Sesesecicihe ie eite e e 80 Pfg. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familiensreund.“ etc. für den Insertionsgebühr für lokale Anzeigen die sechsgespaltene Zeile gl. Regie= oder deren Raum 10 3, außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 J. Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Rönigr. v.=vu., Aruch und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Fernsprechrung durch Veröfentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechv= Luschluß Nr. 85, Ami Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. verbindliche Kraft. 1 3111ctu6. No 16. 1 Blatt Schwirte, Sonnabend, 19. Januar 1901 54. Miquels Potenreve. Die Rede, welche Finanzminister v. Miquel im Abgeordnetenhause gelegentlich der Polendebatte gehalten hat, lautet: „Wir haben schon soviel Erfahrungen mit den Polen und polnischen Parlamentariern gemacht, daß wir ihre Taktik wohl kennen, die es liebt, immer die Polen als die armen Lämmer, die Unterdrückten und Angegriffenen hinzustellen. Das wird jedoch die preußische Regierung in ihrer Politik nicht irre machen. Graf Limburg=Stirum hat mir aus der Seele gesprochen, wenn er verlangte, die einmal eingeschlagene Polenpolitik auch in Zukunft konsequent durchzuführen. Der Aufstand von 1863 hat bewiesen, daß wir auch in Zeiten, wo Preußen eine Polenpolitik, wie sie der Vorredner verlangte, getrieben hat dafür keinen Dank geerntet haben, sondern immer den größten Feindseligkeiten seitens der Polen ausgesetzt gewesen sind. Der Abgeordnete v. Jazdzewski bezeichnete mich als den eigentlichen Uebelthäter. Aber die Regierung handelt zweifellos in voller, Uebereinstimmung mit der großen Mehrheit der Volksvertretung und mit der öffentlichen Meinung von fast ganz Deutschland. (Ohol bei den Polen.) Die Polen haben alle sogenannten Freiheitsrechte in vollem Besitz, in voller Handhabung, ja in vollem Mißbrauch. In anderen Ländern verfährt man ganz anders, sogar in Republiken. Ich habe hier schon erzählt, daß ein radikales französisches Ministerium die volle Zustimmung aller Parteien fand als es das in Nizza erscheinende Blatt„Il Pensiero", welches itglienische Interessen vertrat, unterdrückte. Die Polen haben uns niemals Dank gewußt für die große Kultur, die sie uns verdanken und für die Schaffung des Mittelstandes, den das alte Polen gar nicht gekannt hat, der allein aus unserer Kultur hervorgegangen ist. Die Polen rechnen in ihren Herzen noch immer mit der Wiederherstellung des groß=polnischen Königtums. Das wird auch kein aufrichtiger Pole bestreiten. Sie haben sich überall von den Deutschen abgesondert, haben ihre eigenen Vereine gegründet und sind immer bestrebt gewesen, den Riß zwischen den Deutschen und den Polen immer größer zu machen. Die Deutschen haben sich das leider nach echt deutscher Art viel zu lange gefallen lassen. Es hat sehr lange gedauert, bis die Deutschen in der Provinz sich zu verteidigen anfingen und auch ihrerseits Vereine gründeten, leider mit viel geringeren Mittel als die Polen. Lesen Sie in den Werken des bedeutenden polnischen Schriftstellers und Staatsmannes Kozmian nach, wie dieser über den Aufstand von 1863 urteilt! Er tadelt die erwachsenen Leute, daß sie sich durch die begeisterte Jugend und ihren polnischen Patriotismus hätten hinreißen lassen und nicht den Mut gehabt hätten, zum Heile des eigenen Volkes diesen Gefahren Widerstand zu leisten. Er befürchtet, daß bei dem Fortschreiten der Bestrebungen, die polnische Nationalität in allen drei Ländern als eine Einheit zu erhalten, diese Bewegung schließlich wieder bei unverständigen jungen Leuten— dazu kann man auch einen großen Teil der polnischen Preßführer rechnen— zu ähnlichen Gefahren führen kann. Wir werden fortfahren mit positiven Maßnahmen zur Kräftigung des Deutschtums, nicht aber negative kleinliche Polizeimittel gegen die Polen anwenden. Was die Maßregeln, die zufällig in meinem Etat stehen, die Bauten von Kulturinstituten in Posen, betrifft, so können diese Maßregeln doch den Polen nicht schaden. Werden nicht viele von Ihnen trotz ihrer Absonderungspolitik, die ##i#hung Ideuschen Prinzen empfangen hatte, fand im Ritersaal die große Pictioteten in Losen besuchen zu ibrer eigeven Voenternuon,, Caur sat. Die glänzenden Unifornen der Voschafter, der und das Theater aufiuchen: Datz woir im Posiyg einen or He, Herren vom Bundsrat und vom Lidlomatschen Kors, der MiniVersammlungssaal auch für die Deutschen herstellen, kann ge Hherren von Guntrtn. u.. r.“ genee gunher Sie haben es ja leider Gottes dahin ster und Generäle, der Offiziere fremder Lander, die Schar der Polen dech nicht genieren. Sie haben es ia leider Gotes bohin,.u., z, hesen dutigen Roben mit langen ter und Generäle, der Ofizsere.—. Tägschlei, daß die Polen mit den Deutschen überhaupt nicht wamen in hellen duftigen Roben mit langem Lüuschirter, gaben selschaftlichen Verteyr rreren. Das kann Ihnen ein farbensprühendes Bild. Der iu gereuchaftlichen Verichr treien, Vo..Ei,(eitet mit dem Choral„Alein Gott in der Höß sei Cheseder dentiche Gutsteister aus dener Gegend bestchtgen, ep pielt Cherhostpreiger D. Drnander im Anschut Die lichtig! rechts.) Die leidenschaftlichen Ausführungen des Abg. Jazdzewski müssen die Aufregung und die Gegensätze noch weiter verschärfen. Es polnischen Presse wvolle. Was wollen denn die Polen mit ihrer Politik erreichen? Glauben sie, daß es jemals gelingen wird, diese polnischen Landesteile, die schon halb deutsch sind, die einige Tagemärsche von Berlin liegen, dem preußischen Staat wieder zu entreißen? Das wird und kann nicht geschehen, solange Preußen und Deutschland besteht. Wenn sie solche Tendenz für die nähere Zeit oder für die weitere Ferne auf sich so weit wirken lassen, daß Predigt hiell Lbethosprediger D. Dryander im Anschluß an den vom Kaiser selbst gewählten Doppeltext: 1. Samuelis 7, 12 und scheint, als ob die Leidenschaftlichkeit in der Ev. Johannis 3, Vers 30. Während des Segens feierte die Leibguc der die Drbuy, brdoenz unter hen Trihgen der bildete das von der Gemeinde gesungene niederländische Dankgebet:„Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten". Vor der Mittagstafel empfing der Kaiser die Vertreter der Stadt Königsberg, die eine Gedenktafel und eine Huldigungsadresse überreichten. Zu dem Essen waren über 1200 Personen geladen, neben den hohen Gästen saß der Bürgersmann, dessen Verdienste Se. Majestät durch eine Auszeichnung anerkannt. Die Speisenfolge Ihre Gesellschaft, Ihre Bildung, Ihre Kultur dagegen zu=swar nachstehende: Kraftbrühe, Steinbutten, Schmorfleisch mit N zudern die Kul=(Gemüse, Getrüffelter Wildauflauf, Hummer in Gallert, Kapaunen, richrelen, io schaden sie sich bamit selbit und vermu..., Letrüfslter B., Bachisch, Hunderte ver Polen und Deutschen gemeinsam geturentwickelung, die von leistet werden könnte. Sie beklagen sich darüber, daß die Polen keinen Anteil an der Verwaltung des Landes als Beamte hätten. In der Provinz #er seller würde dies allerdings, nachdem die Gegensätze so verschärft worden sind, zu fortwährenden Konflikten führen. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn die Polen sich in größerer Zahl bei uns als Beamte in den anderen preußischen Provinzen meldeten. Wir würden sie sehr gern nehmen. Und je mehr Polen in die Armee als Offiziere eintreten, desto lieber wird es uns sein. Ich glaube noch immer, daß das kulturell wohlthätige Vorgehen der preußischen Regierung die Polen doch schließlich zu der Ueberzeugung bringen wird, daß es sich doch nirgends besser lebt als Früchte, Salat Mandarinenbomve, Nachlisch. Hunderte von Soldaten waren mit dem Zutragen der verdeckten Schüsseln beschäftigt, welche die dienstthuenden Lakeien dann in die Säle trugen. Natürlich sind die dazu kommandierten Soldaten vergnügt, da sie trefflich bewirtet werden und eine Extralöhnung erhalten. Abends fand Galavorstellung im kgl. Opernhause statt, woselbst neben einem eigens für den Tag gedichteten Festspiel von Joseph Lauff,„Adlerflug," das Schauspiel„Das Testament des Großen Kurfürsten" aufgeführt wurde. Die Majestäten, Fürstlichkeiten und Würdenträger wohnten der Aufführung bei, die einen grandiosen Verlauf nahm. — In der Mittwochssitzung des Abgeordnetenhauses gab wie alljährlich, eine regelrechte Polendebatte. Polendebatten „Herschaft der„zolern. sich um den haben nun ein für allmal keinen angenehmen Beigeschmack für ier der Vetu#e bete e, Varlamente, Im ungünstigsten Falle enden sie wie das friedlichen Zustand zweier wichtiger Provinzent. Die Politir der preußischen Regierung hängt heute nicht mehr von dem subjektiven Empfinden eines Ministers ab, sondern diese Angelegenheit ist eine so klargestellte nationale Frage, daß es höchstens der Abg. Richter es heute noch für richtig hält, sich in diesem Kampfe auf die Seite der Polen zu stellen. Möchten doch die Polen noch einImal bei sich selbst erwägen, ob es nicht richtig ist, eine andere Stellung einzunehmen, als sie heute zu meinem lebhaften Bedauern der Abg. v. Jazdzewski hier eingenommen hat. Politische Uebersicht. Deutschland —Der 18. Januar ist in ganz Preußen in der würdigsten Weise gefeiert worden, überall fanden Festakte in den Schulen, Gottesdienste in den Kirchen und in den Orten mit Garnisonen Paraden statt, abends folgten Festessen. Der Glanzpunkt der Feier lag naturgemäß in Berlin, woselbst um den Kaiser zahlreiche deutsche und ausländische Fürstlichkeiten sowie hohe Würdenträger des In= und Auslandes versammelt waren, um das Krönungsjubiläum zu begehen. Nachdem der Kaiser die Botschafter und Gefandten der frenden Nationen und daratt unste partamente. Iin ungünstigsten Falle enden sie wie das bekannte Hornberger Schießen. Meistens aber hinterher lassen sie auf allen Seiten nur peinliche Verstimmungen. Dem polnischen Fraktionsmitgliede Abgeordneten Dr. Mizerski antworteten auf seine ungeheuerlichen Behauptungen der Minister der Rheinbaben. Das Beweismaterial, das der Minister aus der polnischen Tagespresse, aus polnischen Gebet= und Liederbüchern zusammengetragen hatte, war niederschmetternd. Welcher Preuße sollte es mit kaltem Blute hinnehmen, wenn aus einem in Preußen gedruckten Zeitungsblatte Stellen vorkommen, wie, daß die Preußen„einem Volke angehören, das die schmutzigste Geschichte aller Völker Europas hat"? Es war eine ungeheuere Dummheit polnischerseits, gerade am Vorabende der zweiten Säkulärfeier des preußischen Königstums diese für die polnischen Vertreter fatale Debatte heraufzubeschwören. Aber dieser Mangel an politischer Klugheit ist, wie es scheint, ein unausrottbares polnisches Erbübel, an dem ja auch ihr einstmals großes Reich zerschellte. Die Niederlage, welche die ungeschickten Vertreter einzelner polnisch sprechender Gebietsteile Preußens gestern im Abgeordnetenhause sich selber zugezogen haben, war eine nur zu wohl verdiente. Daß auch das Zentrum nicht mehr der„leidenden" Polen sich anzunehmen wagt, ist von größter Bedeutung. Masken=Anzug„Pterrot" Masken=Anzug„Harlekine“ für Knaben für Mädchen von 6 bis 8 Jahren von 4 bis 6 Jahren. schaft über die Silhouette" der herrschenden Modeformen zu ge bei der Anfertigung neuer oder der Verwendung vorhandener Gewän er genau Die Saison" steht auf ihrem Höhepunkt. Nur die Toiletten=Sorge bedeutet für manche Evastochter eine Beeinträchtigung des Vergnügens, doch sie schwindet sofort beim Studium der„Illustrierten Frauenzeitung" und„Modenwelt" (Berlin, Franz Lipperheide), was die nachstehenden, dem reichen Inhalt der Nummer vom 15. Januar 1901 entnommenen Ausführungen und Bilder bestätigen: Berlin.