ton, bei Voltaire, Charles 8., Friedrich dem Großen und Byron festzustellen, während man an allen Napoleonbildern deutlich erkennen könne, daß dieser französische Kaiser sein Haupt stets nach der rechten Seite geneigt hielt. Aber Balzacs unerbittliche Kritik, die z. B. auch die slawischen Rasseeigentümlichkeiten aus einer bei diesen Völkern eingewohnter. demütigen und geneigten Haltung zu erkennen glaubt, analysiert schließlich selbst die Kopfhaltung eines Robespierres, der, en face betrachtet, stets eine schiefe Kopfhaltung aufweise, was auf einen gewaltsamen und uner bittlichen Charakter schließen lasse. Dantor. und Mirabeau hielten ihr Kinn ständig in die Luft vorgestreckt. Menschen von schwachem und wankelmütigem Charakter tragen ihren Kopf stets etwas gesenkt, sagt Balzac, und das macht sie so unelegant und versetzt ihre Schneider oder, wo es sich um Frauen handelt, ihre Schneiderinnen und Putzmacherinnen in die unniögliche Lage, diese Leute zufriedenstellen zu können. Haltung ist Anmut und Anmut ist Kultur. Li. Der weiche Hut Die steise Hutform will uns gar nicht mehr recht gefallen. Wir lieben es, weichen Filz, Jy.inderplüsch, Pelz als Material des Tageshutes zu verwenden, während dem Abendhut noch schmiegsameres Material dient: Brokat=, Gold= und Silberlamé, silberdurchwirkter Jersey, Goldband und weißer Samt. Der Hut soll sich dem Kopf anschmiegen, am Abend Haube oder Turban sein, am Tage praktische, windfeste Kappe. Wenige Ausnahmnen sieht man. So neue, ziemlich steif wirbende Modelle aus Leder oder Lederband, die aber im Tragen ebenfalls leicht und schmiegsam sind. Am Nachmittag trägt man nicht jenes ganz schlichte Laufhütchen, das zum einfachen Vormittagssportkieid so ausgezeichnet paßt. Der Nochmittag will Uebergang, Brücke zum luxuriösen Abendgewand sein, darum gestattet und verlangt er auch den garnierten Hut. Die Garnitur des Hutes richtet sich nach seinem Material. Und das Material des Hutes richtet sich wiederum nach dem des Mantels oder Kleides. Die Mode legt nämlich immer mehr Wert aus Einheitlichkeit und Uebereinstim mung. Hut, Handschuhe, Mantel, Kleid, Schal Pelz. Strumpf, Schuh, Schirm, Handtasche— allts bildet ein Ganzes, das mindestens in der Farbe gut zueinander passen muß. Der geschulte Geschmack verlangt aber auch eine Uebrreinstimmung des Stils und des Materiche So trägt die elegante Frau zum Pelzmante! eine Pelzkappe aus passendem Material oder wenigstens einen Zylinderplüschhut mit Pelzgarnierung. Der Hut„nach Maß“, eigens für eine bestimmte Trägerin angefertigt, wird durch die die= jährige Mode immer beliebter und notwendiger. Und daher wird sich auch manche Frau ihre Hüte selbst herstellen und garnierei. um sie zum Mantel passend zu bekommen, ohne allzuviel Geld für teure Modelle ausgeden zu müssen. Da die Kleider am Abend sehr prunkvoll getragen werden, ist der Abendhut entsprechend elegant. Er besteht aus schimmerndem oder glänzendem Material und ist mit Reihern— großen Paradiesreihern— und glyzerinisier ten Straußfedern überladen. Die Abendkappe zum großen Abendkleid besteht— ähnlich wie die in einem vergangenen Jahrhundert beliebte Calotte— aus goldenem oder silbernem Filigran, aus metallischem Band oder in ägyp. tischer Form mit ägyptischen Stickereimotiven. Applikationen aus Silber= und Goldschnur. Perlen und Pailetten bilden den reichen Schmuck. Dolores. Wo gibtesschon Ehezeugnisse? In Chile, Argentinien und in einigen Staaten der Union muß bei jedem Eheaufgebot von beiden Seiten bereits ein ärztliches Gesundheitsattest beigebracht werden. In den skandinavischen Ländern müssen alle Personen. die geschlechtskrank waren, vor ihrer Eheschließung ein Ehezeugnis beibringen. In Frank reich ist ein ähnlicher Gesetzentwurf eingebrach worden, der in der nächsten Parlamentssession zur Beratung stehen wird. In Deutschland kann man sich zur Einführung derartiger Zeugnisse noch immer nicht entschließen, weil auch viel dagegen spricht. Man sagt sich nicht mit Unrecht, daß da, wo ein Zwang besteht, sogleich die Umgehung des Gesetzes bezw. Schiebungen und Unrechtmäßigkeiten Platz reisen würden, und die Gegner der Ehezeugnisse führen hierbei die Auswirkungen des imerikanischen Prohibitionsgesetzee ins Tref 'en, das das Trinken nicht abschaffte, sonderr lediglich die Kriminalität erhöhte. —2— Keine Rose ohne Dornen Wenn ein Mädchen so hübsch ist wie Miß kose Pollock aus Oakland(Kalifornien), so darf es trotz der Männerknappheit etwas wäh. terisch sein. Die schöne Rose war aber doch etwas zu anspruchsvoll in Bezug auf die män. lichen Reize ihres Zukünftigen. Einst gab sic einem gut aussehenden jungen Mann berech tigte Hoffnung, doch plötzlich wurde sie anderen Sinnes und verklagte ihren enttäuschten Seladon auf Zahlung von zehntausend Dollar Schadenersatz, weil er ihr einen Kuß geraubt hatte, ohne ihr Jawort zu besitzen. Kurz danach spielte ihr ihre Laune wieder einer Streich, und sie verlor den zweiten Bräutigam. Den dritten ließ sie bald nachher vor dem Altar umsonst warten. Nun wollte es Miß Pol lock mit dem Vierten versuchen. Also wandt. sie sich an ein Heiratsbüro und bat dieses, die Bekanntschaft mit einem stattlichen jungen Mann zu vermitteln. Das Büro entledigte sich seiner Aufgabe mit lobenswertem Eifer, und bald danach verlobte sich Miß Rose schriftlich, mit Wilhelm Wendschlag aus Lodi. Als sich aber der Bräutigam eine Woche später in höchst eigener Person vorstellte, sah sie ihn nur mit einem Blick von oben bis unten an, sagte „Nein!“ und warf ihm die Tür vor der Nase zu. Wilhelm trollte sich mit wenig geistreichen Gesicht. Bald danach erschien er aber wiede: vor der Tür seiner Braut und bat um Einlaß Das Türknallen war dieses Mal noch etwas lauter und deutlicher. Jetzt ließ Wilhelm aber nicht locker und trommelte Sturm:„Teuerstc Kose, ich will Dich heiraten.“ Niemand antwortete. Dafür ächzte nach wenigen Minuten ein Schutzmann die Treppe herauf:„So, Sie sind ein Krakehler, um dessen Verhaftung telephonisch gebeten wurde? Kommen Sie mit zum Polizeirichter.