2 3 erkasten), s 16 Harsitzt eine anind ist geattet. Die 5 Zinkblechnut 15 Mk., 0.35 Mk. m. Gewicht sind so gut atis großer, og(390 Ab8 Mustkndt-Gesch urode i. Schl. zehühner eh. will, verl. isl. m. zahlr. erkenn. höchst. rsch.umsonst. Becker, idenau, Lieg. lügelhof. äger TDTIK sallus-NorFabrikate sonst direkt. verden. iden Mitmennentgeltlich ie ich davon sorden bin. dens. Förster, n(Westfalen). lassigen votell n und sucht die Schwerirch die C. chhandlung. Kutticher Areisbratt Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfrreund.“ # 87.Verantwortlicher Redakteur: Carl Braus in Schwerte. für den Areis Horde. Inserationsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pig. außerhalb des Leserkreises 15 Prg. Reklame 30 Pfg. Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Nr. 48. Donnerstag, 23. April 1896. 29. Jahrgang. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Der Kreistag des Kreises Hörde hat in seiner Sitzung am 1. d. M. den Fabrikanten Fritz Soeding jun. hierselbst zum zweiten der aus der Mitte des Kreistoges zu bestimmenden beiden Mitglieder des Kreis=Vorstandes Hörde der allgemeinen LehrerWitwen= und Waisenkasse des Regierungsbezirkes Arnsberg gewählt, was ich nach Vorschrift des§ 38 des revidierten Statuts der genannten Kosse vom 14. Juni 1871 hiermit bekannt mache. Hörde, den 18. April 1896. Der Königliche Landrat: Spring. Verzeichnis der zur Garnison Metz gehörenden Truppenteile, welche ihre Postsachen bei Postanstalten in Vororten von Metz in Empfang nehmen. Bezeichnung der BestimmungsPostanstalt. Montigny (Kr. Metz)“) Lfd. Nr. Bezeichnung der Truppenteile. I., 2. und 3. Bataillon des Königs= Infanterie=Regts. Nr. 145. 1., 3. und reitende Abteilung des Feld=ArtillerieRegiments Nr. 34. Stab, 1., 2. und 3. Bataillon des Infanterie=Regiments Nr. 131 Montigny (Kr. Metz)*) 1., 2., 3. und 4. Bataillon des Infanterie=Regiments str. 51. Longeville (Kr. Metz)*) Devant-les Ponts*) Dragoner=Regiment Nr. 9. Devant-lesPonts*) *) Anmerkung: Die Stäbe der InfanterieRegimenter Nr. 145 und Nr. 67, desgleichen die Stäbe des Feld=Artillerie=Regiments Nr. 34 und des Dragoner=Regiments Nr. 9 holen in Metz 1 ab; ebenso die 4. Bataillone (13. und 14. Kompagnie) der InfanterieRegimenter Nr. 145 und 131. Vorstehendes Verzeichnis bringe ich mit dem Bemerken zur Kenntnis der Beteiligten, daß auf den Sendungen an Angehörige der genannten Truppenteile als Bestimmungsort nicht Metz, sondern der Name der Vorortspostanstalten angegeben werden muß. Hörde, den 20. April 1896. Der Königliche Landrat: Spring. Bekanntmachung. Die Bakanzen=Listen bezüglich der für zivilversorgungsberechtigte Militär=Anwärter vorbehaltenen Stellen liegen auf dem Kreisbureau zu Hörde zur Einsicht offen. Tages=Ereignisse. Deutsches Reich. Abgeordnetenhaus. Das preußische Abgeordnetenhaus begann am Montag die Beratung der neuen Kreditvorlage für Eisenbahnzwecke und für Errichtung von Korn=Silos. Eisenbahnminister Thielen leitete die Debatte ein. Die Vorlage erfülle noch nicht alle Wünsche, doch solle von Jahr zu Jahr mehr an der Erweiterung des Staatsbahnnetzes gearbeitet werden. Bei der Anlage von Kleinbahnen werde die Regierung möglichst Entgegenkommen zeigen. Abg. v. Eynern (natlib.) meint, der Osten der Monarchie sei diesmal bei der Anlage von neuen Bahnen vor dem Westen bevorzugt, und wünscht, dem platten Lande möchten bei dem Bau neuer Bahnen nicht so hohe Beitragslasten aufgelegt werden, weil von allen Bahnlinien doch immer die Großstädte den Hauptnutzen hätten. Minister Thielen und Miquel bestreiten, daß der Osten bevorzugt werde, wollen sich aber die Anregung für die Kostenaufbringung merken. Viele lokale Wünsche werden von Abgeordneten aller Parteien geäußert. Dienstag wird die Beratung fortgesetzt. Am Dienstag wurden in der Fortsetzung der ersten Beratung der Eisenbahnvorlage nur persönliche Anregungen zahlreicher Abgeordneten für neue Bahnstrecken vorgebracht und dann die Weiterberatung vertagt. Nächste Sitzung: Mittwoch.(Dritte Lesung des Lehrerbesoldungsgesetzes) Deutscher Reichstag. Das Haus setzte am Montag die zweite Beratung des Genossenschaftsgesetzes bei den Strafbestimmungen fort. Mit Geldstrafe bis 15 Maik sollen bestraft werden die Verkäufer in Konsumvereinen, die an Nichtmitglieder verkaufen, sowie Konsumvereinsmitglieder, welche ihre Legitimation leihweise Nichtmitgliedern geben, damit letztere Ware aus dem Verein entnehmen können. Ferner wird angenommen die Bestimmung, wonach Konsumvereinsmitgliedern die gewohnheitsmäßige Weiterveräußerung von Vereinswaren an Nichtmitglieder verboten wird, sowie endlich, daß auch die FabrikKonsum=Vereine und Konsum=Anstalten der Offizierund Beamten=Vereine nichts an Nichtmitglieder abgeben dürfen. In Kraft treten soll das Gesetz am 1. Januar 1897. Es folgt die Duell=Interpellation des Abg. Bachem(Ztr.), der sich sehr hart über die bekannten letzten Duelle ausspricht. Wenn die Ehrengerichte in der Armee zur Verhinderung der Duelle nicht genügten, müßten Aenderungen eintreten, auch die Strafen seien zu verschärfen. Die Behörden hätten nichts zur Verhinderung des Duells Kotze=Schrader gerhan, von welchem doch jeder im Voraus wußte. Redner wünscht, der Kaiser möge gegen das Duell ebenso vorgehen, wie früher mit so vielem Erfolge in England sein Großvater, Prinz Albert. Staatssekretär von Bötticher erklärt im Namen des unpäßlichen Reichskanzlers, daß dieser die bekannten Ereignisse der letzten Zeit sehr bedaure, und daß Erwägungen, wie solchen Vorkommnissen für die Zukunft entgegenzutreten sei, eingeleitet seien. Die Behörde konnte nichts weiter thun; wer ein Duell wolle, könne sich auch sein Mittel suchen, zum Ziele zu gelangen. Abg. Rickert (freis.) meint, die Polizei hätte ja die Freiherrn v. Kotze und Schradrr beobachten lassen können. Redner verurteilt das Duell, fordert Strafverschärfungen und eine Aechtung des Duells von autoritativer Stelle. Abg. Schall verwirft das Duell, aber es könne doch die Notwendigkeit, seine Ehre zu wahren, an den Einzelnen herantreten. Da helfe nur Stärkung des christlichen Bewußtseins, Kirchenzucht, Reform der Ehrengerichte. Abg. Bebel bricht schonungslos den Stab über das Duell, das er gemeine Rauferei nennt. Redner tadelt namentlich die Begnadigung der Duellanten. Dann wird die Weiterberatung bis zum Dienstag vertagt. Die Beratung der Duell=Interpellation des Abg. Bachem(Ztr.) wurde Dienstag fortgesetzt. Abg. Graf Bernstorff(freikons.) spricht dem Abg. Bebel das Recht zu seinen gestrigen Ausführungen ab, verurteilt das Duell, fragt aber, was Herr v. Kotze thun sollte. Sollte er etwa seinen Gegner schöffengerichtlich belangen? Hier müßten neue Einrichtungen getroffen werden. Abg. v. Bennigsen (natlib.) führt aus, Bebel, der das Duell