en 3. Wei7.00 1,80 M. A. kg. genkg. kg. 5,00 ps 1. n) 1. 10kg Faß) faße bereisoher kg 4 Krei. Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. öchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ U Verantwortlicher Redakteur Carl Braus, Schwerte. für den Aireis Görde. Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb des Leserkreises 15 Pfg. Reklame 30 Pfg. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Amtliche Bekanntmachungen. Verteilungs=Plan der Kreis. Namen der Stationen und der Stationshalter Treffen auf der Station ein am Taal Mon. Ehringhausen Thiemann Horn König Ampen Dieckmann Deleck: Grothe Stockum Gillmann Kump Schneider Overberge Mast Pelkum Schimmelschulze Brack! Wwe. Dreyer Mengede Schimmel Eichlinghofen Meibert Schwerte Potthoff Grumme Zimmermann Eslohe Böhmer N.=Marsberg Steinhoff Küstelberg Lichte Kalthoff Griese Senator v. Magnat Oegir v. Emigrant Sigismund v. Regulus Varus v. Adolf Wittekind Ural v. Kurfürst Wildfang v. Sultan Uri Sebras v. Allarich Natango v. Rynald Wellington v. Orlow Tenor v. Apollo Wißmann v. Bernhard Tory v. Enno Veronius v. Vigilant(Vollblut) Tiger v. Norddeutscher Wladimir v. Sultan Pförtner Waldmann v. Monarch Vagabund Veit Wingolf d. Sultan Topp Meinhardt v. Nordlicht Wallenstein v. Cudor Tom v. Churfürst Vigilant Oberon Titus v. Churfürst Talbot v. Isenhardt Unkas v. Churfürst Vezir v. Sultan Klipp Ingraban v. Gracieux dkor Rappe Schzbr. br. br. Musk.-Schmml. br. hlbr. dkbr. hlbr. Rappe br. Rtbr. Oldenb. Oldenb. Oldenb. Oldenb Belgien Rheinprovz. Rheinprovz. Belgien Oldenb. Ostfriesl. Oldenb. Oldenb. Oldenb. Ostfriesl. Rtbr. Frankr. Rappe Rotschimmel Rappe br. Rappe br. Fuchs Rappe Fuchs br. Rotschimmel br. Fuchs br. dkbr. br. Ribr. Glbr. dkbr. Braunschwg. Rheinprovz. Normand. Rheinprovz. Belgien Belgien Belgien Belgien Hann. Belgien Rheinprovz. Belgten Frankr. Rheinprovz. Ostfriesl. Rheinprovz. Belgien Belgien Hann. 2 11 11 11 10 25 24 12 Januar 1897. Bekanntmachung. Der Bergmann Hermann Mügge zu Aplerbeck hat die Genehmigung zur Ansiedelung auf dem außerhalb einer im Zusammenhange gebauten Ortschaft in der politischen Gemeinde Aplerbeck belegenen Grundstücke Flur 2 Parzelle 513 der Katastergemeinde Aplerbeck beantragt. In Gemäßheit des§ 16 des Gesetzes vom 25. August 1876 bringe ich diesen Antrag mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß gegen denselben von den Eigentümern, Nutzungs=, Gebrauchsberechtigten und Pächtern der benachbarten Grundstücke innerhalb einer Präklusivfrist von 21 Tagen bei der Ortspolizeibehörde zu Aplerbeck Einspruch erhoben werden kann, wenn der Einspruch sich auf Thatsachen begründen läßt, welche die Annahme rechtfertigen, daß die Ansiedelung den Schutz der Nutzungen benachbarten Grundstücke aus dem Feld= oder Gartenbau aus der Forstwirtschaft, der Jagd oder Fischerei gefährden werde. Aplerbeck, den 18. Januar 1897. Der Gemeindevorsteher: Vieseler. 12 Ordens= und Krönungsfest. Ueber die Feier des Ordens= und Krönungsfestes ist folgendes zu berichten: Am Sonntag vormittag von 10 Uhr ab begannen die Anfahrten der zu Dekorierenden. Kurz nach 11½ Uhr betraten die Majestäten, gefolgt von den Prinzen und Prinzessinnen, den Rittersaal, wo die Kur stattfand. Nach der letzteren begaben sich die Majestäten und höchsten Herrschaften im Zuge nach dem früheren Königinnengemach, wo sie von den Damen des Luisen=Verdienstkreuzes erwartet wurden, welchen sich die Damen vom Gefolge anschlossen, nachdem die neu Dekorierten den Majestäten vorgestellt worden 30. Jahrgang. waren. Hierauf begab sich der Zug zum Gottesdienst nach der Schloßkapelle, der Kaiser führte die Kaiserin Friedrich und Prinz Friedrich Leopold die Kaiserin Viktoria Auguste und dann kam das Gefolge. Nach dem Gottesdienst begann um 1 Uhr die Festafel im Weißen Saal. Rechts und links vom Kaiser saßen die Kaiserin Viktoria Auguste und die Kaiserin Friedrich, gegenüber dem Kaiser saß der Reichskanzler, zu Rechten des Letzteren der Botschafter Graf Lanza, dann Goluchowski, zur Linken des Reichskanzlers der Botschafter von Ostenacken und der österreichisch=ungarische Botschafter. Außer im Weißen Saale waren auch in den angrenzenden Gemächern zahlreiche Tafeln, insgesamt zu 800 Gedecken aufgestellt. Beim Ordensfest erhielten das Großkreuzdes Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwerternam Ringe: v. Seebeck, General der Infanterie und kommandierender General des 10. Armeekorps. Das Großkreuz des Roten Adler= ordens mit Eichenlaub: v. Goetze, General der Infanterie und kommand. General des 7. Armeekorps in Münster. Den Roten Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe: v. Liegnitz, General der Infanterie und kommand. General des 3. Armeekorps. Den Roten Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub: Freiherr v. Brincken, Wirkl. Geh. Rat, Königl. preußischer Kammerherr und Kaiserl. Gesandter in Haag; Dr. v. Coler, Professor und Generalstabsarzt der Armee; Dr. Nebe=Pflugstädt, Wirkl. Geh. Rat und Unterstaatssekretär im Justizministerium. Den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub: v. Derschau, Generalmajor und Kommandeur der 25. Infanterie=Brigade, Freiherr v. Richthofen, Regierungspräsident zu Köln; Oswald, Geh. Ober=Justiz=Rat und Landgerichtspräsident zu Arnsberg. Den Sinnsprüche, Denksprüche, Sprüchwörter 2c. Die großen Quasten thun es nicht und auch nicht der lange Stock; sonst wäre der Tambour=Major höher als der Feldmarschall. Der Quendel giebt seinen besten Geruch beim Zerreiben; die Traube giebt ihren süßen Saft unter der Kelter; und den Weihrauch mußt du gar verbrennen. Wer aber Zwiebeln schneidet, dem gehen die Augen über.— Mein Kind, welchem willst du im Leiden gleichen? Rat suche beim Weisen, Beistand beim Freunde, Recht beim Rate nur, wenn du mußt; Rache suche niemals, nur Vergebung. Rat aufdrängen ist nicht weise; guten Rat abweisen ist eitel Thorheit. Ein Raufbold macht sich Streit; ein Held führt ihn zum Ende. Rauhe Bahn macht nicht so viele straucheln, wie auf der glatten Bahn fallen. Um recht zu reden, bedenke, was du sagst und wer dich hört. Im Reiche der Mitte giebt es lange Zöpfe; die Haarzöpfe der Chinesen sind aber lange nicht die schlimmsten. Sich reinigen von Sünden ist eine harte Rodearbeit; und die Wurzelschößlinge wachsen dabei wie die Pilze. Drei Jahre aus meinem Leben. Erzählung von J. Nach der 2. Auflage des dänischen Originals übersetzt von W. B. (Fortsetzung.) 2. Kapitel. Als ich von einem verborgenen Platz im Garten aus den Leutnant hatte wegreiten sehen, begab ich mich wieder ins Haus. Julie begegnete mir in der Thür; sie sah ganz bestürzt aus, schmiegte sich an mich und sagte:„Großmama ist so wunderlich, Du mußt bei mir bleiben; ich fürchte mich so. Was ist's denn mit Vater? Er wird doch wiederkommen? Ili, nicht wahr, Du weißt, daß er wiederkommen wird?" 4 „Ja, mit Gottes Hülfe, mein liebes, kleines Schwesterchen; laß mich aber vorbei!— Mamsell Mörk, warum gehen Sie? Ach, ich bin zum Tode erschrocken! Seien Sie barmherzig und erzählen Sie mir, was geschehen ist!“ Das alte Mädchen drehte sich um, aber nur, um gleich mit jugendlicher Leichtigkeit die Treppe hinaufzulaufen. Es war mir klar, daß sie mir nicht Rede stehen wollte. Aber ich sah, daß sie geweint hatte und sehr betrübt war; der Mut wollte mir entfallen. Doch, Ungewißheit ist ärger als alles andre; ich ging zur Großmama. Sie stand da, einen Brief in der Hand haltend und sah blaß und bekümmert aus. „Vater ist doch wohl nicht gestorben, o Gott! er ist doch wohl nicht—.—. gatr##.###. „Sei ruhig, Emilie, Dein Vater befinvet sich ganz wohl und denkt durchaus nicht ans Sterben.