S 5 2 8 * * Eagg Saat „TSRSER SSTTA3SEEg A SPBRURSGGE 75 5SS SS5SBBISLASSSSS S SSsis-Sg#n# 78.0 S S SE. S- 35 8555 433 vermehrte und über Nacht immer mehr Frauen entstanden, war des Klageno über die Frau. kein Ende. Die Männer tadelten ihre Putzsucht, und die Weiber nannten sie kleinlich eitel und verlogen. Daß sie es an Takt fehle: ließ, darüber waren beide Geschlechter einig und ihren Mangel an allgemeinen Interessen und gesellschaftlichen Verbindlichkeiten sander elle bedauerlich. Die Frauen konnten nur Kinder in die Welt setzen und ihren Männern dar Leben sauer machen. Da sah Gott ein, daß etwas geschehen müsse Er narkotisierte eine Frau und schuf aus ihrer uppe die Dame, nicht andero, als seinerzei aus Adams Rippe die Frau. Nun waren auf einmal alle von dieser verziu gch eäher tue ie Männer.„Wie vornehm!“ die Frauen.„We he Haltung!“ bewunderten die einen,„Welcher #ustand, die anderen.„Welche Unabyängigheit des Urteils!“—„Welche Sicherheit des Eslgache“ die einen wie die anderen. Man dir ihre Artigkeit, ohwohl sie oft nur Klugheit, ihre Liebenswurdigkeit, die doch mitunter nur Geschicklichkeit war, und pries ganz besonders ihre Gabe, aus zwölf Menschen, die auseinander strebten, eine Gesellschaft zu bilden, die beisammen blieb— obwohl die Dame durch dieses Kunststück vielleicht weniger die Kultur fördern als die Langeweile verscheuchen wollte. Kurz, alle waren sie dermahen einig in ihrem Lob, daß man sogar die Fehler der Dame übersah, von ihrem Charme geblendet. Nur ein älterer Herr hüllte sich in Schweigen. Man fand seine Zurückhaltung ärgerlich „Wie?" riefen alsbald Männer und Frauen durcheinarder.„Hat sie vielleicht nicht alle die Vorzüge, die wir ihr zubilligen? Oder weißt du vielleicht etwas Besseres?“ Da sagte der ältere Herr:„Die Dame hat alle die Vorzüge, die ihr an ihr hervorgehoben habt. Sie ist taktvoll, vornehm, geschmackvoll, heiter und die anmutigste Beherrscherin des gesellschaftlichen Lebens. Aber eins habt ihr vergessen: Das Beste an ihr, das Reizendste— bleibt doch die Rippe, aus der sie gemacht ist.“ Sinnsprüche Der Frau eine geistige Minderwertigkeit ge znüber dem Manne zuzusprechen, bedeute eine Ueberschätzung des Intellektuellen. Intinktive Fäh'-beiten können wertvoller seil zIs Urteile. Abnung ist oft mehr alo Beweie Der Mann analysiert den Menschen, die Fra: vittert ihn. Jeder Knabe ist, ein Kandidat der Unsterk ichkeit, jedes Mädchen ein kleines Frageze: hen des Glücker Ludwig Schleich. Erzlehen heißt nichts anderes als Nebenher gehen, nicht treiben, nicht stoßen, nicht ziehen eber immer genau empfinden, wo der Jurgäuft und was das Mädchen sinnt und unbe merkt etwas an der Windseite gehen, wenn de Sturm zu barsch weht. Traub. Die zehn Gebote für die Mahlzeit Säubere die Hände, ehe du zu Tisch gehst. Womöglich soll dies unmittelbar vor der Mahlzeit geschehen. Es ist nicht zu vermeiden, daß man beim Essen die Nahrung(z. B. das Zubrot) mit den Fingern berührt, die, ohne daß man es weiß, schädliche Stoffe an sich haben können. Laß Geschäft, Streit und Aerger von der Mahlzeit fern, sondern richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du ißt und wie du ißt. Wer sich lebhaft und erregt unterhält, denkt nicht ans Essen und ißt dann so, daß ihm die Speise nicht den Nutzen gewährt, den die Nahrung haben kann und muß. Aber nimm auch nicht schweigend die Mahlzeit ein, weil du dann leicht an anderes denkst und auch deine Sinne nicht recht bei der Mahlzeit hast. Eine heitere Unterhaltung ist die beste Gesellschafterin bei der Mahlzeit. Sprich nicht über das Essen selbst. Franklin erzählt, daß in seinem Elternhause niemals über das, was man aß, gesprochen werden durfte, und die Folge davon war, daß er alles aß, ohne zu mäkeln. Oft werden andere Tischgenossen durch die Unterhaltung über die Art der Sveisen, ihre Qualität, ihre Zubereitung unterrichtet. Was dich nicht berührt, schafft einem anderen Unbehagen. Nirgends herrscht so das Vorurteil, wie beim Essen. Die Suggestion bewirkt, daß wir etwas mit Wohlgefallen oder mit Ekel verzehren. Is nicht in Hast, und das Essen muß gut gekaut sein, wenn es dir bekommen und dich recht ernähren soll. Iß nicht zu heiß; die Russen, die gewohn! sind, alle Speisen nur lauwarm zu genießen, haben die besten Zähne. Zu heißes Essen verdirbt die Zähne, schafft aber auch noch Undehagen anderer Art. Ißz nicht zu viel. Es sind weit mehr Menschen an zu vielem Essen gestorben, als Menschen verhungert sind. Natürlich stirbt man nicht sofort, wenn man einmal zu viel gegessen hat, aber die Ueberladung des Magens ist der Beginn vieler Leiden. Gehe nicht überhungert zu Tisch. so daß du aus Hunger mehr verzehrst, als dir bekömmlich ist. Aber nasche auch nicht kurz vor der Mahlzeit, so daß du keinen Appetit hast und das Essen in dich hineinquälen mußt. Widme dem Essen keinen übermäßigen Kulzus. Zwar darfst du Lieblingsgerichte hahen, denen du besonders gern zusprichst, darfst aud Freude an einem Festmahl haben, das dir be außerordentlicher Gelegenheit geh in wird und darfst dich auch auf diesem Gebiet als ein Mensch von gutem Geschmack zeigen, der eine gute Mahlzeit recht zu würdigen weiß. Aber im allgemeinen soll dir die Mahlzeit nicht mehr bedeuten, als die notwendige Ernöhrung des Körpers. R. Gröhn. Moderne Frisuren Die Modenwandlung der letzten Monate hat naturgemäß auch eine Veränderung der Frisuren mit sich gebracht. Genau genommen— ein tastendes Hin und Her bestand lange, ehe die neue Saison uns das frauliche Aberdkleit brachte. Nun hat sich aus Flapperkopf. Lok kenfrisur und Herrenschnitt ein Stil herauskristallisiert, der ein wenig von allen dreien bet Der Favorit des letzten Jahres war der Flappernopf; er wurde mit großer Begeisterung und ebenso grozer Verbreitung ausgenom men, zu begeistert, zu verbreitet, um sich als Frisur für die Dame halten zu können. es bleibt eins der wichtigsten Gesetze modischer Eleganz, das Vielgesehene. Vielgetragene nicht mitzumachen, nur die großen Linien zu beachten, in denen die Mode sich gefällt und seine