O* Ahtliches Kreisblatt ven Porde. Ale treis. und lotegenatz Belanntmachung der et siur den izeilichen Verordnungen etc. für n und be beun gräglüche Keaike. 8. Ovsertgutzerhalb des Leserkreises 15 Pfa, Relame 40 Pig. Bekanntmachung. Auf Anordnung des Herrn Ministers der geistlichen, Unterrichts= und Medizinal=Angelegenheiten wird darauf hingewiesen, daß der Genuß von übermäßig kalten Getränken, namentlich von eiskalten Mineral=Wässern, wie Selters=, Soda=Wasser u. s. w., unter Umständen geeignet ist, ernste Verdauungsstörungen von längerer Dauer nach sich zu ziehen und insbesondere beim Drohen von Cholera die Neigung zu ähnlichen Krankheiten zi Das Publikum sei daher vor dem Genuse derartiger eiskalter, d. h. eine Temperatur von weniger als 10 Grad Celsius oder 8 Grad Reaumur besitzender Getränke gewarnt. 1000 Hörde, den 26. Juli 1900. Der kommissarische Landrat. v. Starck. Wie es in der Welt steht. Deutsches Reich. * Kaiser Wilhelm in Koburg. Unser Kaiser, der Freitag, Spätabend, Bremerhaven verließ, traf am Sonntag mittag um 11½ Uhr in Koburg ein. Majestät, der Admiraluniform trug, wurde auf ven pfangen ferner von dem Regierungsherzlich den Herzog Karl Eduard und den Prinzregenten. Sodann fuhr der Kaiser mit dem Herzog, der Husarenunform angelegt hate, I, ds H5 giet, Pg, ezi htg e fergeg Ehrenburg bilbete ochihngen auf mit Tonmenbruch be. ned du. Nach den einiestenden Gehguicge gaser anh, stand der Prinz von Wales. Mitten in der erhebenden Predigt entstand eine momentane Stockung. Bernhard von Sanitätskolone brachten Beinor, Seihiyt, Vitgiegenübersiegende: Wohnung des niend ein bur,= Her=Hhaiser siebevol Trost zusprach. Nach Sinnsprüche, Denksprüche u. Sprichwörter 2c. Die Hand am Hut Kostet nicht viel und thut doch gut. Ein fauler Apfel macht schnell, Daß faul wird sein Gesell'. Gott giebt Mehl, aber der Teufel bäckt oft sein Brot daraus der fand erst nachts und in aller ie Beisetzung . Die Kaiserin kam Samstag früh auf Schloß Wilhelmshöhe an, der Kaiser des Abends. Am heutig Montag besuchen beide Majestäten die westfälische Stadt Bielefeld, um an der Enthüllung des Dentmals de: en Aeus furftez gisterrege an die Arbeiter in Bremerhaven, bemerkt das„Verl. Tagebl.“, der Kaiser sei allem Anschein nach unrichtig informiert. Denn es handle sich dort nicht um einen Streik von Arbeitern, sondern m eine Aussperrung seitens der Arbeitgeber wegen eines Streiks der Nieter, der ausgebrochen war, ehe man an Truppentransporte dachte. Ausland * Wegen der Entlassung Sipidos, der ein Attentat auf den Prinzen von Wales ausgeführt, hatte sich die englische bei der belgischen Regierung beklagt. Letztere hat nun erwidert, daß sie als strenge Hüterin der Gesetze diese nicht haben verletzen können, so gern sie auch mit aller Schärfe gegen Sipido vorgegangen wäre. § Der Zar kann's ja. Nach einem der„FrkfZtg.“ übermittelten Privatberichte aus Moskau kaufte der Zar das in der Nähe von Moskau gelegene berühm schloß Archangelske zum Presie von 1 ze1g dort zu residi Zar gedenkt einen Teil des Sommers stel.### zu residiren, da Moskau besonders auf die Zarin einen bedeutenden Eindruck gemacht bot.. Fest auf der Saalburg wird der„Frkf. berichtet, daß die Minihat seine Teilnahme wegen Unwohlseins zweifelhaft ge§ König Alexander von Serbien, dessen Hochzeit mit Frau Draga Maschin am Sonntag stattfand, hat einem französischen Berichterstatter gegenüber sein Herz schüttet. Während des Gesprächs saßen König Alexander und Frau Draga auf einem Kanapee gegen Gründen abhängig oen, Nach seiner Hochzeit will der König zuerst in seinem Lande umherreisen und dann mit den letzten Attentaten zusammen. 9 888. Der Zauberer von Saarbrücken. Roman aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts von A. Below. (Fortsetzung.) Als nun die seltsamen, schauerlichen Beschuldigungen nen Amtsgenossen, dem Heimayer und dem Zugeber, Mortesiche Solteuhyn veinte Ehefsurcht gebie, ßem Haar, das unter dem sammetnen dichten Strähnen hervorquoll, empfing Bremerhaven in bestimmtester Form versichert giz)## se oryp zund Verordnungen der Regierungen strikte erfült wurden. Trosdem bat gen Ezädten umlief und ov seinem Sohne Die ehrwüirdige Erscheldes stolzen, alten Herrn mochte eben selbst dem Kecksten die Zunge binden und den Mund verschlossen haben. Und wer scheut sich auch Zihzlig jetz der Mayer dun vor dem bote Sprache brachte, die Beschulbigung vorlagen, stieg eine Gesichzt, das keinerlei Bart umrahmte. alles so steht, wie es wohl sollte, daß ich die ganze Beschäftigung desselben mit den Arzeneiwissenschaften u. der Naturkunde allezeit ungern gesehen habe u. noch sehe. Nur der bestimmt geäußerte Wunsch unseres