nog e en cd 5 die 5 15 üne. idig, e itte eit. Jun der!t will ihn seich unde fül nnich Sohn, daß er umt,“ sagte der sornedden wird nselbständig geden Sohn zur ufen.“ wandte sich an — anls nit dem ber in der Nähe, sen agein sein und Unterredung mit ne haben. Erst, Zimmer gemacht n Untersuchungs8 80 9 8 5MS2EP ½39 A5PSP3EEG: R8 5g 5 n 885 SE S 8 95 5 5 S u#. S GSS ESSEiS S S 5 S S5#S T8E S 2 # 85 5 E6 905 50 ORT Sa#es S. S5 ## 85 8 Ss SSC HF 55 LI. 6 B 8 # 5 3 58 55 S% 2 5 5 S 8528 5 6 #8S 4 5 ## SSERSAER B 550— ####gEg 2 55 S5A 458 S 89888 85 8 58 95 35 S 8.8 8 # 5 2:. 5 B 58 5 # # 58 5 6 E 555 e S 5C 808 SSES E F##g 5 # 8 58 8 5 n s 3 45 9s ∆ 8 8 8 * 8333. S SES 85 8 5 8 S S.8.85 8 Em S6iE 2 E 52— 5 — S5gSRE-B5GE 8 SS SSgg eg e e 8. 5848 E5SEo5 2# 0 55 5 5 55 SS AuS S####s 9 5 50 35 8 8. H 5 — 8 5 5 g SESgS 8 S 5 5 8 8328 85B4gE 5 5 B 5 5 R 6 5 5 586 Sag 8 a E 5 8 00 S SRSSEE eg FEGE S 555 46 8• 55E 5 5 8 58 45 S 8 5 8 9# 2 B 5S # 588. S E SPSEERE a 8 5 9## 55 S 5g3 835 42 .E * 8 BBBGEPSSA·SSRSE APR 5 18 # E S 8 S 8 888 93E 5 95 55 558 s9 S 585 5 8 „ 8 5 5 8.— Suue 15 ### E 80 6--E5 0 15 6285 5 2 8 SS SSGMSSR FS5MSSP 8255S E S 88 58 5385 5 9. 5.8 RSBES BBSEEOEES 8 85S S SODREBGEGE 8 25 ELOE. #.2 E EE E E 7 55 5 2 5 S 5.5 85 # 5 5 B a BSHOESEBER 5 2 S 2.5 * ∆ S 5 145 Sucens F E 5.8 ### * 8 55 80 58, 5433 E Sa8#ugesFESRS 88 88 5 5 88 SS 55 S e 5 # 806 5 S S 3. # S 55 8 5FES S 5 ne a ugu ege. SSSE 5 B ESSBEES 8 5 8 S S 8 S S T5SU 9 #0 E 5 8 S 5 K s S. 5 5 5 E SuSSpa 88 S 8 5 5 25 * 5 2 5 8 5 5 S• G 5 E 33 5 8 E R 858 8 Se R 8 SB S Sa S5r 85 5 E.g.s 4 9 9 SGSSESBTS SguS S 55 . S S 5 40 9 5 * B8SEE. # 2. E S EG: S 5 5 8ESAS S 88E 8855 5 8 # ##8 # 00 #a#r# 81 5 85 # 8 8 885 S 835 835 S S 5 5 5 S 25 85 S 5 ##S SER 95 Sa#eHxOFRE 2 S 8 8 5 5 S 8 5 uur 1 ABSES EG * # S##: 8 8. AEE 8 BUNE E Se.# 5 K — 25 ESE 2 s 8 5 S 8 8 5 #* E 5 5 E S 5 5 8 ∆ 5 S 5 85 8 ####TESOERER #ns 5 SBBE55E 8 E S ∆ 35 E PäE a 2 5588-SSE 5 ### 5 9 eb: 38-8 S 20. 8 S 8• SOERESE ∆ S PSE S # 8 * * ##n S r S.88. # 6 8 ###. OF5 K R 8 0 S 9 99 F 980 S 55 2 BB BAESERSAES 9 SS 5 8 SHOH EURE S 88ES E 8 G 5 ROBS S5SE 65 5 ∆ Sr: sF S S JE 8 SAEEEER S5 SESS 82 SSES FEFRSSSBEES — 85 -• S#S SESES — 9 ∆ 5 E 8 5 5 Aug e E 8 5 9 SSS B 5 585.8853 * e 9 S S S 8• 3 2.5 80 E S 4 S 6 8 — 505 F.8 „ASSBRAE 87 Sane a P StnS 8 5 888 EE S 58•5 S 85 ## 5555 K 175 858. 2 855 5 5 S u c 55 a. S 95 S— Pe E 5. SSSSBESE 885 88° 88 S 55A S8 5 5 83 9 e 5 50 S öS5gSEE 55 5 6 5 ## * 9 2 85 L#8 0 Schu S 2 5 ∆ 5 E8·5 E•28 8 55 5* 85 55 5 e 5856SägE SPSSetg S 5 5 E SGEE S##5 9 S5 1 . BE 5BA 888 65 S LHE 55ERSASE B 5 PA 8 S E S.B 0. G 5 75 * 0 8 8 # S. 9 9 905 nreeHH ####RE 55 85 * Susse 5 S 5 E F 5BASEgS p ESSSSDSSSS 5 S## 9 E Si 52 # 8 # 5#BES # 5 SH FBESSB.A3SSS S### S T 889 5 8 85 5 598.1 S HESESSSERS S#ge-bsge S E 8 SSE5SBG EBSA PR ESASESS 5 F GSEFOSEEE . S 55 2 2 S Sgaus Seg.. P SE aStaß 8. — BRSERSEEE E. SE5 ∆ 85 E 8 Sbg, 95 E.SESEEg 6 83 neu auen ie e 58 8HB88 S 5Sg 85 E; O.SEE . 5 am 85 S#E Sat 55 ## SEg # 85 E SHHSSLHOEDSSEG es- S 15 8S F#SS ####-SgE 55E5 2 E. E 53BS SSSEERAS ####8. 8 3 * 2 SpgE GEGEESGSSSS S e E* S 5 S 9SHDSSE BSFBESSBS 8 u SESS.NG a 0. 5 -BS3uS 00 PBSSFIEEg a Ug #SSEESFEEG S EgEE: Sa. 45 -BS SESEEE 85 55 - SEPS S918535A5S 88 5 S S ESBASEE S Sg 85 5 E S EBEES A #####. S.e ö5 - S5 S5EEE SESEE S8 #8EFOESEASS 5## E#8-#n S a 6 5 ∆ 5 E E. 6uS 5 00 9 5 1a 12 ZS REGSSEEES SGgES, BER G).DSg.BSSLESDSMEESSISGOEE EcH 8°) BOOSHGEEE SESSSSSEMGESESEESESEAEOEE *. 3— ∆ *** 5 — S.2g. S E 9 S 5 EFPSSREGGGELETTASSPRSG FESGDESSBISSSAAE E SOEFBLBBGE S.S 5 5 8 8 5 55 E 6.88 ∆ 585 S 8. 