“ Die Strenge im Ton der Großmama erschreckte mich; es war, als ob sie etwas sagen wollte, aber die Worte nicht über ihre Lippen zu bringen vermöchte. Ihre Brust hob und senkte sich vor innerer Bewegung, doch nur für einen Augenblick; dann hatte sie sich wieder gefaßt. Sie strich wie liebkosend mit der Hand über meine Stirn und sagte mit fast unheimlicher Ruhe:„Es steht uns ein= große Veränderuug bevor; Dein Vater will wieder heiraten.“ Einen Augenblick stand ich, wie vom Blitz gerührt da; darauf eilte ich aus dem Zimmer. Es war mir unmöglich, jemand zu sehen oder mit jemand zu reden. Ich begab mich geraden Wegs nach dem Kirchhof zum Grabe meiner geliebten Mutter. O wie weinte ich dort, und es waren anfangs bittre, heiße Thränen. Mein Gefühl empörte sich; sollte eine andre den Platz meiner Mutter im Hause, in der Familie und im Herzen meines Vaters, ja, vielleicht auch in dem Herzen meiner Schwester einnehmen! O, ich Thörin! die ich daran gedacht hatte, daß ich vielleicht Prüfungen suchen müßte, die kamen schon, auch in der Heimat. Ich fragte mich, ob das Unglück nicht noch größer gewesen wäre, wenn meine erste Vermutung sich bestätigt hätte, und wir nun Waisen gewesen wären. Aber schaudernd mußte ich mir gestehn, daß dasselbe weder so bitter, noch so groß gewesen wäre. Vergebens bemühte ich mich, das Bild meiner Mutter heraufzubeschwören. Sonst konnte ich das immer; aber jetzt war ich viel zu unruhig, ähnelte ihr zu wenig, ihr, die immer so sanft, ergeben und geduldig war. Doch schon der Gedanke an sie that mir gut und beruhigte mich. „Sei das Band zwischen ihnen!" Ja, nun würde es sich wohl zeigen, wie schwach und elend Der Herr würde wohl helfen, wenn ich den guten Willen hätte; aber würde er mir auch dazu helfen, diesen zu bekommen. Es war ja nicht recht, ihr, der Fremden, zu zürnen. Die Vorzüge meiner Mutter durften nicht die Veranlassung sein, daß ich andern zürnte, oder sie mißachtete. Die arme Großmama, wie sie nun litt, und wie sie meinem Vater zürnte! Ich wollte es doch versuchen, ihn zu verteidigen; vielleicht würde dann auch eine bessere Gesinnung in meinem eignen Herzen einziehen.... L. 316 Lamfohen 8/12 Die Grotzmama stano noch auf bemselden Fleu, als ich zurückkam; sie überließ mir ruhig ihre Hand, ohne jedoch meine Liebkosungen zu erwidern. „Teure, geliebte Großmama," begann ich,„ist es nicht begreiflich, daß der Vater sich sehr einsam gefühlt hat, und liegt nicht eine Entschuldigung— „Es schickt sich durchaus nicht für Dich, Emilie, in solchem Tone von Deinem Vater zu reden. Habe ich etwa über ihn geklagt, da Du, wie es scheint, ihn rechtfertigen willst? Was er gethan, ist das natürlichste von der Welt; die meisten hätten in seinen Verhältnissen schon längst geheiratet. Glaube ja nicht, daß ich zürne, dazu habe ich durch aus kein Recht; überdies kannte ich ja Deinen Vater und habe es nicht anders erwartet.“ Ach, tausendmal ärger war diese versteinerte Ruhe als Vorwürfe und Klagen! Wie verächtlich erwarteicg. 1: Ich habe es ja nicht anders Nein, sie zürnte wohl nicht dem Vater; aber lich glaube, daß der Zorn gegen meine Mutter, daß sie einen solchen Mann hatte wählen können, wieder in ihr erwachte. „Lassen Sie die Frau Baronin allein, liebes Fräulein," flüsterte Mamsell Mörk, indem sie mich sanft aus dem Zimmer führte.„Sie duldet es nicht, daß jemand sie aufgeregt sieht, und doch ist es eine Qual für sie, sich in dem Grade beherrschen zu müssen. Bitte, denken Sie nicht daran, die Gnädige trösten zu wollen; das würde sie nur ärgern und demütigen. Ich kenne meine alte, gnädige Frau auswendig und inwendig. Dies ist ein furchtbar schwerer Schlag für sie; Gott steh' uns bei! O nein, süßes Kind, sehen Sie doch nicht so furchtbar verzweifelt aus; das kann ich nicht ertragen! Es wird schon wieder hell werden! Der liebe Gott hat Ihnen doch die Grübchen und das gesegnete, herzliche Lachen nicht umsonst gegeben. Hier herrschte auch Kummer und Sorge, als der Herr Hofjägermeister um unsre junge Baroneß an hielt, und diese zum erstenmal andrer Meinung war, als die gnädige Mama; aber später wurde doch alles gut.“ „Aber was hatte denn Großmama gegen die Partie eigentlich einzuwenden?" „Die Baronin hatte viel dagegen einzuwenden, und wenn ich so frei sein darf, es gerade herauszusagen, sie hatte ihre guten Gründe dafür. Ihr Herr Vater war aus sehr mäßigem, nicht einmal bundertjährigem Adel und besaß auch nichts, was, ohne daß es an sich ein Hindernis gewesen wäre, ihn doch dem Verdacht aussetzte, daß er unsre schöne junge Baroneß ihres Geldes wegen heiratete, sie, die es doch verdiente, allein ihrer selbst wegen geheiratet zu werden. Aber in diesem Punkt thaten wir ihm Unrecht; er liebte sie wirklich ihrer selbst wegen, und er war ein gutherziger Mann, der sich gern fügte. Niemand hat sich ja selbst erschaffen— nun— ich sage nichts mehr.— Aber nun dürfen wir nicht den Mut verlieren, liebes Fräulein! Sie sind eine junge Dame aus hohem Stande, die, Gottlob! der Familie keine Schande bereiten wird.“ „Aber wo ist Julie, Mamsell Mörk? O, daß ich sie so ganz vergessen konnte!“ In einer Ecke der Gartenstube fand ich meine kleine Schwester weinend sitzen; ihre lebhafte Phantasie hatte ihr schon alle möglichen Schreck. bilder vor die Seele gemalt. „Emmy, glaubst Du, daß wir aus dem Hause müssen?“ „O nein, gewiß nicht, mein Liebling!“ „Aber wir bekommen ja eine Stiefmutter, und sie wird schlecht gegen uns sein, Du weißt schon, wie in der Geschichte.“ Schlecht gegen uns! Wie schrecklich, daß eine Fremde die Macht dazu haben sollte! Ich nahm die Kleine auf den Schoß, trocknete ihre Thränen und erzählte, daß die Mutter, welche Vater für uns gewählt habe, natürlich gut sei, und daß wir sie nicht mit Vorurteilen, sondern mit Vertrauen und Liebe empfangen müßten. Aber meine Stimme hatte einen fremden Klang, als ich von der zweiten Mutter sprach und davon, daß wir sie lieben müßten. Es lag keine rechte Kraft, keine überzeugende Wahrheit in dem, was ich sagte. Julie sah mich auch ganz ungläubig an. „Aber Du hast doch selber Angst vor ihr, Ili, und recht lieb hast Du sie auch nicht.“ „Mit Gottes Hülfe werde ich aber so sweit kommen, und Du auch. Es kommt ja sehr auf uns an, wie die neue Mutter sich gegen uns verhalten wird. Wenn wir fromm und gut sind; wird sie uns schon liebgewinnen.“ Es war ein schrecklicher Tag! Wenn es ziur zu einer Aussprache gekommen wäre! Aber Großmama saß ruhig und schweigend da, und ihre Miene verriet deutlich genug, daß sie nicht mit der Sache behelligt zu werden wünschte. Manssell Mörk schlich herum wie ein Schatten mit einnem wunderlichen, angenommenen Gesichtsausdruck, der vergnügt bedeuten sollte. Selbst die Diensthoten sahen feierlich aus, vermieden, soweit möglich, uns zu begegnen, standen flüsternd in kleinen Gruppen beisammen und schüttelten prophetisch die Köpfe. Spät am Abend kam Viktor mit Extrapost aus Kopenhagen. Wir weinten uns mit einander aus, und ich fühlte mich endlich etwas erleichtert. „Nun, Viktor, lassen wir es genug sein! Es ist wohl besser, daß wir uns zu fassen suchen.“ „Du hast recht, Schwesterchen“, sagte er, sich halb verstohlen die Augen wischend,„aber hegreifen kann ich es doch nicht; unsere Mutter war ja swie ein Engel!— und doch, dem Vater ist das Lethen hier wohl zu langweilig gewesen." „Ach, Viktor, der Vater hielt sich ja fast immeer in Kopenhagen auf.“. „Ja, warum denn? weil er es hier langweing fand, und niemand Lust hatte, herauszukommen. Für Dich, Ili, wird diese Veränderung eigentlich nur ein Gewinn sein. Es wird hier heiter und gesellig werden, und Du wirst hoffentlich an der Gattin des Vaters eine liebevolle Freundin finden. Sie ist ja ungefähr in Deinem Alter.