Anzeiger für den Landrreis Vortmund, verbunden „ 2 Abonnements=Preis pro Quartal 1 Mark 20 Pfg., durch die Post bezogen 1 Mark 50 Pfg. Erscheint Mittwochs und Samstags. mit der D Anzeigen werden die sechsspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 10 Pfg. berechnet. Redaktion, Druck und Verlag von Carl Praus in Schwerte. Wöchentlich zwei Gratisbeilagen:„Provinzial=Korrespondenz" und„Familienfreund“. Da 12. K Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Euer Wohlgeberen und dem dortigen Kriegerverein spreche ich für die gütige Uebersendung des zur Unterstützung der Ueberschwemmten in der Rheinprovinz gespendeten Ueberschusses einer zur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Kaiserlich und Königlichen Hoheiten des Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin veranstalteten Festlichkeit mit 163 Mark 76 Pfg. im Namen der hilfsbedürftigen Ueberschwemmten hierdurch meinen verbindlichen Dank aus. Der Ober=Präsident der Rheinprovinz: von Bardeleben. An den Bürgermeister Herrn Mönnich Wohlgeboren zu Schwerte. Bekanntmachung. Für eine dreijährige Funktionsperiode sind zu Schiedsmännern resp. Stellvertretern gewählt und vom Königlichen Amtsgericht zu Dortmund resp. Unna vereidet resp. verpflichtet worden, was hierdurch zur öffentlichen Kenntnie gebracht wird. 1. Landwirt Sottfr. Ridbert als stellvertretender Schieds mann zu Asseln. 2. Oekonomie=Verwalter D. Budde jun. hierselbst als Schiedsmann für das Ostendorf. Oekonom Diedr. Beckmann als Stellvertreter. Gastwirt Aron Blumenthal hierselbst als Schiedsmann für das Westendorf. 5. Landwirt Diedr. Wibbeling als Stellvertreter. 6. Kesselfabrikant Carl Schäfer zu Coerne als Schiedsmann 7. Kesselfabrikant Wilhelm Schäfer daselbst als Stellvertreter. 8. Förster Bernh. Kimmel zu Courl als Schiedsmann. 9. Wirt und Postagent Jos. Kirchhoff deselbst als Stell—vertreter. 10. Landwirt Gottl. Alberti zu Grevel als Schiedsmann. 11. Landwirt Gottl. Schweer daselbst als Stellvertreter. 12. Landwirt Wilhelm Menningmann zu Lanstrop als Schiedsmann. Landwirt Diedr. Bergmann daselbst als Stellvertreter. Landwirt Driedr. Klemsmann zu Wamdel als Schiedsmann. Landwirt Heinrich Ostermann daselbst als Stellvertreter. Maurermeister Fr. Meininghaus zu Wickede als Schiedsmann. Landwirt Carl Hügemeier daselbst als Stellvertreter. Brackel, den 3. Februar 1883. Der Amtmann: Schulze=Vellinghausen. Dortmund, Schwerte und Aplerbeck, Mittwoch, 14. Februar 1883. 16. Jahrgang. 3. * 13. 14. 15. 16. 17. Bekanntmachung. Unter dem Viehbestande des Landwirts und Brennerei besitzers Ludwig Große=Schmittmann zu Dorstfeld ist die Maul= und Klauenseuche ausgebrochen, was hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird. Reichtum und Name. Original=Novelle von Mary Dobson. Nachdruck verboten. I. Die freiherrlich von Greifenberg'sche Familie, auf dem kr' Preifenberg, saß heim ersten Frühstück, als ein Diener * Posttasche eintkat, welche schon von W., der nächsten at, gekommen war, sie dem Hausherrn übergab und dann ich wieder entfernte. Dieser öffnete die Posttasche vermittels nes keinen Schlüssels, den er bei sich trug, nahm sämtliche heraus, gab davon einige seiner Gemahlin und seinen ## idn Töchtern, legte diejenigen, die nicht für die 97 güie waren, auf die wieder verschlossene Tasche und # zuletzt die seinigen, nachdem er sie teils finster, teils gzt betrachtet, in seine Brusttasche, indem er in gezwun: ahen Fone sagte:„Heute hat es ja eine reiche Post „Weshalb, lieber Mann, läßt Du die große lederne Fische jetzt zu Dir bringen und nicht, wie sonst, draußen Ein Johann öffnen?“ fragte die Baronin Greifenberg, die, ne Vierzigerin, ihre Schönheit noch sehr zu konservieren wußt hatte, deren Gesichtszüge aber durch einen hochmütigen Jug entstellt wurde.en hochmütige „Weil ig nicht will, daß unsere Leute Einsicht in meine ige Korresponvenz haben!“ entgegnete ernst der Freiherr, ### stattlicher Fünfziger, dessen zunehmende Korpulenz jedoch ### inen Hausarzt mit einiger Besorgnis erfüllte. ##### die so ganz besonders, Papa““ fragte mit kaum ## ueroruatem Gähnen— es war erst neun Uhr— Freiin sanda, die jüngere Tochter, während Baronesse Theodora, eiche schon einen ihrer Briefe gelesen, sich an ihre Mutter ##endett:„Mama, dies Schreiben ist von Ella v. Stern; ##: lodet mich ein, die Festlichkeiten mitzumachen, die in der n esidenz noch angestellt werden, ehe sich der Hof für den Asommer zerstreut. Ich möchte wohl dieser Einladung, die on Frau v. Stern ausgeht, folge leisten, denn ich habe unsere Hauptstadt noch nie im Frühling gesehen!“ „Davon kann nicht die Rede sein, mein Kind!“ sprach euschieden, fast heftig der Vater. ean licht, tieder Mannf fragte Aberrascht die Freifrun:„Nir däucht, wir sollten bereitwillig eine solche e Sreungen zment es sind jetzt in der Hauptstadt sehr diele greunor, die verschiedenen Hofhaltungen geben ihre Frühiggsfeste: wer weiß, od nicht Theodora——“ sgge, aber nochmals: es kann nicht sein; denn in seicher aufenthalt würde eine bedeutende Summe erordern, dis ich jetzt nicht kerzugeben vermag!“ umläubig lickte die Tochter auf ihren sonst so Vater, währens seine Gemahlin in verdrießlichem Tone lo3tz; esgesamteisestehen, lieber Rann, daßz ich Deine ur Si geteige nochdie bei jeder Gelegenheit hervortrit, Eige. 36 hote meine französische Zugleich wird vor dem Genusse roher ungekochter Milch gewarnt. Dorstseld, den 9 Februar 1883. Der Ehrenamtmann: Deusemann. Bekanntmachung. Das Sommer=Semester am Königlichen pomologischen Institute zu Proskau in Schlesien beginnt Anfang April Der Unterricht um aßt wahrend des zweijährigen Kursue aus dem theoretischen und praktischen Gebiete: a) Hauptfächer: Bodenkunde, Allgemeiner Pflanzenbau, Obstkultur, insbesondere Obstbaumzucht, Obstkenntnis(Pomologie), Obstbenutzung, Lehre vom Baumschnitt, Weinbau, Gemüsebau, Treiberei, Handelsgewächsbau, Landschaftsgärtnerei, Gehölzzucht und Gehölzkunde, Planzeichnen, Zeichnen und Malen von Früchten und Blumen, Feldmessen und Niveklieren. b) Begrundende Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Mineralogie, Botanik, Krankheiten der Pflanzen, mikroskopische Uebungen. c) Nebenfächer: Buchführung, Encyklopädie der Landwirtschaft. Anmeldungen zur Aufnahme haben unter Beibringung der Zeugnisse schriftlich oder mündlich bei dem unterzeichneten Direktor zu erfolgen. Derselbe ist auch bereit, auf portefreie Anfrage weitere Auskunft zu erteilen. Proskau, im Januar 1833. Der Direktor: Stoll. Deutsches Reich. Der Verlauf des Unwohlseins des Reichskanzlei## wird als ein günstiger geschildert, was der Thatsache zugeschrieben wird, daß der behandelnde Arzt Dr. Frerichs die Natur des Uebels alsbalo feststellte. Bis zur völligen Genesung dürften, wie verlautet, nach etwa, 14 Tage verlaufen. Der vierzehnjährige Beherrscher des Himmlischen Reiches soll anläßlich der sildernen Hochzlit unseret lionprinzlichen Paares an dasselbe folgende Depeschin chinesischer Sprache(Chiffrenschrift) gerichtet haben: „Peking, 25. Januar, im Kaiserpalaste Zur Feier der silbernen Hochzeit überschickt der Kaiser von China durch seinen Gesandten Li-Fong=Pao dem Kronprinzen und der Kronprinzessin des deutschen Reiches nach deutscher Sitte seine herzlichsten Glückwünsche. Der Kaiser: Guang=Su.“ Es ist dies das erste mal, oaß ein Kaiser von Cyina eine Zuschrift an einen europäischen Fürsten gerichtet hat. Das Reichsgericht in Leipzig ist derart mit Arbeiten überhäust, daß die Rechtspflege bedenklich darunter leidet. Die Präsidenten und Rate der Strafkammer haben sich an den Staatssekretär im ReichsGesellschafterin aufgeben müssen, unsere Töchter ihre englische Erzieherin—“ „Könnten unsere Töchter nicht jetzt, da sie doch ein Alter erreicht—“ „O. ihr Alter brauchst Du nicht so sehr hervorzuheben!“ sprach die Baronin einigermaßen empfindlich, da ihre zwanzigjährige hübsche, doch wenig liebenswürdige Theodora noch nicht vermählt war. „Nun denn könnt Ihr Such nicht gegenseitig Gesellschaft leisten?“ „In jedem anständigen Hause ist doch eine französische oder englische Gesellschafterin——“ „So müssen wir eine Ausnahme machen, denn ich kann Such keine halten, wie ich Euch sag en muß, daß wir diesen Sommer nur die allernötigsten Ausgaben machen dürfen, weder an Reisen noch Bäderbesuch denken können.“ Mit diesen Worten zog der Baron einen der Briefe hervor, detrachtete ihn mit fast ängstlichen Blicken und erbrechend las er ihn, wobei sein Gesicht sich merklich verfärbte. „Was ists mit den Briefen?“ fragte in besorgtem Ton Frau v. Greifenberg, die ihren Mann beobachtet hatte. „Dieser Brief enthält das Schrecklichste, was ich in diesem Augenblick erfahren kann. Ich soll in zwei Monaten 10 000 Thaler bezahlen, die ich mit dieser Bedingung vor zwei Jahren geliehen, und weiß nicht, woher ich sie n hmen soll! Seine Töchter blickten ihn besorgt an, seine Gemahlin aber sagte:„Um eine solche Summe so viel Aufhebens zu machen! Leihe sie Dir doch von meinem Bruder——“ „Von Deinem Bruder? Der hat mich vor einigen Tagen gebeten, ihm doch die 5000 Thaler wieder zu geben, welche er mir vorgestreckt.