allergnädigsten Herrn, des Grafen Ludwig, konnte mich bewemeinen Sohn seine eigenen Wege gehen zu lassen. Seine Freundschaft mit dem wälschen Magier, der seit Wochen bei unserm Herrn auf dem Schlosse weilt, ist mir erst recht ein Dorn),Bägsizr aber vorhringt, Mayer von on Loglsiche Beschuldigung, wegen deren ich bei Sr. Ge, "(Euch führen werde. Mein Sohn ist, wen. wider Euch„a, kn. Eum Wahli., wenn ihr so ist trotz ergangener Dementis Thatsache. Die sollen anfangs September reisefertig sein. Eine 5 nettsordre, welche die Erneuerung weiterer zehntgusend Mann anbefiehlt, steht unmittelbar bevor. Hagrichzef, lungen der„Frkf. Ztg, gewinnen dadurch an Bezrgkom. lichkeit, daß auf kaiserlichen Befehl seitens der mandos Erhebungen vorgenommen worden sind, wie viele Mannschaften des Beurlaubtenstandes, der Reserve und I. II. Aufgebots eventuell freiwillig in den Chinadienst eintreten wollen. Da auch eine frühere Angabe, daß Deutschland mit seinen Rüstungen noch bei weitem nicht zu Ende, vielmehr entschlossen sei, noch erheblich mehr Streitkräfte nach China zu entsenden, amtlicherseits unwidersprochen geblieben ist, so wird man sich spohl an den Gedanken gewöhnen müssen, daß in naher Zukunft ein neuer Transport Freiwilliger nach Ostasien in See gehen wird.— Was die Ereignisse in China selbst betrifft, so ist darüber Erfreuliches leider nicht zu melden. Obwohl nirgends ein Zweifel darüber bestehen kann, daß die Fremden in Peking nur dann gerettet werden können, wenn der Entsatz der Stadt in allerkürzester Zeit erfolgt, so hat dr Vormarsch von Tientsin aus doch noch immer nicht begonnen. Diese traurige Verschleppung der dringend notwendigen Aktion ist nicht nur durch das Fehle eines einheitlichen Oberkommandos verschuldet, sondern besonders daurch, daß das englische Kontingent nicht marschfähig ist und die übrigen Truppen genätigg siung, auf die zurückbleibenden zu warten. Dieses Manr.,. in scharfem Gegensatz zu den Erklärungen der englischen Regierungsvertreter im Unterhause zu London. Während dort der Unterstaatssekretär Brodrick es für Englands erklärte, im Verein mit den anderen Mächten zur Befreiung der Gesandten, zur Sühne des verletzten Völkerrechts und zur Wiederherstellung geordneter Verhältnisse in China beizutragen, und damit besonders auch in Berlin Beifall und Anerkennung erntete, erwiesen sich die militärischen Vorbereitungen der britischen an Ort und Stelle als völlig unzureichend. Das englische Kontingent hält den Vormarsch aller übrigen Truppen vollständig auf, so daß die Führer des Letzteren, bergits.e wogen haben, ob es nicht angezeigt sei, u. r. lassung der Engländer den Entsatzversuch allem zu unternehmen. Ob die Untüchtigkeit der englischen Truppei e thatsächliche oder nur vorgegebene ist, muß zunächst dahin gestellt bleiben; denkbar ist Beides. Schön aber ist das Bild, das sich da auf dem chinesischen Kriegsschauplatz entrollt, auf keinen Fall; und wir können nur zufrieden sein, daß keine deutschen Truppen, oder doch nur eine sehr geringe Zahl, die für die Entscheidung nicht ins Gewicht fällt, an dem unerfreulichen Spiel teilzunehmen haben.— Ueber die Ungunst des Klimas in China bemerkt die„Ostasiat. Zeitschr.. Ist an und für sich schon das Klima für die Fremden sehr ungünstig, so werden die Gefahren durch die Nahrungsverhältnisse noch bedeutend erhöht. Der Chinese ist sehr genügsam und begnügt sich mit schlechten Speisen und schlechtem Wasser, woran die Fremden zu Grunde gehen müssen. Bei der und dem vielen heftigen Regen, werden ganz kolossale Anforderungen an die Ausdauer des Körpers gestellt, und es gehört eine eisenstarke Natur und eine unzerstörbare Gesundheit dazu, um den Naturverhältnissen nicht zum 1 fallen. Noch viel schwieriger gestaltet sich die Lage, wenn in diesem Sommer die Cholera in bruch mit Sicherheit zu erwarten ist, die Truppen der fremwollt, und ich werde nicht widersprechen, ein enarteter Sproß des alten Stammes, er ist und bleibt trotzdem aber ein Sallenthin, und ein solcher wandelt niemals die Wege eines gemeinen Verbrechers, begeht nimmer Schuftereien, orve Scheig für ihn verloren, das Leben jeden Reiz für ihn eingebüßt. sich einer bemischtigt. Zupersicht erfilt, versehlte auf gerichtet und mit veuer g hatte Tage gegeben, wo er an vordem von ihm vergötterten Lehrer der Aufrichtiofet Seit Kurzem frelich war wenigstens daß das Edelfräulein kein schnödes Spiel mit ihm getrie, wie er sich zuerst eingeredet, daß auch Irma unendlich litt und nur dem Machtwort des Grafen gehorsam gech lit und vur den Woch, i, die Trothgas gelegt gate. vesen, oles be dre Hopie, jedach es genigte ncht, den Druck von seinem Herzen zu nehmen, ihn mit