zu den Geheimsind. Darum vor ngen. Da wird itersucht, aus der ckholmer Hamleto. Zum Greifen eater ist nicht zuist volkhaft gewilligkeiten von ind Gesicht, beim er auch das Leben sehen wir nur Spieler ihrer erzufinden. Da ist r Mensch gezwunn Ich unter einer itschland wird gezialistischen Welts des Lobpreises kenntnis: Unsere e wird erst noch Wilhelm Ebel. hlungen heiligen Abend. zücherei. 0,80 RM. mehr zu sprechen. nsbelondere dann. n. unbeschwert ist, im heiligen Abend de in Roseggers ch die Natur, die ges, schlichtes ErDas ist so herrnz einfangen läßt über dem Buche Wilhelm Ebel. Ausgabe D remonia 190 Anzoigenpresse“ Preisliste Nr 7, gültig ab 10. Mai 1936, kostet mm=Zeile im Anzeigenteil beim mi mm breite mu a) Gesamtauslage(Ausgaben AB. C. O und E) 14 Rpf im Anzeigenteil. 75 8t Preisliste Nr 7, gültig ab 10. Mai 1936, kostet die 22 mm breite **— l m m- Z e t l e i m T e x t t e i l Apf im Textteil, b) Sammelprets für die Ausgaben AB. 4 und 1) 10 Apf im Anzeigenteil. 60 Apf im Textteil, e) nur für d Ausgabe((Lünen u Castrop=Rauxel) 4 Apf im Anzeigentell. 30 Apf im Textteil, d) nur für die Ausgabe 1)(Hagen u Umgebung) 5 Apf im Anzeigenteil 30 Apf im Tertteil, e) nur für die Ausgabe E Preisliste Nr. 4) 5 Rpf im Anzeigenteil 25 Aps im Terttell. Nachlaß=Staffel C.— Ermäßigie Grundpreise für Familtenanzeigen und fleine Anzeigen privater Art usw. i1 Preisliste.— Für jede Ausgabe besondere Preisliste. Für die Berechnung und Ausführung der Anzeigenaufträge sind die in der Preisliste vorgesehenen Bedingungen maßgebend. —.— aen. Der Bezugspreis für den Monat beträgt für die Ausgaden An. C. D reis 15 OIU. durch die Post bezogen 2# 2.50(einschl, 47 Apl Zeitungsgebühr), zuzüglich ####e flaeld— zon 2.92 Bei Zustellung durch eigene Boten frei ins Haus: an Ausgabe#A# b. Ausgabe C(nur Lünen und Castrop=Rauxel) Nn 2.80. e) Ausgabe K(nur Sauerland) I. mnßnabe 1) inur für Hagen und Umgebung) Rn 2.25. es Ausgabe E(Central=Volksblalt) Kreis Arnsberg und wöchentlich 5 Ausgaben Rn 2.15 Falls wir in der Herausgabe und de Reitung behindert sind, hat der Bezieher keinen Anspruch auf Zustellung oder Nachlieferung auf Rückzahlung des Bezugspreises Haupigeschaftsstelle: Dortmund Westenhellweg 86. 2m 11 Zweiggeschältsstellen: Hagen i W., Goldbergstr 1a. Fernruf 258 51/57; Pimd.= Nr 32. Fernruf 407 04: Lünen a d S, Münsterstr. 5, Fernruf 2424; Castrop=Rauxel, „ 8 Fernruf 2350: Arnsberg! W. Alter Markt 31. Fernr 251, Postscheckkonto Nr 2159 Dortmund. Westdeutsche Volkszeitung lummer 338 Sonntag, den 6. Dezember 1936 61. jahrgang ÖSCH Bogler OSB. n RM. 5.80. iziers geben einen Blick des MönchsKönchslebens it dies Buch E BEL Herausgesinz Raskop. r RM. 4.50. ipstem Raum ittenlehre zu seiner ReliBEL leinz Raskop en RM. 5.90. iswahrheiten, Kirche. Für be. LTAG Jolf Donders. en RM. 2.—. notwendiger Utag weg zu des täglichen en M, KöLN an teil! Alles Wissenswerte über Volk und Staat, Kunst, Forschung, Technik, Wirtschaft, Pflanzen, Tiere, berühmte Alanner u. Frauen, Rechtsfragen, Vorgeschichte und Geschichte, Schritttum. Völker und Menschenrassen, Krankheiten, Hygiene und Sport. Uber 10000 Abbildungen 18 tlas von heute wichtigen ter Auskunft gibt, ung, bester Druck! Der Sowjetstaat zum Angriffskrieg gerüstet. ie kriegerischen Reden if dem Sowjetkongreß. unserem Moskauer Mitarbeiter. m Moskau, im Dezember. die ersten Sitzungen des VIII. außerordentlichen ngresses der Sowjetunion, der bekanntlich zur Beng der neuen Räteverfassung einberufen wurde, geum zu zeigen, daß das Hauptgewicht der Veranweniger auf die Besprechung des Verfassungsfs als auf die Pflege einer Stimmung gelegt die man kaum anders als kriegerisch=aggressiv bekann. Zahlreiche Sätze in dem Verfassungsbericht talin, die Reden des Präsidenten der Ukrainischen tregierung Ljubtschenko und des Vorsitzenden der klichen Gebietsverwaltung Krutow ebenso wie die ungen der Sonderabordnungen der Kosakengebiete er Roten Armee waren als ausgesprochene rihgsbereitschaftserklärungen abgefaßt # Anzweideutig auch an die Adresse des Auslandes gedem die Entschlossenheit der Sowjetregierung dehiert werden sollte, sich im„Ernstfalle“ nicht nur auf Verteidigung ihrer Grenzen zu beschränken, sonuch zu einem offensiven Krieg außerhalb der Lanszen überzugehen. Entschlossenheit wurde mit besonderem Nachdruck Reden des Oberbefehlshabers der sowjetrussischen tkräfte Orlow und des Leiters der Hauptverder Luftstreitkräfte der Roten Armee Chripin ehoben, die in ihren Ausführungen aus der bei en Militärs sonst üblichen Reserve heraustraten zige Mitteilungen über den Umsang der sowsischen See= und Luftrüstungen machten, zweifellos als sensationell bezeichnen kann. Bekennzeichnend in dieser Hinsicht ist die Erklärung Is gewesen, daß die Kriegsluftflotte der Sowjetgegenwärtig sowohl zahlenmäßig als auch inbezug #e Bewaffnung stärker ist als die Kriegslotte eines jeden anderen Staates. Erklärung wurde von Chripin durch den Hinweis #rt. daß die Erzeugung der sowjetrussischen Flughustrie allein in den ersten zehn Monaten d. J. um gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres zugehat, während der Flugzeugmotorenbau gegenser dem Vorjahre um 46 Proz. erweitert worden ist. ganze Tragweite dieser Zahlen erkennt man, wenn erücksichtigt, daß nach den Angaben desselben der Gesamtbestand der sowjetrussischen Luftkriegsder Anfang 1935 rund 330 Proz. des Bestandes von ausmachte, sich gegenwärtig, d. h. nach kaum einJahren, auf mehr als 400 Proz. des es von 1931132 stellt, was eine Zunahme um Proz. innerhalb eines Jahres bedeutet, die überon einer beträchtlichen qualitativen Vervollkommder Flugzeuge begleitet wurde, deren Bewaffnung eschwindigkeit zum Teil dank der technischen Hilfedes Auslandes, beträchtlich verbessert wurde und zelnen Flugzeugtypen(z. B. bei den neuen Jagden n0 hr tio 1. flugzeugen der Bauart„3KB 19“, die eine Stundengeschwindigkeit von über 500 km entwickeln) die besten ausländischen Vorbilder übertreffen soll. Noch charakteristischer für die allmähliche Umstellung der Sowjetunion von der reinen Verteidigungstaktik auf den offensiven Kriegsgedanken waren die Ausführungen Orlows, der in nicht mißzuverstehender Weise den Uebergang zum Bau einer Hochseeflotte ankündigte, nachdem der Ausbau der Küstenschutzstreitkräfte von ihm als abgeschlossen bezeichnet worden war. Diese letzte Behauptung wird man nicht als übertrieben ansehen können, wenn man die Angaben Orlows berücksichtigt, denen zufolge die Zahl der sowjetrussischen Unterseeboote gegenuber 1932 um 615% zugenommen hat, während die Zahl der leichten Ueberwasserkriegsschiffe(Zerstörer, Motortorpedoboote usw.) um 200%. die Zahl der Marineflugzeuge um 410%. die Zahl der Geschütze der schweren Küstenartillerie um 75% und die Zahl der Flugabwehrgeschütze der Flotte und ihrer Stützpunkte um 100% erweitert wurde. Bedenkt man, daß nach amtlichen Angaben des Völkerbundes die sowjetrussische Kriegsflotte Ende 1932 22 Unterseeboote umfaßte, von denen nur sechs der Nachkriegszeit entstammten, so muß man den gegenwärtigen Unterseebootbestand der Sowjetunion auf etwa 150—160 Fahrzeuge veranschlagen, die zu 90% im Laufe der letzten fünf Jahre erbaut wurden und somit die modernste und größte Unterseebootflotte der Welt bilden, die kaum noch als ausgesprochenes Verteidigungsinstrument angesehen werden kann. Bei den Motortorpedobooten dürften die von Orlow angegebenen Verhältniszahlen eine Bestandsvermehrung von rund 60 Fahrzeugen auf etwa 180 bis 200 ergeben, während sich für die Marineflugzeuge eine Bestandserweiterung auf mindestens 500 Einheiten errechnen läßt. Schon diese Bestände bedeuten, daß Sowjetrußland bereits jetzt erhebliche, auch im offensiven Seekrieg nicht zu So wütete das Sturmwetter in Borkum Bei den schweren Stürmen der letzten Tage hat das Nordseebad Borkum wieder schwer gelitten. Die Strandmauer der Insel wurde in einer Länge von 180 Metern fortgerissen, und das Wasser schlug weit über die obere Promenade.(Scherl-M.) unterschätzende Machtmittel besitzt, die nunmehr, wie Orlow ankündigte, noch beträchtlich ausgebaut werden sollen, wobei sich nach seinen Worten Fahrzeuge aller Klassen, d. h. also auch Schlachtschiffe und Kreuzer bereits im Bau befinden, denen in der nächsten Zeit weitere folgen werden. Dies bedeutet, daß die Sowjetunion, die sich heute als eine der stärksten Militärmächte zu Lande und in der Luft bezeichnet, nunmehr daran geht, eine ähnliche Stellung auch zur See einzunehmen und alle Mittel ihrer in der Zwischenzeit in sieberhaftem Tempo aufgebauten Rüstungsindustrie in Bewegung setzt. um dieses Ziel in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Die von Stalin angekündigte Gründung eines besonderen, alle Rüstungsbetriebe zusammenfassenden Volkskommissariats der Rüstungsindustrie zeigt, welcher Weg dabei eingeschlagen werden soll. Die Sudetendeutschen vogelfrei. „Strafexpeditionen“ in deutsche Dörfer.- Furchtbare Mißhandlungen unschuldiger Opfer Kreiwlld für tschechoslowakische Polizeiknüppel. Eine zensierte Anklagerede. DNB Prag, 5. Dezember. Im Verlauf der Aussprache über den Staatshaushalt im Prager Abgeordnetenhaus beschäftigte sich der Abgeordnete der Sudetendeutschen Partei, Fritz Köllner, mit dem Vorgehen der Staatspolizei und Gendarmerie in den von der deutschen Volksgruppe bewohnten Gebieten der tschechoslowakischen Republik. Nicht weniger als elf Stellen dieser Rede versielen der Beschlagnahme durch den Parlamentszensor. Nach den von der Zensur freigegebenen Teilen der Rede wies der Abgeordnete Köllner u. a. darauf hin, daß man unter dem Titel„Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung" im Laufe dieses Jahres die Kundgebung Ich dine um das Probedest 14 as Allbuck welß Bescheid A ersten Gäste zur Hochzeit der Prinzessin Jullana bereits in Holland eingetroffen Im Haag ist der Sultan Adipata Ario Mangkoe Nangoro VII. von Niederländisch-Indien eingeWollen, um an der im Januar stattfindenden Hochzeit der holländischen Thronfolgerin teilzuschmen. Der Sultan(links) ist der reichste Fürst von Niederländisch-Indien. Rechts seine Gattin und seine Tochter.(Presse-Bild-Zentrale-M.) im Laufe dieser 9 gen der Sudetendeutschen Partei in Falkenau, Teplitz und ihren Parteitag verboten habe, während die Kundgebungen anderer Parteien nicht nur nicht ver voten, sondern mit allen zulässigen Mitteln aefördert worden seien. Ein weiterer beliebter Vorwand zu Versammlungsverboten sei die„Nähe der Grenze". Den Vertretern der tschechoslowakischen Behörden sei es unangenehm, wenn über Selbstverwaltung und über das Grenzlandproblem gesprochen werde Eine Kritik an den deutschen Regierungsparteien und an den sowjetrussischen Verhältnissen halte der Regierungsvertreter ebenfalls nicht für angezeigt. Auch die Notdes Sudetendeutschtums sei ein Kapitel, das nicht gern gehört werde. Solche Ansichten, so betonte der Abgeordnete, widersprechen der Verfassungsurkunde, den Gesetzen und jeder Demokratie. Das Sudetendeutschtum habe heute das Gefühl, in einem Konzentrationslager zu sitzen. Der Redner schilderte dann einige besonders krasse Fälle und erinnerte an eine Versammlung in Karlsbad. bei der der Regierungsvertreter durch wahlloses und brutales Einschlagen aus die Versammlungsteilnehmer eine Panik verursacht habe. Die Staatspolizei in dem Weltkurort Karlsbad habe in dieser Hinsicht bereits„Berühmtheit“ erlangt. Bei einer Arbeitslosenversammlung habe die Karlsbader Staatspolizei ohne vorberige Warnung sofort mit Prügeleien begonnen. Aehnliche Uebergriffe leiste sich auch die Gendarmerie. Eine Verfolgung derartiger Falle sei außerordentlich schwer. da meist drei bis vier Gendarmen an den Prügeleien beteiligt seien Dies habe zur Folge. daß einer Beschwerde nan vier Gendarmen gegenüberstehe Es daß ein Beschwerdeuhvon Amtsperionen auf M wandern müßte 9* oft der Amtseid von vier sei bereits vorgekommen. rer wegen Verleumdung nate in den Kerker Man habe einen Bauern aus Südmähren, der nie in seinem Leben ein Einbahnzeichen gesehen hatte und in einer Einbahnstraße gefahren sei, in Eznaim auf die Polizeiwache geführt und dort so geschlagen. daß man auf den Lichtbildern die Striemen von den Gummiknüppeln deutlich habe sehen konnen. Auch die Grenzwache wolle, wie der Redner weiter ausführte, hinter diesen Methoden nicht zurückstehen Ein Einwohner aus Böhmisch Hammer sei in der Nacht mit der Taschenlampe abgeleuchtet worden. Als er den Beamten um den Ausweis ersuchte, habe er einen jeb mit dem Gewehrkolden uder den (Fortsetzung auf der 2. Seite.) Schrittmacher für die Reichsreform. Reich, Länder und Gemeinden bilden die große Dreigliederung der Verwaltung. Zwischen ihnen werden die Steuereinnahmen aufgeteilt. Das Reich, das die meisten Steuern erhebt, gibt bislang einen Teil davon an die Länder ab. Diese„Ueberweisungssteuern" betrugen im vergangenen Rechnungsjahre 2,3 Milliarden RM. bei 9,6 Milliareden Gesamteinnahmen des Reiches. Den Ländern ist es nun überlassen, wie sie ihre Gemeinden an diesen Steuerüberweisungen beteiligen wollen. Außerdem sind wichtige Steuern den Ländern zur selbständigen Verwaltung übertragen, nämlich Grundsteuer, Gewerbesteuer und Hauszinssteuer. In diese Steuereinnahmen teilen sie sich mit den Gemeinden, die daneben noch eine Anzahl kleinerer Gemeindesteuern haben, vor allem seit eingen Jahren als wichtige Einnahmequelle die Bürgersteuer. Diese gegenwärtig noch geltende Regelung der Steuerverteilung wurde nach dem Weltkriege geschaffen. Aber jetzt ist eine grundlegende Neugestaltung von der Reichsregierung beschlossen worden, die Reform der Realsteuern, die eine Vorstellung davon gibt, wie künftig das Bild unserer Finanzwirt= schaft aussehen wird. Ziel für die Zukunft ist, daß es nur Reichssteuern und Gemeindesteuern gibt. Nachdem die Länder ihre politischen Hoheitsrechte verloren haben, also nicht mehr finanziell selbständig sind, ist kein Raum mehr für eigene Landessteuern vorhanden. Die Länder und damit wohl auch die zukünftigen Reichsgaue sollen vom Reiche finanziert werden, also lediglich Anteil aus Ueberweisungssteuern erhalten. Wie hoch die Steuerüberweisungen sein werden, die den Ländern bezw. Gauen zuftießen, hängt davon ab, welche öffentlichen Aufgaben ihnen zufallen. Umgekehrt verläuft die Entwicklung bei den Gemeinden. Sie werden aus der finanziellen Abhängigkeit ven den Ländern befreit und erheblich fester auf eigene Fuße gestellt. Die Länder verlieren ihre Beteiligung an den beiden Realsteuern, also der Grundsteuer und der Gewerbesteuer, die vollständig den Gemeinden zufließen, demnach künftig reine Gemeindesteuern sind. Natürlich können die Gemeinden mit diesen Steuern nicht machen, was sie wollen. Sie mussen die Realsteuern nach den Grundsatzen erheben, die von der Reichsregierung fur das ganze Reich einheitlich festgesetzt werden. Diese Vereinheitlichung beseitigt das bunte Bild der 32 Realsteuergesetze, denn des Land hatte die Erhebung anders gestaltet. Die beiden Realsteuern werden künftig die Haupt einnahmequellen der Gemeinden sein. Welche finanzielle Bedeutung haben diese Steuern? Im vergangenen Rachnungsjahr brachte die Grundsteuer rd. 1.4 Milliarden RM, die Bewerbesteuer 710 Millionen RM. Davon bekamen die Länder 487 Millionen RM. Diese runde halbe Milliarde, die nun den Gemeinden neu zufließt, ist natürlich kein Gescheut ohne Gegenleistung. Die Gemeinden mussen Lanen übernehmen, die jetzt von den Landern getrggen werden. Selbitverständlich kommen nur solche Gebiete in Frage, die sich zur die kommunale Verwaltung eignen. Mit der Verbreiterung der fmnantiellen Grundlage wird demnach eine Erweiterung Auf ist eine: aus den sichtigt. Anteile Gem .* inden verhur nkreises der Neuregelung der Ant Ueberweisungen des Resches er Es in anzunehmen, daß eine erfolgt. Dae bedeutet eine 1 des en. Ferner Gemeinden halten beab Kürzung der „"„ inanziellen Verflechtung zwischen Reich und Gemeinden. Die kommunale Selbstverwaltung wird stärker als bisher auf eigenen Steuerquellen aufgebaut. Der Geldbedarf und die Steuerkraft der Gemeinden sind verschieden groß und schwanken von Jahr zu Jahr. Auf die Höhe der Ueberweisungssteuern, die das Reich gibt, haben die Gemeindeverwaltungen keinen Einfluß. Selbstverwaltung bedeutet nun, daß z. B. eine Stadt die Schaffung von Einrichtungen beschließt, für die sie das Geld aus den eigenen Steuern beschafft. Deshalb müssen die eigenen Steuern beweglich sein, und deshalb sind Grundsteuer und Gewerbesteuer so geregelt, daß sie den wechselnden Bedürfnissen jeweils angepaßt werden können. Einheitlich für das ganze Reich wird nun z. B. bestimmt, nach welchen Grundsätzen der Steuerzahler zu veranlagen ist. Die Höhe der Steuern selbst, den sogenannten„Hebesatz", bestimmen die Gemeinden. Die Vereinheitlichung bedeutet also nicht, daß überall die Realsteuern in derselben Höhe gezahlt werden müssen. Als weltere bewegliche Einnahme haben die Gemeinden; die Bürgersteuer(Ertrag 935/36= 415 Millionen). Realsteuern und Bürgersteuer müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, damit keine dieser Steuern einseitig angespannt werden kann, denn die Besteuerung von Sachen und Personen soll im richtigen Verhältnis erfolgen. Dieses Ziel ist deshalb nicht schwer zu erreichen, weil künftig dre' bewegliche Steuern vorhanden sind. Nun haben Länder und Gemeinden noch eine vierte große Steuer: die Hauszinssteuer, die im letzten Rechnungsjahre fast 740 Millionen RM. brachte, von denen die Länder 440 Millionen RM. erhielten. Ursprünglich war ab 1. April 1937 eine weitere Senkung der Hauszinssteuer um 25 v. H. vorgesehen, das ist aber nicht möglich, weil dadurch der Umbau des Finanzsystems noch umfangreicher würde und das Reich Mittel hergeben müßte, um diesen Steuerausfall zu decken. Das Reich braucht aber sein Geld selbst für die Erfüllung der ihm in dieser Zeit gestellten großen Aufgaben. Deshalb wird die Hauszinssteuer erst ab 1938 langsam gesenkt werden. Man rechnet damit, daß die günstige Entwicklung der Grundsteuer den Gemeinden den Ausfall an Hauszinssteuereinnahmen ersetzt. Jedenfalls soll die Hauszinssteuer im Lause der Jahre verschwinden. Dadurch wächst natürlich die Bedeutung der Realsteuern und der Bürgersteuer. Dieser große Umbau unserer Finanzwirtschaft kann selbstverständlich nur schrittweise durchgeführt werden. Deshalb liegt zwischen der Einführung der neuen Gewerbesteuer und der neuen Grundsteuer ein Jahr. Die technische Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Finanzämtern muß spätestens 1940 klappen. Damit sind dann wichtige Voraussetzungen für den Neubau des Reiches geschaffen, ja, die Realsteuerreform ist selbst schon ein weiteres Teilstück der Reichsreform. Die Aufgaben der Gemeinden im Dierjahresplau. gesorderten Preise den Bestimmungen entsprechen. Eo sogar notwendig, die zurzeit lausenden W Wutg ggt Reichsleiter Liehler zeigt die neue marschrichtung. DRB München, 4. Dezember. in München in Anwesenheit des Evo die Reichsarbeitsder Gauämter für Kodie Anzelgepflicht für Bauvorhaden lege den Gemeinden die Pflicht auf, zu prüsen, ob ihre Bauvorhaben zurzeit notAufMitKreiwild für tschechoslowakische Dolizeiknüppel. Seite.) Am Donnerstag begann Reichsstatthalters Ritter v möngs. Dauptamtes und gol.„ Im Mittelpunkt der Tagung stand eine große Rede des Münchener Oberbürgermeisters, Reichsleiter Flehler. über den Einsatz der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände im zweiten Vierjahresplan. Reichsleiter Flehler wies darauf hin, daß auch die Gemeinden mit neuer Tatkraft an die Durchführung des neuen Vierjahresplanes gehen könnten, dessen Iiel die Unabhängigkeit und Fresheit des deutschen Volkes und seiner Arbeit sei. Die Aufgaben im neuen Vierjahresplan erwüchsen den Gemeinden einmal aus der umsangreichen wirtschaftlichen Betätigung in ihren Betrieben und Anstalten sowie den von diesen Stellen zu den Arbeiten und Lieferungen, zum andern aus ihren sonstigen wirtschaftspolltischen gaven mit ihren zahllosen Möglichkeiten zur arbeit im Rahmen des Vierjahresplanes. Hinsichtlich der Energlewirtschaft müßten die Gemeinden ihre Werke auf denhöchsten lelstgngge: sähigen Stand bringen und sich mit allen Kraften bemühen, ihre Werktarise weitestgehend den Ersordernissen des Viersahresplanes anzupassen. Beim Betrieb der Gaswerke, bei der Ausnützung der Abwässer, bei der Beteiligung an der landwirtschaftlichen Erzeugung bei der gemeindlichen Neuverwertung, bei der sassung von Metallabfällen, der Aktion„Kampf derb“ usw. hätten die Gemeinden vielfach praktische Möglichkeiten im Sinne des Vierjahresplanes, Von ganz besonderer Bedeutung seien sie als Großverbraucher von Bau., Werk= und Treibstoffen, Textilien, Fetten, Oelen. Nahrungsmitteln und Rohstoffen aller Art sowie an Fertigsabrikaten. Es sei ein selbstverständliches Gebot. nur den tatsächlichen Bedarf zu decken und darüber hinaus in jedem Falle zu prüfen, ob de angesorderte Bedarf der Leistungsfählgkeit der deutschen Rohstofswirtschaft und der Devisenlage angepaßt, sei. Vielsach sei es möglich, an Stelle eines früher üblichen Materials. das größtenteils eingeführt werden müsse, ein anderes, noch daiu besseres„Material zu verwenden, das unsere heimische Wirtschaft herstelle. Auch in den Gemeindeanstalten könne der Verbrauch weitgehend umgestellt Verbrauch der Gemeinden an Bau= und Werkstofsen se stets zu überlegen, ob nicht einheimisches M terial verwendet werden könne. Bei Zusammenarbeit von„Wissenschaft, Technik und Wirtschaft sei es heute schon moglich, einen wesentlichen Teil des Vierjahresplanes zu verwirklichen. Sämtliche Betriebe und Dienststellen der Gemeinden mußten grundlich daraufhin überprüft werden ob sie eine unter dem Gesichtspunkt des Viersahresplanes richtige Verbrauchsratswirtschaft trieben. Hinsichtlich der Preisbildung müßten die Gemeinden die eigenen und Lieserungsvergebungen lausend daraufhin prüfen, ob geführt werden könnten oder ob ihre Zurückstellung wendig sei. Auch bei der Sicherung des Arbe müßten die Gemeinden in ihren eigenen Betrieben und Verwaltungen mitwirken und darüber hinaug die Berusserziehung nach den Volkswirtschaftsbedürfnissen lenken. Den Gemelnden sei durch den Vierfahresplan eine selten günstige Gelegenheit gegeben, den Beweis für die aroße Anpassungssähigkeit einer verantwortungsbewußten Selbstverwaltung zu bringen. Es sei Ehrenpflicht jedes Bürgermeisters und jedes leitenden Beamten die ganze Kraft in den Dienst der neuen Aufgaben zu stellen. Zur Sicherung eines raschen und ein heitlichen Vollzuges der vielseitigen neuen Aufgaben sei ihre Zusammensallung i. der Hano oes Bürgermeisters notwendig. In großeren Gemeinden sei ein besonders geeigneter Beamter zu beauftragen in Zusammenarbeit mit allen städtischen Betrieben und Aemtern alle Arbeitsmöglichkeiten, für den Vierjahresplan wahrzunehmen. Dieser Sonderbeauftragte werde auch für die Zusammenarbeit mit anderen Behörden sowie mit der Partei, ihren Gliederungen und sonstigen Organisationen zu sorgen haben, soweit der Bürger meister die einzelnen Aufgaben nicht selbst in die Hand nehmen könne. lungen gewährt, die bis zum 81. März 1930 schlossen werden. Vom 1. Januar 1987 ab wird die wandlung durch Mehrheitsbeschluß noch weitergehen gelassen als bisher. Dagegen werden steuerliche Erterungen nur noch für die Umwandlungen und Aufse gen gewährt, die bis zum 30. Juni 1937 beschlossen den. Für Gesellschaften, die nach dem 81 D;1 ber 1936 ihre Umwandlung oder Auflösung beit ßen, sind gewisse Einschränkungen hinsi### lich der Freiheit in der Bewertung i Wirtschaltsgüter vorgesehen. tlakbatt Plakschei T Ruhe vor Madrid. DNB Lissabon, 5. Dezembe Wolfgan im Reichslu Die nachstehender In einer Rundsunkansprache über den Sender Se führte General Queipo de Llano u. a. aus: Sei Stunden herrscht an der Front vor Madrid. man von kleinen Zusammenstößen absteht, fast völ Ruhe. Seit längerer Zeit erschienen wieder bolschewistische Flieger über Sevilla. Sie konnten nur auf dem Flugplatz einige Bomben abwersen, die keinen Schaden anrichteten. Ueber der Stadte selbst konnten sie keine einzige Bombe abwerfen, disen tiven Schrift„Unse die soeben bei E. erschienen ist. auch die Flakartil stufe ihrer Entwick 1914—1916 erst ger Offizier und Man an der Verbesseru# neu entstandenen ehen von den 1588 Uerie tatsächlich ugzeugen muß man selbst konnten sie keine einzige Bomde dowersen, eng.üe## denen dur Flats sofort nach dem Austauchen der Flieger bos Legnenze, der Ausjührung eröffneten. General de Llano beschäftigte sich dann mit einen luch englischer Parlamentarler In Madrid, die in### urf. Telegramm zum Ausdruck gebracht hätten, daß zur Die Energiewirtschaft im Dierjahresplan. DNB Berlin, 4. Dezember. erfordert auf Die Durchführung des Vierjahresplanes erfordert auf dem Gebiet der Energiewirtschaft den Einsatz aller Kräfte und eine straffe und einheitliche Führung Zur Erfüllung dieser bedeutsamen Aufgabe nisterpräsident Generaloberst Göring mung Madrids 2000 Lastwagen nötig wären. Emerkte dazu, daß das beste wäre, mit den angeford Kraftwagen alle Ausländer, besonders die interna## Brigade fortzuschaffen. Dann wären nämlich die Kä bald beendigt und die unschuldige Zivilbevölkerung endlich Ruhe. japanisch=chinesische Verhandlungg endgültig ab gebrochen? DNB Toklo, 5. Dezember Die gesamte japanische Presse vertritt die Ansicht## die Nankinger Verhandlungen pral en wier kän zusammen chmiedeberg sei werden Mininerbrandent Eenekalderis Grl, als Beauftragter für den Viersahresplan durch das Amt für deutsche Rohund Werkstoffe und der Reichs= und preußische Wirtschaftsminister durch die Energieabteilung seines Ministeriums aufs engste wie bieher zusammenwirken. Sonderbestre: bungen müssen vor den Forderungen der Gesamtwirtschaft und des Gemelnwohls zurücktreten. Zur Vorbereitung und Einleitung der wirtschaftlichen und technischen Arbeiten wird die Reichegruppe Energiewirtschaft herangezogen werden, deren Leiter Richtlinien für seine Aufgabe erhält und den beiden genannten obersten Reichsbehörden in vollem Umfange für die Durchführung verantwortlich ist. Da die Reichsgruppe bereits wichtige Maßnahmen. die sich aus dem Energlewirtschaftsgesetz ergeben, vorzubereiten hat, bringt die durch den neuen Auftrag vollzogene Regelung eine Zusammenfassung der Bearbeitung der elektrizitäts= und gaswirtschaftlichen Fragen Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen auf diesem Gebiet leitet der Reichs= und preußische Wirtschaftsminister im Einvernehmen mit dem Beauftragten für den Vierjahresplan. Die Entscheidung über di. Planung und Durchführung der Arbeiten, die die Bereitstellung der Energie für die industriellen Vorhaben des Vierjahresplanes gewährab.# 112 G leisten, liegt beim Amt für deutsche Roh= und Werkstoffe des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring. (Fortsetzung von der 1 Schädel erhalten, so daß er. gebrochen sei. Auf der Gendarmerie in er dann weiter mit Knüppeln traktiert worden. Als er dagegen Einspruch erhoben habe, wurde er wiederholt mit der Faun an den Kovi geschlagen. Als von der Einwohnerschaft von Roßhaupt gegen die Parzellierung eines Restgutes demonstriert und von unbekannten Tätern der Telegraphendraht zerschnitten wurde, sei ein Fahndungskommando aus Eger erschienen. Nahezu die gesamte männliche Einwohnerschaft des Ortes sei verhaftet und verprügelt worden. Dann habe sich die Gendarmerie auf die Straße begeben, um dort wahllos Zivilisten, Frauen und Kinder zu verprügeln. Trotz Meldung des Vorfalles sei bisher von den Behörden nichts veranlaßt worden. Auf die Vorstellungen des Redners beim Stationskommandanten habe dieser erwidert, da hund verprügelt worden sei. Daher das Gebrüll gekommen. Weitere unglaubliche Roheitskälle berichtete der Abgeordnete aus Eger. Dort sei ein Anhänger der Sudetendeutschen Partei von Gendarmen im Verlaufe eines Verhörs mit Ohrfeigen traktiert worden. Zum nur der Polizeiei wahrscheinlich Schluß des Verhörs habe man ihn gezwungen, auf einem Stuhl zu knien und die Hände vorzustrecken, auf die man ihm dann ein schweres Euch, gelegt, habe. Ein andere mußte beim Verhör die Schuhe ausziehen und wurde auf die Fußsohlen geprügelt. Schließlich wurden ihm die Arme ausgedreht. In Asch sei ein junMann bei einem Verhör gezwungen worden, nackt ger auf einem Sessel zu knten. Man habe ihm unter die Schienbeine einen kantigen Holzstab geschobe, und die vorgestreckten Hände ein schweres Buch gelegt. Als er müde war, habe er mit Gummiknuppeln sieben bis acht Stöße erhalten und sei gleichzeitig auf die Sohlen geprügelt worden. Das Verhalten dieser untergeordneten Organe, führte der Redner aus, verstoße nicht nur gegen die gesetzlichen stimmungen, sondern auch gegen„jeden Menschlichkeit. Ein derartiger Mißbrauch der Amtsgewalt könne durch zehn schöne Ministerreden nicht gutgemacht werden. Das Volk habe ein seines Gefühl für Recht und Gerechtigkeit, und Zehntausende, so betonte der Abgeordnete, fühlten sich in ihrem Rechtsgefühl vom Staate geschädigt. Es müsse daher energisch eingegriffen werden. Abschließend zitierte der Redner den Ausspruch des tschechoslowakischen Altpräsidenten Masaryk:„Keine Macht der Welt, gesetzt auch, sie verbände sich ganzen Hölle, wird ein edles, gebildetes und tapferes Volk in Untertänigkeit und Sklaverei erhalten" und verglich diesen Ausspruch mit den Verhältnissen im sudetendeutschen Gebiet. Die„„„ beendet seien. Botschafter Kawagoe warte nur eine endgültige Entscheidung der Nanking=Regie über die bereits getroffenen Vereinbarungen darüber, in welcher Form Nanking über die Frage chinas und über eine gemeinsame Front gegen die mintern weiter verhandeln wolle. und werde dann nach Tokio abreisen. Die japanische Regier werde gemeinsam mit der Armee Marine über die weitere Haltung Jap ihre Entscheidung tressen. Nach der Ansicht politischer Kreise in Tokio nimm sapanische Außenamt folgende Stellung Ofsenbar habe die Nanking=Regierung nicht die sich mit Japan zu verständigen. Sie lehne es ab tuung für die vorgekommenen Zwischenfälle zu geber denen Japaner getötet wurden Weiter mißachte 0 die bereits getrossenen Vereinbarungen und lehne m Verhandlungen ab. Die Verantwortung für die#4 blickliche Lage treffe die Nanking=Regierung. Sie Japan gegenüber unaufrichtig gehandelt und unter tigen Vorwänden die Weiterführung der Verhandl. unmöglich gemacht. Die sapanische Regierung sei seits entschlossen, auf den bieherigen einbarungen zu bestehen Ausgleiches fortzusetzen. Nach dem Bericht des ger# schafters Kawagoe werde über die weiteren St##bi Japans entschieden werden. Gleichzeitig wird in denselben Kreisen darausn wiesen, daß Tschlangkaischek in der Vereinheit: Chinas entschieden Fortschritte gemacht habe. Ligr habe sich die Wendung der Nankinger Politik gegee Japan ergeben China wolleoffenbar die# Japan gestellten Forderungen auf ei sondere Berücksichtigung seiner politischen, wirtschafund militärischen Ansprüche nicht anertenneug mehr erwarte es restlose Anerkennung seiner nd lege Die Umwandlung von Kopitalgesellschaften. der Verlängerung der Fristen. 9 Berlin, 5. Dezember. Amtlich wird mitgeteilt: Nach dem bisherigen Stande Gesetzgebung über die Umwandlung von Kapital= gesellschaften sollte die Frist, innerhalb deren Kapitalgesellschaften ihre Umwandlung unter handelsrechtlichen und steuerlichen Erleichterungen beschließen können, mit dem 31. Dezember 1936 ablaufen. Diese Frist wird nunmehr durch die dritte Durchführungsverordnung zum Umwandlungsgesetz und die vierte Durchführungsverordnung zum Umwandlungssteuergesetz, die soeben im Reichsgesetzblatt veröffentlicht wurden, verlängert Handelsrechtliche Erleichterungen werden noch für die Umwandrechte und sei erst dann bereit, auf der Grundlage### geschränkter Gleichberechtigung mit Japan zu verh Bahnstrecke Mittenwald-Innsbirß, von Lawinen verschüttet. m en de Dub München, 5. Dezembei tie Auf dem österreichischen Teil der Mittenwal zwischen Hochzirl und Kranebitten sind am Freitag gen zwei Schnneelawinen niedergegandie die Strecke unbefahrbar machten. Es ist deshalt die Reichsbahndirektion München mitteilt. der 8 auf der Mittenwaldbahn zwischen Innsbruck und vollständig eingestellt worden. Zwischen Reith und misch wird der Eisenbahnbetrieb aufrechterhalten Störung dürfte voraussichtlich bis Samstagabend# behoben sein. Die Lawinen rissen Baumstämme un zerstörten die Hochspannungsleitung. klärung, Lichtbin#irksam behindert zig genau so wen en auf der Erde, iilleriefeuer den G etätigkeit, im Nach unmöglich machte. Kriegsende wurde Uerie fast vernichte Reichsheer, abgesehl der Festung König ank einer gnädigen hren. Aber trotz di e deutschen Hirne r en Problems di ung. Diese Arbeit? en. So entstanden tkrieges die entsch chleit hochstehenden ndogeräte verschied rte und damit wei ließlich noch wese n. dem Scheinwer ten, schnell schieße ist in den 18 Jahr ent gewachsen, das lung des Flugwese Schritt gehalten n Flugzeug ei vollster Arte schen Angriffsmitt rhunderte zu verfol emerkenswerter F welches Mittel das raussagen in diese de Teile aber. F tige Beobachtung notwendig, um nü ler ist es jedenfall a den Maßstab b le oder der Fliege Arbeit der Fla inie auf einwar ung der Horcher m ellt werden wie Die Bedeutung d# nntnis heraus, da in einem künftige en. Ehe nicht die genaues Horchen auf das Flugziel nasmekleute der die nachts für re g stehen, sind noc Arbeiten der F e rechtzeitige Fe lakbatterien ab. en Kampf um einwerser müsse ndsatz aufgestellt chtungen anfliege markante Anflug t vorziehen, weni anfliegt. Zum eig t wie bei Tage Nacht versuchen Störflugzeu greifenden Flugz erleichtern. Die ksamkeit und Wen rätbedienung beso ts kann man abe icht„fliegendes Fli Flatscheinwerfern em Scheinwerfer! On Einsiedler 10m 15) R OMANVONTUL (Nachdruck verboten.) US HUFSCHMIED Coporighi do Carl=Duncker=Verlag. Berlin „Sie werden Hunger haben“, sagte Joachim und begann das Frühstück zu bereiten. Der Mann sah ihm schweigend und nachdenklich zu, dann machte er sich mit Inbrunst und Hingabe an das Essen. Joachim empfand eine merkwürdige Freude, als er sah, wie gut es dem Burschen schmeckte, er fühlte sich beinahe glücklich. Was machte es. daß der größte Teil bessen, was die Kräuterlise ihm mitgebracht hatte, drausging. Er würde ohnehin in den nächsten Tagen neue Vorräte besorgen, erstens hatte er ja nun für semand zu sorgen, und da durste er sich nicht so gehen lassen, und dann sollte er ja ohnehin einmal bei seiner Vermieterin vorsprechen. Er studierte noch einmal den Zettel. den die Alte ihm dagelassen hatte. Komisch, wie gut und richtig sie schrieb, ja, sie war schon eine seltsame Person, die Kräuterlise! Wodka war setzt fertig. er kratzte mit den Nägeln in inen Zähnen herum und lehnte sich zurück. „Wohnen Sie immer hier?" fragte er. Ja.“ „Schöne Wohnung!“ sand der Landstreicher schwermütig.„Ich hab' keine Bleibe.“ „O. Sie können gern hierbleiben, solange Sie wvollen!" Joachim bückte sich bei diesen Worten zu Moritz hinab und zog das Tier auf seine Knie, er sah nicht das höhnische Zucken, das über Wodkas Gesicht lief. „Es geht nicht“, sagte der Fremde mit Seuften „Warum geht es nicht?“ „Ich muß doch seld verdienen.“ „Waz sind Sie denn von Beruf?“ „Ach. Beruf!“. Wadka lehnte den Beruf meiner schwachen Lunge— und siebzehn kam ich in Gefangenschaft nach Rußland— Man schickte uns nach Si. birien, ganz weit hinein nach Sibirien, da ist die Welt zu Ende, sage ich Ihnen— und da saßen wir Jahr um Jahr und wußten nichts vom Kriegsende und von der Heimat und so. Nie bekam ich einen Brief von daheim. von meinem Vater oder von meiner Frau, ich war ganz verheiratet gewesen, und ich liebte meine Frau Seele kaputt, lieber Herr. der gemacht— nein, was hätte sie jung betontem mit einer dem Kriege geringschätzigen Handbewegung ab„Vor war ich Kürschner. Jetzt bin ich nichts.“ Wie kommt denn das?“ Der Krieg, lieber Heer. der Krieg— sa. sehen Sie. von Ansang an dabei, als Freiwilliger müssen 90r wissen, ich hätte es gar nicht nötig gehabt mit sehr, aber noch mehr hatte ich das Vaterland geliebt, sehen Sie. Erst im Jahr neunundzwanzig kam ich wieder nach Deutschland, ach, es war eine verzwickte Sache, ich erzähle Ihnen das mal später— und was finde ich? Meinen Vater finde ich tot und meine Frau wieder verheiratet. Nun. sie war noch so sung gewesen. und unsere Ehe hatte ganze acht Wochen gedauert. Martha hatte ach Jahre gewartet und nie etwas von mir gehört.“ Joachim hatte zwei Schnäpfe eingegossen. Wodka ergriff den seinen und leerte ihn auf einen Zug. „Vielleicht haben Sie noch einen, lieber, Herr, so was tut gut— ja, was will man da machen?" „Bitter für Sie“, sagte Uhlenhut mit warmem MitFür mich— ach— was lag schon an mir? Aber sie war nicht glücklich, lieber Herr, hatte einen Trunkenbold zum Mann, der sie schlug,. sie und ihre Kinder. es sind mittlerweile vier geworden, ja. vier Kinder— und hungern läßt der Halunke sie auch“ Ich weiß da nicht recht Bescheid“, sagte Joachim nach einer kurzen Pause,„aber würde die zweite Ehe nicht für ungültig erklärt werden, wenn Sie sich meldeten?" „Vielleicht. vielleicht“, sagte Wodka und trank schon den dritten Schnaps.„Geben Sie mir noch einen, lieber Hert, wenn Sie noch einen haben— aber was hätte sie schon davon? Was bin ich, was kann ich? Ich war Kürichner, sa. aber das sind zwanzig Jahre her, ich habe kein Geld etmas anzusangen und Arbeit finde ich auch nicht, es ist sa keine da. un dwenn welche da mare, so verstehe ich doch nichts mehr— und dann bin ich auch kaputt, an Leib und Krieg hat mich kaputt schon von mir?" So wollen Sie denn Ihre einstige Frau— sie ist es ja eigentlich noch immer— einsach dem Untergang überlassen samt den vier Kindern?" fragte Uhlenhut Der Ton seiner Stimme erregte heftigen Protest bei „Wie können Sie das denken, lieber Herr, nein, so ein Mensch bin ich nicht. Vielleicht sollte ich sagen leider — aber ich bin eben gutmütig viel zu gutmütig. es grenzt ja schon manchmal an Dummheit, aber man kann nicht aus seiner Haut heraus, so oft man auch ausgenützt wird, den die Menschen sind alle Halunken, lieber Herr." Wodka trank, und Uhlenhut bekämpfte, energisch den Widerwillen, den er immer fühlte, wenn jemand von der eigenen Gutmütigkeit und der Niederträchtigkeit der anderen sprach. Ja, er entschloß sich sogar. von seiner festen Ueberzeugung, daß derartige Menschen die ausgekochtesten Egoisten seien. abzugehen, und fragte „Was denken Sie denn zu tun?“ Was ich zu tun denke? Was ich tue. sollten Sie fragen, lieber Herr. Nun ich bin ein Landstreicher geworden, ein Straßenbettler, manchmal arbeite ich auch. aber das trifft sich eben selten— und sehen Sie, was ich so zusammenkriege mit Betteln oder mit Arbeiten. das schicke ich ihr, natürlich nicht unter meinem Namen, denn sie soll doch nicht wissen, daß ich noch lebe— sa, das tue ich, und ich kümmere mich nicht darum, ob ich dafür im Straßengraben liegen und Kohldampf schieben muß!“ „Das ist schön von Ihnen“. sagte Joachim Uhlenhut, nahm seine Geldtasche hervor und legte drei Mark vor Wodka hin.„Wenn Sie ihr wieder etwas schicken, fügen Sie das hinzu, ja?“ Vielen Dank“, erwiderte der Landstreicher und ließ die drei Mark mit außerordentlicher Gewandtheit in die Tasche gleiten.„dafür bekommt sie schon warme Strümpfe für die Kinder, denke ich Sie sind ein guter Mensch, lieber Herr wahrscheinlich sind Sie auch wegen der Schlecht gkeit der Menschen in das Bruch gegangen" Nein“, sagte Joachim Uhlenhut.„es geschah wegen meiner eigenen Schlechtigkeit.“ Mehr sagte er indessen nicht troß der erwartungsvoll lauernden Augen Wod'g# Der Landstreicher machte an diesem Tage keine Anstalten, die Hütte zu verlassen, ee war draußen auch alles tief verschneit, und er hatte, sa keine Bleibe, der Arme! Nach dem Mittagessen zog Wodka ein Pakei schmieriger Spielkarten heraus. Spielst du?“ fragte er, denn das bereits halbt Zusammenleben und der reichlich genossene Brannz hatten seiner Meinung nach genügt, um die gesell lichen Schranken niederzulegen. Uhlenhut zuen wenig zusammen, aber nicht um die Welt hätte er einfachen guten Menschen gekränkt, und also sa mit inniger Ueberwindung:„Nein— weißt du habe noch nie eine Karte in der Hand gehabt Ein Erzlehungsfehler der nachgeholt werden 1 sand Wodka.„Du mußt ja ganz gescheit sein, na: vielen Büchern hier zu schließen, du wirst es lernen" 44 Er mischte die Karten. Joachim sah ihm nachd zu, er hatte sich nie für Kartenspiel interessiert. beinahe das einzige, wofür er sich nicht int hatte. Das konnie er ja denn nun nachholen, es 5. Langeweile vertreiben Wodka war ein guter Lehrer, was das Kart anbetraf. im Handumdrehen war Joachim in au heimnisse eingeweiht, wenigstens soweit der Land es für gut besand.„ „Nun bist du firm“, sagte er befriedigt.“ Nur es losgehen Wie hoch wollen wir spielen? Wollen wir denn um Geld spielen?“ „Um was sonst? Etwa um kleine Steine Jungene?„ „Ich habe wenig Geld. und du wirst auch n haben.“„„ „Ich habe jedenfalls die drei Mark, die en geben hast.“— Es miderstrebte Joachim den Mann daran innern, daß diese drei Mark ein Beitrag zur stützung der armen Frau sein sollten. Man kan gut die Verwendung von Geschenken kritisieren Na schön“, sagte er also Sie spielten. Der Herd hrannte, es war Hüttenraum, warm und rauchig und stickig. M chim allein gemesen, so hätte er dae Fenster gebfen sein Gast schten sich gerade so mohl zu fühlen Annette Edue tmund-Dorstfel den im fast vollendett einem arbeitsreic stungen der heili mählich lullte war gut. ein und Worte m mehr ale nier hier so einea die steckige Miirme auch Uhlenhut menschliches Wesen nehen sich * i h m z u t a u s c h e n s e h r g u t w a r Monaten Bruchwinter. Aber hatte hausen wallen hie an sein LebenWahrscheinlich war Jaachim zu sehr in seine vertieft um richtig au“ daa Sniel zu achten Abend wurde, hatte Madka zu seinen drei secha meitere dazu ver#d'ent „Ich kann Ihnen leider im Augenblick nur vie geben“, sagte Uhlenhut und errätete gehe morgen ins Duf und hole mir (Fortsetzung folgt) beschämt. Geld von det Namen K rtmund(1 Lemnitz, Düsse SA.), den 3. L Beordigung in Uhr von der Trat Seclenamt is1 an Propnerkirche. 1. Mürz 1980 1987 ab wird die noch weitergehen. den steuerliche Erdlungen und Aufse i 1937 beschlossen h dem 81 Dei der Auflösung bei kungen hins# Zewertung 1 lakbatterien und lakscheinwerfer. ladrid. sabon, 5. Dezember der den Sender Se u. a. aus: Se vor Madrid, absieht, fast völ hienen wieder e lla. Sie konnten iben abwersen, die der der Stadt Se ombe abwerfen, diten der Flieger das zwähn egner ich dann mit einen#. Madrid, die in es st hätten, daß zur nötig wären. Ei mit den angeforde iders die interna## ren nämlich die Kä Zivilbevölkerung Verhandlungs Von Wolfgang Pickert, Malor im Reichsluftfahrtministerium. Die nachstehenden Abschnitte sind der instruk# tiven Schrift„Unsere Flatartillerie“ entnommen, 4 d“ soeben bei E. S. Mittler und Sohn, Berlin, erschienen ist. i auch die Flakartillerie des Weltkrieges auf der Eitufe ihrer Entwicklung stand, wenn sie auch be1914—1916 erst geringe Wirkung hatte, so wurde Offizier und Mann mit glühendem Eiser uneran der Verbesserung dieser Wajje zur Bekampneu entstandenen Luftgegners gearbeitet. sehen von den 1588 im Weltkrieg durch deutsche Uerie tatsächlich und amtlich bestätigt abgeschosuazeugen muß man vor allem die zahllosen Fälle in denen durch gutliegendes Flakseuer der n der Ausführung seines Auftrages— Bombenisklärung, Lichtbildaufnahmen, Artillerieeinschieirksam behindert wurde. Diese Fälle lassen sich zig genau so wenig erfassen, wie die Gesechtshen auf der Erde, bei denen Maschinengewehrt 4— Geaner am Angriff, der Flugzeugbesatzung der gezielte Bombenwurf durch die Blendwirkung stark erschwert wird. Das Scheinwerserlicht verhindert das Erkennen von Einzelheiten auf der Erde. Wenn der Luftgegner die Wirksamkeit der Flakartillerie richtig einschätzt, wird er voraussichtlich versuchen, die Flakbatterien während oder vor dem Lustangriff zu lähmen, und zwar durch besondere Angrisse auf die Flakbatterien selbst, meist wohl im Tiefangrifs. Dieses Angriffsverfahren stellt an den Angreiser hohe Anforderungen— Tiesangriff ist ein schwieriges Verfahren, vor allem, wenn starke Gegenwehr vorhanden ist—. besonders aber auch an die Flakartillerie. Diese muß trotz und während des feindlichen Tiesangriffs mit ihren schweren Flakbatterien unerschütterlich im Feuer gegen den hoch oben anfliegenden Hauptangreiser bleiben. Nur ganze Männer, eine todesmutige, fest disziplinierte Truppe, wird diese Aufgabe meistern können. Neuzeitliche Flakartillerie wird also dem Luftgegner schärfsten Widerstand entgegensetzen. Trotzdem darf kein Zweifel darüber bestehen, daß, genau wie bei den Kampfhandlungen auf der Erde, auch in der Luft ein entschlosen durchgeführter Angrisj oft nicht verhindert werden kann. Daß diese Angrisse aber dem Gegner luste beibringen, daß seine Angriffskraft ent o hohe Vercheidend geschwächt oder gar gebrochen werden kann, ist Sache gut ausgerüsteter, gut schießender Flakartillerie. Eigene Jagdflieger werden hierbei die Flakartillerie durch Angriff auf die seindlichen Kampfflugzeuge unterstützen.— Ferner ist die Moral des Angreisers ebenso einer Abnutzung ausgesetzt, wie sein Material. Ob und wie lange diese beiden Faktoren beim Luftgegner auf der Höhe geha###en werden können, hängt stark von den Leistungen der Flatartillerie ab. Nur der Ernstfall wird die letzte Klarheit In diese Fragen bringen können. Die Flakartillerie wird das Menschenmögliche aus den ihr anvertrauten Wassen herausholen und ihr Teil beitragen zur Verteidigung des deutschen Luftraums und zum Schutze des Heeres bei seinen entscheidenden Kämpfen zur Niederringung des Feindes. Blicke in die rote Welt. In der en wies kämt Tolle, ö. Dezemberune) vertritt die Ansichts lungen prai wagoe warte nur der Nanking=Regie reinbarungen ab,# g über die Frage e Front gegen die und werde dann nische Regier er Armee und e Haltung Ja R. seise in Tokio nimm olgende Stellung ierung nicht die A. Sie lehne es ab. G wischenfälle zu geber Weiter mißachte7 ungen und lehne we wortung für die a na=Regierung. Sie ehandelt und unter rung der Verhand che Regierung sei n bisherigen 3 n und eine Politi# dem Bericht des der die weiteren St 1 n Kreisen darausin n d e r V e r e i n h e i t#### gemacht habe. Li## kinger Politik gegen e osfenbar dies erungen auf ei# solitischen, wirtschaf## htanerkennei kkennung seiner v.— auf der Grundlage# nit Japan zu verhet vald-Innsbilg# verschüttet. 248 München, 5. Dezembei II der Mittenwal ten sind am Freitag in niedergegan chten. Es ist deshalt en mitteilt, der## sen Innsbruck und Zwischen Reith und eb aufrechterhalten bis Samstagabend# ssen Baumstämme un hen auf der Erbe, bei benen Killerieseuer den Gegner am Angri letätigkeit, im Nachschub usw. störte oder seinen unmöglich machte. Kriegsende wurde durch Feinddiktat die deutsche Illerie sast vernichtet. Sie verschwand aus dem Reichsheer, abgesehen von den paar ortsjesten Geder Festung Königsberg. Nur die Reichsmarine ank einer gnädigen Siegerlaung die Flakartillerie Ihren. Aber trotz dieser sast trostlosen Lage arbeie deutschen Hirne weiter an der Entwicklung des gen Problems der artilleristischen„Flugzeugung. Diese Arbeit der Köpfe konnte ja kein Feind en. So entstanden gegenüber der Flakartillerie ttrieges die entscheidenden Fortschritte. ütze mit großer Anfangsgeschwindigkeit, Reichind Beweglichkeit, Meßgeräte mit einer gegenüber kiege hochstehenden Lelstungsjähigkeit, verbesserte Indogeräte verschiedener Art zur Ermittlung der brie und damit weitgehender Steigerung der Wirließlich noch wesentliche Verbesserungen an der bn. dem Scheinwersergerät und vor allem auch in hhten, schnell schießenden Flakwaffen kleinen Kalibist in den 18 Jahren nach Kriegsende ein Kriegsent gewachsen, das trotzdem mit der ungeheuren im gleichen Zeitabschnitt Von D. Bentherm. XXXIII. lung des Flugwesens im gleicher. ür Schritt gehalten hat, sondern dem angreiIn Flugzeug ein Abwehrmittel wirvollster Artentgegenstellt. Der Wettischen Angriffsmittel und Abwehr, der schon durch rhunderte zu verfolgen ist, zeigt sich auch hier wiebemerkenswerter Form. Der Ernstsall nur kann welches Mittel das wirksamere ist. Vermutungen braussagen in dieser Richtung sind zu vermeiden. ide Teile aber, Flakartillerie wie Flieger, ist tige Beobachtung ihrer Kampfweise, ihrer Fortnotwendig, um nüchtern die Lage zu beurteilen. hler ist es jedenfalls, den Gegner zu unterschätzen. wa den Maßstab bei der Beurteilung der Flaksle oder der Flieger anzulegen. Arbeit der Flakscheinwerfer beruht in inie auf einwandfreiem Horchen. An die sung der Horcher müssen daher ähnliche Forderunellt werden wie an EntsernungsmeßDie Bedeutung der Horcher steigert sich noch aus nntnis heraus, daß voraussichtlich nächtliche Luftin einem künftigen Krieg eine große Rolle spieen. Ehe nicht die Horcher durch tadelloses, schnelgenaues Horchen die Flakscheinwerser zum Aufaus das Flugziel gebracht haben, können ja die ingsmekleute der Flakbatterien nicht messen. Die die nachts für rechtzeitige Feuereröffnung zur stehen, sind noch viel kürzer ale bei Tage. Vom rbeiten der Flakscheinwerferbatterien hängt e rechtzeitige Feuereröfinung der schweren und lakbatterien ab. Das bedeutet noch mehr als bei en Kampf um Sekunden seinwerser müssen ebenso wie Flakbatterien nach indsatz aufgestellt werden, daß der Luftgegner von schtungen anfliegen könnte. Natürlich wird er bemarkante Anflugwege— Flüsse, Kanäle usw.