S S 9 S 8.8—SSDSE SnsSossnn ann 2 Sr S. 5 m## ∆ SSTDEES . aGGaUS S 8 SSg. □* m 8.2 S. 8 5 „„„" u%a ∆ # bTTE CASIE-SN PDEETTTEOSSSEN. Der moderne Abendhandschuh ist hautfarben, eierschalenfarben, ocker, swefelgelb und vor allen Dingen schwarz. Zu weißen und pastellfarbenen Kleidern ist dieser lange, weiche, schwarze Handschuh ein besonders schöner Gegensatz. E. U. Aphorismen Wenn das Schulkind keinen Appetit hat Kinder lieben Abwechslung— dasselbe Frühstück Tag für Tag wird ihnen allmählich langweilig. Liebe Mutter, wie wäre es mit etwas mehr Abwechslung! Das Frühstück, das unser Schulkind mitbekommt, müßte immer eine kleine Ueberraschung für es sein, das regt den Appetit an! Im Winter kann man auf die Butter zunächst ein wenig Mahonnaise streichen, darüber ein paar Blätter gerade erhältlichen Salats, oder auch Tomatenscheiben. Auch Bananenscheiben schmecken gut auf dieser Unterlage. Weißer Käse wird reizvoll ergänzt durch zerkleinerte Nüsse. Man sollte aber nicht nur mit dem Belag, sondern auch mit den Brotsorten weckseln. Weißes, schwarzes, Roggen= und das gesunde Knäckebrot, sie ergeben viele Variationsmöglichkeiten. Zwei verschiedene Sorten zusammengeklappt, das ist sehr beliebt! Eine Mutter, deren Töchterchen gar keinen Appetit hatte, kam auf folgende originelle Idee: Ein Stück helles Brot wurde mit etwas Butter und darüder mit gutem Weißkäse bestrichen. Ein Stück dunkles Brot, gleichfalls runde Form, erhielt vier Einschnitte, Augen, Nase und Mund, und sah aus wie ein drolliges Gesicht. Nun aufeinandergeklappt. Diese seltsamen Schnitten machten der Kleinen solchen Spaß— der Belag wurde durch Mischung des Käses mit gehackten Nüssen oder mit Gelee abwechselnd gestaltet—, daß sie stets alle mitgenommenen aß. Wurst, besonders scharfe, stark gewürzte Sorten, sollte niemals als Belag gegeben werden, allenfalls die einfache Landleberwurst und die gesunde Blutwurst. Bekömmlicher ist Weißkäse, gehacktes oder in Scheiben geschnittenes hartes Ei, je nach der Jahreszeit mit gehacktem Schnittlauch oder Petersilie, mit Rosinen, Nüssen, zerkleinerten Pflaumen usw. untermischt. Aber stets muß das belegte Brot durch etwas Obst ergänzt werden, auch im Winter darf es nicht fehlen. Aepfel und Apselsinen sowie Bananen stehen uns auch während dieser Zeit zur Verfügung. Falls etwas zum Trinken mitgegeben werden kann, ist Milch empfehlenswert, doch nur, wenn der Raum, wo das Kind sein Frühstück aufbewahrt, nicht warm ist. Sonst genügt Obst, das ja auch den Durst stillt. E. B. —□Pudding und Flammri Den Alltag überwunden haben bedeutet, sich Wege für höhere Ziele freigelegt haben. Jeden Tag etwas tun, was Herz und Geist neu beschwingt, heißt Sonne in den Autag bringen. Dem Alltag wird das Wesenlose genommen. wenn man es versteht, seinen Obliegenheiten eine tiefere Bedeutung zu geben. Es gibt einen Weg, Herr über die Sorgen des Alltags zu werden— den Humor. Not lehrt nicht nur beten, Not bindet auch Menschen an Menschen. Was du dem Alltag übergibst, wird im Wert herabgesetzt. Jede tägliche Arbeit erhält den Wert, den wir iyr beimessen. * Auf sechs Alltage muß ein Sonntag n. Ilse von Saß. Tesle Sarcte güerr. Die französische Tragödin Cecile Sorel gehört nicht zu den Jüngsten mehr und will allem Anscheine nach in die Fußstapfen der großen Sarah Bernhard treten, die noch im vorgerückten Greisenalter auftrat und große Erfolge errang. Auch die Sorel kann sich diesbezüglich nicht beklagen; ihre Erfolge lassen nichts zu wünschen übrig. Wohi zegen die„bösen Zungen“ nichts unversucht lassen, die trotz ihrer vielen Lenze übermäßig eitle und„jungseinwollende“ Künstlerin lächerlich zu machen. Der neueste Sorel=Witz dient ebenfalls diesem nicht gerade edlen aber verständlichen Zwecke. In einem Salon der Gesellschaft spielten die Anwesenden ein neues Gesellschaftsspiel: Wer die häßlichste Grimasse schneiden könnte. Die Sorel amüsierte sich königlich über die Bemühungen der Jugend, ihre Gesichter unmenschlich zu verzerren. Da wandte sich der Schiedsrichter an die Künstlerin:„Sie haben gewonnen, Madame!“— Nanu?“ stutzt Cecile, die Ewigfrische.„Ich habe mich doch am Spiel gar nicht beteiligt!“ Wenn man Grieß und Zucker auf den Küchentisch stellt, so erweckt das in den Kindern immer eine angenehme Erwartung. Ein schöner Pudding scheint ihnen gewiß, doch hören sie dann, daß es einen Flammri geben soll. Ja, was ist nun der Unterschied zwischen Pudding und Flammri? Kinder lassen sich nicht leicht abweisen, sie fragen mehr, als zehn Menschen beantworten können. Ja, Hand aufs Herz, was ist denn nun Pudding und was ist Flammri? Also Pudding wird warm gegessen, Flammri kalt. Ein Blick in verschiedene Kochbücher jedoch belehrt uns, daß es auch kalte Puddings gibt und die berühmte „Löfflerin", das alte bewährte Stuttgarter Kochbuch, beschreibt einen Flammri, der sogar in der Backröhre kurze Zeit verbringen muß. bis er zu Ende bearbeitet wird. So einfach ist die Unterscheidung also auch wieder nicht Also fragen wir die Kochbücher weiter. Da fällt es zunächst auf, daß spaltenlange Vorschriften für Puddings angeführt sind und meistens nur kleine Eckchen den Flammris vorbehalten werden. Bei den Uebersetzungen französischer Kochbücher kommt das Wort Flammri oft überhaupt nicht vor. Die Wiener und die Dänen lassen uns ebenfalls im Stich, wenn wir einen Flammri bei ihnen suchen wollen. Den„Pudding“ aber finden wir überall. Im Wiener Kochbuch ist für diese Speise der Name „Dunstkoch“ eingeführt. Dieser Ausdruck bringt uns schon weiter. Der Pudding ist also ein Gericht, das längere Zeit im Dunst, d. h. im Wasserdampf gekocht werden muß. Der Flammri! quillt aber nur auf. Damit ist aber noch nicht erklärt, weshalb Flammri stets Süßspeisen sind, während als Grundstoff für Pudding Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst, Südfrüchte und Nüsse angeführt werden. Ja, woher mag das Wort Pudding kommen? Geht man der Sache auf den Grund, zieht man nicht nur das Kochbuch, sondern auch die Sprachwissenschaft zu Rate, so macht man die überraschende