387. ilo 1950 18•90 13/80 13.30 1 40 36.— 25/— 48/50 50.— 104 r. w. X1lo 10 kilo Die heutige feste StimSchluß der de, die Umie besonders , immerhin es Geschäft, serhöhungen en: Weizen, do. fremder sen, westfäl., der 14,00 bis —12,50 M, N. Roggen#. Alles hier. e FaselschweinR. Lichtenam Markt: ca. 530 Stück isten Größen. wurden für 4 per Woche sere(12—16 a bezahlt.— Auftrieb der virten Herren assel) und A. hnhofe belief ck hiesige und weine, sowie este Qualität 48 M, gerinK. per 100 an der Wage. (fettgetränkte) 9, für zweite Pfd. Fleisch= hen=„Schlacht: Dienstag, Söhne. 26. Mai 1887. ihle und feuchte ür die Saaten haben sich geenthalben ein des Aussehen. sonnige Tage ft besteht für sowohl als ebhafte Frage, nur ein gesren daher eine zen war ebenhtet. Geschäft zum da die Malznach und nach räte sind nahech jetzt wieder —164 —148 —178 —176 —174 —130 —125 eld=Kurse. in und Söhne. kai 1887. für den Landkreis Dortmund und den Kreis Hörde. Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Wöchentlich eine Gratisbeilage„Familienfreund". Insertionsgebühr für die sechsspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfg. außerhalb des Leserkreises 15 Pfg.; Reklamen 30 Pfg. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte. Briefe. Geld. 80.95 80,80 1809H 1885 dr 167,70 Aden 206.35 202,85 Nr 855 Schwerte, Denstag, 31. Mai 1887. 20. Jahrgang. 80.55 80,15 80.40 19.90 80,35 79,85 79,65 V. K 16,05 6 " 20.20 C " 400 F Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Nach Anzeige des Vorstandes der Sektion IX. der Brauerei= und Mälzerei=Berufsgenossenschaft sind in der am 22. vor. Mts. zu Dortmund abgehaltenen Sektionsversammlung zu Vertrauensmännern bezw. deren Stellvertretern folgende Herren gewählt worden: 1. für den Bezirk 3, umfassend die Kreise Lippstadt, Soest, Hamm, Arnsberg, Meschede, Brilon, Wittgenstein, Siegen und Olpe Herr Fritz Brune zu Werl zum Vertrauensmann und Herr W. Kleine in Firma Ohm und Kleine zu Lippstadt zu dessen Stellvertreter. 2. für den Bezirk 4, umfassend die Kreise Dortmund Stadt und Land, Bochum Stadt und Land, Hörde, Hagen Stadt und Land, Schwelm, Gelsenkirchen, Hattingen, Iserlohn und Altena Herr Direktor Hugo, Phönixbrauerei zu Dortmund zum Vertrauensmann und Herr A. Wiegen in Firma Wiegen u. Ko. zu Bochum zu dessen Stellvertreter. Arnsberg, den 12. Mai 1887. Königliche Regierung, Abteilung des Innern. gez. Kebler. Bekanntmachung. Mittwoch, den 22. Juni d. Is., von 9 Uhr vormittags ab, sollen hierselbst ungefähr 100 Gestütpferde, bestehend aus Mutterstuten, 4 jährigen Hengsten, Wallachen und Stuten und jüngeren Fohlen meistbietend gegen Baarzahlung verkauft werden. Sämtliche vierjährigen und älteren Pferde sind mehr oder weniger geritten. Die zum Verkauf kommenden gerittenen Pferde werden am 20. und 21. Juni von 7 bis 10 Uhr vormittags unter dem Reiter, sowie sämtliche von 4 bis 6 Uhr nachmittags auf Wunsch an der Hand gezeigt. Listen über die zum Verkauf kommenden Pferde werden am 1. Juni zum Versand 2c. fertiggestellt sein und auf Wunsch zugeschickt werden. Für Personenbeförderung zu den bezüglichen Zügen vom und zum Bahnhof Trakehnen wird am 20., 21. und 22. Juni gesorgt sein. Trakehnen, 4. April 1887. Der Landstallmeister:(gez.) von Dassel. Vorstehendende Bekanntmachung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Hörde, 25. Mai 1887. Der Landratsamtsverweser: Spring, Regierungs=Assessor. Mai 1887. Von langem Schlaf ist der Lenz erwacht, Entfaltete all seine Blütenpracht; Wie taufrisch und maigrün steht Flur und Au, Wie leuchtet die Sonne durchs himmlische Blau Und die Bäume im rosigen, weißen Gewand Durchduften und schmücken das festliche Land, Die Vögelein singen, die Blumen blühn, Kristallene Bächlein das Thal durchziehn. O, Frühling, wie bist du so herrlich, so schön! Durchwogst unsre Brust mit Wonnegetön! Denn Blühen ist Leben und Leben ist süß, Das edelste Kleinod vom Paradies! Doch ach! da türmen sich Wolken auf; Ein Wettersturm schwingt seine Flügel drauf! Der Regen rauscht nieder so eisig kalt! Das Klaglied der Erde gen Himmel schallt! Gott, der so barmherzig an uns gedenkt, Zum Guten das Beste den Menschen schenkt: Nur Du kannst ja wenden und enden die Not; O schirm uns die Hoffnung aufs tägliche Brot! Laß Sommerlüfte uns bald umwehn, Manch gerettete Blüte zur Frucht erstehn! Und aus der Trübsal, aus jedem Schmerz Leit' Segensströme in unser Herz! Daß wir, die so finster, so liebearm, Lichthelle werden, demütig und warm! Dir geben, was Dein ist mit fröhlichem Sinn, Zu zeitlichem, ewigem Heil und Gewinn. Im Schatten des Lebens. (Fortsetzung.) 28. Gleich nach der Abreise ihres Sohnes hatte die Gräfin der Frau von Hochberg geschrieben und sie dringend um ihren Besuch auf Behrungen gebeten. Sie hatte ihr den Reiz der Landschaft geschildert und ihr gesagt, daß die Anwesenheit der jungen Baronesse Valentine es ihr ermöglichen würde, auch ihre Häuslichkeit der Gesellschaft zu erschließen und an dem regen Verkehr der Umg. nd teilzunehmen. Frau von Hochberg kam diese Botschaft sehr erwünscht. Valentine hatte zwar ihre Krankheit glücklich überstanden und auch die Farbe der Jugend und Gesundheit war auf ihre Wangen zurückgekehrt; doch war ein anderer Umstand eingetreten, der sie dringend wünschen ließ, ihre Tochter aus den Kreisen zu entfernen, in denen sie sich seither bewegt hatte. Die Königin Mutter hatte sehnlichst gewünscht, Valentine an ihre Person zu fesseln, und die Baronin hatte doch Pflichten der Dankbarkeit gegen die Königin, daß sie es nicht über sich geBekanntmachung. Militär=Aushebung. Das diesjährige Ober=Ersatz=Geschäft für den Aushebungsbezirk Hörde findet am 8., 9. und 11 Juli kr. von morgens 7 Uhr an im Gerhardischen Gasthause zu Hörde statt. Militärpflichtige, welche bei Aufrufung ihres Namens im Musterungs= und Aushebungstermine nicht anwesend sind, werden mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder entsprechender Gefängnisstrafe belegt. Jede Störung der Ruhe und Ordnung während des Aushebungsgeschäftes wird mit einer Geldstrafe bis zu 15 Mark oder verhältnismäßiger Gefängnisstrafe geahndet. Eine gleiche Strafe trifft den Militärpflichtigen, welcher im Aushebungstermine ohne Erlaubnis der Ersatz=Kommission sich von dem angewiesenen Sammel= platze entfernt. Reklamationen sind bei dem Amtmann, Bürgermeister oder dem königlichen Landrat und zwar so zeitig anzubringen, daß sie bei der Ober=Ersatz=Kommission noch zur Vorlage und Entscheidung gebracht werden können. Reklamationen, welche so spät eingelegt worden sind, daß sie bei der Ersatz=Kommission nicht mehr zur Vorlage und Entscheidung gebracht werden konnten, haben keinen Anspruch darauf, von der Ober=Ersatz=Kommission berücksichtigt zu werden. Die Familienmitglieder, auf deren Arbeits= oder Nichtarbeitsfähigkeit es bei der Beurteilung der Reklamation ankommt, haben mit zu erscheinen. Die Militärpflichtigen müssen vor der Ober=Ersatz= Kommission sauber gewaschen und in reinlicher Kleidung erscheinen. Die den Gestellungspflichtigen von den Ortsbehörden zugehenden Vorladungen sind sorgfältig aufzubewahren und zum Aushebungstermine mitzubringen. Militärpflichtige, welche beim Kreis=Ersatzgeschäft für irgend einen Truppenteil designiert, aber eine Vorladung etwa nicht erhalten möchten, sind verpflichtet, sich rechtzeitig bei der zuständigen Ortsbehörde oder bei dem königlichen Landratsamte zu melden. Diejenigen Militärpflichtigen, welche die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst haben und in diesem Jahre der Ober=Ersatz=Kommission behufs Erlangung einer endgültigen Entscheidung vorzustellen sind, haben ihre Anträge spätestens bis zum 30. Juni kr. unter Beifügung ihres Berechtigungsscheines einzureichen, soweit solches nicht bereits geschehen ist. Hörde, den 24. Mai 1887. Der Landratsamtsverweser: Spring, Regierungs=Assessor. winnen konnte, ihr Valentine zu versagen: zudem hatte sie selbst ihre täglichen Besuche bei Hofe auf besondere Bitte der Fürstin wieder aufgenommen und blieb also im Grunde genommen Valentine fast immer unter den Augen ihrer Mutter. Der Leser wird sich erinnern, daß der junge