“ „Das hat mein Bruder thun können?“ Er, der das schöne Gut besitzt und nur allein davon zu leben hat?“ „Es ist, wie ich Dir sage!“ „Und außerdem noch Vermögen hat. Wozu mag er nur das viele Geld gebrauchen?“ „Ich meine, Mama, das läßt sich wohl erklären," bemerkte Freiin Theodora,„denn die Reisen des Onkels müssen doch seho viel Geld kosten.“ „Er muß doch seinem Namen gemäß leben, und kann als Graf Eberstorff sich nicht mit dem Aufenthalte auf seinem Gut begnügen,“ erwiderte ihre Mutter, die noch immer großes Gewicht auf ihre gräfliche Herkunft legte. „Lassen wir ihn und seine Verhältnisse, und denken wir vielmehr an unsere eigene Lage“, unterbrach sie ihr Gatte,„in die wir nicht hineingeraten wären, hätten wir schon seit Jahren sparsamerg lebt!“ „Ich wüßte nicht, lieber Rann, daß wir je verschwenderisch geledt hätten!“ sprach voll Entrüstung die Baronin. „Nich dünkt, eine alljährige Badereise kann ich als Baronin Greifenberg doch beanspruchen, unsere Töchter müssen, die sie vermählt sind, jeden Winter einige Monate in der Rejustizamt gerichtet mit der Bitte um Vermehrung der Ratsstellen. Auf die Zustellung der Urteile in Zivilsachen müssen die Parteien Monate lang warten, weil die Richter die Arbeit nicht zu überwältigen vermögen. Das preußische statistische Bureau wird demnächst einen Atlas herausgeben, welcher das Anwachsen des Eisenbahnnetzes in Preußen der Zeitfolge nach veranschaulichen soll In Berlin tagte in diesen Tagen der Kongreß deutscher Landwirte und beriet derselbe zunächst über die Landstreicherfrage und die Mittel zur Abhilfe Eine Resolution wurde angenommen, welche ausführte, das wirksamste Gegenmittel sei die Beschaffung von Arbeitsgelegenheit; hierzu sei die Bildung ländlicher Arbeiterkolonieen für größere Bezirke notwendig, ferner Einrichtungen von Herbergen zur Heimat unter geeigneter Leitung, sowie einheitliche Einrichtungen von Naturalverpflegungsstationen durch Organe der Selbstverwaltung. Aus Berlin schreibt man: Es wird eine amtliche Abmahnung an Eltern und Vormünder in Aussicht gestellt, durch welche verhindert werden soll, daß so viele Söhne die Rechte studieren. Es sind jetzt schon 700 Gerichtsassessoren verhanden, welche den Bedarf der Staatsverwaltung auf viele Jahre decken. Für die nachrückenden Tousende von Referendaren eröffnen sich die allertrübsten Aussichten. Oesterreich. Ganz Wien ist in Aufregung über einen neuen „Fall Ofenheim.“ Ein Bauunternehmer, Baron Schwarz, bewog einen mit vielen Abgeordneten befreundeten Polen, seinen Einfluß dahin geltend zu machen, daß ihnr der Bau der Militärbahn durch Galizien übertragen werde. Umsonst ist der Tod, meinte er und versprach dem Polen eine gute„Entschädigung.“ Als Herr Schwarz durch dessen Verwendung nun wirklich den Bau erhalten, bietet ei dem Polen 25,000 Gulden für seine Bemühung. Dieser aber weist den Betrag entrüstet zurück, denn sein Anspruch lautet auf 625,000 Gulden, teils als Honorar für sich, teils zur Entschädigung seiner Freunde Im Abgeordnetenhause gab es natürlich lebende Vil der. Verschiedene Mandatsniederlegungen sind bereits erfolgt. Der Premierminister Taaffe hat erklärt, die Korruption müsse rücksichtslos zertreten werden. Außer dieser Skandalgeschichte erregen die Mi sidenz sein, unser Arnold kann als Husarenlieutenant nicht von seiner Gage leben, Du liebst Geselligkeit..—“ „Wir werden in Zukunft dies alles aufgeben müssen und dürfen uns keine weiteren Ausgaben gestatten, als die Einnahme des Gutes erlaubt. Auch in der Haushaltung „In der Haushaltung ist nie etwas verschwendet worden, so lange ich sie geführt,“ sagte mit Nachdruck die Freifrau, doch natürlich können wir nicht wie unsere Leute und Taglöhner leben.“ „Wie nun auch das Geld verschwendet ist, genug, es ist geschehen, und wir sind augenblicklich in der größten Not.“ „Ich noch nicht, Papa,“ unterbrach ihn lächelnd die muntere, siebzehnjährige Wanda,„denn ich habe noch die fünfzig Thaler, welche Du mir zu meinem Geburtstage geschenkt!“ „Kind, laß jeden Scherz, denn ich bin nicht zum Scherzen aufgelegt,“ erwiderte sie verweisend ihr Vater, dessen Züge sich immer mehr umdüsterten.„Mit jeder Minute rückt der Augenblick näher, wo noch andere Gläubiger sich melden können.“ „Haben wir denn noch mehr Schulden als die von Dir genannten, Papak“ fragte Wanda, indes ihre Schwester sich mit dem weiteren Lesen ihrer Briefe beschäftigte. „Kind, sprich nicht in solchen Ausdrücken!“ rief die Baronin.„Alle adeligen Gutsbesitzer machen gelegentlich Anleihen.“ „Unser Gut aber ist so verschuldet, daß niemand mehr uns Geld leihen will!“ sagte sich erhebend der Baron, steckte den Brief wieder in die Brusttasche und ging eine Weile nachdenkend im Zimmer auf und ab.„Dennoch muß Rat geschafft werden,“ fuhr er fort,„und ich muß sehen, daß ich bei irgend einem Banquier eine Anleihe zu stande bringe, wodurch die dringendsten Gläubiger befriedigt werden, Euch aber ersuche ich, meine Mitteilungen nicht unbeachtet zu lassen und zugleich diese an Arnold zu schreiben, damit er nicht unvorbereitet ist, wenn ich ihm jeden weiteren Zuschuß versagen muß!" Nach diesen Worten begab sich der Freiherr nach seinem Zimmer wo er sieh in dem Gessel der dem Schreibtisch niederließ, das Haupt stützte und nachsenn. Lange hatte er dagesessen, Pläne entworfen, endlich aber erheiterten sich seine Züge, er verließ rasch und lebhaft seinen Platz und sagte, sich ans Fenster stellend, von dem aus man den Gutshof mit seinen vielen, wohlerhaltenen Gebäuden übersehen konnte:„Ja, ja, ich will den Versuch machen! Der Banquier Kranzler in X. ist ein Millionär und hat, wiich weiß, in mehreren Gütern Geld stehen. Wenn er mir 30000 Thaler leiht so kann ich für den Augenblick sämtliche Gläubiger befriedigen, und ihm dietet der Name und das Gut Greifenberg hinlängliche Sicherheit. Bei dem bis jetzt günstigen Stand sämtlicher Saaten ist die Aussicht auf eine vorzügliche Ernte vorhanden, der Biehstand läßt auch nisterkonferenzen unter Vorsitz des Kaisers die Auf“ merksamkeit der Wiener. Es soll sich um dringende Gegenstände militärischer Natur handeln. Erstens um die Bahn über die Karpathen von Ungaro nach Galizien, zweitens die Vermehrung und Verbesserung der Artillerie(es wird darauf hingewiesen, daß Rußland zweimal soviel Kanonen besitze als Oesterreich) und drittens die Umgestaltung der Landwehr. Warum man mit diesen Dingen in Oesterreich plötzlich so große Eile hat, darüber giebt es nur Vermutungen. Friedlich sieht sich die Sache nicht an. Frankreich. Prinz Napoleon in Paris ist auf freien Fuß gesetzt, weil die Anklagekammer auf Einstellung der Untersuchung erkannt hat. Im Senat hat der Berichterstatter Allon beantragt, die auf die ev. Ausweisung der Prinzen von Orleans, Bourbon und Napoleon gerichteten Beschlüsse der AbgeordnetenKammer abzulehnen. Vor der Wohnung des Prinzen in der Avenue d'Antin war, wie es in einem Telegramm der„Köln. Ztg.“ heißt, ein großer Zustrom von Wagen und Besuchern versammelt. Viele Beamte der geheimen Polizei bewegten sich vor dem Hause. Der Prinz äußerte, als ihm der Beschluß der Anklagekammer mitgeteilt wurde:„Darin kenne ich die edlen Ueberlieferungen des französischen Richterstandes.“ Der Prinz wird, wie es heißt Frankreich auf einige Zeit verlassen und zunächst zum Besuch der Kaiserin nach England gehen. Er ist indes immer noch unwohl. Holland. Der deutsche Kaiser hat der deutschen evangelischen Gemeinde im Haag aus Anlaß der Feier ihres 25jährigen Bestehens zur Erhöhung ihres Pfarrdotationsfonds ein Gnadengeschenk von Sechstausend Mark zu bewilligen geruht. Rußland. In Rußland ist die Luft noch nicht rein. Dieser Tage fand der Kaiser auf seinem Schreibtisch die Aufforderung des 2c. Exekutiv=Komitees 1. eine Verfassung einzuführen, 2. allgemeines Wahlrecht und 3. vollständige Gewissens= und Preßfreiheit. Die Frist läuft bis zur Krönung. Aus einem Petersburger Briefe erfährt man, daß der russische Minister v. Giers sich nach Varzin auf eine spezielle und höchst schmeichelhafte Einladung des Fürsten begeben hat nichts zu wunschen übrig, und mit dem Ertrag aus beiden kann ich schon eine bedeutende Summe Zinsen bezahlen. Ich will gleich morgen früh nach X. reisen, der Nabob wird mir wohl seine Säckel öffnen und der Baron von Greisenberg nicht vergeblich anfragen.“ Während dieser Zeit hatten Mutter und Töchter im Frühstückszimmer noch Beratungen gehalten, wie wohl das gewohnte Leben fortzusetzen sei, ohne zu große Geldforderungen zu erheben. Bei den Ansprüchen jedoch, die sie bisher gewohnt gewesen, bei dem Baron geltend zu machen, waren sie bald am Ende ihrer Beratung und Wanda sagte:„Mama, könntest Du nicht zu Onkel Eberstorff fahren und ihn bitten, seine Forderung bis zu einer anderen Zeit zurückzunehmen? Papa kann vielleicht schon nach einem halben Jahre das Geld entbehren.