verurteilt, habe kein Recht zu seinen scharfen Aeußerungen, da er ja die Kommune veiherrlicht. Das Duell sei verwerflich, aber vor allen Dingen sei auf eine Aenderung der Anschauung über den Ehrbegriff hinzuwirken, sonst werde nichts zu erreichen sein. Abg. Richter(freis.) wendet sich äußerst scharf gegen das Duell, die Duellanten seien nichts als Raufbolde, denen mit Strenge das Handwerk gesegt werden müsse Redner bedauert die schnellen Begnadigungen von Duellanten und meint, er halte unser Offizierkorps für viel zu gebildet, als daß er glauben könnte, es halte wirklich das Duell für notwendig. Abg. Gröber(Ztr.) meint, Abg. von Bennigsen habe sich viel zu milde geäußert und etwa wie ein alter Korrsstudent gesprochen. Abg. v. Manteuffel(kons.) erklärt sich ebenfalls als Gegner des Duells, das aber doch nicht mit einem Male ausgerottet werden könne. Daß das Duell mit dem Militarismus zusammenhänge, sei ganz unzutreffend; Reserve=Offiziere duellierten sich viel häufiger, wie aktive Offiziere. Man möge doch auch einmal an die zahlreichen Duelle von Parlamentariern und Ministern in anderen Staaten denken. Redner empfiehlt Reform der Ehrengerichte und Verschärsung der Beleidigungsstrafen. Abg. Bebel vertrat nochmals in längerer Rede seinen bekannten Standpunkt. Wegen einer herabsetzenden Aeußerung über eine Kabinettsordre wird er zur Ordnung gerufen, ebenso Abg. Schall(kons.) wegen des Wortes, die sozialdemokratische Partei buldige dem Grundsatz „calumniare audacter!“ Schließlich wird, nachdem die übrigen Anträge zurückgezogen sind, ein Antrag Adt einstimmig angenommen, wodurch die Regierung ersucht wird, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln den mit dem Strafgesetzbuch im Widerspruch befindlichen Duellwesen mit Entschiedenheit entgegenzutreten. Nächste Sitzung: Mittwoch 1 Uhr. Das Kaiserpaar hat Koburg am Dienstag wieder verlassen. Am Vormittag besuchte der Kaiser noch bei schönstem Sonenschein zu Fuß die Feste Koburg. Herzog Alfred war mit der Kaiserin im offenen Wagen dorthin nachgefolgt. Die Abreise Sr. Majestät erfolgte nachmittags nach Eisenach, während die Kaiserin direkt nach Berlin zurückkehrte. Die Ankunft im Neuen Palais fand abends gegen 11 Uhr statt. Die Kaiserlichen Kinder waren zuvor von Berlin nach Potsdam übergesiedelt. Von Eisenach aus hat sich der Kaiser nach der Wartburg begeben. um im Wasunger Revier zu jagen. Wie aus Dresden gemeldet wird, ist es nicht ausgeschlossen, daß der Kaiser, welcher am Donnerstag vormittag zur Geburtstagsfeier des Königs Albert dort eintrifft, in Dresden übernachtet und erst am folgenden Tage die Rückreife nach der Wartburg antritt. Es wird angenommen, daß der Monarch auf dieser Rückfahrt einen kurzen Aufenthalt in Weimar nimmt. Der Reichstag hat sich am Montag und Dienstag mit den Anträgen über das Duellwesen beschäftigt. Der Staatssekretär Dr. v. Bötticher verlas eine Erklärung des Reichskanzlers, worin dieser die in der letzten Zeit vorgekommenen Duelle lebhaft bedauert, die Organe der Staatsgewalt vor dem Vorwurf gegenüber diesen Zweikämpfen nicht ihre Schuldigkeit gethan zu haben, in Schutz nimmt und zum Schluß erklärt, daß er in ernstliche Erwägungen eingetreten sei, wie dem Gesetz Achtung und Befolgung zu sichern sei. Die Influenza tritt gegenwärtig wieder in Berlin epidemisch auf. In vielen Familien sind mehrere Personen gleichzeitig von der Krankheit befallen, und auch die Krankenhäuser haben einen verhältnismäßig hohen Bestand Influenzakranker. Die Auslieferung Fritz Friedmann's angeblich unmittelbar bevorstehen. Die Begründung des Auslieferungsantrages der deutschen Behörden sei von der französischen Regierung als ausreichend erachtet worden, während alle Einwendungen Friedmann's und seines Anwaltes als nicht stichhaltig zurückgewiesen wurden; namentlich waren die Bemühungen vergeblich, den Glauben zu erwecken, daß die Auslieferung aus politischen Gründen gefordert werde. Ein Friedmann=Prozeß beginnt heute Mittwoch beim Landgericht Halberstadt. Es handelt sich um eine Anklage wegen Bestechung eines Beamten, die der ehemalige Rechtsanwalt Fritz Friedmann als Verteidiger der Frau Hauptmann Rotha bei der Ueberführung in das Gefängnis zu Halberstadt verübte. In Saalfeld in Thüringen, wo die Sozialdemokraten über die Mehrheit der Stadtverordneten verfügen, haben die Bürger eine dringliche Eingabe an das meiningensche Ministerium mit der Bitte gerichtet, den dort zur Maifeier beabsichtigten Umzug zu verbieten. Baron Moritz Hirsch ist soeben auf seinem Gute bei Komorn(Ungarn) am Herzschlag gestorben. Baron Hirsch machte bekanntlich viel von sich reden durch die auf seine Kosten stattgehabten Juden=Auswanderungen nach Palästina. Frankreich Recht spöttisch äußert sich das, Evenement“ über die soeben stattgehabte Allarmierung der Pariser Garnison durch den General Saussien. Die Allarmierung sei bereits vorher bekannt und längst vorbereitet gewesen! So habe natürlich alles geklappt. Rußland. Aus Petersburg kommen detaillierte Berichte über die Ehrungen, welche dem Fürsten von Bulgarien zuteil werden und über die Besuche die er abstattet. Das ist der Humor bei der Sache, daß er nun all' den Leuten die Hand schüttelt, die ihn früher als„Usurpator“ zum Kuckuck wünschten. Aus Atschin geht die Nachricht ein, daß die holländischen Truppen sich der wichtigsten Stützpunkte der aufständischen Atschinesen bemächtigt haben, und zwar nach ziemlich scharfem Gefecht. Die Mutter kann niemand ersetzen! Zu Ende neigt sich der schwere Tag, Kein Laut regt sich in dem stillen Gemach; Das Kind packt grimmig des Fiebers Gewalt, Am Bettchen sitzt eine fremde Gestalt— Die Mutter kann niemand ersetzen! Es atmet so tief, es atmet so bang, Nun schläft es schon viele Stunden lang; Auf den Kranken gerichtet den milden Sinn, Lauscht betend die Samariterin, Die Mutter kann niemand ersetzen! Da öffnet das Kind seine Aeuglein so schwer Und schaut ängstlich suchend im Zimmer umher, In die Kissen sinkt es dann weinend zurück: Die Mutter fand nimmer der suchende Blick, Die Mutter kann niemand ersetzen! Schlaf weiter, du armes, verlassenes Kind, Der Geist der Geschiedenen umwehet dich lind, Er wehret des Todes erstarrender Hand, Knüpft dich an das Leben mit rosigem Band— Die Mutter kann niemand ersetzen! Moritz Lilie. Die Persöhnung auf Schloß Landeck. Original=Erzählung von C. J. (Schluß.) Säuselnd erhob sich der Nachtwind. Die Wipfel der Bäume neigten sich gegen einander, ein Rauschen ging durch den schweigenden Wald. Der Freiherr lauschte. Was war das? Drang nicht ein Ton aus der Ferne herüber? Hundegebell erscholl von weitem: Tiras schlug an. Der Alte erhob sich und schrie laut durch die hohlen Hände:„Hoio! Hoio!“—„Hoio!