für den Kreis Abonnements=Preis pro Quartel 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchmtliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Hörde und den Landkreis Dortmano Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfa des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 wig iii eochtr, Drndk und Sriag vn Cart srans u. Sdurm. Nr. 46. Schwerte, Samstag, 16. Upril 1892. 24. Jahrgang Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten für 1892 beireffend. Zum Ankause von Remonten im Alter von drei und ausnahmsweise vier Jahren ist im Bereiche des Regierungsbezirks Arnsberg für dieses Jahr nachstehender, morgens 8 Uhr, deginnender Markt anberaumt worden und zwar: am 17. Juni in Ugna. Die von der Remonte=Ankaufs=Kommission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Qutttung bar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, wlch: nach den LandesGesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kauspreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer und Klopphengste, welche sich in den ersten zehn bz. acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigentümlich gehören, oder durch einen nicht legitimierten Bevollmächtigten der Kommission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer sino verpflichtet, jedem verkauften Pserde eine neue starke rindiederne Treuse mit starkem Gebiß und eine neue Kopfhalter von Leder oder Hauf mit 2 mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, sind die Deckscheine resp. Füllenscheine mitzubringen, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweise der Pferde nicht zu koupieren oder übermäßig zu verküczen. Ferner ist es dringend erwünscht, daß ein zu massiger oder zu weicher Futterzustand bei den zum Verkauf zu stellenden Remonten nicht stattfindet, weil dadurch die in den Remontedepots vorkommenden Krankhecken sehr viel schwerer zu überstehen sind, als dies bei rationell und nicht übermäßig gesutierten Remonten der Fall ist. Die auf den Märkten vor#ustellenden Remonten müssen daher in solcher Vrfassung sein, daß sie durch mangelhafte Ernährung nicht gelitten haben und bei der Musterung ihrem Alter entsprechend in Knochen und Muskulatur ausgebildet sind. Berln, den 3. März 1892. Kriegsministerium. Remontierungs=Abteilung. Heffmann=Scholtz. Auktions=Anzeige. Mittwoch den 4. Mai ds. Is., von 9 Uhr vormittags ab, sollen hierselbst ungefuhr 80 Gesturpferde, bestehend aus Mutterstuten(meistens dedecki) Fohlen und 4jährigen Hensten, Willacen und Stuten meistbietend gegen Barzahlung verkauft werden. Sömtliche 4jährigen und älteren Pferde sind meh: oder weniger geritten. Die zum Verkauf kommenden gerittenen Pferde werden am 2. und 3. Mai von 7 bis 10 Uhr vormittags unter dem Retter, sowie sämtlich an denselben Tagen von 4 bis 6 Uhr nachmittags auf Wunsch an dr Hand gezeigt. Listen über die zur Auktion gelangenden werden am 22. April zum Versand pp. fertig gestellsein und auf Ansuchen zugeschickt werden. Für Personendeförderung zu den bezüglchen Zügen vom und zum Bahnhof Trakehnen wird am 2., 3 uund 4. Mai gesorgt sein. Trakehnen, den 11. März 1892. Der Landstallmeister. v. Frankenberg. Bekanntmachung. Die direkte Einlegung von Berufungen gegen die Einkommensteuerveranlagung seitens der Steuerpflichtigen an den Vorsitzenden der Bernfungs Kommission, welche in einigen Fällen vorgekommen sind, giebt mr Veranlassung, darauf aufmerksam zu machen, daß gemäß§ 40 des Einkommensteuer=Gesetz=s vom 24. Juni 1891 die Berufungsschreiben an den Vorsitzenden der Sitnommensteuer Veraulagungs=Kommisston einzusenden sind, für den Kreis Hörde also bei dem Unterzeichneten. Hörde, den 12. April 1892. Der Vorsitzende der Einkommensteuer=Veranlagungs=Kommission: Spring, königlicher Landrot. Bekanntmachung. Die Maul= und Klauenseuche ist unter den Viehbeständen der nachbenannten Personen erloschen: 1) Gutsbesitzer Friedeich Falkenroth zu Sölde, 2) Gutsbesitzerin Witwe Vieseler zu Sölde, 3) Gutsbesitzer Friedrich Maßmann zu Sölde, 4) Landwict Emil Middendors zu Sölde, 5) Landwirt Heinrich Lünschermann zu Dudenroth, 6) Landwirt Wilhelm Sträter zu Avlerdeck, 7) Gutsbesitzer Friedr. Natorp zu Holzwickede. Die über die Gehöfte dieser Viehbesitzer verhängte Sperre ist aufgehoben. Aplerbeck, den 8. April 1892. Die Polizeiverwaltung: Gutjahr. Das ist die freudige Wahrheit des Osterfestes. Aber alle Thatsachen und Ideen der Religion haben ihre Sinnbilder. Die Ewigkeit spiegelt sich in dem Vergänglichen, das Himmlische im Irdischen— so recht wie die majestätische Sonnenpracht im Thautröpflein wiederstrahlt. Ein Gleichnis christlicher Ostergedanken umgiebt uns im Erwachen der Natur. was Sprießen in Feld und Garten, das schmetternde Lerchenlied im Himmelsblau und der Veilchen zartes Blühen im Wiesengrund — das sind äußere Zeichen, ein Abglanz geistiger Erneuerung. Das Frühlingserwachen ist nur das bunte Festgewand. Der Kern, die Seele der christlichen Osterfeier, bildet die Auferstehung Jesu Christi. Mit dieser Thatsache steht und fällt das Christentum. Der Auferstehungsglaube ist der Felsengrund, der das Christentum trägt. Und das großartige Gebäude des christlichen Glaubens steht schon nahezu 1900 Jahre— fürwahr das Fundament ist sicher, unerschütterlich; der Glaube an die Auferstehung kein Trug und Wahn. Allerdings haben je und je Unglaube und Spott, Gottesverächter und Christusleugner den Felsen, darauf die christliche Wahrheit thront, zu erschüttern versucht. Aber vergeblich! Weder die Stürme der Jahrhunderte noch freigeistige Zeitströmungen haben die unwandelbare Auferstehungsgewißheit zerstören können. Es ist eben unmöglich mit Spieß und Schwert gegen die am Horizont aufsteigende Sonne anzukämpfen. Keine geistige Waffe vermag den Glanz der Auerstehungssonne zu besiegen, die trotz Sturm und Wetter höher steigt am Horizont der Weltgeschichte. Der christliche Glaube ist wesentlich Auferstehungsglaube. Hierin liegt die welterobernee, friedenerneuernde Macht des Christentums. Was waren die Jünger am Todestag ihres Meisters? Ein zersprengtes Häuflein Verzagter, betrübt, niedergeschlagen, hoffnungslos. Aber von der Thatsache der Auferstehung ergriffen— wie anders! Ein neues Leben durchdringt ihr Herz. Beseelt von Hoffnung und Freudigkeit werden die galiläischen Schiffer kühne Welteroberer. Der Auferstandene macht aus seinen Verfolgern heroische Glaubensboten. Die Werke eines Apostels Paulus, im Glauben an die Auferstehung vollbracht, sind dauernder, segensreicher als die Siegesthaten eines Alexander, Caesar und Napoleon. Die umwandelnde, neuschaffende Kraft, welche die Jünger durch die Österthatsache an sich erfahren haben, kann und soll allen Christen, groß und klein, zuteil werden. Nur muß man auch Glauben haben an die Osterbotschaft. Im rechten treuen Glauben wird die Thatsache der Weltgeschichte auch Thatsache des persönlichen Lebens. Und darauf kommt's doch in allem Leid, in allen Kämpfen und Mühsalen des privaten und öffentlichen Lebens an, daß wir persönlich fest stehen, daß unser Herz auch mit Bewußtsein durchdrungen ist von der erneuernden Macht des christlichen Glaubens. Daß es ein Jenseits, ein persönliches Fortleben, ein Wiedersehen, einen ewigen Gott, ein Gericht giebt— dieser Glaube entfaltet nicht nur am Grabe seinen Trost, lindert den Trennungsschmerz, sondern giebt erst dem irdischen Leben ein würdiges Ziel. Ohne Auferstehungsglaube ist das menschliche Leben eine Frage ohne Antwort, ein Rätsel ohne Lösung, ein planloses Hin und Her, ein wirres Durcheinander. Der Gedanke und die Gewißheit der Ewigkeit verleiht im Unglück Trost, bewahrt im Glück vor Uebermut und giebt eine frohe Begeisterung in allen Kämpfen. Und wie im Leben des einzelnen, so in dem des Volkes. Ohne Auferstehungsglaube kein Glaube an die Zukunft. Das giebt uns Christen Freudigkeit auch in den politischen und sozialen Nöten und Stürmen: Wir wissen, daß alles Kämpfen und Arbeiten unter dem Panier des Auferstandenen im letzten Grunde nie vergeblich und erfolglos sein kann. Keine trübe Erfahrung vermag christlichen Idealismus zu beugen. Der lebendige Glaube ist doch die stärkste Macht, die siegreichste Wirklichkeit auf Erden. Karfreitag und Ostern erinnern uns auch an die Thatsache, die sich schon oft wiederholt hat: Wenn man glaubt, das Christentum ins Grab zu den Toten gelegt zu haben, da bricht die Auferstehungssonne mit neuer Lebenskraft hervor. Schreit die Welt von Untergang und Niederlagen der christlichen Weltanschauung, so ist ein siegreicher Aufschwung gewiß. Wir wünschen unserem deutschen Volke ein recht gesegnetes Osterfest, neuen Glauben; dann gewinnen wir neues Leben, neue Hoffnung, neue Siege! Deutsche Der Kaiser beabsichtigt, sich gleich nach Ostern für zwei Tage zur Auerhahnjagd nach Eisenach bezw. der Wartburg zu begeben. Sobald der hohe Herr von diesem Ausfluge zurückgekehrt sein wird, dürfte die Uebersiedelung des kaiserlichen Hofhalts aus dem königlichen Schlosse in Berlin nach dem Neuen Palais bei Potsdam stattfinden Die deutsche Regierung hat, wie aus England gemeldet wird, für die Marine nach vielen Versuchen 180 Maxim=Geschütze in London bestellt. Weitere Aufträge für die Armee sollen folgen. Nach einer offiziösen Andeutung sollen die Pläne für die Fortführung der Steuerreform in ihren allgemeinen Umrissen veröffentlicht werdeu, um darüber, bevor an die Ausarbeitung gegangen wird, eine öffentliche Erörterung herbeizuführen. Die preußische Regierung steht den sozialdemokratischen Verkündigungen bezüglich der Feier des 1. Mai ohne jede Befürchtung gegenüber. Wie in früheren Jahren, wird Veranstaltungen, welche die Ruhe und den Frieden nicht stören, keinerlei Hindernisse entgegengesetzt werden. Anderseits sind alle Vorkehrungen getroffen, jeder Ausschreitung überall mit Ernst und Entschiedenheit entgegenzutreten. Der konservative Provinzialverein der Provinz Pommern hat folgende Petition an den Ministerpräsidenten Grafen Eulenburg gerichtet:„An Ew. Excellenz richtet der Verein die Bitte, dem Abgeordnetenhause in der nächsten Session einen Gesetzentwurf die Volksschule betreffend vorzulegen, welcher in seinen Grundzügen dem Entwurfe des Grafen Zedlitz entspricht. Der konservative Verein ist der Ueberzeugung, daß die gegen den Entwurf in Scene gesetzte öffentliche Agitation den Ansichten der Mehrheit der christlichen und königstreuen preußischen Unterthanen nicht entspricht.