Insertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgespaltene Zeile oder deren Raum 10 4, außerhalb 15, Reklame= BePern ur, 3. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Anschluß Nr. 85, Amt Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. . zan Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pig. Gel. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen etc. für den 80 Pfg. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint en rung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechts= jeden Wochentag. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter verbindliche Kraft. Wochentliche Gratsbenlage! Familienfreund.“ No. 53.(1. Blatt) Schberie„etat sbn. 1. Wlrs 1411. S 34. führten Thatsachen lauten? Dir Lage der Oberlehrer. Nachdem bereits früher die Leiter und Lehrer der Volksschulen ihre nur zu berechtigten Wünsche im Abgeordnetenhause zum Vortrag gebracht hatten, ist nunmehr die Reihe an die Lehrer der höheren Schulen gekommen. Wir erhalten darüber von kompetenter Seite die nachfolgende Zuschrift: P’ericulum in mora nennt sich eine neue Schrift Dr. Heinrich Schröders, des um höheres Schulwesen und den Oberlehrerstand hochverdienten, unerschrockenen Streiters für Aufklärung und Gerechtigkeit, deren Lektüre jedem, der die Wahrheit hören will, nicht dringend genug aus Herz gelegt werden###, Unlelngeweihle kann. Die Verhältnisse unserer höheren Schulen und des michtigren der oben angeführten Oberlehrerstandes sind, namentlich in kleinen Städten, die##rößtenteils amtlichem Material be durch den Aufschwung der Industrie erst in die Lage gekommen sind, ihre Stadtschule in höhere Lehranstalten umzuwandeln, so wenig bekannt, daß es uns als Pflicht erscheint, auf Schriften hinzuweisen, welche in dieser Beziehung zur Aufklärung beizutragen geeignet sind, besonders wenn jede ihrer Angaben so bis ins Einzelne auf Wahrheit beruht, daß von der zstellte weitgehende Untersuchungen, welche 5. Keine andere höhere Beamtenklasse erhält für ihre zunächst nicht absolute Reinhaltung der Wunde ein Wundfieber Lebensarbeit einen so geringen Lohn wie die höheren Lehrer. eintreten könnte. Das alles ist aber glücklicherweise an der kräfBeamtenklasse ermirht für sichl tigen und gesun 6. Keine andere hohere Beamentlasse erwone im sichtiigen und gesunden Natur des Kaisers abgeprallt. Die rechte so geringe Pensionen, für ihre Hinterbliebenen so geringe] Gesichtshälfte ist von dem aus weißen, aseptischen Gazestreifen 9 stengelder wie die höheren Lehrer.“ bestehenden Verbande vollständig verdeckt und, damit er sich nicht Wie müßte uun die logische Folgerung aus den ange= verschiebt, sind weitere Verbandstreifen am Kopf und Kinn kunstane th## voll geschlungen. Frei vom Verbande sind nur die linke Gesichts„Keine andere höhere Beamtenklasse dürfte nach allen hälfte und das linke Auge. Das sieht schreckhafter aus, als es von der Regierung für die Gehaltsbewegung der höheren in Wirklichkeit ist. Doch ist hier ein Zuviel immer nützlicher als Beamten aufgestellten Grundsätzen so hoch oder gar höher ein Zuwenig. den nie die höherer 9.-[—(Zum Regierung angestente wengehener umtfachungen, welche dazu dienen sollten, die Angaben Schröders zu widerlegen, nur zu denselben Ergebnissen geführt haben. Jeder, mag er nun das Reifezeugnis erworben haben, oder aus Quarta wegen mangelnder Befähigung oder aus schlimmeren Gründen die Schule verlassen haben, hält sich für berechtigt und befähigt, über Schule und Lehrer ein Urteil abzugeben. Wie schwierig es aber sein muß, sich als Fernstehender ein richtiges, eigenes Urteil über diese Verhältnisse zu bilden, kann man aus den Aeußerungen ermessen, die von sonst recht gebildeten und einsichtsvollen Leuten oft aus voller Ueberzeugung gethan werden. Ist es uns doch vorgekommen, daß Oberlehrer über die Verhältnisse ihres eigenen Standes so wenig unterrichtet waren, daß sie durch die Angaben Schröders überrascht wurden und sie kurzer Hand nach flüchtiger Lektüre für falsch erklärten, wohlgemerkt Angaben, zu denen ein so auerkannt gewissenhafter Arbeiter wie Schröder, dessen Rat das Ministerium wiederholt in den von ihm behandelten Fragen in Anspruch genommen hat, erst nach mühseligen, mehrjährigen Untersuchungen, denen er seine ganze Kraft gewidmet hat, gelangt ist. Ein neues Verdienst Schröders ist es, daß er durch seine letzte Schrift den Abiturienten und deren Beratern eine Möglichkeit gegeben hat, sich über die Aussichten, welche die verschiedenen höheren Berufsarten bieten, ein klares und begründetes Urteil zu bilden. Gerade in einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs muß ein Beruf, der hinter anderen gleichund minderwertigen pekuniär bedeutend zurücksteht, auch für sehr ideal angelegte Naturen, wenig Anziehungskraft haben. Thatsächlich hat denn auch Prof. Dr. Gremß(Statistik der Gymnasialabiturienten im Deutschen Reich, Berlin 1895) schon nachgewiesen, daß„in den Jahren 1891/92 bis 1893 94 von den Gymnasialabiturienten, deren Väter Juristen, Theologen oder Mediziner waren, rund 50% dem Berufe des Vaters folgten, während von den Söhnen der studierten Lehrer noch nicht 10% das Studium erwählten, das wohl zum Berufe des Vaters führen kann, in sehr vielen Fällen (40%) jedoch nicht dazu führt....der veangt fiod Die Ergebnisse, zu denen Schrober gelunge, sind: 1. Die durchaus selbstverständliche Thatsache, daß die Söhne der Theologen, Mediziner und Juristen den Beruf des Vaters jedem anderen weit vorzogen; daß sie weit stärker, die Juristensöhne sogar dreimal so stark, von dem Beruf des Vaters angezogen wurden, als von allen andern gelehrten Berufen zusammengenommen. 2. Die durchaus un natürliche Thatsache, daß die Söhne der höheren Lehrer keinen gelehrten Beruf so sehr verschmähten, wie den des Vaters, daß sie elfmal soviel Neigung zeigten, einen anderen gelehrten Beruf zu eigreifen, als den des Vaters. 3. Die hiernach sehr begreifliche Thatsache, daß auch die Söhne der Juristen, Mediziner und Theologen unter allen gelehrten Berufen das Los des höheren Lehrers für das am allerwenigsten erstrebenswerte hielten.“ Die Folgen, welche sich aus diesen Thatsachen für unser höheres Schulwesen, für unsere nationale Kultur, für das Gedeihen unseres ganzen Staatswesens unzweifelhaft ergeben müssen, brauchen wir unseren Lesern nicht erst zu schildern. Welches sind nun die Gründe für diese auffallende Zurückhaltung der jungen Leute gegen das Studium, welches zum Verufe des Oberlehrers führt'„ ggudet gi. G, 1. Keine andere höhere Beamtenklasse beender die Vorbereitung auf ihren Beruf so spät wie die höheren Lehrer. 2 Keine andere höhere Beamtenklasse muß so früh aus dem Dienste scheiden wie die höheren Lehrer. 3. Keine andere höhere Beamtenklasse hat so geringe Beförderungsaussichten wie die höheren Lehrer. 4. Keine andere höhere Beamtenklasse wird mit staatlichen Ehren(Rang, Titel, Orden) so wenig bedacht, wie die höheren dt je die höheren Lehrer.: e 9or vope“ un(Zum Atentat). Die am Donnerstag satgefundene Für Uneingeweihte sei besonders bemerkt, daß die Vernehmung Weilands hat, wie ein Bremer Telegr. Bureau mitRichtigkeit der oben angeführten Sätze zahlenmäßig aus teil, den unzweifelhaften Eindruck ergeben, daß er die That ur großtentene ummichem Muetial bewiesen ist. Es wäre ein dem Einfluß seiner geistigen Erkrankung vollbracht hat. Zu Wunder, wenn die in jenen Sätzen ausgedrückten Thatsachen nächst scheint erbliche Belastung vorhanden, da sein Vater se nicht abschreckend wirken sollten, wird doch„die Lebens=Inen Angaben gemäß ein Säufer, seine Schwester krampfkrank arbeit“ eines Königlichen Oberlehrers(zu beachten ist, daß und sein Bruder einen anormalen Brustbau hat. Er will bei diesen Berechnungen die durch die Reformen von 1892 ge Tisch manchmal Messer und Gabel kurzerhand nach rechts un schaffenen Anstellungsverhältnisse im Staatsdienste zu Grundel links geworfen haben. Diese Angaben haben sich von der hiesigen liegen, nicht etwa die Verhältnisse der 70er Jahre) nicht so Polizei nicht als thasächlich konstatieren lassen, jedoch erklären hoch bezahlt wie die eines Vorschullehrers; eines Feuchenlechrers, eie Frtgrtrgug und nicht halb ies Zeichen=Zeugen, welche ihn näher kennen, daß er ein geistig beschränk es Polizeikommissars, und nicht halb so hoch wie ter Mensch sei, der häufig an Epilepsie leide. Bezüglich der That die eines Amtsrichters, Landrichters oder Regierungsrats säußerte Weiland sich, er habe am gestrigen Tage sich nicht ordentDer Provinzialschulrat, der in seinem Fach dieselbe Spitze lich wohl gefühlt und stets einen Anfall befürchtet. Als er nun bildet, wie der Oberlandesgerichtspräsident im Justizwesen, mit der Menschenmenge auf das Herannahen des Kaisers geerhält für seine Lebensarbrit noch nicht einmal so hohen wartet habe, sei in ihm durch das Rauschen des Teichmanns=BrunLohn, wie ein Amtsrichter, der trotz der außerordentlich nens auf dem Domhof und durch das Stimmengewirr des Publigünstigen Beförderungsverhältnisse im Justizdienste auf der kums die Vorstellung entstanden, daß er wieder, wie vor Jahren, untersten Stufe stehen geblieben ist. als Schiffer auf seinem Schiffe fahre; er sei dann immer erregter Einige Sätze der Schröder'schen Schrift sind besonders geworden und habe im beginnenden Krampfe, im Wahne, er werfe bezeichnend für die Benachteiligung, welche der Oberlehrer= ein Loth aus, das Eisen von sich geschleudert. Damit habe er stand andern gegenüber erfährt, und geeignet, die allgemeinel das Bewußtsein verloren. Bei diesen Aussagen machte Weiland Aufmerksamkeit auf sich zu tenken: nicht den Eindruck eines Simulanten, sondern eines bedauerns1.