ial den Kreis Worcke. Mmmmmmmmmrea chmmmmermrmrrrrrr nummrmmer anserkleubgebuhr für totale unzeigen, die sechsgespaltene PetitLile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, zernsprech= Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse deeee Braus, Schwerte=Ruhr. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierun durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Nr. 55 Schwerte. Freitag den 6. März 1905. 13 Bestrichener Raum Mufooomt„. n S 7 Cal lsch — Aut3p00m 7 9. I1 Lg# 9 7 0r Oberlegenheit der französischen Schnellteuler-Känöne 3200 AufA## #H AUISDDGE SL 13 17 ∆ Neue Kanonen? In jüngster Zeit ist wiederholt der Ruf nach neuen Feldgeschützen für die deutsche Armee laut geworden, da das deutsche Geschütz von dem modernen französischen Rohr=Rücklaufgeschütz so erheblich an Wirkung übertroffen wurde, daß hierin eine Gefahr für den Kriegswert der deutschen Armee liege.. Ohne auf letztere Frage näher einzugehen, seien hier daher nur rein sachlich die ballistischen Leistungen des französischen Feldgeschützes, Konstruktion 97, im Vergleich zu denen des deutschen Feldgeschützes, Konstruktion 96, und zwar an der Hand einer graphischen Darstellung der Flugbahn beider, erörtert. Unsere beistehende Zeichnung giebt, der Deutlichkeit halber in überhöhter Darstellung, ein Bild der Flugbahnei des deutschen ind des französischen Geschosses auf die Entfernung von 5000 Meter, die etwa der Grenze des wirksamen Shrapnelschusses entspricht. In unserer Zeichnung ist die Flugbahn des Geschosses der französischen Schnellfeuerkanone durch eine schwarze Linie, diejenige der deutschen Kanone durch eine unterbrochene Strichlinie dargestellt. Man ersieht aus der Zeich nung sofort, daß das Geschoß der deutschen Kanone einen höheren Bogen beschreibt, als dasjenige der französischen, um bis auf 5000 Meter Entfernung zu fliegen. Hieraus geht hervor, daß infolge der steileren Einfallwinkel des deutschen Geschosses der bestrichene Raum desselben auf allen Entfernungen kürzer sein muß, als derjenige des französischen. Die Länge der bestrichenen Räume auf den Etfernungen von 1000. 2000, 3000. 4000 und 5000 m. ist in unserer Zeichnung oben rechts in einer graphischen Darstellung sehr deutlich zur Anschauung gebracht. Es ist dabei die Höhe des bestrichenen Raumes zu 1,70 Meter angenommen, der Körperhöhe des Infanteristen entsprechend, die bestrichenen Räume für das französische Geschütz sind durch schwarze Signatur, diejenigen für das das deutsche durch Schraffierung kenntlich gemacht. Man sieht aus den den Signaturen beigegebenen Zahlen, daß der bestrichene Raum bei dem französischen Geschütz auf allen Entfernungen größer ist als beim deutschen Geschütz. Die günstigere Gestaltung der Flugbahn beim französischen Geschütz wird durch die höhere Anfangsgeschwindigkeit, welche dem Geschoß verliehen wird, erreicht. Die französische 7,5 Zentimeter=Schnellfeuerkanone schießt mit 0,58 Kilogramm Pyrokollodiumpulver ihre 6,5 Kilogramm schwere Granate mit einer Anfangsgeschwindigkeit von reichlich 500 Meter, wogegen das deutsche Feldgeschütz nur 465 Meter Anfangsgeschwindigkeit seiner 77 Zentimeter=Kaliber haltenden, 6,85 Kilogramm schweren Granate erleiht. Was die Treffsicherheit des französischen Geschützes anbetrifft, so ist dieselbe eine außerordentlich große. Wir sind in der Lage, drei von dem französischen Geschütz auf die Distanzen von 2000, 3000 und 4000 Meter zerschossene Trefferbilder unseren Lesern oben links in unserer Zeichnung vorzuführen. Es wurden je 10 Schuß auf diesen drei Distanzen abgegeben, die, nach Längen= und Seitenabweichung in die betreffende Scheibe eingetragen, folgende Resultate ergaben: Auf 2000 Meter alle Schüsse in ein Rechteck von 73 Meter Länge und 2,6 Meter Breite, auf 3000 Meter in ein solches von 88 Met Prieftragers Hannchen. Von Georg Paulsen. (55. Fortsetzung.) Frohlachend, mit Rosen zum Tanz mit dem Liebsten gchsemückt, eilt das Mädchen der Pußten=Schänke zu, jauchzend grüßt sie die Sonne, die weite Flur, die Blüte, den Duft und— sieht die ihrer Leidenschaft zum Opfer Gefallenen. Und das war Johanna's Hauptszene, dies Klagelied um den entrissenen Geliebten, dies Verzweiflungslied um die eigene Schuld. Man war regungslos im Hause, man wagte kaum zu atmen leise, von Schmerz zerrissen, erklang die Stimme der Sängerin, so rührend, so totbetrübt, daß aller Schein ausgelöscht erschien. Und als die Aermste auf die Knie sank und in ergreifenden Tönen die heilige Gottes=Mutter anrief, sich ihrer zu erbarmen, sie vom herbsten Schmerz zu erlösen, da ging es wie eine unfaßbare Bewegung durch den Raum. Und dann noch einige Takte, der Vorhang fiel langsam, es war totenstill. Das tiefe Schweigen hielt wohl eine Minute an. Erst dann löste sich der Bann in einen nicht enden wollenden Beifallssturm auf, und unter seinen Zurufen entfernten sich die Künstler von der Bühne, da der Rest des Abends von einem Ballet ausgefüllt wurde. So glänzend und sehenswürdig sich die einzelnen Bilder verselben darstellten, den tieferen Eindruck, welchen die Oper hervorgerufen, vermochten sie in keiner Weise zu beeinträchtigen, und die sonst so bewunderten Mitglieder des Korps de Ballet erkannten bald, daß ihre Kunst an diesem Abend von einer höheren total besiegt worden sei. Während der ganzen Dauer des Ballets unterhielten sich die Zuschauer nur von der hinreißenden Wirkung des Spiels Johanna Holders. Aluscha ordnete die Toilette ihrer Gebieterin in deren Garderobe. Die Zigeunerin hatte Johanna spielen sehen, selbst ihre leidenschaftliche Naturanlage hatte sich dem bezwingenden Eindruck nicht entziehen können, den die schwermütige Tragödie hervorgerufen. Still hatte sie der Künstlerin, bevor diese es verhindern konnte, die Hand geküht. g Jetzt saß Johanna im Sessel vor dem Spieger, sie fühlte sich stark angegriffen, die seelische Erregung und die anstrengende Rolle hatten ihre Kraft in hohem Maße in Anspruch genommen, müde sah sie vor sich hin,— so sehr der künstlerische Triumph des Abends sie befriedigte, noch überwogen die Zukunftssorgen.