— ht vorziehen, wenn er nicht blind. also nach Navianfliegt. Zum eigentlichen Angriff jedoch kann er ht wie bei Tage aus jeder Richtung kommen. Er Nacht versuchen, durch Gleitflug oder durch beStörflugzeuge die Horcher zu täuschen und greifenden Flugzeug das unbemerkte Herankomerleichtern. Diese Möglichkeiten stellen an die ksamkeit und Wendigkeit der Flakscheinwerser= und rätbedienung besonders hohe Anforderungen. Ansts kann man aber feststellen, daß ein im Scheinicht fliegendes Flugzeug, besonders da es von drei Flatscheinwerfern gleichzeitig gesaßt wird, nicht sem Scheinwerferlicht sich entziehen kann und daß Lenins Kückkehr nach Petrograd. In Lieloostrow, der Grenzstation zwischen Finnland und Rußland, wurden Lenin und seine Begleiter von Freunden aus Petrograd erwartet. Im Gespräche mit Ihnen stellte er plötzlich, die seltsame Frage,„ob man sie bei ihrer Ankunft In Petrograd wohl verhaften werde. Alle schauten sich erstaunt an und lachten. Wie konnte er so etwas denken? Der Zar war ja im Gesängnis, und in einen Palästen wohnten Revolutionäre... Aber vielleicht war Lenins Frage bloß das Ende einer langen Gedankenkette. Kaum vier Monate später befand er sich ja wieder im Versteck und seine Freunde im Gefängnis. Allerdings, wieder vier Monate später waren seine Feinde auf der Flucht oder im Gejängnis.. Halb Petrograd schien am Bahnhof anwesend zu sein, um ihn zu empfangen. Die Vertreter des Arbeiter= und Soldatenrates führten ihn zuerst in den Saal, der früher für den Zaren reserviert war. Eine Ehrenwache salutierte. Dann mußte Lenin ein Panzerauto besteigen, und begeistert umbrullt von hunderttausend Menschen wurde er zum Palaste der Kschessinskaja gebracht,— einer früheren Geliebten des Zaren, wo die Petrograder revolutionäre Partei ihr Haupiquartier hatte. Vom Balkon des Palastes aus hielt Lenin seine erste große Rede an eine vieltausendköpfige Menge.„Die Stunde ist nicht fern“, sagte er darin,„in der die Völter auf den Ruf unseres Genossen Karl Liebtnecht hören und ihre Waffen gegen ihre Ausbeuter, gegen die Kapitalisten kehren werden... In Deutschland in schon alles in Gärung! Richt heute, aber morgen, täglich kann die Katastrophe des ganzen europaischen Kapitalismus eintreten. Die russische Revolution, die ihr vollendet habt, führt den ersten Schlag gegen ihn und eröffnet einen neuen Zeitabschnitt... Es lebe die internationale sozialistische Revolution!“ Lenins beste Freunde waren erschrocken über diese Worte. Plechanow nannte seine Pläne Fieberphantasten. Doch was bis jetzt in Rußland geschehen war, hatte nach Lenins Aufsassung mit Marxismus aber auch gar nichts zu tun, eben so wenig wie die französische Revolution von 1789. Der Zar war gestürzt worden, weil er ich in jeder Beziehung unmöglich gemacht hatte. Die Bürgerlichen haßten ihn, weil er keine demokratische Verfassung gewähren wollte, die Bauern, weil er ihnen ihr Land vorenthielt, und zum Schluß war ihm das Heer untreu geworden, weil er sie nach hundert verlorenen Schlachten in den hoffnungslosen Tod trieb... In der Verzweiflung hatten sie die Waffen gegen ihn gerichtet. Das war das Entscheidende gewesen. Der Gedanke, das bestehende soziale System umzustoßen, kam neun Zehntel des russischen Volkes garnicht in den Sinn. Die Bolschewilen bildeten bei Lenins Ankunft eine verschwindende Minderheit. Die marxistische Revolution mußte erst„gemacht" werden. Und Lenin hat sie gemacht! Er war drei Tage in Petrograd, da erschien in der „Prawda“ sein Programm. Seine zeon Punkte brauchen hier nicht einzeln ausgeführt zu werden. Denn die heutige Sowjetunion stellt ja das(inzwischen allerdings weiter „vervollkommnete“) Produkt der Forderungen dar, die er damals verkündete. Erwähnt sei nur. daß er die Fortsetzung des Krieges von der Bedingung abhängig machte, daß die Regierung in die Hände der Proletarier und der armen Bauern überginge, daß, obzwar im Sowjet die Bolschewiki nur eine Minderheit bildeten, statt der parlamentarischen Republik die Sowjetrepublik und ferner die Abschaifung von Polizei, Armee und Beamtentum. die Beschlagnahme der Ländereien und ihre Nationalisierung und Kontrolle durch die Sowjets, die Verschmelzung aller Banken zu einer einzigen, der von den Sowjets kontrollierten Staatsbank, ebenso die Kontrolle der Instustrie, die Verteilung der Lebens= und Unterhaltsmittel, und die Gründung einer wirklich revolutionären Internationale zu fordern seien. Kamenew und andere Bolschewiki waren mit Lenins Programm nicht einverstanden. Eine Woche dauerten die treitigkeiten innerhalb der Partei, bis die Mehrheit auf seine Seite trat. Nun konnte der Kampf gegen Kerenski und alle, die nicht für Lenin waren, beginnen... Die Ereignisse, die in Rußland von nun an, Schlag auf Schlag sich folgen, sind so oft und von so vielen, Russen und Nichtrussen, geschildert worden, daß ich mich mit Stichworten begnügen kann. Im Juni gelang es der Beredsamkeit Kerenskis, die russischen Truppen noch einmal in eine, anfangs erfolgreiche dann aber in ein Debacle ausartende Offensive hineinzutreiben. Darauf löste sich das russische Heer mehr und mehr auf. Hunderttausende verließen die Front, desertierten und begaben sich in ihre Dörfer, um bei der Landverteilung nicht übergangen zu werden... Inzwischen war Trotzki. mit richtigem Namen Leib Bronstein, aus Amerika zurückgekehrt und hatte seine ganze dämonische Beredsamkeit Lenin zur Verfügung gestellt. Er wurde bald der einflußreichste Mann in den Petrograder Sowjets, den Arbeiter= und Soldatenräten. Die Matrosen von Kronstadt und die zahlreichen Deserteure in Petrograd stellten sich auf Seiten der Bolschewiki. Diese Massen machten einen verfrühten Putsch. Die Truppen, die Kerenski treu blieben— Schüler der Offiziersschule— und ein Regiment kriegerischer Amazonen bezwangen den Aufstand. Lenin mußte flüchten. Trotzki wurde verhaftet. Die Bolschewikl aber wühlten weiter Der Zersetzung des Heeres nahm so immer mehr zu. Die beständigen Streiks der Eisenbahner, Fabrikarbeiter usw. führten nach und nach zu immer unhaltbareren Zuständen; Mangel an Nahrungsmitteln, Kleidung Heizmaterial zeigten sich allenthalben. Während Lenin sich in Finnland versteckt hielt, versaßte er eine Schrift: Staat und Revolution. XXXIV. Der Bolschewismus erringt die macht Unterdessen nahm die Zersetzung auer Verhältnisse in Rußland ihren Fortgang. Das Heer löste sich allmählich auf. Die deutschen Truppen rückten weiter vor und besetzten Riga und Kiew. Kerenski redete viel und gut: aber er versäumte zu handeln. Bisweilen war er entschlossen, energisch durchzugreisen. aber gemöhnlich hielt seine entschlossene Haltung nicht lange an. Bisweilen machte er bei seinen Versuchen, die Disziplin im Heere wieder herzustellen. Mißgriffe. So ließ er(bald nach dem Juliaufstand), das Maschinengewehrregiment, das in den Juli= tagen den Aufstand begonnen hatte, entwaffnet durch die Straßen führen, um es den öffentlichen Schmähungen preiszugeben. Dann kam, am 7. September 1917. der versuchte Putsch des Kosakengenerals Kornilow und sein Marsch auf Petrograd. Ob und inwiesern Kerenski im Bunde mit ihm oder gegen ihn arbeitete, ist schwer zu sagen. Vielleicht war sich Kerenski selber nicht klar darüber. Die ArbeiterSoldatenräte von Petrograd sandten Boten ins Heer Karnilows und hetzten seine eigenen Soldaten gegen ihn auf Bald darauf wurde er verhaftet. Inzwischen leisteten die Bolschewiken eine solch erfolgreiche Wühlarbeit, daß Lenin sich entschloß, sein Versteck zu verlassen und nach Petrograd zurückzukehren. Am 20. Oktober langte er dort an. Am 23. nahm er teil an einer Sitzung des Zentralkomitees der Partei in der Wohnung der Genossin Suchanowa. Zehn Mitglieder des Komitees. nämlich Lenin, Swerdlow. Stalin. Dihershinski, Trotzki, Uritzki Frau Kollontai, Bubnow, Sokelnikow und Lomow stimmten für den sofortigen bewaffneten Aufstand. Sinowjew und Kamenew stimmten dagegen. Am 28. Oktober wurde die Frage des sofortigen Aufstandes den Vertretern der Petrograder Genossen auf einer Versammlung im Smolny=Institut(einer früheren höheren Mädchenschule für adlige Fräulein) vorgelegt. Die Mehrheit stimmte für den Aufstand. Es fanden noch ein oder zwei Sitzungen statt, und jedesmal wurde Lenins Vorschlag mit großer Mehrheit gutgeheißen. Kerenski, der natürlich die offenen Vorbereitungen für den Putsch nicht übersehen konnte, versuchte vergebens, treue Regimenter nach Petrograd zu ziehen. Die Soldaten gehorchten ihm nicht mehr. In der Nacht vom 6. zum 7 November besetzten Lenins Sturmabteilungen alle wichtigen Plätze und Häuser der Stadt, ohne stärkeren Widerstand anzutreffen. Kerenski gelang es, in einem ofsenen Auto aus Petrograd zu entweichen. Die übrigen Minister der provisorischen Regierung wurden im Winterpalais eingeschlossen und dann ins Gefängnis gebracht. Bei der Verteidigung des Winterpalais taten sich besonders die Amazonen hervor, ein Regiment aus bürgerlichen Mädchen. Soweit sie nicht sielen, wurden sie von den entmenschten Matrosen in die Kasernen geschleppt. Am Morgen des 7. November trafen sich die bolschewistischen Führer in einem Zimmer des Smolny=Instituts. Bei dieser Zusammenkunft wurde der Sowjet der Volkskommissare. der Rat der Volksbeauftragten gebildet, mit Lenin als Vorsitzenden. Rykow für innere Angelegenheiten. Miljutin für Ackerbau, Schlagnikow für Arbeit, Krylenko für Krieg. Nogin für Handel, Lunatscharski für Volksaufklärung, Trotzki für auswärtige Angelegenheiten, Lomow für Justiz und Stalin für die Angelegenheiten der Nationalitäten. Die österreichische Ausfuhr. DNB Wien, 5. Dezember. Das schon seit langem angekündigte Gesetz zur Unterstützung gewisser durch Abwertungsmaßnahmen des Auslandes betroffene Industriezweige wurde am Freitag von einem Ministerrat beschlossen. Es wird ein Fonds von zehn Millionen Schilling geschaffen, dessen Verwendung mitrtonen Schilling geschaffen, dessen Verwendung nach besonderen, vom Handelsminister im Einvernehmen mit dem Finanzminister getroffenen Grundsätzen erfolgen wird. Entgegenkommen für die Klamen. Erklärungen van Zeelands.— Die belgische Militärvorlage im Senat angenommen. DNB Brüssel, 5. Dezember. Der Senat hat am Freitag die von der Kammer verabschiedete Militärvorlage mit 122 gegen 19 Stimmen bei zehn Stimmenthaltungen angenommen. Vor der Abstimmung hielt der Ministerpräsident van Zeeland eine Rede, in der er u. a. ankündigte, daß die Regierung noch vor Weihnachten dem Parlament einen Gesetzentwurf unterbreiten werde, der den Forderungen der Flamen auf völlige Gleichberechtigung ihrer Sprache in der Armee durch Schaffung eigener flämischer Regimenter, durch Ausbildung der Offiziere und Unteroffiziere in den beiden Landessprachen, durch die Zweisprachigkeit der Militärbildungsanstalten und durch andere Maßnahmen Rechnung tragen solle. Er betonte, daß die Militärvorlage im Rahmen der allgemeinen Politik der Regierung liege. Diese Politik sei die der Unabhängigkeit und des Gleichgewichts. Companys soll nicht in Paris reden. Ond Paris. 5. Dezember. Nach einer Havas=Meldung hat der katalonische Bolschewistenhäuptling Companos. der„Präsident“, der auf Einladung der französischen Kommunisten in Paris sprechen sollte, seine Reise an der französischen Grenze aogevrochen und ist nach Barcelona zurückgekehrt.„Matin“ berichtet, Companys habe auf Wun'ch der französischen Regierung von seinem Besuch in Pacis Abstand genommen. Der Präfekt der Ostpyrenäen habe Companys an der französischen Grenzstation empfangen und ihm den Wunsch der Pariser Regierung übermittelt. Hauptschrittleiter: Dr pbil Karl Maier Lortmund Stellvettreiendet Haupischrestietter: Herman Diebeid GelsennirchenBuer Veraniwortlichet Schriftletter für Pollik Herman T#eo.## Gelsentirchen=Buer: IDi Theater Kunst, Wissenschalt und die Unterhaltungsveragen: Peter Echlaut Lormund, fur den lokalen Teil der Ausgabe Ar Kart Gode Portmund der Ausande 4 für Lünen: Wilb Becer Lunen: für Caserop=Raurel: Heinz Tute, Castrop= Kaurel, für Ausgabe 19: Kranz Wei##! Hagen fur den orovinsiellen Nachrichtenteil: Orto Heinz Tebde Lorimund. für Handel, Spor Briefkasten und Baderblatt: 1de fur Antonius Henke!. Dorimund. für den Belderdienst Walter Tiesense Dortmund Verantwortlich für den Anzeigentetl Alpbone o Melonet! Dortmund fAr die Hagener Anzeiden Ex111 Schepy Verlag und Druck Gebrüder Lenstng Verlagsanstan au Dorimund Gesamtauflage D.=A. XI. 1936: über 30 000. davon die Ausgnbe Ab für Torimund und Umgebung, über 19 300 Ausgabe 4(nur In: Lunen und für Caprop Rauxel): über 2110 Ausgabe 11(nur für Hagen und Umgebung): über 35## Ausgabe* Cen tral=Volksblan für das Cauerland: über 4000 Gullig int für die Ausgabe Ak 4. 10 g Z1 Preisliste Nr. 1 für die Ausgabe E Preistin Nr 4 sämtlich aültig ab 10 Mal 1936 das bereits halb### h genossene Brannz ügt. um die gesell Uhlenhut zuchn die Welt hätte er!. inkt, und also sag ein— weißt du: Hand gehabt.“ nachgeholt werden iz gescheit sein. na: n, du wirst es im sah ihm nachd piel interessiert,### sich nicht int## un nachholen, es h. er. was das Karte r Joachim in a soweit der Land r befriedigt.“ Nun wir spielen?“ spielen?“ kleine Steine u du wirst auch n“ i Mark, die eu Statt Karten Annette Schulte-Coerne Eduard Wethmar VERLOBTE tmund-Dorstfeld Haus Wenge, Did.-Lanstrop den 6. Dezember 1936. Mann daran in Beitraa zur sollten. Man kan nken kritisieren nnte, es war und stick'g. Miae Fenster gediin ohl zu fühlen. se auch Uhlenhut en nehen sich sehr aut ward nter. Aber hatte e an sein Leben zu sehr in seine ei zu achten. seinen drei Ma Uugenblick nur vi# lätete beschämt. mir Geld von dei solgt) bersi Heute abend um 84 Uhr verschied unerwartet nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater, Grollvater, Schwager und Onkel Oritz Weise im last vollendeten 65. Lebensjahre. Er starb nach einem arbeitsreichen Leben, versehen mit den Tröstungen der heiligen Kirche. Namen der trauernden Ilinterbliebenen: Frau Joseline Weise verw. Klelmann. ortmund(I. Kampstr. 121), Nordheim 1. Hann., ##emnitz, Düsseldorf, W.-Barmen, Köln, St. Louis PSA.), den 3. Dezember 1936. Beordigung findet am Dionslag, dem 8 Derember, um Uhr von der Trauerhalle des Nordfriedhofs aus staft P Scclenamt ist am Montag, dem 7. Dezember, um 7½ Uhr In Propnerkirche. Alle Bedienungshebei sind im Hansa leicht zu erreichen Winker und Hornknopf sind in der Mitte des Lenkers. 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In vielen Pastellfarben, 150/200 cm 4,95 130/160 3.50 Handtuch, saugfählges Gerstkorngewebe 55/100 cm 0.62 50/100 cm 0,52 Handtuch, besonders haltbares Crêpetuch. 55/100 cm 0.68 Wischtuch, solldes Panamagewebe 56/75 cm 1. Wischtuch, gutes halbleinen Fabrikat 55/75 cm 0.55 Mantel-Velour. ca. 140 cm breit, für sportliche Mäntel 6.20 5,90 Mantel-Bouclé, gute, strapazierfählge Qualitäten, ca. 140 cm breit 4,90 3.50 Crêpe-Satin-Druck, ca. 95 cm breit, für den modernen Kasak, in großer Auswahl 3.50 2.75 Bouclé-Satin, ca. 95 cm breit, eine besonders gute Qualität in Schwarz und Marine 3.50 Romalne-Facorme. ca. 95 cm breit, die modische Bindung für das elegante Kleid, In großer Farbauswahl 4.50 3.90 Unsere Stammqualitäten Hemdentuch 10-m-Coupons gute, vollgebleichte Qualität„Jvumpr““, grobfädig, sehr - s o l i d e 5. 9 0 Qualität„eAtra“, gute, vollgebleichte Ware 3,90 Qualität„Vende““, haltbares westfälisches Tuch 4,90 Qualität„Vtvrone“, feinfädlges, söddeutsches Fabrikat 6,90 Mantel-Boueld, ca. 140 cm breit, moderne Fantaslebindungen 11.75 9,75 Cröpe-Reverslbie. ca. 95 cm breit, gute Kunstseldenqualität, in viel. 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In frischen Streifen-Oessins 1.15 0.94 0.70 Pylamaflanell. ca. 80 cm breit, modische bedruckte Streiten, gute Qualitäten 0.95 0.83 Wollwaren Damen-Pullover und Pullover-Westen In moderner Strickart und vielen Farben 9.75 7.50 5.90 Herren-Pullover mit Kragen, gute Qualltäten...„ 7.75 5.90 4,90 Herren-Westen In vielen Formen und Farben 10.75 7.25 6,90 Rodel-Garnituren In allen Farben und Gtöben 13.50 12.50 8.25 Pullover für Mädchen und Knaben In allen Größen und hübschen Farben 5.90 3.90 2.43 Strickkleider für Damen u. Kinder Kübler-, Herold- und andere Fabrikate In vielen Ausführungen Damen-Strümpfe Unsere Hausmarke, Waschselde, künstl. feintädig und dehnbar, mit festem Florfand, Schie besonders verstärkt... 1.25 0,95 Plattiert, Waschselde, künstl., feinmaschig und sollde gute Strapazierqualitäten 1.55 1.25 0.93 Bemberg-Naturglanz, aus könstl. Seide, elegantes Gewebe, sehr elastisch, moderne Farben1 45 Wolle, und Wolle mit künstl. Seide plattiert, sollde Qualitäten 2.45 1.95 Herren Socken Wolle meliert, gute Strapazlerqualltäten 1.10 0.98 0.83 Herren-Socken Wolle mit künstl. Seide, plattiert, feine, sollde Qualitäten, moderne Ausmusterung 1.35 1.15 0.98 Herren-Unterzeuge Herrenhosen, sollde Normalqualltäten 1.95 1.55 1.25 Herrenhosen, warm gefüttert 2.20 1.85 1.35 Herrenhosen. Mako... 1.95 1.55 1.25 Herrenjacken, sollde Normalqualltäten 1.90 1.50 1.10 Herrenhemden, sollde Normalqualitäten 2.25 1.70 Damenhemden, fein gestrickt Mako 0.98 0.58 Damen-Unterziehschlüpfer, fein gestrickt Gr. 42 0.85 0.58 Damen-Schlüpfer, gestrickt. Gr. 42 1.40 Damen-Schlüpfer, gestrickt. Gr. 42 2.25 Handschuhe Damen-Handschuh, Leder Imitlert und Seide gerauht, moderne Schlupfform 1.95 1.25 0.90 Damen-Strickhandschuhe, modische Formen 1.95 1.25 0.99 Der sollde Walkhandschuh einfassung für Damen Damen-Lederhandschuhe mit Futter, moderne Schlupfform oder mit Knopf 5.50 3.90 3.25 Damen-Lederhandschuhe, waschbar, moderne Stulpen u. 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Der Morgen d sag der englischen Fill und unauffäll wird wieder gr rwachsenen, die si ei hier noch ein en man am Tage nd hört: Lieber St. Nikl — Was Dein gute Apfel und Birn Essen kleine K o werden wieder die Kinder werde daß das erst e Vorfreude nd des 24. Dezem Besuch al elft uraltes deutse Ein neues des Die Jugend schon ertet Sieder erfohrurn: Des kleine Schweinchen Aulureug Nm. 1.80 Auis und Rucs.. um. 2,20 Sterneufrigchen. am. 1.60 betürmte Berge ung mitten in vilde Wälder fre Holzarbeiter, abe Ste Sonnte 18 Uhr: stellung kauf 0.80 Anfang Neueinst Stammie den Sta SINGE Nr 20l oder Nr 8 8 Das Weilhnachtsgeschel Weitestgehende Jahlumngserleichstrrung Mässige Monatsmatrn Linger Nähmaschinen Aktengesellsch Dortmund Westenhellwes 22 F. 23#2 Münsterstraße 62 F. 38 52 n aller es er ühiges aufend auch ne unter chäftsst deutsche MONIA-WESTDEUTSCHEVOLKSZEITUNG S BLATT NUMMER 338 SONNTAG, o. DEZEMBER 1936 us hagen und Umgebung ser St. nikolaus, tu hinein.. Heut' ist Nikolaus=Abend da! (Scherl M.) der Dezember für Kinder ein so ganz besonders Monat ist, ausgezeichnet und gepriesen vor allen Monaten, das liegt natürlich in erster Linie am achtsfest. aber in zweiter am NikolausFast überall in Deutschland wird er gefeiert, in chland mehr als in Norddeutschland. Aber auch protestantischen Gegenden bekommen die Kinder n Tage ein paar Handvoll Nüsse. märtel“ heißt daher auch vielfach der Nikolaus. zmärtel hat bei uns endgültig die Gestalt des hen Mannes in brauner Kutte und weißem Bart men, der einen großen Sack und eine Rute mit Die Rute ist zum Strafen, für die bösen KinSack enthält die Nüsse, mit denen die braven belohnt werden. Empfangs= und Begrüßungszeremonien sind sehr 2u. In den südlichen Gegenden erscheint der unweigerlich selber und sieht nach dem Rechten. deutschland, vor allem aber in England und Holllt man am Abend des 5. Dezember seine Schuhe Türe, denn der Nikolaus hat die Gewohnheit, leiop kor-wegweiser kostenlos durchkneipp-Mittel-Zentrale Würzburg henke nur in einen Schuh zu legen. Verständ. suchen sich die Kinder für diesen Zweck die ind größten Kanonenstiefel heraus, damit mehr als in die eigenen, kleinen Schuhe. Vielfach bei Sitte, etwas Stroh und Hafer dazuzulegen, Glaube verbreitet ist, daß der Nikolaus zu eritten kommt und umso länger Rast vor der st, als Futter für sein Pferd vorhanden ist. ngland ist der Nikolaustag der eigentliche Gefür die Jugend, nicht der Heilige Abend, wie Der Morgen des 6. Dezember ist der große ag der englischen Jugend, während der 24. DeFill und unauffällig vorüberzieht. Erst am Silwird wieder groß gefeiert, aber diesmal sind rwachsenen, die sich beschenken. ei hier noch ein schöner alter Kinderspruch herben man am Tage des St. Nikolaus viel in Südnd hört: Lieber St. Niklaus. tu hinein Was Dein guter Wille mag sein. Apfel und Birn, Nuß und Kern Essen kleine Kinder gern. so werden wieder die Nüsse rollen am 6. Dezemdie Kinder werden sie mit dem beseligten Gefühl daß das erst ein kleiner Vorschuß. eine Vorfreude auf den großen, lichterglänzennd des 24. Dezember ist. Besuch aus Gottschee. elft uraltes deutsches Kulturland erhalten. betürmte Berge im Karst, eine fast unzugängung mitten in Slowenien, Gebirgstäler, Bergpilde Wälder freundliche Kirchen, armes Volk. Holzarbeiter, aber deutsche und von uralten geschichtlichem Adel des Beharrens— das ist Gottschee. jene alte deutsche Volkstumsinsel in Süd=Slavien, die etwa 70 km südöstlich von Laibach mitten im Karst liegt. Sie hielten sich wacker in ihren Kastbergen, die hartschädeligen Gottscheer Bauern, Dorf um Dorf entstand in den Tälern und am Abhang der Berge, fast 200 Siedlungen in 25 Gemeinden sind es heute, die um das friedliche Städtchen Gottschee herumliegen. 18000 Menschen unseres Blutes leben dort. Aber der Boden gibt nicht viel her, und so wurde den Gottscheern bereits im Jahre 1492 das Privileg des Hausierhandels verliehen. Von diesem Jahre an bis in die neueste Zeit konnte man die Männer aus Gottschee im Winter über die Gebirge ziehen sehen, mit Saumtieren oder mit dem Bündel auf dem Rücken, durch Oesterreich und Kroatien, Oberbayern und Serbien. Einer von diesen Gottscheer Bauern weilt seit einigen Tagen auch in unserer Stadt. Mit einem großen Korb voll Süßigkeiten sieht man ihn in den Gaststätten. um den Gästen ein kleines Spiel anzubieten. Der Einsatz für das Spiel ist recht niedrig, so daß es mancher gern wagen wird. Die Erhaltung des uralten deutschen Kulturlandes und=Volkes ist für uns eine elbstverständliche Pflicht. Die Gottscheer Bauern wollen sich nicht unterkriegen lassen. Helfen wir ihnen dazu. indem wir sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Wenn Euch daher, Hagener Volksgenossen, der Gottscheer Bauer in seiner seltsamen, schmucken Tracht begegnet, so weist ihn nicht ab. sondern wagt einmal ein Spiel, zumal es gute Tafeln Schokolade zu gewinnen gibt. fachschaft Bühne. Kurse zur Vorbereitung aus den theoretischen Teil des Leistungsnachweises der Reichstheaterkammer. Der Landesleiter der Reichstheaterkammer, Pg. Riedel, Köln, hat die Folkwangschulen Essen beauftragt, diese Kurse einzurichten. Die Kurse sind zugänglich für Schüler von Gesangslehrern, Schauspiellehrern und Tanzleh rern, die zur Ergänzung ihres Hauptstudiums eine Vorbereitung für den theoretischen Teil der Leistungsprü fung suchen. Da der theoretische Teil bei der Leistungs prüfung im Gesamturteil ausschlaggebend mitbewertet wird, ist der Besuch der Kurse für jeden sich auf den Bühnenberuf Vorbereitenden eine unbedingte Notwendigkeit. Die Kurse umfassen Theater=, Kunst=, Operngeschichte Kostümkunde, Anatomie und Physiologie des Singens und Sprechens, Theorie des Bühnentanzes, Staatsbür gerkunde und Kulturpolitik. Die Dozenten sind im Ein vernehmen mit dem Landesleiter Riedel bestellt. Beginn: Mittwoch, den 9. Dezember 1936. 17 Uhr, in den Folkwangschulen, Essen, Sachsenstraße 33, 5 Minuten vom Hauptbahnhof. Vorgesehen sind je 3 Stunden jeweils Mittwochs von 17—20 Uhr. Der Preis beträgt für jeden Mittwoch 1.— Rue für jeden Teilnehmer. Die Kurse dauern zunächst bis zum Frühjahrsleistungsnachweis— voraussichtlich März. Von der Reichsbahn sind die Kurse als Fachlehrgänge im Sinne der Tarifbestimmungen für Schülerkarten anerkannt(also halber Fahrpreis). Antragsformblätter sind beim Heimatbahnhof oder in Essen spätestens bis zum 9. 12. 36 an die Verwaltung der Folkwangschulen der Stadt Essen einzusenden.(Paßbild einkleben!). Anfragen und Anmeldung an die Verwaltung der Folkwangschulen, Essen, Sachsenstr. 33. Die Anmeldung kann auch am 1. Unterrichtstag Mittwoch, den 9. Dezember, persönlich erfolgen. Gesamtleitung im Auftrage des Landesleiters Pg. Riedel: Dr. Hermann Erpf. Direktor der Fachschule für Musik, Tanz und Sprechen(Folkwangschulen). Amtliche Facharbeiterprüfung in der Industrie. Die Industrie= und Handelskammer für das südöstliche Westfalen zu Arnsberg hält Anfang nächsten Jahres wiederum amtliche Facharbeiterprüfungen in der Industrie ab. Zugelassen zur Prüfung wird jeder im Bezirk der Industrie= und Handelskammer für das südöstliche Westfalen zu Arnsberg Beschäftigte, der eine ordnungsmäßige. wenigstens dreijährige Lehrzeit beendet hat. Für eine gewisse Uebergangszeit können auch ältere Gefolgschaftsmitglieder, die eine geeignete Ausbildung zum Facharbeiter nachweisen, zur Prüfung zugelassen werden. Anmeldungen haben bis spätestens zum 31. Dezember 1936(endgültiger Meldeschluß) auf dem von der Industrie= und Handelskammer vorgeschriebenen Vordruck, der auf Anforderung übersandt wird. zu erfolgen. Eltern, Vormünder, Lehrherren, Lehrer der gewerblichen Berufsschule. Deutsche Arbeitsfront, Hitlerjugend und etwa sonst noch in Frage kommende Organisationen werden dringend ersucht, die ihrer Obhut anvertrauten industriellen Lehrlinge auf die Prüfung aufmerksam zu machen uno zu deren Ablegung anzuhalten. Auskünfte erteilt die Hauptgeschäftsstelle in Arnsberg bezw. Zweigstelle in Paderborn. Anzelgentel Nauttsreiten Sonntag, 6. Dez., 15, Ende ca. 18 Uhr: Die lustige Witwe. Vorstellung für„KdF“. Im Freiverkauf 0.80—3.40. Anfang 20. Ende ca. 22½ Uhr: Neueinstudierung! Tiefland. Auß Stammiete(0.80—4.00) Ersch. in den Stammieten A. C, D. E. InKII•TI MAGEN: TLPTRTELDTASTRSE n allen Orten des Sauerlan es erhalten durch leistungs ihiges Unternehmen aufend Verdienstmöglichkeiter auch nebenberuflich. Ange unter Nr. 3693 an die G chäftsstelle d. Tremonia W. deutsche Volkszeitung Hagen KOHLEN/ BRIKETTS/ ANTHRAZIT KOKS/ BRENNHOLZ/ GRUDEKOKS Lager: Lützowstraße 9-11 Büro: Scharnhorststr. 1•3 Scharnhorststr. 1-3 Ecke Haldenerstraße Alleinverkauf Ohne Insertion kein Kundenzuwachs! 0004 Geuurontt vermittelt schnell und billig die Kiam-Udantemn in der Tremonia-Westdeutsche Volkszeitung Elegante Kleider in reizenden Frack- und KasakFormen. Wir möchten Ihnen gerne unsere entzückende Auswahl in all ihrer Reichhaltigkeit vorführen. Sie werden erneut feststellen, daß unsere Modelle unvergleichlich an Schönheit, Qualität und Preiswürdigkeit sind. Hauptpreislagen: 29.75 39.— 49.- 59.— und nöber. Damenmoden, Elberfelder Straße 1—5(früher Loewenstein) Erloichterte Zahlungsbedingungen durch die Kundenkredit G. m. b. A., Hagen, Spinngasse Handlungsgehilfenprüfung im Frühjahr 1937. Die Südwestfälische Industrie= und Handelskammer zu Hagen wird die Frühjahrsprüfung 1937 für Kaufmannsgehilfen bereits in den Monaten Januar und Februar durchführen. Zugelassen ist, wer bis zum 30. Juni 1937 auslernt; Junggehilfen sind gleichfalls zugelassen. Die Handlungsgehilfenprüfung hat sich inzwischen durchgesetzt. Infolgedessen kommt der Gehilfe, der das Zeugnis über die bestandene Prüfung nicht aufweisen kann, in Zukunft gegenüber seinen Mitbewerbern, die die Handlungsprüfung bestanden haben, ins Hintertreffen. Lehrfirma wie Lehrling müssen deshalb auf die Ablegung der Prüfung unbedingt bedacht sein. Die schriftliche Prüfung wird noch in der ersten Januarwoche 1937 vorgenommen werden. Mitteilungen im einzelnen werden noch ergehen. Folgende Unterlagen werden für die Zulassung benötigt: 1. eineigenhändig geschriebener Lebenslauf. 2. der Lehrvertrag, 8. eine Bescheinigung des Lehrherrn über die Dauer, Art der Ausbildung und deren Erfolg, sowie über das Verhalten während der Lehrzeit, 4. das letzte Schulzeugnis,(gegebenenfalls das letzte Zeugnis der Berufsschule oder das Abgangszeugnis einer Fachschule), 5. die in der Oberstufe der Berufs= oder Fachschule angesertigten Reinschriftarbeiten.(Wenn Beifügung nicht möglich, muß angegeben werden. ob die Reinschriftarbeiten etwa noch in Händen der Schule Der Zulassungsfragebogen, der für die Akten be nötigt wird, kann bei der Handelskammer, Hagen, Bahnhofstraße 18, eingefordert werden. Als letzte Frist für die Einsendung der Unterlagen setzen wir den 24. Dezember 1936 fest. Wir bitten, unter allen Umständen diese Frist einzuhalten, da bei der großen An zahl der bereits jetzt vorliegenden Anmeldungen die für die Vorbereitung der Prüfung erforderlichen Büro arbeiten sonst nicht geleistet werden können. Verlängerte Gültigkeit von Sonntagskarten. Mit Rücksicht darauf, daß der Feiertag Maria Empfänanis in diesem Jahre auf einen Dienstag (8. Dezember) fällt, hat die Reichsbahn die Geltungsdauer der Sonntagsrückfahrkarten über den zwischen dem Sonntag(6. Dezember) und dem Feiertag liegenden Werktag ausgedehnt. Die in dieser Zeit ausgegebenen Sonntagsrückfahrkarten gelten zur Hinfahrt vom Samstag, dem 5. Dezember, 12 Uhr bis zum Dienstag. dem 8. Tezember, 24 Uhr(Beendigung der Hinfahrt), zur Rückjahrt vom Samstag, dem 5. Dezember, 12 Uhr bis zum Mittwoch, dem 9. Dezember, 24 Uhr (Beendigung der Rückfahrt). Filme der Woche. „mädchenpensionat“. schau einen guten Kulturfilm über die„Grenzen der Technik“ und ein Lustspiel. Gerhard Muthig. Die Neugründung der Ortswaltung Mittelstadt bedingt es, daß alle Kameraden und Kameradinnen am 8. Dezember, 20 Uhr im Stahlhof, Körnerstr. anwesend Arbeitsdank. Ortswaltung Mittelstadt. ung K 5. Bezember, 20 uhr im Stahlhof. Körnerstr. ann sind. Die Versammlung ist in Verbindung mit der DAF. Wahl des neuen Obmanns, Besprechung über die Adventsfeier und Arbeitsdankfragen sind das Thema für den Bezirksobmann Feldmeister Aßmann. Kein ehem. Arbeitsdienstler darf an diesem Abend fehlen. „Lachender Kranßz=Rbend“. in der Ortsgruppe Eilpe Am Samstag, 12. Bezginhe,„1036, 20, 152, Undet im Saale der Wirtschaft Brüning für die NSDAP gruppe Eilve. ein„Lachender Krauß=Abend statt. Es sei ganz besonders darauf hingewiesen, daß an diesem Abend ein bisher noch nicht in Hagen gehörtes Programm zum Vortrag kommen wird. Jeder Eilper Volksgenosse wird an diesem Abend durch den Humor des Herzens von dem ausgezeichneten Künstler Otto Franz Krauß innerlich froh und stark gemacht werden. Auch alle anderen Volksgenossen aus Groß=Hagen, die den großen deutschen Humoristen Krauß noch nicht gehört haben, werden eingeladen nach Eilpe zu kommen. Karten zu ermäßigten Preisen sind zu haben bei allen Zellen= und Blockleitern der Ortsgruppe und in schäftsstelle der NS=Kulturgemeinde, Concordiastraße 7. An der Abendkasse sind die Preise hoher. Viktoria=Theater. Der unter der Regie Geza von Bolvarys gedrehte Film„Mädchenpensionat“, zu dem Dr. Ralph Benatz= ky nach dem Bühnenstück von Hugo Brettschneider „Prinzeß Dagmar“ Text und Musik, die ganz auf die Eigenarten und Besonderheiten des Films zugeschnitten sind, schuf, führt in eine Welt, die für uns Heutigen etwas weit abseits vom Leben liegt, einst aber durchaus echte Wirklichkeit war. Prinzessin Dagmar. deren Eltern gestorben sind, wächst an einem Königshof, dessen ganzes Leben eine einzige große Zermonie ist, unter der Obhut ihres königlichen Onkels heran als ein Kind, das nie Kind war. Aengstlich behütet und umsorgt, damit nur ja die zarte Gesundheit keinerlei Schaden leidet, wird sie aufgezogen. Jedes Lüstchen und jeder Sonnenstrahl werden ferngehalten, und so ist es nicht verwunderlich, daß das Kind bald bleichsüchtig wird, und der ständige Umgang nur mit erwachsenen Menschen macht es unkindlich und über alle Maßen ernst. Große Sorgen erwachsen denen, die für die Gesundheit des Mädchens verantwortlich sind, und man beschließt, Professor Grotrian, den hervorragendsten Arzt des Landes zur Untersuchung heranzuziehen. Dieser erkennt sofort die Lage, greift energisch ein und verordnet dem Mädchen einen halbjährigen Aufenthalt in dem berühmkesten Mädchenpensionat des Landes. Im Zusammenleben mit gleichaltrigen, jungen frischen Mädchen, die nichts von der zermonienträchtigen Welt des Hofes an sich haben, entwickelt sich die Prinzessin zu einem schwärmerischen und übermütigen Backfisch, der sich nicht in einen standesgemäßen Prinzen, sondern in den forschen, lebensfrohen Sportlehrer verliebt, der ihre Neigung bald erkennt, aber trotz eigener Zuneigung diese nicht erwidert, weil die Pflicht es so erheischt. Die Prinzessin aber heiratet, wenn auch ohne tiefere Einsicht, später einen Prinzen. Ihren Sohn aber, den sie nach ihrer wahren Liebe Peter genannt hatte, vertraut sie ihrem einstigen Sportlehrer, dessen Waldschule inzwischen Wirklichkeit geworden ist, an, damit er ihn zu einem„tapferen kleinen Kerl“ erziehe, der im Kampf des Lebens seinen Mann stehen kann. Die schwärmerische Romantik des Mädchenpensionats hat in diesem Werk eine gefällige Darstellung gefunden, die sich vor zu starken Uebertreibungen sehr in Acht nimmt. Unter der umsichtigen Regie von Geza von Bolvarn wickelt sich die Handlung schnell und flott ab. Geschickt vermeidet dieser Meisterregisseur in den Idyllen störende Längen, und die Episoden atmen einen frischen Zug. In der Auswahl der Darsteller zeigte er, wie man gerade in diesem Werk wieder gut beobachten kann, eine selten geschickte Hand. Angela Salloker stellt die zarte Prinzessin Dagmar. Ihrer großen Darstellungskunst gelingt es, den fast unmöglich erscheinenden Gegensatz zwischen Hof und Mädchenpensionat zu überbrücken und eine„höfische Dame“ ebenso wahr und lebennahe darzustellen wie den schwärmerischen Backsisch; geschickt setzt sie unter der hervorragenden Regie von Bolvarys, der ihren Fähigkeiten großen Spielraum läßt. ihr Talent ein, um den schauspielerisch schwer zu meisternden Uebergang von der einen in die andere Welt glaubhaft zu gestalten. Attila Hörbiger bringt einen feschen, sympathischen und energischen Sportlehrer, der keinen Schritt tut, ohne sich dessen Tragweite bewußt zu werden. Einem lebensfrohen, heiteren Backfisch, der stets das Herz auf dem rechten Fleck hat, leiht Liesl Karlstadt sympathische und gewinnende Züge. Weitere prächtige Typen liefern Erika von Thellmann als Prinzessin Alexa, die die Etikette des Hofes fast kleinlich verteidigt, Raoul Aslan als verantwortungsbewußter König, Leopoldine Konstantin als nachgiebige Erzieherin der Prinzessin, Ferdinand Maierhofer als tüchtiger Arzt und Seelenkenner, Olga Limburg als selbstsichere Leiterin des Pensionats. Aber auch die kleineren Rollen haben eine erstklassige Besetzung mit Hilde Krahl, Josef Egger. Lilli Skalla, Ika Thimm und Kurt von Lessen erfahren. Das Beiprogramm, das auch in dieser Woche wieder reichhaltig ist, bringt neben der neuesten Wochen „Eine Frau ohne Bedeutung“. Usa=Theater Weidenhof. sellschaftsstücks ablösten, unbedingt filmwirksam sind wenn sie überwiegend als Dialogfilme und mit großer Besetzung herausgebracht werden. Das bewiesen schon der amerikanische Stummfilm Lady Wiedermeres Fächer, dessen Neubearbeitung für den Tonfilm Hilgert besorgte, und Selpins Idealer Gatte. Ein neues überzeugendes Beispiel hierfür ist nun Die Frau ohne Bedeutung, die von Hans Steinhoff sozusagen zu einem Repräsentationsfilm deutscher Schauspielkunst gestaltet wurde. Selbst die kleinste Rolle ist mit einer ersten Kraft besetzt. Es entstand so ein Ensemble, wie es ganz selten, und pesonders auf der Leinwand, in dieser überragenden Bedeutung und Geschlossenheit zu sehen ist. geistreichen Spritzigkeiten, mit denen Oskar Wilde die rade Gustaf Gründgens als dem Gegenspie, Dorsch Gelegenheit zu einer noch geschlosseneren; lung gegeben hätten. So bleibt trotz der„meiste Ausschöpfung der Rolle ein letzter Rest von Unbei ein, das nicht Schuld des Darstellers ist. Das junge Paar, das amerikanische Mädchen und ihr Kamerad Gerald, der Sohn Sylvias, wer Marianne Hoppe und Albert Lieven mit der zukommenden jugendlichen Frische und Unbeküm verkörpert. Sie bringen durch ihr reifendes Erle Eingang ins Leben eindringlich zum Ausdruck. stürmenden Jugeno bei aller Anerkennung der he Liebe der Eltern mehr damit gedient wird, wenn ihr Leben selbst formt und aufbaut als eigenper Die übrigen Mitwirkenden einzeln zu würdige bietet ihre große Anzahl; der Film hätte nicht deutung ohne ihre geschlossene Gesamtleistung. namentlich genannt Friedrich Kapßler, Hans ligt hat, wird begr Bligh bewirkt e die eine humane sungen zur Foige he r gewaltige Stoff und szenischen Mit jestaltet, die in ihre ziert, aber diese Gra jetreue Schilderung in geschickt abgelöst senden Momenten. durch markantes r Charles Laugh le als erster Offiz dett. Aber auch de t mit prächtigen# hervorheben aus de Es ist eine Film namentlich genannt Friedtich Nagberg,erx Dic:„ Paul Henckels, Käthe Haack, Julia Serda, AnhegGeschehens und der Steinsieck, Friedl Haerlin und Genia Nicolajewed###Regie= und Kameral kommt die vornehm zurückhaltende musikalische*##s Besprograum e E.u P.af.fl.: Klemena Schmalltich und V. Gamer tung durch Professor Clemens Schmalstich und## Kultursilm„Kamere fältige Arbeit aller übrigen künstlerischen und tes Mitschaffenden.(Majesticfilm der Tobis=Europ##erh Mitschaffenden.(Majesticfilm der Tobis=EuropDas Beiprogramm ist wie immer reichhalte durch die Ufa=Tonwoche besonders aktuell. Franz We von der Bedeutung Hohen!! „Rtlantische Inseln Sonntagvormittag bringt das Ufa=Theater i Sondervorstellung einen Film von besonderer Be## ind zwar„Atlantische Inseln und die am Mittelmeer“. Der Film, der ein Kulturtonfilm der Döring werke ist, zeigt zunächst die sogenannten Glückliteln im Atlantik, Madeira, Palma, Tenerissa, Ges naria, für sich ganz besonders die-Kraft=durch= Fahrer interessieren werden. Der zweite Teil des zeigt Spanien—Iurrugal. vor allem die lichen Städte, Schlösser und Kirchen Spaniens. d durch den roten Mob zum großen Teil ein Trümz geworden sind.„ Der dritte Teil bringt den Afrikan Orient. und zwar Cgsablanca, Tanger, Tetuan Tunesten, Tripolis. Im vierten Teil sieht man Zeit politisch stark in den Vordergrund ten des Mittelmeeres unter dem Titel„Die Wil Tor nach Osten“. Man sieht ausgezeichnete von Gibraltar, dem Suezkanal, von Aden. Por Palästina, Jerusalem, Haiffa, und der Judenstes Aviv. Käthe Dorsch und Gustaf Gründgens (Tobis=Guropa) Hohenlimburg, 5. ittag. Jedes Jahr e Frauenvere htsfeier im Saale tsnachmittage sind n diesem Jahre wi Saal und die Tisch #t und über dem die solchen Veran Die vielen Mitgl fleißig gearbeitet ich gestiftet, so daß nis versprach. Der volle, dem Name agsfolge. Auch d wieder die RundIt im Herzen verliBewußtsein, auch du eholfen zu haben. er Abend fand be erwies sich als zu 4 Einheitliche Siedlerbetreuung. Der Reichs= und Preußische Arbeitsminister hat durch Erlaß vom 19. November 1936 nunmehr auch den Regierungen der Länder mitgeteilt, daß der auf Veranlassung des Reichsheimstättenamtes der Deutschen Arbeitefront gegründete Deutsche Siedlerbund e. V. die alleinige Vereinigung aller deutschen Heimstätten= und Eigenheimstedler ist. Der Erlaß beseitigt auch die bisherige Unklarheit hinsichtlich der organisatorischen Zugehörigkeit und Betreuung der Eigenheimsiedler, die nach den Ausführungen des Erlasses dem Deutschen Siedlerbund e. V. eingegliedert werden sollen. Stadtbezirk Boele. :: Filmvorführungen der NSDAP. Am Donners tagnachmittag und=abend fanden die Filmdarbietungen der Partetortsgruppe im großen Saale der„Schönen Aussicht“ wiederum statt. Eingangs wurde in dem Film„Was geht das mich an?“ treffliche Volksaufklärung. und Belehrung zur Verhütung von Unfällen geboten. Auch der kurze Kriminalfilm„Letzte Grüße von Marie, fand allseitige Beachtung. Die Wochenschau leitete über zu dem Ufa=Großfilm„Königswalzer“ mit Willi Forst, Paul Hörbiger, Hell Finkenzeller. Die reichen Darbietungen wurden für alle Besucher genußreiche Stunden. :: K a b e l. I h r e S i l b e r h o c h z e i t k o n n t e n d i e E h e l e u t e Heinrich Neuhaus und Frau Lina geb. Hobei von hier, Külpestraße 16, begehen. innerliche Hohlheit und kühle Aufgeblasenheit der englischen exklusiven Gesellschaft charakterisiert und beißend karikiert entsteht so eine spannende Atmosphäre, wie sie von dem Fludium großer Premieren ausgeht. In erster Linie ist darum dieser Film ein Erfolg der meisterlichen Darstellung, die ein fast ungetrübter Genuß vom Beginn bis zum Schluß ist. An der Spitze steht und zuerst zu nennen ist Käthe Dorsch, die nach langer Zeit endlich für den Film wiedergewonnen ist. Nachdem sie vor Jahren in für ihre große Darstellungskunst unzulänglichen Rollen herausgestellt wurde, verfiel sie dem Schicksal des Nichterkennens ihrer wirklichen Filmmöglichkeiten. Zu ihrer Darstellung gehört der schwingende Wortklang in all seinen Abstufungen und mit all seinen Zwischen= und Untertönen. Wie ergreifend wirkt ihre Darstellung, wenn zu dem höchstkonzentrierten Spiel, der beherrschten Haltung und ihrem in jeder Phase mit größter Ausdrucksklarhei sprechenden Gesicht das Wort kommt, das ihr Mund oft nur andeutungsweise und hauchend formt in größtem Leid und Weh, oder hart und schneidend ausstößt in zur Verachtung zwingendem Schmerz. Ihre Sylvia und spätere Mutter, die ihren unehelichen Sohn mit aller Liebe und Sorgfalt zu einem prächtigen Menschen erzieht, ist das Erlebnis des Films und geht über die Bedeutung des Rahmens hinaus, den Wilde selbst dieser Rolle zugedacht hat. Es ist überhaupt das Verdienst des Spielleiters und der geschickten Drehbuchverfasserin Thea von Harbou, daß sie aus dem durch die Zeit längst überholten Geist dieser Gesellschaftskomödie mehr das Positive in den Vordergrund stellten. Sie hat durch die freie Bearbeitung einen gewissen bürgerlichen Anstrich bekommen. Nicht einzusehen ist allerdings die Abänderung der so geschlossenen Gestalt des Lord Illingwoorth; bei Wilde der unwandelbare Zyniker bis zum Schluß wird er im Film zum spät erkennenden vereinsamten Manne. Die Gegensätze von Gut und Schlecht verlieren hierdurch die Schärfe, die ge„Meuterei auf der Bountg“. Lipa. In die romantische, von paradiesischer S### durchhauchte Zauberwelt der Südseeinseln um rauhe Wirklichkeit und Grausamkeit auf den en## Kauffahrteischiffen im ausgehenden 18. Jahil führt dieser Film, der nach der Versicherung ihn steller tasächliche, der englischen Geschichte entne## Zustände aus der Fregatta„Bounty“ schildent Weihnachts=Bäckes. für die keutt die sperseme Haustrau nur in de: 1 Fach-Drogerle erkenntlich durch * KI — M PAT — E Elisabeth(Liest Karlstadt) singt der Prinzessin(Angela Salloker) ein Lied. Aufdeckung des heute barbarisch anmutenden nisses von Kapitän und Mannschaft soll dam: Grund gelegt haben für eine humanere Behder Mannschaften, die sich aufbaut auf der gegen Achtung von Offizier und Mannschaft und unbedingt daraus ergebenden Disziplin. Die Handlung des in allen Teilen spannent schehens ist in kurzen Zügen folgende: Die vorl### tän Bligh, einem tüchtigen Seemann, aber ges### und grausamen Menschen, der durch seine meist unberechtigten Grausamkeiten die Mann zur Verzweiflung und Meuterei treibt, geführ gatte„Bounty" sticht nach den Südseeinseln in einer Fahrt, die trotz der sich schon stark Widerstände noch glücklich verläuft. Doch auf#### fahrt entlädt sich die Wut der Mannschaft, kommt zu einer Meuterei. Führer der Aufstä wird der erste Offizier, ein Mann von gleichem schen Blute wie Kapitän Bligh, der aber ein und die Quälereien, die dieser sich herausnima mitansehen kann. Mitten auf hoher See setzt Mannschaften, die der erste Offizier und nun „Kapitän“ nur schwer vor Schlimmerem zur kann, Kapitän Bligh und seinen Anhang aus, einem sicherem Verderben preiszugeben. Ab Unwahrscheinliche wird Wirklichkeit: Bligh## mit seinen wenigen Getreuen dank seiner herve den Navigationskunst in einen fernen Hasen von wo er mit einer neuen Fregatta die Ve# der Meuterer, die inzwischen Kurs rückwärts ge und sich auf einer Südseeinsel niedergelassen#### gerichtet haben, aufnimmt. Nach langen Fabi## lingt es ihm, die rebellische Mannschaft aufzus in Ketten zu legen und nach London zu bring einigen wenigen, die ein Leben in der Fr Galgen vorziehen, gelingt es, sich nach„Niema durchzuschlagen und dort ein Leben in be Ruhe zu führen. Die aber, die diesen Weg n gehen wollten, werden in London vor ein richt gestellt und zum Tod durch den Galgen## Nur ein Seekadett, der sich an der Meuterein Plattdeutsche Aben Beitrag zur Pfle en. Die Veransta Leitung von Leh rogramm, und es ste, kernige Platt recht viel zu lach z natürlich vorge eine kurze Anspro inderchor unter schöne alte Lied #k mit ihrer Tan swartete. Der Al al wiederholt un dieder ein volles ohenlimburg, 5. da Strohkir burtstag.— Frl. prüfung im Wä hohenlimburg, 5. Wie die Pol ber folgende Fäll ung 3, Vermißt 1 tand gegen die raßenverkehrsordn ngen 27, Fahrrad igung 1, Verkehrs mathe. Letmathe, 5. Dez. reude. In den k. vohlfahrt allen He Die Hausfraue #tel zu füllen## ustellen, mit den achtsfreude bereit am Donnerstag abgeholt.— Aus kten Mittelschulle schullehrer=Anwär und zur vertretu Mittelschule übSchon seit geraten am Bahnho ungen, eine Rei ern von 16 bis gerade Falscha langten zur Anze 930 295 30.- 41. Plüsch=Jeppiche Weh. art. u Mustern. schr greß. Auss Relsedecken Woll Schotten Knros 12.80 16.80 Schwere Astranb.-Arl 20.30 34. 00 Schlaldecken sone nieinen Pastelllarh n Kamelhaorder. mit Groco Kante 6.90 6.90 1.95 2.90 3.90 6. 60—Setisr 49.- 59. 2.95 4.30 5.60 6. 50 Gettdecken Sollder Gittertüll, mit reloher HandBett- Umcandungen arbelt oder felnen chot, RVboragen terig serest. 8.90 12.90 19.50 29.50 nicht mahr aus LAuforn geschnift Sie Und, eine Auswahl von 400 Sick. 29.50 g4.- 59.Ole sorgfültigete Bedlenunggan 19.10 26.80 ollen Slo am Vormittan vel. Mustern u. Breiten b. er#„„ Volk-vour. 1.30 1.10% EEKE EE Welhnachtifreuse .. Erfüllung„seiner“ kleinen geheimen Wünsche wird Ihnen so leicht gemacht durch unsere reiche Auswahl schöner, geschmackvoller Herren-Artikel!— Sie treften bestimmt das Richtige. MIEYEDLICH 0M hat, wird begnadigt, und seine Anklagerede Is dem Gegenspie, h geschlosseneren trotz der„meister Rest von Unbese ellers ist. ikanische Mädchen ohn Sylvias, wer. Lieven mit der he und Unbekümn ihr reifendes Erlezum Ausdruck. nerkennung der he. edient wird, wenn baut als eigenper einzeln zu würdige Film hätte nicht esamtleistung. 6 Kanßler, Hans Julia Serda, AnGenia Nicolajewa inde musikalische sslerschen der Tobis=Euron=dern von der Bligh bewirkt eine Verordnung von höchster 2. die eine humanere Behandlung aller Schiffslungen zur Folge hat. er gewaltige Stoff ist mit phantastischen regieund szenischen Mitteln zu beispielloser Wirklichestaltet, die in ihrer Grausamkeit die Nerven oft ziert, aber diese Grausamkeiten, die für eine wahretreue Schilderung unumgänglich notwendig sind. n geschickt abgelöst von aufheiternden und ruhig enden Momenten. Aus der Schar der Darsteller durch markantes und sein abgewogenes Spiel r Charles Laughton als Kapitän Bligh, Clark le als erster Offizier und Franchot Tone als dett. Aber auch das übrige Schauspielerensemble t mit prächtigen Leistungen auf, die das Filmhervorheben aus der Vielzahl der amerikanischen Es ist eine Filmballade von unerhörter Wucht beschehens und der Darstellung, ein Meisterwerk legie= und Kamerakunst. Das Beiprograum enthält neben einem Lustspiel Lulturfilm„Kamerad“, der in anschaulichen Bilon der Bedeutung und dem Wert des Pferdes Gerhard Muthig. immer reichhalte ers aktuell. Fran B##### Hohenlimburg. Inseln“. das Ufa=Theater in von besonderer Be# nseln und die tonfilm der Döringenannten Glücklic lma, Tenerissa, Gis die Sraft=durch= Der zweite Teil des al, vor allem die irchen Spaniens.