“ Der kommandierende General des 9. Armeekorps, Graf Waldersee, erhielt zu seinem 60. Geburtstage vom Kaiser einen prächtigen Militärmantel zum Geschenk. Das kaiserliche Geschenk ist aus dem grauen Tuch hergestellt, das Kaiser Wilhelm II. anläßlich seiner Reise nach Rußland in Narva selbst gekauft hat. Der Großherzog von Hessen gedenkt demnächst persönlich nach Berlin zu kommen, um in seiner Eigenschaft als deutscher Fürst dem Kaiser einen Antrittsbesuch abzustatten; deshalb ist auch kein außerordentlicher Gesandter von Darmstadt nach Berlin entsandt worden, um den Regierungsantritt des Großherzogs zu notifizieren, wie dies an den anderen verwandten und befreundeten Höfen geschehen ist. Die zur Beratung der berliner Weltausstellung niedergesetzte gemischte städtische Deputation, die aus zehn Magistratsmitgliedern und zwanzig Stadtverordneten besteht, wird im Laufe dieser Woche ihre Arbeiten beginnen. In Kreisen, die sich für das Zustandekommen der Ausstellung interessieren, soll man auf einen städtischen Zuschuß von mindestens 10 Millionen Mark rechnen. Das königliche Schloß in Berlin sollte vollständig ausgebaut werden. Die Baumeister hatten die Kosten auf 1½ Millionen Mark veranschlagt, doch es stellte sich heraus, daß für den Umbau mindestens 11 Millionen erforderlich wären, worauf unser Kaiser Befehl gab, den Umbau überhaupt einzustellen. Ueber die Stärke der sozialistischen Gewerkschaften sprach sich der sozialdemokratische Regierungs=Baumeister a. D. Keßler in einer Tapeziererversammlung in Berlin wenig günstig aus. Die ganze Gewerkschaftsorganisation, so meinte Herr Keßler, sei immer noch„für die Katz“. Von etwa 200000 Tischlergesellen in Deutschland gehörten dem Verbande vielleicht 13000 an, und diese anzuwerben, habe große Kosten verursacht. Mit den Schuhmachern stehe es noch ungünstiger; hier lohne es sich kaum, die Zahl zu nennen. Der Maurerverband zähle etwa 8000 Mitglieder. Bedeutendere Verbände hätten nur die Buchdrucker und die Töpfer zu Wege gebracht. Der Halberstädter Kongreß habe gründlich Fiasko gemacht, aus dessen Beschlüssen sei nichts zu machen. Eine völlige Umgestaltung der ganzen Gewerkschaften Baste daschaich fiche düer balchant de baele nur noch als Guerillakrieg möglich. Der Anarchismus ist die äußerste Spitze der Sozialdemokratie. Ganz vergeblich bemühen sich die deutschen wie die französischen Sozialisten, die Anarchisten als Irrsinnige oder Aussätzige aus ihrem Bunde auszuscheiden. Sie sind die ungeduldigen, hitzigen, verlorenen Vorposten der Partei. Der Zorn der Sozialdemokratie gegen diese ungebürdigen Brüder begreift sich: sie durchbrechen die eiserne Disziplin der Partei und erschrecken die Halben und Zweifelnden, welche die überwiegende Mehrzahl auch in der Arbeiterbewegung ausmachen. Die Sozialdemokratie fühlt sich durch diese Ausschreitungen darum eben so sehr bedroht und erschreckt wie die besitzenden Klassen. Aber ein durchgreifendes Heilmittel gegen den Anarchismus hat auch sie nicht zur Verfügung. Die Dynamitdiebstähle in Frankreich, Belgien, Spanien und anderen Ländern nehmen nachgerade einen Umfang an, der die schlimmsten Befürchtungen für die Zukunft hervorrufen muß. Es sind allein bei der Staatsbehörde in Brüssel nicht weniger als 12 Anzeigen über in der Provinz verübte Dynamitdiebstähle eingelaufen, auch verschiedene Funde von Dynamit werden aus mehreren belgischen Ortschaften gemeldet. In einem Bergwerk bei Linaecz (Spanien) ist eine beträchtliche Menge Dynamit gestohlen worden. Von anderer Seite wird aus Madrid berichtet: Die Polizei hat an der französischen Grenze eine geheime Dynamitfabrik entdeckt; sämtliche Vorräte, etwa dreihundert Patronen, wurden beschlagnahmt und neun Personen verhaftet. Nach einer Meldung aus Wien ist auch aus dem Dynamitmagazin des Kohlenbergwerks bei Lunzamt in Niederösterreich vor einigen Tagen eine Kiste Dynamitpatronen gestohlen worden. Diese Nachrichten zeigen, daß die Anarchisten auch nicht einen Moment feiern und alles daransetzen, um sich für alle Fälle mit ihrem Handwerkszeug zu versehen. Belgien. In Belgien ist die soeben in der Hauptstadt vollzogene Einigung der beiden großen liberalen Gruppen das bedeutsamste Ereignis. An diese Einigung wird bereits die Erwartung geknüpft, daß es nicht bloß gelingen werde, sämtliche Abgeordneten=Mandate der Hauptstadt für die liberale Sache zu erwerben, sondern auch den Sturz des klerikalen Systems herbeizuführen. Eine wütende Menge belagerte in Dison das Wohnhaus eines Anarchistenführers. Bei dem unternommenen Sturm auf das Haus wurde dasselbe teilweise zerstört. Präfekt, Staatsanwalt und Zentralkommissar eilten mit einem starken Aufgebot von Polizei und Gendarmen herbei und trieben mit blanker Waffe die Menge zurück. Großbritanien. In London fand am Mittwoch eine anarchistische Versammlung statt, das Publikum demonstrierte gegen die Anarchisten. In dem Programme der letzteren heißt es##un, alle Spießbürger sollen in die Theater=getrieben und diese dann in Brand gesteckt werden. Ein heute veröffentlichter Ukas des Zaren untersagt allen ausländischen Einwanderern, auch denen, welche die russische Unterthanenschaft annehmen, sich hinfort im Gouvernement Wolhynien außerhalb der Städte anzusiedeln und unbewegiiches Gut zu erwerben. Von dieser Verordnung sind nur die Bekenner der orthodoxen Konfession ausgenommen. Italien. Ein anarchistisches Manifest, in italienischer Sprache in Lausanne gedruckt, ist von Lugano aus über ganz Italien verbreitet worden. Das Manifest kündigt die erfolgreiche Gründung einer internationalen revolutionären Union an, welche alle entschlossenen Anarchisten umfaßt. Die Periode der theoretischen Diskussion wird für abgeschlossen und die Aera der bewaffneten Revolte für eröffnet erklärt. Westfalen und Rheinland. L Schwerte, 17. April. Im Interesse drs reisenden Publikums machen wir auf die in voriger Nummer veröffentlichtes Bekanntmachung der kgl. Eisenbahn=Direktion nu Elberfeld aufmerksam. Danach werden aus Anlaß des Oster festes Sonderzüge abgelassen, um dem an solchen Tagen sich steigenden Personenverkehr gewachsen zu sein. Gleichzeitig bemerken wir noch, daß die Samstags gelösten Retourbillets eine 4tägige Gültigkeit haben, also bis zum Tage nach Ostern. Hörde, 13. April. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich heute vormittag auf der Hermannshütte. Beim Abbrechen eines Lastkrahnen geriet ein Arbeiter so unglücklich unter ein schweres Stück Eisen, daß der Tod sofort eintrat. Dortmund 13. April. Als Rabenvater und scheußlicher Tyrann erscheint ein Bergmann, der sich vor der Strafkammer in Dortmund wegen fortgesetzter unmenschlicher Mißhandlung seines erst 10 Monate alten Kindes zu verantworten hatte. Der Wüterich glaubte, seine Schuld durch die Erklärung mindern zu können, er habe das Kind nicht für das seine gehalten, da seine Frau ihm vermutlich untreu gewesen sei. das bedauernswerte Kind von dem Unhold auszustehen hatte, ging aus den drastischen Aussagen der empörten Zeugen nur zu deutlich hervor. Wenn das Kind schrie, hatte er es bei einem Aermcheu ergriffen und dann mit solcher Wucht in die Wiege zurückgeschleudert, daß diese krachte. Sogar Ohrfeigen gab er dem armen Geschöpf, daß diesem das Blut aus Mund und Nase drang. Und solche Brutalitäten nannte dieser Vater eine „in mäßiger Weise verabreichte Züchtigung. Ja, wer züchtigt denn ein 10 Monate altes Kind? Das auf 6 Monate Gefängnis lautende Urteil erscheint da wahrhaftig als sehr milde. Hamm, 13. April. Am 30. Mai findet das große Wettrennen hierselbst statt. Mit den Vorbereitungen hat man begonnen. Herbede a. d. Ruhr, 10. April. Der elfjährige Sohn des Landwirtes K. fand auf der Straße ein Quecksilberhütchen, die bekanntlich zur Entzündung der Dynamitpatronen verwandt werden Der Junge zerschlug das Hütchen mit einem Stein, um es zum Knallen zu bringen. Er erreichte auch seine Absicht, wurde aber dabei im Gesicht schwer verletzt. Es ist Gefahr da, daß er die Sehkraft vollständig verlieren wird. Schalksmühle. 10. April. Gestern kam unterhalb Dahlerbrück ein 58 jähriger Fuhrknecht unter sein eigenes Fuhrwerk, so daß ihm dasselbe über die Brust ging und er infolgedessen nach einigen Stunden starb. Wie sich der Unfall zugetragen hat, konnte nicht festgestellt werden. Böhle, 12. April. Von einem schweren Unglücksfall wurde gestern vormittag ein Lippescher Ziegelarbeiter auf der Ziegelei des Herrn Kramberg hierselbst betroffen; der Mann wurde beim Ausnehmen von Lehmerde von einer bedeutenden Erdmasse überschüttet und dadurch so bedeutend verletzt, daß der Tod nach kurzer Zeit eintrat. Böhle, 12. April. Das dem Herrn Struck hierselbst vor einigen Tagen in Hagen gestohlene Fuhrwerk wurde von den Spitzbuben nach Dortmund dirigiert und dort untergebracht. Als dasselbe zum Kauf angeboten wurde, schöpfte man Verdacht und nunmehr hielten es die Spitzbuben für rätlich, unter Zurücklassung des Fuhrwerks schleunigst zu verduften. Infolge Benachrichtigung hat Herr Struck sein Eigentum vorgestern wieder abgeholt. Hagen, 12. April. In verflossener Nacht wurde aus einem Stalle am Fleieiwege mittels Aushebens der Stallthür ein ca. vier Wochen altes Kalb gestohlen. Dasselbe hatte einen Wert von 45—50 M. Von den Thätern fehlt bie jetzt jede Spur. Herne, 11. April. Heute morgen erschienen, wie die„Rh.=W. Ztg. meldet, bei dem Hirdes'schen Neubau hierselbst acht entlassene Manrergesellen, machten Skandal und griffen den Polier thätlich an. Letzterer erhielt mehrere Messerstiche; derselbe machte, als die Angreifer nicht von ihm abließen, von seiner Schußwaffe Gebrauch. Der Rädelsführer erhielt zwei Schüsse in den Unterleib, ein anderer Angreifer einen Schuß durch den Arm. Beide mußten dem Krankenhause überwiesen werden. Die übrigen sechs Exzedenten sind verhaftet. Arnsberg, 10. April. Herr Oberregierungsrat Dr. Fornet hierselbst ist zum Stell vertreter des Regierungspräsidenten im Bezirke ausschusse zu Arnsberg auf die Dauer seines Haupi amts hierselbst ernannt worden. Kempen, 11. April. In der mechanischen Seidenweberei von Schiller, Crons u. Cie., welche stark 200 Arbeiter beschäftigt, ist am Samstag 35 Arbeitern gekündigt worden; außerdem wurde die Arbeitszeit für die ganze Fabrik auf dreiviertel Tag vermindert Borghorst, 13. April. Heute nachmittag ist hier ein betrübender Unglücksfall vorgekommen. Ein 18jähr. Arbeiter einer Spinnerei verkroch sich während der Mittagspause in einen Haufen loser Baumwolle, um ein Schläfchen zu halten. Dasselbe wurde aber so fest, daß er von dem: Wiederbeginn der Arbeit nichts merkte, auch nichts davon, daß mehrere Ballen auf den Haufen geworfen wurden. Als endlich des Arbeiters Abwesenheit auffiel und nach ihm gesucht wurde, wurde er leider schon als Leiche aufgefunden. Schwelm, 12. April. Ein eigenartiges Unglück ereignete sich heute morgen in der Kölnerstraße. Ein Bauer trieb eine fette Kuh zur Stadt hinein, als plötzlich das Tier an dem Kanalgraben in gen. Straße scheute, in denselben hinein und gerade auf einen dort beschäftigten Arbeiter fiel. Letzterer wurde durch diesen eigenartigen Hereinfall derart verletzt, daß er in das Krankenhaus gebracht werden mußte, während man das Horntier nach langer schwerer Arbeit unverletzt zu Tage förderte. Elberfeld, 12. April. In der Knopffabrik von Karl Weyerbusch u. Comp. ist ein partieller Streik ausgebrochen. Etwa 160 Steinnußarbeiter, denen vom 28. d. Mts. ab eine Lohnreduzierung in Aussicht gestellt war, haben die Arbeit niedergelegt. Man hofft, daß ein gütlicher Vergleich zu Stande kommt. Ruhrort, 12. April. Auf Grund einer Wette verschlang in einer hiesigen Wirtschaft ein Mann 1 Pfund Schinken, 1 Pfund Leberwurst, eine Portion Rinderbraten, 1 halbes Dutzend Eier, 1 halbes Pfund Käse und eine „anständige“ Menge Brot. Für einen Schoppen Schnaps, den würdigen Preis der würdigen Wette, hat der Vielfras möglicherweise dauernd seine Gesundheit geschädigt, denn er befindet sich seit jener„Leistung“ in ärztlicher Behandlung. Mülheim(Ruhr), 12. April. Wegen empörender Mißhandlung seiner Frau und Kinder ist hier ein Tagelöhner zur Verantwortung gezogen. Eines der Kinder soll nach ärztlicher Aussage das Rückgrat gebrochen haben und zwar, wie nach der„Rhein= und Ruhrzeitung“ angenommen wird, durch übermäßige wuchtige Schläge. Die Frau hat sich seit einigen Tagen von ihrem Manne entfernt. Düsseldorf, 12. April. Jungen Herren, die sich lieber schön kleiden als ihren Schneider bezahlen, wird in nächster Zeit dies Vergnügen grümdlich verdorben werden. Die hiesigen Schneidermeister beabsichtigen nämlich, einen Schutzverein gegen derartige Kunden zu bilden. Sämtliche säumige Schuldner werden in ein gemeinsames schwarzes Buch eingetragen, dessen Einsichtnahme jedem Mitgliede des Vereins zusteht. Siegburg, 8. April. Ein Obertertianer aus Hennef wurde am Donnerstag nachmittag in der Nähe der Buisdorfer Brücke in der Sieg tot aufgefunden. Auf einem Zettel, den man bei seinen Büchern vorfand, giebt er an, daß er den Schritt aus Verzweiflung thue, weil er seine beste Hoffnung, in eine höhere Klasse zu steigen, nicht erfüllt gesehen habe. Der Gram seiner Eltern ist nicht zu beschreiben. Soziale Bewegung. London, 12. April. In London macht der Streik der Bergleute von Durham absolut keinen Eindruck, trotzdem seit einem Monat kein Schiff mit Durham=Kohlen im Londoner Hafen angekommen ist. Es ist in der Hauptstadt eine Ueberfülle von Kohlen vorhanden. Die Preise werden deshalb voraussichtlich im Sommer billiger sein, als seit Jahren. Die Londoner chemischen Fabriken spüren allerdings den Ausstand stark und werden eine Woche während der Osterzeit geschlossen werden.