“ antwortete eine Stimme aus dem Walde. Sie klang noch entfernt. Wieder eine zeitlang Stille. Wieder ließ der Freiherr seinen Ruf erschallen, näder klang die Antwort.— Da raschelte es in den Büschen, kläffend brach ein brauner Hühnerhund aus dem Gestrüppp hervor und umtanzte laut bellend die Gruppe. „Wo sind Sie," erscholl des Försters Stimme in nächster Nähe. „Hier,“ gab der Freiherr Antwort. Noch ein Krachen und Knacken— der Förster stand vor ihm mit brennender Laterne in der Hand. Sprachlos vor Entsetzen beleuchtete er die unheimliche Szene.„Um Gotteswillen, was ist geschehen?“ Der Freiherr winkte ihm zu schweigen. „Morgen mehr davon. Jetzt legen Sie mir das Kind recht sanft in meine Arme— so ist's recht, den Kopf hierher an meine Schulter. Schlagen Sie meinen Mantel um uns beide. Ich gehe jetzt zum Schlosse. „Wollen wir nicht lieber eine Tragbahre von Zweigen herstellen?“ fragte der Förster. „Das Kind rührt niemand an als ich,“ entschied der Freiherr bestimmt,„den Mörder dort nehmen Sie fest. Tiras, hierher!" Der Hund trat zurück und folgte dem Freiherrn, welcher mit seiner Last langsam im Dunkel des Waldes verschwand. Der Förster trat zu dem Daliegenden und leuchtete ihm ins Gesicht. Da lag der rote Müller, das Angesicht rußgeschwärzt, die stieren Augen weit geöffnet, das blutige Messer noch in der krampfhaft geschlossenen Hand— völlig regungslos. Er war tot. Ein Schlagfluß hatte offenbar seinem unseligen Leben ein Ende gemacht. Erschüttert blickte der Förster auf den Toten.„Den hat Gott gerichtet,“ sprach er leise. Dann brach er Buschwerk ab und deckte ihn zu, bis er morgen der Behörde Anzeige erstatten könnte. Mit schwerem Herzen machte er sich auf den Heimweg, er hatte noch jemanden von dem Geschehenen Nachricht zu überbringen. Droben im Schlosse saß der Freiherr an des Knaben Schmerzenslager. Bei seiner Heimkehr war ihm die Baronin erwartungsvoll entgegengekommen. Als sie das bleiche Kind auf seinen Armen erblickte, war sie entsetzt zurückgetreten. „Ist er tot?“ fragte sie angstvoll. Er hatte das Haupt geschüttelt und war an ihr vorrübergeschritten nach seinem Zimmer; dort hatte er das Kind in sein eigenes Bett gelegt. So hielt der Erbe von Landeck seinen Einzug in die Burg seiner Väter. Mit Hülfe der Frauen war die Wunde neu verbunden worden. Elsbeth war einer Ohnmacht nahe gewesen, als sie den grausigen Schnitt gewahrte; doch hielt sie tapfer aus und legte Hand mit an. Der Knabe hatte matt die Augen geöffnet, als er wimmerte:„O, wie weh thut das." Jetzt war er seit einer Stunde in Schlaf gesunken. Der Freiherr hatte alle hinausgeschickt, er wollte allein die Krankenwache halten. Heinrich war zum Arzt gesandt. Lautlos saß der alte Mann da, während die Kerze hinter dem grünen Schirm mit mattem Schein das Zimmer erhellte.— Da ging die Thür leise auf, eine hohe blasse Gestalt trat herein. Der Freiherr legte den Finger auf die Lippen und deutete auf das schlafende Kind. Der andere sah und hörte nichts als seinen Knaben. Mit heftigen Schritten eilte er herzu, warf sich mit leidenschaftlichem Schluchzen neben dem Bette auf die Kniee und bedeckte die kleine Hand, die heiß und fiebernd auf der Decke lag, mit Küssen und Thränen. Dann stand er auf und setzte sich neben dem Lager auf den Stuhl.„ Pa.„ Auf der einen Seite der Valer— auf der andern der Sohn. Keiner redete ein Wort, ein Anderer redete laut und vernehmlich in beider Heren.„„ Stunden vergingen, es waren Stunden, inhaltsreicher als sonst Jahre sind. Der große Schmelzer saß am Schmelzosen und in der Glut der namenlosen Trübsal zerschmolz der hartnäckige Trotz, bis die Herzen geläutert waren von den anhaftenden Schlacken und klar und glänzend der Silberblick erschien. Gegen Morgen erst traf der Arzt ein, welchen Heinrich aus einem entfernten Dorfe von einem Krankenbette hatte holen müssen. Er untersuchte schweigend die Wunde, wusch sie aus, zog sein Besteck hervor und nähte den klaffenden Riß zusammen. Dann legte er einen regelrechten Verband an. Enlidch hatte er sein Werk vollbracht. Während er sich die Hände wusch und trocknete, gab er sein Urteil ab; mit atemloser Spannung lauschten die Beiden seinen Worten, als empfingen sie ihr Urteil über Leben und Tod. „Das Messer ist flach an den Rippen heruntergefahren,“ lautete der Spruch,„so sind edlere Teile nicht verletzt. Halten Sie das Kind völlig ruhig und vermeiden Sie jede Aufregung. Morgen komme ich wieder. Gefahr für das Leben ist nicht vorhanden. Adieu, meine Herren!" Er ging und ließ die Beiden allein. Lange standen sie gegenüber und sahen sich in die Augen. Dann öffneten sich wie von selbst die Arme:„Mein Egon!“„Mein Vater!"— sie sanken sich an die Brust und hielten sich schluchzend lange und fest umfangen. Da blitzte es hell auf im Osten, rosig flutete das Licht des jungen Tages herein; es beleuchtete das liebliche Bild inniger Versöhnung nach langer, langer Qual! Vier Wochen waren seitdem vergangen. Im Schloß saß um den gedeckten Kaffeetisch eine Gruppe glückseliger Menschen. Im Korbstuhle, mit einem Kopfkissen hinter sich, Siegfried, zwar noch ein wenig bleich, aber doch fröhlich in die Welt schauend, neben ihm die Großmutter, die ihren Arm zärtlich um des Kleinen Hals gelegt hatte. Auf der andern Seite des Tisches, wonnestrahlend das Brautpaar, Hand in Hand; der Freiherr neben seinem neu gewonnenen Sohne! „Nun ist's doch gekommen,“ sprach Gerhard, „wie ich damals ahnte, als ich zum erstenmale von dort drüben das Schloß gesehen habe:„Durch Nacht zum Licht.“ Das Wetter hat sich verzogen, das Licht leuchtet wieder freundlich über diesem Hause.“ Egon schaute bewegt im Kreise umher. Dann sprach er mit zuckenden Lippen:„Ach, daß eine diesen Tag nicht mehr gesehen hat!“ persaren.= „Eine, die Dir lieb war, hast sprach der Freiherr weich,„und alle wiedergefunden.“ Sie drückten sich innig Die Baronin aber faltete ihre zarten Hände, schaute mit feuchtem Blicke nach oben und sprach leise:„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes gethan hat.“ England. Präsident Krüger von Transvaal hat nach London die amtliche Nachricht gelangen lassen, er könne nicht früher zu Verhandlungen über Reformen im Boerenlande dorthin kommen, bevor nicht die Grundlage für diese Verhandlungen festgestellt sei Das ist eigentlich selbstredend. Die Londoner Zeitungen leiten aber daraus den Anlaß zu erneuten wüsten Schimpfreden gegen den Boerenstaat her, und die „Times“ droht ganz offen mit Krieg. Auch andere Zeitungen lassen durchblicken, daß sie hoffen, die heute gegen die Matable=Eingeborenen aufgebotenen Truppen würden schließlich gegen die Boeren geführt werden. Mag die britische Regierung besonnen bleiben. Wie sie in einen Krieg mit den Boeren hineinkommt, wird sie schon wissen, aber mit dem „Wie wieder heraus?