König sein Auge mit einem ganz besonderen Wohlgefallen auf der reizenden Erscheinung Valentinens hatte ruhen lassen. Seit sie täglich bei Hofe war, mehrten sich nun in auffallender Weise gegen früher die Besuche des jungen Monarchen bei seiner Mutter. Dabei konnte es der Königin keineswegs entgehen, daß sie, die Mutter, durchaus nicht der Magnet war, der den jungen Landesherrn anzog; auch Frau von Hochberg war es sehr bald klar, wem die königlichen Visiten galten. Die Neigung des Königs für Valentine war bald nur noch ein öffentliches Geheimnis bei Hofe, und als daher Frau von Hochberg eines Tages für sich und ihre Tochter die Königin um einen längeren Urlaub bat, erteilte ihn diese um so bereitwilliger, als sie innerlich erfreut war, dadurch den Gegenstand der Liebe ihres Sohnes zu beseitigen und damit die Möglichkeit unangenehmer Verwickelungen, vielleicht selbst betrübender Ereignisse, zu entfernen. Als Vorwand für die Abreise der beiden Damen ward bei Hofe verbreitet, daß eine Luftveränderung für Fräulein von Hochberg, deren Krankheit noch frisch im Gedächtnis war, eine Notwendigkeit geworden. Einige entgegenstehende Gerüchte, die auftauchten, verstummten bald, da das hohe Ansehen der Baronin in den Hofkreisen ein zu begründetes war. Frau von Hochberg beeilte selbst die Abreise nach Behrungen und traf dort an einem herrlichen Maitage mit Valentine ein. Für die Gräfin Biela war dieser Tag ein Festtag, denn sie hatte eine große Zuneigung für beide Damen, namentlich für das junge Mädchen gefaßt. Den unläugbar tiefsten Eindruck aber hatte Valentine auf Fritz Golmann gemacht: er glaubte seine Schwester Emilie vor sich zu sehen, als diese etwa 18 Jahre alt gewesen, Fritz war durch Alfred vollständig in alle Verhältnisse eingeweiht; er wußte, daß und wie das Kind seiner Schwester verloren gegangen war, wußte, daß im Augenblick noch eifrige Nachforschungen nach Beurlaubung dienender Mannschaften nach zurückgelegter zweijähriger Dienstzeit. Zur Aufnahme der Anträge auf Beurlaubung dienender Mannschaften zur Disposition nach zurückgelegter zweijähriger Dienstzeit habe ich Termin auf Freitag, den 10. Juni kr. im hiesigen Amtsbüreau während der gewöhnlichen Büreaustunden anberaumt. Bei Anbringung der Anträge sind die Staatssteuerzettel sowie die Geburtsatteste der Eltern und Geschwister des Reklamierten vorzulegen. Verschuldungen und Krankheiten müssen durch Dokumente bezw. ärztliche Atteste glaubhaft nachgewiesen werden. Die Herren Gemeindevorsteher des Amtes Brackel werden ersucht, diese Bekanntmachung in ihren Gemeinden gefl. sofort ortsüblich zu publizieren. Brackel, den 27. Mai 1887. Der Amtmann: Schulze=Vellinghausen. Deutsches Wie aus London gemeldet wird, hat die k. Yacht„Viktoria und Albrecht" Befehl bekommen, sich zur Ueberführung des deutschen Kronprinzen und der Kronprinzessin vom Kontinent nach England bereit zu halten. Den übrigen fürstlichen Gästen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten wird die Dacht Osborne für die Reise vom Kontinent nach London zur Verfügung gestellt werden. Wie eine offiziöse Meldung berichtet, hat sich beim Fürsten=Reichskanzler wieder das alte Leiden eingestellt. Seit einigen Tagen wird Fürst Bismarck von Muskelrheumatismus heimgesucht, infolgedessen ihm jede Bewegung heftige Schmerzen verursacht. Bei dem der Eröffnung der Höllenthalbahn folgenden Festessen zu Freiburg brachte der Groß= herzog von Baden einen Trinkspruch auf die Stadt Freiburg aus, in welchem er nachstehende Worte mit stark erhobener Stimme sprach:„Er sei glücklich, sagen zu können, das eine große Gefahr an uns vorübergegangen sei, welche nicht nur die Vollendung dieses Unternehmens, sondern auch aller andern Unternehmungen des Friedens und den Frieden des deutschen Reiches selbst bedroht habe. Aber wir dürften nicht nachlassen in der Pflege des nationalen Geistes. Es habe ihn mit Freude erfüllt, zu sehen, wie mächtig seiner Nichte getroffen wurden. Schon seit mehreren Tagen verfolgte ihn auf Schritt und Tritt der Gedanke, Valentine müsse Alfreds und Emiliens Tochter sein; die Aehnlichkeit war zu frappant, und je mehr er ein sehr ähnliches, um jene Zeit gemaltes Bild seiner Schwester betrachtete und dann bei frischem Eindruck die junge Baronesse Hochberg wieder sah, um so fester faßte der Glaube in ihm Wurzel, daß er sich nicht irre. Doch was sollte er thun?— An den Grafen Alfred nach W. schreiben und ihm seine Mutmaßung mitteilen?— Es war fast vorauszusehen, daß dieser ihm antworten würde, eine bloße Aehnlichkeit sei zu trügerisch und man könnte darauf hin keine direkten Recherchen unternehmen. Sollte er es der alten Gräfin mitteilen?— Er wußte, daß auch sie von dem lebhaftesten Wunsche beseelt war, ihrem Sohne sein Kind zurückgegeben zu sehen, und sie konnte am Ende besser als jeder andere die nötigen Erforschungen anstellen. Eines morgens, als er der Gräfin Bericht erstattete, nahm er sich ein Herz und fragte: „Verzeihung, gnädigste Gräfin, ist Baronesse Valentine wirklich die leibliche Tochter der Frau von Hochberg?“ „Nein, Golmann," erwiderte Gräfin Biela; „sie ist von ihr, so viel ich weiß, adoptiert.“ „Und ist Ihnen bekannt, Frau Gräfin, wer die Eltern der jungen Baronesse waren?...“ „Weshalb diese Frage, Golmann?" sagte nun die alte Dame, der die näheren Verhältnisse der Auffindung Valentinens unbekannt waren. „Weil ich, bis ich eines besseren belehrt sein werde, die feste Ueberzeugung habe, daß das junge Mädchen Ihre Enkelin ist,— die Tochter des Herrn Grafen und meiner Schwester Emilie!“ „Golmann!“ rief die Gräfin, sich in ihrem Fauteuil hoch aufrichtend.„Welche Beweise haben Sie für das, was Sie sagen?“ „Für jetzt nur einen, gnädigste Frau Gräfin, und ich wünschte wohl diesen Ihnen vorführen zu dürfen. Gestatten Sie mir, ihn zu holen?“ „Gewiß— schnell!“ Golmann ging und kehrte nach einigen Miuuten mit dem Porträt seiner Schwester zurück. Die Gräfin konnte beim Erblicken desselben dieser nationale Geist in der jüngsten Vergangenheit sich Ausdruck verschafft habe. Daran wollen wir festhalten, das sei der Grund, auf welchem wir stehen und bauen müssen, und daß dies immer geschehe, das walte Gott.“ Mutmaßlich spielte der fürstliche Redner damit auf die Beilegung der bekannten Schnäbele=Affaire an, die von den französischen Chauvinisten zu einer Ehrensache für Frankreich aufgebauscht worden war und nur durch die Nachgiebigkeit Deutschlands in ein friedliches Geleise geführt werden konnte. Nach den Worten des Großherzogs scheint aus Anlaß dieser elenden Affaire ein Krieg in näherer Aussicht gestanden zu haben, als man in Deutschland bisher anzunehmen pflegte, und die deutsche Politik hat der Welt wiederum einen leuchtenden Beweis ihrer Friedfertigkeit gegeben, indem sie den starren Rechtsstandpunkt, der zu Deutschlands Gunsten sprach, aufgab und durch die zarteste Rücksicht auf den internationalen Anstand ersetzte. Die nachdrückliche Beschwerde, welche Fürst Bismarck durch den deutschen Botschafter in Petersburg bei der dortigen Regierung gegen das gehässige Treiben der panslavistischen Presse soll haben vorbringen lassen, will die„Kreuzzeitung" „mit Grund“ für falsch halten, denn— sagt das Blatt—:„Es existiert überhaupt keine gegen Rußland gerichtete deutsche Spionage; das weiß man in den russischen maßgebenden Kreisen ebenso gut wie hier.“ Umsomehr wäre der Reichskanzler gegenüber dem unverschämten Treiben gedachter Presse zu nachdrücklichen Vorstellungen berechtigt, aber die Rücksichtnahme auf die Empfindlichkeit des Zaren läßt ihn wohl auf die„Ausübung dieser Berechtigung verzichten. Der Klügste gibt nach— bis das er das nicht mehr für zulässig hält. Wie weit wir noch von diesemn Punkt entfernt sind, wird Fürst Bismarck am besten zu beurteilen wissen. Zahlreiche Gesuche von Gewerbetreibenden und Handwerkern haben der Petitionskommission vorgelegen, welche sich gegen Wanderlager und einen Ausruf der höchsten Ueberraschung, man könnte sagen freudigen Schrecks, nicht unterdrücken. Lange und mit großer Aufmerksamkeit betrachtete sie das Bild, schloß dann die Augen, wie um in der Erinnerung sich das Bild Valentinens recht zu vergegenwärtigen, und sagte dann: Golmann, haben Sie schon zu irgend jemandem von Ihrer Vermutung gesprochen?