Ich kann mich nicht von ihm trennen.“ Meint der andere:„Und mein Geld ist ein Andenken an meinen guten Vater, das behalte ich auch" Er keunt ihn. Fah8 „Wo verstecken wir bloß das Gebürtstäggeschenk, damit Kurt es nicht findet?“ Koic „Was ist Ihr Sohn?“ „Innendekorateur.“ Iud aben! Weitea5 der= und Achlerschift lagen ssoliert, schierten Tiere durch die beiden Gänge marschierten. Wer nach vorn oder hinten gelangen wollte, mußte die Ladebäume überqueren. Sum, einer der Schwarzen, hatte sich einmal sl. mutiger Mann zeigen wollen und war die Fiere iue grsuf hinabgestiegen. SoNiene, gemeinsuu erspäht hatten, machten siel ein kühner Spien über ihn herzufallen. Nur So lange dag(Pchifr; Sam in Sicherheit. as eine schmwere sampfte und rollte, war über die schlspf= ledensgefährliche Sache, enigen P# Ladebäume zu kommen. Tcharpe nis Paltetaue schwankten wie das Wen##### dann galt es noch immer— war man eimal vorn— den richtigen Augenblick abpassen, um ins Notluk zu klettern. ging alles während des Sturmes der Taifan läangst wiederud wster, als Joe, der größte unserer Reger. Mehrmals war er heil von Seite zu Seite gekommen, und meistens hatte er sich erst einmal hingesetzt, um den Tieren zuzuschauen: Wie sie beim Ruck umfielen, gegen Zie sehins,nlatschten, wie sie sich balgten, wie den sagten. y Dörner in den Leib der to. „Wieder a#, Sgg aben und sah nach unten, „#s das Schiff noch einmal recht weit überegte. Der Schwarze verlor den Halt, schwankse, fiel und mit einem entsetzlichen Schrei eirem kräftigen Bullen gerade auf den RükLast mite vier-krümmte sich und warf die die Fühe Die mitendg anderen vor die guge. Die wurenven Ochsen stampften Lann diavarizen sofort, zu Tade und gruben dann die Horner in seinen Leib.— gallig machtlag. oben in Sicherheit, aber Erst zweimal vierundzwanzig Stunden späwir die Tierkadaver über Bord geworfen hatgehalten. Der Isisparze eröfnete er seine kurze Rede, Iigentlich sin draver Seemann. Tiere sind müssen aau i Ladung, aber auch sie Br he#s#egendwo unterkommen. Roahs urche hat schon Tiere gehabt. Du haft sicher das, Tau nicht richtig festgehalten und kamst Frischen unvernünftige Biester. Fahr in FrieHarry und ich sind auf der guten„City of auch wieder zurückgekommen und ohen IAngeles gelandet und gegangen. Wir #en damals einen schweren Eid geschworen und ihn, so lange wir zusammen geblieben znd, auch redlich gehalten. Wir fragen immer, wenn's losgehen soll, #rst noch schnell:„Was habt Ihr für ine Lavung? Wird sie riechen?" Doktor Tsung Lü Skizze von Helene Klepetar. der Kranbenbatten abschrst een Stimmair und seine tönende ###e scharf auf jeden einzelnen Fall hinvies, neigte sich unter dem langen Zuge der ungen Aerzte ein seines, gelbes Antlitz über beißem Kittel ganz besonders lauschend vor. Eine Hornbrille deckte die kleinen, schrägen, zlugen Augen. Nach der Bisite stand Dr. Lsung Lü im Laboratorium und notierte die ioischen Puchier dätte geglaubt, daß die kaSchrift de gucaven ihm, der die heilige echrift des Drachen schrieb, so geläufig waren? Lann kam er in die Krankensäle zurück und zar flüsternd, gleichsam als Kunst, Kranke, die chn interessierten, nochmals untersuchen zu kürken. Seine schmalen, gelben Wachsfinger klopften ab und hielten sorgsam inne, sobald ein Schmerzenslaut ertönte. Er fragte lipelnd, aber in tadellosem Deutsch und schrieb n sein eigenes Tagebuch.— Ich lag schon zwei Monate in der Klinik. Durch das hohe fenster oberhalb meines weißen Bettes atmer der Frühling. Im Saal roch es nach Lyol. Seife und Sauberkeit. „Wie lange sind Sie schon hier, Herr Dokor?“ fragte ich.—„Drei Monate. Vorher var ich in Rostock und Heidelberg.“—„Und Sie bleiben?“— Nein, es drängen sich zu ziele an einen großen Namen heran. Lieber zehe ich an eine kleinere deutsche Universität.“ —„Wie haben Sie die Sprache so gut geernt?“—„Oh, auf der Ueberfahrt und wenig eorher. Ich muß ja auch englisch und spazisch sprechen können.“—„Sind Sie ganz allein?“—„Nein, wir sind drei, die ein Sti sendium vom Rektorat in Peking bekommen haben.“—„Und dann kehren Sie zurück and welden so Verahmt wie Halal Er lachle. n hatte atmes feltsom 1Imisssomdl: sches Lautloses.„Berühmt? Ich habe eine Aufgabe vor mir. Noch fehlt mir Röntgenologie. Ein berühmter Arzt wird man nicht im Hungergebiet, nur ein Helfer und ein Kleinbauer die ihren Reis bestellen. Die großen Städte haben genug Aerzte. Zuggfih fragen unsere reichen Kranken lieber englische und amerikanische Autoritäten. Wir .. einsach von der Regierung entsendet, die uns ein festes Gehalt gibt, nicht größer als das eines Geometers.“—„Und dafür dieser unglaubliche Aufwand von Fleiß?" steht man das nicht bei Ihnen? Ich habe einen Gläubiger— das ist der Staat. Er läßt mich ausbilden, aber das kostet ihn im Laufe der, Jahre bei einer Anzahl von Studenten Riezensummen. Zum Entgelt dafür arbeiten wir künftig für den geringsten Betrag dort, wo es eben noch keine Aerzte gibt, die kleinen Kinder in Massen sterben, der JangtseEians= aus keinen Ufern tritt, Seuchen und Elenbsktankheiten herrschen. Wir wohnen in Baubng oder Lehmhütten ebenso wie a eie mipe* Erinnerung an Europa nehmen „Zcspieine, wissende Lächeln des Asiaten, das mährendz.““ umspielte seinen Mund wayreno die Augen ernst blieben:„An eine seche schsiet Geagi achtzehn Stunden lernte, sechs schlief, kein Straßenleben beachtete, nie in Ihre fürchterlichen Kinos ging, meinen sat gzitgebrachten Kohlenöschen kochte sepbden lag eigen Bücher unserer Philoträgin das alles für einen— Staatsauf„Mein Vater ist ein einfacher Beamter; in soisrer ganzen Fanisie gibt es keinen Man1.37 1. Füir wurde die ungeheure Gnade zuteit, vernen zu dirsen: 00e 3u gungten: Sie das nicht höher als Ihre Umge„Höher als meine Eltern? Niemals. Was ich in meinem Kopfe mitbringe, ist ebenso bar wie die Bewässerung der Reisfelder. Daß die Europäer immer solche Unterschiede zwiichen den Arbeiten machen! Verzeihung!