Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mk. 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ für den Kreis Görde. Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb des Leserkreises 15 Pig; Reklamen 30 Pfg. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Nr. 107. schwerte, Dienstag, 12. September 1893. 26. Jahrgang. Bekanntmachung. Unter Hinweis auf die Bestimmungen der§§ 53, 54 und 55 der Hinterlegungs=Ordnung vom 14. März 1879—(Gesetzsammlung Seite 249)— machen wir die Beteiligten darauf aufmerksam, daß in dem öffentlichen Anzeiger zum Stück 36 unseres Amtsblattes das durch § 57 a. a. O. vorgeschriebene Verzeichnis der jenigen bei uns hinterlegten Massen veröffentlicht ist, bei welchen im Laufe des Vierteljahres vom 1. Oktober bis Ende Dezember 1893 die Einstellung der Verzinsung bevorsteht. Arnsberg, den 20. Argust 1893. Königliche Regierung, Hinterlegungsstelle. Surmann. Bekanntmachung. Die Vakanzen=Listen bezüglich der für zivilversorgungsberechtigte Militär=Anwärter vorbehaltenen Stellen liegen auf dem Kreisbureau zu Hörde zur Einsicht offen. Unsere Nachbarn im Osten u. Westen. Von deutschfeindlichen Blättern wird jetzt allerlei zusammengetragen, was als Symptom einer Gereiztheit der maßgebenden Persönlichkeiten Rußlands gegen Deutschland gedeutet werden könnte. So meldet das Kopenhagener Blatt„Politiken," bei der Tafel in Fredensborg am 31. v. Mts. sei von der dänischen Gardekapelle u. a. auf Wunsch des russischen Kaisers das Lied:„O, Schleswig, geliebtes, umstrittenes Land“ gespielt worden.— Und der„Figaro“ weiß zu erzählen, daß der russische Großfürst Alexis, der gegenwärtig in Kreuznach weilt, geäußert habe, er sei überzeugt, daß die Stunde der großen Ereignisse nahe sei. Gestern noch unterhielt er sich mit der Herzogin von Leuchtenberg über den Krieg wie über eine unvermeidliche Angelegenheit.“ Trotzdem scheinen am russischen Hofe in betreff der Beziehungen zu Frankreich immer noch zwei Strömungen mit einander zu kämpfen, wie aus einem Petersburger Telegramm der„Köln. Ztg.“ hervorgeht. Danach kursiert dort das Gerücht, der Flottenbesuch in Toulon werde verschoben; jedenfalls sei der Zeitpunkt und die Dauer des russischen Gegenbesuchs noch nicht endgültig festgestellt. Chauvinistische Kreise behaupten, bei oder nach dem Besuch in Toulon werde Europa Näheres von den französisch=russischen Abmachungen erfahren. Inzwischen fährt die russische Presse fort, die Franzosen gegen Deutschland aufzuhetzen. Der„Reichsbote“ schreibt im Hinblick hierauf sehr schön: Das schöne Kaiserwort zu den Lothringern:„Das geeinte deutsche Reich sichert Ihnen den Frieden, und deutsch sind Sie und werden Sie bleiben, dazu helfe uns Gott und unser deutsches Schwert“ klingt überall in Deutschland nach, es ist der helle klare Ton eines gesunden deutschen Nationalbewußtseins, welches das Erbe der Väter festhält, um es zu besitzen, voll Kraft und Milde und Gottvertrauen zugleich. Manchen wird das Wort, das von nun an leuchtend über der Pforte der Reichslande stehen soll, als eine Mahnung für die Deutschen wie für den Erbfeind, an einen Lieblingsspruch des Fürsten Bismarck erinnern, den er öfters auf plattdeutsch gebraucht hat, auch in der weltgeschichtlichen Stunde vor Ausbruch des Krieges von 1870: Das walte Gott und kalt Eisen. Französische Eindrücke aus Es ist erklärlich, daß die Franzosen den Vorgängen während der Anwesenheit des Kaisers in Lothringen mit gespanntester Aufmerksamkeit folgen, und für uns ist es natürlich von großem Interesse, zu erfahren, wie sich die Dinge, die zur Zeit dort zu schauen sind, in ihren Köpfen spiegeln. Von den bis jetzt vorliegenden Berichten verdient besonders der des„Figaro" unsere Aufmerksamkeit, der von einem speziell nach Metz entsandten hervorragenden Mitarbeiter des Blattes, Herr Emil Berr, erstattet ist. Derselbe hatte schon im Voraus nach Paris telegraphiert, daß seine Beobachtungen nicht erfreulich für einen Franzosen seien, und man begreift dieses Vorwort, wenn man den Bericht liest. Herr Berr hat immerhin einige anerkennenswerte Versuche gemacht, die für seine Landsleute bestimmten Pillen sein zu verzuckern. Er warnt uns Deutsche, zu glauben, daß die Germanisierung Lothringens bereits eine vollendete Thatsache sei; er betont, daß, wo deutsche Fahnen an„französischen“ Fenstern hingen, dies nur auf notgedrungene Resignation oder auf Furcht zurückzuführen sei. Dann muß der Kronprinz von Italien herhalten, um die unangenehmen Eindrücke, welche die nachfolgende Hauptsache hervorruft, etwas abzuschwächen. Die Leser des„Figaro" werden durch eine Schilderung der angeblich höchst unbedeutenden Figur erfreut, welche der Prinz in Metz gemacht habe: außer ein paar Hundert italienischen Arbeitern habe sich niemand um ihn bekümmert. Die Gehässigkeit gegen Italien spricht aus jedem Wort dieser sehr gezwungen sich ausnehmenden Darstellung. Ein weiteres Pflaster für die Wunden, welche Herr Berr seinen Landsleuten schlagen muß, bereitet er durch den Bericht über eine Unterredung, die er nit einem nicht genannten Mitglied des Landesausschusses, des Bezirksrats und der Stadtverwaltung von Metz gehabt, der ihm die Lage der„Patrioten“ als das traurigste beschrieb, aber sich entschieden gegen die Politik des Protestes à la Antoine erklärte: um von den deutschen Behörden etwas zu verlangen, müsse man nicht als Protestler, sondern als „deutscher Bürger“ auftreten. Doch nun kommt die Hauptsache, das, was der französische Beobachter„gar nicht lustig“ fand. Teils aus der Unterhaltung mit dem soeben erwähnten Gewährsmann, teils aus seinen sonstigen Beobachtungen stellt er Folgendes fest. Die wirklich französisch gesinnte Bevölkerung hat sich seit 1871 im Verhältnis von 50 zu 15 vermindert, zum Teil durch die zuerst sehr starle und immer noch namentlich durch das Fortschicken der Söhne nach Frankreich andauernde Auswanderung, welche durch Deutsche ersetzt wird. Im Metzer Gemeinderat hat die französische Partei drei Viertel der Stimmen, aber nur mit Hülfe deutscher sozialistischer Arbeiter, welche für sie den Ausschlag gaben; trotzdem wird es immer schwieriger, die Mehrheit zu behaupten. Darüber, ob’ die Germanisierung Lothringens noch gehemmt werden könne, will der Berichterstatter „nach dreitägigen Streifzügen und Unterhaltungen im lothringischen Land, und besonders nach dem Tag von Urville“ keine Ansicht auszusprechen wagen; mit anderen Worten: er glaubt an das sichere Fortschreiten der Germanisierung. An dem„Tag von Urville“, der einen so tiefen Eindruck auf ihn gemacht, habe der Kaiser, in dessen unmittelbarer Nähe der Berichterstatter sich befand, durch sein Auftreten unter der Bevölkerung des Ortes die„höchste Geschicklichkeit“, die Leute zu gewinnen, bewiesen. Herr Berr schreibt darüber: Nach der Beendigung des Empfangs habe ich, in der Menge mich bewegend, gehört, was man um mich herum redete. Ich habe kein Wort des Spottes oder der Abneigung vernommen. alles war vergnügt. Und ich dachte(denn man muß alles begreifen und alles zu entschuldigen versuchen), daß diese Männer von dreißig Jahren deutsche Soldaten gemesen, daß diese Knaben, welche deutsche Fahnen schwenkten, und diese kleinen Mädchen, die mit Blumen am Wege des Kaisers gestanden, deren Kinder sind; daß die Väter von ihrem Geburtsland(!) nur ferne Kindheits=Erinnerungen haben können, die ausgelöscht sind durch 23 Jahre deutscher Eindrücke, Erscheinungen und Gewohnheiten; und ich dachte, daß es zur Stunde in Lothringen Soldaten von Italien und der Krim, junge Großväter, giebt, deren Söhne uns beinahe nicht kennen, und deren Enkel in der Schule eine andere Sprache reden, als die, welche die Großväter