für den Kreis Fr71..* g Kreisskart Hörde und den Landkreis Dortmund. A Abonnemens=Preis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstag, Donnerstags und Samstags. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder derer Raum 10 Pfg außerhalb des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pia Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwern. Nr. 124 Schwerte, Donnerstag, 20. Oktober 1892. 5. Ja ruung. s Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung.„„„ Nachdem gemäß§§ 51 und 52 der Kreisordnung vom 31. Juli 1886 im Novemoer d. Is. die regelmäßigen Ergänzungswahlen der nach sechsjähriger Wahlperiode ausscheidenden Kreistagsabgeordneten vorzunehmen sind, wird das Verzeichnis der zum Wahlverbande der größeren Grundbesitzer gehörigen Wahlberechtigten gemäß§ 54 der Kreisordnung nachstehend mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß Anträge auf Berichtigung dieses Verzeichnisses binnen einer Frist von 4 Wochen nach Ausgabe dieses Blattes bei dem Kreisausschusse anzubringen sind und gegen dessen Entscheidung innerhalb 2 Wochen die Klage bei o Iu die Abteilung d des Verzeichnises fsind als Wahlberechtigte alle diesenigen Grundbesitzer mit Einschluß der juristischen Personen, Aktiengesellschaften und Kommanditgeseuschaften auf Aktien aufgenommen, welche von ihrem gesamten, innerhalb des Landkreises auf dem platten Lande belegenen Grundeigentum mindestens 225 Mark an Grundsteuer zu entrichten haben würden, wenn sie dazu nach Maßgabe des Gesetzes vom 21. Mai 1861(G. S.= S. 253) veranlagt wären.. 66m In die Abteilung B des Verzeichnisses sind als wahlberechtigt aue viejenigen Gewervetreibenden und Bergwerksbesitzer mit Einschluß der juristischen Personen 2c. aufgenommen, welche wegen ihrer innerhalb des Kreises auf dem platten Lande betriebenen gewerblichen Unternehmungen in der Klasse A I der Gewerbesteuer mit dem Mittelsatze veranlagt sind oder mindestens diesen Satz zu entrichten haben würden, wenn sie lediglich von ihren, innerhalb des Kreises betriebenen gewerblichen Unternehmungen zur Gewerbesteuer veranDer Mittelsatz der Gewerbesteuer in der Klasse A I beträgt für den Regierungsbezirk Arnsberg 288 Mark. Verzeichnis der zum Wahlverbande der größeren Grundbesitzer gehörenden Grundbesitzer, Gewerbetreibenden und Bergwerksbesitzer im Landkreise Dortmund. Zuname 9 von Elverfeldt gt. von BeverfördeWerries, Freiherr Vorname Staud Karl Max Giesbert Hubert Maria Pitterggiebeiher 10 von WesterholdGysenberg, Graf Otto Rittergutsbesitzer Wohnort Tochreibeinag der Grundsteuer A 4 Lohburg Westerholt im Gemeindebez rke A 36/19 28/10 416/— 145.— 82/10 707/39 287/09 3/13 6/82 199/16 80.03 2.04 86/97 28/21 Brackel Grevel Lanstrop Horstmar Hostedde Gysenberg Behringhausen Castrop Obercastrop Rauxel Börnig Habinghorst Holthausen * Stand rr. Erbmarder GrafWohnort Grund= stener K im Gemeindebezirke Bodelschwingh Obercastrop Rauxel Bövinghausen Frohlinde Habinghorst Mengede Brünninghausen Deininghausen Dingen Ickern Nette Oestrich Westerfilde Huckarde Kirchlinde 69345 584/07 310/86 30.— 210— Horstmar 561/63 281/55 276/08 2/86 560/49 452 82 1094 32/93 3939 11 27 2 72 55007 305/16 161/59 28174 Mengede Brünninghausen Groppenbruch Oestrich Schwieringhausen Kley Oespel Marten Dorstfeld Oespel Cörne Eving Brechten Lindenhorst Frohlinde Merklinde Castrop 49549 244320 16 Haumann 17/Hötter Ceittergutsbesitzer Westhusen Rittergutsbesitzer Buddenburg Rittergutsbesitzer 1324/45 86003 Wischlingen Dorstfeld Huckarde Marten Kirchlinde Rahm Bodelschwingh Nette Westerfilde Altenderne Heinrich Gutsbesitzer Marten Ludwig Gutsbesitzer 18 Schultz, Dr. Ww.] Karl Gutsbesitzer 19 Westermann(Friedrich! Gutsbesitzer 20 Voerste, Wwe. Friedrich Gutsbesitzerin Marten 21] Wulff, jun. Anton(Gutsbesitzer Berlin Wambel Gahmen Pracks 395 5 42 91 59 34 44384 Marten Dorstfeld Kirchlinde 397/96 830 406/26 405/27 392/08 5/01 397/09 386/37 377 Freiburg Rüttergaitbesger Gemnen Rüttergnitbeiher Ernosand Haus Overbach 22 23 24 Haumann, Dr. Ehefrau Lenninghaus gt. Schulte Evelina Eduard 390/14 352/86 1741 351 Wambel Cörne Gahmen Brackel Wambel Marten Rahm Dorstfeld Huckarde Marten Gutsbesitzerin Gutsbesitzer Poppelsdorf Pracke 37378 370/70 Wickede 340/41 Brackel Hertmann gent. Schulte Heinrich Gutsbesitzer Oelpel 300/80 186 3/18 25 von Weichs, Freiherr 26 Gulsbeiher Lütgendortmund 689 13 702 584 185 769 97 Grevel Ostermann Franz Heiurich Rittergniebeiger Bladenhorst Gusbesherrörben 27 Lütgendortmund Nette Regenbogen Heinrich Gutsbesitzer Wambel 892 26657 16 5 61 9 288 71 Hackarde 266 Oespel Dorstfeld Marten Castrop Obercastrop Behringhausen Börnig Giesenberg=Sod. Holthausen Wambel Brackel Cörne 28324 Huckarde Dorstfeld Wischlingen Rahgr 835 Zuname 28 29 Wockholt Schulte gt. Niermann von der Heyden Rynsch, Freiherr Vorname Wilhelm Heinrich Otto Stand Wutebessher Wohnort Despel Gutsbesitzer[Lütgendortmund Grundsteuer 4* 275 79 —27 im Gemeinde. bezirke 27606 266 7 133 Rittergutsbesitzer und Landrat Dortmund 26740 82/91 176/90 Deldgel Marten Lütgendortmund Dellwig=Holte Mengede Schwieringhausen aufgetreten. Der Erenzverkehr ist deshalb unterbrochen. Die Weichsel ist verseucht, alle Anwohner sind deshalb dringend vor Genuß und Gebrauch des Weichselwassers gewarnt. Neue Fälle sind konstantiert in Magdeburg(ein Soldat), Stettin. Der Kaiser hat für die Hamburger Waisen, welche durch die Cholera ihre Eltern und Ernährer verloren haben, 50000 M. überwiesen. Oesterreich. Die Cholera hat in Pest zugenommen. Die Vorsichts= und Kontrollmaßregeln sind verschärft. Auch aus verschiedenen Provinzialstädten wird eine Erhöhung der Krankheitsfälle berichtet. ver. Stein und) GelsenHardenberg". I kirchener „ver. Germania“, Bergwerks„buso 664 "„Zollern 74164 „ Erin“(4 Zeche„Courl“ Aktien=Geseuschaft Seche„Horper ,„Hgft, Hörder BergGeeach. u. werks= und Hutten=Verein Zeche„Massener Tiefbau" AktienGesellschaft Zeche Zeche„Gneisenau",) Gesellschaft Zeche„Dorstfeld“ Gewerkschaft Zeche„Graf Schwerin“ Gewerkschaft Steinkohlenbergwerk Rheinelbe bei Gelsenkirchen Courl Brackel= Asseln WickedeMassen Lütgendortmund Derne Dorstfeld Castrop über den Mittelsatz Dortmund, 15. Oktober 1892. Der Vorsitzende des Kreis=Ausschusses: von Rynsch. Bekanntmachung. Postanweisungen im Verkeyr mit deu Niederländischen Antillen und mit Niederländisch=Guyana. Von jetzt ab sind im Verkehr mit den Vieder ländischen Antillen und mit Niederländisch= N 3anweisungen bis zum Meistbetrage von 250 Gulden eer, den für den Vereinsverkehr geltenden Bestim mungen und Gebühren zugelassen. Berlin, den 13. Okober 1892. Staatssekretär des Reichspostamts. von Stephan. Polizei=Verordnung. Auf Grund des§ 142 des Gesitzes über die all: gem ine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883,1 der§§ 6 und 15 des Gesetzes über die Polizeiwaltung vom 11. März 1850 verordne ich mit Zustimmung des Kreisausschusses für den Umfang des boten, während der Zeit vom Eintritt der Polizeistunde Geränke au-gehehaneg voskaufen. Sie dürfen in der anzegrurren Zeit keinen Verkehr oder Aufenthalt von welche nicht zum Hausstande gehören, in ihren Lusgenommen von diesem Verbote sind die Bahnhofs=Restaurateure gegenüber den Eisenbahnreisenden und die Gastwirte gegenüber ihren Logiergästen. Das durch die Regierungs=Polizei=Verordnung vom 10. Jonuar 1885(A.=Bl. S. 26.) ausgesprochene Verbot des Ausschonkes oder Verkaufes von Branntwein oder Spiritus vor 8 Uhr morgens wird durch diese Polizei=Verordnung nicht berührt. § 2. Zuwiderhandlungen gegen diese PolizeiVerordrung werden mit Geldstrafe bis zu 30 M oder verhälnismäßiger Haft bestraft. Hörde, den 13. Oktober 1892. Der Königliche Landrat Spring. Bekanntmachung. Unter dem Rindviehbestande des Landwirts Wilh. Erfmann gt. Budde zu Ickern ist die Manl= und Klauenseuche ausgebrochen, was hiermit zur öffentlichen gebracht wird.