Amtiches Rresseichl * für den-Rreis-werck! Whmrrrm Mmmn gelle oder deren Raum 10 Vio. Gapf. r aug in Schwerte. hrech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Sen. Braus, Schwerte=Ruhr. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rech verbindliche Kratt. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg. egel 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage: Komilbentreind! Nr. 48. Deutscher Keichstag. 267. Sitzung vom 25. Februar. So„schön“ wie am Mittwoch war es denn doch noch ordneten, nachdem er schon vorher langsam u. enigemale gezählt hatte: 1 2— 8 4 uu0 tout Ahgeordnete! Ein Kopfschütteln folgte, und dieses werdie Leser teilen. Das Kapitel„Reichsgesundheitsamt“ wurde erledigt. Abg. Zwick(frs. Vp.) bekämpfte das Borsäureverbot, für das sodann die Abgg. Lertel(kons.) und Deinhardt(ntl.) eintraten.. gg sekretär Graf Posadowsky betonte, wenn das hei#, verd=pissenschaftlichen Unterlagen, auf welche sich das Gutachten des Gesundheitsamts stütze, unhaltbar seien. Was die vom Abg. Müller=Meinigen(frs. Vp.) ungeregte Geheimmittel=Frage anlange, so sollen durch ie Liste die Mittel öffentlich gekennzeichnet werden, bei sie der Steautsetr guütarbeite, das eine gerignete GrundAuch das Kapitel„Patentamt“ wurde bewilligt d donv iu, eingsetreten.“9 über boz, uhr wurcde u. sicherungsamt eingetreten. Gegen /. Uhr wurde die Weiterberatung auf Donnerstag anberaumt. Preußisches Abgeordnetenhaus. 30. Sitzung vom 25. Februar. Eine neue Flut lokaler Wünsche ergoß sich am Mittwoch bei der Fortsetzung der Beratung des Eisenbahnetats über den Minister. Und Herr Budde war entgegenkommend. Allgemeineres Interesse beansprucht seine Erklärung, er würde dafür sorgen, daß das Bier und das Trin wasser auf den Bahnhöfen richtig temperiert seien. Es werde auch dafür gesorgt werden, daß die esegen pen gelüftet seien und die Temperatur eine besser. Um die Abteile möglichst staubfrei und sauber zu halten, habe er die schärfste Verfügung erlassen. Die Heizungsvorrichtungen seien in Umarbeitung begriffen. Abg. Heisig(Ztr.) führte aus, innerhalb des gesetzlichen Rahmens muise den Veonten und Lgegahzet, hleiben. Abg, Rng auch ihr Vereinigungsrecht ge 4 (kons.) wandte sich gegen Bemertungen des Abg. Barth (fri. Verg.) vom Dienstag. Sozialdemokratishge zen dürften nicht in die Beamtenschaft hineinge.„ Werrden. Abg. Goldschmidt(frs. Vp.) kritisierte das Vorgehen des Minsters gegen die(gzialdemokratschen Schwerte, Donnerstag 26. Febrnar beiter. Abg. Gothein(frs. Verg.) sprach gegen. Ring. Hierauf wird die allgemeine Erörterung geschie, sen, es folgen lokale Wünsche. Fortsetzung der Beratung am heutigen Donerstag. 36. Jahrgang. Politische Uebersicht. Deutschland. — Vom Kaiserhofe. Der Kaiser hatte auch, ang Veitwoch eine Besprechung mit dem Reichskanzler. Am Diens tag abend fand bei den Majestäten Fastnachtsball statt. — Dem Kronprinzen Wilhelm, dessen Exmatrikulgtion am heutigen Domnerstag l.egtäihienaufenthast Album Erinnerung an seinen Studienaufe., ein Aloum in kostbarem Einband mit Ansichten und SehenswürdigDie Unterrichtskommission des preußischen Abge ordnetenhauses nahm einen freikonservativen Antrag an, die Regierung möge erwägen, ob sich die Umwandlung der Tratehner, Gesthusähähigenin Ossengiertretzer bei iunterdie Interessenten zu schadigen. Der Lert####r des Unt richtsministers war mit dieser Umwandlung ganz einvertanden..... Melkaustell Der deutsche Buchandet wiro gerngseihen. Der ung in St. Louis voraussichtlich völlig fernblei. Der Stuttgarter Verlagsverein ist mit einem soeben gefaßten Beschluß vorangegangen, weil— wie im Schwb. Merk. zu lesen ist— dem Nachdruck deutscher Werke in Amerika Tür und Tor geöffnet ist und eine Beteiligung an der Ausstellung den Amerikanern die Werke, die sie zum Nachdruck brauchen können, sozusagen ins Haus tragen Eine Universtät in Hamburg“. Der Voss. 3tg, wird aus Hamburg geschrieben: Lebhaftes Aufsehen in weiten weiten, nicht nur wissenschaftlichen Kreisen die Nachricht erwecken, daß sich dieser Tage hier ein Komitee gebildet hat, um die Errichtung einer Uniersität in Hamburg zu betreiben. Dem Komitee gehören die angesehensten Männer an. Schwierigkeiten macht die Finanzfrage, man rechnet aber auf die Freigebigkeit reicher Hamburger. Den unmittelbaren Anstoß für die jetzt die Wege geleitete Agitation hat ein Gerücht gebildet, daß man sich in preußischen Regierungskreisen mit dem Gedanken trage, die Universität Kiel nach Altona zu verlegen, um Kiel ganz für die Marine zur Verfügung zu haben. Dieses Gerücht wird hier vielfach geglaubt, trotzdem sehr viele Gründe gegen seine Richtigkeit sprechen. beitern, da diese sich in ihren Hte Ggrzitgegmaßre Die Regierung traf umfassende Vorfühlsnälgrigeln; sie ließ im ganzen Lande die Bahnhöfe militärisch besetzen. In mehreren großen Städten wird auf Befehl der Regierung die Feuerwehr in Bereitschaft gehalten, um die öffentlichen Gebäude zu schüitzen. Holland. = Die Lage in Holland spitzt sich immer mehr zu. droht jetzt der Generalausstand von über 90 000 Ur Rußland. = Rußland reicht der chinesischen Regierung zur Abwechselung einmal Zuckerbrot, um seinen in Ostasien allmächtigen Einfluß noch mehr zu befestigen. Es beabsichtigt nämlich eine Anleihe für Ehina aufzghzingen, um diesem die Entschädigungszahlung an die—., zu erleichtern. China gegenüber hat Rußland schon wiederholt mit Geschick und Anstand die Rolle des ehrlichen Maklers gespielt, indem es von Frankreich Geld zu und dieses den Chinesen dann zu 7 bis 8% zur Verfügung stellte. Die beabsichtigte finanzielle###ug wird sich vor dem bisher geübten und bewährten Lu# kaum weit entfernen. Der Erfolg ist trotzdem sicher. China wird bis zur Unauflöslichkeit fest an Rußland gekettet. Das begreift auch John Bull allmählich, aber gegenüber dem russischen Bären duckt sich der englische Bar, es bleibt ihm nichts anderes übrig. Milizheer der Schweiz und die Sozialdemotratte. Während in Deutschland die Sozialdemokratie das schweizerische Milizsystem als das Wehrsystem der Zukunft hinstellt, bekämpft in der Schweiz die sozialdemokratische Presse auch das Milizwesen und verherrlicht die 9.