“ Er nahm nun das Fieberthermometer, notierte die Grade und wandte sich dem nächsten Bette zu. Wenige Tage später wurde ich aus der Klinik entlassen. Gern hätte ich mich von Dr. Lü verabschiedet und ihn zu mir eingeladen. Die Schwester blickte erstaunt auf:„Er war gestern zum letzten Male hier. Er ist abgereist“ „Wohin?" ich ten rsenz. g sie nich an:„Wie kann ich das wissen: Zu uns kommen so viele aus der geuseg, Bate S oscs eu1 „Aber Tsung Lü war einer der Fleißigsten I.PPcg Sefie, Schärss. enisterte:„Das mi. sen doch aue sein. unders geht es ja gar nicht bei unserem Herrn Professor. Entschuldigen blieb ich mit meiner Pepag s3. Handtosche und dem Gedanken an Perdita Saizze von Frieda Wildt=Goßmann. Die Tür zu meinem Büro war weit geöffnet. Perdita, das Hausmädchen, stand auf der Scsste; zum Ausgang gerüstet. Aber wiel Son einer sehr leuchtenden, dennoch geschmackvollen Eleganz. „Sagen Sie mal, Perdita“, begann ich etwas zögernd,„irgend welche Handwerker waren doch in letzter Zeit nicht im Hause? Ich vergab allerdings einige Male, meinen Schreibtisch abzuschließen. Seit einigen Wochen fehlen mir öfter Geldbetröge, ich weiß es mir nicht zu erklären. Können Sie mir Aufschluß geben?“ Perdita öffnete ihre schwarzen Glutaugen sehr weit, sah mich entsetzt an:„Senora, welches Unglück! Ich habe keine Ahnung, wer es getan haben könnte.“1 „Perdita! Sie räumen das Zimmer auf. Denken Sie nach!“ Das Mädchen bekreuzigte sich. „Na, dann gehen Sie nur!“. Ich beugte mich wieder über meine Buchführung. Perdita war sehr schnell verschwunden.— Seit einem Jahre leitete ich eine deutsche Fremdenpension in diesem nicht sehr großen, wunderschön gelegenen Luftkurort in Südamerika. Das Haus war gut besucht. Der Betrieb machte mir Freude. Nur die spanische Sprache beherrschte ich noch nicht ganz, ich half mir mit Englisch und Französisch. Die Hausangestellten waren meist ortsansässig, darunter auch Perdita, ein tüchtiges, aber recht eitles Mädchen. Bisher kam nie etwas im Hause abhanden, doch seit etwa vierzehn Tagen schien es mir nicht geheuer. Einmal fehlte ein großer Schein aus meiner Hande#ltasche, ein anderes Mal aus der Briefmarkenund werdon so berühmt wie Hata!“ Er lach Sein Lachen harte erwas seilsam unzugenon=kasse. Ich beobachtete, und mein Verdacht fiel auf die hübsche Perdita. Bei ihrem heutigen Ausgang waren mir ganz besonders das neue Kleid und der neue Hut aufgefallen. chilenischen Fechteen sprach ich mit einem Zeit Gast im Hause ##i# war. Er versprach, mir in diesem Falle behirslich zu sein. Am anderen Morgen klopfte es an meine Bürotür. Doktor A. kam erregt herein, die Harbgeleng delt er fest am da, hahen wir sie“, sagte der RechtsIt,###### geständig. Perdita hat das Jeld verseat; sie wird uns nun den Ort zeiherstreßer“ ding voran in den Hof, das wisch feolatg Mädchen hinter sich her Ziehend. wir stehen. Hoktor Im Holschupren blieben wir stehen. Vontor u. redete heftig auf PerSie lief auf die andere Seite des unter den lose u. 308 einen Hundertpeloschein im selben Augenbliche achdtegeln hervor. Erde augenbliche klatterte etwas zur auf und Richte i anell mit dem Fuß darAugen an ate gnich, trotzig aus haßerfüllten enen un. Auch dieser Geldschein wurde ihr entrissen. Dann lief sie schreiend und gestikusissen davon. Perdita ward nicht mehr geZwei Tage darauf— ich war mit einigen Gasten beim Tennisspielen im Garten— kam P5Scisdiener und sagte mir leise ins Ohr: chen rnichter wünscht Senora sofort zu spre„Im Empfangszimmer stand der Richter mit seinem Begleiter. Nach steifer Begrüßung: „Senora, wir müssen eine Haussuchung bei Iynen vornehmen. Ein früher bei Ihnen angestelltes Hausmädchen hat erklärt, daß Sie einen schider verletzten Mann in Ihrer Pension verborgen halten. Perdita S. gab an, mit einem Messer auf einen Herrn mehrfach eingestochen zu haben, um ihre Mädchenehre zu verteidigen. Dieser Herr wäre dann, aus mehreren Wunden blutend, zu Boden gestürzt. — Sie. Senora, machen sich strafbar wegen Verdunkelung der Angelegenheit.“ a„.Ich war„prachlos. Perditas haßerfüllte augen fäh ich im Geiste vor mir. „Meige Herren, nichts davon ist wahr.“ Rede ab und sagd die Dand, Achnitt mir die alle Räumei“ : Wohl oder übel mußte ich gehorchen. Jedes Zimmer wurde geöffnet, in jeden Schrank Bett gesehen— keine Spur von PVerletzten. Zuletzt glaubte der Sehretär „#puren gefunden zu haben, weil der Fußin einem Zimmer an einigen Stellen frisch gestrichen war. Der Richter sah mich drohend an:„Sagen Sie die Wahrheit!" treienen Steilen der Fußbaden an den Richter und Sehrethr sa, gestrichen wurde.“ an. Ich fühlte daß sich doven sich bedeitsam fühlle, dag sich die Situation zuspitzte. Diese ganze phantastische Geschichte hatte mich etwas verwirrt; ich erkannte Perditas Rache. In meiner Not— schon sah ich mich verhaftet— fiel mir ein, daß ein höherer Regierungsbeamter zu meinen Gästen gehörte. Ich klingelte und sagte dem eintretenden Diener Bescheid. Bald darauf kam der Gouverneur— ich atmete auf. Er sprach gut Deutsch und ich erzählte ihm schnell die ganze Räubergeschichte von Perdita. Er war empört über die Frechheit des Mädchens. Dann übersetzte das nicht ganz korrekte Vorgehen des Richters mir gegenüber. Er verlange strenge Bestrafung des Mädchens, andernfaus würde er in meinem Namen bei der deutschen Gesandtschaft Anzeige erstatten. Richter und Sekretär wurden etwas blaß; beide verneigten sich tief und gingen. Der Gouverneur sah ihnen kopfschüttelnd nach Später hörte ich, daß Perdita zur Strafe für ihren Diebstahl einige Wochen in das Kloter für verwahrloste Nädchen gesperrt worDoch was sah ich etwa zwei Monate später? Ich ging über die Promenade— es war die sit 255 Korsos. Endlose Reihen von Wagen Toileteon Pferden, die Damen in zroßer ten, Füirtag gidliche Vegrüßen von Bekannten, Flitlen, Sonne, Blumen, und mitten darin in einem schönen Wagen neben einem Kavalier— Perdita, thronend wie eine Königin im modernsten, elegantesten Anzug, strahlend, nach allen Seiten lächelnd, kokettierend—o sie hatte Karriere gemacht! Da erblickte sie mich— Krach! Ein grüner Sonnenschirm entfaltete sich. Diese Aussicht gefiel ihr nicht. Du südliches Sumpfpflänzchen, Perdita, wie lange wirst du blühen! Verantwortlich H. Semmelmann, Altena. Druck und Verlag: P. A. Santz, Altena. du orktiert wurde:„Auf dem Bauche so##t kriechen dein Leben lang.. Da hob einer den Finger und fragte:„Herr warguf it sie denn gauber gebracen!? Farbe „Mach's wie ich, lach' dir alle Sorgen weg.