„„ 9914.#. Das Betreten der Stauungen vurch menschen, sowie des inehöfts durch Wiederkäuer ist strengstens Mengede, den 17. Oktober 1892. Die Ortspolizeibehörde. I. V: Hoening, Beigeordneter. Deutsches Reich. Der Kaiser erschien am Dienstag früh in der Friedenskirche bei Potsdam und legte dort im Mausoleum am Sarge Kaiser Friederichs anläßlich der Wiederkehr des Geburtstages esselben einen prachtvollen Kranz nieder, welcher zur einen Hälfte aus französischen Veilchen, zur anderen aus Tuberosen gewunden war. Auf dem Palais der Kaiserin Friederich in Berlin wehte die Purpurstandarte der Königin von Preußen mit langer Trauerschleife auf Halbmast. Am Geburtstage Kaiser Friedrichs, vormittags ½12 Uhr, hat in Gegenwart des Kaisers die Grnndsteinlegung der Kaiser Friedrich=Gedächtnis= kirche stattgefunden; an der Feier nahmen die Prinzen, die hohen Hofbeamten, sowie die Generäle und Offiziere, welche im persönlichen Dienst des Kaisers Friedrich gestanden haben, teil. Sobald hier die Feier beendet war, begab sich der Kaiser zur Enthüllung des Kaiser Friedrich=Denkmals nach Spandau. In die neue Landtagssession werden die preußischen Parteien in folgender Stärke eintreten: Konervative 124, Freikonservative 64, Nationalliberale 62, Zentrum 96, Freisinnige 26, Polen 14, Wilde 12, erledigt sind 13 Mandate. In der Landtagsersatzwahl im ersten Berliner Wahlkreise wurde Rechtsanwalt Träger gewählt. Die höheren Schulen machen jetzt vielen Stadtgemeinden große Sorgen. In Neiße wurde die städtischerseits beschlossene Auflösung des Realgymnasiums seitens der Behörde für unzulässig erklärt. Fürst Bismarck ist ein Gegner der zweijährigen Dienstzeit. Er erklärte dem ihn besuchenden Schriftsteller Maximilian Harden:„Er betrachte jedes Experimentieren mit unserem im Schlachten erprobten Heere nicht günstiger, als die Versuche eines neugierigen Kindes, das an der blanken Weihnachtsuhr so lange herumbohrt, bis sie entzwei ist. In Hamburg sind am Dienstag neu gemeldet 8 Erkrankungen 3 Todesfälle. Dagegen nimmt die Epidemie in verschiedenen Orten des Kreises Mayen (Bezirk Koblenz) zu und gegenüber Rußlands erscheint erhöhte Aufmerksamkeit geboten. In mehreren hart an der deutschen Grenze liegenden russischen Städten ist die Epidemie ziemlich stark Westfalen und Rheinland. Schwerte, 18. Okt. Einer der hervorragendsten Tage in der deutschen und speziell der preußischen Geschichte ist der 18. Oktober und wird es bleiben, so lange deutsches Bewußtsein im Herzen des Volkes wach bleibt. Noch heute, nach fast 80 Jahren der Freiheit von dem schmachvollen Joch der Franzosen, legt sichs wie ein Bann auf die Brust, wenn sich die Gedanken vertiefen in jene Zeit, in welcher die Faust des fremden Mannes, dem jede Achtung vor menschlichem Recht, idealem Denken und Empfinden abging, des Korsen Napoleon auf dem Nacken des deutschen Volkes lag. Das drohende Grollen in der Volksseele aber kam gewaltig zum Ausbruch am 18. Oktober des Jahres 1813. Der angeschmiedete Aar hatte mit mächtiger Kraftentfaltung seine Fesseln zerbrochen und stieg empor über dem von edlem Blut geröteten Schlachtfelde. Bis heute thront er unverletzt und ungeschädigt auch durch den glühendsten Haß. Unter dem Schutz seiner mächtig gewachsenen Schwingen treibt ein blühendes Staatsleben seine starken Triebe. Auch der 18. Oktober des Jahres 1831 erfaßt das Herz des Deutschen mit Wärme. Kaiser Friedrich der Dulder wurde an dem Tage geboren zu einem beglückenden Leben, das einen so tief tragischen Abschluß fand. Liebling des Volkes war er wie sein großer Vater, und leicht drängt sich eine Thräne ins Auge, wenn die Erinnerung an jene 99 Tage und an die ihnen kurz vorangehenden gar zu lebendig wird. Halten wir in unserem Herzen ein Plätzchen für die Gedenktage der Jahre 1813 und 1831 offen. Unser deutsches Bewußtsein kann nur dadurch gewinnen und deutsches Bewußtsein ist Gewinn. Schwerte, 17. Okt. Der preußische Eisenbahnminister hat die Kgl. Eisenbahndirektion veranlaßt, überall da, wo direkte einfache Fahrkarten bestehen, auch Rückfahrtkarten zum Verkauf zu bringen. 9.„ Schwerte, 18. Vil. Eine interessante Untersuchung hat der deutsche Verband kaufmännischer Vereine in diesen Tagen begonnen. Er läßt durch jene größeren Zweigvereine, die eine eigene Stellenvermittelung betreiben, an sämtliche Stellenbewerber Fragebogen senden, welche den Zweck haben, ein umfangreiches und übersichtliches Material für die beabsichtigte Einrichtung einer Versicherung der Handlungsgehülfen gegen die Gefahr der Stellenlosigkeit zu liefern. Von dem Ausfall dieser Untersuchung wird es abhängen, ob der Gedanke einer solchen Versicherung durchführbar erscheint. Schwerte, 15. Olt. Heute feierten hier die Eheleute Kaufm. Herm. Schmidt das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Am Vorabende des Jubeltages brachte der hiesige Männergesangverein dem Gefeierten als langjähriges Mitglied ein Ständchen. Die eigentliche Feier wurde im Kreise der Familie festlich begangen. Von Nah und Fern waren den Silber=Brautleuten die herzlichsten Glückwünsche zugegangen. Schwerte, 18. Oktbr. Am Sonntag feierten die Eheleute M. Stederoth im Kreise ihrer Familie, vieler Verwandten und Bekannten das schöne Fest der silbernen Hochzeit. Hoffentlich wird es dem Jubelpaare vergönnt sein, einstens auch ihren goldenen Ehrentag begehen zu können.„ 6 Aplerbeck, 15. Okt. Die Familie des Rangiermeisters B. wurde heute morgen von einem schrecklichen Unglück betroffen. Die Frau B. stand im Begriff, Feuer im Ofen anzulegen und hatte zu diesem Zwecke eine Kohlenschüppe mit glühenden Kohlen aus dem Heerde geholt. Zufällig lief das 3jährige Töchterchen der Mutter in den Weg und wurde mit den Kohlen beschüttet. Das Kind ist auf der ganzen Brust schrecklich verbrannt und muß ungeheuere Schmerzen aushalten. Hoffentlich sind die Wunden derart, daß dasselbe noch mit dem Leben davonkommt. Aplerbeck, 17. Okt. Der vor einiger Zeit auf der Zeche„ver. Bickefeld=Tiefbau" durch Sturz in den Pfeiler schwer verletzte Hauer Sprave aus Berghofen ist am Samstag im Krankenhause Bethanien zu Hörde an den erhaltenen Verletzungen gestorben. Derselbe ist 30 Jahre alt und verstrotch. Aplerbeck, 17. Oktover. um Samstag morgen wurde der Metzger S. von hier in nicht geringen Schrecken versetzt, als er ein wertvolles Rind aus dem Stalle holen wollte, um es zu schlachten und dasselbe nicht vorfand. Da ein Diebstahl vermutet wurde, so geriet die Polizei gleich in eine fieberhafte Thätigkeit. Es dauerte auch gar nicht lange und das Rind wurde an einer Weide bei Sölde wieder auf gegriffen, auf der es bis vor kurzem geweidet hatte.— Dem Drange nach Futter folgend, hatte sich das Rind losgerissen und war aus dem offenen Stalle zu der eine halbe Stunde weit entfernten Weide zurückgelaufen. 1 Ergste, 19. Okt.(50jähriges Dienstjub iläum.) Am 22. d. M. begeht der Polizeisergeant Bachgrat hierselbst sein 50jähriges Dienstjubiläum. Beinahe 40 Jahre seiner Dienstzeit hat der verdienstvolle Beamte als Polizist unserer Gemeinde gewirkt und es verstanden, sich in seiner manchmal gewiß nicht leichten amtlichen Wirksamkeit die Wertschätzung der Vorgesetzten und die Achtung der Gemeinde=Eingesessenen zu erwerben. Wenn auch auf Wunsch des Jubilars von einer öffentlichen Kundgebung, beziehungsweise von einer besonderen Feier Abstand genommen ist, so können wir doch versichert sein, daß dem im Dienste ergrauten, pflichttreuen Beamten, der sich noch einer seltenen körperlichen und geistigen Frische erfreut, an seinem Ehrentage die Zeichen der Anerkennung seitens der vorgesetzten Behörde, sowie die Beweise herzlicher Anteilnahme seitens der Eingesessenen des Amtes und der Gemeinde nicht fehlen werden. Wir glauben nicht fehl zu greifen, wenn wir annehmen, daß mancher, der dem Jubilar in der langen Reihe von Jahren nahe gestanden und Veranlassung nimmt, des Jubeltages durch Glück= und Segenswunsch zu gedenken, mit Chamisso sprechen „und ich an meinem Abend wolle. Daß ich einst diesem Manne gleich: Erfüllt, was ich erfüllen sollte, In meinen Grenzen und Bereich!