ce für den Kreis börde. Mmmmmmmmrrrmchrmmmmmmmmrmrn urbememmrmrmmrrrn — Meun eeemser w eer Insertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgespaltene Zeile vder deren Raum 10 J, außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, FernsprechAnschluß Nr. 85, Amt Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen etc. für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., egel. 42 Pfg. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Hamilienfreund.“ Ro 130. Donnerstaa 6 Juni 34. Jahrgang Internationale Ausstellung für Feuerschutz= und Feuerrettungswesen in Berlin In der Gruppe„Hilfe in Not und Gefahr“ ist das interessanteste ein von der königlichen Zentralverwaltung der Steinkohlenbergwerke König und Königin Luise in Zabrze(Oberschlesien) ausgestelltes Bergwerk. Dasselbe befindet sich in einem besonderen Pavillon außerhalb der großen Halle. Derfelbe ist in zwei Teile geschieden, von denen der erste eine Sammlung von allerhand einschlägigen Apparaten, der andere in natürlicher Größe einen Ausschnitt aus einem Steinkohlenbergwerk darstellt, in dem gezeigt werden soll, welche Maßnahmen getroffen werden, um den vom Grubenbrand heimgesuchten Teil eines Bergwerks zu isolieren sowie die von den Grubengasen betäubten Bergleute zu retten. Durch eine „Abbaustrecke“ gelangen wir„vor Ort," das heißt in einen Pfeilerabschnitt des Gerhard=Flötzes der Königsgrube.„Kunstvoll gezimmert", so erklärt uns der von der Verwaltung beigegebene Führer,„tragen die fünf Meter langen„Stempel“ die„Kappen", die wiederum durch„Pfähle“ mit einander verbunden sind, um das blosgelegte Dachgebirge, aus Sandstein und Schiefer bestehend, am Niedergehen zu verhindern und die Arbeiter vor den Gefahren des Stein= und Kohlenfalles zu schützen. Lange „Fahrten"(Leitern) lehnen an den Stempeln, noch hängt die Lampe oben am„Ortsstoße", um dem Bergmann im Dunkel der „ewigen Teufe" zu leuchten, aber das Fäustel und der Bohrer sind der müden Hand entfallen, die tötlichen Gase des Kohlenoryds haben ihn bereits der Besinnung beraubt. Doch schon naht die Hilfe. Ein mit dem Pneumatophor ausgerüsteter Kamerad ist in den mit totbringenden Gasen erfüllten Pfeilerabschnitt vorgedrungen und hat den Besinnungslosen auf eine einfache Bahre gebunden, um ihn seiner gefährlichen Lage zu entreißen...“ Außer dieser Szene erhalten wir auch noch eine Reihe anderer Einblicke in den Kampf, den der Bergmann ausgerüstet mit allen Hilfsmitteln, welche der Menschengeist für ihn ersonnen hat, mit den tückischen Elementen führt. Allerdings stellen die oberschlesischen Gruben ja ausschließlich den Typus der hochgebauten Stollen vor, wo der Bergmann stehend arbeitet— im Gegensatz etwa zu den westfälischen, wo die Stollen niedriger sind und der Bergmann zu einer gebückten oder liegenden Haltung gezwungen ist. Schade, daß die westdeutschen Gruben dem Beispiele von Zabrze nicht in derselben anschaulichen Weise gefolgt sind. Wohl ist aber unter ihnen die Bergwerksgesellschaft„Hibernia“=Herne rühmend hervorzuheben, die ein Rettungslager der Zeche„Shamrock“ ausgestellt hat. Nahe dem Zabrzeschen Pavillon hat die Deutsche Rettungsfenster=Aktiengesellschaft Beuel a. Rh. einen großen Bau errichtet, an dem sie praktisch ihr Patent vorführt. Der Apparat beruht auf dem Prinzip, daß die senkrecht in einer Reihe über einander liegenden Fenster eines Hauses durch eine durchgehende, auf einem Kugellager ruhende, starke Eisenstange verbunden sind. An jedem der angeschlossenen Fenster befindet sich ein mit der Stange verbundener Hebelgriff, der dadurch, daß man ihn einfach anzieht, bewirkt, daß sich in wenigen Sekunden sämtliche durch die Stange angeschlossenen Fenster öffnen, worauf sich sofort aus jedem Fenster ein senkrecht und zu der Hauswand im rechten Winkel stehender Leiterteil herauslöst, so daß alle diese verschiedenen Teile zusammen ein großes Ganzes, eine einzige Leiter bilden, die nun unmittelbar und gefahrlos benutzt werden kann. Der große Vorzug dieses Apparates liegt auf der Hand. Er beruht nach unserer Meinung vor allem darin, daß ein Griff genügt, um damit alle Fenster zu öffnen. Denn wie oft kommt nicht der Fall vor, daß bei Ausbruch der Gefahr ein Zimmerbewohner gar nicht mehr im Stande ist, selbstständig das Fenster zu öffnen— ebenso wenig wie die vielleicht noch obendrein verschlossene Thür. Diesen Vorzügen stehen allerdings noch immer ziemlich erhebliche Anlagekosten entgegen— für ein Fabrikfenster belaufen sie sich auf etwa 250 Mark, wobei man freilich zu bedenken hat, daß in jeder Etage auch der Anschluß von nur einem Fenster schon dem Zweck entgegenkommt. Ein anderer Umstand aber, der der Anwendung eines Apparates bestimmte Grenzen anweist, besteht darin, daß er, wie gesagt, nur für solche Fenster, die senkrecht über einander liegen, zu benutzen ist. Häuser mit unregelmäßigen Fensterreihen oder architektonischen Vorsprüngen, wie also viele Villenbauten, könnten demnach den Apparat nicht brauchen. 2c Ehrt die Rechte der Natur,— folgt dem Zuge der Liebe, so bedürft ihr keiner Gesetze. A. W. Iffland. * Rechtschaffenheit wird gelobt und friert dabei. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, Der lasse sich begraben. Goethe. Von Georg Paulsen. (Nachdruck verboten.) „Mutter, der Junge kommt bald wieder!“ so hat's in diesen Tagen in manchem deutschen Hause geklungen. Vater schwang das Zeitungsblatt mit der kaiserlichen Ordre über die Heimkehr der Chinakrieger, gönnte sich einen Extraschoppen und Mutter kochte troß der Hitze einen ertra starken Kaffee, trocknete die thräuenden Augen und rief's aus dem Fenster jedem zu, der hören wollte, „der Junge kommt wieder!“ Es liegt was drin in solcher Freudenbotschaft; die Jungen hatten ja wohl vor ihrer Abreise von allerlei Kriegsthaten und Abenteuern geschwärmt, und wer keine Furcht, auch keine Spur davon zeigte, das waren sie! Sie hätten auch wohl ihr Wort gehalten, sie haben sich bewährt, wo sie nur konnten, aber am meisten sind ihnen doch die Strapazen und Arbeit beschieden gewesen. Auch wenn während des ganzen Feldzuges nicht viel geflunkert worden ist— die Angaben darüber sind ja verschieden— nun wird es schon noch kommen. Die Freude, denn die ist doch da, giebt schon einen gelinden Rippenstoß, und mancher brave Sohn fragt vielleicht noch schnell brieflich die aufschreiende Mutter: Politische Uebersicht. Deutschland. — Vom Kaiserhofe. Der Kaiser empfing im Neuen Palais zu Potsdam die beiden Baronninnen Ketteler, Mutter und Gemahlin des in Peking ermordeten deutschen Gesandten, Freiherrn von Ketteler, sowie den Gesandtschafts=Dolmetscher Cordes aus Peking, später hörten Seine Majestät die laufenden Vorträge.„ — Der frühere Landwirtschaftsminister Freiherr v. Hammerstein hat auf der landwirtschaftlichen Ausstellung in Quakenbrück geredet. Er sagte u. a., er habe bei seinem Abgang vielen Tadel in den Zeitungen erfahren. Am meisten gefreut aber habe er sich über eine ostpreußische Zeitung, die betont habe, er hänge zu sehr an seiner engeren Heimat. Er sei stolz auf diesen Tadel. Im übrigen betonte Frhr. v. Hammerstein: Hilf dir selbst, so hielft dir Gott!" Diesen Spruch müsse der Landwirt sich immer vorhalten, dann werde die Landwirtschaft aus ihrer schwierigen ein zählt durchschnittlich 50 Lage herauskommen, und die Hilfe der Staatsregierung— davon sei er überzeugt— werde nicht fehlen.