— ziplin im Heere. So schrieb der in Genf erscheinende sozialistische„Peple de Genere“:„In einigen Fageg witz sich alles, was Genf an Truppen zählt, im Beturt## befinden, bereit, den Hampelmann zu machen.... sich Offizier nennt, jubelt im voraus, kommandieren, sich Gehorsam erzwingen zu können, das Volk zu schuhriegeln, das sie ernährt. Aber wenn das Volk bisher blödsinnig genug gewesen ist, von den Offizieren alles zu ja, wenn es die Torheit bisweilen zur Feigheit getrieben hat, so ist das nun anders geworden.... Beim geringsten Mißbrauch, bei der geringfügigsten inkorrekten Handlung muß sich der Soldat selbst Recht verschaffen. Wer sich durch einen Offizier beleidigt oder verletzt glaubt, muß sofort sein Recht fordern. Auge um Auge, Zahl um Zahn. Anders wäre er ein Feigling.. Augenblicklich muß man handeln und züchtigen. Gegen Eure wehre, die von Arbeiterhänden getragenen, was werden da die Säbel in den von Trinkgelagen und galanten Soupers noch fiebernden Händen ausrichten Förgrenz gu Die Bacbevueckomnlung bert unter den Eiot. Sinnsprüche. Was du gründlich verstehst, das mache, Was du gründlich erfuhrst, das sprich! Bist du Meister im eignen Fache, Schmäht kein Schweigen im fremden dich. Das Reden von allem magst du gönnen Deuen, die selbst wichts mchmanmnel Geißel. Vrieftragers Wannchen. Von Georg Paulsen. (48. Fortsetzung.) Jetzt sah sie, wie auf dem Hause eine Fahne flatterte, (s war also bewohnt. Johanna wendete sich, um nicht hieugierig zu erscheinen; nur einen Augenblick wollte sie noch unter den riesenhaften Bäumen verweilen, welche den Platz vor dem Schlößchen einfaßten, und die er## die Morgensonne mit goldenem Ticht überflutete. Vor dem Baumdunkel erhob sich aus dem smaragdgrünen Rasen eine phantastische, berückend schöne Blumengruppe, duftende Rosen, von einer anderen farbenfreudigen Blütenwelt umringt, so daß sie sich nicht satt sehen konnte. Vielleicht hatte sie schon kostbarere Arrangements geschaut, aber nicht eines, das von so bestrickend=verführer. schem Reiz, das sich so lachend, sonnig und wonnig den Sie hörte Schrite hinter sich und fuhr zusammen. Sie bemerkte einen hochgewachsenen Herrn, das kühne, offene Gesicht vom leichten Vollbart umrahmt, in unauffälliger, lichter Kleidung, auf dem Haupt einen weichen Filzhut, der dem vor ihm her trabenden mächtigen Bernhardiner langsam folgte. Eilig wollte sich Johanna einen Seitengang retten, aber eine wohlklingende Stimme forderte sie in französischer Sprache auf, ungestört ihren Spaziergang fortzusetzen. Sie bat um Entschuldigung, doß, Pe, ürh, georzag i.l Nähe des Hauses gewagt, verwies aber darat, daß serr Absperrungsmaßregel gefehlt, und sie daher im Genuß des schönen Morgens des Weges zu wenig geachtet habe. Die fremde Sprache war ihr indessen doch nicht geläufig genug, und so verfiel sie unwillkürlich in das heimische Idiom, als sich jetzt der riesige Hund liebkosend a „Bist a prächt ger Kerll“ So entfiuhr es ihr. „Schau, Sie sprechen deutsch?“ rief da der Herr ver wundert und erfreut zugleich. „Ich bin eine Thüringerin, mitten im Herzen Deutsch„Dann sage ich von Herzen: Grüß Gott, mein Fräulein! Ich bin gar nicht so weit von Thüringen zu Hause, aus Hessen.“ Damit trat er näher und grüßte nun nochmals in liebenswürdig=verbindlicher Weise, den Hut e fiel ein Stein vom Herzen bei den Worten. Sie hatte schon gefüchtet, einen Herrn aus dem Hofstaate des fürstlichen Besitzers der Insel, wo nicht gar die erzherzogliche Hoheit selbst vor sich zu Landsmann, und ein so liebenswürdiger und höflicher da zu, die Begegnung gab dem schönen Morgen einen doppelSie hatte den Sprecher flüchtig, aber doch aufmerksam gemustert. Er war noch jung, der Bart und der ernste Gesichtsausdruck ließen ihn wohl älter erscheinen, als in Wirklichkeit war. Die straffe Haltung verriet sofort den eifrigen Militär, aber in den großen Augen lag etwas, was man beinahe Schwermut zu nennen geneigt war. Trotz seiner gebietenden, kräftigen Erscheinung und trotz seiner Jugend mußte der Mann da vor ihr doch ernste Lebenserfahrungen bereits gemacht haben. Im leichten Geplauder gingen sie ein paar Schritte Man sprach über den Reiz der Thüringer Wälder, über die ragende Wartburg, das einzige Schwarzburg, und Johanna seufzte unwillkürlich. „Mir scheint, Sie haben Heimweh,“ meinte der Herr scheind.., G4 Nun net grad Heimweh, antworlele sie scheinisch, i komm schon wieder amal nach Haus, aber nach etwas von zu Haus sehn' i mich manches liebe Mal. Ueber all die feinen Sachen in den Hotels vergißt man doch nim mer, woran man zu Haus gewöhnt war! „Und das wäre in diesem Fall?“... 9616, Zum Mittagessen ein recht Gericht Thuringer Kloß, und zum Abend ein paar Rostbratwürst'!“ Der Fremde lachte herzlich.„Die gibt's anderswo nicht, glaube ich.“ Wenigstens net so, wie daheim, antwortete hanna.„Die Klöße brächt ich ja allenfalls selbst noch fertig, aber das darf ich nicht. Und an die Bratwürste ist nicht zu denken. Die können's blos zu Haus so her„Wie eine schöne junge Dame so prosaische Gedanken haben kann, war die heitere Antwort.„Aber wie ist mir dernn, fügte er Bugu, gzangerin Johanna Holder vor wenn mir ich nicht die gefeierte Sang L. Lolder vor sähe? Nicht? Sie entzuckten mich neulich in der Oper aufs höchste! Und Sie eine Thüringerin mit solchen reellen Wünschen? Ich meinte, sie seien aus Schweden. Ach, Faxen von dem Menschen, dem Neuling, meinem Impresario. Der Mann will des Geldes wegen partout, ich sollt, ich sollt, von da oben her sein. Meinetwegen mag er ja in den Zeitungen schreiben, was er leu, über einem Landsmann gegenuber werd ich doch aus meinem Herzen keine Mördergrube machen. Aber net wahr, Sie sind so gut, und hängen die Sach' nicht an die große Glocke. Sonst hält mir der Neuling jeden Tag eine große Standrede. Das Elend auf Marrinique. Die Lage auf Martinique ist, nach Privatbriefen zu urteilen, die in Paris eingetroffen sind, schrecklich. Die Briefe stammen von jemand, der um sieben Verwandte trauert und nicht weniger durch den drohenden Vulkan als durch die Raserei, die sich der schwer geschädigten Bevölkerung bemächtigt hat, erschreckt ist. Die verteilten Hilfsmittel werden zum Gegenstand törichten und unredlichen den Febr. Der wegen Mordes, verüh November, zum Tode verurteilte 9. Hohenlimburg, dessen Revision von rfen wurde, hat den Antrag auf Wie, Verfahrens gestellt. Der Antrag Ablehnung hat Uebrigens ist König einge reicht worden. Vorfrühling sendet seinen Gruß in unser Heim, und* Cörne, 24. Febr.(Unglaublich aber wahr alle die Leiden, die von der feuchten Witterung herrühren, In vergangener Nacht wurde hier aus einem Hause deenen Schreck. Die Hausfrauen Hellweges die Haustür gestohlen. Nach langem Suchen tun auch gut daran, die redliche Mithelferin bei der fand man dieselbe heute morgen im Garten des Dorfohe, häuslichen Arbeit genau zu kontrollieren, wie viel des Morgens dem Ofen an Heizmaterial anvertraut wird. Temperatur in den Morgenstunden nach veizurüpren.