Oosetiuo nnp Heren, Naum 10 Pfeg., außerhalb 15. Bellawe=Zeile Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Praus, Schwerte=ssubr. seile 40 Pfg., Fernsprech= Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierundurch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Schwerte, Mlontag den 2 Alärz 1905. Deutscher Reichstag 269. Sitzung vom 28. Februar. Am Sonnabend war die Beteiligung wieder außerst! schwach. Nachdem eine Eingabe auf Einführung der Strafverschickung der Regierung als Material überwiesen worden war, begann die Beratung des Postetats. Staatssekretär Krätke betonte, daß 5000 neue Beamten= und Unterbeamtenstellen eingestellt worden seien, darunter allerdings nur 2000 für Assistenten. Mehr lasse aber die Fi nanzlage nicht zu; dem Antrage auf 3000 stellen könne nicht entsprochen werden. Die Hilfsarbeiter betrage jetzt 8000, davon aber wirklich dauernde. Der Hilfsbeamte, der sich brauche indessen keine Kündigung zu fürchten. Abg. Hug (Ztr.) wünschte Wegfall der Packetbegleitadressen, Herabsetzung der Gebühren für die Postabholungsfächer, Verlängerung des Telephondienstes und höhere Wohnungsgeldzuschüsse für die Postbeamten. Abg. Eickhoff(frs. Vp.) führte aus, es liege kein Grund vor, hinsichtlich des Postetats trübe in die Zukunft zu sehen. Er rügte es, Zahl der nur 1400 gut führe, Konservativen; man warf sich gegenseitig vor, Ausgleichungen zu fordern. Es folgte die nationalliberale Anfrage betr. die Ausführung des Dortmund=Rhein=Kanals. Minister Budde tat kund zu wissen, daß die Regierung nach wie vor die baldige Ausführung des Dortmund=RheinKanals als Teilstrecke des Rhein=Weser=Elbe=Kanals wünsche. Ueber die zu wählende Linie habe er eine neue Prüfung angeordnet, da auf der bisher in Aussicht genommenen inzwischen viele neue Werke angelegt worden seien. Die Abgg. v. Pappenheim(kons.), Herold(Itr.) und v. Zedlitz(frkons.) meinten, danach könne man alles in Ruhe abwarten. Die Abgg. Wallbrecht(ntl.) und Oeser(frs. Vp.) waren für baldigste Wiedereinbringung der alte Kannalvorlage. Dann Bauctats. Am Montag: Anfrage verh Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 6° Psg, exc 42 Pfg Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierte Pomitbentreind! 36. unbegründet verkündet werden, wird für ralausstand erklärt. Balkan. = Nach Meldungen aus Salonichi dortigen Militär= und Regierungskreisen, bruch der Revolution unvermeidlich sei. Monastir zum Aufstande auf. Südafrika. In den etzemaligen Ayzenterhzrücktsperigen die eiale glaubt man in daß der AusDie Waffeneindauert ungee ii Meaidten uterhte n holähicher Spache ain. Politische Uebersicht. Vom Kaiserhofe. Beide Majestäten, bei denen und Wohnungsgeldzuschusses für alle Beamten. Statt der neuen Litzen und Streifen für Unterbeamte hatte man diesen lieber ein paar hundert Mark zulegen sollen. Auf die weiteren Ausführungen des Redners rechtfertigte Staatssekretär Krätke das Verbot des„Postboten“, der die Unterbeamten aufhetze. Ferner sagte Herr Krätke, denke nicht daran, die Laufbahn der yoyeren Beamten durch vermehrte Zulassung von Juristen noch mehr zu verschlechtern. In der achten Abendstunde erfolgte Vertagung. Montag: Fortsetzung der Etatsberatung. Preußisches Abgeordnetenhaus. 33. Sitzung vom 28. Februar. Am Sonnabend fanden Kanalgefechte statt. Zu der konservativen Anfrage wegen der Notstände an der Oder, Spree, Havel und Elbe erklarte Minister Budde, die Re gierung erkenne die Notstände an und hätte zg. guisch zur Beseitigung schon 1901 in der Kanalvorlage Mutel verlangt, leider vergeblich. Sie hoffe moglichst im Jahre 19 wieder Mittel fordern zu können. Was die Elbe anlange, so seien hier noch Verhandlungen mit den Anliegern über Grunderwerb nötig. Die Redner aller Parteien waxen von dieser Mitteilung befriedigt. Die Nationauiberaten und Freisinnigen fügten aber hinzu, sie erwarteten, daß alle diese Regulierungen nur kommen werden in Zusammenhang mit der Kanalvorlage. Hierüber kam es zu uschmanidertetzungen goischen Mastonattheroten und Setz' nicht Dein' Freud' Auf diese Zeit, Sonst hast Du Leid In Ewigkeit. * Ernst den Pfad des Rechts zu wandeln, Ziemt des Mannes stolze Kraft; Starkes Glauben, treues Handeln Ist's, was ihn zum Helden schafft. Seiner Arbeit strenge Tugend Macht ihr frei und fessellos; Selbst des Lorbeers grüne Jugend Fällt dem Kämpfer in den Schoß. Vriefträgers Wannchen. Von Georg Paulsen. abends vorher, als an ihrem Hochzeitstage, Tafel und Konzert stattfand, fuhren Sonnabend fruh bei dem Generalstabschef Grafen Schlieffen vor, um ihm ihre Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstage auszusprechen. Hierauf ging der Kaiser im Tiergarten spazieren, hatte eine Besprechung mit dem Reichskanzler und hörte im Schloß Marinevorträge. Abends nahm er an einer Feier im Kreise der Offiziere der Gardes du Corps teil. — Dem bisherigen Oberpräsidenten der Provinz Posen, Dr. von Bitter, wurde der Kronenorden I. Klasse v22 Dem Bunde der Kaufleute, von dessen Gründung wir neulich meldeten, hat der Kaiser telegraphisch die besten Wünsche für eine segensreiche Tätigkeit zur Wahrung der berechtigten Interessen des deutschen Kaufmannsstandes übermitteln lassen. An dem Telegramm fällt namentlich die Hervorhebung„berechtigter Interessen“ auf, die wohl im Hinblick auf einen anderen Interessen=Bund, nämlich dem Bund der Landwirte, erfolgt ist. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet die Blättermeldung als unbegründet, daß die preußische Unterrichtsverwaltung die Verstaatlichung sämtlicher Präparanden= auf das Nebengleis der Anstalten und nach Möglichkeit deren Verbindung mit den Szenen spotteten jeder Beschreibung. Die Lehrerseminaren zu sechsklassigen Anstalten in die Wege suchten aus den Fenstern herauszuklettern, stimmt, daß der Unterricht m heuarischer Sprache einschließlich des Religionsunterrichts wochentlich nicht mehr als 5 Stunden betragen soll. In den andern etwa 20 bis teilt werden. Naturlich wird auch dieses dratonische Geteilt werden. Natürlich wird auch dieses trakonische Gesetzt nicht im Stande sein, den Buren ihre Sprache zu rouhen. Sturmschäden in England. Der Sturm, der in den letzten Tagen über ganz England dahinraste, stellt sich als einer der furchtbarsten und heftigsten seit vielen Jahren heraus. Einem Bericht des „Berl. Lokal=Anz.