le oder deren de Hesen, onn von Ge#et Braus in Stzgerte. durch Verössentlichung in der„Schwerter Zeitung verbindliche Kraft. Schwerte, Dienstag 3. Februar 1903. en Venn i vn. g. Braus in Cchgerge. bbesch, Unschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adrese Peses eun. Auand. Schmerie=shichr. No. 28. Babel und Bibel. In letzter Zeit sind uns aus unserm Leserstprise,fgchr, b Autfrogen Augenau gie jetzt unter der obigen Spizaute oif sdetaul elobderzie haden dhes häche chgsch esen haubelt. Iy besemn soweniger angängig, weil der Aohalt de estmrisen und in Auszigen bekannt war. so geschieht es, weil unser Schweigen vielleicht, Mißdeut. s führen zu können glaubte, daß der Inhalt der Biemn scheint, daß....6.— hie medesein könne. ein scheint, daß von einer Offenboge eznne hrituchen Sinne ui cht m eyr Hfenharung auch nicht 1 Mark 65 Pfg. o Pestelgeld, wenn durch die Post bezgen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ sortrage des Professors Delitzsch besonderes und auf sendes sein soll, ist uns unerfindlich gewesen und unersindWas er gesagt hat und gefunden zu haben glaubt, ist itlich nicht neu. Aehnliche Hypotesen sind oft gewrichtig oder wiltihrI Helizsch etwas wirlich Neues bie. bezweifelt, bestritten, widerlegt worden. Es fällt uns dsoch vu, um weod, biesen Hypotesen so besonderes? Und was ist an diesen Hypotesen so einstimmungen und Anklänge sind in den leberlieUnd was ist an diesen Eheicsen fo Pezzuumt Uebereinstimmunge, und antlunge, ind i. g ferungen der orientalischen Völker, insbesondere der Assy * Wenn die Wässerlein kämen zu Hauf Gäb' es wohl einen Fluß; Wenn jedes nimmt seinen eigenen Lauf, Eines oder das andere vertrocknen muß. * Allen zu gefallen, kann möglich nicht sein, Es sein zu viele Köpf' und zu wenig Verstand darein. Wenn leise Dein Gewissen spricht, Zum Lassen oder Tun Dich mahnt, Dann überhör' die Stimme nicht, In Demut folge und in Treue; Denn sicher, ehe Du's geahnt, Erfaßt zu spät Dich bittre Reue. Briefträgers Hannchen. Von Georg Paulsen. (Nachdruck verboten.) (29. Fortsetzung.) „Aber lieber, lieber Hermann!" Die helle Eifersucht auf die Zuneigung ihres Sohnes war mit einem Male in der sonst so kühl denkenden Frau erwacht. Bitte, liebe Mutter!“ wiederholte er nur. chen stand ängstlich neben dem Bette. Wenn nur keine schlimme, aufregende, für ihn schädliche Szene folgt! Inzwischen sammelte sich Frau Grau mit fast menschlicher Kraft; sie hatte die Lippen zusammenbeißer müffen, um keinen Schrei hervorzustoßen. „Es wird Dir schaden, Deine Wangen fangen an zu glühen,“ sagte sie mit gepreßter Stimme.„Fraulein Hi der wird Dich noch gern öfter besuchen, nicht wahr? „Gern. Bleib' ruhig, Hermann. Komm' bald wieder zu Dir!“ versprach sie mit ihrer munteren Stimme, um ihn von seinem Verlangen abzubringen. rier, Babylonier, Chaldäer und Israeliten, sehr Slcht nen die Kathzlonichen Oeigsaige genstiäke se Aber selbst wenn Delitzsch mit seiner Hypotese recht Beweisführung eine klaffende Lücke, die viellicht dadurch schaft hat seit fost zwei Jahrtansenden den Bgrisgch ige. hat andere Stürme überwunden, die viel stärker waren als das Rauschen, dos hbopt dent piechrfiach gengnnten Gelehrten einen Vorwurf daraus zu machen, daß er für tsen u, der beo=zwecknäßiger gewesen, wenn er mit den und nicht so laut an den Mark getreten wäre. Nach an dem Offenbarungsglauben rütteln zu dürfen. Das scher bot einno, gHon Gott abführe, daß sie aber, in der Wort gilt nicht nur von der Naturwissenschaft, sondern von aller Wissenschaft überhaupt, auch von der geschichtichen. Wir haben in den letzten Zeiten dem Gebiete, das der Herr Professor bearbeitet, erlebt und daß Forschungen, die in Anfange gegen. wurden, nachher die Wahrheit der Libe E5 foll aber so seinis stieß er heftig hervor. Un nun blickte die Krankenschwester mahnend zur Mutter hi über; eine größere Aufregung mußte unbedingt verhütet werden. So wandte sich denn die Posthalterin, aber sie preßte in ihrer Pein die vollen Lippen zwischen die Zähne, daß sie bluteten. Hannchen erwiderte auf einen Vorsicht heischenden Blick der Schwester mit verständnisvollem Lächeln. Sie war sich des Ernstes des Augenblickes wohl bewußt. „Fast wie ein Wunder will mir's scheinen, daß ich Dich doch einmal wiederseh,“ flüsterte er leise,„und da wollt' ich Dich um etwas bitten. Der Himmel möcht's trotz meinem Traum, den ich Dir oben erzählt und über den Du gelacht, nicht wieder so gut mit mir meinen.“ „Bitte, Hermann, bat Hannchen,„sprich nicht, s. Will ja gern tun, was Du mochtest. Was ist: „Hannchen, sing mir noch einmal das alte Liedel, das Du vor Jahr und Tag so oft gesungen:„Ach, wie ist's oo Eie wanr tief erblaßt, was mochten die draußen Harrenden denken? Aber wie sie in seine feuchtschimmernden, guten Augen sah, da schwand „Will's gern tun, aber mußt fein still sein, lieber Bursch!