Unks um und rasten auf das amerikanische Ufer Aderlässe zu. Sekunden später schrillten dort die Alarmpfeisen, die Scheinwerser leuchteten, und eine Wachflottille, die auf der Lauer gelegen hatte, jagte den mit Vollgas fliehenden Booten nach. Kaum waren Jäger und Wild in der Nacht verschwunden, da löste sich eine Gruppe von Motorfahrzeugen vom kanadischen Ufer, und mit ihr fuhren die Engländer in aller Ruhe nach der unbewachten amerikanischen Seite hinüber. Sie langten in dem Augenblick in ihrem Versteck an, als die Wachflottille von der ergebnislosen Durch suchung der gejagten leeren Boote zurück kam. Eine Woche später erhielten die Chinesenschmuggler durch ihren Arbeitgeber die Nachricht, daß die Rumflottille den Amerikanern einen ähnlichen Streich spielen wollte, nur sollten diesmal die ersten zwölf Boote beladen sein. Der Plan gelang, und während die Wachschifse auf die zweite Schmugalerflottille warteten, luden die ersten zwölf Pascherboote und die beiden Engländer ungestört für eine halbe Million Dollar Alkohol und ihre Ladung Chinesen am amerikanischen Ufer ab. Im Winter betrieben die Engländer den Menschenschmuggel mit einem Kraftwagen auf dem gefrorenen Detroitflusse. Die harmlosen Ausflügler, die eine winterliche Vergnügungsfahrt auf dem Eis unternahmen, Dutzende von Rum=, Kokain=, Opium= und sonstigen Schmugglern, die sich über den geforenen Fluß wagten, beschäftigten die amerikanischen Wachautomobile derartig, daß die Engländer ihre Chinesen am hellen Tage hinüber schaffen konnten. Einmal freilich entgingen sie bei der Rückfahrt den Maschinengewehren zweier Wachkraftwagen nur dadurch, daß sie mit Vollgas über scho halb aufgetaute Stellen im Fluß jagten, wo die geringste Verminderung der Geschwindigkeit das Einbrechen in das knisternde Eis zur Folge gehabt hätte. Nachdem die Engländer das Geschäft ein Jahr betrieben hatten, verstärkten die Amerikaner ihre Wachflottille, und der Schmuggel wurde bedeutend erschwert. Da kam einer der beiden Pascher auf den Einfall, die Chinesen als harmlose Badende zu kostümieren und sie am hellen Tage mitten zwischen den Hunderten von Schwimmern über Bord springen zu lassen. Die Finte hatte den gewünschten Erfolg. Kein Küstenwächter, kein Userpolizist kam auf den Gedanken, daß die Leute im Badeanzug, die zwischen den anderen Badenden abgesetzt wurden, eine Zeitlang im Wasser paddelten, ans User schwammen und im bereit stehenden Kraftwagen des Detroiter Vertrauensmannes Anzüge vorsanden, geschmuggelte Chinesen sein könnten. Das Geschäft bbühte, und die Engländer hatten nur ihre„Kunden" das Schwimmen zu lehren. Einmal kam aber einer der Chinesen, der den Vertrauensmann nicht gleich fand, auf den Einsall, wieder ins Wasser zu gehen. Dabei schluckte er zuviel von einer Welle, schrie um Hilfe und wurde von einem Polizisten gerettet: „Wo haben Sie Ihre Kleider?“ Der verschüchterte Chinese gestand alles ein. Die Engländer ahnten nichts von dem Vorfall der ihnen entgangen war, und kamen am mnächsten Tage mit einer frischen Ladung Schmuggelware. Kaum hatten sie die Chinesen über Bord springen lassen, da schrillten die Polizeipfeisen, und zwölf harmlos aussehende Motorboote entpuppten sich als Hilfspatrouillen fahrzeuge. Eine wilde Jagd begann. Die Amerikaner konnten nicht schießen, weil sie sonst ihre Kameraden und die Badenden gefährdet hätten. Einige hundert Meter diesseits der Strommitte, wo die Grenze lief, durchbrachen die Engländer die Kette der Treiber. Das nächste Boot eröffnete sein Feuer, schoß den Fliehenden ein Leck und durchlöcherte den Tank Das Boot sank rasch, und der Motor arbeitete nicht mehr. Alles schien verloren. Doch im letzten Augenblick konnten die Engländer ihr halb gesunkenes Fahrzeug gegen einen kanadischen Dampfer legen, der vom amerikanischen User kam, und an Tauen an dessen Deck klettern. Der Kapitän kümmerte sich nicht um die Haltrufe der Patrouillenboote, und einige Sekunden später befand sich der Dampfer im konadischen Wasser... 8 Au Spic.#. Die Gewißheit, daß sie uno ihre Schliche den Amerikanern nur zu sehr bekannt waren, veranlaßte die Engländer, sich mit gefüllten Taschen vom Geschäft zurück zu ziehen und den Schmuggel der zahlreichen Konkurrenz zu scheriassen —(2.— des Himmels während drei dis Monaten in Wild= und Gießbächen nach dem Blauen Nil, und alles, was sie unterwegs an Gebirgs= und Talerde losgerissen, trägt der Bar el Azrak(d. h. Blauer Fluß) in rasendem Lauf bei Khartum in den Hauptstrom, den Weißen Nil. Vor der Ueberfülle des Wassers steht dieser fast still, der Nebenstrom übernimmt die Führung, bis am Ende der Regenperiode der Mutterstrom wieder für das ganze jahr in seine Rechte tritt. Schon Mitte Mai beginnt in Khartum die Nilschwelle; in Assuan wo der Strom das eigentliche Aegypten betritt, setzt sie im Juni ein, in Mittel= und Untersägypten im Juli. Schon vor 6000 Jahren wurde in der Gegend des heutigen Kairos der 19. Juli als der Tag der beginnenden Nilschwelle angesetzt und besonders gefeiert. Wie zur Pharaonenzeit die Aegypter ihrem Nilgott, der auf den alten Bildern einen Papyrusbüschel auf dem Haupte trägt, an diesen Tagen besondere Opfer darbrachten, so werden auch noch heute von den Aegyptern die Tage der Nilschwelle an den Stromufern festlich begangen. Leider hat die neue Bewässerungskultur die schönen, herbstlichen Ueberschwemmungsbilder wo nur die Kanaldämme als einzige Verbindungsmittel zwischen den Dörfern noch aus dem Wasser hervorsahen, aus dem Antlitz Aegyptens fast gänzlich weggewischt. Waren schon früher, ja selbst zur Pharaonenzeit, künstliche Sammelbecken angelegt, um die Schlammwasser zur besseren Verteilung aufzustauen, so hat die Zeit der Weltwirtschaft durch riesige Staudämme eine bestimmte Regulierung der Wassermengen für ganz Aegypten erreicht. Aus dem nur für den Eigenbedarf bauenden Getreide= und Früchteland ist Aegypten dadurch ein Baumwoll= und Zuckerrohrland geworden, das dem Weltverkehr angehört. Unter den fünf Staudämmen, welche die natürliche Bewässerung des Stromes in eine kulturelle verwandeln, ist der von Assuan der gewaltigste. Zwei Kilometer weit zieht sich die über 30 Meter hohe Granitsteinmauer mit einer Basis von ebenso viel Metern quer durch das ganze Niltal, und 180 eiserne Schleusentore regeln die Verteilung der Wassermassen. 