„ Plötzlich bemerkte Aluscha, wie schwere Tyranen über die blassen Wangen herabrollten. „Herrin, Ihr weint?“ fragte sie erstannt. „Es ist nichts,“ war Johanna's Antwort; sie hatte es selbst nicht gewußt, daß die hellen Tropfen an ihren Wimpern glitzerten, und rasch wischte sie die verräterischen Perlen fort. 975 „Ihr mogt traurig sein nach sorch einem Avend? fragte Aluscha besorgt. Langsam nickte Johanna.„Hast du vergessen, was du mir vor der Fahrt in die Oper mitteiltest? Die Augen der Zofeblitzten.„Nein, Herrin, und ich hatte Furcht, ich will es nur sagen, ich kenne von unserm Stamme her den blinden Zorn des Grafen Zura, die Alten haben einen traurigen Sangdavon bewahrt. Aber jetzt ist diese Herzensangst vorbei: Kein Fürst und kein Graf kann es nach diesem Abend wagen, Euch nah zu treten. Tausende, ganz Budapest würde Euch schützen. Darum seid frohen Mutes!“ Und sie reichte ihr mit rascher Bewegung einen vollen Veilchenkranz, der auf die Bühne zum Schluß gereicht war. Sie wußten Beide, ohne ein Wort darüber zu sprechen, in wessen Austrage.(. f.11, Jokauns kauste 8.5 „Dank dir, du Treue: fagle Iohänn herglich.„Ich Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pig., exel. 42 Pfg Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ 36. Jahrgang. Länge und 6,0 Meter Breite und auf 4000 Meter in ein solches von 91 Meter Länge und 27,1 Meter Breite. Die drei Rechtecke entsprechen unter sich genau diesen Maßen, man kann aus ihnen ersehen, daß die Resultate, zumal sie durch Schnellfeuer erzielt wurden, und auf 4000 Meter noch dazu unter ungünstigen Witterungsverhältnissen, sehr gute sind. 5 Den Kernpunkt der jungsten Erorterungen über die Ueberlegenheit der französischen Schnellfeuerkanone bildet jedoch die Tatsache, daß dieselbe infolge ihres Rohrrücklaufes ein wirkliches Schnellfeuergeschütz allermodernster Konstruktion ist, während das deutsche Geschütz nur den Geschützrücklauf durch einen Lafettensporn und Ratbremse hemmt. Letzteres hat zur Folge, daß das deutsche Geschütz beim Feuern bockt und nach jedem Schuß von neuem wieder durch Handkraft in die Richtung sgebracht werden muß, während beim französischen Geschütz die Lafette während des Feuerns ununterbrochen stillsteht, da sich bei ihm, welches ebenfalls mit einem Lafettensporn versehen ist, das Geschützrohr allein, und zwar genau in der Richtung seiner Seelenachse durch den Rückstoß der Pulvergase zurück und dann, durch mechanische Kraft selbsttätig wieder vorbewegt. Es ist beim französischen Geschütz nach Abgabe eines Schusses kein neues Richten und Zielen nötig, sodaß die Anzahl der abzugebenden Schüsse pro Minute fast ausschließlich durch die Dauer der Ladetätigkeit bestimmt wird. Daraus hat sich dann ergeben, daß, während man mit dem deutschen Geschütz etwa 6 gezielte Schüsse in der Minute abgeben kann, diese Zahl beim französischen Geschütz auf mehr als das Dreifache, auf 18 bis 24 Schüsse in der Minute, steigt. In unserer Zeichnung ist nun in sehr interessanter Weise durch Einzeichnen von Granaten in die Flugbahnen zur Anschauung gebracht, eine wie viel größere Anzahl von Granaten oder Schrapnells das französische Geschütz im Vergleich zum deutschen in einer gegebenen Zeit verfeuern kann. Die Flugbahnen sind durch kleine Querstriche mit beigesetzten Zahlen in ihre Sekundenabschnitte geteilt. Das französische Geschoß braucht nun zum Durchmessen seiner Flugbahn auf 5000 Meter nur 16,7 Sekunden, das deutsche Geschütz dagegen über 18 Sekunden. In dem Zeitraum von 16,7 Sekunden kann das französische Geschütz, bei Abgabe von 20 Schüssen pro Minute, 6 Geschosse entsenden, welche sich, das zuerst verfeuerte am Ziel einschlagend gedacht, auf die Flugbahn in der in unserer Zeichnung dargestellten Weise verteilen. (Die Geschosse sind als kleine schwarze Körper mit stumpfer Spitze eingezeichnet.) Denkt man sich gleichzeitig das erste von einer deutschen Kanone verfeuerte Geschoß auf 5000 Meter einschlagend, so ist, bei Annahme eines Schnellfeuers von 6 Schuß in der Minute, das zweite Geschoß erst etwa am Gipfelpunkt seiner Bahn angelangt, nos Schtie tscthct stot pott sit bas stotr veorftasten. könnte froh sein, du möchtest Recht haben, aber in dem ernsten Spiel heut abend war's mir mit einem Male, als ob nicht das Pußtenmädchen da vernichtet, all seines Glücks beraubt am Boden kniete, sondern als ob es das arme Briefträgers Hannchen sei, dem die harte Faust das warme Herz aus der Brust risse. Ich meinte sterben zu müssen. Ach, meine Aluscha, wär ich nicht so todesbang, so todestraurig gewesen, so, so hätte ich nicht zu spielen, nicht zu singen vermocht." Aluscha wußte nichts zu antworten. Sie kniete auf den Teppich des Fußbodens nieder und streichelte zärtlich die Hände Johannas. So saßen Beide geraume Zeit, während draußen die lustige Tanzweise ihren Fortgang nahm, seidene Balletröckchen rauschten und glänzende Atasschuhe über die Bühne dahinglitten. Da ward an der Thür gepocht. Johanna und Aluscha schraken empor, und die letztere ging, zu sehen, werdraußen warte. Es war die Gaerderoben=Dienerin, die bestellte, der Herr Major von Falkenthal ließe fragen, wann er das gnädige Fräulein zu ihrem Wagen geleiten dürfe. In längstens einer Viertelstunde!