- für den Kkreis börde. mmprrren Ommren niertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgespaltene Zeise oler deren Raum 10 4, außerbalb 15, Puck und Verlag, von, Ca Abschluß Inser oer s außerhalb 15, Reklame=Zeile### 4. No. 60. enentätrt un Guanak d Mlast de Bg, eit. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen ete. für den 3o Pig. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an rung durch Veröffentücrzng, ip. Fgr.z, Zeitung“ rechts= ieden Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Schwerte, Dienstag, 12. Mlärz 1901. p g##### 34. Freiherr von Stumm F. verlangte die unbedingte das Andenken des verstorbenen Abg. v. Stumm(frkons.) geehrt, Unterwerfung unter seinen Willen, vor allem in politischer Hin= wurde in die Beratung des Kolonialetats eingetreten. Abg. men meinte. Denn der verstorbene Freiherr v. Stumm, der in der Freitag Nacht einem Krebsleiden erlegen ist, war einer der markantesten Persönlichkeiten unseres öffentlichen, insbesondere des parlamentarischen Lebens. Er war einer der tüchtigsten und erfolgreichten Großindpitriellen und gelangte dadurch auch in der Politik zu maßgeben Einfluß. Durch seine geschäftlichen Erfolge wie durch sein energisches Eingreifen in die Leitung der inneren Politik nahm er an der Saar eine Stellung ein, die ihm den Namen„König Stumm“ und in parlamentarischen Kreisen die Bezeichnung„Herrscher in Saarabien“ eintrug. 1666 Freiherr v. Stumm wurde im Jahre 1836 in Saarbrücken als Sohn eines bürgerlichen Industriellen geboren. Nach Absolvierung des Gymnasiums studierte er in Bonn und Berlin und übernahm im Jahre 1858 die von seinem Vater begründeten großen Eisenhüttenwerke in Neunkirchen. Er hat das Hüttenwerk somit über 40 Jahre geleitet und mit der Zeit ein Weltetablissement daraus gemacht. Die Firma Gebrüder Stumm beschäftigt über 5000 Arbeiter und die Halberger Hütte ebensoviel. Den Krieg 1870/71 machte er als Rittmeister der Reserve mit und kommandierte eine Schwadron Ulanen. Seit 1867 gehörte er, mit Ausnahme der zwei Perioden 1881/89 dem Reichstag an. Im Jahre 1888 wurde er vom Kaiser Friedrich in den Freiherrnstand erhoben. Im Reichstage unterstützte er die Bismarck'sche Wirtschaftspolitik, insbesondere die schutzzöllnerischen Tarifreformen und die gesetzgeberischen Maßnahmen zum Schutze der Handwerker und der Arbeiter. In der freikonservativen Partei, deren geistiger Führer Stumm war, wird sein Ableben geradezu als ein unersetzlicher Verlust empfunden. Die Last der Führerschaft ruht nun ausschließlich auf den Schultern des Abg. Kardorff, der auch schon hochbetagt ist. Was aber die Aufmerksamkeit in hervorragendem Maße auf ihn lenkte, war sein Doppelkampf gegen die Sozialisten, die er in der Theorie mit dem Bajonett, in der Praxis durch weitgehende Fürsorge für die Arbeiter zu unterdrücken suchte. So kam es, Sohn muß Wich vertreten. daß er der bestgehaßte Mann seitens der geistigen Führer der Sozialdemokratie war, während die Arbeiter seines Kreises zu frieden unter seiner Herrschaft lebten. Freiherr v. Stumm verstand es, im Zeitalter des Dampfes und der Elektrizität als Patriarch in seinem Reiche zu schalten und zu walten. Eine große Reihe von Wohlfahrtseinrichtungen, die in der Welt kaum ihres gleichen finden, diente dem Zwecke, die Arbeiter und Angestellten vor den Folgen von Krankheit und Unfällen zu schützen; und auch gegen die Willkür von Werkführern und Oberbeamten bot die glichkeit eine gewisse Garantie, sich stets an den Chef der Firma selbst wenden zu können, der in seinen Sprechstunden Keschschenese se. che he bensmittelbreise Teuerungszulagen zahlte, was ihn, neberbei be merkt, nicht hinderte, durch sein erfolgreiches Eintreten für die Schutzzollpolitik zu einer Hinaufschraubung der Preise selbst beizutragen. Aber alles, was er zu gunsten der von ihm abhängigen Arbeiter, Techniker und Beamten that, war mit einem gewissen Zwang verknüpft, ohne den dieser Gewaltmensch, der als Arbeitgeber eine Art Bismarck'scher Kraftnatur war, nicht auszukomen, vor alem in poltischer Hin spurde in die Veratung des Kolonialetatz,„eingetreten. Pbe. sicht, sodaß die Lektüre gewisser Zeitungen, nicht bloß sozialist= Bebel(Soz.) hatte an unserer Kolonialpolitu so gut wie alles scher, in seinem„Königreiche" verboten war. So patriarchalisch auszusetzen und verurteilte das Verfahren einzelner Kolonialbescher, iun seinen„bhnigriche verboten vop, heiterschaft, daß anten, das er ein barbarisches nannte. Abg. Dr. Heff(nat.) vor og e g. Züchsgrache mit den Chef zu! dagegen billigte die Ziele der deuischen Kolonialvolikt. In Ostwar das Verhältnis des Verstorbenen zu seiner Arbeiterschaft,. niemand heiraten durfte, ohne zuvor Rücksprache mit den Chef zu nehmen. I Martrante##i Freiherr v. Stumm galt Jahrelang als ein Vertrauter Kaiser Wilhelm's II.; in letzter Zeit scheinen die Beziehungen etwas erkaltet gewesen zu sein, wozu vielleicht das„Bismarckische in Stumm's Natur beigetragen hat. Die sterblichen Ueberreste des bedeutenden Mannes werden am Mittwoch nachmittag im Park des Schloses Halberg beigesetzt werden. dagegen billigte die Ziele der deutschen Kolonialpolitik. In Ostafrika sei der Handel allerdings zurückgegangen, allein man müsse etwas für den Handel thun durch Eisenbahnbauten. Kolonial= direktor Stübel erwiderte Herrn Bebel, daß bei der Eintreibung der Hüttensteuer viele Menschen ihr Leben verloren hätten, beruhe nach amtlichen Berichten auf Phantasie. Abg. Bebel blieb rrotzdem bei seinen Behauptungen stehen. Nachdem die Abgg. v. Vollmar(Soz.) und Graf Stolberg(kons.) über Sklaverei und ihre Abschaffung gesprochen kommt es zu einer längeren Erörterung über den Bahnbau in Ostafrika. Die von der Kommission vorgeschlagenen Abstriche an den Forderungen für diese Bauten wurden von der Mehrheit des Hauses gutgeheißen. Die Etatsder übrigen Schutzgebiete gelangten nach unerheblicher Debatte zur Annahme. Dienstag: Etat des Reichseisenbahnamts. —(Abgeordnetenhaus). Noch immer Kultusetat, das hohe Haus scheint sich von diesem Etat gar nicht trennen zu wollen! Am Sonnabend erklärte Minister Studt, daß er an dem Prinzip der konfessionellen Volksschule unbedingt festhalte. In der Montagsitzung beherrschte die Frage, ob die Kreisschulinspektion im Hauptamt oder von Geistlichen im Nebenamt ausgeübt werden soll, fast allein die Erörterung. Die Budgetkommission beantragte, fünf Stellen für Kreisschulinspektoren zu streichen nstück auf dem Domplatz und die hierfür ausgeworfene Summe von 22 340 Mk. in den Leipzig war dieser Tage Fonds für die nebenamtliche Inspektion einzustellen. Die Redner jetzt von der Polizei dem der Linken und der Freikonservativen traten für volle Bewilligung der Stellen ein, während die Konservativen entgegengesetzter und das Zentrum geteilter Meinung waren. Schließlich strich man von Bayern gesandt:„Mit schmerzlichstem Bedauern nur drei der Kreisschulinspektorstellen. Dagegen wurde cin zweimuß Ich Dir an Deinem Ehrentage fernbleiben, mit dem Du ter Antrag der Kommission, die