in ihren Regimentern sprachen. Will dies alles sagen, daß der Haß gegen den Eroberer in den Herzen der Alten geringer geworden? Gewiß nicht. Bedeutet es, daß auch nur bei den Jungen das Gefühl des verlorenen Vaterlandes ganz verschwunden sei? Ich glaube auch das nicht. Aber es ist unleugbar, daß durch die Gewohnheiten die Wünsche und die Instinkte überwuchert worden, und daß unter dem Gewicht der täglichen Notwendigkeiten des Lebens (denn seit 23 Jahren mußte man leben) viele Schmerzen eingeschlummert sind. Man hat mit dem Protestieren begonnen; heute ist man weiser: man „hofft“ nur noch; es ist zu befürchten, daß man in zehn Jahren so weit sein wird, sich höchstens noch der Zeit zu erinnern, wo man hofft. Der Schluß, den der Franzose aus seinen Beobachtungen zieht, enthält für uns Deutsche Ermutigendes genug, um uns über die schiefen Anschauungen, die daneben unsere Kritik herausfordern, leicht hinwegzusetzen. Es müssen schon sehr deprimierende Eindrücke gewesen sein, die einem Franzosen bei Erörterung dieser Frage eine so kleinmütige Sprache aufgenötigt haben. Damit können wir uns vorläufig zufrieden geben. Deutsches Reich. Die Kaisermanöver bei Metz haben am Freitag ihr Ende erreicht. Das Gesamtresultat der Kämpfe des 16. und 8. Armeekorps, sowie der 5. bayerischen Division, insgesamt 60000 Mann, ist dahin aufzufassen, daß im Ernstfalle wohl das Metz deckende 16. Armeekorps in diese Festung hineingeworfen wäre. Eine große Attacke, welche der Kaiser am letzten Manövertage mit 12 Kavallerieregimentern ausführte, hielt allerdings einige Zeit die vordringenden Bayern in ihrem Marsch auf Metz auf, aber wenn es sich wirklich um eine Schlacht gehandelt hätte, hätte dieser Angriff höchstens den Rückzug decken, nicht aber denselben verhindern können. Der Bau neuer Sperrforts auf der lothringischen Hochebene dürfte daher nur eine Frage der Zeit sein. Einen sehr sympathischen Eindruck hat es geSinnsprüche, Denksprüche, Sprüchwörter 2c. Ein schönes Herz hat bald sich heimgefunden, Es schafft sich selbst, still wirkend, seine Welt. Und wie der Baum sich in die Erde schlingt Mit seiner Wurzelkraft und fest sich kettet, So rankt das Edle sich, das Treffliche, Mit seinen Thaten an das Leben an. Schnell knüpfen sich der Liebe zarte Bande; Wo man beglückt, ist man im Vaterlande. Ein Rätsel. Erzählung von E. Heinrichs. (Fortsetzung.) Clara ging langsam auf dem stillen Wege durch die Promenade weiter. Sie schritt grübelnd dahin als sie wieder einen Morgengruß vernahm un aufblickend den alten Schuhflicker Weide bemerkte der langsam, auf einen dicken Stock stützend, a ihr vorüberging. Der Alte sah so gebückt, so blaß und hinfälli aus, daß Clara überrascht stehen blieb.„Liebe Gott, seid Ihr's, Vater Weide?“ sagte sie teilneh mend,„was treibt Euch denn so früh schon in' Freie? Seid Ihr krank?“ „Danke, danke, Fräulein!“ antwortete der alt Mann hüstelnd,„nicht eigentlich krank, was mar so nennt, kann nur nicht schlafen und gehe darun lieber ins Freie, wo die Luft mir wohl thut.“ „Der Schlaf ist Euch aber unentbehrlich, meinte Clara,„ich werde Euch heute meinen Arz schicken, Vater Weide!“ Hei Fräulein sind immer gut, immer bereit zun känpant a mir wird der Doktor nicht mehr helfer auch kranf sp. 8ehört, daß der arme Herr Rieh Gefängnis wirz i“ se wird's kommen, aus den „ slaub' sich nimmer von seiner Tochte ich nimme. von ti Tochte uno wenn sie das junge Mädchen auch zehnma einsperren und für die Mörderin halten. können Sie doch auch nicht glauben, Fräulein!“ „Von wem redet Ihr da, Vater Weide? heochsftes lara unuhis.„Hat man wieder jeman „Natürlich, wissen Sie das denn gar nicht — Ach, Sie waren wohl verreist,— ja, ja, si Fräulein Riehl auch eingesteckt. Nun sol sie vas Kind umgebracht haben, weiß nicht, wie di darauf gekommen sind. Manche meinenj daß sie einen vornehmen Herrn zum Liebster gehabt hätt', der all sein Geld verspielt und ver chan und obendrein eine Menge Schulden haber gschaß, zun daß sie deshalb das Kind bei Seit hatt, um das viele Geld dem Liebsten zu geben, was schwatzen die Leute nicht alles, ich glaube kein Wort davon.“ „Ich ebenso wenig,“ sagte Clara,„vielleicht haben's dennoch die Zigeuner gethan, wer kann's wissen.“ „Hab' ich immer geglaubt, Fräulein, und werd' noch in meiner Sterbestunde daran glauben. Wenn der liebe Gott mir nur so lang' das Leben schenken möcht', um dem guten Herrn Riehl das Ehrengeleit' zum Grabe zu geben, denn wenn ich auch kriechen sollt', so geh' ich doch mit, um bis zuletzt für seine Unschuld zu zeugen.“ „Ihr seid ein braver Mann, Vater Weide," sagte Clara, dem Alten gerührt die Hand reichend, „ich verspreche Euch, ebenfalls in dieser Weise, wenn Gott ihn zu sich rufen sollte, bevor seine Unschuld erwiesen ist, für ihn zeugen zu wollen.“ Sie nickte ihm freundlich zu und entfernte sich dann mit raschen Schritten. Der alte Weide sah ihr lange nach.„Eine Perle, wie Hiob sie sich nur hätte wünschen können,“ murmelte er,„es ist nicht wahr, was der kleine Olsen in seiner Betrunkenheit von ihr gesagt hat, ganz gewiß nicht wahr, nun will er nichts davon wissen, aber die bösen Mäuler ruhen nicht. Auch der reinste und beste Mensch muß sich gefallen lassen, mit Schmutz beworfen zu werden. Der Schaps ist doch ein böser Feind, der seinem Anhänger schlimmen Lohn auszahlt. Dummes Zeug, heimlichen Liebsten,— es ist zu schlecht, sowas von ihr zu sagen" Er schüttelte unwillig den Kopf und humpelte weiter. Bei einer Biegung der Promenade, wo eine Bank sich befand, wollte er sich setzen. Der Fremde, unser alter Bekannter Lange, hatte hier bereits Platz genommen, und nickte, weiter fortrückend, ihm freundlich zu. „Guten Morgen,“ sagte er, als der Schuhflicker sich keuchend niederließ,„auch so früh schon aus den Federn, alter Vater? Hätten noch schlafen müssen.“ Weide erwiderte den Gruß.„Wenn man nicht schlafen kann, da ist's besser, in die frische Luft zu gehen,“ sagte er, mit dem Asthma ringend.„Der Atem ist zu kurz, draußen im Freien wird's allemal besser.“ „Das ist richtig,— sind wohl immer ein Frühaufsteher gewesen, halt's auch damit. Wundert mich nur, daß eine so junge Dame, wie mir da vorhin begegnet ist, sich auch so früh hinauswagt und noch dazu ohne jede Begleitung.“ „O, was sollte ihr denn geschehen?“ fragte der Alte verwundert.„Uebrigens ist sie von der Reise zurückgekommen, wird mit dem Nachtzug gefahren sein. Ja, ja,“ setzte er leiser wie für sich hinzu, „kann mir denken, warum sie's gethan hat. Es ist eine Schande!“ „War's nicht die Tochter des Stadtsekretärs?“ fragte der Detektiv gleichgültig. „Jawohl, Fräulein Clara Brandner, eine der wohlthätigsten und gütigsten Damen, die's nur geben kann. Und was hat sie diesem elenden Menschen für Gutes erwiesen, und seiner Frau, so lange bis sie starb, es ist nicht zu sagen, und wie hat er's ihr gedankt?— Verleumdet hat er sie, daß die Nichtsnutzigsten sie am liebsten steinigen möchten, es ist aber alles erlogen, darauf wollt' ich wohl einen Eid ablegen.“ Lange horchte aufmerksam zu.„Aha, Sie sprechen von dem kleinen Olsen,“ sagte er,„aber da sind Sie doch auf einem Holzwege. Der kleine Bursche schwärmt ja förmlich für das Fräulein.“ „Mag wohl sein, so ganz schlecht ist er ja am Ende auch nicht,“ erwiderte der Alte, der jetzt etwas leichter atmete.„Das heißt, wenn er nüchtern ist, und er trinkt ja wohl nicht mehr. Hat in betrunkener Weise doch schon genug Unheil angerichtet, was er anjetzo bereut, aber nicht mehr weiß, zu wem er die Dummheiten geschwatzt hat. Sehen Sie, lieber Herr, so eine Verleumdung wird nur mit einem Kopf und einem Fuß geboren, aber ehe man's denkt, wachsen ihr überall Köpfe und Füße und damit läuft sie von Gasse zu Gasse und steckt ihre häßlichen Köpfe in alle Häuser, und jeder setzt was hinzu und zuletzt weiß keiner mehr, was der erste Kopf gelogen hat und wie er aussah.