“ „Nein, Frau Gräfin.“ „Wollen Sie mir das Bild hier für heute überlassen?“ „Gewiß.“ „Dann bitte ich Sie, es im grünen Salon, wo wir heute dinieren, über dem Kamine aufhängen und von niemandem von Ihrer Entdeckung zu sprechen. „Verlassen Sie sich auf mich, gnädigste Frau!“ „Nun bitte ich Sie, noch bei Frau von Hochberg anzufragen, ob die Damen geneigt seien, mit mir einen Spaziergang nach dem See zu machen. Sie begleiten uns, Golmann, falls wir eine Ausfahrt nach dem See machen wollten, damit wir unter uns sind und nicht nötig haben, einen der Leute mitzunehmen.“ „Gern, Frau Gräfin.“ Golmann entfernte sich. „Es ist kein Zweifel," sprach die Gräfin, erregt im Zimmer auf und abgehend,„wir sind diesmal auf der richtigen Spur, und hier— durch mich— wird sich der Knoten entwirren! — Es ist fast wie eine Fügung des Himmels! — Golmann hat Recht: eine solche Aehnlichkeit ist nicht von ungefähr. Vor allem muß ich die Baronin dahin bringen, daß sie mir Valentinene Geschichte erzählt; wo und wie das Kind gefunden wurde; wenn das dann mit dem harmoniert, was Alfred mir erzählt hat, wenn Valentine noch im Besitz des Medaillons mit der geheimen Feder...— Ja, wie ist mir denn?— Trägt sie nicht immer ein mit Brillanten besetztes Medaillon am Samtband um den Hals?...— Gewiß!— Und in diesem soll ja Alfreds und mittels einer versteckten Feder auch Emiliens Bild sichtbar sein.— Nun, die Entscheidung naht!“ In diesem Augenblick wurden die Baronin und Valentine gemeldet. Mit doppeltem InUfin Blick an dem kungen Abzahlungsgeschäfte richteten und im wesentlichen bezweckten: 1) Ausschluß von nicht selbstverfertigten Handwerkserzeugnissen, Manufaktur= und Kolonialwaren vom Gewerbebetrieb im Umher ziehen; 2) Abänderung des§ 44 der Gewerbe ordnung(Gleichstellung der Detailreisenden mit den Hausierern); 3) Verbot oder Beschränkung der Wanderlager, der Waren=Auktionen und der Abzahlungsgeschäfte. Die Kommission hat beschlossen, die Gesuche dem Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen und zu empfehlen. — Dem„Westf. Merkur" zufolge sind von den Provinzial=Oberen des Franziskauer= und des Kapuziner=Ordens Bittgesuche an das preußische Ministerium gerichtet worden, dasselbe möge die Rückkehr der Orden nach Westfalen erlauben. Eine Antwort ist noch nicht erfolgt. Die in Berlin tagende Generalversammlung des Vereins der Rübenzuckerindustrie des deutschen Reiches beschloß mit großer Mehrheit, sich gegen das Inkrafttreten der neuen Zuckersteuervorlage vor dem 1. August 1888 zu erklären, weil sonst die Industrie und die Landwirtschaft, die bereits ihre Einrichtungen für die nächste Kampagne auf Grund des bestehenden Gesetzes getroffen hätten, benachteiligt würden. Nach dem noch unter französischer Herrschaft erlassenen Gesetz vom 22. Juli 1870 sind in Elsaß=Lothringen die Bürgermeister und Beigeordneten den Mitgliedern des Gemeinderats zu entnehmen. Um die Gemeindeverwaltung nicht in Auflösung geraten zu lassen und den Eintritt von deutschfeindlichen Elementen in die Gemeindeverwaltung zu verhindern, wurde in dem Gesetz vom 24. Februar 1872 bestimmt, daß der Bezirkspräsident die Befugnis haben soll, die Verwaltung der Stellen des Bürgermeisters und der Beigeordneten einem besonderen Kommissar zu übertragen. Dieses Gesetz hat zwar seinen Zweck erfüllt, aber zur nachhaltigen Beruhigung nicht beitragen können. Ein dem Bundesrat vorliegender Gesetzentwurf will nun jene Bestimmung, daß Bürgermeister und Beigeordnete dem Gemeinderate zu entnehmen sind, aufheben und dem Ministerium die Befugnis geben, anzuordnen, daß den in Rede stehenden Beamten eine angemessene Besoldung ausgezahlt werde. Oesterreich. In den Kreisen der österreichischen Polen herrscht große Aufregung über den Ukas des Zaren, welcher Ausländern den Erwerb von Grund und Boden in Polen und anderen Gegenden Rußlands verbietet, zumal in Kongreß Polen nahezu 2000 polnische Familien Galiziens Grundbesitz haben. In Kongreß=Polen beraubt der Ukas überdies die österreichischen Polen der Erbfähigkeit für jene Güter welche ihren Ahnen gehört haben. Aus Galizien trafen in Wien über 300 Depeschen an die polnische Abgeordneten ein, welche bei der österreichischen Regierung darauf hinwirken sollen, daß dieselbe gegen die Maßregel der russischen Regierung Vorstellungen erhebt. Uebrigens trifft der Ukas auch den Statthalter von Elsaß=Lothringen, den Fürsten Hohenlohe, welcher Güter in Russisch= Polen besitzt. Seitens der Polenfraktion wird demnächst eine Interpellation im Abgeordnetenhause beabsichtigt, welche die Verletzung der Kongreßakte betrifft. Belgien. Ein von Arbeitern eingesetztes Komitee, welches mit der Leitung der Arbeiterbewegung betraut ist, richtete ein Schreiben an das Gesamtministerium, worin dieses aufgefordert wird, formelle Versprechungen bezüglich der Auflösung der Kammern, Einführung des allgemeinen Stimmrechts, sowie über die Einberufung der Konstituante abzugeben. Falls die Regierung dahingehende Versprechungen gebe, werde sofort Ruhe eintreten, im entgegengesetzten Falle würden die Arbeiter zum offenen Bürgerkriege greifen. Das Schreiben erklärt ferner, die Arbeiter würden zur Gewalt übergehen, falls das Ministerium nicht bis Pfingstmontag Antwort gegeben habe. Schwerlich wird sich die Regierung durch derartige Drohungen einschüchtern lassen. Andererseits aber bleibt es fraglich, ob sich die militärischen Kräfte, welche die Regierung zu entfalten vermag, der aufständischen Bewegung gewachsen zeigen werden. Einstweilen haben die Behörden, wohl zu spät, ein Verbot des Waffenverkaufs erlassen. Italien. Die Lage der Italiener am roten Meer gestaltet sich immer bedenklicher. Die„Riforma“ erfährt aus Massauah, daß Ras Alula zum „Ras der Ras“ und Gouverneur aller Länder von Taccaze bis zum roten Meer ernannt sei und die von Saletta verhängte Blockade durch Abbruch jedes Handelsverkehrs mit den Italienern erwidert habe. Auch habe der Negus die besten Waffen der Soldaten der anderen Feldherren und seiner eigenen an die Soldaten Alulas zum Kriege mit den Italienern verteilen lassen. Der italienische Kriegsminister hat alles Nötige angeordnet zur Mobilisierung eines Armeekorps. Asien. Das neue Aussätzigen=Asyl, das von den evangelischen Deutschen in Jerusalem erbaut worden ist, wurde am 24. April mit einem schönen Feste eingeweiht. Der stattliche Bau, wohin seitdem die Kranken aus dem seither als Asyl benutzten Haus gesiedelt sind, liegt etwa eine halbe Stunde westlich von Jerusalem, an den sauften Hügelabhängen, welche gegen Norden die liebliche Ebene zwischen Bethlehem und Jerusalem begrenzen. besitzer Ebbinghaus=Haus Dudenroth, Gutsbes. Westermann=Großholthausen, Schäfer=Annen. 3. In die Kommission für die Reklamation der Klassensteuer die Herren: A. Doerth=Schwerte, NatorpNatorp, F. Dieckerhoff=Lichtendorf. 4. In die Kommision für Einschätzung der Gebäudesteuer die Herren: Schulte=Kohlleppel=Hörde, C. ein, Hohenschwert=Schwerte, Eckhardt=Wellinghofen. Als Stellverter derselben die Herren: Uffelmann=Schwerte, Architekt Becker=Aplerbeck.„„. 9668 5. In die Kammission zur Revision der Kasse vie Herren: Amtmann Rebber=Westhofen, Rittmeister v. Llien=Opherdicke..... e.i Garstr. 6. In die Kommission für den Vorstand der Lehrer=Witwen= und Waisenkasse die Herren: Schulte Kohlleppel=Hörde, Bürgermeister Mönnich=Schwerte. 7. In die Kommission zur Abschätzung von Flurschäden beim Manöver die Herren: Gockel=Geisecke, Ad. Meinberg=Schüren, Voerste=Wichlinghofen, VieselerAplerbeck, Rittmeister v. Lilien Opherdicke, Gutsbesitzer Kahmann=Solingen. 8. in die Kommission zur Beaussichtigung der Ruhr=Ufer die Herren: Gockel=Geisecke, Freiherr von Elverfeld=Haus Villigst, Gutsbesitzer Overweg=Reichs9. in die Kommission zur Behandlung der Gesuche um Steuernachlasse und um Unterstützung aus dem Grundsteuerdeckungsfond die Herren: C. Wallrabe= Hörde, Schulte Kohlleppel=Hörde, Hohenschwert und Munkenbeck=Schwerte, Schulte=Wullen=Anneu, Eckmann Annen, Natorp=Natorp, Meinberg=Schüren, Westermann=Barop, Frieg sen.