“ Unwillkürlich fiel sie in die alte vertrauliche Redeform. Er nickte nur glücklich. Sie holte tief Atem, und während seine heißen Augen jeden Zug in ihrem lieblichen Gesicht beobachteten, hob sie an, mit klarer, aber halblauter Stimme, glockenhell, se=ouno„Ach, wie ists möglich dann, Daß ich Dich lassen kann, und Vorträge des Professors Delitzsch nicht geistigen Leben des Voltes. und der Zeraussetzungen und Seshen, Aueben Zehzusch un aut Saastgreger und e den erosesgr, ven wisen wir nicht. Das wurde auch e e. A be Sz Veilionen und Miühy guz Hent Fesen der Ofenbarung, der allein die Erlöhtzegnenthpigt gzeheder die Merschheit sich gesehnt hat und sehnen witd auezenl. Politische Uebersicht. Deutschland. — Vom Kaiserhofe. Der Kaiser, der Bewohnten Hogzte fgäiter Vorträge. mitgeteilt wird, neuerdings eine Aenderung erfahren. Der und der Kronprinzesiy. Ausamigschl genachst. es heht — Der„Post zufolge entbeigez ser onpgtriger, nagt ber der Hofnung hin, daß im nächsten Jahre Prinz Eitel Schlose an der Leine Wohnung nehnen wieh. Der zweite Sohn des Kronprinzen von Sachsen ist an Unterleibstzphus arkraukt. Nach den Hab' Dich von Herzen lieb, Sie mußte sich abwenden, sie fühlte, wie es aus ihren und leise merkte sie, wie der Druck seiner fieberheißen Hände nachließ. Und nun kam der herzbewegende Schluß, und als sie vorsichtig die Augen wandte, errannte sie glücklich, daß die tiefe Mattigkeit und das Lehustan lose ie die Fanger, neigte sch undz histe hinaustrat mit den Worten:„Er shltirtg, jetite sieg ich mann's Mutter aber saß auf einem Schemel in der Ecke und weinte bitterlich. Hannchen Hölder war nun schon bald ein Jahr bei der Christelbase in der Stadt, eine lernbegieriggg kträger=Haunchen gus Mitschile von einsichtigen Lehrern unterwiesen, ruhig und bestimmt von ensichtiger Tehern metlpiesen, ruhig und bestimmt ihren Weg ging, verstummten die Neckereien, die unter dem fröhlichen Völkchen auch nie besonders bös gemeint waren, und eine allgemeine Achtung trat an ihre Stelle. Die junge Sonnenfelderin vermied jede überschäumende Vertraulichkeit; es kamen aber Srunoen, in welchen der volle goldene Jugend=Humor wieder zum ganzen Recht kam, und das war besonders an dem Tage gewesen, als sie all' die nach den berühmten Klößen neugierigen Kameradinnen und Kameraden zu einem Mittagsmahle esbraten halten ein paar kusige junge Herren gemeint gestrigen Bulletin ist zwar keine Verschlimmerung eingetreten, doch ist der Zustand noch sehr ernst. Der Prinz ist sofort von seinen Geschwistern isoliert worden. ine förmliche Flucht der schweizerischen UhrenIndustrie nach den benachbarten elsässischen und badischen Grenzorten findet zur Zeit statt. Die Errichtung von Fabriken schweizerischer Firmen in Deutschland muß sich für letztere entschieden vorteilhaft erwiesen haben, und zwar ist dieser Vorteil ein doppelter; einmal sind sie von dem lästigen Zolle befreit und dann haben sie bedeutend billigere Arbeitskräfte, als sie in der Schweiz bekommen. Den Nachteil wird aber die deutsche Uhren=Industrie haben, und das ist bedauerlich. Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung hat im letzten Jahre im Reiche 1809(1901: 1221) Biblioteken mit 58 264(44967) Bänden begründet und unterstützt. Besonders erfreulich entwickeln sich die Wanderbiblioteken. Schweden=Norwegen. = Das Augenleiden der schwedischen Kronprinzessin soll sich verschlimmert haben. Die Aerzte befürchten angeblich völlige Erblindung. Die Kronprinzessin ist bekanntlich die Tochter des badischen Großherzogpaares. In trüber Stumpfheit seiner Auflösung entgegen. Amsterdam, 1. Febr. Aus Mentone kommt recht traurige Kunde, die gewiß auch in Deutschland allgemeinem Bedauern begegnen wird. Präsident Kruger dämmert in trüber Stumpfheit seiner Auflösung entgegen. Wir meldeten schon bald nach dem Friedensschluß, Krüger sei geistig stark zurückgegangen. Das wurde dann durch das Erscheinen seines Buches scheinbar entkräftet. Jetzt ist aber eine allgemeine Niedergeschlagenheit hinzugekommen. Die Depression ist derartig, daß Krüger sogar seine Bibellesung eingestellt hat. Wenn der alte Glaubensapostel seine Bibel, worauf er sich im größten Leid gestützt, aufgiebt, so steht es schlimm um ihn. Tatsächlich nehmen denn auch die Kräfte von Tag zu Tag ab und seine Umgebung hat fast alle Hoffnung auf eine Genesung aufgegeben. Der Präsident verbringt den Tag dumpf brütend in einem Ruhestuhl liegend in seinem Garten. Außer Frau