E Aimtliches Rreisblall hmmmmemrmmrhern dart S Ensertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgespaltene Zeile oder deren Raum 10 3, außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 4. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, FernsprechAnschluß Nr. 85, Amt Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. lul den Kreis Norct. Mmmmmmrachummmrmmrn thrmmerermmrmmerr Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen etc. für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" verbindliche Kraft. No. 117.(1. Blatt.) Politische Uebersicht. Deutschland. Unser Kaiser traf Montag früh auf seinem Gute Kadinen bei Elbing ein und besuchte die Ziegelei, die Vieh= und Ackerwirtschaft. Nachmittags jagte Se. Majestät. Die Weiterfahrt nach Prökelwitz in Ostpreußen erfolgte in später Abendstunde.— Der dritte Sohn unseres Kaiserpaares, Prinz Adalbert, tritt heute seine Schwerte, Dienstag, 21. Mlai 1901. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exct 42 Pfg. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund. 34. Jahrgang. erste Seereise auf dem Schulschiff„Charlotte" an. Zunächst läuft das Schiff Glücksburg an. Am 10. Juni lichtet es die Anker wieder, und es finden Schieß= und Fahrübungen in der Strander Bucht statt. Ueber die vom Kaiser angeordnete Leichenparade zu Ehren des in China verstorbenen Obersten Grafen York v. Wartenburg und des Hauptmanns Freiherrn v. Rheinbaben wird berichtet: Der Lloyddampfer„Stuttgar“ traf mit den Leichen der beiden Offiziere am Donnerstag abend im Hamburger Hafen ein. Zu der Feier waren ein Bataillon des Infanterie=Regiments Graf Bose(Nr. 31) aus Altona sowie eine Batterie von 4 Geschützen des Bahrenfelder Feldartillerieregiments Nr. 45 zugegen. Anwesend waren außer verschiedenen Verwandten der Verstorbenen die gesamte Generalität von Hamburg=Altona. Alle im Hamburger Hafen liegenden Schiffe hatten halbstock geflaggt. Die Staats= und städtischen Gebäude, die Werften, die Seewarte, das Seemannshaus und viele Privatgebäude hatten ihre Flaggen ebenfalls halbstock gehißt. Auf dem Deck der„Stuttgart waren, den Hintergrund durch ein reiches Palmenarrangement gedeckt, die beiden Särge neben einander aufgestellt. Der Sarg des Grafen York v. Wartenburg, auf dem Mütze, Degen und Schärpe des Verstorbenen lagen, war bedekt mit schwarz=weiß=roter, der des Hauptmanns v. Rheinbaben mit schwarz=weißer Flagge. Beide Särge waren geschmückt mit zahlreichen Kränzen. Divisionspfarrer Zierach aus Altona hielt die Trauerrede über das Wort:„Sei getreu bis in den Tod.“ Hierauf nahmen Unteroffiziere des 31. Regiments die Särge auf und trugen sie in die zum Transporte nach Oels(Schlesien) beziehungsweise nach dem Familiengute Fritschendorf bei Krossen a. O. bestimmten Wagen der Eisenbahn, wobei eine Kompagnie 31er Spalier bildete. Eine neue Beunruhigung auf dem Hypothekenmarkte steht zu erwarten. Am Sonnabend sind die Direktoren der Pommer'schen Hypotheken=Aktien=Bank, W. Schulz und F. Romeick, verhaftet worden, weil mehrfach Grundstücke übermäßig hoch beliehen worden sind, so daß die Unterlegungen dem Werte der ausgegebenen Pfandbriefe nicht mehr entsprachen. Man nimmt an, daß diese Beleihungen nur im Einverständnis mit den Direktoren der Bank erfolgen konnten. Die Bank, die vor nicht zu langer Zeit zur Hofbank der Kaiserin ernannt wurde, hatte Ende 1899 bei 15 Millionen Mark Aktienkapital rund 190 Mill. Mark Pfandbriefe im Umlauf. O weh dir Armut doch! denn du benimmst dem Mann Verstand sowohl als Sinn, so daß er nichts mehr kann. Es missen ihn mit leichtem Mut Die Freunde, fehlt ihm Hab’ und Gut. Sie kehren ihm den Rücken zu und grüßen ihn nur träge: Doch freundliche Verwandte hat im Glück er allerwege. Spervogel. (Aus den Kolonien). Das südwestafrikanische Schutzgebiet leidet wie ganz Südafrika unter häufigen, anscheinend sogar regelmäßig wiederkehrenden Viehseuchen. Vor einiger Zeit verlautete bereits, daß die Rinderpest wieder ausgebrochen sei, aber dann hieß es, daß es sich nur um eine schwere Form des Texasfiebers handle. Immerhin sind die Folgen sehr traurig und bringen die Kolonie wieder um einige Jahre zurück. Wie uns berichtet wird, starben der Truppe in Grootfontein von achtzig Stück Vieh zweiundsiebzig; der Ansiedler Rösemann in Karilib verlor von 140 Stück 112. Die Regierung thut alles mögliche, um dem Ueberhandnehmen der Seuche Einhalt zu thun; bei der großen Entfernung ist dies aber eine schwierige Sache. Serbien. Betreffs der Vorgänge am Königshof erklären Wiener Aerzte: Königin Draga war vor Jahren sehr krank und mußte mehrere Monate in einer Wiener Heilanstalt zubringen. Sie genas erst, nachdem sie sich einer schweren Operation unterzogen hatte. Der Eingriff beraubte sie allerdings der Aussicht auf Nachkommenschaft. Diese Frage ist für Serbien von der größten Wichtigkeit, denn die Dynastie ist dort zur Zeit auf die zwei Augen des Königs Alexander gestellt, und es wäre ein geradezu tragisches Geschick, wenn die Liebesheirat des Königs, die dieser gerade in der Proklamation an sein Volk mit der Sicherung der Dynastie rechtfertigte, keine anderen Folgen hätte, als die Hoffnung auf direkte Erben des serbischen Fürsten für alle Zeit auszuschließen. Es wird vielfach erzählt, daß die Aerzte die Königin über ihre wahrscheinliche Unfruchtbarkeit niemals in Zweifel ließen, ihre Ansicht vor der Heirat auch dem König enthüllt wurde, und sein Zögern, nunmehr einen Ehebund zu schließen, durch die Erklärung Draga Maschin's entwaffnet wurde, daß sie sich bereits Mutter fühle. Ob hier eine, von russischer Seite unterstützte, Intrigue oder eine eine auf Nervosität zurückführbare Selbsttäuschung der Königin vorliegt, ist noch nicht ganz aufgeklärt. = Der Wiener Arzt Dr Wertheim erklärt in seinem Gutachten, Königin Draga leide an Gebärmutterentzündung, verbunden mit Kartarrh der Schleimhaut. Nordamerika. Der Streik der Straßenbahnangestellten in Albany(Newyork) ist beendet. Die Tramwey=Gesellschaft hat die Forderungen der Ausständigen bewilligt. = Der von den Vereinigten Staaten Dänemark gebotene Kaufpreis für Dänisch=Westindien beträgt 4 Mill. Dollars. England und Trausvaal. Die Buren haben zwischen Amersfort und Ermelo die Kolonne des Generals Bullock dreimal angegriffen. Sie verfügten über einen Zwölfpfünder, 2 Pompomgeschütze und ein Maximgeschütz. Es wurde jeder Versuch gemacht, diese Geschütze wegzunehmen, allein dies gelang nicht. Schließlich wandten sich die Buren über Ermelo Das Wrack des Grosvenor. Von Clark Russell. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten Nach einigem Zögern klopfte ich an, schlich mich aber leise wieder weg, als ich keine Antwort erhielt, denn ich glaubte, sie schliefe, und um keinen Preis wollte ich ihre Ruhe stören. Kaum hatte ich mich aber einige Schritte entfernt, als die Thür geöffnet wurde, Miß Robertson heraustrat und fragte: „Haben Sie geklopft, Mr. Royle?“ Ich bejahte die Frage, fand aber nicht sogleich den Mut zu sagen, weshalb; mir war der Hals wie zugeschnürt. Sie sah mich forschend an, und als ich darauf unwillkürlich nach der Thür ihres Vaters blickte, erriet sie, was ich gewollt hatte und bedeckte ihr Gesicht mit beiden Händen. Nun sie mich nicht mehr ansah, fand ich wieder Worte und sagte leise: „Ich habe sein Gesicht frei gelassen, damit Sie es noch einmal sehen können.“ Dann ergriff ich ihre Hand führte sie zur Thür, trat aber selbst nicht mit ein. Ich dache, es würde eine längere Zeit dauern, bis sie wieder herauskäme, sie kehrte aber sehr bald zurück. Das brave Mädchen hatte wohl selbst in ihrem tiefen Schmerz nicht vergessen, daß mir viel daran liegen mußte, das Begräbnis bald hinter uns zu haben, weil das Schiff nicht lange unserer Dienste entbehren konnte. „Ich überlasse ihn jetzt Ihnen,“ sagte sie. Dieser Entschluß freute mich, denn ich verstand ihre Worte so, daß sie nicht beabsichtigte, dem Begräbnis beizuwohnen; als ich sie aber wieder nach ihrer Kajüte geleiten wollte, fragte sie mich erstaunt, ob denn die Bestattung erst später sein solle. Ich sagte ihr, wie ich sie verstanden hätte, worauf sie erwiderte: „Ach nein, das habe ich nicht so gemeint; glauben Sie mir, ich fühle mich stark genug, den schweren Gang mit zumachen, ich bin nicht so schwach, als sie vielleicht denken.“ „Gut, ganz wie Sie wünschen,“ entgegnete ich.„Ich werde Sie benachrichtigen, sobald alles bereit ist.“ Darauf trat sie wieder in ihre Kajüte, während ich Cornish und den Steward holte, um mit diesen beiden die letzten Vorbereitungen zu treffen. Zunächst wurde das Kopfende der Hängematte zugenäht, dann die Leiche auf die Bahre gelegt und mit der Flagge überdeckt. Nachdem dies geschehen, überlegten nach Carolina. Louis Botha verließ mit der Garnison und seinen Offizieren Ermelo am 15. Mai und wandte sich ostwärts. General Bullock trieb hierauf die Einwohner Ermelos aus der Stadt. Kaum hatten die englischen ruppen die Stadt verlassen, so tauchten die Buren wieder auf und durchsuchten die Stadt nach Burghers, welche sich etwa ergeben haben könnten. General Elliot hatte im Laufe der Woche 4000 Pferde u. Rinder, wie auch viele Burenfamilien nach Standerton geschickt. +(Die Buren über den Nichtempfang Krüger's in Berlin). Ein im Burenheere dienender deutscher williger schildert im Anschluß an eine Darstellung des Ueberfalles von Nooitgedacht bei den Magaliesbergen den Eindruck, den die Nachricht von dem Nichtempfang Krüger's durch den deutschen Kaiser im Burenheere gemacht hat. Er schreibt:„Hier kam vor wenigen Tagen(Ende Dezember) die Nachricht von dem Nichtempfange Krüger's durch den Kaiser an, womit die letzte Aussicht auf Hilfe von außen geschwunden ist. Ich kann aber nicht sagen, daß die Nachricht auf unsere Buren irgendwie tiefen Eindruck gemacht hat. Sie haben niemals ernstlich an fremde Unterstützung geglaubt, und es ist um so besser, daß hierüber nunmehr vollkommene Klarheit herrscht. Mir scheint, als sei noch ein starrerer u. mannhafterer Geist über unsere Leute gekommen, sie sind auf alles gefaßt und, glaubt es mir, es ist keine Phrase, von diesen Leuten wird jeder kämpfen, bis er gefangen oder tot ist. Und das will auch ich! Was wir dabei erreichen können, welche Aussichten wir haben, das natürlich schwer abzusehen, eines aber ist sicher: diesen Kampf, der uns, die wir jetzt ganz davon leben, was wir den Eng ländern abnehmen, nichts mehr kostet, können wir solange und länger aushalten als die Engländer, welche wir persönlich nicht fürchten. Dazu kommt aber noch, daß für keinen unserer Leute irgend ein persönliches Motiv da ist, nachzugeben. Keiner kann sein Los dabei verbessern, sondern nur verschlechtern. Unsre Farmen sind verwüstet, Hab u. Gut vernichtet, unsre Familien gefangen. Ergeben wir uns, werden wir nach Ceylon oder S. Helena geschickt. Nein, da ist der Tod auf dem Schlachtfelde vorzuziehen, wenn schon einmal gestorben werden muß. Aber in unseren Reihen lebt noch immer das Gefühl, daß wir leben müssen, leben, um am Ende doch noch zu siegen, wenn auch erst nach jahrelangen Kämpfen und Entbehrungen der schrecklichsten Art, denn das Schlimmste liegt noch vor uns, dessen sind wir uns alle bewußt.