msatzsteuer sowie en sich also wekt. munder Schlachtivon 152 Ochsen, 20 Färsen, 2283 Der Marktverlauf tand, bei Kälbern geräumt. Bezahlt Vollfl., ausgem., ge vollfl. 27—29, Ilfl. oder ausgegenährte 18 bis chlachtw., 28 bis fleischige 20 25, nen): Vollfl., ausIfI. 26—28. fleid Saugkälber 47 —46, geringere M. Schweine: I. von etwa 240 10 Pfund 49—52. ge von etwa 120 10.80. dis und Upper Nov. Sak. 692 (612). Tendenz: niversal. Stand. Okt. 531. Dez. 0. Juli 544. Ten0. Okt. Anfang, shm. 1039. Jan. 0. Okt. Neuer 6. Juli 24 G. m 16. Okt. Sorten 113 RM. atter 133—136, 7 RM. 1.20, abfallende enbutter auch 2r W c Whsalun u de Wtb ag 1 nn uint icu M Mn uu We in Wie u hc M un Sh u n i M 1 uug uin mslpial snd#ahl# wou Nuic un i iicnl Luob gun snocpung Bunz ii Mecung W ic Mil unn uen c u Suc Wlll u Wuuteg Bunip Susmpniu gun u lugg ug ub u a u uin u Wicnn ut uunnsnen W gun Wnnnn a Mn Wn n Wuee Pei g u M u unsi un W un gu i wuigun u t ui m g W W i We Mu M unt gun nul Ming Wicnn in c igun Me t nc uc hcht uoc u u uplalg gun gun cudi Wuit ueial inzahnt ic W M MMe W n im ua#ni u 126 S M i Wo u ni. F uun nt W c uii ssou um Wuhng„uumuc" u Wi W Mn Psc ur sutit b r W gugn un ui ne Mig t M nd Wn i hun Wut poljesa i Me ccn i Mt un upgund Mn ui 12 S Wu Wt i suntt M hn ilu zim P Wnn t ucg Wi 6 W Wn W c un wa a W h u uilng(pou Ppra M W WuSun u Wuht Dai Wut ict(vou Fr unn M n t i ueippng gu et Wn n(vou e tun u ut 2 sin M Mn bönng e Wee Mhhnng chunn uun W W n Piict W ud ue hnng Misn u an gum i nc zi an. Mpnuce e h fug ac F181 i e e Mu i unnn uue M u Mm W Me ct zunc h##and gun ut mne nant gun 1/1 b;Upaa## 0 fg Wp ucn# Wut W M# u Me Mt gun Gh nusbe jjoasilpanluhe gun gohgv ues W u n uh M W M uh u iiid ud iid#mg aun 1ich!s 1 Su W M Wule un gu M un W M uneiie n 1 Mt inn W i uccl M e M g Pe t W Mc ut u gu t Whg Wue zio Su M iin un uccn! W u M iu u uc gun P M u u n uh un Prihn W gun ngn e eg Wh lung M Wu gun n W uc ii diem lpi 1 Pr W u Wui ccc uc Wu M laln h dn i M Hgu Wiinen Winching uhe nu f W un 1 W uct Mn gu n u M M A M M u enhun Wpnu S hnctt uch u sunn iuhen M e gu e stugung spisehs um S an W l M gun cun pichi alt 120 W W u uec unn Wlc gun u Pilgunct gun un um W Miu t un M it un 10 Nh ue iuon W o ii Me M Buch un un gu M We nun Whudt gun 1 hiscpll S u Weu l u M i Joripe sauglp uis#pi##og 1 gun piac Uephnik sog gajar 0] gun i Mg n nd sd 10: iu e Wu chu W M ugoh Steamlard 18¼ 5. Frische. geK. Größe A 60 50—54.9 g 9¼. Insortiert 10¼. ine 9¼. Eier Auslandeier: 6—57er 9¾. 62 Argentinier 9. lkeier: 9. Tenhe ner In 0 erei ng cen schutz zugleich, so sind wir weiter nichts als Schaubudenbesitzer, die mit„Hereinspaziert meine Herrschaften" und andern Marktschreierworten ihre Stücke anpreisen, ohne für ihre Erhaltung zu sor„#n.#rhalten wir vom SGV. das naturgegebene Landschaftsbild, und lassen wir die Heranziehung der Fremden die Sorge gewisser Interessengruppen sein; denn wo ein wirtschaftlicher Vorteil zu erwarten ist, hat es noch nie an Regsamkeit gefehlt. Gelingt unsere Arbeit, so erhalten wir ein urwüchsiges Wandergebiet, das seinesgleichen in deutschen Landen sucht. Und gerade deshalb kann man der Meinung sein, mit dem Heimatschutz der Wirtschaft einen besonderen Dienst zu erweisen. Denn #r Erirag, ven der Anreiz einer unverdorbenen Landschaft für den Fremdenverkehr abwirft, verringert sich bekanntlich in dem Maße in dem dieser Anreiz schwindet. Scheitert unsere Idee, so wird das Sauerland dem gleichen Schicksal verfallen wie die andern Mittelgebirge, es wird„erschlossen“ und damit überlaufen. Es bekommt ein Allerweltsgesicht wie der Globetrotter und verliert sein derbbäuerliches Aussehen, sein Charakteristikum. Der deftige Gasthofsbesitzer wird ersetzt durch den Herrn Oberkellner, der mit schneieiger Bügelfalte seine Gäste fragt:„Wünschen gnädige Frau das Abendessen nach dem Sonnenuntergang oder in umgekehrter Reihenfolge?“ Auf rem Marktplatz aber werden wir lesen:„Der Schlüssel zum Naturdenkmal ist beim Pförtner in Empfang zu nehmen.