Frreisblatt Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ für ven Kreis Gorde. Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg außerhalb des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pfg Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Nr. 117. Donnerstag, 4. Oktober 1894. 27. Jahrgang. Amtliche Bekanntmachungen. Ortsstatut, betreffend die Anlegung, Veränderung und Bebauung von Straßen in der Gemeinde Persebeck. Mit Zustimmung der Gemeindevertretung von Persebeck wird hierdurch der§ 1 des von dem Bezirks= Ausschuß zu Arnsberg am 31. Oktober 1893 B. A. 5620 genehmigten Ortsstatut vom 19. September 1893 aufgehoben und durch folgende Bestimmung ersetzt. 457 wesch § 1.„An Straßen oder Straßenteilen, weiche noch nicht in Gemäßheit der baupolizeilichen Bestimmungen für den öffentlichen Verkehr und den Anbau fertig gestellt sind, dürfen Wohngebäude, die nach diesen Straßen einen Ausgang haben, nicht errichtet werden.“ Diese Bestimmung tritt mit dem Tage der ortsüblichen Bekanntmachung in Kraft Die übrigen Bestimmungen des Ortsstatuts vom 19. September 1893 bleiben unverändert bestehen. Barop und Persebeck, den 23. Juli 1894. Der Amtmann: Der Vorsteher: Reintzsch. Overbeck. Vorstehende Abänderung wird genehmigt. Arnsberg, den 8. September 1894. Namens des Bezirks=Ausschusses: Abteilung 1. Der Vorsitzende. I. V: gez. Blümke. * Demokratischer und freisinniger Schutz gegen Umsturzbestrebungen. Während die freisinnige Volkspartei in Eisenach ihren Parteitag abhielt, war die deutsche Volkspartei in Aschaffenburg zu einem Parteitag versammelt. Letztere rekrutiert sich namentlich aus Süddeutschland; sie nennt sich auch demokratische Partei. Beide Parteien haben sich gleich nach Begründung der freisinnigen Volkspartei die Hand gereicht, indem der Führer der letzteren Eugen Richter und der Führer der deutschen Volkspartei Payer in einem gemeinsamen Aufruf ihre Einigkeit in politischen Anschauungen bekundeten. Sind die Parteien auch nicht verschmolzen, so gleichen sie sich doch, wie ein Haar dem andern. Das hat sich auch jetzt wieder gezeigt; sie haben sich nicht nur gegenseitig antelegraphiert und beglückwünscht, sie haben auch Proben gleicher Gesinnung und politischer Auffassung abgelegt. Die demokratische Volkspartei hat direkt zu der Frage des Kampfes gegen die Parteien des Umsturzes Stellung genommen und feierlich ihre Ueberzeugung dahin ausgesprochen, daß der beste Schutz gegen Umsturzbestrebungen in der Entwickelung der freiheitlichen Einrichtungen liege. Mit anderen Worten, je mehr Freiheit der Einzelne hat, desto weniger sei ein Umsturz zu befürchten. Wir können uns aber keineswegs über einen Mangel an Freiheiten jeglicher Art beklagen und brauchen in dieser Hinsicht keinen Vergleich mit den hauptsächlichsten andern Staaten zu scheuen. Das Maß von Freiheit indes, das dort wie hier herrscht, hat thatsächlich bisher keinen Schutz gegen Umsturzbestrebungen gebildet, und gerade Länder, die von der freisinnigen Demokratie als Muster freiheitlicher Einrichtungen hingestellt werden, wie Frankreich und die Vereinigten Staaten von Nordamerika, haben noch weit stärkere Auswüchse des Anarchismus bei sich erlebt, als diejenigen, in denen das Königtum noch als eine Heil, Segen und Ordnung bringende Gewalt empfunden wird. Der Schluß ist wohl gestattet, daß, wenn wir unsere Freiheiten noch erweitern wollten, wir noch viel schlimmere Erfahrungen mit den Umsturzbestrebungen machen würden als bisher. Das in Eisenach beschlossene Programm der freisinnigen Volkspartei ist nicht weniger auf die freiheitliche Ausgestaltung unserer Einrichtungen bedacht. Aber noch mehr, man hat sich dort die Freiheit genommen, den freiheit lichen oder freisinnigen Anschauungen einen beredten Ausdruck zu geben in Worten, welche den umstürzlerischen Elementen ebenso Wasser auf die Mühle sein werden, wie sie auf die Parteien der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung einen wahrhaft betrübenden Eindruck machen müssen. Jeder kennt die bedeutungsvolle Rede, welche unser Kaiser am 6. September in Königsberg gehalten hat. Der Abg. Richter hat es nun für angemessen gehalten, die Hauptstellen dieser Rede als Stichworte für seine Tisch= und Kommersreden zu benutzen. So eignet er sich das historische Königswort von dem rocher de bronce für seine Partei an, die als ein solcher „alle Autorität derjenigen ruinieren solle, welche oben oder unten, rechts oder links von uns darnach trachten, ein Stück Staatsmacht auszubeuten für Sonderinteressen". Weiter spricht er von einer„Noblesse“ der Gesinnung, durch die er und seine Partei„sich obliegiert halten“ Er nimmt für sich und die Seinen in Anspruch, eine Adelsgenossenschaft zu bilden, wie sie allein im Geist unseres Jahrhunderts Berechtigung habe. Aber sie solle sich nicht als„Schmarotzergewächs“, emporranken, sondern selbst als kräftiger lebensvoller Baum gelten. Und am folgenden Tage, um zu zeigen, daß er sich mit einer derartigen Behandlung der Kaiserlichen Rede noch nicht genug gethan habe, hielt er eine Tischrede, die mit den Worten schloß: „Deutscher Bürger, werde hart, und laß Dir nicht schmälern den Einfluß auf das Staatswesen, auf den Du ein Recht hast nach dem Maß Deiner Intelligenz, Deiner wirtschaftlichen Tüchtigkeit und Deiner Opferwilligkeit für das Gemeindewesen; auch Du, Deutscher Bürger, bist, was Du bist, von Gottes Gnaden!