“ entnehmen wir: Der Orkan hat nämlich sämtliche Haupttelegraphenleitungen im Norden Englands zerstört. Zahllose Dächer und Schornsteine, Kirchtürme, elektrische Drähte wurden einfach niedergeblasen und viele Menschen verloren unter herabstürzenden Trumgeleitet habe. Holland. — Ueber die Lage in Holland nach der Streikvorlage wird berichtet, daß die Zentralstelle der Arbeiterverbände beschloß, eine Widerstandskasse zu errichten und in allen örtlichen Ausschüssen Protestversammlungen anzuregen. Das Gerücht, es solle in der neuen Woche auch der Gene„Was hat Aluscha?“ sah sie auch schon, wie este esie cerce aus der an Land strömenden der Zi(51. Fortsetzung.) Wollen wir uns die Unsterblichkeit wegdenken aus dem Weltplan, so ist die sittliche Schönheit auf eine zerfallende Sefsenblase gemat, freamdlich.„. „Das ist sie, bestätigte Johanna Leimeluch.„O, steigeg! 8 hat ihr an sehr ernst gemeinten Heirotsgutreggn. gegigg Menge, die sie sich verlaufen lassen wollte, einer der Zigeuner=Musikanten mit ausgestreckter Rechten auf das Mädchen losging, wie die letztere jenem mit einem Freudenruf die Hand gab. „Nun, wer weiß, was da werden will?" bemerkte der Major;„da scheint Aluscha doch einen wirklichen alten Freund gefunden zu haben.“ 116 Tstmeg.. Und es war so. Als Johanna und Fairenrhal auf der Uferstraße anlangten, hatte sich der Zigeuner bereits wieder entfernt... S. I. I., Sohamme(I2. „Das freut mich für Dich,“ sagre Johanna lachelnd: „Du warst lange genug für Dich allein,“ wie schön, daß Du endlich jemand gefunden hast, der Dir näher steht!“ „Herrin, hatte ich nicht Euch?“ fragte Aluscha mit warmem Gefühl.„Wen brauchte ich da noch?“ ,O Du törichtes Mädchen,“ rief Johanna.„Die alte Geschichtelg.„„... im E.e G.. Ueber Aluschafs Zuge flog es wie ein helles Tachen. Aber sie sagte nichts. Und während ihre Gebieterin mit Richard von Falkenthal langsam dem nicht fernen Absteigequartier Johanna's zuschritten, folgte sie leichten Fußes, arr heue Sonnenglanz, auf Fzezgl Ziezre zieten wernig gescht, wie mir Gemn häte ich ine vur zureunenz aber wer machte aus vg eLunizhersne en mir bleiben. Ich habe ihr gesagt, sie sei mir viel zu wert, Glück ihrer jungen Herrin, das unschwer zu erkennen war, als daß ich sie ihr ganzes Leben lang an meine Person igalt. nur vorläusig noch dableiben.“ Was sollte ich du sogernge. gen g#eet enuthol. gear für Aluscha vom Ufer ihre Herrin be=stenbienstaentrunden, er sollte erst am Abend mit dem merkt und sie schwenkte jubelnd ein Tuch. Im selben Fürsten Alexander in der Oper, in Augenblick blieb sie aber unter allen Anzeichen äußersten wieder zusammentreffen. Und so hatten si siedern stehen, und de erhobene Hand aut dur Seite) rode igg ging eim aufregendes Rumen durch die zchlmern ihr Leben, andere wurden verletzt. Ein neller Unfall betraf den Schnellzug aus Carnforth, als er auf der Brücke über den Leven bei Ulverston fuhr. Der Sturm raste mit erschreckender Gewalt, und der Maschinenführer mäßigte das Tempo. Plötzlich bemerkte er ein Hindernis auf den Schienen, welches sich als der herabgefallene Telegraphendraht erwies. Der Zug wurde zum Stehen gebracht und hatte kaum angehalten, als Windsbraut sämtliche acht Personenwagen umstürzte und tf bas zwei Kinder wurden ins Wasser geschleudert. Endlich kamen Retter, die sich mit Seilen aneinander gebunder hatten. Ungefähr 30 Passagiere trugerz, Seerunggz he. von, zum Teil schwere. Ferner wurde die Mennig. brücke, die Carnarvonshire mit Anglesy verbindet, arg veSscticht, iot. Sethths. reichen anwesenden Gäste, als das hochgewachsene Paar den Speisesaal betrat. Ganz hatte Johanna heute nicht ihr Gesicht zu dem gewohnten kühlen Ernst zwingen können, die Freude leuchete noch immer aus den tiefen braunen Augen. Für die bewundernden Blicke, die ihr folgten, hatte sie nur ein spöttisches Lächeln, dagegen war die Unterhaltung des Brautpaares, das an einem abseits stehenden Tische allein aß, während der ganzen Mahlzeit die lebendigste und heiterste. Es mußte das auffallen, da bisher die Sängerin niemals mit einem Herrn ar ihrem, ein für allemal für sie reservierten Tische gespeist hatte, sondern stets nur von Aluscha begleitet gewesen Man bestürmte den Hoteldiener mit leisen Fragen, der natürlich nicht antworten konnte, aber durch wiederholtes Erscheinen an Johanna's Tisch sich bemühte, den Wünschen der Neugierigen Rechnung zu tragen. Ein Zufall brachte ihm vielleicht Aufklärung.„ Endlich erfüllte sich sein Begehren:„Herr Direktor, gut, daß Sie gerade da sind,“ hob Johanna an.„Ich verlängere meinen Aufenthalt in Budapest nicht, mit dem Tage nach meinem letzten Auftreten werden meine Zim„O, gnädiges Fräulein, Sie wollen den Wünschen der Intendantur nach Verlängerung des Gastspiels nicht entsprechen? Aber, mein Gott, was treibt Sie fort? Die Zeitungen meldeten doch übereinstimmend, oas Gastspiel sollte fortgesetzt werden! Oder waren Siemit unserem Hause nicht zufrieden?“ Er machte ein so bekümmertes Gesicht, daß Johanna von dem ruhigen Ernst, den sie allen Fremden gegenüber stets bewahrte, verlor. „Nein, nein, ich habe nicht zu klagen, ich bedarf nur der Ruhe, und will einige Zeit überhaupt nicht singen.“ „Und diese Ruhe würden Sie bei uns nicht finven können?“ Es hatte mit dem Beginn des Zwiegesprächs die übrige Unterhaltung im Saale fast aufgehört, erwart menten geblasen und in Trümmer gelegt worden. Die Hiobsposten mehren sich noch mit jedem neu eintreffenden Zuge. Zeitgemäße Betrachtungen. „Die Wandlung zum Bessern!