Antliches Kreisblatt Pfg., exel. 97. Oreis= und Lakaly N8 iue brteiv, uu,—u.u.,po he Pekanntmachung der KHönigl. Regiefür den Krreis Görde. Druck und Verlag von Carl. Bro,Ahr. Braung Schmerte=Ruhr. Anschluß Nr.85, Amt Hörde. Telegr.=Ab. Bruur, Schwerte=Ruhr. Amtliche Bekanntmachungen. * Der Kaiser wird bis zum 3. Oktober in Rominten verweilen. Für nächsten Sonntag ist Gottesdienst, im Kirch ein des Ortes arger Verlauf der Hirschbrunst ist bisher Bekanntmachung. Der Nietenfabrikant L. Möhling in Schwerte hat auf seinem Grundsticke in Schwerte Fur,9, Parzelo; 943/126 und 944/127 der Steuergemennde Schwerte einen Dampfhammer errichtet. Auf Grund der§§ 17 und 18 der ReichsgewerbeOrdnung in der Fassung vom 1. Juli 1883 und der Nr. 15 und 16 der ministeriellen Ausführungs=Anweisung vom 9. August 1899(Ministerialblatt für die gesamte innere Verwaltung Seite 122 ff.) wird diese Anlage mit der Aufforderung bekannt gemacht, etwaige Einwendungen gegen dieselbe binnen 14 Tagen bei dem Bürgermeisteramte zu Schwerte schriftlich in zwei Exemplaren oder, Jueg 166 anzubringen. Beschreibungen und Zeichnun# auf dem genannten Amte zur Einsicht aus. Die Einspruchsfrist nimmt ihren Anfang mit dem Ablauf des Tages, an welchem das diese Bekanntmachung enthaltende Kreisblatt ausgegeben worden und ist für alle Einwendungen präklusivisch. Nach Ablauf der können Einwendungen in dem Verfahren nicht mehr anZur mündlichen Erörterung der rechtzeitig erhobenen Einwendungen wird gemäß Ziffer 15e der vorbezeichneten Anweisung Termin auf Mittwoch, den 17. Oktober cr., vormittags 10 Uhr auf dem Magistrat zu Schwerte anberaumt und wird besonders darauf hingewiesen, daß im Falle des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen wird Als Kommissar des Kreisausschusses ist der Herr Bürgermeister Rohrmann, Schwerte thätig. Namens des Kreis=Ausschusses: Der Vorsitzende. gez.: von Starck, kommissarischer Landrat. Bekanntmachung der für den gen. Kreis gebildeten Steuerausschüsse der Gewerbesteuerklassen IIl und IV ernannt. * Starck. Wie es in der Welt steht. Deutsches Reich. * Unser Kaiser hörte nach einer Meldung aus Rominten am Donnerstag die Vorträge des Stellvertreters stellvertretenden Chefs des Militärkabinets. Bei der Pirsche erlegte Se. Majestät einen starken Vierzehnender. Gelegentlich nes Besuchs in Rheinland wird der Kaiser durch eine bisher einzigartige Unternehmen einweihen. Am 14. Oktober besuchen beide Majestäten die Fabriken des KononenBngs Kruyp in Csen. Sinnsprüche, Denksprüche u. Sprichwörter 2c. Frauen sind Juristen; sie sprechen nie überzeugender, als wenn sie im Unrecht sind. Das Raubtier zeigt seine Natur, wenn es Blut, der Mensch, wenn er Geld sieht. Der Schatten vom eigenen Baum ist besser als von einem frenden Wald. Der Fund am Strande. Roman von H. Rosenthal=Bonin. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Unter ähnlichen, weder erbaulichen noch heiteren trachtungen fuhr der Kapitän zum deutschen Konsul und trug daselbst die Erlebnisse mit dem aufgenommenen des Kapitäns aus dem Schiffsbuch des„Boston“ kopieren, dann auch noch niederschreiben, auf welche Weise jener Paul Nehring am Hafen verloren gegangen sei. Darau sagte er lachend zu dem Kapitän:„Der junge Mann hal nur wenige Mark in der Tasche. Ich bin sicher, daß bis morgen kein Pfennig mehr davon in seinem Besitz sein wird, und er dann schnell und sicher den Weg zu mir Es vergingen jedoch mehrere Tage, ohne daß jener Paul Nehring beim Konsul sich eingestellt hätte, und so mußte man annehmen, daß er entweder auf einem Segelschiff als Matrose heimgekehrt oder ins Innere des Landes gegangen sei. Der Konsul berichtete demgemäß an in Eckernförde Die Ausgabe der neuen Kolonial=Briefmarken ist bis Neujahr verschoben worden. Der Grund für die V ögerung liegt in erster Limte die iu, Deutsche Hstaftikta übliche laufenden Jahres 16047 Personen ausgewandert. Gegen den212. Aus dem ersten Vierteljahr wurden 86 übernommen. Beendet wurden im ganzerzuen##t denen 90 vollen, 214 teilweisen und 193 reien Erfolg hatten. Aussperrungen fanden 7 statt, Pgzz, Harhzin dem 1. Vierteljahr übernommen kamen. Vrrndetg 11 Aussperrungen, von denen nur eine erfolglos * Die Regelung der Gast= und Schankwirtschaftsverhältnisse muß der Einführung des Neun=UhrLadenschlusses, so schreibt die„Kreuzztg.“, auf dem Fuß folgen. Es ist abnorm an sich, daß an Sounlagen zu Zeiten, wo der gesamte Geschäftsverkehr ruht, der Schankwirtschaftsbetrieb vollständig freigegeben ist, ein Umstand, der vielfach eine Schädigung der kleineren Handlungsgeschäfte zur Folge hat und mit der kirchlichen Sonntagsruhe ganz und garnicht harmoniert. s8 Aesland chwere Anklagen gegen die Engländer erhebt ein Skandinavier, der mit den Boeren focht und sich jetzt auf St. Helena befindet. Die Briefe gelangten, in Seife versteckt, nach Kopenhagen und werden von einem dortigen Blatt veröffentlicht. Den Engländern wird rohe unmenschliche Behandlung der Gefangenen, die gepeitsch wurden, vorgeworfen. Ein Gefangener sei den Mißhandlungen erlegen. § Der internationale Sozialisten Kongreß in Paris beschloß, daß unter Umständen ein Bündnis der Sozialisten mit den Bürgerparteien zu gestatten sei. Wirren in Li=Hung=Tschang hat sich nunmehr unter dem Schutze einer russischen und einer japanischen Eskorte nach Peking begeben, um dort die Friedensverhandlungen zu leiten. Amerika hatte ihm gleichfalls Bedeckung angeboten, Tschang aber hatte dies Anerbieten dankend avgelehnt, in Tschili vollkommene Ruhe herrsche. Zu spät ist Li=HungTschang trotz seines langen Zögerns nicht nach Peking gekommen, denn mit Verhandlungen hat es noch gute Englands Antwort auf die Bülow'sche Note ist noch immer nicht in Berlin eingetroffen, Lord Salisbury giebt er müsse erst noch neuere Nachrichten des britischen Gesandten in Peking abwarten. Obgleich für diese Versigerung kein trifiger Grund erfidlich ft. dem Botschafter durch die Annahme des deutschen Vorschlags durch die britische Regierung keinerlei Aufgaben erwachsen, die