Hoffnung und Vertrauen zu erfüllen. Stumpf und dumpf vor sich hinbrütend, saß er ganze Tage lang in seiner Kammer, kaum daß die alte treue Margret, die Schaffnerin des Hauses, welche seit dem frühen Tode der Mutter das Regiment im Hause der Sallenthin fuhrte, ihn bewegen konnte, etwas Speise und Trank zu sich zu wehiger, grähie das Verhältniß zwischen Vater und ein so trübes und gespanntes gewesen, die gute Alte hätte 4 den Mächte zum großen Teil hinweggerissen wird. Wie sich die Zustände dann gestalten werden, kann niemand vorher wissen. Chinesisches Mißtrauen gegen Fremde. Dem vor kurzem erschienenen Buche eines Missionars:„Smith, Chinesische Charakterzüge. Mit vielen Illustr., Preis br. M. 5,40, gebd. M. 7,50(A. Stuber's Verlag in Würzburg), welches im Hinblicke auf die gegen wärtigen Vorgange in China von großer Bedeutung und hohem Interesse ist, entnehmen wir folgendes: Wir haben jetzt noch das Mißtrauen speziell Fremden gegenüber zu besprechen. Dieses wurzelt oft in dem unerschütterlichen Glauben, der durch nichts getrübt werden kann, daß Ausländer die schier unmöglichsten Dinge mit Leichtigkeit fertig bringen. Geht ein Fremder harmlos spazieren, wo man ihn sonst nicht oft sah, dann inspiziert er den Feng=shui. Beschaut er sich arglos einen Fluß, so entdeckt er nach chinesischer Auffassung sicherlich wertvolle Edelsteine; glaubt man doch, daß fremden Augen sogar in der Erde nichts verborgen ist und daß sie alles erspähen, was ihnen als nutzbringend erscheint. Sowie sich z. B. ein Fremder bei Bekämpfung einer Hungersnot aktiv beteiligt, denkt sich der Chinese: der fremde Teufel hat als letztes Ziel sicher den Export eines Teiles der Bevölkerung in fremde Länder im Auge. Gerade weil man den Einfluß der Fremden auf den Feng=shui fürchtet, hat die Anwesenheit von Ausländern auf Stadtmauern so oft zu Reibereien geführt. Darum müssen sich auch die Häuser der Fremden einer ganz bestimmten Form anpassen. Warum Fremde überhaupt eine Interesse haben können, ins Innere Chinas vorzudringen, kann sich der Chinese absolut nicht vorstellen. Viele Chinesen bekommen beim ersten Aublick eines Fremden, zumal wenn dieser groß ist, einen unheimlichen Schrecken. Die Frauen glauben fest, bei Betreten der Wohnung eines Ausländers bezaubert zu werden und wagen es auch nicht, die Schwelle eines fremden Hauses zu überschreiten. Vor wenigen Jahren wurde vom Verfasser ein junger Chinese, der aus einer Provinz kam, in der Fremde ganz unbekannt waren, engagiert, um einen neuangekommenen Ausländer im Sprachunterricht zu unterstützen. Er blieb einige Zeit; plötzlich fiel ihm ein, daß seine Mutter seiner sehr bedürfe und er benutzte diesen Vorwand, auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Während des ganzen Aufenthalts im Hause des Fremden hatte der gestrenge Confucianist nicht einen Tropfen Thee zu sich genommen, noch die Mahlzeiten berührt. So haben die Chinesen auch eine Abscheu vor unseren gedruckten Büchern. Ganz allgemein nimmt man an, daß sie vergiftet sind; der Geruch der Druckerschwärze gilt als giftig. Oft hört man auch, die Lektüre eines Buches genüge, um ein Sklave des Fremden zu werden. So können die Kolporteure die Bücher nur selten an den Mann bringen, nicht weil man sich an deren Inhalt stößt, sondern weil die ganze Sache verdächtig erscheint. Sowie ein Fremder die Namen seiner Schüler aufschreiben will, kann er sicher sein, daß er dadurch die Aufhebung der Schule veranlaßt. Sogar gegen die Lehrer, welche englisch lehren, hat der Chinese ein Mißtrauen; denn, er sagt sich, was bezweckt der Fremde damit, wenn er uns Chinesen in seiner Muttersprache unterrichtet, sodaß wir alles was er sagt, verstehen können? Alle Auseinandersetzungen können dem bezopften Manne nicht klar machen, daß das, was er von seinen Eltern und Ureltern überliefert bekommen hat, nicht auch für künftige Generationen genügen sollte. Gegen alles, was ihm der Fremde bringt, macht er Front, oft aber nur aus dem Grund, weil es fremd ist. Mit unglaublicher Dickfelligkeit erklärt er ein fach, daß ja alles, was man vorschlägt, sehr schön klinge, aber doch eigentlich Unsinn sei. Die fremden Hospitäler und Apotheken, welche jetzt in einem großen Teile des weiten Reiches errichtet sind, werden meist noch mit Mißtrauen betrachtet. Gewiß kommen viele Eingeborene und überlassen sich der fremden Behandlung; viel größer aber ist doch die Zahl derer, welche noch immer an das Märchen glauben, daß die Weißen ihre Medizin aus Augen und Herzen und ihre Salben aus getöteten chinesischen Kindern herstellen. Man sollte meinen, nach einigen Jahren müßten alle derartigen Gerüchte verstummen, aber sie werden trotz