persönliche Note zu finden. Das Charakteristische der neuen, sehr kleidsamen Frisuren ist der starkbetonte Hinter. kopf. der zuweilen wie eine flachgesteckte Zopfkrisur wirkt. So trägt man einen stark verkürzten Flapperkopf, dessen Löckchen einzeln eingerollt sind; die weiche, in die Wange gezogene Welle und die Locke auf der Stirn machen diese Frisur für volle Gesichter besonders geeignet. Sehr interessant wirkt bei stark bekontem Hinterkopf die tief in die Stirn gezogene Welle mit dem Halbkreisscheitel, ein Schnitt, der für schmälere Gesichter vorteilhaft ist. Sehr jugendlich ist die Frisur mit schlichtem, straffgebürsteten Hinterkopf und kurzge schnittenen Löckchen, die unsichtbar gesteckt, oder in eine schmale Spange gerollt, den Abschluß bilden. Für sehr schmate Gesichter eignen sich Frisuren, die enganliegend den Kopf herausmodellieren, wo z. B. das Haar hinten durch eine Spange scharf zusammengenommen wird und die Löckchen sich in einem— man möchte fast sagen kurzen Knoten— leicht nach oben drehen. Im übrigen sollte eine Frisur nicht nur nach dem Gesichtstypus, sondern auch nach Gesamterscheinung und Temperament abgestimmt wer den. Zu lebhaften Frauen mit bewegtem Mie nenspiel paßt der gelockerte, weiche Schnitt, zu ruhigen Gesichtszügen und sparsamen Gesten die schlichte, enganliegende Scheitelfrisur, die außerordentlich stilvoll und jugendlich sein kann! und durchaus nichts herrenmäßiges hat; wer ganz Würde und Gelassenheit ist, sollte sich nicht ein neckisches Lockenköpfchen ondulieren lassen.— Und noch ein Wort von den Mode arben. Ja, die gibt es auch. Alle Schattierunzen von weichem Rotbraun sind en voque: heller oder dunkler wird man sie zum Teint abstimmen. Es ist wirklich keine komplizierte Angelegenheit, beim Waschen dem Haar(nur chwarz und grau schilten aus, wenn man sick nicht zu regelrechtem Färben entschließt) einen einen, rötlichen Schimmer zu geben, der das Besicht so warm belebt und ihm jenes schillernde Etwas verleiht, das die Frauen alle zu„interessanten Erscheinungen“ stempelt. Elebeth Unverricht. —40— Retteo Anssehen in Aud ous Narh rert. Den Wert eineo hübschen Gesichteo hat der Oberste Gerichtehof der Vereinigten Staaten. zegen dessen Entscheidungen es keine Berufung nehr gibt, mit 220000 Mark in Rechnung getellt. Bezahlen soll sie ein Autobesitzer, der Fräulein Torothy Conrey überfahren hat. Fräulein Conrey stand im Alter von 88 Tahren, als sie das Unglück traf. durch Ueberfehenwerden mit dem Auto mehrere Beinbrüche, eine Verletzung des Nackens und den Verlust nehrerer Zähne zu erfahren. Vor dem Unfall hat sie nach dem Urteil aller ihrer Bekannten vie ein frisches junges Mädchen von 22 en ausgesehen, nun sei sie um volle zwanJahre älter geworden.(Sogten die Zeugen!) Lorothy. von der es merkwürdig er'cheinen muß, daß sie in dem frauenarmen Ameriaa mit 88 Jehren trotz aller Schönheit und einer leiterden Beschäftigung in der Schallplattenndustrie immer noch ohne Mann umberl'ef. zonnte tatsächlich Zeitungen anführen, die sie vegen ihrer weichen Gesichte####ige, ihrer Hautfarbe und ihrer gefälligen Gesamterscheinung els die schönste Frau der Vereinloten Staaten erklärten. Der Oberste Gerichtshof. der dem deutschen Reichsgericht entspricht, billiate ih: deehalb die knappe Viertelmillion zu, da arch er sich überzeugte, daß Fräulein Torothy sell zwei Jahre nach dem Unfall entstellt bleibt uralso 220000 Mark weniger wer: geworden ist, die sie nun in bar ersetzt bekommt. Der Standpunkt. Balzac erzählte seinen Freunden gern eine Geschichte, die er mit einem Mann erlebt halte, dessen Frau eben gestorben war. Der junge Witwer hatte den Sarg ganz zu Fuß bis zum Friedhof vor der Stadt begleitet; nun zurückgekehrt, saß er in seinem traurig leeren Hause und stierte teilnahmslos vor sich hin. „Das geht nicht,“ sogte Valzac, der ihn noch am selben Abend besuchte.„Du sitzt hier herum, denkst immer nur an deine Frau... Was hat das für einen Zweck? Unter Menschen mußt du gehen, an die frische Luft, dir Bewegung machen!" Der Witwer hob schmerzerfüllt den Kovf:„Du Lennlmagst recht haben. Der kleine Spazieraang heute nachmittag hat mir wirklich gut getan.“ Eigenartige Liebe. Chamfort, der französische Moralist, zeichnete alles auf. was ihm die Mirderwertigkeit des Menschengeschlechts zu beweisen schien. Er trieb es mit solchem Eifer, daß ihm schließ'ich nichts anderes übrig blieb, als Sellstmord zu begehen.— Mi: Vorliebe erzählte er die Geschichte von dem liebevollen Ehegatten. Die Mitten in der Nacht überbrachte man einem Schauspiele: die Nachricht, daß seine Frau bei ihren Eltern plötzlich gestorben sei. Die Kerde erregte ihn so wen'g. daß er sich mit den Vorten„Was werde ich mich doch morgen früh erschrechen!“ zur Wand drehte und ruhig wieder einschlief. Tempi passati. Valzac erzählte, wie er am Tage nach dem Begräbnis eines guten Freundes dessen Frau lbesuchte und zu seiner größten Ueberraschung sie des Trostes nicht bedürftig. im Gegenteil: sie am Klavier traf. Sie spielte auch nicht einen Trauermarsch, sondern ein heiteres Renuett. Balzac war verstört:„Meine Gnäd'aste Sie sind doch in Trauer! Ich meinte, Sie seien vor Schmerz noch ganz verzweifelt.“ Und noch mehr verstörte ihn die Antwort der Dame:„Ach. da hätten Sie doch gestern kommen müssen!“. 