=Löttringhausen, SchulteLeunings=Holzen, Gockel=Geisecke.. 10. In die Komission für den Geschaftsbelln# bei Gemeinheitsteilungen die Herren: Gutsbesitzer Brandhoff=Mellinghofen, Ad. Meinberg=Schüren, GockelGeisecke, Reinhold=Eichlinghofen. 11. In die Kommission für die Festsetzung der Entschädigungen bei Kiegsleistungen die Herren: Rittmeister v. Lilien=Opherdicke, Hauptmann SchulzeDellwig=Sölde, Schulte=Kohlleppel=Hörde, Gockel=Geisecke. Als Stellvertreter derselben die Herren: NatorpNatorp, Dieckerhoff=Lichtendorf, Ebbinghaus=Haus Dudenroth, Kahmann=Salingen. 12. In die Kommission für Verteilung der Einquartierung auf die einzelnen Gemeinden die Herren: Rittmeister v. Lilien=Dpherdicke, Gutsbesitzer DiekerhoffLichtendorf. Als St ellvertreter derselben die Herren: Ebbinghaus=Haus Dudenroth, Schulte=Wellinghofen. 13. Wahl eines Mitgliedes der Körkommission: Herr Dieckerhoff=Lichtendorf. Nach Erledigung dieser Wahlen war die Sitzung zu Ende. Der größte Teil der Mitglieder nahm darauf an einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel Gerhardi teil. * Schwerte, 28. Mai. Der nach der neuen Provinzial=Ordnung gebildete westfälische Landtag wird auf den 19. Juni nach Münster einberufen. That gefaßt worden war; derselbe konnte froh sein, daß es ihm nicht schlimmer ergangen. Beim Ueberschreiten des Bahnkörpers zu Fröndenberg wurde ein Arbeiter von einem Zuge erfaßt und überfahren. Der Tod trat sofort Westfalen und Rheinland. Schwerte, 27. Mai. Gestern fand im Rathaussaale zu Hörde die zweite Sitzung der Kreistagsabgeordneten des Kreises Hörde statt. Den Vorsitz fuhrte wieder Herr Landratsverweser Spring. Von den 27 Abgeordneten waren 26 erschienen. Die Tagesordnung umfaßte nur Kommissionswahlen, welche wie folgt ihre Erledigung fanden. Es wurden gewählt: 1. Zu Provinzial=Landtagsabgeordnete für den Provinzial=Landtag in Münster die Herren: Freiherr von Elverfeldt=Haus Villigst, Gutsbesitzer A. OverwegReichsmark, Gutsbesitzer F. Dieckerhoff, Lichtendorf. 2. In die Kommission zur Begutachtung der Einkommensteuer die Herren: O. Wallrabe=Hörde, Hohenschwert=Schwerte, Freiherr v. Elverfeldt=Haus Villigst, Rittmeister v. Lilien=Opherdicke, Gutsbesitzer Mentler= Barop, Direktor König=Annen. Als Stellvertreter derselben die Herren: Frantzen=Hörde, Apotheker Wigging= haus=Schwerte, Gutsbes. A. Overweg=Reichsmark, Guts* Schwerte, 27. Mai. Die Ziehung der 3. Klasse der Kgl. Preußischen Klassenlotterie wird am 13. Juni ihren Anfang nehmen; die Lose müssen bis zum 9. Juni erneuert sein. Schwerte, 28. Mai. In Iserlohn wurde vor einigen Tagen ein Scheerenschleifer von hier wegen Gewerbesteuer=Kontravention verhaftet und dem königlichen Amtsgerichte überwiesen. Schon seit längerer Zeit will derselbe sein Gewerbe betrieben haben, ohne je Steuer gezahlt zu haben. In Dortmund wurde ein 10jähriger Knabe von einem Steinwurf so unglücklich ins Gesicht getroffen, daß die Oberlippe vollständig zerschlagen wurde und ein Arzt die klaffende Wunde zunähen mußte. Vor einigen Tagen abends brachten eine Anzahl Bewohner von Böhle einen Mann mit einer Kette auf eine Karre gebunden nach Hagen und lieferten ihn in Polizeigewahrsam ab. Der also Transportierte war ein Brandstifter, der ein Haus in Böhle angesteckt hatte und nach der Mädchen, und ihre große Zuneigung zu demselben erklärte auch sie sich nun durch die Bande des Blutes. Nein, sie hatte keinen Zweifel mehr an der Identität Valentinens mit ihrer Enkelin. Bald hatte sich die Gesellschaft, der sich auch Fritz Golmann und dessen fast unzertrennlicher Begleiter, Graf Fritz, angeschlossen, dem Seeufer genähert und die Gräfin proponierte eine Fahrt auf dem ruhigen Wasserspiegel. Sie wußte es so einzurichten, daß sie mit Frau v. Hochberg und Golmann das eine Boot bestieg, während Valentine mit Graf Fritz in einem anderen Platz nahmen, dessen Führung einer der Gartengehilfen übernahm. Golmann steuerte sein Boot so, daß sie außer Gehörweite des anderen blieben. Nach einigen einleitenden Bemerkungen rückte die Gräfin direkt auf ihr Ziel los— sie konnte eben die Entwickelung, die fast sichere Erfüllung ihrer Hoffnung kaum erwarten. „Ich habe in letzter Nacht vielfach unruhig geschlaffen,“ sagte sie zur Baronin,„und da kommen einem gar vielerlei Gedanken. So dachte ich auch an Ihre liebe Valentine. Sie erzälten mir in Baden=Baden, im vorigen Sommer, sie sei eine Adoptivtochter; ist es indiskret, zu fragen, beste Freundin, wer die Eltern des Kindes waren?“ Frau von Hochberg warf einen schnellen Blick auf Golmann, der anscheinend ausschließlich mit seinen Rudern beschäftigt war. „Golmann“, bemerkte die Gräfin,„ist ein erprobter Freund unseres Hauses— ja, mehr als das, er ist sogar ein naher Verwandter desselben; Sie können seiner Diskretion— falls diese notwendig— im Voraus sicher sein. Wenn Sie mir über Valentine erzählen wollen, was Sie können, meine Freundin, so werde ich Ihnen auch über Fritz Golmann erzählen, was ich also vertrauen wir einander.— Und ich glaube, die Mitteilungen werden sich ergänzen,“ schloß die Gräfin, mit dem Kopfe seltsam nickend. Frau von Hochberg blickte überrascht die Gräfin an:„Welcher Zusammenhang", dachte sie,„kann zwischen Valentine und dem Intendanten der Gräfin bestehen?“ Doch sie begann:„Wenn ich in diesem Augenblicke wüßte, Frau Gräfin, wer die Eltern meiner Valentine sind und wo ich sie finden könnte, so würde mich das unaussprechlich glücklich machen.“ Sie erzählte nun die dem Leser bekannte Art und Weise der Aufindung des Kindes, gab die Oertlichkeiten ungefähr an, wo der Vorfall sich begeben hatte, erwähnte der in den gelesensten Zeitungen erlassenen Aufforderungen, die sämtlich erfolglos geblieben waren, und schloß mit der Liebes= und Leidensgeschichte Valentinens und des Prinzen, ihres Neffen, wie sie auch der Bemühungen des letzteren erwähnte, der sich immer noch in der Gegend aufhielt, wo Frau von Hochberg Valentine gefunden hatte, um die Spur ihrer Eltern dort aufzufinden. Die Gräfin Biela war schon überzeugt. „Seltsam!“ sagte sie, und drückte der Frau von Hochberg die Hand.„Doch das Medaillon,“ fuhr sie fort,„das Sie an dem Kinde fanden, trägt Valentine es noch?“ „Es ist dasselbe, welches sie stets, auch in diesem Augenblicke trägt.“ „Und befinden sich in demselben zwei Portraits, das eines Mannes und das einer jungen Frau?“ „Nur das eines schönen jungen Mannes," entgegnete Frau von Hochberg. Man landete in diesem Augenblicke. Die Insassen des anderen Bootes erwarteten schon am Ufer die Ankommenden. „Darf ich Sie bitten, beste Freundin, mir das Portrait des Medaillons zu zeigen?“ „Valentine,“ sagte Frau von Hochberg,„löse Dein Medaillon und gib es der Frau Gräfin.“ Mit zitternden Händen öffnete die alte Dame das Medaillon:— das Bild ihres einzigen Sohnes, wie er vor etwa 18 Jahren ausgesehen, erblickte sie. Mit Thränen, die sie nicht mehr zurückzuhalten vermochke, preßte sie Valentine an ihr Herz. Der Frau von Hochberg wehmütig die Hand drückend, flüsterte sie mehr, als sie sprach:„Lassen Sie mich dies Medaillon in der Hand behalten, bis wir im Speisesaal angelangt sind, dann will auch ich erzählen!“ Die Baronin schien eine Ahnung zu haben, daß auch für sie und Valentine Enthüllungen sich vorbereiteten. Während ihre Blicke stumm und erwartungsvoll an der Gräfin hingen und Valentine sich die stürmische Zärtlichkeit der alten Dame und die Szene mit dem Medaillon vergebens zu erklären versuchte, war man am Schloßportal angelangt und betrat jetzt, von Golmann geführt, den zu ebener Erde gelegenen Speisesaal. „Valentine!“ rief Frau von Hochberg, deren Blick zufällig sofort auf Emiliens Bild gegenüber der Eingangsthür gefallen war. „Nein, Emilie!“ sagte Gräfin Biela, indem Thränen ihre Stimme fast erstickten;„die Mutter Valentinens!— Und hier,“ fügte sie hinzu, indem sie die geheime Feder des Medaillons öffnete,„dasselbe Bild!...“— „Komm an mein Herz, meine Enkelin!“ rief sie dann laut weinend;„und so lange vergeblich gesuchte Tochter meines Sohnes und Nichte dieses hier— des Bruders Deiner seligen Mutter!