“ (Nachdruck verboten.) Und wieder trat die große Wandlung ein, Verstummt sind Mummenschanz und Narretei'n, Der Karneval ist wieder abgezogen, Und allgemach verliefen sich die Wogen. Wer gar zu oft den Becher hat gelupst, Sitzt still daheim verkatert und verschnupft, So manche Mark entschlüpfte seinen Händen, Doch wird sich alles nun zum bessern wenden! Das Narrentum ist scheinbar nun am Ziel, Indes der Narretei'n geschehn noch viel, Manch einer wirft dem Narr den Köder hin, Drauf läuft viel Volk zum Nardenköter hin, Kurpfuscherei, gegeißelt bist du schon, Indes dein größter Meister ist entflohn, Er wird vom Ausland die Rezepte senden, Wenn sich die Toren nicht zum bessern wenden! Zum bessern wenden wird sich mancherlei, Und meistens fühlt man sich sehr wohl dabei! Der Frieden ist der neuen Welt beschieden, Und Chamberlain ist heimgekehrt„zufrieden". Und wenn John Bull erst mal zufrieden ist, Dann wird sogar der größte Pessimist Die Blicke fröhlich in die Zukunft senden, Dann wird sich alles schon zum bessern wenden! Alldeutschland fühlt sich einig, fest und stark, Und Kummer macht uns nur des Ostens Mark, Doch wie sich alles ändern muß auf Erden, So wird es auch im Osten besser werden! So sagt natürlich jetzt der Optimist: Wenn erst vergangen, das was bitter ist, Dann geht alleine schon der Logik wegen, Die Ostmark nur noch schöner Zeit entgegen! Die Zeit rückt vor, die Luft ist mild und weich, Und junge Triebe sprossen schon am Zweig, Bald setzt der März noch Zauberkraft dahinter, Und um die Herrschaft ringen Lenz und Winter, Kalendermäßig fest steht unbedingt, Daß uns der Monat März den Frühling bringt, Man kann getrost den Winterflaus verpfänden, Die Zeit wird alles schon zum bessern wenden! Ersprießlich ist die mildre Jahreszeit, Es schwinden Not und Arbeitslosigkeit, Bald braucht der Mensch nicht mehr zu Heizungszwecken Soviel Vermögen in den Ofen stecken, Drum sing' ich immer wieder unbeirrt Daß alles sich zum bessern wenden wird, Nun kommt der März, der bringt uns wieder weiter Und gibt uns neue Daseinslust! Ernst Heiter. ungsvoll lauschten die Anwesenden. Sie schüttelte lächelnd den blonden Kopf.„Ihre Stadt ist zu glänzend, als daß sie noch die stille Ruhe beherbergen könnte, nach der ich mich sehne. Uebrigens — Sie werden einen so vornehmen Gast erhalten, daß Sie mich gut und gern missen können.“ Der Direktor bestritt das bestimmt. Dann aber konnte er sich doch nicht enthalten, zu fragen, wer denn dieser Gast sein werde. „Herr Major von Falkenthal wird Ihnen noch nähere Mitteilungen machen, antwortete Johanna, ihren Begleiter zugleich mit diesen Worten vorstellend. „Ich werde nachher noch mit Ihnen eine Unterredung haben, Herr Direktor," setzte Falkenthal hinzu, und der Hotelleiter entfernte sich, befriedigt, wenigstens den Namen und den Rang des seltenen Kavaliers der Sängerin erfahren zu haben. Ein Gesumm ging um alle Tische, wo der Name Falkenthal's flüsternd genannt wurde. Ein Major? Lokales. Schwerte, 2. März 1903 (Das vereinfachte Abfertigungsverfahren auf Eisenbahn=Güterkarten) wird für Eil= und Frachtstückgüter vom Montag, den 9. März d. J.(nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, vom 1. k.Mts.) ab versuchsweise auf einer ganzen Reihe von Verkehrs=Beziehung=en eingeführt. Von den wichtigeren Versandt=Stationen der Berliner Vorort=Zone abgesehen, wird das neue Verfahren im Wechselverkehr zwischen Berlin und den folgenden Plätzen stattfinden:(Schles. Bahnhof=) Breslau, Guben, Liegnitz 2c.(Berlin=Görl. Bahnhof=) Görlitz 2c.(Stettiner Bahnhof=) Angermünde 2c.(Potsd. Bahnhof=) Braunschweig, Goslar, Halberstadt, Magdeburg, Quedlinburg 2c. (Zentral=Markthalle Alexanderplatz=) Hamburg=Altona= Kiel, Geestemünde, Guben 2c.(Hamburg=Lehrter=Bahnhof=) Hamburg=Altona, Bielefeld, Bremen, Kiel, Hannover, Minden, Dortmund und den meisten größeren Stationen dieser Strecken.(Anhalt=Dresdener Bahnhof=) Cöthen, Leipzig 2c. Die erforderlichen Erläuterungen werden für das interessierte Publikum demnächst auf den Bahnen zum Aushang gebracht werden. **(Das diesjährige Kreis=Ersatz=Geschäft) in Hörde findet für die Musterungspflichtigen des Stadtbezirks Schwerte wie folgt statt: Für den Jahrgang 1881 am 14. März, für den Jahrgang 1882 am 21. März und für den Jahrgang 1883 am 26. März.(S. die betr. Inserat.) **(Der neue Regierungspräsident von Arnsberg,) Coêls van der Brüggen, ist Katholik und entstammt einer Nachener Familie. **(Das Presbyterium) und die Repräsentation der größeren ev. Gemeinde beschlossen in ihrer Sitzung vom 19. ds. Mts., für das Jahr 1903 als Kirchensteuer ebenso wie in den Vorjahren— 33 ein Drittel Prozent der ganzen Einkommensteuer und 5 Prozent der Grundund Gebäudesteuer zu erheben. **(Das Trottoir an der östlichen Seite der Hörderstraße soll bis zur Bahnunterführung verlängert werden. **(In der Nähe des Küchenherdes) kam in einer Arbeiterfamilie in der Hagenerstraße ein Kind beim Spielen zu Fall; es streckte die Arme während des Sturzes aus und erfaßte den glühenden Ofen. An beiden Händen erlitt das Kind erheblichere Brandwunden. (In das Güterrechtsregister) des Amtsgerichts ist eingetragen, daß die Eheleute Händler Gustav Möhle junior und Paula geb. Gerdsmann zu Westhofen durch Vertrag vom 2. Februar 1903 vollständige Gütertrennung unter Ausschließung aller Verwaltung und Nutznießung des Mannes am Vermögen der Frau vereinbart haben. — Für die Ehe des Wirts Peter Schroers und der Elisabeth geb. Reising zu Aplerbeck ist unter Aufhebung der bisherigen Gütergemeinschaft Gütertrennung vereinbart. Hin ! Der Name war ganz unbekannt. Und ihm währte die stolze„Schwedin“, was sie den glänzendsten magyarischen Aristokraten abgeschlagen, ohne weiteres? Denn in der ganzen Lebewelt der Hauptstadt war es im Nu bekannt geworden, wie Fräulein Holder die schmeichelhafte Einladung des Grafen Egon Zura zu dem ihr zu Ehren zu gebenden Fest mit kalter Höflichkeit abgelehnt. Und nun