“ Die Zeit orsagt es leider, hier Einzelrezepte zu geven. Ich möchte nur jeden der Anwesenden verzlich bitten, sich des Heimatschutzes mehr als bisher anzunehmen. Es handelt sich bei der Bewegung nicht um die Liebhabereien gewisser Schwarmgeister, wie die Lauen und Fernstehenden immer noch zu sagen pflegen, sondern um eine gegenwartsbetonte und lebensnahe Idee. Immer und immer noch geschah die Erneuerung des Volkes heraus, aus eigener Kraft. Nach dem Wahlspruch des Märkers, auf dessen Grund und Boden, in dessen stolzer Bergstadt Sie sich versammelt haben: Bös Geschick kennt ein Gebot: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Viereck Stein, wie er auch fällt. sich immer auf ein Seiten stellt. Kraft von innen heraus aber gibt nur die Verdundenheit mit der Heimatscholle und ihrer Geschichte. Im Sinne dieses Wahlspruches und mit einem letzten Appell an alle, die guten Willens sind, mitzutun, rufe ich Ihnen zum Abschied zu: IFrisch auf!“ Die Drossel in westfälischer Mundart. 180 Drosselarten, die es geben soll, sind über die ganze Erde verbreitet. Besonders finden wir sie in Europa. Sie leben in Wäldern und Gebüschen von Kerbtieren, Schnecken, Würmern und allerlei Beeren. Mit Ausnahme der Amsel kiehen die deutschen Drosseln im Herbste nach dem Suden. Sie nisten bald nach ihrer Rückkunft in die Heimat, gewöhnlich zweimal. Die meisten Drosseln sind angenehme Sänger, und viele machen wegen ihres saftigen, wohlschmeckenden Fleisches, 80 das schon bei den Römern beliebt war, einen Hauptgegenstand, der Jagd für Vogelsteller aus. Wir denken dabei besonders an die Krammetsnoge! Was der Name Drossel bedeutet, läßt sich nicht mehr feststellen. Verwandt sind englisch throstle und trush. Der Name Drossel kommt auch in der westfälischen Mundart vor. In Minden=Ravensberg heißt die Singdrossel(turdus philomelos) Gruis=dräossel, Fahl=droussel, Bruhndraussel.(Vgl. 45. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg zu Bielefeld, 1982.) Die Amsel(turdus merula) wird Schwattdräussel oder Schwattkedraussel, Swattdrossel usw. genannt. Der Name Amsel ist in Westfalen nicht bekannt. Die Wacholderdrossel(turdus pilaris) wird Kransvuogel genannt. Die ältere Form aus mittelhochdeutscher Zeit heißt: Kranewittvogel, Krancwitt, eigentlich Kranichholz, heißt aber der Wacholder. Auch hochdeutsch findet sich demgemäß die Bezeichnung Wacholderdressel, Wacholderbeeren sind die Lieblingsspeise des Vogels. Ein merkwürdiger Name, der für die Amsel auch in Westfalen vorkommt, ist Geitling. Wir finden diese Bezeichnung nicht nur im Münsterland, sondern auch im Kreise Schwelm, Hagen, Lüdenscheid usw. In letzteren Gegenden sagt man gewöhnlich Gietlink. Auch dieses Wort ist sehr alt. Es tritt literarisch schon im 19. Jahrhundert auf als„geetfugal" und wird gedeutet Geißvogel, Ziegenvogel. Auffallend ist dieser Name, da man in diesen Gegenden für Ziegen nicht Geiß, sondern Hippe sagt. . Von dem lateinischen merula ist die Dialektform Määl für Amsel entstanden. Seit dem elften Jahrhundert ist am Mittel= und Niederrhein, wo die Berührung zwischen Römern und Germanen besonders stark war, das lateinische Wort merula in Aufnahme gekommen, und zwar in der vulgärNateinischen Form merla. Und so hören wir die Bezeichnung Määl in den Gegenden von Luxemburg herauf bis nach Westfalen und Niederland. Dr. Böhmer(Schwelm) berichtet, daß die Bezeichnung Määl in Wuppertal(Barmen und Elberfeld), Ronsdorf und Wermelskirchen bekannt ist. Für die Singdrossel kommt noch die Bezeichnung„liister" vor. So in W.=Barmen=Elberfeld, in Lüdenscheid und anderswo. Bei den Siebenbürger Sachsen ist der Name Leister für Singdrossel bekannt. Sie haben ihn aus ihrer alten Heimat, aus der Gegend der mittleren Mosel, mit in ihre neue Heimat nach Siebenbürgen genommen. So schwierig es ist, sich durch die verschiedenen Drosselarten durchzufinden, ebenso schwierig ist es, sich in den verschiedenen Bezeichnungen zurechtzufinden. Der Name Draussel für alle die verschiedenen Arten ist wohl in ganz Westfalen geläufig. Reizvoll wäre es, noch festzustellen, wie der Gesang der Drossel im Volkomund gedeutet wird. In Ravensberg deutet man den Ruf der Sing„Ick nich! Ick nich! Maier Joust, Maier Joust, Maier Hinnak,— ick nich, ich nich!