“ ist es eine andere Sache. Westfalen=Rheinland. * Schwerte, 22, April. Wenn auch in der Entwickelung draußen in Flur und Feld durch den recht ungemütlichen April ein ziemlicher Stillstand oder doch äußerst geringer Fortschritt zu verzeichnen ist, so giebt es doch ein untrügliches Merkmal, daß der eigentliche Frühling nun doch sehr bald kommen muß. Und dieses Merkmal, welches man freilich in Baum und Busch vergeblich suchen wird, hat noch niemals getrogen, es sind die Strohhüte der Damen, insbesondere die hellen Hüte. Jeder Familienvater weiß, wie ungern seine Damen sich entschließen, mit ihrer Kopfbedeckung vorzeitig„Frühling zu machen, eine sieht nach der andern und es bleibt unentwegt alles beim Winter, bis mit einem Male überall der Strohhut erscheint, auch der helle. Und in dem Moment stehen wir jetzt ungefähr. Getrogen hat, wie gesagt, dieses Merkmal nie, die Damen haben nun einmal ein sicheres Gefühl für den Toilettenwechsel, und so wird denn auch der Lenz 1896 nicht ungalanter sein, wie alle seine Vorgänger. Unsere diesjährigen modernen Strohhüte tragen übrigens einen wahren Blumengarten zur Schau, eigentlich etwas zu reichlich, aber bei richtigem Arrangement macht es sich schon. Und dabei haben die deutschen Strohhut= und Blumenfabrikanten noch immer bedeutende Rücksicht auf den deutschen Geschmack genommen, denn in Paris, das auf diesem Gebiete noch immer die Zügel der Herrschaft fest in der Hand hält, sind die Damenhüte heute wahre Ungetüme an Umfang und Ausputz, die richtige Weidestätte für ein Schaflamm. Die Parisei Moden sind oft etwas exzentrischer, immer aber weit kostspieliger, wie die Deutschen, und wenn alles über Vreisdruck und geringeren Verdienst klagt, die Pariser großen Modefirmen haben wenig Anlaß dazu. Wenn bei uns eine Dame für eine vollständige Frühjahrstoilette 300 Mk. ausgegeben hat, dann hat sie bereits etwas Ausgesuchtes, in Paris giebt es da seitens des Modekünstlers ein hohnvolles Achselzucken. Und so sind denn auch Frühjahrshüte von 100—200 Mark pro Stück an der Seine durchaus nichts Seltenes, wenn es sich um Neuheiten handelt. Schwerte, 22. April. Falb's Prophezeiungen wollen dieses Jahr absolut nicht eintreffen. Nachdem er von dem angeblich am letzten Sonntage im März stattfindenden ganz besonders kritischen Tage in Stich gelassen wurde, ist auch die von ihm vorhergesagte warme Witterung im April ausgeblieben. Sollten Falb's Prophezeiungen noch weiter in ähnlicher Weise„bestätigt“ werden, dann dürfte das von vielen in ihn gesetzte Vertrauen bedenklich erschüttert werden. Schwerte, 22. Apit. Der westfälische Städtetag findet am 19. und 20. Juni d. J. in Bochum statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Erörterung der Volksschulfrage und der besonderen Gewerbesteuern, sowie eine Besprechung über die Errichtung einer Pensionskasse für die städtischen Beamten. 8 Schwerte, 20. April. Zu der heutigen Sitzung der Stadtverordneten waren 17 Mitglieder erschienen, vom Magistrat waren anwesend die Herren Bürgermeister Mönnich, Rechtsanwalt Backhausen, Rentmeister Niederstadt und Fabrikbesitzer Fleitmann. Es kamen folgende Sachen zur Verhandlung bezw. Beschlußfassung: Der zum Beigeordneten unserer Stadt gewählte Herr Fabrikbesitzer Fleitmann wurde vom Herrn Bürgermeister Mönnich verpflichtet. Bei der darauf stattfindenden Wahl eines Magistrats=Mitgliedes mittels verdeckter Stimmzettel an Stelle des zum Beigeordneten gewählten Herrn Fabrikbesitzer Fleitmann wurde Herr Fabrikbesitzer Möhling gewählt. In Sachen der Reinigung der Straßen schließt sich Versammlung der Ansicht des Magistrats gemäß dessen Verfügung vom 8. April 1896 an. Magistrat wird indessen ersucht, über die Kosten Erhebung anzustellen, welche durch öffentsiche Abfuhr des Mülles 2c. aus den Häusern entstehen und erwartet Versammlung demnächst entsprechende Vorschläge. Der Antrag der Lehrerin Ludwig auf Bewilligung der skalamäßigen Gehaltszulage vom 1. April 1896 ab wurde bewilligt. Der Antrag des Lehrers Otten um Bewilligung einer Verimn Schufohr. Aptrag des Lebrers 6. Voerl ast Oesoleichen von 184 Mark. Zu den Elats der ven Aprid 15öe us S1. Bag. 87. den ve eogen, Psauemegalse Wine de u. Sparkasse und der Kommnonn, über die Revisionen vom 31. März d. J. nimmt Versammlung Kenntnis. Der Beschluß der Schlachthaus=Kommision vom 23. Wör, er., zergiep hunr gg pfen. eintreien zu sassen, wird vorläufig auf 1 Jabe gevn Schwerte, 22. April. Der EisenbahnVerein beabsichtigt am 7. Juni, gleichwie im Vorjahre im Lokale des Herrn Hagemann ein Sommerfest zu feiern, dem Verein sei ein 2 Schwerte, 22. Aprl. Seit Freitag ist hierselbst der 5. Polizei=Sergeant, Herr ie Schwerte, 22. April. Dem Landwirt F. Breucker in Wandhofen ist in seinem neu erbauten Hause an der Chausse dee Konzession zur Schenkwirtschaft vom 1. 20. April. Der Naturhistorische Verein für Rheinland=Westfalen wird seine Jahresversammlung während der Pfingstfeiertage in Bochum abhalten. Dortmund, 20. April. Vor der hiesigen Strafkammer wurde am Samstag ein Kirchenräuber unschädlich gemacht, der im vergangenen Jahre in hiesiger Gegend drei Einbrüche in Kirchen verübt hat. In der Kirche zu Hemmerde wurden im September eine Anzahl silberne bezw. vergoldete Geräte gestohlen, dann wurde in die Kirche zu Bremen bei Werl eingebrochen und der Opferstock beraubt; dieses sollte sich auch in der Nacht zum 17. Dezbr. wiederholen; der Küster faßte jedoch in Gemeinschaft mit seinem Sohne den Verbrecher ab. Es war der Aucharbeiter erst im Jahre 1874 geboren, aber schon wiederholt bestrast ist. Derseche. u. a. schon drei Jahre wegen vorsätzlicher Trundstiftung verbüßt. Der Mensch hatte eine großartige Ausrüstung an Einbrecherwerkzeugen, auch ein Bund Schlüssel bei sich, von denen einzelne von den Thüren der erbrochenen Kirchen stammten. Der„große Unbekannte“ soll die Schlüssel dem Storm geschenkt haben, wer wird einem Verbrecher aber so etwas glauben. Die Strafkammer verurteilte den gefährlichen Menschen zu 3½ Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaussicht. Dortmund, 20. April, Freigesprochen wurde von der hiesigen Strafkammer der Lokomotiv= führer Götte, welcher beschuldigt war, im Desember v. J. auf dem Bahnhof in Hamm aus Fahrlässigkeit einen Eisenbahnunfall herbeigeführt zu haben. Der Gerichtshof gab den mangethaften Einrichtungen auf Bahnhof Hamm die Schuld an dem Unfall. Dortmund, 20. April. Der 2. Hauptgewinn, 30000 Mark, der Marienburger Geldlotterie fiel auf die Nummer 267208 in die Kollekte des Herrn S. Wolff hierselbst. Der glückliche Gewinner ist ein Arbeiter. Wellinghofen, 21. April. Das 2 Jahre alte Kind des Bergmanns Ludwig Fiene zu Wellinghofen verbrannte sich, indem es über einen Topf mit kochendem Wasser fiel. Nach einer Viertelstunde trat der Tod des Kindes ein. Annen, 20. April. Wegen