vu Hvaa gun nu unu an jung nu uunuva uue n n u — ta g nr u goe g n ago zu 1 u n ugboc" ug u . . . ug. . . ju o n g aag g jgunab pou on gun . gu g u . ua aa u n. n. . . . . an an . . . n . a a . g laolaa 21 / u b. mbu z su ajun apuvu pz Bok v u z su zun apuvu pi Bok . . . vr. . . / n" " ug gun . " a lun gu gu — . . . . . llo gun u gun . . g. o. a n n r. . . . ug nu gun an n gug uaquoolus pil gaujal gun un — 32— Drück ich deinem Schmucke ein sollst meine Arbeit weih'n, O verkünde fern urd laut: Schön ist dieses Haus gebaut. Hält den Kranz noch immer in Händen: Von dem Giebel, schöner Kranz, Zeige weithin deinen Glanz! bist süßer Wonnelohn Für erlittnen Spott und Hohn; Rufe allen, allen laut: Gut ist dieses Haus gebaut. ebergibt den Kranz den Gesellen: Gesellen, lernet heut', wie ein Meister sich erfreut! Bald erfülle diese Lust eure jugendfrohe Brust; Bald der Kranz euch künde laut; gut ist dieses Haus gebaut, Wendet sich zu den Musicis: Baß und Geigen, stimmet ein, Flöt' und Hörner, schallet drein, Traget durch die stille Luft, was der Kranz euch jubelnd ruft, Stimmt in seinen Freudenlaut: Gut ist dieses Haus gebaut. Musik läßt sich rauschend vernehmen, darauf fährt er fort: Der Pastor aber muß sein Werk noch erst vollenden, Sein Denkmal ist noch nicht gebaut; Er muß die Axt noch wacker dreh'n und wenden, Eh' ihm erschallt der Jubellaut: Gut ist dein Haus gebaut. Die Bäume noch muß er behauen, Die glatten, die platten, die rauhen, Die graden, die schiefen, die krummen, Die klugen, die knorr'gen, die dummen, Die jungen, die starken, die alten, Und nimmer darf ihm erkalten Zur Arbeit die rüstige Hand. O flehen wir zu Gott mit inniger Seele, Er stets die Axt ihm stähle. Daß nie von der Arbeit er ruhe Und schuldloser Weise die Zeit vertue, Daß früh schon beginne sein schöner Bau, Und er den Kranz auf dem Giebel noch schau. Dann werden sich des Lebens Tage schlingen Zum duftigen Kranz dem Pastor hier im Kreis, Und dort im Jenseits triumphierend bringen Die Engel ihm der Arbeit hohen Preis. Wir alle, die wir diesen Kranz erblicken, Dort uns an unsres Hirten Kron' entzücken. Die, welche seinen Hieben sich nicht fügen, Sie bleiben als verdorrte Späne liegen. Seitung: Präses Dr. Leineweber=Brilon. Verlagz Hans Aan. Geschichtliche und heimatkundliche Blätter der Sonderabteilung Brilon des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Statisbellage zur Bauerländer Zeitung in zwangloser Reihenfolge. Sonderbezugspreis viertelj. 1,80 Rrk. Nr. 4. Brilon, 3. Juni 1922. 5. Jahrg. Das Kapuzinerkloster in Rüthen.*) Von Seminarlehrer Joseph Preising in Rüthen. Fortsetzung. III. 6. Lothar Wild in Mellrich, Rentmeistec daselbst, der die Kapuziner auf alle mögliche Weise unterstützte, ihnen nicht nur Lebensmittel verschaffte, sondern ihnen auch eine erkleckliche Summe für den Bau zukommen ließ. Auf dem Ordenskapitel in Köln wurde Pater Justinus aus Paderborn zum Guardian ernannt. Damals lebten schon fünf Patres und vier Laienbrüder im Kloster. Dieser Pater Justinus trat ganz in die Fußstapfen seiner Vorgänger und wünschte den übrigen Teil des Hauses fertig zu stellen. So begann er denn trotz der traurigen Zeiten im Jahre 1678 mit dem östlichen, nach der Hachtorstraße hin gelegenen Flügel. Bei der bekannten wohltätigen Gesinnung, die sich auch jetzt wieder zeigte, wurde der Flügel bereits im folgenden Jahre fertig. In diesem Teile wurde auch eine vorläufige Kapelle