8 58 82.8E 5 S: 585885 9###SASE 0 84 2.585 Se## 6 B S853E S 0 8 EESBE 8 5 * ∆ 5 * 8 85E5SDEE 58 5 ERSEEKOSRTUSS 55 5 8 8 e 55 5 R SgES 86 Em S. 5OSSSEES 8 ESEGS B 55 S880 Deg 8 55 S EGS5SS S 8 5 SDS5 HE PESSS E 55 5 e S 85 R S 55S B836- 59 9 8 * 5ÄREE 95 5 FEE 8 S 8 S 85 8## piä S 58 5 S g 5 S##8 8 8 5 2 Ka 5 SSTSEGGE 5 Sß. ## 85 i 2 8 S 55 #52 SEAE HE „SSEBEAS eche. S S S 8 5 55 # S ∆ 0 S8 55 S G 8 S 658 E 5 S 5 S895SSS „8 EO SEGS 3 * „S 85 95 S 558 2 B6 5g 0 58 8 ## 5 S Sc EE 0 EUBSS S 85 FUL „SEE 8S5HWDE 25 E B 5 * E 85 #SE 5 n S a ga 8H-55SSP EEE 5 K SESEGEE 5## S S5gE 5 SS 55 E 55 8 83 5#. SSES 5 S E SCHE 8 S 00 S. 8 9 S E. 8 P. äk ## E SLSGSTSOES 5 5 BS 85S S5 SS,85G-BS5S ESOSSSBSSES S 8. ∆ 85 e S#g 5 5SPEE # 05 8458 E 5BGG SESG S 9 5 8 5855 5 85 5 05 2 r gc 2 SESp 2 E SESBBSEESGE 5 S B 83E 0 G 8 C5 5 ### 5 #* aSSE EE BSSEEE-SSASESAURRSS 5 8## 8 57 98-6 1 55 SPES E SESG 5 S ugES 5g 6 0S 5 5 # 5 ∆ 95 K # 85 9 B8S S 8 55. 85#S 925 5 R.ES EG ∆ 5 SEFERR S S 8. S S 8 5# E SEgs #### s S a5 8 8 4 6 5 5 ##7 S a * 9 5 8.85.-8 A #S e Ss S 5. 8 5 6 ∆ 2 2 Se- SpgBgEG - S a 5 8 = 8 50E 5 5 8 45 VEEßEEOg 5 E B858. # S8 SS PEBBAES. 810 SE 8 95 84 2. 85 5 85 * 88 5S E8388 8 5g5s 2 # 35 S 8 S 5 8 5 5 S u. SE: — 85 9— SE E SSa5ES 5 ##S 6 5 5 9 S 8. E Se S5SE S. SH6 # c S 5 5 R 6888 # ### P S SgEE 95 Sbas 5 #### 1 E 8 8es 68. K O BS 58 5 E 8 S 5 S E g. ∆ 5 85 S 5 BBSBSUSEEE 8 98 S### 305 — S 3 SSESE 85 598 U HoESSEESG 85 S 5 5 5 SgEEEE 56 9.5S 95 8 5 ** 5 8 5 ####8588 8 SSSE- SUSE 5 S S 8.SSS S 5 S55TESGESOSE S# S 8 3 SgSEHES S8•5 5 58.2 S 55.58. S 86 ∆ 5 85 8 8 884 B8 8S E38 m. S5 95 8885 6 8 # 5 8 8 5 e 5 9 S 5 5 5 3 8 BSES 65 B 5281 8 S * 9 5 8 8 S551.1 85 S 2 E S e S 9 55 6 8 5 e 555#rA.S SSSES — * #### S S S9 88 88 5 S 8e BESSET9 SEUEENS 9. 9 8 S.5 S.5 E S: S•85SRSN8 5 5 58 Sbg: 80 SER S## ** EOSSSEE 5 SSSER" P E 58 8 8 8253 BPEEAE 95 * 8 95 F#SSSSLRO B 5 SS G3 5 85S5 S5SEE 8 SS 8 83 5 80S 886E 88555 Egze 35 5 85 S a5EE ##ß 2S ER STSgS 85 EA5 5 85 5S# E 8 7 8 P Ss G### 55 P S###g 55 35 85 8 5 5 # 65 S 2 5 SS.E5BSEESSSE S S SSSSESSS SGE SB ER 8 DS SSSER 8 B5 88 88 S 5 9 E 5 S a 5— Ees S a HE 55 PAESEESE S#SS8-gEs # S5ES S 8 5 R 55 S 5 5 p 5 R E 825 55 S 6 8 5 SSBRSE 5 B 5 5 5 . S * 65 85855 5 e5SSSSSEE 5 * 8885—3 4 55 2 5 S B 85 Sakrsß Se 58 5 35 B 9 ####88 85 858 FSES5EE S### 85 S 8. 5 5 BS5E * 3 28 # E. 5 8 —5 S # S # 55 5 5—.5 R 585E 8 5 * 558 KREE 5 85 S.88E #5EE S 65 BBOSBEES 8 5 e Sau * 5 * E 5 SnFSS 2 5 ##8 5 9 SB#Es ESg E 8 2 E #8 R SE S 5 # 8 5 SS # — SS88 5 S 8 35865 8 8 55 8 5 S S85 2 88135 6 S:SF T 5 Sas.8 S 5 S 558 0 SSSEROEEBSS S 8 85 558: S988. 8 Sp#ergsg 8S 5 # 25 8 ### S S AESSSSGAS S CMSEBSSR S SHSHESEZOSOSS SPRENSES EAS ERG ESEBAGERZSERS E5 ATEBSSBAEES : T SHSESEESSGS S E SUESBgEPgOEREB ESngOSpEg:n S-°ShUES BEneesen 2 STTVS“ S 1#1 #S5 *• *8 5*BTOREENS. ZrcTEgEN: BNÖTBAN SGESSSDE 2. * 2— 39 S 91 BOESDg. 5 6911 E 505 8880 15 S 58—90 2 850 OSASETESEE SPGLSESS D GFALET OEPAESSPL. ——.— O.S S S#aT ESo8 2 9. S 8 K 28 2 2 G. 2455&a SS ES. E S 5EE — C 89855 * 5 S 2 55 . 22 9 — E 9% S 5. ER S SSRDBSSALE S• S. ünnme 2 PP F EGOTEA S SLEGOSEESER“ S: „Pgeg-SsgE. S LHESS ,ASAL Pgres S JSES SiOS:E 8 3 S. a 5 8 S 5 DE " 9— S S# — 2 E S 5 S 8 ER 08S S E SNS. S a EE U ##.5S SS.ET BO,A·SA! „g-OuS UEUPTAAOG:GTAS *IOAU65S5P „S##n 5. C Se Ste Aa %0 BcuagS. 8.5085 8 S 8. .86 5. 5 S 5 *O S BSSUSE9 1."— S OELEE S8—9. SPUGE —"——— FASESEL * Zen 9 9 SBUFSG a EE. 6 Ee 00 9.—* PotEg. G8STSS S# 8** SEE.GS. „EGEE S SESUGS E BGMEE S“3. 85 R 8588 90 5— 5 S 8%SEOEETES SPPTOTEES SEgcex. 2 S#cnn EGEö5GPg 9 5•-5. E% 50.E B S 255 G OEIT SEs SSHCARES * u 5E8 S. n 6 * 5. 9 E 6 E 9 2 70 * 9 E. 210„2.0 TAE S 9 5.8 5 E 9.51 — 9 55 E — 9— a 2• 2 S9S PS-#gg. Sg-egE # S-2.96 *„ g u E E eouSn &* OL5EEOSE S###DSS 8. 8. EHan S#. 205.5NS S2 89% 248 8 SSESESes a8 ihren Kindern ein schlechtes Beispiel geben? Glaubt man nun, daß die Scheltworte„Du sollst nicht, Dir ist verboten“ das Kind hindern werde, dem schlechten Beispiel der Eltern zu folgen? Weit gefehlt! Gerade das Verbotene reizt die Jugend. Ihr Mütter, in deren Hand der Schwerpunkt der Erziehung liegt, zeigt Euren Kindern, wie man mit Maß genießt und dadurch der Freuden und Vorteile des Genießens teilhaftig wird. Sagt Euren Kindern,„solange Ihr noch nicht reif seid, sind Wein, Bier und was sonst, Gift für Euren Körper und Gift für Euren Geist. Seid Ihr erwachsen, dann mögt Ihr genießen, mögt Ihr trinken, aber mit Maß, und Ihr werdet fühlen, wie der mäßige Genuß Euch wöhl tut, wie