L 2 Amtliches Kreiselar fun gen kreis Börde. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der König:. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung“ verbindliche Kraft. b„ts grn Suaral u. Man un 1c. open durch die Post bezogen. Erscheint in jedem Wöchentliche tuendiacuch Der Kaiser und Professor ig. 19. Febr. Die„Grenzboten“ publizies und bovel, Der geßs ftrengen Historikers und Aszehrte den Standpunt ,n nebelhafte und gewagte religiöse elagen veriasen und u, gegenüber der Kaiser einen vvotehen gutgegengesetzten Standpunkt einnehme. Der ouwe entwickelt in dem Briefe ausführlich seine Ansicht boste uch, ungslehre. Gott offenbare sich historisch ber de f enon„leuchteten Geistern, auch in Wilhelm und fortaufend in ert,., in den Propheten und in den Groten, sowie religos u. d. Gestalt sei, was Christus, weicher Got in menschligag„lte Testament sei Deltbsch leider nicht anerkenne.—o nichts, wenn die eine Form der Offenbarung. Es schade u. zugerwählten Vorsehung diese wesentlch ändere und Der gern und Iu. halt blieben derselbe: Gott und sein Wirken. dore Anerkennung für dessen Leistungen audy Zergäituissen seine Schudigkeit in er den schwier.g..., Jufe Deutscher Reichstag. 20 unter den schwierigsten.. en seige, Schuldigkeit in volstem Maße getan und Papzjuzishuns hielt am=Freitag Kardinal Ranwpolta ein fesgzapft wurde bei seinem allen Teilen der Veit Zugenouge zu Warnemünde an der Millionen Mark gekostet. Frankreich. = Wegen Mangel an Kaltblütigkeit und rascher Entvor ein Kriegsgericht gestellt und sieht einer harten fung entgegen. Jahrhundert ist im Strome der Zeit dahingeeilt. balbes... Zubilarinnen, die den Poch gubt es eunge An gieh Zzugen gesehen haben, die erein iu, einen, Hez Göortes bester Bedeutung gewesen Grüinderinnen in vos„—, u sie in treue. Liebesarbeit aus263. Sitzung vom 20. Februar. ben wurde, volt s am fgsttog, Parteisen erklärten, daß die Reblaus.„Redner fust alte. ze ung die Reblausgeraye aine brohend=eschlaßanträge, die den nohnen notvendie woche,„urden angenommen. Bei evolten Zwes verfotgung vo, Absatzes landwirtschaft. den Litel„dur Fipinschte Abg, Herald(Ztr.) verbewegungen, Frachtfäüte uhwv. Zonume, Fürrein landwitterkannte Zwei neue Bankkrachs! Berlin, 25. Febr. Der am Montag durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene 65jährige Potsdamer Bankier Burghalter hat, wie sich nunmehr herausstellt, große Veruntreuungen von Depotgeldern begangen. Viele Personen in erster Linie die Potsdamer Kreditbank, sind durch den Zusammenbruch des Burghalterschen Bankhauses in Mitleidenschaft gezogen. U. a. hat Burghalt das 200000 Mark betragende Vermögen eines wege Geisteskrankheit entmündigten Ziegeleibesitzers, das verwalten hatte, veruntreut. Soweit bis jetzt festgestellt werden konnte, beträgt die fehlende Summe 3 Millionen. Genf, daß dort der frezerhagfteten, weischer Direktor und gelegt. Perrit wurde von seinem eigenen Sohne denunrziert; welch letzterer dadurch beabsichtigt, den Vater von weiteren Geldgeschaften abzuhalten. Veterauen=Elend. Siu beschwenden beisäggschen Kreisblatt, entgibt folgendes im„Westhavelländisa,#etalt Bitte! Ein 68jähriger Veteran, Heinsdorff, Mitglied des Landwehrvereins Im Jonnor 1o zuterziehzen, die so unglick es, esnuyy Teiner fleißigen Frau und den halberwachgenommen, so daß die Familie vollständig Pf. g## Unterstützungen reichen bei der immer größer drei Kriegen f,.. A., Pechmpft, utiche Zuvalidenvei Gerigen fhr sahzre aung ane wocheant. einem v9. Levenevo, Mark, Wir biten daher alle mudtätigen Menschen, diesen Unglücklichen zu unterstützen, damit er am Abend seines Lebens wenigstens vor der äußeBeiträge nimmt Herr Pastor Fritz Löwe zu Ratheobn Dr. Böhrig. Dr. Dunstrey. Pastor Löwe. Matin“, berichtet aus o seien ihre Vertreter im Hause selbst haifte, gpietzipen sich Vertich. Preußisches Abgeordnetenhaus. 26. Sitzung vom 20. Februar. meinen Interesse als die am Dor brtogseht gu. haih egz, Nöilter eider Zergr beiter zun benugn v., Eue Ersähung set ader mit Mähsiche die h) Pohzfaheiseinrichtungen der statichen Berg, Beweit die Aony,, gribate zurückbleben, das verke etwa hinter denen der Eine Revsion des KnappSaubhz esenbohnstst. Deutschland. beluchte am Freitag mit seiner Gezersygnarch Bilder Llasmosalktgesellschaft in Rirdorf, wo ve.