Amriches Kressblatt für denidlels worth. bnd au u ue aee eaee uu Sa seg un un A e 245. Sitzung vom 23. Januar. Graf Ballestrem dankt ab. Die Freitagsitzung begann mit einer„Sensation": ertrauegp der.„ig(nstferklärte indes, daß seine FrakAbg. v. Norngaunt(r######ttärte indes, daß seine#.# tion dem Artikel fernstehe, sie hätte nie das Verhalten des den Antrag ab, da es der Ueberzeugung n Oterauf wgiaheberaltung fortgesest. (kons.) wendete sich gegen Herrn Bebel. Die Monarchie durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung“ verbindliche Kraft. Schwerte, Sonnabend escscsce ce eis cece avesen Helfer häte er nicht gehabt, auch sei er von nie gewesen. Heiser halte er nicht gehabt, auch sei er von niedaß der Politische Uebersicht. Deutschland. die Sozaldemokraten gor be=Perfghfung stellen. Pedner Abg, Sosgher, 09. Zeste, gehaiße, ader egenlich nur burch die Veinget#.9sgischen, Statsteile geben.. die des Etats bernvet, vir Avtunhen Eittrger vrzst, T# Budgetkommission. Nächste Sitzung: Donnerstag.(Wahl des Präsidenten und verschiedene Vorlagen.) Der Kampf vor Maracaibo. Ausstver###en englischer u Trotz aller gehässigen Ausstreuungen#i#pt. nd amerikanischer Blätter hat natürlich ein sehr leifriger Grund für die Beschießung des die Einfahrt in die von Maracaibo beherrschenden venezglegischeg, Fartz, San Carlos vorgelegen. Castro umging die Blockabe, indem er über die Lagune des Golfs Waffen und Lebensmittel aus dem benachbarten Bolivien einschmuggelte. Die deutschen Kriegsschiffe hatten die Aufgabe, die Blockade von Maracaibo aufrecht zu erhalten und mußten daher ihre„ein digkeit tun. Und sie haben sie getan. Was dem kleinen Panter“ allein unmöglich war, das„Hobgr, ig, Vereig mit ihm die„Vineta und die„Gazelle“ vollbracht. Das Fort San Carlos ist ein rauchender Trümmerhaufen, das venezolanische Kriegsschiff Miranda,„daß., setzte, Stammes, das sich im Innern des Gotfes deeborgen ist von den Deutschen weggenommen und dafur Sorge getragen worden, daß der Schmuggel aus Bolivia ein Ende gefunden hat. Da hatten Herr Castro und seine Freunde doch zu früh über einen Sieg der Venezolaner gegenüber deutschen Kriegsschiffen gejubelt. Jetzt ist den Großmäulern in Carracas ihr Lohn zu teil geworden. An dem Forlgang der Verhandlungen in Washington ändert die Zerstörung von San Carlos natürlich nicht das geringste, diese bildet vielmehr eine Episode für sich in der kriegerischen Aktion. Die Venezolaner hätten sich diesen Verlust ersparen können, wenn, nun wenn sie nicht infolge einer gewissen zweideutigen Haltung noch immer auf den Schutz Amerikas oder Englands gerechnet hätten. Jetzt werden sie wohl von ihrem Irrtum geheilt sein. Der Mord auf der„Loreley“ vor dem Kriegsgericht. — Vom Kaiserhofe. Der Kaiser, der tags vorher mit dem Prinzen Max von Baden einen Spaziergang machte, besichtigte am Freitag in Potsdam Teile des 1. Wihelm=Kanal wurde im letzten Jahre von 30.232(1901 29 470), Schiffen benutzt. Die Gebühren betrugen 2 154 710(2078 614) Mark. Balkau. = In Rumänien wird seit einigen Jahren eine verin zu. tigende, Neute, Der ensprchende Gesetzentwurf ist von der Volksvertretung einstimmig angenommen worden, selbst die sonstigen Gegner der Regierung sprachen dieser hierbei ihre Anerkennung aus. Man kann nur wünschen, daß der gute Weg auch fernerhin gegangen Gebaut wird er doch— der Panama=Kanal. = Nordamerika und Kolumbien sind nunmehr einig geworden; in Washington wurde soeven der Panamageworden: in Washington wurde soeben der Pan kanal=Vertrag unterzeichnet. Die Verhandlungen waren sehr langwierig, da Kolumbien wiederholt neue Forderunstellte, um ein tüchtiges Stück Geld herauszuschlagen. Republik willfährig zu machen; wieman weiß, wurde, so. gar die Meerenge von Panama besetzt. Jetzt ist der Streit endlich geschlichtet. Bruder Jonathan hätte ja auch den Nicaragua=Kanal bauen können, er würde aber durch Erdbebengebiet führen, die Sache war also brenzlich. Wie läßt sich der Volksgesang edeln? Die Klagen über eine zunehmende Verrohung des Volksgesanges sind leider nicht unberechtigt. Wichriger ist die Frage nach den Ursachen dieser Erscheinung und nach Abhilfe. Zwei Umstände sind es wohl, die einen großen Teil der Schuld tragen. Einmal werden in der Schule zu viele Lieder gesungen, die die erwachsene Jugend verächtlich beiseite schiebt. Man sollte in der Schule eine größere Auswahl von wirklich guten Volkliedern und volkstümlichen Liedern haben, und nicht viele, vom ihrei, peolassen oder„verbessern", weil darin das Wort„Lieve vorkommt. Das ist eine falsch angebrachte Zimperlichkeit und oft zugleich eine Geschmacksverirrung. Sodann aber wirken die Lieder, welche die Reserveleute aus den Garnisonen mit nach Hause bringen, im höchsten Maße verderblich. Es ist meist unglaublich dummes, rohes und vielfach schmutzio= Ha eigruacig grobates Mittel, olch, Zufanteige, Regiments angewendet. Er ließ die Mannschaften, seiner Kompagnie fleißig gute Marschlieder und Gesänge über und auch Unterricht im Chorgesang erteilen. Unanständige Lieder hatte er verboten. Bei der Heimkehr von einer Nachtübung nun ließ sich ein Füsilier, als der Hauptmann das Singen erlaubt hatte, einfallen, ein perpöntes Lied anzustimmen. Der Sänger kam aber nicht über die ersten Silben hinaus, als das Kommando„Bataillon halt!“ erscholl. Auf die Frage, wer das Lied angestimmt habe, mußte sich der Betreffende melden, und die Strafe, die er dafür erhielt, hat ihm und der ganzen Kompagnie das Singen uanständiger Lieder ein für allemal verleidet. Der Der Prozeß gegen den Matrosen Kohler wegen Ernordung des Unteroffiziers Biederitzki an Bord unseres Stationsschiffes„Loreley“ in Athen am 16. 2,guing d J. wurde Freitag vor dem Wihelgashangagr Tggigekriegsgericht unter großem Andrang verhandelt. Kohler (24 Jahre alt, unehelich geboren, aus Württemberg stammend) erklärte, er habe einmal die Schiffskasse voll Geld gesehen und darauf den Plan gefaßt, die„Kause, zu berauben. Als er bei der Arbeit gewesen, sei Biederitzri erwacht, und er, Kohler, habe ihm sein Messer in den Hals gestoßen; die Leiche hätte er ins Mer gewarfen, Tiungen uanständiger Lieder ein für allemal verleidet. Genso die Kasse, die er nicht zu offnen bekgnnten gPonn unglückselige Sänger war nämlich vereits vorgemerkt, als ter goersioh, Verbaftang.1: Pamn die beraunen Cinger, Dispositionsurlauber(damals bestand noch die dreijsähheiten seiner Veryaftung und äußerte auf Befragen, er Disposit chen und mubte drei 9=er,henen 55s Malsesgesanges tun. Militär viel gegen die Verrohung des Volksgesanges tun. 24. Januar 1903. (üeber den Geburtstagswunisch Hegrtgzege) wei escheben ehes e ce e ecee Liebe shliehlich in nichts zerslicht.„ Denstag, den ur. .(von Bropdunzih uhe einte Kasersgechrtstags. enrsans elsche e esheschen e alch elce haice e hach ie eich c he biterten Bog haron gewpesen wären. eist eines Krahnes beschäftigt. Beim Herablaseg, bese, ben glitt die Kette ab und quetschte dem H., weicher mit der linken Hand die Trichter führte, die Finger ab. **(Ein irrsinniger Mann) namens Eberlein wurde gestern abend auf der Chaussee nach Aplerbeck umherirrend, ergriffen. Nachdem festgestellt worden war, daß er kurz nach Mittag aus der Irrenanstalt in Aplerbeck entsorungen war, wurde er nach dorthin zurückgebracht. * r( S c h l e c h t e r g i n g) e s g e s t e r n a b e n d b a l d n a c h 1 0 Uhr einem jungen Manne, der die Unterführung am Holzener Wege passierte. Nachdem er sich die Ausschachtungen dort eine Weile angesehen hatte, schien ihn die ungewöhnlich zu interessieren. Er ging hinter den Bretterverschlag und kletterte dort auf den Balken und tern umher. Er mag nun wohl einen Fehltritt auf den „Feuchtigkeit glatten Balken getan haben, denn evonunte, aulh elähgsche det don sch ubelber sch bony /g sah er keinieshegs sosonfäßg aus. eschchseche eschecen e *: Wie uns von verschiedenen Seiten aus unserem auswärtigen Leserkreise mitgeteilt wird, bereist zur Zeit ein emeritierter Lehrer Joh. Liedmann Gegend. Er bringt in die Häuser ein Blatt, das auf