“ „Wie, Kind? Ich sollte mich in Geschäftssachen, in Geldangelegenheiten mischen? fragte in verächtlichem Ton die Freifrau. Ich, die geborene Gräfin Eberstorff! Nein, nein, dazu würde ich mich nie verstehen.“ „Nun, Nama, ich fände das so unerhört nicht,“ erwiderte Wanda,„und ich wollte wohl Onkel Eberstorff unsere Lage auseinander setzen und ihn bewegen, uns das Geld zu lassen! „Ich glaube wirklich, Du würdest das thun!“ sagte sast verächtlich Freiin Theodora, und die Baronin fügte hinzu:„Wanda, Wanda, ich sehe leider, Deine Erziehung ist noch lange nicht vollendet, sonst könntest Du als Baronesse Greifenberg Dich nicht auf ähnliche Weise ausdrücken. Nimm Dir doch Deine Schwester zum Beispiel!“ „Mama,“ untert rach diese die Lobrede,„findest Du es edenfalls notwendig, daß wir an Arnold schreiben?“ „Thorheit, Kind! Laß wenigstens Arnold sein Leben genießen, denn ohne allen Zweifel verhilft seine Lebensweise, seine Persönlichkeit und sein alter Name ihm zu einer reichen Braut, dazu bekommt er einmal das Gut.“ „Und wir, Mama!“ fragte Theodora, die es oft schon bitter empfunden, keine Erbin zu sein. „Nun Ihr! Ihr bekommt auch einiges Vermögen. Nach meines Bruders Tod fällt Eberstorff an mich, und I 1.... er.„ scy yabe scyce mes Opefugetg gettoen, vup 6n gesscpesmm unter Euch Beide geteilt werden soll. Wenn nur für den Augenblick Papa Rat schafft.“ „Der Onkel aber kann länger als wir leben, Mama,“ meinte Baronesse Wanda Ihr habt doch die Aussicht, nach mir seine Erbinnen zu sein,“ und mit dieser tröstlichen Versicherung verließ auch die Baronin den Frühstückssaal, um sich in ihrer Haushaltung umzusehen. Fräulein Theodora begab sich in ihr Zimmer, um auf dem Klavier einige Salonstücke einmüben, mit denen sie in der Residen; Ruhm einzuernten hoffte. Die muntere, lebhafte Wanda aber ging in den Garten, sich in froder Jugendlust ihrer Ungebundenheit und der freien Verfügung über ihee Zeit zu krruen,:(Forts. felgt.) 1 Verechigse erichienes und wuede Harsdakals der Wior: Wen 2d D keison Kuzrschltern gegen das Heu und seten as in Na Grosbeitaunten. sutchgutzetan, uite, beshen Licdontuiten Bet. 6./tze, 2. 2—., u, uad, Fehalaut Glateug Kaerlichalten aser dos Hes und seten 8 in B. Hus besi bem)vs, Do Stmpp v., go v), Bog, v—... g0 in Lulageskand vrsezt. Eesterer wurde am 3. Feisiu Flammen. Sobald dos Fezer asiehzte, scheuten VVo. Sterling g v. bonmerzeurs, but, zu.,--.u, ge. Hiev Pphiog n. ggf bg u, line Uaschalds nachoeisen Die Bserbs und rannten im Galog, Bavon. Wie während ihre Kleider lichterloh Für die Ueberschwemmten am Rhein Londouer, Konitz Itt eos 10.000 vrv., C.esing) zunag an Siele das Fabeilashobeis Hern Schmdlestruar in Hagen, de ar seiae Uaschaldt nasweisen serigten prachvolen Silbergerite werden ig derlaul den Gagen, dia das Vordetel deselben sich Ssagung Ladtellage un Vesen der Uchen. schwemmten abgehaltenes Konzert ergab einen Reinertrag von 100 Pfd. Sterling. Türkei. Zoeiteusend Weiber, meist Soldaten=Witwen, siehzeg i8. Der Verein seierte diesen Ehrentag unter serigten pracivolln Siübergerite werden in der auf den Wagen, Peumten an wrigen Aiuag du: Buon, Ahnih, Teiluachne der Burgerscheft und aus auspirigerlalernichten Zeit zur Reliserung grlangen, vorherlotißz und Pen. trzgz., Pzeicer eriteherst o# diun iu. Genteutiuepel und vriengte urgsehiun bue Berine., Bei dem die Feier eulsitenden Feshuchlesober von 10. d. B. ah auf 5 Tage desetbs aute)rhei, ervg.ade: gäns velszist aig Laiche uiter Vesechtuge duer eitliuger Saut vuchtuiten Voz brachts Har Verzhaupimann Veinz u Schbnschsgsielt und an 19. d. Mis. in Stiadehzeuse P°shogze,.16 der Wagez; u zeitnste untranet. siogen. Da Zahtung nicht geleistet worde, Prangen Garolath das Hoch auf Kaiser Wilhelm. Es folgte Münster seitens des betreffenden Komites abgenommen jfunden; auc der Wagen ist teilweise verbrannt. die Frauen in das Amtszimmer des Ministers und hann ein den Gästen gewidmeter Wilkommgruß und werden.] In Nachen hat ein Postkarten urst vorgeschriebene setzt die Porto Postkartenform Im lausen Ersatzreservister wöchigen zum Uebung erfolge Einstellung gel und dritten 1 Jahr disponib Reklamationen bogegen Lönnet jahre erfolgen. vberthiusten den Bescha wit Schnshzungen ale: Vrt, ein Hoch auf den Vorstzenden des Dorimunder Aus Lippsadt wied der„N. Wesf. Voliztg. Aahener, Pazer. 8 esten...,(Kriegervereins. Hierauf übergab Herr Oberbürger(solgegder Bgrgang berichtet: Ein Lientenaut vom 191.1/22=3.=65=37n In Asobanistan, dem ewigen Herd der Uintuige, meister Lindemann mit einer patriotschen Ansprache Juf.=Regt, bete, muebregz, Lepte erm. Repport, auf[Danles=Konzert veraustaltet. Als er dieselben revidierte, ist wilder eine Bewegung ausgebrochen, welhe dazu die Fahne, welcher Herr Oderbergrat Harz entgegen=(seine Stube besoplen. Als er dieselben, revidiert angethan ist, die Engländer nochmals auf den Kriegs, nahm und seine dankende Erwiderung mit einem be= schlug ein im Hintergrunde stehenver Sotoar sein plan zu führen. Wie aus Herat berichtet wird, I/ geistert aufgenommenen nochmaligen Hoch auf Kaiser Gewehr auf den Offizier an und schoß es ab. Die im Norden Afghanistans ein allgemeiner Aufstand gegen Abdurthaman Khan, den Schätzling der Eng länder, ausgebrochen. Derselbe erstreckt sich von den Ufern des Amu-Darja bis an die Grenze Beludschistans. Als Haupturheber des Aufstandes gilt der kow'sche Statthalter der Provinz Maimene, Schugul Ibrahim brachten. Ein Ball beendete den festlichen Tag. Khan, der sich mit keinem geringeren Plane trägt.— Daß Kinder die eigenen Eltern bestehlen, Wilhelm den Siegreichen schloß. An die Uebergabe Kugel streifte das Haar des Lieutenants, welches auch der Fahne reihte sich ein Festzug durch die Stadt, etwas versengte. Der Attentäter wurde dem dann eine Festvorstellung durch die Mitglieder haftet, wobei er bedauerte, nicht besser gezielt zu ves hiesigen Stadutheaters felgte, welche das Got, hoben..ex grachen fäinsich Diebe bei tow'sche Lustspiel„Zopf und Schwert“ zur Aufführung] In Barmen brachen rurzuich wiebe bei einem see... z.A. Leg#g#.(Wirte ein. Trotzdem ne sämtliche Vorräte an ist Zur Wahl. Dortmund. Auch Dr. Löwe(Calbe) hat die Kandidatur für die hiesige Reichstagswahl abgelehnt und so muß sich das liberale Wahl=Komitee nach einem anderen Kandidaten umsehen. Schwurgerichts=Verhandlungen. Hagen, 7. Fedr. Die heutige erste Verhandlung, in welcher gegen: 1. den Kleinschmied F. Kahlmann, 2. den i.v v, D. ud D, waren mitgehen Hieben, Schnjed, B.,„Dbrner, 3. den Alzisgzniez, S. Ritinghaus Khan, der sich mit keinem geringeren Plane trägt,]— Daß Kinder die eigenen Eltern bestehlen, in Zigarren, Liqueuxen und Eßwaren mirgeyen giepen, und 4. den Schuhmacher W. Kohlstadt aus Brenscheid bezw. als den Norden Afohanistans von der Herrschaft leider wohl keine seltene Erscheinung mehr. Auch in schien ihnen der Erfolg ihres Diebzuges nicht zu ge= Rählinghausen sämtlich die Anklage wegen Verbrechens gegen loszurennen und sic selbst dert zum Dortmund entwendete ein Knabe seinen Eltern eine nügen, denn sie schrieben####z. ar,.. Heuscher, prokamieren zu lassen. Die versische Ne. Harkeite mit goldenem Schieber, und er scheint auch rationzimmers wie folgt:„Du oist ein rechter Lumx, ooezußte aus der Hest entaßen. gierung läßt gegen die Grenze mit Afghanistan einen mit der Einrichtung der Pfan dleihhäuser wohl vertrut weil Du nicht besser gesorgt hast, nächstens mehe!“ gi erschien Leute auf Der Anklagebanf der 78 Johre Tuppenkorvon aufstellen. Die Ursachen des Aufz gewesen zu sein, denn er schiäkte die Keite durch In Elberfeld ist ein Geschäftinhaber auf ein; gt gezeligern Jeoössgang Beschäshet d Die veneist. stanves dürften doch etwas tiefer liegen, als in der zwei ihm befreundete Knaben nach dem Leißhause, ganz neue Art von Reklame verfallen. Es ist in Absicht, ein besonderes Reich neben Abdurrhamen um bare Mänze zu erhalten. Der Pfandleiher aber einem Garderobengeschäft ein wosserdichter Paletvi zwischen Pater und sindern, namentisch trite der von lenKhan zu gründen, event, dürfte diese Idee aus dem lahnte nichts Gutes und ließ die Burschen festnehmen, zur Schau gestellt, dessen einer Rockschoß umgeschlagen teren leider so bäufig bezeigte Undank gegen hochbetagte — wodurh der Diebsaht ans Licht kan. und dise se eutshandeu, Vort=sung Basin schpinpt Voein IArsehen beseigolen Nacherian die euiek Vemes Norden stammen. Lars. 4. 4# m#macher gossen ist. In diesem eigentümlichen Bayin schwimmt Rotio zu jenem upheilvollen Nacheplan des alten Mannes Gegen die Wanderlager 9apen. v.—,—.——,(lustig eine Zahl von Goldfischen herum. gewesen. Der Augeklagte wird der vorsätzlichen Brandlegung Weßfalen und Zübeinlon)...