Sih Ambliches Kreisoldl rmmrmmmeret 5 für den kreis börde. pie der deten Raun 10 Pigz. auberige 5, iu Schwpete. bso, Ptischluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Peseche Bber, i. und Schertestchr. Nr. 77. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Hörde erlaugen gemäß Belanntrachung der Köntgl.. durch Veröffentlichung in der„„ erter Z verbindtiche Ktraßt. bie uun Barial! Mask uit Bee 8. 42 Pfg Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter n Schuue Schwerte, Mittwoch den 1. April 1905. 36. Jahrgang. Er hatte tief den Heimatboden Bestellt für neue deutsche Saat, Ein Ackersmann, dem Pflügen, Roden Uind Schen gite gaderpgste Tat. e anadand un unr Aechanliche Da hat sein Pflug die., geteht. Für Segensfrucht ans Licht gereyer. Wie war die junge Saat ersprossen. Da aus der Heimat Mutterschoß, Wie war in Halme da geschossen Das deutsche Leben reich und groß! Wie hat in Garben da gebunden Die volle Ernte seine Hand; Wie hat zum Kranze da gewunden Die Kunst, was sie an Blumen fand: Herr, gib uns wieder einen Bauer Wie Bimarck! Sieh', es harrt das Feld In Unkrautnot und Armuttrauer Des Wirtes, der es neu bestellt! Gib einen Mann uns, den die Ranken geilen Haders schrecken nicht, Der mit der Schar der Tatgedanken Für neue Frucht die Brache bricht! Berlin, 1. April 1903. Fritz Bley. Politische Uebersicht. Deutschland. Hoster iye Haiser seinte gese nach Kopenhagen Ssutotas bo... I,um im Oktober borigen Jahres vom getreten, um den„mark abgestateten Besuch zu erKronprinzgen von Dänemu.. ut ehe dieser Besuchswider. Es hat lange genug oedo jg größerer Genugtuaustausch möglich wurde, wit um Fatsache konstatieren. ung darf man daher aber auch die„gaiser Wilhelm ist b e bonuch, asten sgaupgatichen Cmpiganges, guoih, u Kovenhagen desselbe.. ischen unz ge in en vor enem, bolbe,Daß bei den Dänen nunmegr auch Verlin gefunden hat. Boyrr... Ziz, Ereignisse des der lette Rest von Biterket, uber.. zusgnderbeit der bwoinden wverzgaele der sautideutschen Begreise König Chriftian, die., alg eines vollen wegung in Lanemart wahrend wehagen eine sg vollNenschenalters, noch in femen, asperde um sich zu einem kommene Wandlung durchwachev, zu bekennen, das kann ufrichtigen Freund Deutschlanicz, genügt aber auch die und wird niemand erworten, Danemark nunmehr endas ie Stotcs essen des Landes eine freundschaftliche Annäherung an von Veamten= und Arbeiter=Wohize, Hahnverwaltung sesung ang Vienstag verabschiedet. Hierauf der Freikonservativen, gierungsvertreter erklärte, daß die Begisecguzgjichen Poseg Anträge auf Errichtungen von Rentengütern ode„Teurer Kauf des Eisenbahnsiskus.“ us Bromberg berichtet, kaufte rat Aron o sandiges Land für 1000000 Mark und verkaufte bene ondo Tage später dem Eisenbahnfiskus für uner Aod sach Markt. Solte die Siendahnbehze die sogr e dd ben, Diert beises Gelandes zu ge bos Provision zu zahlens. . Die Berliner Spiritisten sind trotz der VerurtenItalien England. = Ein sehr strenges Gesetz gegen den Alkoholismus sich von wiren seines Quartiers zugeschict, grgisle, eine Geld. vun au Atr ode Gefäingnisen buch,„cantwitte seines strafe, Jodomy, Ogritzgd, Mark und bis zu sechs MoTrinker," der verehelicht ist, darf sich auch der andere Teil sofort gerichtlich Britische Schadenfreude. Amerikas Zurückweisugen des deutschen, Lhegfgeuden(iu Londoner Blat doen ane geysse Schod, ,rinz Heinrichs Besuch und die scht dre voue aud; Rozsepest, 2. das Geschenk der Sptadung der Dr, Großen, 3. die Einladung des amedaß die Amerikaner nicht durch Schmeicheleien und Aufdringlichkeiten zu gewinnen sind. = Papst Leo. Die„Frankf. Ztg." erhält folgende einer nicht abzuleugnenden Tatsache finden. einter nith ar„. Rußlund. u der rostischen Hersichaft uu entachen. = Meutereien englischer Truppen gehören gerade tifft alles Dagewesene,iHe istr. Dem„B. T.