*** 1 PIO. Amtliches Kreisblatt ∆ für den kreis börde. mmrachummrmmremrmmrrers hrurn Mvrwurmmme Insertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgestzaltene, Zeile oder deren Raum 10 h, außerhalb 15, Reklame=Zeite 40§. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, FernsprechAnschluß Nr. 85, Amt Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. Ko. 85. ##bonnementspreis pro Cuatal 1 Mark 6p Vig, aaul. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen etc. für den 42 Bf., Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regie=12 Pfg. rung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. jedem Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage: Familienfreund.“ „Illustrierter Schwerte, Dienstag, 9. April 1901. 34. Jahrgang. Arbeiterschutz im Gastwirksgewerde Nach einem dem Bundesrat zugegangenen Entwurf, der wahrscheinlich schon im Oktober er. in Kraft treten wird, ist in Gast= u. in Schankwirtschaften jedem Gehilfen und Lehrling über 16 Jahre innerhalb der auf den Beginn seiner Arbeit folgenden 24 Stunden eine ununterbrochene Ruhczeit von mindestens acht Stunden zu gewähren. Diese Ruhezeit ist um eine Stunde zu verlängern für Gehilfen und Lehrlinge unter 16 Jahren sowie in Gemeinden mit mehr als 20000 Einwohnern, weil die Jugend ein stärkeres Ruhebedürfnis hat und in größeren Städten der Betrieb anstrengender sowie die Entfernungen größer d. h. zeitraubender sind. Angestrebt wird auch für kleinere Orte die 9stündige Mindestruhczeit, und deshalb soll den zum Erlasse von Polizei=Verordnungen berechtigten Behörden die Befugnis verliehen werden, die sstündige Ruhezeit auf 9 Stunden auszudehnen. Dem unabweisbaren Bedürfnisse der Gast= und Schankwirtschaften nach zeitweiser längerer Beschäftigung der Angestellten trägt der Entwurf durch die Zulassung von Ueberarbeit Rechnung. Die regelmäßige Arbeitszeit darf 60mal im Jahre überschritten werden. Da die Sonntagsruhe im Gastwirtsgewerbe kaum durchführbar ist, so soll dem Personal als Ersatz in gewissen längeren Zwischenräumen(alle zwei bis drei Wochen) ein völlig freier Tag abwechselnd mitfreienNachmittagen gewährt werden. Zum Schutze der jugendlichen Angestellten wird neben der Gewährung einer neunstündigen Mindestruhezeit das Verbot der Nachtarbeit(zwischen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens) in Vorschlag gebracht. Einzelne Gastwirte werden an dieser Bestimmung vielleicht Anstoß nehmen, weil sie auf die Mitarbeit der jüngsten Arbeitskräfte nach 10 Uhr abends nur ungern verzichten möchten. Doch ist darauf hinzuweisen, daß die Besitzer gerade der großen Gasthäuser und Hotels bei der Vernehmung Diese Arbeiterschutzbestimmungen beziehen sich auf Kellner, Kellnerinnen, Köche, Köchinnen und das Buffetpersonal einschl. der sog. Kalten Mamsell(mit kalten Speisen beschäftigt). Portiers, Kuischer u. s. w. sind nicht einbezogen. sche Uebersicht. Deutschland. Vom Kaiserhofe. Die kaiserlichen Majestäten (Zollpraktikanten und Offizierrang). Mit der militärischen Stellung der Zollpraktikanten beschäftigte sich eine schon vor längerer Zeit an die Provinzialsteuerdirektionen ergangene Verfügung des Finanz=Ministers, in der es hieß: „Es ist zu meiner Kenntnis gekommen, daß es von einzelnen Bezirkskommandos abgelehnt worden ist, Zollpraktikanten, denen durch die Truppenteile die Befähigung für die Beförderung zum Offizier des Beurlaubtenstandes zugesprochen war, den Offizierkorps zur Wahl vorzuschlagen, weil sie die Stellung dieser Behaben inmitten ihrer Familie in gewohnter Weise Ostern gefeiert, amten als eine gesicherte, dem Ansehen des Offizierstandes entfür die jüngeren Prinzen und die kleine Prinzessin Luise war auch sprechende im Sinne des§ 47 der Heeresordnung vom 22. Noein Eiersuchen veranstaltet, an welchem sich die älteren Brüder vember 1888 nicht ansähen. Ich halte es sowohl vom Standpunkt lustig beteiligten. Die anwesenden Mitglieder des königlichen der Verwaltung wie im Interesse des Ansehens der genannten BeHauses erschienen zur Familientafel. Trotz des unwirschen amten für erwünscht, daß die Wahl von Zollpraktikanten zu OffiWetters am ersten Feiertag unternahmen die Majestäten doch zieren allgemein als zulässig angesehen wird, weil diese Beamten nachmittags eine Ausfahrt, an dem wunderbar schönen Oster= in ihrer ganzen Dienstlaufbahn vielfach als Vorgesetzte von frümontag wurden die Hofwagen von Zehntausenden von Menschen heren Unteroffizieren aufzutreten haben, und besonders, weil die begrüßt. Am heutigen Osterdienstag erfolgt im Berliner Schlosse Kontrolle, die durch den Ehrenrat des Offizierskorps über das der feierliche Empfang der britischen Gesandtschaft, welche die außerdienstliche Verhalten der dem Offizierstande angehörenden Thronbesteigung Königs Eduard offiziell ankündigt. Mittwoch Beamten geführt wird, für die gesamte Lebensstellung dieser Bemacht der junge Großherzog von Sachsen=Weimar dem Kaiser amten, für die Wahl ihres Umganges und für ihr persönliches Aufseinen offiziellen Besuch.— Der Diensteintritt des Prinzen treten nach außen von wohlthätigem Einfluß ist. Auch kann die Adalbert von Preußen, dritten Sohnes des Kaiserspaares, in die Gewinnung gewandter Umgangsformen und die Aneignung geMarine findet Donnerstag kommender Woche statt. sellschaftlichen Taktes dem dienstlichen Interesse nur förderlich (Unterredung des Reichskanzlers mit dem italienischen sein. Da die als Steuersupernumerare eingetretenen Beamten aste as eaes else e. aes e ane Gene ine würde, und beschloß, ihn zu erwarten. Bei Ankunft des Zuges stieg der Polizeikommissar Carusi in den Wagen Bülows, um zu fähtr das 30. Jebensahr ereichen ede sie eine etatsimäßige Anstellung als Hauptamtsassistent u. s. w. erlangen, so würde voraussichtlich eine große Anzahl dieser Beamten auf die Beförderung dagen Bilovs, un zulausüichtich eine Grode Aopyy, nisen, wenn sie diese Betscde missar auf den Perron, wo die beiden Staatsmänner sich herzlich könnten u. s. w. Diese Verfügung ist auch den Generalkomman6ebe saine Maitar, das mitgateilt wo gerade der großen Gasthäuser und Hotels bei der Vernehmung sehen und begrüßen zu können. zugegeben haben, daß die Kellnerlehrlinge, Hotelburschen u. s. w. Bülows Durchreise gehört, was ihn außerordentlich gefreut habe. Teiur hend wachan und zur Ruhe gehen Ex erinnere sich gut, den Reichskanzler vor Jahren bei der Entdie Hände schüttelten. Zanardeli sagte, er habe seine Weiterreise