8 a 83g5 S888T50 55 Sags S#t. 9a 55S 9“ 3.. 5G Se 7. . an* 2 18 —— S# S 5 92— 5-3„ 8338 ### 7„ SSRST bnü.: an m 02.9.n 5SuE. 28835 gen zu Bürsen, und so waren wir, sosern essbeach der Sturm herein, die letzte Barrikade erlauhte aft zusammen.(fiel! Zwei Schusse saßen mir im Schultersere Freizeit ertummer, ost zusammen. Auf einem größeren Ausflug nach dem berühmten Pojangsee erreichten wir nach dreitägiger Dampferfahrt die von europäischem Wesen kaum berührte chinesische Stadt Hukou, wo wir uns einige Wochen aufhalten wollten. Und hier war es, wo das grausame Geschick mein Lebensglück vernichtete! Schon seit langem kamen aus dem Innern Nachrichten von Aufständen lokaler Natur; es gab Blutvergießen, Mord und Totschlag. Nun war das in China etwas Gewöhnliches, das uns Europäer in den großen Städten nicht beunruhigte. In Hukou lag eine kleine Ansiedlung britischer Seesoldaten und hielt diesen wichtigen Handelsplatz in Zucht und Ordnung. Wir satzen gerade beim Lunch, als uns eine heftiel Betonation aufschrecken ließ. Auf dem Flusse erhob sich eine braungelbe Rauchwolne. Von mehreren Seiten ertönten Schüsse. Eine ungeheure Panik durchrafte in wenigen Minuten die Stadt. Wie wir später erfuhren, war das engliche Somonenhoot, dos den Stationehttent durch eine Mine chinesischer Revolutionäre zum Sinken gebracht worden. Das schon lange schwelende Feuer des Fremdenhasses begann urplötzlich hell aufzulodern. Heulende, fanatisierte Volkshaufen wälzten sich brüllend durch die Straßen, alles abschlachtend, was sie an Weißen antrafen. Das Blutbad von Hukou steht mit grauenvollen Lettern in der Geschichte Chinas verzeichnet. Am Abend waren wir, das heißt, was sich von den Europäern in die kleine, von Mauern umgebene Kolonie der Briten hatte flüchten können, von allen Seiten umlagert. Und in jenen Tagen erkannte ich die Größe Elisabeths. Aus einer heiteren Vergnügungsfahrt jäh herausgerissen, von terlichen Tode bedroht, zeigte sie nicht die geringste Verzagtheit. Unermüdlich verband. die Verwundeten, nahm sich der ihrer ertern beraubten Kinder an, war der Schutzengel der todgeweihten Schar. Doch ließen wir damals in den ersten Tagen, die dem schreckensvollen Aufstandsmorgen folgten, den Mut nicht sinken. Die kleine Abteilung britischer Seesoldaten verteidigte mit Zähigkeit die schnell aufgerichteten Barrikaden und Verschanzungen Fa##, galf päerviertel. Was gesunde Glieder 5umze dabei mit. Verwischt waren alle Klaife schiede, der Kommis stand neben dem britischen Residenten, der kleine Plantagenaufseher neben dem französischen Professor der Archäologie; ich hatte Elisabeth in einem halbwegs geschützten Hause des britischen Konsulats untergebracht. Die Wut der Volksmassen steigerte sich von Tag zu Tag. Meuternde Truppen eilten den Banden zur Hilfe. Und nach drei Tagen platzten die ersten chinesischen Schrapnells über dem Barten der holländischen Mission! Und wie sehr sich auch die kleine Schar wehrte, immer mehr wurde die Zahl verringert, immer größer die Anzahl derer, denen aus verkrampfter Faust der heiße Karabiner entfiel. Lebensmittel und Munition begannen knapp zu werden. Hohläugig kauerten die Männer hinter den Verschanzungen. Wenn nicht bald Hilfe kam, waren wir verloren. Und was es hieße, dem fanatischen Pöhel ausgeliefert zu sein, wußten wir Männer alle! Mit zusammengebissenen Zähnen kämpften wir um unser Leben, bis zum bitteren Ende, das unerbitlich näher kam. Ein Haus nach dem anderen wurde zerschossen und mußte aufgegeben werden, enger schloß sich der Kreis. Und dann kam der Tag, an dem wir uns sagen mußten, daß wir alle verloren waren. Ein Gedanke bohrte sich wie mit glühenden Nadeln in mein Hirn: Elisabeth in den Händen der gelben Teufel! Und damals schwur ich mir, lieber mit eigener Hand das Liebste zu töten, als es der unmenschlichen Wut der Masse auszusetzen. In einer Gefechtspause bat ich mit heiserer Stimme den belgischen Apotheker um eine genügend große Dosis von Gift. Der kleine Wallone verstand mich. er. Zwei Stunden später lag er tot und starr in einer Blutlache. Und an jenem Abend war es Elisabeth, die von dem Ende zu sprechen begann.„Eines mußtdu mir schwören, Herbert, lebend läßt du mich nicht in die Hände der Gelbenfallen. Lieber deine letzte Kugel!“ Sie war ganz ruhig dabei und strich mir das schweißnasse Haar aus der Stirn.„Schau, ich habe nie einen großen Wunsch ausgesprochen, den du mir nicht erfüllt hast!“—„Hör' auf!“ schrie ich, doch sie schüttelte nur den schönen Kopf: es muß gesagt werden, gib mir deine Hand darauf. Ich weiß, daß wir verloren sind, Herbert, ich habe so viel Schönes mit dir sehen dürsen, daß ich ruhig daran denken kann.“ Da habe ich aufgeheult wie ein getretener Hund. Aber sie haschte mit festem Druck nach meiner Hand. Damals habe ich geschworen, daß ich das Liebste, das mir beschieden, töten werde. Stunden hielten wir uns noch, dann mir i Schaulrt= gelenk, als ich zurück wankte. Hinter mir tobte die Hölle! Elisabeth trat mir in ihrem Zimmer entgegen.„Ist es so weit?“ forschten ihre braunen Augen. Da senkte ich den„opf. Mit bebender Hand mischte ich die Pulver in einem Weinglas. Noch einmal hielt ich sie umfaßt, ein letzter, inniger Kuß. Näher scholl das Brüllen der Chinesen. Ein langer Blick, dann griff sie nach der Flüssigkeit... Sekundenlang stand sie frei, dann sank sie langsam in meine Arme. Ich trug sie trotz rasender Schmerzen nach dem Ruhediwan. Neben ihr kniete ich nieder. Ein letztes Lächeln lag auf den Lippen, die ich so gern geküßt. Ein leichtes Zucken, dann schloß sie die schonen Augen für immer. Vor dem Hause stieß ich mit den letzten Verteidigern zusammen. Wahnsinnig vor Schmerz stürzte ich mit dem Bajonett gegen die gelbe Horde, die wie ein Wasserschwall die Gasse herab kam. Rotes Feuer vor den Augen. Zwei streckte ich noch nieder, dann waren sie über mir, zum letzten Male knallten die Mehrlader. Ein rasender Schmerz zuckte in der Schläfe, rote Fäden zogen sich mit irrsinniger Schnelligkeit durch den Kopf. Dann fühlte ich nichts mehr. Nur aus weiter Ferne hörte ich ein sobendes Hhurchf Als ich erwachte, tag ich vervunden in einem Hausflur. Langsam kehrte das Bewußtsein wieder. Eine Gestalt im Khaki beugte sich über mich.