Amtliche en* Keeissnttl für den Landkreis Dortmund und den Kreis Hörde. Tan a duuaee Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentlich eine Gratisbeilage„Familienfreund“. Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg. außzerggto vev Tesetteien z—„Pfe,; Reklamen 30 Pfg. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerre. Nr. 900. Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Die Abgrenzung der durch die Verfügung der hiesigen königlichen Regierung vom 3. Juni 1884 A. 1II b. 2823 gebildeten Dampfkessel=Revisions=Bezirke wird auf Anordnung des Herrn Ministers für Handel und Gewerbe dahin abgeändert, daß vom 1. August d. Is. ab zur Dampfkessel=Ueberwachung berufen sind: 1. der Revisor Prött zu Witten für den Landkreis Bochum, sowie für die landrätlichen Kreise Gelsenkirchen und Hattingen; 2. der königliche Regierungsbaumeister Cnyrim zu Hagen, für den Stadtkreis Hagen, sowie für die landrätlichen Kreise Hagen und Schwelm; 3. der königliche Regierungsbaumeistrr Köpke zu Iserlohn für die landrätlichen Kreise Iserlohn, Altena, Olpe, Arnsberg, Meschede, Brilon, sowie für die Stadt Schwerte und für die Aemter Annen, Barop und Westhofen des landrätlichen Kreises Hörde; st 4 der königliche Regierungsbaumeister Richter zu Soest für die landrätlichen Kreise Hamm, Lippstadt, Soest, Dortmund, sowie für die Stadt Hörde und das Amt Aplerbeck des landrätlichen Kreises Hörde; Bgchum und&an umund 5. hinsichtlich der Städte Bochum und Dortmuno, sowie der landrätlichen Kreise Siegen und Berlebuag verbleibt es bei der früheren Bestimmung, nach welcher die Königlichen Kreisbauinspektoren mit der betreffenden Revision beauftragt sind. Arnsberg, 8. Juli 1887. Der Regierungs=Präsident: v. Rosen. Bekanntmachung. Nach einer Mitteilung des Herrn Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten ist in Mahlitsch bei Dommitzsch, Kreis Torgau, auf einer größeren Fläche das Auftreten des Kartoffelkäfers konstatiert. Unter Bezugnahme auf den Inhalt der PolizeiVerordnung der königlichen Regierung vom 4. September 1877 fordere ich die Besitzer von Kartoffetfeidern hierdurch auf, den letzteren eine unausgesetzte Aufmerksamkeit zuzuwenden und von verdächtigen Thatsachen den Behörden sofort Mitteilungen zu machen. Vorkommendenfalls ist einstweilen dafür zu sorgen, daß vom Kolorado=Käfer infizierte Flächen thunlichst abgesperrt werden, während ich die weitere Anweisung wegen der Vertilgungsmaßregeln mir vorbehalte. Arnsberg, 15. Juli 1887. Der Regierungs=Präsident. v. Rosen. Vorstehende Bekanntmachung wird hierdurch zur Beachtung zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Hörde, 25. Juli 1887. Der Landratsamtsverweser: Spring, Regierungs=Assessor. 20. Jahrgang. Bekanntmachung. Auf grund des Ministerial=Erlasses vom 4. April 1884 Nr. 3552 H. M. Star übertrage ich hierNr. 2289 I. A. M. d. J. mit die in Gemäßheit der Vorschriften der Nr. 4 de ministeriellen Anweisung vom 26. November 1883 zur Ausführung des Reichsgesetzes vom 15. Juni 1883, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter, mir, als der im§ 7 des Zuständigkeitsgesetzes für die Städte bestimmten Kommunal=Aufsichtsbehörde, zustehende Aufsicht über die Krankenkassen rc. in den Städten von nicht mehr als 10000 Einwohnern den Herrn Landräten und Bestimme, daß die letzteren diese Aufsicht in derselben Weise fortzuführen haben, wie sie ihnen nach den gegebenen Vorschriften bis zum 1. d. Mts. oblag. Arnsberg, den 20. Juli 1887. Der Regierungs=Präsident: gez. v. Rosen. Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Hörde, den 25. Juli 1887. Der Landratsamts=Verweser: Spring, Regierungs=Assessor. Bekanntmachung. Das Reichs=Gesetz vom 5. Mai 1886, betreffend die Unfall= und Krankenversicherung der in land= und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen, bestimmt im§ 1, daß alle in land= oder forstwirtschaftlichen Betriebey beschäftigten Arbeiter und Betriebsbeamten, lep##e sofern ihr Jahresverdienst an Lohn oder Gehalt 12000 M nicht übersteigt, gegen die iin Bedebe sich ereignenden Unfälle zu versichern sins.— Diese Versicherung erfolgt auf Gegenseitigkeit durch die Unternehmer der im§ 1 l. c. bezeichneten Betriebe, welche zu diesem Zwecke zu Berufsgenossenschaften vereinigt werden. Durch Gesetz vom 20. Mai 1887, betreffend die Abgrenzung und Organisation der Berufsgenossenschaften ist bestimmt, daß in jeder Provinz die Unternehmer der land= oder forstwirtschaftlichen Betriebe — d. h. die Personen, für deren Rechnung der Betrieb erfolgt,— eine Berufsgenossenschaft bilden, daß die Berufsgenossenschaft in Sektionen zerfällt und daß jeder Kreis eine Sektion bildet. Im Artikel III dieses Gesetzes ist über die Bildung der Berufsgenossenschaften folgendes angeordnet:. gz. G.mei. Für jede Gemeinde bezeichner die Gemeindevertretung oder, wo eine solche nicht besteht, die Gemeindebehörde aus der Mitte der der Gemeinde angehörenden, unter dieses Gesetz fallenden Unternehmer oder bevollmächtigten Betriebsleiter einen Wahlmann innerhalb jedes Kreises wählen die demselben angehörenden Wahlmänner aus ihrer Mitte je einen Vertreter. Diese Vertreter bilden die konstituierende Genossenschaftsversammlung. Im übrigen ist das Wahlverfahren durch die der ministeriellen Ausführungs=Anweisung vom 20. Mai 1887 beigegebenen Wahlordnung geregelt, welche in den§§ 1 und 2 folgendes bestimmt: § 1. In jedem Kreise(Oberamtsbezirk) hat der Landrat(Oberamtmann) in der für amtliche Publikationen üblichen Weise den Termin bekannt zu machen, bis zu welchem ihm seitens der Gemeindevertretung resp. Gemeindebehörde auf grund des Artikels III des Landesgesetzes und gemäß II, 7. der AusführungsAnweisung vom 4. Juni 1887 die Wahlmänner zu bezeichnen sind. Die Bezeichnung der Wahlmänner hat durch schriftliche Anzeige unter genauer Angabe Vor= und Zunahme, Stand, Beruf, Wohnort zu erfolgen. Gemeinden(Gutsbezirke), welche die Frist oder eine etwa bewilligte Nachfrist versäumen, bleiben bei der Wahlhandlung unvertreten. § 2. Werden Wahlmänner bezeichnet, welche den Anforderungen des Artikels III des Landesgesetzes nicht entsprechen, so hat der Landrat(Oberamtmann) die betreffende Gemeindevertretung resp. Gemeindebehörde, unter Angabe der Gründe, aus welchen die Bezeichnung der Wahlmänner zu beanstanden war, mit einer Frist von einer Woche zur Bezeichnung anderer Wahlmänner aufzufordern. Erfolgt eine anderweite Bezeichnung nicht, oder entsprechen die anderweit bezeichneten Wahlmänner wiederum nicht den Anforderungen des Artikels III des Landesgesetzes, so bleibt die betreffende Gemeinde(Gutsbezirk) vorbehaltlich der Beschwerde nach§ 10 dieser Wahlordnung bei der Wahlhandlung unvertreten. 48n i In Gemäßheit der Bestimmung im§ 1 ordne ich hiermit an, daß die Gemeinde=Vertretungen, bezw. die Gemeindebehörden(Gemeinde=Vorsteher der Gemeinden, in welcher eine gewählte Gemeinde=Vertretung nicht besteht) des Landkreises Dortmund die Wahl der Wahrmänner bis zum 20. August vorzunehmen und bis zu diesem Zeitpunkte eine beglaubigte Abschrift der Wahlverhandlung den Herren Amtmännern einzureichen haben. Dortmund, 19. Juli 1887. Der Landrat: v. Rynsch. Die Ziele der Politik Leo's XIII Nachdem das Rundschreiben des KardinalsStaatssekretärs Rampolla, in welchem dieser die Nuntien über die Ansichten des Papstes in bezug auf eine Versöhnung des Vatikans mit Italien informierte, unbeabsichtigter Weise in die Oeffentlichkeit gedrungen ist, hält die vatikanische Politik es für angezeigt, jenes Schreiben des Papstes an den Kardinal=Staatssekretär zu publizieren, das über die allgemeinen Regierungs=Grundsätze der Kirche sich eingehend verbreitet und das dem Empfänger, Staatssekretär Rampolla, den Anlaß geboten hatte, den auf Italien bezüglichen Teil den Vertretern des Vatikans im Auslande zur Kenntnis zu geben. Die Publikation des Original= schreibens scheint erfolgt zu sein, um gewisse Spitzer, die aus dem durch Rampolla verbreiteten Auszuge mit unvermittelter Schärfe heraustreten, im Zusammenhange weniger merkbar zu mashen. Da sich Papst Leo XIII. in diesem Schreiben über die Ziele der päpstlichen Politik mit unverhüllter Deutlichkeit äußert, erscheint diese Kundgebung als ein bedeutsamer Akt der diplomatischen Geschichte der Gegenwart. Es