Eloff, seiner Enkelin, seinem Arzt Heymans und zwei Schreibern, darf sich ihm niemand nähern. Vor zwei Jahren noch, als er zu uns kam, war Krüger ein rüstiger Greis, der manchen Jüngling an Ausdauer schlug. Seitdem hat das Leben diese Eiche mächtig gerüttelt und die Wurzeln lockerten sich. Aber das Leben nicht allein, es kam etwas hinzu, was diesen Stamm untergraben hat. Es ist dies das Sehnen des Naturmenschen nach seinen Bergen und Tälern gewesen, das diesen starken Mann gebrochen hat. Ein alter umgepflanzter Baum, konnte Krüger nicht wurzeln in unserem Boden, ihm fehlten Kraft und Saft. Krüger, der wenig entwickelte Afrikaner, konnte nicht gedeihen in unserer Kultur, er sehnte sich so unaussprechlich nach dem Land seiner Jugend, nach seinen Verhältnissen, nach seinen Freunden. Und wir in Holland staunten denn: weshalb geht doch der Präsident nicht wenigstens nach West= oder Ostafrika, wo er Aehnliches fände? Hat er nicht gekonnt?— Es heißt, seine Bitte in die Heimat zurückkehren zu dürfen, sei abgeschlagen worden. Das wird ihm den Rest geben. So sinkt denn der hohe Freiheitsheld, der starke, große Mann, dahin, sern von den Kopjes und Spruitjes und Valleren, die er so sehr geliebt, ein Verbannter, verlassen in fremdem Land.——— Ein traurig Schauspiel.... Der Ausstand der Während der Ausstand der holländischen EisenbahnAngestellten beigelegt worden ist, nimmt der Streik der Transport= und Dockarbeiter in Amsterdam seinen Fortgang. Es fällt auf, daß der Ausstand der Eisenbahner nur dadurch zu beendigen war, daß die Direktionen sowohl der Privat= wie der Staatsbahnen es zugegeben haben, daß die Güter der in Verruf erklärten Transportgesellschaften nicht verladen werden. Und die Regierung hat hierzu ihr Einverständnis gegeben! Damit ist indirekt die Forderung der Dock= und Transportarbeiter, die Gesellschaften sollen nur organisierte Leute einstellen, als berechtigt anerkannt worden. Denn nur diese Forderung bildet den strittigen Punkt. Man muß aber die Zwangslage berücksichtigen, in der die Regierung sich befand; stockte doch der gesamte Eisenbahnverkehr! Kleine Chronik. + Berlin, 1. Febr. Nach Verübung bedeutender Unterschlagungen ist der 45jährige Prokurist Rother flüchschelmisch lächelnd die Geladenen willkommen hieß. Es war ein schöner Tag und im Garten der Base waren die Tische schlicht zusammengestellt, auf welchen die Mahlzeit aufgetragen werden sollte. Hannchen Hölder war selbst in der alten schmucken Landestracht, kettenbehängtem Mieder, rotem Rock und weißer Schürze, und die dienstbaren Geister waren ähnlich gekleidet. Klöße, Braten und schäumendes Bier aus Steinkrügen, das war die Mahlzeit, aber sie schmeckte, und die neckische Aufmunterung der jungen Wirtin, zuzulangen, wurde fleißig befolgt. Man sah sich an, aber man lachte nicht mehr:„Alle Wetter, wo hatte diese Kleinstädterin mit einem Male die Sicherheit und Gewandtheit des Auftretens herbekommen? Und als nun gar der angesehenste Professor der Schule hinzukam mit der humoristischen Bitte, ihndoch auch an den berühmten Klöße=Essen teilnehmen zu lassen, als er nun gar kräftig speiste und herzlich lobte, da war des Jubels kein Ende. Und nun ein Hoch wurde auf Hannchen Hölder ausgebracht, daß die stille Base, die mit so vielen Menschen lieber nichts zu tun haben wollte, ganz erschrocken herbeigelaufen kam. (Fortsetzung folgt.) tig geworden. Die Handschuh=Firma Gebr. Pleßner, bei welcher er tätig war, soll um 20000 Mark geschädigt sein. Der Defraudant soll sich nach Amerika gewandt haben. + Metz, 31. Jan. Auf der Kriegsstraße von der Feste Graf Häseler fuhren gestern nachmittag zwei Musketiere der 5. Kompagnie des Infanterie=Regiments Nr. 145 mit dem Kompagniekarren bergab. Der Karren nahm durch unvorsichtige Lenkung eine derartige Schnelligkeit an, daß die Musketiere stürzten und dabei unter den Wagen gerieten. Der eine wurde getötet, der andere schwer verletzt. Paris, 1. Febr. Der Kassenbote eines hiesigen bedeutenden Geschäftshauses, welcher gestern Einkassierungen vornehmen sollte, ist bisher nicht zurückgekehrt. Es steht noch nicht fest, ob derselbe mit den einkassierten Geldern geflüchtet oder ermordet worden ist. Letzteres wird allgemein angenommen. Paris, 1. Febr. In Rennes erschlug während eines Streites zwischen dem dem Trunke ergebenen Ehepaar Deschamps die Frau ihren Gatten mit einem Holzscheit. + Athen, 1. Febr. Nach Meldungen aus Korfu wurden bei dem Zusammenstoß des„Pionier“ mit dem Torpedozerstörer„Orwell“ 17 Mann der Besatzung des „Orwell“, darunter ein Offizier, infolge der Kesselexplosion getötet. Der Rest der Besatzung fiel ins Meer und ertrank. Gesundheitspflege. x(Eine