unüberwindliche Schwierigkeiten enthielten, so läßt es England doch geschehen, daß viel kostbare Zeit ungenützt verrinnt und die Chinesen in ihrem Uebermut beDie Langzöpfe sind jetzt schon vollkommen überzeugt, daß die fremden Mächte nicht zusammenhalten, und da sie in der Uneinigkeit der Mächte mit Recht ihren besten Bundesgenossen erblicken, so unternehmen sie es, der ganzen Welt den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß China eifrig zum Kriege rüster. Die Wiederherstellung geordneter Zustande in China wird daher schwere Opfer erfordern, die wohl hätten vermieden werden können. An der Verschlechterung der Lage tragen Rußland und Nordamerika die Hauptschuld; jetzt aber schub, indem es eine Angelegenheit verschleppt, deren an, in der Umgebung von Kanton plündern Räuber und Arbeitslose, die Kriegsvorbereitungen werden ganz unverhüllt betrieben. Bedeutsam ist es auch, bdaß Zazericgzengee Chinas infolge der troßzigen Hostzg des Kaigzugeten g6. in Aktion zu treten beginnt, sodaß die Verdunern### wehrmaßregeln zu treffen genotigt waren, Aus Petersburg wird hierzu gemerbet, daß die schen Kriegsschiffen kein Ueberfall zu verzeichnen gewesen, demnach hat das Abdampfen der chinesischen Flotte aus Shanghei den europäischen Admiralen Besorgnis eingeflößt. Im chinesischen Südmeer werden die Geschwader verstärkt werden müssen, sowohl zum Schutze der Transportschiffe, als auch zum selbständigen Handeln. Nach einer weiteren Meldung rekrutiert der zum Kommandanten der West= und Nordarmee durch Kaiserliches Dekret ernannte General Jungfutsiang Truppen in Shanst und den angrenzenden Distrikten. Wenn Londoner Ttatler mitteilen, daß Li=Hung=Tschang mit der Werbung großen Armee beauftragt sei, so ist das natürlich unsinn. Li=Hung=Tschang ist Diplomat und kämpft mit der Zunge, aber nicht mit dem Säbel. Aber wie oben gezeigt, hat die Chinafrage dank der Zauderkeit der Mächte auch so eine ernste Wendung zum Schlimmen genommen, sodaß rasches und entschiedenes Handeln aufs Dringendste not thut. Eine sehr betrübende Kunde kommt aus Shanghai, ihr zufolge ist die Rinderpest unter dem von der deutschen Kommission für die Truppen angekausten Schlachtzieh, auß; gebrochen und richtet großen Schaden an. Linutigt sich diese Nachricht, dann ist die Verproviantierung unserer Chinatruppen ernstlich in Frage gestellt. Da aber sofort alle Mittel angewendet worden sein werden, die die Wissenschaft an die Hand giebt, so darf man wohl hoffen, daß die Gefahr im Keime erstickt werden wird. Lokales. * Schwerte, 28. September. 72 ** An den öffentlichen Volksschulen des Kreises Hörde wirken zur Zeit 288 Lehrkräfte und zwar 196 Lehrer und 9öchrinen. In den leten Jahre knd 7ächr in3. den Ortsvorstand von Norderney und erhielt zu seiner Verwunderung von diesem die Antwort, daß ein Schiffer Namens Paul Nehring nicht auf der Insel gewohnt habe, überhaupt kein Mann der Insel diesen angängig geworden sei. Auf dem Konsulat schüttelte man den Kopf und berichtete nunmehr über den Vorfall der Kreisregierung in Hannover. Auf diesem Wege erhielt der Assessor Otto Renhard auch Kenntnis von diesem VorEr sagte sich sofort:„Meine Ahnung hat mich nicht betrogen. Jener Paul Nehring ist niemand anders als Klaus Gehren, er hat das Geld genommen und ist damit geflüchtet. Kein Zweifel mehr! Mit solchen Mitteln versehen, wird der kluge, kühne Bursche auch der NewYorker Polizei nicht in die Hände fallen, falls man sie auf seine Spur hetzte...„ Er hütete sich jedoch, seinen Vorgesetzten zu berichten, was er dachte und vermutete, er betrachtete diese Angelegenheit als eine Privatsache, von welcher vorläufig die Behörde keine Kenntnis zu haben braucht. Sein Eifer, den entflohenen Friesen mit dem Gelde des spanischen Mädchens in seine Gewalt zu bekommen, wurde durch die Berichte aus Newyork nur noch mehr angefacht. Jetzt hatte er einen Faden, dem er folgen konnte, er brauchte nun nicht mehr im Dunkeln herumzutappen. Aber bald mußte etwas geschehen, sehr bald wer bürgte ihm dafür, daß jener Mensch nicht jetzt schon die Stadt am Hugson verlassen und sich nach Baltimore, Philadelphia oder sonst wohin begeben hatte, wo er seinen Wunsch, ein Maler zu werden, ebenso befriedigen konnte. Dadurch würden die Schwierigkeiten, den Flüchtigen zu finden, vermehrt und vergrößert werden. Verlöre er Zeit, so konnte dieser Umstand vielleicht den ganzen Erfolg in Frage stellen. Diese Erwägungen brannten Reinyard wie Feuer. Es war nicht leicht, in seiner Stellung einen langwährenden Urlaub zu erhalten, und zwei Monate brauchte er wenigstens; auch der Geldpunkt war zu bedenken. Reinhard hatte sich zweitausend Mark erspart, diese sollten als Notgroschen unantastbar bleiben, und jetzt wollte er vielleicht für einen Wahn dies so schwer errungene Geld Von diesem Zweifel stark beunruhigt, beschloß Reinhard, sein Verhältnis zu Maria Ribera so zu gestalten, daß er von dem Mädchen eine bindende Zusage erhielt. Seine erklärte Braut sollte sie werden unter der Bedingung, daß die Heirat erst dann stattfände, wenn seine Vermögensverhältnisse dies gestatteten. Dieses Abkommen sollte geheim bleiben. Zöge, als reich gewordenes Mädchen, die Spanierin sich wieder von iym zurück, so sollte sie die Verpflichtung haben, ihm seine Auslagen wieder Uieber die Neigung des Mädchens zu ihm, war sich Reinhard nicht klar. Er hatte ihr Arbeit verschafft, sie verdiente mehr Geld, als sie brauchte, bezeigte sich ihm sehr freundlich und in hohem Grade dankbar und erkenntlich, aber näher kam er ihr keinen Schritt. Sie hatte eine eigentümliche Art, ihm gewisse Grenzen zu stecken, und er mußte sich gestehen, daß seine Beziehungen zu ihr eigentlich nicht viel anders als am ersten Tage der Bekanntschaft waren. Es durfte auf diese Weise so nicht weiter fortgehen! F Von den 196 Lehrern werden in suvenstenten veu erichte amslichen Siatistik 70 als evangelisch und der uns vortiegenden Austieppährend bei 111 Lehrern und 57 18 als katvolisch bezernon, Hausession fehlt. Diese 168 Lehrkräfte Lehrerinnen die Angabe der v.