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Die Fröhlich Volk“ absoll doch hineinerm Lesebuch noch mann durch, und t der Sonne. elmann wieder in e immer; denn er schlafen konnte er aber keiner kam, einmal die Sonne e und lachte am Aber nein, alles Und nun schrie nne! Sonne! lat e mich!“. Und sie ner hin und her nicht fahren, denn elt stand nicht au jewesen war. angweilig, und er auf, ich will durch , s o l l m i c h f a h r e n Aber sie ließ alle Häwelmann zoz. in Brand gelangte. lug, um hinauszudt. Manche Leute aber er ließ sich hn die Sonne z0# begann das Feld. eine Strecke genicht mehr und häwelmann schrie: :„Ich kann nicht bescheidener und aus!“. Und sie tat llbst hatte Hunger, zei sich hatte, sing da sahen sie einen inem Hunde der Ist du mitfahren en, daß uns der nd nun lief der beit wieberbricc Dumpernickelbier. Eie Bberragent. Von Dr. Adolf Sellmann. 1963 erschien in den„Hagener Heimatblättern“ ein Aufsatz von mir unter der Ueberschrift„Ein Lobredner des Pumpernickels". Dort war ausgeführt, wie der Hofrat und Prediger Dr. Lährens in Schwerte in einer besonderen Schrift den westfälischen Pumpernickel mit hohen Worten preist. Als diese Schrift erschienen war, wurde dem hochangesehenen Prediger die Bitte ausgelgrochen, über die Zubereitung dieses Brotes eine Feuntische Anweisung herauszugeben. Infolgedessen ließ er im Jahre 1800 in der Verlagshandtung der Gebrüder Mallinkrodt in Dortmund folgendes Schriftchen herausgeben: Anweisung den wesrhällischen Pumpernickel auf die beste Art zu bereiten, und schmackhaft und gesund zu bachen. spricht er über den Backofen, von den Lochgeräten, von der Zubereitung des Mehles und gäiges, von der Heizung des Ofene, von der pißt icher Prote und von der Zeit zu bachken und no: schließlich noch besondere Regeln über das die Aume Zn einem Zusatz(S. 27 fl.) weist er auf wittel:u der Kartoffeln als Verlängerungsheute. Die Hausfrauen und die Bäcker, die noch Pumpernickel backen, mögen unterlichen, inwieweit Bährens mit seinen Backvorschriften Recht hat oder nicht. 9. Dieses Schriftchen war mir, als ich den Aufvich Lobredner des Pumpernickels“ schrieb, noch ## bekannt. Beshalb weise ich an dieser Stelle ###cauf nachträglich noch hin. Schriichen 17%8 hatte Dr. Bährene das nannt ze„Ueber das westphälische Grobbrod genannt Pumpernickel“ herausgegeben. falle gach Zusammenhang empfiehlt der Verniche 40 ein Brotbier, das aus Pumperwies ichergennen werden soll. Auf dieses Bier hatte dart i Dezember 1933 hin. Allein, ich diesee Brotbier zugerede“ me Dr. Bährene Leser der wussatzeg gesund.“ ekam sich nun ein solches stellen. Sie hah noch dieseg F..i9h daher gebeten, nachträglich lich zug ich vierrezept anzugeben. Selbstverstandernste Versuche, gern, und ich hoffe, daß nunmehr macht werden. L#“, Herstellung dieses Bieres geich zu einem. ein, dann din gern bereit“ Probetrunk auf Einladung din sehr Dr. Bährens schreibt an der betreffenden Stelle über die Herstellung dieses Bieres folgendes: „Aus dem Pumpernichkel wird ohne sonderliche Mühe ein sehr gesundes Brodbier zubereitet, dessen Einführung bei der Kostbarkeit und der ungesunden Beschaffenheit der meisten, vorzüglichen warmen Getränke, nicht genugsam empfohlen werden kann. Man nimmt dazu zwei Teile geschrotetes Malz, ein Teil geschroteten Roggen mit Weizenkleie vermischt(in Ermangelung der letzteren kann solche auch wegbleiben). Man knetet dieses mit kaltem Wasser zusammen, ohne Sauerteig, aber mit einigen Händen voll Hopfen, und macht 