miich verlustig gehe. Das Geschworenenamt kann doch jeder andere ebensogut wie ich versehen. Sie machen sich ja keine Vorstellung, Euer Gnaden, welche Scherereien ich schon mit dieser Kuh gehabt habe! Ihretwegen habe ich der Hochzeit meines ältesten Jungen nicht beiwohnen können, der sich ausgerechnet eine Frau aus der Nähe von Boston genommen hat und nicht zu bewegen war, eben mit Rücksicht auf die Kuh ein Weib aus der Nachbarschaft zu wählen. Euer Gnaden werden einsehen, daß es unter diesen Umständen einmal ohne mich gehen muß.“— Mein lieber Herr Tryon“, entgegnete der Richter,„ich sehe ein, daß Sie sich in einer Notlage befinden, kann Ihnen aber nicht helfen. Sie sind ausgelost und müssen daher Ihr Amt als Geschworener ausüben. Bezüglich der Kuh will ich aber sehen, was sich machen läßt.“— Leise fluchend nimmt Tryon seinen Platz auf der Geschworenenbank ein. Die ganze Verhandlung, der Einbruch, die gewechselten Revolverschüsse, die Gutachten der gelehrten Sachverständigen, die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Verteidigern und Staatsanwalt, alles das interessiert ihn nicht im geringsten. Finster brütend sitzt er da. Letzten Endes wird der unglückliche Angeklagte die Folgen seines Zorns zu tragen haben. Die Sitzung dauert an; endlich gibt es eine Pause, und die erstaunten Geschworenen werden gebeten, in einem vor dem Gerichtsgebäude halkenden Autobus Platz zu nehmen. Unterwegs ersahren sie, daß sich, wie inzwischen auf Vermussung des Richters festgestellt wurde, die Eryon iche Kuh in der Tat von niemand melden lassen will. Infolgedessen müssen sich, solange die Sitzungen dauern, die Geschworenen jeden Morgen und Abend nach Hilltown begeen, um dem Melken der bewutzten Kuh beizupohnen. Auf umgekehrten Milcheimern sitend, sehen ste täglich zweimal zu, wie Tryon, ser nach amerikanischem Recht während der Sitzungsdauer von seinen Mitgeschworenen getrennt werden darf, seine Kuh melkt. rigens soll man mit diesem Ausweg des klugen Richters gar nicht so unzufrieden gewesen sein. Die Geschworenen empfinden die „Sitzungen" im Kuhstall als eine angenehme Abwechllung nich den langweiligen Verhandlungen ien Herichealggt. Sie doch Ihre Die Bundesgenossen. Lwohd George hatte, als er noch Ministerpräsident war, mit seinem französischen Kollegen Briand einige schwierige Verhandlungen zu führen, die er dadurch erfolgreich zu gestalten suchte, daß er dem Franzosen einige Schmeicheleien über seine Landsleute sagte. „Ach, mein lieber Präsident,“ äußerte er,„welch wunderbares Volk sind doch die Franzosen, besonders Ihre engeren Landsleute, die Bretonen; wiech tichtige Soldaten!“—„Ja! Ja!“ meinte Briand, ohne sonderliche Begeisterung verraten.—„Wissen Sie, fuhr Lloyd sorge fort,—„ich spreche nicht ohne Grund. Ich hatte einnal an der Front Gelegenheit, dem Angriff eines bretonischen Regiments beizuwohnen.“— So? Wirklich?“ meinte der französische Minister—„Jawohl. Welch ein Schneid! Die Begeisterung, mit der sie vorgingen, war wirklich bewunderungswürdig.“— „Ach!" berichtigte Briand,„verwunderlich war nicht, sondern die Aeußerung der seit sammelten Gefühle. Sie das gar schngzmt hunderten angescmenen Gefü sprpeeten pechr Reignn Se (Fuße vom Tisch. Tennyson“, bat der Gastgeber. #9#—„Aber warum denn, ich fühle mich so recht Agemütlich,“ war die Entgegnung.—„Sehen Sie doch nur, man wird schon aufmerksam, alle Welt starrt auf Sie!“— Lassen Sie sie ruhig starren,“ antwortete der Dichter.„Tennyson,“ meinte schließlich Brookfield,„seien Sie doch vernünftig. Man wird Sie noch für Longfellow halten.“— Im gleichen Augenblick zog Tennyson die Füße vom Tisch! Wie tief taucht der Walfisch? Lange Zeit waren die Ansichten über die Tiefen, in denen sich Walfische aufhalten können, sehr verschiedens Einige Walfischjäger leugneten überhaupt, daß sich der Walfisch in größere Tiefen begebe. Auf Grund einer neche von Beobachtungen konnte festgestellt werden, daß Finnwale nicht solche Tiefen wie ihre bedeutend größeren Vettern aufsuchen. Die von den Walen erreichte Tiefe läßt sich leicht an der beim Harpunieren abgerollten Leine ablesen, da die Wale senkrecht hinabtauchen Die großen Walfasche tauchen in Tiefen von 7—800 Faden(ein Faden= 1,82 Meter) und verweilen dort bis zu einer Stunde, manchmal auch länger. Der Grönlandwal stirbt häufig in dieser Tiefe und muß tot herafugeholt werden: Wo das Mer nicht so tief ist, stößt der Walfisch, der mit rasender Geschwindigkeit taucht, zuweilen auf den Meeresboden auf und stirbt durch diesen Anprall. Der Narwal sucht, verwundet, nicht so große Tiefen auf. Man hat dsa in Zusammenhang gebracht mit der Speckschicht, die beim Grönlandwal stärker ist, so daß dieser einem größeren Wasserdruck gewachsen zu sein scheint. sbicht mit Bauern und Handwerkern besiedelt werden, die sich heute aus Furcht vor der Malaria auf dem nahen, aber weit weniger fruchtbaren Hügelland niedergelassen haben. Man rechnet damit, daß die neu zu gewinnenden Ländereien eine wahre Kornkammer Istriens abgeben werden. Königliche Küchen. Wie kostspielig königliche Küchen sind, geht aus folgender Zusammenstellung hervor. Die Küche in Windsor enthält fast für 40000 Mark Kupfer= und für 146000 Mark Silber= und silberplattierte Geräte. Georg III. gab 200 000 Mark für Einrichtungsgegenstände aus, die meist aus farbigem Eichenholz sind und, auch