87. niedrigst. #. 4 11.75 6— 4.— 7.— 2/— 3/25 16 30 15/60 12/20 1140 11/50 50 Krrisblart füir den Landrreit Trelmunt und den Artir „ Jufertionsgebühr füe de schespuolte Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentlich eine Gratisbeilage„Familienfreund". Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg. außerhalv des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pfg. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. 7— 36— 20— 49— 50.50 113 60 An der schte abda Verisen festamhaften notieren: 5 M, do. n, westf., der 12.50 0—12,50 25.00 M 25 4.— ei hier. elschweinhtenhagen Auftrieb ick Ferkel war das fast ohne r Preise. llter und größere Wochen nonatliche Handel rkt: Der ooche bei Wilhelm und Aug. Bahnhofe ick hiesige ckschweine. —48 Mk., per 100 der Wage jarkt zu r Zutrieb öllenkotten 80 Stück die Hälfte uch gestern durchbruch —45 Mk. bewilligt. scht= und tag, 20. Weideviehotten findet segen nicht indern am statt. Kurse. id Söhne. 1887. fe. Geld. 90 168,80 167,50 95 204,45 202,65 70 80,30 79,90 80.30 79.70 80.20 79,70 Nr. 113. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Die Büreaus des hiesigen Kreis=Ausschusses sind in den Stunden von 8 Uhr morgens bis mittags 1 Uhr und von 3 Uhr bis 6 Uhr nachmittags für jedermann geöffnet. In dieser Zeit wird jede gewünschte Auskunft erteilt und können auch Anträge, Klagen und Beschwerden, die in dem öffentlichen Rechte begründet sind, zu Protokoll gegeben werden. Das Publikum warne ich dringend, sich der sog. Winkelkonsulenten als Vertreter zu bedienen, da deren Arbeiten in den seltensten Fällen brauchbar und außerdem mit großen pekunjären Opfern verbunden sind. Hörde, 18. August 1887. Namens des Kreis=Ausschusses. Der Vorsizende: Spring. Polizei=Verordnung. Nachdem aus verschiedenen Kreisen des Regierungsbezirkes über ein bedenkliches Ueberhandnehmen der Saatkrähe(corvus frugilegus) und den Schaden, welchen dieser Vogel den Ackerfrüchten und Holzungen ufügt, Klagen laut geworden sind, verordnen wir für den Bereich unseres Bezirks unter entsprechender Modifikation der in den§§ 48, 51 und 52 unserer PolizeiVerordnung vom 20. April 1882 zum Schutze nützlicher Vögel getroffenen Bestimmungen bezüglich der SaatFrähe, auf grund des§ 11 des Gesetzes über die Poizei=Verwaltung vom 11. März 1850 das Nachstehende: § 1. Die Kreislandräte sind ermächtigt, in einzelnen Gemeinden, in denen ein Bedürfnis dazu vorliegt, die Vertilgung der Saatkrähe anzuordnen und zu dem Ende den Abschuß der Saatkrähe, das Ausnehmen der Eier oder der Brut, sowie das Zerstören der Nester dieses Vogels zu gestatten. § 2. Gesuche um Gestattung von Maßregeln zur Vertilgung der Saatkrähe sind an den zuständigen Kreislandrat zu richten. Arnsberg, den 6. November 1886. Königliche Regierung, Abteilung des Innnern: gez. Keßler. Vorstehende Polizei=Verordnung wird hiermit wieerholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Dortmund, den 13. September 1887. Der Landrat: v. Rynsch. Schwerte, Dienstag, 20. September 1887. 20. Jahrgang. Bekanntmachung. Diejenigen Eingesessenen des Amtsbezirks, welche für das Jahr 1888 einen Wandergewerbeschein wünschen, haben sich bis zum 5. Oktober kr. auf hiesigem Amtsureau Zimmer Nr. 1 zu melden. Der pro 1887 ##rteilte Wandergewerbeschein ist mit vorzulegen. Aplerbeck, 14. September 1887. Der Amtmann: Gutjahr. Deutsches Reich. Die Kaisermanöver bei Stettin haben am Samstag ihr Ende erreicht. Der Kaiser wohnte san den beiden letzten Tagen den Uebungen bei und schenkte einer glänzend gerittenen KavallerieAttacke seine besondere Aufmerksamkeit. Zum Schluß sprach der Kaiser den Truppenführern seine hohe Befriedigung über die Führung und die Leistungen der Mannschaften aus. Unter begeisterten Ovationen kehrte der Monarch nach Stettin zurück, wo am Nachmittage noch ein kleineres Diner stattfand. Um sieben Uhr wurde die Rückreise nach Berlin angetreten, wo um ½10 Uhr die Ankunft erfolgte. Auf dem Stettiner Bahnhofe waren der Polizeipräsident, der Gouverneur und Kommandeur von Berlin anwesend, ebenso zahlreiche höhere Offiziere. Auf dem ganzen Wege zum Palais wurde der Kaiser von stürmischen Hochs begrüßt. Zwei Wagen voll von herrlichen Blumenbouketts wurden der kaiserlichen Equipage nachgefahren. Dem Kaiser sind die Stettiner Manövertage recht gut bekommen. Er befand sich am Sonntag vorzüglich und erschien mittags beim Vorübermarsch der Woche am Fenster, von dem zahlreichen Publikum jubelnd begrüßt. Nachmittags unternahm der Kaiser eine Spazierfahrt im Tiergarten und empfing den Grafen Herbert Bismarck und den Botschafter Grafen Münster. Das Diner nahm die Kaiserin allein ein. Die Kaiserin ist wohlbehalten in Baden=Baden angekommen. Die in den letzten Tagen verbreiteten Nachrichten, in Swinemünde werde noch eine Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren stattfinden, haben bisher keine Bestätigung erfahren. Am Sonntag wurde in Berlin mit aller Gewißheit behauptet, die Begegnung zwischen dem Zaren und dem deutschen Kaiser werde am Dienstag in Swinewünde stattfinden, aber lediglich den Charakter einer persönlichen Begrüßung tragen. Der Kaiser hat am Samstag auf dem Manöverfelde bei Stettin den mit der Führung des 2. Armeekorps beauftragten Generalleutnant von der Burg definitiv zum kommandierenden General dieses Korps ernannt und außerdem noch mehrere Beförderungen vollzogen. Dem Offizierkorps des 1. pommerschen Ulanenregimentes Nr. 4 hat der Kaiser sein Bildnis in großer Generalsuniform als Geschenk verliehen. Die Kaiserin Augusta spendete je 1000 M. dem Pommerschen Provinzialverbande des Frauenvereins und dem Oberbürgermeister von Stettin zur Verteilung an wohlthätige Anstalten und Vereine. Auf ein Telegramm des Oberpräsidenten Grafen Bahr=Negendank in Stettin an den deutschen Kronprinzen hat Letzterer Folgendes geantwortet: Die Kronprinzessin und ich danken Ihnen für Ihr Telegramm, welches uns die freudige Kunde gibt, daß in der uns so teueren Provinz, von der fern bleiben zu müssen ein großes Opfer bedeutet, unser in diesen schönen festlichen Tagen freundlich gedacht wird, wie wir mit unseren Gedanken unter den Pommern weilen. Friedrich Wilhelm Kronprinz, Statthalter von Pommern Der provinzialständige Ausschuß in Kiel hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Prinzen Heinrich von Preußen und dessen Braut, der Prinzessin Irene von Hessen, als Hochzeitsgabe sieben gemalte Glasfenster darzubringen, welche in dem im Ostflügel des Schlosses einzurichten den Festraum ihren Platz finden werden. In Aussicht genommen ist außerdem eine Einrichtung zur Erleuchtung dieser Fenster mittels elektrischen Lichtes. Die deutsche Kriegsflotte müßte jetzt eigentlich schon zur Blockade der bulgarischen Häfen im Schwarzen Meere erschienen sein, wenn es nach den Pariser Fabrikanten von Sensationsnachrichten gegangen wäre! In Deutschland hat kaum jemand eine Ahnung davon gehabt, daß es zu einem kleinen Konflikt mit der bulgarischen Regierung gekommen sei, während zur selben Zeit Pariser Blätter schon steif und fest behaupteten, die deutsche Reichsregierung habe infolge einer ihrem Konsul in Rustschuck widerfahrenen Beleidigung den Sultan ersucht, drei deutschen Panzerschiffen die Durchfahrt ins Schwarze Meer gestatten, um von der bulgarischen Regierung Genugthuung zu fordern und dieser Forderung durch eine Hafenblockade Nachdruck zu verleihen. Es lag für jeden ruhig denkenden Nenschen nahe, daß hier wieder einmal eine kolossale Uebertreibung zu Tage gefördert sei, welche ihren besonderen Zweck habe. Denn sachlich kann man ja von Paris aus über nichts berichten, wobei das deutsche Reich ins Spiel kommt. Thatsächlich ist, daß allerdings ein Konflikt bestanden hat, aber dieser Konflikt ist auch bereits wieder beigelegt. Der Reichstag wird, wie schon mitgeteilt, auch in diesem Jahre in der zweiten November= hälfte zusammentreten. Von Vorlagen werden schon genannt, ein neues Dampfgesetz, welches die Herstellung einer afrikanischen Linie beantragt und eine Erweiterung des Unfallversicherungsgesetzes. Dagegen ist eine Abänderung des Unfallversicherungsgesetzes noch nicht bestimmt in Aussicht genommen. Immer wahrscheinlicher wird die Stellung eines Antrages von nationalkonservativer Seite auf Umwandelung der dreijährigen Reichstagswahlperiode in fünfjährige. Wie der Frkfrt. Ztg. aus Paris gemeldet wird, haben alle Regierungen außer Portugal im Prinzip den Vorschlag auf gemeinsame Abschaffung der Zuckerausfuhrprämieen angenommen. Aus dem Vatikan wird der„Pol. Korr.