6—7pfündige, flache Kuchen von einer Hand Dicke daraus, welche sobald sie fertig sind, mit dem andern Brode(denn es ist nicht nötig, deshalb besonders zu backen) in den Ofen gebracht werden. Mittlerweile schafft man eine Bütte(oder Braubottich) zur Hand und füllt sie mit gekochtem Wasser, welches, unterdes das Brod gar wird, wieder verschlagen ist. Sobald die braunen Malzbrodkuchen aus dem Ofen kommen, werden sie, noch heiß, in Stücken eines halben Eies groß in den Bottich getan. Dieser wird darauf zugedeckt und bleibt 4 Stunden stehen. Dann zapfet man die Flüssigkeit ab, bringt sie in einen Kübel, setzt sie mit etwas Hefen an und lässet sie gähren. Sobald die Gährung vollendet ist, wird das Brodbier auf Fässer gezogen, worauf es sich bald klärt. Nun kann es auf Krüge abgezapft werden. Dieses Bier ist nahrhaft, gesund und erquikkend und kann nicht bloß kalt getrunken, sondern auch zu Suppen und dgl. vernutzt werden. Die mit eingeknetete Weizenkleie macht es geistreich und gibt ihm eine angenehme Schärfe, welche noch erhöht und lieblicher gemacht werden kann, wenn man etwas Kümmel mit gähren läßt.“ Dr. Bährens schließt mit dem Wunsche:„Möchten die Hausväter bald diesen Trunk in ihrem Hause einführen, und ihn mit oder ohne Milch, und kalt, auch ihren Kindern geben lassen!" Bis jetzt ist der Wunsch von Pfarrer Dr. med. Bährens nicht in Erfüllung gegangen. Pumpernickel schmeckt uns noch immer gut, aber das empfohlene Pumpernickelbier ist unbekannt geblieben. Es ist uns auch nicht bekannt geworden, ob man überhaupt ernsthaft in Westfalen den Versuch gemacht hat, das von Bährens empfohlene Bier herzustellen. Hofentlich ist man heute in dieser Beziehung sachkundiger und zäher. Wenn die Versuche gelingen sollten, können wir alle demnächst Pumpernickelbier trinken. Wohl bekomm's! Achtung! Sämtliche Zuschriften und Artikelsendungen für die„Hagener Heimatblätter“ sind in Zukunft zu richten an die Schriftleitung der „Hagener Zeitung“. Hagen, Mittelstraße 22. (von Inm 1ag“ i u hen aim bumdaog uslate P-bicc uepicigung ua # Suselen- WeiestPunung un spleb(p Sgim au nustg ii eiic eppst ung Waattnug nln pou 3suruen zenmtg u ng in iun Summung=Sbethoch 323 10d i eend uecuratplish Sanauftnebepoig and Su n uagung Muu u gun n 10 Me Schmangg ue. um c un nn 1n Ta M S esslnen u i W mh t gus W n pang uhnt i tun W W h and Ghsg uhr Mnc uh Spst M S 210 um ahneen icl n gun M chr u Mat Mhbng nc M cue ge n gun d Mdt ip i e g gun gon uu n it hutnng iso Mn u nb uhon u u n Meg iing u WMst un D W t Mnn in Mtie 1 icunhih er gun z7 un Wo m acg u gun Su uhog und uoc zun s mt Mi u gun u W c„1cn W i W uisng nach i tnid 13c(vou ss Sp n et un c umee ur h e M nzeg Nugze n 1 M W un n t h ussvil cun W u M ee Mh S n ug Me Wiu M Mm e baag 131|un Bunn aus ai mnit pifbntioa Luvs zus Mn u s uun#pt Bunig und l n gun a iune n n M cu Sal ssso Puhunct Mniung ug in W M m in g — n u uum gun uhzusBub enbazgn M Wee W Piilung sso Whi u Mn M usson heuunn gu au nu iuen in cub wh iucn uag ihi i us Meu ct A h r e huna zuisann St Ino üheti dn W u M Muu n u gun uhnng dod Sun uuin giei uhnt W Weueungg uue um du n m Wcn aai hoi gun Du ugn 210 55 1pieut 120 fa pnb Sucnge Sotug gui u M ce e W ai ii l woiner Mpoh aute unm Mun gun We WetM um M M N u nd an uhl WWin hn wng 10a hinp e Mn un uung e n un W ud Win n ug i M Mi 2·2 uce hym zuu 16 uscc bo ur u i n uun uu vom un d Mucne 2 Mn „Tusyuape upd anl se zog un— zisongz 2g anl es zog un“ hun in U pn Mn uun i u uuni sh S uue 16 „#lllog ung anl ss#g gun