“ „Kann ich nicht. Ein vaar Porderzähne seblen mir auch noch.“ Frau nicht härtesr;, erwioerte Frau Müller stolz.„Die Pässe habe ich gut aufbewahrt. Die liegen ganz unten im großen Koffer!"!!— Burt mrche PSchre Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 33 Samstag, den 22. August 1931 98. Jahrgang Bauernblut Skizze von Franz Mahlke. Eichholz ging wie ein vergrübelter Kauz durch die fruchtschweren Fel.„Seitdem seine Frau hinter den Hecken des Friedhofs schlief und er auf dem Altenteil saß, wußte er nichts Besseres zu tun, als die alten Raine abzuschreiten. Die Dorfleute, denen er gern aus dem Wege ging, hatten nicht ganz Unrecht: Eichholz war ein vergrübelter Kauz geworden. Eines Tages machten Zigeuner auf der Gemeindewiese vor dem Dorfe Quartier. Eine Zigeunerin fing den alten Eichholz ab und redete auf ihn ein, um ihm Vergangenes und Jukünftiges zu sagen. Er lächelte mißtrauisch, sie ihm zwanzig Pfennige abverlangte. „Kein richtiger Bauer schmeißt für so etwas Geld weg“, sagte er,„aber ich machs mal.“ Er warf ihr zwei Groschen zu und machte seine knochige Faust auf. Die Schwarze rätselte in den offenen Handteller und sagte mit geheimnisvoller Stimme einiges, was ihm gefiel. Eichholz schmunzelte, kraulte sich in den Stoppeln am Kinn und hielt ihr die Hand noch einmal hin. Diese Wahrsagerin, die wie alle ihres Schlages sich darauf verstand, ihre Opfer zu nehmen, verkündete nach weiteren zwei Honorargroschen etwas, was ihm noch mehr gefiel. Eichholz hatte ihr das Prophezeien freilich leicht gemacht. Unbeabsichtigt, durch die Beantwortung einiger von ihr geschickt dazwischen geschmuggelter Fragen. Und so sie ins Schwarze, als sie sagte:„Ihr werdet bald Großvaterfreuden haben!" Da lags! Die kinderlose Ehe seines Sohnes, des Hofbesitzers, hatte ihn zu einem vergrübelten Kauz gemacht. Mehrere Enkel waren im Säuglingsalter gestorben. Er hatte alle Hoffnung aufgegeben. Sollte aber die Schwarze recht behalten... es wäre ja nicht auszudenken! Schon jetzt geriet er in einen fröhlichen Gedankenkreis hinein. Das allein war vier Groschen wert. Zu Hause fing er von selber an zu reden. Sogar mit seiner Schwiegertochter. Das war seit Monaten nicht vorgekommen. Ihre Aufmerksamkeiten nahm er sonst ohne eine Silbe entgegen. Er war so wortkarg, daß er sich zweimal fragen ließ. ehe eine aufs knappste bemessene Antwort durch die Zähne schob. Jedes Wort mußte ihm sozusagen abgekauft werden. Er sah in der Schwiegertochter eine in den Hof eingedrungene Schuldnerin, weil die Aussicht auf Nachkommenschaft immer geringer wurde. Das änderte sich mit einem Schlage, nachdem eine gerissene Zigeunerin seine schwache Seite entdeckt hatte. Andern Tags ging er wieder zu der Gemeindewiese. Aber die Zigeuner waren über Nacht weiter gezogen. Er sah die alten Aecker und Wiesen mit ganz anderen Augen an, seitdem er die Prophezeiung mit sich herum trug. Nach einigen Tagen machte er zu seinem Sohn eine vertrauliche Bemerkung. Er gedachte sich damit zu neuen Lebensufern eine Brücke zu bauen; denn er wollte über die Ungewißheit hinweg. Sein Sohn stand ihm voll erstaunter Nüchternheit gegenüber. Dann platzte der Alte heraus:„Hat mich die schwarze Hexe denn betrogen. die Zigeunerin?“ Und er erzählte dem Sohn sein Erlebnis auf der Gemeindewiese.„Kein richtiger Bauer schmeißt für sowas Geld weg", sagte der Sohn und ging in den Viehstall. Der Alte stand wie eine entlaubte Eiche mitten im Hof. Von Stund an war er wieder der vergrübelte Kauz, der einsam durch die Felder stakte und auf Baumstümpfen saß, wenn auch seltener als früher; denn eine schwere Müdigkeit hatte ihn ergriffen. An einem lachenden Sommertage zwängte er sich durch Erlen und Brombeergerank zu dem verschilften Tümpel, der noch gerade inGanz allin wollte er mit seinen von einer Engländer nicht d. falscheg Prophetin aufgescheuchten Gedankensein seltenes Muster..4#. eriae ag Peite Gaag iu Schilf neden ihm Heislebe bedonut er P Kahs,Kanden da; ein faches Schlsbach lagster au der e „.36 bin den Iigenermn ausgericht, dem ichsiover de sar eigenich ur ein dbeines alo geyore nicht zu ihnen“, sagte er. sxenschiff war und daher keine Passagiere an „Woher weißt du das, und wohin gehörst du Bord nahm, Mister Goulfield, ließ mit sich re„Ich fühle das. Woher ich bin, das weißz ich Masckinenmessers ale Rannschafteköchzin mit. Der elitz Kähzes uadn in mit ine Dart sehzeligzepvortglüch on Da, Veiter ur in. Der Gemennorvoisteher konnte die„Heimat“ chrelwich schon. Lizzie verstand es, sich beder Zigeuner aus seiner Lagergeldliste fest=fliebt zu, machen. Sie kochte ganz ausgezeichsteuen. Iin einem Berliner Vorort, in dem spet, und wenn ihr von goldblondem Locken„Zigennerblgct; fand die Polizei das Ober=Fergzgmwaltes Puppengesichtchen mit den e## der Bande. Der alte Zigeuner gab zusvon Zisei Sicht kam, zogen alle, Prorokol:„Es war in Habsleben im Sächsi=zuugter Goulfield angefangen bis zu dem schen, wo wir im ersten Sommer nach dem sctngsten Schiffsjungen hinab, die Mützen. Sid Kriege eine tote, junge Mutter im Walde fan= Litzgerald war unbändig stolz auf seine junge den. Ein Beerenkorb stand neben ihr. und im nichtun aus den Flitterwochen noch lange hlutigen Moos lag ein kleiner, schreiender sschzt verausgekommen, als das Schiff eines zunge. Wir haven iyn in unserem Wagensngene gggr die Straße von Gibraltar mitgenommen, weil wir ihm eine Mutter##giert harte und in den Atlantik trat. geben, golten. Unsere Frauen haben nie schlage. Dag. Bid wie mit einem vionde Kinder und lieben sie so. Er ist nun Stunde uu are dechterte sich von zwölf Jahre alt. Wir haben dem Jungen den vort gude e. peiter man nach Nonden Vornamen des Kalendertages gegeben. Seinen Zwe nan stürmische Set. Zunamen wissen wir nicht. Er ist uns in odei Tagesreisen von der englischen Küste Brachheide heimlich davongelaufen. Mehrsgütfernt war auch nicht mehr die Hand vor kann ich nicht sagen.