SnpSs 9238 ERET □ □ S 9 2.8. S a. 2 9 * 01-.05 F 8. 2 0 JoTSA. 9 S 9•0 3355REGSSHBESEESESES 3555 Söässfssbessllsseskee verschwitgen Wtln, auch wird denjenigen, der den Mörder glaubhaft angeben kann, eine Belohnung von 20 Rthir. verspcochen.“—— Dieser Bekanntmachung folgte dann 9 Tage später von der gleichen Stelle und in demselben Blatte eine„Nähere Bekanntmachung in Ansehung des unweit Hagen ermordet gefundenen Aaron Abraham,“ die wir der Vollständigkeit halber hier auch noch hinzufügen wollen. Sie lautet: „Die dem ermordeten Juden Aaron Abraham den#ten dies. geraubte Waaren sind mehrentheils, und wahrscheinlich alle, jedoch ohne die 4 Uhren und das Geld, den 23sten dieses zufällig im Berge unter dem Lande wieder gefunden, welches den Verdacht verstärkt, daß der Mord von keinem Fremden, sondern von jemanden aus dortiger Gegend verübt seye, und wird dieses zu dem Ende bekannt gemacht; damit, wenn die 2 Goldstücke oder Kronenthaler von solchen, bey welchen man dergleichen nicht vermuthet, ausgegeben oder die Uhren zum Verhauf angeboten werden, davon sofort Anzeige geschehen möge, wobey die Belohnung von 20 Rthirn., falls der Thäter dadurch entdeckt werden kann, nochmals versprochen wird.“ Soweit die kurzen kriminalistischen Hinweise auf ein Kapitalverbrechen bei Hagen im Jahre 1805. Da jede weitere Mitteilung über den Fall fehlt, bleibt es ungewiß, ob diese Tat ihre Sühne gefunden hat. Dr. Löhmann. In letzter Sommersonne! Auf stillen Wanderwegen durch den Kreis Schwelm. Von Max Römer. Ich ruhe still im hohen grünen Gras Und sende lange meinen Blick nach oben: Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß Von Himmelsbläue wundersam umwoben. Die schönen weißen Wolken ziehn dahin Durchs tiefe Blau wie schöne, stille Träume, Mir ist, als ob ich längst gestorben bin, Uno... ziehe selig mit durch ewige Räume. Allmers. Durch die menschenleeren Gassen Schwelms streift unhörbar der junge Tag. Auf den hohen Türmen der alten Kirche, den müden Giebein schöner bergischer Schieferhäuser ruhet ein glühender Schimmer rosigen Sonnengoldes. Die stolzen Wälder im Süden grüßen uns, jauchzend in Licht und Farbe. Ein freundliches, stilles Städtchen erwacht... Die Schulstraße führt uns südwärts an den reizenden Neubau der Sparkasse. Die goldenen Sprüchlein auf dem warmroten Gebälk ihres Erkerleinz funkeln im Sonnenstrahl. Wir biegen links durch die Untermauerstraße in die alte Ostenstraße hinein. Von den zahlreichen Bauwerken Schwelms im bergischen Stil fesselte keines uns so wie das wundervolle Haus Ostenstraße 95. Ein herrliches Denkmal aus Altväterzeit ruht hier in vornehmer Würde auf mächtiger, moosdurchwirkter Gartenmauer. Allereinsachste Mittel, lediglich Jtoff und Form, rusen den herrlichen, tiesen und irken Eindruck hervor. Die breite Freitreppe, ese köstliche Tür und ihr reichverziertes Oberlicht, der putzige Wetterlöwe auf des Daches First, alles von feinster, harmonischer Wirkung! Wir ziehen Vergleiche zwischen diesem lieblichen Beispiel alter Handwerkskunst und den Bauten einer jüngeren Zeit, die als Mietskasernen nüchternster Art unser Elberfeld auf Jahrhunderte hinaus verhunzten, und wandern wortlos weiter, der Sonne entgegen. Dort, wo durch den Fels hindurch die Eisenbahn sich windet, biegen wir aus dem Schatten der Ostenstraße rechts ab auf sommerlich warme. lichtüberstutete Flur. Die hohe, steinerne Brücke hier vern trägt über den Schienenstrang uns hoch hinweg in einen dichten, grünen Obstbaumhain. Dort schlummert Haus Martfeld den Dornröschenschlaf! Nur wenige Wuppertaler kennen diese Perle unter den wehrhaften Bauten der Heimat, ihre malerischen Reize, ihre fesselnde Geschichte. In dunklen, sternverhüllten Nächten, wenn schwere, schwarze Wolken über die Berge ziehen, wenn in den schlasenden Bäumen der Westwind seufzt, wenn durch das alte Gemäuer mit lautlosem Fittich der Uhn streift und die Geisterstunde über den hohen Dächern schwebt, dann geht in Martseld die Sage um. Hellhörig wirst du dann und vernimmst die Stimme der Zeit! Andacht und Ehrfurcht kommen über dich im Schatten der Jahrhunderte, die hier dich umgeben. Kriegsgedröhn und Wassenlärm dringen an dein geistiges Ohr. und aus dem tiesen schwarzen Verließ des finsteren Rundturmes dort schwebt das Röchel schmachtender Gefangener zu dir herüter. Heute verklärt milder Sonnenschein die zeiterprobten, trußigen Mauern. Es ist voll Lieblichkeit der weite Hof. Aus dem breiten Nordflügel, den Adolf und Willem Raitz von Frentz 1618 erbauten, tönen fröhliche Kinderlieder hernieder. Die spielende Katzenkamilie unter dem stolzen Wappen hier vorn an der Ecke stört kaum unsern Fuß. Wir gehen nordwärts durch das riesige Tor über den buschverwachsenen Graben, hinaus ins Freie. Kostbar von hier ein Blick zurück auf den alten, ehedem mit Zugbrücke und Fallgatter versehenen Torturm. vor genau 300 Jahren errichtet und heute von lustiger, bergischer Zwiebelhaube gekrönt, über der ein pausbackiger Posaunenengel im Winde sich dreht. Wie harmonisch klingen zu diesem Schmuckstück die anschließenden, grauverwitterten Gemäuer, die laternengeschmückte Haube des nachbarlichen Turmes, die hohen Bäume, das saftige Wiesengrün und der wundersame blaue Himmel, der diese Schönheit, diesen ländlichen Frieden überspannt. Wir weilen lange, sehen, genießen und träumen. Dann nehmen wir noch die drüben, in dichtem Grün verborgene Besitzung der Freiherren von Elverfeldt dereinst auf Martfeld in Augenschein, erinnern uns dort, daß auch die Freiherren von Elverfeldt dereinst auf Martfeld hausten und ziehen dann sinnend weiter ins Land. — Wer die fesselnde Geschichte dieses alten Herrensitzes näher kennen lernen möchte, der kaufe bei der „Schwelmer Zeitung" die Nr. 1 bis 3 der Sonntagsbeilage„Auf roter Erde“: es wird niemand gereuen. Genau nach Süden trägt uns die ulle urch. breites, sonniges Land hinauf zum Hofe Halsenbecke, wo hinter uns ein