non“ ug uumt ih ch h huc uunc m W ha in sso ng uda W n u un stan uc un uich ad dc zii i s „Tuust zmmong nug“ enos uhm Bo un quza ut u ng M uee il##ng 27 de Wensugnnd u sclucheal un 2## B un##cog uwa indg U.uheau uhrcl ueng igna Mn unn n D W u n duneng 136 So) ih von Wt Waieuuesn unt dal Wnncn iv gjonal un g wbl nuc“. ing ic in un iz in uunc i ucon uung 2c „sccl uoabg Jszsalnn Luß e apling in dug udial ura u h die„n n ud zissn ug soh mson suuhch 1uichh Lucch a Bunig Wn Swppat p sc uung un sspng u.0 Monatliche Beilage zur Hagener Zeitung r. 4 April 1934 Die Burgruinen auf dem Burgberg bei Oestrich=Letmathe. Von Werner Tilgert. Steil und trotzig ragt der sagenumwobene Burgberg bei Oestrich aus den Bergen des Sauerlandes hervor. Dort wo einst unsere Ahnen Schutz suchten, dort wo ein Stück der Alt=Oestricher Geschichte verborgen liegt, dort, wo zu allen Jahreszeiten das Auge sich satt schauen kann an der Schönheit der ringsum liegenden Landschaft, dorthin wollen wir unsere Schritte lenken. Durch die alten verfallenen Tore des äußeren Ringes gelangen wir zu dem inneren Ring der Burg, die wohl aus der Zeit der Karolinger, aus der Zeit der Völkerwanderung stammt. Ueberreste einer alten Wallburg, einer Volks= und Fliehburg in die die umliegenden Bewohner bei dem oftmaligen Einbruch fremder Heere flüchten mußten, liegen vor uns. Die Möglichkeit besteht, daß nach alten Ueberlieferungen das Dorf Oestrich sogar von diesem Flüchten seinen Namen erhalten hat, sagt doch eine Ueberlieferung, daß das Dorf ursprünglich Osterwiek geheißen habe, Osterwiek nach unserer Sprache aber übersetzt, heißt: Weiche nach Osten.“ Allerlei Gegenstände, die gefunden worden sind, beweisen, daß mit Bestimmtheit angenommen werden kann, daß die Burgentstehung etwa 1000 Jahre vor Christi Geburt zurückliegt. Tonscherben, die aus diesem Zeitalter stammen, befinden sich im Oestricher Heimatmuseum, ebenfalls ein goldenes Haloband mit Armring, welches bei Bauarbeiten der Provinzialstraße unterhalb des Burgberges gefunden wurde, und aus der Zeit von 200 n. Chr. Geburt stammt, sind dort zu sehen. Die heute noch zu sehenden Mauerreste, Wälle und Toreingänge altgermanischen Ursprunges, beweisen der Nachwelt, daß dort einst Menschen gelebt haben. Leider finden die Burgruinen in der breiten Oeffentlichkeit nicht die Beachtung, die ihnen eigentlich gebührt. Schade, daß die Ueberreste schon so zerfallen sind, weil einst Dorfbewohner die Steine zum Bau ihrer Häuser von der zerfallenen Burg holten, und dadurch unbewußt ein Stück Heimatgeschichte vernichteten. Nun ist es unsere doppelte Aufgabe, unserer Nachwelt, das zu erhalten, was noch vorhanden ist. Um der noch lebenden und kommenden Generation ein Bild zu geben, wie einst die Burg aussah, hat der Oestricher Verein für Orts= und Heimatkunde versucht, mit gutem Erfolg. in unermüdlicher Arbeit, (Fortsetzung Seite 23.) Der Pollzeipräsident. I. 3400. Hagen, den 21. März 1934. In der Nr. 63 der„Hagener Zeitung" von Donnerstag, den 15. März 1934, Monatsbeilage „Hagener Heimatblätter“ Nr. 3, ist auf Seite 18/19 der Schluß einer Artikelreihe„Zur Geschichte der Juden in Hagen“ von Stadtarchivar Pros. Dr. Fritz Schemenn erschienen, die sich mit der geschichtlichen Entwicklung der Judenschaft Hagens seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts besaßt und nicht nur jeglichen politischen Instinkt vermissen läßt, sondern sich in einen offensichtlichen Gegensatz zu den Absichten und Zielen der Reichs= und Staatsregierung setzt. Die