“ Maier Hinnak, nai, nat, Verantwortlich: Ernst Lorenzen in Hagen. Druck und Verlag: Gustav But in Hagen. W u ute ucte##g. M Min n gun u Mu hig i S ud ec gun M#a uiipe) n Piuc n 1d uce n gun Wn u 130 1|10 i Wing e ur i e Mpcn i c nug U ue oc 1g ii zcl dlzph o gun gnn vuum pialt h ig uf 6 zihps c ui e whe uet W Mn u uu i ushng u uuhoh Unuen ue noe niun p gn un ee ui uchen tuc, sseg gun gunmttoc buun WMi M W umen uane ud# T W in und uin Mmie W M au M Mcutng u slpe ustn iu n uih S 1300 Ssuuhg id ins n un Mun W M Ueee Wi cuc ur ueial uc gun 1 inoc Mh gun 1## S cne Snet uod g im u unnin hse lung un uhn Pcuatt u nn ihn##d 1n M e Nu u M c ii ih lu Bun ichnu s hg(pnv hniie e unn W iun u Muen n Mprich Jugunsbioa u M uune Lss mii ss ssb pncing un uuuce S i nt ii un uuht ut uch Pi gu udal zuudg u W hnk W Wn u u Wi r c g uen P. i in u c p og zuie S Mnag Uenizun muts 1300 M n i n S W Wstun u i n „u nepsnnc uie wau wsiim na un uo n upzu sun Yo; i t un uu uul Soal arig sun 1g uun nd ui M W te M lan gun Gn im i neun doa gusgbsun A u u i uic uß t W n f mzz W 10 W Weuee gun ueloh Wupnug in Mattnzag u0 s3 Wbal 1pou un Mu i Wu n gun u i i# c u t 100 W M ur unn um gun Mh tng u 1300 Wi i Wn M u t#gunb n Weit tl 1100 gun 136 c 1p id ie ie Wspiepunn W iog sog gun i uin n W pe inn e 1300 Uhqugl'e 310— W un ec ting ppg sa uonn uag W fan ii 11c pnd uicuol sung noa u sh ipp#n in n u M t zup und und Wuitung usun uu ur un W u Wi Wie Wun D un au i o sssth s G bi nnn pd 10 zp##de woa u u i n ui i Mt uue Wi un e M u un „„„„ulo uu wpnic fendlch nbun“pnc gun uizucg Su te uui run uit idc i u e u uu gun ic uslinen U it W ut du ui bi PhM W M We a Wutg uuh 36l6 gun zi cie1 A Wag ued Wpcut i## 13 1#0 in Wll 2 Wg ug ges gun t M auie 13 A i it uniic un gun Wh dn sunen Wain W M e u lun Wei W W u c„0 unc Wurn n u i l i c uh iuu soc ueg in 3 6 gun u###de ua uoa svalzh Bunouzu i i M ud iit zuuczu 0 uap u hiuhn uii MWn(ii( W#pic#oh 1100 1##f gtung ntg b gunc“!u u unc h du illh gun uhoe M ic W p u id i gubig 1### gu u psg u t u pa ugun u ut W i Wsung u Wg Mnn un uog " iid 11 M Wue dcc h h# Wu t uu uu c Mu un Su— pig ine uschn W M Wu W M i ueciec S Wn uug pislng gun P a u ui umieuunn it Wt n ii og iinuc (Siutuu) uuun Mchne Wu e Si i ec scnie i M Mn u n Gan uuuuuc# uun 1 Sagener Heimätblätter Monatliche Beilage zur Hagener 10 Oklober 18 Zur Geschichte der Juden in Hagen. Von Stadtarchivar Prof. Dr. Fritz Schemann. II. Die Hauptnahrungsquelle der Judenschaft war der Hausierhandel. Ueber seine Auswüchse klagten die christlichen Kaufleute und Handwerker sehr. Insolgedessen wurde zunächst den jüdischen Knechten streng untersagt, nebenbei auf eigene Faust, was bei ihnen gang und gäbe geworden war, Handel zu treiben, worin man mit Recht eine schwere Schädigung des reellen, die Steuerlasten tragenden Händlers erblickte. Zugleich wurde verfügt, daß jeder Schutzjude beim Magistrat einen Schein über die gestattete Annahme eines Knechtes zu lösen habe. Diese, sein vollständiges Signalement enthaltende Bescheinigung mußte zu seiner Legitimation der Angestellte, für dessen Ehrlichkeit der Prinzipal sich verbürgen mußte, stets bei sich führen. Auch Beschwerden anderer Art wurden laut. So teilte der Landrat von Hoevel zu Herbeck(19. Mai 1801) dem Magistrat mit, daß über das verbotene Hausieren der Hagener Schutzjuden auf dem platten Lande sehr geklagt werde, und stellte die schärfsten Polizeimaßnahmen bei Fortdauer solchen Treibens in Aussicht. Hinwiederum gab in Hagen das Verhalten der Limburger Juden Grund zu berechtigten Klagen. Jene nämlich „liefen häufig in der Stadt und auf dem Lande umher" und verrichteten zum großen Nachteil der „inländischen“(preußischen, die Grafschaft Limburg galt als Ausland), besonders der städtischen „Glasemacher" allerhand Glaserarbeit, weshalb auf Aufforderung Wülfinge hin der Magistrat den Accise=Unterbeamten und dem Ratsdiener aufgab. auf die Limburger Juden zu vigilieren. Neu geregelt wurde die Stellung der Juden innerhalb der Bevölkerung des preußischen Staates durch das schon erwähnte Reglement vom 18. Juli 1801. Die bisher gültige Bestimmung. die die Judengemeinden zur Ersetzung des von ihren Mitgliedern durch Diebstahl oder Diebeshehlerei verursachten Schadens verpflichtete, wurde aufgehoben. Dagegen wurden einschneidende Maßnahmen angeordnet, durch die dem Einschleichen fremder, verdächtiger