7.4ug Proishlaft fürden kreis borce. Sacanere Areivun, Zashrenn che... Buhe tiee e eee eenen Alle Kreis= und Pekertientgebühr für lolaite Angeigen die, sechorsoatyn„0d z. greig Härde erlangen genäß Veiantmachung der der dren Kaumn 10 8, auberhab v., beshiane de Ferigac ung burch Verösfentlichung in der„Schwerter Zeitung, niczu. ee uie belig in derl Prant k ehest Puruz„ser aut. Anschlus Nr. 62. Amt Schwere. Telegr= Adr. Braus. Schwerte=Ruhr Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., e### : Bestellgeld wenn durch di: Rast bezagen. Erscheint Abonnementspreis pro Qua 42 Pfg. weneugeld wenn durch die Post bezogen. jedem Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage: Pematlientrend: "* „Illustriet#n 34. Jahrgang. Schlhesensce le chen und nie unter zwei Mittel finden, den Unfug beng, Belnd un eeen en ah nne a ugasge, Aastae cheeh ae bse ae hade, Lugegpage esher ui den Tesellung in de Pese, dergaderita ie Kaiest, Recht er Seie Slatbmanichasft u. vientgeu. Pher, eHesen Zesen.eheug, Jaus eman:(Der nit den Lasellung in die Mase der Er führte sein Land in einen Krieg hinein, bessent devil must Hafe muß einen langen Löffel„Berl. Korr.“ mirteilt be ne ende Hut alse Aalie ehnstesgtige esgaes ands bihe, een Asel,Ber, Khor- mistehbe, id mit Huen urizgaugsteish 65 de oht oen, verngurtgersitherenseler Hatehuptohicheng.—.ges dos eipienen Kraugers„Bachte, dr vue dier bidht ein veruhworthichezenheient„Rachtrvovohsche, gomnmandont des gehnkenen Spucheue, ziuähunische Bankratterklärung Ma. Chamber, V. Pungskrieg gengen be on u, d Hat ander Fehler osten, vue gsgtreich die do iche Esaseit und das Leuscheser den den verwosinagnster, ue de, Asäligen Eeglader gasete, boschen, ggeu g. un bicse Eeianerung un gusen füir hate liagen Lesen, wodzach be de den aud ziteresen Gresheldentelts nicht er) Slauthnast, den an guiten. Vezsenugen uit henlstanden sit. Die eitzung gen er gendezu geneingefährlich zu wrden egaunt, Veder, s zum werigsen ene Kalosate peltichte Zeuniset zud teresen aunter Auschach de eien Ach Gbushe ald vesghee Geagad secl ae er he cen Kde Aesc echs un eule Ssen Angerüick seite Gange Krtande Racht in Eid serhut genanmen bas behzesicht, schois Ponch u. getiuiger Katsioneht busgensber. Ge. V/. honmt er, Aetey Had hask büse,(de ucet eit grafes Giük für Grosheritenzig gesgaisen Feuigentsund Lod Rozgurny Bace, Iteuden Shrldke Veiers von Curopgziche) Stagtgguch, in sich getag:„It. Aber rettet sich beizeiten von dent gutengen Schigr., de eng ankonngen, schezsgud en geg Politische Uebersicht. Deutschland. Unser Kaiser gelegen sein, die wohlwollende Neutralität Deuschlans eiche e perscherzen, es der deutschen Regierung nicht — Korvettenkapitän v. Cotzhausen, der frühe gen dieses Unfalls vom Kriegsgericht freigesprochen Verfügung It worden. Mittwoch des Oberleutnants zur See Blockhuis, der zu 3 Tagen Stubenarrest verurteilt worden war, wel k. S Henbstmanövern ein Geheimbuch der Marine lassen, wodurch der Verlust desselben entstanden ist. Die Sitzung fand wegen Besorgnis einer Gefährdung der Staatssicherheit und militärdienstlicher Intriessen unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. — Vor etwa einem Jahre, am 16. Dezember, ging vor Malaga an der spanischen Küste unser Schulschiff „Gneisenau“ unter, wobei einige 30 blühende Menschen leben ihren Tod fanden. Jetzt haben Versuche zur Hebung des Schiffes bezw. seiner Armierung begonnen. Bisher sind zwei Geschütze gehoben. ig emeshe. Aus Warschau, 4. Dezember, wird gemeldet: Eine Anzahl Studenten griff aus Groll über das Urteil im Wreschener Prozeß mittags das deutsche Konsulatsgebäude an. Dod Aos-(gerzgeshog, iun weschen sch de gar nicht ein, warum Fräulein Martha, nicht einmal Iron„Die Lauscherin vernimmt ein krachendes Geräusch, als wenn Jemand einen Stuhl in die Höhe gehoben und ihn heftig auf den Fußboden aufgestoßen hat. Darauf ertönt die Stimne ihres Voaters cfl perziete, Ihnen „Sie sind wahnsinnig, Küpper. Ich ett„15 meine Tochter in unsev Gespräch zu ziehen. Und ssen Sie sich ein für allemal gesagt sein: Ehe ich meine Tochter einem Menschen wie Ihnen zur Frau gäve, eher würde ich sie erdrosseln mit eigenen Händen.“ Herz hach auf und der Inpuls zuck in ihr, hervorzu. bden: Aber Küppers verächtlichen Mannes zu werven.“ Aber Küpper' Stmne entnüctert se. Besensgt. „Na, das ist doch auch nur solche Reden.###, Herr veutwmester, Leine felne Stellung in Auscht. In der Kasererposten vakont, Weuz Gegost rsgen Herr Koserpo' Peahansgnte Wenmn 16 deg FPAbgen.