heißt in der Einleitung des vom 15. Juni kr. datierten Schreibens, der Papst habe die Mission übernommen, das Papsttum mit den Völkern und den Regierungen wieder auszusöhnen. Bezüglich Italiens entwickelt der Papst die in der Allokution vom 23. Mai enthaltenen Ideen über die römische Frage. Man habe seinen Gedanken entstellt, indem er als die Grundlagen der Pazifikation die Gerechtigkeit, die Würde und Unabhängigkeit des h. Stuhles und des Papstes bezeichnet habe. Nach einem historischen Rückblick auf die weltliche Gewalt und das päpstliche Rom heißt es dann, die territoriale Souveränetät sei die unumgängliche Bedingung einer jeden Lösung und Versöhnung. Alle anderen Projekte seien unannehmbar, weil eine territoriale SouSeht, wie überall Reif die Aehre schwillt, Welche gold'ne Pracht Rings auf dem Gefild! Hundertfach erfüllt sich Eines Kornes Saat; Tausendfach vergilt sich Eine gute That! Am weißen Kreuz. (Fortsetzung.) Die Liebenden verabschiedeten sich bei dem Kaufmann, indem ihm Hollberg eine oberflächliche Erklärung gab, und spazierten Arm in Arm der Louisenstadt zu. Wie gern hätte der Letztere seine holde Braut in seiner eleganten Equipage den Eltern zugeführt; doch diese hatte er heute nicht bei sich; und Helene sagte ihm, daß die Eltern es jedenfalls viel lieber sehen würden, wenn sie ohne jedes Aufsehen zu Fuß ankämen. Hollberg klopfte doch ein wenig das Herz, als er mit der Geliebten vor den bescheidenen Räumen ankam, in denen der einst so stolze und zurückstoßende Baron, der Vater seiner Helene, wohnte. Auch sie zitterte, dennoch sprach sie:„Nur Mut, mein Otto, ich glaube, es wird nicht schwer halten, die Eltern günstig für unser Bündnis zu stimmen. Zwar hat der Vater nichts darüber gesagt, aber er ist seit unserm Sturz aus unsern guten Verhältnissen ein ganz Anderer und viel liberaler geworden. O, mein teuerer Freund, oft treten mir die Thränen in die Augen, wenn ich sein jetziges Wesen mit dem früheren vergleiche.“ „Aber doch Thränen der Freude?“ frug Hollberg ben. Du weißt nicht, was es heißt, einen so starren Greis plötzlich völlig weich und gefügig zu sehen. Hollberg preßte die Hand der Geliebten stumm an seine Lippen. Er konnte sich die Empfindungen des zartsinnigen Mädchens sehr gut erklären. Endlich traten sie vor die Eltern. Diese erkannten den Bauführer nicht wieder und blickten voll höchstem Erstaunen auf ihn und dann auf die Tochter. Die Leyziere ließ ihnen nicht lange Zeit, um Schlüsse zu ziehen. „Herr Bauführer Hollberg aus Rosenau, jetzt Bauunternehmer in Berlin,— meine Eltern!“ rief sie. Es entstand für den ersten Augenblia eine kleine Befangenheit, die sämtlichen Herrschaften waren ein „Ich bitte um Verzeihung, Herr Baron, wenn ich störe," begann endlich Hollberg.„Ein zufälliges Zusammentreffen mit der Baronesse gewährt mir das Glück, Ihnen meine Aufwartung machen zu dürfen.“ „Mit den Zufällen scheinen Sie überhaupt Glück zu haben, Herr Bauführer!“ entgegnete der alte Mann lächelnd.„Nun, ich heiße Sie als Landsmann willkommen! Ihnen wird hier wohler sein, als dort drüben „Ja, das weiß Gott, besonders seit kurzeml erwiederte Hollberg mit großer Zuversicht, dabei verstohlen der Geliebten einen Blick zuwerfend. Diese strahlte vor Glück., Auf den ersten Blick hatte es die Mutter ihr angesehen, daß das Begegnen mit dem Bauführer auf ihre Zukunft entscheidend gewirkt habe. Sie behandelte deshalb auch den jungen Mann, für den sie schon längst eingenommen war, sehr artig. Helene hatte ihr ja in mancher traulichen Stunde so viel von seinen vorzüglichen Eigenschaften erzählt, daß sie ihm ihre Gewogenheit wohl schenken mußte. Auf den Vater schien er diesmal einen vorteilhaften Eindruck zu machen, denn dieser unterhielt sich sehr angelegentlich mit ihm und ließ sich sogar so herab, ihn damit bekannt zu machen, wie er durch die leichtsinnige Wirtschaft des Sohnes um sein ganzes er Holberg erlärte ihm freimütig seine gläckliche Lage in pekuniärer Hinsicht und so plauderten sie fort und fort, ohne darauf zu achten, wie die Zeit verfloß. Endlich erhob sich der Bauführer und bat um Entschuldigung, daß er so völlig gegen die gesellschaftlichen Regeln verstoßen und seinen Besuch stundenlang Der Baron drückte ihm die Hand und rief:„Ein Beweis, daß Sie sich bei uns gefallen haben; ich bitte Sie, uns recht bald wieder ihre Gegenwart zu schenken!“ Er schied mit den Versicherungen allseitiger Freundschaft von den hart geprüften Menschen. Als er fort war, sagte der alte Baron:„Der arme Mensch, es thut mir leid, daß er so Schweres durchmachen mußte; ich glaube, er besitzt ein braves und treues Herz. Was meinst Du über ihn, Helene?“ Da konnte die Liebende nicht länger verbergen, was sie für den Bauführer empfand; sie preßte die Rechte des Vaters an ihre Lippen, brach in lautes Weinen aus und schluchzte:„O gewiß, er ist der edelste en Stechz. 25 sog= brummte der Vater,„dann lasse ihn nur wiederkommen, ich werde ihn ordentlich ins Verhör nehmen. Heute war ich viel zu gutmütig. Aber er soll mir einmal auf Ehrenwort beichten, was er so oft in der Nähe des weißen Kreuzes gemacht hat; und ist er aufrichtig, so will ich für diesmal ein Auge zudrücken; er ist zwar nur ein Bürgerlicher, aber ich glaube, er besitzt das Herz eines wahrhaften Sbetimonv“, Hel dem Vater in die Arme und herzte und küßte ihn in einer Weise, wie sie seit ihrer KindLopschüttelnd machte sich der alte Mann von ihr los.„So seid Ihr!“ brummte er.„Wenn man Euren kindischen Launen beistimmt, so zeigt Ihr einem Liebe, ist dies nicht der Fall, so hängt Ihr den Einen Tag später traf Robert von seiner Reise wieder ein, und erfreute die Eltern durch die Mitteilung von dem glücklichen Ausgang seines Unternehmens. Der Baron stieß einen schweren Seufzer aus, als er sich überzeugt, daß er nun wieder voll behaglicher Ruhe in die Zukunft blicken könne.„Du wirst hoffentlich mit Deinen Spekulationen für immer kuriert sein!“ sagte er zu seinem Sohne.„Gehe zu dem Bauführer Hollberg in die Lehre; der wird Dir zeigen, wie man als ehrlicher Mann Geld verdient. Ich mache es Dir zur Pflicht, daß Du noch heute mit diesem braven Menschen Freundschaft schließest! Nun, da wir wieder gut situiert sind, können wir seine Freundschaft suchen, ohne daß es den Anschein gewinnt, als lockte uns sein Reichtum.“ veränetät allein eine wirksame Garantie für die Freiheit des h. Stuhles bilde. Italien würden übrigens durch diese Lösung die kostbarsten Früchte im Innern und nach Außen zufallen. Was Preußen angehe, so solle das Werk des religiösen Friedens dort bis zur Vollendung fortgesetzt werden. Wohl habe man viel erreicht und ließen die Geneigtheiten und der gute Wille der Regierung hoffen, daß die Anstrengungen des Papstes, die Lage der Kirche noch mehr zu verbessern und den gerechten Wünschen der katholischen Bevölkerung zu genügen, nicht vergeblich sein würden. Die gleiche Sorge habe der Papst auch für die übrigen deutschen Staaten. Insbesondere hege er den besten Wunsch für Bayern. Er wünsche, daß alle Staaten sich entschlössen, den guten Weg einzuschlagen. Bezüglich Oesterreich=Ungarns heißt es in dem Schreiben des Papstes an den Kardinal= Staatssekretär Rampolla, die Frömmigkeit des Kaisers und seine Ergebenheit an den heiligen Stuhl, sowie jene der Mitglieder der kaiserlichen Familie machten die Beziehungen zwischen dem Vatikan und der Monarchie zu den bestmöglichen. Hierdurch und durch die Weisheit der Männer, welche das Vertrauen des Kaisers genießen, werde es möglich sein, die Hindernisse zu tigen und Schwierigkeiten in vollem Einvernehmen zu regeln. Sodann beschäftigt sich der Papst mit Frankreich, bezüglich dessen er Eintracht wünscht, ferner mit Spanien, Portugal und Belgien. Der Papst wünscht auch die englischen Koloyieen und Rußland dem guten Einfluß der Kirche zugänglich machen zu können und betont schließlich, es sei Pflicht des päpstlichen Stuhles, die Religion dort, wo sie auf breiter Unterlage beruhe, wie in vielen Staaten Amerikas, zu pflegen und zu stärken, die Missionen in den unzivilisierten Ländern zu begünstigen und diejenigen Völker wieder zur Einheit zurückzuführen, die sich getrennt, wie im Orient und namentlich in Griechenland, von dem der Papst lebhaft wünscht, daß es wieder zum Zentrum der