“ geschrieben: Deutsche Blätter brachten die Nachricht, daß bezüglich der Anzeigepflicht eine endgiltige Verständigung zwischen der preußischen Regierung und der Kurie nahe bevorstehe. Es scheint, daß diese Ankündigung durch die Ereignisse bestätigt werden wird. Graf Kalnoly gedachte am Sonntag von Friedrichsruhe nach Wien zurückzureisen. In Breslau wurden 27 Sozialdemokraten wegen Verdachts der Geheimbündelei verhaftet, darunter der frühere Reichstagsabgeordnete Geiser. Von früher her sind noch 8 Sozialisten in Haft; einer ist gegen Bürgschaft entlassen. Eines sehr günstigen Budgetabschlusses können sich die Bayern erfreuen. Aus München wird berichtet, daß 10 Millionen an Ueberschüssen aus den letzten Jahren verfüglich sind. Davon sollen 400,000 Mk. für Gründung eines Fonds zum Ankauf von Bildern ausgeworfen worden sein. Im bayerischen Abgeordnetenhaus hat die Zentrumspartei jetzt die Mehrheit verloren, da die aus acht Mitgliedern bestehende sogenannte „freie Vereinigung“ mit den Liberalen in Verbindung getreten ist, damit den Letzteren die Majorität verschafft hat. Oesterreich=Ungarn. Die böhmischen Landtagswahlen sind, nachdem auch in Budweis ein deutscher Kandidat gewählt worden, sämtlich im Sinne der deutschliveralen Partei ausgefallen. Frankreich. Bei einer Denkuials=Enthüllung in Chamounix hat sich folgender seltsame Vorfall zugetragen: Als der Vertreter des Kantons Geuf auf die große Schwesterrepublik, von der er hoffe, daß sie keine Annektionsgelüste habe, ein Hoch ausbrachte, erwiderte der bei der Feier anwesende französische Minister Spuller:„Es gelüstet Frankreich keineswegs nach dem, was ihm nicht gehört. Doch trachtet es allerdings darnach, sein verlorenes Eigentum wieder zu nehmen.“ Die französischen Deputiertenkammern werden zwischen dem 15. und 20. Oktober einberufen werden. Ministerpräsident Flourens gab dem Budgetausschuß Auskunft über das Budget von Tonkin. Das Jahr 1887 werde ein Defizit von anderthalb Millionen aufweisen wegen der Sinnsprüche, Denksprüche, Sprichwörter 2c. Gewissen. Das Gewissen ist ein Hund, Der heult und bellt zu jeder Stund', Es ist ein Hahn, der immer kräht, Eine Glocke, die läutet früh und spät, Ein Fluß, der immer rauscht und läuft, Eine Orgelpfeife, die immer pfeift, Ein Fuhrmann, der schnalzt ohne Unterlaß, Ein Wagen, der knarrt auf jedem Paß, Ein Puls, der immer pocht und geht, Bis vorm Gericht der Sünder stehl. *„* I. N. Vogl. Wenn leise dein Gewissen spricht, Zum Lassen oder Thun dich mahnt, Dann überhör' die Stimme nicht, In Demut folge und in Treue; Denn sicher, ehe du's geahnt, Erfaßt zu spät dich bittre Reue. A. Kurs. *** Den rechten Weg wirst nie vermissen, Handle nur nach Gefühl und Gewissen. *„„ Goethe. Ach, daß wir doch dem reinen stillen Wink Des Herzens nachzugehn, so schnell verlernen! Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust, Ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt uns an, Was zu ergreifen ist und was zu fliehen. Goethe. 79,80 16,10 G. 20.20 G. 4.00 C. Durch eigene Schuld. Ein Original=Roman aus der Handelswelt von Friedrich Friedrich. (Fortsetzung.) Kleuser befand sich in verzweiflungsvoller Stimmung And Lage. Er fühlte, daß von der Entdeckung, wie pas Geschäft stehe, sein ganzes Leben davon abhing; Alle seine mühevoll und vorsichtig angelegten Pläne ch er im Geiste schon zerstört, vernichtet, und sich leichfalls; und auf der andern Seite stand er einem Manne gegenüber, dessen Charakter er kannte, und der Ruch ohne seine Antwort und Bestätigung den Stand Hauses genau kannte, ja manches noch besser zu wissen schien, als er selbst. Er war in einer äußerst schwierigen Lage. Leugnen war Thorheit, der einzige Weg, der einzige geringe Hoffnung zeigte, war der, durch ein offenes Geständnis auf Polenz einigen Einfluß zu gewinnen. Mit mühsam hervorgepreßter Stimme sprach er deshalb:„Gut, Ich will wahr und offen gegen Sie sein, Herr Polenz. Unser Haus ist gefährdet, es steht ihm eine schwere Krisis bevor. Ob es dieselbe überstehen wird— ich weiß es nicht.“ Ueber des Agenten Gesicht zuckte eine rasche Freude.„Gut, Herr Kleuser," erwiderte er, indem er dicht on ihn herantrat und die Hand auf seinen Arm legte.„Sie sollen sich in mir nicht getäuscht haben. Ich will es Ihnen offen sagen, daß das Haus Damken diese Krisis nicht überstehen wird!“ Kleuser fuhr bei diesen so bestimmt und scharf ausgesprochenen Worten in die Höhe. Der Agent winkte ihm mit der Hand Schweigen zu und fuhr mit ruhiger Stimme fort:„Ich weiß, in welcher Lage Sie das Haus Damken angetroffen haben. Sie bauten fest auf den unerschütterlichen Kredit der Firma. Sie haben früher in Börsenspekulationen viel Glück gehabt und auf dieses Glück vertrauten Sie, von ihm erwarteten Sie Hilfe und Rettung. Ich habe Sie im Stillen beobachtet. Sie waren noch zu unerfahren in diesem Börsenspiel, Sie zeigten eine unruhige Hast und verrieten mir dadurch nicht nur, wie hoch Sie spielten, sondern auch, wie viel Sie zu verlieren befürchten mußten. Ja, Herr Kleuser, ich kenne die Börsengeschäfte, ich kenne sie, denn auch ich habe oft mein Glück in ihnen versucht und stets verloren. Ich kenne sie, sie sind kein Geschäft mehr, sondern ein leichtsinniges Spiel, und Sie, Sie haben va banque! gespielt. Wie viel Sie verloren haben, konnte ich aus der enormen Summe ermessen, auf welche Sie Wechsel ausgestellt haben.— Nun kommt das, was ich Ihnen mitteilen wollte. Wissen Sie, daß eine große Anzahl dieser Wechsel in den Händen Buchmanns ist, daß er jeden auf Ihr Haus laufenden Wechsel, dessen Zahlung in eine gewisse Zeit fällt, aufzukaufen bemüht ist? Wissen Sie das?“ Kleuser war durch diese Worte noch mehr überrascht, als durch die früheren.„Buchmann?" fragte er erstaunt.„Buchmann? Woher wissen Sie das?“ „Das, mein lieber Herr Kleuser, muß mein Geschäftsgeheimnis bleiben,“ erwiderte der Agent. „Dies thut auch nichts zur Sache. Aber für die Wahrheit meiner Worte bürge ich Ihnen.“ „Welche Absicht sollte Buchmann dabei haben?“ fragte Kleuser, dessen Gedanken sich durch die vielfach unerwarteten Aufschlüsse immer mehr und mehr zu verwirren anfingen.„Buchmann steht mit unserm Hause nur in einer sehr geringen Geschäftsverbindung. Es ist vielleicht nur Zufall, daß ihm mehrere auf uns lautende Wechsel in die Hände gefallen sind.“ „Zusall?" wiederholte der Agent fragend, indem er den jungen Kaufmann mit einem fast verächtlichen Lächeln anblickte.„Ich habe geglaubt, Sie kennten den Character Buchmanns besser und wüßten, daß er in solchen Beziehungen sich nicht vom Zufall leiten läßt. Er ist ein ebenso feiner und gewandter, wie schlauer Geschäftsmann; was er thut, thut er nach reiflicher Ueberlegung, und was er einmal in Ueberlegung gezogen hat, muß auch dazu dienen, sein Interesse zu fördern, oder seine Pläne in Ausführung zu bringen. Ja, ich bin fest überzeugt, daß er nichts unternimmt und thut, ohne einen ganz bestimmten Plan dabei im Auge zu haben. Erraten Sie noch nicht, welchen Plan er durch das Aufkaufen dieser Wechsel verfolgt?“. 9. gl12t, M6. Mit einem fast verwirrten Auge blickte Kleuser den Agenten an. Er wußte nichts und erriet auch nichts, ja er kam sich diesem Manne gegenüber wie ein unwissendes Kind vor, und dennoch hatte er sich etwas auf seine Geschäftskenntnisse und auf sein vorsichtiges, schlaues Handeln eingebildet. „Erraten Sie nicht, Herr Kleuser?" wiederholte Polenz, als er keine Antwort erhielt, und mit einer fast gleichgültigen Stimme erwiderte dieser:„Nein.“ Wieder ruhten des Agenten Auge mit dem stolzen und selbstbewußten Licheln, daß er weit über ihm stehe an Erfahrung, Klugheit und Scharfsinn, auf ihm. „Sie sind zu sorglos, Herr Kleuser," sprach er,„Sie trauen andern zu wenig Scharfblick zu und dies würde, sie vernichtet haben. Gottlob, daß ich Buchmanns Pläne noch früh geuug durchschaut habe, ich will sie Ihnen nennen; er beabsichtigt, Ihr Haus, Sie und Herrn Damken zu stürzen. Vor Kleusers Augen begann es zu schwindeln, doch raffte er sich mit aller Gewalt zusammen, um sich nicht noch größere Blöße zu geben. „Sehen Sie,“ fuhr Polenz fort,„deshalb kauft er alle auf sie lautende Wechsel auf, mit ihnen allen zugleich will er Sie bestürmen und vernichten; er weiß bereits, daß Sie nicht im stande sein werden, sie zu zahlen. Ha, ich glaube der Plan Buchmanns ist fein und herrlich angelegt, aber doch nicht fein genug, um ihnen selbst nicht eine Falle daraus bauen zu können. Ich hoffe, daß es gelingen wird, und dann habe ich den Wunsch erreicht, den ich schon seit Jahren verfolge. Sie sehen, Herr Kleuser, daß es sich bei mir diesmal nicht um Gewinn oder Verlust handelt, es ist eine Rache oder eine That der Wiedervergeltung, die ich an Buchmann üben will. Sie wissen, daß ich nicht immer Agent gewesen bin; auch ich habe ein eigenes Geschäft, ein eigenes Haus gehabt, von dem ich hoffen dürfte, daß ich ihm mit der Zeit einen guten, weitverbreiteun Namen verschaffen werde. Wenige Jahre später, als ich hatte Buchmann seine kaufmännische Laufbahn begonnen, unter meiner Leitung und ich kann wohl sagen, unter meinem Schutze. Das Glück hat ihn begünstigt und rasch emporgehoben, er hat glückliche Spekulationen gemacht und ist durch sie reich geworden: da— hat er seinen Reichtum benutzt, um mich zu stürzen, und es ist ihm geglückt. Ich durfte mich wohl rühmen, ein ebenso tüchtiger Kaufmann wie er zu sein und an Scharfblick und Klugheit mich ihm zur Seite stellen zu können, aber er hatte Glück und ich nicht, er stand reich und hoch da, ich suchte mich mit besten Kräften emporzuarbeiten. Er hat mich gestürzt, auch das ist ihm geglückt— aber ich habe es nicht vergessen. Jahre sind seitdem entschwunden, er ist zum Millionär geworden, er heißt der Börsenkönig, und ich, ich bin Agent geworden— sehen Sie, das alles macht das Glück. Er hat sich stets mit bewundernswerter Umsicht gehütet, nach irgend einer Seite hin sich bloß zu stellen, endlich hat er es gethan, und ich habe es entdeckt, wo er es vielleicht am allerwenigsten vermutet. Das soll auch ihm einen schweren Schlag bringen, ohne daß er es ahnt. Ich habe Ihnen meine Absicht wahr und offen dargelegt— nun beantworten Sie mir noch ebenso offen eine Frage: Haben Sie wirklich noch Hoffnung, feste und begründete Hoffnung, Ihr Haus halten und retten zu können? Seien Sie offen, Herr Kleuser, es hängt viel davon ab?