„Wenn das Höchstgehalt der Oberlehrer um 1000 Mk werten Kranken. Das Eisen, mit dem Weiland geworfen hat, erhöht würde, so würden doch nur die Oberlehrer, die mehr ist eine sogen. Lasche von 21 Zentimeter Länge, 5 Zentimeter als 36 Dienstjahre erlangen, also in einem Lebensalter voll Breite und acht Millimeter Dicke und einem Gewicht von 550 mehr als 72 Jahren im Staatsoienste ausharren, das Gramm. Dasselbe war mit vier Schraubenlöchern versehen und wieder einholen können, was die Oberförster in den ersten anscheinend noch nicht in Benutzung gewesen. Weiland behauptet, 24 Jahren mehr verdient haben. Aber nur ein winziger#es auf dem Domhos gefunden zu haben. Weiland ist vorläufig Bruchteil der Oberlehrer hält es bis zum 65. Lebensjahre im hiesigen Gerichtsgebäude interniert worden. im Dienste aus.“ I—(Reichstag). Es ist erstaunlich, wie flott das hohe 2.„Wenn das Höchstgehalt der Oberlehrer um 2500 Mf.] Haus am Donnerstag und Freitag gearbeitet hat; am erstgeerhöht würde, so könnte ein Oberlehrer doch nur dann den nannten Tage währte die Sitzung nur 1½ am Freitag 2½ Stunhöheren Techniker(der preußischen Staatseisenbahnverwaltung) den, trotz der reichhaltigen Tagesordnung, deren erster Gegenstand wieder einholen, wenn er in einem Lebensalter von mehr das Unfallfürsorgegesetz für Beamte und Personen des Soldatenals 75 Jahren noch im Staatsdienste bliebe." 1 standes war. Die Vorlage wurde freudig begrüßt und passierte 75 Jahren noch im Staatsdienste bliebe." standes war. Die Vorlage wurde freudig begrüßt und passierte 3.„Alle Oberlehrer der höheren Schulen, die vor dem die erste Lesung glatt. Es folgte die zweite Beratung des BundesDienstiahre also vor dem 60 Lehensjahre aus dem ratsbeschlusses, wonach auch Anlagen zur Herstellung von Zement 24. Weuzstsäcte, aizp vor gent ov. Erorutzugte aus dem Dienste scheiden— und das sind weitaus die meisten stehen sich schlechter als die Seminaroberlehrer desselben Dienst= und Lebensalters, trotzdem von diesen eine akademische Bildung nicht verlangt wird.“ Daß die Verhältnisse des höheren Lehrerstandes in der That nicht günstig liegen, ist auch vielfach von Stellen anerkannt worden, denen niemand Sachkenntnis und Wahrheitsliebe wird abstreiten oder Parteilichteit nachsagen können. Erklärte doch der preußische Justizminister Dr. Schönstedt im preußischen Abgeerdnetenhause, daß, wenn im höheren Justizdienste in Bezug auf die Gehaltsverhältnissr solche Zustände eintreten würden, wie sie im höheren Staatsschuldienste nun schon seit Jahren herrschen, dies„eine gerechte Entrüstung hervorrufen würde, daß jeder Minister derselben sofort weichen und seinen Platz täumen müßte. Politische Uebersicht. Deutschland. ratsbeschrusses, wonlich alch Antagen zur Hersiellung von Zenient (Zementöfen), sowie von anderen gebrannten Thonwaren genehmigungspflichtig sein sollen. Das Haus beschloß nach kurzer Erörterung, in welcher Wünsche nach Abänderung des Beschlusses laut wurden, den Gegenstand von der Tagesordnug abzusetzen. Zum Schluß erledigte der Reichstag Wahlprüfungen. Nächste Sitzung Montag. Kolonialetat. (Abgeordnetenhaus). Freitagssitzung, Weiterberatung des Kultusetats. Die Erörterung über die Schulreform wurde beendet. Minister Studt sprach die Zuversicht aus, daß ein Zusammengehen der Unterrichtsverwaltung mit den LehrerKollegien und der Bevölkerung die Vorzüge der Reform zur Geltung bringen werde. Beim Titel betr. die vom Staate zu unterhaltenden Anstalten erklärte Finanzminister v. Miquel, daß es nicht in der Absicht der Staatsregierung liege, die Zuschüsse zu den Anstalten zu verringern. Sodann entspann sich eine sehr lange Debatte über Anträge betr. Besserstellung der höheren Lehrer. Die Anträge wurden sowohl vom Kultus= wie vom Finanzminister bekämpft. Beide Minister bedauerten zugleich die von den Lehrern betriebene Agitation. Die Lehrer hätten in den letzten Jahren sehr bedeutende Gehaltsaufbesserungen empfangen, vorläufig sei Schluß. (Aus den Kolonien.) Der Bau des englischen Telegraphen durch ganz Afrika, vom Kap bis nach Kairo, wird in Deutsch— Das Befinden unseres Kaisers ist durchaus zufriedenstellend. Infolge eines langen, ausgiebigen Schlafes fühlte sich der Monarch am Freitag sehr gekräftigt. Der neueste ärztliche Bericht lautet:„Das Befinden des Kaisers ist befriedigend, der Schlaf in der letzten Nacht war gut. Die Wunde zeigte sich beim phen durch Verbandwechsel reizlos. Mäßige Schwellung der Augenlider und Ostafrika unter deutscher Aufsicht ausgeführt. Die deutsche RegieWange rechts. Kein Fieber. Dr. v. Leuthold, Dr. v. Bergmann, rung hat sich das ausschließliche Recht vorbehalten, Telegraphen Dr. Ilberg.“ Die„Nat. Ztg.“ erfährt folgende Einzelheiten: Die stationen zu errichten sowie die für den Verkehr im Schutzgebiete Körpertemperatur war immer normal, blieb unter 37 Grad C., bestimmten Drähte einzuführen. und es trat kein Wundfieber ein:“ Dieser Umstand und die weitere erfreuliche Beobachtung, daß beim Wechsel des Verbandes die Wunde keinerlei Reizerscheinungen zeigte, bietet die Gewähr, daß schen Generalstabschef Pendezec nach Petersburg der Heilungsprozeß in normaler Weise ohne Störung verlaufen den Zweck gehabt, einige Mißverständnisse wird. Die Anschwellung der Augenlider und der Wange rech= nicht stichhaltig. Denn General Pendezec Frankreich. = Die Behauptung pariser Blätter, die Reise des französihabe nur aufzuklären, ist hat stundenlang bicd de Bunschoelung der Augenider und der Bange rch, uct..., gtigentgaiter u Geuserealtahsch. terseits ist ohne jede Bedeutung und darauf zurückzuführen, daß; mit dem russischen Keiegsminester u. Grneratstabochef Kuropatkin e feüit uer aune e Bepe.# M##,#. onseriert besgleichen mit den Gdenerssen die in einem Rakaufts. infolge des Aufschlagens des pfundschweren Eisensruckes auf die Wange ein Austritt von Blut in das Unterzellengewebe mit nachfolgender mäßiger Anschwellung eingetreten ist. Die an sich harmlose Erscheinung ist unter dem Namen„blaue Flecken" wohl bekannt. Das für die Beurteilung der Verletzung wichtigste und erfreulichste Moment ist, daß kein Wundfieber eingetreten ist. Die behandelnden Aerzte hatten befürchtet, daß infolge der Verwundung, der seelischen Erregung des Kaisers, vielleicht auch durch lonserlett, vergleihen mit den Generälen, die in einem Zukunftskriege als die Führer bezeichnet werden, Dragomirow, der von Kielw und Trozki der von Wilna herbeigeeilt war. Die Konferenz kann kaum etwas anderes bezweckt haben als Vereinbarungen über den ev. strategischen Aufmarsch der Heere des Zweibundes. Das „Berl. Tagebl.“ bemerkt hierzu:„Die Thatsache daß der Zweibund seine militärischen Abmachungen somit revidiert und neu festgelegt hat, kann von den Mächten des Dreibundes mit kaltem + Die durch Lord Kitchener und General Botha eingeleiteten Plute Bungenomnen verden. Von Bbschlut oicher Vborgrzeigen Unterhandlungen bezwecken porläusig nupz edig Gerbleifstheung bis an dem Ronent, zu welchen bereinft auf Grun, ves) v., einer Wassenruhe. Staatssekretär Reitz soll iersinnig geworden die russischen und französischen Heere gegen Deutschlands Grenen in Lepegung geset werden wigen, ist ein weiter Beg Der, son. Möistian in Gsing. eosdevene der, Auchion, Lhmäichel worte der renanchelsigen p Generaseldmarschal Graf Valderse meider am d. Mär, bosgbeb, b de sehr auf denselben zu locken versuchen, aus Peling: Kompagnie Anoerzer 3. Regiments ist am 5. fudsbgogteg g. gst, zu seiner Beschreitung kein westlich Mandscheng auf 400 Mann scheinbar abgedrängter HiPesäute din uich der v... wescher Trupen gesoten die nach lurgen Gescht unter Vertast a svaal. von fünfzig Toten und zwei Fahnen völlig versprengt wurden. Sugland und Trauteen. Von Tientsin ist am 8. unter Ritmeister Frische kleines Deta: Bie verlautet, hatte das Ariegsont du vondon im ver, Hement auf Thsang, am 5. unter Obersleutnant v. Arnsedt Derauen, doß de mit botze augehpes, mehrere große Liese, tachement von 3 Konpagnien, 1 Zug Reiter, 1 Vatterie und 1 gewänschten Ende, führen, vüspen, ev„ollen sie wieder be Zug Pioniere auf Bungtsin entsandt, um Räuberwesen zu unterrungen für Südafrika abbestellt. Jetzt 9#.——.— Tausend Mann von den deutschen Truppen verließen am 7. März Paotingfu und marschieren nach Fouping, einer Stadt siebzig Meilen westlich. Die Expedition, die durch den Anteseling= paß marschiert, hat die Aufgabe, die kaiserlichen Truppen zu bestrafen, die am letzten Sonntag vier deutsche Soldaten in der Nähe von Antseling töteten. + Feldmarschall Graf Waldersee beabsichtigt sich am 14. d. M. nach Kiautschau zu begeben. Der dortige Aufenthalt soll fünf Tage dauern. + Wie aus Peking gemeldet wird, unterstützen die Japaner die Politik der offenen Thür nur schwächlich und schlagen einen Kurs ein, der die Auflösung des Konzerts und damit den Beginn der Teilung Chinas beschleunigen muß. + Ein Mandschurist bringt die Nachricht nach Paotingfu, daß der chinesische Hof Vorbereitung für die Einrichtung einer neuen Hauptstadt in Kaifengfu, der Hauptstadt Honans am Gelben Fluß trifft. Diese Meldung wird scheinbar durch die Verlegung des Provinzialschatzes von Tschili nach dem im äußersten Süden der Provinz gelegenen Taming bestätigt. Keinesfalls ist er dort noch Bereich der Fremden. General Ketteler erhielt am 4. März einen unverschämten Brief von Siliang, dem Gouverneur von Shansi, worin ihn dieser von einem Erlaß eines kaiserlichen Ediktes benachrichtigte, wonach die chinesischen Truppen innerhalb Shansis, die fremden Truppen innerhalb Tschilis zu bleiben hätten. General v. Ketteler erwiderte darauf, daß die chinesischen Truppen dreimal die Deutschen in den letzten vierzehn Tagen in Tschili angegriffen hätten. Der chinesische General hatte vorher einen Brief an den deutschen General gesandt, worin er verbot, daß die Deutschen auf Kwangchau marschierten, das 40 Meilen innerhalb der Grenze von Tschili liegt. Die Chinesen sind dagegen in Tschili eingerückt, um die Deutschen und Franzosen an der Besetzung der nach Schansi führenden Pässe zu verhindern. Daher findet nun die gestern gemeldete Expedition statt. .