den galllb. 40 ven u. Mgun Prartel: Mart 5o Bi. S Pser.0gp5.#au bzieufreises 15 Bia.“ ****** Preirn.. Abonnements=Preis pro Lwartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentliche Gratisbeilage:„Familienfreund.“ die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg., außeryald des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pfg. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Nr. 109. Schwonte, Adantag, 1bd. Sotendoen 1900. Rd. Johrgung, Amtliche Bekanntmachungen. Die Bakanzen=Listen bezüglich der für zivilversorgungsberechtigte Militär=Anwärter vorbehaltenen Stellen liegen auf dem Kreisbüreau zu Hörde zur Einsicht offen. Bekanntmachung. Der zweite Grasschnitt in der städtischen Wiese Walketeich und in der Wiese am Freischütz soll am Mittwoch, den 16. dieses Monats, nachmittags 5 bezw. 5¼ Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend zum Verkaufe ausgesetzt werden. Schwerte, den 11. September 1891. Der Magistrat. Bekanntmachung. Der Kaufmann Christag Pack zu Berghofen ist zum Standesbeamten für die Gemeinde Berghosen erDas Geschäftszimmer des Standesamtes befindet sich von jetzt ab im Hause des Herrn Pack zu Bergbosen... Lan i5 Sautemher 1801 Aplervea, den 15. September 1891. Der Amtmann: Gutjahr. Deutsches Reich. Am Sonntag wurde vor dem Kaiserpaare und den übrigen anwesenden Fürstlichkeiten vor dem Orangerieschlosse in der Aue zu Kassel ein größerer Feldgottesdienst abgehalten. Am Nachmittage nach der Festtafel verließen die Majestäten Kassel wieder und reisten mittels Extrazuges nach Erfurt, woselbst die Ankunft abends gegen 10 Uhr erfolgte. Bei Erfurt findet dann die große Parade des 4. Armeeborps statt....n Gachre, und u.4 In dem verflossenen Jahre sind nach Brasilien 10000 Deutsche ausgewandert. Der nächste Kongreß für internationales Recht wird in Zürich stattfinden. Nach dem Preußischen Staatsanzeiger wurden 1890 in Preußen 4 Millionen Doppelzentner Roggen mehr geerntet als 1891. Eine ungünstige Nachricht kommt aus dem südlichen Teile von Deutsch=Afrika. Der Chef in der deutschen Schutztruppe von Zalewski hat einen Strafzug gegen den wilden und tapferen Räuberstamm der Wahehe unternommen, aber, wie es scheint, nicht in der gehörigen Stärke, denn die Wahehe verfügen über tausende von gut bewaffneten Kriegern. In einem sehr blutigen Zusammenstoß scheint die deutsche Truppe von dem übermächtigen Feinde zurückgedrängt zu sein, mehrere deutsche und eine große Anzahl schwarzer Soldaten sollen gefallen sein. Die Lieutenants von Zitzewitz und Buschow, sowie Unteroffizier Tiedemann sind tot, die Wilden haben auch mehrere Gefangene gemacht. Rußland. Das russisch=türkische Abkommen hinsichtlich der Dardanellen lenkt die Aufmerksamkeit wiederum auf die russische Kriegsflotte im Schwarzen Meere. Nach amtlichen Ausweisen umfaßt dieselbe 6 Panzerschiffe, 18 armierte und nichtarmierte Dampfer, 28 Dampferschaluppen und 21 Torpedoboote. Dagegen wird in militärischen Fachkreisen die Flotte auf 14 Panzer und 6 Kanonenboote, 28 armierte und 60 nichtarmierte, 30 Dampfschaluppen und 26 Torpedoboote geschätzt. Chile. Der„Newyork Herald“ meldet aus Valparaiso: Die Junta veröffentlichte ein Dekret, durch welches sie Balmacedas Silber= und Papiergeld anerkennt. Es erregte das allgemeine Befriedigung. Die Bankhäuser sind wieder eröffnet und der Handelsverkehr ist völlig wieder ausgenommen. Westfalen und Rheinland. Schwerte, 14. Sept. Folgende Bekanntmachung ist von verschiedenen preußischen Eisenbahndirektionen erlassen worden:„Das reisende Publikum wird darauf aufmerksam gemacht, daß fortan bei allen denjenigen fahrplanmäßigen Zügen, welche die 4. Wagenklasse führen, nur so viele Fahrkarten der 4. Wagenklasse verausgabt werden, wie Plätze dieser Wagenklasse vorhanden sind. Das bisher übliche Verfahren, Inhaber von Fahrkarten der 4. Wagenklasse in einer höheren Wagenklasse zeitweilig Platz nehmen zu lassen, wird infolge der hieraus entstehenden großen Unzuträglichkeiten und weil die Plätze dieser höheren Wagenklasse für Reisende dieser Klasse off ngehalten werden müssen, hiermit bis auf weiteres aufgehoben. Die Einstellung des Verkaufes von Fahrkarten für die 4. Wagenklasse wird bei jedem Zuge durch die Portiers bekannt gegeSchwerte, 14. Sept. Die Regserung wird eine Vorlage einbringen, in welcher vom 1. Aptil! ab die Gehaltsgleichheit der Lehrer an den staatlichen höheren Schulen mit den Richtern erster Instanz ver201 miH. Schwerte, 14. Sept. Die Feier von Körners Geburtstag soll in den Schulen festlich begangen werden. Um das Andenken des Helden der Freihe tskriege zu ehren und sein hehres Bild auf die Jugend vorbildlich wirken zu lassen, hat die königliche Regierung zu Arnsberg unterm 4. September angeordnet, daß am 23. September, an welchem Tage 100 Jahre seit seiner Geburt verflossen, oder soweit an diesem Tage Ferien sind, in der ersten Geschichtsstunde nach den Ferien der Tag gefeiert wird, wobei die Heldengestalt des Dichters den Kindern in geeigneter Weise vorgeführt wird. Zur Vorbereitung, auch zur Beschaffung für die Bibliotheken wird das Werkchen empfohlen: Theodor Körner, ein Sänger und ein Held, von Hosprediger Dr. Rogge, Wittenberg, R. Herrosée's Verlag. Schwerte, 14. Sept. Schon seit einer Reihe von Jahren hatten erfahrene Techniker die These aufgestellt, daß man die Wasserkräfte erweitert in den Dienst des Menschen stellen und sie zwingen könnte, weit ab vom Orte ihrer Entstehung Maschinen aller Art zu treiben. Vor acht Tagen hat nun die technische Wissenschaft den erwarteten großen Sieg errungen. Die elektrische Uebertragung einer Kraft von 300 Pferdekräften, aus dem fließenden Wasser des Neckar gewonnen, auf eine Entfernung von 175 Kilometer ist gelungen; am 25. August wurde zum erstenmale diese Kraft vor. Lauffen nach Frankfurt geleitet und dort verwendet und damit ein höchst bedeutungsvoller Fortschritt auf dem Gebiete der Elektrotechnik gekennzeichnet Dieser Erfolg dürfte sich mit der Zeit sehr günstig in Gewerbe und Industrie geliend machen. In Zukunft werden von Zentralstellen aus ungeheuere Summen von Arbeitskraft zur Bewegung der Maschinen, zur Lieferung von Licht und Wärme auf große Entfernungen hin geliefert werden, die so überaus wichtige Frage der Kohlenbeschaffung wird gelöst, das Zeitalter des Dampfes zu Ende sein und das der Elektrizität anbrechen. Schwerte, 14. Sept. Die Vorstände verschiedene: Berliner Vereine des Handels= und Gewerbestandes waren zu einer vertraulichen Beratung in Berlin versammelt, um über Mittel und Wege Beschluß zu fassen, wie dem immer mehr vorschreitenden Niedergange des mittlern und kleinen Handels= und Gewerbestandes entgegengetreten werden könne. Es wurde beschlossen, eine Kommission zu ernennen mit dem Auftrage, in Fühlung zu treten mit allen Vereinsverbänden, die bereit sind, die Lage des gewerblichen Mittelstandes aufzubessern und dahin zu wirken, daß den Interessen des gewerblichen Mittelstandes im Reichs= und Landtage fortan mehr Rechnung getragen werde wie bisher. Schwerte, 14. Sept. Für den hiesigen Stadtbezirk sind seitens der königlichen Regierung zu Arnsbrg zu[M tgliedern der Voreinschätzungs=Kommission nach Maßgabe des neuen Einkommensteuer=Gesetzes die Herren Kaufmann August Doerth, Uhrmacher Ferd. Meyer und Schlosser Friedrich Stiepelmann; zu deren Stellvertretern die Herren Gerichtssekretär Schultz, Möbelschreiner Wilhelm Stricker und Fabrikarbeiter Friedrich Degenhardt ernannt worden. Schwerte, 14. Sept. Mit Rücksicht darauf, daß in verschiedenen Kreisen in diesem Jahre wiederholt das Mutterkorn im Roggen aufgetreten ist, bringen die Bezirks=Regierungen die Verordnung vom 8. August 1856, betreffend das Verbot des Vermahlens, Aufbewahrens, Verbackens und Verkaufs des mit Mutterkorn vermischten Getreides und des daraus gewonnenen Mehles in Erinnerung. Schwerte, 10. Sept. Das Reichsgericht hat ein für die Fleischer und Landwirte sehr wichtiges kenntnis gefällt, welches feststellt, daß auch der Verkauf lebender Tiere unter das Nahrungsmittelgesetz vom 14. Mai 1889 fällt, sobald dem Verkäufer bewußt war, daß die betreffenden Tiere zur menschlichen Nahrung dienen sollen. Dieses Erkenntnis wird die Landwirte abhalten, krankes Vieh zu verkaufen. Stellt sich das Fleisch des Tieres beim Verkauf und bei der unmittelbar darauf erfolgten Tötung als verdorben heraus, so ist der betreffende Verkäufer nach den§§ 10 und 11 des Gesetzes strafbac. § Höchsten, 12. September. Der Lehrhauer H. Lockert von hier erlitt auf Zeche„Crone“ in Hörde dadurch einen Unfoll, daß siy Steine aus dem Hangenden lösten und L. so unglück lich auf den Kopf fielen, daß er nicht unbedeutende Kopfwunden erhielt. Hörde, 13. Sept. Heute, morgen und Dienstag sind die Gedenktage der ehemaligen „Hörder Kirmes“. Diese sogen.