“ — Das Niederbrennen der Burenfarmen. Der offizielle englische Bericht über das„Farmenbrennen in Süd afrika,“ wie der Titel lautet, ist soeben erschienen. Er behandelt die Periode vom Juni 1900 bis Januar 1901 und ist in mehr denn einer Beziehung interessant. Niedergebrannt wurden im ganzen 630 Farmen, von denen der größte Teil, wie das natürlich, im Oranjefreistaat zerstört wurde. Daß es sich bei diesem Niederbrennen der Farmen nicht um strategische Notwendigkeit, sondern einfach um den Versuch, den Gegner durch einer Politik des wir, welchen Teil des Schiffes wir am besten wählen könnten, um die Leiche über Bord gehen zu lassen. Für gewöhnlich ist es auf See Brauch, ein Begräbnis in der Nähe der Fallreepstreppe stattfinden zu lassen; dies war aber in unserer Lage nicht möglich, da das Schiff zu heftig schlingerte, und das Hauptdeck überschwemmt war. Wir beschlossen deshalb, den Toten nach dem Hinterdeck zu schaffen. Es geschah dies so feierlich als möglich. Die Bahre wurde mit dem Fußende auf das Geländer hinter dem Backbord=Seitenboot gestellt. Das Kopfende hielt Cornish und Steward. Forward stand mit abgenommenem Hut am Rade. Nunmehr ging ich, Miß Robertson zu melden, daß alles bereit sei, nachdem ich mir vorher noch unter den Büchern des Kapitäns dasjenige über die Begräbnisse auf See geholt hatte. Ich bat Miß Robertson noch einmal, zu überlegen, ob es nicht weniger angreifend und aufregend für sie sein würde, wenn sie der Bestattung fern bliebe, um die Zeit während derselben allein im stillen Gebet zuzubrin gen, versicherte sie, daß auch ohne ihre Anwesenheit dem Toten jede Ehre erwiesen werden alles so zugehen würde, wie ihr Herz es nur wünschen könnte. Sie entgegnete aber:„Nein, das Grab soll meinen Vater nicht aufneh men, die Fluten sollen sich nicht über ihm schließen, ohne das mein Gebet sich mit meinem letzten Liebesblick vereinigt. Damit legte sie ihren Arm in den meinen und gefaßt, mit thränenlosen Augen, aber mit unbeschreiblichem Schmerz in dem schönen, bleichen Gesicht, bat sie mich, sie auf Deck zu führen. Ich that dies mit wehem Herzen. Schreckens zum Niederlegen der Waffen zu bewegen, gehandelt, ergiebt sich aus der Aufstellung dieses Spezial berichtes aufs Unzweideutigste. Niedergebrannt wurden im Juni 1900 2 Farmen, Juli 3, August 12, September 99, Oktober 189, November 226, Dezember 6, Januar 1901 3 Farmen, zusammen 540 Farmen; Daten, aber wahrscheinlich vor November 1909, wurden miedergebrannt 90 Farmen, im ganzen also, P60, Fherzgte. Der Bericht beweist, wie wenig die offizielle.#e und Versicherungen der englischen Regierung und des englischen Oberkommandos der Wahrheit. u gar welche immer wieder versichern, daß Former ge Bagn niedergebrannt worden seien, wo Angriffe auf körper von denselben aus stattgefunden hätten. In einer ganzen Reihe von Fällen sind Farmen, und zwar nach Angabe dieses offiziellen Berichtes, niedergebrannt worden, weil dieselben im Felde stehenden Buren und besonders Kommandanten gehörten. So wurde die Farm Christian de Wet's am Rhenoster River zerstört, und zwar diese allein von allen Farmen des Distriktes. Der offizielle Bericht giebt ausdrücklich als Ursache der Zerstörung an, daß„der Besitzer sich auf Kommando befand, allerdings mit dem Hinzufügen, daß die naheliegenden Rhenoster=Station zerstört wurde. Ebenso wurde General Lemmer's Farm zerstört, weil dieser trotz ihm schriftlich erteilter Warnung, drei Mal die Telegraphenlinie durchschneiden ließ.“ In anderen Fäl len wurden Farmen zerstört,„weil deren Besitzer Spione niedergeschossen. Am unglaublichsten erscheint jener Teil des Berichtes, in welchem ganz rückhaltlos mitgeteilt wird, daß Farmen niedergebrannt wurden, weil — man höre und staune!— deren Besitzer, obwohl aufgefordert, das feindliche Lager zu verlassen und sich in ihre Farm zurück zu begeben, am festgesetzten Tage nicht in ihrer Farm vorgefunden wurden, obwohl sie ausdrücklich gewarnt worden waren, daß in diesem Falle ihre Besitzung zerstört werden würde“(!!). Der Verfasser des Berichtes scheint sich gar nicht darüber klar zu sein, daß man an der Hand dieses Mittels schließlich jeden Krieg ohne weiteres beenden könnte, indem man die waffentragende Bevölkerung des Landes, soweit sie unter den Fahnen und im Felde steht, auffordert, sich innerhalb einer kurzen Frist in ihre Heimstätten zu begeben, widrigenfalls diese zerstört und niedergebrannt würden. Selbst die englische Presse hat, allerdings erst nachdem diese Barbarei sich als nutzlos erwiesen hat, heftig gegen diese Art der Kriegführung protestiert. Wirren in China. + Die Londoner Morgenblätter melden aus Peking: Vier= bis fünfhundert Chinesen haben in der Gegend von Wenan eine Vereinigung gebildet, um die Christen zu verfolgen; vor einer Woche griffen sie christliche Eingeborene an und verwundeten viele. * N a c h M e l d u n g e n a u s P e k i n g s i n d i m S ü d e n von Paotingfu und in Tschentingfu Ruhestörungen ausgebrochen. Das betreffende Gebiet war bisher franzöfischer Ueberwachung unterstellt und wurde nach dem Abzuge der Franzosen den Chinesen übergeben. Das erste Bataillon des 1. Ostasiatischen Infanterie=Regiments unter Major Graham wird für etwaige Ereignisse bereitgehalten. Wenn sich dies bestätigen sollte, so wäre das kein günstiges Vorzeichen für das, was man nach dem Abzuge der europäischen Kontingente zu erwarten hätte. * In den washingtoner Regierungskreisen wird bezüglich der Krisis in China und der übrigen beteiligten Mächte die Stimme der Mißgunst und der Gehässigkeit immer lauter. Einem londoner Blatte gehen darüber aus Newyork folgende Mitteilungen zu, die, wenn auch in gehässigem Tone, eine für uns erfreuliche Thatsache konstatieren:„Nach der jüngst im Staatsdepartement eingelaufenen Nachrichten wird die diplomatische Situation in Peking augenblicklich ganz von Deutschland beherrscht. Der Einfluß Deutschlands im Rate der Konzertvertreter ist allmählig so mächtig angewachsen, daß es der energischsten Maßregeln seiens der hintangesetzten Nationen bedürfen wird, um ihrer Stimme Geltung du zalienichen Die Repräsentanten des deutsch=österreichisch=itauen Dreibundes stimmen bei jeder Gelegenheit im Rate Konzertmächte wie ein Mann, d. h. wie der deutsche V treter; sie haben sich außerdem die Beihilfe der drei kleinsten Konzertmächte(Spanien, Holland und Belgien) zu verschaffen gewußt. Gegen diese Kombinationen stehen bloß die Vereinigten Staaten, England und Japan fest zusammen. Auf Rußland mit seiner zweideutigen Politik ist kein Verlaß, und Frankreich scheint sogar zu der deutschen Koalition hinzuneigen. Aber selbst, wenn man die feste Beihilfe Rußlands und Frankreichs gewänne, wäre dieser Fünfbund dem von Deutschland geleiteten Sechsbund stimmlich im Rate der Konzervertreter nicht gewachsen. Deutschland