katholischen Einheit zurückkehre und den alten Glanz wiedererlange. Diese neue päpstliche Kundgebung scheint im wesentlichen bestimmt zu sein, die Erörterungen in der Presse und in der italienischen Kammer, welche sich an die Allokution vom 23. Mai d. I. geknüpft hatten, auf ihr richtiges Maß zurückzuführen. Die damals vom Papste so lebhaft bekundeten Sympathieen für Italien hatten vielfach zu der Anuahme geführt, daß Leo XIII. zu einer Versöhnung unter Anerkennung des heutigen Zustandes und unter, wenn auch stillschweigendem Verzicht, auf die weltliche Gewalt bereit sei; jetzt erklärt der Papst, daß allein die territoriale Souveränetät eine wirksame Garantie für die Freiheit der Kirche bilde. Deutsches Die Begegnung unseres Kaisers mit dem Kaiser Franz Joseph wird zwischen dem 5 u. 7. August in Gastein erfolgen, zu welcher Zeit auch Prinz Wilhelm von Preußen dort eintrifft. Am 11. August reist Kaiser Wilhelm nach Potsdam ab. Gastein ist von Fremden überfüllt, nicht der kleinste Raum ist mehr zu haben. Viele Gäste haben wieder abreisen müssen. Fürst Bismarck wird am 1. August Varzin verlassen und über Berlin am 2. in Kissingen eintreffen, wo er drei Wochen verweilen und zwischen dem 10. u. 13. mit dem Grafen Kalnoky zusammentreffen will. Von Kissingen begibt er sich wieder nach Barzin. Der Papst hat Kaiser Wilhelm und der Königin=Regentin von Spanien zwei der goldenen Medaillen zugeschickt, die jüngst zur Erinnerung an die päpstliche Vermittelung im Karolinenstreit geschlagen wurden. Auch Fürst Bismarck und der spanische Exministerpräsident Canovas haben solche Medaillen zugeschickt erhalten. Prinz Ferdinand von Koburg unterhandelt nach allen Seiten hin wegen Anerkennung seiner Wahl als Fürst von Bulgarien. Es gibt immer noch Stimmen, welche glauben, der Zar könne einwilligen. Demgegenüber steht aber die Nachricht, daß Nußland der Türkei erklärt hat, eo betrachte nach wie vor Regentschaft und Nationalversammlung von Bulgarien als ungesetzlich. Dieselben hätten also auch kein Recht zur Fürstenwahl, Frankreich. In Frankreich redet alles, Minister, Abgeordnete und solche, die es werden wollen. Nur Boulanger muß stillschweigen, weil ihn die Gicht zwickt. Die letzten Reden mehrerer Minister, welche eine feste Einigung aller gemäßigten republikanischen Elemente empfahlen, haben durch den eigentlichen Führer der Gambettisten, Jules Ferry, eine kräftige Unterstützung erhalten. Ferry ist vor allem der radikalen Forderung einer Volsarmee à la 1790 entgegengetreten. Er verlangt eine kräftige Armee zur Vernidigung des Landes. Bitter tadelt er die inneren Spal tungen und Zerwürfnisse, welche Frankreich in den Augen des Auslandes am meisten schadeten. Wenn die Franzosen nur darauf hören wollten! Der Stern des Revancheapostels Deroulede ist wie der seines Meisters Boulanger im Sinken. Seine Reise in die Provinz hat wenig Erfolg gehabt, es hat sich im Gegenteil eine Anzahl weiterer Vereine wegen der Kundgebung gegen Präsident Grevy von der Patriotenliga losgesagt. In Paris wirds immer toller. Die Zeitung „Pays“ ruf uns Deutschen zu:„Liebe Teutonen! Vergeßt den Weg nach Frankreich, wie wir den Weg zu Euren Kursälen und Universitäten vergessen haben. Und seid ruhig; wenn der Tag gekommen sein wird, werdet Ihr einen Trompetenstoß hören, daß Euer Deutschland darob erbleichen soll. Dann werden wir wieder Bekanntschaft machen und eine Unterredung miteinander führen, wovon die Erde zittern soll und woran die Jahrhunderte denken werden. Bis dahin bleibt zu Hause. Werden denn die Provinzen, die keinen Krieg wollen und schon einmal hineingeführt worden sind, nicht endlich einmal den Pariser Schreiern und Hetzern den Mund stopfen? Rußland. Der russische Finanzminister sitzt in der Tinte: in Deutschland hütet man sich infolge der Warnungen, sich an der neuen Anleihe, die Rußland so nötig hat, wie das liebe Brot, zu beteiligen und die Bemühungen, mit Hilfe französischer Bankhäuser dieselbe zustande zu bringen, sind bisher erfolglos gewesen. Weder Rothschild, noch eine andere der großen Pariser Bankfirmen, haben den Mut gehabt, dem russischen Kredit ein Vertrauensvotum zu erteilen. Daß die vielsach geleugneten Unterhandlungen mit Rothschild wirklich stattgefunden haben, wird von russischer Seite her zugegeben. Wenn die Franzosen sonst auch mit Rußland durch dick und dünn gehen, so sind sie doch gegen die russischen Werte sehr mißtrauisch und in Geldsachen hört bekanntlich die Gemütlichkeit auf. In Rußland ist jetzt das Gesetz aufgehoben worden, welches den Juden verbot, christliche Dienstboten zu halten. Man kann es verstehen, wenn man diese Art religiöser Toleranz in dieser Zeit auf eine Veranlassung ganz besonderer Art zurückführt und darin eine Bestätigung des Gerüchtes findet, wonach die Pariser Rothschilds sich bereit erklärt haben, ihren Einfluß zu gunsten der russischen Weite einzusetzen, wenn den russischen Juden dafür Erleichterungen ihrer staatsbürgerlichen Rechte zugestanden werden. Da ist vielleicht doch noch möglich, die Anleihe in Paris unterzubringen. Nach einem Petersburger Brief der P. K. glauben russische diplomatische Kreise, daß nach Vereinbarung über die afghanische Grenze weitere Versuche einer Verständigung zwischen Rußland und England hervortreten werden. Die Lösung der afghanischen Grenzfrage sei durch das unmittelbare Eingreifen des Zaren erzielt worden; sowohl das Kriegsministerium, als das asiatische Departement hätten große Anstrengungen gemacht, um ein Scheitern der Verhandlungen herbeizuführen. Der russische General Gifzow passierte in Begleitung von bulgarischen Emigranten auf einem russischen Schiffe die Stadt Silistria. Wie es heißt, begibt sich der General nach Kladowa in Serbien. Die Nachricht hat in Bukarest sehr unangenehm berührt, da sich ganz Bulgarien in voller Ruhe befindet und man nunmehr wieder neue Aufregungen befürchtet. Großbritannien. Nahezu über ganz Irland hat die Londoner Regierung den Ausnahmezustand verhängt, und die Unterdrückung der Nationalliga steht binnen kurzem bevor. Die Irländer sind aber keineswegs gewillt, ohne weiteres die Flinte ins Korn zu werfen, sie rüsten sich vielmehr zu entschlossenem Wiederstande, und wir werden bald von neuen Ruhestörungen und Ausschreitungen hören. Australien. König Kalakaua hat sich nun doch entschlossen, seinen„geliebten“ Unterthanen den Willen zu thuen, und die neue, ihm aufgedrungene Verfassung des Königreiches Hawai unterzeichnet. Durch dieselbe wird das Wahlrecht erweitert und Ministerverantwortlichkeit eingeführt. Westfalen und Rheinland. O Schwerte, 25. Juli. Am Bahnhofswege hierselbst hat man in vergangener Nacht eine Anzahl junger Lindenbäume durch Einschnitte in die Rinde beschädigt, sodaß möglicherweise mehrere der Bäume verderben werden. Unsere Polizeiverwaltung setzt eine Belohnung von 20 Mark aus für denjenigen, welcher die Thäter zur Anzeige bringt, sodaß deren Bestrafung erfolgen kann. W Schwerte, 27. Juli. Dem Bundesrat ist, wie schon kurz erwähnt, ein Gesetz betr. die Unterstützung von Familien der in den Dienst einberufenen Mannschaften zugegangen. Dasselbe bestimmt wesentlich folgendes:„Anspruch auf Unterstützung haben die Familien der Mannschaften der Reserve, Landwehr, Ersatzreserve, Seewehr und des Landsturmes, obald letztere bei Mobilmachungen oder notwendigen Verstärkungen in den Dienst treten, und zwar erstrecken sich die Unterstützungen a) auf die Ehefrau und die ehelichen Kinder unter 15 Jahren, b) die Kinder über 15 Jahre, Eltern, Großeltern, Geschwister, sofern sie von dem Einberufenen unterhalten werden. Die Unterstützungen sollen mindestens betragen: für die Ehefrau von April bis Oktober monatlich 6, sonst 9 Mark; für jedes Kind unter 15 Jahren, sowie für die vorher unter b. genannten Personen monatlich 4 Mark.“ Ein Gesetz, welches die Gewährung von Unterstützungen auch für die Fälle der Friedensübungen bezweckt, bleibt vorbehalten. Hierfür sind noch Ermittelungen im Gange. * Schwerie, 24. Juli. Die Berliner Börsenzeitung vom 23. d. schreibt über den Verkehr in Aktien= und Stammprioritätsaktien der Eisen=Industrie zu Menden und Schwerte, daß an der Berliner Börse sich seit einigen Tagen in diesen Papieren eine sehr lebhafte Bewegung bemerkbar mache, wodurch dieselben den Kours von 111% resp. 120% erreichten.