(zo), Annen(25), Aplerbeck(23), wirten in den Sösge v. Schwerte(28) und Schüren(11), in denen die Schullasten: Fhebung der Sozielätschulen von even ve Sonuu G., uun er Abernommen sind. In dem ganzen den volitischen, eweinde,„hulgemeinden. Dennach mus die Kreise befinden uch nur 52 Sohuuye., Hehrkräften sehr klein sein. Zahl der Schulen mit einer oder Zwei vey.:: Geifegke, Holzen und vigiosen. Dde zwei Lcheräste baben die Genenzäsershalsen Wandhofen. Fe.zmei Leytraafte gaven die 92.46.), Rüdinghausen mark(kath.), weisecke, Hacheney, Opherdick, dtez uind an den evan(kath.), Renninghausen und Sybu;8 z. 5 Opherdicke; je vier in gelischen Schulen in Berghofermar,, ggsen; fünf in Barop(kath.); Holzwickede(kath.), Höchtzen und Weszäzinghausen(ev.); neun in sieben in Holzwickedzg(ev.), ucht in stath,) und Eichlinghofen; je Hombruch(en.)i se 10 in HorBaroy(en.), Sölde und Schüren; 11 in Kirchbörde, Vergbosgliglerbeg; 25 in Annen; 28 in Schwerte 13 in Wellinghofen; 2 in 1,,06 Lehrern haben nicht weniger als und 59 in Hörde, Von den Gesamtzahl eine Alterszulage von 6= oder sos. Pr Havon in Welinghosen 11, in Höchsten 4. 200 Mark. 9 Lehrezerdicke je 3 in Renninghausen 2, sowie in in Geisecte und und Holzen je einer, beziehen 180 Mark Garenfeld, oipe schlechtesten stehen sich die 7 Lehrer in RüdingAlterstulage, um 19., in Wandhofen, deren Alterszulagen nur hausen und der Seyre. D.un Vergleich zu den anderen Kreisen auf 160 Mark bemessen kwnd, Vn zind die Alterszulagen der Lehrer des Kreises Hörde als sehr gut zu bezeichnen. Von den 92 LehrerLeherin. 150 Nark Alterszulage bezjehen die drei Lehrerinen V in Schüren, 2 in Welingbefen und t in Hacheney; 110 Mark arbeitslehrerinen in buod de gieh gutäidben zeigt unrz solgendes Bespoizt., Den kathelischen Lehrer in Verghofermark ist eine Alterszulag ch nicht lange, so war die betreffende Person ermittelt, welche vollführt hatte. Es ist dies ein Kostgänger des . W. P. im Westenort, welcher aus einer Flinte(9 mm) die Schüsse abgegeben hat. Hier wäre eine exemplarische Strafe sehr wohl am Platze, indem doch beinahe größeres Unglück hätte ents. Im Spedkebruch wurde einem 5jährigen Kinde, welches ausgeschickt worden war, um etwas zu holen, von einem Jungen das Portemonaie mit 2 Mk. aus dem Korbe stiebizt und suchte damit das Weite. Da der Taugenichts erkannt ist, wurde die Sache zur Anzeige gebracht. * Werden, 27. September. Durch Zersägen der Fenstergitter ist es drei Insassen des hiesigen Zuchthauses, von denen der eine noch 11 Jahre zu verbüßen hatte, gelungen, zu entfliehen. Die Ausreißer konnten bisher noch nicht wieder eingefangen werden. Barmen, 27. Sept. Zum * Barmen, 27. Sept. Zum Kaiser= Besuch. D Illuminations=Kommission beschloß, daß sämtliche öffentlichen Gebäude, Schulen 2c. mit Kerzen beleuchtet werden sollen. liegenden Höhen, das Kriegerdenkmal, die Kaiser Aus Westfalen, Rcheinland und Nachbarprovinzen. * Höchsten, 26. Sept. Schlägerei. In der Nacht vom 23. auf den 24. d. Mts. kam es hier zu einer regelrechten Schlägerei, und zwar auf der Provinzialstraße hierselbst. Der Wirt Eisenberg zu Sommerberg erhielt 6 Messerstiche; ärztliche Hülfe mußte sofort in Anspruch genommen werden. Dem Polizeisergeanten Lange ist es gelungen, den eigentlichen Thäter zu ermitteln. Es ist der C. M. aus der Berghofermark, welcher nach der Verhörung auf dem Polizei=Bureau in Wellinghofen mit seinem Bruder V. dem Amtsgericht Hörde zugeführt worden ist. Letzterer soll sich wenig oder garnicht an der Schlägerei beteiligt haben. [81 Hagen, 26. September. Das Koyzert, Programm des Philharmonischen Orchesters aus Verlin zur das am 3. Oktober im„Weidenhof" stattfindende Konzert liegt vor und bringt u. a. folgende Piegen: Die große LeonorenOuvertüre von Beethaven, jenes prachvolle Werk des größten Meisters, das von den Philharmonikern in einer bisher noch nicht gehörten Vollendung wiedergegeben wird. Dann folgt das Klavier=Konzert D-dur(Nr. 21) von Mozart. Dann folgt die Tragische Ouvertüre von Borchers, die Beethoven'sche C-moll Symphonie, den heißen Kampf gegen ein übermächtiges Schicksal darstellend. Daran schließt sich ur Alterszulagekasse des Riegierungsbezirks Arnsberg. ete brnüberg, Besrag vor 3380525 Mt. und für die Lehrerinnen einen 15h grbe; ven vu,— also(8538/75 Mark, während die 32 1264050 Mart, busammen, 8270888 Mark aufzubringen haben. chuto der Rahegehaltskase des Bezurks Arnsberg hat der Kreis= der Hörbe in diesem Jahre für die Lehrkräfte an den öffentlichen VolksKaiser=Besuch. Die dieses über 15 Musiker verfügende Orchester bildend lich bringt das Programm noch drei Stucke aus Faust's Verdammnis von Barksoz und die erste ungarische Rhapsodie von Liszt. Hoffentlich wird ein zahlreicher Besuch des Konzerts die für dasselbe aufgewandte Mühe lohnen. S Iserlohn, 26. Sept. Die hiesigen Milchhändler sind den Abmachungen der Vereinigung der Milchproduzenten(so nennen sich die Landwirte) für den Kreis Iserlohn beigetreten und wollen für die Zeit vom 1. Oktober dieses Jahres, bis bugz. 31, Bsigz Aaf Veranlasung der Igl. Stalsanwatshicse, gteger rächten Jahres den Michreis von 16 auf 20 Pieg. wurde der der beschhtigte Moue, Schoigie, und heaute perleruobenz, Gräfrath, 26. Sept. Wohin der Schnaps Schubtansport nach Ratbor überführt.. Hutgtrautentase führt. Der Schlefer Schütz hierselbst hate in den letzten Jahren einen schier unzähmbaren Hang nach Schnaps, sodaß er Hab und Gut durch die Kehle jagte. Wie es unter diesen Umständen im Hause des verheirateten Mannes aussah, wird man sich leicht denken können. Zank und Streit waren an der Tagesordnung, und schließlich suchte auch die Frau Trost und Hilfe im Schnapsglase. Am 26. März d. Is. kam der Mann wieder betrunken heim und nun wiederholten sich die wüsten Familienszenen zum so und so vielten Male. über erbost, ergriff die Frau einen schweren Besen und schlug ihren Mann mit einer solchen Wucht auf den Kopf, daß das Blut hoch ausspritzte. Jetzt überkam sie V Aus dem Kontor der hiesigen Apothele wurden 32 Mk. in dem Augenblicke entwendet, als der Inhaber hatte, getroffen. Botichio war sofort tot, während Sch., schwer zog er es vor Arbeit, Arbeit sein zu lassen und blieb ruhzig poo er es vor, Arbeu, ur ve., gunger ihn heraustrieb. Ernahm im Bette liegen bis der Hugp(Eiem porlieb und benutzte dann mit den von Ihn,Diezstieg er mehrere Tage und als der liene Buegzuchung hot ihe vodh getunge aulsengung verscht h(Schießerei), In nischt. wurde gestern morgen, begen 9 2 herselbe in seinem Laden be2. 