gewährte sie diesem Major mit dem ein fachen deutschen Namen mit heiterer Selbstverständlichkeit den Vorzug ihrer Gesellschaft? Und noch dazu in einer Gemütsstimmung, in solcher frohen Laune, wie sie niemand bisher an der gefühllosen Schönheit beobachtet? Schien doch Johanna Holder an diesem Mittag im Speisesaal des Hotels Hungaria nicht allein eine andere, war sie es doch auch.... Und dann die geheimnisvolle Ankündigung eines hohen Gastes, der feste Entschluß, das Gastspiel nicht zu verlängern? Das mußte ganz unbedingt etwas bedeuten! Und mehrere Herren, die dem Grafen Zura befreundet waren, hatten nichts Eiligeres zu tun, als sich nach dem National=Kasino zu begeben, wo der junge Aristokrat zu speisen pflegte, zu begeben, um ihm die erlebten Tatsachen brühwarm mitzuteilen. Unterwegs versuchten sie noch, Herrn Neuling, Johanna's Impresario, dem sie zufällig begegneten, auszuforschen; aber der schlanke Herr war gescheidt genug, die Achseln zu zucken. Er hatte gemerkt, daß über Herrn von Falkenthal zu sprechen eine gefahrvolle Sache war. Eine solche Ausplauderei konnte leicht zum Bruche der für ihn so vorteilhaften Verbindung mit Johanna führen; ohne Launen, nahm sie doch die geringste Einmischung in ihre persönlichen Angelegenheiten sehr scharf auf.„Lieber also den Mund gehalten!“ sagte Herr Neuling zu sich selbst. Bald darauf hatten auch Johanna und Falkenthal ihre Mahlzeit beendet; von der ausgedehnten Frühfahrt ermüdet, wollte die Sängerin etwas ruhen, zumal ihrer am Abend in der Oper eine anstrengende Rolle harrte. Herzlich verabschiedete sie sich von dem Major, der zärtlich=ritterlich die ihm dargebotene Rechte küßte. Johanna errötete, unwillkürlich zuckte sie die Hand unter den sie von allen Seiten treffenden Blicken zurück, aber dann eine verbindliche Verneigung, und mit Aluscha stieg die Bewunderte die prachtvolle breite, mit reichen Teppichen belegte Treppe hinauf, die zu ihrem Zimmer führte. Still und geräuschlos, wie es ihre Art war, hatte sich die braune Zofe gerade im rechten Augenblick zur Seite ihrer Herrin eingefunden, um es den nur allzu diensteifrigen Kavalieren unmöglich zu machen, Johanna den Arm zu bieten. (Fortsetzung folgt.) * Lichtendorf, 27. Febr.(Schulneubau.) Der schon lang geplante Schulneubau wird nun in diesem Jahre zur Ausführung gebracht werden. Die Ausarbeitung eines Projektes und Kostenanschlages über einen zweiklassigen Schulneubau mit zwei Wohnungen für verheiratete Lehrer und Stallungen soll mindestfordernd vergeben werden. Bedingungen sind auf dem Amtsbureau in Westhofen zu haben. Angebote sind bis zum 1. April an Herrn Amtmann Graf Haslingen in Westhofen einzureichen. ** Lichtendorf, 2. März. Heute nacht brach in dem Wohnhause des Berginvaliden Wilh. Lange Feuer aus„welches so schnell um sich griff, daß nicht einmal die Mobilien alle gerettet werden konnten. Auch die gegen 1 Uhr herbeigerufene Spritze von Lichtendorf=Geisecke konnte dem Feuer nicht ernstlich Einhalt gebieten, da sie wegen Wassermangels nicht in vollem Maße in Funktion treten konnte. Das Haus ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. ** Garenfeld, 2. März. Ein hochinteressanter Münzenfund ist hier bei einer Kellerausschachtung auf dem Grundstücke des Herrn Ostheide gemacht worden. Man fand eine eiserne Kiste mit der Aufschrift:„Gott bewahre uns vor Krieg“ und der Jahreszahl 1243, welche Silbermünzen in der ungefähren Größe eines Talers enthält, außerdem einen alten Steuerzettel und verschiedene altertümliche Töpfe und Geräte. Aus Westfalen und Rheinland. Dortmund, 28. Febr. Wie die Krankenkassen mitgenommen werden, davon gibt die„Trem.“ folgendes Beispiel: Ein hiesiger gutsituierter Herr, Besitzer eines hochherrschaftlichen Hauses, nebenbei Beamter eines größeren Werkes mit einem Einkommen von 5000 Mark pro Jahr, hat es verstanden, vor mehreren Jahren freiwilliges Mitglied der Allgemeinen Ortskrankenkasse hierselbst zu werden. Er hat die Kasse Jahr für Jahr in Anspruch genommen durch Badereisen und sonstiges angebliches Krankfeiern auf Kosten der Kasse, bis er endlich dieser Tage durch den Krankenkontrolleur der Kasse bei seiner tagtäglichen Arbeit angetroffen wurde. Es blieb nun nichts anderes übrig, als das zu unrecht erhobene Krankengeld der Kasse zurückzuzahlen. Aber trotzdem wird für den Herrn das dicke Ende folgen.— So wird's gemacht! Zu bemerken ist, daß der Vorstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse es wiederholt versucht hat, den Herrn aus der Kasse zu entfernen, aber durch besondere Geschicklichkeit hat derselbe es stets verstanden, einen Entscheid des Magistrats dahin zu erzielen, daß er als freiwilliges Mitglied weiter geführt werden mußte. Das Vermögen der Ortskasse besteht zum größten Teil aus den fauer verdienten Pfennigen der Arbeiter. Außerdem bedroht der Here den Krankenkassenkontrolleur betreff seiner Stellung, indem er sich gegen denselben beim Magistrat beschwert hat. * Ahlen, 28. Febr. Um das immer ärger werdende Schwänzen der Stadtverordneten einzuschränken. ist, so schreibt die„Glocke“, auf Veranlassung des Regierungspräsidenten eine Geschäftsordnung für die Stadtverordneten=Versammlung erlassen worden. Wer von den Stadtverordneten ohne triftigen Grund, den er vorher anzugeben hat, eine Sitzung versäumt, muß im ersten Falle 50 Pfg., im Wiederholungsfalle bis zu 5 Mark zahlen. Wer unnützes oder dummes Zeug redet, das nicht zur verhandelten Sache gehört, kann zur Wortentziehung verurteilt werden. Wer störend in die Versammlung eingreift und den Ordnungsruf des Vorsitzenden nicht beachtet, kann von der Sitzung ganz ausgeschlossen werden. Auf 6 Monate und noch länger kann ein Stadtverordneter von den Sitzungen ausgeschlossen werden, wenn er die in geheimer Sitzung ihm auferlegte Amtsverschwiegenheit bricht.— Unsere„Stadtväter“ müssen es toll getrieben haben. Bochum, 28. Febr.