“ Und das hübsche, offene Gesicht meines Bruders hatte wieder den gewöhnlichen, heiteren Ausdruck, während er erzählte, wie angenehm, wie schön und talentvoll sie sein solle, und daß sie ganz sicher ein Herz für uns haben werde, da sie selbst eine Waise und bei entfernten Verwandten erzogen sei. Schon am folgenden Tage langte der Kommissionär des Vaters, Herr Strüe, aus Kopenhagen hier an. Er war ein kleiner, hagerer Mann mit schwarzem Haar, gelblicher Hautfarbe und grauen Augen, die, ohne daß er eigentlich schielte, einen nie gerade in's Gesicht sehen konnten. Er hatte einen Tapezierer und andere Handwerker mitgebracht, und das Haus wurde auf seine Schäden hin untersucht und vom Dach bis in die Keller zurechtgemacht. Nur die Zimner der Großmama und meine kleine Gartenstube wurden verschont, allerdings sehr gegen Herrn Strüe's Willen. Er und ich hatten oft einen Kampf mit einander bezüglich der alten Möbel, die er schonungslos in die Rumpelkammer verweisen wollte. Wie gern möchte ich nachgeben, gnaviges Fräulein, sagte er mit angenommenem ausländischem Accent, aber ich muß höhere Rücksichten nehmen. Wenn ich gegen den Stil verstoße, ist es um meinen Ruf geschehen, meine junge Dame!“ Nach Verlauf eines Monats war alles fertig. Wie wunderlich fremd sah es in den altbekannten Räumen aus! Selbst die Ururgroßeltern der Großmama schienen in den neuen strahlenden Rahmen nicht zu passen. Ich freute mich aber, daß der Lehnstuhl und der mit Elfenbein eingelegte Tisch auf meine Fürbitte hin in der Wohnstube geblieben waren. Diese beiden Möbel standen an Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schleife: Bungard, Bankdirektor und erster Vorstandsbeamter der Reichsbankstelle in Essen(Ruhr); Caspari, Oberst und Kommandeur des InfanterieRegiments Frhr v. Sparr(3. westf. Nr. v. Eisem, genannt v. Rothmaler, Oberstleutnant und Chef des Generalstabs des 7. Armeekorps; v. Kläden, Oberst u. Kommand. d. Inf.=Rats. Herzog v. Braunschweig(8. westf. Nr. 57); Klapp, Oberst und Kommand. des 2. rhein. Feldart.=Rats. z. Fuß; Knack, Geh. Reg.=Rat und Direktor beim Reichstag; Macco, Landger.=Präs. in Paderborn; Rehlkopf, Oberst und Kommand. des Feldart.= Regts. v. Holtzendorff(1. rhein. Nr. 8); Dr. Mumm v. Schwarzenstein, Kammerherr und Wirkl. Leg.=Rat und vortr. Rat im Ausw. Amt; Frhr. Schuler v. Senden, Oberst und Kommand. des 6. rhein. Inf.=Regts. Nr. 68; Dr. Schulz, Geh. Reg=Rat und Schulrat zu Münster i. W.; Tasche, Oberpostdirektor in Koblenz; Winter, Oberst a. D., Kommand. des Landwehrbezirks Barmen; v. Winterfeld, Oberst und Kommand. des Hus=Rats. König Wilhelm I.(1. rhein. Nr. 7). Den Roten Adlerorden 3. Klasse: Dr. Hänel, Geh. JustizRat und ord. Prof. an der Universität Kiel; Hunten, Prof. und Maler in Düsseldorf. Den Roten Adlerorden 4. Klasse: v. Echt, Hauptmann im westf. Feldart.=Rgt. Nr. 7; v. Bärenfels=Warnow, Major im 5. westf. Inf.=Regt. Nr. 53, kommand. als Adjutant beim General=Kommandeur des 7. Armeekorps; Böle, Ober=Landger.=Rat in Hamm; Draf, kath. Pfr. und Definator in Wermelskirchen; v. Engelsbrecht, Rittmeister im westf. Hus.=Regt. 5, kommandiert als Adjutant bei der 1. Kav.=Insp.; Fink, Hauptmann im Inf.=Rat. Prinz Friedrich der Niederlande (2. westf. Nr. 15); Friedrichs, EisenbahnBetriebs=Kontrolleur in Hagen i. W., vordem Vorsteher des Hagener Bahnhofs; Friedrich, Reg.= u. Schulrat in Münster i. W.; Dr. Gausen, Reg.= u. Schulrat in Aachen; Gaupp, Major a. D., Bezirksoff. in Bochum; Goës, Hauptmunn im Inf.=Rgt. v. Göben (2. rhein. Nr. 28); Goetz, Hauptmann im niederrhein. Füs.=Rgt. Nr. 39; Köhler, Eisenbahndirektor in Munster i. W.; Krabbler, Bergrat in Altenessen; Friedrich Krugmannsen., Stadtverordneter in Elberfeld; Kuhn, Major z. D. in Dortmund: Fink, OberbergamtsMarkscheider zu Dortmund; Greve, Amtsgerichtsrat zu Soest; Hennecke, Justiz=Rat, Rechtsanwalt und Notar zu Soest.— Das Allgemeine Ehrenzeichen wurde dem Eisenbahn=Maschinenwärter Josef Dunker in Fröndenberg verliehen.— Den Adler der Inhaber des Königlichen Haus=Ordens von Hohenzollern: Arning, Lehrer, Kantor und Küster in Rheden, Kreis Diebholz; Linz, ev. Hauptlehrer zu Elsey; Meisterernst, kath. Hauptlehrer zu Attendorn. Tages=Ereignisse. Deutsches Reich. Abgeordnetenhaus. Im preußischen Abgeordnetenhause hat am Montag die erste Etatsberatung begonnen. Abg. Bachem(Ztr.) stellte an den Minister des Innern Fragen, betr. das Vereinsgesetz und die Wahlreform. Redner ist weiter mit dem Besoldungsplan ganz und gar nicht einverstanden und forderte Aufbesserung des Gehalts der Unterbeamten. Abg. Graf Limburg(kons.) heißt dagegen den Besoldungsvorschlag gut und ist für die Sparsamkeit bei den Bahnhofs= und Kanalbauten. Redner kommt auf die Notlage der Landwirtschaft zu sprechen und meint, die Regierung würdige dieselbe nicht genug. Weiter verlangt er Aenderungen des Vereinsgesetzes zur Unterdrückung der sozialistischen Propa ganda. Abg. Sattler(nat.=lib.) sympathisiert mit dem Abg. Bachem bezüglich des Besoldungsplans und wünscht die Vorlegung eines Komptabilitätsgesetzes, sowie die Revision des Eisenbahngarantiegesetzes und beklagt das Ausbleiben der MedizinalAm Dienstag setzte das Haus die Eratsbera tung fort. Ministerpräsident Fürst Hohenlohe kam auf die gestrigen Bemerkungen des Grafen Limburg über den Leckert=Lützow=Prozeß zurück und betonte, daß der Prozeß nicht zu vermeiden war. Mit Verhandlungen zwischen den Ressorts wäre nichts zu machen gewesen. Es muße an das Gericht und damit an die Oeffentlichkeit gegangen werden, und er, der Kanzler, stehe nicht an zu erklären, daß er die Hülse der Gerichte ürerall da in Anspruch nehmen werde, wo er Verleumdungen und Beleidigungen von Beamten in der Presse begegne. Frhr. v. Marschall habe die Zustimmung des Staatsministeriums zu seinem Vorgehen erhalten. Die Regierung sei in allen politischen Grundanschauungen einig. Abg. v. Zedlitz(frkons) empfahl die Ueberweisung des Etats an die Budgetkommission, sowie die Reorganisation der Kriminal= und der politischen Polizei und der ganzen Verwaltung. Abg. Richter(frs.) stimmte bezüglich des Besoldungsplans den Abgg. Bachem und Sattler zu und wies ferner die Angriffe auf die Börse zurück. Finanzminister Miquel warnte davor, an der Besoldungsvorlage allzuviel ändern zu wollen und kündigte eine Vorlage über die Reisekosten an. Minister des Innern v. d. Recke erklärte, daß die Wahlreform eifrig gefördert werde, und das Versprechen des Reichskanzlers bezüglich des Vereinsgesetzes selbstverständlich eingelöst werden solle. Nachdem Handelsminister Brefeld die Ausführung des Börsengesetzes gerechtfertigt hatte, wurde die Weiterberatung auf Mittwoch ver tagt. Deutscher Reichstag Der deutsche Reichstag beriet am Montag den Justizetat in zweiter Lesung. Bei dem Titel„Gehalt des Staatssekretärs“ erklärte auf Anregung des Abg. Munkel(fr. Vp.) der preußische Justizminister Schoenstedt, daß der Zeugniszwang auch im Disziplinarverfahren von allen Gerichten als gesetzmäßig anerkannnt werde. Zur Zeugnisverweigerung ist nach dem Gesetz nur ein kleiner Kreis berechtigt und die Regierungen sind auch nach erneuten Erwägungen nicht gesonnen, diesen Kreis zu erweitern. Bezüglich der Fälle Schroeder und Ziethen halte er ein Wiederaufnahmeverfahren für aussichtslos, da die Gerichte, welche über die Fälle zu entscheiden hatten, völlig objektiv verfahren hätten. Abg. Lenzmann(fr. Vp.) giebt entgegen dieser Darlehnung des Justizministers seiner Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß ein Wiederaufnahmeverfahren ebenso nötig wie Erfolg versprechend sei und deshalb nicht abgelehnt werden könne. Das Zeugniszwangsverfahren in Disziplinarsachen, wie es besonders der Presse gegenüber neuerdings geübt werde, sei ungesetzlich und unsittlich zugleich und deshalb verwerflich. Abg. Auer(Soz) wünscht eine reichsgesetzliche