“ Per wsl ch dach sehten, aob Sie uach glaten, daßz Marike H einmal, Lippgx, Jassen, Sie mein Kind aus Spiell So, bei Got, sonst könnte ich etwas thun, das Ihre sauberen Pläne ein für allemal über den Iun Küppers Stimme macht sich fassungsloses Stau„Pas?, Na, da hört doch, die Weltgeschichte auf! Sie drohen mir. Sie— mir!?“ „Ja, Küpper, ich drohe Ihnen, denn Alles in mir empört sich gegen die Rolle des gehetzten Wildes, die. Sie nun schon seit Monaten aufzwingen. Ich yhabe mich bland.[Amtsräume des Konsulats befinden, wurde mit Steinen . ins#. t in die Privatwohnung des Generalkonsoagte am Domnerstag inl bovorsen, uum Liack wpurden Steine geschleudert. Der mädglich machen, die bößer befalgte Raltk lonal for, Aodet vn. Vendes,=Hafe geiaden st.— Die Kasein schienen 846h6. Ein Verbrechen? Original=Roman von Arthur Zapp. 28 Sortsetung(Nachdruck verboten) Martha's gespannt lauschendes Ohr vernimmt ein dumpfes Stöhnen und gleich darauf kommt die Antwort ihres Vaters, die wie ein Verzweiflungsschrei tlingt. „Küpper, Sie pressen mich aus, wie eine Zitrone. „Nur fünfzig Mark, Herr Rentmeister.“ „Soviel Geld habe ich nicht im Hause, Küpper.“ „Ich brauche es spätestens morgen mittag.“ Martha's Hände ballten sich vor Empörung. Sie ewartet uit Sponngicht einsach dis, Thir wesens End. dem Unverschämten nichr einfach die Thür weisen? Endlich kommt der Bescheid aus des Neutmeisters Munde. leise, gepreßten Tones: „Ich werde das Geld besorgen, Küpper.“ Die Lauscherin macht eine unwillkürliche Bewegung. Es ist ihr, als müsse sie die Thür vollends aufreißen und den Vaten wpegen seiner zushegreiflichen Schwäche und Nochglebiyre st,; Hor. uind gleich darauf n en Aehashengen, Auns, Huot, Aihe und von Neuem lachend fügte er hinzu:„Sie werren, einmal ein Juwel von einem Schwiegerpapa werden.“ Die Stimme des Rentmeisters klingt erregt. „Ich bitte Sie doch dringend, dergleichen Scherze zu unterlassen, Küpper." „Scherze? Oho! Ich spreche ganz im Ernst Rentmeister. Ich liebe Ihre Tochter— jal und ich sehe ruiniert, ich bin auf dem Wene ein Bettler Vbretwpeven Ein Rabenvater bin ich bereis und ich lasse uchr Ard Aasiher uls unr biel. Ke. scs ch le a a e zum Staatsanwalt und sage: Herr Staatsanwalt, ich habe mich in einer schwachen Stunde hinreißen lassen, mit ich endlich einmal Ruhe habe vor diesem— diesem Stirm. Hat se denn das Als wirlich gehört, aus dem enporgeblickt hatf Oder st es muir ein häflcher Traum, ein Produkt ihrer fieberisch erregten Phantasie? (Fortsetzung folgt). zur Feststellung des Thatbestandes. Das Konfulat wird dies zugeben müssen, daß die ganze bisherige Kriegführ= verklagt wurde. Das Amtsgericht verurteilte den Hauspolizeilich bewacht.(ung der Buren jeden Gedanken an Verrat in dieser Hin= eigentümer D. zur Zahlung des Schadenersatzes und legte sicht absolut ausschließt. Das Rotterdamer Blatt macht ihm außerdem die Kosten des Prozesses zur Last. —(Reichstag.) Am Donnerstag war die Debatte aber auf eine Konsequenz des englischen Vorgehens aufsehr heftig und trat ein neues Moment in die erste Lesung merksam, die für Lord Kitchener wohl maßgebender sein des Zolltarifs. Der im Sommer neuernannte preußische dürfte als moralische Erwägungen. Es ist bekannt, daß Handelsminister Mölley hielt seine Jungfernrede. Herr ganze englische Korps, namentlich die Kolonialtruppen, ten, sowie Arbeitern der Maschinen= und Hüttenindustrie Möller ist ja als früherer nationalliberaler Abgeord= den charakteristischen Burenhut tragen, oft sogar verziert erlassen. Außer den bereits bestehenden Maschinenbauneter kein Neuling im Reichstage, aber als Minister mit den Buren abgenommenen Wappenschildchen und und Hüttensch###a#len„ in sprach er zum ersten Mal. Er wendete sich zunächst ge=Emblemen. Dieser, an der rechten Seite aufgekrempelte, gen einige Bemerkungen des Abg. Richter. Im Wirt=soft mit einem republikanischen Wappenschildchen geschaftlichen Ausschuß sei mit Unparteilichkeit gearbeitet schmückte Hut bildet die einzige Uniform der Buren im worden; daß man nicht immer das Richtige getroffen, Felde. Sind die Buren nun nicht eher berechtigt, dieses sei selbstverständlich.(Große Heiterkeit.) Der Minister trat sodann der Anschauung entgegen, als ob der AbDer preußische Handelsminister hat laut„Nat.= Ztg.