der Rückseite die Bilder von 12 verkrüppelgz, Zagmergesprizger zeigt und auf der Vorderseite das„Geschaft Mptellt. Der Zettel wird heute gebracht und morgen„gogeholt. Es werden unter der Ueberschrift„Die Unglücklichen armen Krüppel sehr beredt vorgeführt und dann heißt „So helfet denn! Zur Linderung dieser Not giebt mir das „Norddeutsche Kunstinstitut Germania“, Berlin, Melchtorstraße 10, monatlich 150 Mark, also 1800 die ich,(d. h. Lehrer em. Liedmann) in monatlichen Bacde bericie Gern buichebegzie sche ece, 6cene schasle schaslhaelschnsgcelhtheschehnse gegenstände. Reisende führen Muster bei sich und nehmen dos vonv gufzumuntern“, eregt Mißtrauen, abgesehen davon, daß Staat und Gemeinden für diese Armen sorgen müssen. Wenn 200 Reisende das weite deutsche Reich„abklopfen“, ist der obige Betrag ein sehr geringer. Dazu fehlt jede Kontrolle, wer das Geld erhält, da es sich um keine Anstalt handelt. Nach den beigedruckten Anerkennungen scheint es sich meistens um die Sammlung von Aufträgen zu handeln, nach den Photographien Verstorbener große Kreide=Porträts anzufertigen. **(Mit der Festsetzung des Minimums) des religiösen Memorierstoffs in den evangelischen Schulen haben auf Anregung des Evangelischen Oberkirchenrats in Berlin sich sämtliche Provinzialsynoden beschäftigt. Es wurde eine Einigung dahin erteilt, daß für alle Schulen mindestens 110 Sprüche aus dem Neuen, und 20—40 Sprüche aus dem Alten Testament, sowie 20 Kirchenlieder gefordert werden sollen. Gegen früher ist das eine wesentliche Erleichterung, g..... schräißt s# 9u hescheul **(3000 Mart Beloynung) schreibt vie Reichssihuldenverwaltung aus für die Entdeckung von Fälschern. Es laufen nämlich falsche Hundert=, Fünfzig=, Zwanzigund Fünf=Markscheine um. esthofen, 23. Jan. An der Ruhrbrücke der Straße Westhofen=Kabel hängt bereits seit mehreren Wochen auf einem der vorgebauten Eisstoßer eine krepierte Ziege. Es ist anzunehmen, daß dieses krepierte Tier beim letzten Hochwasser sich dort festgespült hat. Der anscheind schon in Verwesung übergegangene Kadaver hängt dort unten schon seit Wochen in geradezu eckelerregender Weise, ohne daß sich jemand dazu veranlaßt fühlte, diesen Gegenstand entfernen zu lassen. Abgesehen aber von dem hierdurch entstehenden Aergernis an einer lebhaften Straße ist die Sache noch aus dem Grunde erwähnenswer, da unterhalb Westhofen noch sehr viele Leute ihr Trinkwasser direkt der Ruhr entnehmen. Durch das weitere Verbleiben des toten Tieres an jener Stelle wird das Ruhrwasser vergiftet und die Gesundheit vieler Menschen gefährdet. Hoffentlich genügen diese Zeilen, um dem Uebelstande abzuhelfen. Westfalen und Rheinland. Dortmund, 23. Jan. Der Konkurs über das Vermögen der Dortmunder Handelsbank, welcher von Tag zu Tag erwartet wurde, ist gestern nachmittag um 5½ Uhr eröffnet. Der Zusammenbruch erfolgte also gleichzeitig mit dem der Münsterischen Papierfabrik, welche eine Gründung der Handelsbank war. Die erste Versammlung der Gläubiger der Handelsbank findet am 18. Februar vormittags 10½ Uhr statt, allgemeiner Prüfungstermin am 9. April vormittags 11 Uhr. Konkursverwalter ist der Bücherrevisor Emil Kirschberg. Asseln, 23. Jan. Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich gestern abend gegen ½9 Uhr auf der Westfälischen Bahn. Dem 19jährigen Bergmann Emil Scelinsky wurden beide Beine unterhalb der Knie abgefahren. Der junge Mann trägt wahrscheinlich selbst die Schuld an seinem Unglück. Er kam mit dem Personenzuge von Dortmund, und man nimmt an, daß er, um sich den Weg vom Bahnhofe nach dem Dorfe zu ersparen, in der Nähe der Zeche„Holstein“ aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge gesprungen ist. Ein das andere Geleise passierender Güterzug hat ihn abend gefaßt und das Unheil über ihn gebracht. Er wurde zu Herrn Sanitätsrat Dr. Kesting getragen, der einen Notverband anlegte. Darnach wurde er sofort in das Unnaer Krankenhaus gebracht. Der Verunglückte sollte in diesem Frühjahr als Freiwilliger bei der Marine eingestellt werden. * Hagen, 22. Jan. Wild gewordene Feuerwehrleute zeigten sich, so schreibt das„W. Tagebl.“, in vorvergangener Nacht in der Wehringhauserstraße. Die Wehrmänner, die von einer Stallüberwachung zurückkehrten, griffen ohne Veranlassung den ihnen entgegenkommenden Fuhrunternehmer K. an, warfen den Wehrlosen zu Boden und mißhandelten ihn derart, daß K. mehrere Verletzungen davontrug. Nachdem sie dann noch versucht hatten, den Angegriffenen ins Spritzenhaus zu sperren, schleppten sie ihn zur Polizeiwache, um ihn hier zu verdächtigen, was ihnen jedoch nicht gelang. Der Vorfall ist zur Anzeige gebracht und die ihres Rockes wenig würdigen Feuerwehrmitglieder werden sich vor Gericht zu verantworten haben. Hagen, 22. Jan.(Der städtische Haushaltsplan für 1903) wird uns ohne Zweifel eine unangenehme Erhöhung der Kommunalsteuern bringen. Nach dem anliegenden Entwurfe werden mindestens 150000 Mark mehr aufgebracht werden müssen, während anderseits die Steuererträge, bedingt durch die ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse, zurückgehen werden. Eine Erhöhung um ca. 40% dürfte in sicherer Aussicht stehen. * Witten, 22. Jan.(Schwerer Unglücksfall.) Die leidige Unsitte der Kinder, das Treppengeländer hinabzugleiten, hat die Familie des Schlossers Schmale an der Crengeldanzstraße in große Trauer versetzt. Der achtjährige Sohn huldigte heute nachmittag dem gefährlichen Kindersport, als er plötzlich das Uebergewicht bekam und aus der Höhe des dritten Stockwerks in den Hausflur stürzte. Der Kleine hat einen Schädelbruch erlitten. Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens ist nicht vorhanden. * Witten, 22. Jan.(Der Schnapsteufel) regiert die Ehefrau des Formermeisters Heinrich Klaus hier, geboren am 10. April 1868, die aus der Strafhaft vorgeführt wurde, um sich wegen schweren Diebstahls zu verantworten. Die Angeklagte, die dem Trunke ergeben ist, ist mehrfach vorbestraft und kann das Schnapstrinken nicht unterlassen. Um dann das Geld für den Elend und Verderben bringenden Fusel zu bekommen, begeht sie Diebereien, versetzt die gestohlenen Gegenstände und läßt das Geld in Fusel aufgehen. Die Angeklagte und die Familie Brauer Paul Mischoch wohnten s. Z. in einem Hause. Letztere wollte verziehen und hatte ihre Mobilien und Hausgeräte noch in der verschlossenen Wohnung. Diese Gelegenheit benutzte sie, öffnete die Thür und stahl silberne Löffel, Messer, Gabeln, Uhren, Betten Ringe und Armbänder etc. im Werte von über 400 Mk., die sie versetzte und das Geld vertrank. Die Schnapstrinkerin wurde heute von der Bochumer Strafkammer unter Einrechnung einer dreimonatlichen Gefängnisstrafe zu einer Gesamtstrafe von 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Bochum, 22. Jan.(Viel Geld.) Ein hiesiger Uhrmacher soll für ein Patent auf eine Remontoiruhr, welche neben anderen Vorzügen auch den eines 14tägigen Gangwerkes besitzt, eine Summe von 64000 Mark erhalten haben...... 9, Can Humr schan mahrfach * Lüdenscheid, 21. Jali. Der schon mehrsuch erwähnte Bau einer städtischen Badeanstalt wird nun wohl zur Ausführung kommen. Es ist jetzt ein Kapital von insgesamt 100000 Mark für den Bau der Anstalt vorhanden. Da aber ein aukapital von mindestens 150000 Mark für die projektierte Badeanstalt erforderlich ist, so hegt man die Hoffnung, die noch fehlende Summe durch Sammlung freiwilliger Zuwendungen aufzubringen. Da auch mit Bestimmtheit darauf gerechnet werden kann, daß die Stadt den für diesen Zweck bereits angekauften Grund und Boden unentgeltlich hergiebt und den Betrieb mit den erforderlichen Zuschüssen übernimmt, so steht zu erwarten, daß unsere Industriestadt bald eine moderne Volksbadeanstalt erhält.„„„„ * Styrum, 22. Jan.(Beyarrlichkeit.) Einem in der Hofstraße hier wohnhaften Einwohner ist die„bessere Hälfte“ nun schon zum siebenten Male durchgebrannt. Die leichtsinnige Frau nahm die wertvollsten Sachen mit. Der betrogene Ehemann hat den Hausstand nunmehr aufgelöst.