er anregt und begeisterungsfähig macht, wie er hinweghilft über Sorgen und Kümmernisse, wie er edle Regungen in Euch weckt, die die Rüchternheit des Alltags nicht aufkommen ließ“. Feuer ist ein gefährlich Spielzeug für Kinder. Sollte man darum von Staats wegen verbieten, überhaupt Feuer zu schüren? Schußwaffen sind ein gefährlich Ding, selbst in den Händen Erwachsener. Sollte man nun etwa von Staats wegen den Verkauf oder gar die Herstellung von Schußzwaffen verbieten, um zu verhindern, daß Unkenntnis und Unbesonnenheit beinen Schaden mehr stiften? Verbote schlechthin sind absurd, nur Aufklärung, Erziehung zum rechten Gebrauch von Verstand und Wille können zu dem gewünschten Erfolge führen. Durch Klippen findet sich nur hindurch, wer ihre Gefahren kennt, jener, dessen Auge und Instinkt geschärft sind durch Belehrung und Erfahrung. Die besondere Sendung der Frau„gibt ihr auch die Eignung, an ihrem Teil dafur zu sorgen, daß ein drauchbares Geschlecht heranreift. Brauchbar im besten Sinne aber heißt nicht: entsagen, allen Gefahren aus dem Wege gehen — sei es auch nur durch Verbote— brauchbar sein heißt, frisch und fröhlich das Leben nehmen, wie es kommt, seine Gefahren erkennen, ihnen mutig ins Auge schauen und sie überwiuben! tes Zusammenfalten nicht vermindern kann, Abendanzüge, die mehr Raum und Sorgfalt erfordern, als die einstigen Hofroben großer Damen, Hemden, zu gleicher Zeit gestärkt und von äußerster Empfindlichkeit—— all diese Dinge hat der Mann unverändert aus dem vergangenen Jahrhundert übemnommen. Die Folge ist, daß man auf jeder Eisenbahnstation beobachten kann, wie die Frauen leicht und anmutig ihr eigenes Gepäck tragen, während der Mann unter der Last des seinen hinterherwankt, wenn er es nicht vorzieht, einen Gepäckträger zu Hilfe zu nehmen. Was immer der Grund für die Vereinfachung des weiblichen Gepäcks ist, die Tatsache ist unbestreitbar. Der große Koffer mit den schweren Beschlägen ist selten zu sehen, der schmale Warum? Warum ik di geern hew! Fraag mi ni Fraagst du den Wind, woneem he fört? De See, wa wiet se eer Bülgen rört? Laat brusen! Wat fraagst du mi? Raum— Zeit— Kleidung noch daran gezweifelt hat, daß in den letzten zehn Jahren eine Umwälzung in der Toilette der Frau stattgefunden hat, braucht nur einmal dem Packen der Reisekoffer eines Ehepaares beizuwohnen. Er wird dann überzeugt sein, daß sich die Frau mit kühnem Schwunge von überlieferten Gesetzen freigemacht hat, während der Mann völlig konservativ geblieben ist. Sein Gepäck ist ebenso schwer und umfangreich wie zu Großvaters Zeiten— und für einen Mann oder Bruder zu packen, ist keine leicht zu lösende Aufgabe. Röcke aus dichen Stoffen, deren Umfang noch so geschickWarum ik di geern hew! Fraag mi ni. Fraagst du den Hewen, warum he so rood. Warum he vun Awend een Füersoot. Und de Sünn so dicht, dicht bi? Warum ik di geern hew: Zraag mi ni. Fraag unsen Heergod, wat't is um sien Leew, Wat he uns rote Hartens geew, Hartens geew, mi un di! H. F. Blunck. Coupékoffer ist an seine Stelle getreten. Ein halbes Dutzend Kleider nehmen kaum Platz ein, die weichen Kopfbedeckungen, Hüte genannt, werden zusammengerollt, ohne daß befürchtet werden muß, sie könnten ihre Gestalt verlieren. Und was die weibliche Wäsche anbelangt— viel ist ja davon nicht mehr vorhanden— so findet sie gewiß Raum in einem noch so kleinen Koffer. In der Tat, die weibliche Kleidung hat den Höhepunkt der Vereinfachung erreicht, wenn auch der Gang der Entstehung nicht weniger als einfach genannt werden kann. Was sie in erster Linie erfordert, ist Zeit. Und wirft die Frau dem Manne übermäßigen Verbrauch an Raum vor— so muß sie es sich gefallen lassen, wenn sie eine unmäßige Zeitverbraucherin genannt wird. Niemand wird behaupten können, daß ein Mann sich durchschnittlich soviel mit seiner Toilette beschäftigt wie eine Frau. Ein Mann geht zu seinem Schneider und bestellt einen neuen Anzug. Der Schneider wirft einige Ballen Stoff auf den Ladentisch, die kaum einen Unterschied zeigen. Er breitet sie vor dem unkundigen Auge des Käufers a:.