„Hörder Zwiebelkirmes" bestand mit dem Jahre 1340, also 550 Jahre, und wurde bekanntlich im vorigen Jahre durch Regierungsverfügung aufgehoben.— Der hiesigen Fischhandlung wird durch den Händler Grünewald große Konkurrenz gemacht. Läßt die erstere durch den Ausrufer Schellfische das Pfund zu 10 Pfg. ausrufen, dann folgt jedesmal regelmäßig Grünewald mit 2000 Pfund, à Pfund 9 Pfg. Der Verkauf der Fische eilt nämlich bei einer so heißen Witterung sehr. Dortmund, 10. Sept. Die Feier des 100jährigen Geburtstages von Theodor Körner am 23. September wird sich hier zu einem großen Volksfeste gestalten, zu welchem ein abwechselungsreiches, der Feier des Tages entsprechendes Programm aufgestellt worden ist. Erheblich verschönert wird die Feier durch die Mitwirkung der meisten hiesigen Gesangvereine, welche unter Leitung des Musikdirektors Janssen mehrere Chorlieder vortragen werden, darunter einige der besten Dichtungen Körners: Schwertlied, Lützows wilde Jagd, Gebet während der Schlacht u. a. Die Hauptfeier findet im Kühn'schen Saale statt. Hagen, 10. Sept. Bei einer Revision in den hiesigen Bäckereien hat sich in 21 von 30 Fällen herausgestellt, daß das wirkliche Gewicht des Brotes, welches der Vorschrift gemäß nebst Verkaufspreis an den Verkaufslokalen in einer von außen sichtbaren Weise dem Publikum bekannt gegeben werden muß, zum teil erHohensyburg. So klar, so strahlend schaut der Himmel nieder, Und grünend prangen Feld und Flur und Hain; In Baum und Strauch ertönt's wie süße Lieder Und dringt ins Herz mit Lust und Sonnenschein; Nun bin ich froh, nun bin ich glücklich wieder, Frei zieht die Brust des Windes Atem ein, Und mit der Jugend wanderfrohen Schritten Bald ist der Wolken stolzes Reich erstritten. Nun liegt die Welt vor den erstaunten Blicken: Die Berge funkeln in der Sonne Strahl; Und weiter, immer weiter kann ich schicken Die trunk'nen Augen durch das schöne Thal; Hier rauscht der Wald, die Seele zu erquicken, Und dort der Strom und blitzt wie blanker Stahl; Die Lenne kommt mit Ungestum gezogen An's Herz der Ruhr mit Wellen und mit Wogen. Hier ist das Land, wo noch die Eichen strecken Sich in die Wolken trotzig, stolz und frei; Hier hausen noch des alten Stammes Recken Und hassen Feigheit, Furcht und Sklaverei; Hier leben Mut und Kraft, der Feinde Schrecken, Und in den Herzen lebt die deutsche Treu'; Hier schalten noch, so in Palast wie Hütte, Die deutschen Tugenden, die deutsche Sitte. Hier ist die Heimat lockenblonder Frauen, So halten Haus und Herd in trauter Hut; Wer je gedurft in blaue Augen schauen, Wer je gekostet reiner Liebe Glut, Der wandelt wie auf grünen Lenzesauen Das Leben hin, der Jahre Flut; Die Sorgen flieh'n, wo edle Frauen walten, Und auf der Stirne glätten sich die Falten. Und ringsum schafft die Arbeit reichen Segen, Und Ehre wird der rauhen Hand gebracht; Es eilt der Dampf auf blanken Schienenwegen, Der Bergmann taucht sich in den tiefen Schacht, Und bei dem Takt geschwung'ner Hämmer regen Die fleiß'gen Hände sich bei Tag und Nacht: Und Glockenklänge tragen und Kanonen Der Heimat Ruhm bis zu den fernsten Zonen. Doch aus der Gegenwart besonnten Tagen Ins Reich der Träume lockt Vergangenheit; Noch heute still und ernst die Trümmer ragen Als Zeugen alter Pracht und Herrlichkeit; Und lieblich rauscht's von uralt süßen Sagen, Und leuchtend steigt empor die alte Zeit, Wo hier vor dem lebend'gen Gott der Franken Tief in den Staub die Sachsengötter sanken. Wo Lieder einst und frohe Harfen tönten Bei Spiel und Tanz im hochgewölbten Saal, Und gold'ne Becher edlen Wein's verschönten Das heit're Fest, das stolze Siegesmahl; Wo Waffen klirrten, Eisenschritte dröhnten, Und gellend klang des Wächters Horn zu Thal, Da pfeift der Wind durch die verloss'nen Hallen, Die mehr und mehr versinken und verfallen. Doch schwindet Bilder nun aus alten Zeiten, Wo mit dem Sachsen noch der Franke ringt; Für Haus und Hof, für Weib und Kind zu streiten, Der Werberuf von Berg zu Berg erklingt; Erblasset nun in all' den Herrlichkeiten, Die uns des Tages goldne Sonne bringt, Denn uns'ren Fluren hat nun süßen Frieden Der Herr der Welt, der deutsche Gott beschieden. Und aus des Heimatlandes engen Schranken In's Land hinaus, weit, endlos weit, Nun zieh'n die flügelrauschenden Gedanken Und greifen stolz an jene große Zeit, Wo aus den Fluten der Loire tranken Die deutschen Rosse, wo der alte Streit Auf's neu entbrannt' in ungeheu'ren Flammen, Und krachend brach der Franken Reich zusammen. Wohl floß das Blut im wilden Waffentanze, Der Brüder Blut im fernen, fremden Land, Doch morgenschön in nie geahntem Glanze Das Deutsche Reich, das Vaterland erstand; Und Wilhelm mit des Siegers Lorbeerkranze Sein greises, kaiserliches Haupt umwand; Er ruht im Grabe schon; doch nicht vergebens Das Wollen war und Handeln seines Lebens. Wir aber wollen gern und froh gedenken Des großen Mannes und der großen That; Zwar mußten wir ihn tief in's Grab versenken, Doch was er schuf, es wogt als grüne Saat; Und wenn wir uns're Schritte wandernd lenken Hier auf des deutschen Berges höchsten Grat, Dann naht der Wunsch, die Thaten uns'res Helden In Stein und Erz den Enkeln noch zu melden. Hier wo es singt und klingt von süßen Sagen, Wo Heldengeister flüsternd uns umwehn; Wo Tannen rauschen, wo die Eichen ragen Hoch in des Himmels freie Wolkenhöh'n; Wo stark und treu die Sachsenherzen schlagen, Hier soll das Denkmal schön und groß ersteh'n Hier soll es herrlich steh'n, daß rings es schaue, Weit, weit in des Westfalenlandes Gaue. Wenn dann dereinst die frohen Pilger wallen Den Berg hinan in grüner Lenzes ust; Und dann des Vaterlandes Lieder schallen Wie Wogenrauschen aus der tiefsten Brust, Das Berg' und Thäler brausend wiederhallen: Wir werden uns der großen Zeit bewußt Und wieder, wieder schwören wir auf's neue Dem deutschen Land, dem Vaterland die Treue. Dr. Karl Faber=Bochum. Aus der Tiefe. Sozialer Roman aus dem Bergmannsleben von A. Linden. (Fortsetzung.) Es wurden jetzt Pechfackeln auf langen Stangen befestigt, und mit denselben das Deckgestein des großen unterirdischen Raumes beleuchtet: Der Direktor Reinhard bewaffnete sich mit seinem Kneifer und blickte aufmerksam empor. Nach einer Weile sagte er kalt: „Ich kann nichts Verdächtiges entdecken.“ Wilhelm nahm einen eisernen Bohrer und klopfte damit auf's Gestein. „Hören Sie's nicht am Klang, Herr Direktor?“ fragte er in ernstem Tone. Der Direktor sprach leise mit dem Märzer, während Rudolf noch mit der Prüfung des Flötzes beschäftigt war. „Trotz und Eigensinn ist's von den Leuten," murmelte Märzer,„sie wollen höheren Akkord haben, und weil ich ihnen den nicht geben wollte, sind sie widerwillig und mögen nicht arbeiten.“ „Ja, ja, ich merk' es schon,“ sagte der Direktor leise,„das also ist's, und der Wellbach, der steckt wohl dahinter, der stiftet sie an.“ Laut sagte er dann zu Wellbach und den andern: „Die Arbeit nimmt ihren Fortgang wie bisher, das Flötz ist fest genug!“ In dem Augenblick trat auch der neue Betriebsdirektor hinzu.„Der Steiger hat recht,“ sprach er mit gedämpfter Stimme,„die Risse sind wirklich da, und der Klang zeigt, daß das Gestein nicht mehr fest ist. Die Leute dürfen hier von rechtswegen nicht mehr arbeiten.