Die Poesie der Arbeit im westfälischen Volksmunde. Von Dr. Wiard Griepenburg, Schwelm. Voleiten, als die Menschen noch nicht so nüchtern und materialistisch waren wie unser heutiges Geschlecht, als sie noch in inniger Verbindung mit dem Leben und Weben der Natur standen. als noch an stürmischen Winerabenden alt und jung am lustig flackernden Kaminfener den sinnigen Märchen der alten Muhme und den gruseligen Schauergeschichten des Großvaters lauschten, da erschien unseren Vorfahren alles Lebende und Tote als redende und denkende Wesen. Den Lautäuferungen der Tiere, besonders dem Gesang der Böcel, legten sie sinnvolle und häufig witzige Bedeutungen unter, wobei oft Reste uralten Volhsglaubens durchschimmerten. Im Prassein des Regens, im Heulen und Brausen des Sturmes. im Plätschern der Wellen, im Rauschen der Blätter, hörten unsere Vorfahren in stillem Lauschen Stimmen und Worte. Aus den weißen Nebe.schleiern kalter Novembertage traten ihnen gespensterhafte. Wesen entgegen und sprachen zu ihnen; in den nachtdunklen Fluten abgrundtiefer Gewässer erb ickten sie lockende Wasserfrauen, sogar die ewig still ihre Bahn ziehende, allbelebende Sonne und der klare,„lächelnde“ Mond wurden den Menschen vergangenener Tage zu denkenden und sprechenden Wesen. So kann es denn nicht wunder nehmen, wenn auch den durch die Arbeit der Maschinen und des Menschen erzeugten GeGeräuschen und Bewegungen durch den Volksmund Worte und Sprüche unterlegt wurden Das Rollen des Wagens, das Klingen der Sensen, der einförmige Takt der Dreschfiegel, der dumpfe Rhythmus wuchtiger Eisenhämmer, die haspelnden Bewegungen des Leinenwebers, der he“e Schlag der Webstühle, das Klappern der Wasserräder und Mühlenflügel, alles erhielt im Munde des alten Westfalen eine bestimmte Bedeutung, wobei goldener Humor tausendfältig hervorbrach. Ich will hier eine kleine Blütenlese geben von den Sprüchen und Reimen. mit denen das westfälische Volk sich die Arbeit verschönerte, erleichterte und erläuterte, wobei ich hervorhebe, daß ich aus dem vollen Kranz nur einige wenige leuchtende Blumen pflücken kann; denn der rastlos tätige Geist des Volkes schuf für jede Arbeit eine sinngemäße Deutung. Aber unsere heutige schnellebige Zeit hat mit ihrem Hasten und Jacen unser Gemüt abgestumpft, und von der reichen Pracht altwestfälischer Volksweisheit blühen heute nur noch einige unscheinbare Blumen. Alles andere ist längst verkümmert und verdorrt. Ein großer Teil der„Arbeitspoesie“ liegt verborgen in den alten Zunftliedern, mit denen die Handwerker früher ihre Arbeit begleiteten, in den uraiten Hirtenliedern und Kuhreigen, in den Liedern, die unsere Vorfahren den Klängen der Kirchenglocken unterlegten und in den Bastlösereimen, die als kümmerliche Reste längstvergangener Zeiten noch heute von frischen Kinderlippen gemurmelt werden. Selbst die im allgemeinen des gleichmäßigen Taktes entbehrende und damit für dichterische Deutungen ziemlich ungeeignete Arbeit des Bauern gab hier und da Veranlassung zu sinnvollen Deutungen. So vernahm man z. B. aus dem eintonigen Takt der meist zu Dreien geschwungenen Dreschflegel die Worte: Ick un mine Frau, Junge sla tau! Wenn früher