Juden vorgebeugt und die schnellste Fortschaffung derjenigen„einländischen" Juden bewirkt werden sollte, die eine Gefahr für die allgemeine Sicherheit waren. Ein Eingehen auf alle 40 Paragraphen würde zu weit führen. Daher sei nur das Wesentliche und Bedeutsame hervorgehoben. In jedem Orte, wo sich eine zahlreiche Judengemeinde befand, wurde eine Zensurkommission errichtet, die sich aus einem erfahrenen Polizeibeamten, einem des Rechtes kundigen Ratsherrn oder Stadtrichter und mehreren jüdischen Beisitzern, Männern, die in ihren Kreisen als besonders rechtschaffen galten, zusammensetzte. Sie unterstanden einer in gleicher Weise organisierten Hauptzensurkommission am Sitze eines jeden Provinzialfinanzdepartements. Ihre wichtigsten Aufgaben waren die Ausmittelung und die durch Führung besonderer Listen ermöglichte Ueberwachung derjenigen Juden, die verdächtig waren, ihren Unterhalt auf unerlaubte Weise zu erwerben, die Ausfertigung der Certifikate(Bescheinigungen). Pässe und Aufenthaltserlaubnisschein für einreisende ein= und ausländische Juden und die Erteilung der Erlaubnis zur Annahme ausländischer Juden als Handlungsdiener oder Gesinde. Verdächtige auswärtige, die die„Polizey=Ausreuter" (heute berittene Landjäger) auf der Landstraße, in Krügen oder Herbergen ohne den erforderlichen Paß antrafen, wurden arretiert und nach Zahlung einer zur Kasse des Potsdamer Militärwaisen hauses fließenden Geldbuße, an deren Stelle bei nachgewiesener„Unvermögenheit“ eine verhältnis mäßig zu bestimmende körperliche Züchtigung trat. über die Grenze gebracht. Betraf man sie im Lande wieder, so wurden sie— der gleichen Strafe ver sielen auch verbotenerweise heimgekehrte, inlän dische Juden— nach Beschlagnahme ihrer Habe und nach erfolgter Auspeitschung auf eine von der Zensurkommission festzusetzende Zeit in eine Besserungsanstalt—(heute Landarbeitshaus, wie Benninghausen(Westfalen] und Brauweiler [Rheinprovinz])— geschafft, nach verbüßter Strafe aber unter Androhung der Deportation bei etwaiger Rückkehr wiederum über die Grenze befördert. Beiläufig bemerkt. sind tatsächlich nach gründlicher Ausrottung des oben erwähnten Räuberunwesens einige der schlimmsten Rädels führer und Raubgesellen mit Genehmigung des russischen Zaren nach Sibierien deportiert worden. Scharfe Bestimmungen regelten auch die Verhältnisse des ausländischen Gesindes. Ohne aus drückliche Zustimmung der Hauptzensurkommission war es ihm nicht gestattet. Ehegenossen und Kinder ins Land kommen zu lassen oder sich während der Dienstzeit zu verheiraten. Knechte und Mägde mußten im Hause ihres Brotherrn wohnen und durften auf keinen Fall eine besondere Wohnung beziehen.— Da öfters Juden zum Zweck der Täu schung der Behörden und der eigenen Sicherheit 73 st. Su un Muc ch uzzus iun S Mun rcn en W uct M bi 11s3 u u un a c„uu uzi ubunct gun utg im dutn a 1 Wuuun un dcgt uzutun Sop uuuung 11d 10 f uuug W M r uis „re M un u son W ung un W i h pf s f ipnlcng i unun 1 f W Wi uug uß „M umln no ##nu,„u Ml W ii ciolplungng doa M e unc W „Un gun„Mu=is"„M u Do„uiu D ug ungu M at M gn M nb u Wieishbe „Auut i e uug u guni 1 1" Mi Wut Wlp uit uun s W usu„dut zureming gun gig uzu W„i “ Junh snd snict u „u un zm Inm szun“ „ ui spis um Inu Mnncen M Wiu ntig ui Spd M i d 11 n nt Mhu u ishn u 1 uln ngn ung gum zölss#lll Sro W ur W W WM i g iit gu aug S pd nud ipzu Sn u se Buniung pisun M M uun oc„uuig aku siuch“:g•1 sa##o g ttn uat W Wt u Pspse M W Mpsbag f Mpc Pi oc S l0 ii Wiceg gun e WMe tn Mppudkg ug n a(T Uoc u M hWeie uu uoa tpi 1 si x M c(pi 1 en guan gun P haluu noa t e.1 41 un uuc uecpi Suhun u pd W c Wick uhr sin aun Wcne S ucog uu im## ud ibgicpan ng Weogn n(pnd un hcß W d cpat Uu tn J#gm gb 1##i7 sog lnv Anpo####ld 1016 gun S uht i uu l u he mpc uu u ulbos uu Gu Mu u 1 u unnc U t g c Bnuaß S u an 1 sh ucng Wne un ug n W uche Me Wt pu 11 W gun ense Wsig unh 13 210 Inv Mc S mcn i l sin gun Wi ud uii 1 e We unt uc Me i ulct wnn uuc aaa Lwvalp u d d usheng auc 21f 1##h 1 Msi uhbing iant doc duig U uct uh i be M Biruvatt uu 10 1 uc uun usgbiga! Bu pn W ig =pung uhr hlal gum uaue uhr zulat gun bag ud ur ut W g ii M uu cun Wnplune M Sii i M enn ipun u W une uee Mut zuat