“ Auf diese Weise werden die edelsten und heiligsten Gefühle der Nation, die mit Ehrerbietung und Achtung auf die Königlichen Worte zu hören gewohnt ist, verspottet, und Begriffe, die mit der Königlichen Würde verbunden und historifch sanktioniert sind, in einer Tischrede verwendet. Jeder Kommentar hierzu ist überflüssig. Die Schwalben. Ihr Schwalben, die ihr oft umflogen Den alten Turm, seid mir gegrüßt, Dort über blauen Meereswogen, Wo sonnig eure Heimat ist! Ist euch der weite Flug gelungen? Habt ihr erreicht den fernen Strand? Habt oft die Flügelein geschwungen, Viel Müh und Arbeit dran gewandt. An einem heitern Sommertage Ein teurer Kranker bei uns stand, So schwer gepreßt von mancher Plage, So sanft und still der bleiche Mund. Er sah euch zu mit ernstem Sinnen, Er dachte viel bei eurem Flug; Und als ihr zoget weit von hinnen, Ihn Gottes Engel heimwärts trug. Und seitdem kann ich nicht vergessen, Was euer Fliegen ihn gelehrt, Wie er als Schüler da gesessen, Den Blick so still zu euch gekehrt. Und seitdem kommt bei eurem Fluge Auch mich ein tiefes Heimweh an, Zum weiten, großen Wanderzuge Zu schicken meine Seele an. Drum will ich frisch die Flügel schwingen An jedem Tage heimat zu; Und der euch läßt den Flug gelingen,— Gewiß, er trägt auch mich zur Ruh. § Vom Kaiser von Rußland. Die Krankheit des Zaren steht gegenwärtig im Vordergrunde des politischen Interesses. Angesichts des Umstandes, daß seitens der Umgebung des kranken Monarchen peinlichstes Stillschweigen beobachtet wird, da Bulletins nicht ausgegeben werden, ist es natürlich schwer, ein klares Bild vom Zustande des Zaren zu erhalten. Alle offiziösen Meldungen stellen eine Gefahr in Abrede, alles dagegen, was man so unter der Hand erfährt, läßt das Leiden als äußerst besorgniserregend erscheinen. Die Thatsache allein, daß sich der Zar, der bekanntlich ein Gegner aller ärztlichen Behandlung ist, einen deutschen Professor zu sich kommen ließ, wird die Annahme bestärken, daß die schweren Nachrichten aus Spala nicht so gänzlich aus der Luft gegriffen sind. Und es bedarf sicherlich keiner Erklärung, so schreibt die„N. Fr. Pr.“, warum die beängstigenden Gerüchte über die schwere Erschütterung der Gesundheit des Zaren aufrichtige und allgemeine Teilnahme erwecken. Man braucht sich nur vor Augen zu halten, welche Stellung Rußland unter den Mächten einnimmt und welchen Gebrauch Alexander III. von dieser Stellung macht. Der ungeheure Koloß, der nicht mehr wie ehedem, thönerne Füße hat, sondern vermöge der europäischen Konstellation den Krieg verhüten oder entfesseln kann, gehorcht dem Willen dessen, der ihn lenkt. Alexander III. lenkt ihn als Friedensfürst, er ist die Säule, welche die Ruhe Europas trägt. Und eine Säule, welche verläßlich ist, so lange sie aufrecht steht. Will der Dreibund den Frieden für Europa, so will Alexander III. ihn für Rußland. Der Beweggrund ist verschieden, das Ziel ist das nämliche. Daß der Berliner Professor Leyden nach Spala berufen worden ist, meldet auch das Wolff'sche Telegraphen=Bureau. Nach derselben Quelle hält Prof. Leyden den Zustand des Zaren nicht für besorgniserregend. Der „Petersburger Regierungsbote“ schreibt: Die Gesundheit des Kaisers hat sich seit der vom Zaren im verflossenen Winter überstandenen schweren Influenza nicht völlig gebessert. Im Sommer trat eine Nierenkrankheit zu Tage, welche, um bei der kalten Jahreszeit erfolgreich geheilt zu werden, einen Aufenthalt des Kaisers in einem warmen Klima erheischt. Auf den Rat der Professoren Sacharjin und Leyden begiebt sich der Kaiser deshalb zum zeitweiligen Aufenthalt nach Livadia in der Krim. Wer da weiß, wie schwerer Natur, ungeheilte Folgen der Influenza zu sein pflegen, wird sich allerdings der Meinung nicht entschlagen können, daß ernstere Meldungen wohl nicht völlig grundlos sein dürften, in denen gesagt wird, daß sich der Zustand des Zaren erheblich verschlimmert habe. Die Entzündung der Nieren hat stark zugenommen und auch das Atmen bereitet Schwierigkeiten. Der Kaiser leidet starke Schmerzen und ist sehr deprimiert. Die behandelnden Aerzte wollten den Zaren baldmöglichst nach der Krim senden; sie konnten sich jedoch nicht dazu entschließen, das Risiko der Reise zu übernehmen. Der Zar saßt seinen Zustand pessimistischer auf als seine Aerzte und wünscht, daß die Hochzeit des Thronfolgers so schnell wie möglich stattfinden möchte. Die Vossische Zeitung schließt einen Artikel über die Krankheit des Zaren, in dem sie von der traditionellen Freundschaft des preußischen Königshofes zum russischen Zarenhause redet und auch die Möglichkeit der Feste in Kronstadt und Toulon kritisch behauptet, mit folgenden Worten: Das eine Zeugnis kann man Alexander III. nicht versagen, daß er ein erklärter Freund des Friedens gewesen ist und jeder Versuchung widerstanden hat, das unzuverlässige Kriegsglück zu versuchen. Das gereicht ihm um