“ „Das ist ein famoses Bild, alter Vater!“ sagte der Detektiv,„ich erinnere mich jetzt, allerlei böse Reden über diese junge Dame gehört zu haben, kümmerte mich aber nicht weiter darum, weil ich hier fremd bin. Nun fällt mir auch ein, daß der kleine Olsen in der Trunkenheit mir allerlei von jungen Dame vorfaselte, woraus ich aber nur entnehmen konnte, daß er irgend einen ihrer Bewerber für zu schlecht hielt, um von ihr nur beachtet zu werden und darüber heillos erbost war. Im Grunde ist's also nur seine hohe Verehrung für die besagte junge Dame gewesen, welche ihr, wie ich jetzt höre, so verhängnisvoll geworden ist.“ „Mag sein,“ antwortete der Alte,„aber nichtsnutzig bleibt's doch, obschon derjenige, welcher das Geschwätz eines betrunkenen Eckenstehers breit getreten hat, von der Polizei bestraft werden müßte. Sie hätt' auch klüger gethan, noch eine Zeit lang wegzubleiben, endlich wird's ja doch was altes.“ Sie unterhielten sich dann noch eine Weile über den alten Riehl, während Clara Brandner mittlerweile ungesehen nach ihrem Garten und von da ins Vaterhaus gelangte. Der Stadtsekretär wunderte sich durchaus nicht, als Clara ihn beim Morgenkaffee begrüßte, vielmehr hätte er sie, wie er etwas sarkastisch bemerkte, schon viel eher erwartet und sich bereits gewundert, daß sie es bei der Tante so lange ausgehalten habe. Sie schwieg, blickte den Vater aber mit einer so flehenden Geberde an, daß es ihm durchs Herz schnitt. „Ja, mein Kind,“ sagte er,„die Klatschmäuler sind noch nicht müde geworden, doch habe ich im amtlichen Verkehr wenigstens gesiegt.“ „Und im Klub?“ fragte Clara leise. „Den Klub besuche ich nicht mehr.— Na, mache nur nicht ein so erschrecktes Gesicht, Kind! — was frage ich den nach solchen Freunden, die bei der ersten Erprobung mich im Stiche lassen und ein langes ehrenhaftes Leben ohne weiteres ausstreichen wollen. Ich verliere nichts daran und habe den Klub nicht vermißt. Besser aber wäre es gewesen, wenn Du noch eine Weile ferngeblieben wärst.“ „Glaube das nicht, lieber Vater!“ erwiderte Clara mit fester Stimme,„ich wäre dort bestimmt krank geworden. Die Reise an und für sich aber hat mir doch gut gethan, ich bin ganz ruhig geworden und recht froh, wieder mit Dir beisammen zu sein. Nicht wahr, Väterchen,“ setzte sie mit einem Anflug ihrer alten Laune hinzu,„es war Dir hier doch recht einsam ohne Dein Töchterchen, gesteh' es nur, daß Du mich entbehrt hast.“ „Naja, liebes Herz, warum sollt' ich's leugnen, daß Du mir gefehlt hast und daß ich himmelhoch froh bin, Dich wieder zu haben.— Das alte Haus wurde mir viel zu groß und mir kamen schon allerhand gespenstische Gedanken von Niederlegung meines Amtes, Hausverkauf und Verlassen der Vaterstadt. Die absolute Einsamkeit ist doch ein rechtes Gift, und nach acht Tagen hätte ich Dic jedenfalls wieder zurückgeholt.“ Clara lachte, es war ein erquickender Anblick für den Vater, dem es plötzlich wieder hell und warm ums Herz wurde. „So ist's recht, liebes Kind!“ sagte er ganz heiter,„nun wird mir auch die Pfeife wieder schmecken. Der alte Herrgott lebt noch und sieht dem ruchlosen Treiben seiner Menschenkinder wohl eine Weile langmütig zu, bis er der Wahrheit doch endlich zum Siege verhilft. Es giebt übrigens auch eine Menge guter und vernünftiger Menschen in unserem Städtchen, wie mir unser Doktor, den ich in dieser schweren Zeit als wahren Freund erkannt habe, durch Zahlen bewiesen hat. Sie glauben's lange nicht alle—“ „Der Doktor wird sie durch Grobheiten bekehrt haben,“ bemerkte Clara humoristisch,„übrigens bin ich jetzt ganz sorglos und werde mir um einen höflichen Gruß mehr oder weniger kein graues Haar mehr wachsen lassen. Wir beide, Väterchen, wollen das Feld nicht räumen, um den Verleumdern recht zu geben. Doch sieh, wenn man den Wolf nennt, kommt er gerennt. Da ist der Doktor schon, gewiß hat's ihm sein kleiner Finger verraten, daß die Ausreißerin wieder da ist. (Fortsetzung folgt.) nossen Brenne ein geschlossenes Abschiedskränzchen zu veranstalten u. an dem darauf folgenden Tage einen Ausflug nach Wellenbad=Geisecke, verbunden mit Turnspielen und Wettübungen. Sodann wurde beschlossen, eine Reisesparkasse für einen im nächsten Jahre zu veraustaltenden mehrtägigen Ausflug zu gründen und wurde die Einlage in derselben jedem Mitglied nach Belieden freigestellt. Zam Schluß gedachte der 1. Vorsitzende, Genosse Müller. in kernigen Worten des Tages von Sedan und schloß mit einem kräftigen Gu Heif.4 hoe bernjcke, Naterlond. Noden noch den. Rußland. Garenfeld, 6 M.; 2. Fohlen: Schwarzelühr, adse eschaet, bochihe Gaisce, hegien le ase eliecheie se senreciceh es d l. e Manivers ist per Bahn erselgt und obne ,agz g.4 Parlodung des rusischen Thronfolgers mil beide, 6 M. e aungen, Belenders Lob sale Bastug ds usiheg Thonsegans VusherZz,inien zue Biadich, 1. Aibe: Schalen Lagzsk utendenr lus salch uit ius helsigen 6s en de Sttey, Sog, geidete dur Prmusin Stzle voen Hesen sel etur Mo.) Pringesegte. 1, am.„ Ooerherge Hel au dos deusche Voterland, Rasden vos or. e euidr ue Bunr u. Bnduege unr uee s a un Mneag, Ggrecr i2 Dez, Grade,g urdiur. Gaan, atale, Gans, un Gunide ause. Sesburchrioche Stinden. An Grntag brihnz uu. Peen gugg t10 M;, Schalts=hipe, Geiseck, 9 Mi; Elauate de Basenaan alealehe. ee deei e esbuer un Badeiur Heigzgur u Suta butu. achant, Eagse 5d M.,; F. Deckrst, Ach] v. Schwperie, II. Cot. Je Pagtuage. e de e be, pegeshtentsunden. Di Veinesia Styve, V uv: Pochur sendarf, 8 M.“ Vorimann. Achendorf, 8/Natzt brungen fretze Dicbe in des Canter der esne ue Tesud u e ue# e## g hade ashase. TVli K eczenleienegnez uz, Arzsisee ie, e une And un Aundu a n eg a egrn geran ege in Mez. Sonntag erfolgte die Reise nachl Friedrich von Hessen un, de,„ Op; zau von brink, Geisecke, 7 M.; H. Wille, Geisecke 6 M.; versuchten sie sich vergeblich an den Geldschränken Karlsruhe. Nunmehr nehmen die Manöver lebenden Landgräsin Anno, ge9. Prinzesty. G. Hohenschwert, Schwerte, 6 M.; F. Hohen= und ließen dann eine, Visitenkarte in Gestalt einer Karlsruye. Ntummuege—.[Preußen.„ schwert, Lichtendorf, 5 M.: W. Schulte=Höppe, nit den Buchstaben ,V. V. versehengn.ven Hzirfies. in Baden ihren Anfang. Frankreich. 8762.—seizeg, 2 oo. Geisecke, 5 M.; vie wohl zur Entdeckung der Diebe fuhren dürfte. Prinz Ludwig von Baiern, der zukünftige Zu den Empfangsfeierlichkeiten ver russischen Geisecke, 5 M.; H. Spam gFrgge, 12 M.; 9.] Holzwickede, 8. September. Auf der Baiernkönig, hat bei seinem Empfange in Zwei= Flotte in Toulon beschloß der Generalrat des 2. Bullen: F. PHosie, 9 Mark: L. Eckey, Zeche Caroline erlitt beim Transportieren eines brücken, das er auf seiner Reise zum Laiser, Bardepartements einen Kredit von 300000 Frs. Schwerterheiße, 8 gf. H. Eckey, Schwerte 4 M.; Kelodenen Fhehernggens durch Ertgleisen, pesselben manöver nach Metz berührte, in bemerkens“ Die vom Gemeinderat von Toulon bewilligte Sczperz...# Geisecke, 10 M.: H. der Hauer Wuy. Sprave aus Wickede eine Wunde verter Weise gesprochen. Er legte u. G.Summe zu dem gleichen Zweck beläuft, sich ggghe, ghaxeniesh, 8 M.:§ Ecey, Schwerter= an der Stirn und dem rechten oberen Augenlid. „Während vor 100 Johren der Hersos,lzen; auf 200000 Frs. Soweit bisher bekannt ist, Eoh.„„ 6 Mi.; L.——.2,—.——] Dortmund, 8. September. Eine ganze ten wutte, bomme ich beuter, i9 wichte lge“,wird die rusische Flote 4 Kriegsschifse wite. Zrinien für Veharten erluspe Pferdel Rüuberbande festzunchnen, ist der hiesigen Kimi. ds Vertreter bes Herigert, von Avesezischer /90 Ofiziergen uufassen, Steutien„Mosrzse und Pindich: Fr. Dieckerhoff, Lichtendorf, 10 nalpolizei glungen.