[Doriaunds schon vor mehreren Johren ein probatet lustig nur Oozt eun Wurgzgen ur.r..,., 14e, ver durcsh dies, dat Heusz seines Schaigersehuz, SchelSchwrte, 12. Sevr. In vor. Nummr v. V., Mittel erfanden. Damals wolte das„bekannte“] Die Folgen des Hochwassers und zwar die gesienbach, weiches westversichert var, eingeishert, 3. henden wone migtelt das in Veriozn eine Kutz erscglochtel Wonderlager eines genissen Schaster die Dortmunders flürcteissen dersilben begiunen sich in Meiderich in soder Vezigzglsghenz. hes K schihie behebeh in 1 porte, welge dr. 1000 Phr, vog. Ahnlches Konen Bargerschaft mit seinen Uhren„unter mehrjähriger einer Weise gellend zu machen, weilche die gröbte Zazaustete von 5 Josten und astpetas auf gleiche vi aud von dier britten, Hen Bezoer BodnanIGrantes balichen. Doch die Uhrmacher erichteten Besergatz errigt. Gi fuad vinlich nehzene Personenz, Haur vrnzgtält. uut. er ee ee. schlachtete in voriger Woche eine Kub, die nicht weniger##.?:„ Erwachsene und Kinder, vom Narvenfieber ergrif als achtere in boriger wwoge eine mug, vie muiv: wenuv: sofort dem Lokale des Schuster gegenüber ein Kon= Erwachsene und Kinder, vom Nervenfieber ergrifsen— 8. Febr. Heute Randen unter Anklags die Fabrik810 Kyo. sower voi. turenzzeschäft und sahen zu ihrer Befriedigung, daß und darf man wohl mit Besimmtheit die Nachwehen arbetr,IPratrz,2 C chiezr duge Kcöher ens Scnein. — Do besichtege Dunn des Bbeische, gtader am vien Tage bes Feld itante. Iulus Hohzoosent fur bise Epdenie vrantverh stiez zeade dsz useauszeg Alegadet, ezterz. der ver ersters beide des wissentlichen Reineides, letzt lsätzlichen Brandstiftung beschuldigt. In beiden Fällen sind der Geliebte die Beweise nicht genügend erbracht worden, weshalb die besten die äberhappt möglich Schuster am zweiten Tage das Feld räumte. Inso gehört fast zu den frühenen, vie uvergoupt: mogeng, ziesen Tagen wurde nun wieber ein Uhrenwander= machen. sind: es ist der 25. März. Bieher trat dieser Fay)“ in einer Wirtschaft eröffnet; aber ebenso rasch] In Wesel that nach der„Kr. Z4g.“ nur ein in den Jehen 1663, 1674, 173. u. 1142, par igu einer gegenüberliegenden Wirschaft auc das eiuer in einem doerigen Resauraut vienenden Röchin Angeleizgl Feizelize ze, Sehisten eutme du Sepm. u Doe, Seszchoudet be e#e ze oderengesägt der Dortounder Ahernacher iuseinn vrtzitngnibualen Fel. Der Vernzev: spz, guigz, geuse augen die adtelatzeiter Zetane Bader und Js bis aus u. 8a4 Caen ur u. Seleguepuh.gunden ie bschn unsion g. daunr Aashiutes ue viangn, iun Bes soaus, as eusoee eesee e in 1883 wird auch in 1894 Ostern auf den 25. Der Verwegene hatte, in 1995 wiro auch in 199#—. gagegu. gg###; voller Thätigkeit und versprachen sich pieseiven den um zu seiner Angebeteten zu gelangen, den Wes Friedrig Prünte aus Holzen bei Schmerze verhendelt. Närz falen und in den felgenden Jontuunse. u—. besten Grfelg, da sie billger zu verkaufen im stande übers Dach eingeschlagen, geriet aber auf das Ober= des Straßenraubes und der Aörperverletzung in meheren den Jchzen 1651, 2035, 2046, 2057, 2103, 2114 siad, als sigend ein Zuhader eines Wanderlagert.(licht besslben, drach durch und sel aus betriächlicher Salen /e, aze 3.8 Pec öichen Faesetshel eihenm dn 4 2125 und 2198 u. Nach den Betimmungen be“. Zu Hortmund gibt es sehr spratztundige Postbse, Höhe gerade in die Räche. Bei seinemn Felt Rueßz Ktemulbelk die Grundrelte. Die keuize Vertendung ast Konzils zu Teia kann Otern überhaupt seubestens gute, Dieselben beförderten nevlich eine Postkarteler sich einen Nagel in den untern Rockentei, brach ein aischrekendes Beispeiel von den Folgen, weiche die Trink. auf den 22. Marz fallen. Dies tritt ein, wenn der git einer in persischer Sprache abgefaßten Ausschrift ein Bein und einen Finger, so daß der Ungläckliche sucht nach sich zieht: anfänglich freundschaftliches Begegnen in betragt zu ziehende Bolnond auf den 21. Maz ohp, jeoden Berzug an ihre richige Adresse. Man ssofort ins Krankenhaus gebracht werden mußte. So und Verichen mit einender, ILlehtie, bei. Mirtung 22. rest und wenn decheite bieter Taz in Somnoten, feht, unserer Pos kommt niczs sponsch vor, nichz haute die erschrckte Köchm hren Geledten nict er eiszung in der Heige, Wodel die NesreseV Liühekst ist. Diese beiden Bedingungen treffen osfender sehze einmal ein Scherz, den sich sprachkandige Philologen wartet. sasezt pied und maacher als Krüppel aus solchen Affaiten selten zusammen. Es war dies der Fall in den mit dem Kaiserlichen Instut erläuben.] Ja Krefeld wurde ein Dienstmädchen, welches servorzest, auch Toischlag ost das traurige Ende derselben Jchren 1508, 1693, 1761, 1618 und wited wieder!.— z. Dortmund saurbein Kund under entsetzlichen noch spit einen Maskenbal besuchzte, von enen)s. J.z esälsesteieihue gähssaget, Hen Suacheies. der Had san in den Johren 1970, 2076 u. 2144, Shmerzen, velches beim Spiel mit Kassebehnen eine Menschen unter der Vospiegelung, 4s Wans bestpige n.L nuizk versestet sad, vernzern zun Pelhisherse in den dann felgenden drei Jedcheunderten, wiep solche verschluckt hatte; die Bohne hatte sich in diel seiner Schwester schlafen, mit nach Hause genommen. unszände benitigt und lautei das urteil dei Geriscztetele Dieser brachte nach der„Krefeld. Ztg.“ jedoch das dem Antrage des Herrn Staatsanwalt gemäß für Bedder Ostern nemals auf den 22. März falen. Der Lutzröhre festgesetzt. fpäteste Termin für Oitern ist der 25. Apri. Dieser!“ Bei Castrop wurde auf einem Felde die Leiche Mädchen in ein berächtigtes Haus der Stephanstraße, auf.4 Jahre= elsingnis, für Prünte aufe Ronate Gesingnis, berse seiteu: Hou vog b... tu. tgn Bozeg ves Brgmauns Neuhaus aus den Spedey gesauden. Als das Mädhen dies merte, schrie S; 1g.t. un Tereihung gestrast riehzt—Puphest ven 3 Ronake a 1666 und 1734 und wird wieder eintreten in ven Der Mann, welcher dem Trunke erzeben war, hatte Hilfe, worauf die Polizei es aus seiner Lage befreue.—nrechnung sehel Jahren 1886, 1943, 2043, 2117, 2269 u. s. w. sich dort hingelegt und war bei der Krengen Kälte er. Der Mensch wurde wegen Kappelei zur Uatersuchung *— Es dürfte angebracht sein, darauf aufmerksam froren.(gezogen. zu machen, daß Rasuren auf Postkarten nicht vorge: In Merklinde bei Kastrop ist ein 13jähriger vom Rhein. Es macht einen durchaus unannommen werden dürfen, ebenso daß die aus einer Knabe an Blutvergiftung, hervorgerufen durch ge genehmen Eindruck, daß in verschiedenen rheinische Als zu den Verhandlungen der ersten diesjährigen Schwurgerichtsperiode gehörig ist noch nachzutragen, daß am 17. dss. gegen die Ehefrau A. Bielefeld aus Iserlohn wegen wissentlichen Meineides verhandelt werden wird,— dagegen die Untersuchungssache gegen den früheren LeihhausPostkarte geschnittene Marke nicht zugelassen ist. Das= färbte Strümpfe, gestorben. Der Knabe hatte sich Städten, wie namentlich in Köln und Bonn, der taxater Uri Felsenthal aus Iserlohn, welcher sich des wissentvon den in., Prziefunschlägen, Streife beim Schlitschuhlaufen eine kleige Perletzung am Karneval in der bergebroste, Pb gisgzae porhezagen bertat werden muß, weit der Angelagte sic in Londen bändern 2c. 2c. eingedruckten Wertzeichen. Beine zugezogen, durch welche der giftige Farbstoff gefeiert worden ist, als od gar nigis vorgesauen vrtop: prd angezig keanthestepalber die Feise nac vibindern ae. ur. eingebructen Werzeicen.. Peine zugzogen„durch welche duer gftige Farssof(orfeiert, gerden P, 91. 9, Sge m.,g., Besgan, auszalt und angeisch keanihzeiszalber die Rese nach vier Zöde, 12. Jebr. Aus der gestrigen Versamm= Eingang in den Körper fand. worez, bi getzganz zgn Rhein)e9; du ernjgeg, Iegte, nicht. unternchnen. sann. lung des Krieger= und Landwehrvereins heben wir2 Dorstfeld, 11. Jan. In unserm Orte ist unter nenheur, Sparsamreit und Mitleid antreiben sollte. folgendes hervor: Zuerst fand Rechnungslage statt dem Viehbestande des Landwirts und Brennereibe= Das Hilfegeschrei der armen Ueberschwemmten, das und wurde dem Kassierer unter Dank der korrekten sitzers L. Große=Schmittmann die Maul= und Klauen= immer noch in unseren Ohren nachklingt und das Neue Erfadungen. Der Fabrikant von Sicherheitslampen, Herr Wilh. Kassaführung Decharge erteilt. Das Barvermögen seuche ausgebrochen, jedoch sind bereits die nötigen Narrengeschrei am Karneval—: wahrlich, das ist Seippel, hat vor kurzem einen neuen Verschluß mittels aste dun d ur. esee u eun ge seie ei ie ae sehite.sarecheiste eee he as Pehitse cechece e s eicech cestcericheiesgen eliehetec iteteheie eäiceleneictesceiete icher Base u eiamn, Hestanltz oind der Kuagr Madhen dur agülch dnr Sat auf dout Geiclse ve. egrirczsetelize Hesiunneig, Jere 3. Alhr.sezlisgerven mit duen vun Beszich Dazu ein ftöhliches„Glückavfi“. der Gaterzug von Haope heran, ersahzte die Unglack, Jodes hoft mon„pshgsteß##### Seg. einigen liche und zerdrückte dieselbe auf die schrecklichste Art. haltung jeglicher Amtstha., den Kirchenvsamten ngen 49, g ve rog, boese) z4zzlicg zig, Gie, antel bald wieder volländig hersellen werden Ein Einwohner von Brackel fuhr vor Aaitiche Das„Armeeverordnungsblattz. veröffentlicht eim e Supeug e, begg e, Hon e, u, at zsoeasals eugnstlälis au. Die eu, tad wicher uelstabdg hertselen wrder.