„„„„„ 4 * Apperhulsen, 22. Jan. Ein schreuticher Unglücksfall ereignete sich heute nachmittag in der Nähe der hiesigen Station. Der Stielmacher Westphal, ein Mann in den mittleren Jahren, wurde an dem Uebergange der nach Senden führenden Chaussee, von dem um 5 Uhr in Münster eintreffenden Schnellzuge Köln=Hamburg überfahren und sofort getötet. * Münster, 22. Jan. Ueber das Vermogen der Münster'schen Papierfabrik wurde soeben der Konkurs eröffnet. Zum Konkursverwalter wurde Rechtsanwalt Justizrat Peus ernannt. Die Münster'sche Papierfabrik ist eine Gründung der Dortmunder Handelsbank. * M.=Gladbach, 22. Jan. Ein Fabrikbote verlor vor 6 Wochen eine Brieftasche mit 1130 Mark. Trotz verschiedener Anzeigen in den Zeitungen meldete sich der „ehrliche Finder" nicht. Nunmehr hat sich herausgestellt, daß in Bäckerlehrling das Geld gefunden und in seinem Bette versteckt hatte. In der vorigen Woche wollte sein Vater aus Kevelaer die Summe abholen, um sie zur Sparkasse zu bringen. Dadurch kam die Sache an den Tag, und der Mann wurde veranlaßt, das Geld sofort dem Eigentümer zurückzuerstatten. * Elberfeld, 22. Jan. Von harten Schicksalsschlägen ist die hier in der Berlinerstraße wohnende Familie des Kaufmanns August Kerspe heimgesucht. Im September v. J. machte der 17 Jahre alte Sohn der Eheleute Kerspe, Oberprimaner der Barmer Oberrealschule, seinem Leben in einem Anfalle von Schwermut durch Erhängen ein gewaltsames Ende. Wie immer, war er eines Morgens früh zur Schule gegangen, kam aber nicht wieder zurück. Wochen nachher wurde er bei Vohwinkel in einem Walde von einem Förster als Leiche gefunden. Wieder einige Wochen später traf ein neuer harter Schlag die bedauernswerte Familie: die sechzehnjährige Tochter folgte den Pfaden ihres unglücklichen Bruders und suchte ebenfalls durch Erhängen den Tod in einem Walde bei Cronenberg. Aber noch ist des Jammers kein Ende; seit Montag, den 5. Januar ist auch der Vater dieser beiden auf so unglückliche Art aus dem Leben geschiedenen Kinder verschwunden. Hat er die schweren Schicksalsschläge nicht überwinden können, hat auch er, der ruhige, allgemein geachtete und beliebte Mann in seinem Schmerze selbst Hand an sich gelegt? Seine Angehörigen befürchten es. Er fuhr am Montag, den 5. Januar, mit der Schwebebahn nach Vohwinkel, löste dort eine Rückfahrkarte der Eisenbahn nach Düsseldorf, wickelte dort einige geschäftliche Angelegenheiten ab und fuhr gegen ½9 Uhr von Düsseldorf wieder lich der offizielle Bericht herausgegeben worden. Es ist ein Band von siebeneinhalbhundert Seiten, der die Vorberichte und Verhandlungen des Kongresses enthält. Daß der Bericht eine Fundgrube für Wohnungspolitiker ist, ist selbstverständlich.„ 9 * Neuß, 22. Jan. Von der elektrischen Kleinbahn überfahren und sofort getötet wurde hier heute abend ein (jähriges Kind.. Spielen * Ohligs, 22. Jan. Beim Spiel, auf der Straße wurde gestern abend die 11jährige Klara Laforest von einem Motorwagen der Kleinbahn erfaßt und gegen eine Hecke geschleudert. Sie erlitt so schwere Verletzungen, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Trier, 22. Jan. Die Unentgeltlichkeit der Lehrmittel ist in sämtlichen Volksschulen im Kreise Tann, Regierungsbezirk Trier, durchgeführt; die Kosten werden aus Kreismitteln bestritten. Diese Einrichtung steht im Deutschen Reiche einzig da. In den Schweizer Kantonen ist sie gleichfalls eingeführt; sie wird dort als Ergänzung der allgemeinen Schulpflicht betrachtet. Auch in Frank. reich werden in allen staatlichen und in allen kirchlichen Volksschulen ausnahmslos allen Kindern sämtliche Lehrmittel unentgeltlich geliefert.„ * Aachen, 23. Jan. In der heutigen Stadtverordnetensitzung machte der Oberbürgermeister Veltmann die Mitteilung, daß die Witwe des verstorbenen Kommerzienrats Hugo Talbot zum Andenken an ihren verstorbenen Gatten der Armenverwaltung 100 000 Mark überwiesen habe. Die Stiftung soll für Kinder armer Handwerker= und Arbeiterfamilien zur Erlangung eines passenden Lebensberufes verwandt werden. Vermischtes. zurück. In Vohwinkel, wo sein Billet abgelaufen war, stieg er aus und verabschiedete sich von einem mitgefahrenen Bekannten, um mit der Schwebebahn die Reise nach Elberfeld fortzusetzen. Er ist aber nicht angekommen. Alle Nachforschungen nach seinen Verbleib sind vergeblich gewesen. Die Angehörigen bitten daher um sofortige Nachricht, falls man den Vermißten, lebend oder tot, irgendwo findet. Herr Kerspe steht im Alter von 55 Jahren. Das blonde Kopfhaar ist spärlich, der Schnurrbart nach englischer Art geschnitten. Gekleidet war er mit braunem Anzuge und gelbem Havelock, Schaftstiefeln und schwarzem Schlapphut.„ * Solingen, 25. Jan. unter eigentümlichen Verhältnissen starb heute mittag gegen ½12 Uhr der Reiderlehrling Vieth aus Höscheit auf dem Rückwege vom hiesigen Schöffengericht. Vieth, der heute morgen von dem genannten Gericht wegen Diebstahls zu einem Monat Gefangnis verurteilt worden war, hatte sich dieses so zu Herzen genommen, daß er vor einem Herzschlage betroffen plötzlich auf der Straße leblos niederfiel. * Düsseldorf, 22. Jan.(Von der AusstellungsLotterie.) Wie viele von den Käufern der 1 200 000 Lose der Düsseldorfer Ausstellungslotterie haben sich im stillen oder laut darüber geärgert, daß nicht einmal ein silberner Kompottlöffel, deren atwa 18000 angekauft waren, auf ihr Los gefallen sei, und doch hat eine ganze Reihe von Losbesitzern es nicht einmal der Mühe wert gehalten, ihre Gewinne abzuheben. Nachdem gestern die Frist zur Abholung der Gewinne abgelaufen ist, stellte sich heraus, daß für etwa 30000 Mark Werte keine Gewinner sich gemeldet haben. Selbst Gewinne von 5000 Mark sind übrig geblieben, die nunmehr dazu dienen werden, den Ueberschuß der Ausstellung zu vermehren. * Düsseldorf, 22. Jan. Die unzulänglichen Raumverhältnisse der hiesigen königlichen Regierung wurden neuerdings dadurch illustriert, daß zur Unterbringung der Katasterverwaltung 55 Privaträume für Bureauzwecke gesucht werden. Angesichts dieser auf die Dauer unhaltbaren Verhältnisse wird an maßgebender Stelle die Errichtung eines Regierungsneubaues ernstlich ins Auge gefaßt. * Düsseldorf, 22. Jan. Ueber den internationalen Wohnungskongreß, der in den Tagen vom 16. bis 19. Juni v. Is. unter dem Vorsitze desStaatsministers a. D. Frhrn. v. Berlepsch in hiesiger Stadt tagte, ist kürz(Ein verhängnisvoller chirurgischer Mißgriff.) Aus Newyork wird berichtet: Ein schreckliches Ergebnis hatte ein chirurgischer Mißgriff, der von den Aerzten in Cleveland(Ohio) begangen wurde. Mr. Frank Büttner, ein Bewohner jener Stadt, glaubte, er hätte in der Nacht des Schlases ein Gebiß verschluckt. Am übernächsten Morgen durchleuchteten ihn die Aerzte mit Röntgenstrahlen; sie erklärten, die Zähne wären tatsächlich in der Speiseröhre und sofort wurde eine Operation vorgenommen. Gerade war die Speiseröhre in ihrer ganzen Länge geöffnet, als ein Familienmitglied in das Operationszimmer stürzte und die vermißten Zähne brachte, die man unter Mr. Büttners Bett gefunden hatte. Der Patient litt an akuter Luftröhrenentzündung, und der Schmerz in seiner Kehle hatte ihn zu dem Glauben verleitet, daß er die Zähne verschluckt hätte. Er starb am nächsten Morgen an den Folgen der Operation. (Großstadtluft.) 