aller möglichen das Gegenteil beweisenden Thatsachen aufrecht erhalten, und nach wie vor geglaubt. Herrn Balthasar längst ihre Not und ihre Sorgen um Wolf geklagt und hätte ihn gebeten, genauere Obacht auf den Sohn zu geben, der krank und bezaubert sein müßte. Als der Junker in das Gemach seines Vaters trat und in dem klaren Tageslichte, das zu den Fenstern hereindrang, vor diesem und seinen Besuchern stand, machte er mit dem wirren, zerwühlten Haar und den tiefliegenden Augen, gelblich blassen Wangen wahrlich keinen sehr günstigen Eindruck. Um den Mund des greisen Herrn Balthasar zuckte es schmerzlich. Mit erzwungener Ruhe aber sprach er zu Wolf:„Mein Sohn, Du wirst von dem hochachtba. ren, ehrenfesten Herrn Jakob Seitz, Mayer zu Saarbrück, den Du hier anwesend siehst, und seinen beiden Begleitern, den gestrengen und ehrenwerten Herrn Khleyne und Münzer beschuldigt, an dreien Abenden hintereinander das Brunnenwasser auf dem Markte vergiftet zu haben. Am dritten Abende nun hätte der Wächter Dich fassen wollen, jedoch bloß Dein Mantel wäre in seiner Hand geblieben, Du selber aber wärest ihm entwischt und hier in unser Haus hineingelaufen. Wolf hatte verwundert zugehört; als sein Vater geendet, brach er in ein lautes Lachen aus und blickte den Mayer und seine Begleiter der Reihe nach voller Hohn an. „Wast hast Du auf diese Beschuldigung zu erwidern, Wolf Sallenthin?“ fragte indessen sein Vater ernst. „Nichts, Herr Vater! Die Bezichtigung ist so abgeschmackt albern, so hirnverbrannt thöricht, daß nur ein vollkommener Narr oder ein abgefeimter Bösewicht sie gegen mich hat vorbringen können, und ich bedauere von Herzen, daß die ehrenfesten, hochachtbaren Herren, so hier anwesend sind, die Anklage ernsthaft genommen haben. Die ganze Geschichte des Verkehrs zwischen Fremden und Chinesen repräsentiert eine Kette von Mißtrauen und Verdrehungen seitens der Chinesen, womit nicht gesagt sein soll, daß das Benehmen der Fremden immer ein einwandfreies war. China ist das Land, in dem die unglaublichsten, schrecklichsten Gerüchte nicht aufhören. So berichtet man von den in Singapore ansässigen Chinesen, daß Kulis sich energisch weigerten, nach Dunkelwerden in einer Straße zu arbeiten, weil ihnen da urplötzlich auf geheimnisvolle Weise die Köpfe abgeschnitten würden. Derartige Schauergeschichten erfüllen auch das Reich der Mitte stets mehr oder weniger und werden eben durch die Leichtgläubigkeit und das gegenseitige Mißtrauen enorm unterstützt. Kommen dann Fremde mit ins Spiel und es wird diesen Gerüchten nicht sofort offiziell mit allem Nachdruck entgegengetreten, so hat die allgemeine Aufregung, Aufruhr und Gewaltthätigkeiten im Gefolge. Lokales. (Mitteilungen über wichtige lokale Vorkommnisse sind uns sehr erwünscht und werden auf Verlangen gern honoriert.) * Schwerte 6. August. r Am konmenden Mittwoch beginnen an sämtlichen Schulen unserer Stadt die fünfwöchentlichen Ferien; die Sommerferien an den Schulen des Amtes Westhofen und an der Schule zu Schwerterheide haben mit diesem Tage ihr Ende erreicht. * Der hiesige Kirchenchor unternahm gestern einen Ausflug nach der schön gelegenen Waldlust bei Hagen. t Der hiesige Kaninchenverein veranstaltet am Sonnabend, den 11. u. Sonntag, den 12. August im„Reiche des Wassers“ eine Kaninchenausstellung nebst Erzeugnissen aus der Kaninchen= zucht. Am 2. Tage findet bei Konzert eine Verlosung von Kaninchen statt. ** In der Freitagnummer des Dortmunder General=Anzeiger steht unter Schwerte ein Artikel über die Aeußerung eines Italieners betr. Ermordung von Staatsoberhäuptern u. s. w. Nach der polizeilichen Feststellung hat sich ergeben, daß die ganze Geschichte vollständig aus der Luft gegriffen ist. Dies zur Beruhigung der Einwohner ** Am gestrigen Tage verschied im ev Krankenhause zu Schwerte der Stättebesitzer und Arbeiter Heinrich Craemer von Holzen, nachdem er einige Tage vorher an der Lungenentzündung erkrankt war. Der Verstorbene war ein durchaus braver, fleißiger, friedlich gesonnener Mann. von allen geehrt und geachtet, welche ihn kannten. Vor einigen Jahren hatte derselbe hier eine niedliche kleine Besitzung am Waldessaum gekauft und trotz seines schwachen Körpers mit Unterstützung der seinigen bedeutend verbessert und gehoben. Kehrte er Abends ermüdet von der Nickelhütte heim, so sah man ihn dennoch ein Stündchen auf seiner Scholle fleißig schaffen und hantieren. Möge die brave Witwe, welche er mit mehreren zum Theil noch kleinen Kindern hinterläßt, Trost finden und möge dieselbe Beachtung finde:, derer, für welche der Verstorbene stets so treugearbeitet. Von dem Grundsatz ausgehend, daß ein solcher braver Arbeiter und Ehemann