surch einen verkehrsso wird nicht anzur B e k l a g t e n, d e r d i e e Fahrlässigkeit dietie entgehen dürsen. auptbahnhof. uer in Angriff Bochum traf eine nten aus Essen und ändebesichtigung des auptbahnhof vorgeBlan, den neuen in der Nähe des ist fallen gelassen irde noch nicht beNeuhaustrecke Angriff genommen ; w i r d e i n n e u e r November 1933. ges. Erzeugerpr. II frei Berlin 155, ges, Handelspreis II 145, frei Berlin 187—193, Berlin 182—186, ab mittl. Art und Güte, n 163—170; Winterb märk. Station 163 163—169, ab märk. Berlin 153—157, ab „ 31.15—32,15, Vor.15—26.15; RoggenRoggenkleie 10 bis Speiseerbsen 33—37; 18.50; Ackerbohnen en. ab Hamb. 10.20; Trockenschnitzel 10; b. 8.40, ab Stettin enkurse. November 1933. 4. November Rep 14. November. ten-Aluminium 160, 34. Reinnickel 330, A 33: 11.21(13. 11.: laridis und Upper Nor. 688 Sakella574): Mai—(587). erlean. Unlversal. Anfang. Mitte II. bis 512, Mai 513, " T e n d e n z: S t e t i g. vom 14. Nov. 1933. Februar Ach. 1007, 0. Nov. 1933. Schluß. er 989—990, Loko 1014—1015. April ndenz: Stetig. otierungen ab Ergehen zu Käufers Sorten 113 RM. est bei unveränderBanken Hit Su cum plobun Ause uitth un un M(pnb si usdile ait uut# umt Inm Piin wnagsng und Bi#lppack Luvb md attt Sat Se u -„sc##n u ndi 1 hopic fnlag##anb u. i## gun„Iu ag. n 0 Su W M S uc in u„Muu auh wde 113 e au 1.dal“ uuc u t un n enc ing un ## udu sdal uvmt gzal useupb gun ushlnb M n c duii Mc n„Mtt au u hnt 33 bs a 1 Butun Md e uuih uod W W M W W u iu tpr ii s ugg(u e t u iug u uu Mllne Wcpi M t s„u ueumn dun 1i“— M utun i ut ucn si uch n iuun Adu c„siunug 1. 12 un Stial anu ubm uudal Wuil uagunclnegn pi i M Stu Sae u iou uis ic ihnsbzun u obe“. ic he Wu u uuutung ung iiW bate uug n ud gun„(uun uh 10 3s h so3 (W d gi wa“ uu(ond suudct l gm. spg(pi ####l(pnb m phce somu une uug gun Msn Bimnm olmn unn nn Sius„ipmau“ it m uua W Ln n a n g n t ungs wnd ihpj gun ud t t u u M i un nk„Usinuu u ie uun ct dui gson Uzm da“ g W ioh 1 si# ss 1 M pii uttt gun st u u ut ttt um W t M r ct ic#ih 10n Se t uun(Phn Wn ss gun„dcp in i u ueibal e u— M u uuke Eu s i Wl m 1i Wie uu i Weu M Wgeuun i uumeee ii i Mu ut nub suun zmm wal“ uu u(pou fhh urm o Numt p u und siu uapsuve svat“ gun„u g0 zui 1#### h um val uuc usßunlun Buusß u u uue ug c Wug ne ah u Mchnu urit hog spiiguni W M M M W uil zu ne Satts uhng sisclu prozesse von 1629—1631 zu Rilstein in West salen, wo bereits im Jahre 1592 Hexenbräde statt gefunden hatten, sind ebenfalls bekannt. Als Foltermittel wurden Schrauben, Aufziehen Zerhauen„probiert“. Ein Angeschuldigter bliet standhaft, obschon„mit Aufziehen etliche Male ver sucht, auch dreimal die Daumschrauben angesetzt auch mit Feuerkohlen wärmen unter den Füßen“ Vom 2. Juni bis 3. September 1629 wurden in Bilstein 32 Hexen gerichtet. ## es in Coesfeld zuging, können wir aus eine. Rechnung des Scharfrichters entnehmen: VVertruth Niebers viermal verhort worden, baven Pden„Süstern Tornt, von jeder Tortur drey Feichsthaler machet 12 Reichstahler. Den 16. Juli Vertruth Niebers des Morgens twischen 3 und 4 das Haupt abgeschlagen, davon mich zumpt viff Reichstahler. Darnach gebrandt worden, daervon mich och zukumpt viff Reichsthaler. „ben-. augusti Johan Specht erstlich gestrangLedder(auf einer Leiter) davon mich mpt viff Reichsthaler. Darnach verbrandt worzamn rich och zukumpt viss Reichsthaler“ ###t, dem Kamp, gegen die sogenannten Hexen hoston# die protestantische Geistlichkeit mit der a meschsst, au0 auf dem Boden von Altwestfalen. westfälische Stadt, die durch die Hexenprozesse e###„Berühmtheit" erlangte, muß noch ein alteg K 1 3o genannt werden, wo noch heite gntes Giebelhaus als„Hexenbürgerhaus" be62%%, pr., Das„Preußische Landrecht ist dann Heren ue.d„Gesetzbuch gewesen, das weder kenn.. Die dem Hexenwahn zudie mzurt ne scholastische Weltanschauung haben Im Joh: zcgg 11lärung endgültig überwunden. n, Jahre. 