weiter Blick auf Schweim und Tal und Wald sich öffnet. Ueber Weiden und durch dichten Tann führt weiter der schmale, grasige Pfad den Wanderer nach Thün=gen, dem landbeherrschenden westfälischen Bauernhof droben am Waldsaum. Himmelhohe Wotansbäume umschirmen das Haus. Herrlich der Fernblick von hier auf unendliches Gebiet, auf weite Berge und tiefe, gewundene Täler im Schmucke sommerlich herber, dichter Wälder. Drüben im Grunde die sonnbeschienenen Giedel von Altenvörde, dahinter auf hoher Kuppe der Kaiser=Friedrich=Turm, rechts in einem Meer von Wäldern die Kirchtumspitze von Rüggeberg und drüben fern im Ost auf hohem Bergesrücken, die alte Hansestadt Breckerfeld Lerchenjubel erfüllet die Lüfte, lange, schillernde Seidenfäden segeln langsam, ahnungsvoll durch den weiten, sonngesegneten Raum. In den Obstgärten von Holthausen und Windgarten reifen goldene Früchte der Ernte entgegen. Fröhliche Knaben lassen Drachen steigen. Kein Zweifel mehr, der Sommer hat's eilig. In Windgarten dreht links hinab unser Pfad ins Tal der Liebreize, an die silbernen Wässerlein des waldumhegten Holthauser Baches. Dort liegt ein Teich in märchenhafter Einsamkeit, von Tannen und Bergen umarmt, von goldener Sonne umkost, ein Oertchen zum Träumen, so schön und so still. Und dann kommen ein Mühlenteich, ein Hammer und wieder Wald und Berge und Sonne. Wie wundersam ist's doch. in diesem stillen Tal zu wandern! Dort, wo der Wald sich lichtet, wo drunten zwischen sonneglühenden Hängen die Häuschen von Becke sichtbar werden, da wenden wir rechts auf steilem Pfade den mächtigen Berg hinan. Waldeseinsamkeit. Sonntagfriede und Sommerpracht umfließen uns. Im ganzen weiten Waldgebiet kein Laut, kein Mensch. Strähnen glühenden Sonnengoldes flattern um Stamm und Strauch. Winzige Spinnchen, vom Winde getragen, pendeln an glitzernden Seilchen leise über uns, und grüne Käfer in schimmerndem Panzer eilen hartig durchs rote Laub zu unseren Füßen. Wie viel gibt's doch im deutschen Wald zu schauen! Auf der rasigen Lichtung hoch oben im Berge gabelt sich unser Weg gen Osten. Am Waldrande vier einzelne Häuser— Weschenvol#— und nun wieder lichter Buchenbestand und schöner Tann bis Ravenschlaa. An den sauberen Häuschen, den gepflegten Gärtchen entlang wandern wir weiter, der jenseits der großen Weide aufragenden Kuppe des Heidberges entgegen. Kurz vor der Höhe schwenken wir links über Ebinghausen ins Freebachtal, das wir dicht südlich der Heilenbeckersperre erreichen. Wir überspringen das dünne Wiesenbächlein und schreiten dann auf lautlosem, schmalem Pfad im farnüberwucherten Walde auswärts, der Quelle entgegen. Im Grunde rechts unter uns. da lastet auf grüner Wiesenspreite unendliches Sonnenlicht, da murmelt unsichtbar der Bach, da summen Insekten und wirbeln einsame Falter auf der Suche nach der letzten Sommerblume. Hier aber Dämmerstille, endlos, bis weit hinauf zur Rader Landstraße, in die beim Hause Landwehr unser Psädchen endet Jenseits, am Gartenzaun vorbei, strebt der rasige Fußweg weiter, hinein in den Wald, über die breite Höhe hinweg, immer westwärts. Wo wir den Schatten der Birken verlassen, grüßt uns von waldumschirmter, sonniger Wiesenmatte Remlingrade, unser liebes bergiches Dörfchen. Weithin über Berg und Wald reckt seines alten Kirchleins nadelseiner Turm den Wolhen sich entgegen, den Wolken, die hoch über uns, mit blähnden, schnceweißen Segeln, über die Lande schweben. Und nordwärts zieht weiter unser Weg, durch Hecken und Wiesen und Sonne, am Pastoratshofe voruvel, mählich hinab nach Spreel, den wenigen Häusern, die malerisch im waldumsäumten, schattig=kühlen Siepen, um den munteren Bach sich lagern. Steil ist der Waldsteig nun links hinauf nach Schultenhof und Heide, dort oben im Reiche der Sonne, dort, wo so weit das Auge über die Fluren der Heimat schweift. Nun ein dünner Saumpsad rechts hinab. In schroffen Hängen fällt der Wald zu Tal; ungenießbar wird der steinige Weg; nun noch wenige Schritte bis zum Waldsaum, und vor uns liegt im huseisenförmigen Tale Beyenburg. das Ziel der Reise. Ewig neu sind dieses Oertchens Reize und sähen wir sie hundertmal! Auf dem Kranze der Berge und Wälder ruht Abendstimmung; golden leuchtet der Wupper weitgewundenes Band aus tiefem Wiesengrunde herauf; Kirchlein und Häuser auf des Berges Kamm glühen auf in scheidender Septembersonne, alles weit in der Runde jubelt in hellen, fröhlichen Farben! Nur hier vorn, auf dieses malerische Durcheinander der alten Häuslein am Ufer, diese schmalen Gäßchen, die Treppen und Winkel, da senkt violetter Schatten sacht und leise sich nieder, die letzten Gänse ziehen heim.. Schlaf wohl, du altes, verträumtes Nest! Vom Wiesengrunde kommt ein Glockenton, Der Hirte sammelt seine satte Herde: Im stillen Walde steht die Dämmerung schon, Ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde. R. Dehmel. Westfälischer Humor. Bei Schulze=Wurzelkamps soll zu der bevorstehenden Hochzeit der Tochter des Hauses ein Ochse geschlachtet werden. Der erste und zweite Knecht haben die Ausgabe, den Ochsen umzubringen. Zu dem Zwecke hält der zweite Knecht den Ochsen am kurzen Seil fest, während der erste Knecht, der mit etwos schiefer Augenstellung behaftet ist, den Ochsen mit einem schweren Holzhammer durch Schlag vor den Kopf zu betäuben versucht. Nach dem ersten wuchtigen Schlag steht der Ochse noch. Auch der zweite noch wuchtigere hat ihn nicht im geringsten aus der Fassung gebracht. Schon holt man mit doppelter Kraft zum dritten Schlage aus, da ruft der Ochsenhalter: „Häugest du mi jetzt noch mol füör den Kopp, dann lo ick den Ossen loß!" J. B. Schulze=Wurzelkamp steht mit dem Wetiergott auf Kriegsfuß: sobald er irgend eine Feldarbeit verrichten will, regnet es ihm hinein. Daher hat er z. B. das Heu noch draußen liegen, während die Gerste bereits in Stiegen steht. Eines Tages scheint ausnahmsweise leuchtend die Sonne vom strahlenden