— Die Kohlenbergleute des Dean Forest haben beschlossen, jeder 6 d die Woche für den Streik ihrer Kollegen in Durham beizusteuern. Die Bewegung unter den Arbeitern in Kopenhagen nimmt einen ernsten Charakter an. Außer den Arbeitern haben die Gaswerksarbeiter und die Erdarbeiter bei der Anlage des Freihafens einen allgemeinen Ausstand in Aussicht genommen. — In Nachod(Böhmen) kam es seitens der ausständischen Arbeiter der dortigen Spinnerei zu ernsten Ausschreitungen. Als die Gendarmerie einen der Tumultanten verhaften wollte, kam es zu einem Handgemenge. Die Gendarmerie trieb die Menge auseinander, wobei viele sich in die Läden drängten, um Waren auf Rechnung der Fabrikanten zu verlangen. Die Läden wurden gesperrt und die Gendarmerie verstärkt, um weiteren Ausschreitungen vorzubeugen Bergmännisches. Schon seit längner Zeit schweben in amtlichen Kreisen Erwägungen über die Frage des Verbots von Schwarzpuloer als Sprengmaterial in Beigwerken. Man glaubte nun, der Gefahr, welche mit der Verwendung von Schwarzpulver verfnüpft ist, durch die Anwendung von Dynamit für immer entgangen zu sein. Jetzt zeigt sich sedoch, daß diese Erwartung nicht erfüllt ist. Nach einer Mitteilung des Kompas, Organs der Knappschafts=Berufs=Genossenschat nämlich, ist durch die bergpolizeiliche amtliche Untersuchung als festgestellt anzusehen, aß das Unglück auf Zeche„König Ludwig“, bei Bruch in W am 12. Nov. 1891 sich als eine reine Kohlenstaubexplosion, heivorgerufen durch einen Guhi=Dynamitschuß, darstellt. Dynamit ist also, wie der Kompas bemerkt, kein sicheres Speengmittel bei Kohlenstaub, und es zeigt das Unglück aus'e neue, daß ohne Schießverbot auf die Dauer Explosionen nicht vermieden werden können. In den Kreie der oben erwähnten Erwägungen dürfte nach dieser Erfahrung auch das Dysamit einbezogen werden. Vermischtes * Das kostspieligste Bahnhofs=Empfangsgebäude der Welt befindet sich auf dem vo. kunzem eröffneten neuen Bahnhofe in Bombay. Der Bau soll zehn Jahre gedauert und an Kosten die erhebliche Summe von fast 70 Millionen Mark verzehrt haben. Dieser Aufwand findet seine Erklärung in der Größe der Bauanlage, in der künstlerischen Ausstattung, die dem Gebäude in allen hervorragenden Teilen gegeben ist, sodann in dem Werte des Materials, das zur Errichtung und zur Ausschmückung des letzteren Verwendung gefunden hat. Sitten, 12. April. Seit gestern brennt das Dorf Chaley im Canton Wallis. 120 Firsten sind eingeäschert, 500 Menschen obdachlos. * Eine„leichte Person“ in des Wortes verwegenster Bedeutung wurde Donnerstag abend vom Sanitätsrat Herrn Dr. Köschen aus Pleß der berliner„Anthropologischen Gesellschaft“ vorgeführt, ein 17 Jahre alter Bursche namens Florian Grzihek aus der Kolonie Heinrichsau im Kreise Pleß, eines fürstlich Pleß'schen Waldwärters Sohn. Der junge Oberschlesier weist nämlich eine Abweichung an spezifischem Gewicht auf, die in der Sitzung durch Versuche auf etwa ein Achtel des Normalgewichts festgestellt ist. Infolge dieses Mißverhältnisses vermag der junge Mann im Wasser nicht unterzusinken, und die Versuche, welche mit ihm im großen Bassin des Bades vorgenommen wurden, waren im höchsten Grade überraschend. So sank er in dem tiefen Schwimmbecken nur bis zur Hälfte ein und durchschritt, aufrecht stehend, das Wasser nach allen Richtungen ohne Anstrengung. Später wurden seine Füße mit Holzsohlen beschwert, deren jede mit einer Bleiplatte von zwei Pfund versehen war; mit diesem angehängten Gewicht von vier Pfund sank Grzihek bis etwa fünf Zentimeter unterhalb der Achselhöhle. Weitere zwei Pfund ließen ihn bis nahezu an den Hals sinken, eine Beschwerung mit acht Pfund bis an den Mund, von zehn Pfund bis über die Nasenwurzel, und erst bei vierzehn Pfund sankt der ganze Mensch vollständig unter, schnellte aber schon nach wenigen Augenblicken aus dem Wasser empor. Er hatte die Sohlen hastig abgestreift, weit er unter der Oberfläche den furchtbaren Druck nicht zu ertragen vermochte, welchen das Wasser auf ihn übte. * Kassel, 13. April. Frau Brandt=Görtz, Primadonna vom Hoftheater in Hannover, ist heute in der Narkose mit Cloroform bei einem hiesigen Zahnarzt gestorben. Kartenschlägerinnen gelenkt, denen auch„aufgeklärte". Leute zulaufen. Aberglaube und Unglaube gehen ja stets Hand in Hand. Der Gottesleugner Voltaire z. B. kehrte zuweilen tiefbekümmert vom Spaziergang zurück: er war in Sorge vor nahendem Unheil, weil er einen Raben oder eine Dohle zur Linken hatte krächzen hören. Gottesfurcht allein befreit von Gespensterfurcht. La Louviere, 12. April. Eine Dynamitpatrone explodierte heute Nacht vor dem Hause eines Arbeiters in Boussu, der sich geweigert hatte, die Arbeit einzustellen. Der materielle Schaden ist beträchtlich. Erstes Scheiden. An eine Neukonfiermierte. Ach, zum erstenmale scheiden, Elternhaus und Liede meiden, Kind wie würd' es dir nicht schwer! Winkt die Ferne noch so sonnig, Lockt der Frühling noch so wonnig— Trösten kann dich's nimmermehr! Lange wird' am Aug' dir hangen Noch die Thräne, auf den Wangen Brennen lang der letzte Kuß; Schöner als die Vögel singen, Süßer wird zum Herzen dringen, Aus der Heimat dir ein Gruß! Doch du kennest ja den treuen Wegsgenossen, der erfreuen Selig kann ein traurig Herz; Sieh, mit seinem Reisesegen Gebi sich's aut auf allen Wegen, Gebi's am Ende himmelwärts. Wie die Jüngerherzen drennen, Weil sie ihren Herrn erkennen, Als den Herrn der Herrlichkeit! Sieh er ist auch dir nicht ferne, Ach, und giebt dir ja so gerne Seine Liede zum Geleit! Bekanntmachung. Die Firma Kathreiner in München stellt einen Malzkaffee mit Geschmack von Bohnenkoffee her und bringt denselben mit meinem Bild und Facsimile in den Handel. Dies geschieht mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis, weil ich mich überzeugt habe, daß in diesem: Malzkaffee mit Bohnengeschmack die schädlichen Substanzen, welche dem Bohnenkaffee anhaften,„Coffein“ genannt, nicht enthalten sind. Dagegen hat der Kath= einer'sche Malikaffee den großen Borteil, daß jedermann, auch derjenige, welcher den Malzgeschmack nicht liebt, dem Genuß des reinen Bohnenkoffees entsagen und dafür ein viel gesünderes und nahrhafteres Getränk an seine Stelle setzen kann, dessen Verwendung nebenbei auch unserer Landwirtschaft zu statten kommt. * In Semlin, Kreis Carthaus in Westpreußen, sind infolge des Genusses der Schierlingswurzel fünf Kinder an Vergiftung gestorben. * In Sprottau haben infolge kommunaler Wirren, in deren Verlauf die Stadtverordneten gegen den Magistrat Ersatzpflicht beschlossen, sämtliche unbesoldete Magistratsmitglieder nebst dem besoldeten Forstmeister Passow ihre Aemter niedergelegt. Hamburg, 11. April. Nach einer Meldung des Hamburger Tageblattes ertranken gestern fünf Männer auf der Elbe bei Glückstadt durch Kentern ihres Bootes. * In dem russischen Orte Kibarty, hart an der ostpreußischen Grenze, herrschen die Pocken in bedenklicher Weise. Ueber 80 Kinder und 40 Erwachsene sind von der Seuche befallen. Man befürchtet, daß dieselbe nach Preußen eingeschleppt werden könne. Ein Impfzwang besteht in Rußland nicht. * In Zürich wurde die öffentliche Aufmerksamkeit auf das unheivolle Treiben von Nur der Firma Franz Kathreiner's Nachfolger habe ich das alleinige Recht für Deutschland und die Schweiz eingeräumt, ihr Fabrikat als Kneipp=Malz= kaffee zu bezeichnen. Wörishofen, den 1. März 1892 Seb. Kneipp, Pfarrer. Bestellungen auf die „Schwerter Zeilung für das zweite Quartal werden fortwährend noch entgegengenommen bei allen Postanstalten, den Boten und der unterzeichneten Expedition. Da die„Schwerter Zeitung“ verbreitetste Blatt in Schwerte und Umgegend ist, so ist sie nicht nur allein das wirksamste, sondern auch das billigste Insertionsmittel, denn Preis und Wert der Anzeigen werden bekanntlich durch die Verbreitung einer Zeitung bedingt. Expedition der„Schwerter Zeitung.“ Gottesdienste. Schwerte. Größere evangelische Kirche. 1. Ostertag, 17. April. Hauptpredigt ½10 Uhr: Pastor Heinenberg. (Abendmahl) Nach n. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Geaeve. 2. Oste tag 18. April. Hauptpredigt ½10 Uhr: Pastor Geaeve. Nachm. 2 Uhr: Kudergotiesdienst. Pastor H.inenberg. Amtswoche: Pastor Graeve. Reformierte Kirche. 1. Ostertag, 17. April. Vorm. ½10 Uhr: Pastor Terberger (Abendmahl.) 2. Ostertag, 18. April. Vorm. ½10 Uhr: Pastor Terberger Lutherische richt unierte Kirch (im Hause des Herrn Hinrich Havei). Am 2. Osterfeiertage, nachmittags 5 Uhr: Gou#sdienst und hl. Abendmahl surch Herrn Suverimendem Dr. Schmidi aus Eiberf ld. Aplerbeck 1. Ostertaa, 17. Aprel. Frühkuche: Pastor Kpper. Haupkiche: Hul spred. P tersmann. 2 Ostertag, 18. April. Frühkirch: Hülisor d. Pite smann. Ha.pkirche: P stor Meinberg. Westhofen. 1. Osterag 17. April: Vorm#sag ½101 Uhr: Gottesdienst. Nachm. 2 Uhr: Kindergattesdienst. Pastor Fiknuerg. 2 Oueiag, 18. Apfl: Vorm. 9 Uhr: B. chtr. Austeilung des heilgen Aendmahls. yburg. 2. Ofertgg 18 April: Vorm. ½10 Uhr: Kand. Schulte. St. Stephanus-Verein Schwerte. Am Ostermontag, den 18. April, veranstaltet der St. Gtephanus=Verein im Saale des Herrn E. Henrich zum Besten armer Neuliommunikanten eine Theater=Prrsteue Zur Aufführung kommt: — Die Östereier.— Ritterschauspiel mit Gesang in 5 Aufzügen. Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Karten sind im Vorverkauf beim Friseur Friedrich Wirt C. Henrich, sowie bei sämtlichen Mitgliedern, à 50 Pfg., zu der Kasse zu 60 Pfg., zu haben. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Am 2. Ostertage wird bei mir ein Kalb ausgekegelt. Kk Wirt Penkmann, Villigst. h Zur Saat. 2# Empfehle meine hochfeine unter Kontrolle der Landwirtsch. Versuchs=Station Münster stehenden Sämereien als: Rotklee(Schlesisch. u. Rheinisch.), Gelbklee, Luzern(echt Provencer). Gräser aller Art und für jeden Boden, jede Mischung; ferner: Wicken, Wiefelbohnen, Hafer(Ostfries. und Sauerländischer) Ganz besonders mache ich auf meinen hochfeinen Eckendorfer Runkelsamen aufmerksam. Vorzügliche Gartensamereten. Sölderholz b. Aplerbeck. Ostersonntag, 17. nachm. von 4 Uhr ab: Bibelstunde Ostenstraße 5. Vortrag des Herrn Schröder aus Dortmund. Jedermann ist herzlichst eingeladen. Nachmittags 6 Uhr: Zünglings=Perein. „ Jür Kegelfreunde! # Werde Ostermon##tag eine prägtige A Schrute und Eier auskegeln lassen. Heurich. ∆ Am Samstag, den 16. d. M. werden bei mir ein ∆ fettes Kalb 2 Au. 500 Eier ausgekegelt. Wilh. Brauckmann, Westenthor. An beiden Ostertagen werden bei mir 600 Eier ausgeschossen und ausgekegelt. 8. Hennemann im Grünthal. TX kauft Lehmann Levy, Hellpothstr. 26. Am 2. Ostertage werden bei mir zwei fette Kälber ausgekegelt.— Kegelliebhaber werden freundlichst eingeladen. Sölde. W. Schopp. 18 Vereinigte Gesellen=Auflage, eingeschriebene Hülfskasse, Schwerte. Am Montag, den 25. Aprik, abends 8 Uhr, findet die ordentliche Generalversammlung im Vereinslokale statt. Tagesordnung: Rechnungslage für das Geschäftsjahr 1891. C. Rösener, Vorsitzender. Eingefriedigter Garten, so auch noch Gartenstacke, am Ostenthor belegen, anzupachten durch Hohenschwert. Männchen, fleißige Schläger, Mk. 1,50, versenden per Post=Nachnahme Gebr. Jansen in M.