(einen Grund, und wer das Fürchten trotzdem nicht lassen Verteidiger wieder Beschwerde eingelegt. Mactis" 3n lkann, nun der fuche für kurze Zeit einen Nebenraum von Stein auch ein Gnadengesuch an den Es gibt nichts Schöneres, als die offenen Fenster selbst wenn die Temperatur in den Morgenst en Schachers, sobald die Verwaltung sie aus den Hän=seine mäßige ist, am Tage kommt genug hinzu, und gegeben hat. Die Schwarzen weigern sich, nach dann schablonenmäßig geheizt, wie es erfahrenermaßen Cayenne zu gehen, wo man ihnen Arbeit geben und ihre nur zu oft der Fall ist, dann ist es in den vier Wänden Existenz reorganisieren würde. Die Wohltätigkeit, von der nicht mehr zum Aushalten. Es wird kaum je im Haussie in Martinique leben, gefällt ihnen besser. Und sie halt so viel noch so falsch gedacht, wie beim Einheizen, werden eine furchtbare Gefahr:„Die Revolution ist ent=setwa 10 Prozent für den Winter brauchte mancher Hausfesselt. Hier ereignen sich schreckliche Dinge. Banden halt weniger für Heizmaterial auszugeben, wenn der tatschänden die Gräber, berauben die Toten. In den verlassenen Besitzungen lassen sich Eindringlinge nieder, die mit den Mahagonimöbeln ihre Nahrung kochen lassen. Auf die Besitzer, die unvermutet kommen, wird angelegt und geschossen. Die Gendarmerie hatte Mühe, diese Meutereien zu unterdrücken.. Daß es in einer Kolonie in bedrängter Lage, wo die Katastrophe der Zügellosigkeit die Tür geöffnet hat, Missetäter gibt, ist unvermeidlich. Aber das Schlimmste ist die Schwäche der Gerichte. Die Gendarmen tun ihre Pflicht, die Richter vergessen sie. Wohin wird dies Martinique führen? Ach, lieber Freund, mir ist das Herz schwer! Jeder Mensch, der hier im Geist der Billigkeit handelt, ist der öffentliche Feind. Man verzeiht M. Lemaire nicht, daß er durch Organisation der Irbeit die Hilfe für die Müßigen beschränken wollte. Wenn man eine Empörung anstiften könnte, würde man ihm vielleicht seinen Posten entreißen, und die zur VerAbsichten sächlichen Temperatur entsprechend geheizt wurde, und nicht so, wie„es gestern war". Vor Winters=Anfang wird das vermieden, aber im Winter muß der Ofen sein vollstes Recht haben, auch wenn es fast frühlingswarm draußen ist. (Zum Regierungspräsidenten von Arnsberg) soll als Nachfolger des Herrn Dr. Renvers Herr Regierungspräsident Kruse in Bromberg ausersehen sein. (Den linken Fuß) erheblich verbrannt hat sich gestern eine an der Hagenerstraße wohnende Frau, indem sie sich einen Topf kochendheißen Wassers über denselben goß. Sie mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. (Zum Schutze der Singvögel.) Die nun wiederkehrenden Singvögel sind unsere mächtigsten Bundesgenossen im Kampfe gegen die Raupen und andere Schädlinge. Da gilt es nun, diese Vögel zu schützen und ihnen auch genügende Brutgelegenheiten zu geben. Man fand man dieselbe heute morgen im Garten des hauptes wieder. Die Last wird den Fastnachtsbrüdenn wohl etwas schwer geworden sein, vielleicht wollte Eick s auch nicht versilbern, genug, unser Vorsteher fand heue früh eine Tür, die er nicht bestellt hatte. * Bochum, 25. Febr. In der vergangenen Nach brannte in Weitmar das Haus des Bauers Wiedig bis auf die Umfassungsmauern nieder. Ein Kind kam, lau Boch. Ztg., in den Flammen um; 5 Personen konnten durch die Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden Der Besitzer des Hauses wurde noch in der Nacht unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet. Köln, 25. Febr. Heute früh 7½ Uhr wurde im Rhein auf der Deutzer Seite die Leiche eines Kanoniers der 1. Kompagnie, Fußartillerie=Regiments Nr. 9 ge landet. Der Leiche ist der Hals durchschnitten, es schein daher Mord vorzuliegen. Näheres ist bisher nicht bekann Eine unglaubliche Geschichte teilung bleibenden Millionen, die er nach den Absichten sorge daher zeitig, am besten schon jetzt im Februar, für der Regierung verwendet sehen will, um die Kolonie wie= das Aufhängen von Nistkästen. Die moderne Kultur 00(läßt keinen Baum im Walde, ja sogar keinen Obstbaum der zu stärken, würden in die Hände übergehen, die ihn bedrohen. Das Wort ist nicht zu stark. Man hat gestern an sein Haus einen Zettel geklebt, man würde ihn und seine Frau töten, um ein Erempel zu statuieren, und man nannte noch zwei Agenten, die während der Unruhen ihre Pflicht getan haben. Das sind keine leeren Redensarten. Und ich bewundere die Tapferen, die inmitten der entfesselten Leidenschaften ruhig bleiben.“ Der Schreiber dieser Briefe besteht darauf, daß man die Industrie Martiniques wieder herstellt; es handele sich nicht nur darum, dem augenblicklichen Unglück abzuhelfen; man müsse die Kolonie wieder herstellen. Lokales. Schwerte, 26. Februar 1903 (Offene Fenster.) Der Vorfrühling lacht uns in diesen Tagen in die Straßen, und namentlich in den Mittagsstunden ist unter den mehr und mehr an Wärme gewinnenden Sonnenstrahlen die Luft=Temperatur eine ziemlich hohe für die Jahreszeit geworden. Da haben wir auch wieder einmal— trotz der geheizten Oefen die Fenster für eine Weile öffnen können, denn draußen war es etwa ebenso warm, wie drinnen im Zimmer. Und das ist eine Erquickung, ein Genuß, den wir im langen feuchten oder bitterkalten Winter schmerzlich entbehrten. Das Zimmer=Lüften beim und nach dem Reinemachen am Morgen ist eine hygienische Notwendigkeit, aber leider steht sie in nur zu vielen Fällen lediglich auf dem Papier geschrieben. Es soll nicht zu kalt werden, die Zimmer sollen nicht auskälten, wie die berühmte, aber leider nicht stichhaltige Begründung aus Frauenmund lautet, denn im Zimmer mit unreiner Luft befindet man sich nicht wohl, und so geht es mit dem Lüften meist recht schnell. Damit hielt sie ihm in ihrer frischen Weise die Rechte hin, und der Herr schüttelte sie herzlich. „Wie freu' ich mich, daß Sie mir eine so vergnügte Viertelstunde bereitet, Fräulein Holder. Ich habe von Ihnen in der Stadt ziemlich viel gehört und besonders, daß es keine kältere Schönheit als Sie unter allen Bühnensternen je gegeben. Und nun.... „Ja, da ist mir die Zunge wieder einmal durchgegangen,“ war Johanna's bescheidene höfliche Antwort. „Aber so ist's allemal, wenn ich einem Landsmanne begegne.'s geht mir das Herz da auf! Um die andern: „Große Ehre für mich, daß ich Gnade vor Ihren Augen gefunden habe. Und damit Sie nicht vergessen, wem Sie einen frohen Augenblick geschaffen: Alexander von Battenberg.