Regierung solle im Dein achtzigstes Lebensjahr vollendest. Fühle, daß Ich mit dem eine wesentliche Erhöhung Politische Uebersicht. — Das Befinden des Kaisers bessert sich von Tag zu Tag in erfreulichster Weise. Die Heilung der Wunde macht so erfreuliche Fortschritte, daß der Monarch am Montag wieder sein Arbeitszimmer aufsuchen und die Vorträge des Reichskanzlers Grafen Bülow und des Chefs des Zivilkabinetts v. Lukanus hören konnte. — Nach einer Meldung aus Bremen hat die Untersuchung gegen den Attentäter Weiland bisher nichts ergeben, was auf politische Beweggründe schließen läßt. Ueber die Herkunft des Eisens, mit dem W. geworfen hat, wurde nichts ermittelt; eine durchaus einwandsfreie Frau erschien auf der Polizeiwache und bekundete aus freien Stücken, sie habe das Eisenstück auf dem Domplatz liegen gesehen. Der Reichsanwalt aus in Bremen. Die Voruntersuchung ist jetzt Untersuchungsrichter übergeben worden. — Der Kaiser hat folgendes Telegramm an den Prinzregenten von Bayern gesandt:„Mit schmerzlichstem Bedauern herzlichsten Gedenken im Geiste Dir nahe bin. Ich mit dem eine wesentliche Erhöhung des Fonds für nebengmtlicghe. Iusrek. Mein altester toren vornehmen, unverändert angenommen. weinister Studt eiste Dir nahe bin. Mein ältester toren vornehmen, unverändert angenommen. Meinister Laß Dir von ihm sagen, mit welch sagte das zu, natürlich vorbehaltlich der Einwilligung des Finanziuniger Freude Ich an diesem Tage Mir Deine kraftvolle Gestalt vergegenwärtige, wie Ich mit dem treuen Bayervolke, ja mit ganz Deutschland dem Fürsten und Helden Heil wünsche, in dem Gottes Güte uns den hervorragenden Waffengefährten Wilhelm des Großen erhielt, den sie uns in seiner wunderbaren Frische und Rüstigkeit noch lange bewahren möge. Wilhelm.— Der Prinzregent erwiderte:„Soeben von einer Ausfahrt nach Nymphenburg zurückgekehrt, erhalte Ich Dein liebes Telegramm, dessen Inhalt Mich innig rührt. Ich sage Dir für Deine warmen schmeichelhaften Worte Meinen aufrichtigsten Dank. Es erfüllt Mich mit tiefem Bedauern, daß Deine Absicht, die Feier Meines Geburtstages durch Deine Anwesenheit zu verherrlichen, durch einen verabscheuungswürdigen Zwischenfall vereitelt wurde. Ich freue Mich, daß Du Dich entschlossen hast, Deinen geliebten Sohn, den Kronprinzen, welcher Meiner herzlichsten #'s Deinen Vertrater hierher zu ministers. Weiterberatung Dienstag. Es wird jetzt bestätigt, daß der im Berliner SternbergProzeß bloßgestellte Polizeidirektor v. Meerscheidt=Hüllessem seinem Leben gewaltsam ein Ende gemacht hat und zwar mit Cyhankali, das er nach dem Kl. Journal dem Kriminalmuseum im Polizeipräsidium entnommen hatte. Wie zerrüttet die Vermögensverhältnisse des Dahingegangenen gewesen, beweist der Umstand, daß sein barer Nachlaß nur einige Pfennige betrug. — Nach der neuesten deutschen Verlustliste aus Ostasien sind zwei Seesoldaten beim Einsturz eines Tempels erschlagen worden. An Krankheit verstorben 3 Mann, verwundet ein Leutnant und 4 Mann. — Die„Germania" behauptet, daß der von der preußigeliebten Sohn, den Kronprinzen, welcher Meiner herzlichsten schen Regierung zum Bischof von Metz vorgeschlagenen Msgr. hme versichert sein darf, als Deinen Vertreter hierher zu Zorn von Bulach vom Pabste nicht aus politischen Gründen Ich hoffe zuversichtlich, von ihmgünstige Nachrichten über wegen seiner reichsfreundlichen Haltung— sondern aus rein kirchDein Befinden zu vernehmen. Luitpold.“ lichen Gründen nicht bestätigt worden sei.(Die Bestätigung (Reichstag). Montagssitzung. Nachdem das Haus scheint, nach den letzten Nachrichten, unter der Bedingung gewisser 2c Gott hat das Weib nicht aus des Mannes Kopf geschaffen, daß sie ihm befehle, noch aus seinen Füßen, daß sie seine Sklavin sei, sondern aus seiner Seite, daß sie seinem Herzen nahe sei. sei, sondern aus seines wennens Talmud. Wer weiß zu leben? wer zu leiden weiß; Wer zu genießen? der zu meiden weiß. Wer ist der Reiche? der sich beim Ertrag Des eigenen Fleißes zu bescheiden. D. F. Strauß. Das Wrack des Grosvenor. Von Clark Russell. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ein Sturm wie der, welchen ich beschreibe, reist schnell. Zuerst, noch ehe er uns traf, bedeckte sich der ganze Himmel über uns mit wirbelnden Wolken, sodann sahen wir aus der Ferne e e ao# ien. chifs wir für unsere Masen füchten mutten. Es war unbedingt gWoge die unter seinen, Bozen dahinrolte, wors e. ungeuv, Hoten, venigtens zwei der Segel wegznnchnen, und schon schalle mit seinem Sinterteil vemn Sturmn enteoen, Grggenor, denn auch Ducklings Stimme durch das Sprachrohr: dies levtere vor ein, Ctug iy, Wuiche daes Wetters ge.„Vormars= und Kreuzmars=Eegel anschlagen!“ witen seine Masten auer von der ganzen Bucht des Meters ge„Vormgxs= und Kreuzmats=Fegel anschlgen! troffen worden, so bezweifle ich, ob er hätte. sich wieder aufgerichtet Jedes Segel für sich erforderte die Kraft der gesamten Mannschaft, und auch ich half bei der Arbeit. Bei einem Wetter aun Mait i6 der Gerden olmdiyg pgze gaute Flacheder uich amskend ungaten eng, Juti Gealen uod a. war ein Schaum. Große Massen dieses Schaumes, welcher mit denen man zu kämpfen hat: Sturm und Segel. Nach Atem fen hat: Sturm und wor ein Schaum Große Mosen, bese, Schoume, tzisen ringend bei den furchtbaren Druck, der auf Mund und Nase knisterte und praselte wie Holz im Heuer, wurden eudorgery, iegt, weiß der Maun oft nicht, wie er sich festhalten soll um nicht und sclugen auf bos Des und an die Seiten v, Schie, v., upe, Bord zu gehen, und gleichzetig mit Ansannung aler seiner dem Knal von Büchenschisen. Die Prast, vst, es t Farh; gräste eine Arbeit zu verichten, wie sie sich für Maschinen von Paser geschleudtert wurdte, vor'o grob bob, u, eir ge heftigsten so und so viel Pferdekraft eignen wirde. Gleich bei Veginn der ven dervon meite Augeun hot, I eung, Boinue, aste ruisten urkeit zeigte es sich, daß es nicht mäglich war. das Eegel während Schmerzen envfand, ungefächr le, wie weny he ver)„pix von der Fahrt fest zu machg. Der Sturm hielt es so fraf gespannt, da der Bind gerade au: Süden, vom, pufin, Minuten, daß ale Mann beguest zur Musik hätten darauf tanzen Lönnen, ihm dreit nac Torden getrieben und verloren ate üyf binu ,. gune mit ihrem vereinigten Gewicht auch nur eine Falte binein so del von unseremn Kurs, als wir am Tage Studen oobron, zu hrücken. Wir mußen Nr. Duckling zurufen, das Segel in schaumgekrönter Wellen, ähnlich wie die Bran= uns während der Windstille so sehr geplagt hatten, waren nun= wand flatterte hierbei so heftig, daß ich jeden Augenblick fürchSsadte wäche uer us bersetenr der aut eund uacde unr duos faten iuir Aunge Kochadte is gegerteachg beraiet gue ang u. ra, dier us une Giche Bnice die Bahase uis us Wetter. Laut gellend breß der Sturm auf uns ein und wark seinander brechende Vellen. In biesen fing dos Schih, vobe bort, graßhte, purde mein Aunge doch auch gesesekt von dem wilbmnaden Radter Beiche, Au u ueien en.