“ Wilhelm trabte mit und sah sich eine Stunde später wegen Hausfriedensbruchs zu neunzig Tagen Haft mit Be währungsfrist verdonnert. Doch auch dieser Schicksalsschlag vermochte seine heiße Liebe nicht abzukühlen. Kurz danach erschien er nämlich mit dem erforderlichen Standesbeamten bei Miß Rose:„So, jetzt wird geheiratet! Verstanden?" Rose wollte nicht. Da schluc Wilhelm einen fürchterlichen Krach. Die hart näckige junge Dame flüchtete ans Telephon und ehe der wildgewordene Wilhelm sich be sann, hatte ihn wieder ein Schutzmenn an. Kragen. Nun sitzt der bartnäckige Liebhabe: im Arrest und brummt seine neunzig Tage ab. Die Pistole auf dem Damenhut. Nächst den Amerikanerinnen leisten die Pa riser Damen im Ersinnen von Modetorheiten am meisten. Sie haben auch vor kurzem die Mode von der Pistole auf dem Hut„kreiert“. Eine besonders geistreiche Evastochter war wohl der Ansicht, daß den Damen von Paris der Stadt der schußbereiten Ehefrauen und Bräute, kein Schmuck besser zu Gesicht steher. würde. Also ließ sie sich von einem Gold schmied ein silbernes Pistölchen anfertigen— harmlos freilich, doch höchst naturgetreu nachzeahmt—, ging damit zu ihrer Putzmacherin. und bestellte die dazu passende Kappe. Diese wurde prompt geliefert, Madame gefiel sich ausgezeichnet darin und führte ihre neue Er findung vor den bewundernden Augen ihrer Landsleute spazieren. Die neue Mode wird nicht verfehlen, Furore zu machen, und alle Pariserinnen werden nun sicherlich ihre Pistoic auf dem Kopf tragen. Immerhin weit menschenfreundlicher als in Handtäschchen. Wenigstens im Interesse der Männerwelt. Klub der schönen Rebhühner. Eine Anzahl gelstreicher Pariserinnen hat es endlich herausgesunden, warum der Herr der Schöpsung eben der Herr ist. Seine Ueberlegenheit beruht in erster Linie auf der Verfeinerung seines Gaumens. Bei dieser Erkenntnis blieben die klugen Damen jedoch nicht stehen. sondern sie sannen sofort auf Mittel und Wege, sie zu verwerten. Es kommt ihrer Ansicht nach eben darauf an, auch den eigenen Gaumen zu verfeinern. um besten schmecht es in der Gesellschaft Gleichgesinnter, aiso gründete man einen Klub, zu dem nur Frauen zugelassen werden und dessen Zweck es ist, seine Mitglieder einmal monatlich an auserlesener Tafel zu vereinigen. Für die Tischunterhaltung bestehen strenge Vorschriften; Politik, Wirtschaft und Kunst sind verpönt, bevorzugt werden Anekdoten, wie sie sich die Herren erzählen, wenn sie bei einer guten Zigarre unter sich sind. Merkwürdig is auch der Name der Vereinigung: Klub der: schönen. Rebhühner. Die Erklärung für die Wahl diese Bezeichnung verrät echte Frauenlogik. Die Mitglieder des Klubs glauben es sich moderne Frauen schuldig zu sein, alles auf den Kopf zu stellen. Weil nun im allgemeinen Rebhühner verspeist werden, bezeichnen sich die Damen als solche. nicht weil sie verzehrt, werden— daß ab und zu mal einer anbeißt. dürfte ihnen allerdings kaum unangenehm sein— sondern weil sie selbst Rebhühner verzehren wallen. An Geist fehlt es allo diesen lustigen Weibern nicht, wenns auch der Geist nur ist, der stets verneint. Das Skeleit im Kleiderschrank. „There is a skeleton in the closet",(„Da-gibt es ein Skelett im Schrank“) sagt die kaffeeklatschlustige Engländerin zu ihren Freundinnen, wenn beim Durchhecheln der lieben Verwandten und Bekannten irgendwo in einer Familie„ein dunkler Punkt“— welche Familie hätte keinen?— auftaucht. Merkwürdig, daß gerade Frauen trotz der Spinngewebefeinheit ihrer Nerven sich mit besonderer Vorliebe dieser grauslichen Redensart häutig bedienen. Sitzt da in Shanghai schon seit etlichen Jährchen ein englischer Kaufmann namens Joserh Gaines und hat das Unglück, eine ebenso neugierige wie klatschsüchtige Frau geheiratet zu haben. Stets wenn sie von dem Fünfuhrtee einr ihre ansässigen Freundinnen. heimkehrt., ist sie geladen mit dem neuesten Klatsch über„dunkle Punkte“ dieser und jener Fomilie. Der bedauernswerte Mister Gaines erhält dann von ihr so viel in fremden Familienschränken spukende Cesperster brühwerm aufgetischt, bis ihm seine nur noch spärlichen Haare zu Verge stehen. Kurz. eines Tages reißt ihm die Geduld. Er verschafft sich heimlich ein menschliches Skelett, stellt es unbemerkt in den Kleiderschrank seiner zundenfertigen Frau und verschwindet. Sie naht sich ahnungslos der„Schreckensbammer“ and öffnet den Schrank. Zähneklappernd fährt ihr daraus ein Knochenmann entgegen. Die Frau schreit gellend um Hilfe und stürzt ohnmähtig zu Boden. Erschrechte Heuebewohrer eilen herbei. Miarönestift. Kölnisches Masser und beruhigende Worte rusen Frau Gaires wieder ins Leben zurück. Ihr Mann erscheint Ganz sorgende Liebe und Mitleid. Er tröstet sie lind und bemerkt dann mit feirem Lächeln:„Nun haben auch mir unser Skelett im Schrank.“ seitdem dieser Vorfall bei aslen Fünfuhrtees von Shenahai eingebend erörtert ward, klatscht Mrs. Gaines nicht mehr... Veyers Modenblatt. Vorzügliche Moden nach dem Grundsatz: Sparsamkeit, Erschwinglichkeit, Gediegenheit; Schnittbogen mit allen Modellen. Handerbeit, Unterhaltungs“#, Hauswirtschaft. Alle 14 Tage ein Heft, Preis 50 Pfg. zuzüglich Bestellgeld. Das neue Daheim(65. Ihg. Nr. 18) zeichnet sich auf den ersten Blick durch die prächtige arbige Wiedergabe von Gemälden alter Meiler und neuer Künstler aus. Dem künstlerichen Bildschmuck treten die Illustrationen der äufsätze„Der Weiße Tod“ von Willy Norbert ind„Kleine Viersener Mannequins“ von Alsred Freitag würdig zur Seite. Dazu gibt es eine aktuelle Wochenschau im Bild. Die Reihe der textlichen Beiträge eröffnet eine Würdijung Alfred E. Brehms anläßlich der 100. Viederkehr des Gebartstages unseres Altmeisters der Tierschilderung. Prof. Dr. F. Wirth untersucht Anlässe und Gefahren von„Exploionen über und unter der Erde.