“.. u0 Smmet. Aeußerst unangenehm beruyrt von der Wahrnehmung und den Worten Rudolfs sah Direktor Reinhard bald diesen, bald Märzer an. Er hatte soeben den Befehl zum Weiterarbeiten gegeben, und konnte sich nicht entschließen, denselben zu widerrufen; die Leute mußten dann erkennen, daß dies auf des jüngeren Beamten Anordnung hin geschehen sei, und würden dessen Einfluß höher als den seinen stellen. „Diese Schicht wird noch beendet!“ wandte er sich laut und bestimmt wieder an Wellbach,„dann kann das Flötz erst durch Zimmerung verbaut werden, um jede Gefahr zu beseitigen!“ Darauf verließ er mit seiner Begleitung die Strecke; der neue Betriebsdirektor wandte sichmpochmals um. „Eure Arbeit ist sehr gefahrvoll, Leute, habt wohl acht auf jedes verdächtige Anzeichen!“ Wilhelm Wellbach wollte antworten, doch der andere hatte die Erwiderung nicht abgewartet, sondern war schon den Vorausgehenden gefolgt. Seine Worte klangen kurz und scharf, doch hatten sie die Leute für ihn eingenommen; lag doch immerhin eine gewisse Antelnuahne und Sorge darin, die sie bei Märzer und dem obersten Vorgesetzten vermißten. Die Zurückbleibenden wandten sich schweigend ihrer Arbeit wieder zu. Wihelm Wellbach biß sich auf die Lippen, bleich vor Erregung.„Wenn Ihr's wagen wollt auf meine Verantwortung hin, so verlaßt den Ort,“ sagte er. „Wir dürfen's nicht, Wilhelm, wir dürfen Dir und uns den Verdruß nicht machen; es wird wohl noch halten diese Schicht,“ sagte Anton Bahners gutmütig.„Was meinst Du, Fritzk...... „Du mußt's wissen, Anton, ich thu', was Du willst. Fürchten thu' ich mich nicht, wenn Du aber aufhörst, mach' ich mit.“ Wellbach verließ die Strecke, um die andern ihm unterstellten Arbeiten zu besichtigen. Es ließ ihm aber keine Ruhe; nach einigen Stunden kehrte er wieder zurück. „Wie steht's? Noch alles in Ordnung?“ fragte er Anton Bahners, der ohne zu arbeiten auf einem Haufen des losgesprengten Gesteins saß und ihn mit großen Augen, wie geistesabwesend, anstarrte. Da er keine Worte bekam, wandte er sich mit fragendem Blick an Fritz Holm; dieser winkte ihn zu sich und sagte dann leise auf Anton deutend:„Laß ihn in Ruh, Wilhelm, er sieht grad' wieder was.“ „Wie meinst Du das?“ fragte Wilhelm verwundert. „Of der Anton ist ja manchmal so komisch, dann wird er ganz blaß und sieht auf einen Fleck, nachher weiß er, was kommen wird.“ Jetzt stand Anton langsam auf und kam auf die Beiden zu.„Es hat sich mir vorgestellt, es gibt ein Unglück, ich sah einen auf der schwarzen Bahre hinaustragen, und der darauf lag, das war— ich.“ „So hat's Dich warnen wollen, Anton, komm mit, laß die Arbeit liegen!“ sagte Wilhelm. Anton Bahners schüttelte langsam den Kopf. „Kann mir nichts helfen, wird doch über mich kommen, hier oder da, s' ist egal. Nun weiß ich auch, warum's mir geklopft hat in der Wand schon vor zwei Tagen; 's wollt mich rufen, hab' mir's gleich gedacht.“ „So komm! Fritz, hör' Du auch auf! Auf meine Verantwortung!“ „Nein!" beharrte Anton, s' kommt so wie so, und wenn ich daheim im Stuhl säß. Hab' früher mit 'nem Kameraden aus dem Kohlenberg gearbeitet, der hat mir von seines Vaters Tod erzählt. Den alten Mann hat's auch gerufen, und er hat auf der Grub' drum nicht mehr arbeiten wollen und ist heimgegangen und hat sich ins Bett gelegt. Da hat sich der Grund, wo das Haus drauf stand, in der Nacht gesenkt, weil drunter ein Abbau zu Bruch gegangen war, und das Haus ist auf den Mann gefallen und hat ihn begraben. So wird's auch mich treffen, ich könn' sein, wo ich wollt!“ heblich hinter dem vorgeschriebenen Gewichte zurückIserlohn, 9. Sept. Hierselbst fanden Passanten eine notdürftige gekleidete Frau mit zwei Kindern. Sie war von dem Hauswirt, als sie die Miete nicht zahlen konnte, auf die Straße gesetzt worden der Mann war noch unterwegs, um Brot zu holen Es wurde eine kleine Sammlung sofort abgehalten und die Polizei sorgie außerdem für ein Obdach. Aus dem Lennethal, 10. September. Auf originelle Art hat der Ortsvorsteher von Lennhausen, dem keine bewaffnete Polizeimacht zur Seite steht, eine Kortflechterbande aus seinem Reiche spediert, welche sich sechzehn Mann hoch in der Nähe des Ortes gelagert hatte und von hier aus die ganze Gegend unsicher machte. Er sammelte alle mannbaren Kräfte des Dorfes und zog, die stattliche Mannschaft hinter sich, zum feindlichen Lager, wo er an die Landstreicher die bündige Aufforderung richtete, das Lennhauser Gebiet zu verlassen. Das Mittel erwies sich als probat; binnen einer halben Stunde hatte sich das Gesindel verzogen. Witten, 11. Sept. Wie wir erfahren, hat man die Absicht, im Laufe dieses Monats in dem großen Saal auf Hohensyburg Wildenbruchs„Generalfeldoberst“ aufzuführen, und ist der Ertrag zum Besten der Errichtung des Kaiser Wilhelm=Denkmals auf Hohensyburg bestimmt. Die Anregung zu dieser Aufsührung geht von der Crengeldanzer Lesegesellschaft aus, welche auch die Darsteller der Hauptrollen stellt. Sicherlich findet der Gedanke überall Anklang und darf auf einen zahlreichen Besuch der Aufführung mit Bestimmtheit gerechnet werden. Witten, 8. Sept. Vorgestern, am dritten Kirmeßtage, wurde eine elegamt gekleidete Dame in ihrem Geschäfte, den Kirmeßbesuchern die Taschen zu erleichtern, in unliebsamer Weise von dem Herrn Bürgermeister Dr. Becker selbst gestört. Bei der Untersuchung stellte es sich heraus, daß die Taschendiebin bereits eine größere Anzahl Portemonnaies unter ihren Brustlatz eskamoliert hatte. Bochum, 12. Sept. Wie in den Städten Dortmund und Witten, so war auch hier die Bildung eines Kostgänger=Vereins geplant und faud zu diesem Zwecke vor einigen Abenden eine Versammlung statt. Dieselbe war sehr zahlreich besucht. Kaum hotte man indes begonnen, die„brennende Frage“ zu erörtern, da wurde die Versammlung von dem überwachenden Polizeibeamten geschlossen, da dieselbe polizeilich nicht angemeldet war. Der Ingrimm der Kostgänger richtet sich vor allem gegen die ihnen zugemutete Genießung von Pferdefleisch und Kunstbutter. Arnsberg, 10. Sept. Die Heuernte ist in den hochgelegenen Gegenden besser ausgefallen, als erwartet worden; die Sorge um das Winterfutter ist nicht mehr vorhanden. Auch der Hofer reift jetzt gut, und da auch die Kartoffeln eine ziemlich günstige Ernte versprechen, sieht man dem Winter ruhiger entgegen. Hamm, 10. Sept. Mehrere Radfahrer aus Köln waren die Wette eingegangen, von dort nach hier mit Rad und von Hamm nach Köln mit der Bahn zu fahren, ohne das geringste zu essen oder zu trinken. Einer der Radfahrer sank jedoch bei Pelkum entkräftet von seinem Rade. Er erlitt einen Armbruch. — Was haben derartige Wetten wohl für einen Zweck? Hamm, 12. Sept. Der älteste Bahnmeister im preußischen Staate ist Herr Wortmann hierselbst, welcher vor einigen Tagen seinen 80. Geburtstag feierte. Mit militärischer Pünktlichkeit versieht der Greis noch täglich seinen Dienst. Werl, 12. September. Ein roher Streich wurde dem Gärtner S. von hier gespielt. Derselbe ist im Besitz 2 fetter Schweine und hörte das Dienstmädchen des Gärtners in der Nacht dieselben furchtbar schreien, aber bald darauf war alles wieder still. Am anderen Morgen nun sah man die Thür zum Schweinestall erbrochen und die Schweine selbst tot in demselben liegen. Die Untersuchung der Schweine soll Vergiftung ergeben haben. Elberfeld, 11. Sept. Daß die Diebe alles gebrauchen können, ist eine bekannte Thatsache, daß dieselben sich aber auch an Steinen vergreifen, dürfte nicht alle Tage vorkommen. In den letzten Tagen wurden von dem großen städtischen Steinlager am Bahnhof Ottenbruch drei Ziehkarren Pflastersteine gestohlen. Dieselben sind, soweit bis jetzt ermittelt, von einem angesehenen Hausbesitzer verwandt worden. Den Dieben ist man auf der Spur. Elberfeld, 10. Sept. Heute abend erschoß sich im Wartesaal des hiesigen Bahnhofs ein unbekannter Mann aus Hattingen. Velbert, 9. Sept. Das annähernd 4 Jahre alte Töchterchen der Eheleute August Kauls am Baum wurde seit Montag nachmittag vermißt. Die eifrigsten Nachsorschungen ergaben kein Resultat, bis heute die Leiche des Kindes im Garten hinter der alten abgebrannten Scheune der Eheleute Kauls in einem Kartoffelstücke an einem Zaune vergraben aufgefunden wurde. Ein Männerhut und eine Düte mit Tabak lagen noch neben der Stelle. Ein