und die fünf Mächte„in seinem Schlepptau" repräsentieren in der Indemnitätsfrage das radikale Element, während der amerikanische, der englische und der japanische Vertreter das gemäßigte(?) Element repräsentieren. Während der Verhandlungen in Peking und den verschiedenen Hauptstädten der Konzertmächte ist es immer klarer zutage getreten, daß Frankreich nicht nur als Vertreter der spezifisch französischen Anspüche für beschädigtes Eigentum katholischer Kirchen und für ermordete katholische Missionare französischer Nationalität fungiert, sondern sich auch berufen fühlt, sich als Vertreter aller von Kahtoliken irgend welcher Nationalität in China erlittenen Schäden zu gerieren. Es wird französischerseits behauptet, daß während des Boxeraufstandes an 30 000 Personen, welche mit den Missionaren in mehr oder weniger direktem Verkehr gestanden, ermordet und eine Menge Kirchen und Schulen zerstört worden sind. Lokales Stadt und Kreis. ** Schwerte, 21. Mai.(S. G. V.) Der erste Ausflug des Sauerländischen Gebirgs=Vereins, dessen Ziel, wie schon mitgeteilt, Dahle bezw. Werdohl war, verlief, da der Sonntag seinem Namen Ehre machte, in höchst befriedigender Weise. Gegen 20 Mitglieder des Vereins nahmen daran teil. Allerdings zogen mehrere der Herren vor, nach der winterlichen Einrostung der Glieder nicht gleich das volle Register eines sechsstundigen Marsches zu ziehen, sondern sich für das erste Mal mit dem Präludium eines Halbtagsmarsches Iserlohn=Werdohl zu begnügen. Aber die Mehrzahl verschmähte die Postkutsche und machte den ganzen Marsch zu Fuß. Der Abmarsch erfolgte früh 6¼ Uhr vom Reiche des Wassers aus. Im Anfang glich die Partie weniger einer Fahrt in das pfingstmaßig geschmückte Sauerland, als einer al pinen Gletscherwanderung; weiß erglänzten im Reif die Wiesen der Ruhr und mancher wünschte, während er fröstelnd dahinschritt, sich etwas nordpolmäßiger ausgerüstet zu haben. Doch beim Aufstieg der ersten Hügel schon begann das„Mailüfterl“ zu wehen und den ganzen Tag herrschte eine Witterung, wie sie zum Marschieren geeigneter kaum sein konnte. Der Weg führte über das Rote Haus nach Iserlohn, wo die Herren nach 2½ stündigem Marsch eintrafen. Nach kurzer Rast wurde der Marsch über Ihmert nach Dahle fortgesetzt, wo ein vorausbestelltes, allgemein als ausgezeichnet befundenes Mittagsmahl eingenommen wurde. Allerdings ist es leicht, Gäste zu befriedigen, deren Appetit durch einen 3 bezw. 6stündigen Marsch über Berg und Thal des Sauerlandes geschärft ist. Gegen 3½ Uhr erfolgte der Aufbruch nach Werdohl von wo später die Rückfahrt per Bahn erfolgte. Der Ausflug hat, wie bemerkt, die Teilnehmer überaus befriedigt, wenn auch mancher bedauerte, daß die Aussicht nicht eben günstig war. Aber viele der Herren werden mit uns der Ansicht sein, das nicht der Ausblick ins Weite sondern der Einblick in eine nahe, reizende Waldscenerie den größten Reiz hat, der nur noch erhöht wird, wenn im Hintergrund die Landschaft sich in einem ahnungsvollen Nebelduft verliert. Daß auch ein weiter Rundblick und das Gefühl, hoch über der Welt erhoben zu sein, seine Reize hat, soll damit nicht geleugnet werden. (S. G. V.) Der Sauerländische Gebirgsverein dem gegenwärtig 132 Abteilungen mit 8500 Mitgliedern angehören, hielt am Samstag in Hagen seine erste neralversammlung ab, welche von zahlreichen... aus dem Vereinsgebiete besucht war. Neu beigenenn sind die Abteilungen Mühlheim a. d. Ruhr(mit über 100 Mitgliedern) und Drüggelte a. d. Möhne. Die vorgesehenen Arbeiten der Wegekommission auf Bezeichnung der durchgehenden großen Straßen und auf die Erhaltung derselben sind im verflossenen Jahre erheblich gefördert worden. Die Einnahmen betrugen im vergangenen Jahre 35 051,13 Mk., die Ausgaben 33 896,85 Mk., mithin bleibt ein Bestand 1 154,28 Mk. Unter den Ausgaben befinden sich u. a. 16 541,56 Mk., welche rentbar angelegt sind. Für das kommende Jahr stehen 13 515,95 M Verfügung. Die Versammtung beschloß, daß neue Touristenwege nicht angelegt werden sollen, bis die in Angriff genommenen vollendet sind. Das Gebirgsfest im Jahre 1902 wird in Brilon abgehalten werden. Als Delegierte für den in Straßburg stattfindenden Verbandstag deutscher Touristen=Vereine wurden der Vorsitzende Amtsgerichtsrat Müller und der Kassierer Gerichtskassenrendant Canstein=Arnsberg gewählt.— Nachdem noch auf das in Münster in der Bildung begriffene Trachten=Museum hingewiesen, die Bildung eines Bezirks„Astenberg“ gutgeheißen, wurde dem Vorstand zur Erschließung einer Tropfsteinhöhle eine Summe bis zu 300 Mk. bewilligt. Schwerte, 21. Mai. In der am Sonntag im Lokale des Herrn Hagemann stattgefundenen MonatsVersammlung des evangel. Arbeiter= und Bürgervereins wurden wieder mehrere neue Mitglieder ausgenommen. Die Beteiligung des Vereins an dem Kreisverbandsfest, das am 2. Juni in Letmathe stattfindet, soll mittelst Extrazuges erfolgen. Gegen 100 Teilnehmer sind schon angemeldet, weitere Anmeldungen sind baldigst bei den Herren Michel(Nickelwalzwerk), Schulte(Eisenindustrie) L. Hagemann, Böhmer und Humpert anzubringen. * Schwerte, 21. Mai. Am Sonntag nachmittag hielt der Hauptverein für Bienenzucht im Hotel„Kaiserhof“ seine diesjährige Vertreterversammlung ab. Nach Erledigung der reichhaltigen Tagesordnung wurde beschlossen, Mitte September hier ein Imkerfest zu feiren. Mit dem Feste ist eine Ausstellung verbunden. ** Schwerte, 21. Mai. Am Sonntag abend fand in den Höfen eine furchtbare Schlägerei statt. Der Arbeier D. B. und Sch. von hier, drangen in das Haus des Fabrikarbeiters R. ein und verlangten von dem Hausherrn, daß er ihnen den bei ihm in Kost befindlichen Arbeiter H. ausliefere, um ihn, wie sie äußerten, auf der Stelle kalt zu machen. Trotz der wiederholten Aufforderungen das Haus zu verlassen, leisteten sie keine Folge. Vor dem Hause waren noch mehrere Kumpane der Eindringlinge versammelt. Als nun der Sohn des Herrn R. sich nach Hause begeben wollte, wurde derselbe von diesen Personen angerempelt und mit Stöcken zu Boden geschlagen. Auf seine Hilferufe eilte der Vater und andere Familienangehörige hinzu, dieselben wurden jedoch zu Boden geschlagen, und blieben aus vielen Wunden blutend, bewußtlos liegen. Die Thäter ergriffen, als die Polizei einschritt, die Flucht, wurden jedoch bald darauf verhaftet. 