abgesehen von ihrem historischen Interesse, sehr im Wert gestiegen sind. Sehr viel kostbarer war die Kuche des Zaren. Bald nach seiner Thronbesteigung gab der Zar 1800000 Mark für die Umgestaltung und Einrichtung der Küchen im Winterpatast in St. Petersburg aus. Alle Kochgeräte waren aus massivem Silber. Die Gewürzkästchen sind aus echtem Gold, die Kochherde und Bratöfen mit Silber eingefaßt. Zu der Ausstattung der Küche gehörten 3000 Silberlöffel und ein goldener Bratrost, der von Katharina der Großen stammt. Der Hauptkoch bezog ein jährliches Gehalt von 160000 Mark, seine sechs Unterköche haben Gehälter von 20000 bis 30 000 Mark. Im ganzen stellten sich die Küchenkosten des Zaren auf jährlich rund 2400000 Mark. Die teuerste Kuche nach dieser gehört dem spanischen Hof. Die Kochgeräte haben allein einen Wert von fast 500000 Mark, sie sind schon sehr alt. Die wertvollste Küche der Welt besitzt jedoch der Schah von Persien in Teheran. Sogar die Kochtöpfe sind mit Gold überzogen und die an der königlichen Tafel gebrauchten Teller und Schüsseln sind aus echtem Gold, das mit Edelsteinen besetzt ist. Neben den königlichen Küchen kommen hinsichtlich der Kostbarkeit höchstens die der amerikanischen Millionäre in Betracht. Die Einrichtung der Vanderbiltschen Küche in Newyork kostete 2000000 Mark, und John Afhbury, ein kalifornischer Millionär, der sich einen prächtigen Wohnsitz in der Nähe von Philadelphia baute, gab für Küchen umd Keller allein 5000000 Mank aus. jlaubten nämlich, sie kämpften gegen die Engländer!“— Lloyd George war sprachlos.— „Ja!“ fuhr der Franzose unbekümmert fort. „Durch irgend ein Mißverständnis war diese Meinung aufgekommen, und wir haben natürlich nichts getan, unn den Irrtum aufzublären.“ Die Rivalen. Der engkische Dichter Tennyson war auf seinen amerikzanischen Kollegen Longfellow nicht gerade gut zu sprechen. Dies an sich nicht gerade erquickliche Verhältnis sollte sich jedoch bei einer Gelegenheit als recht angeneyn für die Freunde des Dichters erweisen. Tennyson war bei dem Schriftsteller Charles Brookfield zu Tisch geladen. Als die Tafel aufgehoben war und man gemütlich beisammen saß, legte Tennyson plötzlich seine Füße auf den Tisch und schaukelte bequem auf zwei Stuhlbeinen. Diese Sitte ist in den Vereinigten Staaten auch heute noch durchaus verbreitet, den korrekten Engländern aber ein Greuel. Alle Vorstel=L.er.—. er kunt, g. u 2 dungen, eine imgemessene Haltung anzunehmen, Carpano, vie heute so gut wie unbewohnt sind, Ein italienisches Kulturwerk. In Istrien ist vom italienischen Staate eine beachtenswerte Arbeit in Angriff genommen, die für weite Kreise wohltuende Folgen haben wird: die Regulierung der Arsa, ein Werk, das die Bevölkerung des betreffenden Gebiets seit dem Jahre 1771 immer wieder vergeblich gefordert hat. An der Regulierung dieses gar nicht so großen istrischen Flusses sind etwa 4000 Grundbesitzer und weitere 50000 Einwohner von sieben benachbarten Bezirken lebhaft interessiert. Man hofft dadurch 4100 Hektar jetzt versumpften und meist unter Wasser stehenden Landes urbar zu machen, womit auch vom gesundheitlichen Gesichtspunkt große Vorteile verbunden sein würden. Nach Vollendung der Arbeiten können die Täler der Arsa und des In äußerst schmuckem Gewande stellt sich im 46. Jahrgang der Illustrierte Deutsche Volksund Reichskalender 1928 ein, der als GratisZugabe einen praktischen Wandkalender enthält. Außer dem reichhaltigen, interessanten Kalendarium, in dem auch die Vorhersagungen des„hundertjährigen Kalenders“ nicht fehlen, bringt er das vollständige Verzeichnis sämtlicher deutschen Messen und Märkte für das Jahr 1928. Dem unterhaltenden Teil ist große Sorgfalt erwiesen. Novellen, Skizzen, belehrende Aufsätze, Gedichte, praktische Ratschläge wechseln mit Witzen und Anekdoten und mögen manchen langen Winterabend verkürzen. Viele drucktechnisch vorzüglich gelungene und interessante Bildbeilagen beleben diesen in jeder Hinsicht empfehlenswerten, im wahren Sinne des Wortes„Volks=Kalender“. In zehn Stunden zu Wasser von Hamburg nach Neuyork! Heute noch eine Unmöglichkeit, aber vielleicht schon morgen erleben wir es. Im Geiste erleben wir es in dem neuen Roman der„Münchner Illustrierten Presse“, der in der neuesten Nummer(Nr. 44) zu erscheinen beginnt.— Die gleiche Nummer enthält das Preisausschreiben: Wer ist die schönste von den acht schönen Ziegfeld-Girls, die ihre Photographien der„Münchner Illustrierten" zur Verfügung gestellt haben.— Ein interessanter Bilderaufsatz behandelt die neuesten Bauten des goldenen Westens Amerikas, Stil aus aller Herren Länder und aus aller Länder Zeiten.— Wie sah die Schönheitskönigin zur Eiszeit, wie bei den Aegyptern, wie bei den Kretern, wie sah sie bis auf unsere Tage aus? Das wird im Bilde vorgeführt.— Von aktuellen Bildern nennen wir besonders die Zeichnung von Eduard Thöny vom„Großen Herbstempfang im Münchner Rathaus". Wir erwähnen noch die Bilderfolgen„Kamera=Besuch bei Hagenbeck“, „Rußland und die Andern" und„Neue Wagen auf der Londoner Autoschau". Verantwortlich: H. Semmelmann, Altena Druck und Verlag: P. A. Santz, Altena. 