an den Gardasee verschoben, eigens, um den Grafen Bülow sehen und begrüßen zu können. Er habe erst in Verona von sehr wosl um 10 Uhr Feieratend nachen und zur Ruse gehen könnten. Eine Störung des Betriebes würde voraussichtlich nur in solchen Etablissements hier und da platzgreifen, die nur einzelne erwachsene Kellner und eine Menge von Buben einzustellen pflegen. Solche Wirte werden zu einer Aenderung ihrer Anstellungsverhältnisse sich bequemen müssen. Eine besondere Schutzvorschrift ist den Gehilfen und Lehrlingen weiblichen Geschlechts zugedacht worden. Sie dürfen im Alter unter 18 Jahren nicht zur Bedienung der Gäste verwendet werden, sofern sie nicht zur Familie des Arbeitgebers gehören. Es trifft diese Anordnung speziell die Kellnerinnen, denen man im übrigen keine strengeren Vorschriften als ihren männlichen Kollegen auferlegt hat, um sie im Wettbewerb nicht zu schädigen. Hiervon unberührt bleiben natürlich alle Vorschriften, die etwa seitens der Polizei für die Kellnerinnen erlassen werden. Selbst die um Gutachten angegangenen Wirte aus Süddeutschland haben seinerzeit es für zweckmäßig erachtet, daß nicht junge Mädchen Er erinnere sich gut, den Reichskanzler vor Jahren bei der Enthüllung des Viktor Emanuel=Denkmals in Neapel kennen gelernt zu haben. Graf Bülow antwortete, indem er Zanardelli umarmte, mit gleich liebenswürdigen Worten, und unter gegenseitigen Komdos mitgeteilt worden; sie hat zur Folge gehabt, daß jetzt überall die Zollpraktikanten, welchen die Befähigung für die Beförderung zum Offizier des Beurlaubtenstandes durch die Truppenteile zugesprochen ist, den Offizierkorps zur Wahl vorgeschlagen werden. Konitz). In der Stadt und im Kreise Konitz kuliert folgende Petition an den Reichstag:„An den hohen Deutschen Reichstag richten die unterzeichneten Bürger der Stadt und Umgegend von Konitz die ehrerbietige Bitte:„den Herrn Reichs— Ersazmannschaften iür undere Ohnotupven, wve der do, nach teine Sihue durch Vestratung Peauter nicht un benten ir. vor Gros butop io, iu gertaite der grstäklten Leiche deis Gumngsiaten Ernst Winter bbsd.. J8. auf dem Königlichen Haupt= und im Januar d 38. die Kleider des Ermordeten an verschieBei der am 30. März d. Je. aur den Roniguigen Gauuze un. u. u—.—... u nächten Angegend gefunden i Versteigerung wurden für 31 Halb=denen Stellen der Stadt u. der nachsten Umgegeno gerunven worgestit Gradis abgehaltenen Verzeigerung u....... 2## der Stad. sgere Anzaht von Einblutpferde 31020 J, durchschnittlich also für jedes Tier 1000 Mk. den. Die Thatsache beweist, daß eine größere wohnern von Konitz um den Mord wissen muß. Die naturgeis Kein Befähigungsnachweis für Zahnkünstler. Der Vor= mäße Erregung in der Bevölkerung unserer Gegend ist, wenn kand des Vereins deuischer Zahukbtuhter iun Vrosto, iuemn Hers gut=Mat ist algenein danon * füir drctmühe erachet, bosd uich, bug, Bousche, Peichn gzachuaisz, asähngtg zu macken. Ader schon die Velit= ungen des Hern Zaisizmninsters inz, preahischen Aigenduetenwuer ie Jasten in die aleheliche Atmophahre der Prinihuden) ohionugeunziagn des Bieichzages, van das Gesich alhglichun, daunie nach darin bestäkrkt worden, daß uerkängnishelle Feller zugelassen werden. tions=K Sinnsprüche, Denksprüche, Sprichwörter 2c O lieb', so lang du lieben kannst, O lieb', so lang du lieben magst, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst. Freiligrath. Der Ausgang giebt den Thaten ihre Titel. Goethe. Ich sah ihr eine kleine Weile sinnend ins Gesicht und erwog, ob ich sie ins Vertrauen ziehen, ob ich es wagen dürfte, ihr das mörderische Vorhaben des Zimmermanns mitzuteilen. Der ruhige Ausdruck ihrer Augen, ihre ganze Haltung, die so viel Entschlossenheit zeigte, gaben mir die Gewißheit, daß sie die Wahrheit hören konnre, ohne ängstlich zuu werden. Deshalb nahm ich nunmehr keinen Abstand, zu sagen: „Ganz recht, ich hege in der That keine Befürchtung mehr für alle Gefährdung unseres Lebens seitens der Mannschaft, indessen will ich Ihnen nicht verhehlen, daß ich soeben etwas hörte, alc. datich lund ie eich dier gtäüde dier id. Satuch un dem geht alles aus; wenn er irgend kann, wird er den Plan ausführen. Ich habe mir schon den Kopf zermartert, um einen Weg zu unserer Rettung zu finden, aber bisher vergeblich. Indessen, drei Wochen liegen noch vor uns, ehe wir den Golf von Mexiko erreichen. In dieser Zeit soll und muß sich etwas finden.“ Sie antwortete nicht, sondern sah nur starr vor sich hin. und während sie so in Gedanken saß, fuhr ich fort: Ich will nichts übereilen, mich auf kein unsicheres Wagnis einlassen, keiner Gefahr aussetzen; was ich beschließe, muß seinen Seit außer Kurs die Tugend ist, Kursiert der Rubel sehr. I. v. Platen. Das Brack des Grosvenor. Von Clark Russell. (Fortsetzung.) „Papa geht es besser, er fragt unaufhörlich nach Ihnen; ich sagte ihm aber, daß Sie der Ruhe bedürften und auch viel zu thun hätten.“ Darauf sah sie mich einige Augenblicke ernst an und fragte:„Was ist geschehen, Mr. Royle? Sie sehen verstört und sorgenvoll aus.“ „Es giebt vieles, was mich beunruhigt,“ antwortete ich, nicht gerade sorglos, aber auch nicht zu viel Bedeutsamkeit in meinen Ton legend, denn damals dachte ich nicht, daß ich ihr noch die Wahrheit sagen würde.„Sie wissen ja, meine Stellung ist eine schwierige; ich muß mein Handeln sorgfältig überlegen, muß immer wachsam und auf meiner Hut sein." „Gewiß, ich weiß das, aber Sie sagten mir doch, daß Sie keine Besorgnis mehr wegen weiterer Gewaltthaten hegten.“ ocden Ltpox, ove Iwpeck sicher erreichen, denn mein Leben ist mir jetzt teurer als was mich aufs außerste erregt hat. Litte, wolen Sie wit witr, Vbotgg von denselben auch das Ihrige und das Ihres Vaters abin meine Kajiüte kommen, dort sind wir ungestörter. Hängt. Sie müssen gerettet werden. Mein Kopf wird mich nicht Sie trat ein, ich bat sie, Platz zu nehmen, und ohne weitere im Stich lassen. Noch bin ich nicht gefangen, wenn ich auch wie Umschweife begann ich: eine Maus in der Falle stecke. „Ich nahm soeben mit dem Hochbootsmann zusammen mein Sie sah zu mir auf und sagte zweifelild: Frühstück ein, hierbei äußerte ich, daß ich zweifelte, die Leute denn thun lassen?“ würden mir gestatten, mit ihnen zu landen, da sie wohl fürchten„Ich werde mit der Zeit darauf kommen und ess Ihnen dann „Was sollte sich möchten ich würde sie alsdann, sobald sich mir Gelegenheit böte, mitteilen zur Anzeige bringen. Da erwiderte er mir, daß diese Annahme!