Entdeckung, daß das geheimnisvolle Wort aus dem Englischen kommt und— Wurst— bedeutet, in übertragenem Sinne eine Hülle, z. B. ein Tuch, in das eine Teigmischung fest eingepackt ist, die durch den Kochvorgang zu einem Ganzen zusammengefügt werden soll. Solch eine Wurstmasse besteht zunächst einmal aus gewürztem Fleisch oder Gemüse und kann unter Umständen auch aus Mehl, Milch und Eiern bereitet werden. Das Wort Flammri könnte man nun in französischer Heimat suchen. Da sind aber nur Cremes zu Hause. Auch der Flammri kommt aus dem Englischen und hieß früher„flummery". Das war ein Haferbrei. Da Haferbrei nicht jedermanns Geschmack ist, bereitete man das Gericht zwar auf dieselbe Art, aber aus Grieß, Sago und Stärkemehl. Daraus erklärt sich nun, daß die Abteilung Flammri im Kochbuch erheblich kleiner werden mußte. Je begrenzter die Zahl der Grundstoffe ist, desto weniger Gerichte lassen sich auch daraus herstellen. Der Pudding dagegen ist eine recht kräftige Mahlzeit. Er hat einer ganzen Tageszeit sogar seinen Namen verliehen. Der Engländer verabredete sich nicht zur„Mittagszeit“, sondern meist zur„pudding=time“. G. 19.— Praktische Ratschläge Erleichtertes Geschirrwaschen. Sie können sich das Geschirrwaschen erleichtern, wenn Sie die Geräte, die Sie während des Kochens benötigen, möglichst gleich säubern und in alle Töpfe sofort, nachdem die Speisen herausgenommen wurden, heißes Wasser geben mit etwas Seifenpulver. Töpse, in denen Speisen aus Milch, Eiern oder Mehl gekocht wurden, lassen Sie erst etwas abkühlen und geben dann kaltes, nicht heißes Wasser hinein, da ersteres die Reste besser löst, heißes Wasser dagegen sie nur noch fester ansetzen läßt. Dies ist wenig bekannt, erspart aber viel Arbeit!„Alles fettige Geschirr, Töpfe usw., zuerst mit Zeitungspapier ausreiben, bedeutet gleichfalls eine Erleichterung des Reinigungsprozesses. B. Nachsehen der fertig gekauften Garderobe. Alle fertig gekaufte Garderobe muß vor Ingebrauchnahme daraufhin nachgesehen werden, ob alle Nähte tadellos sind und Knöpfe, Haken, Druckknöpfe usw. fest angenäht sind. Meist ist dies nicht der Fall, und man hat dann später viel mehr Arbeit, auch gehen oft die Knöpfe verloren, was bei Mänteln und Kostümen recht unangenehm ist, weil man nicht immer die passenden erhält. Man achte darauf, ob die Nahtenden gut gesichert sind, denn bei der flüchtigen Arbeit, wie sie besonders alle billigen Sachen kennzeichnet, reißen rasch die Nähte. Besonders bei Kindersachen ist sorgfältiges Nachsehen geboten. E. * Kartoffelbouletten. 2 Pfund gekochte, geriebene Kartoffeln werden auf dem Nudelbrett mit Salz, etwas Zucker, 1 Ei, ein paar Löffel Mehl und 1½ bis 2 Päckchen Backpulver vermischt. Nachdem die Masse durchgearbeitet ist, formt man sie wie Bouletten und brät sie in der Pfanne auf beiden Seiten. Auch alte Jungfern heiraten. Die Heiratsaussichten für die holde Weiblichkeit sind schlechter geworden, als sie vor dem Kriege waren, aber wenn jedes junge Mädchen, das Mitte der Zwanzig noch nicht unter die Haube gekommen ist, nun gleich meint, daß es„keinen mehr abbekäme“, so ist das doch übetriebener Pessimismus. Wie eine englische Statistik ermittelte, hat jede Vierunddreißigste von allen getrauten junger Frauen das vierte Jahrzehnt erreicht, weni nicht gar überschritten. Witwen, die von ersten Male noch nicht genug haben, sind da bei nicht eingerechnet. Insgesamt wurden 9179 junge Frauen von mehr als 40 Lenzen gezählt. Das beliebteste Alter scheint um 22 Jahre herum zu liegen, wenngleich viele junge Mädchen auch noch früher heiraten. Das weiße Mädchen im Basuto=Kral. Eine Wohlfahrtsschwester wurde kürzlich auf einem Dienstgang durch die Gassen des Negerviertels von Ficksburg(Südafrikanische Union) durch einen sonderbaren Anblick betroffen. Sie sah da ein weißhäutiges, blondhaariges Mädchen von etwa 15 Jahren, das aber nur mit dem Hemd und dem Gürtel der Negerfrauen bekleidet war und auch die gleiche Arbeit verrichtete wie die Schwarzen. Die Schwester benachrichtigte sofort die Polizei, und diese nahm das Mädchen in Obhut. Die Ermittlungen ergaben, daß es sich bei der Kleinen um einen für Südafrika einzigartigen Fall handelte. Der Vater des Mädchens war ein Engländer namens Johnson, der im Dienste indischer Händler die Eingeborenen aufsuchte. Die Mutter scheint Burin gewesen und nach der Geburt des Kindes gestorben zu sein. Der Vater kümmerte sich nicht um das Mädchen. Negermädchen waren der einzige Umgang der kleinen Weißen. Schließlich schloß sie sich ganz den Basutos an und lebte in deren Kralen. So wurde die kleine Johnson ein gesundes und trotz der Vernachlässigung intelligentes Naturkind. Ein Basutohäuptling begehrte sie zur Frau. Da aber empörte sich das nordische Blut gegen die Vermischung mit einer minderwertigen Rasse, und das Mädchen floh nach Ficksburg, wo es Wochen später erst durch Zufall der Wohlfahrtsschwester in den Weg lief. Die Behörden haben dafür gesorgt, daß die kleine Wilde noch nachträglich eine gute Erziehung genießt und später den Weg in ein Leben unter Weißen gebahnt vorfindet. Verantwortlich H. Semmelmann, Altena. Druck und Verlag: V. A Santz, Altena. Daheim Nr. 15 vom 7. Januar 1932. Das Heft schildert aktuell: Die Arbeitslosenfrage in Frankreich, das Wesen Tsiangkaischeks und der chinesischen Armee, das Leben des berühmten Arzt=Musikers Dr. Schweitzer in unserem alten Deutsch=Ostafrika, es widmet Frau Dr. Blum zu ihrem 70. Geburtstag Worte der Erinnerung, erzählt von stolzen Flaggen unserer Kriegsflotte, ruft Erwachsene und Kinder zu frohem Sport in den Schnee. Der Hausfrau werden Ratschläge für schöne Abendkleider und preiswerte Fischsuppen gegeben. Romanfortsetzung und Novelle sorgen für Unterhaltung. Ein Vierteljahrhundert Bilder begleiten die interessanten Texte; Rätsel, kurze Familientischplaudereien, Bücherbespreschungen runden das Ganze ab. Der berühmte Personalanzeiger des Daheim weist in seiner Reichhaltigkeit nach, daß auf dem häuslichen Arbeitsmarkt noch immer Nachfrage und Angebot vorbanden