„Wie belaumt, snd hier und nach Metz, das Jahrhungerte unter frandelsue, sowie eine Aboronung der russischen Matrosen une.. Schuste, Geisecke, Geisecke, in der Ungegend in letzter Zeit verschiedene RaubGriat vur un uer dien Vut i. Vien,weiden zum Belacze uch Banis Aungkadeu) v, be Eesging, Shaleseminge, Hatgen ule steth. e a.e szeheide ehegen ntliche deutsche Fürsten einig sind, und werden, wo im Grand Hotel ein großes 10 M. für Ganse, Schutteoven gzezegerg gz.[Räuber die geringste Spur hiaterließen. PersoDunkelheit überfallen, zu dann ihrer ganzen Barschaft, Die Räubereien ausgeführt esen:(Graun)(zu sKicken, un sie einzshglan, Prisdean Bader und Zead Mise, Shwerte, se 3 Msugen zidg un die ätchau: bise derne. Zu den Kasermandvern in Elsaß=sLahrin Carnot begiebt sich am Tage nach der Ankanst für Tauben.(andwirschafliche Produkte: Eduard Haase, Heinich Köhler, Fris Heidenom, en knstater das minstericlte Wienr.=Freu der Rusen nach Toulon. In einer Ver), Hecgarsoz, Achenderf, 5 M; D. Jeaodts, Theder Kane und Verntad, Veisz, vanz vichen dendlat“ mit Genngthung, daß die Kundse sammlung der Haupredakteure der Pariser) Teinhgnsen), spr gr. Vortmann, Liczten=(bereis drei hinter Schloß und gurgen scten. bungen der dortigen Bevölterung beweisen, wie Blätter ward ein Ausschuß von 28 Mitgliedern Stemnßagsen, 5 B.;, Vr.(geiiege, 5 m.; F.] Heidemann und Weiß haben sich aus dem Staube beone e deo zuit Disge Thasactesg Pais ernan. e Vestchehun Kgerdeigl, Gasch, 5 Mi; u.chast, Geschz seretz, se wudan sch inds dir geldamn Pri. Dortm uu), Lueg Shogengeicht vasen nund Gerios Ais, und bed be ucd un amerika.„„ Lcrr, Soprn, Hohzeighgerk) Haigen, Zlaus wuden vaun diagen Saezagngnr ugen Ilalien nicts mehr zu hoen habenz verde) In Argeninien dehut sich der bluige Bürger, Schwerte, 3 V., Zatgergerigz. we,&Em. Gente, oerbotswideigen Oefnens der Grubenlampen zu Sadturch hre Empintichet berühr, Io orgagltig irmer weiter aus. In Lande bearischt voübse M., B. A=gegu.), Päiser, Hosen, 3 M.; Hsse 50 Maik Geldstrase oder 10 Tagen Hast esbe Rende Gund ue aun g. aiden Schan, 2aoNz R Sichun=Secane(C.eet s eunte. u. ued Bis ie##, Aishe, Garnsch, 230 N;, B. Ausgegans Wasie Ketiähg 6. Der große Cindruck, welchen die Kaisersese! Die schwedische Kirche und die a.ut——, Schwerte, 2 M.: H. Eckey, Schwerte, in Lakhringen aus die froanzötschen Zperegger supsala haben am Vensden, Gepenlagbher P p.; Chr. Rähring, in den Rosen, 2 M. bechauge be vobdoeh, z,. Hrs Heisen Der Glug gaisge einen hri Eümnen, drsSchmerte, 12 M, I. Rassendsea. 12 N. 3. ce. uc de lice Aaunutch ursch lansd un Hasen and u Laihgasfhig, dlas Kheäschecke geaie dae. Kaleie. Ven stecäe, die Kathedrale woselbst der Erzbischof d ährt er fort, glebende faßbare Wirlichreit, die de Kathedrale, woselbst der Erzbschof die 24.1 die Feiyersan engen“„üder vein, 6 e,rtschteit=(teriebender Zug bezab sch um 1., die gre) lsgrgenbersammlung sel fürmisch in den Haus sonmeg. bernasdteice Gmüse Kartüich der benu.). Schperte, II. Sst. Am ergange. and siche de der Kast. und gun G i, Vsähzst und Getrtchenih der Sicht über die Offiziere zu urteilen hätte, so müßte und des Amtes Westhofen nach einer Unte ich hervorheben, daß edle Manieren, vollendete brechuug von 4 Jahren ein Tierschaufest, verHöflichkeit und die Regeln gegenseitiger Etikette bunden mit Ausstellung von in ihren Reihen herrschen. Und der Kaiser Geräten und Produkten, sowie Erzeugnissen legte unter den Eindrücken, die von allen Sei= des Gewerbefleißes. ten aufstiegen, eine Anmut und Liebenswürdig=germaßen unter der Ungunst der Witterung keit in seinen militärischen Gruß, wie man sie des vergangenen Erntejahres zu leiden gehabt, selten findet; es war ein eigenartiger Gegen= indem dieserhalb die Ausstellung nicht so satz, der fast natürlich wohlwollende Gesichts= reich und vielseitig, wie sonst, beschickt werden ausdruck des Kaisers, und die großartige krie= konnte. Gleichwohl war die Ausstellung von Staffage, die ihn umgab und deren Vieh eine ganz ansehnliche, und zwar durchweg Mittelrunkt er war. Diese Wirklichkeit bedroht fast alles vortreffliche Exemplare, weshalb es uns viel mehr, falls wir sie nicht zu erfassen für die Preisrichter kein Leichtes war, das versiehen, deshalb, weil sie eine höhere Macht Bessere von dem Geringeren zu scheiden; dies darstellt, nämlich die vollständige Verschmelzung läßt sich besonders von der Rindviehausstelung des Heres mit dem Volke und die volständigelsagen, während die Geflügelausstelung ziemlich Verschmelzung dieses Volkes in Waffen mit sei= spärlich ausgefallen war. Die nem angestammten Hause. Einige Hellseherstellung mußte bei jedem Bezounnderung egre wolen den Schleier der Zukunft lüsten und gen; wer hierin einen Runo,zigerzegen#n eine Revolution in Deutschland vorhersagen, konnte fürwahr nicht, dazu, ubergehen, von wogegen die französischen Waffen ein Kinder=s einem landwirtschaftlichen Rotstande sprechen spiel gewesen. Mögen sich die Parteigänger zu wollen, sondern die Ueberzeugung mußte Bebels und Liebknechts an diesen Prophezeiun= sich Platz verschaffen, daß in unserm gen erbauen; wenn ich nach dem Schauspiele noch ein befriedigendes Ernteresultat erzielt, ist. urteile, welches ich hier sehe, so werden bis Die landwirtschaftlichen Geräte, und aussteldahin sie und einige französische Generationen lungen einiger Firmen von hier erregten noch Zeit haben, im Frieden des Grabes zu rechtigte Bewunderung und nahmen das schlafen.“ teresse aller in Anspruch. Wiewohl die WitPrinz Wilhelm von Schleswig=Holstein=terungsaussichten nicht sonderlich günstig waren, gscshorten. Schauter von Hinmel gegosen. Auch, alsvon Schlos Fredensbors gestorven. dem auf der Wiese des Herrn Pothoff ausAuf den Gruß der Hauptversammlung des gestellten Viehstücken die prämiierten Exemplare Gustav=Adolf. Vereins an den König von Schweden vorgeführt wurden, drohte jeden Augenblick ein ist umgehend folgende Antwort in Bremen einge= neuer Schauer; doch war der Regen keineswegs Bangen: imstande, die Stimmung zu beeinträchtigen und „Mit tiefer Empfindung des starken Bandes bald machte sich im Lokale und Garten des gemeinsamen Glaubens danke ich für den mich hoch= Herrn Raffin, woselbst die Produkte, das Geerfreuenden Gruß und den Beweis so brüderlicher flügel und die Erzeugnisse des Gewerbefleißes Gefühle, welche mir und dem protestantischen schwedi= ausgestellt waren ein reges Leben bemerkbar. schen Volk dadurch zu Teil geworden ist. Schweden Auch hier gabs wieder viel Arbeit für die wird hoffentlich nie vergessen, daß die Wohlthat Kommission behufs Prüfung des Ausgestellten, der Reformation ihm von Deutschland aus zukam. und war der Nachmittag schon weit vorgerückt, Obkar.“ als dieselbe das Geschäftliche erledigt hatte und Die Hauptversammlung hat die große Liebes= die Prämien verteilt werden konnten. Es ergabe im Betrag von etwa 18000 Mk. der Ge=hielten Prämien: wade Tropvon v. O, nächsähzigen Haupoar, Geisete, 15 M. F. Deckerhof, Lichendorsprochen. uls Du der September. Ein fünfjähriov, Padse, der acde buc Kaustshasene Gath as in dut duns G.erziz idse. verchiadert nur an den Feste berizgehigz.utz meniet und iet munse benen. 