= wird dareshtung dorüber am Loxporal des irischen Leiester=RegiKameraden suchten ihn zu befreien. behe un Apesl geblasen, aber die Meuterer verweibemächtigen buchte, zchtzehm Mann wurden verwundet. Schliesch wpurden 2 Anfihrer berhastet. Lokales. Schwerte, 1. April 1903. *(Herr Regierungspräsident Dr. Renvers). vergahe schiedet sich von den Eino=sntzgsatts;„Rachdem S. Maesde Veröfteut ruslergnädigst geruht haben, meine tigen, scheide ich mit Ablauf des Zegieung zu Arnsberg Praäshente zies nicht ohne den sämtlichen Behörden Eine Geldheiral. Roman von L. Haidheim. (0. Hortsevung Nachdruck verboten) tleutnant.„Unser Hans weiß, was jetzt büichich du wochen, Zommerzienrat gesprochen haft.“ be bune er aue, eaäch sie alicn uns un. Millionär gesprochen, den Stempel hoher Intelligenz und Daß er ein Geldmensch war, der wiklich, wie, Hans chon angedeutet, von berz,e Heg hafe seinen Greig. viderstrebten, mochten doch wo=arg iagzi Hr Ghang gie. Rad ac eunr der ehcher 94cbee gug ferd schenten, er vogzigar schroff gesträubt, von Anna zückend und nannte es unbegreiflich, daß sie sich seit der Schule so wenig gesehen hatten. der Oebeume Agsehepolen Brautpaters, vielnehr den seiner Nachbarin zur Linken, mit der er scherzte und sich neckte, wie ein alter Freund. Beides kleidete IBu.„ die Stimmung so hell aufflammen ließ. Die Fran, Oberstleutnant atmete erleichtezing Hjguiherir saren Hans Pir cionat schien Konas ctroiz aie adier fiche genen gehört, was se sprachen, und als sie aufmnerksam binhorchte, erschien ihr die Unterhaltung der drei so harmlos, Sie sprachen von gemeinsamen Schulfreundinnen „So, hat Hilde in Eurem Hause verkehrts“ fragte Künsiler ersten Ranges begsille haite sie in den lebenden Schade, doß sie io aurnjieht, ste— doch daran war kein Gedanke. Aber, weißt Du, Hans, Werner Redingius soll Haus stieß einen scharfen Laut des Zornes oder Mißz 4 stieß er heraus und nahm obsoen igh wpeiß, Du kanust ihn nicht leidgl Er aie nämlich immer wütend, Ulla, wenn er hört,###### Isch bitte Dich, Auna, Redingius ist ein Krein, ein une bede, Ilat= lacte Auna Woizn überlegng, Gge ob man absolut unglüicklich würde un gumal Ich sage Dir, es geht... guiggicht ohne Geld in unseren Verhältnissen! Ich werbe H####e bringend stureden, wenn sch ibr schreioe, Auna! Mische Dich nicht schien er sich zu besinnen, seine Stimme wurde mit sedem Vort wiüder, Liese Angelegenheit weder Ulla noch ert, Grenzte der Bahnhof unmitelbar an Ihr Grundder dann auch weg müßte, gab der Oberstleutnant: „Kauntupk Voron Phzetr her den Seschen Kiteasse Ge und den Bezirkseingesessenen für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung, die sie mir während meiner Amtsführung immer und überall haben zuteil werden lassen, meinen aufrichtigen Dank auszusprechen. *(Ueber den Bahnbau Iserlohn—Schwerte) machte, wie wir schon kurz mitteilten, in der Freitagssitzung des preuß. Abgeordnetenhauses der natl. Abg. Noelen die folgenden Mitteilungen, die besonders die Notwendigkeit der Linie für unsere Nachbarstadt Iserlohn dartun:„Das zweite wichtige Projekt ist das einer Bahn von Iserlohn nach Schwerte. Die Stadt Iserlohn ist eine sehr alte Industriestadt; sie ragt gleicherweise hervor durch einen umfassenden Handel. Die Bahn, die die Stadt jetzt besitzt, hat sie nur mit großen Opfern angekauft; sie hat durchschnittlich 50000 Mark das Kilometer zahlen müssen. Der Bahnbetrieb genügt aber in keiner Weise den