“ antwortete Johanna selbst. Und als die Thür sich geschlossen, versuchte sie mit raschem Entschluß die gewohnte Haltung zurückzugewinnen.„Auf, Aluscha, du kleine Aengstliche, nehmen wir uns zusammen und hoffen wir das Beste!“ Und scheinbar gleichgültig plauderten sie mit einander, bis die Arbeit der Toilette beendet war. Johanna betrachtete sich prüfend im Spiegel. Sie hatte ihre Züge fest in der Gewalt, aber eine ungewohnte, zarte Blässe ließ sich nicht verdrängen, indessen sie wollte sich nicht künstliche Farbe geben lassen. Und nun vorwärts! Gleich darauf pochte es wieder. Richard von Falkenthal ließ sich anmelden. Er war vom Fürsten Alexan der wieder beurlaubt, der mit einem anderen Herrn seiner Begleitung im erzherzoglichen Palais in Budapest noch einen kurzen Besuch abstatten unddarauf zur Margarethen dem Aus dieser einfachen Gegenüberstellung der Zahl der die Luft durchschneidenden Granaten oder Schrapnells geht hervor, welche große Ueberlegenheit in der Feuerschnelligkeit das französische Schnellfeuergeschütz Auf die Konstruktion dieses französischen Geschützes Selbst wer sich hinter die Unkenntnis dieser Umstände zueinem folgenden Artikel zurück= rückziehen wollle, hätte schon aus allen äußeren wie inneren Merkmalen der Kundgebung, die Satz für Satz habe seinen Brief an Admiral Hollmann über„Babel und Bibel“ nicht selber verfaßt, stellen wir fest, daß dieser Brief vom ersten bis zum letzten Wort aus der Feder Sr. Majestät geflossen und daß kein von anderer Seite herrührender Entwurf dabei irgendwie benützt worden ist. müse selbst ziehen. Mancher habe nur wenig Erfolg und sage, er kaufe lieber das bischen Gemüse, als Zeit und selbst werden kommen. wir in Arbeit verschwenden und keinen Erfolg erzielen. Dann liege es nur am Boden. Dieser müsse vor allen Dingen sehr gut und tief umgegraben und gedüngt werden Beim Sameneinkauf sei Vorsicht nötig, daß man nur gut ausgereiften Samen erhalte, dann werde man auch gute kräftige Pflanzen ziehen. Das zu frühe Pflanzen der Gemüse sei auch nicht gut, und man sollte sich nicht durch das schöne Wetter im März dazu verleiten lassen durch die späten Nachtfröste verliere man alles wieder Redner spricht sich dann auch für das reihenweise und nicht zu dichte Pflanzen der Gemüse aus, dieselben könnten sich dann viel kräftiger entwickeln. Bei vielen sei es Mode, die abgefallenen Gemüseblätter, Kohlstrünke usw zum Zudecken der verschiedenen edlen Pflanzen als Rosen usw. zu gebrauchen. Redner warnt eindringlich davor da sich viel Ungeziefer in diese Abfälle einniste und dieses dann die edlen Pflanzen zugrunde richte. Bei der Beratung über Veranstaltung einer StutenHengste= und Fohlenschau wurde viel debattiert. Manche wünschten die Schau Ende März, andere hielten Mitte Mai für besser. Ueber die Orte fand vorläufig ebenfalls keine Einigung statt. Als den geeignetsten soll zwischen Schwerte und Eichlinghofen noch entschieden werden und zwar wurde gewünscht, daß Herr Gestüts=Direktor Freiherr von Schorlemer darüber näher bestimmt, da er ja die Schau angeregt hat. Zugelassen werden nicht nur Stuten und Fohlen des Kreises Hörde, sondern man will eine allgemeine Einladung an die umliegenden Kreise ergehen lassen und diese zur regen Teilnahme auffordern. Herr Hauptlehrer Jöster=Brücherhof sprach hierauf über Art und Wesen der Blutlaus, die so sehr unseren Obstbäumen schadet und gab Ratschläge zu ihrer Bekämpfung. Er empfahl zur Vertreibung vor allem, da am praktischsten und billigsten, die Seifenlauge. Man nimmt einen harten Borstenpinsel, feuchtet ihn ordentlich mit Seifenlauge an und bürstet dann die Blutlauskolonien ab. Auch ist Petroleum ein gutes Mittel gegen die Blutlaus doch ist diese Art der Vertreibung kostkpielig und umständlich, da man eine extra dazu konstruierte Spritze braucht, um die einzelnen Aeste zu bespritzen. Bei einer Besprechung über die Schädlichkeit der Saatkrähe und dagegen zu ergreifende Maßregeln macht gebrachten Beschwerden erwiderte Finanzminister v.]Man sprach dabei teils von dem Schweriner Landesherrn Herr Meinberg=Schüren die Mitteilung, daß die LandRheinbaben, das Einkommen nur des letzten Jahres bei selbst, teils von einem durch ihn übernommenen vertrau= wirtschaftskammer gebeten hat, vorläufig keine Maßregeln der Einschätzung zu berücksichtigen, gehe nicht an; darunter lichen Auftrag. Offiziöse Kopenhagener Mitteilungen würden auch die Gemeinden leiden. Desgleichen könne gehen aber jetzt dahin, daß diese häufigen Besuche mit der Deutscher Reichstag. Sitzung vom 5. März. Das wieder fast leere Haus beriet am Donnerstag den Reichsjustizetat. Abg. Lenzmann(frs. Vp.) wünschte Regelung des Strafnachlasses, ein Strafvollzugsgesetz, Reform des groben Unfugs= und des MajestätsbeleidigungsParagraphen, ferner Abschaffung des Züchtigungsrechts gegenüber dem Gesinde in Preußen, sowie vieles andere. Staatssekretär Nieberding entgegnete, mit Rücksicht auf die Zeit könne er nicht auf alle die Vorschläge eingehen, er beschränke sich deshalb auf den bedingten Strafaufschub und den Strafvollzug. Er selbst sei ja der Meinung, daß ein Strafaufschubsgesetz nötig sei, die Mehrzahl der verbündeten Regierungen aber vertrete einen anderen Standpunkt. Die Frage des Strafvollzuges sei noch nicht spruchreif. Abg. Spahn(Ztr.) forderte die Erweiterung des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb, besonders um den unreellen Ausverkäufen, den Nachschüben entgegenzuwirken. Abg. Esche(ntl.) schlug Heraufsetzung des Strafmündigkeitsalters auf das 14. Lebensjahr vor. zu= Zahl der rückfälligen Jugendlichen habe erschreckend genommen. Es empfehle sich das System der Besserung in Erziehungsanstalten. Nach längerer weiterer Erörterung wurde der Etat des Reichsjustizamts genehmigt und die Sitzung auf Freitag vertagt.