1— 9 S 5 S P„ Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 44 3. November 1927 im November 1927 Von Max Valier. Zu Beginn des Berichtsmonats erhebt sich die Sonne um 6 Uhr 50 Minuten, gegen Monatsende erst um 7 Uhr 40 Min. über den südöstlichen Horizont und sinkt um 16 Uhr 40 Minuten bezw. schon um 16 Uhr unter den südwestlichen Bogen des Gesichtskreises. Die Abende beginnen besonders früh und sind deshalb zur Beobachtung der Himmelswunder vor züglich geeignet, zumal sie noch nicht die scharfe Kälte der Hochwinternächte aufzuweisen pflegen. Allerdings behindert gerade im November oft der Nebel das Studium des Sternenhimmels. Richten wir schon bald nach Sonnenuntergang in der Dämmerung unsern Blick zum Firmamente empor, dann finden wir zur Monatsmitte um 18 Uhr den Himmel in derselben Stellung wie zur Oktobermitte um 20 Uhr oder Septembermitte um 22 Uhr oder zur Mitternacht des August, also noch ganz erfüllt von den spätsommerlichen und herbstlichen Fixsternbildern: Bootes im Nordwesten, Schlange und Schlangenträger im Westen, den Schützen im Südwesten, den Steinbock rechts bei Süd und Fomalhaut links vom Südpunkte des Gesichtskreises tief am Himmel, während das Sternendreieck aus Leyer, Schwan und Adler das hohe Feld des Scheitelpunktes bedecken. Aber im Laufe der hereinbrechenden Nacht ändert sich das Bild des Firmaments rasch. Nehmen wir als Zeitpunkt der Beobachtung am 1. November 22 Uhr, am 15. d. M. 21 Uhr und am Monatsende 20 Uhr, dann haben wir die Sternfiguren in der nachstehend beschriebenen Stellung am Himmel: Genau im Nordwesten versinken die mäßig hellen Sterne des Herkules, während im Westen der Adler den Horizont streift. Zwischen beiden, etwas höher im Westsüdwesten, blitzt Wega hervor, der hellste Stern des weichenden Sommerhimmels; und das schöne Kreuz des Schwans steht fast senkrecht im Zuge der Milchstraße, ein herrlicher Anblick. Tief über Südwest finden wir den Wassermann, über ihm Pegasus, das Musenpferd, ganz tief rechts beim Südpunkte den flimmernden Fomalhaut im südlichen Fisch. Das Hauptfeld des Himmels aber, in der Mittagslinie von Nord über den Scheitelpunkt nach Süd, beherrschen Walfisch und Fische, darunter auch der machtvoll strahlende Jupiter. Steil zu Häupten sehen wir die drei schönen goldigen Hauptsterne der Andromeda, fast im Scheitel selbst den berühmten Andromeda=Spiralnebel, der sich dem freien Auge als mattes Wölkchen, im Feldstecher als neblige Scheibe, im starken Fernrohr aber als eines der herrlichsten Himmelswunder darbietet. Ueber dem Scheitelpunkt endlich glänzen die fünf Sterne der Cassiopeia, die ein großes lateinisches W bilden. Perseus' Sternguirlande schließt den Reigen dieser herbstlichen Zone nach links ab. Auf ihn folgen, im Osten emportauchend, die unvergleichlich sei Sternbilder um Orion, die das Winters### nent krönen. Die drei prachtvollen Gürteisterne des Orion fallen durch ihr gleichmäßiges Licht und ihren gleichen Abstand voneinander auf, während die beiden Hauptsterne erster Größe, der obere Schulterstern Beteigeuze und der untere Fußstern Rigel, zu den blendendsten Sternensonnen zählen. Sie werden weder von Aldebaran im Stier noch von den beiden Zwillingen Castor und Pollux erreicht, die über Ostnordost in halb liegender Stellung heraufschweben. Zuhöchst über diesem Gebiet blitzt die glitzernde Capella im Fuhrmann im Zuge der Milchstraße auf.— Tief im Norden, unter dem Polarstern befindet sich der Große Bär in seiner unteren Kulmination, während der Drache nach Nordwesten droht und Cepheus den Raum gegen den Scheitelpunkt des Himmels hin erfüllt. Von den Planeten ist Merkur zunächst in der ersten Monatshälfte unsichtbar, denn er geht am 10. November zwischen Sonne und Erde hindurch, wobei er— ein seltenes Himmelsschauspiel— sogar vor der Sonnenscheibe selbst als ein winziger schwarzer Punkt vorüberzieht. Der Eintritt Merkurs in die Sonnenscheibe, der schon um 4 Uhr 2 Min. früh erfolgt, kann in Europa nicht verfolgt werden; dann aber läßt sich Merkur auf der Sonnenscheibe durch Fernrohre mit Blendgläsern beobachten. Der Austritt des winzigen Merkurscheibchens erfolgt zwischen 9 Uhr 27 und 9 Uhr 29 Minuten vormittags. Da der Durchmesser Merkurs nur etwa 10 Bogensekunden beträgt, ist eine 200fache Vergrößerung erforderlich, wenn sein Bild ebenso groß sein soll wie der mit freiem Auge gesehene Vollmond. Eine 25malige Vergrößerung reicht hin, das pechschwarze Merkurscheibchen auf der Sonne zu erblicken und an seinem Wandern durch die (scheinbar) feststehenden Sonnenflecke zu erkennen.— Der Planet Venus ist im ganzen Berichtsmonat hellstrahlender Morgenstern. Am 21. kommt sie in ihre größte Sonnenentfernung und erscheint im Fernrohre wie der Mond im Viertel. Mars erhebt sich zwar auch schon wieder vor der Sonne, ist aber in der hellen Dämmerung für Laien selbst am Monatsende kaum zu finden. Dafür beherrscht der königliche Planet Jupiter den ganzen Abendhimmel bis über Mitternacht hinaus. Saturn verschwindet zu Monatsanfang und bleibt dann in der abendlichen Dämmerung unsichtbar. Uranus steht günstig in den Fischen, nicht zu weit von Jupiter entfernt. Neptun im Löwen kommt am 22. in Geviertschein zum Sonnenball. reitet köstliche Weidmannsfreuden. Fasan und Schnepfe und auch Reineke können die Strecke der Hasen und Kaninchen zieren. Wildenten werden am infall auf Bächen, Tümpeln und Torflöchern, sowie unter Masteichen erlegt. Die Birk= und Haselhähne schonen wir, wenn auch das Gesetz ihren Abschuß freigibt. Niemand kann ehrlich von einem Ueberfluß in den