(. g 9 a gaa uuug uuvhag uuog tu n zahpas uh nn u— ug— gugn . ug bug unu (886981„ a " ug ua a gun u uag ua ugun gun uua g a uavat( 811—211 10 1 6069 IIA un ang ung joa asm lg huug auo en g. g n bg n a j b ug agn 2g gno () g s ug r a a 4 l — s un? u m sl aa uog usyo — u u gun — G— ug smon un ping gun laig na ua bua un 0781 9 w 81 15 99 pau inu 6881 q u g pu gun u g qi B aspna u a ug zn guongaig — gu ins p . g uaa gun o b ul mP m sno nz mnbn 9 u . „" asg 8 u 6881 (W 6 8b 8 u u un baqu un i — 7— — 8— bande Msc. VII 5909 hervorgeht. Dort heißt es z. B.(S. 218):„Extracta und Notabilia auß zerrissener Poelmänner Cronica", während ein anderes Mal der Verfasser, Stadtsekretär Johann Daniel Synesius, sagt:„Ich habe dieses aus der Poelmänner=Chronik gelesen." Der Briefwechsel zwischen Samuel und Johann wird wohl zwischen 1650 und 1653 gewesen sein, da Johann 1650 erst geweiht und Samuel 1653 gestorben ist. Den jüngeren Geschichtsfreunden gegenüber, die durch staatliche Regel gezwungen nur eine bestimmte Rechtschreibung gelten lassen mögen, sei zum Schluß hervorgehoben, daß die Verschiedenheit des Namens(Polmann, Poelmann, Poehlmann, Pöllmann usw.) nicht gegen eine gemeinsame Familienabstammung spricht. Eine ganze Reihe der Familien des Namens Pölmann(usw.), die man in Westfalen und darüber hinaus findet, führt trotz allmählich eingetretener Aenderung der Schreibweise ihren Ursprung auf denselben alten Hallenberger Stamm zurück. Heimat mein. was könnt' besser sein! I. Ditz, Brilon. 1.„Herrliches Sauerland, Wem bist Du nicht bekannt? Gruß dir und Heil! Wer dich nicht liebt und ehrt, Dem sei der Platz verwehrt, Heimat an deinem Herd, Gruß dir und Heil! 2. Ragende Bergeshöh'n, Ihr schaut so stolz nnd schön: Grüßet den Rhein! Rauschende Wasser ihr, Sauerlands hellste Zier, Strömend durchs Waldrevier: Grüßet den Rhein! 3. Männer vom Sauerland, Froh reichen euch die Hand, Die Wandersleut. Frauen, so lieb und hold, Herzen wie reines Gold, Nehmt all' in euren Sold Die Wandersleut! 4. Wandersleut' allzumal, Greift an den Schaumpokal: Sauerland hoch! Hoch der Gebirgsverein, Lenne, rausch du darein, Trag es zu Ruhr und Rhein: Sauerland hoch!(Wormitalh). Geschichtliche und heimatkundliche Blätter der Sonderabteilung Brilon des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Sratisbeilage zur Bauerländer Zeitung in zwangloser Reihenfolge. Sonderbezugspreis viertelj. 1,80 Rik. Nr. 1. Brilon, 31. Januar 1920. 5 Schriftleitung: Präses Dr. Nnn ses Dr. Leineweber=Brilon. Verlag: Hans Albrecht=Brilon. Geschichte der Pfarrei Winterberg. Von Dechent Schrepping, Winterbeig. (Fortsetzung). Einführung der revidierten Städteordnung.— Wahl der Stadtverordneten. Am 25., 24. und 25. Oktober rc. fand hier unter Leitung des Herrn Landrats, Freiherrn von Droste, als Oberpräsidial=Kommissar die Way der Stadtverordneten statt. Zuvor wurde am Sonntag, den 23. Oktover, hiesiger Pfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst gehalten und in einer auf oas Wahlgeschäft Bezug habenden Rede des Pfarrers Quick den anwesenden Wahlmännern die Größe und Bedeutung des königlichen Geschenks erklärt, sit zur unparteiischen Wahl, die ohne alle Rücksicht auf Privatinteresse, lediglich auf einsichtsvolle, wohlgesinnte, religiöse und sittlich gute aufgefordert. Bald nachher rief das öffentliche Zutrauen aus der Mi der Wählenden diejenigen hervor, welchen der ehrenvolle Ruf zulers ollte, künftighin das Gesamtinteresse der teuren Vaterstadt nach der Absicht und dem erklärten Willen des Allerhöchsten Königlichen Gesetzgebers zu vertreten. Das Wahlgeschäft ging mit einer Ruhe und Ordnung vo sich, welche die Würde des Gegenstandes und die Anwesenheit des Königlichen Herrn Kommissars erheischten. Jede Leidenschaft schwieg, keine Privatrücksicht machte sich geltend. Das Gemeinwohl war der Wunsch und das sichtbare Bestreben aller. Jeder Gewählte erhielt eine absolute Stimmenmehrheit. wir nicht mehr fern von dem Ziele, wo wir eine Einrichtung der Bater wieder ins Leben treten sehen werden, welche in einer sturmbewegten Zeit, die alles hysterisch niederdrückte, im Jahre 1811 unterging. 