„Wir wollen als treue, echte Niedersachsen mit eisernem Fleiß, mit eiserner Energie, mit eiserner Arbeit uns zu helfen suchen, und dann wollen wir vom Staat fordern, daß er uns da, wo unsere Kräfte nicht ausreichen, seine mächtige Hand zur Unterstützung leiht.“ Schließlich hob der Minister hervor, er freue sich, daß er auch nach seiner bisherigen Thätigkeit ein echter und rechter Landbauer geblieben sei.—(Das ist natürlich Wasser auf die Mühle der agrarfeindlichen Blätter, die den„Ostelbiern“ höhnisch zurufen, sie sollten „mehr arbeiten und weniger klagen.“ Die Herren vergessen aber — oder thun wenigstens so— daß der Staat durch eine falsche Gesetzgebung den Landwirt gleichsam ins Wasser gestoßen hat, der mit den Wellen ringende also sehr wohl beanspruchen darf, durch Staatshilfe wieder aufs Trockene gebracht zu werden. Dann wird er sich schon selbst helfen— Red.) Im Dienstgrade der Generalärzte, die jetzt sämtlich Oberstenrang die ältesten sogar Generalmajorsrang haben, befindet sich jetzt schon eine ganze Reihe von Sanitätsoffizieren, die erst nachdem Feldzuge 1870/71 Assistenzärzte geworden sind. Zwei sind erst 1873, einer 1874 und zwei 1875 Sanitätsoffiziere geworden. Der bei weitem jüngste aber ist der Abteilungschef im Kriegsministerium, Dr. Schjerning, der erst am 16. Juli 1878 Assistenzarzt geworden ist. Hierbei sei bemerkt, daß die Beförderungen zum Generalarzt und ebenso zum Generaloberarzt nicht in der Reihenfolge, vielmehr außer der Tour stattfinden, sodaß Bevorzugungen von jüngeren besonders tüchtigen Sanitätsoffizieren um mehrere Jahre nichts seltenes sind. Man findet hierbei im Gegensatz zu den Gewohnheiten im Offizierkorps nichts dabei, wenn über##gene Oberstabsärzte und Generaloberärzte im Dienste bleiben. — Das Bismarckdenkmal vor dem Reichstagsgebäude wird, wie schon früher gemeldet, am 16. Juni enthüllt werden. Der 16. Juni ist für die Feier gewählt worden, weil an diesem Tage vor 30 Jahren der erste Kanzler des Deutschen Reiches zwischen dem Grafen Moltke und Roon im Gefolge Kaiser Wilhelms I. an der Spitze der aus Frankreich heimkehrenden Truppen seinen Einzug durch das Brandenburger Thor hielt. Im Mordprozeß gegen die Unteroffiziere Marten und Hickel und Domning erfolgte das Plaidoyer des Staatsanwalts, welches 2¼ Stunde dauerte, unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Nach Herstellung der Oeffentlichkeit verkündete der Präsident: Staatsanwalt Kriegsgerichtsrat Lüdicke beantragt, die Angeklagten Marten und Hickel der Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk schuldig zu sprechen. Er beantragt auf Todesstrafe und Ausstoßung aus dem Heere.— Wie bekannt, erfolgte Freisprechung. die in der Stadt große Freude erregte. —(Polnisches Vereinswesen). Die Zahl der polnischen Vereine in Deutschland(außerhalb der ehemaligen polnischen Provinzen) beträgt nach einer von Dr. K. von Rakowski(Lemberg) in der„Praca" veröffentlichten Statistik rund 300. Von diesen Vereinen sei etwa die Hälfte nach der antigermanisatorischen Richtung hin mit einem gewissen Bewußtsein thätig; die übrigen Vereine verfolgten entweder religiöse oder gesellschaftliche Zwecke. Weiter schreibt Herr von Rakowski: Ein jeder Verbis 80 Mitglieder, besitze etwa 85 Bücher in seiner Bibliothek und sei durchschnittlich auf 5 polnische Zeitungen abonniert. Was die Herkunft der Mitglieder anbetreffe, so gehöre das Gros derselben der Provinz Posen(75 Proz.) an; 12,5 Proz. entfielen auf Oberschlesien, 11,5 Proz. auf Ostund Westpreußen, 0,6 Proz. auf das Weichselgebiet und 0,4 Proz. auf Galizien. Interessant erscheine die Frage, in welche Zeit die Gründung der meisten polnischen Vereine in Deutschland falle. Im Jahre 1889 hätten nur 30 polnische Vereine in Deutschland bestanden. Die Neugründungen datieren erst vom Jahre 1890 ab, was sich aus der verstärkten Auswanderung der Polen nach Westdeutschland erkläre. (Die Bedeutung unserer Kolonien). Mitunter fällt auf die Wertschätzung unserer Schutzgebiete ein Licht durch einen unerwarteten Vorgang, wie ein solcher die Uebersiedelung des Hauptmanns von Francois mit seiner Familie als Ansiedler nach Südwestafrika ist. Bereits im vorigen Jahre hatte sich Hauptmann „Soll ich eine oder zwei Chinesinnen als Schwiegertöchter mirbringen?" Und wenn sie wieder da sind, werden erst Geschichten erzäht werden! Rendezvous mir Chinesen=Prinzessinnen werden noch das Wenigste sein. Wenn ein halbes Jahr weiter ins Land gegangen ist, wird es nicht viele Dörfer im deutschen Vaterland mehr geben, die nicht ihren„Chinesen“ hätten. Und die werden in der Kneipe, im Kriegerverein und sonstwo die Helden des Tages sein. Allerdings so große Thaten, wie die Veteranen von 1870/71 werden sie nicht berichten können, aber Neues. Vor zwei Menschenaltern war es viel, wenn ein Dorfsohn über seine Kreisstadt hinauskam. Und nun, China und wer weiß was sonst noch was! Die„gereisten" Leute müssen eng zusammenrücken, es bleibt sonst kein Platz auf der Bank. „Die Jungen kommen wieder!". Ja, was die Jungen in kritischer Zeit wert sind, das sieht man aus der Freude! Was hilft da alle Gleichberechtigung von Mann und Frau, was hilft da die Ertiftelung aller Weisheit durch erleuchtete weibliche Wesen der modernen Zeit, alle weiblichen Doktoren des Jahres 1901 hätten den alten Drachen— pardon die Kaiserin=Tante von China— nicht bekehrt. Jungens sind doch das Bessere! Fritz Reuters prächtiger Amtshauptmann Weber in Stavenhagen sagt: „Dirns mag' ich nich, die sind zu quarrig!“. Na in dem Quarrigsein haben sie sich wohl im verflossenen Jahrhundert geändert, aber wenn die Welt so bleibt, wie sie ist, werden am Ende immer die Grenadierknochen herhalten müssen und über die großen Zeitgenossinnen wird die Laune der Geschichte und die Notwendigkeit zur Tagesordnung übergehen. Es ist ja traurig, daß alle unsere Frauenrechtlerinnen niemals Grenadiere werden können, aber für den schon dreiviertel zu Boden gedrückten Mann ist es doch ein Trost! Vielleicht wählen auch die Damen nun, wo alles mit China wieder in Friede und Freundschaft lebt, den alten Oberdrachen— pardon, die Kaiserin=Tante— zum Ehrenmitgliede eines modernen Klubs. Die Jungens sind Trumpfl, so heißt es heute nicht blos in Bürger= und Bauernhäusern, sondern erst recht an den Fürstenhöfen. Die Frauen, namentlich die jungen, schwärmen ja freilich für Mädchen, denn die werden immer niedlicher, und reizender, und lassen sich immer besser ausstaffieren, während aus dem blondgelockten Knaben„infame Bengel“ werden. Aber thut nichts, Klapperstorch würde ein Millionär werden in diesem Jahre noch. wenn er alle bezüglichen Wünsche unter höchster Belohnung in diesem Jahre noch zu erfüllen sich kontraktlich verpflichtete. Das Letztere ist nötig, man sieht es bei Alexander und Draga! Was da noch am Ende passieren wird, darauf kann man auch neugierig sein. Denn einmal giebt es sicher noch einen Knalleffekt, man muß blos abwarten, von welcher Seite er kommt. Am Ende heiratet Frau Natalie noch einmal, Königin Alexanders Mutter, sie ist ja erst 41 Jahre, und opfert sich für Serbiens Wohlfahrt und die Dynastie! Am Czarenhofe, in Rom, in den Niederlanden ersehnt man sich einen Thronfolger,— in Rom wars schon ein Irrtum!