“ K. Bilau schrieb eine Betrachtung der„Großwetterlage nach einer 1400jährigen Statistik“, die eine 1893 in Kalifornien gefällte Sequoja gigantea in ihren Jahresringen aufgezeichnet hat. A. Simonis plardert über die Erlebnisse eines Werkstudenten. Der erzählende Teil des Heftes enthält außer einem Abschnitt des neuen Filmromans„Der Vitapalast“ von Hans=Casdar von Zobeltitz eine abgeschlossene Novelle von S. Tornwaldt. Das Frauendaheim mit praktischen und modischen Ratschlägen, der Kätselteil, Verse, Anekdoten und Auskünfte vervollständigen den reichen Inhalt. Verantwortlich: H. Semmelmann, Altena. Druck und Verlag: Dr. C. Santz, Altena. Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung Nr. 5 Altena, den 5. Februar 1929 (Zum 70. Geburtstag am 8. Februar 1929.) Von Etta Federn= Kohlhaas. Gabriele Reuter wurde am 8. Fedruar 1859 in ulexandrien in Aegypten als Kind deutscher Citern geboren. Eine bunte Jugend, reich an Freude und Leid, lehrte sie in jungen Jahren: wechselvolles Schicksal kennen. Sie war früh eine gute Beobachterin, sie urteilte schar; und vermochte es, psychologisch zu denken,— das sehen wir aus ihren Lebenserinnerungen, die sie„Vom Kinde zum Menichen“ nannte. Mit großer Wahrhaftigkeit schildert sie ihre eigene Entwicklung bis zur schrift. stellerischen=Reife, bis zum ersten großen Erfolg. Das Buch erschien 1921 bei S. Fischer in Berlin, wol die meisten Bücher von Gabriele Reuter-herauskamen. Ob es ihr selbst bewußt war, daß sie nicht nur ein persönliches Erinnerungswerk, daß sie ein kulturhistorisches Denkmal geschiffen hat? Es besteht eine starke innere Verwandtschaft zwischen dem Erinnerungsbuch und dem Buc)„Aus guter Familie“. Und das ist nicht erstaunlich, da beide Werke dasselbe Problem und die gleiche Zeit behandeln. Aber der Roman floß unbewußt aus der eigenen inneren Not, und die Schreiberin ahnte nicht, daß er zu einer Kampfschrift, zu einem Entwicklungsfaktor im Leben des weiblichen Geschlechtes werden sollte. Das Echo, das dieses Buch fand, war ihr selbst eine Ueberraschung. Einen literarischen Erfolg hatte sie zu erhoffen gewagt, der kulturhistorische bedeutete ihr ein reines Geschenk. Sie wurde durch dieses Buch zwar nicht eine Frauenschriftstellerin, aber die Schriftstellerin der Frau. Und obwohl ihr der Kampf so ferne lag und in ihrer Natur Dulden und Betrachten so viel stärker begründet waren als das Kämpfen und Auftreten im öffentlichen Leben, so kam sie doch durch ihren ersten Roman. ohne es selbst zu wollen, in die Reihen der Frauenbewegung. Aber sie blieb nicht lange am aktiren Kampf beteiligt. Ihre Sache war es, die Probleme der Frau zu erkennen und zu gestalten. Die ganze Reihe ihrer Romane und Novellen mit wenigen Ausnahmen gibt von der Frauenseele Kenntnis. Und es ist kein Zufall, daß sie einen Novellenband„Frauenseelen“ genannt hat und fast nur Frauennamen als Titel ihrer Erzähuungen zu finden sind. Sie alle haben das eine Gemeinsame, daß sie Frauenstoffe mit einer beinahe männlichen Sachlichkeit und Klarheit darstellen, ohne je den weiblichen, fraulichen, mütterlichen Standpunkt zu verleugnen. Denn. Nütterlichkeit ist der Grundzug von Gabriele Reuters Wesen, nicht nur in ihrem Leben, das ganz von ihrer Mütterl'chkeit beherrscht und erfüllt ist, sondern auch in ihrem ganzen Schaffen. Aus dieser Mütterlichkeit heraus schrieb sie eines ihrer wichtigsten und bedeutendsten Bücher„Das Tränenhaus“. Eine kleine dörfliche verschwiegene Hebammenanstalt ist mit saftigem, groteskem Humor dargestellt; und der läßt die Tragik der Schicksale, die sich in die sem Tränenhaus abspielen, um so wirkungsvoller und ergreifender erscheinen. Wieder war es Miterlebtes und Erlittenes neben Beobachtetem und Erschautem, was diesem Buch seinen Inhalt gab,— und wieder erwies sich die Wirkung als eine weitere und tiefere, als Gabriele Reuter erhoffen konnte. Das Problem des Mutter= und Kinderscheitzes wurde durch dieses Buch, das nicht eigentlich ein Roman, nicht eine Erzählung genannt werden kann, in ein helleres Licht gerückt und zur allgemeinen Erörterung gestellt. Manche Einrichtungen sind wenn nicht dadurch angeregt, so doch beschleunigt worden. Neben dem künstlerischen Wertlbelegen, so wird der Gestaltung ist diese Tatwirkung nicht zu machen. Othellos chelei und falsche Scham aufzudecken und bloß zustellen wagte, das war mehr als eine literarische Tat. „Das„Problem der Mutterschift, das schor „Frau Burgelin und ihre Söhne".„Frühlings kaumel“ und„Jugend eines Idealisten“ ange regt hatte und auch in den Kriegsroman„Die Herrin“ hinein spielte, dieses Problem ist nocheinmal und ganz modern in dem Roman„Töcher" behandelt. Dieser Roman ist so eigenartig, daß es sic. vohl lohnt, die Problemstellung etwas genauer zu betrachten. Es handelt sich um eine Mut ter die in den achtziger und neunziger Jahren selbst Tochter war und die nun erstaunt, erschrocken, entsetzt, aber niemals hilflos den eltsamen Töchtern unserer Zeit gegenüber teht, diesen Töchtern, die Krieg und Revolu ion, Inslation und Stabilisierung durchmach ten und die durch Not, Entbehrung, Entsager. ljebeshungrig und genußbejahend unendlich aktiv und hemmungslos das Leben aufnehmen. Wenn die Mutter, welche die eigenen Töchter befremdend und erschreckend findet, ihnen trotzdem niemals hilflos gegenüber steht, so ist es, weil die unendlichste mütterliche Liebe ihr mmer wieder einen Weg zu den Kindern bahnt Keine Affenliebe und keine Kluckenliebe, sondern wahre mütterliche Menschenliebe. Es ist ein tragisches und zugleich ein versöhnliches Buch. vielleicht das versöhnlichste und mildeste, das Gabriele Reuter schrieb, und ein weises Buch, das alle Mütter lesen sollten. Alle Mütter würden ihr dafür danken und alle Töchter auch. Und daß wir Frauen dieser Frau so viel zu danken haben, das gibt uns die Perechtigung, sie heute, die mit 70 Jahren noch ein arbeitsreiches Leben führt, als die Schriftstellerin der Frau zu begrüßen, als eine psychologische Historikerin der Frau, und ihr und uns noch manches Werk von ihr zu wünschen. 1.