Regelung des Strafvollzuges. Staatssekretär Nieberding erklärt, es schwebten bei den verbündeten Regierungen Erwägungen, wie eine reichsgesetzliche Regelung dieser Materie herbeizuführen sei. Daran schloß sich eine längere Erörterung über die Berufung des früheren Kolonial= direktors Dr. Kayser an das Reichsgericht in Leipzig, wobei Staatssekretär Nieberding erklöen, daß es nicht Gewohnheit des Hauses sei, über Beamten ernennungen Auskunft zu verlangen. Darauf wird der Titel„Gehalt des Staatssekretärs" bewilligt, desgleichen debattelos der Rest des Justizetats. Dienstag 1 Uhr: Etat des Reichsschatzamtes und Rest des Etats des Reichsamts des Innern. Der Reichstag beriet am Dienstag den Etat des Reichsschatzamts. Der Abg. Hammacher(nl.) hatte einen Antrag auf Errichtung von Behörden in den zur Erhebung und Verwaltung ihrer Zölle berechtigten Bundesstaaten eingebracht. Der Aba. Lenzmann befürwortete die Einführung solcher Behörde von Reichswegen. Staatssekretär Graf Pösadowsky erklärte, daß er für seine Person einer reichsgesetzlichen Regelung sympathisch gegenüber stehe, daß der Bundesrat aber schwerlich auf den Vorschlag eingehen dürfte, damit dessen Verwirklichung ein Verstoß gegen die Reichsverfassung verknüpft wäre. Der Bundesrat werde sich jedenfalls mit der Angelegenheit noch einmal beschäftigen und versuchen, die berechtigten Beschwerden aus der Welt zu schaffen. Abg. Lieber(ztr.) polemisierte scharf gegen die Kritik, welche das preußische Abgeordnetenhaus an der Finanzpolitik des Reichstages, insonderheit der des Zentrums übte und erklärte daß seine Partei eine fortgesetzte Schuldentilgung auch m Reiche verlange, ehne jedoch in der Lage zu sein, das Posadowskysche Programm einer Reichsfinan reform zu occeptieren. Graf Posodowsky erwiderte, daß bei der Reicheschuldentilgung Rücksicht auf die Einzelstaaten zu nehmen sei und daß im Bundesrate bezügliche Verhandlungen schwebten. Nach kurzer weiterer Debatte vertagte sich das Haus Mittwoch 1 Uhr: Fortsetzung. Beide Majestäten besuchten am Dienstag gelegentlich des Spaziergangs durch den Tiergarten das Atelier des Bildhauers Professor Baumbach. Im Kgl. Schlosse arbeitete der Kaiser mit dem General v. Hahnke, abends entsprach der Monarch einer Einladung des Generals v. Arnim zum Diner. Donnerstag findet beim Kaiserpaar das alljährliche Botschafterdiner statt Im preußischen Abgeordnetenhause hat Ministerpräsident Fürst zu Hohenlohe eine Erklärung abgegeben, die allseitige Zustimmung und Genugthuung hervorrufen wird. Es war in einem Teil der Presse versucht worden, das Auswärtige Amt und dessen Chef, den Staatssekretär Frhrn. v. Marschall, der Hetzerei zu bezichtigen; man erklärte unumwunden, Herr v. Marschall habe seinen eigenen Kollegen im Ministerium nicht getraut und unabhängig von diesen einen Prozeß geführt, der dem Auswärtigen Amte gerade nicht zum Ruhme gereichen könnte. Fürst Hohenlohe schlug alle diese Vorwürfe mit markigen Worten nieder, indem er in seiner überzeugenden und ruhigen Weise darlegte, daß der Aufsehen erregende Prozeß geführt worden sei unter ausdrücklicher Zustimmung des gesamten Ministeriums und daß dieses durch den Frhrn. v. Marschall über den Gang der Dinge unausgesetzt auf dem Laufenden erhalten worden sei. Von einer Uneinigkeit im Staatsministerium könne des. halb gar keine Rede sein und das Eine könne er versichern, sollten je wieder Parteireibereien und Verdächtigungen der Tageszeitungen sich an ein Mitglied des Ministeriums heranwagen, er würde keinen Augenblick anstelen, auf's neue die Anklage zu beantragen und auf's neue in einem öffentlichen Gerichtsverfahren vor den Augen der Welt ein derartiges Treiben brandmarken zu lassen. Die freie Vereinigung der Berliner Produktenbörse hat sich aufgelöst, freilich nicht, um zu der alten Form der Produktenbörse zurückzukehren, sondern um einen neuen Verein unter dem Namen Verein Berliner Getreide= und Produktenhändler zu bilden. Der Verein bezweckt die wirtschaftliche Förderung seiner Mitglieder ohne jede Organisation. Ob trotz der von konservativer Seite im preußischen-='bgeordnetenhause eingebrachten Interpellation so bald eine gesetzliche Regelung der viel besprochenen Frage: sind die freien Vereinigungen berechtigt, Getreidehandel zu treiben, erreicht werden wird, ist zum mindesten noch recht zweifelhaft. Die diesjährige Generalversammlung des Bundes der Landwirte wird am Montag, den 15. Februar, wiederum in Berlin im Zirkus Busch abgehalten werden. In diesen Tagen soll an sämtliche PrivatNerven=Heilanstalten und Privat=Irrenhäuser eine strenge Verfügung vom Minister des Innern ergangen sein, wonach Nervenkranke, welche nicht durch sachverständiges Urteil für gemeingefährlich erklärt sind, nicht wider ihren Willen anfgenommen werden dürfen. So ist auch, wie die„Berl. Ztg. mitteilt in den letzten Tagen ganz unerwartet Familien, welche Angehörige in solchen Privatanstalten untergebracht haben, die Aufforderung zugegangen, dieselben abzuholen. ihrem alten Platz in der Fensternische und machten es doch ein bischen heimisch für die Am ersten August wolle mein Vater mit seiner jungen Gattin hier eintreffen. Ich dankte Gott, daß die Trauung im Auslande stattgefunden hatte, wir also nicht hatten zugegen sein können. So verging ein Tag nach dem andern. Ein jeder schien uns lang zu sein; aber sah man zurück auf eine Woche, so war sie dahin wie ein Traum. Die Großmama sprach ruhig von der bevorstehenden Ankunft der Eltern und that alles, nicht allein, um ihren Kummer zu verbergen, sondern auch denselben zu unterdrücken. Am Sonntag, ehe die Neuvermählten kamen, waren wir in der Kirche. Unser geschlossener Stuhl war neu vergoldet worden, und die Lehnstühle waren mit neuem Sammt bezogen. Es war eigentümlich, zu denken, daß„sie“ in acht Tagen auch da sein Endlich kam der Tag. Die Luft war heiß und drückend; ich fühlte mich angegriffen und bedrückt. Doch das war ja nicht, wie es sein sollte; denn mein Vater und seine Gattin sollten bei ihrer Ankunft nur frohe, freundliche Gesichter sehen. Vielleicht war unsre junge Mutter jetzt auch ängstlich, wenn sie an uns und an ihre Pflichten dachte, vielleicht fürchtete sie, daß wir gegen sie eingenommen seien. Wenn das der Fall wäre, würde alles schon gut gehen. Wenn sie es nur nicht an der nötigen Ehrerbietung der Großmama gegenüber fehlen lassen und meine kleine Julie recht lieb haben wollte, dann würde ich sie auch gern haben und ihr innig dankbar sein. Wie niedlich sah mein Schwesterchen in ihrem weißen Anzug aus, mit dem blonden, gelockten Haar und den großen, blauen Augen, die in der Erwartung doppelt ausdrucksvoll blickten! Sie fürchtete sich übrigens etwas und wollte mich durchaus immer in ihrer Nähe haben. „O, Ili, sie könnten kommen, während Du fort bist! Bitte, bleibe hier, oder laß mich mit Dir Endlich sahen wir den Wagen von weitem. Mein Herz schlug, daß mir der Atem fast verging. die Großmama erhob sich ruhig und schritt hinaus auf Egeborgs die Halle eineiner gewissen vor der Großin die Vorhalle. Als wir uns alle dort aufgestellt hatten, hielt der Wagen. Viktor sprang zuerst von demselben herao dann kam der Vater, und endlich, von beiden Herren unterstützt, unsere Stiefmutter. Ihr Gesicht war strahlend, ja blendend schön. Sie warf einen schnellen Blick Hauptgebäude, verneigte sich, in tretend, sehr tief, aber doch in leichten und ungenierten Weise mamo und wandte sich darauf an mich. „Wahrscheinlich Emilie?“ Sie umarmte mich, küßte meine Wange, und als sie fühlte, daß ich zitterte, sah sie mich an. Es war kein unfreundlicher, aber ein kalter, erstaunter Blick. Ich bot alles auf, um mich zu beherrschen. Die Bewegung, die sie offenbar nicht verstand. durfte in ihrer Gegenwart nicht zum Ausbruch kommen. 