452 wurde ein Telegramm absesandt, in ven vve) v—. Lezmatha, 8. Sepienber. Der MirtichFekversammung demn Hervn,. egzteschermeiser Westulsche Bergperts= Veria Hirseibst hat eine Penesung bünr idt, pidmete seine Worte den Reihze von Wehnungen gebau, in denen seszt 210 Damen, während Herr Gutsbester Hidiug Arbeiter mit ihren Familin(ea. 1000 Kpfe) in beredten und launigen Worten auf die wohnen; der Mietspreis ist 80— 100 M. pro Keinte landvirschahf, Hamess iaton du roden)bo,Menben, 8. Sptenber. Um beim Helten Landrat Spring und Direitor Geibel geseiert an ihrem Hineral schwper eserne soitze Siangen, ud deun, Ig.piune manchmal recht wunder 9 ssiv Ein Ball bildete den Schluß Führer des Wogens eben ihun, als sich die Eisenvoden Aibhon ve. 11. Sep. Gestern feierte Bad Oeynhausen, 5. Sept. Heutedie Vereinigte Gesellen=Auflage ihr diesjähriges feierte der unter uns weilende Kurgast Geheimrat fest. Nachdem im Vereinslokal unter Erdmann, Erz., Regierungspräsident a. D., den verschiedenen Gewerschasten die Verlosung)feing,iggteu, g. Eepgenber. Wiagen Blei. soc scb der Heszag and borge sch Opra, Sa iseade Keshaeher. gabs ein bantes Bild. Dem statlichen Mu. Schale enwacsene Burschen, ein Ansreicher, Astriche, iu. grse Jilt. gu bensach ougegse det, i. Sut Geins haste uihe und einen breitenpigen Farohhut auf den) Dv, gug wenige Monate alten Kude an Koprf trugen eie gonge zepupsete, hiten Kasselisch soß, volle ein auf dem Tische legenvon die Ansterigz folgten nun verschiedenes des Butebrot durchschneiden, wobei sie niche be eten, vovo, izren Enblemen, Fahnen smerlte, daß das Kind ine Hand daneben liega Pewerschapen v, Mezger. Besonders an= hate. Plöslich scheie das Kleine schmersich auf, —. de Soxeinsich die Huf, und Wagen= und jest ust sch die Mater zu ihem Enseza, schmiede, die auf vierspännigen Wagen den daß sie dem Kinde mit dem Durchschneiden dei Leuten ihr Handwerk zeigten und sogar ihre Brotes zwei Fingerchen fast gänzlich abgetrenst eremende Ese lehtl ucht, ven, nicht einna ho g. Gladhac, 6. Sept. An den Bocke der sich ganzartig durch bfzeshofz, hvschieregn sind in Giesenkirchen biöher im ganzen“##Fge. ltae, Leugen d ud bash lisce alch ug eale. u ue e. Sanztag, den 2. Sep., Kangerfandenen Generalber:=(geiggen. Es ist eine Vollschullehrer=Koprag= Sansob g, 2. Seoigz, berge Pehernen, Puleraisetr gegen, Go st eine Velschalcheresgpeg der zur Fahne eme„fenen Miglieder... nie gebidet und damit einem langerseynen roppan in Oesterreichisch=Schlesien zuge Für Pferde: 1. Stuten: F. Erternbrypz, sammlung beschloß, der. Schrsepsizesegen fes und deren nie gevildet und damit einem langersetztten sammlung ist Darnstadt gewähl. 12 M.; H. Wilte, Geisecke, 10 M.;, Kockelle, 11) am Samstag, den 25 d. M., im Lokae des Ge. Wunsche Genüge geleistet. schen zu se einen Turnschlossen, ahre zu den und ed nach der 1. rien des gen Gut och verwechselt, angener tor der Pulte, n. Auch chränken ilt einer e zurück, dürfte. luf der en eines desselben Wunde lugenlid. ie ganze 1 Krimihier und ie Raubmodernen Persolen, zu Barschaft, usgeführt Hoppe, #idemann, welchen sitzen. n Staube nen FreiAuch käubereien bei Bergcht wegen impen zu gen Haft der. Der m er am ihm seine ngen einer en in zerKostgänunter dem verhaftet er. Die die Jäger, n, anstatt ß noch so ossen nach fünfjähriStockwerk nes; dieser Kind aber hat eine jetzt 210 000 Köpfe) 0 M. pro beim Halten Zurückrol= die Wagen e Stangen, mt werden. erselbst der h die Eisendiesem an 1½ Stunde des Weges rankenhause. pt. Heute Geheimrat nt a. D., Zegen Beleih kränkende m n d r e i d e r Anstreicher=, zierselbst zu Hauptatten= aft und die Tagen Haft. später recht kutter, welche n Kinde am Tische liegensie nicht beanehen liegen merzlich auf, m Entsetzen, chneiden des den Pocken zen 10 Pertlich. In der irkrankungen r gesetzlichen 217 Volksseinland einrer=Kompag= angersehnten Cholera=Nachrichten. Der Stand der Cholera in Deutschland ist nach wie vor auf vereinzelte Fälle beschränkt geblieben und giebt keinen Grund zu übertriebener Cholerafurcht, wenngleich Vorsicht nach wie vor geboten ist. Wie der Reichsanz. meldet, sind am 8 und 9. ds. M. dem Reichsgesundheitsamt vier neue Cholerafälle gemeldet worden. Bei Solingen erkrankten im Zusammenhang mit einem anderen schon milgeteilten Fall 3 Personen; in Andernach erkrankte Schifers Boßnann, desen Frau ebenfelst, Die Hanburg endich s an 7. der vngisghe grnige, tig erkrankten Personen eingetroffen; bei einer (inzwischen verstorbenen) Person, ist Cholera festgestellt. Durch die sogleich getroffenen umfassenden Schutzmaßregeln scheint die Gefahr einer Verschleppung im Hafen oder am Lande beseitigt zu sein. In Berlin haben sich neue Cholerafälle nun schon seit mehreren Tagen nicht mehr ereignet. Im Ganzen sind innerhalb der letzten 5 Wochen nur 13 Fälle vorgekommen. Eingehende Durchsuchungen der in Berlin befindlichen Schiffe haben stattgefunden und ergeben, daß der Gesundheitszustand der Schiffsbevölkerung ein guter ist. Diese günstigen Resultate haben dazu geführt, daß bereits eine Einschränkung und allmähligeAufhebung der zur Vorsicht angeordneten Schiffskontrolle auf den Gewässern in und bei Berlin in Erwägung genommen werden konnte. In der Bukowina scheint die Cholera erloschen zu sein, doch besteht die Gefahr ihres Wiederauftretens durch Einschleppung aus Rußland, Rumänien, Ungarn oder Galizien fort. Am 7. September sind in Neapel 4 Personen an der Cholera gestorben, in Palermo erkrankten 7 und starben 5, in der Provinz Salerno erkrankten 4 und 2 starben, in Cassino kamen 8 Erkrankungen und 2 Todesfälle vor. In Rotterdam ereignete sich kein neuer sonen. Cholerafall; in Behandlung bleiben noch 5 Per, In Leerdam erkrankten am Donnerstag 5 Personen, während 2 starben; in Ondshofen ist 1 Person erkrankt und in Hansveert, Gisendam und Stuienzens je eine Person gestorben. In Konstantinopel dauert die Cholera noch fort, es sind bereits 32 Erkrankungen und 18 Todesfälle vorgekommen. Soziale Bewegung. London, 9. September. Die Lage in den ausständigen Kehlenrevieren ist eine äußerst bedrohliche geworden. Die Ausständigen beginnen die Ernte zu vernichten und die Trinkhäuser, Kaufläden, Bureaus und Kohlenvorräte in Brand zu stecken. Diebstähle auf den Landstraßen werden immer bäufiger. In Wak field getrauen sich die Einwohner nicht, ihre Häuser zu verlassen. Die Menge verwüstet Felder und Schächte. Mehrere Gruben wurden geplündert. Es ist wiederholt zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei und dem Militär gekommen, wobei mehrere Perionen geötet und schwer verwundet wurden. Selbst in London ist die Aufregung eine große. Von den Behörden der bedrohten Bezirke sind bedeutende Truppenverstärkungen erbeten worden. Vermischtes. * Metz, 4. September. Vorgestern kam gegen 1 Uhr ein junger Herr in das Bureau einer hiesigen Drickerei und wollte Visisenkarten bestellen. Der beeffende Beamte erwiderte in etwas unwilligem Tone, daß das Bureau jetzt keine Bestellungen annehme: er solle eine Stunde später kommen. Der Fremde entschnloigte sich, kam nach einer halben Stunde wirklich wieder und suchte sich Karten ans. Der Geschäftsfübrer fragte:„Ja. was soll man denn darauf drucken?" Die Antwort lautere:„Prinz Ruprrecht von Beyern!