Himmel. Infolgedessen fast ausgesöhnt mit dem Wettergott zieht Schulze=Wurzelkamp heiteren Gemütes mit der langgestielten Heugabel hinaus, um sein Heu noch einmal zu wenden. Aber kaum hat er die Arbeit begonnen, so zieht ein Gewitter am Horizont herauf. und bald blitzt und donnert es bei strömenden Regen. Schnell flüchtet er fluchend auf das benachbarte Gerstenfeld und stößt vor dem Eingang zur ersten Stiege die Heugabel in die Erde. Er selbst kriecht mit Ueberlegung in die vierte Stiege. Kaum ist er dort untergekommen, fährt ein Blitz in den langen Forkenstiel und setzt die erste Stiege in Brand. Mit pfiffiger Miene und nach oben gerichtetem Blick steckt Schulze=Wurzelkamp vorsichtig den Kopf aus seinem Versteckt mit den Worten:„Angeschmiärt, Herrgöttken! Hier sitt de Buer!" J. B. Zur Erntezeit ist eines Tages die ganze Familie Schulze=Wurzelkamp draußen auf dem Felde beschäftigt. Nur der alte Onkel ist als Hüter des Hauses zurückgeblieben. Er begibt sich auf den Dachboden, um Heu für das Vieh durch die Bodenluke hinab auf die Tenne zu werfen. Dabei stößt ihm das Unglück zu, daß er früher durch die Luke sällt als das Heu. Auf sein Stöhnen und Hilferusen kommt der Nachbar herbeigelaufen:„Oehme, wat ls loß?" Jammernd berichtet der Oehme:„Eck glöwe, en Arm un en Been sind kaput, en paar Ribben sind bruoken, de Nase es scheef. en Luok hek im Kopp! O. wat he eck füör Piene(Schmerzen)!" Darauf der Nachbar:„Oehme, Käl. wat häft du Glück gehat, du häst bersten konnt!“ J. B Der Kastengeist. Nach Feierabend betrete ich eine Schmiede an der Enneperstraße. Vier Hammerschmiede, Arbeitsgenossen am gleichen Hammer, sind an ihrer Arbeitsstelle zurückgeblieben und feiern den Geburtstag des einen, indem sie sich einen Kasten Bier zu Gemüte führen.— Vierzehn Tage später bin ich zufällig wieder Zeuge einer gleichen Feier an gleicher Stelle. Auf meine Bemerkung:„Na, schon wieder ein Kasten Bier?“, antwortet einer der Zecher:„Ja, wissen se, bei uns herrscht der Kastengeist!" J. B. Kagener Heimatblätter Monakliche Beilage zur Hagener Zeitung Nr. 11 November 1927 Verantwortlich: Ernst Lorenzen in Hagen. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Taum Douenfäste. Von Fritz Linde. Dat es es einmol’ewiast un küömmet wual nü wier... Dat es es einmol'ewiast— unst es doch noch gar nit so lange hiar. Met Donnern un Brusen tüht dei nigge Tied dürch de Welt, un wo sei hienntriett, do biewet de Aere un wei nit met jahr geiht— dian triett sei kaputt... Un mannige olle Moude hiat sei kaputt etrian. Un dat batt do alle nit ane: at dei ollen Lü dei„gurre olle Tied" bestrunzet un dat junge Volk’ne kruse Nase drüöwer mahet— mannig olle Deil hiat dei nigge Tied haputt seschlan, dat liett nu op'm Pottekiarkhuawe un was nit meih bedeint. Ower in diam Houp Gerümpele, wann du jahne üöwereinkrooses, do fingest du ok noch Schiarweln,— bunte Blaumen sind droppe un güldene Ränge draue. kruse Namen und leiwe Wöre— Blaumenpötte sind et woual'ewiast, un Brutgliaser, Kingertällerkes un Grafsteine. De Tied hiat alles haputt seschlan. Un dat batt do nit ane: Füar mannig Deil es et doch schar sewiast. Un dann sittest du do wual met diam Höüpken Schiarweln, dat du die binein'esocht hias, un de Hiarwestwind geiht üöwer de Stoppeln un luoselt dei döüeren Schmiellen op em Kampe un hült ümme de Uehlenlüacker, un de Sunne schient so witt un so kolt. Dann dänkest du wual an't Fröühjohr, at de Giettlinge sungen un de Fliernblaumen blötten, at de Sunnenschien so ganz anders was— un du settest dei Schiarweln wier anein: Kinvertällerkes, Hochtiedgliaser, Grafsteine Ower dat batt do nu nit ane— un wann du dien Hiatteblaut nähmes un piackers sei wier anein— se fallt wier utein, sei blitt wat se wären: Schiarweln. Un dat batt do nu nit ane— un wann ok de Sunne schient, se wiarmet nit meh, un äiher at du noch rächt weist wu't kam, do schient on dei nit meh, un en kollen, naten Niewel es op'etrocken un krüpet üöwer dei blicken Weihen un schlieppet düörch dei kahlen Böüme, ase wann et Liekenschleier wären. Dei Lü, dei die begieget, schwatt sind se ane, trurig sei het se drin un mäuhe goht se jahren Wiag... Jahren Wiag no'm Kiarkhuawe. Kränse un Blaumen driat se dohienn. Douenfäst es van Dage.—— Stille!— Sind dat nit de Douenglocken, dei do im Duarpe goht?“ Do küömmet et die ok alt tiegger. Ut diam Niewel op diar Landstroote küömmet dat rut te quellen, grout un schwatt— en Liekenzug. Et es en Wecht von twüntig Johren, dat do begrawen weit. Jung was jat un leif un schöün— dat batte nit! jat mochte futt. Jat mochte sutt in'en Kairkhuaf un här in Brutberre hort. Un ächen drächter, ganz am Aenge van diam Liekenzuge do küömmet Schlubber— Jouhann. Siewenzig Johr es hei alt olt un hiat kein Hus un Heimet un es diar Welt kein Nütte... „Wat maket se en Wiark ümme“- douen Mänschen," siett hei:„met Piarreharen föühert se iahme de Kränse no un lot dian Liekenwagen van twei Piarren trecken un— es doch so licht, en dauen Mänschen.. „Se wät uns ouk es einmol son dohiar söühern, Jouhann“. „Dat brüchen se mieck nit. Wei dout es, es doout. Jeck well hein' Kranz un keine Blaumen, un mienswaigen kunnt se mieck in de Miste hacken, wann'k dout sie“. Dann spigget hei en Kolk op de Strote un tüht widder. Märrguatt, nei! Wo Vader un Vadersvader begrawen sind, do wos du doch ouk lien. Un Blaumen? Keinen ganzen Driag, ower’ne Handvoll odder twei, dat dien Graf nit so bleck un trurig un verloten utsüht... Un de Wind ritt de lesten döuern Blar van dian Schuseiböümen un jaget se in de Driete in dian Strootengrawen. Un ut diam deppesten Hiatten wüarget sieck dat rop un blitt die im Halse stiacken. Dat eine Wort: Wiarümme!? Un dicker weit de Niewel un grieser, Un de Niewel mahet alles so grout un so wunderbörlick. Un im Niewel kann me wualens wat seihen, wat süs kein Mänschenouge süht. Du süh's en andern Liekenzug— dei tüht nit üöwer de Stroote, dürch de Lucht