— Tegige gubren für de Wartburg hersteuen laßt. Von der Frzog.,geige wo ein bereis Feriges und für den neuen Verliner3 deutsche Bundesschießen in Hannover im Juni übernom Der Kaiser hat unserm venezolanischen BlockadeGeschwader in einem Telegramm zu Händen des Comn Gru. in sind, Gunzüg Jahre baven. gestrebt und sind den Schalten, lur den Verein geicht u.. manche Bitghie, ftisch und hifsbereit. esole sinwetter und keine Ermüdung sie von der Veseiigung Arnen gestrisckt und genäht, und de alzeit die richtige Aoresse, en Mision nicht noch mehr tun in Denste der ugtr recht viele Witven und Waisen der Stadt in ihrer Ror unterfung unglice bgnderschulßer v8 Siend oertomgr hesitzt, keinte anderen Mitel als die Veineinnochmen aus sehr schlecht. Ein großer Teil der Geschäft gegenwürig., nicht verkauft. Dazu kommt, daß Llichauummern. v. v., I. Husgaben gehabt hat. Naun on vor Weidvot Für und es muß zur Ausstattung der das hebens zu machen, an der rechten Stelle zu Seghrnze.ug bittet denn der Vorkand des Vergtaßt herzsich und dinFrauen und Jungfrouen u hon Losen und zugleich um schen Sale des Worgs, aug /z Uhr an uuu (Teater in Schwerte.) Das under Stadteuters am u gishelm Meyer Försterschen Schauspiels„Arkt= Heidelberg“ sei deshalb enem Ausporn sein dürfte, Hos, Herr Direktor Pook zuach Erige „Alt=Heidelberg“ noch etwas zu schreiben, können wir uns Bühnen Deutschlands einen Erfolg erzielt, der odes(Haselhaofsonger.) Das von uns bereits für ot, Her. Hoset,grogramun geforgt und auch de in den starke Dortmunder M. G.=V.„Cäcilia“, hiehergargngen, o er Herrn Haselhoff zeigen, daß unser Publikum :(„Buntes Teater.“) Professor Goebel von der wird, folgendes:„Fritz UnZueck glücklich gewesen. Iritz ungauch niche ubermitig, Lokales. Schwerte, 21. Februar 1903. **(Verlosung und Jubelfeier.) Der Frauen= und Iim Sonnerstag, deu gg sprühenden Wibes und toler Lzion grilant beschlagen. und in Rezitation und Deklamation erican eschragen. Alle gut veranlagten Mitglieder beisg, Zergegugh die Da. sind höne Buhnenersgiuet herguzskalische Part bei einen men, und außerdem bretg. v.. dem Klavier eine Virausgezeichneten Künstler, der argengnnt werden muß, Diese bunten Gastspiele dürften auch bei uns eine große Zugkraft ausüben. A **(Beim Abladen) schwerer Wasserleitungsrohre geriet der Knecht eines hiesigen Fuhrunternehmers mit dem linken Fuße unter ein solches Rohr. Der Fuß wurde ihm bis zum Knöchelgelenk derart gequetscht, daß er Aufnahme im Krankenhause suchen mußte. ** Aplerbeck, 20. Febr. In den vorigen Jahren hatten wir hier in Aplerbeck Gelegenheit, den in Deutschland viel bekannten, bei unserm Kaiser sowohl wie bei manchem einfachen schlichten Mann des Volkes um seines eifrigen Wirkens für seinen obersten Herrn besonders im Kampf gegen den Alkohol für die Aermsten unter den Armen wohlbekannten Oberstleutnant von Knobelsdorff und bald darauf den um seiner entschiedenen volkstümlichen Rede vielgenannten Pastor Damman(ehemals in Essen) in unserem Orte zu hören. In diesem Jahre wird nun, wie wir aus ganz zuverlässiger Quelle erfahren, wieder einer dieser Männer, die in der Sprache des Volkes klar und entschieden hinweisen auf den Sitz alles Uebels und die Quelle alles Friedens und Glückes— eine Woche lang an unserem Orte wirken, das ist der Pastor Bührmann aus Potsdam, der im vergangenen Winter auch in Dortmund unter großem Zulauf aus allen Kreisen geredet hat. Es gehört das mit zu den erfreulichen Zeichen der Zeit, daß in diesen unsern Tagen, wo soviele Stimmen des Unglaubens sich hören lassen, auch die Vertreter des Glaubens rückhaltlos und frei hervorkommen und ihre Stellung darlegen und werben, damit echter Friede und echte Freude in Menschenherzen und Familien einzieht. Diese Versammlungen finden an jedem Abend der kommenden Woche vom 22. Februar bis 1. März statt und außerdem an den beiden Sonntagen noch nachmittags um 4 Uhr und zwar im Schulte'schen Saale in der Bahnhofstraße. Jeder ohne Unterschied des Alters, der Partei und der Konfession, hat Zutritt. Aus Industrie und Handel. X In der ersten Gläubigerversammlung der in Konkurs befindlichen Dortmunder Handelsbank konnte der Konkursverwalter über den Vermögensstand keine Mitteilungen machen, da die Bücher zum Teil beschlagnahmt und zum Teil nicht so geführt sind, daß sie eine Uebersicht gewähren. Man beschloß, dem bisherigen Konkursverwalter einen Ausschuß, bestehend aus drei Rechtsanwälten und zwei Bankfachleuten, zur Seite zu stellen. Rechtsanwalt Wulff meldete für seinen in Haft befindlichen Bruder Herm. Wulff 1 Million Mark Forderungen an, die HauptEin= und Verkaufsgenossenschaft 600000 Mark und die Reichsbank 196,000 Mark. * Haltern, 20. Febr. Eine vorsorgliche Herbergsmutter hat die hiesige amtliche Verpflegungsstation. Schon früher hat sie des öfteren, als das Lokal noch Privatherberge war, Proben von ihrer Menschenfreundlichkeit abgelegt. Als nun gestern morgen zwei Metzgergesellen, die hier geschlafen, gegen 8 Uhr auf Wesel zu weiter wandern wollten, und eine Tasse Kaffee verlangten, meinte die Liebenswürdige:„Zuerst ist mein Vieh daran!