2,7 Milliarden Kubikmeter Wasser faßt der riesenhafte Stausee, und noch bis zu 300 Kilometern aufwärts ist die Erhebung des Wasserspiegels so fühlbar, daß nicht nur die ägyptischen Bauwerke der Insel Phylae fast unter Wasser getaucht sind, sondern auch viele Tempel ältester Zeit an den Ufern bedroht werden. Doch fast vier Millionen Quadratmeter Neulandes sind durch dies Riesenwerk für die Ackerkultur gewonnen, und die Gebiete, die bei der früheren Naturbewässerung nur eine Ernte abwarfen, vermögen jetzt durch die für die Sommermonate aufgesammelten Wasservorräte drei Ernten jährlich zu liefern. Durch eine Unmenge Kanäle. Rinnsale und Berieselungsanlagen kann der ägyptische Bauer auch im Hochsommer seine Kulturen nach Belieben mit Schlammwasser versorgen. Zur Regulierung der Deltabewässerung hatte der berühmte Khedive Mohamed Ali schon 1833 den Staudamm für Unterägypten zu bauen begonnen, 23 Kilometer unterhalb von Kairo, gerade an der Stätte, wo die beiden Nilarme auseinander treten. Er ist der älteste unter den neuzeitlichen Nilsperren. Die Staudämme der beiden Deltaflüsse haben einen Kilometer Länge mit 61 Wassertoren und 2 Uferschleusen zur Regulierung der Schiffahrt. Doch die Eingriffe in die Gesetze der Natur jeschehen niemals ohne gewisse nachteilige Rückwirkungen: Das künstlich aufgestaute Schlammwasser hat nicht dieselbe dungende Kraft wie das frei strömende, selbst ausgestoßene Flußwasser, und ein jährlich dreimal ausgebeutetes Ackerland vermag nicht Früchte von olcher Güte hervorzubringen wie ein Boden, dem die sommerliche Ruhe zuteil ward. So ist man bereits gezwungen, durch künstliche Zusätze. Chemikalien aller Art, dem ausgehungerten Boden wie der verminderten Nährkraft des Stammwassers nachzuhelfen. Ob aber der Fruchtboden auf die Dauer dem standhält, was man durch die Zähmung des Flusses von ihm für immer zu erreichen hofft, darüber vermag erst eine längere Reihe von Jahren zu entscheiden. Der gezähmte an Von Otto Suderow=Berlin. Das jährliche Geschenk dieses Stromes Aegypten ist sein fruchtbarer Wasserschlamm. Aus dem Herzen Afrikas bringt er ihn mit, aus der trovischen Regenperiode des abessiniSchen Hochaebirges. Von Mai an stürzen zu große Unkosten verurfachen würde. Die zuständige Postbehörde glaubt, im Frühjahr 1930 frühestens die nächste Post dort abliefern zu können. Büchliche Poiel Die Bewohner der im Süden des Atlantischen Ozeans gelegenen englischen Insel Tristan da Cunha haben seit März 1927 keine Post mehr erhalten, da die im Londoner Zentralpostamt gesammelten Pakete und Briefe, die nach dorthin bestimmt sind, noch so wenig zahlreich sind, dieseldaß die Entsendung eines besonderen Schiffes! Der Mann mit dem beweglichen Schlüsselbein. Auf eine ebenso bequeme wie eigenartige Weise verdiente sich ein früherer Offizier der englischen Luftflotte, George Williamson, seit langem sein Brot. Infolge eines Geburtsfehlers sind die beiden Teile seines rechten Schlüsselbeins nicht zusammengewachsen. Diesen Umstand machte sich Williamson zunutze, versicherte sich hoch gegen Unfall und trat dann mit der Behauptung hervor, durch einen Sturz das Schlüsselbein gebrochen zu haben. Die ärztliche Untersuchung stellte in jedem Fall auch den Bruch des Schlüsselbeins fest und die Versicherungsgesellschaften zahlten anstandslos. Seit 1922 hat Williamson auf diese Weise neunzehn Mal mit Erfolg das Schlüsselbein gebrochen und auf bequeme Weise gegen fünfzigtausend Mark„verdient". Beim zwanzigsten Male ist die Sache aber schief gegangen. Man kam endlich hinter seine Schliche, zeigte ihn wegen Betruges an, und jetzt hat Williamson ein Jahr lang Gelegenheit, hinter schwedischen Gardinen einen neuen Erfolg versprechenden Trick auszudenken. Riesenwanderung ostafrikanischen Wildes. Nach einem Gutachten des britischen Forschers Major A. Radcliffe Dugmore verkleinert sich mit Erschließung des dunklen Erdteils nicht nur der Wildbestand, sondern naturgemäß auch das Revier der großen Wildtiere Afrikas zusehends. Wilde Nashörner, Nilpferde und Elefanten halten es auf die Dauer nicht in Gebieten aus, in denen eine von Jahr zu Jahr intensivere Landwirtschaft betrieben wird. Eine Massenabwanderung soll besonders in Ostafrika zu spüren gewesen sein, wie Zeitungen aus dem Tanganyika=Territory vor einiger Zeit meideten. Das Austrocknen afrikanischer Flüsse wird sogar in Verbindung mit diesen Riesenwanderungen gesetzt. Auch Major Dugmore will in der wildreichen Ebene von Kenya in der trokkenen Jahreszeit wiederholt auf ein Flußbett gestoßen sein, wo auf der Karte fließendes Wasser angegeben war, das erst mühselig aus zehn Fuß Tiefe unter der Erde gewonnen werden konnte. Wandernde Tiermassen von 10 Meilen Breite und 30 Meilen Länge hat der Forscher Martin Johnson gesichtet. An einzelnen Stellen des Tanganyika=Gebiets sollen nach einer Feststellung des Afrikareisenden F. Holmes Scharen von Flamingos so eng aneinander gestanden haben, daß man buchstäblich von„Quadratmeilen Flamingos“, sprechen konnte. Das Duell im Löwenkäfig. Einen seltsamen Ehrenhandel trugen kürzlich zwei Pariser Journalisten, Dalgara und Saladin, untereinander aus, die wegen einer Berufsfrage in Streit geraten waren. Als Waffe wählte man weder Säbel noch Pistolen, sondern ... lebende Löwen. Die beiden Gegner verabredeten nämlich, sich in den Löwenkäfig einer Menagerie auf dem Montmartre zu begeben und den Besitzer entscheiden zu lassen, wer sich in dieser ungewohnten Umgebung am tapfersten benommen habe. Dieser sollte als Sieger gelten. Im Käfig befanden sich drei Löwen, der ruhige„Prinz“ und die beiden sehr nervösen Löwinnen Cora und Betty.