Auslassungen mußten eine aufreizende Wirkung auf die Oeffentlichkeit haben und hatten eine hochgradige Erregung der Bevölkerung Hagens zur Folge, die in einer Protestkundgebung vor dem Redaktionsgebäude der Zeitung am 17. März zum Ausdruck kam. Der Herr Oberpräsident der Provinz Westfalen hat mich ersucht, Ihnen als Verleger der „Hagener Zeitung“ in seinem Namen eine besonders scharfe Verwarnung mit dem Hinweis zu erteilen, daß bei etwaigen weiteren Verstößen ähnlicher Art schärfere Maßnahmen eintreten werden. Er hat für dieses Mal nur deswegen von einem Verbot der„Hagener Zeitung“ auf längere Zeit abgesehen, weil Sie unmittelbar nach Erscheinen des inkriminierten Artikels in Ihrer Nr. 65 vom 17. 3. eine öffentliche Erklärung an prominenter Stelle des Blattes abgegeben haben. in welcher Sie von der Tendenz des Artikels in den„Heimatblättern“ vollkommen abrücken, das Erscheinen mit der Herausgabe der„Heimat= blätter“ außerhalb der eigentlichen Redaktion entschuldigen und gleichzeitig mitteilen, daß zum äußeren Zeichen der Mißbilligung das Vertragsverhältnis mit dem für die„Heimatblätter“ verantwortlichen Mitarbeiter gelöst worden sei. Ich gebe Ihnen von dieser scharfen Verwarnung des Herrn Oberpräsidenten mit der Auflage Kenntnis, die vorstehende Mitteilung auf der ersten Seite der nächsterscheinenden Nummer der „Hagener Zeitung“ als auch auf der ersten Seite der nächsterscheinenden„Heimatblätter“ ohne jeden Kommentar in Fettdruck zum Abdruck zu bringen. (Siegel des Polizeipräsidenten.) p4z. Herrmann n den Verleger der„Hagener Zeitung“. Herrn Dr. Butz, Hagen Mittelstraße. gogen Zeieluungetethelnigung) 22 ant ag mhson jach unz gencc 20 zn znd soh inn Buux, 2 depint ssonal zu s0 1 c Mhn Manund sh h Uun ut unt pi upd sh uugz“ W ao 1.d0 zzu 1300 Sunt 2c t uir uni inla„usmumong 136gi Pilqusöng uip(pog na ssgal z6un Bung“ u uen dnn gnx mizonn Juuc ag uda zuei 1m Michhhung 2c gucb sac „lea elang sig“ un wHou hono Sscian„uc upe“ Weu uspsalnzuun g uunc 5 U an u e uisuch Wue Leincn uh uu ns oc 2h 1100 spiunn uu ih en Bpiat und uud 1 10ci oh nunag un 1b0 13c aup(von un— Muuon au Gou und i an unit ct wc 126 So,.10 Mlo Wa Wn ur unc d Wmin W mn nos 16" uzsucplun Zonal c pihlag un dpe uene jlalgn 1a00 jjonal „u d onii Me e upm Juugn 1c“ Juug Bo un une fglg uva Miuh 116 h und uum psieng nt ten og 1d Woc Ml Mt ien W Mm. ucn ag an nci us ihl ac onuznunc##hoc ih##g u, gna e n u h gu itun W M(ou ei i ic W Wtng nhn m, i 1o uis u3 60“ u uue i#o wal“ Mthtung m„olic“ „Juslplong hung u ud gan cgn Wng us ziu 116#1ac indit saue bog uong“ n ur W W M M l uh mce 2c eee ut u u iiicung M S M u ddne u im 20#c n Wie Mtn unn u S W Wdcing ind c uinocb u n h e i Wg W n uu uucn onc u n wc g#nch hisuu 1301t s uu. d Mi Wn ssuunnc n n it Guale g ii uo onm Mhbe ahnigunnc us lnd hog wic uun Lggg tung gun uaung pun usgz usutag ur mmzn Gnng uig.Pcn in Pius Mnn uie uu uhtag Mt c# u Wau„ahnagunng“ g ival#os ne u pici u uott fur buralt upute 1pum guviine n eenin qun Wun in dgn dsbag uag ub unm gun ucu un ou ss be n uud aun si M u M W gu du sag unu n u usdcig S W Mn hou zinh 1# Zum nochok gzebslag von zzog nom ein „cudug“ uuug mn 20 Nu aun ucee Wuuh S u W M ussusg Mho gunn u u u gun i Wn 100 Bunsgung Wci i m i Uee uc d( u n ueshomt Mll hhl gun Si u i W e t uis 1| W nn zb un uhg gu W ue rzsqune big n uu u M gu M W Mn Wne W n Mh Mit M i it u isor melpso noa U gu We u uc W W W unt u ugudt ( M u 2 ur n Pee r Mn Wia upeg un noa qin(uwvmspost ud u Mun u Mn Mug ursusß) W M