— Lange hat es keine Zeit gegeben, in der es so leicht war, sich mit der Mode abzufinden. Die Grundformen sind die denkbar einfachsten, seit Jahren fast unverändert, die Ausgestaltung ist die denkbar verschiedenste,— neben den kompliziertesten„reichsten Toiletten darf schlichteste Einfachheit erscheinen und wird, wenn sie stil= und geschmackvoll auftritt, oft noch den Sieg über jene davon tragen. Um das zu erreichen, ht man zunächst = weniger Gewicht auf Stoff und Ausstattung zu legen, als sich genaue Re##engeben und diese einzuhalten. Ein an sich kostbares, im übrigen durchaus modegerechtes Gesellschaftskleid wirkt augenblicklich unelegant, wenn der Rock zi kurz ist, d h. nicht auch vorn und seitlich den Boden streift, was bei einem älteren Rock durch An= und Aussetzen von SerpentineVolants erreicht werden muß. Ueber den Chic der Taille entscheidet die vordere, die sogenannte Magenlinie, welcher da, wo sie nicht das moderne„gerade“ Korsett regelt, durch das Arrangement des Oberstoffes oder der Garnitur jeder Einschnitt genommen werden muß. Man zieht hierfür den Gürtel und damit die Vorderteile möglichst tief über den Taillenschluß herunter. Gesellt man der Toilette dann noch einen der modernen Aermel, die Echarpe vorn seitlich oder die hintere in halber Höhe des Rückens angebrachte Schärpe siehe Abb. 44 der Nr. vom 1/1 1901), oder vervollständigt man sie durch kurze Jäckchentheile aus Spitze, Passementerie, Stickerei, so entspricht sie allen Anforderungen der allerneuesten Mode. Am leichtesten haben es, wie stets, die jüngsten Damen. Fast allen Ballkleidern gemeinsam ist der unten und oben kraus eingereihte Oberstoff auf anschließendem Taillenfutter, nur Gürtel= und Ausschnitt= Garnitur variieren. Trou=Trou=Einsatz mit durchgezogenem Bändchen, der den krausen Oberstoff in der Taille wie am Ausschnitt und auf dem Aermelchen mehrfach hält, ist wohl die jugendlichste Ausstattung. dazu die Schärpe, hier nicht über, sondern im Taillenschluß Je nach der mehr oder weniger entwickelten Figur der Trägerin ist der Ausschnitt mehr oder weniger reich mit Rüschen, Püfschen oder Volants zu garnieren,— zu viel macht lecht ei en plumpen, zu wenig einen dürftigen Eindruck. Der Miedergürtel(siehe Abb. 32), ist nur schlanken langen Taillen zu empfehlen, etwas gedrungene kurze Taillen, wie sie die erste Jugend oft mitPhantasie=Kostüm „Secession". Masken=Kostüm „Pierrette“. Masken=Kostüm „Zigeunerin“. = In dem Bericht des Finanzministers Witte über das Reichsbudget werden die Kosten des Krieges für das Jahr 1900 auf 62 Millionen Rubel angegeben, eingerechnet den Schaden, verbindet, alle militärischen Vorsichtsmaßregeln und Vorbereitungen überflüssig erscheinen ließ und der Notwendigkeit überhob, dort Festungen zu bauen und größere Truppenkörper zu unt halten. Doch die Gefahr war plötzlich da— und in kürzester Zeit erstand, ohne Lärm und Verwirrung, ein achtunggebietendes Heer von 220000 Mann, beschirmte unsere ganze, sich über Werste erstreckende Landesgrenze, reinigte die Mandschuei von den aufständischen chinesischen Horden und befreite in Gemeinsch mit den verbündeten Heeren die in Tientsin und ten Europäer. Es ist höchst bezeichnend, daß das Hauptverdienst bei der Beschützung der Grenzen den Grenzgebieten selbst und ihren Truppen gebührt. Dies beweist, daß Rußland nicht deshalb friedliebend erscheint, weil es schwach ist,s ondern weil es mäch1. 24 4 — Im„Berliner Aktionär“ veröffentlicht Regierungsrat a. D. Guttman einen Artikel, in welchem er die Meinung verficht, daß die Ausübung der Staatsaufsicht über die Hypotheken Schritte aufgesordert worden. Von der Berichterstattung des ihrer Generaltonzuls bänge es ab, welche Schrite durch den beutschen) Preuten,— Peuischer Kaser:, das snd die SFruten, auf eseoo Schweden=Norwegen. den ect deurchen Kürsen, der leider bei Kaser, und Reich. ur = Die Teuerung in der schwedischen Hauptstadt hat im Laufe der letzten Jahre einen sehr ernsten Chorakter angenommen und ist die Ursache einer vollständigen Uimgestaltung der.„aHam Fxansherpossden.„Ur““ glich eine Folge der großen sranomavischen stellung von 1897, sind die hohen Preise aller Leben beontfmiise nach Deenbigung der Gacflrumg lscht wieder zurückgegangen sondern im Gegenteil noch weiter gestiegen Die schwedische Industrie, welche schon vorher in raschem Aufschwunge begriffen war, erhielt durch die genannte Ausstellung erneute Anregung, Bestellungen gingen in bisher ungewohntem Umfange ein, gaben Anlaß zu neuen Gründungen und verschafften ausgedehnten Schichten der Bevölkerung gute Einnahmen und vermehrte Kaufkraft. Da gleichzeitig auch ein ungewöhnlich großer Zuzug nach Stockholm erfolgte, erreichte die Preise für Wohnungen, industrielle Erzeugnisse, Lebensmittel und andere Bedürfnisse bald eine unerschwingliche Höhe und machten den Aufenthalt in der Hauptstadt allmählich immer schwerer und kostspieliger Am empfindlichsten ist der Notstand unter den Beamten und nicht nur den unteren, sondern relativ gleich groß unter den höheren besonders bei solchen, die wegen Ueberbürdung unser Herrscherhaus emporgestiegen ist. Auf den großen Kurfürst den echt deutrchen Fürsten, der leider bei Kaiser und Reich zu wenig Unterstützung sand, folgte Friedrich III. Er krönte das Werk seines Vorgängers, indem er sich selbst krönte, indem er zu der inneren Macht, die jener geschaffen, den äußeren Titer fügte bei der prunkvollen Feier in Königsberg, bei welcher er sich und seiner Gemahlin die Königskrone aufsetzte. Sein Iriedrich Wilhelm I. und Friedrich der Große haben das Werk und seiner Gemahlin die Königskrone aufsetzte. Sein Aingestaltung der Lebensverbsaltuse, Hepzjchg, Auszspaseuig ungum t und Frlezisch der Großze Sete. 823; Beri sprunglich eine Fbigr der grober grghngieg— Imit Erfolg weitergeführt. Es kam vie Zeit des Ungt.##ber stellung von 1897, sind die hohen Preise aller Levens= ihre Frucht war die Erstarkung des Na tonatgefühls, da bedürfnisse nach Beendigung der Ausstellung nicht wieder des die ursitung der Stauteuh b.ar interselte Veanten, usantete der sichzen, vie wuitgen ucherbürdung bonten zur burch fändoe, demn Biniter uuniy. eiue mit Geschäften oder aus anderen Gründen nicht in der augeschosen ie. Die Lage sind, ihre Einkizstz, goch, weiter zu.,erböhen, Es reichendte Stautsuhschz, übersterg. augh#e#, herschen in lesterer gezehung in Stahom alerlei Comuisarien Aürten uotürich bos Vetochthichen, ucht venoen GZehräuche welche von denen des Auslandes stark abweiuid eder id uf eiur Beige und Verthdg, Bechactung be u., ag iste. B. Burchaus nicht ungenshn. Eeschstsberiäches und auf eine angemesene Einvirkug für benschen. Sv, v, P. ohen Begmten und Offizieren feste Sal u beigchnten, bad Sowenntegude, Vertochungen, berssüchggn hei den Behärden oder in Banken und anzugen Sicherbeisborschristen weitgekeande Leuurntionngen oder beota.) Steuey., hefleiden und was deren Räter betrifft, so strophen befüirchten lassen.: ich, daß Töchter von hogen. Beamten und Offziggen, fest Steuen bei den Behörden oder in Banken und ahnuchen lhtegag etocbee.(Iustituten bekteiden, und wur, erten Väter beteifft, so e. d., Barstandes verdaukt ihnen niemand, wenn sie an Gelderwerb denken. Wie berichtet, iberichte eine bbogruungue vor, Eutz In Stockholm ist es geradezu Regel, daß die Beamten des Prutzichen Landtethertgerverbtandbe ben boser, Zusgache niehrere mit Gehalt verbundene Stelen gleichzeitig beud duer Notch Aat, De Aate ebe eden, was hadurch ermnäglicht wird, daß den schped: n Geueu ne bis ie be grsiet pich sthben, oiten ein für Auslender ertagrlsch großses, Mlas bnd u aaun eaeg unen ne S eihhge ens a de ech 9 doe einer Situg u eineug e hanhanzicg ihrer Henftlichen Prlichten überhaupt, wie Hinschtlsch dersder Kunder un den v. eon die besiaut it. Var au aid epreinen Anpesenbeit in ihren Dgastoihier, ggeante wied. Goeno, Die Festlcktet mit Erfolg weitergeführt. Es kam die Zeit 9e5. tiggelchag ihre Frucht war die Erstarkung des Na ionalgefuhls, das in Uen dentschen Herzen lebendig blieb und schließlich in der Einigung Deutschlands seine volle Befriedigung fand.: Die Rede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, worauf die Nationalhymne gesungen wurde. Zur bleibenden Erinnerung an die Feer wurden an 20 Schüler— die Sekundaner Bergmann und Schneider, die Obertertianer Schmidt, Falkenberg und Waldmann, die Untertertianer Brenne, Brunnenberg und Borchart und 12 Schüler der unteren Klassen— Exemplare des vom Kaiser selbst entworfenen Gedenkblattes verteilt, welche vom Herrn Kultusminister der Schule zu diesem Zweck überwiesen worden waren. * ** In schöner Weise feierte die städtische Höhere schule am Freitag Nachmittag das Krönungs=Jubiläum durch Aufführung zweier Festspiele:„Die Weihe" und„Am Kaiserhof Im ersten Stück tritt eine Wakküre auf, welche den Helden bekl igt und die Hoffnung ausspricht, daß auch die Lebenden den Vätern nacheifern werden. Es erscheint ein Krieger,„Der schwört, seine Thatkraft dem Vaterlande zu widmen. Socmm,# eine Mutter mit ihrem Sohne auf und weiht, in einer seyr wirkungsvollen Szene, denselben ebenfalls dem Vaterlande. Jungfrau, die sich zu ihnen gesellt, gelobt, in Tugend und Zückten die altgermanische Sitte zu wahren. Zum Schluß wird die Wal Geasgant Alsbenden Sichrig, Lhasen det: Des Hafet, eien wogei die Leiteln der Aasal, Keildtein Llilk di. mit Chokolade un) Kuchen bewirtele und durch Imptoersenichter Wese das en Vberaus hezschet, Schülerinnen herrschi, und daß die Erziehung rechten Händen liegt. bungs der Kontgreich Preuten berihrte, wich sehe, ov., Iuen lanwesenheit in ihren Dienstlokalen gewährt wird. Eoemio nd due, Su. gewähnlich uit G gcb, dus ogere scamte gut bezghte au rachen in del beser geignet die Eriuerung an biesen LagsTzellungen in den, ven großer geschäftlicher uste wochartalten als seoe auder. Bidnung, veihe Vi, borgebrger tate einmehnen. Manche Veante versuchen, durch Vereuds beieander bberichte buig de bohte bu. sue,ug ihres Bohnstzes nach den in der lesten Zeitzent. Sunme weicke die Gaueraden ulianuenocbruch, boten, es ,1ohu gen zachlisen Landkolonien in der Ungegend erock, Veraog er beweit hor, iu, weicher eindeh,wig holuns ihre Lage u verbessern; ein solcher Ausweg ist Beise die Ariegervereine ausanmengefaßt sind. 3ch freue Bay, holus,.Hhr.—, inex heschränkten Zahl derseiben ferner, daß die Absicht besteht, das Grundkapital fernerhin zu naturluch nur einer beschränkten Zahl derselben serner, vaß die Absicht besteht, das Grundkapital fernerhin zu verstärken. Gern konstatiere Ich bei dieser Gelegenheit, wie Ich auf Meinen Reisen überall beobachtet habe, welch frischer, patriotischer Geist unter den Kriegervereinen weht. Ich hatte Mich gern überzeugt, daß dieser Geist unter Ihrer Leitung auch fernerhin erhalten bleibt, und beauftrage Sie, Meinen Dank den Kameraden zu übermitteln.“ Die für die ostasiatische Linienschiffsdivision bestimmten Ablösungsmannschaften haben die Ausreise über Wilhelmshaven angetreten. sich vicht um uns gumd Nach neueren Meldungen soll es sich nicht um eine grundsätzliche, allgemeine Uniformänderung, sondern lediglich um Versuche handeln, die der Uniformierung des zur Zeit im Felde stehenden Expeditionskorps in China gelten. Ein antisemitischer Parteitag für Westpreußen, Pommern und Posen tagte kürzlich in Schneidemühl unter dem Vormern und Posen tagte kürzlich in Schnelbdemühl unter, begr harg nischen Staatskasse erhalten. sit des Fleischermeisters Hoffmann=Schneidemühl, eines Bruhers Schlächtermeisters Hoffmann, um über die Neu=!„ Engl Ausweg ist aber naturlich, ur einer beschränkten Zahl derselben offen. Eine Erhohung der Beamtengehälter wird daher voraussichtlich bald erfolgen Türk i. = Gegen Ende des vorigen Jahres wandte sich der türkische Gesandte in Madrid in einem„offenen Briefe“ an seinen Herrscher mit der Bitte, seine finanziellen Ansprüche zu befriedigen und ihn so vor dem Ruin zu bewahren. Diese Erscheinung ist typisch für die Verhältnisse, in denen sich die von der türkischen Staatskasse abhängigen, im Auslande lebenden Türken befinden. Auch die türkischen Studierenden in Berlin sind zur zeit übe daran. Diese jungen Leute, die vom türkischen Staate schickt werden, um in Berlin ihre wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten, sind von Hause aus mittellos und völlig auf die Subsidien der türkschen Regierung angewiesen. Seit zwölf Monaten haben dieselben nun keinen Pfennig mehr aus der türdes Konitzer Schlachtermeiners Hossanntn, un. uur..... Ueber die algemeine Lage schreibt Nr. Ho organiserung der durch die Spaltung der Partei auf dem Maode, eben vom Kriegsschauplatze nach London zurückgekehrt ist in dielokalen Partei zu beschlieen. Verselbe ser Zeitung einen sehr pessimestisch gehaltenen Artikel. Er burger Parteitag zerstörten totaten pattei zu verschließen. Enaland und Transvaal. Ueber die algemeine Lage schreibt Nr. Hales, der sobeschloß die Gründung eines„Antisemitischen Volksbundes" unter dem Vorsitz des Verlegers Bruhn mit dem Sitze in Berlin. — Zu der Gefangennahme eines Deutschen in Koffyfontein, des Kaufmanns Diehl, durch die Engländer wird der„Frankf. Ztg.