# Der erste Lord des Schatzes, Balfour, erklärte auf Anfrage Campbell=Bannermans, daß mit Botha Unterhandlungen stattgefunden haben, die Regierung aber nicht in der Lage sei, darüber augenblicklich irgendwelche Mitteilung zu machen. + Ein Telegramm Lord Kitcheners vom 7. d. Mts. lautet: Lichtenburg wird von Delareys Truppen angegriffen. Der Kampf dauerte den ganzen Tag. Major Fletcher und ein Leutnant sind tot. Die Garnison besteht aus 200 Yeomen und 3000 Northumberland=Füsilieren mit zwei Geschützen. Ich sende Verstärkungen.„„„* ze + Prof. Dr. Küttner, ein Mitglieo der„Heilsarmee d. h. der Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Südafrika, hat soeben seine Erlebnisse(Leipzig, Verlag Hirzel) veröffentlicht. Küttner's Schilderungen zeichnen sich durch große Frische und Anschaulichkeit aus.„Ich glaube,“ sagt er gewiß mit Recht, „daß wir Aerzte besonders gute Gelegenheit haben, ein Volk kenneu zu lernen, weil wir in innigste, allgemein menschliche Berührung mit ihnm kommen und es nicht nur von einem, z. B. vom kaufmännischen Standpunkt aus beurteilen lernen. Es ist mir bereits in der Türkei aufgefallen, daß wir Aerzte nach den vier Monaten unserer Thätigkeit über Charakter und Sitten der Türken viel genauer orientiert waren, als mancher Europäer, der zehn oder mehr Jahre in Konstantinopel zugebracht hatte, aber in der Europäerstadt niemals in so intime Berührung mit dem Volke gekommen war.“ Ueber die Burenkarren äußerte er sich folgendermaßen: „Soviel ist ganz sicher, in einen Burenkarren kriegen mich keine zehn Pferde mehr hinein. Lieber reite ich den magersten Klepper stundenlang ungesattelt. Ich weiß gar nicht mehr, daß ich einen zum Sitzen eingerichteten Körperteil habe, und wie oft in den letzten 24 Stunden meine sämtlichen Gliedmaßen eingeschlafen sind, habe ich auch vergessen. Dante hat offenbar Südafrika nicht gekannt, sonst würde er eine Fahrt im gedeckten Burenwagen bei 30—40“ im Schatten ganz sicher zu den Höllenqualen number one gerechnet haben.— Zum Anfang unserer Fahrt von Bloemfontein nach Jacobsdal waren wir alle furchtbar begeistert, denn eine große Cavalcade von Herren und Damenbegleiteten uns eine Strecke weit. Kaum aber waren wir allein, so ging's los. A.:„Können Sie nicht vielleicht Ihr Bein wo anders hinstellen?" B.:„Ja, Verehrtester, wie denken Sie sich da? Ich kann es doch nicht zum Wagen hinausgängen.“ A.:„Was soll ich denn aber anfangen? Ich fühle ja meine Glieder gar nicht mehr.“ B.:„Seien Sie doch froh, ich fühle die meinen sehr erheblich.“ Na, und die Gegend! Gras, Ameisenhaufen, Ameisenhaufen, Gras, nochmals Ameisenhaufen und so weiter, bis die flimmernde Glut des heißen Sommertags den Mantel der Liebe über die„Jejend“ deckt, an der ein Ochse oder Maulesel offenbar mehr Gefallen hat, als ein aus dem Neckarthal kommender Privatdozent. A.:„Aber jetzt Scherz beiseite! Wenn Sie Ihr Bein nicht wegnehmen, kriege ich Krämpfe.“. B.:„Bitte, genieren Sie sich gar nicht.“ So jagt ein Witz den anderen, ohne einen Jagdschein zu besitzen, und wer weiß, was noch gekommen wäre, wenn nicht die Kaffern plötzlich erklärt hätten, die Maulesel hätten Hunger(welche, sagten sie nicht), und es müßte ausgespannt werden. Hier zu Lande wird nämlich immer zwei Stunden gefahren und ein ausgespannt. O Bild des Jammers, welche Gestalten kriechen aus dem Karren hervor! Hinkend, wütend, schwitzend gehen sie wie Schiller's Handschuhkatzen im Bogen um einander herum. Die Laune wird erst besser, als in einem zweiten Karren vergnügtesten Gesichtes die Schwestern ankommen und behaupten, es sei wunderschön, eine Bemerkung, die von uns mit höhnischem Grinsen ausgenommen wird. Um ihrer Behauptung Nachdruck zu verleihen, holen die Schwestern jetzt die Futterkiste und das Kaffeegeschirr hervor, und mit einem Schlage ändert sich die Szenerie. Freundlich und höflich holt man Feuerungsmaterial herbei, und eine Viertelstunde später sind alle Sorgen vergessen, wie das Bild(Kaffeeszene) erkennen läßt. Dann erblickt man auch in Reitermantel und Burenhut unseren langen und netten Reisegefährten, den früheren Gardeoffizier von Dewitz, der die Zeit nicht erwarten kann, bis er den Engländern mit Cronje's Schar zeigen wird,„was’ne Harke is".“ +(Wie Dewet entkam.) Ein Telegramm aus Colesberg vom 4. März berichtet, wie Dewet über den Oranjefluß entkam. Es wäre alles befriedigend gegangen, obgleich heftige Regengüsse den Marsch der Dewet einschließenden Kolonnen fast unmöglich gemacht hatten. Nach Dewets vorsichtigem Marsch nach Osten hin zu urteilen, habe man erwartet, daß die Kolonne des Obersten Byng den Hauptkampf zu bestehen haben würde. Die Kolonne hatte den Befehl, auf Hamelfontein zu marschieren. Es war der kritische Augenblick der ganzen Operationen gegen Dewet südlich des Oranjeflusses, und Dewet nahm wie der Blitz seinen Vorteil wahr. Er hatte nur 24 Stunden Zeit, über den Fluß zu setzen, doch das genügte ihm vollkommen. Als Oberst Byng zurückkehrte, fand er, daß Dewet den Fluß bei Liliefontein, vier Meilen westlich der Brücke, über welche die Colesberger Straße führt, überschritten hatte.„Oberst Byng,“ heißt es in dem Telegramm, „verdient keinen Tadel, denn er gehorchte einem ausdrücklichen Befehl, aber seine vorübergehende Abwesenheit hatte zur Folge, daß Dewets Gefangennahme mißlang. Es ist unmöglich, Dewets militärisches Genie und die Art und Weise, wie er sofort einen Fehler des Gegners durchschaute und ihn sich zu Nutze machte, nicht zu bewundern. Es liegt einiger Trost für uns darin, daß Dewets versuchter Einfall in die Kapkolonie das bisher verderblichste Unternehmen für ihn gewesen ist. Er mußte 4000 Pferde und seine meiste Bagage im Stich lassen, die Art seines Entkommens jedoch macht seiner militärischen Befähigung alle Ehre. Leider waren die Pferde im Distrikt Hopetown nicht zusammengetrieben worden, und diese fielen Dewet in die Hände. Auch Hertzog brachte ihm eine willkommene Verstärkung an einigen prächtigen Pferden, die meist in guter Kondition waren. Stadt und K. ** Schwerte, 9. März. **„Vom Eise befreit sind nun die Bäche" und von Schnee befreit die Hügel, die unsere Stadt umgeben. Schmelzend im Strahl der warmen Sonne, rieselte er in tausend murmelnden Quellen von den Bergen herab, die Ruhrniederung in einen einzigen großen See verwandelnd. Aber schon haben sich die Gewässer wieder verlaufen— von der Erde eingesogen, in die Luft verflüchtigt, oder nordseewärts sich wälzend— und das grüne Land, herrlich befruchtet, ist wieder aufgetaucht. Aber noch nicht bleibend. Denn drüben im Sauerland schimmern die hohen Berge noch weiß; ein paar warme Tage u. wieder kommt es in tausend Rinnsalen von den Höhen herab, und wieder darf der Blick über den weiten uferlosen See schweifen. Aber dann hat der Winter ein Ende. Mit dem letzten Schnec zerrinnt auch seine Macht; das Weiß verschwindet aus der Natur, nur in den Blüten der ersten Blumen noch reflektiert und festgehalten, und die Erde kleidet sich in Grün aller Schattierungen, die Farbe des Frühlings. wie es in der Schöpfung heißt,„bald beut die Flur das frische Grün dem Auge zur Ergetzung dar,“ sind doch die Vorboten des Frühlings schon eingetroffen. Ueber Mülhausen im Elsaß sind dieser Tage 19 Störche gesehen worden, nordwärts ziehend, und auf den Feldern tummelt sich schon hie und da der Junghase. Und morgen ist ja der Tag, der des Jägers Herz höher schlagen macht: Oculi da kommen sie— die Freude des Weidmanns, die Zierde der Tafel, die langgeschnäbelten Schnepfen! Auch der Landmann darf bis jetzt zufrieden sein. Wenn die Bauernregel: „Kunigunde, hell und klar, Bringt Segen für das ganze Jahr.“ nicht trügt, so kann das Jahr nicht schlecht werden, denn„Kunigunde,“ der vorige Sonntag, war, von einigen Trübungen u. fallenden Tropfen abgesehen, ein schöner Tag, an dem eine Wanderung durch die abwechslungsüberreiche Bewaldung des Ohlberges nach Rheinen ein Genuß war. Hoffentlich wird nun in diesem Jahre der Landwirtschaft endlich auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht der ersehnte Sonnenschein zu teil, nämlich der für ihr Gedeihen so notwendige Kornzoll. Denn es haben sich in der letzten Zeit neben den privatwirtschaftlichen Bauernregeln auch volkswirtschaftliche herausgebildet, und wenn es in dem Sprüchlein der ersten Art heißt: „Kunigunde, hell und klar, Bringt Segen für das ganze Jahr", so geben die volkswirtschaftlichen Bauernregeln leider! den traurigen Aufschluß daß es nicht der Landwirt ist, dem Kunigunde den Segen bringt: „Sind die Scheunen noch so voll, Bleibt leer die Tasche ohne Zoll“ und „Erntesegen, ohne Zoll, Macht nur Händlers Truhe voll.