8 Schwerte, 21. Mai. Festgenommen wurde der Fabrikarbeiter G. von hier, weil er seine Frau und Kinder fortgesetzt mißhandelt. Am Samstag abend hat er sie mit einem mit einem Eisendraht durchzogenen Stock über den Kopf und Rücken geschlagen, und die Fliehende dann mit gezücktem Messer verfolgt. Die Frau hat mit ihren kleinen Kindern die Nacht über bei mit leidigen Nachbarsleuten zubringen müssen. Als sie am folgenden Morgen in ihre Wohnung zurückkehrte, begann die Mißhandlung von neuem, sodaß sie wieder flüchten mußte. G. wurde nunmehr verhaftet; er ist schon einmal. wegen Mißhandlung seiner Familie bestraft. ** Das bevorstehende Pfingstfest und das herrliche Wetter haben die Wander= und Reiselust wie mit einem Zauberstaube hervorgerufen und aller Orten werden Vorbereitungen zu kleineren oder größeren Pfingstausflügen getroffen. So eifrig werden die Fahrpläne der Eisenbahn und des Dampfschiffs kaum zu der großen Reisezeit im Juli studiert, wie in dieser Woche vor Pfingsten. Das Ziel der großen Sommerreise steht meist schon lange vorher fest, oft ist es alle Jahre das mämliche. Die Pfingstreisen sind dagegen kleine Spritztouren, die bald hier, bald dorthin führen, je nachdem die eingelegten Extrazüge mit ihren erheblichen Fahrpreisermäßigungen od. sonstige mehr zufällige Dinge bestimmend wirken. Da ist dann das ganze deutsche Volk einem gewaltigen Bienenschwarm vergleichbar, da summt es und rauscht, da ist alles in Bewegung, da ist ein Leben und eine Freude, wie sonst das ganze Jahr nicht wieder. Wer nur irgend kann, der zieht e Als wir oben angekommen waren, und sie mit der Flagge überdeckte Leiche, die entblößten Häupter und die feierliche Haltung unserer drei Gefährten sah, da war es einen Moment, als ob der Anblick sie überwältigen wollte sie stützte sich schwer auf meinen Arm, bedeckte ihre Augen mit der Hand und blieb stehen. Gleich danach faßte sie sich aber wieder und wankte vorwärts. Ich erkannte, daß das Hinabgleiten der Leiche in die Fluten zu viel für ihre Nerven sein würde und daß sie dies nicht sehen dürfe. Deshalb breitete ich schnell eine andere Flagge vor das nächstliegende Oberlicht und bat sie, auf diese, mit dem Rücken gegen uns, niederzuknieen. Sie that dies, folgsam wie ein Kind, ohne irgend welche Widerrede. Ich flüsterte Cornish zu, Acht auf mich zu haben, da ich ihm ein Zeichen geben würde, wann die Leiche hinabgleiten solle. Dann trat ich neben die Bahre und begann mit der Leichenfeier. war eine Scene, die sich tief in meine Erinnerung eingegraben hat. Noch heute sehe ich alles deutlich vor mir: das verstümmelte Wrack, mit seinen, wie flehend gen Himmel gestreckten Maststümpfen, das einzige, vom heulenden Winde rund aufgeblähte Segel, das lose, umherfliegende, zerrissene, gekappte Tauwerk, die über Deck schlagenden, schäumenden Wogenkämme, das taumelnde, dabei oft hoch aufbäumende und dann wieder wie in einen Abgrund jäh niederfahrende Schiff. Vor meinem geistigen Auge steht die nervige Gestalt des Hochbootsbreitbeinig am Rade, beide Arme straff in den Spaken, er ist barhäuptig, das Haar flatter im Winde, seinen, von ehrlicher Trauer umflorten Blick hält er auf das knieende Mädchen gerichtet und leise murmelt er die Worte mit, die ich in tiefer Bewegung lese, die Leiche liegt auf dem Schiffsbord, zu beiden Seiten neben ihr haben sich Cornish und der Steward aufgestellt, deren abgemattete Gesichter tragen den Stempel der Erregung, welche die Trauerfeier mit ihrer grausigen Umgebung in ihnen hervorgerufen hat. Alle diese Einzelheiten stehen mir noch heute treu vor der Seele und schaudernd durchlebe ich, während ich dies schreibe, noch einmal die qualvollen Empfindungen, die mich damals fast zu überwältigen drohten, als ich bei dem Plätschern der ins Wasser stürzenden Leiche daran dachte, daß wohl uns alle dasselbe nasse, schauerliche tiefe Grab bald aufnehmen würde. Dieser Moment war ein doppelt furchtbarer für mich, denn angstvoll schlug mir auch mein Herz bei dem Gedanken, daß das junge Mädchen das Plätschern hören und sich umdrehen würde. Gerade aber, als ich Cornish das Zeichen gab, die Leiche abgleiten zu lassen, übertönte das Rauschen und der Schlag einer unter der Gillung sich brechenden Woge den Fall derselben. Ich dankte Gott für diese Fügung, denn nun war das Schlimmste des ganzen traurigen Aktes vorüber; ich sprach noch ein kurzes Schlußgebet, und die Feier war zu Ende. Unmittelbar darauf winkte ich Cornish und dem Steward zu, die Bahre wegzutragen; dann wartete ich, daß Miß Robertson sich erheben sollte, sie verharrte aber noch mehrere Minuten im Gebet. Als sie aufstand, war nichts mehr vorhanden, was an die eben beendete Handlung erinnerte. hinaus. Die Pfingstbesuche bilden ein charakteristisches Merkmal des deutschen Volkes. Zu Pfingsten sind die Menschen allenthalben, nur nicht dort, wo sie eigentlich hingehören. Und diese Wanderlust, dieser Drang ins Weite erstreckt sich auf alle, groß und klein, arm und reich, jeder nach dem besten Maße seiner Mittel, fordert Anteil an dieser großen, allgemeinen Pfingstfreude. Und wenn die Mutter in dem armseligen Dachstübchen nichts anderes kann, als die leichten Kattunkleidchen ihrer Kleinen waschen und plätten, das thut sie, so sehr andere, selbst bezahlte Arbeit auch drängen mag. Die Pfingstfreude verschafft sich auch Eingang zu den Aermsten. So befindet sich unser ganzes Volk in der Vorbereitung auf dieses einzig schöne Fest; mag alles wohl gelingen und möge es jedem Freude und ungetrübten Sonnenschein gewähren. Die Natur ist zur Pfingstzeit überreich, sie alle zu beglücken!