“ Schüren, 17. Okt. Eine erhebliche Verletzung des rechten Vorderarmes erlitt auf der Zeche„Freie Vogel und Unverhofft“ der Abschlepper Vennewald von hier. engsen, 17. Okt. Der Schreinermeister T. Flunkert von hier, 65 Jahre alt, Vater von 5 Kindern, hat sich am 16. d. M., früh morgens in einem gemütskranken Zustande erhängt. Obgleich vermögend, hatte der arme Kranke eine dahingehende Besorgnis, daß er bis zu seinem Lebensabende nicht genug zu essen haben würde, worüber er in den letzten Nächten in eine solche Unruhe geriet, daß er stundenlang nicht schlafen konnte und endlich zu der unseligen That überging. Seine Frau war bereits einige Jahre tot. m. Bürenbruch, 12. Okt. Am künftigen Sonntag, den 23. d. M., feiern die Eheleute Carl Schulte und Henriette Schulte geb. Wiedenbruch im Kreise ihrer Familie das Fest der silbernen Hochzeit. Der noch rüstige Jubilar hat die Feldzüge 1864, 66 und 1870/71 mitgemacht. Möge es dem Silber=Paare vergöngt sein, nach 25 Jahren das Fest ihrer goldenen Hochzeit zu feiern. Dortmund, 18. Okt. Vor ungefähr einer Woche war ein ca. 20 Jahre alter Kommis mit der etwa 16 Jahre alten Tochter seines Prinzipals, eines hiesigen Kaufmanns, nachdem er zuvor bei mehreren Kunden desselben sich Geldbeträge zu verschaffen gewußt hatte, nach Amerika ausgerückt. Den Bemühungen des Vaters ist es gelungen, das Pärchen in Hamburg, woselbst es sich einlogiert hatte, zu ermitteln. Das reiselustige Fräulein ist bereits hier wieder angelangt, während der leichtsinnige Kommis sich in Hamburg in Haft befindet. Dortmund, 15. Okt. Eine unfreiwillige Reise mußte vorige Woche auf dem hiesigen Bahnhofe eine Dame unternehmen. Das Fräulein wollte noch im letzten Augenblicke von dem Manne ihres Herzens Abschied nehmen und hatte sich hierzu auf das Trittbrett des betreffenden Wagens begeben. Zum Absteigen kam die Dame jedoch nicht mehr, denn als sich die Arme der Liebenden nach dem letzten Kusse lösten, hatte sich der Zug bereits in Bewegung gesetzt und konnte ein Abspringen daher höchst bedenkliche Folgen nach sich ziehen. Unter dem Ergötzen der Mitreisenden und des Publikums mußte der Herr jetzt die auf's Höchste erschrockere Dame in sein Koupee aufnehmen. Dortmund, 17. Okt. Von heute an hat die Gewerkschaft der Zeche„Ver. Westfalia“ den Preis der Kohlen für den Landdebiet ermäßigt; der Kasten— 11 Zentner— Hausbrandkohlen kostet gegenwärtig 6,50 Mark. Wetter, 14. Okt. Der hier wohnhafte Fuhrmann H. stahl in verflossener Nacht von den unmittelbar hinter Herdecke belegenen Weiden 5 Stück dem Metzgermeister Schumacher zu Hagen gehörige Kühe im Werte von 1500 Mark. H. trieb die Kühe nach Dortmund um sie daselbst heute Morgen auf dem Markte zu verkaufen. Er sollte sich jedoch nicht lange des gestohlenen Gutes erfreuen, denn in Dortmund angelangt, lenkte er durch sein verdächtiges Auftreten die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Von letzterer nach seinen Personalien befragt, gab er an, Heinrich Schulte zu heißen und Oekonom in Herdecke zu sein. Eine diesbezügliche nach Herdecke gerichtete telephonische Anfrage ergab, daß dort niemand gleichen Namens und Standes wohne. H., hierauf aufmerksam gemacht, erwiderte, sich versprochen zu haben und in Wetter, Bahnhofstraße 22, zu wohnen. Die ebenfalls auf telephonischem Wege angestellten Ermittelungen ergaben, daß H. ein Schwindler sei. Als er einsah, daß weitere Unwahrheiten fruchtlos waren, legte er ein offenes Geständnis ab, worauf er inhaftiert und das Vieh polizeilicherseits in Verwahrsam genommen wurde. Herr Schumacher hat inzwischen, wie wir hören, sein Eigentum bereits wiedererlangt. Iserlohn, 17. Okt. Herrn Lehrer Schwerter wurde am Samstag vormittag der hm anläßlich seines Uebertritts in den Ruhe= war und genügend Luft zugeführt wurde. Imstand von des Königs Majestät verliehene Orden merhin war seine Lage eine entsetzliche, da er des Adlers der Inhaber des Königlichen Haus= nur über ein Stückchen Kautabak verfügte, ordens von Hohenzollern durch Herrn Beige= welches in etwa den quälenden Durst zu stillen ordneten Schmöle in feierlicher Weise überreicht. vermochte. Die Rettungsarbeiten, weiche man Camen, 17. Okt. Im alten Schachte sofort aufnahm, wurden durch die nachrutschender Zeche„Monopol“ verunglückte der 17jäh=den Erdmassen sehr erschwert, und erst nach rige Pferdetreiber Quellenberg, indem erlsechsundfünfzigstündiger Arbeit zog man Tilzwischen zwei gefüllten Förderwagen zu Tode burgs halb ohnmächtig unter dem Jubel der gequetscht wurde.— Ebendaselbst wurde dem Umstehenden ans Licht. Arbeiter Cremer die Ferse des rechten Fußes] Oberhausen, 13. Okt. Das Stadtverabgefahren.— Ein anderer Bergmann erlitt sordneten=Kollegium hierselbst hat mit Rücksicht durch Sturz in den Bremsberg eine Quetschung auf die Finanzlage der Stadt die Biersteuer des rechten Oberarmes. genehmigt. Es werden 65 Pfg. pro Hektoliter erWitten, 18. Okt. Für die hiesige neu=shoben, die hierdurch geschaffene Einnahme soll erbaute evangelische Gedächtniskirche, die dem= jährlich 10—12000 Mk. ergeben. Die Wirte nächst ihre Zeihe erhalten wird, hat die Familie hatten in einer Petition um die Ablehnung Müllensieven eine prachtvolle Orgel gestiftet.l der Vorlage gebeten. Das Werk kostet 20000 Mark.s Essen, 17. Okt. Auf ven Krupp'schen Bochum, 18. Okt. Heute morgen gegen Werken haben erhebliche Kündigungen von 10 Uhr ereignete sich in dem Walzwerke der Arbeitern stattgefunden. „Gesellschaft für Stahlindustrie“ ein gräßliches! Mülheim a. d. Ruhr, 17. Okt. Vor Unglück. Dem jugendlichen Arbeiter Bendiks einigen Tagen fand in einer Nachbargemeinde fuhr ein glühendes Stück Stahl von 12—15 ein Familienfest statt, bei welchem man zuletzt Meter Länge dicht am Unterleibe durch beide in den Gastgeber drang, noch mehr Bier zu Beine. Der Zustand des Aermsten ist hoffnungs= spenden. Als der Betreffende dazu keine Lust los.— zeigte, wurde er von einigen der Gäste gefaßt Bochum, 17. Okt. Der„V.Z.“ wird und etwas unsanft gegen die Wand gedrückt. gemeldet: Auf den hiesigen und umliegenden Andern Tages spürte der Mann Schmerzen Eisenwerken stehen größere Arbeiterentlassungen und zog den Arzt zu Rate, der seine Aufbevor.(nahme ins Krankenhaus anordnete. Hier ist Soest, 15. Okt. Die hier aufgetretene der Mann nach zweitägigem Krankenlager geTyphusepidemie gewinnt immer noch an Aus= storben. dehnung. Zur Hülfe im Pflegedienst ist eine Düsseldorf, 16. Okt. Wie der„Tägl. Anzahl Hülfsschwestern aus Diakonissenanstalten Anz.