Krreisblatt für den Kreis Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Erschoint Dienstags, Donnerstags Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10! außerhalb des Leserkreises 15 Pfg., Reklame 30 Pfg Redakion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Nr. 21. K Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Es wird hierdurch gemäß§ 4 Absatz 3 des Statuts vom 29. Juni und 2. August 1860, zur ösfentlichen Kenninis gebrjest depo f. Januar er. Sparkassen=Administration seit dem 1. Januar cr. folgenden Mitgliedern besteht: 1. Vorsitzender Buchhalter August stellvertretender Vorsitzender Fabrikbesitzer Soeding jun. hier, Tchwerte, Samdag. 10. Johinon 19965. Berssemsese Der Erz23. Jahrgang. öffentliche Fürbitten sind angeordnet. herzog dürste die Woche kaum überleben. Frankreich. Die französische Kammer ist mit ihrem neuen Kriegsminister scharf ins Gericht gegangen, weil derselbe zum Transport von Kanonenbooten nach Madagaskar englische Transportschiffe gemietet hat, weil keine französischen zu haben waren. Es ist auch allerdings hart hoben waren. Es ist auch alerhi er„ für die französische Eitelkeit, im Kriege gegen Administrator Kaufm. Eugen Grügelsiepe hier, Madagaskar die Dienste des so wenig beliebVerwaler D. Baerst bier,„„ ten Nachbarvolkes in Anspruch nehmen zu müssen. Auch werden die Lorbeeren auf Madagaskar nicht allzu billig sein, zumal die Königin Ranavalo eine Proklamation erlassen durch welche die Madagassen aufgefordert werden, sich von der Küste ins Innere der dort bis auf's 4.„ Verwalter D. Vaerst bier, 5. stellvertretender Administrator Veewalter A. 6. stellvertretender Administrator Kaufmann H. Papenheim hier, Hörde, den 9. Februar 1895. ee. Der Magstrat: Wezel. Deutsches Reich. Die Berücksichtigung des Grasen Hoensbrocch auf dem letzten Berliner Hofball durch den Kaiser sollte nach der Köln. Volkszig. in den weitesten Kreisen peinliches Aufsehen erregt haben. In einer Zuschrist an die Nat.=Zig, bezeichret Landesrat Dr. Weymann in Maistburg diese Jitelzng des Zentrumsblattes„als eine Unverschämtheit gegen den Koiser und als eine Beleidigung des protestantischen Bewußtseins" und fordert von der K. V.=Zig., diejenigen hohen Würdenträger evangelischen Bekenntnisses, welche angeblich die fragInsel zurückzuziehen und Witt(Ztr.), Klassing(kons.), Eckels(natlib.), Parissins(freis.) und andere beteiligten. Es handelte sich besonders um die Vermehrung der Richterstellen, die Vorbildung, die Mündlichkeit des Verfahrens im Civilprozeß 2c. Zu einer längeren Erörterung kommt es über die Frage der Auswahl der Richter. Die Weiterberatung wird sodann bis Donnerstag vertagt. Sitzung vom Donnerstag, den 14. Februar. Die Fortsetzung der zweiten Beratung des Justizetats brachte wiederum verschiedene Anregungen und Wünsche, so bezüglich der außeranstaltlichen Beschäftigung von Strafgefangenen, bezüglich der Verhältnisse der Gerichtsschreiberanwärter, der Dolmetscher=Verhältnisse in den ehemals polnischen Landesteilen 2c. In letzterer Beziehung standen die Anschauungen einander schroff gegenüber, die polnischen Abgeordneten verlangen Vermehrung der Dolmeischer, während von anderer Seite für die Verminderung eingetreten wird, da die Polen genug Zeit gehabt hätten, deutsch zu lernen. Nach einigen weiteren unwesentlichen Bemerkungen wird der Rest des Justizetats genehmigt. Freitag 1 Uhr Etat des Aeußerste Widerstand zu leisten. In der fran zösischen Kammer herrscht überdies große Zerfahrenheit. Erst wurde ein Ausschuß eingesetzt, um die Machenschaften des Deputierten Rayng bls Minister zu prüsen, und denn) Her Raichzag perhandelte deute vorerst in beschloß dr Ausschus selbst, von einer Unter, zweiter Lesung über die Anträge Auer Colbus wegen suchung Abstand zu nehmen. Der heutige##lshef Lesung, Pb###e,#g#e en unwesentlichen Bemerkungen wird des Justizeiats Geneygigt. Freitag des Ministeriums des Innern. Reichstag. Sitzung vom Mittwoch, den 13. Februar. Aufhebung des Parlamentarismus gräbt sich immer mehr selbst Lothringen. Dischlu H Els. das Grab. Das große Pariser licht gleichzeitig nit ee eroisen Uabehagen von deuschferundlchen uoeungegen gusezaungen lichen Vorgänge mit einem grwisen uuvsegen)von, Der arsie, unteischricben„Ein olter Soldat“, beobachteten, namhaft zu machen. sind. Dem Fürsten Bismarck soll anläßlich seines 80. Geburtstages das Ehrenbürgerrecht aller sischen Städte bis über 10 000 Einwohner verliehen werden. Eine Besprechung von Vertretern der in Frage kommenden Städte hat soeben in Dresden stattgefunden. In parlamentarischen Kreisen wird angenommen, daß eine Entscheidung in der Um sturzvorlage nicht vor Ostern erfolgen wird. Die endgültige Haltung des Zentrums lasse sich heute noch keineswegs feststellen. Angeblich eines Halsleidens wegen ist der Abg. Freiherr von Stumm aus der Umsturzkommission ausgeschieden. Die neuen Auszeichnungen für diejenigen tadelt die Worte des Figaro, der zweite unterzeichnet„Einer ihrer ältesten Abonnenten“ ist bemerkenswert. Er lautet:„Der heiße, mutige Beifall, den der Figaro der edlen Haltung Kaiser Wilhelms spendet, wird einen Wiederhall in ganz Europo finden. Es ist die Pflicht der großen ernsten und vernünftigen Presse, gegen die fortwährende Flut des Hasses und gemeiner Beleidiber die Anträge Auer=Colbus: Diktatur=Paragraphen für ElsaßLotbringen. Nachdem die Abgg. Bueb(Soz.) und Küchly(Els.) die Anträge kurz empfohlen, werden Idieselben gegen die Stimmen von Konservativen riser Blatt„Eigaro" verössen!, und Rationalliberalen angenommen. Es folgt die ei Briefe, die ihm aus Anlaß Fortsetzung der Beratung der Anträge Pachnicke, Auslassungen zugegangen Ancker und Auer betreffend obligatorische Durchführung einer Volksvertretung in allen Bundesstaaten. Abg. Richter(freis.) betont, daß die Mecklenburger so gut wie alle anderen Deutschen ein Recht auf eine Verfassung hätten, das Reich sei hier auch kompetent. Die mecklenburgische Verfassung von heute sei eine Zwangsjacke, die dem Lande von der früheren Reichsgewalt aufgezwungen sei; die mecklenburgische Ritterschaft ließ es sich damals in Wien hunderttausende kosten, um den Wagen zu schmieren. In einer mecklenburgischen Ständeversammlung seien die widerspenftigen Bürgermeister gelegentlich zum Fenster hinausbefördert. Neulich sei gesagt, die Mecklenburger hielten mehr auf gute Getreidepreise, als auf eine Verfassung. Vom ostasiatischen Kriegsschauplatz wird berichtet, daß sich Admiral Ting mit dem Rest der chinesischen Flotte vor Wei=Hai=Wei dem japanischen Admiral Ito ergeben hat, das Schicksal der chinesischen Nordarmee und der Pei Yang=Flotte ist damit entschieden. Die Friedensverhandlungen zwischen China und Japan sollen nun doch abgebrochen sein, nachdem es noch vor wenigen Tagen hieß, die in Japan befindlichen chinesischen Gesandten würden genügende Vollmacht erhalten. Doppelt interessant wird die Zurückberufung der chinesischen Bevollmächtigten durch die Mitteilung, dieselbe sei auf Anraten der auswärtigen teuropäischen) Gesandten in Peking erfolgt, Der Kaiser von China hat eine Proklamation erlassen, worin er abermals alle Schuld am Kriege den Japanern zuschiebt, andererseits die Niederlagen Chinas der Unfähigkeit der Generale und Disziplinlosigkeit des Heeres zuschreibt. Es wird weiter gesagt, wenn die Japaner nach Peking kommen und die heiligen Altäre antasten sollten, wolle der Kaiser mit diesen zu zu Grunde gehen. Die Kaiserin Witwe solle dann nach dem Westen überführt und ein wür digerer Kaiser gewählt werden, der imstande“ wäre, die Gräber der Vorfahren zu schützen und die Schmach zu rächen. des Hasses und gemeiner Beleid gungen anzukämpfen Bravo unserm Feinde Wilhelm II., der in wahrer ritterlicher und monarchischer Traditon verharrt." Der Figaro fügt hinzu, er werde den kindlichen Vorwürfen, die ihm gemacht worden seien, Richt Rechnung tragen und fortfahren, furchtlos seive Meinung zu sagen. und Rheinland. nbun unu uen Aus echeaen Aehalchoeen egenshehe egaeage eraen gen, aue ie. Gegae egz ee bereue che e dend„chzesäauiche angichäshte iei brsur ennegzes Becte nche usentealen, ueg aus Seiden ungete. ls iche den kermel getragen und besegen, uus ewey, Bichtern vochrvug ,ertzltnise, Peutschig.(Abg„ Leber(Hr.) periun den Stegeprintzaselhat sehr an Stäikte zugene.— eelten die Kaiserkrone frägt. In der Mite Besprchung gerer, Zzinsgalschen Richishz 1 ich fir olche“geleo # Schwerte, 15. Febr. Wenig Glück mit ihren Prophezeiungen haben diesen Winter unsere Wetterpropheten: denn sie prophezeien meistens „daneben". Das für den 9. Februar in Aussicht gestellte Thauwetter ist nicht eingetroffen, ebense der für den 13. Februar vorausgesagte bestimmte Umschlag der Witterung. Es bleibt beim„Alten“, d. h. es friert ruhig weiter. Viele Familien müssen sich bereits einschränken, da der Etat für Holz und Kohlen überschritten ist. Der winterliche Frost wird überhaupt in ganz Europa als eine Kalamität emen gute Getreidepreise““ auf eine Verkasung. pfunden., Insbesenders. leiden Handel und Verkehr lauf gute Getreidepreise als auf eine Hetlallunt, und alle damit zusammenhängenden Erwerbszweige Dann sei ihnen auch wohl gleichgültig, oo nepuvtt unter den ungemein erschwerten, teils ganz unteroder Monarchie?(Unruhe rechts, Beifall links.) brochenen Transportverhältnissen. Ein Güterwagen Abg. Bebel(Soz.) trin ebenfalls für die Anträge mit 68 Briessäcken und einer Anzahl Packete, für ein und erörtert dann das Wahlrecht in den deut: Pänemark, Schweden und Norwegen besimmt, schen Einzelstaaten, welches von ihm recht abfällig passierte Flensburg. Alle Seeverbindungen mit krüherz wird, Versagtetzich, Com) grishrenbt die dem Porden, sind, demnach ahgesctpiteg., Di. Dammecklenburgische, Verkanung für gut erklären, aber fer„Elida= und„Rügen“ sind au, der Frahrt von die sändische Gliederung entspreche den Wunschen Warnemünde nach Dänemark eingekist. Die Passader konserrativen Meclenburger, die voralem von viege, sowie die Briefpost, von jeneg. Dampfern iner Ernmugung des Reiches nichts wissen volhgg wurden auf Schliten zurucgegon.„Das Rubreis bo. Lieber(Zitr.) vertrit den Stanspunkt, daß hat sehr an Stärke zugenommen und mißt stellendas Reich fix, solche Angelegenheiten nicht zunanoig weise 20 cw. Die Lenne ist bei Hobenlimburg zusei. Abg. Marquardsen(natlib.) wird für den gefroren; auf der spiegelglatten Eisfläche hat sich Anzrog Panziseg etimmerz, Die Abgg. Nauck und Fe! Lanntag ein sehr reges Leben entfaltet., Auch v. Frege uno gegen, alle Antrage.„Sodann, wito mehrere Opfer an Menschenleben hat die betr. Kompagnie= oder Batteriechef einen auf stellbaren, etwa 20 cm. hohen silbernen Schild, der eine entsprechende Widmung trägt. Das neue preußische Stempelgesetz bietet eine bedeutende Anzahl von Neuerungen. Geringe Steuersätze entfallen auf Zessionen(Immobilien 1 Proz, bewegliche Sachen 1/ Proz), Auktionen(1/8 Proz.), Erbrezesse(1/10 und Konzessionen verschiedener Art und Besteuerung, darunter wieder höhere für Auswanderungsagenturen. Ferner sind betroffen: Gesellschaftsverträge(½0 Proz.), Versicherungspolizen(½ Proz. der Prämie), Vollmachten Mietsverträge(1/10 Proz.), mit Listenzwang auch für Aftermieter), endlich Standeserhöhungen. Außerdem werden stempelpflichtig: Fischereikarten(1,50 Mk.), Jagdscheine(15 Mt.), Gewerbelegitimationen(1 Mk.), Polizeistundenverlängerungen definitiver Art(1 Mk.), Namensänderungen(30 Mk.).— Das Gesetz soll schon kommenden Dienstag im Abgeordnetenhause zur Beratung kommen. Ein heftiger Konflikt ist in Magdehurg zwischen den Sozialdemokraten und den Saalbesitzern ausgebrochen, so daß letztere beschlossen haben, ihre Säle den Sozialdemokraten nicht mehr zu geben. Italien. In dem Prozeß wegen Unterschlagung von Aktenstücken im Banka=Romana=Prozeß, welche mehrere Polizeikommissare auf Befehl des damaligen Premierministers Giolitti ausführten, hat jetzt Giolitti selbst eine Vorladung vor den Untersuchungsrichter erhalten. Früher wollte er einer solchen Aufforderung keine Folge leisten; er wird sich aber wohl inzwischen besonnen haben.„ 8. Den Studentenkrawallen in Rom, Palermo und Neapel ist dadurch einstweilen ein Ende bereitet, daß die Universitäten vor der Hand geschlossen sind. Oesterreich. Mit dem Erzherzog Albrecht steht es sehr schlecht, eine schwere Lungenentzündung ist eingetreten. Professor Nothnogel ist nach Arco gereist, auf die polnische Agitation in den preußische Landesteilen eine mäßigende Wirkung ausüben werde. Die Red. Aus Petersburg wird gemeldet, an der Moskauer und Petersburger Universität sind diejenigen Studenten, welche für eine Mission an den Zaren auf Abänderung der Universitätsstatuten agitierten, verhaftet worden. Prächtige Zustände im russischen Reich. In ganz Rutztand ist in grogen Masen, ein Manifest im Geheimen sich gegen die bekannten Anrag Bachnicke kimmen, 2ig, Ap=a, danut wirg seit Sonntag ein sehr reges Leben enfaltet, v. Frege und gegen, alle Antrage,„Sooann, wirs!“ hrere Opfer an Menschenleben hat die strenge die Debatte geschlossen und zunächst der Antrag Pästerpieder gefordert. Ein in der Drenk bei Ancker auf Neueinteilung der Wahltreise abgelehnt. Tännisheide wohnender Schlosser wollte einen in Donnerstag: Etat des Innern. der Nähe wohnenden Schwager aufsuchen, kam aber in der Dunkelheit vom Wege ab und blieb im Sitzung vom Donnerstag, 14. Februar. Schnee stecken. Als der Mann von VorübergehenHeute wurde die zweite Beratung des Etat“ den aufgefunden und nach Hause gebracht wurde, des Reichsamts des Innern fortgesetzt. Abg. Frese zeigte es sich, daß ihm Hände und Füße erfroren 'natlib.) betont nochmals, daß an dem Unglück der waren. Er ist im Krankenhause gestorben. Der „Elbe“ das englische Schiff, welches den Zusammen= 24jährige Sohn der Eheleute Jugenwerth in Hochoß herbeigeführt habe, die Schuld trage. Der straß bei Mörs wurde im Schnee erfroren aufgeNarddeutsche Lloyd besolde die Seeoffiziere und funden. Der junge Mann hat nachgewiesenermaßen Mannschaften, wie er den kürzlich im Reichstage 16 Stunden in, Freien gelegen undzwgg, bei 10 sten Bemängelungen gegenüber hervor Grad Kälte. In den gebirgigen Aurrrn:#.3., vor längerer u rusischen bteich,„ aprogeurigen wie er den Fürzlich im Reichstage 16 Stunden im, Freien gelegen und zwar i Stoven, ge vorgebrachten, Vemängelungen„gegenüher hervor, Grad Kälte. In den gehfreaigen zeilen verdreiter worden, welchte heben müsse in angemessener Weise. Abg. Bebel stentums Lippe, wo dle Wohnungen weit sten Aussprüche des Zaren(Soz.) führt aus, daß der Norddeutsche Lloyd keine anderliegen, haven die Schulen schon vor richtet und einen friedlichen Boossmanöver abhalte. Tag für Tag kämen kleine Zeit geschlossen werden müssen, da die Kind sich gegen die bekannten Aussprüche des Zoren(Soz.) führt aus, daß der Noxodeutsche, Kloyd, keine anderliegen, haben die Schulen dr de Betchug ise vor uach denen leider wernig geftag wperze durch den Schue zuenigeisen dersre von Were Auf der Vallontalbiuset, die an Urberash, seiher gfegenug von den Rbedernin die Se gelassen, vom Tode geretet worden. In Neußen wurde ungen wohlch reich it, scheint dennächt ein Eiatsminister, v. Bölicher: Die Regigrung, siehe ziner Frau. mist zwei Kinders.235„Fbeiene Unterneues Sensationsstück aufgeführt werden zu sollen: in Bezug auf das Ziel, auf ganz demselben Standdie unfeiwilige Abreise des Fürten Ferdinand punite wie„sassen, wos zur Erreichung dieses den. Hiobsposten üder befiges Schnetreiben kresen von Bulgarien. Gerüchtweise hieß es sogar schon,]euber; Hen konnte. Ansere Handelsmarine, sei aus Oberschlesien ein, pielfach sind Schneewände der Fürst sei über die Grenze gebracht. Ist dos in ihrer überwiegenden Mehrheit in den Vorkeh= von zwei und mehr Meter Höbe geweht. Die nicht wahr, so ist doch das zureffend, daß rungen nicht, zugrisgehighen, die man bezüglich der meisten Landstraßen sind unpachleprze„ Die Segne er ee mit der Mehrheit seiner selbhtändigen und Sicherbder, Konfrosle haffe die Regerung auf einen vor derseiben liegende Anpfanzung ist derart mit freidenkenden Unterthanen kotal verdorben hot. Der) Veref,xen Wege zum Ziele zukommen, als durch die Schnee gefüllt, daß nur die Spitzen Fürst popte mit seiner eleganten Hofthaltung und Errichtung einer Reichskontrollbehörde, die Kontrolle! Bäume sichtbar sind. Bis 5 Meter hoch liegt der deren peinlichem Zeremoniell überhaup: nicht recht sei mit Zuhülfenahme der Agenten des Gemanischen Schnee in den Straßen, wo der Verkehr teils auf beueuu ardadhenuen ergue iun. Aedun, Gäge de. Ser. Sesal Kanais eungehnleien she Cehgalse Sise, 95.dis Dan Seint aulstig dr amnischn Von, Huichsch gläichale egen die Einähung aner sahtr en Naohrusgsnisesg,. unterzschenizeih einge sch aunfenste Zoicensihe viee u wotzen, kalichzen Schifskonrole aud; der Beich=te, deize lehb Eäpheine hugesäihe werden, gelng es mndieder Satan dat den Beicht dur Mobitsiarung leine Veranlesung, gegen De den GHgrs Peiz. ser gboche muir 13 eick in die Sadt zu shofen. eines berächtlichen Teies der ltlischen Reserven morine Anslgegenfalse Hie Heusche Fhederei gegen Am fühlbarsten ist der Mangel an Licht, da aler erlasen. Es heßt, Rusland Zietze Troppen an) ber) Pstgrachten Vorwürfe in Schutz. Abg,. Hahn Vorat an Petroleum und Kerzen aufgekregchtist: dr armuschean Grange veisenum, uch wicden(b. I.Fh) bringt de Aibhe. Pese(Sa.d benest, nan Vor de Her'schzge., ahe. Perser perdunteit. Paudtog, de. Rhoedervorhandene Missände obersehen Sias= Unschlag imn Weter einzririzg wrzdie 2. Je. stände im Heuerbaaswesen beseitigt werden würden meisten Seenz, Ip, geg Herweiz, kurx geit einem 9n minister v. Böticher erklänt, daß eiwaige Uebel= bedenkliche Lage sehr gefahrisnd zugefroren. Im dgerdneten berse(Hug Heiont, boh der übg, Bedel bei unserer Hom. Jara sap Lermoneter sei inen,Mosat Prandenburg und Rimelen Gr.), Roeren(Zir.), Nächte Sizung Freitag 1 Uhr. Lzwischen hoden Schnemauern und jepzt isr — Schneefall eingetreten.