„Die Motive,“ fügt das Blatt hinzu,„dürften dieselben sein, die wir schon vor einiger Zeit darlegten; denn die sehr umfangreichen Ankäufe sind hauptsächlich auf Rheinland und Westfalen zurückzuführen. Auch heute setzte sich diese Bewegung fort. Die Bilanzarbeiten sind übrigens noch nicht beendet; man erwartet aber in den beteiligten Kreisen mit Bestimmtheit eine sehr befriedigende Bilanz. Diesem Artikel fügt die„Rh.= W. Ztg. bei, daß sie auf grund bester Information guten Grund zu der Annahme habe, daß von Dortmund aus größere Kaufordres auf besagte Aktien gegeben wurden, nimmt auch an, daß die Kourssteigerung weitere Fortschritte machen wird; denn wenn die Berl. B.=Ztg. auch richtig sage, daß ein positives Resultat noch nicht konstatiert ist— die Bilanz wird erst Mitte September fertig— so wisse man doch in Dortmund sehr wohl, daß dasselbe sehr gut ausfallen wird, wie auch, daß die Gesellschaft zu lohnenden Preisen auf viele Monate hinaus beschäftigt ist. * Schwerte, 27. Juli. Gestern abend hat sich auf der Chaussee von hier nach Westhofen, kurz jenseits des Bahnübergangs, ein schwerer Unglücksfall ereignet. Der Wegearbeiter Carl Bocks von hier fiel von einem schweren mit Holz beladenen Wagen, kam dabei zu Falle, und heriet mit einem Bein unter ein Hinterras, das ihm dasselbe so schwer verletzte, daß er bald nach seiner Aufnahme im hiesigen evangel. Krankenhause verschied. * Schwerte, 27. Juli. Als eine zeitgemäße Warnung kann folgende Mitteilung eines VersicherungsAgenten gelten. In wie sonderbarer Weise manchmal Feuer entstehen kann, zeigt nachstehender Fall: Kürzlich brach bei einem Schuhmachermeister Feuer aus, das glücklicherweise keinen größeren Umfang annahm, sondern, da schnelle Hilfe kam, sehr bald gelöscht worden ist. Die Ursache schien anfangs unaufklärbar. Genauere Untersuchungen ergaben jedoch, daß auf einem Fensterbrett eine Schachtel Streichhölzer gestanden hat, die von der Sonne beschienen wurde und unzweifelhaft durch die große Hitze in Brand geraten ist. Der Versicherungs=Agent fügt hinzu, daß er in seiner Wohnung ganz denselben Fall erlebt hat. Während die Familie beim Frühstück saß, flammte plötzlich die auf dem Fensterbrette im Sonnenschein stehende Streichholzschachtel auf. Wäre niemand in der Wohnung gewesen, so war ein großer Brandschaden unvermeidlich. *.— Vom 26.—29. Juli sind größere Sternschnuppenfälle zu erwarten. *— In der jetzigen heißen Jahreszeit wirkt es sehr erfrischend, wenn man Servietten, die in mit Wasser verdünnten Essig getaucht und dann sorgfältig ausgewunden werden, in den Zimmern ausbreitet. Dies Mittel dient auch zur Verscheuchung der Insekten aus den Zimmern. Westhofen, 25. Juli. Wie gestern in der hiesigen Kirche von der Kanzel verkündet wurde, findet die feierliche Einweihung des Grabdenkmals des verstorbenen Pfarrers Neuheus am 5. August, nachmittags 5 Uhr, statt. Zur regen Teilnahme an dieser Feier sind die Gemeindemitglieder eingeladen. — 23. Juli. Ein so starkes Gewitter wie das gestrige haben wir seit einigen Jahren hier nicht erlebt. An drei Stellen in der Stadt hat der Blitz, glücklicherweise jedoch ohne zu zünden und ohne erheblichen Schaden anzurichten, eingeschlagen. Ein Blitzschlag traf das Wohnhaus des Wirts L. Weiberg. In einer Schmiede, worin der Blitz ebenfalls schlug, befanden sich drei Personen; eine derselben, ein 14jähriger Knabe, fiel betäubt zu Boden, so daß er für tot hinausgetragen wurde. Bald nachher ward er wieder wohl. Der dritte Blitzschlag fuhr in einen Obstbaum eines hiesigen Gehöftes. Auf einer Weide zu Kabel sind 3 Kühé vom Blitze erschlagen. Dieselben waren jedoch gegen Blitzschlag versichert. holzwickede, 25. Juli. Am 24. d. Mis., abends gegen 11 Uhr, wurde der Kötter Karl Lange aus Holzwickede von dem Maurergesellen Georg Lipphart aus Opherdicke überfallen und durch einen Messerstich in die linke Seite verletzt. Sein 25jähriges Jubiläum als Turner beging am 23. d. der Turner Herr Johann Gerhardts vom Turnverein„Germania“ in Hörde. Derselbe errang in dieser langen Zeit nicht weniger als 455 Preise an Medaillen, Diplomen, Kränzen, Schleifen 2c. Bemerkenswert ist, daß Herr Gerhardts auch jetzt noch die schwierigsten Uebungen an den verschiedensten Turngeräten ausführt und immer noch neue Preise zu den bereits errungenen einheimst. Mit dem vom 13. bis 16. August in Dortmund stattfindenden Allgemeinen deutschen Handn erkertag wird auch ein großartiger Festzug verbunden sein. In diesem werden die verschiedenen Handwerke durch zahlreiche und hervorragend angelegte Embleme, welche auf besonders dazu hergestellten Wagen mitgeführt werden, ausgezeichnet sein. Ebenso liegt es im Plan, die einzelnen Berufsklassen des Handwerkerstandes in ihren resp. Werkkleidungen erscheinen zu lassen. Eine raffinierte jugendliche Schwindlerin wurde in Dorstfeld festgenommen. Dieselbe bettelte und simulierte dabei Taubstummheit und zeigte in den Häusern einen Zettel vor, auf dem geschrieben stand, daß die Eltern seit Januar krank und die Familie in der allerbittersten Not lebe, man möge doch Erbarmen haben und eine Gabe verabfolgen. Dieselbe gestand nach geschehener Festnahme ein, daß sie ganz gut hören und sprechen könne, schon einige Zeit die Umgegend durchstreife und manche Tage bis 7 M. gesammelt habe. Als jüngst abends ein nach Dortmund fahrender Güterzug in der Nähe einer vor Bahnhof Marten gelegenen Wärterbude angekommen war, befand sich ein kleines Mädchen, das Kind eines Streckenbeamten, auf dem Geleise. Erst spät bemerkte das Kind die Laterne der herannahenden Lokomotive, wollte schnell ausweichen, strauchelte indes und fiel zwischen beide Schienen. Der ganze Güterzug rollte über das Kind hinweg, ohne ihm jedoch größeren Schaden, als eine Schramme zuzufügen. Der in der Nähe befindliche Vater war bei dem Aufschrei herbeigeeilt und wohnte der Szene bei. Das 3. Verbandsfest der evangelischen Arbeitervereine Rheinlands und Westfalens, welches am Sonntag in Iserlohn gefeiert wurde, hat einen überaus glänzenden Verlauf genommen. Ueberall wehten die Fahnen und Flaggen, zogen sich die mit Inschriften und Willkommsgrüßen gezierten Laubgewinde über die Straßen und eine prächtige Ehrenpforte, das Iserlohner Stadtwap= pen darstellend, grüßte die Ankommenden am Eingange der Stadt. Gegen 9½ Uhr morgens war der Empfang der Vereine auf dem Bahnhofe vollendet und um 10 Uhr begann der Festgottesdienst in den drei Kirchen der Stadt. Alle Kirchen waren gut besucht und andächtig lauschte die Menge den Rednern; überall bildete der in vollem Chor erbrausende Gesang des alten bewährten Lutherliedes„Ein feste Burg ist unser Gott“ den Mittelpunkt der gottesdienstlichen Feier. Gegen 2 Uhr setzte sich der Zug, einen imposanten Anblick bot, durch die Hauptstraßen der Stadt nach der Alexanderhöhe in Bewegung. Es befanden sich im Zuge gegen 3000 Arbeiter. Die Festversammlung sandte an Se. Mojestät den Kaiser Wilhelm in Gastein und an Se. königliche Hoheit den Prinzen Wilhelm Begrüßungstelegramme ab. U. a. war Herr Regierungspräsident v. Rosen aus Arnsberg anwesend. Ein überschlauer Hund ist der Teckel eines Einwohners in hagen. Letzterer sorgte nicht genügend für das Tier, ließ ihm nicht regelmäßig sein Futter zukommen und so zog es der vierbeinige Schlauberger vor, zu seiner früheren Herrschaft nach Haspe zurückzukehren. Wiederholt wurde er zwar von seinem Hagener Besitzer wiedergeholt, aber nach einiger Zeit wanderte er wieder aus. Inzwischen war der Hund einigemale mit nach Herdecke gewesen, wo er die Bekanntschaft des Schwagers seines Hagener Herrn machte und da er dort manch leckeren Bissen erhielt, schien es ihm in dem Ruhrstädtchen recht gut zu gefallen. Als er wieder einmal nach Haspe entlaufen, zurückgeholt und durchgeprügelt war, verschwand er spurlos und war auch nicht in Haspe zu finden. Nach 8 Tagen aber wurde er in Herdecke entdeckt, wo er bereits Fett anzusetzen begann; vor seinem Hagener Herrn ließ er sich wohlweislich nicht blicken und so ist er denn in Herdecke geblieben. Die Geschichte ist wahr und keine Seeschlange.