eines Vorteils von 9—10 Mark, den er seinem Geschäft verschaffen wollte, zog sich der Weinberg hierselbst eine Zuchthausstrafe von einem Jahre zu. Er hatte einen Wiegeschein des Schlachthauses gefälscht. Hohenlimburg, 20. April. Ein zärtlicher Ehemann hierselbst biß in angetrunkenem Zustande seiner besseren Hälfte ein Ohr ab. Sümmern, 19. April. In vergangener Nacht wurde die Besitzung des Kettenschmiedes Schürmann zu Ostsümmern eingeäschert. Gevelsberg, 20. April. Von einer Ratte wurde in Gevelsberg des nachts einem 6 Monate alten Kind das Fleisch fast vollständig vom Händchen genagt, so daß man am nächsten Morgen das Kind zum Arzte bringen mußte. Der Arzt verband die Wunde, eine Blutvergiftung, die befürchtet wurde, ist nicht eingetreten Breckerfeld, 20. April. Ein kugelsicherer Panzer ist von dem Messerschmiedemeister A. Pieper hierselbst„erfunden“ worden. Die bereits auf den Panzer gemachteen Schießversuche in Köln, Düsseldorf 2c. sino nun einer Mitteilung der Halverschen Zeitung sehr zu Gunsten des Panzers ausgefallen. Von großer Wichtigkeit ist, daß dieser Panzer sein soll. Herrn Pieper ist aus Münster folgendes Schreiben resp. Bescheinigung zugegangen:„Herrn A. Pieper, Breckerfeld, bescheinigt auf Wunsch, daß bei den am 12. April dieses Jahres im Exerzierhause in Münster stattgefundenen Versuchen im Schießen mit dem Gewehr 88 gegen einen kugelsicheren Panzer auf 60 Meter Entfernung nach Aussage beim Versuch anwesend gewesener Unteroffiziere und Mannschaften kein Geschoß den Panzer durchbohrt hat. v. Busse, Premier Leutnant Inf.=Reg. Herwarth v. Bittenfeld.“ Werne, 20. April. Die Kurerfolge des hiesigen Thermalbades waren in der verflossenen Saison überaus glänzende und hob 9 de sze, 10 fslieg. de Sauht de wedet,e iszt die Angelegenbeit der Stalsone. al. Pprit. Ansenliche Bertg v- Gis. se1 5, 2a. Phel. Ga batusteue. brachten zwei Landwehrleute nach der Kontro,[Polizeisergant wurde hierselbst von einem Kolligen versammlung hierselbst aus und führten badurch f.agenogmen und unter großem Menschenauslauf shre Festnahme herbei.(zur Wache gebracht. Der Beaute war schon Herne, 20. April. Wegen Uebertretung einmal wegen Teunkenheit im Dienste bestraft des Nahrungsmittelgesetzes wurde der hiesige marden Metzger Marx von der Bochumer Strafkammer] Elberfeld, 20. April. Vor einiger zu 150 Maik Geldstrafe verurteilt. Der= Zeit passierte einem hiesigen Zigarrenhändler selbe hatte das Fleisch einer tuberkulösen Kuh) Bennighofen das Malheur, daß er einen Beutel als vollwertig verkauft. mit 300 Mt., statt ihn in die Ladenkasse zu Witten, 19. April. Im großen Berg= legen, in den unter dieser stehenden Papierkorbmann'schen Saale hierselbst, tagte heute nach= fallen ließ. Am folgenden Morgen entleerte mittag eine öffentliche Volksversammlung, zu seine Frau den Papierkorb in die Aschenkiste welcher alle diejenigen eingeladen waren, welche und in dieser fand die Putzfrau, angeblich wegen der Angelegenheit des Pfarrers Birken= einen Teil des Geldes. In ihrer Freude hoff willens sind aus der Landeskirche auszu= machte sie einer Nachbarin ein Präsent von treten. Die Versammlung war von ca. 150032 Mark. Jetzt muß die Unehrliche einen Personen besucht und nahm einen ruhigen Monat ins Gefängnis. Verlauf. Zunächst erstattete der Metzger= Elberfeld, 20. April. Ein vielvermeister Fuhr eingehend Bericht über die Be= sprechendes Bürschchen ist ein 14 Jahre alter mühungen Frieden zwischen den streitenden Junge aus der Wülfratherstraße hierselbst. Parteien zu stiften. Zu dem Austritt aus Er geriet mit einem 19 Jahre alten Fabrikder Landeskirche haben sich auf den ausge=(arbeiter in Streit, griff zum Messer und legten Listen so viele Personen eingezeichnet brachte seinem Gegner damit einen Stich bei. daß die Seelenzahl der neuzubildenden Ge= Zudem zog er noch ein Terzerol aus der meinde sich auf 6—7000 belaufen wird. Tasche hervor und schoß damit auf den ArEinstimmig traten die Versammelten dem heiter, sowie auf den Bruder desselben, der vom Redner gestellten Antrage bei, den Aus= diesem zu Hülfe eilen wollte; glücklicherweise tritt aus der Landeskirche am Dienstag am verfehlten die Schüsse jedoch ihr Ziel. Der Gericht durch Einreichung der Listen zu er- Messerstich hat sich bei der ärztlichen Unterklären. An die Spitze dieses Komitees, welche suchung als so gefährlich erwiesen, daß der die Angelegenheit weiter fördern soll, wurden Gestochene ins Krankenhaus geschafft werden die Herren Fabrikant Alfermann, Kaufmann mußte, Kendel und Metzgermeister Fuhr gestellt Aus Dornap, 20. April. Als auf dem den Ausführungen des Herrn Keudel, der Gute Saurenhaus zwei Arbeiter nicht zur nach Herrn Fuhr das Wort nahm, dürfte Arbeit antraten und man in ihr Zimmer von Wichtigkeit sein, daß alles gethan werden schickte, um nach ihnen Erkundigungen einsoll, für die neue Gemeinde die staatliche Aner= zuziehen, fand man beide im Bette erstickt vor. kennung zu erhalten, damit Herr Pfarrer Wie angenommen wird, haben die UnglückBirkenhoff, welcher definitiv zugesagt hat das lichen, die mit durchnäßten Kleidern heimPfarramt zu übernehmen, alle Funktionen gekehrt waren, diese zum trocknen an den eines Pastors versehen könne. Nachdem noch brennenden Ofen gehängt und sich zu Be andere Redner zu der Trennung gesprochen begeben. Während des Schlafs scheinen die hatten, wurde die Versammlung nach einstün= Kleider Feuer gefangen zu haben und durch digem Verlaufe von dem Vorsitzenden, Herrn Rauch, der sich hierbei entwickelt hat, scheinen Fuhr, mit einem dreimaligen Hoch auf den die beiden elendlich erstickt zu sein. Kaiser geschlossen. Lennep, 20. April. Prof. Rönigen ist Altena, 20. April. Die Schmalspur= zum Ehrenbürger seiner Vaterstadt Lennep er bahnen unseres Kreises machten im Jahre nnant worden. gi. 864 alc 1895/1896 gute Geschäfte, indem sie gegen Wald, 20. April. Hier hur sich ein Mark erzielten.hpe ven Vog si4 woge der dlug Bolgen, u wole dandl Hamm 10. Ppril. Wähend vir erstischzen, wir hm u. Vro,ganz, zax zum shichten rlich von dur Peünienng der Houwg, gogz Scharz, moge, iades zu seinemn Schecken deneten, bes erscheuen, bnngn ve Her Zulanatgnalen boß es dem Selsmordtanddaten ernst geuisen Gewerbeausstellung zu Brüssel für ausgestellten war mit in Prit. Zon Van evers wene Viederlog„oche, porgenommenen NachSseabehn von dier vach Opphodyt K unwohg b. wahlen zunk hesigen Gewerbegericht. Die Sesugeston eteit bopien.(Kandidaten der christlichen Arbeiter vereinigOlpe, 20. April. Ans dem Kreise Olpe ten 1750 Stimmen auf sich, während die kommen Klagen über die Zunahme der Wild= Sozialdemokraten nur 673 erhielten. schweine, die sich rudelweise wieder eingefun=) Dasseldgrf, 20. Apeil. Der Kriminalden haben und namentlich in den Feldern, polizei hierselbst ist ein„elänzender: Fang gelandie an der Berggrenze liegen, erheblichen) gen..g sad vier Leute verhaftet u schaden anrichten. gen: e. fu= Gulr Leute verhaftet worden, welche Schaden anrichten.