die dumpfen Schläge der schwerei Aexte der Holzhauer und Köhler schnell un wuchtig in den stillen Wäldern erklangen, legt man ihnen die Worte unter: Bi miner Kost! B miner Kost! Schlug der Holzhauer aber nur lang sam und kraftlos zu, so hieß es: Bi an—ner manns Kost! Bi an—ner—manns Kost! Ebenst ging es den Holzschneidern. Tönten die Geräusch der Säge in schnellem Takte und hellem Klang durch die Wälder, so hieß es: Op Verdink! O) Verdink! Ging die Arbeit aber nur langsan voran: Im Da—ge—lohn! Im Da—ge—lohn Im Da—ge—lohn! Und wie erklang das Lied des Müllers aus dem klappernden Getriebe, dem knarrenden Mühlenrade und den plätschernden Wellen? De Müele geht de—jick, de—jack, et beste Korn in minen Sack! Ein einträchtiges Kleeblatt bildeten Schneider, Leineweber und Schuster. Der Schneider streckt nähend den Arm aus: Da hänget Speck! Der Leineweber macht die Bewegung des Webens und spricht: Smit mi tau! Smit mi tau! Der Schuster zieht den Pechdraht mit den Worten: Da liet't! Da liet't! Als im vorigen Jahrhundert die Eisenbahn unsere westfälischen Berge eroberte, gab der scharfe, weithinschallende Takt der Lokomotiven Veranlassung zur Entstehung einer größeren Zahl heute noch bekannter Sprüche. In der Gegend von Schwelm, Geveisberg und Hagen ächzt die Maschine schwerfällig: Eck sall doarop. eck mau doarop, Dä Döwel schlött met'm Knüppel drop! Im Ruhrgebiet heißt es etwas anders. Da fragt die Maschine bei der Ausfahrt ängstlich: Ob——— et——— gutt——— goht?—— Ob—— ei—— gutt—— goht?—— Ob— et— gutt— goht?— Ob ei gutt goht? Dagegen ruft sie bei der Einfahrt freudig aus: Et hat gutt gohn! Et— hat— gutt— gohn!— Et—— hat—— gutt—— gohn!—— Et——— hat——— gutt——— gohn!——— Umgekehrt heißt es im Münsterland bei der Einfahrt: Ich kann nicht mehr! Ich— kann—nicht— mehr!— Ich—— kann—— nicht—— mehr!—Ich——— kann——— nicht——— mehr!— und bei der Ausfahrt: Jetzt——— geht's——— bese——— ser!— Jetzt—— geht's—— bese—— ser!—Jetzt— geht's— bese— ser!— Jetzt geht's besser! Im Tecklenburger Ländchen muß sich die Kleinbahn bergauf schwer abrackern: Wat— geiht— dat swoar!— Wat geiht— dat— swoar! — Bergab aber läuft sie leicht und schnell: Dat beitert sick! Dat beitert sick! Dat beitert sick! Sogar den Klängen der Musikinstrumente hat das Volk gelegentlich Worte unterlegt. Wenn Horn und Tuba tief und kraftvoll dröhnen, sprechen sie: Wat futt es, dat es futt! Und dazwischen schnattern die Klarinetten hell und laut: Wellt wuoll weierkreigen! Wollt wuoll weierkreigen! So erhielt jede Arbeitsmelodie ihren Text! Und heute? Es klappert nicht mehr die Mühle am rauschenden Bach, die Dreschflegel stehen verstaubt in stillen Winkeln der Scheunen. Die Leineweber und viele andere Handwerker sind in die riesigen, nüchternen Fabriken gewandert, und von den vielen Liedern, mit denen sich die alten Westfalen die Arbeit verschönerten, erklingen heute nur noch wenige. Eine Schmiederechnung aus dem Jahre 1728. Von Wilhelm Lienenkämper, Schönebecke. Die Breitewaren der Hammerwerke unserer Täler wurden zum Teil auf den Bergen in kleinen Schmieden von Hand fertiggestellt. Die Schmiedemeister betrieben in der Regel nebenbei eine klei ie Ackerwirtschaft. Um 1888 waren