normale Schlafzeit für Schüler) hat eine Kommission der medizinischen Akademie in St. Petersburg aufgestellt. Darnach sollen Schüler unter 10 Jahren 10—11 Stunden schlafen, Schüler von 10—13 Jahren 9—10 Stunden, ältere Schüler 8—9 Stunden. Schwache, blutarme und durch intensive Arbeit ermüdete Kinder bedürfen einer um eine halbe bis eine Stunde längeren Schlafzeit. Dasselbe gilt natürlich auch von erwachsenen Personen. Im allgemeinen ist für diese ein Schlaf von 7—8 Stunden die Regel, die sich bei schwächlichen Individuen um eine Stunde vermehrt, ebenso bei solchen, die anstrengender geistiger Berufstätigkeit obliegen, während das Schlafbedürfnis des Körpers in dem halben Maße sinkt, als die Inanspruchnahme des Gehirns abnimmt. Bei körperlichen Anstrengungen ist das Schlafbedürfnis keinesfalls so groß als bei geistiger, schon deshalb, weil nach ersterer der Schlaf gewöhnlich ruhig und tief zu sein pflegt und seine wohltätige Wirkung viel rascher zu außern vermag. X(Wer seine Zähne schonen und erhalten will,) vermeide es, sehr heiße oder sehr kalte Dinge zu genießen, beides ist der Glasur der Zähne schädlich. Am nachteiligsten wirken schroffe Gegensätze, z. B. wenn man nach heißen Speisen Eis genießt oder eiskalte Getränke zu sich nimmt. Nicht nur die Zähne, sondern auch der Magen leidet darunter und es wird oft auf diese Weise der Grund zu langwierigem Magenleiden gelegt. Unsere Diners und Soupers sprechen einem hygienischen Verhalten Hohn, die meisten Menschen quittieren darüber mit einem verdorbenen Magen und höchster Verstimmung des Körpers und Geistes für den nachfolgenden Tag. Sie fühlen sich erst wieder wohl, wenn die akute Vergiftung mit den widersinnigsten Nahrungs= und Genußmitteln vom Körper überwunden und die Giftstoffe wieder ausgeführt worden sind. und Landwirtschaft. (Zum Schutze der Ackergeräte gegenRost) empfiehlt es sich, die Eisenteile nach der gründlichen Reinigung mit einem einfachen Ueberzug von Speck und Harz zu versehen. Man schmilzt drei Teile Speck mit einem Teile Harz zusammen und trägt die Mischung mit einer Bürste oder einem Lappen auf. Die feinsten, wie die gröbsten Gegenstände aus Stahl und Eisen können damit geschützt werden. Die Salbe soll stets in Bereitschaft sein und besonders vor Eintritt des Winters, bevor die Geräte aufgehoben werden, in Anwendung kommen. Das Verhüten des Rostes besteht bekanntlich darin, den Sauerstoff der Luft abzuhalten, und dies ist am besten zu erreichen mit Ueberziehen der Gegenstände mit dem angegebenen FettFirnis. Schwerte, 3. Februar 1903. *(Das Wetter im Februar) ist nach dem 100jähr. Kalender vom 3. bis 5. sehr kalt, den 6. gibts Schnee, 9. und 10. große Kälte, 13. und 14. Sturm und Schnee, 20. gelinde, vom 20. bis zum Ende Regen.— Der Februar gestaltet sich, wenn Falb Recht behält, ziemlich trocken, nur im ersten Drittel des Monats sollen Niederschläge und Schneefälle eintreten, zwischen dem 9. und 14. aber Gewitterneigung herrschen. Den 12. Februar bezeichnet Falb als einen kritischen Termin erster, den 27. als einen solchen zweiter Ordnung. Der hundertjährige Kalender stellt uns für diesen Monat folgende Prognose: Vom 3. bis 5. Februar große Kälte, am 6. Schnee, 7. bis 15. Kälte, 11. milde Witterung, 12. bis 14. heftiger Sturm mit Schnee, 15. trüb, 20. schön und warm, 21. bis 27. regnerisch, 28. Gewitter. **(Das Fest ihrer silbernen Hochzeit) feierten gestern im Kreise ihrer Familie und von Freunden und Bekannten das Ehepaar Lokomotivführer Koch, Hörderstraße. Herzlichen Glückwunsch. (Zum kath. Kirchenbau.) Wie wir früher bereits mitteilten, ist zum Besten des kath. Kirchenneubaues in Schwerte, von dem wir gestern ausführlich Mitteilung machten, eine Hauskollekte bei den kath. Einwohnern der Provinz Westfalen bewilligt worden. Für den Regierungsbezirk Arnsberg sind u. a. aus unserer Stadt folgende Herren als Kollektanten bestimmt: Josef Auffenberg, Fritz Enste, Reinh. Gustorf und Johann Menge. (Der Straßendampfwalze) wollte gestern nachmittag auf der Chaussee nach Ergste der Kutscher eines herrschaftlichen Wagens mit seinem Gefährt ausweichen. Dabei geriet dieses auf einen Prellstein und schlug um Der Kutscher wurde herausgeschleudert und lag nun mi dem Kopfe in dem Rade der Walze und mit den Füßen unter seinem eigenen Gefährt. Glücklicherweise standen die Pferde sofort und auch die Walze wurde stillgelegt. Der Kutscher war mit einigen leichten Hautabschürfungen und Wagen und Pferde unversehrt davongekommen. **(Sie kann das Stehlen nicht lassen,) die Ehefrau H. von hier. In einer Schuhhandlung brachte sie vor einigen Tagen, als der Inhaber einen Augenblick anderweitig