(Vrstgung dos Kaserz,.i.eserse. Wer. Sehen u. utn. e. u. u vu, Vop„ Zuson H.zaus haga, Bache vun. der Saldemolter bs iel odrtlasl gemidet. Jo der Bosaung eues Aebeansl uch halen deus L. und 11. Veralurps soas zur. der diche iu ulatog aset iun stanten Gienan sin Liseizef hunagstast, un Aise un Sasheul oer belgen Sadashe gziadine ae cngalte. welcher mit seinem Wagen ebenfals nach Brackel fahren gebracht wurde. Der Vater des 19jährigen Mäochens, trone, während der Mann, seine Frau und ihre beiden auf den Wagen zusdoer aut Weheinghassen kan, erwartet seiln,„octer Kuder gerade am Kasserische sazen. Do, Bdegege göungen, a5, unter zeitweiser Zuzsichung der entenden 44. a, nachden er seinen an Bahnhof und lann man sich den Schrc desi Mlanne, brach unter furchtbarem Gelse zusaumen und bedeche Krigerz.“ gui Ggengel gogg zine bwöshige Br ud un Shen denteo, als er bteselhe u uh als Laihze vichuson, De Beoohus mit sanen Trduman. Der Ran und) Petihter z.abg, gaut, woran die Bigankeupagien derg und Der feühere Wirt Meite zu Lüdenscheid, kauste ein Kind wurden zwar noch lebend, aber seh: ver1., 1og fäg schen und wärtembergischen Vionierbatailons mu selien bega werien Jahe ven dem Sesensabrlauten Gatea= eus dem Schut gegraten, vühend be Mronon vun, zesgehzgen. Zua den Uebungen des Veztlaubenstanse ux gu. Psels wollte, und ihn einlud, zu ihm kommen, was der Mann auch that, Hund an den Wagen befestigt hatte, sie im Galopp Brackel zu. Als sie unterwegs anhielten, bemerkten sie, daß der Hund tot war. Derselbe war * Aus W Die Idee der von Bielefeld unseres Staat denburg und Plänen um. der Provinz E Woche abgehe d. Saale ford dringend zur tung einer Arl dorf auf. Er Hektaren Moo gestellt seien an dem Plan * In Hei Bergwerks= u verhaftet word Zahlung eine wurde. Neue Kaution von worden. In Schl Bettlerin tot ihren Nachlaß in vier leiner Gesamtbetrag In Stut erfährt, Ade gangene Rege * as hat heitskommissio Unterfranken doppelten Ueb wichen und die Regierun andere Stellleisten will. V schon vor hu nommen und ten lassen. „auf einem bi der Verlegun selten unds noch viel N. * eine Figuren. Winchester u Zweck eine Ein Flächen der großen und weißem beiden Seit Zuschauer ei schierten die ihnen angen Bauern, in verschiedenen waren nach Eine Hälfte Die König Ritter ersch schilden ihre Seite des 9 weißer, reic der anderer Samt. D Burgen auf Bewegunger kleinen Tise Halle, und Schachbreitausgerufen. worden, da den Zagen * Neul in Frankre unterhielt 2. Klasse reichten ihr in Liqueur bald ein. Herren ver Rädchens esche mit Ein Semlin be# eines S a wayrscheiniich gesallen und hinter sich hatte, nicht wieder aufstehen, und hatte ihm nun der Strick den Hals zugezogen. — Einem Bäcker aus Hörde, welcher kürzlich mit seinem Geschäftswagen durch Brackel zog, wurde dort plötzlich ein Pferd scheu. Der Wagen kam einem Graben zu nahe und kippte um, wodurch der Bäcker eine Verletzung am Kopfe erhielt, während sein Knecht einen Arm zerbrach. Dortmund, 10. Febr. Unter dem Vorsitz des Landrats von Rynsch fand heute die Wahl eines Landim vorigen Jahre von dem Seifenfaberilagten Guten= Jaus dem Schutt gegraben, während bie Mutex und ekr lschrict sss z3 Hazen 6 Klaschen Reznatrog, welches er zur pas andere Kind bereits tut waren, an mon pr poftellanhmet. Br 838 Ucber.16. 360g gcar, ** V•# en gu m malte GarlFaas förheris. jpes werben 85,000 Jufan: 6100 von der Feldartillerie 99.— Reiaitzung der Vierpanpe verwenden welle. Der Fabrikant hatte die Flüssigkeit in Flaschen versandt, welche von früher her mit dem Etiquet:„Mähldrunner Wasser“ versehen waren. Im Novdr. v. J. wurden die sämtlichen Sachen Mettes versteigert und auch die 6 Flaschen harrten der Käufer. In einem unbewachten Augenblicke nahm der Fabrikarbeiter Eichrodt eine dieser Flaschen an sich, öffgete dieselbe und nahm einen herzhaften Schluck. Sofort strömte das Blut aus Mund und Rase und in 2 Tagen er—.— Ein schauerliches Unglück wird aus Feisen bei Herzlake gemeldet. Eins Frau fuhr vor einigen Tagen abends mit ihrem Knechte und einer Heuermannsfrau auf einem Leiterwagen nach Bonstrup in der Gemeinde Löningen. Die Stelle einer Sitzbank vertraten mit Heu oder Stroh gesüllte Säcke. Der Kälte wegen hatten die Zrauen die dort zu Lande ablichen„Feuerstübchen“ mit glühenden Kohlen mit auf den Wagen genommen, und durch den ziemlich c 2 *•—** 5500 von der JußarEins„Frau fuhr vor einigen üillerie, 2500 Pioniere, 5014 Eisenbahnregiment einberufen. Das Lehrinfanteriebataillon tritt am 13. April in Potsdam zusammen. Die Einstellung der Rekruten erfolgt in der Zeit vom 5. dis 10. Naovember.##r 448 Das Reichspostamt hat bestimmt, daß die für Zwecke ziem schreiten Kaum hat ihnen in ei dem Deu und sich 5 selben sich beiden un Briefe bis zu 60g den Soldaten gewährte Porto= Mkerein und freiheit sich auch auf die an Soldaten abgesandten ihanotliche K Postkarten erstreckt, sofern sie den für Soldatenbriefe vorgeschriebenen Vermerk tragen.„Selbstverständlich setzt die Portobefreiung den Gebrauch ungestempelter Bostlartenfermalars voraus.“ Im lausenden Jahre wird die Einberugang der Ersatzreservisten außer zu einer zehnwöchigen und vierwöchigen zum erstenmal auch zu einer zweiwöchigen Uebung erfolgen. Die in diesem Jahre nicht zur Einstellung gelangenden Mannschaften des und dritten Uebungsjahres verbleiben für nächstes Jahr disponibel. Zurückstellungen auf Grund von Reklamationen sind für die erste Periode unzulässig, dagegen können sie im zweiten und dritten Uebungsper sicheer. Vermischtes. * Aus Westfalen schreibt man der Elberf. Zig.: Die Idee der Einrichtung von Arbeiter=Kolonien schein: von Bielefeld aus den Weg durch alle Provinzen unseres Staates zu machen. In Hannover, Bran denburg und der Rheinprovinz geht man mit solchen Plänen um. Neuerdings wird der Gedanke auch in der Provinz Sachsen erwogen. Auf der in dieser Woche abgehaltenen Missionskonferenz zu Halle a d. Saale sorderte der Regierungspräsident v. Diest dringend zur Bildung eines Vereins behufs Einrichtung einer Arbeiter=Kolonie ähnlich wie in Wilhelms dorf auf. Er berichtet, daß vom Forstfiskus 500 Hektaren Moorboden bei Wittenberg zur Verfügung gestellt seien und daß der Kronprinz lebhaften Anteil an dem Plane nehme. * In Heidelberg ist der Sohn eines sehr reichen Bergwerks= und Hüttenbesitzers aus der Rheinprovinz verhaftet worden, da jener, wie behauptet wird, gegen Zahlung einer hohen Summe vom Militär befreit wurde. Neuerdings ist derselbe gegen Erlegung einer Kaution von 30,000 Mark auf freien Fuß gesetzt In Schlettstadt i. E wurde eine 92jährige Bettlerin tot in ihrem Bette aufgefunuen. Als man ihren Nachlaß untersuchte, fand man in einem Schranke in vier leinenen Beutelchen französische Goldstücke im Gesamtbetrage von 22,000 Franken. In Stuttgart wurde, wie der„Schwäb. Merkur erfährt, Adele Spitzeder auf von Karsruhe ausgegangene Requisition wegen Betruges verhaftet. * Es hat sich infolge der Untersuchung der Sicher heitskommission gezeigt, daß in der Stadt Wörth in Unterfranken die Mehrzahl aller Häuser infolge der doppelten Ueberschwemmung in den Fundamenten gewichen und im Holzweik morsch sind und schlägt nun die Regierung dem Magistrat vor, die Stadt an ene andere Stelle zu verlegen, wozu sie eine Beihilfe leisten will. Der Magistrat hat den Vorschlag, der schon vor hundert Jahren einmal auftauchte, angenommen und einen Plan für Neu= Wörth ausarbeiten lassen. Die Einwohnerschaft wird sich danach auf einem hügeligen Terrain ansiedeln. Dieser Fall der Verlegung einer ganzen Stadt wird immerhin selten und sehenswert bleiben, aber er wird auch noch viel Not und Schulden mit sich bringen. J. Eine Partie Schach mit lebenden Figuren. London, 5. Febr. In der Guildhall in Winchester wurde dieser Tage für einen wohlthätigen Zweck eine Partie Schach mit lebenden Figuren gespielt. Ein Flächenraum von 576 Fuß auf dem Fußboden der großen Halle, bedeckt mit Feldern aus schwarzem und weißem Tuche, bildete das Schachbrett, und auf beiden Seiten detselben waren Sitzplätze für die Zuschauer errichtet. Zur anberaumten Stunde mar schierten die Figuren in den Saal und nahmen die ihnen angewiesenen Plätze auf dem Brette ein. Die Bauern, in Tudor=Hüten, gepufften Wämmsen in verschiedenen Farben und langen farbigen Hosen, waren nach Art der Pagen im Mittelalter gekleidet. Eine Hälfte trug weiße, die andere schwarze Schuhe. Die Könige trugen lange Samtmäntel. Die Ritter erschienen in den Sturmhauben und Brust schilden ihres Standes. Die Bischöfe auf der einen Seite des Brettes trugen Chorröcke und Mützen aus weißer, reich mit Gold gestickter Seide, und die auf der anderen Röcke und Barette aus kardinalrotem Samt. Die Rochen trugen als Kopfbedeckung Burgen aus Pappendeckel. Die Spieler, welche die Bewegungen der Figuren leiteten, saßen an einem kleinen Tische auf einer Estrade an einem Ende der Halle, und die Züge, welche sie auf dem gewöhnlichen Schachbrette vor ihnen machten, wurden von Herolden ausgerufen. Die Figuren waren so wohl gedrillt: worden, daß sie während der langen Pausen zwischen den Zügen wie festgemauert dastanden. * Neulich reiste eine Erzieherin von Angouleme in Frankreich nach Lausanne in der Schweiz und unterhielt sich lebhaft mit zwei Horren, die