„Ruhe, Sir,“ hörte ich englische Worte. „Sie sind bei Freunden!" Nur langsam verstand ich: In letzter Minute waren zwei britische Monitors den Jangtse aufwärts gedampft, nachdem sie die chinestschen Kanonenboote niedergekämpft hatten, und waren in der Stadt erschienen. Sechs Wochen hielt mich ein hitziges und Nervenfieber ans Bett gefesselt. Als ich zum ersten Male im britischen Marinehospital aufstand, starrte mir ein hohläugiges Gespenst aus dem Spiegel entgegen. Ich war ein alter, gebrochener Mann. Und all die Jahre in der Brust den schneidenden Schmerz:„Hättest du ssach gemartet!! 0Lola Montez in Riga Von Erik Meyer=Helmund. Die schöne Tänzerin Lola Montez, die alle Männerköpfe, ob sie gekrönt oder ungekrönt waren, verdrehte, wurde bekanntlich aus München mit Pauken und Trompeten entfernt. So ein unfreiwilliger Abschied ist ihr auch in Riga bereitet worden, wie mir meine Mutter, weiche die folgende Affäre als junges Mädel dort erlebte, erzählte: Die schöne Lola Montez, die eine Tänzerin dritten, aber ein Racker ersten Ranges war und außer Diamanten und Perlen wirklich die schonsten Augen besessen haben soll, trat also in Riga im Theater auf und hatte natürlich einen beispiellosen Erfolg. Die ganze Männerwelt in Riga war in sie verliebt und lag ihr zu Füßen. Da ereignete sich aber eines Tages im Theater eine kataftrophale Familienszene. Ein junger Mann aus der ersten Gesellschaft saß an der Seite seiner Braut und seiner zukünftigen Schwiegereltern in einer Parkettloge. Diese lag unmittelbar an der Bühne, auf die der Bräutigam fortwährend sah, mehr als es seiner Braut lieb war. Das dämonische Weib dort oben wirkte derartig auf den jungen Mann, daß er sich, die Welt, die Schwiegereltern und seine Braut vergaß, in Liebesraserei aufsprang und laut rief:„Du himmlisches Gotterweib!“ Das war eine Situation, die ganz Riga in Aufregung brachte. Die Verlobung ging natürlich auseinander. Ielaum auf Lolachen hat aber noch meyr Foigen auf dem Gewissen. Einige Ehen kamen beträchtlich ins Nacheln.— In Riga steht eine Sehenswürdigkeit, das Schwarzhaupterhaus.„Die Schwarzhäupter", das ist eine Gesellschaft, die aus den Söhnen der ersten Patrizierfamilien besteht. Vor hunderten von Jahren wurde diese Gesellschaft gegründet. Die Aufgabe der jungen Herren dieser Gesellschaft bestand in früheren Zeiten darin, die Warenwagen der Kaufleute bis zur Grenze hoch zu Roß zu begleiten, um sie vor Räuberbanden zu schützen. Das war Kavalier=Ehrendienst. Als nun der Lola=Skandal eine größere Dimension annahm, wurde sie eines Tages wie in München in einen Postwagen gesetzt, und die jungen Leute der Schwarz= häupter=Gesellschaft begleiteten das Gefährt mit der süßen Ausgewiesenen bis über die Grenze. Eine köstliche Ware schaffte man da hinaus und mancher der jungen Begleiter hätte sie gern behalten. Es war diesmal also eine Diva, der nicht die Pferde ausgespannt, sondern angespannt wurden. Sie wollte nur den Nagel einblopfen. Die Schulstunde hat gerade begonnen, und die kleinen ABC=Schützen von Merseyside bemühen sich eifrig, in die ach! so schwierigen Geheimnisse des Buchstabierens einzudringen. Plötzlich entsteht auf dem Vorplatz ein ungewohnter Lärm. Eine laute Frauenstimme fragt vernehmlich nach der Lehrerin Fräulein Weatherby. Diese öffnet die Tür und erblickt eine energisch aussehende Frau aus dem Volke, mit einem schweren Hammer in der Hand. Erschrocken schlägt die Lehrerin die Tür wieder zu. Inzwischen ist auch die Schulvorsteherin auf der Bildfläche erschienen. In der Meinung. die Hammerbewehrte wolle eine Beschwerde vorbringen, wendet sie sich begütigend an sie: „Aber liebe Frau Stimming, kommen Sie doch hier ins Konferenzzimmer, da können wir die Sache in Ruhe besprechen.“—„Das ist nicht nötig“, lautet die Antwort,„ich weiß schon, wofür ich meinen Hammer hier mitgebracht habe. Es ist wirklich ein Skandal! Meines Jonnys Hosenboden geht tatsächlich völlig kaputt!“—„Aber unmöglich, liebe Frau! Fräulein Weatherby kann den Jungen doch nicht so verprügelt haben.“—„Wer redet denn von Verprügeln?" entgegnete die erboste Mutter.„Aber den Nagel, der da auf Johnnys Platz aus der Bank guckt, den will ich endlich mal einklopfen.“ Eine Frau leitet eine Dieberschule. In England entlorvte die Polizei die rund fünfzigjährige Frau Sarah Shannon als Leiterin einer Dievesschule, die ständig mit einem Dutzend Knaben und Mädchen im Alter zwischen neun und fünfzehn Jahren besetzt war. Die Kinder wurden zunächst angelernt,„Kleinigkeiten" zu stehlen. Sie mußten Schuhe, Strümpfe, Handschuhe, Krawatten, Zigaretten, Zigarren und ähnliche Waren in solchen Massen erbeuten, daß Frau Shannon damit als Lieferantin für stiegende Händler und Hausierer auftreten konnte. Daß gleichzeitig auch der Bedarf an Fleisch, Gemüsen und Obst mitgebracht werden mußte, war Ehrensache; denn„man“ muß doch etwas zu essen haben. Frau Shannon begnügte sich keineswegs mit bescheidenen Nahrungsmitteln. In einem Falle beschimpfte sie einen Dreizehnjährigen wegen seiner Saumseligkeit, weil das von ihm aus einer Restaurantküche„entnommene“ Rumpsteak inzwischen halt geworden war. Der Junge mußte sich sofort wieder auf den Weg machen, um ein warmes zu holen, wenn er seinen Platz in der Diebesschule nicht verlieren wollte. Denn so war es: wer nichts leistete, wurde„geschaßt" und brachte sich um die Aussichten auf die Zulassung zur Reiseprüfung für bessere Aufgaben in dieser merkwürdigen Anstalt. Vor dem Polizeirichter versuchte die„Schul"leiterin die Verhandlungen mit Ohrfeigen zu leiten, die sie ihren Zöglingen verabfolgte, wenn sie dem Richter aufschlußreiche Angaben machen wollten. Es geht eben nichts über eine tüchtige Disziplin. Gööchlige Tegend. Fontenelle— man weiß, er wurde hundert Jahre alt— war in seinem neunundneunzigsten noch immer von stürmischer Galanterie. Er wollte einer Dame den Fächer aufheben und sank dabei unsanft in die Knie. Stöhnend richtete er sich wieder auf:„Rein Gott, wenn ich doch bloß noch meine achtzig Jahre hätte!