( größere Summen falsches Geld bei sich führten: Fleckenberg(Kreis Meschede), 10. April. Diese Verhaftungen bilden indessen erst das„VorHier in der Nähe entdeckte man bei Anlegung spiel= zur Entlarvung einer weitausgebreiteten eines Waldweges ein Erzlager. Dasfelbe soll Falschmünzer=Gesellschaft. In Hagen sind bekanntaus Gold=, Silber=, Blei= und Kupfererzen lich ebenfalls fünf Falschmünzer festgenommen bestehen, wie die„Rh.=W. Ztg.“ meldet.(worden, I1 Münster, 18. April. Das diesjährige Verbandsfest der Westfälischen Feuerwehren, verounen der Jubelfeier des 2yjahrigen Beneyens der 0 d 1 6 i . Dape hren, verbunden! Düsseldorf, 20 April. In das Unterbes estutgen ee pesregz. ereue suchungs=Herangns wurde vierzelsokein=Mang it ve. Vu gee des een hon aus Antwerpen geprachtdersich Bockernenntund kurz erwähnt, am 13. und 14. Juni in unserer verdächtig ist, Leadchengander nach Antwerpen Stadt abgehalten werden. Als Festplatz sind die zu treiben. Der Verhaftete hat in letzter schönen und geräumigen Säle und Anlagen des Zeit viele Mädchen unter verlockenden VerHelegierten=Sitzung, welcher ein solennes Festessen sprechungen nach dort gezogen, und wird von ren zu—.4 Dusburg aus stecbrieflich verfglotz, den die Migieder der auswärigen Vehr., Jutus, 8 Hln, 20. Pprik. Die Sckastrammer biesige Kameraden am Bahnbofe in Gm; Eergasz, hierselbst beschtoß, da in anderen Städten Nachtplatze abrückend, durch die Hauptstraßen der Stadt verbindung im Fernsprechverkehr mit Erfolg einzum Neuplatze, woselbst eine Uebung an dem zu geführt ist, die Einrichtung auch für den dortigen, erichtenden Steigerturme ktatfhinde:, dem Schützen, Beziek oufs neue anzuregen. Jedenfals werden auch die Wehren des Ver= Roedingen bei M.=Gladbach, 20. bandes des westlicher,„Münsterlandes an der Feier Hierselbst stärzte ein Mann in eine mit alk geteilnehmen, resp. ihr Verbandsfest mit dem hiesigen füllte Grube. Der Aermste wurde mit Brandwunden vervinden, Dde, Poier, gereis gebisdet find, ver= bebeckt von einer Dienstnagd herausgezogen. Der spricht eine recht großartige zu werden, da gegen Zustand des Mannes ist sehr 300 Delegierte und circa 7000 Feuerwehrleute aus dürfte das Augenlicht vertoren sein. Der Aermste ganz Westfaten erwartet werden. Auch eine Aus wurde in die Augenklinik geschafft. mit der Feier verbunden. Köln, 21. April. Der gestrige Abendzug Stiepel, 20. April. Ihren Betrieb zwischen Uelmen und Daun ist entgleist. eingestellt hat vorige Woche die benachbarte Drei Beamte des Zugpersonals wurden verZahlreiche Typhus=] Köln, 20. April. Der unbeschränkte verlaufen. Als Ursache wurde von den Be= hierselbst durch eine Verfügung der Kgl. Re wasser=Verhältnisse sehr ungünstige sind. Die sich mit einer dementsprechenden Eingabe an soil angendaet. Neuwied, 20. Ppelk. Kaschlesflich Herford, 20. April. Ins Irrenhaus mit Bogenlicht wird demnächst unsere Stadt sollte auf Betreiben seiner Ehehälfte ein hie= ihre sämtlichen Straßen beleuchten und dann siger Bürger gebracht werden. Doch gelang die erste Stadt in Deutschland sein, welche es einigen Freunden des letzteren, dies zu nur diese Beleuchtungsart besitzt. sblatt“ gatsanrunkener Kollegen nauflauf schon bestraft einiger händler Beutel kasse zu vierkorb entleerte chenkiste ngeblich Freude ent von se einen vielverhre alter ierselbst. Fabrikser und stich bei. aus der den Arben, der cherweise . Der n Unterdaß der werden auf dem nicht zur Zimmer igen einstickt vor. Unglückrn heiman den zu Bett heinen die und durch scheinen önigen ist Zennep ersich ein Er äußerte olle einmal sch erhänge. n schlechten in bemerken, nst gewesen r für einige ind alsdann he. vollkomdemokraten enen Nachricht. Die r vereinigährend die en. r KriminalFang geluneden, welche sich führten. 1 das„Vorausgebreiteten sind bekanntfesgenommen: das Unterst ein Mann kernenntund Antwerpen t in letzter kenden Vernd wird von gt. sandelskammer tädten NachtErfolg einr den dortigen, ), 2 0. A p r i l. mit Kalk geBrandwunden gezogen. Der denklich; auch Der Aermste eige Abendzug ist entgleist. wurden verunbeschränkte ). an SonnSchankwirten der Kgl. Retattet worden. Wirte hatten n Eingabe an Ausschließlich unsere Stadt ten und dann sein, welche Zutend) Bekanntmachung. Aachen, 20. April. Einer der 4 Berg= und am Kopfe erheblich verletzt. Der leute, welche bei dem Unglück auf Grube des Generals ist gefährlich. „Langenberg“ hierselbst durch die mit reißen=* Triest, 21. April. Die auf dem Meinen werten Geschäftsder Schnelligkeit eindringenden Wassermassen Lloyddampfer„Imperator“ im Laderaum freunden von Schwerte, Ergste abgeschnitten wurden, schildert die Lage folgen=des Freihafens ausgebrochene Feuersbrunst und Umgegend mache ich hierdermaßen: Auf unserer Flucht zum Rettungs= ist völlständig gelöscht. Der Schaden ist ge= durch die erg. Mitteilung, daß wege wurde uns dieser durch die heranbrau=ringer als man ursprünglich annahm. Die mein bisheriger Vertreter Herr senden Wassermassen abgeschlossen. Mit dem Ursache des Brandes ist nicht festgestellt. Sessinghaus aus Ergste Steigen des Wassers waren wir gezwungen,]* Eine Million Acre Landes wird am 1.]mich nicht mehr vertritt. S spoet#### wir schließlich Mai d. Is., durch Verfügung des Präsidenten] Gefl. Aufträge bitte ich mir nger boper d, veptern, Zohlen ungebenen der Vereinigten Staten der Besiedelung eröftsdirekt zughen zu lassen. M. lglassen, wurden, während, sich net werden. Das Territorium gehörte bis seigneter Vertreter für Schum eingehe— Wasserspiegel aus= jetzt den ChippewaeIndianern, die zum Ver= die ganze dortige Gegend te. Nur noch von einer Seite kam die lassen dieses Gebietes veranlaßt worden sind. eeee. uuc ausreichende Luft. Es* Fälschlich als Arzt gab sich in Pesth] Bünde(Westf.), den 16 zum Atem kaum uv. auf Rettung lein Mann namens Ritzer aus und nannte April 1896. schien uns, als sei jede Hoftnunggzut ontu., 6 sich Dr. Emannel Revai. Es gelang ihm, Mla; wir ergaven uns in unser sich Dr. Emannel Revai. Es gelang ihm, Schicksal. Im Geist nahmen wir Abschied trotzdem er nur zwei Semester Medizin studiert von den Lieben zu Hause und von der Welt. hatte, sich bald eine sehr große Praxis zu ud laut beicten wir. Schen dachten Drsuog ads griste geie, schf der Veriz, Stimme des Reviersteigers Nievelstein zu uus, Staaten ist jett in Philadelphiäa vom Stapel dese Stunde biterter Todesangst bergesen, dick ist und dos ohregiigrsepelgesen sreiäee Max Weiss, Zigarrenfabriken. Posen, 21. April. Nach einer der Sadsere Fussböden sind der Stolz der Hausfrau. Um solche zu erhalten Otretche Illustrierte Zeitschrift für das Deutsche Volk und Heer „Deutscher Soldatenhort“. VII. Jahrgang 1395/96.