Bochum, Bahnhofstr. 30. Bitte genau auf Bergmanns wappen zu achten Kinderwagen, Feierbeiten, Damnkonfektion. Specialität Braut-Ansstatlungen in grosser Auswahl. Neu eingeführt: Kochherde auf leichte Abzahlung 5 Heranwachsende Kinder essen mit Vorliebe Quaker Oats, und bleiben durch täglichen Genuss derselben gesund und kräftig. Für die Kleinen eignet sich speziell das, auf jedem Packet stehende, Rezept *- Für den Frühstückstisch.“ devo. die Feuerwehr zur Stelle war und Rettungs vorkeh ng######sen konnte. Es spielten sich da er schütternor Austritte ad. Auf dem Balkon der Celu loidfabrik in#. di. Erplosion erfolgt war, liefen Frauen und junge Madchen in panischem Schrecken umher von Rach und Flammen verfolgt, die nie vald einhüllten. Plötzlich kletterten orei Marchen, deren pital n 0 He ihren mun jung Urlaud aus Cverb gctommer wal u beite; hervortaten vor Brande erari Hülfe arien B mchaftn nun mehrere Perionen drängnie gerettei 1. Mo nuchter Inl fangen hatten, über das Ge Prlaster herab, wo sie sich Sie wirden spfort in wei wenige Stunden später Inzwischen versuchten einige tenen sich besonders ein blut kamens Hauet, der auf i nach Paris zu seinen Eltern ekanm gebliebener Ar den Perionen, die in den drei eenen Stockwerken v####oeifelt um stand zu leisten. Da die Lösch mehr auch herbeieilten, konnten glücklich aus der äußersten Be verden. Der junge Hauet rettet deispieleweise mut zwei Löschmännern zusammen zwei Frauen uber das Tach. Man san ferner einen Manzi von dem Balkon des werten Stockwerkes auf den des dritten sich herablossen und dann wie wahnsinnig. ob gleich er dori iu verhältnismäßiger Sicherheit war, auf die Straße springen, wo er zum Erstannen aller unversehrt anlangte. Dann erhob er sich und lief davon. Seine Fran rettete sich inzwischen mit großer Geistesgegenwart An Mauervorsprüngen entlang. Die Hoffnung, das niemand in den Flammen um gekommen sei. wurde leider vald zerstört. Als gegen drei Uhr die Löschmannschaften in die ausgebrannten Lokale zu deingen vermochten, bot sich ihnen ein schrocklicher Andlick. In einem Zimmer waren Mann und Frau erstickt und verkohlt. Der Mann saß noch bei Tische. In einem anderen Gelasse der Stourbe Male funktionierte, bewährte sich dagegen vorzüglich. schen Wohnung lagen fünf Perionen furchtbar zuge richtet tor am Boden. Der Polizeipräfett Lepine ent deckte in einem anderen Gelasse noch drei Tote. Allen Unglücklichen waren die Kleider durch die Gewalt der Erplosion vom Leibe gerissen und die Glieder fast anz verloblt. Im ganzen haben 12 Personen, 5 Männer, 5 Frauen und 2 Kinder, einen qualvollen Lod in den Flammen und dem Ranche gefunden. Dazu kommen die oben erwähnten drei auf das Pilaster gestürzten Mädchen. Mehr als 10 Personen wurden leichter verletzt, darunter auch zwei Lösch= männer. Am schwersten heimgesucht ist die Jamilie Stourbe. die jünf Personen in dieser Katastrophe verloren hat. Es ist fast als ein Wunder zu bezeichven, daß von dem massenhaft angesammelten Publikum, das sich, wie stets, sehr unvorsichtig benahm, niemand durch die Steinmassen verwundet wurde, die unter der Gewalt des Branden herabstürzten. Erst gegen 3½ war der Brand so weit gedämpft, Ifahr beschworen erschien. Die drei Stock erke sind fast## ihrer ganzen Ausdehnung— sie haben, wie bereits bemerkt, 15 Fenster Frontentwicke lung— ausgebrannt. So weit es sich bisher er mitteln ließ int das Unglück durch eine Gaserplosion herbeigeführt worden. Die Feuerwehr zeigte sich zwar sehr tüchtig und opferwillig, hatte aber kein ausreichendes Material; besonders erwiesen sich eine Zeit lang die Rettungsleitern zu kurz. Das Rettungskorps, das zum ersten Male funktionierte, bewährte sich dagegen vorzüglich. Kathreiners Malzkaffee ist der bese und nützlichste Hausfreund, der in unzähligen Familien gern gesehen und hoch geschätzt ist. escen en der ersten Weingutsbesitzer. 