“, wählt für ihn, legt das Zentimetermaß um sein: Taille, um zu prüfen, ob die Figur sich verät.dert hat und die Frage ist erledigt. Man vereinbart eine Anprobe und einigt sich über den Preis. Der Mann geht nach Hause, ohne auf dem Heimwege und in der darauffolgenden Nacht zu erwägen, ob er nicht klüger daran gt tan hätte, andere Muster zu wählen. Er te phoniert nicht am nächsten Tage, um zu sag. daß er die Weste doch in anderem Stile an fertigt haben möchte. Er macht nicht die er schütternde Entdeckung, daß sein neuer Anzug nicht zu dem Hute vom Vorjahre paßt. Der Fall ist abgeschlossen und wird erst wieder aufgenommen, wenn ein neues Kleidungsstück notwendig wird. Und dann wiederholt sich genau dasselbe— seit Jahrzehnten. Mit einem Weg zum Schneider ist es bei der Frau aber nicht getan. Der Weg zu dem Schneider, bei dem ein Kleid oder Kostüm bestellt werden soll, wird überhaupt erst unternommen, wenn man in sämtlichen großen Kaufhäusern sämtliche Mannequins in sämtlichen neuen Modellen hat vorbeidefilieren lassen, wenn in den Stoffläden das Unterste zu oberst zekehrt worden ist, um die Kleidsamkeit der Farbtöne zu probieren, wenn die Theater und Restaurants besucht worden sind, um zu seher, „was man trägt".— Die Bestellung eines weiblichen Kleidungsstückes nimmt Tage, Wochen, Monate in Anspruch, und sehr selten geschieht es, daß das vollendete Werk den Wünschen der Auftraggeberin entspricht. Da die Frau nicht nur eine, sondern eine ganze Reihe von Toiletten braucht, da dazu Hüte, Schuhe, Dessous passen müssen, so kann man wohl sagen, daß der Frauen Schicksal beklagenswert ist. Wenn Ihr also eine Frau leicht und anmut mit ihrem„couche en ville“— jener modern reizenden Kreuzung zwischen Koffer und Hai tasche, die neben den erforderlichen Behälte: für kosmetische Mittel Raum für duftige Kleidchen läßt— über den Bahnsteig schweven sehr, so seht Ihr in ihr eine Siegerin über den Raum — freilich auf Kosten der Zeit. A. Boehm. —2— Das Deutsch der deutschen Frau Von Käte Anson. Wenn man durch das Schicksal gezwungen worden ist, seinen Wohnsitz öfters in Deutschland zu verlegen, vom äußersten Norden in der. Süden oder von Ostpreußen zur französischen Grenze, so hat man sich neben vielem anderer. das eine Aenderung der Lebensgewohnheiten und=einrichtungen aufzwingt, auch mit der verschiedensten Bezeichnung für Dinge abzufinden von denen man, ihrer Alltäglichkeit wegen, ar nehmen könnte, sie sei überall in Deutschloi. Das wahre Gesicht Skizze von Grete Massé=Hamburg. Die alte Freundin eines alten Mana#s war gestorden. Sie hatte während ihrer letzten Krankheit den Freund nur einmal zu sich ino Zimmer gelassen. Es war zu der Stunde, in der der funhelnde Tag schon herabgesunken war am Firmament und in der ein Glanz, der blaue Schatten auf die Erde sendet, ein Weilchen noch zögert am Himmelssaum, bevor er ganz vergeht. Als der alte Mann endlich, nachdem man ihm viele Male seine Bitte abgeschlagen, in das Zimmer seiner alten Freundin trat, war es ganz erfüllt von diesen blauen Schatten. Die machten alles ringsumher seltsam unwirklich. Die gewohnten Bilder schauten von den Wänden so fremd und sonderbar herab, als hätte er sie nie gesehen, die Konturen der Möbel verschwammen wunderlich, die weißen Rosen in den violetten Schalen schimmerten fahl und grün— es war ihm wirklich, als träte er in ein Gespensterzimmer, in dem von allen Dingen und den=Tapeten eine Kühle ausströmt, die frösteln macht. In der dunkelsten Ecke des Zimmers lag auf einem Ruhesofa seine alte Freundin. Ihre schönen, weißen Haare waren auch gefärbt von dem blauen Schein. Ihr schmales Gesicht schimmerte in dieser Beieuchtung wie Bronze. Oder hatte die Krankheit es verändert und geld gemacht? Mit diesem blauen Haar und dem unbewegten Antlitz in Bronzetönung machte sie den Eindruck einer Statue. Er erhannte in dieser metallen=schimmernden Masde die vertrauten Züge, die sich bei seinem Gespräch so oft belebt, die vor Mitgefühl bei seinen Worten errötet oder erblaßt, kaum wiegur. Und