— Saladin betrat als erster die„Löwengrube“, eine Peitsche in der Rechten, die linke Hand in der Tasche vorsichtshalber an einer verborgenen Pistole. „Prinz“ gehorchte seinen Befehlen ohne weiteres, seine Begleiterinnen schienen vor dem Zeitungsmann jedoch keinen allzu großen Respekt zu empfinden. Cora gab diesem sogar einen derben Klaps mit der Tatze, der Saladin zwar nicht verletzte, ihn aber einen so erheblichen Teil seiner Unaussprechlichen kostete, daß er sich unter dem Gelächter der„Zeugen“ schleunigst zurückziehen mußte. Jetzt kam Dalgara an die Reihe. Er gab seinem Konkurrenten an Tapferkeit nichts nach. Auch ihm gegenüber zeigten sich die Löwinnen höchst unfreundlich, und einen Augenblick schien es sogar, als ob Betty, deren Augen in sehr unweiblicher Weise bedrohlich aufglühten, sich auf den Eindringling stürzen würde. Glücklicherweise fiel ihr Blick in diesem Augenblick auf Dalgaras aus der Rocktasche ragenden... Füllfederhalter, den sie mit der silbern blinkenden Klammer wohl für einen Revolver halten mochte. Damit war es mit ihrer Angriffslust vorbei. Die Unparteiischen kamen zu dem Ergebnis, beide„Duellanten“ hätten sich so tapfer benommen, daß der Ehrenhandel als unentschieden zu gelten habe. Saladin und Dalgara reichten sich vor dem Löwenkäfig die Hände und verließen versöhnt den eigenartigen„Kampfplatz“, Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 31 Mittwoch, 28. August 1929 den Arnsberger Wald Vom Bahnhof Freienohl(230 Meter) an der Strecke Hagen=Kassel gehen wir links bis zur Mitte des Ortes, dann über die Ruhrbrücke und hinter dem Schützenhause bei Klm.=Stein 11,8 östlich allmählich ansteigend durch Hochwald über die Wennemer Höhe(502 Meter) zum Ensterknick(544 Meter, 2 Std.). In der Nähe liegen zahlreiche Steinhaufen, die als Gräberssein Delta hin bis Antwerpen, Rotterdam und Emden Von Goethes Zimmer gehen wir durch den Hauptraum des Hauses. Satte Farben in Rot umhüllen ihn und verdichten sich in den golddurchwirkten Sesseln zu einem tiefen Purpur. — Die Treppe eilen wir hinunter und treten durch eine große Tür in den hinteren Hof. Bunte Bäume stehen da, Granatbäume, Feigenbäume, Mandeln, Pfirsiche aus Persien usw. Wahrlich:„Hier genieß die frischen Mandeln und der Wein wird wieder schmecken“.— Vor uns stehen auf einem erhöhten Rondell acht alles Lebendige wird in ihm gegrüßt, nur nicht der Mensch: Erde, du meine Mutter, du mein Ernährer der Lufthauch, heiliges Feuer, mir Freund, und du, der Bergstrom, und mein Vater, der Aether. Ich sage euch allen mit Ehrfurcht freundlichen Dank!— Mit euch hab' ich hienieden gelebt und gehe zur anderen Welt, euch gerne verlassend. Lebt wohl denn, Bruder und Freund, Vater und Mutter, lebt wohl! Durch das schwarze eiserne Gitter des Grabes leuchteten weiße Lilien, und es durchfuhr uns uns stehr wie ein Hauch der Ewigkeit. Ich gedachte des große Kastanienbäume. Dayinter bruhen die Spruches des persischen Dichters:„Ach könnten Rosenfelder, die in hundertfältigen Farben im elder etwa aus der Varusschlacht her angesehen wurden. Von hier aus wandern wir dem uralten Plackweg ostwärts nach. In ¾ Std. stehen wir auf dem höchsten bewohnten Punkte des weiten Arnsberger Waldes, dem Stimmstamm(540 Meter). Hier gehen wir gleichzeitig von Blatt 3 der Sauerlandkarte 1:50 000 des Sauerland=Verlages zu Iserlohn auf Blatt 4 über. 10 Minuten hinter Stimmstamm stand einst an der höchsten Stelle dieses Gebirgszuges (555 m) der Hermannsturm. Wir verfolgen vom Stimmstamm aus Hwstr. 1 des Sauerländischen Gebirgsvereins in östlicher Richtung, wobei wir immer noch den durch tiefste Waldesgründe führenden Plackweg benutzen. Gut 1¾. Stunde bleiben wir noch auf ihm und lassen uns über den Gemeinheitskopf bis zur Nuttlarer Höhe (530 Meter) geleiten. Die kurvenreiche Landstraße mehrfach kreuzend, erreichen wir endlich auf Hauptwanderstrecke 10 von der Nuttlarer Höhe abwärts in knapp 1 Stunde Nuttlar(310 Meter) im Ruhrtal. Wir können von hier aus heimfahren oder noch den halbstündigen Marsch nach Bestwig unternehmen, der bekannten DZugstation an der Ruhrtalbahn. Bis auf ein kurzes Anfangs= und ein kurzes Endstück weilten wir den ganzen Tag über im grünen Waldesdom des weiten Arnsberger Waldes, dessen Frieden noch lange nachhaltig wirkt, wenn uns schon der Lärm der Großstadt und der Fabriken und Betriebe umfangen hat. —(2.— Ein Sommertag im Rheingau „Am Grabmal der Dichterin Caroline von Günderode“. Von Adolf von Hatfeld An einem Julitag fuhren wir unter dem leuchtenden Sonnenazur den Rhein stromaufwärts nach Winkel, um am Grabe der Dichterin Caroline von Günderode den niederzulegen, den ihr zum Gedächtnis rheinische Dichter an dem von ihnen erneuten Grabmale schenkten. Niemand von uns hat sich des Gefühls tiefster Ergriffenheit erwehren können, als wir unter dem strahlendsten Firmament vor dem Grab eines leidenschaftlichen Herzens standen, das sich langsam in Liebe verzehrte. Bestürzt standen wir vor der Inschrift dieses Grabes, die sie sich selbst wählte, vor dieser Inschrift, auf der sich die Buchstaben anordnen zu einem Abschiedsgruß an das Leben und alles Lebendige, an die rauschenden Wälder, an die tiefen weißen Segler der Lüfte, Pans selige Wolkenflotte, an den wehenden Wind und den fließenden Strom. Wir standen bestürzt, da wir diesen wehesten aller Abschiedsgrüße lasen, den ein menschliches Herz zu ersinnen vermag, denn wir nach hunderttausend Jahren als grünes Gras vom Boden auferstehen". Das Buch der Natur war vor uns aufgeschlagen und wieder wartet ein Jahrhundert bebend und voller Erwartung auf den, der es hindurchführe, wie ein anderer es tat vor einem Jahrhundert, einer der großen Lieblinge der Natur. Es geschah. daß eine Gnade des Schicksals diesen Tag zu einem der heitersten fügte, die in diesem Sommer über dem Rhein aufzogen, heiter, weil er uns hinführte zur ewigen Sprache des Dichters. Wir betraten die Erde, auf der Goethe gestanden, wir standen vor seinem Bett, von dem er die Sonne erblickte, wenn sie morgens auf Flammenflügeln zur ewigen Runde emporstieg. Wie es ein unsägliches Glück bedeutet. zu denken, daß dasselbe Gestirn, ein rotaufsteigender Mond. vom geliebten Menschen, der fern weilt, erschaut wird, daß es dieselbe Glut ist, die er niederschüttet auf sie wie auf mich. so vereinten uns ewige Zeichen der Natur mit der Gestalt seines Lebens. Wir hörten dieselben Bäume rauschen, in denen der Wind flog, der über ihn dahingestrichen war, wir aßen die Mandeln, von demselben Baume, der sie ihm schon gespendet die Trauben des Weinstockes, von dem er sie gepflückt hatte. Ueber uns dieselben Kastanienblätter wie Palmen des Südens, der Aether war noch derselbe, die Wolken, der Wind, der blinkende Strom, die Rosenfelder des Gartens, Weinlauben und die ewige Sonne. Das Haus der Brentanos zu Winkel am Rhein wurde am Ausgang des 18. Jahrhunderts erbaut und trägt seinen Stil. Von der Lindengasse treten wir ein in eine kleine Halle, von der ein weißes Treppenhaus in die oberen Räume führt. Hier liegen die beiden Zimmer, die Goethe bewohnte, nichts ist verändert. Dieselbe Tapete, die ruhigen grünen Vorhänge, Kommode und Arbeitstisch. An der Wand hängt eine von Goethes Hand hergestellte und bunt kolorierte Lithographie mit der Ansicht seiner Vaterstadt Frankfurt. Darunter diese von Goethe niedergeschriebenen Worte: „Wasserfülle, Landesgröße, heitern Himmel, frohe Bahn! Diese Wolken, diese Flöße landen auch in Winkel an.