— Ursachen der Liebe Von Eva Gräfin von Baudissin. Manchmal— in unserer von Gegensätzen erküllten Zeit— bildet man sich ein die Liebe spielt heutzutage nur eine zweite oder gar noch eine nebensächlichere Rolle. Es scheint, als sei die Jugend den Gefühlen überlegen. „Wenn ich überhaupt mal heirate, will ich in beste Verhältnisse kommen— oder jeden alls nicht mehr mitzuarbeiten brauchen", erklärt ein Teil unserer jungen Mädchen offenherzig genug. Das hören die jungen Männer: die Vorstellung paßt ihnen, sie unterstützt die Kameradschaft, die Freundin erwartet nichts als Freunoschaft und muß voraussetzen, daß auch er vorsichtig wählt. Und plötzlich sind die guten Freunde Mann und Frau.„Weil man einander eben liebt!“ Das Argument ist. nach ihrer Meinung. erschöpfend. Seltsam! Andece Gefühle, wie der Haß. die Verachtung, der Neid, bedürfen bestimmter Ursachen. Nur lieben soll man aufs Geratewohl, ohne festzustellende Ursache! Das ist ein Irrtum, wie so mancher andere in unserer Vorstellung. Wic lieben nicht die Gesamtsumme uns angenehmer körperlicher oder geistiger Eigenschaften, sondern nur die eine, überwiegende, die io stark ist, daß sie die übrigen in den Schatten drängt oder wenigstens die Kraft hat, uns immer wieder mit den weniger willkommenen Qualitäten auszusöhnen. Gibt man sich nun einmal die Mühe zu beobachten, was für Eigentümlichkeiten es sind, die in einem Menschen die Regungen ausläsen. die wir mit dem Allgemeintitel„Liebe“ belegen, so wird man seltsame Erfahrungen Ich liebte sie um ihree Mitleide willenkwird zwar nicht oft mehr angewendet werden; denn Leute, deren Beruf mit ständige Ledensgefahr verbunden ist, wie Seeleute. P#rgleute. dünken uns. so verkehrt es auch ist, weinger heldenhaft als solche, die sich aus dem Aufsuchen der Gefahr einen Sport machen, wie früher die Ritter, heutzutage die Forscher, die Aviatiker die berühmten Sportsmenschen, vor allem solche, die nicht dafür bezahlt werden, daß sie ihr Leben aufs Spiel setzen. Es ist gonz hübsch, daß dies Heldentum aufhört. sobald die Geldfrage einsetzt. Auch„ritterliche" Tugenden bei Frauen werden noch geschätzt; vor kurzem erklärte ein junger Mann als höchsten und einzigen Vorzug einer Frau— wenigstens fiel ihm nichts anderes ein—:„Sie reitet so vorzüglich.“ Und daß früher den Frauen der„bunte Rock“ zum Verlieben genügte, einerlei wer ihn trug, ist eine unleugbare Tatsache. Was gefällt den Amerikanerinnen noch immer am meisten on europäischen Männern? Name und Titel. Ihm öffnen sich drüben die Geldschränke. Der Bürgerliche hat es nicht ganz so bequem, von ihm werden noch ein naar andere Qualitäten verlangt.—„Ich hab ihn so gern, weil er so schneidig ist.“ versicherte mich in einem Badeort immer wieder ein junges Mädchen. Ich war recht gespannt, welche Mannestugenden sich in dem enrietzlichen Wort„schneidig“ zusammenfassen lieben. Leider kam er“; ich entdeckte an ihm zwar weiße Gamaschen, aber auch eine Hasenscharte, und stebe seit der Zeit diesem ominösen Begriff noch mißtrauischer gegenüber. Die junge Frau in der„Fledermaus" die den Tenor seiner Stimme wegen liebt uns sich für verloren hält, sobald er anfangen würde zu singen, hat noch immer unzählige Mitschwestern in allen Ländern. Sänger, Schauwpieler, Künstler aller Art sind den Frauen trotz ihrer inneren Selbständigkeit und Freiheit gefährlich geblieben: sie singen, spielen oder leisten irgend etwas Besonderes. Eigentlich ist nicht der Mensch, der Träger dieser Eigenschaft oder Begabung, so anziehend, denn sein übriger Charakter, mag er gut oder schlecht sein, gilt gar nichts, ebenso wenig seine Bildung oder Unbildung. nein, seine Leistung auf diesem oder jenem Gebiete ist es. Sie verklärt ihn zum Helden. Bei Männern ist es aber durchaus nicht anders. Weil sie tanzt oder pihante Couplets meckert, weil sie einen Charme in irgendeiner winzigen Rolle entwickelt hat, weil sie einem Manne in irgend einer Hinsicht bedeutend erscheint— oder wieder weil ihre Kindlichkeit, ihre Hilflosigkeit ihn rührt, je nachdem— gehen Ehen auseinander, reiben sich Menschen auf im Bestreben, eine Liebe zurückzugewinnen, die im Vorübergehen verschenkt wurde. Selten sind es bedeutende, große Eigenschaften, Menschen, die überm Durchmaß stehen, die dazu beitragen, Familien aufzulösen und die ihnen Verfallenen Stellung. Ehre, sich selbst verlieren zu lassen. Nein, meistens sind es Durchschnittstypen, ausgestattet mit einer einzigen berückenden Eigenschaft, einem sinnlichen Reiz. der bald ausgekostet ist, oder einer äußerlichen, nur dem Verliebten geltenden Bevorzugung. Eine Ernüchterung tritt deshalb fast augenblicklich ein, wenn der Zauber oft durch eine lächerliche Kleinigkeit gebrochen wird. Noch immer liebt der Deutsche die Ausländerin, weil sie Ausländerin ist, sich ein wenig anders kleidet, andere Ansprüche stellt, den Haushalt nach ihres Landes Sitte führt, deutsch radebrecht. Die meisten deutschen Frauen könnten es sonst mit ihr aufnehmen. Das Fremdartige ist der primitive Reiz. dem der Deutsche erliegt. Dagegen lieben wir viele Unerlänglichkeit unseres Wesens, weil sie eben deutich sind. Wir nehmen sie mit in hen# 5 e 5 8 5 S S eE 0925- 5 9 S•• * S# ½ SS9 2 *—* 8• — S □ * BgTSG = SESSS — S 9 5 S• 3 *— S—* S 1 □ ** S 55 E 5 * 5 * 8 S— # BEEEg S a 3•½ S•n — 22 — 2 2.— E — 62 * S• E — 2" 5 * 5 G 23* □ B 2* S S S S □ 2 * E K 1 — 2 99— *" B 2 S ** 8 8 5 5 .n ** 8 ** S * 22 * * B. 6 21 5 18 S•* Och;; oO. S S s## SxGG-n # Sen###.SSEgESEE S## SS EFUESBSESS. EREAESSBS- SSSSSSSS SSES 9SFEigg S5E S. #SS#r GEASEZSTI Gor aan EREZànas! Letztes Liebesopfer Sizze von Hildegard Dief Hermann Stark steht an der Grenze seines Erdenlebens. Aber er kann nicht hinüber. Da ist irgend etwas in ihm, was noch die Todessaust niederhält. Die Lippen können es nicht mehr künden. Aber in den Augen, die so vieles im Leben gesagt, was der feste Mund verschwiegen, steht es. Eine sehnsuchtsschwere Bitte. Arzt und Pflegerin mühen sich vergeblich, sie zu erraten. Und die praktische Frau, die vierzehn Jahre das Haus des sterbenden Gatten regiert hat, quölt ihn mit hastig, durcheinandergewürfelten Fragen: ob er die Kinder zu sich haben wolle, oder eine medizinische Größe aus München, den Geistlichen oder noch einmal den Notar— alles Erdenkbare fragt sie— nur nicht das Eine. von dem eine leise Stimme in ihr sagt: das könnte es sein. Der Arzt, ein Freund des Sterbenden. versucht, von neuem das stumme Bitten der Augen zu ergründen— und plötzlich wird es ihm klar—. Ein burzes Sinnen, Schwanken dann bittet er entschlossen die praktische Frau n ein Nebenzimmer.