gun Juundg Wu suh n Wpie u c u Ssunug 6 1 sin iih igi svalte r Sut 1 sin uag (pang uid 1 Si uun anu i muag noa u uu uh Wouug Piianpiß ping M n g c W al un uem zu soh jjonat un gei in ung hnun a u d S W boc tuun uuune upg N i unc iruunng ue ph alpp bisie uinic iu 1 un ant Wng unig Hm unc h sonh M un m uo nund d bc u oin Mcc oc d ssat ni hnuunn i uouuee pr ste boc 1in dinc pi####aio sval vog!uaß Wn u u e i t t ccug 1 g f utun W u ec### uo u n c V us uuh pe uur i gl bct Meettung zu u Wh boc icll##g ud iu deunnie c „l Meu ph Tup boc tumcn Miiug“u ui d sunc u 13#### us Bicl nc ic zu Mti u h u i (u Wc Wt uii s wal Wuhling us jvm u ih nhup(pi# un zinal Usmm udo nc ax usi#cen uof nu i i ueha zu 1 un sval Bogung sog jial un dc zu Sph vou z#nich Buvb usbonm sbogung Mut Mh c U unn ur uh(u Wu t 1 U M ut ubucg uag uht in Mt n Su M M ui tu n W uuhgt aar W 1 andt suue Pu n un uu M M u uen ox Wueel(ppie h halber sich bald diesen, bald jenen Namen beilegten, wurde für die Zukunft jegliche Namensänderung streng verboten. Auch wurden die Zensurkommissionen angewiesen, ein vollständiges Verzeichnis der ihrer Aussicht unterstellten Gemeinden anzufertigen und laufend zu ergänzen, das die fortan unveränderlichen Namen(Vor= und Zuname) eines jeden Schutzjuden und seiner Angehörigen enthielt. Dem gleichen Zweck der Ueberwachung diente auch die Verordnung, daß jeder Gastwirt— vor allem auf dem platten Lande— wandernde Juden nicht länger als 24 Stunden beherbergen dürfe und, falls sie erkrankten, sogleich der Ortsobrigkeit Anzeige zu machen habe, die dann ihrerseits den sich gehörig Ausweisenden die Verlängerung des Aufenthaltes gestattete, die Verdächtigen hingegen unverzüglich an die nächste Zensurkommission ablieferte. Eine genaue Kontrolle des Logierbesuchs in Privathäusern war gleichfalls vorgeschrieben. Christliche und jüdische Einwohner, die einem reisenden Juden Nachtquartier gewährten, hatten bei Androhung schwerer Strafe für die Unterlassung in dem bei der Polizeibehörde einzureichenden Meldezettel ausdrücklich die Konfession ihres Gastes anzugeben. Doch nicht allein die Regierung widmete damals der so brennenden Judenfrage große Aufmerksamkeit. Auch die öffentliche Meinung, deren Sprachrohr die Tagesblätter waren, beschäftigte sich angelegentlich mit ihr. Berührte sie doch wichtige Lebensinteressen weiter Volkskreise, deren Stimmung gegen die jüdischen Mitbürger aus begreiflichen Gründen— man denke an die starke Beteiligung der Juden an den so schrecklichen Raubzügen und an ihre so ungemein schädigende Konkurrenz im Handel— gerade nicht die freundlichste war. Zahlreiche Druckschriften für und wider die Juden erschienen in jenen Jahren und wurden in den Zeitungen angezeigt. Doch diese Erörterungen pro et contra mißfielen den maßgebenden Stellen, die wohl eine noch stärkere Beunruhigung der Bevölkerung, vielleicht auch eine bedenkliche Stimmungsmache gegen die Juden befürchteten, sehr und veranlaßten sie(laut Verfügung Wülfings an den Magistrat, de dato 17. October 1803) jegliche Bekanntmachung solcher Schriften, sei es durch die Zeitungen, sei es durch Anschlagzettel oder auffallende öffentliche Ausstellungen und Aushang streng zu untersagen. War doch Pressefreiheit damals ein unbekannter Begriff. Das Jahr 1805 brachte der Hagener Gemeinde Zuwachs. Isaac Mainzer(gebürtig aus Mainz) wurde als Schutzjude angesetzt, dagegen seine Niederlassung nach Prüfung seiner Verhältnisse— er wies ein Vermögen von 3= bis 4000 Taler nach und legte ein äußerst günstiges behördliches Zeugnis seines Wohlverhaltens vor— keine Bedenken bestanden. Er hatte bisher in Nieheim im Paderbornschen einen Handel in Leinwand und Pottasche getrieben und gedachte in Hagen eine Pottasche=Caleinier=Anstalt(Röstanstalt) anzulegen und ein Lager zu unterhalten. So stieg denn die Anzahl der Judenfamilien auf sechs. Die Tabelle weist einen Todesfall auf. Am 6. Juni 1805 war Aaron Abraham, ein Sohn des Abraham Israel, beim Hausieren auf der Halle(zwischen Haspe und Vorhalle) ermordet worden. Für die nächsten Jahre, die Franzosenzeit(1807 74 bis 1813), liegen leider nur spärliche Nachrichten vor. Noch immer aber wird Klage geführt über das arge Treiben der ausländischen