sind. #89 Sn = S-DEDE Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 2 Altena, den 12. Januar 1 32 Sparpolitik und Mädchenerziehung Von Geh. Regierungs Oberschulrat Bohnstedt=Stettin. Manche Maßnahmen, die unsere Sparpolitik trifft, wirken wie eine ansteckende Krankheit, die sich im Organismus des Leibes den am wenigsten widerstandsfähigen Teil wählt, unbekümmert um die Bedrohung des Ganzen. Das gilt heute besonders für unsere Schulsparmaßnahmen und unter ihnen besonders bedrohlich in jugenderziehlicher wie volkswirtschaftlicher Hinsicht für unsere Mädchenbildung. Man baut in umfassender Weise Mädchenmittelschulen, höhere Mädchenschulen und Lyzeen ab, die freilich gegenwärtig in der Geldnot der Eltern einen starken Schülerinnenrückgang zeigen und in der Geldnot der Gemeinden dann mit dem Schulgeldrückgang diese drückend belasten. Die Folge ist entweder ein Drängen der Mädchen in die örtlichen oder ortsnahen höheren Knabenschulen mit Ueberlastung der dafür zur Zeit nicht voll begabten oder mit Erweichung ihrer unterrichtlichen Leistung. Für die dort nicht Aufgenommenen aber entfällt jede Möglichkeit einer Schul= und Lebensbildung über die einfache Volksschule hinaus— also eine Jungmädchenbildungsnot des ringenden Hauses und ein allgemeiner Frauenbilingsrückschritt unbilligster und bedenklichster Art. Daneben hat man gegenwärtig in immer steigendem Maße den technischen Unterricht der Mädchen, den Unterricht in Nadelarbeit, Hauswirtschaft, Turnen auf das Gemeindesparpro= gramm gesetzt. Man schließt die Schulküchen. Man beantragt Herabsetzung der Nadelarbeitsstunden oder gar völlige Aufhebung, bis„bessere Zeiten“ kommen. Man möchte als Nadelarbeitslehrerin in kleinen Schulen wieder gegen die staatlich gesicherten Mindestentgeltsätze die ungeprüfte Mindestfordernde heranholen, die oft weder erziehen noch unterrichten, weder Nadelarbeit im Sinne modernen Schulfortschritts noch gar oft richtig Schuldeutsch beherrscht. Man widerstrebt der behördlichen Anregung, auch an solchen Stellen nach Möglichkeit eine der zahlreichen beschäftigungslosen technischen Bewerberinnen, der drei Jahre lang vorgebildeten, durch drei, und mehr Staatsprü; f u n g e n h i n d u r c h g e g a n g e n e n z u b e s c h ä f t i g e n, und sieht dabei nicht, die Schädigung wichtiger Mädchenunterrichtsbelange und die Unbilligkeit, die darin liegt. Denn jenen privaten Ungeprüften und Unzulänglichen lag jene Dreijahrsleistung an Kosten= und Kraftaufwand entfernt nicht auf, die das Elternhaus der Geprüften opfern mußte. Zu alledem hat dann noch der Staat die Ausbildung technischer Lehrerinnen so gut wie ganz gedrosselt. Der Widersinn dieses Sparens tritt zu Tage, wenn man erwägt, daß dies ein Sparen an denjenigen Lehrenden ist, die gerade dazu geeignet und berufen sind, dort ein wichtiges Stück Sparerziehung an Jugend und Volk gar selbst zu leisten. Man überläßt das Mädchenturnen im Lande wieder weitgehend den Lehrern, die dafür nicht ausgebildet sind und auch sonst aus naheliegenden Gründen es einfach nicht so leiten können, daß sein voller Wert für die körperliche Ertüchtigung der Mädchen und künftigen Mütter in Durcharbeitung, Stählung, Wistandsfähigkeit des Körpers sich auswirkt, sie vor frühem Kränkeln und Erliegen, doch auch familien= und volkswirtschaftlich widersparsam. behütet. Man drosselt den Haushaltsunterricht der Mädchen in den Schulen und beengt und wertmindert den Nadelarbeitsunterricht, von der Schrumpfung zugleich auch des Berufsschulund Fortbildungswesens und der Jugendpflezelwirtschaftler an sich mit Kleidung und Nah=snung lädt, mitzuteilen. Selbst der in die Seorung, als Schwestern, Frauen, Mütter zu Haus, als Verwalter und Haushalter umfassender und mannigfaltiger Gütermengen im Volksganzen sollten die Mädchen voranschlagen und berechnen, einkaufen, verwenden, aufbewahren, behüten, ausbessern, erhalten und gestalten lernen. Billige und doch dauerhafte, materialgerechte und zweckmäßige, bei alledem doch auch gefällige Kleidung, Wäsche und sonstige Gebrauchsgegenstände, wie allerlei Kinderspielzeug, schlichte und zugleich nahrhafte und schmackhafte Kost herzustellen, sollten sie selbständig üben, ordnen, reinigen, häusliche Gesundheitspflege an Kind und Erwachsenem, mit Kost und Gewand und Gerät zu treiben sollte ihnen zu eigen werden. Ja, auch etwas Kunstgeschmack sollten sie damit verbinden lernen und damit ein bißchen Genuß und Gefälligkeit ins Haus bringen, ihm seinen grauen Tag mit Ordnungssinn, einfacher Raumkunst, ansprechender Anrichtung von Tisch und Schüssel verschönen und erträglicher machen. So spart man also am Sparer und am Sparen, wenn man das alles unserem Mädchennachwuchs beschränkt und vorenthält, hemmt rechten sparsamen Umgang mit wichtigen Gütern des Haus= und Volksvermögens und spart, was noch viel schlimmer ist, an dem, was das Leben zu leben überhaupt erst wert macht, an Lebensfreude und Lebensmut unserer Mädchen und Frauen und damit des ganzen Geschlechts auch der schwer arbeitenden Männerwelt, denen ihre Lebensstimmung die eigene bedingt. So Rückschritt in unserer Mädchenbildung auf der ganzen Linie! Sie erleben ihn, unsere Mädchen, wenn man ihnen Bildungsstoffe und=formen nimmt, die ihnen lieb waren, sie und ihre Führerinnen im Kampf um diese Mädchenbildung. Möchten auch einsichtige Männer unsere ringende Frauenwelt, die weiter sieht als die Sparpsychotiker, nicht im Stich lassen! —4Die Kunst des Wartens Jedes der Zeit unterworfene Lebewesen ist mehr oder minder oft dem Warten ausgesetzt. Wir warten auf bessere Zeiten, auf das Hecannahen der warmen Jahreszeit, auf die neue Ernte. Warten ist Menschenlos. Eines der erschütterndsten Ziele des Wartens, die es wohl gibt, ist der Tod, der von kranken, gebrechlichen und lebensmüden Menschen oftmals innig ersehnt wird. Die Kunst des Wartens aber liegt darin, es niemals zu einer qualvollen, nervenzerreibenden Angelegenheit zu machen, sondern ruhig, besonnen und abgeklärt der Lösung entgegenzusehen. Der Sprachbegriff des Wartens, der mit