Beständen dieses Wildes sprechen. Das Schwarzwild ist gut bei Wildbret, wird im Vorgefühl der nahenden Rauschzeit wohl auch schon reger und kann auf der Pürsch wie auf dem Ansitz sowie mit Hilfe von Treibern erlegt werden. Es hat sich nach den Obermast (Eicheln, Eckern, Kastanien) spendenden Forstorten hingezogen. Hier hält es der leckere Fraß länger fest, als es seiner sonst unsteten Art entspricht. Das Raubwild ist fest und dicht im Haar und kann nun mit seinem guten Balge den Schaden bezahlen, den es am Wildstande angerichtet hat. Wer ihm mit dem Fangeisen nachstellt, sei morgens früh auf den Beinen, um dem gefangenen Stück die Dauer seiner Qualen zu kürzen. Zu empfehlen sind die auf der Stelle tötenden Prügel= und Würgefallen und Schlagbäume, ferner die Kastenfallen, die lebend fange nund deshalb möglichst zweimal täglich nachgesehen werden müssen, da mit gefangenes„Nutzwild" rechtzeitig freigelassen werden kann. Für den Fuchs kommen alle diese Fallen weniger in Frage.„Seine" humanste Falle ist der Schwanenhals; von dessen Verwendung muß aber, falls sie nicht überhaupt gesetzlich vervoten ist, wegen ihrer Gefährlichkeit auch für Menschen abgeraten werden. So bleiben Flinte und Büchse, vor allem die Idealwaffe des Niederwaldjägers im Winter, der Drilling, am geeignetsten zur Jagd auf die Rotkittel; Luderplätze, das Schneehemd und die Hasenquähe zum Reizen sind bewährte Mittel. Hege und Jagd im November Von Wilhelm Hochgreo Der Nebelmond bietet dem Weidmann reichliche Jagdfreuden, er mahnt aber auch stärker den Heger. Bleibt das Wetter offen und weich, dann hats zwar noch keine Not; immerhin aber tut man gut, die dem Wilde bekannten Dauerfütterungen mit einigen Leckerbissen zu versehen; wenn hartes Wetter eintritt, muß das Wild sofort wissen, wo es etwas zu holen gibt. Beim ersten Schnee sind Schuttungen für die Rebhühner einzurichten. Von der Mitte des Monats an haben sie Schonzeit. Fasanen werden vom Oktober an regelmäßig gefüttert. Die Rehböcke habenmeist abgeworfen und sind jetzt unbedingt zu schonen. Weibliches Rehwild mit Ausnahme der in den meisten Bezirken dauernd geschonten Kitze wird nur auf der Pürsch und nur mit der Büchse abgeschossen. Der Abschuß mit der Schrotflinte und auf Treibjagden ist in vielen Landesteilen gesetzlich untersagt, leider nicht überall. Für den Rickenabschuß kommen nur gelte und kümmernde Stücke, auch Schmalrehe in Betracht. Beim Rotwilde gonnen wir den Hirschen Schonzeit. Ausnahmefälle kann man nur gelten lassen, wenn es sich um Kümmerer oder Schadhirsche handelt und solche, die keine Zukunft haben. Dagegen ist der November der Hauptmonat für den Kahlwildabschuß nicht zuletzt auch, weil das Wild jetzt noch gut im Wildbret ist. Die Kälber sind gut entwickelt und lassen sich auf ihren Zukunftswert ansprechen. Jagdlich ist der November hauptsächlich der Hasenmonat, die Zeit der Hasentreibjagden. Zweckmäßig werden erst die Holzjagden abgehalten. Auch das Buschieren in dem schon fast ganz blattlosen und übersichtlichen Walde mit dem guten Hunde beSeit Urzeiten hat der Wein in engem Zusammenhange mit Religion und Aberglauben gestanden. Und bei einem frohen Gelage liegt ein hoher Reiz in der Beobachtung von Formen und Zeremonien, die seit altersher mit dem Weingenuß verbunden sind. Zwar bekränzen wir unsere Becher nicht mehr mit Blumen oder Efeu, auch lassen wir den Wein nicht mehr nach Art der alten Römer im Rauchfang zur Reife kommen; doch die Sitte der Alten, vor dem Genuß von Wein den Göttern zu spenden, hat sich bis auf den heutigen Tag in Süditalien erhalten. Droht ein Gewitter, so pflegt der italienische Bauer einige Tropfen Wein auf den Herd zu spritzen, um die Gottheit des Unwetters gnädig zu stimmen. Auch in England hat sich eine aus den ältesten Zeiten stammende Sitte bis auf den heutigen Tag bewahrt. Nuch der Hauptmahlzeit oder einem Festessen pflegen sich dort die Damen zuerst zurückzuziehen, während die Herren bei Portwein und Zigarren noch sitzen bleiben. Es ist nun eine ganz streng eingehaltene Gepflogenheit, den Portwein, vom Hausherrn angefangen, von links nach rechts herumreichen zu lassen, was zu der Absonderlichkeit führt, daß der an der rechten Seite des Hausherrn sitzende angesehenste Gast zuletzt bedient wird. Die Ansichten über den Ursprung dieser Sitte gehen auseinander, wahrschemlich stammt sie von den alten Kelten wie Sir James G. Frazer, ein englischer Ethnologe, behauptet hat. Bei den Keltern herrschte der Aberglaube, daß alle Kreisbewegungen rechts herum vor sich gehen müßten, das heißt, eine im Kreise sich bewegende Person sollte die rechte Hand dem Mittelpunkt des Kreises zukehren. Dies war die glückbringende Richtung und wurde immer angewandt, wenn etwas im 6 s E 0 **#„ SSLEL P#AS e- r E* S83SS Bass.V. BOSS VIENT: 85-E.