in der Gemeinde Kierspe 40 derartige Schmieden vorhanden, die in Akten genannt werden. Die handwerksmäßige Anfertigung der Waren nahm einen viel größeren Umfang ein als heute. Die Schmiede hatten neben dem Hufbeschlag für die Pferde allerlei Reparaturen in Haus und Hof zu erledigen. Es gab besondere Nagel= und Kettenschmiede. Nachstehende Rechnung des Schmiedemeisters Claß Richter zum Herwege bei Oberbrügge, der die Schmiedearheiten für Haus Rhade an der Volme verrichtete, gibt interessante Aufschlüsse über Preise, Namen für Gebrauchsgegenstände u. a. m. „Anno 1728 nach dem Hause Rhade weiter gechmiedet als folget: Rtl. Stb. Dt. 17ten Janwary die beiden Pferde um Heer beschlagen..... 0 12 0 7ten Febr. Schniemeß wieder gemacht 0 2 0(1) 14ten dito daß Pferdt um Heer beschlagen......... 0 5 0 18ten dito daß Pferdt um Heer beschlagen zwei neue eisen gemacht.......... 0 15 0 13ten Martzy 10 Klenegel gemacht O 1 0(2) 15ten dito daß Kolter gesteelt.. 0 15 0(3) Neue leie Kette gemacht... 0 3 0(4) 22ten dito 20 böennegel 20 lieste gemacht......... 0 5 0(5) 27ten dito pahr neuer plaug Ketten gemacht........ 0 30 0 2 neue Klauen neuen plaug nagel gemacht....... 0 8 0 7ten Aprilly 2 neue biettel roß Kam wider gemacht..... 0 6 0(6) Diese gantze rechnung belaufet sich 11 Rtl. 8 Stb. schreibe elf reichstahler acht stüber welches mir Adolf Rittinghauß richtig bezahlet hat und tuhe ihn darüber quittieren Anno 1728 de 31ten Dezembr. Claß Richter zum Herwege. Bemerkungen: 1: Mit dem Schniemeß schnitt man früher Stroh und Heu zu Häcksel. Vor der Häckselmaschine im Gebrauch. 2: Klenegel. kle— kleiden, bekleiden. Handgeschmiedete Nägel mit rechteckigem Querschnitt, die zur Befestigung der Giebelbekleidung(Mundartl. Kläidiellen) dienten. Liestenegel— schwächere Ausführung. Böennegel. Büenn, Schniebüenn— abgckleideter Raum auf dem Speicher, wo Häcksel genitten wird. Mit Nägeln wurde die Bekleidung festgemacht. 3: Kolter— das Messer vor den Pflugscharen. Gesteelt— in Ordnung gemacht. 4: Leiekette= Verbindung zwischen Vorderund Hinterpflug. 5: Siehe 2. 6: Bietel= Gebißquereisen im Maul des Pferdes. 7: An die Tomkie(Zaumkette) bindet der Fuhrmann sein Pferd. 8: Flautwerk= Wasserkasten oberhalb des Wasserrades. 9: Siehe 2. 10. Die Achsen bestanden aus Holz mit durchgehender Eisenstange. Zur Verhütung des Durchdrückens waren eiserne Bänder(Dräeg— Tragebänder) um die Holzachse gelegt. Am Achsenende, wo sich die Räder bewegen, waren die Kopfbänder, um die Nabe die Nabenbänder. In der Nabe befand sich die eiserne Büchse(Bösse). 11: Möllenschlacht— Mühlenwehr. 12: Rundgebogene eiserne Oesen zum Aufnehmen der Wagenrungen nennt man mundartlich Letohr. 13: Damit wird die Sense gedengelt. 14: Der Multerkasten diente zur Aufbewahrung des Multermehls— Entgelt für das Mahlen, statt Geld. 15: Riepel— ein Brett, das an seiner oberen Fläche eine Menge etwa 8 bis 10 Zentimeter lange Nägel dicht beieinander hatte, durch die die Heede nach dem Flachsbrechen gezogen und noch gesäubert wurde. 16: Schlöpe— Türgehänge. Die Rechtschreibung entspricht dem Originaltext. Er ist auszugsweise widergegeben. An einigen Orten galten 54 Stüber, an anderen 60 einen Talec, 12 Deut bildeten einen Stüber. Verantwortlich: Ernst Lorenzen in Hagen. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen S E E E E E 3. 3— 10(0(2 00 * 8—— * 2— 7 E E E *. M □ 00* Ogng-Polg„ SOAEDEBSE S S 0 □ 1•— S. 8. 2 2 2 5 93 *□ ——* Sagener zur Hagener Zeitung 11 November 1932 Christine Koch, die Dichterin des hölnischen Sauerlandes Eine Frage sei an den Anfang gestellt: Ist es möglich, eine echte Dichterin in ihrem Werk andern so nahe zu bringen, daß auch sie ein seelisches Erleben und eine seelische Bereicherung erfahren? Es ist schwer, sehr schwer. Ferdinand Avenarius, selbst Dichter und feinsinniger Deuter von Kunstwerken anderer, schreibt bei Einführung in das Schaffen eines neuen Dichters:... denn so gewiß alle Welt in lyrischen Formen skandiert und reimt, so gewiß gehören nicht nur die eigentlich lyrischen Talente zu den allerseltensten, nein, so gewiß ist auch die Empfänglichkeit für die feinsten und tiefsten dichterischen Genüsse eine der seltenen Gottesgaben. Wer nur lesen kann, was die Worte bedeuten, dem ist sie versagt. Wer nicht belauschen kann, was die eine Zeile zur anderen flüstert, ohne daß es laut wird, dem ist sie versagt. Wer den Rhythmus nicht in sich lebendig machen kann, wie er den Wipfelwald zu großen Wogen und wie er zuletzt ein jedes Blatt so oder so im Besonderen bewegt, der hört die Welt des Lyrikers nicht. Und wen nicht ein Traumsehen überkommen kann, das alles um ihn wie Schleier wegzieht vor einem heimlichen und für ihn doch eindringlichen Sein von Gesichten, der schaut sie nicht. Wie sollte er sie dann fühlen?... Eigentlich müßte es nicht gar so schwer sein, sind wir doch alle Menschen, durch Sippe und Stamm einander nahe gerückt, müssen wir doch alle in die gleiche Sprache hineinwachsen, müssen wir doch alle unsere Begriffswelt in Haus und Hof und der ganzen Umwelt bilden, hat doch jeder Anteil an Freundschaft und Liebe, Glück und religiösen Erkenntnissen. Scheinbar ein Gleiches und doch ein unendlich Differenziertes. Ja, wenn unsere Seele nicht alles so verschieden deutete! Was dem einen ein Nichts und kaum Sehenswertes ist, wächst im anderen zum Schauen, das die Seele in Schwingungen oder wohl gar in Wallungen versetzt. Und das ist's, was zum echten Dichter gehört: im scheinbar alltäglichen Geschehen etwas Typisches zu erkennen, das alle angeht und das nun in seiner Seele um Gestaltung ringt. Höchsten Ausdruck innersten Erlebens will er für alle in Worte formen. Reim und Rhythmus verleihen dabei jedem gefühlsbeschwerten Worte erhöhte Bedeutung: ein künstlerischer Organismus wächst, aus konzentriertem, verdichtetem Fühlen wird ein Gedicht. Gewiß mag er oft verzweifelt um die möglichst plastische Form ringen, und sicher wird er sich manchmal fragen: Ist's denn überhaupt menschenmöglich, in der durch jahrtausendlangen Gebrauch abgeschliffenen Sprache restlos heiligstes Erleben widerzugeben, bedeutet nicht auch hier Reden— Silber und Schweigen— Gold? Aber alles, was selbstisch in der Menschenbrust verschlossen bleibt, ist ja für die Menschheit verloren. Das mag in sehr vielen Fällen gut sein. Besser aber ist, daß das Einzelerlebnis mit Gewalt nach Gestaltung ruft. Das Müssen kennzeichnet den Dichter, das Machen den Dilettanten. Hören wir Christine Koch: Gedichte=Maken. Seyd stille van Gedichte=Maken! Et is en Undink.