## ßen Teil ein Trümz den Afrikan a, Tanger, Tetuan. en Teil sieht man dergrund getretene## em Titel„Die Wil sieht ausgezeichnete al, von Aden, Por und der Judenste der Bounty“. n paradiesischer S Südseeinseln un samkeit auf den en ehenden 18. Jahi er Versicherung ihn hen Geschichte entne „Bounty“, schildert Hohenlimburg, 5. Dez. Ein schöner Adventsittag. Jedes Jahr veranstaltet der Vaterläne Frauenverein vom Roten Kreuz eine #tsfeier im Saale des Bentheimer Hofs. Diese tsnachmittage sind immer sehr beliebt, das bewies in diesem Jahre wieder der überaus gute Besuch. aal und die Tische waren stimmungsvoll gekt und über dem Festsaal lag eine frohe Stimdie solchen Veranstaltungen ihre heimelnde Art Die vielen Mitglieder hatten für diesen Nachfleißig gearbeitet, Freunde und Gönner haten ich gestiftet, so daß die Verlosung ein reichliches nis versprach. Der Verein bot wie immer eine volle, dem Namen Adventsfeier entsprechende agsfolge. Auch der traditionelle„Grabbelsack“ wieder die Runde. Mit viel Freude und DankIt im Herzen verließen die Besucher den Saal in Zewußtsein, auch durch diese Feier den Notleiden= eholfen zu haben.— Ein wohlgelungener Platther Abend fand bei Osthelde in Elsey statt. Der erwies sich als zu klein, ein Beweis, wie beliebt für die chts=Bäckes ime Haustrau ogerle nntlich durch Plattdeutsche Abende sind, die immer einen wertBeitrag zur Pflege unseres alten Sprachgutes en. Die Veranstalter waren Elseyer Schulkinder Leitung von Lehrer Niederköppern. Groß war as Programm, und es war eine Freude, die Kleinen as echte, kernige Platt sprechen zu hören. Natürlich ab# recht viel zu lachen, alles wurde so ungekünstelt, z natürlich vorgetragen. Lehrer Niederköppern ine kurze Ansprache in plattdeutscher Sprache. inderchor unter Leitung von Lehrer Ho. er schöne alte Lieder zum Vortrag, während Frl. k mit ihrer Tanzgruppe mit schönen Volkstänwartete. Der Abend wird am 8. Dezember im al wiederholt und ohne Zweifel wird es auch ieder ein volles Haus geben. ohenlimburg, 5. Dez. Familiennachrichten. Frau Strohkirch, Färberstraße, feierte ihren urtstag.— Frl. Magda Schlüter bestand die prüfung im Wäsche=Schneiderinnen=Handwerk. ohenlimburg, 5. Dez. Von der Tätigkeit der Wie die Polizeimeldet wurden im Monat ber folgende Fälle bearbeitet: Betrug 3, Körperng 3, Vermißt 1, Brandschaden 1, Auflauf und and gegen die Staatsgewalt 1, Verstoß gegen raßenverkehrsordnung 15, gebührenpflichtige Verngen 27, Fahrraddiebstahl und Diebstahl 4, Ungung 1, Verkehrsunfälle 4. mathe. erläuft. Doch auf t der Mannschaft, Führer der Aufstä Mann von gleichem ligh, der aber ein eser sich herausnima auf hoher See setzt * Offizier und nur Schlimmerem zurt einen Anhang aus, preiszugeben. Abeirklichkeit: Bligh## en dank seiner herve inen fernen Hasen in Fregatta die Ber n Kurs rückwärts gen nsel niedergelassen u Nach langen Fani## Mannschaft aufzust ich London zu bring Leben in der Frem es. sich nach„Niema in Leben in best :, die diesen Wegn London vor ein durch den Galgen# an der Meuterei n tel Jahresabschluß ohne Fehlbetrag. Günstiger Bericht über Gevelsbergs Finanzlage im ersten Halbjahr 1936.— Nachtragssatzung. Höhere Steuereinnahmen. ( Gevelsberg, 4. Dezember. trisch anmutenden kannschaft soll dame ine humanere Behe aufbaut auf der gend Mannschaft und en Disziplin. len Teilen spannents n folgende: Die von## Seemann, aber ges## der durch seine ste amkeiten die Mann iterei treibt, geführ den Südseeinseln in sich schon stark er#### Petmathe. 5. Dez. Auch den Aermsten eine Weih rläuft. Doch aul#mmreuve. In den kommenden Tagen wird die NSbohlfahrt allen Haushaltungen Spendenbeutel zuDie Hausfrauen werden gebeten, diese Spenzu füllen oder sonstige Liebesgabeapakete stellen, mit denen armen Volksgenossen eine chtsfreude bereitet werden kann. Die Spenden am Donnerstag und Freitag der kommenden abgeholt.— Aus dem Schulleben. An Stelle des ten Mittelschullehrers Beckmann wurde der chullehrer=Anwärter P. Kleffmann aus nd zur vertretungsweisen Beschäftigung an die Mittelschule überwiesen.— Automatenmarder Schon seit geraumer Zeit hatte man in dem ten am Bahnhof Falschgeld gefunden. Jetzt ist ngen, eine Reihe von halbwüchsigen Burschen ern von 16 bis 17 Jahren dabei zu erwischen, gerade Falschgeld in den Automaten warfen. angten zur Anzeige. Auch die Stadt Gevelsberg war unter der Wirtschaft des alten Systems finanziell stark zerrüttet worden. So war es nicht verwunderlich, daß mit der Machtübernahme auch starke Schuldenbestände mitübernommen werden mußten. Erst durch eine zielklare Verwaltungsarbeit konnte Schritt für Schritt eine finanzielle Besserung erzielt werden, so daß sich der Fehlbetrag mehr und mehr senkte. Hinzu kamen die Besserungen in der Industrie, hervorgerufen durch die Maßnahmen der nationalsozialistischen Regierung. In der am Donnerstagabend stattgefundenen Ratsherrensitzung im Rathaus zu Gevelsberg konnte Bürgermeister Dr. Albitz einen Bericht über die Finanzlage der Stadt im ersten Halbjahr des Rechnungsjahres 1936 und über die voraussichtliche Entwicklung der städt. Finanzen im kommenden Halbjahr geben. Dieser Bericht lautete ziemlich günstig. Bei Aufstellung des Haushaltes für das Rechnungsjahr 1936 verblieb ein ungedeckter Fehlbetrag von 287992 RM. Durch verschiedene Maßnahmen der Regierung trat bereits ab 1. 4. 1936 eine wesentliche Verminderung des Fehlbetrages ein. Zunächst wurden der Stadt Gevelsberg auf Antrag aus dem Fürsorgenotausgleich 20 Prozent der Fürsorgekosten bewilligt. Weiter wurde durch das Gesetz über dringende Finanzmaßnahmen vom 6. 4. 1936 der Volksschulhaushalt wesentlich entlastet. Außerdem hat die Stadt Gevelsberg zur Behebung der Kassenschwierigkeiten und Beseitigung der dringendsten A.=Ausgabenreste 90000 RM Staatsbeihilfe erhalten. Neben diesen wesentlichen Erleichterungen hat die Stadt infolge der Wiederbelebung der Industrie und des dadurch bedingten Rückganges der Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen größere Steuereinnahmen einerseits, größere Ersparungen bei den Wohlfahrtserwerbslosen andererseits zu verzeichnen. Es ist der Stadt Gevelsberg hierdurch nicht allein möglich, den Fehlbetrag zu senken, sondern sogar die Ausgaben mit den Einnahmen auszugleichen, so daß beim Jahresschluß kein Fehlbetrag mehr verbleibt. Leider zeigte sich auch bei verschiedenen Ausgabepositionen, daß die mit Rücksicht auf den Fehlbetrag recht niedrig eingesetzten Zahlen bereits im Laufe des Jahres erhöht werden mußten, bezw. noch erhöht werden müssen. Bei diesen Erhöhungen handelt es sich aber nur um zwangsläufige Ausgaben, also um solche, die unumgänglich notwendig sind. Der haushaltsmäßige Fehlbetrag für 1936 betrug am Anfang 287992 RM. Durch Einbringung von Resten aus dem Vorjahre verminderte sich dieser Fehlbetrag auf 114 767,27 RM. Aufgrund der Zwischenbilanz per 30. 9. 1936 und der danach geschätzten voraussichtlichen Entwicklung bis zum Jahresschluß ergeben sich an Mehreinnahmen 80 202,00 RM und an Wenigerausgaben 34 565,27 RM, so daß mit dieser Gesamtverbesserung von 114 767,27 RM auch der Erstsehlbetrag in gleicher Höhe bis zum Jahresschluß ausgeglichen wird. Aufgrund dieser günstigen Entwicklung berieten die Ratsherren in der Sitzung über den vom Bürgermeister aufgestellten 2. Nachtrag zur Haushaltssatzung 1936, der folgende Veränderung vorsieht: Gesamtfehlbetrag nach dem Haushaltsplan: 287 992 RM. Vermehrung durch die Ausgabenreste 3280,01 RM. Verminderung durch die Einnahmenreste 176 504,74 RM so daß der Fehlbetrag unter Berücksichtigung der Reste 114 767,27 RM beträgt. b) Mehreinnahmen 80 202 RM und Minderausgaben 34 565.27 RM, zus. 114 767,27 RM. Nach dieser Zwischenbilanz rechnet man zum Jahresschluß mit einer Gesamteinnahme von 3972 145.74 RM und mit einer Gesamtausgabe von 3 972 145.74 RM. Mithin wird am Schluß kein Fehlbetrag mehr verbleiben. Zu den Einzelabschnitten des Haushalts gab Dr. Albitz einige Erläuterungen, die insbesondere auf die Entwicklung bis zum Jahresschluß abgestellt sind. Bei der Allgemeinen Verwaltung halten sich die Zahlen mit geringen Abweichungen im Rahmen des Haushalts. Die Ausgabenseite erfordert dagegen eine Mehrausgabe von 9733.— RM, denen eine Minderausgabe von 5000 RM gegenübersteht. Die Einnahmen bei der Polizeivermaltung bleiben voraussichtlich mit 3950 RM gegenüber den Ansätzen zurück. Bei der Bauverwaltung ist auf der Ausgabenseite ein Betrag von 17490 RM hervorzuheben für die bauliche Unterhaltung der Krankenanstalten, desgleichen für die Volksschulen und für die Berufsschule. für Unterhaltung und Ergänzung der Straßen und für Straßenbeleuchtung. Beim Städt. Krankenhaus bleiben die Einnahmen gegenüber den Ansätzen weit zurück. Im Nachtragshaushalt sind dafür verschiedene Gründe ausführlich angegeben. Die Mehrausgaben beim Städt. Krankenhaus sind zum Teil auf eine stärkere Belegung zurückzuführen. Die Einnahme beim Abschnitt Volksschulen halten sich im Berichtszeitraum und auch bis zum Schluß des Rechnungsjahres mit geringen Abweichungen im Rahmen der Ansätze. Bei der Berufsschule sind die Zahlen nur ganz geringen Veränderungen unterworfen. Bei der Handelsschule halten sich fast alle Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der Ansätze. Besondere Veränderungen ergeben sich bei den Kapiteln über die anderen Schulen nicht. Beim Fürsorgewesen und bei der Wohlfahrtspflege zeigt die Abwicklung des Haushalts bis zum Jahresschluß, daß die Ausgaben wesentlich hinter den Ansätzen zurückbleiben. Durch die anhaltende Besserung der Wirtschaftslage geht die Zahl der vom Wohlfahrtsamt zu betreuenden Wohlfahrtserwerbslosen immer weiter zurück. Am 1. 1. 1936 betrug die Zahl 1563 Parteien und 4092 Köpfe. Am 31. 3. 1936 hieß die Zahl 1541 Parten mit 3967 Köpfen. Der Rückgang bis zum 30. 9. 1936 war noch deutlicher. 1179 Parteien mit 2746 Köpfen wurden noch betreut. Der neue Ansatz bei der Einnahme lautet auf 337 890 RM(398 650 RM) und bei der Ausgabe 610 750 RM(733300 RM). Bei den Steuern und Abgaben kann folgendes bemerkt werden: Nach den bei der Halbjahresrechnung gemachten Angaben wird das Mehraufkommen für das ganze Rechnungsjahr 1936 rund 80000 RM betragen.— Bei den Hundesteuern wird es eine Wenigereinnahme, bei der Vergnügungssteuer keine Veränderungen geben. Bei der Gewerbesteuer zeigt sich recht deutlich die weitere Besserung der hiesigen Industrie. Das eingesetzte Gesamtaufkommen von 470000 RM wird wohl bestimmt erreicht werden. Bei der Biersteuer wird das Gesamtaufkommen um 2000 RM höher geschätzt als das Haushaltssoll. Das Bürgersteueraufkommen wird wahrscheinlich da Haushaltssoll einschl. Reste aus dem Vorjahre um 17000 RM übersteigen. Unter Berücksichtigung der Veränderungen wird der Abschnitt„Steuern und Abgaben“ voraussichtlich mit einem Mehrüberschuß von rund 130000 RM abschließen. Der Stadt wird es voraussichtlich möglich sein. den haushaltsplanmäßig ermittelten Fehlbetrag zu beseitigen, in dem sich die Einnahmen mit den Ausgaben bis zum Schluß des Rechnungsjahres ausgleichen werden. Leider war es noch nicht möglich, auf der Ausgabenseite den Vorschuß des letzten Jahres in Höhe ven 37 826,20 RM einzusetzen. Sollten aber durch Ausgabenersparnisse oder Mehreinnahmen eine weitere Erleichterung im 2. Rechnungshalbjahr eintreten, so werden die hierdurch freiwerdenden Mittel zur Abdeckung des Vorschusses verwendet. Umbau des Schwelmer Bahnhofs. Mittel bewilligt, Vorarbeiten ausgenommen. X Schwelm, 5. Dez. Wie bereits seit einigen Tagen bekannt, war der Umbau des Bahnhofs Schwelm, der seit Jahren angestrebt wurde, ziemlich gesichert. Inzwischen ist durch eine Mitteilung der Hauptverwaltung an die Reichsbahndirektion endlich die Frage geklärt: Der Schwelmer Bahnhof wird umgebaut. Die Mittel sind bewilligt. Die Reichsbahndirektion Wuppertal hat unverzüglich die Vorarbeiten ausgenommen. Die statischen Berechnungen sind bereits im Gange. Mit dem Baubeginn ist nach der weihnachtlichen Reisezeit zu rechnen. Erfreulicherweise ist mit einem Umbau zu rechnen, der den Notwendigkeiten gerecht wird. Die bewilligte Summe wird ausreichen, um die Wünsche in erster Linie zu erfüllen, die dahin gingen, einmal den verkehrstechnisch schwierigen Treppenaufgang zu verbessern und die Schalter usw. zu vergrößern. Die Aufgangstreppe wird vorgezogen, die Schalterhalle erweitert, der Vorraum im Bahnhof vergrößert usw. Ohne Zweifel wird die Nachricht in Schwelm mit Befriedigungen aufgenommen werden. Hoffentlich erhält dann auch der Bahnhofsvorplatz eine würdige Ausgestaltung, ein Wunsch, der ebenfalls wohl mit Aufwand weniger Mittel zu erfüllen ist. i. Milspe, 5. Dez. Bedauerlicher Unglücksfall. Auf der Kölnerstraße oberhalb der Tankstelle Kellermann ereignete sich ein bedauerlicher Unglücksfall. Ein Schüler im Alter von 11 Jahren befand sich mit Mitschülern auf dem Heimwege. Plötzlich sprang er von dem neuangelegten Bürgersteig vor die in vollet Fahrt befindliche Straßenbahn. Der Führer konnte den Wagen nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen. Mit schweren Verletzungen wurde der bewußtlose Knabe in das Gevelsberger Krankenhaus gebracht. Voerde, 5. Dez. Bevölkerungsbewegung. Die Zahl der Voerder Einwohner ist im November von 8508 auf 8519 gestiegen. Es haben sich insgesamt 50 Personen neu angemeldet. Die Zahl der Geburten betrug im Berichtsmonat 6. Den Zugängen stehen 36 Abmeldungen und 9 Sterbefälle gegenüber. Das Standesamt verzeichnete im November elf Eheschließungen. stürzte infolge eines heftigen Windstoßes ein Schornstein ein. Eine Frau wurde durch herabfallende Steine schwer verletzt.— Festgenommen wurden ein 26jähriger Mann aus der Ehrenstraße, ein 43jähriger Mann aus der Handelstraße und ein 35jähriger Mann aus der Friedrichstraße wegen Diebstahls und Hehlerei.— Im Keller eines Hauses in Sonnborn wurde die Leiche eines neugeborenen Kindes, die bereits stark in Verwesungen übergegangen war, in Lumpen verpackt, aufgefunden. Die 25jährige Kindesmutter konnte ermittelt und festgenommen werden. Die Obduktion ergab, daß das Kind nach der Geburt gelebt hat und erstickt worden ist. Kreis Altena. X Altena, 5. Dez. Die Bremse versagte. Als Dienstagvormittag ein schwer mit Gerüstbrettern usw. beladener Wagen eben die Enge zwischen den Felsen an der Klusenstraße durchfahren hatte, versagte die Bremse. und das Pferd konnte den Wagen nicht mehr zurückhalten. Er prallte gegen das nach der Nette zu angebrachte Eisengeländer, von den Stützen der Wagen zum Glück festgehalten wurde. Das Pferd kam dabei unter den Wagen zu liegen, und es bedurfte langer Zeit und großer Anstrengungen, um es hierunter wegzuholen. Als dies endlich gelungen war, purzelte es den Abhang hinab, konnte aber auch hier wieder auf die Beine gebracht u. nach unsäglichen Mühen auf die Straße geleitet werden. Elend zerschunden humpelte es in seinen Stall, wo es sich hoffentlich von den Folgen dieses bösen Sturzes wieder erholt. k. Eiringhausen, 4. Dez. Die Arbeiten bei der Erbreiterung bei dem Eisenbahnübergang sind in kurzer Zeit beendet. Die Neupflasterung wird in den nächsten Tagen fertiggestellt sein, so daß der Uebergang in seiner ganzen Breite dem Verkehr übergeben werden kann. k. Plettenberg, 4. Dez. Goldene Hochzeit. Die Eheleute Ernst Brinkmann und Frau Anna geb Langenbach feierten das seltene und schöne Fest der goldenen Hochzeit.— Hilfsprediger Pastor v. Stockum aus Brakel(Kreis Höxter) ist nach Plettenberg in gleicher Eigenschaft versetzt, Hilfsprediger Albers tritt seine Stelle in Brakel an.— Frau Witwe Maria Schäfer, Königstraße, feierte ihren 81. Geburtstag. v. Neuenrade, 5. Dez. Unsere Wetterwarte berichtet über den verflossenen Monat November. Dieser Monat, wohl der regenreichste des bisherigen Jahres brachte 22 Regentage mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 832 mm. An 2 Tagen fiel auch noch Schnee. Der 18. November war der nässeste Tag des ganzen Monats, da er eine Niederschlagsmenge von 21.8 mm brachte. a Neuenrade, 5. Dez. Nachtrag zur Hauptsatzung. Der Bürgermeister hat mit Zustimmung des Kreisleiters und mit Genehmigung des Landrats folgenden 1. Nachtrag zur Hauptsatzung der Gemeinde Neuenrade erlaäen:„Auf Grund des§ 3 Absatz 2 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935(RGBl. I, S. 49) wird nach Beratung mit den Gemeinderäten und mit Zustimmung des Beauftragten der der NSDAP folgender Nachtrag zur Hauptsatzung der Gemeinde Neuenrade vom 18. Juni 1935 erlassen:§ 1. Der§ 5 der Hauptsatzung erhält folgenden 1. Absatz:„Da der Amtsbürgermeister zugleich Bürgermeister der Gemeinde Neuenrade ist, muß die Aufwandsentschädigung für den Bürgermeister an das Amt abgeführt werden. Die Aufwandsentschädigung beträgt jährlich je Einwohner 37.5 Rpf. Bei der Feststellung der Einwohnerzahl ist das Ergebnis der letzten Personenstandsaufnahme vor Beginn des Rechnungsjahres unter Berücksichtigung der nach diesem Zeitpunkt und im Laufe des Rechnungsjahres durch Grenzänderungen etwa eingetreten:n Veränderungen maßgebend. Die Entschädigung ist in monatlichen Teilbeträgen im voraus zahlbar.“§ 2. Dieser Nachtrag tritt am 1. August 1936 in Kraft. Aus Lüdenscheid. ch. Lüdenscheid, 5. Dez. Durch den Schneematsch, der dieser Tage herrschte, kam ein Motorradfahrer ins Rutschen und stürzte. Er erlitt Hautabschürfungen.— Das schwerste Schwein, welches bis jetzt im hiesigen Schlachthaus eingeliefert wurde, ist kürzlich geschlachtet worden. Es hatte das ansehnliche Gewicht von 710 Pfund.— Ein Mann, der ermittelt werden konnte, zertrümmerte mutwillig den Glaskasten der„MarkSauerland“ am Hotel zur Post.— Zur Anzeige gelangen vier Kraftfahrer, welche beim Standortwechsel ihre Fahrzeuge nicht umgemeldet hatten, ebenso zwei Personen, welche sich nicht umgemeldet hatten. Aus dem Volmetal. (2) Rönsahl, 3. Dez. Die Rodungsgesellschaft Rönsahl hielt im Gasthof Vormann unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Buchholz eine Tagung ab. an der Vertreter des Reichsarbeitsdienstes sowie Oderfeldmeister Eckhardt und Feldmeister Neumann vom Rönfahler „„ Arbeitsdienstlager teilnahmen. Nach längerer BeraAus dem Niederbergischen tung wurden die Rodungspreise neu festgesetzt. Für die bereits angemeldeten Flächen je Morgen 60.— NM und für die neuangemeldeten Flächen je Morgen 30.— RM. Diese Erhöhung ließ sich durch den Transport der Arbeitsdienstmänner mittels Kraftfahrzeuge zu den meist weitabgelegenen Arbeitsstellen nicht verhindern. + W.=Langerseld, 4. Dez. Anfallchronik. An der Ecke Wittener= und Haßlinghauserstraße wurde ein Mann von einem Personenkraftwagen angefahren und verletzt. Der Fahrer des Wagens brachte ihn ins Krankenhaus.— Auf dem Hause Emilienstraße 62 Westenhellweg 7 Ohne Pause in die zweite Herie. Die restlichen Spiele der„Halbzeit“. 5. Dez. Für Sonntag scheinen für eine reibungslose Durchführung der angesetzten Punt= bellenstelle vor Lüdenscheid 08 sich erobern, denn es ist — O 5A. nES„„„„„„„ 4L HI h.: Geihenfilhror Kleinkaliber=Schießsport. „Necord“ hat es nach hartem Endkampf geschafft. Hagen, 5. Dez. Mit Freude läßt sich feststellen, daß „Record“ die letzten schweren Kämpfe sehr ernst nahm, denn mit Altenhagen hatte sich ein böser Verfolger herausgestellt. Daß die Mannschaft„Record's" zu tetreffen nicht gerade rosig zu sein. Wenn sich„#i: woyl schwerlia, anzunehmen, daß sich der Schleusen bis zum Wochenende nicht schließen, dann stehr aus Eiringhausen eine Niederlage von Sa#g iß der Gruppen hat die erte Serie bereits hinter sich und Frünewa der eine sast unlösbare Aufgabe gestellt bekom geht nun mit aller Kraft daran, auch den zweiten Ab= men. Im Falle einer Niederlage würden die Bärensteischnitt zu erledigen. Das Programm kann sich daher ner endgültig die zweitletzte Tabellenstelle einnehmen. schnitt zu erledigen. Das Programm kann noch sehen lassen, da fast keine Gruppe ausfällt. Eineshandeltes sich un Nachutgesegte, ium anderen. ur lohn 65 die erte Serie. Nachholung früher verlegter oder nicht ausgetragener In der Bochumer Gruppe der Bezirksklasse liefert Tura Altenvoerde daheim immer seine besten Spiele. Am Sonntag setzt man sich mit der Sportgemeinde Wattenscheid auseinander. Die Gäste haben einen guten Tabellenmittelplatz. Gewinnt Altenvoerde diesen Kampf Hie beenden also Eiringhausen, Plettenberg, Lüden scheid=Grünewald, Schwarz=Weiß Oberrahmede und IserGruppe Iserlohn Sportunion Nachrodt— Spög Iserlohn 11 BfL Schwerte— SpVg Schwerte 06 BfB Westhosen— Tuspo Hohenlimburg ASSV Letmathe 98— SC Menden 10 SpV Deilinghosen— SC Westig 08 In der Iserlohner Gruppe ist die Lage noch kämpfen verstand, hat sie bewiesen, denn es wurden in den letzten drei Kämpfen noch jedesmal über 400 Ringe geschossen und diese Energie brachte„Necord" den Ar, vergangenen Sonntag stellte sich auf dem Staplack das letzte schwere Hindernis in den Weg, welches in dem Kampf„Aufs Blatt“—„Necord“ aus dem Wege geräumt werden mußte. Auch diesen mit Spannung von allen erwarteten Kampf konnte„Necord“ mit 411:374 Ringe zu seinen Gunsten entscheiden. Jeder Schütze war sich bewußt, daß es eben keinen Versager geben durfte, o begann der Kampf, der wohl der wichtigste für „Record“, um die beiden letzten Punkte war, welchen „Record" unbedingt gewinnen mußte. Mit dem ersten Schützen holte„Record“ einen Vorsprung von 5 Ringen heraus, welcher beim zweiten auf 14 Ringe ausgedehnt wurde. Nachdem der dritte Schütze jeder Mannschaft seine 9 Schüsse in den drei Anschlagarten abgegeben hatte, stand der Kampf 232:251 Ringe, Istr,„Regoxd“ Dieser Vorsprung mukte unbedingt gabalean dann hat sich die Mannschaft schon ein gutes Stück nach 1.4 gan; flar. Hier sind noch eine ganze Reihe von I m i a r m i e s n a t ü r i i m e n A n s v o r n s e i n. 2. 1 1#. n a n b i e d a s T a h e l l e n b i l d g e w a l t i g oben gebracht. Dies wird natürlich ein Ansporn sein, Spiesg rückständig, die das Tabellenbild ge r 2hf.f. b.: Eaiele mit den Punk= busmanderschütteln können.— Sportunion 3 damit man nicht am Schluse der Spiele mit den Punk, durcheinender sKitze v. 1or rgse. Ja5n 8 55 funde sgate waoßi ewaltig achrodt e oviden kaumn sun der Lage, sein, di Panite Laheim zu behalten Vereine unter sich angewiesen ist. Iserlohn bestreitet damit sein letztes Treffen in der ersten In der Dortmunder Gruppe verabschiedet sich Union Serie.— In der Lokalbegegnung in Schwerte zwischen Haspe mit der Begegnung gegen Mengede von der ersten dem BfL und 06 enthalten wir uns einer Voraussage S.ui. au, Eit, haben hiaber wenia überzeugen kön= da dies bei deratigen Auseinandersetzungen. Helandet: Serie. Die Gäste haben dieher wenig überzeugen von) vn vr.z. Js. Der Papiersarn.. Ste allerdings der nen, lodaß man ihnen auch auf dem gefährlichen Ge Big die Punkte für sich einheimsen und bliebe dadurch lände in Haspe keine Siegesaussichten einräumen kann. ernsthafter Anwärter auf den„Herbstmeistertitel“.— Der Auch für Mengede ist die Serie damit abgeschlossen. BfB Westhofen ist nach einem guten Start später etwas In der Arnsberger Graove Bird am bomwenden seing gehou gragen Auzschten, den Sieg an seine Fohnen Sonntag die erste Serie vollständig abgeschlossen.— Mit]..e ten.— Letmathe 98 und Menden 10 bestreiten beide größtem Interesse sieht man dem Kampf zwischen den ha, letzt Spiel der ersten Serie. Die Platzherren müssen Siegener Sportfreunden und den augenblicklich führenden allerdings schon etwas mehr zeigen als am letzten Sonnauch hier, wenigstens einen Bunkt mitzubringen, dann Eied#, ie beibringen wollen. Ein Unentschieden liegt hat der Neuling sich den Herbstmeistertitel gesichert. Die durchaus im Bereich der Möglichkeit.— Die beiden am Sportfreunde wollen sich aber diese Gelegenheit nicht Schluß der Tabelle liegenden Mannschaften von Deilingvorübergehen lassen, eventuell auf den zweiten Platz hofen und Westig os werden, Hichin, ihrem, trrtren. Teiz vorzustoßen.— Doch auch Klaseld=Heisweid legt auf pg, o,z1 Gäst, die am letzten Sonntag mit ganz beachtdiese Stelle großes Gewicht. Zwar müssen sie nach Wer= lichen Leistungen aufwarten konnten, als Sieger hervordohl zu den dortigen Jahnern, bei denen bekanntlich nur gehen dürften. dieser Vo rsprung gehalt mußte unbedingt gehalten werden und wurde gehalten, wenn auch die Sicht infolge des nebligen Wetters nicht die denkbar beste war. Der Ringvorsprung von 19 iRngen wurde auf 37 Ringe bis zum „"" LI. EIlhi ansssbohn: unn sicherte Anzeigen eines Schusses geschossen wurden. hält durch diesen Sieg die zweite Tabellenstelle sicher. Der letzte noch auszutragende Kampf Eppenhau, sen— Unterberg kann nur eine leichte Verschie bung am Tabellenende ermöglichen. FTES BLATT MER 338 TREN Reichssportlehree Engelhard am Dienstag in hagen. fünften und letzten Schützen ausgedehnt und sicherte „Necord“ Sieg und Meisterschaft für das Jahr 1936/37 Anschließend standen sich dann„Aufs Blatt“— Unterberg im fälligen Punktekampf gegenüber. Es soll gleich vorweg gesagt werden, daß dies ein Positionskamp um die Plätze war, denn auf die Tabellenspitze hatte dieser Kampf keinen Einfluß mehr. Die bessere Gesamt leistung von„Aufs Blatt“ entschied diesen Kampf mit 370:325 Ringe für sich.„ Der letzte nicht minder spannende Kampf stieg„Im Siepen" zwischen Eppenhausen— Altenhagen, welcher von Altenhagen mit 393:346 Ringen gewonnen wurde. Altenhagen ging aufs Ganze, denn im Falle einer Niederlage„Record's“ im Kampfe gegen„Aufs Blatt" wäre ihnen die Meisterschaft der KKS=Vereine Hagens ohne weiteres zugefallen. Eppenhausen erleichterte Altenhagen den Sieg durch das Versagen eines seiner besten Schützen. Daß es bei diesen KleinkaliberMannschaftskämpfen leicht einen Versager geben kann ist verständlich, wenn man berücksichtigt, daß diese Kämpfe in den bekannten drei Anschlagsarten, freihand und ohne Das Kreisfachamt Mark hat den Reichssportlehre, Engelhard zu einem Vereinsübungsleiterlehrgang für Dienstag, den 8. Dezember nach Hagen verpflichtet. Der Kursus findet in der Turnhalle an der Fleyerstraße statt Der Allgemeine Hagener Turn= und Spielverein von 1860 hat die Vorbereitung für den Abend übernommen Der Beginn ist pünktlich auf 20 Uhr festgesetzt. Der Uebungsabend dauert bis 22 Uhr. Reichssportlehrei Engelhard ist ein äußerst tüchtiger Lehrwart, der selbs auf eine erfolgreiche aktive Laufbahn zurückblicken kann. Seinen größten Erfolg hatte er auf der Olympiade 1923 in Amsterdam erzielt, wo er im 800 m Endlauf den drit. ten Platz belegte und in der 4 mal 400 m Staffel als Schlußmann den zweiten Platz mit zwei m Rückstan hinter Amerika herauslief. Engelhard ist schon seit Jah. ren als Sportlehrer tätig und übt zurzeit seine Lehrtätigkeit als Wanderlehrer im ganzen Reichsgebiet aus. Es gehörte auch zu seiner Aufgabe, die deutschen Läufer für die Olympiade in Berlin vorzubereiten. Das Kreisfachamt Mark ladet hiermit alle Läufer des Kreisgebietes zu dieser äußerst wichtigen Lehrstunde ein und es ist selbstverständlich, daß auch besonders die guten Leicht athleten im Kreise an dieser Uebungsstunde teilnehmen werden. Es wird sobald nicht wieder die Gelegenheit " g e b o t e n, e i n e n s o e r f o l g r e i c h e n u n d g u t e n S p o r t l e h r e i zur Verfügung zu haben. Die Teilnehmer müssen an die sem Dienstagabend pünktlich um 19.45 Uhr in Turnkleiuug beeip Hermann L u k a s, Kreisfachamtsleiter. diese bespräch mit Bul minister Kri die Verständigung der der Jugoslawien und Bulg sonst recht dunkel aussehl kosphäre dieser Verständigt schwer Punkte zu holen sind, doch werden sich die kampferprobten Gäste auch hier knapp durchsetzen können. Im Falle einer Niederlage der Klafelder haben die Werdohler einen guten Tabellenmitelplatz inne. Kreisklasse. Kreis Hagen Gruppe A: BfL Wetter 10— TSC Germania H.=Eilpe TS6 Herdecke 63— Tura Hagen=Kabel Germania Boelerheide— FC Vogelsang FC Harkorten 11— Fn Volmarstein 2. Kreisklasse. Kreis Hagen Gruppe A: Reichsb. Hagen— DE Kückelhausen FC Union H.=Haspe Res.— Auf dem Schnee Gruppe B: SpSp Asbeck— SC Linderhausen 30 Schw.=W. Breckerfeld— Schw.=W. Silschede Tura Altenvoerde Res.— SC Milspe Büttenberg an Reichsbundvereine!-— Kreistag am 13. Dezember 1936. Der erste Kreistag des Kreises Mark findet 13. Dezember 1936 in Hagen statt, und zwar in der Aule der Oberrealschule. Die Tagesordnung sieht den Begim für vormittags 10.30 Uhr vor. Nach einer Mittagspaust von 12 bis 14 Uhr wird die Tagung mit Referaten über alle einschlägigen Fragen des Reichsbundes(Organisation, Beiträge, Jugendfragen, Schulungsarbeit, Kreiz fest 1937, Frauensport, Dietwesen, Presse usw.) fortgesetzt. Die Teilnahme aller Vereinsführer ist Pflicht Sottesdienstordnung. Sonntag, 8. Dez. 1936(2. Adventssonntag). Katholischer Gottesdienst. Ruch im Handball bald Halbzeit. eir Abshluß der ecste, Se. D) Gakgeber und auch spielen alleringe noch nic gan soweit wie beim Bruheide mit gleicher Punktezahl die Ta=]der Fußball. Aber es wird noch einige Wochen dauern, In der Gruppe A des Kreises Hagen in der * 10 und Germania die Gäste halten beide mit gleicher Punktezahl die Ta= der Fußball. Aber es wird noch einige Wochen bellenmitte. Die Wetteraner sind als eine Kleinigreit big man auch hier den„Herbstmeister“ ermittelt hat. Letärker einzuschätzen. Zumal sie auf heimischem Boden 1.11.46 die Gauklasse und die einzelnen Gruppen der Be schten einärumen,—. Herdete vermochte noch am letzten zirislassen sind hier noch sart beschäftset, Jahr. Wer Sonntag dem Spitzenführer aus Milspe einen wichtigen dohl bestreitet seinen letzten Kampf der ersten Serie ge—*dar(aaner Tukggen die spielstarken Eintrachtler aus Dortmund. Die aller Macht versuchen, wenigstens noch Punkt abzunehmen. Am Sonntag ist der Gegner Tura gen die spielstarken Eintrachtler aus Dortmund. Die Kabel. Die Gäste liegen relativ noch am günstigsten im 22u, woslen mit al abtreten wollen.— Germania Boelerheide hat gegen den sie dabei aber auf hartnäckigen Widerstand stoßen. Vogegsang eine leichte Aufgabe zu lösen, zumal die Vo Sie mussen schon mit ganz großen Leistungen aufwarten ellanger noch am letzten Sonntag gegey Tus Eppeny##, wenn die Punkte mitgehen sollen. Daß die Werdohler en mit 1:6 die Segel kreichen krubt. und kann auch zu kämpfen verstehen, das haben sie noch am letzten selbst im Siegfalle gegen Volmarstein diesen Platz nicht Sonntag gegen den Dac Hagen bewiesen, dem sie in wechseln.— Für die Vereine von Wetter, Eilpe, Her= einem jederzeit offenen Kampf eine Niederlage beizukabel, Voelerheide, Harkorten und Vogel= bringen vermochten, die umso schwerer wiegt, als sie auf dem Hagener Gelände erzielt wurde. decke, Tura sang ist damit auch die erste Serie beendet. TSD Sermania Soelerheide— f Dogelsang 19/5. Hagen=Boelerheide, 5. Dez. Als nächster Gegner im morgigen Meisterschaftstreffen und damit die letzte Begegnung der ersten Serie, stellt sich l Nagallang Bezirksklasse. Gruppe Iserlohn e-, steut sich Fü V.r Boelerheide vor. Gerade in den bisherigen Kämpfen Vogelsang in In Tuspo 07 Holzen— TV Iserlohn Jahn Dellwig— Tbd Bösperde TV Westig— AST Iserlohn Tus Neheim— MSV Artillerie Iserlohn der Iserlohner Gruppe entbrennt der dieser zweier Gegner kamen bisher immer nur kurze Resultate zustande und soweit wir von der Spielstärke der In ber Vr.„„ 8um I.## Vogelsanger bislang unterrichtet waren, verfügten sie Hauptkampf um den zweiten über ein gediegenes Können. Doch in den letzten Spie= Dellwi ist die Spitze nicht mehr streitig zu machen. Um werden am Sonntag Tuspo Holzen und der len hat sich vieles geändert und wenn wir nach den er= diesen Platz werden am Sonntag Tuspo Holzen und o zielten Resultaten urteilen und die Tabelle sprechen lase TV Iserlohn auseinanderzusetzen haben. Holzen hat den sen, dann dürfte es keinen Zweifel geben, daß auch die Vorteil des eigenen Platzes, der vielleicht ausreichen Platzherren diesen noch ausstehenden Kampf für sich ent= dürfte, um den Platzherren einen knappen Sieg zu scheiden werden. So kam u. a. entgegen anderslautenden sichern. Die Iserlohner verfügen aver über einen un Meldungen das Spiel am vorigen Sonntag, Eppenhaue heuglamen, Siegeswillen, Io,, 64.5.5 ein Zärste.— Jahn sen— Vogelsang doch zustor“. Vogelsang unterlag auch der erst beim Schlußpfiff entschieden sein dürfte.— Jahn ner aus Bösperde hat sich bisher zwar recht gut gehalten als Neuling, dürfte jedoch dem großen Können der DellVerlustpunkten wohl als einer der ernstlichsten Abstiegs kandidaten zu betrachten, wenn nicht noch Wunder geschehen. Gruppe B: SpV Welper— BsL Witten Stockum Spö Hattingen 64— B/SS Witten 0. BB Annen 19— BsTuB Henrichshütte BsL Winz Baak— SpB Haßlinghausen 07 SpB Bommern 05— SpB Altendorf In der Gruppe B beginnt man bereits mit der zweiten Serie. Auch gelangen noch einige Nachhutgefechte aus der ersten zur Durchführung.— Welper trifft auf Witten Stockum. Hier handelt es sich um das erste Spiel der zweiten Serie. Bei der ersten Begegnung konnte Welper klar mit 4:1 davonziehen. Ob es diesmal auch so leicht sein wird?— Hattingen 04 tritt zum zweiten Gang gegen Witten 07, dem Spitzenführer, an. eim ersten Zusammentreffen lautete es 3:1 für Wit= ist so ziemlich alles erogrammäßig. verlausen. wiger nicht gewachsen sein, die sich als Neuling einen guten Ruf verschafft haben.— Der TV Westig muß die Klingen mit dem augenblicklichen Tabellenletzten uST Iserlohn kreuzen und kann auf Grund der am letzten Sonntag gezeigten Leistungen schon einen Sieg landen. — Tus Neheim scheint wohl wieder im Kommen begriffen zu sein. Auch am Sonntag gegen den MSV Iserlohn sollte es möglich sein, die Punkte zu ergattern Gruppe Lüdenscheid Tus Mühlenrahmede— Germania Altena Tus Hohenlimburg=Oege— TV Schalkomühle Tus Eggenscheid— Sportfr. Lüdenscheid 08 Tus Hohenl.=Nahmer— SpVg Plettenberg 11 In der Gruppe Lüdenscheid der Bezirksklasse ach Ab notd. an 4 ersten Auseinander; gegen Plettenberg 11 ungeschlagen zu benden Ersolig dutrauen dars, Be. de ernen„.poen Bag, Mühlenrahnede kann seinen zweiten, Tabellenplatz, am Tus Hohenlimburg=Oege liegt hoffnungslos am Ende St. Marien. 6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr hl. Messe an. Pr. 8.30 Uhr hl. Messe m. Pr. 9.30 Uhr Volkschoralhochamt m. Pr. 11.15 Uhr hl. Messe m. Pr.— Gem. hl. Kommunion der Männer und der Schulkinder beider Systeme, und zwar der Knaben um 7 Uhr, der Mädchen um 8.30 Uhr. Die Kinder beichten Samstagnachm. von 3 bis 5 Uhr. Nachm. 2.30 Uhr Christenlehre und Andacht mit Segen. 8 Uhr Franziskus=Xaverius=Missionsandacht, im Anschluß daran Predigt für die Männer. Heute ist Büchersonntag mit Kollekte für den Borromäusverein.— Dienstag(Fest Mariä Empfängnis): 5 Uhr hl. Messe, 6 Uhr hl. Messe, 7 Uhr hl. Messe m. Pr. 8.30 Uhr hl. Messe m. Pr. 9.30 Uhr Hochamt m. Pr. 11.15 Uhr hl. Messe m. Pr. Nachm. 2.30 Uhr Muttergottesandacht. 8 Uhr Rosenkranzandacht. Montagnachm. ist von 6—7 Uhr Gelegenheit zum Beichten. St. Glisabeth. 7 Uhr Frühmesse m. Pr., gem. hl. Kommunion der Männer. 8.30 Uhr Hochamt m. Pr., gem. hl. Kommunion der Schulkinder. 10.30 Uhr letzte hl. Messe m. Pr. 14.30 Uhr Andacht für die Schulkinder. 18 Uhr Adventsandacht.— Dienstag(Mariä Empfängnis): 7 Uhr Frühmesse ohne Predigt. 8.30 Uhr Hochamt m. Pr. 10.30 Uhr letzte hl. Messe m. Pr. 14.30 Uhr Andacht für die Schulkinder. 20 Uhr Festandacht. St. Bonisatius. 7.30 Uhr Frühmesse, gem. hl. Kommunion der Schulkinder. 10 Uhr Hochamt m. Pr. 14.30 Uhr Adventsandacht und Christenlehre.— Dienstag( Mariä Empfängnis): 6.15 Uhr Frühmesse. 9 Uhr Hochamt. 14.30 Uhr Andacht. Freitag 7.45 Uhr stille hl. Messe. St. Josef. 6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr hl. Messe m. Pr. und sem. hl. Kommunion des Männevapostolates. 8.30 Uhr Kindevmesse an. Pr. und gem. hl. Kommunion der Schulmädchen 9.30 Uhr Hochamt m. Pr. 11 Uhr hl. Messe m. Pr. 2.30 Uhr Adventsandacht mit Segen. 6 Uhr Adventsfeier mit Predigt und Lichterprozession.— Dienstag(Mariä Empfängnis) 5 Uhr hl. Messe. 6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr hl. Messe. 8.30 Uhr Kindermesse m. Pr. 9.30 Uhr Hochamt m. Pr. und Aussetzung. 11 Uhr hl. Messe m. Pr. 2.30 Uhr Muttergottesandacht mit Segen. 8 Uhr Marienfeierstunde m. Pr. und Segen St. Kanisius. 7.30 Uhr hl. Messe mit gem. hl. Kommunion der Männer und des Männerapostolates. 9.30 Uhr Hochamt. 2.30 Uhr Adventsandacht.— Dienstag(Mariä Empfängnis): 6.30 Uhr Frühmesse ohne Pr., 8.30 Uhr feier! Hochamt. 20 Uhr Andacht zu Ehren der allerseligsten Jung frau Maria. Am Montag von 5 Uhr an Beichtgelegenheit. St. Michael. 6 Uhr hl. Messe. 7.30 Uhr hl. Messe m. Pr Uhr Hochamt m. Pr. 11 Uhr hl. Messe m. Pr.— Gem Kommunion der Männer. 2.30 Uhr Rosenkranzandacht mit Lichterprozession durch die Kirche. Abends 8 Uhr Advents andacht.— Dienstag( Mariä Empfängnis): 5 Uhr hl. Messe 6 Uhr hl. Messe. 7.30 Uhr hl. Messe m. Pr. 9 Uhr Hochamt mit Aussetzung des Allerheiligsten und Predigt. 11 Uhr hl Messe m. Pr. Nachm. 2.30 Uhr Christenlehre und Muttergottesandacht. Herz Jesu. 7.30 Uhr erste vl. Messe m. Pr. 9 Uhr Hochamt m. Pr. 10.30 Uhr letzte hl. Messe m. Pr. 14.30 Uhr Christenlehre und kurze Andacht.— Dienstag(Mariä Empfängnis) Die Gottesdienstordnung kann erst Sonntag bekanntgegeben werden. Heiliggeist. 7.30 Uhr Frühmesse mit gem. hl. Kommunion der Männer. 10 Uhr Hochamt. 2.30 Uhr Christenlehre und Andacht.— Dienstag(Mariä Empfangnis): 7 Uhr Frühmesse. Die hl. Messe ist eine halbe Stunde fruher und ohne Predigt mit Rücksicht auf diejenigen, die zur Avbeit müssen. 10 Uhr Hochomt. 8 Uhr Adventsfeier in der Kirche für die ganze Gemeinde. Boelerheide. 7 Uhr Gemeinschaftsmesse mit gem. hl. Kommunion der Männer. 8.30 Uhr zweite hl. Messe m. Pr. 10 Uhr Hochamt m. Pr. 14.30 Uhr Andacht mit Segen.— Diens. tag(Mariä Empfängnis): 6 Uhr Gomeinschaftsmesse. 8.30 Uhr zweite hl. Messe m. Pr. 10 Uhr Hochamt m. Pr. 14.30 Uhr Muttergottesandacht mu Segen. 20 Uhr Muttergottesfeier für die Männer. Boele. 6 Uhr hl. Messe. 7.30 Uhr hl. Messe mit gem. hl Monatskommunion der Männer. 9 Uhr Kindermesse mit gem. hl. Monatskommunion der Schulkinder. 10.15 Uhr Hochamt. 14.30 Uhr Rosenkranzbruderschaftsandacht. 18 Uhr Andacht für die Verstorbenen der Gemeinde.— Sonntag ist die Kollekte für den Borromäusverein bestimmt. Sonntagnachmittag in der heit. 8 Uhr hl. Messe m. Pr. 10.15 Uhr Hochamt m. Pr. 8 Uhr Advents= und Marienfeier. Schwelm. 6.30 Uhr hl. Messe: 7.15 Uhr hl. Messe m. Pr: Uhr hl. Messe für die Kinder m. Pr.: 10 Uhr 11.15 Uhr hl. Messe m. Pr. 14 Uhr Christenlehre und Andach für die Kinder des 1. bis 4. Schuljahres: 15 Uhr Christenlehn und Andacht für die Kinder des 5. bis 8. Schuljahres und fü die Erwachsenen. 18 Uhr Adventsandacht.— Dienstag Marü Empfängnis(Patronatsfest): 5.30, 6.30, 7.15, 8.30 Uhr#l Messen: 10 Uhr Festhochamt; 11.15 Uhr hl. Messe. 20 Un Festandacht. W.=Langerfeld. 7.30 Uhr bl. Messe: 10 Uhr Hochen 2.30 Uhr Andacht. W.=Blombacherbach. 7 Uhr hl. Messe: 9.30 Uhr Hocham 2.30 Uhr Andacht. Haspe. 7 Uhr hl. Messe: 8 Uhr hl. Messe: 9.30 Uhr Hoch amt; 11 Uhr letzte hl. Messe. 2.30 Uhr Andacht. Westerbauer. St. Elisabeth. 8 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hoch amt. 3 Uhr Andacht mit Aussetzung und Segen. Vorhalle. 7.15 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hochamt. 14.30 Uh Andacht. Herdecke. 7.30 Uhr Frühmesse m. Pr. 10 Uhr Hochamt u. Pr. 2.30 Uhr Andacht. Wetter. 7.30 Uhr Frühmesse m. Pr. 9 Uhr hl. Messe u. Pr. 10.30 Uhr Hochamt m. Pr. 2.30 Uhr Christenlehre und Andacht. Ende=Syburg. 7.15 Uhr Frühmesse m. Pr. 10 Uhr Hocham m. Pr. Nachmittags Andacht mit Segen. Rummenohl. 7 Uhr Frühmesse m. Pr. 9.30 Uhr Hocham, m. Pr. 14.30 Uhr Andacht. Brügge. 7.45 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hochamt. 2.30 Uh Andacht. Lüdenscheid. 6.30 Uhr 1. hl. Messe. 7.30 Uhr Frühmesst 9.30 Uhr Hochamt. 11 Uhr letzte hl. Messe. ne halbe Stunde hält del od, der jugoslawischen rien. Die Reisenden bri ehr zu haben, denn die 7 Höllenmaschinen ist slawischen Ausst bl. littene Niederlage. nöelich lein burte.— owwen dise soselschwachen der Tabelle und be auch gegen den XU Schaltsmühlez enten Andacht st Opferzang der Schligder für den Kindbet lte es kaum möglich sein. die überhaupt keine Aussichten, hier zu den ersten Punrren######mm mmemein mrns in uie e“ kaum mogiicg vein, v... kommen. Holen die Schaltsmühler ein recht hohes Torergebnis ohne viele Gegentore hier heraus, dann können sie sich noch an die zweite Tabellenstelle vor Müh am Ende der Tabelle.. Gäste aus Altendorf sollte es kaum mögl Punkte einzuheimsen. Schon im ersten Spiel siegten die Altendorfer klar mit 4:0. Gruppe Lüdenscheid SpBg Plettenberg 11— SpV Iserlohn 05 Tus Eiringhausen— Schw.=W. Oberrahmede SpV Bärenstein 09— Tus Lüdensch.=Grünewald lenrahmede bringen.— In der Begegnung zwischen Tus Eggenscheid und Lüdenscheid 08 sind die Rollen verteilt Die Lüdenscheider enttäuschten am letzten Sonntag nach der angenehmen Seite. Schaffen sie es hier zu einem Sieg. dann werden sie wohl den vorletzten Tabellenplatz In der Lüdenscheider Gruppe g Begegnungen, die außerordentlich wichtig für die end—.„„„— Pletten ibt es dreil mit Tus Eggenscheid tauschen, zumal nicht anzunehmen gültige Ermittlung des„Herbstmeisters“ ist, daß die Lüdenscheider den noch rückständigen Kampf gegen Hohenlimburg=Oege verlieren werden Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, 6. Dez. 1936(2. Adventssonntag). Johanniskirche. 9.30 Uhr Pred., P. Wolff. 11 Uhr Kinde gottesdienst, P. Wolff. 18 Uhr Pred., P. Hagemann. Lutherkirche. 10 Uhr Pred., P. Dr. Noelle. 11.15 Uhr K dergottesdienst, P. Rehling. 18 Uhr Pred., P. Langrehr#### techisation der Konfirmanden). Christuskirche. 9.30 Uhr Pred., P. Brünninghaus. 11 Ur Kindergottesdienst, P. Dr. Schlieper. Pauluskirche. 9.30 Uhr Pred., P. Kayser. 10.30 Uhr Beich u. Abendmahl, P. Kayser. 11 Uhr Kindergottesdienst, P. 2 Noelle. 18 Uhr Pred., P. Niemann. Kleinkinderschule Eckesey. 10 Uhr Pred., P 11.15 Uhr Kindergottesdienst, P. Wohlers. Kleinere evang.(reform.) Gemeinde. 8.30 Uhr Adve Mette mit Sprech= und Singchor(P. Busch=Witten). 10. Pred., P. Beyer. 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Eppenhausen. 9.30 Uhr Hauptgottesdienst mit TaufeP. Kruse. 10.45 Uhr Kindergottesdienst, P. Kruse. Boele. 10 Uhr Hauptgottesdienst, P. Schleicher. 11.15 Kindengottesdienst. Vorhalle. 10 Uhr Gottesdienst(P. Rönik=Dagen). 11. Uhr Beichte und Abendmahl. Haspe. 10 Uhr Hauptgottesdienst, P. Vieler. 11 Uhr dergottesdienst, P. Wendland. 18 Uhr Abendgottesdienst, Wendland. Gevelsberg. Oberstadt: 9.30 Uhr, P. Röttger. 11 Uhr## dergottesdienst.— Hause: 9.30 Uhr V. Geilenberg, 11 Kindergottesdienst.— Vogelsang: 9.30 Uhr P. Boeddingh1. 11 Uhr Kindergottesdienst. Breckerfeld. 10 Uhr Gottesdienst. 11.15 Uhr Kinder: tesdienst. 3 Uhr Adventsfeier der Frauenhilfe. Dahl. 10 Uhr Gottesdienst. 11.15 Uhr Kindergottesd# — 10 Uhr Bekenntnisgottesdienst bei Familie Höfinghoff Rummenobl. 10 Uhr Gottesdienst. 11.15 Uhr Kinderstesdienst. Lüdenscheid. Erlöserkirche: 8.30 Uhr Frühgottesdien“, Störmer. 10 Uhr Hauptgottesdienst, P. Siebel(Taufs# dienst). 11.15 Uhr Kindergottesdienst, P. Siebel.— haus: Samstagabend 8 Uhr Wochenendgottesdienst, P Bartelheimer.— Christuskirche: 9.30 Uhr Hauptgottesd“, P. Schoenenberg(Taufgottesdienst). 11 Uhr Kindergottes. P. Schoenenberg.— Arankenhaus: 9.30 Uhr Gottesdienst. nzübertritt in Caribrod. #r eine halbe Stunde Au nzpolizei gibt sich die grö se schnell und reibungslos Minuten weiter die bi gomann sind ebenfalls sel zahnhösen ist kein Milität früher, vor drei Jahren Sosia kamen, von den In enmaschinen untersucht u den Dragomannpaß knal Revolutionäre. Heute gi e er ee eintreten... daran mußte ich denken. des Außenministeriums kenminister Krasnoose Raum atmet Tradition. antiker Tisch. An der en und seiner Gemahlin. elber Seide. Durch die hrzeichen Sosias, der schn Bulgarisch igen Jesu=und Schutzengel=Verein. Montagabend ist von 6 bis 8 Uhr Beichtgelegenheit.— Dienstag(Mariä Empfängnis): Die hl. Messen sind wie an den Sonntagen. In der Kindermesse ist gem. hl. Kommunion der Schulkinder. Nachmittags in der Audacht findet eine vorgeschriebene Kollekte für die Missionen statt. Halver. Sonntag, 6. Dez. Fest des hl. Nikolaus, des Patrons unserer früheren Kapelle und des Ortspatrons von Halver. 8 Uhr hl. Messe m. Pr. 10.15 Uhr feierl. Hochamt für die Gemeinde und die Wohltäter der Gemeinde. 2.30 Uhr Andacht.— Dienstag(Mariä Empfängnis): 7 Uhr BeichtgelegenDr. Bartelheimer. Hohenlimburg. 10 Uhr Gottesdienst, P. Springer Uhr Kindergottesdienst. 8 Uhr Blaukreuzverein.— E: 9.30 Uhr Gottesdienst. P. Pälmer. 10.45 Uhr Kinder dienst.— Gemeindehaus Kaiserstr.: 9.30 Uhr Gottesdien“ Lücking. 10.45 Uhr Kindergottesdienst. Herdecke. 10 Uhr Gottesdienst, P. Meienborn. 11 Uhr chentaufen. 11.30 Uhr Kindergottesdienst. Freie ev. Gemeinde Hagen. Hindenburgstr. 39a. 9.30 Versammlung. 20 Uhr Cvangelisationsstunde. scha. Ein hoher OffiziMinuten werde ich estattete Arbeitszimmer nenminister Krasnovsci mich freundlich. Er ind Außenminister Köss n befindet. as Gespräch zieht sich ister spricht nur bulga ung muß fast alles über as. was der Minister Altenhager lle sicher. ppenhaus chte Verschie hssportlehre ehrgang für pflichtet. Der erstraße statt elverein von übernommen. gesetzt. Der chssportlehrei irt, der selbi kblicken kann. ympiade 1926 auf den drit. Staffel als m Rückstan hon seit Jah. seine Lehrtähsgebiet aus ttschen Läufer Das Kreiss Kreisgebiein und es guten Leicht de teilnehmen e Gelegenheit Sportlehrer nüssen an die in TurnkleiBLATT MER 338 TREMONIA · WESTDEUTSCHE VOLKSZEITUNG SONNTAG. DEN b. Der. 1937. hamtsleiter. Donauranm— diesen Herbst erlebt. IX. Von unserem Sonderberichterstatter Raymund Hörhager. bespräch mit Bulgariens Innenminister Krasnovsci. die Verständigung der beiden stammverwandten der Jugoslawien und Bulgarien ist ein Lichtstrahl in sonst recht dunkel aussehenden Balkanpolitik. Die kosphäre dieser Verständigung spürt man schon beim slawien sagt.„Sehen Sie“, erklärt er,„die Norma lisierung der jugoslawisch=bulgarischen Beziehungen ist für beide Staaten eine Notwendigkeit, schon allein aus wirtschaftlichen Gründen. Die maze donische Frage ist natürlich noch nicht gelöst worden, aber wir hoffen anderseits, daß sich die Verständigungs politik in Zukunft günstig auf die 800 000 in Jugo slawien lebenden Bulgaren auswirken wird. Wir sind deshalb fest entschlossen, die Beziehungen zu Jugoslawien noch mehr auszubauen.“ Auf meine Frage, wie sich heute Bulgarien zu den beiden anderen Staaten der Kleinen Entente stelle, antwortet der Minister, daß man mit Prag ein besseres Verhältnis habe als mit Bukarest. Die ungerechte Behandlung der Bulgaren in der Do36 findet an ir in der Aula# ht den Beginn Mittagspause Referaten über es(Organisa arbeit, Kreisusw.) fortgeist Pflicht. Sochamt mn. Pr. Messe m. 0 Uhr Hochamt: hre und Andach Ihr Christenlehn uljahres und für Dienstag Marü 5, 8.30 Uhr#. Messe. 20 Un 9 Uhr Hochamt 10 Uhr Hocham : 9. 3 0 U h r H o c h icht. sse. 10 Uhr Hoch egen. schamt. 14.30 Uhr Uhr Hochamt u. Ihr hl. Messe u. Christenlehre und 10 Uhr Hocham 9.30 Uhr dochamt. 2.30 Uhn 0 Uhr Frühmesse dienst. ssonntag). f. 11 Uhr Kinder Hagemann. le. 11.15 Uhr Kn P. Langrehr R. minghaus. 11 Un 10.30 Uhr Beich ottesdienst, P. 2 )., P. Hagemun 8.30 Uhr Adver ch=Witten). 10 Uh dienst. dienst mit Taufen Kruse. chleicher. 11.15 könik=Dagen). 11 #ieler. 11 Uhr### sendgottesdienst, öttger. 11 Uhr## Geilenberg. 11 M P. Boeddingh12 15 Uhr Kinder: hilfe. Kindergottes#d#e ilie Höfinghoff 15 Uhr Kinders Frühgottesdien“. Siebel(Tauf Siebel.— Lu## gottesdienst. P Hauptgottes. r Kindergottes. Uhr Gottesdienst 9 Springer. ne halbe Stunde hält der Orientexpreß in Carieod, der jugoslawischen Grenzstation nach Bulrien. Die Reisenden brauchen jetzt keine Angst hr zu haben, denn die Zeit der Bombenattentate d Höllenmaschinen ist seit der bulgarisch-jugoslawischen Aussöhnung vorbei. nzübertritt in Caribrod. Der Orientexpreß hat hier eine halbe Stunde Aufenthalt. Die jugoslawische enzpolizei gibt sich die größte Mühe, die Kontrolle der sse schnell und reibungslos vorzunehmen. Auch zwanMinuten weiter die bulgarischen Zollbeamten in gomann sind ebenfalls sehr zuvorkommend. Auf beiBahnhösen ist kein Militär noch Gendarmerie zu sehen. Früher, vor drei Jahren noch, wurden die Züge, die Sosia kamen, von den Jugoslawen nach Bomben und lenmaschinen untersucht und in den einsamen Bergen den Dragomannpaß knallten die Gewehre mazedoniRevolutionäre. Heute gibt es in Belgrad und Sofia sitiker, die für einen Zusammenschluß der beiden Läneintreten... daran mußte ich denken, als ich in dem großen Sades Außenministeriums in Sofia darauf wartete, von kenminister Krasnovsei empfangen zu werden. Raum atmet Tradition. Antike Sessel und ein lanantiker Tisch. An der Wand ein riesiges Bild des en und seiner Gemahlin. Die Tapeten sind aus dunelber Seide. Durch die hohen Fenster leuchtet das Ihrzeichen Sosias, der schneebedeckte Gipfel des Berges Der Vertrag von Neuilly verbietet Bulgarien die allgemeine Wehrpflicht. Die kleine Armee ist aber der Stolz der Nation. brudscha, die bekanntlich auf Grund des Diktates von Neuilly an Rumänien abgetreten werden mußte, ruse in Bulgarien große Erbitterung hervor. Bei diesen Worten denkt man an das Unrecht des Friedensvertrages von Neuilly. Danach wurde Bulgarien gezwungen, auf die Dobrudscha und den größten Teil Mazedoniens zu verzichten. Besonders schmerzlich ist der Verlust eines Ausganges zum Aegeischen Meer. Die Bulgaren kämpften wie die Ungarn für die Revision. Der Minister spricht auch über dieses Thema.