= VII. Jahrgang 1895/96. Monatlich 1 Heft à 60 Pfg. oder im Abonnement 9 Nummern vierteljährlich 1,80 Mk. in die reichhaltigste patriotische Fam lienzenschrift. Zu be i hen burch all= Buchhandlungen, in Schwerte durch die C. Braus'sche Buchhandlung. Cark Siegismund, Berlin, Verlag und Expedition. Stoffe zu Anzügen, Ueberziehern, Mänteln u. s. w. für Herren und Knaben versendet jedes Mass an Private das Tuchversandgesch. v. Christ. Günther, Leipzig-Plagwitz. Muster werden in grosser Auswahl auf Verlangen an jedermann portofrei zur Ansicht versandt. Wohlfellste Bezugsquelle durch Tausende von Anerkennungsschreiben empfohlen. Vermischtes. g Zeitung“ aus Filehne zugegangenen wan mit farbigem Bernsteintusswse vo, Gesihinr fahr en ebrliche, amlichen Miuelung ist gestern vergitgzspachse zn U. 2, auscer barden. Finder belohnt. Leogzzz nnor ein Kutsy. /81 Uhr auf der im Bau begriffenen Streces handlung von L. einen Herrn vom Böhmischen Brauhause), gasen—Dratig ein Arbeiterzug entgleist, Iimmet. nach der Reichsbank, hemterztgem er den Fahr= wodurch drei Arbeiter geibet wurden. Die gest ofgegett hatte, un sethzg er auf der Zoiß,„Posener Zeitung“ fügt hinzu, daß das Unglück fahrt, daß im Wagen sechs Säcke mit Goro=(infolge salscher Weichenstellung von unberustücken und ferner eine Tasche mit Papiergeld liegen geblieben war. Augenblicklich kehrtes sener Hand erfolgt ist. der Kutscher zurück, damit der Eigentümer bald! Arbeiter=Bewegung. wieder in den Besitz des Geldes komme. Der] Zu Ende ist der Kottbuser Streik. Mon„noble“ Fahrgast gab dem Droschkenkutscher tag ist die Arbeit in allen Betrieben der Texeine„Belohnung“ von— baren 35 Reichs=stilindustrie wieder aufgenommen worden. In pfennigen. den Kreisen der Bevölkerung herrscht hierüber * Berliner Gewerbe=Ausstellung. große Befriedigung. Achtzigtausend Betten sind bis jetzt zum Verviers, 20. April. Vor einigen vermieten gemeldet worden, dabei steigert sich Tagen ist hierselbst ein großer Weberausstand die Zahl dieser Meldungen nachträglich. Ausl ausgebrochen, der sich bereits auf 10 Fabriken, den dem Reisebureau Stangen vorliegenden welche vollständig stillstehen, ausgedehnt hat. Meldungen läßt sich ersehen, daß der Fremden=]— Der Weberausstand hat sich heute auf zufluß ein so enormer sein wird, wie ein Dijon ausgedehnt, wo 250 Weber sich dem solcher in Berlin bisher noch nie zu verzeichnen ge= Ausstande angeschlossen haben. In Verviers wesen. Bei den hohen Ausgaben soll aber und Umgegend ist die Lage dieselbe wie vor auch eine tägliche Besuchsfrequenz von min= einigen Tagen. Die Zahl der Ausständigen destens 53= bis 60000 Personen bei einem beläuft sich auf etwa 3000, einschließlich der Eintrittsgelde von 50 Pfg. erforderlich sein. 1000 Arbeiter, welche von der Simon'schen * Die Araberkarawane für die Ausstellung Fabrik entlassen worden sind, in welcher 350 Kairo in Berlin ist auf dem Bahnhof„Ge= Weber sich. dem Ausstande angeschlossen hatten werbeausstellung“, eingetroffen. Etwa 300/ Ote„Fighe, ist nicht gehbrt Hoggg, in ihren malerschen Gewändern, bewaffnet wit Hereintzeste Hlußesthrungen und mehrere Vernung umter ihren Landaleuten aufrecht, Als.lsolen gelöstet seint. Die er Ernst Klein, Hüsingstrasse 15. Küpper's Homöopathie, Dortmund, Münsterstraße 158. (Straßenbahn=Haltestelle, halbe Strecke Fredenbaum, Fahrpreis 10 Pfg.) Behandlung für schwer heilbare chronische Krankheiten. Auch briefliche Untersuchung des Wassers. Sprechstunde jetzt täglich von morg. 8—5 Uhr nachm. An Sonn= u. Festtagen von morg. 9—2 Uhr nachm. Es empfiehlt sich bei Bestellungen auf das Inserat in dieser Zeitung hinzuweisen. Standesamt Schwerte. Vom 1. bis inkl. 15. April 1896. Geburten. 1 Sohn: Fabrikarbeiter Carl Spiethe. Klempner Ed. Bahne. Oekonom Heinr. Kömer. Tagelöhner Wilh. Schröder, Puddler Heinr. Alexander Carl Janson. Instrumentenschleifer Heinrich Falke. Tagelöhner Anton Heinrich Post. Schriftsetzer Friedr. Paul. Fabrikarbeiter Josef Link. Konditor Robert Schnepper.—1 Tochter: Metzger Friedrich Lewe. Fabrikarbeiter August Schrei. Fabrikarbeiter Friedr. Potthoff. Fabrikarbeiter Carl Herm. Hoffmann. Fabrikarbeiter Heinr. Bauermeister. Fabrikarbeiter Heinr. Gräwe. Obermeister Carl Grebe. Maurer Johann Wilh. Koßmann. Fabrikarbeiter Friedrich Dannenbäumer. Fabrikarbeiter Wilhelm Haarmann. Ackerbürger Friedr. Vorstinghaus. ,... g. Tahi haiter Gokaunss Mmaxt, Gias Eheschließungen: Faoricaroeiter Johannes Martin Rost zu Westhofen mit Witwe Tagelöhner Friedrich Kost, Lisette geb. Jonssohn zu Schwerte. Erdarbeiter Heinrich Saalmann mit Henriette Karoline Brühl. Fabrikarbeiter Franz Friedrich Wilhelm Peiler mit Sibilla Fischer. Lokomotivführer Paul Bartmann mit Emma Höfinghoff. Lokomotivheizer Friedrich Kattenbusch mit Köchin Karoline Potthoff zu Schwerte. Fabrikarbeiter Johann Schiffkowski mit Anna Tolksdorf. Schmied Richard Heinrich Wilhelm Fedike mit Susanna Maria Lange. Bierverleger Anton Friedrich Feit mit Gertrud Karoline Hedwig Ballensiesen zu Homm;,,, u..4a, Gaust Mernbarh Gauert 91 S S. Sterbefälle: Uhrmacher Emil Bernhard Gauert 31 J. Zuschneider Ewald Dudt 29 J. Fabrikarbeiter(Thristian Schallhorn 76 J. Totgeburten: Kaufmann A. Berkenkopf, Maurer Wilhelm 5 Personen Ple selbst die wütendste Art von Zahnschmerz Bilz, 1 Kind männl. Geschlechts. lindert augenblick lich Ernst Mutf’s schmerzstillende Zahnwolle*)(mit einem Extrakt aus Mutternelken imDr. med. Coleman, Zur Helle, Schwerte. prakt. homöopath. Arzt, Spezialist für chron. Krankh., Streikenden sperrten Balse. 35,2 zu haben bei: Ernst bsträger mit Fraaen und Andern die agen ein Devot an. Milläkr ise dorthinr ahgesandt.“) Rachaodnungen zurüchpesen und verfügten sich üter die Zugangstreppe] Haus= und Landwirtschaftliches.[HOOOOOODO nach dem nahegelegenen„Kairo". Den Schluß Pelzwerk aufzubewahren. Man bringe bildete die Musikkapelle des Chediw. Auf der dasselbe in die Sonne, womöglich mehrere Tage## 4 Haus= und Landwirtschaftliches. 10000000005 0 □ asselbe in die Sonne, womöguich,grezzere Lage## Haupt. Wesseite des Bahnhofes wurde das Auslagen untersuche es aufs genaueste nach Moiten und Mcupo“ 0 der Tiere, Büffel, Pferde und Esel vorgendun(ähnlichem Ungeziefer, breite es alsdann auf einem men. Auch Antilopen, Strauße, Pelikane und Tische aus und lege es sorgfältig, d. h. unter Verwilde Tiere in Käfigen gehören zu dem Tier= meidung von Falten und Runzeln zusammen und bestande der Karawane. Mans'schliseße Hierauf dee reins leinenes Tuch, 0 Agentur O Lerster deutscher Feuer.S) schlage um dos Conze epacket zndem man diel Oist für Schwerte und 9 Dortmund, Wißstraße 13. Sprechst.: von 9—11 u.3—5 Uhr An Sonn= u. Feiertagen nur vorm. Der Klavierstimmer Adolf Jürgens aus Hamm ist Donnerstag, 50Kg—100 Pfd. den 23. d. Mts., hier anwesend, und werden Bestellungen bei Herrn Wilh. QuadRheinsalm, Schmorbraten, Sauerbraten, Wiener Schnitzel, Beefsteak, Kalbsbraten, Frankfurter Würstchen, Sülze. Warmes Frühstück 40 Pfo. Abendplatte 40 Pfg. Dunkles Dortmunder Kronenbier. Carl Radin. Handelsnachrichten. Schwerte, den 22. April 1896. 