- TacEE SUn.. *„S•PMUEASN! S 8BLS3S5SE TaBLUMEEGHEEN S#Sge nnsg „SFoTSS„ABSESS SSM55SES So„PEERE VT „SOSESSOSDLHSOESEgE 9217 S 9E E##OSOETGFDTRETSEEGEES 55 aio. 56 bua a5 SÄHILESSuSEG Kreise herumgereicht oder getragen wurde. So. wenn ein Sarg um das offene Grab getragen ouike, bevor man ihn der Erde übergab. nuch drc Diener, der die Gläser mit dem Wein den Gasten anbietet, geht rechts herum. Die englische Bezeichnung dafür ist„deiseal", abgeleitet von den keltischen Worten„deas“ gleich rechte Hand und„iul“ gleich Richtung. Mit em Lauf der Sonne hat dies nichts zu tun, obeich auch diese Erklärung oft gegeben wird. brigens hatten auch die Griechen die Vorstelng, daß die rechte Seite die glückbringende :: Wenn Ganymed oder Hebe im Olymp die echer füllten, bewegten sie sich stets mit der echten Seite zum Mittelpunkt des Tisches. Wir haben es hier mit uralten Anschauungen zu tun, die sich bis in die heutige Zeit hinein erhalten haben. Herrenlose Millionen In England verfallen Vermögen, aus die kein Erbe nach dem Tode ihres Besitzers Anspr uch erhebt und die durch Testament nicht übereignet werden, der Krone. Oft handelt es sich um Millionen, die der Krone auf diese Weise mühelos zufallen. So starb im Jahre 1798 Maria l’Epine, die nach heutigem Gelde eine Summe von 1 850000 Mark hinterließ, in einer Irrenanstalt. Ihr Vermögen wurde Admiral Lord Howe zugesprochen mit der Einschränkung, daß er es zurückgeben müsse, wenn sich jemand fände, der einen Rechtsanspruch auf die Hinterlassenschaft habe. Verschiedene Personen behaupteten, Anspruch auf das Vermögen zu haben, und etwa hundert Jahre lang wurde darum prozessiert. Da Lord Howe kinderlos starb, fiel das Vermögen wieder an die Krone zurück. Es ist inzwischen auf rund 55 Millionen angewachsen. Nachdem lange Zeit vergeblich viele Kirchenbücher durchsucht worden waren, fand sich in den Kirchenregistern von St. Marthins=in=the=Field aus dem Jahre 1761 die Trauung von Maria und Eouaro lEpine vermerkt. Auf Grund der seines Fischers, war auf einer Bauernwirtschaft in der Nähe Newports tätig, wohin man sie vom Arbeitshause auf der Insel Wight als Dienstmagd geschickt hatte. Die Arbeit behagte ihr nicht; sie ging nach London und handelte mit Apfelsinen, hielt sich später längere Zeit in Paris auf, kehrte nach London zurück und sich mit einem französischen falls mit allem nötigen Zubehör ausgestattet. Zwei Chefärzte nebst einer Reihe von Assistenzärzten teilen sich in den ärztlichen Anstaltsdienst. Der Gesundheitszustand in der Anstalt ist im allgemeinen dank der vorzüglichen Einrichtungen günstig. Fast die ganze Schulerziehung keiten die Schwestern. Hervorragendes wird in meiblichen Hausarbeiten geleister. zurück und erziehung leiten die Schwestern. verheiratete sich mit einem französischen des wird in weiblichen Hausarbeiten geleistet. Adligen, dem Baron de Feuchères. Bei der Ein Zögling kann aus der unstalt nur ausaab sie an. die Tochter vo zösischen des wird in weiblichen Hausarbeiten geleistet. Bei der Ein Zögling kann aus der Anstalt nur ausTrauung gab sie an, die Tochter, von Richardsscheiden, wenn er zu seinen Eltern zurückkehrt, Jane Dawes aus Poplar Row zu sein, adoptiert wird oder in einen geistlichen Orden da sie kein Interesse daran hatte, ihrem Ehe=seintrilt; andernfalls verbleibt ihm die unstalt gatten ihren früheren Aufenthalt im Arbeits= zu lebenslänglicher Heimstätte,. hause auf der Insel Wight zu gestehen. Sie der Provinzialverwaltung unterstellt, der die ging nach Paris zurück und spielte hier in der Unterhaltung, Leitung u,w. obliegt. Das anGesellschaft eine nicht unhedeutende Rolle. sehnliche Privatvermögen dieser wohltätigen Später erbte sie über 10 Millionen Mark von Anstalten beläuft sich auf etwa dreieinhalb reichen Franzosen, kehrte nach England Millionen Peseten. Die männlichen Findlinge zurück und kaufte hier eine Reihe von Grund=ssind in einem besonderen Bau untergehracht. stücken. Sie lebte mit ihrer Mutter zusam=Außer einem vielseitigen, gründlichen#### nen, beide starben kurz hintereinander im unterricht genießen die Knaben je nach iyre gleichen Jahre. Um die Behörden abermals geäußerten Wünschen in einer Reihe irrezuführen, gab die Tochter bei der Aus=Werkstätten unter der Anleitung von Werkeien des a enscheines an, hre Rauter seisuestenn die Ausbidhun m eineg, Herdmert, mnverheiratet gewesen. Sophie Daw aliassserner in Musik, im Bürodienst, Dawes hinterließ über vier Mislionen Mark.stätigkeit usw. derart, daß sie beim Ausscheiden Da sie keine letztwillige Verfügung darüber aus dem Hospiz im zwanzigsten Lebensjahr, getroffen hatte, fanden sich wieder viele Men= wenn sie nicht ins Militär, besonders als Muein, die behaupteten, Nachkommen und siker eingereiht werden auf Grund ihrer DurchFischersleute, denen ganz unverhofft diesersin 25 Lehrer und 12 Werkmeister leiten den Unterricht. Unentwegt hat jahrgundertegang die Anstalt, wohl das älteste Instirur dieser Art, ein stilles Elend mit allen seinen Auswücksen zu mildern verstanden, geleitet allein von den ohne Schen D Prhchzgeziehe vor pekuniären Opfern und klein. Reichtum in den Schoß fiel. —.— Das älteste Findelhaus der Wettsgischen Vermunftegründen der anhalt se ungerigte geseunt esich Helschen Artasdagen dun Gier u wohl die älteste ihrer Art. Sie wurportiehzsig Vom Tabakbau um durch sie dem Zugrundegehen ausgesetzter! Der Besitzer einer Tabakpflanzung muß sich Kinder entgegenzuarbeiten. Die Anstalt liegtoft wie ein Krankenwärter vorkommen, denn zweckentsprechend in einem ausgesprochenen der Tabaksamen, von dem 15 Gramm rund en Eduard l'Evine vermerkt. Familienforschungen, die er Eintragueg anstellte, erhebt nun Lord Anspruch auf dieses Riesenvermögen, und es ist höchstwahrscheinlich, daß es ihm zugesprochen wird. Selbstverständlich kommt es auch vor, daß lolche Vermögen an Leute ausgezahlt werden, die keinen Anspruch darauf haben. Als ein dam verzweiselt eine Fromu, die behauptete terkaunft und Wartung zunächst sämtliche durchsten handelt, werden diese Blatter bald nach eine Tacter au sein. Du Nonsimi beinenldse„Drehlade“, über weicher der Spruch an'sder Reife abgenommen und gesondert behanedien Aiten hnterihech ate, werstel seinsgcbracht st.