„Die Erfüllung unserer Revisionsforderungen hoffen wir im Rahmen einer allgemeinen Revision der Friedensvertrage zu erreichen. Wir berusen uns dabei vor allem auf den Revisionsartikel 19 des Völkerbundsstatuts, denn wir wissen, daß das Problem durch eine Einzelaktion Bulgariens nicht gelöst werden kann. Bulgarische Bauern besichtigen unter Führung ihres Popen die Hauptstadt. n enborn. 11 Phr# cha. Ein hoher Offizier wartet noch mit mir. Nach Minuten werde ich in das einfache, geschmackvoll estattete Arbeitszimmer des Ministers geführt. nenninister Krasnovsci. ein stattlicher Vierziger, bemich freundlich. Er vertritt den Ministerpräsidenind Außenminister Kösseiwanoff, der sich zur Zeit auf n befindet. 49 Gespräch zieht sich etwas in die Länge, denn der ister spricht nur bulgarisch. Der Pressechef der Reng muß fast alles übersetzen. Klar und einleuchtend 6s, was der Minister über das Verhältnis zu JugoWir sind keine große Freunde von Kollektivverträgen Bulgarien zieht das System der zweiseltigen Abmachungen entschieden vor. Und daß dieses System Erfolg hat, zeigt das Beispiel unserer Aussöhnung mit Jugoslawien. Die meisten in den letzten Jahren geschlossenen Kollektivverträge dienten nur dem Zweck, den territorialen Status quo zu verewigen. Wir sind deshalb auch im Jahre 1931 nicht dem Balkanpakt beigetreten. Mit der Unterschrift unter diesem Pakt hätten wir freiwillig das Diktat von Neuilly bestätigt, gegen das wir ja gerade seit 1920 Sturm laufen. Die rastr. 39a. 9.30 nde. Elegante Kleider in reizenden Frack- und KasakFormen. 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Neuer Leiter des Dortmunder Stadttheaters. 9 Dortmund, 6. Dezember. Anstelle des mit Ablauf der Spielzeit ausscheidenden Intendanten des Dortmunder Stadttheaters, Dr. Georg Hartmann, ist von dem Theaterdezernenten, Stadtrat Schüler. mit Zustimmung des Oberbürgermeisters und des Kreisleiters der Generalintendant Pg. Peter Hoenselaers vom Stadttheater Stettin mit der Leitung des Dortmunder Stadttheaters betraut worden. Der im 42. Lebensjahr stehende Generalintendant Hoenselaers ist gebürtiger Krefelder und langjähriger Theatersachmann. Anfangs als lyrischer Tenor, später als Heldentenor tätig, hat er nach umfassenden gesanglichen Studien auch eine gründliche Ausbildung im Schauspiel bei Luise Dumont=Düsseldorf, genossen, um sodann in das Spielleiterfach überzugehen Sein Weg führte ihn über Düsseldorf. Lübeck. Würzburg, Karlsruhe, München nach Wien außerdem hat er große AuslandsGastspielreisen unternommen Nach der Machtübernahme durch die NSDAP wurde ihm die Leitung des Deutschen Grenzlandtheaters in Görlitz übertragen. Er ist der Gründer der Schlesischen Freilicht=Bühne in Görlitz. Kossers auf. Während einer der Täter dem Boten den Koffer entriß, hielt der andere die Boten mit der Schußwaffe solange in Schacht, bis sein Komplize mit dem Koffer auf einem Fahrrad die Flucht ergriffen hatte. Dann flüchtete auch dieser Räuber auf einem Fahrrad. Trotz sofortiger Verfolgung war es nicht möglich, die Flüchtenden einzuholen. Besitzer der größten Strumpf=Fabrik der Welt ein Deutscher. Gustav Oberländer gestorben. ):( Düren, 4. Dezember. Die deutschen Industrieprodukte, besonders Chemikalien, sind in Bulgarien sehr beliebt. Die riesige Reklame der I. G. Farben auf dem Schloßplatz in Sofia leuchtet auch des Nachts. Aufnahme: Hörhager(4) Am 1 7. 1935 wurde er als Generalintendant an das Stadttheater Stettin berufen. Pg. Hoenselaers ist Mitglied der NSDAP seit Januar 1930, und seit dieser Zeit ebenfalls SA=Führer. General= intendant Pg. Hoenselaers bekleidet eine Reihe von Ehrenämtern, er ist Beirat im Amt für Kunstpflege in der Reichsleitung der NSDAP(Reichsleiter Rosenberg), Beauftragter des Gauleiters Pommern für alle Theaterund Musikfragen. Landesleiter und Beirat der Reichstheaterkammer, Aufsichtsratsmitglied des Bühnennachweises sowie Bundesratsmitglied im Reichsbund der Deutschen Freilicht= und Volksschauspiele; in der SA bekleidet er den Rang eines aktiven SA=Obersturmführers. In dieser Eigenschaft ist er Leiter der Abteilung Presse und Kultur der SA=Gruppe Pommern. Der Landdienst rüstet für das Jahr 1937. Der in Amerika unter dem Namen der Strumpfkönig bekannte Industrielle Dr. h. c. Gustav Oberländer, ein geborener Dürener, ist in den Vereinigten Staaten gestorben. Oberländer war am 2. Juni 1867 in Düren geboren. Im Jahre 1883 wanderte er nach den Vereinigten Staaten aus, kehrte aber 1887/88 nach Düsseldorf zur Ableistung seiner militärischen Dienstpflicht zurück. Danach begab er sich wieder nach den Vereinigten Staaten, heiratete 1895 eine Amerikanerin und wurde in Reading in Pennsylvania Besitzer der größten Strumpfjahrik der Welt Stets war über seine industrielle Tätigkeit hinaus sein Interesse der Wohltätigkeit, der Wissenschaft und vor allem auch seinem deutschen Vaterlande zugewandt. Der Carl Schurz=Gesellschaft, die 1930 zur Erweiterung und Vertiefung der deutsch=amerikanischen Kulturbeziehung gegründet wurde, gehörte er als Mitglied an. Die von ihm eingesetzte Oberländer=Stiftung(1 Million Dollar) erstrebt die Verbindung mit dem alten Heimatland durch den Austausch von Professoren, Wirtschaftlern. Studenten usw. In Deutschland wurden Oberländer manche Ehrungen zuteil. Die Universität Heidelberg. zu deren Neubau er große Beträge gestiftet hatte, ernannte ihn zum Ehrendoktor. Die Goethe=Medaille wurde ihm vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler persönlich überreicht. Oberländer besuchte seit längerer Zeit jedes Jahr seine deutsche Heimat und suchte auch immer seine Vaterstadt Düren auf. Vermehrung der Kleintiererzeugnisse die Ernährungund Rohstoffgrundlage des deutschen Volkes zu verbessen und zu sichern. Der Redner gab sodann im einzelnen die bekannt, die zu verwirklichen auf allen Gebieten d. deutschen Kleintierhaltern für die nächsten vier Jahre gegeben ist. In der landwirtschaftlichen Geflügelha tung gelte es. die Leistung der Henne um Eier im Jahr zu steigern. Wenn man bedenke.### heute schon manche Geflügelzuchtbetriebe statt einer Durschnittsleistung von 90 Eiern je Henne und Jahr 200 E; und mehr erzeugen, sei das durchaus nichts UnmöglichWürden von den in landwirtschaftlichen Betrieben gehel tenen 56 Millionen Hennen nur zehn Millionen zu dien Leistungssteigerung gebracht werden, so bedeute das jährliches Mehr von 400 Millionen Eiern was unter 3. grundelegung des Erzeugerpreises einen Wert von Millionen Mark ausmacht. Gefördert werde die an## strebte Leistungssteigerung durch verstärkten Einsatz### Beratern, durch Zwischenkredite für die Auszucht und dere Maßnahmen mehr. Durch die Umstellung d bisherigen Körnerfütterung auf eine Fi terung mit Legemehl, Hackfrüchten und deren Futtermitteln werden jährlich 215 000 Tonnen 6 treide frei für die menschliche Ernährung und ande Zwecke frei werden. Auch bei den städtischen Geflüg haltern lasse sich die Leistung je Henne und Jahr du restlose Ausnutzung sämtlicher Haushaltungsabfälle 20 Eier und insgesamt bei den 5.6 Millionen Hennen) städtischen Geflügelhalter um 112 Millionen Eier jährl steigern. rkaufssonntage# Im den Ersordernissen lästes, sowie den berechtigte vor Weihnachten stark nung zu tragen, werden en vor Weihnachte erklärt, die in der Zeit m. Infolgedessen sind im der 13. und 20. Deze hstellung von er# heer im hei Zur Hebung der Honig= und Wachserzeugu# gelte es. die Zahl der Bienenvölker, die schon in diese Jahr um 200 000 vermehrt worden sei, jährlich um weit### 170 000 Völker zu steigern. Das ergebe bei einer Leistu## von je zehn Kilogramm nach vier Jahren eine Meh erzeugung von über 100000 Doppelzen nern Honig im Jahr. eine Zahl. die durch eine le#### erreichbare Leistungssteigerung bei den bereits vorha auf 170 000 Doppelzentner erhi werden könne. Der Mehrverbrauch an Zucker für denen Bienenvölkern Arbeitstagung zum Auftakt der neuen Arbeit in Gelsenkirchen. Dann verabschiedet sich der Minister. Er hat jetzt, wo der Ministerpräsident außer Landes weilt, noch mehr zu tun als sonst. Draußen wartet eine Menge Leute mit Akten und Schriftstücken... Sofia macht einen viel bescheideneren Eindruck als Belgrad. Die Bulgaren sind arm. Sie machen daraus keinen Hehl. Ja, sie verstehen es. ihre Armut mit Stolz und Anstand zu tragen. Ein kleines, tapferes Volk, das um seine Freiheit ebenso gekämpft hat wie die Serben. Im Weltkrieg hat es sich heldenmütig gegen eine Uebermacht von Feinden geschlagen. Die kleine Armee ist auch heute der Stolz der Nation. Ich glaube dem Innenminister: Mit Neuilly wird sich dieses Volk nicht abfinden. Es braucht nicht zu überraschen, daß jeder Schritt Deutschlands auf dem Wege zur Gleichberechtigung von Bulgarten mit großer Freude und Genugtuung ausgenommen worden ist. Die Sympathien für Deutschland im Volke sind sehr groß... Amtseinführung des von — Gelsenkirchen, 5. Dezember. Vor zwei Jahren hat der Reichsjugendführer den Dienst der Hitlerjugend auf dem Lande proklamiert. Ein Schritt, der damals in der Oeffentlichkeit wenig Beachtung fand, denn in jener Zeit war der Einsatz nur auf wenige hundert Mann in Mecklenburg beschränkt. Im vergangenen Jahr aber konnte der Landdienst seine Bewährungsprobe ablegen. In etwa 500 Gruppen arbeiteten in größeren landwirtschaftlichen Betrieben oder als Dorfgruppen auf den Bauernhösen etwa 6000 Jugendliche. Mit diesen Zahlen jedoch läßt sich der Wert des Landdienstes noch nicht messen, da er ja nicht allein die Aufgabe hat, den Ersatz für den in= oder ausländischen Wanderarbeiter zu stellen sondern der größte Wert liegt in seiner Bestimmung, geeignete Arbeits= und Erziehungsgemeinschaft für die Rückführung der Jugend auf das Land zu sein. Als Auftakt der Landdienstarbeit für das Jahr 1937 findet am Montag. dem 7. Dez., im HansSachs=Haus in Gelsenkirchen eine Arbeitstagung aller beteiligten Stellen des Staates und der Partei statt. An dieser Tagung wird auch der Leiter des Hauptreferats Landdienst im Sozialen Amt der Reichsjugendführung, Bannführer Wosirisch, teilnehmen und über die zukünftige Landdienstarbeit sprechen. X Koblenz, 4. Dezember. Im Sitzungssaal des Koblenzer Regierungsgebäudes fand die Einführung des zum komm. Regierungspräsidenten von Koblenz ernannten bisherigen Vizepräsidenten der Regierung von Wiesbaden, Dr. Mischke, durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz. Staatsrat Gauleiter Tervoven, statt. Nach der Einführung durch den Oberpräsidenten hieß Gauleiter Simon im Namen des Westmarkgaues und Verwaltungsdirektor Frhr. v. Kirschberg namens der Beamten. Angestellten und Arbeiter der Regierung den Regierungspräsidenten willkommen. Blutige motorsportliche Rusbildung auf den Ordensburgen der UBKK. V Berlin, 4. Dezember. Der Leiter der Deutschen Arbeitsfront. Reichsleiter Dr. Ley, hat auf Grund einer Vereinbarung mit Korpsführer Hühnlein dem nationalsozialistischen Kraftfahrkorps die motorsportliche und motortechnische Ausbildung auf den Ordensburgen der NSDAP übertragen. Diese Vereinbarung ist in hohem Maße geeignet, eine lebendige Verbindung der Ordensburgen mit der motorisierten Gliederung der Partei zu fördern und der motorsportlichen Ausbildung in ihrer wertvollen Ergänzung durch handwerkliche Schulung im Rahmen der Gesamtausbildung auf dem Gebiete des Sports einen bevorzugten Platz einzuräumen. Ueberfall auf einen Briefträger. X Essen, 4. Dezember. Am Donnerstag. gegen 5.40 Uhr, wurde ein Briefträger auf dem Wege zum Dienst vor dem Hause Segerothstraße 26 von einem noch undekannten Mann durch einen Stoß gegen die Brust zu Boden geworfen. Der Ueberfallene, der kurze Zeit besinnungslos war. vermißte. als er wieder zu sich kam. ein in Zeitungspapier eingeschlagenes Päckchen mit 120 Rundfunkquittungen und ein schwarzes Notizbuch mit einer Quittung über Rückzahlung von Ehestandsdarlehen auf den Namen Karl Ostwald. Die Sachen trug er in einer inneren Brusttasche des Mantels. Das Päckchen mit den Rundfunkquittungen wurde kurz darauf in der Segerothstraße von einem Arbeiter gefunden und bei der Polizei abgeliefert. O Bad Kreuznach, 4. Dezember. In dem Orte Kappeln ereignete sich eine Familientragödie. Die Tochter einer dortigen Familie hatte vor einigen Tagen ein uneheliches Kind geboren. In der vergangenen Nacht drang die Mutter des Mädchens in das Schlafzimmer der schlasenden Tochter ein und brachte ihr mit einem Hammer schwere Kopfverletzungen bei. Bevor die Mißhandelte bewußtlos zusammenbrach, gelang es ihr. Hilfe herbeizurufen. Inzwischen war die Mutter aus dem Hause geflohen und hatte sich in einen Brunnen gestürzt, in dem sie ertrank. Ein Jude wählte. Winterfütterung der Bienen in Höhe von 60 000 Dopp zentnern falle dabei nicht ins Gewicht, da Deutschlan Zuckerbedarf reichlich gedeckt sei. Auch für den Obstbe werde sich die Vermehrung der Bienenvölker durch besse Befruchtung der Obstbäume wertvoll auswirken. Eine der wichtigsten Forderungen sei die Vermei rung und Leistungssteigerung der Ziege die allerdings nicht durch Haltungsverbot der MittelKleinstädte erschwert werden dürfe. Bei dem gegenwi tigen Bestand an Ziegen lasse sich eine Steigerung Milchleistung um 200 Millionen Liter jährlich erziel und bei der angestrebten Vermehrung um eine Mill: Ziegen auf den Vorkriegsstand eine Milchmehrerzeuguvon insgesamt 850 Millionen Litern im Jahr. was bei vielfachen Verwendungsmöglichkeit der Ziegenmilch; Trinken und Kochen. für Butter und Käse und beid Mehranfall von Fleisch und Fellen von außerordentli volkswirtschaftlicher Bedeutung ist. In der Kaninchenhaltung soll durch Umstellu des bisher wirtschaftlich recht ungünstigen Zahlenverhäl nisses zwischen dem Bestand an männlichen und weiblich Tieren und durch Steigerung der Jahresnachzucht je 0 von durchschnittlich sechs auf zehn Jungtiere der Anfall: Kaninchenfleisch auf etwa eine Million Doppelzentner mehrt werden. Durch Qualitätsverbesserung und stärkte Ausnutzung würden sich die Verkaufserlöse aus ninchensellen zudem um 34 Millionen Mark jährlich st gern lassen. Die größte Leistungssteigerung aber dürfte auf# jüngsten Gebiet der Kleintierzucht. im Seidenb: durch stärkere Anpflanzung von Maulbebäumen möglich sein. Besondere Aufgaben erwüch auch für die Zucht der Reisebrieftauben und der Pelztierzucht, für die in stärkerem Maße m das Abfallfleisch der Schlachthöfe zur Verfügung steh müsse. Das gesteckte Ziel, so schloß der Redner, könne abern erreicht werden, wenn sich die gesamte deutsche Kleintiel zucht bis zum letzten Kleintierhalter klar sei über i großen Aufgaben, die das gewaltige Aufbauwerk Führers an jeden einzelnen stelle:„Groß ist das Ziel weit ist der Weg. aber stark und unerschütterlich un Wille!“ Mit einem Schlußwort übergab Hauptabteilun leiter II im Reichsnährstand Dr. Brummenbaum Ausstellung der Oeffentlichkeit. 0 Kleve, 5. Dezember. Sturmverwüstungen in Holland. 0 Amsterdam, 5. Dezember. Das Sturmwetter, das in den letzten Tagen über der Nordsee wütete, hat auch an dem nördlichen Teil der holländischen Küste schwere Verwüstungen ange.richtet. In Sandvoort stieg das Wasser so hoch, daß es den Gipfel der Dünen erreichte, die auf dem Strand angelegten Badeeinrichtungen vernichtete und eine ganze, mehrere Kilometer lange Dünenkette in die Tiefe riß. Verschiedene Fischerhäuser, die bisher im gesicherten Binnenland standen, sind dadurch bis dicht an den Rand des Abgrundes gerückt. Auf der Insel Texel ist es besonders der nördliche Punkt, wo das Meer große Stücke Land weggefressen hat. Der hier befindliche Leuchtturm, der vordem weit landeinwärts stand, ist dadurch setzt unmittelbar an die Wassergrenze gerückt. Ebenso bedrohlich ist der Zustand auf der Insel Ameland geworden. Die Dünenkette. die hier an einigen Stellen bis zu einer Breite von nur noch acht Meter eingeschrumpft war, ist an einigen Punkten überhaupt zerstört worden, so daß an einer Stelle ein Loch von 25 Meter Breite entstand, wo das Meer hereinbrach und fruchtbares Land überflutete. Um die überall in den Dünen entstandenen Löcher abzudichten, haben die Fischer als Notmaßregel über diese Löcher große Segeltücher ausgespannt. was freilich wenig hilft, da das Festland durch das Meer von unten her unterhöhlt wird. Maskierte Räuber überfallen 3200 RM. geraubt. O Duisburg, 5. Dezember. In den frühen Abendstunden des Freitag wurde auf der Alsenstraße in Meiderich ein schwerer Geldraub verübt. Zwei Männer, die sich mit Gesichtsmasken unkenntlich gemacht hatten, überfielen zwei Angestellte der Epa in Meiderich, die in einem Koffer einen Geldbetrag von 3200 RM nach der Post bringen wollten. Die Räuder forderten die Boten unter Vorhaltung von Schußwaffen zur Herausgabe des Der Jude Julius Krämer aus Kranenburg gab bei der Reichtstagswahl am 29. März 1936 seine Stimme ab, weil er als Neuzugezogener iertümlich eine Wahlkarteerhalten hatte. Er berief sich darauf, daß ihm die Nürnberger Rassegesetze nicht bekannt gewesen seien und daß er sich auch nicht für einen Volljuden gehalten hatte, weil der uneheliche Vater seiner Mutter möglicherweise ein Arier gewesen sei. Das Schöfsengericht in Kleve verurteilte Kramer zu einer Gefängnis= strafe von einem Monat und einer Geldstrafe von 100 RM. )I( Leverkusen, 6. Dez. IG=Gefolgschaft nimmt am Gewinn teil. Nach einer Mitteilung der Pressestelle der I6 Farben=Industrie A. G., Leverkusen, gelangt wie in den vergangenen Jahren so auch für das Jahr 1936 an die Gefolgschaftsmitglieder eine Jahresprämie zur Auszahlung. und zwar am 4. Januar 1937. Bei dieser Prämie handelt es sich einmal um eine Treue=Prämie und zum anderen aber auch um eine Gewinnbeteiligung. Die Treue=Prämie errechnet sich nach den Dienstjahren, während die Gewinnbeteiligung sich zusammensetzt aus einem festen Grundbetrag sowie aus einem bestimmten Prozentsatz des Jahreseinkommens. Eröffnung der 4. Reichskleintierschau. Die Auigaben der Kleintierhalter im Diersahresplan. O Essen, 4. Dezember. Dimitroff auf dem Wege nach Barcelona. ONB Paris, 5. Dezember Wie der„Matin“ berichtet, hat sich der berüchtigte Bolschewistenhäuptling Dimitrott nur 24 Stunden in der Gegend von Paris aufgehalten. Er sei unter einem anderen Namen nach Frankreich eingereist und habe in Paris nicht einmal mit den französischen Kommunistenführern verhandelt, sondern nur mit zwei Sonderbeauftraaten der Komintern. Dann sei er nach Barcelona weitergereist, angeblich um die Möglichkeit der Verlegung des polktischen Sekretariats der Komintern nach Katalonien zu prüfen. Die 4. Reichskleintierschau, die in der Zeit vom 4. bis 8. Dezember, verbunden mit einem großen Treffen der deutschen Kleintierzüchter und=halter, in den Essener Ausstellungshallen stattfindet, wurde am Freitag im Beisein zahlreicher Vertreter des Reichsnährstandes, der Reichsbauernschaft der Partei, der Reichs=, Staats= und städtischen Behörden und der Wehrmacht feierlich eröffnet. Oberbürgermeister Dr. Reismann=Grone wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß Ausstellungen wie diese gerade in dem dichtbevölkerten Ruhrgebiet stets besonderen Anklang fänden und besonders stark besucht und erfolgreich seien. Das liege nicht nur an dem ungeheuren Verbrauch des Industriegebiets. sondern vor allem auch an der Liebe und Pflege. die die Industriebe völkerung den Kleintieren vom Karnickel bis zur„Bergmannskuh“, der Zieg., zuteil werden läßt. So werde denn auch die Ruhrbevolkerung mit Begeisterung dem Ruf zur Mitarbeit an den Aufgaben des Vierjahresplans folgen. Der Vertreter des Landesbauernführers Rheinland, Landesobmann Ilberitz=Moers, stellte mit Genugtuung fest, daß mit der Veranstaltung der vierten Reichskleintierschau im Herzen des Industriegebiets die gerade in diesem Gebiet auf beträchtlicher Höhe stehende Kleintierzucht die verdiente Anerkennung finde. Die Grüße des Reichsbauernführers und Reichsernährungsministers Darré überbrachte der Generalinspekteur des Reichsnährstandes und Präsident des Reichsverbandes der deutschen Kleintierzüchter. Vetter. Er erinnerte die kürzlichen Goslaer Ausführungen des Reichvernährungsministers und des Staatssekretärs Backe, der als Beauftragter des Ministerpräsidenten Göring die Aufgaben der deutschen Bauern und auch der Kleintierhalter im Rahmen des Vierjahresplans bekanntgab. An alle Kleintierhalter, an die Landarbeiter. Siedler und Kleingärtner, richtete der Redner die Forderung, die ihnen zuteil werdenden Erleichterungen in der Haltung von Kleintieren durch Mehrarbeit und Steigerung der Erträge zu lohnen. nicht nur zum eigenen Wohl.'ondern zum Wohl der gesamten deutschen Volkswirtschaft Zu fordern sei der restlose Einsatz aller. um durch Koblen KoKS Brikelfs Landenbrahm- Anthrazit und Grudekoke Carl Treeck Söpne a.C. Ddas Generalkommando des unter Bezug auf die in #tlichte Bekanntmachung Iums„Eintritt als F Uhrmacht“ mit: Per im Oktober 1937 als eren will, muß sein Einst en Truppenteil einsenden. erber, die mit der Abser anuar 1937) warten. lau zil ihrer Wahl infolge B n nicht mehr angenommer sie Wahl der Wafse die Infanterie die v ihr befinden sich Schütze kompanien. Insanterie=Gehr=Kompanien, Nachricht verfügt auch über motor e pferdebespannte Teile die Wehrmeldeämter und len darüber Auskunft, w ungsgesuch beizufügen sind instellungsanträge an höl Dienststellen sind zwecklo rbeitung der Anträge zum Ein Rundgang durch die in allen Tei! mustergültig aufgebaute und klar geg! derte Ausstellung zeigt, daß hier wirklich mit zur Schau gestellten rund 10000 Kleintieren das? vom Besten aus dem ganzen Reich gezeigt wird. Dangibt die Ausstellung vor allem dem Kleintierzüchter =Halter ungemein wertvolle Einblicke in die Fortsch: auf dem Gebiete der Züchtung. der Haltung und P der Kleintiere in den letzten vier Jahren. Neben 2000 Tieren deutschen Leistungsgeflügels sind die A stellungsgeflügelzüchter mit der stattlichen Zahl von Tieren vertreten. 2000 Kaninchen aller Arten und Rast 130 Jungziegen, 1600 Reisebrieftauben, zahlreiche tiere. Silbersüchse, Nerze, Sumpbiber und Waschbs“ sind zu sehen und in ihrem Wert für die deutsche Vo wirtschaft dargestellt. In zahlreichen Fach= und Son# schauen ist die Imkerei. die Seidenraupnezucht u. a vertreten. In der Ehrenhalle in der unter einem ma tigen Himmel aus deutscher Naturseide inmitten herrlichen Blumengartens die Figur des Gänselie gleichsam Verkörperung der Liebe zum Tier steht. ie Reichsnärhstand und Reichsverband der deutschen K tierzüchter in Bildtafeln und Modellen das Werden Wesen der Kleintierzucht. Darstellungen der Lederne: tung, der Pelzverarbeitung, der vielfältigen Mö keiten der Nutzbarmachung der Kleintiere und des W. der Erzeugnisse der Kleintierzucht vervollständigen Bild. Musteranlagen von Siedlungsanlagen und lungen, Darstellungen von Krankheiten der Klein ihre Unterbringung. Pflege und Fütterung geben Kleinsiedler, dem Kleintierzüchter und=halter man sache Fingerzeige. Auch der Reichsbund der Kleingär und Kleinsiedler Deutschlands stellt in Tafeln und dern die Aufgaben dar. die seinen Mitgliedern in der zeugungsschlacht und im Kampf gegen den Verderb ge sind. Eine Sonderschau„Reichsbahnkleinlandwirtia zeigt die Liebe und Sorge, mit der sich die Eisenb## überall im Vaterland an den langen Eisenbahnstrecken Kleintierzucht und dem Gartenbau widmen. Ein B der Gaugruppe Essen des Deutschen Siedlerbundes: wieviel tierische Erzeugnisse durch die Arbeit des Si# hervorgebracht werden können sind doch im Jahre 19 im Industriegebiet über 2000 Schweine. 12 400 Hü fast 400 Ziegen gehalten worden. Einen besonderen ziehungspunkt der Ausstellung bildet der gläserne F apparat. an dem man in allen Einzelheiten mit HilLupe und Mikroikop die Entwicklung des Keimling= allen Stadien der dreiwöchigen Brutdauer beob### kann. Unmöglich, all das Vielerlei des sonst noch Swerten im einzelnen aufzuführen. Eine ganze Reihe von Sonder= und Facharpen tagungen und eine große Kundgebung der? schen Kleintierzüchter findet im Rahmen der Ausstel statt. Täglich sind Vorführungen von belehre“ und unterhaltenden Kulturfilmen auf dem Gebiel Kleintierzucht, des Seidenhaues usw. Angesichts großen Bedeutung der Ausstellung gibt die Reichs während der Dauer der Ausstellung im Umkreis von Im um Essen Sonntagsrückfahrkarten au mpf dem Verder von Schwe Es ist wieder die Zeit itsam. a Is und da ist es rat lich zu erledigen, damit d sich glatt und reibungs se großen Pflichten## herin auferlegt und die Al nt daran das Gewonne deln und aufzubewahren. elnder Speck= und mer. Am besten eignen auch große Steintöpfe. letzte Pökelfleisch aufgeb er oder Töpfe gründlich. bakterientötenden Frühl läßt man die Holzgefä it nicht etwa die Faßreise nenziehen des Holzes sic In lasse man sogleich mache den Keller, dis sie am Ta gründlich ausgewasche schsfertig sind. Salz in gr eter und Zucker müssen Besitz einer Dosenverschlu In nur das Notwendigst hbüchsen ein, denn es ist n, besonders bei kleinen sser Prozentsatz an Gewi oren geht. ks ist selbstverständlich, de besonders jetzt in 5 lichst kühlen Tag gens mit der Arb ein den ganzen Tag h kühlt. Sehr wichtig iste egen des Schweines 1 den, damit durch gewal! Haltbarkeit nicht gefähr es ist dick mit Salz zu! en Schnittflächen und be und ganz wenig Salpe iken behutsam hinein ur site nach unten kommt. man das Kleinfleisch.# und zwischen jede La man die Speckseiten, die eben sind. Ind zuletzt kommt das K nur 1—3 Tage gepökel entweder eingekocht o ngt wird. Für Lachssch schinken und Nackenspeck der Dicke. 2—3 Wochen. dann etwas Lake. die be nfleisch bedecken muß. so nötig, es genügt, m bedeckt sind, nur dreh um und sorgt dafür. Salz wieder darauf soll das Fleisch schon ba Salz und Salpeter ur erkaltet auf das Fleist el ist das Probieren m en Ei. schwimmt dieses gut. Das geschieht bei Salz. 30 g Zucker, 5 g so gepökelte Fleisch la Fensalzung. Sind die S g gepökelt, dann wäsch letwa noch anhaftende de. läßt alles luftig au gibt es dann in Rauch. die zurückgebliebene hienden Schweine ben einen gut abschließenLate nach dem 2. oder wenn dieselbe ganz er sittet werden. Im all mit Salz, Zucker un aber die kleineren Te doch recht saftig behal ist erwiesen, daß dur tverminderung des Sch das Einsalzen komme beim Haltbarmachen habei nur wichtig, daß allem nicht zu lange ge fälischen Schink sich weiter ei uen. Tu Ernährung s zu verbessen ie 1 Gebieten d vier Jahreg eflügelh enne um an bedenke, att einer D Jahr 200 E ts Unmöglich. Betrieben geh llionen zu die bedeute das was unter 3 Wert von verde die an ten Einsatz v## luszucht und 3 stellung d ufeine Fi chten und a 000 Tonnen ig und and tischen Geflüg und Jahr du tungsab fälle onen Hennen) nen Eier jähr serzeugun schon in dies hrlich um weit# sei einer Leistuen eine MehDoppelzen durch eine le#### bereits vorha elzentner erhen Zucker für 1 in 60 000 Dopp da Deutschlan für den Obstba ilker durch besse swirken. i die Vermei g der Ziege st der Mittel= ei dem gegenwit Steigerung#### jährlich erziel um eine Mill: ilchmehrerzeugu Jahr. was bei Ziegenmilch käse und bei de außerordentlich durch Umstellu en Zahlenverh sen und weibli snachzucht je Hö iere der Anfall Doppelzentner sserung und aufserlöse aus Mark jährlichst skaufssonntage vor Weihnachten. den Ersordernissen eines guten Weihnachtskstes, sowie den berechtigten Bedürfnissen der in der vor Weihnachten stark beanspruchten Angestellten gung zu tragen, werden zu Verkaufesonnen vor Weihnachten grundsätzlich die Sonnerklärt, die in der Zeit vom 8. bis 24. Dezember Infolgedessen sind im Jahre 1936 Verkaufssonnder 13. und 20. Dezember. stellung von Preiw'lligen in das heer im herbt 1937. as Generalkommando des VI. A. K.(W. Kdo. VI) unter Bezug auf die in der Presse vom 11. 10. vertlichte Bekanntmachung des Reichskriegsminims„Eintritt als Freiwilliger in die rmacht“ mit: zer im Oktober 1937 als Freiwilliger in das Heer eren will, muß sein Einstellungsgesuch baldmöglichst en Truppenteil einsenden, bei dem er eintreten will. rber, die mit der Absendung ihres Einstellungses bie zum Jahresende und länger(Meldeschluß anuar 1937) warten. lausen Gefahr. von dem Trup1 ihrer Wahl infolge Besetzung aller Freiwilligenn nicht mehr angenommen zu werden. s• Wahl der Wassengattung ist dem Bever freigestellt. Es sei darauf hingewiesen. die Infanterie die vielleitigste Waffe ist ihr befinden sich Schützenkompanien. Maschinengekompanien. Insanterie=Geschütz=Kompanien, Panzerehr=Kompanien, Nachrichten=Züge und Reiter=Züge verfügt auch über motorisierte Einheiten und zahlpferdebespannte Teile sie Wehrmeldeämter und polizeilichen Meldebehörden len darüber Auskunft, welche Unterlagen dem Einngsgesuch beizufügen sind. instellungsanträge an höhere militärische und staatDienststellen sind zwecklos. Sie verzögern nur die beitung der Anträge zum Nachteil der Bewerber. Die Entwicklung des unterirdischen maschinenbetriebes im Kuhrbergbau. Int r dürfte auf### n Seiden6i on Maulbei ufgaben erwüche tauben und: rkerem Maße 11 Verfügung stei ner. könne abern deutsche Kleintien klar sei über## Aufbauwerk##### oß ist das Ziel# erschütterlich un Hauptabteilung mmenbaum# allen Tei! o klar geg er wirklich mit intieren das eigt wird. Dai kleintierzüchter in die Fortsch: haltung und P' ihren. Neben gels sind die A chen Zahl von Arten und Ras en, zahlreiche r und Waschhö die deutsche VeFach= und Son aupnesucht u. a. unter einem ma ide inmitten des Gänselie m Tier steht. i der deutschen Kle en das Werden. en der Lederne: jelfältigen Möiere und des W.: ervollständigen sanlagen und S ten der Klein: terung geben id=halter man no der Kleingät in Tafeln und itgliedern in der den Verderb get nkleinlandwirtsch sich die Eisenb##### Eisenbahnstrecken idmen. Ein B Siedlenbundes Arbeit des Sit# och im Jahre 10 eine. 12 400 Hülinen besonderen. der gläserne lheiten mit Hilig des Keimlinerutdauer beohant es sonst noch S. = und Fachgrundgebung der? men der Ausstel en von belehr uf dem Gebiel sw. Angesichts gibt die Reich: im Umkreis von hrkarten aus A.-G. mpf dem Verderb durch Einpökeln von Schweinefleisch. s ist wieder die Zeit des Schweineschlach: s und da ist es ratsam, alle Vorarbeiten so früh wie lich zu erledigen, damit die Arbeiten am Schlachttage sich glatt und reibungslos abwickeln. Wir wissen. großen Pflichten die Erzeugungsschlacht der rin auferlegt und die Aktion„Kampf dem Verderb“. daran das Gewonnene auch fachgemäß zu beIn und aufzubewahren. Hierzu gehört das Einelnder Speck= und Fleischvorräte für den mer. Am besten eignen sich hierzu eichene Fässer auch große Steintöpfe. Schon im Frühjahr, wenn letzte Pökelfleisch aufgebraucht ist. reinigt man die r oder Töpfe gründlich, und setzt sie für einige Tage bakterientötenden Frühlingsluft und Sonne aus läßt man die Holzgefäße nicht zu trocken werden. it nicht etwa die Faßreisen leiden und durch das Zumenziehen des Holzes sich lösen. Etwaige Reparam lasse man sogleich machen und stelle dann die Fässer en Keller, dis sie am Tage vor dem Schlachten nochgründlich ausgewaschen werden und nun gechsfertig sind. Salz in größeren Mengen sowie erwas ter und Zucker müssen ebenfalls bereitstehen. Wer Besitz einer Dosenverschlußmaschine ist, pökelt am n nur das Notwendigste und kocht recht viel in büchsen ein, denn es ist erwiesen, daß durch das Einn. besonders bei kleinen Fleischmengen immer ein sser Prozentsatz an Gewicht und auch an Nährstoffen ren geht. s ist selbstverständlich, daß man fürdas Schlachbesonders jetzt in der Uebergangszeit, einen lichst kühlen Tag wahlt und auch frühgens mit der Arbeit beginnt, damit das ein den ganzen Tag hängen kann und somit gut ühlt. Sehr wichtig ist es, daß die Schinken beim egen des Schweines vorsichtig behandelt sen. damit durch gewaltsames Werfen oder Stoßen Haltbarkeit nicht gefährdet wird. Der Boden des ist dick mit Salz zu bestreuen, dann legt man die n Schnittflächen und besonders am Knochen gut mit und ganz wenig Salpeter und Zucker eingeriebenen ken behutsam hinein und zwar so. daß die Schwarite nach unten kommt. In die sich bildenden Lücken man das Kleinfleisch, wie Pfoten. Ohren, Schnauze und zwischen jede Lage nochmals Salz. Darauf man die Speckseiten, die ebenfalls dick mit Salz einben sind. nd zuletzt kommt das Kasseler Rippenspeer. nur 1—3 Tage gepökelt und einen Tag geräuchert, entweder eingekocht oder 2—3 Wochen luftig aufngt wird. Für Lachsschinken rechnet man 4—5 Tage, schinken und Nackenspeck 10—12 Tage, fetten Speck, je der Dicke. 2—3 Wochen. Nach einigen Tagen bildet ann etwas Lake, die besonders die Schinken und das nfleisch bedecken muß. Bei den Speckseiten ist das so nötig, es genügt, wenn diese von dem trockenen bedeckt sind, nur dreht man die Stücke alle paar um und sorgt dafür, daß das hierbei herunterfalSalz wieder darauf gestellt wird. oll das Fleisch schon bald gebraucht werden, so kann Salz und Salpeter und Zucker mit Wasser kochen erkaltet auf das Fleisch gießen. Ein altes Hausl ist das Probieren mit Salzlake mit einem ungen Ei. schwimmt dieses oben auf der Lake. dann ist gut. Das geschieht bei einer Zusammenstellung von Salz. 30 g Zucker, 5g Salpeter auf 1 Liter Wasser. so gepökelte Fleisch laugt nicht so aus wie bei der ensalzung. Sind die Speckseiten und Schinken lange gepökelt, dann wäscht man sie sorgfältig ab. das twa noch anhaftende Salz das Räuchern erschweren läßt alles luftig aufgehängt 3—4 Tage trocknen gibt es dann in Rauch. Es ist selbstverständlich, daß die zurückgebliebene Lake auch für die noch zu stenden Schweine benutzen kann. jedoch muß das einen gut abschließenden Deckel haben, sodann ist kale nach dem 2. oder 3. Schwein aufzukochen und wenn dieselbe ganz erkaltet ist, darf sie in das Faß Ittet werden. Im allgemeinen wird das F n mit Salz, Zucker und Salpeter eingerieben. Will ader die kleineren Teile längere Zeit aufbewahren doch recht saftig behalten, so verwendet man SalzEröffnung der Ausstellung „Bergbaumaschinen“. WHD Essen, 4. Dezember. Am Freitag wurde im Essener Haus der Technik die gemeinschaftlich mit der Ständigen Gewerbeschau durchgeführte Sonderschau„Bergoaumaschinen“ vor einer zahlreichen Zuhörerschaft eröffnet. Nach einleitenden Ausführungen des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Dr. Reismann=Crone, sprach Bergwerksdirektor Dr. Ing. W. Roelen=Duisburg=Hamvorn über „Entwicklung und Stand des unterirdischen Maschinenbetriebes im Ruhrbergbau". wobei der Redner davon ausging, daß gleichlaufend mit der stets fortschreitenden Betriebszusammenfassung unter Tage sich im letzten Jahrzehnt der unterirdische Maschinenbetrieb entwickelt hat. Auf allen Gebieten des Grubenwesens wurde die Maschine zum Helfer des Bergmannes und Schrittmacher des Fortschritts. Bei der Kohlengewinnung fanden Abbauhämmer. Schrämund Kerbmaschinen immer mehr Anwendung und schalteten die Gewinnung von Hand fast restlos aus. Im Streckenvortrieb wurden die Leistungen durch Verbesserungen der Bohrwerkzeuge und Einsatz von Lademaschinen gesteigert. Die schwierige Frage des Bergeversatzes konnte wo es auf dichten Versatz ankommt. durch maschinelle Versatzverfahren befriedigend gelöst werden. In der Abbauförderung wurde die Schüttelrutsche immer mehr vervollkommnet; ihre große Leistungsfähigkeit wurde noch überboten durch das Förderband. Vom Abbau bis zum Schacht geht in Großbetrieben der Strom der Förderung ohne Unterbrechung Der Förderwagen ist dabei im wesentlichen auf die Hauptsohlen beschränkt. Hier erfolgt die Füllung der Wagen an ortefesten Ladestellen, die von Streckenbändern. Steiger= oder Schrägförderern. Becherwerken oder Wendelrutschen beschickt werden. Der Leistungssteigerung angepaßt ist die Größe der Förderwagen ständig gestiegen, auf einzelnen Schachtanlagen stehen bereits Großförderwagen über 2—4 chm Inhalt zum Betrieb. Mit der Zunahme der Maschinen unter Tage ist auch die Kraftversorgung in neue Bahnen gelenkt worden Zu der altbewährten Preßluft ist der elettrische Strom getreten, der neben der Leistung und Wirtschaftlichkeit auch der Grubensicherheit durch Grubenbeleuchtung und Meldeeinrichtungen große Dienste erwiesen hat. In der schnellen Folge der technischen und maschinellen Neuerungen ist der Mensch, der deutsche Bergmann. keineswegs vergessen worden. Der Erfolg zeigt sich nicht zuletzt in der Unfallstatistik die seit 1928 in allen Unfallarten, bei denen maschinelle Einrichtungen eine Rolle spielen, durchweg eine Abnahme der Unfallziffern nachweist. So hat die enge Gemeinschaftsardei: zwischen Bergbau und Berawerkamaschinenindustrie auf allen Gebieten unter Tage Fortschritte gebracht, die die Leistungsfählgkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit des Grubenbetriebes immer mehr gesteigert haben. Im Anschluß hieran vermittelte der Direktor der Ständigen Gewerbeschau. A. Fischer einen Ueberblick über die Sonderschau„Bergbaumaschinen“. der erkennen ließ daß Maschinenindustrie und Bergbau eng zusammengehören Sodann erfolgte die gemeinsame Besichtigung der Ausstellung„Bergbaumaschinen“ in der Ständigen Gewerbeschau. Am Freitag. dem 18 Dez., findet die Sondertagung im Essener Hause der Technik ihre Fortsetzung. wobei eine Reihe von Vorträgen angesetzt ist, in denen folgende Themen behandelt werden:„Die Anwendung von Gewinnungsmaschinen und Ladeeinrichtungen im Ruhrkohlenbergbau“ von Dr. Ing. Th. Hillenhinrichs, Duisburg=Hamborn,„Uebersicht über den im Ruhrbergbau angewandten Stahlausbau in Strecken und Streben“ von Erstem Beigrat i. R. Kircher. Gelsenkirchen,„Neuzeitliche Fördermittel im Flözbetrieb“ von Dipl. Ing. Kuhlmann Homberg,„Förderung unter Tage mit Druckluft=, Benzol= und Diesellokomotiven“ von Obering. Dipl. Ing. Presser=Essen,„Die Fahrdrahtakkumulatoren=Loko= motive als Zugmittel unter Tage“ von Dr.=Ing. H. Koch=Essen. dem übrigen Sauerland. Lank un twtäß d'tärt Länd. un Krüewweln höggestens en Kruize kanns iutwisken un ändert konns opstriyken, dät steiht akkrot säo faste, süß kriewwel hiy näomol, dätt dät klaine äok säo swind nohwässet.“ Reinold hiät nit näomol kriewwelt, hai Es ist erwiesen, daß durch das Einsalzen eine gewisse #verminderung des Schlachtgutes vor sich geht, aber das Einsalzen kommen wir nicht ganz aus. beson„ beim Haltbarmachen von Schinken und Speck. Es habei nur wichtig, daß es auf die richtige Weise und allem nicht zu lange geschieht. Dann werden die ksälischen Schinken zart und saftig seln sich weiter eines guten Rufes eren. Slachtemonat weerd de November äol nännt, doch hält dai siek nit säo genau an den Koländer, dann richteg genuammen fänget hai eis mit Meertensdag an. un dann hiät hai äot ehger vetteg Dage as diätteg, dann hai geiht bit nohge an Christdag. Dit Massenmorden giett natuirlek Platz im Swiynestall, un in ner richteg gohnden Wirtschaft matt dai lige Bucht säofort wier met nem Frisklinge besatt weeren; säo mainer' wengstens de Reinhold taum Hänne. Dobiy helt hai käme ne Tiydunsanzeige unner de Nase van nem Münsterlänner Swiynetuchter un maker diän Biarslag, diäme siyne Tucht mol te rauwen. Eismol schiene dai Priys van 28 Mark ftär'n siewenzigpünder Fiärken billeg, un dann härren sai baie doch nen Friyfahrtschiyn un können diän Uemmekrais ftär jären Inkäop wint genaug taihn, tärk äok mol de Weltgeschichte van ner ändern Siyt besaihn as van diär Strecke Vorhalle=Dillenburg. Dovan horen sai wenegstens mannegmol van ändern vertellen, wann se äok iut eigenem Kennen nit mehr dervan wußten as äöt ändere Luie ohne Friyfahrtschiyn. Enes guerren Muarens nahmen se dann järe Kistenverfliäge met, wo se hiennernoh täre Kiwweker konnen drin stoppen taum Heimebefördern im Packwagen un säoern guerter Dinge noh Münster un Uemmegiegend, kamen äok richteg biy diäm gesochten Biuern an, besohn tärk dai ringelswänzegen Dierkes. nahmen se sogar op'n Armen, ob se äot wall siewenzeg Pund tuien un gaften tärk ant Hanneln. Op'n Swinnehannel verstonk siek niu besonders de Hännes. un't gerait säme, dätt sai taihn Mark rafgesatt kriegen un domet jeder siynen Büerstendriär stär dreiuntwinteg Märkelker. Se harren wirklek nit slecht koft, dann dem Hännes siyne genk nit mol in dai Kiste, dai haf metbracht harr, un wiylen de Reinhold ne gänz gräote harr, sollen dai baien dodrin biynein stoppet weeren. Do ställte siel niu riut, dätt de Hännes nen Buarg koft harr un de Reinhold ne Mucke.„Sworenäot, ne Mucke draf'k nit heimebrengen, dann schicket miek minne Frau wier ümme“. söchtet de Reinold. iet matt ümmehanneln.“ Hai geiht wier noh diäm Biuern, de Hannel geihti näomol van frisken los. und hai kritt siynen Buarg allerdings enen, dai mindestens taihn Pund weneger wäog, äol stär diän ällen Priys. Den Unnerscheid konn me eis recht merken, as dai baien Dierker in ener Kiste niäwennein woren, un drüme wör't garnit noideg wiäst, dätt de Reinold äok näo siynem klennsten Kiwweken en Kruize op den Rüggestrank molere taum biätteren Riutkennen terheime.— Pünktlek harr dai Biner dai Kisten an de Bahn bracht se krien se äok richteg in den Packwagen un kamen äof glückleg noh tärer Uemmestingestaziäon Hamm.„Hännes, nen Aeogenblick.“ siett de Reinold„iek matt doch eismol swind noh diän Dierkes saihn.“ un geiht noh dem Packwagen, Uewerwaket det Uemmelahn un striyket, sinme Swinnken det Kruize. In Hagen daiselwe Geschichte. Reinold geiht wier an dai Kisten un kriewwelt un strinket sinme Fickel det Kruize un kriewwelt un kriwwelt un siett:„Nei. iek hewe richteg miynen Spaß drane, säo nette Dierker sind dät un säo kriel. De Hännes denket wall:„Gräot Gedeeh ümme twei klaine Swinne, wär eismol det Dreifache drane. dann woire'k äok dat miyne mol liewer Rüggestrank un Aechterdeil strinken.“ un geiht ält in siyn Abteil: Reinold kümmet noh.— Dai baien Händlers kummet ohne Tüskerfall in Aellenhungeme an, wiärd do mei tärer Fracht vam Reinold sinner Frau in Empfank nuammen, un winlen alles im Reinold siyner Kiste was, genk de Wiäg eis noh diäme sinner Wuannunge. In der Küecke maset se den Verslag op. dai Kiwweker kummet ant Lecht. un Reinold snappet sin säofort det grötteste.„Sao hew vin nit werret.“ siett Hännes.„dät gräote Fiärken is min. nohm Uemmehanneln hiäs din dät kleine bracht.“—„Wat. kleine bracht! En Kruize bewei miynen op den Riggestrank molt in Münster, dit hin hiät det Kruize. un drümme ie't det minne.“ Wirklek, Wunder üewer Wunder! Dät Fiärken mei dem Kruize wat doch te Münster det klenneste was wiäst, do dem Reinold siyne, wor niu det grötteste un täog sinne siePund. un dem Hännes sinne wor ümme mindehiät de Finger häogehällen und siek verswuaren, dätt dät gräote siyn Swiyn un dät kleine dem Hännes siyne wär, un de Hännes hiät met dem Wunske„viel Glücke met dem Wunderswiyn!“ siy dät klaine oppacket un't heimebracht. Klor. dätt dai baien Kumpiers van tären Arbaitskollegen ändern Dages noh dem Erfolg färer Münsterfahrt un noh Swiynen un Priysen froget worden un dätt Hännes van dem Reinold siynen wundertätegen Kriewwelfingern vertällte, doch kainer well an wat änders gloiwen as an nen gänz natuierleken Hiärgank. un me könn äok näo vertellen, wiu en reuegen Sünder hiät'n Biussegeld anbuan un muarens terheime op dät gewüente Aei im Kafsei matt Verzicht laisten, doch decke vi met dem Hännes den Mantel christleker Nächstenliebe drüewer un huappet, dätt jede guerre Tat jären Läohn in siek driett!„Dit is det beste op dieser Welt: den Hiärrguatt un'n Duiwel kümmert kein Geld.“ Met nem Fiärkelkäop is't näo lange nit gedohn, me matt äok wietten un— hewwen, womet me se fauert. Do was de Hinnerk Lange. Hai hiät op diär viärnehmesten Liänneduarp wuannt. gefallen hiäret jäme de awer kainemol säo recht. Mochte siyn Treise äok siyen:„Jek weit nit. wat diu eigentlek bläs, viy wuannt hiy doch schoin, iek kann diek nit verstohn,“ jän hiät alles hinnert, dann wären': dai vielen Blagen, dai in diär Stroote iutgeriäknet ümme dit Hius rümme spektaklern, dann peß iäme de Wuannunge an siek nit, kuatt un quet, hai harr se säo dicke as de Zie det Messer. Et hätt siek dann später rintställt, dätt läm'n Arbaitskollegen, dai säo schoin op'nem wirkleken ländleken Duarp wuannere, den Kopp harr voll tutelt van ner Zie. van Fiärkeln un Hauhner, bit dätte den Hinderk säowiyt harr, dätte siy'n uisken genten viärm Gewälle kofte un futtäog. Niu was de Hinnerk endlek tefriän, dätte opm Länd wuannere: siyn Wunsk was in Erfüllunk gohn, hai was niu en klainen Zienbiuer woren. Tet eiste was, dätt hai siy nen Stall buggere un Fiärkeln drin satte. Wat hiät hai'n Plaseier hat, as hai dai Dierker im Stalle rümmespringen un de Swänzker kringeln soh. Doch as't meistens im Liäwen taugeiht, alle Anfank is swor. Hai wußte nit recht, win hai dai Swiyker fauern soll. Jeden Dag brachte hai de Rede op sinne Kiwweker. alles müegleke harr hai maket, et klappere awer kainmol richteg. Do frogere hai endlek strakiut enen van siynen Kameroden:„Sieg mol, Hännes. diu drawes min dät nit stär Uewel niämmen, därr'k säo dumm froge: Wat giet me dann eigentlek säo Fiärkeln te friätten?"—„Jä. miyn latwe Hinderk. iek hewe miyn Fiärken terheime biy der Kauh stohn, dät friätt met de Kauh täre Siupen jut eme Truage un iut der Räope det Heu.“—„Jä Hännes. dann hiäs diu met diynem Swinn awer weneg Arwet. Wann iek dodran denke. war'k miek quiälen matt, et is mannegmol sliemm. Wann dät awer säo einfach is. nell'k et äok säo maken.“— As hal heime kam. vertällte dät siyme Treise, win nette de Hännes met siyme Fiärken terechte käme.„Niu so. make't mol säo, vellicht friätt se dann bjätter.“ Tatsächlek käopet dai baien dann Heu un liät't den Fiärken dohien un denket wunders, win dai niu drüewer hiärfallen woiren. Dai snuffelt drane rümme, awer dervan friätten bei se wirklek nir. Ae niu de Hinderk Stadt u. Kreis Iserlohn w Bösperde, 3. Dez. Wanderpreisschießen. Am vergangenen Sonntag fand auf dem Kleinkaliber=Schieß= stand im Gasthof Wegener das Ausschießen des Wanderpreises für Stadt und Amt Menden statt. Bekanntlich blieb beim letzten Wettschießen am 1. März d. Is. die Schießgruppe des Bürgerschützenvereins Menden Sieger. Eingeladen waren sämtliche Schießgruppen der Kreisschützenvereine. Jede Gruppe, bestehend aus 5 Schützen, mußte 75 Schuß abgeben nach den bestehenden Bedingungen. Jeder Schütze se 5 Schuß stehend, kniend und liegend, freihändig. Das Schießen begann morgens 9.30 Uhr und währte bis in die ipäten Abendstunden. Die Höchstringzahl 659 erreichte wiederum die erste Schießgruppe des B. Sch. V. Menden. Der Altschütze Franz Ostermann vom B. Sch. V. Menden errang den Titel des Vereinsaltmeisters für 1936 mit 93 Ringen, der Altschütze Karl Schulte vom Schützenverein Bösperde den Titel des Vereinsaltmeisters für 1936 mit 83 Ringen. Der Jungschütze Ernst Schulte vom Schützenverein Bölsperde errang den Titel des Vereins=Jungmeisters für 1936 mit 86 Ringen. Stadt Letmathe h Letmathe, 4. Dez. Aus der Polizeimappe! Unbekannte Täter statteten in diesen Tagen der Schlageterschule einen Besuch ab, wahrscheinlich um große Beute heimzubringen. Die Pulte der Schulklassen waren restlos durchstöbert, wobei man es lediglich auf Geld abgesehen hatie, das allerdings nicht da war.