9 4. Balzac konnte es nie unterlassen, an die Erählung dieses Vorfalles einige moralische Bonerkungen zu knüpfen. Daheim(66. Ihrg. Nr. 21). Ein vielfarbiges auch textlich buntes Heft, das aktuell im besten Sinne ist. Ein wundervoll illustrierter Aufsatz über die päpstliche Schweizergarde, die seit der Neuerrichtung des Kirchenstaates wieder in den Vordergrund des Interesses und des öffentlichen Lebens in Rom rückte. Sehr klar ntwickelt Otto Moßdorf in einem Aussatz das Anschwellen der Welle des Selbstbestimmungsrechts der Völker rund um den Erdball: Türkei— Aegypten— Arabien— Indien= Fernost— Samoa— Philippinen— U. S. A. — Europa. Gegenwärtig tritt der rheinische Schriftsteller Steguweit mit einer Reportage: „Der Kaufmann mit Radio und Rollschuh“ an, während Anton Lübke vom japanischen Nara, der Stadt der heiligen Hirsche, erzählt. Dies einiges aus dem Inhalt des guten Heftes, das natürlich noch Roman, Novelle, Frauenaussätze Briefkasten, Rätsel usw. usw. enthält. Sesa S3 S e Eaen 4*"% * 58 L: alzIL s 63 Prader„** Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 8 Altena, den 25. Februar 1 30 Die kommenden Hüte Nach ungeschriebenem Gesetz beginnt di. neue Mode stets beim Korf, um dann sofort b.c auf den Fuß herunterzurut, chen und erst zuletz! sich des Rumpfes anzunehmen. Die Hutmode von 1930 nimmt die Anregun gen des letzten Jahres auf und balanziert sie weiter. Der„Schrei nach Weiblichekit“ dauert kort. Formen, Material, Verarbeitung und Putz beugen sich dieser Mode. So sieht man denn den flotten Toque. die kesche Kappe und das weiche Barett mit Schlei ken. Schluppen, blitzenden Schnallen und Straß agrassen garniert. Und nicht genug damit man läßzt auch den kurzen Halbschleier am randlosen eder aufgeschlagenen Modell wippen. Selb't der Marguts begnügt sich nicht mehr mit einer Ziernadel. An zeiner rückwär tigen Krempe ist kokelt ein kleines Schleischer defestigt, das den Anschein erweckt, die geteilte Krempe zusammenzubalten. Noch wie vor dominieren schwarz und dun kelblau. Sie verdrängen immer mehr die lebhaften gorben, die sic erst im Sommer durch setzen werden. Auch der Filz wird immer weniger tonan gebend. Man läßt ihn nur noch„mitsprechen“. Vervollständigt wird er fast immer von Strok — sei es Geflecht oder Vorte— und der ge radezu verblüffend brliebten Crenolspitze Sehr beliebt als Material ist heute die Seide. Nicht nur das Gros=grain Band, auch andere stumpf= und glänzende Qualitäten setzen sich durch. Ganz neuartig ist doe Tweed=Stroh, meliert und völlig barmonierend mit den Tweedstoffen der Mäntel, Kostüme und Vormittagskleidchen. Das Erotenstroh, sei! Jahren prova#iert, behaupte: sich noch fei#enfest. Paracisol, Punta, Bowen und wie sie alle heißen, wetteisern miteinander an Leichtigkeit, Eleganz und aparter Linienführung. Weich ausladende Glocken und schriiegiame Schuten werden besonders hubsch das Nachmittagskleid begleiten. Immer dominiert der Putz. die Ausschmückung: man sieht d#e##chte Bakou=Medelle, ausg zogene Strohränder und Inkrustationen aus Rozhaarwpitze. Charaf teristisch an den neuen Schöpfungen sind der abgeflachte Hinterkopf. die Vorliebe für a jorr Arbeir und d's Liebäugeln mit der Garnierung. Biesen, Falten und Abnäher wie gen auch bei den deutschen Namen dunkel gevorden sind. Unsere aus dem Altdeutschen übernommene: veiblichen Vornamen geben in ihrer alten Be eutung gleichzeitig ein Stück Kulturgeschichte Sie zeigen uns, was man damals den Frauer vünichte und on ihnen schätzte. Da ist Edithe — die Besitzende, Elfriede— die von den El 'en Beschützte, Helga— die Hehre, Erhabene Bertha— die Elänzende. Adelheid— ein: frau von edler Gestalt usw. Ganz b.sonderc iele der altdeutschen Frauennamen sagen ober von Kamp: und Sieg, wie die männlichen Na nen, von d.nen sie auch z. T. abgeleitet sind Gann wir hören(Li Ernst Wasserzieber gibt in seinem Buch„Hans und Grete“ allerlei Aufklärendes. Lesenswertes), daß„Gund“ Kampf i: d Krieg heißt und„Hild“ dieselbe Bedeutung hat, so wird uns klar, wieviele Frauennamen nit Hilfe dieser Worte gebildet sind: Mathild: — die eif#ige Kämpferin, Klothilde— berühmte Kämpferin, Kriem'ilde— die im Selm Kämpfende, Brunhild— die in der Brünne(im Panzer) Kämpfende usm. Auch vom Vertraussein der Frauen jener Zeit mit allerlei geheime:. Kräften sagen die Namen; Edeltraut— edle Zauberin. Gertrud— Speer zauberin, Rotraut— berühmte Zauberin. Anderes geben die aus fremden Sprecher. iternommenen Frauennamen. Besonders das Lateinische, die Sprache, in der das Christen tum zu den Deutschen kam, hatte hier starker. Einfluß, schon durch die heiligen Frauen der Kalenders, die vielfach als Namengeberinnen dienten. Aus dem Lateinischen u. a. Feliettas — die Glückliche, Julia— die Glänzende. Au rera— die Morgenröte. Aus dem Hebräischen Eva— die Leben Gebende. Anna— die Anmutige, Lrdia— eine Frau aus Lydien in Kleinasien, Magdalene— eine Frau aus Magdalis. Griechischen Ursprungs sind Dorothea— Gottesgeschenk, Elconore— die Mitleidige, Eugenie— die Wohlgeborene, Margarete— die Perle. Auffallend ist, wie die Namengebung mit der Zeitströmung. der religiösen sowohl wie der volitischen, literarischen und musikalischen, zuammenhängt. Bibelgläudige Zeiten bringen die Fülle bibtischer Vornamen. Die englischen Beritaner assaalen ihren Kindern sooar ganze Puritaner pliegten ihren Kindern sogar ganze Bibelsprüche als Namen zu geben. Die Zeit der Begeisterung für die Wognerdramen brach ckenlinie geben immer die Fülle der Isolden, Elsen, Brunhilden. glich die verlörgerze Pacnug, heren immet Und manches Mädei hat schon dem derzeitigen wiede: eine reizvolle Noi und bereichern das Bild der unregelmähigen Krempen. Die Hochsommerhüte sind von bezaubernder Grazie: aus helistem, weichstem Stroh, duftig ster Spitze und hauchdünnem Tüll. Ihre fließenden Linien schmeicheln jedem Gesicht. Die Mannigfaltigkeit der neuen Modelle ist auß=rordentlich. Man kann eigentlich alles tragen. Der einzige Faktor, auf den Rück sicht genommen werden muß, ist das eigenc Gesicht. Geben wir uns darüber keinen Illu sionen hin, sehen wir ehrlich unser Spiege bild an! Also gerüftet, können wir mit dem Provieren beginnen. Sybill. —2— Mädchennamen Eine Ausnahme ist’s heute, daß sich Eltern bei der Wahl des Vornamens für die Tochter fragen:„Was bedeutet der Name? Was gibs. du dem Kinde in diesem Namen mit?“ Oft ist's Pietät gegen in der Familie gebräuchlich: Namen oder gegen die Paten, war hier Ausschlag gibt. Vielfach auch die indivi duelle Freude am Wohlklang eines Namens oft auch die Mode, die gerade hier herrscht Die allerwenigsten Eltern fragen nach Sinn und Bedeutung des Rufnamens, die vielfach Lieblingsroman der Mutter einen ungewöhnlichen Namen verdankt. Im übrigen scheint's gut, nicht allzu hochtrabend und anspruchsvoll zu wählen.