dem des„Wärters“ so nahe verwandt ist, kommt dieser Maßnahme deutlich genug entgegen. Dem Wärter nämlich obliegt die gleiche Tätigkeit wie dem Wartenden, und das Kennzeichen derselben ist Ruhe und Ueberlegtheit. Das Warten bedeutet die Erfüllung eines herbeigesehnten Zustandes, der in der Regel besser erscheint als der gegenwärtige. Trotzdem kann die Erwartung sowohl im positiven als auch im negativen Sinne verlaufen. Nicht immer nämlich erfolgt, wenn die Spannung des Wartens vorübergeht, eine Besserung des Bestehenden; vielfach folgt dem Warten eine bittere Enttäuschung. Trotzdem wird selbst im letzteren Falle schließlich eine befreiende Entspannung der Nerven verspürt, die jeden Menschen, der von den Qualen der Ungewißheit befreit ist, zu befallen pflegt. Das Warten näm lich ist eine gewaltige Nervenanspannung, die nach Lösung drängt. Daher ist die Ungeduld, des Wartenden zu erklären. Nur bie denkbar größte Selbstbeherrschung und Disziplin können geveranstaltungen ganz zu schweigen. Ja. und davor bewahren, den Nebenmenschen anzudoch haben eben diese Unterrichtsanstalten den stecken, ihm nämlich jenen unsichtbaren Strom, Zweck: Sie sollen sparen lehren. Als Ein= der die Atmosobäre des Wartenden mit Spanlenstimmung des Wartenden gänzlich Uneingeweihte fällt dieser Atmosphäre anheim, denn sie besitzt eine starke, beinahe magische Wirkung. Die Kunst des Wartens liegt darin, sich in nerlich in die möglichst geringste Unruhe zu ver setzen. Wer es über sich bringt, an den Ausgang des zu Erwartenden entweder nicht zu denken, oder sich durch irgendeine Tätigkeit bewußt abzulenken, schafft auf diese Art ein gutes Gegengewicht gegen die innere Spannung. Als Goethe sein Lebensende in nicht mehr zu ferne Sicht gekommen wähnte, schrieb er in den Marienbader Wäldern die wunderbar abgeklärten Zeilen:.. warte nur, balde, gar balde ruhst auch du!“ In der Warten und Ruhe näher miteinander verwandt, als man schlechthin vermeinen sollte. Dem Zustande noch so angespannten Wartene muß schließlich die Ruhe folgen. Wer sich das vergegenwärtigt, wer sich bewußt sagt, daß die dem Warten zugrunde liegende Ungewißheit schließlich in Ruhe übergehen muß, dem wird starke Ueberlegenheit gegeben. Beim Warten gibt es nur einen schweren Fehler: dieser liegt darin, sich durch innere Unrast in noch größere Aufregung zu bringen. Der Mohammedaner, dem Ruhe und innere Ausgeglichenheit das wichtigste Lebenserfordernis bedeuten, duldet auf seinen Moscheen bekanntlich keine Uhren. Er sucht dem Zeitbegriff, wo immer nur möglich, zu entgehen. Unsere auf pünktlichste Pflichterfüllung, auf genaueste Einhaltung aller Obliegenheiten eingestellte Lebensweise läßt das natürlich nicht zu. In bezug auf das Warten, von dem keiner von uns in jeder nur denkbaren Lebenslage verschont bleibt, wäre das in der Tat empfehlenswert. Der Zustand qualvoller Gespanntheit könnte auf diese Weise überhaupt verschwinden, oder wenigstens viel von seiner nervenschädigenden Wirkung verlieren. Man kann und soll sich in jeder Lebenslage zur Ruhe erziehen. Wo es sich ums Warten haudelt, ist diese wohl am allermeisten geboten. Wer das erfaßte, dem ist die Kunst des Wartens, die mit der des Sichbescheidens so innig zusammenhängt, bereits offenbar. Li. —2.— Psychologie der Inventurausverkäufe Wenn die Geschäfte, die kurz vorher noch Weihnachtsdekorationen getragen, endlich die langersehnten Ankündigungen des beginnenden Inventurausverkaufs herausstecken, bemächtigt sich der Frauenwelt ein wahrer Taumel. Es liegt nun einmal in der weiblichen Natur, von günstigen Kaufangeboten gerne und ausgiebig Gebrauch zu machen. Da aber einerseits das Geld knapp, andererseits der Bedarf größer ist als je, ist es diesmal besonders schwer, diese beiden so entgegengesetzten Momente richtig einander anzupassen. Ebenso wie ein Generalfeldmarschall vor der Schlacht seinen genauen Feldzugsplan aufstellt, wird jede Frau eingehend überlegen, wieviel Geld sie diesmal anwenden darf. Dieser Betrag ist keineswegs zu überschreiten! Daß dazu eine ungeheure Energie und sehr viel Disziplin gehören, ist klar. Man muß sich ferner auch ganz genau darüber klar sein, was man am allernötigsten braucht und was zwar benötigt wird, aber immerhin noch etwas zurückstehen könnte. Denn sehr viele Frauen begehen hier leider den Fehler, das weniger Nötige zu kaufen, weil es zufällig billiger zu haben war als das, was sie eigentlich noch weitaus mehr gebraucht hätten Es gibt Bekleidungsstücke, deren Kauf niemals gereut. Es sind das schlichte sportliche Dinge, wie etwa Pullover. Strickwesten. * Die Stätion Skizze von Grete Massé Es war den Leuten in der kleinen Stadt unverständlich, warum das Mädchen, das seit einigen Jahren hier lebte, so oft den Weg zum Bahnhof ging. Wer hielt sich dort auf, wenn ihn nicht der Dienst zum Bleiben zwang? Die Reisenden, die ankamen oder fortfuhren, verließen die Station, so schnell sie konnten. Nur Dagmar stand still, wo alles hastete. Kam ein Zug vorbei, so sah sie den Schienen nach, die schnurgerade wie ein Band zwischen den Fahrdämmen zur Rechten und zur Linken dahin liefen. Lange stand sie so, starrte in die Ferne, und ihr Gesicht trug den sinnenden zusoruck der vom Traum Befangenen. Niemand von den Neugierigen hatte je erfahren, warum die Reisende, die diesen Ort nur streisen gewollt, Jahr um Jahr in der Stadt verblieb. Sie wußten nicht, daß Dagmar, die vor sieben Jahren auf dieser Station angekommen, auf der Fahrt zu ihrem Verlobungsfest gewesen. Es hätte nur noch eines Zeitraumes von wenigen Stunden bedurft, um in einem lichterfüllten Hause anzukommen, wo eine geschmückte Festtafel wartete und ein liebender Mann bereit war, den Verlobungsring zu geben und zu empfangen. Da reschah es, daß die Reisende auf dieser Station den Zug verließ, um in dem dürftigen Bahnhofsrestaurant eine Tasse Kaffee zu verlangen. Während sie drinnen trank, spannten draußen im Flur die spielenden Kinder des Wirtes ein Tau zwischen zwei sich gegenüber stehende Schränke. Darüber stolperte Dagmar in