„Es kann sich noch hinziehen bis morgen, gnädige Frau, und sie brauchen Kraft für die nächsten Tage. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie sich etwas zurückziehen oder eine kleine Ausfahrt machen. Ick beide indessen hier.“ Es ist Zeit, daß er sich auch einmal um mich bekümmert, denkt die Ichsucht der praktischen Frau.„Sie haben recht, Herr Toktor, wenn Sie hier bleiben, bin ich beruhigt"—. Die praktische Frau fährt nach der Stadt. Man kann da schon einmal mit der Schneiderin sprechen All das Aeußere muß ja doch vorbereite: werden. Morgen ist der erste des Monats. Ob sie da gleich dem Inspektor kündigt. überlegt sie. Sie hat dem Gatten zwar kürzlich das Versprechen gegeben, ihn zu behalten. Aber nur, weil es gefühlsroh gewesen wäre, es einen. Sterbenden zu verweigern.. Der Arzt schickt indes die Pflegerin zur Erhoiung in den Garten. Sie ist mude, meniger von der Pflege als von den zahllosen andronungen und Befehlen der Hausfrau. Aber sie zögert.„De grädige Frau hat mir noch besohlen, nicht aus dem Zimmer zu gehen.“ „Ich übernehme die Verantwortung.“ Da geht sie. Der Arzt schreibt indes einen Zette! an die Erzieberin im Starkschen Hause. Uebergibt ihn einem Mädchen. Ein paar Minuten tritt Hela Reiff ins Krankenzimmer. Herbes Weh in den tiefen Augen. Beim Klang der weichen Schritte wendet der Sterbende den Kopf. Da löscht ein Leuchten das Flehen seiner Augen. Der Arzt lächelt nickt befriedigt und drückt die anmutige Frauengestalt auf den Sessel am Bett.„Bleiben Sie bis ich wiederkomme.“ Nun sind die beiden Menschen allein. De wächst das Leuchten in den Augen des Sterbenden. und wieder steht eine Bitte darin. Helo versteht sie sofort— sie hat ja schon so viel mit diesen Argen gesprochen— und zögert nicht mit der Antwort. Leise steht sie auf, beugt sich behutsam über dos Bett. drückt einen Kuß auf die hohe weiße Stirn. Da wird das Leuchter in den Augen zu einer Strahlenglut. Mühsam tastet der Kranke nach der feinen Frauenhand die ihm entgegenkommt. Und wieder brenn“ eine stumme Bitte in den Augen. Hela denk“ — sucht—„Kann ich noch iroend etwes ton?“ Und lautlos fügt ihr Herz hinzu: für dich, dem ich nie sagen durfte, wie sehr ich dick liebe. Der Kranke hört auch die ungesprochenen Worte. Er nickt, öffnet den Mund und die Lippen vermögen plötzlich wieder Worte zu formen.„Hela, meine liebe kleine Hela. Auf der Schwelle ist Freiheit— unsere Herzen gehören einander für immer. Bleib bei meinen dern— ein paar Jahre noch— daß sie nich nur proktisch werden— sorg' für ihre Seelen wie bisher— versprich es mir—.“ Erschöpft sinkt die Stimme. Aber die Augen reden weiter. 36 Hela zögert— weil sie enne von denen ist, die ein Versprechen halten. Kampf wühlt in nes im Benehmen gegen seine der deutschen Frausallein die Ursache. Forderungen, Ansch uungen siech beitebend, Büchgt v. v. Zag Besse deg Nensckergeschlechte unterliegen dem Geist pegen Fremde und Gäste, denen ht. dos„ Ien her Zeit. sein Wesen, sein znnerss hleibt das. i Haus und Küche ausbemuhrt, vicht vv.„selte. Er kann auch bei dem edelsten Gessh, auch Gedud und Liebenswur)oseit nicht über sich selbst hinaus. und eigertlich Viele Ehen werden noch immer geschlossen, kenne ich nur ein einziges Beispiel selbstverweil sich der eine Teil geschmeichelt Jühlt, insständlicher, unegoistischer Liebe; das lieferte deren, bessere“ Familie zu kommenisuung eine alte täglich von ihrem Mann verdes allbeten„bessert. Zume#### kommen; wie oft geben nicht Geld oder Ehrgeiz. Hoffnung auf gesellschaftliche Stellung, auf Rehabilitierung, Dank für Anhänglichkeit oder Aerger und Neid den Ausschlag bei Verbindungen! Der alte Junggeselle heiratet seine Kochm, weil er ihre Kochkunst nicht verlieren will: der Lebemann sein„Verhältnis“, weil es so bequem geworden ist; die Witwe den Hausfreund, weil er die Hausordnung kennt und sich nach ihr richtet: das alte. Liebespaar heiratet, weil ihm im Winter der Weg zu einander beschwerlich wird.„Ich nehme meinen Better, weil ich meine Tante argern möchte. —„Ich nehme meine Gutsnachbarin, weil die Güter dann in eine Han) kämen.“—„Wi heiraten einander, weil wir das Theater zusammen pachten möchten.“ Der Student ehelicht jetzt seine kleine Freundin, weil sie in seiner Bude kochen darf und der Hausstand dadurch bedeuteno billiger für ihn wird. der Geschäftsinhaber seine erste Kraft, weil sie die Saisonneuheiten nicht dem Konkurrenten verraten soll. Ja: man will auch die Rasse aufbessern. Weil man seinen Nachkommen gewisse Eigenschaften erhalten oder aber weil man ihnen andere schenken möchte, kommt es häufig zu„Liebesbeiraten“. Auch jetzt noch versuchen die fürstlichen Häuser unter sich zu bleiben, weil es„Tradition“ ist. Dienstmädchen verlieren ihr Herz, ihre Tugend und ihre Sparkassenbücker, weil„er hinter dem Ladentisch so herrliche Witze macht oder später„mal Beamter wird". Daß Frauen sich aus Furcht Männern unterwerfen, ist ebenso häufig wie die Unfähigkeit sonst energischer Mannspersonen, sich einer bestimmten Sorte unserer Geschlechtsgenossinnen zu entziehen. Und haben Freunde und Verwandte uns eine Gie. läglich von wiem. Mann verprügelte Waschfrau, der wir rieten, doch endlich ihren Mann zu verlassen.„Nee“, antwortete sie,„dat dauh ich nich, ick heew em doch eenmoal so leew hadd!