ujau b uuhua gua usanaaa u ubjouuu guua uallj ugu guua aaaguih bg u uhnuaa uagh 4jv uagunh uabuvjas nu soqu n guua g uabigaagnvs auha uhnu g unh a n uguvasa gug usbuvbqv g . aun uu gua uu aoa uua guua uaavg a nhwhg moaslua a u a aa uobn u aonn uabnmasa u uaua uusohjjag uga . ag un ahavd un abang uo u nu an juuo wyö tuabvig auung" un ön un n nag wg usliojas jm ja u n aaay s uaanaa t n aun§ tag uuai un ag un a ua ig tuag a uv jbuy ng g aaaig an uu h wg bbgh un nhsnog na" un sbagong uuu un ua uu mun u g ag poa u uig uavng a ga) g aa nu poa ag aaig yonat ang aaag n n. uguv 19 —— a aaa saaau su n ana n . u i ana uun aado n un a" „— aa jolau— pa jog ug ubpung n " u an un n un nag agg —— ji suuna amn n un a au ava ———— " laun" uj aaa sbgang uv wg u j u bagaong aa m uuva un uana aaln n yah un n u aho aan u aaaaa ana aun§ unp nu p aa . au. sun n u u vg sjo ubasjun gujpa a uj ajun uun aa ubiu uua un cy— — Vy— — 48— Heimat mein, was könnt' besser sein! I. Ditz, Brilon. Wo auf den Bergen fern im Süderland, So wipfelstolz die alte Eiche rauscht, Und brausend wild durcheilt das schöne Land Die klare Ruhr, die Lenne rauscht, Schlug mir das Herz so froh, so frei die Brust; Mein Lied brach laut sich an der Felsenwand, Das Echo riefs zurück voll Wonnelust: „Sei mir gegrüßt, mein teures Sauerland!"—(Schulte) Wenn Du noch eine Heimat hast, So nimm den Ranzen und den Stecken, Und wandre, wandre ohne Rast, Bis du erreicht den teuren Flecker.—(Träger). Ja, nur die Heimat gibt sel'gen Frieden, Möchte für immer nicht haben den Süden; Wehen auch Stürme kalt über die Auen, Mag nur im Heimatland Hütten mir bauen, Hütten mir bauen.—(A. Müller). Wenn in die Ferne vom Felsen ich seh', Zieht mich's zur Heimat, so lieblich, so weh.(P. Müller). Wenn alles wieder sich belebet, Der Erde frisches Grün erblüht, Die Lerche sich zum Himmel hebet, Hell jubelnd ihr melodisch Lied; So füllt mein Auge sich mit Tränen, Ergreift mich eine süße Qual; Es treibt mich ein unendlich Sehnen Zu meinen Bergen und dem stillen Tal. Ich denke an der Kindheit Tage, Und um mich reiht sich Bild an Bild; Es schau'n auf mich mit leiser Klage, Die Eltern und die Freunde mild; Es füllt mein Auge sich mit Tränen, Mein Herz mit einer süßen Qual; Es treibt mich ein unendlich Sehnen Zu meinen Bergen und dem stillen Tal. Leb wohl, du Stadt, lebt wohl, Paläste, Lebt wohl in eurer stolzen Pracht! Lebt wohl, ihr glanzgeschmückten Feste, Mich treibt des Heimwehs Zaubermacht. Mein Auge füllet sich mit Tränen, Mein Herz mit einer süßen Qual, Es treibt mich ein unendlich Sehnen Zu meinen Bergen und dem stillen Tal.(Berat). ) Umschrift des Stempels: Erzst. Cöln, Bergambts Sigill. Westph. Im Stempel Noß. Original befindet sich im Besitz des Herrn Rentners Otto Hundt zu Medebach. Abschrift genommen am 27. 2. 1919 zu Medebach. Sriftleitung: Fräses Dr. Leineweber=Brilon. 21 Geschichtliche und heimatkundliche Blätter der Sonderabteilung Brilon des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Gratisbeilage zur Sauerländer Zeitung in zwangloser Reihenfolge. Sonderbezugspreis viertelj. 1,80 Mk. Nr. 6. Brilon. 30. September 1922. 