Erfordernissen einer Stadt wie Iserlohn. Keine andere Stadt in der ganzen Monarchie, wenn ich von der Stadt Lüdenscheid, die auch in meinem Wahlkreis liegt, und über die ich vorhin schon gesprochen habe, absehe, hat so äußerst ungünstige Bahnverbindungen. Die Hauptstrecke Letmathe=Iserlohn und ebenso die Strecke Iserlohn=Fröndenberg werden nur mit geringer Geschwindigkeit befahren. Damit Iserlohn die ihm zukommende Verbindung mit den Hauptlinien erhält, muß eine kurze gerade Verbindung nach Schwerte gebaut werden. Wird dann, wie anzunehmen ist, von Schwerte aus eine Bahn nach Löttringhausen= Dortmund gebaut, so sind die Iserlohner Fabrikanten in der Lage, ihre Kohlen auf einem bedeutend kürzeren Wege= zu beziehen. Ebenso wird die Verladung der Materialien und der Fabrikate günstiger sein. Der Personenverkehr nach dem Norden und Osten wird sehr viel günstiger sich gestalten. Die Strecke Iserlohn=Letmathe ist schon jetzt überlastet. Der Betrieb wird wegen der vielen Steigung von 1; 40 äußerst teuer. Die Legung eines zweiten Geleises würde außerordentliche Unkosten veranlassen, weil dazu ein kostspieliger Grunderwerb und das Aufschütten hoher Böschungen erforderlich wäre. Auch könnte möglicherweise dadurch eine der größten Sehenswürdigkeiten der Gegend, die Dechenhöhle in Gefahr kommen. Im reinen finanziellen Interesse des Staates liegt es, die Bahn Iserlohn=Schwerte, welche den Bahnhof Hagen sehr entlasten würde, möglichst bald zu bauen.“ 3(Personalie.) Der Lehrerin Fräulein Elisabeth Cremer ist bei der hiesigen höheren Mädchenschule eine Schulstelle endgiltig verliehen worden. *(Ein Unglücksfall,) der noch bösere Folgen, als er schon hatte, hätte haben können, ereignete sich gestern abend in einer Familie in der Wilhelmstraße. Ein kleines 2jähriges Kind fiel in Abwesenheit der Mutter mit der Milchflasche von einem Stuhl und unglücklicherweise mit dem Kopf in die Glasscherben, sodaß die Kleine sich eine tlaffende Wunde an der Stirn zuzog, die von dem von Hausinsassen sofort hinzugerufenen Arzte wieder zugenäht werden mußte und durch die entstehende Narbe das Mädchen wohl dauernd entstellen wird. Und doch ist noch Glück bei diesem Unglück gewesen, denn wie leicht hätte nicht das Auge selbst verletzt werden können. Der Vorfall ist wiederum eine ernste Warnung an alle Mütter, kleine Kinder, wenn sie eine Flasche oder dergleichen in Händen haben, nicht aus den Augen zu lassen, **(Zahn=Untersuchungen in den Schulen.) Die Regierung hat gestattet, daß 14 Zahnärzte im Bezirk Arnsberg statistische Erhebungen über die Ursachen der Zahnverderbnis in den Volksschulen ihres Wohnsitzes anstellen. ***(Die Straßenbahnverwaltung) hat mit dem heutigen Tage auf der Strecke Schwerte=Westhofen den Zwölfminutenbetrieb eingeführt. **(Die Anlage des neuen Bahnhofs), insbesondere diejenige des nördlichen Teils gewährt einen interessanten Anblick, zunächst ist man jetzt damit beschäftigt, die etwa 120 Meter lange Unterführung, die ganz gewaltige Dimensionen erhält, fertig zu stellen, dann führt man an der linken Seite des Bahndammes gewaltige Futtermauern auf, außerdem werden dort fortwährend Unmengen Anschüttungsmaterial zur Herstellung der neuen Bahndämme abgeladen. Auch ist der Fahrweg an dieser Seite um etwa 50 Meter nach links verlegt worden. **(Examen.) Bei der diesjährigen Einj.=Freiw.