Der Erzähler. 1904. icht im: nierena Unterbe ntol Le#de zerinnen ist r hat keine Lu rpf zu schlagen amerika! einem an vieln #iwen ahlung der auf das Ueber. des gemein. und der großen sche Knabe nicht eren Knaben ein b auch selbst ein etwas Weibliches an ug erscheint und###cht wiegen der Frauen mikern und den industriellen Berufen besteht, teiln Professor Anrion unt. Die Lehrer an den technischen Amerika steben der Industrie nicht sern wie in anderen Lan. dern und seben nicht auf Fabrikanten. Direktoren und Großdändler hochmutig derab. Die Lehrer stehen mit en Unternehmungen in Verbindung, die für die sie Plane entwerfen. Dadurch Summen. Ebenso machen es die Stu. ornell=Unwersität gehen Studenten der die im vierten Jahre studieren, mit solchen, die im dritten Jahr studieren, als Gehulfen auf einige Tage in der Woche oder auf einige Wochen fort, um hunMeilen entfernt kommerzielle Studien auszufüh. die Universität ihnen Apparate im Werte von k und darüder leidt. So siehen Professoren und in ständiger Berührung mit den Problemen und der industriellen Wen., und nach beendetem derte ren. 4000 2n Studenten Scherigkeite dium ist keine lange Jagd nach einer passenden Stellung Borc Die Studenten erhalten sich oft durch Löhne, die sie durch Unterrichten, schriftliche Arbeiten, Servieren bei Tisch, Dibliotbelsarbeit, Heizung von Oefen, Instandhalten von Rasenplatzen, als Straßenbadnschaffner, Laternenanzünder, * für poluische fre.dzuge usw. erwerden. Ein Student war zum Beisprel Aufwascher für zwei ferbige Frühstucksliefe. ranten und dafur erhielt er seine Mahlzenen als schadigung Mut sich ein Verletzter operieren lassen? Naturgemäß ist kein Verletzter gezwungen, sich einer Operaton zu unterwerfen, und ein Arzt, der einen Vergegen dessen Willen operiert, selbst wenn es sich um einen ledensgefädrlichen Zustand handelt, wurde sich wegen etzung strafbar machen. Nun kommen aver zahlfalle vor. wo ein Dritter an der Heilung einer Ver. utzung intremert##t. weil er für den Schaden, der der Beriene an seiner Ermersfähigkeit erlitten, aufzukommen kann des eine Versicherungsgesellschaft, eine Be. oder auch der Eisenbahnfiskus sein, die tigen nicht gänzlich verlust g. sie könnten nur höchstens gemindert werden. Das Reichsrersicherungsamt hat übrigens die Operationsverweigerung an sdie Erfüllung der der Berufsm####enschaft obliegenden Fürsorgepflicht ohne jeden Einfluß sei. Wob. in der Versicherte verpflichtet, die ihm verordnete Arznei zu nehmen, sich massieren zu lassen, gymnastische Bewegungen machen, er ist aber ganz und gar nicht gehalten, eine Operation und ware sie nach Ansicht des Arztes ganz aer los und verbürgte sie die Herstellung der Erwerbsfähigkeit, an sich vornehmen zu lassen. In gleichem Sinne entschied auch kürzlich das Landgericht Mainz. Der Eisenbahnfiskus wollte einem durch ein Eisenbahnunglück Verletzten keine Rente bezahlen und verlangte, daß derselbe sich einer Nachoperation an seinem Fuße unterzieben solle, der Fiskus wurde jedoch mu diesem Begehren abgewiesen. Die Wirkungen der Dunkelheit. Ueber die Wirkung der Dunkelheit auf die Tiere hat der französische Forscher Armand Vine kürzlich sehr interessante Versuche in dem biologischen Laborawurden hingegen nach Verlauf weniger Monate kre.= hafte Erweiterungen sestgestellt. Sie wachsen nach und nach bis zum dreifachen ihrer natürlichen Größen. Trotzdem das Auge nutzlos geworden ist, erhält es sich bei vielen Tieren noch eine beträchtliche Zeit. Die Organe, die das Gesicht infolge der Tätigkeit des Auges ersetzen, entwickeln sich natürlich im Verhältnis zu ihrer erhöhten Arbeitsleistung. An dem von Viré beobachteten Fisch zeigte sich ein eigentümliches Phanomen. Nach einem fünfjährigen Aufenthalt im Dunteln hatten sich die Augen eines Aales um das Doppelte vergrößert. Diese Behauptung scheint in Widerspruch zu den Beobachtungen bei den Schaltierer zu stehen. Es ist jedoch zu bemerken, daß sich das Sehnervensystem etwas zurückgebildet hat, was anzeigt, daß die Hypertrophie des äußern Organs dann einer Atrophie Platz machen wird. Eine ähnliche Beobachtung machte Eudes=Deslongchamps im Jahre 1831 an einem auf dem Grunde des Teiches gefangenen Aal. Noch eine andere interessante Beobachtung wurde im Laboratorium gemacht, daß die anhaltende ba: rufe. G1 buchletzte: derl. denn des Unfandersicherungsgesetzes für den Verreten mussen. Können diese Körperschaften nun daß der Verletzte sich einer Operation unterzieht, diese der körperliche Schaden gemindert oder ganz oeseinigt wird! Nach Professor Vernhöft in Rostock kann dem Verletzten eine Operation nur dann