“— Ah! * In Glasgow in England wird eine Lokomotive von 2000 Pferdekräften gebaut. Dieselbe soll 100 englische Meilen(160 Kilometer) in der Stunde zurücklegin und die Reise von London nach Edinburg(800 Kilometer) in sechs Stunden machen. Statt besonderer Anzeige. Hedwig Kessler Milli Ritter, BERLOBTE. Schwerte. Cassel, September 1893. Bekanntmachung. Die festgestellten Rechnungen der Gemeinden des Amts Westhofen, sowie die AmtskassenRechnung pro 1892/93 liegen 14 Tage lang zur Einsicht der Gemeindeglieder auf hiesigem Amtsbureau offen. Westhofen, 7. Sept. 1893. Amtmann Rebber. Grasvertauf am Montag, 18. Sept. cr., nachmittags 4 Uhr, in den Wiesen und auf der Weide Hauskamp beim Gute Dahlhausen. Haus Altendorf. Grfl. v. Fürstenberg'sche Rentei. Soeben VIII. Jahrg. Erstes Heft: Monatlich ein reich illustriertes Heft für M. 1.26 erschten: 1893/94 September mit farbigem Widmungsblatt und Kunstbeilagen. Vornehuste dentsche instrierte Monatschrifst Romane: Ada Zoy=Ed: zun B.lg Conau Doyle:„isagie, Murillo Kunstartikel von H. Knackfuß eröffnen den neuen Jahrgang. Daz Erste Heft liefert bereitwillig als Probeheft die Buchhandlung: von Carl Braus in Schwerte. Zwungererstt„ 3• Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundduche von Holzen Band I Blatt 66 auf den Namen des Bergmanns Friedrich Beckensträter zu Lommerberg eingetragenen Grundstücke Flur II Nr. 103/19, 209/19, 121/18, 179/18, 122/18 am 10. Oktober 1893, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht— an Gerichtsstelle— Zimmer Nr. 3 versteigert werden. Die Grundstücke sind mit 48,27 Mk. Reinertrag und einer Fläche von 3 Hektar 8 Ar 96□ Mtr. zur Grundsteuer, mit 45 Mk. Nutzungswert zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, Abteilung II eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Verteilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigentum der Grundstücke beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlags wird am 11. Oktober 1893, vormittags 10 Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. Schwerte, den 3. August 1893. Medizinischen Torayer, sowie andere ungarische dizinal=Weine, vorzügliche Stärkungsmittel für Kranke, empfiehlt zu den billigsten Preisen Julius Boecker, Bahnhofstraße. Tapeten, Glas= u. Farbwaren in den besten Qualitäten zu den billigsten Preisen. Tapetenreste unter Einkauf. I. M. Rosenthal, Schwerte. Weinträuben! Versandt der Tafel-Auslese hat begonnen. Täglich frisch. 5 Kilo-Postkistchen franko zollfrei Mk. 3.50 Nachnahme. Bei 5 Kistchen Rabatt. W. Krüger& Cie., Ala(Südtirol). Briefe 10 Pfg., Postkarten 5 Pfg. Trotz enormer Preissteigerung verkaufe ich meine bekannten und be= währten Qualitäten Hemdentuche aus ka, amerikanischer Baumwolle noch zu den unter heutigen Verbältnissen„„ 6 ungeheuer oilligen Preisen. Sämtlich 80 em, breit das Stück von 30 Meter für 9,50 Mk., 11,50 Mk. 12,75 Mk. und 14,50 Mk. I. W. Sältzer, Hannover. 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Nov.=Dez. 136,50 K. Hafer Sept.Okt. 160,00 4 Nov.=Dez. 154,25 M Rüböl vorr. mit Faß 48,50 M. Rüböl vorr. ohne Faß 47,60 M. Sept.=Okt. 48, 40 K, April=Mai 49,10 K, Spiritus 70er vorrätig 36,00 Sept.=Okt. 34,25 J., Nov.=Dez 33 75 4, 50er vorrätia# 00.00; Der heutigen Nummer lieg, ein Prospekt, betr.„Paynes illustrierter Familien=Kalender, bei, auf den wir hierdurch besonders aufmerksam machen. 40 und Warenverzeichnis über einen Teil der großen Lager P PPeiserg, Korde zu Ausverkaufspreis Posten Kleiderkattun 25 Pf. 1„ Kleiderstoffe 45„ schwere Ware 70„ „ Halbleinen 240, „ Bettmöbel 22 u. 28„ „Hemdentuch 20 u. 24, „ Schürzendruck 54, „ Betttuchleinen 140 u. 160 Ztm. breit 80„ „ Servietten St. 16„ „ Tischtücher St. 60, 1Posten Gardinen Paar 1.80 1„„„ 2.20 gn 929 1„Läuferstoffe Mt. 20 Pf. 1„ Teppiche 20„ 1„„ 80„ 1„ Tischdecken 1 Mi1„ Hemdenflauelle Mtr. 30 Pf. 1„„ s c h w e r Mtr. 44„ 1„ Kleiderbiber 40„ 1 Posten Federn 40 u. 60 1„„K 80 u.120„ 1„„„ K 180 1„ Daunen Kp; 2.20, 2.80 Mk. 1„„hochsein 3.10„ 1„Barchend Mtr. 70 1„Atlasbarchd,, 95„ 1„ Barchend 160 Ztm. breit, hochfeinen Atlas, Mtr. 1.80, 2, 2.50, 2.90 Mk. 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S 5 2* *) 8 Die Heatagt=Gbocke wamiheht are das angesehenste und verbreitetste Fachblatt durch Anzeigen auf das sicherste Kauf und Angebot von Thieren aller Art, enthält gemeinverständl. Abhandlungen über alle Zweige des Thiersports Lebensweise, Züchtung und Pflege des Geflügels, Sing=, Ziervögel und Kaninchen. Brieftanben=, Hunde= u. Jagdsport. Besonders,werthvoll sind die Krankund Sektiong-Berichte von der Königlichen Beterinärklinik der Universität Leipzig und der Sprechsaal, in welchem auf Anfragen zuverlässige Auskunft von bewährten Fachleuten ertheilt wird. Abonnementspreis vierteljährt. 75 Pfg. Erscheint Mittwochs. Sämmil. Postanstalten u. Buchhaudlungen nehmen Bestellungen an. Insertionspreis: 4gespaltene Zeile oder deren Raum 20 Pf. Provenummern gratie und franko. Expedition der Geflügel-Börse (R. Freese) Leipzig. 3 5 S 5 Schnelle, ausführliche und unparteilsche polit. Berichterstattung. 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Im Roman-Feuilleton erscheint mit dem neuen Quartal: „Die Madonna von Siebenstein“ von Carl Ed. Klopfer. 500 feinste Zigarren 10 M., 12, 15, 18 u. 20 M.(von überseeischen Tabaken) offeriert franco Hs. Dümlein, Hüningen, Elsass. 3 Hammelfleisch, Pfund 50 Pfg. bei H. Wiecken, Brückstr. Dr. Huth, Augen- und Ohren-Anstalt Iserlohn, Zurückgekehrt. #nzelgen in den„Berliner Neuesten Nachrichten“ haber vortreffliche Wirkung! Preis für die 6 gespaltene Zeile 40 Pf. Auf Wansch Probe-Nummern gratis und franko! Beilage zu Nr. 107 der„Schwerter Zeitung“. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Westfalen und Rheinland. Schwerte, 11. Sept. Die Einstellung der Rekruten wird in diesem Jahre erheblich früher als sonst erfolgen. Es sind darüber jetzt endgültige Feststellungen dahin getroffen worden, daß die Einstellung der Mannschaften bei der Linien=Infanterie am 14. Oktober, bei der Kavallerie am 5. Oktober und für das Winterhalbjahr des Trains am 2. November erfolgt; bei der Garde werden die Rekruten für die Infanterie am 17. Oktober, für die Kavallerie am 4. Oktober und für den Train am 2. November eingestellt. Bei der Linie erfolgt auch die Einstellung der Rekruten für Jäger=, Feld= und Fußartillerie und Pioniere am 14. Oktober. Die Oekonomiehandwerker= Rekruten treten am 2. Oktober ein. Unna, 4. Sept. Das Opfer einer Personen=Verwechslung ist am Sonntag abend der Tanzlehrer Eickmann in dem benachbarten Mühlhausen geworden. Einige Burschen hatten unter sich Streit bekommen, woran Eickmann vollständig unbeteiligt war. Beim Heraustreten vor die Thür sielen mehrere Personen über E. her und traktierten ihn mit Stöcken und Messerstichen derartig, daß der Ueberfallene besinnungslos auf dem Platze liegen blieb. Eist später wurde Eickmann blutüberströmt aufgefunden und nach Hause geschafft. Der Zustand des Verletzten giebt zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß. Die Thäter sind jedoch eimittelt. Die Schläge waren einem anderen zugedacht, mit dem die Burschen voiher Streit gehabt. In der Dunkelheit haben sie nun den Eickmann dafür angesehen. Menden, 7. September. Rasch tritt der Tod den Menschen an. Die Wahrheit dieses Satzes hat sich am Dienstag abend an Herrn Recke von der Horst unweit Asbeck wieder einmal bestätigt. Derselbe lud nach einer Mitteilung des „Tel.“ den des Wegs kommenden Dr. Keppeler aus Balve ein, auf seinen Wagen zu steigen. Während er selbst auf dem Tritbreit stand, zogen die Pserde unerwartet an, wodurch Herr R. rückwärts über die Lehne des Bockes fiel und zwar so unglücklich, daß er das Genick brach und auf der Stelle verschied. Der Verunglückte stand im besten Mannesalter und hinterläßt eine Witwe mit 5 Kindern. Osnabrück, 7. Sept. Im Stüvesschachte der bei Osnabrück gelegenen Zeche „Piesburg" verunglückten heute 9 Bergleute infolge Wasserdurchbruchs. Siegen, 7. September. Der Bankkrach des Siegener Bankvereins, der schlimmer zu sein scheint, als es zuerst schien, macht im Siegerlande viel von sich reden. Der hiesige Bankverein befindet sich, infolge übermäßiger Kreditgewährung an eine in Konkurs geratene Firma, in arger Bedrängnis. Es liegen nicht blos grobe Unregelmäßigkeiten vor, sondern auch Dinge, die noch das Gericht beschäftigen dürften. Der bisherige Bankdirektor Brüggemann ist seines Amtes enthoben worden. Die Aktionäre werden zu erheblichen Zahlungen herangezogen. Siegen, 7. Sept. Gestern abend 10 Uhr wurden hier durch den Polizeikommissar Hoch die beiden Hauptschuldigen am Zusammenbruch des Siegener Bankvereins verhaftet, nämlich der frühere Direktor der Bank Brüggemann und der kürzlich gleichfalls seines Amtes entsetzte Kassierer des gegenannten Instituts, Kölsch. Hiermit ist endlich, so wird der„Rh.