“ neue Bestimmungen für die Organisation der Schulen zur Ausbildung von mittleren und niederen Beam— unnötige— Anlegen ihrer„Uniform" als Verrat zu betrachten und dementsprechend zu ahnden, als die schluß der Handelsverträge allein abhängig sei von der Engländer das— gezwungene— Tragen ihrer, von Höhe der Getreidezölle, und schloß mit den Sätzen: Nach allen Abzeichen beraubten Uniformen durch die Buren? meiner Auffassung hat der Handelsminister nicht einsei- Dies mag sich Kitchener erst mal ernstlich überlegen, betig nur die Interssen des Handels zu vertreten. Er hat vor er den schon(durch Major Gorringe u. a.) geschafvielmehr die Interessen der Gesamtwirtschaft zu ver= fenen Präcedenzfällen weitere folgen läßt. Die Buren= der„Tremonia“ geschrieben wird, müssen die treten, und in dieser meiner Auffassung werde ich mich führer werden schließlich zweifellos mit der Antwort auf an. besten Steinobstzweige, welche Weihnachten in Blüte durch die hier gehaltenen Reden nicht beirren lassen. das barbarische Vorgehen des Helden von Omdurman stehen sollen, schon jetzt in ein Gefäß mit Wasser gestellt (Lebhafter Beifall rechts.) Abg. Vogel,(Antis.) bezeich= nicht länger zögern. werden, und Huttenschulen sollen an einzelnen Orten versuchsweise Anstalten mit zweisemestrigem Kursus zur Weiterbildung von tüchtigen Arbeitern der Maschinenindustrie, die sich später zu Vorarbeitern, Monteuren und Werkmeistern entwickeln können, zugelassen werden. Diese Anstalten sollen in der Regel an die Handwerkerschulen angegliedert werden. ** Ansichtskarten aus Holz sind jetzt vielfach im Verkehr. Es sei deshalb darauf hingewiesen, daß sie dem Briefporto unterliegen. **(Blühende Obstzweige zu Weihnachten). Wie der„Tremonia“ geschrieben wird, müssen die Obstzweige, fen, ausreiche. Abg. Nießler(kons.) tritt lebhaft für die Bezug auf die obige Meldung ist in London Erhaltung des Bauernstandes ein. Abg. Bebel(Soz.) amtliches Telegramm eingegangen, in welchem es he bekämpft in scharfen Redewendungen den Tarif und die Fouché habe brieflich erklärt, daß zwei Mann der Politik der Konservativen. Der Präsident mußte ihn naugth Rangers„erschossen“, nicht aber„gefangen wiederholt bitten, sich zu mäßigen, und als das nichts nommen und erschossen“ worden seien. fruchtete, ihn zur Ordnung rufen. Der Minister v. des Kriegsamts hat darauf an den Oberl Rheinbaben weist die Angriffe Bebel's auf die verbün= den in Kapstadt folgendes Telegramm ger nete die Zollerhöhungen als eine Notwendigkeit. Es 4 Uebrigens müssen die Engländer jetzt zugeben, daß** Der keineswegs neue Gedanke, Musik als ärztfrage sich nur, ob dies Mittel, der Landwirtschaft zu hel= sie die Buren zu Unrecht schwey beschuldigt haben. Mit liches Heilmittel anzuwenden, ist nun auch in der Berfen, ausreiche. Abg. Nießler(kons.) tritt lebhaft für die Bezug auf die obige Meldung ist in London ein liner Charitee ausgeführt worden. Am Sonntag wurde heißt, in der Kapelle der erste Versuch damit gemacht. Die Con=„Nat. Ztg.“ berichtet darüber:„Leise, aber mit großer „gefangen ge Leblaftigkeit, besprachen die Patienten, besonders die Der Sekretär Frauen, das Ereignis. Plötzlich wird es ganz stille, Oberkommandierenipstadt folgendes Telegramm gerichtet:„Unter deten Regierungen zurück, von links häufig unterbrochen. Bezugnahme auf Ihr Telegramm vom 2. d. M. soll der Nachdem noch der sächs. Minister v. Metzsch gegen Bebel die Connaught Rangers befehligende Offizier ermahnt gesprochen, vertagte sich das Haus. Schluß 7 Uhr. werden, größere Sorgfalt bei seinen Meldungen Frankreich. zu beobachten. Behauptungen über schlechte Handlungs— Einer Annäherung Frankreichs an Deutschland weise der Buren, welche nicht vollkommen bewiesen sind, ist am Dienstag in der französischen Deputiertenkam= sind sehr zu mißbilligen.“— Die beiden Soldaten sind mer(!) von einem Nationalisten das Wort geredet wor= also einfach im Kampfe gefallen, woraus Reuter flugs den. Bei der Beratung des Kriegsbudgets erklärte der einen Mord konstruiert! Deputierte Massabuau, daß er für die Politik Ferrys,+ Es wird jetzt verständlich, wie es kommt, daß nämlich für eine Annäherung an Deutschland sei. Er trotz der offiziell als so schwer hingestellten Abgänge der sagte u. a.:„Wir haben uns zu entscheiden, ob wir die Buren deren Zahl gar nicht geringer zu werden scheint. Politik Yves Guyots oder diejenige Jules Ferrys ver- Nach der„Daily Mail“ erklärt sich dieser merkwürdige folgen wollen. Ich für meinen Teil ziehe die Politik Umstand dadurch, daß die Burenarmee nicht nur noch Jules Ferrys, ein Bündnis mit Deutschland vor. Ich fortwährend durch Ausländer und Kaprebellen Verfürchte mich nicht, den Namen Deutschland auszuspre= stärkungen und Ersatz erhält, sondern daß auch tagtägWenn ich vor die Not= lich Hunderte von in den Konzentrationslagern internierten Gefangenen und Kapitulanten ihre Flucht bewerkstelligen und dem nächsten Kommando zulaufen. Auf diese Weise sollen schon ungezählte Burghers, die sich chen.