im Wagen 2. Klasse mit ihr saßen. Als ihr unwohl wurde, reichten ihr die artigen Herren ein Stückchen Zucker in Liqueur getaucht; sie nahm es dankend und schlief bald ein. Als sie erwachte, waren die freundlichen Herren verschwunden und mit ihnen die Börse des ädchens mit 400 Franks, die Uhr und die Briefkasche mit allen Zeugnissen. * Eine schauerliche Eisfahrt machten, wie aus #emlin berichtet wird, vor vier Tagen zwei Insassin #n eines Dorfes in der Nähe von Neusatz. Die##elden begaben sich mit ihren Wassereimern zur Donau, um daselbst Wasser zu holen. Sie mußten zu diesem Zwecke ziemlich weit das Landeis nom Ufer aus überund begaben sich an den Rand desselben. Kaum hatten sie hier Fuß gefaßt, als das Eis hinter ihnen in einer mächtigen Scholle abbrach, welche unter dem Drucke des Windes sofort zu treiben begann und sich bald inmitten des Stromes befand, mit demselben sich abwärts schiebend. Niemand hörte die beiden unglücklichen Frauen und so brach die Nacht erein und Rettung schien unmöglich. Es war eine ganaliche Nacht, welche die beiden Frauen auf der schwankenden, im Strome haltlos dahintreibenden Scholle zubrachten. Gegen Morgen kamen sie bei Alt=Banovee an und hier erst hörte man ihr Hilfegeschrei und bemerkte die schreckliche Lage der Unglücklichen. Einige beherzte Männer bestiegen einen Kahn, durchschifften das treibende Eis und retteten die bei den Frauen von der Scholle. Die eine derselben starb bald nachher unter der Nachwirkung des Schreckens und des Frostes, die andere Frau dürfte mit dem Leben davon kommen, doch hat sie ebenfalls bedeutende Frostschäden erlitten und liegt bewußtlos dar nieder. * 147 Jahre alt! Dieser Tage staro im DorfPitrowka bei Odessa ein Bauer, namens Jakob Zygelow, welcher 147 Jahre alt war. Der Verstorbene hinterläßt einen 115 Jahre alten Sohn, einen 85 Jahre alten Enkel und einen 40 Jahre alten Urenkel und überdies eine Menge Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen. Bemerkenswert ist, daß der Greis bis zu seinem Tode ganz rüstig und vollkommen gesund war. Er hat nie geistige Getränke genossen und nie geraucht. * In Gotha wurde ein„armer Reisender“ arretiert, der 73 Mark bares Geld bei sich hatte und zu Hause 6238 Mark besitzt. * Das Heizen ganzer Städtemit Dampf scheint doch keine leichte Sache zu sein. In einzelnen Teilen Newyorks ist diese Heizart eingeführt, wiederholt ist es jedoch vorgekommen, daß die Leitungsröhren geplatzt sind und der Dampf in den Straßen einen Ausweg gesucht hat. Bei dem letzten Unfalle dieser Art, an der Ecke von Bradway und Fultonstraße, dauerte es eine halbe Stunde, ehe der aufsprühende Dampfstrom abgestellt werden konnte. Für Fußgänger sind die Newyorker Straßen überhaupt gegenwärtig kein angenehmer Aufen"haltsort. Von oben herab sind ihnen bereits Hochbahn=Lokomotiven auf die Köpfe gefallen und von unten her werden sie gar mit Dampf verbrüht. * Eine elektrische Ausstellung ist gegenwärtig im Krystallpallast in London. Doch überstrahlen verbesserte Gasflammen von 600 und 1000 Lichtstärken dos elektrische Glühlicht. * Frankreichs Campon, der japanesische Konsul in Marseille, ist mit 750,000 Franks einer von ihm geleiteten Seeversicherungs=Gesellschaft flüchtig geworden. * Zu Stollberg in Sachsen staro in burftigen Verhältnissen eine Witwe. Man fand in ihrer Hinterlassenschaft, in einen alten Unterrock gewickelt, die Summe von 34,000 Mark. * Folgen falscher Schadenrechnung Abgebrannter. Landgericht Rudolstadt. Der Glaser B. Eberhard samt Frau aus Blankenburg hatten 1880 bei einem Brande an Immobiliar= und MobiliarVermögen Schaden erlitten. Sie erhielten von der Magdeburger Feuerversicherung 3000 Mk. ausgezahlt. Hiernach wurden sie durch den Schuhmacher Schop in Blankenburg bei der Feuerversicherungs=Gesellschaft denunziert, daß sie bei der Regulierung des Mobiliarschadens Gegenstände als verbrannt angegeben, die gerettet seien. Die Sache wurde untersucht, die Angeklagten räumten ein, daß sie in ihrer Bestürzung etwas Wäsche und Kleidungsstücke als verbrannt an gegeben hatten, die sich später in der Wohnung des Bruders wieder gefunden hätten. Die Angeklagten mußten nun auf Grund eines Paragraphen in der Police der Gesellschaft nicht nur das zu viel Berechnete, sondern auch die ganze Entschädigung für das Haus 2c., die volle erhaltene Summe von 3000 Mark samt durch die Untersuchung entstandenen Kosten zurückzahlen. Weiter wurden sie wegen des beabsichtigten Betrugs(trotzdem das Vermögen der Magdeburger Feuerversicherungs=Gesellschaft nicht geschädigt, sondern im Gegenteil durch die Rückzahlung der Entschädigung verbessert worden war) zu Gefängnis von 2 resp 4 Monaten, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 2 Jahre und Tragung der Kosten verurteilt. * In Bottrop besuchten sich dieser Tage drei Verwandte, welche en ganz respektadles Alter aufweisen, nämlich in Summa 249 Jahre. Der Senior jählt 92, dessen Schwager 84 und dessen Schwiegersohn 73 Jahre. * Aus Bombay 2. d., wird gemeldet:„Hier ereignete sich heute ein furchtbares Unglück. In einer Wollreinigungsfabrik entstand infolge falschen Feuerlärms eine Panik unter dem Arbeits=Personal, welches sofort nach den Ausgängen zuströmte. In dem Gedränge an den Thüren wurden 23 Arbeiterinnen erdrückt und 28 Personen beiderlei Geschlechts trugen mehr oder weniger erhebliche Verletzungen davon.“ * Verschiedene Hotelwirte in Paris erhielten einen Brief, werin ein Vater die Ankunft seines Sohnes anzeigte, der die Universität besuchen solle. Er bai sie, ein wachsames Auge auf den jungen Mann zu haben, für dessen Kosten er bis zu 1000 Franks monatlich einstehe. Die Wirte erwarteten mit Ungeduld, einer nach dem anderen, den neuen Gast, borgten ihm auch bereitwillig nach einigen Tagen solider Aufführung 200—300 Franks. Dann aber verschwand der junge Mann und zwanzig Gastwirte konnten den Papa nicht finden. * Ein Stoßseufzer. Karl Koßmaly gibt in der Tongerschen„Musik=Zeitung“ folgende zeitgemäße Umdichtung des Uhlandschen Frühlingsliedes zum Besten: Pianomanie. Standesamt Schwerte vom 1. bis 31. Januar 1333. Geburten. Ein Sohn: Zugführer Nikolaus Nett. Fabrikarb. August Vogel. Puddler Ernst Millies. Zuschneider Wilhelm Hermann Purscher. Fabrikarb. Karl Weber. Fabrikarb. Friedrich Wilhelm Schäfer. Schweißmeister Traugott Pollmann. W. Reichhold. Fabrikarb. Johann Peter Dirkes. Fabrikarb. Heinrich Kuhlmann. Ackerbürger Friedrich Börstingshaus. Maurer Heinrich Schwabe. Fabriker Karl Hesse. Fabrikarb. Friedrich Völlmmecke. Maurer Jakob Ofenloch. Kaufwann Franz Kaiser. Telegraphist Carl Wilhelm Richter. Fabrikarb. Wilhelm Wemper. Maurer Joseph Justus.— 1 Tochter: Fabrikarb. Ferdinand Darr. Arbeiter Conrad Cassel. Buchbinder Richard Brenne. Fabrikarb Friedrich Degennath. Fabrikarb. Bernhard Berkenkopf. Händler Wilhelm Marquis. Fabrikarb. Carl Kroll. Schlosser Wilhelm Horst. Maurer Friedrich Langkopp. Fabrikarb. Mathias Gerhards. Tagelöhner Heinrich Henze. Fabrikarb. Carl Friedrich Schwärtzel.— 1 Totgeburt: Bahnarbeiter Wilhelm Braun. Eheschließungen: Hilfsweichensteller Bahnarbeiter Heinrich August Timmer zu Schwerte mit Haushälterin Caroline Wilhelmine Möller zu Schwerte. Fabrikarb. Heinrich Wilhelm Goßmann zu Schwerte mit Dienstmagd Anna Maria Theresia Klöpper zu Schwerte. Fabrikarbeiter Bernhard Kampmann zu Schwerte mit Dienstmagd Christine Caroline Engelhard zu Schwerte. Sterbefälle: Ewald Schauer 10 T. Fabrikarb. Wilhelm Habig 51 J. 7 M. 5 T. Friedrich Otto Adalbert Berkemeyer 7 M. 14 T. Dienstmagd Auguste Voß 18 J. 4 M. 23 T. Schneider Friedrich Wilhelm Beckmann 77 J. 11 M. 20 T. Ernst Millies 10 T. Wwe. Nachtwächter Andreas Arnold, Anna, geb. Oelschläger 82 J. 10 M. 19 T. Id a Friederike Radermacher 3 J. 1 T. 28 T. Bäcker Friedrich Möller 61 J. 5 M. 11 T. Fuhrmann Heinr. Dahm 60 J. 1 N. 1 T. Chefrau Schreiner Heinrich Ruhkamp, Anna, geb. von Beven 37 J. 18 T. Hermine Eckey 2 J. 9 M. 22 T. Smil Lethaus 10 M. 4 T. Caroline Marte Halfmann 2 M. 28 T. Lina Laura Stockhaus 8 N. 1 T. Konditor Hugo Lindenberg 32 J. 26 T. Johann Hermann Albert Laffontien 1 M. 23T. Heinrich Hesse 10 T. Maria Magdalena Gerhards 5 T. Schreiner Heinrich Peukmann 44 J. 8 M. 12 T. Standesamt Aplerbeck vom 28. Januar bis 3. Februar 1883. Aufgebote: Sophie Korte, Witwe von Bergmann Heinrich Friedrich Wilhelm Hölter und Zimmermeister Karl Luicke, Holzwickede. Maria Heußner und Fabrikarb. Ludwig Brüser, Berghofen. Emilie Tempelhahn und Anstreicher Heinrich Bellwinkel, Aplerbeck und Essen. Eheschließungen: Fabrikarb. Wilhelm Leidecker und Ida Schulze, Berghofen. Bergmann Adolf Schulte und Wilhelmine Scholl, Berghofen. Geburten: Ein Sohn: Fabrikarb. Heinrich Hesse, Aplerbeckerholz. Gastwirt Friedrich König, Sölde. Maurer Karl Landgraf, Aplerbeck. Bahnarb. Heinrich Zeuschede, Holzwickede.