uhin M uh oaissb uußsß W n u une annt uszu i M## M i Mn (Tu Mr u in uhut Wt n hn ueng u Gnit u Mig M M D ui Bu unn Mco biib iie 6 i Tund h in r ei mi n csne vatuc vinee d M ii ing gun Mue n n uia Die Burgruinen auf dem Burgberg bei Oestrich=Letmathe. (Fortsetzung.) ein Teil der Mauern frei zu legen, woraus der Ei riß der Burg zu erkennen ist. Man kann noch teutlich erkennen, wie die ehemaligen Schutzund Verteidigungsanlagen beschaffen waren. Selbst das sogenannte„Nadelöhr", eine Spalte, die nur ein Mann passieren kann, durch die aber die Kundschafter ein= und ausgehen konnten, ohne daß das schwere Tor geöffnet werden mußte, ist noch deutlich zu erkennen. In mühseliger Arbeit ist einst diese Burg erschaffen, indem die glatt gewaschenen Steine aus dem Lennebett zur Höhe heraufgeschafft wurden, wo dann im Laufe der Zeit eine wetterfeste Burg entstanden ist. Die Burg war von drei Seiten völlig uneinnehmbar, nur an der Nordseite, nach Oestrich zu, wo der Berg nicht so steil abfällt, war es möglich, die Burg zu erstürmen, wenn nicht die tiefen Wassergräben gewesen wären, die sich rings um den Berg zogen, und unten spitz zulaufend den äußeren Schutz der Burg bildeten. Wir stehen auf dem höchsten Gipfel der Mauer. Der Blick schweift nach Südwesten. Dort sehen wir auf der Höhe von Honsel einen Bauernhof, der bei näherer Betrachtung aus demselben Material erbaut ist, wie die Burg auch. Das Haus mag dann im Laufe der Jahrhunderte abgebrannt sein, aber die Mauer steht noch immer so wie einst. Da inmitten hohem Tannendickicht sich aber fruchtbares Ackerland breitete, haben fleißige Hände immer wieder aufgebaut. Hier dürfte wohl einst eine Niederlassung der Burg bestanden haben. Noch deckt ein Geheimnis die Geschicke ihrer Bewohner, nur Sagen und sagenhafte Gestalten umranken den stolzen Burgberg. Vielleicht gelingt es, auch das letzte Rätselhafte und Geheimnis unserer Vorfahren zu lüften. Eine Reise von Essen nach Hagen vor 200 Jahren. Der Bau von großen Verbindungsstraßen ist heute eines der großen Mittel im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit. Daß gute Straßen zur Belebung von Handel und Wirtschaft dienen, sahen Staatsmänner auch in früheren Zeiten schon ein, aber aus mehreren Gründen unterblieb der Bau großer Durchgangsstraßen. Auch Friedrich der Große konnte trotz der großen Fürsorge für den Wegebau in unserer Gegend sich nicht dazu verstehen, in den Bau einer großen Chaussee, die Wesel mit dem Sauerlande verbinden sollte, zu willigen, da er die Besorgnis hegte, daß im Falle eines Krieges den Franzosen der Vormarsch auf guten Wegen schneller als sonst ermöglicht würde. Erst sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. war mit dem Bau zweier Heeresstraßen, von denen die eine Köln mit Berlin, die andere Frankfurt durch das Siegerland mit Wesel verbinden sollte, einverstanden. Sobegann manerst 1788 mit dem Bau der großen Kunststraße zwischen Hagen und Essen. Mancher sah diesem Bau mit gemischten Gefühlen zu, Schmiede und Wagenbauer befürchteten eine Schädigung ihres Handwerks, wenn die Fuhrwerke nicht mehr wie in der früheren Zeit in den schauderhaften Wegen zu Bruch gefahren wurden, die Fuhrleute waren ärgerlich, daß sie jetzt keinen Vorspann zu stellen brauchten, und die Gastwirte klagten, daß die Reisenden nicht mehr auf den elenden Wegen liegen bleiben und ihre Gasthöfe nicht mehr aufsuchen würden. So war nämlich der Zustand in all den voraufgegangenen Jahrhunderten gewesen. Die grundlosen Wege in unserer