=W. Z.“ geschrieben, der erste Schritt gethan worden, die Urheber des Unheils der Gerechtigkeit zu überliefern. Alles übrige in der Sache wird nun das Gericht zu veranlassen haben. Elberfeld, 5. Sept. Folgendes Jagdabenteuer hat sich vor kurzem zugetragen. Einige Elberfelder Herren begaben sich auf die Feldhühnerjagd und kamen an einem Teiche vorbei, auf dem mehrere Enten schwammen. Ein in der Nähe stehendes Bäuerlein wurde von einem der Herren gefragt, ob er auf die Enten schießen dürfe, wenn er ihm drei Mark bezahle, womit das Bäuerlein einverstanden war. Bei dem Schusse wurden fünf Enten getroffen, worauf der Schütze dem Bauer noch mehr Geld anbot. Dieser entgegnete aber ganz trocken:„Drei Mark ist für mich genug, die Enten gehören ja gar nicht mir.“ Der verblüffte Entenschütze hat sich natürlich sofort mit dem Eigentümer verständigt. Düsseldorf, 5. Sept. Schon um 10 Uhr gestern morgen lag ein Betrunkener auf dem Hofe der Kunstgewerbeschule und schlief sanft auf dem Pflaster. Dort müssen ihn einige Farbenkünstler entdeckt und der Bemalung wert gehalten haben, denn als der Mann gegen 10 Uhr vom Hofe taumelte, erhob sich unter den Marktfrauen auf dem Burgplatz ein Jubelgeschrei. Der Mann hatte im Gesicht eine recht bunte Landschaft. Auf beiden Backen rankte eine Weinrebe zur Stirn empor und auf dem Kinn ruhte ein grüner Hund mit einer Wurst im Maul. Auf der Stirn kämpften zwei Kater um einen Hering. Ein Polizeibeamter brachte den also Gezeichneten geschwind zur Polizeiwache und hielt ihm einen Spiegel vor, und als er die Malerei in seinem Gesichte sah, glitt ein wehmütiges Lächeln über seine Züge, was aber infolge verschiedener Striche um seinen Mundwinkel zu einer Grimasse wurde. Er schlief seinen Rausch im Polizeigewahrsam aus und als er dann seinem Gesichte mit Wasser und Seife wieder das alltägliche Aussehen geben wollte, erwies sich die Farbe als waschecht. Mörs, 8. Sept. In einer Landgemeinde des hies. Kreises, die räumlich sehr ausgedehnt ist, ist der Polizeidiener mit einem Fahrrad ausgerüstet worden. Dem Beamten wird dadurch sein Amt bedeutend erleichtert. Xanten, 9. Sept. Das Begnadigungsgesuch des Redakteurs und Herausgebers der„N. Disch. Zig.“ in Leipzig, Dr. Erwin Bauer, der wegen Beamtenbeleidigung im Tantener Knabenmordprozeß 6 Wochen Gefängnis vom Leipziger Landgericht verurteilt worden war, ist vom König von Sachsen zurückgewiesen worden.— Die Meldung der„Dresd. Nachr.“, daß Buschoff zur Verhaftung gesucht werde, aber nicht gefunden werden könne, ist, der„Schles. M.=Zig.“ zufolge, falsch. Wie diesem Blatte aus Köln geschrieben wird, hält sich Buschoff dort nach wie vor in aller Ruhe auf. Seine Wohnung ist Rinkenpfuhl 12, im Adreßbuch ist er mit„ge schäftslos; bezeichnet. Köln, 8. Sept. Kurz vor dem Besuch der Kaiserin in der hies. Martinskirche versuchte eine ärmlich aber reinlich gekleidete Frau vergeblich in die Kirche einzudringen. In dem Augenblicke, als die Kaiserin ihren Wagen verließ und eben durch das Portal in das Gotteshaus eintreten wollte, drängte sich die Frau aus der Menge hervor, warf sich der Kaiserin zu Füßen und hielt eine Bittschrift flehend empor. Die Kaiserin hieß die Frau aufstehen, nahm den Brief in ihren Besitz und versprach der Bittstellerin Prüfung ihres Gesuches. Ueberglücklich eilte die Frau von dannen. Köln, 8. Sept. Unserm Oberbürgermeister ist folgendes, Wilhelmshöhe, den 6. September datiertes Schreiben der Kaiserin Auguste Viktoria zugegangen: Geehiter Herr Oberbürgermeister! Ich spreche Ihnen, den Gemeindekörperschaften und den Einwohnern von Köln Meinen herzlichen Dank aus für die genußreichen Stunden, welche Sie Mir am 4. September in Ihrer Stadt bereitet haben. Der hehre Dom, das Wahrzeichen der vereinten deutschen Christenheit, die herrlichen Baudenkmäler und Kunstschätze, die Zeugen deutscher Gottesfurcht und deutschen Fleißes haben auf Mich im Vereine mit den Mir an den heiligen Stätten gebotenen Willkommengrüßen einen tiefen Eindruck gemacht. Mit Freude und Genugthuung habe ich empfunden, daß mit den alten und neuen äußeren Zeichen des kirchlichen Sinnes auch die Bethätigung des inneren kirchlichen Lebens durch Werke der Nächstenliebe verbunden ist. Das Mir überall ausgesprochene Streben, in versöhnendem Wetteifer Frieden und Eintracht durch die Segnungen des Christentums zu mehren und den Notleidenden und Kranken in brüderlicher Liebe zu dienen, hat Mich mit innigem Danke gegen Gott erfüllt. In den jubelnden Kinderscharen, in dem mit meisterhaftem Gesange und sinnigem Blumenschmuck gekrönten Fest im Gürzenich spiegelte sich der alte rheinische Frohsinn wieder und vollendete den schönen Eindruck des 4. September in Köln, dessen Ich Mich immer mit Freude und Dank erinnern werde. Auguste Viktoria, Kaiserin und Königin. Bonn, 8. Sept. Hier ist der hiesige Handels= und Gewerbeverein gegen zwei sog. Schleudergeschäfte vorgegangen. Er faßte eine Resolution, in der erklärt wurde, daß das unredliche Verfahren der gedachten Geschäfte festgestellt, daß die vorgekommene Vorspiegelung falscher Thatsachen im Bonner Geschäftsleben bisher nicht üblich gewesen sei, die darin bestehe, daß in den Schaufenstern Waren zu bedeutend geringeren Preisen angeboten sind, als sie thatsächlich im Geschäft verkauft werden, daß in den Preislisten aufgeführte Ware gar nicht oder nur zu höheren Preisen verabfolgt und daß in den Schaufenstern vorhandene ungewöhnlich billige Waren als nicht vorrätig oder als nicht verkäuflich bezeichnet wurden. Man sprach ferner das Bedauern aus, daß es nicht möglich sei, gegen ein solches Gebahren, durch welches Treue und Glauben zwischen Käufer und Verkäufer im höchsten Maße erschüttert werde, strafrechtlich vorzugehen; man müsse aber deshalb zur Wahrung der Ehre des Gewerbestandes es um so mehr für pflichtmäßig erachten, ein derartiges Geschäftsgebahren öffentlich zu verurteilen. Diese Resolution, in welcher auch die Namen der beiden Geschäfte genannt wurden, ist in den Bonner Blättern veröffentlicht.— Wenn man überall so vorginge, würde bald der illoyalen Konkurrenz der Boden abgegraben werden. Koblenz, 5. September. Der Kaiser hat dem Kapitän und dem Kondukteur des Salondamp. fers„Wilhelm, Kaiser und König“ zum Andenken an die Rheinfahrt am 1. d. Mts. jedem eine wertvolle goldene Taschenuhr und dem Restarateur des genannten Schiffes eine wertvolle Busennadel überreichen lassen. Koblen;, 8. Sept. Freiherr von Schorlemer=Alst, der an den hiesigen Kaisertagen teilgenommen hat, während er sich in Würzburg entschuldigen ließ, ist am Freitag mit einer Einladung zum Paradediner beehrt worden, zu dem er in seiner roten Maltertracht erschienen war. Der Kaiser hat bei dieser Gelegenheit Herrn von SchorlemerAlst, der 1857 als Premier=Lieutenant aus dem 8. Ulanen=Regiment ausgeschieden war, zum Rittmeister befördert. Auch Graf Ballestrmn wurde an den Kaisertagen hier bemerkt. Vermischtes. * Die Küche im Volksglauben. Die Küche spielt im Glauben des Volkes eine nicht unbedeutende Rolle. So wird der Ofengabel selbst jetzt noch in manchen Gegenden eine schlimme Bedeutung beigemessen, weil dieses sonst so harmlose Gerät wie männiglich bekannt, bei den Hexen von altersher zu ihrem Ritt nach dem Blocksberg benutzt worden ist. Auch den Kehrbesen wohnt eine etwas infernalische Bedeutung inne, sintemalen