Juden, die im Lande ohne Pässe umherzogen und meist von Almosen lebten. Daher wurde zu wiederholten Malen durch die Regierung des Großherzogtums Berg in Düsseldorf(Minister von Nesselrode) auch der Hagener Magistrat zur schärfsten Kontrolle der reisenden Schnorrer veranlaßt und ihm befohlen, solches Gesindel, wenn es paßlos betroffen werde, über die Grenze schaffen zu lassen. Wie vordem die preußische Regierung, so suchte jetzt das französische Gouvernement die Ansiedlung der Ausländer möglichst einzuschränken. Es räumte ihnen nicht das Recht ein, sich nach Willkür an dem einen oder anderen Orte niederzulassen, und nach dem Kaiserlichen Dekret vom November 1809 konnte ein Ausländer nur dann das Bürgerrecht genießen, wenn er nach erreichter Volljährigkeit seine Erklärung, in dem Großherzogtum seinen Wohnsitz aufzuschlagen, abgegeben und darin schon 10 Jahre gewohnt hatte. Dagegen genossen die inländischen Juden zur Zeit der Fremdherrschaft die vollkommene bürgerliche Freiheit, da die Regierung die allerdings trügerische Hoffnung hegte, auf diesem Wege sie sittlich zu bessern und ihre soziale Lage zu heben.(Siehe den Bericht Dahlenkamps). (Fortsetzung folgt.) Neue Sagen aus Dahl. Mitgeteilt von Werner Ide. Der ruhlose Pfarrer. Der alte N. hatte im Pfarrhause zu Dahl etwas zu bestellen. Als er durch den Pfarrgarten geht, sieht er den würdigen Herrn mit der langen Pfeise durch den Obstgarten wandeln. Nun glaubt der alte N., er könne auch im Pfarrhause seine Bestellung ausrichten und wird in das Studierzimmer geführt. Dort aber liegt der Pfarrer auf dem Sofa und raucht ebenfalls seine lange Pfeise. Voller Erstaunen macht der Besucher Mitteilung von seiner Beobachtung, worauf ihm die Anwwort wird:„Was nann ich dafür, daß der Teufel in meiner Gestalt spazieren geht?“ Ein anderer Bürger der Gemeinde bemerkt eines Tages im Morgengrauen auf der Türschwelle ces Pfarrhauses einen großen, hagelweißen Hund, der drohend mit den Zähnen bleckt. Dabei besaß weder der Pfarrer noch sonst einer in weiter Umgebung ein solches Tier. Die Köhler in der Kütmecke. In der Kütmecke war früher viel Wald, in dem Köhler ihre Meiler hatten. In einer mondhellen Nacht schlägt das Feuer durch die Rasendecke eines Meilers, so daß schnell Abhilfe geschaffen werden muß. Der Schaden wäre sonst beträchtlich. Da gehen zwei Köhler mit einem großen Laken in den Wald, um nasses Laub zu holen, da Rasen so schnell nicht zu beschaffen ist. Sie haben das Tuch gefüllt und wollen es mit den Zipfeln zusammenbinden, als die Last anfängt, sich aufzublähen und ins Riesenhafte zu wachsen. Schließlich steht ein hundeartiges Tier mit entsetzlichem Zähnefletschen vor den erschrockenen Männern. die voller Grausen das Hasenpanier ergreisen. u„uc“ 1 u t u Windd Wu e un n ag hbug u W W gun W i Wuis i gwbai gun Jugiiln wd Sganal Luac u M i hne gun n Sar 1d uiung u ur i ng uitu u utu ing uuag s#u##ie na gun un Wi h m c n dueng Bzusal M M gun„ Wee Mnn Sp Miunn Wn d ut a Boatuic Wenn gun„upbuubghnz“ u# Wuht i ur pi sog gun deiiunn u d Pn mnvuis gun Si eit cun„ip M Wnn Nui gun unn o n inine 13 n M WM W gun M hua gu uscen(nd Jlgd uuc W a Mtt u i s u mn(nn isun Wun Wungun un W M unc(ou ipu Wuun un gu Wi Mt u u uc uni W u dun cun Wt Me uig gzicpe uis gun ingcß ug ee oghauntt uaute M ne sug Wt ch n Muh e i Miee asun Wen n amlen Wn 32 zou zn W ocn 1c. M# Sin ugung u n ing ah## 3 hoas pnbun gun nc un ohahal Gi 1 uu u i ic unnne uag i Wi n gun W Mt Wht m Muhng usbom os uswpiisn 2c(von u Mingun Nuhn uie n gu W M uu o iugn ih uunicssoct uis S Mge u S u Snt M M i n Nt gun Wiu W Mn uscida Sui Wuh Bnehaun Wsutec usduig Mi M bak Wun M auan unc ungnig uesun D W W n S W n gig# n u uu n S Mn i 1|1 sog ab 1 9— h M i u u unuh n ulnuh u a nh gun Su n c 1!