„Iphigenie“ oder„Kornelia" verlangen mehr, als die meisten Frauen leisten können. Freilic: werden die goßen Namen dann sehr oft tö richt und häßlich abgekürzt in„Issi“ oder Korni". Des Abkürzen der Rufnamen ist eir Xapitel für sich— es liegt in der Natur der Sache, daß gerade Mädchennamen leicht liebevoll gemeinte Verkleinerungen und Abkürzungen bekommen, die bei der erwachsenen Frar dann lächerlich wirken. Um die Zulassung von diesem oder jenem Vornamen in die Standesregister entstehen immer wieder kleine Kämpfe. Sehr weitherzie ist man in diesem Punkte in England und Amerika, wo man auch Familiennamen ale Rufnamen zuläßt. Ganz radikal ist Mussolini kürzlich vorgegangen. Er hat jeden Namen intersagt, der nicht im christlichen Kalender teht— eine Abwehr gegen die in Italien errschende Mode, die Kinder„Freiheit".„Revolution",„Anarchie",„Republik" usw. zu zennen. Zurzeit sind bei uns die Doppelnamen Mode die früher nur von Angehörigen von Fürsten häusern geführt wurden, wie Maria=Theresie Marie=Luise usw. Auch mit dieser Sitte sollte sein Kind mit diesem Ballast von Namen nicht innötig behaftet— oder man zieht sräter die roßen Namen doch wieder in irgend eine Vertürzung zusammen. Wir haben eine solche fülle schöner wohlklingender, bed eutungs####er Frauennamen, daß es nicht schwer sein ollte, hier zu wählen. Clara Pries. feStillschwierigkeiten Von Schwester Mia v. Schwartz. Erstes Ersordern's einer erso'greichen Sängingspflege ist die Darreichung der Muttermilch, die in richtiger Zusammensetzung nicht nur alle zum Aufbau nötigen Stoffe besitzt, sondern auch dem Kinde die in der Mutter sich bildenden Abwehrstoffe zukomnen läßt, die es gegen die Krankheiten des ersten Lebensjahres erfolgreich schützen. Es ist Sünde am Kinde, wenn eine Mutter nicht stillen will; es hön#en aber gewisse Stiülschwierigkeiten eintreten, deren Ursachen man wissen muß, um sie be eiltgen zu können. Die Mutter kann em Ansang zu wenig Milch haben. Tagegen hilft, geduleig immer wieder das Kind on##legen, denn nur durch den Sargreiz werden die Brustdrüen zu stärkerer Michabgabe angeregt. Die sog. Vormilch darf dem Kinde nicht voren##### ten werden; sie ist besonders wertvoll.— Hohlund Flachwarzen können durch Herauedrüchen mit saubersten Händen dem Kinde noch faßbar gemacht werden. Noch besser, man bedient sich des leicht auskochbaren Warzenhütchens, aus Gummisauger und Glashütchen bestehend. — Beim Auftreten einer Krankheit muß der Arzt entscheiden, ob gestillt werden kann. Es darf nicht gestillt werden bei Scharlach. Diphtherie, Lues, Grippe, Tuberkulose schwerer Art. Es kann aber gestillt werden bei Masern und bei Tuberkulose in leichter Form. Tritt eine neue Schwangerschaft ein, setze man das Stillen allmählich ab im Interesse der Mutter, die ihre Kräfte für das neue Kind braucht.— Die Furcht vor einer„bösen Brust" als Folge des Stillens ist unbegründet. Brustdrüsenentzündung tritt nur ein, wenn die Brust durch unsaubere Hände, durch Wochenfluß oder sonstigen Schmutz,(herabhängender Leintucheinfell) verunreinigt wird. Sorgfältige Bristpflege, Abtupsen mit Vorwasser vor jedem Anlegen und Einsetten der Brüste mit reiner Vaseline danach ist unbedingt nötig.— Hat das Kind einen harten Gaumen, den sog. Wolfsrachen oder eine gespaltene Oberlippe, eine Hasenscharte, so kann man auch da durch geschicktes Vorgehen und Geduld das Kind noch zum Saugen bringen. Nötig ist es, die Stilltechnik zu kennen urd die Stillordnung einzuhalten. Das Kind soll regelmäßg angelegt werden. Bei jeder Mahlzeit, also normalerweise alle 4 Stunden am Toge, reiche die Mutter jeweils nur eine Brust, nehme das Kind in den Arm, auf dessen Seite es trinken soll, fasse mit saubersten Händen die Brust zwischen Mittel= und Zeigesinger und bringe sie dem Kindermündchen nahe. Der Kopf des Kindes soll etwas erhöht liegen, das Näschen muß frei atmen können. Die Mutter soll ruh'g liegen und nicht durch hastiges, nerböses Wesen das Kind unruhig machen. Non achte auf kleine Eigenheiten des Kindes. die oft drollig sind und die man ruhig hinnehmen soll, denn das Kind ist keine Maschine, sondern schon ein kleiner Mensch mit eigenem Willen und Gewohnheiten. Die Erziehung fängt in der ersten Stunde seines Lebens an! Man zann durch ruhiges, bestimmtes Zureden viel erreichen.— Ist das Kind trinkfaul oder hat es die Angewohnheit, am mütterlichen Busen einzurchlafen, statt zu trinken, so rüttle man er durch Sprachveränderungen und Verwischun= man vorsichtiger sein. Man weiß nicht, ob man sanf: oder gebe ihm einen kleinen Klapo; hittt ** S G6 1n. Der Parasit Skizze von Georg Eschenbach Herta Mende saß am Fenster und starrte in den Abend hinaus. Die Gaslampen auf der Straße brannten trübe mit flachernder Flamme. Aus der Wohnung unter Herta Mende klang Musik gedämpft in die Stille ihrer Stube hinein. Tort unten jeierten sie Hochzeit, dor. tanzte der Mann, den sie liebte, mit der Glücklicheren, mit ihrer Freundin. Freundin? Nein, eine gute Bekannte nur, denn eine Freundin mußte anders geartet sein als dieses verwöhnte einzige Kind, dem jeder Wunsch erfüllt worden war, das sich zum Tyrannen seiner Eltern entwickelt hatte. Annas Vater verdiente gut. Sicher, die dort unten konnten leben. Vielleicht wären sie auch in der Lage gewesen, für ihre alten Tage etwas zurückzulegen. Doch daran dachten die Eltern ja nicht. Sie hatten lieb gewordenc Gewohnheiten aufgegeben, sich den einen oder anderen unschuldigen kleinen Luxus versagen müssen, nur weil sie ihr Kind immer zufrieden sohen und es vor der Berührung mit der rauhen Wirklichkeit bewahren wollten. Was wußte Anna vom Geld und wie schwer es verdient wurde? Wer hätte je daran gedacht, von ihr zu verlangen, daß sie arbeitete, einen Beruf erlernte? Der Vater hatte einmal davon gesprochen. Anna erzählte es der Freundin damals selbst:„Weißt du, was Mutter gesagt hat:„Ach, laß sie doch ihre Jugend genießen. Wozu eine Berufsausbildung? Sie wird ja doch heiraten!