— und der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, dem die holde Vaterfreude winkt, kann damit nichts anfangen. Seine Kinder sind nicht erbfolgeberechtigt. Widerstreit in Zeiten! Die Einen haben die Jungen nicht, bei den Andern steht die umständliche Zeremonie, Etikette etc. im Wege. Jede echte Mutter aus Bürger= und Bauernstand hingegen sagt:„Und wenn mein Junge Kaiser und König werden sollte, ich geb’ ihn doch nicht her, den Schlingel!“ Rosenzeit zieht ins Land; sub rosa werden geheimnisvolle, sehnsüchtige Wünsche gesammelt. Und wenn die Rose erblüht, dann strahlt die Welt im neuen Glanze! neuen Glanze! — Prince, nachdem er den Abschied genommen, als Uhehe angesiedelt, das er durch jahrelangen Aufenthalt als Kompagnieführer in der Schutztruppe und Verwaltungsche kennen gelernt hatte. Uhehe ist nach Ueberzeugung aller Kenner eins der aussichtsreichsten Tropengebiete, das aud Höhenlage ein den Europäern Pesiond, Poyer onnt, vo, Bagagen git Sidwestaftia hentPrince wohl weithin verstehen. Day„ noch bei vielen als eine Wüste, aus der wenigstens für den L aber nahezu 5 Jahre in Südwestafrika aufgehalten; er den Lonbeverbihthihen vosth, ver gie alsähelich von der hole, kelung des Landes langsam und still, aber sicher VV Siduetathge beihty zgläz, Der Grund und Boden. de Witterungsverhältnisse, die Regenmengen und vieles andere stimmt so ziemlich überein mit den Nachbargebieten, dem Kap lande und Betschuanaland. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurausgedehnten Länder gering geschäßt, sie OPtrzg Nicht nur der Anbau des Landes hat sich durch Anlage von künstlichen Bewässerungen über alle Erwartungen ausgedehnt, sondern del und Vertehr haben sich mächtig entwicteg.v Zweifel kann Südwestafrika bei einiger Ausdauer auf 2# Standpunkt gebracht werden. Spanien. Die letzten Berichte aus Spanien lassen eine Abschwächung der separatistischen Vewegung in Catalonien nicht erkennen. die Ansprüche der Catalanen betont und mir Stimmeneinhelligheit das im Jahre 1892 von einem Ausschuß aufgestellte, bisher mm von Manresa drid nur die Regelung der internationalen Beziehdes Landes, die Aufstellung des allgemeinen Snaeden be use eeahe Landesregierung, die namentlich die Justizpflege, der öffentliche aus eine vielfach an die südfranzösische langue d'oc anklingende u. zahlreiche Spuren der westgothischen Herrschaft aufweisende art— zur Amtssprache gemacht werden. Diese auf dem Kongreß von Tarrasa mit Begeisterung vertretenen Forderungen zienen also wohl auf eine weitgehende Selbstverwaltung, di den Parlamentsschmarotzern in Madrid namentlich die Ausbeutung de reichen Steuererträge der Provinz unmöglich machen soll, nich aber auf eine politische Trennung von Spanien und den Anschlun an Frankreich; letzterer, den die französische Presse als Hauptziel der separatistischen Bewegung hinzustellen liebt, wurde sogar ausbrücklich und in aller Form verworfen.— Die fergransftische wegung in Catalonien ist übrigens so alt wie der spanische Einheitsstaat. Nord=Amerika = Der Herr und Meister des Präsidenten MacKinley, der politische Führer der Plutokratie, Marc Hanna, hat, wie niemanden überrascht, seinen Schützling korrigiert und dementiert MacKinley, sagt Hanna, ist nach wie vor Schutzzöllner; Konzessionen im Zolltarif würden nur gemacht werden, wenn seitens anStaaten das gleiche geschähe. Mackinleys Ansicht, daß Amerika Schutzzölle in der Höhe des Dingleytarifs nunmehr entbehren könne, ist eine Privatmeinung; Hanna's Aeußerung, daß es diese Zölle nicht entbehren wolle, ist offiziell. Hanna— c’ est 1° état. Wirren in China. + Das von Kobe abgegangene Lazarethschiff„Gera“ ankert seit dem 26. Mai vor Taku, um den Grafen Waldersee an Bord Der Dampfer begiebt sich mit dem Feldmarschall einem Hamburger Occandampfer einschifft und die Heimzeise paner und Amerikaner halten den betroffenen Stadtteil „ es. Krawalls in Tientsin, die den Grafen die belseoug zehzalten, un uie deste Amtehandlung Waldersee 24 Stunden ausge,„„„„ des heimkehrenden Oberbefehlshabers in Tschili gewesen. D# volitische Bedentung beignugrhen and vie genöhnlich aus einem Vir tgugz, Her etrage wurhe mit Zeuer= und blanken Wafsen geführt. Zwei Franzopu drei deutsche und vier Engländer verwundet. Deutschen sind ungefährlicher Natur. Eine g1 suchung des Falles ist angeordnet worden. e r- dir Guchu, tug e. und seine täuschte die Engländer dadurch, daß er uniform angezogen hatten. Plötzlich explodiern die Mine, die sie vorher gelegt hatten. Die Lokomotive wurde umgeworsen und der Zug hielt an. Hinter der Lokomotive iamen Wagen mit kranten Truppen des Waleschen Regiments, wahrend der letzte Panzerwagen die Bedeckung von 1 Leutnant und 4 Mann enthiell. Die Buren dachten, die Wagen enthielten Offiziere, und beschossen sie, wodurch 2 Mann getötet und zwei andere verwundet wurden. Der Heizer der ersten Lokomotive entfloh, während der Lokomotiv= führer erschossen wurde. Die Soldaten im letzten Wagen eröffneten das Feuer, aber die Buren versteckten sich gut und schossen nach dem Wagen. Sie versuchten, längs des Zuges entlang zu gehen, aber der Versuch war fruchtlos, und schließlich wurde ein welcher sich durch einen britischen Gefangenen aus dem vorderen Wagen wie mit einem Schilde deckte, so daß er die Engländer am Feuern verhinderte, nach dem letzten Wagen geschickt, um die Soldaten zur Uebergabe aufzufordern. Da jedoch die Engländer sich trotz der Drohung, in die Luft gesprengt zu werden, sicher fühlren, ließen sie sich darauf nicht ein. Dann mußten die Buren fliehen, weil Grsatzmannschaften heranrückten, doch raubten sie vorher den Zug aus und zogen sich dann zurück, ohne einen Mann verloren zu haben. England und Transvaal. + Auf dem ganzen mehr und mehr zu Ungunsten der Engländer. Aus Krüg gebung verlautet, daß de Wet in diesem Augenblick die Offens gegen die Rataltolonie ergreife, Kruitzinger Quezstovn, Fehrrng und Delarey unter den Mauern von Prätoria stehe. e# Thatsache an sich, daß Präsident Krüger, wie aus allem hei geht, in letzter Zeit in ununterbrochener Verbindung mir heimischen Freiheitskämpfern steht, ist ein bedenkliches Zeichen f die Lage der britischen Armee. Es beweist, daß diese weniger als je das von ihr„eroberte“ Gebiet beherrscht, und daß die geheimen Verbindungen der Buren bis nach Kapstadt reichen und sicher funktionieren. So ist das Brüsseler Blatt„Petit Bleu" im stanve, seine Nachricht von der britischen Niederlage bei Kalkheuvel jetzt zu vervollständigen und sie durch die Mitteilung von andern britischen Schlappen zu erweitern. Aus dieser Darstellung ergiebt sich, daß die britischen Truppen selbst in nächster Nähe des Hauptvvarters es g tandard= meldet: Züngst wurde wieder einmal Zug bei Alkmar aufgehalten. Kommandant Hindon, ein und notorischer Zugzerstörer, hatte sich mit 15 Mann an der Bahn aufgestellt, ganz nahe an eine scharfen Kurve und Botha und Kitchener. Der soeben von Botha's Hauptquartier