“ Das neue Daheim(66. Ihrg. Nr. 22) ist erschienen und enthält eine Fülle wertvoller Anregungen aus allen Gebieten heutigen Lebens und Wissens. Der Wochenschau im Bild folgt ein interessanter Bericht über Fischsuche mit dem Flugzeug als Kundschafter einer NordseeFischdampferfiottille. Ein juristischer Beitrag nimmt gegen den neuesten Entwurf des Hausgehilfengesetzes Stellung. Die Berliner Bühnenschau, die Plauderei des Afrikaforschers Hans Schomburgk, und der reich illustrierte kulturhistorische Aufsatz„Der ernsthafte Fastnachtsnarr“ seien weiter genannt. Neben einem fesselnden Abschnitt des neuen Romans„Schatz= gräber in Franken“ von Friedrich Schnack steht die abgeschlossene lustige Novelle„Der Reporter rettet ein Leben“ von Lothar P. Manhold. Dos Frauendaheim bringt berufliche, modische und hauswirtschaftliche neue Ratschläge. Auch auf die ganzseitige Kunstbeilage und den übrigen künstlerischen Bildschmuck des Heftes, den reichhaltigen Rätselteil, die Auskunftsecke und den umfassenden Daheimanzeiger mit seiner ausgedehnten Pensions= und Stellenvermittlung soll wieder besonders hingewiesen werden. Verantwortlich: H. Semmelmann Altena. Druck und Verlag: Dr. C. Sant. Altena. lanlage * 59 n gS. 2 S C 3S1 9282 2 L9.21 2 -Ials 3 Ff asas 3 * Segicsch SSSe:— * 111g8S S B 3S• PLSTS -Lfg PBari 8s 2 6 ∆ ** 88 Prach CTT 4 6 Zukunft und Schicksal der deutschen Familie (Eine Umfrage.) Der Sturmlauf gegen die Familie und Ehegemeinschaft ist eines der ernstesten Probleme unserer Gegenwart, die verwirrt wird durch Schlagworte wie„Kameradschaftsehe" und „Probeehe“ und ganz vergißt, daß die Familie das festeste Fundament eines geordneten Staatswesens ist. Wir haben einige berufene Führerinnen der deutschen Frauen gebeten, zu diesem Thema Stellung zu nehmen und hoffen, daß die nachstehenden Ausführungen das stärkste Interesse in unserem Leserkreise finden werden. Die Schriftleitung. Noch immer: Bereitschaft zum Familienleben! Von Dr. Gertrud Bäumer, Mitglied des Reichstages. Eines der Schlagworte, die heute im Strom der öffentlichen Meinung schwimmen, ist das von der sogenannten Auflösung der Familie. Jeder redet davon als von einem unvermeidlichen Schicksal. Man kann Behauptungen lesen wie die, daß in der bürgerlichen Schicht die Familie nur dort noch zusammenhielte, wo ein Dienstbote für die Pflege des Heims sorge, und daß in der proletarischen Schicht die Famine so gut wie nicht mehr vorhanden sei. Das ist eine ungeheuerliche Verallgemeinerung einzelner, wesentlich großstädtischer Auslösungserscheinungen. Unbestreitbar nimmt die Zahl der Ehescheidungen zu. Sie ist aber heute noch keineswegs so groß, um die Behauptung einer allgemeinen Aufldsung zu rechtfertigen. Ohne Zweifel leidet das Familienleben unter der Wohnungsnot; ohne Zweifel führt(aber auch nur zum Teil) die frühere wirtschaftliche Selbständigkeit der Kinder zu äußerer und innerer Loslösung von der Familie; ohne Zweifel drückt sich Arbeitslosigkeit und Unsicherheit der Existenz in kleinen Kinderzahlen aus. Es wäre aber ganz falsch, aus diesem durch Arbei esigkeit und Wohnungsnot veranlaßten Notzustand zu schließen, daß das seelische Bedürfnis zu familienhaftem Zusammenhalt in der Bevölkerung schwächer geworden sei. Die Siedlung mit dem Einfamilienhaus, Ziel der Sehnsucht für alle, die es erschwingen können, beweist das Gegenteil: nämlich das Bedürfnis nach familienhafter Abgeschlossenheit, die Bereitschaft zu einem Familienleben als Erfüllung der arbeitsfreien Zeit. Jedem, der neben Entartungserscheinungen auch das Normalleben im Auge behält uno hinter die Fassade des allgemeinen Geredes sieht, muß sich die Tatsache aufdrängen, daß auch in den breiten Volksschichten die Familie als Schichsalsgemeinschaft durchaus festverwurzelt ist. In dem Maße, als es uns gelingt, das Familienleben von dem äußeren Druck der Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot zu befreien, wird der normale Familiensinn des deutschen Volkes wieder klarer heivortreten. zwar leichtsinniges Zeug über Freiheit und Ehereformen daher, aber im Grunde lockt gerade uns doch die feste Bindung. Freilich: Bindung in unserem Sinne! Wir wollen nicht mehr Familienleben mit dem guten Eindruck nach außen hin und den großen Verlogenheiten„um der Leute willen, son ern Familienleben, zu dem der Wunsch von innen heraus kommen muß und eine Form des Zusammenlebens rein nach dem inneren Beourfnis. Mit Respektierung der einzelnen Versönlichkeit also, mit Freiheit, mit möglichst wenig Vorurteil und Dogmatik, dafür aber mit viel freiwilliger Anständigkeit, Ehrlichkeit und Rücksichtnahme gegeneinander. Wir haben verlernt, hart zu verurteilen und andere Menschen nach dem eigenen„Ich“ for#en zu willen oder die Autorität überwichtig zu nehmen. Wir werden daher einsichtige und duldsame Ehegatten sein, wir werden nicht in sondern über der Ehe stehen und wir werden duldsame und einsichtige Eltern sein. Ja, wir werden den Mut wieder haben, Eltern sein zu wollen, das heißt: Kinder zu besitzen. Wir werden also alle miteinander ohne es zu wissen und im gewissen Sinne, ohne auch es wissen zu wollen, reaktionär sein. Nach übergroßer Freiheit werden wir ein wohlabgemessenes Maß der Bindung wie eine Wohltat empfinden und daher dankbare Verfechter und Betreuer der Ehe, der Familie, aus innerem Glauben heraus wieder sein. Die„neue Ehe“. Von Hedda Westenberger. Ich glaube, daß niemals eine an sich üble Zeit eine bessere Basis für den Aufbau der Ehe und damit der Familie gegeben hat. Denn wir alle, die wir in der Kriegs= und Nachkriegszeit groß geworden sind, tragen in uns den Hunger nach idealem Familienleben, und das um so mehr, je losgelöster, schwieriger, vogelfreier unsere eigene Existenz bisher gewesen ist. Wir reden Der Berg Morija. Von Hanna Gräfin Pestalozza. Was verstanden wir doch immer unter deutscher Familie: Liedeskameradschaft der