“ Er verneigte sich leicht. Glühende Röte schoß in Johanna's Gesicht; sie wußte sehr gut, was dieser Name bedeutete. Aber gleich faßte sie sich. Die vollendete Dame war es, welche nunmehr sprach, sicher und einnehmend, aber respektvoll. „Eure Hoheit wollen verzeihen, wenn ich wie ein kecker Vogel in dieser schönen Morgenstunde gezwitschert. Es sind der Stunden, wo mir ein Zeichen freundlicher Teilnahme gewidmet wird, so wenige, daß ich mich da leicht vergesse. Aber es wird——“ „Oh, Fräulein Holder, nun aber kein Wort weiter. Ich bin im strengsten Inkognito hier, und ich bitte meine Landsmännin nicht blos, daß sie dies Geheimnis hüten hilft, sondern mir gegenüber dieselbe bleibt, die sie ist. Glauben Sie mir, ich weiß noch viel, viel weniger, was Teilnahme ist, als Sie. Kennen Sie Land und Leute da unten schon?“ Er zeigte nach Osten. „Nein, Eure Hoheit!“ „Nun, vielleicht darf ich Sie einmal in meiner Hauptstadt begrüßen. Für jetzt: Ein herzliches Lebewohl und auf Wiedersehen!“ Johanna verneigte sich. Aber der Fürst hielt ihr die Rechte hin, und als sie die ihrige hineinlegte, schüttelte er sie kräftig.„Also nochmals auf Wiedersehen!“ (Fortsetzung folgt.) im Garten mehr stehen, in dem ein Astloch den Hochbrütern gute Zuflucht gewährte, und Feldhecken mit alten, knorrigen, ausgefaulten Strauchstämmen gibt es längst nicht mehr. Daher haben die jungen Hochbrüter nun schon seit vielen Jahren in elenden Winkeln und unzureichenden Verstecken die ersten Tage verbracht, und später, als sie sich selbst den Nistort wählten, sich nach dem Bilde gerichtet, welches ihnen die Erinnerung an die eigene Kinderwiege vorführte. Erst allmählich gewöhnten sich die Vögel an die künstlichen Nistkästen. Zu vergessen ist nicht das Reinigen der alten Nistkästen, namentlich der Starkästen. ** Ergste, 26. Febr. Im Hengstenberg findet am Sonntag Lokale des Herrn die alljährliche Besprechung der Militärpflichtigen des Amtes Ergste statt, zu welcher sämtliche Gestellungspflichtige gebeten werden, zu erscheinen. Die Versammlung ist nachmittags um 3 Uhr. de. 25. Febr. Der Haushaltsplan hiesiger Gegend für 1903 schließt ab in Einnahme und Ausgabe mit 86 673 Mark. Der Fehlbetrag soll aufgebracht werden durch Zuschläge von 165 Prozent zur Einkommensteuer und 180 Prozent zu den Realsteuern. Aplerbeck, 25. Febr.(Feuer.) Schon wieder riefen gestern vormittag Alarmsignale zu einem Brande. In dem Wohnhause des Bergmanns Fr. Hoffmann, einem Bruder und Nachbar des erst vor wenigen Tagen durch ein Brandunglück betroffenen Hoffmann auf der Kuhlenstraße, war Feuer ausgebrochen, doch wurde dieses bald gelöscht, um nach dem Abrücken der Feuerwehr nach kurzer Zeit an der entgegengesetzten Seite des daches, wo Sroh lagerte, stärker und verheerender auszubrechen. Man vermutet im zweiten Falle Brandstiftung, welches aus verschiedenen zu Tage getretenen Vorgängen auch mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen ist. Die Ermittelungen sind im vollen Gange. ** Hörde, 25. Febr. Heute vormittag hatte sich eine Anzahl Hochofenarbeiter, nachdem sie ihren Lohn empfangen hatten, betrunken und in mehreren Wirtschaften herumgetrieben. Schließlich kam es am Neumarkt zu einer erheblichen Messerstecherei, wobei die Arbeiter Wilhelm Kulowsky und August Balzer lebensgefährlich verletzt worden sind. Hörde, 25. Febr. Dem aus dem Halberstädter Gerichtsgefängnis ausgebrochenen Kaufmann Fischer=Bier ist es erfreulicherweise nicht gelungen, sich seinem Verhängnis zu entziehen. Infolge des gegen ihn erlassenen Steckbriefes wurde er in München nebst seinem Kumpanen Lüter, mit dem der Einbruch gemeinsam inszeniert war, festgenommen, um jetzt in besserer Haft zurückgeführt zu werden. Von den Geschäften, mit welchen der Schwindler hier in Hörde unter dem Namen Fischer über die Verwendung kranken Fleisches zur menschlichen Nahrung teilt die„Allg. Fleischer=Ztg.“ mit. Indem wir dem genannten Blatte die volle Verantwortung für seine bald Angaben überlassen, heben wir aus denselben das folgende hervor: Die gegenwärtigen Berliner Einrichtungen lassen es zu, das auf dem dortigen Schlachthofe und aus den Untersuchungsstationen der Abdeckerei überwiesene Fleisch wieder dem freien Verkehr zuzuführen. Das von der Fleischschau für ungenießbar erklärte Fleisch wird zwar in fest verschlossenen Wagen in sicherer Weise vom Schlachthof nach der Abdeckerei in der Müllerstraße gebracht— Schlachthof und Müllerstraße liegen, nebenbei bemerkt, mehr als eine Meile von einander entfernt—, aber was geschieht nun? In der Abdeckerei darf es entweder zu technischen Zwecken verarbeitet oder, nachdem es zwei Stunden unter Dampf völlig durchgekocht ist, als Hundefutter verkauft werden. Tatsächlich wird aber auch das Fleisch, das nur eine halbe Stunde unter Dampf gewesen ist, und noch alle Krankheitsstoffe in übertragbaren Zustande enthält, als Hundefutter an eine Anzahl Händ. ler verkauft, und diese Hundefutterhändler, die keinerKkontrolle unterstehen, sind so menschenfreundlich, das kranke Fleisch zu sehr niedrigen Preisen an jeden Beliebigen weiter zu geben. Filets, Roastbeefs, Zungen usw., alles ist in schöner Auswahl bei den Händlern zu haben.— Muß es nicht jeden Menschen empören, daß der Hunderttausend kostende Fleischbeschau=Apparat, zum Schutze der menschlichen Gesundheit in Bewegung gesetzt, dem Fleischermeister sein teures Schlachtvieh rückhaltslos konfisziert und daß hinterdrein das für den menschlichen Genuß absolut untanglich erklärte Fleisch doch zur Nahrung der Menschen verwandt und deren Gesundheit und Leben aufs spiel gesetzt werden kann? Und es handelt sich um ganz bedeutende Mengen von Fleisch, die der Abdeckerei überwiesen werden. Es sind wöchentlich gegen 400 Zentner Rind=, Schweinefleisch usw. In Posten von 10 bis 15 Zentnern kaufen davon die Händler täglich und verkaufen das Pfund zu 10 Pfg. Welche furchtbaren Folgen für die Gesundheit vieler Personen mögen sich aus dem nuß solchen kranken Fleisches ergeben haben! Was ist nun zu tun? Es ist klar, der ganze Apparat der Fleischbeschau ist auch nicht einen Pfifferling wert, wenn hier nicht ein unlösbarer Riegel vorgeschoben wird. Es gibt dagegen nur ein wirksames Mittel: Auf dem Schlachthofe selbst muß eine Vernichtungsanstalt eingerichtet werden, und, bis diese Einrichtung getroffen ist, muß das Fleisch unmittelbar, nachdem es der Anstalt überwiesen ist, durch Schwefelsäure unbrauchbar gemacht werden. Mädchenhändler. Ein großer Mädchenhändlerprozeß bereitet sich in Hamburg vor. Dank der Arbeit der verschiedenen inter nationalen Schutzvereine ist es in den letzten Tagen