70 von je hundert der 470 000 Berliner Wohnungen sind nach dem Bericht des dortigen Statistischen Amts gesundheitlich unbrauchbar, weil sie nur aus einem, höchstens zwei, zum teil nicht einmal heizbaren Räumen einschließlich des Kochraums bestehen. Es giebt in Berlin Wohnungen, die nur aus einer Küche bestehen und trotzdem von 12 Personen bewohnt werden. Dazu kommt gerade in den kleinsten Wohnungen noch das System der fremden Einmieter oder Schlafleute. * Ein einträglicher Beruf scheint der eines Berliner Bierkutschers zu sein. Das Einigungsamt des Berliner Gewerbegerichts verhandelt zur Zeit zwischen den Jungbierfahrern und ihren Arbeitgebern. Letztere wollen einen neuen Lohntarif einführen, um die hohen Unkosten zu vermindern, die Kutscher aber sträuben sich gegen die Schmälerung ihres Einkommens. Im Laufe der Verhandlungen machte nun ein Vertreter der Arbeitgeber die interessante Mitteilung, daß einzelne Fahrer täglich 11 Mark, wöchentich über 100 Mark und in einigen Jahren 10= bis 20 000 Mark verdient haben, während die Brauereien Fehlberäge haben. (Mütterchen Maroni in Rom,) die Papst Leo XIII als Kind auf ihren Armen getragen hat und von ihm vor einiger Zeit empfangen wurde, ist— 101 Jahr alt— eines schrecklichen Todes gestorben. Ihre Kleider fingen Feuer, und die Greisin erlag den erlittenen schweren Verletzungen. Neueste Nachrichten. unaufgek Eine Unt das Dyn 8 K schloß, ei den Mat liehen wi 8 W Logrone Eifersuch Tode. § N richtet w Soufriè: sich im wolke be wurde. großen * nezuela, San Ca nezolani Fort Se von der brachte schütze z beim B bewohn § Wiedere erfolgte acht aus das Fo hert un das Feer am II an verr dere be schen E H hat der gestellt einigte dahin, über d gen P ten St jährlic ist auf F sich ne richter § Wilhelmshaven, 23. Jan. Im Prozeß gegen den Matrosen Kohler wegen der Ermordung des Unteroffiziers Brederitzki an Bord der Loreley beantragte der Vertreter der Anklage die Todesstrafe, 6 Jahre und 4 Monate Zuchthaus, Ehrverlust und Ausstoßung aus der Marine. Das Kriegsgericht verurteilte ihn wegen Mordes zum Tode, wegen schweren Diebstahls und Fahnenflucht zu 6 Jahren 4 Monaten Zuchthaus. § Berlin, 23. Jan. Der Kommandant von M. Schiff„Falke" telegraphiert aus Curagao vom 21 d. Mts., daß nach ihm zugegangenen telegraphischen Mitteilungen aus Maracaibo die„Vineta“ und der„Panter“ am 21. d. Mts. das Fort San Carlos in Grund geschossen und zerstört hätten. § Meppen, 23. Jan. Das endgiltige Ergebnis der Reichstagsersatzwahl für den verstorbenen Abg. Brandenburg ist folgendes: Amtsgerichtsrat Engelen(Z.) 17179 Stimmen, Tholen(nat.) 2205, v. Gerlach(nat.soz.) 1979, Schumann(Soz.) 170, ungiltig 22 Stimmen. Engelen ist gewählt. § Leipzig, 23. Jan. Der Prozeß gegen den ehemaligen Direktor der Leipziger Bank Exner, beginnt dem„Leipz. Tabl.“ zufolge am 16. Februar vor dem hiesigen Schwurgericht. § Leipzig, 23. Jan.Im Stadtteile Lindenau sind mehrere Personen an den Pocken erkrankt. Ein einjähriges, uneimpftes Kind ist gestorben. Man vermutet, daß die Krankheit durch einen aus Rußland kommenden Reisenden eingeschleppt ist.„„„„„ § Brüssel, 22. Jan. Der Londoner Gemeinderat beschloß, 2454 Tonnen Schienen für die Londoner Straßenbahnen bei einer belgischen Firma zu bestellen, trotz heftiger Proteste wegen Arbeitsmangels auf dem englischen Markte. Hd Brüssel, 23. Jan. In Forest sinv auf bisher Fürd Ve A und E für di Masck Besitz zum E geben. 2 Klasse könne 1 Besuc Klasse waltu Zeich Werk 2 in die der v Prüf: dreijd der 2 Sche tigen stätte Von und ist z1 nisch nisch hörd ang lich som kost unaufgeklärte Weise 35 Kilo Dynamit verschwunden. Eine Untersuchung ist eingeleitet, da man vermutet, daß das Dynamit gestohlen worden ist. 8 Kopenhagen, 23. Jan. Konig Oskar beschloß, eine goldene Medaille im Werte von 1000 Kronen zu stiften, die in jedem fünften Jahre einem hervorragenden Matematiker ohne Rücksicht auf seine Nationalität vereb 3 Madrid, 28. Jan. Das Schwurgericht von Logrone verurteilte den Kaplan Valdecantos, der aus Eifersucht seine Geliebte ermordet hatte, einstimmig zum § Newyork, 23. Jan. Wie aus St. Vincent berichtet wird, erfolgte gestern mittag eine neue Cruption Soufrière. Aus dem Krater stiegen Feuersäulen auf, die sich im Kreise drehten und von einer tiefschwarzen Rauchwolke begleitet waren, die auf der ganzen Insel bemerkt wurde. Es folgte alsdann ein dichter Aschenregen, der großen Schaden anrichtete. 8 Newyork, 23. Jan. Laffan meldet aus Venezuela, daß zwei deutsche Kriegsschiffe, nachdem das For San Carlos zum Schweigen gebracht worden war, das venezolanische Kanonenboot„Miranda“ wegnahmen. Das Fort San Carlos sei so gut wie vernichtet. Eine Granate von der Vineta schoß einen ganzen Wall in Trümmer und brachte alle in diesem Teil des Forts befindlichen Geschütze zum Schweigen. Eine Anzahl von Zivilisten soll beim Bombardement getötet worden sein. Viele Küstenbewohner flohen ins Innere. § Maracaibo, 23. Jan. Reuter erfährt, die Wiederaufnahme der Beschießung des Forts San Carlos erfolgte am 22. d. Mts. bei Tagesanbruch. Sieben oder acht aus weiter Entfernung abgegebene Schüsse erreichten das Fort nicht. Um 6 Uhr hatte der„Panter“ sich genähert und nahm heftig am Kampfe teil. Das Fort erwiderte das Feuer, Um 8 Uhr war der Kampf noch so scharf, wie er am Mittwoch gewesen. Eigener der„Schwerter Hd London, 24. Jan. Die englische Presse fängt an vernünftig zu urteilen.„Morningpost“ und einige andere bedeutende Blätter billigen das Vorgehen der deutschen Schiffe gegen San Carlos. Hd Washington, 24. Jan. Präsident Roosevelt hat dem Kongreß die Akten über den Panama=Kanal zugestellt.(S. bes. Art.) Der Vertrag zwischen den Vereinigten Staaten von Nordamerika und Kolumbien geht dahin, daß die Vereinigten Staaten das Eigentumsrecht über das Gebiet des Kanals in Form einer hundertjährigen Pachtung erhalten, die nach Ablauf von den Vereinigten Staaten ohne weiteres erneuert werden kann. Die jährlich anKolumbien zu zahlende Entschädigungssumme ist auf 250000 Dollars erhöht worden. Hd Tanger, 24. Jan. Drei Ortschaften haben sich neuerdings dem Sultan unterworfen. Weitere Nachrichten aus Fez fehlen indessen gänzlich. Versteigerung. Am Mittwoch, den 23. d. Mis., vormittags 10 Uhr, versteigere ich im Gasthof Böhmer hier 1 Rüchen-Anrichte. 1 Taselherd nebst Zubehör, 1 Rüchenbank, 1 Rüchentisch, 2 Breitstühle, 6 Kohrstühle, 1 Waschkonsole, 1 Nachtskonsole, 1 Kleiderschrank, 2 Paar Feustervorhänge nebst Zubehör und sonstige Haushaltungs-Gegenstände meistbietend gegen Barzahlung. Die Gegenstände sind gebraucht. W. Schulte, Auktionator, Schwerte, Ostenstr. 7. s die Zahlung der rückständigen Kirchensteuern erinnert Schulte. Peoghmnastam zu Schwerte. Gasthof„Mestsäl. Hof“. (Inh. W. Quadbeck.) Sonntag, 25. Jan.: Zungenragout. Rouladen mit italienischen Satat. Englischen Gulasch. Butter, garant. reine la. Süßrahmbutter netto 9 Pfd. Mk. 10.20 franko; garant. reine Gutsbutter netto 9 Pfd. Mk. 8.90 frko. Nachnahme empfiehlt Carl Eckhardt, Ulm a. D. morgens Dienstag, 10 Uhr die den 27. Januar, findet in der Anla Freunde und statt. Die Eltern der Schüler sowie Gönner der Anstalt werden ergebenst Hertrühalk, Schlipft, Kragenschonrt, Der Direktor: Dr. Renz. Regenschirme, 25. Januar: 26. Januar: Kalt, wolkig, strichweise windig. Wolkig, teils heiter, normal meist trocken. Niederschläge, temperiert, Königliche Vereinigte Maschinenbauschulen zu Vortmund. Am 15. April 1903 beginnen die neuen Lehrkurse. Abteilung 1. zI, gp SchinenKönigliche Höhere Maschinenbauschule für Maschinen= und und Elektrotechniker. Diese höhere Fachschule soll Betriebsbeamte für die Maschinentechnik und die mit ihr verwandten Fächer, sowie Maschinentechniker für Konstruktionsburaux heranbilden und künftigen Besitzern und Leitern maschinentechnischer Anlagen die Gelegenheit zum Erwerbe der erforderlichen technischen Kenntnisse und Fertigkeiten Aufnahmebedingungen: Die zur Aufnahme in die unterste Klasse der höheren Maschinenbauschule erforderlichen Kenntnisse können nachgewiesen werden:„ z6g gu.x 4 Wsersiken 1. Durch Vorlegung eines Zeugnisses uver ben erfolgreichen Besuch der Untersekunda oder einer der Untersekunda entsprechenden Klasse einer höheren Lehranstalt der allgemeinen Unterrichtsverwaltung, den Nachweis genügender Fertigkeit im grundlegenden Zeichnen und den Ausweis einer mindestens zweijährigen praktischen 2. Durch Vorlegung des Befähigungszeugnisses zur Aufnahme in die höheren Maschinenbauschulen, welches durch die Ablegung der von dem Minister für Handel und Gewerbe vorgeschriebenen Prüfung erworben werden kann, und den Nachweis einer mindestens dreijährigen praktischen Tätigkeit, von der mindestens zwei Jahre der Werkstatts=Tätigkeit gewidmet sein mußten. Der Kursus ist zweijährig. Jährliches Schulgeld 150 Mk. Abteilung II. Königliche Maschinenbauschule für