beschäftigt war, schnell ein Paar Schuhe in ihrem Korbe unter. Doch wurde das Fehlen derselben noch bemerkt und ihr dieselben wieder abgenommen. **(Betrunkenes Weib.) Eine Witwe St. aus Camen, die in schlechtem Rufe steht, kam vorgestern auf einer — Bierreise von Dortmund nach dem„Freischütz", wo sie natürlich hinausgewiesen wurde. Später wurde die Frau in total betrunkenem Zustande auf der Chaussee liegend aufgefunden und mußte mittels einer Karre ins Polizeigewahrsam gebracht werden. **(Frecher Diebstahl.) Mit dem Arbeiter Ad. Konstantin wohnte seit einiger Zeit sein Landsmann und Kollege Michael Schiskowski in dem Hause Beckestraße 78 als Logisgenosse zusammen. Der letzgenannte war erst vor kurzem aus seiner Heimat Grusen im Kreis Johannisburg in Ostpreußen zugezogen. Nachdem K. ihm schon einmal 10 Mark geliehen hatte, frug er ihn am Samstag abend, ob er nicht eine Flasche Bier ausgeben wolle. Konstantin bejahte und, seinen Landsmann für eine ehrliche Seele haltend, deutete er nach seinem Koffer, dort liege Geld, er solle sich nur soviel für Bier herausnehmen. Sch. ging denn auch Bier holen, doch als er garnicht wiederkehrte, kam auch dem vertrauensseligen K. die Sache verdächtig vor, er sah seinen Koffer nach und mußte die traurige Entdeckung machen, daß Sch. ihm 80 Mk. entwendet und damit durchgegangen war. **(Mehrere Fensterscheiben) wurden einem Anwohner der Ostbergerstraße durch einen jugendlichen Burschen eingeworfen. **(Beim Passieren der Kuhstraße) stürzte infolge der Dunkelheit der Arbeiter H. von hier in ein an der Seite des Weges befindliches Loch, wodurch er eine Verletzung am Fuße erlitt und auf längere Zeit erwerbsunfähig ist. (Wieder eine„Krankenkasse“ konkurs.) Ueber die „Allgemeine Krankenkasse für ganz Deutschland Bavaria“ in München ist der Konkurs verhängt worden. Es ist aber fraglich geworden, ob er durchgeführt werden kann, da es an der Deckung der Kosten fehlen dürfte. Die Frkf. Ztg. erhält hierüber folgende Mitteilungen:„Die Kasse, der etwa 20·000 Mitglieder in ganz Deutschland angehören, hat bisher nur 20000 Mark auf den Zweck und 110000 Mark auf die Verwaltung aufgewendet. Es wurden Reklameannoncen mit falschen Angaben in die Welt geschickt und was man sonst noch über die leitenden Persönlichkeiten hört, ist derart, daß man sich wundern darf, den Staatsanwalt noch nicht zugreifen zu sehen. Nach einer Angabe sind bei Eröffnung des Konkurses nur 6,50 Mark bar und ein Sparkassenbuch über 150 Mark vorhanden gewesen. Gegen die derzeitigen Direktoren und gegen zwei frühere wurde ein Arrestbeschluß auf 10000 Mark verwirkt. Es stellte sich aber heraus, daß ein Direktor zur Ablegung des Offenbarungseides vorgeladen ist, die anderen einen solchen schon in anderen Sachen geleistet haben.“ (Falsche Zwanzigmarkscheine.) Im Industriebezirke sind momentan falsche Zwanzigmarkscheine im Um lauf. Sie sind vorzüglich nachgemacht und nur bei genauer Prüfung als falsch zu erkennen. Ein hervortreten des Merkmal ist die hellere Färbung wie bei den echten Der Strafandrohungsvermerk ist nicht so klar wie bei den echten. Die Schraffierung der echten Scheine auf der Rückseite ist bei den falschen durch aufgestanzte winzige Haarpartikelchen nicht ungeschickt und ziemlich täuschend nachgeahmt. **(Einen Einblick in düstere Verhältnisse) gewährt eine Zusammenstellung der deutschen kriminalistischen Zentralbehörde in Berlin für das Vierteljahr 1. Oktober 1902 bis 1. Januar 1903. Hiernach wurden 1350 Männer und 450 Frauen steckbrieflich verfolgt. Schwere Verbrecher wurden festgenommen: 11 Mörder und Räuber, 10 Einbrecher, 32 Diebe, 25 Betrüger, 4 Diebinnen. An schweren Verbrechen, deren Täter unbekannt sind, wurden verübt: 6 Morde, 5 Mordversuche, 12 Fälle von Raub, 3 von Notzucht, 48 Einbrüche, 77 Diebstähle. Unbekannte Leichen fand man 10. Vermißte wurden 20 gemeldet. Briefkasten. **(Unsere kath. Mitbürger) feierten gestern das Fest Mariä Reinigung oder Lichtmeß, das, im sechsten Jahrhundert entstanden, dem Andenken an die Erschein ung der Maria im Tempel gewidmet ist. An diesem Tage werden zugleich die zum kirchlichen Gebrauch für das nächste Jahr bestimmten Kerzen(daher der Name) geweiht. Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 2. Febr. Gestern wurde hier die 8. Jahresversammlung des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter Deutschlands eröffnet. Der Vorsitzende drückte die Uebereinstimmung der christlichen Bergarbeiter mit der Rede des Kaisers in Breslau aus. Alsdann wurde an den Kaiser ein Huldigungstelegramm abgesandt und eine Resolution angenommen, welche sich gegen die in du letzten Jahren erfolgte bedeutende Herabsetzung der Bergarbeiterlöhne richtet. * Werdohl, 2. Febr.