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Christus zog durch's ganze Land, da begegnete ihm Ein' mit der verbrannten Hand, so nahm er den Brand in seine rechte Hand und führt' ihm heraus den Brand. J. N. G. d. V., d. S. u. H. G. Hierbei muß die verbrannte Stelle in die rechte Hand genommen werden.— 3. Den Husten an Lunge und Leber und den Zustand dieser beiden zu erkennen: Die Lebersucht und die Krankheit und die Lungensucht, die ich hier finde, das gebe Gott, daß die mag verschwinden von N. N. I. N. G. d. V., d. S. u. H. G.! Hierzu ist noch folgendes zu tun: Ein Topf wird mit Wasser gefüllt und im Kreuz dreimal darüber geblasen. Dann wird geschmolzenes resp. flüssiges„Ungel“ in diesen Topf gegosser. Wenn das Ungel eine auf beiden Seiten ganz glatte Form annimmt, so ist Lunge oder Leber gesund. Wenn der Zustand an Lunge und Leber nicht zu schlimm ist,(in welchem Falle doch ärztliche Hilfe genommen werden muß), ist noch folgendes Mittel anzuwenden: Eir Känncher. Baumöl, ½ Ort süßer Branntwein, ¼ Pfd. weiden Zucker und 3—4 Eier werden durcheinander gemischt und morgens und abends davon getrunken. Während der Kur darf man kein Schweinefett, auch nichts aus der Pfanne essen. Wiederherstellung erfolgt binnen 8 Tagen. 4. Wenn ein Schwein die Bräune hat und nicht fressen will.(Wenn es zwei Tage nicht fressen will, ist das Uebel sehr schlimm. Ein„Zapfe; ist auf dem Windfang.") Hätt di boy(jemand) mit bäusen Augen angesein, do sei di Gott der Herr mit gnädigen Augen wieder an. I. R. G. d. V., d. S. u. H. G.!— Bei dem Sprechen dieses Spruches muß man jedesmal(also dreimal) an der betreffenden Stelle, welche auf der äußeren Haut durch ein Büschelchen sichtbar ist, ziehen. Die Geschwulst, die inwendig wie ein„Pfeifenstumpf“ ist, geht wieder zurück und verwelkt. Zauberspruch, mit dessen Hilfe man glaubte, einen feindlich gesinnten Menschen durchprügeln zu können, ohne selbst dabei Hand anzulegen(in der Bauerschaft Dingerin bei Plettenberg 1883 aufgefunderer Zettel aus dem Ende des 18. Jahrhunderts):„Derjenige, welcher mir nach meinen Kräften und Vermögen trachtet oder mir sonst 4 feindselig nachstehet daß ich den prügeln wo auch will, darzuhelse mir der Mann, der den unschuldigen Tod am heiligen* Kreuze* nahm. Im Namen Gottes des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes ##t1.“ Sobald diese Worte gesprochen waren, sollte der Betreffende von unsichtbarer Hand die gewünschten Prügel empfangen. Eigenartige Kirchenkollekte. Wie in Hohensyburg vor 225 Jahren die Gelder für den Neubau der Pfarrkirche zusammengebracht wurden, zeigt uns folgender interessanter Brief der Freiheit Westhoven: Wohledle, Edle. Ehrenvest Sonders hochgeehrte Herren p. p. Ew. p. p. Hochedle Edle usw. werden annoch bekandt seyn Waß gestalt Unsere Pfarrkirche zu Syborg für einige Zeit von den Frantzösischen Krigstrouppen leider gäntzlich eingeäschert und ruinirt worden, zu deren auferbauung wir leider nicht ehender wegen der betrübten und schweren Zeiten, alß nun zur perfection kommen können; Und wir alßdann die dabey große aufgangene Kosten und große schulden auß eigenen Mitteln bevzubringen ohnmöglich. So