zum erstenmal sab er, daß ihr festgeschlossener Mund ein schweigsamer Mund war, dessen Lippen sich wie in Feindseligkeit zu einer dünnen Linie zusammenpreßzten. Eine Kälte wehte ihn an und eine Fremdheit, die ihn in Trauer und Bestürzung versetzte. Diese da, die hatte er nie gekannt! Wo war das vertraute Geschöpf, dem er all seine Geheimnisse gebeichtet sein Leben lang, dem er seine Freuden vertraut und seine Leiden, vor dem er sein Herz erschlossen, das zu horchen verstand, ob Ebbe oder Flut in seiner Seele war Qual begann seine Züge zu verzerren, als er die nicht fand, die er suchte. Da ging in der Gestalt vor ihm eine Veränderung vor. Die Statue belebte sich. Ein Seufzer hob ihre Brust. Die erzenen Züge nahmen einen Rosenschimmer an, die starren Augen blickten auf ihn, groß, gütig und freundlich, wie sie oft auf ihn geschaut, ihre Hand streckte sich ihme gegen. „Natalie!“ wollte er ausrufen,„sehe ich Sie endlich wieder?“ Aber er hatte kaum zu sprechen begonnen, da sank sie ohnmächtig rückwärts, und die Pflegerin, die eingetreten war, ohne daß er es gehört, drängte ihn sanft aus dem Zimmer. Nun war sie begraben draußen in dem Garten der Toten und der Tau von drei Nächten lag schon auf den Blumen, die er über ihren Sarg geschüttet. Er ging verlassen und fassungslos umher. Es war ihm, als wäre es ein Teil seines Selbst, das unter dem Hügel schlummerte. Er wußte nichts anzufangen mit seinen jetzt so endlosen Tagen. Er war stets gewohnt gewesen, seine Schritte zu ihr zu lenken, mit seinen Gedanken sie zu umkreisen, ihr Heim zum Mittelpunkt seines Lebens zu machen. Jeder Brief. der zu ihm kam, jedes Gespräch, das er mit einem Menschenführte, jedes Erlebnis, das ihn bewegt,— am Abend legte er es in ihre Hände. Nun türmte sich alles Geschehen auf seinem Wege und schien ihm zu einem Fels zu werden. den er nicht mehr zu überwinden vermochte. Aber in einer Nacht, da er schlaflos lag und in den weißen Mond starrte, der jenseits seines unverhangenen Fensters schwebte, kam ihm der Gedanke, daß er doch das größte Glück genossen, das jenen, die auf Erden wandeln, widerfahren hann. Er hatte eine Seele und ein Freundesherz ganz besessen. Mehr darf kein Mensch vom Schicksal fordern. Gefakter und getrösteter erwachte er am anderen Morgen. Zum erstenmal, seit sie tot war, erfüllte er seine täglichen Pflichten, zum erstenmal nahm er regeimäßig seine Mahrzeiten ein. Am Abend suchte er ihr Heim auf, das eine Aufwärterin, die ihr viele Jahre gedient, noch täglich reinigte und ordnete. Allein saß er in dem Zimmer, in dem sie an jedem Abend länger als ein Menschenalter zu zweien gesessen. Er betrachtete mit Rührung und Zärtlichkeit ihre Bilder und ihre Bücher. ihre Kunstmappen und ihre Briefe. Und auf einmal, als hätte es ihm ein Unsichtbarer mit Absicht in die Hand gespielt, las er in einem: schwarzen Lederband, in dem sie viele Seiten mit ihrer dünnen, fliegenden Schrift bedeckt. Er las und es wurde ihm klar, daß sie von ihm sprach und ihrem Zusammenleben mit ihm. „Er kommt Abend für Abend,“ stand dort. „Ich bringe es nicht übers Herz, ihn fortzuschicken, wenn er so zutraulich und selbstsicher eintritt, als wäre es in den Sternen geschrieben, daß ich ein Geschöpf ohne Eigenleben sein soll, nur dazu bestimmt, dazusitzen und zu warten auf ihn. sein Echo, sein Widerhall, seine getreue und fromme Sklavin zu sein, der er von seinem Leben und seinen Liebesabenteuern draußen in der großen Welt berichtet. Er sitzt gleichlausend. Voll schmerzlicher Ueberraschung gewahrt man, daß es kein reines, überall verständliches„Reichsdeutsch“, wie die Oesterrei ner voll Anerkennung sagen, gibt, ja, daß sie n dieser Verschiedenheit der Ausdrücke gerade ür alltägliche Dinge ein wenig die ewige Unvertäglichkeit der Deutschen wie das Bild der Kleinstaaterei unseres Vaterlandes widerspiegelt. Eine Frau, belastet mit hauswirtschaftlichen Sorgen, kann diese Beobachtung vielleicht esser anstellen als ein Mann, für dessen Beruf die Ausdrücke im allgemeinen schablonenmäßig sein werden, obgleich auch hier