“ mitgeteilt, daß das Reichskanzleramt auf die von dem Bruder des Gefangenen gemachte Eingabe geantwortet hat, der deutsche Generalkonsul in Kapstadt sei zu telegraphischer Berichterstattung über die Sachlage, sowie über die unternommenen K bringt, markieren den Einschnitt möglichst wenig,— ihnen sei die Vorlage, Abbildung 34, besonders empfohlen. Großen Vorteil kann jüngste Jugend wie reifstes Alter aus dem neuen schmal verlaufenden Faltengürtel, Abb. 40, ziehen, % während eine vollendet eben% mäßige Gestalt durch das lose, wie willkürlich umschlungenen * Band=Arrangement. Abb. 33 zu voller Geltung kommt. Die ausführlichen technischen Beschreibungen zu den hier im Kleinen wiedergegebenen Illustrationen, wie die Schnitte zu denI selben, sind in den genannten * Nummern der„Illustrierten Frauenzeitung“ und„Modenwelt“ (Berlin, Franz Lipperheide) enthalten. Sämtliche Schnitte können aber auch gegen Einsendung von 50 Pfg. für Porto und Spesen direkt vom Schnittmuster=Atelier der„Modenwelt" u.„Illustrierten Frauenzeitung" bezogen werden. ser Zeilung einen sehr pessimestisch gehaltenen Artikel. Er glaubt zunächst, daß die Boeren, dank einem vorzüglichen stem das jede Farm in ein Munitionsdepot verwandelt habe, über genügend Munition verfügen. Dasselbe sei in der Kapkolonie der Fall. Der Verfasser glaubt an einen Aufstand der Kapholländer. Eine mächtige Hand habe dieselben immer noch Zügel gehalten, weil der richtige Augenblick noch nicht gekommen sei. Von den Boeren trenne die Holländer in der Kapkolonie nur eine imaginäre Grenzlinie, sonst seien sie mit allen Banden an dieselben geknüpft. Vielleicht sei der gefährliche Augenblick eines Aufstandes in der Kapkolonie nahe. Wäre er früher eingetreten, so würden nur mehr Kämpfer im Transvaal und Oranjefreistaat gewesen sein. Wenn sie sich jedoch jetzt erhöben, würden sie Lord Ketchener durch Unterbrechung der Bahnlinie in eine höchst gefährliche Lage bringen. Die Kapholländer könnten 35000 Mann ins Feld stellen, und Lord Kichener würde im Falle eines Aufstande seinen Weg an die Küste zurück erkämpfen und dann„das ganze elende Geschäft“ wieder von vorne beginnen müssen. 100000 Mann mit Pferden müsse man aufbringen und weitere 100000 bereitstellen, um den Boeren zu zeigen, daß„ihr großartiger, tapferer Kampf“ doch vergeblich sei. Wirren in China. + Prinz Tsching begab sich gestern in Begleitung des Obereunuchen nach der„verbotenen Stadt“ und drückte den Dokumenten, die morgen den Gesandten überreicht werden, das kaiserliche Siegel auf. Blumen=Tischkarten. Aus „Aus dem Leserkreise" im Unterhaltungsblatt d.„Modenwelt“ u.„Illustrierten Frauenzeitung". u# Die Festlichkeit, welche die Stadt Schwerte am Freitag abend zur Feier des 200jährigen Krönungs=Jubiläums veranstaltete, ist ein beredtes Zeugnis, daß der Schwerter Bürger beseelt ist von Liebe zu seinem Vaterlande, Treue gegen sein Fürstenhaus und Stolz auf sein Preußentum uugd,. Teutsctom. Der unabsehbare, anderthalb Kilometer und darüver lange Zug der Fackelträger, dessen Vorbeimarsch 12¼. Minuten währte, der Kommers im Schützenhause, dessen Riesensaal die Menge der Festteilnehmer nicht fassen konnte, und die Begeisterung, mit welcher die patriotischen Reden und Gesänge ausgenommen wurden, bewiesen in herzerfreuender Weise, daß Schwerte an Gemeinsinn und Patriotismus hinter keiner Stadt der Monarchie zurückKurz nach 7 Uhr setzte sich der Fackelzug vom Markte aus unter den Klängen zweier Musikkorps in Bewegung. Den Vortritt hatte der Garde=Landwehr=Verein, die übrigen 25 Verein folgten in nachsthender Reihenfolge: Schützenverein, Kriegerperein, Schwerter Turnverein, Radfahrerklub, Sängerbund, St. JosephsVerein, Stephanus=Verein, Trunerbund, Werkmeister=Verein, Turnverein Jahn, Liedertafel=Schwerterheide, Dilettantenverein „Humor“, Dramatischr Verein„Einigkeit,“ Gesangverein„Quartett,“ Gewerkverein=Hirsch=Dunker, Gesangverein„Cäcilia,“ Ev. Bürger= und Arbeiterverein, Kath, Jünglingsverein, Sinbahn: Verein, Bürger=Schützenverein=Schwerterheide und die dr oberen Klassen des Progymnasiums und Schüler der städtischen Volksschulen, welche statt der Wachsfackeln Lampions trugen. Nach einem Umzuge durch die festlich geschmückte Stadt, wobei der Zug vielfach mit Feuerwerk begrüßt wurde, erfolgte der Ausmarsch nach dem Schützenhause, wo die Fackeln zusammengeworfen wurden. Der lodernde Haufen zusammen mit den deten Freudenfeuern erfüllte die Luft wie mit Höhenrauch. Nun begann der Fest=Kommers unter dem Präsidium, ruog Her g. our. germeisters Rohrmann, bei welchem die hiesige und die Kapelle konzertierten und die Gesangvereine der Stadt je ein Lied vortrugen. Den Anfang machte, nach dem gemeinsamen des Preußenliedes, der Verein„Cäctlio“ mit gesgrgggtegg Hymnus„Groß ist Jehovah". Ihm folgte die des Ev. Arbeiter= und Bürgervereins mit dem Liede auf Feldwache „Schlaf wohl“, das für den Tag vortrefflich gewählt und von großer Wirkung war. Als dritter trug der Verein„Quartett" in bekannter Vollendung„das Lied:„Heil dir, o Vaterland!“ vor. Beschluß, in schon vorgerückter Stunde, machte der Verein „Sängerbund“, der mit dem Vortrage der trefflichen Komposition „Mein Vaterland“ neue Lorbeeren erntete. Es kann selbstverständlich an einem solchen Feste nicht unsere Aufgabe sein, Kritik zu üben und die einzelnen Leistutigen gegeneinander abzuwägen. Hier haben wir nur der Anerkennung Ausdruck zu geben, daß jeder sein Bestes darbot, die Feier zu verschönen, sowie der Freude darüber, daß in Festzug, in Illumination, Flaggenschmuck und Feuerwerk, in Rede und Lied der Patriotismus der Bürgerschaft unserer Stadt sich in schlichter, ungekünstelter, überzeugender Wei kundgab. Nach dem Vortrag des ersten Liedes ergriff Herr Bürgermeister Rohrmann das Wort zu einer Ansprache. Er sagte: Verehrte Anwesende!„ Der heutige Tag ist in der Geschichte unseres Vaterlandes ein ben vun boniore Zanuar 1701 war der Anfang der glorreichen Lokales. Stadt und Kreis. ** Schwerte, 19. Januar. Krönungs=Jubiläum. Den Reitgen der Veitlichleiten eröfnete am Breitog vo. De h., in Ziniggich erhoben. der, Vorsyr rfang he, esgreiche iee Progomnasium in hlr, aber wircdioter Veite.,„Vie geron. Der 15,„raugichen States. An diesem Tage wuche venseier begam vormitags 10 Ur. Nach dem beritan, Cnwickelung des ber. ger Vorserschast in Deuichland, au die Agan Der König von Preußen ist auch der Träger sige Progymnasium in stiller, aber würdig Preubenteter Zer amierten der Grund gelegt zu der Vorherschaft in Deutschland, auf vigen Gesang des Chorals„Jobe den Hern“ derlanierten ur..u, u.. Der giznig von Preutzen st auch der Triger Schler aus den einzelven Rlasen vatrtoetische Gedichez sodaut, wir ktolz sein munen.“ gewarthen, Dieser Tag ist ein Tag dr wuche von den Rlasen VI. und V. das breistiunig gesete Ge, der beuschen Kasertone 9. zu. Tag des Hauses gegen Sat dr ei Het lat Srgen und erschen aum Vortag getracht HerjChr. Wber er V. 199jic ,uargeichen dat er it en Tag 12 zuge:„Königsberg=Berlin lautet die Neuzah Sp ro“ viesem eein welche an diesem Erfsalge mitgear. Dankes gegen alle die ehrer Dr. Wangerin hielt die Festrede. Er sagte in karzen Aus— beren, Oeschmogte, Zat sich die prutzische Ronarche z. fsongene Werk aus und gab dem Here sene Diezplin, weiche Anerkennung erworben durch ihren ebenso sachverständigen wie energischen Angriff, dem es allein zu danken ist, daß das Feuer nicht auf die Getreidescheuer sowie das Wohngebäude übergriff. Wie verlautet, hat ein Knecht des Herrn Ehrenamtmanns das Feuer angelegt, um aus dem Dienst zu kommen. betr. die Errichtung einer Freibank im hiesigen städtischen Schlachthause. Auf Grund der§§ 5 und 6 des Gesetzes über die PolizeiVerwaltung vom 11. März 1850(G. S. S. 265), und des§ 1 des Gesetzes vom 23. April 1883(a. a. O. S. 65), sowie des§ 143 des Waes Mestfalen und Rheinland. Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 Aus Westsaten und Sheintaur!(g. a. H. S. 226) wird mit Zustimmung des Magistrats verordnet Mitwelt bewunderte. Friedrich der Große mehrte durch gloreiche Feldzüge den Besitzstand der jungen Monarchie und erfüllte die Welt mit dem Ruhm des preußischen Namens. Unter Friedrich Wilhelm III. brach schweres Unglück über Preußen herein. Von Napoleon besiegt, mußte der König flüchten und verlor die Hälfte seines Reiches. Aber jene Zeit der Prüfung war eine Zeit der Wiedergeburt, sie hat gezeigt, daß die Vaterlandsliebe, auf der die Kraft eines Volkes beruht, groß und lebendig war im preußischn Volke. Es war die Zeit großer innerer Reformen, vollzogen in der Verwaltung durch Stein, im Heerwesen durch Klausewitz, Scharnhorst u. a. Die Frucht war Preußens Erhebung in den denkwürdigen Freiheitskriegen, in denen das Joch avgeschüttelt wurde und der preußische Aar sich wieder in herrlichem Fluge erhob. Und die Zeit war nicht mehr fern, da das deutsche Reich rstand. Schon lebte der Mann, unter dessen Regierung die neue tönigliche, Staatsregierung durch„### Suhrtue. Geschichte begann— Wilhelm I. Als Kind ein statt. Besucht wird dieselbe gegenwatnng von etwa 50 Schülern.(kauft werden. oche bento itskriege, hat er als Mann das Werk jener Tage Der an der Schule beschäftigte bisherige Oberlehrer Cuno * Iserlohn, 3. Jan. Die Brauerei in der Grune ist was folgt: fertiggestellt, sodaß sie dem Betriebe übergeben werden konnte. Iserlohn, 18. Jan. In Gegenwart des RegieS 1. Das von dem tierärztlichen Verwalter des Schlachthauses oder dessen Stellvertreter bei der stattgehabten Untersuchung auf rungspräsidenten Winzer und zweier Kommissarien fand heute seinen Gesundheitszustand als minderwertig, aber noch genießbar mittag die Einweihung der königlichen Hochschule für befundene, von den im städt schen Schlachthause geschlachteten Metallindustrie hierselbst und die Uebergabe derselben an die Tieren gewonnene, vom freien Verkaufe ausgeschlossene Fleisch Stetantetittte Wte g; geister Fritsche darf nur in der auf dem städtischen Schlachthause errichteten und königliche Staatsregierung durch den Bürgermeizn######s#y als solche bezeichneten Verkaufsstelle, der sogenannten Freibank, verZeuge der Freiheitskrieg., hat er al fortgeführt und im Bunde mit Bismarck, Moltke und Roon, den rechten Männern an der rechten Stelle, jene Reformen, besonders im Heerwesen, trotz aller Schwierigkeiten, beharrlich und zielbewußt durchgführt, welche in den Kämpfen von 1864, 1866 und 1870/71 den Sieg an die preußischen Fahnen knüpften. In dieser großen Zeit wurde die Summe gezogen von 200 Jahren preußischer Geschichte— die Erwerbung Schleswig=Holsteins, die Uebernahme der Führung in Deutschland, die Gründung des Deutschen Reiches. Mit goldenen Lettern sind die Namen Wörth, Gravelotte, Sedan in das Buch der Geschichte eingegraben, jene Schlachten, in welchen wir Abrechnung hielten für die Demütigungen vergangener Zeiten. Am 18. Januar 1871, 170 Jahre nach der Königskrönung, wurde Wilhelm I. zum Kaiser ausgerufen; im Ruhmessaale des Versailler Schlosses, wo so viele Ränke gegen Deutschland geschmiedet, unter einem Deckengemälde, das Frankreichs Triumphe verherrlichte, wurde vom Großherzog von Baden das erste Hoch auf den Kaiser ausgebracht. Wilhelm I. baute