“ meldet, ist dem Soldaten des 39. Inzugezogen worden. In der am 14. Oktober fanterie=Regiments, welcher den flüchtigen Gestattgefundenen Stadtverordneten=Versammlung fangenen am Samstag in der Nordstraße teilte Herr Bürgermeister Coester mit, daß das niedergeschossen, von seinem Vorgesetzten für hiesige Wasserleitungswasser, dem man in vielen seine an den Tag gelegte Pflichttreue eine BeKreisen das periodische Auftreten der Epidemie lobung ausgesprochen und er am selben Tage zuschreibt, nun noch vom Herrn Professor zur Reserve entlassen worden. Gärten in Jena untersucht werden soll und! Lingen, 16. Okt. Ein junger am Dortmund dieses Untersuchungsergebnis in 2 bis 3 Wochen Emshäfen=Kanal in Kunkemühle beschäftigter Arbeiter den Stadtverordneten bekannt gemacht werden soll. trank in rascher Aufeinanderfolge 4 Biergläser voll Gummersbach, 14. Okt. Als ein be= Schndps. Die Folge davon war, daß der Mensch deutendes und sprechendes Zeichen der Zeit alsbald an Alkoholvergiftung starb. darf die Thatsache gelten, daß die letzte Nummer] Köln, 17. Okt. Die hiesige evangel. Gedes„Waldbröler Kreisblattes“ 105 gerichtliche meinde ist durch ein außerordentliches Geschenk Zwangsversteigerungen enthielt. Die meisten erfreut worden. Frau Julie Kisker geb. derselben entfallen auf die beiden Bürgermeiste=[Mollerus hat ein Kapital von 90000 Mark reien Morsbach und Dattenfeld des Kreises zur Erbauung eines evang. Krankenhauses beWaldbröl. stimmt. Arnsberg, 18. Okt. Immer verwor- Deutz, 14. Okt. Ein anständig gekleideter rener gestaltet sich die Untersuchungssache gegen Herr legte sich Dienstag nachmittag, nachdem den zum Tode verurteilten in Arnsberg in= vorher seine aus 200 Mk. bestehende Barschaft haftierten Wilderer Wagenbach. Der Haupt= auf dem Bahndamm verstreut hatte, auf belastungszeuge hat sich, wie schon berichtet dem hiesigen Bahnhof auf die wurde, selbst des Meineides bezichtet und dies schienen, um sich überfahren zu lassen. Derselbe auch vor Wagenbachs Verteidiger aufrecht er= ist geisteskrank und wurde dem Kölner Bürgerhalten. Als er dann zur Protokollierung vor hospital zugeführt. Er antwortete auf keine Frage. die Staatsanwaltschaft geführt werden sollte, Nach den bei ihm vorgefundenen Papieren scheint war er verschwunden. Bisher hat man von es ein Herr Johann Peter Dasbach aus Lennep ihm keine Spur endect. Das Wiebderauf= vu kevn.. Ju, gr Gerstzig wich nahmeverfahren wird sich daher nicht sobald; Trier, 19. Olt. Der Vergleich erreichen lassen. Jedenfalls ist aber, obgleich dem Kommerzienrat Baare und dem Redakteur das Urteil bereits rechtskräftig ist, die Hin= Fusangel in Bochum hat Nachahmer gefunden, richtung Wagenbachs, die ohne diesen Zwi= wie folgendes Trierer Telegramm beweist: Kaplan schenfall wohl schon erfolgt wäre, vertagt Dasbach, der bekannte Zentrumsabgeordnete, zog worden. seine Beleidigungsklage gegen den Geheimrat FreiBielefeld, 16. Okt. Dem Schriftsetzer herrn v. Stumm zurück, nachdem dieser erklärt, Heinrich Verleger hierselbst ist die Genehmigung daß der Zeitungsbericht über die fragliche Wahlerteilt worden, den Numen Sr. Majestät des rede ungenau sei. Kaisers als Taufpathen für die beiden ihm am Oberursel, 18. Okt. Ein seltenes 16. v. M. geborenen Söhne(7. und 8. Sohn) Pärchen wurde auf hiesigem Standesamt vor in das Kirchenbuch eintragen zu lassen. seinigen Tagen getraut. Der Bräutigam ist Barmen, 16. Okt. Ein hiesiger Tage=[75, die Braut 24 Jahre alt. Beide sind ans löhner erhielt vor einiger Zeit 200 Mark Un= dem benachbarten Dorfe Stierstadt. Vor der fallrente ausbezahlt, wußte aber nichts Besseres Einwilligung hatte der Bräutigam sein etwa zu thun, als sich eine Droschke zu bestellen, 100000 Mark betragendes Vermögen dem in welcher er mit zwei Gesinnungsgenossen von Mädchen gerichtlich verschrieben, mit der ausWirtschaft zu Wirtschaft fuhr, wo überall tüch= drücklichen Erklärung, daß die Braut, überlebt tig gezecht wurde. Dann ging die Fahrt nach sie den Tod des Mannes, sich wieder verElberfeld, wo man so lange praßte, bis von heiraten darf. dem Gelde auch nicht eine Mark mehr übrig wor. Bei der auf Umpegen vorgenommenen, g z Geung wirz berichtet, daß Heimfahrt geriet der Wagen in einen Stra=]“ aus Genau wird Verichter, kaß am ## Kondensierte Schweizermilch. Nestle's Kindermehl. * — — — 6 — 8 Schwerte, empfiehlt: Sämtliche dem freien Handverkauf überlassenen Drogen, med. Kräuter, Wurzeln und Samen, Cinktären, Tpirikünsen K. Alle Verbandstoffe: Binden, Gazen, Watten u. s. w. Chirurgische Artikel. Apparate zur Krankenflege 2c. 2c. 129 2 95 Echter Dorsch=Leberthran(Reinheit garantiert). Schwerter Turnverein. Mittwoch, den 19. Oktober, abends nach dem Turnen Generalversammlung. Eine Wöhnung von 2 Zimmern u. Bodenraum, Eine Wohnung von 3 Zimmern, Bodenraum und Keller an kinderlose, nette Leute auf Februar und November zu vermieten. Wo, sagt die Expd. d. Ztg. Bekanntmachung. Um dem Publikum die Möglichkeit zu gewähren, Einschreibbriefe, sowie gewöhnliche, als„dringend" bezeichnete und dementsprechend frankierte Paketsendungen zu solchen Postbeförderungs=Gelegenheiten, welche außerhalb oder kurz nach Beginn der für den Verkehr am Schalter bestimmten Dienststunden sich darbieten, in Ausnahmefällen bis kurz Schluß der Posten einzuliefern, besteht bei der hiesigen Postanstalt die Einrichtung, daß derartige Sendungen auf Verlangen auch außerhalb der Dienststunden angenommen werden, und zwar gegen Entrichtung einer besonderen Einlieferungsgebühr von 20 Pfg. für jeden Brief bzw. für jedes Paket. Bedingung ist, daß die Einlieferung bis spätestens eine halbe Stunde vor dem Abgange der Beförderungsgelegenheit erfolgt. Ein Aushang bei dem unterzeichneten Postamt ergibt, wo die Annahme der Einschreibbriefe bzw. der Pakete außerhalb der Schalterdienststunden stattfindet. Schwerte(Ruhr), 17. Oktober 1892. Kaiserliches Postamt. Zum 1. Novb. d. Is. ist eine Wohnung nebst anliegendem Gärtchen Mühlenstr. 9 zu mieten. Näheres bei Herrn Becker, Mühlenstraße 6. Eine kinderlose Familie sucht per 1. November eine hübsche ohnung von 3 Zimmern mit Keller. Näheres in der Exped. Vermischtes. Heinfahrt geriet der Wagen in einen Stra, aus Genu. Verichter,a ßengraven, in welchem die sauberen Fahrgäste Freuag über ganz Ligurien neue furchtbare bis zu ihrer Ernüchterung liegen blieben. Ein Wolkenbrüche niedergegangen sind, die besonders anderer Rentenempfänger setzte seine erhaltenen 30 Mark an einem Tage bis auf den letzten Nickel in Flüssigkeit um und machte bei der Rückkehr zu seiner Familie einen solchen Skandal, daß die Hausbewohner sich ins Mittel legen mußten. Ohligs, 16. Okt. Kürzlich zog hier ein auf Urlaub befindlicher Soldat die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Er ist der größte Soldat der ganzen Reichsarmee, rechter Flügelmann beim 1. Garderegiment z. F. Dieser Riese ist zu Urdenbach geboren und konnte s. Z. bei der Musterung in Düsseldorf nicht unter das Maß gebracht werden; seine Länge beträgt 2,06 Meter= 6 Fuß 7¼ Zoll. Er wurde den Berlin besuchenden Fürstlichkeiten vorgestellt und kürzlich mit dem kleinsten Soldaten der Reichsarmee, dem deutschen Kronprinzen, auf einem Bilde photographiert. Eins dieser Bilder bekam Pritzschau, so ist sein Name, zum Andenken geschenkt. Hilversum, 16. Okt. 56 Stunden lebendig begraben war hier der sechsundreißigjährige Arbeiter Tilburgs. Derselbe war in einer Tiese von 40 Fuß mit dem Ausschachten eines Brunnens beschäftigt, als glötzlich ein Erdrutsch erfolgte und den Unglücklichen verschüttete. Glücklicherweise befand er sich unter einem Bretterverschlag, so daß ihm freie Bewegung vergönnt Wonensrache mrtrgegungtn..78 in Genua und Umgegend viel Schaven angerichtet haben. Das Städtchen Busalla steht vollständig unter Wasser, das bis zum zweiten Stockwerk eines Hauses stieg, sodaß die Bewohner flüchten mußten. Auch die Städte Pontedezimo und Torriglia sind völlig überschwemmt. Die angeschwollenen Bäche rissen Brücken, Gebäude und Vieh in großer Menge fort. In Bergagli ist das Hotel Pogano, in welchem viele Fremde logierten, völlig vom Erdboden vertilgt worden. Allenthalben sind Eisenbahn= und Telegrapherlinien unterbrochen. Die Columbus=Ausstellung in Genua ist zum Teil überschwemmt. In Traso ist infolge der Ueberschwemmung ein Haus eingestürzt. Aus den Trümmern wurden drei Leichen hervorgeschafft. Zu allem Unglück ist nun auch noch infolge des heftigen Sturzregens der ComoSee ausgetreten und hat die niedrigen Stadtteile von Como überschwemmt. * Mies i. Böhmen, 16. Oktober. Gestern geriet der Luftschacht der Kohlengrube„Silvia“ in Nürschan durch unbekannte Ursache in Brand. * Palermo, 18. Olt. Infolge schlagender Wetter in den Gruben von Sala sind der Bergwerks=Direktor, seine zwei Söhne, drei Arbeiter und eine Frauensperson getötet. Auch zwei Gendarmen und eine