hatt Unß die höchste Noth gedrungen, bey guthertzigen frommen Christen eine beliebige bevsteur zu suchen, deß endts auff Donnerstag wird seyn der 7de Tag Septembris Unsere gute Freunde zu Unß dinstfreundlich einzuladen Mitt gehorsambster bitte, Sie geruhen auff obglt. Tag deß Nachmittags umb 1 Uhr auff unserem rathhause zu erscheinen, Und Unß mit einer Christl. und milden Beysteur unter die arme zu greiffen, dagegen von Unser handt zur schuldigsten Danksagung eine geringe Collation und fröligkeit Vor lieb zu nehmen, sich versichernde das die Miltreichen Gott solche gabe tausentfeltig erfüllen werde. Und Wir es gegen Ew. Ew. Ew. hochedl. Edll. p. v. in der gleich Verwanden begebenheiten zu verschulden nimmer vergessen werden: Alß Ew. Ew. Ew. Hochedl., Edl. Erenv. p. p. Dienstergebene Diener Bürgermeister u. Nath der Freyheit Westhoven. Westhoven d. 1. 9bris 1697. Der Name Eckesey soll— nach einer in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts niedergeschriebenen Volksdeutung— aus einer Zeit stammen, in der durch Krieg und Seuchen die ganze Gegend ausgestorben war. Da kam ein Fremdling das Volmetal herunter und sand dort, wo heute Eckesey liegt, einen Mann und eine Frau. „Hier ist auch alles tot,“ erzählten sie dem Fremiling,„nur„eck und sei“ sind übrig geblieben in dem großen Sterben.“ Von diesem Wort soll der Name Eckesey stammen. * Das Oktoberheft der„Heimat“(Monatsschrit der Westf. Heimatbundes, Heimatverlag, Dortmund) ist seinem Inhalt nach eine Heide=Sondernummer, die von stimmungsvollen Heideliedern eingeleitet wird. Karl Wagenseld steuerte eine Skizze„Heidetraum" bei, Prof. Arens=Aachen untersucht die Heidebilder der Droste, Geheimrat Philippi schildert uns die wirtschaftliche Ausnutzung von Heide und Bruch in früherer Zeit in einem Aufsatz über die Markgenossenschaften. Der Provinzialkonservator berichtet über die Denkmalpflege in den Regierungsbezirken Münster und Minden; der Heimatarbeit dient eine„Führerliste" und ein Nachtrag zu der früher veröffentlichten Rednerliste. Das reichhaltige, mit einer vierseitigen Kunstbeilage geschmückte Heft wird allseitigen Beifal finden. Heimatblatt für den füdl. Teil der Grafschaft Mark Schriftleitung: Ferdinand Schmidt, Burg Altena i. Westf. Erscheinungsweise: Halbmonatlich als Beilage zum Fernsprecher Nr. 198.— Druck und Verlag: P. A.] Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung. SonderSantz, Altena i. Westf., Kirchstr. 26, Fernruf 68 und 96. bezugkann durch die Post erfolgen.(Preis für jede Nr. 5000.-) Nummer 9 Altena, Anfang September 1923 1. Jahrgang Abend bei Altena Nun wogt und rauscht im Fluß das Wehr, und wallt die Flut der Wasser lauter in die heitre Stille, denn hinter waldigen Bergen sank des Tages Glut. Wer seinen Frieden weiß, der wandert froh nach Haus. Die Amseln singen an den Waldabhängen, die Abendglocken klingen sanft und friedlich aus. Die Freude und das Leid deckt bald die dunkle Nacht; Bemooster Ruhe froh, reckt droben schroff der Turm der grauen Ahnenburg die trutzige Haube ins späte Dämmerlicht, ummurmelt tief vom Sturm, Der weitumwallend saust und grimmig sich erbost, die alten Eichen wuchtig packt und schüttelt, von Bera zu Berge braust und dumpf das Land durchtost. Komm, Liebste, laß uns gehn.