(Ein Künstler.) Nicht nur einen schweren, sondern sogar einen besonders schwierigen Diebstahl hat sich der Arbeiter K. Hücking geleistet; allerdings spricht der Fall für die sprichwörtliche„Schnelligkeit“ der Schmalspurbahn. H. sprang nämlich im Oktober vor. Is. auf einen Wagen des Zuges zwischen Werdohl und Augustenthal und holte sich von demselben ein Paket mit 10 Kisten Zigarren, die er als gute Beute mitnahm. Der Dieb ist um anderthalb Jahre Gefängnis, die ihm die Hagener Strafkammer zudiktierte, die„Schmalspurbahn“ aber um eine Erfahrung reicher. * Merzig, 2. Febr.(1000 Mark Belohnung.) Die Stadtverordneten bewilligten gestern nachmittag in einer außerordentlichen Sitzung 1000 Mark als Belohnung für denjenigen, der den Urheber des bekannten Dynamitanschlages auf das Haus des Bürgermeisters Thiel dergestalt zur Anzeige bringt, daß gerichtliche Verfolgung einee: Elberfeld, 31. Jan. Telegramme sind nach einer Entscheidung der hiesigen Strafkammer auch als Urkunden anzusehen. Der Fuhrknecht Albert Hackenberg befand sich in Geldverlegenheit und telegraphierte am 20. November vor. Is., ohne dazu berechtigt zu sein, an die Wermelskirchener Sparkasse, bei der sein Bruder Johann größere Depots besaß, und bat um sofortige Uebersendung von 200 Mark nach Vohwinkel, seinem Wohnort. Durch die Vorsicht des Beamten wurde der Plan vereitelt. Hackenberg wurde wegen Urkundenfälschung und Betrugsversuch zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. * Düsseldorf, 2. Febr. Wie die„Neuesten Nachrichten“ aus autentischer Quelle erfahren, ist die Errichtung eines zweiten Oberlandesgerichts für die Rheinprovinz mit dem Sitz in Düsseldorf, als gesichert guzusehen. Das neue Oberlandesgericht soll aus den A#tnhen Landgerichten der Provinz gebildet werden. Außerdem werden die Landgerichte Essen und Duisburg, die bisher dem Oberlandesgericht Hamm zugeteilt waren, dem Düsseldorfer zugeteilt werden. g in; 5948#. * Düsseldorf, 2. Febr.(Die Plane des Kaiser Wilhelm=Parks,) in den bekanntlich das Ausstellungsgelände umgewandelt wird, sollen einem diesbezüglichen Bombardementswirkungen in PUERTO LABELLU Von der.Vinets“ zerschossenes Geschütz Die beschossene Bergfestung Solano 10 e SC / Solano ac e S Das Hafenfort Libertader Die bombardierte Kommandantur in Libertador. Beistehend geben wir unseren Lesern eine Anzahl von Skizzen aus Puerto Cabello, welche die Wirkung der Beschießung der Hafenbefestigungen mit den Schiffsgegelände umgewandelt wird, sollen einem diesbezüglichen schützen des deutschen Kreuzers„Vineta“ und des engliWunsche entsprechend dem Kaiser zur Begutachtung vorge= schen Kriegsschiffes„Charybdis“ veranschaulichen. Es legt werden. Nach ihrer Vollendung wird die Anlage handelte sich hierbei bekanntlich um die beiden Befestiguneine der schönsten ihrer Art in Deutschland sein. gen der Stadt, welche aus dem Hafenfort Libertador und von sche Ein Geschenk des Kaisers. ut, Von zastreichen Füirf Kaiser Wilhelm hat in seiner Eigenschaft als Konig kundgebungen im Trauerk on Preußen dem Herrenhause ein Kunstwerk zum Ge 8 Perlin, 2. Feht henk gemacht, welches von dem Bildhauer Professor v. das Heutschen Landwirtich einem seitlich der Stadt auf einem Hügel gelegene Fort salone bestanden. Von beiden Befestigungen sind in unserer Abbildung nach photographischen Aufnahmen gefertigte Zeichnungen enthalten, sowie außerdem ein venczolanisches, von einer Granate des deutschen Kreuzers „Vineta“ außer Gefecht gesetztes Geschütz. von wo aus am Mittwoch mittag die Beerdigung stattfindet. Von zahlreichen Fürstlichkeiten sind bereits BeileidsThause eingelaufen. ebr. Die 31. Hauptversammlung des Tenschen Landwirtschaftsrates ist heute durch eine Ausschußsitzung eingeleitet worden, der morgen im Provinzial=Landeshause die erste Vollversammlung folgen wird. § Berlin, 2. Febr. Wie dem„Berl. Tagebl.“ aus Kiel telegraphiert wird, wurde der die dortige Universität besuchende Sohn des Direktors der Marineschule, Kapitäns z. S. Ehrlich ist im Düsternbrooker Gehölz erschossen aufgefunden. § Frankfurt a. M., 2. Febr. Das seit einigen lagen vermißte 10jährige Töchterchen des Bäckermeisters Simon in Roedesheim bei Frankfurt a. M. wurde heute nachmittag der„Frankf. Ztg.