“ Wir überlassen es dem Leser, sich die nun folgende Szeue vorzustellen: wie Valentine erfuhr, daß Fritz ihr Bruder, Fritz Gölmann ihr Onkel sei; wie die alte Gräfin sie herzte und küßte, wie sie Fritz auf die Arme nahm und ihr Brüderchen liebkoste, wie Golmann sie unter Thränen umfaßt hielt und sie sich dann nicht vom Anschauen des Bildes ihrer verklärten Mutter trennen konnte; wie endlich Frau von Hochberg unter Freuden= und Wehmutsthränen die Verlorene und Wiedergefundene an ihr Herz drückte! Man ward durch den Eiutritt eines Dieners gestört, der eine Depesche an Frau von Hochberg brachte. Sie war von Baron Leopold gesandt und enthielt nur in wenigen Worten die Nachricht, daß Valentine eine geborene Gräfin Biela, die Tochter Alfreds sei; daneben versprach der Baron sein baldiges Eintreffen. Diese Nachricht verscheuchte den letzten Zweifel über die Abstammung Valentinens. Die alte Gräfin Biela und ihre wunderbar wiedergefundene Enkelin teilten nun sofort dem Grafen Biela in W. diese frohe Kunde telegraphisch mit, indem sie zugleich die sehnsüchtigsten Wünsche aussprachen, den Sohn und Vater bald umarmen zu können.(Fortsetzung folgt.) Die Handelskammer für die Kreise Arusberg Meschede und Brilon beschloß, ein früher bereits abschlägig beschiedenes Gesuch um Errichtung einer Reichsbauk=Nebenstelle in Arnsberg in der Verbindung mit der Regierung=Hauptkasse von neuem einzubringen. Man berechnet allein für den Kreis Arnsberg einen voraussichtlichen Wechsel=Umschlag von rund elf Millionen Mark: derjenige der beiden anderen Kreise dürfte nicht geringer sein. Wie verhängnißvoll die Nichtbeachtung gegebener Schutzvorschriften für den Arbeiter oft werden kann, beweist wiederum folgender Vorfall. Ein Arbeiter in einer Fabrik in Oberhagen machte von der ihm übergebenen Schutzbrille bei seiner für die Augen besonders gefährlichen Arbeit keinen Gebrauch und erlitt dadurch eine so bedeutende Augenverletzung, daß seine Aufnahme in die Augenklinik erfölgen mußte. Ein Bretzelbäcker in Schwelm fühlte sich in seiner Ehre dadurch aufs tiefste gekränkt, daß sein Söhnchen mit einer wohl zugemessenen Belohnung für Plünderung eines Vogelnestes aus der Schule nach Hause kam. Der in seinen heiligsten Empfindung grausam verletzte Vater, welcher das Verfahren des Lehrers als einen Eingriff in seine Eigentumsrechte betrachtete, ließ dem Lehrer eine Fordirung zu einem Duell zukommen, wobei er es seinem Gegner freigab, die Wahl zu treffen in Hieb=, Stich= oder Schußwaffen. Der Geforderte hat treffend und sarkastisch geantwortet, daß er eine Kontrahage nur auf Bretzeln acceptierte. In Lüdenscheid stürzte ein Dienstmädchen das mit dem Fensterputzen im zweiten Stock beschäftigt war, von der nicht unbedeutenden Höhe herab und brach das Rückgrat. Noch nicht dagewesen ist folgender Fall, der sich bei dem Standesamt zu herne ereignet hat. Ein Bräntigam hat innerhalb eines Vierteljahrs dreimal sein Aufgebot und zwar stets mit einer anderen Braut bestellt. Als er das erste Mal auf dem Standesamt erschien, konnte die Aufgebotsverhandlung nicht von statten gehen, weil die Papiere der Braut nicht in Ordnung waren, Nach einigen Wochen kam der Mann mit einer anderen Braut wieder und das Aufgebot erfolgte, jedoch keine Eheschließung. Wieder nach einigen Wochen kam der Mann mit seiner ersten Braut wieder, aber wieder wurde aus dem Aufgebote nichts, da die Papiere noch immer nicht in Ordnung waren. Endlich dieser Tage erschien der hartnäckige Bräutigam mit einer dritten Braut, bestellte wieder das Aufgebot und wird nun wohl endlich in den ersehnten Hafen der Ehe einlaufen. In Riemke wurden unter dem Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung mehrere Personen verhaftet. Aus Olpe kommt die Nachricht, daß die vor ungefähr 2 Jahren zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilten Landwehrleute, welche gelegentlich eines Appels sich vergangen hatten, begnadigt und in ihre Heimat entlassen worden sind. Wie verlautet, wird das diesjährige große Herbstmanöver des 8. Armeekorps am Niederrhein und zwar zwischen Rheinberg, Mörs und Geldern abgehalten werden. In Speldorf karambolierte eine wertvolle Kuh mit einer Lokomotive. Die erstere zog natürlich den kürzeren und erlitt so schwere Verletzungen, daß sie wohl dem Schlächter überantwortet werden muß. Elf Franziskanerinnen kamen dieser Tage aus Osnabrück in herford an, um die Pflege im katholischen Waisen= und Krankenhause daselbst zu übernehmen. In dem am 22. d. in Lolingen abgehaltenen Verbandstage der Freidenker Rheinland=Westfalens wurde folgender Paragraph in das Statut angenommen:„Der Verband sucht die freundliche Annäherung aller freidenkerischen Elemente zu bewirken und möglichst zu einem Ganzen zu vereinigen, durch Verbreitung freidenkerischer Schriften in die Volksmassen einzudringen, die Mitglieder zum Austritt aus der Landes=Kirche zu veranlassen; es sollen als Vorstandsmitglieder nur solche Personen gewählt werden, welche bereits aus der Landeskirche ausgeschieden sind.“ In Ruhrort erlitt ein junger Kaufmann bei einer schnellen Fahrt mit dem Velozipet durch einen unglücklichen Sturz lebensgefähliche Verletzungen. Als ein Bergmann in Oberhausen dieser Tage seine Hochzeit feierte, drang eine Anzahl von Arbeitern mit Gewalt ins Haus und setzten sich ohne weiteres an den gedeckten Tisch. Als man die Burschen vor die Thür spedierte, feuerten sie 5 Revolverschüsse in das Haus, die zum Glück niemanden trafen. In Sterkrade wurde wegen Diebstahls ein 50jähriger Landstreicher verhaftet, der nach seinen Papieren außer vielen Haft= und Gefängnisstrafen 21 Jahre Zuchthaus hinter sich hat. Man fand bei ihm Pfandscheine über 2 Uhren und 2 Ueberzieher, die er in Dortmund und Bochum versetzt hat. Ein Artillerie=Sergeant in Köln, dem Fortung ein Viertel eines Gewinnloses in den Schoß geworfen, fragt ganz verblüfft ob seines Glückes onnte froh ingen. körpers zu von einem trat sofort eise Arusein früher um ErrichArnsberg =Hauptkasse chnet allein ussichtlichen inen Mark: dürfte nicht htung geger oft werden orfall. Ein gen machte e bei seiner Arbeit keinen o bedeutende in die Auihlte sich in kränkt, daß iessenen Beelnestes aus r in seinen letzte Vater, als einen rachtete, ließ n Duell zufreigab, die oder Schußnd und saritrahage nur Dienstmädchen en Stock beutenden Höhe er Fall, der ereignet hat. 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Als bedierte, feuerten haus, die zum Diebstahls ein der nach seinen Gefängnisstrafen sat. Man fand n und 2 UeberBochum versetzt öln, dem Fors in den Schoß 6 seines Glückes In heutiger Zeit, da fast jede Stadt und sei sie noch so klein und ihr Verkehr ein noch so unbedeutender, ohne Schienenverbindung mit der großen Welt nicht mehr existieren und fortbestehen zu können meint, hat jede Erfindung und jeder Versuch, die in bezug auf die Ausbildung der Eisenbahnen gemacht worden, die Gewißheit, in weiten Kreisen auf Interesse zu stoßen. Wir ergreifen deshalb die Gelegenheit, unseren Lesern einen längeren Aufsatz zur Kenntnis zu bringen, welcher der Frankfurter Zeitung aus Fachkreisen zugegangen ist und über die elektrischen Eisenbahnen folgendermaßen urteilt: Die Anwendung des elektrischen Eisenbahnbetriebes, wenn gleich noch in den ersten Versuchsstadien begriffen, hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Naturgemäß hat dieser Zukunftsbetrieb seine Kraft zunächst an den kleineren Transportlasten der Sekundär=, Industrie= und Straßenbahnen erprobt, gerade hier aber sind auf kürzere Entfernungen hin thatsächlich praktische Erfolge erzielt worden. Die elektrischen Eisenbahnen beruhen auf dem Prinzip der elektrischen Kraftübertragung. Nach den bisherigen Ausführungen wird in der Regel der elektrische Strom einer stationären Dynamomaschine(Generator) durch besondere Leitungen dem Elektromotor(Receptor) eines Fahrzeugs zugeführt, entweder durch oberoder unterirdische Leitungen, oder durch die Schienen selbst, auf denen der Motor fährt. In neuester Zeit ist es aber namentlich die Aufspeicherung der Elektrizität und die Möglichkeit der direkten Kraftübertragung durch sogenannte Accumulatoren, welche die Elektrotechniker beschäftigt und von welcher die