— Schon faßt der Träume Bann mein schauernd Herze, und die Nebel steigen.— Wir zünden dann daheim die treuen Lampen an hon ziehn am Himmel still die ewigen Wandrer, ege Sterne, auf in ihrer alten Pracht. Die Burg Altena 1809 Zur Zeit der französischen Fremdherrschaft, als unsere engere Heimat einen Teil des Großherzogtums Berg bildete und zu dessen Ruhrdepartement gehörte, verlangte die bergische Domänen=Administration in Düsseldorf durch Auftrag des Domänendirektors vom 1. Mai 1809 von dem Departements=Architekten Pistor eine genaue Abschätzung der Burg Altena, soweit sie früher dem Könige von Preußen gehört hatte und nun zu den herzoglich bergischen Domänen gehörte. Am 15. Juli desselben Jahres kam für den Architekten noch der Auftrag des bergischen Ministeriums hinzu, eine Beschreibung der Gebäulichkeiten einzusenden und Vorschläge zur Einrichtung eines Kriminal=Tridunals mit den nötigen Gefängnissen zu machen. Dieser beiden Aufgaben entledigte sich Pistor in den Tagen vom 10. bis 12. August 1809, und von seinem Abschätzungsprotokoll sowohl wie von seiner Beschreibung und den Vorschlügen ist uns eine vollständige Abschrift bewahrt geblieben, die sich im Archwe der Burg befindet. Mit Rücksicht darauf, daß uns in diesen Schriftstücken die genauesten Angaben über die damalige äußere Beschaffenheit und innere Einrichtung der Burg Altena gemacht werden, werden wir im Nachstehenden alles dasjenige daraus wiedergeben, was hierauf Bezug hat. Bemerkt sei hierbei, daß sich eine Abschätzung und Beschreibung des Hauptgebäudes der Burg, des alten sog. Kommandantenhauses, nicht in dem Schriftstück befindet, weil dieses am 28.August 1771 von der preußischen Kriegs= und Domänenkammer an die Stadt Altena zu dem Zwecke verkauft war, daraus ein Armen= und Waisenhaus zu schaffen. Nur in seinen Vorschlägen für die Neueinrichtung der Baulichkeiten kommt Pistor auch auf dieses Gebäude zurück, das von ihm als Waisenhaus bezeichnet wird. Der Departements=Architekt Pistor wandte sich an den Rentmeister zu Altena, der ihm die Angabe machte, daß die Gebäulichkeiten des Schlosses von dem Könige von Preußen berkämen. Er begann am 10. August mit der Besichtigung und Abschätzung„des Gebäudes auf dem Schlosse daselbst, die Baraquen genannt, welches nach Angabe ded M i iuu M gun M un n Ws u W M W n Sppflc Ma u unh izzun u ung an nn me ne gun M M Mut uun 220 ugng an u e W W un bunugog int ignng eg u c uhiuun hh Inm P M An M Mu gsat Mun Sc Mnt Wn cicl hvg u W n uncutgt uco S c c n zi M u M WMe ui u ch u gun f Innun Lubd Wlauun W u n u Mung Su n gui Muu Wn n Non uh un rn e M n c WW W W gun Anb Mt u W Sbg i M Pssunle u n c tc Wshidmg ule W gun usugg un zuss uv Suiu n(T M (U pptuge i du e S We u n gun un W(S Wc An hlugn un M u W u nc-s ig. ug gun W uitu n S g Mm b 1 a l M n unun We wn W W gun W M M i Wohin u n ict gh asid zi bununt n Ini P S M h u nn ug A r u M W M M N icct uuun eppi Sue Wtelg atun Vunung Suten iin i o Wr Mudr n aun cuts non i u c gnn len Bunnsgun u M in uut tc Wgtg Mn uu e n gun