“ Eduard Spranger über„Kameradschaftsehe“ Zu Lindseys viel genannter, aber wohl sehr überschätzter„Kameraoschaftsehe“ schreibt Ed. Sprangec:„Taß uns der Schlamm altmählic bis an den Hals steigt, fühlen nur diejenigen nicht, die da glauben, jeder niedergeiegte Waul, jede als entbehrlich empfundene Hünsei wirklich ein Schritt zur Befreiung der Menschheit. Mit diesen Stimmen zu rechten, liegt gänzlich außerhalb des Sinnvollen. Denn wo das feiner abgetönte Empfinden gegenüber der sexuellen Sphäre überhaupt fehlt, da hilft kein Argumentieren. Ich muß bekennen, oaß ich im Gegensatz zu Lindsey den auch von mir einst gehegten Glauben, das gesunde Gefühl der Frauen. die sich für das Volkswohl öffentlich verantwortlich fühlen, werde in dem Kampf gegen die Unsicherheit der sexualmoralischen Anschauungen führend vorangehen, nach langem vergeblichen Warten nicht mehr teilen kann. Vielmehr erfüllt mich das Versagen dieser großen menschlichen Instinktkräfte in unseren Tagen mit einem Pessimismus. gegen den ich mich vergeblich wehre. Es geht mit unserer Volksmoral in den letzten Jahren unheimlich schnell nach unten. Und gerade die völlige Schweigsamkeit oder Einflußlösigneit der gesundgebliebenen Kreise, an denen es sie endlich diesen Krallen entrissen,.5 hann gewiß nicht sehlt, ist das Feängtiggnss. u### man sicher sein, daß sie über demselben Typus wieder zum Opfer denn es ist„nun mal ihr Genre, und nur diese Eioenschaft kann sie beglücken! : F ü r a l l e d i e s e P e h a u n t u n g e n l i e ß e n s i c h leicht Bellvisls aus der Geschichte, der Literau Vellalen uns der###gu der# ihr. Geht das nicht über ihre Kraft? Zwei Jahre hat sie ausgehalten in dem von Ichzucht der praktischen Frau beherrschten Hause um einetwillen— um seiner Kinder willen. Ausgehalten, stumm. mit der ungestillten nie verratenen Sehnsucht im Herzen. Die Augen fragen immer ängstlicher: Hast du mich, so lieb?— Da ist der Kampf entschieven „Ich verspreche es dir, Hermann.“ zum ersten Mal nennt sie seinen Namen, beugt sich noch einmal über ihn, umschlingt ihn fest und küßt ihn— und fühlt ihr Recht dazu. Ein tieses Lächeln dankt ihr... Der Arzt sitzt wieder an seinem Platz. Die Pflegerin am Fenster. Die praktische Frau kehrt zurück.„Sehen Sie, wie er lächelt?“ sogt sie befriedigt.„Er fühlt, daß ich wieder um ihn bin.“ Da lächel“ auch der Arzt— über das Gelingen seiner kleinen List. die ihm einen letzten Freundschaftsdienst ermöglicht hat. Bei Sonnenunteraana überschreitet Hermann Stark die Grenze. So still und unauffällig, wie sich alles Große in seinem innenschweren Leben vollzogen hat. Die praktische Frau ist fassungslos. Am zweiten Tog schickt sie Hela ins Sterbezimmer. Jetzt. da er tot ist ja keine Gefahr mehr.„Ordnen Sie den Blumenschmuck— ich habe keine Kraft mehr dazu— werde mir nachher alles ansehen.“ Hela schmückt das Lager des geliebten Mannes und denkt dabei, wie kraftvoll und rein er gewesen ist und wie geduldig er die Selbstircht der praktischen Frau ertregen hat. Urd sie durchlebt noch einmal die Stunde vor Sonnenuntergang. in der ihre Herzen sich einander offenbart haben— und fühlt mitten im Schmerz eine heilige Freude, daß es ihr durch ihr Versprechen vergönnt ist. den geliebten Toten fortleben zu lassen in den Seelen seiner Kinder geblieben ist, zu schweigen von dem, was doch immer noch mehr bedeutet als Glück: von der inneren Verpflichtung vor sich selbst, die einem freien, starken. verantwortlich gewählten Idealbild des eigenen Lebens folgt.“ —.— Muttersein als Beruf Von P. Wild. Der Kampf um die Berufsfreiheit der Frau hat seltsamerweise im Gesechtseifer so weit geführt, den ureigentlichen Frauenberuf der Frau und Mutter zugunsten der bezehlten Berufe in den Hintergrund zu drängen. Man hatte sich selbst überrannt und die wesenseigene große Aufgabe unterschätzt. Und doch ist es der Mutterberuf, der die besten Kräfte der Frau weckt und in dem sie unter onferfreudiger Aufgabe ihres Selbst ihren Liebesreichtum offenbart. In der Heutzeit beeinflussen die sozialen Verhältnisse den Mutterberuf in ständig verstärktem Maße, durch den Zwang des Geldverdienenmüssens steht eine große Anzehl Frauen heute im Zwiespalt des Dovpelberu'es ils Frau und Arbeiterin des prahtischen Lebens. Hierdurch wird vielfach der Wille zum Verzicht auf Mutterwerden hervorgerufen. Von den 11,47 Millionen erwerbstätiger doutscher Frauen ist ein ungemein großer Teil vor die Dovpeltätigkeit bestellt. Das ist für die Volkswohlfahrt eine schwere Belastung. und es gilt nunmehr, mit aller Kraft für Muttersein als Beruf in der Oeffentlichkeit einzutreten und zu werben. „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ ist die erste Notwendigkeit der Erziehung zum rechten Ziel. Haus und Schule muß mitein ander und nebeneinander für den Gedanken einhehen und wirken. Der Wille zur Zukunft nseres Volkes muß neu geweckt, das Verant wortungsbewußtsein der Frau gestärkt und gepflegt werden. Im Sport müssen wir Frauen ür die Sportarten einstehen, die dem Frauenörver gemäß sind, die kommende Mutter scheit richt schädigen. Durch zeitige Aufklärung soll das junge Mädchen vor der Ehe um die Anforderungen der Ehe wissen. Es genügt nicht der Tochter in einer Koch= und Haushaltungsschule technisches Wissen zu übermitteln, sie standesgemäß auswsteuern sie muß um die große: Freuerauf: um Mitterwerden uns Mur erwohl ich nicht über die Erfat##### Lindsey verfüge, ist mir der Anblick zahiloser jugendlicher Frogengesichter und Frarene##usteuern sie auch echtes Güück will in algemeinen sbrig rüchdrängen anderer: Verusegebiete. Jonde## ein selbstoerständliches Hinwersen auf den nakürlichen Beruf. Jedes geiratswillige Mädchen sollte vor der Ehe über das Kind und seine Notwendigkeiten Bescheid wissen. In vielen Fällen findet sichk heute in geeigneter Weise ein„Lehrunterrich!