geiht hei— stille ase de Dout un heimlick ase Gespänster... en Liekenzug vüar vättig Johren... Olle Tied, at de Plaug noch dürch de Art ging. wo nu dei langen Griawerriggen sind... De Sark es met Stricken faste bungen op diar Schlagkar. dat hei nit doraf fällt op dian holperiggen, polteriggen Wian met dian deipen Schlaglüackern in dian Fouhertronen. Dat eigene Piad, dat de Kar tüht, dat lett de Nohwer am Koppe. De Drias in Schlippenröcken, en schwattsieden Halsdauk ümme un’ne schwattsiedene Kappe oppe. Un de eieste ächter diam Sarke, dat es nit Vader nocho Mouder. nit Süster noch Brouer, dat es— de Noutnohwer. Dann eiest kommet dei Angehörigen. So houge gull Nohwerschopp in Nout un Dout— frögger. Ueöwer dian Sark do hett se datt Liekendauk#esprett— Dat Liekendauk. Weist du noch, wu dat Moude was in unsem Duarpe? Wei de Lieke„anmallte", dei brachte ok dat Liekendauk vam Köster met un liewert do ok wier af. Un at do en ollen odder jungen Mänschen sturf. Mann odder Frau, Kind odder Brut. schwatt was dat Liekendauk, dat se üöwer dei Särke spretten. Wann ower’ne Frau im Kindberre sturf. dei kreig en witt Liekendauk. Weist du noch, ion dat Moude was in unsem Duarpe? O schöüne Moude! O sinnig Daun! son houge stund’ne Mouder frögger. Wann sei ok sturf. sei har diar Welt doch frisch Liawen segaft. Un at du diam so nodänkest, büst du't nit gewahr sewouern, dat et sieck langsam an't schniggen'egaft hiat. Schwor un witt un stille sailt de Flocken un hüölt de Aere in. Frog nit wier: Wiarümme! Es es nit ouk en witt Liekendauk? Un du sühst'ne Mouder jahres Wiages trecken. dei es in Huappnunge, un jahre Ougen dei lüchtet, un sinnig es jahr Wiark un stille jahr Daun... Un twei Wechter, twei Mondepuppkes. trecket dianselftigen Wiag un lachet— lachet üöwer’ne Mouder, dei jahren Taustand noch nit verhählt un verstieket— Lachet— dat Lachen mänten vie wier verlähren! Nohwerschopp un Mouderschopp, dei mäuten wier gillen at frögger, süs— was dei„alle Tied“ biatter ase dei nigge. Douenfäst es van Dage. Du weist wual, wu dat in Houdütschen hett, ieck well et die ok es im Plattdütschen sien: „... un dei Läbändige hiat Rächl!“ Alte Sprüche aus der Mark. Jeder Märker kennt den Wappenspruch seines Landes: Vierecken Stein— wie der auch fällt, sich immer auf ein Seiten stellt.“ Der Sinn dieses Wortes— eine Kennzeichnung der in Glück und Unglück sich selbst treu und gleich bleibenden Wesensart der Märker— ist so deutlich. daß eine weitere Erklärung unnötig erscheint. Gelehrte des 16. und des 17. Jahrhunderts haben nun aber an der Mark wie an Westfalen überhaupt allerlei auszusetzen gehabt, wie einige ihrer Aussprüche im Nachstehenden zeigen werden. Sicherlich haben sie in ihren Vorurteilen nicht recht gehabt. Ehe ich aber auf ihre bissigen Ausfälle eingehe, möchte ich dem alten Bartholomäus Anglicus das Wort geben, der, wie bei Staugefol, Annales C’irculi Westfalici, 1640, nachgelesen werden kann. Anno 1361 geschrieben hat: „Diß landt is wäldig weiderich mehr zu dem Viehe] dann zu den früchten als weitzen und horn geschickt unnd bequem 1 wird mit vielen brunnen und durchfliessenden Wässern befeuchtiget 1 nemb lich der Embsen] Lipp] Ruhr unno vielen anderen hat Saltzbrunnen auch etliche Metalreiche berg und ist überflüssig an Früchlen] Eychelen! Rus sen und Aepselen 1 reich an wilden Thieren Schwinen und allerley Viehe Das Volck ist ge meinlich schön 1 wolgestalt eines langen starken Leibs— nund unerschrohkenen Gemuths und hat diese Landtschafft eine grosse Ritterschafft 1 unnd streithbare Männer welche frewdig! grossmuthig und zum streith und krieg willig unnd bereith sehen und seynd auch darinnen viele starcke und feste stedte und schlösser unnd kleine Stättlein 1 sowol auf den Eben alss auf den Bergen.“ In einem solchen Lande ließe es sich— sollte man meinen— recht behaglich wohnen. Aber Andreas Angelus(eigentlich hieß er Engel) ist in seinen 1598 zu Frankfurt a. O. erschienenen Annale: Marchise(Geschichtliche Jahrbücher der Grafschaft Mark) entschieden anderer Meinung. Er versteigt sich sogar zu folgender Auslassung: „Strohdachi. Schnaphansi, Knapkasi sunt in Marchin multi. Et si tu videres glaucas nostras mulicres. nobiscum fleres, si quid ptetatem haberes, necque venires ad nos. quis sumnus in Insula T’atmos. et careas tibi, quia„Grützwurst“ est et jamibi.“ Deu schlechten Versen entspricht ihr bösartiger Inhalt, der in deutscher Uebersetzung etwa wie folgt lautet:„Strohdächer. Schnapphähne, kleine Käse sind viel in der Mark. Und wenn du unsere schlanken Weiber sähest, würdest du mit uns weinen, wenn du nur etwas Mitleid(„heilige Liebe") hast. Und wenn du auch nicht zu uns kämest, die wir wie auf einer Insel Patmos wohnen, so hüte dich immerhin, den Grützwurst gibt es auch hier.“ Dazu sei bemerkt: Die Strohdächer sollen die schlechte Beschaffenheit der Häuser, die Schnapphähne das Räuberunwesen kennzeichnen, die kleinen Käse wohl magere Nahrung andeuten. Die Frauen rühmt Angelus zwar wegen ihrer schlanken Schönheit, will aber zu verstehen geben, daß sie nach seiner Meinung nicht viel taugten. Der Vergleich des märkischen Landes mit dem öden, weltverlorenem Patmos, dem einstigen Verbannungsort des Apostels Johannes, ist auch nicht gerade schmeichelhaft. Daß Engel die mit Buchweizengrütze gemischte Wurst, wie sie wohl auch heute noch in der Mark zubereitet wird, nicht gemundet hat. wollen wir ihm nicht übelnehmen; aber seine so ernsthaft gemeinte Warnung vor ihr erscheint uns etwas erheiternd. Ein anderer westsälisch=märkischer Spruch lautet bekanntlich:„llospitium vue, groff Brot, dünn Bier, lange Mils sunt in Westfalia, si non vis credere. so lop da!“ In seinem„Curiosen Antiquarius“. in dem er allerhand Nachrichten über Westfalen sammelte, gibt Berckenmeyer 1628 diese Aeußerung in selgender Fassung wieder:„Schlecht Logement und longe Mile, groff Brot und slimm Bier is veel in Westphalen darin: wer?t ni glöwt, lop hin!