u u an u M e unc P„caum" sog ind ugvit M uc e n ne n gun lle Bangrs. gevunags uig nie#mn egipgeg s#tese #n Sleutonb Pnagc ug zuv Invztägg und Nt a Wuut u c(g M l unn c i Me ft ug lnv ann conv i W M nznng um u gusuung M M an izig t M un Azg nugg iune S i uut zu cusung un gg W ucct uni 12c ue mn Si u ie Nu ci ck nog t c M i uc W u Mp M gun znvgns Wn n itt iii ungech Rtubd noc, Mee Lu g un Wune iee a M Wuanne ur M hn M aa ich M an ai itu uec hir M W W un Wt n Wi utu Bue a # busc u M Mi ng uh gu i i Pht W Wut uv 11 sg nuh gsbhuuge M iutn Sog bunuhogin M Muunt W n ue g M an M M uu anc iulag n Mi bul bu n unch c M W M a un W iunee d M Wu u M n W Sud g mnv unu Wuc Minn W cn S M Malhug gun M W tngnn uan u u sic Whnn i u Wiu u ic S u n hung uuz nidug Mt g u Wot S M M M od i im Wlelg ur s gun 95 gun wah i e Wtagn un n suung uunn hciog M u i a cn W M Mh W M un u clhung p r u u e c### 191130 n hhgig wii zuggalob gun pnan? 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Die Baracken. „Dieses Gebäude— so führt er aus— liegt auf einem hohen Berge zwischen der Stadt Altena und dem noch dazu gehörigen Teil, die Nette genannt. besteht aus vier Etagen ohne das Souterrain, ist ganz massiv von Bruchsteinen erbaut und das Dach mit Schiefer gedeckt.“ Seinen Angaben fügte er vier Pläne bei, die leider nicht bei den Atten sind, aber durch die folgenden Bemerkungen wenigstens einigermaßen ersetzt werden. Das Souterrain und die zwei unteren Etagen werden zu Criminal=Gefängnissen, zu Wohnungen für die Gefangenwärter und zu einer Wachtstube, die dritte und vierte Etage aber zum Armenhause gebraucht. Das Gebäude ist zwar noch in dauerhaftem Stande, erfordert jedoch am Mauerwerke eine baldige Reparatur. Der Grund, worauf das Gebäude steht, kann nicht mit verkauft werden, weil solcher zum Armenhause gehört. Da hiernach bloß das Souterrain und die beiden unteren Etagen der Baraquen verkauft werden könnten, schätzte Pistor deren Wert nur auf 1400 Franes ein, zumal sie nur von dem Armenhause oder von sonst jemandem zur Einrichtung kleiner Wohnungen für Fabrikanten(d. h. Fabrikarbeiter) angekauft und benutzt werden könnten. In der Beschreibung erfahren wir dann noch folgende näheren Einzelheiten über den Zustand und die Einrichtung der Baraquen: Der erste Stock im Souterrain besteht bloß in zwei Abteilungen, worin zwei Pritschen befindlich, worauf die Gefangenen des Nachts nach der Reibe jeder mit einem Beine angeschlossen liegen, durchaus nicht voneinander separiert sind, mithin ungestört zusammen sprechen, sich hülfreiche Hand leisten, solchergestalt von den Fesseln befreien und sodann gemeinschaftlich Anstalten zum Ausbrechen und zu ihrer Befreiung treisen können. Auch sind diese Gefängnisse äußerst ungesund, da jede Abtheilung nur mit 2 Offnungen versehen ist, wodurch Licht und frische Luft eindringt und sonst des Nachts mit Stroh zugestopft wurden, weil erst vor einigen Jahren vor diese öffnungen Fenster gemacht wurden; außerdem ist der Fußboden nicht gedielt oder gepflastert, sondern bestehet aus bloßer Erde, und die Decke ist nicht gewellert, mithin sind die Behälter auch so kalt, daß im Winter die