“ als„Surcogat für den Mutterunterricht". Die Ausbildung in Frauenschulen, Säuglingskursen Kineerbort usw. gibt theoretisch und praktisch Gelegenheit, die Vorbedingungen der Mutterpflichten zu erkennen. Erfreulicherweise zeigt sich bei sehr vielen jungen Mädchen lebhattestes Interesse am Kinde. Je mehr die Einzelheiten betont ind Lehrstunden und Mutterkurse eingerichtet werden, wird das Interesse om Kinde wieder in den Vorgrund gerückt Was das junge Mödchen lernt, wird ihr als Mutter gute Dienste tun und ihr eine rationellere Möglichkeit der Kraftauswertung durck bossere Einteilung geben. Wir müssen heute, besonders die Frau im Doppelberuf. unsere Kräfte sparen ohne das Kind zu schädigen können also dem Mutterberuf nicht immer gerecht werden. Der ardere bezahlte Beruf verlangt eine bestimmte Leistung. die wir ehne weiteres anerkennen und vollbringen, und der Mosterbent? Geu Hier soll das Eriernte der Gesumwettsmaege Ernährungsfregen. das Wssen vom gesunder und branken Kinde nen schädigende und vorteilhafte äußerliche Einklüsse auf die Kirdessoole uns als Leitfaden dienen, den wir in der Prax's auswerten. Nicht„erlornen“ läßt si“ die„Mutterlieha“ Sie ist ein Winderbares, das aus der geheimnisvallen Verbeendenheit von Mutter und Kind erwöchst. Und doch wird auch hier unbewuß“ unendsich viel gesündigt weil die Liebe zur verhängnisvollen Vergötterung des kseiner Kindes ausartet. Liebe ist kein Vergöttern kein Tändeln und Spielen. sondern Liebe heißt. dom Kinde den. noch unserem Ermessen rochten Weg ins Leben bahnen durch die E ziehrmo. Wenn aber die Erziehung das Wichtigste ist, müssen mir sie bei uns onsangen Vorbild ist die beste Erziehung! Handeln wir so? Wir müssen eines bedenben. Unsere Kinder sind uns anvertraut als heiligstes Gut der Zukunft. danach müssen wir handeln. Unsere Zeit ist eine Notzeit und verlangt ganze Menschen. Wir stehen in einem Wandel, was die Zukunft braucht ist... Mütter! Darum weisen wir immer wieder auf das Muttersein als Beruf hin. denn die moderne Frau betont als Staatsbürgerin ihre Pflicht zum Staat als Frau ihre Pflicht zum Beruf. möge die Zeit wiederkommen, wo sich die Gattin wieder in erhöhtem Maße zur Pflicht der Mutterschaft bekennt. Das Miittersein ist der schwerste Beruf, der sich in kein Schema beengen, in keine bindende Formel bringen läßt. Er verlangt Pflichttreue und Opferbereitschaft. Für die berufslose Frau als Nurmutter ist es selbstverständlich, daß sie, sich aufs Genaueste versichert, wem sie ihr Kind onvertraut, wenn sie es nicht selbst hegt. Leichtsinnioes Vertrauenschenken hat schon vie. Unheil geschaffen und bedeutet Pflichtversäumn's. Eine Mutter entrüstete sich kürzlich in scharfen Worten darüber, daß das Mädchen anstatt das Kind ins Freie zu fohren, es zu einem Verwandten gebracht hatte, dort blieb es im dumpfen Zimmer, während des Mädchen selbst ihrem Vergnügen nachging. Wie oft der gewesen war? Das war ja das Traurige. sie hatte dem sorst absolut nicht zuverlässigen Mädchen seit Monaten das vergötterte Kind für ganze Nochmittage anvertraut, ohne sich ir der ersten Zeit oder auch später einmal durch den Augenschein von der Zuverlässickeit des Mädchens, durch überrascherdes Aufsuchen auf dem bestimmten Natz, zu übereeugen. Wer war schuldiger. das Mädchen oder die Mutter? Die Fraoe verstand sie zuerst nicht, foßte sie dann als Beleidigung auf. Dennoch bin ich der Ueberzeugung, die Mutter hat ihre Pflicht versäumt. Würde es z. B. in einem arderen Berufe, sogen wir bei einer Kassiererin mögsich sein, daß sie die Kasse einer unerprobten Vertreterin. die dazu noch nicht einmal vorgebildet ist. anvertraute? Und wenn, wer würde bei einem etwaigen Verlist schuldig sein? Würde der Verlust nicht der Pflichtversäumnis der Kalsiererin zur Last gelegt werden? Wieviel wichtiger ist es dann für eine Mutter. sich zu überzeugen, wem sie ihr Kind anvertraut. Was für die außerhäuslich heruflose Mutte eine Selbstverständlichkeit ist, ist für die doppelt berufstätige Frau ein äuferst schwierigee srob'em. Hier müssen wir uns vor jedem vorschnellen Urteil hüten. Das Ringen um das tögliche Brot ist oft so schwer und zeitraubend daß der Putter gar keine Möglichkeit gegeber is d: Belange ihres Kindes zu vertreten. sie ist vom guten Willen eines Zweiten abhängig Weim wir von der Schulung zum wutter=] Obwohl die deutsche Kolonie nicht zu den deruf sprechen, betrifft das das sei. nochnals###len fremdländ##n gehört, besizt### d0 zesagt, nur die Aeußerlichkeiten; die Liebe erstseine eigene Schule, die von einem deutschen verschönt. vertieft und veredelt den Beruf und Lirektor geleitet und mit deutschen umgibt ihn mit jenem Zauber, der uns alletten besetzt ist. Sie umfeßt Unter= und Mittelzeiziebenz imbannt tufe und hat etwa(00 Schüler, von denen (.— Als deutsche Frau in Peru Von Edith Kusel. Indianermülter. Gefährliche Krankheiten. — Die deutsche Schule.— Zur Einwanderung:frage. 3. Fortsetzung und Schluß. Uerdings nur zehn Prozent Deutsche sind.— da der gesamte Unterricht in deutscher Sprahe stattfindet, so ist sie eine vorzügliche Pro azanda für deutsches Wesen, und die kleine dutsche Kolonie scheute keine Kosten, um die Schule immer mehr zu verbessern und auszuhauen. Jetzt besitzt sie sogar schon ihr eigene# Gebäude. Die perugnischen Schüler erlernen die deutsche Sprache überraschend schnell. Unterricht beginnt bei Eintritt der kühlen J1he reczeit im April und deuert fast ohne Unterbrechung bis Mitte Dezember, wo die Abschl ßdrüfaen des Jahres im Beisein von Ver#rctern der veruanischen Regierung stattfinden. Sowohl die einfache Indianerin, wie die die Schule bringt ihre Schuter vortaufig bis seruanerin der mittleren und gebildeten Stän zum Einjährigen, und bei durchschnittlicher zabung geht der Uebergang in eine deutsche or ist eine zartliche Mutter und am glücklich ten, wenn sie eine stattliche Anzahl Kinder ihr schule glatt vonstatten. Seit einigen Jahren eigen nennt.— Unter den Indianern werdet.] vird auch eine weibliche Lehrkraft für die ehen selten geschlossen, da das Landesgesetz die Unterstufe engagiert, die dort in jeder Bezieinteressanten Poheliche Mutter mit großer Liebe an ihrem ten hat. Linde und übernimmt als selbstverständlich die Zum Schluß meiner Ausführungen möchte sorge für sein Fortkommen. Der Begriff„unh noch kurz die für uns Deutsche so brenehelich“ ist ihr fremd, im Gegenteil, sie ist stol, zende Frage der Einwanderung erörtern.— auf ihr Kind und trennt sich selten von ihm,) Peru ist wohl eines der wenigen Länder, des ind oft ist man bei Dienstbotenwechsel ge' sowohl durch seine Cröße und auch sein nicht wungen, so ein kleines Wurm mit in der zu ungesundes Klima und durch seine überaus wungen, so ein kleines—. i.dan kauf zu nehmen, das ruhig und zu rieben dei zanzen Tag in irgendeinem Winkel in seinen körbchen liegt.