5. Jahrg. Verlag: Hans Albrecht=Brilnn. Das Kloster Bredelar. Von Pfarrer Gallus=Beringhausen. (Schluß). Nach solchen Unglücksfällen bedurfte es eines energischen Abtes, um dem Kloster wieder aufzuhelfen. Man hoffte diesen in der Person des Laurentius II Spanken aus Meschede zu finden, welcher der 41. in der Reihe der Aebte war. Dieser war 20 Jahre Kaplan und 10 Jahre Propst in Himmelpforten gewesen, von wo er am 30. Januar 1764 als Abt nach Bredelar berufen wurde. Um Kosten zu sparen, verzichtete er wie sein Vorgänger auf die feierliche Infulierung. Er nahm 4 Brüder auf: Ernst Deppen, gestorben als Pfarrer von Giershagen, Robert Hellwig, gestorben als Probst von Himmelpforten, Anton Lex und Wilhelm Murrach, beide gestorben als Pfarrer von Bontkirchen. Letzterer beschenkte das Kloster mit einem aus Quadersteinen sehr geschmackooll aufgeführten Tore. Laurentius starb schon am 14. September 1760. Man wählte zu seinem Nachfolger Vincentius Boenig aus Neuenbeken am 7. Oktober 1765; am 7. April 1766 wurde er feierlich infuliert. Er war wie zum Prälaten geboren, würdevoll, ohne Stolz, leutselig, gastfrei und bieder, nur nicht glücklich in der Verwaltung. Ec vollendete den angefangenen Bau des östlichen Klosterflügels. Unter ihm kam auch der Gesang und die Musik noch einmal in Blüte. Er selost war ein tüchtiger Kenner der Musik und duldete große Aufwendungen für diese Kunst. Bei dem erschöpften Zustand des Klosters war es nicht zu verwundern, daß er nicht nur nichts erübrigte, sondern bei seinem Tode am 25. Oktober 1777 12 000 Rchtlr. Schulden hinterließ. Es war, als ob unter ihm noch einmal Absolons Herrlichkeit aufblitzen sollte. Absolon Henk war der erste infulierte Abt gewesen, und Vincentius Boenig sollte der letzte sein. Am 11. November 1777 wurde zum Abte gewählt Josef Kcopff aus Olsberg. Er war wahrscheinlich der Onkel oder ein naher Verwandter des späteren Pfarrers von Beringhausen Josef Kropff. Der neue Abt war vorher Pfarrer von Bontkirchen gewesen, dann Subpcior von Beedelar und vor seiner Wahl zum Abie Kaplan in Himmelpforten. Ec suchte voc allem die Schulden seines Vorgängers zu tilgen, deshalb verzichtete er auf die Jaful; die Gastfreiheit erfuhr eine Aenderung, indem er anstatt der Weingläser, aus welchen Vinzens die Gäste bewirtet hatte, Bierkrüge vorsetzen ließ. Unter ihm u ava sa a Lan ajuuo ujalina u u ajuvg a n n uuaaaga ag g g uag jouujs au uva u u uabaai ahaujaja n ubu o abgana u sjy siju ag vg 62 woj o gun nv aagsa n uusahvab a uuga ujo nu og apou j u a uag n pu g g aagh gjoq n? anu g quaha ag n an gun g au sjo uasuu unau aag nv abaa n a an aa aa aauaaa aa u a u ubunu u nag ayv an aag n u ugaa n n agnag u ubu gun n u un uua ugg gu ubag svg un Hpou ubn yol usgeb uheu u a sog ang agvaab gun uag abuva e uobunbn ug gun u n a n n u u aa uabaaisag gun uagjm soms uub a jan ubjs sog anu — SV— — 42— wurde das Kloster in der Nacht vom 21 auf den 22. März 1797 von einem furchtbaren Unglück betroffen. Der Küchenmeister hatte nämlich vergessen, auf der Räucherbühne den Schieber am Schornstein zu schließen, der Einheizer trocknete in derselben Nacht Holz, welches sich entzündete; der Ruß im Kamin fing Feuer, das zunächst die Vorräte auf der Räucherbühne verzehrte und infolgedessen das Niederbrennen des ganzen Klosters bis auf die nackten Mauern bewirkte. Die große Orgel der Kirche, die meisten Mobilien warden ein Raub der Flammen, einzelne Brüder retteten nur mit Mühe ihr Leben. Obgleich 18000 Rchtlr. Brandgeld gezahlt wurden, so stand doch diese Summe in keinem