“(stete sich durch dag Die Springslaower“ io lesen:„Am... ist die Ehefrau des in Sxtingstower überrannt. Der Mareich gefallenen ergners Karl Marten beim skleine Springsigge. Csale“ batte die Berensuchen am Fuchsberg niedergekommenischinen. berrannt. Der Atnund verblutet. Das Kind fehlte. Alle Fok ga erst wieder zu sich selber, dungen nach ihm blieben ergebnislos: soropisserten Krankenbett dnagen astheichung De. Fachk eineg Reinl eine Fra desans sch anter den GertBiussin den Sbero) Peüirterggen der Bauern=teten der„Springlower“,(oweit sie von der Dunbef V Fract“ gsite,„hat Licht in dasshieser i, aulgelischt wonden waren, nicht. Bei schunge Penggr. us die Unterhalts= und Er= sgieser Pröffnung war der arme Sid drauf und gerant sstrase von, den amtlichen Stellen auf=oran, sich das Leben zu nehmen. Aber dem gerout wourde, ruckte der Junge ganz nahe an Arzte und der mit seiner Pflege betrauten Ro„alten Bauer Eichholz heran und fengte stenkreuzschwester Fernando Lacombe gelang ei##„Kann ich nicht Hütejugge werdens“ ses, ihn von diesem Schritt der Verzweiflung Sen seggdie sich en den Veamten:„Jaschzbrngen Bauernblut. Er hat auf unserem Ein halbes Jahr später steckte er in der Grund sich ein Haus aus Schilf gebaut und Rekrutenschule in Brighton zur Vorbereitung tagelang von Beeren unseres Waldes und den ffür den Dienst. Die Werbungen Lond KitcheFrüchten unseres Ackers geleot. Ich will sein ners hatten zu geringen Erfolg gehabt, durch Großvater werden.“— Und die Eichholzens is Conscription Bill war auch in England für waren alle einmütig derselben Meinung. suificHeu des Krieges die allgemeine WehrWenn der alte Bauer Eichholz mit demsmuch eingeführt worden, und Sid Fitzgerald Enkel durch die Felder ging und selber jung snouaht Kingg ein au dem Dreadan ihm wurde, flog ihm manchmal unversehens“ H###gsstu# dames“. ein Gedanke an die Zigeunerin durch denund Votizeidienst warf den„King James“ Kopf., Er sah im Weiterschreiten dann ein bald dorthin Sd bald hierhin, Schmers um die für immer verloren geglaubte #####ie zu überlassen, noch auch Gelegenheit, Briefe in die Heimat zu schreien. Seine alte unztspachen ramte sich, nach Wochen micher damen ihre Sendungen immer ###r als unbestellbar zurück. lich zi: gende dieser ewige Krieg ging schießtich zu unde. Als die letzten Depeschen zwischen der deutschen Regierung und dem Präsidenten Wilson gewechselt wurden, lag der„King James“ vor New Orleans. Sid Fitzgerald wurde sotgrt sutchessen. Aber die Sehnsucht nach Engtund, nuch Liverpool und der alten Mutter, vergangen zu sein. Seit Lizzies Verschwinden wußte er in der Tat nicht, was lihn an die ferne Heimat hätte fesseln können. V.oonob, Peiterschreiten dann ein paar Augenblicke in seinen breiten Handteller, kraulte sich nachdenklich in den Bartstoppeln und dachte: Eine Hexe kann sie eigentlich nicht gewesen sein.—46 116h 1•.— Sid Fitzgeralds Doppelehe Erzählung von Frank Helmerding. „Sailors Home“ hieß ein Seemannsklub in Liverpool. Schon seit Jahr und Tag waren die vier Wände seines Rauchzimmers Zeugen der unglaublichsten Geschichten aus allen Breitegraden unseres Planeten gewesen, und es verlohnte sich nicht, das Erlebnio Sid Fitz und so nahm er kurz entschlossen eine ihm angebolene Stellung als Erster Steuermann auf dem spanischen Kauffarteischiffe„Santa Cruz“ an. Die„Santa Cruz“ hatte Petroleum geladen und fuhr durch den Panama nach Valparaiso. Auf hoher See erkrankte einer der Mulatten, die den Oelosen der„Santa Cruz“ zu bedienen hatten, unter sehr verdächtigen Symptomen. Der spanische Doktor wollte mit der Sprache nicht recht heraus, aber allgemein hatte man das Gefühl, daß man von Glück reden könnte, wenn man den chilenischen Hafen erreichte, ohne daß an Bord das Fieder zum Ausbruch gekommen war. Und das Schicksal hatte dieses Mal ein Einsehen. Der Mulatte blieb der einzige Kranke auf der„Santa Cruz“. Sid Fitzgerald selber lieferte im Auftrag seines Kapitäns im Krankenhause in Valparaiso ein und kam auf diese Weise dort mit dem Doktor Jose Gonzaga ins Gelgräch Während nun das Schiff auf der Reede Valparaisos vor Anker lag, erschien Sid zu wiederholten Malen in dem Spital, um sich nach dem Befinden des Mulatten zu erkundigen, und erzählte gelegentlich eines solchen Besuches dem Doktor seine Geschichte. Als er damit geendet hatte, meinte Gonzaga: „Das ist doch ganz seltsam! In unserem Spital befindet sich nämlich schon seit einigen Jahren eine jetzt als Krankenpflegerin ausgebildete junge Frau englischer Herkunft, die aus einem Schiffbruch gerettet und von einem norwegischen Dampfer ausgenommen worden ist. Diese Frau hat infolge des ausgestandenen Schrekkens und der Todesangst jegliche Erinnerung an alle Ereignisse, die vor dem Schiffbruch liegen gerloren. Das ist eine Form geistiger Erlankung, die uns Medizinern nicht unbekannt ist. Die merkwürdige Synomie der Ereignisse brachte mich, als ich ihren Bericht anhörte, auf diese Frau. Daß Sid Fitzgerald unter den gegebenen Umständen den Doktor bat, ihm diese Engländerin vorzustellen, ist nur selbstverständlich. Gonzaga ging, und Sid wartete in dem Empfangsraum des Krankenhauses sein Wiedereintreten ab.