Ehegatten, wahres Heim der Kinder und schließlich pädagogische Arbeitsgemeinschaft zwischen Jugend und Alter. Daß wir überhaupt fragen können, ob dieser Begriff der deutschen Familie heute noch gilt, enthüllt unser trauriges Schicksal zerrütteter Lebensgrundlage. Nichts Geringeres bedeutet in Wirklichkeit die Familie und zwar sowohl für das erwachsene Menschenpaar, wie für die heranwachsenden Kinder Das scheint das Schlimmste zu sein bei all diesen Sturmzeichen, wie leichtsinnig geschlossene und leichtsinnig gelöste Ehen, wie„Kameradschaftsehe“, wie junger Seelen trostlose Heimatlosigkeit: man ermißt in diesem allen gar nicht die Sinnlosigkeit und die Sünde; nicht um Verkehrtheit der Tat handelt es sich, es handelt sich um die Verkehrtheit der Gesinnung. Das Gefühl für des Lebens Sinn ist verdorben. Und gerade deshalb muß das Idealbild der Familie mehr denn je und tauter denn je gezeigt werden— aus Verantwortung vor der Zukunft der deutschen Nation, die auf der Grundlage der Familie beruht. „Wir stehen im Uebergang.“ Von Dorothee Goebeler. Die deutsche Familie und ihre Zukunft? Hat sie überhaupt noch eine? Bange Bedenken steigen einem auf, wenn man sie sieht, so wie sie heute ist, wie sie vor allem in den großen Städten ist... Mann, Frau und Kinder bilden die Familie. Aber in wieviel Ehen hat man noch Kinder, weil die Wohnung fehlt, weil Abbau droht, weil man nicht weiß, wie sie großziehen oder weil man einfach nicht will. Tausend heimliche Kräfte graben und wühlen.„Es ist zu Ende mit der Familie", klingen klagende und triumphierende Stimmen. Es darf aber nicht zu Ende sein mit ihr, denn Urzelle und Keim aller Entwicklung ist und bleibt die Familie. Das klingt schon fast banal, es muß aber immer wieder gesagt werden, es muß vor allem den Frauen gesagt werden. Denn sie sind und bleiben es, die die Familien zusammenhalten. So schwer auch scheinbar die Gegenwart uns liegt, wir müssen durchhalten! Wir stehen im Uebergang! Ob über kurz oder lang einmal werden doch diese schweren Tage überwunden sein. Wieder werden rüstige Männer tüchtige Mädchen zu ihrem Weibe machen und mit ihnen fröhlicher Kinder sich freuen wollen und freuen können. Für diese Zeit heißt es vorarbeiten und für sie die Jungen stark machen, sie ihnen hinstellen als Ziel. Wenn die Sehnsucht erst erwacht ist nach diesem Ziel und sich stärker und stärker gestaltet, dann können wir ruhig sein, dann wird sich dem Phönix gleich auch das Familienleben wieder erheben aus der Asche, sobald seine Zeit gekommen ist. So verschiedenartig auch die Temperamente unserer Mitarbeiterinnen sind, kommen sie doch alle vier zu dem gleichen Ergebnis: eine starke Strömung innerhalb des deutschen Volkes lehnt die Zersetzung der Ehe durch zweifelhafte Experimente ab. Der verantwortungsbewußte Mensch jedenfalls hat längst erhannt, daß ein Wiederaufbau Deutschlands nicht möglich ist ohne das Zurückfinden zu Ehe und Familie. Heute mehr denn je sind sie Grundfesten des Staates. Gewiß werden wir auch auf diesem Gebiete umlernen und Abstriche machen müssen; wir werden uns aber ganz energisch wehren müssen gegen diejenigen, die an Ehe und Familiengemeinschaft rütteln wollen. Je eher diese Aufgabe den staatserhaltenden Kreisen bewußt geworden ist, um so eher werden wir beruhigt wieder in die Zukunft Deutschlands blicken können. Hier aufklärend, und fördernd zu wirken, war Sinn und Zweck unserer Umfrage. Um Sinn und Ziel weiblicher Hochschulbildung Wir müssen uns klar darüber sein: Ist das, was wir erstreben und verteidigen— die Hochschulbildung der Frau— ein Zeitproblem, vielleicht ein Menschheitsproblem, eine tief innere Forderung von Kulturperioden, die beginnen müde zu werden, mürbe zu werden und neues Salz suchen, einen neuen Strom von Kraft, das schläfrig werdende Blut zu erfrischen? Oder streben und kämpfen wir für einen neuen geilen Zweig der Zivilisation, etwa für die materielle Versorgung unverheirateter Mädchen gehobener Stände, oder einen Eyrgeizwahn, im außeren Leben dasselbe erreichen zu müssen, wie der Mann? Diese beiden Fragen muß man sich vorlegen, mit diesen beiden Fragen muß man sich ernstlich befassen, will man überhaupt an das hier wieder einmal aufgerollte Problem herantreten. Entweder streben wir eine kulturelle und nationale Tat an, oder wir kämpsen für eine neue Methode, auch als Frau Ruhm und Geld zu erwerben. Erkennen wir nun die ganze Frage der Frauenhochschulbildung an als ein Zeitproblem im oben erwähnten Sinne, d. h. glauben wir an eine innere, edle Begründung des Kampfes, den wir führen, so ergibt sich die Frage: Was will dieses Problem von uns, oder besser, was will es aus uns machen? Ich habe manch eine meiner Kommilitoninnen stöhnen hören:„Mein Gott, wäre ich doch ein Junge, wäre ich doch heraus aus diesem unseligen Dualismus zwischen der Liebe zur Wissenschaft und meinem natürlichen Frauenberuf!“. In diesem Ausruf erscheint die ganze Hydra irriger Auffassungen, falscher Einstellunhule erzieht die Meh e Ae gen. Die Kinder gar nicht fu. die Wissenschaft, hl ihrer sondern SS SER SpPIR, ESSER“SLSSEEE SEEZOE TATSTLSRSSE“ SSP TS Iger gegestö- u-Fuselg- ame BE.TOEU BOSEROCopaES E SK-„TSo-TnEE Erges 33n#### ss. S i5 soru Faters Reglerungsanni Ein heiteres Erlebnis von Marta Maria König „Nun paßt mal auf, Kinder“, sprach Vater. „jetzt könnt Ihr etwas lernen! Paßt gu“ auf, daß, wenn Mutter einmal wieder fort ist, Ihr das nächste Mal selber das Mittagessen machen könnt.“ Vater strich sich zum zweiten Male die Hemdärmel hoch.„Vorbereitet hab' ich schon vieles, die Kartoffeln sind bereits gar. Man muß sich nämlich alles einteilen. Sonst kommt es, wie bei Mutter, immer zu spät auf den Tisch."... Die kleine blinkende Wanduhr gab mit dreist stechendem Klange zwei Schläge an, als wollte sie sagen:„Erlaube mal, sonst ticke ich um diese Zeit schon immer in Euren heiligen Mittagsschlaf hinein.