„Von meinen Eiern, verkassenzdelt. In der Negel ersaigt dos Blichen sedog ernden der Stone. Sonidis Sahre ünrikeszimmt die Varnherzsozecz zuch aut, der Ausert, enn auch die mitneren Bister,. Sreist e San iun dr. techte arch ander: Valiegerstat selbit woerschihen. Hinzluge, Ferze, Archsind. Dam schsägt, man die Gz. u., abe alb wodeien sich Endlich gelang es ür, noczu Hehördliche Vermittung aue unverortzgen, Kin=und läßt sie verweigen. Um zur den naucher der von Madrid und seiner Provinz, Atäochen genußfertig zu werden, muß der Rohtabak noch bis zum neunten, Knaben bis zum sechsten hrei verschiedene Behandlungen erjahren: Lebensjahr. Die fürsorgliche Zweckmäßigkei! Trocknen, Gären und Reifen. Während man Anlage erkennt man bei einemden Nohtabak früher meistens in der Sonne Rundgang durch die verschiedenen Anstalts=trochnete, ist heute die künstliche Trocknung am räumlichkeiten. Da ist zunächst die Aufnahme=soffenen Feuer oder in besonderen Trockenhäustation mit acht schneeweißen Betten, Nacht= sern üblicher, wobei die Blätter mit bestimmtisch, mit Warm= und Kaltwasserleitung undten Unterbrechungen vier oder fünf Tage lang der Büroeinrichtung, wozu vor allem zweisüber einem kleinen Feuer aufgehängt werden. genau gehende Uhren und die Rumerierungs= Nach vier bis fünf Wochen derartiger Behandmaschine für den Findling gehören. Verkündet lung werden sie zu zehn oder zwölf gebündelt gangsportal mit lautem Klang im Haus, daß Hier geht nun in ihnen die Gärung vor sich, ein neuer Findling Einlaß begehrt, so öffnetsdie etwa einen Monat dauert. Nach Ablauf eilends die wachthabende Schwester die Igensdieser Zeit werden die Blätter, die setzt. und scse ecenepeichenich degae de elerscke sentel a., Kenltelhice Beise lani Seite Jahr und Nummer, auf der anderen den mäßig erwärmten Lagerhäusern untergebracht Namen der Anstalt trägt, an schwarder seidgie bis sie die zur Verarbeitung nötige Reise erschnur am Hals befestigr. Dann erfolgt, slangen. Eintragung des Kindes in die Bücher, se Reinigung, Einkleidung in Anstaltssachen und Unterbringung. Mit nicht unberechtigter Stolz wird von den Schwestern der saubere Saal der Neugeborenen gezeigt. Lange Reihen] Der Tee, sengs aromatische. von Schränken in den Nebensälen vergin, sgstränk des fernen Ostens, it im Gegenzatz zum überaus reichen Schätze an Wäsch efü, hmuck,Kaffee, der sich die Geust aller Schichten der große Zahl von Kindern. Fast wie ein Waschen Bölker des Endballs zu erobern gewußt hat, kästchen ist der Saal für dog De Hurchzschmitich nie ganz Weitbürger geworden, Er hat immer und And'e zer, ejährlich etwa 15003“ eine gewisse, aristokrattschexkusive Stellung eeter de dustoperhichenen mit 25 vom Hun=umer den Gernußmiten, eingenegugen, ee unier denen die Verbichenen, mit.—.z. Hun; schan in der Schwieriggel. peines ugoaues, seidert überwiegen, so daß es ost unmöglio, gguchsner fachkundigen Vearbeitung und Versendung allen Blatz au bieten. Doher vePflege gesund nicht zuletzt auch in der besondene SongEinder auberhaw de, wacher ist eine Adop=salt erheischenden Zubereitung begründet liegt. geben. Ert dwe, Joyr, Fich, Hamit den Kin=Als wirkliches Nationalgetränk ist der Tee auch Verung des Siunde, wdo, 1Porenthalte.(heute nur in seiner ursprünglichen Heimat, glso dern eime Ausbibung nichr voren., zen wird in(Ehing anzusehen, wo das TeeJede Wdoptterung seine Eitern=Anrechte anstrinken allewdings feit undenklichen Zeiten mit enu—, machen. Die Säle der oberenssener merkwürdig überseinerten, ästhetischen sind den Erkrankten eingeräumt.[Kultur betrieben wird, die einst sogar die EuSie sind von gediegener Sauberkeit und gleich=ropäer in Erstaunen setzte, als sie in rau um ihr Recht, auch andere It nie weten sich., Endlich gelung es chr, nchauweisen, daß sie wirklich eine Tochter Manginis war. Sie erhielt etwa 1250000 Mark ausgezahlt. Als die Tochter Manginis im Alter von 90 Jahren kinderlos starb und kein Testament hinterließ, fiel das inzwischen auf über vier Millionen Mark angewachsene Vermögen an den Staat zurück. Wieder begann der Kampf um diese große Erbschaft. Das Gericht stellte fest, daß fünf Italiener namens Freccia, Nachkommen des Antonio Mangini aus St. Ilario bei Genua, als Erben in Frage kämen. Kaum hatten zwei Freccias ihren Ankeil am Vermögen erhalten, als ein Makkaronihändler, der zufällig in den Archiven von Genua schmökerte, fand, daß Mangini, nicht in St. Ilario, sondern in Quarto geboren war. Das Gericht entschied schließlich, seine erste Entscheidung solle aufrechterhalten bleiben,— wahrscheinlich in der Annahme, daß es schwer sein würde, die Freccias zur Herausgabe des Geldes zu bewegen. In einem anderen Falle schreckten die Blücksjäger nicht vor schwerer Urkundenfälschung sogar in Kirchenbüchern zurück, um eine Grundlage für ihre unberechtigten Ansprüche zu schaffen. Einige hatten sich sogar falsche Trauscheine angefertigt und diese zwischen die Originaltrauscheine der in Frage kommenden Kirchengemeinden geschmuggelt! Daß jemand absichtlich kein Testament hinterläßt, um seine mutmaßlichen Erben ander in Streit zu bringen, dürfte wohl nicht allzu häufig sein. In Warrington starb ein gewisser Harrington, der über 2 Millionen Mark, aber kein Testament hinterließ. Es meldeten sich im Laufe der Zeit nicht weniger als fünfhundert Personen, mit dem Namen Horrington, die sämtlich Anspru chauf das Erbe erhoben. Schwierig ist der Nachweis selbstverständlich ba, wo der Erblasser aus bestimmten Gründen seinen Namen gewechselt hat und keinen Wert darauf legt, seine Herkunft jedermann auf die Nase zu binden. Sophie Daw, die Tochter Tee rucs, uromatische,„duftende GechE S Hog.