(Etat des Reichsschatzamts.) Preußisches Abgeordnetenhaus. 37. Sitzung vom 5. März. Eine umfangreiche Tagesordnung wurde am Donnerstag erledigt. Zunächst wurden verschiedene kleine Etats und dann der Voranschlag der Verwaltung der der direkten Steuern angenommen. Auf die hierbei vordas Gepräge der kaiserlichen Persönlichkeit trägt, entnehmen können, daß die in leicht erkennbarer Absicht aufgestellte Behauptung des sozialdemokratischen Blattes falsch ist. Gegen die Aufhebung des Jesuitengesetzes resp. des§ 2 dieses Gesetzes, macht sich in der ganzen protestantischen Bevölkerung des Reiches eine wachsende Bewegung geltend, die wohl nicht mit Unrecht auf die viel erörterten Trierer Vorgänge zurückgeführt wird. Seitens des Vatikans soll übrigens dem Bischof Dr. Korum das päpstliche Mißfallen ausgesprochen worden sein, dagegen ist noch nichts darüber bekannt geworden, ob der Vatikan dem Bischof die Zurücknahme seines Erlasses aufgeben wird. Seitens einer großen Anzahl von Geistlichen der Diözese Trier sind dem Bischof Korum Zustimmungskundgebungen zugegangen. Balkan. Vom Balkan kommen wieder einmal beunruhigende Nachrichten. Die auf Urlaub befindlichen Offiziere des 3. türkischen Armeekorps sollen zu ihren Truppenteilen zurückgerufen worden sein. Nach einer Meldung aus Sofia beschlagnahmte die Polizei neuerdings viele Gewehre für die Aufständischen. Die türkischen Truppen sind angeblich derart in die Nähe der bulgarischen Grenze gerückt, daß es leicht zu Zusammenstößen mit der bulgarischen Grenzwache kommen könne. Das hindert indessen nicht, daß schon wieder beschwichtigende Meldungen unterwegs sind. Eine schwedische Stadt in Deutschland. Die Kopenhagener Reisen des jugendlichen mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz IV. waren bisher überwiegend mit Verhandlungen über mögliche Familienverbindungen in Zusammenhang gebracht worden. Schaste Mecklenburg= verin verpfändete Stadt und Herrschaft Wismar verhalten. Hierauf ging eine Vorlage, die weitere 12 Milli= tragsmäßig entweder am 26. Juni d. Is. oder an demselonen Mark zur Verbesserung der Wohnungsverhältnisse ben Datum 2003 wieder einlösen; außerdem niemals. von Staatsbeamten u. Arbeitern fordert, an eine Kommis=[Mit Zins und Zinseszins würde die Pfandsumme jetzt sion u. es folgte eine Anfrage betr. des Pfarrerbesoldungs= reichlich 100 Millionen, im nächsten Jahrhundert aber gesetzes in der Provinz Sachsen. Nächste Sitzung Sonn= fast 2 Mislig abend: Kultusetat. Politische Uebersicht. Deutschland. — Der Kaiser auf Helgoland. Der Kaiser, der Mittwoch abend vor Helgoland eintraf, landete am Donnerstag bei Regenwetter an der Düne und besichtigte diese, sowie besonders die Buhnenschutzbauten. In seiner Begleitung befanden sich der Großherzog von Oldenburg und Prinz Heinrich von Preußen. Am heutigen Freitag trifft der Monarch an Bord des Linienschiffes„Kaiser Wilhelm II.“ in Bremerhaven ein.— Am Sonnabend findet in Berlin die Huldigungsfahrt der Automobilisten vor dem Kaiser statt. Kronprinz Wilhelm und Prinz Eitel=Friedrich sind auf ihrer Orientreise am Mittwoch Spätabend auf der griechischen Insel Korfu angekommen, und zwar nach zehnstündiger, herrlicher Seefahrt von der italienischen Hafenstadt Brindisi aus. Die Prinzen werden zwei Tage auf Korfu verweilen, um die dortigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Korfu war bekanntlich der Lieblingsaufenthalt der unglücklichen Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, die dort ein wahres Märchenschloß ihr eigen nannte. — Von unserer Marine. Der Kaiser ordnete an, daß die aus Anlaß der venezolanischen Angelegenheit gebildete Kreuzerdivision in Ostamerika weiter bestehen bleibt. Dem mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Chefs der Division beauftragten Kapitän Scheder werden 5 Kriegsschiffe unterstellt sein, und zwar der große Kreuzer„Vineta“, die kleinen Kreuzer„Gazelle",„Falke" und „Sperber“, sowie das Kanonenboot„Panter“. — Des Kaisers Brief an Hollmann gibt der„Nordd. Allg. Ztg.“ zu folgender amtlicher Mitteilung: Gegenüber einer Behauptung sozialdemokratischer Blätter, der Kaiser asensece ealte die aite ente ae stüm, die Geliebte wiederzusehen; er wollte sie bitten, diese Rolle trotz des gewaltigen Erfolges nicht wieder zu spielen. Der tragische Schluß hat ihn in die tiefste Seele erschüttert, er konnte dies Spiel einer Verzweifelten nicht vergessen. Und er sagte es ihr sofort, als er sie nun begrüßt: „Mein Lieb, spiel diese Rolle nicht wieder! Und wenn es auch ein Spiel, also Schein ist, ich vermag dich nicht so zu sehen. Das ist mehr als Menschenkunst, was du geboten, aber, ich bitte dich, laß allein dein goldenes Bild und dein goldenes Lachen in meinem Herzen wohnen. Und auch dich muß es schwer mitnehmen; wie siehst du müde und blaß aus! Nicht wahr, du thust mir die Liebe!“ „Ja, Richard!