„Auch ich will nachdenken,“ erwiderte sie: ganz richtig sei, denn ihre Absicht wäre, uns, das heißt, Sie, Sie aber nicht mit Papa über die Sache.“ Ihren Vater und mich an Bord zu lassen und das Schiff, kurz vor ihrer Abfahrten mit den Booten, anzubohren.“ „Um uns ertrinken zu lassen?“ „Gewiß, das ist ihr Plan.“ „bitte, sprechen „Sicherlich nicht, und außerdem darf auch niemand uns nur im geringsten anmerken, daß wir um den Mordplan wissen, wir müssen vollständig ahnungslos erscheinen.“ „Ist die Mannschaft bewaffnet?“ Das war alles. Welchen Eindruck meine MitSie warf ihre Lippen verächtlich auf und drückte ihre Hände„Rein.“ Wi:. Sie ließ ihre Blicke durch die Kajüte schweifen und fragte: „Haben Sie keine Feuerwaffen?“ nur leise sagte sie:„Nichts als einen Revolver; aber wenn wir auch zwanzig „Es sind Teufel! Für so grausam hätte ich sie doch nicht ge hätten, so könnte es nichts nützen. So viel ich bis jetzt weiß, bevor die Stirn. Das war auev. Weichen Embenamin... teilung sonst auf sie gemacht haben mochte, war nicht zu erkennen; halten; mein armer Vater!" findet sich kein Mann an Bord, der mir beistehen würde, nicht . allen Teilen des deutschen Vaterlandes erwiesen hat.“ Ueber die Meldung Londoner Blätter, daß Dewet nervös geworden sei und häufig weine, macht sich Jan Lengenaar in terial angehäuft habe, um über die englische Nachricht erstaunt, daß der Burengeneral Dewet geweint habe, als die englischen Truppen ihn arg bedrängten. Für den Burenkenner ist darin nichts erstaunliches. Die Buren sind überhaupt ein sehr weinerliches Volk und vergießen bei jeder Gelegenheit bittere Thränen. Diese kommen ihnen auch nicht in Tropfen aus den Augen, sondern strömen ihnen in solcher Masse über das Gesicht, daß selbst ihre dicken ledernen Beinkleider ganz davon durchweicht werden. Als Beweis nur ein Beispiel. Als der tapfere General Knox(das K. ist stumm; spr. Nox wie die deutschen Wörter nichts, Nutz etc.) Dewet mit fünf anderen berühmten Generalen und zehn sog. Krackeregimentern verfolgte, wäre der unglückliche Burengeneral sicherlich eingeholt und umzingelt worden, wenn er und seine Leute nicht so viele Thränen vergossen hätten. Dadurch aber wurde der Boden so aufgeweicht, daß es dem General Knox mit dem stummen K unmöglich wurde, die Kanonen weiter zu bringen. So entkam Dewet. + Ueber die Burenflüchtlinge in Portugal wird dem„Berl. Tabl.“ geschrieben: Schmerz erfaßte den Zuschauer beim Anblick dieser Anfang der Untersuchung gemacht wurden. Man befürchtet, daß es etzt in der Absicht der Behörden liegt, das Verfahren einzustellen, id große Kreise der Bevölkerung, nicht zum wenigsten die daß sich Laufe der Zeit ausreichendes MaGebideten, meinen, duß sich im um gegen Personen wegen Bet wegen Beihilfe die Anklage erdem Morde selbst u. gegen andere . alls Schritte, die Personen aus hieheben zu können. Da alle Schrim.?..“ de siger Gegend bei hohen Staatsbeamten im Sinne der obigen Bitte gethau haben, erfolglos geblieben sind, so setzen die Unterzeichneten ihre Hoffnung auf den Deutschen Reichstag.“ England. Ein Londoner Blatt berichtet; ein Offizier von der Garde habe, während der Zar in seinem Kabinett beschäftigt war, einen Revolverschuß auf diesen abgefeuert. Der Zar sei unverletzt geblieben. Der Offizier habe sich darauf sofort ein Kugel in den Kopf gejagt(?). Nordamerika. 6nm Präsident Mackinley wird mit seinem ganzen Kabinett am 30 April eine große Reise durch Nordamerika antreten, die ihn bis nach der Pazific=Küste führen wird. Die Reisegesellschaft wird während der ganzen, etwa zwei Monate dauernden Tour, mit Ausnahme einiger kurzen Unterbrechungen, auf Rädern leben, denn sie wird einen Eisenbahnzug haben, der jedes Hotel überflüssig macht. Terselbe wird nicht nur mit größtem Luxus ausgestattete Schlaf= und Wohnräume enthalten, sondern auch prak tisch eingerichtete Arbeitszimmer, sodaß alle Regierungsgeschäfte vom Zuge aus erledigt werden können. Wie gesagt, wird das ganze Kabinett mitreisen, außerdem ein Heer von Stenographen und Maschinenschreibern, wie auch Telegraphisten, denn überau, wo auch der Präsident nur einige Stunden verweilt, wird der Zug an das Leitungsnetz der Telegraphen=Gesellschaften angeschlossen. Serbien. Der serbische Ministerpräsident Jowanowitsch hat seine Demission gegeben, und der radikale Parteichef Wulitsch ist an seine Stelle getreten. Der Ministerwechsel hat seine Ursache in der Absicht des Königs, die Verfassung auf dem Wege der Ol troyierung dahin abzuändern, daß auch die weiblichen Nachkommen zur Erbfolge berechtigt sein sollen. König Alerander will seinem Blute die Thronfolge auch für den Fall sichern, daß ihm Königin Traga keinen Sohn, sondern eine Tochter schenkt. England und Transvaal. + Von einer Niederlage der Buren meldet ein Telegramm aus Dundee vom Freitag: Die Generäle Dartnell und Alderson verhinderten den in der Gegend von Vryheid befindlichen Feind, nach Norden zu fliehen, vertrieben ihn in südlicher Richtung und nahmen 100 Wagen und etwa 1000 Stück Vieh. Der Feind stürzte, arg bedrängt, ein Pompongeschütz von einem Abhang hinab; zahlreiche Buren begeben sich an die Grenze des Zululandes.— Den„Zentral News“ wird in einem Privattelegramm hierüber berichtet: Die Engländer haben 3 Burenkommandos angegriffen, die eine stark verschanzte Position im Osten von Vryheid in der Nähe von Smalldeel inne hatten. Die Buren, die unter Grobelaars Befehle standen, wiesen den Angriff der Engländer vermittelst einer Flankenbewegung zurück. General Dartnell ließ darauf einen kombinierten Frontangriff machen, den die Buren im Anfang einen hartnäckigen Widerstand entgegensetzten, sie zogen sich erst zurück, als die Engländer sich ihnen bis auf kurze für die Teilnahme auszusprechen, die man uns aus müsse es notwendig die Freundschaft Aller haben. So gern China seoten Dant vu, u, hat wan auch dazu bereit sein würde, so würde es doch unmöglich sein. Grieben: Schmerz erfaßte...... Gerdg unglücklichen Verteidiger ihres heimischen Herdes * abwechselnd mit Männern unter denen Knaben von 15 Jahren abwechsernd mit Männern und Greisen, deren Altersverschiedenheit mehr, als lange Darstellungen es vermögen, die Erhabenheit dieses nationalen Kampfes illustriert. Da und dort wischt sich einer der Zuschauer verstohlen eine Thräne aus den Augen. Die Kleidung der Mannschaften und Offiziere ist gleich. Als einziges Abzeichen tragen die letzteren eine kleine goldene