9 6751„ Und da ist die Kleine: ftagle sie varauf. „Wie allerliebst!— Bitte, lieber Mann, ich möchte gern gleich auf mein Zimmer: später kann ich ja alles sehn. Sie werden gewiß entschuldigen, daß ich mich nach der langen Fahrt ein paar Stunden ausrube. F.): T.ung. Am Arm des Vaters stieg sie die Treppe hinan, und wir fühlten alle in diesem Augenblick, daß sie sich ihrer Macht als Herrin des Hauses vollkommen bewußt war. „Erlauben Sie, darf ich vorbeitommen!“ sagte gleich darauf eine kleine, gewandte Zofe, indem sie mit determinierter Miene für sich und einen mit Taschen und Schirmen bepackten Bedienten Platz machte. Im Vorbeigehn musterte sie uns mit einem dreisteren und längeren Blick, als es eigent lich für ihre Stellung paßte. „Ili, glaubst Du, daß Vater mich noch lieb hat? Er küßte mich nicht.“.„.„ „Ja gewiß, Du kleine Narrin.“ Da ist el ja Lauf' ihm entgegen, dann wird er Dich schon Aber Julie konnte nicht, wie früher, ihm en gegenfliegen und die Arme um seinen Hals schlingen. Es that ihm gewiß leid, zu sehen, wie zögernd sie sich näherte; denn heftig bewegt, hob er sie auf, drückte sie an sich und küßte sie wieder und immer wieder.(Fortsetzung folgt.) Westfalen=Rheinland. Schwerte, 20. Jan. Der Verein der Post= und Telegraphen=Unterbeamten des Oberpostdirektionsbezirks Dortmund hielt am vergangenen Sonntag nachmittags 4½ Uhr im Gasthof„zur Helle“ eine Generalversammlung ab, die zahlreich besucht war. Aus den Orten Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm, Iserlohn, Werl, Gevelsberg, Hörde, Westhofen, Schwerte, Letmathe, Langschede Unna, Sölde, Herdecke, Wickede(Ruhr), Ueckendorf, Neheim, Niedermarsberg, Vörde, Hemmerde, Lenningsen, Westig und Hohenlimburg waren Vertreter erschienen. Herr Postschaffner Tollknäpper aus Hagen, der erste Vorsitzende des Vereins, eröffnete die Generalversammlung und erteilte dann Herrn Briefträger Weber von hier das Wort zur Begrüßung der Erschienenen. Herr Tollknäpper beglückwünschte darauf die Kollegen zum neuen Jahre und brachte dann ein auf den Kaiser aus, woran sich der Gesang der Nationalhymne anschloß. Den Kassenbericht gab darauf Herr Stadermann aus Dortmund. Den Bericht über die am 16. Februar vorigen Jahres in Dortmund stattgefundene Generalversammlung erstattete Herr Weber von hier. Der wichtigste Pun der Tagesordnung war die Berichterstattung über eine schon gegründete Bezirks=Sterbekasse. Ueber denselben entspann sich eine lebhafte Debatte und wurde folgendes beschlossen: Sämtliche bis zum 1. April d. J. eintretende Mitglieder zahlen ein Eintritttsgeld von 1 Mark und einen monatlichen Beitrag von 25 Pfg. Diejenigen, welche sich nach dieser Zeit anschließen, haben ein erhöhtes Eintrittsgeld zu zahlen, das nach Altersstufen bemessen werden soll. Mitglieder im Alter von 18 bis 30 Jahren zahlen 3 Mk., von 30 bis 40 Jahren 5 Mk., von 40 bis 50 Jahren 7 Mk. und noch ältere 10 Mk.; zugleich wird der Vorstand bei diesen ein ärztliches Attest verlangen. Das Vereinsjahr beginnt mit dem 1. April. Der Sitz der Kasse ist in Dortmund. Bei einem Sterbefall wird einem jeden Mitglied vorläufig ein Sterbegeld von 100 Mk. gezahlt, das aber später noch erhöht werden soll. Das Bezirksfest soll in diesem Jahre in Iserlohn gefeiert werden; es ist demit zugleich die Fahnenweihe des dortigen Lokalvereins verbunden. * Schwerte, 19. Januar. Herr Metzger W. präsentierte uns stattliche Hühnereier, von denen das eine 115, das andere 80 und das dritte 75 Gramm wog. „ Schwerte 20. Jan. Heute morgen hat man bei Herdecke in der Ruhr die Leiche der seit dem 13. Nov. v. I. verschollenen Frau des Geometers Hens von hier aufgefunden. Hörde, 18. Jan. Ein gräßliches Unglück ereignete sich gestern nachmittag im Brunnenkamp. Eine Anzahl Knaben liefen auf dem sogenannten Fischteich Schlittschuh. Plötzlich brach die Eisdecke und vor den Augen der erschreckten Knaben sank der 10jährige Knabe Emil Hammacher in die Tiefe. Zwei der nächststehenden Knaben, welche auf einer Scholle standen, wollten den Sinkenden an die ausgestreckten Hände fassen, wurden jedoch mit in die Tiefe gerissen. Die beiden ersteren wurden bald von einigen beherzten Männern lebend aus dem nassen Element gezogen, während der kleine Hammacher verschwunden war. Erst nach einer Stunde wurde die Leiche desselben geborgen. Ein nach Hunderten zählendes Publikum umstand die Unglücksstelle. Den Schmerz der armen Eltern kann man sich denkeu. Die Mutter des ertrunkenen Hammacher ist ganz untröstlich. Abends gegen 6 Uhr wurde die Leiche der elterlichen Wohnung zugeführt. Die Mutter des H. soll nachmittags ihren ertrunkenen Sohn noch gewarnt haben, nur ja nicht aufs Eis zu gehen. Der an dem Rettungswerk beteiligte Knabe Schauf, welcher chwer erkrankt war, ist heute morgen gestorben. Wie Augenzeugen berichten, hat dieser Knabe mit bewunderungswürdiger Geistesgegenwart den bereits im Wasser liegenden Hammacher eine ganze Zeit lang an den Haaren festgehalten, bis ihn schließlich die Kräfte verließen und er mit in das nasse Element stürzte. Der Schulknabe Oskar Jonas beteiligte sich ebenfalls an dem Rettungswerk, stürzte ins Wasser, wurde jedoch bald von seinem älteren Bruder gerettet. Hörde, 19. Jan. Der Wasserprozeß zwischen Dortmund und unsere Stadt ist zu Gunsten der ersteren enschieden. Dieselbe kann durch alle unsere Straßen Leitungen legen. Lünen, 18. Jan. Ein gräßlicher Unglücksfall ereignete sich heute abend auf der Gronau=Enscheder Eisenbahn. Ein Passagier, der keine Fahrkarte besaß, glaubte den Zug in voller Fahrt verlassen zu können und sprang an der Ueberfahrt nach Cappenberg aus demselben, geriet aber so unglücklich unter die Räder, daß er sofort eine Leiche war. Iserlohn, 20. Jan. Der wegen Diebstahls vorige Woche im Bahnhofsrestaurant zu Letmathe verhaftete Gerichtsdiener F. ist, wie aus dem Gutachten des Kgl. Kreisphysikus Dr. med. Büren hier hervorgeht, geisteskrank. Er wurde deshalb aus der Haft entlassen und in das hiesige städt. Krankenhaus zur weiteren Beobachtung überführt. Kleve, 17. Jan. In Brand geriet hierselbst, wahrscheinlich durch Feuerfangen der Traueedekoration, als die Leiche des Prinzen Albrecht zu Waldeck=Pyrmont zu Grabe getragen wurde, die Villa des Verstorbenen. Die Dienerschaft konnte nur mit größter Mühe gerettet werden. Ein Dienstmädchen sprang aus dem Fenster der dritten Etage in den Garten hinab und wurdetsterbend ins Hospital gebracht. Handel und Verkehr. Deutsche Schreibfedern! Die deutsche Industrie in Stahl und Stahlwaren hat in den letzten Jahrzenten so große Fortschritte gemacht, daß englische Erzeugnisse auf dem deutschen Markte mehr und mehr verdrängt werden. Die Fabrikation der Stahl=Schreibfedern, seit ihrer Erfindung eine Domaine der englischen Industrie, ist neuerdings von deutschen Fabrikanten aufgenommen worden.— Man hat in kurzer Zeit darin so große Fortschritte gemacht, daß die deutschen Federn den englischen in keiner Weise nachstehen. Ein Hauptverdienst um diese Bereicherung der deutschen Industrie ist der Firma Brause& Co. in Iserlohn in Westfalen zuzusprechen, welche seit etwa Jahresfrist die Fabrikation von Schreibsedern in großem Maßstabe betreibt und ein so vorzügliches Produkt unter eigener Firma liefert, daß solches die englische Konkurrenz nach keiner Richtung hin zu fürchten hat. Jedem Freund deutschen Gewerbefleißes ist es zu empfehlen, sich durch die bei der genannten Firma herausgegebenen Auswahlfedern von der Güte des einheimischen Fabrikates zu überrzeugen. Also Deutscher, schreib mit deutschen Federn. Grabschrift. Fritz Reuter hat einmal für sich folgende Grabschrift verfaßt:„pd,„ G.r, 6, fin) 9 „Der Anfang, das Ende, 5 Herk, su sind Dein, Die Spanne dazwischen, das Leben, war mein. Und irrt' ich im Dunkeln und fund mich nicht aus, Bei Dir, Herr, ist Klarheit und licht ist Dein Haus.