“ Kleuser schritt wie ein Verzweiflungsvoller im Zimmer auf und ab. Bis zum äußersten wurde er durch diesen Mann gedrängt; in die geheimsten Verhältnisse suchte jener zu dringen, und doch hatte er nicht den Mut, ihm entgegenzutreten. Er fühlte, daß er ihm bereits zu viel gestanden hatte, und doch wieder militärischen Mehrausgaben; für 1888 aber werde durch Vereinigung Tonkins mit Cochinchina ene Ersparnis von 10 Millionen erreicht werden. Cassagnac, der bekannte bonapartistische Parteigänger, sordert die Monarchisten auf, so lange, wie irgend möglich, das Kabinett Ronvier zu schonen und bis zu den Wahlen im Jahre 1889 keine Ministerkrisen zu provozieren, um vor den Wählern als Partei der Beruhigung zu erscheinen. Der„Radical" verlangt von Rouvier eine öffentliche Kriegserklärung gegen die Monarchisten als Antwort auf das Manifest des Grafen von Paris. Orient. König Milan von Serbien wird in diesen Tagen wieder in Wien erwartet. Die bulgarische Regierung hat die Depeschen censur wieder eingeführt. Mehrere Zeitungsbe richterstatter sind ausgewiesen worden. Großbritannien. Die Session der englischen Parlamentes, welche am Freitag mit einer nichts neues bieten den Thronrede geschlossen wurde, hat fast acht Monate gedauert. Während dieser ganzen langen Zeit sind nur sechs Gesetze beraten und angenommen worden, weil die Erledigung des iri schen Ausnahmegesetzes ganze Monate in An spruch genommen hat. Der irische Abg. Mandeville ist wegen Aufreizung der Bevölkerung auf grund des Aus nahmegesetzes verhaftet worden. Amerika. In den Vereinigten Staaten von Nordame rika ist am Samstag der hundertjährige Geburts tag der amerikanischen Verfassung in allgemeiner und glänzender Weise gefeiert worden. Leider verlief in Philadelphia die Feier nicht ohne einen ernsten Unfall. Eine Zuschauertribüne stürzte unter der ungeheuren Wucht der auf ihr befind lichen Menschen ein. Eine Menge Personen wurden verletzt, einige so schwer, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Die Anarchisten in Chicago, die voriges Jahr unter den Bürgern und Polizisten ein so großes Blutbad anrichteten und deshalb zum Tod verurteilt wurden, setzten alles in Bewegung, das Urteil umzustoßen und einen neuen Prozeß zu erlangen. Der oberste Gerichtshof hat aber ihr Gesuch abgelehnt und die Hinrich tung auf den 11. November festgesetzt. Westfalen und Rheinland. X Schwerte, 19. Sept. Leer sind die Felder, die Büchse knallt und liefert den feisten Meister Lampe zu seiner eigentlichen Bestimmung. Die Nachfrage nach dem schmackhaften Braten wird in keinem Jahr geringer, und wer es sich im Vorjahre nicht leisten konnte, der denkt daran, ob es in diesem wohl nicht möglich wäre! Aber die Jagdzeit kündet auch mit unerbittlicher Deutlichkeit den nahen Herbst. Früher und früher senken sich die Schatten des Abends herab, häufiger muß in der Familie die Petroleumflasche gefüllt werden, die während der letzt verflossenen Monate ein so behagliches Stillleben führte. Mit den längeren und endlich den langen Abenden blüht auch die Plauderei am Familien= tisch wieder auf. Und an Unterhaltungsstoff fehlts heutzutage ja wahrhaftig nicht. Die Welt ist weit und an interessanten Ereignissen kein Mangel, wenn auch das Kriegsgeschrei für etliche Zeit dicht eingesargt ist. Aber man muß doch vieles wissen, um in der Welt mitreden zu können, und deshalb ist die Zeitungslektüre heute für jeden mehr denn je eine Notsache. Die letzten Monate des Jahres sind zudem die rechten Lesemonate, die auch ihr Recht haben wollen. Darum denke man rechtzeitig an die Erneuerung des Abonnements auf unser Blatt, besonders die Leser, welche dasselbe durch die Post beziehen. Dem Zeitungsleser wird ja gewaltig mit Abonnementseinladungen zugesetzt. Aber man halte sich vor allem an das Zunächstliegende, an die altgewohnte Lokalzeitung, die neben den weiteren Interessen auch die persönlichen vertritt. □ Schwerte, 19. Sept. Der städtische Gesangverein hierselbst beabsichtigt am Sonntag, den 16. p. Trinitat., also am 25. September, zum Besten der Kleinkinderschule in der großen Kirche ein geistliches Konzert zu veranstalten, dem da durch ein erhöhter Glanz verliehen wird, daß Herr Lehrer Großeweischert aus Bochum, Organist der Christuskirche, resp. der bekannteste Orgelvirtuose Westfalens, seine Unterstützung freundlichst zugesagt hat. Seitens des Vereines und unserer bekannten Solisten werden eine große Auswahl bedeutender Tonwerke zum Vortrag gelangen. Unter vielem anderen führen wir eine originelle Komposition für Solostimme von Peter Cornelius an:„Drei Könige“, bei der die Be gleitung seitens des Chores in dem herrlich gesetzten Chorale:„Wie schön leuchtet der Mor genstern", besteht. Wir freuen uns schon recht auf das Konzert,— wird uns doch so selten nach dieser Seite hin etwas geboten,— und hoffen, daß das musikliebende Publikum hierorts und auswärts zahlreich erscheinen wird. Programme, die zum Eintritt berechtigen, werden in den beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben sein + Schwerte, 17. Sept. Das diesjährige Fest des landwirtschaftlichen Kreisvereins zeichnete sich besonders durch eine rege Beteiligung aus, die namentlich in der Fülle der ausgestellten Gegenstände ihren treffendsten Ausdruck fand. Die geräumige Festwiese, welche ringsum eingesäumt ist von prachtvollen Anlagen, trug ein heimelndes Gepräge. Berechtigtes Aufsehen erregten namentlich die Ausstellung der Gartenund Felderzeugnisse und diejenige der Geflüge Ausstellung. Was die Ausstellung landwirtschaft licher Maschinen anlangt, so ist hier eine besonders erfreuliche Beteiligung festzustellen. Die Firma Plagge und Foltfort=Dortmund hatte eine bedeutende Anzahl Maschinen für Haus und Kücheneinrichtungen ausgestellt: Sprung herde, Leinwandmangeln, Waschfässer, Wasch maschinen, Fliegenschränke, Petroleumösen u. s. w. Besonders wurde die Patentwaschmaschine für Hausgebrauch, Wäschereien und Färbereien zum Runddrehen beachtet, deren System auf der eigenartigen, bisher in ihrer Vollkommenheit unerreichten Konstruktion der drehbaren Trommel beruht, deren Querschnitt ein Bogendreieck und abgerundete Ecken bildet. Die Firma Peter Bünagel(Baum u. Hirsch) erregte namentlich durch ihre Triumph=Schrotmühle Aufsehen, deren Hauptvorzüge leichter Gang, Solidität, Schneiden und nicht Quetschen des Getreides sind. An mußte er sich sagen, daß es eine Thorheit gewesen wäre, zu leugnen, was jener bereits ebenso gut wußte, wie er selbst. Einen Augenblick war er in seiner verzweifelten Stimmung unschlüssig, ob er nicht diesem Manne die Thür weisen und jede Verbindung mit ihm abbrechen sollte— ja er wollte es thun, er wollte alles widerrufen, was er zugestanden hatte; aber machte er ihn dadurch nicht zu seimem Feinde, verriet er sich und den Stand des Hauses dadurch nicht gegen andere? Er hätte sich über ihn stürzen, hätte ihn ermorden und erwürgen mögen, um das Geheimnis, das in seiner Brust ruhte, für immer zu verbergen und den Mund, der ihn vernichten konnte, für ewig zu schließen,— er hatte nicht den Mut dazu; die Sorgen und Mühen, welche das Haus Damken ihm gebracht, hatten ihm längst diesen Mut geraubt. Es war ihm, als wenn alle seine Kraft mit einemmale gebrochen sei, als wenn alles noch ein Spielball in den Händen anderer sei, als wäre schon alles, alles verloren. Der Agent schien zu ahnen, welche Gedanken Kleusers Kopf durchströmten, aber sein ruhiges Lächeln zeigte, daß ihm Furcht ebenso unbekannt war, wie Mitleid.„Buchmann hat Wechsel von Ihnen im Gesamtwerte von über fünfzigtausend Thalern in Händen, fuhr er fort,„sämtliche sind in den ersten Tagen des Novembers fällig. Haben Sie Deckung für dieselben? „Ich hoffe, sie schaffen zu können,“ rief Kleuser. „Nun, wenn daß der Fall ist, Herr Kleuser, entgegnete der Agent ungläubig lächelnd,„so ist mein Plan vor der Hand noch verfrüht und nicht auszuführen, es kommt indes auch für ihn die Zeit und ich denke, wir haben heute doch nicht zum letztenmal mit einander gesprochen. „Welchen Plan haben Sie, Herr Polenz?“ fragte Beche.„.. Aumetichrei tt „Lassen Sie mich Ihnen venselben jetzt noch verschweigen, erwiderte der Gefragte.