— Gedichte sind wunderfeyne, Sind liuter ferrege Saken Un kummet op dik aan ase Fuierweyne, As Bugelsank un häimlek Waterriusken, As'n fruam Gebiät un ohmverhallen Liusken, Ase Sturm un Wind un duistere Winternacht, As Blaumenblöggen, ase Maienpracht, Ase Sunnenscheyn un Silwer=Bimbamklöckskes, Un statt un lachet, giät de Fiär dey in de Hand, Adjuß niu, Wiärkeldag. Adjüß Verstand! Aus: Sunnenried, Gedichte in sauerländischer Mundart; 1929; Sauerländer Musik= und Kunst verlag Könia& Co., Neheim(Ruhr). Ein Erlebnis bringt Bilder und Träume; nur eine Rettung aus dem quälenden Sinnenrausch gibt es: die Gestaltung der Dichtung bringt Befreiung und Ruhe. Schwer ist's für uns alle, nun auf dem Umwege über das Wort zum Genießen des Kunstwerkes zu gelangen. Ein ähnliches Erlebnis mag beim Aufnehmen und Nachschafsen des Gedichtes uns zur Hilfe kommen; die Fähigkeit, sich in die Dichterwelt träumend zu versenken, wird ein übriges tun müssen. Und nun mag unsere Dichterin sprechen: Sunnenried. Ein Traumland, weltenferne, wild und groß; sie als Königin inmitten, zurückgezogen auf sich allein, selten im Kreise auserwählter Gäste.—— Hey söllen Lingen stohn, häuge, Met Hiäteblaar— Und do ne Hütte, klain, De Dak van Sträuh. Bo jäiden Muaren fräuh De Schwalstern un de Star Mey„Gruiß dik Guatt" tauraipen, Bo stille Droime slaipen.— Do möchte Wintergrain De witten Wänne üwertain Bit in de Giewel rin.— Un ik wör Künigin Im stillen Reyk, Diäm nix an Schoinhait gleyk. Un kainer is, dai Wiäg' und Stiäge wäit. Hey söllen Lingen stohn, häuge un bräit. Do läggt' ik mey ne Goren aan, Gräut, wild, met Boimen un met Büsken: Blautbauken, Silwerpappeln, Jasmin, un to En Bleck mit Astern, räut und fuiern,(tüsken Un lait de Lui lachen, lait se kuiern. De richtegen Gäste wöll ik mey wuall laan. Do sall ne Goren hiene, wild und gräut; Un ümme'n Tiun nix ase Rankeräusen, Aus Sunnenried.(dunkelräut. Ein Naturbild: Snaiflocken=Walzer. Zum Beweise, daß auch im anscheinend so schwerfälligen, westfälischen Dialekt alles in tänzelnder Rhythmik klingen kann; alles in anschaulichster Kindlichkeit. Ain, twai, drai De äiste Snai: Wat he dänelt, Sik kränzelt, Wat he springet, Sik swinget, Schütt Kusekopp, Stäiht fix wier op. Kann sik stemmen, Kann ok swemmen, Glitt vam Dake, — Feyne Sake— Smitt de Flocken In giäle Locken, Smitt met Hännen In de Dännen, Schürrt op Boime Winterdroime. Hütt de letzten Blaimkes bey, Vertellet vam Kriskinneken dey un mey. Und dann im Gegensatz dazu: Wolken. Schwere düstere Stimmung, schwere, gedrängte Sprache, jedes Wort Träger von Bildern und Gefühlen. Alles klingt zusammen zu einem großen Gemälde: Gewitternacht! Das Ganze ein Symbol für die Gegenwart. Wolken swuatt, Wolken greys, Vull van Külle, vull van Eys Hanget üwer Sunnenried— Dät alle Johr im Stiärwen liet. Slangen, Drachen, Ungehuier, Schiepe, ohne Mast un Stuier, Wolkensäcke, bange un swor, Decket tau dät alle Johr. Froijohr: Wolkenschöpkes feyn Tütt am Hiemel im Sunnenscheyn, Gatt alläine, gatt