dem halbdunklen Flur, als sie auf den Bahnsteig zurück kehren wollte. Während man der Gestürzten aufhalf, fuhr draußen der Zug davon. Zur Zeit, als sie an der Festtafel neben Josef Tedesco hätte sitzen sollen, renkte der Arzt ihren schmerzenden, verstauchten Fuß wieder ein. Und dann kam Mißverständnis auf Mißverständnis, mit ihnen der Zusammenbruch aller ihrer Hoffnungen. Der Bräutigam, der wußte, daß Dagmar seiner Familie gerade so abgeneigt war wie diese Familie ihr, hielt das Nichterscheinen der Braut am Verlobungsfest für böse Absicht. Dagmar war zu stolz, sich gegen Anschuldigungen zu verteidigen, die sie nicht verdiente. Es entstand zwischen ihnen das gereizte Spiel von zweifelnder Frage und zweifelnder Antwort, das schon so oft Mißstimmung in ihr Zusammensein gebracht. Jeder dachte, daß der andere, wenn er an seiner Liebe zweifeln könnte, dieser Liebe niemals wert gewesen. Und Dagmar, erzürnt und erbittert, schrieb, vielleicht gäbe es keinen Zufall und das Ereignis der Zugversäumnis sei der weise Einspruch des Schicksals gegen eine Ehe, in der das Herz des einen kein Vertrauen zum Herzen des anderen haben könne. Das geplante Verlobungsfest fand nicht mehr statt. Die Brautleute trennten sich, ohne einander wieder gesehen zu haben. Hätten die Menschen, denen es unverständlich war, warum das Mädchen so oft zum Bahnhof ging, diese Geschichte gekannt, so wäre es ihnen nicht verwunderlich erschienen, daß die Erinnerung an jene Schicksalsstunde Dagmar Jütz dazu trieb, so oft am Bahnhof zu stehen und den Zügen nachzusehen, die jenem Orte zufuhren, den sie als Braut nicht erreicht.— Als das Mädchen, das wider Willen vom Schicksal in diese Stadt verschlagen war und sich in der großen Müdigkeit und Traurigkeit ihrer Seele von ihr hatte festhalten lassen, schon mehrere Jahre in dem kleinen Mietshause gelebt, geschah es, daß es an einem Spätsommertage einen Besuch erhielt. Zwei helle, große Menschen mit klaren Stimmen und festem, eigensinnigem Kinn saßen sich auf den altmodischen Stühlen gegenüber. Es waren: das Mädchen Dagmar und Karl Tedesco, der Bruder von Dagmars einstigem Verlobten. Sie sahen sich prüfend an. Dagmar war die erste, die sprach.„Hat Josef Dich zu mir geschickt?“ fragte sie. Ihre Stimme klang leiser, als Karl Tedesco in Erinnerung gehabt. Das Mädchen hatte in den Jahren der großen Einsamkeit, in der es hier gelebt, nicht viel gesprochen. So war die Stimme ein wenig matt und tonlos geworden. „Josef dachte nicht daran, daß ich auf der Reise hier vorbeikommen würde. Ich selbst wußte es nicht. Ganz zufällig schaute ich von meinen Akten, in denen ich las, nach dem Namen der Station hinüber, an welcher der Zug hielt. Da fiel mir ein, daß Du Dich entschlossen hattest, hier zu leben. Ich griff nach Mantel und Reisetasche und sprang aus dem Zuge. Der Einfall, Dich aufzusuchen, kam mir ganz plötzlich, aber mit einer Eindringlichkeit, der nicht zu widerstehen war.“ Dagmar richtete sich kerzengerade im Sessel auf. Ihre Augen blitzten, und ihre Stimme bekam wieder den harten, metallenen Klang, den sie früher in Auseinandersetzungen mit Josef oder seinen Verwandten gehabt, als sie sagte: „Auch wenn Josef Tedesco gewußt hätte, daß Du zu mir kommst; er hätte Dir keine Nachricht und keinen Gruß für mich aufgetragen. Ich kenne ihn!“ „Du irrst Dich, Dagmar. Josef hat Dich nie vergessen. Er leidet sehr, wenn Du es auch nicht glauben willst. Er ist der frühere Mensch nicht mehr. Seitdem er Dich verlor, geschah mit ihm die Wandlung, die uns immer mehr mit Sorge erfüllt. Er ist ein Kranker, dem nur Du Heilung bringen kannst. Wenn Ihr wieder zueinander finden könntet, Dagmar! Wir alle hoffen es, ersehnen es...!“ „Ehemals habt Ihr alles getan, um uns zu trennen. Heute macht Ihr Anstrengungen, uns zu vereinen“, sagte Dagmar bitter. Gewiß, auch wir haben Schuld. Wir verschließen uns dieser Erkenntnis nicht mehr. Wir wollten für diesen heißgeliebten jüngsten Sohn und Bruder das große Glück. Wir wußten damals nicht, daß kein Mensch von anderen Menschen wissen kann, was für ihn das große Glück sein wird. Es schien uns immer, als wäret Ihr mehr Gegner als Liebende. Die Stunden des Zusammenklanges für Euch waren selten. Wir meinten, Ihr wäret zwei Naturen, die sich nur bekämpfen können, aber nicht ergänzen.“ „Ihr wecktet den Trotz in mir. Mir war es immer, ich müßte mich gegen Euch wehren. Auch Josef rief Widerstand in mir hervor. Es war mir, als müßte ich mich auch gegen ihn verteidigen. Und als er glauben konnte, ich, die Braut, die man zum Verlobungsfest erwartete, verpaßte mit Absicht auf dieser Station den Zug...“ Das Mädchen Dagmar hatte Tränen in den Augen und schwieg. Karl Tedesco erhob sich.„Ich werde Josef sagen, daß ich mit Dir gesprochen habe. Wenn er Dir schreibt, Dagmar, wirst Du jetzt seine Briefe annehmen? Und erwidern?" Karl Tedesco wartete die Antwort nicht ab. Dagmar sah aus, als wäre ihre Kraft zu Ende. Als wäre es nötig, sie jetzt allein zu lassen. Leise schloß Karl Tedesco die Tür hinter. sich.— Dagmar stand zum letzten Mal auf der Station, von der aus sie so oft sehnsuchtsvoll nach Westen geblickt, eine Liebende, die es vor sich selber nicht wahr haben wollte, wie sehr sie liebte. In dem Handkoffer waren alle die Briefe, die Josef Tedesco der Verlorenen und Zurückgewonnenen seit jenem Tage geschrieben, an dem Karl Tedesco auf dieser Station ausgestiegen. Ach, wie haben diese Briefe des Liebenden das scheue, soröde Mädchen Dagmar beglückt und ganz besiegt. „Kleine Stadt, grünes Land, Lebewohl! Lebewohl!