Arm reckte aus dem Erdreich hervor, wahrscheinlich durch Hunde blosgescharrt. Eine Frau machte die Entdeckung und ist der Behörde sofort Mitteilung gemacht worden. Das Kind ist das Opfer eines entmenschten Scheusals geworden. Wesel, 10. Sept. Am 19. September wird die im Hohen Hause hierselbst wohnhafte Frau Witwe Elisabeth Scholten hundert Jahre alt. Die Greisin erfreut sich noch einer recht guten Gesundheit und hat ein reges Interesse für alles, was um sie her vorgeht, Es besteht die Absicht, der Hundertjährigen zu Ehren am 19. ds. im Hohen Hause eine kleine Festlichkeit zu veranstalten. Düsseldorf, 11. Sept. Eine gefährliche Prise wurde gestern abend einem jungen Manne in der Düsselthalerstraße verabreicht. Ein wohlgekleidetes Paar, Dame und Herr, redete den jungen Mann an und erkundigte sich zunächst nach dem Wege. Dann fragten sie noch nach diesem und jenen, sodaß sich ein Gespräch entwickelte. Während der Unterhaltung zog der Herr seine Dose hervor und bot dem andern mit verbindlicher Miene eine Prise an. Diese wurde auch gerne angenommen, kaum aber hatte der junge Mann das Pulver seiner Nase zugeführt, als er auch schon besinnungslos zusammenstürzte. Nach seinem Erwachen vermißte er nicht allein Uhr und Portemonnaie, sondern auch den Rock hatten ihm die heimtückischen Gauner ausgezogen. Düsseldorf, 11. Sept. Die Sperlinge sind hier für„vogelfrei“ erklärt worden. Für alte Sperlinge werden 3 Pfg, für junge und jedes Ei 1 Pfg. Fangprämie gezahlt. Köln, 12. Septbr. In einem Hotel hierselbst erschoß sich ein fremder, etwa 40jähriger Herr in einem Zimmer. Man fand den Unglücklichen in einer großen Blutlache am Boden liegen. Durch einen Schuß ins Herz hatte er sich getötet; neben ihm fand man einen Revolver, der noch mit 3 Kugeln geladen war. Er hatte sich als Kaufmann W. Theile aus Soest ins Fremdenbuch eingeschrieben. Die bei ihm vorgefundenen Papiere lauteten auf denselben Namen. Bonn, 10. Sept. Gräfin Paula von Fürstenbera=Stammheim, Gemahlin des Erbauers der Apollinariskirche in Remagen, eine Freundin der Armen, ist am letzten Samstag in hohem Alter hier verstorben. Sie wird auf dem Apollinarisberge bestattet werden. Burgbrohl, 12. Sept. Hier ist wiederum eine starke Kohlensäure=Quelle angebohrt worden. Ob dieselbe standhalten wird, ist eine Frage der Zeit, da unmittelbar von zwei anderen Firmen oberhalb, unterhalb und von einer Seite gebohrt wird. Die Besitzer der Quellen haben in ihrem Glückstaumel eine halbe Million gesordert. Lobberich, 9. Sept. Hier hat sich ein 14= ähriger Junge aus Gram über ein schlechtes SchulEntlassungszeugnis erhängt.(!) „Das bildest Du Dir ein, Anton, und unklug ist's von Dir, daß Du so red'st,“ entgegnete Wellbach unwillig. Anton lächelte traurig.„Selbst weiß ich's am besten! Hör' mich mal an, Wilhelm, hab' Dir was zu sagen, ich möcht mein Testament machen, Du Fritz kannst auch mit zuhören, kannst dann Zeuge sein. Die beiden andern sahen sich erstaunt an.„'S ist nicht mehr hier ganz richtig mit ihm!" flüsterte Fritz, verstohlen auf die Stirn deutend. Wellbach nickte; auh er neigte nun bald dieser Ansicht zu. Anton faßte Wilhelms Hand.„Sieh, Wilhelm, hätt' ich noch länger Zeit, wär' ich auch reich und selber ein Grubenherr geworden und dann wär' ich“...... er stockte und sah vor sich hin. Nach einer kleinen Pause fuhr er fort:„Was ich dann gethan hätt', das will ich doch nicht sagen, Ihr lacht doch sonst über mich und macht Euch lustig am End'. Grüß' aber das Annchen von mir und sag' ihr, ich hätt's nicht vergessen, wie wir zwei früher zusammen gespielt hätten und"..... er hielt wieder inne— „weißt," begann er dann von neuem,„mein Vater hat mich viel mitgenommen in der Nacht, da sollt' ich ihm die Sachen tragen, die er nötig hat. Wir gingen nach dem alten Stollen am Fichtenberg; es war in der Zeit, wie er schon nicht mehr Steiger war; unterwegs sagt' er:„Anton, wo wir hingehen, sagst Du keinem Menschen, so lang wie ich leb’, und so lang das, was wir suchen, noch nicht gefunden ist.“— Da fragt' ich:„Was geh'n wir denn suchen, Vater?— Er sagt drauf:„Weil ich weiß, daß Du schweigen kannst und nicht bist wie andere Kinder, darum will ich Dir's nicht verheimlichen: wir suchen Erz und Silber und Gold.“— Als ich darüber sehr verwundert war, sagte er:„Der Erzgang höre nicht auf da, wo die Konzession aufhört, er zieht sich weiter hin und nimmt zu an Mächtigkeit, und wer ihn auffindet, kann auch ein Grubenherr werden und so reich wie Herr Steinhagen selbst.“— Wir gingen ein Stück durch den Stollen, da kamnen wir zu den Abbaustrecken, die weiter seitwärts nach den alten Bauen zu gehen, Du weißt, da sind ja noch viel Schächte und Strecken aus alten Zeiten her, kein Mensch weiß, wer sie getrieben hat; in einer blieb er stehen, klopfte und maß. Von da an ist er jede Nacht dahin gegangen und hat selber ’ne Streck' getrieben ins Gestein; wenn's ging, daß er mich mitnehmen konnt', hat er's gethan. Dem Heinrich haben wir's nicht gesagt, der Valer meinte, der wär' zu hitzig und könnt's alles herausbringen. Wenn der Vater nicht hätt' fortgemußt, dann wär' das Erz schon gefunden. Wie ich wiederkommen bin von den Soldaten, da hab' ich's wollen zu End' bringen, was der Vater begonnen hat; es ging aber nicht. Da wolli' ich's probieren von oben her und den Ort suchen, wo das Erz zu Tage tritt, und weil ich ihn sonst nicht finden konnt', da mußt' die Wünschelrut' mir helfen, und sie hat's auch gethan. Seit gestern abend weiß ich den Ort. Mir kann's aber nicht mehr helfen, drum sollst Du und der Heinrich thun, was ich nicht mehr thun konnt'! Der Fritz kann Euch helfen. Ihr sollt bohren und schürfen und Euch die Mutung holen und dann die Konzession. Dir vermach' ich sie, Wilhelm, und dem Annchen zu einem Teil, und zum andern Teil dem Heinrich. Der Fritz, der mein bester Freund ist, soll auch etwas bekommen, Ihr könnt's Euch einig machen.“ Fritz scküttelte hinter Antons Rücken den Kopf und sah Wilhelm ängstlich fragend an. Seinem praktischen nüchternen Sinn erschienen Antons Worte so seltsam, so thöricht und unglaublich; sie bestätigten ihm nur seine Ansicht über des Freundes Zustand. Auch Wilhelm konnte sich desselben Gedankens nicht enthalten. Dennoch versprach er Anton, von der Strecke im alten Stollen aus nachzuforschen. „Aber auf der Heid' kannst Du gut den Ort finden, wo's ist, da hab' ich ein Kreuz von Wachholder in die Erd’ gesteckt,“ setzte Anton noch hinzu. Wieder waren etwa 2 Stunden vergangen; Wilhelm Wellbach war an einer anderen Stelle im Gespräch mit dem Führer eines Förderwagens, da erdröhnte plötzlich ein furchtbares donnerartiges Getöse, dessen dumpfer langanhaltender Schall in den unterirdischen Räumen und Gängen mit mächtigem, unheimlichem Ton verklang; der Boden unter den Füßen der Stehenden erbebte. „Da ist's niedergegangen!“ sagte bleich und starr der Wagenführer. Wilhelm antwortete nicht, er wußte, was geschehen war; von allen Seiten strömten die Bergleute herbei, und er eilte ihnen voraus zu der Unglücksstätte. Doch der Weg war versperrt von den Felstrümmern, die sich von der Firste des Abbaues losgelöst hatten und hinabgestürzt waren. Unter Wilhelms Führung wurden sofort die Rettungsarbeiten in Angriff genommen. Viele starke Arme und Hände begannen sogleich mit dem Aufräumen der Felstrümmer und des Schuttes. Es war eine schwere und sehr gefährliche Aufgabe, denn über ihnen starrte düster und drohend das zackige rissige Gestein. Endlich kam wan den Verschütteten näher. „Fritz, Anton! lebt Ihe noch?“ rief Wellbach durch eine Luke der Felsmassen hindurch. „Ja, ich, Gott sei Dank!“ hörte man Fritz Holms Stimme.„Mir hat's nur wenig gethan, weil ich weiter rückwärts stand, den Anton aber hat's getroffen, der liegt am Boden und rührt und regt sich nicht, Ich kann's nur fühlen, nicht sehen, die Lampen sind aus.“ Nicht lange dauerte es mehr, bis der Zugang zu der Unglücksstätte geöffnet war. Halb unter Gestein und Geroll begraben, fand man Anton Bahners. Als er befreit war, und man ihn in die Höhe hob, fiel das Lampenlicht voll auf sein bleiches starres Totenantlitz. „Armer, armer Anton!