das Reich aus. Unvergeßlich sind seine Thaten. Unvergeßlich seine vorbildliche Vornehmheit, seine vorbildliche Einfachheit, seine vorbildliche Gottesfurcht, die Gott allein die Ehre gab. Kaiser Friedrich wurde uns früh entrissen, und nun führt Wilhelm II. das Scepter. Er hat nicht nur das beste gewollt, er hat es auch erreicht durch rastlose Arbeit und Sorge für alle Klassen des Volkes, durch Förderung aller idealen und materiellen Bestrebungen. Im Heerwesen verfolgt er die Traditionen seines Hauses und der Schlagfertigkeit des Heeres zu Lande und zu Wasser, die sein Werk ist, verdanken wir es, daß die verletzte deutsche Ehre im fernsten China so schnell und glänzend wiederhergestellt wurde. Wenn wir heute auf die 200 Jahre preußischer Geschichte zurückblicken— welch eine Wendung der Dinge! Aus dem kleinen Kurfürstentum ist ein mächtiges Reich geworden. Das Jahrhundert, welches mit der Vorherrschaft Frankreichs begann, hat mit der Vorherrschaft Deutschlands geschlossen. Nicht zum Nachteil Europas. Die Siege Wilhelms des Großen haben nicht nur die Macht Deutschlands, sondern mit ihr Ordnung und Frieden in Europa gesichert. Und auch das Werk Wilhelms II. ist ein Werk des Friedens. Aber wir sind gerüstet auch für den Krieg und bereit, wenn des Königs Ruf an uns ergeht, freudig Folge zu leisten. Den heutigen Tag aber wollen wir nicht vorübergehen lassen, ohne dem Gefühl der Dankbarkeit und der Treue gegen die Hohenzollernfürsten Ausdruck zu geben. Gott schütze das Hohenzollernhaus, Gott schütze unsern Kaiser Wilhelm II.! Möge er noch lange das Szepter führen zum Wohle des Vaterlandes! Friedrichs wurde zum Prosessor und der Ciseleur Friedr. Scheidt zum Oberlehrer ernannt. Zeitgemäße Betrachtungen. (Nachdruck verboten.) Es rauscht die Zeit dahin! Die Fahnen weh'n Ob sonnigen, wie auch ob stürm'schen Tagen, Die Weltgeschichte darf nicht stille steh'n, Und Klio hat gar vieles einzutragen. Sie schreibt, wie draußen über Land und Meer Kriegsfahnen flattern zu Alldeutschlands Ehr', Sie schreibt auch, wie im Lande der Germanen Hoch flattern hehrer Feste Friedensfahnen! Und weiter schreibt sie, wie das Morgenrot Des neuen Jahr's umflorten Trauerfahnen; Ein neues Opfer kürte sich der Tod, Ein deutscher Fürst ging ein zu seinen Ahnen. Ein treues Volk weint heiße Thränen nach Dem greisen Herrn von Weimar=Eisenach, Aus Deutschlands großer Zeit im Ruhmeslichte— So wird auch ihn einst neunen die Geschichte! Geschlechter kommen und Geschlechter geh'n, Es rauscht die Zeit, ein Stürmen ist's und Wettern, Doch sehen wir auch Freudenfahnen wehn, Wenn wir im Laufe der Geschichte blättern. Die Fahnen weh'n, nun sind es dreißig Jahr, Daß Deutschland wieder eins geworden war, Daß zu Versailles die deutsche Kaiserkrone Ward dargereicht dem greisen Zollersohne. Und weiter, weiter blätteru wir zurück. Wie wandelbar war doch im Lauf der Zeiten. Wie wchselreich Germanias Geschick, Die deutschen Fürsten mußten wacker streiten. Wir schaun zurück wohl auf 200 Jahr, Da Habsburg noch der Herr in Deutschland war, Durch Brandenburg klangs hell und jubeltönig: Ein deutscher Fürst erhob sich stolz zum König. Die Fahnen wehn! Es klingt ein brausend Heil Die Fahnen wehn, daß nichts die Freude dämme, An Preußen's Feier nahmen freudig Teil Die festgeeinten deutschen Bundesstämme. Auch fremder Länder Abgesandte gehn Zur Reichshauptstadt— wo Freudenfahnen wehn! Deutschland ist eins vom Süden bis zum Norden, So ist das Fest ein deutsches Fest geworden! Die Fahnen wehn, die Eintracht ist der Weiser, Der uns geebnet hat die Bahn zur Macht. Wir folgen alle wieder einem Kaiser Und halten treu an dem Errungnen Wacht. Es rauscht die Zeit, die deutschen Fahnen wehn, Und wenn auch wir versinken und vergehn, Dann werden uns're Enkelkinder weiter Verfechten ihrer Väter Gut! Ernst Heiter. Eigener der„Schwerter S 2. *(Schul= Kommissions= und Schuldeputations=Sitzung Am Donnerstag nachmittag fand eine Sitzung beider Schukommissionen und der Schuldeputation statt, zu welcher sich die Mitglieder in beschlußfähiger Anzahl eingefunden hatten. Zunächst wurden die Mittel für die Vertretung des erkrankten Herrn Hauptlehrers Linneborn und der erkrankten Lehrerin Fräulein Ludwig einstimmig bewilligt.— Die Subsellien für die von der katholischen Schule einzurichtenden beiden neuen Klassen in dem Schulhaus an der Weißenburgerstraße wurden der Fabrik für Turn= und Feuerwehr=Geräte„Ruhrthal" in Westhofen in Auftrag gegeben. Die Meldungen für die neu eingerichteten Lehrstellen an der katholischen Schule sind bis zum 1. März dieses Jahres der Schuldeputation einzureichen. Für die Schulen beider Konsessionen wurde eine neue Schulordnung durchberaten; dieselbe wird bis Ostern dieses Jahres erprobt und darauf durch Druck vervielfältigt werden.— Die Kinder aus den Häusern auf dem schiefen! Hd Kapstadt, 19. Jan. Oberst Tucker ist anstelle Kamp und aus einzelnen Häusern an der Ostbergerstraße Hunters, der wegen Krankheit nach England zurückkehrt, nördlich vom Grünenthal sollen der Schule an der Weißen= zum Befehlshaber von Bloomfontein ernannt worden. burger Straße zugewiesen werden, um die Schule auf der Kommandant von Pretoria ist General Clements. Schwerterheide zu entlassen. Hd Melbourne, 19. Jan. Dem englischen Kriegs Wie verlautet, soll der Abendschnellzug von Köln nach amt ist die Meldung zugegangen, daß die Kolonie Victoria bis Station Schwerte durchgeführt 500 Mann für den Krieg in Südafrika stellen wird. Hd London, 19. Jan. Nach einer halbamtlichen 9 Mitteilung ist die Königin so leidend, daß die Aerzte ihr hierdurch eine bisher übel empfundene Lücke im Fahrplan aus= angeraten haben, sich von den Regierungsgeschäften fern zu gefüllt werden würde, so würde das reisende Publikum für diese halten. In den politischen Klubs verlautet, daß die letzten Neuerung, wenn sie wirklich, wie wir hoffen, eingeführt wird, Konferenzen den Zweck gehabt hätten, die Einsetzung einer Rittershausen vom 1. Mai ab bis Station Schwerte durchgeführt werden. Die Ankunft in Schwerte würde um 7.15 abends erfolgen, der Abgang zur Rückfahrt nach Köln um 7.40. Da der Bahnverwaltung in hohem Grade dankbar sein. In der Woche vom 12. bis 18. wurden im hiesigen SchlachtRegentschaft zu beraten. Hd London, 19 Jan. Die halbamtliche Meldung hause geschlachtet: 2 Ochsen, 11 Kühe, 2 Rinde, 74 Schweine, aus Kapstadt, daß sich den Buren nur 100 Kapholländer 18 Kälber, 1 Schaf, 1 Ziege, 4 Pferde. * Die Ursache der großen Kiudersterblichkeit findet ein Arzt in den bestehenden Wohnungsverhältnissen. In einem einzigen Zimmer wohnt oft eine ganze Familie, hier wird angeschlossen haben, findet hier wenig Glauben.— De Wet, der den Vaalfluß überschritten hat, soll sich in der Nähe von Ermelo befinden und einen Einfall in Natal planen. Hd London, 19. Jan. Die gestrige Verlustliste auch gekocht und geschlafen; eine derartig verdorbene Luft verzeichnet 31 Mann, welche an Krankheit gestorben sind. wirkt auf den zarten Organismus des Kindes sehr schädlich 1 Offizier und 3 Mann werden vermißt. ein. Wenn auch die ärmste Familie einmal über zwei Zimmer! Hd. London, 19. Jan. Wie verlautet verfügen die zu verfügen hätte, dann könnte Abhülse in der Kindersterb=Buren zur Zeit noch über ganz bedeutende Geldmittel. lichkeit eintreten. Ob aber dieser Idealzustand jemals eintreten! Hd. Berlin, 19. Jan. Aus Kopenhagen wird gemeldet, daß werde, dürfte sehr unsicher sein. Sehr wünschenswert wenig=lder norwegische Dampfer Fagerheim mit 20 Mann Besatzung an stens sei, daß sich bei jeder Wohnung eine sogenannte Som= der englischen Küste untergegangen ist., M, m Sagung merküche befinde. Denn in der Ueberheizung der Stube liege mit das Hauptübel, die Milch verändere sich und wirke daDie Freibank unterliegt der polizeilichen Kontrolle. S 8. Der Fleischverkauf findet statt: a. in den Monaten April bis einschließlich September von vormittags 7—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr. b. in den Monaten Oktober bis einschließlich März von vormittags 8—12 Uhr und nachmittags von 2—4 Uhr. S 4. Die Bekanntmachung des Verkaufstermins erfolgt der Regel nach durch den städtischen Ausrufer und kann außerdem durch ein Lokalblatt erfolgen. In der Bekanntmachung ist anzugeben: a. die Gattung und b. der Preis, sowie c. der Grund der Minderwertig=Erklärung des Fleisches. § 5. Der Preis des Fleisches wird von der Schlachthof=Kommission bezw. deren Beauftragten festgesetzt. Der festzusetzende Preis darf nicht über Dreiviertel des jeweiligen niedrigsten ortsüblichen Ladenpreises betragen. Bei entstehender Meinungsverschiedenheit hinsichtlich der Preisnormierung gilt der Durchschnitt des seitens der Kommissionsmitglieder gemachten Preisangaben als Verkaufspreis. Ist infolge geringer Kauflust des Publikums, besonders während der heißen Jahreszeit, das Verderben des Fleisches zu befürchten, so hat die Kommission unter nochmaligem Verwiegen des noch vorhandenen Fleisches einen niedrigeren Preis festzusetzen. § 6. Das auf der Freibank zum Verkauf kommende minderwertige Fleisch muß in Quantitäten bis zu ½ Kilogramm(1 Pfund) und darf nicht in größeren Quantitäten als zu 2 Kilogramm an eine und dieselbe Person abgegeben werden. Fleischern, Fleischhändlern, Gast= und Speisewirten, sowie überhaupt allen Personen, welche aus dem Verkaufe von Fleisch oder Fleischwaren ein Gewerbe machen, ist es untersagt, Fleisch, Fett oder Eingeweide persönlich oder durch dritte Personen zu kaufen. Ebenso ist es dem zum Verkaufe des Fleisches angestellten Verkäufer(§ 7) verboten, Fleisch, Fett oder Eingeweide zu erwerben, sowie an die genannten Gewerbetreibenden, soweit sie ihm bekannt sind, zu verabfolgen. Das Aushauen und Verpfunden(Abwiegen), sowie der Verkauf des minderwertigen Fleisches erfolgt durch einen von der Schlachthaus=Kommission hierzu bestellten Beauftragten Der Besitzer des Fleisches, als welcher derjenige angesehen wird, auf dessen Namen die Schlachtung ausgeführt worden ist, kann gegen Entrichtung der tarifmäßigen Wiegegebühren einen Wiegeschein verlangen. Die mit dem Schlachthausstempel zu kennzeichnende Haut und das zur technischen Ausnutzung bestimmte Fett, welches mit Petroleum zu übergießen ist, bleiben vom Verkaufe ausgeschlossen, und sind dem Vesitzer zur Verwertung zu überlassen. Der Verkauf des Fleisches erfolgt unter Kontrolle eines von der Schlachthaus=Kommission ernannten Beauftragten, welcher auch die Kaufgelder einzuziehen und nach Beendigung des Verkaufes an die Schlachthauskasse abzuliefern hat. Bei geringer Kauflust des Publikums kann hierzu ein zweiter, erforderlichen Falls ein dritter Verkaufstermin angesetzt werden. Oefters darf dies nicht geschehen. S 8. Ueber den Verkauf des Fleisches wird ein Protokoll geführt, in welches aufzunehmen ist: 1. das Signalement des beanstandeten Tieres, von dem das minderwertige Fleisch herrührt, mit Angabe des Tages der Schlachtung und des erfolgten Verkaufes, 2. der Befund der Fleischbeschau, 3. das Gewicht, sowie der Verkaufspreis des Fleisches, 4. der Betrag des Erlöses und der durch den Verkauf entstandenen Kosten, 5. das Namenverzeichnis der Käufer, 6. die Quittungsunterschriften der Empfänger a des Erlöses und b. der zur Bestreitung der Kosten ausgezahlten Geldbeträge. § 9. An Gebühren für den Verkauf auf der Freibank sind zu zahlen: 1. für ein Stück Großvieh(Ochse, Kuh, Stier, Rind, Pferd) 6 Mark. 2. für ein Schwein.. 8 Mark. 8. für ein Stück Kleinvieh. 1,50 Diese Gebühren stehen dem Fleischverkäufer zu. Außer diesen Gebühren sind zu entrichten: 4. für das einmalige Ausrufen des Fleischverkauss 1 Mark. für das zweite Ausrufen 0,75„ und eben soviel für das dritte Ausrufen und endlich 5. die etwa entstandenen Insertionskoften(§ 4). S 10. Die zum Verkaufe notwendigen Gerätschaften, Tisch, Waage nebst Gewichten und Hackeklotz stellt die Schlachthausverwaltung, alle übrigen Utensilien der Verkäufer des minderwertigen Fleisches. S 11. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Vorschriften werden, sofern nicht nach den allgemeinen Gesetzen eine höhere Strafe eintritt, mit einer Polizeistrafe von 1—9 Mark geahndet, an deren Stelle im Unvermögensfalle verhältnismäßige Haft tritt. S 12. Vorstehende Polizei=Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Publikation in Kraft. den 10. Januar 1901. Die Polizei=Verwaltung: Rohrmann. Hd. Paris, 19. Jan. Am Kap La Hive am Ausgang des Hafens von Havre stieß ein Schleppdampfer auf ein Dampfboot. durch schädlich auf das Kind ein, sodaß es an Magen= und Darmkatarrh erkranke. Hd. Berlin, 19. Jan. In der Ansprache, welche der Kaiser im Lichthof des Zeughauses an die Offiziere gehalten hat, Hennen, 18. Jan. Am Donnerstag abend gegen betonte der Monarch, daß Preußen in den 200 Jahren seines Be9 Uhr brach in dem Viehstall des Gehöfts des Herrn Ehrenamt= stehens oft gezwungen gewesen sei, zum Schwert zu greifen, um manns Schulte=Rheinen in Abwesenheit des Besitzers und seines das zu werden, was es heute sei. Das preußische Offizierkorps Sohnes Feuer aus, das in den Stroh= und Heuvorräten so reiche habe an dem Ringen um Preußens Größe und Macht hervorNahrung fand, daß das massive, noch nicht alte Gebäude völlig ragenden Anteil gehabt. Jetzt, wo Preußens Hauptaufgabe in ausbrannte. Das Vieh— 28 Milchkühe, 10 Pferde, 4 Mast= der Erhaltung des Friedens liege, sei die vornehmste Pflicht des schweine u. eine große Menge Geflügel— konnte, obwohl der eine preußischen Offizierkorps die Ausbildung der Armee, die zugleich busgang versperrt war, bis auf einige Hühner gerettet werden, die beste Schule in Königstreue und Pflichterfüllung sei. indem es über die Tröge ins Freie befördert wurde. Die Henner Feuerwehr, die schnell zur Stelle war, hat sich die allgemeine### 787 Wichtig!! 65,300. Unter dieser Nummer ist das Patent eingetragen, wonach Kathreiner's Malzkaffee mit Geschmack und Aroma des ächten Bohnenkaffees versehen wird. Infolge seines Patentschutzes darf Kathreiner's Malzkaffee nicht nachgemacht werden; er ist von allen KaffeeZusätzen der weitaus beste! Unser beginnt Samstag, 19. Januar!! F* 0 vieren Husch Beachten Sie, bitte, unsere Schaufenster. Folgende Artikel sind ifenstern: Steinnlatz: Kleiderstoffe— 84 den Suouun.,, u6 kusstr) Weiß. uad Vannwol-=Waren. Za den Souteuteny, Teiphov; Z: Auseizus I. Vetoares und Teders. A dur Schaufonden, Aonouye z. Autisang II. Daxr Habesl jioder Dit. Se den Auouonen,,, imüigen 9 Schantäten an musten Gaue Bett-Kattun 19 Pfg. s Weiße Biber ersgezaige per mr. 29 Pfg. Vel. Auttalt ur tese Auster der Nir. 19 P1 Tanci in braun un Kissen=Brzugt gute *** 4 s Bett-Jatin schöne frische Master per Schurzen-Btamostil waschechte Muster *..„„„ große M Kleider=Vribur große MusterAuswahl per Mtr. 9 per Mtr. X# 0 59 Fältchen genäht, extra Qualität Stück er 0 ### schwarz, in 12 verschied. 70 C## Dessins für Einsegnung Mtr.“ 0 lortmund. Steillser. P·O. * Der Staatseisenbahn=Verein B 688-8 feiert den Geburtstag Sr. Majestar des Kaisers# an 20. Jannar burh 66 Konzert, Theater und Ball„ in dem Lokale des Herrn L. Hagemann(Im„# Reiche des Wassers). Es gelangt zur Aufführung: Bär und Pascha. Auf der Hauptwache. La Puze. Anfang des Konzerts 3½ Uhr, des Theaters 5 Uhr. Eintrittspreis 4 Person: Konzgt, zud Theater *0 Vio, ium Mastenößnung 3 Asr.“, Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst Das Komitee. Die Musik wird ausgeführt von der Kugel'schen Kapelle. für den Stadtbezirk Schwerte. Am Sonnag, den 27. d. Mts., vorm. 11 Uhr, findet im Saale des Wirts Carl Böhmer eine General=Versammlung V„ Tages=Ordnung: 1. Statutenänderung. 2. Verschiedenes. Schwerte, den 18. Januar 1901. der Ortokrankenkasse für den Stadtbezerk Schwerte. Staat. Schwerte ) feiert am Sonntag, den 20.; 229 Jan., im Vereinslokale Böhmer den Geburtstag Sr. Majestät Kaiser Wilhelms II. bestehend aus: Konzert, Schauturnen, Cheater u. Ball. Der Ball findet geschlossen statt, jedoch können Nichtmitglieder durch Ep; Mitglieder eingeführt werden. Entree zum Konzert an der Kasse 40, im Vorverkauf 30 Pfg. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. NB. Die Eltern der aktiven Turner und Turnschüler sind hierzu freunlichst eingeladen. Die Turner haben mit Kappe zu erscheinen. 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Regie88 Pfg. Bestellgeld wenn durch die Post bezogen. Eerscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familiensreund.“ rung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" verbindliche Kraft. rechtsRo 2. Blatt Schwerte, Sonnabend, 19. Januar escisitr ier eüitr escer ier chicer e oder deren Raum 10 J, außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 4. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, FernsprechAnschluß Nr. 85, Amt Hörde. Telegr.=Adr. Braus, Schwerte=Ruhr. 34. Jahrgang Sinnsprüche, Denksprüche, Sprichwörter 2c. Die Armut wird durch Klugheit ausgeglichen, Durch Sauberkeit die Kleidung, die verblichen, Durch ihre Wärme, daß gering die Speise, Die Häßlichkeit durch edle Denkungsweise. Indisch. Endlich gefunden. Roman von Hedda von Schmid. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Danke; es ist geradezu fabelhaft, wie sich die Ausgaben summieren. Heute z. B. haben wir ein Katerfrühstück Tibbi Ilsenkron, Günther Raudberg und ich. Wir sind nämlich alle drei im Examen durchgefallen, da ersticken wir unsern Schmerz darüber durch verschiedene Soupers, die dann stets ein Frühstück nach sich ziehen.“ Axel hörte nur halb auf des Bruders Geplauder. Er beneidete ihn um seinen unverwüstlichen Frohsinn. Wie leichtfertig er alles auffaßte— Schulden— nicht bestandenes Examen, alles nahm er von der besten Seite. „Beiläufig, Dora hat sich zur Abwechselung den Arm gebrochen," berichtete er jetzt mit dem allerfrohesten Gesichte von der Welt.„Armer Zwilling! Dagmar meldete mir das Geschehene durch eine Postkarte. Sie und Dora sind beide aus dem Wagen geflogen, die Falben waren durchgegangen, Jürri mästet sie ja auch mit Hafer. Zuerst schienen Doras Verletzungen — sie hatte nämlich noch eine Kopfwunde— nicht gefährlich, dann jedoch gewann die Sache einen bösen Anstrich; Dora schwebte einige Tage in Lebensgefahr.“ „Davon weiß ich gar nichts,“ rief Axel bestürzt und erschrocken,„und wie lauten die letzten Nachrichten über ihren Zustand?“ „Gut, sie befindet sich auf dem Wege zur völligen Genesung. — Dagmar hat Dir vermutlich auch geschrieben, der Brief wird wahrscheinlich nach Deiner Abreise eingetroffen sein. Dora ist wirklich ein guter Kerl, mußte nun gerade ihr solch ein Pech passieren! Ja, wir Zwillinge sind die reinen Pechvögel. Papa wird über mein nicht bestandenes Examen gerade nicht sehr erbaut sein. Du bleibst doch selbstverständlich jetzt einige Tage hier in Reval. Viel ist zwar nicht los, nur der Zirkus ist da, dort kann man einen Abend totschlagen, es wird einem da ziemlich viel geboten.“ „Ich reise heute nachmittag nach Treuenhoff,“ sagte Axel, „zu sechs Uhr bestelle ich mir Postpferde hierher, und ich hoffe, Du begleitest mich nach Hause.“ „Nachhausefahren? Bester Bruder, ich werde doch kein solcher Dorsch sein, nach Hause zu fahren! Wozu soll ich mich dort einkapseln wie eine Trichine?“ In diesem Sinne kämpfte Friedel noch eine Zeitlang gegen alle Vernunftgründe seines Bruders. Schließlich aber ließ er mit sich handeln, und als Axel sich nach einer halben Stunde von ihm trennte, versprach der liebenswürdige Taugenichts, ihn nach Treuenhoff zu begleiten. „Ich werde Tibbi Ilsenkron zur Gesellschaft dort einladen," mit dieser Aussicht tröstete sich der durchgefallene Abiturient. Axel schlug den Weg nach Ziegelskoppel ein. Die Stadt mit ihren Türmen und Mauern lag bald hinter ihm, die Einsamkeit um ihn her that ihm wohl. Wann ist ein Mensch in Gesellschaft seiner eigenen Gedanken je einsam? Axel fühlte sein Herz leichter schlagen auf der Landstraße, aber dennoch war ihm sterbensmüde zu Mut. Und seine Gedanken kleideten sich in Reime: „Ich habe all mein Glück begraben In einer bösen, bösen Stund', Die Träume, die mich einst umschwebten, Sie ruh'n auf meiner Seele Grund. Begraben dort, doch nicht vergessen, Und ob man auch die Gräber kränzt, Den toten Träumen meines Glückes Hat eine Thräne nur geglänzt. Gar viel will diese Thräne sagen, Trübt sie mir ja den hellen Blick: Es liegt in ihr die stumme Trauer Um mein verlor'nes Liebesglück.“ Wenn man jung ist, sollte man nie von verlorenem Liebesglück sprechen, aber gewöhnlich wird man dann, wenn man unglücklich ist, gleich weltmüde. Erst späterhin, in gereifteren Jahren empfindet man das Unglück nicht niederdrückend, sondern es stählt einen zum weiteren Kampf mit dem Dasein. * Mein Herz, ich will Dich fragen: „Was ist denn Liebe, sag?“ Dagmar Nordlingen führte seit ihrer Backfischzeit ein Tagebuch. Seinen Blättern, die sich so geduldig mit den nicht besonders hübschen, aber ausgeprägt energischen Schriftzügen ihrer Hand füllen ließen, konnte sie alles erzählen, auch das, was sie ihrer Freundin Ruth verschwieg. Niemals war ihr, seitdem sie damals vor Jahren in Schloß Kreutz halb unbewußt ihr einsames Kinderleben zu Hause geschildert, eine Klage über Eltern oder Geschwister gekommen. Nach und nach hatte sich ihr Wesen in sich selbst gefestigt, keine Mutterhand hatte ihre Erziehung geleitet, kein ernstes, belehrendes Wort des Vaters sie auf Begriffe, die man heranwachsenden Kindern erschließt, aufmerksam gemacht. Nur an Ruth konnte sie sich vetrauensvoll anschließen. Und die beiden Mädchen besaßen ein gemeinsames Ideal, um welches alle ihre Gedanken sich spannen. Reginald war meist der Gegenstand ihrer Gespräche, und Dagmar hatte oft gesagt, wenn Ruth ihr einen Brief des fernen Weltreisenden vorgelesen: „O, warum habe ich nicht auch solch einen Bruder! Friedel und Axel sind ja auch ganz lieb, aber entweder necken sie mich, oder sie beachten mich gar nicht.“ „Sie sind beide sehr leichtsinnige Jungen,“ entschied Ruth mit der Strenge, mit welcher sie Dagmars Geschwiester beurteilte.„Dagmar ist wie ein weißer Rabe unter den andern in Treuenhoff,“ äußerte sie häufig zu Fräulein Hillarius. Ruth war ungerecht in ihrem Urteil, voreingenommen gen alle Treuenhoffschen durch ihre Abneigung gegen Melitta. Nur Dagmar allein liebte sie von ganzem Herzen. Sie konnte es nicht verwinden, daß es Melitta gewesen, welche Reginald in die Welt hinausgetrieben hatte. Wie ein scharfer Schnitt hatte es darum ihr Herz durchzuckt, als sie ihren vergötterten Bruder neben Melitta auf dem Schiffssteg gewahrte. Lag er etwa wiederum im Banne dieses verführerischen Geschöpfes? Doch all das Mißbehagen in Ruth erstarb schnell im seligen Bewußtsein, Reginald wieder in Kreutz zu wissen. Sie ging nun ganz auf in der Sorge, es ihm so behaglich wie möglich in Kreutz zu machen, er sollte kein Verlangen spüren, öfter als die gesellschaftliche, nachbarliche Höflichkeit es gebot, in Treuenhoff wollte, und dann würde Reginald ihnen seine Reisetagebücher, zu verkehren. Dagmar konnte ja herüber kommen, so oft sie die er ziemlich gewissenhaft geführt hatte, vorlesen. Aber Dagmar kam nicht. Zuerst war sie zu Doras Pflege im Doktorat geblieben, bald aber kam die Weisung von Hause, sie möge zurückkehren, denn merkwürdig— in Treuenhoff ging seit Dagmars Abwesenheit vieles verkehrt. „Fräulein Nesthäkchen hielten in der Wirtschaft alles so schön in Ordnung,“ äußerte der alte Diener Andreas zur Wirtschaftsmamsell. Andreas hatte Dagmar, als diese noch ein Baby gewesen, oft auf seinen Armen getragen, wenn er von ihr sprach, nannte er sie stets„Fräulein Nesthäkchen.“ „Ich kann nur die Papyros, welche Dagmar mir stopft, rauchen,“ sagte der Landrat, ärgerlich eine selbstgedrehte Zigarette, die nicht recht brennen wollte, in den Aschenbecher werfend. „Seit Dagmar nicht mehr den Thee bereitet, ist er ungenießbar,“ klagte die Landrätin, ihre Theetasse mit einer lässigen Handbewegung zurückschiebend. „Nesthäkchen scheint wirklich eine unentbehrliche Persönlichkeit bei Euch geworden zu sein,“ warf Melitta hin. Die junge Frau ruhte in einer halb liegenden Stellung auf der Chaiselongue und betrachtete ihre rosigen Fingennägel, eine Beschäftigung, welche sie sehr liebte. Sie hielt Ihre Hände stets müßig im Schoß, denn sie haßte die Handarbeit.