„Ich glaube, es ist Ihnen und Ihrem Hause damit gedient, wenn Sie ihn nicht früher erfahren, als bis seine Ausführung möglich geworden ist. Ich werde Buchmann und Ihr Interesse fortwährend scharf im Auge behalten, und sobald ich merke, daß es nötig ist, werde ich wieder zu Ihnen kommen. Ich bitte Sie es dann wieder so wie heute einzurichten, daß mein Besuch ein Geheimnis bleibt. Buchmaun darf nicht erfahren, daß wir mit einander in näherer Verbindung stehen. Noch eins, Herr Kleuser: Sollten Sie inzwischen mit dem Hause Güniher und Ko. ein Geschäft abschließen und demselben Wechsel ausstellen, so bitte ich Sie, den Verfalltag gleichfalls auf die ersten Tage des Novembers zu fixieren. Weshalb ich Sie darum ersuche, werde ich Ihnen späterhin mitteilen. Thun Sie es ohne Arg. So, nun leben Sie wohl, Herr Kleuser. Er wollte sich nach diesen Worten entfernen, aber Kleuser hielt ihn hastig, fast gewaltsam zurück.„Warten Sie noch einen Augenblick, Herr Polenz,“ rief er. „Auch ich habe noch eine Frage an Sie zu richten. habe viel, viel eingestanden, habe Sie in Geheimnisse eingeweiht, nach denen zu fragen Sie nicht einmal ein Recht hatten, ich hatte Ihnen vertraut— wer gibt mir nun Bürgschaft, daß Sie meine Geheimnisse nicht andern mitteilen und gegen mich und dies Haus benutzen? Ja, wer bürgt mir dafür? Ueber das Gesicht des Agenten zuckte ein unwilliger, fast zorniger Schatten— aber nur für einen Augenblick. Gleich darauf kehrte sein gewöhnliches Lächeln zurück.„Herr Kleuser," sprach er ernst,„ich will Sie nicht fragen, wodurch ich dieses Mißtrauen von Ihnen verdient habe. Ich habe Sie offen um Ihr volles Vertrauen gebeten, das hätte Ihnen Beweis und Bürgschaft genug sein sollen. Polenz fuhr sort:„Ich habe Ihnen ferner mitgeteilt, weshalb ich jene Frage an Sie gerichtet habe, ich habe also Vertrauen gegen Vertrauen gesetzt. Bedürfen Sie aber etwas zur Beruhigung, gut, so will ich es Ihnen geben. Hätte ich im Sinne gehabt, andern Leuten den Stand und die Geheimnisse Ihres Hauses zu verraten, so würde ich Sie wahrscheinlich nicht erst darum gefragt haben.— Sie wissen ja, daß ich bereits ziemlich vertrant damit war und wollte von Ihnen nur die völlige Gewißheit meiner Vermutungen haben. Neues haben Sie mir nicht mitgeteilt. Dies mag zugleich Ihre Bedenken und inneren Vorwürfe, daß Sie überhaupt mit mir über den Stand Ihres Hauses gesprochen haben, vernichten. Ich würde allerdings nicht gewagt haben, solche Fragen an Sie zu richten, wenn ich in Ihre Verhältnisse weniger eingeweiht wäre. Jetzt leben Sie wohl!“ Polenz verließ rasch das Zimmer und Kleuser war wieder allein. Einen Augenblick stand er regungslos und in Gedanken versunken da, dann warf er sich mit der Miene größter Ratlosigkeit und Verzweiflung in einen Stuhl. Er bemühte sich vergebens, aus dem Labyrinth, in welches er mehr und mehr hineingedrängt wurde, einen Ausweg zu finden; er suchte nach einem festen Punkte, an dem er sich anklammern und halten könne, aber der Boden schien unter seinen Füßen zu weichen. Er verwünschte die Stunde, in der er dieses Haus betreten, und seine Schwäche, daß er sich durch den Handelsherrn hatte täuschen urd hintergehen lassen. Er hätte ruhig und sorgenlos leben können, hätte ihn nicht ein thörichter Ehrgeiz verleitet. Und welchen Lohn hatte er bisher dafür gehabt? Arbeit und Sorgen! Und für wen hatte er gearbeitet? Nicht für sich, sondern für den Handelsherrn, für dessen Verschwendung und Vergnügungssucht. Er schlug sich mit der Hand über die Stirn, leider konnte er dadurch nichts ungeschehen machen und nichts ändern. Der Strudel, in den er sich einmal hineingewagt hatte, riß ihn weiter und weiter. Wohl hoffte er, daß er von ihm an das Land geworfen werde, aber in welchem Zustande? Vielleicht mit zerbrochenen Gliedern, elend und arm. Er schauderte zusammen, als seine Gedanken diesem Bilde weiter folgten. (Fortsetzung solgt.) Preisen wurden verteilt: Für Geräte 200 M., für Geflügel 52,50 M., für Zuchtkühe 100 M., 1 lobende Anerkennung, für Zuchtstiere 80 M., 1 lobende Anerkennung, für Zuchtstuten 94 M., für Fohlen 76 M., für Produkte 99 M., für Schweine 60 M., für Rinder 80 M. = Schwerte, 17. Sept. In der heutigen General Versammlung der freiw. Fruerwehr wurde über die Feier des Geburtslages Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen verhandelt und beschlossen, daß am Vorabend desselben ein Fackelzug und nach dem Fackelzuge ein Festessen, wozu auch Nichtmitglieder eingeführt werden können, im Stadtteller stattfinden soll. Der§ 1•4 der Statuten wurde dahin geändert, daß bei späteren Generalversammlungen wenigstens 10 Mitglieder von der Wehr anwesend sein müssen, um giltige Beschlüsse fassen zu können. Nachdem die Rechnung aus dem vergangenen Jahre revidiert und für richtig befunden, wurde dem Rendanten Oecharge erteilt. Da in der letzten Zeit mehrere Mitglieder wenig Interesse an den Uebungen und Versammlungen, gezeigt, wurde eine Kommission ernannt, welche beauftragt ist, die Namen der säumigen Mitglieder festzustellen. Die nächste Generalversammlung soll denn über das Verbleiben derseilben in der Wehr beschließen * Schwerte, 19. September. Betreffs der Militärpflicht der Volksschullehrer und Kandidaten des Volksschulamtes sind neuerdings einige Aenderungen eingetreten. Während dieselben nur für sechs Wochen bisher eingezogen wurden, werden neuerdings, um den Volksschullehrern eine gründlichere und mehr abgeschlossene militärische Ausbildung zu teil werden zu lassen, die Betreffenden zu einer zehnwöchigen Uebung herangezogen. Der Ersatzreserve 1. Klasse überwiesene Volksschullehrer dürfen indessen nicht als Uebungspflichtige ausgewählt werden. Während weiter bisher hie und da den an nicht öffentlichen Schulen wirkenden Lehrern die Vergünstigung einer kürzeren Dienstzeit nicht gewährt wurde, soll zufolge Anordnung des Kriegsministers jetzt auch solchen Lehrern, wenn sie die Berechtigung zur Anstellung an einer öffentlichen Schule haben, aber ohne eigene Verschuldung eine öffentliche chulstelle noch nicht bekleiden, diese Vergünstigung zu teil werden. * Schwerte, 17. Sept. Vor der Straf kammmer zu Hagen wurde am 14. ds. Mts. u. a. verhandelt gegen die mehrfach bestraften Drahtzieher F. B., A. L., E. M, W. N., W. B., J. B., G. M. und R. M., sämtlich auf der hiesigen Eisenindustrie beschäftigt. Dieselben standen unter der Anklage, in der Nacht vom 11. zum 12. Juni 1886 im Werke widerrechtlich andere Mitarbeiter zum Aufgeben der Arbeit veranlaßt und außerdem mehrere Lampen im Werke zerstört zu haben. Da aber durch sämtliche Zeugen der Beweis von der Schuld der Angeklagten nicht erbracht werden konnte, so erfolgte kostenlose Freisprechung. a- Schwerte, 19. Sept. Zum Besten eines guten Zweckes wird am Sonntag, den 2. Oktober, im Saale der„Helle" seitens des Gesangvereins„Cäcilia“ eine Theatervorstellung veranstaltet werden. Es ist dazu ein vieraktiges, überaus interessantes Lustspiel gewählt worden, welches den Besuchern gewiß einen heiteren Abend verschaffen dürfte. Wünschen wir dem Verein angesichts seiner gemeinnützigen Bestrebungen auch für diesmal besten Erfolg. * Schwerte, 21. Sept. Die kgl. EisenbahnDirektion in Elberfeld hat durch ihr Amtsblatt vom 9. d. M. an sämtliche Dienststellen und Beamte des Direktionsbezirks folgende Mitteilung gerichtet:„In einzelnen Eisenbahn=Direktionsbezirken sind wiederholte Unterschlagungen von Fahrgeldern von seiten des Zugbegleit=Personals entdeckt worden, welche hauptsächlich durch Verabfolgung bereits benutzter Retour=Billets an dritte Personen bewirkt worden waren. Bei der gerichtlichen Untersuchung hat sich herausgestellt, daß das Zugpersonal in vielen Fällen zu den verbrecherischen Handlungen durch Reisende und andere Personen vermittels Gewährung von Geldgeschenken angestiftet worden war. Gegen die betreffenden Fahrbeamten sind durch bis jetzt rechtskräftig gewordene Urteile folgende Strafen festgesetzt worden.“ Es werden dann zehn Fälle aufgezählt, in denen sechs Schaffner und vier Bremser wegen Unterschlagung im Amte, Billet=Veruntreuungen, Bestechung, Urkundenfälschung, Verleitung und Beihilfe zur Bestechung 2c. durch Richterspruch zu mehrjährigen Gefängnisstrafen und langjährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden sind. Sodann heißt es weiter:„Auch gegen diejenigen Personen, welche die Beamten zu den verbrecherischen Handlungen durch Geldgeschenke verleitet hatten, sind schwere Strafen ausgesprochen worden. Wir nehmen Veranlassung, den sämtlichen Beamten des Direktionsbezirkes von diesen bedauerlichen Vorkomm nissen Kenntnis zu geben.