Agraffe mit dem Wappen Transvaals am Hute, welche den aufgeschlagenen Hutflügel festhält. Eine ähnliche Agraffe bezeichnet den Befehlshaber General Pinaar, eine kraftvolle, energische Erscheinung, in dessen Begleitung sich dessen Gattin und seine fünf Süber beiuten., finf Perionen gestorben und Während der Ueberfahrt sind funf Personen gestorben und nach seemännischem Gebrauch in den Fluten des Ozeans zur letzten Ruhe bestattet worden. Tiefen Eindruck machte das Ausschiffen der Schwerkranken, neunundvierzig an der Zahl, und deren Abschied von den vier Schwestern des niederländischen roten Kreuzes welche in Afrika Samariterdienste geleistet hatten und mit an Bord waren. Sie gaben den Unglücklichen herzlichen Trost und Hoffnung auf eine bessere Zukunft mit auf den Weg. Von diesen Kranken, größtenteils Transvaaler, in minderer Anzahl Oranier und Kapholländer, im Alter zwischen sechzehn und fünfundsechzig Jahren befinden sich einige in hoffnungslosem Zustande. Um das traurige Bild menschlichen Jammers zu vervollständigen, befindet sich dabei ein Deutscher, Apotheker von Profession, der, um zu kämpfen, von Deutschland als Freiwilliger nach Transvaal gekommen war. Der Unglückliche ist während der Ueberfahrt nach Lissabon irrsinnig geworden. Er sieht seine Umgebung als die englische Polizei an, seine Wahnvorstellungen bringen Abscheu u. Schrecken vor ihr zum Ausdruck. Der Aermste mußte, in einem Tragbett festgebunden, nach dem Krankenhause überführt werden, wo man ihn in die Zwangsjacke stecken mußte, die er zur Zeit noch trägt. Man wird ihn wahrscheinlich in das sige Irrenhaus bringen. Seinen Namen habe ich bis zum Mokönnen. zogen sich erst zurück, als die Engländer sich ihnen bis auf kurze, higngg Distanz genähert hatten, und jene befürchten mußten, daß ihre ment nicht in Erfahrung bringen Position umgangen werden würde. Die Engländer erbeuteten! 35iinan 1„ Proviantzug mit Tausenden von Rindern und Schafen und die Verluste einen Problantgug mit Tausenden von machten eine große Zahl Gefangene. beiden Seiten bedeutend. + Folgende Geschichte berichtet„Daily waren auf News“: Eine der Wirren in China. + Die amerikanische Regierung erhielt am Freitag von dem russischen Botschafter Grafen Cassini eine Mitteilung, in welcher dieser die festen Versicherungen uneigennütziger Absichten Rußmüsse es notwendig die Freundschaft nun nuch vazu bereit sein würde, so würde es doch unmöglich sein. einer einzelnen Macht gegen den Einspruch der übrigen Mächte irgend welche Sonderprivilegien zu bewilligen, um sich so die Freundschaft einer Macht zu erwerben, indem es sich zugleich die Sympathien aller übrigen Mächte entfremde. Li=HungTschang erklärte, diese Mitteilung stelle die Angelegenheit end giltig klar, Rußland sei in diesem Sinne am 27. März ofsiziell verständigt worden. Prinz Tsching sagte, mit Ausnahme LiHung=Tschangs sei jeder Chinese gegen die Unterzeichnung des Mandschurei=Abkommens gewesen.— Was Japans Haltung betrifft, so hat die japanische Regierung der chinesischen die schriftliche Versicherung gegeben, daß es China unterstützen werde. wenn die Weigerung, den Vertrag zu unterzeichnen, zum Kriege mit Rußland führen würde. + In einer Konferenz, die unter dem Vorsitz des Grafen Waldersee abgehalten wurde, einigten sich die Generale der Verbündeten dahin, daß die Forts von Taku, Schanhaikwan und Tientsin zum mindesten gebrauchsunfähig zu machen seien, das Nordfort an der Einfahrt in den Fluß bei Taku aber gänzlich zerstört werden müssen, da es den niedrigen Wasserstand an der Barre verursachte. Der Vorschlag wird von den fremden Kaufleuten mit großer Genugtnung ausgenommen, da, wenn er zur Ausführung gelangt, der Fluß wieder bis Tientsin schiffbar Wit„# Batret schraiht Ueber die Strafexpeoition nach Paotingfu schreibt ein Teilnehmer: Die Zerstörung der Stadt war ein Bild, wie man es so leicht im Leben wohl nicht wieder zu sehen bekommt. Ich habe dabei lebhaft an den Brand Roms denken müssen, den Nero sich zu seiner Augenweide anzünden ließ. So ähnlich muß es damals auch ausgesehen haben, wie am Morgen des 6. November in otingfu. Punkt 8 Uhr flog mit einem heftigen Knall ein Teil der an die 15 Meter hohen Stadtmauer auseinander. Es folgten in kurzer Zeit noch drei bis vier andere Explosionen, da lagen 20 Meter der Stadtmauer in Trümmer, gerade an der Stelle, an der im Sommer mehrere Missionare ermordet worden waren. Kurze Zeit darauf fingen auch die Tempel auf der Mauer an zu brennen, und aus der Stadt selbst stiegen hohe Säulen dicken schwarzen Rauchs empor; sie rührten von den brennenden Tempel und Versammlungsorten der Boxer her. An allen vier Ecker brannte Paotingfu, an allen vier Ecken und sonst noch, wo irgend etwas mit Boxern in Zusammenhang gestanden hatte. Die standen schon zusammen und harrten der Dinge, die da no weiter kommen sollten. Es ist mir von verschiedenen Seiten mitgeteilt worden, und ich selbst habe die Beobachtung bestätigt gefunden, daß Leute geweint haben, und das will viel sagen bei einem Chinesen. Ich habe vorher auf meinen Reisen in China noch niemals einen Chinesen weinen sehen, nicht einmal bei Leichenbegänanisen. 1.1 u. uu, Wias der Strste so war denn alles gut vorvereiter, um das Maß der Strafe voll zu machen und zur Hinrichtung der drei zum Tode Verurteilten zu schreiten. Diese war auf zehn Uhr festgesetzt. Von deutschen und französischen Truppen waren bei der Hinrichtung je ein Bataillon Infanterie zugegen, sowie Abteilungen aller anderen Truppengattungen in entsprechender Anzahl. Sie hatten und Generalmajor v. Kettler mit ihren Stäben befanden. Auch die Engländer hatten einige Mann geschickt, um ihrerseits offiziell vertreten zu sein. Inmitten der Polizeisoldaten schritten. die Hände auf den Rücken gebunden, der Fantei Tingyung, der Tartarengeneral Kneiheng und der Kavallerie=Oberst Wangtschanghue. Gefaßt und ohne ein Wort zu sagen, hatten sie das Todesurteil vernommen, und gefaßt, nur sehr, sehr bleich, schritten zwischen den Polizeisoldaten her seiten Versicherungen uneigenuüh. 16 ger. Menh, eie Vetichiter. lands in alen Verzandlugen mit Ehina beziguch der Mauentischen Danen, die die Frauentoger beituchen, Voyte ium boge: schurei geht. Die Mittelung ertläkrt ferner, die Polik Rutsand= von Plaentorein dad forten ein Bchchen iur Vel, getomngen, ver, hahße niemals genecselt Hnschlich des Entschluses, die MandSie wurte von der Muter, bogen des Nonons bes Aunde, u, Haurt als einen intregerenden Teil Ehinas besechen zu lasen Rat getagt.