6. an der Hagenerstoße, Zugel durch das Schaufenster und Ghitet wor, hog vibv), Zpise zg., päter herausstellte, sind mehrere prallie an der Wand ab. Aote I.—, 1.—.„ Fag dem Bierverleger F. demn Kopf vorbei, der in derselben die Hagenersteaße atürlich gleich davon in Kenntnis gesetzt, und dauerte es denn und durch Raketenfeuerwerk erleuchtet werden, so daß die Stadt gleichsam in einem Feuerkessel liegend erscheinen wird. Der Karlsplatz und das Kaiserzelt sollen durch elektrische Lichter besonders glanzvoll illuminiert werden; es sind hierfür allein 1000 Mk. ausgeworfen, während für Illumination der öffentlichen Gebäude und Höhenbeleuchtung je 2000 Mk. in Aussicht genommen sind. Die Illumination soll von ½8 Uhr bis 11 Uhr dauern, das Feuerwerk und die Höhenbeleuchtung soll von ½9— ½10 Uhr stattfinden. * Elberfeld, 27. Sept. Ein sehr schönes und dankenswertes Geschenk hat Herr Hermann Seyd hierselbst gemacht, indem er der städtischen Verwaltung 500 deutsche Fahnen einschließlich der Fahnenstangen mit der Bestimmung zur Verfügung gestellt hat, daß dieselben unbemittelten Mitbürgern zur Ausschmückung ihrer Häuser gelegentlich des Kaiser=Besuches überwiesen werden. * Aus dem Lippischen, 25. Sept. Die Brunstzeit der Hirsche hat begonnen. Die mächtigen Recken lassen ihre Kriegsgeschrei ertönen, ob nicht ein Gegner bereit ist, das Duell auf Leben und Tod einzugehen. Im Hintergrunde stehen, ängstlich lauschend, die weiblichen Tiere und spähen hinaus, ob sich nicht ein anderer Hirsch nähert, der mit ihrem Beschützer den Kampf aufnimmt. Mächtig stoßen die Gegner zusammen, lautlos wird der Streit zu Ende geführt, bis eines der edlen Tiere, tödlich getroffen, zusammenbricht. Der Sieger aber zieht mit dem Rudel ab. Noch jedes Jahr werden Hirsche im Teutoburger Walde gefunden, die auf diese Art und Weise unterlegen sind. Wer daher die Hirsche jetzt beobachten will, der wandere gegen Abend in den Teutoburger Wald, wo man bald näher, bald entfernter das Kampfgeschrei der edlen Waldbewohner vernehmen wird. Wer Glück hat und sich heranzupürschen versteht, kann auch einen Kampf dieser Recken beobachten. * Aachen, 26. Sept. Einschwererunglucksfall ereignete sich in dem Hause des Nadelfabrikanten Körfer in Aachen. An einem Fenster der ersten Eage war ein Dienstmädchen auf einem sog. Patentstuhl mit Fensterputzen beschäftigt, während zwei Kinder, Mädchen im Alter von 8 und 9 Jahren, an der Feusterbank spielten. Plötzlich kippte der Stuhl, der wahrscheinlich nicht richtig befestigt war, um und das Dienstmädchen und die beiden Kinder mit in die Tiefe. Während die beiden Kinder nicht gerade lebensgefährlich verletzt sind, hatte das Dienstmädchen einen komplizierten Schädelbruch erlitten, der alsbald ihren Tod herbeiBlut hoch aufspritzte. Jetzt überkam sie Furcht und Reue und verband die blutende Wunde ihres Mannes, de; sich nun zu Bett legte, am nächsten Mittag trat der Tod ein. Das Urteil der Geschworenen, vor denen die Frau sich zu verantworten hatte, lautete auf„Schuldig“ unter Zubilligung mildernder Umstände. Das Gericht verhängte über sie eine Gefängnisstrafe von 15 Monaten. —= Solingen, 25. Sept. Ein guter Witz wuroe in einem hiesigen Restaurant gemacht. Ein bei einer Weinkneiperei beteiligter Herr kam auf den Einfall, sich heimlich vom Kellner ein Glas Essig geben zu lassen, mit dem er nun durch Vertauschen gegen Wein einige Herren hineinlegte. Als aber die Sache nicht mehr ziehen wollte, beschloß man, den Wirt selbst einmal einzuladen.„Rufen Sie mal den Wirt!“ wurde dem Kelner befohlen. Hurtig eilte der Wirt herbei, um sich nach den Wünschen zu erkundigen.„Aber Herr Wirt, was soll das für ein Wein sein? doch selbst einmal, was das für schlechtes Zeug ist!" Nichts ahnend setzte der Wirt das Glas an den Mund, und nahm in mitleiderregender Weise, man sah, wie der edle Saft seinen Gaumen peinigte. Aber daß er Essig getrunken, ahnte er doch nicht, und auf seinen Wein durfte er doch nichts kommen lassen. Mit herodischem Mute brachte er seine Mienen wieder in Ordnung und meinte dann im Tone gekränkter Unschuld:„Na, an dem Wein ist doch nichts auszusetzen?!“ Die dröhnende, nicht endenwollende Lachsalve belehrte ihn bald eines anderen. Vermischtes. — Der Zionistenkongreß tagte zum 4. Mal am 13.—16. August ds. Is. in London, wo sich in Queens Hall unter dem Vorsitz von Dr. Theodor Herz', giges.g Delegierte als Vertreter von gegen 100000 Mnlgliedern der über alle Erdteile sich ausbreitenden„Zionistischen Vereinigung" versammelten. Der Zionismus erstrebt ja bekanntlich, wie sich das Basler Programm ausdrückt,„die Schaffung einer öffentlich=rechtlich gesicherten Heimstät in Palästina.“ Während die drei ersten Kongresse in Busel tagten, hatte man den vierten nach London berufen, um die englische Judenschaft und das christliche England für die Sache zu interessieren. In seiner Eröffnungsrede sagte Dr. Herzl unter anderm:„Unsere Rückkehr in das Land unserer Väter, geweissagt von der Heiligen Schrift, besungen durch unsere Dichter, mit Thränen,exsehgt durch unser heimatloses Volk, ist von größter vo. Zxagweite für alle Mächte, die in Asien interessiert sind. eisten ist das diplomatische Problem des nächsten Jahrzehnts, das täglich ernster wird. Es ist von wachsender Bedeutung für die Kulturwelt, auf dem kürzesten Weg nach Asien— in lästina— einen Kulturstaat zu errichten, für den wir Blut und Leben zu opfern bereit sind.“— 6000 Mundharmonika=Instrumente für China. ist das Neueste vom Kriegsschauplatz. Der Schwarzw.