“ Gottesdienste. Reformierte Kirche. Donnerstag abend 8 Uhr: Bibelstunde. der am Freitag, den 22. Jan. 1897, nachmittags 4 Uhr, im Rathaussaale hier. Tagesordnung: 1 Verpflichtung der neu gewählten Stadtverordneten. 2. Wahl des Bureaus. 3. Antrag auf Errichtung einer Badeanstalt. 4. Antrag, betr. Wahl des Kuratoriums der Töchterschule. 5 Genehmigungsanträge, betr. Fluchtlinienplan diverser Straßenzüge. 6. Vorlage von Revisionsprotokollen. 7. Antrag auf Genehmigung von Etats=Ueberschreitungen. 8. Antrag auf Niederschla= gung rückständiger Kommunal= steuern. 9. Protokoll über Prüfung der Schuldurkunden bei der Sparkasse. 10 Antrag, betr. Kredit für die Feier des 100jähr. Geburtstages Kaiser Wilhelm I. 11. Antrag, betr. Einführung einer Schuldeputation. 12 Antrag, betr. Zuschüttens des Wäschebassins am Westenthor. 13. Antrag auf Zinsermäßigung. 14. Antrag auf Bewilligung einer Renumeration. Schwerte, 17. Jan. 1897. Der Stadtverordnetenvorsteher: H. Landsberg. „ 0 # Gut Der Turn=Verein feiert am Sonntag, den 1 „ 24. Jan. er., nachm. 4 Uhr anfangend, im Vereinslokale des Herrn C. Rassin(Zur Helle) den Geburtstag Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. durch 3 Konzert.Theater 8 8 J. Ball. Zur Aufführung gelangen: 1. Gut Heil! Turnerlustspiel in 3 Aufzügen. 2. Hoch unser Landesherr! Humoristisches patriotisches Festspiel in 1 Akt. 3. Des Turners Wahlspruch! Vier lebende Bilder nach turnerischen Motiven mit verbindendem Text u. Musikbegleitung. Eintrittskarten zum Konzert und Theater à 30 Pfg. sind bei den Mitgliedern, sowie im Vereinslokale zu haben. Eintrittspreis an der Kasse 40 Pfg. Ball findet geschlossen statt, doch können Nichtmitglieder durch Mitglieder eingeführt werden. Die Musik wird von der Kugel'schen Kapelle ausgeführt. Um zahlreichen Besuch zu dieser Feier ladet ergebenst ein C Der Vorstand. C NB. Die passiven Mitglieder, sowie die Eltern □ der Turner u. Turnschüler werden hierdurch freundlichst eingeladen. Turner mit Vereinsabzeichen(Mütze) erscheinen. 200005000000000Sb6S0 Bekanntmachung. Zur Aufnahme der Militär=Reklamationen für die Ersatz=Aushebung 1897, Jahrgänge 1877, 1876, 1875 und ältere, ist Termin auf Freitag. den 5. Jebruar 1897, vormittags von 9—12 Uhr, und Samstag, den 6. Jebruar 1897, vormittags von 9—12 Uhr, im hiesigen MagistratsBureau anberaumt. Die früheren Reklamationen sind zu erneuern und etwaige Veränderungen glaubhaft nachzuweisen. Bezüglich des jüngsten Jahrganges 1877 sind die Steuerzettel, sowie der Nachweis über etwa vorhandene Schulden, Geburtsatteste der Eltern und Geschwister des zu klamierenden und etwa sonstige auf die Reklamation bezughabende Dokumente u. s. w. mit zur Stelle zu bringen. Schwerte, 13. Januar 1897. Der Bürgermeister: Mönnich. Dem Schneidermeister Carl Hölken zu seinem am 20. d. Mts. stattfindenden 30. Wiegenfeste ein donnerndes Lebehoch. Of hei sik ok wat märken lätt van Hölken bis Soeding. T. K. S. T. Standesamt Opherdicke. Anmeldungen im 4. Quartal 1896. Geburten. 1 Sohn: Bergmann Adam Kornmann, Hengsen, Bergmann Heinrich Denninghoff, Hengsen. Bäcker Friedrich Flunkert, Hengser. Bergmann Friedrich Köster. Keller. Bergmann Friedrich Wilhelm Hilsmann, Hengsen. Witwe Fahrhauer Heinrich Becker, Emma geb. Tewes Brauckstraße. Schuster Heinrich Neuhaus, Brauckstraß. Anstreichermeister Heinrich Gerke, Hengsen.— 1 Tochter: Schreinermeister Wilhelm Kersting, Hengsen. Bergmann Wilbelm Biermann, Killer. Bergarbeiter Mathias Placek, Opherdicke. Bergmann Carl Hacheney, Opherdicke. Bergmann Wilhelm Born, Hengsen. Eheschließungen: Bergmann Friedrich Heller und Erma Sofie Möllenhoff, Opherdicke und Hengsen. Posthülfsbote Gustav Carl Heinrich Weller und Karoline Wilhelmine Ringholt gen. Rabe, Menden und Holzwickede. Bergmann Friedrich Wilhelm Flunker: und Chr stine Luise Wilhelmine Marie Heinert, Keller. Bergmann Carl Steinweg und Dina Vutinghoff, Hengsen und Holzwickede. Bahnarbeiter Caspar Wilhelm Rockhoff und Bernardine Franziska Hagedorn, Kessebüren und Unna. Bergmann Withelm Paroth und Anna Sofie Caroline Kuhlhüser, Opherdicke, Bergmann Gottfried Julius Carl Kockskemper und Lina Hauschke, Keller und Hengsen. Schäfer Wihelm Dietrich Moritz Ellringmann und Mina Sofia Lisette Kohlmann, Opherdicke und Heunen. Bergmann Caspar Gottfried gen. Wilhelm Süthering und Caroline Withelmine Luise Bläsing, Hengsen u. Unna. Bergmann Heinrich Wilhelm Reckermann und Anna Dulle, Brauckstraße und Massenerbeide Bäcker Gustav Eduard Heiling und Friederike Naust, Berghofen und Bebes. 9 Sterbefälle: Heinrich Frumert, Hengsen, 1 M. 28 T. Berginvalide Carl Heinrich Gottlieb Nolting, Opherdicke, 59 J. 3 M. 15 T. Totgeburten: Kaufmann Heinrich Reinert, Opherdicke. Bergmann Heinrich Biermann, Hengsen. S Gi Mädchen für vormittags gesucht. Zu erfr. in der Expedition. Ein tüchtiges, fleißiges RR gesucht per 1. Februar. Frau Erast Schmalenbach, Hagen i. W., Kampstr. 7. Schwerter Turn-Verein. (Mitglied der deutschen Turnerschaft.) Freitag, den 22. Januar, abends 9 Uhr, im Vereinslokale: General-Versammlung. Tages=Oednung: 1. Festbericht. 2. Kassenbericht. 3. Beschlußfassung über neue Statuten. 4. Kaisers Geburtstagsfeier. 5. Beteiligung an der Gedenkfeier des 100jährigen Geburtstages weiland Sr. Majestät Wilhelm I. 6. Gauturntag. 7. Verschiedenes. Vorstand. NB. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß 2/3 der aktiven Mitglieder anwesend sein müssen, um die Statuten festsetzen zu können. Dr. Oether’s Kuchen und Klöße. Rezepte gratis von den best.Geschäft. Tordentlicher Knabe, welcher Lust hat, die Tischlerei zu erlernen, zum baldigen Eintritt gesucht. Schwerte. W. Stricker. Suche auf sofort oder Ostern einen Bäckerlehrling L. Tönnis, Westhosen. Suche für Anfang Februar ein braves, zuverlässiges Karchen. Der All. Saatgucmarkt der landwirtschaftlichen Kreisvereine Dortmund, Hörde, Bochum und Hamm findet am Mittwoch, den 17. 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Die Privatpolikilinilt in Glarus hat mich auf brieflichem Wege, durch ein unschädliches Verfahren, von einem Bandwurm mit Kopf in Zeit von 2 Stunden, ohne Vorkur befreit, ein Resultat, Ruhrweiden das ich därch andere früher gemachte Kuren nicht erreichen konnte. Schnellewalde b./Neustadt(Oberschlesien), den 22. Oktober 1896; Johann Taschenuhr Georg Pieisch.— Vorstehende, eigenhändige Unterschrift des Johann Georg Pietsch beglaubigt: Schn Uewalde, den 22. Okt, 1896; Burkert, Standesbeamter. Adresse: Privatpoliklinik, Kirchstraße 405, Glarus(Schwei. esss(3 einen oder Obstbau treibt— oder Gemüse baut, verlange durch Postkarte eine Probenummer der Zeitschrift„Der praktische Ratgeber im Obst- u. Gartenbau.“ Diese Probenummer wird umsonst frankiert zugeschickt von der Königlichen Hofbuchdruckerei Trowitzsch& Sohn in Frankfurt a. d. Oder. Habe heute ein schweres Pferd vom Oekonom Sänger, Holzen, geschlachtet. Stehpan Langer, Istbergerstraße 60. 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Lehrerzeitung an der Hand eines tüchtigen Klavierlehrers gearbeitef hat, kann sich gerost hören lassen.“ Zu beziehen durch jede Buch= und Musikalienhandlung, sowie direkt von Max Hesse's Verlag in Leipzig. Zeitungspapier empfiehlt C. Braus. Kartoffeln 50 Kilo Brot 5 Kilo Butter per Pfd. 1.20 Eier 13 Stück 1— Essen, 18. Jan. Produktenbörse. Besuch stark. Tendenz fest. Umsätze befriedigend. Weizen inländ. 16,50—17,50, do fremder 18.75—19,75. Roggen inländ. 