836 soll noch auf der Halbinsel Hela worsen und als shssere der Hexenprobe unterseran###d als schuldig ertränkt worden sein. Der Ralters gaube sitzt aver bis heute noch tief in der sseele, auch in Westfalen. Dr. E. Sr. früher ein Lehrling zu kun hatte. #r grunsehre sind keine Herrenjahre“, das war Ingewesen gesteinte den krüher das ganze Lehr: lernen, dapet a.“ 091: 1.—2: junge Mann ien weren g.e wit ein Kind im Hause rungen zi. E#, waren keineswegs leichte Anforde: gestall:#ie an den Lehrling und seine Angehörigen Beri. Als der Kaufmann Scheffer zu nameng g## Jahre 1786 einen jungen Mann, Haug 3.1. aus Marburg, als Lehrling in sein und eing##### wurde eine vierwöchige Probezeit er nur umtert=jährige Lehrzeit vereinbart, in der Aufmen u70 Kost erhielt. Alle sonstigen hatte die 93.74, besonders Kleidung und Wäsche, Vor feinzuatzer oder der Vormund zu beschaffen. ecomm: intrikt hatte er zu versprechen, seiner bu###in und Gott als den Bestimmer aller lieben, keinz#9en Schicksale von ganzem Herzen zu nögliche aes Patrons Vorteil und Nutzen auf alle ledlich zu.3, befördern und in allem treu und den Angettennage 3.: Der Familie seines Herrn und an Ehrerbigzs Geschäfts gegenüber soll er es ## mit glung, nicht sehlen lassen und die Kunhelten“ w#s eundlichkelt und Dienstbarkeit untermit dem Gesinde aber keine Vertraulichkeit M n S M Wp W i Wptu(pub 11 scg at gice u siip une M M Ma W Di M W M M„M uhig sca gun lugn W M WM W Wn M i in guis sogc.„13|301 d n u W Gan (W uu—. Muscila Wu ing sg WW M Wuss pfn S h Wh s Whuene P u Wn W uu ui i en t fun i 1 W W u n Su u ue nu uin D•38 10„ 130316 Su ubm uag pat uesjohzmn Wc 3 uudd uu Wiu puhgal S iue dn ss 11 uunc Wu ui ug un Sssuc c WM ue a c u„ck sig“ um zzundn Wu dopit hung uuh u unn Wctg ue n hnip ffhln unnn ngu n(d tcct Wun uag ud ann Apzu usganal gun H e Wntuehn Miit W M n fl### Sut Mn Wh r nch s vc sun 130 S r uier hnloch sig(pou h d oii Mh Wl put arete gun e t se udtuun eee M guneit N M uen M M un Me Wee gu Mung M unn iuenb W i un ch Muß et n i chung uod uubu tt Wugt Wun uhr usnr iu pg Mpuhgals Lal an ß u un i p bi ucleg M M a ute u ui ehn W n ue Wag Whe uui n n men u n usont gun 1## W u uun 1 ne gun hln S ui i nc Wpi W it Wit iptn pr Mt Uune u gun ugeß snund St t uun etnne gu Mn Wh M Mn pflegen,„woraus oft Untreue entstehet". Nur zur Kirche oder zu Bestellungen darf er das Haus verlassen, soll auch gleich zurückkehren. Ueber geschäftliche Dinge und die häuslichen Verhältnisse seines Lehrherrn hat er strengste Verschwiegenheit zu bewahren, sowohl in der Lehrzeit als auch nach dieser. Geld soll ihm nicht mitgegeben werden; notwendige Ausgaben erhält er von seinem Lehrherrn, dem es die Angehörigen zu erstatten haben. Besondere Bestimmungen erhielt der Lehrvertrag noch für das Verhalten nach beendigter Lehrzeit. Entweder blieb er junge Mann als Gehilfe im Geschäft, oder die Mutter oder der Vormund mußten sich verpflichten„daß er niemalen hier in Verleburg in eine Kondition(Stellung) gehen will, noch weniger eine andere Handlung anfangen will, es sei auch unter was für Namen es immer wolle, welches ausdrücklich ausgehalten wird.“ Endlich hatten Vormund und Mutter noch einen Bürgschein auszustellen, der sie bei etwaiger Untreue und Schaden zum Ersatz verpflichtete. Westfälische Spieler in Dorkmund. In alten Jahrbüchern ist vielfach vom ruchlosen Spiel die Rede, das schon der römische Geschichtsschreiber Tacitus als ein Erbübel der Germanen bereichnet. An lehrenden und warnenden Beispielen für die Verwerflichkeit des Spiels hat es niemals gefehlt; doch haben sie den Spielteufel nicht zu vertreiben vermocht. E. Hegener erzählt uns einen Vorfall aus der Geschichte der Soester Fehde, wie vor den Toren Lippstadts die wilden Böhmen hausten, darunter auch fünf Strolche, die um einen goldenen Becher würfeln, den sie aus einer Dorfkirche geraubt hatten. „Wild fluchend wirft der letzte;— da krachts vom nahen Wall, Und sausend kommt's geflogen, zerschmettert die Köpfe all'. Die schwer steinerne Kugel aus der Karlaunen Schlund Erstickt den Kirchenräubern den Fluch im Lästermund“. In seinem Buche:„Westfälisch=adeliges Stammbuch" erzählt