— Automatendiebe! Es gelang in diesen Tagen am Letmather Bahnhof, eine Reihe junger Burschen dabei zu erwischen, wie sie gerade dabei waren, für Falschaeld nette Sachen zu erobern. Wie wir hören, sind hierfür keine geringen Strafen angesetzt, sodaß die Diebe mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen haben. h Letmathe, 4. Dez. Autounfälle. Am Mittwochfrüh gegen 5 Uhr passierte ein Lastzug aus Altena die Hagenerstraße in Richtung Hohenlimburg und verlor in Höhe des Gasthofs Liese ein Doppelhinterrad, welches sich vor dem Schaufenster der Gemüsehandlung Kurtz genau vor dem Fester„auf die Seite legte“. Da die Straße noch keinerlei Verkehr aufwies, wurde ein größerer Unfall verhütet— In Höhe des Gasthofs Göbel stießen am gleichen Tage zwei Fernlastzüge derart heftig zusammen, daß ein Hamburger Lastzug seine Fahrt einstellen mußte. h Letmathe, 4. Dez. Versammlung des Letmather Theatervereins. Am Mittwoch fand im Vereinslokal eine gut besuchte Versammlung des Theatervereins statt. in der vor allem beschlossen wurde, im neuen Jahr(erstes Viertel) eine rege Tätigkeit, auch vor der Oeffentlichkeit, wieder aufzunehmen Es wird am 31. Januar eine Veranstaltung steigen, die bei den Freunden des Volksbühnenspiels einen besonderen Reiz haben wird. Da es sich um den letzten Sonntag vor den Karnevalstagen handelt, wird auch der Abend restlos karnevalistischen Charakter tragen. Ferner wird der Verein am 24. Januar in Evingsen aus Einladung des dortigen Mandolinenvereins das Volkssviel„Die Macht der Scholle" von W. Haarmann aufführen. Eine weitere Veranstaltung folgt dann Anfang März, die ernsten Charakter tragen wird. Kreis Arnsberg Eröffnung des Reichsberufswettkampfes in Reheim. h Neheim, 4. Dezember. Die Hitler=Jugend und die Deutsche Arbeitsfront hatte für Mittwochabend in der Aula des Städtischen Realgymnasiums eine Veranstaltung vorbereitet, mit der der diesjährige Reichsberufswettkampf auch in Neheim feierlich eröffnet werden sollte. Gefolgschaftsführer Niemand richtete an alle Erschienenen nach einem schönen Liedvortrag einer Hitler=Jugendgruppe den herzlichsten Willkommensgruß und unterstrich, daß die deutsche Jugend in diesem Jahre sich besonders tatkräftig für das Gelingen und für den Erfolg des RBWK einsetzen werde. Im Vierjahresplan habe auch die deutsche Jugend wieder eine Aufgabe bekommen, die sie freudig und gern und mit dem Einsatz all ihrer Kräfte zu lösen versuchen werde. Im Mittelpunkt der Eröffnungskundgebung stand die Ansprache des Gausugendwalters Treea aus Bochum, der zu Beginn seiner Rede zunächst ein Bild von den Schwierigkeiten entwarf. die sich den ersten Anfängen des Reichsberufswettkampfes entgegengestellt hätten. Die Hitler=Jugend aber habe nicht locker gelassen, bis der RBWK sich durchgesetzt habe. Auch 1937 wieder werde die Jugend ihren Willen zur Leistung, die an Stelle des Einsatzes getreten sei, beweisen. Die deutsche Qualitätsarbeit soll wieder den Weltmarkt erobern helfen und im wirtschaftlichen Kampfe will die Jugend zu ihrem Teil mit dazu beitragen, daß das Dritte Reich groß und mächtig wird. In diesem Jahre steht der RBWK. unter dem Motto:„Kampf dem Stachanow=System". Nicht übersteigerte Akkordleistung will die deutsche Jugend leisten, sondern gute Qualitätsarbeit soll durch geschulte Fachkräfte geleistet werden. Die Jugend rüstet und wappnet sich, damit sie das große Erbe, das ihr einst die Männer überlassen werden, die den heutigen Staat gebaut haben. auch richtig verwalten kann. Die Eröffnungskundgebung wurde in Neheim durch Schlußworte des DAF=Ortsobmannes Klein geschlossen. Kreis Olpe sx Olpe, 3. Dez. Vereinigung der Forstbezirke. Eine wichtige Aussprache über die Bereinigung der Forstbezirke des Kreiies Olpe sand zwischen dem Kreiskulturamt und den zuständigen Stellen der Regierung Arnsberg in Olve statt, an der u. a. als Vertreter der Kreisverwaltung, zwischen d der Regie ####19 Vertreter Landrat Dr. Evers und als Vertreter der Kreisbauern= schaft Olpe Kreisbauernführer Ferd. Oberstand: teilnahmen. Die Verhandlung ergab Uebereinstimmung dawier bin den Hännes kam, sagte hai siär' ne:„Sieg mol.„ wat hiäs din dann eigentlek siär'n Flärkelken, giegen rüber, daß die mit den Forstbezirken verbundenen anungen der Grundstücke im Laufe der Jahre zu unuber FI lastungen windlichen Schwierigkeiten geführt haben, deren Beennistens taihn Pund lichter un säoviel klenner woren. Nase un Miul ritt de Hännes op un mäket Aeogen as Karrenraer:„Do sloh doch Guatt den Dutwel däot! Dätt de Hjärrauatt mei Händeopliyen Kranke gesund hiät maket, well'k woll gloiwen, awer dätt diu met Strinken de miynen: dai friätt miy det Heu nit wat mäket me do ekes?“—„Jek well din wat sinen. Hinderk, kaon dann jäwen Mielk, dann weerst diu saihn win digget. Suih mol hiär. diu hiäs säwen Suerte as'te minne. Det nächste Mol huals dann van minner münsterlänner Suerte, dann gerohn.“ As dät säo geiht mol dervan vertällt un üewer dem Hinnerk siyne friätten wellt. „Geiht Bärweken imme Christkinneken im Snat.“„„„„„ B sinn Fest was, wiette vin ja niu bescheid. tragungen vorgenommen werden, die noch zu den Barbararinser te iniven? bezirken gehören * Dez. Vom Landratsamt wird uns gemehren sich jedes Jahr die Schäden. die — Olpe, 3. schrieben: Es durch das Frevlen an Weihnachtsdäumen entteden. Es wird Klage darüber gefuhrt das aus fremden Beitänden wablloe die schönsten Bäume gebolt werden, mein werden sogar die Kinder zum Holen der Weinnachtstäume in den Wald geschickt. Es sei darauf dinzuweren daß es unzulässig ist, ohne Genehmigung des W##itzers gistern eis Hew'iy awer äok dran dacht Wann nit, dann hahler't dien Dag näo noh. Schuant awer Edelobstboime. Wildlinge dauht et äok. wann in se nohge biv den warmen klawen in'n Glas settet un öfters frisk Water derbiv schüerret. un Christdag bew in dann nen Striuß friske Bäomblutten as Sinnbield van diär Blaume, dai uns tut Jesses Art in kaller Nacht opgohn is. Alfrid van Rurnperg TELEFUNKENHANEE mpfangsgeräte eine Weltvoll Musik. Dastreffende Beispiel: Telefunken T623 W u. GW. des 3-Rohren-Musianstrument der Rundfunktechnik für RM 225,-bzw. 248.-Seine Vorzüge sind der musikgetreue Hochwirkungsgrad-Lautsprecher. die 9.kHz Sperre gegen Uberlagerungstöne, die 75-Sender-Skala und die vereinfachte Bedienungsweise. Ihr nächster Rundfunkhändler erwartet Sie zur unverbindlichen Vortohrung! Weihnachtsbäume abzutreiben. Nachdem inzwischen für Weihnachtsbäume auch Höchstpreise festgesetzt sind, ist es allen Volksgenossen möglich, sich zu erschwinglichen Preisen einen Weihnachtsbaum zu beschaffen. Der deutsche Wald stellt wertvolles Volksvermögen und eine wichtige Rohstoffquelle dar. Seine willkürliche Beschädigung würde daher auch gegen den vom Führer verkündeten 4 Jahreszlan verstoßen. Die Polizei= und Gendarmeriebeamten owie die Flurschützen sind anzuweisen, auf die Forstdiebtähle zur Weihnachtszeit ihr besonderes Augenmerk zu richten. p Olpe 4. Dez. Olper Bries. Die Lehrerin Klementine Dransfeld aus Balve, die nach der Ablegung ihres zweiten Lehrerinnen=Examens bisher eine Anstellung im Kreise Olpe hatte, ist an die kath Volksschule in Garbeck Kreis Arnsberg, versetzt worden.— Die S. G. V.= Abteilung Olpe hatte sich im Kölner Hof zu einem Kameradschaftsabend versammelt. Der Abend wurde eröffnet durch den Vereinsführer Cordes. der einen kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit gab und zugleich die für den kommenden Winter noch zu leistende Arbeit bekanntgab. Nach einem Vortrag von Hans Koch wurde eine interessante Lichtbilderreihe„Kreuz und quer durchs sauerländische Beraland“ von Josef Wurm gezeigt. n Attendorn, 3. Dez. Besonderer Dank des Standartenführers Linke an die Attendorner Bevölkerung. Für die gastfreundliche Aufnahme der Führer der SAStandarte R 130 anläßlich des Lehrganges in Attendorn hat Standartenführer Linke in einem Schreiben an Bürgermeister Schütte seinem besonderen Dank an die Bevölkerung Ausoruck gegeben. Er schreibt u. a.:„Wenn ich auch schon an anderer Stelle mündlich und schriftlich im Namen der SA=Führer der Standarte R 130 meinen herzlichen Dank ausgesprochen habe, so ist es doch meine Ehrenpflicht, den Volksgenossen der Stadt Attendorn für die gastfreundliche Aufnahme der politischen Soldaten unseres Führers noch einmal meinen aufrichtigen und herzlichen Dank zum Ausdruck zu bringen.“ X Attendorn, 3. Dez. Zum Besten der Jugend. Bürgermeister Schütte hatte die Mitglieder der Ortsarbeitsgemeinschaft für Jugenderziehung außerhalb der Schule zu einer Arbeitstagung eingeladen. Im Bereiche der Stadt Attendorn befinden sich 898 Jugendliche im Alter von 10—18 Jahren und 182 Jugendliche im Alter von 18—21 Jahren; von diesen insgesamt 1080 Personen sind 776 in den nationalsozialistischen Jugendverbänden erfaßt. Es wurde auch die Frage des HJ=Heimes eingehend behandelt, ebenso die Einrichtung von Brausebädern in den Volksschulen. It Attendorn, 4. Dez. Achtet auf alte Handschriften und Bücher! Der Sauerländische Heimatbund und die örtlichen Heimatvereine nehmen Veranlassung auf folgendes hinzuweisen: Bei der Entrümpelung von Hausböden durch den Luftschutz kann es vorkommen, daß alte Handschriften, Bücher, Bilder und, sonstige wertvolle Papiere vernichtet werden. Dieses darf aber erst nur dann geschehen, wenn deren Wertlosigkeit festgestellt ist. Um das Verlorengehen wertvollen Kulturgutes zu vermeiden, wird allen Hausbesitzern, besonders den Bauern. empfohlen, anscheinend wertvolle Stücke zurückzulegen und diese dann den zuständigen Stellen zur Verfügung zu stellen. Aus dem Bereiche von Stadt und Amt Attendorn nimmt der Leiter des Heimatvereins Attendorn. Professor Pickert, das in Frage kommende Material gern entgegen. & Schönau, 4. Dez. Hohes Alter. Am Donnerstag, dem 3. Dezember, feierte im Kreise seiner Angehörigen der älteste Einwohner des Amtes Wenden und Veteran von 1870/71 Herr Adam Wurm aus Schönau seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar, der früher das Zimmerhandwerk betrieb und zahlreiche Ehrenämter der Gemeinde bekleidete, hat ein wechselvolles Leben hinter sich. Von nah und fern gingen dem allseits geschätzten und geliebten sowie noch sehr rüstigen Jubilar Glückwünsche zu. Ein Zeichen seiner Rüstigkeit ist zum Beispie.l, daß er noch ohne Brille liest. Möge ihm noch ein recht froher Lebensabend beschieden sein. It Schönau, 4. Dez Ehrenvolles Alter. Am gestrigen Tage konnte der älteste Einwohner unseres Ortes, der Invalide Adam Wurm, bei verhältnismäßigem Wohlsein seinen 90. Geburtstag seiern. Der alte Herr bekleidete früher mehrere Ehrenämter in der Gemeinde. Er ist einer der noch wenig lebenden Teilnehmer des Feldzuges 1870/71. Wir wünschen dem Altersjubilar einen gesegneten Lebensabend. sg) Kalberschnacke, 4. Dez. Ernte des Todes. Am letzten Mittwoch verstarb in Westönnen, wo er sich zu einem Besuch bei seiner dort verheirateten Tochter aufhielt, nach kurzer Krankheit einer der ältesten Einwohner unserer Dorfgemeinde, der Erbhofbauer Wilhelm Halbfas von hier. Noch bis vor kurzer Zeit erfreute sich der Verstorbene noch einer beneidenswerten geistigen und körperlichen Frische. Nachdem ihm aber vor einigen Monaten nach zu ijähriger schwerer Krankheit sein einzigster Sohn in de vorausgegangen war, brach dem alten Sauerländ zauer das Herz. Möge er. der sich in allen Kreisen der heimischen Bevölkerung und darüber hinaus allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung erfreute, nun ruhen in Gottes Frieden. p Albaum, 4. Dez. Errichtung eines Freibades. Albaum erhält ein neues Freibad, wodurch ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung geht. Unser Ort gehört zu den kinderreichsten des ganzen Bezirks. Den Kindern aus Albaum und Umgegend ist weder hier noch in den umliegenden Ortschaften Gelegenheit zum Baden und Schwimmen gegeben Darum hat sich das Dorf in Verbindung mit der Kreisleitung der NSDAP zur Aufgabe gestellt, ein Freibad zu errichten. Die Durchführung des Planes ist in die Hände des Kaufmanns Josef Sunns gelegt, dessen Mitarheiter Ortsgrup## leiter Poggel, Ortswart Becker, Gastwirt Berg, Blankstahl sind.— Goldene Hochzeit. kurzem konnten die Eheleute August Blankstayl Amalie geb. Dömer das Fest der goldenen Hochzeit sei Wir gratulieren. lz Altenhundem, 4. Dez. Jungmädel stellen Augenblicklich gibt eine Ausstellung in den Schaufen### des ehemaligen Schuhhauses Schulte an der Kirche 3# nis. mit welchem Fleiß und Fertigkeit die Jungmädel BdM in ihren Bastel= und Werkunterrichtsstunden arbeitet haben. Besondere Anerkennung verdienen E## uno Mühe, mit denen die Jungmädel für bedürf Kinder Spielzeug hergestellt und ausgebessert haben. sg) Grevenbrück, 4. Dez. Dem Amtsgerichtsgesäng zugeführt wurde der aus Saarbrücken gebürtige streicher J. Kl., der von dem zuständigen Gendarme beamten in Welschenennest festgenommen won war. Auf seinen Bettelgängen hatte sich der Festgenmene in wüsten Hetzereien gegen Partei und Staat gangen, und sich damit eines Verstoßes gegen das Hei tückegesetz schuldig gemacht. Gegen den Festgenomme erließ der Untersuchungsrichter des Amtsgerichts Gre#brück Haftbefehl. In diesem Zusammenhang wird darhingewiesen, daß gerade in den Kreisen der herum gernden Landstreicher derartige Ausfälle vorkommen: Bevölkerung wird dringend gebeten, in solchen Fäl sofort Anzeige bei den zuständigen Polizei= oder Gen meriestellen zu erstatten. nmei 49 Am Dienstagvormittag ist Reichsverweser Admie v. Horthy von seinem Besuch beim König von Ital und beim österreichischen Bundespräsidenten wieder# Budapest zurückgekehrt. Bei seinem Eintreffen in dapest wurde das Reichsverweserpaar feierlich empfang In den Straßen der Hauptstadt wurde der Reichsverwe## von einer großen Menschenmenge jubelnd begrüßt. Programm des Reichssenders Kéll 6 * Dezember Sonntag 6.00 8.00 8.05 8.15 9 45 10.00 10 30 11.00 12.00 13.00 13 10 13.15 14.00 14.30 15.15 16.00 18 00 18 30 18 10 19.00 19.30 19 15 20 00 22.00 22 30 Von Hamburg: Hasenkonzert an Bord des Lurusdampfers Reliance“ der Hamburg=Amerika=Linie vor Antritt seiner Weltreise. 1. Die Glocken vom Großen Michel, dem Wahrnichen der deutschen Seefahrer. Choral: Wie soll ich dich empfangen. Weckruf. 2. Nauck: In die weite Welt. Marsch Suppé: Ouvertute zu „Flotte Bursche". Blon: In Kairo Intermezzo. Blankenburg: Dem Lenz entgegen Marsch. Fetras: In den Sternen steht's geschrieben. Ball: Bis ans Ende der Welt mit dir. Lied. Sylva: San Lorenzo. Marsch. Siede. Indischer Brautzug. Schimmelpsennig: Dachauer Bauernhochzeit. ländl. Walzer. Prager: Marine=Lieder= Potp. Parademarsch. Moret: Haiwatha. Intermezzo. Willinger: Ich komm zu dir. Lied Antonius: Leichtgewicht. Galopp. Steinbeck: Regimentsgruß. Zeit. Wetter. Wasserstand. Kleine Erinnerungen von Wilh. Schussen. Sprecher: Paul Würthenberger Musik am Sonntagmorgen. Das Westdeutsche Kammerorchester(Leitung: Herm. Hagestedt), Margret Flecken (Mezzo=Sopran); Reinhard Fritzsche(Flöte): Hans Haaß (Klavier). Rust: Lachendes Leben, heiteres Vorspiel. Löhr: Von Land zu Land Walzer. Jensen: a) O laß dich halten goldne Stunde. b) Am User des Flusses. Blume: a) Menuett. b) Sarabande. Reger: Allegretto grazioso. Crybin: Konzert=Etude. Foulds: Reisebilder, Folge. Cornelius: Beilchen.„Fleck:„Ich wandere. Jensen: Marie. Schubert: Deutsche Tänze. Blume: Menuett Kronke: Courante. Hunrath: Lebenswalzer. Ketelby: Der japanische Wandschirm. Pachernegg:„Aus der Steiermark": a) Bauerntanz, b) Idylle, c) Steirische Ländler. Sendepause.— Von Leipzig: Tragt Eure Herzen in den Morgen. Karl Schmitt=Walter singt!— Wilhelm Backhaus spielt: (Schallplatten). Zwei Lieder von Schumann: a) Mondnacht: b) Stille Tränen. Brahms: a) Intermezzo in A=moll. Nr. 1: b) Intermezzo in A=dur. Nr. 2. Zwei Lieder von R. Strauß: a Zueignung: b) Heimliche Aufforderung. Brahms: a) Capriccio in Demoll. Rr 1; b) Intermezzo in A=moll, Nr. 2. R. Strauß: Ständchen. Wolf: Heimweh. Lied. Brahms: Rhapsodie in G=moll, Nr. 2 Von Hamburg: Ernte des Meeres. Ein seucht=kaltes Spiel um den Fisch in vielen Szenen. Von Berlin: Musik am Mittag. Kleines Funkorchester (Leitung Willy Steiner). Mandolinen=Orchester„Napoli". Leitung: Willi Rosenthal; Akkordeonduo Will Glaht Ulsig: Auf deutscher Welle Marsch. Ludwig: Ouverture zu„Märchenkönig". Rust: a) Mazurka. b) Menuett Lanner: Die Schönbrunner, Walzer Glahé: a) Quecksilber, b) Schabernack. Tartanac: Ländliche Szenen. Spieß: Hochzeitsmarsch. Meyer: Serenade. Ortleb: Sonneberger Spielzeug. Ein Wort an die Hörer. Glückwünsche Von Berlin: Musik am Mittag(Forts.). Kark: Heiteres Vorspiel. Ferraris: Zwei Gitarren. Kletsch: Tändelei. Parys: Ein kleiner Straßensänger Lehar: Zigeunerliebe Walzer. Granados: El Turia. Lincke: Auf der Lagune. Ritter: Geigenvolka. Kletsch: Auf der Harmonika. Jungherr: Kulleraugen. Meisel: Ein kleiner goldner Ring. Mittlacher: Marsch. Mahr: Koketterie. Fendray: Liebe. Koetscher: Ali ben Hassan. Lustiger Rätselfunk Der Kievenkerl packt aus. Für jedermann etwas: Für Kleingärtner und Kleintierhalter, für„Bauex und Bäuerin Auf der Reichskleintierschau in Essen Ferner: „Kohlereien durch sechs Provinzen“(Leitung: Dr. Karl Neue Volkserzähler der Heimat und zwischendurch Musik. Josef Hüsch: Das Nachhausekommen. Philipp Faust: Meine Kelle. Nette Sachen aus Köln Mitwirkende: Hanne Gräbener (Sopran): Ludwig Matern(Tenor): Anton Zbik(Bariton); Bernhard Hühnerfürst(Fanott): Kurt Schäter (Violine): Leo Kowalski(Klavier): Walter Wielsch(Klavier): Mitglieder des Großen und des Kleinen Orchesters: der Kammerchor(Leitung: Josef Breuer); das Kleine Orchester(Leitung: Leo Ensoldt! Sprecher: Lotte Fritzsche. Martha Walter. Hanns Aug. Herten Paul Apel. Spielbuch und Leitung: Günther Bungert). Wo bist du Kamerad? Funkappell alter Frontsoldaten. Emil Rooß spiel!“(Schallplatten). Friedrich Griese: Das deutsche Dorf. Kammermusik Sonate A-dur. Werk 30 Nr 1 für Dioline und Klavier von Beethoven. Georg Beerwald (Violine): Karl Hasse(Klavier). Aus Tüsseldorf: Kunstturnkampf Niederrhein gegen Nordmark 3portvorbericht— Ein Abend bei Paul Lincke Mitw: Kläre Hansen(Sovran: Friedrich Engen Engels(Tenor): Willi Schneider (Aaß Bariton): der Kammerchor(Leitung Josef Breuer); das Große Orchester(Leit.: O. J. Kühn). Zusammenstellung: Heinz Hoppe. leit Wetter Nachrichten Von Muchen: Tanzmusik. Dezember IHontag 6.00 6.05 6.30 7.00 8.00 8.10 8.30 9.00 9.30 9.45 10.00 8 * Dezember Dienstag 10.30 10.40 11.50 12.00 13.00 13.15 14 00 14.15 15.00 15.30 15 45 16.00 16.50 17.30 18.00 18.40 19.00 19.45 20 00 20.10 21.00 22 00 22.30 23.00 Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer. Von Stuttgart: Leibesübungen. Von Frankfurt(aus Koblenz, Frühkonzert. Ausführ.: Gaumusikzug des Arbeitsdienstgaues 24 Mittelrhein= Koblenz(Leitung: Willy Kappelt). Lincke: Vater Rhein aus„Fräulein Lorelei". Festmarsch. Noack: Musikalisches Kabinett. Suite von vier Sätzen: 1. Satz: Lachende Welt. 2. Satz: Spitzentanz. 3. Satz: Im Volkston. 4. Satz: Schnitzeljagd. Grüße der Welt, Walzer von Huhn. Sonnenkind und Wolkenmann. Von Frankfurt: Nachrichten. Anschl. von Köln: Morgenlied-— Morgenruf. Hartung: Fest=Cuverture. de Beriot: Ballettszene für Violine und Orchester Prager: Rheinische Rhapsodie. Kollo: Wir hören Walter Kollo, Potpourri. Fucik: Florentiner Marsch. Kalenderblatt— Zeit Wetter. Wasserstand. Hilde Bremus: Frauenturnen. Von Berlin: Froher Klang zur Arbeitspause(Hans Bund und sein Orchester). German: Aus„Das goldene Herz“, de Micheli: Rosen und Schmetterlinge. Niemann: Zwei Sätze aus der Suite„Alt=China". Lautenschläger: Leuchtender Herbst. Coste: Ländlicher Tanz. Löhr: Von Land zu Land. Melichar: Ich bin das Herz von Paris. Robrecht: Kinderlieder=Potpourri. Ratschläge für den Küchenzettel der Woche. Sendepause. Zeit Nachrichten. Wasserstand. Von Stuttgart:„Raupelzchen“, Winterliches Märchenspiel von Ludwig Hofmeier. Richard Heinemeyer: Was brachte der Sportsonntag? Sendepause. Bauer, merk' aus. Was will der Landjugend=Austausch? Die Werkpause. Aus dem Schützenhof Lügde i. W. Es spielt die Kapelle der Wehrmacht(Leitung: Musikmeister Groß). Mittagsmeldungen— Glückwünsche. Mittagskonzert. Das Große Orchester(Leitung: Otto Julius Kühn). Kläre Hansen(Sopran); Grete Ackermann(Alt): Friedrich Eugen Engels(Tenor). Rossini: Ouverture zu„Tancred". Verdi: Freundlich blick' ich auf diese und jene aus„Rigoletto". Verdi: Arte der Leonore. aus„Troubadour“. Verdi: Terzett aus„Troubadour". Tschaikowsky: Folge aus dem Ballett„Der Schwanensee". Puccini: Duett aus„Madame Buttersly“. Mittagsmeldungen. Mittagskonzert(Fortsetzung). Spies: Aus der„Tanzsolge Werk 41“: a) Polonaise: 5) Galopp. Brückner: Frühling in Heidelberg. Walzer. Robrecht: a) Jugendland. Lied; b) Liebesträume. Lied. Siegel: Romanze. Popy: Ballett=Folge. Strauß: Telegramme. Walzer. Für unsere Kleinen: Die Singestübchen. Nach einem Märchen von L. Joost. Sendepause. Wirtschaftsmeldungen. Vom Deutschlandsender: Musik am Nachmittag. Aus der Musikgeschichte unseres Sendegebietes: Carl Leidl. Ein vergessener Kölner Komponist. Hörfolge von Professor Walter Bombe. Mitwirkende: Das Große Orchester und der Kammerchor(Leitung: O. J. Kühn) — Eabert Grape(Klavier). Schafsende Heimat. Der Kumpel baut sich ein Haus Besuch bei einem Neusiedler in Ibbenbüren.— Neuer Arbeitseinsatz. Aus Altem ward Neues. In der Anschulungswerkstätte Kreseld. Funkbericht aus unserem Werktag von Heinz Häuschen.„ Kleine Musik. Es spielt das Kammerquintett. Boieldien: Vorspiel zu Der Kalis von Bagdad“, Heinecke: Romantischer Walzer. Ketelbey: Auf einem persischen Markt Rossini: Tarantella. de Micheli: Schelmenlied. Zimmer: Liliputanergarde. Lumbye: Krolls Ballklänge. Junge deutsche Erzählkunst. Edzard Schaper: Des Vaters Mühle. 4252 : Gar fröhlich zu singen, so heben wir an. Ein trohes Wettsingen zwischen Jungen vom Wulfshof und Mädeln aus Lövenich : Neues vom Film. Erste Abendmeldungen.„ Westdeutsche Wochenschau(Zusammenstellung: Dr. Bernhard Ernst). Andante“ und Adagio". Heut' machen sie die Hörer froh. Unterhaltsame Stunde mit schöner Musik Mitwirkende: Hans Haaß(Klavier); August Kreuter (Violine): Friedrich Paul Schmidt(Cello).(Leitung und Sprecher: Paul Heinrich Gehly). Zeit. Wetter Nachrichten. Das Schankästlein enthält eine neu aufgefundene Flötensongte des Bückeburger Bach(Joh. Christ. Friedrich) Ausführende: Reinhard Fritzsche(Flöte); Karl Herm. Pillnen(Cembaln) Einführende Worte: W. Hinnenthal Von Breslau: Musik zur Guten Nacht“. Es spielt die Schlesische Orchestergemeinschaft(Leitung: Friedrich Weißhaupt). Schmidt: Zwischenspiel aus Notre Dame H. Blume: Mennett und Sarabande. Massenet: Melodien aus„Herodias". Niel: Hovelländische Bauerntänze. Handn: Ochsenmennett. Kutsch: Ewia blauer Himmel. Walzer. Zimmer: Vivat academia. Festonv. 6.00: Morgenlied—Wetterbericht für den Bauer. 6.05: Von Stuttgart: Leibesübungen. 6.30: Frühkonzert. Das Westd. Kammer=Orchester(Leitung: Herm. Hagestedt) Kumzak: Barataria=Marsch. Schebek: Schelmentanz. Rhode: Narrenpossen. Millöcker: Traumwalzer. Müller=Melborn: Vor einer alten Spieluhr. Eilenberg: Die Alpenpost Schnell=Polka. 7.00: Nachrichten Morgenlied. Morgenruf. Lehar: Vorspiel zu„Wiener Frauen". v. d. Berg: Viola, kleiner Walzer. Kaufmann: Das kleine Blumenkonzert: a) Akelei; bi Rittersporn; ci Frauenmantel; d) Maßliebchen. Scharwenka: Nationaltanz. Heykens: Stelldichein mit Colombine. Brückner: Frühling in Heidelberg. Walzer. Strauß=Mauß: Zwischenspiel aus der Operette„Tausendundeine Nacht". Laukien: Durch Nacht zum Licht Marsch 8.00: Kalenderblatt- Zeit Wetter. Wasserstand. 8.10: Hilde Bremus: Frauenturnen. 8.30: Von Königsberg: Ohne Sorgen jeder Morgen. Das Kleine Orchester(Eugen Wilcken). Heinecke: Erot. Marsch. Hellmesberger: Ouv. zu„Das Veilchenmädel". Döring: Klänge aus Wien. Walzer. Richter: Schwarz= wälder Spieluhr. Löhr: Liebesserenade. Jones: Melodien aus„Die Geisha". Suppé: Ouverture zu„Paragraph 3. Teike: Kameradentreue, Marsch. 9.80: Sendepause. 9.45: Zeit. Nachrichten, Wasserstand. 10.00: Von Hamburg: Wir schlagen die Brücke. Volkslieder und Tänze unserer Nachbarstaaten. Zusammengestellt von Ernst Röhlk und R. Stapelberg. 10.80: Gretel Weise: Kindergarten. 11.00: Sendepause. 11.50: Bauer, merk' auf. Bericht vom Reichsbauerntag in Goslar 12.00. Die Werkpause. Aus den Melitta=Werken, Minden i. W Es spielt eine Kapelle der Wehrmacht(Leitung: Korpsführer Walter Hecht) 13.00 Mittagsmeldungen—. Glückwünsche. 13.15: Von Leipzig: Mittagskonzert. Leipziger Sinsonie=Orchester(Leitung: Th Blumer). Solist: H. Anton(Fagott). Schubert: Ouverture im italienischen Stil Mozart: Allegro und Rondo, aus dem Konzert für Fagott und Orchester. Hofmann: In der Pußta, Hanel: Röslein auf der Heiden Walzer. Liszt: Chromatischer Galopp. 14.00: Mittagsmeldungen. 14.15 Vom Deutschlandsender: Allerlei von Zwei bis Drei. 15.00: Sendepause. 15.45; Wirtschaftsmeldungen. 16.00: Gespräch in der Straßenbahn über die neuen Bücher der nordischen Dichter: Knut Hamsun, Trygve Gulbrannssen und Gunnar Gunnasson von E. Reinacher(Leitung: Albert Oettershaugen)„—.„„ 16.15; Kammermusik. Ausführende: Mia Bischoff(Alt). Begleitung: Eabert Grape Fritz Glahe(Cboe). August Kreuter(Violine). Peter Busbach(Viola). Fr. Paul Schmidt(Cello). Lieder von Brahms: a) Regenlied, b) Nachklang Quartett F=dur. Werk 30. für Oboe. Violine, Viola und Violoncello von Mozart. Lieder von Brahms: a) Ruhe Süßliebchen. b) Gang zum Liebchen. 17.00: Der Stier. Erzählung von Ernst Zahn. 17.25 Tanzmusik. Das Kleine Orchester(Leitung: L. Eysoldt). Ludwig Matern(Tenor). 18.20: Vom Deutschlandsender: Politische Zeitungsschau. 18.40: Unterhaltungskonzert Das Kleine Orchester(Leitung: Leo Eysoldt) Die sechs frohen Sänger Hartung: FestVorspiel. Bizet: Tanz der Hindus Braß: Serenade Volkslieder: Es hat emol gerähnt: b) Ich ging emol spazieren: c) Ich speiß dir in de Ripp. Nicolai: Melodien aus„Die lustigen Weiber von Windsor“. Volkslieder: a) Das Lieben bringt groß' Freud'“: b) Das Lied aus alter Zeit: c) Als ich einmal reiste. Fresco: Aus südlichen Sphären: a) Walzer; b) Lied: c) Kleiner Marsch. 19 45: Momentaufnahme. 20.00; Erste Abendmeldungen. 20.10: Im dreiviertel Takt. Es spielt das Orchester Raymonde(Schallpl.). Delibes in Wien bearb von Walter. Lanner: Die Romantiker. Gounod in Wien. bearb. von Walter. Jos. Strauß: Mein Lebenslauf ist Lieb und Luft. 20.30: Von Berlin:„Europäisches Konzert aus London". Komische Oper Muriel Petty(Sopran): Jan van der Gucht (Tenor): Harold Williams(Bariton); Percy Oemina (Bariton); das Theater=Orchester der B. B C.: der Revue=Chor. Dirigent: Stanford Robinson Werke solgender Komponisten werden zu Gehör gebracht: Arthur Sullivan Edward German Montague Phillips. C. B Stanford. Alfred Reynolds. Dibdin. 21.45. Gespräch im Tezember. Von Goswin P. Gath(Leit.: Josef Kandn r) 2200; Zeit Wetter Nachrichten. 22.20: Deutsch für Deutsche Dr. W. Schneider: Nochmals vom Wunder der Sprache", nämlich über Wortschall und Wortbedeutung 22.40, Enflische Unterhaltung(Dr. Hildegard Schmidt— Dr. Jäger) 23.00: Vom Deutschlandsender: Barnabas von Geczy spielt zu Unterhaltung und Tanz. 9. Dezember Mittwoe 6,00: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer. 6,05: Von Stuttgart: Leibesübungen. 6.30: Von Berlin: Frühkonzert. Jungherrs=Akkordeon=P### diker Winkler: Marsch. Jungherr: LebenskünsGardens: Herbstweise. Millöcker=Melichar: Nimm# Herz. Doelle: Strahlende Sonne. Winkler: a)#4 nade, bi Neapolitanisches Ständchen. 7.00: Von Berlin: Nachrichten. Anschl.: von Köln: Morlied- Morgenruf. Munsonius: Mein Rhythmus. Robrecht: Die der Welt. Junker: Vor Anker. Jungherr: Gehupst gesprungen. Bräu: Kleiner Muck Nacgo: Bol# Widale. San Fransico. H. Munsonius: Katzensprüc Meisel: Wenn die Matrosen. Kuserow: Polka. Lieb Linder: Heut" wollen wir lustig sein. Moar jr.: seiche Toni Kletsch: Eiskristalle. Leux: Annemar 8.00: Kalenderblatt— Zeit. Wetter. Wasserstand. 8.10: Hilde Bremus: Frauenturnen. 8.30: Bunte Musik am Morgen. Die Funkschrammeln: 34 Schmitz, Leo Kowalski(Klavier); Karl Emmendo## (Akkordeon); Willi Schneider(Baß=Bariton). 9 30: Sendepause 9.45: Zeit Nachrichten, Wasserstand. 10.00: Eine Esche kenn' ich... Vom Weihnachtsbaum Weihnachtsbrauch. 10.80: Sendepause.„„— 11.45: Die Hoppegartener Jährlingsauktion(Sprecher: Müller). Der Ortsbauernführer in der Erzeugung schlacht 12.00: Die Werkpause Aus der Firma Garbe. Lahmeyer Co., A.=G. Aachen Werkskapelle D. E. W. unter 9 tung von Gerh Bender. 13.00; Mittagsmeldungen—. Glückwünsche. 13.15: Von Saarbrücken: Mittagskonzert. Landes=Sinson Orchester Saarpfalz(Leit.: Albert Jung). 14.00: Mittagsmeldungen. 14.15: Vom Deutschlandsender: Allerlei von Zwei bis Drei. 15.00: Sendepause 15.45. Wirtschaftsmeldungen.„ 8 16.00: Wir treiben Familienforschung. Ratschläge. Anleit gen und Antworten von Hugo Schünemann. 16.30: Aus Bad Aachen: Nachmittagskoniert. Das Westma Orchester. Bad Aachen(Leitung: Willy Pitzi. Her## Prinz=August=Grenadier=Marsch. Herold: Vorspiel „Zampa“. Verdi: Melodien aus„Rigoletto". ab 2 ding: Frühlingsrauschen: v) Czibulka: Stepanie votte Ohlsen: Lotosblumen, Walzer. Lincke: Vor zu„Nakiris Hochzeit“. a) Blon: Sizilietta; b) Sit Leuchtkäserchens Stelldichein. Röhrig: Frisch von 17.30 Wenn Frau Holle die Erde besucht. Hörfolge von der 18,00: Romantische Musik. Es singt: Das Klempt=Vokal=Tei — Am Klavier: Hans Haaß—. Gertrud Maria bach(Violine). Aus den„Jahreszeiten“ von Rich Frühling und Sommer, Sonate g=moll von Siön Aus den„Jahreszeiten“ von Rich. Hol. Herbst Winter.— 18 30: Das ist das Sowjet=Paradies! Ein aus Rußland h gekehrter Spezialist erzählt. 18.45: Musik am Abend. Konzert des Großen Orchest (Leit: O. J Kühn). 19.45: Momentaufnahme. 20.00: Erste Abendmeldungen. 20.10: Sendepause. 20 15: Von Breslau: Reichssendung: Stunde der jungen Segen der Erde 20.45: Unterhaltungskonzert. Das Große Orchester(Leitu O. J. Kühn). Blon: In Wehr und Wassen Man Strauß: Nordseebilder Walzer. Amadei: Der Mit sänger Folge: a) Festlicher Einzug: b) Ständchen Troubadours. Schmeling: Landsknechte auf dem Ma Rust: Am Ziehbrunnen Ziehrer: Verborgene Per Walzer nach Melodien von Joh. Strauß. Millo# Melodien aus Die sieben Schwaben". 21.30: Volk singt und spielt. Ausführende: Sinagemein der NSG Kraft durch Freude". Kreis Bochum i# Musiklehrer Bieten). Sing= und Chorgemeinschaft NSG Kraft durch Freude"(Leit: Musiklehrer E Bläservereinigung der Stadt Bochum. HA=Sinalt Bochum. Ziehharmonikaspieler 22.30: Nachtmusik und Tanz. Das Kleine Orchester(Leitu Leo Eysoldt). Gesang. Willy Schneider(Baß=Barit Künneke: Romantisches Vorspiel al Gebhardt: lied: b) Rimski=Korssakow: Gauklertanz Zwei T# a) Häringer: Gute Laune: b) Stolz: Einmal hin einmal her German: Aether=Wellen. Walzer. Tänze: a) Borgmann: Mein Herz hat Heimmeh deiner Liebe: b) Schröder: Ich trag' dich auf Oän in das Glück. Stolz: Melodien aus Eine ein Nacht". Zwei Tänze: a) Kirchstein: Die Musik ganz leise: b) Fischer: Kleiner Narr a) Ksnn Serenade; d) Ranzato: Ich spiel' nur für dich Tänze: al Jaelhoff: Ein Märchen wird das Leben die Liede: b) Haase: Kleine Lotosblume. Böll( Kleiner Tanz. Mück: Gute Nacht. 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Als mic en und unbegre klarer— was er heißen soll lte ich dieses zu Landlebens“ ne daß alle Büche fürzelt wären ir In Leben ihr zuge se Erde, dieses L Rahmen für alle e ist, sondern s einordnet in eir en Sinn. Der Beg Natur aufwacl nschen fast der äutigen ist, kann dier gleich stark vor nicht allzul Indmann“ war, ur seinem Blut als e Es gibt in mein dem völligen Ei n Landleben ent: alljährliche Feie Der Städter kenr lon des Advents th und schmücke Zweigen. Aber lt beim Schneefe Winterbeginn ren wir nicht da strahlenden Fes hlingsanfang in m Tag bis ins lnn wir die erst rorenen Wiesen Der Städter hat I. wann die Jahl lag und wann St wir Glücklichen le Tage ohne d Ordnung sein, fester veranke en Ablaut alles d bestimmt vor Gunst und Ung zu verwunder chen zum Adve larten? — mit Röhren RM. 256.— Vollendete Ausfuhrung ohne We enschate. mi bereich von 200—2000— Bezugsque ennachwe unverbind iche, oslen ose Luluebrospeste deatwerke A. G., Verkautsburo Essen, G. m. A. 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W. unter zert. Landes=Sinson pert Jung). von Zwei bis Drei Ratschläge. Anleit Schünemann. niert. Das Westme Willy Pitzi. Her Herold: Vorspiel „Rigoletto“. ab Czibulka: Stepanie alzer. Lincke: Vors : Sizilietta; b) Sit öhrig: Frisch vor Hörfolge von Hei 18 Klempt=Vokal=Ten Gertrud Maria szeiten“ von Rich g=moll von Siön lich. Hol. Herbst in aus Rußland s Großen Orchest nde der jungen Natu ZEITUNG Tremonia boarmuNd Sonntag, den 6. Dezember 1936 RITISS SULAUTT SCHNEEFEST VON GERTRUD WALDSCHOTZ Als ich noch sehr jung und von einem Zlosen Ueberschwang erfüllt war, wollte später einmal„Das Hohelied der Erde“ eiben. Als mich das Leben die greifen und unbegreiflichen Dinge einfacher klarer— was nicht kleiner und nüchper heißen soll— kennen gelehrt hatte, lte ich dieses zu schreibende Buch„Preis Landlebens“ nennen. Heute nun weiß daß alle Bücher, die ich schriebe, fest wurzelt wären in der Landschaft, in der En Leben ihr zugehörig sich absplelt. Daß Ise Erde, dieses Land nicht nur Hintergrund □ Rahmen für alle persönlichen Geschehbe ist, sondern sie schicksalhaft bestimmt # einordnet in einer, tiefen, uns nur erfühlen Sinn. Der Begriff„Heimat“, der dem in * Natur aufwachsenden und lebenden Inschen fast der sicherste unter allen ihm äufigen ist, kann wohl nur darum in dem dter gleich starke Gefühle auslösen, weil vor nicht allzulanger Zeit selbst noch Indmann“ war, und weil diese Erinnerung Leinem Blut als ewige Sehnsucht lebt. Es gibt in meiner Familie einen Brauch, dem völligen Einssein mit der Natur und n Landleben entsprang:„das Schneefest“, - alljährliche Feier des ersten Schneetalles. Der Städter kennt die wunderschöne Tralon des Adventskranzes. Wir kennen sie th und schmücken unser Zimmer mit grün Zweigen. Aber das erste Lichtlein brennt R beim Schneefest. Eher fühlen wir nicht n Winterbeginn in vollem Umfange, eher hren wir nicht das stündliche Näherrücken strahlenden Festes. Wie wir ja auch den blingsanfang in all seiner Seligkeit an Im Tag bis ins Herz hinein empfinden, Inn wir die erste gelbe Blume am noch Frorenen Wiesenrain entdecken. Der Städter hat seinen Kalender. Der sagt , w a n n d i e J a h r e s z e i t e n w e c h s e l n, w a n n Rag und wann Sonntag ist. Wir Glücklichen auf dem Lande können lle Tage ohne die Festsetzungen papiereOrdnung sein, wir wissen uns sicherer fester verankert In dem großen, natürhen Ablauf alles Lebens. Unser Tagewerk Id bestimmt von Sonne und Regen, von Gunst und Ungunst des Himmels. ist es zu verwundern, wenn wir auch das Ichen zum Adventsbeginn von der Natur varten? „Aus den Wolken muß es fallen...- Im wahrsten Sinne, zwar nicht das Glück, aber mit dem Schnee doch eln Glück: die Vorfreude auf Weihnachten. Und so warten wir also. Aber wir warten nicht ungeduldig und nervös, es macht uns nicht unruhig und zermürbt uns nicht; denn wir brauchen ja nicht zwischen grauen Steinen in trostlosen Straßen mit dem Blick auf die Uhr und quälendem Zweitel im Herzen zu warten. Wir dürfen noch die Köstlichkeit des Wartens erfahren, jene feine Stille, die einer tiefen Gewißheit vom Kommen des Erwarteten entspringt, die über alle Tage ein sanftes, sehnsüchtiges und hoffnungstrohes Licht legt und alles in uns erblühen läßt, damit wir recht bereit seien zum Empfang. — Ach, die wundersamen Geschichten und die innigen Volkslieder von dem Mädchen, das viele Jahre lang den wandernden Geliebten zurückerwartet, sie können sich alle nur auf dem Land zugetragen haben, wo alle Stunden und Tage des einen Jahres In jedem kommenden wiederkehren und neu erstehen!— Von Ende Oktober ab gilt unser erster Blick frühmorgens beim Erwachen dem Fenster. Und abends legen wir uns müde, aber immer welter erwartungstroh wieder zu Bett und denken: vielleicht morgen. Und dann ist es einmal wirklich so weit. Vielleicht legte sich über Nacht eine dünne, weiße Decke über die Erde, vielleicht begann der Tag mit grauesten Nebeln und verschenkte in der Dämmerstunde die großen, weichen Flocken, genug: er ist da. Dann gibt es einen fröhlichen, kleinen Spaziergang durch das schimmernde Weiß bis zu den alten Tannen, die einen grünen, weißbetupften Strauß hergeben. Der steht in der Dämmerung dunkel und Wunder verheißend auf dem Tisch, und ein einziger Silberfaden flimmert in dem stillen Licht der ersten Kerzen. In einer flachen, kleinen Schale liegt ein Pfefferkuchenherz für jeden und Nüsse. Aus der Otenröhre kommt das Zischen von Bratäpfeln, und die Kinder lauschen mit glühenden Wangen und leuchtenden Augen den Weihnachtsliedern, die die Laute dunkel begleitet. Es riecht nach Tannen und Kerzen und Bratäpfeln, und es ist ein Fest, wie kein lange vorbereitetes und sorgfältig ausgedachtes es sein könnte. Und dann: diese von langer Hand vorbereiteten Felern, sofern sie überhaupt jene unnennbare Stimmung hervorzubringen vermögen, wie sie eigentlich nur den unerwartet„Hereinschnelenden“ eignet, sind doch alle ein Abschluß, Ende einer Zeit stiller Vortreuden. Aber das Schneefest nicht, das gibt ein Versprechen, das sagt:„Freut Euch, ich bin nur ein ganz kleines Sternlein, bald wird Euch ein ganzer Himmel geschenkt.“ Und es bringt uns einen bleibenden Gewinn: Nie im Leben können wir vergessen, daß über Nacht das Wunder des ersten Schnees geschah, und daß manchmal der graueste Nebeltag zu Abend ein Schneefest verschenken kann. Es legt in die Kinderseele einen Glauben, den es bei den Erwachsenen wach hält und immer wieder nährt, jene unbedingte, innere Gläubigkeit, die um den Sinn des Lebens weiß, ohne ihn zu kennen, und die weiß, daß er ihr offenbar werden kann heute oder morgen, oder, wenn es ein ganzes Leben lang dauern sollte, dann wird es eben der„letzte“ Tag und die Stunde im Angesicht des Weihnachtstores bringen! DICHTUNG UND VOLKSTUN Von Hans Frenck In meinem Hörspiel„Heinrich von Kleist“ heißt es In einem Zwiegespräch zwischen Kleist und seinem Freunde Friedrich Christoph Dahlmann, dem späteren großen Historiker, einem der„Söttinger Sieben“, denen das Recht über der Macht stand: Dahlmann: Vielleicht muß erst Einer erwiesen haben, daß das für unbesiegbar Gehaltene überwindbar ist, ehe Alle losbrechen. Kleist: O diese trägen Seelen, die immer die sichere Sache wollen! O diese hündischen Seister, die nur in dem behördlich anbefohenen Chor kläffen! Wie unendlich Viele, die nicht offen zu unserer großen Sache stehen, wissen, um was es geht! Handeln, ihr Allzuzaghaften, ist besser als Wissen. Haben wir noch nicht lange genug mit grimmigen Zügen die Nationalrache im Geiste genossen? Jetzt gilt es, den Trank der Tat zu trinken; unbekümmert, ob der letzte Schluck höchstes Erdenglück bringt oder den Tod. Dahlmann: Das ganze Volk muß bereit sein, ehe wir losschlagen. Kleist: Warum ist das deutsche Volk noch immer nicht für jene Schicksalsstunde bereitet, die auf Jahrhunderte, die vielleicht auf ewig über sein Schicksal entscheidet? Bei uns wird, im Gegensatz zu anderen Völkern, der Staat zu wenig gelehrt. Es sollte Staats** de Orchester(Leitug und Wassen Min Amadei: Der Min zua: b) Ständchen nechte auf dem Ma r: Verborgene Ver# h. Strauß. Milloben“. sende: Sinagemein! Kreis Bochum#### Chorgemeinscha“ it: Musiklehrer E Bochum. 69=Singsa ine Orchester(Leit# hneider(Baß=Bari## a. Gebhardt: Wien lertanz Zwei T### tolz: Einmal hin sellen. Walzer. erz hat Heimweh trag' dich auf Odn aus Eine ein tein: Die Musik Narr a) Kunn nur für dich wird das Leben Lotosblume. Bolld % mit Röhren RM. 256.— en mit 5 Kreit enschate. mil We“ gsdu-ennachwand Drospeste vo Essen, G. m. A. 8U Ungen Im Sauerland Phot.: W. P’eterlen verkünder von Berut, sollte Prediger des Patriotismus geben! Dahlmann; Wer ist wie du— insonderheit mit der Hermannschlacht, von der jedermann erkennen wird, daß sie dem Schicksal unseres Volkes dient— wer ist in gleicher Weise wie Heinrich von Kleist ein Prediger des Patriotismus? Kleist: Warum mußte ich meinen Feindgestalten die römische Toga umhängen? Warum die Worte meines Hermann altdeutsch verhüllen? Warum spreche ich nicht geradeaus, nicht einfach, nicht einfältig, daß der Bauer hinter seinem Pflug, der Tischler an seiner Hobelbank, die Tagelöhnerstrau im Schweinekofen, die Magd, die ein Huhn rupft, mich verstehen; so verstehen, als spräche Ich in ihrer Sprache? Warum ist meine Poesie ein Wolkengebilde, schön anzuschauen, aber fern—fern? Warum sind meine Worte nicht Sturm, gegen den, wer nicht in seiner Richtung gehen will, sich stemmen mag mit aller Kraft; den aber jedermann spürt, an sich, in sich, hörbar, fühlbar, als ewige Gestalt!? Diese Auseinandersetzung bezeichnet mit nachdrücklicher Deutlichkeit die große Kluft, die seit langem zwischen dem deutschen Volk und der deutschen Dichtung bestanden hat, die noch immer nicht überwunden ist, aber zu beiderseitigem Nutz und Frommen so schnell und so gründlich wie nur möglich überwunden werden muß. Vo liegen die Gründe für dieses beklagenswerte Nichtzueinanderkönnen? Hüben und drüben. Unsere Dichter haben sich vielzuwenig um die Nöte der Allgemeinheit gekümmert. Sie haben nicht, wie es doch ihre Autgabe gewesen wäre, mit dem Volk und für das Volk gelebt. Sie erschufen sich ihre eigene, oft nur noch den Eingeweihten kenntliche, überzüchtete Sprache, statt dem gemeinen Mann aufs Maul zu sehen, statt die Sprache der Straßen und der Märkte, der Häuser und der Höfe aufzunehmen, großzuziehen und durch langsames, gepflegtes Wachstum auf besserem Boden allmählich zu veredeln. Aber auch das Volk selber, auch die Aufnehmenden tragen einen nicht geringen Tell der Schuld an der Tiefe der Schlucht, die seit vielen Jahrzehnten zwischen dem Dichter und der deutschen Allgemeinheit klafft. In keinem anderen Lande der Erde ist der Fremde in gleicher Weise überwertet und verhätschelt worden wie bei uns. Deutschland, das sich mit Stolz das Land der Dichter und Denker nennt, hat das Außerdeutsche und das Undeutsche auf dem Gebiet des Schrifttums innerhalb seiner Grenzen so ungehemmt groß werden lassen, daß man immer wieder vor dem Rätsel steht, wie ein Volk, das eine unübersehbare Fülle unvergänglicher Sprachmeisterwerke geschaffen hat, in diesem Maß seiner selbst vergessen konnte. ist es nötig darauf hinzuweisen, daß Geister ersten Ranges, die unsere ureigene Volkskraft hervorbrachte, dem Verkommen, dem Verhungern nahe waren, während flinkfingerige Schmierer, die sich deutsch nannten, ohne es zu sein, Millionäre wurden? Braucht es einer Autzählung der Machwerke, die bei uns als Meisterwerke in den Himmel erhoben und zu Hunderttausenden verschlungen wurden, indessen einheimische Dichter von Rang ohne Verleger waren und bei Stiftungen um eine Unterstützung schnorren gehen mußten? Nein! Denn einmal sind nun doch breiteren Schichten über diesen Widersinn die Augen autgegangen. Zum Andern: es ist zur Zeit wichtiger vorauszublicken als zurück. Da der Staat die innige Verbindung der gesamten physischen und geistigen Bedürfnisse, des gesamten inneren und äußeren Lebens einer Nation zu einem großen, kraftvollen, unendlich bewegten, zukunftträchtigen Ganzen ist, so kann seine eigentliche Lebensmacht nur Volkheit sein. Denn sie allein gewährleistet jene schöpferische Harmonie, die in der Gegenseitigkeit und Wechselwirkung zwischen privaten und öffentlichen Interessen besteht. Aus der Kraft des Volksgemütes, nur aus ihr, wird die neue Zeit sich speisen können. Also gilt es mit allen erdenklichen Mitteln die Wiedervereinigung der deutschen Dichtung mit dem deutschen Volkstum, des deutschen Volkstums mit der deutschen Dichtung da, wo sie bereits vorhanden ist, zu hegen und zu pflegen, da wo sie noch nicht zu finden ist, herbeizuführen Diese Dinge lassen sich nicht beeinflussen? Der alte Comenius hat, als von der Unbeeintloßbarkeit des Gemütes widerspenstiger Kinder die Rede war, unbekümmert gesagt:„So sie keine Lust haben, soll man ihnen weiche machen" Wan wird staunen, wie sehr und wie leicht das Dichtergemüt der Beeinflussung und Befruchtung durch das erstarkte deutsche Volkstum zugänglich ist Der afrikanische Leopard moderner„Technik“, ge#znüberstand. Einen solchen Gegner in freier Wildbahn vor sich zu haben! Ja, das spannt jeden Muskel, jeden Nerv dis zum Zerreißen. Aber hier der ohnmächtige Feind, machtlos mir ausgeEines der schönsten, aber auch der gefährlichsten Tiere der afrikanischen Steppe ist der„Jui“, der Leopard. Sein anscheinend so auffallendes, schön gezeichnetes Fell in von der idealsten Schutzfarbe, die man sich denken kann. der gelbliche Grund entspricht genau der meist gelden und bräunlichen Färbung des afrikanischen Poris(Steppengebiet) und die schwarzen Ringelflecken wirken als Schatten, denn in der grellen Sonne der Tropen sind die Schatten nicht mattgrau, wie bei uns, sondern tiefschwarz. Eine einfarbige gelbe oder gelbbraune Masse, wie beispielsweise der Löwe, fällt im Busch= und Grasgewirr der Steppe viel eher ins Auge als das gesprenkelte Fell des Leoparden. Er verschwindet im hohen, welken Grase so vollkommen, daß man wenige Schritte an ihm vorübergehen kann, ohne ihn zu bemerken. Er ist heimtückischer und im allgemeinen viel angriffslustiger als der Löwe und führt seine Attacke blitzschnell aus ohne die leiseste vorherige Ankündigung durch Knurren oder Fauchen. Die schöne Großkatze ist mehr noch als der Löwe ein ausgesprochenes Nachttier, und jeder afrikanische Jäger betrachtet es als seltenen Glückszufall, einmal bei Tageslicht einem„Jui“ im Pori begegnet zu sein. Ich habe in jahrelangem Buschleben verschiedentlich Leoparden im Tellereisen erbeutet, aber nicht einen einzigen in freier Wildbahn getroffen, obwohl ich oft vor Tag und Tau auf den Beinen war und im ersten Dämmerlicht ein Revier durchstreifte, in dem die schöne Katze, nach den Spuren zu urteilen, zahlreich vertreten war. In lebhafter Erinnerung ist mir heute noch eine Leopardenjagd, die leicht verhängnisvoll hätte enden können. Ich war als junger Afrikaner zum ersten Mal im Inneren Ostafrikas, in Ugogo, und mein Ehrgeiz ging natürlich dahin, mir möglichst bald die Sporen des Porijägers zu verdienen. Unter den Trophäen durfte das Fell eines selbst erlegten Leoparden nicht sehlen. Da aber, wie gesagt, die Chance, die begehrte Jagdbeute bei Büchsenlicht vor das Visier zu bekommen, sehr gering war, mußte die Zuflucht zum Tellereisen genommen werden. Diese Eisen sind etwa 30—35 Pfund schwer, mit einer 1½ Meter langen festen Kette versehen, an der ein schwerer Anker befestigt ist. Dieser muß, wie die Falle selbst, gut eingegraben und verblendet, darf aber nicht befestigt werden, da das gefangene Tier sonst in der ersten Wut mit noch ungeschwächter Kraft die Kette zerreißen oder sich den in der Falle gefangenen Lauf abdrehen könnte. Unter sachkundiger Leitung eines alten Afrikaners, früheren ungarischen Husarenossiziers, der angeblich Jahre lang den Busch als Elesantensäger durchstreift hatte, wurde, nachdem auf einem Leopardenwechsel eine geeignete Stelle ausfindig gemacht worden war, ein Dornenverhau errichtet, in das auf einer Seite ein einladender, etwa 30 cm breiter Eingang führte. In das Verhau kam am Abend eine schöne fette Ziege, die man in Ugogo damals noch zum Preise von einer Rupie (RM 1.33) erwerben konnte, und in dem Eingang wurde mit allem nur erdenklichen Raffinement das Tellereisen eingebaut und gewissenhaft mit Laub, Gras und Erde abgeblendet. Einige Nächte bewohnte die Ziege den ihr sicherlich nicht sehr sympathischen Stall. Am dritten oder vierten Morgen, als sie wieder aus ihrem Gefängnis befreit werden sollte, war sie verschwunden, die Falle aber gänzlich unberührt. Die Geländebesichtigung ergab, daß der allzu einladende Eingang doch wohl den Verdacht der schlanken Katze erregt haben mochte, vielleicht war auch die Falle nicht genügend abgeblendet gewesen. Jeden= falls hatte der„Jui“ den bequemeren Haupteingang für Herrschaften verschmäht, war seitlich durch die Dornen des Verhaues gebrochen und hatte sich auf diesem zwar anstrengenderen, für ihn aber zweifellos ungefährlicheren Weg den Braten geholt, ohne uns durch seine schöne Decke dafür zu entschädigen. Mein erster, wie sich später herausstellte, richtiger Gedanke war, nun den nutzlosen Eingang zu verrammeln und das Eisen in das von dem Raubtier neu angelegte Entreo einzubauen, das ihm sympathischer zu sein schien. Mein ungarischer Lehrmeister war indes anderer Ansicht. „Vor“, meinte er,„lossen Sie Falle ruhig stehen, bittäh, mochen Sie Loch zu, verblenden Sie Falle besser. Leopard geht bestimmt hinein, wann ich Ihnen sog.