=hofung, schlug de Veluckerin vor„Rein, I1—.—.—.—., Lataug gurichzuzsehen, sohald die Lage der sagte die Frau,„ich habe keine Hoffnung. Ich möchte einen Na= und die Tr ven der dos Gegenteil andeutet: Die Vetucheriy, boachte einen.. Die in Ehina unter dem Besehl des Generals Chafe erbic uoch und etug bonn vor, Duo, Po iue Rane schenden anericanischen Streitäiste, mit Ausnahme der Gedei traate die Muter, Schmertz“.0; f uu, v. A ge sandischasftswache, werden zu der am 30. Nai in Tahn erfolgenel Deler sein; und in der That wurdte daos Gind.„Oolo, oe, den Ginschiftung bereit gehalten. Schiel, sich be=. China, unterstützt durch Englands und Japans Haltung, des Sberstoeuug Se scheint an seiner Weigerung, die Mandschurei an Ratsand abgneuntich un der Gertangenichat der Ciehnder aus St. Heteno, iheint zeizguhallen, Wie aus Lelag geneldet wicd, ab Ching esiacdet ertcilt die Tägt. Rauschan“ eine von 2. Jonio, vo), voveon, zeignt, daß es nlicht in der Lage sei, das Mandscharet, eiene Vostare elgenden Zutalte:„Reien berschesberen Busond zu unterzeichnen, inden es dabel den Wunsch ausPeuden audgebeuhene Bitre un Letiyeg un uch boichen geichzer zu aien Nationen freundiche Vezschungen beizasbehalten. Pate ericht uosd es eute eder uiche mshich v. ug. de bosten biag gräirte ferer is mache aegenaätig die gesährichte gütigen Geber einzeln zu danten, und bitte ich Sie oeshalb, mir Chrnav. Geschicht, des Seiserreic freundlichst zu gestatten, durch hiermit meinen Ehna erklärte ferner, es mache gegenwärtig die ge Periode der ganzen Geschichte des Kaiserreiches durch, deshalb Sodann erhielt der Henker den Auftrag, seines Amtes zu walten. Zuerst entledigte er sich seines Obergewands. Die Delinquenten hatten sich bereits ruhig und ohne einen Ton zu sagen, auf die Kniee niedergelassen. Dann zog der Henker dem Fantei die Weste aus, weil der daran befindliche hohe Kragen schehen war, band er den Zopf des Fantei an einen langen schwarzen Strick. Die beiden Gehilfen traten vor den Knieenden, ergriffen den Strick und zogen ihn straff nach vorne, sodaß der Nacken gespannt war. Alsdann nahm der Henker sein Richtbeil, einen Fuß langen Holzstiel, und nahm eine eigenartige theatralische Pose ein, die bedeuten sollte, daß nun alles fertig sei. Er hob nun das Richtschwert langsam und ließ es ohne große Wucht in den Nacken des Fantai niederfallen. Der Hals war halb durchschnitten, die Henkersknechte rissen am Zopfband und an die Erde und ein Strahl roten Bltus spritzte aus Gunat der Hoshontonan, ir ich dant ir dante die ahschale! Sicherheit, daß wir die Oberhand behielten.“ „Ach, hätte ich wenigstens noch außer Ihnen einen Revolver, ich würde ihn schon zu führen wissen." Sie stützte ihr Kinn die Hand und blickte gedankenvoll vor sich nieder. Voernun deuern Sie nuich das Schif in irgend einen uahenu, ug Gescht schaute. Ssesus Gens te Bühtgh n. ane Sief, schrie ur Die Kaer Laine Gesche:, 45 3ch koun den Kurs des Schies nicht mehr äidern, ahre,„Got 1.—. zuf Schiliag bis zu Ihnen geschvomnen zur Rechenschaft gezogen zu werden; ich muß alles vermeiden, würde bei der See für wieder an Miß Robertson. „Ja, mein Vater und ich verdanken unser Leben dem Edelmut der Männer dieses Schiffes, sie müssen ebenso beherzt als gut sein, da sie ihr Leben wagten, um uns zu retten,“ antwortete sie mit einem Lächeln von rührender Holdseligkeit, wobei sie Bösewicht, der mit der Mütze auf dem Kopf vor ihr stand, freiwas Argwohn erregen könnte.“ „Sie haben recht, aber wenn sich zum Beispiel ein Sturm erhöbe wie der letzte, bei welchem wir verunglückten, so könnte Rsche dgendmnich at adte ich un ut oier und dante uit bänch sein.“ „Das glaube ich wohl,“ entgegnete sie,„aber ich weiß auch, daß englische Seeleute ihre heldenmütigen Thaten immer unterA., Aüfe schäsen. Glücklicher Weise ist mein Vater aber ein reicher Mann, ue üede üie uer Gande Audten ue ue Bungeng, b., und gar uich scherlch stald er büicher en dande IKt. alen Leuten e Riee Shlter eine Rashaddt vrnuge: „Reingnur an keine Zufälligkeiten denken, wir müssen uns„H zzt er reich?“ rief der Zimmermann, als ob ihn ein auf Gott und auf uns selbst verlassen.“ Wir schwiegen beide eine Weile, unsern Gedanken nachhängend, und ich schritt dabei auf und ab. Plötzlich wurden in der großen Kajüte Tritte laut, meilne Thür wurde ungestüm aufgestoßen, und Stevens trat herein. Er starrte Miß Robertson an und sagte: „Bedaure zu stören, wußte nicht, daß Sie hier wären, Reom: neuer Gedanke durchblitzte. Sehr reich! M.— reich mag er wohl sein, Ma'am“? „Nun, ihm gehört das Schiff, von dem Sie uns retteten, Schiff und Ladung.“ Sie hätte dem Kerl keine bessere Vorstellung von dem Reichvbo Gomnen Sie, vitr wolen setzt die Karte ansehen. „Entschuldigen Sie einen Augenblick, bis ich Miß Robe son wieder zu ihrem Vater gebracht habe,“ erwiderte ich ihm und geleitete sie nach ihrer Koje. Als ich zurückkehrte, fand ich ihn über der Karte liegend. auf der er mit seinem schmutzigen Zeigefinger herumfuhr. „Wo sind wir jetzt ungefähr?“ fragte er. Ich bezeichnete ihm die Stelle. „Was ist das hier für eine Linie?“ „Das ist die Länge.“ Er sah nach dem unteren Ende der Karte und sagte: „Also dreißig, ist das so?“ „Ganz richtig, dreißig.“ über wie nennen Sie v“. dem hreißigsten Grcad „Nun dreißig, ich sage es Ihnen ja, den err#higsten Elur asind diese Linie ist danm vermutlich die Preiter: „Ja.“ „Da steht vierzig.“ „Sagen wir vierundvierzig. „So, das ist genau richtig?“ edaure au sören, wußte nicht doß Ste bier wören, zum aben Fönnen, denn den Wert eines Schifes von solcher Größe Dann wandte er sich an mich:„Ich dachte, ich würde Sie tum geven wunen, denn den Wert Ma'am.“ Dann wandte er sich an mich:„Ich dachte, ich würde S im Bette finden, bin gekommen, um einen Blick auf die Karte verstand er zu schätzen. zu werfen. Wie lange rechnen Sie bis New=Orleans?“ „Ungefähr drei Wochen.“ „Gut, für drei Wochen ist jedenfalls Vorrat genug da. Ich habe eben dem Koch gesagt, er solle eins von den Schweinen ab„Und was würde er wohl der Mannschaft für seine Rettung „Keinem Mann weniger als hundert Pfund,“ sagte sie einfach. Er riß die Mütze vom Pepf zud. ließz,. e dien den dacd elat er elt iuns un dn Schriten ari 6. 95 de Van uigeighen alte isd er mis Racherten stechen; die Leute haben großes Gelüst auf Schweinebraten. Sie er sie wieder langsan. uusgehoben hatte, sah „Und was bedeuten denn hier die kleinen Dinger? mich soll der Teufel holen, wenn ich die kleine Schrift lesen kann.