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Aber sein Kind, seine kleine Helene, wir gerne hatte er sie miige denr sie ging einer unsicheren Zukunft entgegen. Foch ronnte er ihretwegen ruhig sein, denn war Kathchen auc keine treue Gattin, so war sie doch eine gute, liebende Mutter. Und doch, wie gern hätte er sein Kind noch einmal an sein Herz gedrückt, allein er mußte es sich versagen. Er zog die Uhr:— noch konnte der Nachtzug fortführen, der Hoseiftadt zu, dann hatte er aber keine Zeit mehr zu verlieren. Es war eine heerliche Sommernacht. Aus dem Garten snegen Blumendüfte emvor und drangen durch das geöffnete Fenster in das stille Gemach. Fler.a und unend#### Friedens lag der Mondesglanz über der großen Stadt und im bllmichen Reoetont verschwand die dam mernde Herne. Traumend rauschte die Fontaine dort unten zwischen dem Blumenflor, und das Mondlicht, welches in den fallenden Tropfen glänzte, erhellte auch in voller Klarheit das Gemach und fiel auf das Antlitz der jungen Frau, deren Stirn inmitten all' deeser Schönheit und all' dieses Friedens schwer um düstert blieb. Und jetzt, in dieser Stunde, wo die schwellenden Seael Paul Werner in die ferne, weite Welt hinaustrugen, lag sein Weib daheim auf den Knieen an dem Bettchen ihres Kindes und drückte den Kopf tief in die Kisen, um den Verzweiflungsschrei zu ersticken, der sich aus der gequälten Brust emporrang. Er war gegangen, ohne iyr Lebewohl zu jagen: er hatte kein freundliches Wort für sie. nicht einmal einen Abschiedskuß für sein Kind gehabt; im Zorn und Groll war er von ihr geschieden. Sie waren Beide verlassen, im tiefsten Elende verlassen, vielleicht für immer. 11. Es ist eine alte Geschichte. Doch bleibt sie ewig neu, Und wem sie just passieret. Dem bricht das Herz entzwei. Heine. Die Nachricht von Käthchens Unglück hatte auch den Weg bis zu dem Landstädtchen gefunden, hier war die liebende Schwester Helene tödlich erschrocken. Die trüben Ahnungen damals bei Käthchens Verlob ung waren vor dem festen Glauben an deren Glück verschwunden. Später zwar tauchten sie nach und nach wieder auf sie mußte auf ein trauriges Ende, auf die E. zählung von Clara Wilhelmi. ertrümmerung des Glückes gefaßt sein; day dieses der sobald schon eintreffen würde, hatte sie nicht geglaubt. Je plötzlicher die bösen Ahnungen sich erfullten, desto mehr erschutterten sie Helenens Herzund nicht nur dieses, sondern auch ihren Körper, ihre Gesundheit. Der Arzt verordnete ihr ein kräf tiges Seebad und Frau Schmidt reiste in Marthas Begleitung dorthin ab. Es ist ein merkwürdiges Treiben in einem Bade orte; auf der Bazarstraße wogt die Menge aus und nieder, der Säulenhalle des Kursaales entlang bis die dunklen, verschlungenen Partwege#inein. Reichgeputzte schöne Frauen, zierlich kostümierte Kin der vor sich oder an ihrer Seite, sitzen wie eine dichte Blumenhecke längs dem breiten Kieswege. Zwischen ihnen drängt sich tandelnd, schäkernd. lachend. im buntenen Gewühl der Strom müßiger Spoziergänger. Ebenso reichgeputzte, als schöne Frauen, reizende Kinder, ruhig dahin schreutende Badegäste, Lebemänner aus allen Teilen der Welt und mit allen Lei denschaften dieser Welt in den abgelebten Zügn: harmlos heitere, lebenslustige Gestalten, die. Amt und Sorge daheimlassend. hier einig: Wochen eines erhöhten Taseine genießen, und fur Monate, für Jahre vielleicht den einzigen vom Schicksal gebotenen Labetrunk benutzen. Hin und wieder wohl auch ein Kranker, ein Krüppel im Rollwagen oder auf Krücken, damit die leue Dissonanz nicht fehle in die sem Trubel von lachenden, scherzenden, rlandernder vergnügten und blauertem Menschen. Bald hatten sich Martha und deren miner an allgemeine Lebensweise der