(Vom Bureaukratismus.) Ein niedliches Beispiel fiskalischer Genauigkeit ist von hier zu melden. Entdeckte da kürzlich, laut„Münst. Anz.“, ein eifriger Beamter einer hiesigen Steuerbehörde, daß ein teuerzahler— man denke, 0,01 Mark, einen Reichspfennig, an Steuern zu wenig bezahlt hatte. Ob den Bösewicht hieran die Schuld trifft, wissen wir nicht, wohl aber erhielt der Herr, der inzwischen nach Berlin verzogen ist, eine Mahnung mit der durch die üblichen Drohungen unterstützten Aufforderung, den restierenden Steuerbetrag binnen 3 Tagen einzusenden, widrigenfalls usw. usw. Der also Gemahnte sandte dann auch per Postanweisung die„Summe“ von 1 Pfennig ein, wodurch ihm 15 Mal so hohe Portoauslagen erwuchsen. Preußen aber ist um einen Pfennig reicher. * Soest, 28. Febr. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Der Ackerer H. von hier, der seinen Nachbar Schn. deshalb angezeigt hatte, weil dieser abends mit seinem Fuhrwerk ohne brennende Laterne gefahren sein soll, wurde in der gestrigen Schöffengerichtssitzung zu den Kosten des Verfahrens verurteilt, wogegen Schn. freigesprochen wurde. * Hamm, 28. Febr.(Endlich gefunden.) Der vor etwa 12 Wochen auf rätselhafte Weise verschwundene Bahnwärter Wegener aus Bockum wurde am Mittwoch unweit des Fährhauses in Nordherringen von drei jungen Burschen in einem Weidengestrüpp entdeckt. Die Hand ragte aus dem Wasser. Dem Vernehmen nach liegt kein Verbrechen vor. Wahrscheinlich ist Wegener beim Nachhausegehen abgeirrt und in das Wasser geraten. Arnsberg 28. Febr. Gestern nachmittag erhängte sich hier L. Grüneberg, der Chef der bekannten großen Getreidefirma S. Grüneberg. Was ihn in den od getrieben hat, ist noch unbekannt; man vermutet, daß die Tat in einem Anfalle von Geistesstörung geschah, da der Verstorbene in letzter Zeit Spuren von Trübsinn zeigte. * Buer, 28. Febr.(Ein jähes Ende) nahm die von dem Bergmann Franz Baston von hier veranstaltete Hochzeitsfeier. Es stürzte ein Hochzeitsgast, der Bergmann Jos. Machatschak von Erle aus dem Fenster des vierten Stockwerkes des Hauses. Man fand ihn in seinem Blute schwimmend bewußtlos vor und brachte ihn ins St. Marienhospital. Er wird wohl kaum mit dem Leben davonkommen. * Siegen, 28. Febr. Gestern vormittag erschoß sich der Sparkassenassistent S. von hier. Die sofort bei der Weidenauer Sparkasse, bei welcher er angestellt war, vorgenommenen Untersuchung ergab, daß keine Verurtreuungen vorliegen. Der Beweggrund zur Tat ist vorläufig unbekannt. * Düsseldorf, 28. Febr. Die Ausstellungseitung verteilte Gratifikationen, u. a. auch an das im Ausstellungspostamte tätig gewesene Postpersonal. Die Postbehörde erhielt Kentnis davon und versagte die Genehmigung der Annahme. Wohl oder übel: Die Beträge mußten an die Ausstellungsleitung zurückgegeben werden. Die Postverwaltung entschädigte aber, wie der„GenralAnzeiger" erfahren hat, bald darauf selbst ihre Leute in angemessener Weise für die ungewöhnlichen Leistungen. * Köln, 28. Febr.(Verdienter Lohn.) An dem schwanzen Brett der Bahnhöfe der städtischen Straßenbahnen ist der folgende Anschlag angeheftet worden:„Es freut mich, feststellen zu können, daß während der diesjährigen Fastnachtstage, an denen zum ersten Mal auf sämtlichen Straßenbahnen elektrisch gefahren worden ist. Indem ich den Fahrern hierdurch meine Anerkennung ausspreche, teile ich mit, daß ich 1000 Mark angewiesen habe, welche bei der nächsten Lohnzahlung unter die Fahrer, welche in der Zeit vom 22. bis 24. Februar ds. Is. zusammen mindestens zehn Stunden gefahren haben, gleichmäßig zur Verteilung gelangen werden. Der Oberbürgermeister: i. V. Scheidtweiler. * Aus der Eifel, 28. Febr.(Folgendes hübsche Stückchen,) das den Vorzug hat, wahr zu sein, trug sich der„Trierer Landesztg. zufolge jüngst in einem Eifelorte zu. Ein Deserteur war dingfest gemacht worden. Bis auf weiteres wurde er im Spritzenhause eingesperrt. Dort wurde aber auch das Fahrrad eines Herrn aufbewahrt. Der Deserteur glaubte, es sei nur da, um ihm sein Fortkommen zu erleichtern. Er entnahm der Tasche des Rades den Schraubenschlüssel und löste mit Hilfe desselben die Schrauben des Türschlosses seines Gefängnisses. Dann schwang er sich auf das Rad und jagte auf ihm der luxemburgischen Grenze zu. Und Roß und Reiter sah man niemals wieder. bendetez Landek erhalten nüchtrg ter der* Vermischtes. noch ern 4. August gäßchen 2 1 Leipzig, 25. Febr. Die Ermordung der achtjährigen Anna Klein, der Tochter einer hiesigen armen jüdischen Witwe, durch den 20jährigen Optikerssohn Wilhelm Grabich von hier wird nunmehr doch ihre gerichtliche Sühne finden, nachdem die zuerst aufgetauchte Annahme, daß Grabich die Tat in unzurechnungsfähigem Zustande begangen habe, nach den Ergebnissen der soeben Kiste zu e. gerufenen macht, da Mädchene per der C hineingezt und Bein und der dessen Mi lerswitwe gangenen wurde al in Keller kolaistraß begüterte ner Gatt weilte. paares, vorstand, mußte sic ihn lenke nen jung Vernehm sprüche, folgte. Geständt Zeit nat während schenk al schäfts Ob er d tötet ha erst noc nigst die des Mö schon bei Grabich daß er durch6 Bekann die Nac Blitz ar mordet Beruhi In Ra Explosi Henson lizei fa Wunde wunde Leiche Mann Unfriel um El daß H. nachde bringe Heilun kürzlich des: 1 Wahl Europ nicht Arzt, metod und d ist do zur H sprech derart Nacht konnt krank rend stand. licher mehr nur trotz kohol als( ständ Unhe Deli 0 Der schen gen, ung kohe die gt Aer aus ten wor Wei zuri leut Ner trie sche fast Hil obachtung des Mörders in der sächsischen Sterben bereit. Der Kapitän hielt einen Begräbnis=Gotberud. Irxenanstalt Sonnenstein nicht mehr aufrecht zu tesdienst ab. Da plötzlich stößt der Schiffsjunge einen Lounbes=): Grabich wird sich daher noch im Laufe der Freudenschrei gus und zeigt auf einen großern der auf sie zuhält. Es war der Dampfer„Pennsylvania“ des Mordes zu verantworten haben. Wie der Hamburg=Amerika=Linie, der sich wirklich näherte und am Nachmitage des die Bersghrgg unhein Eeinmerig Zahres im Hofraume des Hauses Saiz=.! 