“ Sie wird ja doch heiraten. Nun war sie so weit. Ihre leichte, unbesorgte Art, die keine Hindernisse kannte, ihre Lebhaftigkeit und Ungezwungenheit hatten den Mann gewonnen nach dem sie sich— vielleicht ohne es seblst zu wissen— sicher nur deshalb sehnte, weil er sich anfänglich nicht ihr, sondern der bescheidenen Bekannten zuwandte. Was fragte sie danach ob er im Wesen auch zu ihr naßte, ob sie der anderen das Lebeneglück stahl? Sie dachte sich haum etwas dabei, ein Kind nur, das um seiner Vergnügene willen keine Rücksicht kannte. Herta Mende h#att. di. Dinge kamnmen sehen Zuweisen nahm sie sich vor. den Mann warnen:„Lassen Sie von ihr! Sie können mi“ ihr nicht glücklich werden.“ Doch sie schwien Durfte sie sich denn zwischen die beiden drin gen, sie, die doch selbst Partei war? Man hätte ihr vorgeworfen:„Du willft ihn ja nur zu dir hinüber ziehen!“ Sie wollte auch weite. chweigen, je“t, da es doch zu spät war, un noch zu sprechen. Die Nacht kroch draußen an den Fensterr zoch, und Herta Mende fragte nicht nach der Freundin. Sie wollte sie nicht sehen, um nich an die Vergangenheit denken zu müssen. Sie hoffte um seinetwillen, beide möchten glücklick geworden sein, und doch glaubte sie nich daran. Wenn sie Annao Mutter auf der Treppe traf. so konnte sie einer kurzen Unter haltung nicht ausweichen. Die Höflichkei zwang sie, zu fragen:„Wie geht es Anna und ihrem Manne?“ Und stets erhielt sie die gleiche Antwort, die ahnungsloser Mutterstol; diktierte:„Gut. Er ist so glücklich mit ihr. Sic verdient es ja auch nicht anders!“ Doch Herte ahnte, die Mutter sagte die Unwahrheit, ohne es zu wissen. Dann trat ein, was sie immer erwartet, immer gefürchtet und worauf doch der versteckte Groll in ihr, den sie stets zu überwinden suchte gehofft hatte. Er fand den Weg zu ihr. Er stand vor ihrer Tür, als sie auf das Schellen hin öffnete. Die Verlegenheit schlug ihm rot ine Gesicht. Sie wollte ihn höflich an der Tür abfertigen. Doch sein bittender Blick zwanc sie, ihn eintreten zu lassen. Dann saß er ihr gegenüber und sprach. Sie wußte, was kominen mußte, und suchte doch noch sein Geständnis zu verhindern. Er übersah ihre Abwehr und sprach, weil er sich einem Menschen anvertrauen mußte:„Meine Ehe ist ein Irrtum gewesen. Ich habe mich in eine Puppe verliebt, mich von ihr blenden lassen und muf nun fühlen, daß nichts in ihr widerklingt. Sie schmiegt sich an mich wie eine Katze, die gestreichelt werden will. Sie scheint mich zu lieben, wenn ich ihr jeden Willen tue, und sie sieht mich verständnislos, fast entsetzt an. wenn ich ihre Wünsche, die meine Mittel übersteigen nicht erfüllen kann. Sie versteht nicht, daf meine Frau nicht nur das umschmeichelte, umhegte Schoßkind sein dark, sondern auch Hausfrau sein muß. Sie glaubt ihre Pflicht— falle sie überhaupt einen Begrif von Pflicht besitzt — erfüllt zu haben, wenn sie mir morgene beim Abschied verschlafen ans dem Kissen zulächelt. Ihr scheint es unsaßbar zu sein, daß ich vor dem Dienst mit ihr zusammen am Frühstückstisch sitzen, meine Tasse von ihr eingechenkt haben möchte. Sie hält es für ganz elbstverständlich, daß ich nur dazu da din, um ihr ein Leben voll Bequemlichkeit und Verznügen, ohne Arbeit und ohne Sorge zu ermöglichen. Sie lebt nur um ihrer selbst willen, ein Wesen ohne Daseinsberechtigung, ein Parasit an der menschlichen Gesellschaft.“ Er schwieg unvermittelt, wie erschrocken vor seinen eigenen harten Ausdrücken. Herta Mende sah, daß ein Wort von ihr gejügte, um ihn mit der anderen brechen zu lassen, um seine Ehe zu zerreißen, die doch keine Ehe mehr schien. Er wartete auf dieses eine Wort, das ihr schon auf der Zunge latz. Und och konnte sie es nicht aussprechen. Sie hatte für immer einen Strich gezogen zwischen ihm und ihr. Eine innere Stimme schrie ihr zu:„Wische diesen Strich fort!“ Doch eine andere übertönte die Lockung:„Du darfst dich nicht in die Ehe der anderen mischen, ihr nicht hinter dem Rüchen den Mann nehmen!“ Und dann kam er ihr etwas erbärmlich vor in seiner Ratlosigkeit, die ihn zu ihr getrieben hatte. Der Mann vor ihr wartete noch immer auf ihre Antwort, auf das eine Wort, von dem er glaubte, es müsse nach seinem Geständnis jo leicht fallen. Herta Mende schwieg. Da sagte er:„Hätte das Schicksal doch uns beide zusammen gegeben! Ich wäre glücklicher geworden.“ Herta Mende sah seine Hand, die er ein wenig zögernd vorschob, als erwartete er, daß sie ergriffen würde. Das Mädchen wußte nun, was es antworten mußte, um dieser Lochung für immer zu entfliehen. Es stand langsam auf und sagte:„Sie irren sich. Sie wären nicht glücklicher geworden, denn ich hätte Sie nicht lieben können.“ Herta Mende glaubte, die Lüge müsse ihr vom Gesicht abzulesen sein. Doch er hielt ihr Rotwerden für Entrüstung, Verachtung gegenüber seiner Schwachheit, die ihm jetzt zum Bewußtsein kam. Er verabschiedete sich mit verlegener Eile. Das Mädchen stand am Fenster und sah den Mann die Straße hinuntergehen, Sein Rüchen schien gehrugt. Seine Schritte waren wüde. Da hieft Herta Mende ihr Tuch vor den Mund, um nicht schreien zu müssen:„Komm zurück zu mir!“ dies nicht, so hilft... Hunger, den man ruhig anwenden kann besonders auch bei zerniger doehaften Kindern, die nur schwer die Briest nehmen. Ihnen kann man das Saugen reizvoller machen, wenn man etwas Milch aus der Brust herausdrückt und ihr Mäulchen hinein Kupft. Nie erreicht man etwas, wenn man selbst zornig wird. Ruhe hilft weiter. Sie ist besonders wichtig deim ersten Anlegen, domit man das Kind nicht scheu macht und die Mutter unruhig wird, statt mit Freude und einer gewissen Andocht die Stunde des Stillens zu genießen.