Vervollkommnung der elektrischen Eisenbahnen überhaupt abhängt. Bei jeder elektrischen Kraftübertragung ist der mechanische Nutzeffekt kleiner als der elektrische, weil Umsetzung der Arbeit von einer Form in eine andere allemal Kraftverluste bedingt; diese werden um so größer, je schwächer der Strom und je größer die Geschwindigkeit ist. Hat man jedoch beim elektrischen Betrieb die primäre Kraft(Wassergefälle) 2c umsonst, so werden die Betriebskosten natürlich entsprechend ermäßigt und können unter Umständen selbst mit denjenigen der gewöhnlichen Dampfeisenbahnen konkurrieren. Wenn der elektrische Bahnbetrieb mittels einer oberirdischen oder Luftleitung erfolgt, so wird längs der Bahn eine Drahtleitung hergestellt, von welcher die Elektrizität durch einen Kontakwagen mit Kabel nach dem Receptor des Fahrzeuges geleitet wird; in ähnlicher Weise werden die unterirdischen Leitungen ausgeführt. Einfacher ist aber die Anlage, wenn die Laufschienen selbst als Leitung benutzt werden, entweder durch Einschaltung einer dritten oder Mittelschiene, welche den Strom zuführt, oder nur mit Benutzung eines gewöhnlichen Geleises, so daß der eine Schienenstrang mit dem positiven, der andere mit dem negativen Generators verbunden ist, während der Schluß der Leitung durch zwei isolirte Räder des Fahrzeuges und den Receptor hergestellt wird. Derartige Anlagen erfordern selbstverständlich eine gute Isolirung der Schienen und volländige Abschließung des Bahnkörpers gegenüber dem Publikum und sind daher besonders bei Hochbahnen verwendbar. Da bei jedem Betrieb durch Leitung der Stromverlust mit der Verlängerung der Leitung rasch wächst, so wird, wenn immer thunlich, die Elektrizitätsquelle oder der Generator in die Mitte der Bahnlänge verlegt, so daß der Strom nach beiden Seiten auf gleiche Entfernungen entsendet werden kann. Allein abgesehen von den bedeutenden Herstellungs= und Unterhaltungskosten, welche Leitungen verursachen, sind die technischen Schwierigkeiten zur Zeit noch derartige, daß nach Ansicht der ersten Elektrotechniker die Elektrizitätsleitung für Bahnbetrieb wirtschaftlich als ein ungelöstes Problem bezeichnet werden muß. Wesentlich einfacher und vorteilhafter gestaltet sich dagegen der Betrieb, wenn statt des Generators sogen. Sekundär=Batterien oder Accumula= toren verwendet werden, deren Konstruktion in letzter Zeit mit bezug auf Leistungsfähigkeit und Gewicht ungemein verbessert worden ist und welche, neben der Unabhängigkeit vom primären Motor, den Vorteil bieten, daß je nach der Zahl der im Receptor eingeschalteten Accumulatoren die Leistung bei entsprechenden Kraftbedarf vermehrt werden kann. Bei der Konstruktion der Accumulatoren für Eisenbahnbetrieb ist vor allen Dingen darauf Rücksicht zu nehmen, daß die Gefäße Erschütterungen und Stöße auszuhalten haben; ferner muß die Kapazität der Zellen im Verhältnis zum Metallgewicht eine möglichst große sein, während die Zellen die Ladung schnell aufnehmen und abgeben sollen. Nach englischem Verfahren diente bisher zur Festellung der Accumulatoren ein gegossenes Bleigitter zur Aufnahme der Bleioxyde; statt Blei verwendet man auch das sogen.„Julien=Metall“, eine Legierung, welche gegen die Einwirkungen der Säure und der Elektrizität bedeutend widerstandsfähiger ist. Die Elektric Pover Storage Companie in London, welche sich speziell mit Einführung des elektrischen Bahnbetriebs befaßt, liefert Accumulageren von je 18 kg Gewicht. Das damit ausgerlstete Fahrzeug enthält unter den Sitzen 60 solcher in Gruppen geteilte Accumulatoren. Der mit zwei Drehgestellen versehene Wagen faßt 46 Personen und hat Leergewicht von 4500 kg inklusive Accumulatoren und Motoren. Dass Aus. wechseln der entladenen Zellen gegen neugeladene erfolgt 4 bis 5 Mal pro Tag und dauert jeweilen nur wenige Minuten. Nach den Versuchen in London sollen die Transportkosten pro Zugkilometei ca. 20 Pfennig betragen. Aehnliche günstige Re sultate sind in anderen Städten wie in Hamburg mit den Accumulatoren=Betrieb nach System Julien erzielt worden, wobei konstatiert wurde, daß die Ersatzkosten für die der Abnutzung unterworfenen Accumulatorenplatten sehr geringe sind, und daß die Erschütterungen während der Fahrt keineswegs nachteilig wirken. Eine eigentümliche Art des Transportes mittels Elektrizität ist noch zu erwähnen, nämlich die in England nach dem System Telpher aus. geführten Drahtseilbahnen für Güter= oder Mate rialienverkehr. Bei den gewöhnlichen Drathseilbahnen laufen die kleinen Wagen oder Transportgefäße hängend an einem ruhenden ausgespannten Drahtseil und werden durch ein anderes, getriebenes Drahtseil in Bewegung gesetzt. Bei der elektrischen Drahtseilbahn fällt dagegen das Triebseil ganz weg, während die motorische Kraft zur Stromerzeugung beliebig entfernt von der Bahnaalage angebracht sein kann. Für diese Art von Bahnen ist ferner eine Grunderwerbung nicht notwendig; auf ca. 20 Meter Entfernung von einander sind die Pfeiler aufgerichtet, welche die beiden Laufseile, für Hin= und Rückfahrt tragen. Eine Anzahl Wagen werden mit einander verbunden und diese Wagenreihe hängt an einem kleinen, fahrbaren elektrischen Motor, welcher den elektrischen Strom durch das Laufseil erhält und dadurch in Umdrehung versetzt wird. Die Anlagekosten einer elektrischen Telpher=Linie von 1600 Meter oder einer englischen Meile Länge werden inklusive der stationären Betriebsmaschine, Dynamos und 5 Wagenzügen von zusammen 100 Tonnen Leistung pro Tag zu 24000 Mk. berechnet und die täglichen Betriebskosten nebst Zinsen zu 25 Mk. Hiernach würde sich die Anlage und Betrieb des elektrischen Transportes ungefähr gleich theuer stellen, wie gegenwärtig der Dampfbetrieb einer leichten, schmalspurigen Eisenbahn von derselben Leistungsfähigkeit. Industrie, Handel und Verkehe. Eine Besserung der Lage des rheinisch=westfälischen Eisenmarktes ist noch nicht zu verzeichnen; es scheint vielmehr nach und nach noch eine weitere Abschwächung des Verkehrs in verschiedenen Branchen Platz greifen zu wollen, da nicht nur die Zahl der eingehenden Aufträge geringer sind, sondern auch die Preise im allgemeinen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, fortgesetzt an Festigkeit einbüßen. Die Konsumenten sind seither größtenteils noch in ihrer abwartenden Stellung verblieben und gehen bei den nötig werdenden Einkäufen über das für den augenblicklichen Bedarf Erforderliche nicht hinaus. Zu ihrem Verhalten werden sie umsomehr veranlaßt, als die von allen ausländischen Märkten eintreffenden Nachrichten von einer flauen Tendenz melden, die sowohl zu einer Schmälerung des Absatzes als zu einem Rückgang der Preise führte. Außerdem haben auch die in den letzten Tagen bekannt gewordenen Zollerhöhungen Rußlands nicht dazu beitragen können, die Kauflust zu beleben. Wenn dieselben auch die hiesige Eisen=Industrie nicht in so hohem Maße schädigen, wie diejenige der Ostprovinzen, so wird durch sie doch die Zahl der Artikel der Eisenund Stahlwarenbranche, welche seither von hier aus nach Rußland versandt wurden, wieder verringert, wodurch die Herstellung von Rohmaterial und Halbfabrikaten in Mitleidenschaft gezogen wird. Im rheinisch westfälischen Kohlen=Geschäft hal sich ein für die jetzige Jahreszeit recht lebhafter Absatz erhalten. Namentlich macht sich noch immer ein recht bedeutender Versand nach den Rheinhäfen bemerkbar. Auch zeigt sich für Industriekohlen eine Zunahme des Konsums. Die Preise für Kohlen und Kokes sind unverändert geblieben. Die Erhöhung der russischen Kohlenzölle ist nunmehr beschlossen. Innerhalb der letzten 6 Jahr ist das die dritte Erhöhung. Bis 1882 betrug der Zoll auf Holz=, Torf=Steinkohle, Torf und Koks ½/ Goldkopeken pro Pud (= 162/8 kg.), von da ab 1 Kopeken, seit 1. Juli endlich 1 ½ Kopeken. In den Häfen des baltischen Meeres(also namentlich für englische Kohlen) blieb er auf ½ Kopeken stehen. Die deutsche, namentlich oberschlesische, Steinkohlenausfuhr nach Rußland betrug in den letzten Jahren rund 320000 Tonnen, die Koksausfuhr zwischen 38 000 und 64000 Tonnen. Nach dem neuen Gesetz, dessen Veröffentlichung bevorsteht, wird eine