zugemutet werden wenn er unter Abwägung des zu erwartenden Vortiles und der Gefahr der Operation sich für eine solche ent. sGieden haben wurde, im Falle er selbst den Schuden zu tragen gehal dätte. Jat die Operation. mit irgend einer Befahr verrunden, wozu schon die Chloroformnarkose gehört. oder ist der Erfolg kein ganz zweifelloser, dann nraucht sich der Verletzte unter keinen Umständen overieren zu lassen: aber auch wenn er die Operation wegen übermehener Aengstlichkeit oder Bequemlichkeit verweigert, so seht er seiner zwilrechtlichen Anspruche en den Haftpflich, An den Geruchstorium der Katakomben unter dem Jardin des Plan= Dunkelheit die Länge des Fisches beeinträchtigt. Diese tes angestellt. Dieses Laboratorium besteht aus zwei Veränderung wurde am Goldkarpfen wahrgenommen. Teilen. In dem unterirdschen, der in den Katakom= Sechs brachte man in die Katakomben und sechs andere ben selbst liegt, hält man gewisse Tierarten ständig in in ein dem Lichte ausgesetztes Aquarium. Alle wurder Tunfeiheir, in dem underen Eine Lanrnen,#e. I ven un meinn Wene ernichtt. Nach zwei Jahren erlieat, wohnen in einem Nunn#umen unter= gal es sih nicht nur, daß die sechs im Dunkeln gehalirdischen Tiere, dam man an ihnen studieren kann, tenen anstelle der ursprünglichen roten eine helle rosa wie sie sich im Lichte verhalten, nachdem sie in der Farbe angenommen, sondern auch, daß sie um die Dunkelheit gelebt haben. Es handelt sich besonders Hälfte kleiner geworden waren, während die andern um Krustentiere, froschartige Tiere und verschiedenel die ursprüngliche Größe und die lebhafte Farbe beFischarten. Bei den Schaltieren hat man, wie„#u. halten hatten. Viré hat die Absicht, dieselben VerRevne“ berichtei, in der Tunkelheit folgende Verän= suche mit Säugctieren anzustellen. Das unterirdische derungen wahrgenommen: In dem grauen Farbstoff Laboratorium müßte zu diesem Zweck allerdings mit traten Flecken auf, deren Umsang allmählich zunimmt, guten Bentilationen zur Erlangung der nätigen fribis die Farbe ganz verschwindet. Das Auge bleibt schen Luft versehen werden. anfangs normal, aber nach einem Jahr macht sich eine leichtere Veränderung der äußeren Teile bemerkbar. trotzdem sich bei der Sezierung weder eine leichte Verantwortlicher Redakteur F. Z. Knappe in Veränderung der Nethant noch des Sehnervs ergab. Verlag und Rotationsdruck der Märkischen Vereinsdruckeret. An den(ü=michs, Gefuhls= und Geschmacksorganen Nr. 11.. 1 Gratisbeilage zur Westfälischen Volkszeitung.] 20. Mai 1904. Der Schatz von Thorburns. Von Frederick Boyle. Verdeutscht durch E. Deichmann. Nachdruck verboten. Vater und Sohn waren stumm. „Sie haben meine Anklage und Forderung ge hört!“ Eldred ging hinaus. „Ist es möglich“, sagte Genest endlich, daß diese Anklage auf Wahrheit beruht?“ „Nicht ein Wort ist wahr, das beschwöre ich.“ „Dann hoffe ich, Georg, daß Du mehr Jassung zeigen wirst, wenn er die Sache vor Gericht bringt Ich weiß, daß die Beschuldigung lächerlich ist, aber wenn ich nicht Dein Vater ware, würde ich dessen nicht so sicher sein— durchaus nicht!“ Georg erholte sich von dem Schreck, sobald sein Gegner ihn verlassen, und antwortete, etwas gezwun gen lachend: „Bedenke doch nur, worauf die Beschuldigung be ruht! Unser Schreiber würde den Kerl bei dem ersten Worte, das er spricht, widerlegen. Er behauptet, ich hätte seinen Schatz gestohlen. Laß ihn doch zunächst beweisen, daß er jemals einen gehabt hat! Wo war derselbe— worin bestand er? Ebenso, wie man einen Menschen nur dann des Mordes anklagen kann, wenn man einen Leichnam gefunden hat, so kann man keinen Mann auch nur dann des Diebstahls beschuldigen, wenn bewiesen worden ist, daß etwas zum Stehlen vorhanden war!“ „In der Tat, das ist sehr wahr!“ „Dieses riesige Ungeheuer lähmt meinen Geist Beim Himmel, ich fürchte mich nicht!— aber in seinem Blicke liegt etwas, was mich zurückstößt und außer Fassung bringt. Du weißt, Vater, ich bin schrecklich nervös!“ „Schade, daß wir an den Punkt, welchen Du soeben berührtest, nicht zur rechten Zeit dachten. er würde ihm den Mund gestopft haben. Bist Du sicher daß er die Existenz seines Schatzes nicht beweisen kann?“ „Ueberlege doch nur selbst! Dieser Bursche hat ihn natürlich nie gesehen. Sein Vater und sein Oukel in Südafrika wußten nicht, wo er war; denn sie rissen halb Thorburns nieder, um ihn zu suchen. Kapitan Thorburn war so arm wie eine Kirchenmaus, und das beweist, daß er ihn ebenfalls nicht gefunden hat. Die Sache ist klar. Dieser Mensch hat von einem Schatze erzählen hören und ist dazu noch von mißtrauischem Charakter. In die Heimat zurückgekehrt, und unzweiselhaft entschlossen, das ganze Besitztum umzugraben, findet er einige Spuren, welche ihm sonderbar erscheinen— ich will hierüber keine Meinung aussprechen, denn es ist nicht der Mühe wert, über solche Lappalien nachzudenken. Auf keinen anderen Beweis hin baut er seine Anklage gegen mich und Herrn Esking. Warum? Weil er im Miß Esting verliebt ist!