Frauensperson, welche zur Hülfeleistung herbeieilten, sind umgekommen. Der Mobiliar=Nachlaß der verstorbenen Witwe Heinr. Heeßeler als: 1 Tafelherd mit Zu1 Glas= und Kleiderschrank, 1 und sonstiges gerät soll am Dienstag, den 25. d. Mts., morgens 9½ Uhr, an der Wohnung des Joseph Luke in der Sedanstraße öffentlich, gegen gleich Barzahlung versteigert werden. Jos. Lule, Vormund der Luise Heeßeler. Man kaufe seinen Vorsch Trrerty nur da, wo man Garantie dafür hat, daß derselbe X auf Reinheit untersucht ist. Gerade Dorsch= # Leberthran unterliegt so vielfach Fälschungen I durch Beimischung von billigen fetten Oelen, die 5 gar keinen medizinischen Wert haben. A E i n e n g a r a n t i e r t r e i n e n, u n t e r s u c h t e n Xm Medizinal=Dorsch=Leberthran aber erhält X man ausgewogen und in selbst abgefüllten Flaschen in der Medizinal=Drogerie zum roten X X X X von Wilh. Schwerte, Hepe, 8 Ostenstraße. X X Glanzbügelkarton zu haben bei Carl Braus. Gärten. Ich habe am Holzener Wege(Lenningskamp) noch einige Nummern als Gartenland abzugeben. Jede Nummer circa 60 Ruten zu 12 Mark jährlich. Carl Rösener. Ein Knabe für leichte Arbeit gesucht. Von wem, sagt die Expd. d. Zeitung. Blumentopfhüllen zu haben bei Carl Braus. Allee= und Engelstraßen=Ecke, von Gehr. Maschinenfabrik, — Siegesstraße unterhalten stets großes Lager in Rerotverdrehbänken, Leitspindeldrehbänken, Handsupportdrehbünken, Bohr- und Hobel-# 2 maschinen, Fraismaschinen, Schleif-, Nutstoss) und Räderfraismaschinen, Schleifsteinen, 8 Blechbieg- und Reifbiegmaschinen, Stauch* und Rundmaschinen, Blechscheren, Ventilatoren, Feldschmieden und Ambossen u. sümtlichen technischen Bedarfsartikeln. 33 6 2 0 5 3 hen Bedarfeggtikeln.□ Hebel-, Spindel- und Erentorpressen für 4) dand und Dampsbeirked. 67 Gas-, Benzin- und Petroleummotore, lewie □ Dampfmotore können jederzeit m Betrieb besichtigt S Preislisten grats und franks. TOMOAKO Da wir vom 1. Januar 1893 ab das bisher Ausingstrasse Nr. 4 betriebene Vmarsehengesehare aufgeben werden, stellen wir hiermit sämtliche vorrätigen „, und Plieselwiiten unter Einkaufspreis zum Ausverkauf. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Waren gut und dauerhaft gearbeitet und nicht abgelagert sind. 3. Schlockermann& Kleingarn. N.B. Vom 1. Januar 1893 ab betreibe ich in obigem Lokale nur das Spezial-Zigarren- und Lotterie-Geschäft weiter. Schwerte. G. Kleingarn. Schwerte. Hammelfleisch, à Pfund 50 Pfg., bei Wiecken, Brückstr. 9 Es Butter 9 Pfd. feste Centrisugal=Hüßrahmtaselbutter à K 11.— liefert franko gegen Nachnahme unt. Garantie für Naturbutter. Gottfried Ott, Ulm a. d. Donau. Eine silberne DamenE59 uhr mit kurzer Kette gefunden. Gegen Erstattung der Inserationskosten abzuholen bei J. Oppermann, Dampfsägewerk Schwerte. A H. Lien& Comp., Pfandleih-Anstalt, Wortmund, Nikolaistraße Nr. 5, gegenüb. d. Bezirks=Kommando. 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Gewinne, die„bar“ in Gold, wie vom Staate garantiert, ausgezahlt werden und wie sie keine einzige Lotterie aufzuweisen hat. Jedes Los gewinnt. Monats=Einlage auf ein ganzes Los 4 Mark. Bank=Agentur: G. Besteroth, Düsseiderf a.]Khein. Grosse Mühlhauser Geld-Lotterfe. Ziehung bestimmt 26. und 27. Oktober 1892. Hauptgewinn 1 4 Mrfliion-Kin.2 3730 Geldgewinne mit zus. 730000 Mk. sofort ohne Abzug zahlbar. Hierzu empfehlen und versenden Originallose ½/1 Mk. 7.—, ½ Mk. 3,50. Anteile ¼ Mk. 1.75, ⅛ Mk. 1.—, 1¼ Mk. 17.50, 1⅛ Mk. 10.—. Ferner /10 an 5Overschied. Numm. M. 5 zur Erhöhung der /100 an einer Nummernur 10 Pfg. Gewinn-Chancen 11/100 verschied. Nummern 1 M. Julius Goldberg& Cie, Porto und Liste 30 Pfg. Einschreiben 20 Pfg. extra. Ress Nurbare Geldgewinne. Keine Nieten! Nächste Ziehung 20. November 1892. Ankauf überall gesetzl. gestattet. Stadt Barletta-Lose. Jährlich 4 Ziehungen mit Haupttreffer von 2 Millionen, 1 Million, 500 000, 40000, 200000, 100 000, 50000 etc. etc. Gewinne, die„baar“ in Geld prompt in Frankfort ausbezahlt werden und wic sie keine einzige Lotterie aufzuweisen hat. Jedes Los gesinnt. Monatl. Einzahlung auf 1 ganzes Originallos Mk. 4. 30 Pfg. Porto a Nachn. Gewinnl. und Prosp. gratis. Bestellungen umgehend erbeten an die Bank-Agentur J. Sawatzki, Frankfurt am Main. Bankgeschäft, Cöln a. Rh., Hohestrasse 137. V. Sigrrsasugr, Coltfoste Blumentopfhüllen zu haben bei Carl Braus. Ziehung am 20. November 1892. Concessioniert für ganz Deutschland. 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Die an der Dortmunder Chaussee, in der Nähe der Stadt belegene, dem Herrn Brennereibesitzer Heinrich Färber hier gehörige, früher Dahm'sche Besitzung, bestehend aus einem massiven 2stöckigen Wohnhause mit Stallung und 7 Morgen Garten und Ackerland, ist unter sehr günstigen Bedingungen anzukaufen bezw. anzupachten. Der Antritt kann am 1. November d. I. erfolgen. Reflektanten wollen sich beim Unterzeichneten melden Schwerte, im Oktober 1892. Hohenschwert. Porlwein, Madeira, Sherry, feinster Qualität in ½ und ½ Flaschen zu haben bei Julius Boecker, Bahnhoftraße. Kartoffeln, hiesige Magnum bonum, rote und weiße, empfiehlt billigst C. Pollmeier. 4 anständige Leute können Kost und Togis erhalten. Zu erfahren in der Expedition dieses Blattes. In einem besseren Hause ist 1 Zimmer, wenn gewünscht, mit daranlieg. Schlafkabinett, möbliert o. unmöbliert per 1. 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Landroggen 1.„ per 100Kilo 2.„ Wintergerste per 100 Kilo Buchweizen„„„ Hafer 1. Qual.„ Rübsen(Aveel)„„ Raps 1. Qual.„„ 40 40 1460 22 25 23 50 22 50 4.— 50— 18.— 52— Kartoffeln„„ Heu per 500„ Roggenstroh per„„ Rüböl per 100„ in Partieen von 100 Kilo Rüböl per 100 Kilo faßw. 53.50 Gerein. Oel per 100 Kilo 3 M höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 Kilo 124 Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo Kleien per 50 Kilo Köln, 18 Okt. Weizen hiesiger 16,50—17,00, fremder 18,00 bis 19,00. Roggen hies. 16.00 bis 17,00, fremder 18,50—20,00. Hafer hiesiger 15,25—15,75, fremder 00,00 bis 00,.00 M. Berlin, 18. Okt. Weizen Okt.= Nov. 154,50 2, April=Mai 159.50 X. Roggen Okt.=Nov. 142,50 M, April=Mai 145,25 K. Hafer Okt.= Nov. 144.75 J, April=Mai 143.75 #k. Rüböl vorr. mit Faß 50.20 M, ohne Faß 49.30 M. Oktober 50,— I. April=Mai 50,75 J. Spiritus, 70er vorrätig 84,— K. Okt.=Nov. 32,50 J. April=Mai 33,50 4, 50er vorrätig 53,60* Viehmärkte. Dortmund, 18. Okt. Städt. Viehhof. Zum heutigen Schlachtviehmarkt waren aufgetrieben: 694 Stück Großvieh, 702 Schweine, 180 Kälber, 213 Schafe. Per 100 Pfd. Schlachtgewicht wurde gezahlt: für Ochsen 00—00 M, für Stiere 35—45#, Kühe 1. Qual. 56—60 M, 2. Qual. 50—55 M. Schweine 1. Qual. 52—56,5+, 2. Qual. 00—00 M Kälber per Pfd. Schlachtgewicht 1. Qualität 60—65 4, 2. Qualität 60—65 4, Schafe desgl. 40—50 4. Unverkauft bieben: 113 Stück Großvieh, 15 Schweine, 53 Schweine. Aric=eR??* ) für den Kreir Görde und den Landtreir Vörrmand. für den Kreiv grtv. 4. M Abonnemens= Preis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheinf Dienstag, Donnerstags und Samstags. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 außerhalb des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pig Redakton, Druck und Verlag von Garl Braus in Schwert. Nr. 124. chwerte, Dannentag, 10d. Sdlcher 1990. 