— In Triest und Fiume wütete neuerdings ein furchtbarer Orkan. Die Dampfer verkehren mit großer Verspätung. Infolge des raschen Schmelzens des Schnees ist das Wasser des Bega=Kanals plötzlich gestiegen. Die Dämme bei Girod wurden durchbrochen. Zur Verhütung weiteren Unglücks sind umf ssende Schutzmaßnahmen ergriffen. Infolge Anwachsens des Guadalquivir sind in Sevilla, Castro del Rio und Ecija Ueberschwemmungen eingetreten. Das Hochwasser des Segura richtete in der Provinz Murcia beträchtlichen Schaden an; mehrere Menschen kamen dabei um's Leben.— In Altserbien herrschen wegen rascher Schneeschmelze gleichfalls große Ueberschwemmungen. Der Sultan wies telegraphisch 10000 Frks. zur Linderung der Not an.— Infolge von Sturmen ist in Nordamerika der Schnee an den Eisenbahnen vielfach 15 Fuß hoch zusammengeweht. Eine Anzahl Bahnen hat den Betrieh ganz einstellen müssen. Vögel und Kaninchen sind zu tausenden erfroren. Während der Stockung des Eisenbahnverkehrs sind mehreren Städten die Lebensmittel ausgegangen und die Fleischpreise sind bedeutend gestiegen. In Florida soll der Schaden an Obstbäumen und Gemüsegärten 10 Millionen Dollars betragen. § Schwerte, 15. Febr. Auf der hiesigen Deckstation beim Herrn Brennereibesitzer W. Potthoff hierselbst trafen am Dienstag wieder zwei Beschäler des Königl. preuß. westfäl. Landesgestüts in Warendorf ein, der bekannte Hannoveraner„Meinhardt", Goldfuchs, Größe 1,72 m, abstammend von„Nordlicht“, und ein Rheinländer,„Tapir“, dunkelbraun, Größe 1,80 m, abstammend von„Brabantio.“ Schwerte, 15. Febr. Kartoffeln bei Frost zu versenden. Wollte man jetzt Kartoffeln zur Zeit starken Frostes versenden, so müßte man sich immer der Gefahr hingeben, daß die Kartoffeln erfrieren. Wie uns das Intern. Patentbureau Heimann u. Co. in Oppeln mitteilt, giebt es ein äußerst einfaches Mittel, um die Kartoffeln beim Versenden vor Erfrieren zi schützen und besteht dasselbe darin, daß man die Säcke, in denen die Kartoffeln versendet werden sollen, in kaltes Wasser eintaucht, hierauf die Kartoffeln einfüllt und die Säcke von außen wieder mit kaltem Wasser begießt. Daß jetzt die Kartoffeln selbst vor dem stärksten Froste geschützt sind, hat seinen natürlichen Grund darin, daß durch die Nässe die Zwischenräume des Gewebes der Säcke angefüllt werden und auch durch das außen gebildete Eis ein Eindringen der Kälte verhindert wird. Hagen, 14. Febr. Einen seltenen Fang machte ein hiesiger Bürger in seinem Garten. Auf dem Zweige eines Obstbaumes bemerkte er einen vollständig ermatteten Habicht, sodaß es gelang, ihn einzufangen. Das halb erstarrte Tier unternahm nicht den geringsten Versuch sich zur Wehr zu setzen. Hohenlimburg, 14. Februar. In einem vorspringenden Felsen des an der Hagenerstraße hierselbst sich hinstreckenden Kalksteingebirges wurde von Arbeitern eine Tropfsteinhöhle entdeckt, die wunderschöne Tropfsteingebilde von hohem Wert enthält Die Höhle war mit Lehm und Steingeröll vollständig angefüllt; die Aufräumungsarbeiten werden noch fortgesetzt. Altena, 14. Febr. Baderäume für die Schuljugend sollen in einem neu zu erbauenden Schulgebäude hierselbst eingerichtet werden. Durch diesen Beschluß hat sich der SchulVorstand sicherlich den Dank aller Eltern erworben. Ebenso ist der Beschluß dieser Behörde mit Freudeu zu begrüßen, daß für die beiden unteren Jahrgänge der Schulanfang bis zum 1. März auf 8½ Uhr festgesetzt ist. Witten, 13. Febr. Die Schnaps=Kasinos sind bekanntlich vor kurzem und zwar zum Segen ihrer Mitglieder geschlossen worden, doch kommt diese Schließung den Inhabern der Schankstellen sehr ungelegen. So hatten sich denn am Sonntag 50 der ehemaligen Kasiuo=Inhaber aus Dortmund, Stockum, Langendreer, Annen 2c., hierselbst im Saale des Gasthofs zur Stadt Witten versammelt, um sich ihr Leid gegenseitig zu klagen und die nun notwendigen Schritte zu beraten. Nach stundenlanger Unterhaltung kamen die fünfzig dem Entschluß, von einem gemeinsamen Vorgehen Abstand zu nehmen, dagegen die von den einzelnen eingelegten Berufungen bis zur höchsten Instanz durchzuführen. Voraussichtlich wird es mit der Siegeshoffnung der abgesetzten Kasino=Vorstände nicht weit her sein. Gelsenkirchen, 13. Februar. Tausend Zentner Kohlen hat Herr Kommerzienrat Vohwinkel von hier am Freitag den unter dem Einflusse der grimmigen Winterkälte besonders leidenden Armen der Stadt überweisen lassen. Die Kohlen wurden den Pfarrern zur Verteilung überwiesen. Wattenscheid, 15. Febr. Auf Zeche „Holland“ wollten drei Schachthauer den Förderkorb zur Ausfahrt benutzen und waren zwei derseben schon aufgestiegen. In dem Augenblick, als der dritte(der jung verheiratete Schachthauer Rebeling) aufsteigen wollte, hob sich der Korb und wurde dem Knappen der Kopf vom Rumpfe abgerissen. Der Rumpf ging mit dem Korbe nach oben, während der Kopf unten im Schachte liegen blieb. Münster i. W., 14. Febr. Der Westfälische Provinzial=Landtag nahm heute den Antrag des Frhrn. v. Schorlemer=Alst an, welcher dahin ging, eine Abänderung der westfälischen Landgüterrolle zu beantragen, sodaß Landgüter in Westfalen, Essen, Rees, Duisburg und Mülheim a. d. R. von 50 Mk. Reinertrag ab in die Güterrolle eingetragen gelten sollen, wenn ihre Ausschließung nicht besonders bewirkt wird. Bochum, 13. Februar. Der hiesige Gußstahlverein hat im Interesse seiner Beamten eine Pensionskasse für Witwen und Waisen mit einem Grundvermögen von 700000 Mk. gegründet. Die Jahresbeiträge der Mitglieder belaufen sich auf 32000 Mk., einschließlich der gleich hohen Beiträge des Bochumer Vereins. Barmen, 13. Febr. Beim Eislaufen fiel der Sohn eines hiesigen Klempnermeisters und zog sich eine Gehirnerschütterung zu, die den Tod im Gefolge hatte. Mettmann, 13. Februar. Eine Hochzeit mit Hindernissen wurde hier gefeiert. Als sich der Bräutigam, der Inhaber eines Delikateßwarengeschäfts, mit seiner Braut und den Trauzeugen zum Standesamt begab, um die Trauung vornehmen zu lassen, erklärte ihm der Standesbeamte, daß er die Trauung nicht vornehmen könne, weil kein ordnungsmäßiger Aushang des Aufgebots stattgefunden habe. Es blieb nichts anderes übrig, als auf telegraphischem Wege bei dem Minister des Innern die Genehmigung zu der Trauung einzuholen, worauf die Trauung durch den Standesbeamten vollzogen wurde. Nachher erfolgte die kirchliche Trauung. Düsseldorf, 13. Febr. Ein Klempner= meister von hier zog den bei ihm beschäftigten Arbeitern die Krankenkassen-Beiträge ab, ohne diese an die Krankenkasse abzuführen. Er wurde von der Strafkammer wegen Betrugs zu vier Wochen Gefängnis verurteilt. Seinen Ausführungen, daß er lediglich Schuldner sei, konnte die Strafkammer nicht beipflichten. Krefeld, 13. Febr. Ein junges Mädchen, das hier diente, wurde unverhofft stellenlos und begab sich nach dem Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Es hatte jedoch den Zug verfehlt und sah sich gezwungen, für die Nacht ein Unterkommen zu suchen. Leider geriet es in sehr böse Hände und von da in holländische sogn. Freudenhäuser. In einem unbewachten Augenblicke gelang es dem durch seinen Wider stand allerlei Mißhandlungen ausgesetzten Mädchen, über ein angrenzendes Dach des Nebenhauses zu entfliehen, die Freiheit zu gewinnen und zu einem dortigen Pastor zu entkommen, welcher das Reisegeld zur Rückkehr nach Deutschland verschaffte, wo es bei seinem Eintreffen pflichtgemäß sofort Anzeige von dem Vorfall erstattete. Die Frauensperson, welche von Krefeld aus das Mädchen nach Venlo verkuppelt hatte, wurde sofort verhaftet. Aachen, 13. Februar. Infolge des Bruches des Hauptrohrs der Wasserleitung ist die ganze Stadt ohne Wasser. Westerburg, 14. Febr. Einen grausigen Fund machte am Sonntag morgen der Arbeiter Josef Wiederstein von Seck, als er sich in den Wald begab, um Reiser zu holen. Auf dem Dorfwege zwischen Seck und Westerburg sand er die Leiche eines Erfrorenen, den er alsbald als einen Vater erkannte. Derselbe war vor einigen Tagen als Hausierer mit irdenen Waren von Hause weggegangen. Der so jäh Verstorbene war anscheinend auf dem Heimwege begriffen, da er keine Waren mehr bei sich führte. Gottesdienste. Schwerte. Größere ev. Kirche. Sonntag, 17. Februar 1895. (Gustav Adolfs=Fest.) Hauptpredigt ½10 Uhr: Pastor Neuhaus aus Scherfede. Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Heinenberg. Nachm. ½4 Uhr: Nachversammlung in der Helle. Amtswoche: Pastor Graeve. Reformierte Kirche. Vorm. ½10 Uhr: Past. TerbergerWesthofen. Vorm. ½10 Uhr: Beichte, Vorm. 10 Uhr: Predigt nachher hl. Abendmahl. Pastor Falkenberg Nachm 2 Uhr: Kindergottesdienst. Stadtmission in Schwerte Westenort Nr. 12. Nachm. 5 Uhr: Bibelstunde. 9000000108 G Statt jeder besonderen Auzeige. 0 Ein prächtiger 0 " Junge 0 „ angekommen. Apotheker 0 0 Jul. Wiggingkaus Jun. 0 0 und Frau, 0 Iledwig geb. Beckhaus. 8 ∆ Schwerte, 13. Febr. 1895. 95005603300 Zur Helle, Schwerte. Hlasenpfeffer. Kalbsbraten, Kalberagent, Beefsteak, Rostbeef, Pfefferpotharst, Schweinebraten Frankfurter Würstchen, Sülse, Kavlar. Warmes Frühstück 40 Pfe Abendplatte 40 Pfg. Carl Raffin. mmmm C. Braus, Schwerte, Buchbinderei. Bilder-Einrahmungs5. Geshäft. 8 d 628 Ure 0 8 9 8 1„ 322 18 5 86 zhfe Berte fung. Der Frauen= und Jungfrauen=Verein von Schwerte wird auch in diesem Jahre zum Besten unserer Ortsarmen eine öffentliche Verlosung veranstalten. Die planmäßige Anzahl der gesetzlich abgestempelten Lose von 1500 Stück, zu je 50 Pfg., sind schon teils in Vertrieb gesetzt und liegen zur weitern fleißigen Abnahme an der Kasse, Schulstraße 3, jederzeit bereit. Eine rege Beteiligung in dieser Abnahme ist um des wohlthätigen Zwecks willen sehr wünschenswert, um so mehr, da die Verlosung bereits in der nächsten Zeit, deren Tag noch näher bekannt gegeben wird, stattfinden soll. Alle Freunde der guten Sache werden herzlichst gebeten, für Darreichung schöner und nützlicher Gewinn=Geschenke bestens Sorge tragen zu wollen. Der Vorstand. Vermischtes. * Kassel, 14. Febr. Der Berliner Nachtschnellzug ist bei Hedemünden mit einer Hülfsmaschine zusammengestoßen. Der Lokomotivführer wurde getötet und zwei Personen schwer verwundet. * Im Schachte Elgoch bei Mährisch=Ostrau stürzte infolge mangelhafter Zimmerung ein größerer Teil der Flötzdecke ein und begrub die daselbst beschäftigten Arbeiter, von denen drei getötet und einer schwer verletzt wurden. * London, 14. Febr. Eine in Margate eingebrachte Leiche ist vermutlich diejenige der Frau Hauptmann Klipsel, welche sich auf der „Elbe“ befand. Bei der Leiche wurde eine auf diesen Namen ausgestellte Fahrkarte erster Klasse Bremen=New=York, sowie eine beträchtliche Geldsumme vorgefunden.— Das Handelsamt hat eine Untersuchung über die von dem Dampfer-Crathie" erlittene Havarie angeordnet. Die Untersuchung wird demnächst in London stattfinden. Schönste Kolektion( in Herren- und Knabenkleiderstoffen von Mk. 2.95 per Meter bis Mk. 13.75 nur solideste und beste Fabrikate versenden in S beliebiger Meterzahl franko in's Haus 3 Versandtgeschäft Oettinger& Co., Frankfurt a. M. — Nuster umgehend franko. RPRRERFFTT F7 7 75 2] Es übertrifft in Geschmack und Geruch der Holländ. Rauchtabak von B. Becker i. Seesen a. H. alle ähnl. Fabrikate. Ein 10 Pfd.=Beutel fko. 8 4 Uinregelmäßigkeiten in der Zustellung der„Schwerter Zeitung", als Ausbleiben von einzelnen Nummern 2c., beliebe man zunächst zur Kenntnis derjenigen Postanstalt zu bringen, bei welcher das Abonnement bestellt ist. 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Kleie 7.00 bis 720, Rüböl inkl. Faß 48.00—49.00 2. Alles per 100 Kilo frachtparität Dortmund exkl. Sack bei Abnahme von Dovelladungen.— Der andau rnde starke Frost veranlaßte ein flottes Geschäft in greifharer Ware zu langsam anziehenden Preisen, während überseeische Transaktionen sehr beschränkt blieben. Dortmund, 14. Fehr. Die gestern hier im Kühnschen Haussaale abgehaltene Saatgut=Ausstellung, verbunden mi. Soatgut=Markt, veranstaltet von den landwirtschaftlichen Vereinen Dorrmund, Hamm, Hörde und Bochum, war ziemlich reichlich beschickt, das Geschäft indessen nicht so le haft wie im vergangenen Jahre. Verkauft wurden: Hafer für 2287 K, Weizen für 51 M, Rotklee für 3146 M Weißklee für 814 M4, andere Kleesorten für 301 M., Erbsen und Bohnen für 76 M. Gras für 32.M4, Kutoffeln für 36 M, Wcken für 247 M. Rurkelr für 181 M und Secküben für 6 M. in Summa verkauft für 7177 M. Die im Anschluß an den Saatgutmarkt brabsichtigte General=Versommlung konnte nicht abgehalten werden, da es mittlerweile 5½ Uhr obends geworden war und die meisten Besucher bereits fortgegangrn waren. Eine Bespeechung des Maiktes bezw. der Ausstellung wird in einer demnächstigen Versammlung erfolgen. Hagen, 13. Februar. Wochenmarktbericht. Die Durchschnittspreise der Nahrungs= u. Genußmittel stellten sich auf dem gestrigen Wochenmarkte wie folgt: Speisekartoffeln, Ztr. 3 u. 3,50 M, Feldsalat, Portion 40 Pfg., roter und weißer Kappus, Kopf 20 und 00 Pfg, Rüben, Pfund 00 Pfg., Wurzeln Pfd.5 Pfg. Blumenkohl, Kopf 40 Pfg, Porree, Bündchen 10 Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 60 Pfg Aepfel, 10 Pfd. 90 Pfg. Apfels. St. 5u. 10 Pfg., Süßrahmbutter, Pfd. 120 K. Bauernbutter, Pfd. 1,10 M Eier, Schock 4,50 a, Legehühner Sick 2,50 Mk., Schellfisch, Pfd 40 u. 00 Pfg., Bratfisch, Pfund 30 Pfg. Bückinge, 4Stück 10 Pfg., Heringe, Dtzd. 0.50 Pfg., Schweinefleisch, Pfd. 80 und 75 Pfg., Rindfleisch, Pfd. 70 und 65 Pfg., Kalbfleisch, Pfd. 65 und 60 Pfg., Hammelfleisch, Pfd. 65 und 60 Pfg., geräucherten Speck, Pfund 8° Pfg., Schinken, Pfd. 1 M, Schmalz, Pfd. 80 Pfg., Schwarzbrot, 9 Pfd. 66 Pfg., Pumpernickel 4 Pfd. 50 Pfg., Graubrot, 3 Pfd. 50 Pfg., Semmel, 3 Pfd. 50 Pfg., feingemahlenes Brot, 3 Pfd. 50 Pfg., Lipperbrot, 11 Pfd. 1 M, Siegener Brot 9 Pfd. 1 M. Neuß, den 14. Februar 1895. Weizen 1. Qual. per 100 Kilo 2.