“ „Aber", erläuterte Vater weiter,„Weiber haben eben zu kleine Köpfe... darin finden Gedanken keinen Platz.. und von den paar die schon mal darin hospitieren, weiß keiner wohin er gehört. Also, Gertrud, Du nimmst jetzt mal einen Eimer mit kaltem Wasser und gießt eine Ladung in den Kartoffeltopf, daß Du Dich nicht zu verbrennen brauchst beim Herausholen. Dann mußt Du einen Löffel nehmen, die Kartoffeln nach oben fischen und sie in eine Schüssel legen. Und Du, Anna, nimmst einen andern Krug mit kaltem Wasser und schüttest eine Ladung in die Beefsteakbutter, daß man sich beim Auflegen nicht verbrennt.“ Die beiden Mädchen sahen sich fragend an. Ein Widerspruch kroch ihnen auf die so schlanden und regsamen Zünglein, gab dann aber ungeboren seinen Geist schon wieder auf. Gehorsam nahm nun das Mädchen seine Ladung haltes Wasser und beförderte sie an den befohlenen Ort. Die schon schwarz gebrannte Butter in der Pfanne zischte wütend in die Höhe und hüllte das erschrockene Fleisch in blaue Nebel.„Ach“, schrie Anna auf und zog bektürzt das rechte Bein in die Höhe. „Mein Himmel“, brüllte Vater,„ein Frauenzimmer hat Nerven wie eine Kompagnie ungedrillter Soldaten.“ „Vater“, wagte Anna sich schüchtern vor,„die Pfanne wollte es nicht so haben, sie ist es wohl enders gemihgt. „Dumme Gans“, schalt Vater,„aber ich sage in Verkehrtheiten über Verkehrtheiten... Na, nun stellt das Essen fix auf den Tisch. Erich, Du hannst den Salat mitnehmen.“ Bruder Erich war offenbar sehr hungrig, denn seine Nase hatte dringendes Bedürfnis nach einem Vorschuß von duftigem Aroma. Er beugte sich über die Salatschüssel. Da wurden seine Augen ganz gläsern und weit, und er flüsterte:„O weh, das riecht nach Spiritus!“ Vater hatte es nicht gehört, denn er zog sich die Jacke über das fleckig gewordene Vorhemd. Wir saßen und aßen. Die Kartoffeln lager wie dickfällig brütende Quallen in der Schüssel, und das Beefsteak war so hart, daß Vater beim Durchschneiden vor Anstrengung stöhnte. Er legte jedem auf und war nicht sparsam be dem Verteilen des Salates. Gertrud zog das Näschen:„Ist an den Salat Spiritus gekommen?“ Ein grollender Laut zog durch Vaters tapfere Kaubewegungen.„Spiritus, Spiritus?“ murrte er.„Der Salat schmeckt ausgezeichnet. Roher Salat ist viel gesünder als gekochtes Gemüse Davon sollt Ihr nur viel essen.“ Dann wandte er sich an Erich:„Wie schmeckt denn Dir der Salat?“ „Ich habe ihn noch nicht probiert", wich Erich aus. „Koste!" befahl Vater. Erich stocherte ein fast trocken gebliebenes Blättchen Salat heraus und lobte:„Sehr gut, Vater.“ „Seht Ihr wohl, Ihr albernen Gänse" brüstete sich Vater,„Erich ist offen, der würde es schon sagen, wenn es ihm nicht paßt.“ Vater kaute mutig weiter. Anna und Gertrud würgten. Da stand Vater entschlossen auf, ging an den Wandschrank, nahm ein Glas und seinen Magenbittern heraus und polterte:„Nun habt Ihr mich so geärgert, daß ich erst einen Schnaps nehmen muß.“ Anna weinte:„Ich kann auch ohne Schnaps nicht mehr gegen den Salat an... er schmeckt doch nach Spiritus.“ Vater schlug auf den Tisch:„Gertrud, hole die Essigflasche.“ Gertrud kam mit der Flasche, die Vater auf dem Küchentisch stehen gelassen hatte. Vater musterte sie mit wissenschaftlicher Genauigkeit. „Ja“, stellte er dann fest,„Spiritus steyt ja darauf. Aber was klebt Ihr denn auf die Essigflasche eine falsche Etikette? Na, ich möchte den Staat wohl sehen, wo die Frauen am Ruder sind. Unordnung über Unordnung! Habt Ihr nicht auch vielleicht auf die Dose mit Schuhwichse eine Etikette:„Fleischextrakt' geklebt? Bring die Flasche wieder hinaus.“ Gertrud ging und blieb weinend draußen. Anna würgte weiter, und Erich warf in unbeobachteten Augenblicken Salatblatt um Salatblatt unter den Tisch.„Mit Spiritus reinigt man ja“, dachte er,„das kann dem Linoleumteppich nicht viel schaden.“ Vater stand auf:„Das hat sehr gut geschmeckt", lobte er sein Essen,„wenn man dazu nur nicht immer von Euch den Magen mit Aerger gefüllt bekäme.“ Abends kam Mutter von ihrer kleinen Reise zurück.„Liebe Kinder“, sagte sie,„ich bin schrecklich hungrig. Ich wollte mir in der Bahn noch Kaffee und Kuchen holen. Aber ich dachte, es tut auch erst mal eine Pfeffermünzpastille. Für das Geld kann ich Vater schon ein viertel Pfund Gänseleberwurst mitbringen. freut er sich.“ Damit schob sie ihm die Delikatesse hin.„„ Anna sagte:„wurter, son ich Dir etwas vom Mittag heiß machen? Es ist viel übrig seblieben.“„„Ich G. FIHAae Arglos trug weutter selbst die Salarschussel mit auf den Abendtisch. Lächelnd zerkleinerte sie sich mühsam das Fleisch. Als sie aber die erste Gabel Salat im Munde hatte, sagte sie mit nicht zu entrinnender Strenge im Klang ihrer Stimme:„Gertrud, wonach schmeckt der Salat?“ „Nach Spiritus“, sagte Gertrud,„aber ich habe ihn nicht gemacht.“ Da polterte Vater los:„Ich mache den schönsten Salat für die Kinder, und die albernen Gören behaupten, er schmeckt nach Spiritus.“ Dabei schob er ein großes Stück Gänseleberwurst zwischen die Zähne. „Das ist nicht recht“, sagte Mutter verweisend,„wie könnt Ihr so undankbar gegen Vater sein? Der Salat schmeckt wirklich sehr gut. Aber abends ist der Essig natürlich schon etwas verflogen. So kommt er mir schon ein wenig fade vor. Anna hole mir mal die Essigflasche.“ Mutter nahm sie in die Hand und goß Efsig über den Salat. Dabei sah sie Vater zärtlich an und sagte:„Gräme Dich nur nicht, Väterchen, die Kinder werden es schon einsehen.“ Dabei goß sie munter immer weiter.„Mutter“, grollte Vater,„aber sieh doch hin, wenn Du gießt!“ „Ach, Du liever Himmel!“ klagte Mutter. „Ja, da hab' ich wieder etwas Verkehrtes gemacht. Richtig, Vater; nun schmeckt der Salat aber so scheußlich sauer, daß man ihn niemandem mehr zumuten kann Nun laß die Kinder man gehen. Ich setze Euch morgen schönen neuen Salat mit saurer Sahne vor. Ich mache eben immer wieder Verkehrtheiten... aber ich habe es Dir ja schon als Braut gesagt, Vater, Du bekommst eine dumme Frau!