„teu, wie saine fuckte Verischen Aodich, den die Sie bot. Sie lacte seit Hrnlich und doe bir der deu Stuene, u shätzen. Wir em= warf ihre hohen Wogen tobend gegen den Metterbug; unaufllend brach der uns den Gischt ins Gesicht, den er aus dem Wasser peitschte. In einem Augenblick waren unsere Decks überflutet, das Spierenwerk krachte und alle Wanten, alle Stage ächzten und stöhnten unter der Gewalt, welche sie gefaßt hatte, an ihnen rüttelte und zerrte und sie loszureißen suchte von ihrem Halt. Das Schiff taumelte und schwankte, und eine mächtige Konzessionen in der Frage der Ordensniederlassungen in Lothringen doch gesichert zu sein). Prozeß Gräsin von Schlieben. Bei der Zeugenvernehmung bekundet Kriminalkommissar Hoffman, daß er sämtliche Lampen in der Villa auf ihren Fassungsgehalt an Petroleum geprüft habe. Es sei dabei festgestellt worden, daß alle neun Lampen mit 33/. Liter Petroleum gefül werden konnten. Da tags zuvor acht Liter geholt worden seien, seien für die Brandstiftung noch reichlich vier Liter zur Verfügung gewesen. Unzweifelhaft richtig ist die Thatsache, daß er die leere Kanne hinter der Thür des Anrichtezimmers geleert gefunden habe. Auf Befragen des Präsidenten, was der Zeuge von dem verschwundenen Krause halte, erwidert der Kommissar, daß Krause zwar etwas faselig,aber sonst ein einwandsfreier Mensch sei. Er sei Mitte Juni verschwunden, und alle Bemühungen, seiner habhaft zu werden, seien vergeblich gewesen. Der Zeuge bleibt dabei, daß alle Fenster in dem ausgebrannten Raume verschlossen gewesen seien, und ebenso die von diesen Räumen nach oben führten. Von dem angeblich verloren gegangenen Geldtäschchen hat die Angeklagte bei ihrer polizeilichen Vernehmung nichts erwähnt. Die Zeugin Helene Metzker habe versucht, ihre erste polizeiliche Aussage nach der Vernehmung der Gräfin zu deren gunsten abzuändern. Bei dem zweiten Brande sei anstatt Petroleum Spritus zur Anwendung gelangt. Ein im Anrichtezimmer liegender Teppich habe noch einen dunklen, feuchten, geruchlosen Fleck gezeigt, die Flüssigkeit habe an dieser Stelle die Farbe des Teppichs angegriffen und einen blauen Fleck gleicher Größe auf dem Parketfußboden hervorgebracht. Geh. Regierungsrat Reich sagt aus, daß er die Verwaltung über das geringe Vermögen der Angeklagten geführt habe. Dieselbe sei als Kind ein geistig und körperlich normales Mädchen gewesen und habe nie extravagante Neigungen gezeigt. In ihrer Familie seien seines Wissens auch nie Geisteskrankheiten vorgekommen. Das Vermögen der Angeklagten habe nur 6000 Mark betragen, durch Legate sei es aber auf etwa das Doppelte gestiegen. Der Vater der Grafen v. Schlieben sei der intimste Freund des Zeugen gewesen, dem er auf dem Sterbebette das Versprechen abgegeben habe, für die Kinder aus seiner zweiten Ehe, zu denen auch der Chemann der Angeklagten gehört, zu sorgen. Das Vermögen des jungen Grafen v. Schlieben sei dadurch um fast 50000 Mark verringert worden, daß derselbe sich auf ein Zeitungsunternehmen eingelassen habe. Der jährliche Verbrauch und andere verfehlte Unternehmungen hätten das Vermögen des Grafen derart in Anspruch genommen, daß derselbe Anfangs 1900 nur noch etwa 2600 Mark besaß. Ueber den Charakter der Angeklagten äußert sich der Zeuge folgendermaßen: Sie sei eine Person mit einem scharfen Urteil und außerordentlicher Energie ausgestattet, verbunden mit einem guten, liebevollen Herzen. Von einem hervorragenden Drang nach Vorwärtskommen beseelt und mit großer Arbeitskraft ausgerüstet, sei sie stets v. ihm gewarnt, in dieser Beziehung des Guten zu viel zu thun. Sie möge jetzt durch Ueberanstrengung nervös geworden sein. Einen Beweggrund für die That, deren sie beschuldigt werde, könne er nicht angeben. Habe sie sich der Brandstiftung schuldig gemacht, so bleibe ihm nur eine Annahme, daß die That in einem Zustande geistiger Unmachtung begangen sei. Ihre Schwiegermutter, die Gräfin v. Schlieben, würde ihren Kindern unbedenklich auch den Rest ihres Vermögens geopfert haben, wenn diese sich in Not befänden. Der Ehemann der Angeklagten habe nur eine einzige Leidenschaft, er schwärme für Altertümer. Wenn er einen hübschen Gegenstand sehe, müsse er ihn haben. Er glaube sicher, daß Graf v. Schlieben in seiner Wohnung viele Kunstgegenstände aufgehäuft habe, die mit schwerem Gelde bezahlt worden seien. arbbeiter eingetreten ist, notgedrungen ihre Arbeiter entlassen werden. Auch die Oel= und chemischen Fabriken dürften demnächst geschlossen werden. Die kaufmännischen Kreise sind gegen die Ausständigen höchst erbittert. Die Lage wird als sehr ernst angesehen.— Die nationalistischen Blätter dringen darauf, daß der Sozialist Millerand aus dem Ministerium scheide; seine Anwesenheit im Kabinett bilde eine Gefahr, indem sie die StreikAgitatoren ermutige. Nord=Amerika. MacKinley's Thronbesteigung. Washington, 4. März. Präsident Mac Kinley hat seinen Einzug in das Capitol Washington gehalten, aber nicht wie seine Vorgänger als Rohmaterialien und Kohle, der durch den Ausstand der HafenDas Urteil lautete auf Freisprechung, nachdem die Geschworenen die Schuld=Fragen sämtlich verneint hatten. Rußland. = Zwischen Rußland und Amerika ist ein regelrechter Zollkrieg wegen der Behandlung russischen Zuckers durch die Regierung der Vereinigten Staaten zum Ausbruch gekommen. Wie der„Voss. Ztg.“ gemeldet wird, hat die russische Regierung weitere Zölle auf amerikanische Produkte verfügt. Als Wiedervergeltung hob daraufhin das amerikanische Schatzamt die Verordnung auf, die den russischen Kriegsschiffen gestattet, ihren Bedarf in amerikanischen Häfen zu decken. schlichter, vom Volke erwählter erster Beamter der Republik, sondern wie ein Monarch und fast wie ein siegreicher Feldherr###en Befehl Washington hat nie etwas auch nur entfernt Aehnliches gesehen. ie Stadt ist bis zum Ueberfluten der sich plötzlich in ihr stauenden Bevölkerung gefüllt. 160000 amerikanische Bürger waren aus allen Teilen der Vereinigten Staaten herbeigeströmt, als gelte es die Krönung eines neuen Königs. Die Zeiten sind längst vorüber, wo vor einem Jahrhundert Thomas Jefferson ohne Begleitung nach dem Capitol schritt, seinen Gaul einfach dort an den nächsten Zaun band und, als gelte es das selbstverständlichste und einfachste Ding der Welt, in die weißgestrichene Senatskammer trat, um ohne weiteres schlicht und recht den Eid auf die verfassung abzulegen. Heute sahen wir Präsident Mac Kinley in großem Staate und unter militärischem Gepränge nach dem Capitol ziehen, umgeben und gefolgt von nicht weniger als 20000 soldaten und 7000 Zivilbeamten jeden Ranges. Washington hatte sich geschmückt wie zu einem kaiserlichen Empfange, und in der That war es weniger der Mann Mac Kinley, auf dem Präsidentenstuhle, der da in der Hauptstadt des neuen Weltreiches seinen Einzug hielt, als der doppelt siegreiche Imperialismus, der heute seine Apotheose feierte. Die Führer der republikanischen Partei hatten alles aufgeboten, um die Menge, die da zusammengeströmt war, zu blenden. Nicht nur der Pomp, ssondern auch das ganze Zeremoniell