1837. Einführungsdes Magistrats. Am 26. August 1837, vormittags, Zwurde der nach der Städteordnung von den Stadtverordneten gewählte und hoyeren Orts bestätigte Magistrat durch den von hochlöblicher Regierung ernannten Kommissar Herrn Landrat v. Droste verpflichtet und feierlich ins Amt eingeführt. Vor der Amtseinführung wurde ein feierliches musikalisches Hochamt de Spirito Sancto mit einer Rede gehalten. Die Einsetzung geschah unter dem Geläute aller Glocken und dem Donner des Geschützes öffentlich in der Kirche in Gegenwart der Körperschaft der Schützengesellschaft, der Jünglingsgesellschaften, der Schuljugend, welche sämtlich den uo nau na nn g uabun jogu uajo uaonasuv gun a sj aaaa gunlg, 081 j gun uabuohsön u na un u uv wi 1 - g apja u wa un u u ua ua u uuu uopyjanwu usa uo 8881 ua pvu aa ulg vga s . 9 qu a — / n s g uug uga nn un u 31 u o 1881 ma u n 1991 68791 9 9. 699. 99. 89—089 od 639 10d 8791 o ps 1291 o pms 9791—9891 9. 7) 8191 905 aaa u 3161 1 ua u) g sn a . a u u u g u ug u sog a s jua gun 9 6069 A s u ava ua uoja 98 an 89 g. :avaik gun s uaa uh ahp un nv i upi uuvi a usuo g. 191 5 uua unu 0g9 — 2— 2— — 7 Zug mit 10 Fahnen unter Janitscharenmusik begleiteten. Nach der Bereidigung des Magistrats wurden Sr. Majestät dem Könige, dem Oberpräsidenten, der Königlichen Regierung, dem Königlichen Landrat, dem Magistrat und der Bürgerschaft Vivats ausgebracht. Nachts war Ball. Der Magistrat besteht aus folgenden Mitgliedern: 1. Adam Nagel=Niggemanns, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters und Stadtschultheiß Nagel. 2. Dr. med. et chirg. Friedrich Schulte. 3. Posthalter Johann Jod. Lütteke=Rikeses. 4. Oekonom Johann Jod. Wahle-Pöhls. Der Bürgermeister ist besoldetes Magistratsmitglied und bezieht mit Einschluß der Bureaukosten ein Gehalt von 300 Talern preußischer Währung aus der Stadtkasse. Die drei übrigen sind unbesoldete Magistratsmitglieder und haben durchaus keine Bezahlung oder städtische Freiheiten. Schulinspektor. Am 10. Februar 1837 wurde der hiesige Pfarrer Joseph Quick von hochlöblicher Regierung zum Schulinspektor des Winterberger Schulinspektionsbezirks ernannt. Zum Winterberger Schulinspektionsbezirk gehören folgende Schulen: 1. Knaben=, 2. Mädchenschule zu Winterberg, 3. Schule zu Neuastenberg, 4. Langewiese, 5. Altastenberg, 6. Silbach, 7. Siedlinghausen, 8. Brunskappel, 9. Wiemeringhausen,„10. Assinghausen, 11. Bruchhausen, 12. Niedersfeld, 13. Grönebach, 14. Hildfeld, 15. Elkeringhausen. Gesundheitszustand. Außer der Grippe(Influenza), die hier wie fast in ganz Europa in den Monaten Februar und März sich verbreitete, hatten wir hier keine ungewöhnlichen Krankheiten, und der Gesundheitszustand war, ungeachtet der veränderlichen Witterung, sehr gul. Unglücksfall. Im Juni d. Is. fiel ein ca. 6 Jahre altes Kind des Försters Tuschhoff in den Brunnen unterm Kirchhof hinter Mörchenshause. Dasselbe war mehrere Stunden vermißt und wurde scheintot aus dem Wasser gezogen, nach mehrstündigen Rettungsversuchen des Dr. Schulte aber wieder gerettet. Witterung. Der Winter war ungewöhnlich. Vom 6. bis 9. April fiel bei einem Thermometerstande von 6—8 Grad unter Rull ein so tiefer Schnee, daß mehrere Tage fast in ganz Deutschland jede Verbindung aufhörte. Der Schnee lag hier und in der Umgebung im Durchschnitt 3 Fuß tief, und es war an manchen Stellen der Schnee 8—15 Fuß hoch aufgetürmt. Dieser tief Schnee verspätete die Aussaat in Gärten und