“ sprach keise Dagmar Jütz. Der Zug fuhr davon. Da schien es dem Mädchen, als hätte es seine Fahrt niemals unterbrochen. Als wäre der Zug, der es jetzt auf den erzenen Adern seiner Schienen der Zukunft zurollte, der gleiche wie damals. gelegte Röckchen, einfache Hemdblusen, Raglanmäntel in englischer Ausführung. Diese Bekleidungsgegenstände sind zeitlos und kommen niemals aus der Mode. Auch Schuhe, Strümpfe, Haarfilzstumpen, Wäschestoff und dergleichen sind Sachen, die man immer benötigt. Sehr vernünftig ist es, sich mit Stofsen einzudecken, die um diese Zeit ganz besonders billig angeboten werden. Hier muß allerdings bereits die Mode von morgen ein wenig bedacht werden. Neben den ste“s modern bleibenden Farben wie Schwarz, Braun, Weißschwarz, Grau und Beige wird im kommenden Fruhjahr Violett und Rot in allen Tönen, vom dunklen Weinrot bis zum grellen Zinnoberrot, getragen werden. Auch Röcke und Blusen werden eine erhöhte Bedeutung erfahren, so daß der etwaige Ankauf eines plissierten Seidenröckchens nicht reuen kann. Man wird sehr viel elegante Kasaks tragen, so daß Reste aller Art Verwendung finden können. Spitzenkasaks. schlicht geschnitten, mit viereckigem Ausschnitt und einem in der Farbe des Röckchens gehaltenen Samtband gegürtelt, gelten als eleganter Nachmittags= und Theateranzug. Deswegen können in den Ausverkäufen derartige Stoffe ohne Risiko, daß es sich um sogenannte„Reukäufe“ handeln könnte, nach Hause getragen werden. Die Frau vor dem Mikrophon Wohl keine Erfindung der letzten Jahrzehnte ist von so epochemachender Auswirkung gemesen und hat so überraschend schnell Verbleitung gefunden wie der Rundfunk. Er ist schon irgendwie ein großes Geheimnis und selbst für den technisch„Einsichtsvollen ist er im letzten Grunde mystisch und seltsam erzegend. Auch die Frau stand vor dieser Merkwürdigkeit mit Staunen und Bewunderung, rätselte an ihr herum und suchte sich über diese neuen Möglichkeiten klar zu werden. Mit der ihr eigenen intuitiven Gabe hatte sie bald entdeckt, wie sie sich selbst in die große Wellenbewegung des Aethers einschalten könnte. In den um diese grandiose Erfindung gebildeten Männerkreis wußte ihre Vitalität eine Bresche zu schlagen. Im Kulturbeirat des Berliner Senders sitzt als einzige Frau die Gattin des Abgeordneten Theodor Heuß, Frau Elli Heuß=Knapp. Ein Fräulein Doktor prüft die für die Frauenstunde einlaufenden Manuskripte. In fast allen Sendern Deutschlands liegt die Leitung der Frauenstunde in weiblichen Händen. Vor dem Mikrophon haben kluge Frauen schon manch kluges Wort gesprochen, haben gesungen oder in Hörspielen mitgewirkt. Der Rundfunk hat der Frauenwelt einen neuen Wirkungskreis geschaffen, den Beruf der Ansagerin. Dem Laien erscheint diese Tätigkeit sehr langweilig und geisttötend. Selbstverständlich ist es nicht besonders originell, sich auf die Worte beschränken zu müssen: „Sie hören jetzt Frau X93 oder Herrn Müller...“ Die Ansagerin muß aber auch prüfen, ob das Gespcochene mit dem eingereichten Text übereinstimmt, muß ihr Urteil über die Sprechweise und Eignung der Stimme der Vortragenden geben. Meist wird sie daneben auch noch mit organisatorischen Arbeiten beschäftigt. Vor allem verlangt man von ihr Geistesgegenwart und große Gewandtheit. Versagt irgend ein Sprecher oder bleibt plötzlich unentschuldigt aus, so muß sie das Manuskript selbst lesen oder erfinderisch eine andere Disposition treffen. Mit Grazie und Liebenswürdigkeit heißt es da manchmal, unmisligen Hörern, die sich auf einen besonderen Vortrag oder eine musikalische Darbietung gespitzt haben, einen Programmwechsel plausibel zu machen. Die Aufgabe der Ansagerin ist im Grunde doch nicht so eintönig, wie es scheint. Allerdings eignen sich nur sehr wenige Frauenstimmen fur den Rundsunk. Die meisten sind zu hell, werden leicht ein wenig schrill, hoch und grell. Die Stimme der Rundfunksprechecin muß dunkel getönt und weich sein, muß trotz des dunklen Timbres eine weite Skala umfassen und Musikalität besitzen. Entweder muß die Ansagerin sprechtechnisch geschult sein oder ihre Stimme muß von Natur vorn sitzen und jede gutturale Entgleisung vermeiden. Solche Naturstimmen sind aber äußerst selten. Die erste deutsche Ansagerin war Margarete Wolf in Frankfurt am Main. In Samburg arbeiten Maria Einödshöfer und Edith Scholz. Am Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart Ilse Kamnitzer. Vor der Schauspielkunst hat der Rundfunk ein ungeheures Plus voraus. Man kann am Mikrophon so herrlich mit Würde alt werden. Solange der Bildfunk noch in den Uranfängen steckt, fühlt sich kein Hörer durch den kummervollen Gesichtsausdruck der Ansagerin irritiert. Als geübte Sprecherin hat man soviel Disziplin, um auch bei noch so großer Abgespanntheit jederzeit Gewalt über die eigene Stimme zu haben und sie nie müde klingen zu lassen. Zweifellos wird eine Frau, die geistig sehr beweglich ist, gut zu sehen vermag, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu scheiden weiß und gewandt in Ausdruck und Wortprägung ist, imstande sein, eine Reportage flott, amüsant und schmissig hinzusetzen. Vielleicht wird sie sogar psychologisch manch einem scheinbar nur äußerlich interessanten Ereignis mehr Tiefe geben können als ein Mann. Sicherlich wird sie spühend und voll Witz. grazil und mit künstlerisch eigene Note Bilder skizzieren und umreißen. Dr. Elisabeth Brüning. * 8 55 ### * Die wirklich nützliche Hausapotheke Von Dr. med. Charlotte Zschocke. Neulich bat mich eine Freundin, doch einmal ihre Hausapotheke durchzusehen. Was kam da alles zum Vorschein! Schächtelchen und Fläschchen der verschiedensten Größe. Verordnungen aus den letzten fünf Jahren, Mittel gegen Durchfall und gegen Verstopfung, gegen Kopfweh und zur Fieberbekämpfung, dazu noch Schlafmittel, sogenannte Kräftigungsmittel und vielerlei Tüten mit Teesorten. Es ist merkwürdig, wie ungern man sich gerade von nicht aufgebrauchter Arzneien trennt, denn diese Hausapotheke ist nicht die einzige, die ich ansehen und aufräumen mußte. Viel bleibt dann allerdings in solchen Fällen nicht davon übrig. Es ist falsche Sparsamkeit, Arzneien lange aufzubewahren. Solche flüssiger Art sind gleich zu vernichten, da sich häufig Zersetzungsstoffe bilden, die sich weder durch Farbe noch Geruch nachweisen lassen und erst in Erscheinung treten, wenn anstatt der früheren Heilwirkung Krankheitserscheinungen nach ihrem Genuß eintreten. Auch haltbare Arzneiformen, wie Tabletten, Pillen und Pulver, sollten nicht zu lange ausbewahrt werden, da man oft vergessen