und der Glanz aller Veranstaltungen waen direkt kaiserlich. Senator Hanna, der„Präsidenten=Macher welcher persönlich zu Pferde gestiegen war, um„seinem" Präsidenten zu folgen, erklärt, die Vorbereitungen zu dem Empfange hätten über drei Millionen Dollars gekostet. Er war es, der Roossevelt's Gedanken, aus allen Teilen des Landes Truppenabteilungen heranzuziehen, nicht nur gut hieß, sondern sogar durchsetzte, daß das bürgerliche Element, selbst das der hohen Beamten, vor dem Militär zurücktreten mußte. Dieses gab überhaupt dem Tage sein eigentliches Gepräge. Gerade wie Napoleon III. dem 15. August durch Heranziehung von Kolonialtruppen zur großen Kaiserparade ein besonderes exotisches Gepräge verleihen wußte, das den Glanz der Feier des Napoleonstages um so mehr hob, als es stets den Enthusiasmus der Menge entfesselte— gerade so hatte MacKinley sich ein Bataillon eingeborener Puertorico=Truppen kommen lassen und erst im letzten Augenblicke angesichts der völligen Undurchführbarkeit seines ursprünglichen Planes darauf verzichtet, auch Bataillone aus China un den Philippinen in seinem Zuge figurieren zu lassen. Man entschädigte sich dafür durch Roosevelt's Reiter kubanischen Angedenkens, die fast überall in den Dekorationen das Leitmotiv bildeten. Sogar das Militär und die zuschauenden Bürger trugen Abzeichen dieser Reiter(Roughrider). Die Puetoricaner erregten um so größeres Interesse, als es das erste Mal war, daß man hier eingeborene amerikanische Kolonialtruppen sah. 14000 dieser Truppen bildeten Spalier, um sich schließlich mit denjenigen des Zuges selbst zu einer großen Parade zu vereinigen, welche glänzend verlief. Die Zuschauer, welche bis zu 5000 Mark für einen Platz bezahlt hatten, trugen Veilchensträuße, das Abzeichen der Imperialisten. Gerade gegenüber dem Weißen Hause hatte man einen„Ehrenhof" errichtet, auch ein Stück imperialistischer Neuerung, der noch vor wenigen Jahren ganz undenkbar gewesen wäre. 47 Fuß hohe, prächtige geschmückte Pfeiler streben in parallelen Reihen empor, auf ihrer Spitze prächtige Bronzevasen tragend, in denen Weihrauch brennt und in riesigen duftenden Wolken ihren Wohlgeruch durch die weiten Avenues hin dem unten harrenden Volke zutragen. Die Säulen sind hohl und werden erleuchtet, um die Weihrauchwolken im magischen Lichte zu zeigen. Es fehlen nur noch die Kämpfe wilder Tiere in der Arena, um das Bild des alten kaiserlichen Roms zurückzurufen. Ein demokratisches Blatt ist boshaft genug anzukündigen, daß vor dem Capitol 1 riesiger Altar errichtet worden, der erst im letzten Augenblicke enthüllt werden würde, damit MacKinley auf demselben dem Gotte„Mammon“ opfere. Ein anderes Blatt riet gestern, Mac Kinley möge die Pennsylvania=Avenue in„Via=Appia" umtaufen und durch dieselbe als Triumphator in dem römischen, von gefangenen Filipinos in Ketten gezogenen Kaiserwagen seinen Einzug halten. Auch ohnedem tritt das imperialistische Gepräge überall grell hervor. England und Transvaal. + Dewet, wie schon gestern gemeldet, hat sich den englischen Umarmungen wieder einmal spröde entzogen und befindet sich mit 300 Mann auf dem Marsche nach Bulfontein. Den erneuten Versuch seines Bruders Piet, ihn zur Uebergabe zu bewegen, hat er schroff zurückgewiesen.— Viele früheren Feinde Englands in Bloemfontein, Brandford und Kronstadt haben sich jetzt den Engländern angeschlossen. Die Politik der Ausrottung. + Lord Kitchener und das englische Kriegsamt haben feierlich bestritten, daß der Oberstkommandierende in Südafrika jemals gegeben habe, der dahin gedeutet werden könnte, daß die Buren, wenn sie zum Zeichen der Ergebung die weiße Flagge zeigten, nicht gefangen genommen, sondern einfach niedergeschossen werden sollten. Wenn dies vorgekommen sein sollte, so hätten. hieß es, die Buren dies selbst verschuldet, indem sie öfters die weiße Flagge nur gezeigt hätten, um die Engländer heranzulocken und: dieselben dann ihrerseits niederzuschießen. Und doch scheint die Politit der Ausrottung in einem gewissem Stadium des Krieges befolgt worden zu sein. Denn es liegen heute vier verschiedene beglaubigte Schreiben von englischen Offizieren und englischen Soldaten in der Front vor, die in übereinstimmender und jeden Zweifel ausschließender Weise behaupten, daß man auf erhaltenen Befehl hin kapitulierende Buren einfach niedergeschossen hat. Wie geben diese Schreiben im Auszuge wieder, wie sie sich in der englischen Presse selbst vorfinden. Das erste wird vom „Walsall Observer“ vom 2. März veröffentlicht, der Schreiber ist ein Milizmann in Windburge. Das genannte Blatt garantiert für den Schreiber und die Echtheit des Briefes. Es heißt darin: „Wir brachten gestern abend fünf Gefangene ein, welche in Khaki gekleidet waren; sie wurden heute morgen bei Sonnenaufgang erschossen. Das ist der neueste Befehl, und meiner Ansicht nach hätte derselbe schon früher gegeben werden sollen. Der„Morning Leader" bemerkt hierzu mit Recht, daß gerade diese Fälle, wo die Buren in Khaki erschossen wurden, nachdem sie kapituliert hatten, übereinstimmend von einer ganzen Reihe von Offizieren und Zeitungskorrespondenten konstatiert und gemeldet worden sind.— Der zweite Brief ist datiert vom 29. Januar ds. Is. aus Lindley's Farm, Oranje=River=Colony und rührt von dem Soldaten A. Brittain, von der Freiwilligenkompagnie des zweiten Bedfordshire=Regiment her. Derselbe schreibt über de Wet: „Ich möchte derjenige sein, der ihn von jenem Zweige herunterschießt— das ist jedermanns Wunsch. Wir wollen hoffen, daß er uns hier über den Weg kommt. Wir sind nur zwanzig Mann auf unserem Posten, aber wir können es mit etwa tausend Mann aufnehmen(!) Unser Motto ist:„Gefangene werden nicht gemacht." Der dritte Brief kommt aus Krügerdorp, ist vom 8. Februar datiert und von einem Gemeinen der R. A. M. C. Es heißt darin: Als die Buren sahen, daß sie nicht fortkommen konnten. hißten dieselben die weiße Flagge; aber die Truppen hatten Befehl. keine Notiz davon zu nehmen und keinen Pardon zu geben. Es war einfach Mord. Die Buren warfen ihre Gewehr nieder und liefen uns direkt ins Lager, um Gnade bittend.“ Die auffällige Aehnlichkeit der Behauptungen und Darstellungen aller dieser Briefe mit den Anklagen des„britischen Offiziers,“ dessen Brief die„Times“ seinerzeit veröffentlichte, giebi um so mehr zu denken, als diese Briefe aus den verschiedensten Teilen des Oranjefreistaates und des Transvaals kommen, und zwar von Leuten, die sich gar nicht kennen und keinerlei Beziehungen zu einander haben; es ist mithin ganz ausgeschlossen, daß diese Briefe etwa„auf Bestellung gearbeitet" wurden. Furchtlos hatte der vielgenannte„britische Offizier“ in dem „Times“=Briefe behauptet: es sei Befehl gegeben worden,„wenn die Buren umzingelt, widerstandsunfähig die weiße Flagge als Zeichen der Uebergabe hißten, seien dieselben bis auf den letzten Mann niederzuschießen.