zurückgekehrte Dot tor der Ambulance Bierens de Haan hat aus dem Munde Bothas für den„Nieuwe Rotterdam'sche Courant“ folgende Mitteilungen ig gesche Roberts Vontha wissen, daß „Schon im Juni 1900 ließ noberts Ertha wissen, daß er eine Zusammenkunft wünsche, um die Friedensbedingungen zu besprechen; aber als Roberts erklärte, von der Unabhängigkeit der Republiken könne keine Rede sein, erklärte Botha eine ZusammenIm Januar 1901 richtete Frau Votha an die englischen Autoritäten in Prätoria das Ersuchen, ihr die Erlaubnis zu einem Besuch bei ihrem Gatten zu erteilen, da sie finanziellen Beistand benötige. General Botha hatte ihr zwar die Vollmacht gegeben, Gelder von seinen Depositos bei dortigen Banken zu erheben, aber die englische Behörde hatte später die Auszahlung verweigert. Als Frau Botha persönlich um einen Paß bat, wurde ihr ein solcher in Aussicht gestellt, falls sie ihren Gatten auf das Nutzlose ferneren Widerstandes hinweisen wolle. Sie weigerte sich energisch, dies zu thun, und erhielt nun auch keinen Paß. Lord Kitchener hörte davon, ließ Frau Botha sein Bedauern über den Vorfall aussprechen und sie um eine Unterredung bitten. Der General war wie immer sehr zuvorkommend gegen Frau Botha und gab ihr den gewünschten Paß. Er ersuchte sie, General Botha um eine Unterredung mit ihm zu bitten. In Standerton erhielt Frau Botha Pferde und Wagen und reiste nach Watkerstroom. Auf dem Wege dorthin wurde sie von den Generalen von der Kolonne French sehr zuvorkommend behandelt. Diese waren aber über Botha's Aufenthalt schlecht unterrichtet, dann während sie ihn in der Front wähnten, saß er ihnen im Rücken. Deshalb kehrte Frau Botha um und fand ihren Mann zwischen Emelo und Carolina. Botha, der seine Kommando's nunmehr in Sicherheit wußte, reiste sofort nach Tantesberg, wo die Regierung der Republiken ihren Sitz hatte; diese beauftragte Botha, zusammen mit dem Sekretär Schalk Burger's, von Velden und dem Militärsekretär de Wet zur Zusammenkunft nach Middelburg zu reisen. Das letzte Stückchen Seife im Lager diente dazu, Vothas Schimmelhengst hübsch herauszuputzen. Eine halbe Stunde vor Mio# am 28. Februar— wurde Botha von einer starken Ehrenwache unter einem Generalstabsoffizier empfangen. Der Offizier schlug ihm vor, Galopp zu reiten, und bald hatten sie die keuchenden Pferde der Wache weit hinter sich. Im Hauptquartier wurde Botha von den Generalstabsoffizieren empfangen. Kitchener schr ihn zu, schüttelte ihm die Hände, nahm ihn und führne ihn in ein Zimmer. Darauf bersef Sgaitge ar den Sekretäre, während Kitchener allein blieb. Torha# daß die Unabhängigkeit der Republiken in den Vordergrund gestellt werden müsse. Kitchener erklärte, hierein würde die englische Regierung nie willigen; sie würde vorläufig die militärische Diktatur handhaben und nach Ablauf des Krieges eine KolonialRegierung einsetzen, um erst später Abgeordnete zum regierenden Körper zuzulassen. Kitchener erklärte ferner— was Botha schon wußte— daß fir Alfred Milner zum Gouverneur ernannt worden sei, und daß er es für gut hielte, wenn Botha Milner spräche. Botha erklärte, eine Begegnung nicht zu wünschen.„Er ist doch ein netter Mensch meinte Kitchener. B. anwortete:„Kann wohl sein, aber ich will nichts mit ihm zu thun haben; ich kenne die Geschichte von Südafrika und weiß mehr wie Sie von den Handlungen Sir AlfrerMilners. Alle Afrikaner, und ich auch, haben das Vertrauen auf diesen Mann verloren, der mehr als jede andere an unserem Ruin mitgearbeitet hat. Ich begreife nicht, wie die englische Regierung einen so großen politischen Fehler begehen konnte, indem sie diesem Mann, der stets Haß und Zwietracht zwischen den beiden Völkern gesäet hat, als höchsten Repräsentanten nach Prätoria sandte. 8 Botha beklagte sich über die schlechte Behandlung der GuFälle untersuchen lassen zu wollen; in einzelnen Fällen habe keine Ordre erteilt; er sähe keine Chance, den Krieg zu beenden, ohne Frauen und Kinder weg zu führen, da jedes Haus ein„ viantmagazin für die Buren bilde. Das Verbrennen der Wohnungen sei in manchen Fällen ohne jede Veranlassung geschehen; nicht verantwortliche Offiziere trügen die Schuld daran.— Auch die schlechte Behandlung der gefangenen Frauen und Kinder zur Sprache, und daß es den Frauen nicht gestattet sei, aus den Banken zu ziehen. Kitchener fragte, warum Botha und andere Burengenerale so hart seien gegenüber den Leuten des Versöhnungskomitees. Er habe einen von den Leuten kennen und achten lernen. Bothe erklärte, dieser Mann habe sich stets geweigert, während des Krieges aktiv zu dienen, und nur lucrative Pöstchen wahrgenommen schließlich habe er bei guter Gelegenheit die Waffen gestreckt. Es lich, daß Sie ihn deshalb respektieren; ich kann's nicht. Ich auch nicht,“ sagte Kitchener einfach. Botha bemerkte: Sie können mir doch nicht zumuten, mit einem solchen Werkzeug Euch, das meine Bürger umstimmen will, mit einem solchen Verräter an der guten Sache über den Frieden zu unterhandeln. Kitchener schien innerlich mit Botha über diesen Punkt einig zu sein; er schwieg darüber.„Kitchener ist eine echte Soldatennatur, geradeaus, aber kein Politiker; er kannte die NaturellenFrage in der Kapkolonie beispielsweise nicht," erklärte Botha. Deshalb hätten Milner und Chamberlain wohl auch die vielen Korrekturen in Kitchener's Vorschlägen, die dem Unterhause vorgelegt wurden, angebracht. Ferner beklagte sich Botha darüber, daß die Engländer Kaffern bewaffneten. Kitchener erklärte rund heraus, daß dies auf seinen Befehl geschähe. Die britischen Truppen kennten das Land nicht zur Genüge. Botha meinte, die Truppen seien doch wohl schon lange genug im Lande, um das Terrain zu kennen. Nach der Unterredung, die mit der Weigerung Botha's, auf die bekannten Vorschläge Kitchener's einzugehen, endete, wurde vortrefflich geluncht. Es schmeckte besser, wie Miliesbrei und getrocknetes Fleisch, meinte Botha. Lokales. Stadt und Kreis. ** Schwerte, 6. Juni. **(Landgemeindetag); Fortsetzung. Herr Amtmann Sproßer=Milspe sprach über„Aenderung einiger Bestimmungen der Kreis= und Landgemeinde=Ordnung. Obschon die von 1856 stammende Landgemeinde=Ordnung und die Kreis=Ordnung von 1886 vielerlei Bestimmungen enthält, die der Abänderung bedürftig erscheinen, so will sich Redner heute nur auf 2 Punkte beschränken: Die Anstellung des Amtmannes und seine Wählbarkeit in den Kreistag. Nach der Landgemeinde=Ordnung soll die Stelle des Amtmanns ein Ehrenamt sein und soll die Anstellung mit Betoldung nur erfolgen, wenn ein geeigneter Ehrenamtmann nicht zu gewinnen ist. In Wirtlichkeit sind von 205 Amtmännern nur 27 im Ehrenamte. Der Regierungs=Entwurf wollte#. Z. die Anstellung durch den Oberpräsidenten nach Anhörung der Amtsversammlung und Vorschlag geeigneter Persönlichkeiten durch den Kreisausschuß. Der Provinziallandtag wollte die Ernennung des Ehrenamtmannes auf Grund der Vorschläge des schusses nach Anhörung der Amtsvertretung; die besoldeten Amtmänner sollten jedoch von der Amtsversammlung mit absoluter Stimmenmehrheit auf 12 Jahre gewählt werden. Gesetz wurde die Ernennung des Amtmanns auf grund der Vorschläge des Kreisausschusses nach Anhörung der Amtsversammlung durch