“ Als blutiger Neuling respektierte ich den Rat des erfahrenen Jägers, ließ das Verhau auf allen Seiten verstärken und belebte es in der kommenden Nacht mit einem neuen Hornträger. Zwei Tage schien der Leopard auf der Bärenhaut zu liegen(wenn dieses Bild bei einem Jui erlaubt ist), die leichte Beute hatte ihn für einige Zeit der Mühe überhoben, sich nach neuer Nahrung umzusehen. Am dritten Morgen aber meldete der Boy. der täglich die Falle zu revidieren hatte:„mbust amekamatwa“, die Ziege ist geholt worden. Wieder hatte der Leopard den mit so viel Aufmerksamkeit für ihn hergerichteten Eingang mit höhnischem Lächeln umgangen und war diesmal von der anderen Seite in die Burg eingebrochen, um sich sein Frühstück zu holen. Jetzt aber verzichtete ich auf den Rat des erfahrenen Elefantenjägers. setzte das Eisen in die von dem Raubtier neuerlich gebrochene Oeffnung und ließ den alten Eingang mit festen Pfählen und dichtem Dorngestrüpp völlig schließen. Ein junger Hund, das Leibgericht aller Leoparden. kam diesmal als Köder in das Dornverlies. Solcher Raffiniertheit war das kluge Katzentier anscheinend nicht gewachsen. Am dritten oder vierten Tage, als ich frühmorgens selbst den Revisionsgang machte, war das Tellereisen verschwunden, und das Hündchen winselte mir steudig und unversehrt aus seinem Gesängnis entgegen. Das kleine Kerlchen mag eine schöne Angst ausgestanden haben, als der Leopard dicht vor seiner Nase mit der Falle am Lauf davonging. Die Schleifspur, die das schwere Eisen mit dem an langer Kette befestigten Anker hinterlassen hatte, führte in ein zwei Kilometer entkerntes dichtes Gebüsch von Schilf, Dornbüschen und Euphordien. Durch Umgehen des Busches konnte ich bald feststellen, daß die Spur nicht wieder herausführte, der Jui mußte also orinstecken. Nun war größte Vorsicht geboten, denn ein durch rasenden Schmerz wütend gemachter Leopard ist ein surchtbarer Gegner, auch wenn er durch das schwere Gewicht an einem seiner vier Läu'e in seiner Bewegungsfreiteit behindert ist. Hat sich der Anker der Falle in Busch= oder Wurzelwerk so fest versangen, daß das Tier nicht weiter kann, ist es gut. Schleift er aver noch lose auf der Erde, sodaß das Tiet noch springen kann, dann ist eine solche Bewegung immer eine Sache auf Leben und Tod. Vorsichtig. Schritt für Schritt pürschte ich mich auf der Schleifspur voran. Nach wenigen Minuten schon zeigte ein wütendes Fauchen und Knurren an, daß ich die Bestie höchstens 15 bis 20 Meter vor mir hatte. Aeste und Zweige Grachen unter den Tatzenhieben des erbosten Tieres, das, nach der Richtung des Geräusches zu urteilen, einen Standort nicht änderte. Also schien es fest verankert zu sein. Langsam teilte ich, die entsicherte, schußbereite Waffe in der Hand, die Aeste eines vor mir liegenden dichten Akazienbaumes und blickte auf eine etwa 10 bis 12 m breite Lichtung, an deren anderem Ende ich den Leoparden gewahrte, der am linken Hinterlauf vom Elsen gesaßt durch wütende Sprünge sich von dem Hindernis zu befreien suchte. Doch der Anker, der sich in den Lustwurzeln eines Baumes von mehr als Armstärke versangen hatte, hielt. Es war ein herzergreisender Moment, als die geschmeidige, schön gesormte Kate ihren Feind, den Menschen, erblickte. Aller Haß und alle Wut der Welt schienen mich aus den grünlich schillernden Augen anzublitzen, und ein furchtbarer Laut, halb Fauchen, halb Wutgeheul entrang sich der Kehle des schäumenden Tieres. Und voch hatte ich in diesem Augenblick keineswegs die Vorstellung irgend welcher Gefahr. Das einzige, mich beherrschende Gefühl war das der Scham ob der Hilflosigkeit der Kreatur, die gejesselt vor mir lag, und der ich als Herr der Schöpfung mit den Mitteln liesert. Das macht unsicher, beschämt in tiefster Seele. Nie konnte ich die reine Freude des Jägers empfinden, wenn ich ein Tier im Tellereisen zur Strecke gebracht hatte. Schnell kniete ich nieder, etwa 5 Meter vor dem Jui, um ihm den Gnadenschuß zu geben. Doch. hatte mich nun die Hilflosigkeit des Tieres unsicher gemacht, hatte ich beim Abdrücken gemuckt, ich weiß es nicht. Im Augenblick, wie ich abzlehe, springt der Leopard mit einem surchtbaren Gebrüll hoch, gerade in Richtung auf mich zu, einen Moment sehe ich den gewaltigen Körper schräg über mir in der Luft.— Was ich dabei dachte oder fühlte? — Garnichts.— Man denkt in solchen Augenblicken Überhaupt nicht, sondern reagiert einfach automatisch. Wie ich in dieser Situation, aus der Kniebeuge mich blitzschnell 2—3 Meter zurückwersen konnte, ist mir heute noch ein Rätsel. Im selben Augenblick wird das Tier von der sich straff spannenden Ankerkette zurückgebissen und kommt aus den Boden. Wie im Traume hatte ich, wanrend ich mich zurückschnellte, repetiert, die Büchse lag an der Wange, und der nächste Schuß durchschlug dem Tier die Halsschlagader und streckte es nieder. Das alles hatte sich blitzschnell, viel schneller als es sich erzählen läßt, in Bruchteilen einer Sekunde abgespielt. Der Leopard hatte, wie ich an den Spuren feststellen konnte, wenige Zentimeter vor der Stelle. an der ich gekniet hatte, die Vorderpranken in den Boden geschlagen. Nur dem glücklichen Umstande, daß Ankerkette und Baum, an dem der Anker hing. nicht nachgaben, nicht der eigenen Geschicklichkeit und Schnelligkeit hatte ich mein Leben zu verbanken. Es war der größte und schönste„Jui“, den ich je in Afrika gesehen hatte, ein ganz alter Bursche, dessen schöne Decke noch heute mein Arbeitszimmer schmückt. Heidekate Werner Hensel Der Schlangenbeschwörer VON FRANCIS STEEGMOLLER Wir waren kaum in das Haus in Kairo eingezogen, als sich eine Schwierigkeit zeigte: Schlangen. Mich störten sie nicht— es waren keine Kobras. sondern nur zwei anmutige grüne Schlangen von harmloser Art—. aber die in der Küche beschäftigten Nubier fühlten sich durch sie gestört, und eines Tages kamen sie als Abordnung, um eindrucksvollen Einspruch zu erheben. Ich schlug vor, sollten die Schlangen selber fangen und töten; aber es schien nicht leicht zu sein, eine ägyptische Schlange zu fangen, und außerdem brachte es Unglück, auch nur eine Kobra zu töten, außer, man war ein ganz besonderer Mensch.„Wir bitten Sie“, sagten sie,„das Gesundheitsamt anzurufen. Die werden wissen, was zu tun ist.“ Das Gesundheitsamt, sand ich heraus, wußte genau, was zu tun war. Jederzeit, wenn es mir angenehm wäre, belehrte mich eine höfliche Stimme—, würden sie mir gerne ihren beglaubigten Schlangenbeschwörer schicken, einen Mann, der mein Haus und meinen Garten ohne die geringste Störung von allen Schlangen säubern würde. „Denken Sie nicht, er sei wie die gewöhnlichen Schlangenbeschwörer, die Sie in den Straßen auf ihren Flöten ihren Schlangen etwas vorspielen sehen. Die meisten davon sind Marktschreier, die eine Augenschau vorführen. Dieser Mann fängt einfach Schlangen. Wir wissen, daß er völlig vertrauenswürdig ist. Und“, fügte die Stimme hinzu, dieser Stadtverwaltungsdienst würde mich nichts kosten; wenn auch niemand etwas dagegen hätte, wenn ich dem Bevollmächtigten etwas für seine Bemühung gäbe. Ich war in einer ausgesprochen voreingenommenen Stimmung, als der Schlangenbeschwörer am Nachmittag darauf kam— ein großer, brauner Mann in wehendem Gewand, der auf einem ausnehmend kleinen Esel ritt. Mit arabischem Redeschwall eröffnete er, daß er der derzeitig tätige Nachfahr einer langen Reihe von Schlangenbeschwörern sei und sehr verschieden von den Schlangenbeschwörern der Straße, die mit Musik ihre zahmen Schlangen in hypnotischen Schlaf versetzten. Er könne dank einer angeborenen Gabe jede Schlange der Welt in ihrem Schlupfwinkel ausfindig machen und mit ihr tun, was er wolle. Das geschehe, sagte er. hauptsächlich dank seinem Geruchssinn. Schlangen haben ihren besonderen Geruch, und gewisse Menschen besitzen die Gabe, ihn zu riechen: in einem solchen Augenblick füllten sich ihre Nasenlöcher, sättigten sich mit Schlangengeruch. Aber, fuhr er fort, nachdem man eine Schlange bis zu ihrem Schlupfwinkel ausgeschnüffelt hat, muß man wissen, wie man sie anzeden muß, die Worte kennen, die man anwenden muß, um sie zum Gehorsam zu zwingen, und die hatte er von seinen Vorfahren gelernt. Und jetzt, wenn wir bereit wären, wolle er beginnen. Gefolgt von dem gesamten Hausstand, wobei einer der Nudier stolz einen Schlangenbehälter nachtrug, begann der Schlangenmann mit wuchtigen Schritten seinen Rundgang durch den Garten, in einer rhythmisch kräftigen, eindrucksvollen Weise Atem holend. Soweit es mich betraf, war die Luft im Garten wie aus einem Stück; für den Bevollmächtigten aber war sie offenbar ein immer zunehmender oder abnehmender Duft nach Schlangen. Manchmal konnte er ungeduldig schnauben, seinen Kopf schütteln und seinen Schritt beschleunigen; ein anderes Mal verlangsamte er seinen Schritt, holte tief Atem, schleppte seine Füße nach und schloß halb die Augen. Drei= oder viermal gefolgt von der Menge, machte er die Runde um den Garten und blieb zuletzt, indem er uns weise zunickte, vor einem Hausen von Felstrümmern stehen. Die Schlangen, verkündete er durch einen aufgeregten Dolmetscher, waren hier drinnen und er würde sie nun herausholen. Damit schickte er sich an, Wort zu halten. Nachdem er seine Ausrüstung auf den Boden gestellt hatte, stieß er eine Reihe lauter, gebieterischer Befehle aus; die Worte, erklärte man mir, wären geheimnisvoll auch für Kenner des Arabischen; er strengte seine machtvolle Stimme bis zum äußersten an; sein Gesicht wurde kupferfarben; die Erde zitterte unter dem Aufstoßen des schweren Stockes. Nach einem besonders lauten Besehl kauerte er sich nieder und lugte in ein Loch zwischen den Felsen; seine Stimme wurde sanfter; und langsam, eine nach der anderen, glitten unsere zwei grünen Schlangen heraus. Sie blickten um sich mit funkelnden Kugelaugen und heftig arbeitenden Zungen. Dann beruhigten sie sich und lagen bewegungslos ihrem Bezwinger zu Füßen. Ich erwartete, daß er sie mit den Händen greisen würde; aber durchaus nicht. Er setzte den Behälter auf den Boden, sodaß die Schlangen die Oeffnung sehen konnten. Seine Stimme wurde womöglich noch sanfter und betörender— und ganz langsam, fast nebeneinander, näherten sich die unberührten Schlangen der Oeffnung, zauderten, glitten wieder vorwärts und verschwanden. Indem er aufsprang. schloß der Beschwöter mit einem„Peng“! die Klappe. Jeder= mann jubelte auf. lachte, klopfte dem andern auf den Rücken. Mir zugewandt, gab der große Mann meine Verbeugung mit vielen seinigen zurück. Aber, verkündete er, er war noch nicht zufrieden. Wer konnte sagen, ob sich hier nicht noch andere Schlangen umhertrieben, von denen wir nichts wußten? Wenn ich nichts dagegen hätte, würde er gern ein paarmal ohne Gefolge um den Garten herumlaufen, um die Lage der Dinge zu klären. Einspruch gab es keinen, und er legte los. Es wird nicht leicht sein, das Schauspiel zu vergessen: den mächtigen, braunen Mann in weißem Turban und buntschillerndem Gewand, wie er beschwingt rund und rund um den Garten lief, laut atmend und seinen dicken Schlangenstock gezückt. Als er endlich vor uns stehen blieb mit der Meldung, der Garten sei völlig schlangenfrei, war er naß von Schweiß. Trotzdem gönnte er sich keine Rast. Nachdem er seinen Esel bestiegen hatte, nahm er seinen Schlangenbehälter zu sich auf den Schoß, machte uns allen Salam und setzte sich in Bewegung. Ich begleitete ihn bis zur Einfahrt, und er nahm gnädig an, was ich für angemessen hielt. Indem er dann seinem Esel die Seiten stieß, salamte er noch einmal und trabte geschäftig davon, vermutlich dem Gesundheitsamt zu. (Deutsch von Hans B. Wagenseil). Was für ein Glück un socham Jaspert über de leich bei unserm erster als wir mit den Augsburg schlenderten ürnberg und Bayreut! alles gezeigt und erzä Lagen, die ich mit ihm ben schönen Dingen der als in den vierzehn I schulbank gedrückt habich war froh, daß ich an seine guten Seite hm gesiel. 3. B., das Besonderes auffallen ###t, als ich ihn hinter S=Kurve zum ersten lburg, fand ich diese 2 bestätigt. ir standen auf der ob Is und blickten von dächer weir ins Land. eigt. in welcher Richtu sein sollten. Da ich en konnte, bat ich It gab es mir mit ein sochte daran drehen, so icke, schwarze Finsterni #a“, lachte er und hatt es ist blind. Aber ic en, sondern um damit auf der Landstraße weiß der Fahrer doch sache ist noch mal so #türlich konnte ich dar jeder hat nun mal# angen; und wenn I. en Feldstecherchen dav und Tippelbrüdern v das ja auch eine gen sch keiner der üblichen München schlepptee bns vier Tage lang getummelt hatten, zu rsität. Ich sollte auch so eine Universität, Is wir dann wirklich in Professor eintrat #h ich zu meinem E schteten und wie er en. Als die Vorle durch die Stadt sch! hts zu gebrauchen. wieder aufzuheite Im Gegenteil, je wurde er und plötzl leß ihn laufen. Viell Alten Erinnerungen bends in der Herber Es wurde acht, es u r bei Herbergsschlu #r da war, begann ich nächsten Morgen um acht kam er an Schuljunge am iß er eine herrlich t mit einem alten Bankdirektor, den habe. prächtiger alter s mit der ganzen 2 son als Kind imme r das schwarze S# im Beweis für sei mmarkschein vor die I. da riß ich nicht sa 1 Jochem über den 1 mir teilte. Wir I. 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Ich erwartete, de; aber durchaus Boden, sodaß die Seine Stimme etörender— und rten sich die unbeten, glitten wieder r aufsprang, schloß e Klappe. Jederandern auf den oße Mann meine ht zufrieden. Wer andere Schlangen sußten? Wenn ich ein paarmal ohne um die Lage der inen, und er legte uspiel zu vergessen: ißem Turban und chwingt rund und d und seinen dicken sor uns stehen blieb schlangenfrei. war er sich keine Rast. le, nahm er seinen ß, machte uns allen h begleitete ihn bis , w a s i c h f ü r a n g e n Esel die Seiten te geschäftig davon, # B. Wagenseil). Phof.: Tüsfeld Pas für ein Glück und wieviel Offenbarungen mir ocham Jaspert über den Weg gelaufen waren, merkte eich bei unserm ersten gemeinsamen Stadtbummel, Is, als wir mit den Heftchen des Verkehrsvereins Augsburg schlenderten. Und später erst, in München, ürnberg und Bayreuth! Ach. was hat mir Jochen alles gezeigt und erzählt! Glaub mir, in den vier Tagen, die ich mit ihm zusammen war, habe ich mehr en schönen Dingen der Welt sehen und begreisen geals in den vierzehn Jahren, die ich in den Masuren chulbank gedrückt habe. ich war froh, daß ich ihn gefunden hatte, hielt mich an seine guten Seiten und übersah, was mir nicht hm gesiel. 3. B., daß er schon rein äußerlich als Besonderes auffallen wollte. Das hatte ich ja schon u, als ich ihn hinter Crailsheim in meiner herrS=Kurve zum ersten Mal gesehen hatte. Später, in burg, fand ich diese Beobachtung auf die komischste stätigt. ir standen auf der obersten Plattform des Perlachs und blickten von dort oben über das Gewirr ächer weit ins Land. Auf einer Bronzetafel, war igt, in welcher Richtung verschiedene Alpengipfel zu sein sollten. Da ich sie mit dem bloßen Auge nicht en konnte, bat ich Jochem um sein Glas. gab es mir mit einem verschmitzten Lächeln, aber ochte daran drehen, soviel ich wollte, ich sah nichts, cke, schwarze Finsternis. a“, lachte er und hatte einen diebischen Spaß.„Ich es ist blind. Aber ich habe das Glas ja nicht, um sen, sondern um damit gesehen zu werden. Wenn ich auf der Landstraße stehe und einem Wagen winke, weiß der Fahrer doch gleich, wen er vor sich hat und ache ist noch mal so schnell gemacht.“ türlich konnte ich darüber nur lächeln. Aber schließeder hat nun mal seine eigene Art. seine Wagen angen; und wenn Jochem Jaspert sich mit seinem in Feldstecherchen davor bewahren wollte, mit Kunnd Tippelbrüdern verwechselt zu werden, nun so das ja auch eine gewisse Berechtigung. Er war ja ch keiner der üblichen Landstraßenritter. München schleppte er mich zum Beispiel, nachdem ns vier Tage lang durch die verschiedenen Kunstgetummelt hatten, zum guten Ende auch noch in die rsität. Ich sollte auch den Betrieb mal kennenlernen, so eine Universität, das sei eine putzige Sache. s wir dann wirklich in einem der Hörsäle saßen in Professor eintrat und seine Vorlesung begann, h ich zu meinem Erstaunen, wie Jochems Augen chteten und wie er sich gierig vorbeugte, um zu en. Als die Vorlesung zu Ende war, und wir durch die Stadt schlenderten, war er wortkarg und ts zu gebrauchen. Ich versuchte, ihn mit allerlei wieder aufzuheitern, hatte aber keinen Erfolg Im Gegenteil, je ärger ichs trieb, um so einsilwurde er und plötzlich lief er mir einfach davon. eß ihn laufen. Vielleicht mußte er allein sein, um lten Erinnerungen fertig zu werden. ends in der Herberge wartete ich vergeblich auf Es wurde acht, es wurde neun, Jochem kam nicht. r bei Herbergsschluß um zehn immer noch nicht r da war, begann ich mir Gewissensbisse zu machen. nächsten Morgen war Jochem jedoch wieder da. um acht kam er angeschneit und hatte eine Laune in Schuljunge am ersten Ferientag. Er erzählte daß er eine herrliche Nacht verbracht habe, durchelt mit einem alten Geschäftsfreund seines Vaters, Bankdirektor, den er zufällig auf der Straße gehabe. in prächtiger alter Herr,“ sagte Jochem,„der einen e u e z ee. hon als Kind immer beonkelt und hat auch heute ür das schwarze Schaf der Familie was übrig.“ um Beweis für seine Worte hielt er mir einen igmarkschein vor die Nase. n. da riß ich nicht schlecht die Augen auf und freute nit Jochem über den Segen, den er dann auch redu mir teilte. Wir gingen in die Stadt und kaufn. Ich bekam ein paar neue Stiefel und Jochems letterweste, die noch ganz tadellos in Ordnung war icht mal Flecken hatte. Er kaufte sich aus reinem nut eine neue und bespiegelte sich darin von vorn on hinten, wie eine Frau, die ein neues Kleid nen hat. Ja, er war eitel, daß einem übel werden wir schon lange aus der Stadt raus waren, er mich mitten auf der offenen Landstraße plötzsehl zum zehnten Mal, wie sich denn seine Weste liest das Geld lieber zusammenhalten sollen!" sch argerlich. Da lachte er nur und meinte, er wohl schon wieder ein Schäschen finden, das er könne. kutzte und fragte ihn geradewegs, wie das geei und wovon er eigentlich lebe unterwegs, denn vom Arbeiten nichts hielt, hatte er mir schon nug versichert. Gott!" Jochem zuckte die Achseln.„Ich habe Pasue Veraiagungn Win Gus u.. ker Mann und da gibt es manchen, der den Sohn st, um mit dem Alten gut zu fahren.“ v. wie man auf die Dauer durchkommen konnte, nierwegs was zu schafsen, das begreise ich allernicht, und ich drängte Jochem auch nicht weiter, saber zu erklären, denn es gab noch zuviel andere die von ihm erklärt zu bekommen mir wichtiger krampten wir denn zusammen über Rosenhain ichtesgaden rauf und von dort an der österden Grenze entlang nach Passau. In Passau besorgte ich uns einen Motorfrachter donauauswärts nach Regensburg. Jochem wollte erst nicht recht mit an Bord, er hielt nichts von solch langweiliger Wassertriecherei, aber dann war er von der Fahrt doch ganz begeistert und nahm sich vor— genau wie ich nach meiner ersten Neckarsahrt— es in Zukunft öfter mit Schifsen zu versuchen. Ich war glücklich, Jochem auch etwas Neues beigebracht zu haben, und dann machten wir weiter nach Nürnberg, wo wir drei Tage blieben, um dann in einem durch bis Bayreuth weiter zu trampen. In der Festspielstadt hielten wir uns ebenfalls anderthalb Tage auf, und hier genoß ich zum letzten Mal das Glück, mit einem so guten Führer wie Jochem durch alte Gassen und weite Parks zu schlendern. Er erzählte mir von Richard Wagner, seinem Leben und seiner Musik. Was Jochem mir alles von der Musik Wagners vorschwärmte, war mir zu hoch, um so mehr aber fesselte mich, was ich an Einzelheiten von seinem Leben erfuhr. Zu hören, wie sich jemand gegen eine ganze Welt stemmt, wie er sich durchsetzt, wie er tausend Fehlschläge erträgt und den Hohn und das Gelächter der Dummköpfe und wie er dann schließlich doch den Platz behauptet, das ist immer was für mich. Jochem lächelte darüber nur mitleidig, aber das war mir gleichgültig. Ihm war— wie er das nannte— „die Schönheit an sich“ das wichtige und mir die Kraft, die diese Schönheit geschaffen. In Bayreuth war ich nun auch wieder auf den Main gestoßen, auf den roten Main, und wenn er hier auch kein Bächlein war, so war er doch ein winziger Fluß und seine Quelle lag nur zwanzig Kilometer entfernt. Auch die des weißen Mains lag nicht viel weiter ab. Darum hätte ich gern noch zwei Tage geopfert, um die gute Gelegenheit auszunutzen und hinzutippeln. Aber Jochem wollte nicht mit. Soviel er auch immer von Schönheit redete—„schöne Bauwerke. schöne Menschen, schöne Bilder, schöne Musik“— von den Schönheiten eines durch blühende Bergwiesen zu Tal murmelnden Bächleins hielt er nichts, wenigstens nicht genug, um zwei Tage Tippelei durch öde Bauernkaffs daran zu setzen, wenn eine Stadt wie Dresden in vier Autostunden zu erreichen sei. Ja, Dresden, die Brühl'sche Terrasse, das Schloß, der Zwinger und die Kreuzkirche mit ihrem berühmten Knabenchor! Ach, Jochem geriet mal wieder vor Begeisterung außer frühstückten, daß es nur so eine Wonne war und warteten sich und er steckte mich mit seiner Begeisterung an. So den tiefsten Stand der Ebbe ab. brachen wir denn nach Dresden auf. Es waren zweihundert Kilometer und wir schafften sie an einem Tag, erst mit einem Holztransport bis Plauen, dann mit einem Vertreterwagen bis Chemnitz und die letzten siebzig Kilometer— lang ausgestreckt auf die harten Bodenplanken — mit einem leeren, schlechtgesederten Lieserwagen. Wenn man zu zweit ist, muß man nehmen, was kommt und froh sein, wenn man seine Strecke überhaupt hinter sich bringt. In Dresden ging meine Bekanntschaft mit Jochem Jaspert aus. Erst zwei Monate später schloß ich mich wieder an einen Kumpel an, an meinen Kumpel Karl. Karl war so beschränkt und dumm wie Jochem helle und durchtrieben gewesen war, aber er war eine durch und durch ehrliche Haut. Seines Zeichens war er Sattler und er schlug sich durch, in dem er von Hof zu Hof zog, um bei den Bauern nach zerrissenem Leder= und Sattelzeug zu fragen. Daran flickte er dann herum, ohne sich dabei zu überanstrengen. „Alles mit der Ruhe, und nur nichts überhasten!“ war sein Wahlspruch. Danach lebte er und vielleicht ist er auch danach gestorben. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß ich mit ihm zusammen in ein Abenteuer geraten bin, das ich nicht noch einmal mitmachen möchte. Nicht, weil ich nie zuvor in meinem Leben und auch nachher nie wieder solche verzweifelte Angst ausgestanden habe, wie in jenen letzten Stunden, die ich mit Karl gemeinsam verbrachte, sondern weil ich auch heute noch nicht weiß, ob er damals überhaupt mit dem Leben davon gekommen ist. Ich habe mir oft Gedanken darüber gemacht, ob ich mich damals richtig verhalten habe, aber ich bin immer wieder zu dem Schluß gekommen, ich habe alles getan, was ich zu Karls Rettung tun konnte. Karls Rettung! Das klingt wer weiß wie großartig und ist vielleicht nichts als dummes Zeug. Vielleicht läuft er heute noch genau so frisch und munter durch die Welt wie ich, ja, vielleicht hatte er im Augenblick der höchsten Gefahr sogar den richtigen Entschluß gefaßt und ist leichter davon gekommen als ich. Möglich ist alles, obwohl es mir nicht in den Kopf will, daß er in seiner verdammten Lässigkeit auch mit dem Meer fertig geworden sein soll. Am Amrumer Watt Wir hatten uns in Husum auf der Herberge kennen gelernt. Ich kam damals— es war so gegen Mitte Juli— von Kiel und wollte über den Hindenburgdamm nach Sylt weiter. Karl hatte dasselbe Ziel, und so tippelten wir denn frühmorgens zusammen aus der Stadt raus. Dabei hielten wir uns mit Bedacht immer dicht hinter einen schwerfälligen Heuwagen, der fast die ganze Breite der Straße einnahm. Kein Auto konnte dort an uns vorbei, ehe nicht der Wagen die Straße freigab, und bis dahin hatten wir Zeit genug, in Ruhe mit den Fahrern zu verhandeln. Aber wie das immer so ist, wenn man zu zweit trampt, wir hatten kein Glück und mußten schließlich froh sein, als wir uns auf den Anhänger eines hoch mit Ziegeln beladenen Fernlasters hocken durften. Daß das keine sehr angenehme Sache würde, war uns klar. Aber gefahren ist gefahren, und wenn man fünfzig Kilometer Landstraße vor sich hat, dann fragt man nicht lange, wie? Der Fernlaster brummte los, wie das so die Art der Fernlaster ist. Uns wurde auf dem schweren, in den Straßenkrümmungen wild schleudernden Anhänger bald ungemütlich. Um einigermaßen Halt zu haben, mußten wir uns flach auf den Bauch legen und mit Händen und Füßen in die Fugen zwischen den Steinen einklemmen. Uns blieb keine Wahl, als uns Zehenspitzen und Finger von den schlotternden Ziegeln zermahlen zu lassen oder in hohem Bogen in den Straßengraben zu fliegen. An Abspringen war bei der rasenden Fahrt überhaupt nicht zu denken, und so atmeten wir auf, als wir nach einer endlosen Stunde schließlich einen hohen Deich überquerten und an der Verladerampe eines kleinen Hasens hielten. Dagebüll hieß das Nest, in dem wir gelandet waren. Vor uns im offenen Meer lagen die Halligen Oland, Gröde und Langenees und die Insel Föhr. Nach Föhr waren auch die Steine bestimmt. Ein schwerfälliger Motorkutter lag schon bereit, die Ladung zu übernehmen. Als der Schiffer hörte, daß wir über den Hindenburgdamm nach Sylt wollten, schüttelte er den Kopf. Nein, das ware nichts, meinte er. Wir sollten doch besser mit ihm nach Föhr rüber fahren, von dort bei Ebbe durchs Watt nach Amrum laufen und dann für ein paar Groschen den Dampfer nach Sylt, nach Hörnum rüber nehmen. Daß das abwechselungsreicher und bequemer war, als fünf Stunden über den großen Seedeich an der Küste entlang bis Klauxbüll zu tippeln, um von da quer durch das Meer über die Eisenschwellen zu stapsen, das leuchtete mir ein. „Und was meinst Du dazu?“ wandte ich mich an Karl. „Mir ist das Wurscht!“ sagte er.„So oder so, die Hauptsache ist, wir kommen hin.“ „Na, dann könnt ihr ja gleich ein büschen mit anpacken.“ meinte der Schiffer und deutete mit einem Kopfnicken auf die Ziegel, die von un erm Fernlaster auf seinen Kutter verladen werden mußten. „Für das büschen Ueberfahrt?" fragte Karl und nickkopfte in entgegengesetzter Richtung, nach dem wenige Kilometer entsernten Föhr hinüber. „Warum nicht?“ sagte ich.„Wenn wir was dabei verdienen können?" Auch ich ärgerte mich über den Schiffer, der erst so freundlich getan hatte und doch nichts wollte, als ein paar bezahlte Arbeitskräfte an uns sparen. Ich hätte gewiß nicht untätig zugesehen, wenn er mit seiner Arbeit begonnen hätte, aber wenn er darauf ausgehen wollte, sich eine halbe Stunde Ueberfahrt mit einem halben Tag Ziegelladen bezahlen zu lassen, dann mußte er sich Dummere aussuchen. „Komm Karl!“ sagte ich.„Wir tippeln!“ Da rief der Schiffer uns zurück und bot jedem eine Mark. Das war ja immer noch kein Lohn für die Schweinearbeit, denn wenn man kein Handleder hat, ist Ziegelladen eine reichlich unangenehme Sache. Aber schließlich, wenn man sie sozusagen schon greifbar vor sich sieht, dann ist eine Mark doch verflucht viel Geld, und so packten wir denn mit an. Am Mittag, als die Flut aufkam, liesen wir aus, halsen am Nachmittag in Wyk für nochmals eine Mark auch noch beim Löschen und schliefen in der Nacht, da die Wyker Herberge bis auf das letzte Notlager besetzt war, herrlich und fest unter einem umgelegten Strandkorb. Als die Morgenkühle uns weckte. tippelten wir noch bei halber Dunkelheit zum andern Ende der Insel nach Utersum hinüber. Dort kauften wir erst mal ein, schlugen am Anfang des Wattweges nach Amrum ein Lager auf. Als gegen neun Uhr ein Leiterwagen mit Kurgästen ins Watt hineinfuhr, brachen auch wir auf. Wir bandelten mit den Kurgästen an und konnten schließlich hinten mit aussitzen. Es wurde eine vergnügliche Fahrt, erst quer durch das ganze Watt und dann von einem Ende Amrums zum andern, von Norddorf über Nebel nach Wittdün. Das Wetter war herrlich, die Sonne knallte nur so vom Himmel, die Dünen waren hoch und wild und der Strand unermeßlich breit, wie man uns sagte, so an die zwölfhundert Meter. Da war also auch für ein paar arme Tippelbrüder Platz. Wir zogen unsere Badehosen an, versteckten unser Gepäck in den Dünen und waren nun von den vornehmsten Kurgästen nicht mehr zu unterscheiden. Ja, in der Badehose hören alle Unterschiede auf, da sieht man keinem mehr an, wie dick seine Brieftasche ist. Und so machten wir nicht mal den schlechtesten Eindruck unter den Badegästen. Wir fühlten uns mit einem Wort rundum dazu gehörig und kosteten das Gefühl mit einer wahren Wonne aus. Leider dauerte das herrliche Vergnügen nicht all zu lange. Hängenbleiben wollten wir nicht auf Amrum, weil es da keine Herberge gab und wir den letzten Dampfer nach Hörnum rüber darum nicht verpassen durften. So machten wir uns denn gegen vier wieder auf den Weg, diesmal an der Westseite der Insel entlang. Es gibt nämlich, das muß ich Dir noch erklären, ehe ich weitererzähle, zwei Verbindungen von Norddorf nach Wittdün: Eine Straße an der Wattseite der Insel entlang und mehr nach Westen, zur Seeseite rüber, eine Eisenbahnlinie. Na, Eisenbahn ist etwas viel gesagt. Stell Dir zwöls Kilometer windschief verlegte Schmalspurschienen vor, die sich mit vielen Krümmungen und Steigungen zwischen hohen Sanddünen dahinwinden, und stell Dir weiter auf diesen zwölf Kilometern Schienen ein prustendes, fauchendes Lokomotivchen vor. das zweimal am Tage drei Wägelchen schaukelnd und schwankend herschleppt und wieder hin, dann hast Du die Amrumer Eisenbahn. Am Vormittag waren wir mit dem Leiterwagen über die Straße gekommen. Zurück schlugen wir den Weg an der Bahn entlang ein; denn die Bahn führte unmittelbar am Fuße des großen Leuchtturms vorüber, der auf der Westseite der Insel mitten zwischen den hohen Dünen liegt. Einen Leuchtturm hatte ich noch nicht aus der Nähe gesehen, und die Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Karl war es Wurscht, welchen Weg wir wählten, ihm war überhaupt alles Wurscht. Als wir vielleicht eine Stunde lang den lächerlichen Schienen des Wüstenexpreß nachgestapft waren, hatten wir endlich den Leuchtturm erreicht. Eigentlich wollten wir ja dem Wärter einen Besuch machen, um von dort oben mal einen Blick nach Helgoland hinüberzuwerfen. Aber da entdeckten wir etwas, das uns im Augenblick verlockender schien, als eine Fernsicht über das Meer. Auf einem Gleis, das unmittelbar unterhalb des Leuchtturms quer durch die hohen Dünen zum Strande hin abbog, stand ein sonderbares Fahrzeug. Eine Tischplatte mit vier Rädern sozusagen und auf der Tischplatte ein Hebel, genau wie ihn die sogenannten„Holländer“, haben. Du weißt, diese Selbstfahrer für Kinder. Und wie diese Selbstfahrer, so konnte auch dieses Fahrzeug durch Hin und Herschwingen des Hebels fortbewegt werden. Natürlich mußten wir das einmal versuchen. Wir kletterten auf das Wägelchen und machten uns an die Arbeit. Zunächst fuhren wir ein Stück die Dünen hinauf und ließen uns dann die Steigung wieder hinuntergleiten. Das Fahrzeug kam in Schwung. rollte mit steigender Geschwindigkeit bergab, holperte über die Weiche ins Hauptgleis ein und schunkelte langsam mit uns über die windschiefen Schienen des Wüstenexpreß dahin. (Fortsetzung folgt.) Mein Bruder Wolfgang mit dem Arzüst. ritt and Ich sehe ihn noch so deutlich vor mir stehen,— den kleinen, blonden Kerl in den kurzen Höschen, mit den strammen Beinchen, die eigentlich nie ganz heil waren. Denn er war ja ein richtiger Junge, der bei keiner Rauferei sehlte. Er war sogar so sehr Junge, daß ein zahmes Mädchendasein ihm direkt grausig und verächtlich erschien. Und dieser Stolz auf seine Jungenhaftigkeit hatte komische und drollige Folgen. Manchmal keimte in ##tem Bubenherzen die Sorge auf. ob er denn auch wirklich ein Junge und nicht doch solch ein dummes Ding von Mädchen sei. Und so bestürmte er oft die Mutter, ob sie es denn auch ganz gewiß wüßte und sich nicht etwa irrte. „Weißt du. Mami.“ machte er seinem sorgenvollen Herzen einmal Luft,„ich hab halt doch Angst! Denn ganz sicher Buben. Es war nämlich die Endstation einer Straßenbahnhaltestelle. Und er saß aus einer Bank inmitten der Straßenbahnschaffner und ließ sich von ihnen allerhand erklären und jedesmal. wenn eine Straßenbahn ankam. sprang er auf und durfte— er ganz allein— die Weiche stellen. Da höchstes Berussziel ja sowieso„Straßenbahnschaffner“ hieß. konnte man ihn ja nicht gut hindern, sich schon auf diesen Beruf vorzubereiten. Und so durfte er sich von da ab sogar Essen und Trinken fürs zweite Frühstück mitnehmen. Allerdings kann nicht verschwiegen werden, daß er nun sehr schnell„auslernte“ und seine Tätigkeit bald einstellte. Er hatte nämlich festgestellt, daß er doch lieber Maler werden wolle. Vorläufig freilich bestand seine Hauptund es bildet sich in stetigem Wachsen handwerklichen Könnens die diesem menschlichen entsprechende Kultur heran.„„ Der Verfasser will aber in seiner Erzählung nicht so sehr ein Kapitel Vorgeschichte geben sondern vielmehr ein phantasievolles Gemälde in dessen Rahmen die aufregenden Erlebnisse und Abenteuer der Kinder sich in breitem Fluß entwickeln. Gibt das Buch somit in erster Linie, spannende Unterhaltung, so wirkt es andererseits in hohem Grade auch erzieherisch Denn dadurch daß es zeigt wie erfinderisch und zielstrebig sich die Höhlenkinder durchs Leben schlagen und sich gegen alle Schwierigkeiten aus eigene Faust behaupten. vermittelt es das Beispiel einer tätigen Selbsthille, die auch außerhalb des Pfahlbaudaseins, also auch im modernen Leben, in anderer Form sich immer durchsetzen wird. reiche Erzählung zum Schauen und Greisen deutlich erle Ein schönes Buch, das den Kindern den Blick in eine wun same Welt erschließt und auch dem reiseren Leser einen reis Genuß beschert. Peter Schlaus Mimmmmg Märchenflüge ins Bienenland. Eine Erzählung für Kinder. Von Geora Rendl(Neubearbeitung und Neuformung des Buches: Die Reise ins Bienenland von Frank Stevens1 Bilder und Umschlag von Willy Plank In Leinen gebunden 2.80 RM. Franckh'sche Verlagshandlung. Stuttgart. Es gibt neben den Ameisenvölkern wohl keine Tiergemeinschaft deren Leben so bis ins Kleinste von einer so sinnvollen Ordnung deherischt wird wie das der Bienen. Dieses von einem weisen Gesetz der Natur bis in seine nebensächlichsten Erscheinungen sich vollziehende Gemeinschaftsleben einer Bienensamilie wird von dem österreichischen Erzähler Rendl der seine Erfahrungen als Bienenzüchter bereits früher einmal in einem vielgelesenen Bienenroman dichterisch gestaltet hat im Rahmen einer alten märchenhaften und köstlich aufgefrischten Geschichte vor kindlichen Lesern ausgebreitet Die Arbeitsteilung im Bienenstock die Fortpflanzung das Werden eines neuen Volkes und sein Aufbruch. die Kämpfe und Hochzeitsneuen Volkes und sein Aufnruch. die Kampfe und Gochzenletriebe in einem Bienenkord laßt uns die seine, an Leobachtungen Der Nikolaus ist de! Franz Waltl BASTELECKE Den Schwerpunkt finden. Hat man den„Schwerpunkt“ eines kleinen Brettes gefunden so braucht man selbiges nur an dieser einen kleiner Stelle zu unterstutzen, und es schwebt durchaus waagerecht. Zur Unterstützung genügt dabei die feinste Nadel— c „Sankt Nikolaus' Holmkohr“ Scherenschnitt Bernd Kuchts kann man es doch erst am Schnurrbart erkennen, ob ich auch wirklich ein Mann bin und da muß ich doch so lange warten.“ Als er dann gar noch erfuhr, daß man sich einen Schnurrbart weder vom Christkind. noch vom Osterhalen bestellen könne, war der Kummer doppelt groß. Aber eines Morgens, als ein paar Tage zuvor ein richtiges Grippewetter eingesetzt hatte, da erschien unser Wölschen freudestrahlend in seinem Nachthemöchen am Frühstückstisch. Etwas ganz Herrliches hatte sich ereignet! Seine helle Stimme war fort, und er rief mit krächzendem Baß:„Au sein! Jetzt weiß ich's, daß ich doch ein Mann din— ich kriege ja schon einen Schnurrbart! Ich spreche ja schon so!“ Als er dann trotz heftigen Widerstandes ins Bett gesteckt wurde, da war der Jammer groß. Denn eigentlich hatte er ja keine Zeit. Es wäre so schön gewesen. den Spielkameraden mit der Männerstimme recht zu imponieren. Uno wie traurig wurde sein Gesicht, als dem Fliedertee der Baß wich und wieder ein heller und ein wenig piepsiger Sopran ertönte. Eine Zeitlang verschwand er jeden Morgen nach dem Frühstück und tauchte erst wieder auf. wenn der Hunger gar zu groß wurde. Kein Fragen, kein Bitten, auch Schelle und Schläge vermochten nicht aus ihm herauszubringen. wo er eigentlich steckte. Er erklärte nur, er hätte Arbeit. Endlich gelang es. seinen Arbeitsplatz aufzufinden. Der war ja allerdings sehr reizvoll für einen fünfjährigen tätigkeit darin, alle auffindbaren Bleistifte einzusammeln und verschwinden zu lassen, und die Buntstifte gefielen ihm so gut, daß er sie sogar verspeiste. Und als die darüber nicht gerade sehr entzückte Mami ihn eines Tages ernst vermahnte und ihm sagte, daß er daran sterben könne, weil giftige Farben darunter seien, da beruhigte er sie mit den tröstlichen Worten:„Ach, da brauchst Du keine Bange zu haben! Wenn ich merke, daß ich sterbe. mache ich einfach die Augen nicht zu und spreche immerfort! Na. da kann ich ja garnicht sterden!“ Sprach's und widmete sich aufs neue seinen wohlschmeckenden Stiften. Zum Glück dauerte die Begeisterung für den neuen Beruf nicht lange, und so verschwand auch der Appetit an den Farben. Als er schon ein großer Buv von zwölf Jahren war, wollte er durchaus einen Schwager haben und er bat seine Schwester, ihm doch möglich bald einen zu verschaffen. Als die Schwester lachend nach den Gründen fragte, die seinem Bubenherzen einen Schwager so verlockend erschienen ließen, meinte er treuherzig:„Mein Freund Harry hat auch schon einen Schwager. Der sieht sein aus, der hat einen Schnurrbart——!“ Nun ist er groß, der kleine Wolfgang. Und man kann sich nicht mehr so recht vorstellen, daß er oft so sorgenvoll gefragt hat:„Mami“- weißt du auch ganz genau, daß ich ein richtiger Mann bin und einen Schnurrbart kriege— Elinor Friederict. spitze. und der Schwerpunkt der regelmäßigen Figuren fällt mit ihrem Mittelpunkt zusammen. Beim Kreis liegt er also im Zentrum. deim Quaorat im Schnittpunkt der Ueberecklinien oder Diagonalen beim Dreieck im Schnittpunkt der Mittellinien, d. h. derjenigen Geraden, die von den Ecken zu den Mitten der Gegensei führen. Wo aber liegt er bei einem unregelmä gen Vierea? Um ihn zeichnerisch zu finden sind Zerlegungen nötig, die in den beiden Figuren angeder sind. Einmal zerlegt man das Viereck ABCD durch ie# erste Diagonale AC in zwei Dreiecke und bestimmt jedem den Schwerpunkt durch Einzeichnung der W# linien. Verbindet man dann diese beiden Schwerpun# so erhält man eine Gerade SI S2 auf der der Schu punkt des ganzen Vierecks liegen muß Darnach man das Viereck ebenso durch seine zweite Diagonale und erhält abermals aus den beiden Dreiecken Schwerpunkte, auf deren Verbindungslinien S3 S4 Schwerpunkt des ganzen Vierecks liegen muß. Es ist klar, wie man dessen endgiltige Lage findet: im Sch punkt der beiden Geraden S1 S2 und S3 S4. Wir ha nebenstehend die beiden Zerlegungen der Deutlichkeit ber getrennt vorgenommen. In Wirklichkeit müssen natürlich auf demselben Blatt geschehen, die eine er durch punktierte, die andre durch gestrichelte Linien. 34 man dabei S! S2 und S3 S4 voll aus, so ergibt sich deren Schnitt der gesuchte Schwerpunkt S des gesam Vierecks. Durch Ausbalanzieren auf einer Nadel### läßt sich dabei sofort nachprüfen, ob die Konstrutti# stimmt. Karl Friedrich. WEISSTDUDAS? Für kleine Schnellrechner. Es ist wenig bekannt, daß beispielsweise 105 X107 sich im Kopje sast ebenso schnell berechnen läßt wie 5X7. Um den Rechenvorgang zu begreisen, zerlegt man und rechnet: (100+5)X(100+7)= 100X100= 10 000 + 5X100= 500 + 100X 7= 700 + 5X 7— 35 109X112—? 113X113—? 112X115—? 109+12=121)= 12 208 9X12= 108) 113+13= 126)= 12 769 13X13= 169) 112+15= 127)= 12 880 12X15= 180) F. NEUEBUCHER Sa.= 11235 In drei Teilprodukten erscheint hier der Faktor 100. und man kann darum die ersten drei Glieder auch berechnen. indem man erst 10045-7= 112 zusammenzählt und dann das Ergebnis mit 100 vervielfacht. Betrachtet man aber diese Addition genauer, so sieht man, daß sie aus 105 17 besteht, d. h. daß man nur zu der einen Zahl(105) den Ueberschuß(7) der andern zuaddieren braucht. Dies Ergebnie kann dann sogar unvervieljacht bleiden, denn indem man 5X7=35 anfügt, verotelfacht man ja schon mit 100. Das hört sich alles schwieriger an, als es tat'ächlich ist, und wer die folgenden Beispiele denkeno nachrechnet, hat bald die nötige Fertigkeit. Allo: 105X107=? 10547=112)=11 235 577= 35 10913=112)=11227 9X3—=27 108 18= 116)= 11664 8X5= 61 Gibt das zweite Produkt mehr als 100, so ist die Endziffer des ersten natürlich um 1 zu erhöhen, z. B.: don Svensson: Ronni erzählt. Erlednisse und Geschichten vom frohen Oeresund. Mil Bildern von Johannes Thiel 8“.(VI. u. 166 S.) Freidurg im Breisgau. Herder. In Leinen 2## Mur Nonni die bekannte Figur in einer Reihe von Erzählungen Svenssons, durch dessen Mund der lsländische Tichter die urlebmise seiner einenen Jugend schildert führt uns diesmal auf die dänischen Inseln auf denen er als Junge eine zweite Heimal sand. Allerlei srohe Erlednisse kramt er aus dei Erinnerung heivor: Freundschatten und Bubenstreiche, erste. tapfer bestandene Konslikte mit im allgemeinen recht sreundlichen Menschen, die anmutigen und schönheitsvollen Bilder einer gesenneten Landschaft, die zaubervollen Eindrücke der Mitternachtosonne und des Nordlichtes, srohe Wanderfahrten mit allerlei Entdeckungen die das kindliche Herz beglücken und Phantasie und Wistensdurst beilüneln schließlich auch nach lungen Jahren ein Wiedersehen mit der alten teländischen Oeimat das ist der Inhalt des froh sabulierenden Büchl ine für Buden und Mädel Und fürte man nicht aus allem den Ton abgeklärter Allersweisheit heraus so sollte man nicht sagen. daß der Erzähler, der das mit so jugendlicher Frische vor uns ausbreitet sich von seiner Kindheit um ein langes Menschenalter entsernt hat. Heute machen wir uns eine Weihnachtslaterne s Kinder haben wir es gelang, auf einem bschten Kalk zu stibitze um, diesen Kalk ins tochend brodelte ur man in brodelnder hatte. wußten wir zwar, u Dinge geschaffenen K dienstbar machen konn r seiner wichtigen 31 zahlreichen chemische macht wird, darüber id doch ist gerade de siche Sache, die auch hat, woran die mei Von den etwa 700 gibt, entfällt ein red terland. Ihren Grun en Beschaffenheit der sich an hochwertigen K kleinen Ausflug mac ner Erdlehre, die sich eile der festen Erdri uft des Kalkes nach nschaftler, sondern au sie geologische Beschaf eren. Erst recht, we reich ist wie jene des r Geologe teilt die E sch über viele Jahr=M Mittelzeit und Neuz st, zu der die Gesteinsst en, war zunächst fast eer überspült. Gege leer aus weiten Tei zurück, um dem Fe sterland blieb ar lzeit, nämlich in der den. Von Norden h bis an die Süde sie Linie Essen= B üren wohl seine an hat dieses Meer seine Ablagerungen und Nordfrankreich, hat, als weiße Schre künsterland hat das! ahrtausende mächtig dem unmittelbaret trat ein fortwähr sen, Tonpartikeln un ren) ein, die gleich sen umgeben waren. ger Sedimente bette ismen größerer Lebjahlreichen Ammonit einerungen im Münst ie genannten Ablage gen Kalktierchen, na re Befestigung an inskruste. inz besondere Bedei ing des Münsterlan Kreidezeit. Do r Erde Auffaltun züge und Gebirgske aus dem Ende ger Wald und ein hervortretende Höl leutoburger Waldes us, Stadtlohn Auffaltung wurde ttelbar verbundene nem Meerbusen, de im offenen Meere emeeres im Münste ses stehenden Wasse ler vor sich als im blagerung der jün erländische Meerbu der nun folgende Künsterland trocken Bi 109X103—? 108X108=2 Die Höhlenkinder im Pfahlbau. Von Th. Sonnleitner. Vilder und Taseln von Prol Frin Jäger. In Leinen gebunden 48 Mk. Franckh'sche Verlagehandlung Stuttgart. Auch dieses neue Höhlenkinder=Buch läßzt zwei Kinder In einem Aubinson=Talein ganz anf sich gestellt sein sodaß ne alles was sie zum Leben brauchen erst dehellemäßig erfinden und nach und nach in zäher und plannoller Arbeit vervoll. kommenen und verseinern müssen So entsteht allmählich der Urodterhausrat, wie wir ihn aus Ausgrabungsfunden kennen. Aus einem Heftdeckel und farbigem Seidenpapier können geschickte, kleine Hände eine hübsche, dunte Weihnachtslaterne machen, wie sie in Abb. 1 gezeigt ist. Der Heftdeckel wird am Rücken entzweigeschnitten und jede Hälfte in der Mitte geknifft(Abd. 2 u. 3). Die beiden Teile legt man nebeneinander auf den Tisch und klebt sie mit einem Streifen Papier zusammen(Abb. 41. Nun habt ihr vier Felder nebeneinander. In jedes Feld wrd mit Bleistift eins der Bilder von Abb. 5 gezeichnet. Bei jedem Bild muß ein singerbreiter Rand freidleiden. Nun taucht man den Federhalterstiel vorsichtig in Linte und zieht alle Bleistiftstriche nach oder zeichnet sie doppelt. Diese Striche oder Siege bleiden ale Gerüst stehen, wenn wir das Bild ausschneiden. Die ausgeschnittenen Zwischenräume werden mit verschieden farbigem Seidenpapier hinterklebt. Dazu legt ihr das Bilo auf das Seidenpapier und zeichnet die Form nach, die in der gewählten Farbe erscheinen soll, schneidet etwas größer aus und kiebt Stück Seidenpapier auf die Rückseite der Figur.# bestreicht man die Siege mit Klebstoff. Sind alle 8 ausgeklebt, so kann die Laterne zusammengefügt wer In Länge der Schmalseite der Bilder wird der#### quadratisch zugeschnitten. Die erste Seite klebt man mit einem Papierstreisen an einem der Bilder fest(3 6). Dann wird die Laterne ausgestellt und Seite mit einem Papierstreifen zusammengeklebt. Der wird, wie Abb. 7 zeigt, mit den Seitenteilen eben durch Papierstreisen verbunden. In die Mitte des## kommt ein Lichthalter, der aus einem Stückchen Papiers gemacht ist das man unten mehrmals schneidet.(Abb. 8). Ee wird rundgebogen und zuram gellebt(Abd. 9). Nun klebt den Lichthalter fest und ein Licht hinein(Abb. 10). Die fertige Laterne wirk den Weihnachtstisch gestellt oder an den Adven### gehängt. Breisen deutlich erle n Blick in eine wun eren Leser einen reis Peter Schlaut mmmmmmmmmm 9. alkwerke im Münsterland EIN ABSTECHER INS KREIDEMEER FTranz Waltl litten der Gegenseit m unregelmä h zu finden sind# in Figuren angeden eck AB6D durch cke und bestimmt zeichnung der Min beiden Schwerpun auf der der Schu nuß Darnach zer# zweite Diagonale beiden Dreiecken### ingslinien S3 S4 egen muß. Es ist ge findet: im Schu## nd S3 S4. Wir ha n der Deutlichkeit Wirklichkeit müssen chehen, die eine# strichelte Linien. 