o g g u g u ig ahaa aua iu un no guoz " a n un ug u si b bbn u ubma n n uba pngvg a a 129 uonaguogsunggozug aig gun uoyol ne Hog anzige g ugunao ig uoa gua ugon n a une un gun u uu bunna an wan gun zöuygia nupb Bunveg a n bzuog-shog gog uv zogog uapaung a pnin sonn ub n uug s u gog bunp n g gun Hoggung u g dig aipiar uuog ne azuuvzog spn n uuog g — 66— 80 n n n n a" o gl uu gun u aag go uha busbunugaga gun a — u u— ua us gn u ua n ohnog gun-guvag hu uha oj„uo uusöi" uu g u la . n un an — ao ua g n n un ug n uag jaq" aagol u n„u ag a . 722—892 un ogen 2292 u n a v gun ug e ag o uon aa 688-18 uo un aa upluv a aa nag u u 90 udg n an — 87— — 32— Gereimtes und Ungereimtes über die Heimat. (Schluß.) I. Ditz Brilon. „Die Heimat, die heilige Scholle, Ist Paradies und ist Glück, Und ware sie Wüste und Hütte, Dein Herz bringt dich zurück. Dort haft du Wurzeln geschlagen, Dort sang dich die Mutter in Ruh, Dort rauschen die Abendwinde Dir seligen Frieden zu."— Braun. „In der Heimat ist es schön, Wo so vieles ist gescheh'n, Das sich liebend mir verbunden, Wo ich Fried' und Freud' gefunden. Wann werd ich dich wiederseh'n? Heimat, o wie bist du schön!"— Volkslied. „Schon winkt der schöne Heimatstrand, Wo sich die dunklen Wolken lichten, Zum Heimathaus, zum Vaterland Sie alle froh die Blicke richten."— H. Proschko. „Bis ich geh' zur ew'gen Heimat, Werd ich Vaterhaus dich grüßen, Bis der Weltenherr mich rufet, Dich in meine Seele schließen." sah die Schwetz, ich sah den stolzen Rhein, Ich sah im Süd Italiens Wunderland; Das schönste Land doch bist du ganz allein, Wo meiner Kindheit Wiege stand. Ein mildes Sehnen wogt durch meine Brust Mich zieht es hin zu dir, mein Heimatland."— K. Schulte. „Behüt dich Gott, du rote Erde, Du Land von Wittekind und Teut! Bis ich zu Staub und Asche werde, Mein Herz sich meiner Heimat freut".— E. Rittershaus. „Kennst du den Hof, die große weite Tenne, Das moos'ge Strohdach und den treuen Hund? Kennst du den lauten Ruf der Henne, Des Hahnes Schrei zur frühen Morgenstund? Halt an mein Roß, das sind mir traute Lieder. Ich bin zu Haus, die Heimat hal mich wieder!"— „Der ist in innerster Seele treu, der die Heimat liebt!"— „Alles was groß und herrlich werden soll, muß wurzeln in Heimat und Vaterland.“ „Wie selig ist es doch, eine Heimat zu haben. Ich weiß nicht, ob ein Wort köstlicheren Inhalt birgt als dieses. Es ist eine Wiege, in der alles Große und Schöne schläft."— H. Luhmann. Schriftleitung: Präses Dr. Leineweber=Brilon. Verlags Hans Albrecht=Brilon, Besasichinche und heimalkununce Bialer der Sonderabteilung Brilon des Vereins für Geschichte und Altertumskunde WestfalenGratisbeilage zur Bauerländer Seitung.— Sonderbezugspreis vierteljährlich 60 Pig. 4. Brilon, im April 1921. 4. Jahrg. Die Kirchenpatrocinien im alten Herzogtum Westfalen. Von Dr. Leineweber. Fortsetzung. IV. Translationspatrocinien: Bald nach der Einführung des Christentums in Westfalen bemühten sich die westfälischen Bischöfe und Klöster, aus Frankreich und Italien heilige Reliquien für ihre Kirchen zu gewinnen. Man wollte dem im Christentum noch nicht gefestigten Volke in dem durch Wunder verherrlichten Leibe eines Heiligen gleichsam eine" religiösen Mittelpunkt geben. 1) Vituskirchen: Im Jahre 836 wurden die Reliquien des hl. Vitus durch den Abt Hilduin von St. Denys bei Paris dem Kloster Corvey überlassen, Der Hauptpatron St. Stephanus trat mit der Zeit ganz zurück hinter den neuen Patron. Es entstanden durch den Einfluß Corveys eine Reihe Kirchen zu Ehren des hl. Vitus. Im Herzogtum Westfalen waren ihm die Kirchen zu Bontkirchen, Ressinghausen, Giershagen und Mönninghausen geweiht. 