„ Landroggen 1.„ per 100Kilo 2.„ Hafer Wimergerste per 100 Kilo Buchweizen„„„ Rübsen(Aveel)„„ Raps 1. Qual.„ 0 „„„ 9 Kartoffeln„„ Heu per 500„ Roggenstroh per„„ Rüböl per 100„ in Partieen von 100 Zeniner Rüböl per 100 Kilo faßw. 47000 Gerein. Oel per 100 Kilo 3 K. höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 Kilol 82/00 Weizen=Vorschuß 90 per 100 Kilo Kleien per 50 KiloI 4s 0 Köln, 14. Febr. Weizen vorr. hiesiger 11,50—12,50 fr. 13—15 Roggen vorr. hiesiger 10,25—11.25 fremder 12,50—13,50 Hafer vorr. hiesiger 11,00— 12,00 fremder 13,00 bis 14.00. Berlin, 14. Febr. Weizen Febr. 000,00 K. Mai. 137,25 J Roggen Febr. 0,00 M. Mai 117,50 A Hafer Fedr. 000,00 M, Mai 113 50 K. Rüböl vorr mit Faß 42.50 2., Rüböl vorr. ohne Faß 41,70 K Febr. 42,40 M., Mai 42,50 4 Spiritus 70er vorrätig 82,40 4 April 37,80 J, Mai 37,90 M Viehmärkte. Dinslaken, 12. Febr. Die Zutrifft zum diesmaligen Viehmarkte belief sich auf etwa 1100 Stück meist tragende Kühe und Rinder.— Handel schleppend. Der Handel auf dem Schweinemarkt war schleppend.— Es wurden etwa 620 Stück Kühe zugetrieben.— Die Preise stellten sich folgendermaßen: für Saugschweine wurden gezahlt 2,00—2,50 pro Alterswoche, für Faselschweine 1,50 bis 2 M, für fette Schweine 51 bis 52,50 J pro 50 Kilo Schlachigewicht.— Nächster Markt: Dienstag, 26. Februar 1895. Zmr Kommmationd. Kommänien Eien ) Brüastraße 19. empfehle einen großen Posten Aisderner Mieiderstone zu außergewöhnlich billigen Preisen. Sch Wiirzer Eitcneie und Paltasle Stöne von 70 Pfg. an bis zu den besten Qualitäten. A AVGHTRR! *„ Brückstraße 19. 205 84 Direkter Bezug! Fabrik=Preis! Fabrik-Preis! Biehbgrnguitg, Brummst., 2 Bässe, Holzv. u. Karton mit Schule 3 Mark. 10 Knöpfe, Doppelbalg mit u. ohne beschl. Ecken, prachtvolle S# Ausstattung= Mineratur und S. Schule 5 M. 19 Knöpfe, 2=[S) reihig mit doppeltem Register, Patent=Balg, verdeckte u. offene Klaviatur, eignet sich vortreffl.# zur Tanzmusik. Spielbar auch m. a. Instrm. Pr. 13, 15,18 M. kundharmonika.[St Nr. 39 m. 80 T., 2s. 3,50 M. Nr. 96 m. 96 T., 2s 4,00 M. Nr. 39 selbige eins. 2,00 M. Nr. 96 selbige eins. 2.50 der Mit Glocken, gesetzl. gesch. Konzert= u. Doppelt=Stimmen: 2 starke breite S## Nickeld., in der Mitte je eine S## abgestimmte Glocke. RichtersKonzert Nr. 23 Mk. 2. Nr.S) 232 Mk. 2,50. Vers p. Nachn.] oder vorh. Eins. des Betrages. Nicht gefallende Ware wird bereitwilligst umgetauscht. Musik-Instrm.-Versand, E. Busch, Bochum i. Westf. Fn ##2 eu 8 Restaurant Fritz Heuter. Heute, Freitag abend, grösses-Iobellleus Koinert der Wiener Damen=Kapelle. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Fritz Henter. Ludmilla Gebreke. Frsche Kechenbncher. 837 Konzert-Saal „Im Reiche des Wassers“ L. Hagemanii, Schwerte. 0% Sonntag, den 17. Febr. 1895, nachmittags punkt 4½ Uhr: KUHZUFU aus der 0* Gegachreaurel * Gg. Scherer& Co. Langen, Hessen. arstlich empfohlen. Von Kennern bevurzugt. Bei Konsumenten beliebt. Or.-Flasche Mk. 2.—, 2.50, 3.—, 3.50, 4.—, 5.—. Alleinige Niederlage: Wilh. Heppe, Schwerte. 85 99105 Kurge winne des vielfach preisgekrönten „Orpheus aus Barmen. 66 IalederZiehung üriedenTfellgehme. eig Saranurt sscherer Teler. S 20 Millionen Mark S ez.in Trofforn à K.590000. 300000. 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Nicht mit Ratenloosen, Promessen eder verbetenen Lotterien an S verwechseln. Beitrag für eine a Ziehung nur Nk. 10.—, die Hälte D daron Nlt. 5.—, ein Viertel lk. 2.80. " Alleinige Zeichnungsstelle:“ # Alois Bernbard, Frankfurt a. M. Gundiav Lchof. 8 Zahnkünstler, s2 Unna, auf der Burg. neben Herrn Kopfermann. Aufertigung von künstlichen Zähnen und ganzen Gebissen.# Behandlung aller Zahnkrankheiten. St Sofortige Beseitigung aller Zahnschmerzen. Zahnoperationen schmerzlos und sicher unter Anwendung von Cocain. Sprechstunden Morgens von 9—12 Uhr. Nachm.„ 2—6 Fr. Sch..: empfiehlt E. (Inhaber der Herzog Ernst-Medaille und der Herzogl. Meiningenschen goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft.) Protektor: Se. Hoheit weiland Herzog Ernst II. von SachsenCoburg und Gorhe. Direktion: Rich. Hammer. Mitwirkende: Sopran: Fräulein Therese Wihrler, Konzertsängerin aus Barmen.— Bariton: Ilerr Hermann Hösterey, Konzertsänger aus Barmen. — Violine: Ierr Konzertmeister Albert L. Dettmann aus Barmen. Konzertflügel: Rud. lbach, Barmen. PROGRANN. 1. Teil. 1. Lang anf Aegir, für Männerchor; Dichtung und Komposition von Sr. Maj, dem deutschen Kaiser. 2. Concerto militaire, Solo f. Violine v.C.Lipinski. 3. Arte f. Sopran aus dem„Frei.chütz v. C. M. v. Weber. 4. Wanderlust am Rhetn, Preischor, v. Alfr. Dregert. 5. Spielmannsleben, Liederzyklus für Bariton. v. Fritz Lorleberg. 6. Zwei Lieder für Männerchor: a. Lob Thüringens. v. W. Tschirch. b. Rheinlands Krone v. R. Hammer7. Wiegenlied für Männerchor mit Sopran-Solo.... v. Mozart-Schauseil. 2. Teil. 8. Duett aus„Don Juan“" v. Mozart. 9. Totenvolk, Ballade für Männerchor v. Fr. Hegar. 10. Zwei Lieder für Sopran: a. Keine Sorg’ um den Weg v. J. Raff. b. Waldtraut’s Lied.. v. C. Bohm. 11. Zwei Soli für Violine: a. Nocturno v. Bogler. b. Ungarisch v. Hauser. 12 Zwei Lieder für Bariton: a. Der letzte Gruss v. Levi. b. Frühlingstoaste v. C. Häser. 13. Drei Lieder im Volkston für Männerchor: a. Freud' und Leid v. Jul. Rietz. b. Jägers falsch Lieb v. Altr. Dregert. c. Liebessehnen. v. Rich, Hammer. Auch zum bevorstehenden neuen SchulXjahre wird das Rrsche Kechenirert zur Einführung bestens empfohlen. Gratis-Exemplare für unbemittelte Schüler, für die Herren Lehrer behufs Einsichtnahme, liefert portofrei die Verlagsbuch(Shandlung von Ferdinand Schöningh in Paderborn. Auf einer Ruhr belegenen zum Gute Billigst gehörenden, an der WVETDE und nimmt Anmeldungen werden Fohlen angenommen entgegen der Weidenaufseher F. Wolff, Geisecke bei Schwerte. Graser Vertaf wogen Mlaldaues. Am Mittwoch, den 20. d. M., vormittags 9½ Uhr, werde ich für Herrn Herm. Purscher, im Lokale des Wirts Böhmer, wegen Umbau des Hauses und Aufgabe mehrerer Artikel, sämtliche vorrätige Waren wie: Buckskins, Cheviots, Hüte, Mützen, fertige Anzüge, Unterjacken, Hautjacken, Hosenträger, Hemden usw., öffentlich meistbietend versteigern. Bemerke noch, daß das ganze Lager aus nur guten und reellen Sachen besteht. Schwerte. Max Rosenthak, Auktions=Kommissar. = Eintritts-Karten O— an der Kasse 1 Mk.; Vorverkauf bei den Herren G. Kleingarn, L. Hagemann, H. Hagemann, Zigarrenhandl. und C. Saatmann 75 Pfg. Textbücher an der Kasse. Mde atsuc el !! Geräucherten westfälisch. Schinken, à& 80. Psg, Geräucherten westfälisch. Spaeck, à K 65 Pfg., Geräucherte westfälische Mettwurst, à K 75 Pfg., Geräucherte westf. Mettwurst in Fettdarm, à K 80Pf. ft. Naturbutter, à K; 75 Pf. Eier, per 100 Stück 5,50 M. versendet gegen Nachnahme Herm. Schwettmann, Nahden i. W. ∆ Wachteln, Männchen, fleißige Schläger, 1.75 Mi., richige, Zuchtpärchen 3 Mk., Wachtelhäuschen 4.50 M.(Wachtelmännchen mit Häuschen 6 Mk.) versenden unter Garantie lebender Ankunft pr. Bostnachnahme. Gedr. Jansen in Friedrichstr. 15/171. Hennen Sie GesundheitsKennen Sit köper? Vorzügliches Fabrikat zu Leib=, Bettund Kinderwäsche: dauerhaft, angenehm, billig. Viele Nachbestellungen! Nur direkt zu beziehen von Max Klein u. Trösken, Schwelm. Nan verlange Nuter— gratis. Danksagung. Ich litt an der Lunge. Schon seit längerer Zeit hatte ich Husten. Allmählig wurde er schlimmer und es entstand ein garstiger Auswurf, durch den ich ganz matt wurde. Auch der Appetit verlor sich und ich wandte mich endlich daher an den homöspalhischen Arzi Ferrn Dr. med. Lope in Köln am Khein, Dachsenring 66, der mich in kurzer Zeit heilte. Da ich jetzt wieder ganz gesund bin, spreche ich mit herzlicher Freude meinen innigsten Dank aus. (gez.) Ludwig Müller, Volkecs bei Brückenou. Schönes Flegelstroh und süßes Heu, preiswert, zu haben bei Die geringe Ausgabe für ein effektvolles, originelles Cliché macht sich zehnmal bezahlt, weil dann das Inserst nicht übersehen werden kann. Unsere Expedition besorgt Exner’s InseratClichts zu Originalpreisen. Billard=Künstler im Lokale des Herrn H. Quadbeck(Gasthof zur Post), Samstag, den 16. Febr., abends 8 Uhr. Große Kunstausführung auf dem Billard durch dem weltberühmten Professor T' IS-ME-EDSO, welcher die größten Erfolge erhalten in Paris, Brüssel u. HollandProgramme sind ausgehängt. Gestickte Haus=Segen, gerahmt, hochsein, von 2,20 M. an, franko, Kiste 30 Pfg. Bitte vorher Texte zu verlangen. E. Schröter, Berlin, Vergstraße 51. Lilienmilchseife von Bergmann& Co., Berlin u. Frankfurt a. M. Aelteste allein echte Marke: Dreieck mit Erdkugel u. Kreuz. Vollkommen neutral mit Boraxgehalt und von ausgezeichnetem Aroma ist zur Herstellung und Erhaltung eines zarten blendendweissen Teints unerlässlich. Bostes Mittel gegen Sommersprossen Vorrätig: Stück 50 Pfg. bei Carl Braus. zeigt den Empfang der ergebenst an. großes Lager zen Gachemirt Ich mache besonders aufmerksam auf mein zu außerordentlich s billigen Preisen. Garde= und Landwehrverein Schwerte. General-Versammlung Sonntag, den 17. Jehr. cr., abends 8 Uhr, im Vereinslokal bei Herrn W. Östermann. Tages=Ordnung. 1. Aufnahme neuer Mitglieder.*) 2. Verlegung der Vereinsabende. 3. Verschiedenes. 4. Gemütliches Zusammensein. Der Vorstand. *) Aufgenommen kann jeder werden, der im deutschen Heere gedient hat. Ev. Arbeiter= u. Bürger=Verein Schwerte. Sountag, den 17. Februar, nachmittags 3 Uhr, im Saale des Herrn Rassin (Helle). 1. Zahlung der Beiträge. 2. Vortrag: Ein Kapitel aus der Reformationsgeschichte. Die Mitglieder werden gebeten, ihre Frauen mitzubringen. Gustav Adolf=Verein. Dienstag, den 19. Februar, abends ½8 Molz-Verkauf. Im Kämmerei=Walde der Stadt Schwerte (Schlag 7c und 2c) sollen am Freitag, den 22. Februar cr., vormittags 10 Uhr anfangend, 1. 50 Nummern Eichen-Geschirr-Grubenholz und Nutzstangen, 2. 5„ Eichen-Breunholz, 3. 30„ Buchen-Srennholz, 4. 44„ Buchen-Reiserholz, 5. 1„ Lirken-Nutzstangen, 6. 3„ Fichten- u. Lärchen-Lauholz öffentlich meistbietend zum Verkaufe ausgesetzt werden. Zusammenkunft am Freischütz. Schwerte, den 12. Februar 1895. Der Magistrat. Großer Rottannenverkauf. Im Freiherrlich von Romberg’schen Forstdistrikt Wanne und Schnepfenflug des Schutzbezirkes Höchsten, werden am Samstag, 9. März er., vormittags 10 Uhr, meistbietend versteigert: 75 Nr. gefällte, lang= u. geradschaftige Bau= und Nutzhölzer, 100 Nr. gefällte, lang= u. geradschaftige Rottannen, Wies= und Leiterbäume, 250 Nr. gefällte, lang= u. geradschaftige Rottannen, Gefrechtstangen, Baumpfähle 2c. Zusammenkunft bei Wirt Hüsemaun, Höchsten, Wirt Stratmann, Wanne, bez. an Ort und Stelle. Brünninghausen. Der Oberförster. Die weltberühmte annin-Balsam-Seife Danksagung. Seit einer langen Reihe von Jahren litt ich an einem offenen Beinschaden und mußte furchtbare Schmerzen erdulden. Trotz aller angewandten allopathischen Mittel wurde mir weder Hülfe noch Linderuug; da wandte ich mich an den homöopath. Arzt Herrn Dr. med. Volbeding i.Düffseldorf, Königsallee 6, durch dessen angewandte homöopathische Mit el mein Leiden in einigen Monatrn gänzlich geheilt wurde. Sehr gern bin ich bereit, ähnlich Leidenden nähere Auskunft zu erteilen, Herrn Dr. med. Volbeding aber hiermit meinen öffentlichen, herzlichen Dank. Verw. Frau S. Sauftleben, Landsberg o. W. von Frau Caroline Hülsberg i. Berlin, Ritterstr. 100, ist bekannt als vorzügliches Gesundheitsmittel. Dieselbe findet eine unübertroffene Anwendung gegen Röte der Haut, Finnen, Flechten, Frostbeulen 2c. Jedes Packet trägt auf weißem Umschlag als Schutzmarke zwei rote Sterne und ist nur allein zu haben für Schwerte bei Carl Braus. Gustav Adolfs=Fest. Der Gustav Adolf=Frauen=Verein zu Schwerte feiert am Sonntag, den 17 Jebruar dss. Is., sein — Jahres-Fest durch Fest-Gottesdienst in der größeren Kirche, vormittags ½10 Uhr, Festprediger Herr Pastor Neuhaus von Scherfede und durch achversammlung, nachmittags ½4 Uhr, in der„Helle“. Die evang. Gemeindeglieder sind herzlichst eingeladen. Der Vorstand. r Verkauf ( 99 Wir bringen hierdurch zur Kenntnis, dass das durch uns erfundene und seit 1884 zur Bezeichnung eines Spezial-Branntweines gebrauchte Wort Ruhrperlen auf Grund des neuen Gesetzes zum Schutze der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894, durch das Kaiserliche Patentamt zu Berlin für uns in die Zeichenrolle eingetragen worden ist. Unter Hinweiss auf§§ 14 und 15 des genannten Gesetzes, warnen wir hierdurch vor wideerrechtlicher Benutzung des Wortes Ruhrperlen für Branntwein irgend welcher Art, indem wir bemerken, dass wir jeden Missbrauch unnachsichtlich verfolgen werden. Albert& Guslav Lohmann, Dampfkornbranntwein-Brennerei u. Presshefefabrik, Witten a. d. Ruhr. Violinsaiten empfiehlt Carl Braus. Aufruf! Der Tagelöhner E. ist im Feldzuge 1870/71 mit dem eisernen Kreuze dekoriert worden. Zur Zeit befindet sich derselbe in trauriger Lage. Infolge der Strapazen des Feldzuges leidet er nämlich so sehr an Rheumatismus, daß er ganz arbeitsunfähig ist. Das Uebel verschlimmert sich zudem von Jahr zu Jahr. Ein Gesuch um eine Pension, welche E. an das Kriegsministerium gerichtet hatte, ist nicht berücksichtigt, weil er nicht nachweisen konnte, daß seine Arbeitsuufähigkeit eine Folge des Feldzuges sei. Jetzt soll sein Besitztum wegen rückständiger Zinsen von den Gläubigern verkauft werden. Darum werden alle edlen Menschen, besonders aber alle Kriegskameraden des E. hiermit freundlichst gebeten, einem der Unterzeichneten eine Gabe zuzusenden, um dem alten Krieger sein Heim zu sichern! Schnelle Hülfe ist nötig! Breckerfeld, den 11. Februar 1895. Der Amtmann Neuhaus. Der Pfarrer Meier. Die Amtsbeigeordneten Voormann, Falkenroth. Stellung für junge Landwirte ohne Vermögen! Es ist eine bekannte Thatsache, daß der Betrieb der Landwirtschaft, wenn derselbe einigermaßen rentieren soll, ein erhebliches Kapital erfordert. Bei zu geringen Mitteln ist meistens trotz allen Fleißes, aller Strebsamkeit nichts zu erreichen und geht das kleine, dabei verwandte Vermögen häufig auch noch verloren. So bleibt dann unbemittelten, jüngeren Landwirten in der Regel nur übrig, entweder eine untergeordnete Stellung bei Verwandten 2c. zu übernehmen oder als Verwalter ihren Unterhalt zu suchen. Aber auch zu diesem Posten findet ein derartiger Andrang statt, daß besser bezahlte Stellen zu den Seltenheiten gehören und heute viele Hunderte von Verwaltern und Inspektoren stellenlos sind. Da möchten wir die Aufmerksamkeit der jungen Landwirte auf die Karrière eines landwirtschaftlichen Rechnungsführers und Amtssekretärs lenken, die heute noch die besten Aussichten zu einem guten Fortkommen darbietet. Weil viele Oekonomen eine große Abneigung gegen BureauArbeiten haben, so sind derartige Stellungen stets vakant. Außerdem ist infolge des neuen Einkommensteuergesetzes, sowie der neueren sozialen Gesetzgebung, jetzt fast jeder größere Besitzer genötigt, sich einen Rechnungsbeamten und Sekretär zu halten. Die Stellungen sind zum größten Teil angenehm und mit einem hinreichenden Einkommen versehen. Besondere Vorkenntnisse, außer denen einer guten Elementarschule, sind nicht erforderlich. Ausbildungsdauer 3 Monate. Zu jeder ferneren Auskunft ist der Vorstand des landwirtschaftlichen Reamten-Vereins zu Braunschweig, Madamenweg 160, gern geneigt. von Unterjacken, Hautjacken, Normalhemden, Biberhemden, honsschuhen, blaue Kittel und Hosen, Arbeitshosen, 1 Ofen 2c. wird am Samstag, 16. Jeb., vormittags 9½ Uhr, im Lokale des Herrn Böhmer fortgesetzt. Schwerte. Auktions=Kommissar. BienenzuchtVerein Westhofen. Versammlung Sonntag, 17. Februar, nachmittags ½4 Uhr, beim Wirt H. Weiberg in Westhofen. Tages=Ordnung. 1. Zahlung der Beiträge. 2. Besichtigung eines 3#etagigen Ständers und Vortrag über denselben. 