den Oberpräsidenten; im Abgeordnetenhause wurde diese Abänderung der Ernennung auf Grund der Vorschläge der Amtsversammlung, über welche sich der Kreis=Ausschuß zu äußern hat, mit 141 gegen 139 Stimmen abgelehnt. Redner ist der Ansicht, daß kein Grund vorliege, der Amtsversammlung nicht dasselbe Recht zuzugestehen, den Amtmann zu wählen, wie dieses Recht bei der Wahl des Bürgermeisters den städtischen Vertretungen eingeräumt sei. Im zweiten Teile seines Vortrages geht Redner auf die Bestimmung der Kreisordnung ein, nach welchen dem Kreistage diejenigen nicht angehören dürfen, die ein besoldetes Amt bekleiden, welches der Aufsicht des Landrates unterstellt ist. Damit ist der Amtmani vom Kreistage und Kreisausschuß ausgeschlossen. Redner häl dies für eine Beschränkung des Selbstbestimmungsrechtes der Wählerschaft. Fasse man die in den 14 Jahren seit Bestehen des Gesetzes gemachten Erfahrungen zusammen, so müsse man sagen, daß die Stellung des Amtmanns gelitten und seine Autorität abgenommen habe, unbeschadet des ihm zugewiesenen, immer größer gewordenen Arbeitspensums.— Der Vortrag fand lebhaften Beifall und wurde seine Drucklegung und Verteilung beschlossen. Von der Fassung einer Resolution wurde abgesehen, jedoch soll die ad hec bestehende Kommission in der Sache weiter arbeiten und ihre Beschlüsse an geeigneter Stelle behufs Herbeiführung von Aenderungen unterbreiten.— Ueber„Stedier=Berusungen", sprerc dann Herr Amtmann von Eberstein=Bismarck. Die Steuer=Reklamationen haben namentlich in den Industriegegenden eine solche Höhe erreicht, daß ihre Bearbeitung recht viel Zeit erfordert und das Amt oft sehr stark belastet. Es ist zwar versucht worden, hierfür Entschädigung zu beanspruchen, jedoch ohne Erfolg. Diese Sachlage wird allseitig bestätigt. Um nun eine Entscheidung in der Sache herbeizuführen, wird beschlossen, daß das Amt des 9 ferenten(das größte aller Aemter, mit 40000 Seelen) mit festen Ansprüchen hervortreten und diese ev. im Rechtswege begründen soll.— Der zweite Teil der reichhaltigen Tagesordnung des Landgemeindetages kommt morgen zur Erledigung. ** Schwerte, 6. Juni. Am vergangenen Sonntag entstand auf der Friedrichsstraße zwischen einem Bierhändler und einem Schlosser eine Schlägerei in dessen Verlauf beide Parteinen erhebliche Verletzungen davontrugen. Anzeige ist bei der Polizei=Behörde erstattet. ** Schwerte, 6. Juni.(Turnfest.) Der„Schwerter Turnverein,“ der nächsten Sonntag sein diesjähriges ert, hat schon seit längerer Zeit in Saal und reiches“ eine emsige Thätigkeit entfaltet, um das, Schauturnen, welches den wesentlichen Teil des Programms in allen seinen Teilen für das Publikum zu einer Sehens####roigkeit zu machen. Das Programm besteht in einem Festzug, Schauturnen, Konzert und Ball. Bei dem großen Interesse, welches die Bürgerschaft dem Turnverein entgegenbringt, ist zu hoffen, daß nicht nur die Beteiligung an dem Feste groß sein, sondern auch der Wunsch des Vereins, daß für den Festzug geflaggt werde, allseitig erfüllt werden wird. Ein Turnverein, der sich zur Aufgabe gestellt hat, die Jugend aus Schlaffheit und Bequemlichkeit herauszureißen und sie für die höchsten Leistungen zu schulen, die das Leben in ** Schwerte, 6. Juni.(Reichskrone). Herr Stamm, der schon in dem Engagement des Tyroler Quartetts— Zither= nen, deren Vorträge wir mit Vergnügen angehör , beren vortyge..s, über eine Stimme, wie man sie Sängerin, Frl. Vorwech, versuy, zunige Duett„Der Goldene Varietees selten findet, und das sinn.g Tuett „Morgen“ welches sie mit Herrn Horn, einem trefflichen Unterhaltung bringt, so kann der Besuch des Stamm'schen„Ueber. Der 18. Verbandstag des Rheinisch=Wesfälichen Virte. der Tagesordnung der Vertretervesammlung sesen u. a. folgende Punkte: Antrag Gerresheim, der Verband wolle Dienstboten, welche fünf Jahre ununterbrochen im Dienste eines Verbandsnitgliedes standen, eine Anerkennung zuteil werden lassen; AnBonn=Land, a) Stellungnahme gegen die der Flaschen= gliedern besteht und von dem Direktor im Reichsamt des Innern der Xausukbarteiten, b) vomwunge, besteuergantel kerselben; Woedtke, geleitet wurde. Die Erichtung einer Anträge des Burcaus, 2) die Mitglieder des Verbaudes aufzu= wurde beschlosen. Die nächtsäheige Tagung sol in Duseldor fordern, den Hausierhandel von Kindern in Wirtschaften nicht zu stattfinden. Düsseldorf, betreffend Beschränkung der Schankbezugnehmend auf die Verfügung der Königl Regierung zu Lüsselo.), vetesseno Eesutunrung der Schanlstätten, dahin vorstellig zu werden, daß die Namen der Konzession=Nachsuchenden in irgend einer Form zur Kenntnis der Wi Vereine und Verbände gelangen, um unlauteren Bewerbungen d de zuf dem 10. Tursest des V. C. des Verbands der Turnerschaften auf deutschen Hochschulen, welches alljährlich in Gotha abgehalten wird, beteiligten sich am Einzelwetturnen Turner, welche ihre Leistungsfähigkeit so vortrefflich bewährten, Suner, eioe b zuerteilt werden wird. Die Uebungen Schwurgericht. Dortmund, 4. Juni. Das Schwurgericht beschäftigte sich heute mit einer eigenartigen Sache. Angeklagt ist der Händler und Berginvalide Ignatz Westerteicher, sowie die Ehefrau Fuhrunternehmer Wilh. Schelp von Baroperheide wegen schwerer Urkundenfälschung. Westerteicher war roverheide wegen schwerer Urkundenfälschung, traft fortgesetzt werden. der Vertraute der Frau Schelp u. mit ihr recht] 11g, Johannes Hd. London, 6. Juni. Seit Beginn des südafrikanischen Krieges hat die englische Armee insgesamt 66181 Mann verloren. Hd. London, 6. Juni. Auf dem Bankett zu Ehren der im Burenkriege thätig gewesenen Zivilchirurgen hielt Kriegsminister Brodrick eine Rede, in welcher er u. a. sagte, der Krieg habe bewiesen, daß die englische Armee nicht schlechter ausgebildet sei, als die der übrigen Nationen; letztere könnten von England in militärischer Hinsicht noch viel lernen. Der Krieg werde mit der größten Menschlichkeit, aber zugleich mit der größten Thatintim. Er ist Vater von 7 Kindern, von seiner Frau lebt er jetzt getrennt. Als im Jahre 1898 die Mutter des .-bandenen Aumesens Im Jahre 1895 letzterer Eigentümer des vorhandenen unwesens. Im Jahre Arang zuerteilt werden wicd. Die Uebugen heiratete er seine setige Frau, die Ehe ist indiesen bieher kndlos bestanden im Turnen am Reck, Barren und Pferd, im Sturmhoch geblieben. Aus diesem Grunoe wuroe ver enem err, 405 sprung, Schleuderball und 100 Meter=Wettlauf. Als beste Lei= leben des Ehemanns das verzeichnen, daß 100 Meter in 16 Sekunden durch Ehefrau bungen üine uu esge zramm schwere Schleuderbal 3620 nächten hrund= würde bei einen vorzeitige vorhandene Vermögen nicht allein der Schelp zugefallen sein, sondern ein Teil würde an die Verwandten des Mannes zurückgefallen sein. Dieses werden. Am 29. September 1898 begab sich Frau Leitzungen ist zu erwähnen ein Freisprung von 10.60 Meter und Schelp mit ihrem Vertrauten, dem Angetlagten Westerteicher, auf ein Gerwurf von 22 Merer.