3 aus, so ergibt sich punkt S des gesang auf einer Nadelip# oo die Konstruti Karl Friedrich. tslaterne 4 Kinder haben wir oftmals unseren Spaß gehabt, es gelang, auf einem Bauplatz ein paar Bröcklein ischten Kalk zu stibitzen. War das ein Kinderun, diesen Kalk ins Wasser zu legen, daß es bald kochend brodelte und zischte! Ja sogar Eier man in brodelnder Kalkmilch kochen, wenn man hatte. wußten wir zwar, wie man den sonst nur für Dinge geschaffenen Kalk der Welt unserer Kinderdienstbar machen konnte, aber wo er herkommt, und r seiner wichtigen Zweckbestimmung im Bauwesen zahlreichen chemischen Fabrikationsprozessen dienstmacht wird, darüber freilich wußten wir nichts. d doch ist gerade der Kalk eine sehr interessante iche Sache, die auch dem Erwachsenen manches zu hat, woran die meisten Menschen fremd vorüber Von den etwa 700 Kalkwerken, die es in Deutschgibt, entfällt ein recht erheblicher Anteil auf das terland. Ihren Grund hat diese Tatsache in der besen Beschaffenheit der Erdrinde des Münsterlandes, sich an hochwertigen Kalksteinen ist. Wir müssen also kleinen Ausflug machen in das Gebiet der Geoloener Erdlehre, die sich mit der Erforschung der Beeile der festen Erdrinde beschäftigt, wenn wir der uft des Kalkes nachgehen wollen. Nicht nur der schaftler, sondern auch der Heimatfreund sollte sich geologische Beschaffenheit seiner Heimaterde inseren. Erst recht, wenn sie so interessant und aufreich ist wie jene des Münsterlandes! r Geologe teilt die Entwicklung der festen Erdrinde, sch über viele Jahr=Millionen erstreckt, in eine UrMittelzeit und Neuzeit ein. Während der Mitzu der die Gesteinsschichten Trias, Jura und Kreide u, war zunächst fast ganz Mitteleuropa noch vom eer überspült. Gegen Ende der Jura=Zeit zog sich leer aus weiten Teilen Mitteleuropas jedoch endzurück, um dem Festland zu weichen, aber das #ertand blieb auch in der letzten Periode der lzeit, nämlich in der Kreideperiode noch Meeden. Von Norden her schäumten die Meereswogen Is bis an die Südgrenze des Münsterlandes, wo ie Linie Essen=Bochum=Dortmund=Anna Büren wohl seine südlichste Grenze verlief. lan hat dieses Meer das Kreidemeer genannt, seine Ablagerungen auf der Insel Rügen, in Engund Nordfrankreich, wo man sie zuerst näher stuhat, als weiße Schreibkreide ausgebildet sind. Auch künsterland hat das Kreidemeer im Laufe ungezählahrtausende mächtige Ablagerungen zurückgelassen. dem unmittelbaren Niederschlag aus dem Meertrat ein fortwährender Niederschlag aus Sanden, Tonpartikeln und aus den Kalkschälchen(Formaren) ein, die gleich winzigen Muscheln von Kalksen umgeben waren. Zwischen diesen Ablagerungen ger Sedimente betteten sich auch die abgestorbenen nismen größerer Lebewesen, insbesondere der damals ahlreichen Ammoniten und Belemniten, wie sie als einerungen im Münsterlande oft gefunden werden. le genannten Ablagerungen, ganz besonders jene der gen Kalktierchen, nahmen nach und nach eine immer ste Befestigung an und wurden schließlich zu einer inskruste. inz besondere Bedeutung für die geologische Enting des Münsterlandes hatte ein Vorgang gegen der Kreidezeit. Damals traten an mehreren Stelr Erde Auffaltungen ein, durch die sich plötzlich züge und Gebirgsketten bildeten: Eine solche Aufig aus dem Ende der Kreidezeit ist der Teutoger Wald und eine heute nur noch schwach im Gehervortretende Höhenlinie, die sich als Fortsetzung eutoburger Waldes etwa über die Orte Epe, us, Stadtlohn bis Südlohn erstreckt. Durch Auffaltung wurde das vorher mit dem Weltmeer ttelbar verbundene Kreidemeer des Münsterlandes nem Meerbusen, der nur noch schwache Verbindung m offenen Meere hatte. So kamen die Wasser der emeeres im Münsterland zur Ruhe. Die Ablagerunes stehenden Wassers gingen begreiflicherweise viel er vor sich als im stets bewegten offenen Meer. Mit blagerung der jüngsten Kreideschichten trocknete der erländische Meerbusen allmählich zum Festland aus. der nun folgenden Tertiär= und Quartärzeit war künsterland trockenes Land mit tropenähnlichem Klima. Bäche und Flüsse gruben sich in den ausgetrockneten Boden des Kreidemeeres, der immer mehr die heutige Gestalt gewann. Aber noch einmal gab es bedeutsame Vorgänge, als infolge einer Aenderung des Klimas von Skandinavien her die Vereisung Norddeutschlands begann. Die Gletscher der Eiszeit überschritten den Teutoburger Wald und drangen über das Münsterland bis an die Grenze des Sauerlandes vor. Die gewaltigen Eismassen nahmen das lockere und vorgelagerte Material in sich auf. zermahlten es und ließen es als Grund= oder Endmoräne zurück, als das Ende der Eiszeit kam. Auf diese Weise er aus und klebt te der Figur. A off. Sind alle B ammengefügt wei der wird der### Seite klebt man der Bilder fest## Ut und Seite## ngeklebt. Der## Seitenteilen eben die Mitte des### inem Stuckchen inten mehrmals bogen und zuramd chthalter jest und! tige Laterne an den Advent### Die Niederschlagskruste des Kreidemeeres besitzt eine erstaunliche Mächtigkeit, wie eine Kalkgrube bei Stadtlohn zeigt. ist es zu erklären, daß im heutigen Münsterland der ursprüngliche Boden des Kreidemeeres größtenteils mit Geschiebelehm und Sand der Grundmoräne überdeckt ist, die jedoch nirgendwo mächtiger sind als 30 Meter. Unter dieser Moränenschicht, die den fruchtbaren Ackerboden liefert, liegt noch heute unberührt der Boden des vor millionen Jahren ausgetrockneten Kreidemeeres. Natürlich ist der uralte Meeresboden dort am wenigsten mit Lehm und Sand der Eiszeit bedeckt, wo er alten Auffaltungen zufolge seine größten Erhebungen hatte, nämlich in den Baumbergen und in der oben genannten Höhenlinie des Teutoburger Waldes und seiner Verlängerung über Rheine bis Bentheim und von dort über Epe=AhausStadtlohn bis Südlohn. Dort treten die Ablagerungen des Kreidemeeres in mehr oder weniger harten Gesteinsschichten frei zutage oder sind nur mit wenigen Zentimetern Sand und Lößlehm bedeckt. Wenn man diese geologische Eigenart des Münsterlandes kennt, bedarf es keiner weiteren Erklärung mehr, weshalb sich gerade hier, an den genannten Höhenlinien entlang eine stattliche Zahl von Kalkwerken entwickelt hat. Nach unserem Ausflug in das weite Gebiet münsterländischer Geologie wird die Besichtigung eines Kalkwerkes um so interessanter und leichtverständlicher sein. Die auffälligste Erscheinung, die ein Kalkwerk von jedem anderen gewerblichen Unternehmen unterscheidet, ist die mehr oder weniger Tiefe der Kalkgrube, die dem Abbau des Kalkgesteins dient. Je nach der Mächtigkeit der Kalk=Kruste sind diese Gruben oder Brüche oft von beträchtlicher Tiese, sodaß auf ihrem Boden das Grundwasser durch ununterbrochen tätige Pumpwerke entfernt werden muß. Durch Sprengung werden täglich großere Schichten des Kalkgesteins gelöst und mittels Feld= oder Drahtseilbahnen dem Kalkwerk zugeführt, sodaß die Kalkgruben an Ausdehnung ständig wachsen und schließlich weite Flächen in ein romantisch zerklüftetes Gebiet verwandeln. Unsere Bilder, die aus einem Kalkwerk bei Südlohn stammen, zeigen die Ausdehnung und Mächtigkeit derartiger Kaltbrüche im Münsterland. Der durch Sprengung gewonnene Kalkstein besteht aus kohlensaurem Kalk(Kalzium=Karbonat) und muß je nach seinem Verwendungszweck im Kalkwerk verarbeitet werden. Die Hälfte des im Münsterlande gewonnenen Weiß=Kalkes findet seine Verwendung im Bauwesen, wo er zur Bereitung von Mörtel dient. Etwa ein Viertel der Produktion wird in der Landwirtschaft als Düngekalk verwendet, der Rest wandert in die Industrie, wo er z. B. in der Eisenindustrie, Glasindustrie und Farbenindustrie benötigt wird. Auch zur Herstellung von Kaltstickstoff, Karbid und Zellulose, sowie zur Ledergerbung und Zuckerfabrikation ist Kalk erforderlich. Diese vielseitige chemische und industrielle Verwertung von Kalk ist jedoch Aufgabe ganz besonderer Industriezweige, während die Kalkwerke des Münsterlandes sich in der Hauptsache auf die Bereitung des Baukalkes und Düngekalkes sowie auf die Zementfabrikation beschränken. Um als Baukalk verwertet zu werden, muß der kohlensaure Naturkalk gebrannt werden, wodurch die Kohlensäure(Kohlendioxyd) ausgetrieben wird. Das Brennen des Kalkes geschieht auf zwei verschiedene Arten, nämlich im Ringofen und im Schachtofen. Der Ringosen, wie er allgemein auch in den Backstein= und Klinkerwerken gebraucht wird, besteht aus einem ovalen Brennkanal mit wandernder Feuerung. Durch entsprechende Regulierung des Luftzuges wandert die Feuerung rund durch das Oval, wodurch eine gleichmäßige Vorwärmung und Abkühlung des im Brennkanal aufgestapelten Kalkes erzielt wird. Zahlreicher als diese Ringösen sind jedoch die aufgemauerten Schachtöfen, in die der Kalk abwechselnd mit etwa 10—12% Koks durch einen Kübelaufzug von oben eingefüllt wird. Die Brennzone des Feuers durchwandert diesen Schachtofen von unten langsam nach oben, wobei Temperaturen von 800—1200° erforderlich sind. Der durch die von unten eintretende Frischluft bereits gekühlte gebrannte Kalk wird am unteren Ende des Kalkofens abgezogen und selbstätig in Loren gefüllt, die ihn der weiteren Bestimmung zuführen. Der nunmehr gewonnene Stück= oder Brandkalk(Kalzium=Oxyd) wird in Stücken oder gemahlen dem Hande! übergeben. Als Zuschlag zur Erzverhüttung, als Düngemittel oder zur Entwässerung von Alkohol wird er direkt verwertet, für seinen Hauptverwertungszweck als Baukalk dagegen muß er„gelöscht" werden. Der hochwertige münsterländische Weißkalk nimmt beim Löschen durch Zusatz von Wasser an Raummenge erheblich zu und hat gerade durch diese seine besondere Ergiebigkeit erhöhten Wert. Er besitzt die Eigenschaft, mit Sand und Wasser vermischt, aus der Luft die durch das Brennen entzogene Kohlensäure wieder aufzunehmen, um sich auf diese Weise wieder in sein Ausgansprodukt, nämlich den kohlensauren Kalkstein zu verwandeln. Hierdurch verkittet er Baustein und Sand als kristalline Masse fest aneinander. Durch diese Eigenschaft ist der gebrannte und gelöschte Kalk zu einem unersetzbaren Bindemittel für das gesamte Bauwesen geworden, das schon die alten Römer gekannt haben. Die Tagesproduktion der münsterländischen Kalkwerke an gebranntem Kalk ist so reichlich, daß sie zur Fertigstellung von mehreren hundert Häusern vollauf genügt. Neben dem gebrannten Kalk spielt jedoch auch der Düngekalk gerade im bäuerlichen Münsterland eine besondere Rolle. Als Pflanzenährstoff, vor allem aber als ausgezeichnetes Bodenverbesserungsmittel hat die Kalldüngung in der intensiven deutschen Landwirtschaft größte Bedeutung für die Bindung schädlicher Bodensäuren und für die Aufschließung der Bodennährstoffe. Daher wird neben den kalkhaltigen Rückständen der Technik(Leunakalk usw.) auch die direkte Kaltdüngung in wachsendem Maße angewandt. Für schwere Böden bevorzugt man den gebrannten Kalk, während sich auf leichten Böden der kohlensaure Kalk in Form von Kalksteinmehl und Mergel besonders bewährt hat. Die Herstellung von Kalksteinmehl ist aus diesem Grunde ein wichtiger Produktionszweig der hochwertigen münsterländischen Weißkalkwerke. Der im Kalkbruch gewonnene Kalkstein wird zu diesem Zweck in großen, langsam rotierenden Trommeln, durch die der Zug einer Feuerung geht, getrocknet. Der getrocknete Kalkstein fällt am Ende dieser Trommel in einen Mahlgang, den er als Kalksteinmehl ohne vorherige Entziehung der Kohlensäure verläßt. Dieser Düngekalk wird automatisch eingesackt und so dem Handel übergeben. Er hat vor allem auch in Holland seit Jahren regen Absatz gefunden und ist daher ein wertvolles Ausfuhrerzeugnis der münsterländischen Industrie. 4 81 In den Lagerschuppen liegen haushohe Berge gemah„„„ f Lncanunde Links lener Kalk. grrn Arge m is eine automatische Einsackungsmaschine. Ein dritter Produktionszweig der münsterländischen Kalkindustrie ist die Zementbereitung. Sie hat sich jedoch nur dort zu entwickeln vermocht, wo die Rohstoffe(Kalkmergel) von Natur aus die erforderliche Zusammensetzung haben, was bei den Weißkalken des westlichen Münsterlandes nicht der Fall ist, wohl dagegen in den Kalkbrüchen bei Beckum und Ibbenbüren. Sog. Naturzemente bestehen aus hydraulischen Kalken (Wasserkalk), die Eisenoxyd, Tonerde und lösliche Kieselsäure enthalten. Während die gebrannten Kalke unter der Schmelzgrenze gebrannt werden(etwa 1200°), werden die Zementkalke bis zur Sinterung(beginnende Schmelzung) gebrannt und später seingemahlen. Wichtiger jedoch als der Natur=Zement ist der sog. Portlandzement, wie er besonders in den Zementwerken bei Beckum künstlich erzeugt wird. Hierbei werden etwa drei Teile zerkleinerter Kalkstein mit einem Teil zerriebenen Lehm gemischt und gemahlen. Das so entstandene Rohmehl wird durch Berieselung mit Wasser in soDurch langsam rotierende Stahltrommeln, durch die die Glut einer Feuerung zieht, wird der kohlensaure Düngekalk hindurchgeschaukelt. Völlig trocken fällt er am anderen Ende in den Mahlgang. Granuliertrommeln zu hagelartigen Kügelchen verwandelt. Ein endloses Kettenband schickt diese„Granalien“ durch Vorwärmekanäle in den Drehosen, wo das Material bei 1400° schmilzt und schließlich zu einer steinharten Klinkermasse erstarrt. Diese Klinker werden in Steinbrechern und Rohrmühlen zu Zementpulver vermahlen und schließlich zugesackt. Neben dieser Art von Portlandzement gibt es u. a. auch noch Hüttenzemente. die unter Verwendung von Hochofenschlacke bereitet werden. Gerade in der modernen Betonbauweise hat die Zementfabrikation erhöhte Bedeutung gewonnen. Für Eisenbeton sind aus Gründen der Sicherheit nur genormte Zemente zulässig. die einer ständigen Kontrolle unterliegen und die an jedem Sack eine Kontrollmarke tragen müssen. Photos(6 er Kalkstein wird mit Dynamit gesprengt und mit Loren zum Kalkosen gefahren. In den liefen Kalkgruben sammelt sich das Grundwasser an, das durch Pumpwerke ununterbrochen gesenkt werden muß. Rande der machtigen Kalbgrube erhebt sich das Kallverk. links die Anlage von Schachtofen, rechts ein Ringolen. Drei Stunden Gloria... VON MARIO HEIL DE BRENTAN! Im Osten Berlins— da wo das glänzende Berlin seinen prächtigen Mantel an den Nagel hängt und im Baumwollkittel einhergeht, hat Mutter Rosel ihren Gartenrestaurant hat eine Militärkapelle gespielt, ich weiß es noch wie heute: In der Heimat in der Heimat... und Gloria, Viktoria, da gibts ein Wiedersehn. Und ich habe ganz laut mitgesungen und die Mädels auch, und wir haben plötzlich alle gewußt, daß der Leo wiederkommen muß. Auf allen Gesichtern hab ichs zu lesen geglaubt: Dein Leo kommt wieder heim!“ Jetzt steht Mutter Rosel rasch auf und bedient einen päten Kunden. Ein halber Zentner Briketts wandert auf die Waage, rasselt in einen Sack, ein Bündel Brennholz dazu, dann ist es wieder ganz still im Kohlenkeller. Der Mutter Roseb sitzt in dem Korbsesselchen in der Ecke, das Heiner kunstvoll mit Bindfaden„renovier!“ hat, stützt Baumwollkittel einhergeht, hat Mutter Rozel iyren die verschränkten Arme auf die Knie und schaut nach: Hazu gann in es wieder au.. Kohlenladen. Eigentlich ist es gar kein richtiger Laden denklich auf den müde auspendelnden Gewichthalter der Liner macht sich wieder an der schwarzen Mauer zu — nur ein Keller, zu dem man vier lebensgefährlich ver= russigen Dezimalwaage. schaffen, stößt scheinbar unabsichtlich mit dem Ellbogen witterte Stufen hinabsteigen muß. Draußen steht ein„Ich habe damals daheimgesessen und mir gerau= einen ganzen Quader um, daß es hohl zu Boden holpert, klappriger Kohlenwagen mit einem uralten Rößlein da= überlegt, wie ich ohne den Leo, der nun schon so lang= und der Staub in die russigen Winkel zieht. Dann kniet vor. Ein junger Kerl lädt gerade Briketts ab. Zentner draußen war, das Transportgeschäft weiterführen könnte er sich hin und packt wieder Breitseite auf Breitseite, mit für Zentner, schichtet sie aufs Tragbrett, springt herun=... aber ich bin zu keinem Ziel gekommen und habe allen zäftigen Armen und eisernen Fäusten und schichtet die ter. wenn es bis obenan voll ist, und schleppt es in den Mut verloren. Da klingelte zwei=, dreimal, ganz fix, und Burg geduldig von neuem auf. Kohlenkeller. Immer wieder und immer wieder, bis der drei junge Mädchen kommen rein. Bekannte von Leo, Karren leer ist, und wird nicht müde dabei, obwehl ihm und haken sich rechts und links ein und lachen und keiner hilft. Das ist Mutter Rosels treuer Trabant. der rein verdreht und sagen:„Mutter Reetz, Sie müssen mit Heiner, der gar kein Berliner Junge ist, sondern ein Süd= uns kommen. Wir haben eine große Seeschlacht gewonnen deutscher, und dem Rosel seit vielen Jahren die Mutter in der Rordsee, am Stagerrak, setzt hat England bald ersetzt. und den Vater dazu. überhaupt keine Schiffe mehr, und die ganze Stadt hat Den Vater hat Heiner übrigens niemals gekannt, geflaggt, und Sie müssen wieder froh werden. Ja, und nur eine zerknitterte Fotografie auf seinem Spind er= der Leo hat die Verwundung schon längst überstanden und imnert ihn von Zeit zu JZeit daran, daß er auch einmal it gewiß schon Leutnant um vomm: ,Ig gte,„aber geten, drei Stunden, den erten Stunden, die sie nach langen - Kun heim, die Leute sagen ja, der Krieg muß bald zuende sein. Ltr: V...—., 1..— vier Wänden herausgegangen Also lo, Ruter Retz, der Leo hat uns exra geschrseben, pax, nach Hause kam, lag ein dicker Brief von Leos aste Gericht Keier, urgerug) Hausten Liuten die Gladcen ens ud schaut an lang steinalt und müde, und die großen grauen Augen Brauße Seritetrechen mit seten Fiuten vost—.—.—)u., vo viIr„igeg, Hak auseten misen, uncd die Miter Aosel dat vieder ihe kasse Gresenanlt, eich beou, Apeg uu; eip Lotti hat mir den Mantel gepalten, und die Eist hat mich und große, klare Augen. Sie lauscht den tiesen reinen ewaren Burgwaten ausittmt:. 2112u— u.8 hann kucd mir alle die Friedrichstraße Klängen, die den Kohlenkeller mit eitel Gold füllen, umd Sag mat, Mutrchen, bost D. den Popve, gev ig zunhergangen und haben lauter hoffnungsfrohe Meuschen hört eine seine Weise heraus, die sich subelnd und danibar n disghen näher gelannt 2 3ch deur manhmat an bbn,.... Lahnen und viel Glorte. Und in einem zum Zimmel schpingt. Mutter Rosel sitzt wieder im Korbstuhl, schaut verloren in die Dämmerung, die vom schmalen Fenster her in den Raum weht, und schweigt. Der Heiner hat unter dem groben Kittel ein seines Herz. Er poltert mit den Kohlen herum und will doch nur nicht, daß die Pflegemutter die Geschichte fertig erzählt. Er weiß ja, wie der Tag mit dem frohen Mädchenlachen und dem Jubel damals zuende ging.— Als die Frau nach einen Vater, einen richtigen Vater wie die anderen Jungens hatte. Aber es ist nicht mal ein Bild vom Vater, nur ein paar windschiefe Kreuze sind darauf zu sehen, und eins davon trägt ganz undeutsch den Namen Wilhelm.ock, das soll eigentlich„Bock“ heißen, der flandrische Regen hat es verwischt. Der Heiner denkt daran und fragt die alte Rosel, dieund weiß doch net, wie er ausgesehn hat...“„Ich hab ihn nur ein einziges Mal gesehen, Heinerken“, sagt die alte Frau und guckt ihn gütig an,„so ungefähr wie Du, nur noch größer und immer lustig und gutmütig, aber sonst...“ „Na, ja“, sagt der Heiner befriedigt,„ich weiß ja, mehr weißt Du net von ihm...“ dann reckt er sich plötzlich grade, daß der blaue Kittel sich an den kräftigen Schultern zum Platzen strafft,„war er wirklich stärker, und war’n die Händ größer als die da...?“ Er streckt der Alten die russigen Fäuste hin, riesige Fäuste, aus denen schwarze Kohlenrunen wie zerspritzte Arabesken durcheinanderlaufen. „Ja“, sagt Mutter Rosel,„Du bist ein großer Kerk geworden, Heinerken, das sind seine Hände, nur war kein Brikettstaub dran, sondern Erde. Dein Vater war ein Bauer, drunten im Nassauischen.“ „Und Dein Sohn, der Leo, ist als mit dem Badder zusammen im Regiment gewesen?“ S“. Und der Leo hat Dir geschrieben. Du solltest mich zu Dir nehmen, weil der Badder gefallen war, und die Mutter kurz darauf gestorben.“ „Ja. „Na, Mutterchen, setzt erzähl' mir was vom Leo, er hat doch den Badder gekannt.“ Er lächelt täppisch, der Heiner, und nimmt sich dabei ernstlich vor. Mutter Rosel nie wieder zu ärgern und tüchtig Geld zu verdienen mit seinen jungen Armen, damit sie sich endlich einen Gehilfen halten können, der der alten Frau die gröbste Arbeit im Kohlenkeller abnimmt. einen Stuhl Ich sage dir, Emil...! VON KASPAR KITT „Ich sage dir, Emil——!“ sagte Frau Knippschild mit erhobenem Zeigesinger und schrecklich funkelnden Augen—“ solche Witze, wie du sie im vorigen Jahr angestellt hast, unterbleiben diesmal! Ich sage dir, Emil—!“ Emil Knippschild sog an seiner Zigarte und warf besorgte Blicke auf seine Gattin und auf Frau Bierbrod, die eine Etage höher wohnte. Beide Frauen standen keuchend und schwitzend in der Küche, sie kamen soeben aus der Stadt, wo sie einige Einkäufe getätigt hatten. Frau Knippschild begann gewöhnlich vier Wochen vor dem Fest mit ihren Einkäufen, diese aufgeregte Tätigkeit endete vier Wochen nach dem Fest mit dem Umtausch der letzten umzutauschenden Güter. An jedem Finger der Hand baumelte ein Paketchen, aus der Handtasche quoll „mein Mann, der macht Sachen! Sie werden es nicht glauben! Ein ausgewachsener Mann!— Ich sage dir aber, Emil——!“ Emil wehrte mit beiden Händen ab.„Sage mir nichts! Warum wärmst du den alten Kohl wieder auf?“ „Weil ich dich warnen muß! Das Fest steht wieder vor der Tür. Ich sage dir, Emil——! Begreifen kann ich heute noch nicht, wie du sowas fertig bringst——!“ „Ich dachte——!“ „Du dachtest! Frau Bierbrod— haben Sie gehört? Er dachte! Was mag sich dieser Mann wohl gedacht gedacht——!“ „Ich dachte——!“ „Denke nicht! Ueberlaß das Denken mir! Besonders „Steht da keiten für Onkel August gekauft. Ein Kistchen Zigarren und ein Paar warme Socken. Die Sachen hatte ich mit einem blauen Seidenbändchen umwickelt und in den Wäscheschrank gelegt! Ich wiege mich in Ruhe und denke, der Fall Onkel August ist erledigt! Zwei Tage vor dem den, weil Pakete geklemmt werden mußten. „Hilf doch mal!“ sagte Frau Knippschild. wie ein Oelgötze!“ Herr Knippschild nahm den Damen die bunt verschnürten Sachen ab. Frau Knippschild fiel ächzend auf „Also, liebe Frau Bierbrod.“ sagte sie, 70 Scherenschnitt Bernu Kuchta Immmmmmmmmmmmmmmmmmmmmimmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Fest mache ich ein Paket und schicke die Sachen ab. An den Onkel August!—— Emil— ich zittere heute noch— Ich sage dir, Emil——!“ „Ich dachte——!“ „Du dachtest!—— Also, Frau Bierbrod, das Pakei ist weg und ich wiege mit in vollster Sicherheit und denken# Onkel August ist erledigt! Er kriegt Zigarren und Socken Per Post!“ „Sehen Sie, Frau Bierbrod,“ sagte Emil und knackt## mit den Fingern—„ich dachte nämlich, die Zigarren wären für mich bestimmt gewesen. Und da dachte ich, e## ist ja egal, wann du die rauchst—!“ „Ja—!“ schnaufte Frau Knippschild.„Das hat ei gedacht! Und darum hat er die ganze Kiste leer geraucht Bis zum letzten Stück. Haben Sie Worte, Frau Bier brod?“ Frau Bierbrod hatte keine Worte!— „Nun passen Sie auf, liebe Frau Bierbrod! Das waren die Zigarren! Und wie war es mit den Socken? „Ich dachte—“ stotterte Emil Knippschild—„ic dachte, die Socken waren auch für mich bestimmt! Un weil ich mal grad keine finden konnte, als du grad mal nicht da warst, da hab ich einfach meine neue Socken ge nommen! Ich dachte, ist doch egal, wann du die an ziehst—!“ „Haben Sie Worte, Frau Bierbrod?“ „Nun kommt aber das Schönste!“ sagte Frau Knipp schild.„Was denken Sie, Frau Bierbrod? Der Manik da wickelt die blauen Bänder um die leere Zigarren kiste und um das Paket mit den Socken. Um das Paleis mit seinen alten, abgelegten Socken!!!— Er hat also di neuen Socken genommen und legt dafür heimtückisch die alten in das Papier. Ich bin ganz harmlos! Ich schickt die Sachen ab. An den Onkel August! Haben Si Worte? Frau Bierbrod, haben Sie?“ „Am ersten Weihnachtstag, Frau Bierbrod, am ersten Festtag ereignete sich eine Katastrophe!—— Onkei August kommt angebraust! Per Schnellzug! Er hau auf den Tisch. Er hält mir eine leere Zigarrenkiste un ein Paar durchlöcherte Socken unter die Nase! Habe Sie Worte, Frau Bierbrod?— Socken, sag ich Ihnen Wenn der arme Onkel August die angezogen hätte, dam hätten ihm hinten die Fersen und vorn die großer Zehen rausgeguckt!— Ein Skandal! Getobt hat er, de Onkel August! Gebrüllt hat er! Gerast hat er! Ge schluchzt habe ich! Geweint habe ich! In Ohnmacht g# fallen bin ich!—— Emil ich sage dir——!“ Emil hörte nicht. Er hatte sich leise verschlichen! Frau Knippschild trocknete sich den Angstschweiß von der Stirn.„Haben Sie Worte, Frau Bierbrod??“ Frau Bierbrod saß auf ihrem Stuhl wie angelötet Sie hatte und hatte keine Worte! Verantwortl. Schriftleiter: Peter Schlauß. Dortmun## 1 Preisaufgabe Nr. 49 Rössellprung Kreuzworträtsel 70 FÜnf sücher setzen wir aus für die richtige Lösung. Zuschritten mit dem Kennwort„Prolsautgebe Nummer 49“, Name, Wohnung und Alter bis Dienstag an die Schrittleltung des„Wochenend“(Zeitung„Tremonla“) Dortmund. Waagerecht: 1. Stad, 3. Verkehrseinrichtung, 9. Getränk, 10. Wagnersche Operngestalt, 11. männlicher Vorname, 15. Baumaterial. Senkrecht: 2. Musikinstrument, 3. Fluß in Sibirien, 6. musikalisches Werk, 7. Bulkan, 12. Stadt in Westfalen, 13. germanischer Gott. 4 und 14 waagerecht, 4 und 5 senkrecht: eine Stadt in Bayern, Bayern, Hessen und Schlesien. Guten Appetit Ans Maß hab' ich die halbe Letter nur gesetzt, Und darauf hab' ich mich am leckern Fisch geletzt. 1 Junno SOFFE Sast ttt t 11 11 Magisches Dreiech Die Buchstaden sind so zu ordnen, daß sich waagerecht und senkrecht gleiche Wörter nachstehender Bedeutung ergeben.. 1. Wirtshaus, 2. Zustand, 3. Zinsleiste in Wertpapieren, 4. englische Gelehrtenschule, 5. Kassensturm, 6. Stadt am Euphrat, 7. Buchstabe. Silbenrätsel Aus den Silben: a, a, bert, cel, era, da, dal, de, del, di, di, do, du, e, e, e, 6, c, e, el, en, en, en, es, sa, flo, ger, gi, go, hi. hib, hor, i, i, i. ja, kett, kir, kra, le, le, le, leh, lend, li, li, ling, list, ma, men, ment, min, mo, mur, na, na, na, na, nar, ne, ne, ne, nei, nez, pos, re, rett, ri, ri, sa, sa, sa, sar, se, ft, ta, tan, ten, der, thra, ti, ti. ti, ti., to, tor, u. un, ba, va, zi sind 33 Wörter zu bilden, deren Anfangs= und Endbuchstaben, von oben nach unten gelesen, einen Vers von Gilm ergeben. Die Wörter bedeuten: 1. Spottgedicht, 2. Riese, 3. Sommerfrische im Harz, 4. Gebetsart, 5. Zitrone, 6. Luftgeist, 7. Oper von Lortzing, 8. Stoßwasse, 9. Nebenfluß des Don, 10. Urstoff, 11. Quellnymphe, 12. Zeitpunkt, 13. Fluß in Bayern, 14. Hauptstadt von Kalifornien, 15. Musiker, 16. Gartenblume, 17. Balkangebiet, 18. nordische Göttin, 19. Dichtungsart, 20. männl. Vornamen, 21. Godiet in Rußland, 22. indischer Gaukler, 23. Teil der Balkanhalbinsel, 24. Preismarke, 35. Stadt in Belgien, 26. eömische Göttin, 87. Insektenlarve, 38. Wasserpseise, 29. Nedenduhler, 30. Becherwerk, 31. indische Anrede der Europäer, 32. Kamin, 83. Stadt in Indien. Auflösungen aus der vorigen Numme Bein Entschuldigen Sie, mei er zu Bett zu bringe Neuzeitlich andlungsreisender En binzhotel und genoß sei Ober!“ rief er plötzlich für schwarze Punkte i Ich weiß es nicht, mein ind,„sollten da etwa lerzte immer sprechen Immer d# Nleulich kam ein Mann Rad gestohlen worden Hatten Sie eine Bren ster. Rein!“ Ein Katzenauge?“ Rein!“ Eine Klingel?“ Auch nicht!“ Schön das mach t wollen wir mal seher wiederzufinden!“ Auflösung unserer Preisautgabe Nr. Besuchskartenrätsel Magisches Gitterrätsel 1. Neuruppin, 2. Trompeter, 3. Spremberg, 4. Widel LEO BRETT Unne Was ist Herr Breit? Ein Buch wird an lolgende Wochonendtreunde abgesand Heuny Linden, Dortmund, Sonnenplatz 9 Frau Auguste Mücke, Dortmund, Arneckestraße 50. Marianne Schledorn, Hagen i. W., Adolfstraße 10. Auth Wagener, Castrop=Rauxel I, Münsterstraße 37. Käthe Borghoff, Lünen, Marienstraße 23. Ich habe zwei Theate [Fein, Erich, da werde Tue das, meine Lieb d!“ Del Kreuzwort=Silbenrätsel: Waagerecht: 1. Reni, 3. Le 5. Susanna, 7. Ale, 8. Turban, 11. Joel, 13. Rebe, Tonne, 19. Kilo, 21. Cholera, 23. Aden, 24. Bakel. Senkrecht: 1. Resumé, 2. Nisan, 3. Lea, 4. Selei 6. Natur, 9. Banjo, 10. Uhre, 12. Else, 14. Beton, 1 Saskia, 17. Necho, 18. Mirakel, 20. Loden, 22. Leba. Silbenrätsel: 1. Vanille, 2. Orkan, 3. Narew, 4. Dracht 5. Enseli, 6. Norden, 7. Zement, 8. Wales, 9. Elli, Ipswich, 11. Galalith, 12. Ebensee, 13. Nassau, Sanskrit, 15. Petrograd, 16. Reineclaude, 17. Unge 18. Esneh, 19. Huri, 20. Tandem, 21. Diarium. 22. Ei vore, 23. Raffael, 24. Roswitha, 25. Eglisau, 26. —„Von den Zweigen sprüht der Regen, weint sich he# der Himmel aus?“ Weit davon.... Misere, Isère. Zissernrütsel: 1234 5 6 7 8910 1112 13 14 15 16 17 cornwaldeauI Usvhk! 1. Cornwall, 2. Adenau, 3. Radius, 4. Lawine, Virchow, 6. Oktroi, 7. Nicot, 8. Cortez.— Anfangs A Endbuchstaben:„Carl von Clausewitz(gest. 16. 11. 183½ Zisserblattrütsel: 1—4: Baku, 2—4: Aku. 4—7: Uh 5—9: Kasse. 6—7: as, 6—9: Asse. 8—11: Seth, 11— Hob, 11—5: Habakuk, 12—1: ab. 12—2: Aba. die Morgenpost, Hei Danke.“ pas Messer fuhr zwise Propaganda“, vertei „Devisen—PersonDevisen—Personal— uf dem Umschlag des Flugpost Herrn Dire sic Bank, London.“ ls Absender:„Dire on.“ Kuvert fiel zu 2 ehr verehrter Her: jährigen Geschäftsve en wir uns heute heillen Angelegenh sten, der schon seit 5 steht und unser vol ## Mitnahme eines im Nominalwert Ichtet. Recherchen er Dampfer Bremen pier läuft in Sout wären Ihnen sehr bäre, dem Defrauda ##tem Schreiben beilie ser abzunehmen un einer Anzeige wür einerseits den Ruf andererseits in AnVgen tadellosen Dier wir Sie ermächtige ehemaligen Proku Pfund zu übergeb ung, daß er nie m znd Psund wollen S ichleitsformeln und zu die Uhr. In ein In Southampton ein am das Signalem helte. Meinen Wagen.“ Sofort, Hers Direk Bernu Kuchta Mimmmmmmmmmmmm ie Sachen ab. An ttere heute noch— ierbrod, das Pakei scherheit und denken# garren und Socken e Emil und knacktes nlich, die Zigarren nd da dachte ich, e## hild.„Das hat#n Kiste leer geraucht Worte, Frau Bier u Bierbrod! Das s mit den Socken? Knippschild—„ic ich bestimmt! Uns e, als du grad mall ine neue Socken ge wann du die an gte Frau Knipp od? Der Manz leere Zigarren . Um das Pakei . Er hat also diel heimtückisch dies mlos! Ich schich ist! Haben Si erbrod, am erstei e!—— Onke ellzug! Er hau Zigarrenkiste un ie Nase! Habe i, sag ich Ihnen zogen hätte, dan orn die großer betobt hat er, de rast hat er! In Ohnmacht ge ——!“ verschlichen! Angstschweiß von zierbrod??“ hl wie angelöte chlauß. Dortmun Mlilistimmung an Kaminen VON FELIX RIEMKASTEN Ge Beim Fakir. Entschuldigen Sie, mein Mann ist gerade dabei, die er zu Bett zu bringen!“ * Neuzeitliche Ernährung. handlungsreisender Engelmann saß in dem kleinen binzhotel und genoß seinen Morgenkaffee. [Ober!“ rief er plötzlich ärgerlich.„Was sind denn das für schwarze Punkte in der Milch?“ Ich weiß es nicht, mein Herr,“ antwortete der Kellner Urnd,„sollten da etwa solche Vitamine sein, von denen Aerzte immer sprechen?“ Immer der Neihe nach. Neulich kam ein Mann zur Polizei und meldete, daß Rad gestohlen worden war. Hatten Sie eine Bremse dran?“ fragte der Wachtter. Nein!“ Ein Katzenauge?“ Nein!“ Eine Klingel?“ Auch nicht!“ Schön.. das mach talso zehn Mark Strafe— und h wollen wir mal sehen, was sich machen läßt, um Ihr wiederzufinden!“ G Ich habe zwei Theaterkarten gekauft?“ LFein, Erich, da werde ich mich gleich umziehen! das, meine Liebe.. die Vorstellung ist morgen Vom Ochsen verlangt man nicht mehr als Und einem grünen Lehrling packt man nicht die volle Last des erfahrenen Praktikers auf. Alle, die Onkel Otto kennen, erwarten nie ein freundliches Gesicht von ihm. Man weiß schon: er hat keines; er kann auch keines machen; es liegt ihm nicht. Und wir haben den schönen Spruch aus Volksmund:„Man muß die Menschen nehmen, wie sie sind.“ Und selbst der schönste Schlitten ist nur gut im Schnee, aber mitten im Sommer kann man damit nicht fahren. Und dies alles ist schon klar wie.. also wie Torf, nicht wahr? Denn Torf ist angeblich das Klarste auf der Welt. Nun aber kommt das Unklare, das Seltsame, das... also, es gibt schon gar kein vollauf zulangendes Wort dafür, für diese Dummheit und Ungerechtigkeit, die alle Tage begangen wird. Wer begeht sie? Der Mann gegen die Frau(oder die Frau gegen den Mann). Sie verlangen voneinander Dinge, die kein Verwandlungskünstler im Varieté, kein Schauspieler, kein Zauberer und nicht einmal der Empfangschef eines internationalen großen Hotels aufbringen könnte. Sie verlangen Feigen vom Dornbusch und Rosen vom Fliederbaum, sie verlangen... kurz und gut... Göttliches vom Menschen. Vollkommenheit verlangen sie! Wenn der Magen oder die Seele leise behaucht sind von Trübsal, Stockung und Schwermut, wenn in dunklen Stunden uns die Zweisel darüber anwandeln, weshalb wir überhaupt auf der Welt sind, wenn es uns peinigt, wie die Stunden dahinfließen, ohne Inhalt gehabt zu haben, wenn wir einsehen, um wieviel wir bei dieser oder jener Gelegenheit hätten besser gewesen sein sollen. Aber hin ist nun hin und kommt nie mehr... dann kommt uns etwas an. Eine großes Rätselraten kommt uns an, das große Müdesein, der dumpfe Druck, diese Stimmung, in der wir(wenn wir vornehme Leute wären) es machen würden wie der Graf Kasimir. Der Graf Kasimir machte es folgendermaßen:„Mit blicklosen Augen sah er lange, lange in das flackernde Feuer des alten gotischen Kamins.“ In solchen Augenblicken ist es schwer, diesem Kamingucker richtig anzufassen. Sind wir voll Mitleid, das eißt, leiden wir mit ihm, so verdoppeln wir oft die Summe seines Leides und geben ihm sozusagen noch recht in seinen Gedanken, die er aber(haha!) in Wahrheit gar nicht als recht bestätigt haben will. Denn wenn er auch so tut, als wäre die ganze Welt überall doch sehr bescheiden, so lauert er insgeheim ja doch nur auf eine paßliche Gelegenheit, um wieder auf den Tisch hauen zu können mit dem maiengrünen Jugendfluch:„Hurra, wir leben noch!“. Und er erwartet, daß also jemand kommt und ihm das sagt, damit er es mitsagen kann. Nun aver sage das ma!! Dann ist es auch nicht recht. Denn wenn eine Seele verbogen und ein Magen verstimmt ist, dann verliebt sich der Mensch in seinen Zustand, dann freut er sich mit Entzücken, daß er so ein wertvoller, komplizierter Mensch ist mit reichem Innenleben, dann verlangt er Achtung für seinen Schmerz. Er nimmt es schwer übel, daß man hier so einfach glatte Umsteuerung ihm zumutet. Sondern achten und ehren soll man ihn und seinen Schmerz. sawoll! Wenn nun die Gräfin den Grafen so hingesunken sieht in seinem Schmerz, und wenn sie seinen Schmerz achten will, so geht sie leise auf den Zehenspitzen hinaus. Darüber ärgert sich Graf Kasimir derart, daß er am liebsten dreinspuckte in den albernen, rot flackernden Kamin, denn was ist das für eine Art, daß die Frau den Mann ruhig sitzen läßt, wenn er so sitzt, daß man sieht, daß er leidet? Denn, wie bitte, nicht wahr? Hat man also darum geheiratet, um allein zu sitzen, wenn es einem ungut zumute ist? So aber ist das: Kein Mensch versteht uns, kein Mensch nimmt Anteil, kein Mensch hat die Gabe, uns richtig anzufassen. Kein Mensch versteht es, hier das einzige Richtige zu tun, nämlich den Schmerz zu ehren durch achtungsvolles Stillschweigen bei gleichzeitigem guten Zureden und saftiger Muteinspritzung durch einen Schuß fröhlichen Temperaments. Wenn sie mich wirklich lieb hätte, grübelt Graf Kafimir, dann wüßte sie, was sie jetzt täte. Da sie aber nichts tut(oder das Verkehrte), so beweist sie, daß sie mich überhaupt nicht liebt, nicht versteht, nicht zu nehmen weiß... So kommt es, daß Graf Kasimir unglücklich ist und viel in Kamine starren muß. Von keinem anderen Menschen verlangt er, so genau am richtigen Punkte angefaßt zu werden. Wenn jetzt aber der Diener käme, oder der Reisender, oder Besuch... dann würde der unselige Kasimir seine dunklen Augen mit dem tiefen, rätselschweren Blick ohne weiteres losreißen können vom Kamin und sich den Geschäften der Welt vernünftig widden, ohne darüber Groll zu empfinden. Denn er begreift: diese Menschen müssen mit ihrem Kram erledigt werden, sie haben ein Anrecht auf seine Person und wissen nichts von seinem Schmerz. Sie können, sozusagen, nichts dafür. Und darum geht er mit ihnen ganz menschlich um, nimmt sich mal ein bißchen zusammen und ist ein bißchen nett zu ihnen. Vielleicht vergißt er(wenn es interessant wird) Kamin und Schmerz und nimmt nachher sein grünes Jägerhütchen vom Nagel und pfeift sich eins. Wir lassen ihn wandern und lassen ihn sich eins pfeisen.„ Dafür besuchen wir die edle Frau Gräfin, die auch ihre Anwandlungen hat. Und mitten in ihrer Anwandlung wandelt sie die Frage an, weshalb ihr Gemahl so pfeisen kann, während sie sich doch so angewandelt fühlt. Warum fühlt er nicht einen„magischen Strom“. der Seele mit Seele drahtlos verbindet, warum hat er nicht die in allen Träumen erwünschte und in allen Romanen beschriebene zarte, aber dennoch feste Hand, mit der er alles Leid von dem reinen Spiegel ihrer Seele fortwischt? Ja, warum hat er nicht? Weiß das jemand? Das weiß man so wenig, wie man weiß, daß sie eine unglückliche Frau ist, eine Frau, die von ihrem Manne niemals richtig verstanden wird. Sie aber fühlt sich so; ganz genau fühlt sie sich so. Denn wurde sie richtig verstanden, dann würde sie doch nicht so elend zu leiden haben, sondern müßte doch wohl das volle Glück rosenrot und duftend und schwerelos genießen, wie es einst als Traumbild über ihre bräutliche Seele schwebte, nicht wahr? Es braucht gar kein Graf zu sein und keine Gräfin. Auch Photographen, Lithographen, Werkmeister, Buchhalter und Zahnärzte und deren Gattinnen leben, leiden, fühlen und denken und grübeln so. Wer keinen Kamin at. der guckt in den Kohlenkasten; wer die Blicke nicht wehmütig umunkelt über den weiten Park kann schweisen lassen, der schweift anderweitig aus. Aber die Grundstimmung ist überall dieselbe:„Warum liebt er(sie) mich nicht? Warum versteht er(sie) mich nicht? Wie kann es angehen, daß zwei Menschen so eng verbunden sino und sich so wenig zu geben vermögen?“ Und wie die Gräfin rasend vor Grimm aufwärts führe oder wehklagen vor Schmerz dumpf zusammensänke, wenn der Graf(siehe auch Photo=, Lithograph usw.) sich jetzt an sie wenden wollte mit einem Worte, das(und sei es noch so gut gemeint) ihre Seele in diesem Augenblick nichts als verletzen könnte, so kann dieselbe Gräfin(s. a. Phols, Der Defraudant VONTO HANNSRÖSLER rigen Numme echt: 1. Reni, 3. Le 1. Joel, 13. Rebe, 1. Aden, 24. Bakel. an, 3. Lea, 4. Selen 2. Else, 14. Beton. 10. Loden, 22. Leba. 3. Narew, 4. Drachn 8. Wales. 9. Elli, 1 nsee, 13. Nassau, ineclaude, 17. Unges 21. Diarlum. 22. 25. Eglisau, 26. GallRegen, weint sich he# 13 14 15 16 17 * 7 R K ladlus, 4. Lawine, Lortez.— Anfangswitz(gest. 16. 11. 183½ —4: Aku. 4—7: U e. 8—11: Seth, 11— 12—2: Aba. isaufgabe Nr. errätsel spremberg, 4. Widek NrG reunde abgesand nplatz 9. Arneckestraße 50. V., Adolfstraße 10. Münsterstraße 37. straße 23. die Morgenpost, Herr Direktor.“ Danke.“ Das Messer fuhr zwischen die bunten Kuverts. Propaganda“, verteilte Direktor Chesterton die Einde„Devisen—Personal—Credite— Devisen— DeviDevisen—Personal—Credite—Effekten. Einen AugenAuf dem Umschlag des Schreibens stand: lugpost Herrn Direktor Chesterton persönlich, At##i# Bank, London.“ Ils Absender:„Direktion der Barrymoore Bank, on.“ Das Kuvert fiel zu Boden. Chesterton las: Sehr verehrter Herr Direktor! Auf Grund unserer jährigen Geschäftsverbindungen mit Ihrer Bank en wir uns heute mit einer persönlichen Bitte in heiklen Angelegenheit an Sie. Einer unserer Proken, der schon seit dreißig Jahren im Dienst unserer # steht und unser vollstes Vertrauen genoß, ist gestern # Mitnahme eines Paketes Aktien der General Moim Nominalwert von dreihunderttausend Dollars schtet. Recherchen ergaben, daß er sich in Newyork auf Lampfer Bremen nach London eingeschifft hat. Der Pei läuft in Southampton Dienstag mittag ein. waten Ihnen sehr verbunden, wenn es Ihnen mögwäre, dem Defraudanten, dessen genaues Signalement ###em Schreiben beiliegt, die Aktien auf gütlichem Wege ek abzunehmen und uns per Flugpost zuzustellen. einer Anzeige würden wir in diesem Falle absehen, einerseits den Ruf unserer Bank nicht zu gefährden andererseits in Anerkenntnis der immerhin dreißig###en tadellosen Dienstzeit. Wir gehen sogar so weit, wir Sie ermächtigen, nach Empfang der Aktien unehemaligen Prokuristen eine Abfertigung von tauPfund zu übergeben unter der ausdrücklichen Beung, daß er nie wieder Amerika betritt. Mit den 2id Psund wollen Sie, bitte, unser Girokonto belasten.“ chleitsformeln und Unterschrift folgten. Chesterton P#l die Uhr. In etwa sechs Stunden mußte der Dampen Southampton einlaufen. Er las noch einmal auf#am das Signalement, steckte es in die Tasche und helte. Meinen Wagen.“ ofort, Herr Direktor.“ Nach knapp fünf Stunden war er in Southampton. II. „Gestatten? Ist dieser Platz frei?“ „Bitte.“ „Danke.“ Chesterton setzte sich. Ihm gegenüber saß Mister Brown aus Newyork, wie er sich vor einer Stunde in das Fremdenbuch des Hotels Richmond eingetragen hatte. Chesterton hatte ihn sofort an der Landungsbrücke erkannt. Das Signalement stimmte. Er war ihm gefolgt und wartete in der Halle, bis sich Brown zum Essen begab. Dann folgte er ihm und setzte sich an seinen Tisch. Ueber Höflichkeitsformeln leitete sich ein Gespräch ein. „Sie reisen zum Vergnügen?“ „Will mir ein wenig Europa ansehen.“ „Ich beneide Sie. Leider sind mir größere Reisen unmöglich, da mich meine Geschäfte in London halten.“ „Sie sind Kaufmann?“ „Bankier", stellte sich Chesterton vor,„Direktor Chesterton von der Atlantik Bank, London.“ „Sehr ersreut. Ich heiße Brown. Ihre Bekanntschaft ist mir doppelt angenehm, weil ich für einen Freund Aktien übernommen habe, die er in Lonvon zu lombardieren wünscht.“ „Ein größeres Objekt?“ „50 000 Dollars General Motors.“ „Und wie hoch wäre der Betrag, den Sie darauf wünschen?“ „Die Hälfte.“ „150 000 Dollars?“ „Ja.“ Es würde mir eine Ehre sein, wenn Sie meine Bank damit beauftragen.“ „Wann paßt es Ihnen?“ „Wenn es Ihnen nichts ausmacht, werde ich nach dem Essen in der Halle auf Sie warten.“ 1II. Chesterton ließ ihn vorgehen.„Darf ich bitten?“ Brown trat ein. „Zigarette gefällig? Likör?“ „Danke. Vielleicht später. Erst das Geschäftliche.“ „Bitte. Kann ich die Stücke sehen?“ Brown öffnete seine Tasche. Entnahm ein verschnürtes Paket. „Das Verzeichnis ist obenauf“, sagte er. Chesterton verglich die Aufstellung. Es waren genau dreihundert Stücke im Nominalwert von dreihundert= tausend Dollars. „Hier ist die Bestätigung,“ unterschrieb er das Duplikat. „Danke. Soll ich damit an die Kasse gehen?“ „Nicht nötig.“ sagte Chesterton und drückte auf eine Klingel,„ich lasse alles ordnen.“ Zwei Beamte traten ein. Chesterton übergab ihnen das Pabet Aktien und sagte: „Bringen Sie dem Herrn dafür das Schreiben der Barrymoore Bank.“ Brown erschrak. „Was soll das heißen?“ fragte er. „Nichts. als daß ich von Ihrer Bank Hauftragt bin, die unterschlagenen Effekten in Sicherheit zu bringen.“ Brown brach zusammen, legte ein Geständnis ab, erzählte von Spielschulden, berichtete über seine Flucht, bereute seine Tat. „Werden Sie mich jetzt verhaften lassen?“ fragte er leise „Nein.“ „Nein?“ „Ihre Bank hat mich beauftragt. Sie laufen zu lassen und Ihnen tausend Pfund als Abfertigung für Ihre Dienste zu übergeben, falls Sie sich verpflichten, nie wieder die Vereinigten Staaten zu betreten.“ Brown verstand erst nicht. Chesterton mußte es ihm wiederholen. Da war es mit seiner Fassung vorbei. Reue trieb ihm Tränen in die Augen, und er weinte hilflos wie ein Kind. Unter stammelnden Dankesworten nahm er das Geld in Empfang und versprach, sich ein neues Leben aufzubauen. Dann ging er. IV. Kabel London=Boston: „Barrymoore Bank, Boston. Auftrag ausgeführt, Defraudanten festgestellt. Efsekten abgenommen und per Flugpost Boston abgesandt. Auftragsgemäß Prokuristen tausend Pfund Abfertigung gezahlt. Atlantik Bank, London.“ V. Kabel Boston=London: „Atlantik Bank. London. Verstehen weder Kabel noch Effektensendung. Prokuristen alle anwesend. Keine Unterschlagung seit vielen Jahren. Gesandte Efjekten Fälschungen. Anscheinend wurde Atlantik Bank Opfer geschickten Betruges. Barrymoore Bank, Boston.“ Lithograph usw.) allen Schmerz stracks vergessen oder stark abdrosseln, wenn eine Freundin kommt. oder der Kohlenmann oder sonst ein Stück praktischen Lebens, um auf die wunde Seele mit einem Fladen Ungeeignetheit draufloszuwalzen. Hier aber geht sie weder hoch, noch sinkt sie klagend nieder, sondern sie sagt sich sehr vernünftig, daß ja niemand wissen könne(und wieso denn auch), was in ihr vorgeht. Und die Frau gebärdet sich ganz vernünftig.„— Nach alledem verbleibt die erstaunte Frage: Warum sind wir so, wie wir sind? Warum verlangen Liebende und Eheleute voneinander seelische Kunststücke, die kein Hellseher, kein Zauberkünstler, kein Diplomat leisten kann? Weil sie... hört, hört!... weil sie verheiratet sind, weil sie sich liebhaben, weil sie sich gebunden haben, die ganze Welt nur immer aus der Hand des anderen empfangen wollen. Für das ganze Leben haben sie sich verbunden. Zuzug von außen ist nicht gestattet, bei ihnen allein soll alles aufblühen, gegenseitig wollen sie sich so köstlich und so lieb und so einzig werden, daß darin alles Leid schlafen geht, alle Freude aufersteht. Wenn man sich aber so unendlich viel zutraut, so unermeßlich viel voneinander erwartet, dann wartet man immer zu sehr aufeinander, dann schrauben sich Hoffnungen und Gedanken hoch, die auf dieser Welt unter Menschen sich gar nicht erfüllen können. Nicht können. Ich erlaube mir. wieder von vorn anzusangen. Niemand verlangt vom Ochsen mehr als Rindfleisch. Alle, die Onkel Otto kennen, wissen schon, daß er kein anderes Gesicht machen kann. Und man muß die Menschen nehmen, wie sie sind. Wie aber sind sie nun? Sie sind unvollkommen, sie haben Mängel und Vorzüge, besonders aber sind sie so, wie sie sind. Sie können nicht anders. Ihr Magen rumort in ihnen, ihre Gedanken rumoren, sie haben alle ihre kleinen Pläsierchen und haben auch alle ihre kleinen Nücken und Tücken. Sie können sich bei gutem Willen ganz achtenswert anpassen und sich brav bemühen, aber am Ende bleibt Hans doch immer Hans, und Grete bleibt Grete. Man hat einen Freund zum Spazierengehen und einen anderen für die Ernsthaftigkeit. Mit dem einen geht man ins Theater und mit dem anderen über die Berge. Aber wehe, wenn man den Bergmenschen ins Theater mitnimmt und den Ernsthaften zur Fröhlichkeit einladet. Ueber neue Bücher spreche ich gern mit Paul; aber wenn ich mit Walter wandere, dann ist mit ihm über Bücher nicht zu reden. Er hält(unter uns gesagt) Paul für verdreht und Bücher für großen Bockmist. Soweit also die Freunde, Paul, Ernst, Otto und Walter Nur die Frau!(der Mann!) Das sollen Universalgenies sein, in allen Sätteln gerecht, zu jeder Zeit weise, toll, klug, hart, weich, hitzig und kühl. Von ihm(ihr) verlangt man das. Und man fühlt sich ums halbe L#nen betrogen, wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird. Dann starrt man entsetzt auf die Tatsache hin: wir verstehen uns nicht, und sind doch fürs ganze Leben miteinander verheiratet!! Und die Literatur(zum Teufel mit den Romanen!), diese Literatur fährt alleweil fort, gewissenlos zu schreiben von Menschen, die sich im Mondschein begegnen und von da an Hand in Hand ins blühende Land hineintreten und immer so weiter machen, und es war niemals ein Mißton zwischen ihnen und ihre Seelen blühten und wuchsen und verfilzten sich ineinander und durcheinander und wurden zuletzt zu eins! Was ist das nun? Ich meine: das ist die Hoffnung, das ist der Wunsch, der Traum, das Vorbild. Es soll so sein! Aber die Törichten glauben immer, es sei schon so! Es käme genau so vor! Ueberall. Nur bei ihnen nicht!! Und wer hat die Schuld daran, hä? Der Mann!(Die Frau!) Du!! Der aber, der weise ist(sie aber, die klug ist), der und die weiß schon, wie Leben und Literatur. Wunsch und Welt, Traum und Wirklichkeit sich verhalten. Die Ideale sucht man zu erreichen, man erreicht sie niemals ganz. aber man nähert sich ihnen, und je näher man gelangen kann, um so schöner, glückhafter und reicher ist das Leben geUUngen.„„„* Und damit steht Graf Kasimir vom Kamin auf und seufzt sich den Rest unzulänglicher Menschlichkeit hinweg, und auch die Gräfin sagt sich, daß man dieses Lebens Hühnerleiter wahrscheinlich nicht anders als von Sprosse zu Sprosse erklettern könne. Man muß sich(unter Eheleuten) so nehmen, wie man sich hat, und man freut sich im Stillen, daß man sich überhaupt hat. Denn was hätte man, wenn man nicht einmal das hätte! Nichts hätte man, außer einem ungesunden Kram an Wunsch, Traum und Spuk. Denn das Glück, das man so gern im geheimen sich wünscht, das wohnt immer nur da, wo man nicht ist, und wo es, wenn man einmal hinkommt, gerade eben nicht mehr momentan ist. Väterlicher Rat. „Was, du hast ihn abgewiesen? Und er hat dir doch gesagt, daß er ohne dich nicht leben kann!“ „Das sagen andere auch!“ „Das mag wohl sein! Aber ich finde, es wird allmählich Zeit, daß du einem von diesen das Leben rettest!“ * Besser geeignet. Johannsen und Knutson saßen in ihrem Stammlokal. „Der Wirt hat anscheinend seinen Koch gewechselt!" bemerkte Knutson. antwortete Johannsen,„der vorige pfefferte das Essen immer so stark, nun ist er wohl dazu eingesetzt worden, die Rechnungen auszuschreiben!“ * Das lohnt sich auch. Wütend kam ein Mann in das Antiquariat gestürzt: In dem Buch„Wie werde ich Millionär?“, das ich gestern bei Ihnen gekauft habe, fehlt ja die Hälfte der Seiten!“ „Na.“ meinte der Buchhändler,„eine halbe Million ist doch auch nicht zu verachten!“ Deike-M.(3) Ich kann Ihnen leider meine Gedichte nicht vorlesen. Fräulein Ulla, ich habe sie an die Zeitung geschickt!“ „Aber wenn sie zurückkommen, kann ich sir lesen, nicht wahr?" SCHACH-ZEITUNG Trabiem=Echach. Leutn. Bernhardt im Felde. be d 1 g h Wilih Wihe 6. e7—08 Turm!! Die Dame wäre schwächer, T04—04+ das Patt erzwingt. 6... 204—04 7. Ke2—53! und gewinnt. da 6. Endspielstudie von H. Riuck. 6. e5:(4) Weiß: Kd1, Th7, B06. eo;— Schwarz: Khl, Tes, Bf3, g7;(4) Weiß zieht und gewinnt. 1. Th7—h1 2. 96—07 3. K01—c2+ 4. Th1—55!„„„ und Schwarz verliert den Turm oder wird matt. Te3Xe5 Te5—05Kal—a2 Er jetzt „ schaffen, in der c4X55 der weiße tellung zu schaffen, in der nach 12. atur ist. 1. Th7—h1 2. Th1—52+ 3. Th2—92 usw. Ka—52 K. zieht. b d 1 b Weiß am Zuge gewinnt. Weiß: Kh., Bb5. 06. hö; Schwarz: Kas, Lei, Baz, 2. 75 (5) Reichsbahndirektor i. R. Ludwig München zu seinem 80. Geburtstag:„Meine schachliche gkeit ist jetzt zu Ende, nicht aber meine Begeisterung ich!“ süe die Schach Auflösung der Novemberaufgaben. Endspielstudie von Leutn. Bernhardt im Felde. Weiß: Ket, Bb6, 05, f5;(4) Schwarz: Khs. Lh4, Ber. g4;(4) Weiß am Zuge gewinnt. 1. 05—06 2. 66—57 3. Ke4Xd5 4. K05—66 5. Ke6—e7 und gewinnt. e7X06 06—05+ Lh4—93 Kh8—98 Endspielstudie von Saavedra. Aus einer Partie Potter—Fenton. Weiß: Kb6. Bes;(2) 65;(2) Endspielstudie von Hornitz. Weiß: Kgs, Ths, Se7, Bh7;(4) Schwarz: Kf6. Las;(2) Weiß zieht und gewinnt. 1. K98—f8 2. Kf8—e8 3. Th8—984. Ke8—17 5. T98—94 6. T94—04 7. To4—01 und gewinnt. La3—47+ Kf6—67 Ko7Xh7 Le7—54 Lh4—08 956—05 Weiß: Ka1, To5; 1. c7—c6 2. K56—55! 3. K55—54 4. K64—53 5. Kb3—c2 T05—66T06—05T05—94+ 3+ T54—03 T03—04! Partie=Schach. Partie Nr. 38. Damengambit. Ein Sieg der„schwarzen Felder". (Anmerkungen des Siegers in den Deutschen Schachblättern). Ein schneller Sieg— eine Kurzpartie— ist nur dann möglich, wenn der Gegner in seinem Aufbau einen größeren positionellen Fehler begeht. Manchmal aber ist der Vorteil, den man gegen eine umsichtige Verteidigung erringen kann, derart mikroskopisch klein, daß es langen Kampfes bedarf. ehe dieser Vorteil greifbare Gestalt annimmt. Partien dieser Art zeigen keine glänzenden Bilder. sind aber erfüllt von einer strengen Systematik und sind in ihrer Einfachheit schön. So ist die folgende Partie trotz ihrer Länge„aus einem Guß“. Weiß: Heinicke Schwarz: Gudmundsson. 