11,00—12,00, do. fremder 14,00—15,00. Hafer inländ, 00,00 bis 00,00, do. fremder 13,75 bis 14,75. Buchweizen 12,75—13,00. Futtergerste 10,75—11,00. Mais 8,50—13,00. Weizenvorschuß 24,25 bis 25,25, Roggenvorschuß 18.75 bis 19,75. Weizenkleie 9,50 bis 10,—. Alles per 100 kg frachtparität Essen exkl. Sack bei Abnahme von Doppelladungen. Neuß, 19. Jan. Neuer Weizen kleiner 17,50, do. do. engl. 17,00 K. neuer Roggen I. 12,30, II. 11,80 K., Hafer I. 12,60 M, II. 11,60 M, Buchweizen I. 12,00 M, II.——. Kartoffeln 5,00 M, alles per 100 kg. Heu 31,00, Weizenstroh 00,00, Roggenstroh 18,00 J, alles per 500 kg. Weizenvorschuß 00 per 100 kg. —.— K. Kleien per 50 kg. 5,00 M.— Alter Hafer 14,30.4.— Raps 1. 25,00, II. 24,50 M, Aveel(Rübsen) 1. 24,00, U. 23,50 J. Rüböl per 100kg in Partien von 100 Ztr.(ohne Faß) 57,50 J, Rüböl von 100 kg. faßweise(ohne Faß) 59,00 K, Gereinigtes Oel per 100 kg 3# höher als Rüböl. Preßkuchen 1000 kg 104.— M. Berlin, 19. Januar. Nordamerika ist wieder matt und hier war in der freien kaufmännischen Vereinigung die Unlust auf Seiten der Käufer für Weizen und Roggen so groß, daß nur durch kleine Preisherabsetzungen wenige Abschlüsse gelangen. Hafer, nicht besser beachtet, kann sich im Werte kaum behaupten. Der heutigen Nummer liegt eine Beilage der Firma Gebr. Kaufmann, Hagen, bei, auf die wir hierdurch hinweisen. Sparkasse der Aemter Geierg Kirchhorde u. Weulinghosen. Jahres-Abschluss pro 1895/96. Geburistages Sr. M. des Kaisers u. Königs is Wilhelm II. findet am Mittwoch, den 27. Januar 1897, s8 nachmittags 1½ Uhr, 8 21 15 p. 82 Hôtel Sternberg(bress) ein 83 65 15 85 15 85 82 #### statt, wozu die Bürger unserer Stadt freundlichst s eingeladen werden. 15 85 schwerte, den 15. Januar 1897. 15 Das Festkomitee. Autiva. Ausgeliehene Kapitalien bis Ende März 1895 Im Jahre 1895/96 sind ausgeliehen. Im Jahre 1895/96 sind zurückgezahlt. Zinsenreste Kassenbestand Ende März 1896 Summa Summa der Aktiva 85 9 Anmeldungen zur Teilnahme am Festessen ii werden im Hôtel Sternberg bis Montag, den 25. Jannar, abends, entgegengenommen. 8 Preis für trockenes Gedeck 3 Mark. Die Tafelmusik wird von der Guth'schen 5 Kapelle ausgeführt. Rlsenenenenenem mn mnenntamnanen Passiva. Einlagen Ende März 1895 Im Jahre 1895/96 sind eingelegt Im Jahre 1895/96 sind zurückgezahlt. Den Einlagen zugeschriebene Zinsen Summa * Rest Summa der Passiva #. 1171204 4827 24325 1200357 36 27 54 17 Herr Landwirt Friedrich Bierhoff zu Ergste läßt am Freitag, 22. vormittags 10½ Uhr, im Gasthof Hengstenberg sein in Ergste belegenes Ackergut, bestehend aus Wohnhaus, Stallung. Einwohner= haus und 27 Hektar 93 Ar 58 Meter Ackerland, Wiesen, Gärten, Holzung 2c. parzellenweise und im ganzen öffentlich meistbietend zum Verkauf aussetzen. Schulte, Ankt.=Kommissar. 120035 717 feiert den 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0 00000 0308so05 85800 5ri Seret 0 0 6 G Sr. Maj. Kaiser Wilhelm II. O a am Sonntag, den 24. Januar cr., ∆ O im Vereinslokal Witwe Brenne durch 0 0 0 0 0 Richtmitglieder dürfen durch Mitglieder gegen Entree eingeführt werden. S Hor Kostend. 2 u Candwehrverein g Bürenbruch. 8 Betrag des Reingewinns: Mk. 5777,73. Betrag des Reservefonds Ende März 1895= Mk. 53278 83. „„„„„ 1896= Mk. 60976,85 Barop, den 13. Januar 1897. Die Sparkassen=Verwaltung: Josef Tappe. Mentler. Fützmann. Klewitz, Rendant. Gasmotoren-Fabrik Deutz, Köln-Deutz. U. Theater 5 0 0 Anfang nachmittags 4 Uhr. 0 Nichtmitglieder dürfen durch Mitglieder gegen#### Entree eingeführt werden. Der Vorstand. Reflektanten belieben sich zu wenden an: Gasmotoren-Fabrik Deutz, Verkaufsstelle Dortmund. Dortmund, Königswall 18. „Otto's neuer Motor“ liegender und stehender Konstruktion mit Präcisions-Ventil-Steuerung in Grössen von ½ bis 200 Pferdekraft für Steinkohlengas, Oelgas, Generatorgas, Wassergas, Benzin- und Lampenpetroleum. Ueber 42000 Maschinen mit mehr als 170000 Pferdekräften in Betrieb. 210 Medaillen, Ehrenpreise, Diplome etc. nur für Gas-, Benzin- und Petroleum-Motoren. Prospekte, Zeugnisse, Kostenanschläge etc. gratis und franko. 0 Original „Otie Motoren 3% Ae““ zind mit unserer nebenstehend abgebildeten Schutzmarke versehen. 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Aufgebots, welche gemäß§ 123, 1 u. s. w. der W.=O. auf Zurückstellung bei etwaiger Einberufung zu den Fahnen pro 1897 Anspruch machen, habe ich Termin auf Montag, den 8. Februar 1897, vormittags von 9—12 Uhr, im hiesigen Magistratsbureau anberaumt. Militärpapiere, Steuerzettel und sonstige auf das Gesuch Bezug habende Dokumente u s. w. sind vorzulegen, auch etwaige Schuldenzinsen nachzuweisen. Schwerte, den 13. Januar 1897. Der Bürgermeister: Mönnich. Wcc S Zu haben in den meisten Konditoreien, Kolonial-, Delikatessund Droguengeschäften. Intona effektvolle Salon=Drehorgel, unübertroffene herrl. Tonfülle, hunderte der neuesten u. feinsten Stücke spielend, versende inkl. Kiste gegen Nachn. mit 6 Metall=Notenplatten für nur Mk. 13.25; reich illustr. Prachtkatalog gegen 30 Pfg. in Marken franko. Richard Kox Musikw. Dulsburg. Puten Sie die Kalten u. Hauge nur mit dem sicher tötlich wirkenden v. Kobbe’s Heleolin. Unschädlich für Menschen u. Haustiere. In Dosen à 35 Pfg., 60 Pfg. u. 1 Mk. erhältlich bei 31 Ernst Klein. Beilage zu Nr. 9 der„Schwerter Zeitung“, Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Westfalen Rheinland. Aplerbeck, 18. Jan. Entsprungen ist der hiesigen Irrenanstalt am Freitag nachmittag der Schlosser Gustav Müller aus blonde Haare, gebogene Nase und blonden Holzwickede, 18 Jan. Als der Land wirt Heinrich Lohoff von hier in der Nacht zum 14. d. Mis. aus der Jaquesschen Wirt schaft nach Hause gehen wollte, wurde er auf der Straße von dem Bergmann Fritz Ruschen baum aus Hengsen, mit dem er vorher in der Wirtschaft Wortwechsel gehabt hatte, hinterrücke überfallen und mit einem Messer auf ihn eingestochen. Auf das Hülfegeschrei des Lohoff eilte der in der Nähe des Kampsplatzes Bäckermeister Riecke herbei und Ruschenbaum machte sich nun eiligst aus dem Staube. Lohoff hat derartige Verletzungen davon getragen, daß er sich sofort in ärztliche Behandlung begeben n, 18. Jan. Ein nationalliberaler Parteitag für die Provinz Westfalen ist in Aussicht genommen. Derselbe wird voraus sichtlich am Sonntag nach Ostern hierselbst Cabel, 17. Jan. Wie verlautet, beabsichtigt die Firma Steinhaus u. Co.(Fabrik für Eisenbahnbedarfs=Artikel) hier ein AnschlußGeleise an die Bahn anzulegen. Desgleichen will auch die demnächst auf dem Platze der alten Fabrikruine neu erstehende Papierfabrik ein Anschlußgeleise herstellen lassen. Hohenlimburg, 18. Jan. Im Gefängnis erhängte sich ein Postunterbeamter hierselbst, welcher wegen Unterschlagung im Amte in Untersuchungshaft genommen worden war. Recklinghausen, 18 Jan. Mit seiner zweiten Frau begeht in den nächsten Tagen Herr Justizrat Peus hierselbst goldenen Hochzeit. Dieser Fall dürfte wohl höchst selten vorkommen! Witten, 18 Jan. Eine Abteilung des Sauerländischen Gebirgsvereins wurde in der letzten Zeit auch hier ins Leben gerufen. Derselben sind bereits 73 Mitglieder beisl Bochum, 18. Jan. Am 31. Januar, 1. und 2. Februar d. J. findet ein Delegiertentag der christlichen Bergarbeiter Deutschlands beider Konfessionen hierselbst statt. Zu dieser Delegiertenversammlung sind alle christlichen Bergarbeiter von ganz Deutschland eingeladen. Das Programm, welches wiederholt in zahlreichen Zeitungen zum Abdruck gebracht worden, ist ein recht anregendes und für weite Kreise von großem Interesse.