— Bei dem Festommers hielt der das Bureau des Rechtsanwalts Schultz in Hörde, wo bewve zuy. Regent eine Ansprache, in welcher er es als beste Frucht der Turn= Burcauvorsteher als Eheleute Schelp vorstellten und ihren Wille kunst pries, daß sie den Pessimismus nicht aufkommen lasse, son= dahin kund gaben, daß beide sich gegenseitig als alleinige Erben und patriotisch mache. messen und daß der 2 Kilogramm schwere Meter geworfen wurde. Unter den im erwähnen ein schwere Schleuderball 36.20 nächsten Verwan Fünfkampf hervortretenden sollte verhindert orung von 10.60 Meter und Schelp mit ihrem ** Die Versammlung der Vereinigung züchter wird am Freitag, den 14. Juni d. J., deutscher Schweinein Halle stattfinden. 2. Versicherung bei der Pereinzusetzen beabsichtigten. Es wurde auch ein diesbezügliches Schriftstück aufgesetzt. Zur Rechtsgiltigkeit dieses Testaments Hinterlegung und die Eintragung beim Amtsaericht Hd. Johannesburg, 6. Juni. Die Verwundeten aus Stau““ dem Gefecht von Vlakfontein sind hier eingetroffen. Ein verwunchetp starv, wur9= deter Bur der Sanitätskolonne erklärte, daß der Sieg die Buren Toten 56 Mann gekostet habe; die Verluste seien auf beiden Seiten gleich.(Die englischen Blätter haben auch schon geäußert, daß sie sich eine Reihe solcher Niederlagen wünschten, weil die Buren dadurch empfindlich geschwächt würden, England die Verluste aber vertragen könne. Doch ist es sehr zweifelhaft, ob die Buren weiterhin vom Kleinkrieg zum Großkrieg übergehen werden. Sie werden sich jedenfalls mit der gewaltigen moralischen Wirkung begnügen, die ihr Sieg hervorgebracht hat, und sich in Zukunft wieder schonen.— Red.) Hd. London. 6. Juni. Ueber die Einnahme von Jamestown wird gemeldet: 1500 Buren überrumpelten einen vorgeschobenen Posten von 17 Freiwilligen. Die aus 60 Mann bestehende Stadtwache verteidigte sich drei Stunden lang, mußte sich Tagesordnung: 1. Geschäftliches.. Versicherung b. leberger Vieh=Versicherungs=Gesellschaft. 3. Bericht über die plante Begründung einer Schweinemeisterschule. 4. Das veredelte Landschwein und seine durch die Ausstellungen der beeinflußte Entwickelung zum Zuchttier. Berichterstatter: Rittergutsbeitzer Hoesch=Neukirchen i. A. und Oekonomierat Dr. SchlehMünster i. W. 5. Was giebt es neues auf dem Gebiete der es Iu einem Buche, betielt„Der Kanpf um das humanistische Gymnasium" verteidigt der Rektor des Nikolai=Gymna= siums zu Leipzig, Otto Kaemmel, den klassischen Unterricht. Kaemmel sieht in der philologischhistorischen Grundlage unserer Gymnasialbildung ein gewisses Gegenwicht gegen manche gefährliche Einseitigkeiten unserer Zeit, die überwunden und mindestens gemildert werden müssen, wenn unser Volk nicht Schaden erleiden soll. Kaemmel hat nichts gegen die Zulassung der Realschulabiturienten zu allen Studien einzuwenden, forderr aber die Beibehaltung und Herstellung des alten G siums und spricht sich sehr eingehend dagegen aus, das Reformgymnasium anderwärts nachzuahmen, dessen nur auf dem frankfurter Boden einigermaßen überwunden werden können. Als Motto hat Kaemmel seinem durch Tiefe und Ernst ausgezeichneten Buch einen Ausspruch König Alberts von Sachsen vorangestellt:„Gott erhalte uns die humanistische Bi dung! Ich werde für sie kämpfen bis an Mein Ende. ** Westhofen, 6. Juni. Dem Wirt Wilhelm Fritzenkötter von hier wurde in der Nacht vom 4. zum 5. d. Mts. von seinem Hofe ein Bienenschwarm entwendet. Den leeren Korb fand man am gestrigen Vormittag an der Ruhr hierselbst in einem Sacke wieder. Von den Dieben fehlt noch jede war aber die Hintertezung und die Eintragung veim umtsgerich, dann aber ergeben. u deuu: vurtetce in Tortmund nötig, Um dies zu bewerkstelligen, begaben sich die LId. London, 6. Juni. Nach einer Meldung Lord Kit*— beiden zum Amisgericht in Dortmund, um dort alles in Ordnung cheners besteht das frühere Beomanry=Regiment nur noch aus — zu bringen. Der Sekretär in Hörde gab den Leuten einen beim) 50 Mann, die in den nächsten Tagen nach Hause gesandt werAmtsgericht in Dortmund bekannten jungen Mann mit, um die a#n zoglen Leute zu legitimieren. Da kein Verdacht rege wurde, daß es sich affinierren Schwindel handelte, wurde das Testament um einen raffinierten Schwinder handelle, wurde das Testament angenommen und über die Hinterlegung eine Urkunde angefertigt, die von beiden unterschrieben wurde und zwar von Westerteicher als Ehemann Schelp. Dieser geradezu gemeine Betrug blieb jedoch nicht unentdeckt. Westerteicher wollte nämlich aus dem Geschäft auch Vorteil ziehen, d. h. zu seinem Gelde, anscheinend mit kräftigen Zinsen kommen. Er behauptet, die Frau schulde ihm einen Betrag von 1400 Mk. für Waren und baare Darlehn. Westerteicher hatte auch den Erlaß eines Zahlungsbefehls angeordnet, wußte es aber so einzurichten, daß dieser nicht an den Mann, sondern an die Frau gelangte. Der Zweck war nur, daß er na chdem Tode des Mannes seine Forderung gelten machen konnte. Durch irgend einen Umstand kam nun der Zahlungsbefehl doch in die Hände des Schelp, der„wie aus den Wolken fiel", als er die Höhe der Schuldsumme zu Gesicht bekam. Er nahm seine Frau ins Verhör, die ihm schließlich alles offenbarte, auch die Geschichte mit dem Testament. Schelp hat seiner Feau verziehen, aber gegen Westerteicher Strafanzeige erstattet. In der Verhandlung bekundete Herr Rechtsanwalt Schultz, daß er keine Ahnung von der Testamentsaufnahme in seinem Bureau 6. Juni. Wolkig mit Sonnenschein, schwülwarm, Neigung zu Gewitterregen. 7. Juni. Halbheiter, trocken warm. 8. Juni. Vorwiegend heiter und trocken bei Wolkenzug mit wenig veränderter Temperatur. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Franz Miller. Westsalen und Nheinland. * Dortmund, 3. Juni. Eine nette Spritztour machte der Knecht eines hiesigen Landwirts. Derselbe hatte sich am zweiten Pfingsttage nach Huckarde zur Kirmeß begeben und daselbst mit einem alten Bekannten eine gründliche Spritztour unternommen. Nachdem er denn alle Züge verpaßt hat, machte er sich zu Fuß auf den Heimweg. Hierbei übermannte ihn. jedoch der Schlaf, sodaß er abschwenkte, sich in einen Chaussee= graben hinsetzte und einschlief. Als er dann nach langer### Zeit erwachte, war sein Portemonnaie mit Inhalt und die uhr verschwunden, man hatte ihm nur ein paar Strumpfbänder überlassen. Gleichzeitig machte er auch die Entdeckung, daß zwischen Marten und Dorstfeld gelegen hatte. * Arnsberg, 5. Juni. Hoch klingt das Lied vom braven Mann. Dem Kanzleigehilfen Alfred Brand zu Arnsberg ist für die Rettung der Untertertianer Huttanus und Wenter zu urnsdie Vetung ber u I.