“ Nun, nach den Erklärungen des Reichskanzlers— aus dessen Munde wir Gott sei Dank! nichts neues vernommen haben, sondern nur die Bestätigung, daß er festhält an dem alten, trefflichen Programm— dürfen die Landwirte mit Sicherheit erwarten, daß sie schon in diesem Herbst den Lohn ihrer Arbeit und ihres Schweißes selbst ernten, daß„Kunigunde“ ihnen und niemand anders ihren Segen bringen wird. Eine Erhöhung der Kornzölle ist für das Gedeihen der Landwirtschaft unerläßlich. Aber— das möge bei dieser Gelegeheit gesagt werden— vor einem kann nicht dringend genug gewarnt werden, nämlich vor der Erhöhung der Vieh= und Fleischzölle. Nordamerika verdankt einen großen Teil seiner Energie den billigen Fleischpreisen, die es jedem Arbeiter ermöglichen, sich täglich vorwiegend an Fleischnahrung zu sättigen; eine Erhöhung der Fleischpreise bedeutet eine Schwächung der Arbeitskraft, eine Schädigung der Industrie— kurz, ein nationales Unglück. Wir hoffen, daß die Landwirte weise genug sein werden, den Bogen nicht zu straff zu spannen. Was uns die Woche an lokalen Ereignissen gebracht hat, war zuerst ein Fest des hiesigen Radfahrerklubs, der zwar nicht eben viel Mitglieder, aber soviel liebenswürdige und tüchtige Elemente zu den Seinen zählt, daß es ihm leicht werdedn muß, neue Anhänger des Sports zu werben; und zweitens die Ankündigung, — Dank der Initiative und dem Kunstsinn Dr. Haver's— unsere Vaterstadt Schwerte wieder in der Lage ist(und hoffentlich nunmehr bleiben wird), aus eigenen Mitteln ein Konzert zu geben, wie es in den letzten Jahren leider nur die größeren Nachbarstädte uns geboten haben. Wie bekannt, wird am Sonntag Judica das Tonwerk„Melusine“ mit Orchesterbegleitung aufgeführt werden, und wir hoffen zuversichtlich, daß aus dem Sonntag Judica für Schwerte und Umgegend ein Sonntag Laetare d. h. der Freude werden wird. Doch in dieser Woche wird es schwer, am Lokalen zu haften. Denn aller Blicke sind nach Berlin gerichtet, auf die Person unseres Kaisers, der in diesen Tagen das Opfer eines Attentats geworden ist. Wer ist der Unselige, der seine Hand gegen den Fürsten erhoben hat, dessen einzige Sorge ist, sein Volk zu beglücken? Aengstlich, allzuängstlich sind die Tagesblätter, welche das Volk so lange mit dem wahnsinnigen Geschrei vom Brotwucher erregt haben, bemüht, den Nachweis zu führen, daß der Angriff die That eines krankhaften, unzurechnungsfähigen Menschen gewesen ist. Und der Attentäter selbst hat die unselige That als Ausfluß eines epileptischen Anfalles hingestellt; er habe im Gebrause der Volksstimmen plötzlich geglaubt, auf dem Meere zu sein, und gewähnt, als er die Lasche warf, ein Lot auszuwerfen— aber wer soll dies glauben? Ein mit Epilepsie behafteter Mensch ist, außer in der Zeit der Anfälle, im Vollbesitz seiner Sinne; wenn aber die Krämpfe ihn befallen, ist er nimmermehr imstande, eine 1½ pfündige Lasche mit genauer Zielung zu werfen. Wie kommt es außerdem, daß er die Lasche bei sich trug? daß er ferner in der vordersten Reihe stand? daß er die Lasche gerade gegen das Haupt des Monarchen schleuderte? Gleichwohl wollen wir gern den Trost annehmen, daß es kein gesunder Mensch war, der die Hand gegen einen Fürsten erhob, dessen einziges Verbrechen es ist, den Uebergang von der europäischen zur Weltpolitik in so rascher. überraschender Schwenkung ausgeführt zu haben, daß er vom Volke, das noch im alten Geleise sich weiter schiebt, nicht mehr oder noch nicht verstanden wird. Freuen wir uns, daß die Verwundung so leicht ist, daß der Kaiser scherzend seinen Bruder Prinz Heinrich, melden konnte:„Ich sehe aus, als käme ich aus China,“ und danken wir dem Höchsten, daß Er seine Hand über seinen Gesalbten gehalten und die Gefahr, die über dem Haupte unseres Kaisers schwebte, gnädiglich abgewandt hat! ** Wer einige vergnügte Stunden sich bereiten will, versäume nicht in die Helle zu gehen und sich die Vorführungen und Vorträge der zur Zeit dort weilenden Zwerggesellschaften anzusehen und zu hören. Dieselben sind am Donnerstag mit eigener Zwerg=Equipage von Hagen hier eingetroffen. Sie halten durch ihre gelungenen Vorträge die Lachmuskeln der Zuhörer in beständiger Bewegung.—— ** In der Woche vom 2. bis 9. März wurden im städtischen Schlachthause geschlachtet: 2 Ochsen, 13 Kühe, 5. Rinder, 66 Schweine, 40 Kälber, 4 Schafe, 1 Ziege, 2 Pferde ** Es kommt oft vor, daß Anfragen über den Verbleib von Chinakämpfern an die falsche Adresse gerichtet werden, wodurch die Beantwortung verzögert wird oder ganz ausbleibt. Wir machen deshalb unsere Leser darauf aufmerksam, daß solche Anfragen direkt an„die Ostasiatische Abteilung des preußischen Kriegsministeriums, Berlin W. 66, Leipzigerstraße Nr. 5“ zu richten und dabei neben dem Regiment auch das Bataillon die Kompagnie bezw. Eskadron, Batterie, Kolonne anzugeben sind, welcher der Betreffende angehört. Der Beifügung von Postmarken für die Rückantwort bedarf es nicht. Wir bemerken jedoch, daß diese Stelle nur Auskunft erteilt über Angehörige des Landheeres. Anfragen über den Verbleib von Angehörigen der Marine, zu welcher nicht allein die Schiffsbesatzungen, sondern auch die Marineinfanterie und die bei der Marineinfanterie befindliche Feldbatterie sowie das Feldpionier=, Feldtelegraphenund Sanitätsdetachement gehören, können von dieser Stelle aus nicht beantwortet werden. * Schwerte, 9. März. Der Lokomotivführer Finke aus Hagen hatte gestern mittag, kurz vor der Abfahrt von hier, das Unglück, beim Oeffnen des Lokomotivfensters die Scheibe einzustoßen, wobei er sich am unteren rechten Handgelenk dergestalt verletzte, daß die Hautlappenförmig aufgefchält wurde. Der Betriebswerkmeister legte ihm einen Notverband an; ob eine Sehne oder die Pulsader durchschnitten war, konnte nicht festgestelt werden.„.( Tchwerter Kind ** Schwerte, 9. März. Ein Schwerler##mo in China, der bei der 9. Kompagnie des 2. ostasiatischen Inf.= Regiments stehende Paul Müller, sendet uns aus Shanghai auf einer Ansichts=Feldpostkarte, welche die Pagode(Tempel) bei Schanghai darstellt, Gruß und Dank für Uebersendung der„Schwerter Zeitung". Die Karte ist am 2. Februar aufgegeben worden. Die Adresse ist deutsch bis auf das englische Wort„Germany“(d. h. Deutschland). Freund Müller ist also dem Zauber der Weltsprache schon verfallen. ** Wellinghofen. Mit dem Bau der neuen ev. Kirche, welcher dem Maurermeister Fr. Blinne in Hörde übertragen worden ist, hat man bereits begonnen, und wird derselbe im Laufe dieses Jahres zur Vollendung gelangen. ** Die Bevölkerung unserer Provinz hat, wie schon früher erwähnt, in dem letzten Jahrfünft erheblich zugenommen. Die Einwohnerzahl ist von 2701 420 auf 31188072 gestiegen; es ist also ein Zuwachs von 486 652 Personen(18 Prozent) zu verzeichnen. Der bevölkertste Regierungsbezirk ist Arnsberg, dessen Einwohnerzahl in dem genannten Zeitraum von 1520789 auf 1 851 456 gestiegen ist. Der Zuwachs beträgt hier 390 667 oder 21,74 Prozent. ** Die vereinigten Kost= und Logisgeber Deutschlands halten am 12 März d. J. zu Düsseldorf im Restaurant W. Becker, Graf Adolfstr. 59, eine Generalversammlung ab. Diese Vereinigung bezweckt, dem an vielen Orten in schönster Blüte stehenden Kost= und Logisschwindel zu steuern, und geeignete Maßnahmen zu treffen, wie diesem Unwesen entgegen getreten werden kann. Wie notwendig es ist, daß auf diesem Gebiete etwas geschieht, geht aus folgenden Feststellungen hervor: In den Jahren 1896 und 1897 erreichten die Kost= und Logisschwindeleien folgende Summen: Mülheim a. Rh. 35,000 Mk., Köln, 150000 Mk., Nippes 9000 Mk., Ehrenfeld 18000 Mk., Essen 80000 Mk. Ein Zusammenschluß der Kost= und Logisgeber zur Abwehr dieser Schwindeleien entspricht somit einem dringenden Bedürfnis. ** Nach einer Entscheidung des Reichsgerichts ist der gewerbsmäßige Vertrieb von Gutscheinen nach dem sogen. HydraSystem(Gella=, Schneeball=, Lawinen=System) strafbar. Dieser berüchtigte Geschäftsbetrieb, der den soliden Handel schädigte, wird zum Glück nunmehr von der Bildfläche verschwinden. ** Die Arbeit geht der Schule vor, lautet ein vom Berliner Kammergericht aufgestellter Grundsatz. Ein Arbeiter war angeklagt worden, weil seine Kinder an 34 Tagen die Volksschule nicht besucht hatten. Die Strafkammer sprach ihn aber frei. Es war festgestellt worden, daß die Eheleute schon früh um 5 beziehungsweise 7 Uhr auf Arbeit gingen und erst am Abend nach Hause kamen, auch ermahnten sie die Kinder zum Schulbesuch und züchtigten sie auch gebührend, wenn sie den Unterricht versäumt hatten. Das Kammergericht wies die Revision des Staatsanwalts als unbegründet zurück, da der Angeklagte alles gethan habe, was er nach seinen Verhältnissen habe thun können. Man könne auch nicht verlangen, daß die Eltern so lange zu Hause blieben, bis die Kinder die Schule aufgesucht hätten; unter diesen Umständen würden die Eltern überhaupt keine Arbeit bekommen, die Arbeit gehe aber der Schule vor. per Pfund M Schwerte 70 Pig. b. Mr. 2 10. nur bei Thee neuester Ernte, p. Pfund 1.50 b. 5.00 Mk. K. Brändenbuseh-Kafser Kaisers Kaffee-Geschäft. Aus Rheinland und Westfalen. * Dortmund, 7. März. Einen üblen Ausgang nahm eine Skatpartie, welche am Abend des 14. Dezember v. Is. der Bergmann Wilhelm Halfmann, der Bohrer August Nikolaus und noch ein dritter in einer hiesigen Wirtschaft spielten. Die beiden genannten Personen gerieten mit einander in Streit, weil der eine behauptete, der andere habe gegen die Regeln des Spieles verstoßen. Schließlich packten sich die beiden Männer, andere Personen trennten sie jedoch. Halfmann verließ, in dem er Drohungen gegen Nikolaus ausstieß, zuerst das Lokal. Draußen hat er dann ein Messer gezogen und mit diesem dem Nikolaus drei Stiche beigebracht; diese gefährdeten zwar nicht das Leben des Verletzten, bedingten aber doch eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Wochen. Heute hatte sich Halfmann wegen der Stecherei zu verantworten. Das Urteil gegen ihn lautete auf 18 Monate Gefängnis, auch hat er eine Buße von 100 Mark an Nikolaus zu zahlen. * Bingen, 7. März. Der Schiffer J. Lustenberger war zu 4 Wochen Haft verurteilt worden, weil er der Aufforderung der Polizei, den infolge eines Bootsunglücks am 17. April v. J. in den Wellen mit dem Tode ringenden Personen zu Hilfe zu kommen, nicht nachgekommen war. Die von ihm eingelegte Revision ist jetzt verworfen worden; der Einwand, er sei zur Hilfeleistung nicht verpflichtet gewesen, da das Unglück in der Nähe des jenseitigen Ufers sich ereignet hätte, also die dortigen Schiffer hätten aufgefordert werden müssen zur Rettung, wurde zurückgewiesen, mit der Begründung, daß eine genaue Abgrenzungslinie im Rhein sich nicht ziehen lasse.