(U. a. haben auch die Professoren Wagener und Hitze Vorträge zugesagt.) Es wird dieser Versammlung nicht allein in Bergarbeiterkreisen Bedeutung beigemessen, sondern auch im allgemeinen darf man dieser ersten großen Versammlung christlicher Bergarbeiter mit Spannung entgegensehen. Ampen(Kreis Soest), 18. Jan. unliebsam gestört wurde eine Hochzeitsfeier hierselbst. Als die Hochzeitsgesellschaft gerade beim Mahle saß, brach im oberen Stockwerk Feuer aus, wodurch das Gebäude bis auf den Grund zerstört wurde. Dank dem thätigen Eingreifen der Hochzeitsgäste konnten aber die meisten Möbel und Einrichtungsgegenstände gerettet werden. Soest, 18. Jan. Gestern rieß sich ein wütend gewordener Stier vor dem Schlachthause von der Leine und stürmte zum Ulricherthore in die Stadt hinein. Eine ältere Dame kreuzte unglücklicherweise gerade zu gleicher Zeit die Straße und wurde, da sie nicht zeitig genug ausweichen konnte, von dem Tiere niedergestoßen und mit Hörnern und Füßen angegriffen. Als sie befreit war, hatte sie am Kopfe und an der Seite schwere Verletzungen und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Huttrop, 18. Jan. Ein Fall krassen Aberglaubens ist von hier zu melden. Einer Frau war ihr Schwein eingegangen. Als sie einige Tage darnach den Stall betrat, fand sie da einen Hammer, den sie bisher nicht bemerkt hatte. Das war sehr wunderlich. Der Hammer mußte ihrer Ansicht nach durch„Hexerei“ in den Stall gekommen sein. Sie ging also zu einer „weisen Frau“, die dann auch nach Beschwörungen aus einem Hexenbuch feststellte, daß der Hammer der Hexe gehöre, durch deren Einwirkung der Tod des Schweines verursacht worden sei. Falls der Hammer in Weißglühhitze gebracht werde, würde sich die Hexe am Ort ihrer That einstellen. Die Geschädigte befolgte den Rat der weisen Frau; nach ihrer Ansicht aber wurde sie während ihres Vorhabens durch den Eintrit der dritten Person gestört infolgedessen die Hexe sich nicht einstellte. Sollte man einen derartigen Unsinn in unserer Zeit noch für möglich halten! Bielefeld, 18. Jan Pastor v. Bodelschwingh hat im Walde bei Speldorf eine größere Fläche mit einem Hause angekauft, um eine Anstalt für epileptische Kranke zu gründen Münster, 18. Jan. Der 100. Geburtstag der Dichterin Annette von Droste Hülshoff wurde hierselbst festlich begangen. Nachdem schon im November ein Denkmal der Dichterin an einer der schönsten Stellen der Prome: stellungsterrain, ca. 4200 □ Meter groß, befindet sich auf dem Carlsplatz, und umfaßt auch noch die Fläche, welche später zum Bau der Ruhmeshalle benutzt werden wird. Es liegt im Mittelpunkt der Stadt, eingeschlossen von den Hauptlinien der elektrischen Bahnen und nur wenige Minuten von den Hauptbahnhöfen entfernt, und läßt sich sowohl für den Aussteller als auch für den Besucher kaum eine günstigere Lage denken. Bald wird sich hier eine Riesenhalle erheben, versehen mit allen Einrichtungen der Neuzeit, in welcher die Aussteller ihre Produkte den staunenden Blicken der Besucher zeigen, wo manchem Anregung zu neuem Schaffen und Streben gegeben wird. Möge ein günstiger Stern über dem großen Unternehmen walten und die Hoffnungen erfüllen, die Unternehmer und Aussteller daran knüpfen. Elberfeld, 18. Jan. Bedeutende Unterschlagungen sind von dem Personal an der elektrischen Straßenbahn Elberfeld=Barmen begangen worden. Nach einer vorläufigen Untersuchung wird die unterschlagene Summe auf jährlich 30000 Mk. geschätzt. Oberaden b. Düren, 16. Jan. Ein entsprungener Bär, der einer Zigenner=Gesellschaft ausgerissen ist, verbreitet hier berechtigte Aufregung. Er flüchtete bei dem benachbarten Weddinghofen in den nahen Wald, der mehrere hundert Morgen groß ist und den Namen„das große Holz“ führt. Dort treibt der Kunst Dich „König enthüllt worden war, hielt am 11. J. Privatdozent Dr. Schwering auf Provinzialvereins für Wissensch. im Landeshause einen Vortrag terin. Nach dem Vortrage s# von England“ ein Festessen statt, das zu# cher Zeit der Erinnerung an das 25jährig Bestehen des Provinzialvereins dienen sollte. An demselben nahmen die Spitzen der Behörden, u. a. der Oberpräsident Studt wie zahlreiche Verehrer der Dichterin statt. X Barmen, 18. Jan. Kochkunst und Fachausstellung in Barmen. Der Verein Barmer Wirte veranstaltet im Mai d. Is. und zwar vom 15. bis inkl. 27. eine große Kochkunst= und Fachausstellung für Wirtschaftsbetrieb unter Berücksichtigung verwandter Gewerbe, und sind bereits die nötigen Vorbereitungen getroffen, um die Ausstellung zu einer großartigen zu gestalten. Das Aussih das Tier umher. Mehrere Versuche hiesiger Jäger sind gemacht, das Tier zu erlegen, aber bisher vergeblich. Jetzt hat man militärische Hülfe aus Wesel requiriert. Jedenfalls wird nun die kurzgemessene Freiheit des Meisters Petz bald ein Ende erreichen. Köln, 18. Jan. Der„eiserne Kollege", die Setzmaschine, das Schreckgespenst der Buchdrucker, hat nunmehr auch hier seinen Einzug gehalten. Die Kölner Verlagsanstalt und Druckerei hat nämlich zwei derselben aufgestellt, von denen eine jede für drei Mann arbeitet. Köln, 15. Jan. Zur Warnung für Demen. In einem Putzzeschäft an der Schilder#eser Tage eine junge Dame einem Unwohlsein befallen und ußtlos zu Boden. Ein hinzugezogener zu fest geschnürt ich dem BürgerIsbald starb. Der Aerzte, infolge des lsesten Schnürens eingetreten. Köln, 16. Jan. Das Opfer eines Verbrechens ist vor 8 Tagen auf dem Wallgraben ein Mann geworden, den man dort schwer verletzt und halb erfroren auffand. Vergangene Nacht hat er nach qualvollen Leiden sein Leben ausgehaucht. Man glaubt heute bestimmt, daß der Mann das Opfer eines Verbrechens geworden, und das umsomehr, als der Wächter einer in der Nähe jener Stelle des Wallgrabens gelegenen Gärtnerei mehreremale Hülferufe gehört, deren letzter verzweifelt geklungen hat. Der Mann hat den Eindruck gehabt, als wenn der Hülferufende mit einem Individuum im Koblenz, 16. Jau. Der Streit darum,* Geheizte Braut kutsch manöver oder nicht sind, der in den 9: * Oi. Kautzefunden. Kreuznach, 18. Jan. In große Auf. 105 Jahe Viuy genannt und Zensiten ergeben 8.46 gegen 8.45 Proz,. der Stäbte T5r85o. Hiatn, ue. uun. uns Bachenlferden, Dur Santeadhntgen Aut Auaeschendaer unr id uste uu den ase end a au gun i ae., ae aeniene unan.eu e ag boden des Hauses aels e, estee. 2as IDr, esien, uicht iur 60 Adhrnd eiuer Burt, de. un ür g : in eine uuf erm. Epeichete Wotden war. Vagten ge9eregrrgngertantugt 1 160 140(gegen 1152332 as baädchen hate hierbei sch mit einem be Zeit regelmäsio vor deut gder ich ver einiger lKöpse, im Vorschr 80812588) urd ur.. gesiorben, wenn es nicht alsbald bei Vermischtes.(kräbte 5.rn:#te sich wie eine Balletteuse und 40213,.26, überhaupt auf P#s-gg Rermischten— sencse wrchte sich uie eine Valctase unz Caltszh, 43tz ut den Late gu e„bet dor eintgen Sache auf den Grund ging, write ur, dskesen wudu un uistr as Hoacg m. at sst aeu eene un aen ur an er e Siaer donr Kase Beiche ae. Vostorschagte Giaeridr hautesgeaus uen Mishanten grnten Wetterbericht. Nachdr. verb. Volaussichtliches Wetter am iemlich hrenger Fros. 6 Met. 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In grobe tam er zu dem Ergebnis, daß der Bart des Ort durch die Nachuuidc worgen unser Woche wächst, wos in eten Ilgmueter iu dersden sibzider „„ 3.30 „„ 2 80 „„ 4.80„ „„„ Woche wächst, wos..3 Millimneter in dersden sibziger Jahren stehende 8 —e, he, wus iun einten Jagr eine Länge verbrannt sei. Dieseihe ont von 16 Zentimetern ergiebt. Da aber beisNeffen allein: ut wit ihren vielen Männern der Bart zu gewissen Zeiten seinem Lagu uu duuse und schlief auf noch stärker wächst, kommt der Schotte zu) Neffe oben schliefprend io dem Schlusse, daß der guopie Deu derffand letzterer seine; un Sonntag wergen igen Männer ihrem Kinn etwa 7 bis vor ver Thüre zer uu. etannt Iuote: Abteilung für Herrenkleiderstofle: Buckskin zum ganzen Anzug M. 4.05 Pfg., Cheviots zum ganzen Anzug M. 5.85 Pfg. „of der gröscte Tel der, a.Serage ai. Tantereulhedig urshon gang Meter Dart aoneynen ließen. 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