1ter 1 2ter Kartoffeln 50 Kilo Brot 5 Kilo Butter per Pfd. Eier 10 Stück en ehe e eo sind und die ostafrikanischen Dörfer am Kar= Vom Büchertisch. pfenteich bevölkern sollen, wurden in drei!(Die unter dieser Ueberschrift angezeigten Werke sind geschmückten Kremsern zur Ausstellung beför= aur dgr,. Josh, Proge seten, Buchandlung vorrätig oder vert. Anläßlich der Berliner Gewerbe=Ausstellung * Nach Unterschlagung von hunderttau= erschien soeben im Verlage von G. O. Uhse. Berlin senden von Mark sind die Getreidehändlers 0. 27, Grüner Weg 95, ein Potpourri von Wilh. Knooy=Hamburg und Johann Sibbers= Wolff unter dem Titel: Alt= und Neu=Berlin. Kart Kripp=cumburg umnt Soz...,[Dasselbe bringt in 75 verschiedenen bekannten Altona geflüchtet.„ e 6, Melodien klasischer und moderner Musik die * In der Marienburger Schloßvau=historische Entwicklung Berlins vom Fischerdorf bis lotterie fiel das große Los im Betrage von zur Kaiserstadt. Wenn man das Potpourri durch90000 Mark auf Nummer 150122, der sieht, weiß man nicht, was man zuerst loben soll, o Maxk auf 9a“ lob die vorzüglich durchgeführte Musik oder den zweite Hauptgewinn 30.000 Murk au, 20620 8. flotten Text oder aber den Litei, der te Hauptgewinn 30.000 Mearr un, 266208.(flotten Text oder aber den Zitel, der in 8 farben* Großes Aufsehen erregt in Lüttich das prächtigen, vistorischen Bildern das zeigt, was der Diensten. plötzliche Verschwinden eines dortigen Wechsel= Text und die Musik ausdrücken. Die Rückseite des agenten. Derselbe hinterließ Passiven in Umschlags bringt einen genauen Ausstellungsplan. Bücher aller Art Petten. Tetsctur., Puuturep, uu—. Das Potpourri, ist fafisch ein Meisterwerk und werden dauerhaft eingebunden Höhe von einer halben Million. können wir dasselbe allen, welche die Berliner Ge]“* Kartonagen in allen * Brüssel, 19. April. Auf dem Ball= werbeausstellung besuchen, auch denen, die derselben und P#evee##### spielplatz verschwand gestern morgen ein Mann fernbleiben, angelegentlichst empfehlen, besonders Größen hergesten für Rheinen und RanlUngegend sucht die Expedition d. Schwerter Zeitung. Köstliche Topfkuchen giebt Dr. Oetker's Proben von Leisten zu) Drogerie W. Köln, 21. April. Weizen vorrätig hiesiger 1550—16,00 M, fremder 15,75—16.75 M. Roggen vorrätig hiesiger 1200—12,50 M, fremder 13,00-13.75 K., Hafer vorrätig hiesiger 13,00—13,50 K, fremder 13,00—14,00 Neuß, den 21. April 1896. In meiner werden Bilder, Brautkränze und Haussegen billig und sauber eingerahmt. namens Dolot mit einem Karren voll Waren da die Preise nicht hoch sino, z v. kostet das ganze namens Dolot mit einem Karren vo...„81 Werk für Klavier à 2 me nur 2 Me., für Zither plötzlich von der Oberfläche. Ein mehr als 1.50 Me., für Violine allein nur 1.20 Mk. u. s. w.; 4m großes Loch hatte sich gebildet. Erst das Potpourri ist leicht spielbar, dabei vollklingend nachmittags gelang es der Feuerwehr, den und äußerst meladienreich. Karren und die Leiche aus einer Tiefe von Wetterbericht.(acdr. vrst.) 10 m heraufzubefördern. An der Stelle soll Voraussichtliches Wetter am sich früher ein Schacht, befunden haßenz die 23. April: Wechselnd hewölkes, in der, Fempe: C. Braus. Ein ordentlicher Austrichergehüfe gesucht. Fr. Hoffmann, Westhofen. 1580 10 1180 1080 12/0 140 Ollene Stellen besetzt und vergiebt sich früher ein Schacht befunden haßen; die 23. April: Wechselnd bewölktes, in der Tempe= auf allen Gebieten der Industrie ihn verdeckenden morsch gewordenen Planren fratur wenig verändertes Wetter mit etwas.„en und Technik, Kunst und Wissenhaben unter dem Gewicht nachgegeben. bei mäßigen, westlichen Winden. Im Küstengeolet schgaft, Handel und Gewerbe, * London, 20. April. Die„Times“, 24. Lpri: Etwas kühleres, zeitweise heiteres, Forst= und Landwirtschaft 2c. meldet aus Lissabon: Ein wohlhabender Fabri= vielfach wolliges oder nebliges Wetter mit uner 1 G Ein Morgenmädchen per sofort gesucht. Frau Feit, Wilhelmstraße. 1 Wohnung kant, der am Samstag abend zu Wagen heblichen Niederschlägen. Im Westen früh kühl seine Fabrik verließ, wurde samt dem Kutscher und neblig, später aufheiternd und trocken. durch eine mit Dynamit und Nägeln gefüllte Bombe in die Luft gesprengt und zerrissen. Die Polizei fahndet eifrig nach den Urhebern des Verbrechens. * Moskau, 21. April. Als sich der der Person des Großfürsten Sergius attachierte General Stepanow auf einer Fahrt befand, gingen die Pferde des Wagens durch. Der General wurde aus dem Wagen geschleudert Weizen 1. Qual. per 100 Kilo 2.„ Landroggen 1.„ per 100Kilo 2.„ Hafer, neuer, Wintergerste per 100 Kilo Buchweizen„„„„ Rübsen(Aveel)„„ Raps 1. Qual.„„ „ 2.„„„ Kartoffeln 4.„ Heu per 500 Roggenstroh per„„ Rüböl per 100„ in Partieen von 100 Zentner Rüböl per 100 Kilo faßw. Gerein. Oel per 100 Kilo 8 2 höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 Kilo Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo Kleien per 50 Kilo Berlin, 21. April. Weizen Mai 156,50 J. Juni 155,75 K, Roggen Mai 119.50 M, Juni 121,00 #, Hafer Mai 119,75 J. Juni 121,00 M. Rüböl mit Faß 45,70 K, ohne Faß 45,00 J, Mai 45,50 K. Okt. 46.00 M Spiritus 70er 33,80, Mai 39.40 K, Juni 38,70 4. Juli 88.90 K. Aug. 39.10 M. Viehmärkte. Dortmund, 20. April. Städtischer mit Keller Viehhof. Zum heutigen Schlaghte 5 4 850 7400 Internation. 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Dort im Verklärungsglanz Reicht einen Ehrenkranz Er den Treuen. Nehmt unsern Glückwunsch hier, Bis Ihr dafür Eintauscht der Treue schön're Zier. Gewidmet von seinen Kindern.&a## 1 1 1 1 1 2 3 7 7 15 30 250 2500 6000 1180 20000 10000 5000 3000 2000 je 1000 " 500 „ 300 „ 200 „ 100 „ 50 „ 20 „„„ 10 „„„ 5 im Gesamtwert von —4. Mai d. 3. zur Verlosung: = 50000 M. = 20000„ = 10000„ = 5000" = 3000" = 2000„ = 2000" = 1500„ = 2100„ = 1400„ = 1500„ = 1500„ = 5000„ = 25000" = 30000" = 40000„ zus. 10000 Gewinne i. W. v. Mi. 200000 Haupt= 50000 Mk. Gewinne: W. 20000 M., 10000 M. Lase gültig für zwei für 1 Mh 11 Lose für 10 Mk. Lose Ziehungen juk 1 Mh, 28„„ 25„ (Porto u. Gewinnliste 20 Pfg.) empfiehlt u. versendet Der Vorstand der Ständigen Ausstellung in Weimar. Lose sind in der Expedition dieser Zeitung zu haben. Schlußtermin zum Kotten-Verkauf des Herrn Fr. Voß zu Bürenbruch Freitag, den 24. April, nachmittags 4 Uhr, in der Wirtschaft Krämer. H. Albrecht, amtl. Auktions=Kommissar. Mast= u. 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