3. Verschiedenes. Die auswärtigen Mitglieder werden ersucht, die Bienen=Zeitung in Empfang zu nehmen. Der Vorstand. Die apagcien. Eine Anleitung z. Pflege, Behandlung, Abrichtung, u. Zucht dieser Vögel. Von Friedrich Arnold. Mit brill. Farbendruck=Umschlag. Preis M. 1.20. Zu beziehen durch die C. Braus'sche Buchhandlung. Zur Annahme von Wäsche zun Waschen und (Glanz=) Bugeln empfiehlt sich H. Schröer, Beckenstr. 72. 2 Wohnungen auf 1. Mai zu vermieten. Beckenstraße 94. Ein Uuterhaus zu mieten gesucht. Von wem, sagt die Exped. Ein ordentl., in allen häuslichen Arbeiten erfahrenes Dienstmadchen auf sofort oder später gesucht. Näheres zu erfr. i. d. Exp. Schwarzer Pudel mit Kette entlaufen. Abzugeb. A. Baader. * Empfehlebestes Rindfleisch, à K. 55 Pfg. L. Seippek Hagenerstraße. ** ** Fereisbratt Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Bsaensce Kbeichlchgei, Rlctige Pealtestege. für den Krreis Gorde. Insertion sgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfe. außerhalb des Leserkreises 15 Pfg. Reklame 30 Pfg Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Schwerte, Samstag, 16. Februar 1895. 28. Jahrgang. Stadt= und Landkreis Dortmund besteht, wie bekannt, eine Kreis Invaliden Stiftung, welche bisher in segensreicher Weise gewirkt hat. Un nun zu sehen, wie die Stiftung bisher gewirkt hat, und wie dieselbe noch wirken kann, sind Zusammenstellungen und Berechnungen gemacht, welche hierunter folgen. Der Fond hat ende des Jahres 1878 den höchsten Stand erreicht, nämlich 1894, an Unterstützungen im ganzen 333,607 N. oder im Durchtpurzen z den 18 Joh 1890 bis zum Shlusse des., Sorisehg, sind an Unterstützungen vurch Jahr 5136 M gezahlt s g,#o, bis au Speiula sein dußerst genußreicher Abend in Aussicht dos Gele vig vogy, vop Werden durch steht, wäre es zu wünschen, daß dem genannten eenommen, so find die Grundhuce, weschz 114 Heugen, 12. Febr. Ziemlich grose Gludk dadurch Baupazeigenschgst erhalten, Bug,—. Maidmapsscben dat Derr Egen, Jahaber des Bauplätze au schöten v. Iin.„Rheinischen Hofes“ hierselbst, aufzuweisen. Derf Schwerte, 13. Feb. Eine grop= irz salbe erlegte vor einigen Tagen, als ersich auf der zahl durchaus guter und tüichtiger Pferde gird Mardesagd befand, einen prächigen Rehbock von infolge mangelhaften Hufbeschlages in der Ju 41 Pfund. Noch vor kurzem hate derselbe in gend für die nachfsgtgehaemn,ählichten 8. un ähgliches Exemplar in seigem Jagdrevier, der brauchbar gemacht. Wie Haupsautusten Jehler Eichelberger Heide, erlegt. bein Hufteschlageliegen darin, daß viele Schmiede) g zlde, 13, Fedr. Einem lange gebegten gewöhnlich zu viel vom Strahl und ven den Wunsche der hiesigen Einwohner und einem dringenTrachten wegnehmen und dann schwere auz, deg Bedürfais wird jept endlich entsprochen werden, mit hohem Griff und Stoben. 36. ie Perd,(indem eine Personenhaltestelle an hiesigem Orte brenten, Nicht selten verlangen woy, Hergrige srichtet wird. Der vor längerer Zeit zwischen beitzer selber aus Ersparnisrüctichten v. u.17, der Gemeinde Sölde und der königlichen EisenEisen und Hufbehandlungsweise, um in fo,; Hahn, Direkion Köla(rechtstheinisch), diesbezäglich scher Sparsamlkeit die mehr als kräfigen Eisen„Hgeschlossene Vertrag hat jiest die Genehnigung bis 4 Monate liegen zu, lassen,— ohne, zsichen Regirung erhalten und solen die sind als Unterlage zur Berechnung der Tabelle benutzt worden. Aus dieser ergiebt sich, daß, wenn jährlich ein gleich hoher b ov, e 5136 M., an Unterstützungen g. z 1915, also noch 21 Jahre, vordes Jahres 1915, aise n0—. Jahre, vor halten wird. Die Gesamt=Unterstützungssumme in diesen 21 Jahren würde sich belaufen auf 107239 M. Rechnet man hierzu die bereits bb zur Summe von 83306 M, so 18 Jahren zu: Saumt von v. 306 M., s. würde der Fond, der dann 39 Jahre vorgehalten hätte, an Unterstützungen im ganze verabreicht haben 190545 M. Schwerte, 13. Febr. Zur Enteignung von Grundstücken dürfte folgende vert bein, Ste lou ez. zur 4 Li, urzietierte Enteignungsgesetzes eine durch die prozertieltt neue Anlage bewirkte Werterhöhung nicht zu berücksichtigen ist, so kann darin nur ein Ausdruck des Prinzips gefunden werden, daß der Wert entscheidet, welchen das Grundstua abgesehen von der neuen Anlage haben würde. Jede neue Anlage durchläuft mehrere Stadien, sie wird projektiert, beschlossen, ausgeführt. Das Glück des Lebens. Novelle von U. Deis. (Fortsetzung.) Es war ein weiter Weg, den Scheffler und der Förster Walter machten, aber er erfrischte. De alte Förster ward vich, Hagz be, in Zeinger gorhee schesan Pesenags de, weictes er Beghähe 65 sei, weiched er mi Mlalten wiezggenrstähie, zu stellen. Er ihat, als beachte das nicht. Müller servierte etwas linkisch und er hielt es für gut, ab und an ihm eine kurze Zurechtweisung zu erteilen. Nach dem Essen ging er auf sein Zimmer. Die Wirtschaftsbücher lagen auf dem Tische. Er öffnete sie und versuchte, sie nachzusehen. Aber er mußte bald merken, daß er ohne Hülfe doch nicht einen richtigen Einblick haben werde. So wartete er ungeduldig auf Müller, der unten noch mit dem Abräumen beschäftigt war. Haben Sie die Dinger schon durchgesehen? war sein erstes Wort, als jener eintrat. „Noch nicht gründlich, da sie erst vor ein paar Stunden mir übergeben wurden. Es stimmt alles, so viel ich bis jetzt finden konnte. Aber einzelne Posten im Verbrauch sind viel zu hoch und einzelne Beläge scheinen nicht in Ordnung. eine Rechnung über Saathafer im Betrag 8000 Mark. Soviel kann unmöglich dafür ausgegeben sein, wenn ich die Erträge vergleiche, außerdem schienen die letzten Nullen auch mit andere Tinte geschrieben zu sein. Das sind die Beobachtungen, welche ich gemacht habe. Ich werde aber alles genauer durchsehen müssen, um einen getreuen Bericht geben zu können.“ „Das wäre denn doch zu plumper Betrug.“ Müller zuckte die Achseln.„Wenn die Bücher nie nachgesehen wurden, wie Herr Scheffler selbst sagten, und der Verwalter das wußte,— wie es wohl auch zu vermuten steht,— so durfte er das vielleicht wagen..Maxs.„ E. Js war; n Scheffler war rot geworven. Ja, es war seine eigene Schuld, wenn der Mann ihn betrogen hatte. Warum hatte er nicht wenigstens einmal die Bücher einem Sachverständigen in die Hand gegeben? „Prüfen Sie weiter, Müller,“ sagte er gedrückt. werde dann mit Ihnen die Sachen einzeln ansehen und wenn Malten mich betrogen hat, so daß ich ihm den Betrug nachweisen kann, so werde ich ihn entlassen müssen. Aber bringen Sie keine Auschuldigungen ohne Beweise.“. g Die Aufgabe war nicht schwer. Hwar bei oberflächlicher Durchsicht schienen die Rechnungen 3 bis 4 Monate liegen Ju.., Lzidung der s der lönigligen Lteih.„ Heuen und solen die während dieser Beit um Verzümmerung Auefährungsarbeiten, weiche dem Eisepbahnbericbs Hufe, welche nicht selten eine Verküimu...9, zu übertagen sind, sobald gänsigere Witteder lebteren nach sich, Zieht, sich.4 ztam(tung einlritt, in Angriff genommen werden. bote weilhe nicht fen. ziumern.(aut zu vertagen siud, sotald gughigr der letteren nach sich, ztenz, sich zu I..u.— Jgung einteit, in Angeiff genommen werden. Oerarige Vortomunise hud vor Bu., u.y, Hörde, 14. Fehr. Der bedauerliche und de darüber genachten Vobochrzsen der unsal des Dacheinsturzes über dem Blaseraum dienen eine ernste Deadtung Merte, wer der Thonashüte des Hörder Vereins hat inferdebeister, b e ve, eepreisen auf diese sofern einen sehr günsigen Verlauf genommen, den bei den bohen Pserter—.— Unacht, lals wenige Tage nach der behördlichen Festbeste vorwiegen) oder seb) Sparsansei ver-stellung der Verieb wieder in vollem Gange anteit und bbet angebracher Sporsonvn.., uur. Die, viederholt vergekongenen Unfäle ringers bede, verwucg gi, wesen lähnlicher Art zeigen, daß die Dachbauten be)(Schwerte, 15, Febrnor, Huge, sonders über den Blaseräumen der Stahlhütten, nocmals auf das am Sonptog in gonzerz wo starfe Gaseinwirkungen und nie ganz zu wann schen Konzersagte, Männergesangvereins vermeidender Staub u. s. w. in Frage kommen, s biesog pe=oZarnen hin. Wie aus dem zwesentlich kräftiger gehalten werden müssen, Orrbeus“ aus durmen vu. Wse aus den), 4 die sonst ganzrichige Verechnung ergiebt. Orphen.-48 varmen uu., Wie aus den alg ag die sonst ganzrichtige Verechnung ergieb. in Iuerateneite besturichen Progrung bu)“, Börde, 12. Fedr. Im berachdarten sebden v, vs., u—d Lasers, zur Auführung Riederhosen geriet der Kuecht Fritz Reinod die Konpostign uniers uagers, Zur Ausyu,.u., Heute morgen mit dem rechten gug in die elangen, des Veiteren werden Lieder Iu, Hrschgaschine. Dem unglücklichen wurde der Soron und Vorion Grt, Th, Psierag, Konzer, Orz, wolsiänig zernalmt. Im hiesgen er ngerin aus Borwen, un, H. Hopere, Mönner, Hostzehspial, wohin man den Schververl vien enger ebendaher) loigen, u9 Lompostignen zgebracht hatte, mußte sofort durch den Kreisauf, während Herr physikus, Herrn Dr. Schulte, die Amputation einige Pasinsalis vortragen wird. Da alsoj Hagen, 14. Febr. Auf die Gefährlichernige Gioingnr ertagen wird. Da also Hag keit der sogenannten Wärmsteine im Bett ist schon mehrfach aus Anlaß von Unglücksfällen hingewiesen worden. Auch eine Familie in der Hagener Heide hatte mit der allerding ebenso praktischen, wie einfachen Einrichtung Pech. Der Hausvater, der erfrorene hatte, fühlte plötzlich in der Nacht eine unnatürliche Wärme an den Füßen, er verließ schleunigst das gastliche Lager, das auch im nn in Flammen stand. Der Wärmestein hatte es zu gut gemeint und ließ das ganze Bett in Flammen aufgehen. Das Feuer wurde nur mit Mühe gelöscht. Sümmern, 13. Februar. Hier wurden zwei Wilddiebe des Nachts vom Waldwärter abgefaßt und zur Anzeige gebracht. Altena, 13. Februar. Zu der hier frei gewordenen Bahnhofsrestauration haben sich 100 Bewerber gemeldet; das höchste Angebot ist 5000, das niedrigste 1200 Mk. Holzen b. Menden, 13. Feb. Samstag nachmittag brannte die dem Oekonomen Kißmer gen. Embert gehörige Scheune bis auf den Grund nieder. Der ganze Heuvorrat, sowie sehr viel Stroh und verschiedene Ackergeräte, wie ein Wagen, wurden ein Raub der Flammen. Nur mit knapper Not konnte das Vieh gerettet werden. Recht vom Unglück verfolgt scheint ein hiesiger Einwohner, Schulte gen. Hellmann, zu sein. Vor kürzerer Zeit ist demselben sein Wohnhaus nebst Stauung und allen Erntevorräten verbrannt. Nachdem er nun bei dem Oekonomen Kißmer Wohnung gefunden, ist er jetzt zum zweitenmel### vom Feuer heimgesucht, indem ihm bei dem heutigen Scheunenbrande fast sämtliche angekauften, jedoch nicht versicherten Futtervorräte ein Raub der Flammen geworden sind. Schwelm, 11. Februar. Im südlichen Außenbezirk unserer Stadt hat man bei diesem Schneewetter Gelegenheit, einen Diener der heiligen Hermandad(den Polizeisergeanten Lange) auf regelrechten über zwei Meter langen Schneeschuhen seines Amtes walten zu sehen. Die Einrichtung, welche sich als notwendig, oder doch sehr wünschenswert erwies, bewährt sich vortrefflich. glatt. Aber bald war hier ein Posten doppelt, bald erschienen auf den Quittungen hinzugefügte oder radierte Zahlen, um die Summen zu vergrößern. Malten hatte blindlings darauf getrauet, daß sein Herr von der einmal eingeschlagenen Weise genagesten Weise gefälsch. Das sollten. Sie bestätigten einfach die von Müller u Bitten Sie Hern Malen, zu mir zu kommen, schickte Scheffler eines Vormittags Müller zu jenem Es währte nicht lange, so trat der zu seinem Herrn Beschiedene ein. Sein Wesen hatte je länger, je mehr etwas Gezwungenes und heute sah man ihm deutlich an, daß die zu ungewöhnlicher Stunde kommende Forderung ihn peinlichst berührte, so sehr er das zu verbergen trachtete. Bei seinem Eintritt erhob sich der bis dahin an seinem Schreibtisch gesessene Gutsherr und der Blick, welcher zu dem Verwalter hinüberstreifte, ließ dessen Unruhe nicht geringer werden. „Es muß Klarheit zwischen uns sein, Malten. Ich will Ihnen nichts verhehlen von den Aufschlüssen, welche mir die letzten Tage gebracht haben. Es ist eine Schuld meinerseits, daß ich bis dahin die Bücher und Rechnungen, welche Sie mir vorlegten, nie gründlich prüfte. Der Einblick, welchen ich jetzt nahm, brachte mir die Ueberzeugung, daß Sie mich seit Jahren schon auf das Scmüblicbhte de braast, der Verwalter auf, desen Gesichtsfarbe sich von der feurigen Röte in Leichenob), Lassen Sie mich ausredenl“ rief ihm in so befehlendem Tone entgegen, daß er ver: stummte.„Ich werde Ihnen vollauf Zeit und Gelegenheit geben, sich von der mit vollem Bedachte ausgesprochenen Beschuldigung zu reinigen. Dann werde ich der Erste sein, der Sie um Verzeihung bittet. Bis dahin halte ich Sie für einen Betrüger. Hier meine Beweise! Treten Sie heran!“ Er legte dem Verstummten die einzelnen gefälschten Rechnungen vor, wies ihm die Posten in den Büchern, welche als falsch notierte durch die Briefe der betreffenden Lieferanten bezeichnet wurden. Dann legie er das Ganze bei Seite, nahm seinen Sitz vor dem Schreibtische wieder ein und sah finster mit verschränkten Armen auf den niedergeschlagenen Blickes Dastehenden. „Sie wissen jetzt meine Gründe zu jener Beschuldigung, haben auch die Beweise gesehen. Ich warte nun auf Ihre Verteidigung.“ Der Angeredete hielt die Lippen zusammengekniffen wie in wilder Wut. Aber kein Wort kam Bitte, lassen Sie mich nicht zu lange warten!“ Malten blieb stumm. Auf einmal stürzte er Scheffler zu Füßen und streckte die Arme aus, als wollte er seine Knien umklammern. und einen „Erbarmen, Verzeihung, Herr!“ Der war schnell aufgesprungen Schritt zurückgewichen. „Lassen wir die Komödie! Durch Ihr haben Sie wenigstens alles zugegeben, wessen ich Sie beschuldigte. Das Richtigste würde sein, wenn ich Sie dem Gerichte übergäbe. Da Sie aber nur mich geschädigt haben, sa mags drum sein. noch heute verlassen Sie mein Haus, o., gte Bhzen so schnell, wie möglich. Ich rate Ihnen,####ter, suchen Sie keine andere gleiche Steuung hier bei uns zu Lande, ich würde, wo ich von Ihnen hörte, unnachsichtlich warnen. Das Geld zur Ueberfahrt nach Amerika werden Sie wohl hier erübrigt haben. Benutzen Sie es. Packen Sie jetzt Ihre zusammen, spätestens morgen wird Ihre Abreise erfolgen müssen. Wenn's Ihnen möglich ist, suchen Sie da drüben ein ehrlicher Mann zu verden., Gens em aaar Scheffler wandte sich ab. Langsam eryob sich Malten vom Boden und wankte zur Thür hinaus. Scheffler blieb allein. Mechanisch fast öffnete er noch einmal das vor ihm liegende Wirtschaftsbuch und ließ seine Augen über die Ziffern gleiten. Die betrügerische Hand, welche sie gemalt, würde nicht neue hinzufügen. Eine andere ehrliche Hand sollte hinfort Ausgabe und Einnahme eintragen, ein neues sollte beginnen. Aber sein Auge müßte auch dann wieder prüfen, damit nicht auch der Ehrliche zum Betruge verleitet würde. Wie er so dem Alten, das gewesen, dem Neuen, das werden sollte, nachdachte, baute sich seine eigene Schuld am Betruge des eben Fortgewiesenen höher und höher auf. Wäre nicht jener auch vielleicht ehrlich geblieben, wenn er gewußt, daß sein Herr ihn wirklich überwache?— Ein scharfer Knall unten im Hause schreckte ihn auf. Er eilte die Treppe hinunter. Voi der Thür des Inspektors stand Müller und suchte vergebens, sie zu öffnen. Die Hausleute stürzten herzu. Als man die verschlossene Thür erbrochen hatte, fand man die blutüberströmte Leiche Mauens. Er hatte sich mit einer Kugel den Kopf zerschmettert. Die erstarrte Rechte hielt noch die Todeswaffe umklammert. Bleich und stumm stand Scheffler vor der entseelten Hülle des Mannes, der ihn betrogen hatte. Wenn noch eine Regung von Zorn in ihm ge wesen, jetzt war sie vernichtet. Als er das Auge hob, sah er auf Müller, der in einen Stuhl gesunken war und das Antlitz mit der Hand bedeckt hielt. Er winkte den nachgedrungenen Leuten: „Geht hinaus!" Jene gehorchten dem Befehle. Er trat zu dem heftig Bebenden heran. „Danken wir Gott, Müller, daß wir davor au.s lse enr ie i aes estihs Scheffler wehrte mit der Hand.