“ Die Kinder sahen ihre kluge liebe Mutter mit sehr dankbaren Augen an und trugen den Salat schnell fort. ring dächte von Wissenschaft und wissenschaftlicher Betätigung. Vielleicht sage ich es, weil ich zu hoch von ihnen denke, als daß ich die #orzahl, die der Wissenschaft auf einige acht bis zehn Semester an den Hochschulen dienen, als Leute ansehen könnte, die ganz in ihrem Dienste stehen. Für das Leben erzieht die schule den Mann wie die Frau. Der Irrtum liegt nur darin, daß ein großer Teil der studierenden Frauen unter diesem Leben das Leben des Mannes versteht. Wenn die Studentin das tut, eingestanden oder nicht, entnerot und entrechtet sie damit das gesamte Frauenstudium Die Verhältnisse wollen es im Augenblick noch, daß uns das Studium praktisch in das Erwerbs und Berufsleben des Mannes hineindrängt. Ob das auf die Dauer so bleiben wird, ist zweifelhaft, bleibt zum mindesten abzuwarten. Es werden sich bei gesunder Entwicklung des Frauenstudiums für die nicht verheirateten oder sonstwie auf das Erwerbsleben angewiesenen studierenden Frauen die Berufe ergeben, die den Empfindungen und den Fähigkeiten der Frau adäquat sind, in denen sie mehr leisten kann, als der Mann, oder ergänzen kann, was der Mann begonnen hat. Zudem wird unter normaleren Umständen ein weit größerer Prozentsatz unserer jungen Mädchen den ihnen natürlichen Beruf als Frau und Mutter aufneh men können, als das heute der Fall ist. Damit wird aber das Frauenstudium nicht überflüssig und der Kampf darum nicht wesenlos. Die Universitäten sind keine Vorbereitungsanstalten zur Versorgung unverheirateter Frauen. Und es ist ebenso lächerlich wie kurzsichtig, einer akademisch gebildeten Frau an ihrem Hochzeitstage zu sagen:„Schade um deine Studiengelder, sie sind hinausgeworfen.“ Einen weiteren Blick soll die Frau auf der Hochschule bekommen und größere Möglichkeiten, die Wirrnisse des Lebens zu verstehen. Eine Stütze soll sie dem Manne werden, indem sle an seiner Seite arbeitet, in seine, gänge eingeführt wird, die werhoden, Ziele und Wünsche seiner Arbeit erkennen lernt. ihrem spezifisch weiblichen Verstandes= und Gefühlsleben heraus soll sie an die Materie des Wissenschaftlichen herangehen, neue Wege bahnen, neue Türen finden. Zur Erzieherin, zur Mutter ihrer Söhne soll die Frau auf der Hochschule werden, ihnen helfen und raten können, nicht nur aus edlem, feinen weiblichen Instinkt, sondern aus ihrem besseren Wissen und Verstehen heraus. Eine Freundin ihrer Töchter soll sie werden, die gibt, wenn sie untersogt, die Wege weist, die sie selber als gangbar zu erkennen weiß. Frauenstudium ist kein Rennen um Würden und Güter der Erde, Frauenstudium ist Schicksal, ganz gleich, ob die Ehe unterbrechend oder zielsetzend in die wissenschaftliche Betätigung eingreift. Frauenstudium ist kein Konkurrenzkampf, sondern eine heilige Hilfestellung zur Erfüllung der kulturellen Sendung unseres Volkes, an die wir glauben und glauben müssen, wenn wir nicht den finsteren Mächten in und um uns erliegen wollen. R. K. ihren eigenen Gesichtspunkten aus, Kankenpflege in der Familie Das beruhigende Bewußtsein,„daheim" zu weilen, die liebevolle Rücksichtnahme der Angehörigen, ist von äußerst günstigem Einfluß auf das Wohlbefinden, auf die Heilung eines Kranken. Die fürsorgliche häusliche Pflege ist für den Verlauf und Ausgang des Leidens, für die Erleichterung der mit ihm verbundenen Beschwerden und Schmerzen von großer Bedeutung. Aber sie stellt auch hohe Anforderungen der Selbstzucht und Aufopferung an die Der Umgang mit Kranken erfordert Gesundheit, Geschicklichkeit und seines Taktgefühl. Kranke sind oft sehr wunderlich und nehmen leicht etwas übel. Sie rechnen mit der Minute. Eine kleine Unpünktlichkeit in der Verabreischung der Medizin oder des Essens fassen sie als eine persönliche Vernachlässigung auf, die leiden sie geistig und dadurch auch körperlich. Aufregung zehrt an ihrer ohnehin schon geringen Kraft. Selbst kleine Aergernisse regen sie in schädigender Weise auf. Dies zu verhüten muß die Pflegerin auch in Kleinigkeiten Selbstzucht üben. Vor allen Dingen dürfen die Kranken nicht erschreckt werden. Keine Tür darf knarren, keine Fenster zuschlagen, kein Vorhang hin und her wehen. Man ziehe auch keine knarrenden Stiefel an. Im Krankenzimmer soll sich jedermann ruhig bewegen, nicht übereifrig, nicht überstürzt; man soll aber auch nicht stumm und nur auf Zehen herumschleichen oder nur in mitleidsvollem Flüstertone sprechen, wenn man sich etwas zu sagen hat; das ist dem Patienten widerwärtig und macht ihn vernös. Jeder Hantierung, die im Zimmer vorgenommen werden muß, muß er mit den Augen folgen können; denn bleibt er sich über etwas im Unklaren und Ungewissen, so wird er gleich beunruhigt und fängt an zu grübeln. Auch setze man sich ihm stets gegenüber an das Fußende, damit er nicht nötig hat, erst den Kopf mühsam zu wenden und den Sprecher anzusehen; aber auf das Bett selbst setze man sich nicht, weil es einmal unhygienisch ist, und zum anderen den Patienten stört. Hat der Kranke früh die erste Mahlzeit eingenommen, so wird er gewaschen. Eine Reinigung des Gesichtes und der Hände muß jeden Morgen gewissenhaft vorgenommen werden. Ebenso muß der Kranke die Zähne putzen und den Mund spülen; ist er dazu nicht imstande, so wischt man ihm mit einem feuchten Tuch den Mund aus. Täglich sind auch die Haare zu kämmen und zu bürsten. Wohltuend und nützlich ist wöchentlich ein Vollbad— wenn es irgend möglich ist— man frage aber vorher den Arzt. Regelmäßiges Wechsein der Wäsche ist durchaus notwendig; sie wird im Winter vor dem Anziehen gewärmt Am bequemsten ist ein Hemd, das hinten mit Bändern zugeimacht wird. Ist ein Arm verletzt, so komm. auslihnen wehe tut. Unter jeder Gleichgültigkeitsbeim Anziehen dieser Arm zuerst an die Reihe. Das Beit des Kranken ist aufs peinlichste sauder zu halten; die Kissen müssen des öfteren Gechärteite das Bettuch glatt gestrichen und von Bto#numen und dergleichen gesäubert werMan tut gut, die vorzunehmenden Arbeiten, nach Tageszeiten geordnet, sich zunächst aufzuschreiben, bis sie einem in Fleisch und übergegangen sind. Die Pflegerin soll auch ihre Beobachtungen über etwaige Veränderungen im Verhalten und Befinden des Kranken zu Papier bringen, damit sie dem