“ Ließ die Verblüfften stehen und verschwand im Stall. Aus gewissen Gründen ist anzunehmen, daß, wenn die Gesellen Schnaps verlangt hätten, ihnen derselbe kaum verwehrt worden wäre. Daß die Gesellen aber Derartiges nicht haben wollten, bewies, daß sie vor der Stadt in einem Hause eine Tasse Kaffee gegen Bezahlung wünschten, dieselbe aber nebst ausreichendem Essen unentgeltlich erhielten. Also auf der Landstraße gibt es noch anständige Leute; gut ist es aber, daß es nicht in jeder Stadt solche Herbergsmuttern gibt! Recklinghausen, 20. Febr. Auf der Kampstraße hierselbst wurde heute mittag das 4jährige Söhnchen des Bergmanns Pranskuweit von einem schweren Lastfuhrwerk überfahren und sofort getötet. Die Räder gingen dem Kleinen über den Kopf. Dem Fuhrmann trifft keine Schuld. * Köln, 20. Febr. Die Volksschullehrerin Sittarz, die mit einem Lehrer ein Liebesverhältnis unterhielt, das in der letzten Zeit erkaltete, erschien heute vormittag im Schullokale ihres Bräutigams und schoß sich nach kurzem Wortwechsel eine Kugel in den Kopf. Sie war tot. Eine Schulkollegin, die die Tote sah, bekam einen Schlaganfall. * Emmerich, 20. Febr. Nachdem vor kurzem der aus dem Romenprozeß bekannte Rendant Gelsing zur Niederlegung seiner Aemter veranlaßt worden ist, hat nunmehr auch der zweite Gewährsmann Romens, Beigeordneter a. D. Theodor Vogel sen., seinen Austritt aus dem Kirchenvorstand erklärt und seinen Posten als Rendant der Hoppeschen Almosenstiftung niedergelegt. Selbstmord, indem er sich den Hals mit einem Rasier, messer durchschnitt. IId Charleroi, 21. Febr. Die Untersuchung über die gemeldete Feuersbrunst in Trazegnies hat ergeben, daß tatsächlich Brandstiftung vorliegt. Diebe waren in das Haus gedrungen und hatten Wertsachen entwendet. um ihre Spur zu verwischen, steckten sie alsdann das Haus in Brand, mit dem bekanntlich 2 Personen verbrannten. Paris, 21. Febr. Man glaubt hier allgemein, daß morgen die Freisprechung der Frau Therese Humbert erfolgen wird, da Cattani des Wuchers überführt ist. IId Triest, 21. Febr. Die hiesigen Anarchisten beabsichtigten, ein eigenes Blatt zu gründen, die Polizei verbot jedoch den Druckereien die Uebernahme von Arbeiten für dasselbe. Hd Sofia, 21. Febr. Die Regierung brachte in der Sobranje eine Vorlage ein, in welcher ein Kredit von 200 000 Franks für die Verstärkung der Grenzwachen verlangt wird. 22. Februar: 23. Februar: Um Null herum, veränderlich, windig. Kalt, wolkig, vielfach sonnig, strichweise Niederschlag. Vermischtes. Aus Westfalen und Rheinland. * H a g e n, 2 0. F e b r. D i e D i a m a n t e n g e s c h i c h t e des russischen Händlers, die im November v. J. hier ziemliches Aufsehen gemacht hat, löste sich heute ziemlich harm los auf. Der Händler Naum Rothkrug, der längst preußischer Untertan zu sein behauptet, kam im November v. J. von Antwerpen nach Hagen, wo er verhaftet wurde, als er einen wertvollen Ring zu versetzen suchte. Er nannte sich Chaim Hankel Gitter, weil er s. Z. in Düsseldorf wegen in Krefeld verübten betrügerischen Bankerotts zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt worden war; unter dem falschen Namen ist er auch in das Gefängnisregister gekommen. Heute wurde er nur wegen dieser Fälschung und wegen eines Betrugversuchs, indem er nämlich einen Ring zu erhöhtem Werte an den Mann zu bringen versucht hat, zu 3 Monaten und 1 Woche Gefängnis verurteilt, unter Anrechnung von 1 Monat und 1 Woche Untersuchungshaft, ferner erhielt er 100 Mark Geldstrafe wegen Zolldefraudation und Gewerbvergehens. Die Diamanten haben sich als wertlose Steine entpuppt und das ganze Lager, das der Mann hatte, hat er von dem Freunde, dessen Name er sich beilegte, für 700 Mark gekauft, um es mit„Profit“ wieder zu verhandeln. * Aus dem Sauerlande, 20. Febr. Seit Jahr und Tag nimmt die sogenannte„Lehrerwanderung“ in unseren Gebirgsgegenden geradezu einen bedenklichen Karakter an. Infolge der ungenügenden Gehälter verlassen die jüngeren Lehrer, soweit ihr Kontrakt mit der Regierung ihnen diese Freiheit gestattet, unsere Gegend, um eine auskömmliche Stelle zu erhalten. Die Folge davon ist ein beständiger Lehrerwechsel zum größten Schaden der betreffenden Gemeinden. So werden