man mit ihnen die Hexen bannen kann, wenn man hierbei das richtige Sprüchlein hersagt. Die Ofenzange hat helfende Kraft, wenn man sie beim Buttern unters Butterfaß legt. Kochtöpfe dürfen nachts nicht unbedeckt bleiben, weil sonst niemand im Hause schlafen kann. Recht gefährliche Bedeutung hat das Eßgerät. In einen fremden Löffel muß man vor dem Gebrauch dreimal hineinblasen, weil einem sonst Böses angethan werden kann. Messer verursachen Streit, wenn sie mit der Schneide nach oben liegen. Man scheut sich deshalb auch, Eßgeräte als Hochzeitsgeschenke zu spenden. In manchen Gegenden werden die Ehefrau wie die neue Köchin beim ersten Betreten des Hauses um den Herd geführt, wobei sie auch in den Schornstein gucken müssen, vielleicht weil dies der Weg ist, den die Hexen beim Ein= und fahren nehmen. Wie an die Küche und ihre Geräte, knüpfen sich auch an die in ihr bereiteten Speisen abergläubische Vorstellungen. Hering und Hirsebrei wirken günstig auf die Geldeinnahme ein, weil sowohl die Fischschuppen wie die Hirsekörner Geld bedeuten. Mit Klößen kann man am Thomasabend eine Glücksnummer ermitteln, wenn man in jeden einen Zettel mit einer Nummer steckt. Derjenige Kloß, der beim Kochen zuerst an die Oberfläche kommt, enthält die Glücksnummer.— Wer Brot mit Füßen tritt, muß später Hunger leiden und fährt man über ein Stück Brot mit den Rädern, so schreit es laut auf, daß man taub wird. Wer zu viel Butter ißt, wird von den Kühen gestoßen. Milch ist besonders zauberkräftig, denn sie löscht Blitzfeuer und heilt das Fieber.— Von den Gewürzen ist besonders das Salz heilig. Es schützt vor Verhexung und dient als Wetterprophet, es darf daher nicht beleidigt, noch übel behandelt werden. Verschüttet man's bei Tisch, so giebt's zur Strafe Zank und Streit, geschieht dies bei der Hochzeit, so folgt eine unglückliche Ehe. Für jedes mutwillig verschüttete Körnchen Salz muß man vor der Himmelsthür einen Tag länger warten. * Posen, 7. Sept. Die Strafkammer verurteilte heute den hiesigen Bäckermeister Jos. Fitzner wegen unerhörter Vergehen gegen das Nahrungsmittelgesetz zu 1½ Jahren Gesängnis. Fitzner hatte Wasser, in welchem sich seine Familie, dasunter seine an Schwindsucht leidende, inzwischen verstorbene Ehefrau, gewaschen, zum Brotbacken benutzt; außerdem hatte er von seiner Ehefrau ausgekaute Mohnsemmeln wieder zum Backen verwendet. * Im Kanton Tessin in der Schweiz hat es seit dem 21. Juli nicht mehr geregnet, weß wegen große Dürre dort herrscht und die Wiesen ganz rot aussehen. Dagegen sehen die Weinstöcke vortrefflich aus; sie sind mit Trauben beladen, und es wird einen ausgezeichneten Wein geben. * Ein Menschenfleisch=Wurstfabrikant, ein Verbrecher, dessen Handlungen wohl einzig in der Welt dastehen dürften, ist jüngst im Gefängnisse zu Porto Alegre nach dreißigjähriger Haft gestorben. Joseph Ramos— so hieß der„berühmte“ Mann— wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilt, weil er sich der Herstellung von Würsten gewidmet hatte, die mit Menschenfleisch gestopft waren. Im Ganzen hatte er 16 Morde auf dem Gewissen. Er lockte die Opfer in seinen Laden, schlachtete sie ab und benutzte das Fleisch dann, wie bemerkt, zur Wurstfabrikation. * In einer New=Yorker Zeitung findet sich, wie die„Voss. Ztg.“ dem deutschen NewYorker Herald vom 14. August entuimmt ein Inserat, wonach ein Mann verlangt wird, der gegen eine Vergütung von 5000 Doll. willens ist, sich einer Operation zu unterziehen, „die vielleicht den Tod verursachen kann.“ Dies menschliche Versuchsobjekt wird von zwei Aerzten in Guayaquil, Ecuador, verlangt, welche die Absicht haben, dem Betreffenden ein Loch in den Magen zu schneiden und in die Oeffnung ein Glas zu setzen, um auf diese Weise die Thätigkeit des Magens zu beobachten. Auf das von Professor Edwin J. Osbalderston, 78 West 46. Straße in New=York aufgegebene Inserat hatten sich bei diesem 142 Personen gemeldet, die sich der Operation unterziehen wollten. Der„Glückliche", der angenommen wurde, war ein junger Faustkämpfer, der bereits zu den Aerzten in Guayaquil, abgereist ist. Unter den Bewerbern befand sich auch ein Deutscher, Namens&a Schultz, 3 Johnsonstr., Brooklyn, der in Berlin studiert hat, aber nach dem Tode seines Vaters mit Frau und Kind nach Amerika auswanderte, da ihm die Mittel fehlten, sich eine Praxis zu erwerben In New=York ist es ihm jedoch überaus traurig ergangen.„„„„ * Saloni###, 7. Sept. Von einer schrealichen Tragödie wird von hier berichtet: Vor kurzer Zeit warf die See eine Anzahl von Säcken an den Strand. In diesen Säcken befanden sich kopflose und verstümmelte menschliche Körper. Es waren ihrer 15. Man glaubt, daß dies die Leichname unglücklicher politischer Gefangener waren, die von einem türkischen Dampfer über Bord in die See geworfen worden.— Falls es sich nicht um eine Ausgeburt der Phantasie handelt, so dürfte es viel wahrscheinlicher sein, daß die Leichen die Opfer von Seeräubern sind, die noch immer die Gewässer des Aegäischen Meeres unsicher machen. Die Pforte entfernt politische Gefangene nicht auf diese Weise, sie hat entfernte Gegenden genug, wohin diese verbannt werden können * Eine aus einem Kürbis gemachte Violine befindet sich zur Zeit in San Franzisko Dieselbe ist 39 Jahre alt. Die Töne, die sie ausgiebt, sind sanft. Die Geige hat die gewöhnlichen Schlüssel und Darmseiten. Je älter die Violine wird, desto besser soll sie klingen. * Helgoland, 7. Sept. Auf Helgoland ist ein Hünengrab entdeckt und ausgegraben worden. Ein Steinsarg liegt bloß. Da Helgoland seit Alters als Ort der Zusammenkunft, gewissermaßen als nationales Heiligtum(daher der Name Helgo=, Heligoland, sowie der noch ältere Name der Insel Fositesland von dem Gotte Fosite, der in der heidnischen Zeit hier besonders verehrt wurde) von den Friesen, namentlich den seefahrenden Inselfriesen angesehen ist, so darf man den weiteren Forschungen mit größter Spannung entgegensehen. Auf Helgoland residierte einst auch der Friesenkönig Radbod, der zuerst in Stavern in Ostfriesland seinen Wohnsitz gehabt hatte; hier opferten die Friesen vorzugsweise ihren Göttern, dem Woeda(Wodan) und seinem Enkel, den Baldurssohn Fosites oder Forseta; hier endlich war der allgemeine Versammlungsort, wo die Friesen nach ihren Seefahrten zusammenkamen und ihre Beute teilten. * Eine Schottländerin, Miß Lodge, hat die Bank in Monte Carlo gesprengt, indem sie innerhalb einer Stunde 1½ Mill. Franks gewann. * Das Tsching=Kloster(Nordchina) gehört dem buddhistischen Kultus an Es befindet sich in wunderlieblicher Lage und ist erbaut über einer reichlichen sprudelnden Quelle, welche einen Teich bildet. Der Ort lädt wirklich zu dem beschaulichen Leben ein, welches seine Insassen, buddhistische Mönche, hier zu führen vorgeben. Die Opiumdämpfe, die einem aus den Gemächern entgegen kommen, beweisen aber nur zu sehr, daß auch hier den niedern Lüsten gefröhnt wird.— Ja noch Schlimmeres geht hier vor. Jedes Jahr wird ein Jahrmarkt in des Tempels Gehöfte abgehalten, wo neben vierfüßigen Tieren und Geflügel aller Art auch junge Mädchen feilgeboten werden, deren ein guter Teil zu einem Leben der Schande angekauft wird.— Auch dieser Tempel verkündigt es laut, wie der von mancher Seite so hochgepriesene Buddhismus seinen Versuch, der Welt eine Erlösung zu bringen, nicht auszuführen vermocht hat! Vogelfreunde, füttert nur Boß'sches Vogelfutter mit der Schwalbe, es ist das anerkannt beste und billigste. Niederlage Wilh. Heppe, Ostenstr. 3. Prospekte umsonst. Tausendfaches Lob, notariell bestätigt, über Holl. Tabak v. B. Becker in Seesen a. H. 10 Pfd. frco. 8 Mk. hat die Exo. d. Bl. eingesehen. 4 10“ hnt. ur renntl. und nach