“ Auch aus anderen Aussprüchen, die Berckenmeyer zusammengetragen hat. geht hervor, daß er seine Heimat als ein„sleiht Länneken“ ansah, das öde und unfruchtbar sei, zwar Acker und Weide. aber keinen— Wein enthalte. Das stimmt ganz gewiß nicht, auch nicht in Bezug auf den Wein; denn zu jener Zeit hatte auch in Westfalen und in der Grasschaft Mark jedes Städtchen seine Weinberge, deren Erzeugnisse allerdings meist heiß mit Honig und Gewürz versetzt genossen wurden. Endlich noch ein böses Wort Berckenmeyers: „Westphalus est sine pi(pictate), eine pu(pudore), sine con(conscientia), sine veri(veritate).“ „Der Westfale ist ohne Frömmigkeit, ohne Scham, ohne Gewissen und ohne Wahrheit.“ Es ist anzunehmen, daß er hierbei den öfteren Glaubenswechsel ganzer Landstriche während des Dreißigjährigen Krieges im Auge gehabt hat. Aber verallgemeinern durfte er seine eigene Meinung nicht, zumal im Hinblick auf den grausamen Zwang jener Zeit. Auch der Freide. der einmal Westfalenart kennen gelernt hat, weiß, daß von ihr gilt: Fromm. treu. im Wetter hart. Das ist die alte, westfälische Art. Walter Bartz. Hagen und Umgegend vor 200 Jahren im Spiegel des„Duisburger Intelligenz=Zettels“ von 1721 bis 1737. Mitgeteilt von Ferd. Schmidt. II. 17330, Nr. 19 vom 9. Mai. Da ad instantiam Creditorum ein Johann Kluse zugehöriges im Flecken Herdecke beim Marcht gelegenes Wohnhaus mit Hoff und Marcken=Gerechtigkeit, so insgesambt auf 725 Ktlr. taxiret worden, in terminis den 16. Mai, 13. Junii 3 5283 B 5SSESS 1 2 3 8 2—„ = RLCAEEE 1) S 1 verkauser werden solle, ale wollen Biesenige, stehend aug waria J.kp.d, venannt, beftoden und ihsen Varrest schasen. zussen.: ldazu gehöriger Holz= und Marken=Gerechtigkeit 1730, Nr. D vom 30. Moi. berg gelegenen Lahleg sveien im LehnhenstP eriche Vdie Bi I. Peszsesen. echeicht, des sedief und Wergeben worden und dun selbiges 12r. esche 2. Jelische chieälche 21.9 usben mrig, Verezenhte al acd Autr eidich bariret. Eebelsoirte, Laiserliche Commisari Freiherrn auf den 6.; Marti.,&a Apriio und 17. Korlis g. zum Busch und Hr. von Außen, in öffentlich zu Brede gesetzet und in letzteren Ter an dem Ruhrstrom gelegen, eum Ap= und Depen=ten, hiedurch eingelad dennis und wovon die weitere Nachrichten mit Gericht zu Wetter zu denen vorwarden bei dem Hr. Land=Syndico zu verlesen, zu lieitir Licentiato Harcoott als Constituirten Curatore zu warten. gesinnen hei hrennsches Osc.*“ erscheinen, die Vorwarden ren und den Zuschlag abzubasthn Otid Lutteldch, gauslich nirdetgelassen welcher verschiedene Jahre unter des Hn. General=Major von Röselero Regiment, 8 Compagnien bedienet, auch sonsten in Belagerungen und Feldzugen mit gewesen. Da nun es der Orten dergleichen erfahrene Wund=Aerzte wenige oder gar keine gibt, so wird gedachtes H. Lutteroths Ankunft zu Hagen nicht alleine hiedurch zu jedermans diensamer Nachricht, um sich seiner bei vorsommenden Fallen nützlich bedienen zu können, hiedurch kund getan, sondern auch versichert, daß er einen jedern ersorderndenfalls nach aller Mög###t und treu zu bedienen sich bereit erzeigen Wanderungen durch die Erdgeschichte unserer Heimat! 1731, Nr. 21 vom 22. Mai. Gleichwie beim Gericht zu Wetter über die Kaufgelder des verkauften Oster=Ellinghauser Guts samt denen Kohlbergen der Concurs=Prozeß gesinnen, bei brennenden Kerzen zu verkaufen, vorhavens, worzu dann der 13. Junii zum ersten, 1731, Nr. 10 vom 6. Närz. daon misen BlakelonesZernano imn Auef Ha ien de in dan Lae Krel ud Pestaicheht, weieieustertz auch breis ein Cunader aurandur ur. Pre sder eienen Brnscadse Bchausang hamt, shreses gaie Kahese Seiske Wpd chaniseie ie waerichsen us dar ie Paseihsrest eblich guurgpirte Haus Clyffische Stücke yro quantitate zu manifestiren, und die ad Acta bereits produ1730 Nr. 2a vom 4. Jul. zcbiti nicht hinlänglich gewesen, auf nähere In=seirte oder ferners producirende Doeumenta und aest ees essce S elsches checceceie e seicehiche e ce e iechchie Peitr ad us. Velr. Csd.. gald de Ken. aie K. dce, Blshe. dis eoshne Grneni a. be e Ssarbercie v. Eichsfeien, und, Holopngen versehen, Ialsaume Herropnendes, vom Hause Ligss erbaue= 1731, Nr. W vom 26. Juni. Da bei. der, am Gericht umn ue Ss un e van. Sscad auich e Sane eig eheche de Licke lade, werian Reoskatatoe 9 oin aursioin Ssche ee, desesgen e. ege oensne ui S shen an usrasgchns enriach in ie Peasenalchen sre., 4che, Venhra grschtenen, so hat auch das.[Wirts Plesmans Beausung daselbsen praestgiret, Iuu Hebuelten und Manduke, Preg erent=otburt selbe in Gefolg Königl. Verordnung als der hoch= und können diejenige, so daau Hyrft tragen mach....* Mandatarius ad geta zu bewirdge Hr. Iuspetior Magster Caxihaus, wodlesten, sich sodann auf Jeit. Ort und Stunde eine simatonchn. stane domm pro stendie ineverdienter Pastor der Stadt Schwelm, das bis=(finden, das Aestimatum hnmon 2in=2uge e— simationtbus zu elgiren, so wird ein selches Inspetamat abdieiret, dem Vorwarden anhoren und ihren Vortell dabei ters sich meldon: Fredu, gemeideten oder wei hochwürdigen Herrn Henrich Wilhelm Druden.]suchen. gren Vortell, davei gr, isa weldenden Credttoren hiermit zu hrer Mohloerdienten und fest füinstgährigen Preodigern 1 Vertaitiun Stenlsch benatrichtort. volkreichen epangelisch=lutherischen Ge= 1721, Nr. 12 vom 20. März. 1731. Nr. 30. vom 24. Juli is ae selseni, Mlshel Bansrun, rant. auch nier zu sedermnäunigschen Vergnigen elegteret. den sogenanten Oier=chlagdauser Gut somt Lhnmnen, iau.e, Len 2, b Vegenstlngen schlesen 130 Nre De von a wagnen Idenen darzu gehöortgen Lohe bergen elnige Prags savg un in Siter Häter und beter ur. De vich bemt Elsur..... sienson haben, Hiemit sud wena persetut stentil.esder: Bonni nun semand fe. der in deien Snchen des Preishesseln, TPelten, Ditraetlorse„Terming Forderung deim Geriche Wes. zu Mraduetnen Iuspetor zu Hagen fordersanst anmelden, weicher sheshecher a ie en. esheite besegn e iun Biens uid Sieshorien guen Vr säche Scschaseng Pagchien, site. Len Lilse enun bir a iu due brre buie ue einct Nr. K uon a. uost. zum Kauf Lust tragende sich alsdann melden 1731. Nr. 17. nam 24 Anril termn. Jeug Pe beig, Gerick au Better Liebenor und unren Vortell bei diesen plalsanten und ren!