allerlei Var iti onen vorhanden sind(ich erinnere z. B. nur daran, daß man im Süden auf die Regi mentskanzlei statt aufs Büro geht, und daß die Offiziere in Offiziersspeiseanstalten essen statt wie bei uns in Messen odet Kasinos). Für die Frau aber beginnt der Kampf für ihre wie der Familie Behaglichkeit schon beim Einzug mit der wichtigsten Person des Hauses, dem Hausverweser, der in Hamburg schlechtweg„Vize“(Abkürzung von Vizewirt), in Berlin„Portier) gerufen wird, während bereits das liebenswürdige Sachsen„ihr" die Würde mit dem Titel„Hausmannsfrau" verleiht, und in Bayern unter gänzlicher Ignorierung des Mannes nur„d' Hausmoat chterin“ regiert. Und wie—! Denn versteht man es nicht, sich mit ihr und ihren Reinlichkeitsbegriffen gut zu stellen, so darf man es sicher sein, daß auch„d' Wäscherin und .d' Putzerin“ sich bald von der Herrschaft zurück ziehen. Auch der Name für das von den Ehemännern besonders gefürchtete Reinemachen wechselt; im Süden hat man„Stöberei“, nördlicher„großes Aufräumen", beim deutschen Nordpol herum„Großrein=“, in Berlin„Großreinemachen". Ebenso passen sich die zu diesen Festtagen nötigen Instrumente dem Charakter der Landschaft an; das kräftige Niedersachsen schreit nach einem„Feudel" oder„Feul“, wenn es einen Aufwischlappen braucht, nach einem „Leuwagen“(Schrubber am Stiel) und nach einer„Hannedeule", wenn es sich um einen Handseger oder ebesen, im Süden„der Wiesch“ genannt, handelt. Der Eimer, plattdeutsch„Emmer“, nimmt in Ostpreußen schon kurländische Färbung als„Span“ an. Die schleswig=holsteinische„Wäscheballje“ wird zum„Waschfaß“ in Sachsen, zum„Zuber“" oder„Schaffi“ im Süden. Im Norden„plättet“ man die Wäsche, nachdem sie„gemangelt“ wurde; im Herzen Deutschlands bezeichnet man das letztere Verfahren mit„rollen“, im Süden, sofern es überhaupt geschi „mangt“ man, ehe„gebügelt" wird. Wellenkörmige Ornamente mit Scheren in die Besätze u„tollen“, wie man im Norden sagt, nennt an in den mittäglichen Provinzen„glocken“ im Schatten der Alpen„gouffrieren“. Um den Damen, die all diese Kunstfertigkei#en ausführen, noch ein Wort zu gönnen, sei bemerkt, daß sie an der Waterkant weniger auf die Dicke des Brotes als auf des Belags sehen und heiße, alkoholische Getränke bevorzugen; dann in seinem Sessel, zufrieden, satt, im Erzählen noch einmal genießerisch das Erlebte durchkostend. Ich arbeite stumm an meiner dunkelroten Kissenplatte und neige den Kopf tief, damit er den Haß nicht sieht, der in meinen Augen gümmt.“ Und zwanzig Seiten später stand: „Er wird in Ewigkeit nicht merken, daß wir Feinde sind. Immer bäumt sich innerlich der Dienende gegen den Herrschenden auf. Meine Seele vergißt es ihm nicht, daß er sich zu ihrem Herrn gemacht. Einmal, vor Jahren, habe ich ihn geliebt und Höllenaualen gelitten, wenn er von seiner Liebe sprach zu Eva oder Agathe, zu Lilly oder Carmen. Meine Liebe ist lange erloschen. Stumpf ist mein Herz geworden und leer. Doch ohne meinen Willen blickt mein Auge an jedem Abend um seinetwegen nach dem Zeiger der lwr und ohne meinen Willen horcht mein Ohr auf seinen Schritt. Wir sind aneinandergeschmiedet von einer teuflischen Vorsehung und werden erst dann unserer Ketten ledig, wenn einen von uns das Grab deckt.“ Der alte Mann schloß das Buch und stieß es fort. Ein Grauen schüttelte ihn. Aus ihm hernor hatte ihm noch einmal das Gesicht der Freundin angeschaut, starr, fremd, furchtbar, chimmernd in dunklen Lichtern, die ihre Züge scheinen ließen wie beleuchtet vom Gewitterrahl und er begriff, jenes Antlitz, das er in der auen Stunde so entsetzt angestarrt, war keine eske gewesen, sondern zum erstenmal ihr mohres Gesicht. Jetzt erst fühlte er sich verlassen 1nd in grenzenlose Verzweiflung gestürzt. Nicht e7 Herz, eine Seele hatte er im Leben ganz bejesen und ihn überkam die Erkenntnis, daß es mmer nur der entschwebende Saum eines Gewands sein kann, an den unsere Hände rühren und niemals des andern wirkliche Gestalt. in Sachsen dagegen ist feingeschnittenes Brot der Beweis des schmutzigen Geizes und Kaffee lad libitum vom späten Morgen bis zum frühen Abend Bedingung. Bayerns Töchter verlangen Bier und nochmals Bier zur„Brotzeit“, dem Frühstück, zur Jause" und zum Abend und stehen allen Gerichten außer„Ochsenfleisch mit Gemüs““ mißtrauisch gegenüber. Und nun dieses Ochsenfleisch! Daß überall in Deutschland die Tiere verschieden gewachsen sind, steht für mich fest— nur gleich viele Knochen haben sie!