gelungen, eine ganze Anzahl der gefährlichsten Mädchenhändler, die mit Hamburger öffentlichen Häusern in reger schäftsverbindung standen, festzunehmen. Zunächst wurde von der Kriminalpolizei in Antwerpen der jüdische „Kaufmann" Josef Chaim in dem Augenblick verhaftet, als er mit einer Anzahl unbescholtener junger Mädchen ein nach dem Schwarzen Meere bestimmtes Handelsschiff besteigen wollte. Die Vernehmung der Mädchen ergab, daß sie von Chaim, der sich ihnen unter dem angenommenen Namen Großmann und Heikowitz vorgestellt hatte, der Schwindler hier in Hörde unter dem Namen Fischer als Erzieherin, ir arste russische Tamisien die in der Verbindungen angeknüpft hatte, soll eine ganze Anzahls###,####cherinnen in erste russische Familien, die in um hohe Summen betrogen sein, für welche eine Deckung herim ihren Wohnsitz haben sollten, engagiert worden icht r. handan ist ren, während er sie offenbar an russische Bordelle ablieren, während er sie offenbar an russische Bordelle ablie fern wollte. Chaim hatte die Mädchen in Hamburg, penhagen und Köln eingefangen und mehreren von ihnen sogar eine spätere Heirat vorgeschwindelt.— Der zweite dieser Verbrecher ist der berüchtigte französische Mädchenhändler Eugen Charles Filette, der ebenfalls von der nicht vorhanden ist. Aus Westfalen und Rheinland. * Hagen, 25. Febr. Die Stadtverordneten beschlossen in letzter Sitzung den Bau des städtischen Elektrizitätswerks. Das Grundstück hierzu kostet 164000|Hamburger Polizei wegen Verschleppung mehrerer Ham Mark. Im September hofft man den Betrieb eröffnen zu burger Bürgertöchter verfolgt wurde und dessen Festkönnen. g2 Sten eeine Sremm(nahme jetzt der Brüsseler Kriminalpolizei gelungen ist. Hagen, 25. Febr. Eine eigentumliche Folge nachdem Filette sich dort eines Attentats gegen eines dee hat die hiesige stark benutzte Volksbibliotek gehabt. Es ist lentführten Mädchen, das noch dazu minderjährig war, die Klage eingelaufen, daß manche Fabrikarbeiter=Ehe= schuldig gemacht hatte. Auch dieser Händler hatte die frauen tagtäglich sich Bücher aus der Bibliotek holen und Mädchen unter der Vorspiegelung, ihnen glänzende Stellso viel lesen, daß sie darüber ihre Wirtschaft und das ungen in Südamerika besorgen zu wollen, an sich gelockt. Essen für den Mann versäumen. Es war beantragt, In Wirklichkeit war es seine Absicht, sie nach Lueblo i diesen Frauen nur in bestimmten Zwischenräumen Bücher Nordamerika zu bringen, wo sein Bruder, Leo zu verabfolgen, indes ist das kaum durchführbar, abge= wohnt, der die Weiterbeförderung der Unglücklichen sehen davon, daß sich diese Einrichtung leicht umgehen südamerikanische öffentliche Häuser gewerbsmäßig ließe. Der Ehemann muß eben selbst Abhilfe schaffen. treibt.— Schließlich ist in Hamburg selbst noch ein„In der esario“ Feith in Haft genommen worden, Hallenser und Leipziger Bordellen in regem Verkehr gestanden und diesen norddeutsche und schwedische Mädchen zugeführt haben soll. Da alle drei Händler auch untereinander Verkehr gehabt zu haben scheinen, dürfte ihre Aburteilung gemeinsam erfolgen. Vermischtes. sich zu helfen weiß.) In den lenjäger vielleicht noch 1.(Ein Präsident, der.7##e Vereinigten Staaten sind die Sieuenjäger vielleicht noch zahlreicher als anderswo. Aber Präsident Roosevelt hat jetzt ein ausgezeichnetes Mittel gefunden, um sie abzuschrecken. Er läßt alle Besucher, außer den Senatoren, die er in seinem Kabinett empfängt, sich im Vorzimmer ansammeln und wartet, bis dieses voll ist; dann kommt er heraus und gibt jedem einen Händedruck und fragt dabei jeden nach dem Zweck seines Besuches. Er spricht dabei absichtlich so laut, daß jeder in dem Zimmer ihn hören kann. Da aber diese Oeffentlichkeit der Verhandlung viele außerordentlich geniert, so verschwinden viele von den Besuchern lange, ehe die Reihe an sie gekom(Warum kann der Mensch nicht von selbst schwimmen?) Während alle näheren Verwandten des Menschen schwimmen können, wenn sie ins Wasser fallen, muß der Mensch diese Kunst bekanntlich erst mühsam erlernen. Professor Rubinson sucht diese Erscheinung, wie in der „Allg. Ztg.“ mitgeteilt wird, durch Atavismus zu erklären. Im Augenblicke der Gefahr führen nämlich nach seiner Meinung alle Tiere gerade diejenigen Bewegungen aus, die ihnen als Rettungsmittel am geläufigsten sind. Das sind nun für alle Vierfüßler die Laufbewegungen, und diese sind auch völlig ausreichend, Tiere im feuchten Element schwimmend zu erhalten und vorwärts zu bringen. Für den Menschen im Urzustande, wo er, der allgemeinen Annahme zufolge, Waldbewohner war, bestand das wirksamste Mittel, einer drohenden Gefahr zu entgehen, aber nicht im Laufen, sondern im Klettern.(?) Demnach wäre die instinktiv auftretende Bewegung des ertrinkenden Menschen eine Kletterbewegung. Diese aber hilft dem Unglücklichen so wenig, wie der bekannte Strohhalm aus dem Sprichwort, an den er sich klammert: sie läßt ihn sogar noch schneller sinken, statt ihn schwimmend an der Oberfläche zu halten. Ein Mensch, der nicht schwimmen gelernt hat, bwegt sich, wenn er ins Wasser gefallen ist, in der Tat, als ob er emporklettern wollte: die Hände greifen mit gespreizten Fingern abwechselnd in die Höhe, und die Bewegungen der Beine erinnern an diejenigen eines Affen, wenn er an einem Baumstamm emporklettert. Es muß zugegeben werden, daß die Theorie nicht unwahrscheinlich klingt; von wesentlicher Bedeutung wäre es, zu wissen, wie sich die Affen im Wasser benehmen. Was doch nicht alles ausgetiftelt wird, um uns die Affentheorie plausibel zu machen! *(Daß Vater und Sohn einander trauen,) kommt wohl nicht jeden Tag vor; es ereignete sich unlängst in dem Dorfe Thailfingen im württembergischen waldkreis. Vor nicht ganz zwei Jahren wurde der Sohn des dortigen Ortsvorstehers von seinem Vater, der Standesbeamter ist, getraut. Nun ist nach den„M. R. N.“ der Sohn als gesetzlicher Vertreter des Standesbeamten gewählt und bestätigt worden. So kam es, daß letzter Tage bei der Wiederverheiratung des Schultheißen diesmel der Sohn den Vater traute. 1(Mit Pfeil und Bogen) hat in Butzow i. M. ein Knabe seinem kleineren Bruder ein Auge ausgeschossen. Der größere legte auf den jüngeren an, ließ die Sehne fahren und der Pfeil, ein Rohrhalm mit einer Spitze aus Hollunderholz, traf den jüngeren Bruder ins Auge, sodaß es zerplatzte: Das leidige Zielen oder Anlegen auf Menschen, wodurch alljährlich so viel aus Versehen erschossen werden, hat auch hier ein Opfer gefordert! Mit Flitzbogen dürfen und sollen die Jungen spielen, aber möchten die Eltern doch gleich den Jüngeren einschärfen, daß alles Zielen auf Menschen streng verboten ist und nur Unglück bringen kann; sie spielen dann sonach einst auch leichtsinnig mit dem„Schießgewehr“.. ](Ein zweideutiger Satz) befinder sich, wie wir der „Berg. Z.