uns v. d. Berswordt von dem Ritter Idel Walrabe, der im Jahre 1360 mit einigen Natsherren und Patriziern von Soest auf dem Weinhause zu Dortmund eingekehrt war, wo hochgespielt zu werden pflegte. Er hatte Geld genug, um mit den Soester Herren spielen zu können, aber das Glück war ihm nicht hold. Er verlor nicht nur all sein Geld, sondern auch das Dorf Süddinker. das ihm gehörte, ferner neun Pferde und sogar die Kleider vom Leibe. Darob gerieten seine ihn begleitenden Knechte in wilde Verzweiflungslust und verspielten nun auch die Sättel und das Zaumzeug, indem sie mit Galgenhumor ausriefen:„Hat der Teufel die Gäule gefressen, so fresse er auch die Zäume!" Berswordt, der die Wahrheit dieser Geschichte versichert, bemerkt dazu:„Hette vor das spilen beßer geschlaffen". Lamprecht. Verantwortlich: Ernst Lorenzen in Hagen. Druck und Verlag. Gustav Butz in Hagen. Na u Gic n WM (ii Wn Wng hnn sgun gu d il Wpnel(ou un ind 120 bb gun uia ah zuis#h un u We#cb 1 Uudal Wu u an aui inssioch c“.u u c c gcer(von gi u n gu e W„uuunc“ uß P it cc V#c 1## Mhr ur Mn n u Siuu W W ue u umne Metnog„uplsoh lag0 halp h usoh“ 1300„a#psisoh“ il „M u uag Wp T il Whup gun c 210 In n hcl u Muhncsesoc W M Mn t M M ping tc un dca„ soi ttt W u hnt Meitg Pualu unat ohnip M Wauu# uiuun Gu zm gun 161 Mi Mu W u W Menng eute(pon uundn Gut s Mn n ncpssioc W u W Wcgg u ur ussuc uscupß um S Whu uit s unsning W A i s t u Msuicln i#ß(# u i U WMhn nbugf uun W nc in i i uhoh Wn au Mu Weine uassd ziun P *—„„ usßv ne joja(pou ijunung ur(onv sun Uaqiaal gun Lnn Jucuncpiu u i W M ui ic M Wii gtlanng sso Buni n#hl lonv Sgant socg gui upick'nun uu Pc utuc S St gun Weng Mnin 12## Whn Wncuun g tunn i hlgguag gun Uzun ud igunt A M gn Wuht ic ci g Wuni u unnnnn MMdn qusun Wh gu Muin gun sppagsbuzuim I We ie nue W Mh M h M Mun W Wspebun 3# d n Mbieg apng u W nt n Mn ensgu sn gum W W esicn ueal Min W in at t o utng #3 h W n ucun a uu i 1 M un i ictpn W 11| We m W„d u u M Wu W u u u nu Pt a iin M o u u i n(uiig Wu Mhlung u u une g sud uit ugbu ug Mi ecun Mu e lll Tumt pat gun uuneg Piun M Se u Mnun ( Ma uc St 1 s uin pi„dm## Wuning sunc“ uu ff g Wh t Wmt u u Wlt M W W unne nn uue(n Wun S puittu udß nig ic cu en Pcun f# uis(onv sjvlung neoai##asemg ui gun W aoc ui# ui W uii ssoul G u Wne Mcee ppie M a Mc u pnd si fc luir sbiute Gi We Wn unge ue uo Miu u Mi ug an uunsc cc uhcc Mu an iln u edn Wuicuic u M g cuuge unc vie gu M binic Witug Pinc Banqujqushog ne[vzBIs1L 1 osso„Banquüg aL savißuia“ 130 n ii i n i u a Wc i Tuhct iuunc s in ii W win mi vii (3icuh“ n quuhoal M oi Ju d unt i Mun Wi( n u aun uuee uc ur zun S Wsinn sunc u Mi nag 1d(z ud sunc (M M Wn dae Miuuac M uuu c ue Sagener Monatliche Beilage zur Hagener Zeitung Nr. 11 November 1933 Zur Geschichte der Juden in Hagen. Von Stadtarchivar Prof. Dr. Fritz Schemann. III. Große Einigkeit scheint damals in der Hagener Judenschaft— sie zählte 43 Seelen— nicht geherrscht zu haben. Beweis dafür ist eine Vermahnung, die im Januar 1812 der Maire Dahlenkamp an sie erließ. Es sei verschiedentlich darüber geklagt worden, daß in der Synagoge mit der Heiligkeit des Ortes durchaus unverträgliche Unordnungen und Streitigkeiten um Fragen des Ritus(gottesdienstliche Gebräuche) vorgefallen seien, die er von der Gemeinde nicht erwartet hätte. Er verordne deshalb, daß jeder, der auf irgendeine Art in der Kirche Unordnungen veranlasse, mit Gefängnis bestraft werde.— Von nachhaltiger Wirkung aber war diese Verwarnung nicht. Denn im September 1813 bestimmt D., daß fortan, da der Gottesdienst durch Plaudereien öfters gestört werde, jeder derartige Unfug mit 15 kes Geldstrafe geahndet werden solle. Auch bestellte er zur Aufsicht in der Synagoge die Hausväter; die im monatlichen Turnus nach dem Alter damit abwechseln sollten. Für Unterlassung der Anzeige einer vorgefallenen Störung wurde ihnen eine angemessene Strafe angedroht. Doch Ruhe und Frieden kehrten so bald noch nicht in das Gotteshaus wieder ein Die skandalösen Vorfälle dortselbst erforderten sogar das energische Einschreiten des Landesrabbiners Abraham Suto in Münster.