(Na, na, am Ende ist es aber eine Hundstags=Ente. Aum. d. Setzers.) Die Roburitfabrik in Witten hat in den letzten Tagen bedeutende Aufträge erhalten. Der neue Sprengstoff wird nicht nur auf den hiesigen Zechen verwandt, sondern hat bereits in dem Aachener Kohlenrevier Eingang gefunden. Von unterrichteter Seite wird mitgeteilt, daß der Erfinder des Roburits, Herr Dr. Roth, ein Patent auf Sicherheitszünder zum Entzünden der Zündschnur angemeldet hat. Dieselben werden in kurzer Zeit in den Handel kommen und ist damit ein weiterer Schritt gethan, bei vorhandenen schlagenden Wettern Unglück zu verhüten. — Der durchgebrannte Kassenbote Kipper aus Witten befindet sich in Pittsburg. Von dort aus hat derselbe an die verschiedensten Beamten der von ihm bestohlenen Zeche„Franziska=Tiefbau“ seine Photographie mit dem Bemerken gesandt, es gehe ihm recht gut, er habe wieder eine Stelle als Kassenbote erlangt. — Eine ebenso unglaubliche wie leider wahre Begebenheit hat sich nach dem„W. T.“ vor einigen Tagen in Witten zugetragen. Ein Trunkenbold versuchte in einer Wirtschaft Schuape auf Borg zu bekommen. Da er nichts mehr besaß, was von Wert war, so schnallte er sein Bruchband ab und übergab es dem Wirte als Pfand. Dieser nahm es auch an!! Die Sache wird voraussichtlich den Richter beschäftigen. In Arnsberg sterben fast alle Bienen infolge der ungünstigen Frühjahr=Witterung an der Ruhr=Krankheit. Die rote Flüssigkeit fließt unten aus den Körben. In hardt an der Sieg ereignete sich ein eltener Unglücksfall. Auf der Rolandshütte war man mit der Ueberführung von großen Schlackenklumpen nach der Schlackenhalde hin beschäftigt; unterwegs explodierte einer dieser Klumpen, welcher im Innern noch eine feurig=flüssige Masse barg, und die glühenden Schlackenteile flogen nach allen Richtungen hin. Eine auf einer unterhalb der Brücke gelegenen Wiese beschäftigte Frau und in deren Nähe spielende sieben Kinder wurden von der feurigen Masse betroffen und erhielten alle mehr und weniger Brandwunden. Auf eine schreckliche Weise hat sich am Sonntag zwischen 9 und 10 Uhr ein unbekannter Mann in der Nähe von Barsinghausen ums Leben gebracht. Derselbe hat sich nämlich eine Dynamitpatrone in den Mund gesteckt und dieselbe zur Explosion gebracht. Von dem Kopf sind nur noch einige Hauptfetzen an dem Rumpfe geblieben; Knochenstücke und andere Kopfteile wurden in Entfernungen von 40—50 Schritt aufgefunden, und von der linken Hand waren nur noch die Sehnen vorhanden. Ein lustiges Geschichtchen, das zwar etwas entenhaft klingt, aber buchstäblich wahr ist, passierte in einem Dörfchen bei Dülmen. Bei einer Hochzeitsfeier hatte ein Bäuerlin des Guten zu viel gethan, so daß es ihm ratsam erschien, seinen Rausch an Ort und Stelle auszuschlafen. Er bettete sich im Viehstall auf ein Strohlager, und eine Minute darauf ertönte ein so mächtiges, rasselndes Schnarchen über die Tenne, daß die Rinder erschreckt die Köpfe hoben. Den Ochsen des Stalles ergriff die Neugier, er ging auf den Schläfer zu und fuhr ihm mit der rauhen Zunge über das Gesicht. Der gute Mann erwehrte sich dieser Liebkosungen, ohne aufzuwachen, durch Trampeln mit Händen und Füßen, und die hinzugekommenen und lachend umherstehenden Hochzeitsgäste hörten ihn dem Ochsen eindringlich zurufen:„Langsam Herr Möllers, das Messer kratzt. Der Dorfbarbier soll über diese Verwechselung noch heute entrüstet sein. Ein Jubiläum eigener Art beging der 88jährige Schneidermeister Friedrich Wilhelm Drüppel in Burgsteinfurt. Vor 70 Jahren verdiente derselbe den ersten Handwerkstaglohn und hat seitdem ununterbrochen mit Zwirn und Nadel hantiert. Aus der Bürgerschaft wurden dem wackeren Veteranen an seinem Ehrentage mancherlei Beweise herzlicher Teilnahme gegeben. Die Kommers=Epidemie sucht ihre Opfer nun anch in anderen Kreisen als bisher. Ein Komitee in Warendorf widmet sich der Aufgabe, einen Kommers„ehemaliger“ Schüler des dortigen Gymnasiums in Münster zu stande zu bringen. Wenn diesem Beispiele von den übrigen Gymnasien und, da dem einen recht ist, was dem andern billig, von den höheren Töchterschulen gefolgt wird, so kann es allmählich nett werden. Ein Bürger in Bottrop hatte bei seiner Feldarbeit einen jungen Hasen eingefangen und eingesperrt. Infolge Anzeige hatte derselbe den Hasen auf dem Polizeibüreau vorzuzeigen und ihm dann die Freiheit zu geben. Die Strafe lautete auf ein Polizeimandat von 12 M. Einen originellen Diebesfang hat laut„Ess. Vztg.“ ein Geschäftsherr in Essen gemacht. Demselben waren in jüngster Zeit verschiedentlich Beträge, die sich stets erhöhten, aus der eisernen Geldschublade seines Pultes entwendet. Behufs Entdeckung des Diebes, der in einem jungen Mann des Geschäftspersonals vermutet wurde, legte der Prinzipal eine mit leichter Pulverladung versehene Pistole in das betreffende Pult und zwar derart zugerichtet, daß beim Oeffnen der Schublade der Schuß gefahrlos losgehen mußte. Da— gestern morgen, vor Beginn des Geschäfts, krachte der Schuß, der Geschäftsherr eilt hinzu und findet den vermuteten Dieb sprachlos und todesbleich vor Schreck vor dem verräterischen Pulie stehen. Sofortige Dienstentlassung war die nächste Folge. — Ein Bergmann in Essen bediente sich zum Verschließen der Halme, die er mit Pulver füllte, des Siegellacks.(Kaum glaublich!) Dabei spritzte etwas von dem brennenden Siegellack in die das Pulver enthaltende Schüssel. Eine heftige Explosion, die gleichzeitig die Schüssel zertrümmerte, erfolgte und verletzte den Unvorsichtigen derart an Gesicht und Händen, daß er an schweren Brandwunden daniederliegt. — Am Samstag abend langten in Essen sechs ältere Arbeiter an, welche angaben, 16 Jahre in Paris gearbeitet zu haben und vor 6 Wochen mit dem Bemerken entlassen worden zu sein, daß Deutsche in den Etablissements von Paris nicht mehr beschäftigt werden dürften. Trotz aller Anstrengungen ist es denselben nicht gelungen, auch in anderen Teilen Frankreichs Beschäftigung zu erlangen. Selbst in Metz und in anderen jetzt deutschen Orten soll man denselben keine Arbeit haben zukommen lassen. Hier ist ihnen von Seiten mehrerer Bauunternehmer bereite Arbeit zugesichert. Aus Elberfeld kommt eine Nachricht, nach macht werden könnte, wollen wir heute an einem versah ein Berliner Posthilfsbote einen der von unserer Arbeitergemeinschaft, vom Größesten welcher die Angelegenheit des wegen Ermordung Beispiel zeigen, wie wenig ihnen durch geliehenes ihm zu bestellenden Briefe mit einem Vermerk, bis zum Kleinsten, entschlossen sein, auf diesem seiner Frau verurteilten Ziethen abermals in ein Vieh eingebracht wird und wie großen Schaden daß ein Strafporto von zwanzig Pfennigen zu Grundsatz seine persönliche Wohlfahrt aufzubauen. ganz neues Stadium getreten ist. Der Bar= sie haben können, wenn ihnen das geliehene Vieh zahlen sei, und erhob diesen Betrag. Die Sache Wenn das allgemein geschieht, dann wird mein „ gehülfe Auanst Milhelw, welscher sich biaher Füste kam natürlich bald ans Licht, und die 20innigster Wunsch erfüllt sein. Essen, im Februar biergeguse august Wihelm, welcher sich bieher fällt. für den alleinigen Mörder der Ehefrau Ziethen] Das Geschäft der Viehleihe wird meist da= Pfennige brachten dem leichtsinnigen Manne—11873. Fünfundzwanzig Jahre nach dem Antritt ausgegeben, hat nunmehr sein Geständnis wieder durch eingeleitet, daß ein Viehhändler zu dem drei Monate Gefängnis. meines Besitztums.(gez.) Alfred Krupp.“ zurückgezogen. Wilhelm hat vor dem Gefängnis= Besitzer eines kleinen Grundstücke kommt, von* Der heißeste Tag in den Vereinigten Staaten* Mit lieblosem und boshaftem Humor hat prediger und dann vor dem Untersuchungsrichter dem er weiß, daß er gern eine Kuh, oder irgend von Amerika war der letzte Samstag. An diesem in der ganzen Welt der Volksmund die unverbekannt, er habe die Unwahrheit gesagt, Ziethen ein anderes Stück Vieh einstellen möchte. Der Tage kamen einer Meldung der Londoner„Times" mählt gebliebenen Mädchen und Burschen versei der alleinige Mörder seiner Frau. Wilhelm Händler schlägt nun dem Bauern vor, daß er zufolge in Pittsburg bei 101 Grad(Fahrenheit)( folgt. In Deutschland gehört die Unvermählte behauptet, zu dem Geständnis, durch eine von ihm eine Kuh oder ein weibliches Kalb so lange Hitze 6 Todesfälle an Sonnenstich vor, in„unters alte Eisen", in Tirol heißt sie„ein ihm mit Namen genanpte Frauensperson in Berlin leihen wolle, bis das Tier zwei Kälber geworfen Washington bei 99 Grad 2, in Baltimore bei 99 altes Scheit“, in Baiern muß sie die„Geibitzen veranlaßt zu sein, doch konnte diese noch nicht habe. Der Händler bedingt sich aus, die Tiere Grad 6, in Pekin(Illinois) bei 103 Grad hüten", in Wien den„Stephansturm abreiben", verhaftet werden. Die Untersuchung dauert fort. dann wieder zurückzunehmen oder zu verkaufen. 