=Bote berichtet aus Tressingen, daß die dortige Firma Hohner dem Reichsmarineamt 6000 Mundharmonikas als Liebesgahe. Für die deutsche Chinaexpedition zur Verfügung stellte. Obwohl es ein recht unfreundlicher Novembertag war, beschloß Reinhard doch, eine Geschäftsreise nach Spiekerogg zu unternehmen..„ 6.15 Seine Amtsobliegenheiten auf der Insel waren bal rledigt, er stattete der Witwe Gehren einen Besuch ab und fand Maria Ribera in dem weißgehüllten kleinen Stübchen allein, den feinen, schönen Kopf über den Stickschnell und kam ihm freundlich entgegen.„Mutter Gehren hat einen Besuch in der Nachbarschaft unternommen,“ sagte thut mir leid, daß Sie sie nicht zu Haufz. n „Das freut mich eigentlich, erwiderte er, seinen starken roten Schnurrbart streichend,„denn ich möchte mit Ihnen ein paar Worte reden, bei welchen Frau Gehren nicht gegenwärtig zu sein braucht.“ Maria wurde bei diesen Worten betreten und schaute ängstlich zu dem großen Mann, der in dem niedrigen Zimmer fast bis zur Decke reichte, auf. Mit liebenswürdigem Ton jedoch forderte sie ihn auf, Platz zu nehmen, und sprach herzlich:„Ich bin bereit, zu hören.“ Jetzt saß nun der Assessor an dem einen Fenster des Schifferstübchens, und das spanische Mädchen an dem andern, und Beide schauten zu den grell gelbweißen Dünenhügeln hinaus, über denen düstere, graue Wolken von dem Meere aus dem Lande zuzogen. M115 Nach einer etwas langen Pause begann Keinhard, „Sie haben es sich wohl auch schon überlegt, Fräulein Ribera, daß Sie hier nicht dauernd bleiben können. Sie würden ja Ihr Leben unter diesen Verhältnissen in einer ganz unwürdigen Lage vertrauern. Bei Ihrer Bildung und Ihren Kenntnissen dürfen Sie doch andere Ansprüche „Nach dem, was ich erlebt habe, fühle ich mich hier nicht unglücklich,“ erwiderte ganz heiter Maria. Ruhe und das Fernsein von dem großem Weltgetriebe thut mir wohl, und Dank Ihrer Güte erwerbe ich so viel, daß ich hübsche Ersparnisse mache, die ich für spätere Selbständigkeit zurücklege, „Das ist ja ganz schön,“ fiel er ein, und in seinen kleinen, hellen Augen leuchtete ein nicht ganz angenehgass Licht.„Ich meine aber, Fräulein Maria, haven Sie schon an die Zukunft gedacht?“# iin Se# Das habe ich gethan. Ich will etwa ein Jahr ruhig und arbeitsam auf der Insel unter den guten hier aushalten, dann werde ich so viel erspart haben, um nach einer großen Stadt gehen zu können, um mir dort meinen Unterhalt durch Kunststickerei und Zeichenuntero d rist ein trauriges Brot, für Fremde arbeiten zu müssen— ein Mädchen allein und in einer großen O, ich fürchte das Alleinsein in der größten Stadt „Bei uns in Deutschland ist die Stellung solcher Mädchen eine weniger angenehme, als jenseits des Ozeans“, bemerkte Reinhard.„Die Verhältnisse bei uns liegen ganz anders, die Selbständigkeit der Frauen, namentlich der jungen Mädchen, sondert diese ab und führt dazu, daß sie mancherlei Gefahren ausgesetzt sind. Bei uns hält man für den einzigen und höchsten Beruf der Frau, zu heirgten.“ „Wenn man aber keinen Mann bekommt," warf ortg es hrauchen nur zuzugreifen,; meinte Reinhard, gleichfalls einen heiteren Ton annehmend. Es war ihm aber durchaus nicht heiter zu Mute bei diesem Ge„Aber zum Heiraten gehört doch als erste Bedingdie Liebe,“ erklärte die junge Dame überzugt. albstverständlich. Ohne Liebe keine glückliche Ehe! Jedoch giebt es so viele verschiedene Abstufungen der Liebe, als es Menschen giebt. Eine ruhige erwägende Neigung halte ich für die beste Grundlage Der Beamte schaute bei diesen Worten zärtlich und feurig in das feine Gesicht des Mädchens, auf deren Zügen jetzt wie ein Schatten der Ausdruck ernsten NachDie junge ihm hin, sondern fuhr noch eifriger fort, Dünen und in den grauen Himmel hinaus zi Das wäre glaube ich, nicht meine Art,“ antwortete sie„Ich kann über dieses Thema wohl kaum eine M haben, da ich bisher noch gar nicht in einer 9 gewesen bin, darüber mir Gedanken zu machen.“ „Sollte das wirklich bei einer schönen jungen Dame von zwanzig Jahren vorkommen?" warf der Assessor „Bei mir ist es so, das kann ich versichern. Ich denke überhaupt noch gar nicht ans Heiraten, ich will mich noch meiner Freiheit erfreuen.“ (Fortsetzung folgt.) have Gabe ist angenommen und bereits nach Bremen abge= da sie keine Feindseligkeiten mehr von ihnen befrchten. gangen. Die Instrumente haben auf dem Deckel eine patri= Andererseits verlautet, daß sich die Boeren an otische Widmung und die Bilder des Kaisers und des Grafen Macmac=Drift stark verschanzen und die Engländer einen .— An den Unrechten gekommen. Es wird uns)““9 Die, englische Generaltät Klichener, Hamlton, Pele geschrieben: Wir besuchen ab und zu auch Lo'ale, in denen Carier u. a. haben sich in Komatipoort vereinigt und fast uur Arbeiter verkehren. So waren wir am verzigegggf 31.4 dort, da das nordöstliche Transvaal von Sonntag nachmitags in einer Wirschaf, un. veiche,.13 Jsort Boeren gesäubert ist, gleichfals beschaulicher Rube hngeben. reichze Arbeiter, besgzden., Vei wngigrt führte.=A un,zugt boer Ze, deutsche Reichspoldanpfer„Herag“ hat Lourinio i Mony au, wocher der bos A gach seizen Auslassungen verlast, gat zahreiche Deutsche, Holäinder sch vor der Her, av, Sozzi, Eönen das von ihm Gesagte und Poeren an Rard, die Sihgfrisz verlasen uu uu b e zu seiner Sprchweise woedergeben, aber der Iuhalt seinersEyrang er hat zu#####che Deutsche, Hollan Boro, die Snbaftitg Verlassen und in Heimat suchen. Auf dem Dampfer soll Gold in Barren fortgeschafft werden. wohl nur unsere lieben Freunde jenseits ten? Na, da hört denn doch der Faz), des Kanals im Traume gesehen und verbreiten nun die Uind drei Mark bekommt Ihr nur für, den 4.9g, Nachricht, um dem deutschen, Reichspostdampfer erneute — Wir haben es den Keris in Mogoe=, Schwierigkeiten zu machen. Gerd, das dem Trausvaal= Solten da 120 Steine für 3 M. Pro Stz, gehört, foh.