“ „Beim Himmel! das ist klar wie der Tag. Wa rum in aller Welt hast Du es ihm nicht so dargelegt tatt zu erschrecken und Dich zu krummen, so daß Dein eigener Vater beinahe glaubte, die Anklage könnte wirklich begründet sein.?“ „Ich sagte ja schon,“ erwiderte Georg gereizt,„daß Thorburn mich außer Fassung bringt. Als ich ihm zum ersten Male begegnete, hatte ich das Gefühl, welches man beim Anblick einer Schlange empfindet.“ „Das ist schlimm! Was gedenkst Du nun zu tun?“ „Ich werde natürlich Esking aussuchen, und ihm alles mitteilen.“ „Ist das nötig? Wäre es nicht besser, ich schriebe an Thorburn und zeigte ihm, was für ein Narr er ist?“ „Das könntest Du tun,“ sagte Georg;„aber ich werde es trotzdem Esking mitteilen. Da ist die Sache mit dem Besen— die soll untersucht werden.“ „Nun gut: Du wirst vermutlich zum zweiten Frühstück dort bleiben!" Der Wagen wurde befohlen, und Georg hinkte nach der Haustür, während sein Vater sich niedersetzte, um einen Brief zu entmerfen, welcher seines Erachtens der Anklage Eldrehs völlig den Boden ent ziehen sollte. Nicht daß Genest unbedingt oder auch nur beinahe an die Unschuld seines Sohnes geglaubt hätte. Er klammerte sich nur an den Nachweis, daß die Beschuldigung zur Einleitung des gerichtlichen Verfahrens nicht genügend begründet ware, und den wirklichen Sachverhalt ließ er einfach auf sich beruhen. Peinlich gewissenhaft oder ritterlich war der Gutsherr vom Warrenhofe in keiner Weise. Georg fragte bei seiner Ankunft nach Herrn Es king und wurde von demselben im Urkundenzimmer empfangen. Als er durch die Veranda ging, sah er Käthe und seine Verlobte im Garten in Begleitung eines jungen Mannes, welcher sich angelegentlich mit den Damen unterhielt. Herr Esking blickte mit seinem gewöhnlichen Ausdruck milden Wohlwollens auf. Dieser verschwand nicht gerade, verhärtete sich aber plötzlich, als Georg began: „Thorburn war heute bei mir!“ „Nun?“ „Ich dachte, Sie würden vielleicht vermuten, was ihn zu mir führte.“ „Er sprach wohl von einem Verlust, für den er mich verantwortlich macht?“ „So hat er bereits mit Ihnen darüber gesprochen?" „An dem ersten Tage seiner Ankunft!“ „Und Sie machten mich nicht darauf aufmerksam?“ „Weshalb hatte ich das tun sollen? Ersiens kann er nichts beweisen, zweitens waren Sie nicht in der Lage, die Angelegenheit zu erortern, drittens haben Sie nichts damit zu tun.“ „Jetzt geht er aber doch einen Schritt weiter und beschuldigt mich, Ihnen behilflich gewesen zu sein.“ „Ah!— und womit will er das beweisen?" Georg wußte, daß sie hinter den Doppelfenstern und den gepanzerten Türen sicher waren, dennoch trat er ganz nahe heran„ehe er antwortete: „Durch meine Fußspuren—“ „Still! Vermeiden Sie die Gewohnheit bei einem Geschäfte dieser Art direkte Worte zu gebrauchen. Ich habe davon gehört. Durch gewisse Fußspuren? und wie bringt Herr Thorburn diese mit den Ihrigen in Verbindung?“ „Einige Arbeiter nahmen Abdrücke davon und brachten sie ihrem Herrn.“ „Und besitzt er Ihre Schuhe? Ich denke, Sie trugen in jener Nacht Schuhe? Hat er etwa dieselben?“ „Nein.“ „Dann würde ich Ihnen den Rat geben, Ihren Schuhmacher zu wechseln.“ Es war dies eine Art von Rat, wie ihn ein scharfsinniger Mann geben wurde, der mit dem Gang strafrechtlicher Untersuchungen nicht vertraut ist, hierin aber war Georg besser unterrichtet und erwiderte des. halb ungeduldig: „Das würde verhängnisvoll sein„wenn die Saché je vor die Geschworenen kommt—“ seine Gesichtszüge zuckten bei dem Gedanken, zumal er sich daran erinnerte, wie er schon bei diesem ersten Male Eldreds Kreuzverhör nicht zu begegnen vermocht hatte. „Aber wenn Herr Thorburn Ihre Schuhe nicht besitzt, wie kann er da die Spuren als einen Beweis anführen?" „Er ist nur noch nicht so weit gegangen— das ist alles! Ob. der Schuft ist kein Dummkopf. Er geht nach dem alten Maxime vor: Is fecit cui prodest,— und da ich Ihre Tochter heirate, so schließt er daraus, 5-* 9 Nr. 114 Der Erzähler. 1901. daß meine Schuhe in die Spuren passen werden. Forderten Sie zemals eine andere Person auf, Ihnen in dieser Sache zu beisen?“ Jetzt änderte sich Herrn Eskings Gesichtsausdruck. Ein wesentlicher Punkt war endlich gegen ihn geltend gemacht, wenn diese Frage Georgs die Bedeutung hatte, die sie zu haben schien. Thorburn das?