— Eine Tochter: Bergmann Adam Frink, Sölde. Konditor Wilhelm Vollmer, Aplerbeck. Bergmann Friedrich Frische Hengsen. Schneider Wilhelm Angelkorte, Holzwickede. Schuhmacher Friedrich Schramm, Aplerbeck. Mauxer Wilhelm Stoffel, Sölde. Sterbefälle: Bergmann Josef Junker, 80 J, Sölde. Rosa Brenscheidt, 1 J. 8 M., Berghofermark. Wilhelmine Schmidt, 1 J. 6 M. 10 T., Aplerbeckerholz. Wilhelm Tilmann, 5 J. 1 M., Schüren. Maria Vollmann, 2 J. 8 M. 28 T., Sölde. Witwe Fabrikarb. Heinrich Sträter, 50 J. 10 M., Aplerbeckermark. Bergmann Heinrich Potthoff, 82 J., Schüren. Heinrich Grundmann, 24 T., Aplerbeckermark. Todes-Anzeige. Heute Morgen um 6 Uhr entschlief sanft nach kurzem, aber schwerem Leiden meine innigst geliebte Frau und unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Nichte, Frau Wilh. Dommermühl, Lina, geb. Theissen, im Alter von 33 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Schwerte, 11. Februar 1883. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 14. Februar, nachmittags 4 Uhr statt. Namm daß der junge Tag erwacht, Ist auf Klavierspiel man bedacht; Es klappert an allen Enden. O herde Pein, o Ohrenzwang, Zu dulden Stunden=, Tagelang— ind niemals will sich's wenden! Es wird gehämmert Tag für Tag, Wie in der Schmiede, Schlag auf Schlag, Zu zwei und zu vier Händen. Man klimpert im fernsten, tiefsten Thal, O welche Marter, welche Qual— Das Klimpern will nicht enden! Bekanntnlachung. Die am Bahnhofswege lagernde Erde soll am Mittwoch, 14. Febe. ke., vormittags 11½ Uhr, an Ort und Stelle zum Verkau ausgesetzt werden. Schwerte, 12 Februar 1883. Der Magisteat. Belanntnachung. Donnerstag, den 15. d. M., vormittags 10 Uhr, werde ich im Pfandlokal beim Wirt Humpert in Aplerbeck 1 Küchen= und 1 Kleiderschrank, Tische, Koffer, Kommoden, Spiegel, 1 Vogelkorb mit Vogel, 1 große Partie Bretter und Schubkarren; ferner nachmittags 2 Uhr im Pfandlokal beim Wirt Frie in Berghofen 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Küchenschrank und 1 Schwein öffentlich, meistbietend, gegen gleich bare Zahlung versteigern. Hörde, den 12. Februar 1883. Proßst, Gerichtsvollzieher. Täglich frischen Schellfisch in bekannter Güte und zu billigen Preisen, sowie Klippfische, Stocksische, Bratsische, Häringe, Sardinen, Sardellen, Rollmöpse, Apfelsinen 2c. 2c. empfiehlt August Haape, Schwerte, Kamp. NB. Jeden Freitag gewässerten Stocksisch. Am Donnerstag, 1. März, nachmittags 2 Uhr, beabsichtigt Frau Witwe Kuhlmann hierselbst in deren Behausung Sterbefalls halber ihren in Mitte hiesigen Orts belegenen 5 Gasthof mit Anbauten, Stallung, Remise, kleinem und größerem Saale(letzterer 38,50 Meter lang und 20 Meter breit) nebst der dahinterliegenden 93 Are großen Weide und Garten, ferner zk. 563 Are gutes Ackerland öffentlich, meistbietend zum Verkaufe auszusetzen. Die Gebäude sind massiv, sehr solide gebaut und noch fast neu. Alles Nähere beim Unterzeichneten. Aplerbeck. L. Becker, Gerichtstaxator. Zu der am 18. d. Mts., nachmittags 3½ Uhr, im Bahnhofs=Gebäude der Bergisch=Märkischen Bahn zu Hagen stattfindenden General=Versammlung des Vereins zum Schutz und zur Beförderung der Fischerei in der Kuhr und Lenne werden die Herren Mitglieder ganz ergebenst mit dem Bemerken eingeladen, daß auch Nichtmitglieder, welche sich für die Fischzucht interessieren, willkommen sind. Tages=Ordnung: 1. Jahresbericht und Rechnungslage; 2. Vorstandswahl; 3. Fischereigesetzgebung, Lachs= und Forellenfischerei; 4. Verschiedenes; 5. Ortsbestimmung der nächsten General=Versammlung. Abend-Essen. Der Vereins=Vorstand: von Dücker. Schhne rote Speisekartoffeln sind zu billigem Preise stets zu haben bei Wilh. Bucker. Schwerte, Markt. Nächsten Donnerstag komme ich mit einer großen Anzahl Schchge Spersekartossern zum billigsten Preise liefert frei ans Haus, auch nach auswärts C. Dittmar. Ein Bäckerlehrling gesucht. Die Exped. d. Bl. sagt von wem. Ein ordentlicher Kaabe, der Lust hat, das Schmiebehandwert zu erlernen, findet Stelle bei Fr. Österberg, Garenfeld. Schweine nach Aplerbeck. J. Cohen, Schwerte. empfiehlt fisch C. Minke. In einem evang. Pfarrhause auf dem Lande, schön gelegen, findet ein junges Mädchen zur Erlernung des Haushaltes, gegen mäßiges Kostgeld zum 1. April liebevolle Aufnahme. Offerten Bub. M. 30 besorgt die Exped. d. Zig. 50 Stück eschene Allee-Bäume, 12 bis 15 Fuß hoch, extra stark, habe wegen Räumung zusammen für 30 Mark abzugeben. Auch sind Linden=, Ahorn= und Ulmenbäume vorrätig. Schwerte, Hüsingthor. H. Henter. Feinster Dorsch=Leberthrau, fast geruch= und geschmacklos, in Flaschen à 60 Pfg. u. M. 1 und 1,60 Derselbe eisenholtig 1 M. per Fl. bei Wilh. Schröder und Carl Braus in Schwerte, in Aplerdeck bei Schulze-Bellinghausen. Ein Kuhwagen steht zu verkaufen. Die Exped. d. Bl. sagt wo. Guter Dünger ist abzugeben. Die Exped. d. Bl. sagt wo. Valencia Apfelsinen in frischer Sendung, à Sick. 10 Pfg., empfiehlt Schwerte. J. zur Nieden. Dem lieben Freunde rich König in am 10. Februar *stattgefandenen Geburtstage die herzlichsten Glück- und Segenswünsche. Ungenannt aber wohlbekannt. ** zu haus Busch. Am Samstag, den 17. Februar d. I., vormittags 10 Uhr, sollen in dem Forstoistrikt„Garenfeld": 44 Eichen von 18 bis 36 Zoll Durchmesser und 40 bis 30 Fuß Länge, nummerweise nach dem Meistgebot verkauft werden. Zusammenkunft bei Witwe Scherf am Kabel. Haus Busch, den 9. Februar 1883. Der Rentmeister: Klo M Im Kommissions=Verlage vor(ustay Ban in # Iu nomalisiens= Verlage von Gastab=Bug in 8 „ Hauen erschien soeben und ist durch die Buchhandlung . Wschien sbeden und ist darch die Bachhandlung 8 ir Schwer“; zu von Carl Braus in Scwerte zu beziehen: * des Vereins für Orts- und Heimat-Kunde im üderlande. Herausgegeben im Auftrage des Vereins von K. Mummenthey. Mit 2 lithographierten Cafeln und einer Stammtafel. Erster Jahrgang. Preis 1 Mk. * 20 80 50 Versand von frischen Scenschen, wie marinierten und geräucherten Fischen. Frische ausgeweidete Schellfische, Seedorsch M. Pf. ete. pr Postkiste von 8½ Pfd. netto 3— ff. neue russ Kronsardinen pr. 10 Ptd. Fass 3 ff. mar. Fischroulade(Rollmops) pr. 10 Pfd. Fass 4 ff. mar. neue Vollhäringe pr. 10 Pfd. Fass 3 ff. neue gesalzene„„„„„ 3 ff. Christ.-Anchovis pr. 8 Pfd. Fass(ca. 400 St.) 4 a. goldg. ger. Kieler Bücklinge, 10 Pfd. Kiste 3 a. echte„ Sprotten 1/1 Kist.(ca 480 St.) 3 „„ ½„ 2 fl. fette ger. Elb-Aal pr. 8 Pfd. netto.... 11 fl. Aal in Gelée pr. 10 Pfd. Fass 7 M., 5 Pfd. 4 f. neuer Caviar 8 Pfd no. 21 M., 4 Pfd. netto 11 p. Hamb. Rauchfl. in saft. Blumenstück, ohne Fett und Knochen, pr. Pfd. f. Moll. Käse in Köpfen von 8— 9 Pfd. à 0 sewie alle anderen Fisch-, Käse- und Fleisch-Arten offeriert franko und zollfrei dort gegen Nachnahme. Conr. Springhorn, Altona bei Hamburg, Seefisch-Großhandlung. NB. Preislisten meiner sonstigen Konsum-Artikel stehen gratis zur Verfügung. 50 50 20 20 6.80 8,50—9.50 10.50 5 Pfd.=Faß 4,00 Schellsische ausgeweidet 10 Pfd. Kiste 2,80—-3 „ Geedorsch„„ 2.80—3 " Seezungen(Schollen)„„ 2,80—3 „ Heringe z. Braten„—2.80—3 (Original=Körbe 30—100 Pfd. netto, ab hier à Pfd. 16—22 Pf.) 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Zas Vollheringe 10„ Rollmops 35—40 St. 10 Fettheringe ff. marin.10 10 M. 6.50 " 3— " 3.30 3.30 J., ca. 1206k.— Konfirmations=Geschenken können als vorzüglich geeignet empfohlen werden: Vom Berge der Teligkeiten. Acht Erzählungen zu den Seligpreisungen des Herrn. Von E. Evers. Zweite Auflage. Elegant gebunden 5 Mkt., elegant gebunden mit Goldschnitt 6 Mk. Das Leben im Licht. Vier Erzählungen zu den 3 Artikein des chrisl. Slaubens. Von E. Evers. Elegant gebunden 4 Mk., elegant gebunden mit Goldschnitt 5 Mk. Erzählung von E. Evers. Elegant gebunden 2.25 Mark. Steinsmühlen. Erzählung von E. Evers. Elegant gebunden 2,25 Mark. Blauveilchen u. Sonnenblumen Erzählung von E. Evers. Elegant gebunden 1,75 Mark. Die Gvers'schen Schriften erfreuen sich ohne Ausnahme einer großen Beliedtheit aller christlichen Kreise. Den Schriften von Fries, Frommel und Funcke reihen sich die Evers'schen würdig an, und können jedem empfohlen werden, der eine gesunde positivechristliche Unterhaltungs=Lektüre wänscht. gerden,####### Diedr. Holtan's Verlag. 1 0 A. Hartleben's Verlag in Wien, I., Wallfschgasse 1. Durch alle Buchhandlungen sind nachfolgende populäre 3 belehrende und unterhaltende Werke 5 zu beigesetzten billigen Preisen zu beziehen. 6 0 0 0 □ 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Der gute Ton. Oder: Anleitung, sich in den verschiedensten Verhältnissen des Lebens und der Gesellschaft als feiner, gebildeter Mann zu benehmen. Von Johann Edler von K... 4ki. Dritte Auflage, durchgesehen, erneuert und vermehrt. Hochseine Ausstattung. 10 Bog. 8. Eleg. geh. Preis K 1,20. Der gute Ton für Damen oder Anleitung, sich in den verschiedensten Verhältnissen des Lebens und der Gesellschaft als wohlerzogene, gebildete Dame zu betragen. Von Malvine von Steinau. Dritte, durchgesehene und veränderte Auflage. Hochfeine Ausstattung. 9 Bogen. Oktav. In Glaceepapier=Umschlag. Eleg. geh. Preis K 1,20. Zeitvertreib. Verstandes=Uebungen, arithmethische Aufgaben und Scheizrätsel nebst einem Anhang mu Spielen. Für die Jugend und ihre Freunde herausgegeben von Karl Schulze. 