=Gladbach (Rheinland). Illustr. Vogelpreisliste gratis und franko. Sämtliche Militärpflichtige von Schwerte und Umgegend aus dem Jahrgange 1872 werden gebeten, sich am Samstag, den 16. d. M., abends 8 Uhr, im Saale des Herrn E. Henrich hierselbst einzufinden. Mehrere Militärpflichtige. Den geehrten Bewohnern von Schwerte u. Umgegend die ergebene Mitteilung, daß ich am heutigen Tage im Hause des Lokomotivführers Herrn Aug. Köhler, eine Frascheneier=Gaurtung eröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch nur durchaus prompte u. reelle Bedienung das Wohlwollen einer geehrten Kundschaft zu erwerben und bitte um geneigten Zuspruch. Schwerte, den 1. April 1892. Leop. Bosnähmmer. Verkauf des preisgekrönten ExportFlaschenbiers aus der Brauerei von Gebr. Müser Actien-Gesellschaft Langendreer-Dortmund. Vorsicht beim Einkaufe von Zacherlin. Kunde:...... Ich will kein offenes Insekten— pulver denn ich habe Zacherlin verlangt!.. Man rühmt diese Spezialität mit Recht als das weitaus beste Mittel gegen jederlei Insekten, und darum nehme ich nur: eine versiegelte Flasche mit dem Namen„Zacher!“ an!“ In Schwerte bei Herrn H. Irle, " H e r d e c k e„.§. D ö r k e n, " Hörde„" R. de Sesersieht über den Stand der Sparkasse des Amtes Ergste zu Hennen 31. Dezember 1891. am A. Aktiva. Ausgeliehene Kapitalien Ende 1890. Abgetragen sind im Jahre 1891. Ausgeliehen im Jahre 1891„ Rückständige Zinsen bis Ende 1891.. Kassenbestand Ende 1891 Summa der Aktiv=Kapitalien Ende 1891 B. Passiva. Einlagen Ende 1890„ Zurückgezahlt im Jahre 1891... Bleiben Bleiben Ein Jüngling, welcher Lust hat, das Sattler= u. Polstergeschäft zu erlernen, findet angenehme Stelle bei Mar Romberg, Saitler= u. Polstergeschäft, Iserlohn. Eingelegt im Jahre 1891. An Zinsen zugeschrieben Summa der Einlagen Ende 1891. C. Reservefonds. Derselbe betrug Ende 1890. Davon sind abgeschrieben Bleiben Hierzu die Zinsen und der Gewinn pro 1891 Summa des Reservefonds Ende 1891. Hennen, den 13. April 1892. Die Sparkassen=Verwaltung. Guf grunh dr. 66. ese. g.. 498Auf grund der§§ 5 und 6 des Gesetzes über die PolizeiVerwaltung vom 11. März 1850 und des§ 143 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 wird mit Zustimmung des Magistrats für den Umfang des Stadtbezirks Schwerte verordnet was folgt: S 1. Hunde der nachbenannten Rassen und Arten, nämlich: 1. Alpenhunde(die kurz= und langhaarigen Bernhardiner=, sowie die Mischrassen als Leonberger u. dergl.), 2. Doggen(deutsche, ulmer, dänische u. s. w.) und die Abarten derselben), 3. Boxer, 4. Neusundländer, 5. Bullenbeißer, 6. sämtliche durch Kreuzung der vorstehend genannten Rassen erstandenen Abarten, 7. Fleischer= und Ziehhunde dürfen, wenn sie nicht in völlig festen Behältern eingesperrt oder angekettet sind, nur in umfriedigten Räumen gehalten werden, welche ein Ueberspringen oder sonstiges Entweichen der Tiere ausschließen. S 2. Es ist verboten, dergleichen Hunde(§ 1) auf den öffentlichen Straßen und Plätzen frei umherlausen zu lassen; diese Hunde müssen vielmehr steis an einer höchstens 0,5 Meter langen Leine geführt werden. S 3. Es ist verboten, Hunde der im§ 1 bezeichneten Arten in öffentliche Wirtschaften einschließlich der Gartenwirtschaften, in Konditoreien und sonstige Lokale, zu welchen jedermann Zutritt hat, mitzunehmen. § 4. Verantwortlich für die Beachtung der vorstehenden Bestimmungen ist der Eigentümer bezw. derjenige, welchem der Hund zur Beaussichtigung und Wartung anvertraut ist, und in den Fällen der§§ 2 und 3 außerdem noch der Begleiter. 8 5. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften in den§§ 1—3 werden an den in§ 4 genannten Personen, soweit nicht nach § 366 Nr. 10 des Reichs= Strafgesetz=Buchs Geldstrafe bis zu 60 Mark oder Haft bis zu 14 Tagen verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 9 Mark oder entsprechender Haft geahndet. § 6. Diese Polizei=Verordnung tritt sofort nach ersolgeer Veröffentlichung in Kraft. Schwerte, den 14. April 1892. Die Polizeiverwaltuna: Mönnich, Bürgermeister nter Reaugnahme auf die diesseitige Bekannt Unter Bezugnähne auf bie diesseitige Belanntmachung vom 16. v. M., die Errichtung einer Ortskrankenkasse für den Stadtbezirk Schwerte betreffend, werden die im hiesigen Stadtbezirke sich aufhaltenden versicherungspflichtigen Personen, die bisher der Gemeindekrankenversicherung angehört haben, sowie deren Arbeitgeber hierdurch eingeladen, sich am Dienstag, den 19. d. M., nachmittags 5 Uhr, im Lokale des Herrn Ostermann hierselbst zur Beratung über den Statut=Entwurf einfinden zu wollen. wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Ortskrankenkasse errichtet wird für alle versicherungspflichtigen Gewerbszweige und Betriebsarten, welche nicht bereits einer anderen, gesetzlich zugelassenen Krankenkasse angehören. Mit der Leitung der Verhandlungen ist Herr Stadtrat von Eberstein beauftragt. Schwerte, den 9. April 1892. Der Magistrat. Ein Kouditor-Lehrling oder Lolontair gesucht. Von wein, sagt die Expedition d. Zig. Ein einzelnes Zimmer per sofort oder später an alleinst. Pers. zu vermieten. Näheres in der Exp. d. Ztg. Empfehle garantiert reiner med. Angarwein(Cokähet), direkt bezogen, direkt vom Faß, per Liter, in Flaschen zu 11, ½, ¼ Liter, im Detail zu en-gros-Preisen. Ferner empfehle für Kranke und Rekonvalescenten Rheinwein, Rotwein, Sherri, Madaira, Malaga, Portwein zu den billigsten Preisen. chne weree Landwirtschafts u. Ackerbauschule Herford Das 54. Halbjahr beginnt Dienstag, den 26. April. Jede gewünschte Auskunft durch den Direktor F. Burgtorf. K Tanz=Unterricht. Fange Ende dieses Monate einen Tanzunterricht im Lokal des Herrn E. Henrich an und nehme ich schon Ostermontag von 4 Uhr ab Anmeldungen im selbigen Lokale entgegen. Kampmaan Tanzlehrer. Per 1. Mai ist eine freundl Parterre-Wohnun von 5 Räumen und GartenAnteil zu vermieten. Wo, sagt die Exped. d. Zig Bringe hiermit mein auf das Reichhaltigste ausgestattete Lager in Schuhwaren aller Art in empfehlende Erinnerung. F. Schneider, Sötderholz. Geschäfts=Eröffnung. Den geehrten Bewohnern von Schwerte und Umgegend gestatte ich mir die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich mit dem heutigen Tage, im Hause des Wirts Hugo Simons, Sedanstraße 26, eine Kolonialwaren- und Zigarren-Handlung errichtet und mir eine Fabrikniederlage in Süßrahm=Margarine gesichert habe. Durch die Auswahl bester erster Bezugsquellen hoffe ich meinen Geschäftsgrundsatz, Verkauf nur garantiert feinster Waren zu engros-Peisen gegen Bar erfolgreich durchzuführen. Ich bitte daher um wohlwollenden Besuch und sichere reellste und prompteste Bedienung zu. Hochachtungsvoll! Carl Eickmann. Sonderzuge Aulaß 18. d. aus werden ß Vom 14. bis einschließlich 10. v. Mts. werven auf inzelnen Strecken des diesseitigen Bezirks Sonderzüge zur Personenbeförderung vor den in der Regel am stärksten besutzten Personenzügen gefahren. Besonders sind folgende S *# 2 Me Mn 2 iu Me W M it e noa iß di dln ntuW u M 981119 ue ic uun c e ededbe GHrößtes und biligstes Lager seiner seriger 4 Herren-Garderobe u. sämtl. Manulakturwaren. Herren=Anzüge, elegant sitzend, aus Kammgarn, Buckskin und Cheviot, von 15—36 Mark. Anzuge,M aus Buckskin und Kammgarn, von 12 Mark an. Neuheiten in Kleiderstoffen, schwarz und farbig, zu billigsten Preisen. Zugleich bringe ich mein großes Lager anerkannt bester 8 Schuhwaren, zu außergewöhnlich billigen Preisen in empfehlende Erinnerang. Schwerte, am Markt. 9 Den Eingang sämtlicher Neuheiten für die Frühjahrssaison, sowie größte Auswehl von Modellhüten, zeige hiermit ergebenst an. Kinder- u. Damenhüte, von den billigsten bis zu den feinsten, empfehle billigst. Mina Brauckmann, Schwerte, Westenstraße 15. O„„„„„„ 5 eebause Hn □ Durch Eogagement eines durchaus lüchligen Werkmeisters, der g2 diesen Posten seit langen Jahren in einer der ersten Nordhäuser 62 Kautabak- Fabriken bekleidele, sowie durch Heranziehung von □ Nordhäuser Arbeitern und Arbeiterinnen bin ich in der Lage, ein P G liefern zu können; auch garanliere ich für feinste Quali5 täät, ds nur die allerbesten KentuchyTabake zur Verarbeilung gelangen. Billigste und prompte Bedienung zusichernd, halle ich mich bei Bedarf in meinen Arlikeln angelegentlichst empfohlen. Hleinr. Strunck, Dortmund, Tabakfabrik. 2 O SöIde. 0 0 0 EER 8 0 Hierzu ladet ergebenst ein Wilh. Schopp. 8 0 Entree? Ferson 25 Ffg. 6 %ARRERSRT 50003330505050 39980 Am 1. Ostertage findet bei mir ein 0 Bennspracht werden billig eingerahmt. Carl Braus. Zur Helle, Schwerte. Heute und morgen: Kalbsbraten, Schweinebraten, Roastbeef, Rumstenk, Beefsteak Rahrhecht, geräuch. Aal, Lachs, Drüffelwarst, Sülze. Frühstäck 40 J. Abendplatte 40 Carl Raffin. Gelegenheitskauf. Ich sehe mich veranlaßt, einen großen Posten vorjährige Fe„eceh, welche selbst vorteilhaft eingekauft, wegen Ueberfüllung des Lagers möglichst schnell, zu verkaufen. Habe deshalb die Preise derartig ermäßigt, daß sich jeder für die Hälfte der früheren Kosten eine schöne geschmackvolle Tapete beschaffen kann. 4, 5 und mehrfarbige Tapeten bis zur feinen Gold=Tapete, früher 40 Pfg. bis 1 Mk., jetzt 20—40 Pfg. Bei Abnahme größerer Partien einzelner Muster gewähre einen besondern Rabatt. Sämtliche Sachen sind auf gutem Papier. I. M. Rosenthal, Schwerte, Brückstr. 11, dem Amtsgericht gegenüber. # 9 Anleitung zur Buchfuhrung für den kleinen Landmann, sowie zur Nachwetsung des nach dem neuen Steuergesetze festzustellenden steuerpflichtigen Einkommens. Im engen Anschluß an die Bestimmungen des neuen Steuergesetzes dargestellt von heinrich Pflips. Preis 50 Pfg. Zu beziehen durch die C. Braus'sche Buchhandlung in Schwerte. Wirtschaftsbuch für den kleinen Landmann, zusammengestellt von Heinrich Pflips. Preis geb. Mk. 4. Dieses Wirtschaftsbuch enthält die in obiger Anleitung bezeichneten Formulare und Ausführungen: 1. An die Landwirte. 2) Anleitung zur Führung der Wirtschaftsbücher. 3. Formulare Wir haben eingenommen. 4. Formulare Wir haben ausgegeben. 5. Zusammenstellung. 6. Formulare Wir haben zu fordern. 7. Formulare Wir sind schuldig. 8. Bilanz. 9. Formular zur Steuer=Erklärung. Zu beziehen durch die C. Braus'sche Buchhandl., Schwerte. Gebr. Stollwerck's Herz-Cacao, nach in Deutschland sowie in den meisten Staaten patentirtem Verfahren bereitet. Jedes Cacao-Herz für 1 Tasse 3 Pfennig. Hut für eine Tasse lenz Dose mit 25 Cacao-Herzen 75 Pfennig, für 25 Tassen. Grösster Nährwerth, de laut Analysen erster Chemiker, wie: Dr. Bischen, Prof. Dr. Hilger, v. Liebig u. a. höchster Elweiss- u. höchster Theobromin-Gehaft. Hinfache schnelle Zubereitung. Wohlgeschmack u. Gleichmässigkeit des Getränkes. 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Bezirkskommando, empfehlen ihren großen Vorrat in Balksnins, besteheng in: Anzugstoffen, Hosenstoffen, Paletotstoffen, zu sehr billigen Preisen. Unserer heutigen Nummer liegt eine Beilage, betreffend „Große Modenwelt“, bei, auf welche wir unsere geehrten Leserinnen ganz besonders weisen. Der heiligen Osterfeiertage wegen erscheint die nächste Nummer dieser Zeitung am Mittwoch, den 20. April, nachmittags. Die Expedition. Beste und billigste Bezugsquelle für garankirt neue, doppelt gereinigt und gewaschene, echt nordische Bettfedern. Wir versenden zolfrei, gegen Nachn. (nicht unter 1e pfs.) gute neue Bettfedern per Pfund für 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M. und 1 M. 25 Pfa.; feine prime Halbdaunen 1 M. 60 Pf.: weiße Polarfedern 2 M. und 2 M. 50 Pfg.; silberweiße Bettfedern 3 M., 8 M. 50 Pf., 4 M., 4 M. 50 Pfg. u. 5 M.; ferner: echt chinesische Ganzdaunen(sehr fünkräftig) 2 M. 50 Pfg. und 8 M. 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Die schwere Schuld aus reiner Liebe, Hat Er von uns genommen ganz Und unserm Herz aufs neu gegeben Der frommen Unschuld süßen Glanz. O welche wunderbare Liebe!— Wir können sie fast nicht verstehn Und müssen staunend immer wieder Nach ihren Segensstrahlen sehn. Du süße Liebe scheine helle In unser armes Herz hinein Und mach' es rein und fromm und stille, Dann wird's ein selig Ostern sein. Der Armendoktor. Von Ewald August König. (Fortsetzung.) Der Doctor wanderte in Nachdenken versunken auf und nieder, dunkle Schatten umwölbten seine sonst so heitere Stirn. Wenn Willibald heute Abend kommt, so wird sie ihm das Alles sagen, und wer weiß, ob er dann nicht ihre Gründe anerkennt und—“ „Willibald darf hute Abend noch nicht kommen,“ fiel Alfred seinem Vater rasch in's Wort,„Ottilie muß zuvor Zeit gefunden haben, über die Sache nachzudenken, ich hoffe, sie wird dann einen andern Entschluß fassen.