(L. war an jenem Tage in seinem Kahn eben am Ufer gelandet). * Lüdenscheid, 6. März. Folgendes Inserat ist in Nr. 51 des„Lüdenscheider Tagebl.“ zu lesen: Statt jeder besonderen Anzeige! Die Geburt eines hocherfreuten Knaben zeigen an die gesunden Eltern! Hugo St. nebst Frau. Der Junge ist ein geborener Optimist und das Gegenstück zu Lessings Sohn, der„bei der Geburt schon den Unrat merkte und sich schleunigst wieder von dannen machte,“ wie Lessing in einem Briefe schreibt. Eigener der„Schwerter Hd. Berlin, 9. März. Das Befinden des Kaisers war gestern nachmittag andauernd günstig, sodaß die Aerzte bei dem Abendbesuch beschlossen, von einer Erneuerung des Verbandes sowie Ausgabe eines neuen Bulletins Abstand zu nehmen. Prinz Heinrich ist von Kiel hier eingetroffen. Die Präsidenten des Reichstags und des Abgeordnetenhauses haben um eine Audienz nachgesucht, um dem Kaiser das patriotische Empfinden der Volksvertretung auszudrücken. Hd. Bilbao, 9. März. Der englische Dampfer„Ottawa“ ist auf der hiesigen Reede(Prov. Biscaya, Spanien) auf einen Felsen gestoßen und nach wenigen Minuten gesunken. Die gesamte aus 43 Mann bestehende Bemannung ist ertrunken. Hd. Kopenhagen, 9. März. Der Plan, den dänischen Kolonialbesitz auf den Antillen an Nordamerika zu verkaufen, ist aufgegeben worden. Das Washingtoner Kabinett zeigt keinerlei Neigung, die Inseln(St. Thomas u. a.) zu erwerben. Hd. London, 9. März. Der englische Dampfer„Clay Patrie“ ist auf der Fahrt von Hull nach der Südküste Englands untergegangen. Die Mannschaft, mit einziger Ausnahme eines Maschinisten, ist ertrunken. Hd. Peking, 9. März. Der Kaiser hat sich angeblich neuerdings geweigert, dem russisch=chinesischen Sonderabkommen betr. Abtretung der Mandschurei an Rußland seine Zustimmung zu geben. Hd. Saarbrücken, 9. März. Freiherr v. Stumm ist in vergangener Nacht um 11½ Uhr gestorben. Hd Prätoria, 9. Mörz. Die Zusammenkunft Lord Kitcheners und des Kommandanten Botha fand auf einem Hügel bei Prätoria statt. Votha war zu Pferde und allein, Kitchener erschien in Begleitung seines Sekretärs. Die Bedingungen, welche Botha stellte, sind: 1. Amnestie der Kapburen, 2. Garantie, daß den Buren die zerstörten Farmen zurückgegeben werden und die Besitzer für den von den Feinden angerichteten Schaden vollen Ersatz erhalten. Hd. London, 9. März. Die Abendblätter geben sich der Hoffnung hin, daß die Unterredung zwischen Lord Kitchener und Kommandant Botha, welche bei Prätoria stattgefunden hat, zu dem gewünschten Ziele führen wird. Montag, den 11. d. Mts., morgens 10 Uhr, verkaufe ich für Herrn Middelschulte in seiner Waldung Sölderholz: 150 Nummern Buchen öffentlich gegen Kredit. Hengsen. Kissing, A.-C. Verschouerungs=Verein Schwerte. Dienstag, den 12. März er., abends 8½ Uhr: General=Versammlung im kleinen Saale des Herrn W. Ostermann. Tagesordnung: 1. Rechnungslegung und Entlastung des Vorstandes. 2. Zahlung eines jährlichen Beitrags. 3. Verwendung der Mittel des Vereins. 4. Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung von 300 bis 400 Mk. an den Bürger=Schützen=Verein Schwerte zum Zwecke gärtnerischer Anlagen auf dem Schützenhofe. 5. Annahme einer Vereins=Satzung. 6. Vorstands=Neuwahl.,„m., v. der und Mu. S Hierzu ladet die bisherigen Mitglieber und alle Freunde der Sache ergebenst mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung ein Der Verstand. Eein geehrtes Publikum von Schmerte und ag Umgegend benachrichtige ich hierdurch ergebenst, daß mit heutigem Tage... 66 Herr Karl Horn, Architert, meinem Geschäft als Teilhaber beigetreten Schwerte, den 9. März 1901. Hochachtungsvoll H. Friebel, Architekt. ist. * * * * * Für die Folge unterzeichnen wir Friebel& Horn, Archltekten. Wetterbericht. (Nachdruck verboten.) Feuchtkalt, wolkig, Niederschläge, starke Winde, Veränderlich, kälter, lebhafte Winde, Niederschläge. Vielfach heiter, nachts Frost, tags milde, windig. 13." Heiter bei Wolkenzug, normale Temperatur, Nachtfröste. Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Franz Miller. 10. März. 11.„ 12.„ Für die bevorstehende empfehle ich mich zur Anfertigung von Bauplänen, Kostenanschlägen, für Baubeaufsichtigung und Abrechnung bei Neubauten sowie Umänderungen. Spezialität: Wohnhäuser, Villen, Geschäftshäuser in jeder Stilart. Ferner Fabrik- und landwirtschaftliche Bauten Entwürfe für das Kunstgewerbe. 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Be. ni een bne e. aeud auenr un. er aen Paris spricht Es heißt„Les Remplagantev,., gauiz die umsetzung„Die Stellverterinnen"; der Autor meint damit die.. sonmabend 34. Jahrgang. Livrée sowie die sonstigen ihm gelieferten Kleiderstücke als sein Eigentum behalten, selbst wenn er nur drei Monate im Dienste der Herrschft gewesen ist?„Nein,“ sagte natürlich die pariser Herrschaft, die von ihrem schon nach zwei Monaten entlassenen Kammerdiener die Zurückerstattung der von ihm mitgenommenen, ihm von ihr gelieferten Kleider auf gerichtlichem Wege beansprüchte.„Ja, untiborleten aber die frunzosischen Richter, und *“ spruchte.„Ja,“ antworteten aber die französische Ammenfrage. Und da giebt's Leute, die Herrschaften mußten mit langer Nase und der Diener mit den ven. Bo, ein Spug siber Dienstbotenfragen sei in eis schönen neuen Sachen abziehen. Zweiter Fall: darf man die Vesie bepoaupten, be de e gebracht u. veraltet. Brieux, der Ver= wohner eines Hauses durch das stöhnende, pustende, übelriechende ven elegaute, So aber voan einem sehr hohen Ein= und Ausfahren einer Automobile ärgern, die in dem Vesosier beises Emmertiüdket, Ainnt e. ur, von vven, vove, seinez, oi, Mteade Iu. gisgten, die nach wurkandenten iaten uns dien und heilig ernst mit der Grundide seines Er will, wie er es fast in allen seinen Stücken thut, von etgaden, Ve u, gacd, wen es ihre Gesundbeit gestatet. oen erx pill außerdem aber noch lar machen, daß ehen und sie einem reichen Stadtkinde zuzuführen. Bes abe un ver gichurpuahe, ur aesdenr Taie Ae ier ud Aurud eunze au ue. ale u. e. eun de erte un ve beite d und nur der zweite Ait führseiner Geliehten iner Autonnon..p.. streben, die Pferve zu ersepen, die noch vorhandenen scheu und dadurch gefährlich macht, darf man, wenn man in seinem Kontrakt die Erlaubnis hat, Pferd und Wagen zu halten, ungestraft das bescheidene, stille, liebenswürdige Tier, das Pferd, durch die aufdringliche Maschine ersetzen? Ja, sagten die Richter, und die Besitzerin des Hauses Rue de la Boêtie 46, die Komtesse de La Rochefoucauld, muß ihre Mieterin, Mm. de la Ville Le Roux, und deren keuchendes Töff=Töff auch fernerhin dulden. Die Klage wurde abgewiesen. Dritter Fall: muß eine Witwe, die Erbin eines großen Vermögens, die Rechnungen ihres Mannes zahlen, die derselbe für eine, sagen wir, sehr intime Freundin gemacht hat, und die sich auf einige 100000 Francs belaufen? um die kostbare Einrichtung einer Villa in und der dritte Akt spielen im zucse, in ver weimat ville, die der kürzlich verstorbene Liquer=Fabrikant Dubonnet Penn Eer eeeuu I— zpeite Akt führt seiner Geliebten geschenkt hatte. Madame Dubonnet rechter Han, e bume, e, Seeu Su bei der die Amme in Stellung fand es für überftüsig, die zlleinen Scherze“ ihres verstorbenen uie noch bort, u de det scho, Parser nahnen die von, Gaten zu bezassen. Der Tapezierer bestand aber auf seinen * die iunne vun Stey, gepeg#. hnal seger für seche, ud verlagte die Witwe Ludonnet. Las Ergebuis der * De iunge un bbeg, g, ge. u eae igeuene und verlagte de Witwe Ludontet. Las Ergebuis der bichne, beogosboe sichmücken Oehrchen nicht alzu sanftsreichterlchen Veratung lauete:„Einigt Euchl, Die Damen thaten e nid Aeden, Bede, unndg un, ust, balnl“, uuse alle de Gaite varen, nachdenklich und ergriten vin gerert peige, gerz man“ wede zahlie die Hälste. beunge eine, bwbsh, eieggicht vermutet häte zu ihrem Ved ied bin ser benzeno, bes ihrem nächsten Bebs der„Rembie bung bd dve, und sich lieber selbst der bogen Prlicht der Weniger pariserisch als die drei erwähnten Fälle ist die Strenge, mit der die Herren Richter eine arme Frau, die der Hunger dazu getrieben hatte, zwei Brötchen zu stehlen, behandelten. Sie ließen sie 25 Tage in Untersuchungshaft sitzen, weil man Mühe hatte, ihre Antecedenzien festzustellen, und dann zu 16 Francs Strafe Für jemand, der für ese Augse Budte Becheun nn sashen Blche drs arnstelte nan se u ioe Gusce adste au. r. der si. Pesintes sedenten un u 10 Psennige Prot steklt, weil er hungert, bebenten ge 16 Franes ebeuste oot u e, sich in Paris vermietenden Ammen Strafgeld geradezu einen grausamen Hohn. V“ Stauteg iu 65 giebt sagar eine Pro=] Damit es denen, die sich nicht mit Prot begnigen, sondern obe de ebeop os i3 Apmesein wie ein Veruf betrieben auch noch schöne, duftige Trüffeln essen wollen, nicht alzu gut binde de Boton, u et„, und zwar als ein sehrssergehe, folgte gleich nach diesem Hungerleiderprozeß ein Gourmetund für ein=beschst, augeschen by(uire une nour progzetß, Das Corpus Gelient sind Triffelnz nicht zur gefäilschte, einträglches Geschcft, de Seonve gähren) so sagt man im Voli sondern vergitete Trüffeln kommen auf den Markt. Man kann sture 4 Sop i den Eltern oder Schwiegereltern von jetzt ab keine Trüffel mehr mit der zu ihrer Verdauung nöund lasen dr setoepe geraten auf Abwege tigen Ruhe essen, denn man hat festgestelt, daß die Händler die Die Männer ober foutengen, uutep., Bei ihrer Rückehr Trüffeln durch eine Auflsung von Blei, die sie in dieselben einud ertrinten bos Vonotgoeo,“ Ziad gestorben oder krant führen, schwerer zu machen suchen(Triffeln werden belantlich enden dann die Souerinnen ve)y, Verfal.