“ Sie sagte es einfach, das Herz war ihr zu voll, um mehr sprechen zu können. Sie gingen Arm in Arm dem Portal zu und Aluscha folgte. Nun mußte es sich entscheiden! s#ct 2 Milliarden Mark betragen. Am Mälar scheint man geneigt, den bevorstehenden ersten Termin schweigend vorübergehen zu lassen, in Schwerin aber soll man die Umwandlung des Pfandes in vollen Besitz jetzt wünschen und zu diesem Ende unter Umständen weitere finanzielle Opfer bringen wollen. Nach dänischer Ansicht hätte sich auch der deutsche Bundesrat bereits vertraulich mit der Angelegenheit beschäftigt. König Oskar II. soll an dem Fortbestande des jetzigen Verhältnisses kein Interesse haben; sein 1872 verstorbener älterer Bruder Karl XV. legte auf diesen„Fuß in Deutschland“ hohen Wert und würde jetzt wohl die erstgenannte Pfandsumme aufzubringen suchen, was freilich das heutige Deutsche Reich auf keinen Fall annehmen würde. dagegen zu ergreifen, da sie noch Ermittelungen über die Nahrung der Krähe anstellt und dann näheres bekannt geben wird. Viele der Anwesenden sind für das Radikalmittel„Wegschießen der Krähen". Herr Lueg=Hacheney beklagt sich darüber, daß ca. 10 Junggesellen in Benninghofen jeder 30 Tauben halten, das macht zusammen 300 Tauben. Diese werden natürlich nicht von den Besitzern gefüttert, sondern sie holen ihreNahrung auf den benachbarten Feldern. Die Landwirte würden dadurch ganz erheblich geschädigt, da die Tauben das Saatkorn ausfressen. Man könne sich nicht dagegen wehren, da ja jeder so viel Tauben halten dürfe, wie er wolle und diese, da sie als zahme Tiere gelten, nicht geschossen werden dürfen. Es wird beschlossen, in einer der nächsten Versammlungen die Tauben=, Krähenund Kaninchenplage und den Schutz gegen dieselbe in einem Vortrag zur Sprache zu bringen. Unter Verschiedenes kommt die Feier des Jahresfestes des landwirtschaftlichen Kreisvereins zur Sprache. Es wird abgestimmt, ob ein solches auch in diesem Jahre gefeiert werden soll. Die Versammelten sind einstimmig dafür. Nun kommt die Frage in Betracht, wo soll das Fest stattfinden? Ueber den Ort und das Lokal kann man sich heute noch nicht einigen undsoll erst weiter darüber beraten werden. Als Tag wird der 11. Juli festgesetzt. Da sonst nichts besonderes mehr vorlag, wurde die Versammlung geschlossen. Kleine Chronik. + Berlin, 4. März. Ueber die Flucht des Kurpfuschers Nardenkötter erzählt der„Vorwärts": Nachdem der Gerichtshof den Nardenkötter, der ein Jahreseinkommen von gegen 150000 Mark hatte, gegen eine Kaution von 15000 Mark in Freiheit gelassen hatte, teilte die Ehefrau des Angeklagten einem guten Bekannten mit, dem Dr. K., mit, daß ihr Mann bereits ein Billet nach London gelöst habe und sich alsbald dorthin flüchten würde. Der betreffende Herr und ein Verwandter, dem er es weiter erzählte, fühlten sich in ihrem Gewissen beschwert und begaben sich in ein Polizeirevierbureau, woselbst sie die betreffende Flucht mitteilten. Der wachthabende Beamte indessen gab ihnen die Antwort, daß ihn das nichts anginge. Die Herren fuhren darauf zum Staatsanwalt, der die Verhandlung in der Sache Nardenkötter leitete. Sie hatten indessen ganz übersehen, daß es inzwischen Nacht geworden war und daß jetzt— keine Bureaustunde war. Der Staatsanwalt erklärte ihnen, daß er jetzt in der Nacht doch nichts machen könne, dagerer Lokales. Schwerte, 6. März 1903. **(Lamborg=Soiree.) Morgen abend wartet unseim Saale Östermann=Engel ein ungewöhnlicher Genuß. Otto Lamborg, der bisher unerreichte Klavier=Komiker, gibt einen seiner bekannten köstlichen Vortragsabende. Aus den vielen, über den Künstler uns vorliegenden Urteilen wollen wir aufs Geratewohl eins herausgreifen. So schreibt das„Berliner Tageblatt": Ein Allerweltskünstler ganz eigener Art produzierte sich gestern im Saale des Hotels de Rome. Herr Lamborg— dies der Name des seltsamen Virtuosen— nennt sich „Klavier"=, Gesangs= und Deklamations=Humorist" und entwickelt in dem knappen Zeitraum von nicht ganz zwei Stunden in buntem Durcheinander die verschiedensten Kunstfertigkeiten und Talente. Jetzt parodiert er sehr gelungen die Produktionen einer„musikalischen Familie“, dann läßt er einige Dutzend der heterogensten Melodien, wie sie aus der Mitte des Auditoriums aufs Geradewohl verlangt werden, mit einer phänomenalen Fingerfertigkeit gen würde er den Herren am anderen Vormittage auf dem durcheinanderschwirren, Jetzt miadamum erz eirgerfertigten Gerichte in seinem Bureau zur Verfügung stehen! Einer ungemein voluminösen. er mit einer der Herren begab sich in der Tat nochmals am anderen in öterreichischer Mundarr mit Klavierbealeit Vormittage zu dem Staatsanwalt. Derselbe erklärte ihm gibt zwischendurch mit schwindelerregender Zungengelaujedoch, daß, wie er festgestellt, Nardenkötter noch in seiner Wohnung sei! Das stimmte— und mit einem der nächsten Züge fuhr Nardenkötter nach London. Generalversammlung des Landwirtsch. Kreisvereins Hörde. ** Hörde, 5. März. Gestern hielt der landwirtschaftliche Kreisverein wieder eine Generalversammlung im Hotel Müller ab. Herr Landrat v. Starck begrüßte die erschienenen Herren und eröffnete dann die Versammlung. Herr Hofgärtner Kohlstaedt aus Laasphe referierte Un wachsam war sie wie ein getreuer über rationellen Gemüsebau. Hund, während die dunklen Augen nach allen suchten. (Fortsetzung Seiten hin. Unter anderem forderte er, laut„Hörder Volksbl.