Menschen fast darin verfrieren müssen. Im zweiten Stock im Souterrain sind die sog. Spinnstuben oder die Stuben, worin die Gefangenen bei Tage gebracht werden, und welche mit Ofen versehen sind; auch ist darin eine Wohnung für den Gefangenwärter. In dem dritten Stockwerke waren vordem bloß die Wohnungen für Gefangenwärter und einige Kammern zur Aufbewahrung der den Gefangenen gehörigen Sachen und der Feuerungs=Materialien. Vor einigen Jahren sind aber darin, um nur in etwa eine Separation der Gefangenen bewirten zu konnen, fünf Gefängnisse angebracht. 2. Der Gefängnis= oder dicke Turm. Dieser Turm ist massiv von Bruchsteinen erbauet und mit Schiefer gedeckt. Unten ist ein gewölbter Behälter, worin weder Licht noch frische Luft kommt, und worin vor vielen Jahren die Arrestanten durch eine in dem Gewölbe befindliche öffnung, auf einen Stuhl angefesselt, heruntergelassen sind, welcher Behälter aber seit langer Zeit, weil er durchaus ungesund ist, nicht mehr zum Gefängnisse ist gebraucht worden. über diesem Gewölbe ist der Turm noch drei Etagen hoch, wovon die erste und zweite Etage in der Höhe mit Balken durchschlagen ist, sodaß in jeder dieser Etage 6 Gefängnisse angebricht sind. Die Höhe des ganzen Turms berrägt 78 Fuß, und vor diesem Turm ist noch ein kleiner Turm für die Treppe angebracht. Dieses ganze Gebäude ist zu nichts aubers zu gebrauchen, als daß es zum Abbruch verkauft wird, in welchem Fall aber das Mauerwerk, weil die Steine hier keinen Wert haben, stehen bleibet. 1425 Fuß Holz, in den Wänden die Balken, und am Dache des kleinen u. großen Turis, à Fuß 2 Stb.— 12 cents 47 Rt. 30 St.— 171 1r3.— cts. 1200 Quadratfuß Beschußbretter, à 100 Quadratfuß 20 Stb.- 1 krs. 18 cts.— 4"—„ 1300 Quadratfuß Bretter unter dem Schieferdache, à 100 Quadratfuß 15 Stb. = 89 cts. 3„ 15„ 18 Centner Schiefer à 50 Stbr. 2 frs. 95 cts— 15"—„ Das Eisenwerk überhaupt 5"—„ Die Thür mit Beschlag Überhaupt..... 4"—„ Die in den Gefängnissen befindlichen 15 Kasten und mit Eisenwerk.... 60„—„ Summa 138 Rt. 45 St.— 494 frs. 96 cts. Weiter erfahren wir dann noch in Pistors Beschreibung über den Turm folgende Einzelheiten: In dem großen Turme sind zwar durch drei Stockwerke Abteilungen von Kreuzwänden vorhanden, und in jeder Abteilung stehet ein aus Bohlen gezimmerter Kasten, worin die Gefangenen gesetzt werden; diese sind aber nur von der Größe, daß ein Mensch bloß darin stehen und liegen kann, und also sind solche schon in dieser Rücksicht unzweckmäßig. Hierzu kommt nun noch, daß in diesen Abteilungen durchaus kein Licht ist, und daher auch keine frische Luft geschöpft werden kann, welches denn die Behälter auch höchst ungesund macht. Dieser Turm ist aber wegen des starken Mauerwerks sehr gut zu festen und gesunden Criminal= Gefängnissen einzurichten, wenn die Kasten herausgeschafft werden. Der erste Stock dieses Turmes ist 13 Fuß hoch und kann in der Höhe nicht durchschlagen werden, weil sonst die Gefängnisse nur etwa 6 Fuß hoch und also zu niedrig werden würden, weshalb in demselben nach Abzug des Flurs 3 Gefängnisse angebracht werden Lönnen. Der Sagen und Geschichten aus alter Zeit Aufgezeichnet 1884 von