„„ Etwa fünf Minuten verrannen. Da ertonte aus Sids Munde der Schrei„Lizzie!" Die Sonne fiel durch das hohe Fenster mit dem gotischen Spitzbogen. Grell und schars beleuchtete ihr Schein Gestalt und Züge der jungen, blonden Frau, die soeben in der Tracht der Anstaltsschwester an Gonzagas Seite eingetreten war. Die Freude des armen Menschen angesichts der Wiedergefundenen war schier unbeschreiblich Beide Arme breitete er nach ihr aus und schrie:„Du bist es, ja, Du bist es! Meine Frau!“ „Ich heiße Kitty, nicht Lizzie, und ich bin nicht Ihre Frau", tönte es ihm da entgegen. Gonzaga wechselte mit ihm einen vielsagenden Blick.„Das ist eben die Krankheit", sollte dieser Blick bedeuten, und der arme Sid verstand. Es kostete Sid und Gonzaga alle Künste der Ueberredung, um die Wiedergefundene zu veranlassen, wenn auch nicht als Frau, so doch als Gast Fitzgeralds die Reise auf der„Santa Cruz“ von Valparaiso nach New Orleans anzutreten, denn der Arzt war der Meinung,(es sollte von dort direkt nach England zurückgehen) das Wiedersehen mit der alten Heimat könne das entschwundene Gedächtnis am allerersten wieder zurückrufen. Und nach vielen, vielen Wochen kamen die beiden endlich in Liverpool an. Das kleine Häuschen, in dem Mistreß Fitzgerald hier wohnte, lag in der Albert Street. Sid hatte keinerlei Nachricht gegeben. Sockam er denn nach Jahr und Tag, sozusagen als Fremdling in der Mittagsstunde, von keinem mehr erwartet. in der Heimat an. Aber, auch noch in den Tagen des Alters sieht das Auge einer Mutter, die auf den Sohn gewartet hat, scharf.„Sid, mein Sid!“ „Mutter, Mutter!“ So lagen sie sich beide schluchzend in den Armen. Nur die Wiedergefundene stand zur Seite... verständnislos. Da endlich wandte sich Mistreß Fitzgerald an die junge Frau.„Aber Lizzie, warim hast Du mir denn nicht gesagt, daß Sid heute zurückkommt? Das wußtest Du doch, als Du vor einer Stunde fortgingst! Und wie kommst Du denn zu dem anderen Kleid?“ „Ich heiße Kitty und bin nicht seine, Frau!“ Der unglückliche Sid dachte an Seic#moro Gräßlich! Auch die alte Mutter, nicht nur Lizzie, hatte um seinetwillen den Verstand verloren! Wäre er doch nie und nimmer auf den Gedanken gekommen, hierher zurückzukehren. Eben wandte er sich nach der Tür, auszustürmen und seinen namenlosen Schmerz rgendwohin in die Einsamkeit zu tragen, als eeieen Sabele entosenünfe Er a ie zusammengesunken, hätten nicht in##esem Augenblicke zwei volle weiche Arme leidenschaftlich umfaßt. Und das schier Unbegreifliche stand leibhaftig da vor seinen Augen. Zwei Frauen, einander ähnlich, wie ein Ei dem andern! Aeffung seiner Sinne oder aber romantisch Spielwerk der Natur! Auch Frau Fitzgerald zitterte an allen Gliedern. Es dauerte Tage, bis man hier wieder glücklich in das Gleise kam und das Gehirn dieer armen Menschen das Wunderbare erfaßte. Tage, bis die wahre Lizzie Fitzgerald ihre Odyssee erzählt hatte. Zusammen mit noch anderen Schiffbrüchigen der„Springflower“ war sie in jener Schrekkensnacht von einem großen Dampfer aufgefischt worden; der nach Australien und Neuseeland fuhr. Unzählige Briefe hatte sie von der letztgenannten englischen Kolonie aus an ihren Sid geschrieben, aber keiner dieser Briefe hatte hn erreicht. Schließlich hatte sie, aller Mittel ind jeder Hoffnung beraubt, eine Stellung als Zofe bei einet reichen englischen Dame angenommen und war mit dieser erst vor kurzem nach England zurückgekehrt. Einen vierwochigen Urlaub, den man ihr bewilligt, benützte sie jetzt zu einem Besuche in Liverpool bei Sids Mutter, in der Hoffnung, ihre Nachforschungen von hier aus fortsetzen zu können. Die waren nun endlich von Erfolg gekrönt. Tante Agathes Begräbnis Die Geschichte einer Erbschaft, erzählt von G. W. Beyer. Ein halbes Dutzend Männlein saß im Strandanzug auf der Terrasse der„Inselhalle“ und lutschte wohlig am Strohhalm des Eiskaffees.„Eine andere Beschäftigung ist ja bei dieser fürchterlichen Hitze garnicht möglich“, meinte ein junges Mädchen, als es das dritte Glas bestellte. Draußen lief ein Herr vorbei: Er führte einen Schoßhund an der Leine. Er wischte sich den Schweiß von der Stirn. Der Hund blieb an jedem Pfosten stehen. „Was mag nur mit dem Menschen dort los sein?“ ließ einer seinen Strohhalm einen Augenblick aus dem Munde.„Er kann einem ja leid tun, daß er bei dieser Hitze mit dem Vieh draußen, herumlaufen muß." Einer aus der Runde wußte Bescheid:„Alles um des lieben Geldes willen. Er hat vor zwei Jahren seine Tante beerbt. Gleichzeitig hat sie ihm aber auch den Hund vermacht und ausbedungen, das Tier bis an dessen jeliges Ende eben so gut zu behandeln, wie sie es tat. Wenn nicht, dann muß er alles wieder herausrücken, und die Gesellschafterin der olten Dame wird Alleinerbin. Daß diese habzierige Jungfer nun jeden Schritt des armen Neffen bewacht, ist selbstverständlich. Sie hat ihm auch gesagt, wenn er nicht mit Fifi ins Bad führe, wie es die alte Dame jährlich getan, so würde sie den Tatbestand der schlechten Behandlung als gegeben betrachten und einen Prozeß gegen ihn anstrengen.“ „Gräßlich! Hoffentlich geht das Vieh bald ein!“ „Uebrigens“, sagte ein Dritter,„fällt mir da eine andere Erbschaftsgeschichte ein, die sich kürzlich bei uns...“ 4 „Hoffentlich kommt kein Golosisch varin nor!“ „Ach was!“ wischte der unterbrochene Erzähler den Einwand fort.„So etwas gibt es ja gar nicht. Tanten mit Goldfischen kommen nur in abgedroschenen faulen Witzen vor. Oder kennen Sie etwa eine? Na also! Tante Agathe, von der hier die Rede ist, war eine ganz vernünftige alte Dame mit einem kleinen Vermögen und sechs Nichten und Neffen. Jahrelang hatte sie zufrieden in ihrer Jungfernwohnung gelebt. Eines Tages aber kam Nefse Fritz zu ihr und fand nach längerer Vorrede, das liebe Tantchen müßte sich doch einmal eine kleine Freude gönnen und aus der Einsamkeit auskommen. Wie wäre es, wenn es seine Wohnung verschlösse und auf ein paar Wochen zu ihm käme.: Landluft, angenehme Gesellguft, gute Pflege, und alles würde sich so freuen, dem lieben Tantchen das Leben recht angenehm zu machen. So viel Liebenswürdigkeit gegenüber war Tante Agathe machtlos, und eines Tages zog sie einschließlich ihres in der Geheimtasche des zweiten Unterrockes verborgenen Sparkassenbuches zum Neffen Fritz hinaus. Dort draußen lebte die alte Dame geradezu auf, und aus den Wochen wurden Monate. Nach und nach stellten sich natürlich auch die anderen Neffen und Nichten ein: Ob denn die liebe Tante nicht auch sie einmal besuchen ihn ser es zu ganz nett, aber, aber... Bei ianen und schieden naturlich irgendwelche Hintergedanken ganz aus.