„Unaufhörlich und immerwährend,“ so schreibt er am 24. Juni 1817 an Dahlenkamp,„herrscht in der Synagoge zu Hagen Unruhe und Unordnung, verursacht vor allem durch den Kaufmann Gumpel Abraham, der während des Gottesdienstes stets Streit und Zank hat.“ D. möge daher in der Gemeinde bekanntmachen, daß sich jeder ruhig und anständig zu betragen habe, widrigenfalls den Störenfried die ganze Strenge der Landesgesetze treffen werde. Vorsteher war damals der Kaufmann Gabriel Levy. Ihm wurde auch sonst sein Ehrenamt nicht leicht gemacht. Bitter beklagt er sich beim Bürgermeister über die Widersetzlichkeit zweier wohlhabender Glaubensgenossen, die sich weigerten, sich an der Versorgung der armen reisenden Juden zu beteiligen. Es war in den jüdischen Gemeinden Sitte, diese durch Billets bei den Mitgliedern einzuquartieren. Auch in Hagen erklärten sich auf Ansuchen des Vorstehers die Hausväter zu solchem Liebesdienst bereit, mit Ausnahme der obenerwähnten. Ihre hartnäckige Weigerung bestimmte Dahlenkamp, von sich aus die Zahl der von ihnen zu übernehmenden Billets festzusetzen unter Androhung einer Geldstrafe von 5 Rthlr. bei Nichtbefolgung der Verordnung. Doch nach wie vor lehnten jene es ab, ihr Heim den Wanderern zu öffnen. Sie gaben den Widerstand erst auf. als der Landrat von der Leithen, den D. zur Entscheidung des Konflikts angerufen hatte, Zwangsmaßnahmen gegen sie verfügte. Mit dem Sturze Napoleons und der Wiederaufrichtung der preußischen Herrschaft brach für die märkischen Juden eine neue Zeit an. Die Neuordnung der staatlichen Verhättnisse im Westen Deutschlands, vor allem die Gründung der Provinz Westfalen(1815) veranlaßten die Regierung im Jahre 1818 u. a. auch die Verbesserung des bürgerlichen Zustandes der Juden in den der Fremdherr= schaft unterworfen gewesenen Gebieten ins Auge zu fassen. Als Unterlagen für etwaige Reformen dienten die von den Bürgermeistern eingeforderten ausführlichen Berichte über den Zustand des Judentums in ihren Verwaltungsbezirken. Zugleich wurden von ihnen Vorschläge verlangt über Mittel und Wege, durch die dieser, falls erforderlich, ver bessert werden könne. So liegt denn auch bei den Akten eine eingehende Darlegung der Entwicklung der Judenschaft in Hagen und ihrer augenblicklichen Lage aus der Feder Dahlenkamps. Er nimmt, wie man zu sagen pflegt, kein Blatt vor den Mund, enthüllt schonungslos die Schattenseiten der im Geschäftsverkehr mit ihren christlichen Mitbürgern zu Tage tretenden bedenklichen Methoden der Juden und macht beachtenswerte Verbesserungsvorschläge. Der ganze Bericht zeugt von großem Scharfblick, gesundem Menschenverstand und kluger Einsicht. Er lautet folgendermaßen: „Ueber die erste Ansiedelung der Juden in hiesiger Stadt sind gar keine Nachrichten vorhanden; die noch hier lebenden Hauptfamilien derselben bestehen hier schon seit langen Jahren und fast durchgehends früherhin als anerkannte Schutzjuden. nuch den vorliegenden Tabellen betrug die Zahl sämtlicher in der hiesigen Stadt wohnenden Juden im. Jahr 1790 gleich„8, 1793 gleich 26 und 1803 gleich 30 Persohnen, und wird sich aus dem folgenden ergeben, daß sich die Zahl derselben seitdem nicht sehr vermehrt hat. Indem ich der in dem angezogenen Reskript gegebenen Anleitung folge, bemerke ich ferner ad 1., daß blos in der hiesigen Stadt sich Juden befinden, und keine auf dem zu derselben gehörigen platten Lande. Die Zahl derselben beläuft sich 31 * 1.9 7 1 4. TA 4 72 9 64 M P 23 Muh s l 1 S un un u uM en e b c balll u ne M ann u W Wsber(Mu e Weu WMu Wug nnn rlu Pen gune(pog sun uo W h Wu e i Mlun un Wt 1 Wue i ipnb pi uu ahog gun Mn d Mllg ue d ucilt un Sn un g ii nn gu Sumn(Mugie) un un ius Wu u pe zau##ck noa uc W u We W tt an uuco nn s ui M Wh m h t Shct h in Mu gun zuu s ihidcg ii eeg ush ueßvg soravig 1g i ss gbß coe iun ian gun(110013 nW mn uu u Wepid M M WMh u n c uicug M W M M Wee Munn gu W i ug Wt Wi Wi Mee M og on pi W M a Me Muen i m uil e ui