Gegend waren geradezu berüchtigt und die Reisenden umgingen wenn eben möglich dieses unwegsame Gebiet. Kein Wunder, wenn das ganze 18. Jahrhundert hindurch der Bochumer Magistrat die Regierung um Verbesserung der durch Bochum führenden Wege bat und eine Reise von Essen nach Hagen einen ganzen Tag beanspruchte. Von Dr. Höfken. Der schlimmste Teil dieses Reiseweges war die Fahrt durch das unwegsame Ardeygebirge zwischen Witten Kirchende und Herdecke. Kam der einzelne Reisende zu Pferd noch schneller voran, so war eine Reise mit Familie im Reisewagen auf dieser uns heute so kurz dünkenden Strecke eine direkte Strapaze. Man dankte Gott, wenn man die Fahrt hinter sich hatte. Und diese Gefühle beseelten auch den Advokaten und Hoffiskal Heinr. Wilh. Emminghaus aus Hagen (1682 bis 1749, er war dort in den letzten Jahren vor seinem Tode der erste Bürgermeister), als er im Jahre 1738 nach Besuch seines Schwiegervaters, des Essener Stadtsekretars Georg Dietrich Krupp (1657 bis 1742) glücklich wieder in seiner Vaterstadt anlangte. Der Brief, der diese Fahrt schildert, sei hier wiedergegeben; er fand sich unter alten Schriften im Familienarchiv des Herrn Landwirt Friemann in Altenbochum und ist von diesem dem Kruppschen Familienarchiv zur Verfügung gestellt worden. Familienbriefe des Bürgertums aus dieser Zeit gehörten zu den größten Sel26 tenheiten. Der Brief lautet: Hagen, den 11. November 1738. Hochedelgebohrener Mein insonders hochgeehrter und theurer wehrtester Herr Vatter! Wir seind— dem Allerhöchsten sey Lob und Dank gesagt— diesen Mittag gesund und glücklich hier wieder arrivieret, auch unsere Heimgelassenen ebenfalls noch wohl zufrieden befunden. Gestern habe ich sofort bey unserer Hinkunft in Bochum— da wir vorher bey Joh. Henrichs Bruder am Pannosen(Ziegelei) diesleite Stahleichen uns wohl eine Stunde aufgeuten, weilen meine Frau und Kinder etwas erkältet waren, umb uns wieder zu erwärmen, auch ein Cöpchen Thee trunken, wobey meine Frauw von der Essentia dabei mit einnahm, lndg im hoshnt m i sia„ha uuuo Baalpung unm uubn Sm ox fl u ueppsanna und# 11 Msniog wsbisoug wvou gun uuubn n Wen(iuue a(M„n s u et ue n 0 P N eeiumten sim sstui vs: 32p1786un von Eige- Sid Hi W Shis W W Sun— M ut uud Wunca Ging spu r Su ii(= 100 W- M ui i huin guhhal WMu u man Wu M t M Mpr= u ud nu sog uom ion uc W M A n M un uuen 1# Wr Nd S Wun n u WWiin i W un ur W un n c u gun Mun M uir u u uuo ur u Min h W un u un P W m Geimsscune(8987„vjahng Sg gan Mutgung## m##snn) idt Juugisa 1 guie ar unn gun umt gun 1h#6 Wn e ou 1 aai ohi e gin M u W cu St gu ii at s Miend ussguval abalt pi 1 zocl ppatts 13 siß i M un t e gun piigic uzeng u Me tWe Wet un ur Siuugg 1n zat i uis M i M gu M u ns Hunns pun an Snltl 1 n unc u 1 c aiid s Su uii i Mde 1## u gn uiond uhl d n chn uh h gun n un ogung M u usutug u ii Wu uh ug gun i uoat uop qun Wenizun iam Wn ucch wva gun uco 1 mmalp bung und s3 zvai uee gunnc n 1300 1 ue u 1 Wi s uce 13 uu# u uir M Me uin 1 ge fuh n um gun cng Mu u cuuehoc(vou W i d Mucuu M W uh uu utet uu Hdug 12 ll gac uul gun uhl 23an M n u W Mut We We M n in Mun ung u unn u ue 1 s souhue n s pnt uu Whub att uh zuuon Gui uh Mn uuue uagnn n U gun r n h n gun M gn Lo uiit Mn ung W gu W gnun W W Wg p udon gun 1poi gun u Mc u ui Munhing u shoct gus# g nen oci M duht un abal inh i M uin iu Pcu uco spnant Wd m 2 u icn ungu un M n pnn gun n2 13 u uc W u a s Mh e u son 23# Jus uag Aun Mnug ued Weoi in gun Mn M uh Whe Muc u i n gun M uhe u n su iii un mleb zzu