Maschinenbauer, Schlosser, Schmiede und ähnliche Gewerbetreibende. Die Schule bietet künftigen Betriebsbeamten, sowie künftigen Besitzern kleinerer Werkstätten Gelegenheit, sich die nötigen Fachkenntnisse zu erwerben. Von den aufzunehmenden wird eine ausreichende Volksschulbildung und eine vierjährige praktische Arbeitszeit verlangt. Der Kursus ist zweijährig. Jährliches Schulgeld 60 Mk. Abteilung III. Abend= und Sonntagsschule mit Fachunterricht. Für die theoretische Ausbildung der Gehilfen und Lehrlinge. Unterricht an vier Abenden der Woche von 8—9¼ und am Sonntag=Morgen. Allgemeines. Zeugnisse: Die beiden ersten Abteilungen gehören zu den rechnischen Schulen, deren Reifezeugnisse bei der Bewerbung um technische Beamtenstellen im Staatsdienst von den staattlichen Behörden vorzugsweise als Nachweis einer ausreichenden Fachbildung Aufnahme: Neue Schüler werden in allen Abteilungen jährlich zweimal aufgenommen und zwar im April und im Oktober. Es ist gleich zu welchen von diesen Terminen der Eintritt erfol Anmeldung: Die Anmeldungen sind möglichst frühzeitig schri Stipendien: Bedürftigen Schülern kann vom zweiten Schulhalbjahre ab aus dem Stipendienfonds des Staates oder der Werkbesitzer eine Unterstützung in Geld gewährt werden. Programme mit Beschreibung der umfangreichen Neubauten sowie der Laboratorien für Maschinenbau und Elektrotechnik kostenfrei durch die Direktion. Verlobungs-Karten u.-Briefe in sauberer Ausführung liefert prompt und billigst Handschühe Buch- u. Kunstdruckerei. 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Dieser Kräuter-Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Wein bereitet, und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganiemus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. KräuterWein beseitigt alle Störungen in den Blutgefässen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf die Neuodv Zurch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter Weins werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie: Kopfschmerzen, Aufstossen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei ehronischen(veralteien) Nagenleiden um so bestiger austreten, werden ost nach einigemoy iI Fosese, vehtingt. ne e 2 e t hper Rapfi und deren unangenehme Folgn, wie Beztemgung, KeStühlverstopfung ikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Blutanstauungen in Leber, Milz, und Pfortadersystem(Hämorrholdalleiden) werden urch Wein rasch und gelind beseitigt. Kräuter=Wein behebt jedwede Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Ausschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl aur untauglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen.(Entenset Hageres, bleiches Ausseben, Blutmanger, Eallkäftung sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemütsverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, siechen oft solche Kranke langsam dahin. bar Kräuter=Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. 5## Kräuter=Wein steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, den Stoffwechsel kräftig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und Danischreiben beweisen dies... B72642 beigegehan Gebrauchsanweisung ist jeder Flasche Veig WWven. Kräuter=Wein ist zu haben in Flaschen à Mk. 1,25 und 1,70 in: Schwerte, Unna, Königsborn, Aplerbeck, Herdecke, Hagen, Hörde, Annen, Leimathe, Hobenlimburg, lserlohn, Hemer, Menden, Altega, Faä#gg. 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In wenigen Tagen feiert unser Kaiser seinen vierundvierzigsten Geburtstag; es ist ein Frievenslug im Str Parteipolitik, der 27. Januar, denn in allen Parteien, beligsten Güter deutscher Nation zu hegen und au gflegen. serland kann nicht wieder als ein lockeres Bündel von den ind, Mauches kloxe,ung durch Hie. Schngrmgester helm's II. hat herbe Anfechlung durch die Schwarmgeister die wie Unheil krächzende Raben den leuchtenden Bau der deutschen Einheit umflattern, aber das bewies nur, daß der Monarch ins Schwarze traf, und die Zun de Aun, Du dicher Jei der Kgserfähge. ernster Autorität zur Pflichterfüllung, zur SelbsterkenntBürger=Arbeit so manche reiche Anregunggpifrig un nicht, daß seine Meinung aleinfer gHaisger Fanns ,Bädese bruch sehr gut vertragen. ,„Ie Mistage gesagt. Bülow erst soeben wieder im Reichstage gesagt. Hochher ist es wieder im deutschen Reichstage, und zeitweise auch in der preubischen Legezesgefegzugg, den Abgeordnetenhause, gegangen, wo v. Positik und sonstige Etatsberatungen alle Fragen innerer####u# und sonstige Ereignisse behandelt wurden. Graf Bulow hat angekundigt, daß schon für die bevorstehenden Neuwahlen, dem Wunsche der Reichstagsmehrheit gemäß, Anordnungen getroffen werden sollen, das Wahlgeheimnis unbedingt zu sichern. Im Reichs=Regiment ist wohl nicht aues wveal, en ed un ue. Peahe, aehchen en. Der aut. werden ein solcher nationater Arbenslag sein. Der deutsche Kronprinz wird zur Geburtstagsfeier seines taiserA lichen Vaters wieder in Berlin erwartet; ein Teil der ihm zugedachten Ehrungen hat infolge einer Erkältung ausEinnsprüche, Denksprüche, Sprichwörter 2c. Wer keinen Frühling hat, dem blüht er nicht! Wer schweigt, dem tönt kein Echo hier auf Erden, Wes Herz nicht dichtet, der faßt kein Gedicht! Und wer nicht liebt, dem wird nicht Ziebg,gerden. Bei der Erziehung ist das Beispiel die Hauptsache, ohne dieses hilft alles Belehren und Zureder nichts. fallen müssen, die ja bei den Einflüssen des Petersburger vDe der ganzen Vencezuelasrage bleibt das santeste doch immer das sogenaunten guten Freude, der Engshatrzgchtischeger Regieg bueritonuer, dun, oie heiben ist die Freude riesengroß, Bist Pouter vounte zu nich, flot vorgehen, sofort gab es in London und Jahre ins Amt getretene Ministerpräsident Combes. u. keinerlei Neigung zu irgendwelchem bedeutsamen Enigegenkommen an die Gegner. Eine ziemlich liche Rede hat der frühere Kammerpräsident Deschanel gehalten; es ist in Paris noch so, wie in London und Washington: Wenn sonst kein Stoff zum Spektakeln da ist, dann sind wir Deutschen so gut und müssen herhalten. Im orientalischen Hexenkessel guirl's und schstgertegr## mer noch, die zur Ruhe verwiesenen kleinen Gernegroße mer noch, die zur Ruhe verwiesenen kieinen S##g## können sich noch immer nicht beruhigen. Namentlich## nig Alexander von Serbien soll mächtig über die Aufgave, die seiner in der Zukunft harren, gesprochen haben. Man sollte meinen, Milan's Sohn hätte doch an etwas anderes zu denken, als an einen Kriegszug gegen die Türken. im Handumdrehen könnte eine forsche Kr Gange sein. Daß die Zeitungen und die gewöhrlichen sche st in beckant, alber nachdenrtich süinmen nazes= Bech. daran will er nicht denken. Diese Dinge sind, wie gesagt, Im verbündeten Oesterreich wird wieder einmal konferiert über die Beilegung des Nationalitätenstreits ir Böhmen, dieses Grundübels für die Stagnierung im ganzen politischen Leben der habsburgischen Monarchie. Wie viel Dutzende solcher Beratungen haben im Laufe der letzn Jahre in Wien stattgefunden, und immer ist es am Ende beim Alten geblieben. Man hofft, aber eine Gewißheit, endlich einmal über den Berg zu kommen, besteht nicht, und zudem kann die Zuversicht auf die wirkliche Friedensliebe der Tschechen nur gering sein. Auch an der Seine ist der parlamentarische Trubel wieder einmal im vollen Flor; es wird harte Kämpfe zwischen der radikalen Mehrheit, die den sozilistischen Führer Jaurés als Vizepräsidenten in den Vorstand der Kammer brachte, und der konservativen Minderheit geben, die Gegensätze sind nach wie vor die schroffsten, und der im vorigen Briefträgers Hannchen. Von Georg Paulsen. (Nachdruck verboten.) (22. Fortsetzung.) Und als die Frau Posthalterin ihrem niedergeschlagenen Gatten allein gegenüberstand, konnte sie es nicht ül sich gewinnen, nochmals ihrem Herzen Luft zu machen: „Dies Mädchen, die Hannchen Hölder, ist immer das Unglück für den Jungen gewesen und heute hat sie ihm das „Aber, Frau!“ fuhr Herr Grau auf.„Hast Du nicht gehört, was der Doktor gesagt?