hat, wogegen sie eigentlich verordnet waren; durch Verwechslung ist schon manches Unheil engerichtet worden. Besonders traurig sind die Unfälle, die dadurch entstehen, daß man für Kinder die ursprünglich für Erwachsene verschriebenen Mittel verwendet. Die Dosierung ist so völlig verschieden, daß man Kindern nicht etwa einfach„etwas weniger“, geben kann. Im Folgenden einige Ratschläge zur Neugestaltung der Hausapotheke, die nicht nur einige wenige Medikamente enthalten soll, sondern auch eine Art kleiner Rettungsstelle im Haus sein muß. Im Grunde genommen brauchten gar keine Medikamente im Haus zu sein. Sie sollten in allen Fällen neu vom Arzt verordnet werden. Immerhin ist es verständlich, wenn man ein paar Tabletten gegen Kopfweh, ein Einreibungsmittel gegen Muskel= oder Nervenschmerzen oder ein Beruhigungsmittel wie die altbekannten Hoffmannstropfen im Hause haben will. Zu empfehlen sind Tabletten zur Desinfektion des Halses und Wasserstoffsuperoxyd zum Gurgeln bei leichten Erkältungen oder zur Vorbeugung bei Erkrankungen von Familienmitgliedern. Ein kleines Fläschchen Ammoniak kann im Sommer manchen Insektenstich bekämpfen helfen. Jodtinktur sollte auch nicht fehlen. Man betupfe zwecks Desinfektion jede kleinere Schnitt=, Riß= oder Stichwunde, auch kleine Abschürfungen, wie sie bei Kindern häufig vorkommen. Eine kleine Flasche gereinigtes Benzin wird benötigt, um bei Verbandwechsel Salben= oder Heftpflasterreste von der Haut zu entfernen. Salben können noch besser mit Olivenöl abgerieben werden. Glycerin wird zur Behandlung aufgesprungener Hautstellen, besonders der Hände, gern verwandt. Eine Streubüchse mit indifferentem, d. h. zusatzlosem Puder ist auch nicht zu entbehren. Puder sollte nur auf gut gesäuberte Hautpartien aufgestreut werden. Eine Flasche mit der so beliebten Lysollösung zu halten, ist wegen der Gefährlichkeit nicht angebracht. In einem sauberen Haushalte, der keine ansteckenden Krankheiten umfaßt, ist eine Desinfektion mit so starken Mitteln gänzlich überflüssig. Treten Infektionskrankhei= ten auf, so kann der Arzt von Fall zu Fall entsprechende Desinfektionsmittel verordnen. Nun einiges über das Verbandsmaterial! Grundsätzlich bin ich gegen das Aufbewahren von gewaschenen Mullbinden. Sparsamkeit ist gewiß vonnöten, sie soll aber nicht auf Kosten der Gesundheit geschehen. Um bei Unfällen bis zum Eintreffen des Arztes einen unschädlichen Verband machen zu können, benötigt man sterile Mullkompressen und frisch aus der Verpackung genommene Mullbinden. Für stark blutende Wunden ist außerdem sterile Watte nötig, von der man sich mehrere kleine Päckchen vorrätig hält. Unnötig zu sagen, daß dieses sterile, d. h. keimfreie Verbandsmaterial nur mit frisch gewaschenen Händen und auch dann nur an den äußersten Ecken und so wenig wie möglich berührt werden darf. Mehrere Rollen Leukoplast in verschiedener Breite, am besten 2 und 5 cm breit, sollen nur zum Festhalten des Verbandsmaterials dienen, aber nie auf die Wunde selbst gebracht werden. Bei oberflächlichen, kleinen Wunden ist das sogenannte Traumaplast sehr praktisch, das in verschiedener Breite geliefert wird. Es ist ein sofort gebrauchsfähiger kleiner Verband. Er besteht aus zwei Heftpflasterstreifen, die zwischen sich einen stertlen Mullstreifen tragen. Etwas blutstillende Watte, z. B. für Fälle von hartnäckigem Nasenbluten, vervollständigt den kleinen Verbandvorrat. Es ist ratsam, diesen nach Gebrauch immer gleich wieder zu ergänzen. Nicht unbedingt notwendig, aber empfehlenswert ist die Vervollständigung des Verbandmaterials durch eine Verbandschere und zwei anatomische Pinzetten. Beim Verbandwechsel schützt man das frische Material durch Anfassen mit der Pinzette, sich selbst aber dadurch, daß man das Gebrauchte mit der anderen entfernt. Da sich in der Hausapotheke, wie sie sein soll, keine Gifte befinden, braucht der Schlüssel auch nicht abgezogen zu werden. Allerdings darf sie Kindern trotzdem nicht zugänglich sein. Denn es ist natürlich sinnlos, in eiligen Fällen erst nach dem Schlüsselbund suchen zu müssen, den meistens die Hausfrau bei sich oder unauffindbar versteckt hat. Weitere Gegenstände, die ihrer Größe wegen meistens nicht in der Hausapotheke untergebracht werden können, aber auch zur Krankenpflege gehören, sollten jederzeit gebrauchsfertig vorhanden sein. Ein Irrigator mit mehreren Ansätzen soll in einem sauberen Tuch aufbewahrt werden. Eine Gummiwärmflasche oder ein elektrisches Heizkissen werden häufig gebraucht. Wickel für Hals, Brust, Leib= und Wadenpackungen sollen nach ihrem jeweiligen Gebrauch gewaschen und gebügelt aufgehoben werden. Nicht zu vergessen ist das Fieberthermomether, dessen Reinigung nach jedesmaliger Benutzung mittels eines in reinen Alkohol getauchten Wattebäuschchens ich angelegentlichst empfehle! Richtige Geldeinteilung ist eine Kunst Ein alter Volksspruch besagt:„Das Leben ist am schwersten drei Tage vor dem Ersten.“ Dieser Spruch ist wahr, allzuwahr. Denn die wenigsten Menschen beherrschen die Kunst des Einteilens des Geldes so, daß dieses ohne Schwankungen und im steten Gleißmaß ausgegeben werden kann. Nicht nur das leichte Völkchen der Künstler und Schauspieler, sondern auch weite Schichten der bürgerlichen Bevölkerung kennen die Schwierigkeiten der „drei letzten Tage vor dem Ersten“ aus eigener Erfahrung recht genau. Wir wollen gerne zugeben, daß es nicht leicht ist, sein Geld so einzuteilen, um für alle Ausgaben und auch für jene unvorhergesehenen Fälle, die leider immer eintreffen, gerüstet zu sein. Ein gewisser Rückhalt des Besitzes, mag man ihn nun eine Rente, einen Zehrpfennig oder sonstwie nennen, fehlt heute leider weien Schichten des deutschen Volkes. Trotzdem die Verarmung immer weiter vorschreitet, stehen wir denn doch auf dem Standpunkt, daß jedermann nach Maßgabe seiner Einkünfte irgendeinen, wenn auch noch so winzigen, Rückhalt haben müßte. Hier macht sich der seit der Inflation überhandgenommene Hang zum Geldausgeben leider in böser Form geltend. Das Einteilen des