— Im Bris nach dem Gewicht gelauft), Solten sie einem deshalb häufig den Rann verlunpt und Soue und Se,, Aumentuns pie Blei im Magen liegens Jedenfals pird einem witlich das usien eid uis der ud uir Steueuhue aun ucht idur genach. bbe be bed, ec. Ghungeons de omteratenl Ge)—— Jeitaemäße Betrachtungen. e enud un ue ar a ae aun, enrfene Sru aahnd un bvon ae handelte sich um Folgendes: Darf ein Diener Die Natur wird wieder wach Für einen Kammerdiener giebt es keine Helden. „Im Herzen kündet es laut sich an! Zu was Besser'm sind wir geboren, Und was die innere Stimme spricht, Das täuschet die hoffende Seele nicht. Aeataltung dun. Der dahiähn, der nich aultang, var den New=Orleans=Mann, sondern ein Engländer und noch etwas besseres, nämlich ein Gentlemann. Das aber bedeutet, daß Mann an Bord ihm jemals Veranlassung gab, seine Fä gebrauchen.“ Er murmelte etwas, wie, daß ich mich wohl für einen verdammt feinen Vogel Windes in den Erröten macht die Häßlichen so schön, Und sollte die Schöne nicht noch schöner Das Wrack des Grosvenor. — Von Clark Kussell. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Douver und Vut, weicher Peihsietgene imnner mecher daßz an keiner Bruft grob vosooen, vo,„Meiner Treu, ich glaube an ibnen Hovsen und Rolz verloren vt. u.,(aute er mit einem Sie könnten keinen Mann niederschlagen, sagt rschtichen buchevn. a. Ansfritg hate er eiue sehe Ss ber D Sohte e.. atur, panr miahestens einen sehnige und kraftvolle Gestalt, I9 wver v., räzige Grust und halben Kof größer als er, hate eine berg., gunte, daß kein ein paar Fäuste, denen man es wohl ansegen v.z., ga Gras mehr wuchs, wo sie einmal mit Bucht binterg.guig u ader beite Froge bente, vop) Vien ae sein mußz, salag Es erstehn mit jedem Tag Neue Frühlingszeichen! Von dem Dache tropft es leis In die Regentonne Und es schmilzt das letzte Eis In der Märzensonne. Wilder rauscht der Bach zu Thal, Lustger springen Quellen. Sträucher bleiben nicht mehr kahl, Denn die Knospen schwellen. Ahnend holden Lenzes Näh' Schwellen Dichterherzen. Doch des Dichters Portemonnaie Schwillt selbst nicht im Märzen! Blütenglöckchen weiß wie Schnee Recken sich zur Sonne Sie verkünden das Entree Holder Frühlingswonne. Wie in jedem jungen Jahr Vorgeschrieb'ner Weise Kehrte auch bereits der Staar Heim von seiner Reise. Unlängst noch beliebten wir Heißen Grogk zu schlürfen, Doch jetzt ist es Märzenbier, Dessen wir bedürfen. Märzenbier ist jetzt statt Grogk Wärme=Regulator, Nördlich trinkt man meistens„Bock“, Südlicher„Salvator". Sind des Winters Tage hin Wechseln auch die Roben, Schneider und auch Schneiderin Senden Frühjahrsproben. Und man wählt in guter Ruh Wirds dann Lenz auf Erden, Hat man auch das Zeug dazu Wieder jung zu werden! Mit dem Pelzwerk ist es aus In des Märzen Tagen, Und der dicke Winterflaus Gilt als abgetragen! Mancher seufzt beim Frühlingshauch Wohl mit leisen Klagen: Wär' die neue Rechnung auch Doch schon abgetragen! So mit jedem neuen Tag Nahen Frühlingszeichen, Ruben neue Sorgen wach, Doch die alten weichen. Wenn der letzte Schnee zerrann, Rosten auch die Nadeln, Mägdlein zieht das Sportszeug an, Um hinaus zu radeln. Gestern flog ein Schmetterling Schon im Nachbars Garten, Kapitel 6: Sturm. Am nächsten Tage besserte sich das Wetter; wir konnten wieder alle Segel setzen und steuerten süd=süd=westlich. Dienstag den 22. August hatten wir die Downs verlassen und am 25. August ergaben die vorgenommenen Messungen, Strecke von über 800 Meilen zurückgelegt hatten. In Anbetracht des Tiefganges des Schiffes und der Schweren Seen, die wir zu hielte, aber das unaufhörliche Donnern desl des Tiefganges des—..“ zinge sehr gute Fahrt. begeln ließ mich das weitere nicht verstehen; überwinden hatten, war das hult zum Kapitän. Beide begaben sich bald! G., günstige Wind blieb uns den ganzen mürrisch ging er weg darauf in die Kajüte. Es war mir jetzt ziemlich klar, daß ich dem Geschmack der beiden Männer nicht paßte, denen mich das Schiusag zugesene Der gunstigr Wind blieb uns den ganzen Tag über treu, hörte aber gegen Abend auf. Dann sprang er vor uns wieder auf, ging nach Norden herum und schwand allmählig gänzlich. Wir befanden uns jetzt in der Nähe der Bai von Biscaya, uno ede euen uich bus Stichen, vuoien) e, ohong Zung, ungen waicher sener Tel dos Mers dr. Seitr, des Hotiche, buchonge u betei be, Zaten iner jrüächigt ist verischente auch uns nicht. Die Nacht hiadurch SelinSroe bonut ich uicht eionz i Bitye buote ben ben, iu mihz gerte das Schif ganz Arcterlich. Der Aapzichn war in der ic bicht oeten, und vos Buchiyug gndug be bocdhe, weichen ztelsen Laune und fertmährensd auf Deck. Seine Aut üiber die benüiten ie uiet id voite i vor uicht iuntonge nehg zud ihr Binhalle lich ihnr seine Rahe fnden, und beitalb gönte er auch Charaktere stimmten vortrefflich zu einander; sie waren zwei der Mannschaft keinen Schlaf. Er geberdete sich wie ein VerGrobiane, und Duckling obendrein ein Ohrenbläser. Ich st ihnen gegenüber allein, daraus durfte ich mir kein Hehl mache und mußte suchen, mich darüber zu trösten. Die noch übrige Zeit meiner Wache unterhielt ich mich also damit, über mein Verhältnis auf dem Schiffe ins klare zu men. Ich sagte mir, daß ich nur durch eifrigste Pflichterfüllung meine Stellung zu einer erträglichen gestalten konnte, nahm vor, den Mund zu halten, keine Notiz von dem zu nehmen, was der Kapitän thäte, Duckling so fern als möglich zu bleiben ur wenn es sich irgend thun ließe, in Valparaiso das Schiff zu ver lassen. Wie ich diese guten Vorsätze hielt, wird die Folge zeigen. rückter; bald ließ er die Leute an die Backbord=, bald an di Steuerbord=Brassen gehen. Bei jedem Hauch mußten die Ragen gedreht werden; er strengte ganz zwecklos beide Wachen bis zur Erschöpfung an. Endlich am nächsten Morgen erhob sich hinter uns eine leichte Brise, das Focksegel wurde gestellt, und das Schiff kam wieder etwas in Bewegung. Dadurch wurden wenigstens Arme und Beine der Leute etwas geschont, denen gestattet war, leichtere Arbeit vorzunehmen. So ging es bis Mittwoch den 31. August, an welchem Tage wir uns, soweit ich mich erinnere, unter 45“ und ungefähr 10° befanden. War ein ganz fürwitzig Ding Konnte nicht mehr warten, Drauf trug er zum Redakteur Sein Botschaft weiter, Und nun ists kein Zweifel mehr, Bald wird's Lenz! Ernst Heiter. Bunte Chronit. (Nil= Staubecken) Sie John Aird, der Erbauer des großen Rildammes in Oberägypten, hat soeben von Kairo nach London telegraphiert:„Jetzt kann man den Nil trockenen Fußes überschreiten.“ Das Riesenwerk der Abdämmung des Nils naht sich der Vollendung, das Sir Benjamin Vater entworfen und Aird ausgeführt hat. Seit drei Jahren haben in Afsuan 15000 Arbeiter gewirkt, um den ersten großen Damm über den dort 2 Klm. breiten Strom zu werfen; in weiteren drei Jahren, 1903, wird das ganze Werk beendigt sein. Die große Barre bei Assuan, aufgebaut aus wahren Cyklopenblöcken, ist durchbrochen von 108 Oeffnungen, je 7 Fuß breit und 23 Fuß hoch. Das sind Schleusen, durch welche sich zur Zeit der Hochflut des Nils in der Sekunde 50000 Tonnen Wasser ergießen werden. Diese gewaltige Wassermenge bleibt künftig je nach Bedarf als Reserve hinter verschiedenen Dämmen zurück. Die Nilflut kann, wenn man will, durch die Schleusen reguliert werden; es wird in Aegypten weder ver herende Ueberschwemmungen noch die gefürchtete Trockenheit geben. Viele Meilen weit rechts und links von der großen Barre, wo jetzt Wüste ist, wird das Land fruchtbar werdden, ganze Provinzen Oberägyptens werden künstliche Bewässerung erhalten. * (Ein Wildererstückchen). Im Smardzer Walde bei Kempen begegnete der Oberförster Heimisch aus Laski auf seinem Rundgange einen Wilderer. Der äußerst gewandte Bursche suchte sofort hinter einem Baum Deckung. Dasselbe that der Oberförster Heinisch. Beide waren etwa 15 Schritte von einander entfernt. Heinisch forderte den Wilderer auf, das Gewehr fortzuwerfen. Dieser dachte indessen nicht daran, sondern stellte dem Ober=Förster anheim, ihn doch lieber laufen zu lassen, als sein Leben zu riskieren, da er ja doch verheiratet sei. So unterhielten sich die beiden etwa ¼ Stunden lang, und jeder wartete auf den Augenblick, wo er losdrücken konnte. Inzwischen hörte man Holzarbeiter kommen. Der Wilderer ergriff nun die Flucht. eilte hinter ihm her. Plötzlich wandte sich der Wilderer und schoß nach dem Oberförster. Der Schuß ging fehl. Nun schoß H. dem Wilderer nach den Beinen. Gleichzeitig traf ein Schuß des Wilderers den Oberförster H. so, daß er zusammenbrach. Obwohl der Wilderer auch getroffen