den Kreis Meschede jetzt vor Ostern schon wieder sechs Lehrer verlassen, während im Kreise Brilon eine noch größere Veränderung sich vollziehen wird. Die Anfangsgehälter sind in diesen Bezirken auf kaum 800 Mark jährlich bemessen, womit ein Lehrer bei den hier herrschenden hohen Preisen für die notwendigsten Lebensmittel, die infolge des zunehmenden Besuches der nicht sparsamen Sommerfrischler fortgesetzt gestiegen sind, nicht standesgemäß leben kann. Die Herren Ortsschulinspektoren im Briloner Bezirk haben darum, in richtiger Erkenntnis der Sache, eine Petition um Erhöhung der Lehrergehälter an die Behörde geschickt. Neheim, 20. Febr. Ein heiteres Histörchen ist kürzlich, wie das„Zentr.=Volksbl.“ meldet, in einer hiesigen Knabenschule passiert. Wie uns von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, legte während des Religionsunterricht der Kaplan einem Buben zwei Fragen vor, über deren Beantwortung er herzlich lachen mußte. Frage: Wer ist hier weltliche Obrigkeit? Antwort: Bürgermeister Brüing. Frage: Und wer die geistliche Obrigkeit? Ant wort: Küster Wilmes.—— Das hoffnungsvolle Bürschchen scheint wohl einmal ehrfurchtgebietende Bekanntschaft mit der„geistlichen Obrigkeit“ gemacht zu haben. * Witten, 20. Febr. Durch den Basar zum Besten der Ausstattung des hiesigen Marienhospitales, der an den drei ersten Tagen dieser Woche abgehalten ist, sind für den guten Zweck 12 640 Mark disponibel gemacht worden. * Bochum, 20. Febr. Im benachbarten Grumme stürzten 2 Schlosser, welche bei dem Bau des Verbandswasserwerkes mit dem Vernieten der Kesselanlagen beschäftigt waren, infolge Gerüstbruches ab. Beide wurden schwer verletzt. *(Die Industrie der Quecke.) Ein bei uns so verhaßtes Unkraut wie das Queckengras erfährt in einigen Ländern und namentlich in Mexiko eine ausgiebige Verwertung, indem man ihm die schlechten Ländereien überläßt. Aus seinen Wurzeln wird vornehmlich ein Stoff für die Herstellung von Bürsten und Besen gewonnen, die den Vorzug einer großen Widerstandsfähigkeit auch gegen Nässe besitzen. Die Ausfuhr der mexikanischen Quecke, die vor etwa drei Jahrzehnten erst 55000 Mark einbrachte, erzielt heute die Summe von über 6 Millionen Mark. An Ort und Stelle wird der Meterzentner mit 30—35 Mark bewertet, auf den europäischen Märkten natürlich höher, und zwar mit 100—170 Mark. Für eine schädliche Pflanze ist das ein hübscher Preis. (Die„Eierhauptstadt") wird seit einiger Zeit die Stadt Kasan, die nicht weit vom Ufer der Wolga liegt, genannt, die einen beträchtlichen Handel nach Vorderasien unterhält und auch das Handelszentrum für Eier von ganz Ost=Europa ist. Obwohl dieser Handel schon verhältnismäßig alt ist, hat er doch erst im Laufe der letzten 12 Jahre eine ungeahnte Entwicklung erfahren. Seit 1890 exportierte Kasan in die meisten benachbarten Länder gegen 50 Millionen Eier. Heute gibt es dort sechs fremde Handelshäuser, die alle Eier aufkaufen, die auf den Markt von Kasan gebracht werden. Sie vermögen kanm der stets wachsenden Nachfrage aus Deutschland, Oesterreich, der Türkei und England zu genügen. Im Jahre 1902 erhob sich die Einfuhr auf 185 Millionen Eier, die einen Wert von 2 500000 Rubel repräsentierten und für den Transport 1230 Waggons brauchten. *(Die kleine Maus,) die muß raus.... In einer der letzten Nächte, und zwar um etwa 2 Uhr, wurden die Bewohner eines Gasthauses ein Königshütte in nicht geringen Schrecken versetzt. Der im Schanklokale aufgestellte Musikautomat, ein großes Orchestrion, fing plötzlich bei nachtschlafender Zeit an, den Donauwellen=Walzer zu spielen. Der Wirt, welcher am Abend das Lokal selbst abgeschlossen hatte, die anderen Hausbewohner und die Nachbarn fuhren ob der zu so ungewohnter Zeit erklingenden Musik aus ihren Betten. Auch zwei Nachtpolizeibeamte erschienen, herbeigelockt durch die in der Nacht weithin hallenden Töne, auf der Bildfläche. Der Gastwirt kam mit dem geladenen Revolver in der Hand aus seiner Privatwohnung und drang mit mehreren beherzten Männern in das Schanklokal, um den Urheber der nächtlichen Musik festzunehmen. Doch die Schankzimmer waren leer, aber die„Donauwellen“ erklangen immer weiter. Als die unheimliche Musik kein Ende nehmen wollte, machte sich der Wirt daran— um die Musik abzustellen—, den Automaten zu öffnen. Da sprang ihm aus dem Automaten ein munteres Mäuschen entgegen, welches sich in den Automaten eingeschlichen und die nachtliche, ruhestörende Musik veranlaßt hatte. §(Stimmt.) Fremder: Was ist denn das für ein Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Bei Einkauf von Knöterich-Thee u.