— Nr. 11. vom 24. Ao. letseaune Schrigr Conezurs Prozeh eine Zerlone didlen Gute suchen können, gestalten demsenigen.] Eo werden hiemit all diesentge Creditores. Mit Prlecden und dnar einwe Credtoreg dereite welchem bei diesem Termina bie lahls el.2 molche hei bem Gaftasanscha gn2nfr fallen wird. 1730 35 Meister Sch * chiige Gesellen, so Hrgge Seoouchten.„„— Oohn Smiz##### woyl verstehen, gegen gutes—.. lsüris ae contumacige praesigiret, zugleich ihnen Lohn. Sollten sich deren finden, die zu dieser 1731, Nr. 17. vom 24. April. inspectio aut copia actorum verstattet, mithin einen guten Condition Lust hätten, können sie sich bei g. un:. ar 1e7 an=ieur.. ljeden Interessenten eingebunden, mandatorios ad gemelten Springorum angeben—.—— Es hat Sx, Köntgl. Majestät, unserm aller=acta zu constituiren und die noch in Händen engo Herrn allerong.#. gefallen, reivective sub shabende producta originalia zu reproduciren, wie den 15. Julii 1730 und aus Dero imgleichen dieselbe mit Unterschriften von reeiheimgelassener Hochlöbl. Kriegs= und Domainen=piirten####an Inn——. m...„—!er 1731 allergnädigst zu ver=lassen. dem Ruhrstrom gelegener dem bishero den Montag 1731, Nr. 30 von. Lestenn, Termino dern Veshletenden ungeschian, sehen Danutsetg ein Gleiche gehalten werden eur ineresirten Credioren Riemit auandunter gen werden. Wer Lust zu kausen haben möchte, solle mit angehängten allergnädigsten Besehl, we daß in dieser Sachen auf Dienaton#—*. kann sich alsdann einfinden, die Vorwarden ver den Jothanen zweiten Wochenmarkts fordersambst tembris deim Gericht zu Wett= eine Classiticgund nach Pesehan kansen 5ge Rbtge, Lu. LeZhtut, Lalender, Zeitungen und sole, danmenberg di. 173. Nr is von. 2. Otiober. Pubilseation bekannt machen und zu sedermanng toaut Marauu.. u. Credit ges mmieia verie. von uu. Catover. Pubication bekannt machen und zu jedermanns taget merdon. a eoech Ad instantiam Johann Petern von der Brüg.]Bissenschaft bringen zu kassen, als wird solches zu erscheinen, ala mit Mevoum Podicat! m. genannt Steinhauß, ioll der Witiben und lhermit dem Pablieo kund und dabet zu wissen scheifng dor Dua 2 uit dem Vernarnen, es er: rben Caspar Dahlmana ihr in her gasta-1 Getan, haß zur allergeharfamften minf## iienscheine der eine oder andere also oder nicht, daß e genanns Sleinthauß, sonl der Wittiben und dem Publicb nund und dabei zu wissen scheine der eine oder andere alfe e. rben Caspar Dahlmans ihr in der Freiheit(Petan, daß zur alergehorsamsten Enfolge dar, nichts dementoer mit der Auhit= eg gelegenes Wohnhaus sant Garten unter dereits das Rötge veranstaltet, wo daß am swerden solle de. ut der Bodiction fertvekodten zien, in Terminis den 24. künstigen Donnerstag, wird sein der 26. jetztlau= eiob, Al. Ron. und 12. Deemd, seil gebotten senden Nonats Aprlis morgens um 9 Uhren, mit 1bsts=Pu PPdt) ermino dem Meistbietenden am sothanen allergnäd, concedirten zweiten Bieh= und zu Wetter zugeschlagen werden, Korn=Markt nach Weise und Gebrauch wie das ein jeder hiemit eingeladen wird, erstere Montagische gehalten mit gewöhnlichen r Vorwarden zu erscheinen har. Klockenschlon der Aniano namen! nd. 4—1 Bollme und übrigen, Octob., 21. Nov. und 12. Decemb. feir gevollen Könial, Gerich, ket: 0 dem Reistbietenden am ein seder hiemir eingeladen wird,###„ontagische gehalten mit gewöhnlichen zu, Anhörung der Vorwarden zu erscheinen, dar=Klockenschlag der Anfang gemachet, auch damit auf zu bieten und seinen Nutzen zu suchen. fortan wöchentlich continuiret werden wird. 1731. Nr. 10 vom 6. März. 1731, Nr. 19 vom 8. Mai. Lertseider Straden wost belegernte grses Baur ein schr erschreitar Chenupo, uumer G. Se. Rätsel=Ecke. Auflösungen aus voriger Nummer #. Lindengraben, der Ort wo der Erzbischof Engelbert erschlagen wurde. 2. Noam Hi'emd. Von Dr. Herm. Budde. VII. 4. Wanderung. Von Halden über Berchum, Tiefendorf, Schälk, Humpfert, Oestrich nach Letmathe. #m die nächsten Wanderungen durch den Stadtpark nach Waldlust und über Haspe nach Vogelsang recht zu verstehen, möchte ich den Wanderfreund zunächst einmal mit der oben genann ten Gegend bekannt machen. Vom Bahnhof Hal den aus durchqueren wir das Lennetal und überschreiten die Lennebrücke. Um uns liegen die Lennewiesen, das Bereich des Alluviums, d. s. die letzten, heute noch andauernden Flußablagerungen, bestehend aus Geröllen, Kies, Sand und Lehm. Wir erblicken durchweg nur Wiesen und Weiden auch fehlen die Ansiedlungen; denn das Gelände ird immer wieder von Ueberschwemmungen bedroht. Oestlich wandern wir einem steilen, bewaldeten Hange zu. Er führt von den Talauen zu einer weiten Ebensläche hinauf, einem alten #der 2. Terrasse. Der Steilhang selbst besteht, wie uns Aufschlüsse zeigen, aus Sandsteinen und Schiefern. Sie gehören dem uns schon wohlbekannten Flözleeren an— Boele, Boeler=Haldener Heide und Philippshöhe, WolfsVorhalle. Das Einfallen der Schichten beträgt 30 bis 50 Grad nördlich, die Streichrichtung ut SW bis N0! Beim Zerschlagen zeigen die Sandsteine kohlige Einschlüsse. In diesem steilen Hange haben wir eins der schönsten Beispiele dafür, daß die verschieden alten TalAbfälle voneinander getrennt sind. Wir gehen nach Berchum hinauf. In der Naye des Denkmals, am Wege zur Kirche überall in Gräben und an Ufern können wir die alten Talablagerungen als Gerölle, Sand und Sie liegen auf den Sandsteinen Schiefer des Flozleeren. In wunderbarer ####dung erstreckt sich dieser 2. Lennetalboden von Berchum besonders nach Garenfeld zu. Hoch über dem Ueberschwemmungsgebiet der beutigen#enge, auf gutem, vom alten Flusse begunstigt durch die