unterschiedliche Behandlung zwischen Kohle und Koks eingeführt: Steinkohle, Holzkohle, Torfkohle, Torf sollen in den baltischen Häfen 1, an der westlichen Landesgrenze 2, Koks dort 1½, hier 3 Goldkopeken Zoll zahlen. Die oberschlesische Kohlen= und Koksproduktion wird diese Erhöhungen am schwersten zu empfinden haben. Vermischtes. Berlin. Das Schwurgericht verurteilte den Mörder Güntzelzu lebenslänglichem Zuchthaus. * Wie galant und liebenswürdig]* Wichtig für Brillenbedürftige. der Reichskanzler Fürst Bismarck Seit neuerer Zeit werden in Deutschland und sein kann, das erfuhren dieser Tage zwei in Oesterreich patentierte reflexfreie Augengläser in den Dresden in Pension lebende vornehme junge Handel gebracht, welche alle Anerkennung verdienen. Engländerinnen. Dieselben waren nach Berlin Dieselben haben die große Annehmlichkeit, daß nicht gefahren und konnten dort dem Drange nicht blos die störenden Lichtstrahlen abgehalten werden, widerstehen, ihren lange gehegten Wunsch zu be- sondern daß auch das lästige Ausspringen, das friedigen, den Reichskanzler persönlich kennen zu bei anderen reflexfreien Gläsern nicht zu vermeiden lernen. Sie schrieben also an seine Durchlaucht ist, vollständig beseitigt wird. Das Publikum wird unter Angabe ihrer Namen und ihres Hotels besonders darauf aufmerksam gemacht, daß diese und erhielten darauf alsbald eine Einladung zum reflexfreien Augengläser mit einer Gummieinlage Vorsprechen im fürstlichen Palais. Sie fanden versehen sind. die freundlichste Aufnahme. Der Kammerdiener] Der zahnende König. Alfonso XIII. führte sie überall herum, zeigte ihnen den reichen von Spanien macht seinem Hofstaate unendlich Schatz an Ehrengaben und machte die Damen viel Sorge, weil seine Zähne in ungewöhnlich mit den Gewohnheiten des Fürsten bekannt. Die rascher Aufeinanderfolge hervorkommen. Die jungen Verehrerinnen sahen und hörten wohl kleine Majestät ist äußerst ungnädig und es ist voller Interesse, jedoch die Hoffnung sank, den auch nicht ohne Convulsionen abgegangen. ObFürsten selbst zu sehen. Da— erschien er! gleich die Aerzte der Königin versichern, daß Wohl wurden sich im Augenblick die Damen man bei ähnlichen Vorkommnissen weder beihrer Kühnheit bewußt, aber Bismarck war so schleunigend, noch hindernd einschreiten kann, mild und freundlich, daß alle Schüchternheit] fühlt sich die hohe Frau doch sehr allarmiert schwand. Er promenierte mit ihnen im Garten und frägt unaufhörlich bei den Familienmüttern längere Zeit, sprach mit ihnen fließend in ihren in ihrem Hofstaate an, in welcher Weise sich Muttersprache und entließ die Beglückten auf das Zahnen bei deren Kindern vollzogen. das Freundlichste.[* Eine seltsame, in der Geschichte der Schöffen* Ein sogenannter„Kaltschlächter“ wird sich gerichte vielleicht noch nicht dagewesene Sitzung dennächt beim Veriur Lantgericht I. v. ve, ad, vor weiches süuf große Mesgrchaude behafs anworten haben. Derselbe treitt sein Handwer ihrer Id,nitzizgfesistellung geladen waren. seit einiger Zeit in einem in der Ungegend Ver= Mieggermeister hatte ein Strafmandat zugestelt lius gelegenen, durch seine Eiswerke hervorragen= erhalten weil sein Hund ohne Maulktorb herumden Oerichens und erregte schon seit langem dos) tr)o.., zei, versicherte aber auf das Bestimmteste, Erstaunen seitner Konturrenten, denn die Preis, Haß seig Huad an dem betreffenden Vormitage verhandung dürste nun ergeben, woher beser) hem die Anzeige erstatet habenden Schuzmanne ebenfals die Lebhaberei berich, Schweie zu Hie Fiere soslen sich mik oser Würde benommen nicht haben und des feirflicheg Moments sich gleichsam das stille Abschlachten eines toten und sillen völlig bewußt geneger. 7.. Tieres, er wollte es auch grunzen hören, vor Universum. Dresden und Leipzig, Verlag des allem aber sollten die Nachbarn das Grunzen Universum, Redaktion Jesko von Puttkamer. Von vernehmen und dadurch in den Staubex., pe ge in der geschmackbolsten Weiseausgestatteten ilustrierten werden, es würden wirklich lebende Liete v. Zeitschrift liegen uns die Hefte Nr. 15 und 16 vor. schlachtet. Die toten Schweine aber waren so Wir erwähnen aus dem gediegenen Inhalt den von eigensinnig, entgegen dem Willen des Bieder= H. Nestel sehr reizvoll illustrierten Artikel„Tübingen, nicht zu grunzen. Da legte sich ein Frühlingsgruß zu Ludwig Uhlando 100jährigem nannes doch nicht Zu. beungen. n.p: 1. Geburtstag“ von A. Feldmann und die gleichfals mit die Frau des Biedermanns ins Mittel, und Original=Illustrationen nach der Natur ausgestatteten und wenn der Meister seine toten Schweine sprächtigen Schilderungen Woldemar Kaden's„Capri schlachtete, dann grunzte und quiekte sie schweine= ind seine Künstlerkneipe“, ferner die interessanten AufBotschaft, morgen gibe's frische Wurst. Ob nun d Gehrsuche zur Zeit Maria Autoinetteis“ von mäßig und durch den ganzen Ort ging die frohe merun's von Dr.= Vernhard „und Gebrauche zur Fei Muria Antoinette's“ von R. der Schwiegersohn gleichfalls das Grunzen nach= Prölß,„Ein Opferlamm“, eine Schilderung des grauenverden— aber grunzen oder nicht, gleichviel:!e vei, Trener pozt hermann Heiberg, die eigenartig „kalt geschlachtet wurde doch!“( fesselnde und fein pointierte Novelette„Die weiße * Eine dankbare Patientin hat ein) Dame“ von Gröhn Baggelfenzr weiser, 9posane Arzt in Berlin gehabt. Eine Bauerswitve, Meisekpvud /, Dse Zöchter des Herrn Zilich= von deren Hausarzt er war, vermachte ihm 15 000 Emil Peschkau. Wir heben sodann noch hervor das Mk. und die Hälfte ihres wohlassortierten Wein Gedicht„Frühlingsschnee“ von Hans Herrig und aus elers, deren andere Hälste er selber nach und henehih=,Rehgolf Halh, mit Porträt,„Das alte und nach ausgetrunken hatte. neue Burgtheater in Wien“ von Ernst Keiler mit * Nach sorgfältigen in das gesamte Eisenbahnnetz der Erde ein Taggige nach dem Eedbeben am 23. Februar d. J. 2c. Kapital von rund 104 Milliarden Mark hinein=] Die Kunstbeilagen sind wieder von ausgezeichnetem gesteckt worden. Auf Europa entfallen hiervon Wert:„Billet=doux" von O. Erdmann,„Unwillkom58, auf die anderen Erdteile zusammmen 46 Millarden. Daß Europa teuer gebaut hat, er: Grüßner,„Porzas von R. Sichel und„In der Krypptagibt sich daraus, daß es für seine 58 Milliarden von Erwin Oehme. aur 195057 km besitzt, während die Verei Das Preisauschreiben, Ze Hetrgezez het seee ioten Staaten von Amerika alein 207 508 ku Zoutnalg sgeben die nachtehende Vekamtnachng: in Benutzung haben. Seitdem ist in Europa Die außerordentlich rege Teilnahme an dem von ein Stillstand in der Netzerweiterung eingetreten, uns im verflossenen Jahre erlassenen Preisausschreiben, während Amerika und Australien ungeheure An= zu dem, wie wir bereits angezeigt, nicht weniger als trengungen machen. Deutschland steht unter den Preizrichters unmnöglich, das Resiatat zu dem vorher enropäischen Staaten mit 37 535 km in erster festgesetzten Termin(1. Mai) zu veröffentlichen. VorReihe. Frankreich hat nur 32 491 km aufzu= aussichtlich wird die umfangreiche und schwierige Arbeit weisen und England blos 30843. Freilich ver= bis Ende dieses Monats zur Erledigung gelangen und sitot Grobortaanten in Britsch=Vorbgugieg poch zägrungenschubigenzuwolen. D. Red.d.= Unversun“. über 17500 km und in Britsch=Inuck uver! e e r 19 308 km. Auch in Australien und in Afrika ist stark beteiligt, so daß es also der bedeutendste Eisenbahnstaat der Welt noch bis jetzt genannt werden muß. Neueste Nachrichten. In der Kohlengrube Udstow bei Glasgow fand eine Explosion schlagender Wetter statt, wobei 220 Arbeiter verschütet wurden. Hageischäden VersieherungsVerein für den Stadt- und den früheren Landkreis Dortmund. Die Mitglieder des Vereins werden zu der bei dem Gastwirt Kühn zu Dortmund am 4. Juni kr., nachmittags 3½ Uhr, anberaumten General=Versammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über die anderweitige Benennung des Vereins. 2. Prüfung und Dechargierung der Rechnung pro 1886. 3. Wahl eines ausscheidenden Mitgliedes der Direktion. 4. Wahl von 4 ausscheidenden Mitgliedern des Ausschusses. 