= Prüfung der Oberrealschule zu Hagen bestanden u. a. auch zwei Schüler aus Schwerte, nämlich die Sekundaner H. Kollmann und H. Walter. **(Molkerei.) In der kürzlich stattgehabten Generalversammlung der hiesigen Molkerei=Genossenschaft wurde u. a. beschlossen, von den großen Verkaufsüberschüssen demnächst an die Genossen nach Maßgabe ihrer Milchlieferungen den Betrag von 20000 Mark zur Verteilung zu bringen; der Rest des Gewinnüberschusses aus dem Verkauf der Molkerei soll bis auf weitere Verfügung bei der Sparkasse zu Hennen zinsbar angelegt werden. **(Schützenfest.) In diesem Jahre wird wiederum ein großes Schützenfest abgehalten werden, und zwar von dem Arbeiter=Schützenverein. Es ist diese Feier darum angeregt worden, weil der hiesige Bürger=Schützenverein erst im kommenden Jahre ein gleiches Fest begehen will **(Statistisches.) Die neueste Nummer des Amtsblattes der Königlichen Regierung zu Arnsberg enthält u. a. an Bekanntmachungen: 193 Steckbriefe, 75 Vorladungen an Militärpflichtige, die ohne Erlaubnis das Bundesgebiet verlassen haben, 20 Zwangsvollstreckungen, 17 Konkurse, 4 Ehescheidungen und 15 Gütertrennungen. **(Ein seltenes Zusammentreffen.) In diesem Jahre tritt der seltene Fall ein, daß Christen und Juden zusammen Ostern feiern; Ostersonntag und der erste Passahtag fallen auf einen Tag! Diese Fest=Gleichzeitig. keit hat noch keiner erlebt; seit dem letztenmal sind näm lich schon— 575 Jahre verflossen. **(Eine fast totale Mondfinsternis) steht am 11 April bevor. Der Anfang ist um 11 Uhr 35 Minuten, das Ende 2 Uhr 52 Minuten(mitteleuropäische Zeit) Der Höhepunkt ist 1 Uhr 13 Minuten, wo 0,97 des Monddurchmessers verfinstert ist. ** Sölderholz, 31. März. Dem hiesigen Lehrer Herrn Martin Cöhne ist eine Schulstelle in der evang. Schulgemeinde Dortmund endgiltig verliehen worden. ** Aplerbeck, 31. März. Aus der Haft entlassen ist der unter dem Verdacht der Brandstiftung sistierte Vergmann Wäller von hier. Die Verdachtsmomente scheinen sich nicht aufrecht erhalten zu lassen. Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 31. März. Die Aufstellung des Bismarck=Denkmals am Südwall ist beendet. Der etwa 3½2 Meter hohe dreiteilige Sockel, in möglichster einfacher Form und nicht poliertem Granit gehalten, harmoniert ausgezeichnet zu der etwa 3,25 Meter hohen Bronzefigur. Sämtliche geladenen auswärtigen Persönlichkeiten haben abgesagt. * Hagen, 31. März.(Biszumletzten Atemzuge treu) in seinem Dienste war der alte Gefangenenaufseher N. Er brachte gestern abend 7 Gefangene, die in Herdeeck gearbeitet hatten, in den Eisenbahnzug nach Hagen; schon während des Tages hatte er sich nicht wohlgefühlt, im Zuge verschlimmerte sich sein Zustand und mit den Worten:„Herr, laß mich noch bis ans Amtsgericht gelangen, starb der Beamte. Jedenfalls hat ein Schlagfluß seinem Leben ein Ende gemacht. Die Gefangenen trugen den Leichnam ihres Hüters aus dem Wagen, und dann wurden sie von einem Polizeibeamten zum Gefängnis geleitet. Die Leiche wurde in die Wohnung des Toten gebracht. ** Hohenlimburg, 31. März.(Kriminelle Entdeckungen,) die zu ihrer vollen Klarstellung allerdings noch eine umfassende Beweisaufnahme nötig machen werden, sind hierorts in den letzten Tagen erfolgt. Sowohl im Mühlendorf als auch in der benachbarten Gebirgsschlucht „Strunkschlenke“ hat man je eine nur oberflächlich verscharrte Kindesleiche entdeckt und ist durch glückliche Kombination wahrscheinlich auch schon den wirklich Schuldigen auf die Spur gekommen. In dem einen Falle soll es sich nämlich um das totgeborene(?) Kind einer Haushälterin namens Kötter handeln, die dem verwitweten Arbeiter Rotthaus den Haushalt geführt hat; und im zweiten Falle vermutet man als Mutter des anderen Kindes, von dem man noch nicht weiß, ob es gelebt hat, eine Frau Zani geb. Winter, die jüngst mit ihrem aus dem Bochumer Gefängnis ausgebrochenen Bruder gemeinsam die Flucht nach Belgien ergriffen hat, von wo schon Lebenszeichen der beiden vorliegen. Die Angelegenheit wirbelt hierorts natürlich viel Staub auf. * Iserlohn, 31. März.(Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht!) Eine Angestellte eines hiesigen größeren Geschäfts wußte sich durch ihr an den Tag gelegtes„frommes“ Wesen das Vertrauen des Prinzipals im vollsten Maße zu erwerben, zumal sie auch längere Jahre schon im Geschäfte tätig war. Den Kolleginnen dieses frommen Mädchens fiel es aber sehr auf, daß dieses einen Aufwand machte, sich Extravaganzen erlaubte, die keineswegs mit ihrem Verdienst in Einklang zu bringen waren, zumal auch noch ein Ueberschuß verblieb, der zinsbar der Sparkasse übergeben werden konnte. Man suchte der Sache auf den Grund zu kommen und fand dann auch schließlich heraus, daß die Kasse des Prinzipals die so sehr ergiebige Quelle war. In die Enge getrieben, gestand sie dann schließlich ihren groben Vertrauensbruch ein und verstand sich dazu, einen größeren Betrag von der Sparkasse zu entheben und als Entschädigung zurückzugeben. Nur der Vermittelung dritter Personen hat sie es zu verdanken, daß die Sache nicht der Staatsanwaltschaft übergeben worden ist. * Heven bei Witten, 30. März.(Blutvergiftung.) Infolge einer Blutvergiftung starb hier ein erst seit wenigen Wochen verheirateter Arbeiter. Er hatte sich mit unsauberen Fingernägeln ein kleines Geschwür aufgekratzt, die Wunde entzündete sich und schwoll in kurzer Zeit so bedenklich an, daß ein Arzt in Anspruch genommen werden mußte. Allein die Hilfe kam zu spät, die Blutvergiftung hate schon so weit um sich gegriffen, daß der Mann nicht mehr gerettet werden konnte. * Hamm, 31. März.(„Schule und Haus.“ Eine betrübende Illustration zu diesem Tema liefert folgender Brief eines Familienvaters in Hamm an den Lehrer seines Sohnes:„Das mein Sohn August Samstag die Schule um 10 Uhr verlassen hat, das hatte Ich ihm befohlen. Wenn er seine Schulzeit beendet hat, dann kommt er nach Hause. Und wenn sich das in Zukunft nicht bessert, werde Ich schon Wege finden, woran Ich mich zu wenden habe, denn vom Nachsitzen will Ich nichts wissen, passiert das wieder, werde ich ihn mir selber holen. * Hamm, 31. März. Der Weinhändler Heinrich Meyerjohann von hier suchte vor einiger Zeit durch eine Annonce einen Leiter seiner Filiale. Als sich auf seine Anzeige hin der Handlungsgehilfe Gustav Krey meldete, stellte er diesen als Leiter seiner angeblichen Filiale an, ließ sich jedoch 1000 Mark Kaution zahlen und händigte darauf die Schlüssel zu den Räumen der Filiale aus. Als Krey sein neues Geschäft betrat, fand er völlig leere Räume vor. Er sah sofort ein, daß er einem Kautionsschwindler in die Hände gefallen war. Alle Versuche, sein Geld zurückzuerlangen, waren jedoch vergebens. Gestern hatte sich nun Meyerjohann wegen Betruges zu verantworten. Das Gericht verurteilte ihn zu 1½ Jahren Gefängnis und 10 Jahren Ehrverlust. * Arnsberg, 31. März. Gestern verbrannten 800 Morgen Fichtenwald in den im südlichen Teile des Kreises Arnsberg gelegenen Gemeindewaldungen von Hachen, Dören, Stockum und Holthausen. Eigentümer des etwa 30 Jahre stehenden Bestandes sind zum größten Teil die genannten Gemeinden, jedoch sind auch einige Privatpersonen durch den Brand, der durch Unvorsichtigkeit eines Arbeiters verursacht ist, stark geschädigt, da die Waldbestände sämtlich nicht versichert waren. * Elberfeld, 31. März. Zu Tode gequetscht wurde heute nachmittag ½5 Uhr der 17jährige Heinrich Weuste aus Rönsahl. Weuste geriet beim Benutzen des Fahrstuhles im neuen Rathause auf unerklärliche Weise in das Getriebe, wobei ihm die