ai W u iumn ih il unh Muen ncg W Wune Wiagn daht noc S u zun Puhe u Pcushg uir muse i Wg(pnd gui uanhi ne Wt Wtig Wu Me d Wen n uh u tu Gi ug t un aucling ur ss 1 bhe u nnt ui M n 3•3 131 Suchot ug gun sihing Tfpe uis uzun Wu Wuci Mn „Mi“ a lpno si u in hu Wn W Uuu Wutunn i in(n ii Micen 1 c saiin(#er) gun(8897) uurhot u W uc in 0 thin(#i#####snu#g#h#p M h gunm MM( unnt Wu i qusßiol Lang anu We ue Wichuh Amt Baoque Mee M M u M u Shi ut Pou sun sin Wd i i hin m M uen ss tpii Mn uumr Ml an u iagu ngungia u u Wn M ou u uc M un M i hin oc Wpibam#hoal t S M Buning W ii uun uui W W ur it W u idusbnn Sue n M„ at hin Zusd u M au r hh in 1 r iu Bc nd (S W n cl u M u t un S u g u M Wt auin s 13 Wehnn 110 Si uncic Su Puct Vchu unc noa S P M M Weu. S ic M u 1 W o ug u uinn pn uncn 1 WM c u u hcl(ou i Wutug Wue noa S M e„u ou(ond gaa M M u u h(pnv a atn au M psbungung i 1hn(zor d j1) sojuzu uu“ M u i „Mi. Mcee un Wcs uini 1 W M pnc ah unda e g We cip u ue Mn uun s ui og Wilu 1g quis suuvin Mahn un n WMn S rhln hin it c hn u 13 ss ucoh M i nig und oun u e hn tt ung r N M at t n ( h n W tn inuuhot og gun Su M uuc uuh Pu ut er Wcl uuh umon ce g so gfhf uop gun u un he un WWe tt hch n Sii h cn M ii i„iqung(vou öng “ uu uiicleß Buninegeg noa unve Bunbdal gegenwärtig auf 37 und verhält sich zu den christlichen Einwohnern wie 1 zu 70. Die sämtliche Judenschaft beschäftigt sich blos mit dem Handel und mit Schlachten. Handwerker, Künstler und Ackerbauer giebt es unter ihnen hier gar nicht. Blos ein einziger Familienvater besitzt ein Haus eigenthümlich, die übrigen pfachten ihre Wohnungen, so wie auch die hier befindliche Synagoge in einem gepfachteten Lokale eingerichtet ist. ad 2 ist es nicht zu verkennen, daß die jetzige Stellung der Juden von eingreifender Wirkung auf die bürgerlichen Verhältnisse ist. In staatswirtschaftlicher Hinsicht äußert sich dieselbe bei dem immer größeren Umsichgreifen des Handels, indem die Denkungsart und die Verbindungen der Juden ihnen ein Uebergewicht über alle christliche Konkurrenten giebt, dessen Folgen sich nur zu sehr zeigen. Ihren Gewinn als einzigen Gesichtspunkt im Auge habend, benutzen sie ihre sogenannten Knechte, um das Land mit Waaren zu überschwemmen, die in der Regel schlecht und ohne inneren Werth sind, sich aber durch wohlfeile Preise empfehlen, indem der Jude theils durch Ankauf alter verlegener Waaren, theils durch Benutzung Geld suchender Verkäufer, theils durch Uebernahme verdächtiger Waaren geringe Preise zu erlangen und zu geben weiß. Indem sie mit ihren Waaren sich in die Häuser drängen, verleiten sie vorzüglich die lien des Landmanns zu unnützen und überflüssigen Käufen und machen diese für den Landmann um so nachtheiliger, indem sie alle und jede Gegenstände als Zahlung anzunehmen und zu gebrauchen wissen, wobei aber der Vortheil stets auf ihrer Seite ist. In Hinsicht der Sicherheitspolizey ist dieses freie Hausiren mit Waaren äußerst nachteilig. indem es die beste Gelegenheit giebt, gestohlene Sachen gleich anzubringen. „.9t8 Erfahrung zeigt aber, daß, sowie sast bei allen Dieves= und Räuberbanden Juden die Haupttheilnehmer sind, auch fast alle Juden sich kein Gewissen daraus machen, die Hehler gestohlener Sachen zu sein. Obgleich die hiesigen Juden nie selbst als Sicherheitsgefährlich in Anspruch genommen sind, so haben sie sich doch öfter als Kaufer gestohlener oder verdächtiger Sachen finden lassen. ad 3. Hat die unter der Fremdherrschaft Statt gefundene Erwerbung der vollkommenen bürgerlichen Freiheit bis jetzt noch keinen auffallenden Einfluß auf die sittliche und bürgerliche Verbesserung der Juden gezeigt. Dagegen hat sich der Wohlstand und das Selbstgefühl derselben gehoben, und ist auch das Bedürfnis einer besseren Bildung ihrer Jugend von der Mehrheit der Juden anerkannt worden. Wenn nun ad. 4. die moralische Verbesserung der Juden von unverkennbarem Werthe für den Staat ist, und es wünschenswerth sein müßte, möglichst darauf hinzuwirken, dann muß dieses doch mit gehöriger Berücksichtigung der übrigen Glieder der bürgerlichen Gesellschaft und ohne deren Nachtheil geschehen. Mittel hierzu möchten sein: 1. Auß den einmahl existierenden Juden keine neuaufzunehmen, wenn diese sich nicht ausweisen, 32 durch Betreibung einer Kunst, eines Handwerks oder des Ackerbaues sich ernähren zu können und zu wollen. 