so mehr zur Anerkennung, als er mit der heutigen Karte in Europa nichts weniger als einverstanden ist. Aber er weiß, daß ein Selbstherrscher aller Reußen bei einem Kriege wenig zu gewinnen und alles zu verlieren hat. Der Nihilismus ist nicht tot, er schläft nur. Wenn nicht der Zar nur einem körperlichen Leiden, sondern auch einer schweren Nervenkrankheit verfallen wäre, man könnte es begreifen. Denn welche schrecklichen ErAus unserer Zeit. (Fortsetzung.) Wieder sind mehr denn drei Jahre vergangen. Marie, die Witwe Karl Brauner's, hat mit ihren Kindern in einer weit entfernten, bedeutenden Stadt, wo durch vorzügliche Lehranstalten für die Ausbildung derselben gesorgt ist, einen Ruhepunkt gefunden. Einen solchen konnte sie es nur nennen; denn abgehetzt, ermüdet und ermattet von den Auseinandersetzungen nach dem Tode ihres Gatten, em pört und niedergedrückt von der Wahrnehmung, daß das ihren Kindern gehörige Erbe mehr als ungerecht entwertet, und dadurch vermindert wurde, und doch machtlos genötigt, den einmal bestehenden Verhältnissen sich fügen und nachgeben zu müssen, das war viel, sehr viel für eine Frau zu tragen und zu überwinden. und B. 8. Mehr aber als all' diese Qualereien und Navelstiche, welche durch die Rücksichtslosigkeit des Direktors möglichst verschärft wurden, hatte die Trennung von der durch tausend Erinnerungen lieb gewordenen Heimat auf den Gemütszustand Marien's gewirkt. Ein starkes Herz kann viel ertragen, und besonders sind die Frauenherzen im Dulden und Entsagen oft bis zur Seelengröße erhaben, aber — außer dem letzten Gange mit ihrem Gatten zum Friedhof, war der Tag des Scheidens von der Heimat doch der schwerste ihres Lebens gewesen. Hätte sie nicht ihr treues, liebevolles Kind Martha zur Seite gehabt, die sich so sichtlich bemühte, der geliebten Mutter über diese schwere Zeit hinwegzuhelfen; die in ihrer kindlichen, von der Mutter ererbten Frömmigkeit so vertrauensvoll darauf hinwies, es würde, es müsse noch alles gut werden, so würde sie gedacht haben, es sei nicht zu ertragen. Indes, eine Stunde drängt die andere, und aus den Stunden werden Tage, und diese reihen sich zu Wochen und Jahren, und wir müssen mit ihnen fort, rastlos,— unaufhaltsam. Der Fürsorge Brauner's für seine Angehörigen hatte sie es zu danken, daß die Not keinen Eingang bei ihnen gefunden. Der auf die Erben entsallende — Herr Waldheim hatte sich, so bald als möglich, durch bare Auszahlung in den Besitz sämtlicher Etablissements und deren Zugehörigkeiten gebracht— und eine bedeutende Summe aus der Lebensversicherungskasse waren mehr als genügend zu einem sorglosen, wenn auch möglichst einfachen Leben. So waren denn während dieser drei Jahre als bedeutende Ereignisse in dem Leben der Familie nur die erlangte Fähigkeit der beiden ältesten Söhne zum eigenen Erwerbe und vor allem die Verlobung Martha's mit Wolfgang Eckert zu verzeichnen. Ein Weihnachtsabend hatte die Liebenden, die in gegenseitiger, vertrauensvoller Hingabe alle Hindernisse überwunden, als verlobtes Paar vereinigt. Das Mutterherz empfand den innigsten Dank für die gütige Vorsehung, die ihr vergönnt hatte, ihr teures Kind einem treu erprobten Herzen und thätigen Händen anzuvertrauen. Heller als die Weihnachtskerzen strahlte das Glück der Verlobten über die Familie, und verbreitete eine solche Herzensfreude und Wärme, daß sich jeder darin wohl fühlen mußte. Mit ferneren Wünschen beschied man sich gern; denn noch galt es zu arbeiten und zu schaffen, und Wolfgang war nicht derjenige, welcher sich mit halbem begnügte; er hatte ein volles, ganzes Lebensglück errungen, und daraus sollte auch nur volles, ungestörtes, häusliches Glück erwachsen. So kam jetzt ein Frühling heran, duft= und blütenschwer, sonnig und wonnig, die heiße Sehnsucht der Menschen stillend und erfüllend. Träumerisch blickte Marie hinaus in die sonnige Natur; war es ihr möglich, länger dem Drängen ihres Herzens zu widerstehen? Mit tausend Banden zog es sie zu der geliebten Stätte, vor allem zu dem einsamen Grabe.— Einsam?— Gewaltsam drängte sie das Wehe ihres Herzens zurück. Einsam war es nicht; das wußte sie! Die lieben, alten Freunde, der brave Eckert mit seiner Gattin, sie hegten und pflegten es als eines ihrer eigenen Angehörigen. Wie oft hatten sie nach ihr gerufen; sie mit Bitten bestürmt, alles Wehe Gott anheimzugeben, und ruhig einige Wochen im geliebten alten Heim der Erinnerung zu pflegen. Sie konnte es ja mit ruhigem und reinem Gewissen. Indessen sie hatte es noch nicht über sich bringen können; sie fürchtete sich vor ihrem eigenen Herzen, und immer hatte sie es bis auf weiteres versprochen. Nun aber zog es sie mit Allgewalt dorthin, wo Glück und Freude, Schmerz und Leid in überreichem Maße ihr zuteil geworden waren. „Gehen wir einmal, nun, so gehen wir auch alle,“ sagte sie zu Martha, die, ob der freudigen Aussicht eines möglichen Zusammentreffens mit Wolfgang, die Mutter stürmisch umarmte. „Da wollen wir denn die Pfingstferien dazu benutzen und die Kinder mitnehmen; sei recht fleißig, daß wir bis dahin alles in Ordnung bringen," fügte Marie noch, förmlich erleichtert über ihren Entschluß, binzu.. Srerde# „Ach liebstes Mütterchen, weiche Freube: Da können wir gleich Heinrich und Willi in Kenntnis setzen, damit wir alle in der Heimat zusammentreffen.