„Schön, schön, sagte Tante Agathe, sich glaub's Dir schon. Wenn ich hier erst fort kann, komme ich zu Euch!“ So rückte das liebe Tuntchen eines Tages bei Nichte Grete an. Nachdem Tante Aguthe es dort einige Zeit recht gut ausgehalten hatte zog sie zum Neffen Ludwig weiter, und nach anderthalb Jahren war die Rundreise beendet. Nachbarn gegenüber sprach sich Tante Agathe sehr lobend über ihre guten Nessen und Nichten aus:„Alles haben sie für mich getan, und vor allem war es so schön billig. Eines Tages vertraute sie einer Freundin an: muß doch einmal zum Notar und mein Testament in Ordnung bringen. Kurz darauf besuchte Neffe. Fritz sie wieder: Das Frühjahr sei so schön, und das liebe Tantchen solle sich doch ein paar Monate Erholung bei ihm gönnen. Tante Agathe ließ sich nicht lange bitten. Natürlich stellte sich eines Tages Nichte Grete ein.„Aber Tante', sagte sie vorwurfsvoll, „warum tust Du uns das an und kommst nicht zu uns?“—„Doch, doch!' versicherte Tante Agathe, hielt den Finger rasch auf den Mund und sprach von etwas ganz anderem, weil Neffe Fritz eintrat. Bald darauf entschuldigte sie sich für einen Augenblick. Als sie wieder kam, hatte Neffe Fritz und Nichte Grete rote Köpfe. Tante übersah das aber vollständig. Noch gleich darauf nahm Tante Agathe Netfen Fritz zur Seite:„Lieber Fritz, Du weißt, daß ich Dich und Deine Familie am meisten schatze. Aber ich möchte auch mit Grete Frieden haben, und deshalb besuche ich sie auf ein paar Wochen. Damit Du jedoch siehst, wie lieb Du mir bist, will ich Dir etwas ganz im Vertrauen sagen, und außerdem kann mir ja jeden Tag etwas Menschliches zustoßen: Mein Alleinerbe wird derjenige unter Euch Neffen und Nichten sein, der mich anständig begraben läßt. Das soll eben eine Belohnung für den sein, der mich am meisten geschätzt hat. Wenn Du mir noch einen Gefallen erweisen willst, so kannst Du mir gelegentlich einmal eine Zeichnung von dem Grabdenkmal schicken, das Du mir zu errichten gedenkst.“ „Natürlich, liebes Tantchen. Aber wer wird denn in Deinem Alter schon ans Sterben denken?“ Doch als Tante Agathe ein wenig unbeholfen in den Wagen stieg und abfuhr, dachte der liebe Fritz: Es dauert nicht mehr lange. Tante Agathe blieb aber doch lange genug am Leben, um noch einmal die Rundrei##e zu sämtlichen Verwandten zu machen. Dann legte sie sich eines Tages in ihrer, während der letzten Jahre so selten benutzten Wohnung zu Bett, um nicht wieder aufzustehen. Zu ihrer Freundin, die bei ihr saß, sagte sie kurz vor dem Ende:„Ach, Amalie, ich bin so froh, daß ich bei Zeiten für alles vorgesorgt habe: Als sie gestorben war, lag noch ein Lächeln um ihren eingefallenen Mund. Der Notar schickte an jeden Neffen und an jede Nichte ein Telegramm. Ueber die Antworten wunderte er sich. Denn Neffe Fritz drahtete:„Treffe morgen ein, um Tantes sterbliche Hülle in Stemmendorf zur ewigen Ruhe zu bestatten.“ Nichte Grete schien beim Abfassen der Antwort geweint zu haben:„Habe der lieben Tante die ewige Wohnung schon bereiten lassen.“ Neffe Ludwig war sachlicher: „Hole Leiche morgen ab. Beerdigung Dienstag hier.“ Neffe Franz schrieb:„Veranlassen Sie Ueberführung auf meine Kosten nach Gras hof.“ Nichte Luise war elegisch:„Alles ist zum Empfang der lieben Tante bereit.“ Neffe Karl, der nur hundert Kilometer entfernt wohnte, brachte gleich das Leichenauto mit. In Anbetracht der Dringlichkeit der Sache erwirkte der Notar einen sofortigen Gerichtsbeschluß: Tante Agathe wurde bei uns auf dem Friedhof auf ihre eigenen Kosten beerIhr Vermögen reichte gerade zur Deckung der Unkosten. Denn sie hatte sich mit dem größten Teil ihres Geldes ein paar Jahre vorher in ein Altersheim eingekauft. Wenn nicht die plötzlich erwachte Liebe der Neffen und Nichten gewesen wäre, so würde sie dort schon längst eingezogen sein. Ich hätte der kleinen freundlichen Tante Agathe niemals soriel Mutterwitz und Tücke purront. Die Schuld Skizze von Ernst Lehwaldt=Sporl. Man zuckt die Achsel über den alten Mann und schilt ihn heimlich einen Narren. Kärglich genug kann nur er von seiner schmalen Rente leben und doch zwackt er sich hier einen Groschen und da eine Mark ab, geht mit seinen 9 SS SHS SS SES5S ES SGES PSSuo„P *# 5 POEODES #. 6 5 R S Eb. 55 ## 2 bg-BI SaaS. S 0— ddr altstädt, wo das Elend haust und Die Not Nummer für den kosenden Beisall dankte, lag mahn: Seins hloinen rotgeränhorten Augonlimmer ein koinos stilles Lächoln o.f ihrer wohnt. Seine kleinen, tolgeranderten Augen spähen in die Ecken und suchen in den Winkeln, und wenn er einen verwahrlosten Hund oder ein halbverhungertes Kätzchen findet, nimmt er das Tier mit in sein armseliges Zimmer und füttert und pflegt es, soweit seine Armut es zuläßt. Mag man über ihn lachen und seiner spotten. Was wissen die hartherzigen, selbstsüchtigen Menschen von den Nöten und Qualen der hilflosen Kreatur. Was wissen sie von der schweren Schuld, die auf seiner Seele brennt. Vier Jahrzehnte sind es nun schon her. Das war damals gewesen, als er in der Hauptstraße das Spezereiwarengeschäft mit den beiden blanken Spiegelscheiben leitete. Das Geschäft machte viel Arbeit und brachte manchen Aerger. So war er leicht erregt und von raschem Zorn. Er gab seiner blassen, stillen Frau heimlich die Schuld, daß sie ihm nicht trohe, wilde Buben geschenkt hatte, sondern nut das stille, kränkliche Töchterchen. Die körperliche Schwäche erlaubte dem Kinde nicht, mit den Gespielen auf der Gasse zu tollen. Es hielt sich allein. Der einzige Spielgefährte war ein graues Kätzchen, das die kleine Margot von einer Nachbarin geschenkt bekommen hatte. Ihr liebebedürftiges Herzchen, das kein Verstehen bei dem rauhen Vater sand, hängte sich an das zierliche Tierchen. Sie pflegte und päppelte Muschi und fuhr sie in dem Puppenwagen spazieren. Albern und abgeschmackt fand er das Gebaren seines Kindes und oft schalt er es voll Unmut und bemerkte nicht den stillen Kummer, der in den großen blauen Augen stand, wenn es ihn darum verständnislos ansah. Da geschah es, daß die Katze beim Spielen eine Vase vom Schrank stieß.