(Anhaltende Bewegung). wendigkeit gestellt werde, zum Heil meines Vaterlandes mit den Feinden Frankreichs zu verhandeln, dann werde ich einer Annäherung an Deutschland den Vorzug geben. Auf diese Weise so —(Deputierter Destournelles unterbrechend:„Ja, aber in den genannten Lagern für einige Monate oder Wochen unter welchen Bedingungen?)— Massabuau fort= von den Engländern haben pflegen lassen, wenn auch fahrend: Das werden wir im gegebenen Augenblicke in nur sehr kärglich, wieder als Kämpfer in Thätigkeit geGegenwart des Ministers des Auswärtigen erörtern. treten sein, und auf britischer Seite scheint es aus ManIch bin in jedem Falle Anhänger eines modus vivendi, gel an Mannschaften immer schwieriger zu werden, diese welcher uns, indem wir die Regelung anderer ernster Entweichungen zu verhindern, welche die Kitchenerschen Fragen abwarten, gestatten würde, uns zu verständigen Wochenrapporte über Burenverluste zu schanden machen. wie wir uns in China gegen den gemeinsamen Feind verständigt haben.“— Die meisten Pariser Blätter begnüge sich damit, zu der Erklärung Massabuaus ironische oder höhnische Bemerkungen zu machen. Der England freundliche„Matin“ bemerkt hierzu: Wir zweifeln ein wenig, daß Jules Ferry jemals ein Bündnis mit DeutschLokales. ** Schwerte, 6. Dezember. **(Elektrische Straßenbahn). Gestern abend gegen 7 Uhr fand in der Viktoriastraße zu Hörde eine Unland anstrebte; aber eins ist gewiß, daß seit dem Jahre terbrechung des Betriebes statt. Ein Draht war ge1870 ein derartiges Wort zum ersten Male auf der Kammertribüne ausgesprochen wurde. Nord=Amerika. = Mit der brutalen Selbstsucht, welcher der amerikanischen Plutokratie eigen ist, suchen die Trusts ihr Projekt, die Dampfer=Linien— Norddeutsche Lloyd, Hamburg=Amerika=Linie— unter ihre Kontrolle zu bringen, auf Staatskosten zu verwirklichen. Morgan u. Co. hat nicht nur durch die stets gefügigen Kongreßmitglieder eine Bill(Gesetzantrag) einbringen lassen, welche den amerikanischen Dampfschifffahrtsgesellschaften eine! erkleckliche Staatssubvention verschaffen soll; nein, Morgan versucht auch, die Bestimmung in die Bill aufnehmen zu lassen, daß diese Subventionen den Amerikanern auch für ausländische Dampferlinien gezahlt werden sollen, sobald die Hälfte der Aktien der ausländischen Gesellschaft in amerikanischen Händen ist. Wie wir schon früher mitgeteilt haben, hat Morgan einen großen Teil der Aktien des Norddeutschen Lloyd in der That rissen, zum Glück ohne jemand zu beschädigen, und die Passagiere waren gezwungen, einen halben Kilometer zu Fuß zu gehen, um jenseits der Unfallstelle einen anderen Wagen zu besteigen. Mit staunenswerter Schnelligkeit waren die Arbeiter des Werks von Dortmund herbeigeeilt; schon um 7.10 sah man sie am Werke, den Schaden auszubessern.— Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns die Direktion darauf aufmerksam zu machen, daß die naturgemäße Bestimmung, nach welcher die Abfahrt nach Dortmund 1 Minute nach der Ankunft in Hörde erfolgt, nicht immer von den Beamteten eingehalten wird. Dey Dortmunder Wagen ist kürzlich trotz alles Winkens der Passagiere aus Schwerte in dem Augenblick abgefahren, als dieselben den Hörder Wagen verließen. ** Die Bergleute Liskatin und Bomm, welche den Einbruchsdiebstahl auf dem Nickelwalzwerk verübt haben, sind von der Strafkammer zu Hagen zu 5 Monaten 3 Wochen bezw. 5 Monaten 2 Wochen Gefängnis, Berz und Krieg, welche„Schmiere“ gestanden hatten, zu je 3 aufgekauft. Die große Gefahr für Deutschland, worauf Wochen Gefängnis verurteilt worden. Da letzteve StraKaiser Wilhelm unlängst hingewiesen, liegt darin, daß fen als durch die Untersuchungshaft verbüßt erachtet die Trusts, die eigentlichen Herren des Landes, die Staatsmacht gegen uns ins Feld führen, aber staatsrechtlich nicht als Staatsanstalten, sondern als Privatgesellschaften betrachtet werden müssen, mit denen man weder Verträge schließen noch event. Krieg führen kann. Wie die deutschen Großreedereien, wenn sie nicht verstaatlicht werden bezw. ebenfalls Staatssubventionen erhalten, sich gegen die Amerikaner schützen können, ist schwer zu sagen. England und Transvaal. + Repressalien der Buren? Anläßlich der Meldung aus Kapstadt, der Burenkommandant Fouché habe zwei englische Kriegsgefangene erschießen lassen, bespricht der „R. Rott. Ct.