u ui cpil ho 13 gun Su 1 uc d u g 130 nt uue n nct c ucnt 130 ssb Jcoi Tudgud sipbu ahn sgald usbaß 13 zolpsaal Ino M ucht#hnWh M S u uue M in WMa uelhig no u M W s sh Min # mn uug 1 didie umcn 1ago u Mi gll#n Wfu P u W Me gice h ug Mut pu un gun So it u 1 M t Wnseß i u sn W ur hllg Wu uz s um in e e 1 it sg Mt M Mu n ug Inickl M Sunn gii u uzie u M u ut, uut 2 h Wuuugt ne duhgl. Lupd W Wue un gun uhong n gu c M M M n gubi uunz 1 un ohhung gu cee Wshphla oohu iog Lespe Mizsgntzn Win umees 7818 gun W gun unt Wunun 110(pou mibung in W h## zu noi e c n W- uc t n gun i Mt P n c iiunt in quseinel(ppack va int uuc Mu M h llUu n gun c u ou inn hg 1116 WW Me d n gioc sog M u— Wiu ug in uh i un inc mscson A upbd 1n gnn ic sso sscpzu den Sonne kamen und bei ihrem Niedergange im Herbst wieder verschwanden. Nach alter Vorstellung kann der Alp, der das Alpdrücken verursacht, die Gestalt eines Strohhalms oder einer Bettfeder annehmen; er kann aber auch als Schmetterling erscheinen, dessen Fetischeigenschaft mit dem Raupenzauber der Hexen in Verbindung steht. Als Molkentoiwer bedeutet die Molke die ablösende Spende zur Beruhigung der Geister. In Schlesien heißt der Kohlweißling Molkendieb. Ueber die Bedeutung des Namens Schmetterling sind die Meinungen verschieden. Wasserzieher und Kluge deuten den Namen als„Schmandlecker“. Friedrich Woeste aus Iserlohn leitet das Wort von dem niederdeutschen„smider",„smedder"= dünn, mager ab.„He bliwt en smiderig Kiälken" sagt man bei uns, wenn ein Junge in der Entwicklung nicht vorwärts kommen kann. Vogelruf-Deutungen durch den Volksmund. Das Kind empfindet die Geräusche viel lebhafter und subjektiver als der Ewachsene. Deshalb finden wir auch Klangdeutungen oft in Kinderverschen. Wir alle kennen die Klangdeutungen aus des„Knaben Wunderhorn“, wo es heißt: Die Enten sprechen: Soldaten kommen! Soldaten kommen! Der Enterich spricht: Sackerlot, sackerlot! Der Haushund spricht: Wo? wo? wo? wo? wo? Die Katze spricht: Von Bernau, von Bernau! Der Hahn auf der Mauer: Sie sind schon da! Sie sind schon da! Was wir aber vom Kinde sagen, gilt auch vom Volk. Deshalb treten uns auch im Volkslied und überhaupt in der Volksdichtung oft Klangdeutungen entgegen. Die Schwalben zwitschern: Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm, waren Kisten und Kasten voll. Als ich wiederkam, als ich wiederkam, war alles leer. Oder: Als ich auszog, auszog, hatte ich Kisten und Kasten voll. Als ich wiederkam, als ich wiederkam, hatte der Sperling, der Dickkopf, der Dickkopf, alles verzehrt. Wie die Wachtel: Flick de Büx! Bück den die Lerche: Lirelireli, schön wi eten: Wari““ die Enten: Wat, wat, wat, schüll wat, wat wüllt wi?, der Täuberich: gut, gut, gut, der Spatz: Dieb! Dieb allen Singpögeln die. se hat das Volk fast unen Singvogein die Weisen gedeutet. se Vogeirufdeutungen treffen wir nun auch besonders in den Dialekten. Auch in der westä##schen Mundart finden wir viele Beispiele dem letzten(46.) Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg zu Bielefeld bringt Dr. H. Hertwich in dem zweiten Teil seiner Arbeit:„Plattdeutsche Tier= und Pflanzennamen aus Minden=Ravensberg", reichliche Beispiele für mundartliche Vogelrufdeutungen. Es heißt dort Seite 6:„Aus dem Gurren des Laubers hört man heraus:„Oh Duibel, oh Duibel!" Da ist das Weibchen doch sanfter! Es-sagt nur:„Oh Gutte=gutte=gutte!"— Ganz ausgezeichnet gibt folgende Rufdeutung aus Eickum den Gesang der Singdrossel wieder:„Ick nich! Ick nich! Maier Joust, Maier Joust; Maier Hinnack, Maier Hinnack. Nai, nai! Ick nich, ick nich!