„Wer weiß, ob ich Ihnen“ nicht ebensoviel danke, wie Sie mir. Auf dem Tische lag ein mit Bleistift beschriebenes Blatt. Er ergriff dasselbe, es war an ihn ge886e6. „Als Ehrloser mag ich nicht mehr leben. Auch fehlen mir die Mittel, ein Leben zu Führen, wie es mir gefällt. Das Ihnen gestohlene Geld ist im Spiele alles wieder verloren, ich besitze nichts und habe keine Lust, mit harter Arbeit erst wieder etwas zu verdienen. Wenn es Ihnen möglich ist, vergeben Sie mir meine Betrügereien. Glücklich bin ich durch mein Vergehen nie gewesen.—“ Scheffler sah schaudernd zur Leiche hinüber. „Auch fehlen mir die Mittel, ein Leben zu führen, wie es mir gefällt.“ Wie lange war es her, da war derselbe Gedanke ihm durchs Hirn gefahren und hatte es ihm fast verbrannt. Gottlob, es war vorüber!“— Harte Arbeit hatte der Beklagenswerte da vor ihm gescheuet, ihm hatte er sie aufgeladen. Er richtete sich hoch auf. Ja, er noch nicht zu alt, um arbeiten zu lernen, seine Kraft war auch noch nicht labm. Das hatte er schon bei der Arbeit der letzten Tage gemerkt. „Kommen Sie Müller," rief er fest,„an die Arbeit!“ Gering war sie nicht, erfreulich auch meist nicht. Bald, wenige Tage nach dem Tode Maltens stellten seine Gläubiger sich ein, eine größere Zahl, als man erwarten durfte. Sie konnten an das verwiesen werden, dem der Nachlaß überantwortet war. Ihnen folgten andere, meist kleine Handwerker, welche ihre Rechnungen, zumteil vor Jahresfrist fällige, präsentierten für Arbeiten, welche sie dem Gute geliefert hatten. Die Quittungen derselben lagen freilich vor, aber es stellte sich heraus, daß sie von Maltens Hand gefälscht Gutsherr wäre im Rechte gewesen, hätte er di Forderungen einfach abgewiesen. Aber den Bitten der oft in Not dadurch Gesetzten vermochte er nicht zu widerstehen. Das griff aber seine handenen Barmittel hart an und dabei mußte Müller, welcher jetzt die Verwaltung des Gutes übernommen hatte, auch bald hierzu, bald dazt notwendige Forderungen stellen. Da gabs oft hart zu rechnen und es wären böse Zeiten eingetreten, hätte nicht der Bankier Schneider sein Wort wahr gemacht und Vorschüsse gewährt. Doch diese Verlegenheiten waren nicht die einzigen Nöte. Malten hatte für seine Betrügereien naturgemäß doch hier und da Beihülfe gebrargt. So war das Dienstpersonal verdorben. auch Arbeiter, schlecht gehalten, bald grob behandelt, bald verkehrter Weise verwöhnt, waren unbrauchbe geworden und machten jetzt, wo alles in, strenggr Ordnung gehalten wurde, manche Mogzegre i26g al. brauchte man zum Hereinbringen des Ger:„eng gerichtet wurde.(Schluß folgt.) Aus Westfalen, 14. Februar. Ein großartiges Geschenk wird der Deutsche IngenieurVerein dem Fürsten Bismarck zu dessen achtzigsten Geburtstag überreichen. Dasselbe wird in einem 36 Kunstblätter enthaltenden Album bestehen, von denen jeder der 36 Bezirksvereine eins ausführen läßt. Die einzelnen Blätter werden in den einzelnen Bezirken besonders hervorragende Betriebe und Industrieen darstellen. Deilinghofen, 12. Febr. Die Falschmünzer Schuhmacher W. Kriegesmann und dessen Sohn Ludwig Kriegesmann von hier, werden vor dem Bochumer Schwurgericht zur Aburteilung gelangen, da sich herausgestellt hat, daß sie zu der großen Gesellschaft gehören, deren Haupt Schulte im Hofe aus Ueckendorf ist. Insgesamt stehen 14 Personen unter Anklage. Bochum, 13. Febr. Aufregende Szenen spielten sich heute hier im Schwurgerichtssaale ab. Die Frau eines Arbeiters aus Langendreer hatte sich von einem alten Mann verleiten lassen, zu seinen Gunsten einen Eid zu schwören, was ihr eine Anklage wegen Meineid eintrug. Während der heutigen Verhandlungen befand sich die arme Frau, die augenscheinlich nicht wußte, was sie gethan, in einer solchen Aufregung, daß die Sitzung zeitweise aufgehoben wurde. Als dann gegen Abend ein freisprechendes Urteil verkündet wurde, war sie nicht mehr fähig, dasselbe zu fassen und mußte mit Gewalt aus dem Saale geführt werden. Bünde i. W., 14. Febr. 4000 im Stadtgarten hierselbst versammelte Tabakarbeiter erhoben in einem einstimmigen Beschlusse Einspruch gegen die geplante Tabakfabrikatsteuer, sowie gegen jede weitere Belastung des Tabaks. Die Tabakarbeiter würden im Falle der Annahme der Vorlage in eine arge Notlage geraten. Köln, 13. Febr. Ein Metzgermeister von hier fand seit einigen Monaten, daß aus seiner Theke fortwährend Geld verschwand. Er teilte dies der Kriminalpolizei mit; diese zeichnete verschiedene 20=Markstücke mit einem winzigen Stempel. In Abwesenheit eines Gesellen, auf welchen der Meister Verdacht hatte, wurde abends dessen Koffer von der Polizei geöffnet. Man fand in demselben annähernd 4000 M. in Bar, vrschiedene Diamantringe und eine goldene Uhr. Auch die gezeichneten Goldstücke fanden sich in dem Koffer vor, so daß der Betreffende der That überführt war. Essen, 14. Februar. Dem Oberbürgermeister Zweigert waren durch die Sozialdemokraten 312 Personen als arbeitslos namhaft gemacht. Der Oberbürgermeister hat sofort Ermittelungen angestellt, die folgendes interessante Resultat ergeben haben: Es wohnen von diesen 312 Personen zunächst 26 Personen auswärts, also außerhalb Essens, 7 sind doppelt eingetragen, 75 sind nicht zu ermitteln, 13 haben inzwischen Arbeit erhalten, 7 sind nicht arbeitslos gewesen, eine Person hat Streichung ihres Namens in den Listen der Arbeitslosen selbst beantragt, 4 Personen sind krank und beziehen Krankengeld, 6 sind inzwischen auf Wanderschaft gegangen, 70 sind nicht in Essen ortsangehörig, 20 sind der Polizei als arbeitsscheu bekannt, 2 sind Armen geld=Empfänger, 4 Empfänger von Invaliden= bezw. Unfallrenten. Es verbleiben als wirklich arbeitslos 77 Personen, von denen 38 Saisonarbeiter(Maurer, Handlanger, Erdarbeiter, Zimmerleute) sind. Von dem Rest sind 31 im Alter von 16 bis 22 Jahren. Soziale Bewegung. Der„K. V.“ wird berichtet, daß die Dortmun der Union auf ihren Horster Werken schon seit einiger Zeit wöchentlich mehrere Feierschichten eingelegt und die Lage der betreffenden Arbeiter mißlich ist. Ferner hat das genannte Werk sich genötigt gesehen, 60 Arbeitern der Heinrichshütte zu kündigen. Der Bochumer Verein, bei welchem, wie bei allen größeren Werken sonst ein regelmäßiger Abund Zugang von Arbeitern stattfindet, nimmt schon seit einiger Zeit keine neuen Arbeiter mehr an und mindert hierdurch die Zahl der beschäftigten Arbeiter fortwährend herab. In gleicher Weise sollen andere größere Werke verfahren. Auch das Walzwerk Poensgen(Firma Düsseldorfer Röhren= und Eisen=Walzwerk, Aktiengesellschaft in Düsseldorf=Lierenfeld, bei welchem bedeutende Vorräte sich angesammelt haben sollen, geht nunmehr auch zu Arbeiterentlassungen über. Die Aktiengesellschaft Vulkan in Duisburg hat einen Hochofen außer Betrieb gesetzt. Größere Arbeiter=Entlassungen stehen in Siegburg bevor. So soll am Mittwoch voriger Woche in der alten Geschof fabrik durch Anschlag bekannt gemacht sein, daß 1100 Arbeiter entlassen werden müßten. Auch sollen die Arbeiter der am Brückberg gelegenen neuen Geschoßfabrik letzter Tage vertraulich verständigt worden sein, daß demnächst 800 Arbeiter entlassen werden würden. In der Tuchfabrik Arnold Schüll in Aachen haben 110 Weber die Arbeit niedergelegt und fordern Lohnerhöhung. In Lissabon haben 800 Arbeiter in den Werkstätten der Königl. portugiesischen EisenbahnGesellschaft die Arbeit eingestellt. Die Polizei hat Sicherheitsmaßregeln getroffen. Vermischtes. * Zu einem in der Mariannenstraße in Berlin wohnhaften Armenvorsteher kam, wie aus Berlin berichtet wird, dieser Tage eine Einwohnerin aus dem Bezirke, klagte ihm ihre bittere Not und bat um Unterstützung. Nachdem der Beamte den zu diesem Behufe erforderlichen Fragebogen aufgenommen hatte, bedeutete er der Bittstellerin, sie würde nach erfolgter Nachforschung, die sich allerdings einige Tage hinziehen könnte, Bescheid erhalten. Hierauf bat ihn die Frau in wahrhaft herzergreifenden Worten, ihr wenigstens einen Vorschuß zu gewähren, da er doch ein vermögender Mann sei, während sie mit ihren Kindern thatsächlich nichts zu essen habe. Der Armenvorsteher ließ sich, namentlich als auch seine erwachsene Tochter als Fürsprecherin für die ihr bekannte Bittstellerin auftrat, wirtlich bestimmen, der letzteren sofort 20 Mk. zu verabfolgen, worauf sich die Frau unter vielen Dankesworten entfernte. Am selben Tage gegen Abend begab sich nun der Armenvorsteher nach einem in seinem Bezirk gelegenen Barbiergeschäft, um sich rasieren zu lassen. Doch kaum hatte er die Thür des Ladens geöffnet, so prallte er bestürzt zurück; denn hinter einer etwas zurückgeschlagenen Gardine, die den Laden in zwei Räume teilt, sah er seine verschämte Arme sitzen, wie sie sich eben zu einem am selben Abend stattfindenden Maskenball„alt deutsch frisieren" und„weiß pudern“ ließ. In welcher Weise ihr nun der so hintergangene Wohlthäter ein„viel Vergnügen“ zu der Ballfestlichkeit zurief, kann sich der Leser selbst denken. * Welcher Geist die Engländer bei dem Untergang der„Elbe“ belebt, kann wohl verstanden werden, wenn man hött, wie dem Fräulein Böcker von Londoner Theatern Anträge gemacht worden sind, sich eine Woche lang, für zehn Minuten abends, auf den betreffenden Bühnen sehen zu lassen; jede Minute sollte ihr mit einem Pfund Sterling bezahlt werden. Rechnet man dazu Heirats= und Adoptionsanträge, so bekommt ma ein eigentümliches Bild davon, was ein so furchtbates Unglück für die Sensationslust der Eng länder bedeutet. Dem Patrioten thut das Her: weh bei jedem Stückchen, das die tückische See ans Land spült von dem stolzen Fahrzeug unter der braven Führung deutscher Männer. * In Loschwitz bei Dresden ist vor fünf bis sechs Tagen in einer einsam auf dem Rißweg gelegenen Villa die 63jährige Rentnerin Emma Dorothea Kohrzinowska mit einem Beil erschlagen worden. Sie hat wie eine Einsiedlerin gelebt, weshalb erst am Sonntag der Raubmord durch einen Briefträger entdeckt wurde. Vom Thäter fehlt jede Spur. * Wolgast, 12. Febr. Einer der noch lebenden Kämpfer aus den Befreiungskriegen, der Rentner August Schmitt, feierte gestern seinen 100. Geburtstag. Er ist in Anklam geboren und machte vom 17. März 1813 den Krieg als freiwilliger Jäger mit. Er wurde in seinen damaligen Militärpapieren ein„unerschrockener, tapferer und zuverlässiger Krieger“ genannt und hat an den Schlachten von Bautzen, Jüterbog, Großbeeren, Dennewitz, Leipzig=Liegny und Belle=Alliance teilgenommen* Metz, 11 Febr. Durch die anhaltende Kälte sind hier seit etwa drei Wochen an tausend Familien, deren männliche Angehörige meistens bei den fortifilatorischen Bauten beschäftigt waren, brotlos, da sämtliche Bauten eingestellt werden mußten. Die Not ist sehr groß. In der Wärmstube der„Herberge zur Heimat" verkehrten am 9. Februar nicht weniger als 935 Personen, die von allen Mitteln entblößt waren. * Die ersten Frühlingsboten, nämlich die Staare, sind in einzelnen Gegenden Thüringens eingetroffen. * Sonderbare Schulzustände herrschen im Kreise Neustadt in Westpreußen. In den Orten Bohlschau, Gossentin und Worle ist nach der Volks=Zig.“ der Schulunterricht seit einiger Zeit eingestellt worden, weil das zur Heizung der Schulzimmer erforderliche Brennmaterial nicht geliefert worden ist. Nach Neuregulierung der Bohlschauer Schulverhältnisse und Aufhebung des dortigen Patronats sollten die Gemeinden die Lieferung übernehmen; sie weigern sich aber entschieden, die Verpflichtung anzuerkennen. * Wie gemütlich es bei unseren Kleinbahnen zugeht, lehrt folgendes Stückchen, das sich ende voriger Woche auf der Strecke Tr.=Pr. abgespielt hat. Eine Handelsfrau hatte sich auf dem Wege zur Station R. verspätet und sah den Zug bereits heraukommen. Kurz entschlossen lief sie querfeldein auf ihn zu, winkte dem Maschinenführer, den Zug anzuhalten, was denn auch etwa 500 Meter nach der Station geschah. Und nun stieg die resolute Frau ein, mit selbstbewußtem Lächeln darüber, daß man den Zug eigens für sie hatte halten lassen. Als der Schaffner ihr nun den Fahrschein reichte, der 20 Pfg. kostete, erklärte sie, daß es ihr nicht einfalle, soviel zu geben. Sie habe unterwegs so schlechte Geschäfte gemacht, daß sie nur 5 Pfg. zahlen könne. Der Schaffner sucht ihr mit allen Mitteln der Beredsamkeit klar zu machen, daß es bei der Eisenbahn nur„feste Preise“ gebe, doch vermochte er die hartnäckige Frau nur zu einer Erhöhung ihres Gebots auf 10 Pfg. zu bewegen, weshalv schließlich— der Zug abermals angehalten und die Frau mitten auf dem Felde wieder ausgesetzt wurde. * Das Geheimnis des Schneidermeisters Dowe soll gelüftet sein. In Kopenhagen, wo Dowe mit dem Kunstschützen seinen Panzer vorführte, entzweite er sich mit seinem Kompagnon, und dieser gab darauf an, daß der Panzer aus Izölligem verdichteten Stahl besteht, über dem eine Aluminiumplatte liegt. * Ein vierfaches Todesurteil sprach das Schwurgericht in Graz aus. Es verurteilte vier Bauernburschen— sie hatten einen Winzer, der sie wegen Traubendiebstahls dem Gemeindebeamten angezeigt, ermordet— zum Tode durch den Strang. * Bezeichnend für den englischen Spleen ist, daß in London trotz der abnormen Witterung alltäglich 17 Männer sich vor Tagesanbruch ein Loch in das fußdicke Eis des Sees im Hyde Park brechen lassen, um ihr Morgenbad im Freien zu nehmen Einer der Badenden ist ein Herr im Alter zwischen 70 und 80 Jahren, namens Reynolds. * Ein alter Geheimpolizist ist in Meran gestorben, der pensionierte Polizeirat Albert Stehling, ehemals Vorsteher der Wiener Geheimpolizei. Der Mann mit dem sanften Gesicht und den unschuldsvollen blauen Kinderaugen war der am meisten gefürchtete Geheimpolizist in Oesterreich und hat unzählige der schwierigsten Kriminalfälle mit ungewöhnlichem Scharfsinn aufgedeckt. Stehling hat eine 36= jährige Dienstzeit bei der Wiener Polizei hinter sich. Seine erste bedeutende That war, wie das„N. W. Abendbl.“ schreibt, die Ausforschung eines militärischen Verräters, der mit der Militärkanzlei des französischen Kaisers Napoleon III. in Verbindung stand und geheime Nachrichten von Wien nach Paris gelangen ließ. * Brüssel, 11. Febr. Der Tochter des kürzlich versiorbenen hiesigen Wechselagenten Cordewoener wurde gestern aus ihrer Wohnung auf dem Boulevard du Midi ein Ebenholzkästchen mit 460000 Frks. Wertpapieren gestohlen. die das ganie väterliche Erbe der Bestohlenen bildeten. * Ein ansehnlicher Schatz ist in Brüssel an der Place Sainte=Cathé ine gefunden worden. Der Bäckermeister Termotte läßt gegenwärtig in dem Keller seines Hauses einen Backofen erbauen. Bei dem Umwühlen der kothigen Erde stieß ein Maurer auf ein großes irdenes Gefäß, dessen Oeffnung mit einem Stück Pergament bedeckt war. Auf den Rat des Sohnes des Bäckermeisters zerschlug der Maurer das Gefäß mit seinem Spaten, und massenhaft rollten Goldmünzen auf den Boden. Bei dem weiteren Graben stieß man noch auf mehrere irdene mit Goldstücken gefüllte Gesaße. Ein Sachverständiger stellte fest, daß der Fund aus spanischen und portugiesischen, aus der Zeit der Abdankung Karls V. stammenden Goldstücken besteht. Jedes Goldstück hat den Wert von 26 Frks; insgesamt hat der Fund einen Wert von fast einer halben Million Frks. Termotte schenkte dem Maurer sofort 600 Frks. * Nach Mitteilungen des britischen Handelsamts beträgt der Verlust an Menschenleben an oder in der Nähe der britischen Küste infolge von Schiffsunfällen vom 20 Dezember v. J. bis 17. Januar, soweit die Berichte jetzt vorliegen, 400, gerettet wurden 586 Personen. * Gerichtliche Ehescheidungen kamen in Frankreich nach einer soeben veröffentlichten Statistik, von 1884 bis 1891 über 40000 vor. Vor 10 Jahren, ehe die Scheidung wieder eingeführt wurde, verhielten sich die Trennungen wie 14: 1000; jetzt wie 24. 