“. Er unterließ es, das zeonten err" dem Namen vorzusetzen, was sonst eine seiner auffälligsten Gewohnheiten war. „Er sagle es und er erklärte, daß die Persönlichseit dies schriftlich behauptet hatte und er dieses Schriftstück besäße.“ „Das ist schlimm. Georg! Mit ein klein wenig mehr Glück seinerseits und etwas mehr Dummheit von unserer Seite konnte er das Material zur Ein. leitung der strafrechtlichen Verfolgung zusammenbekommen Aber vorläufig bleibt noch die Crux, und wir br iuchen nur vomnhtig zu sein. Thorburn kanti niemals beweisen, daß er einen Schatz besaß, und noch weniger, daß wir denselben nahmen!" „Dars ich fragen, wer jene Person war?“ „Ich erkenne Ihr Verlannen, dies zu erfahren, als noturlich an, mein lieber Georg“, antwortete Herr Esling mit einem Lacheln, das indessen leineswegs so unbesangen und gutig wie gewohnlich war.„Es möge genugen, wenn ich sage„daß es ein verheirateter Mann war.“ „Ich möchte lieber seinen Namen bören.“ „Das ist unnötig, mein Junge! Es macht Ihnen schon Mube genug, sich zu beberrschen,— lassen Sie uns nicht noch einen weiteren storenden Faltor hinzufügen. Die Person konnen wir aus sich beruben lassen.“ „Aber er hat Thorburn etwas Schriftliches darüber gegeben?“ „Ich kann ihn veramlassen, diese schriftliche Aussage zu widerrusen,— denken Sie nicht weiter daran!“ „Und was soll dann weiter gescheben?" „Diese Frage ist leicht beantwortet: nichts! Thorburn hat und lann gar keine Beschuldigung gegen ums haben, welcde vor einer genaueren Prusung auch nur einen Augenblick Stand hall.“ „Das sede ich wohl ein„aber wir haben keinen gewöhnlichen Feind. Man weiß nicht, was ein Wilder zu tun im Stande ist. Ist das Ding noch hier?“ Er zeigte auf die alte Truhe. „Ja, und dort wird es bleiben, bis das Jahr, während dessen ich versprach, es underuhn zu lassen, vorüber ist. Aber wenn Sie mich mernes Versprechens ertbinden wollen, Georg, so soll der Imhalt in funf Minuten derart verteilt sein, daß niemand ihre Herkunft vermuten lann, und der lederne Kosser vernichtet werden.“ Einen Augenblick füblte sich der junge Mann versucht, dem Vorschlage Gebör zu geden; aber er war zu gut geschult, in praktischer Logik, um sich in dieser Falle sangen zu lassen. „Es wurde schlimmer als nutzlos sein. Wenn Thorburns je eine Klage formulieren kann. so wird sie auf Diebstahl in abstrakto geben— usl entsetzlich! Der Skandal ist es, den wir zu surchten daben, und wir wurden dem nicht entgeben, weil es ihm mißlange, irgend einen der Gegensande zu beschreiben oder zu identifizieren. Ich frage Sie, ist es bei dieem ungeheuren Ristlo der Muhe wert. Dage zu behalten, welche uns sicher nicht gehören, wenn auch Thorburns Eigentumsrecht an denselben von Casuisten bestritten wedren könnte?“ „Zeigen Sie mir das ungeheure Risiko, Georg!“ „Die Schande einer gerichtlichen Verfolgung ist genugend für mich!" „Wie doch schwache Nerven einen tüchtigen Verstand verwirren können! Haben wir nicht die Gewißheit, daß Thorburn nicht einmal einen Antrag an. Einleitung einer Untersuchung genügend begrün den lann?“ „Jetzt noch nicht, aber ich wiederhole, daß sich car nicht voraussehen läßt, was ein solcher Mann zu tun im Stande ist.“ „In wiesern?“ „Er ist, wie ich fest glaube, fähig, in Ihr Haus einzubrechen, um nach seinem Eigentum zu suchen.“ „Und dann?“ fragte Herr Esting mit rubigem Lächeln,„angenommen, es gelänge ihm, in dieses Zim. mer zu dringen, was nicht leicht ist,— angenommen, er wählte aus der Zahl aller übrigen diese Trube, brache sie auf und sände, was darin ist, was ware dann? Mein Haus ist voll von Schätzen!“ „Das sehe ich.“ gab Geora widerstrebend zu. „eber“, fügte er plötzlich ausatmend hinzu,—„ist es richt beinahe gewiß, daß die Dinge darin mit dem Wappen der Thorburns, oder einem Namen oder sonst etwas versehen sind was identisiziert werden konnie?“ „Ich denke mir, daß Edward Thorburn kein Wao. pen hatte,— er war ein reicher Deoman ohne Anspruch aus den Adel. Aber wenn er ihn habe, wenn sich sein Name aus jedem Gegenstande besande,— so besitze ich eine große Menge Silberzeug, welches gan zen Generationen der Thorburns gebörte! Der jungst Verstorden verkaufte mir alles, was er hatte und darauf sind mancherlei Namen und Wappen. Einige davon habe ich Gesehrten vorgelegt, andere der Goldschmiedsgilde. Wenn ich die ältesten derselben in einem seltsamen, altertnmlichen Kosser aufbewahre was llegt darin Verdachtiges? Verbannen Sie Ihre Besurchtungen, Geora! Ta lautei es! Sie bleiden Achizehntes Kapitel doch zum Frübstuck?