„„„.. Ge** Höchsten, 21. Mai. Der hiesige Gesangverein Niegedacht“ hat bei dem Gesangwettstreit, welcher am Sonntag in Grüne stattfand, den 4. Preis errungen. Humoristisches. § Siegl— wer kennt nicht den Redakteur des Bayer. Vaterland.“— stellt über die preußischen Thalermünzen folgende Bedeutung an:„Die Preußenthaler weisen auf ihrer Reversseite ergötzliche Unterschiede auf. Alle Thaler, die vor 1866 gepragt wurden, haben einen mageren Adler mit dürren Schwingen. Sein Schnabel ist weit geöffnet. Die Krone schwebt in ziemlicher Entfernung vom Kopfe. Alle nach 1866 geprägten Thaler aber zeigen einen ungleich fetteren Aar mit wuchtigen Schwingen. Die Krone sitzt fest auf seinem Kopfe. Das Tier scheint jetzt weniger Hunger zu haben, obwohl sein Schnabel noch nicht ganz geschlossen ist! Ist nun das Zufall oder Absicht? Jedenfalls ist der Aar auf der Preußenthaler noch nicht ganz gesättigt, da sein Schnabel noch etwas geöffnet ist. Am bayrischen Wappen ist merkwürdig, daß der Löwe den Schweif emporhält. Zu welchem Zwecke wohl?“ Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung“. *R— Hd. Berlin, 21. Mai. Die beiden verhafteten Direktoren der Pommer'schen Hypotheken=Aktien=Bank werden sich wegen Vergehens gegen das Aktiengesetz zu verantworten haben. Ihr Antrag auf Entlassung aus der Haft ist trotz Angebots einer Kaution von 100000 Mark abgelehnt worden. Hd. Peking, 21. Mai. Die Unterhandlungen ruhen gegenwärtig, da die Vertreter der Mächte Instruktionen seitens ihrer Regierungen abwarten. Die Meinung ist hier, daß die Lösung der chinesischen Frage im Lauf des nächsten Monats zur Thatsache werden wird. Hd. Petersburg, 21. Mai. Der hiesige serbische Gesandte hat seine Regierung telegraphisch um Urlaub gebeten. Die Meldung, daß die Vorgänge am serbischen Königshof ohne Einfluß auf die äußere Politik bleiben würden, erscheint unbegründet. Hd. Arlon, 21. Mai. An einem Abhang stießen zwei Radfahrer aufeinander, wobei der eine schwer verletzt wurde, der andere tot auf dem Platze blieb. Hd. Kapstadt, 21. Mai. Die Pest ist anscheinend im Abnehmen begriffen. Gestern war nur ein Fall zu verzeichnen. Hd. London, 21. Mai. Die Verlustliste für gestern verzeichnet: 4 Mann tot, 5 verwundet, 16 an Krankheit gestorben, 142 schwer krank. 5 als vermißt bezeichnete sind zurückgekehrt. Hd. London, 21. Mai. Der„Daily Mail“ wird aus Kapstadt gemeldet: Kommandant Kruitzinger ist mit 800 Buren wieder in die Kapkolonie eingedrungen. Hd. London, 21. Mai. Nach einem Bericht des Kriegsamts betrug die Stärke des britischen Heeres in Südafrika am 1. Mai 249 400 Mann. Die Verluste bezifferten sich bis Anfang April auf insgesamt 14 978 Tote und 17•209 Verwundete. In die Heimat zurückbefördert wurden 76 582, darunter 47 539 Invaliden. Hd. Mainz, 20. Mai. Zu dem Offiziersduell im Mainzer Festungsgraben, bei dem sich der verheiratete Oberleutnant Richter vom 88. Infanterie=Regiment und der unverheiratete Leutnant Vogt von den 13. Husaren als Gegner gegenüberstanden, wird weiter berichtet: Oberleutnant Richter hat einen Schuß in die Hüfte erhalten. Es soll keine Lebensgefahr für den Verletzten bestehen. Der Beleidiger, Husarenleutnant Vogt, ist in Untersuchungshaft. Die Frau des Oberleutnants Richter, die den Anlaß zum Duell abgab ist sofort zu ihren Angehörigen abgereist. (Nachdruck verboten.) 23. Mai. Warm, meist heiter, schön, strichweise Gewitter. 24. Mai. Wolkig, Gewitter mit Regen, warm. 25. Mai. Ziemlich warm, veränderliche Bewölkung, strichweise Regen. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Franz Riller. Pachs&a Bartolo, Verintattch Westenhellweg 70. Grösstes Spezial-Geschäft. Anerkannt beste und billigste Bezugsquelle für bessere selbstangefertigte Herren-, Jünglings- und Knaben-Bekleidung. Eigene Arbeit.— Beste Zuthaten.— Grösste Auswahl.— Aufmerksame Bedienung.— Strengste Reellität.— Tadelloser Sitz. Preislage. Mau beachte bitte unsere Schaufenster. SURRensektrie. Neruende Neuhenten“ 40f WoMm Vorimung, zu W. Vetterntaltkt. Ostenhellveg 16. sehr niedrigen Preisen. Vorzeiger dieser Annonce Schw. 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(Sommenih ür un gterfeundn Uh üs den Anzelgentel: Jalins gamm: in Schwerte. Susd und frihen ut Sum Sustngstraße 15. Von heute Au geben wir, um vor Pfingsten zu räumen, die zu bedeutend herabgeseizten Preisen ab. Eine bessere Gelegenheit, aus einem noch voll sortierten Lager die besten Sachen zu den heutigen niedrigen Preisen anzuschaffen, wird nicht so leicht wieder geboten. Von den hingichtlich der Preise dnng dastehenten Serschee Serie I Serie II Serie III Serie IV 330 Mik. 23 Mik. 2°8 Mk. 1I. Spfe 8.12 Mk. 6-8 Mk. 5-2 Mk. 44-59 wik. ist noch ein kleiner Restbestand vorhanden. BrUttts Serie V 95 PE. 5 bis 2 Mk. Sonnenschirme, entzückende Neuheiten, alle ben und e Waschblousen in reizenden Mustern ür denr Bungud Granderg& Cte., u Hien danzus aunsun8 „umw. Meusenhalusr 1.A. Die Grünbe“ lie, ist derselbe, wie bei der früheren Firma Scherbel& Cie. Der Inhaber der Firma Grünberg& Cie. ist derselbe, wie zu jedem Costume Passcnu. DE A AO De. Hekützenverein Schwerterheide. Montag, den 27. Mai, nachmittags 3 findet im Lokale des Wirts Schäfer hier, Hörderstr. Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Verding der Hauderei und des Clowns. 2. Wahl einer Kommission für Kinderbelustigung. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Zahlung der rückständigen Beiträge. 5. Verschiedenes. Der Vorstand. Dden gehrten Bewohnern # von Schwerte und Umgegend die Mitteilung, daß ich mich mit dem heutigen Tage als Gesindevermieterin niedergelassen habe. Hochachtungsvoll Frau Carl Stütner, gettigegeitistr. 1. Ein besser möbliertes Zimmer auf sofort oder später zu vermuß es Jedem erscheinen, daß nur das neu eröffnete grossstädtisehe Möbel- und Waren- Kredit-Geschäft von Dortmund, I. Kampstrasse 72, an der Petrikirche, gegenüber dem„Goldenen Löwen", Souterrain, Parterre, 1. Etage. Au: und Abzahlungsbedingungen bei nur la. Lualicten genäht. 