— Was war der Scherben schon wert gewesen? Aber ihn hatte der Zorn übermannt, er traf das Tier mit dem gewichtigen Briefbeschwerer und lachte roh, als es schmerzvoll klagte.„..“ MMinte# Die ganze Nacht durchweinie vas Töchterchen vor Kummer um ihren toten Liebling. Viele Wochen lag es in schwerem Nervenfieber und als es endlich wieder das Bett verlassen konnte, da war es noch blasser und stiller, als vorher. Scheu und zitternd drückte es sich an dem Vater vorüber, kränkelte immer mehr und stard, als es noch nicht zwölf Jahre alt war. Lange ist das schon her. Als ein einsamer alter Mann lebte er seine stillen Tage. Den todwunden Blick seines Kindes, dem er die einzige Freude raubte, konnten die vielen Jahre nicht verwischen. Seit der Zeit kann er kein Tier mehr leiden sehen. Mögen die hastigen, selbstsüchtigen Menschen über ihn lac Sie würden ihn ja doch nicht verstehen, wie er damals die einsame Seele seines Kindes nicht verstand. Der häßliche Clowon Skizze von Fritz Brand= Kempten. Zwei Attraktionen waren es ganz besonders, die den Zirkus jeden Abend fast bis auf den letzten Platz füllten. Da war einmal der bucklige Clown Ernesto, der mit seinen Späßen als Herrenreiter das Publikum belustigte und dann die Tänzerin Senta Morena, die mit ihren impressionistischen Tänzen die Zirkusbesucher entzüchte.(an Ner u.. Zwerchfellerschütterno war schon der aufe tritt Ernestos, wenn er mit schlotternden Beinkleidern in die Manege stolperte, seine unbeholfene Verbeugung machte, Purzelbäume schlug, dabei Hose und Weste vertor und schließlich im Zirkustrikot da stand. Dabei trat sein gekrümmter Rücken noch mehr in Erscheinung, und er bot mit seinem bunt bemalten Fratzengesicht ein Bild abstoßender Häßlichkeit Aber das Publikum lachte... Und gar erst, als der prächtige Schimmel in die Arena geführt wurde, Ernesto unbeholfene Versuche machte, das edle Pferd zu besteigen und dabei auf der anderen Seite wieder herunter fiel. Aber dann saß der Clown doch mit einem Male sest im Sattel, ritt die hohe Schule mit einer Sicherheit und Eleganz, die nur schlecht zu seinem verwachsenen Aeußeren paßte, aber doch Bewunderung im Publi! doch Bewunderung im Publikum heroorrief. Zum Schluß gab es noch ein Hurdenspringen, bei dem das zwei Meter hohe Hindernis mit Leichtigkeit genommen wurde. Der Beifall wollte kein Ende nehmen. Das war die Nummer des Clowns Ernesto mit dem Buckel. Die zweite Abteilung des Programms brachte die Tanzoorführungen der jugendlichen Tänzerin Senta Morena. Im Gegensatz zu der abstoßenden Häßlichkeit des Clowns Ernesto ging von diesem Mädchen eine strahlende Schönheit aus. Der jugendliche Körper zeigte edle, schlanke Formen. Was Senta Motatizte, war sinnige Anmut, nie Einnrena tatgg, war spnige Anmu, 4/u16 ihrer gb u. 1 lichheit.#venn die Länzerm am###g Ruelle u siecht. inmer ein seines, stinles Tachern auf ihten Lippen. Das war aber nur für einen ganz kurzen Augenblick zu beobachten. Mit müden Schritten verließ sie die Manege. Da stand dann meist am Ausgang der häßliche Clowon Ernesto, der sie auf seine Arme nahm und zum Wohnwagen trug. Das Schicksal hatte sie zusammengeführt. Nun war er ihr väterlicher Freund geworden. Häßlichkeit und Schönheit hatten sich in treuer Kametadschaft gefunden. Ernesto besaß, wenn et abgeschminkt war, eigentlich kein häßliches Angesicht. Seine vornehmen Züge eigten starke Männlichkeit und Willenskraft. tur der Höcker verunstaltete die an sich hohe Gestalt. Und das war das Schmerzhafte für Ernesto: Er wußte, daß Senta Morena Schönheit und Anmut über alles liebte. Darum erkannte er auch, daß er ihr nicht mehr sein konnte als der treubesorgte Kamerad. Und er wußte auch dies: Senta Morena brauchte diese väterliche Betreuung, weil ihr Körper krank war, weil in der Nacht der böse Husten sie quälte, daß sie am Morgen lange todmüde im Bette lag.... Einmal sprach urnesto zu ihr:„Kleines, Du sollst nicht mehr tanzen...“ Da schossen ihr die Tränen in die Augen, und traurig kam es von ihren Lippen:„Dann muß ich sterben.“ Das war Lebenslust, die noch in ihr brannte.— Senta Morena tanzte den„weißen Schmetterling". Das war ihre Glanznummer. Mitten im Tanze brach sie zusammen. Man trug sie aus der Manege. Rotes Blut bedeckte die silberglänzenden Flügel des weißen Schmetterlings. Ein böser Hustenanfall war über sie gekommen. Vom Zirkus weg wurde sie in das Krankenhaus gebracht. Ernesto besuchte sie am anderen Morgen. Nun schien sie ihm ganz Madonna, wie sie so in den weißen Kissen lag. Müde blickten die Augen. Ernesto sprach mit dem Arzt. Der meinte, ein Aufenthalt im Süden könnte— vielleicht— Genesung bringen. Ernesto biß die Zähne zusammen. Zwei Jahre erst war Senta Morena beim Zirkus. Aus Eigenem konnte sie den Aufenthalt im Süden nicht bestreiten. In seinem Wohnwagen saß der Clown und rechnete. Es war eine schöne Summe, die er sich in zehnjähriger Zirkusarbeit erspart hatte. Eine Stunde später stand er am Krankenbett der kleinen Senta Morena. In seiner rechten Hand hielt er einen Strauß roter Rosen. Als das Mädchen bei seinem Eintritt die Augen aufschlug, leuchteten sie hell. Aber nicht aus Freude über die roten Rosen. Das war etwas ganz anderes. Die schönheitsdurstigen Kinderaugen sahen ein Wunder. Der da vor ihr stand, war gar nicht der häßliche Clown mit dem Höcker. Ein schöner, gerade gewachsener Mensch reichte ihr die Hand, aber doch die Hand Ernestos..... Und nun saß er an ihrem Bett und erzählte ihr sein hartes Schicksal, wie er als tatenfroher Reiteroffizier in den Krieg gezogen war, wie er sich nach Friedensschluß in der Heimat einen neuen Beruf gesucht und keinen gefunden hatte. Als er sich dann einem Zirkus als Herrenreiter der hohen Schule anbot, sagte ihm der Direktor:„Bringen Sie Nummer! Die Menschen wollen lachen.