tau twiien, Lat jäg bingen, lat jäg schäien. Dünne Sklaiers, güllne Soime, Engelköppe. Kingerdroime, Witte Kläier, arg verslieten. Wolkenfetzen, sturmterrieten, Wolken seyge, swiäwelgiäl, Grelle Blitze fallet diäl, Gewitternacht op Eren liet— Wille Pracht op Sunnenried! Aus: Sunnenried. Unger Bauken. Alle Einzelvorstellungen runden sich zum Gesamtbild:„Glück, Romantik, Zufriedenheit im Alleinsein; Eichendorffsstimmung. Op grainen Matten Im Baukenschatten Met Sunnenblitzen Un güllenem Glitzen Un Kuckucksräupen Un Hasenläupen Un Waterriusken En häimlek Liusken. Un Finkenslag Im Wildräusenhang, Un de lind=loe Wind. Un en Sunndageskind: De Hänne verslungen— An nix gebungen— Kain Gutt un kain Geld— O din schoine, schoine Welt! Aus: Sunnenried. Ein ganzes Menschenschicksal gibt sie in knappester, balladesker Fassung und Eindringlichkeit im: Künigeswiäg. De ganze lange Wiäg vull Räusenblaar— Ne Künigeswiäg, afseyts geliägen, wunderbar— Bläut Künigeskinger konnt dai Pracht verstohn, Un Künigeskinger bläut, dai konnt diän Wiäg begohn Tau'r Räusenteyt. Met giälen Ringellöckskes, ungewasken näu, Soh ik en Kind do gohn, all muarrens fräuh; Terrieten Röcksken aane, stump witt Schiätken viär. Säu drauget an diän Räusenblaaren hien und hiär, En Künigeskind. Wat well dai wille Junge in düm Märchenland? Kopp in nen Nacken, Aeugen ase'n Fuierdrand? Junk un gesund, vull Kraft un Uevermaut? O loot ne gohn.— hai is en Künstlerblaut, En Künigessuhn. UIn wier enmol— et genk op Middag tau— Schräit üwer'n Räusenwiäg ne alle, alle Frau, Oprechten Ganges, stolz un ungeboggt— Un't was, as of me sik viär jähr härr naigen mocht. Ganz Künigin. De ganze lange Wiäg vull Räusenblaar— Ne Künigeswiäg, afseyts geliägen, wunderbar— Bläut Künige konnt düse Pracht verstohn, Un Künige bläut, dai konnt dün Wiäg begohn Tau'r Räusenteyt. Aus: Sunnenried. Dem Naturleben sind diese Stoffe entnommen. Dinge sind's, die wir alle gesehen haben. Sie werden von der Dichterin geschaut und mit aller inneren Anteilnahme gestaltet. Dabei bleibt sie stets schlicht. Dem einfachen Geschehen entsprechend sucht sie die ungekünstelte Form: gepaarte Reime, schlichten Rhythmus, straffen Aufbau. Aber nun beachte man, wie ein Bild das andere ergänzt, lausche auf die Musik der Worte, lasse das wundervolle Naturfuhlen aus den Versen auf sich wirken. Wir glauben an ihr Gluck in der Hütte auf dem Sunnenried, fühlen es, wie die Stimmen der Einsamkeit sie umspielen, empfinden mit ihr das Glück, alles um sich herum zur harmonischen Einheit deuten zu können. Sind wir nicht arm dagegen, wir blasierten Großstadtmenschen? Engen uns nicht die steinernen Mauern ein. nehmen sie uns nicht die kindliche Frische und Naivität, alles Naturgeschehen durch die sperrangelweit geöffneten Sinnentore in die Seele zu leiten und dort zum Erlebnis umzuformen? Wird uns nicht das Glück eines Naturkindes zu einem Märchen, an dessen Wirklichkeit wir nicht mehr glauben können? Eezichem Err##g spricht arch aus ihrem Aue Huiser. eine unendlicheP.- puk, viel Geheimnisvolles, liegt in 5 Stieshen.. Se ai und di Stuben; ganze Geschlechter ließen erwas von iyrem Glück und Unglück zurück. Et hänget in seygen Stuawen Van Tymejan un Lawände! kuskelt sik diäl am Uawen un snurrt ümme'n Juerpändel. Et gäiht ase Singen un Dichten .