Verhältnisse zu dem fast unersetzlichen Schaden. Zu bewundern ist der Mut und das Gottvertrauen des derzeitigen Abtes, der bald nach dem Brandunglück den Wiederaufbau des Klosters begann. Mit geringen Abänderungen im Innern wurden die Gebäude nach dem alten Plane wieder neu aufgeführt; die Kirche wurde ganz neu erbaut, dort wo sie jetzt noch steht. Wie sehr das ohnehin verschuldete Kloster durch diese Anstrengungen litt, ist selbstredend. Abt Josef starb am 24. Januar 1790 und hinterließ nur die Anfänge der neuen großen Anlagen seinem Nachfolger, der sie auch größtenteils vollendete. Er hatte 7 neue Brüder aufgenommen. Der 50. und zugleich der letzte Abt war Laurentius Schäferhoff. Seit undenklicher Zeit bestanden im Kloster zwei Parteien, eine Cölnische und eine Paderborner, deren Gegensätzlichkeit sich besonders bei den Abtswahlen zeigte. Durch diese unseligen, steten Nörgeleien und Eifersüchteleien zwischen den Brüdern ging die beste Zeit und zuletzt der rechte klösterliche Sinn verloren. So kam es denn, daß sich viele Brüder um die Wissenschaften wenig kümmerten, sie begnügten sich mit der notdürftigsten Moraltheologie und dem pflichtmäßigen Chorbesuch. Seit 100 Jahren war kein bedeutend wissenschaftliches Werk für die Bibliothek angeschafft. Einige griechische Schriftsteller, mehrere Bände der Kirchenväter waren das Beste. Die ganze Bibliothek wurde von der Großherzoglich=Hessischen Hofkammer zu Arnsberg für 18 Reichstaler verkauft; ausgenommen wurden einige wertvolle Manuskripte, die der Großherzoglichen Bibliothek einverleibt wurden. Dem Scharfsinn des Erzbischofs Maximilian von Cöln entgingen alle diese Zustände nicht. Er suchte darum Wandel eintreten zu lassen. Weil Bredelar ursprünglich Filialabtei von Hardehausen war, hatte der Abt von Hardehausen das Visitationsrecht und das Recht, bei jeder Abtswahl in Bredelar zu präsidieren, wofür er nebst anderen Geschenken das beste gesattelte Reitpferd erhielt. Da aber der Abt das Visitationsrecht nie ausübte, war die Entartung in Bredelar unausbleiblich. Deshalb hob der Erzbischof Maximilian dieses Vorrecht des Abtes von Hardehausen auf und schickte den geistlichen Rat Freusberg als Kommissar zur Abtswahl nach Bredelar. Obgleich der Abt von Hardehausen protestierte und geltend machte, daß ihr Orden exempt sei und nicht unter dem Erzbischofe, sondern unmittelbar unter dem Papst stehe, so wurde dennoch die Wahl unter dem Vorsitz des erzbischöflichen Kommissars vollzogen. Es war die letzte Abtswahl in Bredelar am 11. Mai 1790. Gewählt wurde Laurentius III. Schäferhoff. Er war am 11. April 1747 in Westönnen bei Werl geboren, Cisterzienser seit 1766, dann nach Verwaltung mehrerer kleiner Klosterämter seit 1778 nacheinander Pfarrer in Bontkirchen, Zehntdirektor in Messinghausen, Corbach, Brilon, von wo aus er zum Abte gewählt wurde. Zunächst ließ er den von Josef begonnenen Bau weiterführen. Dann suchte er die neue, vom Erzbischofe angeordnete, innere Organisation mit allen Kräften durchzuführen. Die Hauptpunkte dieser Neuregelung waren folgende: Der Abt soll a uyj n uahaba pvu ubu a ese n u g uus wg m aa b g unu: uohnaab u gun ua um u u-Pu u b ug jaqv p a s g a g u uhaga gun uaaavhasa s aaaaa haa aa) unyh uja n? gun ua gv saan uvu u u gun uagaoa jaagan guvja u u u u n loig n u ua uh sun g: abupgu gun-o bganaug n u sn uaa hasog" u ujah u" I uunn uo ujaaa u bv quuasaaqua uhbuv ugun un a a hj jo aajn uja n ua aaunus nu ua uabaag u u ogo uonvg un n ga v — 97— — 47— Geben in unserer Stadt Wien den vierundzwanzigsten Juli anno Siebenzehnhundert und fünf: Unserer Reiche des Römischen im sechszehnten, des hungarischen im achtzehnten und des böhmischen im ersten. Joseph.