— Stillschwierigkeiten sozialer Art sollten behoben werden durch gemeinsames Vorgehen der beteiligten Kreise. In aller Betrieben sollten Stiflstuben eingerichtet werden für die Mutter Arbeiterin, Frauen, die schwer auf dem Felde, im eigenen oder fremder Hause arbeiten müssen, und die oft den bester Willen haben, sollten Hilfe bekommen, dami“ sie in erster Linie ihre Mutterpflicht erfüller können. Der Dienst am Kinde bringt auch allen Müttern Vorteile. Das Wochenbet“ simmt einen leichternen Verlauf, die Gebär mutter bildet sich rascher zurück, Körper und Geele gewinnen, wenn die Mutter bedenkt daß sie ihrem Kinde das Beste albt, was sie zu geben hat: die Muttermilch. Alle Stillschwie tigkeiten körperlicher und sozialer Art lasser sich beheben, wenn der gute Wille vorhander int: wenn man geduldig ist und sich beraten läßt durch die dazu berufenen: Aret, HebammSchwester. Darum soll sich die Mutter nich des Segens körperlicher. sittlicher und seelischer Art berauben und glücklich sein, wenn sie ihre Kinder stillen kann Das schwierige Einzelkind Leider sind unsere heutigen Ehen entwede: kinderlos, oder sie haben im günstigsten Fallc ein Kind. Eo ist eine natürliche Folge der schwierigen pekuniären Verhältnisse, in die uns der Krieg gebracht hat. Wie schwer es ist ein Einzelkind zu erziehen, wird die betref erfahren. Ist dieses logt. bereitet die Erziehung oft sehr viel Kop'zerbrechen. und es dauert lange. bis die Mutter sich im Klaren ist, wo die Fehler liegen und wie sie zu beseitigen sind. Es ist viel von Aerzten über dieses Theme geschrieben; ich möchte heute nur als Mutter darüber sprechen und zwar auf Crund eigener Erfahrungen. Will man ein guter Erzieher sein, muß man natürlich zuerst bei sich selbst anfangen. Das gute Beisviel bleibt immer der wichtigste Erziehungsfaktor. Ganz be'onders ist dieses bei dem Einzelkind der Fall Geschwister erziehen sich gegenseitig! Die Kleinen ahmen die Großen nach, die Großen ihrerseits wollen den Kleinen mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, was sie können notürlich auch in den Dummheiten. Das Ein zelkind hält sich nur an die Eltern, besonders an die Mutter. Ist die Mutter z. B. selbst heftig. aufbrausend, wie kann sie von dem Kinde etwas anderes erwarten? Die Mutter ist das Höchste für das Kind, so wird es sein Streben sein, ihr möglichst ähnlich zu werden. Das Einzelkind ist geistig meist weiter entwickelt als ein solches mit Geschwistern. Es lebt unter Erwachsenen, die sich gern und vie mit ihm beschäftigen. Wir dürfen diese gei itige Entwicklung keinesjalls, etwa aus Eitel keit, fördernd beeinflussen, sondern wir müsser sie in rrchige Bohnen lenken. Das Beste ist das Kind unter seineegleichen zu bringen. Mar hört so oft von einer Scheu vor dem Kinder garten wegen allerlei Ansteckungsgefahr. Ge wiß kann sich das Kind dort die Kinderkrank heiten holen, vor denen wir es vorläusig noc bewahren möchten. aber es fragt sich nur, wic wir das Kind mehr schädigen, wenn wir er dieser kleinen Gefahr aussetzen oder wenn wir ihm keine geistige Entlastung geben. Im Kin vergarten lernt es sich anpassen, wie später ir der Schule. Es ist nicht mehr solch wichtig ge gommene Periönlichkeit, es ist eines unte: zielen, außerdem bekommt der Tag eine Eineilung. Das wirkt beruhigend auf das Kinvergemüt. Durch den Kindergarten erhalter die Gedanken eine andere Richtung, werder zus Sviel und leichte Beschäftigung h'ngewie ken. Die Langeweile, der größte Frind im LMutter ist durch den Kindergarten entiestet, denn dauernd ein K'nd beschäftigen und sich darauf einstellen, ist eine große Ausoabe. Wöhrerd des Kind früher mihmutig war. kommt es jetzt fröhlich nach Hause und plaudert lustig über seine kleinen Erlebnisse. Geht das Kind in die Schule, wird sich der Chrgeiz der„Einzigen“ sehr bold bemerkbar machen. Es will aus der Masse heraus. es iw'll in der Schule das sein, was es zu Fause st. nämlich etwas Besonderes. Nie bür'en wir das Kind gegen die Schule beeinflussen. Es muß lernen. sich in einen Rohmen zu figen, es soll sich ja sväter in einer Gesellschaft von Menschen zurechtfinden und sich anpassen kernen. Durch Aussorache und Zusammenarbeit mit dem Lehrer können kseine Konflißte leicht beseitigt werden. Hier können wir öster belsend eingreisen. möglickst ohne Wissen des Kindes. Die Streitigkeiten mit den Kameraden muß es selbst ausfechten, da dürfen wir böchstens raten. Das Kind soll sich im fnäteren Leben ollein behaupten. Ein unselbständiner Mensch ist sein Leben lang in bedauernswerter Loce Geben wir dem Kinde Gesellschaft, so viel wie möglich! Wenn das Haus voller Kinder 'st. wird asles leicht und frei. Die fröbliche Spiellust können wir Erwachsenen dem Kinde nicht geben. Dem Einzelkinde fehlt das Schönste der Juzendzeit, die Geschwister. daher bedarf es von Seiten der Estern besonderer Aufmerksemheit J. o. S. und Wachsamkeit. -11—* Gilt in Frauenhänden zichtele berühmter Aüftmürderiunen. Von Erwin Weill. Als man dem Herzog von Richelien miteilte, daß die Hosdame Latour ihre Nebenbuherin zu vergiften gesucht habe, sagte er zu dem Chevalier des Bois, der ihm diese Nachacht überbracht hatte:„Dolche und Degen, nein lieber Beis, sind die ehrlichen, offenen Rind noch dazu intelligent und sensibel veran= den des Einzelkindes, verschwindet. Auch die Waffen der Männer. Das heimtückische, nie#5 #S # 2 verträchtige Gift, das entsetzliche Uualen her=[Adgründe, die den Ausgang menvorruft, ist die Wasse der Frauen. Glaubendeckte sie endlich das Geheimnis einer still ver— woig" 2 z, dar Vrt das Wardes goiat sid horgenen Nacht, die sie nur dienstbar zu macher brauchte, um leichten Fußes über alle Berge lbaründe zu schreite Sie mit, auch in der Art des Mordes zeigt sich der Unterschied der beiden Geschlechter.