-Bonbons achte man auf den Russen. Siehe heutige Annonce Bekanntmachung. Die seitens der Gemeinde=Vertretung zu Hacheney unter dem 20. Januar d. J. vollzogene Wahl des Rentmeisters Eberhard Cosack zu Brünninghausen als Gemeindevorstehers der Gemeinde Hacheney und des Kapellmeisters W. Beisenherz zu Höchsten als Ortsvorstehers der Ortschaft Benninghofen, Gemeinde Hacheney, auf eine gesetzmätzige Amtsdauer von 6 Jahren ist von mir in Gemäßheit des§ 33 der Landgemeindeordnung vom 19. März 1856 und des§ 25 der Kreis=Ordnung vom 31. Juli 1886 am heutigen Tage bestätigt worden. Hörde, den 17. Februar 1903. Belanntmachung. Behufs Abschätzung der zur Anlegung des Straßen zuges von der Chausseestraße bis an die herzustellende Straßenbrücke über die Berg. Märk. Bahn zu Hörde in der Steuergemeinde Hörde zu enteignenden Grundfläche: 0,56 a. des Grundstücks Flur 1 Nr. 2262/363 ist auf Februar ds. Is.. 4 an Ort und Stelle Termin anberaumt, zu dem ich die Beteiligten mit der Verwarnung lade, daß bei ihrem Ausbleiben ohne ihr Zutun die Entschädigung festgestellt und wegen Auszahlung oder Hinterlegung derselben verfügt werden wird. Arnsberg, den 17. Februar 1903. Frhr. Quadt, Regierungs=Rat. bben-Teroz BülgerSchutzenverein Schwerte.(E. V) Mitgliederversammlung am Samstag, den 28. Februar, abends 8½ Uhr, bei Herrn Carl Tages=Ordnung: 1. Vorlage der Abrechnung für den Neubau des Schützenhauses. 2. Rechnungslage und Bericht des Vorstandes für 1902. 3. Festsetzung des Haushaltsplans für 1903. 4. Abänderung der Satzungen und zwar a. Verlegung der Termins für die alljährliche ordentliche Mitglieder=Versammlung(§ 10). b. Erhöhung der Zahl der Mitglieder des Vorstandes(§ 6). 5. Bewilligung der Kosten für Abkleidung eines Raumes im Schützenhause. 6. Beschlußfassung über die Verpachtung des Schützenhofes 7. Wahl der Rechnungsrevisoren für 1903. 8. Neuwahl des Vorstandes. 9. Verschiedenes. Schwerte, den 20. Februar 1903. Der Vorstand. riesiges Gebäude Dienstmann: Das ist das Zuchthaus!— Fremder: Na, da kann man sich ja drin verlaufen!— Dienstmann: Das glaub' ich; mancher hat schon Jahre gebraucht, um wieder'raus zu kommen. IIA Wien, 21. Febr. Das Schwurgericht verurteilte Georg Ritter von Zalnski wegen Betrugs, Falschmeldung, Fälschung des Maturitätszeugnisses und unbefugten Tragens einer Uniform zu 18 Monaten schweren, verschärften Kerkers und Adelsverlust. Ild Antwerpen, 21. Febr. Ein Hafenarbeiter, welcher an Bord des Dampfers„Surrey“ mit dem Verladen von Waren beschäftigt war, wurde von einem Krahn erfaßt und ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt. IId Verviers 21. Febr. Ein Mann, Vater von sieben Kindern, dessen Gattin vorgestern gestorben ist, verübte am Totenbette in Anwesenheit seiner Kinder bietet außerordentlich günstige Gelegenheit für den Einkauf von Haushaltungs-Gegenständen, Tapeten, Laden, Farben. TIIIug In Originalfäischchen von WttererFPurze. 35 Pfg. an stets zu haben WSCarl Kühl, Brückstr. Anfang März er. eröffne hierselbst hörderstraße 3 ein besseres hörderstr. 3. bra Antso, Put, und Mobewaren Lurovinlin! und bitte um geneigten Buspruch. Hordrestr. O. Sora-untze, Liibvislin! Todes-Anzeige. Stalt jeder besonderen Anzeige. Heute Vormittag 101; Uhr entschlief nach kurzer## Krankheit unser inniggeliebtes ältestes Töchterchen Sophie im zarten Alter von 3 Jahren 8 Monaten, welches um stille Teilnahme bittend, tiefbetrübt anzeigen Die trauernden Eltern Paul Degwer u. Frau. Schwerte u Bochum, den 20. Febr. 1903. Die Beerdigung findet) Montag, 23. d. Mis., 10 Uhr# vormittags, vom Sterbehause Hellwegstr. Nr. 29 aus statt. bosssen geiesete! Zum X4 Abkleiden R eines Raunes im soll ein großer vollener Vorhang angeschafft werden. Näheres beim Schriftführer bis Montag Abend zu erfragen. Schwerte, 20. Febr. 1903. Der Vorstand des Bürger- Schützen- Vereins (e. 8.) Lcwerte. Am Sonntag, den 22. d. M., nachmittags 4 Uhr, im Schützenhof: Versammlung. Tages=Ordnung: 1. Beratung der Statuten. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 0000 Treichlte: 0 bei Schwerte. 4 * Sonntag, den 22. Februr, 4 X 4 Uhr nachmittags: X i# vamten 8 0 des gesamten• Städtischen X ∆ Orchesters-Hagen„ und des 0 0 Männer-Gesang-Vereins *„Sängerbund“ 4 Schwerte. O Programmander Kasse% Eintritt 40 Pig., 8 Z an der Kasse 50 Pig. 2 Gartenland. Habe zwischen Ruhren noch einige Gartenstücke zu vermieten. W. Neveling. Einmaliges Gastspiel des Dortmunder Stadt=Theaters. Sonntag, den 22. Februar 1903: = Alt=Heidelberg— Schauspiel in 5 Akten von Wilhelm Meyer=Förster. In Szene gesetzt von Direktor Fritz Pook. Karl Heinrich, Erbprinz von Sachsen=Karlsburg William Mühlhan. Staatsminister v. Haugk, Exzellenz.... Paul Kammerhert von Breitenberg Hans Kanmerher Baron von Miezug... Sige sgener. Lutz, Kammerdiener......... Paul Wetterling Graf v. Asterberg). E..