“ Hier steht schon das ausgesprochen, was in seinem tiefsten Kern seiner eigenen Zeit noch bedeutungslos erschien, was aber ein Jahrhundert später zu wirklichem Leben erblühen sollte. Denn heute hat sich im Gegensatz zu Goethes Jahrhundert, im Gegensatz zum Lebensgefühl der Romantik in einer Reihe rheinischer Menschen eine neue Idee in das Bewußtsein gehoben, die gewaltige Straße des Rheins als eine große Einheit, als ein riesiges Kraftzentrum aufzufassen, das nach allen Ländern seinen Strom entsendet, und da, wo der Rhein den Romantikern zum Anlaß wurde, Natur schwärmend zu genießen, schauen wir heute die Wirklichkeit des Rheins in seiner ganzen Ausdehnung, als den europäischen Nil, und diese Wolken, diese Flöße landen heute in Basel an, ziehend und fliegend Licht der Sonne funkeln. Weinlauben führen weiter und am Ende des Rebenganges strömt und glitzert der Rhein. Dieser Garten ist wie ein Wohnhaus der Natur. Es fallen einem südliche Gärten auf Capri ein und man steht beglückt, solche hier wiederzufinden, ebenso duftend nur gebändigter als jene, nur geformter in jener Einheit, in der sich Natur in grenzenloser Freiheit mit menschlichem ordnenden Geist vermählt. An jenem Tische saß Goethe, lesend und arbeitend.— Noch hängt auf dem Boden des Brentanohauses in Winkel die wachstuchbczogene Schaukel, auf der Bettina von Arnim von Goethe durch die Luft gestoßen wurde. In dieses Haus kehrten die Romantiker ein, von ihm zog Bettina aus, den Johannisberg zu besteigen und sich auf einem Felsenbett schwärmerisch dem All vermählen oder des Nachts den Landleuten der Umgebung Homers Heldengesänge vorzulesen. Nachts beugte sie sich aus dem Fenster ihres Zimmers und nahm das volle Laub des Weinstockes, der an ihrem Fenster heraufwuchs, in den Arm.„Keinem Lebendigen hätte ich den Augenblick dieser Liebe vergönnt.“— Es war die Natur in einer ihrer schönsten Formen, die die Romantiker anzog. Wahrlich, dies Land ist in seiner Sattheit eines der schönsten und herrlichsten Europas und mit dieser glücklichen Seele den glücklichsten Völkern der Erde verschwistert. Doch mit seiner düsteren Seele, die sich formte in furchtbarem Schicksal, das es seit Jahrhunderten, ja, seit fast zwei Jahrtausenden mit Leid, Krieg und Knechtschaft überzog, ist es den unterdrücktesten und stummgewordenen Völkern der Erde verwandt. Und jenes Landschaftsgefühl, das sich in Goethes Versen ausdrückte, ahnte das Strombild schon, das sich vor unserem Geiste heute malt. Abgründe trennen uns von der Romantik. Die große Masse derer, die das Rheintal bewohnen und befahren, ahnte nur wenig davon. Die Erkenntnis von einer Stromgemeinschaft steht ihr noch sehr fern. Sie sehen in seiner verfälschten Form das, was bei den Romantikern noch ein reines Gefühl der Seele war. Wir sehen den Rhein nicht mehr vom Strom aus, den Blick gerichtet auf die„romantischen Burgen". Wir sehen in ihm den Formtrieb der Natur, die ihm das Gesetz gab, nach ost=westlichem Fahrtbeginn nach Frankreich hinein abzubiegen nach Norden und das ganze herrliche Tal erschaffen, von Basel bis Holland. Wir sehen den Rhein strömen und sehen ihn oben von den Bergen aus, sehen an seinen Ufern all die Werke menschlicher Arbeit, die Kirchen und Dome, und unser Blick schweift weit über die Hochebene fort, nach Osten und Westen, hin zu den Kirchen und Kathedralen Frankreichs, wieder nach Osten zu den romanischen Domen Deutschlands, und über sie hin erstrecken sich die gewaltigen Türme der elektrischen Hochspannungen, und in aller Mitte gelagert eines der schönsten Täler der Erde, das alle Länder verbindet. So suchen wir eine neue Form menschlicher Verbundenheit, weil unser Jahrhundert ein neues Lebensgefühl in uns weckte. Doch unser Lebensgefühl hat sich entden Rhein stromabwärts bis Duieburg und überlfaltet und sieht seine Ziele#und Verantwort##e ∆ 5 S S * S S E• ELAS 5 8 55 E5 S S 88 8 55 S.955X R5858S" 5555 S e Sa 5 58####SVESE AESRSESSS53 *# #S•. * 858 S#### E FOLSR GS6E * 9 S: 82888 S E8SES F e SSPuS 558 SaE E SSCHT E 55S9 S32555 = SR SHSDESS POBTSE FP35ER STGL S 5 SE GEgs. 5 5 8 2D 56N #55S OSESDS 5 5 5 S8% 58555 S 585 SS# S#AE E 8- 55 Sge * S SSE E SHOEgETE R R 55SE LLOSEFE — uPan PESässn *#.S HSO„T5 5PTSORE „##### SSSgg) S#####g Bag. h##, Bgr * S 2 S. GggS EGonaEEES LaOE SSSgSbas Snösn sschzsn 2 u SB 88 5 3UGREU E###SSPOSESZS 5 SS 5 2#SESSLAS G„LSSAER *„ gHöng. SgaSg.#6#### ESaßass- SScr#gs- r da, wo die Luft und die Atmosphäre der Freiheit geboren wird, und diese Luft hat rein, klar und stark zu sein. Auch wir haben die Kraft, vor Freude am Leben um blühende Freiheitshäume zu tanzen, auch wir essen vor Freude am Deseir Blüten und Blätter unserer Gärten. ruch wir haben stille Stunden freundschaftlichen Austausches. Doch wir sehen gleichzeitig andere Aufgaben unserer Verantwortung. So stehen wir in dieser Verantwortung am Grabe der Dichterin Caroline von Günderode in Winkel am Rhein, an diesem Grabe, das heute noch immer verfemt ist jedem, der selbst seinen Tod sucht, um ewig um die Sonne zu kreisen. Danzigs Gassen erzählen Von Paul Enderling. Professor Hugo Münsterberg von der amerikanischen Harvard=Universität, selber ein Danziger Kind, sagte einmal:„In Danzig aufwachsen heißt: mühelos deutsche Kulturgeschichte erlernen“. Er hätte hinzufügen können: deutsche Geschichte, deutsche Kunst und deutsche Tatkraft, die sich auch unter schwierigen Verhältnissen immer zähe und beharrlich durchsetzter...