7 Zu wiamngruan in Baden wurden nach dem„B. 4 Awou eine Kiste bemerkt, aus welcher fortgesetzt Blut L=A.“ der hochbetagte altkatholische Pfarrer Bauer und herauslief. Da keine Aufklärung über den Besitzer der der angesehene Bankbeamte Benkiser wegen Caclich Kiste zu erlangen war, wurde sie schließtlich von der hervei= vergehen verhaftet. Pauteney Poivye) pölig gutleidete Leiche eines Lleizven! Mousaßte und Sittlichkeitsmacht, daß siee#. St# ettrev Lietlen mädchens enthielt. Der für die seiste viel zu große KörErmordeten war mit ziemlicher Gewalt in diese hineingezwängt worden. Um den Hals sowie um Arme und Beine der Leiche war ein starker Strick geschlungen und der ganze Befund ließ erkennen, daß das Kind, als dessen Mutter die in der Nikolaistraße 27 wohnhafte Trödlerswitwe Klein ermittelt wurde, nach einem voraufgee Sittlichkeitsattentat erwürgt worden war. Es Neueste Nachrichten. § München, 1. März. Wie aus Salzburg gemeldet wird, ist die Prinzessin Luise von Toskana bereits in Lindau am Bodensee eingetroffen. Ihre Mutter, die Großherzogin von Toskana, ist heute nachmittag nach Lindau abgereit.. gn., vsiam Grand, § Budapest, 1. Marz. Der im hiesigen„GrandHotel" wohnende schwedische Forschungsreisende Sven wurde von einem im Hotel angestellten, plötzlich mußte sich der Verdacht der Täterschaft in erster Linie auf ihn lenken, obwohl niemand dem ruhigen und bescheidenen jungen Manne eine solche Tat zutraute. Bei seiner während des Spiels auf der Straße durch ein Geldgeschenk an sich gelockt und in den Keller des väterlichen Geschäfts verschleppt habe, wo er sich dann an ihm verging. Ob er das Kind nun im Affekt oder mit Ueberlegung getötet hat, wird die bevorstehende Gerichtsverhandlung erst noch klarstellen müssen. Jedenfalls suchte G. schleunigst die Spuren seiner Tat zu beseitigen. Das Vorgehen des Mörders zeugte von so großem Raffinement, daß sich schon bald nach der Tat die Meinung geltend machte, Grabich sei völlig bei Verstand gewesen. Dazu kam noch, daß er bereits früher kleinen Madchen nachgestellt und sie Gilles adegermutter durch mehrere Stiche ins Herz. § Newyork, 1. März. Der österreich=ungarische Konsul Ch. A. Martin fiel vom Fahrstuhl herunter und war sofort tot. Schwerter Zeitung.: Hd Berlin, 2. März. Nach einer römischen Depesche des„Lok.=Anz.“ war der Papst Samstags tagsüber bettlägerig; er leide an einem leichten Katarrh. Man henson, seiner Frau und seinem Sohn bewohnt. Die Po= teilt habe. Prinzessin Luise oleibe bis nach ihrer i. lizei fand die Frau bewußtlos vor mit einer furchtbaren stattfindenden Entbindung in der ihrem Vater geyorigen Runde am Kopfe, Henson selbst mit stark blutenden Hals= Villa am Bodensee und ihre Dienerschaft werde vom toswunden, während in einer Ecke die stark verletzte nackte kanischen Hofe gestelt.— Aus München meldet dasselbe Johnes lag Die Frau starb alsbald. Der clatt Giron sei amtlich das Betreten des vayerischen und mordeten in jeder Weise angenommen und damit viel zur Beruhigung der Gemüter beigetragen. (Von einem Drama) wird aus London berichtet: In Ramesgate wurde ein kleines Wohnhaus durch eine Explosion halb zerstört. Es war von einem Maurer Henson, seiner Frau und seinem Sohn bewohnt. Die Poe Wunde wunden, während in einer Ecke die stark verletzte, nack Leiche des Sohnes lag. Die Frau stard alsbald. Der Mann dürfte am Leben erhalten werden. Er lebte im Unfrieden mit seiner Frau und hatte kürzlich vergebens um Ehescheidung nachgesucht. Es wird angenommen, daß H. selber die Explosion durch Dynamit verursachte, nachdem er versucht hatte, seine Frau und sich umzubringen.„ (Ueber ein eigenartiges ameritanisches Mittel zur heilung der Trunksucht) erzhält ein Berliner Arzt, der kürzlich von jenseits des Ozeans zurückgekehrt ist, folgendes: Dort drüben sind die amerikanischen Aerzte in der Vahl ihre Heilmittel weit weniger ängstlich wie wir in Europa. Ein Menschenleben wiegt in Amerika lange 24. März vormittags 9 Uhr in Wellinghofen Wirtschaft Lüders. 24. März vormittags 11 Uhr in Eichlinghofen Wirtschaft Knappmann. 24. März nachmittags 2½ Uhr in Annen Wirtschaft Beckhoff. 24. März nachmittags 5 Uhr in Löttringhausen Wirtschaft am Blick. 25. März nachmittags 4 Uhr in Aplerbeck Wirtschaft Schulte. Die anzukörenden Bullen sind zu dem Termine an dem betreffenden Orte vorzuführen. Die Bullen müssen bei der Vorführung mit Nasenring versehen sein, widrigenfalls sie von der Körung ausgeschlossen werden. Hörde, den 24. Februar 1903. Der Landrat. Bekanntmachung. Abhaltung des Musterungsgeschäftes für das Jahr 1903. Die Ersatz=Kommission für die Musterung der MilitärpflichKreise Hörde tritt in diesem Jahre an folgenden Tagen Beramann'schen Saale zu Hörde, Langestr. 12. März für das Amt Aplerbeck(Jahrgang 1881), März für die Aemter Kirchhörde und Wellinghofen (Jahrgang 1881). März für die Aemter Barop und Westhofen, sowie für die Stadt Schwerte[Jahrgang 1881]), am 16. März für die Stadt Hörde(Jahrgang 1881], am 17. März für das Amt Aplerbeck(und zwar die Gemeinden Aplerbeck, Berghofen, Schüren und Sölde)(Jahrgang 1882], am 18. März für das Amt Aplerbeck(und zwar die Gemeinden Holzwickede, Hengsen und Opherdicke), sowie für das Amt Kirchhörde)[Jahrgang 1882), am 19. März für die Aemter Wellinghofen und Westhofen, sowie für die Stadt Hörde(Buchstabe A bis einschl. F)[Jahrgang 1882], am 20. März für die Stadt Hörde(Buchstabe G bis einschl. 2) (Jahrgang 1882], am 21. März für die Stadt Schwerte und das Amt Barop (Jahrgang 1882], am 23. März für die Stadt Hörde(Buchstabe A bis einschl. P) [Jahrgang 1883], am 24. März für die Stadt Hörde(Buchstabe O bis einschl. 