“. 558.588P -S 9.888 FASPSREL *. SSS“ S BENC. 10 S# SSOEEE 25 ET KOS * P 5 9 ½ ## 9 S#; ER,g.BOELgBEE S HERG.SCUMN SE6SE 5 S2 8 216 #pERSG OGSTSSEUSS MGEOGSEES ## S#gSS.. OE SUGR. V. ÄEEE S### Sodön" SSPVC SLPTESE SO SSUS SSSESEM:B 0S SS E- S S agg 9 ereian d. Goschesenäseg, Venterzate Guscher, Heg, Bod Wo, Wot, auste eelelelishe muile berei beide Late uit Sares. d ereun, v.. z ws Tagereitensete beuscher, Se Zder einnat em auf Gtztrrsentenfilhe uutg, vrten heide Läuse mit Sa. und vor alem im Servieren des 26r3, ads)tnunben, wunge, Zöpphe Tag“ mit dichkensgeladen waren, urd hoffie eine Wilogans ertewemn es dem Shiuesen ader dem Jopunersche Art Auberveitecte an scher den Tassennundigen zu können. In der Bucht angekommen, recht gemacht werden fol, von volendeter Ane Scynewolben und de.„Zhmathe, genossen atsentdeckte er ein Lager mit vier kleinen Wösen nut beder'scht bemn vu. g D des Fiemmels auslwish dem Offriesen seine Voriscbe für dassdte Alte mußie wohl auf der Jagd sein. Einen nis der die otep te, Sohe ue. Buee n n, Lucht zaichächen Wömnen, Früächsolae, zahte der Regezrisen: Früben zu erich bematen Könnchen und Tähchen, Vyrenschiyeher getzih mit dieser Ant Zubereitung im= Kerf sor, jeden fungen Wol; ung vier Te schlürsen, unterscheidet sch dem auch worenthennt v. Io, v.„ijgsen, dur wie der Japos Tolar. Das war sa mehr als er in zwei Tg. entich von dem geselschoftlichen Duum und)wer wey, von demn jeden Zusatz geniebt wobeigen beim Fischen versentel Er zog das BerDran unseres modischen Fürfahrtes und magsver den Dor Uhn sen„enter Hauf haß derser ars dem Stiefelschat; vier Stiche und die eu uen ede p e Geücherster. der barch de Behantug und denr lecherschatrgterit grstertz nuicht wege, er eiste die ersindung des geetrmntens einem Her vzize, der bur g hehjich an Güte venliert, in feiser Die Hintersäufe zu zmuer, warf. vie Beute Gedurt zelebt und die wchn Erkenmtnis Gotisnem Heimatande bedeutend wohlschmechendersüber die Schuter uns vegav uch eiig auf den solche sich ale Beobachtung, des Bodens, des Klimas und der benötigtensAufenthalt zu uethmen geswimgen sood. sher. Treißig Schritte vom Beot ertsernt, hatte emiäitgern Bige. Bitig, an eezo, F M7.(Hn das Tier verzage engen, Kugz ere. sorgfältigen Pflege. Wirklich gut gedeiht sie nur in China, Ja, an und auf Ceylon, albenfalls noch in einzelnen indischen Bezirken und auf Java. Versuche, einen guten Tee in Brasilien zu ziehen, sind fehlgeschlagen. Die Pflanze verlangt gemäßigtes Tropenklima, ist ebenso empfindlich gegen starke Temperaturschwankungen wie gegen zu große Trockenheit. Man zieht sie aus dem in warmem Wasser geweichtan Samen zunächst in Treibbeeten. Aus dieBooc, die Wölfin in langen. Sätzen hinter her. Treißig Schritte vom Boot ertfernt, hatte ion das Tier beinahe erreicht. sen, warf er die Jungen fort. Die wo##in blieb stehen, beroch sie, drehte sie nit der Schnauze um und erkannte scheinbar, daß sie tot waren. Inzwischen hatte der Fischer sein Boot erreicht, Shoupte—7 auf das Eier ab; der Schuß ging esteht eine geheime Gesallschaft, bei der be= zu hom und riß nur ein paar Favon zur dam — der Neger eg die ecden u. gode ecpegpet. Under den Negern des Rio Ruez in Vfrikaselnen Karz. r.4 v., ur vase Seten aues deist Se die une den iun waxnen Aoier grweiahy. gcheime Geselschasft, pel der vezu wog und zu auis em. Ken Jeten aus een ee en iun bsignslrihnte Forschungereisende eiue Beputchgsszelige geseg fe hobgen.I ösin heute en Beten weiden de Schnisoe v. vrorfgnit der Freimaukerei genguven haben. Aursgeig getrogsen, saezen, adie wogeg, beuite ders votdereitete, Acereide geptge und aus Haupt deser Geselschgr, Eing genanztz, Wbitsauf, orei Stog, sstuzger s6z aus Vasger, wie Horkamite, vor Schäpingen der Reintserwetszeine richterlsche Jsetzgebende Gewan aus ragend stürzte 6e. 3.„ und schwamm au, 9u2 behütet. Drei volle Jahre muß an der sungensEr höft sich in den Wäldern auf und hat ein Boot zu. Der Geiser nief ikr aus dem Maul, Teestande hingebende Anbeit aufgewendet,wer=)“ Gefolge von jungen Leuten, die abersihre Augen glühten wie Kohlen, und ein den, ehe die erste Ernte, gehalten werden bonn, nur teilweise in seine Mysterien eingeweiht sind sfen Blut färbte das Wasser hinter ihr rot. Der die zur bei trochener Witterung und mit grober Fü, jeden Nichteingeweihten ist er unsichtbar. Fischer riß die Flinte an die Wange. Wieder Vorsicht vor ernsteren Beschädigungen der Penn er sich zeigt, so geschieht es unter aller=sdröhnte sein Schuß über das Wasser. Doch mit Sträucer eraigen bum. Jo. in Vantrpenssei Verkleidungen, bald mit einem Pelikange, Entexposten khonnte man keinen. Vol selegen! die beionders aut Sorten kefem, Beden bescht, bald in Tierhäuten