eingerichtet und der oben erwähnte, in eine Kapelle umgewandelte Stall abgebrochen. Immer mehr erweiterten die Kapuziner ihr Besitztum; im ganzen kauften sie noch 9 Hausstätten an und ließen die darauf stehenden Häuser niederreißen. Im Laufe der Zeit umgab man das Ganze nach Süden, Westen und Norden hin mit einer Mauer die im Jahre 1693 fertig gestellt war. 1726 errichteten die Kapuziner südlich vom Kloster ein Brauhaus, das an derselben Stelle stand, wo sich heute die Scheune des Herrn Dr. Schürholz befindet, nur etwas weiter von der Straße ab. Da man das Klostergelände durch ein solches Gebäude nicht verunzieren wollte, so kaufte der damalige Pfarrer Bausen an der St. Nikolaikirche von dem Stadtbaumeister Heller eine im Süden der Klostermauer zu dessen Garten führende Fahrt für 40 Reichstaler. Diesen Platz überließ Pfarrer Baufen unter der Bedingung den Kapuzinern, daß diese sich verpflichteten,„sämtliche große und kleine Hostien für immer für die St. Nikola kirche zu backen". Dieses Brauhaus wurde leider im Jahre 1834 ein Raub der Flammen. Auch sei in diesem Zusammenhange noch das im Jahre 1779 errichtete Kloster=Krankenhaus erwähnt; heute ist es das Wohnhaus des Herrn Dr. Schürholz. n uaa un g un aaun u n un 16 ugog a qu ugungaa anquun n un u g a1 8 n uu u uog rusguhaaa zu ava u u s aag pvu buvbuj n u ugaog vu . u a n. un u op a aquan u u gana jguogoa o aga ga ag hna ahe uop uvu nv gun onoga n oa j a a u uuu 89 8 n g un uaga an g anvga ain uaog AIXXXI S — 16— — 26— III. e) Die Klosterkirche. Im Jahre 1683 war Peter Severus Guardian. Hatten seine Vorgänger hauptsächlich um den Bau des Klosters abgemüht, so glaubte er den Anang mit der Kirche machen zu können, zumal man schon drei Sommer hindurch Steine im Rüthener Steinbruche für den Kirchenbau gebrochen hatte. Auch waren dem Kloster schon 70 Bäume als Bauholz von dem Landesfürsten aus dem Anröchter Walde geschenkt worden. Das übrige Holz bettelien sich die Mönche zusammen. Da es so nicht mehr an dem nötigen Material fehlte, so konnte der Bau beginnen. Den Grundstein legte im Auftrage des Landesfürsten, des Erzbischofs Maximilian Heinrich von Köln, Mathias Vosla, Pfarrer in Altenrüthen. Dieser Stein trug folgende Inschrift: Maximilianus Henricus huius templi P. P. Capucinorum plurimis benefaciorum eliimosinis exstructi primum lapidem poni curavit per Reverendissimum Dominum Mathiam Vosla, pastorem in Altenrüthen et ad tractum Harae in spiritualibus commissarium anno MDCLXXXIII, XXII octobris, pontificatus sui in Archiepiscopali cathedra coloniensi XXXI. (Maximilian Heinrich ließ den Grundstein zu dieser durch reichliche Almosen der Wohltäter errichteten Kirche durch den hochwürdigen Herrn Mathias Vosla, Pfarrer in Altenrüthen und geistl. Kommissar für den Haardistrik., legen am 22. Oktober des Jahres 168., im 31. Jahre seines erzbischöflichen Pontifikates.) Als erste Patronin dieser Kirche erwählte man die hl. Katharina, Jungfrau und Martyrin und als Mitpatronin die hl. Elisabeth von Ungarn. Die Aufzählung der Wohltäter, die zu dem Kirchenbau beisteuerten, beginnt die Chronik mit den Worten:„Der gütige Gott, der die nie verläßt, die seine wahre Ehre und Verehrung im Sinne haben, verließ auch uns Unwürdige nicht, sondern bewog verschiedene Freunde, uns zur Förderung des angefangenen Baues zu Hilfe zu kommen." Zu dem Bau steuerten besonders bei: Johann Bernhard Röingk, fürstbeschöflicher