“ entnehmen, in einer kürzlich ergangenen Entscheidung des Oberlandesgerichts zu Hannover. Das Gericht hatte über eine Beschwerde wegen eines gepfändeten Schweines zu entscheiden. In dem Erkenntnis heißt es:„Das Beschwerdegericht hat die Identität des gepfändeten Schweines mit dem Richter erster Instanz als erwiesen angenommen.“ t(Von wildester Räuberromantik mitten in Paris) schreibt man der„Voss. Ztg.“: Diebe stahlen neulich Wertpapiere im Betrage von 75000 Franks. Der Polizei gelang es, die Papiere in einem Bankgeschäft aufzufinden; sie verfolgte die Spur und fand, daß eine Madame de Gordone, die die Papiere verkauft hatte, ein Lusthaus eines lebensfrohen Edelmannes aus dem 18. Jahrhundert bewohnte. Eines Abends drang die Polizei dort ein und überraschte im Eßzimmer acht Männer und zwei mit Galitsch mit Namen, der mindestens 122 Jahre alt ist. Sein Geburtsjahr ist aus den orthodoxen Kirchenbüchern nicht mehr festzustellen, wohl aber das Jahr seiner ersten Verheivatung, und das war 1802, wo er schon über das 20. Lebensjahr hinaus war. Sein Vater starb mit 80 Jahren, seine Mutter wurde 125 Jahre alt. Der alte Greis, der sich noch rasch bewegt und dessen Gebiß so vollständig und kräftig ist, daß er die härtesten Brotrinden zu kauen vermag, war mehrmals verheiratet. Er ist auch völlig geistesfrisch und erinnert sich genau der alten türkischen Einrichtungen, wie die mohamedanischen Kadijas auch bei Christen Trauungen vornahmen und wie sie (die Richter) bei anhaltender Dürre Gebühren vom Volke einhoben, um für baldigen Regen zu sorgen. Der 122jährige ist stolz darauf, daß er in seiner Jugeno„große Reisen“ gemacht und sogar bis— Trapnik gekommen sei! Nicht einmal 200 Kilometer. Er raucht seit seiner ersten Hochzeit, d. h. seit hundert Jahren, aber nur aus Tschibukpfeifen. Als ihm der Gewährsmann des„Osvit“ eine Zigarette anbot, sagte der Alte:„Mein Sohn, ein alter Esel braucht keinen feinen Sattel, sondern einen Samar (Tragtiersattel), an den er gewöhnt ist.“ f(Ein Mann, der seinen eigenen Kopf verkauft hat,) lebt gegenwärtig in Colorado. George Jennings, so lautet sein Name, nimmt den Ruhm in Anspruch, den größten Kopf zu besitzen, der sich bei der Gattung der homo sapiens auf dieser Erde auftreiben läßt, und dieser Um8 Magdeburg, 25. Febr. Der 22jährige Knecht Koppel in Tomau bei Stendal versuchte im Garten eine Magd zu vergewaltigen; als diese sich wehrte, brachte er ihr mehrere tötliche Stiche in Brust und Hals bei. Koppel wurde auf der Flucht verhaftet, es gelang ihm aber, wieder zu entkommen. § Lausanne, 25. Febr. Gestern wurde hier die Leiche eines am Montag beerdigten jungen Mädchens von Verbrechern ausgegraben und schrecklich verstümmelt. Das Herz war herausgerissen und die Arme und Beine abgeschnitten. Als Täter wurden 2 Brüder verhaftet; dieselben sollen angeblich aus Rache gegen den Vater des Mädchens gehandelt haben, unter dessen Vorsitz die Eltern der beiden Brüder vom Schwurgericht zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden waren. § Paris, 25. Febr. Gestern abend kam es im Teater Grand Guignol zwischen zwei Journalisten zu einem scharfen Wortwechsel, dem ein Zeugenaustausch folgte. Das Duell wird in den nächsten Tagen stattfinden. § Paris, 25. Febr. Das Schwurgericht der Charentes verurteilte gestern in contumaciam den Leiter eines Knabenkollegs, Priester Gatineau, wegen Sittlichkeitsverbrechen an seinen Schülern zu lebenslänglicher Zwangarbeit.„„ S. Kräsie. 915. § Dublin, 25. Feor. Der Prasident der Börsenkammer und ein Anwalt wurden wegen bedeutender Unterschlagungen, zum Nachteile einer Finanzgesellschaft, einer Finanzgesellse auf ihn gelenkt. Die medizinische Gesellschaft in Colorado lhielt, verhaftet. hat seinen Kopf, dessen Umfang weit über einen Meter betragen soll, für den Preis von 3000 Dollars angekauft und wird ihren Besitz antreten, sobald ihn der bisherige Eigentümer nicht mehr braucht, d. h. nach seinem Tode. Bedingung bei dem Geschäft war, daß Mr. Jennings nicht Selbstmord durch Erschießen oder Erhängen begehen dürfe, dagegen steht es ihm frei, sich zu erstechen, die Pulsadern gufzuschneiden oder sol, eine freiwillige Todesart zu wählen, durch welche nicht beschädigt wird. *( A u c h e i n n a h r h a f t e r P o s t e n.) V o r e i n i g e n T a gen starb in Neapel, wie die dortigen Blätter melden, der Stuhlvermieter der Kirche Santa Brigida, namens Paoli Descorti. Die Verwandten des alten Junggesellen machten nun die angenehme Entdeckung, daß der Verstorbene ein Vermögen von etwa 500000 Lire hinterlassen hat. ehrter beanspruchen..(wurde von der Menge n. tadthause zurückge tr.)„Der Diplomat Graf Bentyeim soll ja drangt, wo die Gendarmerie plotzlich auf die Menge schoß. sem Wissen sein!“—„Freilich! Der weiß Ein Toter, ein Sterbender und vier Schwerverwundete er seine Orden bekommen hat!" llagen am Boden. Der Protest ist ein allgemeiner. Der # hen wir allas Bürgermeister reichte seine Demission ein Heute sind alle Humor. §(Bei der Rekruten=Ausbildung.) Sergeant: .. Wenn ich„Stillgestanden“ kommandiere, haben Sie sich nicht die Nase zu reiben! Verstanden? Warten Sie damit, bis Sie wieder Zivillist sind!“ §(Zeitbild.) Richter:„... Der Gerichtshof hat Sie zu acht Tagen Gefängnis verurteilt! Haben Sie etwas dagegen einzuwenden?— Gauner:„Ja, mein Herr Verteidiger hat mir gesagt, ich hätte mindestens zwei Jahre schwarz= Zuchthaus zu beanspruchen. §(Sogar. von vielseitige. sogar, worur er sei §(O weh!) Karlchen:„So, nun haven wir alles gesehen, es ist wunderschön bei dir, Onkel,— aber nun mußt du uns auch noch deine kolossalen Hypoteken zeigen, von denen Papa immer der Mama erzählt!“ §(Die gekränkte Gattin.) Frau(zum Mann, der bei einem Ehezwist unter das Bett gekrochen ist): 1„... Was hast d’ g'sagt? Lieblos bin ich?!... Hab' ich dir nicht am Altar ewige Lieb’ und Treu' geschworen, du undankbarer Haderlump!.... Na wart' nur, wenn d' vorkommst!“ (Aus einer Heirats=Zeitung anno 2000.) Wenn die Dame mit dem blauseidenen Ballon, welche gestern den Aequator entlang fuhr, ehrbare Annäherung wünscht, wird Rendezvous in der Nähe des Südpols erbeten. §(Wort gehalten.) A.:„Man mag von Schulze sagen, was man will, aber er hält doch sein Wort!“ B.:„Finden Sie?"