“ Ein Blibstrabl. „Das muß ich sagen, Hilda. Deine Hochzeit ist die außerordentlichste, von der ich je gebon habe! Keine Brauttungsern! Ich glaube, dadeerch wird sie unailtia, salls Du nicht etwa eine Zivilebe beim Registrat schließest. Nicht wahr. Mama?“ „Giltig ist sie trotzdem in den Augen des Himmels. und die Gebrauche der Menschen sind unrichtig.“ „Ader ist Dir je so etwas in Deiner Ledensersah rung vorgekommen?" „Ich ehre meine Nichte dafür, daß sie sich über eitle Gebrauche hinwegsetzt.“ „Aber tul sie das wirklich? Wirn Du denn keinen Schleier haben, keinen Kuchen, keine Geschenke, und was sonst zur Hochzeu gebört„meine Liebe?" „Ich weiß nicht. Bis jetzt ist noch nichts bestimmt.“ „Nach meiner Auffassung. Kathe, sind wir eingela den worden, um all diese Dinge zu ordnen. Dann ist alse noch nicht einmal der Tag bestimmt, meine Liede?“ „Nichts in bestimmt. Ich werde keine Brautjungfern haben, Käthe, weil ich keine unverbeirateten Freundinnen habe. Wenn eine Hochzeit aus dem Grund ungiltig wäre, könnten Mädchen wie ich nie einen Gatten haben.“ „Ja, Du befindest Dich in einer sehr seltsamen Lage, das weiß ich. Nun, wer wird eingeladen werden?“ „Papa und Herr Genest beraten noch darüber, wen sie einladen sollen.“ „Guter Himmel! Weißt Du denn vielleicht, ob überhaupt irgendweiche Hochzeit hier stattfinden wird? Hilda antwortete nichts „Ein Lamm ist seines nahen Schicksals nicht unvewußter, Mama! Billigst Du denn solche außerordentliche Resignation?“ „Ich billige nicht die frivole Art und Weise, wie Du Dich darüber äußerst, aber glaube mir, Hilda, bei einem Ereignis von solcher Wichtigkeit für Dein gukunftiges Leben in dieser und der nachsten Welt ist Gleichgiltigkeit eine Sunde." „ch bin nicht gleichgittig. Käthe fragte mich, wer zum Hochzeitsfrühstück kame.“ „Und Du weißt es nicht?“ „Papa befragt mich nie darum„wen er einladen soll.“ „Ch. oh,“ seutzte Frau Janshawe, dieser Ton ist betrubend.“ „Siehn Du denn gar keinen Unterschied weiter, Hilda, zwischen einem gewohnlichen Diner und Deinem Hochzeitsfruhstua?“ „Gedenke doch dessen mein teures Kind, daß Du in den heiligsten Stand des Lebens eintreten wirst In vielen Puniten mißbillige ich die Liturgie der bischoflichen Kirche, aber die Pflichten und Verantwortlichkeiten, welche eine junge Frau auf sich nimmt, bringt sie in einer nicht unwurdigen Weise zum Ausdruck.“ „Wenn alle verheirateten Paare sich in dem beiligsten Stande dieses Lebens befinden,“ sagte Hilda urt ruhiger Bitterkeit,„so gibi es mehi Tugend ringsum in der Welt, als ich vermmet haben würde.“ „Wir Menschen sind gefallene Geschopfe! Wir alle haben unsere eigene Erlösung mit Furcht und Zitte zu wirken, und die Ehe ist eine der Stusen dazu. Biele fallen— ja beinahe aue—— aber jeder sollte in diese feierliche Verbindung mit der Hoffnung und dem Entschluß eintreten, aus fleischlicher Liebe eine Versufe zu höberen Dingen zu machen Ich kann doch vertrauen, daß dies auch bei Dir der Fall ist, meine liebe Hilda?“ „Sollte— sollte!“ rief sie mit zorniger Ungeduld. „sprich nicht von Jdealen, Tante! Ich din nut ein ganz allidgliches Madchen. und diese Dinge sind zu doch fur mich! Wir werden zweiselsohne so glücklich sein, wie die meisten anderen Leute. Es ist eine dumpte stumpfe, trübe Welt, und nichts darin lohnt der Muhe sich daruber aufzuregen. Nun, Käthe, wes. halb ließ Papa Euch bezkommen. Soll irgenz etwas gescheben?" „Rein so etwas! Fragte er Dich nicht einmal wegen unserer Einladung um Deine Meinung?" „Nein. Aber ich omn sehr erfreut, Tante und Dich hier zu sehen.“ Fortsetzung folgt. Allerlei. Tägliche Erinnerungen. 21. Mai. 1171: Albrecht Dürer, geb.(Nürnberg Chn Kolumbus, k.(Balladolid). 1784: E. Raupach Dramatiker, geb.(Straupit) 1809: Schlacht bei As. pern. 1871: Friedrich Halm, Dichter, f.(Wien). 1445: J. v. Suppe, Komponist, f.(Wien). Aus furchtbarer Zeit. Vor nuntehr dreiunddreißig Jahren um die Pfingstzeit wars, als die zirilisierte Welt Zeuge eines Dramas wurde, wie man es im 19. Jahrbundert nicht mehr für möglich gehalten. Der Schauplatz des Dramas war die französische Hauptstadt, in der sich ein Verzweislungs= und Vernichtungskampf vollzog, der ungezohlte Opfer sorderte und Paris zu einer wahren Holle machte. Schon vor Beginn des deutsch=französische. Prieges der Frankreich so schwere und tiese Wunde. schlug, hatte starkes Wetterleuchten das Nahen einer furchtbaren Kaiastreode in Paris angekündigt, jedoch waren die mahnenden Anzeicher durchweg kaum beachtet worden, und dicjenigen Manner, welche sie richtig be urteilten, und ihre warnenden Summen erhoben, sanden dort, wo es galt, alles zu tun, um das drobende Unbeil zu