11 Bog. 8. In Farbendruck=Umschlag eleg. geh. K 1,80. Was fangen wir heute an? Das neueste und beste Unterhaltungsbuch an langen Abenden im Winter und auf Ausflügen im Sommer. Von Hermann Keßler. Siebente, vielfach vermehrte und verbesserte Auflage. 17 Bog. 8. kart. K 1,80. Leitfaden für junge Mädchen beim Eintritt in die Welt. Von Malvine von Steinau. 8 Bogen. Eleg. geh. in Glaceepavier=Umschlag K 1,20. Der Anekdotenschatz oder Pillen gegen üble Laune und Langeweile. Gesammelt von Friedrich Kurzweil. Neunte, reichlich vermehrte und vollständig umgearbeitete Auflage von Hieronymus Jobs. 19 Bog. Oktav. Eleg geh. K 1,80 Der Schönbeitsfreund oder der erfahrene Ratgeber über die Geheimnisse der körperlichen Schönheit. Von J. Beyse. Dritte Auflage. 9 Begen. 8. In illustriertem Umschlag. Geh A.1,50. Die Kunst der Deklamation. Von Dr. Rafael Hellbach. Eins auf Erfahrung begründete Anleitung, die Kunst des ästhetischmündlichen Vortrages für den geselligen Zirkel, den Konzertsaal und die Bühne durch Selbstunterricht sich anzueignen. 15 Bog. 8. M 1,75. Der Zauber des Fleißes. Die Kunst, mit wenig Mitteln eine prachtvolle Toilette herzustellen. Nebst Anleitung zum Schnittzeichnen. Mit 16 Holzschn., 28 Tafeln und einer Reduktions=Tabelle. Von Angela Banze. 16 Bogen. 8. Geh. K 4, geb K 5. Deklamations-Soiree für Ernst u. Scherz, Geist u Herz. Von M. G. Saphir 2. Auflage. Geh. K 3.,#leg. geb. M. 4,25. Stammbuchaufsätze Inschriften und Devisen. Von J. S. Ebersberg. 14 Bog. Quer=8. Originelle Ausstattung, in Farbendruck=Umschlag. Eleg. geh. K. 1,80. 0 63 8 0 0 8 6 0 0 0 0 Der Hauspoet eder Der Gelegenheitsdichter für alle Fälle. Von Otto Müller. 12 Bogen. 8. In Farbendruck=Umschlag. Eleg. geh. K. 1,50. Neues deutsches Märchenbuch von Ludwig Bechstein. Pracht=Ausgabe. 40. Auflage. 18 Bog. mit 10 Farbendruck=Bildern und 50 Holzschn. Eleg. und dauerhaft kart. in illustr. Umschlag. Preis nur K 3. Blaue Blätter für Humor, Laune, Witz und Tatire. Von M. G. Saphir. Aus seinen Schriften gepflückt. Fünfte Volksausgabe. Mit dem Bildnis des Verfassers. 20 Bog. 8. Geh. K 2,25. Für’s Album. Sprüche u. Spruchgedichte gesammelt von Emil Looß. 8 Bog. Kl. 8. Eleg. Ausstattung. Geh. K. 1,80. In feinem Original= Einband K 3. Universal-Gratulations-Buch von Otto Müller. Enthaltend auserlesene Glückwünsche in Prosa und Versen für alle erfteulichen Ereignisse im Leben, alle Stände und jedes Alter. 5. Aufl. 10 Bog. In illustr. Umschl. geh. K 1,10, kart. M 1,25. Volks-Ausgabe. 44. Auflage. 18 Bogen mit einem Titelkupfer und 50 Holzschnitten. Eleg. kart. in farbigem Umschlag. Preis nur K 1,20. Kleines Gratulations=Buch für die liebe Ingend. Von Otto Müller. Enthaltend auserlesene Glückwünsche in Versen und Prosa zu Neujahrs=, Namenstags= und Geburtstagsfesten, sowie Weihnachtswünsche aller Art. 6 Bog. 8. In illustr. Umschl. steif geh. K 0.50. Georg v. Gaal’: Kleiner usterbriefstekler. Ratgeber für alle Stände. Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. 20 Bog. 8. In illustr. Umschlag. Preis geh. K 1.80, dauerhaft kart. M. 2.25 Eine stunde der Täuschung oder Das Ganze der Zauberei mit der hand. Von F. Gallien. 2. vermehrte Auflage, mit Abbildungen. Preis K 0,50. Wie fange ich meine Briefe an? Quiniessenz der Briefschreibekunst. Von Otto Müller. 2. Aufl. 12 Bogen. Oktav. Geh. Preis K 1 50. Neuester Briefsteller für Frauen und Mädchen. Von Otto Müller. 12 Bogen. Oktav. Eleg. geh. Preis K 1.25. Der häusliche Herd. Neues geprüftes Kochbuch für junge Hausfrauen, erfahrene Köchinnen und solche, die es werden wollen. Von Emma Eckhart. 31 Bogen. 8. Elegant ausgest. Geh. K 3,50, kart. A 4,20. Eleg. in Leinwand geb. K 4.80. 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K. 5 0 0 0 0 0 0 0 □ Bei Einsendung des Betrages per Postanweisung oder in Briefmarken erfolgt Franko=Zusendung des Ge= C □ wünschten unter Kreuzband. □ 0#r, A. Hartleben's Verlag in Wien, I., Wallsischgasse 1. □ KORHERRRRRRRRHRERRRERRRRRRRER Eüger=Kursus. Limburger und Holländer offeriert billigst, Preislourant gratis und franko, die Käsefabrik Clingen bei Greussen i. Th Bergmanns bedeutend wirksamer als Theerseise, vernichtet sie unbedingt alle Arten Hautunreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendendweiße HautVorrätig à Stück 50 4 bei C. Saatmann In Schwerte. Ulmer Dombau-Lose. Ziehung 19/21. Febr. 1883. Geldgew. 75,000 M. 2c. bar ohne Abzug. Nur Originallose versende inkl. franko Zusendung von Los und amtl Gew.= Liste gegen Einsendung von M. 4. Der Hauptkoll. A. J. Pottgießer, Köln. Den geehrten Hausfrauen und Töchtern von Schwerte diene zur Nachricht, daß ich beabsichtige, einen gründlichen Bügel=Unterricht, sowie das amerikan Glanzbügeln Fagonnieren der versch edenen Kragen und Manschetten zu erteilen, sobald sich eine genügende Anzahl Schülerinnen angemeldet haben wird. Damen, welche Teil zu nehmen wünschen, werden ersucht, sich in Wasche dafür versehen zu wollen, da der Unterricht in den nächsten Tagen beginnen kann. Für besten Erfolg des Unterrichts wird garantiert. honorar 5 Mark. Verpachtung. Das dem Herrn Wilh. Schulte gehörende Grundstück am Beckenkampbei Ruhrkamp soll nummerweise am Samstag, den 17. Febe, nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend auf mehrere Jahre verpachtet werden. Hohenschwert. 141m— Lose à#p 3.50, geg. Postanw. Almet Zieh.19. Feb. Hauptr. 75000 4 Theodor Mühlschlegel, Augsburg. 935588888000 mern in einem ruhigen Hause von einer kleinen, stillen Familie zum 1. Mai er, gesucht. Offerten wolle man in der Exp d. Zig. abgeben Eine Wohnung von drei Räumen zu vermieten. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Tüchtige Agenten J werden bei lohnendem Verdienst 0) ∆ für eineleicht auszuübende Agen 0 “ zur gesucht. Angabe der gegenwärtigen Beschäftigung erNachruf unserm Freunde Gustav Tegethoff gestorben um 5. Februar 1883. Wehmut erfüllte unser Herz Bei Deiner Abschiedskunde, Und manches Fleh'n stieg himmelwärts Aus wahrem Herzensgrunde. Ein Wort des Dankes nimm noch hin, Was, Teurer, Dir gebühret; Dann mögest Du in Frieden zieh'n, Wohin die Pflicht Dich führet. Oie Liebe that sich jahrelang Recht herzlich uns vereinen, Drum sprechen wir den besten Dank Wir Freunde ins Gemeine. Für alles Gute danken wir Doxt, wo die Engel wohnen, Da wird nach Deinem Tode Dir Der Himmel alles lohnen. Und halten wir denn endlich Wort, Dann wird es einst geschehen, Daß wir an einem bessern Ort Uns freudig wiedersehen. Gewidmet von seinen Freunden am Bahnhof Schwerte. Danksagung. Allen denen, die unserm Sohne und Bruder Gustav das letzte Geleit gaben, statten wir hiermit unsern tiefsten Dank ab. Jamilie Cegethoff. Schöne rote Spersekartossern sind zu haben bei Theod. Greve, Schwerte. 1e Als 1883 bis Becker u worden. gegenseitig Apler Zur wehrmänn Berücksich machung vormittag auf dem Die scheinen, tungen ul der Reklan Brad Handels=Nachrichten. Dortmund, 10. Febr. 1883. Per 100 Kilo. höchster R Gf. Weizen, schwerer „ mittel " leicht Roggen, gut: " mittel „ gering Hafer, gut.. „ mittel " gering Gerste, schwere " mittel „ leicht Kartoffeln Stroh(Richt=) Heu Butter, 1 Kilo Eier 60 Stück Neuß, 12. nied rigst M. 15/50 12 Febr. 9 4 6 2/20 3.501 1883. — 14/50 — —R 0 -bi. 2.— 3.— 6 Weizen(1. Quat. à 100 Kilo); 73 20 18 Raps;. Landroggen /1. à 100 Kilos2. Gerste(Winter= à 100 Kilo) SommerZuchweizen à 100 Kilo Hofer, neu. 1. Qu.„„ „„ 2.„„„ Rübsen(Aveel)„„ 1. Qual.„„ 2.„„„ Kartosseln„„„ Heu à 50„ Roggenstroh à 600„„ Rübdl per„„ in Partieen v. 100 Ctr. Rüböl per 100 Kilo faßw. Gereinigt. Oel p. 100 K. 3 Mk. höher als Rüböl. Preßkuchen per 1000 K. Weizen=Vorschuß 00 à 100 Kilo Kleien à 50 Kilo 14 12 14 13 8 3 21 79 80 128 29 35 Die liche Auf letzter 8 lediglich Börse Wohled den Bar amen, den tuc #d Bun Sein sch sein A gung, keichtern Belast beadsicht Das al Da die auch nur liches 2 ihrer 9 Aufm sres dazu sch wenn di gierung schwärze 56 — —* 59 5 — —5 —51 —.3 50 20 * — 2 — 2) Hagen, 8. Febr. Die heutige Börse zeigte feste Tendenz und ein ziemlichlt lebhaftes Beschäft. Es wurden notiert Weizen westfl. K. 19,75—20; do. fremder M. 18,75—22,50; Roggen“ westfl. M. 15—16; do. russ. M. 15,50—16,25;0 Hafer M. 13,25—16,50; Weizenmehln N. 22,50— 24. Alles pro 100 Kilo“ frachtfrei hier. Wechsel= und Geld=Kurse. Geld. Versetzungshalber Februar meine ist per 15. Wohnung von 4 Zimmern nebst Bodenraum zu vermieten. Zugführer Minkler, Helpoth. 500080888856 Peima Malzkeime sind fortwährend billigst abzugeben bei Schwerte. London Paris k. S. 2 M. k. S. 2 M. Antw. u. Brüssel k. 2 M. Gasel und Zürich k. S. 2 M. Geldsor! Zwanzigfranesstücke Sovereigns glustrant=tücke. 904,65/204,15 202.90 81,80 80,90 80.35* 80.85 80.12 80,80 80.30 en. M. 81.35 Der Schreib dem sec bis spät des gro seiner Stadt alt, de einen bezogen Di und 100 Jahre jährige nach C zu erw rennen * 5 ihn als und di seinen seinem ausgest welche verren in seil palblal eig 19 g0 ekauft nstre sie mi zeugni Nür 1 Wie Sum für 5 heirat Mit Parti als zu 16,15 G. 20,30 G. 4.00 G.