Badegäste gewöhnt: sie machten Spaziergänge an ruhigen und windstillen Tagen wohl auch eine Kahnfahrt; bald ward eine kleine Reise zu Wagen nach einigen hübschen oder be merkenswerten Puntten der Insel unternommen. Am liebsten aber pflegte Martha in dem ihre Wohnung umgebenden Garten zu weilen. Eine bebuschte Land zunge streckte sich in die See hinein, an ihrer äußer sten Spitze wuchs ein mächtiger Weidenbaum, der seine Zweige schattig wie eine Laube ausbreitete. Martha liebte es, dort zu sitzen; es war ein kühler, einsamer Platz. und das Wasser umspielte die Wurzel des altersgrauen Stammes. Helene fühlte sich von dem Seebade und der See luft gekräftigt, das Rot ihrer Wangen kehrte zurück. und schon sprach sie von der baldigen Abreise. Da saß Martha eines Nachmittags auf ihrem Lieblingsplatze in Garten auf der Steinbank; ein Buch lag auf ihren Knieen, doch schien es sie nicht sonderlich zu beschäf(Nachdruck verboten.) tigen, denn sie schaute träumend ymnaus auf dos Pa Der goldige Sonnenglanz strahlte vom blauen Himmel über Hecken und Häuser, über Marsch und Düne, über die schäumenden Wellen welche spielend unter seinen Strahlen hindurchglitten, wie über das kurze, spitze Gras aus dem Deichhügel, leise im Winde bebend, sich zu strecken und gegen die tleinen, schneeweißen Wolken zu züngeln schien, die unaufhaltsam — acksteir glänzte wie ge schliffen. und oben auf dem hohen Giebel stand ern## und tiessinnig auf einem langen Bein der Stolch in seinem breiten Neste, an welchem jeder Strohhalm wie gesponnenes Silber alivorte. Der sich nun erhebende Wind bog die Biusen am Rande des Meeres in den schwimmenden Pilanzenschlamm, daß die wilLuld fliegend, bald schwimmend, ein anderes Versteck suchten. Munter sprangen die Füllen um die braungn Pferde, deren schwarze Mähnen. vom sausenden Winde bewegt, umher flatterten. Aber ruhig und ungestört graste das prächtige Hornvieh, welches in gelben, weißen und rötlichen Stücken über das Marschland zerstreut war, soweit das Auge reichte. Wie ne so dasaß, in Träumereien versunken, bemerkte sie es nicht, daß die See im Vorgefühl des nahenden Unwetters unruhig wurde und die Wellen weißen Schaum ans Ufer spritzten. Das Knistern des Kieies schreckte sie empor. Eine wame Röte flog über das schöne Gesicht— Kurt stand vor ihr. Nachdem sie ihn herzlich bewillkommnet hatte, fragte sie ganz erstaunt: „Woher kommst denn Du? Du bist doch nicht frank, daß Du des stärkenden Bades bedarfst? Dein Aeußeres verrat wenigstens nichts davon.“ „Nein, Golt sei Dank. Krankheit führt mich nicht hierber,“ entgegnete Kurt, mit der Hand seinen dichten. schwarzen Vollbart streichend.„Ich komme einzig in der Absicht. Euch einen Besuch abzustatten.“ „Du willst mir doch nicht weis machen, daß Du unsertwegen die Reise von der Kreisstadt nach hier unte nommen haft, besonders, da Du doch nicht wissen konntest, daß wir uns hier befinden?" „#n war bei meinen Eltern, mit denen ich eine wichtige Angelegenheit zu besprechen hatte. Von ihnen erfuhr ich Euren hiesigen Aufenthalt und machte einen Abstecher hierhin, da ich hauptsächlich mit Dir zu sprechen wunste. Leider ist mir dazu nur wenig Zeit vergönnt, denn ich muß noch heute Abend mit dem Dampfe. wieder zurück. Ich habe nur einige * #c 925 D 2 — * * 35a55s S.5x85 50g ETEESg, FSSE: S ekSSOSSEGEER-OS SESSEEELSSE DESSES Nr. 44 Der Erzähler. 1904. Tage Urlaub bekommen konnen. Deine Mutter, welche von Damenbesuch in Anspruch genommen ist, sagt mir, daß ich Dich im Garten finden wurde, und hier bin ich.“ Er setzte sich neden sie an die Bank. Also zur Sache, fuhr er fort.„Ich habe e##as auf dem Herzen, was ich Dir vertrauen muß. Du weißt ja, mußt es wissen, wie gut ich Di bin Ein Feuerstrom durchrieselte sie, als er diese Worte inn der vollen Wärme zärtlicher Zuneigung Prach und einen durchdringenden Blick auf ihre tief rotenden Wangen beftete.