“, auf, dem Gemüsebau mehr Beachtoung zu schenken. Jeder Besitzer sollte sich einen Garten anlegen und sein Gefigkeit eine pudelnärrische Sentenz zum besten. Auf voller Höhe seiner Leistungsfähigkeit zeigt sich Herr Lamborg bei der Aufführung eines grotesken Opernfinales; er stellt dabei in einer Person nicht weniger als Primadonna, Altistin, Koloratursängerin, Bariton, Tenor, Baß und beide Chöre dar. Alles das und noch einiges andere, was wir sahen und hörten, ist außerordentlich amüsant und amsierte denn auch die zahireit erschienenen Zuhörer auf's beste *:(Ein größeres katholisches Vereinshaus) soll hier an der Kampstraße in der Nähe des alten Pastoratsgebäudes errichtet werden. Mit dem Bau soll auf Veranlassung des Pastors Schnurbus noch in diesem Jahre begonnen werden. Es sind bereits viele Personen gewonnen, die sich für den Bau interessieren. **(Der Arends'sche Stenographenverein) hielt am Dienstag abend im Vereinslokal„Zur Glocke“ eine Generalversammlung ab, in welcher die Preisverteilung über das von den Schlern fat“ Ez gelangten vier Preisel lang und einem Heihttopfe ähnlich. Die Füße waren noch ii be= an dem Kadaver befestigt. Das Rind war ca. 4 Jahre alt, und vor 2 Jahren gedeckt worden, hatte jedoch nicht gekalbt. Es wurde deshalb gemästet und geschlachtet. Dem hiesigen Tierarzt wurde das Kalb zu wissenschaftlichen Zwecken überlassen,„..6. Kscht umarfranliche * Münster, 5. März. Eine hochst unerfreuliche — Gdn„Freichit“) füuder am Sontig, vieheiung Bersanntung durch die Miteilung bereiet, daß die Zand. ein größeres Konzert statt und zwar von dem 20 Momy(gemeinde Lamberti, welche eingeneinder wiro, wagreno tarken Unnger Orchesterverein unter Leitung des Aönig Her heiden letzten Jahre— also in der Zeit, wo die Einlichen Musitdirektors Hern Erichs. Dos aufsgestelte gemeindungsverhandlungen schwebten— 2600 Mark Prooramm ut en Jouy vo 1o, Die, Eisenbahnbetriebs. Wegebauschulden gemacht hat. Der Magistrat weigerte (Sohugg Prhaten und Gigserung lsich, diese Schulden zu übernehmen, aber die schlaue Juspektion 3 in Hagen bate die ue veue, u..=Zreuz Landgemeinde ist durch den damals im Entwurf vorhandes Materals für die Pete Uintegrhührun,, gerstaße aus=Idenen nunmehr aber abgeschlossnen Vertrag gedeckt. Der ung der Holzwickeder Straße mit der Höroersttuagt aus= venen nunmehr aber abgeschlose, g# emeingg ae anstaltete, Wetschgöhangu...PNusflug im a. Prre Verteilung. Sovann wurde ein Ausflug im Juni beschlossen, über dessen Einzelheiten in nächster Versammung e(Auf der hiesigen Deckstation.) Wirtschaft Potthoff, ist der dritte Deckhengst, ein schöner großer brauner Oldenburger, ohne Abzeichen, angekommen. geschrieben. Diese unterführung wird und 46 Meter lang. Es fordern: Holtemeyer, Lütgendortmund Alb. Loose, Hohenlimburg E. Bein, Dortmund Wix, Dortmund P. Linders, Barmen Aug. Garde, Holzwickede C. Husemann, Lindenhorst C. Dittrich, Schwerte I. Cramer, Hagen Gebr. Staat, Schwerte Wösthoff, Hörde W. Scherff, Schwerte C. Klute, Hagen I. Berzen, Hagen (Strafkal mer Hagen.) 15 Meter breit 81042,75 C 92015,42 M 92701,03 C 96 150,35 C 96490,33 Cs 100 069,95 C 100 671,05 s 100 884,87 C 103 649,21 C 109 521,90 M 110 182,21 C 112 140,13 K 121 156,31 C 129 190,02 K Sitzung vom 5. März. denen nunmehr aber abgeschlossenen Vertrag gedeckt Referent bezeichnete das Vorgeyen der Gemeinde als„inkorrekt“ und hoffte, daß die Eingemeindungs=Angelegenheit nicht noch mehr derartige Ueberraschungen für die Stadt zeitigen werde. * Essen a. R., 5. März.(Streik bei Krupp.) In der Krupp'schen Räderschmiede legten sämtliche Schmiede wegen Einführung eines neuen sie benachteiligenden Akkordsatzes die Arbeit nieder. * Köln, 5. März.(Selbstmord zweier Schwestern.) Im benachbarten Mülheim am Rhein wurden seit Freitag zwei Töchter einer angesehenen Familie vermißt. Nunmehr hat sich herausgestellt, daß beide Selbstmord begangen haben, indem sie sich in den Rhein stürzten. Angeblich aus unglücklicher Liebe haben sie sich das Leben genommen. Die Leichen sind noch nicht gelandet. „Im Reiche des Wassers“ (L. Hagemann, Schwerte) Sonntag, den 8. März, nachmittags 4 Uhr: Konzere veranstaltet von Herrn Musikdirektor A. Haselhoff gefl. Mitwirkung des Männer=Gesandvereins„Cäcilia“= Dortmund(80 Sänger). Solisten: Herr Konzertmeister W. Kötter, Violine. Herr C. Koch, Dirigent des M.=G.=V.„Cäcilia"(Bariton). " J. Höcke, Mitglied„„„(Tenor). A. Haselhoff, Klavier. Karten im Vorverkauf bei den Herren G. und Ad. Heinrich Mk 0.50, an der Kasse Mk. 0.75. * * Conserven. Schnittbohnin, 2 Pfd=Büchse 40 Pfg, Brechbohnen 2 Pfd.=Büchse 40 Pfg., Brechspargel mit Kopf 2 Pfd. 90 Pfg., 1 Pfd. 50 Pfg., Große Bohnen 2 Pfd.=Büchse 80 Pig. empfiehlt Carl Trog, Schwerte. Freigesprochen von der Anklage des Sittlichkeitsvergehens wurde der Metallkocher Heinr. B. aus Schwerte. Mittzoch] 1(Neues von Fritz Reuter.) Ein bisher unbekannHolzwickede, 5. März. In der Mumovuh ter Brief Fritz Reuters wird der„Londoner Zeitung“ blachteten Diebe in den Ställen des Steigers a von einer Dubliner Leserin zur Verfügung gestellt. Tas Scheiben, das an„Madame Peters, Wohlgeboren zu Thalberg“ gerichtet ist, wurde von deren Tochter der Einsenderin zum Geschenk gemacht. Es ist flüchtig in Knüttelversen geschrieben und wird bestimmt alle Verehrer unseres größten plattdeutschen Dichters interessieren. Das launige Schreiben lautet:.. Geehrteste und geliebtste Freundin! Es wird Ihnen hoffentlich paßlich sein, wenn ich, Ihr id, ders stets mit Ihnen so wohl gemeint, geborene Kunhe, sich Ihnen nahen mir drei hier bei uns zu sehen, ien unter die Augen zu der Ueberschüsse der 2. 