“ „Das Weibsbild macht mit seinem Gesicht, glaub' ich, alle Männer toll!“ war die bissige Antwort. „So, das meinst Du? Na, geb Gott, daß Du das Weibsbild, wie Du sagst, nicht in Deinem Leben noch um etwas bitten mußt. Da könnt'st Du etwas erleben!“ gewöhnliche Ruhe war dem würdigen Herrn trotz der Sorge um seinen Sohn doch abhanden gekommen. „Das kommt nimmer vor!“ „ Der Mensch soll nir berufen!“ Frau Hölder schlug die Hände über den Kopf zusammen, als ihre Tochter ihr wieder gegenübertrat. Lebrecht hatte das Erforderliche schon mitgeteilt.„Sis gut, wenn die Elise Bescheid weiß," hatte er sich selbst gesagt,„sonst reißt sie bald dem Mädele den Kopf ab. Und erfahren u„Hannchen, Mädelel“ jammerte Frau Hölder. „Ja, Mutterle!“ Hannchen sprach sehr ergeben und still; daß es noch einen Sturm geben würde, das wußte sie. Also nur die Sach' an sich herankommen lassen. „Hannchen, solch' Geschichten, solche Schand' am letzten Abend vor der Reis'!“ Frau Elises Stimme hatte einen etwas schärferen Klang gewonnen. „Wir haben nichts Schlimmes getrieben, der Hermann und ich,“ war die bestimmte Antwort,„hab's dem Vater vorhin schon gesagt, daß ich Euch keine Schand' gemacht hab'. Und ich werd' Euch auch keine machen, hier in Sonnenfeld net und anderswo auch net, das darfst mir „Aber was die Leut' von Dir reden werden? He! Darnach fragst gar nix? Glaubst denn, daß mit Dir ein ansehnlicher, reputierlicher Bursch amal ein ernst, vernünftig Wort sprechen wird, wenn er denken müßt, beilang totgeschlagen zu werden? Was werd' ich da alles zu hören bekommen? Sollen Deine Eltern vor Kummer.. „Still bist, Frau!“ fuhr Lebrecht Hölder dazwischen; dem Hannchen gesagt werden mußt, doseFgpzgg alleweil gesagt, nun kannst es gut sein lassen. Ioer„im, ist unüberlegt gewesen, selbiges sag auch mer ist's schlecht gewesen. Schau dem Hannchen ins Gesicht. Mit so klare Augen kann kein Mädele dich anschau'n, wenns arge Streich' macht hat.“ „Schwätz Du und setz dem neunmal gescheidten Ding gar noch Einbildungssachen in den Kopf. Und wenn wir zehntausend Mal das wissen, die Leut' glauben's net.“ „Ich werd' sie!“ „Ja, Du! Du bist der Held! Aber's Best' ist, marsch zu Bett;'s Mädele muß morgen in der Früh fort und soll Zeitgemäße Betrachtungen. „Deutschland Deutschland über Alles“ Dem Germanentum zum Preise Klinget hellen Jubelschalles Oft durchs Land die frohe Weise: Deutschland, Deutschland, über alles! Deutsche Frau'n und deutsche Ehre Standen hoch zu allen Zeiten, Und wir woll'n mit scharfer Wehre Auch in Zukunft dafür streiten! Vielen Bräuchen unserer Ahnen Sind wir Deutschen treu geblieben, Von dem Durste der Germanen Hat schon Tacitus geschrieben! Deutscher Fleiß und deutsches Streben Haben viel Erfolg erfahren, Und den fernsten Weltmarkt heben Heute schon die deutschen Waren! Deutscher Einheit ward die Weihe, Deutschland stieg mit Riesenschnelle In dem großen Völkerreiche Aufwärts bis zur ersten Stelle! Aber dennoch möcht' ich klagen, Daß wir nicht in allem siegen, Und sehr oft trotz kühnem Wagen Fremdem Einfluß unterliegen! Daß wir uns nicht selbst bezwingen, Diesen ganz zu untergraben; Noch manch Fremdwort hör' ich klingen, Das wir garnicht nötig haben! Von des Sportes wackern Jüngern Hören oft wir, daß sie„starten", In so manches Deutschen Fingern Iinden vir franzöf'sche Karten! aus der Stadt, damit's den Leuten aus den Gedanken „Gute Nacht, Mutterlel Sei net mehr bös. Ich versprech's Dir, will jetzt meine sieben Sinn' zusammennehmen. g 4/1 mar 8is trscene Nnt „Tut auch Not!“ war die trockene Antwort. „Aber was pocht da?“ Richtig, es klopfte an die Haustür und alle Drei schauten sich überrascht an. „Am End' ein Bot' vom Postamt,“ und ging zu der bereits geschlossenen Haustür. „Wer stört die Nachtruhe?“ fragte er ziemlich barsch. „'S Hannchen soll auf die Polizei kommen,“ war die Antwort, Und als Hölder nun mit bebenden Fingern die Türe öffnete, stand draußen in der Tat einer der städtischen Polizisten.„Der Herr Kommissar will's Hannchen als Zeugin verhören, es soll die Sache dann gleich an die Staatsanwaltschaft gegeben werden.“ „'Swär morgen doch früh genug,“ brummte Hölder. „Nein! Derweil kann der Kerl über Stock und Stein sein. Hannchen soll gleich mitkommen.“ „Dann geh ich auch mit!“ erklärte Hölder bündig. „Hab' nix dagegen, und der Herr Kommissar wird's auch nicht haben. Ich warte!“8 Frau Hölder und Hannchen hatten die laut verrundete Botschaft bereits vernommen, und das junge Mädchen machte sich zu dem späten Ausgange bereit. „Werden Dich doch nicht auf der Polizei behalten?“ stieß Frau Elise ängstlich hervor.„Mein Gott, die Angst' und Sorg' mit dem Kind. Bin mein Lebtag nicht auf der Polizei gewesen!“. Hannchen lächelte trotz der ernsten Erfahrungen des Abends...,., ird rimund frissen „Aber, Mutterle! Geh, mich wird niemand fressen. „Wär auch schade drum,“ sagte der hinzugetretene Polizist mit Laune. Und dann machten die drei sich auf den Weg. Das sensationelle Ereignis, dieser blutige Angriff auf den Sohn eines der ersten und reichsten Bürger Ein„franz. Billard“ wird vergessen Fast in keiner Durstlöschhalle, Und will man zu mittag essen Heißt's Diner im bessern Falle! „Deutschland, Deutschland, über alles“, Singt man oft bis man marode, Immerhin gegebenen Falles Gilt doch die Pariser Mode! * Viele Deutsche, wenn sie schließlich Einmal in das Ausland kamen, Entgermanisieren schließlich Ihren guten deutschen Namen! Zählt man sich zu größern Lichtern, Heißt's bei Künstlern Miß und Mister, Herr und Frau klingt gar zu nüchtern Und ist nur für die Philister! * Fremde Art auf deutschen Pfaden Trifft man leider garnicht selten, Oftmals macht zu unserm Schaden Sich ein fremder Einfluß gelten! Lehrer fremden Volks und Blutes Finden Gunst der höchsten Kreise! Und was bringen sie uns Gutes? Nun, wir haben die Beweise! * Auch der Reichstag schielte neulich In der Obstruktions=Periode, Und das war sehr unerfreulich, Nach bekannter Wiener Mode! Doch sie soll nicht triumphieren, Noch erstehen wackre Streiter, Die energisch opponieren Gegen fremde Art!! Ernst Heiter. Büchertisch. (Sämtliche hier zur Besprechung gelangenden Bücher und Zeitschriften kann man durch die Buchhandlung Carl Braus, Schwerte, beziehen.) Eine Fülle neuer Anregungen bietet dem Industriellen, dem Kaufmann, dem Gewerbetreibenden, welcher die Zeitungsannonce, dieses bewährte Hilfsmittel geschäftlichen Erfolges, in seinen Dienst zu stellen pflegt, der soeben in 36. Auflage erschienene Zeitungs=Katalog der Annoncen=Expedition Rudolf Mosse für das Jahr 1903. Was gerade diesen Katalog schon immer zu einem wertvollen und für jeden Interessenten unentbehrlichen Ratgeber machte, ist neben seiner Ausführlichkeit, Zuverlässigkeit und übersichtlichen Anordnung seine Vielseitigkeit. Auch die neue Ausgabe beschränkt sich nicht auf die Wiedergabe trockenen Zahlenmaterials. Einen breiten Raum nimmt das so wichtige Kapitel der Anzeigen=Ausstattung in Anspruch. Die amerikanische Presse gefällt sich augenblicklich, anläßlich der Venezuela=Affäre, in den schnödesten Angriffen auf Deutschland. Da ist ein umfangreicher Artikel doppelt interessant, in dem, im neuesten Heft von Velhagen& Klasings Monatsheften, O. v. Gottberg aus eigenster Anschauung heraus diese Presse in ihren intimsten Schattierungen schildert. Das Verständnis ihrer Eigenart, im guten und bösen Sinn, wird durch diese Darstellung wesentlich gefördert. Velhagen& Klasings Monatshefte lieben es, in ihren Artikeln möglichst an die Gegenwart anzuknüpfen. So veröffentlicht in demselben Heft Dr. W. Meyer— der bekannte Urania=Meyer— einen von zahlreichen Abbildungen begleiteten interessanten Beitrag über die„Aufgabe der Vulkane in der Entwicklungsgeschichte der Erde“, der von dem fürchterlichen der Stadt, der wie ein Lauffeuer bekannt wurde, hatte noch viele Bewohner wach gehalten, man zerbrach sich im aufgeregten Gespräch an den Fenstern und unter den Haustüren die Köpfe, wer wohl der Täter gewesen sein könne. Als man Hölders und den Polizeisergeanten kommen sah, verstummten die Reden, neugierig schaute man den dreien nach. Und hinterher klangen wieder Worte, die Hannchens Mutter zu schwerem Zorn gereizt und auch dem jungen Mädchen selbst aufs äußerste mißfallen hätten, wenn sie davon gehört haben würde. „Der Hermann Grau und Hölder's Hannchen? Na, dumm ist das Mädel net. Hält sich zwei Eisen im Feuer. Geht's net mit dem Singen, dann hat sie in der Posthalterei eine schöne Versorgung. „Das leid't ja die Posthalterin nimmer!