— War wa das? Was weckte sein Besuch, was seine Worte? Liedte er sie och und war nun gekommen, ihr dies zu gestehen? ### er dieserhalb unt seinen Eltern geredet? Eine Trane des Glückes rann über die erglühten Wangen. Noch nie hatte er sie so sinnberückend, so hin eißend uchtig gesehen. Warum wurde es ihm jetzt schwerWahrheit zu bekennen? „Liebe Martha, ich hade ein Wesen gesunden wel ches mich liedt,“ sagte er langsam nach einer kleinen Pause. Er ließ den Blick am Boden haften sie anzusehen, wagie er nicht sein Fuß wühlte in dem keinen weißen Sande. Ihr Herz pochte hörbar. Du besaßest meine erste Liede,“ fuhr er langsam fort: nich glaudie Erwiderung bei Dir zu finden Du bliebest kalt meiner Liebe gegenüder. Laß mich schweigen von meinen Leiden, laß mich aber auch hofsen, daß Du mir stets eine liebe Freundin, eine gute Schwester sein wirst. Als Beweis meiner Hochachtung und meines Vertrauens zu Dir bist Du nächst meinen Cltern die Erste, welche mein Geheimnis erfährt: ich habe ein Wesen gefunden, welches mich liebt mit dem ich Freud' und Leid dieses Lebens teilen werde.“ Immer kälter immer starrer wurden die Finger. die Kurt in den seinen hielt. Ein seltsam lähmendes Gefühl schnürte ihr den Hals beinahr zu. Allmählich kam wieder Bewegung in die regungslose Gestalt. Tränen stürzten aus ihren Augen, aufgelöst in Schmerz, preßie sie die Hände gegen die Schläfen. Unaussprechliche Seelenqual maltz sich in ihren Zügen. „Kurt", flüsterte sie. Nur ein Wort hatte sie gesprochen, aber in dem Blick. mit dem sie dieses Wort begleit#te, lag eine Welt voll Liede und eine Welt voll Schmerzen. Auch der junge Mann an ihrer Seite konnte Ton und Blick nicht mißdeuten. „Martha, wenn Du mich liebtest,; klagte er,„warum stießest Du mich denn von Dir?“ Warum? Weil ich gegen diese Liede ankämofte, wei! Du mich nicht liebtest, sondern Dein Spiel mit mir treiben wolltest, wie Du es mit der Schauspieleein getan; jagte sie leidenschaftlich.„Ja. ich liebte Dich was hilft das Leugnen, ich liebte Dich von dem Tage an. wo wir uns kennen lernten.“ (Fortsetzung folgr.) Der Organist. 8) Die zärtliche Mutter befolgte gern den Rar### erjahrenen, verständigen Tochter. Sie beeilte sich. Marthas Freundinnen und einige bekanmte junge Herren zu einer kleinen Festlichteit zu laden zu der auch Fraulein Willjord und der Organist hinzuge zogen werden sollten. Wie man es vermnutet hatte traf es ein. Die junge Tame nahm die Einladung an: der Organist hingegen hatte iie gewöhmlich für Verartige Zerstreuungen keine Zen. Eine kleine heitere Gesellschaft war in Frau Dr Hartungs Empfanurzimmer versammelt, und ihr leb haftes Geplauder drang hinüber zu der entlegenen Fensternische in der Martva mn Tränen in den Augen einsam dastand und teilnahmslos dem dunten Getriebe zuschaute Da weckt. wohlbekannte Stimme ne plotzlich aus ihrern truben Sinnen und Helene Willford legte sanft ihre Hand auf den Arm der bekümmerten Freundin. Sie fuhrte die Willeniose in die Einsam keit des großen, wohlgep##leaten Garten= und sprach tröstend auf sie ein „Ich glaube Martha“, sagte sie in vertrauen erweckendem Tone. Du hau etwas ans dem Herzen was Die druckt. Ist Dir nicht eine Erleichtrung Dich auszult Martha zoge 2e. Helene war die Einzige unter ihren vielen Freundinnen, der ne vollkommen per traute und sen langerer### sand fir mit ihr in in nigem Vertedr Ich errate vienem eiinen Kummer oder besse gesagt, ich mrr gemm met. dicon wie Du abnst fuhr Hel. Die Fremicdin e#rak. erinnert sich des Tages im Bestancant Organist hatte zweifellos ihre Unteriedung ran Verafeld ung.dört und dann mit der Schmei######rnber gr es konnte ihr im Geunde inter###le nur neoen denn es wai#tur ann#onrs geworden. ihr über volles Heeernemunenn wem konnt ar ßeres Vertiannschn*= le ihrer teilnebmenden Freundin In wenigen Wortemerzun Knrmn ihr G. bein nis. Silabng innn Org. nisten verlovi ihm Lus und Tieueecwor. und jetzt könne sie sich sein#men nickte kloren. K# lene hatte den nähren on urd verstand es. die wein#nd „Nun dore, was ich Dir lage." begann sie. al: Martha ihre Erzählung beendet haute.