*) II. Des Hochwürdigsten, Durchlauchtigsten Churfürsten und Herrn, Herrn Clementis Augusti, Herzog in Ober= und Niederbayern zeitiger Bergbeamter in Westfalen tun hiermit kundt und zu wissen, demnach Anton Ernst Funke und Augustin Hundt Bürgermeistern in der Stadt Olpe und ihre Konsorten zur Beförderung des hohen Ehurfürstlichen Interesse auf Unterhaltung ihres und sonstigen einländischen commercii entschlossen, eine Eisenhütte und einen Eisenhammer nahe am Dorfe Meggen zu bauen, mithin um dieselbe mit Eisenstein zu versehen, Bergwerker anzufangen; gestalt sie auch hierzu einen Distrikt in der Heideschlucht, Tilkes Kamp, und in der„Schladen" zu Halberbracht, so dann in„Brinkers Hölzchen" ausersehen, bereits geschürfet, daran ziemliche Kosten verwandt, und dahero zur Fortsetzung alsolcher Hütten, Hammers und Bergwerker geziemend gebeten, deren Bau ihnen zu concedieren, Sie bergamtsgemäß damit zu belehnen und zu bestettigen; Also haben zeitlichen Berghauptmann und Bergbeamten denen Supplikanten vermeldet darin nachfolgender Gestalt deferiret und den Bau zu mehrerer Ausnahme des Churfürstlich hohen Interesse bewilliget. Itens Daß Sie eine Hütte und einen Hammer als wo zu Wir das Wasser, Ab= und Zufuhr, Kohl, Stein, Eisen und Schlackenplätze zugleich auch kraft dieses verstalten und mir dem Domino fundi deren träglichen Wert vorbehalten, an vorberührten Orten bauen und als auch Sie solche Hütte und Hammer im Gange erhalten und nicht verfallen lassen werden, darob von jeder Woche in denen Jahren, in welchen darauf geschmolzen wird, zwei Centner rohen Eisens an den Churfürstlichen Zehntner entrichten. 2tens Von den Hammern aber, es werde darauf Eisen geschlagen oder nicht, und zwar von einem Herd oder Schmiedefeuer darinnen, zwei Thl. 24 Groschen jährlich prästieren, wie wir denn auch 3tens Sie Gewerken mit einer Fundgrube und zwei Nebenmaßen, samt noch acht Maßen in dem Distrikt„Der Heidschlucht",„Thilkes Kamp" und „in der Schlade", so dem mit einer Fundgrube und ihren zwei Nebenmaßen samt noch vier Maßen in„Brinkers Hölzchen" kraft dieses belohnt haben; daß Sie nicht weniger von denen daraus gewinnenden Eisensteinen und schiebenden Haufen den Zehnten jederzeit richtig abtragen; allen unterschriftlich verpflichten und sich ihrer Verpflichtung und der Churfürstlichen Bergordnung nach als treue Bergvasallen verhalten, namens Ihrer Churfürstlichen Durchlaucht unseres gnädigsten Herrn Wir demnach auch Sie Gewerken bei obvermeldt. erbauender Schmelzhütten, Hammer und Bergwerkern schützen und ......(verhandt?) haben sollen und wollen. Dessen zur Urkund ist dieses unter dem gewöhnlichen Insiegel und Unterschrist erteilt worden. Signatum Brilon, den 12ten May 1727. Ex speciali mandato L. S.**) H. Rhode, Bergschreiber. * Das Kaiserliche große Siegel auf der Rückseite mit östr. Doppeladler ziemlich erbalten. Original befindet sich im Besitz des Herrn Rentners Hundt zu Medebach. Abschrift genommen am 28. 2. 1919 zu Medebach.