„an Peen Ezmmen Jeder Stein der alten Gassen, Türme und Kirchen erzählt von solcher kernhaften Vergangenheit. Die Wellen der Geschichte umspülten sie, die Phantasie des Volks umwob sie mit Sagen. Die Straßennamen„Dämme“ erinnern an die Zeit, da dem sumpfigen Morastboden der Flußniedrung Baugrund abgerungen wurde, da aus dem einsamen Fischerdorf, von dem der großs„ Pissionar Adalbert 997 zuerst berichtet, igsam eine Stadt erstand. Wie Gräberfunde beweisen, wohnten in dieser Gegend seit ältesten Zeiten germanische Völker; erst später fluteten slawische Stämme herüber, die dann wieder von deutschen Handwerkern und Bauern, schließlich von den deutschen Ordensrittern zurückgedrängt wurden. Die Lage an Weichsel und Ostsee bestimmte Danzigs Schicksal und kommende Größe. Wer an dem alten Bollwerk der„Langen Brücke“ entlang geht, erlebt alte Hansazeiten. Dies mächtige Krahntor stand schon über 60 Jahre, als der Danziger Kapitän Paul Beneke,„ein harter Seevogel“, 1473 auf seinem Schiff„Peter von Danzig“ zum Seekrieg gegen England hier auszog. Er kaperte eine englische Galeide, die unter anderem auch das frisch gemalte Bild Memlings„Das jüngste Gericht" barg. Es ist heute der größte Kunstschatz der Marienkirche. Von diesen Bollwerken am Fluß gingen schon Mitte des 16. Jahrhunderts Danziger Schiffe nach Tanger. Indien und Brasilien. In der Menge der Speicher, die einen ganzen Stadtteil einnehmen, drückt sich der große Handelsgedanke der Stadt aus; sie tragen ihre alten Namen wie im deutschen Süden die Wirts häuser: wir lesen„Graue Gans",„Walfisch“, „Grauer Pelikan",„Adebar“, Halber Mond“. Die Langgasse, die in schön geschwungener Kurve verläuft(wie verstanden unsere Altvorderen doch, Prunkstraßen zu bauen!), erzählt in jedem ihrer schmalen, hohen, reich geschmückten Patrizierhäuser von den inneren und äußeren Kämpfen der Stadt„Nec temere nee timide“(nicht toll, aber auch nicht furchtsam), wie Danzigs Wappenspruch heißt. Durch diese via triumphalis der Langgasse zogen die polnischen Könige ein, die„Schutzherren“ der Stadt, die sich jedoch stets selber zu schützen verstand. Nie ist ein polnischer König anders denn als Gast in Danzig gewesen, höflich bewillkommnet und noch höflicher verabschiedet. Nie hat auch einer dieser polnischen Könige anders als deutsch an den Rat geschrieben oder in der damaligen Diplomatensprache des Lateinischen. In diesem Ratshaus liefen die Botschaften der Könige von Schweden, Frankreich und England ein, die ihre Thron= besteigung anzeigten— was sie gewiß nicht getan hätten, wenn Danzig nicht eine freie Stadt gewesen wäre, sondern zum polnischen Reiche gehört hätte. Der Stockturm, ein stolzer Ueberrest der einstigen mächtigen Stadtbefestigung, erinnert an jene Zeiten, da Danzig für seine Freiheit und Selbständigkeit Gut und Blut hergab. Die heldenhaftesten Kämpfe spielten um das Jahr 1577, da der tatkräftige Polenkönig Stefan Bathorn die Stadt seinem Reich einverleiben wollte. Dar ohnmächtige Deutsche Reich sah tatenlos zu, wie dieser wichtige Vorposten des Deutschtums im Osten sich allein gegen einen schier übermächtigen Feind zur Wehr setzte. Wie die Stimmung der Danziger war, zeigt ein Ratsdekret jener Tage, das zum Widerstand auffordert:„Jeder hat das Recht zur Notwehr, der Ochs seine Hörner zum Stoßen, das Kind in der Wiege seine Nägel zum Kratzen...“ Auf dem Langenmarkt stehen noch die Paläste, die den öffentlichen Schwur der Menge angehört haben:„Ich schwöre, daß ich treu und gehorsam sein will und für die Freiheiten, Privilegien und Gerechtsame dieser guten Stadt Leib, Leben, Gut, Ehr und Blut treulich dransetzen will, solange mir Gott Leib und Leben verleihen wird!". Dieser Eid ist gehalten worden; nach einer Belagerung von lechs Monaten mußte das Heer der Polen und Tataren abrücken, und Danzig blieb eine freie deutsche Stadt. Der reiche Schmuck der Häuser und Hallen, nicht zuletzt der Zeughäuser und des Artushoses am Langenmarkt, verrät den steigenden Reichtum der aufstrebenden Stadt. Wundervoll ist das Palmengewölbe des Artushofes, der jahrhundertelang bis heute festlichen Empfängen diente. Auch hier ein„Jüngstes Gericht", von lustiger Sage umwoben. Der Maler Anton Möller soll der beherrschenden Figur der Weltlust die Züge der Bürgermeisterstochter gegeben haben— aus Rache, weil die stolze Maid dem Künstler einen Tanz beim Maienfest verweigerte. Er bekam den Befehl, sich zur Strafe auf dem Schiffe unten zu konterfeien, das die Verdammten zur Hölle fährt. Er tat es notgedrungen, malte aber, was man ihm nicht verbieten konnte, seine Braut am Ufer, wo sie mit einem Bootshaken das Schiff zurück hält. Zünfte sollen einst nach Feierabend,„um Got tes Lohn“, wie die Chronik sagt, das große Wahrzeichen Danzigs, die Marienkirche, errichtet haben. In diesen aufgetürmten Steinmassen lebt noch der trutzige Geist der Vorväter in diesen hohen Hallengewölben der fromme, dem Himmel zustrebende Sinn.„Sursum corda!“ (Die Herzen empor!) lautet die Inschrift einer der großen Glocken des Marienturms. Umrauscht von Sagen, wie von den Wellen der nahen Ostsee, ist diese größte Kirche des deutschen Ostens, an der man 170 Jahre haute, in stillen und in stürmischen Tagen, wo die Rechte die Kelle führte und im Gurte das Schwert hing. Hart und blutig wie jene Zeiten sind auch diese Sagen. Ein Uhrmacher wollte auch seinen Anteil am heiligen Werk haben und schuf die Wunderuhr, die heute noch im hohen Gewölbe steht. Als sie enthüllt wurde, zeigte sie Sonne und Mond in ihrem Lauf und den Gang der Planeten: Figuren der Sonntagsevangelien schritten auf und ab. Bei jedem Stundenschlag trat ein Apostel auf die Galerie, und Adam und Eva zogen die Stundenglocke. Plötzlich stand die Uhr still, und das Volk raunte, der Rat habe den Künstler blenden lassen, damit er kein zweites Werk für andere schaffen konnte, aber der Blinde habe aus Rache ins Getriebe seiner Uhr gegriffen, bis sie mit schrillem Aufschrei stehen blieb. Und das Kruzifix in der Kapelle zeige nur deshalb einen so echten Schmerzensausdruck des Gekreuzigten, weil der Meister, an seinem Können verzweifelnd, einen Mann