„Dein gennerter Frau: zii weder tot noch v##nwollen, wie Du zunehmen scheinn. J. har ion Vor kurz. Zeit seloft gesehen: er war am Sn Aalm= und bennzt de Schne## der d###nstad Gewiß ai er setzt in Englan „In England?“ wiedervolt Martha erstaunt denn sie de## in u## u der den rechtmaßig Na men noch die##mar Gelier##en genannt. Wo her weißt Du ren.###: num Eugland wollte?“ Helene lachte.„Ich vermute##,“ entgegnele sie Novelle von C. Borges. heiter.„wi waren fruher Gutsnackbaren und ich habe ihn sogleich wieder erkanne Aber warum schreibt er mir nicht einige Zeilen! Er muß doch wissen, wie sehr ich mich nach Nachricht sehne.“ tlagte Martba Wie soll er denn die Adresse schreiben? Er kann doch unmöglich eine Beme-kung zur den Briefboten machen; daß er den Brief dem sichersten Plaze im Garten anvertraut. Würde aber hier im Hause ein Brief fur Dich aus England abgegeben, so mußte dars Aursehen erregen. Er hätte mir vor seine: Abreise schreiden mussen; behartte Martha, die immer großeres Ver trauen zu ihrer Freundin faßte Das ist auch meine Ansicht wiewodl es immerhin noglich in. daß er Di. geschrieben) bat. Vielleicht ist r Brief unterschlagen oder er liegt noch in einem sicheren Versteck im arten vervorgen und Du hast ihn noch nicht gefunden. Kannst Du Dich auf die Dienst ten verlast Ja. Sie sind ni alle zugetan und wurden mir den Brief gegeben haben' wenn e: im Hause abge geden wäre.“ Nun gu dann will ich Dir sagen, was wir tun nollen oder vielmehr. was ich iun will. Dein Franz di doch im judlichen England?“ Ja. Ganz in der Nähe von Beading.“ Gut. Ich habe dort in der Umgegend noch viele zerunde die sollen sich nach ihm erkundigen und mir recht bald Nachricht geben.“ Martba lachelte#reudig. Die Unterbaltung mit der Ferundin hatte ne mit nruer Hoffttung deledt. Frage nicht nach dem Namen Burgfeld, das in der Name seiner Mutter. Er heißt Merlin;, flü nerte Martba der Freundin zu Ich wein es.“ nickte diese und beide Madchen # brien zu de Gesellstan zruck. Wel. zu dieser Unterredung verließ liese Gedanken versunken die . ne noch grachtei hatte. Sein Herz hatte für sie schlagen; ei##um ihr mu seiner Hand Reichtum „###rdischer Gluck angebolen, aber sie konnte seine nicht erwidern und war viel zu ere# und aufrichtig. um eine Ehe ohne Liede einzugehen. Jetzt hatte sie die Nachricht von dem Tode des Kanadiers erhalten und mit tiesem Weh im Herzen gedachte sie (Nachdruck verboten.) der letzten einiamen Tage des alten ehrlichen Mannes. Ist Fräulein Martha zu Hause? fragte Helene das Hausmär##en, als sie ihr Ziel erreicht hatte. Ja. Bitte. treten Sie——“ Doch ebe das Dienstmädcherz vollenden konnte tum Marie aus dem Wohnzimmer. Die innige Freundschaft der Schwester mit der Klavierledrerin. mißfiel ihr und sie wollte die Beiden so viel wie moglich von einander fern halten. Wie geht es Ihnen, Fräulein Willford?" degann sie mit erheuchelter Freundlichteit.„Sie wünschen Martha zu sprechen? Geben Sie mir Ihre Botschaft. denn meine Schwester ist verhindert. Helene's Wangen färdten sich dunkler. Eine hertige Entgegnung schmedte auf ihren Lioven, doc um Martha's willen hielt sie dieselbe zurück; da wandte sie sich an das Hausmädchen das noch immer wartend im Hintergrund stand. „Bitte. sagen Sie Fräulein Marthal daß ich dier din: wenn sie verhindert ist, mich zu sehen, so erwarte ich sie noch heute in der Rosenvilla.