Rat in Paderborn(300 Taler); Freiherr von Schorlemer und dessen Bruder Joachim(jeder je 50 Taler); Hauptmann von Schade,(31 Taler); Hermann Herwert, Pfarrer in Meiste(60, Taler); rau v. Mellrich, gt. v. Hillinghausen, Herrin in Alme Kaspar Uhrwerker, Pfarrer in Mülheim; Lothar Berhof, Pfarrer in Hoinkhausen, u. a. Als man bis zu den Fenstern gekommen war, starb der um den besonders verdiente Pater Pankratius. Er wurde als Erster in der angefangenen Kirche nach Kapuzinerart beerdigt, wobei infolge der großen Einfachheit„vielen die Tränen ausgepreßt wurden." Die bisher hier verstorbenen Ordensmitglieder, ein Pater und ein Laienbruder, waren in der Johanniskirche beigesetzt worden. Verschiedentlich aber mußte der Bau unterbrochen werden, sei es, weil die Witterung dem Bau wenig günstig war oder aus Mangel an Material. Weit größer aber war noch die Sorge der Patres um die Herbeischaffung der notwendigen Baugelder. Da, als die Not am größten war, bot sich plötzlich(„praeter omnem spem et exspeetationem") Johann Adolf, Baron von Fürstenberg, Dompropst zu Paderborn, als Stifter der Kirche an, und so war der Bau gesichert. Das schöne Kirchenportal bekam daher folgende Inschrift: n n un u na u n gana og n envo 2 uqde u g bun qu g g v. apl gu u un u . ng ggal u u a juha og u gu . . g u joja ou og g u n g. u uu na . n ag uuvg gun . u un g g ugaa gun pnae Bna aspoaaung ( n ug azun Luvazg u n n" sog pang a — 06— — 31— Und der Meister muß die Arbeit verlaufen, Und so stürzt alles über den Haufen. Nicht sag' ich das meiner Gehülfen willen; Die täten ihre Arbeit wacker erfüllen; Wollt': Jeglicher Pastor solche Gesellen hätt', Er legte sich ruhig und fröhlich zu Bett; Sein Bau, er würde sich mählich erheben, Und ihm würde der Kranz im ewigen Leben. So ward mein Werk vollendet; nun prüfe jeder, Wer führte die Arbeit und wer führte die Feder, Ob's nach dem toten vorgelegten Plan Als lebendiges Werk sich zeiget an! Die Musik als Zeichen des Beifalls fällt ein; schweigt sie, fährt den Sprechende fort: O dreimal glücklich, wer den Plan ersonnen, Das Pfarrhaus solle angesichts der Kirche stehn! Mir schuf er einen Tag voll Lust und Wonnen, Und unbewußt ein Denkmal sich so herrlich schön; Noch späte Tage werden von ihm zeugen, Wie ihm die Herzen seiner Bürger eigen. Er senkt sodann die Richtschnur nieder, woran der Kranz heraufgezogen wird, und spricht: O könnte der Pastor sich so an der Schnur Schon ziehen den Kranz hoch hinauf zum Azur. Ist der Kranz befestigt, wendet der Sprechende sich zu den Gesellen, gib ihnen die Schnur, den Kranz herauf zu ziehen; der Kranz darf nicht ehe oben sein, als bis folgendes gesprochen: Nun Gesellen seid zur Hand, Ziehet auf den Kranz gewandt! Er ist Lohn für unsre Müh'n, Weithin soll sein Schimmer glüh'n. Künden allen fern und laut: Gut ist dieses Haus gebaut. Stolz erfüllt nicht meine Brust; Des Gelingens reine Lust Hebt im Sturm mein Herz empor, Lockt den Freudenruf hervor: Gut ist dieses Haus gebaut, Wieder hell es fern und laut! Lohn für unsern sauren Schweiß st der Kranz, mir Sieges Preis; olcher Lohn erhebt den Sinn Mehr als schnöder Geldgewinn. Dieser Kranz, er rufet laut: Gut ist deeses Haus gebaut! Der Redenve nimmt den Kranz, der, jetzt erst angekommen, Schnur abgelöst, ihm überreicht werden muß, und fährt in etwas rascherss und begeistertem Tone fort, den Kranz anblickend: Kranz! Der Freude Tränenguß, Meines Herzens Feuerkuß,