25. Wer singt das Lied vom großen Vaterland? Wer kann ein Lied uns singen, Ein wunderstarkes Lied, Das hoch auf Adlerschwingen Durch unsre Gaue zieht Zu allen deutschen Stämmen, Das nimmer Grenzen hemmen, Ein Lied, das mächtig Herz und Sinne bannt, Das Lied vom großen, deutschen Vaterland? Wer rührt die Harfensaiten Und fügt zum Wort den Klang, Daß hold die Töne gleiten Wie süßer Lurleisang, Daß wild die Töne wogen, Als kommt der Sturm geflogen Und reißt die See empor zur Klippenwand— Beim Lied vom großen deutschen Vaterland? Wo auch die Klänge rauschen Zu unsres Landes Preis, Daß deutsche Männer tauschen Glutblicke hell und heiß, Daß Augen deutscher Frauen Von lichten Zähren tauen Vom Reich der Finnen bis zum Baltenstrand Beim Lied vom großen deutschen Vaterland? Daß, wenn die stolze Weise Uns lockt zum Schwerterreih'n, Das Herzklut deutscher Greise Aufschäumt wie junger Wein, Daß Mann und Jüngling stürmen. Die Marken zu beschirmen, Und sich im Kampfzorn eisern strafft die Hand Beim Lied vom großen deutschen Vaterland? Wer spricht die rechten Worte, Wer stimmt die Melodet'n? Ihr kennt die Mär vom Horte Tief unten in dem Rhein— Wem solch ein Sang gelungen, Der hat den Schatz errungen, Es hebt das Gold aus unsres Stromes Sand Sein Lied vom großen deutschen Vaterland! Die verborgene Hand. (Fortsetzung.) 9.„Ist das Deine Handschrift?“ Du Dich nicht zu sorgen.]„Ein Wechsel von zehntausend Mark ward„Mein Sohn soll kommen!“ gebot der Kaufhabe die Würter.: Sonnabend in meiner Advesenheit peisentiert und her Kar und fest. „ud auch ih wadte gm siur wachzen; sehtesua dersebe nitzt engtragen var, lich der 9os=), Pger poshän,er sprecg dr Veostueig uit bo, Soun gen bo,„ Sehaet zicht einmas orionnt, deß der Her Peiazpzel Verige pie(mtebrüichr, Siegut,„banlen Sie an sch selbzg Boltzalrz, Ixe Her Vaur hobout uih, vunu) onhonguig, Gachast, dongash, se wacd auch dessiund rigen Sie sch nicht aut. Wos aucd ar vcr:. Die Cetotr e, vetod, vorsder.(Neap, hauts einglist. Raun aber siad mite nacherschechen sei, s ist in Jugenstreich, den Sie veraun Tu, biche Susthesote, ius Bocheus) vo idze oegadze haed bunte uich enutaga eic, desr. Salt die aster gusden iun ur voch uehe aufezgen bunit, Bos vodtenden) hnuv sea fie Gge se schmerzantrichen Tagen um soid hm des Wort ab.„3st as die Pprea erot be 6g. Augenbiche Gehr zu biten. 1— mit ins Auge wied er nicht zu lengnen wagen, .3ch vil nichnichtauftringn, vo ig über enige Bugnving, Geng, u. J... die Thar— se siad wie geschieden für immer und der Gulsig bun, spragz sie lese.„Benthruich wt,) Ein vose, Pozmuiz donden Hat und volen Ozean maß sich behnen zwischen mie und ku, bedtarst, Baterse 6, von Du wotner Hagr Gberscheit die Schpelle. Er moche delden ich nicht niche meinen Soha nenen sam. .3a, gwißt, aber s6t— 86, behi:.[Souizs woc vich, vrich, Pesgezer nz, engen Srze Thhr, Pfate sch aus neue. Ucher die die Vont kanen uit dur lngtad, mit shubers obenvorigt, bes vo, ud Traue u. Schwele scheit Haus, farchder bleich, vrsikt, der Kranle, die ein Kronsein nicht genohnt snd, Charalter von der größten Eher und—.(tgum dersalbe wie früher, vie der Prokurist sch eicht brichen, dier iu: Opveo. v Zisge Man wer der langsäheige Peokarist auit Eshrecken sage. Eunst verneige der litzier oo zain Bicg des Vaters foige ise, ditf sel, da der Shes der Fiema disen irnen lnge. an e ee baungie eisehe esce c ezescschtech ie ce u en. Der Kaustenr haut die lugen gichoso, bos)outheum, Ppgortza ud boade Hade Frcke der und der Ton seider Simme verich, wiche maß. Seitcht der Bond vosicher, ug ven Stehuung, gal, Har den Elatrtandean enigen.(Ise Ucherwiadung a Hu bstake, uit der Neche en Serte, user iu, bdte gu, Leute de Houe honpe b., Hruchan Sies. süch ar aus. Zssu sprchen, zu weicher er gwalsan sch wang. hane Bios ononnen. Syr Bic uhe u den, göigighg, Eiu: Wechselfälsczungs.]„Hauns, sith nich an,— nig, nicht zur der Wiana hersche Gantage Seilde in dus“ De Zakasz saut sch Hrtäigz ur seher oeitegenate Koesdeüishe. lshe eschshaose. —5r Ausdhung ue u. Auden iun)„G4 suig ae ichz oun de don ba), Laone d. Baschz, 4 2. 23, Ssäiher .56 uch uicht, ds 6 a Haun Sepaluag eie haunt aunt. S4 ude eig enchahalses Gaun der ace Siger. 8. au uit 11 „Was?“ Sie kämpfte scheinbar einige Minuten mit Mit einem Gepränge, wie ihn nur der größte sich selbst. sichtum entfalten kann war die Gattin des g##: „Wo“—, wo st does Popie3: siüch drsFtage in das ibliche Schweigen Hirin: Risealetern schien ihm der Nopzggagg Mit zitternder Hand griff der Kaufherr danach; gegenzutreten, der Name, den er sprechen—“ unwillkürlich richtete er sich halbwegs dabei auf. hatte und der jetzt als eine Fälschung d üie Bun eadte a die aise galce ehen g. uad uch uner ung sch uinr dunr dür 1 P Herr Wörner ließ ihm Zeit, sich zu sammeln.]„Antworte mir!“ donnerte die Stimme des ebennn. Er Lut eiter dus Ligr ud ver such vautkrlich picher fort. Er cher bestad bor.34, Poche“; Vorgle gachen, wam ih.. Dae brch demn Vam, der auf ihm lcstct, Sutg dei diuer lesten Praunzerenonte in ensten auf, um zwöf Uhe noch dinnal wieder bommen mitr seoch endose Vorwoye zu Pesag ige gatel und dammelad keuchte er hevor: sste Gieon. polan(ucd uisze Mücklung, vachze u. 281ga.... J, 1a Haich a, 2 a Ke win m. wia Haus, Voltheim versah schweigend des Vaters„unverschgmr: Es kann nichts in der Welt swarten können, Ihnen geschadet iu##e u. I„Ja, ih, schri Räichtum enfalen kann, wor die Gatin des Großhandelsherrn Volkheim zu Grabe bestattet worden. Hunderte von Wagen folgten dem kostbaren Sarge aus massivem Silber, dem, schon baren Sarge aus massivem Silber, dem, schon]„In dringender ge von Kränzen und Palmen völlig überdeckt, mehrere mit Ihnen sprechen—“ Wagen foloten mit aleichen Spenden, den letzten! Gagt— in diesen „Herr Wörner war hier,“ sagte sie dann. Des Kaufherrn Interesse ermattete schnell. „Was wollte er?“ fragte er gleichmütig. „In dringender geschäftlicher Angelegenheit wagen folgten mit gleichen Spenden, den letzten der Lebenden an Gestorbene. „Jetzt Lebenden on Gestorbene., großer Verlust—., 16 Der Kaufherr folgte nicht dem Sarge seiner„Er sagte, es sei sehr dringend,“ entschuldigte Frau. Ihn hatten auch nur wenige zu Gesicht die Hausdame sich gleichsam.„Ich schickte ihn Er hütete selber das Lager und war guch natürlich wieder fort. Er Voltzeim versch osigend des Botz,„Hoerschant! Ee kam niches in dr Weitswarten Wnnn, Perenzerzragz de Kaster in Nauensug Steae. Er dat freic als mehr auomatg gben, was so euns und beingad vir, baß b),„New, voin,„dt ggagd, gie.— I. Deg alen Manes Hinde siogen se gewalig ale mit Wisan und Wilen, aber die Ausgobe, nicht warten Kmnte, bis ich es zu Hbren zustandesturz, die Augen vigz ogmene,„Sie Ghaten vur z, betig daß das Povier, weiches dieselben du repicsentieren, wor ihm dermaßen ius Biussig. Er kommt um zwölf ühe wieder? Wos.— Ihre Pfichtl.— Got im Hinwel,— 8rga), za iur wmite gerie, und Fretioe übergegangen, daß erdazu keines besonderen Nach=lig die Uhr jest?:(fäülscht Auch das— auch das nochl“ 12=473; gsin uurig Senlans bentigte. Den Vaer haue er ur einal!“ Frau Baungat wolle eben die Aspen zus Der Prokarst hate sich von seinem Seiselfer. Dag uag Hase uchze u.„Das in vict Seunr euter Aidezehe, dr ur Augn shon, as ui behm Stziag ie Vau, ahgian. E. Rad miantantang aulost, Eige och Varaiseg, oaden gtalche ue getlche ue Ceaiut Speung Giesten. Jus die Miuagshabe aulage. walte a hesig sich wnden, un un die Thrsge guchaet“. Boäka Nane mia Gelche daue, Nan wor alce vrteit. Die Tate wuoshte vu!“„Wie vick scläg ea2;, fragte der Kauhzer. zu eien und Hase hebezaunsn, da er Michgzasgg“.: ud getuscht von migen eigenen en becdern Sage b der Honiaugnt, ud!„Zaldg Ue ie. undeant de Haudan. suihte, vas für dm Lebdandean gechstzan ,uiht, Sizest. Der zosi Hasetste dien au d. er Sute Veuiche ue ee bg.8e uich bisge Wienr Zach bonnan, aus biser Bozich und uurwatak in Nendr Gehgazag aiche und sche Basde dlag a ur eeweien vor, Ieich dos Lid ender, Biu und Sagen Sie ihm, daß ich nicht beheligt sein vill. Stelung sich aufichtete und die rechte Hauk vach sag Gzsche—(Forsetzung felat) de ue dcde un uict busg fuogt u uis ug ermatensat, üls ih in Seichzst bonme— sder stoen astuche..(sen Cgg. oder arm, wo es eintehren will. Ein leises Pochen an die Thür unterbrach„Wörner," keuchte er, und wie der eines Pe uer ien Boetgen us ier Sennent.