Ebenheit des Geländes entstanden hier Gehöfte und Dörfer Ackervan. Berchum liegt am oberen Ende eines Tälchens, das einen günstigen Zuang nuin vo., unten herauf bildet. In allem sehen gir=deutlich die Beziehungen zwischen Geologie, Gelände und Mensch und Besiedlung. Die 2. Lennetalterrasse können wir bis nach ##endor, verfolgen. Ansiedlung und Bedeuten darauf hin. Diese Senke Tiefendorf zu entspricht einer weichen Schie ferzone im Flözleeren und ist die östliche Fortsetzung der uns bekannten Senke bei Bredelle(Absch. V.). Nördlich und südlich von uns steigt das Gelände zu bewaldeten Höhenrücken an, es sind die Berchumer Heide bzw Reher Heide. Wir beobachten also hier wiederum das typische Oberflächenbild des Flözleeren: eine wellige Foige von Sandsteinhöhenrücken und Schiefersenken, erstere wegen steiniger, sandiger Erdkrume bewaldet und unbesiedelt. Wir gehen G# Tiesendorf dem bewaldeten Höhenrücken ###er Heide zu. Weg erfragen, Häuser oben am Waldrand, Meßtischblatt Hohenlimburg Punkt Reher Rücken besteht aus harten, quarzitischen Grauwackensandsteinen, die von einem eigenartigen Gestein begleitet werden. ei wir nämlich die Schluchten im Walde rechts durchsuchen, fallen uns die Konglomergte auf, das sind Gesteine, die wie zusammengebackener Kies oder wie Beton aussehen. das Konglomerat! Es besteht aus neser„und und Sandsteingeröllen, die verbintet#ar chaltiges Bindemittel miteinander gerbittet And.,„Die Zusammensetzung deutet dar. hin,„daß solches Gestein in der Nähe einer Resresküste enttanden#t. Wir versuchen au Weiterwege die Landstraße Ergste, Schäsß Fetmathe zu erreichen. Bei dem Wirtshaus Snt g.. o erkeichen. Bei dem Wirtshaus Schälk stehen wir an der unteren Grenze des Flozieere., Wir treten südlich in das Unt#rks#on(Kuhm) ein. Diese Gesteinsfolge lernten wir schon einmal in Absch. V, nördlich der Donnerkuhle(Eppenhausen). kennen lernten wir schon einmal in Absch. V, nördlich der Donnerkuhle(Eppenhausen), hennen. Während er ort das Unterharbon nur als leichter Höhenrücken unvollkommen hervortrat, erblicken wür se. diesmal in voller Ausbildung als schardie Wlerrp.9 Wb. UI.„Damals betrachten wir ##, Teunschlefer, dee Kulms und erwähnten das bei Henkhausen als östliche Fortsetzung. Heute durchwandern wir gleich hinter dem eben genannten Wirtshaus diese AlaunSie tritt als breitere Senke im Gelände in Erscheinung. Wenn wir Lust haben können wir diese Senke westlich hinab verfolgen 110 nach 2 bis ,. Kllometer Weg dem Alaunwerk me thucHehch abstatten. Im Hohenlimburger Heimatbuch wird von ihm berichtet, daß es in der 2. des 16. Jahrhunderts seine Blütezeit hatte.§ Mann vereinigten sich zu einer Gewerkschaft. Am 13. Januar 1582 verpachteten sie das Bergwerk an Peter Wichlinghaus, Bürgermeister in Elberseld. Im 30jährigen Kriege kam das Werk zum Stillstand, erst 1835 begann man wieess zu scürlen, uund erzielte jährlich 1200 Zentner Alaun. Das Aufkommen der chemischen Industrie brachte den Bergbau bei Henkhausen mehr und mehr zum Erliegen. Ohne diesmal den Abstecher hinab zu machen, klettern wir gleich geradeaus ergan zum Humpferturm hinauf. Beim Antieg sehen wir in einem verlassenen Steinbruch Gnße, olgttig, geschichtete, grau bis schwarzgraue Kalke, die Plattenkalke des Kulms, vor uns. Auf der Höhe, nahe dem Turm, erblicken prächtigen Aufschlüssen die harten, dünn plattigen, hellgrauen Kieselkalke— die Kieselsäure bildet den Hauptbestandteil. Der ganze schmale Bergrücken, auf dem wir nun stehen, setzt sich vornehmlich aug diesem Gestein zusammen. Wr Wir steigen auf den Aussichtsturm. Ein prächtiger Rundblick! Unser ganzes Heimat= und Wandergebiet können wir überblicken Jeder Geologe und Naturfreund muß diesen Punkt unbedingt aussuchen. Für uns ist er besonders wertvoll. Wir wvollen Umschau halten und noch einmal gründlich überdenken und schauen wie das heimatliche Landschaftsbild in seinen Oberflächenformen von der Härte und Beschaffen heit der Gesteine abhängig ist und auch Besied lung und Bewuchs eng damit verknüpft sind: 1. Unser Turm steht auf einem Höhenrücken den wir nach Osten und Westen scharf verfolgen können. Der Rücken ist nachträglich durch Verwerfungen in einzelne Züge und Kuppen ausge löst. Seine Schrofsheit verdankt der Höhenrün ken den festen Platten und Kieselhalken des Kulms. Die steilen Höhen und Hänge sind bewal det. Westliche Fortsetzung in dem sanften Höhen rücken nördlich Donnerkuhle(Eppenhausen) „ 2. Btim nach Norden: Gleich vor uns liegt die Senke der weichen Alaunschieser: Wiesen, Aecker. Es folgt das wellige Gelände des Flözleeren mit seinen uns wohlbekannten Eigenschaften. Im Hintergrunde liegt das Ruhrtal und der ausgeprägte Werksandsteinhöhenzug des produktiven Carbons mit der Hohensyburg. Westliche des Flözleeren bei Boele, Tücking, und Sischege Kaisberz, bei Volmarstein 3. Blick nach Süden: Wir schauen in # große Senne htrein. Ihre Entstehung verdankt sie den weichen Gesteinen des Ober devons, insbesondere den Büdesheimer Schiegeschützter Lage und gutem Boden entsta,, bier eine wertvolle Anbaufläche mit Elsey, Letmathe, Oestrich, Dröschede. Westliche Fortsetzung in der Senke bei Donngrhuhle(Eppenhausen). Jenseits der Obersteigt zur Hochebene der Massenkalk an. Der Massenkalkzug ist vom Hinneüder Iserlohn, Letmathe. 