2. Keinem Juden die Erlaubniß zu ertheilen, ein Haus oder Grundstück zu kaufen, wenn er nicht ein patentisirtes bürgerliches Gewerbe und den Ackerbau persöhnlich treibt. 3. Den Schacher möglichst zu erschweren und daher den handeltreibenden Juden blos auf seinen Laden zu beschränken, die Haltung von Knechten außer dem erwiesenen häuslichen Bedarf zu verbieten, das Hausiren aber durchaus nicht zu gestatten. 4. Die Juden zu verpflichten, ihre Kinder die gemeinen Ortsschulen besuchen zu lassen und ihnen allenfalls durch Errichtung einer höheren jüdischen Schule Gelegenheit zur ferneren Ausbildung zu geben. 5. Bey den heranwachsenden Juden mit Vollendung des 25. Jahres die Bestimmung ad 1 gleichfalls eintreten zu lassen.“ Wenn auch nicht sofort, so sind doch im Laufe der nächsten Jahre einige dieser so vernünftigen Vorschläge des Hagener Bürgermeisters verwirklicht worden. Vorläufig allerdings blieb alles beim alten. (Fortsetzung folgt.) Beziehungen zu Westfalen. Zum 450. Geburtstag am 19. November 1933. Luthers Geburtstag vor 450 Jahren stellt uns vor die Frage: Was haben wir in Westsalen Luther und seiner sächsischen Resormation zu danken? Reformatorische Bestrebungen lagen damale in der Luft. Waldenser, Brüder des gemeinsamen Lebeno, die Fraterherren u. a. Gemeinschaften hatten bei uns der Lutherschen Bewegung gut vorgearbeitet, so daß auch bei den bedächtigen und Neuerungen abholden Westsalen die Prophetenmahnung Gehör sand:„O Land, Land. Land, höre des Herrn Wort!“ Daß es vorwiegend der Geist der sächsischen Reformation war, der in Westsalen evangelische Gemeinden ins Leben rief und dem neuen kirchlichen Leben sein eigentümliches Prägebild verlieh, ist auch nach der sonst etwas zurückhaltenden Meinung von Heppe unbestritten;„denn sowohl der Einfluß der Augustiner und der Fraterherren, welche mit Wittenberg in fortwährendem Verkehr standen, als die zahlreiche Verbreitung reformatorischer Schriften, welche aus Ober= und Niedersachsen, teilweise in niederdeutscher Uebersetzung, in das Land kamen, vor allem Luthers ibelübersetzung... führte die evangerischen Magistrate, die Prediger und die Gemeinden unwillkürlich in einen immer engeren Zusammenhang mit den Angehörigen der sächsischen, der eigentlich deutschen Reformation.“ Daß bei uns gerade die Augustiner in Lippstadt und Hersord zu Bahnbrechern der Lutherschen Lehre wurden, mag in etwa in der Ordenszugehörigkeit Luthers begründet sein. Es ist aber noch etwas anderes hinzugekommen. Daß der Ordensprovinzial Johann von Staupitz im Jahre 1521 die Augustinerklöster im westlichen Deutschland besuchte, ist für die reformatorische BeVuun ihnz 12 ur Wcim Juisc(ipe sihnueb 19 upne mi Bunghgi(Juci!) 9) e M M W n H n(pu ung ucce(iuez gun u un uhln u ng c S e u Wspi uu 3 vuun un 11202 Baogsuuß's 3 uhojislL gun uolpi (Suhn aun Mnn uun nhocl guni u an Tguah gun Wrm 10 iucn uubiiiusu W e W Wag W e Mun c gun umh ubm gasal(uuc n M Auloin M M P shaibong##an 00e ss u Wo Wt r unc„Mun i ing pu#lung“ u uh n, nga iir iuuung 1c (Ma t uc c 1 u tuc ut i hog######h#al Biau Mpzu: i u uheh e t c hog M i un W tu uzsguog Bund Munu a in gun sie W n (pou lpno un Wh Sganat s 1130 Suo S M uu uu Wt in uin aun uinn in tun u M Mu zn P uuM uuu WWhne uhoß W WM h Gpishn(ono e t W unu M ii Muu uun„usogb(uzuhpe) Muu usm 10 fidug 11n gun Lanz W W tt W 10 Wi u ct Wme M uict 1 doa Wpin uage uvm f u u ne Sval si Mpfu M M n Lus i at ug in it n h u Wt(pnd 1 hbg Win npax uieg uvm Spu Min Byial zzu son(izin Wt am uspnad i Mpu inii icn inn ja mn uuc ziu oguva ja Wn t tt fffe umcn n urm uu uhabg nolp quslpenck Hexen und Hexenprozessen in Altwestfalen. Unter Hexe verstand man jede Frau, die, angeblich auf Grund eines Paktes