“ „Wolfgang zu benachrichtigen, möchte ich wohl übernehmen; denn das wirst Du jedenfalls vergessen," erwiderte die Mutter mit einem schalkhafen Seitenblick. „Mama, wie glücklich bin ich! Ich kann es Dir nicht sagen, wie innig ich mich freue, daß Du mich gar necken willst; ach, dann weiß ich's doch, daß Dich diese Reise auch glücklich und froh stimmen wird, wie mich!“ Ueberströmende kindliche Liebe sprach aus die sen Worten und den feuchtschimmernden Augen Martha's. Und ist es das Glück einer Mutter, ein gutes, unverdorbenes Kind zu haben, so ist es Seligkeit für sie, sich im Herzen eines solchen Kindes so tief geborgen zu wissen. Diese Seligkeit empfand Marie, als eine wahre, echte Mutter, täglich mehr; ja, alle ihre Kinder wetteiserten in wahrer Liebe und Hingebung, nur ihr zu Gefallen zu leben und zu handeln. Der Segen, den Gott selbst dafür verheißen, konnte und durfte nicht ausbleiben; das hoffte sie zuversichtlich, und dies gab ihrem Wesen eine herzerquickende Ruhe und Sicherheit. Und so reiste man denn. Durch lenzgeschmückte Wälder und Auen flog das Dampfroß, und während Marie bangen Herzens der Heimat zueilte, verkündeten die glückstrahlenden Gesichter ihrer Kinder den inneren Jubel, der sie über dem Genuß der Gegenwart die Vergangenheit und kunft vergessen ließ. Mit Sehnsucht erwartet, mit Liebe empfangen, saben sich endlich alle geborgen in den traulichen Räumen der Eckert'schen Wohnung. Geschäftig eilte die alte Frau mit jugendlicher Rüstigkeit zu Küche und Speisekammer; das zukünftige Schwiegertöchterchen verfolgte sie, hülfreich zugreifend, beharrlich so lange, bis es glücklich im Besitze des Geheimnisses war, daß Wolfgang ebenfalls heute noch eintreffen würde. Schon neigte sich der leuchtende Tag seinem Ende zu, da erhielt die sich ringsum bemerkbar machende Feststimmung die volle Weige durch den erhebenden Klang sämtlicher Glocken, die weit hinaus durch die blühende Natur, allen fröhlichen, schmerzgebeugten, glücklichen und traurigen Herzen das hohe Fest verkündeten, das Fest vom heiligen Geiste...... glängen list 22 gm. Bei diesen ergreifenven Klangen un es Marie nicht länger im Zimmer. Sie drückte die Hände fest auf das wehevolle Herz, und ein stummer Blick sagte dem Freunde, wohin sie zu gehen wünsche; und— nur von Eckert begleitet,— wandte sie ihre Schritte der Ruhestätte ihres Gatten entgegen. Angesichts des grünen Hügels, der, sorgsam mit frischen Vergißmeinnichtkränzen geschmückt vor ihr lag; der das treueste, redlichste Herz in sich barg, das je für sie geschlagen, brach der langverhaltene Schmerz sich Bahn in einer Fülle von Thränen, die den alten Freund an ihrer Seite tief erschüt8888. 9 Er wandte sich hinweg, seine nassen Augen sagten ihm, daß er kein Tröster sei; daß sie sich selbst herausfinden müsse aus ihrem Schmerz, und daß der ungestörte Lauf der Thränen ihr Erleichterung bringen werde. Rings war es still: die hohen Ulmen bewegten sich leise, und hier und da blickte ein Stern aus dem blauen Aether, als Marie sich zum Gehen wandte. Das dringende Bedürfnis ihres Herzens war gestillt. Es hatte dem geliebten Toten seine Grüße gebracht, seine Gebete und Opfer. Trosterfüllt wandte sie sich, um dem treuen Begleiter in sein Heim zu folgen.(Fortsetzung folgt.) Spandau! 1 Schwerte, 3. Oktober. Die in voriger benun be b nuden uden, Padlghnche eonign eue un d eneu, Audzenr rHihh es ehsähhen is hiel de Büer buids emehet, beu hu eune hog, Die schaiche, Lanusen iun Darteng, Kaur J5 Asu, Gunteg, He, Lesteanet verschiedene Anschläge unternonmen worden, amishezirk Breslau, weilchemit der Untersuchung Schneider denselben vom Tode des Errintens bdue Vun, Aune, Hunde, en ue een eu Sedign un aup uie, geahses in a cn. Ar un Bahaun ebede gachen iun de Hohe Kantaub bastrag nar, sand in Badendur aus Mislai u, in date dur Bige Sechalt Pe d Sose., o e., de. Zide, Haselger Vergreadter üderad so zweckentprezense und getzen nechzug Gsezat ur u. ue., Würde, und es iu. vie schwpgite Hute, Lungen, daß größere Explosionen kaumjstaße in belen Flanmen,„zch das raiste, Gineun Pesdan u. Sin., Banden, opeg, Bberscäisen hait lehesgrsen aund uleug uiggun Kel. 27146. be de Besch, Ghachshag, bs der ase in Haish an eishen u8 eie bsiez, K an“=Doriaugd, 2 Biscker. Der Maure. Sesiden Poltik unr iur uictesheun wosden, vurh gugiche geuengen; dr Auhong undstlnger der Szalheausche. Heute, vem von von den. Lodeu, v“ Zistz die Form dieter Maßrigel bilden 3. 3, dens halb ihn auch die Verwaltug der Zahzstele Perninmnt und sein, Seiomztehen be vucn, Gegensand kommissrscher Veratungen zwschensder Krankenkase der Gipser und Maurer übermitnder in bo, trasien den guniche Beteligen Nesens dies Esendshu tungen wade. Aus beter Kase axetz. 