“ * Schwerte, 19. Sept. Seitens des Generalsstabes des 7. Armeekorps wird in den Tagen vom 20. September bis 8. Oktober unter Führung des Chefs des Generalsstabes, Herrn Oberst Boie, eine Uebungsreise durch den Regierungsbezirk Arnsberg abgehalten werden. werden an der Reise 18 Stabsoffiziere, 1 Zahlmeister, 1 Unteroffizier und 30 Gemeine nebst 40 Pferden teilnehmen. Die Tour wird ausgedehnt auf die Kreise: Arnsberg, Altena, Soest, Hamm, Iserlohn, Dortmund, Hörde, Hagen, Schwelm, Bochum, Gelsenkirchen und Hattingen. Dem Arbeiter Hake in Dortmund, welcher kürzlich unter großer Lebensgefahr ein in einen Brunnen gefallenes Kind gerettet hatte, wurde von Stammgästen der Wirtschaft„Zur Krone" ein Geschenk von 120 M. überreicht, nachdem man vorher ihn und seine Frau reich bewirtet hatte. Ein jugendlicher Arbeiter in hohenlimburg hatte sich ein Floß zurecht gezimmert, auf welchem er die Lenne durchfahren wollte. Das Fahrzeug kippte mitten auf dem Flusse um: Sch., der des Schwimmens nicht kundig war, ertrank in den Fluten, ehe Hilfe herbeieilen konnte. Am Samstag morgen erhängte sich in Iserlohn der Bergmann August Buchholtz in seiner hint. Dickenturm belegenen Wohnung, während seine drei Kinder am Kaffeetische saßen. Als diese den Vorgang merkten, lief das älteste(12jährige) Kind hmnaus und rief Nachbarn herbei; eine Nachbarin, die zuerst hinzukam war vor Schrecken nicht in der Lage, selbst Hand anzulegen, um den soeben Erhängten abzuschneiden; sie holte vielmehr einige Männer herbei, doch als diese anlangten, war der B. schon tot. Der Selbstmörder war Witwer und hinterläßt 5 Kinder, von denen sich zwei im Krankenhause befinden. Etwas für Hausfrauen! Man ist es bereits gewohnt, daß auf den Wochenmärkten die Probe der feilgehaltenen Gegenstände auf die wunderlichste und unappetitlichste Manier, so der Butter durch Abkratzen von Stückchen mit Na deln, Geldstücken oder dem Daumennagel, vorgenommen wird. Eine neue Methode zur Prüfung der Gurken führte eine Dame in Iserlohn aus den angesehensten Kreisen ein, indem sie von den vorgelegten Gurken der Reihe nach die Spitzen abbiß und die bitterschmeckenden für andere Käuferinnen zurücklegte! — Der Kreistag des Kreises Iserlohn beschloß, den ganzen in diesem Jahre auf den Kreis fallenden Anteil an den landwirtschaftlichen Zöllen, 12316 Mark, nebst dem aus dem Vorjahre noch vorhandenen Rest von 3000 Mk., sofort unter die Gemeinden zu verteilen. Als vor drei Wochen das erste Bataillon des 13. Infanterie=Regiments in Nordwalde auf einen Tag Marschquartiere nahm, bekam ein Bäuerlein drei Mann ins Haus, die aufs herrlichste bewirtet wurden. Dieser Tage wollte nun der Mann bei der Gemeindekasse die Verpflegungsgelder, dreimal 80 Pfg. erheben, mußte aber ohne Geld wieder abziehen, weil er von den Soldaten die Quartierzettel zu fordern vergessen hatte. Aergerlich heimkehrend, hatte er plötzlich einen guten Gedanken. Auf seiner Hausthür war vom Bataillonsfourier mit großen Kreidebuchstaben gemalt:„3 Mann, 4. Komp. 13. Inf.=Regiments.“ Das war denn doch ein glänzendes Beweismittel! Unser Schlaukopf packt die mächtige Thür auf den Rücken und steht nach einer Stunde wieder vor dem Gemeindebüreau. Zum Unglück hatte es aber unterwegs geregnet, die Buchstaben waren ausgelaufen und so mußte denn unser Landmann ohne Geld und ärgerlicher, als zuvor, seine Thür wieder mit heimtragen. Und damit zum Schaden der Spott nicht fehle, hat der„Münsterische Anzeiger“, das hübsche Histörchen vor aller Welt ausgeplaudert. Die Kreisstände des Kreises Tecklenburg haben mit allen gegen zwei Stimmen den zu den Grunderwerbskosten des Dortmund= EmsKanals verlangten Beitrag bewilligt. Die Aufbringung der auf die Kreise und Gemeinden der Provinz Westfalen umgelegten Kosten des Grunderwerbs des Dortmund=Ems=Kanals nimmt übrigens im ganzen einen günstigen Fortgang, bis jetzt haben nur die Stadt Bochum und der Kreis Lüdinghausen, welch letzterer an dem Unternehmen unmittelbar beteiligt ist, die verlangten Beiträge verweigert. Indes sind erhebliche Schwierigkeiten erwachsen durch die von der königlichen Staatsregierung verlautbarte Forderung, daß von den Provinzen Westfalen und Hannover die Gewährleistung für die Deckung der thatsächlich entstehenden Grunderwerbskosten übernommen werde. Zur Beratung über die diesen Hemmnissen gegenüber zu ergreifenden Schritte wird am 21. d. M. unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Schmieding (Dortmund) in Münster eine Versammlung des die Kostenverteilung in Westfalen leitenden Ausschusses stattfinden; man rechnet in den leitenden Kreisen bestimmt auf ein günstiges Ergebnis dieser Verhandlungen. Eine Hundeausstellung findet gegenwärtig in Paderborn statt, zu welcher indes nur deutsche Vorstehhunde und Teckel zugelassen werden. Zu einer Preissuche sind die Jagdreviere der Umgegend zur Verfügung gestellt. Das Hochbahnprojekt Elberfeld-Barmen ist in jeder Beziehung so gut wie gesichert. Die Bahn wird von Sonnborn bis Rittershausen geführt werden und hofft man in anderthalb Jahren mit dem Bau fertig zu sein. Einen schlechten Profit machte ein Buden besitzer auf der Kirmes in Rippes. Er hatte dort eine Hütte, in der Lose zu 10 Pfg. abgesetzt werden und dann sechsmal gedreht wird. Beim letztenmale kann sich dann der Gewinner nach seinem Gutdünken einen Gewinn wählen. Dabei wählte sich ein Glücklicher eine Suppenterrine; einer der fünf an der Schaubude beteiligten Leute reichte sie ihm, und der Gewinner schob ab. Später stellte es sich heraus, daß die Tageseinnahme kurz vorher von der„Buden welcher n einen wurde Krone" nachdem bewittet imburg welchem jahrzeug h., der rank in n I s e r seiner während lIs diese jährige) ei; eine Schrecken jen, um ie holte Is diese SelbstKinder, befinden. es bekten die auf die , s o d e r mit Nagel, vorur Prü3serlohn sie von jach die den für beschloß, s fallenZöllen, Vorjahre sofort Bataillon palde auf kam ein ufs herre wollte die Vern, mußte er von dern verhatte er if seiner it großen . Komp. doch ein schlaukopf ücken und dem Geber unterausgelauann ohne ine Thür im Schaünsterische iller Welt cklenburg den zu d= Ems Die AufGemeinden osten des * Kanals gen FortBochum etzterer an st ist, die ndes sind durch die #rlautbarte Westfalen für die 9 unter lieding ig des Austenden nwärtig in ür deutsche rden. Zu der Umzarmen ist hert. Die ttershausen anderthalb in BudenEr hatte Pfg. abgereht wird. Gewinner in wählen. Suppenaubude beGewinner 16, daß die „BudenGuian, ushzebanchren. Dde hervon autzgchanbsel Gn Zu, Beicher Vorshzigederaohen beszzernte ute ae biche, ven i biche bos.: Er wanalsiten Ban Au, uds un die Srichel dantengs aun Borszeag, Lagnasde, ase“.= Hatersticaase, Guscuale. ubeoneinonder, otne daß sie sich berihzren, legenstrost beraubroute, Sowe, Hetzugerygunge. unersuchungsaut zu Hannover fanden sich nach vv, Don Pvo, Hurch fanlendes vernieden, uges,zeischmeterte dieselden und richete grausge der Hannovrschen Land= und forswirschaflichen Iu gößerm Wrschaten uod vo vor gug l. ESchgoerortlage stalden auf den Traspor; meistens der Raum es nicht gestatten, das Obst nach dem Hospital, 2 später. Gegen 70 Per-50% und 2, welche mehr als 90% die Fhalchte auad der dander, se duch de da. soaun Kaust, gasen. Ader wuten aue densa Haude wade Alanste dae Veodaek uch Schalschen balt nan baiche ernasda, weischtader., Dr. Pglsige, besgangen sanger, Brisiage s a seier drzüicher Sise durch den gegensetlitgen Druck, den das Oruztstamen wrest uut unerveoniuren, Hevt.,uzganzt grotz ensho Hur Berubigung der Mater. Fürst Verauf einander ausibt, Wärme erzeugt, überhaupt In Mesina st die Cholera=Bann—.-, 1pon Biulgarsen hat von einem sungen ane chuelere Reise vernrsahzt werde. 3ch meit,] öchst geligen. Man veizer bch, de Ligen Maser sein Schloß, sein Arbeitezimner und sein vrseis bin nn auch durch Vertzatuse ge. u. borovou, Artzgete eschate hup„Paganz, Schlaigenach stiziren lassen und die Bläter woungen, dos Olt zumest über etnander zu legen, Die brotiosen Arvoeuter boven vor cHer ggzigseiner Mauter, der Prinzessin Sienenine von boch haobe 4g ei lonsther bergsältger Betaus= und vrtoungen brot, uo zien zez auf Sizse) Koburg, gsand. Der Soiza wolle danit seiler ung Grand Richard bis Ostern uod verschgieges Hundert worde in der bächnen Bor. vu) ZusMuter den von ihr gewinschten Nachweis lien Perhältuissen abperfen tann, das zeigt tann wan doch nicht verlangen. Gur habe ich Troina sind brei Aerzte vom wohnstangen Pöbelssern, daß er sch in Sosia berits ganz behaglich ue Meuelung aus Oberursel in Rbeingan sie getauden, über de versichitg uu Stige, Hergen pro Tag an der Krautzest.g Fenzten vei Gasbeleuchtung. Aus der dorige Baunichuletester C. bunich bosougsboreitn, nihzt tzig das zug noch in den'ie Von ener nach Bodalschan abegangenen Kolono in Indiania wied berichiet: Faruer Meiter Höy, em PhrsPpote, u,geir g, 4 1415 oste ,.5 geusteiltgeute hosteagenp Hei sich i6. Oost=( Mingieder, wel sie es gewagt haten, auf demlund in der Dähe der Schraderschen tzten Jahr 2300 Stück Pfirsiche gleich 325 lauch die Feuchtigkeit abgehalten, die sich mutter“ in die Terrine gelegt war. Der Gewinner war und blieb verschwunden. Eine Kegelgesellschaft in Rippes, welche kürzlich ein Preiskegeln veranstaltete, hat aus dem Reingewinn 90 Brote an die Armen verteilt. Ein schönes Beispiel, das Nachahmung verdient! Durch die alberne Prophezeihung einer Kartenschlägerin ist ein junges, blühendes Mädchen von 23 Jahren in einem Dorfe bei Kirchberg irrsinnig geworden. Erstere hat dem Mädchen die Karten gelegt und ihr vorgeschwindelt, ihr Liebhaber sei ihr untreu geworden und stehe im begriff, ein anderes Mädchen zu heiraten. Die Kunde, weil sich der junge Mann in letzter Zeit wenig sehen ließ, nahm sich das junge Mädchen so zu Herzen, daß sich ihr Geist für immer umnachtete. Es wäre doch wirklich in unserer aufgeklärten Zeit am Platze, sich vor solchen Hexen zu hüten und der Polizei Anzeige zu machen, damit ihnen dieses saubere Handwerk selegt wird. 4 8 Der Landwirtschaftsschule in Cleve ist die Berechtigung zuerkannt worden, wissenschaftliche Befähigungs=Zeugnisse für den einjährig=freiwilligen Militärdienst auszustellen. Welchen Gewinn die Obstbaumzucht unter Mag Hötz zn Psrschoaler angetg, wiches Keler berinielanye bo, bopzefsigz fesbernleruitichen Vorschuptep aite, hotet, ausf densung bu der Dihe der großen Schraderschen iun een ochr 2300 Stiac bürihe gicz Seosuch de Venangen uuguuen, vr. u, u.