“— Diese barbarische Kriegführung der Ausrottung ist, wie bekannt, später wieder aufgegeben worden. aber geplant war sie zweifellos. Wirren in China. + Einer Devesche aus Lantoschan zufolge befinden sich Prinz Tuan, Tungfuhsiang und andere schuldige Würdenträger in Ningksia und sind zum Widerstande gegen ihre Verhaftung vorbereitet. Tungfuhsiang verfügt über 20000 Tuan über 10000 Mann. Ein kaiserlicher Kommissar ist auf dem Wege nach Ningksia, um der Urteilsspruch über der Blick nur auf das nackté Spierenwerk, die im Sturm zitternden Wanten und Stage und die lose hängenden Brassen, welche in weitem Bogen über die Leeseite peitschten. Man vermochte dies alles zu erkennen, da die undurchdringliche Dunkelheit, welche geherrscht hatte, ehe der Sturm kam, jetzt gemildert war einerseits durch die Sterne, deren Licht ab und zu die über uns hinwegjagenden Wolken durchbrach, andererseits durch die wunderbare Beleuchtung, welche der weiße Schaum der sich türmenden Wogen erzeugte. Nach beendeter Arbeit befand sich das Schiff beigedreht in so guter Verfassung, als es die Umstände gestatteten. Die Leute waren aber durch die schwere Arbeit derart erschöpft, daß der Kapitän dem Steward befahl, jedem Mann einen Grog zu geben. Es geschah dies von seiner Seite wohl mehr aus Klugheit als aus Mitgefühl, denn vergessen hatte er sicherlich nicht, welche Stimmung der Lebensmittel wegen gegen ihn herrschte; die Sicherheit des Schiffes stand hier aber auf dem Spiel, und dieser Umstand ließ ihn etwas Uebriges thun. Kapitel 7: Rettung Schiffbrüchiger. Der Sturm wütete die ganze Nacht. Während meiner Wache von Mitternacht bis vier Uhr ließ er kurze Zeit ein wenig nach, trat dann aber wieder um so heftiger auf; es war, als ob er nur einen kleinen Halt gemacht hätte, um sich zu verschnaufen und frische Kräfte zu sammeln. Ich war völlig ermattet, als die Zeit meines Dienstes auf Deck abgelaufen war, und trotzdem das Schiff wie ein lebendes Geschöpf im Todeskampf stöhnte und die schweren Seen mit solchen Schlägen gegen die Seiten donnerten, daß ich oft dachte, unsere letzte Stunde hätte geschlagen, so schlief ich doch sofort ein, als ich mich gelegt hatte, und rückte und rührte mich nicht, bis Duckling mich vier Stunden später wieder weckte. Wie er mir sagte, hatte der Sturm die ganze Zeit über mit unverminderter Heftigkeit weiter getobt. Das Schiff stampfte so furchtbar, daß ich die äußerste Mühe hatte, von der Kajüte auf das Deck zu gelangen. Wenn ich sage, daß das Wasser auf dem Deck geradezu strömte, so gebe ich damit keine Vorstellung von der Wirklichkeit; daß Hauptdeck war einfach überschwemmt, und jedesmal, wenn das Schiff nach der einen oder anderen Seite überholte, stürzte das Wasser in einer einzigen großen Woge gegen die Schanzkleidung und schoß an dieser hinauf bis hoch in die Luft, um sich manchmal mit einer neuen Sturzsee zu mischen und vereinigt mit dieser donnernd wie ein Kanonenschlag auf das Deck zurückzufallen. Ich hatte schon von Duckling erfahren, daß die Pumpen gepeilt und der Schiffsraum trocken befunden worden war. Wenn das Schiff aber unten dicht war, so machte es wenig aus, wie viel Wasser es oben schöpfte, denn die Luken waren vorn und hinten sicher verschlossen und die Mastenkragen gut vernagelt. Was sich aber jetzt sehr fühlbar machte, das war die Ueberladung. Infolge derselben wurde das ganze Vorderschiff, unaufhörlich von den Wogen überschwemmt, mitunter war das Vorderkastell vollständig begraben. Gleich nach dem Frühstück schickte mich der Kapitan nach vorn, um einige Mann auf den Klüverbaum zu kommandieren, behufs Nachsehens des Binnen=Klüvers, welcher den Eindruck machte, als ob er schlecht befestigt wäre. Auf dem Wege dorthin ging ich dem Wasser auf dem Hauptdeck aus dem Wege, indem ich wartete, bis es nach den Speigaten auf der Steuerbordseite stürzte; als ich aber auf das Vorderdeck kam, wurde ich von einer Sturzsee begrüßt, welche mich unbedingt sofort wieder auf das Hauptdeck geschwemmt hätte, wenn es mir nicht gelungen wäre, mit beiden Händen eine Fockwand zu fassen und mich daran fest zu halten. Trotz meines Bades blieb ich aber trocken, wie ein gebleichter Knochen, denn mein Oelmantel und Südwester hielten alle Nässe ab. Ich schickte zwei Matrosen auf den Klüverbaum und zwar zwei der gewandtesten Leute, denn die Arbeit war nicht ungefährlich. Beim Niedergehen begrub sich der Vorderteil des Schiffes bis über seine Galion im Wasser und beim aufsteigen stand mitunter das Bugspriet fast senkrecht. Bei solchen Bewegungen auf einer vom Wasser fortwährend bespülten Spiere zu arbeiten, dazu gehört ein ganzer Mannesmut. Ich wartete bis das Segel in Ordnung gebracht war und dann beeilte ich mich, wieder von dem Vorderdeck fortzukommen, um nicht von einer der dasselbe fortwährend überflutenden Wogen über Bord gespült zu werden. Teils aus Neugier und teils in dem Wunsche, den Leuten wegen ihres guten Verhaltens während der Nacht ein paar anerkennende Worte zu sagen, blieb ich im Vorbeigehen stehen und blickte in das Vorderkastell. Eine düstere, qualmende Oellampe hing hier von der Decke; sie hatte das Aussehen einer Kaffekanne,: welcher man einen Docht in die Schnauze gesteckt hat. Ich brauchte einige Minuten, ehe ich in dem dunklen Raum etwas zu unterscheiden vermochte, dann aber erkannte ich eine Anzahl an der Decke schaukelnder Hängematten und an drei Seiten des Raumes zwei Reihen Pritschen, von denen die eine über der anderen stand. Da und dort waren die Seekisten der Leute verstaut: Geschirr, altes Gesumpe, aller möglicher Krimskrams lag umher oder schwamm zum Teil in dem ungefähr einen halben Fuß hoch stehenden Wasser, welches den Fußboden bedeckte; ein paar Hosen hingen von einer Pritsche herab und eine Reihe Oelmäntel baumelten an einem Balken. Weiteres konnte ich an Ausstattung des Raumes nicht entdecken. (Fortsetzung folgt.) und' demkketreffenden ärzte, Tierärzte und Militärärzte. Der einjährige Besuch der die Schuldigen dort herschafenut Igen und. vemtveitrentenve, Unterprima: a) für das Supernumerariat im Steuersach, d) für ovv., Walberse mieldet aus Peling vom 10. März: Die Kolonne den Steuerverwaltungsdienst, e) für das Verwaltungssekretariat] Der Herr viegierungn=prästi Ledebur hat am 8./3 das Thor der großen Mauer westlich des bei den kaiserlichen Werften. Die Absolvierung einer Oberreal=Verfügung vom 5. ds. Mts.