6. genig nur. Der Barsicg Gegue ailhuo due Von, Granteig, I#9 ud Ddg, Gaich erentsck onr gebhe eider Mone, uit Laisemn Vor, Abnigug In Marseile warden 8 Jalierex, Ver. Wegg, Kcstagss. a. Biacher, ver der eoen die ale Freauschat mitdenprußischens dem Verdachte einer Verschwbrung vergasset, zweiten Straftamner des Landgerichts hierbef ud den beusichen boyt an, Halung Diet zu der. Wohung der Verhoseten vor=selbst begzinten am 9. Oktober er. die Ver enes Throsfolgers leine scheren Schüise auf gesandenen Popier ergaben lonponiterandeshandlungen gegen bs. 65eu chgen, Heöseel. bestiegen und war beim Durchfahren einer Brücke mit dem Kopf angestoßen. Wie schon kurz gemeldet, sind am Sonntag früh in Berlin 180 Unteroffiziere, die zum Rußland.(war auch längere Zeit Handelskammerpräsi eusd u Sersiy, u ugheg, die dun Von durchaus zuertäisher Seite erschrlseut. z2 8, Hrchehegen, uus den Vas. Besuch der Oberfeuerwerkerschule kommandtert die„Frankf. Ztg.“, daß der Zar auf seinen! ute.. Zurfte man gespannt sein. waren, in Unteruchungsehast nach der Sestung Bunsch hin von der Natur seines Leidens sgang der Sache Brztgg, uin g uer varPagsekurg aberiüter verien. unterichtet worden Sei. Der Zar lei zversmitags fand hier ein befiger Erdfoß stat den dieiet Vertonunt, wiche eude vsche voun Kasten gebounen, Rdoch Aicht, ulSopeit bis set beianut, sad die Graiken euer dier botehe, boden io ven Grische den Moße, wie Velsch angenonnen Verde= ohnte Sthade,“ Iu der iesfrauerschales wur etgerden edert elertaut belsche Ventau, Anlicher Mitzelug ustelg, Juad der Kaster she, buch den Sioslanrz eines Oiens eine Kaut der die wriche der Vertetug einidt, Gisde Aaserng, der Groziüns=Lhrountolgpzachz, erwongensen. Dehtre Schaltlader eriten hieß, die Verhaftung stände mit ho schen oder politischen, insbesondere kratischen und anarchistischen Dingen ensiche Würzburg, 1. Okt. Drei Ruderverürzburg, 1. Okt. Drei, einler fuhren vorgestern abend durch die neue Mainbrücke; das Boot schlug um und zwei Postbeamte ertranken. * In der dieser Tage abgehaltenen Generalversammlung des allgemeinen österreichischen Apothekervereins erstattete der Leiter der Wiener Untersuchungsanstalt für Nahrungsund Genußmittel einen Bericht über die von dieser Anstalt vorgenommenen Untersuchungen, in welchem er u. a. folgendes hervorhob: Die der Anstalt teils von Behörden, teils von Apothekern zur Prüfung vorgelegten Kaffeesorten erwiesen sich zum großen Teile(6 unter 14) als Fälschungen. Darunter war der „Bischof=Kaffee“, ein Objekt in der genannten Ausstellung, welches sogar prämiiert wurde! Dieser prämiierte Ausstellungskaffee enthielt neben wenig Kaffee hauptsächlich Roggen und Gerste nebst vielen Kornraden. Gefälscht waren ferner: der„echte holländische Kaffee=Extrakt“ (bestehend aus Gerste, Feige und Cichorie), der gechte, feinste Gesundheits=Feigenkaffe"(aus Birnenmehl und— kleinen Steinchen!), der „Hundert=Gulden=Feigenkaffee", bestand aus gestoßenen Zwetschen=Kernen! Prämiiert waren ferner der Meth mit der Bezeichnung„Wie alter Madeira"; trotz dieser vielversprechenden Etikette und trotz der erfolgten Prämiierung erwies sich dieser„Göttertrank" als eine Fälschung aus Stärkezucker! * Der Prozeß um ein Bein schwebt gegenwärtig in Brooklyn. Dr. Hawthorn hat dem (Millionär Bridges sein rechtes Bein amputiert. „i. Um sich nun Reklame zu machen, hat der ashehsche l. heschele Von den 340 Schilern der Oberseuerwer einselugurantaltetegeantimilsthrschen Kund= vior des Verohner Lchrer=Kkaleziuns in au und Relanezweten bergcbhen und but der kerschule waren einige ältere Unterofiziere, die gebung zu einem Zusammensoß mit der betracht seines hohen Alters dem eigenen Ver= Arzt, der sich weigert, das Bein zu entfernen. wieder auf die Schulbank gesetzt wurden, zu Polizei, welche eine Anzahl Verhaftungen langen nach Ruhe Folge gegeben und willdes Diepstahls ungetlagt. Die Verhandlung vorin ihm wohl man= wurde bereits zweimal vertagt, viellicht, um noch mehr zu Aarsans Saoeasdehlsrzuce ungntg ene In der Bauatgz aie Gade ir wiche oait arnacher ach, die feraul den Gece,setgen. u. uu, ae. e. heinen. Zu diesem Zvece wurden besonder einnal und zwar gleichzeitig an 4verschiedenensgege anderer kaug, Zieftersg. geizegg. Hamburg, 28. Sep., Die„H. Nachr.“ Revisionen eingsführt. Gegen eine helche Vie, Punkten eine Revoluton gegen debrastiansche Möge ihm in wohlggehenter Khußg fetg. tger schreiben: Australisches Fleisch ist in der letzten Zeit nicht mehr eingeführt worden haoben sich den Auständischen an= Wengern, 28. September. Gestern nach= unddie Verkaufstelen, welche an veischiedenen rvereitet war.(geschlossen. Die Regierungstruppen sind mittag landete man hier in der Ruhr eine Stellen der Stadt eröffnet waren, sind wieder Bei jener lärmenden Kundgebung waren fast machtlos. männliche Leiche, die anscheinend schon längere geschlossen worden. Da die Unternehmer von bezeichnender Weise nur die 180 Schüler des H.