„.u, Mgrüidlage von Eltwacnige Masansdanerianen Gesgaelle wohnen, haben hren weizen dürzich Pfand bracte und, da dos Btaud burcgschnit, titemn durch Ausrönen aus den Srüchen.— zu Hizilieren, von der Veöilterung überfalen aachts bei Naurgslicht gerntet. Es wor ein 48 Piae bosat, eiven Errag von 159 vr. vo Hie aisen achte ds verschn Tage. In Lodtenz sol sich ain eraetlicher Kaute man sen Wintrot in den Keler gbracht hout,lwurden uf Stonyez,eigen der etodt getragen. un die. Maternachstunde bei geibensischen, anon und Armeitsferaut der Vertelung don lüt won die Heonter und uten vo Ze hagentich Zuglaich hat der Enir dieses Landes, Addalahtz scheinend direit aus den Schoß der Erde aufMetade Heudig gematt boven. Der Veirstout bursh de Loteauhtrbmung bezwschandse ähan, an soichen Mezeleien in Zakaunst vorzu=steigenden Flamnen Wezen in Garbten binden riche Man worde verhestet, aber gegen eielaulangs kur aus den Brschten ey—(Atster, den Rasen bis auf weiteres das Bersund zuisammenselen zu sethen, und Hunderte Kaution von 2000 M. auf frien Hut orietzt. Keuchigtet verzcher vorvde,„.,e, uuu, zeteg seias Getheits bei Todesftrafe verboten. Ivon Einwohnern, weiche zu Fuß oder in Wagen chwunden. lvon deise Oesszugen und übericht bos Optiyotg, Lov., voou.,„Zasch=Aerng polen herbeigekonnen waren und des Feld unriagen, Gn tenn Oute Aur e tuih de uy) o. uug. um II. Sotenter daisenasn üitsen Atdick. De Schrahzriche, Got. Sse u udu# en een Baste, üur bertig d. Tanzg,. de Gaidhen u. Pesie, glshe eu. teisgn ien Bach, Die Schruentue Gun. Cente und Aufbezaßzung des Oostes, peratur, die bei heis ausichzenden Fertern undsten Ende nezgen., um Beierstzurg beisguele üitsert 15 Millonen Kobditfons Sas ung(Seu gem tutean eue wecselade sean wirde, ane venichotzerung, Iin Tetgrann nach Paerstug be /1ch,; def eushgrechender Verelung Eante die Ste das erflüchte Oot dur Ausewaxung geichmäßge. Manche Leute wenden, um die insrichet: Gestern Abend fand suz.sgrikes Erdbeben 1., der gauen unegend ur bibsen Nachebestimmt, so muß man es mit großer Behul= Obsitkellern sich ansammelnde Feuchtigkeit zu ver= statt, begleitet von unterirdischem Getöse und Ernte der ganze enteit behganden. Es darf kaue Stche und treiben, Chlorkaltun an, das de Eigenschaftleinen doppeten Erdsoß, welcher Baulichleiten seit Frsegt. Herer zie uer Bortengmngsepeteren Sedin, be e tod ut berdin bide, eteig, deshausztgal un die u. Shzan. Gadtasium Gntunrz, boche galglen u. Eendenr baiten sate und dr Rchung in Gaches udhe ur er, Bien bue Bude ide, e lige oht ea ie emzih usagehauf, Oisa, De Abuicheu zaschrahtrsericht, u. lsten danate ian den Wert am iue Usterchaun. uest un aut der Site dus Sur aurIchaotaltan wicd auf diur borige Büihze ge Kauhtunt, beihigisez, Hoengreisch bersit geice lante dier Agen ia sinen Veidazauner. Dunuer de dgen Had. Mit demn Vost,gülsgelt un u aunergeicues Griäch riam Hate, densehen alszsch setus BböhrigersHnge uid doer Fraide Ptunz dn. de bist escer dur un buithg ve ic der eric de. o u dum Geshe uigtangur Bosotak, Mnsterzahichuns u. i. Heiähem aus den alen suer geriher und uis se aine Zahtang Ghrsen. e Gricht, ie dues iun Sane und Stechalan mich Verdauntung, de mitih, bunnue) V. Her Frasigs Hader. Eus berscken Zost Lase micher wante de Khalde Sche wehr oder minder großen Schaden. Ase nuß gbrachtes Feuer bewirkt wird, wieder in Chlor= Sachsenhauser Friedhof a., Tta##, Tag. als Grundsatz festsiehen: mögligst sich der kaltium verwandelt und aufs neue zu gleichem ffiel infolge eines Stoßes in eine mit Srachein punktlich berichtigt. Leiter zu bedienen, um so weit es geht, wit Zwecke verwandt werden. Uebrigens schützt man versehene Grabumzäunung so unglücklich, daß es eigener Hand pflücken zu können und des Apfel= schon erheblich durch über das Obst gelegtes an den Verletzungen gestorben ist. pflückers nur sich für den Noffall zu bedienen. Papier jenes vor Feuchtigkeit, indem sich diese* In Nedmere bei Nashoille in R ost macht man die Erfahrung, daß der z..xuf ablagert. Unter jedem Obste, wenn es sztürzte während des Gottesdienstes die Litterarisches. ] Der Herbstwind treibt die Blätter von den BäuPestcas ur bes fur de, Peg tal ue beosianen, uagier deus vor Kauczigleit, inden sich Abte) In Nedmere bei Nasholle u. Vgregerehg asz, Siden Soicder ir Leihalicher Sihcher ei. Wie osr muche mun vograuf ablagerr. unter jevem Doste, wim= sturzie wuhrend des Gottesdienstes die Kirche ein Allas rüstet sich für den Winter und war der Som Schaden, den von mitte enes Apselpflückers lauch noch so sorgfälig gepflück und ausglsen 70 Personen wurdenverliezt, sedoch nur eine tödlich, aug noch se schin, anch der otr harte Winter beim Abnehmen eines einzigen Apfels anrichtet, wird, findet sich namentlich später faulendes.]* Verkaufte Europäer. In New= uns Freuden aller Art. Wer kennt nicht weit größer als der erlangte Vorteil st. Obst, Durch faulende Früchte verbreiten sich aber Pilz= Orleans starb am 14. August im Alter von 81 behagen, wenn bicher enpierten, den Boden der Korbe, Wsporen in dem Obsteller, die auf das übrige Obst Jahren Joseph Klar, einer der lesten von einers treie aunf warnen berd siten kaung sein Pfeschen esde vun die gersichen Eriche buaidg, ageltg, wrten. Dasher uß nun eiun Obi., Azaht eurezäscher Gawandaer, wiche in Jahr)schauchen ud ie Sine Auastente Betzag. ez. mit trockenem Mioos oder Heu zu bedecen und, seler einer österen Reosion unterwersen und 1818 dort an den Meistbietenden verkauftwurden, die Zung und Alt erfteut. Diese, leste, Lutgobe in wenn die untere Schicht Früchte voll ist, eine faulendes Obst entfernen. Es liegt auf der sum ihre Passage zu bezahlen. Manche von einen ur doer Aione der dent desitier iu Vent Han, wie voreithest es in Aiser Beschug oiesen Lauten büicben lange Jaher in Stlavreil gszstede“, Peusche= Zeitingeseielt. Ses daute nicht, dos die big fr. 3o, ede ut. wann man sein Oist nicht hoh lbereinander, und verherateten sich mit Regerslaovenz aber and vorligenden eiten Nanmer bei an 1. Dicher habe wohl sonst wein Obt mit aler Behzut, sondern nur in einer Schicht gelagert hat. Wie einize siegen zu hohem Ansetzen und Wotistand, begimendel 1V. Jahrgangs der„Deuschen Zeitung eimer hinterleh, und volen vie user, Lepags eiher: Keantis eben udun ue. Se fur ue unzue uu eun eesähle ier eant un de Arnr, Dar Saaazel uns un bsäacheassea unun eehen. ooenannte Daurobst imn Auge, alse Vostenige bewahrung des Obsts zu beachten hat. Ver, Schweden, wo seit 1855 gesetliche Beschränkungen lsenen eine ale bedentenderen Ereigusse des Iur und e non düir eu: wodgicht lung: 3at, Ie ejchr man nach den in Obigemn dargelgten des Bramweinbrentens und der Schonigerch= Aastadet dosihrendse„Iuustriete Zeigesaicher, der de Tosct, fei te für die Grtschetz, borser Gradsitzen, dann wird man— guts undsagteiten besechen, in selgender, Wese mit gunst. Masgisge, Lituer, Vauiscersigen. Repodation en ait. 4uz, Vene ud Butouscle aut vraugien, Iaur Grade banuigen Etaige bidapst: Iu Gothendtung, deaten ur, reics geige Feir un dunde Sisesteste hoben die Früchte dur Reife oebracht. Oieseiben, haben, indem man dasselbe nicht blos lange, sich ebenso pie in anderen schwedischen Städten Sotzslage berechnete Iugenppot iund Kinderwelt. Setoren bichteanden dei den gptiüchen Oeste gonden auch in vorzähscher Dualik konserviert, geuehmisige Schauigsalscheftn gbibdet. Diel Fraek escheien ur. Deuichen Zeituge zmei Biäter Umpandlung des in den Früchten entaltn utt. Gezalschaft brachte in Goitzenburg sämlschel gnd zuar„Die Reuzett“, wiche außer prächigen busnug de d n gu Gag), Das vun Aausche Vogrier odie Wegzezhu, Sraunumtihzanten an 1c. Der eigseh= Kletsestasck, Vealenstans i. Seteäiete haäle e eüug und ue. eueg### u, aur ee. läiche Beade des Ginr eurkaut den Braiasde aud Angaüche auns une Gad bigt, Kaunr us unge Sedhen. usr der Gun ied besdte u bube g e manscheltesur Gtsehsheft gopoen eae Gehalt. Alseanderns= Cuteupiegrege Säsesh Gechashet Kalsest ist be zie besten udg be oa u ien beouugn, ag berichat nan vn dan Gerate soie die Spesen schen au eigenesalt un Buichezgsl elat.8 8ie= 3.