Brust eingedrückt wurde. * Düsseldorf, 31. März. Der unter dem Verdachte des Meineides verhaftete Leutnant a. D. Loew hat vor dem Untersuchungsrichter ein offenes Geständnis abgelegt, daß er vor dem Schöffengericht dem Dr. Weidenmüller am 15. März dieses Jahres wider besseres Wissen die Unwahrheit gesagt habe. Nach seinen neuer, dings vor dem Untersuchungsrichter gemachten Angaben hat er mit der verstorbenen Frau Eck längere Zeit ein Verhältnis gehabt und sie auch öfter in der von ihm unter den Namen eines Dr. Weiland gemieteten Wohnung Charlottenstraße 10—12 empfangen Seine Angaben in dem besagten Termin stehen mit diesen Angaben im direkten Gegensatz. Damals behauptete er. Frau Eck sei ihm völlig unbekannt. * Bonn, 31. März. Zu dem Brande im Bonner Tiergarten erfährt der„Bonner Gen.=Anz. noch, daß mehr Tiere, als anfangs angenommen wurde, verbrannten, nämlich 5 Löwen, 17 Affen, 1 Leopard, 1 säugende Hündin und 1 Zwergantilopenhirsch. Der Schaden der Komtesse de X. betragt 45—50000 Mark. Sämtliche Tiere, sowie das gesamte Material waren nicht versichert. Der Dompteur der Komtesse de X. ist um seine gesamte Habe gkeommen, auch ein Geldbetrag von 375 Mark ist ihm verbrannt. Gestern nachmittag wurde ein Mann aus Kessenich, der im Bonner Tierpark beschäftigt war. unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet. der„Schwerter Zeitung.“ Hd Berlin, 1. April. Obgleich die Heilung des Ardes gute Fortschritte macht, wird die Kaiserin doch ihren Gemahl auf seiner Mittelmeerfahrt nicht begleiten. IId Berlin, 1. April. Mehr als tausend Klempner= gesellen beabsichtigen, morgen in den Ausstand zu treten, wenn die Meister den von ihnen aufgestellten Minimaltarif nicht anerkennen. Hd Kassel, 1. April. Eine gestern abend aus Berlin zugereiste junge Dame hat in der Nacht ihren Verlobten, den Bankbeamten Legenheim, in dessen Wohnung (Hohenzollernstraße) durch drei Revolverschüsse getötet und dann sich selbst entleibt. Das Motiv der Tat ist Eifersucht. Legenheim, der erst seit kurzer Zeit hier wohnte, hatte hier ein neues Verhältnis angeknüpft, von dem seine Braut in Berlin Kenntnis erhielt. Diese Untreue hat in dem Mädchen, welches mit Legenheim in einem sehr intimen nicht ohne Folgen gebliebenen Verhältnis stand, den Entschluß zu der Tat reifen lassen. Hd Belgrad, 1. April. Die alarmierenden Nachrichten aus Altserbien bestätigen sich in vollem Umfange. Ueberall tauchen aufrührerische Albanesenbanden in beträchtlicher Stärke auf. 5000 Albanesen belagerten das Dorf Wutschiton und nahmen 11 christliche Gendarmen gefangen, welche sie nach Preschtina führten. Eine andere Ortschaft wurde von einem 8000 Mann starken Albanesenkorps angegriffen, das aber von der Garnison, die in Stärke von 1200 Mann und 4 Geschützen ausrückte, nach Estündigem Kampfe in die Berge wieder zurückgetrieben wurde. Hd London, 1. April. Macdonald hat seine Frau, die er als Unteroffizier heiratete und dann verließ, zur Universalerbin eingesetzt. IId Carracas, 1. April. Die venezolanische Regierung beabsichtigt, über den Konflikt mit Deutschland, England und Italien ein Blaubuch herauszugeben, das besonders nachweisen soll, daß Deutschland die Revolution unterstütze. Wetterbericht 2. April: Wolkig, Regenfälle, windig, milde. 3. April: Angenehm, wolkig, teils heiter, strichweise Regen, sehr windig. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. log“ in allen Ecken, vom Oller bis Jetzt geht's Jo#: in den Keller: das Wischen, Abseifen, Fegen, Schrubben, Putzen, Waschen, Scheuern, Reinmachen. Noch vor den Feiertagen soll alles fertig werden!