“ sagte Wilhelm traurig und tief erschüttert.„So hast Du's doch recht geahnt, das Unglück, das Dich treffen sollte!“ Der Tote ward auf die herbeigeschaffte Bahre gelegt und hinweggetragen. „Grad' so hat er's gesehen und uns gesagt," erzählte Fritz, der sich von dem gehabten Schrecken schnell erholt hatte. Einige leichte Verletzungen und Hautabschürfungen abgerechnet, war er gänzlich unversehrt. Die Leute nahmen ihre Kappen ab und sprachen leise und andächtig ein Gebet, während die Leiche hinweggebracht wurde. (Fortsetzung folgt.) Crefeld, 10. Sept. Mehrere Hauseigentümer mußten wegen Wasserdiebstahls zur Untersuchung gezogen werden. Sie hatten, nachdem die Wasserwerksverwaltung wegen Nichtzahlung des Wasserzinses die Leitung abgesperrt, das Wasser aus der Leitung eines Nachbarhauses widerrechtlich entnommen. Auch die gutmütigen Nachbarn haben sich nun noch wegen Beihülfe zum Diebstahl zu verantworten Sozialdemokratisches. In einer Bäckerversammlung zu München hat der Gehilfe Schneider ausgeführt, daß, während die sozialdemokratischen Führer in Versammlungen für eine 8 bis 10stündige Arbeitszeit eintreten, in der Münchener sozial demokratischen Genossenschaftsbäckerei eine Arbeitszeit von 18—19 Stunden üblich sei; nicht einmal Zeit zum Essen hätten die Gehilfen, und mit der Reinlichkeit sähe es ebenfalls trostlos aus. Der Geschäftsführer der Bäckerei, J. Sage, hat zwar diese Beschuldigungen bestritten, er hat jedoch zugegeben,„daß die Arbeit in der Vereinsbäckerei einschließlich der Ruhepausen 13—14 Stunden dauert.“— Hier wird also auch von einer sozialdemokratischen Vereinigung berichtet, was bei einzelnen Sozialdemokraten wiederholt beobachtet worden ist: Sobald die Herren selbst Unternehmer und Arbeitgeber werden, handeln sie genau so, wie die vielgeschmähten„Ausbeuter". Preußische Klassen=Lotterie. (Ohne Gewähr.) Berlin, 10. Sept. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 2. Klasse der 185. königlich preußischen Klassenlotterie fielen 1 Gewinn von 10000 M auf Nr. 137544. 1 Gewinn von 5000 K auf Nr. 77268. Vermischtes. * In der Nacht zum Freitag brach im Kurhaus auf Helgoland ein gefährlicher Kellerbrand aus. Die Löscharbeiten fanden unter Leitung des Gouverneurs mit Hilfe der Bewohner der Insel, der Marine und Badegäste statt. Nach ungefähr 4stünd. Arbeiten war die Gefahr beseitigt. * Die Berliner erhalten nun auch noch — etwas spät zwar— den amtlichen Trost, daß die Siegessäule nicht umfallen wird. Wie der„Reichsanzeiger“ schreibt, hat das Gerücht, die Siegessäule habe eine schiefe Stellung angenommen, nach amtlichen Untersuchungen als vollständig unbegründet erwiesen. Eine von verschiedenen Standpunkten aus vorgenommene Ablotung hat ergeben, daß der Säulenschaft nach wie vor genau senkrecht steht. Das Gerücht wird auf optische Täuschungen zurückgeführt. * Im Seebad Ahlbeck wurde vor einigen Tagen einer Dame eine Geldtasche gestohlen, in welcher sich außer 20 K auch eine Rückfahrkarte SwinemündeDresden befand. Die Nachforschungen waren vergeblich, doch wurde der Bahndirektion der Verlust der Fahrkarte mit der Nummer derselben angezeigt. Vor einigen Tagen wollte eine Dame dieselbe Fahrkarte zu einer Reise nach Berlin benutzen, sie wurde angehalten und entpuppte sich als die Frau des russischen Hofschauspielers v. E. Dieselbe hatte sich gleichfalls in Ahlbeck zur Kur aufgehalten und die Geldtasche aus der Badezelle gestohlen. * Von einem interessanten Experiment wird aus Rigifirst berichtet. Am Abend des Sedantages benutzte der Fürst von Fürstenberg das klare wolkenlose Wetter, das seit drei Tagen in der Mittelschweiz herrscht, um von seinem Schlosse Heiligenberg in Boden seinen elektrischen Scheinwerfer nach der Spitze des Rigi zu richten. Die Entfernung in der Luftlinie beträgt nahezu 110—120 Kilometer. Von 8 Uhr abends an sollte der Scheinwerfer in Thätigkeit sein. Die Beobachter auf der Höhe des Rigi(1800 Meter) stellten folgendes fest. Mit bloßem Auge wurde von 7 Uhr 55 Min. Schweizer Zeit an ein bald rötliches, bald grünlich anfänglich unruhig flackerndes, später ruhigeres, zeitweise Strahlen werfendes Licht von der Größe eines mittleren Sternes beobachtet. Nahm man den Feldstecher zu Hilfe, so sah dies Licht wie eine blasse Mondscheibe mit bedeutendem Farbenwechsel zwischen grün und rot aus. * Was ein Schiffsgeschwader kostet. In Pariser Zeitungen finden wir folgende interessante Studien:„Das Personal eines Panzerschiffes erfordert monatlich etwa 30,000 Fr. Löhnung; jenes eines Kreuzers 6—7000 Fr. und eines Avisoschiffes 4000 Fr. Ferner erhält jeder Matrose eine Verpflegungsration im Werte von Fr. 1.15. Ein Panzerschiff mit 600 Mann giebt an Brot, Fleisch, Wein, Kaffee 2c. monatlich 21.000 Fr. aus, ein Kreuzer von 150 Mann 5000 Fr. und ein Avisoschiff von 70 Mann 2500 Fr. Bemerkenswerter noch sind die Erfordernisse der Schiffsartillerie. Schicken wir voraus, daß ein 10 Ztm.Geschütz 6200 Fr., ein 27 Ztm.=Geschütz 80,000 Fr. und ein 34 Ztm.=Geschütz die bescheidene Summe von 147,000 Fr. erfordert und daß in diesen Beträgen noch nicht einmal die Kosten der Lafetten, die zwischen 3500 und 60,000 Fr. schwanken, einbegriffen sind. Nun kostet ein Schuß aus einer 14 Ztm.=Kanone 66 Fr., aus einer 27 Ztm.=Kanone 1350 Fr. und aus einer 34 Ztm.=Kanone 2500 Fr., aus einer 37 Zim.= Kanone 4270 Fr. und aus einer 42 Ztm.=Kanone 5010 Fr. 5010 Fr.! Auf dem Gebiete der Torpedos scheint gegenwärtig eine Baisse eingetreten zu sein. Ihr Erfinder und Fabrikant Mr. Whitehead verkaufte sie früher für 10000 Fr. und noch teuerer. Jetzt kosten sie blos 7000 oder 7500 Fr. Dies ist also der Moment, zu kaufen. Man lasse sich das gesagt sein! Gegenüber diesen enormen Beträgen berührt uns die außerordentliche Preiswürdigkeit der Ehrensalven um so erfreulicher. Für diesen Zweck bedient man sich allgemein nur kleinkalibriger Geschütze und man feuert mit Patronen von 1—1½ Kg. Ueberdies verwendet man dazu ein sehr ordinäres Pulver, das pro Kilogramm nicht mehr als 1½ Fr. kostet. Man kann sich also erlauben, einen Admiral, einen Prinzen und sogar ein gekröntes Haupt für die bürgerliche Summe von 40 Fr. zu begrüßen. Dies ist wirklich wenig und die gekrönten Häupter hätten vielleicht ein Recht, sich über den geringen Kostenaufwand, denen man ihnen zu Ehren entfaltet, zu beklagen. Und die Steinkohle, wird man fragen? Ganze Berge davon werden von den Feuerungsanlagen verschlungen. Im gewöhnlichen Dienst konsumiert ein Panzerschiff mit Leichtigkeit 40 Tonnen Kohle à 35 Fr., was pro Tag einen Kostenaufwand von 1400 Fr. erfordert. Soll eine erhöhte Schnelligkeit erreicht werden, so erfordert das Schiff das Doppelte und Dreifache. Indem wir diese schwindelerregenden Ziffern niederschreiben, müssen wir unwillkürlich daran denken, daß vor 100 Jahren in den Seekriegen des alten Regimes eine ganze Kanone größten Kalibers auf 1000 Livres zu stehen kam. 1000 Livres! Und heute sind wir glücklich bei 147000 Fr. angelangt und morgen werden wir wahrscheinlich für irgend ein neues 34 Zim.=Geschütz 210000 Fr. zu bezahlen haben. Welche Wendung der Zeiten und welcher Fortschritt seit 100 Jahren. aber wohl bemerkt ist es auch wirklich ein Fortschritt?“ * Lebendig„tot“. Der Arbeiter Louis Chaupet aus Paris hatte am 1. Juni eine möblierte Wohnung in der Straße Montague St. Genevieve bezogen und verschwand am 2. Juli, ohne die geringste Spur von seinem Verbleiben zu hinterlassen. Einige Tage später entdeckte einer seiner Freunde in der Morgue den Leich, nam des armen Menschen, den man aus der Seine gezogen hatte, machte die amtliche Anzeige und teilte der Familie des Toten das traurige Eceignis mit. Louis Chauvet, den man zweifellos in dem Toten erkannt, wurde bestattet und der Freuud nach der Trauerfeier von der hinterbliebenen Familie zu einem Leichentrunk geladen. Starr vor Staunen wurde der Freund, als ihm dieser Tage auf der Straße Louis Chauvet entgegentrat.„Wie, bist Du denn nicht gestorben?“ fragte er Chauvet.„Gestorben? Ich?“ gab Chauvet staunend zurück.