Arzt, der ja den Patienten nur seltener sieht, genau mit Zeitangabe berichten kann, was seit dem letzten Besuche vorgefallen ist. Besonders auf den Verband eines Verletzten soll man stets ein besonderes Auge haben. M. Gröhn. Zweckmäßige Ernährung in der Uebergangszeit Die Zeit, in der wir jetzt leben, ist für die Hausfrau eine der schwierigsten, wenn sie ihre Familie zeitgemäß ernähren will. Die lebensnotwendigen Vitamine, die keineswegs gerade in der schwierigen Uebergangszeit in der Nahrung fehlen dürfen, sind sehr schlecht zu haben. Wir haben nur noch Kartoffeln, eingelagertes Gemüse, Konserven, Fleisch und Hülsenfrüchte auf unserem Lebensmittelverzeichnis, von denen aber die eingelagerten Kartoffeln, Mohrrüben und Kohlrüben die einzigen sind, die uns reichlich Vitamine geben können, während die eigentlichen Kohlarten meistens nicht mehr sehr reich an Vitaminen find. Trotzdem dürfen wir sie nicht von dem Küchenzettel absetzen, damit wir wenigstens noch etwas von ihrem Segen genießen können. Der Witterung wegen sind wir geneigt, den fetten Fleischgerichten und den Fischen den Vorzug zu geben. Trotzdem kann man sich bei einigermaßen gutem Willen dahin bringen, daß niemand an Vitaminmangel zu leiden hat. Man muß nur darauf achten, daß ein gewisser Durchschnitt an vitaminreichen Sachen gegeben wird. Im Eppendorfer Krankenhaus hat man die verschiedenen Nahrungsmittel mit Zahlen belegt, die einen gewissen Anhaltspunkt über die Menge der darin enthaltenen Vitamine angeben. So belegt man die Kartoffel mit der Zayl 2,0, Rotkohl mit der Zahl 2.0, Suppen, die von Gemüse hergestellt sind, enthalten meistens nur die Zahlen 0.2. Die Salate indessen können, soweit sie vom Gemüse hergestellt sind, die stattliche Ziffer 3.0 belegen. Ein ausreichender Küchenzettel würde sich ungefähr nach folgendem Muster gestalten: Sonntag: Blumenkohlsuppe, Gänsebraten, Kartoffeln, Rotkohl, Schlagfahnenreis. Montag: Rote Rübensuppe, Bratwurst, Kartoffeln, Salat. Dienstag: Gänsekleinsuppe mit Fleisch, Reis, Semmelpudding. Mittwoch: Braunviersuppe, Pökelrinderbrust Sauerkohl, Kartoffeln. Donnerstag: Kräutersuppe, Lungenhaschee mit Reis, Kartoffeln. Freitag: Apfelbrotsuppe, Dorsch mit Dillsoße Kartoffeln. Sonnabend: Poreesuppe, gebratene Schweinerippchen mit Mohrrüben und Kartoffeln. Man kann daraus ersehen, daß es auch für den einfachen Haushalt nicht ausgeschlossen ist, sich vitaminreich zu ernähren. Und oaneven ist es natürlich wichtig, daß man recht viel frisches Obst, und wenn es nicht anders ist, auch Südfrüchte zur Abendmahlzeit genießt, um das, was uns das Mittagessen vorenthielt, zur Abendmahlzeit auszugleichen. Ilse von Hanstein. — Die Hausschneiderin kommt Es gibt Familien, da ist die Hausschneiderin eine Art Inventarstück. Sie gehört fast zum Haus, weiß in allem Bescheid, kennt den Geschmack der Frau des Hauses, ist ehrlich und verläßlich und verschneidet fast nie etwas. Kleine Nörgeleien der Hausfrau steckt sie geduldigst ein, weil sie deren anderen guten Eigenschaften mit Recht dagegenhält. Dann gibt es Hausschneiderinnen, die von einem zum andernmal mehr verlangen, mit jeder Minute knausern und nur gern neue Sachen nähen, Abänderungen als unrentabel ablehnen, nur weil sie eben unbequem sind, gern aus dem Vollen schneiden und vor allem nur dann gern nähen, wenn sie Kleider, die ihnen gefallen und die vielleicht letzte Mode sind, auf jeden Fall der Dame einreden wollen, ohne darauf Bedacht zu nehmen, oo die Figur, der Stand und auch die Gelegenheit, für die das Kleid bestimmt ist, gegeben sind. Jede Frau kennt die Vorzüge und Nachteile ihrer Hausschneiderin, oft aber nicht so sehr ihre eigenen. Selbstkritik in puncto Figur und Einsicht, daß man aus zwei Meter Stoff keinen Glockenrock nähen kann, sind manchmal vonnöten. fast* Ist die Hausschnewerin angesagr, dann tut die Hausfrau gut daran, wenn sie die neuen Stoffe bereitlegt, desgleichen die abzuändernden Kleider. zene, welche umgearbeitet werden müssen, souen schon zertrennt werden, die Fäden herausgezogen, der Stoff gewaschen oder gedämpft, kurzum: der Stoff„auf neuen Glanz angerichtet" sein. Man erspart der Hausschneiderin, deren Zeit oft knapp bemessen ist, viel Arbeit und sich selbst Geld. Auch ist es falsch, nur immer das Allerbilligste zu kaufen, ohne zu bedenken, daß das Kleid ja so und so lange gute Dienste leisten soll, und daß die momentane Billigkeit dazu beitragen kann, daß das Kleid fruher schäbig und reparaturbedürftig wird. Gewiß kann man sich, wenn etwa aus den abgelegten Kleidern der Großen noch das eine oder andere Kleid für die Kinder geschneidert werden soll, auf den Ratschlag einer gewiegten Schneiderin verlassen. Wenn es aber um die Dame selbst geht, soll auch sie, die sich doch am besten kennt, vorher wohlweislich überlegen, was für sie, das Richtige ist. Und dann noch eins: nicht erst, wenn die Hausschneiderin schon da ist, die Maschine abstauben, einölen wollen; oder daß sich nur eine zerbrochene Nadel in der Maschine befindet und diese selbst schlecht im Stich ist; vielleicht stand sie auch zu trocken und ist innen ganz verstaubt Vorher soll all dies nachgesehen und sollen all diese Mißstände beseitigt werden, alle nötigen Vorbereitungen getroffen, dann ist es gewiß immer ein Vergnügen, wenn es heißt:„die Hausschneiderin kommt“, ein größeres aver noch, wenn ein paar nette Kleidchen schick und adrett zustandegebracht wurden und die Hausschneiderin— geht. Hilde Hanna Sitte=Hutter. Anneliese Felsen war eine Dame. Ich fragte meinen kleinen Freund Rolf, einen zugreifenden Burschen von sieben Tragödie der Dame Von Albert Halbert=Hamburg. gab, kein Schwellen, kein Knospen. Alles an ihr wär fertig, reif, klug, starmant, witzig, schön. Ihre Geste hatte die Sicherheit der geschulten, sorgfältigen Konvention. Ihre Augen eine ganze Umgebung lenken, wenn diese Umgebung aus Mannern bestand. Topzzz, sie i# einem Ballsaal, so glaubte mon zu fuh, daß sie über alle Männer hinweg suh, nuhr allein, wei lsie groß gewachsen war, sondern einfach, weil sie