mit dem Teusel, den Menschen durch Zaubermittel Schaden zufügte. Sie nahm teil an dem nächtlichen Sabbat unter Vorsitz des Teufels(Hexensabbat) und konnte allerlei Tiergestalten annehmen, war sogar imstande, Wetter zu machen. Die planmäßige Verfolgung der als Hexen verdächtigen Frauen(zuerst im Jahr 1330 in den Pyrenäen) begann seit 1400 in den Alpen und verbreitete sich rasch nach Frankreich und Deutschland. Den Höhepunkt erreichte die Hexenverfolgung in Deutschland im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Von besonderem Interesse sind einige auf die Hexenverfolgung bezügliche Vorfälle im Fürstbistum Münster. Der erste münstersche Hexenprozeß datiert aus dem Jahre 1565. Der Amtsschreiber zu Stromberg schreibt nämlich unter dem 19. Juli 1565 an den Fürstbischof von Münster, Bernhard von Baesseld, daß mehrere Personen wegen Zauberei anrüchig wären, sie seien deshalb eingezogen und peinlich verhört worden. Dem Fürstbischof war aber der Glaube an die Malefizien der Hexen noch ziemlich fremd und Vogt und Unternehmungsrichter erhielten den landesherrlichen Besehl, in Zukunft nicht wieder„solche Leute auf bloße Vermutung in Haft zu nehmen, es wäre denn, sie suchten sich davon zu machen und unterständen sich. zu sliehen.“ Ein Prozeß aus dem Jahre 1590 unter dem nachfolgenden Fürstbischof. Herzon Ernst von Bayern, läßt aber erkennen, wie schon damale im Furstbistum Münster ein Umschwung erfolgte. Hier wie in allen Gebieten Westsalens setzte sormlich eine epidemische Herenverfolgung ein. Ee rühmten sich nämlich damale einige im Lande, im Besitze von Exerzismen zu sein, mittele derer sie in allerlei Krauter eine besondere Heilkraft hineinbringen könnten. Von dem Verhauf dieser Kräuter und sonstiger Geheimmittel nährten sie sich und ihre Angehörigen. Einer dieser Exerzisten war ein gewisser Schneider Hermann Schwechmann, Eigenhöriger des Gutsbesitzers Rudolf Munnich zu Eickelhosen im Amte Bechta; er wurde, wegen Zauberei anrüchig, in Haft genommen. Obwohl sich der Gutsherr für den Angeklagten sehr energisch einsetzte, erkannten die weltlichen Räte in Münster am 28. 3. 1596 gegen den Verhafteten auf peinlich Verhör durch Anwendung der Folter. Aus dem Protokoll ist deutlich zu ersehen, wie das Geständnis eines Vertrages mit dem Teufel ermartert worden ist.„Sagt, der Teusel komme vor ihm in Gestalt einer Drossel; auch müsse er kommen in jeder Gestalt, so ihm befohlen oder geboten werde. Er könne sprechen, wie er selbst erfahren. Sagt, Johann Hagestede sei zu ihm gekommen, als ihm 3 Pferde krank gewesen und habe ihn um Rat gefragt. Er habe demselben geantwortet:„Er besitze natürliche Kräuter, darüber wolle er Gottes Wort lesen und sie dann den Pferden eingeben" usw. Dem Unglücklichen war also das Geständnis eines Vertrages mit dem Teufel suggeriert, wie es den Hexenprozessen zugrunde lag, während er doch gestanden hatte, daß er sein Mittel gegen die Teufel gebrauche. Die Untersuchung wegen WunLurch die Post beM uc Wpn h 9c ugoh#pnibun sc u scpten uc unn u W n i# Bfudal ssal zuu ipju 1bb ss zanbis u. „ Uch uum hin M ng zn.— 443uhmn Me e n uht 1 W M u P nt t uu n at mssb 1 chob gjohsog gun mmdo S W ichn Wemenn 91aal 13„uval fuuc i uin Joc zzgn ict uct uhe uuuc au(Pishsn) “ 12„uhob zumm zumn n M Wuhingu n c uun ih n M s#hg ulg(zcpni) 1p0!“ u nguin„uhob ig us in t#### W soh“ Wcunts Wu e# WM Wpin S W W n tuh M vi i nn nd# apit n nc Mht sic i un zim S u u an Mee c Wpi W### 11###— sppnun 1 1 Wn i u icct uin 1u 13|310 Hh * M itu ulbobzug sun u Sa h Pc i W ii be M Wiscilug nd umt ni socg ce pd nle ae aile. „Ihnut zu m M in au un woic woch“ zun Sat o M Sr Mu prs Wu u W W u 1036 53„Hodl Wlttege ing 13 d0 flalng Suut u i Meioc“..1300„Uduing(mzm Au nf un c u uniu pig in in uvm uu tdn ss u i n Msicc Wg u Wun gun Wnusgtppng hog un piiin im— W uinann un M m Bunutn # sh uehsßnturick Bunahntsng 12g bum c W M mt og unn „Usion u c usrubs uzun it Wnnnn u wwal“ gun un ch(on uue wh ocuniusbig „hnoisdo hopa usßionzg uzum ub n f fu uuhne uism wa l h gu u