„Gewiß", fuhr der Freund zfort, „Man hat Dich aus der Seine gezogen und in der Morgue ausgestellt. Alle Nachbarn haben Dich erkannt. Ich selbst war bei Deinem Begräbnis und Deine Familie hat mir einen Leichentrunk gespendet.“ Chauvet ging mit seinem Freunde in die Morgne, wo er seinen Namen in der Totenliste fand und die Photographie seines eigenen Leichnams besichtigen konnte. Der Begrabene hatte Chauvet täuschend ähnlich gesehen. Chauvet hatte inzwischen in Haft gesessen. Wegen Verlustes seiner Militärpapiere hatte er sechs Tage Arrest erhalten, der infolge eines Streites mit einem Aufseher auf 60 Tage ausgedehnt worden waren, von denen er 2 Wochen geschenkt erhielt. Der Haft entflohen, mußte er sofort erfahren, daß er inzwischen als Selbstwörder beerdigt worden war. * Im Kursaal eines französischen Badeortes, so erzählt der„Figaro", wird eine Sammlung für die Hinterbliebenen verunglückter Seeleute veranstaltet. Eine der sammelnden Damen, eine reizende Pariserin, tritt mit ihrem Teller an einen steifnackigen englischen Lord heran.„Danke! habe schon gegeben!" tönt es ihr trocken entgegen. Sie verbeugt sich lächelnd, wie nur eine Pariserin lächeln kann. Da holt der Lord ein Goldstück heraus und legt es ihr auf den Teller mit den Worten: „Placse! Das ist vor Ihr schönes Auge!“— „Ich hab' zwei, mein Herr!“ entgegnete sie munter, und der Lord spendet unter dem beifälligen Lachen der Umstehenden ein zweites Goldstück. * Schwarzer Schnee. Im Jahre 1871 fand Nordenskiöld bei Stockholm eine schwarze pulverige Masse auf dem Schnee, welche beim Verbrennen rotbraune Asche ergab und metallische Teilchen enthielt, welche mit dem Magneten angezogen werden konnten. Aehnliche Fuude wurden im Jahre 1872 bei Gelegenheit seiner Nordpolfahrt gemacht, teils auf dem Schnee des hohen Nordens, teils in den dortigen Eismassen. Die schwarzen Körnchen enthielten Eisen, Kupfer, Phosphor, Kobalt, Nickel und Meteorgrus, und verdanken ihren Ursprung wahrscheinlich Meteoren, indem sie von zerspringenden Feuerkugeln, vielleicht auch von verbrennenden Sternschnuppen herrühren. Auch im Regen, welcher am 28. November 1885, einen Tag nach dem prachtvollen Sternschuppenschauer in Geuf fiel, fand Yung bedeutende Mengen solches schwarzen Staubes. * Der verstorbene Expräsident der französischen Republik, Jules Grevy, war leidenschaftlicher Kaffeetrinker. Einmal war er vom Abgeordneten Menter zusammen mit seinem Freunde Bethmont zu einer Jagdpartie geladen. Grevy und Bethmont verierten sich im Walde. Endlich kamen sie an ein einsames Wirtshaus. Sie waren durstig und verlangten zunächst etwas zu trinken. Bethmont ließ sich Wein geben. Grevy aber wünschte Kaffee, sein Lieblingsgetränk, das er nicht entbehren konnte. Er wandte sich zum großen Staunen seines Freundes an den Wirt mit der Frage: „Haben Sie Cichorie?“„Gewiß mein Herr.“ Bringen Sie mir sie." Der Wirt ging und erschien mit einem Röllchen Cichorie, das Grevy an sich nahm.„Haben Sie noch was?"„Ein wenig.“„Bringen Sie mir auch das.“ Der Wirt entfernte sich und brachte diesmal ein halbes Röllchen, nicht ohne seinen Gast verwundert anzusehen.„Ist das alles?" Das ist alles.“ „So dann machen Sie mir jetzt'ne Tasse Kaffee.“ Vom Büchertisch. (Die unter dieser Ueberschrift angezeigten Werke sind in der C. Braus'schen Buchhandlung in Schwerte vorrätig oder durch dieselbe zu beziehen.) Theologisches Hilfslexikon, bearbeitet unter Leitung der Redaktion von„Perthes' Handlexikon für evangelische Theologen". Lief. 2. Gotha, Friedr. Andr. Perthes 1891. Preis K 1. Diese Lieferung bringt den Anfang eines Alttestamentlichen Sprachlexikons von Dr. H. Preiß und die Fortsetzung der chronologischen Tafel. Letztere ist erstaunlich reichhaltig, sie wird nicht allein für kirchengeschichtliche, ondern auch für alle geschichtlichen Arbeiten die wertvollsten Dienste leisten, sofern sie jedes einigermaßen namhafte Ereignis unter der betreffenden Jahreszahl namhaft macht. So erhält man freilich ein höchst buntes Bild, so bunt wie das Leben selbst ist; aber gerade dadurch wird es einem ermöglicht, entlegenere in Geschichtserzählungen kaum erwähnte Thatsachen, die durch ihre Gleichzeitigkeit auf andere doch von Einfluß gewesen sind, nicht zu übersehen. Preiß' kurzes alttestamentliches Lexikon kann und will natürlich nicht umfassendere Werke ersetzen; es ist aber„für den Handgebrauch“ sehr praktisch, da es die passende Bedeutung knapp giebt und in Kolumnen gedruckt ist, die ein rasches Nachschlagen, sowie das Auswendiglernen erleichtern. Die Vaterländische Vieh-Versicherungs=Gesellschaft zu Dresden, welche Mitte des Jahres 1887 gegründet wurde und seitdem hauptsächlich nur in ihrem engeren Vaterlande„Sachsen" arbeitete, hat jetzt die Erlaubnis zum Geschäftsbetriebe im Königreich Preußen erhalten und eröffnet den Geschäftsbetrieb mit diesem Monate. Die Gesellschaft arbeitet mit einem Grundkapitale von 300000 Mk. zu fester Jahresprämie ohne Nachschußpflicht der Mitglieder und versichert gegen Verluste, welche durch den Tod und Notwendigkeit zum Töten der versicherten Tiere entsteht und dehnt bei Pferden, Maultieren und Eseln die Ersatzpflicht auch auf solche Schäden aus, welche durch den dauernden Minderwert infolge von Hufund Beinleiden hervorgerufen werden. In Nr. 791 sprach sich noch das gut informierte„Süddeutsche Bank= und Handelsblatt in München“ sehr lobend und empfehlend aus. Die Vaterländische sucht hier und anderweit tüchtige Vertreter. G. Henneberg’s„Monopolseide“ ist das Beste! Nur direkt. stat jeder besonderen Anseige.# Die Geburt eines prächtigen Knaben beehren sich ergebenst anzuzeigen Netphen, 10. Sept. 1891. Amtmann Wortmann u. Frau, o Mathilde, geb. Diestelkamp. Statt jeder besondern Anzeige. Die Verlobung unserer Tochter Johanna mit dem Kaufmann Herrn Robert Friedrich Müller, Cassel, beehren wir uns hiermit ergebenst anzuzeigen Schwerte, im Sept. 1891. Diedrich Krämer, Julie Krämer, geb. Ispingrath Johanna Krämer Robert Friedr. Müller Verlobte. Schwerte. Cassel. Ziebung I. Kl. 24.-26. Nev. 1891. II. Kl. 1 8.-23. Jan. 1892. Gesellschafts=Spiel in der deutschen Antisklaverei-Hotterte. Vierte Emission von 100 Nummern in 10 Serien. Ein 1/100 Anteil an einer Serie I. Klasse, bestehend aus 100 Nummerz, gostet 25 Mark, 10 Anteie an 10 Serien, best= Flassen, 50) Maxgt 10 Vetise 560 Mar. Ein 1/105 Anteil, gültig für beide Rlassen, 50 Muli, 10 Nnleile 50°0 Mark. Sollte kein Los von den 100 Nummern eines Beteiligungs-Scheines in beiden Klassen gezogen werden, so jahle ich 40 Fuet, alz Futschädigung 3 Wochen nach Erscheinen der amtl. Ferner empfehle ich Voll=Lose für beide Klassen 1 4 2 M r., ½ 2 1 M e., ⅛ 8. 4 0 M r., 1/ 1 0 4. 2 0 M r. Lose 1. Klasse bei planmäßiger Erneuerung: 21 Mr., ½ 10,50 Mr., ⅛ 4,20 Mr., 1/10 2,10 Me. Anteil=Lose für beide Klassen gültig: 1/16 3 M. ½0 2,40 M., ½e 1,50 M., 10/16 29,— M., 1% 23— M., a2 14.30 M., ½0 12.— M.. Gzlg, Blel. Aug. Fuhse, Bankgeschäft, Hichestrasse 187. Porto und Liste 50 Pfg., Einschreiben 20 Pfg. extra. Berlin W. 8, Friedrichstrasse 79. Die Illustrirten Oktav=Hefte von Der neue, eben beginnende Jahrgang enthält nur das Beste. daß sich der Voir LCeTTeT richtig einlesen und warm werden kann, der illustratide Teil zeigt bemerkenswerte Verbesserungen. Die„Illustrirten Oktav= Hefte“ bringen zunächst: die neuesten Werte von Hermann Heiberg, Osstp Schubin u. Sophie Junghaus, sowie L## sind das reichhaltigste, vielseitigste und am ausgiebigsten illustrirte Journal ihrer Art. Sie bringen gediegene Aufsätze aus allen Gebieten von ersten Autoren, die besten Romane und Novellen, sind unerschöpflich in der Fülle all jener amüsanten Beiträge, die ein Blatt zum Liebling der Familie machen. Deshalb abonniren Sie auf die „Illustrirten Oktav-Hefte“. von „Aeber Land und Meer“, denen alle 4 Wochen ein Heft von 16—17 Bogen und mit Extra=Kunstbeilagen erscheint. urdie ottang der rückständigen Kirchensteuern wird hiermit erinnert.— Die Beträge, welche bis zum 16. d. Mts.(einschl.) nicht entrichtet sind, müssen der Vorschrift gemäß zwangsweise beigetrieben werden. Schwerte, 11. Sept. 1891. Die Kirchenkasse der größeren evangel.