— A.:„Ja, er hat sich vor einem Jahr von mir 20 Mark geborgt und dabei gesagt, er würde meine Freundlichkeit nie vergessen!"— B.:„Na und?“— A.:„Na, und jedesmal, wenn er sich Geld borgen will, kommt er immer zu mir!“ Eigener Depeschendienst der IId Berlin, 26. Febr. Auf dem hiesigen Bahnhof verübten gestern abend zwei 15jährige Knaben einen gemeinsamen Selbstmordversuch. Von einem entsonst eine freiwillige legenen Orte her ertönten zwei Schüsse hintereinander. das Verkaufsobjekt Eine sofort vorgenommene Ortsbesichtigung ergab, daß bstu der zu Bochum geborene Karl Wohlrath und der aus Halle geburtige Max Eitze blutend und bewußtlos am Boden lagen. Was die Veranlassung zur Flucht und zu der Tat gegeben hat, ist unbekannt. IId Berlin, 26. Febr. Vergangene Nacht wurde der Laden des Juweliers Brosa in Spandau von Einbrechern vollständig ausgeraubt. Gold und andere Sachen, die einen Wert von 12000 Mark darstellten, wurden gestohlen. Die Täter sind unbekannt. Id Berlin, 26. Febr. Die Interpellation der Nationalliberalen wegen der Trierer Vorgänge wird im Abgeordnetenhause, frühestens am Sonnabend, wahrscheinlich in der nächsten Woche zur Verhandlung kommen. Hd Madrid, 26. Febr. Nach einer Depesche fand gestern in Vigo ein blutiger Zusammenstoß zwischen der Gendarmerie und einer Volksmenge statt, welche die Absetzung des ihr verhaßten Polizei=Inspektors verlangte. Letzterer hatte die Polizisten aus unbedeutendem Anlaß mit dem Säbel auf die Menge einhauen lassen. Er wurde von der Menge nach dem Stadthause zurückgeThigermeiig geichte sein Demissicn ein. Geme sind alle Läden zum Zeichen der Trauer geschlossen. Hd Petersburg, 26. Febr. Nach einem Telegramm aus Moskau wurde die 15jährige Tochter des Herrn Walley in Moskau, die spurlos verschwunden war, dieser Tage in einem Männerkloster physisch und moralisch gebrochen aufgefunden. Hd Paris, 26. Febr. Gestern abend kam es auf den Boulevards infolge der Einmischung des Mobs in eine Konfettischlacht zu bedenklichen Ausschreitungen. Die Polizei nahm 400 Verhaftungen vor, von denen aber nur 17 aufrechterhalten werden konnten. Die Gegner der Konfettischlachten benutzten den Vorfall, um heute ein Verbot gegen das Konfettiwerfen herbeizuführen. Wetterbericht. 27. Februar: Naßkalt, strichweise Niederschläge. 28. Februar: Wolkig, teils heiter, strichweise Niederschläge und Nebel. Büchertisch. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Wilh. Schade. Bekanntmachung. Der zum Gemeindevorsteher für die Gemeinde Hacheney geche hier besprochenen B““ und Deitschriften wählte und bestätigte Rentmeister Eberhard Cosack zu Brünning(Sämtliche hier gesprochenen. Bücher und Zeitschliften hausen ist heute von mir verpflichtet und in sein Amt eingeführt. kann man durch die Buchhandlung Carl Braus beziehen.) Der Gemeindevorsteher ist werktäglich regelmäßig von 2—3 Uhr (Fürsten=Postkarten.) Soeben erschienen in dem nachmitags kn ezt zu#ohn ziehen ä#te, a.####rurtrocherrig und außer dieser Zeit in dringlichen Fällen auch auf der Freigerrich Verlage von G. Fritzsche, Hamburg, Gerhofstraße 12, von Romberg'schen Rentei=Verwaltung zu Brunnighausen, während hochinteressante Postkarten=Neuheiten in künstlerisch der kepeimnmpipet Eeschmernuere v#enstlich zwei schöner Ausfüyrung zu dem erstaumlich niedrigen Preise von à 10 Pfg. Es handelt sich um„Deutschlands Bundesfürsten" und„Deutschlands Bundesfürstinnen“ auf je regelmäßigen Geschäftsstunden dienstlich zu sprechen. Wellinghofen, den 19. Februar 1903. Der Amtmann: Hartung. und überraschte im Eßzimmer acht Männer und zwei einer Karte, ungemein geschmackvoll und vornehm grupFrauen. Aus einem Nebenzimmer fuhr ein Mann mit spiert und ausgeführt und vollständig porträtähnlich darangeschlagenem Revolver heraus; er wurde überwältigt. gestellt. Jeder Sammler, sowie jeder Gebildete überIn der Stube neben dem Eßzimmer lag ein junges Weib haupt, jeder Soldat, Schüler und Schülerinnen werden mit kunstgerechtem Verband am Gesicht; dieWunden hatte diese historisch wertvollen Karten mit Freude begrüßen es in einem blutigen Kampf davongetragen. Eine Treppe und diese kleinen Musterwerke nicht nur ihrem Sammelhoch gab es eine Flucht prächtig eingerichteter Stuben, album einverleiben, sondern sie werden sich dieselben einan deren Ende man in eine Art Operationssaal trat, wo gerahmt als Zimmerschmuck aufbewahren. Um das Niesich ein reicher Vorrat von Arzneien fand. Den zweiten derwald=Denkmal auf der einen Karte, um die Königin Stock nahmen große Speicher mit geraubten Gegenstän=[Luise hingegen auf der anderen geschart, sehen wir den den ein. Die Hausfrau gab an, daß sie Maria Gourdon Friedenshort Deutschlands von uns verkörpert. Ein den ein. Die Hausfrau gab an, daß sie Maria Gor heiße, 19 Jahre alt sei, ihre Laufbahn als Dienstmadchen begonnen habe und jetzt Führerin einer Räuberbande sei. Sie bezeichnete die Opfer, die beraubt und nötigenfalls ermordet werden sollten, und ihre Leute schritten dann zur Ausführung. Auf einer Konsole stand ein Totenschädel, der als Sparbüchse diente. Er war mit Goldsuucen gefullt. Die ganze Gesellschaft(darunter schöner Gedante, füllen muß. welcher jedermann mit Freude Neueste Nachrichten. mit Gold= 8 Dresden, 25. Febr. Der Ausschuß der nastugen gefüllt. Die ganze Gesellschaft grurunter ein tionalliberalen Partei des Königreichs Sachsen beschloß Mann, der die Heilkunde studiert haben will) wurde ins mit allen gegen eine Stimme das Kartell mit den konserGefängnis geschafft.„ vativen, Antisemiten und dem Bunde der Landwirte abf(122 Jahre alt.) Dem russischen„Osvit“ schreibt zuschließen, doch soll sich dasselbe nur auf die Reichstagsman aus Banjaluka, daß im Dorfe Deoluji=Kievci des wahlen beschränken und für die im Herbst stattfindenden Bezirks Iradiska in Bosnien ein Bauer lebt, Gligo Tosche Landtagswahlen nicht bindend sein. pe Vorsicht beim Einkauf von eru=Guano.“ Beim Herannahen der Verbrauchszeit wird erinnert an die Warnung der Versuchsstationen, wie Münster, Bonn, Jena usw., wonach Düngemittel mit der Bezeichnung„Aufgeschlossener Peru=Guano“ oder Peru=Guano" oder einfach„Guano“ in den Handel gebracht werden, welche häufig nichts anders sind gefärbte Superphosphate mit Zusatz von Ammoniak, Fleischmehl, Blutmehl, Ledermehl und dergl.— Solche Düngemittel können, nach Angabe der Versuchsstationen, die Bezeichnung„PeruGuano“ nicht beanspruchen und haben mit echtem„Peru=Guano“ nichts zu tan.