“ „Das sind die Azoren.“ „O, wir sind also nördlich von denen, scharfem Ton.6 4.4— „Nun, Sie können es ja selbst sehen.“ (Fortsetzung folgt.) was?“ fragte er in dem Körper, der in hockender Stellung liegen blieb. Dieselbe* Iserlohn, 9. April. In unsittlicher Weise angeProzedur erfolgte in genau derselben Weise bei den beiden Delin= fallen wurde am Abende vor Ostern in der Kluse kurz nach 10 Alles ging langsam, viel zu langsam, die Uebrigbleiben= Uhr das etwa 17 Jahre alte Dienstmädchen des Fabrikanten St. den zweiten sterben, und keiner zuckte mit der Thäter, der Arbeiter G., der seit zwei Jahren vom Militär der Wimper. Alle beugten in Ergebung ihr Haupt und starben zurück ist, hat schon mehrfach längere Freiheitsstrafen wegen lautlos. Ich habe große Hochachtung vor den Chinesen bekom= ähnlicher Vergehen verbüßt. men, die es verstehen, so anständig zu sterben. Vorher hatte ich quenten. den sahen den ersten, Deutsche Südpolarexpedition. Am Dienstag mittag erfolgte der Stapellauf des Schiffes der Südpolarexpedition auf den Howaldtwerken. Professor v. Richthofen=Berlin taufte im Auftrage des Kaisers das Fahrzeug auf den Namen„Gauß". Unter stürmischen Hurrahrufen glitt Auf die Hilferufe des jungen Mäd= das Expeditionsschiff sicher und schnell ins Meer. chens eilten einige junge Leute herbei, worauf G. die Fluchte r= In seiner Ansprache bei der Taufe des Schiffes sagte Herr bereits einer Anzahl von Füsilierungen beigewohnt, aber niemals griff. Das Mädchen war derart erschreckt, daß es auf demg habe ich etwas an den Delinquenten bemerkt, das im Augenblick Nachhausewege ohnmächtig wurde. des Todes nicht Mut und einen gewissen Heroismus hätte. So war es auch mit diesen drei Verbrechern. Lautlos und ohne ein äußeres Zeichen der Schwäche starben sie. Nur sah ich, wie der Fantai einen langen erstaunten Blick nach der bresche und nach den brennenden Tempeln richtete. Stadt und Kreis. ** Schwerte, 9. April. Die Theatergesellschaft Hauptmann=Werth, die zur Zeit ihr Zelt im Böhmerschen Lokale zu einem längeren Gastspiel aufgeschlagen hat, hat sich mit dem gehaltvollen Schauspiele„Der Hüttenbesitzer,“ einer Dramatisierung der gleichnamigen Novelle des französischen Schriftstellers Georges Ohnet, auf das beste eingeführt. Und zwar äußerlich wie innerlich. Die Bühne ist ja leider etwas eng und dadurch der Entfaltung der schauspielerischen Aktion zuweilen etwas hinderlich, aber die Dekorationen sind schön und die Toilet— verraten** Iserlohn, 9. April. Ein Schadenfeuer kam am Abende des ersten Ostertages bei dem Händler Jäger in der Gartenstraße zum Ausbruch und zerstörte das Schuhwaren= und Viktualiengeschäft. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle und that Mauer= dem Feuer Einhalt. Gegen Mitternacht wurde die Wehr zu derselben Brandstelle gerufen, wo diesmal das Hinterhaus brannte. — das Feuer wurde schnell gelöscht. ** Iserlohn, 6. April. Ein durch Brandstiftung verRichthofen u. a.: Deutsche Werften bauen große und machtvolle Schiffe; sie dienen dem Verkehr der Menschen über die Meere, dem Welthandel, der deutschen Seemacht. Unübertroffen sind sie an glanzvoller Technik, an Leistungsfähigkeit, an Energie für Offensive und Devensive. Nichts von dieser Entfaltung von Glanz und Macht bietet das Schiff. vor dem wir stehen, und das nun aus seiner festländischen Wiege hinausgleiten soll in das bewegliche Element, Und doch anlaßtes Schadenfeuer entstand in der frühesten Morgenstunde auf dessen unendlicher Fläche die Welt ihm offen steht. richten sich gerade auf dieses Schiff die Blicke mit lebendigem bei dem Rittergutsbesitzer Rudolf Bimberg zu Lenninghausen bei Langschede a. d. Ruhr. Das Feuer griff mit großer Schnelligkeit um sich, so daß in wenigen Augenblicken die Oekonomiegebäude, die Viehstallungen und das Brennereigebäude davon ergriffen wurden, letzteres brannte total aus, während bei den übrigen Gebäuden der massive Teil erhalten blieb. Gegen drei Uhr waren die Feuerwehren von Hennen und Drüpplingsen zur Stelle, und es gelang ihnen des Feuers Einhalt zu thun. Die Gebäude sind versichert. Der Brandstifter, welcher geständig ist, ist ein seit 15 Jahren auf dem Hofe beschäftigter Knecht, unter ten selbst für den vornehmen Kreis, in welchem das Stück spielt, als ausreichend; namentlich Frau Werth=Maikranz ent= dem Namen der„blaue Anton" bekannt. mehr faltete eine Mannigfaltigkeit und Pracht der Garderobe, deren sich eine wirkliche Gräfin nicht hätte zu schämen brauchen. Wir heben dies hervor, weil die Beschaffenheit der Toiletten meist einen Rückschluß auf den Wert der schauspielerischen Leistungen zuläßt. Und bei der Hauptmann=Werth'schen Gesellchaft trifft dies zu; die Gesellschaft verfügt nicht nur über hübsche Bühnenerscheinungen, sondern besitzt in Frau Werth=Maikranz und Herrn Willy Werth zwei ausgezeichnete Charakterdarsteller, wenn auch letzterer in der Rolle des Hüttenbesitzers einmal, so zu sagen, das Tempo der Leidenschaft zu schnell nahm, sodaß er sich etwas überstürzte und nicht mehr verständlich war. Das Spiel der Frau Maikranz war geradezu vollendet und von tiefer, rührender Wirkung. Fräulein Edward ist eine sehr ansprechende„Naive,“ Herr Max Sand, wie wir uns in der zweiten Aufführung„Die schöne Ungarin“ überzeugen konnten, ein ganz vorzüglicher Komiker, und da auch die Liebhaberrollen in guten Händen sind, so können wir den Besuch des Theaters wohl empfehlen, vorausgesetzt daß seitens der Direktion in der Wahl der Stücke kein Mißgriff begangen wird. In einem guten Stück wird die Hauptmann=Werthsche Gesellschaft selbst die„oberen Vierhundert“ vollauf befriedigen. ** Schwerte, 9. April.