“ Eine der berüchtigsten Giftmörderinnen aller Zeiten war die Marquise von Brinoillier, die Tochter eines Zioilleutnants d'Aubrey, beim Chatelet in Paris.. Die Marquise, eine blendend schöne, junge Frau, die in der Pariser Hofgesellschaft unter Ludwig XV. eine große Rolle spielte, wurde von ihrem Gatten vollkommen vernachlässigt. Die temperamentvolle Frau lernte den jungen Saint Croix kennen. Er hatte als Rittmeister bei dem Reiterregiment Tracy gedient und die Marquise bald vollständig seinen Zwecken gefügig gemacht. Sie hing mit leidenschaftlicher Liebe an diesem Abenteurer und war ein blindes Werkzeug in Lesseg, Händen. Bald wußte, ganz Paris gon der Liedesaffäre der Marquise. ind Abgrue(Preiten. Diese geheimnisvolle Macht war— Gift. Das Urteil hörte die Zwanziger mit geradezu unheimlicher Ruhe ind Gelassenheit an, ohne Bewegung, ohne Tränen. Ihre häßlichen Gesichtszüge glichen einer schauerlichen Maske. Als der Stab über sie gebrochen wurde, nahm sie mit einer zierichen Verbeugung von Richtern und Schöffen Abschied. Wenige Stunden später hatte der Scharfrichter das Haupt der Zwanziger vom Rumpfe getrennt... Spannender als der hochspannendste Roman ist die Geschichte von der Giftmörderin Julie von Ebergeniy=Telekes, die mit ihrem Geliebten, dem österreichischen Kavallerieoffizier unz Pario gons#r, veg„#nzeeu gen oposlerigofisi Von der Lei= Brafen Gustav Chorinsky, dessen Gattin ums denschaftlichkeit und Rücksichtslosigkeit, mit Leben brachte. Julie von Ebergeniy, die der sie Saint Croix liebte, gingen die ärgsten Tochter eines ungarischen Gutsbesitzers, war Skandalgeschichten herum. Der Vater fühlte weder schön noch reizvoll, verstand es aber, die sich verpflichtet einzuschreiten und wählte jenen Männer zu fesseln. Als Ehrenstiftsdame von Weg, der damals so häufig in Anspruch genom=[Maria Schul bei Brünn lernte sie den Grafen men wurde: Er verschaffte sich für Geld einen Chorinsky kennen. Er wollte sie heiraten. aber Verhaftungsbrief. einen lettre de rachet, undser war katholisch getraut und konnte sich von ließ den Rittmeister Saint Croix auf offenersseiner Gattin. einer ehemaligen Schauspielerin Straße festnehmen. Diese Trennung von dem die in München lebte, nicht trennen. Also: Liebhaber pflanzte in die Marquise den Haß Mord! Die Ebergeniy und Chorinsky fuhren gegen den Vater und den Keim zu späteren Versnach München, unter falschem Namen schlick prechen. In der Bastille lernte Saint Croixsd:e Stifredame sich bei der Gräfin ein und vereinen Italienier namens Exili kennen, derlgiftete sie während des gemeinsam eingenomihm die Grundbegriffe der Giftmischerei bei=menen Tees mit Blausäure. Das saubere brachte, ihn mit jenen Gisten vertraut machte Paar fuhr nach Wien zurück, aber bald sahen die man nachher im Körper des Ermordetenssich die beiden infolge der glänzenden Arbeit nicht finden konnte. Als Saint Croix nach Ab=des Wiener Polizeikommissars Breitenseld lauf eines Jahres die Bastille verließ, war ersüderführt. Die Ebergeniy wurde in Wien vollkommen ausgebildet. Mit der Marquise traf Braf Chorinfky in München abgeurteilt. Das er nur heimlich zusammen; sie besprachen nunsilrte: entsproch keineswegs dem Volksempfinden Plan, den Vater der Marquise aus dem den, das den Tod durch den Strang gewünsch! Wege zu räumen. Sie reichte ihm das Giftshatte. Die Stiftedame wurde zu zwanzig selbst in einer Suppe. Dieser Vatermord war Jahren schweren Kerkers verurteilt, Gra Ein Scheusal in Men'chengestalt war auch Anna Margarethe Zwanziger, die vor ihrer Hinrichtung selbst sagte, daß ihr Tod für die Menschheit ein Glück sei, denn es wäre ihr nicht möglich gewesen. ihre Giftmischereien zu unrmn Arugr eumm ir ehen unt in Sure edes Organs, seine besondere Klangjarde, nuß hier in Betracht gezogen werden. Unsere Stimme weckt Gemütsbewegungen, öst Reaktionen aus, die je nach dem Menschen verschieden sind. Eines aber ist sicher: Frauen unterliegen ihrem Einjluß weit mehr als Männer. Die Frau ist eben Stimmungen weit eher zugänglich, und der wundersame schönen Organs kann in solchen Gemütern viel voller wiederklingen als in ruhigen Naturen. Manchmal leider kommt es vor, daß die Bezeisterung. die eine schöne Stimme in einer Frau weckt, einen recht unangenehmen Einbruck auf andere Männer macht, die eben nicht intelligent genug sind, um nicht auf den Besitz dieser faseinierenden Stimme eifersüchtig zu werden. Diese Eifersucht muß man unsinnig nennen, aber sie ist die Erklärung für manche Erbitterung. die oft zu unglücklichem Theleben führt. Nun möchte ich aber auch die andere Seite des Bildes betrachten. Meiner Ansicht nach übt also das menschliche Organ einen besonderen und auch bestimmbaren Einluß auf die Frauen aus, aber ich glaube nicht, daß man der Frau unmittelbare Einwirkungen auf die Laufbahn eines Sängers zuschreiben kann. Um diese Behauptung näher zu erklären, muß ich bekennen, daß für mich Ausdrucke wie„ein Glückspilz sein“,„Glück" und Pe., wenig oder nichts bedeuten. Meiner Ansicht nach sind es nur leere Worte. Die Erklärung für die erfolgreiche Laufbahn jeder bekannten Sängers ist anderweitig zu suchen. Ich bin der Ansicht, das Auftarchen eines großen Söngers ist eine Art von Naturrhänomen und wird durch mathematische Gesetze bestimmt, deren Zusammenwirkung wie in einem Rechenexempel das ergeben, was wir das Resultat nennen, in diesem Falle eben den Sänder Beginn einer Serie von Giftmorden. Eine Chorinsky zu zwanzig Jahren Festungehaft ganze Tischaesellschaft, die Kammerjungfer derlund Landeeverweizung nach verbüßter Strafe Marquise, die beiden Brüder der Brinvillier Er haßte die Ebergeniy nun aus tiefster Seele und noch viele ardere starben unter entsetz=sund richtete sogleich, nachdem man ihn auf die lichen Qualen. Aber Saint Cro'x erreichte die Festung Rosenberg in Oberfranken gebracht hat Nemesis. Als er eines Tages mit Giften expessie, an seinen Vater einen Brief, in dem er bat rimentierte ließ er die glöserne Maske fallen eine andere Geliebte, die Witwe Htowy, heiradie ihn schützte und er stard durch Einatmensten zu dürfen. Dieser Brief war die Bestätider giftigen Tämpfe. In seinem Nachlaß fand gung des Gutachtens des berühmten Pirchia man Briefe der Marquise, die daraufhin ver= ers Prosessor Morell, in dem es hieß, daf haftet wurde. Als man sie in die Folterkam=[Leute wie Chorinsky von einem Extrem ine mer führte und sie dort die ominösen drei indere schwanken. Sie können nicht anderr Eimer Wasser sah(mon goß den zur Folter Ihre Liebe geht schnell in Haß über. Aber der Verurteilten so lange Wasser in den Mund große Jur'st Dr. Vollert sagt mit Recht, das bis sie durch Zeichen zu verstehrn gaben, daß die Höhe der Strafe keine ausreichende Buße sie gestehen wollten). legte sie sosort ein vol-lfür einen mit solcher Niedertrocht verübter les Gestärdnis ab. Ganz Paris war auf den Mord gewesen sei. daß aber der Gerichtshof in Beinen. als man die Brinvillier zur Hinrich=[München über Chorinsky nicht gut ein andetung führte. Die Leiche der Verbrecherin wur des Urteil fällen konnte, als das Wiener de in ein hohes Feuer geworsen und, wie Ma= Landesgericht über die Ebergenig. deme von Sevigns schreibt,„die Asche der..