4, in Joliet(Illinois) bei 113 Grad 2, in St. in Straßburg die„Zitadelle einbändeln", in Vor dem Stauwerke der sogn. Walkemühle Der Wert des geliehenen Tieres wird dem Land= Louis bei 107 Grad 17, in Louisville bei 99½ Köln in die„Gereonskiste kriechen", in Basel unweit Lemgo und Brake wurde vor einigen mann einstweilen als Schuld angerechnet und Grad 8, in Chicago bei 102 Grad 18. In in der Hölle Schwefelhölzchen und Zunder feil Tagen die Leiche eines neugeborenen Kindes in später beim Verkaufe wird diese Schuld zunächst Cincinnati erlagen bei 100—104 Grad 18shalten“, in Frankreich müssen sie„die heilige einen Sack gebunden und mit Steinen beschwert von dem Erlöse abgezogen und von dem Händler Personen dem Sonnenstich. gefunden. Zur Aufnahme des Thatbestandes in die Tasche gesteckt. Der verbleibende Ge* In Biel in der Sc das Gericht ar Ort und Stelle bege= winn wird sodann geteilt zwischen dem Londmann. Katharina frisieren", in England„Ochsen zur Thabestandes sin die Tasche gestckt. Der verbleibende Ge“ In Biel in der Schweiz, hat sich eine Hill führen;, in Spanien„im Pflug freiben“. hof sch dus Gericht in Ert und Steur bege“ winn wird sodann geteilt zwischen dem Landmann, Gesellschaft von mehr als 200 Teilnehmern ge nicht gumpflicher wird mit den Hagestoizen vom ben und wird es hoffentlich gelingen, das hier der das Vieh zwei bis drei Jahre genährt hat, bildet, welche Häuser nach dem System„Klein Volksmund verfahren. Sie müssen in ganz offenbar vorliegende Verbrechen ans Tageslicht und dem Händler, der während der ganzen Zeit aber mein“ bauen will, im Gegensatz zu den Deutschland„Schnee sieben", in Frankreich zu befördern. lnichts gethan hat. Ist beispielsweise eine magere Mietkasernen der Großstädte.„Kröten scheeren" und in England„dem Teufel Zur Zeit macht man bei den Kavallerie= Kuh beim Einstellen mit 200 Mk. berechnet* Der bekannte Brauch des Hohenzollernhauses, den Schwanz bürsten". egimentern zu Düsseldorf Versuche mit Fisch=worden und beträgt nach drei Jahren der Erlös nach welchem jeder Prinz ein Handwerk lernen]* Kinderweisheit. In Gegenwart jeder Mann einen Fisch. sehr zufrieden. Die Soldaten sind meinschaftlicher Gewinn 300 Mk. Davon er= Dom Suiz ist Bildhauer, der Kronprinz Dom unbekanntes Gebiet zu durchforschen.„Das ist hält der Landmann für seine Mühe und seine Carlos Schmied. aber wirklich unerhört!“ unterbricht plötzlich das Ein verheirateter Arbeiter aus Fühlingen Kosten 150 Mk. und die übrigen 150 Mk. steckt] Die Schützen in Schweinfurt wollen junge Dämchen das Gespräch der älteren Persobei Worringen hatte das Unglück, mit dem Knie der Händler ein. Dieser hat also auf die von sich zu ihrem 100jährigen Jubiläum etwas be= nen.„Wie kannst Du über eine Sache, die in eine Sichel zu fallen, sodaß ihm das Bein ihm ausgelegten 200 Mk. für die Kuh einen sonderes zu gut thun; sie werden sich am 3. Du gar nicht verstehst, so aburteilen?“ bemerkt unterhalb der Kniescheibe fast gänzlich abgeschnitten Gewinn von jährlich 25% und erriskiert nichts. August einen Ochsen an einem Spieß braten. ihr Vater, indigniert über diese Naseweisheit. wurde und der Arzt wenig Aussicht auf Erhaltung Denn fällt das Vieh, während es eingestallt ist, 8 Einen seltenen Tod fanden auf einem Gute„Weil“... stottert das Kigy mit höchst.k seines Lebens hat. sso wird der ausgemachte Wert auf dem Grund= bei Greifswald zwei dort nistende Störche; man stürzter Miene,„wenn der Mann Auf dem platten Lande gehen die Butter= stück des Landmannes als Hypothek eingetragen fand sie nämlich eines Morgens leblos vor und Land entdeckt, so kommt es auch noch in die preise noch immer weiter herunter; so erhalten und er muß immerfort Zinsen zahlen. Das zwar infolge von Bienenstichen. Die jungen Geographie— und wir haben ohnehin die Bauern der Umgegend von Diepholz 45seinzige, was der Landmann sonst noch von dem Tiere hatten durch ihr Schnappen die Bienen(genug zu lernen!“ bis 50 Pfg, per Pfund, zum Teil recht gute geliehenen Vieh hat, ist der Milchertrag. Der= gereizt, so daß diese in Scharen über sie hersielen#####pe um. Degz, 13, Heft des„Universum“ Buter. Die Kunstbutterfabrik eines Bremers selbe würde in den drei Jahren ungefähr 3000 und ihrer auch bald Her wurden. Andere auf Jesko v. Putamer) st erschienen. Wenn irgend eine zahlt der Landwirtschaft 11 Pfg. pro Liter Voll=Liter à 15 Pfg.= 450 Mk. einbringen. Da= einem zweiten Scheunendache nistende junge Störche der Ausgaben dieser durch Schönheit, Reichhaltigkeit milch. Die Fabrik macht dabei gute Geschäfte, gegen belaufen sich die Futterkosten und die konnten nur mit Mühe vor den wütenden Insekten und innere Gediegenheit sich auszeichnenden illustrierten In einer der großen Fabriken Kölus sind anderen Auslagen für die drei Tiere auf unge geschützt werden. Die Erregung unter den letzteren Futikhums auf sich zu lenten; so dürfte es bieses 19. drei rabenschwarze Söhne Afrikas angestellt. fähr 380 Mt., so daß der Ueberschuß für Milch war so groß, daß sie noch Tages darauf die in Heft sein, da es nicht allin drei sehr ausprechende Diese drei Mohren gingen zu einem der Rhein= während der drei Jahre nur 70 Mk. betragt. ihrer Nähe kommenden Menschen und Tiere be= Kunstblätter nach Gemälden von W. Amberg(„Mabäder, um sich dort etwas abzukühlen. Mehrere Rechnet man nun auch noch den kleinen Gewinn lästigten; erst am zweiten Tage trat in den Kör= rion“), I. Brandt(„In der Steppe“) und A. Laupder berühmten Rheinkadetten saßen gerade am für den Mist hinzu, so zeigt sich doch immer hen wieder die altgewohnte Ruhe ein.(sondern der tertliche—halt das aute urteil vollauetf User und einer rief:„Dat soll üch och getsnoch, daß der Landmann ein sehr schlechtes Ge.). Für den Schpimmunterricht im russischen bestätigt, welches wir über dieses literarische Unternozze? Bliept nor us dem Wasser, sons meinel schäft gemacht hat, er hat sich drei Jahre für g.2.„r ise hat Zar Alerander einen Ukas er= nehmen oft genug abgegeben haben. So enthält das de Mühlheimer, e Scheff mit Dinte wär gesunke!“ den Viehleiher gequält, der sich ins Fäustchen!#oternhyy: z, ungewähnliches Maß von Sicher= 19. Heft außer den Fortsetzungen der beiden Novellen: Bei Köln hat sich, ein Soldat vom 40. Iufante=[lacht. Darum leiht Euch kein Bieh! 9ssey, der. Fardert. Der H.s„In harter„Schule“ von Wilh. Berger und„Die Industrie, Handel und Verkebr. Großfürsten und Großfürstinnen derart geleitet hochinteressanten Pfingstbrief aus dem alten Rom Mehrere Gewehrfabriken in Suhl haben für. pakan dam Schwimmmeister, der von Heinrich Nos, die sicherlich zu den selteneren ErscheiE. Braun.... die türische Armee 50000 Seitengewehre an=werden, daß neven dem Schwimmmeigr, ver nungen der deutschen Veletristik gehören und dem P. Braun, gebürtig aus Remscheid. Verselbe zuferthctische ürmee 500...„Di, zg. das Seil festhält, noch zwei weitere Personen rieregiment vor einem heranbrausenden Zuge auf die Schienen geworfen. Er war sofort tot. Vor einigen Tagen starb in der Dürener Irrenanstalt der emeritierte Volksschullehrer I. p. Braun, gebürtig aus Remscheid. Derselbes oie kurkische Arweg hinterläßt, trotz targer Einkünfte in den von ihm zufertigen. Ein höherer lürkischer Ossizier s# bekleideten Lehrerstellen, ein erspartes Vermögen Dort. von za. 10000 M. Da er unverheiratet und ohne nahe Verwandte war, so fällt seine Hinterheirsvorkehrungen foroert. Der Befehl besagt, Sünden der Väter“ von G. Höcker, ein tiefempfundenes es möchten künftig die Schwimmlektionen der Pfingstlied von Victor Blüthgen und einen ebenso e„. F### Larant geleitat hochinteressanten Rfinastbrief aus dam alten Ran Vermischtes. nungen der deutschen Belletristik gehören „Universum" viele Freunde erwerben werden ein das Seil halten müssen, an welchem ein Sprosse Urteil, das wir auch auf Heinrich Stobitzers geistreiche des Kaiserhauses im Wasser die Tempi macht. Plauderei:„Das Zeitlich=Unweibliche“ ausdehnen Zur Motivierung dieser Anordnung heißt es mit Rutzagt: * Die Cholera hat in Sizilien eine recht be= den eigenen Worten des Kaisers:„Ein Mensch einen dankbaren Kreis von Lesern, so oft dieser Gelassenschaft dem Vernehmen nach ganz entfernten deutende Ausdehnung genommen. Auch in Ne= kann plötzlich vom Tode ereilt werden, auch zwei genstand in den letzten Jahren auch von Berufenen Verwandten in der Gegend von Remscheid zu, apel wird ihr Ausbruch befürchtet, da die neue Menschen kann zu gleicher Zeit dies Schicksal und Unberufenen abgehandelt seig mag,„wei., das die möglicherweise den Erblasser gar nicht ein=(Wasserleitung geborsten ist und an gutem Triak= treffen. Darum soll stets der dritte am Platze risepossekfich hüllende Wesen immer anziebt und zu mal gekannt haben...