ans Kreuz geschlagen und an ihm den Kopf studiert und nachgebildet hätte. Alles erzählt in dieser Kirche: die alten, zersetzten Fahnen berichten von blutigen Tagen, die steinernen Grabplatten, die den Fußboden bilden, von den hier schlummernden Patriziern eine Platte erinnert an den schlesischen Dichter Martin Opitz, der in Danzig, wohin er vor dem dreißigjährigen Krieg geflüchtet, von der Pest erwürgt wurde und hier seinen letzten Schlaf schläft. In der benachbarten Heilige=Geist=Gasse zeigen Tafeln die Geburtsstätte des friderizianischen Zeichners Chodowiecki, der trotz seines Namens ein kerndeutscher Mann war, und des Philosophen Arthur Schopenhauer. Auf„Pfefferstadt" lebte im 17. Jahrhundert der große Astronom Hevelius, der eigentlich„Hewelke“] hieß und neben der irdischen, vom Vater ererbten Kunst des Bierbrauens die himmlische Wissenschaft betrieb. Wenn die Brauerknechte — so berichtet die Volkssage— Feierabend machten, riefen sie zu seinem Fenster herauf: „Herr Hewelke, nu gahne wi“(Nun gehen wir). Als nun Hevelius die Augen zum letzten Male schloß, schrie sein Papagei in die Stille der Leichenfeier hinein:„Herr Hewelke, nu gahne wi!“ Alles in Danzig erzählt. Auch die beiden Löwen, welche die Balustrade der Freitreppe des Rathauses zieren. Sie blicken nicht wie andere heraldische Wappentiere nach rechts und links — sie sehen beide nach der gleichen Seite: zum Tor der Stadt. Ein Versehen des Steinmetzen an solcher Stelle? O nein, der Volksmund weiß es besser: In den Zeiten, da der Feind vor Danzigs Toren steht, blicken sie warnend lund mahnend dorthin. Wenn bessere Zeiten skommen, werden sie wieder nach beiden Seiten schauen. Vielleicht deuten sie auch deshalb zum prunkvollen Bau des Langgassertors, weil dort zwei bedeutungsvolle Sprüche eingemeißelt sind, die in unseren Tagen volles Echo finden mögen: „Durch Eintracht wachsen kleine Staaten, durch Zwietracht stürzen die großen“ und das Psalmwort:„Es müsse Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!" Kirchweih Ein vergnügtes Kapitel Volksku. Von Alois Brunner. „D' Kirchweih is kumma, d' Kirchweih is da! Kirchweih gang nimma, bleib allweil da!“ Ja, das könnte Euch so passen, das ganze Jahr über Kirchweih feiern, tanzen, singen, jodeln, lieben, essen und trinken! Aber wo soll's Geld herkommen? Das Finanzamt— drei Kreuzel dahinter— sorgt schon dafür, daß den Steuerzahlern nicht zu.wohl wird. Doch so zwei oder drei Tage im Jahr, wo der Mensch ein bissel aus dem Häusel kommen und sich seines Lebens freuen darf, gönnt es uns schon aus praktischen Gründen. Denn es ist ja ein altes Rezept tiefgründiger Staatsweisheit, daß man das Volk bei guter Laune erhalten und seiner Lebenslust ein Sicherheitsventil geben soll, damit sie nicht zur unrechten Zeit einmal explodiert. Also wir haben Kirchweih! Zum wievielten Male in unserer Geschichte, das wissen wir nicht, denn die Kirchweih verliert sich ins graue Mittelalter zurück. Wer sie erfunden hat— in dem Sinne des heutigen Volksfestes natürlich— ist unbekannt. Mit Bestimmtheit steht nur fest, daß sie, wie schon ihr Name sagt, ursprünglich eine kirchliche Erinnerungsfeier an die Weihe eines Gotteshauses war. Eines Tages im Mittelalter mag nun ein verständiger Pfarrer auf den Einfall gekommen sein:„Wie wär’s, wenn Du den Krammarkt im Herbst, wo Deine Leut' ein bissel gar sehr lustig sind, auf den Kirchweihtag verlegen tätest? Dann hast Du's alle schön beieinand'. Zuerst könnens beten, dann reden, mit einand' handeln, trinken, tanzen, ein bissel schreien, und wenn's einem aus lauter Freud' den Schädel zerschlagen ist die letzte Oelung auch gleich bei der Hand.“ Der Pfarrherr hatte Recht. Die Kirche fuhr gut bei der neuen Einrichtung, weil auch mancher Sünder in Anbetracht der nachfolgenden Gaudi ins Kirchweihdorf kam und sich die Leviten lesen ließ. Der Krammarkt dagegen, und was sonst noch im Laufe der Zeit dazu kam, war recht gut besucht, weil nicht nur die Jugend dabei war, sondern auch die gesetzteren Leute sich einstellten, besonders aber die alten Weiberln, des Herrn Pfarrers treue Garde. Aus praktischen Gründen wurde die Kirchweih dann, ganz ungeachtet des Namenstages des betreffenden Heiligen dem das Gotteshaus geweiht war, in die Zeit nach der Ernte, mit Vorliebe in die zweite Hälfte des August, verlegt. In manchen Gegenden wieder findet die Kirchweih erst im Oktober statt. Die ganz Schlauen natürlich feiern es bei jeder dieser beiden Gelegenheiten, und man nennt dann wohl das eine Fest die Alt-, das andere die Jungkirchweih. Eine vernünftige Kirchweih dauert mindestens zwei Tage, und ihr folgt meistens am nächsten Sonntag eine ordentliche Nachfeier. Lustig sein, seine Sorgen vergessen, lärmende Lebenslust beweisen, das sind die Leitmotive des Festes. Einmal im Jahr muß sich der Mensch nach Herzenslust austoben, satt essen und satt trinken. Das haben unsere Vorfahren vor Jahrhunderten schon getan. Warum sollen wir es nicht ebenso halten? Natürlich nur soweit unser„kultivierterer“, d. h. verhätschelter schwächlicher Magen es aushält. Mit Neid müssen wir lesen, was in früheren Zeiten gelegentlich der Kirchweih geleistet wurde. Nehmen wir zum Beispiel nur einmal das Festessen, das ein deutscher Bischof vor sechs Jahrhunderten bei einer Kirchweih für arm und reich auffahren ließ: Da gab es Eiersuppe mit Safran, Pfefferkörnern und Honig als Einleitung, dann einen Riesentopf Hirsebrei, hierauf Schaffleisch mit Zwiebeln— letztere in Anbetracht ihrer heilsamen Einwirkung auf die Verdauungsorgane in entsetzlichen Mengen— und nun gebratenes Huhn mit Zwetschen. Halt! Damit war die Geschichte aber längst noch nicht zu Ende, denn nachdem sie das letzte Hühnerbein abgenagt hatten und sich mit dem Handrücken durch den fettigen Bart gefahren waren, schauten die Festgenossen nach mehr aus. Sie brauchten nicht lange zu warten: Erst kam Stockfisch mit Oel und Rosinen, dann in Oel Kirchweihnudeln, im Magen gehörig zusammen sacken zu lassen und Platz für Neues an Festem Doch schöner blüht als Palmen und Zitronen und Flüssigem zu schaffen. Deshalb beginnt der Der Apselbaum in meinem Vaterland. Kirchweihnachmittag auch immer mit Tanz.]g ner Buter