— uri Sat Wu Bunanhg nusc#ung Wru u unn S ie sog Mt ut unc u uc urng Wn n A M utu Gan G u ucau u n s1 bor 113 pl uhnng ut“ somt 1 pnagsng uun„uumc" u Buce Wenn u „TP utngMn n ud ur uue gun u W M pnn u uiig ii milanl u ut n n Bu c Whl ppige u Mnt s g Mnnn 1 Sp W W Spug ucuu usuun unce aago D W W ur W unc ub ubm si M Mt icu ug c ht Wuunn su un iic. un u uu pd W utun uitg M N Mc uc hu uhu ur 1s sso sn jung gun Gijaagunat j1oc. ur h ii g uinct uung im ipnn c## uagana uiih u-un p Suug Inb T 2 Wur Wg uhonß s cun W e Wt ute uelpo W he i S uru 11 mn nune i Wi M n D uu gb 1|13 107 S nt t sm n 10g, sog jida Urn W M Wu P und 100 c us W M Win t uun uud uegppe Ppuß ueint W M o dus n Wnn nn Wnat Mt D M n M sunit 1c uu sc jun: 8 uid Banqusgubug wbal jung 2 uuz P ctn i n uu inn Pcut(vou uenohuhg 10 301ön iuue uu(pou vuun M uoa u 120 Sc iictg e W Moiciunn Sug unn c(pu Jtodsubag 120 sganal nk u d uur unuueee Wie u gu ri Mgn unn Monatlicher BezuDurch die Post be Köpse voll mit Wissenestoff aus aller Herren Länder, während zum offenen Fenster herein der Vogel aus der Hecke ein Stück Heimat sang, das der Deutsche natürlich dank seiner Unfähigkeit, es zu deuten, und kraft seiner Feinhörigkeit für alles remdländische nicht verstand.„In Rom und bei den Lappen, da spähn wir jeden Winkel aus. Während nir wie die Blinden tappen daheim im eigenen Vaterhaus.“ Einem großen Teil unserer Intelligenz und des Bürgertums aber galten Heimatbewegung als etwas sehr Lächerliches, das doch zu sehr nach ländlicher Luft roch, und das man getrost den Dorfschulmeistern überlassen Die einen fühlten sich wohler in ihrem asthetischen Zirkel. Die andern feierten lieber ihre Volksfeste mit Couplet, theatralischer Aufführung und Hurrarufen. Also nirgends eine bewußt betonte heimatliche Not. Wehe aber dem Menschen, oer nirgends wurzelt, der nicht Heimat hat in des Wortes tiefster Bedeutung. Er hat auch kein Vaterland. Und darum behaupte ich— und ich ##inde mich mit meiner Ansicht in ganz guter Gesellschaft— daß man aus dieser Einstellung heraus den völkischen Zusammenbruch nach 1918 wohl verstehen und begründen kann. Diese Schwarzweißzeichnung mußte vorausgehen, damit Sie die Gründe verstehen für unsern leidenschaftlichen Appell, den wir immer und immer wieder hinausrusen ins deutsche Land: Heimat= und Naturschutz tut not! Komme nur niemand mit dem Einwand: Das hat alles die Entwicklung mit sich gebracht, es war notwendig, wir mußten konkurrenzfähig bleiben. Meine Freunde, wir alle haben die innere Ohnmacht und den Zerfall der einst so stolzen Großmacht„Rationelle Wirtschaft" zu sehr miterlebt, als daß wir an ihre alleinseligmachende Wirkung heute noch glauben könnten. Das Primat der Wirtschaft ist abgeschafft! Ein Volk mag wirtschaftlich auf dem höchsten Gipfel stehen, es muß innerlich zugrunde gehen, wenn es seine freie Zeit nur in Kino und Kneipe zubringt, seinen Kunstgenuß lediglich an der Schallplatte anregt und seine Augenweide ausschließlich beim Sechstagerennen sucht. Nein, zur Nahrung der Seele gehört denn doch etwas mehr. Es ist das religiöse Moment, das uns in seiner geistigen Form in unsern Gotteshäusern entgegentritt, und das wir sinnlich faßlich draußen in Gottes herrlicher Schöpfung finden. Diesen Gesundbrunnen der Seele rein zu halten, ist oberstes Gebot aller guten Deutschen. Naturschutz tut not aus Gründen der Volkswohlfahrt.„Der Naturschutz ist mitberufen, daß unserm Volk ein Rest freier Natur erhalten bleibe Nicht als bloßer Auslauf, wie er für Arbeitstiere genügen mag. Vielmehr als ein Garten der Freiheit, wo Sauerstoff und Sonnenglanz, wo riesende Wässer und rauschende Wälder, wo Vogelsang und Blumenduft dem Mühseligen und Beladenen ein Bad der Wiedergeburt und Erquichung bieten.“ Naturschutz tut not aus ethischen Gründen. Gewiß steht in dem Buch der Bücher geschrieben— und der Mensch sagt es gern und oft—„Und macht euch die Erde untertan". Aber einige Kapitel weiter finden wir auch die Erzählung von der Arche Noah, deren Sing wir zu deuten haben als den einkennigen Willen des Schöpfero, jede Kreatur zu erhalten. Wer gibt uns Menschen das Recht, eine Art auszurotten? Naturschutz tut aber doppelt not in einer Zeit des völkischen und nationalen Erwachens. Wir pflegen unsere kulturellen Schöpfungen— Denkmäler, Museen— nicht allein, um kunstgeschichtliche Studien an ihnen zu treiben, sondern auch darum, unser Volk mit dem Bewußtsein zu erfüllen, daß wir Erbe einer großen nationalen Vergangenheit sind. Ebenso bedürfen wir mannigfacher Banngebiete ursprünglicher Natur— Heide, Moor, Fels und Trift— nicht nur, um biologische Studien in ihnen zu treiben, sondern hauptsächlich darum, die stille Wirkung ihrer Kräfte in unserm Volke lebendig zu erhalten. Denn die deutsche Seele wurzelt in deutscher Natur. Der Weg zum deutschen Menschen geht nur über den heimatlich verwurzelten, über den naturverbundenen Menschen. Und darum ist der Heimat= und Naturschutz die deutscheste aller deutschen Angelegenheiten. Die Heimatliebe ist eine zielbewußte Vaterlandsliebe. Heimatschutz aber ist nationale Tat. Können wir angesichts dieser Bedeutung der ung noch abseits stehen, meine Freunde vom SGV.