(luth) Gemeinde. Nähring, Rendant. Wohnung von 3—4 Zimmern per 1. Nov. zu vermieten. Wo, sagt die Exped. d. Z. Eintrittskarten zu 3 Mk., 2 Mk. und 1 Mk. für die am Mittwoch, den 30. September, Freitag, den 2. Oktober, und Sonntag, den 4. Oktober, 5 Uhr, in Dortmund am Fredenbaum stattfindenden Aufführungen des Gustav=AdolfFestspieres von Dr. O. Devrient sind bis zum 21. September cr. zu haben bei Herrn Pfarrer Meinberg zu Aplerbeck und den Herren Lehrern daselbst. Eine gut eingeführte solide und koulante Unfall= u. TransportVersicherungs=Gesellschaft sucht für Schwerte und Umgegend einen tüchtigen Hauptagenten bei hoher Provision. Meldungen unter T. V. 763 an Rud. Mosse, Dortmund. Caprivi-Brot, vorzügliches Graubrot, satz feinsten Maismehls, 7½ Pfund 1 Mark, Händler Rabatt, gegen Nachnahme. Hammer Brotfabrik, Hamm i. W. CIIer I Sreefe, Neisetagebüscher 2c. Preis pro Feft nur 1 Mark. MÖer Generalseldmarschalls Moltke, u. a. die herrliche Korrespondenz mit seiner Braut und Frau. Wer 9u.n= Illustrirte Oktav-Hefte= Land und Mret „Neber näher kennen lernen will, dem liefert das erste Heft auf Wunsch zur Ansicht ins Haus 4 und empsiehlt sich zur prompten Lieferung dieses unübertroffenen Familien=Journals 2 tüchtige Schuhmacher: Gesellen auf sofort gesucht. Louis Neveling, Westhofen. Suche für 6—8 Mann und Logis. Offerten unter Nr. 100 umgehend an die Exped. d. Ztg. erbcten. In der Nähe der Eisenindustrie ein möbliertes Zimmer zu vermieten. Näheres in der Exped. d. Z. Herren=Anzugund Ueberzieher=Stoffe in den neuesten Mustern und nur guten Daheim und reellen Qualitäten versende Gartenlaube jedes Maß zu billigen Preisen. Gute Kamerad Reichhaltige Musterauswahl Quellwasser Schreib- und Aopilk=Einten für Kontor u. Büreau, als: Kaisertinte, EisenGallus=Tinte, Aleppotinte, Zeolin=, Schreib= und Kopiertinte, extra Buchund Kopiertinte, deutsche Reichsposttinte, Salon=Tinte 2c. 2c. empfiehlt in allen Quantitäten zu billigen Preisen. C. Braus. portofrei. Wilh. Mildner, Sommerfeld N/L. Rote und glasierte Dachpsunnen billigst. Herbrecht's Ziegelei, Wilhelmshöhe bei Langschede. Viebahn's internationale :— hes— M Mäer im Saale des Herrn W. Moller, Aplerbeck, von Sonntag, den 13. September ab, 8 Tage lang: Die Reise durch Berlin, Potsdam, Rheinland, die Schweiz und das Leben und Leiden Jesu Christi. Entree 30 Pfg., Kinder 20 Pfg. Alles Nähere durch Plakate und Zettel. Neue Abonnements: Bazar.....:. M. 2,50 Frauenzeitung M. 2,50 u. 4,25 1.25 2.— 1,60 2.— 1,50 3.— 3.— 2,50 2.— 6.— 1.— 3,60 3.25 1.— Fürs Haus Modenwelt in großer Auswahl, per Meter von 3 Pf. an, empfiehlt 5 ∆ Carl Braus. ErheTeumT Läufer, abgepaßte Bett= und Waschtisch=Vorlagen, Cocos=Matten und Treppen=Läufer in großer Auswahl, Tapeten, Lacke, Glas- und Farbwaren empfiehlt Hoffmeister, Bahnhofstraße. — Billigste Preise!— C. Braus in Schwerte empfiehlt: 5 Günstige Kaufgelegenheit. Stahl=Singer=„ Manmaschineng Rccen Ueber Land und Meer Vom Fels zum Meer Zur guten Stunde.. Kränzchen Deutsche Rundschau Neue Musikzeitung.. Kunst für Alle Fliegende Blätter Lehrerzeitung f.Westfalen Plattdütsch Sünndagsblatt 1,— Westermanns Monatshefte 4,— Wäschezeitung... 2,— Zeitung, illustrierte,„ 7,— Universum 3.— Stein der Weisen.. 3.— Romanbibliothek 2,— Schorers Familienblatt 2,— Bestellungen(erbittet auch von auswärts) Braus' Buchh., Schwerte. 1 Amme per sofort gesucht. H. Weinberg, Hörde. Drahtnägel. 0! Guter " Bei Bedarf ven Cigarrenspitzen od. Pfeifen jed. Art. verlange man das m. über 2000 Abbild. in Originalgrösse vers. Muster-Album von Brüder Oettinger i. Ulm a. D. Wiener Rauchutens.-Fabrik. Stets das Neueste. Billigste Bed. Nur f. Wiederverkäufer. 593 Niederlagen! Reell im Preise, zuverlässig in Wirkung und garantiert unschädlich sind Apoth. Thelen's Spezialitäten: (Cöln, unter Goldschmied 29—.) Haarspiritus. Die Kopfhaut reinigend u. hierdurch Schuppenbildung und Haarausfall. stillend. Per Flasche 1 Mark. Chinaklettenwurzelöl. Hochsein parfumiert, das Haar glänzend dunkel und geschmeidig machend. Per Flasche 1 Mark. Gau de Botot. Die Zähne blendend weiß machend und den üblen Geruch aus dem Munde vernichtend. Per Flasche 1 Mark. Enthaarungsmittel. In 2 Minuten den Haarwuchs an den Armen, den Händen, im Gesicht 2c. beseitigend. Per Flasche 1 Mark 50 Pfg. Magnesit. Ein Hautverschönerungsmittel 1. Ranges. Reine, weiße Haut von samtartiger Geschmeidigkeit zeitigend. Per Büchse 1 Mark 50 Pfg. Lilionaise. Altbewährtes und in med. Fachschriften günstig beurteiltes Mittel gegen Hautflecken u. Sommersprossen. Haarfärbemittel. (Braun und schwarz.) Unübertroffen in Wirkung, den Schein der Natürlichkeit wahrend. Per Flasche 2 Mark. Ferner: Ean de Cologne. Das feinste und dauerhafteste, was bisher hierin geboten wurde. Per Flasche 50 Pfg., 75 Pfg., 1 Mark und 1 Mark 50 Pf. Taschentuchparfum. Den frischen Blumengerüchen gleich, mit 6 verschiedenen Wohlgerüchen. Per Flasche 1 Mark. Alleinige Niederlage bei: Carl Braus in Schwerte. In Spezial=Maschinen für Familien=Bedarf und gewerbliche Zwecke bedeutendes Lager.# Hohe Garantie. Billigste Preise.# Auf Wunsch Zahlungserleichterung. W. Stutznäcker,# Dortmund. Einzige Nähmaschinenfabrik mit# Dampfbetrieb in weitem Umkreise; eigene Schleiferei, Ver# nickelungs= u. Lackier=Anstalt. ## Verkaufslokal: Westenhellweg 64. M ##Telephon 211, Fabrik Münsterstr. 81, 83, 5000 Stück Hochstämme 8 Wesser= und darunter 2000 Stück F Eackenseirer Engl. Winter- elfindet Stelle bei 9 g“. Gar 0] Mar Billhardt, S 6.810 Gold=Parmäne 0 0hat abzugeben H. Schulte=Steinberg,# Zür Helle, Schwerte. 5 Düren bei Stockum.„ Hante und morgen: Jugend-Fahrräder, Zwei= und Dreiräder 4 für Knaben und Mädchen in gediegener, kräftiger und eleganter Bauart von Mk. 12 an. * Grosse Auswahl. E Vehmlinde-Fabrräder für Erwachsene wegen vorgerückter Saison zu außergewöhnlich billigen Preisen. Wiederholt preisgekrönt. W. Stutznäcker, Dortmund. Fabrik: Münsterstr. 81/83. Telephon 211. Verkaufslokal: Westenbellweg 46. ERN. STEINS Medizinal-Tokayer. Einzige Firma, die ihre Weine unter amtliche Kontrolle gestellt hat. Zu haben bei: Carl Kühl in Schwerte. Vertreter sucht an jedem Orte bei hoher Provision die Vaterländische Vieh=Versicherungs=Gesellschaft zu Dresden, Werder=Straße 10. Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorräthig. Vor Nachahmungen wird gewarnt. 1 Einzigartiger und billigster Kalender Deutschlands: Im Verlage von Anton Gerhard in Emden erschien der einzigartige, billigste und praktische Kalender: Neuer Wöchentatender für 1892. Derselbe ist ein Hand= und Abriß=Kalender, sowie Notiz= und Nachschlagebuch, enthält 208 große perforierte Quart= seiten und kostet nur 50 Pf. Ein Probe=Exemplar franko 50 Pf. Wiederverkäufer werden auf diesen leicht verkäuflichen Kalender besonders aufmerksam gemacht. O 0 50000000000 Bettnässen, Schwächezustände, Geschlechtskrankheiten jeder Art, Blasen=, Nierenleiden u. s. w. behandelt auch brieflich und garantieri# ffür den Erfolg in allen heil baren Fällen. Bergfeld, prakt, Vertr## der giftfreien Heilmethode. Breckerfeld i. Westf.— Massenhafte amtlich begl. Zeugnisse aus allen Gegenden u. Fragebogen sende gratis. Formuläre Kostenanschlägen (für Bauunternehmer sehr geeignet) vorrätig bei C. Braus. Auf der Ziegelei von Cark Oberfeier in Villmerich bei Unna sind fortwährend rote, gedämpfte, glasierte Bachpfannin und Praturohte zu haben. Die Modenwelt. Illustrirte Zeitung für Coilette und Handarbeiten. Heute und Morgen! Aal in Gelee, Hahnen, Beefsteak, Wiener Schnitzel, Roastbeef, Kalbsbraten, Schweinebraten, Gulasch, Sülze, Lachs, Kaviar. Frühstück 40 Pfg. Abendplatte 40 Pfg. Carl Raffin. Handels=Nachrichten. Dortmund, 12. Sept. 1891. Per 100 Kilo. höchster #A Kartoffeln Stroh(Richt=) Heu Butter, 1 Kilo Eier 60 8 50 6/40 2 30 4.25 niedrigst M. 4 60 10 Neuß, 12. September 1891. 2400 2300 2350 22/— 16— 8.— 36.— 22— 14 Jährlich 24 Nummern Enthält jährlich über 2000 Abbildungen von Coilette,— Wäsche,— Handarbeiten, 14 Beilagen mit 230 Schnittmustern und 250 Vorzeichnungen. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen u. Oostanstalten(Itgs.