— Zeit im Wasser gelegen hatte. Da der Leiche Zusendungen aus England abhängig waren, alteren Jahrgangs— die Schule zerfält in Zum sapanischchinesischen Krieg. ein Arm sechlt, so vermutet man, daß es die vermochten sie niche päatlich zu liefern. swei Jahrzinge— bereiligt, diese aber knd!, In Stanghalt gebt das Gerücht, Steng, des seit den 10. d. M. vermißten Lageswähters Andererseits veringete sich aber auch die äimtich verhasftet worden. Vorauschtlich itsder Toatai von Tienisen, sei verschwunden; Dietrich Kl. von Böhle ist. Näheres konntensaufangs recht lebhofte Nachtrage und man eine große Zahl von ihnen unschubig, Aberles sei unbekannt, wo er sich aufhalte. Sheng wir zur Zeit nicht ersahren. g., gab wieder dem kräfigen holteinischen Rind die Untersuchung würde schwer zu führen sein, steht in dem Verdachte, die Japaner seit demi Bochum, 1. Okoder. Eine neue furgz, den Vorzug vor dem aus Australien imvordie Rädelsführer und die sonst hauptfächlich Ansang des Kriezes, von den Bewegungen hare Biuthat ist in der vergangenen Nacht aufs tiertemn Fieische Beteiligten würden sich unter der großen Mengel der chinesischen Truppen, auch von dem Ab= der Marbrüickerstraße hierselbst verübt worden.] 2 Der dentsche Laiser als Komponik, Kaivon 180 durch Vernehmungen u. i.. schwer gange des später in den Grund gebohrten(Giegen Minternacht herte man wehrere Schaeisger Wilhelm beschäftigt sich, wie die„Deulsche ermiteln lasn, wenn ale der in Verlin und„Kowshzing“ benachrichtigt zu haben. Imn und balbd dorauf sand man einen jungen Monn Warte wisen will, mit der Sonpostion einer auf freiem Fuße blieben. Deshalb ist die Ab lchiuschen Kriessamte herscht entsebzliche Ver= mit durchschossenen Kopfe sot auf dem Straßen= einatigen Der im Wanerschen Sile. Die süihrung des gesamten Jahrganzs in Unter=wirung und Korrupion. Weder Unfornen ptaster liegen. Die Thater waren ensiohen, Grundlage der Handlung bilder eine aldensche suchungshaft angeordnet worden. noch Proviant sind vorhanden. Kanonen und Die Mordstätte ist nicht weit von der Stelle, wo g.uus, Diese ebenso energische, wie zweifelos rich= Gewehrmunition, die gekauft und bezahlt wur, vor acht Tagen die Frau Stamm ermordet, und!““: Jug Curhapen wird der„T. Rige Mahregel dürste am schnelten zur Ersden, sind verschwunden. Die feindselige Stin de. Schloser Emmerich schper verlizt wurde.(geschrieben: Es wag alles schon dagewesen sein, wittelung der volen Bahrheit führen. Inung gegen die Ausländer ist in Zuuehnen Siegen, 29. Sepienber, Ueber 20 Rad= aher eine Kuh, diemitelseiner„Kanisek atmet,. begiffen. Die Meldung, daß Wietsu von fahrer fuhren gestern abend 5 Uhr von hier swird der pielberufene Rabbi Ben Akiba doch Peitiges beig. den Chiuesen geriumt sei, wid beitigt. Iolatz, un au Ersuchen des Könglichen Landrats=wott ausnehnen missen. Eine solche Kah der daser bet auf de an ihn ergangene sder an der Klle gelegenen Ghiuerschen Pro= antes bei den denkdar schlechiesten Wiezen heißt ein besiger Landnann. Er hate seit Snladung des Magstraus ven Stein, dersoinz Stangung st eine auständbische Beve, Moblmachungsordres an die verschiedenen Neu=]längter Zeit bernert, daß eine seiner Lite Enthüllung des Kaiser= und Kriegerdenkmals gung ausgebrochen.#### ter des Kreises zu überbringen. Die Fahrer an Atmungsbeschwerden litt. Der zu Rate Sesemeiben, sein Eritdeituen zuriag. Diel Die seranishe krue, welcde uo ucg vr senleigen schirer Aufgobe in recht verdienf=lgezgene Tierarzt endeclte eine Geschwulst an Suweihung ertaig an 1. Rorenter. lSchlaczt bei Bungzung nuch Korden woande, sicher Wese, so daß der Versach für den CErns= Kehltopf, diedurch äaßerlsch angenande Mitel Ein feierlicher Abschied des Reichstags vom nähert sich eilig Mutden. Die Japaner haben fall von erfreulicher praktischer Bedeutung ge= nicht gehoben wurde. Da die Kuh eien Haute widz den„baut dor: Bteige Heischon an dr Grnge der Mauscharsporzen i.„..„ slich, u erticken, ensgloß ar sch u eiten au meshgebender Stcle nicht batichig, seon= ohne Widerstand besetzt. An der Shantuge)““ Mäthe im a. d. Rühr, 30. Sept. Eilsopraiben Eingrist. Er machte den Lastden der Reittandter wird, nuach der in Ver, Kigte solten Bald Jonauer gelander worden unges armiches Mödchen von hier machestshrenschnit und sete eine Kautle ein. Die ßen Saale des Verliner Schlosses zu gebenden ssein. Die Ausbesserung der in der Schlacht vor kurzer Zeit ein Immediatgesuch an den guh läuft jetzt schon wochenlang wohl und Peschritt, des neue Reichtngthaus tei durlan Velslase beschibgten seanschen Schifesgaiser am Vepilung einer Nähnaschine maner damit under. Da die Geschwpastnas Benutzung bereit, die Mitglieder auffordern, wird eifrig betrieben; alle Werften sind über: Wie erstaunte das Mädchen nun, als ihr die der Aussage des Tierarztes nie gehoben werden Aecn ur Pazteig HtE Maischine am Samstag, vergangener Wogr7tann, wird die Kach die Kandle wonz zeutevenn die erstounte bos Aodchen vunzguer Pogesder Ausage des Tierarztes nie gesghengerben Maschine am Samstag vergautener Ea## kann, wird die Kuh die Kanüle wons zellevenWetsalen und Rbeinland. zugug, Bäshe, de der Kaser veranupe, Hchalten müsen. * Schwerte, 2. Ortezga4 gelerteap Lhan,) Vertreter des Lieferanten unentgellich erteilt berachten ule ein Ratsadger ie berie ur Getaung berz, Guiu voer an eonz(erze.—.. Gusg Ssgungeung, dur Ghasihen Baisten. eersiauenn vn Thra besinntsuag den 14. Uuader. 