verbuten, kein Gebor. Inzwischen aber war der Radikaltemus mit Eiser tang, die Vernichtung alles Besiebenden herbeizufuhren und die Ziele der ernen französischen Revolution vollständig zu erreichen. ja, noch weit über diese hinauszukommen. Religion und Autorität, Ebe und Eigentum, kurz die gesamte staatliche und soziale Ordnung der Zeit sollte abgeschafft werden und an deren Stelle die„Freiheit, Gleichbeit und Bruderlichkeit" treien. Der Krieg hinderte die dierauf gerichteten Bestrebungen der Radikalen durchaus nicht; im Gegenteil, je unglucklicher sih durch ihn die französischen Verhaltnißs= gestalteten, deuo mehr wuchs die Zuversicht der Umsturzpartei, recht bald Hand aus Werk legen zu können. Der Sturz Napolcons des Dritten und die damit verbundene Erklarung der Republik erschien dem Radikalismus als der Wegweiser zu dem„großen“ Ziele, aber vorerst erachtete er den Augenblick noch nicht für geInnuen, seine sozialistisch=kommunistische Jahne zu ent. salten. Er wartete aus die mächtige Hilfe der Not und der Verzweiflung, und diese wurde ihm zuteil, als Paris fünf Monae lang durch die deutschen Truppen belagert ward. Während dieser Zeit trasen die Um sturzler ihre Vorbereitungen zur Organisierung eines Aufstandes dder wenige Wochen nach dem Einzuge der Deutschen in Paris, unter der Teilnahme von etwa 20 000 Mann Nationalgarden und zahlreichen einbeimischen und fremden Revolutionären„Abenteurern u. s. m ausbrach. Shichon eindringlich####tens des deutschen HauptEEEBSSSE5S E Nr. 114. Ter kerzähler. 901. quartiers in Versailles davor gewarnt, hatte Iues des Unglaublichste von Verleumdung, Gemeinheit und Javre, der französische Bevollmächtigte bei den Fri## Aufreizung des Pobels nuch dem vernymten Muster densverhandlengen es durchzmenen gewuft, der oie Pariser Nationalgarde, welche der Meyrsahl ach aus revolutionären Elementen bestand, nicht entwosinet wurde, und infolgedessen u. a. 400 Lenonen und 150 Mitrailleusen behielt, die man vor dem ginzuge der deutschen Truppen am 1 martre und die Butte Chaumont brac.a die Ne gierung jedoch erkannte, welche Gefahr der Haupt stadt von den Revolutionären drohe, so gab sie Beiel die erwähnten Geschutze wegzunehmen Lecomte und Susbille sollten diesen Annrag unter dem Oberbefehl des General Vinvy ausfuhren, und sie wählten dazu die Nacht vom 17 auf den 18. Marz Dieser Plan gelang auch, aber man vermochte es nicht, die Kanonen fort nigen Gespannen sehlte. Inzwischen hatte das Vor geben der Regierung eine ungeheure Auftigung vervorgerufen. Ueberall wurde in Paris Sturm gelautet und Generalmarsch geschlagen, worauf die Nationalgerden und grove, u ehr voer minder gutbewassnete Volkshausen, unter denen besonders die Weider stark verticten waren den Kampf gegen die„Rauber der Geschutze“ und die„Verrater des Volkes“ eröfinete. Dieser Kampf endete mit der Niederlage der Truppen, und alsbald verurteilte ein„Kriegsgericht" die Generäle Lecomte und Thomas— letzterer hatte den ersteren, als man diesen des Verrats am Volke beschuldigte, aus offener Straße mit den Worten.„##er General tat nur seine Schuldigkeit“, verteidigt— zum Tode, woran ohne Saumen die Cxelution an den bei den Mannern vollzogen wurde. Tamit war die Revolunon inauguriert. Die Regierung raumte ihr das Feld„indem sie am Samstag. den 18. Marz— mit Thiers an der Spitze— Auf enthalt aus dem linlen Seinenser nahm und am 19. Marz mut den ihr noch trengebliebenen Truppen nach Versailles übersiedelte. In Paris dominierte nun das revolutionäre Zentrallomitee, welches sorert Gemeindewahlen vornehmen ließ und die Kommune etablierte. Zahlreiche Burger versuchten, die furch bare Gefahr, die jetzt die Hauptstadt bedrohte, zu besentigen, indem sie am 21. Marz Kundgebungen zu Gennen der Ordnung veranstalteten Ohne zegen Burger jeden Sia des und Alters durch die Hauptnraßen von Paris und brachen Hochrufe auf Fiankreich und die zu Versailles tagende National Versammlung aus. Ueberall sanden sie, wie Abbee Lamanzon in seinen Schilderungen des Kommune. Aufstandes berichtet, einen inmpatheichen Empfang und ein Bataillon Nationalgardisten präsentierte, als die Burger vorüberzogen. Die Vorstadtsbataillone, welche sich des Vendomeplatzes bemachtigt hatten, wollten zwar dem Zuge den Durchgang versperren, aber es gelang ihnen nicht, und als ein Individuum vom Balkon des Generalstabsgebandes in einer Rede die aufständische Bewegur= au wurden seine Worte durch enthustastische Ruse der Bürger, welche die Natonalversammlungven lie ließen, übertönt. Vielleicht ware setzt bei energischem Handeln die Ruhe wieder bergestellt worden, allein