2) Dionysiuskirchen: Der hier in Betracht kommende hl. Märtyrer Dionysius war der erste Bischof von Paris. Er ist oft verwechselt worden mit Dionysius dem Areopagiten. Es ist unentschieden, ob er der valerianischen Verfolgung oder der unter Maximianus Herculeus zum Opfer gefallen ist. Im 7. Jahrhundert wurden die Reliquien des Heiligen in die durch König Dagobert gegründete Abtei St. Denys gebracht. Weil die Reliquien des hl. Vitus von St. Denys nach Corvey überführt wurden, fand auch die Verehrung des hl. Dionysius Eingang in Westfalen. Und es ist erklärlich, daß wir sein Patrocinium in einigen Kirchen finden, die zu Corvey in Beziehung standen, so in Thülen, Bökenförde, Horhusen(die längst verschwundene Archidiakonalkirche). Das Patrocinium des Heiligen in Fernrarbach ist wohl nicht auf den Einfluß von Corvey zurückzuführen. 3) Vincentiuskirchen: Der hl. Vincentius, der berühmteste aller Märtyrer Spaniens, wurde in Saragossa als Sohn einer vornehmen Familie geboren. Der dortige Bischof erwählte ihn zu seinem Archidiakon. Unter der Regierung des Kaisers Diokletian wurden beide gefänglich eingezogen und nach Valencia gebracht. Nach allgemeiner Annahme starb der Heilige am 22. Januar 304 infolge der im n u u nnpan n unn u un ub a u . qu (110-66 . . n 2 n n n n(618-8 g un gun go 899-89 a n u( a 880 uoa bun n B gu ag n n g — 27— J65.. — 26— Kerker erlittenen Mißhandlungen. Er wurde nicht nur in Spanien, sondern auch in Frankreich hoch verehrt. Infolge der Translation der Gebeine des hl. Liborius fand seine Verehrung auch in Westfalen Eingang. Im Herzogtum Westfalen waren ihm die Kirchen zu Menden und Lenne geweiht. 4) Blasiuskirchen: Das römische Martyrologium verlegt das Fest des hl. Blasius auf den 3. Februar. Er war Bischof von Sebaste in Armenien und ist entweder unter Diokletian 287 oder wahrscheinlicher unter Licinius 316 den Märtyrertod gestorben. Schon zu Beginn des Mittelalters wurden Reliquien des Heiligen nach Europa gebracht und im Laufe des 11. Jahrhunderts nach Westfalen, besonders nach der Stadt Paderborn. Die Kirche zu Balve hat sein Patrocinium. 5) Alexanderkirchen: Nach Wildeshausen, das jetzt zu Oldenburg gehört, brachte Walbert, ein Enkel Widukinds, um die Hälfte des 9. Jahrhunderts die Reliquien des hl. Alexander. Dieser war einer der sieben Söhne der hl. Felicitas und erlitt unter Antoninus den Märtyrertod. Walbert vollendete das bereits durch seinen Vater Wigbert in Wildeshausen begonnene Kloster und schenkte diesem die heilgen Gebeine. Von hier aus fand die Verehrung des Heiligen eine große Verbreitung. Die im Jahre 1072 in Grafschaft gegründete Benediktinerabtei erhielt den hl. Alexander neben der hl. Felicitas und ihren anderen sechs Söhnen zum Patron. Durch Grafschaft bekam die Pfarrkirche zu Schwallenberg ebenfalls sein Patrocinium; wir finden es serner noch in der Kirche zu Mellrich. 6) Magnuskirchen: Der hl. Mannus war Bischof von Trani in Unteritalien und starb den Mätyrertod am 19. August 254. Im Jahre 800 brachten einige Edelleute bei dem Rückzuge Karls des Großen aus Italien Reliquien des Heiligen nach Deutschland. Ein Teil derselben kam nach Paderborn. Als der Paderborner Bischof Rotho am 27. Juli 1043 die durch Abt Druthmar in Horhusen (Niedermarsberg) erbaute Kirche einweihte, gab er ihr den hl. Magnus als Patron. Dasselbe Patrocinium hat die jetzige, 1856 vollendete Kirche. 7) Barbarakirchen: Papst Leo III. soll der Peterskirche zu Syburg bei der Einweihung das Haupt der hl. Barbara geschenkt haben, das dann später in das Minoritenkloster nach Köln kam. Wir finden ihr Patrocinium in der 1623 von Oestinghausen abgepfarrten Kirche zu Hultrop. 8) Cyriacuskirchen: Der hl Cyriacus war Diakon der römischen Kirche unter Papst Marcellus(308—310). Sein Märtyrertod ist ungefähr um 309 anzusetzen. Durch Kaiser Otio I. kam ein Arm des Heiligen nach Bamberg und unter Papst Leo" IX. 1049 der andere Arm in die Abtei Altdorf nach Elsaß. Der hl. Cyriacus ist der Patron der Stiftspfarrkirche zu Geseke. Es ist möglich, daß Reliquien dieses Heiligen durch Erzbischof Bruno von Köln dem dortigen Kanonissenstift gebracht worden sind. 9) Hippolytuskirchen: Das um 870 zu Gerresheim bei Düsseldorf gegründete Nonnenkloster Gerresheim erhielt Rel quien des hl. Hippolytus, der uns in der Geschichte des hl. Laurentius als