„Sie ist übrigens recht hübsch geworden, die kleine Dagmar,“ setzte sie hinzu, „ihr brünettes Gesichtchen hat entschieden etwas Pikantes.“ „So?“ äußerte die Landrätin verwundert. (Fortsetzung folgt.) est wachen dicher Aum ergugt. Toke Geiahe, wäiche Lache lon, Karthago, Athen, Rom und viele andere mächtige Nationen und Rassen in der Vergangenheit stürzte, bedroht jetzt die Rasse, zu der wir gehören!" Der unerschrockene Seemann, der es wagt. seinen Landsleuten so kühn die Wahrheit zu sagen, erblickt schließlich die einzige Rettung vor der Gefahr in der„Stimme des Volkes“, welche„Gottes Stimme“ sei. Lokales. Rundschau. Ein Urteil über die moderne englische Gesellschaft. Der populärste Flottenbefehlshaber Englands, Lord Charles Beresford, der jetzt den wichtigen Posten eines Zweit=Höchstkommandie= renden des britischen Mittelmeergeschwaders bekleidet, giebt in einer Zeitschrift folgendes Urteil über die britische Gesellschaft ab:„Im Mutterlande,“ so schreibt der aristokratische Seemann, selbst ein Liebling der Salons,„hat die Geld=Korruption furchtbare Verheerungen in den Reihen der Gesellschaft angerichtet. Der Plutokrat ist die siegende Macht auf beiden Seiten des atlantischen Ozeans... die britische Gesellschaft durchfressen vom Krebs des Geldes. Vom Wipfel herab ist der Baum verfault. Die Unmoralischsten posieren vor dem Publikum als die menschenfreundlichsten und als Vollbringer aller guten Werke. Schönheit ist die Sklavin des Goldes geworden, und Intelligenz, geführt von der Schönheit, tanzt unbewußt nach der Pfeife der Plutokratie. .... Dies ist die Gefahr, welche die angelsächsische Rasse bedroht. Die See, welche sie zu überwältigen droht, ist nicht die tosende Flut der lateinischen Rassen oder der neidischen Rivalen, sondern der fressende Wurm im eigenen Herzen, die Fäule, die Indolenz, die schwelgerische Immoralität, der Verlust der Männlichkeit, Ritterlichkeit, des moralischen Mutes und der FurchtlosigStadt und ** Die Kaiserin hat im verflossenen Jahre an weibliche Dienstboten für vierzigjährige Dienste in derselben Familie 171 goldene Dienstbotenkreuze nebst vollzogenen Diplomen verliehen. Davon entfielen auf die Rheinprovinz 31, die Provinz Schlesien 29, die Provinz Ostpreußen 22, die Provinz Brandenburg 18, darunter 6 auf Berlin, die Provinz Hessen=Nassau 12, auf das Reichsland Elsaß=Lothringen 11, auf die Provinz Pommern und Schleswig=Holstein je 9, die Provinzen Sachsen und Westfaleu je 7, die Provinzen Posen und Hannover je 6 und die Provinz Westpreußen 4 Kreuze. ** Ueber„freundliche Behandlung“ schreibt der O. Funck=: Letzthin las ich in der Zeitung: Ein junges Mädchen von 20 Jahren, verwaist, aus guter Familie, sucht eine Stelle als Stütze der Hausfrau. Auf humane, freundliche Behandlung wird mehr gesehen als auf Lohn.“— Es war mir wie ein Schlag ins Gesicht, als ich das las.„Aber ich bitte dich“, antwortet hier mancher Leser,„was ist denn da Besonderes? Dergleichen kannst du jeden Tag in der Zeitung lesen!" Das ist leider richtig, aber es ist auch richtig daß wir tausendmal etwas lefen, sehen und hören können, und erst zum tausend und ersten Mal entdecken wir das Besondere, was darinnen ist. Wie? ist das denn nicht schauderhaft, daß ein Mensch, der bei einem anderen Menschen in Dienst treten will, noch ganz extra um„freundliche Behandlung“ bitten muß— daß er gern auf 30 Prozent seines Lohnes verzichten will, wenn er nur„human“ behandelt wied? Sollte sich das nicht eigentlich von selbst verstehen, daß ein Mensch den anderen freundlich, vertrauensvoll und liebreich behandelt,„sintemal wir doch unter einander Brüder sind“ und doch alle Unterschiede von Stand, Bildung. Vermögen nur wie seidenpapierne Schleier über der Lam e sind?— Und nun gar einen Menschen, von dem man erwartet, daß er uns alle Kräfte des Leibes und der Seele widmet, um gar nicht zu reden von einem„verwaisten Mädchen“, wobei es einem vollends weich ums Herz werden muß. ** Eine wichtige Entscheidung hat kürzlich die Landesversicherungsanstalt im Königreich Sachsen gefällt. Ein Arbeiter litt an schlechter Verdauung, die auf sein mangelhaftes Gebiß zurückzuführen war. Der Arzt bekundete, daß, wenn der Patient sich nicht ein künstliches Gebiß einsetzen lasse, später Invalidität sich einstellen würde. Da die Krankenkasse, der der Erkrankte angehörte, sich weigerte, die Kosten für das Gebiß zu tragen, weil ein solches nicht mit zu den„Heilmitteln“ gehört, wie sie das Krankenversicherungsgesetz vorschreibt, so wurde die Landesversicherungsanstalt darum angegangen. Der Patient berief sich auf den§ 18 des Invalidenversicherungsgesetzes, nach dem die Versicherungsanstalt ein„Heilmittel“ übern hmen kann, wenn Invalidität zu besorgen ist und die Heilung des Kranken möglich erscheint. Die Versicherungsanstalt bewilligte daraufhin die Einsetzung eines vollständigen Gebisses auf ihre Kosten. ** Die Maul= und Klauenseuche ist in der zweiten Hälfte des Jahres erheblich zurückgegangen. Am Schlusse des Jahres waren in Preußen noch 213 Gemeinden mit 397 Gehöften verseucht, während in den Jahren 1898 und 1899 am 31. Dezember je 475 und 2372 verseuchte Gemeinden mit 6395 und 1168 Gehöste gezählt wurden. Beim Beginn des neuen Jahres waren die Regierungsbezirke Danzig. Frankfurt, Hannover, Stade, Aurich, Münster, Minden, Arnsberg und Wiesbaden ganz seuchenfrei. * Westhofen, 17. Jan. In hiesiger Stadt sind in letzter Zeit verschiedentlich Diebstähle ausgeführt worden, ohne daß man der Thäter habhaft werden konnte. Die Polizei scheint jedoch jetzt die richtige Fährte gefunden zu haben, denn bei einer vor einigen Tagen vorgenommenen Haussuchung wurden dem Vernehmen nach verschiedene Sachen, welche aus den Diebstählen herrühren sollen, wvorgefunden. In dem benachbarten Garenfeld wurde vor einigen Tagen ein frecher Einbruchsdiebstahl bei dem Wirt und Specereiwarenhändler Herrn Dehmert verübt. Während nämlich Herr D. sich zu Bett begab, drangen die Diebe durch die Hausthür, in der sie vorher eine Scheibe eingedrückt und sie so auf diese Art und Weise geöffnet hatten, in das Innere des Hauses ein und entwendeten dort Zigarren, Liqueure, die Restkasse und sonstige allerdings unbedeutende Sachen. Glücklicherweise hatte Herr D. seine Tageskasse vor dem Zubettgehen in Sicherheit gebracht, sodaß den Dieben nur ein kleinerer Teil in die Hände fiel. Von den Thätern fehlt jede Spur. —e— Geisecke, 18. Jan. Wie jede Jahreszeit, so hat auch der Winter seine Freuden, nicht bloß am häuslichen Herde, sondern auch draußen in der freien Natur. Der von unserer Jugend so sehr begehrte Schnee ist zwar bis dahin ausgeblieben, aber ein anhaltender, schöner Frost ist dem stürmischen Regenwetter des Dezember gefolgt. Eine feste, im Scheine der Wintersonne hell glänzende und glitzernde Eisdecke hat sich über gelegt, und das fröhliche Tummeln und Treiben auf demselben will gar kein Ende nehmen. Besonders einladend ist der Erternbrink'sche Fischteich in der Nähe unserer Station. der sog. Spiek. Hier sieht man auf langgezogenen Bahnen Männlein und Fräulein den ganzen Tag über Schlittschub laufen und auf dem Eise gleiten(schlindern). Die Personen züge bringen immer neue Gäste, die meist erst spät am Abend von frisch und wohlgemut, mit leuchtenden Augen und lieblich geröteten Wangen heimkehren. Und wenn infolge reinen Luft und der gesunden Bewegungen auf dem Eise„der Magen knurrt," so hat man am nahegelegenen„Wellenbad“ gar gute Gelegenheit, den ungestümen Gesellen in bester Weise zum Schweigen zu bringen; denn Küche und Keller des Herrn H. Externbrink liefern vorzügliche Recepte, die acute Not zu und zu beseitigen, und die geheizten Säle bieten ein trauliches Plätzen zur Erholung und zum fröhlichen Geplauder. fentlich wird uns der sonst so strenge Winter noch recht lange seine angenehmen Seiten zeigen und dann einem recht lieblichen Frühlinge Platz machen, der auch unser heimatliches Thal mit Gras, Laub und Blumen kleidet und uns die Vorzüge und Reize Landetens wiederum in bebem Raße enpfinden lößt. von dunkler Farbe, unter dem Tuch angebracht. Der Stoff des Rockes, der die bequeme Form der Litewka erhält, ist nicht mehr von blauer, sondern von graubrauner Farbe. Manches Steife und Unpraktische an den alten Uniformen ist bei den neuen Bekleidungsstücken vermieden, deren Einführung schon heute beschlossene Sache ist, nachdem die Versuche damit gute Resultate ergeben. haben.“—(Nach anderer Meldung nur für China bestimmt). Erziehung und der soldatische Geist mit ihr schwänden! Darum müssen wir alle, die in diesem Geiste nicht nur einen Halt des Staates u. des Volkes, sondern auch eine männlich markige Ausprägung des deutschen Charakters sehen, darauf bedacht sein, ihn mit allen Mitteln zu wahren und alles fernzuhalten, was ihn vernichten oder schwächen könnte. + Eine Abordnung der im östlichen Stadtteil von Peking lebenden Chinesen hat ihrem Abscheu über die Ermordung des Freiherrn v. Ketteler durch eine Trauerfeier an seinem Grabe Ausdruck gegeben; die 20 Delegierten waren in großer Amtstracht, trugen aber über den glänzenden Gewändern Ueberwürfe aus durchsichtigem schwarzem Stoffe. Damit sollte angedeutet sein, daß der Zweck ihres Kommens die Verrichtung einer Trauerzeremonie sei. Bei den Klängen der mehr charakteristischen als wohllautenden nationalchinesischen Trauerhymne wurden die Ehrenschirme und Fahnen feierlich herbeigebracht und an der Grabstätte aufgepflanzt. Die Fahnen zeigten die chinesischen Tranerfarden Eiiß, Schleulg und Biau. Die beiden früheren Milglieder der Berliner Gefandlschaft widmeten dem Ermordeten noch einen riesigen Kranz aus Astern(andere Blumen giebt es z. Z. nicht) der auf einem weißen Traggestell gebracht und am Grabe aufgestellt wurde. Nach Aufstellung der Weihgeschenke machten alle Mitglieder eine tiefe Verneigung nach der Grabstätte hin. Allein die Aufgabe der Abordnung war noch nicht beendigt. Die Chinesen legten vielmehr die schwarzen Oberkleider ab, und ihre Gesichter, die bis dahin den Ausdruck aufrichtiger Betrübnis getragen hatten, verzogen sich zu liebenswürdig grinsender Freundlichkeit. Denn nun, so erklärten sie, wollten sie dem Nachfolger des Freiherrn v. Ketteler ihre Glückwünsche darbringen. Wieder begann die Musikbande ihren diesmal eine Jubelhymne darstellenden Lärm, wieder wurden Ehrenschirme und Fahnen feierlich herbeigetragen, aber diesmal in der glückbringenden roten Farbe. Statt des Kranzes erschien auf einem Traggestell eine kunstvoll ausgeführte Stickerei, worin dem Empfänger langes Leben, schnelles Avancement und reicher Kindersegen gewünscht wurde. Herr v. Mumm ließ ihnen durch Freiherrn v. d. Goltz danken, worauf sie befriedigt von dannen zogen. Statistisches. — Nach dem den Jahresberichten der Gewerbeaufsichtsbeamten in Tabellen angeschlossenen statistischen Material haben Revisionen bei 82,446 gewerblichen Anlagen stattgefunden, und zwar in der Nacht 1285 Revisionen, an Sonn= und Festtagen 2245 Rivisionen, überhaupt sind 48,526 Anlagen mit 2,280,261 (46,535 jugendlichen, 1,803,915 erwachsenen männlichen, 35,613 jugendlichen, 344,118 erwachsenen weiblichen) Arbeiten revidiert worden. Vermischtes. Korvettenkapitän Lans hat sich nicht in Genua ausge der Grabstätte aufgepflanzt. Die Fahnen schifft, um den letzten Teil der Heimfahrt mit der Eisenbahn Frauerfarben Weiß, Schwarz und Blau zurückzulegen, sondern er verbleibt an Bord des Dampfers auf Mitglieder der Berliner Gesandtschaft widärztlichen Rat bis zu dessen Eintreffen in Antwerpen, um die anstrengende Fahrt zu umgehen. Wie verlautet, beabsichtigt Kapitän Lans, zunächst einen längeren Aufenthalt in Wiesbader zu nehmen. Kapitän Lans ist für eine weitere