— aber was hier Roastbeef heißt gilt dort als Lende und unser schönes norddeutsches„Dickelang" und„Dünnelang“ taucht als „Schlüssl“,„Spitzbraten",„Rosenspitz“„Zwergripp“,„Rustbraten“ auf; sogar„Kronfleischküschen“ gibt es in Bayern, in denen als Billiges nichts als das berühmte„Kronfleisch“(Kopffleisch) verkauft wird. Die Kalbsmilch,„Schweser" im Norden, erscheint im Süden als„Bries“. Das Lungengeschlinge, Herz. Lunge und Leber umfassend, in dessen Finessen sich nördlich vom Main Mensch und Hund redlich teilen, marschiert südlich der Mainlinie als„Krös" auf; und die Gedärme heißen hier— man staune— „Inkreisch". Kurz und gut, bis man alles Nötige beim Schlächter oder Metzger gelernt hat, auch daß es in Bayern Schweinefleisch nur beim Letzte Worte Geliebte, wenn mein Geist geschieden, So weint mir keine Träne nach! Denn, wo ich weile, dort ist Frieden, Dort leuchtet mir ein ew'ger Tag. Wo aller Erdengram verschwunden, Soll euer Bild mir nicht vergehn, Und Linderung für eure Wunden, Für euern Schmerz will ich erflehn. Weht nächtlich seine Seraphsflügel Der Friede übers Weltonreich, So denkt nicht mehr an meinen Hügel! Denn von den Sternen grüß' ich euch. Annette v. Droste=Hülshoff. „Charkutier“ gibt, zieht man schon wieder fort und versucht in einer anderen Gegend die Auswahl aus den morgendlichen Mundsemmeln, Rundstücken, Schrippen, Wasserzwiebäcken, Kaiserbroten oder Eierweckln eines königlichen Hofmundbäckers zu kreffen. Auf die ewige Auseinandersetzung über das, was Rüben, Wurzeln oder Karotten miteinander gemein oder verschieden haben, will ich mich nicht einlassen, nur daran erinnern, daß man in Bayern statt um Blumenkohl um Karfiol und statt um Rosenkohl ganz italienisch um Broccoli bitten muß. Tomaten heißen der österreichischen Grenze zu schon „Paradiesäpfel“, Aprikosenmarmelade zu allen Omeletten nur„Konfitur“, in Oesterreich„Marillenkonfitur“ und das würdige alte Pflaumenmus„Bowidl“. Gewöhnliches Landbrot wird trotz grauweißer Farbe Schwarzbrot im Süden Re enbrot nur in ältlichem Zustande in Beliengeschäften kaufen kann. Topf= oder Napftuchen verseinert sich zu„Guglhupf“. Den guten„Bückling“ taufen die Sachsen selbstverständlich in„Pöckling" um, dagegen kennt man „gepökeltes" starkgesalzenes Fleisch unter der Bezeichnung„Kasseler Rippespeer“ nur im Norden; der Hamburger nennt die beste Qualität „Nagelfleisch“. Und das heimatliche Gericht „Schweinshaxen mit Kraut“ findet der Münchener in Berlin unter dem ihm gänzlich unverständlichen Namen„Eisbein mit Sauerkraut" auf der Speisekart: rermerkt. Die Hand verker tanzen in buntem Namenreigen mit: der Töpfer wird im Süden zum Hafner, der Klempner zum Spängler, der Böttcher zum Schäffler, während es in Hamburg n.och einen Extramenschen gibt, den„Gasfitter", einen Mechaniker, dem die Heilung der Gasrohre obliegt, und der mit einem Schatz an „Wihr"(engl. Wire) anrückt, wie der Hamburger Draht nennt. Bindfaden präsentiert sich in Sachsen als Zuckerschnur, in Bayern als Spagat. Die Tasse ohne Untersatz, das liebenswürdi#### „Haferl“, tritt als ernstes„Köppen“(engl. eup Norden auf: die Mecklenburgerin rührt ih Apfelmus durch ein„Tehms“, die Bayerin gibt es durch einen„Seiher"; auch kocht sie nicht in Töpfen, sondern nur in„Tiegerln“ oder„Hafen“ und verwahrt ihre Vorräte in der„Speise“, die Sächsin großartig im„Speisegewölbe“, selost wenn nur, wie es in angenehmen Mietswohnungen häufig der Fall ist, ein kensterloser Schrank in Frage kommt. Der in den Herd(Berin: Kochmaschine) eingemauerte Kesse., Beikessel im Norden, wird im Süden mit„Schiff“ oder „Grank'l" bezeichnet, der Wasser= und Bierhahn mit„Wechsel" dagegen nennt