“ die Frage, ob dies als eine Repressalie der Buren zu betrachten ist, und inwieweit ein solches Vorgehen berechtigt ist. Das Blatt fragt, ob es den Engländern völkerrechtlich gestattet ist, wie Kitchener angekündigt hat, die in Kakhi gekleideten gefangenen Buren zu erschießen, und verneint dies sehr bestimmt. Es ist verboten, sich in die Uniform des Feindes zu kleiden; kann aber ein aller Abzeichen beraubter Khaki=Anzug als solche betrachtet werden? Die Buren machen erwiesenermaßen von den erbeuteten Anzügen Gebrauch, aber lediglich, weil die Not sie dazu zwingt, weil sie sich andere Kleidung nicht verschaffen können. Hier liegt also„höhere Gewalt“ vor. Jeder Vorurteilslose wird ja ohnewurden sind Berz und Krieg nunmehr wieder auf freien Fuß gesetzt worden. ** Vor der Strafkammer zu Hagen hatten sich der Fabrikarbeiter Fr. Sch., der Drahtzieher Chr. H. und der Fabrikarbeiter Pet. G., von hier zu verantworten. Der erstere ist beschuldigt, sich in der Nacht vom 6. zum 7. Oktober cr. daselbst im Lokale des WirtsSt. des Hausfriedensbruchs und alle drei der gemeinschaftlichen Körperverletzung des Walzers Fr. W. schuldig gemacht zu haben und zwar Sch. mittelst Messers. Sch. erhält 1 Jahr Gefängnis, die anderen beiden wegen Beihilfe zur Körperverletzung je 3 Monate. Von der Anklage des Hausfriedensbruchs wird G. freigesprochen. Der Anlaß zu der rohen Mißhandlung war ein ganz geringfügiger. ** Wichtige Entscheidung für Hausbesitzer. Das Amtsgericht in Schwelm fällte dieser Tage eine Entscheidung, die für Hausbesitzer von Wichtigkeit sein dürfte. Ein Fabrikbesitzer in Milspe bewohnte das dem früher dort angesessenen Fabrikanten Dußmann gehörige Haus, das von der Amtsvertretung des Amtes Ennepe als künftiges Amtshaus angekauft worden ist. In dem Hause trieben die Ratten arg ihr Unwesen, und der Bewohner, Fabrikbesitzer O., forderte den Hausherrn auf, die Tiere durch einen Kammerjäger vernichund gleich darauf brausen feierliche Orgelklänge durch den Raum. In den Gesichtern der meisten Kranken spiegelt sich tiefe Rührung, die ergreifenden Klänge gehen ihnen zu Gemüt, in einer der letzten Bankreihen schluchzt ein junges Weib. Auch bei den Männern hat die Musik ihre Wirkung nicht versagt; aufmerksam lauschen sie den vollen Tönen, die von der gewölbten Decke herniederströmen, ganz und gar dem Genusse hingegeben. Nur Wenige blieben ungerührt, nur hier und da ein nichtssagender Blick. Dann folgen Frauenchöre, ein Harfensolo, Gesang mit Violinen=, Orgel= und Harfenbegleitung und Zusammenspiel von Violine, Cello, Harfe und Orgel. Ausschließlich ernste, weihevolle Kompositionen werden vorgetragen, und ihrer erschütternden, tief in die Seele gehenden Wirkung können sich auch die Gesunden nicht entziehen. Diese Häufung schwermütiger Melodien war jedoch, wie wir fürchten, dem Zweck nicht zuträglich. Die Meisten überließen sich willenlos den entfachten seelischen Schmerz, tiefe Seufzer entrangen sich den Lippen. Doch vielleicht irren wir uns, vielleicht sahen die Aerzte mit anderen Augen, als wir, die wir selbst tief erschüttert waren. ** Hacheney, 5. Dez. Als Schiedsmänner wurden in der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung für den Bezirk Hacheney, Brünninghausen und Renninghausen der Kaufmann O. Keilhan gewählt, für den Bezirk Benninghofen, Brückerhof der Berginvalide W. Brecht. Als Armenpfleger wurde der Wirt P. Pieper gewählt. ** Bickefeld, 6. Dez. Beim Bau des neuen Fabrikschornsteins der Zeche sind am Mittwoch gegen 11 Uhr zwei Maurer verunglückt. Während sie in schwindelnder Höhe bei der Arbeit waren, stieß ein Eimer mit Mörtel, der innerhalb des Schornsteins mittels Dampfflaschenzuges aufgezogen wurde, gegen das Gerüst, mit solcher Heftigkeit, daß es zusammenbrach und die darauf Stehenden herabstürzten. Dem einen der Maurer gelang es, die Steigleiter, welche im Innern des Baues emporführt, zu erfassen, und er konnte gerettet werden, während sein Kollege die ganze Tiefe— 35 Meter— hinabstürzte und unten zerschmettert liegen blieb. Der Verunglückte hinterläßt Frau und 2 Kinder. Die gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet. ** Hörde, 6. Dez. Einbruchsdiebstahl. In der Nacht zum Mittwoch sind in der Filiale des Hörder Warenhauses am Remberg mittels Einbruchs folgende Sachen gestohlen worden: Eine große Rolle Bettzeug, eine große Rolle abgepaßtes Bettzeug, eine große Rolle Leinewand, eine große Rolle Handtuchgebild, eine Partie Arbeitskleider(Hosen, Jacken), eine Rolle Siamosen, zwei Sack Kartoffeln, 10—12 Flaschen Wein(Mosel= u. Rotwein). Die Diebe haben von der Straße her die Fensterscheiben eingeschlagen, den Fensterflügel geöffnet und sind so in das Innere eingedrungen. Aus Westfalen und Rheinland. ** Dortmund, 4. Dez.