— A III E 717— die OffenAnschulungpasses, 130 km westlich von Paotingfu erstürmt und schule: a) für das Studium auf der Universität und die Prüfung legung der Pläne für die von der Märkischen Straßen4 Geschütze genommen. für das höhere Lehrfach, b) für das Studium des Bau= und Ma= bahn in Witten zu erbauende Straßenbahnstrecke AnnenDie neuesten Meldungen aus China lassen erkennen, daß schinegfachs, u. für die Staatsprüfung im Hochbau=Bauingenieur= Rüdinghausen gemäß S 17 des Gesetzes über Kleinbahnen t Die neuesen bsetpuuge zzun ist, das Wißtrauen der und wasamenbaufach, e) für Schiffsbau= und MaschinenbauBekanntmachung. Der Herr Regierungs=Präsident in Arnsberg hat durch es den Ehinesen sehe darum zu thun ur., das Mißtrauen der übrigen Mächte gegen Rußland zu schüren. So verbreiten sie, wie ein Telegramm aus Peking meldet, jetzt das Gerücht, der dortige russische General bestehe auf der Unterzeichnung des Mandschureiabkommens und stelle Zwangsmaßregeln in Aussicht, falls die Untersuchung nicht innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen werde. wilen mit einigen Bitztrauen aufsichnen, so sgennr ene Ao uaben, Unen sich bei der Direkion zur Aufachne ### hington geeignet, sie vollands zu diskretieren. Das pesche aus Washington geeignet, sie vollends zu diskretieren. Washingtoner Kabinett hat nämlich die chinesische Regierung verständigt, daß es nicht geheime Verhandlungen zwischen China und einer anderen Macht gutheißen könne, welche auf Abtretung eines Gebietsteiles abzielen; die übrigen Mächte, Rußland einRüdinghausen gemäß 8 17 des Gesetzes über Kleinbahnen fach und Staatsprüfungen bei der Kaiserlichen Marine, d) für und Privatanschlußbahnen vom 28. Juli 1892 angeordnet. .# v#. B.ühungen für! Obige Pläne liegen demgemäß 1. auf dem Amtsbureau in Annen während der Zeit vom 13. bis 27. ds. 2. bei dem Gemeinde=Vorsteher in Rüding= hausen während der Zeit vom 29. ds. Mts. bis 12 k. Mts. zu Jedermanns Einsicht offen. Einwendungen gegen die Pläne sind bei mir schriftlich das Studium auf den Forstakademien und die Prüfungen für den Kgl. höheren Forstverwaltungsdienst, e) für das Studium des höheren Berg= und Hüttenfachs und die betreffenden Staatsprüfungen, t) für den höheren Post= und Telegraphendienst. Muß man diese Meldung schon um der Urheber Junge Leute, welche die nötige Vorbildung für Obersekunda scheint eine De= haben kännan sich kei dar Direktion zur Aufnahme melden. Aus Rheinland und Westfalen. Essen, 12. März, Eine größere Verkchesstbrung ente 8 Einwendungen gegen die Pläne sind bei mir schrift stand gestern abend nach 7 Uhr am Burgplatz durch das Zerreißen einzureichen oder mündlich zu Protokoll zu geben und zwar von Dräbten der Fernsprechleitung. Die Drähte fielen auf das###ichtlich dor einzalnen Gemeinden mährend der Dauer die übrigen Mächt... von Drahren der Fernsprechteltung. schließlich seien derselben Ansicht d. h. Rußland begnugt sich*: Schutznetz der elektrischen Straßenbahn und zerrissen dieses und dem thatsächlichen Besitz der Wandschurei, unbekümmert um inzn Hraßt der Straßans.itung. Deder Manoschurei, schriftliche, staatsrechtliche Festlegungen. Lokales. und Schwerte, 12. März. Am Sonntag wurde im Hauptgottesdienst der großen evangelischen Kirche bekannt gegeben, daß am kommenden Sonntag, nachmittags 2 Uhr, die Konfirmanden des Herrn Pastor Graeve geprüft werden. Die Konfirmation dieser Kinder findet an dem darauf folgenden Sonntag im Hauptgottesdienst statt. ** Schwerte, 12. März. Die Osterferien beginnen an den Volksschulen unserer Stadt, am 3. April und endigen am 14. April. Das neue Schuljahr nimmt am Montag, den 15. April, seinen Anfang. An diesem Tage müssen auch die Lernanfänger der Schule zugeführt werden. *: Wir machen unsere Leser darauf aufmerksam, daß die Die Drahre fielen auf vas frücksichtlich der einzelnen Gemeinden während der Dauer und zerrissen dieses und der Offenlage in den betreffenden Bezirken. Hörde, den 8. März 1901. I.=Nr. 3795. Der Landrat: I. V. v. d. Decken. einen Draht der Straßenleitung. Der Wagenverkehr war auf allen Strecken längere Zeit unterbröchen. Da die zerrissenen Drahtenden die Füßgänger gefährdeten, so mußte der dem Denkmale gegenüber liegende Teil der Burgstraße eine Zeit lang polizeilich gesperrt werden. * Saarbrücken, 10. März. Mit dem 1. April wird die vom Kreise Saarbrücken erbaute Heilstädte Sonnenberg eröffnet werden. Die Anstalt dient speziell zur Aufnahme von Lungenkranken. Die Lage der Anstalt ist eine äußerst günstige. Si ist auf einem Ausläufer der lothringischen Hochebene inmitten! Geburten: Ein Sohn dem Bergmann Johann Valdevit großer Buchenwaldungen am Südabhange des Sonnenberges, zu Lücklemberg. Berginvalide Friedrich Wilhelm Maßmann zu Standesamt Wellinghofen. Monat Februar 1901. Raum zur Aufnahme von 100 männlichen Kranken. Die Heilstätte ist während des ganzen Jahres geöffnet. * Köln, 6. März. Du ahnst es nicht. Eine interessante Entdeckung machte dieser Tage ein Herr in einem vornehmen hiesigen Restaurant, als er in den aufgelegten *“ Wir machen unsere Leser darauf aufmerksagt, in Journalen herumblätterte. Er fand zwischen den Blättern kartographische Abteilung für die ostasiatische Expedition eine eine Rechnung über— sage und schreibe— 350 M. PferdeLarte des Kriegsschauplatzes in China im Maßstab von 1: 300 000 Fgisck. De ahnt ma Buchenwaldungen am Südabhange des Sonnenberges, zu Lücklemberg. Berginvalide Friedrich Wilhelm Maßmann zu 288 m über dem Meere, landschaftlich schön, errichtet und bietet Lücklemberg. Bergmann Wilhelm Lorenz zu Wellinghofen. BergRaum zur Aufnahme von 100 männlichen Kranken. Die Heilstätte mann Christoph, Phillipp, August Heinrich Güse zu Lücklemberg. Bergmann Carl Knappmann zu Bittermark Gemeinde Lücklemberg. Bergmann Christian Marrenbach zu Hacheney. Bergmann Carl Faenzner zu Höchsten Gemeinde Wellinghofen. Bergmann Ludwig Büchner, Höchsten, Gemeinde Hacheney. Fabrikarbeiter Franz Wilhelm August Schäfer zu Hacheney. Schlossermeister Friedrich Kenninghoff zu Benninghöfen Gemeinde Hacheney. Bergmann Wilhelm Brenne zu Lücklemberg. Waldarbeiter Klemens Schmoll zu Brünninghausen Gemeinde Hacheney. Bergmann Ernst Geßel zu Bittermark, Gemeinde Lücklemberg. Berginvalide Friedrich Wilhelm Schübbe zu Bittermark Gemeinde Die bekannte Spezies„Der reiche Onkel aus Amerika“,] X Als am 1. März 1896 die damals noch am Leben befind= Hacheney. Fabrikarbeiter August Sievert zu Höchsten Gemeinde einem Menschenalter noch eine große Rolle im Leben lichen Offiziere, welche beim Einzuge in Paris 1871 der Kom sarte des Kriegschauslades in China im Maßstad von 1: 80000 neu bearbeitet und veröffentlicht hat. Der Preis beträgt 1,50 cK für das Blatt Peking, 1,50 c für das Blatt Schanhaikwan und 0,75 d für das Blatt Hokienfu. fleisch. Da ahnt man, wo so manche Rosinante ihre letzte Ruhestätte finden mag! Bunte Chronik. Die bekannte Spezies„Der reiche Onkel aus Amerika“, x Als am 1. März 1896 die damals noch am Leben befind= Hacheney. Fabrikarbeiter August Sievert zu Höchsten Ge die vor einem Menschenatter noch eine#t##r###############lichen Offiziere, welche beim Einzuge in Paris 1871 der Kom= Hacheney. Bergmann Wilhelm Bräncker zu Lücklemberg. Bergspielte, seitdem aber nur höchstens noch in der Posse,Zerwen mandantur daselbst angehört hatten, sich in Berlin zu einer Er= mann Franz August Osthoff zu Lücklemberg. Bergmann Ernst dung fand und in letzter Zeit ols gzufgefgucht, verr Log innerungsfeier zusammengefunden hatten, trennten sie sich mit August Eöppiens zu Wellinghofen. der den Worten:„Auf Wiedersehen am 1. März 1901.