— Luhns Salmiak=Terpentin=Kernseife und Luhns Wasch=Extrakt mit rotem Band haben sich hierbei seit Jahren allerbestens bewährt, weil der Anstrich nicht leidet, auch alles mit der milden, sparsamen Lauge von „Luhns" bekanntlich geschont bleibt. In allen besseren Geschäften kauft man jetzt„Luhns“. Wo etwa noch nicht vorrätig, wende man sich direkt an Luhns Seifenfabrik in Barmen, dann wird Ihnen sofort die nächste Verkaufsstelle mitgeteilt. Der Name „Luhns“ ist eine Garantie für den Käuser! Kartoflein! Eine richtige Kartoffelkultur ohne Peru=Guano ist kaum denkbar!— Es giebt keine reichlichere Ernte, keine schmackhafteren haltbareren und gesünderen Kartoffeln, als nach der Düngung mit Peru=Guand!— Beim Ankaufe achte man darauf, daß die Säcke, in welchem der Dünger verpackt ist, die„Füllhornmarke“ tragen; haben sie dieselben nicht, dann weise man sie denn dann enthalten sie nicht die echte Ohlendorff'sche Ware!(Landwirtschaftl. Zeitgeist.) Bekanntmachung. Auf Einladung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Hörde wird der Königliche Gestütsdirektor Freiherr von Schorlemer zu Warendorf am 4. April d. Is., vormittags 11 Uhr, am Freischütz bei Schwerte eine Stuten= und Fohlenschau für den südlichen und östlichen Teil des Kreises Hörde abhalten und an dem vorgeführten Material Pritk üben. gen 4u. 5 Da es von großer Wichtigren ist, daß der stütsdirektor ein möglichst umfassendes Bild von dem vorhandenen Stutenmaterial gewinnt, werden die Herren Züchter gebeten, die Schau zahlreich zu beschicken. Im Mai findet eine zweite Schau für den westlichen und nördlichen Teil des Kreises in Barop statt. Die Teilnahme an den Schauen ist nicht auf die Mitglieder des Hörder Kreisvereins beschränkt, vielmehr den sämtliche Züchter des Kreises und der Umgegend eingeladen, die Schauen zu beschicken. Hörde, den 28. März 1903. Der Vereinsdirektor v. Starck, Königlicher Landrat. Autra Telegraphische Mitteilung. Billig! Billig! Billig! Billig! Schwerte. In großen Saale des Herg, Ppihlgz, Kusalzect8,„Westfälischer Hof“ Donnerstag, den 2. April, bis Mittwoch, den 8. April incl. Nur 7 Tage! aus den größten Emaillewerken Deutschlands. Mehrere Eisenbahn-Waggon-Ladungen echte Emaille-Waren sollen zu fabelhaft billigen Preisen ausverkauft werden. 2 Zum Aussuchen!(9—0)(0—0) Kein Kaufzwang!(eAlle mur erdenklichen Haus- und Küchen-Geschirre sind in verschiedenen Formen und selten großer Auswahl spottbillig zu haben. Belgische Kaserolen, Kochtöpfe, Waschkesel, Waschtöpfe, Waserkesel, Poserkaunen, Sritaung, Verientauen, Gosa, Lst, Scaulsat, S4oho, Vr=Zasegekige, Paeslanteuen, Keiter. Badewannen, Teigschüsseln, Gemüse- und Bratenschüsseln, Seihen, Durchschläge, Kümpe, Bratpfannen, Kuchenpfannen, Cortenpfannen, Eierpfannen, Vompöschenpfannen, Puddingformen, Eischkellen, Backschaufeln, Fleischplatten, Harvierbreter, Vretiörke, Becher, Hoppeoschisele, Hpargellocher, Wonve,Zätzegeshitzer# becken, Seifennäpfe, Essenträger, Salzfässer, Löffelbretter, Rischsocher, Nachttöpfe, Toiletteneimer 2c. 2c. Anter anderem eine große Ainme z6, Bigl garnz, Poezaumiög: Schspftöffek. von Mischschspfer Flück von 10 Pfg. an. Alles echte emaillierte Sachen! sedter wircd zum Besehen der Waren freugglsgher, singelaten, um sich von der Biligteit derselben Jeder, der diese günstige Gelegenheit versäumt, ist sich selbst zum Schaden! Der Massenverkauf dauert nur 7 Tage, bis Mittwoch, den 8. April, abends. E. Kluge, Remscheid. " Dortmun Neu eingetrollen: Große Sendungen der letzten Frühjahrs=Neuheiten in Damenr-Könfent d Spitzen-Paletots, Pyjacks, Staub-Paletots, Backtisch-Kostüme, Pyjack- und Blusenferm in Volle, Etamine und Fantasiestoffen. eiderröcke