=Ratalog Nr. 3845). Orobenummern gratis u. franco bei der Expedition Berlin W, 55.— Wien I, Operngasse 3. Weizen, 1. Qual. per 100 Kilo 2.„ Landroggen 1.„ per 100Kilo 2.„ Wintergerste per 100 Kilo Buchweizen„„„ Hafer 1. Qual.„„ „ 2.„„„ Rübsen(Aveel)„„ Raps 1. Qual.„„ 2.„„„ Kartoffeln„„ Heu per 500„ Roggenstroh per„„ Rüböl per 100„ in Partieen von 100 Kilo Rüböl per 100 Kilo faßw. Gerein. Oel per 100 Kilo 3 K. höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 Kilo Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo Kleien per 50 Kilo Köln, 12. September. Weizen hiesiger alter 24,00—25,00, neuer 21,00 bis 23,00, fremder 23,50—25,00. Roggen hies. alter 23,00—25,00, neuer 22.50—24,00, fremder 25,00 bis 26,50, Hafer hiesiger alter 16,00 bis 17,00, neuer 13,00—14,00 fremder 16,50—17,75 M. Berlin, 12. Sept. Weizen Sept.= Okt. 231,00 M, Okt.=Nov. 225,50 K Roggen Sept.=Okt. 233,00 M Okt.=Nov. 234,00 M. Hafer Sept.=Okt. 159,50 M, Okt.=Nov. 56,50 M. Rüböl vorr, mit Faß 62,50 M ohne Faß 61,50 M, Sept.= Okt. 61,50 J, April=Mai 62,50 M Spiritus 70er vorr. 56,75 J. Sept. 58,25 J, Sept.=Okt 50,10 M, 50er vorr. 00,00 M. Hamburg, 12. Sept., vorm. Kasfee. Santos Sept. 72¾, Okt. 68¼, Dez. 63, März=August 16½. 6 50 20 wegen BUFeMand Da ich mein seit 25 Jahren bestehendes Geschäft vollständig auflöse, gelangen die großen Warenbestände, welche mit allen Herbst-Neuheiten versehen sind, zum Die anerkannte Reellität der Firma bürgt für einen der durch erstaunlich billige Preise nach jeder Richtung hin nur Vorteile für die Käufer bietet. Der Ausverkauf hat bereits am Samstag, 5. September a. c., begonnen. BOrCMGHG Westenhellweg 67. Telephon-Anschluss 94. der reine Rinder=Guano, weil er dem Stallmist am nächsten steht, für jede Frucht und für jeden Boden paßt, ohne daß letzterer hierdurch angegriffen wird, wie durch viele Düngmittel. Preis per Sack à Ztr. 4 8.50 frei Bahnstation dort per Nachn. „„100„ A„ 44 7.50„„„„„ Eine Probe zeigt den vorzüglichen Erfolg. Ernst Sollors, Cöln a/Rh., Weidenbach 9. Das berühmte s Dortmunder Auam-Hier; " Dertmunder Huum-Hier, welches wegen seines großen Extrakt=Gehalts von Aerzten allen Rekonvaleszeuten, Wöchnerinnen, Blutarmen, Bleichsüchtigen 2c. 2c. ganz besonders als I stärkendes Nohrungsmittel und als Ersatz des besten Rotweins empfohlen wird, ist in ½1 Flaschen, à 60 S Pfg., zu haben bei Carl Minke, kl. Marktstr. eae Venche esche eece ce Jedes Nädchenherz erhält einen Schatz reinster, glücklicher Freude, wenn es sich zu 75 Pfg. für 3 Monate auf die in Berlin S.W., Wilhelmstr. 12 bei der #Verlagsanstalt„Jedem Etwas“ vom 1. Juli d. J an erscheinende, jede Nummer 16—20 grosse Seiten starke, reich illustrierte und gediegen redigierte Zeitschrift „Illustriertes Mädchenheim“ abonniert. Das schöne Blatt, unter Leitung von Irngard Mara, von einer Reihe der edelsten deutschen Schriftstellerinnen herausgegeben, soll unsern Töchtern im Gewühle und Getriebe des immer mehr verflachenden Alltagslebens ein treuer guter Freund und Genosse werden, der Geist und 5 Herz stärken, Leib und Seele gesund erhalten soll. Der Inhalt lunsetstsichl Preis-Rätsel. # eetcteten) Mich hat der Mann, das Kind, das Weib lorKeßtz. zusam- Turgifach an ge“ nen Leih prächtimnan ans Zweifach an seinem eignen Leib lrrn Por men aus fI.g dannach w.: k chen Igen Porreizen- Und dennoch muss ich eben tr den Br Leuei deutschen Lindchen amen geben. 2 Mädchen, Modebildern und Mode- und Handarbeits-IIlustrationen aller Art, belehrenden Artikeln, Gedichten, Rätseln, Fragen und Antworten, Plauderecke, Gedankenaustausch, Spielen u. s. w. Jede Nummer enthält ein Preisrätsel mit reizenden Preisen. Ein Teil des Abonnementsbetrages wird dazu benutzt, um jeder Abonnentin, welche ein Jahr lang abonniert gewesen, im Namen der Mitleserinnen seitens der Redaktion bei der Verheiratung eine wertvolle Hochzeitsgabe übersenden zu können. Da 50000 Mädchen als Leserinnen gewonnen werden sollen, so wird die Ehrengabe stets glänzend ausfallen. Bestellungen nimmt entgegen die Buchhandlung von 1c. Braus in Schwerte. Wenn genannte Firma nicht zu erreichen ist, nimmt auch jede Postanstalt und jeder Briefträger Bestellungen an, Zeitungspreisliste der Post 3015 a. 9. Nachtrag. Wer die richtige Lösung nebst dem Abonnementsbetrage in Briefmarken oder die Abonnementequittung einsendet, nimmt an der grossen Preisverlosung für obiges Rätsel a. 15. August teil. 1000 Preise i. Werte v. 3000 Mk. Tüchtige Vertreter gesucht, welche gegen hohe Provision Abonnenten erwerben wollen. m 1. Oktober d. I. tritt der Winterfahrplan für den diesseitigen Bezirk in Kraft. Das Nähere über die eintretenden Aenderungen ist aus den Fahrplänen zu ersehen, welche in den Geschäftszimmern der Stationen vom 16. September d. J. ab ausliegen. Elberfeld, den 3. Sept. 1891. Königl. Eisenbahn=Direktion. Rechliungssermatäte empfiehlt Carl Braus. Aumann's isser Heidelbeer-Weit Mobiliar= und Frücht=Verkaus. Mittwoch, den 16. September cr., nachmittags 3 Uhr, verkaufe ich wegen Sterbefalls für Herrn Carl Raulf zu Bürenbruch sein ganzes Mobiliar, bestehend aus einem Tafelherd mit Zubehör, 1 Küchenschrank, Kleiderschrank, Bett mit Matratze, Spiegel, Tische, Stühle und sonstiges Haus- u. Küchengeräte, sowie die diesjährige Obstnutzung und sämtliche Gartenfrüchte, Kartoffeln, Bohnen 2c. in seiner Behausung gegen Kredit. H. Albrecht. aus der Reidelbeere rein und unserfischt dusgrstele Beerenwein, welcher Arztlicherselts als Ersatz der zumris gefälschten Tokayer- Weine dringend empfohlen wir Dr. Aumann's edaser Hädelbeer-Wein ist ein vorzüg. liches Getränk zur Kräftigung für Reconvalescenten und Kinder, und auch als Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenleiden etc. etc. mit gutem Erfolg angewendet.— 1/ Originalflasche Mke. 1.20.0 Man achte auf den Namen Dr. Aumann. Zu haben in nachfolg. Depots: F. W. Nolte, Aplerbeck. Monatlich nur 34 Pfennige. Für alle Deutschen ein staunenswert billiges Weltblatt. Eine Goldperle für Männer, Frauen, für Vornehm und Gering ist das in Berlin SW., Wilhelmstr. 12 erscheinende Blatt „Sedem Etwas“ wöchentlich 1 Nummer. [Illustr. Universal=Fami= jenzeitschrift mit„Romanzeitung",„Poetische Zeiung",„Rechts=Zeitung", Mit 12 wöchentlichen Reiblättern. „Humoristische Ztg.“,„Haus=Zig“,„Mode=Zig.“,„Kunst=Ztg.“, Wissenschaftliche Zig",„Kinder=Ztg.“,„Bunte Ztg.“,„Vergnügungs-Zto;:,„Auskunfts=Z1g. Preis-Rätsel Wenn du mein Wörtchen klein geschrieben, So kann es auch der Kleinste sein. Schreibst du es groß— in allen Ländern Hat es der Größte nur allein. Trauerhüte empfehle als Spezialität in großer Auswahl und zu billigen Preisen. Ferner empfehle mein Lager der schönsten Praukkranzt Mina Brauckmann. Modes, Westenstraße Nr. 15. 1000 Preise im Werte von 3000 Mark. Stets prachtvolle Illustrationen aus Welt und Leben. Jährlich 2 prachtvolle, künstlerische große Wandbilder. Wer die richtige Lösung mit dem Abonnementsbetrage von 1.30 M. inkl. Porto od. d. Abonnementsquittung von der Post einsendet, nimmt an der Preisverteilung am 15. August teil. Stollwerck's erz Cacao. Mit 12 wöchentl. Beiblättern Mit 12 wöchentl. Beiblättern Bestellungen nimmt entgegen die Buchhandlung von C. Braus in Schwerte. Wenn genannte Firma nicht zu erreichen ist nimmt auch jede Postanstalt und jeder Briefträger Bestellungen an. Sämtliche Nummern des Vierteljahres werden stets nachgeliefert. „Jedem Etwas“ ist 100 bis 200 Prosent billiger. als alle gleichartigen illustriert. Zeitschriften und Abringt fortwührerd grossartiges Aufschen erregende Veröffentlichungen von eminenter Bedeutung Deutsche Reichspostzeitungsliste Nr. 2972 Tüchtige Vertreter gegen hohen Verdienst gesucht! Büchsen mit 25 Cacao-Herzen 75 Pfennig. 1 Herz= 3 Pfennig= 1 Tasse. Wohlschmeckendes, gleichmässiges Getränk. Gleich empfehlenswerth für Gesunde und Kranke. Kein Verlust durch Verschütten und Verstauben. In allen geeigneten Geschäften vorräthig. die otig bamace bice oliag ust eie ilschehle illustrierte Mitteilung über die Internationale Elektrotechnische Ausstellung zu Frankfurt a. M. bei.