wie es der Verstorbene war unsere Ehre und Achtung, unser treuer Gedenken auch nach dem Tode verdient, rufen wir ihm ein Ruhe sanft hiermit zu. * Im Lokale des Herrn Hagemann fand gestern eine Generalversammlung des Kriegervereins statt. Herr Sanitätsrat Dr. Tütel eröffnete dieselbe mit einem Hoch auf den Kaiser Er teilte ferner mit, daß der Herr Minister ihn beauftragt habe dem Vereine seinen Dank für die Einladung zur Jubelfeier des Kriegervereins zu übermitteln und hob ans ließend daran hervor, daß es noch keinem Verein vergönnt gewesen sei, daß ein Minister eigenhändig ein Fahnenband überreicht habe. Herr Sanitätsrat Dr. Tütel kam dann auf den an dem Könige von Italien verübten Mord zu sprechen u. forderte die Versammlung auf, sich zum Andenken an den ritterlichen König von ihren Sitzen zu erheben, was geschah. Es wurden wieder 2 neue Mitglieder ausgenommen. Dann wurde ein vom Kriegerverbande Dortmund eingelaufenes Schreiben zur Kenntnis der Mitglieder gebracht, wonach der Landesverband preußischer Kriegervereine anregt, eine Sammlung unter den Mitgliedern zu veranstalten, die am 200jährigen Jubeltage des Bestehens der preußischen Monarchie, also am 18. Januar 1901, dem Kaiser zu einer Stiftung überreicht werden soll, mit dem Wunsche, aus dieser Stiftung die Veteranen zu unterstützen. Eine Liste dieserhalb soll in diesen Tagen in Umlauf gesetzt werden. Am 9. September soll im Anschluß an die Generalversammlung durch einen Kommers des Sedantages gedacht worden. Am 22. August unternimmt der Verein einen Ausflug. Sitzung des Kreistages in Hörde. * Hörde, den 4. August. Heute wurde eine Kreistagssitzung abgehalten, an welcher auch der frühere Landrat unseres Kreises, jetzige Oberregierungsrat in Trier, Herr Spring, teilnahm. Auf der Tagesordnung standen folgende Punkte: 1. Uebernahme von Gemeindewegen seitens des Kreises. Ueber die vorliegenden Anträge referierte Herr Kreis-Bauinspektor Mewis.! Als Resultat der Verhandlung erfolgte die Uebernahme der Gemendewege in Opherdicke, wohingegen die Wege in Holzwickede, Sölde, Schüren, Persebeck=Menglinghausen erst nach deren Instandsetzung übernommen werden sollen. 2. Uebernahme der Hennen=Villigster Aktienstraße. Referent Herr Fleitmann=Schwerte. Derselbe führte aus, daß die genannte Straße vorher im Besitze einer Aktiengesellschaft gewesen „Das nämliche sage ich auch,“ bemerkte Herr Balthasar,„es wird Dir jedenfalls leicht werden, Deine volle Unschuld zu erweisen. Hole Deinen Mantel, mein Sohn, und zeige ihn den Herren zum Beweise, daß ein anderer die Unthat begangen und eines anderen Mantel in des Wächters Händen zurückgeblieben ist.“ Wolf eilte gehorsam in seine Kammer hinauf, kehrte aber erst nach einer ganzen Weile ohne Mantel und sichtlich bestürzt zurück:„Mein Mantel, Herr Vater, ist nicht zu finden; ich habe mit der alten Margret alles durchgesucht, das Kleidungsstück ist verschwunden. Mayer, Heimayer und Zugeber blickten sich vielsagend an und ersterer räusperte sich vernehmlich. Herr Balthasar schaute befremdet auf seinen Sohn.„Der Mantel muß sich finden,“ sagte er dann,„hörst Du Wolf. Kehre das ganze Haus von oberst zu unterst, aber schaffe mir den Mantel! Indessen vermagst Du Deine Unschuld ja trotzdem klärlich nachzuweisen. Die Unthat, deren man Dich zeihet, wurde just vor acht Tagen verübt. Gestern abend vor acht Tagen blieb der Mantel des Missethäters in den Händen des Wächters. Ist es so, Ihr Herren?" wandte er sich an seine drei Besucher. Diese nickten bestätigend. „Nun wohl, mein Sohn, so frage ich Dich:„wo warest Du gestern vor acht Tagen, nach Eintritt der Dunkelheit?“ Wolf sann einen Augenblick nach, dann stieg ein leises Rot in seine blassen Wangen und sein Blick suchte in einiger Verlegenheit den Boden:„Das kann ich Euch leider nicht sagen, Herr Vater," bemerkte er schließlich. „Aber zu Haus war ich nicht.“ (Fortsetzung folgt.) sei, die jetzt aber nicht mehr existiere. Da kein Unterhaltungspflichtiger vorhanden, so könne der Fall eintreten, daß die Straße ganz in Verfall komme. Seitens der beteiligten Gemeinden Hennen, Schwerte, Villigst, der Kreise Iserlohn und Hörde und verschiedener industrieller Werke seien die Kosten für Instandsetzung der Straße, die auf 18000 Mk. veranschlagt seien, bis auf 17900 Mk. aufgebracht. Referent bittet, den kleinen Restbetrag seitens des Kreises zu bewilligen und die Straße zu übernehmen. Herr Oberregierungsrat Spring befürwortet den Antrag, der bezwecke, eine ordentliche Verbindungsstraße zwischen Iserlohn und der blühenden Stadt Schwerte herzustellen. Der Antrag wird angenommen 3. Antrag der„Westfälischen Kleinbahn=Aktiengesellschaft in Bochum auf Benutzung dieser Straße für die Straßenbahn. Ref. ebenfalls Herr Fleitmann=Schwerte. Derselbe schlägt einen Vertrag mit der Gesellschaft vor, dahingehend, daß selbige die Geleise vor dem Ausbau der Straße und zwar auf der Uferseite legen und daß die Bahn bis in die Stade Schwerte hineinführen soll. Herr Schmitz=Hörde fordert dieselbe Spurenbreite bei den Geleisen wie an der Dortmunder elektr. Bahn. Freiherr von Rheinbaben will die Bahn elektrisch betrieben wissen. 