en. gibt es allorlii Valkshelustigungen, so vi- Land meiner Valer, umger nicht das meine, unter sotanen Umständen versammelten Tiere erfüllt. Im Meridian selbst, etwas höher schon An mein Vaterland jebackener Blei, hierauf gekochter um mit Pfeffer und gerösteter Bücking in Senf. Hier trat wieder eine kleine Verdauungspause ein.] In einer auswärtigen Zeitung stand neulich Dann wurden sauer gesottene Weißfische und das nachstehende kleine Gedicht einer Auslandsgebackene Barben aufgefahren. Zum Schlußsdeutschen, Tekla v. Reutzell, in Belgano in kamen hartgebackene kleine Vögel aller ArtArgentinien, das verdient, allen Deutschen bemit Rettich und Schweinskeule mit Gurken auflkannt zu werden: lesten die Kirchweihleute von damals keinen Kein Bum gehört mir von deinen Wüdern, Wert. Umso größeren dagegen auf die Ge=Mein war hein Halm von deinen Roggentränke, in der Hauptsache auf Bier. Die Men= geldern, gen, die hiervon vertilgt wurdezindrriuregen sund schutzsos haft du mich Hinausgetrieben, guten, süffigen Bier war es zu verdanken, Weil ich in wenn derartig gewaltige Eßleistungen dem Ma=Dich mehr, und weniger mich selbst zu lieben, gen nichts schaden konnten. Und dennoch liebt ich dich, mein Vaterland. Natürlich verlangt ein ordentliches Kirchweih c ue it r essen zur besseren Verdauung anschließend et=Hat es auch Manna nicht auf mich geregnet, was Bewegung. Tanzen ist die feinste Art, um Hat doch dein Himmel reichlich mich gesegnet, die heutigen Kirchweihleckerbissen, als da sind Ich sah die Wunder südlicherer Schweins= und Peolv gtigen,„ehartg#rie und Seit ich zuletzt auf deinem Boden stand, dem wegen seiner zu großen Sonnenentfernung für kleinere Fernrohre kein lohnendes Objekt, ebenso wenig wie Neptun. Da der Neumond am 3. September, der Vollmond am 18. eintritt, wird die Beobachtung unseres Trabanten um die Zeit des ersten Viertels am 10. September am lohnendsten sein, doch steht der zunehmende Mond leider recht tief über dem Horizont. Erst das letzte Viertel fällt in günstige, steile Himmelslagen, triche die Anwendung starker Vergrößerungen gestatten. Die Sonne nähert sich jetzt immer deutlicher der 2eit einer abnehmenden Fleckentätigkeit, doch sind Ueberraschungen durch das plötzliche Auftauchen neuer großer Fleckengruppen immer noch möglich —(2.— Schmuggel mit Menschen Die Vereinigten Staaten, das Land Sehnsucht.— Die genasführte Küstenwach, flottille. Von Ludwig Haßlinger= London. Kein Land reizt die Schmuggler derartig wie die Voreinigten Staaten, die Hochburg des Protektionismus, und ein Zweig ihrer Tätigkeit ist dem Lande eigentümlich: der Schmuggel mit Menschen. Seitdem die neuen Einwanderungsgesetze den vor dem Krieg fast ungehemmten Zuzug der Ausländer, der im Jahre 1913 rund 1,2 Millionen betrug, auf 307 000 im Jahre vermindert haben, ist der Schmuggel zu einem einträglichen Geschäft geworden. Besondere die Chinesen scheuen keine Kosten, um in das Land zu gelangen, das ihrem Fleiß die besten Verdienstmöglichkeiten bietet. Die Ueberwa. Dann gior es aulertei Volksbeluftigungen, so einen Wettlauf für Mädchen oder ein Sackhüpfen So heilig ist kein Boden wie der deine. für vorgeschrittene Jungfrauen— soweit es Nie wird dein Bild aus meiner Seele schwinden solche bei den augenblichlichen, Verjüngungsbe= Und knüpfte dich an mich kein lebend Band, strebungen der Damen noch gror— oder einen*„hm wig Ei, Taten an dich freundnachbarlichen Ringkampf zwischen denEs wurven mich die Toten an dich binden, „Buben“ zweier Dörfer oder ein regelrechtes Die deine Erde deckt, mein Vaterland. Raufets“.„# u. z. Gng. vlich Noch etwas darf bei einer ordentlichen Kirch=[O, würden jene die zu Hause blieben, weih nicht fehlen: eine Verlosung. In der ei=Wie deine Fortgewanderten dich lieben, nen Gegend läßt man das Glücksrad oder eine Bald würdest du zu einem Reiche werden, auf einem Pflock rotierende Mistgabel darüber Und deine Kinder gingen Hand in Hand! entscheiden, wer den Kirchweihhammel gewin= Und machten dich zum größten Land auf Erdenschung der pazifischen Küste ist aber derartig nen soll; anderswo wieder bietet der schon aus Wie zp. dos schönste bist, mein Vaterland! scharf, daß hier keine Aussicht auf ein glüch alter Zeit stammende Glüchshafen einem grö, anie du das schönste bit, mein Vaterlaud!(liches Einschmuggem bestecht. Logegen sind die beren Kreise Gewinnmöglichkeiten. Freilichser des schmalen Detroitflusses, der Verbin. war der zurnherter, dieser Einrichtung in frühe. E8W E E SPSS 8 Zug zwischen dem St. Clair= und dem Eriesee ren Jahryunperten anhaftete, als es noch keineMhrz wie geschaffen, um so mehr als den GelKontrolle gab, recht schlecht; trotzdem erzielten) ben die Möglichkeit offensteht, raschestens in der die Veranstalter oft erstaunlich hohe Umsätze.]nahe dem Scheitelpunkt, Schwan und Leyer ihre Millionenstadt Detroit zu verschwinden. So brachten es die Nürnberger vor vierhun=Hauptsterne Deneb und Wega blitzen lassen.shat eine starke Schmugglertätigkeit eingesetzt, dert Jahren einmal auf achtzigtausend Lose, und Wenden wir den Blick nun wieder tief nach dem von der J. F. Wilson in„Wide World“ erzählt: inAugsburg konnte man im Glückshafen Häu=Südhimmel hinab, so zeigt sich links vom Me= Zwei arbeitslose junge Engländer saßen in ser gewinnen. sridian einsam und darum doppelt auffällig ders einem Kaffeehause im kanadischen Windsor, Was ein guter Bauer ist, der vergißt selbstsin unseren Breiten nur selten sichtbare Fix- Detraft gegenüber. Da setzte sich ein Fremder über allen diesen Kirchweihvergnügungen nichtsstern erster Größe Fomalhaut, der Hauptsterso#ne weitere Umstände an ihren Tisch:„Sucht sein Vieh. In manchen Dörfern war es Sitte, im südlichen Fisch. Links von ihm ist das Ihr Arbeit?“— Ja.“— Ich habe BeschäftiOchsen und Kühe an diesem Tage mit Bändern Himmelsfeld ein gutes Stück ziemlich sternen= gung zur Euch Wendet Euch morgen an diese zu schmücken und auf ein besonders gut ge#eer.„Erst über Südosten glänzt eine größere Adresse.