(Furt Sonath. Karl Bil, er#.# vom Korps„Sachsen“.(Git, Purt Engeipreiy ,„Borussia. Richard Dörge Rüder, Gastwirt Georg Schreyer Frau Rüder Betty Voges. Kelermann..... Anton Trunkel. Helene Prgndau. Lakaien..(Richard Brendel. ev Stadenten. Zwischen dem 2. und 3. Aufzuge liegt ein Zeitraum von 4 Monaten, zwischen, dem 3. und 4. zwei Jahre. e Nach dem 2. und 4. Akte längere Parser, 90 Preise der Plätze: Parquet 1,50 Mk., Parterrr 1,20 Mk., 2. Platz 80 Pfg. im Vorverkauf im Hotel Istermann. An der Abendkasse: Parquet 1,75 Mk., Partexre 1„00 Mk., 2. Kassen Oeffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende 10½ Uhr. Zettel werden nicht ausgetragen. Grösste Auswahl am Platze in sämtlichen O) B2. Manufakturwaten und Damen-Kontektion. ,P) Hagemann's (mp Billigste Preise! Streng reelle Bedienung! H) empfehlen wir unser großes Lager in warzen Kleiderstoffen von Mk. 0,90 an bis 5,50 per Meter, farbigen Kleiderstoffen von Mk. 0,60 an bis 3,50 per Meter. (e Prachtvolle Neuheiten ( in schwarzen, farbigen und weißen Unterröcken. 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Heribrech= Anschloß Nr. 64. Umt Schperte, Laigreüdese durch Versentichung vu. sihgce Bef jedem Wochentage. Wächennzinge winzshbellage: Familienfreund. 36. Jahrgaug. No. 44. (2. Blatt) Brieftragers Hannchen. Von Georg Paulsen. (43. Fortsetzung.) mein Herr!“ Und nun nannte sie ihren mein Name nicht bekannt werden darf, ich würde mich vor Aufforderungen, zu sin gen, nicht retten können. Und ich möchte mal so gut, wie andere Menschen haben, wirkliche Ferien Herr von Faltenthat haste dsiech, Sscschce ch ehlclke schece Jehandg Sicheite, donn dan ie KeurZichz; Greszlgs Sie mir einen rechten Gefallen tun, ja? kein Wörtle mehr von der ganzen Singerei, halt's weiß erst große Augen, dann schlug er kräftig in die dargebotene Hand. „Zu der großen Freude, daß ich Sie singen hörte, kommt nun noch eine andere. Gnädiges Fräulein stammen aus Thüringen? Der Sprache nach ist's so!“ „Ganz gewiß!“ lachte sie. „Grüß Gott,“ war seine herzliche Erwiderung,„da sind wir Landsleut.“ Und sie schüttelten einander nochmals kräftig die Hände. Mit gutem Humor erzählte Johanna dann, weshalb sie von Neuling zu einer Schwedin „I laß ihn schwätzen, den Mann, bleib a Thüringerin, a Sonnenfelder Mädele, wies halt sein muß.“ Aber erschrocken sah sie sich um; ein unverkennbar waschechter Sohn Amerikas stand hinter ihr und grinste spöttisch. In einer verschwiegenen Ecke des Daupfers hatte er vielleicht mehr Gläser Eiswasser mit dem Inhalt der Whiskeyflasche in seiner Westentasche gemischt, als seiner äußeren Haltung zuträglich war. Er sah sehr aufgeräumt aus, der graue Cylinder war in den Nacken her„Sie seien Miß Holder, die singen in die groß' Teater, in die Oper,“ stotterte er hervor,„und ich sein Mister Andrew Walker. Des!“ Während Falkenthal große Lust hatte, dem aufdringlichen Yankee kräftig die Wahrheit zu sagen, lachte Johanna, die ihre Ueberraschung schnell überwunden, lustig „Sehr verbunden, mein Herr, aber ich wüßte nicht, was mir die Ehre Ihrer persönlichen Bekanntschaft verschaffte. Ich bin auf einer Erholungsreise.... „Sie singen sollen!“ stieß Mr. Walker hervor, und das Grinsen seines roten Gesichts wird immer strahlender. „Unverschämter!“ murmelte Leutnant von Falkenthal zwischen den Zähnen. S6 M „Nur ruhig, Herr Landsmann,“ bat Johanna mit flüichtigem Lächeln.„Aber ich sagzs, Ihnen doch, Ant; Walker,“ wendete sie sich an den Yanree,„daß ich au einer Erholungsreise begriffen bin. Und zu solcher Zeit d„Sie singen, Miß Holderl“ Und der Whiskey lustige Ametikaner ward immer vergnügter. „Aber, mein Herr, ich muß doch sehr bitten!“ entgegnete Johanna nunmehr bestimmt, während Richard von Falkenthal ihr ziemlich vernehmlich zuflüsterte: „Kommen Sie, Fräulein Johanna, und lassen Sie den „Sie mich verstehen miß, Miß Holder,“ quakte jetzt Mr. Walker in einer nicht mehr zu überbietenden Vergnügtheit,„ich Sie bitten, zu singen, denn ich haben gehört, daß Sie gesungen das Lied von dem„Nicht weißen da steht in dem Book. Yes!