Geldes und die richtige Dispositionsfähigkeit mit demselben gingen uns vielfach verloren. Wie sollen die Bezüge eingeteilt und verwendet werden? Die volkswirtschaftlichen Aufstellungen lehren, daß ein Fünftel des Gesamteinkommens für die Miete, ein etwa gleich ßer Teil für die Ernährung verwendet werden soll. Nur bei ganz minimalen Einkünften (unter hundert Mark im Monat) sind diese Posten größer als 20 vom Hundert. Wird dieses Maß eingehalien, so verbleibt etwas mehr als die Hälfte des Einhommens für Kleidung, Wohnungserhaltung und Wohnungsverschönerung, für kulturelle Genüsse, worunter Vergnügungen, Gastlichkeit und jene Bestrebungen zu verstehen sind, die den betreffenden Menschen in geistiger Hinsicht fördern. Aber auch hierfür darf das restliche Einkommen noch nicht vollends verwendet werden. Ein Spargroschen und ein Betrag für jene unvorhergesehenen Fälle und Bedürfnisse, an denen das Budget so mancher Familie oft ins Wanken gerät, sind noch als Reserve einzu behalten. Daß dies nur mit größter Selbstdisziplin und eiserner Energie möglie““ räumen wir selbstverständlich ein. Nicht das umsichtige Einteilen des Geldes, das sozusagen eine theoretische Tätigkeit darstellt, ist übrigens das schwierigste Moment, sondern das Turchhalten und praktische Durchsetzen stellen an den betreffenden Menschen hohe moralische Anforderungen. Wer trotz der besten Vorsätze immer wieder seine Ausgaben überschreitet, und sich damit zu beruhigen sucht, er werde das durch Einsparen anderer Ausgaben wieder wettmachen, treibt eine regelrechte Vogelstraußpolitik. Diese aber rächt sich früher oder später unweigerlich. Die Erziehung zur richtigen Geldeinteilung, das ist zu einer vernünftigen Einstellung zum Gelde, muß bereits in der Jugend einsetzen. Dem Taschengeld des Kindes kommt in dieser Hinsicht eine wichtige erzieherische Bedeutung zu. Wer schon dem Kinde beibringt, zwischen übermäßigem Sparen, das in(eiz ausarten könnte, und überflüssigen Ceidausgaben den rechten Weg zu wählen tut für dessen Zukunft mehr, als er schlechthin vermeint. Je kleiner das Einkommen, desto begrenzter müssen auch die Ausgaben sein, und in diesem Falle ist eine vorherige genaue Aufstellung unerläßlich Sorglosigkeit und„Großzigigkeit“ sind in derlei Hinsicht schlechte Berater. In Amerika ist ein neuer aus der Not der Zeit geborener Frauenberuf erstanden. Es ist der der lady help. Es sind das reife und erfahrene Frauen, die jungen Ehefrauen beratend zur Seite stehen, und eine der wesentlichsten Aufgaben der lady help besteht darin, für den betreffenden jungen Haushalt ein genaues Budget aufzustellen. Nicht nur der Staat, der seine Finanzen nicht in Ordnung hält, gerät in Schwierigkeiten; auch der einzelne Mensch oder der Privathaushalt, der die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nicht einzuteilen versteht, erfährt das gleiche Schichsal Und auch daran ist es noch nicht genug: denn durch die unordentliche und ungenaue Geldgebarung des einen werden viele andere ganz ohne ihr Verschulden betroffen und miteinbezogen. Hier schließen sich die verhänanisvollen Glieder einer Kette, die wie ein wahrer circulus vitiosus in verderblicher Weise um sich greift. A. 3. —1•.— Neue Abendeleganz Wir haben auch in diesem Jahr, trotz aller Not der Zeit wieder einen Gesellschaftswinter. Allerdings nur in bescheidenem Rahmen. Auch wek in der glücklichen Lage ist, diesen Rahmen nicht allzueng spannen zu brauchen, beschränkt sich aus Gründen des Taktes. Die Mode ihrerseits hat diesen neuen Gesellschaftsstil mitschaffen helfen und mehr als das, wir haben heute modisch eine Linie, die man nach Jahren wieder als Kleidkultur bezeichnen kann. Eine Eleganz, sehr damenhaft, ist aber durchaus unbetont. Es ist eine Eleganz der leisen Klänge, ohne Rauschen, Wogen, Glitzern, ohne Effekthascherei. Das Abendkleid von Rang hat ruhige, weichfließende Linien, selten eine Garnitur, höchstens die, die sich aus der Zusammenverarbeitung von zweierlei Material ergibt. Die Taille ist denkbar einfach, je schlichter, desto eleganter. Der schöne, klassische Eindruck des Kleides wird allein durch den Rock erreicht; durch die elegante Linienführung und die anmutige, fließende Weite. Trotz aller Stoffülle aber muß die Silhouette schmal und gestrafft erscheinen. Das bedingt besonders weiche, gleitende Gewebe(Crepe georgette, Crepe marocain, Crepe de chine, Satin, Velourchiffon, Spitze.) Für die Schleppe sind zahllose Lanzen gebrochen worden, trotzdem haben sich die modernen Frauen doch nicht mit ihr befreunden können. Auch das große Abendkleid läßt in der Regel den Fuß frei, berührt höchstens hinten ein wenig schleifend den Boden. In Farben herrscht ebenfalls Zurückhaltung. Man trägt ruhige, nicht allzu kräftige Töne: grün, kupfer. lind, und besonders zern schwarz und weiß, und schwarzweiße Verbindungen. Das weiße Abendkleid mit dem schwarzen Velourchissonjäckchen, und umgekehrt, das schwarze Kleid mit dem weißen Lannejäckchen, das mit weißem oder schwarzem Pelz besetzt ist. Das Abendjäckchen gehört heute eigentlich immer zur Toilette, oder der dreiviertellange Mantel, oder der breite, eiche Capeschal. Sehr schön, wenn sie irgend etwas an Pelz aufweisen, aber unbedingt nötig ist das nicht. Ein origineller Schnitt eine zutberechnete Kragenform, ein schoner Aermel tuen schon ein übriges. Diesem Beiwerk der Mode schenkt man gerade bei dem heutizen Stil eine ganz besondere Aufmerksamkeit, vor allem auch dem Schmuck. An sich werden Ketten, Armbänder, Agcaffen, Blumen nur sparsam verwandt, aber gerade darum muß die Wahl um so sorgfältiger geschehen. Es ist durchaus schlechter Stil. verschiedene Sorten Schmuck durcheinander zu tragen. Viel richtiger ist es, die Kette, das eine oder das andere Armband, eine nicht passende Agraffe fehlen zu lassen. Nie aber fehlt heute der Handschuh. Er ist durch den Kleidertyp bedingt. Man trägt Abendhandschuhe in fast jeder Farbe, nur nicht in Weiß. Dieses kalkige Weiß früher mochte seine besondere Note von Festlichkeit haben— schön war es ute.