“ „Und am ernsten, verständigen Zureden soll es von meiner Seite nicht fehlen,“ sagte der alte Herr,„es wäre ja ganz unverantwortlich, wenn wir dieser Entsagung unsere Zustimmung geben wollten. Ich habe jetzt keine Zeit, Willibald zu besuchen, sei Du so gut und übernimm es, ihm die Antwort Ottilie's zu berichten. Er soll Mut und Hoffnung deshalb nicht sinken lassen, sage ihm nur, ich würde nicht ruhen, bis ich Ottilie von dieser thörichten Laune kuriert habe. Ich werde jetzt sofort mit meinen Krankenbesuchen beginnen, dann kann ich gegen fünf Uhr im Caffee Hanemann sein, dort will ich Dich und Willibald zur weiteren Besprechung und Beratung erwarten. Vielleicht habe ich bis dahin einen guten Gedanken gefunden,“ fügte er lächelnd hinzu, während er seinen Rock zuknöpfte und wieder in das Schneegestöber hinausblickte,„Willibald soll nur den Mut nicht verlieren. Also auf Wiedersehen, Alfred, es ist kein angenehmer Gang für Dich, ich weiß es, aber er muß geschehen im Interesse der Beiden."— Der Wunsch, das Glück der Beiden zu begründen, war der einzige Gedanke, der den Doctor an diesem Nachmittag beseelte. Mit diesem Gedanken, der ihn unaufhörlich beschäftigte, trat er an das Lager seiner Patienten, sein ungewöhnlicher Ernst und seine Einsilbigkeit erregten Aufsehen und Befremden. Er entwarf Pläne, die unausführbar waren, und hielt im Geiste seiner Tochter eine lange, rührende Rede, deren Anfang er wieder vergessen hatte, als er beim Schluß anlangte. Er kannte ihre Liebe zu ihm, von der er unzählige Beweife erhalten hatte, er wußte, daß seine Besorgnis, sie werde seinetwegen bei ihrer Entsagung beharren, nur zu sehr begründet war. Als er in das Caffee trat, erwarteten die Beiden ihn schon, sie saßen an einem Seitentisch= chen, an dem ein Stuhl für ihn bereit stand. Mit einem Blick herzlichen Bedauerns reichte der alte Herr Willibald die Hand. „Alfred wird Ihnen gesagt haben, daß an mir keine Schuld liegt,“ versetzte er,„Sie wissen ja auch selbst, wie glücklich mich die Erfüllung Ihres Wunsches machen würde.“ „Alfred hat mir Alles gesagt,“ erwiderte Willibald, schmerzlich bewegt,„mich überraschte die ablehnende Antwort nicht.“ „Das sagen Sie jetzt, nachdem sie erfolgt ist, lieber College; vorher werden Sie schwerlich an den Grund, auf den sie sich stätzt, gedacht haben.“ „Gerade an ihn dachte ich, und, offen gestanden, muß ich diesen Grund als berechtigt anerkennen.“ „Ach was, nun wollen Sie auch noch—“ „Nein, nein, die Absicht, auf mein Glück so ohne Weiteres zu verzichten, liegt mir sehr fern, ich hoffe, daß wir Mittel und Wege finden werden, dieses Hindernis zu beseitigen. Ottilie hat Recht, wenn sie behauptet, ihren alten Vater nicht verlassen zu dürfen; es wäre selbstsüchtig von mir, wollte ich es verlangen. Aber ließe es sich nicht einrichten, daß wir Alle gemeinschaftlich in einem Hause wohnten?“ „Nein,“ erwiderte der Doctor;„das wird sich nicht ermöglichen lassen. Ich muß im Armenviertel bleiben und Sie können Ihren Patienten nicht zumuten, Sie dort aufzusuchen. Sie haben Ihren Kreis und ich habe den meinigen, und im Mittelpunkte unseres Kreises müssen wir Beide bleiben. Und welche Confusion würde es geben, wenn wir in einem Hause wohnten!“ „Ich glaube, diese letztere Befürchtung ist unbegründet,“ sagte Alfred;„Ottilie würde schon dafür sorgen, daß keine Confusionen vorfallen könnten! Wir sollten das doch reiflich überlegen, lieber Vater; es ist nach meiner Ansicht nicht unbedingt nötig, daß Du im Armenviertel wohnen mußt. Deine Patienten wissen Dich überall zu finden, denn sie sind auf Dich angewiesen—“ „Mag sein, mag sein," unterbrach sein Vater ihn rasch;„aber mir wäre es zu unbequem, und bei den armen Leuten fällt gar zu oft plötzlich etwas vor, da muß der Doctor immer in der Nähe sein.“ In diesem Augenblicke traten zwei Herren ein, die sich an einem der zunächst stehenden Tischchen niederließen und in französischer Sprache sich ziemlich laut mit einander unterhielten. „Es wird sich ja Alles finden und regeln," fuhr der Doctor fort, der die Herren nicht bemerkt hatte;„in der Haupisache müssen wir dafür sorgen, daß die Verlobung eine nicht mehr anzufechtende Thatsache wird. Was meint Ihr dazu, wenn ich diese Verlobung in der Zeitung öffentlich bekannt machte? Ottilie würde Anfangs mir zürnen, dann aber in das Unabänderliche sich finden und später mir dafür danken, daß ich den gordischen Knoten gelöst habe.“ Willibald schüttelte den Kopf; er mußte gleichwohl lächela, als er in das strahlende, triumphierende Antlitz des alten Herrn blickte. „Diesem Plane kann ich meine Zustimmung nicht geben,“ sagte er;„Ottilie würde sich tief verletzt fühlen, und selbst wenn sie der Thatsache sich fügte, so fiele doch ein Schatten auf unser Glück, der vielleicht nie wieder ganz sich beseitigen ließe. Ohne ihre Einwilligung darf nichts geschehen, nur dann, wenn sie mit freudigem Herzen und aus freiem Antriebe mir das Jawort giebt, dürfen wir darauf vertrauen, daß ein reines, ungetrübtes Glück uns erwartet.“ „Sie haben recht,“ erwiderte der Doctor, von dessen Lippen das heitere Lächeln verschwand;„es war auch nur eine Idee, die mir plötzlich durch den Kopf fuhr, ich sehe ein, daß sie ebenso thöricht ist, wie das Opfer meines Kindes." Er hatte das letzte Wort noch nicht ausgesprochen, als er mit unverkennbarer Ueberraschung den alten Herrn anblickte, der kurz vorher eingetreten war und an dem nächsten Tischchen ihm gegenüber saß. Der Blick des Fremden ruhte ebenfalls forschend auf ihm, einige Secunden lang schauten sie einander an, dann wandte der Fremde mit gleichgültiger Miene das Antlitz ab. „Kennst Du die Herren?" fragte der Armendoctor leise seinen Sohn. „Baron von Neuenburg," erwiederte Alfred flüsternd. „Der Herr mit dem weißen Knebelbart?“ „Nein, der Andere, den alten Herrn kenne ich nicht.“ „Vielleicht ein Verwandter der Baronin,“ sagte Willibald, ebenfalls mit gedämpfter Stimme; „er spricht französisch, und sie ist eine geborene Französin.“ Alfred blickte den Vater erwartungsvoll an; er erinnerte sich plötzlich der Mitteilungen, die dieser am Weihnachtsabend gemacht hatte. Der Doctor fuhr mit der Hand langsam über Stirn und Augen und warf noch einmal einen verstohlenen Blick auf den Grafen von Saint Ballier. „Die Familie Neuenburg ist mir gänzlich unbekannt,“ sagte er:„Sie sind bei ihr wol Hausarzt, lieber College?“ „Ob ich's wirklich bin, vermag ich mit a d u on ir Sun uihga un seit riem Jahre hier, und bis jetzt hat man nar einmal mich in Anspruch genommen. „So, so, na, ich komme nicht in solche Häuser—“ „Und das ist Deine eigene Schuld, lieber Vater“, unterbrach Alfred ihn.„So oft man aus solchen Häusern Dich bitten läßt, lehnst Du consequent Deine Hülfe ab.“ „Weil ich keine Zeit habe. Meine Zeit gehört den Armen, für die reichen Leute gibt's Aerzie genug hier. Ich bin auch heute noch nicht fertig mit meiner Praxis, und deshalb werde ich wol wieder aufbrechen müssen, um mein Tagewerk zu vollbringen. Wie die Dinge nun augenblicklich liegen, lieber Willibald, ist es besser, daß Sie uns heute Abend nicht besuchen, Sie könnten sich durch Ihren Edelmut zu einem Versprechen verleiten lassen, daß Sie später bitter bereuen würden. Ueberlassen Sie es mir und Alfred—“ „Ich füge mich ganz Ihren Anordnungen“ unterbrach Willibald ihn, indem er ihm die Hand reichte,„nur um Eins bitte ich Sie: üben Sie keinen Druck auf die Entscheidung Ottiliens, es wäre mir zu peinlich, denken zu müssen, daß sie überredet oder gar gezwungen worden sei, mir ihr Jawort zu geben, dann wird ruhiges Nachdenken ihr wol einen Weg zeigen, auf dem die Schwierigkeiten sich beseitigen lassen. Ich will mich gerne gedulden, ich verlange die entscheidende Antwort heute noch nicht, mir ist es schon Freude genug, zu wissen, daß ich der Geliebten nicht gleichgültig bin.“ „Wir begleiten Dich eine kurze Strecke“ sagte Alfred, dem Freunde einen bedeutungsvollen Blick zuwerfend, während der alte Herr seine Handschuhe anzog und den grauen Filzhut vom Haken nahm. „So kommt“, erwiderte der Doctor, und sein Blick streifte noch einmal verstohlen das kalte, strenge Antlitz des Grafen, der ihm keine Beachtung mehr schenkte,„der Abend rückt immer weiter vor, und ich habe noch weite Wege zu machen.“ Kaum hatten die Herren das Caffee verlassen, als Graf Ballier den Kellner durch einen Wink herbeirief. „Kennen Sie die Herren, die soeben hinausgingen?“ fragte er.„Gewiß“, erwiederte der Kellner diensteifrig,„sie kommen oft hierher. Der Herr mit dem schwarzen Bart ist der Doctor Erbach, der andere junge Herr Assessor Winkelmann.“ „Und der alte Herr mit dem grauen Kopf?“ „Doctor Winkelmann.“ „Arzt?“ „Jawohl, Armendoctor“, sagte der Kellner, während er mit einer Verbeugung das Geldstück annahm, das der Graf ihm reichte,„er ist sehr beliebt und ein sehr geschickter Arzt.“ „Reich scheint er nicht zu sein?“ „Nein, nein, was er selbst nicht braucht, gibt er den Armen.“ „In der That?“ fragte der Graf mit einem leisen Anflug von Zweifel und Spott.„Dann läßt es sich denken, daß er beliebt ist;— hat er Familie?* „Nur einen Sohn und eine Tochter, der Herr Assessor, der vorhin neben ihm saß, ist sein Sohn.“ Graf Vallier winkte dankend, der Kellner entfernte sich. „Nehmen Sie so großes Interesse an diesem Armendoctor?“ fragte der Baron. „Das gerade nicht", antwortete sein Schwager achselzuckend,„der Herr sah mich so unverwandt und forschend an, daß es mir auffallen mußte, deshalb erkundigte ich mich nach ihm.“ „Haben diese Erkundigungen ergeben, daß Sie ihm früher schon einmal begegnet sind?“ „Nein, ich kenne ihn nicht. Ich glaube, es wird Zeit, daß wir die Damen zum Theater abholen.“ Der Baron blickte auf seine Uhr und nahm die Geldbörse aus der Tasche, um die Zeche zu berichtigen. „Wir haben noch Zeit genug“, sagte er ruhig, „Hortense wird uns noch nicht erwarten, überdies bringt uns mein Wagen sehr rasch nach Hause. Möchten Sie den Armenarzt persönlich kennen lernen?“ „Ich trage nicht das mindeste Verlangen danach“, erwiderte der Graf, sich erhebend,„der Herr ist mir sehr gleichgültig. Ihr Hausarzt ist er wol nicht?“ „Nein; Freunde meines Hauses beklagen sich darüber, daß er nicht komme, wenn man ihn rufen lasse, er soll ein tüchtiger Arzt sein, aber er widmet sich ausschließlich den Armen.“ „Und mit solchen Leuten läßt sich nicht verkehren,“ sagte der Graf, sich in seinen Pelzmantel einhüllend;„mit ihren ordinären Manieren und Gewohnheiten passen sie nicht in unsere Salons; sie sind gewohnt ihre Gedanken offen auszusprechen und dies in einer so groben und ungebildeten Weise zu thun, daß man sich durch jedes Wort verletzt fühlen muß.