1. 02—04 S98—f6 2. S91—f3 e7—66 3. c2—c4 4. Sb1—c3 S68—07 5. Le1—95 918.-43 7. Ta1—e1 67— 8. D01—62„ 57—56 9. Lg5—h4 10. a2—a3 47—46 hat das Beste an 11. Lo3 mit 57—55 eine sowohl nach 12. 04—65 als au Vorteil sehr problematischer 11. 64X05 Dieser Abtausch gibt der Partie„ihr Gesicht". Weiß tritt damit der angedeuteten Absich; des Schwarzen entgegen: als Ergebnis des Zuges a7—as ist eine geringe Schwächung des Feldes b6 und damit des korrespondierenden Feldes c5 zu verzeichnen. Nebenbei sei bemerkt, daß die Ausnützung solcher Schwächen präzisester Spielführung Das Partiebild ist nun folgendes: Weiß wird auf dem Damenflügel durch die offene c=Linie im Verein mit dem schwachen Punkten b6 und c5 die bessere Position bekommen. Schwarz dagegen, im Besitze der e=Linie, wird den Punkt el in Besitz nehmen und früher oder spater einen Angriff auf den weißen Königsflügel versuchen. Im übrigen ist Weiß auf den schwarzen, Schwarz auf den weißen Feldern stärker. 11.„ e6X05 12. Lh4—93 S07—f8 Nicht etwa Shö wegen Sc3Xdö nebst Le7. 13. 271—08 8663505 14. 0—0 15. h2Xg3 16. Sc3—a4 17. Sa4—b6 Ta8—b8 18. L03Xe4! Erste Etappe: Vorläufige Festlegung der Schwäche b6 und endgültige Feststellung der weißen Ueberlegenheit auf den schwarzen Feldern. Der Springer wird dem schwarzen Läufer bei der„stabilen Bauernstellung“ überlegen sein. 18. De7Xe4 Nach d5Xe4 19. Sd2! nebst Sbs bezw. c4 wird der weiße Druck noch lästiger 19. DczXes TesXe4 20. Te1-c3 Verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Es droht Ss3—e5 nebst f2—f3. Der Turm muß nach b3 20.... Te4—=8 21. Tf1—61 Les— 22. Sf3—02 23. S92—53 T58—48 24. S53—65 Sisue 25. Tc3—53 Se6X65 26. Tc1Xc5 56—95 27. a3—44 Zweite Etappe: Dauerhafte Blockierung der Schwäche 56. Beobachtung des Punktes 57 und damit vorsorgliche Lähmung der schwaren Aufrollungsaktion auf dem Kö28. Te5—61 Ein Versuch, den Läufer mit Lo4—62—65 nützlich verwenden. 30. Kg1—s1 1. S66—a4 -6 31. 32. Sa4—05 Die Schwäche von 57 bindet zwei und nimmt dem geplanten Gegenspiel die Kr gruppiert daher um. 33. Kf7—e2 VA. 8e21-—4„8 35. Te1—h1 K97—06 36. K02—c3 berischen Spren damenflügel wir gung wird Dritte Etappe: Eingreifen des Königs auf dem kriegsschauplatz, wo er die Türme ablöst und sie für Königsflügel freimacht. 36.. Te8—h 37. T53—03 38. Ta3—01 39. 93Xh4 40. Th1Xh4 41. Kc3—54 42. Ta1—91 Vierte Etappe: Abwehr des g versuches. Die Blockade auf dem—.. sparsamsten Mitteln aufrecht erhalten. 42. 43. 62—53 44. K54—=3 45. Sc5—63 46. Sd3—f4 47. Kc3—64 48. K54—c5 Schwarz droht jetzt Ket nevst gl49. Sf4—e2 50. Se2—g3 Auf Th2 folgt natürlich Kb6 usw. 51. Tg1—h1 52. Sg3Xh1 53. e3Xf4-+ HausKf5—65 f6—5 58. Th7Xh1 5— KgöXf Lc8—55 Lf5—#4 Kf4—65 2f5—72 K95—55 Le2—03 29. a4—45 intersport! (er Wintersport hat sich in den letzten Jahren E — eine so große Anhängerschaft erobert, daß die Mode sich bei ihren neuen Vorschlägen auf die Erfahrungen vieler Ski=Amazonen stützen kann und es nicht nötig hat, nur die Gebote einzelner, noch dazu oft modefeindlicher Sportfanatiker in Betracht zu ziehen. Unpraktisches zu bringen wäre sinnlos, aber Zweckmäßiges in neuer Art braucht man nicht abzulehnen. Der lange dunkelblaue NorwegerAnzug ist trotz seiner unbestreitbaren Vorzüge nicht das einzige Richtige. Die verschiedensten Kombinie. rungen von Hosen und Jacken machen ihm den Rang streitig. Zugleich bringen sie fröhliche bunte Farben in das Allzusachliche des Nur=Nützlichen. Wer in einsamer Weite seine Spur durch jungfräulichen Schnee zieht, mag anders denken, das vergnügte Rudel am Übungshügel freut sich über eine sonnengelb leuchtende Jacke zur braunen Hose, über einen roten Pullover zum blauen Anzug. Hier hat man noch Zeit, die bunten Bauernkaros der flanellenen Sporthemden mit kritischen Blicken auf ihre Musterechtheit hin zu würdigen und sich eingehend jede Einzelheit am Anzug eines Neuhinzugekommenen zu betrachten. Man debattiert, ob sich die Reißverschlußtaschen aus Kalbfell am Schulterriemen bewähren, und findet bald selbst heraus, wie gut breitkrempige Schirmmützen gegen Sonnenblendung schützen. Daß Gelb und Rot so beliebt sind, erklärt sich aus ihrer gleich starken Wirkung bei lachendem Sonnenschein wie bei dem nun leider Für den Hallensport, zum Eislauf oder zum Rollschuhlauf ein saumweites Prinzeßkleid aus Wollstoff oder Samt mit vorderem Knopfschluß. Ullstein=Schnittmuster K 7211 Wintersport=Anzug für funge Mädchen. Zur langen dlauen Hose eine bunt karierte Bluse, die offen oder geschlossen zu tragen m. Ullstein=Schnitt B-F 2406 Oben rechts: Der Anzug zum Spaziergang im Schnee. Kurzer Hosenrock aus meliertem Sportstoff und Sportjacke aus Schottenstoff. Ullstein=Schnitt B-F 2384 und M 2546 Skianzug aus dunkeldraunen Wollstoff 4 einer neuen An möpfform. Die Hosen lassen sich lang oder als Knickerdocker tragen. Ullstein=Schuitt V 3169 Skanzug in der praktischen Machirt mit vorn verdeckt tnöpfender Jfacke und langen Hosen. Die Jacke hat rückwärts Gurtteile. Ullstein=Schnittmuster V 3168 der lachendem Sbnnenschem wie der vem nmnmierr mal mindestens ebenso häufigen weißgrauen Nebel, der das sonst so zünftige Weiß der Hirtenlodenanzüge beispielsweise manchmal schon auf kurze Entfernung verschluckt. Statt einer Jacke vom gleichen Stoff gibt es neuerdings Anzüge mit blusenartiger Oberpartie. Die Hose wird angeknöpft, um das Herausrutschen zu verhüten. Dem alten Streit— hie lange und hie kurze Beinkleider!— machen die neuen, auf zweierlei Weise zu tragenden Hosen ein Ende. Sie haben unten Strickbündchen, die es ermöglichen, sie sowohl als lange Überfallhose wie auch als kurze Knickerbocker zu tragen. Schneegamaschen schützen dann die Beine. Bei Touren gehört über den Anzug eine Windjacke oder eine Windbluse aus Popeline oder Seide. Die Tourenläuferin braucht stets mehrere Häute übereinander, um sich dem Wechsel bei Aufstieg und Schußfahrt draußen sowie der wärmeren Temperatur in der Gaststube während einer Rast unterwegs anzupassen. Sportlich, wie die Skifahrerin, geht auch die Spaziergängerin im Winterkurort. Rockhosen, ein warmer, farblich=lustiger Pullover und eine Jacke aus derbem Wollstoff im Plaidmuster, oder aus leuchtend=farbigem geripptem Velvet, machen ihr das Stapfen durch den Schnee zum ungetrübten Genuß. Ganz andere Wünsche hat die Eisläuferin für den Freiluft= und Hallensport. Sie verlangt ein schlank anliegendes Kleid, das ihre geschmeidigen Körperbewegungen zur rechten Geltung bringt und durch einen am Saum sehr weiten Rock die Figuren der Pflicht und ihrer Kür wohlgefällig unterstreicht. M. C. Küb 806—75 9—0 Kf5—95 Le8—55 Th2—57 Lf5—c8 K95—f5 Kc5—56 S63—=28. 55-83 59. Se2—c3 Triumph der schwarzen Felder! 59.. 60. Kb6X57 Das Streitobjekt ist gefallen und damit bricht schwarze Stellung sofort zusammen. Auf Lb5 folgt gee sam Kb7—66 und auf einen schwarzen Königszug dart einfach SesXbö usw. Schwarz gab daher auf.— Im allgemeinen sind übel= und Dekorationsr bramiden= und Kroner boldorange. Veronca, E k Palmlilien(Ducca) niger frostempfindlich, se Pflanzen beim Herb Freilig ins Winterquar hren als derjenige, der se Pflanzen hinwegge Lumt, wenn stärkere Fr nn bei einem zu frühze Triebe zur ordentlich derstandsfähiger macht und pflanzlichen Se hiung ereilt, das ihn ktet. Die Unterbringui kordert vor allem helle se, die es gestatten, daß rrichtungen bequem ui gsame Kontrolle über In. Von der richtigen kbeiten hängt das Wo lanzen in erster Linie Iden sich nicht nur Sch ich= und fettblätterig Hortensien u. a.) u pfindlichen Schaden, so Artblätterigen Pflanzen p.) werden in ihrem fi lädigt, so daß sie im Aumen zunächst lange klein Mais für Sch Gerade in der Schwei en Gehaltes an leich tt von unübertroffene Maiskornes ist alle lar die, daß es wegen Ebt und weich macht. Al ist, wirkt sich hier in man jedoch leicht bi lite des Gesamtfutter purch, daß man, wenn iden lassen, etwa vier Mast mit der Mais #rtoffeln die Grundla und das trifft in den rge wegen der Versch hre durch eine zusätzli sig. Für die Geflügelhalt le Vorteile, daß es ren, die sich in Deutse aßten, und daß geradmeisten von ihm di hrstoffgehalt des Ma Fettgehalt, der den terung und für die M Tiere warm hält. ler infolge seiner sranthin die günstige ktler zu färben. Ein dotter wird aber, ob stellt, stets der Vorzu eben. Schonung di CIENTATEICVCTETAFKTATLIEHTTE KECEEEREI UNAIK AMEN HTTTTTA M SE Die Rentabilität de von der sachgemäße ab. Daß bei man oft das Jungtierste die Ursache der zu Ställe können bei r deswegen werden vier bis sechs Woch t zweimal mehr im betonen, daß, wen senutzt ist, sich diese egen natürlicherwei# zungsorgane sowie mehr nachlassen be ein Raubbau in petischen Gefühl hera u bedenkt, daß noch #r sowieso schwächt. sen unsere Tiere ja tige Fütterung, um nächstjährige Zuchtp Hat also eine Häsin Pi geworfen, so ist? schriftsmäßige achtur Mige Säugezeit und dem nächsten Deckak A. ist die Zuchtverior So —0 801—00 nigs auf dem Hau blöst und sie für Kübelpflanzen im Winter Sachgemäße Ueberwinterung tut not. Le8—5 T52—57 Lf5—c8 K95—f5 Kf5—65 6—5 ThTXh1 5—4 KgöXf Lc8—55 Lf5—#4 Kf4—95 Lf5—72 895—5 Le2-53 ind damit bricht Auf Lo5 folgt gre zen Königszug dart n. er die sie en 98 die ne sel nd rin em das rin ge 50 G. Im allgemeinen sind die meisten unserer bekanntesten bel= und Dekorationspflanzen, wie Lorbeerbäume in ramiden= und Kronenform, Laurus, Tinus, Aukuba #ldorange. Veronca, Spindelbaum(Evonymus), AgaPalmlilien(Ducca), Hortensien. Myrten usw. viel niger frostempfindlich, als angenommen wird, und wer se Pflanzen beim Herbstwetter in überängstlicher Weise reilig ins Winterquartier schafft, wird dabei schlechter hren als derjenige, der die ersten Nachtfröste ruhig über se Pflanzen hinweggehen läßt und sie erst dann einLumt, wenn stärkere Fröste dauernd zu befürchten sind. enn bei einem zu frühzeitigen Einräumen kommen weder Triebe zur ordentlichen Reise, die sie härter und derstandsfähiger macht, noch werden die vielen tieriund pflanzlichen Schädlinge vom Schicksal der Verhtung ereilt, das ihnen ein empfindlicher Frost bestet. Die Unterbringung der Kübelpflanzen im Winter fordert vor allem helle und räumlich nicht beengte Gesse, die es gestatten, daß man die vorhandenen Lüftungsrrichtungen bequem und ordentlich benutzen und eine giame Kontrolle über das winterliche Gießen führen in. Von der richtigen und sorgsamen Ausführung dieser kbeiten hängt das Wohl und Wehe der eingeräumten lanzen in erster Linie ab. Bei einer Vernachlässigung den sich nicht nur Schimmel= und Faulstellen an den bich= und settblätterigen Pflanzen(Agapanthus. AgaHortensien u. a.) und verursachen an diesen recht pfindlichen Schaden, sondern auch die immergrünen und Artblätterigen Pflanzen(Lorbeer, Aukuben, Evonymus v.) werden in ihrem frischgrünen Aussehen erheblich gehädigt, so daß sie im Frühling nach dem Wiederauslumen zunächst lange Zeit brauchen, um kulturell und pflanzlich wieder auf die Höhe zu kommen. Weniger gefährlich ist es dagegen, wenn gelegentlich einmal einige Grad Kälte in dem Ueberwinterungsraum entstehen. Nur muß hernach dafür gesorgt werden, daß etwa gefrorene Pflanzen durch langsames Auftauen bezw. Uebersprengen mit kaltem Wasser aus der Froststarte gelöst werden. Vor allem muß man sich hüten, den groben Fehler zu begehen, den Gefrierzustand durch Ueberführung der Pflanzen in einen geheizten Raum möglichst schnell beseitigen zu wollen. Dies würde den Tod der Pflanze völlig besiegeln. Will man bessere Dekorationspflanzen vor allen diesen Gefahren schützen, so sind sie zweckmäßig für sich allein und nach allen Seiten frei stehend und vor Tropfenfall gesichert an allen Plätzen aufzustellen. Der Regel nach wird dies aber nur da möglich sein, wo in der gewerblichen Gärtnerei besondere Glashäuser(sogenannte Orangerien) zur Verfügung stehen, die eine gutwirkende Lüftungseinrichtung besitzen. Wo Schuppen. Keller. Remisen und dergleichen Baulichkeiten benutzt werden müssen, ist auch dafür Sorge zu tragen, daß genügend Frostschutzmaterial zur Hand ist, das gegebenenfalls sofort verwendet werden kann. Bei gelindem Wetter sind die angebrachten Schutzdecken natürlich abzunehmen und die Räume selbst gründlich durchzulüften. In Zwischenräumen von einigen Wochen werden die Pflanzenbestände daraufhin nachgesehen, ob ein Begießen oder ein Durchputzen nötig ist. Im allgemeinen ist das winterliche Wasserbedürfnis ja sehr gering. Wenn aber die Pflanzen ein welkes Aussehen annehmen oder zusammenschrumpfen, so ist eine Wassergabe vonnöten, damit die Pflanzen nicht organische Schäden leiden. Auch alle etwa entstandenen Fäulnisbildungen müssen sorgsam beseitigt werden. Tages mit einem kräftigen Blütentrieb überraschen werden. An anderer Stelle liegen dort in Torfmull eingebettet dicht aneinander gerückt unsere Dahlienknollen und friedlich daneben zahlreiche Knollen der Knollenschiefblätter, die im Sommer unser Blumenbeet schmückten. Keine dieser Pflanzen wird da unten im Keller das Frühjahr verschlafen. Jede wird sich dann schon mit ihren neuen Trieden melden. Aber auch für unser leibliches Wohl ist dort Verschiedenes zu finden. In der einen Kellerecke hast du als fürkleintierzucht Mais für Schweine und Geflügel. Gerade in der Schweinemast ist der Mais infolge seines n Gehaltes an leichtverdaulichen Kohlehydraten und ti von unübertroffener Wirkung. Auf eine Eigenschaft Maiskornes ist allerdings Rücksicht zu nehmen, und r die, daß es wegen seines Oelgehaltes den Speck gelb bt und weich macht. Was bei der Rindermast ein Vorist, wirkt sich hier als Nachteil aus. Diesem Uebel in man jedoch leicht begegnen, indem man nur etwa die lite des Gesamtfutters in Form von Mais gibt, oder urch, daß man, wenn sich größere Maisgaben nicht veriden lassen, etwa vier bis fünf Wochen vor Beendigung Mast mit der Maisverfütterung ganz aufhört. Wenn rtoffeln die Grundlage der Schweinefütterung bilden und das trifft in den meisten Betrieben zu—, so ist die ge wegen der Verschlechterung der Güte der Schlachte durch eine zusätzliche Maisgabe vollkommen übersig. Für die Geflügelhaltung bietet der Mais derartig e Vorteile, daß es vorwiegend die Geflügelhalter ##ren, die sich in Deutschland zuerst mit dem Maisanbau kten, und daß gerade in den Geflügel=Fachzeitschriften meisten von ihm die Rede war. Außer dem hohen rstoffgehalt des Maiskornes an sich ist es vor allem Fettgehalt, der den Mais namentlich für die Winterterung und für die Mauserzeit so wertvoll macht, da er Tiere warm hält. Bevorzugt wird der gelbe Mais, l er infolge seiner Anreicherung mit dem Farbstoff ranthin die günstige Eigenschaft besitzt, die Eidotter kler zu färben. Einem Ei mit dunkelorangefarbenem otter wird aber, ob zu Recht oder Unrecht sei dahinellt, stets der Vorzug vor einem mit blassem Dotter eben. Luftzufuhr von außen eingerichtet worden ist, dann haben die Bienen den Winter über nicht selten unter der Durstund Luftnot zu leiden, woran schon manches Volk zugrunde gegangen ist. Luftnot kann im Bienenstock dann eintreten. wenn nicht nur aus Angst, die Bienen könnten erfrieren. alle vorhandenen Fugen und Ritzen gut verstopft, sondern auch noch das Flugloch zu sehr verengt wurde, so daß also dadurch die frische Luft von außen fast ganz abgesperrt ist. Oft ist auch das Flugloch durch tote Bienen verstopft oder die derart dicke Verpackung läßt zu wenig Luft durch, daß bei den Völkern Atemnot und Erstickungsgefahr drohen. Die Erkennungszeichen der Luftnot sind: Starkes Brausen und unruhiges Umherlaufen der Bienen im Stock. Sobald man dies wahrnimmt, müssen die erwähnten Ursachen sogleich beseitigt werden. Die Durstnot äußert sich ebenfalls durch eine von außen wahrnehmbare Unruhe, durch plötzliches, rasches Abfliegen einzelner Bienen und durch Herunterschroten des kandierten Honigs, der dann in kleinen Krümelchen auf dem Bodenbrett verstreut umherliegt. Der Imker muß daher den ganzen Winter über selbstverständlich ohne Störung der Insassen durch das Gucksensterchen nach seinen Tierchen fleißig Umschau halten und, sobald er die soeben genannten Anzeichen von Durstnot bemerkt, sogleich durch Tränken der Bienen für Abhilfe besorgt sein, indem er einen mit Zuckerwasser getränkten Schwamm auf die Rähmchenoberteile legt, darüber von oben eine leere Zigarrenschachtel stülpt und dann wieder gut bedeckt. Auch ein zur Fütterung von oben eingerichteter Apparat kann hierzu mit Vorteil benützt werden. Deike-M. sorgliche Hausfrau im Herbst Erde wie ein Beet angeschüttet. In dieser ganz eingebettet liegen reihenweise schöne, hellrote Möhren, dunkelrote Rote Rüben und dicke. schwarze Sellerieknollen. Daneben stecken nur mit ihren Wurzeln in der Erde zarte Winterendivien sowie runde. feste Rotkohl=, Wirsing= und Weißkohlköpfe. Vergiß aber nicht, dieser bunten Gesellschaft im Keller von Zeit zu Zeit einen Besuch abzustatten und dich von ihrem Wohlbefinden zu überzeugen. Befreie sie dabei von allen faulenden und trockenen Teilen. Und wenn draußen kein Frost herrscht, dann öffne das Kellerfenster, denn fvische Luft tut ihnen allen gut! Aber eins noch: Obst darf in solchem Pflanzen= und Gemüsekeller nie mitlagern. Denn es würde dort üblen Geschmack und schlechten Geruch annehmen. Blumenim heim Blumenpflege im Drunten im Keller ist eine bunte Gesellschaft zusammengekommen. In ihren Töpfen und Kübeln stehen dort alle die Pflanzen, für die es in unserer Wohnung keinen Platz mehr gab und die über Winter mit einer Kellerwohnung zufrieden sind. So nahe wie möglich zum Kellerfenster hin wurden sie aufgestellt, weil sie trotz ihrer Bescheidenheit gerade während der lichtarmen Winterzeit doch nicht ganz im Dunkeln leben möchten. Da haben sich auf einem alten Tisch nahe am Fenster alle die kleinen Gewächse zusammengefunden, die von ihren größeren Kameraden sonst zu stark beeinträchtigt werden würden: einige Kakteen, die jetzt kühler stehen wollen: ein kleiner Korallenbaum, einige Hortensien, ein Myrtenstrauch, zwei Klivien und manche andere. Auf dem Kellerjußboden daneben stehen in großen Töpfen und Kübeln: ein schlanker Oleander, alle seine Kameraden überragend; ein kleiner, gedrungener Lorbeerbusch, der sich breit macht, weil er sich der Lorbeerkränze wegen für besonders edel hält; eine stachlige Agave. der keiner zu nahe kommen darf; eine Schmucklilie, die mit ihren vergilbten Blättern Winterschlaf hält; ein Japanischer Spindelbaum; der dicke Busch einer Schusterpalme; eine Aukube im marmorierten Blätterkleid und ein Yuccabäumchen. Sie alle denken jetzt: „Mei Ruh will i habn“ und bekommen deswegen von Zeit zu Zeit nur so viel Wasser zu trinken, daß ihre Erde nicht ganz austrocknet. An der einen Seite stehen auch die Balkonkästen noch mit den Pelargonien und Fuchsien vom vorigen Sommer. Auch deren Erde halten wir jetzt nur mäßig feucht. Ja, es soll Blumenfreunde geben, die im Herbst ihre Pelargonien aus der Erde nehmen und sie im Keller, mit ihren Wurzeln nach oben, an einer Schnur aufhängen, bis sie im Frühjahr wieder eingepfanzt werden. Die Pelargonien sollen sich so gut halten; uns würde ja das Blut in den Kopf steigen! Auf einem Brett an der Kellerwand stehen die Töpse mit den„eingezogeenn die Ueberwinterung der Bienen nicht genügend nen“ Zwiebelgewächsen; vor allem behäbige Amaryllis. saltig oder vielleicht auch allzu genau hinsichtlich oer die so lange trocken gehalten werden, bis sie uns eines Warum werden wir kurzatmig? Falsche Atemtechnik. Schon der leiseste Luftmangel beeinträchtigt das Gefühl unserer körperlichen Leistungsfähigkeit ganz außerordentlich stark. In der Gesundheit der Jugend kennt man dieses Gefühl gar nicht oder wenigstens nur bei größeren köperlichen Anstrengungen. Bei manchen Menschen stellt sich aber Kurzatmigkeit bereits im mittleren Lebensalter ein. Es soll dann nicht als Zeichen des herannahenden Alters gewertet und als solches einfach hingenommen werden, sondern seine Ursachen sollen geklärt werden und der Mensch durch geeignete Behandlung oder Aenderung seiner Lebensgewohnheiten von dieser Beeinträchtigung befreit werden. Eine der einfachsten Ursachen der Kurzatmigkeit ist das Mißverhältnis zwischen Körpergewicht und Geübtheit des Körvers. Die einfache Fortdewegung einer schweren Last— in diesem Falle der eigene Körper— ist für einen körperlich Ungeübten eben eine besonders schwere Arbeit. Die dazu im Verhältnis zu gering entwickelte Muskulatur des ganzen Körpers sowohl wie auch die entsprechend kümmerliche Muskelkraft des Herzens sind nicht imstande, bei jeder Bewegung Schwerarbeit zu leisten. So kommt es zum Herzklopfen und der Kurzatmigkeit als charakteristische Zeichen des oft blassen und angestrengt aussehenden zu dicken Menschen. Ausgleich des bestehenden Mißverhältnisses ist dann dringend geboten. Gewichtsabnahme wird in allen Fällen zunächst lediglich durch entsprechende Diät erzielt. Gleichzeitig muß die innere und äußere Muskulatur durch zunächst leichtes Körpertraining geübt und ihren an sie gestellten Forderungen entsprechend entwickelt werden. Diese Behandlung erscheint meist als unüberwindlich schwer zu lösende Aufgabe. Und doch kann man grade bezüglich der Kurzatmigkeit bereits nach kurzer Zeit ganz auffällige Besserungen erfahren, wenn man das neue Lebensschema mit etwas Energie durchführt. Der Gewinn an Wohlbefinden ist so groß, daß der Einsatz von etwas Mühe lohnt. Ist die Atmung wieder gesund und ausreichend, so treibt man damit auch eine wirksame Vorbeugung gegen die verschiedensten Erkrankungen des Herzens und Kreislaufs. Kurzatmigkeit leichteren Grades ist oft auch nur Folge einer falschen Atemtechnik. Das Atmen unterliegt bekanntlich ganz stark einer nervösen Regulation. Bei angespannter geistiger Arbeit, Aufregungen und gehäuften seelischen Belastungen entwickelt sich oft unbemerkt ein salsches Atmen. Es kann Ursache schlechten Allgemeinbefindens werden, das sich in Müdigkeit, Kopfschmerzen und eben durch dauernde falsche Beanspruchung der Luftwege in Kurzatmigkeit bei leichtesten Anstrengungen äußert. Bei einiger Selbstbeobachtung kann man meist ohne weiteres entscheiden, ob man an diesem falschen Atmen leidet. Es ist dann unbedingt notwendig, durch eine entsprechende körperliche Betätigung die richtige Atmung wiederzufinden. Gymnastik unter entsprechend geschulter Aussicht erleichtert und verkürzt diesen Vorgang. Selbständig erreicht man am meisten durch Laufübungen, am besten ansteigende Waldläufe. Haben wir bisher die Kurzatmigkeit als Folge unserer unnatürlichen Lebensbedingungen betrachtet, so wird sie natürlich in vielen Fällen auch ein regelrechtes Krankheitssymptom sein. So ist sie zum Beispiel oft das erste Zeichen von Blutarmut. Unsere Blutkörperchen transportieren in unermüdlicher Arbeit dauernd Sauerstoff aus unseren Atemwegen in alle Organe und Gewebe unseres Körpers. Sind sie nun im Verhältnis wenig an der Zahl, so müssen sie, um die notwendige innere Atmung zu ermöglichen, ihren weiten Weg beschleunigen, um in der gleichen Zeit mehrmals zirkulieren zu können. Somit hängt die Beschaffenheit des Blutes mit dem Rhythmus der Atmung auf das innigste zusammen. Das Herz ist in dieser Beziehung eingeschaltet und muß seine Arbeit danach regulieren. Nach starken Blutverlusten sowie bei allen Formen der Blutarmut findet man daher eine Kurzatmigkeit. Ist in diesem großen Beziehungssystem nun ein anderes Organ erkrankt, zum Beispiel Herz oder Lungen. so kommt es wieder zur Kurzatmigkeit. Sie wird, besonders wenn sie anfallweise auftritt, als Herz= oder Bronchialasthma bezeichnet. Auch leichtere Kurzatmigkeit kann auf eine beginnende Erkrankung dieser Organe aufmerksam machen Es muß daher untersucht werden, wo die Ursache einer beginnenden Kurzluftigkeit liegt. In der Rekonvaleszens hat man an der Atmung ein deutliches Zeichen, wieviel man dem Genesenden beim Aufstehen und bei den ersten Spaziergängen zumuten kann. Es darf die langsam wieder einsetzende Leistungsfähigkeit nicht zu schnell erwartet werden. Stärkere Kurzatmigkeit ist ein Signal, daß das Maß erreicht ist und wieder Ruhe eingelegt werden soll. Dr. med. E. G. So bleibt der Küchentisch sauber! Schonung der Mutterkaninchen. Die Rentabilität der Kaninchenzucht hängt ganz und von der sachgemäßen Haltung und Pflege der Zuchtab. Daß bei manchen Kaninchenhaltern oder=züchoft das Jungtiersterben so sehr um sich greift, ist vieldie Ursache der zu starken Ausnutzung der Alttiere. Ställe können bei vielen nicht schnell genug voll werdeswegen werden Jungtiere häufig schon im Alter vier bis sechs Wochen getrennt, damit die Häsin einzweimal mehr im Jahre werfen kann. Ausdrücklich 1 betonen, daß, wenn auch das Muttertier viel früher nutzt ist, sich diese Schwächung des Muttertieres nicht in auf das Zuchttier selbst bezieht, sondern auf die gen natürlicherweise überträgt, da die Energie der zungsorgane sowie die Lebenskraft der Häsin mehr mehr nachlassen bezw. verloren gehen. So ein Raubbau in der Zucht ist doch schon aus dem etischen Gefühl heraus geradezu ein Unding, wenn man 1 bedenkt, daß noch die Zeit des Haarwechsels, die das sowieso schwächt, hinzukommt. Zu diesem Zeitpunkt en unsere Tiere ja erst recht Ruhe haben und dazu tige Fütterung. um wieder erneut frische Kräfte für nächstjährige Zuchtveriode zu sammeln. dat also eine Häsin zwei=, sagen wir ruhig dreimal im geworsen, so ist das das Richtige. Rechnen wir die schriftsmäßige achtwöchige, bei Riesenkaninchen zehnge Säugezeit und die nach dem Absetzen der Jungen dem nächsten Deckakt acht= bis vierzehntägige Ruhezeit ist die Zuchtperiode vorbei. Brausen im Bienenstock. Wieviel Teller und Schüsseln stehen denn hier wieder herum?! seufzt die Hausfrau, die alles zum Abwaschen zusammentäumt. Da sind die Kartoffelschalen, da die GeDie „Abfallschublade“ kann bei jedem Küchentisch angebracht werden.(Deike-M) müseabfälle, da Obstreste, und dort glücklich die Knochen aus der Suppe! Beobachten Sie einmal ein paar Tage lang. wieviel Gefäße Sie im Laufe eines Vormittags beim Kochen mit Abfällen füllen, wieviel mehr in der ohnehin schon engen Küche herumsteht— und wieviel Mehrabwäsche Sie dadurch haben! Am liebsten möchte man den stets geöffneten Mülleimer mitten in der Küche stehen haben, um alles schnell immer verschwinden lassen zu können. Ob es da nicht einen Ausweg gibt? O ja, da gibt es wohl etwas, was sich ganz findige Köpfe ausgedacht haben, und was auch wirklich die Rettung bedeutet: die Abfallschublade im Küchenschrank. Firmen, die ganz gute, zweckmäßige Küchenmöbel bauen, haben die Abfallschublade als Selbstverständlichkeit ausgenommen, und wer sich etwa neue Küchenmöbel kaufen kann, der sollte unbedingt auf sie bedacht sein, denn sie erspart eine Menge Arbeit. Was sollen nun aber die armen Hausfrauen tun, die schon jahrelang ihre fertige Kücheneinrichtung haben, und die sich doch so gern manche Erleichterungen schaffen möchten? Soll ich Ihnen erzählen, wie ich das Problem gelöst habe? Ich zeichnete mir mit dem Bleistift auf die eine Seite meines Küchentisches ein langes Rechteck mit den Maßen 12:50 cm auf. und dann sägte ich mir das Loch mit einer Stichsäge, die für wenige Groschen in der Eisenhandlung erhältlich ist, aus. Zuvor muß man jedoch an allen vier Ecken ein Loch gebohrt haben, denn mit der Säge kommt man sonst nicht um die Ecken. Die ganze Sache ist durchaus nicht schwierig für einen, der schon sonst ein bißchen gebastelt hat. Wer aber doch zu ängstlich ist, der kann sich auch einen Tischler dofür bestellen. Nachdem nun das Schlimmrste überstanden war, das. wozu man den größten Mut braucht, drehte ich den Küchentisch um. daß die Tischplatte auf dem Fußboden lag. und nun nagelte ich an den Längaseiten der Oefinung zwei Leisten an, und zwar mit mehreren Nägeln in Abständen von etwa 5 cm. Darüber nagelte ich noch eine zweite Leiste so an, daß später die Schublade in ihr laufen kann, also etwas über die untere vorstehend. So, nun war mein Werk vollendet, und für den nächsten Tag habe ich mir den Klempner herbestellt, der sollte mir dann aus gewöhnlichem Weißblech die passende Schublade machen, vorne mit einem handlichen Griff, hinten als Schütte ausgebildet. Diese Schublade kostete 2.50 RM. also wahrlich keine große Ausgabe. Suiim Pußball in Zahlen. Brandenburg: BSB 92 Union Cberschöneweide HerthalBEC Bewag Wacker 04 Te=Be Blau=Weiß Minerva Viktoria 89 Nowawes Westfalen schlägt Niederrhein 10:8 Schlesten: Dreußen Hindenburg Beuthen 09 Breslau 02 Hertha Breslau Ratibor Reichsbahn Gleiwitz Vorwärts Breslau Breslau 06 Vorw.=Rasensp. Gleiwitz AfB Gleiwitz Sachsen: SC Planitz Hertha Leipzig Polizei Chemnitz Riesa Fortuna Leipzig GutsMuts Dresden A Leipzig DE“ Dresden Tura Leipig Wacker Leipzia Mitte: Dessau 05 Jena Weida Cricket Magdeburg Lauscha Sportfreunde Halle Spya Erfurt Merseburg 99 Viktoria 96 Wacker Halle Nordmark: 639 Hamburg Holstein Eimsbüttel Si Pauli Hamburg Viktoria Hamburg Altona 93 Polizei Lübeck Phönir Lübeck Rothenburgsorter FE Sperber Hamburg Saukampf Düsseldorf, 4. Dezember. Der Kampf der Amateurboxer der Gaue Niederrhein und Westfalen am Freitagabend in Düsseldorf endete mit einem knappen Siege der Westfalen, die trotz der überraschenden Niederlage des Bochumer Leichtgewichtlers Jakubowski gegen den Düsseldorser Bracht noch mit 10:8 Punkten siegten. Da im Bantamgewicht der für den Dortmunder Schmitz aufgestellte Rötker nicht zur Stelle war, fielen hier die Punkte kampflos an den Niederrhein. Dafür gab es ein weiteres Gesecht im Weltergewicht zwischen Bröcking und Radomski(Schalke), das erwartungsgemäß hoch zugunsten des Westfalen endete. Insgesamt kamen so in der mit etwa 2500 Zuschauern gut besetzten Rheinhalle also neun Kämpfe zum Austrag. Am meisten interessierte natürlich das Zusammentreffen von Michel Murach(Schalke) mit dem Düsseldorfer Knoth. Der Rheinländer bewies auch in diesem Treffen seine Formverbesserung und hatte vor allen Dingen eine sehr gute dritte Runde, so daß der Punktsieg des Schalkers einige Pfiffe hervorrief. Murach hatte aber im Boxen. die beiden ersten Runden klar für sich, obwohl er wieder, wie das so seine Art ist, etwas zu selbstsicher boxte. Im Fliegen= und Federgewicht kam es zu klaren Siegen von Strangfeld(Herten) und Gänserich(Bochum) über ihre rheinischen Gegner. Nur ein Kampf endete vor der Zeit. Der rheinische Schwergewichts=Ersatz Reinke (Düsseldorf) war Schnarre(Eecklinghausen) nicht gewachsen und mußte außerdem den Kampf schon kurz vor Beendigung der ersten Runde wegen einer Augenverletzung aufstecken. Die einzelnen Kämpfe: Fliegen: Palussek(N) unterliegt Strangfeld(W) nach Punkten. Bantam: Punkte kampflos für Madrak (N). Feder: Heese(N) unterliegt Gänserich(W) nach Punkten. Leicht: Bracht(N) Punktsieger über Jakubowski(W). Welter: Knoth(N) unterliegt gegen Murach (W) nach Punkten: Bröcking(N) unterliegt gegen Radomski(W) nach Punkten. Mittel: Isenburg(R) Punktsieger über Juschkewitz(W). Halbschwer: Kloth(N) Punktsieger über Richter(W). Schwer: Reinke gibt in der ersten Runde gegen Schnarre(W) wegen Augenverletzung auf. Hörde 04— Kirchlinde. Auch hier dürfte es heiß hergehen. Bei der Ele wertigkeit der Staffeln ist eine Vorhersage nicht Um die Bezirksmeisterschaft. Gruppe Dortmund: Kamen— Westerfilde. Gruppe Sauerland: Herdecke— Witten 28. Gruppe Bochum: Marten 05— Herne 20. Deininhausen— Suderwich. Gruppe Münster=Minden: Weltergewichtsturnier Lippstadt. Eine Europariege der Geräteturner Gelungener Start der Edelstahl=Boxer. Lohösener schlägt Börner. Niedersachsen: Werder Bremen Arminia Hannover Hannover 96 Bornssia Harburg Peine Algermissen Eintracht Braunschweig Wilhelmsburg Rasensport Harburg EK Göttingen 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 1 0 1 8 3 4 2 3 0 1 33•13 20•13 25•13 21:16 13•14 15:15 25:18 13•25 11•24 11:36 15•3 14•4 11:7 11:7 9•9 8:10 8:10 7:11 6•12 1:17 Dortmund, 4. Dezember. Die junge, meistens aus ehemaligen Boxern des Boxrings 27 bestehende Boxabteilung des Werksportvereins Edelstahlwerke hat mit ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung die Feuerprobe gut bestanden. Vor ausverkauftem Hause rollten sich am Freitagabend anregende Kämpfe ab, die zwar keine überragenden Leistungen brachten, aber immerhin zeigten, daß in der neuen Boxabteilung eifrig gearbeitet wird, um die jungen Talente nach vorne zu bringen. Weitere Erfolge werden nicht ausbleiben, zumal man auf der Suche nach guten Gegnern in Zukunft etwas wählerischer sein wird. Die Kombination Hörde 29=Boxfreunde Körne unterlag mit 5:11. Den Ausscheidungskampf im Weltergewicht gewann Lohöfener(Edelstahl) gegen Börner (VfL) dank der guten Endrunde, obwohl der VfLer den technisch bessere und saubere Kämpfer war. Die Kämpfe Hessen: SD Kassel Hessen Hersseld Germania Fulda Hanau 93 Kewa Kassel 03 B'e Friedberg Bornssia Fulda Kurhessen Marburg Nieder wehren Südwest Oisenbacher Kickers Eintracht Frankfurt FSN Frankfurt Borussia Neunkirchen Sü Wiesbaden FK Pirmasens Union Niederrad Sportfr. 05 Saarbrücken V Saarbrücken 8 9 9 7 9 8 8 8 9 7 3 6 3 2 5 2 4 0 0 0 2 1 2 3 2 6 6 5 18•9 15•9 16•12 18•9 16•15 20•9 19•16 6•20 13•31 9.17 13•3 12•6 11:7 10•4 9•9 8•8 8•8 4•12 4:11 3:11 20•13 21•19 15•13 15:13 15•12 13•18 11•23 9•21 14•27 12•4 12•6 9•9 9•9 9•7 8•8 5:11 3•13 2:14 Jugendpapiergewicht: Fetting=Hörde gegen BeckerEdelstahl. Unentschieden war das Ergebnis. Im Bantamgewicht tritt Werner=Körne gegen Pauli=Edelstahl an. Der Körner war überraschend gut, mußte aber dem ärkeren Pauli einen knappen Punktsieg überlassen. Im Jugend=Federgewicht zwischen Bauks=Körne und SchlüterEdelstahl kam der Körner gegen seinen körperlich stärkeren Gegner zu einem etwas schmeichelhaften Punktsieg. Im zweiten Bantamgewichtskampf hat Galka Uebergewicht: die Punkte fallen so an Hörde. Im Einladungs= kampf gewinnt Galka gegen Stobbe nach Punkten. Im Federgewicht hat Brinkmann=Edelstahl den Hörder Iwingler zum Gegner. In der zweiten Runde führt Brinkmann durch genaue Treffer den Kampf an. läßt aber in der Schlußrunde nach und muß sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Der Ausscheidungskampf im Weltergewicht zwischen Börner=VfL und Lohösener=Edelstahl bringt ein erbittertes Ringen. Börner schlägt anfangs genau und Der Internationale Turnverband soll die Ab haben, eine Europariege der besten Gerätturner allen Staaten aufzustellen, die ihm angehören. Die Mitteilung ist deshalb besonders interessant, da bekanlich auch der Vollzugsausschuß der FöFA auf seiner ku ichen Frankfurter Tagung den Beschluß faßte, ein zweier europäischer Auswahlmannschaften stattfinden lassen. Wie im Fußball, wird auch im Turnen die Vorhaben genug Widerstände, allein technischerArt. den. andererseits hat der Internationale Türnverba an Hand der Leistungen bei den Olympischen Spiel schon eine geeignetere Möglichkeit zur Aufstellung ein solchen Riege. Grundsätzlich darf die Idee, eine s### Riege zu schaffen, begrüßt werden. Sie gibt zum spiel die Gelegenheit. eine starke Werbung für das6 rätturnen zu erreichen, indem man diese Riege in La dern turnen läßt, in denen das Gerätturnen noch kein rechten Einzug gehalten hat. Stärkere Propagandist könnten für die Turnidee garnicht gewonnen werd Und in einer Zeit des Mißtrauens wäre eine sol Europariege gleichzeitig ein weiterer Beweis für die B ständigungsmöglichkeit der Nationen allein auf# ritterlichen Boden der Leibesübungen. Zum Gaukampf niederrhein gegen Nordmark. erbittertes Ringen. Börner schlägt anfangs genau und punktet gut, doch mit der Distanz kommt der etwas wild schlagende Lohöfener in Vorteil und siegt schließlich knapp nach Punkten. Im Jugend=Weltergewicht zwischen Umar(20) und Lewandowski(E) kommt keine Stimmung auf, da beide Kämpfer sich temperamentslos und recht unbeholfen anstellen. Ergebnis: unentschieden. Böhne=Hörde und Roski=Edelstahl lieferten sich einen unmöglichen Kampf im Mittelgewicht, da Bohne als boxender Clown wirkte. Roski wurde Punktsieger. Im zweiten Mittelgewichtskampf zwischen FergesHörde und Wilhelm=Edelstahl siegte Wilhelm nach Punkten. Zu dem Kunstturnwettkampf der Gaue Nordmark un Niederrhein am Sonntag um 10 Uhr im Düsseldor Apollo=Theater wird auch Reichsfachamtsleiter S## ding erscheinen; ebenso wohnt DRL=Gauführer Key ner den Kämpfen bei.— Während sich in der Aufstellu# der Niederrheinriege nichts geändert hat, wurden innd halb der Nordmarkmannschaft einige Aenderungen umn genommen, die sich allerdings nur auf die Reiheniol der Wettkämpfer bezieht. Die Riege turnt demnach Richter=Eimsbüttel als Ersatzmann, Jürgensen=Hambu# Lahrs=Hamburg, Behrens=Hamburg, Reinhardt=Wan beck. Höper=Kiel, Smuda=Eimsbüttel. Steffens=Hambu Es wird von jedem Turner je eine Kürübung am Set pferd, Langpferd. Barren. Reck und an den ruhig hängen den Ringen geturnt; hinzu kommt noch eine Kür=Fi übung. fordert, bei den Laufstrecken in den Meisterschaftskämpfen wieder das englische Maß anzuwenden. Bei den Vorbereitungen für Berlin wurde zum Zweck der besseren Vergleichsmöglichkeit fast allgemein das metrische Maß angewandt. In dieser Richtung sollen jedoch der 1500 mund der 200 m=Hürdenlauf sowie ein 3000 m=Bahngehen beibehalten werden. Boden PfR Mannheim Waldhof 1. FC. Psorzheim FXC Kreiburg Germania Brötzingen Neckarau Mühlburg Sandhofen KFV Karlsruhe Rastatt 3 3 4 1 2 0 1 20•6 22:8 11•3 15•17 11:15 10:15 11:18 11:13 8•13 6:20 13•3 12•2 11:3 9•9 9•9 8.10 9•9 6:10 4•14 3:13 Ein neues Stadion in Paris? Der französische Fußball=Verband bereitet schon jetzt das große Weltmeisterschaftsturnier 1938 vor. Er rechnet bestimmt damit, daß dann Paris ein neues. großes Stadion haben wird. Bei der Volkstümlichkeit des Fußballs mun nämlich befürchtet werden, daß die großen Pariser Sportplätze. so u. a. auch das Olympia=Stadion von 1924 in Colombes, nicht ausreichen werden. Auch das Prosekt eines großen Fußballturniers anläßlich der nächstjährigen Pariser Weltausstellung nimmt immer deutlichere Formen an. Man wird dieses Turnier wahrscheinlich Anfang Juni durchführen. Ueber die Besetzung ist noch keine Entscheidung gefallen. Amerika will „Sportgroschen“ einführen. Auf der am kommenden Wochenende in der Texasstadt Houston stattfindenden Jahrestagung der Amerikanischen Amateur=Athletik=Union wird über zahlreiche bemerkenswerte Anträge entschieden werden müssen. In erster Linie geht es um die finanzielle Sicherung künftiger OlympiaExpeditionen. Es dürfte noch in Erinnerung sein, daß die letzte Ausreise der amerikanischen Olympiamannschaft in der festgesetzten Stärke wegen der fehlenden Gelder stark gefährdet war. Erst im letzten Augenblick gelang es durch Sammlungen und Stiftungen den an der Gesamtsumme fehlenden Betrag zusammen zu bekommen. Diesem unwürdigen Zustand soll durch die Einführung eines kleinen Zuschlages auf jede Eintrittskarte bei allen von der AAll kontrollierten sportlichen Veranstaltungen abgeholsen werden In Aussicht genommen ist ein Einheitsbetrag von fünf Cents, was den Stock zu einem Olympiasonds legen soll. In einem weiteren Antrag wird geDer Kadsport am Wochenende. Mit einem reichhaltigen Programm wartet am Nikolaus=Wochenende der Radsport im In= und Ausland auf. Mit Ausnahme von Köln und Stuttgart werden alle übrigen Winterbahnen das Ziel der großen Radsportgemeinde sein. Von den Bahnen im Reich hat die Deutschlandhalle ein Achtstunden=Mannschaftsrennen„Die Nacht“. der Berufsfahrer angesetzt, das dem Berliner Publikum dank der hervorragenden Besetzung eine stimmungsvolle und an Spannung nie erlahmende Nacht bietet, die in ihrer ganzen Art an frühere Sechstagenächte erinnern wird. Als die bekanntesten Mannschaften nehmen u. a. Pijnenburg—Slaats, Billiet—Dekuysscher, Merkens— Charlier, Rausch—Deneef. Hürtgen—Bulla, Funda—Pützfeld. Ehmer—Hoffmann und Zims—Küster teil.— In der Halle Münsterland steht ebenfalls ein größeres Mannschaftsrennen im Mittelpunkt, das den Charakter eines deutsch=holländischen Länderkampfes trägt. Auf jeder Seite nehmen fünf der besten Nachwuchsmannschaften teil, nämlich van Schijndel—v. d. Breek. Gebrüder Vroomen, Gebrüder Vaasen. Clignet—Müller, Savelsberg—van Hoek bezw. Tertilte—Schmidt, Bautz—Umbenhauer, Leuer—Resiger, Negd—Markuse und Wengler— Goebel. Auch die Hamburger Hanseatenhalle sieht einen Kampf Deutschland— Ausland vor, den hier aber die Dauerfahrer durchführen. Deutschland stützt sich die Ausländer Wals, Marena und Meuleman auf Erich Möller, Walter Lohmann und Stach. Amateurrennen bilden den Rahmen. Die Dortmunder Westfalen halle wiederum bietet ihrem ständigen Anhang am Sonntag zur Abwechselung ein Dreistunden=Mannschaftsrennen mit der vorzüglichen Besetzung: Pifnenburg—Slaats. Goebel—Wals. Deneef—Debruycker, Funda—Pützfeld. Tertilte—Schmidt, Wengler—Bautz, Bremer—Markuse. Ungethüm—Siebelhoff. Clausmeier—Sagurna, Kisewsk!—Weckerling. van Schifndel—v. d. Broek. Merkens—Hürtgen und Zims— Küster. Die Auslandsbahnen in Basel. Antwerpen und Brüssel haben ihre Veranstaltungen für Samstag vorgesehen. In Basel steht der Stundenweltrekordmann Richard im Mittelpunkt. Er bestreitet gegen Pecqueux ein Verfolgungsrennen und ferner noch gegen Bühler und Pecqueux ein Stundenrennen hinter Zweisitzerführung. Die Steherrennen bringen Gilgen., Alt und Wanzenried an den Start, sind also nur national besetzt. In Antwerven haben die Berufsflieger das Wort. U. a. trifft Deutschlands Meister Albert Richter wieder auf die erste europäische Klasse. Für die Dauerrennen ist als Starter nur Ronsse bekannt geworden. Brüssel wartet zur Abwechselung mit einem internationalen Omnium auf. das Pelissier, Charpentier, Bini, Di Paco und den Belgiern Kaers, Loncke und Danneels im Kampf sieht. In Newyork geht am Samstag das Sechstagerennen zu Ende. Zurzeit liegen Kilian—Vopel wieder in Front. Erstmalig wird zur gleichen Zeit auch in Buenos Aires ein Sechstagerennen abrollen, an dem aus Deutschland Korsmeier—Kretschmar teilnehmen. Paris wickelt diesmal ein internationale Programm ohne deutsche Besetzung ab. Im Vordergrund steht ein 100=km=Mannschaftsrennen. hocken in Dortmund. Punktespiel WV Eintracht— BsL Ver. Stahlwerke Dortmund. Freundschaftespiel BfR 09 Kupferdreh— VsL Ver. Stahlwerke Dortmu Am Sonntag erwartet der VfL Ver. Stahlwerke### zwei Begegnungen auf. Morgens um 10,30 Uhr treu sie im Kampf um die Punkte gegen den Ortsrivalen# Eintracht an. Der VfL wird alles daransetzen, um die Kampf zu gewinnen, der ihnen dann die Spitzenführn bringt. Aber auch die starken Eintrachtler sind sehr ihren Sieg interessiert; es wird daher einen Kampf Biegen und Brechen geben. Am Nachmittag haben die Dortmunder VfLer starken BfR 09 Kupferdreh zu Gast. Auch hier kann VfL gewinnen, wenn die Mannschaft vom Punktes# nicht zu erschöpft ist. Krankreichs Karmeisterschaften. Der französische Radsport=Verband hat die Termine für seine nächstjährigen Meisterschaften festgelegt und zugleich für die Titelkämpfe der Steher neue Bestimmungen erlassen. Danach bestreiten 14 vom Verband ausgewählte Fahrer die Vorläufe am 25. April. Die beiden Erstplazierten dieser Läufe qualifizieren sich für das Finale, das am 11. Juli startfindet. Für die Unplazierten der Vorläufe ist noch ein Hoffnungslauf am 23. Mai ausgeschrieben; die beiden Besten hieraus vervollständigen das Feld im Endlauf. Am gleichen Tage kämpfen die Flieger um den Titel, während die Straßenmeisterschaft am 13. Juni wieder auf der Autorennbahn Linas —Monthlery ausgetragen wird. Deutsche Wasserballmeisterschaft in Hannover. des umgebauten Goserieh Mit der Fertigstellung des umge=nn. Bades in Hannover zu Beginn des kommenden Jal sind nun die letzten Schwieri Wimille bleibt bei Bugatti. Um die Gaumeisterschaft im Kingen. Alemannia— Brambauer. Der zurzeit erfolgreichste französische Automobilfa Jean=Pierre Wimille hat schon für die kommende zeit seinen Kontrakt mit Ettore Bugatti abgeschlossen dürfte besonders in Sportwagenrennen auftauchen. Von der Seuderia Ferrari hört man Tazio Nuvolari und Antonio Brivio einen neKontrakt noch nicht unterzeichnet haben; doch ist Sicherheit anzunehmen, daß diese beiden italien Fahrergrößen auch weiterhin für den italienischen# fahren werden. Die Seuderia Ferrart wird im näch Jahre fünf neue Alfa=Romeo=Zwölfzylinder auf europäischen und außereuropäischen Rennbahnen Der am Sonntagabend bei Siewers stattfindende Punktekampf sollte zwar insgesamt zugunsten der Alemannen enden, doch ist auch hier eine Ueberraschung nicht ausgeschlossen. Brambauer versteht zu kämpfen und bringt gute Empfehlungen aus den Kämpfen gegen Roland 33 und Hohenlimburg mit. Hohenlimburg— Heros 94 98. Die beiden noch ungeschlagenen Mannschaften streiten um die Tabellenführung. Der Sieg für den einen oder anderen wird nur knapp ausfallen. Pferderennen. Unsere Voraussagen. KX Zeige mir Dein Heim und ich will Dir vineun apTALLMANN sagen, wer Du bist!“sen bel des Auswenl ihter webel des inr Sie P P Sie zu beislen bei der Autwahl Ihrer wébel dae DALRGAFIe AUTUwANIen ANTUIF 1•) StaImann Fre ein A Dureh SEIDENKAU nind nun dir letzten Schwierigkeiten aus dem Wege### räumt, die sich bisher der Schlußrunde um die Deutz Wasserballmeisterschaft entgegenstellten. Zusammen# dem letzten, zeitlich noch nicht festgelegten Gruppenturn hat Hannover die Ausrichtung der Spiele übertrag Die Gruppe IV wird am 16. und 17. Januar wie s## spielen: Hellas Magdeburg— Aachen 06. Wasserfreunde Hannover— Hellas Magdeburg. Wasserfreunde 98 nover— Aachen 96. Die Endspiele der vier Grupn sieger, von denen bioher München 99 und Duisburc feststehen, werden am 30. und 31. Januar durchgefug Seit 50 Jahren der Fechmann HAGE für kulturelle Heimgestaltung Bathauspassa Kass Pack Büro mit kai Chal vuhige SAmille lauf. obige EZIRT Nir bieten: Gehalt und Spesen hohe Abschl.-Provis Beteillgung am Gesamigeschäft ### die Errichtung elbststän derr m. eiwo R#M gesucht. Angeb. un Geschst. d. Zig. Trem Mülheim=Dulsburg. 1. R.: Kastanienblüte—.51 witha. 2. R.: Heidekönig— Sintflut. 8. R.: Mith.: Marnka. 4 R; Kriegsflamme— Agathon. 5. R.: P — Mogul. 6. R: Gassenjunge— Eilwerk. Auteuil. 1. R.: Maori— Jacobi. 2 R— Aleso. 3 R.: Ingré— Stall de Rivaud. 4. R C1 Ring—. Rochy Condé 5. R: Chateau Chinon—. El monio. 6. R.: Sabre au Clair II— Pol Ploum. wichtigst. F6 vertrant. „ I. Jon. oo0 an die Bewecbe ire chren Pheles ebe ann wiellet au bee. don Gees beenniie ewerbungen nach 4 4 heflreandvigeu inn NAow: #nnt se: Auch ens!: olerleges Aie velle Peenders vermerkt se### M Frauenherzen ein Welhnachtswunsch slinde. sen. Bei der Glei# hersage nicht mögl erschaft. Vesterfilde. Witten 28. - Herne 20. Deinintergewichtsturnier Beräteturner nd soll die Abs en Gerätturner#1 im angehören. Di iteressant, da bekanauf seiner kul schluß faßte, ein Sp schaften stattfinden ich im Turnen die in technischer-Art. ationale Türnverba Olympischen Spiel zur Aufstellung ein die Idee, eine s## Sie gibt zum Werbung für das 6 i diese Riege in L erätturnen noch kein ärkere Propagandist st gewonnen werd uens wäre eine soll er Beweis für die B ien allein auf### gen. errhein gegen k. r Gaue Nordmark u. Uhr im Düsseldor zsfachamtsleiter St# RL=Gauführer Key d sich in der Aufstellu ert hat, wurden inn tige Aenderungen vo r auf die Reihenfol ege turnt demnachn n. Jürgensen=Hambu rg, Reinhardt=Wand tel. Steffens=Hambu ne Kürübung am Se d an den ruhig hänge nt noch eine Kür=Fn rtmund. ahlwerke Dortmund. piel Stahlwerke Dortmu L Ver. Stahlwerke s um 10,30 Uhr tre en den Ortsrivalen 1 s daransetzen, um die sann die Spitzenführn intrachtler sind sehr daher einen Kampf a dortmunder VfLer ast. Auch hier kann! nschaft vom Punktest Umeisterschaft ver. umgebauten Goseriel des kommenden Jahr iten aus dem Wege ßrunde um die Deu“ tellten. Zusammen 1 gelegten Gruppenturn der Spiele übertrag id 17. Januar wie so 06. Wasserfreunde Wasserfreunde 98 54 piele der vier Grups en 99 und Duisburg 31. Januar durchgefü sel Bugatti. nzösische Automobilia für die kommende R## Bugatti abgeschlossen rennen auftauchen. rrari hört man. o Brivio einen ner net haben; doch ist diese beiden italienit ir den italienischen Ferrart wird im nät eo=Zwölfzylinder auf chen Rennbahnen send innen ussagen. Kastanienblüte—: ntflut. 3. R.: Mith— Agathon. 5. R.: P## Eilwerk. Jacobi. 2 R. Samt# I de Rivaud. 4. R C hateau Chinon—. Ei# 1— vol Ploum. schmenn HAGE Staltung Pachauspasse Schmitz-Stoffe In hüblchen Geschenkkartons bringen viel Freude und sind eine nützliche Gabe für wenis Geld. 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