4. Genehmigung des Betrages zui Zahlung der für das Kreis=Wasserwerk angekauften Grundstücke. Die Kosten belaufen sich auf rund 123685 Mk. Es wurde beantragt, zur Herstellung der für das Wasserwerk benötigten Wasserstraßen und zwar von We sthosen nach dem Hochreservoir auf dem Sommerberge bis zu Stadt Hörde eine Beihülfe von 24750 Mk. und von Eichlinghofen über Salingen nach Annen eine Beihülfe von 20000 Mk zu gewähren. Die Gesamtsumme in Höhe von 170000 Mk. soll durch Anleihe aufgebracht und mit 6 pCt. verzinst und amortisiert werden. Herr Schmitz=Hörde meint, man dürfe bei Anlage eines so wichtigen Unternehmens nicht zu ängstlich sein wenn man eine Anleihe aufnehmen wolle, dann könne man auch gleich etwas mehr nehmen, da ja der Appetit beim Essen komme. Es könne der Fall eintreten, daß man mit 170000 Mk. nicht auskomme und er bitte den Kreistag, die Anleihe auf 200000 Mk. zu erhöhen. Herr Oberregierungsrat Spring pflichtete dem bei und bittet im Uebrigen, dem Antrage Folge zu geben. Der Kreistag nahm den Antrag in Allem an. 5. Legung von Leitungsrohren für das Kreis Wasserwerk. Für die Gemeinden Westhofen und Wellinghofen ist eine Wasser versorgung dringend notwendig geworden und nimmt der Kreis Veranlassung, von dem mit der Stadt Dortmund abgeschlossenen Vertrage über Lieferung von Wasser schon jetzt Gebrauch machen. Darnach legt der Kreis die Leitungsrohre und die Stadt Dortmund ist alsdann verpflichtet, das Wasser zum Preise von 5 Pfg. pro Kubikmeter zu liefern. 6. Antrag der Stadt Hörde auf Mindestbelastung hinsichtlichder nach dem Kreiswegestatut aufzubringenden Wegeunterhaltungskosten. Der Vorsitzende schlägt vor, den Antrag abzulehnen, dagegen der Stadt anheim zu geben, bei besonderen Ausgaben für Wegebauten derselben eine Beihülfe zu beantragen. In diesem. Sinne wurde auch beschlossen. 7. Der Baumeister Mevis wurde in die Ueberwachungskommission für den Bau des Elektrizitätswerks gewählt. Auf eine Frage, wie es mit dem Bau des Elektrizitätswerkes aussähe, da man in der letzten Zeit nichts mehr davon höre, antwortete der Vorsitzende, daß die Verhandlungen wegen der Platzfrago bezüglich der Kraftstation ihrer Erledigung entgegen gingen und bald mit dem Bau begonnen werden würde. 8. Bericht über die Rechnungslage der mit dem Kreise Dortmund gemeinschaftlich verwalteten Kreisobstbauanlage. Dem Rechnungsprüfer wurde Decharge erteilt. Schließlich wurde noch über das Projekt bezüglich Ausbau der Emscher verhandelt. Auf den Kreis Hörde entfallen 5000 Mk., welche zu 28 von der Stadt Hörde getragen werden sollen. Den Rest übernimmt der Kreis. Hiermit war die Tagesordnung geschlossen und ergriff Herr Kommerzienrat Tull das Wort, um im Namen des Kreistages seine Freude darüber auszusprechen, daß Herr Oberregierungsrat Spring noch einmal an der Sitzung teilgenommen habe. Alsdann dankte der Herr Redner Herrn Spring für die vorzügliche, umsichtige Führung der Geschäfte und schloß mit einem dreimaligen Hoch auf denselben. In kurzen Worten dankte Herr Oberregierungsrat Spring für die ihm gewidmeten freundlichen Worte, seine Thätigkeit im Kreise wäre ihm sehr lieb geworden, namentlich auch der Verkehr mit dem Publikum. In seiner jetzigen Thätigkeit sei es anders, da fessele ihn seine Thätigkeit mehr an den grünen Tisch. Der Herr Redner schloß mit dem Wunsche, es möchten die vom Kreistage gefaßten Beschlüsse dem Kreise zum Segen gereichen. Abschiedsfeier für den bisherigen Landrat Herrn Oberregierungs= rat Spring. Zu Ehren des Scheidenden fand im Kreishaussaale und den angrenzenden Zimmern ein Festmahl statt, an welchem ca. 150 Personen teil nahmen. Der Saal war festlich geschmückt und sprang namentlich ein an der Wand hängendes Oelgemälde des Herrn Spring, dem ersten Landrat des Kreises Hörde, ins Auge. Die Reihe der Reden eröffnete Herr Oberregierungsrat Müller aus Arnsberg, der als Vertreter des Regierungspräsidenten Herrn Winzer die Versammlung begrüßte. Es gelte bei dieser Feier auch von Seiten der Regierung zu bethätigen und zu bekräftigen, daß die Regierung der Thätigkeit und dem Wirken des Landrats Herrn Spring besondere Annerkennung gezollt habe und daß sie sich verpflichtet halte, ihm hierfür besonderen