—.:..4 scherlich nicht an Vord. is! Wir warfen das Arbeitszeug staale gehert, fuhrt der„Herzog sicherlich klein faden uff! Wirklich großartig! burg anders gezeigt! Tag einmauern! Hat sich was! weg und gingen fort. Der Unternehmer mußte aber beigeben, und wir bekamen bei neunstündiger Arbeit 4,50 M. So müßt Ihr es auch machen! Einig müßt Ihr sein, dann könnt Ihr spielend Euer Geld verdienen, das sage ich Euch — Algemeines Schweigen.— Nun Gahzrerg=Hag Wort und Arbeiter, ein Mann in ven vierziger Jahren, das Wort und sagte:„Dat is alles ganz gut, wat Du us do seggst, aber nu segg mi mol, wat hest De denn all achter Di bracht(erspart)?“ — Tiefes Schweigen seitens des ersten Redners.—„Naz un tiek,“ sagte der andere,„hefst mi wohl dacht! Prgz, daut ji Kärls, arbeiden willt ji nich un supen un fräten den ganzen Dag. Nee, Männeken, goh Du man wier henne, wo Du herkummen bist! Söcke Windbüels könnt wi hier nit bruken. Arbeide Du man düchtig, versup Din Geld nit un breng et in de Sparkasse, süs kümmst Du noch no Binningsen, dat segg ick Di!“. Die Kollegen des letzten Redners zollten seiner Rede lauten Beifall, und der andere zog still von dannen. — Ueber die Mordsucht in Italien. Italien beansprucht das traurige Prima in Mord und Totschlag vor allen Kulturvölkern der Erde. Die Ziffern sind erschreckend. In Deutschland(55 Millionen Einwohner) gelangen alljährlich 530 Verbrechen gegen das Leven zur Aburteilung, in Frankreich(38 Mill. Einw.) 609, in Spanien(28 Mill. Einw) 849— in Italien aber kommen jährlich 4000 Morde zur Kenntnis der Behörden und nur 2000 bis 2200 zur gerichtlichen Aburteilung. Die Verhältniszahl des schwersten Verbrechens ist demnach in Italien vierzehnmal höher als im Deutschen Reiche und übertrifft selbst Spanien um das Vierfache. Angesichts dieser furchtbaren Thatsache ist die Klage heute noch berechtigt, welche am 11. Febr. 1879 der Marchese di Rudini im Parlament erhob:„Dieser breite Strom unschuldig vergossenen Blutes, der unaufhörlich durch unser Land fließt, bereitet uns größere Schande als eine verlorene Schlacht!“ Auf den Zusammenhang der vielen Anarchistenmorde durch italienische Hände mit dieser welschen Mordtücke wurde schon öfter hingewiesen. — Wohnungsmiete und Einkommen. In Frankreich ist dem Parlament ein Einkommensteuergesetz vorgelegt worden. Nach diesem Entwurfe soll als Grundlage für die Schätzung des Gesamteinkommens der Steuerpflichtigen der Wohnungszins dienen, und das Einkommen wird auf das Fünffache oder Sechsfache des Mietzinses veranschlagt worden. Eine sehr eigenartige Einschätzung, bei der die wohlhabenden Bevölkerungsklassen gewaltig profitieren. Von zwei Uebeln das kleinere. Mutter: Karlchen, geh' hin und gieb der Tante einen Kuß, sonst muß Mama dich hauen...“— Karlchen,(nachdem er die Tante längere Zeit betrachtet):„Mama, hau mich!“ Aus dem Examen. Professor:„Was wissen Sie von den französischen Königen?“— Kandidat:„Nur Namen, und die sind mir augenblicklich entfallen.“ Kleine Chronik. [“ Der Coloradofluß ist nach Meldungen aus Newyork aus seinen Ufern getreten. Mehrere kleine Städte sind zerstört, Hunderte von Menschen ertrunken. [*) Ein Unwetter hat die Umgegend Kassels verwüstet. Mehrere Gehöfte sind zerstört. [*] Die Pest nimmt in der englischen Hafenstadt Glasgow langsam zu. Es ist ein neuer Todesfall vorgekommen. — In Triest(Oesterreich) traf der Dampfer„Aplap“ aus Bombay(Indien) mit einem Cholerakranken an Bord ein. Vorsichtsmaßregeln sind getroffen. * Todes-Anzeige. „Gestern morgen entschlief sanft und gotterg geben nach langem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden mein lieber Gatte, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater, Onkel Schwager, der Berginvalide guter und II. Schwabe gt. Rasche Neueste Nachrichten u. Depeschen. IId. Berlin, 28. Sept. Nach einem Londoner Telegramm erfährt der Washingtoner Berichterstatter der „Morning Post“, Graf Hatzfeld und dem amerikanischen Geschäftsträger in London, Mr. White, seien am Dienstag im Auswärtigen Amt in London die Entwürfe der englischen Antwort auf die deutsche Note gezeigt worden. Nach dem Bericht Whites an das Staatsdepartement sei Lord Salisbury grundsätzlich einverstanden mit dem deutschen Vorschlag, daß die Leiter des Aufstandes bestraft werden müßten. Aber er sei der Ansicht, daß man die unknüpfung von Friedensverhandlungen nicht verhindern sollte. Lord Salisbury lehne es nicht ab, dem englischen Gesandten in Peking zu gestatten, über die Strafbarkeit der Voxerführer zu berichten. Schleunige Hilfe soll nötig IId: Berlin, 28. Sept. Aus London wird dem „Tagebl." telegraphiert, daß nach einem daselbst eingegangenen Telegramm die Boeren sich jetzt an der MacmacDrift in nicht großer Entfernung von der englischen Stellung konzentrieren. Die Boeren verschanzen sich stark. Präsident Steyn soll sich bei dieser Abteilung befinden und die Boeren zum Aushalten anfenern. Hd. Wien, 28. Sept. Nach hier eingetroffenen Meldungen aus Taku sind dort bisher 60075 Mann internationale Truppen gelandet. Bei der Einnahme von Patatschu wurden die Boxer vollständig überrascht und getötet. Hd. Paris, 28. Sept. Der französische Generalkonsul in Shanghai telegraphiert unter dem 25. d. Mts. Folgendes: Der General Ting=tom=tsiang ist zum Oberbefehlshaber der chinesischen West= und Nordarmee ernannt worden. Nachrichten aus chinesischen Quellen zufolge, haben die Vizekönige und Gouverneure vom kaiserlichen Hof Befehl erhalten, alle Ausländer zu bekämpien und zu töten.. Der Ttandartn meshat Hd. London, 28. Sept.„Der Standalt meldet hanghai: Wie gerüchtweise verlautet, Graf Walderder Bitte um stille Alter von 81 Jahren. Diese Nachricht mit Teilnahme. Lichtendorf, Bickefeld, Lücklemberg und den 27. September 1900. Namens der Hinterbliebenen: Familie Rasche. im Hagen, Die Beerdigung Andet am Samstag, den 20. Sept, nachm. ½3 Uhr von Lichtendorf aus und um 4 Uhr auf dem alten Friedhofe in Schwerte statt. 350 Herde: X aller Größen werden billig gegen Cassa X 9 verkauft. 