die gelangweilte Geste einer Prinzessin Ihr Vater war ein königlicher Kaufmann. Der Krieg kam. Der Nachkrieg. Der Nimbus des großen Geschäftsmannes versank. Die beiden Frauen blieben zurück. Kannten nur eine Aufgabe, den alten Nimbus zu erhalten. Anneliese Felsen mußte Staffage haben, Auf einer solchen Geselschaft sah Annellele Felsen einen kleinen Zipfel ihrer Tragikomödie Ihre Freundin Hella hatte sich verlobt. Wie solche Dinge sind: standesgemäß; mit einem Namen, der Klang hatte; eine prachtvolle Figur von einem Mann. Die Freundin Hella war zierlich, kleingliedrig, still, wenn man genau hinsah, stand das linke Bein schief. Die jungen Damen, die bei der Nachfeier der Verlobung zugegen waren, tuschelten miteinander und sanden es unbegreiflich, daß dieser hübsche Mann ausgerechnet die kleine, verwehte Hella zur Frau wählte. Es waren eben Freundinnen. Anneliese stand zufällig während dieses Gesprächs in der Mitte des Saales mit dem verlobten Paar. Und wie der Zufall boshaft und tückisch sein kann: Ein Freund des Hauses kam und brachte verspätet seine Glückwünsche dar. Er war eine offizielle Persönlichkeit, weil er in den Botschaftsraumen ein= und ausging. Er kam ins Zimmer, schlug die Hacken zusammen, orientierte sich weltmännisch, ging auf den Verlobten zu, der neben zwei Damenstand, verneigte sich vor Hella, küßte Anneliese Felsen die Hand und gratulierte ihr als Braut. Der Irrtum wurde natürlich sofort aufgeklärt; die Freundinnen kicherten; die Braut Hella war blaß geworden. Die Gesellschaft hat eine besondere Fähigkeit, über solche Tagesordnung überzugehen. Aber Anneliese Felsen stand an diesem Abend im grünen, samtenen Gesellschaftskleid, das ihre schlanken Linien noch fließender machte, vor dem Spiegel, ging vorwärts und zurück, drehte sich nach allen Seiten und fühlte, daß es ihr Schichsal bieiben würde, eine Dame zu sein. Eine, der alle Türen der Liebe und alle Tore des Leichtsinns verschlossen sind, weil sie Dame ist, die in die große Welt gehört und nicht in die Verschwiegenheiten ven der die kleien Rädels schlug und selder Liebe.„ 6em m. e. dann streichelte, ob man so zu„Damen“ sein! Anneliese Feisen ist Dame geolieden. Als sie dürfe. Er antworte mir:„Damen gibt's jaldas erste graue Haar an der Schläfe entdeckte. gar nicht...... in#. lentschloß sie sich zu einem Witwer mit einem Seine fünfjährige Freumin wisela, ein klei= Kinde. Ihre Mutter nahm das Kind zu sich nes, freches, dickes Mädel, das ewig blankge= und spielte zärtliche Großmutter. Anneliefe putzte Augen und einen wilden blonden KopfFelsen erlebte die Tragikomödie der Dame hatte, sprang ihn an:„Bitte sehr, wohl gibtsweiter, im Winter in St. Moritz, im SpätsomDamen. Eine Dame ist so eine, der man die mer am Lido. Sie blieb die Frau, der man Hand küßt und die sich gar nichts daraus immer die Hand küßt und selten den Mund. macht.“—..] Und die Moral? Sie ist so winzig und so Anneliese Felsen war eine solche Dame. wichtig:„Mädels, werdet nicht zu fruh Damet“ Alle Wesen männlichen Geschlechts hatten ihr Sie war schon eine Dame, als sie mit Gym= Elisabeth ärtigen Mämnern. Die Natur hatte sie zur Aus den Erinnerungen eines alten Kolonialen. Dame geschaffen. Ihre Seele bildete sich nach den Formen ihres schlanken Körpers. Gewiß Liebe verschlossen hatten. Anneliese Felsen war keine Frau, die man nahm, an der man sich erwärmte. Sie hatte nichts von der schenkenden Helligkeit des Weibes. Ihr fehlte die wärmende Güte. Sie faszinierte nur, sie fesselte nicht. Sie war eine Dame Der Assessor, der lange Jahre im Hause verkehrte und von aller Welt augenzwinkernd als der Duhünftige Annelieses bezeichnet wurde. sagte an dem Tage, als er sich entschloß, Flieger zu werden:„Annenese, gersen ist eine Frau IEr die Straße, für den Salon, für den Ballsaal, für das Kurhaus, für die Natur St. Moritz'— aber nicht für die Liebe.“ Sein Freund, ein Bildhauer der großen Dimensionen und ein Zyniker kleinen Formats, zwinkerte vielwissend und meinte:„Man kann auch Schlafzimmer sagen.„## Anneliese Felsen fragte sich art in stillen Stunden, warum es so gar bein Blühen i ihVon Herbert V. Patera= Wien. gab es Stunden in ihrem Leben, wo sie sich Obwohl seit der nachfolgenden Begebenheit gern zu den Menschen gebeugt hätte, aber die schon einige Jahre vergangen sind, steht sie mir Nenschen beugten sich zu ihr, sofern es Män= doch so klar vor Augen, als hätte ich erst gener waren. stern all das Furchtbare erlebt. Viele Frauen Anneliese Felsen ging im Triumpy ourch sind mir in meinem abenteuerlichen Leben bedas Leben. Ihre Schönheit erweckte Neid bei gegnet, aber von fast allen sind die Bilder verden Mittelmäßigen, Interesse bei den Klugen.(blaßt, nur eine steht über allen wie ein strabSie hätte oft Gelegenheit gehabt, Glück zu lender Stern. finden, gutes, einfaches, bürgerliches Glück,] Anläßlich eines kurzen Europaaufenrhattes wenn die Triumphe ihr nicht die Tore der— ich mußte für einige Monate das Gelbe Fie— ich mußte für einige Monate das Gelbe Fie ber ausheilen— lernte ich das dunkelhaarige Mädchen kennen. Aus einer oberflächlichen Bekanntschaft wurde bald eine tiefere Zuneigung, und ich grollte mit meinem Schicksal, das mich nach wenigen, schön verbrachten Wochen wieder über das Weltmeer auf meinen Posten nach China führte. Um so größer war meine Freude, als ich durch ein Telegramm benachrichtigt wurde, daß Elisabeth Carnemann eine der Zukunftige Annelleses bezeichner wurde, Stellung als Direktrice eines der größten sagte an dem Tage, als er sich entschloß, Flieger Modehäuser Schanghais angenommen hatte und zu worden: Anneliese Felsen ist eine Frau für ich sie also binnen wenigen Wöchen würbe begrüßen können. Elisabeth traf mit dem nächsten fälligen Steamer der P.& O.=Linie ein, und bald war die schlanke Frau ein gern gesehenes Mitglied der internationalen Koionie, die sich infolge der herrschenden chinesischen Wirren enger zusammengeschlossen hatte. Für mich bedeutete er eine besondere Freude, Elisabeth all die Schönheiten der näheren und ferneren Umgsbung