=sl. esed ue Bunz un, Bnun en ne un Mage; uier Kon, Gur Ban.Rctung us Urch. Benancd und uefigarahfsic Raadn Saider Gin un Bas gehalten werden. Viele Leute bewahren ihr spreußischen Brunvore:.„nüher zwei Interesse des Wirtes schon an und für sich mehr vierteljährlich bei jeder Postanstalt und Buchhanddier de eien Guagen aut. Bichz K eursant Paste u. ur. Vouge, uuihg bous gaf huz, Garkhat glent. Die Saialte wodersung, De, Aezige Stiuser aitden Sähanen. euer de du, Du; bu u. v, Sosten ung hogr eaier Sahf fich, wrcde sie son eiden uit wiszeüichen Hauntonen auge ljacde Resteten, I8.4 Sasar is eals ch iche e de din Geaten ultganz uen Atags an un und furshen un ug, Lasehganaen. Jah e unr ane Kraie Pecasekich äise Cichshen. Geuchigkeat sie werden feritzeitg veit und dur oehzafeuer Vberschng, uu, ben Ir, Szeshone bürsen Line Branwaine uicher berschent werden.“V, Verisier Ai, B3s. Padbericse. Die Aächse berige In beicten dommemn st uich ene alussen Miamn und kin Pled Wbend Ve.—.,—. Der Reigepian der Gesclschasft fücht ader niche zsehung, Hadet Eodte Sepender sat., Gigen in wechselade Tenpratu, übergroße Wirne wehz luen würe. Aber nach der betertgen bodoer sg Zie Teschen der Ationärt, sondern in die Kursvertlast von au. 10 Döt, bel der Aualolung Aderseit mit Küthe und großer Abihlung, Dasütrserung Vptet de Ariherte de, erp, Gag Poz, Gemeindtlasse. Die Erfolge des Systens sind ainnt das Banthgaus Gag. sest die Zersegzung des Statenetie zu shnelso halte die Baterte ruhtg woster, u sonmag, uach statsischen Angaben enorm. Seit 1865 vor sch i, elche Srüchte, verden Gusbewpahrung e e Generofeg“ ob;, herbeigeführt. Der haben sich die Schanistäten, vermindert von 72 umn 10. Vl. pre 100 Mark. eser., Dun besten, benen hr, ier pslegte die verenden venarg), Gzugign, als er an ulauf 45. Im Jahre 1855 wurden bei einer vor sch; boiche Früche werden sch uct longeilen des Wogeyufeuts oder betz;, e.t,„Der Ihaden sich die Schansäten vrmiadert von 72/-347—chment ser ber Bene, bungu b- Züer pp rge bereuden Gueg v. boe deusan 40. Ju Jahr, 1855 wurden bet dhr) Abonlle alr uks=Einladung. ue Gesdue un buneg, be a. Ssesug, ue, Harakev. iu Faustz, vie eiszgzsgerzaht vun Sago gicht wnider de), Sain Gundautähge diaden uie us un Peoveonug bune u., ze Peade v. vev, St,) ouricgg, Zenvorsale, Popz, voe 3431 PHrsonen wegen Eronklucht bestatz ini udenenen—id= Tchwerter Zeitung:, esier Aidt uge t, n gue ud uce S, en gee bher 180 b4 76.0 Chwohern aur 20t.gache ach u oie Botetn iun erite Gist. uer t io u. bustostg, ut de Leazit ue du bune ung. uiche uag de Siadtas, zeg von den Schantgztelshasten Hoatnund id Veuiche aide Kruasde mnste eur eiur eriterz ie etige die vutwudoeven, Buen, vite u. Grsthaunigt, uaßz eiesin Jchze 1880 3634 Kona. In Gatzeursza, ushanst dnzladen. We biher, aden esu e en Ae un n. Bas Bchick eag, usz ul gaesung un 14ch ul fe 9i0 Glrnaher Gnijeht und ue Tache Gun. uienr die un ue e Benue ue n ee enseun aig eizgen Büle. B. Aolisad un deichon denene. 1893 uit beisader Boisealsnten u Guntdls ur un un. e n eueaen ae ae e ae e ae e ge aegene e uz u an ander aun ane euale aun ie aun aie, Karschuneng Pleot dir Jatersthung u. vi6 ud btesogan, der Artlate dem Woazauugvug)“. J 9. Bosug, isr Mntenguanse Brnse: Seune Haeg. Saltrate hon u uiens Sesiche doemn nict. guu benge n betgeweichen ute, MRasade in Scdstige dr goße Abanteuer und as., Loernlich wechdtenläge Bekreitune. euern gg u ,., peichen mas. Reisende in Sadaftika, der große Abenteuer und Keller darf das Tageslicht, das eine schnelle Ver=) Vermischtes. Lebensgefahren tapfer überstanden hat, ist in dunstung der in den Früchten besindlichen Seuch.“. Im Westerwald ist am 14. Septemnber Wien angekommen. Wilde Stämme hatten oteit ferdert, nicht bel hweintalen.,““—5 u, erste Schnee gefallen. Der Westerwald hat sihn überfalen, wei seiner Geschrten ermorder und mindestens ein Halbdunkel herschen. Auch bür,) Freie Monate gehabt.„ sihzn vieler wervolln Instrumente und Sammen Leller und Gewölbe nicht alzu feucht sein, vur. 9p z., Fluren zwischen Oberlind undflungen beraubt. Er und seine Frau waren bei. d grose, desctigtet der Dauer der Vrüchz! A.— Ju den lezian Mächten diefuche wahangen. nachzelig Ist. Jeder, der auf gutes Taselobt obt, Sonneberg Ip, /e gfegren. 1 3 Iu Veneredar in Franlten wunrde dn Demuß notweasiz einen für sein Oost ganz abgeson Kartofsla strichwehse azevten,“ In Begersdor in Fer Blatte bekanntlich zweckdienlichste Verbreitung. Die Expedition der„Schwerter Zeitung“, Hu Gurken, Montag, Dienstag u. Mittwoch letzte Sendungen empfiehl: A. Haape. Bekanntmachung. Diejenigen Eingesessenen hiesigen Stadtbezirks, welche pro 1888 einen Wandergewerbeschein wünschen, wollen sich bis zum 5. Oktober kr. unter Vorlegung ihres diesjährigen Gewerbescheins auf dem hiesigen Polizei=Büreau melden. Schwerte, 16. Septbr. 1887. Der Bürgermeister. Kartoffeln-Verkauf für Herrn Jacobs auf Steinhausen am Dienstag. 20. nachmittags 5 Uhr, 4 Morgen in den Rosen, unweit der Nickelhütte belegen, nummerweise meistbietend an Ort und Stelle. Kartoffeln-Verkauf. Herr Schulte Lennings zu Holzen läßt am Mittwoch, 21.September, nachmittags 5 Uhr, 3½ Morgen Kartoffeln, unmittelbar am Holzener Wege belegen, nummerweise meistbietend an Ort und Stelle verkaufen. Hohenschwert. Kurlössrin Trrkauf. 2½ Morgen am Quickspringe für den Brennereibesitzer Herrn Färber am Donnerstag, 22. Septbr., nachmittags 4 Uhr, nummerweise meistbietend an Ort und Stelle. Hohenschwert. Kartoffeln-Verkauf. Dienstag, 20. September, nachmittags 1 Uhr, verkaufe ich 1½Morgen Kartoffeln am Klusenwege nummerweise gegen Kredit. J. Börstinghaus. Kartoffeln-Verkauf. Samstag, den 24. dss. Mts., nachmittags 1 Uhr, verkaufe ich in der Nähe des Wirts Joseph Schulte: 1½ Morgen Kartoffeln nummerweise. W. Börstinghaus. Kartoffeln-Verkäufe Haus Opherdicke. Samstag, 24. Septbr., nachmittags 4 Uhr, am Feldhegen bei Altendorf: 10 Morgen. Montag. 26. September, nachmittags 4 Uhr, am Spielfelde b. Opherdicke: 8 Morgen. Freiherrl. von Litien's R.=V. Ein zuverlässiger Kutscher, der auch die Ackerwirtschaft gründlich versteht und mit guten Zeugnissen versehen ist, wird zum baldigen Eintritt im Pfarrhause zu Ergste gesucht. üle d Kocben eracheiolt 1 boft. Standesamt Westhofen. Anmeldungen vom 1. bis 15. September 1887. Geburten: 1 Sohn: Bergmann Friedrich Heimann, Lamberg. Kaufmann Heinrich Wilke, Geisecke(Zwillinge). Tagelöhner Ferdinand Kunter, Reichsmark. Fabrikarb. Konrad Schmitt gut. Duckheim, Wandhofen.— 1 Tochter: Bergmann Heinrich König, Syburg. Kettenschmied Kaspar Heinrich Breer, Geisecke. Bergmann Wilh. Kritzler, Sommerberg. Geschirrschmied Heinrich Krämer, Villigst. Dienstmagd Karoline Pütter, Syburg. Bahnwärter Wilh. Poggel, Westhofen. Steinhauer Karl Viehbahn, Westhofen. Ackerknecht Wilhelm Humme, Garenfeld. Bahnwärter Kaspar Welke, Geisecke.. 8 Sterbefälle: Gust. Breer, Westhofen, 5 M. 1 T. Johannes Gisbert Christian Brühne, Klusenberg, 10 M. 20 T. Heinr. Friedrich Oberfeld, Ostberge, 8 M. 8 T. Wilh. Friedr. Heinr. Graeve, Wandhofen, 1 M. 19 T. Schreiner Friedr. Dickehage, Westhofen, 51 J. 5 M. 25 T. Friedr. Wilh. Dahlhaus, Westhofen, 2 M. 15 T. Wilhelmine Hermine Weiberg, Westhofen, 1 J. 5 M. 13 T. Herr Otto Friede, Kaufmann, Magdeburg, schreibt: Es macht mir Vergnügen, Ihnen mitteilen zu können, daß Ihr knochenbildender Kinderzwieback bei meinem zu früh geborenen, schwächlichen Zwillingskinde, welches leider von der Geburt an der Wohlthat der Mutterbrust entbehren mußte, von ganz ausgezeichneter Wirkung gewesen ist. Das Kind nimmt den Zwieback gerne und ist kräftig und gesund geworden. Ich bin Ihnen zu großem Danke verpflichtet und kann Ihren Zwieback nicht warm genug empfehlen. Zu haben in Schwerte bei L. Weinberg, Droguist. auf die billigste und beliebteste landwirtschaftliche Zeitung Dresdner Landwirtschäftr. Presst. Organ des Vereins zur Wahrung kandwirtschaftlicher Handelsinteressen vierteljährlich nur Mark 1.50 bei allen Reichspostanstalten.— Zeitungspreisliste Nr. 1655. Jeder Postabonnent erhält im Laufe des 4. Quartals alljährlich als Gratisbeilage einen vorzüglich ausgestatteten Illustrierten Landwirtschaftlichen Frauenkalender. Neuhinzutretende Abonnenten erhalten denselben, so lange der Vorrat reicht, gegen Einsendung einer 10=PfennigMarke und der Postquittung gleichfalls gratis. Da kein anderes Fachblatt die Interessen des Landwirts uneigennütziger und wirksamer vertritt, so sollte es niemand versäumen, auf die„Dresdner Landwirtschaftliche zu abonnieren. Probenummern gratis und franko durch die Expedition der Dresdner Landwirtschaftl. Presse Dresden. Absolut unparteiische Zeitung! Die täglich erscheinenden Berliner „Neueste Nachrichten“, welche nach erst fünfjährigem Bestehen bereits zu den gelesensten Tagesblättern des Deutschen Reiches zählen, enthalten: — Ausführliche politische Mitteilungen. — Wieder der interessantesten Meinungsäußerungen der Presse aller Parteien. — Eingehendste Nachrichten über Theater, Musik, Kunst und Wissenschaft. — Ausführliche lokale und Gerichts=Nachrichten.