“ zufolge als Leiche aus der Nied gezogen. Das Kind hatte eine leichte Verletzung an der Wange. Allem Anscheine nach liegt ein Sittlichkeitsverbrechen vor. § Paris, 2. Febr. Nach einer Meldung aus Petersburg ist im kaiserlichen Palast ein bedeutender Diebstahl verübt worden. Es wurden wertvolle Gobelins entwendet; die umfassendsten Nachforschungen sind Gange. vom 28. auf den 29. Januar das Heer des Prätendenten an, welches sich in einer vollständigen Umzingelung befand. Das ganze Lager des Prätendenten, Kanonen, Gewehre und Munition, wurden erbeutet. Hd Rio de Janeiro, 3. Febr. General Haperuna ist mit einer größeren Truppenabteilung und zahlreicher Artillerie nach Mattogroso, in der Nahe des Acregebietes, abgegangen. Hč Carracas, 3. Febr. Der holländische Kreuzer„Ruyter“ ist vor La Guayra angekommen und hat die Post gelandet.— Der Zivilgouverneur von Puerto Cabello hat jede Volkskundgebung gegen die Blokade untersagt.— 3. Februar: Gelinde, Niederschläge, Sturmwarnung. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Wilh. Schade. Bekanntmachung. Der Metzgermeister Wilhelm Ritter zu Barop beabsichtigt auf seinen Grundstücken in Barop Flur 3 Parzellen Nr. 1143/72 und 1144/72 der Steuergemeinde Barop ein Schlachtint haus zu errichten. Auf Grund der§§ 17 und 18 der Reichsgewerbe=Ordnung 8 Paris, 2. Febr. Baron Rothschild hat den ame= in der Fassung vom 30. Juni 1900 und der Nr. 15 und 16 rikanischen Jokey O'Kohinoor auf drei Jahre mit einem der ministeriellen Ausführungs=Anweisung vom 9. August 1899 Jahresgehalt von § Paris, 2. 25,000 Franks engagiert. Febr. In Nanterre drangen innere Verwaltung Seite der Aufforderung bekannt K UL-M b Aih 0 Aechtritz in Marmor ausgeführt ist, und die Krone als Hüterin des Friedens darstellt. Wir geben unseren Lesern beistehend eine Skizze der Marmorgruppe, die in dem seiner Vollendung entgegengehenden Neubau des Herrenhauses Aufstellung finden wird. Die Figur selbst wird in weißem Marmor ausgeführt und wird auf farbigem Postamente Platz finden. Vermischtes. (Der älteste Soldat des deutschen Heeres,) Musikdirektor Lenschow vom mecklenburgischen Füsilierregiment Nr. 90 in Rostock, hat seinen Abschied genommen. Er zählt jetzt 73 Jahre und feierte vor drei Jahren unter allgemeiner Beteiligung sein 50jähriges Dienstjubiläum. In zwei Feldzügen schwang er den Musikdirigentenstab. Der Krieg von 1870/71 brachte Lenschow mannigfache Aus zeichnungen. Von seinem Mute, seiner Unerschrockenheit zeugt vor allem ein Vorfall aus der blutigen Schlacht bei Loigny=Poupry am 2. Dezember 1870. Im heftigsten Kugelregen führte Lenschow, mit dem Säbel den Takt schlagend, die Regimentsmusik im Sturme vor, nachdem General v. Kottwitz das Signal„Das Ganze avanzieren“ hatte blasen lassen.„Es war eine grausige Musik“, erzählt Lenschow selbst,„lautlos stürzten die zu Tode Getroffenen hin und nach wenigen Minuten hatte ich keine Bässe mehr. Nur mit äußerster Mühe gelang es mir, das Spiel im Takt zu halten, drei tote und fünf verwundete Musiker lagen auf dem Blachfeld.“ Der Sturmmarsch von Loigny ist jetzt der Parademarsch der 90 er. Noch heute befindet sich im Besitze des Regiments eine Tuba, die in jener Schlacht geblasen wurde und nicht weniger als neun Schußlöcher aufweist. 1(Moderne Sandalen.) Die englische Revue Queen“ berichtet, daß sich in England gegenwärtig die Mode zu verbreiten scheint, in den Salons Sandalen anstatt der Schuhe zu tragen. Eine Dame der Aristokratie hat sich bereits ein entzückendes Paar solcher modernen Sandalen machen lassen. Die eleganten Schuhmacher suchen diese neue Mode in Aufnahme zu bringen. (Ministerialblatt für die gesamte Zoll= 127 ff) wird dieses Vorhaben mit beamte in die Wohnung eines Weinhändlers, welcher seit gemacht, Einwendungen gegen dasselbe binnen 14 Tagen bei längerer Zeit einen schwunghaften Schmuggel mit Tabak dem Amte zu Barop schriftlich in zwei Exemplaren oder und Zigarren betrieb. Die Zollbeamten beschlagnahmten zu Protokoll anzubringen. Beschreibungen und Zeichnungen eine soeben eingetroffene Sendung von 200 Kilogramm liegen auf dem genannten Amte zur Einsicht aus. kabak, ferner 7000 Zigarren und 20000 Zigaretten. Der]“ Die Einspruchsfrist nimmt ihren Anfang mit dem Ablauf Weinhändler konnte sich flüchten. des Tages, an welchem das, diese Bekanntmachung enthaltende Kreisblatt, ausgegeben worden, und ist für alle Einwendungen präklusivisch. Nach Ablauf der Frist können Einwendungen in dem Verfahren nicht mehr angebracht werden. Zur mündlichen Erörterung der rechtzeitig erhobenen Einwendungen wird gemäß Ziffer 15e der vorbezeichneten Anweisung Termin auf II4 Berlin, 3. Febr.: Im benachbarten Reinickendorf tötete eine Arbeiterfrau ihre 6jährige Tochter und erhängte sich sodann selbst. Der Ehemann ist ein notorischer Säufer und Verzweiflung hierüber soll das Motiv der Tat sein. IId Brüssel, 3. Febr. Die kongostaatliche Regierung kaufte von der italienischen Regierung 24 Feldgeschütze, welche über Antwerpen nach dem Kongo transportiert