2) und das Amt Wellinghofen(Jahrgang 1883], am 26. März für das Amt Barop und die Stadt„Schwerte Jahrgang 1883], am 27. März für das Amt Aplerbeck(und zwar die Gemeinden Aplerbeck, Berghofen und Schüren)(Jahrgang 1883], am 28. März für das Amt Aplerbeck(und zwar die Gemeinden Sölde, Holzwickede, Hengsen und Opherdicke), sowie für das Amt Westhofen(Jahrgang 1883], am 30. März für das Amt Kirchhörde(Jahrgang 1883), am 31. März die Reklamationen der Städte Hörde und Schwerte, sowie der Aemter Barop und Kirchhörde, am 1. April die Reklamationen der Aemter Aplerbeck, Wellinghofen und Westhofen. II. Im Weckhoff'schen Saale in Annen, Wahnhofstr. am 2. April für das Amt Annen[Jahrgang 1881 u. 1882], am 3. April für das Amt Annen[Jahrgang 1883]. Nach Beendigung der Musterung wird über die Reklamationen des Amtes Aunen Entscheidung getroffen werden. Aeltere Jahrgänge werden mit dem Geburtsjahrgang 1881 Der Papst empfing gestern den Monsignore Nagl, Bischof von Triest, in längerer Audienz, wobei er sehr ermüdet schien. Hd Berlin, 2. März. Nach einer Wiener Depesche der„Berl. Morgenp.“ dürftein Lindau die vollständige Aussöhnung der Prinzessin Luise mit ihrer Mutter erfolgen, wozu Kaiser Franz, Josef seimne Zustimmung er= loemuptert.„ae beginnt für die Mitäkrpfichtigen in Hörde um teilt habe. Prinzessin Luise oleibe bis nach ihrer im Mai„ Das Geschust vep##t vuer vormittgss Die zur 7¼ Uhr, in Anneu um 7¾ Uhr vormittags. Die zur Gestellung verpflichteten Militärpflichtigen haben sich bei Veimeidung der gesetzlichen Strafen in den bezeichneten Terminen pünktlich und rein gewaschen einzufinden. Jede Störung der Ruhe und Ordnichen Hofe gestelt.— Aus Meun.... zj5gn und fnung des Musterungsgeschäftes wied mit einer Geldstrafe bis zu Statt, Otto;, gvmtich bas Heiteren dex Vore—. 60 Mark oder mit verhältnismätziger Haft geahndet. terreichischen Jodens verboten worden. Die Militärpflichtigen der Jahrgänge 1881 und nicht so viel als bei uns, und so kommt der amerikanische prinzessin Luise geyart zu haben borgat, walbe Fsctio viel als bei uns, und zu werden auf Hel=[Sachen ausgewiesen. Auch die Vemuhungen Arzt, um schnell berühmt und reich zu worcden, auf Heilmetoden, die von vornherein ein schweres Wagnis bilden und denn auch nur selten den Erfolg für sich haben. So ist dorti m vorigen Jahre ein ganz eigenartiger Versuch zur Heilung von Trinkern gemacht worden. In einer entprechenden Anstalt sperrte man sechs Gewohnheitstrinker Kardinäle durch den Papst war sehr interessam. berartig in Zellen, daß jeder einzelne von ihnen Tag und dinäle umstanden den Papst, der an einem Schreibtische im Nacht die Handlungen der anderen fünf genau beobachten Sessel saß und wüde aussah, im Halbkreise. Der Leibkonnte. Von diesen sechs Trinkern waren drei unheilbar arzt Mazzoni ist der Ansicht, daß der Papst sich bald erkrank und unrettbar einem frühen Tode verfallen, wäh- holen würde, wenn die für Samstag stattfindende Krönrend für die übrigen drei noch Aussicht auf Besserung bestand. Die drei Unheilbaren bekamen nun neben reichlicher guter Nahrung, die sie aber mit der Zeit immer nehr verschmähten, soviel Alkohol in jeder Form, als sie nur haben wollten. Dagegen wurde den noch Heilbaren * trotz ihrer anfangs flehentlichen Bitten kein Tropfen Alkohol gereicht; sie bekamen nur vorzügliche Nahrung und as Getränk viel Milch. Die natürliche Folge dieser vollstandig entgegengesetzten Nahrungsweise war, daß die Unheilbaren bald in die denkbar schrecklichste Form des Leliriums verfielen, während die anderen drei, dem Schnapsgenuß entzogen, geistig und körperlich aufblühten. Der eigentliche Heilungsprozeß sollte nun von der moralischen Seite wirken. Die drei Gesunden waren gezwunsen, wochenlang, ja monatelang die furchtbaren Verwüstungen zu beobachten, welche bei den Unheilbaren der Alkohol anrichtete. Sie bestürmten, von Ekel erfaßt, täglich Aerzte mit Bitten, sie diesem entsetzlichen Anblick zu Die Militärpflichtigen der Jahrgange 1881 und 1882 ihre Losungsscheine mitzubringen. Die Prüfung und Begutachtunz der Reklamationen, welche bei den Ortsbehörden rechtzeitig anzubringen sind, findet am 31. März, 1. und 3. April statt, die Musterung dagegen auch der Militärpflichtigen, welche Reklamationen angebracht haben, bereits vorher an den Tagen, welche für die einzelnen Aemter bezw. Städte oben näher bezeichnet sind. De Personen, auf deren Arbeits= bezw. Aufsichtsfähigkeit es bei der Beurteilung der Reklamationen ankommt, müssen sich der Ersatz=Behörde am 31. März, bezw. 1. April, bezw. 3. April persönlich vorstellen. Verspätet angebrachte Reklamationen können nicht berücksichtigt werden, da Zurückstellungen in Berücksichtigung von Reklamationen nur nach eingehender Prüfung der Verhältnisse durch die Ersatz=Kommission — Die Losung findet für die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1883 und etwaige übergegangene ältere Jahrgänge am 4. April, des Ausgewiesenen,„durch eine Audienz, voin vormittags 9 Uhr, im Bergmann'schen, Saale zu Hörde, Pratz, Iur ora einen 14tägigen Aufschub der Ausweisungs=]diesem Leo)nichtersorherlich, vielmehr steht es letzieren erlangen, blieben erfolglos. Inderen mit der Losung zu beauftragen(etwa ihre Eltern oder Der gestrige Empfang der den Vormund). Mangels eines besonderen Auftrages erfolgt die i 45 Kar= Losung für die nicht erschienenen Militärpflichtigen durch die Mitglieder der Ersatz=Kommission. Hörde, den 26. Februar 1903. Königliche Landrat. Mathis, Pecterungsetfiester österreichischer IId Berlin, 2. März. Im Weißensee machte eine Tischlersfrau an einer greisen Rentnerin einen Raubmordversuch. Sie wurde verhaftet. Hd Karlsruhe, 2. März. In Heidelberg fand zwischen den Studenten Schwartz und Goldschmidt ein Pistolenduell statt, in welchem Goldschmidt durch einen Schuß in das Rückenmark getötet wurde. Schwartz hat die Flucht ergriffen. Hd Dresden, 2. März. Der amerikanische Zahnarzt O' Brian, der früher schon Beziehungen zur KronLuise gehabt zu haben vorgab, wurde aus eines beim Sächsen unsgselbiesen. ernch Freundes des Ausgewiesenen, König Georg ordre zu Hd Rom, 2. März. —„„— durch eine Audienz holen würde, wenn die für ungsfeier verschoben würde. Hd Paris, 2. März. Cattani legte Berufung gegen das freisprechende Urteil in dem Humbert=Prozesse em..