1000. Die meisten Scheidungen(etwa die Hälfte der Gesamtzahl) finden im Arbeiterstande(!) statt, während auf ländliche Bevölkerung nur 7 Prozent entfallen. Paris allein hat über ein Drittel der sämtlichen Ehescheidungen des ganzen Landes auf seiner Rechnung. * Wiederum ein Fall, der die traurige Lage der Soldaten der französischen Fremdenlegion bestätigt. Denn nur eine solche Lage konnte die jetzigen zehn Opfer dazu bringen, mit ihren Waffen aus Saida(bei Oran) zu entweichen. Es waren 6 Italiener, 2 Preußen und 2 Oesterreicher. Einer der Italiener, früherer Reserveoffizier, war der Anführer der kleinen Truppe, die bald von den Gouveniers(einheimische unregelmäßige Reiterei) eingeholt wurde. Die Soldaten schlossen jedoch mit gefälltem Bajonett ein Viereck und drohten zu schießen. Die Araber zogen ab, kamen aber bald, diesmal als Karawane verkleidet, wieder und redeten den Flüchtlingen zu. Man wurde handelseins, die Araber versprachen, die Soldaten weit nach dem Süden für 5 Fr. zu bringen, jedoch mit der Bedingung, daß hinter jedem von ihnen ein Araber auf dem Pferde aufsitzen sollte. Kaum war nun der Zug in Bewegung, so umschlangen die Araber auf ein Zeichen des Kaid die Soldaten und banden sie fest. Die Flüchtlinge wurden gebunden nach Saida zurückgebracht und sind jetzt wohl schon erschossen, denn es steht Todesstrafe auf Entweichung, zumal mit Waffen. * Der„Sang an Aegir“ ist nunmehr auch am Goldenen Horn erklungen. Sultan Abdul Hamid hatte schon längst den Wunsch geäußert, die neue Komposition Kaiser Wilhelm's vortragen zu hören. Als er dieser Tage vernahm, daß in der deutschen Bürgerschule Konstantinopels dieser Gesang mit den Zöglingen eingeübt werde, ließ er 36 derselben in seinen Palast entbieten, wo sie ihm den„Sang an Aegir- vortragen mußten. Nach diesem Vortrage wurden die Zöglinge mit ihren Lehrern reichlich bewirtet und letztere auch beschenkt. * In Antwerpen ist einer der Geschworenen aus dem Joniaux Prozesse gestorben, angeblich infolge übergroßen Genusses von Morphium während der Verhandlungen in obigem Prozesse. * Großes Aufsehen erregt in Kopenhagen die Verhaftung einer Pflegemutter, welche beschuldigt wird, fünf ihr anvertraute Kinder durch grausame Mißhandlung getötet zu haben. Aus armenischen Quellen werden abermalige Nachrichten über in Armenien vorgekommene Greuelthaten verbreitet. Gegen 500 Dörfer seien niedergebrannt worden. * Infolge erneuter Erdstöße hat die Bevölkerung von Palmi das Lager im Freien aufgeschlagen. Die Panik wird immer größer. Zahlreiche To esfälle kommen vor. * Pillau, 10. Febr. Die Nachricht von der Ermordung ihrer Söhne in Afrika ist den Fischerfamilien Ulfe und Schöffke aus Zimmerbude zugegangen. Wie die„Königsb. A. Z.“ mitteilt, waren die beiden Söhne derselben bei der Marine und befanden sich seit dem Ende des vergangenen Jahres an der Westküste von Afrika. Vor einigen Tagen nun erhielten die Familien von einem Kameraden die Nachricht, daß dieselben ermordet seien. Cines Abends wären die beiden jungen Menschen spazieren gegangen und nicht wieder gekommen. Am anderen morgen habe man sie an zwei Bäumen angenagelt gefunden. Die Augen waren ihnen von den Negern ausgestochen worden gute Abfertigung Im„Hann. Sonntagsblatte“ lesen wir: In dem großen Speisehause der Werft gab es etwas zu hören: Herr Triller, ein sozialistischer Redner, hielt seine große Wahlrede. Hei! wie der mit Armen und Beinen focht und den Mund recht voll nahm von zündenden Schlagworten wie„Ausbeutung der Arbeiter“ „kapitalistische Produktionsweise" usw. Zum Schluß erhob er seine Stimme noch einmal zu ungewöhnlicher Kraftanstrengung:„Darum sage ich euch, Genossen, es wird nicht eher besser in der Welt, ehe wir nicht loskommen von dem Drucke der Junker und Pfaffen!" Donnernder Beifall! Herr Triller setzt sich mit siegesbewußtem Lächeln. Als die„Diskussion" beginnt, meldet sich einer aus dem Hintergrunde zum Wort. „Pfarrer L.!“ murmelte es im Saale. Pfarrer L. war seinerzeit eine sehr volkstümliche Persönlichkeit und berühmt wegen seiner schlagfertigen Beredisamkeit. Alle hingen mit Spannung an seinem Munde. Und er begann: „Herr Triller hat zum Schluß von dem Drucke der Junker und Pfaffen geredet. Was nun die Junker betrifft, so habe ich eigentlich zu wenig mit Adeligen zu thun gehabt, um beurteilen zu können, ob sie die Leute drücken. Einige habe ich kennen gelernt, das waren recht menschenfreundliche Herren. Wahrscheinlich hat Herr Triller, in seiner Eigenschaft als Arbeiter, mehr als ich in höheren Adelskreisen verkehrt; vielleicht ist er so freundlich, und nennt uns die Junker mit Namen, unter deren Druck er zu leiden gehabt hat! Aber nun die Pfaffen! Ich gehöre ja selbst zu dieser verwerflichen Menschenklasse; und da muß ich leider mit dem Geständnisse beginnen:„Ich habe Herrn Triller gedrückt!" Allgemeines„Aha!“ „Ja, ich habe ihn sogar wiederholt gedrückt" fuhr L. unbeirrt fort.„Es sind nun vier Jahre her, da starb seine Frau. Ich habe ihr damals eine christliche Leichenrede gehalten, und da mir das Herz warm war, auch dem betrübten Gatten in herzlicher Teilnahme die Hand gedrückt. Das war der erste Druck! Darnach über eine Zeit hörte ich, daß Triller wegen sozialistischer Umtriebe aus der Arbeit entlassen und nun mit seinen hülflosen Würmern in arge Not geraten sei. Da bin ich zu ihm gegangen und habe ihm abermals die Hand gedrückt und auch etwas in die Hand, soweit meine Kräfte reichten. Das war der zweite Druck! Und vier Wochen darnach klopfte es an meine Thür und herein tritt Triller und bittet, ob ich nicht ein gutes Wort für ihn einlegen wolle bei den Herren auf der Werft, daß er doch wieder in Arbeit käme. Da habe ich ihm abermals herzlich die Hand gedrückt und versprochen, daß ich es versuchen wolle. Und ich freue mich, daß er auf meine Befürwortung wieder angenommen ist. Das war der dritte Druck! Und darum, meine Herren, stehe ich heute als armer Sünder vor Herrn Triller und muß vor Ihnen allen bekennen: Ich habe ihn wiederholt gedrückt!" Ein mildes Lächeln ging durch den Saal; aller Augen waren auf Herrn Triller gerichtet. Der aber saß da, als ob etwas wie feurige Kohlen auf seinem Haupte brennte. Endlich stand er auf und stotterte unter der endlosen Heiterkeit der ganzen Versammlung:„Ja, wenn sie alle wären wie Sie!“ Wetterbericht.(Nachdr. verd.) Voraussichtliches Wetter am 16. Februar: Wechselnd bewölkt, strenger Frost, teilweise Schnee, in ganz Mittel= und Norddeutschland allgemein kälter. 17. Februar: Aufheiterndes, meist trockenes Wetter mit strenger Kälte, vereinzelt ein wenig Schnee. A Fi Nach beendeter Lageraufnahme stelle meine sämtlichen bedeutenden üder Hason mit weinem Sager 96. 8498 und lade zum Besuch ergebenst ein. J. WVelnbare Tuchversand-Geschäft Christian Günther, Leipzig-Plagwitz, emplichlt Buckskins, Cheviots, Kammgarne etc., sowie alle Herbst- u. WinterNeuheiten zu Ierren-Anzügen. Auf Verlangen portofreie Mustersendung. 5 Ein Hausschatz Katholische Jamilie! Die S 66535 8645 K 4 Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes. 9 Neue illustrierte Volksausgabe. 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Abweichend von den bisherigen Bilderbibeln, welche nur Szenen und Ereignisse der Bibel mit ,376=3 8 /=0 mehr oder weniger Phantasse zur Darsellung Pöghhsi bringen, wird bei dieser eigenartigen Bibel zum ersteumal unternommen, das Verständnis der Heiligen Schrift durch Darsellung von Gegen, Mge ständen, Stätten und Plätzen, durch Karten, sowie durch Abbildungen von Pflanzen, Tieren. Altertümern 2c. nach authentischen Quellen und den Ergebnisen der Praszrngen slentehtügen. 93 9 9 45 745 —. Vrsee, Peie. emn Feine Heiliotzelt Papt. do Xrtt vat Verleger für diese illustrierte Ausgabe der Hellgen Schaist ut einen hulboler Schreiben die Goldene Medaille verliehen. e Berlin W., Kurfürstenstraße 128. Verlag von Friedrich Pseilstücker. U/8 ∆ 95 Buchdruckerei, # BSCENNSSEN Schwerte i. W., Dr. Coleman, homöopath. urzt. Spezialarzt für chronische Krankheiten, Dortmund, Wißstraße 18. Sprechstunden: Vorm. v. 11—12 Uhr, nachm. v. 3—5 Uhr, an Sonn= u. Feiertagen nur vorm. 9—11 Uhr. Fr. Frede prakt. 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Es genügt immer— auch bei Insertionen in mehreren oder vielen Blättern— ein deutlich geschriebenes Manuskript. Reelle, prompte Bedienung und strengste Verschwiegenheit wird zugesichert. Carl Braus, Annoncen-Expedition, Schwerte I. W. 95 StadlendSinn B.8 sind: Pelzwaren. Hüte, Mätzen, Schirme, Krawatten, Hosenträger. Wäsche Handschuhe Schwerter Hutbazar, Markt 7. Bernh. Stern. Markt 7. Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicker, zu heißer oder zu kalter Speisen oder durch unrege mäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, schwerc Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfoblen, welches infelge eigenartig r und sorgfättiger Zusammensetzung von Kräutersiften auf das Verdauungssystem eine anregende, stärkende und belebende Wirkung ausübt und dessen Heilkrast sich bei Krankheiten, die aus„schlechter Verdauung“ und hieraus entstandener fehler= und mangelhafter Blutbildung hervorgeg ingen sind, vorzüglich bewähr haf. Es ist das seit Jahren durch seine ausgezeichneten Erfolge rühmlichst bekannte Verdauungs- und Blutreinigungsmittel, der Hudert Kürichsche Krauier=Wein. I Sstleiser Kräuter-Nein, aus viellsch erprobien und bilkrätig befondenen KrünItersäften mit gutem Wein bereitet, ist das beste Verdauungsmittel; derselbe ist kein „Abführmittel, sondern stärkt u. belebt den ganzen Verdauung-organismus des Menschen. Bkräuter-Wein schafft eine regeirechte naturgemässe Verdauung nicht allein durch ∆vollkommene Lösung der Speisen im Magen, sondern auch durch seine anregende und läutfernde Wirkung auf die Säftebildung. Derselbe beseitigt alle Störungen in Eden Blutgefässen, wodurch das Blut von allen verdorbenen kraukmachenden Stoffen Egereinigt wird, und wirkt fördernd auf die Neubildung ges nden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter=Weins werden solche Magenübl meist schon im Keime erst ckt, man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ötzenden, Gesundheit zerstörenden Mteln vorzuziehen. Alle Symptome, wie: Kopfschmerzen, Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Aebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen(veralteten) Magenleiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt und um so freudiger wird man damit fortfahren bis zur vollkommenen Genesung. Bei Stuhlverstaufung wo die verbrauchten, vernockneten, zum größlen Teil Der Slühlverstopfung, in Zersetzung(Fäulnis) übergegangenen Soffe, wie: Speisereste, Galle. Darmschleim, die Eingeweide emzündet und nicht nur Beklemmung, Kolikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sondern auch Blutanstauungen in Leber, Milz und Pfortadersystem(Hämorrhoidalleiden) verursachen, schwächen Abführmittel den Magen, zerstören die Verdauungssäfte und verschlimmern das Uebel je länger je mehr. Kräuter=Wein aber behebt alle Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Aufschwung und entsernt durch einen leichten Stuhl alle untaugsichen Sioffe aus dem Mogen und Gedärmen, ohne ein Abführmittel zu sein. Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftung, meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung urd Gemütsverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, siechen oft Kranke langsam dayir. Kräuter=Wein besitz die Eizenschaft, der geschwächten Lebenskraf einen frischen Impuls zu geben. Kränter=Wein steigert den App ttt, besördert die Verdauung und Ernährung beschleunigt und verbessert die Blutbildung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beruhigt die erregten Nerven und schofft den Kranken infolge ausgiebiger Ernägrungsfähigkeit gesundes Blut, neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Auerkennungen und Dankschreiben beweisen dieses. Gebrauchsanweisung ist jeder Flasche beigegeben. Kräuter-Wein ist zu haben in Flaschen 3 K 1.25 und 1.75 in Schwerte, Unna, Königsborn, Aplerbeck, Herdecke, Hagen. Hörde, Asseln, Annen, Lethmate, Hohenlimburg, Iserlohn, Hemer, Menden, Altena, Witten, Camen, Werl, Lünen, Haspe, Lüdenscheid, Balve, Geveisberg, Langerfeld, Langendreer, Dorstfeld, Hamm, Schwelm, Barmen, Elberfeld, Dortmund u. s. w. in den Apptheken. Auch versendet die Firma Hub. Ullrich, Leipzig, Weststrasse 82, 3 und mehr Flaschen Kräuterwein zu Originalpreisen nach allen Orten Deutschlands porto= und kistefrei. Mein Kräuter=Wein ist kein Geheimmittel; seine Bestandteile sind: Malagawein 450.0, Weinsprit 100,0, Glocerin 100.0, bestilliertes Wasser 240.0, Ebereschensaft 159.0, Kirschsaft 320,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, amerikanische Ktaftwurzel, Enzianwurzel, Kalmuswurzel au 10.0. 0 4 Deutsche Tageszeitung Verlag: Berlin SW. 61, Blücherplatz 2. Wer ein Blatt will, das ernst und entschieden eintritt für nationale Arbeit, das keiner Partei dienstdar ist, sondern dem ganzen Volke, das unabhängig ist aach oben und unten, das die Wahrheit offen und ohne Rücksicht sagt, das die Tinge beim rechten Namen nennt, das die Frinde deutscher Arbeit schonungslos bekämpft, das frisch und lebendig schreivi, spannend erzählt und unterhaltend plaudert, das deutschem Wesen zum Hiege verhelfen will, der lese und halte die„Deutsche Tageszeitung“ 6 Täglich 2mal ist sie eine der reichhaltigsten, raschest berichtenden und billigsten Zeitungen großen Stiles. Vierteljahrspreis 1 Mk. 50 Pfg. bei allen Postanstalten— Postliste 1780). Nauelen! Naturell=Tapeten von 10 Pfg. an, Gold Tapeten„ 20„„ Glanz=Tapeten" 30„„ in den schönsten neuesten Mustern. Musterkarten überallhin franko. Gebrüder Ziegler, Minden in Westfalen 8 Gnnerlihl ling, Sohn ordentlicher Eltern, findet auf sofort oder später Stellei gegen freie Kost und Kleidung. Wo, sagt die Expedition. 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Z. neu Ein Abe mut sein war sie oder die dan dess wen Kiteste und Bantschtelln. ch Ihrer] Gegen mein Hämorrhoidabeiden Nur Derjenige vermag sich ein richtiges Bild von innerster vor Augen zu führen, welcher, wie ich, nach jahreP Gesundheit vosständig wiedererlangte. Seit 20 Jahren sit de esundheit vo. zanotg, wiedertr..4gie. Seitz,purk verbungen m chronischem Husten, welcher derartig zizutigt Seit einen hr. daß in den meisten Fällen Erbrechen mazn Eben Jahre trat auch noch Asthma cht umhin, Ihnen ohne irgend welche Aufforderung meinen firmsten Dank auszusprechen. Freiburg i. Schlesien, den 10. Februar 1894. W. Körteld, Schlossermeister. Seit etwa zwei Jahren lit ich an Wogerpestisge gegeng sssenz und nach Verbrauch von nur einer Flasche fühle ich mich Pocteck b. Essen 9. Unyr, Boh. Zantischue, Vergmann. Da sich Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz gegen Krämpfe onders gut bewährt hat, bitte ich mir gefl. noch drei Flaschen Dresden, Stiftsstr. 7, den 5. April 1894. Otto Carl. selbe hat bei meinen Verwandten uu',zersiaufung hal. ßen Eindruck gemacht, da sie sehr gegen Versopfung half. Schlawe i. Ponm., den 241, Ju,(GHörsach, Weichenstellr. Ich litt schon über zwei Jahre an skrofolösem Darrzgeschwür. id konnte mir mehr helfen. In meiner Not geia##c rer Dr. Fernest'schen Lebens=Essenz, welche schon nach wenigen sen gute Wirkung zeigte. Da mich auch jetzt wieder ein ahn hes Leiden quält, bitte ich Sie, mir gefl. wieder einige Flaschen Bernau i. Mark, 10. Jan. 1894, Franz Frey, Malergehülfe. Weil ich zu der Ueberzeugung gelangt bin, daß Ihre Dr. ernest'sche Lebens=Essenz das beste Hausmittel ist, möchte ich um g. Löchel. Scharke, Kr. Bomst, 21. Dezbr. 1893. Aug Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz hat sich ganz vorzüglich 3. Mai 1893. Ernst Aurel. Da ich Ihre vorzügliche Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz schon üher mit bestem Erfolg gegen mein Magenleiden gebrauch, habe, Bobrowke, den 13. April 1893. Heinrich Rutschte. sernest'schen Lebens=Cssenz und Ihres Gesundheits=Kräuter=HonigFintrop bei Vorbeck, den 1 April 1893. Joh. Endres. Fernest'sche Lebens=Essenz hat in meinem Haussalte bei Krankheiten aller Art bereits vortreffliche Dienste geleistet ind ist mir infolgedessen ganz unentbehrlich geworden. Sammin i. Vonm., den WGilhz: Crohu, Fleschermeister. Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz hat bei mir gegen Rheumatsmus ganz vortreftich gewirt, Razeuber 1892. 4 Gaarden bei Kiel, den 14. Lezemr Tern. omau. Ihre Dr. i Ihre Dr. Stratburg i. Elatz, u. Rovembeg Die mir durch Ihre Apotheke nach Horst bei Sellnow und nach Lettow, Inspektor und Rechnungsführer. Ich habe Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz und Ihren G. esbendet und biu us der zeig, daß ich nicht versäunen werde, dieselben in weiteren Kreisen, azg, has Warmste zu emp, Seunever, bn V. V. E. Sponholtz, Eigarren=Lager. Der Wahrheit gemäß bescheinige ich hiermit, daß die Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz, welche bei mir als Hausmittel bei allen Magenkrankheiten eingeführt ist, sich stets hilfreich bewiesen hat. (Geist Beiteklung), 2 Dezember 1891 Ferst,(Launp, vo.—. C. Progelin, Muskauerstr. Seit einer Neihe von Jahren bin ich mit Magen= und Leb leiden behaftet gewesen; ich habe dieserhalb viele Aerzte gebrang. jedoch stets vergebens. Da nahm ich denn meine Zuflucht zu der D Fernest'schen Levens=Cssenz, und sind meine Leiden durch den Gebrauc Ich lann deshalb jsedem die Kolmar(Posen), den 8. Jannar 1892. 3. Gornikiewiez. Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz und Ihr Kräuter=Honig haben sich bei meiner Krankheit vortrefflich Holthorst, den 28. März 1892. Seit einem halben Jahre brauche ich in meiner Familie Preslan, den 21. März 1892. 3. Lipsius, Rettor. Krankheit erzielte, hat meine Wüniche bei weitem übertroben. Wirtung dieses herrlichen In Anerkennung der vorzüglichen Wirtung euser herracher Mittels werde ich nicht versäumen, dasselbe bei jeder Gelegenheit auf das Wärmste zu empfehlen. Schmitten im Taunus, den 18. März, Pu.; Seit mehreren Jahren litt meine Frau an Magenschmerzen und Appetitlosigkeit. Durch den Gebrauch Ihrer Dr. Fernest'schen Lebens=Essenz ist sie von diesen Uebeln gänzlich befreit. Wolski, den 12. März 1892 Krenz, Mühlenbesitzer. benst mit daß die vor einiger hierher gesandte len Fällen vorEw. Wohlgeboren theile ich ergebenst mit, vu Zeit auf meine Bestellung durch Ihre Apotheke lasche Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz sich in all Gaarden bei Kiel, den Bei meinem langjährigen Magenleiden leistet mir Ih# nest'sche Lebens=Essenz ganz ausgezeichnete Dienste. Trippigleben b. Gardelegen, 24. Februar 1893. A. Peters. Vor einigen Jahren bin ich durch Ihre Dr. Fernest'sche Lebensnz von einem hartnäckigen Magenkrampf gänzlich befreit. Moorhoff b Treblin i. P., den 20. Unterzeichneter hat Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz voriges ir mit gutem Erfolg gebraucht und bittet für andere Magenende um Zusendung von(folgt Bestellung). den 18. März 1893. G. Ru#a## Lammmt. Flasche Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz sich züglich bewährt hat.(Folgt Bestellung.) Bösdorf in Schlesien, den 29. Marz 1892. Loses Litsche, pens. Bahnbeamter. Ew. Wohlgeboren theile ich ergebenst mit, daß Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz meiner Mutter, welche seit 2 einem Magen=liedel gelitten, gute Dienste geleistet hat.(Folgt Best.) Klein=Engersen bei Calbe a. Milde, den 19. März 1892. e Withelm Müller, Ockonom. Ich habe erst eine Flasche Ihrer vortrefflichen Dr. Fernest'schen Leben Essenz gegen mein Nieren= und Wassersuchtleiden gebraucht und fuhle nuich schon bedeutend wohler. Bau#tt, Schönlanke, den 1. August 1892. 4 Nach dem Gebrauch Ihrer vorzüglichen Dr. Fernest'schen Lebens=Essenz kann ich Ihnen die freudige Mittheilung machen, daß sich dieselbe in meiner Familie sehr gut bewährt hat. Halle a. Sa###e. den 20. September 1892. Frau Scheibe, Lessingstr. 11. Ihre Dr. Fernest'sche Lebens=Essenz leistet auch mir bei meinem Hämorrhoidalleiden ganz ausgezeichnete Dienste. Seidenberg O L., den 18. Novembei 1894. Paul Goburg, Buchdruckerei. sag, Bantechniker. Buchdruckerei Wilh. Wagner, Offenbach a. M. (Schluß.) Da wurde es dem Besitzer von Tannenhof recht schwer ums Herz und fast hätte er es machen mögen, wie der Franz, der ihn vom Bahnhofe auf seinen jetzigen Wohnsitz geführt hatte. Der war des früheren Verwalters Vertrauter gewesen. Die neue Ordnung der Dinge hatte ihn vertrieben. Eines schönen Morgens war er verschwunden. Aber das waren nur kurze Augenblicke der Entmutigung. Wenn er dann auf die beiden Kinder seines Verwalters sah,— die Familie Müllers war jetzt von Berlin nach hier übergesiedelt— wie sie sorglos und glückselig in Hof und Garten spielten, oder dem dankbaren Blick ihrer Mutter begegnete, die still und treu im Hause ihres Amtes waltete, dann zog ein zufriedenes Gefühl durch sein Herz: „Gottlob, da ist doch wenigstens ein Erfolg!" Dann war auch noch der alte Walter da und dessen Häuslichkeit wurde ihm oft der Zufluchtsort, wenn es ihm in Hof und Feld schwühl geworden war, sondern einen freundlichen Anblick gewährte, spielten die Mücken im Sonnenglanz und aus dem Walde herüber klang das Girren der wilden Taube. Ein Zug der Zufriedenheit lag auf dem Antlitze des auf das freundliche Bild Hinschauenden. Es war ja nicht das einzige Erfreuliche, was ihm da vor Augen sich ausbreitete. Seine Arbeit hatte etwas geschafft. Zwar es war lange nicht alles Ueble beseitigt, weiteres, unausgesetztes Mühen lag vor ihm. Aber er brauchte jetzt nicht mehr zu fürchten, daß ihm die Last zu schwer werden, daß er von der Arbeit, einer nutzlosen Arbeit überwältigt werden würde. Er durfte sich sagen, daß er von Jahr zu Jahr weiter kommen würde. Das füllte ihm die Brust mit stolzer Freude. Hatte doch auch er seinen Anteil an diesem Erfolge, wenn er ihm auch ohne seine Getreuen, den Alten im Walde und Müller nicht zu Teil geworden wäre. Ja, wenn er sein Leben verglich mit seinem früheren, „Müller, ich reise heute mit dem Abenozuge nach Berlin, komme in einigen Tagen zurück.“— Frieda Mone war allein im Wohnzimmer, demselben, in welchem einst Scheffler aus ihrem Munde die abweisende Antwort empfangen hatte. Ein Klopfen an der Thür ließ sie von ihrer Handarbeit aufsehen. Es war doch freudiges Erschrecken, als sie den Eintretenden erkannte, wenn auch das Senken ihrer Blicke das freudige Aufleuchten des Auges verbarg. Er trat schnell auf sie zu, nicht mehr der Mann von früher; jede Schlaffheit war aus seinen Zügen gewichen. Wohl sah man ihm an, daß das Leben an ihm gearbeitet hatte, ein Zug des Ernstes lag auf seinem Gesichte, den man sonst vergebens suchte. Aber man sah auch, daß er selber in der Arbeit des Lebens gestanden, selber gearbeitet hatte. Und das stand ihm gut, besser als die Blasiertheit von frühet. „Es wird nicht lange mehr wahren. oden habe ich Werner zu Bette gebracht und gesagt, daß man den Tisch decken soll. Es ist wohl ein heißer Tag gewesen draußen?" „Ja, ja, es hat redlich geschafft werden müssen.“ Frau Frieda Scheffler trat zu ihrem Manne, der sich auf einen Stuhl der Veranda geworfen hatte und strich ihm über die heiße Stirn. Er sah liebevoll zu ihr auf. „Zwei Jahre sind's nun, daß wir zusammen arbeiten. Aber nicht wahr, meine kleine Frau, schön waren sie auch wenn's tüchtig zu arbeiten gab.“ Sie nickte ihm die Antwort zu. Er stand schnell auf und schlang den Arm um sie.„Du hattest Recht, als Du mir einmal sagtest: Da ist das Glück des Lebens, wo man treu arbeitet unter Gottes Segen und ich danke es ihm, daß er mich arbeiten gelehrt hat.“ 4 gun Hrawätten, Wasche, Handschüne im gechr Gehrimaltel, die Postandthoeile stnd jed, Klascho in der Gobrauchsanweistung u. auf dief. Prospokt Jekannt Ere Gesundheits-Kräuter-Honi a se von C. Lück n Colberg. Behufe Erlangung von Niederlagen wende man sich an C. Lück. Colberg. BIE Depots durch welche der Altena i. Westf. in der Apotheke. Annen bei Apotheker Weber. Aplerbeck in der Apotheke. Barop bei Apotheker Schmedding. Betzdorf bei Apotheker Gieseler. werden kann: In Biedenkopf ahn bei Apotheker Mügge. In 8 0 AIn in # In Bieleield-Gadderbaum bei Apoth. A. Leggemann. AIn Bocholt bei Apotheker Reygers. In Bochum in allen Apotheken, Depot: Alte Apotheke und Apotheke zum Reichsadler. Borghorst bei Apotheker Werres. Borgentreich bei Apotheker Dr. Dombois. Borken bei Apotheker Brinkmann, Hirsch-Apotheke. Baimke bei Apotheker v. Martitz. Bückeburg in der Hirsch-Apotheke. Cassel in der Einhorn-Apotheke. Caub bei Apotheker Flick. Crembach bei Apotheker Zapfe. Danden bei Apotheker Lindenborn. Diez a. Lahn bei Apotheker Dr. Wuth. Dielingen bei Apotheker Homann. Dortmund bei Apotheker Schräder, Einhorn-Apetheke zlspe bei Apotheker Künpers. Eltville bei Apotheker Simon. Eppstein i. Tannus bei Apotheker Sartorius. Ferndorf bei Apotheker irle. Frankturt a. M. bei Ap. Gotthilf, Engel-Apoth. Gr. Friedbergeistr. 46 u. b. Ap. J. N. Berndorff, Hof-Ap.Bockenheim. Freudenberg b. Siegen bei Apotheker Siebel. Falda bei Apotheker Kastropp, Engel-Apotheke. Gaisenkirchen bei Apotheker Keller Glaubeck i. Westf. in der Apotbeke. Hagen i. Westfalen in der Schwan-Apotheke und EngelApothcke, Mittelstrasse 15. Hamma(Westf.) bei Apoth. J. Neumann, Einhorn-Apoth. bei Ap. Cobet. Adler-Apoth. u bei Apoth.Vosswinkel. Hirsch-Ap. IIn Banau bei Apot eler Mever. e ccche e Vin, generos. alb. 4 Ko., digest. cum Rad gentian, conc. 250 gr Hb. mercurial. conc. 360 grm., Hb. anchus. conc. 180 grm., Hb TI SA ächte Gesundheus=Krämer=Honig bezogen In Harpen bei Apotheker Busse. In Hemmerde in Fape’s Apothcke. In Herford bei Apotheker Meyer. In Rohenlimbung in der Apotheke. In Homburg v. d. Höhe in der Engel-Apotheke. In Hüsten bei Apotheker Joston, Hirsch-Apotheke. In Ibbenbüren in der Apothe#:e zum rothen Kreuz. In Kirchen bei Apotheker Gie eler. In Langendreer bei Apotheker Luckenburg. In Lüdinghausen bei Anotheker Reiss. In Lünen bei Apotheker Thiemann. In Warburg in allen Apotheken. Depot: Einhorn-Apoth. In Minden bei Apotheker Sander, Faber’sche Apotheke. münster i. W. in der Löwen-Apotheke. Naumhurg, Bez. Cassel, bei Apotheker Heine. Obernkirchen, Bez. Cassel bei Apoth. Gobr. Pape. Oestrich a. R. in der Adler-Apotheke. E pe bei Apotheker Dr. Cosack. Osterfeld bei Apotheker Lsolze. Paderborn bei Apotheker Dr. Overhage, Hirsch-Apoth und bei Apotheker Wüsthoff, Adler-Apotheke. Rehda bei Apohrker Uhles. Rotenburg a. d. Fulda in der Hof-Apotheke. Schwalm bei Apothcker Eichhorn. In Schwerte bei Apotheker Wigginghaus. St. Coar bei Apptheker Meyer St. Goarshausen bei Apotheker Hoffmana. Unna-Königsbern bei Apotheher Dahl. Beidenau(Sieg) bei Apotheker Rolffs, Adler-Apotheke. äohl in der Apotheke. Hatter a. Ruhr, bei Apothcker List, Neutereappeln in Neermann's Apotheke. Weilmar bei Apothcker Schulte-Heweling. Miedensahl bei Apotheker Meissner. Giesbaden bei Apotheker Dr. Kurz, Iöwen-Apotheke, Langgasse 31. Witien bei Apotheker Rump. Funcka'sche Adler-Apoth 3 Ko., Ag destiliat. 4 Ko, eburha, despuma leg. art. colatura add rm., Rad. irid. florent, conc. 200 grm., Rad. carlinne conc. 750 grm pulmon. arbor. conc. 180 grm. Meine schleimung, Schw gang, Atemnot un sicht besser wurde honig und Kri Erwartungen bei neinen herzlichste Gleina, b. F Mein Sohn starkem Huste immer schlimmer heilbar sein. De Honig. Nach ist der Husten meinen besten T Bettenberg Vor einige Probeflaschen vi mein seit einem und Verstopfung zielt. Bitte sen Kl. Strasin Bitte sende Kräuter=Honig Mittel bei mein Mitgenfeld Meine Fre krankheit. Da welcher schon: auch bei mehr wofür ich Ihn Stemmen Ihr Gesu meinem BrustKranken besten Vorwerk Im Juni leiden und Rh Hülfe nicht bes zu Ihrem Ge Lebens=Essenz. bin ich, Gott Ihnen hiermit treffliches Mit Nicolaus Vor einig Honig und K von dem vort C. Lüch. guten Eßlöffel voll einnehmen und 1 bis 2 Stunden nicht darauf essen und trinken, um dieser das Geblitt verdünnt, sich mit ihm in allen Theilen des Körpers ausbreitet und reinigtn Rehung gebraucht haben, in kurzer Zeur ochren sein zu manen, Menn man geneienin, io int ro doch gut, daß man das Mittel dann und mann nehme, um die Gesundheit zu sarken und einem Rüchfall vorzubengen. Wirkung des Kräuter-Honigs. Dieser so rühmlichst anerkannte, namentlich Schwachen, Siechen, Bettlägerigen nicht geuug anzurathende Kräuterhonig stärkt den Magen, zertheitt die Verstovfungen der Leber und der Milz; derselbe ist von wohlthuender Wirkung bei Lungenleiden, weil damit das daran Verdorbene geheilt und das übrige Gesunde, wäre es auch nur ein kleines Stück, erhalten wird, er stärkt die Nerven, zertheilt mit der Zeit Verhärtungen, Drüsen u. s. w., wirkt stark auf die Nieren, reinigt die Harngänge, hält den Leib offen, er läßt keine schlechten Säfte in den Leib, sondern treibt alles gelind unter sich. Derselbe schärft den Appctit zum Eisen und bewirkt guten Schlaf, mit einem Worte, man kann glauben, beim Gebrauch dieses Kräuter=Honigs niemals ein anderes Mittel nöthig zu haben, so lange überhaupt Gott das Leben fristet. Preis: ¼ Flasche 1 Mark, ½ Flasche 1,75, 1 Flasche 3,50 Ek. Nur ächt mit obiger Schutzmarke. Außerdem wird allen Brustkranken, Hals=, Lungen= sowie auch Hustenleidenden ein vorzügl. anerkannter### welcher neben dem Gebrauch des Kräuter=Honigs zur baldigen gründl. Heilung helfend ist, angelegentl. empfohlen. Rp. Hb. veronic. Hb. pulmon. arb. Stipit, dulcamar. Lichen, caraghen. Flor tilise. aa 20 grm. Co Man achte beim a: Derselbe ist zu haben 4 Pachet 50 Pfg. in den obengenannten Apotheken. Etignett und Perschiußkapsel mit ovenstehender Schutzmarke, sowie mit Firwa„C. L.öck, Gelberg; verjeben sind. Akt aubere ansssüarteten Febrthate Aud unscht uab gefälscht. empfohlen. Kräuter-Theo Concis. flat species. #its di. P#ucrite n kracten. Illerich b. Ihr Ge vorzügliche D Opale Dieser Kräuterhonig ist von mir bereits im Jahre 1866 an ein hohes Ministerium der geistlichen, Unterrichts= und Medicina## ngelegenheiten zur Prüfung eingesandt, von demselben als ein Gesundheitssaft erklärt und auch der Verkauf desselben genehmian sehr gebessert. (#enso ist derselbe von ärztlichen Autoritäten als das vorzüglichste der Gesundheit dienliche Mittel anerkannt worden. ri Das Recept hierzu ist mir vor ca„40 Jahren“ durch Erbschaft zugefallen, und ist dieser Gesundheits=Kräuter=Honig schon ähr vor 350 Jahren in Tausenden von Krankheitsfällen mit den glänzendsten Erfolgen gebraucht worden. Derselbe ist daher keines wegs mit den in neuerer Zeit täglich angepriesenen Heilmitteln zu vergleichen, die meistens nur das Publikum täuschen. Deu sichersten Beweis, daß dieser Kräuter=Honig das vorzüglichste Mittel der Erhaltung einer längeren Lebenszeit bei steten ist, kann ich selbst durch eigene Erfahrung antreten. Seit meinem 20. Jahre litt ich schon an intereurrenten Brusezufällen, wodurch der Keim zur Lungenschleimschwindlucht begründet worden ist und ich dieserhalb s. Z. laut amtlichem Attest(ausgestellt Treotow a. R. den 23. Juni 1834, vom Stadrphysikus Dr. J. Schulze) vom Militair frei kam. Durch den Gebrauch meines Kräuter=Honigs und=Thees bin ich Gott sei Tank so weit hergestellt, daß ich mich noch in meinem 76. Jahre gesund fühle. Ich kann auf Grund dessen diesen Kräuterz Honig wie=Thee speciell jedem Brust= und Lungenleidenden zum Gebrauch mit vollem Vertrauen empfehlen. (ebrauch des Kräuter-Honige. Man muß alle Morgen nüchtern einen diesem Zeit zum Verdauen zu lassen damit muß sich dellen längere Zeit bedienen, nachbem die Versopfung und Kranscheit veraltet sind, drun es wäre zu ungedoldin, ich will nicht sagen, m unvernünftig, um von inneren Ucheln, melche mehrere Jahre zu ihrer EutZeit bekreit sein zu warten Wenn, gtesen ist, lo in Der mir heits=Kräuter worden ist, h gewirkt. K Ihr bei früher bei me geleistet und Völkling Ihr Ge leiden schon Birkhof. Ihren: mein Lunge: Zirke, d litten und vie Hoffnung ha gebrauchte ic Essenz, durdh wieder voll Ich spr Ihre vortre auch durch Sterchs Frü Frü 22:—. Schwerter Hutbazar, Markt 7. Bernh. Stern. Markt 7. Gold Tapeten Glanz=Tapeten in den schönsten neuesten Mustern. Musterkarten überallhin franko. Gebrüder Ziegler, Minden in Westfalen. eonderkihtuing, Sohn ordentlicher Eltern, findet auf sofort oder später Stellei gegen freie Kost und Kleidung. Wo, sagt die Expedition. Herrenkleidermacher, Kleppingstr. Nr. 5, empfichlt sich zur Anfertigung feiner Herren- und Knaben-Garderobe unter Garantie guten Sitzens. Reichhaltige Muster- Auswahl 4 Ein junges, kräftiges Tienstmadchen gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. 