“ Sie hatten, während der Graf diese Bemerkungen äußerte, das Caffee verlassen, in der nächsten Minute rollie der Wagen mit ihnen von dannen. (Fortsetzung folgt.) Von den Es ist eine uralte, noch in das erste Jahrtausend unserer Zeitrechnung zurückgehende Sitte unter den Christen, daß man zur heiligen Osterzeit sich unter einander oder wenigstens den Kindern Eier schenkt. Auch der Schreiber dieses erinnert sich noch mit Wohlgefühl jener Zeiten seiner Kindheit, wo er und seine lieben Geschwister im väterlichen Garten die Nester suchen durften, darein ihnen, wie man sagte, der Hase Eier gelegt hatte. Was sollen aber die Ostereier bedeuten? Sie galten unseren christlichen Vorfahren als Sinnbilder der Auferstehung. Aus dem stillen reglosen Ei geht wunderbarer Weise ein lebendiger Vogel hervor— so stieg Christus in verklärter Gestalt aus dem stillen Grab in Josephs Garten; so werden einst aus unseren Gräbern geistliche Leiber auferstehen und wie mit Vogelschwingen dem kommenden Herrn in der Luft entgegenschweben. Das ist die einfache Bedeutung; sie sprechen mit freundlichen Worten von der freudenreichen Auferstehung des Heilandes und von jenem großen Tage, da alle Gräber wie Eierschalen zerbrechen werden. Wir sollten nun, teure Leser, unseren lieben Kindern bei der Gabe der Ostereier zugleich den schönen Sinn derselben erklären und mit freundlichem Wort an's kindliche Herz legen. Der Hase aber, das sehen wir, hat nichts dabei zu thun; den sollten wir in seinen Wäldern lassen. Bunte Ebenso wie ein geschmückter Tannenbaum zum Weihnachts=Heiligenabend und Punsch und Pfannkuchen zum Sylvester gehören, ebenso kann man sich kein Osterfest ohne bunte Ostereier vorstellen. Besonders sind es die Kinder, welche daran ihre Freude haben, und so dürfte es jetzt mancher Hausfrau erwünscht sein, von uns einige Rezepte zur Herstellung solcher bunten Ostereier zu erhalten. Für jede Farbe stelle man zunächst durch 5 Minuten langes Kochen mit dem nur in kleiner Menge anzuwendenden Färbemittel eine Farbebrühe her, in welcher dann die Eier gekocht werden. Man färbt grün mit einer Handvoll frischen Salat, dunkelgrün mit getrockneten Malvenblüten, besonders dunkle Arten, Gelb mit Gelbholz oder Safran, goldgelb mit den äußeren Zwiebelschalen, strohgelb mit Mandelschalen, citronengelb mit Brennesselwurzeln, braun mit Krapp. Eine Brühe für rote Eier erhält man aus Fernambukholz. Legt man Blätter von Petersilie, Schafgarbe oder dergleichen auf das Ei, bindet diese mittels Leinwandlappen fest und kocht sie in der genannten Brühe, so erhält man rote Eier mit weißen Blättern, Herzen, Sterne, Tierbilder aus Zwiebelschalen geschnitten und auf Eier befestigt, geben rete Eier mit gelben Figuren. Zartes Rosa bis Purpurrot erhält man aus mehr oder weniger gepulverter Cochenille. Marmoriert färbt man mit gezupften, Seidenflöckchen, welche am Ei festgebunden und in Wasser gekocht werden. Blau färbt man mi Lackmus, wozu ein Körnchen Soda hinzugefüg werden kann. Auf so gefärbten Eiern lassen sich mit verdünntem Essig rote Zeichnungen anbringen So kann man mit geringer Mühe und unbeden tenden Kosten seinen Kindern eine Freude bereiten. Westfalen und Rheinland. Schwerte, 14. April. Der Arbeiter Frz. Br. von hier stand am 9. d. M. wegen qualifizierter Körperverletzung vor der Strafkammer in Hagen unter Anklage. Er ist beschuldigt, am 1. Februar d. J. hier den Arbeiter Louis T. mittels hinterlistißen Ueberfalls und mittels Messers körperlich verletzt zu haben. Ohne jedwede Veranlassung ver setzte er dem T., mit dem er in einem Wirts:, lokale dem Alkohol fleißig zugesprochen hatt von hinten einen Stich in den Kopf und lief davon. Die Verletzung war zwar nicht gefährlicher Natur, allein T. war drei Wochen krank. Angeklagter, der sinnlose Trunkenheit vorschützt, will sich der That gar nicht erinnern, giebt aber zu, dem Verletzten 200 M. ### sprochen und davon auch 100 M. gezahlt aben. Dies soll, wie er sagt, aber auf eden anderer geschehen sein. Die königliche latsanwaltschaft beantragte eine einjährige fängnisstrafe; auf sechs Monate erkennt 4 k Gerichtshof. Westhofen, 14. April. Die Eheleute Fabrikarbeiter H. E. von hier waren vom königlichen Schöffengericht zu Hohenlimburg wegen Forstdiebstahls zu 150 M. Geldstrafe verurteilt. Nachdem die eingelegte Berufung von der königlichen Strafkammer zu Hagen verworfen war, legten die Angeklagten Revision ein und wurde die Sache am 9. April zur nochmaligen Verhandlung an die Strafkammer zurückverwiesen. Es handelte sich heute nur um die Höhe der festgestellten Geldstrafe, nicht um das Delikt selbst, das als erwiesen angesehen ist. Die Berufung der Angeklagten, auch bezüglich der Höhe des Strafmaßes wird als unbegründet verworfen. Dortmund, 12. April. Zum Präsidenten des Landgerichts ist der bisherige Direktor Herr von und zur Mühlen hierselbst ernannt. Vermischtes. * Wernigerode, 12. April. Eine Dynamitpatrone fand der Bahnwärter Brandt auf dem hiesigen Bahnhof in einer Zigarrenspitze. Das Entzünden einer in der Spitze ebenfalls steckenden Zigarre würde die sofortige Explosion und den Tod der betreffenden Person zur Folge gehabt haben. Die Patrone wurde untersucht, explodierte und riß dabei dem Untersucher die Hälfte des Daumens ab. * In Rom ist der einer Patrizierfamilie angehörige Verwalter des Vermögens mehrerer Klöster und zweier Fürstenfamilien mit 400000 Lire durchgegangen. * Rotterdam, 11. April. In der katholischen Kirche zu Delft entstand während der Messe blinder Feuerlärm. Bei der entstandenen Panik wurden 19 Personen verwundet. * Bebra, 10. April. Die 18jährige Tochter eines angesehenen Gutsbesitzers aus Rothenkirchen Kreis Hünfeld, hat sich aus Gram, daß sie von ihrem Geliebten nicht abgeholt wurde, erschossen. Das Mädchen nahm ein Gewehr, lud es, hielt den Lauf vor die Brust und drückte mit einem Spazierstock ab. Der ganze Schrotschuß drang ins Herz. Zür Taul! echter import. Gabanna*„ Echter Rorohauser Kau=Tabak, ferner: Bessere Parfümerie u. Toilett=Artikel. Fauf Frisir-Salon, Kötterbachstraße Nr. 20. Rotklee(seidefrei), Weißklee, Gelbklee, Schwed. Klee, Luzerne, Grassamen, Grassamen in Gemenge für Wiesen und Weiden, Sommerweizen empfiehlt Herm. Schmidt, Hiermit erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß der Kursus am Dienstag, den 26. April seinen Anfang nimmt. Anmeldungen hierzu nimmt Herr Brenne(Stadtkeller) entgegen. II. Streil. Am Donnerstag, den 28 April er., beginnt im Lokale des Herrn Raffin, Zur Helle“, ein Oe C Can □ Soest, 11. April. Zur Aufnahme in die hiesige, unter der Leitung des Herrn Schulrates Fix stehende Präparandenanstalt hatten sich 52 junge Leute gemeldet. Auf Grund der am verflossenen Freitag beendeten Aufnahme=Prüfung sind davon 38 aufgenommen. Barmen, 11. April. In nächster Zeit wird das von dem verstorbenen Professor Christlieb begründete Johanneum in Bonn zur Ausbildung von Evangelisten nach Barmen übersiedeln. Auf Karnap ist zu dem Zwecke die von Rappart'sche Villa erworben worden. Braunsfeld bei Köln, 12. April. Vor einigen Tagen lagerte sich in unserer Nähe, hinter dem Friedhofe zu Melaten eine Zigeunerbande, in Stärke von etwa 70 Personen mit 14 bespannten Wagen. Auf einem bestellten Felde schlug die Bande ihr Nachtlager auf. Sofort wurden auch die umliegenden Ortschaften von bettelnden Weibern und Kindern heimgesucht. Die Bewohner sahen sich schließlich genötigt, die Hülfe der Polizei in Anspruch zu nehmen. Der dortige Revierschutzmann konnte gegen die Bande, welche eine drohende Haltung annahm und eine Frau, welche in einem Laden gestohlen hatte, nicht herausgeben wollte, nichts ausrichten. Als die Zigeuner schließlich den Schutzmann thätlich angriffen, schickte dieser nach der Kaserne der in Braunsfeld liegenden Abteilung Feldartillerie. Es erschienen gleich darauf mehrere Unteroffiziere und Artilleristen, welche die freche Zigeunerbande von dem Kölner Gebiet vertrieben. In der Umgebung unserer Stadt hat die Bande, mehrfache Diebstähle ausgeführt. Ohligs, 13. April. Die Tochter eines hiesigen Mitbürgers hatte neulich Hochzeit gehabt und stand am Dienstag im Begriffe, mit ihrem Manne nach dessen Wohnort Haan überzusiedeln Ihre Aussteuer befand sich auf einem Wagen, neben dem die Beiden gingen. Unterwegs bat ein Mann, auf den Wagen steigen zu dürfen. Dies wurde ihm bereitwilligst gewährt. Wahrscheinlich hat derselbe auf dem Fuhrwerke geraucht und ohne es zu beachten, ein glimmendes Streichhölzchen fortgeworfen, welches seinen Weg in die Möbel genommen hat. Denn nach einiger Zeit stieg ein Rauch aus denselben hervor. Die schöne Aussteuer ist fast gänzlich wertlos geworden. Merzig, 6. April. Vorgestern wurden drei ältere ledige Personen, Geschwister, zwei Brüder und eine Schwester, in die hiesige Irrenanstalt gebracht. Sie haben, so schreibt man der„Tr. Ldsz.“, schon seit zwei Jahren kein Brot mehr gegessen, weil sie das Brot für vergiftet hielten, zahlten keine Steuern mehr, so daß sie noch vor 9 Tagen gepfändet wurden, trotzdem sie wohlhabend sind. Seit mehreren Tagen fütterten sie ihr Vieh nicht mehr, weil es ihnen doch nicht gehöre, u. s. w. Als sie abgeholt wurden, um in's Irrenhaus gebracht zu werden, schlug einer der Brüder mit einem großen, sogenannten Schlachtmesser nach dem Gendarm, so daß dessen Helm durch(I löchert wurde; außerdem erhielt der Gendarm Frühjahrs=Mode 1892. Die bekannte Seidenfabrik G. Henneberg in Zürich schreibt uns: Der ausgesprochene Charakter unserer diesjährigen Mode ist: Streifen(Peckin) und ganz kleine Effekte in Streublümchen oder sonstigen kleinen Figuren. Den ersten Platz nehmen wieder bedruckte indische Foulardsstoffe ein neben bedruckten einheimischen(ganz abgekochten) Surahs sog. Rongeants, die sehr viel bestellt worden sind; es ist dies ein vollständig neuer Artikel, der die indischen Foulevards verdrängen soll— beide Gewebe treten nun vor die höchste Instanz: die Damenwelt; sie soll entscheiden, welches von ihren die Zukunft die Führung übernehmen wird; indische Foulevards sind preiswerter, Rongeants müssen in verhältnismäßig leuren Qualitäten disponiert werden, um sie solid herstellen zu können. In gestreiften und kartierten Surahs, Merveilleux, Taffetas 2c sind wirklich neue Sachen nicht gemacht worden; trotzdem werden sich gerade diese Seidenstoffe nie ganz verdrängen lossen und immer wieder, in den neuesten Modenfarben angefertigt, als verhältnismäßig einfach ober durchaus praktisch, ihren fester Platz behaupten.— Paris hat enorme Quantitäten in Changeants bestellt und zwar in Taffetas für Unterkleider, in Surahs für Damenlavallières, die wieder in Mode kommen nur breiter und länger als vor ca. 10 Jahren sie werden bald die Cachenez verdrängen, da sie fescher sind. Damaste, schwarz und farbig, in kleinen Dessins und Streifen, Moire, Antique, zwei= und dreifarbige Damaste, schwarze ein= und zweifarbige Peckins, Satins merveilleux, Surahs, Foulards, Armüres Bengalines, Satins Duchesse, Satins de Lyon, Cirépe de Chine, Failles francaises, Toffeias usw. sind in zahllosen Combinationen und Farben bestellt worden, so daß jeder Geschmack befriedigt werden kann. Bevorzugte Modefarben sind: gris, beige, héliotrope, fraise, elektric und lac Léman(ein grünlich blaues electric) in den verschiedensten Abstufungen— in hell: geld, kötlichlilla, gelblichnilgrün, rosa und blau in satten Nuancen. Großer Luxus wird getrieben in ganz seidenen Unterkleidern— die schwersten Stoffe werden dazu verwendet — ebenso füttert man jetzt die seidenen Roben mit Taffei oder Faille, um beim Gehen das knisternde Ravschen zu erzielen. H. Dinkloh, Schwerte, Hüsingstr., empfiehlt: sämtl. Brillen und Pincenez. Anf. nach ärztl. Vorschrift. Wand= und Weckuhren, Regulateure, M Taschenuhren, S 4 18124/ u. Goldwaren zu äußerst billigen Preisen. Anlage von elektrischen Klingeln und Telephonen. Reparaturen gut u. billig. Geeee Ceiiiie giit urn Cesmmp m Gustav Lonon, Zahnkünstler, Unna, auf der Burg, neben Herrn Kopfermann. Anfertigung von künstlichen Zähnen und ganzen Gebissen. Behandlung aller Zahnkrankheiten. Hofortige Beseitigung aller Zahnschmerzen. 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TanzunterrichtsAnzeige. Vorlänsigt Anftigr. Tanz= und Anstands=Kursus. Anmeldungen hierzu nimmt Herr Rassin, sowie Herr Sohlenkamp entgegen. Hochachtungsvoll H. Franke und Frau. Wir übertrugen dem Herrn Carl Kuhl in Schwerte den Verkauf unserer Backwaren und empfehlen alle Sorten Brote, als: Neuwieder, Frankfurter, Mürbeplätze, Mangbrot, Weizenstuten, Paderborner, Casseler, Schwarzbrot, Kommisbrot. Kummer& Klein, Dortmund, Erste Oberländische Brotfabrik mit Dampfbetrieb. 