Feldern so, daß diese erst im Juni beendigt werden konnte, und die Hirten erst Anfang Mai das Vieh austreiben konnten. Frühling, Sommer und Herbst waren größtenteils kalt und naß, daher wurden auch nicht alle Früchte reif, und es mußte der größte Teil derselben frisch eingebracht werden. Anfangs November begann der Winter schon. Wegen des in den ersten Tagen des Novembers gefallenen Schnees konnte das Vieh nicht mehr zur Weide getrieben werden. Ungeachtet der naßkalten Witterung war doch die Heu= und Fruchternte mittelmäßig. Dies fand sich in einem alten Kataloge, näheres hat sich bis jetzt nicht gefunden. Soweit aus dem Antwortschreiben! Nach diesen Mitteilungen ist Pater Samuel ein recht brauchbares Mitglied des Jesuitenordens gewesen. Geboren zu Hallenberg im September 1594, trat er am 2. Oktober 1613 zu Köln in die Gesellschaft Jesu ein; seine ersten Gelübde legte er am 4. 10. 1615, seine letzten zu Trier ab am 2. 2. 1635. Gestorben ist er zu Köln am 18. 12. 1653. er als Minister und Prokurator die Hauswirtschaft in verschiedenen Klöstern ob. Stadtrentmeister Lachemeier, der Verfasser der jüngsten Hallenberger Geschichte, beginnt seine Chronik mit den Worten:„Die älteste Chronik hat in längst vergangenen Zeiten der Jesuit Samuel Poelmann für seine Vaterstadt geschrieben"; und an anderer Stelle sagt Lachemeier und mit ihm Seibertz, durch seine Chronik habe Samuel zu mehreren anderen Chroniken in der Heimat das weispiel gegeben. Dabei legen beide die geschichtliche Betätigung des Paters um das Jahr 1584, während er doch ein Zeitgenosse des Chronisten Bange(Pastor zu Hallenberg 1614—1650, gewesen ist. Die viel genannte älteste Chronik, die sogenannte Poelmänner=Chronik, hat schon längst vor Samuel bestanden, er ist also nicht Verfasser einer Chronik, wohl aber hat er hohes praktisches Verständnis für die geschichtlichen Arbeiten der Hallenberger Chronisten gehabt. Eine Notiz in Msc. VII 5909 I. fol. 27 sagt von ihma „R(everendus) pater Samuel Poelmann Jesuita sequentia notata ex historia brevi praefecturae Medebacensis suo r(everendo) d(omino) agnato Joanni Polmann Hallenbergam Aransscripsit." D. h. Der Hochwürdige Jesuitenpater Samuel Poelmann hat folgende Notate aus der kurzen Geschichte des Amtes Medebach abgeschrieben und seinem Verwandten, dem Hochwürdigen Herrn Johannes Polmann, nach Hallenberg hinübergeschickt“ Dann werden noch auf S. 28 desselben Aktenstückes folgende bemerkenswerte Sätze angeführt, die Samuel seinem Verwandten, dem Pastor Johann Poelmann schrieb: „Annales ex antiquis literis audio collegisse Dominum Bangium. Videat Senatus, ne distrahantur, sed aliquoties describantur et diversis locis ponantur ob milites et incendia! Stemmata describat maxime Poelmannorum et, si sit occasio, compendia mittat!“ D. h.„Geschichtliche Nachrichten aus alten Schriften hat, wie ich höre, der Herr(Pastor) Bange gesammelt. Die Stadtvertretung möge zusehen, daß sie nicht verschleppt werden, sondern daß fie einigemale abgeschrieben und an verschiedenen Stellen niedergelegt werden wegen der Soldaten und Feuersbrünste. Vor allem aber möge sie die Chronik (Stammtafel) der Poelmänner abschreiben und die Bände ihm gelegentlich zusenden!" Wären doch Pastor und Stadtvertretung diesem Rate des vorsichtigen Jesuitenpaters gefolgt, dann wäre die Bange'sche wie auch die alte Poelmänner=Chronik, die beide im Orignal verschwunden sind, wahrscheinlich noch in irgend einer Abschrift auf uns gekommen. Die„Stemmata Poelmannom"(von stemma, atis, der Kranz, insbesondere der Kranz, der um ein Ahnenbild gehängt wird, daher übertragen Uhnenreihe, Stammbaum) sind offenbar nicht nur eine nüchterne Stammtafel gewesen, sondern müssen auch weitere geschichtliche Mitteilungen umfaßt haben, wie aus einzelnen Einträgen im Sammel