Schreinermeister Wilh. Hüttebräucker in Kückelheim bei Plettenberg. Der Geist in der Kirche. Frögger sall ock in der Hiäscher Kiärke bi hellem Dage maol en Geist ewiäst sien. Oppem Hämmken was son'ne aollen Kerel ewiäst, diäm soll wall't Liäwen leid ewiäst sien. Dei geiht nao'm Balken un schnitt sick diän Hals aff. Hei was aower noch nicht foarten dout ewiäst. Dao röppt hei un schicket nao Hiäsche nao’m Pastouer: hei söll kuomen un giäwen iäm et Aowendmaol. Dei Pastouer well dat aower nit dauen un düsse Kerel maut son stiärwen. Nit lange drop, dao kuomet dei Schäulers un stät, et spaukere in diär Kiärke. Dei Schaulmester gäiht nao’m Pastouer un stät jäme dat, un dei beien gaoht dann in dei Kiärke. De Pastouer well gower nit vüär gaohn; dao gäiht de Schaulmester vüär un stät: „Mein Gewissen beißt mich nicht!" De Pastouer acwer räupet:„Geist, was hast du hier zu schaffen!" Un daorop harr hei en Schlag in't Gesichte krien, dat hei daovan blind wuorn es. Dei Geist es aower van diär Tied an nit wier haort wuorn. Der Grenzsteinversetzer. Aine graute Sünde es souwual imme Hiäsche, imme Valveschen, asse ock hie imme Plettmerschen dat„Laoksteine versetten". Bao et nu grad ewiäst eß, weit ick nit— et weit an diän drei Stiän geleines vertallt—, dao harrn se immer det Aowens enen raupen haort:„Bao sacke’ne laoten? Bao sacke’ne laoten?“— Eines Aowens küemet nen Besuappenen daohiär un höärt dat. Dei räupet:„Du dusend Düwel, bao du ne kriän — Dao siät dei Stemme:„Op dat Woart harr ick alt hundert Jaohr oppe passer!“ Dao was he erlöiset wiäst. De Besuappene was aower nöchtern wuorn. Hülfe in den Himmel. In fröggern Tien, at im Valbeschen noch alles katholes wiäst was harr hie ungen ime Kiäspel son'ne tiämelt riete Bvorn ewnonnen; dei harr Gehannes hett. Dei Gehannes gäiht dout, un siene Fraue well'ne onk gären in diän Hiemel hewen. Sei gäiht nao'm Paoter, der sall füör me so viell Misse bjän, bet dat dei Mann in diän Hiemel es. Dei Pauter däuhr dat ouk, un dei Fraue maut nu immer Kräöme, asse Buatter, Egger un Speck daofüör nao'm Paoter brengen. An't leste es jär dat leid ewuoren, dao fraoget sei diän Paoter, buwiet at tär Mann alt imme Hiemel wäör? Dei Paoter siät:„Bis unger de Armen.“— „O.“ stät dao dei Fraue,„min Gehannes, dat was son'nen starken Mann, dann fall hei sick wall selwer wieder drin helpen, dann Läört men up met dat Biän!“ Vom Schinderhannes. Ungefähr ne Stunne van Valbert nao Meinerzen hien liet de Ingemermüelle, dei harr frögger ock Schinnergehannes maol met sienem Besäute beährt. Aines Dages, at de Müöller n e i chng zak use i W Me ume s Wa u uud anb Glunzg ud u uuu e n M gun u u ut i t augibung gun u Mnt hat ing usbun gu u un ir uloct anb u u uhag gu Wi W Si u u gwg in MM l ein####a#pi Wt ue Wp nc ich ahl ipnv ueb Me Me ii#g uueg anv uu u ic# u icg uim M i wh hni boz u u i u Wutu Wruu M h ubg uu e n Sg M Wou up at uidung g MM i ct unt ign gu# M M n in ncfung 2 Mh unc unscub un r Mee M cc wet c WW W in i im M Mic ti Wt un such i cM iu n M o un M W n W u g n Su W uu M r u gu Min 1 wbeg uwa M Mu L Mu u gun bone uer u Meie Mu utug#h u u nt n usganat Bunima u W en ne gu i t u M