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Kindersitzwagen, gut erhalten, billig abzugeben. Brückstraße 20. Verreist bis zum 28. Mai. Dr. Denker, Spezialarzt für Ohren-, Nasen- und Halskranke Hagen i. W., Bahnhofstr. 49. PI Amriiches Kreissialt Trorfr, färden Kleis worck! Mmmn kreud arnour. Sund mmmmmmrhemmmmmee Insertionsgebühr für lokale Anzeigen die Besamelgeiter, Zeite oder deren Raum 10 J, außerhalb 15, Druc und Verlag von Carl Praus in Schwerte, Veralshreße. kuschußz Nr. 65, Ant Höche, Telegr=Adr. Braus, Scpzurtesbuhr. No. 117.(2. Blatt.) England und die Genfer„Konvention. Ein Ungenannter schreibt der„Rh. W. Ztg.“: Gestern sprach ich einen Bur, der eben vom Kri nementäbreis pro Cuarial 1 Mark Sp We. gel. elle Kreis= und Lotalpolitzeitesanntnag...— den Betelgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an arv= Härdte erlangen gemäß Belanntmagung der Königl, Regie, 42 Pfg. Bestelgeld gutig getiseee. Kreis Hörde erlanggtichung in der„Schwerter Zeitung“ rechtsjedem Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage: Familienfreund.“ „Illustrierter Schwerte, Dienstag, 21. 34. Jahrgang. eiserner Konstruktion, zu welscher ein Damm— ein Eisengerüst, ausgefünt mit Schlacken, der Eisenindustrie I* Münster, 18. Mai. Der Rendant Franz Börger vom Amte Mauritz, der, wie wir kürzlich berichteten, nach Veruntreuung von 20·000 Mk. geflüchtet war, ist in gerüst, ausgesullt mit Schlacken der Eisenindust den. Die Bahn wird an dem Festage einen, Zoghnzugicg) Staungr hgutizgeeeu zu dort die ganze veruntreute Minden, 18. Mai. Da der Heilstättenverein eine Schuldenlast von über 200000 Mark zu verzinsen hat, so würde ohne Verringerung derselben die Eröffnung der hiesige Flüchtlinge von drüben erhalten: die feste zeugung von dem endlichen Siege der ihrigen. Neu aber war mir in dem Venehmen des Erzählers jig besonders, auch das Schuhmacherhe eine angenscheinliche hochgradige Nervosität, die sich darin schädige, ist kürzlich auf dem Handwerkskammertage der äußerte, daß er die beiden Hände ab und zu frgihnezggst streise Arnsberg, Iserlohn, Siegen ungemein lebhafte um seinen Oberschenkel zpannte.„Was feht, Lizente((slage geführt worden. Es lagen verschiedene BeschwerVor einem halben Jahr Schuß durch den. Sctzeu., deu von Schuhmacher=Iunungen über die„Schundpreise“ gehabt.“—„Nicht gut geheit:„#S sa, aber es scheiy der Gefängnisse vor. Der Uebelstand besteche seit zahren noch was im Vein zu sitzen.“—„Las ist aber eine grobe und verschlimmere sich fortgesetzt. Nicht nur die großen Nachlässigteit des Arztes.“— Der Mann lachte bittgz, Bazare, Varenhäuser und alle möglichen und unmög do haben wir seit aicht Monoten) ichen Elemente machten den Schuhmachern Ronkurrenz, sondern auch der Staat, es müsse energusch auf Abhilfe so würde ohne Verringerung derselben die Fröffnung Lungenheilstätte zu Lippspringe nicht haben geschehen können. Aus diesem Grunde ist eine von der geistlichen und weltlichen Behörde warm empfohlene Kollekte genehmigt worden.„ D, Gasten des * Barmen, 20. Mai. Die Kosten des Kaiserbesuches am 24. Oktober v. J. anläßlich der Eröffnung und Einweihung der Ruhmeshalle belaufen sich auf 110 256 Mk., von denen 90 560 bereits bewilligt waren. Die Ueberschreitung der bewilligten Summe war notwendig, weil der Kaiserbesuch vom 13. Oktober auf den 24. Oktober verschoben wurde. * Lingen, 18. Mai. In dem bei Freren belegenen Kirchspiele Hopsten begingen voriger Woche gelegentlich einer Hochzeitsfeier mehrere junge Burschen eine verhängnisvolle Unbesonnenheit, indem sie einen Bauerssohn, welcher bereits zu viel getrunken hatte, fortwähdd üren Tonuu, Dechen Sene eche e gise gegsch auf chisz lersohn, weicher bereits zu viel getrunken hate, fortwäheuser uirds eichen, Aade ueg ud ued u en uc der Stanz e end eun ecterinten anzielten und ihg schiezuge. dies er, uecd eue en. uud ue ie, Auneu, elebgen ede, un Aisen, Siane wuid der Boot., Biäsier in die Geräste nichen, Der duge dach Gosians— uter gelstenst, Gr ic Buth, u gep Vet. iachesen von dur Gingenetzändung beiealen Schußkanal Brandy laufen und auf den Ein= und Ausschußl egte ich ein mit Brandy befeuchtetes Taschentuch, das noch einer von uns hatte.“—„Hatte Ihr Kornet denn kein Verbandszeug oder chirurgische Instrumente?" der Kammer weiteres veranlassen. ** Die Umbildung der Mädchenpensionate zu Erziehungsanstalten für weibliche Berufsbildung hat der vom Professor D. Dr. Zimmer in Berlin=Zehlendorf beWlicder lachte der Monn fuster,„ey, Vs, achgostants sichen Erfolge in die Hand genommnen, daß er seinen —„Und wie behandelt fCungen! Best g###.#ch dann solche junge Mädchen gebildeter Stände bestimmt ist, die der Namn starte aine Her ung vor 1Piegebenheit; nicht völig körperlich kräftig sind und darun den weitschte er iu burzen Sohen, vohhogerhaßz arz Her bel gebenden Zelen der anderen Heine nicht folgen können. Sch hatte eien vuggt, ondern, Zein. Der nchen Im übrigen ist der Grundgedenke bei allen Veranstal. kam eine 2gu= oum otuge u ute e, hgr dieltungen des Cv. Diakonievereins, auch bei seinen bekannPisterte, der Koret schit mit einem Ziederwreste, Di, sten-(Einichtungen für Erlernung, und Ausitung der Spiter veraus und vitr Bieten den Mony f., has großel Krankenpflege u. a., dieser:„Mädchen müissen so erzagen es ben un id Slicheue vun Haud bestaug urnden, Aach ie gute Hagstuen. Gehzizsien, Brte Lach und vir leaten ein Flück veazi einem Heud borauf)u, Fen, aber zugleich zu, selbstähndigen, Veris das wir mit Vrandy kränten. Die Bunde fiug an zu)sehy.. z0.2, und das bleibt die Grundvoraus. itern, und es Paschithder sornet nochnal bis auf den sevung seder gesiunden Frauenbewegung. edashnsch us un uteie scheane eane alselchenteshesgen soreite egeee Schmert, Aber es houf uichte, uu, boehe vtag, wie auschuld von 36. Mark und ist hermnt Ihre Nechung neisu T. Tegd Gurdb e. Audeeen usiäis alsägüig basihen: Der Cnosanger,. 