„ dienst=Cchrengeichen für Rethabe; das damalige Personal müsse hinter seinem Rücken gehandelt haben, um die mit 24 Mark erlegten Gebühren für sich zu behalten. Der damalige Bureauchef hat, ohne sich von der Echtheit der angeblichen Eheleute zu informieren, die Unterschiebung des falschen Testaments ermöglicht. Das Urteil lautete gegen Westerteicher auf 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, gegen Frau Schelp auf 6 Monate Gefängnis. Betanntmachung. Das diesjährige Ober Ersatz=Geschäft für den Aushebungsbezirk Kreis Hörde findet am 20., 21., 22., 24., 25., 26., 27., 28. Juni und 1. Juli ds. Is. von morgens 7 Uhr an im Bergmann'schen Saale hierselbst statt. Militärpflichtige, welche die vorgeschriebene An= und Abmeldung zur Stammrolle unterlassen, so wie diejenigen, welche Frau verzie= der Vorladung, sich zur Musterung oder Aushebung vor der Er: Vor= satz= oder Ober=Ersatz=Kommission zu stellen, keine Folge leisten, mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark gehabt Haftstrafe belegt. Bunte Chronik. Die ungewöhnliche Hitze treibt die Schlangen überall aus ihren Verstecken heraus und nötigt deshalb zur größten Vorsicht im Walde, namentlich an den moorigen Rändern. Bei Finkenheerd, dem bekannten Vergnügungsort nahe Frankfurt a. O., ist kürzlich wieder ein Schüler von einer Kreuzotter gebissen worden, auf die er im Heidelbeerkraut versehentlich trat. Durch Einstoßung von Branntwein wurde der Knabe gerettet, der andernfalls, da die Wunde über dem Fußknöchel schwer zu unterbinden war, nach ärztlicher Meinung wahrscheinlich zu Grunde gegangen wäre. Ein mit beispielloser Unmenschlichkeit ausgeführter KindesMann. Dem Kanzleigehilfen Alfred Brand ou.„gerg#g.vgr mord versetzte am Sonntag abend die Bewohner eines Hauses der die Rettung der Untertertianer Huttanus und Wenter Zu Urns, Oberwasserstraße in Belin in große Erregung. Ein altes We berg vom Tode des Ertrinkens das Verorenstrehntugrichen für Ret= mißhandelte ihre Enkelin, ein erst 1 Jahr altes Mädchen, weil tung aus Gefahr verliehen worden. es vor Hunger beständig schrie— das Anerbieten der NachbarinWie erinner= nan dem Kinde Milch zu bring tung aus Gefahr verliehen worben. Remscheid, 4. Juni. Kinderreichtum. nen, dem Kinde Milch zu bringen, wurde abgelehnt— und warf e schliaßlich durch das Fenster der auf dem Hofe Remscheid, 4 Juui, Pynzfich getz peachegz unsgen, nen, den Kinde Milch zu bringen, wurde abgelehn. lich, hat sich Kaiser Wilhelm gelegentlich des wesucges uuse., die Kleine sugtießlich burch oas Fenster ver auf dem Gose stehenJahre 1899 in sehr scherzhafter Weise über den groben den Pförtnersfrau zu mit den Worten:„Da haft Du das Aasl“ Mit zerbrochenen Gliedmaßen und zerschmettertem Schädel blieb die Kleine auf dem Pflaster liegen. Das Scheusal von Weib war bei der Verhaftung splinterfasernackt und stellte sich irrsinnig. Stadt im Jahre 1ob0 in sehr surrrggufter Weise über den großen Kinderreichtum der Bergischen geäußert. Einen Beleg für die Richtigkeit dieser Wahrnehmung, welche der Monarch durch die s. Z. spalierbildende Remscheider Jugend gewann, finden wir in der letzten Mai=Aufstellung über die Frequenz der 26 hiesigen Volksschulen, welche insgesamt von 9725 Kindern besucht werden. Da die Stadt 60000 Einwohner hat, so ergiebt sich, daß gege Prozent der Bevölkerung die Volsschule besuchen. Ein derartiges * Metz, 5. Juni. In den umliegenden Dörfern haust seit mehreren Monaten eine Brandstifterbande, der man bisher nicht auf die Spur kommen konnte. In dem Dorfe Vaux fanden kurzer Zeit 15 Brände hintereinander statt und jedesmal wurde das Feuer vorher in anonymen Briefen, die man an Brunnen oder Hausthoren befestigte, angesagt. Es fällt auf, daß alle bis jetzt abgebrannten Anwesen bei einer und derselben Gesellschaft versichert sind, und die Volksstimme behauptet deshalb ganz entschieden, daß die Brandstifter von einer Konkurrenz=Gesellschaft bun 8“ K öln, 4. Juni. Eine Lehrerin der Latholischen Schule in Urbach hatte das 10jährige Schulmädchen Gertrud Bachem, weil dieselbe am Sonntag nachmittag die Kirche nicht besucht hatte, außerordentlich streng mit einem Rohrstock gezüchtigt, obwohl das Mädchen ein Entschuldigungsschreiben mitgebracht hatte, aus welchem hervorging, daß sie mit ihrer Mutter verreist gewesen und an dem fremde. tahelf,. dar Krizschulinspektor, Militärpflichtige, welche bei Aufrufung ihres Namens im Musterungs= oder Aushebungstermine nicht anwesend sind, werden mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder entsprechender HaftRellamationen sind bei dem Amtmann, Bürgermeister oder dem Königlichen Landrat und zwar so zeitig anzubringen, daß sie schon bei der Musterung geprüft werden können. Entsteht jedoch die Veranlassung zur Reklamation erst nach Beendigung des Musterungsgeschäfts, so ist der Antrag an den genannten Stellen so zeitig anzubringen, daß die Prüfung desselben im Aushebungstermine stattfinden kann. Die Familienmitglieder, auf deren Arbeits= oder Nichtarbeitsfähigkeit es bei der Beurteilung der Reklamation ankömmt, haben mit zu erscheinen. W a6 der Die Militärpflichtigen müssen sowohl vor der ersatzOber=Ersatz=Kommission sauber gewaschen und in reinlicher Kleidung erscheinen. Unsauberlichkeit hat Zurückweisung von der Musterung und Beorderung zur wiederholten Gestellung zu derVen„Aben zur Folge. Die durch die Ortsbehörden den Gestellungspflichtigen zugehenden Vorladungen sind sorgfältig aufzubewahren und zum Aushebungstermine mitzubringen. Militärpflichtige, welche eine endgiltige Entscheidung zu erwarten haben und eine Vorladung etwa nicht erhalten, sind verpflichtet, sich rechtzeitig bei der zuständigen Ortsbehörde oder bei dem Königlichen Landratsamte zu melden. 1 Diejenigen Militärpflichtigen, welche die Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienst besitzen und in diesem Jahre der Ober=Ersatz=Kommission behufs Erlangung einer endDie bekannte, ebenso schöne wie excentrische Prinzessin Chimay hat 15 Millionen geerbt, da ihr Großvater gestorben ist. giltigen Entscheidung vorzustellen sind, haben ihren Berechtigungsschein spätestens bis zum 15. Juni d. Is. bei dem Kö niglichen Landratsamte abzugeben, wenn dies noch nicht geschehen ist. Hörde, den 30. Mai 1901. Der Landrat. Eigener „Schwerter Hd. Kon stantinopel, 6. Juni. Einem amtlichen Telegramm zufolge hat Deutschland die Farsan=Inseln im Roten Meere annektiert. Eine Anzahl deutscher Truppen wurde zu diesem Zweck gelandet. Auf das Gesuch der Behörden in Jemen, zum Schutze einen Kreuzer zu senden, antwortete die türkische Regierung, daß kein Kreuzer da sei. Deutschland beabsichtigt, nur eine von den Inseln als Kohlenstation zu behalten. Hd. Peking, 6. Juni. Li=Hung=Tschang hat die dringende Aufforderung an General Mah gerichtet, sofort nach Abzug der Verbündeten die mittleren Distrikte der Provinz Tschili mit 10000 Mann zu besetzen. Hd. Antwerpen, 6. Juni. Eine gewaltige Feuers brunst hat in den Hafenspeichern einen Schaden von 100 Mill. Francs verursacht. Eine große Menge Tabak und anderer kosteneten und an dem ftenden Ort v, Prch, ves ct, otye, Do dver harer. Prodalte wurhe vernichtet. Das Feuer sel durch SelbseVerkandlung vor der Straktonner voreite der Vprotschuiupoher entzänung eines Valens entstanden setin.— Veiter wied derüiber Dr Vurkardt das Vorgeben der Lehrin, da eine Verptlichtung, evn.u. Die Veamten und Arbeiter der Speicher sowie die Gevom Brckenbeluch nicht vorkonden st. Der Gerichovef nohm) berichet,, purdien geretet. In dem brentenden Gebäade ber Kdch an daut die echrerin geolaudt bobte, den Voszhyu ger geian, fenden sich füie 90 Dil. Frans Wanre, das Feuer kam daiher Seslaliubeton felgen an misen, vundt boes Auboyen v.,., gach Tagelang breinen. Die austrimende Site it se groß, daß der am Keitten Kickentetluch in Iuterse bver Erschung v.), Zeuergehe zur auf 150 Scheit an das Feuer Herankonnen dech wundte de brgen leberschreitung des Buchtoumptrche, u iunt, gs vie in den Speichern lagernden 150cw diter altchel e Teier 4. Joni. um Sanutag bote der der Vergaz) genge sen Keuer exrisen wrden zud in mit deutscher Beamtenvereine, der aus 150 Vereinen mit 12000 Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, morgen meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emma Schniewina geb. Brass plötzlich infolge eines Schlaganfalles im 48. Lebensjahr in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Teilnahme bitten Schwerte, Garenfeld, Westhofen, Hohensyburg, Haslei, Bonn, den 5. Juni 1901. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung Andet am Freitag, den 7. J50i. nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause, Hüsings aus statt. X Schwerter Turnvereinz feiert sein diesjähr. 4* Schauturnen 7.m Sopptag, den 9 Juni s: am Sonntag, och v. vuhi A im Vereinslokale„Im Reiche X des Wassers" nach folgendem#### Programm: X Nachmittags 3 Uhr: Festzug. Punkt 4 Uhr: Schauturnen. X Während des Turnens: X der Brandtscheit'schen Kapelle. — 8 Uhr:— Fest-Ball. 40 Pfg., für Ko an der Kasse: für Konzert 50 Pfg., für Konzert Der Ball findet geschlossen glieder können durch Mitglieder eingeführt werden. Die Eltern der Turner und Turnschüler sind Die Bürger der Stadt Schwerte werden gebeten, 1 X Sehtog un bogv Der Vorstand. 8 NEATRRR Grasverkauf. Die Grasnutzung auf unseren Wiesen in der Nähe der Schafhude im Ohle soll öffentlich versteigert werden. Termin am Dienstag, den 11. Juni er., vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle. Dortmund, den 5. Juni 1901. Die Verwaltung des städt. Wasserwerks. MIRTRRMRRRRRRR RRSRRME 92 65 25 95 83 85 125 8 12 52 12 1 95 125 am Urhe 19 Schwerterbeide. PSSUPTOgTaI zu dem den 9. Juni 1901 stattfindenden Samstag, den 8. Juni, nachmittags 3 Uhr: Antreten der Schützen zum Regimentsererzieren am Hause des Herrn Oberst, Sonntag, den 9. Juni, morgens 4 Uhr: Weckruf. 83 121 81 Von 11 bis 1 Uhr: Festzug über die Ortschaft Schwerterheide. Im Festzelte: PVEST DALH Bei eintretender Dunkelheit werden prachtvolle Fenerwerkskörper 85 Bekanntmachung. Zwecks Aufbringung der Entschädigung für die an Rotz, Lungenseuche oder Milzbrand gefallenen oder getöteten Pferde und Rinder wird für das Rechnungsjahr 1901 eine Abgabe erhoben. Das Verzeichnis über den abgabepflichtigen Viehbestand des Stadtbezirks Schwerte liegt vom 10. d. Mts. ab 14 Tage lang zur Einsicht der Beteiligten offen. Anträge auf Berichtigung des Verzeichnisses sind innerhalb der vierzehntägigen Frist bei uns anzubringen. Schwerte, den 5. Juni 1901. Magistrat: Rohrmann. Grasverkauf. Samstag, den 15. Juni d. I., nachmittags 6 Uhr, soll das Gras in den Flurpöten bei Lichtendorf nummerweise meistbietend verkauft werden. Haus Ruhr b. Schwerte, den 5. Juni 1901. Freiherrl. von Rheinbaben'sche Rentei. Morgens ½5 Uhr: Antreten der Schützen am Hause königs, Hörderstraße, zum Abmarsch nach dem Schießstande(Wirt W. Emde, Ostenheide). Daselbst: Grosses Konzert und Vogelschießen. abgebrannt. Die Musik wird ausgeführt von der berühmten Kugel'schen Kapelle zu Sölde. Der Eintrittspreis beträgt: Für Sonntag, den 9. Juni: zum Konzert 50 Pfg., zum Konzert und Ball 1,50. Mk., und zum Ball 1,25 Mk. = Damen sind zum Ball frei. Einheimische Nichtmitglieder der Schwerterheide haben keinen Zutritt. Kinder unter 16 Jahren haben zum Ball ebenfalls keinen Die Eintrittskarten sind sichtbar zu tragen. Das Belegen der Plätze ist untersagt. 15 Schwerterheide, im Juni 1901. Der Vorstand. Hausverkauf.— Dicke, frische Eier 25 Stck. Mark 1.— L. Weinberg. Herr Metzger Levy 18142½ Rosenthalhierläßt sam nächsten tag, den 7. d. M., nachmittags 5 Uhr, sein Besitztum an der Hellpothstraße H.= Nr. 4, bestehend aus Wohnhaus, Nebengebäuden und Hofraum auf meinem Büreau öffentlich meistbietend zum Verkauf aussetzen. Schulte, Aukt.=Kommissar, Schwerte. oder Wohnung mit Stallung zu pachten gesucht. Von wem, sagt die Exped. Franrfurter Würsichen empfiehlt in Konservenpackung Ernst Klein. 83 sten □ Ratten- u. MauseVertilgungs-Mittel erhält man in der Drogerie Carl Trog. Rattenwurst 30 Pfg. Täglich wärme Bader. * W. Potthoff. Anmeldungen im Monat Mai 1901. 1. Geburten:— Ein Sohn.— Dreher Heinrich Filher, Fabr.=Arb. Carl Brand, Fabrik=Arbeiter Gustes Grotensohn, Kesselwärter Karl Liebig, Schaffner Karl Griebel, Fabr.=Arb. Peter Beßlich, Kgufmany, Fat,.Stirge, Serzwgrg äer Lahme, Fabr=Arb, Gustov Volu, g.rp. Heigrich Brune, FahrzArh. Fabr.=Arb. Joni“ ZeselmgrFangert Bergmann Karl Beste, FabrSchlosser pemrich Sangett, Vrrzeimn„arl Beste, Fabr; Arb. Adolf Fürchow, Fabr.=Arb. Karl Wilkes, Arbeiter Friedrich Hinz, Fabr.=Arb. Aloisius Ludin, Fabr.=Arb. Heinrich Droste, Fabr.=Arb. Karl Schneider, Fabr.=Arb. Friedrich Radtke, Fabr.= Arb. Friedrich Brune, Fabr.=Arb. Eduard Hoffmann, Rangierer Friedrich Weyer, Fabr.=Arb. Theodor Winterhoff. Eine Tochter.— Fabr.=Arb. Cornelius Schlecking, Fabr.=Arb. Max Hackauf, Drechsler Emil Altfeld, Fabr.=Arb. Heinrich Heimann. Fabr.=Arb. Karl Weber, Fabr.=Arb. Heinrich Bruch, Fabr.=Arb. Karl Wallmann, Klempner Ewald Hütz, Fabr.=Arb. Johannes Maler und Anstreicher Udo Scheich, Lokomotivheizer August Lategahn, Postbote Anton Auffenberg, Fabr.=Arb. Joseph Eickloff, Fabr.=Arb. Johann Jochim, Bremser Johannes Hengsbach, Fabr.=Arb. Mathes Elf, Fabr.=Arb. Heinrich Paschedag. 2. Eheschließungen: Schlosser Ludwig Schöttler und Wilhelmine Brösecke,— Fabr.=Arb. Friedrich Vogel und Anna — Kesselheizer Karl Behrend und Sophie Humme,— Obermeister Wilhelm Zierke und Wilhelmine Suberg,— Fabr.= Arb. Johann Gburek und Maria Mielke,— Fabr.=Arb. Anton Oeke und Emma Funke,— Fabr.=Arb. Friedrich Schrei und Sophie Weber,— Hüttenbeamter Heinrich Humme und Anna von Lünen, Fabr.=Arb. Franz Gödde und Maria Kießler,— Fahr.=Arb Conrad Haas und Klara Schwarzer,— Fabr.=Arb. Karl Wichmann und Eva Gramatzki,— Schreiner Paul Bernhardt und Theresia Landwirt Gustav zur Heiden und Karoline Kockelke, — Commis Carl Edelhoff und Lina Strathoff,— Fabr=Arb. Wilhelm Barthelmey und Ida Schmalenbach,— Fabr.=Arb. unton Leißner und Julie Schöttler,— Hülfsbremser Heinrich Felven und Sophie Wasmuth.....6 Gkatren Wirt 3. Sterbefälle. Elisabeth Branscheio 3 J., Ehefrau Wirt Carl Halstenbach, Henriette geb. Kind, 53 J., Selma Margarethe Kohl 1 J., Steinhauer Wilhelm Dittrich 31 J., Wilhelm Schmerbeck 2 J., Heinrich Zarges 10 Mon., Heinrich Diesing 3 J., Heinrich Falke 10 Mon., Christine Dickhausen 21 Tg., Hermann Kreiner 2 J., Maurer Wilhelm Koßmann 38 J., Friedrich Liese 1 Tag, Karl Spielmann ¾ Std., Wilhelmine Osterberg geb. Lewe 74 J., Wilhelm Griebel 5 Tg., Wilhelm Nehm 10 Mon., Anton Moretti 3 Mon., Friedrich Häkel 6 J., Margarethe Bartmann 1 J., Ackerbürger Heinrich Schulte 78 J., Carl Brune 2 Std., Andreas Knöß 1 J., Carl Hesse 20 J., Sattler Louis Lenz 58 J. Feuerlsl. Kohlenanzünder ohne Zuhilfenahme von Holz. D. R. G. M. Sehr praktisch, bequem und billig liefert bei Abnahme von 500 Stück zu Mk. 10,— franko jeder Bahnstation Krüsemer, Menden i. M., Bräukerweg. Holzwaren=Fabrik, Globenstein Post Rittersgrün, Sachsen. Nadkämme. hölzerne Riemenscheiben. Wagen Haus=u. Zr. Frafr.“ H# Küchenbeschlagen spanner Sportwagen. Waschmaschinen. 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