war, konnte er noch entkommen. H. wurde darauf von den Holzarbeitern gefunden und nach Hause gebracht. Auf seiner Flucht erspähte der Wilderer noch einen jungen Forsteleven, der an einem Fuchsbau auf einen Fuchs lauerte. Der Wilderer schlich sich heran, hielt ihm die zum Abdrücken bereite Büchse vors Gesicht und forderte den Lehrling auf, sein Gewehr abzugeben. Dem jungen Menschen schlotterten die Kniee, und er konnte in seiner Lage nicht anders und übergab diesem sein Gewehr, womit derselbe das Weite suchte. Der Wilderer, ein junger Mann in der Mitte der 20er Jahre, war den beiden Beamten nicht bekannt. Die Verwundung des Oberförsters ist nicht lebensgefährlich. X Ein indischer Gedächtniskünstler. Auf seinen Reisen durch Indien wurde dem Vizekönig Lord Curzon während seines letzten Besuchs in Mysore ein indischer Gedächtniskünstler vorgestellt, der ihn und seine Gäste, Lord Elgin, Lord Lansdowne und andere, durch seine Leistungen in das höchste Erstaunen versetzte. Der Brahmine hat die merkwürdige Gabe, niemals etwas zu vergessen, das er einmal im Gedächtnis eingeprägt hat. Zuerst wählten der Vizekönig und Lady Curzon, Major Baring und Mr. Lawrence, jeder für sich, einen Satz und sprachen ihn nur einmal vor. Dann aber sagte jeder von den vieren immer nur ein Wort. Die Probe wurde ferner dadurch noch erschwert, daß die Worte jedes Satzes vermischt, nicht in der richtigen Ordnung, in der sie im Satze vorkommen, aufgegeben wurden. Lord Curzon begann z. B. mit seinem vierten Wort, Lady Curzon mit ihrem zweiten, Major Baring mit seinem neunten, Mr. Lawrence mit seinem zwölften Wort u. s. w. bis alle Wörter erschöpft waren. Lord Curzon sagte ein griechisches Citat. Lady Curzon und Major Baring führten kaum weniger schwierige Zeilen aus den sinnlosen Versen Lewis Carolls in„Through the Looking=Glass“ an. Dazwischen las noch Oberst Robertson regelmäßig abwechselnd mit den anderen Zahlenreihen vor, die der Künstler behalten und addieren sollte, und schließlich wurde vor dem Ganzen eine Quadratwurzelaufgabe mit neun Ziffern gestellt, die nebenher geistig ausgearbeitet werden mußte. Sobald nun alle Wörter der vier Sätze und alle Zahlen ausgesprochen waren, wiederholte der Gedächtniskünftler sie, ohne zu stocken, die Worte nicht etwa ebenso vermischt, wie sie thatsächlich aufgegeben waren, sondern jeden Satz für sich besonders und in richtiger Ordnung. Lord Curzon war nicht wenig erstaunt, als er sein griechisches Citat in richtiger Ordnung zurück erhielt, und klatschte kräftig Beifall. Die drei andern waren nicht weniger befriedigt, besonders als der Gedächtniskünstler ohne Zögern damit beschloß, die richtigen Lösungen der großen Additionssumme und der langen Quadratwurzelaufgabe anzugeben.„Wie haben Sie denn das gemacht?“ fragte jeder.„Sehr einfach,“ antwortete der Gedächtniskünstler. „Zuerst fragte ich, wie viele Worte in jedem der vier Sätze, die ich behalten sollte, wären. Dann zog ich in meiner Vorstellung vier horizontale Linien und teilte jede Linie in so viele Teile, als jeder Satz Worte enthielt. Wenn mir dann z. B. ein Wort gesagt wurde, mit dem Bemerken, es sei das sechste Wort des zweiten Satzes, schrieb ich es im Geiste in das sechste Fach der zweiten Linie. Als alle leeren Fächer so richtig gefüllt waren, war es das Leichteste von der Welt, die Worte abzulesen. Ebenso war es mit den Zahlen. Ich habe eine geistige Vision des Ganzen, gerade als ob ich alles aufs Papier geschrieben hätte.“ Nachdem er noch weiter seine Fähigkeiten bewiesen hatte, französische und deutsche Probesätze zu wiederholen, die ihm Lord Elgin und Lord Lansdowne inzwischen vorgesagt hatten, ging der große Gedächtniskünstler voll Stolz über den Eindruck, den er mit seinen Leistungen auf die Zuhörer hervorgerufen hatte, von dannen, ließ aber dabei— wie ein deutscher Professor von ehedem seinen Regenschirm— seinen Wanderstab stehen! * Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen. Daß König Eduard beim Besuche des Kaisers preußische Uniform trug, fiel niemand auf; vor 20 Jahren wäre es als„unenglisch“ kritisiert worden. Daß Briten die Erlaubnis erhalten, ausländische Orden zu tragen, ist jetzt gewöhnlich; vor 20 Jahren war es eine Seltenheit und nur solche Leute erhielten sie, die als Ingenieure u. s. w. in fremden Diensten gestanden hatten. Es galt früher der Grundsatz der Königin Elisabeth, die in der derben Weise ihrer Zeit er klärt hatte:„Meine Hunde sollen nur mein Halsband tragen.“ * Ein Schulstreik ist kürzlich in Gottin bei Teterow, Mecklenburg, ausgebrochen. Die dortige Schule hatte jüngst mehrere Tage Ferien, weil der Lehrer keine Feuerung mehr hatte, da ihm sein kontraktlich festgesetztes Quantum von Feuerungsmate. rial nicht verabfolgt war. Der Torf soll übrigens erst kurz vor Weihnachten angefahren sein. Als der Lehrer neue Feuerung verlangte, wurde ihm ein Fuder geringes Buschholz geliefert, worauf er erklärte, er heize jetzt überhaupt nicht mehr, da dem Hofe die Heizung der Schule kontraktlich obliege. Infolge dessen wurde eine Frau mit der Heizung beauftragt, welche sich ihrer Aufgabe aber nicht entledigte, weil sie, wie sie sagte, mit dem grünen Busch nicht heizen könne. Als nun eines Tages der Schulinspektor die Schule inspizierte, waren weder Lehrer noch Schüler in der Schulstube anwesend. * X Die 30. Wiederkehr des Einzuges der deutschen Truppen in Paris am 1. März 1871 bringt eine Erinnerung an den Fürsten Bismarck, die Graf Moltke in seinen Aufzeichnungen wie folgt erzählt:„Der Reichskanzler Graf Bismarck ritt am 1 März mit den Truppen bis an den Triumphbogen, kehrte aber hier um, als er erfuhr, daß Seine Majestät an diesem Tage vor der Parade nach Versailles zurückgekehrt wäre. Beim Zurückreiten durch das Bois de Boulogne wurde er vom Volke erkannt, das zu schreien und zu pfeifen anfing. Als Graf Bismarck zu den Schreiern heranritt mit den Worten:„Ah, vous aimez la musique!“(Ihr liebt Musik) wurde die Menge stumm und das Erstaunen wuchs, als Bismarck aus der Menge um Feuer für seine Zigarre ersuchte.“ den) zusammenfällt, eines kleinen Baches, welcher an diesem Berge entspringt und in die Hörsel mündet. Daraus ist in späterer Zeit Enselsberg(Enseleberg) geworden. Diesen Namen hat das Volk nicht mehr verstanden, und so findet sich am Ende des 16. Jahrhunderts neben ihm der Name Inselbserg; allgemein wird derselbe seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, seit Veit von Seckendorf den Berg besungen hat. Der alte Name hat sich erhalten in„Emsethal,“„Emsegrund" und„Ensebachthal," die sämtlich im Vereiche der Inselberges befinden. Der Berliner Student Thomas hat sich, weil er aus Mangel an Mitteln sein Studium nicht fortsetzen konnte, erschossen. Nachdem er sich von seiner Braut verabschiedet hatte, nahm er eine Droschke und jagte sich während der Fahrt eine Kugel durch den Kopf. Auf einem Zettel, den man in einer Kleidertasche fand, hatte er verfügt, das Geld, das er noch besaß, rund vier Mark, dem Kutscher für die Fahrt zu geben. Einen Beleg für das Bestreben deds Volkes, unverständliche oder unverständlich gewordene Namen durch Anpassung an ähnlich klingende bekannte Wörter dem Verständnis wieder näher zu bringen, liefert der Name„Inselsberg" in Thüringen. Die frühste und älteste Bezeichnung, die wir kennen ist Emseberg, deren erster Teil mit dem Namen der Ems(Emisa der ältesten UrkunEin Kreuzzug gegen das Küssen, den die Newyorker Abteilung der„Worme's Christian Temperance Union“ eingeleitet hat, erregt gegenwärtig in Newyork große Heiterkeit. Die Führerin der Bewegung, die Aerztin Dr. Hatfield, erklärt, daß das Küssen ein barbarischer, ungesunder Brauch wäre, schlimmer als das Trinken, und deshalb erbarmungslos abgeschafft werden müßte. Niemand sollte wenigstens einen Menschen küssen, ohne zuerst den Mund— antiseptisch zu waschen, um die Bakterien zu stören. Gefährlicher aber noch als die Ansteckung wäre die moralische Infektion durch den Kuß. Die Mädchen würden heute nicht mehr wie früher durch einen Kuß gelehrt, einen Kuß mit heiliger Scheu zu betrachten. Verlobten solle nur ein Kuß in der Zeit der Verlobung gestattet sein. Die Mütter von heute seien tadelswert, weil sie ihren Kindern das Kußlaster angewöhnen. Viele Kinder würden buchstäblich zu Tode geküßt.„Es ist Zeit", so schließt das Manifest, einen Krieg gegen das Küssen zu führen, und ich bin willens, den ersten Schuß abzufeuern.“ Die Kriegserklärung der alten Jungfer erinnert stark an die Fabel:„Der Fuchs und die Trauben,“ wenn gleich nicht geleugnet werden soll, daß der Kuß auf den Mund, außer bei Liebenden, durch den Kuß auf die Wange(der ja bei den romanischen Völkern zwischen Freunden und Verwandten auch allein üblich ist) ersetzt werden sollte. s Eigenartiger Denkmalsbeitrag. Die„Elbinger Ztg.“ erzählt: Zu einem Amtsvorsteher unseres Landkreises kommt dieser Tage ein als armer Schlucker bekannter Mann mit dem Wunsche, 15 A für das Kaiser Friedrich=Denkmal zu zeichnen. Auf die erstaunte Frage, woher er bei seiner dürftigen Lage die Mittel dazu habe, antwortete der Verehrer des hohen Verstorbenen schlagfertig:„Na, eck wull et affsette!"