(Schwurgericht). Die Mordsache gegen die Ehefrau des Fleischers Wilhelm Dorsch, zuletzt in Methler, wohnhaft, ist vertagt worden. Die Angeklagte, die seit sechs Jahren von ihrem Manne verlassen ist, ist der ihn zur Last gelegten That, am 8. Juni ds. Is. ihr am 21. Mai geborenes Kind in eine Schürze gewickelt, mit einem Pflasterstein beschwert und so an der Hülsingschen Mühle zwischen Camen und Weddinghofen ertränkt zu haben, geständig. Vor Eintritt in die heutige Verhandlung stellte der Verteidiger einen Vertagungsantrag mit der Begründung, daß er auf das Zeugnis eines jetzt beim Militär in Metz dienenden Arbeiters namens Sodowsky ncht verzichten könne. Der Verteidiger will durch diesen Zeugen, der der angebliche Vater des getöteten Kindes sein soll, beweisen, daß die Angeklagte die That nicht mit Ueberlegung ausgeführt : Gelsenkirchen, 3. Dez. Am Montag, den 16. Dezember findet die konstituierende Versammlung eines Vereins zur Bekämpfung der Volkskrankheiten im Ruhrkohlengebiet statt.„ * Recklinghausen, 3. Nov. In einem hiesigen Restaurant kam an einem der lettzten Tage beim Frühschoppen eine Wette um 100 Mark zu stande. Ein ten zu lassen. Fabrikant Dußmann kam dieser Auffor= hiesiger Wildhändler hatte sich anheischig gemacht, innerderung nicht nach, worauf er von O., dem durch Ratten halb 1½ Minutenn einen Hasen ohne Zuhilfenahme des die Möbel beschädigt worden waren, auf Schadenersatz Messers abzuziehen Das Experiment wurde ausgeführt und siehe da, in 1¼ Minuten war die Arbeit wirklich vollbracht und die Wette gewonnen. * Wermelskirchen, 3. Dez. Vor einigen Tagen kam ein Handwerksbursche etwas nach 12 Uhr mittags in ein Haus und bettelte um ein wenig Essen, da er, wie er sagte, seit ein paar Tagen,„keinen warmen Löffel im Leibe“ gehabt habe. Die Frau des Hauses war von Mitleid durchdrungen und reichte dem Wandersmanne ohne Zögern einen Teller voll Kappus. Dieser zog sich langsam in den Flur zurück, um auf der Treppe das Gericht zu verspeisen. Die Familie ließ sich nicht stören und aß weiter. Später fand man den leeren Teller auf der Treppe, den Kappus aber— in der Ueberziehertasche des Hausherrn. Kleine Mitteilungen. —(Zur Kaiserjagd in der Göhrde). Nur Wenigen in der heutigen Zeit ist es bekannt, daß in der Nähe des Jagdschlosses Göhrde eines der denkwürdigsten Treffen der Freiheitskriege, das Gefecht in der Göhrde stattfand. Dort schlug in den Herbsttagen des Jahres 1813 eine unter dem Befehl des Generals Grafen Wallmoden stehende Heeresabteilung, in der sich hauptsächlich deutsche freiwillige Truppenteile, besonders aus Norddeutschland, befanden, eine vom Marschall Davoust von Hamburg ausgesandte Abteilung gründlich aufs Haupt. In diesem Gefechte kamen zum ersten Male die Congreveschen Raketen zur Anwendung, welche den Franzosen einen heilsamen Schrecken einflößten. Die Devise „Göhrde,“ welche ein Regiment des 10. Armeekorps trägt, erinnert noch jetzt an diese ruhmreiche Vergangenheit. :: D a s O r g a n d e s ö s t e r r e i c h i s c h e n R e i c h s t a g s a b g e ordneten Wolf erklärt,„daß es sich bei der Mandatsniederlegung Wolf's um eine rein persönliche Angelegenheit — eine Ehebruchsaffäre— handelt, die sich vor vier Jahren abgespielt hat. Wolf legte sein Mandat aus freier Entschließung nieder, um sich ganz seinem Blatte zu widmen.