“ pflegtes Wiesenstück oder Kleefeld zu treiben, Jahl hellerer Sterne, die sämtlich dem Walfisch Am anderen Tage saßen die Engländer in damit das liebe Vieh auch seine Freude hatte.sangehören. Dagegen bilden die vielen schwu= einem reich ausgestatteten Raum einem KanaNatürlich verfehlten die Landleute nicht, dieschen Sternchen oberhalb des Walfisches das dier gegenüber:„Es handelt sich darum, Chinezierkreisbild der Ffische. Links und etwasssen in einem Motorboot über den Fluß zu schafzierkreisbild der Fische. Links und ihrer getreuen Freunde, Nachbarn und derglei=Höhe schon fteit zu mennan strachsen die*ererssen. Fünfzig Dollar Wochenlohn für jeden von chen mit kritischem Blick zu mustern; damit war#“, O gi gn kennen, strahten die(Hönen Euch und zehn Prazent von jeder Schmuggeldie erste landwirtschaftliche Schau geschaffen.(u0 gleichmußig hellen Hauptsterne der Andro= gebühr die rund fünfyundert vollar betragt. e Sacte eune uu##meda. Zwischen Osten und Nordosten erheben Mit den kanadischen Gesetzen kommt Ihr nicht □ ssich Stembilder, die im vorigen Monat zur in Konflikt, dagegen können Euch drüben fünf Berichtsstunde noch nicht zu sehen waren und Jahre Gefängnis blühen, wenn Ihr Euch erdie das Herannahen des Winters verkündigen, wischen laßt. Doch die Sache ist verhältnisHimmelsrundschau[Der helle, gelbliche Stern, der genau in Ostmäßig einsach. Ihr legt Euch mit einem ganz für September 1929[Nordost aufgeht und sich schon vorher durch die neuen Rennboot jeden Abend hier am Ufer in sde Gepiemder tocke(sieben Plejaden ankündigen läßt, ist Aldebaran Bereitschaft. Ich bringe Euch die Chinesen, die im Stier, der weiß glitzernde Stern höher über unsere Agenten in Kanada aufgetrieben haben. 9. 9 hium dag Samtember....[Nordost Capella im Fuhrmann. Zwischen die= Drüben am anderen Ufer steht ein VertrauensZu Beginn des Sepremver geht die Sonnessem und der Andromeda schlingt sich die Stern mann von uns, der Euch ein Lichtsignal gibt, um 5 Uhr 15 Minuten, zu Ende des Berichts= gruppe des Perseus in den Rand der Milch wenn die amerikanische Seite gefahrfrei ist. monats um 6 Uhr 00 Minuten auf und amsstraße, die hier über Nordosten aufsteigt, über Dann müßt Ihr mit Vollgas auf die Stelle zuMonatsanfang um 6 Uhr 45 Minuten bezw./den Scheitelpunkt des Himmels zieht und im halten, wo das Licht aufblitzt, die Chinesen dort 5 Uhr 40 Minuten abends unter. Diese An=Südwesten den Horizont wieder erreicht. Vonabsetzen und sofort zurück fahren.“ gaben beziehen sich auf Ortszeit. den sogenannten Zirkumpolarsternbildern fin= Bald darauf war die erste Ladung„Ware“ Den Fixsternhimmel finden wir zur Monats=det man die noch nicht erwähnten Cepheus zwi= zu befördern, sieben Chinesen. Das Lichtsignal mitte um 10 Uhr nachts in der nachfolgend be schen dem Polarstern und dem Zenith, die Cas=lblitzte auf, und die Engländer schossen aus dem schriebenen Stellung: Gegen Nord=Nordwestssiopesa gegen Südost und die Giraffe gegenuferschilf. Plötzlich riß ein scharfer Ruck das steht der Große Bär gewissermaßen aus dem Nordwest vom Pole abgewendet. Boot herum. Ein Tau hatte sich in einer WurHorizonte. Seine sieben Hauptsterne, die man Ueber die Sichtbarkeit der Planeten im Mo=zel im Flußbett festgehakt. Es wurde gekappt, als den Himmelswagen bezeichnet, leuchten be=lnat September ist folgendes zu bemerken: Mer= und das Boot jagte auf den Fluß hinaus. Da sonders klar und eindringlich. Zwischen demskur entfernt sich zwar am 12. September östlichlblitzte drüben am anderen Ufer das rote Zeichen Wagen und den Himmelspol, für unsere Blick=sam weitesten von der Sonne, hat aber zu sehr„Gefahr!“ auf. Maschinengewehrfeuer peitschte richtung also oberhalb des Wagens, schlängeltlsüdliche Deklination und tritt deshalb in den über das Wasser. Das Licht erlosch. Die Engsich der Drache und glitzern die schwachen Stern=Dünsten der Dämmerung nicht hervor. Venussländer warfen ihr Boot herum und erreichten chen des Kleinen Bären. Zwischen Nord=lble#ot auch im September noch Morgenstern, lin dem Augenblick das schützende Schilf, als west und West, tief am Gesichtskreis, schickt sich doch nimmt ihre Sichtbarkeitsdauer von 3¼ im Flusse die Scheinwerfer von drei Küstender gewaltige Firstern Arkturus im Booteslauf 2½ Stunden ab. Mars bleibt im Berichts= wachschiffen aufblitzten. Der geringe Aufenteben an unterzugehen. Links ein wenig höher monat unsichtbar. Jupiter, der Riese unter denlhalt hatte sie davor bewahrt, daß ihre erste glänzt der Hauptstern Gemma in der nördlichen Planeten des Sonnenreiches, beherrscht durch Schmuggelfahrt im Detroiter Gefängnis endete. Krone. Genau über Westen blinken die ober= seinen unerhörten Glanz über Osten immer! Eine Viertelstunde lang kreuzten die Ameristen Sterne des Schlangenkopfes noch eben über mehr die Stunde der Mittemnacht. Er ist auchskaner in unmittelbarer Nähe des Verstecks, den Horizont, und links von ihnen breitet sichlfür kleinere Fernrohre ein überaus lobnendesldann jagten sie stromaufwärts davon. Wenige der Schlangenträger mächtig aus, während über Beobachtungsobjekt, da seine 4 schon von Gali=Minuten später setzten die Engländer ihre ihm, schon ziemlich steil, die Hauptsterne desslei entdeckten großen Monde durch ihre ab=Passagiere am unbewachten amerikanischen Ufer Herkules leicht aufzufinden sind. Tief im Süd=wechslungsreichen Stellungen, ihre Verfinste=sah. westen verschwinden eben die letzten Sternelrungen hinter und Vorübergänge vor der Ju= Den beiden unglanoern gefiel das Geschäft. des Schützen, während das Tierkreiszeichenspiterscheibe immer neuen Reiz für den Be=[Ihre nächtlichen Fahrten wurden eine Zeitlang und in günstiger Stellung, zeigt sich der Wassermann. Ueber ihm bilden die Sterne des Pegasus die bekannte ausgedehnte Figur. Rechts davon schließen sich in mittlerer Höhe die Sternsetwas rechts vom Schützen zwar noch zu finden esch eaie heseaste ie dae echeise eceschicer eiehieche echen lern zu tun hatten. Eines Nachts beobachteten bilder Delphin und Adler an, während steil, Oppasttion, steht also sehr günstig, ist aber trotzsteht aber für feinere Beobachtungen mit star=ldie Chinesenfahrer, die mit voller Fracht ker Vergrößerung bereits zu tief. Uranus nä=ldas Signal warteten, eine Flottille von 12 hert sich seiner am 3. Oktober eintretenden Motorbooten. Diese schossen in Kiellinie den Fluß hinunter, machten plötzlich auf Kommande —