“— Auch der Schlag des Finken hat manche treffende Deutung gefunden, z., B.:„Wer nich liasen(lesen) kann, mott bäockstbi'ern!" Lustig ist endlich ein Zwiegespräch zwischen zwei Schwalben, von denen die eine die „Löitens“(Mädchen) offenbar nur außerhalb des Hauses in feiner Aufmachung gesehen hat, während die zweite ihre Hausgenossinnen auch in„Wo hübsk un glatt, wo hübsk un glatt— Goht alle dei wackern Löitens no de Stadt!“ Darauf erwidert die zweite:„Schoß's es(Solltest mal) se'in, wenn ick se seh, smuadns(des Morgens), wenn se upstoht, schoß dei vowunnern!" In Gehlenbeck findet dieses Zwiegespräch zwischen Lerche und Schwalbe statt, ebenso in Eickum, allerdings mit gewissen Abweichungen. Aber der Gegensatz zwischen„sein“ und„scheinen“ bleibt auch dort das Thema der ungalanten Unterredung". Wir wollen nur noch die Rufdeutung des Kibitzes, der in westfälischer Mundart Piwitt oder Kiwitt genannt wird, bringen. In Gehlenbeck hören die Leute aus dem Kibitzruf die Worte: „Pienge ihn“(Peinige ihn), das rief der Kibitz, als Christus am Kreuze hing. Andere in Gehlenbeck verstehen den Ruf anders:„Piwitt, wo bliew ick! — In'n Moore, legg Eier!— Wäviele: Seß, sieben! — Kamm de Buck un tratt'erup(trat darauf); sind Piwitt siene Eier kaputt“. In Brockhagen hört man:„Puiwitt, Puiwitt! Wo blutw ik. Wen de Welt fergoet un niks bestoet!?“(nämlich im abgelegenen, öden Moore). In Menninghüfen(Kreis Herford) ruft der Kibitz:„Kiwitt, weck'n wackeren Vugel bin ick“. Woa est am bessen?“ Watt Hinnerk, Kanl un dä oalle Schummel sick vertallten. Jeden Soatsdag Oabend saten Hinnerk, Kaal un dä oalle Schummel bim Berchem am Kaaten. Wänn sä dann so bis Uhrof twölwe ehren Solo gespiellt han, dann kamen se meestendels int Vertellen. Van düet und datt. Meestens oawwer van ehre Wiewer. Dä möken allen watt te schaffen. „Eck woll,“ sag Kopmann Hinnerk,„eck wä'n Türke, all dä schoenen Wiewer, dä in minen Lad käm'n, dä höllk gliek do vör min'n Harem.“ „Nä,“ sagt Kaal,„datt wö owwer niks vör mie. Eck he an miner Oallen grade genaug. D0 wollk noch eh, eck wä'n Eskimo, dann könn mine Oalle winnigs'n mol an'n Gast verpumpen. Dä oalle Schummel tuselde trurig me'tm Kopp un sag:„Mi könn datt alles niks helpen. Giett wi'ett so, min Schwägerva es gesto'bn un nu weil mine Schwägermo bi mi trecken. Giet kennt se doch alle. Wat wö dat schön, wann vie in Indien wäln, dann wä dä Oalle längs as Witwe verbrannt won." Lusebrink. Monattliche Durch die leinschließl. dazu 36 Erschein nahme der Im Falle und deral. keinen Anst des Ans 1 mm einso Reklamen Schluß der 61 2 Am heut Adolf Hit man an die soll, was üb greist, und mündet, so ##it den Ta in was er war, Befreite der die Wurzel zn stärken. mann zu Hiüler narhe. geben, in der nichts für sic Buche„Mein zicht gesgroch lebt Hitler so Ihm ist weiß, daß wi Treue ist. geändert, er Man lese nur tage gehalte Führer mit d ist. Und so seinem Wer Einheit. vorwegnehme erschütterliche obenan stehe Lebensbuches kenntnis zur Blut geh Reich.“ Die Tragi gerade in Br empfunden, u haben den M schaffen, mit ist es Sache weiter zu wir ständig schaf stehen, was W über Bisma „Was wil Einigung ihm gibt, ist Stückwerk. A wird es ankor Der Geist wirk reif für das W gewesen, daß e wenn sie sich wegungen anpe Form nur ein auf das Woll Und wenn kann, so ist es politischen Ein man am zeugten Ausdru Dankbar st heißem Glückw Geschicke leitet Wirken bewiese sicherer und sta gegenführt. Abol 31 *