— — Spannende Romane. — Sorgfältige Börsen= und Handels=Nachrichten. — Vollständigtes Kursblatt. Lotterie=Listen. — Die amtlichen Nachrichten; sämtliche Personal=Veränderungen im Militär= und Zivil=Dienst. Die Abonnenten der„Neueste Nachrichten“ erhalten als Gratis=Beilage folgende 7 Beiblätter: 1)„Der Hausfreund“, ein illustriertes Familienblatt ersten Ranges,(16 Druckseiten stark;— wöchentlich), 2)„Illustrierte Modenzeitung“ mit Schnittmuster=Beilagen(monatlich), 3)„Produkten= und Warenmarkt=Bericht", betreffend Baumwolle, Wolle, Getreide, Leder, Kolonial= und Fettwaren 2c.—(wöchentlich), 4)„Verlosungsblatt“, betr. Staatspap., Prioritäten, Anleihelose 2c.(wöchentlich), 5)„Zeitung für Landwirtschaft und Gartenbau“,(2= mal monatlich), 6)„Hausfrauen=Zeitung",(2 mal monatlich), 7)„Humoristisches Echo“,(wöchentlich). Der bereits begonnene Roman Das Deutsche Tageblatt erscheint 12 mal wöchentlich als Klorgen- und Abeudausgabe. Das Deutsche Tageblatt gehört zu den meistgelesenen großen politischen Berliner Blättern. Es wird auch von den Gegnern als ein sehr gut unterrichtetes Organ anerkannt. National und konservariv zugleich im besten Sinne des Wortes, vertritt das Deutsche Tageblatt in erster Linie überall den Schutz und die gesunde Entwickelung der deutschen Lebensiuterssenz.... Auu mit vachhestae Grfel. Dieselben konnen nur dann auf die Dauer mir nachhältigem Ersvig gewahrt werden, wenn die Erhaltung einer starken Monarchie, eines starken Heeres und die Durchführung einer vernünftigen Sozial= und Steuerreform das Hauptbestreben aller mit Staatssinn begabten Elemente der Nation bleibt.... Staststunsg mössen Hauptträger eines solchen richtigen deutschen Stacosinnes massen die produktiven Stände sein und immer mehr werden. Die Kaiserliche Botschaft vom 17. November 1881 bildet die Grundlage für jede deutsche Sozialreform. Für die Erhaltung der Landwirtschaft und des Handwerkerstandes tritt das Deutsche Tagebintt mit derselben Energie ein, mit der es die Erweiterung der Absatzgebiete der deutschen Industrie und die Förderung des deutschen Handels befürwortet. In den wichtigsten Hauptstädten des Auslandes hat das Deutsche Tagebtatt, ebenso wie im Reiche selbst, vorzügliche Mitarbeiter. Den militärischen Angelegenheiten des In- und Auslandes widmet das Deutsche Tageblatt eine ganz besondere Aufmerksamkeit; es wird auch in dieser Hinsicht von Autoritäten ersten Ranges unterstützt. Sein lokaler Teil spiegelt das große und kleine reichshauptstädtische Leben mannigfaltig und gediegen wieder. In seinem Handelsteil darf sich das Deutsche Tageblatt mit den besten Fachblättern messen. Sein Feuilleton, von Dr. Hans Herrig revigiell, erfreut sich der gößten Anerkennung seitens aller wirklich gebildeten Kreise der Nation. Außer ernsten und heiteren Betrachtungen und bunten Skizzen bringt das Deutsche Tageblatt fortlaufend Romane aus berufensten Federn. Als Sonntags=Gratis=Beilage erscheint mit dem Deutschen Tageblatt die schon Freitags nach Auswärts zur Versendung gelangende „Damenwelt“(mit Novellen, Rätseln 2c.) Inserate haben bei der weiten Verbreitung des Deutschen Tageblattes den wirksamsten Erfolg. Der Abonnements=Preis beträgt pro Quartal inkl. Bestestellgeld durch die k. Postanstalten nur 5 Mark 50 Pf. Bestellungen nimmt die nächste k. Postanstalt entgegen unter Nr. 1602(Post=Zeitungs=Katalog 1887). Sess ###. In Heuser's Verlag(Louis Heuser) in Berlin C.# Spittelmarkt 2& Neuwied afRh. erschien soeben: Datgeber für Leberkranke. # 40 Li. 60 Grundregeln nebst Tagestlidt a von Oeffentliche Sitzung der Stadtverordneten Mittwoch, den 21. ds. Mits., abends 5 Uhr. Tagesordnung: 1. Vier Anträge auf Niederschlagung v u Steuern. 2. Drei Anträge auf Niederschlagung von Holzgeldern. 3. Ein Antrag auf Niederschlagung von Wassergeld. 4. Ein Antrag auf Niederschlagung von Wasserleitungskosten. 5. Antrug betreffend Dechargierung der Sparkassenrechnung. 6. Antrag betreffend Anstellung eines stellvert. Standesbeamten. 7. Antrag betreffend Saatkamp. 8. Antrag betreffend Ueberlassung von Holz. 9. und 10. Zwei Berichte der Baukommission. 11. Antrag auf Wahl eines Revisors. 12. Antrag betreffend Handwerkerfortbildungsschule. 13. Antrag betreffend Beseitigung einer Pumpe. Schwerte, 19. September 1887. Der Stadtverordneten=Vorsteher: Carl Haver. Ein goldener Ring gefunden. Der rechtmäßige Eigentümer kann denselben gegen Erstattung der Insertionsgebühren in Empfang nehmen bei Ernst Schorsch. Butter. 9 Pfd. hochfeine Tafelbutter in ¼1 Pfd.=St. zu K 10,80. 9„ prima Lüßrahmbutter K 10. 9„ feingesalzene Tüßrahmbutter 9.50 9„ feine Sanerrahmbutter K 9 versendet franko gegen Nachnahme. Molkerei Geislingen, prämiiert 1886 mit einer goldenen Medaille. Thecrscife wieder vorrätig bei Carl Braus. Ja 8 Tischlampen # verkauft zu EintaufsDr. med. Michaelis, Spezialarzt in Waldenburg. Preis 3.00 Mk. 988 Zu beziehen durch alle Buchhandlungen des In- und esse Auslandes. In Schwerte bei Carl Braus. 9 shebeecee Per preis, um damit zu räumen, Fr. Törmer, kl. Marktstraße 108. „Betrogene Betrüger“ von Hermann Heinrich, wird den neu hinzutretenden Abonnenten auf Verlangen gratis und franko nachgeliefert. Probe=Nummern gratis u. franko! Billigste große Zeitung! Inklusive der 7 Beiblätter pro Quartal nur M. 3,50 f bei allen Deutsch. Post=Anstalten. Das Einrahmen von Bildern, Brautkränzen, Stickereien etc., sowie das Einbinden von Büchern besorgt billigst C. Kettler, Buchbinder. Neu! Neu! Loreley-Parfüm, Extrait composé,lieblichster Wohlgeruch, einstes Zimmer- und Taschentuchparfüm für die elegante Welt, à Flaçon 1 und 1,50 Mk. Friedrich Liese. Weintrauben, ein 10 Pfund=Korb franko jeder Poststation 2 M. 60 Pf., Aepfel 2 M. 25 Pf. versendet Robert Roth, Werschetz, Ungrn. Mache hiermit den Hühnerbesitzern bekannt, daß ich auf meinem Grundstück neben Förster Rathoff Gift gelegt habe. Wilb. Körner, Kleppingstraße. Das Gehen über mein Grundstück auf der Meischede wird hiermit jedem strengstens untersagt. Zuwiderhandelnde werde gerichtlich belangen. Ed. Pferdekämper. Franz Strobel, Caub am Rhein. spezialität in selbstgekelterten Weinen von 60 4 per Liter ab. Proben und prima Referenzen zu Diensten. Streng reelle Bedienung. Hübsche mit 5/8 Bogen feines Billetpost nebst Kouverts und Löschblatt, à 10 Pfg., empfiehlt Carl Braus. Tafelbutter, hochsein, tägl. frisch, ca. 9 Pfd. franko und Nachnahme 8½ Attendorn i/W. Jul. Hammerschmidt. Das größte Bettfedern-Lager von C. F. Kehnroth, ee et! versendet zu# gegen Nachuhme(nicht unter 10 Pfund) neue Bettfedern für 60 Pfg. das Pfund, sehr gute Sorte 1,25, Prima Halbdaunen 1,60 Pfg. und 2 M. Prima Ganzdaunen p. Pfd. 2 M. 50 Pf. Bei Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt. Jede nicht konvenierende Ware wird umgetauscht. eilkeck.: leicht... Roggen gut... mittel „ gering Hafer, gut... mittel „ gering Gerste, schwere „ mittel Kartoffeln Stroh(Richt=) Heu Butter, 1 Kilo Eier, 60 Stück Neuß, 17. Sept. 1250 12— 6/40 4/20 8/20 2/20 375 1887. 6— 3/60 8.— 2.— 3/50 Butter. 9 Pfd. fste. Lüßrahmbutter à K 10, 9 Pfd. fste. Alpenbutter à M 8,50 gesalzen oder ungesalzen liefert frko. geg. Nachnahme unter Garantie für frische und reine Naturbutter. Gottfried Ott, Ulm a. Donau. Ein„Museum der Ethnographie“ in Bild u. Wort. Soeben erscheint: Velkerkunde von Prof. Dr. Fr. Ratzel, In 8 Bänden d 16 Mark=42 Lief. à 1 Mark. Mit 1200 Holzschnitten, 5 Karten und 29 Chromotafeln. Grossoktau Die erste Lieferung oder den ersten Band legt jede Buchhandlung zur Einsicht vor. Prospekte gratis. „Ein Werk, das alles ausschlägt, was bisher auf diesem Gebiete geleistet wurde. Wir dürfen es geradezu als ein Nationalwerk begrühen, wie es nur selten erscheint.“ (Dr. Karl Müller. in der Zeitschrift„Natur“.] Verlag des Bibliograph. Instituts in Leipzig. Restellungen auf obiges Werk mimmt entgegen und besorgt prompt die Carl Braus'sche Buchhandlung. Weizen 1. Qual. per 100 Kilo"= 3.„ Landroggen 1.„ per 100 Kilo 2.„ Wintergerste per 100 eil Sommergerste“ 100 Ruo Buchweizen per 100 Kilo Hafer, 1 Qual.„„ 2. Rübsen(Aveel)„„ Raps 1. Qual.„„ 2.„„„ Kartoffeln„„ Heu per 500„ Roggenstroh per 500„ Rüböl per 100 in Partieen von 100 Ztr. Rüböl per 100 Kilo faßw. Gereinigt. Oel per 100 Kilo 3 J höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 Kilo Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo Kleien per 50 Kilo 16/30 15/60 12/20 1140 11/50 11— 10.— 20/50 22/— 49— 50/50 113— 4/60 Wechsel= und Geld=Kurse. ron der Heydt=Kersten und Söhne. Elberfeld, 16. Sept. 1887. Kurse in Reichsmk. Briefe. Geld. Amsterdam.. k.S. 168,95) 168,35 London Paris 80,75 2M. k. S. 2M. k.S. 2M. Antw. u. Brüssel k. S. 2M. Basel u. Zürich k.S. 2M. Ital. Hauptbankpl. k.S. Geldsorten. Zwanzigfranks=Stücke K 16,10 Sovereigns„ Fünffranks=Stücke.„ 167,55 204,80 204,30 202.50 80,70 80,30 79,85 80.35 79.75 80,20 79,70 7940 20,20 G. 4.00 C,