* Auch auf unserm Programm steht das Wort Heimatschutz, und unser Hauptvorstand und unser Vorkämpfer Wilhelm Münker weisen immer wieder darauf hin, sich in den Bezirken und Ortsgruppen der guten Sache anzunehmen. Denn hier muß die Kleinarbeit, die Arbeit vor Ort geleistet werden. Haben wir dem Heimatschutz die notwendige Beachtung geschenkt? Es ist erfreulich festzustellen, daß man sich hie und da im Vereinsgebiet der Sache widmet. Es ist aber betrübend, hier zu sagen, daß in den weitaus meisten Fällen gar nichts oder nur bitterwenig geschieht. Wo man nur Bänke aufstellt und Orientierungstafeln anbringt, wo man nur die Wandertechnik vervollkommnet, wo man in der Hauptversammlung nach zweistündiger Debatte über Fremdenwerbung mit ein paar nebensächlichen Bemerkungen über Heimatschutz zum gemütlichen Teil übergeht, wo man in den Haushaltplan mehr als das Doppelte des Heimatschutzes für Fremdenwerbung setzt, da mag man getrost seine Adresse ändern und sich „Verschönerungsverein Gute Lunge" oder was weiß ich wie nennen, aber nicht Sauerländischer Gebirgsverein! SGV.=er sein, heißt mehr leisten. Das Eichenblatt an unserm Hute verpflichtet zu Höherem. Aus ihm ertönt das Wort„Liebe die Heimat, mahnen die Toten.“ Echte Heimatliebe aber begnügt sich nicht mit bloßer Liebhaberei am wandern, sie formt sich zum Willensentschluß: Du darfst nicht zulassen, daß die heimische Erde verschandelt wird durch irgendeinen unnötigen und unerlaubten Eingriff durch den Artgenossen Mensch. Ja, aber die Fremdenwerbung, höre ich besorgte Gemüter fragen. Meine Freunde, wir drucken Faltblätter und Reiseführer, wir versenden Bilder und Aufsätze, wir fernsprechen und rundsunken, um S. M. den Fremden herbeizulocken. Schön. Wenn wir doch nur einen bescheidenen Teil all der Mühe, des Geldes und der Druckerschwärze dafür verwenden wollten, den besten Werber, die beste Reklame zu erhalten: Die unverschandelte Landschaft. Naturschutz ist Fremdenwerbung' Wenn wir nur Fremdenindustrie treiben — um das herzlose Wort mit dem Mammonsgesicht einmal zu gebrauchen— und nicht HeimatIm Falle von Bet Streiks usw. hat einen Anspruch a des Bezug Anzeigen 1##n einspaltig im gehiet 10 Pfg., Fam und Stellengesuch wärtige Anzeigen men 45 Pfg.— Rai Schluß der Anzei 6 Uhr ab Nr. 2 W Genf. 11 rüstungsbesprecht abend darstellt, zu, ob am nächs handlungen im konferenz werde Bei den B zwischen den V einiger anderer delt es sich hau gung über die entwurf vorzune zwischen Fran! rika eine Ein es zu erwarten, wird, Deutschland die Frage Den wichtigsten wie schon in de sprechungen, die schlagenen Umw lich der Bewa anderen Mächte daß die Umwank Tage an techn einem einheit berechneten hat sich in dieser entweder überha schäftigt, ode chende quantitati Vertrag zugesta qualitativen Aen nen. Ausführlich Frage der## Vertrag Deu pro während hinsichtli der Gedanke an Neuorganisierung meist nicht zu En Man schein! geneigt zu waffe zuzug Eindruck, 1 Deutschland Auf einer na am Dienstagabe Amtes der NSD außenpolitische außenpoliti nicht rosig. ist die deutsche Freude begrüßt n lution sind viele und Jahrhundert und neue Werte niemals eine so Tagen, als Adolf ein furchtbarer S Wenn wir den u satz der Weltanso des Nationalsozie wollen wir gleichz sache kein Hindern Beziehungen Wir stehen heute nationalsozialistischen unseren Staat digen. Es muß je Kraft dafür einsetzen Etappe auch die zwe Dieser Tage beg um das. was wir„! Standpunkt in der Deutschland ist die G worden, und Reichsk Reichstagsrede klar: daß Deutschland zu unterwersen, 79 Von diesem Standpu gehen, wie auch d Es gibt kein Volk ir das deutsche. Diese den Vordergrund ges der außenpolit kennen wir. Wi Ernst und den Gew