“ Schon nach wenigen Minuten kam Martha eilig die Treppe berad: sie faßte Helene's Arm und zog sie eilig in ihr eigenes Zimmer. Sie wurde leichendlaß und ihre Glieder zierten, als sie einen besorgten Blick in das erregte Antliz idrer Freundin wo.f. „Martha. sei rudig." deschwichtigte Helene mit sanfter Gewalt die Freundin in einen Sessel drückend. Er ist krank. aber in guten Händen und es fehlt i nacht an treuer Pflege. Um seinetwillen mugt Du rubig und standdaft bleiden.“ Krank!? Sage mir Alles. Ich din stätter wie Zu denkn und kann Alles ertragen, nur nicht die Ungewißheit.“ So dore. Franz Merlin ging wie ein tapferer Held auf den Kampfplaz, um seinen alten Onkel zu pflegen, der von allen Freunden verlassen war. Er bekam selbst das Fieder und wird jetzt treu und liebevoll gepflegt.“ Scharl#chsiede.!“ war das einzige Wort das Marthas bebende Lippen dervorbringen konnten. Sei Wochen wüte: diese Evidemie in der ganzen Umgegend. und fordert noch immer zahlreiche Opfer." fuhr Helene fort.„Deine Verwandten die Familie des Dr. Heller helfen nach besten Kräften bei Arm und Reich, jedoch feblt es immer noch an ausreichenden Hülfeleistungen. # gebe zu meiner Tanze,— ich gepe fort und diete meine schwachen Kräfte an," entschied Marthavon ihrem Sige aufspringend und sich doch aufrichtend dann eilte sie der Tür zu der Martha, so warte doch.“ flehte die Freundi. Du darfst solche Gedanken nuht fassen. Die Reise int went und beschwerlig und Du din im fremden Lande ganz unerfahren. Bedenke was würden Deine Eltern sagen!“ „Ich muz in seiner Nahe sein; ich will delfen, ion zu pflegen.“— Nr. 44. S Noch ehe Helene ein weiteres Wort erwidern konnte, hatte Martha das Zimmer verlassen. Sie nand ratlos inmitten des Zimmeg#. Sie fürchtete fur die Freundin, die noch niemals selbständig eine Rein unternommen hatte. Darkam ihr plotzlich ein glück licher Gedanke, und eilig und ungesehen verließ sie das Haus. Ihr nächstes Ziel war das Bureau ees Agente Schellenbecg, den sie jen seit längerer Zeit niet meh gesehen hatte. Der junge Mann saß wie gewöhnlich vor seinern Der Erzähler. 1904 Pulte. Aber es waren neute nicht Berechnungen, die seine Singe feiselten; vor ihm ausgebreitet lag ein großer, weißer Bogen, auf dem zabllose großele oder kleinere Mädchenköpfe gezeichnet waren. Alll nar kurz gelocktes Haar und trugen die gleichen Zu und umer einem jeden stand das Wort„Heleue" un Blumen und Zierschrut. Jetzt wart der mine Monn einen zufriedenen Blick am sein: Leistungen; doch blötzlich horchte er auf er glaubte ein leiser vr gehört zu haben. Eiliertig offnete er die Tü stond dem Original seiner Skizzen gegenüber. Ich wußle, daß Si. heute läulein Willford; ich hatte ein ung Ihrer Nähr, noch ehe ei er in freudig. Ueberre Helene beachtete kanm Es ist eine ernste Angele ührr.“ ben #elegenheit, mit der ich 2i# Nartha Ha tung überzeug id ann chlialte mmd kommen wurden IInAnfde Ahn. 1 Klonen horte.“ umaitischen Borte. die mich werder Were. Leir; an#lästigen wurde fur Fraulein wdare. (Fortsetzlng olgr.) Allerlei. Tägliche Erinnerungen. 25. Februar. 1634: Ermordung Wallensteins in Eger. 1707 Goldoni ital. Lustspieldichter geb.(Venedia: 1831 Maxim. v. Klinger, Dichter. v.(Dorvat). 1848: König Wilhelm von Württemberg, ged. 1865: Orto Ludwig, Dichter, v.(Dresden). 1873: Gro v. Se gur, franz. Geschichtsschreiber. r.