(„Ich will es absitzen!") Er soll schon manche Mark„abgesessen“ haben, daher kam ihm der geniale Gedanke, seine„Sitzsamkeit" auch einmal in Patroitismus machen zu lassen. Es war schwer, ihm auseinanderzusetzen, daß solche Gaben leider nicht angenommen werden können. s Um den englischen Zensor, der alle Briefe mit unangenehmen Nachrichten unterdrückt, ein Schnüpfchen zu schlagen, hat ein Bur seinen Bericht an einen Freund in Kapstadt über die Lage auf dem Kriegsschauplatz in folgende harmlose Form gekleidet:„Liebe Tante! Du wirft sehr begierig sein, von uns zu hören. Nun, es geht uns ja noch soweit wohl. Vom Kriege darf ich natürlich gar nichts mitteilen, denn der gestrenge Herr Zensor pürde dann die Zeilen sicher nicht abschicken. Ich muß mich also darauf beschränken, Dir nur von unserer Bauernwirtschaft einiges mitzuteilen. Unser Weidefeld ist noch recht gut. Allerdings haben die roten Heuschrecken kürzlich etwas Schaden angerichtet, aber glücklich hat der Wind sie alle nach Rustenburg hin fortgefegt. Mit oupa's(Großväterchens) Rindern steht es auch gut, die haben sich recht erholt, wir müssen auf sie natürlich aufpassen wegen der Kugeln, die zuweilen rund fliegen. Aber mit oumas(Großmütterchens) Vieh steht es leider schlecht, denn die Rinderpest ist da ausgebrochen und eines von Großmütterchens Lieblingskälbchen ist dahin, worüber Ouma sehr betrübt sein wird. Wenn die Rinderpest noch so weiter um sich greift, fürchten wir, wird Großmütterchen noch bankerott machen. Wie Du weist, hat Ouma auch einen rot' Vers=Bullen, der hat unter Oupas Vieh herumgestoßen, aber Oom Lukas(Onkel Lukas hat ihn nun endlich gefangen und festgemacht, so daß er nun weiter keine Störung mehr machen wird.“ Der gestrenge Zensor, der nur von Bauerwirtschaft, Heuschrecken, Vieh und Rinderpest gelesen, hat den Brief ruhig an seine Adresse passieren lassen. Hätte er ein wenig zwischen den Zeilen gelesen, also statt: Der Wind, rote Heuschrecken, oupa, ouma Rinderpest Lieblingskälbchen, rot Vers=Bullen, Oom Lukas,— die Worte: De Wet, englische Soldaten, Präsident Krüger, Königin Viktoria, Typhus, Prinz von Holstein, Redvers, Buller, Lukas Meyer,— dann wäre ihm auch ein Licht über die„Bauernwirtschaft“ aufgegangen, und der Brief wäre nicht durchgegangen. 8 Ein heiterer Zwischenfall ereignete sich dieser Tage in Treffurt in Theiringen bei einer Vereins=Theateraufführung. Während man im dichtgefüllten Zuschauerraum die Vorgänge auf der Bühne verfolgte, lief plötzlich ein kleines Mädchen in den Saal und rief ihrem Vater, der auf der Bühne gerade eine wichDie Leute hatten sich während dieser Zeit ziemlich ruhig verhalten. Der Hochbootsmann sagte mir, daß sich bei den Mahlzeiten jedesmal die Unzufriedenheit stark äußere, diese drang aber nicht nach hinten, und neue Klagen gingen bei dem Kapitän nicht ein. Der Grund davon lag wohl darin, daß sich die Mannschaft im Glauben befand, der Kapitän wollte Madeira oder eine der Kanarischen Inseln anlaufen. Daß sie dies wirklich erwarteten, wurde mir zur Gewißheit, als mich der am Rade stehende Mann: eines Tages während meiner Wache fragte, ob ich ihm sagen wolle, wo das Schiff jetzt sei.e Ich teilte ihm hieraufhin das Ergebnis der letzten Berechrechnung mit, worauf er meinte: „Da wären wir also östlich von Madeira, Sir, ist's nicht so?“ „Gewiß, das ist so.“ Er richtete nunmehr seine Augen auf den Kompaß und schien über den Kurs des Schiffes nachzudenken, sagte aber nichts weiter zu mir. Als er später abgelöst wurde und nach vorn gegangen war, bemerkte ich indessen, daß er lebhaft mit den übrigen sprach und daß ein Mann niederkniete, um irgend etwas mit einem Stück Kreide auf das Deck zu malen. Auch sah ich, wie der Koch mit großer Erregtheit in die Leute hinein redete, mit den Händen fuchtelte, einen Mann dicht an sich heran zog und ihnen etwas ins Ohr flüsterte. Sobald sie wahrnahmen, daß ich sie beobachtete, gingen sie auseinander. Wenn ich mit Coxon und Duckling auf freundschaftlichem Fuße gestanden hätte, so würde ich ihnen ohne Zeitverlust meine Beobachtung und die Befürchtungen die in mir aufstiegen, mitgeteilt haben. Ich sah aber genau voraus, in welcher Weise meine wohlgemeinte Warnung ausgenommen werden würde und so behielt ich die Sache für mich. Ich war fest überzeugt, daß der Kapitän in seinem Haß gegen mich behauptet hätte, daß mein Verhalten der Mannschaft gegenüber die alleinige Schuld trage, wenn diese sich zu einer Meuterei heranreißen lassen sollte. Er wie Duckling würden mich zum Rädelsführer der ganzen Verschwörung gestempelt haben. Uebrigens konnte ja mein Verdacht ganz unbegründet sein; ich machte vielleicht eine Meldung, die nicht nur meine Stellung gefährdete, sondern auch bei dem Kapitän und Maat ein Verhalten hervorrief, welches die Leute erst in eine Meuterei hineintrieb, wenn sie bis jetzt noch an keine gedacht hatten. Diese Befürchtung bestimmte mich mehr, als jedes andere Bedenken, zu schweigen, und den Dingen freien Lauf zu lassen. Mochten der Kapitän und der erste Maat selbst die Augen offen halten. Als ich das Deck um 4 Uhr nachmittags verließ, hatte das Schiff alle Leinwand angelegt, die nur ziehen wollte. Der Himmel war klar, aber blaß wie im Winter und von Süden rollte eine schwere Dünung heran. Das Wetter sah im allgemeinen ungünstig aus, und obgleich es aus Nordost wehte, war die Temperatur so milde, das ich meine Jacke hätte entbehren können. Ich blickte auf den Barometer, ehe ich meine Koje betrat und fand, daß er etwas gefallen war. Dies konnte ebensogut Regen bedeuten, wie eine Veränderung im Winde. Es läßt sich in Wahrheit nicht sagen, was das Steigen oder Fallen des Barometers bedeutet, er zeigt eben nur eine Veränderung in der Dichtigkeit der Atmospähre. Jedenfalls schenkte ich dem Auge eines alten Seemannes oder Landmannes mehr Vertrauen und was Wetter=Prophezeiungen betrifft, so gebe ich auf sie gerade so viel, wie auf Träume; jeder Mensch erinnert sich vielleicht an einen oder zwei, welche zufällig wahr wurden, vergißt aber die ungeheuere Zahl derer, die Träume geblieben sind. Während der nächsten Stunden blieb das Wasser noch schön das Glas fiel aber noch ein Stück, und der Wind, ließ nach. Kapitän Coxon und ich hatten einander jetzt immer sehr wenig zu sagen. Ich war nur gerade höflich, und er schien mich kaum zu beachten; als ich aber in der Kajüte eine Stärkung nahm, ehe ich mich auf drei Stunden niederlegen wollte, fragte er mich, wie ich über das Wetter dächte. „Es ist schwer zu sagen, was diese Dünung bedeutet,“ antwortete ich,„entweder kommt Sturm, oder ist irgendwo einen gewesen. „Ich hege keinen Zweifel, daß ein Sturm im Anzuge ist und zwar ein tüchtiger, behalten Sie also Ihre Kleider an, wenn Sie sich legen. Wenn Sie jetzt Ihre Nase über die Schiffsseite stecken wollten, würden Sie den herankommenden Sturm riechen. Absonderlich, wie er sich ausdrückte, sprach er doch ganz ernsthaft, und ich war überzeugt, daß seine Erfahrung als alter Seemann die Wetter=Anzeichen richtig beurteilte. Als der Wind schwächer und schwächer wurde, rollte das Schiff noch schwerer. Es war keine angenehmer Aufenthalt in der Kajüte, wo alles ächzte, stöhnte, klirrte und knarrte. Wenn man aus dem, von der Lampe hell erleuchteten Raum durch das Oberlicht blickte, erschien es draußen pechdunkel. Wie Kanonenschüsse drang das Schlagen der Segel gegen die Masten herunter und deutlich hörte man das Gurgeln und Plätschern des Wassers, wenn. es beim Ueberholen des Schiffes durch die Speigaten stürzte. (Fortsetzung folgt.) tige Rolle spielte, zu:„Vater, Du sast gliech heime kumme, die Kuh wüll kalwe!" Die Wirkung dieses Rufes kann man sich denken. s Anläßlich der Aufführung von Björnson's Schauspiel „Ueber die Kraft“ in Paris schreibt Jean Rameau über den Kamen des Dichters:„Ihr müßt zweimal schnell hintereinander niesen, und wenn Euer Niesen volltönend ist, wenn es einen tüchtigen Gehirnschnupfeni verrät, habt Ihr, ohne es zu wissen, den Namen des größten dramatischen Genies der Epoche ausgesprochen: Björnsterne Björnston. Dieser Name ist, wie Ihr seht, ziemlich leicht zu schreiben. Wenn man Buchstaben für Buchstaben nach dem Programm der Vorstellung kopiert, wie ich es gethan habe, kommt man mit ein wenig Geduld zum Ziele. Darauf, ihn passend auszusprechen, verzichten die unglücklichen Franzosen, die nicht niesen, schnell. Nach gewissenhaften Anstrengungen machen sie gewöhnlich beim zweiten Konsemanten Halt: Bi— Bi... Mir für mein Teil ist es immer unmöglich gewesen, weiter zu gehen. Aber wenn die Ehrenglas des großen Skandinaven fortdauern sollten, hoffe ich, vor dem Ende meiner Tage bis zum dritten oder vierten Konsonanten zu gelangen.“ 8 Professor: Der Patient, meine Herren, den ich Ihnen hier vorführe, ist sozusagen ein Alkoholiker von reinstem Wasser! Hausfrau(zur stellesuchenden Köchin):.... Und was beanspruchen Sie?— Köchin: 60 Mark Lohn, wöchentlich einen Ausgang und von jeder Ihrer Reisen 20 Ansichtspostkarten! Kutscher(am Postschalter): För einen Daler Briefmarken. — Beamter: Wie teuer, zu 5, 10, 20 oder 50 Pfg.?— Kutscher: Denn geben S' man tau föftig Pfennig, denn so wat Billiges Abts uns ber 56h). Rätsel=Ecke. Ziehung zu Köln a. Rh. Dritte gresse Ceid 23. März a 300000 Loose. zur Erhaltung des Siebengebirges Loose: 1 Ganzes 4 M. 1 Halbes 2 M. — Porto u. Liste 30 Pf. 15000 Geldgewinne zahlbar ohne Abzug: Hauptgewinne Mark 125000 10000 M 25 000 Mf 10.000 M4 15 000 M 10.000 M 10.000 M 10.000 M 15000 M 30 000 M 7 5 50000 25 1à 100005 à 5000= 5 à 2000 15à 1000 20 à 50050 à 200 100 4100 300 à 50= 1500 a 20= 13000à10-130 000 M Königaberger Loose à 3. 90000 KGeldgewinne. warienburger alMk. Pferde-Loose IILoose 10 f. 7 Kaui- nn Pferd- u. noch pagen OT 3417 Gewinne. Loos-Versand geg. Postanweisung od. Nachnahme durch General-Oebit Lud. Müller& Co. Berlin, Breitestr. 5.2 Telegr.-Adr.: Glücksmüller. 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