es feblte an tatkräftigen Männern, und ous Hentral Komitee der Kommune, welches im Stadthause tagte, traf eiligst energische Maßregeln, um Herr des Vendomeplatzes zu bleiben und neue Kundgebungen der Ordnungsfreunde daselbst zu verhindern. Zahlreiche Aufreizung des Pobels nuch dem vernh Marais aus der Schrectenbepoche der„Großen“ Revolution geleister wunde. Wo man iigend Geld ooer te vermutet Kommune, und wenn sie auf den Beutezugen das Gesuchte nicht sanden, hatten die anwesenden Personen alles Mögliche zu erdulden. Greuet hausten sich auf Greuel, ung die Schandtaten, die begangen wurden. übertrasen vielsach diesenigen von 179. Einer der „Volksbeglücker“, Vartin mit Namen, pflegie zu sagen:„Es ist unmöglich, etwas Ernstliches sertig zu bringen, so lange noch eine Sput von der gegenwar: tigen Gesellschaft besteht; man muß daher alles um sturzen, alles unlerdemten.“ Und wie er, so dachten die sämtlichen Fuhrer und Anhänger der Kommune. Unter diesen Anhängern gab es viele halbwüchsige Burschen und zu wahren Scheufalen gewordene Weiber, welche die entsetzlichnen Ausschweisungen und Verbrechen begingen. Den Hohepunkt erreichten die Laten der Kommunards im Monat Mai.##as Wohnhaus des Prasidemen der franzosischen Thiers, und die Kirche St. und Brandbomben in die von besetzten Stadteile, und die in Schicksale Entgegensehenden kon ihrer Zellen die surchtbaren achten, welche die zu wahren B munards allenthalben anticht en Regierungstrunpen een Besangnigen iorem inten von den Je nndern beobKomRepublik, Brea wurden dem Erdboden gleichgemacht; auf dem Vendomeplate sturzte man die die Zulossalstatne Napolcons 1. tragende grausiges Bild der Verwuntung dar. Cinige deutsche seweswosse ger totet und mehrere andere verwandet. Die Regierungstruppen gewannen Pesttion um Position, so daß die Ausstandischen immer mehr eingeengt wurden. Damit wuchs aber die Gefahr für die noch lebenden Geiseln, deren Niedermetzelung beschlossen war und die einige Kommunards durch Inbrandstecken des Gesangn sies oder Palverexplosion besorgen wollten. Am 27. Mai, nachmittags kurz nach machtige Säule um, und rasende Klubisten bielten 3 Uhr sollten die Unglucklichen samt und sonders er aklabendlich in den entweihten Kirchen Sitzungen ab, schosten werden. Als jedoch die dem Tode Geweihten um daruber zu beraten, welche neuen Greuel am sol= versammelt waren, forderte plötzlich einer der Gesange genden Tage ausgeführt werden sollten. Eine Feuel= nenwarter, Pinet mit Namen, dieselben zu energischem brunst, die durch eine Granate der Versalller Trappen#dernande am. Man leistete tom Folge, und auf in dem Haute Seriziers, eines durch und durch verkomenen Subsektes, das den Oberbesehl über zwolf Bataillone der Kommune hatte, entstand, gab diesem seine weitere Erklarung daß die Stadtsergcanten, welche sich ebenfalls als Gesangene in der Noquette besanden, beren seien, sich zu verteidigen und schon Bar Gleichheit und mtaden errichteten, gang man daran, sich mit diesen zu vereinigen, und stellte Matratzen, Bretter usw. gegen die Jenster, welche nach dem Gesangnißhofe zu lagen. Dort hatte sich inzwischen eine Menge Gesindel zusammengesunden, welches der angekundigten Hinrichtung betwohnen wollte mehrere Nerle schosser nach den Fennern, hinter denen die Gesangenen stan den, und ein junger Bursche, namens Pasquier, der vom Asstenhofe der Seine zum Tode verurteilt, aber mit vielen anderen Verbrechern von der Kommune in Freihen gesetzt worden war, seuerte die Bande an, das Gebande zu stürmen. Ehe dieses jedoch geschehen konnie, wurde das Aurucken der Truppen gemeldet. und der Pobel unterließ darauf den Angriff und wandte sich zur Ilucht. Vorher aber verubten noch entmenschten Vertreter der„Freiheit, Brudetlichkeit“. Anlaß, die Dominitaner der Brand. stistung und des Verrats am Volle zu beschuldigen und sie in die Kasematten des Folts Bieetre schleopen zu lassen. Die Ordensleute sollten bald nachher auf den Varrikaden kampfen, aber sie weigerten sich dessen entschieden, und gingen lieber in den Tod, als daß sie der Aufforderung der Kommunards, mit ihnen gemeinsame Sache zu machen, auch nur scheinbar gefolnt waren. Dem Blutbade, das unter den unschuldigen Opsern des sanatischen Pobels angerichtet wurde, entlamen nut 3 oder 4 von den Monchen, aber wahr scheinlich würden alle gerettet worden sein, wenn nicht eine Granate das Pferd eines franzosischen Kapitans in dem Augen#lick geiotet haute, als derselbe Truppen——. den Besehl geben wollte, den Mordern das Handwerk einige Kommunards einen schandlichen Streich. Sie zu legen. l versprachen den Gesangenen Freiheit