##e#, Valszen, diär alt Gerümpel, Lutt ase Kaländergeschichten, Ase Unkengeklunke im Tümpel. Im Schappe grautblaumige Scholen — Sprungen op jeder Seyt— Wat könn us biäter molen De gure alle Teyt! Wat kann me de Glieder recken In Berrens häuge un bräit— Ik main', ok dät leßte Strecken Wör hey nit säu swor un hätt.— Et hänget in seygen Stuawen Van Quändel und Tymejan In'nen Siätelstaul ächtern Uawen Lait ik mik geren laan. Aus: Sunnenried. Srche ine oder Lesern darzubieten. Es unterliegt keinem Zweisel, daß eine so tiefeche baise Aulier Sehise Peishe. dse Se chstagseichenst Brd. Eine Prode berchig un meien.s wäist din wucl: Un wäist diu wual, bin Laiwte daiht Diu niegenklauke Mann: Et is, ase wann me häime gäiht Ase wann me ganz wuat Schoines wäit Wat me gar nit loten kann. gn#pgit d#, wannt ganz häimlik blitt Tüsker Guatt un dey un mey— #### Schoinres giret op Eren nitt, Twäi gatt in gleiken Schriet un Triet der ganzen Welt verbey. Un wäist diu wual, wat bitter is Viel bitterer as de Däut? Dät is. wann diu verloten bis Met diäm ainen klainen Woot„adjüß!" O harte Laiwesnäut! (Fortsetzung folgt.) Gewaltsame Werbungen in Hagen im 18. Jahrhundert. Von Karl Lamprecht. II. G## vork mmnisse wurden noch verwichelter durch Ausschreitungen, die Bürger und Sensen in die Sesieasa. eshe. 2d d haes Gaschel erer, gern sich beim Volke Gehör verschafse honnent Sehiasteru at: es werde ein Kirchenen werden und das gesamte(geistliche) Ministerium werde für das Volk eintreten rogen I kläglicgen Zustand dem Könige vorSi Pgam wer der Aufruhr gedämpft, und die Volksmenge ging auseinander. eingebenden Sericeen Toge, sandte Kortum einen Potpreblor Grmwi-- ur d Hagr de arft ichan von anderen Geistlichen mündlich und schriftlich gebeten worden war, gemeinsame Schritte zur Abwehr neiterer Ausschreitungen zu tun. Dieser beurd Plasitaste.tger. amtüige Sudbelegater und Klassikalherren der einzelnen Aemter nach 5ggn, wo auf dem Chore der Kirche bei verschlauenen Turen verhandelt wurde. Es wurden solgende Fragen vorgelegt:0 „1. Was das Ministerium beitragen könnte Sschich schsee e es e ee es ce verde“, daß viele deswegen vom Glauben abans werlasen sein miste“ hoihzen Veodringnisen meinden, weiche, um sch der unerträglichen Rot zu .40 n es zu einigen Extremitäten(Ausschreirungen) haben kommen lassen, bei Sr. Kal. Maiestät vertreten und retten solle?" Man kam übergegen ihre Obrigk, die Lemeinoe zum Gehorsam Geissamt= Obrignen, zu Frieden, Geduld und was unsre Gemeinden anmithin zu bitten, daß ihrer, soviel möglich #ont wirde. möchte, in Ansehen der vielen den Serseien„le zum außersen Unhell und Scha, ser m. Pras ud geene Den Bastoren Nah, 4 Pes eischeit en den Bonse“ sel schrist vorg.