— Es ist unbestreitbar, daß die Herstellung von echtem aufgeschlossenen Peru Guano Hand in Hand gehen mus mit dem Import von Peru=Guano mit hohem Stickstoffgehalt, und da dieser schon seit einer Reihe von Jahren in Deutschland, Holland, Belgien usw. ausschließlich in den Händen der Anglo Continentalen(vorm. Ohlendorff'schen) Guano=Werken gelegen hat,( die neuesten Importe in 1902 betrugen wieder nahezu 600,000 Centner mit ca. 7—13% Stickstoff), so dürfen diese Werke auch mit Recht behaupten, daß sie allein in der Lage sind, echten aufgeschlossenen„Peru=Guano“ mit hohem Stickstoffgehalt in größeren Mengen herzustellen und das somit auch ihre„Füllhornmarke“ allein die größte Sicherheit für echten aufgeschlossenen Pern=Guano bietet.— Donnerstag 26. Jebruar. Freitag 27. Jebruar. Samstag 28. Jebruar. Monland-Verssung per Meter kosten sämtliche Reste und Coupons Baumwoll- u. V's. Leinen-waren. per Meter kosten sämtliche Reste und Coupons Kierdersterte. beliebte Reste-Tage. per Meter kosten sämtliche Reste und Coupons Seide. Zum Stadtkeller. Heute und folgende Tage: a Grosses S Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt. Fr. Becher. Fensterglas, Roh-, Mousselin-, Mattglas, Ornament. und Cathedralglas, belegt und unbelegtes- Spiegelglas. nach jedem Maass geschnitten, empfiehlt Carl Trog, Schwerte. Gebruber Arrterg, Elberfelderstr. 47. Tabake und Zigarten. Als besonders preiswert empfehle folgende Tabak=Marken: Rippentabak à Pfd. 15, 18, 20, 25, 30 u. 35 Pfg.; Jägertabak, schon sehr blattreich, à Pfd. 45 Pfg.; Löwentabak à Pfd. 55 Pfg.; Maryland à Pfd 65 Pfg.; Portoriko à Pfd. 70, 80 und 90 Pfg.; Gesundheitstabak, aus ganz edlen, nokotinarmen Tabaken hergestellt, à Pfd. 80, 100, 125, 150 u. 200 Pfg.; Varinas=Kanaster à Pfd. 100 Pfg.; Kanaster=Melange à Pfd. 135 Pfg.; Ostindischer Kanaster à Pfd. 165 und 200 Pfg Tabake werden grob= u. feingeschnitten geliefert, Versand geschieht in 10 Pfd.=Säckchen, auf Wunsch auch in 1/1 Pfd.=Packeten. Bei Abnahme von 10 Pfd. sende franko gegen Nachnahme. Zigarren, aus nur gesunden, rein überseeischen Tabaken hergestellt, liefere von 3.— Mk. per 100 Stück an bis zu den feinsten Marken. Meine pikanten HavanaAusschuß=Zigarren versende zu 4,50, 5,— und 5.25 Mk.; meine echten St. Felix=Brasil=Zigarren kosten 4,30, 5,—, 5,20, 5.80, 6.—, 6,50 u. 12,— Nr. pr. 100 Stück. Gute Bedienung ist für mich Ehrensache. Was nicht gefällt, nehme innerhalb 8 Tagen zurück. Wilh. Lüdeking, Vlotho, Zigarren- und Tabak-Fabrik. tangenspargel Am Montag, den 2. März er., nachm. 2 Sammelplatz bei der Wirtschaft Carl Krämer zu Büreg: bruch, kommen aus dem Schulwalde von Ergste folgenve Lichten=Burchforstungsstangen öffentlich meistbietend gegen Kredit zum Verkauf: 2800 Stück Frechtungsstangen, 4000" Bohnenstangen, 5900" Hedenstöae. Ergste, den 23. Februar 1903: Orlowski, Förster. 2 Pfd. 2.25, 1.90, 1.60, 1.40 1 Pfd. 1.15, 1.00, 0.90, 0.75 un ger un en e 1E] Brechspargel Wer sein Geld ausgiebt für Schuhfett, der kaufe etwas D###mli# denn nur das Beste Gutes, Trandrin, macht und erhält das Leder weich, dicht und dauerhaft. Gentner's Wichse in roten Dosen erzeugt auch auf eingefettetem Leder wieder schönen Glanz. Fabrikant Carl Gentner in Göppingen. Refernierte Kirche. Schwerte. Donnerstag, den 26. Februar 1908. Abends 8 Uhr: Passionsgottesdienst. Pastor Terberger. Westhofen. Freitag, den 27. Februar 1903. Nachmittags 4 Uhr: Passionsgottesdienst. Pastor Falkenberg. alle Angebote in Herrenkleiderstoffen in Bezug auf Auswahl Qualität und Preise. dany haufen Sie bestimmt bei --ae O 2 8%% LEIPALU: PLACWITZ Postich N 47 Bekanntestes Tuch-Versandgeschäft. e Sccon=euheten und dogenangen Fordern Sie mit S Pfg. Karte kostenlose Zusendung von Im Erscheinen begriffen: 1893.„Die deutsche Naschinen=Jadustrie“ Ein Adreßbuch ###lihrer verschiedenen Fabrikationen und Hilfsquellen. 3. Auflage. Preis geb. 30 Mk. Jeder Interessent verlange sofort Prospekt und Fragebogen. Inserate infolge des bedeutenden Absatzes im In= und Auslande von größter Wirkung. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direckt vom S# Verlag Enthaklend 25000 Adressen, deutscher Fachadreßbücher Pfretschner& Co. in Dresden. Pfd. 1.60, 1.25. 1 Pfd. 0.90, 0.70, 0.50. Schwerte bei Ernst Klein. Mädchen zu April oder Mai gesucht. Frau Gerichtssekretär Gerlach, Hörderstr. 47. Ein Mädchen von 15—16 Jahren gesucht. Emil Altfeld, Schwerte. In Schwerte oder Umgebung möbliertes Zimmer mit ganzer Pension gesucht, möglichst im Privathause Gefl. Off. mit Preisangabe unter F. H. 98 an die Geschäftsstelle d. Z. erb. gebrauchter Kindersitzwagen und eine Wiege sind billig abzugeben. H. Brenscheidt, Amalienstr. 3III. Ein Mädchen aus achtbarer Familie von 15 bis 16 Johren sucht Stellung in einem kleinen Haushalt. Offerten unter P. P. 200 an die Geschäftsstelle d. 3t6. erb. Eine Wohnung von 2—3 Zimmern auf sofort oder 1. Mai zu vermieten. Beckestraße 92. Eine Wohnung von 2 Zimmern auf sofort an kleiner Familie zu vermieten. V. Riebold, Liethgasse 19 a. Eine Wohnung von 3 Zimmern mit Stallung und großem Garten per 1. April oder Mai zu vermieten. Näheres Westenheide 8. Mehrere Karren P fergedunge. zu haben bei D. Hesse, Hagenerstr. 13. Neuheit! reizende Zierde für Küchenbäuke, Schräuse 2c., bedeutend dauerhafter wie gewöhnliche Schrankspitze, empfiehlt Carl Braus. eschne Neuß, 25. Februar. Rüböl per 100 kg in Partieen von 100 Ctr. (ohne Faß) 50,50, Rüböl per 100 kg faßweiße(ohne Faß) 52,00 Mk. gereinigtes Oel per 100 kg 3 Mk. höher als Rüböl. Rübkuchen per 1000 kg 89, in kleineren Partieen 93 Mk. Kleie 5.20 Mk. pr. 50 kg Butter per kg 2.80, Eier per Schock(60 Stück) 5,40 Mk. Weizen, neuer I. 16,00, do. II. 15,00, III 13,80. Roggen, neuer I. 13,70. II. 12,40, III. 00,00, Hafer I. 13,10. II. 12,10, Raps I. 00,00, II. 00,0 Mt., alles die 100 kg. Köln, 25. Februar. Fruchtmarkt. Weizen 00,00, Roggen 00,00, Hafer 13,60—00,00, Heu 5,50—7,40, Maschinenstroh,(Roggen=) 2.90, Richtstroh(Flegeldrusch) 3,10, Krummstroh 2.80 Mk. die 100 kg. Sehr zu empfehlen für Konfirmanden und Kommunikanten. Es ist bekannt, daß ich gute Ware ebenso billig und teilweise billiger verkaufe, wie andere Geschäfte. Einen Posten prima Kleiderstoffe erwarb ich weit unter Preis und verkaufe, so lange der Vorrat reicht: 1 Kleid 6 Meter schwarzen und farbigen Kleiderstoff zu Mk. 3,00 *** 6.00* 7 1„ 6„„„„„„„ Hochfeine Kleiderstoffe zu 1.50 bis 2,50 Mk. pr. Mtr. Hübsche Besätze, Besatzseide, Korsetts, Unterröcke, Regenschirme, Hanuschune, Taschentücher eic. eic. in großer Auswahl sehr billig. meiner Billigkeit gebe ich bei Einkäufen für Konfirmanden und Kommnnikanten passende Geschenke. Schwerte, Hüsingstrasse 3. Withein