9. u eg bersv,„on Rhzeiz, 3a.Sezt. Enrnichtseneres der Daushen enge mit Venzug ggeue: nie die urahe des Ricktrits werden einersenslagte bei Herv, 5ag Jein 9. PPfitz,[Mandder leisten sich Hanburger und Breners Veokachzunger acd. Kiekeanses. en. V. Weuer eieg der Wunsch des Herrn von Schele he=lfest durch Kouzert und Ball. Den Besuchern dorthin zu begeben. Der Rücktritt des Gouverneurs Frhrn. v. Schele ist, wie es zur Abwechselung nach der „Hall. Ztg.“ wieder einmal heißt, als definitiv der Oberstleutenant von Throia besimmtstag, den 1., etvover, ei, Jeig“z Eiftungs,] Vom Rhein, 30. Sept. Einnichtseteness der Deuschen Sewpaxte mit Venutzung esis6 der bung de te Sistungseses dürsten dief Zigagenfohrlg.„Sieschiken ohne Bestellug) guagtarßeriszt vom 2. Ditober abends 1 Uhr. ebsust une uer uider Bendeng, uuich e„asenlich us Kangens ene Ene Prouetganen und arzhenr bantz,-Peruschliche Bieung an 4 Bichter. bven, ud Gehies e ud enge us aunune un hecae Erianerung sen. Dir wesensgiterbuch Posanstagder richisczbenrfoige Zenich sauzrkz, insctnst, naczs tals, an Setiakturelen Gedier ligende Zlchahnen und uoch in beter Gragerung Leat. Vir besenGrig, Selstrebend, gait man sig an sonzes rage engenenet weter. Verscätäge des Geuverneurs brechuet. Naulsihen deue brauf Nu, bos dve, Vereiy, geg Ungerschntheiten nicht zu sübren. Man lstl“ 5. Diöober: BesselazLepösct, ewas pirmner, wentich bel er den Vrinzen Abrecht den wes in deisen Jcher ales aufieten bird, bos Veus de, Zigarren ruhg ablagern, bis sie akgeholtsehne wesenüiche Mieberischüige. nie ersetgrichen Aut grsedten boben, Bonto)o, unem hah gereigz mehrere, meist preige werden und verwveiger den Postauftrag, Wiel— gzeueste Nachrichten. enbeis iun viantoer iu emervten.tep, vo zuichgef Vereine ihre Mitwirtung zuases mit dem verlangen Preise sieht, erhell aus Prrurre Bu. Eine zweite lleberführung von Soldaten nach einer trönte, tüchuge Vereine ihre Mitwi.kln.g, 9. 14.— falgenden. Der Fahrikant verlangt uruse oente ues e.., Sergaband laesagt haben. Erengo hat der sengenenur VerEine zweite leberführung von Soldaten nach einer krönte, tüchuge Vereine ihre Peitnisrtupo„zuFestung hat, nach der„N=Z.“ am Sonnabend gesagt haben. Ecenso hat der jestgeven#e Vervon der Berliner Garnison aus stattgefunden. ein, unter der bewährten Leitung seines DiriEhe das Kaiser Franz Garde=Grenadierregiment genten Herrn Klempt tüchtig geübt, sodaß den N. 2 zum Manöver ausrückte, wurde der Füsi- Sangesfreunden hiesiger Stadt und Umgebung lier Weihrich von der 10. Kompognie mit Arest ein schöner Genuß in Aussicht gestelt, werden bestraft, weil er gegen den Befehl des Gefreiten kann. Die Musir ist Herrn Musir=Direktor Stein als Stubenältester verstoßen hatte. Seit= Nepp von Hörde übertragen und wird dem herrschte gegen Stein einige Erbitterung un= auf diesem Gebiete etwas Schönes geboten werter der Mannschaft, mit der die Stube belegt war. den. Da der Eintrittspreis ein niedriger sein Als nun die 10. Kompagnie in Arnsdorf im wird, ist auch den weniger Bemittelten GeleManöverquartier lag, hielt die Mannschaft den genheit geboteu, sich einige genußreiche StunAugenblick für günstig, sich an Stein zu rächen. den zu verschaffen. Hoffentlich wird dem strevMan überfiel ihn in einer Scheune und prügelte samen Verein die Mühe dadurch gelohnt, daß mutmaßliche Thäter sind die am 14. Oktober Feit's Musentempel von FestFüsiliere Wolter, Rohloff, Mahlert und Siegel freunden gefüllt ist. sprünglich 8 Mark für das Kischen, bietet mit dieselben aber zu 4 Mark dem abholenden Hierauf, begiebt er sich nach Griechenland, da esetben ae beun er sie für sich behalen de prosesoren Lepden und Sacharsmn durchaus wolle. Hier heißts also unverfroren, sein, auf einen längeren Aufenthalt in einem südsonst ist man beschwindelt bis über die Ohren., lichen Klima bestehen. M.= Gladbach, 29. Spt. Einen grau. Menneberg-Seide Gen Gud wechzt in Shesour dus uosh, I. guräichz, wanmn Breit ab meiner=Fehzik taigen Gladbach fahrenden Zuges. Als derselbe währeno.— Nur 5c, weig und farbig, von 60 Pig. bis der Fabrt eine Revision der Fahrkarten vornahm, 18.65 p Meter— glatt, gestreift, karriert, gemustert, bemerkte er die von der Decke eines Wagens herab= Damaste 2c.(ca. 240 versch. Qual. und 2000 versch. hangenden Beine eines Mannes. Bei näherer Facben, Dessins 2c.), porto- und steuerfrei ins. Zuges mit vollständig zertrümmertem Schädel tot Seiden-Fabrik G. Henneberg vor. Derselbe hatte während der Fahrt das Dach[11(k. u. k. Hofl.), Für Cart Aplerbeck. Samstag, den 6. Oktober, nachmittags 3 Uhr: Vorstands-Sitzung. Atelier für Zahnleidende. Anfertigung künstlicher Gebisse, Plombierungen, sowie sämtliche Zahnoperationen. W. Gesky, Schwerte. 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Assistent a. d. zahnärztlichen Universitäts=Klinik zu Marburg. Sprechstunden von 9—12 vorm., 2—4 nachm. Ausgrrr Behufs Anlegung eines Grundbuchblattes für das im Gemeindebezirk Schwerte belegene, unter Artikel Nr. 420 der Grundsteuermutterrolle und auf Kartenblatt 2, Parzelle 152 der Gemarkung Schwerte verzeichnete Ackergrundstück, mit einem Flächenraum von 31 Ar 67 □=Mtr. und einem Grundsteuer=Reinertrage von 3,35 Thlr., werden auf Antrag des Besitzers, des Anstreichermeisters Heinrich Duisberg zu Schwerte, alle Realberechtigten, deren Ansprüche nicht von selbst auf den Ersteher übergehen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine.„. 10 8 den 15. Januar 1095, vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten Gericht(Zimmer Nr. 3) anzumelden und, falls der Antragsteller widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfall die Ansprüche bei Anlegung des Grundbuchblattes nicht berücksichtigt werden. Schwerte, den 24. September 1894. Königliches Amtsgericht. Danksagung. Seit mehreren Jahren litt ich am Magen und konnte nirgends Hülfe finden. Ich hatte ungefähr 3—4 Aerzte zu Rate gezogen, aber es war alles umsonst. Da ich nun von den glänzenden Erfolgen des Herrn Dr. med. Hope, homöopathischer Arzt zu Köln am Rhein, Sachsenring 66, gehört hatte, wandte ich mich endlich an diesen und wurde in kurzer Zeit von dem langjährigen Uebel befreit. Nachdem ich jetzt schon ein halbes Jahr ganz gesund bin, spreche ich Herrn Dr. Hope meinen besten Dank öffentlich aus. gez. W. Schucht, Salzhemmendorf Kr. Hameln. Feinsten Bordeaux=Essig zum Einmachen von Pflaumen empfiehlt Drogerie. Helft den Aermsten unter den Armen! ruft der„Evangelische Afrika=Verein“ in seinem ersten Flugblatt dem evangelischen Deutschland zu. Es gilt den befreiten Sklaven in Deutsch=Ostafrika u. zwar besonders den Erwachsenen unter ihnen eine Aufnahme und Bildungsstätte zu schaffen, in der sie eine neue Heimat finden, zu selbständiger Arbeit erzogen werden und auch dem Christentum gewonnen werden können. Alljährlich werden nach den amtlichen Berichten einige Hundert Sklaven befreit. Wird nicht in genügender Weise für sie gesorgt, so werden sie entweder Landstreicher, Diebe und Räuber, oder sie fallen auf's Neue ihren alten Peinigern und deren Helfershelfern in die Hände und werden wieder zu Sklaven gemacht. Vor solchem Schicksal sie zu bewahren, ist Ehrensache und heilige Pflicht des deutschen Volkes. Wer bietet hülfreiche Hand dar und sendet eine Beisteuer für die Sklavenfreistätte, die nicht eine Anstalt, sondern eine Kolonie werden soll? Wer hilft das Flugblatt verbreiten? Zu beziehen ist es von dem Unterzeichneteu, an den man auch die Gaben einsenden wolle. Quittung wird in der Vereinszeitschrift„Afrika; gelegt. Berliu W., Wormserstraße 9. Der Generalsekretär des Egangelischen Afrika=Vereins Gustav Müller. Tafel-Aepfel u. Birnen aus den besten Lagen für feines Obst am Rhein, sorgfältig gepflückt u. verpackt, kein Schüttelobst, offeriere jetzt noch zu Mk. 6,7, 8, 9, 10 ab hier. Packung für 100 Pfd 80 Pfg unter Nachnahme. Obiges Obst garantiert haltbar bis Weihnachten. Mader. Rh. Obstversandgeschäft, en gros u. en detail. Boppard a. Rh. Für Rettung von Crunksucht! E sähiger approbierter Mad 1 ja, ger approbierter Leethode zur sofortigen radikalen Beseitigung, mit, auch ohne Vorwissen, zu vollziehen, keine Berufsstörung, unter Garantie. Briefen sind 50 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man adressiere: „Privat-Anstalt Villa Christina bei Säckingen, Baden.“ Standesamt Schwerte. Anmeldungen pro September 1894. Geburten, 1 Sohn: Kaufmann Carl Dietrich Wilhelm Becker. Fabrikarbeiter Conrad Ehlig. Sattlermeister Heinrich Wilhelm Schläper gen. Goßmann. Kupferschmied Heinrich St Fabrikarbeiter Wilhelm Hangebrock. Bergmann August Dürhold. Hüttenbeamter Heinrich Mertens. Fabrikarbeiter Franz Seelig. Fabrikarbeiter Christian Kemper. Drahtzieher Carl Schmidt. 1 uneheliche Geburt— 1 Tochter: Fabrikarbeiter Carl Wilhelm Gerling. Fabrikarbeiter Wilhelm Theodor Thiemann. Fabrikarbeiter August Hußmann, Zwillinge. Fabrikarbeiter Ludwig Richard. brikarbeiter Caspar Fuchs. Maschinenmeister Wilhelm Werthmüller. Fabrikarbeiter Johann Brose. Hülfsheizer Dietrich Hering. Fabrikarbeiter Wilhelm Segref. Bremser Wilhelm Hirsch. Bäcker Wilhelm Ries. Fabrikarbeiter Franz Schulte. Fabrikarbeiter Gustav August Lewe. Schuhmachermeister Philipp Weifenbach. Molkerei=Verwalter Carl Mielke. Hülfsbremser Josef Bernard Hahne. 2 uneheliche Ster be fälle: Maria Sofia Elisabeth Kremer 1 J. 2 M. 21 T. Elisabeth Severing 4 M. 10 T. Elisabeth Bömcke 5 M. 12 T. Carl Friedrich Wilhelm Weber 2 J. 3 M. 11 T. Elisabeth Auguste Grund 1 J. 10 M. 8 T. Ida Krumme 20 J. 11 M. 12 T. Schuhmacher Johann Böticker 78 J. 6 M. 25 T., Dreher Johann Heinrich van Weel 20 J. 6 T. Wiegemeister Christian Albin Theodor Hunneshagen 34 J. 19 T. Theodora Anna Schroer 6 M. 27 T. Ida Pauline Elisabeth Weber 1 J. 7 M. 27 T. Handelsmann Friedrich Becker 49 J. 8 M. 12 T. Ida Sofie Bremerich 1 J. 10 M. 13 T.— Totgeburten: Fabrikarbeiter Wilhelm Wallmann 1 (heschließungenz, Schlosser H, g. Pilbelm Dieckerhof Speschließungen: Schlosser Friedrich Wilhelm a gerhoff zu Schwerte mit Alma Möllmann, ohne Geschäft, zu Berghofen. Wirt Heinrich Dietrich Wilhelm Walter zu Schwerte mit Caroline Jackenkroll, ohne Geschäft, zu Camen. Fabrikarbeiter August Ober= schelp zu Schwerte mit Dienstmagd Emma Lisette Sofie Liesenhoff daselbst. Schneider Wilhelm Carl Rogge zu Schwerte mit Emma Anna Lina Koring, ohne Geschäft, daselbst. Fabrikarbeiter Heinrich Sieben zu Schwerte mit Louise Schötter, ohne Geschäft, daselbst. 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