(Jünglings=Sodalität). Am 2. Osterfeiertage hatte die„Sodalität,“ die ihre Kraft in den Dienst kirchlicher Interessen gestellt hat, im Lüke'schen Saale eine Festlichkeit veranstaltet, die nicht nur des guten Zweckes wegen sondern nicht zim wenigsten auch wegen der Fülle und Güte des Gebotenen hohe Anerkennung verdient. Der Abend wurde ausgefüllt durch einen Vortrag und durch Aufführung des Schauspiels„Der Turmgeist von Grauenburg." Den Vortrag hielt Herr Erlemann aus Waderslo im Münsterland, der den Beruf eines Kunstschreiners mit dem eines Missionars in China vertauscht hat, aber unter den Langzöpfen noch oft Veranlassung findet, nicht nur die Seelen der neu gewonnenen Christen, sondern auch ihre Häuser zu erbauen. Auf Grund einer fast 15jährigen Erfahrung, die er im südlichen Schantung erworben, entwarf Herr Missionar Erlemann ein fesselndes Bild von Land und Leuten in China, indem er besonders Leben und Wanderungen eines Missionars im himmlischen Reiche schilderte. Das Hotelleben dort ist nach seinen Mitteilungen nicht eben verlockend: eine stallartige, schmutzige Herberge, dito Bedienung, mit rohem Oel gefettete Speisen, faulige Eier u. Thee in nie gereinigten Tassen(der Chinese schätzt eine Tasse mit gelblichem Theesatz so hoch wie wir eine gut angerauchte Pfeife) macht das Reisen für einen Europäer zur Qual. Von interessanten Einzelheiten sei noch erwähnt, daß man in China auch im Schiebkarren— für zwei Personen— reisen kann, und daß unsere Kolonie Kiautschon von dem chinesischen Volk Djaodjo, der Name Peking aber Persching ausgesprochen wird. Der fast einstündige Vortrag wurde mit lebhaftestem Beifall ausgenommen. Die theatralische Aufführung, das dreiaktige Schauspiel„Der Turmgeist von Grauenburg,“ welches den zweiten Teil des Programms bildete, fesselte das Interesse der zahlreichen Hörerschaft in gleich hohem Grade, da das Stück an sich voll dramatischer Effekte ist und in sehr anerkennenswerter Weise dargestellt wurde. Das Spiel der Herren Alb. Grimberg(Jägerbursche), Heinr. Hamsbruch(Stallmeister), E. Bilz(Graf Bruno) wie auch das meist stumme Spiel der Bedienten(Aug. Ewald, Hr. Buschhaus und Franz Otto) verdient besonders hervorgehoben zu werden; aber auch die Leistungen der übrigen Darsteller— der Herren Hr. Filthaut, Karl Paul, Bernh. Hegener, Clem. Kebekus, Herm. Kratz, Hr. Kreidt, Fr. Schroer und G„Nolte war sehr befriedigend. Der voll besetzte Saal bürgte dafür, daß der finanzielle Erfolg hinter dem künstlerischen nicht zurückgeblieben ist. ** Schwerte, 9. April. Die Diebe, welche in der Nacht vom 5. zum 6. d. Mts. bei Herrn Stamm einen Einbruch verübt hatten, sind in Dortmund festgenommen worden. Es sind zwei junge Burschen aus Dortmund; die Ueberzieher hatten sie in den Pfandhäusern von Eick und Beukhoff versetzt. ** Westhofen, 9. April. Der Gesang=Verein„Eintracht" feierte am gestrigen Tage im Saale des Wirts W. Fritzenkötter sein diesjähriges Stiftungsfest. Die gesanglichen Leistungen des Vereins waren in hohem Grade befriedigend und ernteten lebhaften Beifall. Von den vorgetragenen Stücken gefiel uns besonders das Quartett sowie das Solo, welches von Herrn Schmitz ausgezeichnet vorgetragen wurde. Der Verein kann sagen, allen Festbesuchern ein paar frohe und genußreiche Stunden bereitet zu haben. Ahlen, 5. April. In der Stadtverordnetensitzung wurde der Vertrag mit den Schwestern U. L. Frau zu Mühlhausen wegen Erbauung eines Klosters in Ahlen genehmigt. Hiermit ist der Bau gesichert. Die Stadt schenkt ein Terrain von 25 Morgen. Laut Vertrag wird in dem Kloster auch eine Kinderbewahrschule unterhalten und werden noch nicht schulpflichtige Kinder je nach Bedarf ohne Unterschied der Konfession aufgenommen. Herten,(Kreis Recklinghausen), 4. April. In der hiesigen katholischen Kirche werden seit mehr als Jahresfrist umfangreiche, künstlerische Dekorationsmalereien vorgenommen.]. Die Ausführung dieser Malereien war dem bekannten Kirchen=sfuhrte maler Herrn Viktor von der Forst, früher zu Münster, jetztlwunder zu Düsseldorf wohnhaft, übertragen worden und find nahezu vollendet. Samstag=Morgen gegen 9 Uhr fiel plötzlich Herr von der Forst, während sich noch viele Andächtige in der Kirche befanden, von dem etwa 15 Meter hohen Gerüste in die Tiefe. Er schlug auf mehrere Kirchenbänke auf, sodaß er eine tiefe Schädelspaltung und einen Bruch des Rückgrates erlitt. Die Verletzung hatte nach wenigen Minuten den Tod des hier allgemein beliebten Mannes zur Folge. Tief erschüttert standen die Anwesenden an der Leiche des so jäh in den besten Jahren dahingerafften Mannes. Eine Dame neben welcher der Verunglückte niederfiel, mußte ohnmächtig fortgetragen werden. Die Ursache des Unglücks konnte nicht festgestellt werden; entweder hat F. einen Fehltritt gethan, oder er hat einen Ohnmachtsaufall bekommen. Schon vorher soll er über Schwindel und Schmerzen im Kopfe geklagt haben. Die Unglücksbotschaft verbreitete sich schnell und rief eine furchtbare Erregung hervor, sodaß sich eine ungeheuere Menschenmenge vor und in der Kirche ansammelte. Der Verunglückte war verheiratet und Vater mehrerer Kinder; er stand in den 40er Jahren und war als talentvoller Historienmaler weit bekannt und beliebt. Er hat u. a. die berühmte Kirche in Freckenhorst(Kreis Warendorf) ausgemalt und war seit dem vorigen Jahre mit der Ausmalung der Kirchen in Herten und Mosch(Oberelsaß) beschäftigt. * R h e y d t, 6. A p r i l. A b g e s a g t e r B u r e n a b e n d. D i e hiesige Ortsgruppe des Alldentschen Verbandes hatte die Veranstaltung eines Burenabends angekündigt mit dem Interesse. Selten haben sich an ein anderes in gleicher Intensität Hoffnungen— sorgenvolle Hoffnungen— geknüpft. Denn es hat die ideale Bestimmung, im Kampf gegen furchtbare Elemente hohe wissenschaftliche Ziele zu erringen. Eine kleine erlesene Schaar beherzter Männer von jugendlicher Kraft ist in Begeisterung entschlossen, auf ihm die deutsche Flagge hinauszutragen, dorthin, wo, fern von bewohnten Festländern, starres Eis, unerhörte Kälte und Mangel an Leben die höchsten Anforderungen an Körper und Geist stellen. Es soll dieses Schiff das Werkzeug sein, um die verschlossensten Teile unserer Erdoberfläche der Erkenntnis zu erobern und den Einblick in das geheimnisvolle Walten innerer Kräfte des Erdballs sowie in das Wesen der Bewegungen im Ozean und Luftmeer zu vertiefen. Durch dreißig Jahre ist ein hochangesehener, deutscher Forscher mit nie ermüdendem Enthusiasmus für dieses Ziel eingetreten. Jetzt gilt es, es zu erreichen. Ein anderer deutscher Denker ist es gewesen, welcher einst, vor 65 Jahren, durch meisterhafte Arbeit über die magnetischen Kräfte der Erde eines der wichtigsten Ziele vorgezeichnet hat, die die Erforschung der Südpolarwelt erstreben kann. Sein Name ist Karl Friedrich Gauß. Mächtig wirkte seine Anregung. Sie zu der bedeutendsten aller Südpolarexpeditionen. Bewunverungswürdig waren die Erfolge. Kühner und umfasse nder ist der Plan, der bei dieser deutschen Expedition leitend ist. Das Schiff soll in das Eis vordringen und durch mehr als ein Jahr als der feste Punkt dienen, um von ihm aus Vorstöße