6##:: Haßley, Emst bis zur Volme einzusehen. Er wird weiter südlich von den Höhen dir# bei IJseriohn. dr Wirberg bei Altena. Per les Hoine=siben und dr Kaitrgeiebrch bomm mat a# tun weiter und solgen dem Höhen der linken, nördlichen denen Sausse Laui in große Steinbrüche, in ##. die steil aufgerichteten, dünnplattigen Kieselllalke abgebaut werden. Rechts, südlich von uns liegt alsbald ein kleines Tälchen, an dessen Ausgang sich eine Ziegelei befindet. Diese Ziegele ist unser nächstes Ziel. Hier befinden wir uns im Oberdevon zu iym gehören zunächst die am Südrande der Grube dünngeschichteten, hoch aufragenden Plattenfandsteine. Die Zwischenschieferlagen werden im Ziegeleibetrieb verwertet. Die Plat tensandsteine bilden wegen ihrer Härte im Geande einen leichten Höhenrücken. An diese Sandsteine schließen sich weiter bis zum Gruben=Nordende rötlicher Schiefer, die Cypridinenschiefer, an Ihren Namen tragen sie nach stecknadelkopfgroßen Wuschelkrebsen(Cypridina), die häufig als kleine Löchlein auf den Schichtflächen zu finden sind. Mit der Lupe erkennt man die sein gerillte Schale Nun kehren wir zur Straße zurück und kreBüderheimer Schiefer aus. Jenseite sl#, in dem Burgberg der Massenhalt,## Ritteldevon angehörend. In dem Wegeingnutt, der Straße von Grürmannsheide nach Oestrich sind die Büderheimer Schiefer deutlich aufgeschlossen. Sie bestehen in der Hauptsache „#nklen bis schwarzen Tonschiesern. Durch die Breddestraße suchen wir nun an der Kirche vorvei die Landstraße Oestrich—Letmathe zu erreichen. Wir überschreiten sie bei der Schule, betreten die gegenüberliegende Weide und gehen auf erigen Suich u.a. Hanß des Burgberges weiter. Blick zurück zum Humpfert=Turm! Ver5 unsern Weg wiederzuerkennen und die Landschaftssormen aus der bekannten Gesteinsbeschaffenheit zu erklären! Der Boden am Burgit der lehmige. Verwitterungsrückstand der Massenhalks, Absch. V. Mit einem Blick auf die steil nördlich einfallenden Massenhalkbänte beschließen wir auf der Lennestraße unsere Wanderung. Die Grenze zwischen Ober= und Mitteldevon liegt hier in dem kleinen Steinbruch hinter ger. Fab k. A.funserer heutigen Wan derung sind wir von jüngeren in immer älte. Schichten hineinge„„## vom Flözieeren durch Kulm ####d#erde on bis zum Ritteldevon. Alle Schichten sind ungestört und vollständig augebildet. Kulm und Oberdevon haben hier eine Ausdehnung von 2 Kilometer, bei Eppenhausen(Absch. V) im Gegensatz dazu nur etwa ½ Kilometer. Es scheinen also starke Störungen vorzuliegen. Doch davon in den nächsten Wanderungen. Hier ten in den Gang hinter der Ziegelei hinein. sehen wir ganz eigenartige Gesteine, es sind rote und grune Schiefer mit knolligen, weißlichen Ein schlüssen. Die Salzsäureprobe(Aufbrausen nach Betupfen mit verdünnter Salzsäure) zeigt, daß Sieie: Sehge Due Sat Freben 9— trig. diese Stufe des Oberdevons den Namen Selkal er oder KKramen: zelnalk". Letzterer Name kommt daher, daß häufig Ameisen oder Kramenzeln in den HöhlunHerr- hintersasten Gagnollen in dem Schiehinterlassen, wohnung nehmen. Wir setzen unsere Wanderung fort, verlassen weiter unten die Landstraße und überschreiten den Flehmer#39—Vie,Bergwand, auf die wir zugehen, be steht aus festen, hellgrauen Kalkbänken. Nach dem nahen, Oestrich, werden sie als Oestricher Kalke beFeldwegen wendern wir dem Dorse Oestrich zu. Südlich von uns breitet sich die Ein Raubmord bei Hagen anno 1805. Nachdruck verboten.) Eine nicht selten übersehene oder gar gering geschätzte Quelle für unsere Kenntnis von den kulturellen Zuständen in Urgroßvätertagen sind die mancherlei Anzeigen privaten und öffentlichzen Sharaniers, die sich u. a. in den Beilagen alter Blätter finden.— In einer vorliegenden derartigen Anzeige aus dem Jahre 1805, die einen Raubmord an einem Schutzjuden bei Hagen bekannt gibt, ist außer der Form, in der damals ein solcher Kriminalsall dem Publikum kundgegeben wurde, auch das ausgeführte Warenverzeichnis von Interesse, weil es einen kleinen Einblick gewährt in das, was in damaliger Zeit der ländlichen, Bevölkerung an Handelsware nötig und erwünscht war. Es gewährt also indirekt einen Einblick in die Bedürfnisse der Landbewobner vor vier Menschenaltern.— Wir wollen nun die„Altena im Criminal=Gericht den 17ten Juni 1805“ datierte, mit A. W. Castringius gezeichnete Bekanntmachung eines„Mord=Raubes und der dem Ermordeten geraubten Sachen“ hier so wiedergeben, wie sie in dem alten westfälischen Halbwochenblatte sich findet. Er heißt da wörtlich und n der vorliegenden Schreibweise: „Am Sonnabend den 8ten Jun. c. morgene 6 Uhr ist der 21jährige Sohn des Schutz Juden Abraham Israels. Aaron Abraham, in der Hülsberger Mark, unweit Hagen, einige Schritte außer dem Wege ermordet und dabey beraubt gesunden, und ist derselbe wahrscheinlich schon des Donnerstags den 6ten Jun. erschlagen, weil er an diesem Tage ausgegangen ist und des nämlichen Tages hat zurück kommen wollen. Der Mord ist nicht an der Stelle, wo Körper gelegen hat, geschehen, und weil der durch gemeldete Mark wenig von Fremden siert wird, ist von dem Landgericht zu Hal aller möglicher Fleitz durch Visitationen und Vernehmung der dortigen Einwohner angewendet; er ist aber dennoch bis jetzo keine gewisse Spur entdeckt worden, weshalb diese Greulthat behannt gemacht und ein jeder, welchem die nachbenannte zeraubte Sachen zu Gesichte kommen oder welches onsten etwas zu Entdeckung des Thäters erfahren mochte, aufgefordert wird, dem Landgericht zu Hagen oder dem hiesigen Criminas-G=richte sofort davon Anzeige zu thun. Der Ermordete hat nach der Aussage seiner Bruders mit von Hause genommen: 1) eine französische silberne Uhr mit 2 Gehausen, wovon der jußerste Kasten dunkeltraun ist: 2) dren englische ilberne Uhren, dreygehäusig, an welchem der außerste Kasten schwärzlich und gelb gewesen; 3) drey Swandowns(ein rauher Raumwollenstoff) Westen: 4) 15 schwere gezirnte Wisten, mit seldenen Strümpfen; 5) viele couleu te(fardige) eattunene Tücher von verschiedenen Sorten; 6) weiße und melicte baumwollene und b'aue hambuirger Strümpfe; 7) schwarze seidene Tücher mit eouleurtem Rande und ohne Rand; 8) Cattunene Mode=Tücher; 9) an Gelde 2 Cold=Stücke und 9 Kronenthaler. Diese Waaren können zwar so genau nicht bezeichnet werden, um sie daran aklein zu erkennen. Wenn aber jemand. der mit solchen Waaren nicht handelt, dergleichen zum Verhauf angeboten würden, so muß dieses gleich, allenfalls bey der Orts Obrigkeit, angezeigt, und soll dem Befinden nach(also keine bindende Zusicherung!) der Rame der en er