(Paris). Unsere Zähne. Eine halbjädrliche Untersuchung der Zähne einen Zahnarzt oder Zahntechniter, sollt. seoe alein Gedot der Prlicht erachten. Aber trotz aller Pflege neigen manche Zahne der noch zum Hohlwerden. Die Uriackt lich Säucen und Pilze. Ladurch, daß an schwer zugänglichen Stelle sonders an den Kaufurchen und in den Zwichen räumen der Zähne. Zucke= und stärkemehlhaltigt Speisereste liegen bleiben und durch den Einilur gährungerregenden Spaltoilzen im Mischlaure und ahnliche organische Sauren ungewandelt u zeigt sich an diesen Stellen die Kartes Zahnran oder Fäule zuem. Wie bei Erkrantungen andeler Organe, so stigel manche Zähne eine besondere Reigung zum werden. Dies liegt im mmentlich heit der Zadne selbst. So sind blämliche Zähne weniger widernants fabig als geldliche dei denen die Schmelzteilchen Lichter aneinander gelagert sind. Es faller Zähne mit Bildungsfedlern, z. B. Rissen im Schmelz. natut gemaß der Fäulnis viel eber zum Oofer wie voll kommnen tadellose. Es begünitigen aver## allgemein E krankungen des Korpers, namentlich#osche mit uarken. Fieder infolge der damt verbundenen abnormen Beschaften heit des Speichel: das Hoblwerden der Zahne unge nein, auch bewirkt das während der Schwangerschaft bestebende jaure Aufstogen, das sia induch zum Inwendigbetrachten des Korp##s ungert das Sauerwerden der Munditüsnigken und dirggte schnelle Angriffnahme des Schmeizes. In um in Zahn. wie schon bemerkt. ertrankt. sein Schu zerstört, das Zahnbein angegriffen, so dringt die Fäulnis immer weiter vor und kommt schließlig den Hohlraum im Zahn, an den Zahnnerv. Gai bedemende Schmerzen kennzei und wohl die Meisten haben solchen durchgemoch: E nun ein Zahn angegriffen und laßt mani be Masse gefüllt werden kann, muß schmer macht werden. Dies geschieht durch das ogen. Nerv toten, das in früheren Zeiten eine sehr schmerzy Operation gewesen. Hem. jedoch stehen dem Dentisten mancherlei Mittel zu Gebote, die das Nervtoten kurund schmerzlos machen.„in so der Qualgeist ui chädlich geworden, was dur Einlagen in m. 24 bi 48 Stunden geschieht, so wird de: Zahn gereinigt. der Inhalt der Nerokammer entiernt die er# stumpfe durch irgend ein Antiseptikum samrne schütz: und ein: je nach dem speziellen Fall tienten sich richtende Füllung darant gelegt. Dai. solche Arbei: nur unter strengsten Regeln lichkeit und mit großer Gewissenhattinkeit—. Kust fernigkeit ausgeführt. Erfolge verspricht##n klar. Und fur der tüchtige Zahnkünstler, der geschickt. Z###a: wird Erfolge zeuigen. Darum in vor alle: mutteln zum Selhmttullen der Zähne zu warnen. m aber eine leider verbreitete jalsche Aisich: angenommen wirk, daß ein durch Nervtoten schmerzlos gemachter Zahn immer schmerzlos bleibt, wenn er nicht gefullt wird. Durch die noch bestehende Oeif nung treten permanent Fäulniserreger hinein und die notwendige Folge ist Wurzelbautentzündung und diese endigt in sehr hausigem Zahnausziehen. Auldiese Uebelstände satn man vermeiden. laßt man eine Zähne durch einen Deutisten bei Zeiten plo.n vieren. Abgesehen davon, daß man sich selbst Geld pari schutz: man sich and vor Schmerzen. Daß klei nere Höhlungen im Zahn besseren Halt bieten, für verschiedene Füllungen i wohl jedem vernandlich. nun ein Zahn angeristen uidd läßt man ihn in be kannter Sorglosigten ruhig geben, so wird die Fanl nis immer weiter sch eiten. Der Zahn wird auch einmal wehr tun, man wird sich Zahntropfen kansen. die nichts heifen, aber vor lauter Angst vor diesen bösen Dentisten läßt man den Zahn ruhig weiter faulen. Es wird sich schlleßlich der Zahnnerv erst entzunden, dann verfallen, in Eiterung übergeben P W.Vaennen. vervorbringen, dadurch gelangen die janchigen Stoi#e des versanlten Zahnmarkes in den Kiriertnochen und imen Entzündungen hervor. Diese verbreiten sich ##weder über den, die Wurzeln umgebenden Teil des Knochen oder über den ganzen Nie#####tnoch.n. En solcher Zahn schmerzt bei der gerumsten Verührung es summelt sich Eiter i.n Rieter. derielbe durchbischt da: Zahnsteiich und ergießt um in dir Munshohlt Eine sogenannte Zahmistel inn entstanden. Lassen Schwetlungen und Zahnichmerz nach, so bleibi on Fisret doch brsteben und einr Oeirnung im für sich nicht gefährlich, aber bei reichlicher Eiterung kann der Eiter mit