“ „Wenn das Hannchen versteht, dem Hermann Kourasch beizubringen, setzt der's auch durch!“ „Glaubt's net!“ „Wart's ab, Du Tomas Du!“ „Schwätzt keinen Unsinn,“ nahm sich da jemand des Mädchens an.„Der Hermann und's Hannchen sind gut' Freund' gewesen, aber nix weiter. Laßt doch das Klatschen. „Was haben's die beid’ allein bei Nacht oben am Heidenturm zu tun gehabt?“ „Können sich die net was erzählen, wo sie wollen?“ „Am End' haben's da ob en gar zusammen gebet't? Na, wenn Du's gesehen hast, mußt's ja wissen!“ Die Meinungen platzten heftig aufeinander, und es war wirklich ein Glück, daß die Hölders nichts von dieser Kritik ihrer Mitbürger und Mitbürgerinnen vernahmen. Inzwischen hatte der Leiter der Sonnenfelder Polizei, nach einer Entschuldigung wegen der späten Bemühung, das Verhör begonnen. Er sprach dem jungen Mädchen freundlich zu und bat es, sich recht genau aller Einzelheiten zu entsinnen, auch scheinbare Kleinigkeiten könnten doch für den Gang der Untersuchung von Wert sein. „Ich hab nix, rein gar nir von der schlimmen Geschicht' gesehen,“ antwortete Hannchen halblaut.„Hab' auch net gehört, daß jemand gekommen wär’, als ich vom Turm zur Stadt ging. Wär' sonst sofort umgelaufen, um dem Hermann zu helfen!“ (Fortsetzung folgt.) Ausbruch des Mont Pelee aus Martinique aus geht; Prof. Dr. Ed. Heyck gibt, anknüpfend an das hundertjährige Jubiläum des Reichsdeputations=Hauptschlusses, der das Ende des„Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation“ bedeutete, eine Würdigung dieses seltsamen Staatengebildes in den letzten Jahren seines Bestehens. Hanns von Zobeltitz berichtet über die neuesten Erscheinungen auf den Bühnen der Reichshauptstadt. In schneller Folge sind von der neuen, neunten Lieferungs=Ausgabe von Stielers Hand=Atlas(50 Lieferungen à 60 Pfg.; Gotha, Justus Perthes) die beiden Doppellieferungen 11 und 12, und 13 und 14 erschienen. Lieferung 11 und 12 bietet in Blatt 42: Südskandinavien in 1; 2 500 000, bearbeitet von C. Scherrer, ein Musterblatt topographischer Darstellungskunst; die zahlreichen deutschen Touristen, welche diese Länder besuchen, werden das Blatt jedenfalls mit großer Freude betrachten. Mit Blatt 79: Australien, Bl. 3, vollendet Dr. H. Haack die neue Karte von Australien in 1: 5000 000; er hat damit ein Werk, welchem selbst in Australien und England, den näher beteiligten Staaten, eine ähnliche erschöpfende Darstellung nicht an die Seite gestellt werden kann, geschaffen. Blatt 88 und 90 sind den Vereinigten Staaten von Amerika in 1:3700000 gewidmet; das erstere enthält die nördlichen atlantischen Staaten mit dem Hauptteil von Kanada, das letztere die westlichen Golfstaaten.— Auch Lieferung 13 und 14 bringen zunächst zwei neu bearbeitete Blätter. Blatt 13 entwirft in der Karte von Thüringen in 1:500000 ein Bild deutscher Kleinstaterei; Blatt 65: Japan, Korea und Ost=China in 1:7 500 000, bearbeitet von C. Barich, beweist die sorgfältige Redaktion des Blattes, denn auf demselben befinden sich bereits im Vergleich mit dem Blatt China, welches vor Jahresfrist erschien, zahlreiche bedeutende Aenderungen und Nachträge. Mit Blatt 87 und 89 endlich kommt die Karte der Vereinigten Staaten, bearbeitet von H. Habenicht in 1:3 700000 zum Abschluß; sie enthalten die nördlichen Zentralstaaten und die südlichen Pacific=Staaten und Territorien. Briefkasten. „Schriftsteller". Leider, leider, lieber Herr, haben Sie mit Ihrer Vermutung ganz recht. Wir haben auch Ihre letzte Einsendung wieder unserem RedaktionsPapierkorb anvertrauen müssen. Wenn Sie daher anfangen, diesem Stück Möbel zu grollen, so mögen Sie sich damit zu trösten, daß Ihre Einsendungen nicht die einzigen sind, die er verschlingt. Ueber den Karakter und das Wesen so eines Papierkorbes wollen. Sie näheres erfahren. Ja, da gestatten Sie, daß wir Ihnen nachstehend so ein Ungetüm einmal beschreiben: Seht, da steht er in der Ecke, Harmlos, bieder, vollbeladen, Rührt sich nicht von seinem Flecke, Gleich, als könnt' er niemand schaden! Doch wie viele Hoffnungstränen, Wie manch ungestillter Traum, Wieviel Seufzer, wieviel Sehnen Schwanden schon in seinem Raum. Aber ob sein weiter Rachen Unzählbares schon bezwungen, Immer neue, arme Opfer Hat das Ungetüm verschlungen; Geistessplitter, drin der Geist fehlt, Langgedehnte öde Oden, Verse, drin der Reim sich abquält, Warf er achtlos zu den Toten. Blasse matte Frühlingsweisen Mit dem alten Reim auf„Tränen", Witze, wie sie Toren reißen, Humoresken, mehr zum Gähnen, Alles hat im Lauf der Zeiten Hier sein ruhmlos Grab gefunden, Sank in die Vergessenheiten, Ist erwacht, verrauscht, verschwunden! Wenn man schaudernd dann ermesset, Welche Hochflut schaler Lieder Ohne sein gerechtes Walten Tröff ob unserem Haupte nieder, Wenn das alles, was auf Erden Jedem Dichterlein entsprungen, Müßte erst gedruckt noch werden, Drauf gelesen, gar gesungen: Dann, du arggeschmähter Retter, Muß vor dir das Haupt ich neigen Und in Demut deiner Weisheit Hier mein neu'stes Machwerk zeigen. Vermischtes. („Auf Wunsch“.) In dem Schaufenster eines Danziger Herren=Artikel=Geschäfts sah neulich jemand ein Plakat mit den Worten:„Auf Wunsch wird jeder Artikel aus dem Fenster genommen. Daneben lag, wie die dortigen„Neuesten Nachr.“ erzählen, eine Halsbinde, grellrosa Grundfarbe mit grünen Punkten und pfaublauen Schleifen. Der Mann sah sie lange an, endlich betrat er den Laden und ersuchte den Verkäufer, sie aus dem Fenster zu nehmen. Nach vielen Umständen und teilweiser Zerstörung der Auslage wurde endlich die Halsbinde zu Tage gefördert.„Eigentlich ein bischen auffallend, sagte der Mann.„Ja, aber sehr apart," erwiderte der Verkäufer.„Danke, Sie brauchen sie nicht zurückzulegen, „sehr wohl, sonst noch etwas gefällig?“ und schon begann der Kommis den Gegenstand in Seidenpapier einzuwickeln. „O, kaufen will ich die doch nicht!“ rief der Mann aus. „Sie haben doch im Schaufenster ein Plakat, das verkündet, daß auf Wunsch jeder Gegenstand aus dem Fenster genommen wird, und da dieses scheußliche Machwerk meinen ästhetischen Geschmack beleidigte, bat ich Sie, es herauszunehmen. Guten Morgen.“ *(Ein unliebsamer Druckfehler) ist dem„Vorwärts“ zugestoßen; er berichtet darüber:„Ein häßlicher Druckfehler hat sich in die Notiz„Totenliste der Partei“ in voriger Nummer eingeschlichen. Es muß selbstverständlich heißen, daß der verstorbene Genosse Wächter in Gadderbaum alle seine Kräfte in den Dienst der Partei gestellt hat und nicht in den der Polizei, wie gesetzt worden ist Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade## Bei Einkauf von Knöterich-Thee u.