“ Damit klopfte er kräftig auf den Bädeker, den er in seiner Rechten hielt. „Ich habe ganz allein für mich gesungen,“ antwortete Johanna, deren Zorn bei der ganzen drolligen Haltung des Yankee schon wieder verflogen war,„für fremde „O, ich keine fremde Person, ich mich präsentiert, Mister Andren Wolter“. Richarh pu 8. Während Johanna lachte, sagte michart, von Falkenthal, im höchsten Grade aufgebracht:„Mein Herr, Sie hören doch, daß die Dame nicht singen will!" Damit wollte er der Sängerin den Arm bieten, um sie zu einem anderen Teile des Dampfers zu führen, aber ein echt Yankee, wie Mr. Andrew Walker es war, war auch durch diese Grobheit nicht zu verblüffen. Er setzte einen Klemmer auf seine stark entwickelte Nase, dämpfte seine Lustigkeit ein wenig und fragte:„Sie ein Miß Holders Bruder““, zu4eeffigren mar 44 „Nein; dürfte Sie auch nicht interessieren, wer ich bin," brach der Leutnant los. et eie e e este esce e e „Zum Teufel nochmal, scheren Sie sich!“ evt, Pan Eie auch nicht können machen ein Geschäft für Miß Holder. No!“ Und Mister Walker machte mit einem Male ein so außerordentlich ernstes Gesicht, als sei die größte Weisheit der Welt dem Gehege seiner Zähne Joshgung Halder muißte sich auf einen berg Galsen menklappbaren Deckstühle niedersetzen war so komisch geworden, auch der schneidige Offizier machte ob der unverwüstlichen Sicherheit des Gesicht, als sei zu seinen Füßen soeben der Blitz eingeschlagen, daß sie sich vor herzlichem Lachen nicht mehr on sch, wüßte ja gar nicht, was für ein Geschäft ich mit Ihnen machen könnte, Mister Walker?“ rief sie, sich die Augen trocknend, die vom Lachen tränten. „Uas glauben Sie, Miß? Daß Sie sollen singen aus Lieblichkeit, aus Liebenswürdigkeit—“ verbesserte „das Lied von dem„Nicht weiß ich,“ was da steht im Book? Oh no! Business is business. Caleulire, daß hundert Dollars das Singen wert seien!" „Mein Herr!“ brach Falkenthal wieder los. Aber Johanna hatte einen guten Einfall, sie hielt zenen mit eizer Hendbewagung zurück. gg i c. „Sie haben Recht, Mister Walker, Geschäft ist Geschäft! Also ich werde das Lied singen:„Ich weiß nicht. was soll es bedenten!“„ 160 8. „Ah, ich weißen nicht, was"... fery well. werden singen. Thank von Miss. Der Check...“ iortsetzung tolat deutschen Arbeitsmaret Die Beobachtung, die seit dem Herbst vorigen Jahres auf dem deutschen Arbeitsmarkt Monat für Monat macht werden konnte, daß der Andrang der Arl chenden, wiewohl immer noch groß, doch in langsamem Abnehmen begriffen ist, hat sich auch nach den jetzt vornegenden Berichten über den Januar wiederholt. An den öffentlichen Arbeitsnachweisen des deutschen Reiches, soweit ihre Ziffern der„Arbeiteung tezteisgen#og Bge bse fügung stellen, kamen auf 100 offene Stellen 202,3 Arbeitsuchende, während es im Januar vorigen Jahres an denselben Arbeitsnachweisen 241,6 gewesen waren. Hierbei darf nicht übersehen werden, daß eine derartige Ziffer als günstig nur deswegen erscheint, weil sie sich von der noch ungünstigeren des Vorjahres abhebt. Immerhin, auch wenn man sich bewußt bleibt, daß der Arbeitsmarkt von einer normalen Lage noch weit entfernt ist, so bleibt doch der seit fünf Monaten unausgesetzt vorhandene Fortschritt in dieser Richtung in hohem Grade bemerkenswert. Soweit wir in diesem Winter eine verminderte Arbeitslosigkeit festzustellen haben, ist sie in erster Ligie mit auf die milde Witterung zurückzuführen, die fast den ganzen Januar hindurch das Arbeiten im Freien gestattete., X ser Umstand kam vor allem dem Baugewerbe zu gure, das sonst im Januar in der Regel zu ruhen pflegt.„Die im Baugewerbe sonst herrschende Arbeitslosigkeit, fällt in einer Reihe von Großstädten diesmal fast vollständig weg. Im Textilgewerbe hat die Beschäftigung etwas nachgelassen, wenn auch die Zahl der Beschäftigten sich dadurch nirgends verringert hat. Auch im Bergbau hat der nuar wieder matter eingesetzt, als man am Jahresschluß erwartet hatte. Es machten sich Absatzstockungen geltend, da der Abruf von Hausbrandkohlen infolge des wärmeren Wetters erheblich nachgelassen hat. Die Ungunst des Kohlenmarktes machte sich so fühlbar, daß auf vielen Zechen wieder Feierschichten eingelegt werden mußten. Am merklichsten tritt eine Besserung des Geschäftsganges im Eisengewerbe hervor. soweit es sich um die Herstellung der Rohstoffe und Halbfabrikate handelt. Dank der noch immer währenden Forcierung des Exports sind die Betriebe befriedigend beschäftigt und haben wieder mehr Arbeiter eingestellt als vor Jahresfrist. Im Holzgewerbe liegen die Verhältnisse ungleichartig. Während die Bautischlerei über Beschäftigung nicht zu klagen hat, mußten die Möbeltischlereien, nach