“ ials wurde aus dem Rittmeister Ernst Baldern der häßliche, bucklige Clown Ernesto. So hatte er sich selbst durch den künstlichen Höcker, den er öffentlich trug, zur abstoßenden Häßlichkeit und Lächerlichkeit verurteilt— um Geld zu verdienen. Drei Wochen nach dieser Lebensbeichte fuhren Ernst Baldern und sein Schützling nach Davos. Man hat das schöne Paar dort viel gesehen, wie es Hand in Hand in den blütenreichen Frühling hineinwanderte. Bis in den Sommer Auch die Höhensonne von Davos konnte dem Mädchen keine Genesung bringen. Als im Herbst erste Früchte im Garten reiften, starb die Tänzerin Senta Morena in der Blüte ihrer Jugend. In den Expreßzug Davos—Berlin stieg wenige Tage nach der Beisetzung ein Mann, der einen Höcker trug... —12— Der Ochsendampfer Skizze von Wm. Hoffmeister=Newyork. Newyork.— Man sollte, will man oder muß man mal mit einem Dampfer reisen, immer erst anfragen:„Was habt Ihr für'ne 28ung? Wird sie riechen?“. Wohin man fährt uno wer alles mitfährt und warum alles mitfährt, ist ganz nebensächlich. Die Hauptsache ist die Ladung... und Harry und ich haben das Fragen mal nod gessen. Das war am Kai in Vancouver an der kanadischen Pazifikküste. Harry, ein Berliner Junge, ein strammer Bursch, hatte nur einen Fehler: Er reiste zu ern. Heute traf man ihn in Rio, mocgen in kapstadt, übermorgen in Chicago. Wir hatten uns auf einem Küstendampfer kennen gelernt, waren in Newyork ausgestiegen, zusammeneeslehen und über Land grahrer: wdl in aulo, ein anderes Mal ein bißchen zu Fuß, mal mit der Bahn, wenn es keiner sah. Und in Vancouver lieferte uns ein Holzzug ab. An einem heißen Sommertag im Juli war es. Die Glut lastete drückend über der Stadt, über dem Wasser. Ueberall der widerwärtige Flimmervorhang. Man schwitzte fürchterlich, unaufhörlich. Vielleicht, weil es so heiß war, vergaßen Harry und ich, uns nach der Ladung zu erkundigen. Denn als wir gefragt wurden, ob wir Lust hätten, mit der guten„City ef Kingsland“ eine Fahrt zu machen, sagten wir sofort zu. Nicht weit ab lag am Kai das Schiff, ein Sechstausend=Tonnen=Trampdampfer, wie man sie in allen großen Hafenplätzen der Welt wiedertrifft; denn überall treiben sie sich herum, diese Vagabunden des Meeres, die keine Fragen stellen, sondern alles verschlucken und irgendwo hinfahren. Daß wir sofort zusagten, gefiel dem Herren der sich bald als erster Offizier der„City o Kingsland“ entpuppte.„Tüchtige Seeleute? fragte er noch. „Aber klar“, platzte Harry heraus. Natürlich waren wir gute Seeleute, Vollmatrosen. ir wären Admirale gewesen, wenn nian danach gefragt hätte. Denn mit nur wenigen Cents in der Tasche spielt so was heine große Rolle. Der Alte empfing uns im Steuerhaus, wo ihn nur Hemd und Hose zierten. „Fein, Boys. Willkommen! Nehm gern so stramme Burschen. Fahrt geht wahrscheinlich mal zuerst nach Japan. Eßt was und fangt dann an. Schert Euch los.. Wir scherten uns los und zur Küche, wo wir bei Tim, dem irischen Schmudje, Verständnis für unseren Bärenhunger fanden. Die Mann. schaft stammte, wie das so ziemlich auf allen amerikanischen Schiffen der Fall ist, aus allen töglichen Ländern. Bei uns Matrosen hausten soch ein Irländer, ein Schwede, zwei Kanadier und drei Nigger. Eigentlich hatten wir Holz laden sollen. Daraus wurde nichts. Holz kam zwar auch an Bord, doch das waren Leisten und Balken. Dann machten Zimmerleute aus dem ganzen Schiff einen Stall. Die„City of Kingsland“ sollte eine Ladung Ochsen und Bullen nach Nagasaki bringen. Nachts wurden sie mit dem Sonderzug längsseits gebracht und waggonweise hochgetrieben. Ueberall Ochsen. Ochsen über Deck, Ochsen unter Deck. Kaum waren sie da, lichtete der Tramp die Anker und schaukelte ab. Drei Tage ging alles gut. Dann merkte man was— die Ladung. Es roch, zuerst ganz wenig, dann durchdringend: Ochsen, Ochsen, Ochsen. Wo man auch war— ob vorn auf der Back, od in der Maschine, ob hoch im Steuerhaus oder ob in der Kombüse. Ganz gleich.. Drei volle Tage blieb der Pazifik pazifistisch. Dann kam es. Die schrille Trillerpfeise des Ersten holte uns gegen Abend aus der Messe heraus. Ganz fern und noch eben in der Dämmerung wahrzunehmen stand ein kleines schwarzes Wölkchen der Vorbote des Taifuns. „Alles festmachen!“ schrie der Erste uns an. In die Balken, welche die Ställe auf dem offenen Deck sicherten, kamen noch ein, zwei Nägel. Die Ladeluks wurden dicht gemacht, Persennings nachgezogen, Bullaugen verschgaubt Die„City of Kingsland" begann zu stampfen. Machte das einige Male hintereinander, überlegte und fing gleich darauf auch das Rollen an. Die Planken ächzten und knarrten. Bis man vor lauter Heulen und Pfeifen und Brüllen nichts mehr davon hörte. Auch die Tiere brüllten. Sie ahnten eine Gefahr. Als die erste Sturzwelle gegen den Steven knallte und einer wilden Katze gleich lang übers Schiff stürzte, bekam auf der Brücke der Alte ein haltes Bad, während der erste Tierleib gegen die Balken krachte. Alles wiederholte sich: Stampfen und Kollen; Rollen und Stampfen. Die Ochsen brülkten; und immer wieder sausten sie gegen Bretter und Verschalungen. Bis schließlich einige Türen und Verschalungen nachgaben. Und heraus aus seinem Stall kam der Ochs. Benommen und ängstlich brüllend. Dem ersten folgte ein zweiter, ein dritter. Mehr Latten gaben nach; die letzten Ställe fielen wie Kartenhäuser zusammen. Der Alte ließ beidrehen, denn sonst war nichts zu machen. Auf Dech wagte sich heines 1