werden. Man glaubt, daß diese Geschütze aus dem abessinischen Feldzuge herrühren. IId Paris, 3. Febr. Man erwartet hier mit großer Spannung die von Jaurés angekündigte Wiederaufnahme des Dreyfus=Prozesses. Es heißt, die neu ermittelten Tatsachen richteten sich in der Hauptsache gegen den General Mercier, sowie gegen einige andere höhere Persönlichkeiten. Hd Paris, 3. Febr. Auf Verlangen weitläufiger Verwandten des verstorbenen Komponisten Planquette ist die Ausgrabung der Leiche und deren Autopsie gerichtlich angeordnet worden. Die betr. Verwandten vermuten, wie es heißt, daß Planquette nicht auf natürliche Weise gestorben ist. In Musikkreisen herrscht hierüber große Aufregung, da man glaubt, daß das Vorgehen der Verwandten darauf zurückzuführen ist, daß sie von der Erbschaft ausgeschlossen und das gesamte Vermögen der Gattin Planquettes zugefallen ist, obwohl keine Kinder vorhanden sind. IId Paris, 3. Febr. 60 Zöglinge des vierten Jahrganges der polytechnischen Militär=Akademie verweigerten die Abgabe eines Aufsatzes über ein nach ihrer Meinung zu schwieriges Tema. Die beiden anderen Jahrgänge erklärten sich mit den 60 solidarisch. Der Kriegsminister wird in der heutigen Sitzung der Kammer die Maßregeln mitteilen, die zur Wahrung der Disziplin ergriffen worden sind. Hd Madrid, 3. Febr. Nach einem Telegramm aus Tanger ist Bu Hamara durch Verrat in die Hände der Sultanstruppen gefallen. Ein furchtbarer Strafzug gegen die Aufständischen steht in Aussicht. II4 Tanger, 3. Febr. Der Prätendent Bu HaMittwoch, den 25. Februar 1903, 10 Uhr auf dem Amtsbüreau zu Barop anberaumt und wird besonders darauf hingewiesen, daß im Falle des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen wird vorgegangen werden. Als Kommissar des Kreis=Ausschusses ist der Herr Amtmann Reintzsch thätig. Hörde, den 31. Januar 1903. Namens Der Vorsitzende I. V. gez.: Mathis, Die letzte und fünfte Geldlotterie zur Erhaltung des Siebengebirges, mit ihren, ohne Abzug zahlbaren 12000 Geldgewinnen von 100000 Mark, 60000 Mark, 40000 Mark, 20000 M. usw., bietet die letzte billige Gelegenheit, die Anwartschaft auf einen dieser großen Gewinne sich zu erwerben und glei zeitig ein kleines Scherflein zu der schweren und gemeinnützigen Aufgabe beizutragen, die der Verschönerungs=Verein für das Siebengebirge sich gestellt hat— die Erhaltung unseres herrlichen Siebengebirges. Die Gewinnziehung findet bereits am 4 März und den folgenden Tagen zu Köln a. Rh. öffentlsch statt. Das ganze Siebengebirgslos kostet 4 Mark, das Halbe 2 Mark bei allen bekannten hiesigen Verkaufsstellen und bei dem General=Debit Lud. 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Es ist deshalb höchst notwendig, ab und zu die Schuhe einzufetten, um dadurch das Eindringen von Schnee= und Eiswasser zu verhindern und das Leder weich und geschmeidig zu erhalten. Als bestes Schuhfett hat sich Gentner's Tranolin bewährt, welches auch hier in den meisten Kolonialwatengeschäften erhältlich ist. — Todes-Anzeige. schwerem Leiden unser liebes Söhnchen und Brüderchen Max Prlkanie. im Alter von 18 Monaten, welches wir hiermit allen Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mitteilen. Schwerte und Garenfeld, den 2 Februar 1903. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag vormittag 11 Uhr vom Trauerhause(Moltkestrasse 4) aus statt. Ziehung 4. März u. folgende Tage Lotterie zur Erhaltung des Siebengebirges 1 Loos 4 M, ½. Loos 2 M Porto und Liste 30 Pig. extra 12000 Geldgewinne ohne Abzug. Hauptgewinne: 100000 60000 M 40000 M 20000 fl Ziehung 24., 25. Märr der beliebten Berliner Loose 4 1. 11 Loose 10MA W. d. Hauptgewinne 10000K 4000 6000A33000 5000M52000 u. s. w., In Baar mit 70% Für 3K 4 1“8Siebengeb. u Füren 9/1 Berliner Loos Porto u. 2 Listen 80 Pig. extra versendet d. General-Debit: Lud. Müller& Co. en Berlin C., Breitestr. 5. Telegr. Adr.: Aloksmüller. Das bisher von mir als Lagerhaus benutzte 1# Kachrat. Am I. d. Mts. früh verschied nach längerem Leiden das langjährige Mitglied des Kreistages Herr Brauereibesitzer an der Bahnhofstraße gelegen, bestehend aus 9 Räumen, ist per 1. Mai dieses Jahres ganz oder teilweise zu vermieten. August Sieberg, Baumaterialien. In den Forsten des Guts Villigst sollen folgende Hölzer öffentlich meistbietend verkauft werden: Donnerstaa, den 5. Februar d. J., vormittags 10 Uhr anfangend, Forstort Ohl: 100 Haufen Rottannen, zu Bauholz. Gerüststangen, Leiterbäumen, Baumpfählen, Frechtungs- und Bohnenstangen geeignet. Zusammenkunft an Ort und Stelle und beim Förster Krämer in Villigst. Samstag, den 7. Februar d. 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