2rsst 160,00 Marklgehen. Ist Peters von seinem Kuhhandel zurück, so vinzialverwaltung der Rheinprovinz er,uu, zwecke würde dies sehr vermehren unser Glück. Auch bitten wir mit der Ausiage, Esen und Eibderfeld für Ausegzmatung zu unster Freud und Lust, nicht zu vergesen Helene und 25000 Mark zu geben. Ebenso die Propinzialven uont unp en, ung Rußt. Herrn Hildebrand und Herrn Binnieren für Reitfalen 100000 Mark mit der Augzuge bies=Rünste ktumn wir freundschaftlichst inpiteren und hoffen, daß sie mit 60000 Mark für Biuseumpy ger Verein Heutscher Ei. sacepieren. Doch vor allem, merken Sie wohl ist eine Oeeepuy 10000 Mark; der Verein zur Wahr= geladen Mama Ohl. Meine Frau geht umher in Aengund ich bin nacht schlachteten Tebe in den Stallen des Steigers Hagenbruch und des Aufsehers Schlef je ein Schwein ab und schleppten den Raub davon. Es ist keine Spur vorhanden, wohin die Tiere geschleppt sein mögen. Die Ueberschüsse der Dußfeldorfer Ausstellung. abgechaltenen Schlußitzung der Duseldvoder Vorstzende und meine Frau, geborene Kunte sich Ihnen nahen mit Tenderin, S Rauchtabake sollten bei keinem Raucher fehlen. Anerkannt beste Bezusquelle für Consumenten. Händler, Restaurateure. Bevorzugte Marken sind:.„ 100 S. 1.90 Carilla 100 St. 3M. W ilhelm 1. 100 St. 4,30 Gut Hell 100 St. 3,50 Esqulsltos 110 St. 4.60 la. Maalla 100 St. 3,60 La Partura 100 St. 5,— Mastechappy 100 St. 3.90 La Rosita 100 St. 5.40 La Palma 100 St. 4.,— Yokohama 100 St. 6,— Kaisercigarre 100 St. 7.50 M. Panchtabak Grobschnitt per Pfd. Nauchsasen 0,70, 1, 1.20. 1,50—3 M. Feinechnltt per Pfd. Rippentabak per Pfd. 0,90, 1,40, 1.70, 2—3 M. 0,40, 0.45, 0.50 M. Versand an Jedermann von 100 Stück Cigarren oder 1 Pfd. Tabak an. An unbekannte Besteller gegen Nachnahme 500 Stück Cigarren oder 9 Pfd. Tabak franco. Garantie Zurücknahme. Preisliste auf Wunsch. Allein echt zu beziehen von Tendering’s FatitFirst Orscy an der holländischen Grenze— gegründet 1832. — Grösste Fabrik mit direktem Versand.— onserven mil ** g Ververtaggnde verhet auf dem Gebiete der Conserv.-Industrie. Unentbenrhen für Militairs, Jäger, Touristen, Radfahrer, Segler, Jung. gesellen etc.— Erwärmung des Dosen-Inhalts zu jeder Zeit. an jedem Orte und unter allen Witterungsverhältn. in wenig. Min. Febrikate in allen Preisl. emplichlt: Conserv.-Fabrik Albert Rehse Sohn, Wülfel ver Hannever. Patente in 14 Staaten.— ung künftiger Ausstellungen, analog 1880 und 1902, 160000 Mark, der Gesamtrest von 285000 Mark verbleibt dem Arbeitsauusschuß der Industrie= und Gewerbeausstellung zur Verwendung für verschiedene Zwecke. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung.“ Hd Berlin, 6. März. Prinz Maximilian von Thurn und Taxis vom Regiment Gardes du Corps wurde, Aus Weksalen und Ageinto, Itaun aunanr guh uch erhe en Hohenlimburg, 5. März. Die traurig=„ietens von Remonten im Militär=Reuinscnut beim Nehmen färe Stein scheint ihrem Ausgange nahe zu sein. Woie eines Hindernisses von einem Pferde getreten und an der verlautet, hat der Kaiser von dem, wiegrschonrge gen Stirmn schwer verletzt. teledes Nendanen Mol. der sch borbunthiher Eratze von Ssenude stoge Erpiosion des Kesche esianten se. anwaltschaft gestellt, wurde Herr Nölken, bisher bei eoe Iser kohnt; 5. März. ü ersten Male in Drei Leichen wurden bereits ans Land gespill. Iserlohn.) Eine eigenartige Erscheinung hat der Streick IIA Meran, 6. März. Gestern tötete hier der an der Arbeiter bei der Firma Schäfermeyer u. Hens gezei= Verfolgungswahn leidende Friseur Franz Müller, tigt. Nachdem die orgamsierten Leute die Arbeit miederge= Eifersucht auf seinen 16jährlichen Lehrling seine Fer., legt, können sie doch nicht von ihrem ehemaligen Chef las= indem er ihr mit einem Rasiermesser den Hals abschnit. sen, sie haben sowohl bei der Fabrik wie bei seiner Woh= Alsdann brachte er dem Lehrling einen lebensgefährlic, nung Doppelposten aufgestellt.„Rührend ist die Tatsache, Schnitt bei und tötete sich hiernach selbst durch einen zuewie sich die Leute nach dem Befinden des Herrn Hens er=golverschuß. kundigen und in Erfahrung zu bringen suchen, ob vielleicht IId Sofia, 6. März. Sarafow soll an den Miein ihnen unbekannter Ausgang aus der Wohrzhen Fäxn, nisterpräsidenten Danew ein Schreiben gerichtet haben, in Hens hren füriorglchen Wachsankeit wird beaufschtigt welchem die bereits fertigen Vorbereitungen für den Aufdes Herrn Hens oder der Streikposten entzieht sich unserer ungsmaßregeln im Stande seien, den Ausbruch des Ar Kenntnis, Aufstellung genommen hat. Auch bei dem Se= standes zu verhindern. Gleichzeitig soll das Schreiben kretär des Arbeitgebervereins, Herrn H. Vollmer, hat man Ratschläge, wie die Regierung die Sache der Bewegung Wenn das soziale Leben nicht so bitter ernst wäre, sollte fördern könne, ohne sich nach Außen politisch zu komproman wahrhaftig über diese Fürsorglichkeit lachen. mittieren, enthalten. * Hamm, 5. März.(Ein Probespringen.) Ge=], Hd Konstantinopel, 6. März. Die täglich einlegentlich der Beratung einer neuen Baupolizeiordnung laufenden Meldungen von blutigen Zusammenstößen äußerte der Referent, Herr Fik, mit der überzeugtesten türkischer Truppen mit aufständischen Banden in bei einem Brande aus nien rufen auf der Porta große Beunruhigung hervor. eve Stackwverke eines Familienhauses auf die Nach Verichten der Korpskommandanten wirde jeder verStraße zu springen. Wir, pertreten stets die Ansicht, so such, die Albanesen zu entwaffnen, einen sofortigen allgeschreibt der„Westf. Anz.“, Probieren geht über Studieren. meinen Aufstand derselben zur Folge haben. Vielleicht entschließt sich die Stadtverordnetenversamm=I— (reizende Neuheiten) etngetrofen. Carl Braus, Buch- und Kunsthandlung. Vielleicht entschliegt sich die Stadtverordnetenversammlung— der Magistrat darf sich nicht ausschließen— zu einem Probespringen! * Ahlen, 5. März.