Dienstverwendung in den Admiralstab der Marine berufen. Wie bekannt, hatte er am linken Unterschenkel einen Knochenbruch erhalten und wurde nach oberflächlichem Verband in das deutsche Krankenhaus nach Yokohama zur weiteren Behandlung überführt. Hier erhiel Lans einen festen Gipsverband, der sich anscheinend bewährte. Als der Kranke den ersten Gehversuch machen wollte, mußte er hiervon Abstand nehmen, weil er fürchterliche Schmerzen litt. Es lag also noch ein zweiter Knochenbruch vor. Um ihn genau zu ermitteln, wurde ein bedeutender Chirurg aus Tokio nach Yokohama berufen. Nachdem dieser mit Hilfe von Röntgenstrahlen die Lage des zweiten Knochenbruchs festgestellt hatte, wurde Lans unter Betäubung operiert. Man machte zuerst einen, dann einen zweiten Einschnitt in den Unterschenkel, befesttigte mit Silberdraht die Knochenstücke, reinigte die Wunde, verband sie und legte einen Geh=Gipsverband an. Nach dem Erwachen aus der Betäubung war das Allgemeinbefinden anfangs nicht sehr befriedigend. Der Kranke war hochgradig nervös und bedurfte großer Schonung. Die Heilung machte aber erfreuliche Fortschritte, so daß Lans in verhältnismäßig kurzer Zeit die ersten riser„Revue Bleue" aus Tientsin:„Heute Gehversuche machen und im September zum erstenmale ausgehen Kapelle eines deutschen Regiments zum ersten Male im Po konnte. Außer dem Unterschenkelbruch hatte Lans am ganzen, Das ist ein Ereignis; folglich bin ich pünktlich zur Steue. Im Körper zahlreiche kleinere Verwundungen. Sie waren durch Augenblicke meines Eintreffens sind nur wenige Leute da. Die kleine Holzsplitter entstanden, welche durch Granatfeuer vom meisten ziehen es nämilch vor, auf der Terrasse des benachbarten Deck absplitterten. Kapitän Lans muß sich noch immer zweier Astor=House zu sitzen und zu trinken. Was die Damen anbeGrücken heim Geben bedienen langt, so sind die meisten derselben bei Ueber die Beziehung der deutschen und der französischen Truppen zu einander schreibt der Berichterstatter der pafriser„Revue Bleue“ aus Tientsin:„Heute Abend spielte die Krugen veim Geßen bedienen. * Ein Veteran der Feldzüge 1864, 66, 70/71 schreibt: „Der Antrag, betreffend Beseitigung der Notlage der Kriegsveteranen hat im ganzen Vaterlande ungeteilte Zustimmung gefunden. Was geschieht nun, nachdem die Worte verhallt sind, mit denen die Vertreter aller Fraktionen des Reichstages begeistert für die alten Veteranen eintraten? Einstimmig erklärten die Herren in ihren Reden,„daß hier eine Ehrenpflicht zu erfüllen, eine Ehrenschuld seitens des Vaterlandes abzutragen sei. Ist es nicht ein althergebrachter Brauch, daß Ehrenpflichten und Ehrenschulden bald ihre Erledigung finden? Warum handelt die Regierung nicht dementsprechend, und warum zögert sie,„den von ihr anerkannten Notstand der alten Veteranen zu heben?" Die Zahl der alten Veteranen, welche die Milderung ihrer Notlage erhoffen, verringert sich schnell und das herbe Gefühl,„unzureichend beachtet und versorgt worden zu sein," verbittert vielen von ihnen die letzten Tage des Lebens, für die sie Linderung durch die Beseitigung ihrer Notlage erwarten durften. * Das Berliner Feuerwehrkorps hat am Mittwoch sein fünfzigjähriges Stiftungsfest gefeiert. Branddirektoren waren in dieser Zeit der„Oberspritzen=Kommisscrius", Regierungsbaumeister Scabell, Major Witt, Hauptmann Stude und Hauptmann Giersberg. — Die berühmte Schauspielerin Agnes Sorma gedenkt in Berlin ein„Sorma=Theater" zu errichten. Neues von den Röntgenstrahlen. Professor Lenard in Kiel, der schon im Jahre 1891 auf die Eigenschaft der Kathodenstrahlen(Röntgenstrahlen) aufmerksam machte, daß sie feste Körper durchdringen können, meldet jetzt eine weitere Entdeckung, die er gemacht hat. Jedem Physiker ist es bekannt, daß elektrisch geladene Gegenstände, wenn man auf sie ultraviolette Strahlen fallen läßt, sofort ihre Elektrizität verlieren. Man forschte bisher vergeblich, wohin die Elektrizität gerate, Professor Lenard hat nun durch Versuche nachweisen können, daß aus dieser Elektrizität Röntgenstrahlen werden, die sich frei in der Luft fortpflanzen. Die Bedeutung dieser Entdeckung besteht darin, daß man nun weiß, daß Röntgenstrahlen nicht blos in der Hittorfschen (Crookesschen) Röhre, sondern auch im freien Raume erzeugt werden können. Noch wichtiger ist der Umstand, daß diese elektrischen Wellen sich auch im luftleeren Raume fortbewegen, während man bisher eine elektrische Strömung im luftleeren Raume für unmöglich hielt. raptisches. — Im Anschluß an den im Juni 1900 in Weimar abgehaltenen deutschen Fischereitag fand eine Konferenz der Leiter deutscher Süßwasserseestationen statt, um einen gemeinsamen Arbeitsplan aufzustellen. Durch solche Vereinbarungen sollen die biologische Erforschung unserer Fsüsse und Seen wie die damit in einigem Zusammenhange stehenden Forschungen über die Lebenserscheinungen der Fische an sich wie in ihrem Verhalten unter den verschiedensten äußeren Einflüssen in mehr einheitlicher Weise durchgeführt werden. Es wurde u. a. beantragt, eine schwimmende biologische Station auf dem Oberrhein von Reichswegen zu errichten, da gerade auch in den bisher vernachlässigten Flußläufen eine Fülle von Problemen zu lösen sei. Arnold Böcklin+. — Der berühmte Maler Arnold Böcklin ist am Mittwoch in Fiesole bei Florenz nach längerem Leiden in Anwesenheit seiner nächsten Verwandten gestorben. Böcklin litt an einer akuten erkrankung. Die Beerdigung fand am Freitag auf dem Allorifrohe Kunst die toten Symbole der Antike zu jauchzendem Leben kirchhof in Florenz statt. Der wunderbare Meister, dessen lebenserweckte, hat die glänzenden Augen für immer geschlossen. Er schaut nicht mehr hinauf in den sattblauen Himmel der italienischen Landschaft, er freut sich nicht mehr, des lachenden Heidentums, in dem seine Schönheit lebte und fortlebt; er, der so herrlich zu träumen verstand, schlummert nun, ohne zu träumen. Wer erinnert sich bei dieser Nachricht nicht an das nachdenkliche Selbstporträt Arnold Böcklins, das ihn darstellt, wie ihm der Tod über die Schulter schaut? Nun hat der unheimliche Genosse den kraftvollen Gesellen umarmt und ihn sorgsam gebettet; der Größre, der Unbesiegbare hat einen Großen niedergestreckt. Böcklin war im Jahre 1828 in Basel geboren, lernte in Düsseldorf bei Schirmer malen und später, in Rom, im Kreise Feuerbachs und der Seinen, malerisch sehen und empfinden. Aber schon während er lernte, war er ein Eigener. Und als Graf Schack in München ihn, wie manchen anderen, aus arger Bedrängnis rettete und ihm die Möglichkeit gab, zu schaffen und sich selbst zu leben: da gab er ihm weit mehr als allen seinen anderen Schützlingen, denn Böcklin wäre zu Grunde gegangen, wenn er kein Eigener bleiben konnte. Dann kamen die Jahre det Glückes, des Kampfes gegen das Banausentum, der Freude am Erfolg bei den Freunden der Schönheit, endlich die Jahre des lungt, so sind, die meisten derselben beim Ausbruche der Feindseligkeiten aus der Stadt geflüchtet und sind noch nicht dorthin zurückgekehrt. Deshalb kommen die paar Offiziere, die sich eingefunden haben und in Extrauniform paradieren, nicht auf ihre Kosten. Plötzlich erscheinen die Musiker eines französischen Marine=Infanterieregiments mit ihrem Kapellmeister, um den deutschen Kollegen zuzuhören. Sie begrüßen einander sehr freundlich und suchen sich in Höflichkeitsbezeugungen zu überbieten. Der deutsche Kapellmeister mischt sich unter die Gruppe der Franzosen. Man sollte wirklich glauben, daß all das auf Befehl geschieht und ich muß einem unserer Soldaten, der Semeraden, billg recht geben Nach der ersten Runner Kotschen)ouduszouze mant gaste, mant gab ich schiehtich etengen meister Andigte darauf den Franaosen an daß er die Ouertur Meister var Gegcben, Panzhezu, vestingen auch Widerwilige Bitzelm Tell pielen lasen werde. Die Morineinfanteristen die Kunst, auch Anvernun, De gerishmntesten seiner Verse iin borten andächig zu. Ran bernog auf ihrezZigen eine ernite u. hch emporpie. Perizeg, iz, erhabene„Pietas die Totenhoste Verunderung zu leien, die etras komich wirkt. Als das„Triton und Bigg an m. ot.... Hie, Juiet der Stück zu Ende gespielt ist, trete ich an einen von ihnen heran insel", das„Schloß am Deeer",„Promethe und frage ihn:„Nicht wahr, die Deutschen spielen nicht schlecht!" Seligen":: Das ist wie das Signal zu einem wahren Sturzbache von Lobeserhebungen, besonders über die Leistungen der Klarinettisten und Hornisten. Ein dicker Kapitulant neben mir faßt die allgemeine Bewunderung in den Ausruf zusammen:„Moi, ca m’en bouche un coin!“ d. h.„Ich bin ganz baff!“ Schloß am Dieer",„Prometheus, die„Jnser der seugen, und die„Einsamieit.“ ssel=Ecke. Gleichung. (b—a)+(c—d)+(e—f)= euner 8cer.. Baheungnitet z d Veteugug Kalteisegzeichunzsdmathoeste Venn wir unser Heer nicht brauchten, um unsere Grenzen Tiere; 4 Himmelskörper;.e Geläbin, — Der„Königsb. Allg. Ztg.“ war die Nachricht zugegangen, es seien Veränderungen in der militärischen Uniform in nächster Zeit, vielleicht schon am 18. Januar, zu erwarten; es handele sich im wesentlichen um Abschaffung des sogenannten„Ueberrockes,“ an dessen Stelle für den Dienst ein litewkaartiger Wafsenrock nach österreichischem Schnitt in grauem Tuch treten solle, während der bisherige hellblaue Waffenrock nur für Parade= und Gesellschaftszwecke dienen solle; auch sollten in der ganzen Armee durchweg die hellgelben naturfarbenen Stiefel, wie sie bisher nur die Jäger zu Pferde trugen, eingeführt werden. Diese Meldung wird von unterrichteter Seite bestätigt. Bekleidungsstücke, die sowohl in der Form als auch in der Stofffarbe von den bisher gebräuchlichen wesentlich abweichen, werden seit einigen Wochen von einzelnen Truppenteilen probeweise zur Anwendung gebracht. Eine wichtige Neuerung besteht darin, daß die blanken Knöpfe fortan verschwinden sollen; vorn an der Brust sind die Knöpfe, f Wenn wir unser Heer nicht braucht zu schützen und die vaterländische Ehre zu wahren, so müßten wir es haben als Mittel der Nacherziehung für das gesamte Volk. Selbst die geschworenen Gegner des Heeres und seiner Einrichtungen erkennen, wenn auch widerwillig, den Nutzen und die Notwendigkeit dieser Schule an. Die stramme, derbe soldatische Erziehung ist ein wahrer Kraftquell. Hier lernt der junge Mann— oft zuerst in seinem Leben, daß er sich ordnen, sich fügen, daß er unter allen Umständen den gehorchen muß. Hier wird er ohne lange Ueberredung gezwungen, seine Laune zu bändigen, sich selbst in die Gewalt zu bekommen und in der Gewalt zu haben. Hier empfindet er zuerst die Wahrheit des alten Wortes, daß der Mensch das kann, was er will. Die schlummernde, aber oft auch künstlich eingeschläferte Willenskraft wird geweckt und gestählt. Er gewinnt das, was den Mann eigentlich macht: Vertrauen in die eigene Kraft. Aus dem Schlendrian, in dem so viele Jünglinge sich gefallen und bis zur Greisenhaftigkeit versumpfen werden sie aufgerüttelt. Die Zucht zieht sie zur Selbstzucht. Hand in der Hand mit der Stählung der Muskeln geht die Stählung der Seele,— kurz, das was die Jugend=Erziehung vernächlässigt hat, wird jetzt in den Vordergrund gerückt, zum Segen der Erzogenen und der Gesamtheit. Das Ziel und Ergebnis ist der soldatische Geist, jener Geist des selbstlosen Gemeinsinns, der sich unbedingt einordnet, jener Geist der frischen Hingabe an das Ganze, jener Geist des strammen, unerbittlichen, nicht fragenden und wartenden Gehorsams, jener Geist der den Tod nicht scheuenden Treue. Wie sich jetzt in China wieder überall gezeigt hat, wo unsere Truppen auftraten, ist der soldatische Geist im deutschen Heere in hervorragendem Maße zu Hause, weil das deutsche Wesen ihm wahlverwandt ist. Dem deutschen Soldaten braucht er nicht erst künstlich eingeimpft zu werden, sondern er entsteht in ihm von selbst. Darum verläßt er auch den deutschen Soldaten nicht, wenn des Königs Rock ausgezogen wird, sondern geleitet ihn in den bürgerlichen Beruf, in die bürgerliche Gemeinschaft hinein. Wir merken sein Wirken allerorten. Was würden wir verlieren, wenn plötzlich die HeeresZehl. nquadeat. In die Felder nebenstehenden Quadrates sind neun aufeinanderfolgende Zahlen derart einzutragen, daß jede wagerechte, jede senkrechte und jede der beiden Querreihen die Summe von 48. ergiebt. Bilderrätsel. Auflösung der Räisel aus voriger Nummer. Lösung des Gleichklangs: Das Band, der Ban Lösung des Bilderrätsels: Belästigung. Sab. Medolll. Wellauest. Paris Zeidenstoffe Anster portctrel. Deutschlands grösstes Speclalgeschäft MICHELS&Cie BERLINSw. 