Weihnachten viele Arbeitskräfte entlassen oder doch verkürzt arbeiten. gsten 1000 in der Woche ber untergegangen. Am schlimmsten steht es nach wie noch in der Präsidentschaft Bombay, wo die Zahl der Todesfälle an Pest allein gegen schab starben 2442, in den Vereinigten Provinzen 2291, in Bengalen 2124, und kleinere Zahlen werden aus den Selce Chanher ge ae e ch ster ausgebreitet st als se escan der Gaschigen de Ciesehgele eit alse al. LsP aid. gasie Geasch. Kchace encher ele. als ganz nutzlos erwiesen. Ein„Kollege" Nardenkötters. Schäfer Ast in Radbruch, der Wunddoktor, hat(so schreiben die Wins. Nachr.) seine Tätigkeit abbrechen müssen ud wird vie, wigsit spurcde am 28. Juli 1902 vom Susgeriche Atsecden, Gesgnis heiteste dos Reiche. r Gnodengesuch blieb ebenfals erfolglos. Ast hat sich . a ten Stafe e% zur Verbützung der gegen ihn erkannten Sttafe rurate. burg begeben. Am selben Tage verkehrten die letzten „Ast=Wagen“ zwischen Radbruch und Winsen, und in Winsen zeigten sich zum letztenmale die Radbruch=Reisenden, die seit acht Jahren das Straßenleben in ver### hofstraße und Lüneburgerstraße so lebhaft gestalteren. Hunderttausende Menschen haben Winsen und besucht, nicht minder umfangreich waren der schriftliche Verkehr mit Ast und der Medizinversandt, bis nun nach acht Jahren die Sache ihr Ende erreicht hat. Bei Eisenbahn und Post, Gastwirten, Fuhrhaltern und vielen anderen wird der Ausfall im Verkehr sich fühlbar machen. Heinrich Ast ist inzwischen ein reicher Mann geworden. — Soweit das zitierte Blatt. Hoffentlich bestätigt sich die von ihm gebrachte Nachricht von dem Ende des Kurpfuscherunfugs. In wie vielen Fällen mußte die diesmal mit zwei Monaten Gefängnis bestrafte„fahrlässige Körperverletzung“ straflos bleiben und wie viele Witwen und Waisen mögen durch den abergläubischen Wahn von der Wunderkraft des Ast und ähnlicher Kurpfuscher Ernährer beraubt worden sein! Vermischtes. Der schwarze Von der Pest in Indien lauten die Nachrichten immer fürchterlicher. Ein Korrespondent aus Kalkutta schreibt wörtlich:„Die Sterblichkeit an der Pest schreitet jetzt über alle Grenzen vorwärts.“ In der letzten Januarwoche tarben nicht weniger als 19224 Menschen an der Seuche, eine Zahl, die in den gesamten vier Jahren, seit die Pr# wieder ihren Einzug in Indien gehalten hat, auch nicht annährnd jemals erreicht worden ist. War doch die SterbSchwetz, 17. Febr. Eine Verlobung fand hier einen tragischen Abschluß. Von zwei Schgeterz, Her. Sch., die seit Jahren zusammen lebten, verlvore sich vor einigen Wochen die jüngere mit einem Beamten, altere Schwester fühlte sich darüber sehr unglucklich und verfiel auf den unseligen Gedanken, dem Bräutigam im Namen der Braut heimlich einen Absagebrief zu surrn Durch diese Handlung wurde das bisherige gute Einvernehmen zwischen den Geschwistern so gestört, daß die Schreiberin sich gestern morgen vom Hause entfernte und im Schwarzwasser den Tod suchte und fand. +(Die Heilsarmee) gewinnt in England beständig an Boden, und trotz allem, was gegen ihre Art, GottesDienst gesagt werden kann und gesagt wird, läßt sich nicht leugnen, daß sie in sozialer Beziehung auf die untersten Schichten der britischen Bevölkerung einen moralisch nicht zu unterschätzenden Einfluß geübt hat und weiter übt. In London wurden im abgelaufenen Jahr arme Schul Kinder mit 40 295 Mahlzeiten versorgt, 5 976 junge Mädchen dem Lebenswandel, dem sie in den Straßen des modernen Babylon verfallen waren, entrissen. Diese sowie 3000 aus der Haft entlassene Sträflinge fanden auf den Farmen und den Arbeitsanstalten der Armee Unterkomon(Passandes Bild.)„Wie wor es bei Shren gestrigen Kaffeekränzchen?“—„Ganz reizend, in jeder Schale Kaffee wurde ein guter Ruf ertränkt und zwölf berg( In der Mösche.) Nachbarin: Bos rumort Iür Mann denn den ganzen Morgen im Waschhaus berum? — Schriftstellersgattin(ärgerlich):„Ach, warum dichtet der auch immer seine Manschetten voll:# sucht er die vierte Strophe seines Gedichts im Waschkessel!“ Arturg. s. Bür u. Helgende Tage In a. Rb. 011 Lotterie zur Erhaltung des Siebengebirges ½ Loos 4 M, ½ Loos 2 J Porto und Liste 80 Pig. extra. 12000 Geldgewinne ohne Abzug: Hauptgewinne 100000 M 60000 M G40000 M 20000 fl. Ziehung 24., 25. Märr der beliebten Berliner Loose 1 1A 11 Loose 10 A W. d. Hauptgewinne: 10000K 4000 6000A13000 5000412000 u. s. w., In Baar mit 70% Fi M ibngeb. u. Für es 8 /1 Berliner Loos Porto u. 2 Listen 80 Pig. extra versendet d. General-Debit: Lud. 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