— Bei ihren Besorgungen träg s die Mutter in einem Umschlagetuch auf den lücken. Leider ist der Gesundheitszustand der dorti zen Rasse, die an und für sich schwächlich und interernährt ist, durch mancherlei erbliche Krankheiten, namentlich durch die Tuberku lose und Syphilis(wenn auch in schwache: form), untergraben, dazu kommen die zahl reichen Darmerkrankungen, die Disenterie und Lyphus und nicht zuletzt eine Malariaart, der ogenannte Paludismo, so daß naturgemäß die Sterblichkeit unter ihnen sehr groß ist.— Numonelich die Winlbersterblichneit im ersten jeringe Einwohnerzahl formlich zur Einwanderung einladet. Trotzdem ist größte Vorsicht zeboten. Vor allen Dingen soll man dort nicht einwandern ohne beträchtliche Barmittel oder ihne sichere Aussicht auf eine Stellung(abgeehen vielleicht ron weiblichen Hausangestellen, die dort bei guten Kochkenntnissen und versönlicher Tüchtigkeit sofort eine Stellung inden).— Leider unterstützt die veruanische kegierung. die die Zuwanderung ehr gern sieht, diese aber in keiner Weise, venn sie vielleicht mit größter pekuniärer Antrengung die Reise ermöglicht haben und mit eeren Händen, Arbeit erwartend, dort anzommen. Sie vermehren dann nur die große Anzahl bettelnder Landsleute, die schließlich Kunn und eieno, vom Geuiign Hsteerein Namentlich die Kindersterblichkeit im ersten zrand und elend, vom deutschen Hilfsverein Jahre ist erschreckend, sie betragt mindestens interstützt werden müssen, dessen Mittel aber echzig Prozent. So kann sich, trotz des reich z#uch sehr begrenzt sind. Obwohl arbeitenden ten Kindersegens, dieses Volk nur langsan Arbeitskräften dort bedeutende Löhne gezahlt vermehren. verden, ist Leben und Unterhalt sehr teuer indianische Familie lebt außerdem nächst Havanna der teuerste Platz der Welt). die mubcamisch., Gumm, tebr uug t9=u— Außerdem haben sich dort als billige Arlußerst unhygienisch und primitiv.„In deml...., 6 f. Gangner Chinssen einen einen Raum der Hütte mit Feuersteue halter ich außer der zahlreichen Kinderschar Schwei 2, Hühner, Hunde und Katzen in traulichen Zeieinander auf. Die Kinder spielen naturjemäß viel auf der Straße, deren Abwässe ein Bazillenherd sind, wie man ihn sich nich schlimmer vorstellen kann. Auch gibt es fü den Armen wenig Möglichkeit, einen Arzt in. Anspruch zu nehmen. und vor den Kranken häusern hat der Indianer eine unüberwind liche Scheu. So hält der Tod eine natürlich Auslese, nur die kräftigsten überwinden di Befahren der Jugendkrankheiten. Aber aus die Kinder von Europäern sind in den ersten zwei Jahren von den größten Cefahren be droht. Da hilft eigentlich nur die Mutter= oder eimmenmilch und später peinlichste Ueberwa hung der Nahrungsaufnahme: Nur geschmorzielo andoro Porsichtsmaßregeln von donon dir ohen Festtagen, wo man angezogen ist, — Außerdem haben sich dort als billige Arseitstrafte Italiener, Japaner, Chinesen einen ##esonderen Ruf erworben; mit so geringen Insprüchen kann und darf ein Deutscher nicht ufrieden sein. Trotzdem ich persönlich zu denen gehöre, denen es drüben immer gut gegangen ist und der Aufenthalt dort ungemein interessant und lehrreich wer. bin ich doch sehr glücklich und frieden, wieder in der Heimat leben zu können 2— chilechite Haltung isl Uneleganz Der französische Philosoph Rameau schrieb zekanntlich eine lange wissenschaftliche Absandlung über die Haltung der einzelnen Men chen, aus der man auf ihre Physiognomie und auf ihren Charakter schließen könne.„Die indere Vorsichtsmaglegein, von denen dir ist: Bei geringster Darmstörung sofor „##. Festtagen, wo man angezogen ist, gibt, zi das eigentliche Merkmal der Erdenschwere der. MRaus chon“ diele andere Diät in Gestalt einer Reis und der Unelegan; ver meisten Menschen chleimsuppe.— Auch die Europart sind im all zemeinen einigen gefährlichen Krankheiter usgesetzt, namentlich wenn sie im Genuß vo: rohem Wasser und allerhand Obst= und Ge.—.-.—„##„ nüsesorten nicht vorsichtig sind(urdveeren und enzieht, sofert„verlierl“.?“ Salat), packt sie früher oder später auch de#gt hier sehr zutreffend, daß chtete T.uß fruher.,„igrige und von ein Klaid„nicht zu trau igt Rameau. Und das ist wahr. Es ist der Grund dafür, st ein und desselbe Kleid an einer Frau sehr chik wirkt, während es, wenn es eine andere Der Volksmund gt hier sehr zutreffend, daß manche Frau ben ein Kleid„nicht zu tragen wisse.“ Tas Zutragenwissen eines Kleides ist nichts andeals die Haltung des betreffenden Menschen Aber nicht nur die Haltung des Körpers, lso des Rückgrates, ist hierbei ausschlagge#ind. sondern es kommt auch auf den Gang, zu; die Heltung des Kopfes, auf die Bewegunzen beim Gehen und Sprechen sehr an. Und ier soll etwas Interessantes verraten werden, aber allge-itwas, was unsere einganas gemachte Bemerneinen Kräfteverfall yervorruft. Ein Trost tung, daß man aus der Haltung auf die Pyei den zahlreichen Krankheitserscheinungen hologie eines Merschen schließen könne, bedie feststehende Tatsache, daß auch die räftigen wird: rankheitserreger und Bazillen. ebenso wie Kein Geringerer als Balzac stellte die Bealle Lebewesen in Peru, degenerieren und na= sauptung auf, daß die bedeutendnen Männer turgemäß ihre Wirkung dadurch sohr abgeer Menschheit ihren Kopf stets etwas nach schrächt wird. Der kranke Euroväer findetsinks geneigt getragen hätten. Alexander der gewohnheit ebenso deutlich zur Schau getragen wie Cäser oder Ludden Verzten gusteuchate ui auehite### Die leihe Gershabel ien ien Nerzefürchtete Tanus. Eine langwierige und chwächende Krankheit ist der Paludismo, ein urt Malaria. Da er durch Moskitos übertrazen wird, die nur nachts stechen, so vermeide nan ihn wohl am ersten durch das Schlafe: inter einem Moskitonetz. Hat man ihn abe rotzdem erwischt, so hilft in den meisten Fällei regelmäßiges Einnehmen von Quinin. Es is: eine Krankheit, die, im Gegensatz zum Typhus elten zum Tode führt, manchmal aber ung.