Dank und freundliche Annerkennung auszusprechen. Der Herr Redner ging dann auf die jetzigen politischen Zustände über und schloß seine Rede mit einem dreifachen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser. Danach ergriff der Kreisdeputirte Herr Freiherr von Lilien=Opherdicke das Wort, und feierte Herrn Oberregierungsrat Spring in von Herzen kommenden Worten und führte ein Verlauf seiner Rede alle Einrichtungen, welche der Kreis dem Scheidenden, während seiner 14jähr. Thätigkeit verdanken kann. So z. B. der Bau des Kreishauses, die Gründung des Vereins vom roten Kreuz, die Handfertigkeitsschule, das Gewerbegericht, der Arbeitsnachweis, Kreisbibliothek, Förderung des Spar= und Bauvereins, Straßenbahn, des Elektrizitätswerkes, und endlich die Legung des Grundsteins für das Kreiswasserwerk. Auch um den Wegebau habe sich der Landrat große Verdienste erworben, man könne jetzt den Kreis Hörde nach allen Richtungen durchfahren, ohne befürchten zu müssen, die Seekrankheit bekommen. Zum Schluß rief Redner dem Scheidenden zu: Wir haben Sie verloren, aber vergessen thun wir Sie nicht. In das dann ausgebrachte Hoch auf den Scheidenden stimmte die Festversammlung begeistert ein, alles drängte sich zu dem Spitze des Gefeierten hin um mit diesem auf ferneres Wohlergehen anzustoßen. Sodann nahm Herr Oberregierungsrat Spring selbst das Wort und dankte in längerer Rede für alle Glückwünsche, welche ihm von nah und fern zugegangen wären, dankte ferner auch allen Anwesenden für die ihm erwiesene Ehrung, und schloß mit einem Hoch auf den Kreis Hörde. Darauf feierte Herr Kommerzienrat Tüll Herrn Oberregierungsrat Müller u. brachte ein Hoch auf denselben aus. Herr Oberregierungsrat Müller dankte sodann für die ihm rungsrat Spring und schloß wit hrekte her om. Landrat Gemahin besselben, Sodangigrict, dem in den nächsten Her Regierungsaseso, Hhaiter des Landrats, Hern ReTagen scheidenden Hiüfouty.u, herzliche Worte für seine gierungsassessor von Alvenstebenzipenslehen dankte und Thatioteot iun Hörve, Zoch gauf den Kreis Hörde und desen schloß mit dreifachen E, u0 manches Wort wurde gesprochen und maunches Lied zu Chren unseres Wesfalgzsende d bone den Gade sahnt, Ale sedach, de doran elinehmen konnten wird sie noch lange im Gedächtniß bleiben. Aus Westfalen, Rheinland und Nachbarprovinzen. Räter chreiben, in Weinfäser. Pip, eante e eozser geigen Stur: schreiben, in Weinfässer mit sehr#. Iohoalt ichrugen de Her Eutgahme von Proben aus den boren un veich, bez, auch gute Proben zu Tageförherten. Der Schlaumeter hat dese Manipulation mehrere Jahre getrieben, bis er eines Tages erwischt wurde, sschabexdurch kehrte er von dortzurück und nunerimnerten sich die Behörden ewve;, Mitheim, obg, Kauhr, 2. Aug. In der letten Generalbersamnlung des Preisverein=Ziungenkrante für die Werden in herrlicher Lage errichtet werden. Die Gesamtkosten sind auf 80000 Mark veranschlagt. Margherita engeren Anschluß an die Kirche und den Papst sochener Vater das Veingzsp der Aaabsingteif, 10 das Volk zum Ausdruck gebracht. Und daß das, dieser Proklamation ausgesprochen ist, wirklich die Mei nung des Königs darstellt, das geht ewvor, doß der ibereichte Entwürfe des Ministeriums bid n be eun uchesghae Buben Gigeiähe damit ich meine gesante Füriorge Her Monarchie widnen ofsenen Feinden der bestehenden Ordpgeziehen Grug an eschenge, den Boetzige, Gug un dernd vernagmen die Vitalen,Zubel des Volkes unantast Rom, das Hunbert unter demn Anantastbarkeit Humberts konnte keine Worte finden, die besser den Italiener entsprechen. erhebliche Beträge entnommen werden konnten, um eine Verbesserung der Schiffahrt der Lippe zur Ausführung zu bringen. In den letzten Jahrzehnten hat sich indeß gezeigt, daß nach allmählich immer größerem Rückgang der Ruhrschiffahrt, welcher besonders dadurch hervorgerufen ist, daß die Kohlenwerke an der Ruhr gegen die viel leistungsfähigeren nördlicher gelegenen Kohlenzechen nicht mehr in Wettberwerb treten konnten, die RuhrschiffahrtsKasse als selbständige Kasse nicht mehr bestehen bleiben konnte. Die von den unmittelbar an der Ruhr belegenen Zechen geförderten Kohlen waren für die Industrie von geringenem Werte, als die im Emscherthale zutage gebrachteni Fett= und Gaskohlen. Erst in den letzten Jahrist die in der Nähe geförderte Magerkohle durch Ersinbung der venen Hojohatz nunnehr die alten in der üide beiegnen v=Zertehzrs Verhältnise gerade im RucheSchiffsgefässe zuläßt, welche mit den Eisenbahnen nicht erfolgreich in Wettbewero treten können. erios von Monto vgzäniheon am Donnerstag stat. Da Woche eifrig gesucht wurde, nicht vorgefundgzig nag den Anordnungen Vietor Emanuels mit zenen der Königinsonders verschieden ist die Stellungnahme der Mutter und Der Ruhrorter Hafen gehört zu den wenigen Häfen, die Einnahmen aus den Hafengebühzetzeger. Seont gze hre Anders liegt die Sache indessen in Juugerr g Seprigk der 1782 hat der weitsichtige preußische Köng Vr.tgr. glengen enberobog an der Zie Nuhrschifs=Kasse ins Leben geusen. Iy Vieselbe Flhgaben=einkomment wirden.