(Versteinertes Kalb.) Ein hiesiger Metzger machte beim Abschlachten ewes, Rieoes einen seltsamen Fund. In dem Kadaver des Ir. rez.g sich ein total versteinertes Kalb vor, welches vouständig 7. März. 8. März. Wetterbericht. Niederschläge, sehr windig, vielfach heiter. Gelinde, nachts kalt, wolkig, teils heiter, strichweise Niederschlag. Standesamt Wellinghofen. Anmeldungen vom 15.—28 Februar 1903. Anmeldungen vom 19.—.28 Febraut 1903. Geburten. 1 Sohn: Straßenbahnwagenschaffner Friedrich Rüddenklan zu Hacheney. Bergmann August Weber zu Höchsten. Berginvalide Martinus Szymendera zu Brünninghausen. Bergmann Carl Schweitzer zu Loh. Maschinist Friedrich Hillebrand zu Brünninghausen. Bergmann Ludwig Ufer zu Höchsten. Bahnhofsaufseher Diedr. Krämer zu Wellinghoferheide. Bergm. August Büchner zu Höchsten. Dreher Gustav Auffermann zu Bittermark. 1 Tochter: Bergm. Friedr. Hesse zu Höchsten. Bergmann Wilh. Schneider zu Loh. Bergmann Adam Beßler zu Renninghausen. Bergmann Heinrich Stumpe zu Lücklemberg. Eheschließungen: Fabrikarb. Friedr. Orlofski u. Alma von der Beck, Brünninghausen und Heeven. Bergmann Eduard Pleuger und Anna Hellmann, Brünninghausen und Ergste. Maschinist Martin Kiftner und Helene Stock, beide Hacheney. Sterbefälle Ludwig Poerschke zu Loh! J. 5 M. 24 T. Bernhardine Schaepers zu Loh 3 M. 20 T. Carl Zier zu Benninghofen 7 J. 10 M. Witwe Wilhelmine Sander geb. Engelhardt zu Vitermark 71 J. 1 M. 10 T. 9 Größere evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. März 1906. Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst: Pastor Heinenberg. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst: Pastor Wischnath. Nachmittags 5 Uhr: Abendgottesdienst: Pastor Graeve. Reformierte Kirche. Sonntag, den 8. März 1903. Vormittags ½10 Uhr: Predigtgottesdienst: Pastor Terberger. Ev. Stadtmission Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag, 8. März 1903. Vormittags 8 Uhr: Blaukreuzgebeistunde. Nachmittags 2 Uhr: Blaukreuzbibelstunde. Nachmittags 5 Uhr: Bibelstunde. Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. Gottesdienstordnung der kath. Pfarrkirche. Freitag, den 6. März 1903. Abends 7¾ Uhr: Fastenandacht mit Predigt. Pfarrer Schnurbus. Sonntag, den 8 März 1903. 2. Fastensonntag. Vormittags: Stille bl. Weßse, Kaplan Riethmüller. Stille hl. Messe mit Predigt. Pfarrer Schnurdus. Hochamt mit Predigt. Nachmittags: 2 Uhr: Kreuzwegandacht. 6 Uhr: Stephanus=Verein. Cäcilien=Verein. 6½ Uhr: 7½ Uhr: 8¼ Uhr: 10 Uhr: ##Sbete u ealienl. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Wilh. Schade. Nachmittags 2 Uhr: Kindergonesdiens: .. 8a2 • östermann-Engel# 3 Schwerte. 2 & Sonnabend, 7. März, 2 2 Abends 8. Uhr: 2 2 Musik.- humor. 2 : ommeons: à des Komikers am Klavier: 30. Lamborg, 9 Klavler-, Gesangs 5 Mavier-, Gerung. 2 und Deklamations-# Humorist aus Wien. &(tragranne zn der Saalkause) * Eintritt: Res. Sitz 1.50 Mk.• Nichtres. 1.00 Mk., für 0 2 Schüler 50 Pig. 2 X Kartenverkauf in der## X Buchhandlung von X Carl Saaimaun, Schwerte und an der Saalkasse. SchülzenBund te. Sonntag, den 3. März, nachmittags 5 Uhr: General versammlung im Vereinslokale Specht. Tagesordnung: 1. Zahlung der Beiträge. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Wahl eines I. Schriftführers. 4. Besprechung über Schützenfest. 5. Regulierung der Sterbekasse. 6. Verschiedenes. Da die Tagesordnung eine wichtige ist, werden sämtliche Schützen gebeten, zu erscheinen. Der Vorstand. Gellügelzucht-Verein für Schwerte u. Ungegend. Generalversammlung am Sonntag, den 8. März er., nachmittags 5 Uhr, im Lokale des Wirts Eckey zu Schwerterheide. Tages=Ordnung: 1. Vortrag über Entenzucht. 2. Delegierten=Wahl für den Verbandstag in Bünde. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Auch Nichtmitglieder sind willkommen und ladet zu zahlreichem Besuch ein Der Vorstand. Dienstag große Auswahl Faselschweine E. Cohen. zu haben bei Für Rom Mandch und Rommamkänten! empfehlen wir in großer Auswahl 24 Als ganz hervorragend billig offerieren wir: einen Posten Kleiderstoffe, Cheviots, 110 cm breit, vorrätig in allen Farben, für Mk. 1.25. Diese Qualität repräsentiert einen weit höheren Verkaufswert und ist eigens für diesen Zweck ausgelegt. 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Verwaltung des städtischen Gaswerks Zwangs= Versteigerung. Sonnabend, 7. März cr., vorm. von 9½ Uhr an versteigere ich im Lokale von Böhmer nachfolgende Gegenstände: 250 Flaschen Wein und Liköre(Rot-, Weißwein, Sekt etc.), mehrere 100 leere Flaschen, einige kleine Fässer mit Schnaps, 2 Fässer, à 150 Ltr. „Münsterländer“, 30 Kisten Zigarren, 1 Kommode u. 1 Vertikow. Müller, Ger.=Vollz. kr. A. in Schwerte, Ruhrstraße 2. Sihmpia Theatet Dortmund. Liglich große Vorkelung, Neues WeltstadtProgramm. 11 Debuts der hervorragendsten Kunst. kräfte der Welt. Festage 2 Vorstellungen: Nachm. 4 Uhr u. abends 8 Uhr. Freitag, den 6. d. Mts. fahren Extrawagen 12 Uhr abends von Hörde nach Schwerte, Asseln und Aplerbeck. Zum 1. April oder später ist mein # neuerbautes T Raus Moltkestrasse 23 etagenweise zu vermieten. Ed. Pferdekämper. In unserm Beamtenwohnhaus „in den Rosen“ ist eine geräumige Wohnung bestehend aus 4 schönen Zimmern, Küche, 1 Mansarde, 2 Kellerräumen u. 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II. 12,10, Raps I. 00.00, II. 00,00 Mt., alles die 100 kg. Köln, 5. März. Fruchtmarkt. Weizen 00,00, Roggen 00,00, Hafer 13,55—00,00, Heu 5,70—7,00, Maschinenstroh(Roggen=) 2,90, Richtstroh(Flegeldrusch) 3.20, Krummstroh 2,80 Mk. die 100 kg.