den Spenen ul den Magen ge langen. Bei Backenfisteln, die entstehen, wenn die Entzundung sich am einen großeren Teil des Riesers iompflanzt, können Trilr des Knochens verloren iverantungen vo komme rtiefer brechen diese Fisteln rzeugen häßliche Narven i Erhotzung gehen. Es sind schon B und nammtlich am U nach außen durch unt welche bei Tamen kanm gehoren. Auch scharfkantige Zahn Sachen hervorrnfDie Erkrankungen de. Schleimbonte höhle sind ebenfalls zu beachten. Diese unter Teilerscheinungen allgemeiner Ki Tuverkulose. Syphilis. Rotz Scorbut sind drere Sc#nnantertmnkung mangelnde: Kautatigkeit. Kranke Ju zundete Mundschleinhamt sind imer Indeß auch in fast gesunden Mundy# Mundschleinthaut manc nal ein krant Schonh können bor der Mund e u häutigst " mianitt Frau eines Rittergutsbesitzers mit einert keitigen Augen-Entzundung aufgenommen. Lange walr mal inn Zweifel darübet welche: Ursache die bosariige krankung zuzuschreiden sei bis die Banentin auf Befragen schließlich mitteilte, daß ihr Gatte die Gwohnheit habe, sie häufig auf di. Augen in wurde nunmen zur untroslopischen Unteriung Soutum eer Mannee geschritten; die selbe ergab hervorgernfen onich zallrrich. Wunzeln 2## Munde Genamten, das. das Sputum de Erieger der Lungenentzundung enthalte. Die nunmehr bei der Patientin eingeleitet sachgemaße Behandung durch Ausmaschen mit otzenden Ilüugkeiten vermochtt z#a dem weiteren Umsichgretten de Entzundung Einhalt zu tun. e= waren aber in der Hornham de reite so starke Trabungen entstanden Sux die kraft am beiden Angen fast vollnändig verloren ging Dar Vorkommen der ber. n. nglien Pulze1119 Errege= int nun durchaus nicht= Anßergewohnlicte bilde: daher dieser Vortall eine ernste Maimung Auch dir Diptthemewize sinder manen einer Emremte nicht selten im Munde Ihne daß der be treitende Träger zu erkranten brancht. Ber Leuten die ein diptttbermiich Snentzundung nb. Mah. maben, lanen sich die gesan lichen Arankbeiterrieger noch Wochen, sa Monate hindurch am der MundMeimhant nachmenen. Wine#sn konnen diese Bilz m ander. emmangliche Menschen ubernagenr von Mund zu Mund en gescheyen. Zur eden Bund mmakeite Tropschen= die jeder Menich verm chen. Niesen Hunten. Rampern u. 1. w. in du U. gebung veripritt, sind o##t gesab liche Trager dieser Keime. Es sollten daher Kranke ihren Mund rege! anig ansstulen, geungend in schon icmche Koch iul zlotung. Gera### ner Kiantheiten mit Bieder scheinungen und##olgedeisen erhotner B#### wärmeetzen sich Fremdl# per in der viel so neller. Schiun folgt. Luch ian gelhafte Nal! gkeit lagert sic Feier Han gewebe des Kiesers fortpflanzen. Es herricht vi die Meinung, dan der Zahnstem lock eine Stütze sei, diere Ansicht m aber irria. D stein macht die Zahn locer und statt ionen zu macht er sie zum Kauen immer unbrat arer. Entsernt dagegen der Dentist ven tahrnem das Sorgfältigste und massiert das#n inn es allmähl wieder fest Da u ob. sich kaum ausfindig mag Augenklinik des Professoro ltlon S#stau die sei zwei Jahren in###nn ehr let Vn ing Das Pariser Brandunglück. Barie, 21. Jeiliichten Taur und im Zenkrum von Bari: veri: kun teles aphng genelde: nenoerbrarngwanrnb net a vorimmer auf dee Mlaste sotia: lotlich verletzten De. ptatz der Ralamo#ne mar da. Erhaus Sebastovol und der Nuc enenne=Marcel; er ien Aren ungen der Parte us Viertel samr zn den im brezchten und de enen. Fan alle Hausei haden dir Dochot. ringerechnet, seche Stockwerte und in alle#nIn dem Ungluckshamt. J0s viern Stock lloidkamm Kaden Junrette inne man S###rinn Stonrt ge ##schromuuge: di leter 9 11 Un und volalt Lan " Hause erne nien saden riesthe Fennern des vieeven Der Brand verv####len sich imt einendedigkeit und bald mudiere un allen 15 en rn diere Stockwerkes. Tas#ellet ertaßee denn sovor: das funite Stockwerk und die Dack