-Bonbons achte„ man auf den Russen. Siehe heutige Annonce. Zu einer bekannten Erscheinung in der Kinderwelt gehört die Abneigung der Kleinen gegen Suppen, insbesondere die sogenannten Schleim. suppen. Gerade diese aber spielen bei der Ernährung eine so wichtige Rolle. Weder Zureden noch Drohen vermögen das Kind zum Essen zu veranlassen. In solchen Fällen wirkt ein kleiner Zusatz der altbewährten Maggi=Würze geradezu Wunder. Keine Mutter sollte deshalb verfehlen, nach dieser Richtung hin einen Versuch zu machen. (Polytechnisches Institut zu Friedberg i. H. bei Frankfurt a. M.) Man schreibt uns von dort: Die Zahl der Studierenden am hiesigen Polytechnikum ist in kurzer Zeit derartig angewachsen, daß bis zur Fertigstellung des neuen monumentalen Akademie=Gebäudes noch 3 weitere provisorische Lehrsäle hier für das nächste Sommersemester eingerichtet werden müssen. Zum Studium an dieser Lehranstalt wird außer einer guten allgemeinen Vorbildung noch eine entsprechende praktische Betätigung vorausgesetzt, welch letztere jedoch auch während der Zeit des Studiums hier erworben werden kann. Ueber neuere Ziele und die Entwicklung des höheren technischen Unterrichtswesens unter Berücksichtigung der englischen und germanischen Unterrichtsmetoden gibt das Programm nähere Auskunft. Landwirtschaftl. Briflasten. F. V. in L. Anfrage: 1. Wir haben ein Pferd, welches andauernd schlecht und unregelmäßig frißt; Fieber oder Zahnfehler sind nicht vorhanden, auch sonstige Ursachen nicht zu entdecken. Das Maul des Tieres ist schmierig, die Exkremente bilden aber harte, von Schleim überzogene Ballen, bald sind sie beinahe flüssig. Da das Pferd immer mehr abmagert, so können wir es kaum noch verwenden und bitten, uns mit einem guten Rat unterstützen zu wollen, damit die unangenehme Geschichte, wenn möglich, beseitigt werde. Für ihre freundliche Mühewaltung schon heute besten Dank. 2. Ich habe von auswärts ein Kälbermehl kommen lassen, welches unter dem Namen„Milk substitute“ von Spounser& Sons in Gainsborn in England in den Handel gebracht wird und angeblich sehr gute Ergebnisse liefern soll. Nach meinen Erfahrungen scheint das aber nicht zutreffend zu sein; vielmehr muß ich, um die Kälber gedeihen zu sehen, immer noch beträchtliche Mengen Milch zugeben. Würden Sie wohl die Güte haben, die beifolgende Probe analysieren zu lassen und mir im Briefkasten Aufschluß über das Präparat zu geben? Ich denke, es würde auch andere Landwirte interessieren, dieses Mittel und seinen Wert kennen zu lernen. Antwort: Ad 1: Aus Ihrer Beschreibung müssen wir schließen, daß der schlimmen Verfassung Ihres Pferdes eine Verdauungsstörung zugrunde liegt, und empfehlen wir Ihnen, um eine gründliche Remedur zu schaffen, die Anwendung des Regensburger Milch= und Mastpulvers„Bauernfreude“ aus der chemischen Fabrik des Herrn Th. Lauser in Regensburg. Dieses Praparat stärkt die Verdauungsorgane in hervorragendem Maße, es beschleunigt und reguliert die Verdauung in zweckentsprechender Weise und regt die Freßlust an, sodaß Ihr Pferd binnen kurzer Zeit ein ganz anderes Aussehen haben wird, wenn Sie es sich nur angelegen sein lassen, die Vorschriften zur Verabreichung des Pulvers zu befolgen. Hierzu erscheint es uns zweckmäßig, zunächst mit einer ganz geringen Gabe(etwa einen halben Eßlöffel) pro Mahlzeit einzusetzen und erst nach und nach bis zur Höchstgabe von drei Eßlöffeln vorzuschreiten. Es wird uns sehr freuen, von dem Ergebnisse der vorgeschlagenen Kur zu hören. Ad 2: Zunächst wollen wir Ihnen verraten, daß ein sog. Ersatz der Muttermilch durch irgendwelche Surrogate immer Nachteile mit sich bringt. Die Kälber müssen unter allen Umständen eine angemessene Saugzeit— mindestens 6 Wochen— haben. Erst nach dem Absetzen, also wenn die Aufnahme fester Nahrung begonnen hat, erscheint es statthaft, das Futter, welches hinsichtlich der Nährstoffverhältnisse noch immer an die Milch anlehnen soll, mit einem Diätetikum zu versetzen, um so die Entwicklung der jungen Tiere nach Kräften zu fördern. Das von Ihnen genannte Präparat kann weder als Ersatz noch als Verbesserung der Milch irgendwie Anspruch auf Beachtung erheben, denn das schwach=rötliche Mehl besteht der Hauptsache nach aus Kartoffelstärke mit einem Zusatz von etwas Enzianwurzel. Demgemäß läßt sich der Gehalt des Präparates an Nährstoffen, wie die Analyse bestätigt, sehr viel zu wünschen übrig, und zwar sowohl inbezug auf die Nährstoffmengen, wie auch auf das Nährstoffverhältnis. Es fanden sich in„Milk substitute“: Trockenmasse 79,65; Kohlehydrate 74,85; Proteine 2,87(!!); Holzhafer 1,03; Fett 0,40(!); Esche 0.50; Die Asche wies an Phosphorsäure 0,29% auf. Daß mit derartigen Mitteln keine Erfolge zu erzielen sind, liegt auf der Hand. Wir geben Ihnen deshalb den Rat, auf alle Experimente in dieser Richtung zu verzichten und die jungen Tiere einfach naturgemäß zu ernähren. Ein gutes Diätetikum ist dabei regelmäßig sehr am Platze, insofern als es die Verdauungskräfte stärkt, die Verdauung belebt und beschleunigt und die Freßlust anregt. Auf diese Weise wird am einfachsten und zuverlässigsten eine schnelle und dabei gesunde Entwickelung des Jungviehs angebahnt. Ganz ausgezeichnet zu dem beregten Zwecke ist das bereits obengenannte Regensburger Milch= und Mastpulver „Bauernfreunde“ aus der chemischen Fabrik des Herrn Th. Lauser in Regensburg. Die große Beliebtheit dieses Präparates ist wohlverdient, und dürfte sich ein Versuch durchaus empfehlen. e cu. Am 1. April v. Jo. ist für den hiesigen Amtsbezirk die Stelle eines Fleiscobes. sowie dessen Stellvertre### für die allgemeine Fleischschau zu besetzen und sind Bewerbungsgesuche innerhalb 5 Tagen an die unterzeichnete Behörde einWestbofen, 23.Januar 1903. Die Polizei-Verwaltung. Graf Haslingen. Am Montag, den 26. Januar. vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in meiner Waldung an der Ziegelei in Holzen: 60 Nru. FichtenStangen, zu Leiterbäumen. Frechtungsstangen, Baumpfählen, Bohnenstangen geeignet, sowie mehrere Haufen Brennholz öffentlich meistbietend verkauft werden. Das Holz liegt an gutem Abfuhrwege. Zusammenkunft an der Ziegelei. Schulte=Lennings. Geizer.. Samstag, 31. Januar d. vormittags 10 Uhr, läßt Herr Gutsbesitzer Otte Schwarzekühr in Holzen in seiner daselbst— in der Nähe der Brenne'schen Besitzung 1— belegenen Waldung: 80 Nru. gefällte Rottannen, zu Frechtungsstangen, Leiterbäumen und Sparren geeignet, 20 Haufen Eichen= und KiefernDurchforstungsholz, sowie mehrere Nru. Tarchen auf dem Stamm von ca. 2 Fuß! Durchmesser, zu Prettern geeignet, öffentlich meistbietend gegen Kredit versteigern. Zusammenkunft an Ort und Stelle. Westhofen, 22. Januar 1903. Sundermann, vereid. Auktion. Holz=Verkauf. # Dienstag, d. 3. Februar d. J., vormittags 10 Uhr, sollen in der Waldung des Guts Verghofen, Forstort Hülberg: ca. 80 Haufen Rottannen, zu Gerüst- u. Leiterbäumen, Frechtungspfosten u. Stangen und Baumpfählen geeignet, öffentlich meistbietend verkauft werden. Zusammenkunft: Wirtschaft Schulte in Aplerbeckermark und an Ort u. Stelle. Haus Ruhr bei Schwerte, den 22. Januar 1903. Freiherrlich von Rheinbaben'sche Rentei. Velbständiger Generat= Vertreter von einer der bedeutendsten Auskunfteien für Schwerte und Amgebung gesucht. Nur sich großer Bekanntschaft und Beliebtheit erfreuende Reflektanten, die tadellosen Ruf genießen, belieben ihre Adresse sub A. 28 an die Geschäftsstelle d. Blattes baldigst abzugeben. In den Forsten des Guts Villigst sollen folgende Hölzer öffentlich meistbietend verkauft werden: Donnerstag, den 5. Februar d. I., vormittags 10 Uhr anfangend, Forstort Ohl: 130 Haufen Rottannen. zu Bauholz. Gerüststangen, Leiterbäumen, Paumpfählen, Frechtungs- und Bohnenstangen geeignet. Zusammenkunft an Ort und Stelle und beim Förster Krämer in Villigt. Samstag, den 7. Februar d. J., vormittags 10 Ahr anfangend, Forstort Hartkamp: 45 Haufen Eichenbrennholz, 1000 Stück Rottannenstangen, zu Baumpfählen und Frechtungsslangen geeignet, 1100 Stück Rottannenbohnenstangen und 1000 Stück Kiefernbohnenstangen. Zusammenkunft an Ort und Stelle und am Hofe des Landwirts Hermann am Börsting. Haus Ruhr bei Schwerte, den 22. Januar 1903. Freiherrl. von Rheinbaben'sche Rentei. meiner Winterwaren vom 17. Januar bis zum 1. Februar. Garnierte Damen= und Kinder=Hüte, Damen= und Kinder=Hauben, Plüsch= u. Lama=Tücher, Winter=Blousen, Pelze, Muffs, Baretts werden, um vollständig damit zu räumen, weit unter Preis verkauft. Während dieser Zeit bewillige ich auf Kerseirs, Masche, Sehürzen 10 PFOLCRt-Rabatt. KA T•* Schwerte, 4. Thomasmehl Kamit empfiehlt zu billigsten Preisen Weinberg, Schwerte. Die Berechnung erfolgt nach dem jeweiligen Analysenbefund. 44 ons UNRAN : Vorzöglich bewährr bei SHOrichz E S HUSTEN, HEISERKEIT /8852 Mroinehen G.enevanieft uu 5° ap; VERSCHLEIMUNG, 8Sen-K7% gscker 25.30.50 u.100. Schwerte: Drogerie Wilhelm Heppe. Kopfgrint gehelll! Wein Sohn litt seit vier Jahren an einem bösen, ekelhaften Kopfgrind und Drüsengeschwülsten. 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