in die Eiswelt hinein zu machen. Inmitten einer furchtbar öden Natur soll es den Südpolarfahrern Heimat und Wohnstätte sein. Der die Aufgabe erdachte, ist selbst Führer der Unternehmung. Das deutsche Volk hat ihr durch das werkthätige Eintreten einzelner und durch den Mund seines Reichstages zugestimmt, der die Mittel zur Ausführung bewilligte. Hier galt es, von gewohnten Bahnen abzuweichen und nach eigenartigen Grundsätzen ein Fahrzeug zu schaffen, das den Gefahren des Meeres, des Eises und langer Isolierung gewachsen sein muß. angeblichen Buren Mayer van Pittius als Redner. Infolge der jüngsten Veröffentlichungen über die Persönlichkeit des Mayers van Pittius wurde die Veranstaltung vorläufig abgesagt. * Emden, 9. April. Die Verlängerung des EmsVechte=Kanals nach Holland, der sogenannte NordhornAlmelo=Kanal, ist bis auf ca. 3 Kilometer fertiggestellt. Seit Jahresfrist arbeiten 100 Gefangene der Strafanstalten Münster und Unna daran. Der Kanal soll durch die Vechte mit Wasser versehen werden und die Bauverwaltung beabsichtigt, zwei dem Fürsten von Bentheim gehörige Mühlen in Nordhorn anzukaufen, deren Mühlgrabenführung eine Schleuse unnötig mache. Auf holländischer Seite ist der Kanal bereits fertiggestellt. * Koblenz, 6. April. In das hiesige hospital wurde vor einigen Tagen ein Arrestant eingeliefert, der über heftige Schmerzen klagte, die durch einen gr Nagel verursacht sein sollten, den er im Arresthause verschluckt habe. Um das Vorhandensein eines metallenen Fremdkörpers in den Eingeweiden festzustellen, wurde der Körper mit Röntgenstrahlen durchleuchtet; es konnte jedoch kein Fremdkörper entdeckt werden. Der Patient wurde wieder nach dem Gefäugnis zurückgebracht, wo er gleich nach seiner Einlieferung Selbstmord beging. Bei der Obduktion fand sich in den Gedärmen nicht allein ein Drahtnagel von Centimeter Länge vor, sondern auch die Hälfte eines Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 5. April. Ein hiesiger stadtbekannter Kaufmann, der schon manche originelle Wette mit Sicherheit durchgeführt hat, hat mit einem ebenso bekannten Fabrikanten gewettet, daß er bis Ende dieses Jahres keinen Tropfen geistiger Getränke zu sich nehmen wolle. Der Verlierer der Wette muß 500 Mark für das Bismarck=Denkmal zahlen. Einen Monat hat der Kaufmann schon mit Sauerbrunnen verbracht, der Fabrikant hofft aber, ihn in der Maibowlen=Zeit zu Fall zu bringen. Eigener der„Schwerter Zeitung“. Hd. Berlin, 9. April. Wie in Offizierskreisen verlautet, besteht an leitender Stelle nicht die Absicht, verschärfte Maßregeln gegen das Duell zu treffen. Hd. Paris, 9. April. Der„Intransigeant" veröffentlicht ein Telegramm aus Rom, wonach Graf Bülow, Zanardelli und Waldeck=Rousseau, die Ministerpräsidenten Deutschlands, Italiens und Frankreichs, in Venedig eine Zusammenkunft haben werden. Hd. Peking, 9. April. Gerüchtweise verlautet, daß der chinesische General Tunfuhsian am Werke sei, in der Mongolei einen Aufstand hervorzurufen. Hd. Nizza, 9. April. Das russische Geschwader, welches sich nach Barcelona begeben hatte, ist wieder nach Frankreich unterwegs und wird in Villefranche den Präsidenten der französischen Republik Loubet begrüßen. Hd. London, 9. April. Die letzten Nachrichten über die Haltung Japans in der Mandschureifrage lassen erkennen, daß Japan bei dem jetzigen Stand der Dinge nicht daran denkt, einen Krieg mit Rußland vom Zaune zu brechen, zumal Rußland— dem alles daran liegt, Zeit für den Ausbau der sibirischen Bahn zu gewinnen— jede Absicht, die Mandschurei zu annektieren, in Abrede stellt. Li=Hung=Tschang sieht jedoch augenscheinlich durch die diplomatischen Nebel hindurch die Dinge wie sie liegen. In einem Brief an den Gouverneur von Schansi, der von Franzosen aufgefangen wurde, erklärt er, daß er einige Zeit gehofft habe, die Mandschurei für China retten zu können, diese Hoffnung sich jedoch als trügerisch erwiesen habe; die Mächte würden ruhig sehen, wie Rußland die Mandschurei verspeist. Hd. Washington, 9. April. Der Sekretär der japanischen Gesandtschaft erklärte, daß alle Meldungen der Blättes von einer herausfordernden Haltung Japans gegen Rußland unbegründet seien. Hd. Paris, 9. April. Nach einer allerdings unverbürgten Meldung wird Frankreich seinen Anteil an der Beute nicht in China selbst, sondern in Siam erhalten. Metallkammes. * Köln, 5. April. Kölner Jugend. In der Pepinstraße vergnügte sich auf einem Sandhaufen eine Anzahl Knaben, von denen einige die dort beschäftigten Straßenarbeiter belästigten. Letztere vertrieben schließlich die Burschen, und als zwei derselben immer wieder zurückkehrten, nahm einer der Arbeiter eine Hand voll Sand und warf nach den beiden Jungen.„Säugetier! Säugetier!“ stimmte gleich der ganze Chor an. Da erscheint ein Beauf der Bildfläche, faßt einen der Burschen und fragt, rats Spring ist der Königliche Landrat von Starck zu rufe.„Dat hätt uns der Leh= Hörde als Vorfitzender der Geschäftsstelle Hörde des deutrer hück morge gesaht,“ antwortete der Kleine,„alles wat Junge###, E#atten, wirf, Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Franz Miller. Bekanntmachung. An Stelle des nach Trier versetzten Ober=Regierungsschen Flotten=Vereins gewählt worden. Derselbe hat die Wahl angenommen. Hörde, den 21. März 1901. Für den Vorsitzenden: v. d. Decken, Regierungs=Assessor. Foulard-Seide 95 Pfg. gehört zu de Säugetiere.“ * Aachen, 5. April. In der Aachener„SternbergAffäre“ sind noch weitere Verhaftungen erfolgt und zwar ist es der Polizei gelungen, ein ganzes Nest auszunehmen. Dies war in ein und demselben Hause, in dem die Kinder, welche die verhaftete Frau des Postassistenten verführte, zu verderblichem Leben angehalten wurden. Unter den Beteiligten befinden sich auch jüngere kaufmännische Angestellte und Studenten. Der in die ließ sich vor kurzem Zeit beurlauben und ist nicht mehr hier anwesenv. Nach einer Meter. An Jedermann franko u. verzolt ins Haus. Muster Version befindet er sich in Italien nach anderen Angaben soll er umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. sich nach Amerika eingeschifft haben. G. Henneberg, Seiden-Fabrikant(I. u. k. Hof.), Zürich. Statt jeder besonderen Anzeige. clobung ihrer Tochter Pauline mit Die Verouug, une A chulaer dem Maschinentechniker Herra Kat Noelte beehren sich anzuzeigen C. Beckhaus und Frau, geb. Niederweisched. b. Ergste, Ostern 1901. 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