„ Ischne ues besitgn Boat. Irsauntgen uchza, Veun Big,( 6. 1 us Se.. Hongltong, 11. Dat. Der brtäsche es Büur ue Gudt guee Au“, ar Bu u Anlih, Gnn eir esin Seichahe, Adan, a4. Sgze. See shene bächer eiantel unr Stde un einen Aedenenach, uesen Viur ur sthul. sHoeß ar bunz seinen abhgbrochgann Satz. tamn ich nich vriessn, uoz, uo:. 1 8. 5 Pnig veriasen hate, is bei den Ficherangelehnt war, befanden sich die beiden vom So] Die Hausdame ging. Es währte über fünf! So furchtbar erschüttert wie durch nitätsrat Doktor Engel beorderten Wärter. Neben des Vaters Lager aber saß Jertha, den Blick kaum abwendend von dem Gesicht des Daliegenden, der sichtlich erschöpft in seinen Kissen ruhte. Da öffnete sich leise die nach dem Vorzimmer führende Thür. Die Schwelle überschritt Frau Baumgart. Sie näherte sich dem jungen Mädchen. „Fräulein Volkheim,“ sprach sie leise, gestatten Sie mir, daß ich Sie ablöse. Seit heute nacht wachen Sie jetzt hier bei Ihrem Vater. Sie werden selbst noch krank.“ Sie sprach die Wahrheit. Jertha sah erschreckend bleich aus. In der Nacht hatte die Unruhe sie nicht schlafen lassen. Sie hatte sich erhoben und war an das Lager ihres Vaters geeilt, darauf bestehend, bei demselben wachen zu wollen. Sie bedurfte sicher der Ruhe, aber sie hätte es nimmer zugegeben, würde nicht der Kranke selbst sich ins Mittel gelegt haben. Er öffnete die Augen; offenbar hatte er die Worte der Hausdame vernommen. „Ja, Iertho, geh!“ sagte auch er.„Du scheinst mehr der Pflege zu bedürfen als ich. Geh, Scheinbar schen ernste Mann sich wost noch nie gescht. insein achante se dih doen Lagr.„..Her Valhein, Sie Her Wömer büeck Site, dises iu lsen.!„Jaich weiß s, ud wenn auch vor aler Welz,“IIp), Iu, Lautehnellen in Oepreußen sarb Hear Volzen. Er mase Sie priczeanl, Kotilgier aichaus dr Bick des Grshandbelihzern b9 gager Tage der fraeltische Handeismann Lohn r„Maisch boll2: rief der Großhan= Iiut Ltere, avor Ihuen konn 19 v. uich, ver sam in dem hohen Alter von 110 Jahren. Seine st der wienieg vur: uen ur Srtozur lüchg, dean Sie wissen dises und damikt kanugg.3 der er 80 Jahre lang glüicklich, beleter fost überlant.„Her den Wisch!. die Schmach meines Hauses Ihnean nicht brborgen! Frau, wo., zu zrmsichen Verbältnissen lebte. Star Siade kogen, vihend er her das ulheiben, Bod bei. Vov, Ja, Gauenzaste, wags hat 100 Jahre ebensals schon überscheiten anmengsalt Bila sermnichenuiß, In nichten aug) So Vren Sie don v.,„erischanfelse se g. sund ist nach zenlich ristig, Nonant haut er des gechloseor Menorudun außer Ihoen und mit kein. Vrengrtzug u..8— geöffnet und dessen Inhalt gelesen; aber wie ver=(fahren darf:— dieser Wechsel ist gefälscht,—= glast ruhten seine Augen darauf. gefälscht von meinem eigenen Sohne!“ Kun Agatik vsem Sis,—. s, Au.4 ut den der Naue dier die Spen da sand nie aus seiner Fassung geratenden Mannes sich kann alles ertragen,— ich bin nicht mehr schwach! — Haheha,— hören Sie nicht, ich lache ja schon wieder! Eine Wechselfälschung! O, wahrhaftig, es ist zum Totlachen!“ Die letzten Worte hörte die Hausdame schon nicht mehr. Sie war hinausgestürzt und wieder überlas der Kaufherr die Worte auf dem Papier in seiner Hand. rang. Die Seiden-Fabrik G. Henneberg (k. u. k. Hofl.), Zürich sendet direkt an Private: schwarze, weiße und farbige Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Meter glatt, gestreift, karriert, gemustert, Damaste 2c.(ca. 240 versch. Qual= und 2000 versch, Farben, Dessine 2c.) portound vollfrel, Muster unzebend. Statt aller Antwort griff der Kaufherr nach dem Glockenzug neben seinem Lager und setzte denselben heftig in Bewegung. Karl, der jüngere Diener, erschien schreckensbleich in der Thür zu seines Herrn Arbeitszimmer. — als aus erster Hand in jeden Maaß zu beziehen. Man verlange Muster mis , Gragebe Gendlichen dor von Elten amp; Keussen, Grefeld. — * Konnrn S tesunnntl.g Die diesjährigen Herbst= Kontroll=Versammlungen für die Mannschaften des Beurlaubtenstandes werden im Landwehr=Bezirk Dortmund wie folgt abgehalten: 1. Für die Mannschaften der Stadt Dortmund. Appellplatz: Hof des Bezirks=Kommandos(Balkenstraße 40). 7. November, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1885 und 1886, deren Namen die Anfangsbuchstaben A bis einschließlich L haben. 7. November, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1887 und 1888, deren Namen die Anfangsbuchstaben A bis einschließlich L haben. 7. November, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der ProvinzialInfanterie der Jahresklassen 1889, 1890, 1891 und 1892 und diejenigen von der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind, deren Namen die Anfangsbuchstaben A bis L haben und die sämtlichen Superrevidenden.*) 9. November, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1885, 1886 und 1887, deren Namen die Anfangsbuchstaben M bis 2 haben. 9. November, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1888, 1889, 1890, 1891 und 1892, deren Namen die Anfangsbuchstaben M bis 2 haben und diejenigen der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 9. November, mittags 12 Uhr: Sämtliche Mannschaften der Gardetruppen der Jahresklassen 1885 bis 1891, sowie die diejenigen Leute der Garde der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 12. November, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der SpezialWaffen*) der Jahresklassen 1885, 1886 und 1887. 12. November, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Spezial=Waffen*) der Jahresklassen 1888, 1889, 1890 und 1891, sowie diejenigen der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 2. Für die Mannschafteu des Amtsbezirks Barop, sowie der Gemeinde Hombruch vom Amtsbezirk Kirchhörde. Appellplatz: Baroper Heide bei Station Barop. 8. November, vormitags 11½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1 Oktober 1880 ingetreten sind. 3. Für die Mannschaften der Gemeinden Löttringhausen, Holthausen, Kruckel, Kirchhörde und Schnee vom Amtsbezirk Kirchhörde, sowie der Gemeinde Syburg vom Amtsbezirk Westhofen. Apellplatz: Platz bei der Wirtschaft Wittig in Löttringhausen oder dessen Saal. 8. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 4.- Fur die Mannschaften des Amtsbezirks Annen=Wullen und der Gemeinde Rüdinghausen vom Amte Kirchhörde. Appellplatz: Marktplatz zu Annen. 9. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*) sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 5. Für die Mannschaften der Gemeinden Dorstfeld, Huckarde und Wischlingen vom Amtsbezirk Dorstfeld. Appellplatz: Platz an der evangelischen Schule in Dorstfeld. 11. November, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1 Oktober 1880 eingetreten sind. 6. Für die Mannschaften der Gemeinden Lütgendortmund, Dellwig=Holte und Bövinghausen vom Amtsbezirk Lütgendortmund. Appellplatz: Platz gegenüber der Wirtschaft Vedder in Lütgendortmund. 10. November, vormittags 8½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 7. Für die Mannschaften der Gemeinden Oespel und Kley vom Amte Lütgendortmund. Appellplatz: Schulplatz in Oespel. 10. November, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Woffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*) sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 8. Für die Mannschaften der Gemeinden Kirchlinde und Westrich vom Amtsbezirk Lütgendortmund, Merklinde und Frohlinde vom Amtsbezirk Castrop und Marten und Rahm vom Amtsbezirk Dorstfeld. Appelpletz: Platz an der Schule in Kirchlinde. 11. November, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 9. Für die Mannschaften der Gemeinden Castrop, Börnig, Behringhausen, Börsinghausen, Giesenberg=Sodingen, Bövinghausen Obercastrop und Holthausen vom Amtsbezirk Castrop. Appellplatz: Wiese bei dem Hause des Gastwirts Baerwolff oder dessen Saal(Germanenhügel) in Castrop. 10. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 10. Für die Mannschaften der Gemeinden Rauxel und Habinghorst vom Amtsbezirk Castrop. Appellplatz: Am Bahnhof der Köln=Mindener Bahn in Rauxel. 10. November, vormittags 11½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden“), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 11. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Mengede. Appellplatz: Platz vor der evangelischen Schule in Mengede. 10. November, vormittags 81 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 12. Für die Manuschaften der Stadt Lünen, sowie der Gemeinden Brechten, Lippholthausen, Holthausen, Lindenhorst, Brambauer, Beckinghausen, Horstmar und Gahmen vom Amtsbezirk Lünen. Appellplatz: Auf der Wiese bei der Wirtschaft von Hiddemann in Brechten. 11. November, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 13. Für die Mannschaften der Gemeinden Altenderne=Ober= becker, Altenderne=Niederbecker, Kirchderne, Hostedde, Eving, Kump und Kemminghausen vom Amtsbezirk Lünen. Appellplotz: Platz bei der Wirtschaft von Overmann am Dernerbaum oder dessen Saal. 11. November, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 14. Für die Mannschaften der Gemeinden Brackel, Lanstrop, Grevel, Wambel und Cörne vom Amtsbezirk Brackel. Appelplatz: Neuer Schulplatz in Brackel. 7. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Wafsen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 15. Für die Mannschaften der Gemeinden Husen, Wickede, Courl und Asseln vom Amtsbezirk Brackel. Appellplatz: Platz an der Schule in Wickede. 7. November, vormittags 11½ Uhr: Die Mannschaften aller Wasfen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 16. Für die Mannschaften der Gemeinden Aplerbeck, Schüren, Berghofen und Aplerbeckermark vom Amtsbezirk Aplerbeck. Appellplatz: Auf der Wiese des Gastwirts Möller bezw. dessen Saal in Aplerbeck. 7. November, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden"), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 17. Für die Mannschaften der Gemeinden Holzwickede, Sölde, Hengsen und Opherdicke vom Amtsbezirk Aplerbeck. Appellplatz: Platz bei der Wirtschaft Jaques in der Nähe des Bahnhofes Holzwickede. 7. November, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 18. Für die Mannschaften des Magistratsbezirks Schwerte und des Amtsbezirks Westhofen ausschließlich der Gemeinde Syburg. Appellplatz: Markthalle unter dem Rathause in Schwerte. 9. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 19. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Wellinghofen. Appellplatz: Kirchplatz in Wellinghofen. 8. November, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. 20. Für die Mannschaften des Magistratsbezirks Hörde. Appelplatz: Platz an der evangel. Schule in Hörde. 8. November, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklasse 1885 bis 1892, die sämtlichen Superrevidenden*), sowie diejenigen Leute der Jahresklasse 1880, welche vor dem 1. Oktober 1880 eingetreten sind. *) Superrevidenden sind alle diejenigen Mannschaften, welche auf Reklamation, sowie die, welche wegen Dienstuntauglichkeit oder wegen vor ihrer Dienstzeit begangener Verbrechen oder Vergehen vor Ablauf ihrer Dienstzeit entlassen worden sind und über die noch keine endgültige Entscheidung getroffen ist. Zu den Spezialwaffen gehören diejenigen Mannschaften, welche bei den Provinzial=Jägern, der Kavallerie, Feld= und Fußartillerie, den Pioniren, dem Train, oder als Oekonomie=Handwerker gedient haben, sowie das Sanitäts= und Veterinär=Personal, die als Militär=Bäcker, Krankenträger, Büchsenmachergehülfen, Krankenwärter und als ZahlmeisterAspiranten ausgebildeten Mannschaften aller Waffen, ausschließlich Garde, und die Arbeitssoldater. Bestimmungen über die Kontroll-Versammlungen. 1. Alle Mannschaften haben ihre Militärpapiere in Futteralen mitzubringen. 2. Vor Beginn der Kontroll=Versammlungen sind Schirme, Stöcke, Pfeifen, Zigarren 2c. wegzulegen. 3. Nichterscheinen zur Kontroll=Versammlung und Zuspärkommen haben Arrest zur Folge, ersteres außerdem ein Jahr Nachdienen. 4. Wer mit Nachdienen bestraft worden ist, gehört von da ab zum nächstjüngsten Jahrgange. 5. Anfragen betr. Aufklärung etwaiger Zweifel über Vorstehendes sind an den betr. Bezirks=Feldwebel zu richten. 6 Sämtliche Mannschaften des Beurlaubtenstandes, welche sich an einem der vorgenannten Tage zur Kontroll=Versammlung zu gestellen haben, stehen für diesen ganzen Tag unter den Kriegs=Artikeln. 7. Die Ersatz=Reservisten, sowie die Landwehr 1. und 2. Aufgehots haben zum Herbstappell nicht zu erscheinen. Dortmund, den 15. Oktober 1892. Königliches Bezirks=Kommando. Carl Braug Schwerte. *9 Sämtliche Comptoir=Bedarss=Artikel, erster Fabriken zu Fabrikpreisen. Zeichen-Utensilien, Formulare, Galantertewaren. Wilh. Allmeroth, Dortmund, Körnerplatz 7, Fabrik-Niederlage photographischer Apparate, empfiehlt sich den Herren Fach- und Amateur-Photographen als Bezugsquelle für komplette Einrichtungen für Photographen u. phototechnische Anstalten. Bekanntmachung. Ende dieses Jahres scheiden als Gemeindeverordnete die nachstehend benannten Herren aus: a. in der Gemeinde Lichtendorf: Landwirt Heinr. Wortmann, gewählt von der 1. Abteilung, Wirt Heinrich Flunkert,„„„ 1.„ b. in der Gemeinde Geisecke: Landwirt Wilhelm Cordes, gewählt von der 3. Abteilung, Gutspächter W. Schulte=Höppe„„„ 2.„ c. in der Gemeinde Wandhofen: Landwirt Heinr. Klempt, gewählt von der 3. Abteilung, „ Friedrich Breucker,„„„ 3.„ d. in der Gemeinde Holzen: Wirt Wilhelm Hüsemann, gewählt von der 3. Abteilung, Bergmann Wilhelm Brenne,„„„ 3.„ e. in der Gemeinde Garenfeld: Landwirt Carl Lobbe, gewählt von der 2. Abteilung, „ H. Rademacher,„„„ 1.„ f. in der Gemeinde Syburg: Wirt Carl Dieckmann, gewählt von der 3. Abteilung, Bergmann Fr. Sichtermann,„„„ 1.„ g. in der Gemeinde Billigst: Landwirt Fr. Knolle gt. Cordes, gewählt von der 2. Abteilung, „ Heinr. Overbeck,„„„ 1.„ h. in der Gemeinde Westhofen: Landwirt Wilh. Sethe, gewählt von der 2. Abteilung, „ Fr. Dahlbüdding,„„„ 2.„ Ferner ist eine Ersatzwahl vorzunehmen in Villigst von der 2. Abteilung pro 1888/94 für den ausgeschiedenen Wirt Ludwig Stricker. Zu den erforderlichen Neuwahlen habe ich Termin anberaumt: a. für die Gemeinde Lichtendorf: am 22. November d. I., nachmittags 4½ Uhr, in der Schule zu Geisecke, b. für die Gemeinde Geisecke: am 22. November d. J., nachmittags 5 Uhr, in der Schule daselbst, c. für die Gemeinde Wandhofen: am 23. November d. I., vormittags 10 Uhr, in der Schule daselbst, d. für die Gemeinde Holzen: am 23. November d. I, nachmittags 3 Uhr, in der Schule zu Holzen, e. für die Gemeinde Garenfeld: am 24. November d. J. vormittags 11 Uhr, im Lokale des Wirts Soeding zu Garenfeld, f. für die Gemeinde Syburg: am 24. November d. J., nachmittags 3 Uhr, in der Schule zu Syburg, g. für die Gemeinde Villigst: am 25. November d. J., nachmittags 4 Uhr, im Lokale des Wirts Herberholz an der Ruhrbrücke, h. für die Gemeinde Westhofen: am 26. November d. I., vormittags 11 Uhr, in der neuen Schule hierselbst. Indem ich zu den Wahlen hiermit einlade, bemerke ich, daß die Wahllisten in den Wohnungen der betreffenden Herren Gemeindevorsteher vom 20. d. M. ab 4 Wochen lang zur Einsicht offen liegen. Westhofen, den 17. Oktober 1892. Amtmann: Rebber. Seckst- Sst S# K Gimborn's Tinten# nach Vorschrift des preußischen Staatsministeriums. 9 Koviertinten döchst Schreibtinten sofort unkopierfähig, verwischbar. . in besseren Schreib=, Papierwaren u.s. w. Handlungen zu haben sonst direkt s# Chem, Fabrik H. von Gimborn in Emmerich. Jeden Mittwoch: 4 Gebrader * * KUurm BorUhralrd, Westenhellweg 46. ISeste allerAlt unter Selbstkostenpreis. 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