##. wasser ist völlig Mangel. In den Volksquar= sein, um für die Sicherheit des kostbaren Lebens belehrender unterhaltender Gedankenarbeit führt. Zum Betruge im Neuwieder Lehrerseminar tieren gab es Ruhestörungen. der russischen Prinzen und Prinzessinen zu bürgen!“ Diehen wir ferner in Erwägung, daß die Redaktian des erklärt der Direktor, die Seminaristen hätten Auf Sizitien If, Hersgzehene erier sgarfe,= Krupp erinnerr unsrewung an jenen nicht sein Bult geöffnet, sondern nur einen Brief uit Hühe aus den Händen des Voltes befreit werden. Wesen des Altertums, der zu einem auf seine vom Tische des Arbeitszimmers genommen,„in* Wie aus Hamburg,. gemeldet wird, streiken Schätze stolzen Potentaten sagte:„Wenn ein tionen von der Hand Albert Richters begle dem sie die Examen=Aufgaben vermuteten. Der dort 2000 Tischlergesellen. Nur wenige Tischler ar= anderer kommt, der mehr Eisen hat als Du, schreibung der internationalen Gartenbau=Ausstellung zur That benutzte Nachschlüssel ist jetzt erst an= beiten noch...„ dann wird er Dir dieses Gold nehmen.“ In in Dresden aus der Feder O. Hüttigs im vorliegenden Da alle Abiturienten um die That]* Von der Strafkammer in Karlsruhe wur= unn wird er Wir virser Soto ve)e), z,528 Hefte hringt, so, wird man zugestehen müssen, daß das geferigt. Da ale Abiturienten um die.— den 4 Stadenten des Polziechnitgus wegen Duels der That haben die Krupp'schen Kanonen dieee 19. Heft in der That ein neuer Bewes für die Gedie. wußten, sind sie sämtlich von der Anstalt ver= zu je 3 Monaten Festung verurteilt. Wort in mehrfacher Weise bewiesen. Jedoch hat genheit ist, die dem„Universum“ innewohnt und wiesen; den fünf Hauptschuldigen ist die Wahl!"* Schon wieder hat sich, diesmal in den bayeri= Krupp auch bewiesen, daß Gold nicht immer genügt, welche dasselbe zu einer der empfehlenswertesten Zeiteines andern Berufes nahe gelegt worden. schen Alpen, nahe bei Kempten, ein schwerer Unglücks= um Eisen zu kaufen. Krupps Patriotismus stand in schriften Deutschlands macht. Die Crefelder Polizei widmet dem Annoncen=(sall ereignet, Der Oberlehrer am Realgymnasium in dießer Beziebung f. Gegensar der— Ziehen wir ferner in Erwagung, daß die Redaktion des .—, uufreiwilla u ienen-uthpsel gausien Bichtigetzietewiger Kertsgreisanet Krupp erinnert unfreipilig—.—.—(gleichviel auf, welchem Geviete, ihre Aufmerksamkere seine widmet, und deshalb auch eine mit trefflichen Illustraein tionen von der Hand Albert Richters begleitete Beir Volizet widmet dem Aunnonen, Aunaburg(Sachsen) ist beim Absteig von der Par= dieser Beziegung im frappanten Gegegas zu der teil der Blätter ganz besondere Aufmerksamten, seyerspize(3034 Meter) abgestürzt und sofort tot ge krämerhaften Havgier der englischen Waffenfabriund sucht diejenigen Inserate heraus, in welchen blieben. Die Leiche war schrecklich zugerichtet. Der kanten. Bisher ist noch kein Deutscher von einer in marktschreierischer Weise Waren zum Verkauf Kopf war völlig zerschmettert, von einer Hirnschale Krupp'schen Kanone getötet worden, wogegen man„Schwerter angeboten werden; später begibt die Voltzel lich hen Höhlen, das Rücgrat schien mehrmals gebrochen, dreist behaupten kann, daß alle Engländer, welche für die Monate August und September dann zu den Händlern, um die beressende Iv, Die Kleider waren vom Leibe gerissen, sogar die Soh während der letzten Jahrzehnte geblutet haben, von nehmen alle Postanstalten, sowie auch unsere Bestellungen auf die 80 den Pgegrge z., untersuchen. Sa die Kleider waren vom gabe auf ihre Wahrheit zu untersuchen. So#ten der schweren Bergschuhe zerfetzt. englischen Flinten dahingestreckt worden sind. Im Boten zum Preise von 1 Mark entgegen. Die Expedition. hatte auch dieser Tage ein Händler angekündigt,„ Ueber die verunglückten sechs Schweizer vergangenen Jahr noch wünschte die englische Regie= Den neu hinzutretenden Abonnenten werden die sein Lager, bestehend aus vielen tausend Stück liegen ausführliche und sichere Nachrichten vor. rung einige der neueren Kanonenmodelle anzukaufen, bis dahin erscheinenden Nummern gratis geliefert. Waren, müsseschleunigst geräumt werden. Nicht Sie hatten den Gipfel der Jungfrau glücklich welche die Fabrik von Essen konstruiert hatte. Krupp Die Teuediesan. lange dauerte es, da war auch die Polizei schon erreicht, wurden aber von einem furchtbaren heantwortete dieses Gesuch mit der Offerte von bei dem Manne; aber vergebens suchte dieselbe Sturm überrascht, der sie in die Tiefe riß. Um einer Million Pfund Sterling(21 Millionen nach den vielen tausend Stück Waren. Der sich nahe am Gipfel zu halten, hatten sie ein Mark) für jede einzelne Kanone. Natürlich war betreffende Händler wird sich demnächst wegen Schutzmäuerchen gebaut und dort kampiert. Man das nur eine höfliche Art der Ablehnung, welche Betruges vor Gericht zu verantworten haben, fand frischangebrochenen Proviant, eine Büchse beweist, daß Krupp auch der Witz nicht fremd Das Verfahren der Krefelder Polizei dürfte auch mit Zunge und Omelett, ein totes Murmeltier war. Er wußte sehr wohl, daß England seine in andern Städten zur Nachahmung zu em= und Spielkarten. Entweder wurden sie da vom Modelle nur haben wollte, um sie in Woolwich pfehlen sein. Blitz getroffen oder vom Sturm 6—800 Meter nachbilden zu lassen, wie es die Russen seit einigen In der im Kreise Meppen(Prov. Hannover) in diese Tiefe geschleudert. Einer hielt noch die Jahren in Abukoff machen. Das kleine Haus, belegenen Feldmark Lohe ist der Kolorado=oder Uhr vor das Gesicht, die Uhr hatte aber kein in dem Krupps Vater seine Werkstatt hatte, Kartoffelläser ebenfalls aufgetreten und richtet große Werk mehr; drei hatten noch Stücke eines Seiles eristiert noch. Auf einer Photographie desselben Schäden in den Kartoffelfeldern an. Die Behörden in der Hand. Sie lagen noch bei einander im lesen wir folgende Inschrift von Krupps eigener suchen auf alle mögliche Weise der weiteren Ver Schnee tief eingegraben und müssen herausge= Hand, die für einen Kanonenkönig ein wenig breitung dieses so schädlichen Käfers zu stenuern. schaufelt werden. Ganz oben auf dem Gipfel s idyllisch ist:„Vor fünfzig Jahren war dieses lagen ein Shwal und eine Karte. Die besten bescheidene Haus die Wohnung meiner Eltern. Führer geben ihnen das Zeugnis, daß sie aus= Ich wünsche, daß keiner unserer Arbeiter jemals In einzelnen Gegenden unseres Vaterlandes, gezeichnete Bergsteiger waren, sie hätten sonst den die Prüfungen kennen lernt, die ich in meinen namentlich am Rhein und in Süddeutschland, Gipfel nicht erreicht, und wären nur der Ungunst Besitztum durchzumachen gehabt habe. Vor 25 tritt eine neue, äußerst gefährliche Art des des Wetters erlegen.: Jahren war der Erfolg nichts weniger denn Wuchers in der Form der sog. Viehleihe auf.* Der Wiener Postdieb Zalewski, welcher sicher; wenn er gekommen ist, vollständig und Bei diesem Handel ist es dem Bauern und 150000 Gulden unterschlug, ist in New=York wunderbar, so danken wir es der Arbeit, der kleinen Landbesitzer nicht möglich, sich nachzu= bei seiner Ankunft mit einem französischen Geduld und der Ausdauer. Möge dieses Beirechnen, welchen Gewinn derjenige macht, der Dampfer verhaftet. 