huit„uu undb Sal W Wu hn hnit M uu hil n un u u aun Thuhalg 11 52 „ih M uuung uzm Aat im Wcn uu pscplebun 1 gun„u s ucnsd usal=zuug u uc“ M isb 11(guvc 126 noc Mu ut„ u.. uh dsicghnz wc“(ma We„t Wi n n ft Wn Nu M ti ug hh Wipn W uff un uur usqusbnx zui Inu Uru„Wicth onct n die#ng derdoktorei war also künstlich so geführt und gedreht worden, daß sie schlie“ sich die Unterlagen eines Hexenprozesses zutage förverte und mit dem grausigen Ende eines solchen abschloß. Zu welchen Geständnissen die einzelnen durch alle möglichen, kaum zu schildernden Folterungen gezwungen wurden, ist aus einem Prozeß aus dem Jahre 1615 zu ersehen, der in der Stadt Ahlen vorkam. „Er sei seines Alters 44 Jahre. Gestern habe ihn der Teufel unter den linken Arm gestochen und nicht haben wollen, daß er bekennen solle. Seine verstorbene Frau habe ihn vor 16 Jahren das Zaubern gelehrt; er habe Gott und seinen Heiligen entsagt, dem Teufel Glauben, Treue und Huld gelobt. Bei der Verleugnung Gottes sei er dreimal rücwärts gesprungen. Daraufhin wäre der Teusel in Gestalt eines schwarzen Hundes zu ihm gekrochen. Der Hund wäre bald wieder verschwunden, stan seiner habe sich ein Weib neben ihn gestellt—Häufig kam es vor, daß einige Menschen nut aus lauter Mißgunst Nachbarn Zauberei und Hexerei vorwarfen. Der alte Christian zum Loe, ein Eigenhöriget des Jobst van der Reche auf dem Gute Heese“ bei Hamm, wurde der Zauberei und Hexerei an geklagt. Er eilte von Verzweiflung getrieben nag Lembeck, um sich dort der Wasserprobe zu unter wersen. Der Angeklagte wurde an Händen und# Füßen gebunden und dann ine Wasser geworsen; wenn er sich selbst hätte retten können, so wäre de mit seine Unschuld bewiesen gewesen. Diese Wasser prode mußte ja natürlicherweise mißlingen. SeinFrau schlich sich in der Erwartung der Dinge. da kommen wurden, heimlich von ihm sort. selbst suchte auch das Weite. Aber die Behördes begannen über ihn zu verhandeln und auf ion fahnden, die endlich seine Verhaltung erfolgte. Kerher besiel den Unglücklichen der Wahnsinn, wer halb die Räte zu Münster am 18. April 1616 sein baldige Folterung befahlen. Doch erlöste ihn Tod aus den Händen seiner Peiniger, indem er n## am Abend des 18. April stard. Das Gutachten Scharfrichtere über sein Ableben lautete: Der Hals des Verstorbenen sei ganz schwarz und lasse si# umdrehen, die Brust und die Beine wären zerkraht. Er sei aber schon bei mehreren derartigen Falles zur Stelle gewesen und halte dafür, daß der zun Loe dieses sich nicht selbst getan, sondern daß## der Teufel dabei geholfen habe. Sehr häusig loder ten im Münsterland zu dieser Zeit die Scheiter hausen auf. Denn in allen Städten, in allen Unter gerichten wurden angebliche Hexen massenwense aufgespürt oder zur Anzeige gebracht, und nur“ den seltensten Fällen endete ein Hexenprozeß bedingter Freisprechung der Angeklagten. Die ungeheure Erregung der Gemüter durch Hexenverfolgung hervorgerufen, die öffentlichen„Brände“ und die dem Volke dadurg eingeimpfte Furcht vor der Hexerei bewirkte,### die Seuche immer weiter um sich griff und auf westfälischen Gebiete erfaßte. In Brilon den Hexenprozesse in den Jahren 1643, 48, 51, bis 1687 geführt. In Geseke(heute noch Volksmunde als„Hexen=Geiseke“ behannt) wit 1691 ein Mordbrenner mit seiner aus 15 Person bestehenden Bande wegen Teufelskunst verurte (Pollack: Mitteilungen über Hexenprozesse Deutschland, insbesondere über verschiedene w#s sälische Hexenprozeßakten, Berlin 1886.) Die Her ur 8 Im Falle von Betr Streiks usw. hat keinen Anspruch au des Bezugs Anzeigen DS Seikeigerilh. wärtige Anzeiggn men 40 pfa.— Mab Schluß der Anzeig 6 Uhr ab Nr. 2 Wenn es no ds Gesetz delns an De ist, so wäre er du #debatten in Par wie dort haben #trauensvoten ihr starke Kritik besten, daß im ##taktische Rucksich waren. Im Grunde nisse auch völlig #die Entwicklung außenpolitischen in die Debatte platzte die Rück #denten der Abi son, hinein, un giösischen Kan Keinflußt durch e Nationalrat der bund. 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