19 Leipzigerstr. 43, Ecke Markerafenstr. 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Mit Rücksicht auf meine langjährige Praxis im Insertionswesen dürfte ich bei meinen vielen Beobachtungen wohl ein maßgebendes Urteil fällen und aus diesem Grunde werde ich jederzeit auch ihre Zeitung bestens empfehlen. Göppingen, 22. April 1899 Carl Gentner, Fabrik chem. tech Produkte Ich bestätige Ihnea auf Ihen Wunsch gerne, daß ich seit 1896 in Ihrem Blatt inserire und mit den erzielten Erfolgen recht zufrieden bin. Siegburg, d. 28. April 1899 E. Hammerschmidt, Apoth ker. Hiermit bestätige ich Ihnen, daß ich mit dem Erfolg der Annoncen in Ihrer Zeitung zufrieden bin. Bielefeld, d. 8. April 18 9 Dr. A. Oetker, Aschoffsche Apotheke. In Beantwortung Ihres Werten teile ich Ihnen ergebenst mit, daß ich mit der in Ihrer Ahrweiler, d. 28. April 1899. Roth, Wein roßhandlung und WeinT TE wird man schnell bekannt? Dortmund, den 26. April 1899. A. Eick& Co., Warenhaus: Infolge Ihrer gefl. Anfrage teilen wir Ihnen gerne mit, daß wir in den letzten Jahren Ihre Zeitung mit gutem Erfolge zum Inseriren benutzten. Man annoncirt! Te S soll man annonciren! In solchen Blättern, die, grosse Abonnentenzahl gelesen werden. weil sie eine haben, viel PEEINT soll man annonciren! Zu jeder Zeit; denn für ein Geschäft für die Maschine steht sie still. 181 die Annonce ist das, was der Dampf ist, ohne denselben Wirkung meiner Inserate geschätzten Zeitung zufrieden bin. Leipzig, 25. April 1899 Hubert Ullrich, Kräuterwein=Fabrik. Im Besitze Ihres Geehr ten bestätige ich Ihnen gerne, daß ich mit den durch die Insertion in Ihrer geschätzten Zeitung erzielten Erfolgen ganz zufrieden bin, was Ihnen ja auch meine mehrjährige ständige Kundschaft schon beweisen dürfte. Ich werde bei vorkommender Gelegenheit gern Veranlassung nehmen, Ihr geschätztes Blatt als wirkungsvolles Insertionsorgan zu empfehlen. Berlin W., d. 27. April 1899. Maggi, G. m b. H. Auf Ihren Wunsch bestätigen wir Ihnen gerne, daß wir schon seit Jahren in Ihrer Zeitung inseriren. Der Absatz in unsern Spezialitäten hat sich erfreulicher Weise gehoben, was wir nicht zum wenigsten auf unser Inseriren bei Ihnen zurückführen. Barmen, den 25. April 1899. Rob. Ibach Sohn, HofP anofortefabrik. Ich bezeuge Ihnen gerne, daß ich schon nach der kurzen Erfahrung weniger Monate Grund zu haben glaube, meine laufende Anzeige inder Schwerter Zeitung für eine wirksame zu halten, und daher geneigt bin, dieselbe fortzusetzen, Langen, 29 April 1899. Georg Scherer& Co., Cognac=Brennerei: Versicherungs=Kasse Villigst u. Umgegerd. Sonntag. den 20 d M, nachmittags 3½ Uhr: Vorstands-Versammlung — 4 Uhr:— Generalversammlung beim Wirt Peutmann. Tagesordnung: 1. Zahlung der Beiträge. 2. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird dringend gebeten. Der Vorstand. Versuch! Tadellose Anfertigung von Herren= und Knabenfortwährend Lager in neuesten Stoffen W. 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Behufs Abschätzung der zur Erweiterung des Bahnhpfs Ennen(Rord) zu enteignenden Grupktiügen# A in 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) 12 13) 14) 13) 16) 17) 18) 19 20) 21) 22) 23) 24) 25) 26) 27) ist auf den der Steuergemeinde 0,76 a. des Grundstücks Flur 3 Nr. 3 1,34 0.17 12,13 26,54 12,92 1,80 4.77 3,23 2,32 2,57 3,10 B in der Gem inde Rüdinghausen 2,84 a. des Grundstücks Flur 1 Nr. 61 3 3 8 3 3 3 3 3 3 3 0,54„„ 0.71„„ 1,43„„ 0.20„„ 3.60„„ 13,66„„ 0,54„„ 3,31„„ 12,89„„ 6,47„„ 5,68„„ 24.20„„ 772„„ 25. Januar 1 d. Is. Mittags 1½ 363 05 365/204 1263/208 697/254 1490/259 1489/254 1363/203 698/254 379/255 1038/258 539/259 378/256 5 5 285 506/285 507/285 344/285 388/286 396/288 395/287 346/285 247/285 348/285 349/285 350 285 Uhr in Annenin Wullen auf den 26. Januar d. Is. Vormittags 9½ Uhr Rüdinghausen an Ort und Stelle Termin anberaumt, zu dem ich die Beteiligten mit der Warnung lade, daß bei ihrem Ausbleiben ohne ihr Zuthun die Entschädigung festgestellt und wegen Auszahlung oder Hinterlegung derselben verfügt werden wird. Arnsberg, den 8. Januar 1901. Der Enteignungs=Kommissar. Nolda. Regierungs=Rath. OnnserFabrikation alleiniges streng gewahrtes Geheimniss der Firma: K. Unseilbzite-Wueitzen! Hoflieferant Sr. Maj. des Kalsers u. Königs Wilhelm II. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegründet 1846. PABRIRO MAREE„Gegründet 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Aromatisch wohlschmeckend ein ebenso angenehmes wie wohlhuendes Getrink. Auf der Reise, im Manöver, auf der Jagd besonders zu empfehlen. Bei Magenverstimmungen, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit etc. von vorzüglichster Wirkung. Ein Theelöffel Underberg-Boonekamp in einem Glase Zucker- oder Selterswasser giebt eine durststillende vortreffliche Limonade. Unentbehrlich für jede Familie! Au wurlangs ausdrücklich: Underberg-Boonekamp. Feinstes Ahorn 30 m/m, rein und schneeweiss, milde Eichen, Buchen Weiden, Kirschbaum, pitch pine etc., Kegelbahnbohlen, sowie alle gangbaren Tannen- u. A##efernSchreinerhölzer stets in trockener Ware vorrätig. CarlVormann, Hagen i.W. Nächste große Ziehung am 1 Februar 1901. 12 Zieh. im Jahre, worin abwechs. Haupttr. in Mk.: 180000, 105000, 102000, 90000,45000,30000, 25000, 17000, 1200 2c.„Baar.“* * Jedes Loos ein Creffer! Das am 29. Dezember v. Is. ausgegebene Amtsblatt der Königlichen Regierung in Arnsberg veröffentlicht in einer Sonderbeilage die neuen Vorschriften über die Beschäftigung von jugendlichen Arbeitern und von Arbeiterinnen in Werkstätten mit Motorbetrieb. Ich mache die Inhaber der Werkstätten, in denen durch elementare Kraft(Dampf), Wind, Wasser, Gas, Luft, Elektrizität mentare Kraft(Dampf. Wind, Wasser, Gas, Luft„Elektrizität u. s. w.) bewegte Triebwerke nicht blos vorübergehend zur Vererwähnte Amtsblatt=Veröffentlichung Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf§ 25 der deutschen Wehrordnung vom 22. November 1888 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß alle Militairpflichtigen, welche sich im hiesigen Verwaltungsbezirke aushalten, vom 15. Januar bis 1. Februar 1901 im Bureau des Meldeamtes sich zur Aufnahme in die 1901 im Bureau des Meldeamtes sich zur Aufnahme in die Rekrutirungsstammrolle zu melden haben, und zwar vormittags. Hierzu gehören: E.kug 166; im bilst, a. männliche Personen, welche im Jayre 1881 im hiesigen Bezirke geboren sind, b. militairpflichtige Personen, welche im Jahre 1881 in anderen Bezirken geboren sind, hier aber ihren Aufenthalt haben. c. Militärpflichtige der älteren Jahrgänge, namentlich der Jahrgänge 1878, 1879 und 1880, welche noch keine endgültige Entscheidung über ihre Dienstverpflichtung durch die Ersatz=Behörden erhalten haben. Die unter b gedachten Personen müssen bei der Anmeldung ein Geburtszeugniß(vom Standesamt ausgestellt) vorlegen. Bei Wiederholung der Anmeldung zur Stammrolle sinwen Zienung 8b. Januar u. folg. Tage. NEIN Ti9 wendung kommen, auf die mit dem Bemerken ausdrücklich aufmerksam, daß die neuen Vor= vorlegen. Bei Wiederholung der Anmeldung zur Stammrolle schriften seit dem 1. ds. Mts. Geltung haben und daß insbesondere ist der im ersten Militärpflichtjahre erhaltene Loosungschein ich seit diesem Zeitpunkte die voraeschriebenen Aushänge Bund vorzulegen. Außerdem sind etwa eingetretene Veränderungen nuch seil diesem Zeilpunin die vorgeschriebenen Aushänge Bund C in den betreffenden Werkstätten ausgehängt sein müssen. Wegen des Bezuges der Aushänge werden die Orts=Polizeibehörden auf Wunsch Auskunft geben. Hörde, den 14. Januar 1901. Der Landrat. I. V.: v. d. Decken. Königliche Vereinigte Maschinenbauschulen zu Dortmund. Am 11. April 1901 beginnen die Lehrkurse für die neuen Schüler. Abteilung I. Königliche Höhere Maschinen= bauschule für Maschinen und Elektrotechniker. Diese höhere Fachschule soll Betriebsbeamte für die Maschinentechnik und die mit ihr verwandten Fächer, sowie Maschinentechniker für Konstruktionsbureanx heranbilden und künftigen Besitzern und Leitern maschinentechnischer Anlagen die Gelegenheit zum Erwerbe der erforderlichen technischen Kenntnisse und Fertigkeiten geben. Aufnahmebedingungen: Wissenschaftliche Befähigung für den einjährigen Militärdienst; zweijährige praktische Vorbereitung. Der Kursus ist zweijährig. Jährliches Schulgeld 150 Mark. Abteilung II. Königliche Maschinenbauschule für Maschinenbauer, Schlosser, Schmiede und ähnliche Gewerbetreibende.: Die Schule bietet künftigen Betriebsbeamten, sowie künftigen Besitzern kleinerer Werkstätten Gelegenheit, sich die nötigen Fachkenntnisse zu erwerben. Von den Aufzunehmenden wird eine ausreichende Volksschulbildung und eine vierjährige praktische Arbeitszeit verlangt. Der Kursus ist zweijährig. Jährliches Schulgeld 60 Mark. Allgemeines. Zeugnisse: Beide Abteilungen gehören zu den technischen Schulen, deren Reifezeugnisse bei der Bewerbung um technische Beamtenstellen im Staatsdienst von den staatlichen Behörden vorzugsweise als Nachweis einer ausreichenden Fachbildung angesehen werden. Aufnahme: Neue Schüler werden in allen Abteilungen jährlich zweimal aufgenommen, und zwar anfangs April und anfangs Oktober. Es ist gleich, zu welchen von diesen Terminen der Eintritt erfolgt. Anmeldung. Die Anmeldungen sind möglichst frühzeitig, und zwar für das Sommersemester spätestens in der ersten Februarwoche, für das Wintersemester spätestens in der ersten Augustwoche schriftlich zu bewirken. Stipendien: Bedürftigen Schülern kann vom zweiten Schulhalbjahr ab aus dem Stipendienfonds des Staates oder der Werkbesitzer eine Unterstützung in Geld gewährt werden. Programme mit Beschreibung der umfangreichen Neubauten sowie der Laboratorien für Maschinenbau und Elektrotechnik kostenfrei durch die Direktion. vorzulegen. Außerdem sind etwa einge in Betreff des Wohnsitzes, des Gewerbes, des Standes u. s. w. Sind die Militärpflichtigen am Orte ihres Aufenthalts (Wohnsitzes) zeitig abwesend, so haben ihre Eltern, Vormünder, Lehr=, Brod= oder Fabrikherren die Verpflichtung, sie bis zum obigen Termin zur Stammrolle anzumelden. Wer die vorgeschriebene Meldung zur Stammrolle oder zur Berichtigung derselben unterläßt, wird gemäß§ 25, 11 W. O. mit Geldstrafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu 3 Tagen bestraft. Schwerte, den 22. Dezember 1900. Der Bürgermeister: Rohrmann. F Muhlhausen I. Thür. zur Wiederherstellung der Marienkirche. 330000 Loose. 17 597 Geldgewinne, zahlbar ohne Abzug im Betrage von M. 473,000 130,00s GNR- 50,000 20,800 To,Jes HauptGewinn A Kaupt-# Geran“ K K K (SSSE * Potwelne speziell für Kranke, garantiert rein, zu 80 und 100 Pfg. pro Liter, empfehlen 20 Litern an: Gebrüder Hartmann, Weinbergsbesitzer. Rheinbrohl a. Rhein. Roth& Junius vorm. August Roth, Hofpianofabrikant, Hagen i. W, No. 469 empfehlen ihre ersthlassigen Pianos, Flügel, Harmoniuns, zu Kauf und Miete, auch sind Instrum. von Bechstein, Blüthner, Ibach, Steinway 2c. am Lager. von K K K A HauptSechun 1 à 5000- 5000 2 à 3000- 6000 10 4 1000-10000 30% 500 12133 50 à 300-13000 100 à 200-20000 200 à 100-20000 500 à 50-25000 1000 i 20-20000 15700 410 157000 Mühlhauser Looss à Nk. 3.30 (Porte u. Liste 30 Pfg. extra) versendet gegen Postanweisung oder Nachnahme das General-Dobit: Lau. Maner& Co. Berlin, Breitestr. 5.0 Telegr.-Atr.: Glbckemüller. bieten die aus 100 Mitgliedern besteh. 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