6 einen Schlag mit einer Axt auf den Kopf. Die Schwester hieb mit der Kohlenschaufel auf den Polizeidiener ein. Gendarm und Polizist wurden später von Aerzten behandelt. Gerolstein, 12. April. In der Eifel sind die Bauersleute an das sogenannte Tauschgeschäft gewöhnt. Hier kommt ein altes Mütterchen mit einem Enkelchen zum Fahrkartenschalter und legt 58 Pfennig hin; da die gelösten Karten jedoch 60 Pfg. ausmachten, nimmt sie 3 Pfennig weg und legt ein schönes dickes Ei dabei mit den Worten:„So stimmt's!“ Der Beamte hatte nichts dagegen und nun brachte das Mütterchen noch 2 Stück aus dem Körbchen, indem sie gelassen sagte:„Haben Sie das eine, nehmen Sie auch die anderen noch, also 10 Pfennig.“ Vom Büchertisch. (Die unter dieser Ueberschrift angezeigten Werke sind in der C. Braus'schen Buchhandlung in Schwerte vorrätig oder durch dieselbe zu beziehen.) Theologisches Hülfslexikon, bearbeitet unter Leitung der Redaktion von„Perthes' Handlexikon für evangelische Theologen". Lief. 5. Gotha, Friedr. Andr. Perthes, 1892.(Preis: K 1.) Von den dreierlet Stücken dieser Lieferung behalten wir uns die beiden ersten zu späterer ausführlicher Besprechung vor und beschränken uns für jetzt auf die Anzeige des mit dieser Lieferung beginnenden kirchengeschichtlichen Ortslexikons. Der vorliegende erste Bogen enthält 285 Titelköpfe, alles Namen von Orten, die kirchengeschichtlich irgendwie von Bedeutung geworden sind. Was das heißen will, mag eine Vergleichung mit Herzogs Realercyklopädie zeigen, die im gleichen Umfang (A—Antwerpen) weniger— wenn wir recht gezählt haben, 244— Artikel aus dem Gesamtgebiet der Theologie enthält, als dieses kirchengeschichtliche Ortsxikon allein aus dem Gebiet der kirchengeschichtlichen Geographie. Die allgemein anerkannte überaus große Vollständigkeit von Perthes' Handlexikon wird also auch diesem Ortslexikon nachgerühmt werden müssen. Selbstverständlich sind die meisten Artikel nur von kleinerem Umfang, doch finden sich auch mehrere ziemlich ausführliche, z. B. Aachen, Aix en Provence, Alexandria, Altenburg, Altona, Amiens, Amsterdam. Annaberg, Ansbach, Antiochia, Antwerpen. Außer den kirchengeschichtlichen Notizen sind auch die wichtigeren Daten der allgemeinen Geschichten angegeben; durchgängig sind auch die kirchlichen Kunstschätze genennt. Um ein Beispiel zu geben, so nennt der Artkel Amstergam die dortigen Anstalten der innern und äußern Mission, giebt aus der Geschichte der Stadt(vom 16. Jahrhundert an bis 1880) ca. 90 Daten, nennt die christlichen Kunstdenkmale dreier Kirchen, zweier Museen und des königlichen Palais. So dürfte auch für Historiker und Kunsthistoriker dies Lex kon unentbehrlich werden. Sein Hauptzweck aber ist, den Vorbemerkungen zufolge,„zu ortskirchen=geschichtlichen Studien anzuregen und für solche die ersten Hinweise zu bieten.“ Wir zweifeln nicht, daß das Werk auch nach dieser Richtung hin von großem Gewinn sein wird. * Der alte Bergarbeiterverband will auf dem iniernationalen Kongresse die Einführung chiffrierter Telegramme(Geheimschrift) für eine etwaige Streikzeit in Vorschlag bringen, damit keine Depesche zum Verständnisse der Einsehenden gelange. Menescher und Tokayer Sanilätsweine, wirksame Stärkungsmittel für schwächliche Personen u. Kinder, sind in 3 Orig.=Flaschengrößen erhältlich bei: Ang. Bartmanu, Rüslngstr. 1 in 1Dr. mned. Hobe, Ludw. Hagemann, Hellpothstr.(Schwerte,I I PritzDemmer, Bäckeret in Pröndenberg. im Ausland geprüft, Concordiastr. 10, hagen. Metallgebisse, Goldfüllungen 2c. Sprechzeit: Vorm. 9—7 Uhr abds Meine Geschäftsräume sind elektrisch beleuchtet, so daß ich von nun an auch abends jede Zahn=Operation vornehmen kann. Gall-Scile, anwendbar zur kalten Wäsche für farbige Stoffe jeden Gewebes. Dieselbe hat die Eigenschaft, das Ausgehen der Farben zu verhindern, matt gewordene wiederherzustellen und alle Teer= und Fettflecken mit fortzunehmen, a Stück 10 Pfg., empfiehlt Carl Praus. Garantiert reine Naturbutter Feine Tafelbutter, à.10 M Feine Süßrahmbutter, à 11.00 Mark. Das Postkolli von ca. 10 Pfd. versende tägl. frisch Franko gegen Nachnahme. L. Rosenberg, Ahlen. Reg.=Bez. Münster. homoopathischer Arzt in Hannover. Sprechstdn. 8—10 Uhr. Auswärts m. gl. Erfolg brieffl Bauschir ** approb. u. homöopath. Arzt Dortmund, Thomasstr. 23 (in der früheren Wohnung des Herrn Dr. Eickler). Sprechstunden: Vorm. 9—11 Uhr, nachm. 3—5 Uhr. Sonntags nur vormittags. und gußeiserne Säulen liefert billigst Wilhelmshütte, W. Junge fette Gäuse Gloria=Seide— 120 cm breit für Staub= u. Regenmäutel, Blousen 2c. von Mr. 4.35 p. Meter(ca. 40 versch. Disp)— versendet meter= und stückweise porto= und zollfrei G. 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April, Vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial= Infanterie der Jahresklassen 1882 und 1883, deren Namen die Anfangsbuchsinben A bis einschließlich L haben. 23. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der ProvinzialInfanterie der Jahresklassen 1884 und 1885, deren Namen die Anfangsbuchstaben A bis einschließlich L haben. 25. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial= Infanterie der Jahresklassen 1886 und 1887, deren Namen die Anfangsduchstaben A bis einschließlich L haben. 25. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Provinzial= Infanterie der Jayresklassen 1888, 1889, 1890 und 1891, deren Namen die Anfangsbuchstaben A bis einschließlich L haben. 25. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der ProvinzialInfantcrie der Jahresklassen 1879, 1880 und 1881, deren Namen die Anfangsbuchstaben M bis einschließlich Z haben. 26. April, vormittags 8 Uhr: Die Manaschaften der ProvinzialInfanterie der Jahresklassen 1882, 1883 und 1884, deren Namen die Anfangsbuchstaden M bis einschließlich Z haben. 26. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der ProvinzialInfanterie der Jahresklassen 1885 und 1886, veren Namen die Anfangsbuchstaben M bis einschließlich Z haben. 26. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der ProvinzialInfanierie der Jahresklassen 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891, deren Namen die Anfangsbuchstaben M bis einschließlich 2 haben. 27. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Jahresklassen der Garde. 27. April, vormittags 10 Uhr; Die Mannschaften der SpezialWaffen der Jahreskiassen 1879, 1880 und 1881. 27. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der SpezialWaffen der Jahresklassen 1882, 1883 und 1884. 28. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der SpezialWaffen der Jahresklassen 1885 und 1886. 28. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der SpezialWaffen der Jahresklassen 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891. 28. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der Ersatz=Reserve der Jahresklassen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883 und 1884, d. h. diejenigen Ecsatz=Reservisten, welche in den Jahren 1859, 1860, 1861, 1862 1863 und 1864 geboren sind. 29. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften der Ersatz=Reseroe der Jahresklass n 1885 und 1886, d. h. diejenigen Ersatz=Reservisten, welcke in den Jahren 1865 und 1866 geboren sind. 29. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften der Ersatz Reserve der Jayresklasse 1887, d. h. diejenigen Ersatz=Reservisten, welche in dem Jahre 1867 geboren sind. 29. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften der Ersatz=Reserve der Jahresklassen 1888, 1889, 1890 und 1891, d. h. diejenigen Ersotz=Reservitten, welche in den Jahren 1868, 1869, 1870 und 1871 geboren sind, sowie sämtliche Superrevidenden*) und TemporärInvaliden. 2. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Barop, sowie der Gemeinde Hombruch vom Amtsbezirk Kirchhörde. Appellplatz: Baroper Heide bei Station Barop. 26. April, vormittags 8½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883, 1884 und 1885. 26. April, vormittags 10 Uhr: Die Manaschaften aller Waffen der Jahresklassen 1886, 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und TemporärInvaliden. 3. Für die Mannschaften der Gemeinden Löttringhausen, Holthausen, Kruckel, Kirchhörde und Schnee vom Amtsbezirk Kirchhörde, sowie der Gemeinde Syburg vom Amtsbezirk Westhofen. Appellplatz: Platz bei der Wittschaft Wittig in Löttringhausen oder dessen Saal. 25. April, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie sämmtliche Ersatzreservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 4. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Annen=Wullen und der Gemeinde Rüdinghausen vom Amte Kirchhörde. Appellplatz: Markiplatz zu Annen. 25. April, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklossen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883, 1884, 1885 und 1886. 25. April, mittags 12½ Uhr: Die Mannschaften der Jahresklassen 1887, 1888. 1889, 1890 und 1891, sowie die sämtlichen Ersatzreservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 5. Für die Mannschaften der Gemeinden Dorstfeld, Huckarde und Wischlingen vom Amtsbezirk Dorstfeld. Appellplatz: Pitz an der evangenschen Schule in Dorstfeld. 29. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Juhresklassen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883, 1884, 1885 und 1886 29. April, vormittags 9½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen 8. Für die Mannschaften der Gemeinden Kirchlinde und Westrich vom Amtsbezirk Lütgendortmund, Merklinde und Frohlinde vom Amtsbezirk Castrop und Marten und Rahm vom Amtsbezirk Dorstfeld. Appellplatz: Platz am Denkmal in Krchlinde. 29. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften aller WoffenJahresklassen 1879 1880 1881, 1882. 1883 1884 1885 und 1886. der Jayresklassen 1887, 1888, 1889. 1890 und 1891, sowie die samtlchen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden") und Temporär= Invaliden. 6. für die Mannschaften der Gemeinden Lütgendortmund, Dellwig=Holte und Bövinghausen vom Amtsbezirk Lütgendortmund. Appellplatz: Platz gegenüber der Wirtschaft Bedder in Lütgendortmund. 27. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1879 1880. 1881. 1882, 1883, 1884, 1885 und 1886. 27. April, vormittags 9½ Uhr: Die Mannschaften aller Wassen der Jayresklassen 1887, 1888 1889, 1890 und 1891, sowie die samtlichen Ersatz=Reservisten, Superr viornden*) und Temporär=Invaliden. 7. Für die Mannschaften der Gemeinden Oespel und Kley vom Amte Lütgendortmund. App.Uploß: Schulplotz in Olopel. 27. Apris, mittags 12½ Uhr: Die Man schaften aller Waffenund, Jahresklassen, sowie die samtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden") und Temporär=Invaliden. der Jahresklassen 1879, 1880,1881, 1882, 1883,1884, 1885 und 1886. 29. April, mittags 12 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891, sowie die sämtlichen Ersotz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 9. Für die Mannschaften der Gemeinden Castrop, Börnig, Behringhausen, Börsinghausen, Giesenberg=Sodingen, Bövinghansen, Obercastrop und Holthausen vom Amtsbezirk Castrop. Appellplatz: Wiese bei dem Hause des Gastwirihs Baerwolff oder dessen Saol(Germanenhügel) in Castrop. 30. April, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883 und 1884. 30. April, vormittags 10½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885, 1886, 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891, 30. April, mittags 12 Uhr: Die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden 10. Für die Mannschaften der Gemeinden Rauxel und Habinghorst vom Amtsbezirk Castrop. Appellvlatz: Am Bahnhof der Cöln=Mindener Bahn in Rauxel. 30. April, mittags 1½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklossen, sowie sämtliche Ersatz=Reservisten, Superrevidenden") und Temporär=Invaliden. 11. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Mengede. Appellplatz: Platz vor der evangelischen Schule in Mengede. 28. April, vormittags 8½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 12. Für die Mannschaften der Gemeinden Brechten, Lippolthausen, Holthausen, Lindenhorst und Brambauer vom Amtsbezirk Länen. Appellplatz: Auf der Wiese bei der Wirtschaft von Hiddemann in Brechten. 