“ Dies Wie= Eine Tochter: Bergmann Johann Baldevit zu Lücksein bedeutendes Vermögen von fast 350000 Mk. seinen in dersehen hat leider nicht stattfinden können, da der Kreis in= lemberg. Verginvalide Wilhelm Schürmann zu Höchsten GeDeutschland lebenden Verwandten testamentarisch vermacht hat. zwischen immer kleiner geworden ist und noch Lebenden in alle meinde Niederhofen. Bergmann Eduard Badt zu Lücklemberg. Unter den Glücklichen befindet sich auch unser Mitbürger! Winde zerstreut sind. So ist Feldmarschall Graf Blumenthal Ge= Schankwirt und Hauderer Carl Wieken zu Wellinghofen. BergLudwig Hennemann bezw. seine Gattin Dina, welche kürzlich storben, Feldmarschall Graf Waldersee befindet sich in Ehina., mann Heinrich August Schumacher zu Wellinghoferheide Gemeinde vom deutschen Konsul in Los Angeles folgendes Schreiben erhielt: Nach dem Feldzuge fand das Wiedersehen eine Reihe von Jahren Kaiserl. Deutsche Konsular=Agentur. Herrn Block, 122 West. in der Weise statt, daß Fürst Putbus, der im Kriege Major à 9 Stragg 1..4g dar Arma= mar die Herren am 1. März jedes 3. Straße. la suite der Armee war, die Herren am 1. März jedes Jahres Los Angeles, Cal. den 9. Februar 1901. um sich vereinigte, bis die Zahl immer mehr zusammenschmolz. Es wird Ihnen hiermit bekannt gegeben, daß Ihr hier= Dex damalige Leutnant von Bernhardi, welcher mit dem Rittselbst wohnender Oheim Daniel Schlieck am 19. v. 2/8500g meister von Colomb vom 14. Husaren=Regiment über die HinderHolars testamentarisch seinen Verwandten vermacht nise unter dem Are de Triomphe hinwegsetzte, ist jett Generalworden ist. Mit bedeutenden Legaten sind folgende Personen major und Abteilungschef im großen Generalstabe.— in Deutschland bedacht: 1) Frau Dina Hennemann, Schwerte, 2. Speckebruch Nr. 5. 2) Theodor Fröhlina in Essen. 3) Die unter der uebe 4 Linder der Schwester des Verstorbenen, Margarethe Roeder: heutischen„St. Petersburger Zeitung“:„Der gute Mitosch, Cathgrina, Sophie, Barbara und Margarethe. 4) Teinxirt aptes, hat sich wieder einmal einen Witz geleistet— diesmol einen. und Frieda Schieck. 5) Die 3 Kinder der Katharina Schuler: Ludwig, Christian und Adam Schuler. Der Wohnort sämtlicher Kinder ist hier unbekannt. Indem ich Sie ersuche, die echtes, hat sich wieder einmal einen Witz geleistet— diesmal einen, den man unbesorgt öffentlich zum Besten geben kann. Mikosch erhielt kürzlich von einer Petersburger gelehrten Institution eine soeben Genannten von dem Inhalte dieses Schreibens in Kennt= Streifbandsendung, die adressiert war:„An Hrn. Mikosch in Klaunis zu setzen, mache ich darauf aufmerksam, daß diese Erb= senburg(Kolozsvär), Oesterreich.“ Darob ergrimmte Mikosch's schaft nicht eher zur Auszahlung gelangen kann, bis sämtilche Herz ungorisch, er griff zur Feder sainiges und schrieb auf das Erben gefunden werden und durch Bevollmächtigte b'gzgren; Streifband in gemaine Sproche schwobische:„Nach Klausenburg treten sind. Zur Wahrung Ihrer Interessetzanwalt Walter(Oesterreich) adressierte Sendungen können nicht angenommen Vevolmächtigten bringe ich hiermit den Ptecheu, ist, wohnhaft werden. Bitte die staatsrechtliche Ardesse zu benutzen. Mikosch zu (Ungarn).“ Dann ging Mikosch hin, wusch sich die Sie zu diesem Zwecke umgehend mit der erforderlichen Voll= Hände und spülte sich den Mund aus nach Benutzung von schwomacht betrauen müßten. Letztere muß gerichtlich oder nota= bische Sproche. Das kostbare Dokument magyarischer Verschrobenriell beglaubigt und von dem zuständigen Konsul der Vexz heit bildet eine der wertvollsten Nummern des Kuriositäten=Kabieinigten Staaten von Amerika legalisiert sein. Mit Rücksicht netts unserer Redaktion.: auf den Kostenpunkt wäre es angebracht, daß auch die übrigen, vorhin genannten Erben ihre Vollmacht auf den p. Haas Wie uns Her Hennenann miteilt, ist der Ausenthzslchze der„Schwerter Leitung“. fest, daß die Familie des Erblassers an der russischen Grenze] kid. Paris, 12. März. Die Regierung soll Beweise in ihren Wohnsitz hat. Hoffentlich gelingt es, die Erben aus= Händen haben, daß die Führer der Streikenden in Marseille von findig zu machen, damit Frau Hennemann bald in den Besitz fremdländischen Syndikaten bestochen worden sind. Die Unterihres Legats gelangt, das selbst, wenn sie nicht den gleichen suchung ist eingeleitet. Prtei) cift, wie. dte Ahrigen, immerbin nicht unbeträchtlich IId. Londön, 19. März, ihres Legats gelangt, das selbst, wenn sie nicht den gleichen Anteil erhalt, wie die üorigen, immerhin nicht unverrachtlich sein wird. ** Schwerte, 12. März. Wie schon berichtet, haben vor einigen Tagen Schulkinder in einem Erdhaufen, welcher sich auf einem Felde in der Nähe der Eisen=Industrie befindet, ca. 82 Kilogramm Rotguß aufgefunden. Dieses Metall ist von der hiesigen Eisen=Industrie entwendet und hat einen Wert von 100 Mk. Die Diebe haben das Metall wahrscheinlich an die fragliche Stelle geschafft, um es bei Nachtzeit in Sicherheit zu bringen. Schwerte, 12. März. Die Ehefrau Sch. von hier hat auf dem hiesigen Güterbahnhof von einem Waggon eine Quantität Kohlen entwendet. Anzeige ist erstattet worden. ** Schwerte, 12. März. Dem Sohn des hiesigen Hauderers Marquis, Heinrich Marquis, welcher die elektrische Die gestrige Verlustliste verzeichnet 1 Mann tot, 7 verwundet, 8 gefangen und freigelassen, 14 an Krankheit gestorben, 22 schwer krank. Hd. London, 12. März. Die Buren sprengten bei Sheldon, 120 km nordöstlich von der Hafenstadt Port Elisabeth die Eisenbahn, zetschnitten die Drähte und zerstörten die Station. Dann zogen sie sich nach Osten zurück. Von Waffenstillstandsverhandlungen verlautet nichts mehr. Hd. London, 12. März. Der aus Kapstadt kommende englische Passagierdampfer„Pintus Castle“ ist bei der Insel Wight gestrandet. Die Passagiere sind gerettet. Hd. London, 12. März. Aus Burghersdorp wird gemeldet: Die Buren haben den Distrikt Rocksville vollständig geräumt, nur in der Gegend von Alivalnorth befinden sich noch Maschine an den Hörder Hochöfen bedient, ist ein schwerer Unfall Burenabteilungen, welche jedoch verfolgt werden. Auch der Distrikt zugestoßen. Infolge Kurzschlusses hat er im Gesicht und an den Carnarvon soll völlig geräumt sein; 350 Buren zogen an einer Händen erhebliche Brandwunden erlitten. Das gleiche Unglück Farm nördlich von Carnarvon vorüber und marschierten ostwärts, an gleicher Stelle ist schon mehreren seiner Vorgänger zugestoßen. ** Die Oberrealschule in Hagen tritt Ostern 1901 ins Leben. Die Obersekunda wird zunächst eröffnet werden. Die Primen werden dann von Ostern 1902 an folgen. Der einjährige erfolgreiche Besuch der Obersekunda einer Oberrealschule gilt als Erweis der zureichenden Schulbildung: a) für die Zahlmeisterlaufbahn in der Marine, d) für Zulassung zur Landmesser= und Markscheiderprüfung, c) für das Telegrapheninspektorat bei der Staatseisenbahn, d) für das Reichsbankfach, e) für den Besuch technischer Hochschulen(Maschinen=Ingenieurfach), jedoch ohne Zulassung zu den Stäatsprüfungen i) für den Beruf der Zahnum sich der Kolonne des Kommandanten Kritzinger anzuschließen. Hd. Kapstadt, 12. März. Die Pestepidemie nimmt immer größeren Umfang an. Es sind 15 neue Fälle festgestellt worden. 