“ :: Eine Anzahl französischer Soldaten des 129 Linien=Infanterie=Regiments, unterzeichneten einen Antrag, worin es heißt, sie würden sich nicht entschließen können, gegen ihre Brüder vorzugehen, vielmehr die Gewehre hochhalten, falls man sie zwingen sollte, auf ausständige Bergarbeiter zu schießen. :: Wie die Londoner„Westminister Gazette“ meldet, ist die Krönungsfeier auf den 26. Juni 1902 festgesetzt worden. :: Aguinaldo soll vor ein Kriegsgericht gestellt und nach Guam deportiert werden, weil er trotz des geleisteten Treueides mit der Hongkonger Junta konspirierte. Die darauf bezügliche Korrespondenz wurde von den amerikanischen Behörden aufgefangen. :: 400 Wagen Weihnachtsbäume werden bis zum Sonnabend in Berlin erwartet; 300 zu je 25 Schock, das heißt 450000 Bäume, gebraucht Berlin allein, während der Rest nach den Vororten geht. :: Künftig wird man im Eisenbahnzug über die Ostsee fahren können. Denn für die Ueberfahrt GjedserWarnemünde und umgekehrt sind von der mecklenburgischen und der dänischen Bahnverwaltung drei große Eisenbahndampffährschiffe bestellt worden, so daß der ganze Eisenbahnzug mit den Personenwagen herauffahren und über See geführt werden kann. :: Zwischen Mülheim a. Rh. und Schlebusch wurden nachts 8000 Meter Bronzedraht von der Fernsprechleitung entwendet. Auf 200 Meter sind allein 20 Fernsprechdrähte zerstört worden. :: Der Vegesacker Heringslogger„Weser gilt mit 14 Mann verschollen. :: Bei der Löschung der Fracht des Dampfers„Palatia“ im Hafen von Newyork wurde ein Mann in einer Kiste eingenagelt gefunden. Er war infolge von Hunger und Durst bewußtlos. Er hatte 15 Tage in der Kiste zugebracht. Der Mann heißt Johann Beck und ist aus Budapest. :: W e i b l i c h e E i t e l k e i t. F o l g e n d e r, f a s t u n g l a u b l i c h klingender Fall wird aus Warschau berichtet: Eine 17= jährige Fabrikarbeiterin hatte es ihren Freundinnen gegenüber oft für ihren sehnlichsten Wunsch erklärt, Kleider nach der neuesten Mode, wie eine„feine Dame“, tragen zu können. Um dies zu ermöglichen, hat sich das eitle Mädchen buchstäblich zu Tode gehungert. Dieser Tage erklärte sie ihren Freundinnen, daß ihr Wunsch erfüllt sei; sie habe so viel gespart, daß sie sich ein sehr elegantes Kleid nebst Zubehör anschaffen könne. Am nächsten Tage wurde das Mädchen in ihrem Bett tot aufgefunden. Die Aerzte stellten systematische Aushungerung als Todesursache fest. ger Polizei, welche die Demonstranten vor dem Deutschen Konsulat mit Säbelhieben auseinandertrieben, wobei viele der jungen Leute verletzt wurden. Es wurde beschlossen, eine Interpellation im Abgeordnetenhaus einzubringen. IId. Frankfurt a. M., 6. Dez. Heute früh gegen 5 Uhr fuhr der Expreßzug aus Wien, der mit 85 Minuten Verspätung einlief, über die Kiesüberschüttung, zertrümmerte den Prellbock, warf die Bude eines Zeitungsverkäufers um und machte schließlich im Wartesaal 1. Klasse Halt, während ein Schlafwagen auf dem Perron zum Stillstand kam. Niemand wunde verletzt, da die Personen, welche im Wartesaal anwesend waren, rechtzeitig flüchten konnten; nur ein Bahnbeamter erlitt, als er in den Saal trat, durch herumfliegende Splitter einige, jedoch nur ganz leichte Verletzungen. Der Unfall ist auf zu schnelles Einfahren zurückzufuhren. IId. Brüssel, 6. Dez. In der gestrigen Burenkonferenz erklärte Dr. kein Leyds, daß bisher von England Major Jägerhuber.— Vaterländische Gedenktage.— Neue Bücher.— Vermischtes.— Splitter und Funken. — Rätsel.— Briefkasten. Wetterbericht. 7. Dez. Ziemlich milde, bedekt, neblig, strichweise Niederschlag, windig. 8. Dez. Milde, wolkig, stark windig, Sturmwarnung, Niederschläge. 9. Dez. Wenig verändert, meistens bedeckt, Nebel. 10. Dez. Ziemlich mitde, nachts kalt, stellenweise Niederschlag, wolkig, stark windig. 11. Dez. Naßkalt, vielfach neblig, windig Niederschläge. Für den redaktinnellen Teil verantwortlich; anz Miller Bekanntmachung. Der Plan nebst Beilagen für die Enteignung der zur Geradelegung und Erbreiterung der demnächstigen Kreisein annehmbares Friedensangebot vorläge. Eine Auto= wasserstraße in der Steuergemeinde Benninghofen, politische tomie unter englischer Kontrolle könnten die Buren nie- Gemeinde Hacheney, zu erwerbenden Grundflächen wird nach nats acceptieren. Ueberdies seien die Buren noch auf Vorschrift des§ 19 des Gesetzes vom 11. Juni 1874 Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung.“ Hd. Insterburg, 6. Dez. Wie verlautet, ist als Nachfolger des Kommandeurs der 2. Division, v. Alten, der frühere Gouverneur von Deutschostafrika, jetzige Kommandeur der 6. Division in Brandenburg, v. Liebert, ausersehen. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht getroffen worden. Hd. Haag, 6. Dez. Bei der Rückkehr des Prinzgemahls zeigte derselbe eine eisige Kälte gegen die Mitglieder des Hofes. Wie der Amsterdamer Korrespondent des„Daily Telegraph“ berichtet, hat ein Zerwürfnis zwischen dem jungen Paare stattgefunden, das durch Vermittelung Kaiser Wilhelms beigelegt sei. Hd. Wien, 6. Dez. Die Vermählung der Erzherzogin Elisabeth Marie mit Prinz Otto von Windischgrätz ist auf den 7. Januar festgesetzt. Hoffestlichkeiten finden, die der Prinz nicht ebenbürtig ist, aus diesem Anlaß nicht statt, nur eine intime Soiree am Vorabend und ein Familiendiner am Hochzeitstage. Die Honneurs dabei macht die Tante der Braut, eine bairische Prinzessin. Die Mutter der Braut, frühere Kronprinzessin, jetzt Gräfin Lonyai, wird nur als Gast erscheinen. Hd. Wien, 6. Dez. Der Abgeordnete Romano= wics hat im Polenklub Klage geführt über die Lembernomie mals 5 Jahre mit Waffen und Munition sowie Lebensmittel versehen. IId. Rom, 6. Dez. Bei Frascati gerieten zwei Personenwagen eines Eisenbahnzuges in Brand, wobei 10 Passagiere Verletzungen erlitten. Hd. London, 6. Dez. Die Börse in Liverpool steht in Flammen. Hd. London, 6. Dez. In der Nähe von Alicante stieß das englische Schiff„Heureka“ auf Grund und sank. Die Mannschaft konnte gerettet werden. „Deutscher Soldatenhort," Illustrierte Zeitschrift für das deutsche Heer und Volk, Herausgeber: General=Leutnant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1,80 Mk. Verlag von Karl Siegismund, Hofbuchhändler, Berlin SW., Dessauerstraße 13, 13. Jahrgang, Nummer 1/4 sind erschienen und enthalten u. a.: Auf dem Wege zur Königskrone. Historische Novelle von M. v. Buch.— Die Mission des Prinzen Tschun Tsaifong. (Mit zwei Abbildungen.)— Plaudereien über Uniformen von Lüders.(Mit vier Abbildungen.)— Reingefallen.(Illustration.)— Die größten Dampfer des Norddeutschen Lloyds.(Mit Abbildung.)— Krieg zwischen Venezuela und Colombia.(Mit einer Abbild= ung und einer Karte.)— Aus meinem Schiffstagebuch. Erinnerungen eines ehemaligen Schiffsjungen. Von C. J.=St.=Johann(Saar.)— Die Verwendung des Fesselballons im Krieg und Frieden.(Mit Abbildung.)— Aus den Erinnerungen eines Ulanengefreiten. General der Infanterie v. Lentze.(Mit Potrait.)— Signalballon im Kaisermanöver.(Mit Abbildung.) Militärische Neuerungen.(Mit drei Abbildungen.) Von der deutschen Feldpost in China.— In Kriegszeiten. (Mit Abbildung.)— Nach Burg Falkenstein. Von Teisgcift des§ 19 des Gesetzes vom 11. Juni (G.=S. S. 221) während der Zeit vom 10. bis einschließlich 24 d. Mts. im Amtshause in Wellinghofen zu jedermanns Einsicht offen gelegt. Einwendungen gegen den Plan sind während der Dauer der Offenlage bei mir schriftlich anzubringen oder mündlich zu Protokoll zu geben. Hörde, den 4. Dezember 1901. Kommissar des Regierungspräsidenten. v. Starck, Königlicher Landrat. Gottesdienste Schwerte. evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. Dezember 1901. Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst Pasto. Wischnatb. Nachmittaas 2 Uhr: Kindergottesdienst Pastor Graeve. Nachmittags 5 Uhr: Abendgottesdienst Pastor Heinenberg. Reformierte Kirche. Sonntag, den 8. Dezember 1901. Vorm. ½10 Uhr: Predigigotiesdienst Pastor Terberger Evangelische Stadtmission zu Schwerte. Kuhstraße 7. Sonntag, den 8. Dezember 1901. Nachm. 5 Uhr: Bidelstunde. Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. Gottesd enstordnung der katb. Pfarrkirche Sonntag, den 8 Dezemer 190:.(Fest Mariä Empfängnis.) Vormittags: 6½ Uhr: Stille bl. Messe, Pfarrer Schnurbus. 7½ Uhr: Stille bl. Gemei schaftl. bi Communion der Jungfrauen Con tregation. 8¾ Uhr: Stille dl. M ss= mit Predigt. Kaplan Leßmann. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt und Segen. Nachmittags: 2 Uhr: Vesper. 5 Uhr: Jungfrauen-Congregation Lichtendorf. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre Wenbofen. Sonntag, den 8. Dezbr. 19 11. Vorm. 10 Uhr: Predigtoottesdienst. Nchmiteg à 2 Uhr: Kinderao#tesdienst Pasto Faltenberg. Tiehung an 1a. Desember 1901 Zienung imn Kaiserhof in Berlin. Berliner PferdeLotterie. 3333 Gewinne, Gesammtwerth#. ISsssc. 1 dew. 10000+ 10000 8000= 8000 5500• 5500 5000= 5030 4000= 4090 3000= 3000 2500= 5000 2400= 7200 2000— 16000 12„ 250— 3000 32„ 200— 6400 40 n 100= 4000 110 u 20= 2200 1020 u 10+ 10200 2100 u 5- 10500 Loose à 1 Mark, 11 Loose 10 Mark Porto und Liste 20 Pfg. extra, versendet auch unter Nachnahme Carl Heintze, . General-Debit. 4 Borlin W., Unter den Linden 3. an an 2 zu an n Zum Weihnachtstisch empfehle hochf. Königskuchen Postkolli per Nachnahme 5,20 Mk. J. J. Dröst. Norderney (Nordseebad). W. Allmeroth, Dortmund. Inhaber: E. Mues, I. 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