2 Concurs V. Stennes Herdtabrik: „ Hamm(Westf.), Taubenstrasse. England und Transvaal. Die Hauptmacht der Boeren hat sich nunmehr unter Sibola, Burgen und Viljoen bei Pietersburg vereinigt, um dort Stand zu halten. Die Gegend ist sehr ungesund, so daß die englischen Truppen dem Klima daselbst schnell erliegen würden, das die Boeren jedoch ertragen. Der Rest des tapferen Boerenheeres wird also in dieser Gegend vor Angriffe der britischen Truppen bewahrt bleiben und vielleicht Zeit gewinnen, sich für weitere Aktionen gegen die Engländer vorzubereiten. Oder schildern die Londoner Blätter das Gebiet nur als so sehr gefährlich, weil die englischen Truppen nicht mehr recht kriegsfähig sind und außer der Verfolgung Dewets vorläufig nichts unternehmen mögen. Aus den Kriegsdepeschen erfahren wir nur von dem Mißgeschick der Boeren, wie es bei der englischen Front aussieht, verschweigen die Berichte. Da es dem Robertsschen Heere an Pferden, Kleidung und auch an Lebensmitteln gebricht, so werden die britischen Soldaten wohl keine so gefährlichen Kriegshelden mehr sein, so daß der Generalissimus ganz zufrieden sein wird, seinen erschöpften Truppen möchlichst Ruhe zu gewähren.. 2 zmmn im 2.. 548 Präsident Krüger weilt noch immer im Hause des portugiesischen Gouverneurs in Lourenzo Marquez. Frau Krüger ist zu schwach zum Reisen, so daß sie ihren Gatten nicht begleiten kann; es werden ihr von allen Seiten die größten Aufmerksamkeiten erwiesen, Boerenfreunde aus allen see habe gedroht, den ganzen, für den kaiserlichen Hof bestimmten, im Yangtsethale aufgefundenen Proviant zu beschlagnahmen und eine internationale Expedition zu organisieren, um sich der Kaiserin und ihrer Umgebung zu bemächtigen, falls nicht die Anstifter der Unruhen unverzüglich die verdiente Strafe erhielten. Hd. London, 28. Sept. Dem„Standard“ wird aus Hektorspruit gemeldet, die Boeren hätten, nachdem sie die dortige Stellung aufgegeben, 20 ihrer Geschütze zerstört. Saehe Hd. London, 28. Sept. Der in Syangyai eingetroffene Präsident der kaiserlichen Universität in Peking, Dr. Martin, erklärte, daß wenig Hoffnung auf Wiedereinsetzung des Kaisers vorhanden sei. Die reaktionäre Partei sei zu mächtig. Das gegenwärtige Chaos würde wohl geraume Zeit fortdauern. Hd. Pretoria, 28. Spt. Das Kommando von Donthwite hat gestern die englische Garnison auf der Station von Wolverdi angegriffen. Die Boeren bemächtigten sich 50 Stück Viehs, aber die englische Garnison schlug sie schließlich zurück, ohne selbst Verluste zu erleiden. — Es verlautet gerüchtweise, daß der General Hart die Boeren westlich von Klaksdorfe geschlagen und ihnen schwere Verluste beigebracht hat. Hd. Manila, 27. Sept. Die Insurgenten griffen neuerdings die amerikanischen Truppen an, wobei die letzteren 2 Tote und 8 Verwundete hatten. Die Amerikaner machten 20 Gefangene und töteten oder verwundeten 35. Gottesdienste Schwerte. Größere evangelische Gemeinde. Sonntag, den 30. Sept. 1900. (Erntedankfest.) Vorm.½ 10 Uhr: Hauptgottesdienst Pastor Heinenberg. —(Abendmahl.)— Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst Pastor Graeve. Amtswoche: Pastor Heinenberg. Reformierte Kirche. sonntag, den 30. Sept. 1900. (Erniefest.) Vorm. 9 Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Vorm. ½10 Uhr: Predigtgottesdienst Pastor Terberger. hl. Abendmahl. ohnung von 3 nebst Stallung u. Gartenland pr. 1. November zu vermieten. Hüsingheide 3. Westhofen. Sonntag, den 30. Sept. 1900. Vorm. ½10 Uhr: Predigtgottesdst. Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst Pastor Falkenberg. Stadtmission in Schwerte. Sonntag, den 30. Sept. 1900, nachmittags 5 Uhr: Bibelstunde(Westenort 12). Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. 3 Immer, parterre, mit Keller, Bleichplatz, Stallung und Trockenboden ist sofort oder pr. 1. Januar zu vermieten. In d. Rosen, Friedrichstr.43IX. Eine schöne Wohlnung von 2 Zimmern mit Stall pr. 1. Novbr. zu vermieten. Merkisch, Ruhrstr. 2. (Ein 16jähr. Mädchen sucht &Em Stelle in einer kath. Fam. bei gut. Behandlg. Offerten unter B. S. 102 sind in der Erbed. niederzulegen. Per sofort oder später mehrere Lehrmädchen und eine tüchtige Gehülfin gegen Salair für eine feine Damenschneiderei gesucht. Von wem, sagt die Exped. Verantwortlicher Redakteur: J. Braus, Schwerte. Superphosphat oder Thomasmehl? Je mehr die Erkenntnis sich Bahn bricht, daß es ein schwerer Fehler ist, zu sparsam in Bezug auf die Phosphorsäuredüngung vorzugehen, und daß es Grund, richtigen Düngung sein muß, ein Feld von vornherein mit so gnaßen Mineralstoffmengen zu versehen, daß die höchsten Ernten dadurch erzielt werden können, umsomehr wird die Frage eine brennendere, mit welchen Düngemitteln erzielt man den höchsten Kraftzustand des Ackers für die einzelnen Feldfrüchte. Wir haben nun stets den Standpunkt vertreten, daß in richtig geleiteten Wirtschaften unter Berücksichtigung des Klimas, der Bodenarten, Fruchtgattungen und Fruchtfolge alle Phosphorsäuredünger, Superphosphat und Thomasmehl, Knochenmehle und Guanos Verwendung finden könnten und sollten. Es giebt eben kein Universal=Phosphordünger gleich wie es keine Patentmedizin für alle nur möglichen Krankheiten giebt; mit Schlagworten kann der vernünftige Landmann nichts anfangen, er muß als der verständige, erfahrene Mann selbst beobachten, prüfen und von Fall zu Fall auswählen. 6 Augenblicklich wird das Thomasmehl als„Mädchen für alles" angepriesen. Nach dem Urteil der Thomasmehlfabrikanten soll sich dasselbe für alle Bodenarten, für alle Feldfrüchte, für alle Jahreseignen und dabei den wichtigsten Phosphorsäuredünger, das phosphat an Wirksamkeit übertreffen. 1 Wohnung bestehend aus 4 mit Zubehör ist im ganzen oder geteilt pr. Novbr. oder Februar zu vermieten. 26. Ein sofort gesucht. Wo, sagt die Expedition. Tüchtiges Morgenmädchen gesucht. Wo, sagt die Exped. 