und Leben, wenn Ta die Versailler Truppen von Tag zu Tag sieg sie das Gebaude verlassen wurden, und als vier derselben, aller Warnungen ungeachtet, heraustraten, 1och reicher vordrangen und die zu wetterem energischem Widerstande kaum nach sahigen Kommunards immer mehr in die Enge trieben, so beschlossen die Juhrer der Revolution, mit der französiichen Regierung in Unterhandlungen zu treten und vorerst wenignens einen Wassennillstand zu erzielen. Die bezuglichen Bestrebungen waren naturlich zwecklos, da Paris zum Teil schon von der unter dem Oberbesehl des Mar schalls Mac Mahon stehenden worden nud die voll binnen wenigen T wußtsein, daß nun Erfolg mehr vorhal mune rasend jadt der Bran Oberbesehl de stehenden Armee eingenommen ge Niederwersung des Aufnandes gen zu erwarten war. Das Bene Aussicht auf irgend nelchen en, machte die Leiter der Komsie überlieferten daver die Hauptitung und dem Morde. Ein BeBataillone wurden abgesandt, die den Platz besetzten.] sebl ordnet#e an, oan aur en—rvorragenden Per Walle auswarsen und Kanonen auf zwei zu demi sonlichketten, welche als Plapze führende Straßen richteten. Als dan spater Ordnungsireunde die fruhere ndgebung: ten, wurden sie von den Ausständischen mit seuer empfangen und viele von ihnen verwundet und gctotet. Dieser, im Interesse der„Freiheit, G.#heit und Bruderlichleit. von uhrte Alt war das 2## nal zu Gewalttaten aller Art. Die christliche Zeitrechnung wurde, wie in der ersten franzosischen Revolution, avgeschafft und der re. * weibte, plünderte und schlos vi scuer und schleppte zahlreiche Priester, an ihrer Spive den Er# dischos von Paris, Migr Tarboy, und viele ange sehene und bochstebende Personen unter dem Namen „Gelseln der Kommune“ in die Gesangnesse, wo ib die chen# zu teil wurde.„Volksbeglücker“, wie die„Burcer" Ferree und Raoul Rigault. ren##erten- Par##. an fuhrte, wie in der Schreckensverrman der er- Revolution einen„Woblonnsaueauß“ und schuß für die„allgemeine Sicherheit“ ein, unterdru di edie Revolution bekampfenden Zeitungen und gab ein offizielles Organ der Kommune deraus— Jessen Gesangnisse schmachtet ten. Da jedoch fübrung dieser su und auch einige# äußerten, so beschl vorragenditen der Gange des Gesar auf der Erzbische Piarrer der Made Vonican, zwei Jei sowie der Abbec durchbohrten dam und beraubten sie man auf der Rie sturzten die Wute uns bemächtigten „Gelseln der Kommune" soson erschossen werden s# nichleibeamten sich der A# en Menimmung widersetz ie 2 011 cchs in Pari Ta 9. wurden sie ermordet. Nach dem Abzuge der Kommunards dauerte es noch viele lange und bange Stunden, ehe den seit Tagen in bestandiger Todesangst lebenden Gesangenen Rettung gebracht wurde. Dem Gesängnisse gegenuber sperrtc eine gewaltige Barritade die Aue de la Noquette. Dieselbe hatte bei einem Angrisse vielleicht lange Widerstand leinen können, allein die Regiernugstruppen vermieden im letzten Stadium des Kampfes die Barrikaden, und insolgedessen lam es aus dieser Stelle nicht mehr zu einem Sturm aus die stark beietzte Position der Kom. mune. Vielmehr sorgte ein kräftiges Hohensener da sur, daß die Barnkade verlassen und die Straße frei gegeben wurde. Am Piingümorgen einige Minuten nach 5 Uhr bemachtigte sich dann ein Bataillon MarineInsanterie der Roquette und die Gesangenen der Kommune waren gerettet. Inzwischen dauerte der Kamps doch noch an einigen Punkten von Paris fort und es währte bis gegen Mittag, als endlich die letzte Straße, welche Kommunards besetzt hielten, die Aue d'Angouleme, nach heitigem Granatiener ae nommen wurde und nun Marschall Mac Mahon in einer nachmittags 2 Uhr ang chlagenen Protlamation sagen konnte: Paris in besreu, der Kampf zu unde, die Ordnung wiederbergestellt! tord erschossen und die Mordeie Leichname mit Baionentstichen m Teil ihrer Kleidungsnucke, die atte verbrannte. Gleich nachber e in die Zellen der Schlachtooser Wie die Schuljugend Amerikas unterrichter wild De :1 (held und X ten. un ster ne quctte Genofs der A. baren ser n gleid chen. de ie der Erzoell essen sandte auf dem in nisses gelege der Papiere nterlassen hatuere 36 Priee 111 der Rohof und dessen eine Batterie der unmittel. nen Rischhofe mnsee deeener E=#edung b den ernt kurglich an ###lich dokumentierte * heute dem Leden des Kindes ders gewidmet wird und das sich aul. Kongressen wieder kalten. eine Un age von ter eng! in in amt cter von: ienen in. Vertraulichkeit in amerilantaud Spalten von Soldschreibern der roten Juternationale, Pere=Lachoise ausgepflangt war, unaufhe#l# Kugeln nandigen Meinungsaustausch zwischen ihnen sich außert. AUUUTUTT ZaLNSTLSDINNS