“ Die bute a. Aus diesen Ueberschüissen wurde s. 3. idung finden. Aus biesen Ueberschussen wurde s. Z. bng vun Zahrort o. Liegt und almahich zieiser bosen, der die Zlührschfahrts=Kasse im Sine der VerUeberschüsse waren derartig Vermischtes. * Hamburg, 1. Aug. Ein Kriegstransportdampfer Beschlag belegt. Deram 29. April d. J. hier eingetroffene argentinische Kriegstransportdampfer„Pampa“, der hier eine Ladung Kriegsmaterial für eine bepom.(Gericztsepolieheramt an die Kette gelegt worden, weil de argentinische egierzug die 70000 Mk. betragenden Reparaturkosten an die s#and burgsche Werft noch nicht bezahlt hat. England und Transvaal. Präsident Krüger sowie der Boerengeneral Botha wollen von der Einstellung der Feindseligkeiten nichts wissen und fahren fort, ihre Getreuen zum Aushalten anzufeuern. Die Sorge um die Farmen, den ganzen Besitz, den sie haben, macht zahlreiche Boeren besorgt und verleitet sie, sich den Engländern zu ergeben. Krüger und Botha haben nunmehr eine gemeinsame Proklamation erlassen, in der sie sich für den Ersatz jedes von den Engländern auf den Farmen angerichteten Schadens verpflichten, falls deren Besitzer bei den Fahnen bleiben. Dieses opferwillige Anbieten hat gute Aufnahme gefunden. Man hat seitdem nicht mehr von Kapitulationen gehört. Neueste Nachrichten und Depeschen. IId. Berlin, 5. August. Im Gefolge des Prinzen Heinrich nehmen, wie dem„Lok.=Anz.“ aus Kiel telegraphiert wird, an den Beisetzungsfeierlichkeiten für Konig Humbert u. a. teil, Hofmarschall Vizeadmiral Frhr. von Leckendorff und Korvettenkapitän v. Witzleben. Verantwortlicher Redakteur: I. Braus, Schwerte. Statt jeder besonderen Anzeige. Todes-Anzeige. Gestern verschied sanft nach mehrwöghigem Krankenlager unsere innigstgeliebte Matter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter. Schwester, Schwiegerin und Tante Praun wirrieuriöthng Amalie geb. Ossenberg im 69. Lebensjahre. Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. Schwerte, Münster, Letmathe, Bismarck, Wanne, Essen(Ruhr), Hagen, Godesberg, Elberfeld und Altena, den 5. August 1900. Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause Kachral. Gestern abend entschlief nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden die langjährige hiesige Bahnhofswirtin Todes-Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute morgen 8 Uhr nach kurzem Leiden, im festen Vertrauen auf seinen Erlöser, meinen innigstgeliebten Gatten, unsern guten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel biesige Bahnhofswirtin# 2 un Enaer Wwe. Friedr. Otlinghaus. p/# Heinrich Krämer etrten Jahren wonig### im A'ter von 54 Jahren zu sich in die Ewig. 8. August, aus statt. War sie auch in den lerzten Jahren wen mehr in dem Geschäft thätig, so genügte doch ihr freundliches Wesen und ihre herzliche Teilnahme an allem, was die Beamten und deren Familien betraf,— bei ihrem Erscheinen ab und zu,— um sich ein dauerndes Andenken in den Herzen aller zu wahren. Schwerte, den 5. August 1900. Die Beamten und Arbeiter des hiesigen Bahnhofs. In Alter von 30 Jäliren zu sien In die Ewig keit zu nehmen Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Wwe. Krämer und Kinder. Holzen, Elberfeld und Schwerte, den 4 August 1900. Die Beerdigung erfolgt Dienstag nachmittag 3½ Uhr vom eygl. Krankenhause aus statt. Der Appetit kehrt wieder zurück wenn man nur kurze Zeit „„Soson“, das beste aller existierenden Nähr= und Kräftigungsmittel nimmt, welches allen Speisen und Getränken zugesetzt werden kann. Preis: 50 gr 100 gr 250 gr 500 gr 40 J 70 4 41.60 MA 3.— Alleinige Fabrikanten: Torll Cle., Altona. Zu haben in Apotheken und Drogengeschäften. Bin bis zum 15. August verreist. W. Gesky, Zahnarzt. Ordentl., fleiß, evangel. zum 1. Oktober gesucht. Näheres in der Expedition. Kl. Garten l.d.=Prähe der Wilhelmstr. u. Bismarckstr. sof. od. zum 1. Oktbr. gesucht. Wo, sagt die Exped. Kiener für Zahnleidende. Schmerzlos schonende Behandlung. D. Müller, 7 Ostenstraße 7. Sprechstunden: Morgens von 8 bis 12 Uhr. Nachmitt.„ 1„.7 Sonntags von 8—2 Uhr. Jedermann verlange grat. u. franko Prospekte über prakt. neue Gegenstände für Haus u. Gewerbe. Roeseler Fabr. Lindenstr. 3, BerlinS W. S. Mann zu Hofarbeit gesucht. 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