5. Verschiedenes. Dortmund, den 27. Mai 1887. Die Direktion. J. A. H. Schulte=Witten, Ehren=Amtmann. Ein schulfreter Knabe für leichte Arbeit gesucht. sagt die Exped. d. Bl. Wo, der im derüder ich, weichet der vielen in den Zeitungen angepriesenen Heilmittel er gegen sein Leiden in Gebrauch nehmen soll, der schreibe eine Seitg ien Micdien Vriager in Leipzig und verlange die schüre„Krankenfreund.“ In diesem Bücheichen ist nicht nur eine Anzahl der besten und bewährtesten Hausmittel ausführlich beschrieben. sondern es sind auch erläuternde Rescenich wasiene dicie Faer beweisen, daß sehr oft ein einfaches ae fü rcher inbarunheildare Krankheit noch alich geheilt zu sehen, doenn dem Kranken nur das richtige Mittel zu Gedote steht, dann ist soet äche tlung zu erwarten und darum lte kein Kranker versäumen, sich „Krankenfreund“ kommen zu lassen. An Hand dieses lesenswerten Buches wirdser viel leichter eine können Durch biches erachten Nruester Eisenbahn Hay, I vom 1. Juni 1807. Bergisch=Märkische Eisenbahn. Palms 1teberseeisches Pulver“ Mi=ens gegen alle lästigen und schädlichen Schwerte Westhofen Hagen Hagen Westhofen Schwerte Schwerte— Hagen. Abf. 624 652 1016 116 28 233 434 649 741 752 845 956 659 1023 1113 215 245 656 748 852 108 Ank. 640 713 1087 1128 230 30 451 710 83 87 96 1018 Hagen— Schwerte. Abf. 610 747 756 1027 1039 110 154 31s 325 75 944 105 625 83 811 1040 1116 334 344 725 1021 Ank. 632 810 8is 1046 1056 1123 210 B41 351 752 102 1027 Schwerte— Arnsberg. 633 820 1125 356 754 1030 649 836 1141 412 810 1046 655 842 1147 413 816 1053 656 845 1149 421 817 1054 76 857 1202 435 829 117 723 913 1218 453 844 1124 736 929 1287 517 856 1139 Unna Bönen Hamm Bönen Unna ist von wunderbarer Wirlung gegen aue fäfligen und schar Insekten, es tödtet sicher Wanzen, Schwaben, Fliegen, Motten, Raupen, Blattläuse, Vogelmilben 2c., ist absokut giftfrei und für„Menschen uno g. kommen unschädlich. Echt nur zu haben bei L. Weinberg. Schwerte Abf. Langschede„ Fröndenberg Ank. „ Abf. Wickede„ Neheim=Hüsten, Arnsberg„ Arnsberg— Schwerte. Arnsberg Abf. 515 Neheim=Hüsten„ 526 Wickede„ 542 Fröndenberg Ank. 552 Abf. 553 Langschede Schwerte 917 18 633 858 928 114 649 98 944 130 74 924 953 139 713 933 955 142 715 934 601 102 149 722 941 Ank. 614 1015 22 735 954 Hagen— Elberfeld. Hagen Ab 435 643 738 9 1145 1287 138 280 B1s 455 642 720 88 9301060 Elberfeld An 53g 718 883 10, 1231 134 238 38. 420 5/40 74 88 84510561148 Elberfeld— Hagen. Elberfeld Abf. 626 820 917 948 955 1224 118 155 327 529 8i7 90 101012, Ank. 731 922 101 1088 10 g8. 126 15s 30 42; 6g1 932 998 1114 1 Letmathe— Altena. Letmathe Abf. 8., 1119 412 5u1 9, 10.6 „ 8s6 11g7 421 551 910 1085 Ank. 9, 1133 428 558 9.7 10.3 Altena— Letmathe. Abf. 5.0 8, 1231 150 5.0 836 Hagen Einsal Altena Altena Einsal 5s6 812 1289 157 547 833 Letmathe Ank. 514 82, 1248 2, 555 8.1 Schwerte Holzwickede Unna Schwerte— Unna. Abf. 815 1047 1063 211 343 739 108 820 358 754 1016 Ank. 839 115 1116 2as 48 83 1024 Unna Holzwickede Schwerte Unna— Schwerte. Abf. 65 613 1042 25 413 623 734 821 632 1053 217] 634 832 Vörde Vörde Abf. Milspe Thal Gevelsberg=Hause„ Vogelsang„ Harkorten„ Niederhaspe„ Kückelhausen„ Hagen Ank. Hagen— Vörde. 6er 9o7 15 57 Hagen Abf. 748 1056 424 816 Hagen. 633 913 2. 603 649 929 219 617 Kückelhausen„ 733 118 431 823 658 938 218 636 75 943 233 63 7 948 288 636 715 955 245 648 7a1 10, 281 649 Niederhaspe„ 8, 1110 4/#8 820 Harkorten" 8, 1115 448 835 Vogelsang" 812 1120 448 840 Gevelsberg=Hause„ 8g1 11#1 459 8.9 33000000000 Als anerkannt bestes Lehrmittel beim Unterricht im Stothape Milspe Thal„ 8841144 5#2 9 805 Ank. 623 647 115 291 453 646 751 844 Dortmund— Holzwickede— Unna. Dortmund Abf. 752 108 1208 317 717 932 Hörde„ 86 1022 1222 331 730 946 Aplerbeck„ 815 1081 1230 340 738 955 Holzwickede 824 1041— 350 747 105 Unna Ank. 833 1051— 4 756 1015 Hagen Oberhagen Delstern Dahl Breckerfeld Rummenohl Dahlerbrücke Schalksmühle Brügge Hagen— Abf.— Vörde Lüdenscheid. Ank. 89, 11 517 9, 15 1055 380 11, 337 11/1 328 655 705 14 720 780 27 736 1206 4#1 750 114 359 11, 5 1138 4/1 1146 421 1152 487 Unna— Holzwickede— Dortmund. Abf. 612 1035— 213 629 827 623 1046— 225 641 838 632 1054 1238 235 650 847 640 110 1245 243 657 854 Ank. 653 1111 1258 257 710 97 Sesche al. 712 9 1210 5 7 995 1287 5.7 83 11, 40 Unna sechek Ppierdec Hörde Dortmund Lüdenscheid Brügge Unna Hemmerde Werl Ostönnen Soest Unna— Soest. Abf. 844 1119 419 83 1026 856 431 820 99 1138 444 833 1047 „ 919 454 842 Ank. 930 1154 55 85s 118 Schalksmühle Dahlerbrücke Rummenohl Breckerfeld Dahl Delstern Oberhagen Hagen ist in den meisten Seminarien des In= und Auslandes die praktische Violinschule von 0) Solleeingeführt. 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Abf. 86 1045— 819 1057— 826— 836 1110— 843 1117— Annen Barop„ 731 Dortmund Ank. 74 867 1151 Dortmund KAUTSCHUR STEMPEL MONOGRAMNE FüR WASCHE indl. Farbe# Kasten 2. M. OX. Sch. Hagen. Barop Annen Witten .. 6as Sie Lo— 1149 g2. Po— 10 „ 661 825 989— 1187 284— 5—— 9 1014 Ank. 688 833 946— 1204 2.— 6;—— 9 Abf. 78 893 947— 1207 243— 6, 657— 91 10/1 714 844 938— 1218 250— 616/— 923 10 622— 850 1124 1255 219 418 65 — 867 51., 82e, 94e! Dortmund Abf. 6.2 8, 9o— 11g7 218— 5.0—— 840 9g — 345 514. 82e 102 Barop„ 6.2 816 90— 1146 224— 50—— 8 10, — 353 521 840 — 4: 531 850 1016 538 8ö3 1023 Fröndenberg Ank. 547 99 1030 934 Wetter Fasaik SAALGAsSR 27. Frankfurt a. M. Musterbl. grat. Sfranoe AAENTEN 8 Wiederverkhafer verden u. güast. Bediag. engagirt 1 Sechsundzwanzigste Auflage. Preis elegant gebunden 4,50 M. Ueber 1900 zuverlässige und selbstgeprüfte Rezepte. Vorrätig bei Carl Braus. Die hestigsten Zahnschuerzen beseitigen augenblicklich unfehlbar die berühmten Tooth-Ache-Drops. 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Abf.——— 81— 1226 38— 645— ——— 815— 1238 319— 656— ——— 827— 1247 330— 75— ——— 834— 1253 336— 711— ——— 843— 1 943— 718— ——— 852— 18 350— 726— — 859— 552 707 61 716 114 356— 733— 8., 913 948 130 406 533 749 930 8.6 923 958 138 414 512 757 939 1053— 110— — 1250 8.—— 8..—— 1214— 331— 756 941— 1225 148 349 518 819 985 12432“ 4 550 895 1012— — 2.— 538 844 — 214— 66 85—— — 221— 613 9 — 229— 620 9, — 200— 682 9.0—— Steele Dahlhausen Hattingen Blankenstein Herbede Bommern Wengern Volmarstein Herdecke Hagen Ank. 68 723 8s 932 106 145 421 550 85 946 Steele— Hagen. Abf. 618 8., 1016 1110 25 438 630 841 128 „ 626 8., 1025 1118 214 447 640 849 1212 634 8g, 1034 1126 223 455 649 857 1221 Ank, 1136 287 56 74 Ank. Ank. — 1143 Ank, 513 711—— — 1152— 523 725—— — 1158— 530 732—— — 124— 536 738—— — 1213— 546 750—— — 1220— 533 757—— „ 644 „ 650 „ 659 „ 76 „ 712 „ 724 Ank. 731 für jeden Zeitungsleser ist ein gutes und mögl. vollst. “ Fremdwörterbuch. 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Ank. — 719 — 730 — 745 — 755 — 86 — 815 — 821 515 826 520 832 526 837 — 843 — 853 — 94 — 911 — 913 — 924 — 1055— — 115— — 1119— — 1129— — 1139— — 1148— — 1153— 832 1200 1210 838 126 1215 843 1211 1221 — 1217.— — 1228•— — 1239— — 1246— — 1253— — 1259— 133 437 23 447 217 51 226 510 236 520 246 529 252 535 258 540 628 930 940 954 103 1013 1022 1028 1034 84 546 634 1040 310 551 640 1044 316 557—— 328 68—— 339 619—— 846 626—— 853 633—— 4 640—— e aope Ober=Vogelsang„ Gevelsberg„ Schwelm Ober=Barmen„ Mittel=Barmen„ Unter=Barmen„ Elberfeld(Mirke)„ „(Ottenbruch), Sonnborn Dornap„ Mettmann„ Neanderthal Gerresheim Düsseldorf Abf.—— 528 533 540 545 550 558 „ 65 „ 613 „ 624 Ank. 630 643 651 658 77 718 785 728 740 734 745 739 1055 210 — 113 218 — 1111 226 — 1120 235 — 1131 246 1136 1141 256 1142 1148 32 1147 1153 38 — 1201 316 — 1206 321 — 1211 327 — 1220 336 — 1227 343 — 1234 351 — 1245 42 — 1252 49 — 650— — 658— — 76— — 715— — 726— 555 736 857 61 743 93 67 748 — 757 — 82 — 88 — 817 — 824 — 832 — 843 — 850 99 I Das bedenutende 1 Dettledern-Lager Harry Unna in Altona bei Hamburg versendet zollfrei gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfd.) gute neue Bettfedern für 60 Jdas Pfund, vorzüglich gute Sorte 1,25 M, prima Halbdaunen nur 1,60 M, prima Ganzdaunen nur 2,50 M Verpackung zum Kostenpreis.— Bei Abnahme von 50 Pfd. 5% Rabatt.— Umtausch gestattet. 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