vermummt, bald von Die Schronorner riseg deni Tier eit, giende, Teepflücher sogar Hanzschuhe,„bei der Ernte=Kopf bis zu Fuß mit Baumblättern bedeckt. zersetzten ihm die Nase und Sihnuuge, blendeanbeit an, um nicht durch Verührug mit Vollen Eltern ihre Kinder Nitglieder der Geesten es auf einem Auge und machten es ton vor schmutzigen und schweißigen Händen die Güte ssellschaft werden lassen, so verabreden sich meh=Wut und Schmerz. Scho des Tees ungünstig zu beeinflussen. In China rere Familien und machen dem Simo die Anumständliches Trochnung Verpackungsverfahren, nach den de gemitfertg der daumt elbichshiren. Zach diesen At der Weide, Vehgenl gosen auf Gri Fosh-Der Sdhig, beikase u mit Bei ausgeschlopergn eiten Leir Veif getschregexa.gzsthlt, Gr Zehz, Veichese igen ider den Ooem anteten bun. sund ihren Fauzgsen-—8 Ja.,„ang deine versdos Dier Den Fisger, ungerhag Bagt kenterte. Wie schon gesagt, st die Ste des Tetrinrsbindung stat. iese Veze, wohnen in kleingen Herzweiselt strebte der Mann dem user zu. dens bei den Chygdey, Vrot, Lhoihcbrach besticht erforv= Zeunzweigen, wo se ein ziemlichlüls er endich Boden unter den Fühen soirte, merkwändigenweise Johryundente Aund gaunz auf Hütten vsonst aber nicht unangenehmes Lebenshatte ihn der halblinde Volf erreicht. Mit letdes Reicg, der Nitr beschgint zwd g.g Luilmübioe Zi eix oper u zurfnisse gesorgt ist. Auster Krast riz da der Fischer, sein Neisser, auübrigen Asien ent um de Britye oo,„,ieher Herregz, a fur iore Ve=Palmblättern, zur Besdem Schaft und stieß es dern Tier in den Hale. seunderts gröber: Venbrihng, un ade Hurs per einem Bund vo, v zen se volkommen Dann stoiperte er ans ufer und brach dert. un. verrannen anderbhaub Johehurdter(5e auar unsnacht. cernbezemand im Walde, so forisammen. Der Wolf verendete wenige Schrite rorn den Teegenuit, bennen, enne,—.(tinal dern sie ihm das Losungswort ab. Kann ersvon ihm. Am anderen Morgen, drücre der Zehre 1610, als holändische Ktaurskenute in Souuyge. v, ungeben, so fallen sie über ihn herRegierungsagent dem Fischer sieben Vollar in Te gegen Salbei eintauschten, in dem die Lhisse vicht an ger, L4, Lsrch und lassen ihn nichtsdie Hand. Die alte Wölfin hatte eihe Länge neien ein euroräsches Genuhmittel vemmutenenu früher freiz, als bis er ein ansehnliches Löse=von über zwei Neter. Ein erößeres Tier wurde dds onen ape, eogeu p Hohamntlich gur alesgeld entrichtet hat. Ein nichteingeweihtersin diesem Jahr in Kanada nicht geschossen. den wolte, de der Sobpe, bey, gugengmmen Knabe, der in ihre Hände gerät, wird ohne poveine, thenge eenber, e, vlaucd porkam=smaeste vitten und eingeweiht. Keines—7— eine besondeg, nur in Oriechentong, vordon Frau harf sich in ihre Nähe wagen, wenn sie wende Art Umso mehr behagte aber der baisich nicht den größsten Mißhandungen aussetzen ndicgten Zugge der Toe, und i=zärthsten Ter swil. Um die Glieder der Verbindung wieder ber on ns o— boty gebieber. Loith domin den Kreis ihrer Vernandten zuräczesenei, zu Whinaton(1. S. T) soll die arste konzumenten m Euroks, gb Eip rugz“—schickt man ihnen mir Küfskung, poxt## Ve' Schmurgerichtssitzung des zählge grossget werder de auch guch eoge Begerschirgen und beichegne von LAwahshes. Vr erste Soche siehzt die Vergaundung ge ender bucht ans ehen en Bichchen on und Raum für dhe Vorseher Dies V,eeitsgen einen Enbrecher an eine Angenagengen. den Zaren gach Rosda, vo mon ds vev: Ge jzge Fall, wo der Sino öferntich erscheltzildie in der ganzen Presse viel Staub ausgernieeint ebenaue seopr bo.,—. epp zn Enganch ein Gehenl, in welches die Zünger Mit Paxsbelt hat, zumal bei der Versolgung des Verkre. es in b v.. gof, Her durch sein shörnern einstimmen, zeigt seine Ankg=pagen schers ein Schutzmann sein Leben lassen mußzte. Stsons ,„Der vor“. vornehmüch Ohne dieses Gehenl würde es niemanigze, FeizsDer Zuschauerraum ist daher wie immer bei Huesen de. Geselschost verbreitsont iz hrige unglich. dan- 2azsolchen Gelegenheiten val. beset. Sterit ehrete den Pgeg, der auen te. Hut ge Verbiek gnoun btunge guglüich Es werden ggint rsitet man zur Ausiosung der Geschogene. Sult deie. Zn ventegand enttand dem Te um die nige Tage mit Tanzen, Singen und Essen AU'den meissen gibt es keine Schwierigzeit, mur ab seibe Jeit in dem Teitarezt de Kurstzer, Hersgebracht, wobel der Pelmwein nicht gesartsund an sucht sich senand unter mehr oder weProndenvung eiw estige, Hur rherelerier wird. Die Weiber treten tanzend vor densniger stichaltigen Gründen seiner Bürgerpflicht dem Chiur entzen, ue enem. Bunden,„ Jazseimo und wersen Ihm Kalabasen. Wit, Prtaghen zu entziehen. Da wird John Tron ausgernwit den von Kranübeiten vertveibden zin gahseltern, die dem Sino bein Geschent munelssen. Er drängt sch durch die umstehenden dis Leben veriähngem. 9.,nnr zag Hagr H. zuskönen, müssen ihre Kinder wieder 7—8 Jahresnach vorn, leistet, wie das Gesetz es verlangt, lies in den höchterz, aönen kuig, Ader Oresernsihm überlassen. Doch sind letztere nicht Pgerseinen Eid und erklärt dann, durch„höhere Die Kuh des Geschorenen In Thingtown(II. S. A.) soll die, erste hwurgerichtssitzung des Jahres eröffner so viel Liebe und ausgeprägtem Feinschmecker=(opfern, an den sie sick sinn behandelt wie in jener Nordwestecke des was gestohlen wird. Reiches, wo der Tee so sehr zu den Unentbehrlichkeiten der Lebenshaltung gehört, daß die