2 Wohnungen bestehend aus je 3 nebst Stallung und Garten in der Nähe der Ruhrbrücke pr. 1. Novbr. zu vermieten. Wo, sagt die Exped. d. Z. Zoerenfreunde aus allen zeiten, eignen und dabei den wicht Teilen Noxdgmerikas beschrossen, eine national=amerikanische Superphospogr, an Wirtsumten Avertreffen. Transvaal=Liga zu bilden und Krüger zu ersuchen, sein Heim in Amerika aufzuschlagen. Lord Roberts hat sich nach einer Londoner Meldung von den Truppen verabschiedet, nachdem er eine große Truppenschau abgehalten hatte. Er sieht den Krieg für beendigt an. Die englischen Militärbehörden wollen täglich 1500 Flüchtlingen die Rückkehr nach Transvaal gestatten, erphosphar, an Wirrsamteir übertreffen. Eine solche Uebertreibung richtet sich von selbst in den Augen aller selbständig denkenden Landwirte: Es ist absolut falsch, wenn behauptet wird, daß das Thomasmehl das gleiche oder besseres leistet, wie das Superphosphat. Wir haben seit vielen Jahren reichlich Gelegenheit gehabt, die Wirkung des Thomasmehls neben allen anderen Phosphorsäuredüngern zu prüfen, und sind dabei zu dem Resultat gekommen, daß die Düngung mit Superphosphat durch eine solche mit Thomasschlacke nicht generell zu ersetzen ist. 2 Bobenzimmer an kl. ruh. Familie pr. sofort oder später zu vermieten. Wo, zu erfr. in der Exped. Eine freundl. Wohnung von 3 Zimmern ist pr. 1. November zu vermieten. 3. Eine Wohnung von 2 Zimmern an eine ruhige Familiepr. 1. Nov. zu vermieten. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Ea baben in den meisten Geschüflen. Koinkant dost dostor-Gtedtenen Matutatutpapier zu haben bei Carl Braus. P#echaltum Lengo u oge. Sauschule tHalbl. Landb.-Tachsch. 2.3 Halbj, Tischlersch 8# Se PHlalbj. Beg. 30. Oxr vorunterr. 2. ##Okt.- Ziegiersch, Ralbt, Bag. 15. vor. Heisersch 4s Wohn. Beg. #.san, nur Bes. d. Velkerch. u. 11. Kaatt- Beachif, Preg. bectt. Büchslach.=Euckeing.— TSchnikum Rudolstadt I. Nöhere Fachschule für: Architekten, Bau-Ingenieure, Feldmesser. Qultur- u. VermessungsTechniker. 2. Mittlere Fachschule für Hochbau-(Baugewerkschule). Tiefbau-(Eisenbahn-, Strassen- u. Wasserbau-Chl. Steinmetz-Techniker. 3.Tischlerfachschule. Staatsaufsicht d d Fürstl. Ministerium. — Das Gardekonzert findet nicht statt! S. Sonntag, den 30. Septbr., nachmittags: Ausflug. Wilhelmshöhe=Langschede. Zusammenkunft und Abmarsch 2½ Uhr ab Freischütz. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Vorstand. KE Schützenbund Schwerte. Sonntag, den 30. Septbr., nachmittags 1¼ Uhr, tritt die 1. u. 2. Comp. beim Wirt Schneider„in der neuen Welt“, die 3. Comp. bei Ww. Deitert in Wandhofen an. Schützen mit Gewehr, alles tritt ein. Die Schützenabzeichen müssen angelegt werden. Die Hauptleute. 92 —— X X X X Aus Veranlassung der 54 2 Einführung des Herrn Pfarrers Wischnath 25 * in sein hiesiges Amt soll am * Mittwoch, den 3. Oktober d. 2 mittags 1 Ahr, K im großen Saale des Herrn L. Hagemann X X ein einfaches X 8 les Festmahl## “ stattfinden. Um eine möglichst zahlreiche Beteiligung Cp; * der Bewohner von Stadt und Land zu erzielen, I I iae der Preis für das Gebck au 2 Vergiesge 86 # sest. Die Teilnahme der Damen ist sehr erwülghr. 24 Das Gardekonzert findet nicht statt! setzt. Die Teilnahme der Damen ist se Listen zum Einzeichnen liegen bis zum Montag, den 1. Oätober d. S., bei dem Herrn Kirchmeister 5 v. Lünen und bei dem Wirt Herrn L. Huge„ aere 4e. 6 8 I Schwerte, den 20. Sepor. 1500. 24 3 Das Presbyterium. SSR Dortmund. Beginn des Wintersemesters am Montag, den 29. Oktober er.— Anmeldungen nimmt entgegen und Auskunft erteilt bereitwilligst der unterzeichnete Direktor. Sonnenstraße 100. Geibel. DSESESESEISESESGSEE # Echte Throler * 5 schaben? 5 liefert # H. Borgmann, g 5—* Iserlohn. 8 Preisliste auf Wunsch! K ece emnmnet Dr. Oellers à 15, 30 und 60 Pfg. macht feinste Puddings, Saucen und Suppen. 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Spannende Remage gu g. Rozr iegz, Sgamzieen und ein seines gewähltes Feuilleion sind in jeder Familie ein anerkanntes Bedürinis das durch die Romane: „Gold und Glück“ von Anna Sepffert, „Forsthaus Buchenhagen“ von L. Wagner die im laufenden 14. Jahrgang des„Häuslichen Ratgebebers“ erscheinen, reichlich befriedigt werden dürfte. Eine Gratis=Beilage:„Für unsere Kleinen“ sorgt für die geistige Entwickelung und Weiterbildung auch der jüngsten Familienmitglieder. Preis pro Quartal 1.40 Mk. durch alle Buchhandlungen und Postanstalten(eingetragen unter No. 8804 der deutschen Postzeitungsliste), bei direktem Bezuge unter Streifband 1.85. Probenummern gratis und franko direkt vom Verlag des „Häuslichen Ratgeber“, Schöneberg-Berlin, Wartburg=Straße 24. — K edbd *(Mitglied d. deutschen Turnerschaft) S seet am Sonntag, den 30. September er. sein diesjähriges Ratltattn=Aosy a im Vereinslokale der Wwe. Kage=Beamann. Hierzu ladet freundl. ein Der Vorstand. W TIPTETET Bonillon=Kapseln empfehle jeder praktischen Hausfrau auf das angelegentlichste. Wwe. Otto Flehinghaus, Bahnhoftraße. Tilsiter Schweizer Limburger Holländer emn Schwerte. mpfiehlt Carl Trog. = Einmachfrüchte—1 „schützt.sicher, vor dem Verderben mein, Salicyl-Kräuteressig.= Wse gpderen Einmachartikel bekannt gut und## sen. alue anberen Einmüchurister berannt gut und preiswürdig bei Ernst Klein, Hüfnzsraße 15. für Lichtendorf und Geisecke pr. 1. Oktober dieses Jahres gesucht. Expedition der Schwerter Zeitung. Ner erich Dienstmädchen sucht möglichst pr. sofort Frau Herm. Faupel, Kötterbachstr. 2(Wuckenhof). Handels=Nachrichten. Dortmund, 27. Sept. Fruchtmarkt. Weizen westf. 16.40—16,80 Dortmund, do. fremd. 18,25—18,70 Duisburg; Roggen westfäl. 14.75 bis 15,00 Dortmund, do. fremder 15,25—16,00 Duisburg, Hafer westf. 00,00, do. fremder 13,25 bis 14.00 Duisburg; Futtergerste 13,10 bis 13.40 Duisburg, Mais 11,70 bis 11,90 M Duisburg. Der Besuch des heutigen Marktes war sehr schwach. Die Stimmung hat sich im Getreidegeschäft wesentlich verflaut, infolgedessen heute alle Getreidesorten billiger erhältlich waren. Die Umsätze bewegten sich in den engsten Grenzen. Neus, 27. Sepr. 1007te(010 Fo9) A4 sohne Faos), 6600 T, 95 Schock(60 Silch) 4.80 4. Weizen I. Qual. M. 00.00, do. engl. II. Hual. D. 0000, I., Bug4 6. I. Gal. N. 1340, V, B se 85. n Gick R- ch. Be.H P als Dfe 10 Klgr. I 11 Das Gardekonzert findet nicht statt!