=.—42.— Giftmörderin in die Luft geworfen".„Wir mogen sie nun einatmen“, schloß die geistreichste Frau ihrer Zeit,„und durch die umher slegenden Akome ergreifen uns vielleicht Giftmischerlaunen.“ Wodurch wird die Laufbahn des Sängers beeintlußt? Von Jan Klepura,— dem weltbekannten Tenor der Wiener Staatsoper. Die Frage„In welchem Maße beeinflussen unterlassen. A's Haushälterin von zwei Justiz=sdie Frauen das Leben der Männer?“ kann amtmännern, deren Frauen und Kinder sie atürlicherweise keine restlos befriedigende mit Gift aus dem Wege räumte, als Friseurin(Antwort finden. Trotzdem ist es recht interals Kindermädchen bei Zirkusreitern, als Ge=lessant, sich etwas näher mit ihr zu befassen. liebte eines bayerischen Generalo, als Magd] Um wieviel einfacher würde doch das Leber — überall vergiftete sie alle, die ihr in den ein, könnte ein großer Philosorh der Welt die Weg hamen. Anna Margarethe Zwanz ger, Formel angeben, mit der die Antwort auf die d.: m Wirklichkeit Schönleben hieß, warsobige Frage gegeben wäre! Loch diese For keineswogs eine hübsche oder auch nur anzie mel fehlt uns eben, und deshalb muß ich mich Fraus Klein, verwachsen, mit einem hamit begnügen, aus den Erfahrungen wähLeidschaden behaftet, unappetitlich und un=rend meiner Laufbahn heraus eine möglichst teuber im höcksten Maße, übte sie doch eine gute Antwort zu finden. Für einen Sänger seitsame Anziehungskraft auf allerdings sehrsist ig diefes eine von größter Wichtigkelt: I: Frimitive Nänner aus, die diesen Verkehr mit vissen, welchen Einfluß seine Kunst auf diihr in den meisten Fällen bitter büßen muß Zuhörer ausübt. Vor allem sollte ihm genar ten. Allerdings log, die Zwanziger so über alle bekannt sein, bis zu welchem Maße er die Begriffe, so namenlos unverschämt, und wal Herzen durch seine Kunst mitreißen kann. derartig eitel, daß manche Fälle glatt ersun primitiver Entmischlungsstufe bden sein konnten, nur zum Zwecke, um sich/z44#55“ am,Hliche Stimme einen besonderer und ihre Scönheit in besonders günstiges Lichl].b g m Frntzihe hiet nur an die anfeuernde vu setzen. Taß man die Zwanziger bestimm! Pirkungs alter Soldatenlieder zu erinnern houtzutage nicht hingerichtet, sondern in einer Irrenanstalt interniert hätte, kann keinen Zweisel unterliegen. Sie war entschieder eiidem verstrichen, do geisteskrank und stand bei der Ausführung ie, die, wie#i##, Ar. Zand zwischen den Nender Giftmorde, die eine endlos lange Reihelichen wirkt, besteht noch. bilden, zweifellos unter einem Zwange, wie Vor allem ein Tenor beeinflußt die Zuhörer sie selbst sagte. Der große Menschen= und in hohem Maße und hier wieder vornehmlic Seelenkenner Feuerbach entwirft von dieser die Frauen. Diese Macht des Organs ist dan: Frau eine treffende Charakteristik, in der ers#esonders groß, wenn das Publikum schon vor unter anderem sagt, daß aus dem Labyrinthlher mitgerissen wurde. Die Persönlichkeit des ihres beweglichen Lebens kein gewöhnlicher Sängers, seine Erscheinung. seine Gemütsbe Blon aur Treiheit führte. Ueberall gähnten wegung, alles trägt dazu bei, den Einsluß seiger. Um meiner Meinung Nachdruck verleiben zu können, sei es mir gestattet, diese mathematischen Gesetze, auf denen sich die Laufbahn eines Sängers aufbaut, kurz zu umreißen Ich glaube, daß 50 Prozent seines Ersolges auf rein persönlichen Vorzügen beruhen und auf Fähigkeiten. die mit dem Singen an sich sichts zu tun haben. Diese Eigenschaften sird: ingeborene Intelligenz. Musikverständnis und Liebe, ein gutes Gedächtnis und zuletzt(causpielerisches Talent. Zwanz'g Prozent seiner Erfolges kann der Sänger seiner Willenskraft einer Eneraie und dauernder guter Gesundheit zuschreiben. Nur die restlichen dreiß'g Provent seines Erfolges verdankt der Lünger — so eigenartig diese Pehauptung auch klinden ma— seiner Stimme. Wie ich schon oben erwähnte, kann der Sänger den fünften Teil seines Erfolges auf eine Willenskraft und Energie zurückführen. Diese beiden Eigenschaften sind nun das, was bei ihm auf die Frauen einwirkt. Sein Organ st nur das Bindeglied zwischen der Persönlichzeit des Sängers und den Frauen unter seinen Zuhörern. Will er nicht mittelmäßig sein, sondern groß genannt werden, so muß er besondere menschliche Eigenschaften besitzen. Diee Lorzüge— wie ich vorhin erwähnte, hängen von ihnen 50 Prozent des Ersolges eineg Sängers ab— müssen denen eines Heerführers gleichen. Der Sänger muß genau wissen, auf welche Stadt, auf welches Land er einen Angriff wagen oder wo er eine Stellung beetzen kann. Er Larf keine Möglichkeit außer echt lassen. sondern er muß vorgehen wie ein Beneral, der seinen Feldergerlen auf der Xarte ausarbeitet. Die Fäh'gkeit, solchen AnVerderungen zu genügen, ist es, was seine Lau'bahn bestimmt und ihn bei vernunfteeemäßer Verwendung seines Könnens zum ##rfolge führt. Zum Schluß möchte ich noch dos eine sogen: Der Einsluß der Frauen auf die Lausbahn eines Sängers ist meistens recht gering. Aber dieser Einjluß wechselt wie Mäner und Sänger auch Natürlich muß der welbliche Cinluß dann als errster Faktor in Betracht grogen werden, wenn der Sänger dazu ne#ot, Frauenreizen zu unterliegen. Toch die Einvirkung der Frauen auf den Kürstler hindert nanchmal geredezu seine Entwichlung und erstört seine Laufbahn, onstatt sie zu fördern. #erhalb sollten sich die Künstler vor dem EisJluß der Frauen in acht nehmen. Frau oder Dame Von Raoul Auernheimer. Als Gott aus Adams Rippe die Frau erchaffen hatte, ließ er eine längere Pause in einer Schöpferarbeit eintreten; er glaubte, ein Meisterstück vollbracht zu haben. Aber dieses Meisterstück gefiel auf Erden lange nicht so gut, wie man im Himmel anZumal als sich das erste