der Husumer seinen Kessel mit heißem Grogwasser eine„Welle“. wahrscheinlich weil die Flut öfters in ihm zurückläuft. Eine Trittleiter nennt sich im malfreudigen München kurzweg„Staffelei“. und jeder Schrank, das Berliner Spind, wird hier zum einfachen„Kasten“. Diese bescheidene kleine Blütenlese darf auf Vollständigkeit keinen Anspruch machen; sie soll nur die deutsche Frau darauf hinweisen, daß er vorteilhaft ist, wenn man durch Deutschland wandern muß, erst„Deutsch“ zu lernen. Es ist nicht bequem, bei dem geringsten Wunsch, für des Leibes Notdurft erst auf Umwegen zu gegenseitigem Verständnis zu gelangen. Frauenkrankheiten Von Dr. med. Grete Schüler=Helbing. Frauen sind labile Geschöpfe! Schon in siologischer Beziehung sind sie von der Natur mit allerlei unangenehmen Zugaben bedacht, die ihren Körper schwächen oder jedenfalls leicht aus dem gesundheitlichen Gleichgewicht bringen können. Schon das junge Mädchen leidet häufig an Blutarmut und ihren Folgezuständen, allgemeiner Abgeschlogenheit, Mattigkeit und Unlust. Solche Mädchen sind meist launisch, unliebenswürdig und mürrisch und sehr schwierig zu behandeln. Hier hat frühzeitig die körperliche Ertüchtigung der Frau einzusetzen. Vor allem handelt es sich darum, den schwächlichen Körper durch Sport, Freiluft und allerlei Uebungen zu kräftigen und bei den öfters eintretenden Erschöpfungszuständen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Außer allen möglichen Medikamenten, unter denen das Eisen eine große Rolle spielt, versucht man durch kleine Gaben Alkohol in irgend einer Form, meist als kräftigenden Südwein, wie Tokayer, Rotwein, Sherry, plötzlich einsetzende Ohnmachts= und Schwächezustände zu bekämnfen, auch hat man schon versucht, diesen Zufällen durch regelmäßige kleine Gaben von kräftigem Bier beizukommen. Alkohol ist schließlich ein Reiz= und Genußmittel, das belebend und anregend auf den Körper wirkt, voraus. gesetzt, daß es in kleinen Mengen und nicht zu häufig gegeben wird. Auch nach der Entbindung braucht der erschöpfte Körper einer Frau geraume Zeit, um wieder zum normalen Zustande zurückzubehren. Man muß ihm mit allen möglichen Mitteln, außer guter und kräftiger Nahrung zu Hilfe kommen, um die Erschütterungen und Umwälzungen, die die Mutterschaft und Entbindung ihm verursacht haben, wieder gutzumachen. Schon auf ganz geringe Mengen Akohol roagieren solche Frauen und es ist interessant zu beachten, wie schon nach einem Schluck Kognaß oder Seht, nach einem Glas Wein oder Bier, Apathie schwindet, der Ausdruck des Gesichtes lebhafter wird, die Reaktion auf alle anderen Dinge in erhöhtem Maße einsetzt.— Natürlich mut man bei derartigen Patientinnen sehr vorsichtig in der Desierung sein, besonders wenn es sich um stillende Mütter handelt, da. #.#### Säugling unter allen Umständen vor Alkoholeinwirkung bewahrt bleiben muß. Das ganze große Gebiet der Unterleibs= und Frauenkrankheiten, das gewöhnlich durch seine lange Dauer und chronische Einwirkung der Kranstheitegifte auf den Körper ein langes Stechrum zur Folge hat, ist selbstverständlich auch der belebenden und kräftigenden Wirkung des Alkohols zugänglich. Es wäre ja lächerlich, solchen Patientinnen, die von qualvollen Schmerzen geplagt sind, die an schlaflosen Nächleiden, deren Appetit alles zu wünschen übrig läßt, nicht die Wohltat eines Genußmittels angedeihen zu lassen, das ihnen über manche schlimme Stunde hinweghelsen bann. Selbstverständlich heißt es auch hier, Maß halten, damit das an sich geschwächte Herz nicht plötzlich zu stark angestrengt wird. Schwer arbeitende Frauen, die körperlich viel leisten müssen, vertragen ohne weiteres etwas Alkohol, da der Körper, der durch die anstreugende Arbeit viel Energien abgibt, gern etwas konzentrierten Brennstoff aufnimmt und verarbeitet. Wie überall, ist auch hier ein Zuviel vom Uebel. Die große Kategorie der sogenannten„nerFrauen, die alles„nicht ver vertrggen bigvösen“ Frauen, die alles„ nen, die vald hier, bald da fast immer ohne organischen Hintergrund— Anftrensumng unfallen und *