und Unterröcke in Seide, Wolle u. Wasehstonen. KInder-KUHTE Kleidchen, Paletots, Anzügegung, Pluseg#ur. Knaben nach Mass auf eigenen Ateliers nach Original-Modellen. Wss Damen—„„ O Wir kauften von einem der größten Konfektions. Häuser Deutschlands einen großen Posten in Herren-Ruzügen aus nur moderten Stoffen, in den neuesten Fagous gearbeitet, teils bis zur Hälfte des regulären Preises. Ferner erwarben wir einen Riesen=Posten Knaben=Ruzüge, sowie Kleinere Posten Jünglings-Ruzüge und Herren=Hosen enorm billig. Die Sachen sind eingetroffen und beginnt der Verkauf Donnerstag früh. Kaufhaus • 0 STUT Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Gesetz betreffend die Schlachtvieh= und Fleischbeschau vom 3. Juni 1900 und die hierzu ergangenen Ausführungsbestimmungen am 1. April 9 Von Liesem Tage ab unterliegen Schlacht iere, deren Fleisch zum Genusse für Menschen verwendet werden soll, vor und nach der Schlachtung einer amtlichen Untersuchung, bei Schlachttieren, deren Fleisch ausschließlich im eigenen Haushalte des Besitzers werden soll, darf, sofern sie keine Merkmale einer die Genußtauglichkeit des Fleisches ausschließenden Erkrankung zeigen, die Untersuchung vor der Schlachtung und sofern sich solche Merkmale auch bei der Schlachtung nicht ergeben, auch die Untersuchung Als eigener Haushalt im Sinne vorstehender Bestimmungen ist der Haushalt der Krankenhäuser, Speiseanstalten, Gefangenenanstalten, Armenhäuser und ähnlicher Anstalten sowie der Haushalt der Schlächter, Fleischhändler, Gast=, Schank= und Speisewirte nicht anzusehen. Jede gewerbsmäßige Verwendung nicht Von jeder beabsichtigten Schlachtung innerhalb des Stadtbezirks ist in den angegebenen Fällen rechtzeitig und zwar mindestens 24 Stunden vorher der Polizei=Verwaltung hierselbst mündlich oder schriftlich Anzeige zu machen, gleichzeitig sind die Schaugebuhren d Fir die Beschan der im säd. Schlachthause zur Schlachtung kommenden Tiere ist der Schlachthausverwalter und als dessen Stellvertreter der Hallenmeister bestimmt. Für die Beschau der Tiere, welche nicht im städtischen Schlachthause geschlachtet werden, ist der Tierarzt Löwenstern hierselbst vorläufig bestellt worden. Zuwiderhandlungen werden nach§§ 26 und 27 des Gesetzes * Schwerte, den 31. März 1903. Die Polizeiverwaltung: Rohrmann. 60 Stück(Postkolli) frische, reinschmeckende Trinkeier Mk. 4.50. 9 Pfund feinste Bentrifugen= Butter„180 9": Pan# Gebirgsbutter„ 920 Garantie für reine, frische Ware franko gegen Nachnahme. Ludwig Seel, Heidelberg, Hauptstr. 141. Conserven. Schnittbohnen, 2 Pfd=Büchse 40 Pfg., Brechbohnen Pfd.=Büchse 40 Pfg., Brechspargel mit Kopf 2 Pfd. 90 Pfg., 1 Pfd. 50 Pfg., Große Bohnen 2 Pfd.=Büchse 80 Pfg, empfiehlt Carl Trog, Schwerte. WirtschaftsUevernühme! Den geehrten Bewohnern von Rheinen und Umgegend zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich Mittwoch, 1. April, die seit Jahren bestrenommierte Schenkwirtschaft von Herrn Gust. Prauckmann Zum Sägerhof übernehme. Es wird mein Bestreben sein, durch Verabreichung guter Getränke und Speisen sowie durch aufmerksame Bedienung das Vertrauen der Gäste zu erwerben und zu erhalten suchen. Ich bitte mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen.: Hochachtend Carl Brünninghausen gen. Graevinghof. * * 5 * 78 Beispiellos groß ist die Zahl Derjenigen, die bei Anwendung meiner Methode von ihrem Bruchleiden geheilt worden sind. = Höchste Auszeichnungen, tausende Dankschreiben Verlangt Cratisbroschüre von Dr. Reimanns. Valken berg No. 442, Holland. Ausland, Briefe 20, Karten 10 Bsg. Porto. 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