8. Frauenarzt, Dortmund, Elisabether, 2. Frauen u. Magenkranke f. Aufn. schwe möge seine des Besuche auch nach auswärts. Ein Witwer(Handwerker u. Ackerer) sucht zur Führung seines Haushalts eine erfahrene ältere Person. Näheres in der Exped. d. Z. neue Eine Aber muti seine war sie oder die dani desse wen Atteste und Dankschreiben. Meine Frau litt schon längere Jahre an Luftröhrenversonig und Kräuter=Ther. Die, Winde=sgrache sich Ihnen viermit Erwartungen bei Weitem ve. Gieina, b. Freiburg a. U. 14 März 1894. Mein Sohn im Alter von 7 Jahren litt schon längere Zeit an starkem Husten, welcher trotz örzticher Bbizag e herfsrzihesgen mmer schimmer wurde, sodaß ich Atanhrem Gzeisundheits=Kräuterbeilhar sein. Da las ich zufällig von 3hrig,, Mitalg Honig. Nach Verbrauch von nur einer masche dieses Bettenberg i. Luxemburg, den 26. März 1894. ser Zeit ließ ich mir von meinem Schwager zwei Probeflaschen von Ihrem Gesundheits=Kräuter=Hovlig, sphiggi, gggng mein seit einem Jahr schweres Magenleiden, Magenverschieimung Bitte senden Sie mir noch(folgt Bestellung). Xl. Strasin, Kr. Pubig, 3. MNürz 1894. 9. Bu, Bitte senden Sie mir umgehend durch Ihre Apothere 3 Fuschen Kräuter=Honig und zwei Cartons Kräuter=Thec, da -. feld b Bräch, 2 Mägz 1894, gran Fhusrun gaus. tel bei meinem Brustleiden vorzügliche Dienste, geleister h# Mitgenfeld v. Brallenau, 2. März 1891. Frau Dsabella Baus. Meine Frau litt an Brust=, Nieren=, Lungen= und Magentrantheit. Da gebrauchte sie Ihren Gesundhertzgosriähiger, Herig, welcher schon nach kurzer Zeit gut gewirkt hat. Derse..., sic auch bei mehreren Personen in unserer Gemeinde gul bewahrt, wofüir ich Ihnen meinen besten Dout log;g, Muener, Hofbesiger. Stemmen(Hannover), 4. April 1894. J. Mey Ihr Gesundheits=Kräuter=Honig hat mich in kurzer Zeit von meinem Brust= und Lungenleiden befreit, sodaß ich denselben jedem Kranken bestens empfehlen kann. Vorwerk b. Demmin, 1. März 1894. H. Im Juni vorigen Jahres erkrankte ich an Brust= und Lungenleiden und Rheumatismus, da sich mein Zustand, nach, Sgztzg besserte, sondern verschlimmerte, nayr. 1—) m gerugeschen Lebens=Essenz. Nachdem ich dieses Mittel einen Monat gebrauche, bin ich, Gott sei Dank, wieder gründlich hergesteut. Ich spreche Ihnen hiermit meinen herzlichsten Dank aus und werde Ihr vi hes Mittel in Bekanntenkreisen weiter empfehlen. Nicolausberg b. Göttingen, 11. Februar Vor einigen Monaten habe mir Ihren Gesundheits=KräuterHonig und Kräuter=Thee schicken lassen. Nachdem ich eine Flasche von dem vortrefflichen Mittel verbraucht habe, hat es sich mit mir sehr gebessert. Bitte senden Sie mir wieder(Folgt Bestellung). Ihr Gesundheits=Kräuter=Honig leistet Brustleidenden ganz Bosen, den 1/,ssigt, Lehrer a. D. Der mir vor Kurzem durch Ihre Apotheke heits=Kräuter=Honig, welcher mir von anderen Geheilten empfohlen worden ist, hat bei meinem Husten und Brustleiden schon sehr gu gewirkt. Katernberg Nr. 86/2, den Ihr berühmter Gesundheits=Kräuter=Honig hat mir schon früher bei meinem hartnäckigen Hustenleiden ganz vorzügliche Dienste eleitet und bitte ich daver 49/3. Jalz180z) Gustan Giacte. Völklingen b. Saarbrücken, 13. Juli 1892. Gastas Wiucke. Ihr Gesundheits=Kräuter=Honig hat mir bei meinem Brust leiden schon große Linderung verschafft.„g D Grandel Birthof, O.=A. Aalen, k. August 1893. 2 g. glen Ihren vorzüglichen Gesundheits=Kräuter=Honig haue ich gegen mein Lungenleiden mit beitem Erfolg angewendet. Zirke, den 13. November 1893. Seit 5 Jahren habe ich an Verstopfung und Magenschmerzen gelitten und viele Aerze vergeblich in Anspruch genommen, so daß ich Hoffnung hatre, in meinem Leben nochmals gesund zu werden. Da gebrauchte ich Ihren Kräuter=Honig und Ihre Dr. Fernest'sche LebensEssenz, durch welche herrlichen Mittel ich nach jahrelanger Krankheit Ihre vortrefflichen Mittel nicht nur in Bekanntenkreisen, sondern auch durch die Litthauischen Blätter weiter empfehlen. b. Wer#####n O.Nr., der 2. Morz 13.3. Zu Weihnachten vorigen Jahres erkrankte ich so schwer an BrustIch wurde von einigen Aerzten behandelt, trotzdem verschlimmerte sich mein Leiden aber immer mehr und niemand glaubte, daß ich mein Krankenlager nochmals gesund verlassen würde. Da wurde mir von Personen, welche Ihren Gesundheits=Kräuter=Honig und=Thee bereits mit gutem Erfolg gebraucht haben, Ihre vortrefflichen mittel empfohlen. Obgleich ich unn schon viele Mittel erfolglos gebraucht und jede Hoffnung auf Heilung aufgegeben hatte, versuchte ich s dennoch mit Ihrem Krauter=Honig und Krauter=Thee. D###oige, welche ich mit diesen herrlichen Mitteln erzielte, waren überraschend Ich bin durch Gebrauch Ihres Gesundheits=Kräuter=Honigs wiede ganz gesund geworden, habe längst das Bett verlassen und kann wieder meiner Arbeit nachgehen. Außer mir gebrauchten noch 6 Personen aus unserer Gemeinde Ihren vorzüglichen Kräuter=Honig gegen Brustleiden und verdanken demselben ebenfalls ihre Gesundheit. Ich spreche Ihnen daher öffentlich meinen innigsten Tank aus und werde Ihre vorzüglichen Heilmittel bei jeder Gelegenheit zum Juli 1893. Johann Grig Maurerpolier, früger in Sczepankowitz, Kr. Rativor. Für den mir freundlichst gesandten Kräute=Honig sage ich Ihnen meinen besten Dank. Verselbe hat sich bei meinem Husten=, und Lungenleiden sehr hilfreich bewirsen, sodaß ich durch Gebrauch desselben vollständsg Zgize, ge penreg, Batenbros v, Oot,„ ,ipester Wiatrofskey, Berzmann. Bei meinem hartnäckigen Hals=, Brust= und Lungenleiden bekommt mir Vhr o(gogt Pestelungheit=ESitrisktian ziah Thee sehr gut.,(Folg##stellung). Whrmm„Nan, Käthner. Schaffarma b. Straßburg W.=Pr., den 28. Februar 1893. Von einem Bekannten erhielt ist zufällig eine Flasche Iyres Gesundheits=Kräuter=Honigs, dessen Wirkung bei dem Lungenleiden meiner Tochter eine sehr befriedigende ist und bitte ich daher, mit durch Ihre Apotheke senden zu wollen.(Folgt Be####nung). Spandau, 4. Januar 1893. Aug. Deterung, Feldstr. 13. Bitte, senden Sie mir.. durch Ihre Apotheke zwei Flaschen se, senden Sie mir nungehend durch Ihre. Apotheke. Gesundheits=Kräuter=Honig und vier Cartons Thee, da mir diese Mittel bei meinem Brustleiden ganz vorzügliche Thum i. Sachsen, den 12. April 1893. Ernst Hirsch. Ihren vorzüglichen Gesundheits=Kräuter=Honig habe ich schon wiederholt mit dem glänzenosten Erfolg gebraucht und denselben auch anderen Leidenden empfohlen, welche mit der vorzüglichen Wirkung stets sehr zufrieden waren. Heute bitte ich wieder 2 Flaschen Kräuter=Honig und zwei Packete Kräuter=Thee an die Adresse: L. Tendt Hotel store Kro in Fredensborg(Dänemark) zu sendsgz. Gg Mite Frau, welche sehr an Husen und Brusischnerzen lit und jeden Augenblick ersticken konnte, fühlt sich nach dem Gebrauch gerühmten Gesundheits=Kräuter=Honig und muß ich. ofen Giende senshaf ga schon die erste Iluag. goße Wehr i. Baden, den 3. Septbr. 1893. Hermann Seuger. Hierdurch theile ich Ihnen ergebenst mit, daß ich nach dem Gebrauch von einigen Flaschen Ihres berühmten Gesundheits=KräuterHonigs von meinem Lungen= und Schwindsuchtleiden verbunden mit Blutauswurf wieder soweit hergestellt bin, daß ich meiner nachgehen kann, und halte ich es daher für meine Pflicht, Ihnen Wolgast, den 2. August 1892. C. Wichert, Maschinist. Zu meiner größten Freude kann ich Ihnen mitteilen, daß sich Ihr berühmter Kräuter=Honig bei meiner Tochter als beste Arznei bewährt hat. Meine Tocher war schon zweimal an so heftiger Lungenentzündung und Luftröhrverschleimung erkrankt, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wurde. Da setzte ich denn meine Hoffnung auf Ihren Krauter=Honig, und welche Freude, meine Tochter ist durch den Gebrauch desselben so kerngesund geworden, daß Jeder, Auch nen Ramu, Veicher im Zuteiche zundheltsridter Hontz meinen tausendfachen Dank obzuhater, Ehe allen äbnlich Ladenden Werom Sühmmch u.#. Frühli Der So Dri Lei Im So K Da### schwer ums Herz und fast hätte er es machen mögen, wie der Franz, der ihn vom Bahnhofe auf seinen jetzigen Wohnsitz geführt hatte. Der war des früheren Verwalters Vertrauter gewesen. Die neue Ordnung der Dinge hatte ihn vertrieben. Eines schönen Morgens war er verschwunden. Aber das waren nur kurze Augenblicke der Entmutigung. Wenn er dann auf die beiden Kinder seines Verwalters sah,— die Familie Müllers war jetzt von Berlin nach hier übergesiedelt— wie sie sorglos und glückselig in Hof und Garten spielten, oder dem dankbaren Blick ihrer Mutter begegnete, die still und treu im Hause ihres Amtes waltete, dann zog ein zufriedenes Gefühl durch sein Herz: „Gottlob, da ist doch wenigstens ein Erfolg!“ Dann war auch noch der alte Walter da und dessen Häuslichkeit wurde ihm oft der Zufluchtsort, wenn es ihm in Hof und Feld schwühl geworden spielten die Mücken im Sonnenglanz und aus dem Walde herüber klang das Girren der wilden Taube. Ein Zug der Zufriedenheit lag auf dem Antlitze des auf das freundliche Bild Hinschauenden. Es war ja nicht das einzige Erfreuliche, was ihm da vor Augen sich ausbreitete. Seine Arbeit hatte etwas geschafft. Zwar es war lange nicht alles Ueble beseitigt, weiteres, unausgesetztes Mühen lag vor ihm. Aber er brauchte jetzt nicht mehr zu fürchten, daß ihm die Last zu schwer werden, daß er von der Arbeit, einer nutzlosen Arbeit überwältigt werden würde. Er durfte sich sagen, daß er von Jahr zu Jahr weiter kommen würde. Das füllte ihm die Brust mit stolzer Freude. Hatte doch auch er seinen Anteil an diesem Erfolge, wenn er ihm auch ohne seine Getreuen, den Alten im Walde und Müller nicht zu Teil geworden wäre. Ja, wenn er sein Leben verglich mit seinem früheren, nach Berlin, komme in einigen Tagen zurück.“— Frieda Mone war allein im Wohnzimmer, demselben, in welchem einst Scheffler aus ihrem Munde die abweisende Antwort empfangen hatte. Ein Klopfen an der Thür ließ sie von ihrer Handarbeit aufsehen. Es war doch freudiges Erschrecken, als sie den Eintretenden erkannte, wenn auch das Senken ihrer Blicke das freudige Aufleuchten des Auges verbarg. Er trat schnell auf sie zu, nicht mehr der Mann von früher; jede Schlaffheit war aus seinen Zügen gewichen. Wohl sah man ihm an, daß das Leben an ihm gearbeitet hatte, ein Zug des Ernstes lag auf seinem Gesichte, den man sonst vergebens suchte. Aber man sah auch, daß er selber in der Arbeit des Lebens gestanden, selber gearbeitet hatte. Und das stand ihm gut, besser als die Blasiertheit von frühet. habe ich Werner zu Bette gebracht und gesagt, daß man den Tisch decken soll. Es ist wohl ein heißer Tag gewesen draußen?" „Ja, ja, es hat redlich geschafft werden müssen.“ Frau Frieda Scheffler trat zu ihrem Manne, der sich auf einen Stuhl der Veranda geworfen hatte und strich ihm über die heiße Stirn. Er sah liebevoll zu ihr auf. „Zwei Jahre sind's nun, daß wir zusammen arbeiten. Aber nicht wahr, meine schön waren sie auch wenn's tüchtig zu arbeiten gab.“ Sie nickte ihm die Antwort zu. Er stand schnell auf und schlang den Arm um sie.„Du hattest Recht, als Du mir einmal sagtest: Da ist das Glück des Lebens, wo man treu arbeitet unter Gottes Segen und ich danke es ihm, daß er mich arbeiten gelehrt hat. 4 gun Aein Geheimmähel, die Bestandtheiie jeder Fasche sind in der Gebrauchsanwehung, und an diesem Orospekt bekannt gegeben. Wird echt nur von der Firma C. Lück in Colberg hergestellt; alle von anderer Seite in den Handel gebrachten Lebens=Essenzen sind werthlose Nachahmungen. Hinweis auf die Heilkraft der altbewährten Dr. Vernest Lobens Essenn. Rp. Aloés 75,0, Rad. rhei chin. 120,0, Flor. einse 75,0 Gum. ammoniac 65.0, Agaric 65,0, opium 80,0, Croe gatin 7,5, Rad. gentian. 85,0, Concis. et contus. digere cum spiritu 1500,0, 96 volumina quatuordecim dies, exprime, adde aqua destillats quantum satis, ut liquor 30 volumina alkoholis contineal Electuar. theriacal. sine volumina alkoholis continente per ineat ad finem filtra. Erfahrungen sich einer großen und Störung in der Funcdurch bestätigt, daß die Dr. somit eine erhöhte Thätigkeit eitet. einer gesörten Funkrion der Verdanungsorgane; diese Unregelmäßigkeiten sind im Anfangs=Stadiu noch leicht zu. beseitigen und unschädlich zu machen, geschieht dies aber nicht, so ziehen dieselben zahlreiche Krankheiten nach sich. Gere F gudre schädlichen Folgen jener Vorfälle kann man sicher abwenden, wenn man sich nuverzüglich der echten Dr. 2.#sche. Erbene=Essenz bedient, ein Präparat, zusammengesetzt aus solchen Kräutern 2c., welche laut Gutachten hervorragender arztlicher Autoritaten gerade bei den verschiedenen Krankheiten des Magens und des Unterleibes ganz besonders wohlthuend, schmerzsam wirken, was die mir täglich zugehenden Anerkennungen beweisen, so daß hiermit der leidenden Menschheit ein Heilmittel ohne Gleichen geboten wird, das in keinem Hause fehlen sollte. Giah eeie che ci ende Essenz ist zunächst von wohlthuender Wirkung bei Ausschlag, Appetitlosigkeit, Blutandrang t, Slutarmuth, Drüsenleiden,(kaltes gallisches und nervöses) Fieber, weißer Fluß, Gelbsucht, Gicht, Riagenübel), Ziheumatisnus. Husten, Krämpfe, Kopfschmerz, Lähmung, Rlagenkrampf(überhaupt Theelösfel Morgens und Abends genommen befördert den Appetit und verhindert Verstopfung. Ein Theelöffel voll, bei Unterleibe. Seit vielen Jahren hat stärkeren Naturen etugg mehr, erzeugt geliuden Stuhlgang und löst Stockungen und Stanungen im IIv Essenz, unterstützt von ärztlichen Autoritäten, einen Weltruf erworben, da sie sich bei vielen KrankheitsGitern und freineren Iiezeich in keinem Hauswesen, in keiner Familie fehlen, namentlich nicht auf einzelnen Gätin dath neichreit Ortschafzen, wo nicht immer die ärztliche Hilfe zur Hand und nur mit großer Zeitversäumnitz und suslusreich; auf nuu werben kann. Mit wenig Geld kann man also großem Uebel vorbeugen. Denn, wie scho,gertestgt, instußreicher auf die Entwickelung von Krankheiten, als Verdauungsstörungen, bei welch' letzteren gerade die fällen vorzüglich bewährt hat. Gehöften, Gütern erheblichen Kos Lebens=Essenz eine ausgezeichnete Wirkung entfaltet. wischung ganoninten wperden. mit Wein, fuselfreiem Branntwein, Wasser oder Zucker, oder auch ohne BeiUm vor werthl. Nachahmungen geschützt sam, daß nur die mit beistehender echte Dr. Fernest'sche zu sein, mache darauf besonders aufmerkSchutzmarke versehenen Gläser die Lebens-Essenz enthalten. Die Dr. Fernest’sche Lebens-Essenz ist zu haben in Gläsern à 50 Pfennige, 1 Mark, 1,50 Mark und 3 Mark in obigen Depots. Flaschen werden nicht zurückgenommen. Enn Nachdruck aus dem Inhalt dieses Prespertes wird strafrechtlich verfolgt. Bezüglich Erlangung von Niederlagen wende man sich an C. Lück in Colberg. Zlan achte beim Einkauf genau darauf, daß das Etiquett mit obenstehender Schutzmarkr, sowie mit der Firma„C. Lück, Colherg“ versehen ist. Alle anderen Fabrikate sind unecht und gefälscht.= und Dankschreiben nebenseitig.— Bitte aufbewahren. Kratrat Hosenträger, Wäsche, Handschuhe Kro Hutbazar, Markt 7. Bernh. Stern. Markt 7. Gold Tapeten" 20 Glanz=Tapeten" 30„ in den schönsten neuesten Mustern. Musterkarten überallhin franko. Gebrüder Ziegler, Minden in Westfalen. Bäckerlehrling. 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