M M Me woc inn W istun Wt M u M c at ii gu u at bunhun W h utu M M un c zie cu u u ur W he Su ihn gung Ruvb gog ppang St us uumr M ue un# d e n u i u uue uer c u u e M n aanf succ nr u Hucii grare nit ter Hus es, kuomet twe Kerels daohiene un wellt Käuhe koupen. Sei seihet sick im ganßen Huse ümme un gaht wier aff. Det Aowens, at de Müöller un sine Fraue imme Berre sind, höärt sei op enmaol diän Rüen bliecken; dei Müöller springet op, dao fällt ock alt en Schüett, un dei Rüe liet in sienem Blaue.„O Här, Schinnergehannes!“ räupet dei Müöller un kritt siene Flinte bi de Hand. Tau ’me Glücke hiät hei twei Flinten, un in diär Tied, at hei schütt, ladt siene Fraue dei andere wier. An't leste siät siene Fraue:„Nu sin vi verluoren, vi hiätt keinen Schüött Pulver mähr.“—„Jao,“ stät de Müöller,„im Stüöweken steiht noch en ganz steinen Düppen voll!“— Bao Schinnergehannes dat höärt, niämet de Räubers jären Douen met, diän dei Müöller doud eschuotten harr, un teihet aff. Diän Douen harrn se ächterm Garen begrawen. Diäm Müöller sine Mahd harr vüör diär Nierndüör liän, diär harrn dei Räubers Hänne un Beine bieine bungen hatt, fär was aower süß nix gescheihen. Schinnergehannes harr naohiär esagt, jäme härr noch nü en Menske an efouert, acwer diäm Müöller wär't geraohn, denn hei harr würkleck keinen Schüött Pulver mehr im Huse hatt. Der hohle Stein bei Himmelmert. Stark en Stunne van Plettmet, Hiemmelmet tiegenüöwer, liet goder steiht vielmehr de hualle Stein. In fröggern Tien, bao hie noch de Riesen wiäst sind, well einer daovan sick des Muorgens wasken un stellet sick, at sine Gewuohnheit es, met äinem Beine nawen in't Ebbe un met diäm andern op de Haardt, ümme sick ut der Abbeke te wasken. Dao hingert jäne dei groute Stein; hei, nit fuhle, schlicket jän met diäm kleinen Finger nawen in't Ebbe, bao hei nu noch steiht. Später was de Graof Engelbert maol op diär Jagd imme Ebbe van diän Attendörnschen verfolget woarn; hei klätert op diän huallen Stein un blöäset in sien Jagdhuorn ümme Hülpe. Dao wäören de Hiäscher un Valbeschen Buoren kuommen met Mistgasseln un Fliels un harrn dei Attendaornschen„Kattfillers“ wiäg ejagd bis wiet unger Attendorn raffer; dao harrn se alle Schütte noppen tuan, dat dei Fische alle ropper düör de Biage un Lister kuommen konnt härrn. Graof Engelbert harr de Buren naohtär fraoget, wat sei leiwer hewwen wöllen: off Stüren frie, bader frie Jagd un Fischerigge. Sei stät:„Frie Jagd. un Fischerigge!“ un dei klät sei ock krien un sehr lange hat. Dei golle Hukalzer Karel, dei es noch nit lange dout, dei hiät noch timme de Jagd prozesset op Graf Engelbert sine Schriften; dei harr hei hatt; dao steiht inne, dat de Schietmeke, Schütlerigge und da herum friee Jagd un Fischerigge härrn, un daorop hiät hei gewunnen.— Van diäme huallen Steine sall alt viel van aff eknomen sien; frögger was hei nowen oppe son breit ewiäst, aß en Diß; dao harrn dei Kükelheimer Stiärkenheiren dao nawen op diäm Steine Karte spiälet un harrn van dao alle järe Stiärken un Schaope im ganhen Ebbe seihen konnt. Wat golle Lüe stät ock, dei starke Simson ut diäm gollen Testamente härr ne daoropper schmietten.