34he obo.. 9 7 3 lche Beise ussg hoffen die enalischen Ge, dem betreffenden Vermerk versehenen Anweisung, 65, kam und Pfeffer in die Getränke mischten. Der junge Man wurde infolgevessen von der Lungenentzündung befallen kund starb nach zwei Tagen. Die Leiche ist vom Kreislphysikus obduziert worden und soll schrecklich ausgesehen ' Koblenz, 20. Mai. Im Gemeinderat von Ehrenbreitstein teilte der Bürgermeister mit, daß seit dem 15. April am Typhus 66 Personen erkrankt seien, darunter neun vom Militär. Nach dem 15. Mai sind keine neuen Erkrankungen eingetreten. Bis jetzt seien fünf Zivil= und zwei Militärpersonen gestorben. Die Seuche , Visigen, 20. Mai. Der Mittelrheinische Aerztetag hält seine jährliche Hauptversammlung am 28. d. M. ser ob. Bunte Chronik. Vor zwei Jahren warf der wachthabende Unteroffizier der Biebricher Blockshauswache eine Flasche in den auf dem Rhein. Ein eingeschlossenes Briefchen bat den Finder um Fin interessanter Prozeß kam Uebersendung einer Ansichtskarte. Die Flasche wurde erschlesischen Gerichte zur Ver=Ivon einem jungen, hübschen Mädchen aus Duisburg geGläubiger einelfunden. Zwischen dem Mädchen und dem Unteroffizier entspann sich ein Briefwechsel, beide wurden auch persönlich bekannt, verlobten sich, und im Herbst soll Hochzeit sein. so ergriffen, wie diese schmucklos geschilderte Begebenheit. Auf solche Weise also hoffen die englischen Generäle ihre Gegner zur Unterwerfung zu bringen! Darum also erhielt der vom Niederl. Roten Kreuz angewiesene Dr. Lingbeck von England nicht die Erlaubnis, nach drüben zu reisen! Darum also vernimmt man nichts mehr von der Abreise der Ambulanz, die von BerEinem verlectten Hund, der winselnd auf der Staßelkauntsch seit einiger Zeit zwschen liegt, verzagen wir unser, Mitleiden gicht, wohl aber den Hilfe des Bouddot'schen Apparates. Auf diesem können lagt, werzgen wir uner, Vlrteden Frchzilsigen, de tapferen Buren und den Tausenden Freiwitligen, die sie noch an feren Buren und den Lausenden Freiwillign, ummm Burenseite kämpfen. Welche Leiden müssen letztere wohl erdulden, die nicht den urgesunden Körper der Buren besitzen, sondern deren Blut durchsetzt ist mit übererbten Krankheiten. Brandy und ein altes Hemd oder Taschentuch als antiseptische Mittel! Ein Federmesser: das chirurgische Uind bei den übrigen Kommandos ists gerade so, b Auch die Genfer Konvention bestcht für England nicht mehr. Japan ist ein originelles Land, das beweisen auch die Vereine mit höchst merkwürdigen Zwecken und Namen, der in die sich dort zahlreich gebildet haben. Soeben hat sich dem beterfenden Ver ggrsicht enschied, has der Goe,—) weder eipgtsachen der Anzufriedenheit- gechibet, der so. verpflichten, bei jedem Anlaß hell aufzulachen. schnugen aus buen Iu. ze,Zeih und Fauis mith). Der in Dreiden, Minhen und Frankftoet aufge nommene Kampf gegen die Schleppe soll Abuz=swperden. Der verstorbene amerikanische Phyz.) Vortschuzg Fir ge, Lokales. ** Schwerte, 21.Mai. ** An die dem Sängerbunde der Mark angehörenden Männergesangvereine ist die Anfrage ergangen, ob sie bereit seien, bei Gelegenheit der Denkmalseinweihung auf Hohensyburg vor dem Kaiser zu singen. Die Vereine werden dem ehrenvollen Antrage leisten. Als Leiter des Chores sind b kgl. Musikdirektor Janssen Dortmund Kaiser=Hagen in Vorschlag gebracht. auch die Elektrische Straßenbahn Schwerte=Westhofen her=(den. gestellt werden; die Herstellung der Bahnüberführung geleitet. esche ae eshons gaicl is oe gegen die bisherigen den weiteren Vorzug, daß er die in Maschinenschrift hergestellte Niederschrift des ankommenden Telegramms nicht auf einem endlosen Streifen, sondern zeilenweise abgesetzt schreibt. Der Arbeitsstrom des Apparates ist Wechselstrom, der von einer Dynamomaschine erzeugt wird. Man ist übrigens bereits dabei, einen Apparat zur 24tfachen Telegraphie zu konstruieren. Ein Gymnasiast in Mainz sandte vor einiger Zeit ein Schreiben an den deutschen Gesandten von Mumm in China, in welchem er denselben um Zusendung einiger Briefmarken zur Bereicherung seiner Sammlung bat. Vor einigen Tagen erhielt der Bittsteller eine Postkarte, datiert Peking, 22. Febr. 1901, mit folgenden Zeilen:„Ja mein Junge, so viel Briefmarken, wie ihr Bengels von 1 Die neuen sind in reicher Auswahl eingetroffen. Staf Maltir, Schwerte, Ostenstraße 13. Ein sauberes evgl. Mädchen (16—20 Jahre), aus guter Familie per 1. Juli a. c. bei hohem Salair für kleinen Haushalt nach Iserlohn gesucht. Offerten unter K. 158 an die Erpedtion. Junger Mann, militärfrei, 23 Jahre alt, welcher die einfache und doppelte Buchführung erlernt hat, sucht auf sofort oder 1. Juni Stellung auf einem Geschäftshüreau oder Konstor bei bescheidenen Ansprüchen. Näheres in der Geschäftsstelle dieses Blattes. GratulationsKarten zu allen Gelegenheiten sowie Trauerkarten in großer Auswahl empfiehlt die C. Braus'sche Buchhandlung Wir empfehlen unsere anerkannt vorzüglichen Qualitäten in Atlasbarchent, Bettsatin, Daunen-Coeper und Federleinen. Garantiert staubfreie Betttedern und Daunen. Das Füllen der Betten geschieht im Beisein der Käufer. 2 Srößte Auswahl! 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Die Steuerpflichtigen werden aufgefordert, die zu entrichtenden Communalsteuern in den auf den Steuerzettel angegebenen Hebeterminen bei der hiesigen Stadtkasse einzuzahlen, widrigenfalls 4 f.1 ee die nicht zur Einzahlung gelangten Beträge im Wege des Ber Colenkleidet Gasprüche, gegen Dig, Versgoetigs Gerenagege, 86.5s Communalsteuern sind bei Vermeidung des Verlüsten des biechls mittels binnen einer Frist von vier Wochen, vom Tage der Ber öffentlichung dieser Bekanntmachung an gerechnet, bei uns einzulegen Schwerte, den 14. Mai 1901. Der Magistrat: Rohrmann. Makulaturpapier zu haben bei Carl Braue. für Erwachsene und Kinder empfiehlt in reicher Auswahl Ernst Müller. nur diesjährige Sachen in geschmackvoller Ausführung und großer Auswahl von 2 M., 4 M., 6 M., 8 M., 10 M. bis zu 25 Mark. Um einen immer größeren Umsatz darin zu erzielen, stelle die Preise ganz niedrig. Ueberzeugen Sie sich von meiner Billigkeit. Schwerte, Hüsingstraße 3. 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