87 Personen sind unter ärztliche Beobachtung gestellt, 2 Eingeborene starben auf offener Straße. Die Krankheit verschont auch die Europäer nicht mehr; gestern mußte eine europäische Familie ins Hospital geschafft werden. Hd. Prätoria, 12. März. Die Thatsache, daß die Buren ihre Geschütze vergraben, wird allgemein so aufgefaßt, daß sie die Absicht haben, bei erster Gelegenheit den Kampf um die Unabhängigkeit wieder aufzunehmen. mann Heinrich augusr Schumacher zu Wellinghoferheide Gemeinde Wellinghofen. Carl Schmitz zu Lücklemberg. Rangiermeisterdiätar Hilhelm Wallbaum zu Höchsten, Gemeinde Hacheney. Bergmann Wilhelm Heinrich Potthoff zu Wellinghofen. Bergmann Heinrich Diedrich Wilhelm Heimann Stuchtey Gemeinde Hacheney. Unfallinvalide Hubert Zengerling zu Höchsten Gemeinde Hacheney. Bergmann August Gustav Schoeb zu Stuchtey Gemeinde Hacheney. Bergmann und Musiker Konrad Wilhelm Heinrich Schmidt zu Lücklemberg. Bergmann Friedrich Wilhelm Bauer zu Brünninghauserheide Gemeinde Hacheney. Aufgebote: Bergmann Richard Schwerte und die gewerblose Emma Spänhoff zu Benninghofen Gemeinde Hacheney. Bergmann Diedrich Hermann Adolf Schmidtpeter und die gewerblose Ida Zenses zu Brücherhof, Gemeinde Hacheney. Bergmann Heinr. F. Wilh. Drees u. die gewerblose Jette Sbosny zu Wellinghofen. Bahnarbeiter Franz Dahlhoff und die gewerblose Wilhelmine Hahne zu Dortmund und Wellinghoferheide Gemeinde Lücklemberg. Eheschließungen: Bergmann Adolf Carl Brauchhoff mit Ida Hulda Middelmann zu Benninghofen Gemeinde Hacheney. Bergmann Johann Valdevit mit Caroline Friedericke Auguste Emilie Louise Thomas zu Brünninghausen Gemeinde Hacheney. Bergmann Michael Pavlicz zu Hombruch Gemeinde Kirchhörde mit Constantina Tinschert zu Brünninghausen Gemeinde Hacheney. Bergmann Johann Valdevit mit Caroline Friedericke Auguste Borget, Witwe von Bergmann Carl Hahne zu Lücklemberg. Bergmann Richard Pabst zu Benninghausen, Gemeinde Hacheney mit Louise Hauske zu Schnee Gemeinde Rüding= hausen. Bergmann Richard Schwerte mit Emma Spärhoff zu Benninghofen Gemeinde Hacheney. Fabrikarbeiter Friedrich Wilhelm Käsemann zu Brünninghausen Gemeinde Hacheney mit Emma Elfriede Weiland zu Hacheney. Sterbefälle: Friedrich Schulte zu Lücklemberg 9 M. 28 Tg. alt. Johanna Kley zu Höchsten Gemeinde Hacheney 0 M. alt. Anton Wilhelm Valdevit zu Lücklemberg 5 Tage alt. Maria Caroline Valdevit zu Lücklemberg 11 Tage alt. Witwe Sophie Conradine Fluhme geb. Lueg gen. Ellinghoefer zu Höchsten Gemeinde Hacheney 70 J. 8 M. 6 Tg. alt. Emil Otto Halfmann zu Wellinghoferheide Gemeinde Lücklemberg 2 J. 5 Tg. alt. Hildegard Paula Thomas zu Brünninghausen Gemeinde Hacheney 3 J. 4 M. 11 Tg. alt. Elfriede Auguste Brosinski zu Benninghofen Gemeinde Hacheney, 2 J. 10 M. 7 T. alt. Else Schmitz zu Lücklemberg, 10 Tage alt. Alfred August Eckardt zu Lücklemberg, 1 J. 8. M. 10 Tg. alt. Berginvalide Heinrich Wilhelm Sweitzer gen. Dünnebier zu Loh, Gemeinde Hacheney, 87 J. 7. T. alt. Emil Stockhecke zu Hacheney 2 M. 29 T. alt. Caroline Ida Klemp zu Höchsten, Gemeinde Hacheney, 5 J. 6 M. 19 Tg. alt. Viehändler Heinrich Junghaus zu Brünninghauserheide, Gemeinde Hacheney 46 J. 5 M. 24 Tg. alt. Berginvalide Heinrich Diedrich Christian Steinweg zu Hacheney 71 J. 4 M. 9 Tage alt. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Franz Millen. Seid. Blouse Nk. 4.35 und farbig, v. 95 Dig bis Mi. 18.65 pr. Meter,„Fr Jedernann frarko und verzollt ins Haus. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz.„ G. Henneberg, Seiden-Faorirant(z. u. k. Hof.) Zürich. J. Aeehe Nuchoige. Ostenstrasse 20 Schwerte, Ostenstrasse 20. Für Konfirmanden sempfehle ich in grosser Auswahl Schwarze und farbige Kleiderstoffe Jacketts und Kragen, Uhllerröcke, Cörsehs, Händschünenere. nur solide, gute Fabrikate. * in Cheviot, Kammgarn etc., Buxkins,= Cheviots, Tuche, Kammgarne. Täglich Eingang von Neuheiten für die Frühjahrs-Saison. ikanten. Konlirmanden und Kol lerstoffe verkaufe ich mit geringem Nutzen sehr billig. Meter schwarzen und farbigen Kleiderstoff zu Mk. 4,00. Bekanntmachung. Die Liste derjenigen Handwerker des hiesigen Stadtbezirks, welche zu den Kosten der Handwerkskammer in Dortmund bei zutragen verpflichtet find und die Berechnung der Höhe der von den einzelnen hiesigen werkern für das Rechnungsjahr 1900 aufzubringenden Beiträge liegen vom 10. d. Mts. ab 8 Tage lang zur Einsicht der Beteiligten im Magistrats=Bureau offen. Etwaige Einsprüche gegen die Beitragsberechnung sind innerhalb 4 Wochen, vom Tage der Auslegung an gerechnet, bei uns anzubringen. Schwerte, 7. März 1901. Der Rohrmann. Pelanntnachang. Gemäß dem Gesetz vom 2. Juli 1875 betreffend die Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen und den Ministerial=Vorschriften für die Aufstellung von Fluchtlinien= und Bebauungsplänen vom 28. Mai 1876 ist für die Ortschaft Rosen im Gemeindebezirk Holzen ein Baufluchtlinien=Plan angefertigt und vom Gemeindevorstand und der Ortspolizeibehörde vorläufig festgesetzt. Der Plan liegt auf die Dauer von 4 Wochen vom 10. dieses Monats an gerechnet zu Jeder= manns Einsicht bei dem Unterzeichneten offen. Einwendungen müssen innerhalb dieses Zeitraums schriftlich bei mir angebracht werden. Holzen, den 7. März 1901. Der Gemeindevorsteher: Kötter. Nolz Derrauf. Donnerstag, den 21. März d. Js., vormittags 10 Uhr, sollen in der Waldung des Guts Berghofen, Forstort Delle: ca. 100 Haufen Rottannen, aschsche elies ecen Zusammenkunft beim Wirt W. Gockel in Berghofen und an Ort und Stelle am alten Bassin. Haus Nuhr b. Schwerte, den 11. März 1901. Freiherrl. von Rheinbaben'sche Rentei. „Schwirter Schneu Schuh Schlereil Eim, on S H. Kleingarn. Größtes SpezialSchuh Geschäft am Platze. &am Gegr. 1870. deces Jaar Schiche (oder Stiefel Wite au innerkalb 30—50 MCinuten Fensterglas sofort nach Maass geschnitten, strichfertige Oelfarben#4 pr. Pfd. 40 Pfg., Lacke, Pinsel und Farben empfiehlt billigst Carl Trog, Schwerte, Hagenerstr. 9. Joung=vertk“ Am Freitag, den März er., vormittags 9½ Uhr anfangend, werde ich zu Sybura, Versammlung an der Forwick'schen Wirtschaft: 4 Betten mit Bettwerk, 1 Sopha, ferner eine große Partie Wirtstische und Stühle, sowie eine Partie eiserne Gartenstühle zwangsweise gegen baar versteigern.— Der Verkauf findet bestimmt statt. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. Püscer. Schützenverein Schwerte. Die Anlage eines Blitzableiters auf dem Schützenhause ist beschlossen worden. Schriftliche Offerten hierauf sind bis zum 23. März beim Schriftführer einzureichen. Die Ausführung muß 4 Wochen nach Bestellung erfolgt sein. Schwerte, den 8. März 1901. Der Vorstand. Einige Eronroriker gesucht. Ludw. Post, Holzen b. Schwerte. Ein tüchtiger Schneidergehülfe auf sofort gesucht. Neveling, Schneidermeister, Westhofen a. d. Ruhr. Suche sofort ein tüchtiges älteres Ke Hochseine Kleiderstoffe zu 1.50 bis 2,50 Mk. pr. Mtr. Hübsche Besätze, Schwerte, Hüsingstrasse 3. Wilhelm Sas 3 Zimmer in der I. 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