„ gn. Tturm kmst Hd Paris, 2. Marz. Der Sturm hauste gestern in Frankreich mit nie dagewesener Heftigkeit. Er zerstörte die Telegraphenverbindungen mit England und Deutschland. Zahlreiche Schiffsunfälle werden gemeldet. Hd Paris, 2. März. In Rochefort erschoß sich gestern ein Verwaltungsoffizier sowie ein Kolonialsoldat. Die Ursache beider Selbstmorde ist unbekannt. Wetterbericht. 3. März: Wolkig, strichweise Niederschlag, vielfach heiter, windig. 4. März: Tags angenehm, nachts kalt, windig. Beranntmachung. Der Vorsitzende der Körkommission hat die diesjähde Aerzte mit Bitten, sie diesem entsetzlichen Anblick zu 4. März: Tags 6. eziehen, und gelobten tausendmal Besserung. Aber die Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Wilh. Schade. üerze blieben fest und entließen die Verzweifelten erst aus ihrem Gefängnis, als man für ihren Verstand fürchten mußte. Es soll bis jetzt kein einziger Fall festgestellt Feses sein, in welchem einer der auf, diese eigentüigliche rigen Ferpgräitzende der Körkommisson 59z, gesg ve. vrigr veyandelten gutartigen Trinker in sein altes Laster##, der Buuen=Hauptkörung wie folgt festf(Iher eigene Lechenseter) veransalteten, wie 23. März vormitags 9 Uhr in Ophgrdiche Shefeld Tell“ berichtet, füngst, 13 nowegische Se.„ I„ pormittags 1: Uhr in Geif ea, Nempas rem Schiff„Siggen“ war auf der Reise nach 23. Marg vormg 11 uhr m Geisecke tieß an die Schraube im Sturme gebrochen, und es'., nachmittags 8 Uhr in Resthofen schas. Tage und 5 Nächte hilflos umher. Die Mann=[23. Marz Nchneurugs 8 Uhr in Westhofen sastt wäre beinahe erfroren und in den Schnestürmen 9g g. nachmittags 5 uhr in Littschaft Lemninghaus. Hirs.idet. Mehrere Dampfer fuhren vorüber, ohne 23. Marz Nachmitlags F uhl in Holzen zu bringen. Schließlich machten die Leute sich zum! Wirtschaft Friedrichsmeier. Verannimachung. Die Arbeiten zur Tieferlegung des Pflasters zwischen dem alten Schulgebäude und der Kirche hierselbst, veranschlagt zu 691,30 Mark, sollen mindestfordernd vergeben werden. Die Bedingungen 2c. sind gegen Einsendung von 1 Mk. auf dem hiesigen Amtsbüreau erhältlich. Offerten, welche mit entsprechender Aufschrift versehen sein müssen, werden von dem Unterzeichneten bis zum 5. März 1903 entgegengenommen. Westhofen, den 25. Februar 1903. Der Amtmann: Graf Haslingen. Kinder u. cPerde u. Fohlen können für die hiesigen Ruhrfettweiden in größerer Anzahl zt mäßigem Hudepreis angemeldet werden. Haus Husen bei Westhofen a. d. Ruhr. v. Basse. F W. oche fur VoßFwarse mseidersTUhEe, Posten Schwarzer Cheviot und Mohair imit. reine Wolle grosse Musterauswahl Sonst 98 Pf. Diese Woche Posten Schwarzer Kammgarn-Cheviot und Fischgrat . Juna(Lawahe Sanzt 15 Mfl. gute reinwollene Gewebe Sonst 1.15 Mk. Diese Woche Pf. 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Dieser Kräuter-Wein ist aus vorzüglichen, hellkräftig befundenen Kräutern mit gutem Wein bereitet, und stärkt und beiebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. KräuterWein beseitigt alle Störungen In den Blutgefässen, reinigt das Blat von allen verdordenen krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf die Neuon, Hurch rechtzeiigen Gebrauch des Kräuter Weins werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ä Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie: Kopfschmerzen, Aufstossen, Sedbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, Die ofi Ehirenieghen,(veralteien) Magenleiden um so bestiger auftrezeg, gerden ont nach einigemepie gageze mehtüngt: Stuhlverstopfung likschmerzen, Heraklopfen, Schladesigkeit, Re se e ecee e ceice cee lichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Ausseben, Blutmangel, Entkräftung Ind weit be. Beher! 91e hter VerAppeszelgsekelite unter verröser Absepannugg und deWe e e den siofwechsel kräfig an, beschleunigt und verbissert die Blutbildung berubigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies. der Gebrauchsanweisung ist jeder Flasche beigegeben. Kräuter=Wein ist zu haben in Flaschen à Mr. 1,25 und 1,75 in: Schwerte, Unna, Könlgsborn, Aplerbeck. Herdecke, Hagen, Mörde, Assein, Leimatbe, Hobenlimburg, Iserlohn, Hemer, Henden, Altena, Witten, Mandsgonun in Stsiroberiand suod also d Fleister, guagtult, ao: Boslnseute aune Mein Kräuter=Wein ist kein Geheimmittel; seine Begandteile sino: Malagawein 450,0, Weinsprit 100.0, Glyzerin 100,0, Rotwein 240,0, Ebereschensaft 150,0, Kirschsaft 320,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, amerik. Kraftwurzel, Enzianwurzel, Kalmuswurzel aa 10,0. Vor Nachahmungen wird gewarnt!— Man verlange ausdrücklich ner. Hubert Ullrich'schen 2# Kräuter-Wein. Neu! Thne Konturrenz. Neul Restaurant„Zum Markaner“. heute Montag zum letzten Male: Das Skelett im Körper einer lebenden jungen Dame. (X=Strahlen=Illusion.) In Castans Panoptikum Berlin wurde die Schaustellung vom 15. April bis 15. Mai mit größtem Erfolg ausgestellt. Die Vorstellungen, die äußerst dezent sind, finden fortwährend statt und dürften für alle Kreise, namentlich auch für die Damenwelt, von höchstem Interesse sein. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Die Direktion. Pensterglas, Roh, Rouselin, Kattelun Ornament. und Cathedralglas, belegt und unbelegtes Spiegelglas. nach jedem Maass geschnitten, empfiehlt Carl Trog, Schwerte. 50 Mk. Gelohung sichere ich demjenigen zu, der den Dieb, welcher mir die vor kurzem in meiner Wiese am Beckenweg angebrachten Pfähle gestohlen hat, so angiebt, daß ich denselben gerichtlich belangen kann. Fr. von der Heydt. 20 Me. Nebenverdienst täglich für jeden leicht u. anständ. Anfr. an Industriewerke in Roßbach, 2. 333 a Pfalz.(Rückmarke.) Schwemmsteinpreis näßist. Phil. 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