120000 Gulden fand spiel diejegigen ermutigen, welche mit Schwierigihm Vieh leiht, und die Gewinne des Vieh= man noch bei ihm. keiten zu kämpfen haben! Möge es die Achtung leihers sind dadurch sehr hohe. Das trägt“ Kesselexplosion. In dem Hochofenwerk vermehren, welche man den kleinen industriellen wesentlich zur Verbreitung des Viehwuchers bei zu Friedenshütte in Oberschlesien zerstörte eine Etablissements schuldig ist und das Mitgefühl und es ist zu erwarten, daß auch bald den Kesselexplosion das Kesselhaus mit 22 Kesseln. mit den großen Sorgen erwecken, welche diese Landleuten in anderen Gegenden Deutschlands Auch eine Anzahl umliegender Fabrikgebäude so oft verursachen. Das Ziel der Arbeit muß Vieh zur Leihe angeboten wird. Zu Nutz und sind zerstört. 5 Personen sind tot, gegen 20 das allgemeine Beste sein. Die Arbeit bring Frommen der kleinen ländlichen Besitzer unserer verwundet. alle Segnungen des Lebens mit sich und ist das Gegend, denen vielleicht ein solches Angebot ge? Um zwanzig Pfennige sich zu verschaffen, Geste aller Gebete. Möge jeder einzelne in Bekanntnachung. Freitag, 29. d8. Mts., vormittags 9 Uhr, werde ich an der Wohnung des Steinhauermeisters Heinrich Fränzner zu Buchholz: ca. ¾ Morgen Roggenfrucht öffentlich, meistbietend, gegen Barzahlung zwangsweise versteigern. Schwerte, 27. Juli 1887. Matz, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Samstag. 30. d. Mts., vormittags 9 Uhr, werde ich im hies. Pfandlokale: 1 goldene Herren= Uhr mit Kette, Medaillon u. Kompaß, sowie 1 silberne Uhr mit Nickelkette öffentlich, meistbietend, gegen Barzahlung zwangsweise versteigern. Schwerte, den 27. Juli 1887. Gerichtsvollzieher. W Todesanzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute abend nach kurzem, schwerem Leiden infolge eines Unglücksfalles unsern lieben Vater, Bruder und Schwiegervater Carl Bocks im Alter von 50 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Schwerte und Hagen, 25. Juli 1887. 4 Die Beerdigung lindet gam Freitag nachmittag 39 9 Uhr vom Sterbellause. Kampstrasse, aus statt.) Einladung. Der Frauen=und JungfrauenVerein in Schwerte wird freundlichst gebeten, am Donnerstag, 28. Juli, nachmittags, im bekannten Lokale sich zusammenzufinden. Velanntmachung. Die unterm 20. d. Mts. erlassene Bekanntmachung, betreffs Verkaufs des städtischen Leichenwagens, wird dahin abgeändert, daß der Verkauf am 10. k. Mts., vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Magistratsbüreau öffentlich, meistbietend stattfinden soll, die Einreichung von Offerten also nicht erforderlich ist. Schwerte, den 27. Juli 1887. Der Magistrat. 20 Mark Belohnung. Vor einigen Nächten sind an der Bahnhofsstraße hierselbst mehrere Lindenbäume durch Einschnitte in die Rinde beschädigt worden. Derjenige, welcher die Thäter der unterzeichneten Behörde zur Anzeige bringt, sodaß die Bestrafung wegen dieses Frevels erfolgen kann, erhält obige Belohnung. Schwerte, den 26. Juli 1887. Die Polizei-Verwaltung. I. V.: Der Stadtrat: v. Eberstein. Gras=Verkauf. Samstag, den 30. Juli, nachmittags 5 Uhr, verk. für Herrn Fr. Hiddemann zu Villigst 10 Morgen gutes Gras in Numm. geg. Kredit. Sammelpl. Wirtschaft Peuckmann. H. Albrecht. Bekanntmachung. Folgende der Schulgemeinde Hennen gehörende Grundstücke: Schnelle Lieferung von Trauerbriefen und Totenzetteln # in eleganter Ausführung bei soliden Preisen über# gimmt die Buchdruckerei von Carl Braus, Schwerte. werden mit dem 1. Oktober kr. pachtlos. m Zwecke der meistbietenden, öffentlichen, anderweitigen Verpachtung derselben ist auf Donnerstag, den 11. August kr., nachmittags 4 Uhr, in dem Lokale des Wirts Herrn Wilh. Albrecht zu Hennen Termin anberaumt, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden. Ergste, den 25. Juli 1887. Der Ehrenamtmann: Bormann. Kotten=Verrauf. Die der Frau Wwe. Wilh. Köhling zu Landskrone gehörige, früher Pampus'sche Besihur! im Keller bei Hengsen, ca. 6½ Morgen groß, ist mit aufstehendem Wohnhause, Keller Nr. 15, 2c. von dem Unterzeichneten unter der Hand unter sehr günstigen Bedingungen anzukaufen; letzteres ist einstöckig, solide aus Eichenfachwerk errichtet und enthält im 1. Stock: 1 Flur, 3 Stuben, Oehle und Stallung,.„. am MastAplerbeck. T. Wecker, amt. Auttionator. Sehr fester Sanostein, vorzügliches Wegebaumaterial, wird bei guter Abfuhr abgegeben von Zeche Schürbank in Aplerbeck. Auf Wunsch kann auch per Eisenbahn versandt werden. #####Tir bringen hiermit zur Kenntnis, daß an ## der königlichen Lehranstalt für Obst= und Weinbau in Geisenheim a. Rh. 1. ein Obstverwertungs=Kursus für Frauen vom 16. bis 19. August und 2. ein Obstverwertungs=Kursus für Männer vom 22. bis 25. August d. abgehalten werden. Die Kurse beginnen jedesmal an den zuerst genannten Tagen vormittags 9 Uhr. Es wird theoretischer und praktischer Unterricht erteilt in: Ernte, Aufbewahrung und Versand des frischen Obstes, Dörren des Kernobstes, Dörren des Steinobstes und des Gemüses, Pastenbereitung, Bereitung von Gelée und Kraut, Herstellung von Konserven, Obstweinbereitung und Behandlung desselben im Keller und Vereitung von Essig, Branntwein(Liköre) und Beerenwein. Das Honorar beträgt 4 M., für Nichtpreußen 6 M. Unterkunft für Frauen besorgt die Direktion, an welche auch die Anmeldungen zu den Kursen zu richten sind. Der Direttor: Gbethe. Abonnement auf die billigste und beliebteste landwirtschaftliche Zeitung Dresdner Landwirtschaftr. Presse. Organ des Vereins zur Wahrung landwirtschaftlicher Handeksinteressen ### vierteljährlich nur Mark 1.50 bei allen Reichspostanstalten.— Zeitungspreisliste Nr. 1655. Jeder Postabonnent erhält im Laufe des 4. Quartals alljährlich als Gratisbeilage einen vorzüglich ausgestatteten Illustrierten Landwirtschaftlichen Frauenkalender. Neuhinzutretende Abonnenten erhalten denselben, so lange der Vorrat reicht, gegen Einsendung einer 10=PfennigMarke und der Postquittung gleichfalls gratis. Da kein anderes Fachblatt die Interessen des Landwirts uneigennütziger und wirksamer vertritt, so sollte es niemand versäumen, auf die„Dresdner Landwirtschaftliche Presse zu abonnieren. 6... Probenummern gratis und frankd durch die Expedition der Dresdner Landwirtschaftl. Presse Pillnitzer Straße 55. Dresden. Pillnitzer Straße 55. Intarnat Samen, diesjährige Ernte, empfiehlt L. Weinberg, Schwerte. P franien sind wieder vorrätig bei L. Weinberg, Schwerte. Mein Atelier für künstliche Zähne, Plombieren etc. verlegte ich nach Elberfelderstrasse 57, I. Etage. Hagen i. W., den 9. Dezbr. 1886. A. Laue. WeHandels=Nachrichten. Schwerte, 27. Juli 1887. 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Die Anläge des Buches unterscheidet sich von anderen Schriften hauptsächlich dadurch, dass nicht eine Reihe von Einzelbestimmungen aus den Gesetzen in der Ordnung der Gesetze zusammengestellt sind, wobei es dem Leser überlassen bleibt, den Sinn und Zusammenhang dieser Bestimmungen selbst zu finden, sondern dass der einschlägige Rechtsstoff in systematischer Weise in einer dem Zweck engepassten Ordnung frei bearbeitet und dahin gestrebt wurde, Sinn und Zusammenhang der Gesetze klar zu legen und ein eigenes Urteil darüber zu ermöglichen, war Rechtens sei und wie man auf dem Prozesswege zu seinem Rechte gelangt. Zu beziehen durch die Buchhandlung von Carl Braus in Schwerte. Ein janger Mäbchen kann Küche und Haushaltung unter günstigen Bedingungen gründlich erlernen. Eintritt am 1. oder 15. September. Hotel 0TTO's neuer Motor“ („Patent“) Prämüirt mit den höhf. Anszeichnungen, u. A. „Geldene Staats-Nedaille“ Düsselderf 1880. Geldene Medaille Paris 1881. 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Qualität 43—46 K. II. Qualität 40—43 M Kälber per Pfund Schlachtgewicht I. Qualität 47—53 4, II. Qualität 40—47 J, Hammel desgl. 40—50 4.— Unverkauft blieben 49 Stück Groß= vieh. Von jetzt ab finden in Dortmund wieder regelmäßig die Fettviehmärkte außer Montags auch Freitags jeder Woche statt. Wechsel= und Geld=Kurse. von der Heydt=Kersten und Söhne. Elberfeld, 25. Juli 1887. Davidis Kurse in Reichsmk. Amsterdam.. k.S. London Briefe. Geld. 168,75 Sechsundzwanzigste Auflage. Preis elegant gebunden 4,50 M. Ueber 1900 zuverlässige und selbstgeprüfte Rezepte. Carl Braus. 2M. k.S. 203,80 „ 2M. Paris... k.S. 80,85 2M. Antw. u. Brüssel k.S. 80,80 2M. Basel u. Zürich k.S. 2M. Ital. Haup bankpl. k.S. Geldsorten. Awandgkrauts=etüücke 3 Sovereigns Fäuffranks=Stücke.„ 168.15 167,60 203,30 202.50 80.45 80.05 80.0 79,90 80.25 79.75 79.80 16,15 20.20 C. 4.00 C,