Blutzeuge begegnet. Später kamen die Reliquien in die Ursulakirche nach Köln. Im Herzogtum Westfalen besitzt die Kirche zu Helden den Heiligen als Schutzpateon. n gana u igu a. ua u n Bunga120g . ung a ag ava an uoju u n un un gu im uauhu n vg uan ng b n gun oggug g g Buna g" — 06— — 31— 30jährigen Krieges wahrhaft elend. Die meisten Brüder waren zerstreut, die Gebäude waren zum größten Teil verwüstet, aller Hausvorrat geraubt, die Aecker vernack lässigt, die ganze Gegend im gleichen Maße verarmt. Absalon ging mit festem Vertrauen auf seinen standhaften Willen und Gottes Hilfe mutig ans Werk. Mit kleinem Haushalte fing er wieder an. Von einem Colon in Beringhausen lieh er sich zunächst einen Zugochsen zum Feldbar und eine Ziege, um eiwas Milch für den Haushalt zu haben. Durch Umsicht und weise Sparsamkeit hatte er es in 6 Jahren dahin gebracht, daß der alte große Haushalt wieder begonnen und alle noch abwesenden Brüder zurüc gerufen werden konnten. Auf Verwendung seines Ordens-Provinzials, Abtes Johann Blankenburg zum Altenberg, wurde er nebst den Aeblen vor Hardehausen und Marienfeld(Münsterland) durch Verleihung der Inful gezeichnet und mit der bischöflichen Weihe vom Fürstbischof Franz Wilhelm, Graf von Wartenburg, zu Osnabrück geziert; diese hohe Ehre diente ihm aber nur dazu, seinen Eifer zu vermehren. Zunächst suchte er die Vermögensverhältnisse der Abtei zu ordnen und zu heben. Nachdem die dringendsten Schulden bezahlt waren, baute er die zerstörten Gebäude wieder auf, u. a. die Prälatur, den Hof in Corbach, den Wintersaal der Brüder und die Kloftermühle. Darauf befaßte er sich mit der regelmäßigen Einrichtung des Gottesdienstes, stelllt die berühmte Prozession nach Upsprunge wieder her(Kluskapelle), nachdem er zuvor die Kapelle daselbst wieder instand gesetzt hatte. Er hatte besondere Vorliebe für Musik, und daher richtete er aus der Zahl der Ordensbrüder ein sehr geschätztes Orchester ein. Durch ein Ordensdekret stellte er das Visitationsrecht im Kloster Holthausen wieder her. Der Wissenschaft lebte er so sehrdaß er die Brüder dahin brachte, öffentliche Vorlesungen über Theologie Philosophie zu halten, die auch von Auswärtigen fleißig besucht wurden. meisten Schriftsteller Bredelars lebten um diese Zeit und wurden oft wen und breit zu Disputationen herangezogen. Die Armen fanden bei ihm weitgehenone Unterstützung. Kurz, Absalon war ein Abt nach dem Herzen Gottes. Es starb 1669 nach 30jähriger Regierung zur unbeschreiblichen Trauer seiner Brüder. Auf Zureden seines Freundes, des Kurfürsten Moximilian Heinrich, den er gerade besuchte, ging er wegen Luftveränderung nach Himmelpforten. Aber bei dem zunehmenden Fieber beschleunigte dieser Aufenthalt nur seinen Tod. Seine Leiche wurde nach Bredelar gebracht und mitten in der Kirche feierlichst begraben. Eine früher von ihm zu anderen frommen Zwecen gestiftete Lampe bezeichnete noch nach 100 Jahren den Ort, wo er ruhte. Von den fast ausnahmslos tüchtigen 21 neuen Brüdern, die er aufnahm, zeichneten sich besonders aus: Fabian Hauffstein, Kapellmeister und spaler Abt, Hermann Poelmann aus Brakel; dieser war ein bedeutender Bassist ug im Orchester=Trompeter, später Kaplan, Zehntinspektor und Pfarrer in hagen. Als gewiegler Jurist ordnete er das ganze Archiv neu, setzte die richten des Pater Nolihen über das Kloster fort, schrieb einen Traktat übe die Testamente und dozierte Philosophie; ferner Alberich Clöver aus Deeschede, der ebenfalls in Wien Jurisprudenz studiert hatte, Kaplan und Zeyniinspektor in Giershagen, dann Prokurator des Klosters; als solcher hatte soviel zusommengespart, daß das Kloster mit einer neuen Ringmauer umge werden konnte, endlich Stephan Schilling aus Paderborn, berühmt durch se bewäyrten theologischen und philophischen Kenntnisse, die er auf vielen offe lichen Disputationen zeigte. Er starb plötzlich am 24. Mai 1664, als er Poelmann von einer Disputation in Hardehausen zurücktam und die Klof treppe hinauf stieg.(Fortsetzung folgt.