28. April, vormittags 9 Uhr: Die Mannschaften aller Woffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reser disten, Superrevidenden*) und Temporär-Invaliden. 13. Für die Mannschaften des Stadtbezirks Lünen und der Gemeinden Beckinghausen, Horstmar und Gahmen vom Amtsbezirk Lünen. Appellplotz: Am Bahnhof der Gronau=Escheder Eisenbahn in Lünen. 28. April, nachmittags 3 Uhr: Die Mannschaften aller Weffen und Jahresklassen. sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 14. Für die Mannschaften der Gemeinden Altenderne, Oberbecker, Altenderne=Niederbecker, Kirchderne, Hostedde, Eving, Kump und Kemminghausen vom Amtsbezirk Lünen. Appellplatz: Platz bei der Wirtschaft von Overmann am Dernerbaum oder dessen Saal. 28. April, vormittags 11½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen sowie die sämtlichen Ersatz-Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 15. Für die Mannschaften der Gemeinden Brackel, Lanstrop, Grevel, Wambel und Cörne vom Amsbezirk Brackel. Appellplatz: Neuer Schulplatz in Brackel. 23. April, vormittags 8½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 16. Für die Mannschaften der Gemeinden Husen, Wickede, Courl und Asseln vom Amtsbezirk Brackel. Appellplatz: P'atz vor dem Hause der Gastwirtschaft Röchling in Wickede. 23. April, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 17. Für die Mannschaften der Gemeinden Aplerbeck, Schüren, Berghofen und Aplerbeckermark vom Amtsbezirk Aplerbeck. Appellplatz: Auf der Wiese des Gastwiris Möller bezw. dessen Saal in Aplerbeck. 23. April, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Woffen der Jahresklassen 1879. 1880, 1881, 1882, 1883, 1884, 1885 und 1886. 23. April, mittags 12½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär= Invaliden. 18. Für die Mannschaften der Gemeinden Holzwickede, Sölde, Hengsen und Opherdicke vom Amtsbezirk Aplerbeck. Appellplatz: Platz bei der Wirtschaft Jaques in der Nähe des Bahnhofes Holzwickede. 23. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 19. Für die Mannschaften des Magistratsbezirks Schwerte und des Amtsbezirks Westhofen ausschließlich der Gemeinde Syburg. Appellplatz: Markthalle unter dem Rathause in Schwerte. 25. April, mittags 12 Uhr: Die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden und Temporär=Invaliden. *) Superrevidenden sind alle diejenigen Mannschaften, welche auf Reklamation, sowie die, welche wegen Dienstuntauglichkeit oder wegen vor ihrer Dienstzeit begangenen Verbrecheu oder Vergehen vor Ablauf ihrer Dienstzeit entlassen worden sind und über die noch keine endgültige Entscheidung getroffen ist. Temporär=Invaliden sind solche Invaliden, welche nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt anerkannt sind und noch jährlich zur Untersuchung gelangen. Zu den Spezialwaffen gehören diejenigen Mannschaften, welche bei den Provinzial=Jägern, der Kavallerie, Feld= und Fußartillerie, den Pionieren, dem Train, oder als Oekonomie=Handwerker gedient haben, sowie das Sanitäts= und Veterinär=Personal, die als MilitärBäcker, Krankenträger, Büchsenmachergehülfen, Krankenwärter und als Zahlmeister=Aspiranten ausgebildeten Mannschaften aller Waffen, ausschließlich Garde, und die Arbeitssoldaten. Bestimmungen über die Kontrollversammlungen. Alle Mannschaften haben ihre Militärpapiere in Futteralen mitzubringen. Vor Beginn der Kontrollversammlungen sind Schirme, Stöcke, Pfeifen, Zigarren 2c. wegzulegen. Nichterscheinung zur Kontrollversammlung und Zuspätkommen haben Arrest zur Folge, ersteres außerdem ein Jahr Nachdienen. Wer mit Nachdienen bestraft worden ist, gehört von da ab zum nächstjüngsten Jahrgange. Anfragen betr. Aufklärung etwaiger Zweifel über vorstehendes sind an den betr. Bezirksfeldwebel zu richten. Sämtliche Mannschaften des Beurlaubtenstandes, wozu auch die Ersatzreservisten gehören, welche sich an einem der vorgenannten Tage zur Kontrollversammlung zu gestellen haben, stehen für diesen ganzen Tag unter den Kriegsartikeln. Die Mannschaften, welche zur Landwehr 2. Aufgebots gehören, sowie diejenigen Ersatz=Reservisten der früheren Ersatz=Reserve 1. Klasse, welche aber schon zur Ersatz=Reserve 2. Klasse bezw. zum Landsturm 1. Aufgebots übergeführt sind, haben zum Appell nicht zu erscheinen. 8. Die Ersatz=Reservisten gehören zu dem Jahrgang, wo sie das 20. Lebensjahr vollenden und nicht zu dem Jahrgang, wo sie zur Ersatz=Reserve ausgehoben sind, falls sie nicht schon mit Nachdienen bestraft bezw. in einen anderen Jahrgang versetzt sind. 9. Es haben sich auch diejenigen Mannschaften der älteren Jahrgänge zur Kontrollversammlung zu gestellen, über deren Militärverhältnis durch Ueberführung zum Landsturm 2c. noch nicht endgültig entschieden ist. Dortmund, den 10. April 1892. Königliches Bezirkskommando. 26. April, vormittags 11 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklossen 1879, 1880. 1881, 1882, 1883 und 1884. 26. April, mittags 12½ Uhr: Die Mannschaften aller Waffer der Jahresklassen 1885, 1886, 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891. 26. April, nachmittags 2½ Uhr: Die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 20. Für die Mannschaften des Amtsbezirks Wellinghofen. Appellplatz: Kirchplatz in Wellinghofen. 27. April, nachmittags 3 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen und Jahresklassen, sowie die sämtlichen Ersatz=Reservisten, Superrevidenden*) und Temporär=Invaliden. 21. Für die Mannschaften des Magistratsbezirks Hörde. Appellplatz. Platz an der evangelischen Schule in Hörde. 25. April, vormittags 8 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1879, 1880, 1881, 1882, 1883 und 1884. 25. April, vormittags 10 Uhr: Die Mannschaften aller Waffen der Jahresklassen 1885, 1886, 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891. Kestfedern und Maunert. Velkwaren=Magazin von * K* Dortmund, 82, Westenhellweg 82, empfiehlt: in Mahagoni u. Nußbaum, von den Belksteuen einfachsten bis zu den elegantesten Fagons. Tannen=Vertsteuen dauerhaft gearbeitet. von Mk. 15 an. zusammenlegbar, von Eiserne Bettstellen, Haste, Kähskroan ale Spiralfeder=Matratze. 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Abf. 610 626 740 751 955 10271039 11°0 156 38 332 725 919 101/2 fen„ 625 642 756 88 10/8 I 1116 334 331 745 1027 te Ank. 683 650 8. 815 1081 10 1057 1121 213 342 359 758 108 1035 agen Schwerte um, 633 660 8, 815 1081 10,6 1057 1124 218 342 359 759 108 10V Schwerte— Arnsberg. Schwerte Abf. 634 817 1126 44 85 1038 Geisecke„ 825 1124 412 812 Langschede„ 649 835 1144 422 822 1053 Fröndenberg Ank. 655 841 1180 428 828 11 Abf. 668 843 1161 431 829 112 Wickede Neheim=Hüsten, Arnsberg„ 78 855 128 444 841 1115 728 911 1218 51 856 1132 736 926 1233 519 9“ 11.7 Arnsberg— Schwerte. Arnsberg Neheim=Hü Wickede Langschede Geisecke Schwerte Schwerte Holzwickede Unna Unna— Hamm. Unna Abf. 750 8., 11/0 1121 232 415 826 10. Bönen„ 8, 858 1188 47 849 1055 Hamm Ank. 816 9, 1129 1146 280 40 92 1110 Hamm— Unna. Abf. 528 7/0 106 134 Sg. 55 723 800 Hamm Bönen Unna 541 7,2 1018 1/6 6 8. 42 Ank. 558 73 1030 l5s 411 616 743 855 Hagen— Elberfeld. Hagen 5 638 7g7 9, 1145 1287 140 236 3, 317 455 622 718 818 841 9. 106 1136 Elbfld 6, 718 888 10, 1251 125 2.3 3sr 345 410 510 747 88 855 9.4 1034 11 12 1282 Elberfeld— Hagen. Elbfld 6g1 818 835 920 942 955 12 24 120 152 186 329 527 7/0 818 95 1028 1228 Hagen 72, 936 910 10 10 23 1085 126 155 230 3 422 629 8 923 9131181 1/5 Letmathe— Altena. Letmathe Abf. 587 844 954 1119 4; 5g5 96 10.2 Einsal Altena 545 85, 10 916 105 Ank. 551 9 10, 1131 4,, 5.7 922 1057 Altena— Letmathe. Altena Abf. 526 86 936 1282 135 527 8,7 10.8 Einsal„ 538 818( 1240 12 534 834 Letmathe Ank. 511 821 946 1248 150 512 8.2 1055 Börde— Hagen. Hagen— Vörde. Vörde Abf. 631 9, 159 557 Hagen Abf. 748 12.0 42 826 Milspe Thal„ 687 913 28 68 Kückelhausen„ 755 1247 431 888 Gevelsberg=Haufe„ 653 926 2/9 6.7 Niederhaspe„ 82 1254 438 840 Unna— Schwerte. Dortmund Abf. 720 750 1010 1205 142 317 736 940 Hörde„ 734 84 1024 1219 156 331 749 953 Aplerbeck„ 742 812 1032 1226 2, 339 757 10 Holzwickede„ 751 829 1044 Ank. 214 350 87 1010 Unna Ank.— 838 1051— 224 4 816 1019 Unna— Holzwickede— Dortmund. Unna Holzwickede Aplerbeck Hörde Dortmund Unna Hemnerde Werl Ostönnen Soest Abf. 68 743 1035— 213 432 634 911 „ 619 810 1046— 225 443 645 922 „ 627 818 1053 1234 233 451 652 930 „ 636 825 11 1242 243 458 71 980 Ank. 640 836 1111 1258 253 510 714 952 Unna— Soest. Abf. 717 836 1119 235 419 823 1028 „ 729 848[ 247 431 840 741 859 1138 258 444 852 1048 751 99 38 454 92 Ank. 82 920 1154 319 55 919 114 Fröndenberg— Hagen. Wöscheche Menden Oese Hemer Westig Iserlohn (Ostbahnhof) eg sserrohn Letmathe * Hohenlimburg Halden Cabel Hagen Hagen— Fröndenberg. Hagen Abf.— 51— 8 918 1045— Pabel„— 518— 816 930 1057— den„— 518— 823 936]— Hohenlimburg„— 528— 834 946 1110— Letmathe Ank.— 533— 841 953 1117 — 325 500 825 10 — 338 512 838 10 — 345 517 845 1022 — 356 527 856 1032 Letmathe Ank.— 538— 841 953 1117—— 43 564 93 1089 Letmathe Abf.— 7, 850 955 955 1130 1255 22g 415 547 910 111 Iserlohn Ank.— 622 9/110161016 1151 1i6 223 436 68 980 1121 Abf.— 724— 1022— 125 200— 69 944— Iserlohn Ostbahnhof) Westig Hemer Oese Menden Bosperde — 731— 1029— 1212— 257— 616 952— — 745— 1043— 1226— 311— 630 1011— — 754— 1050— 1233— 319— 6871019— — 88— 1059— 1242— 328— 645 1028— 588 819 987 1115— 11— 343— 7 1047— 540 826 944 1122— 18— 350— 77 1054— Fröndenberg Ank. 544 830 943 1126— 112— 354— 711 1059 Vogelsang„ 72 938 228 626 Harkorten Harkorten„ 7, 943 233 681 Vogelsang Niederhaspe„ 712 948 288 636 Gevelsberg=Haufe Kückelhausen„ 719 938 245 648 Milspe Thal Hagen Ank. 72510 281 640 Vörde 87 1259 443 845 812 14 448 850 821 1is 459 859 " 884 138 52 912 Ank. 889 138 517 917 10 10 10 10 108 103 10 10. 108 11 Lüdenscheid— Hagen. Hagen Herdecke Abf. 648 8. 1051 1226 1204 138 38 3g 420 645 736 955 Ank. 658 8, 1068 1283 1211 2, I 34s 436 652 755 102 Ahf 6“: 8“ 10“ 3919 2, 316 4g, 668 7ge 10: 213 1 3s3 444 71 743 1010 223 319 333 454 Tuu 758 1020 235 335 456 715— 1028 253 343 5, 723— 1062 2.3 358 518 733— 102 254 44 522 743— 105 Dortmund— Hagen. * 8 1034 Barop Annen Witten Wetter Hagen 11, 112 11 26 Hagen Herdecke Burg Volmarstein——— Volmarstein„——— — 823 — 829 — 835 - 12.4 1249 - 1255 — 843— 12 — 851— 110 — 38—— — 330—— 75 — 336—— 711 — 343—— 718 — 350—— 726 Wengern Bommern Herbede Blankenstein„— 652—— 858— 116— 356—— 733 Ruine„„——— 9— 191—]—— 733— Hattingen„4, 552 72 718 887 913 948 132 1233 46 513 6g, 749 941 Dahlhausen„ 420 61 711 724 846 923 958 140 1246414 552 7, 757 950 Steele Ank. 48, 68 718 An. 853 932 10 147 An. 421 6, An. 85 957 Steele Abf. 618 Dahlhausen„ 626 Hattingen„ 634 Ruine Blankenst. Blankenstein„ 614 Herbede„ 650 Bommern Wengern Volmarstein„ 712— Burg„„„— Herdecke Hagen Ank. 730— 659———— 1147—— 521 725—— 76———— 1153——— 528 732—— — 1139——— 534 738—— —— 539 743—— 723———— 127——— 546 750—— — 1215——— 553 757—— Rechtsrheinische Eisenbahn. Strecke Düsseldorf—Dortmund und zurück. Dortmund ie vollringhausen Löttringhausen Herdecke Hagen Rh. „ B.=M. 725—11— 214 442 — 738— 1111— 225 452 — 752— 1126— 241 56 — 82— 1137— 251 515 — 812— 1149— 303 525 — 820— 121— 313 533 — 826— 127— 319 539 513 832— 1215— 326 544 518 837— 1221— 332 550 524 842— 1227— 337 555 529 847— 1232— 342 6 — 852— 1237— 344 61 — 98— 1248— 355 612 — 914— 1259— 406 623 — 921— 16— 413 629 — 928— 113— 420 636 — 934— 119— 487 643 (Rh.)— Hagen(B.=M.) Abf. *0 Ank. Abf. Ank. Am 1. Mai d. J. tritt der Sommerfahrplan für den diesX seitigen Bezirk in Kraft. Das Nähere über die eintretenden Aenderungen ist aus den Fahrplänen zu ersehen, welche in den Geschäftszimmern der Stationen vom 16. April d. J. ab ausliegen. 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