““ werden. zur Unter. D a s V e r h a n d l u n g s p r o t o k o l l w u r d e u n t e r z e i c h #r, sa Pfarrtern Emminghaus(Hagen), Kortum(Hattingen), Dornseiffen(Sprockhövel). Moll Schwelm), Wiendahl(Herdecke), Hiltrop(Harpen) io ee a engent, Schragmüller(Luten cheer 1verne), Davidis(Aplerbeckh), Bitenius al. Tidemun., ur deputat., Emminghaus Haach(Prabes(Hagen), „Das Bittschreiben wurde in vierfältiger Aus„T. zah, den Amtsbrüdern vorgelegt, weil das Gesuch nicht nur dem Könige, sondern auch der Köniein, dem Oberkonsstorium und der Regie# unterbreitet werden sollte. Der Schluß des Begleitschreibens lautet:„Die HE. Brüiht n alten Mitbruder, den der perr vielleicht bald zu seiner Ruh abfordern wird e ich sehr schwach und krank bin. Geben Hagen den 8. Oktober 1720 Die Pittscheie a. a a Iuspektor.“ aei Ken. Bichalle Pehelen Feignuiste oid dr 34 Lenguod, boeteodet, Heishähdiger Gohr 645 einen Stein erTränen bei kaum zu enthaltendem Rachgeschrei ausstürzen, welcher Gestalt viele aufs Blut torquiert(gequält) worden; alte Eltern hätte man um der abwesenden Kinder willen nicht nur gefangen geführt, ja wohl gar in Diebskeller gesetzt, sonGar zus sgusanste gequält mit solcher Art Marter, dergleichen kaum unter der größten Verfolgung gesunden worden, Weiber und Kindbetterinnen waren elendiglich hantiert, da oft auch säugende Mütter von ihren Kindern, da beide Gol zeschrien, abgetrennt und in der Hat mer# behall.n sinr. Mutter und Kind hätten manchmal krepieren müssen. Man sagt sogar, dab sio. Lindtem iun, der Biege angesichts der Rutter, überz Feu. gesetzt worden, Geld zu extormäsignn Potenreilen# viele hätten über dem unmatzigen#####.#a, Beuse zu schaffen oder Geld müssen, daß Weib und Kind garg, an den Hunger= und Bettelstab geraten. Gemast hätfen, Waun militärischen alt hätten Mörder und Straßenräuber sich ergungen, zu nachtlicher Weile in die Häuser zu de“e iun die Feute an Händen und Füßen gevunSeni Keller geworsen und dabei alles auschrreigen.— dergleichen Trauerspiel zu gederartige Germastige da at, bingewiesen, wie durch der Gestesdign Kirchzeit # 25 Lotiesguenst entheiligt und seine Diener geganger wirden, zu daß viele von ihrem Glauben „en und die Armut in den Hospitälern so groß #rde, daß man keine Vorsteher mehr dafür finden könne.„Uebrigens versehen wir uns auf alleruntertänigste flehentliche Bitte, die au nichts anders als auf die Ehre Gottes und die Erhaltung unsrer Kirchen und Gemeinden zielt. einer ungezweifelten allergn. Erhörung. Der allerhöchste“ König. Himmels und der Erden wolle Ew. Kal c ssehte iaes he elict, blrche der GroiPai, Nara, ito schwach und krank im 83. Jahr (Schluß folgt). Kornmarktpreise im alten Herdecke ese sch Ses echecite sce! sich die Birger.u„Eingesandts“ beschweren Seseniber anberen Loarimaetsten Puese in Vertscte Die Herdecker Marktpreise. (Eingesandt.) in Neuß am 16. Oktober in Mülheim am 16. Oktober 88 n Witten am 15. Oktober... 98 in Elberfeld am 14. Oktober. 94 in Herdecke am 12. Oktober 103¾" in diesen Tagen in Herdeche höher ale in Müheim:::. 158 Sur. in Witten...* in Elberfeld... 9¾ in Köln... 16 ¾8 Woher kommt das?— Sollte es mahr sMttelpreis zu erzielen) nur ein E.2 au bozeren Sernmarht im Verdaus eine I enemn Groben hältnis zum Ganzen nichteeitz m Vereinwirben. u den Marktpreis Herdecker Fruchtpreise. (Eingesandt.) gebeten worde, die Norm msterg derdeche dortige Marktpreia, hosandun stimmt würde.— besonders der Mittelpreis, beheit und des g meinman: Interese der De Soern Preasehaishen uach wurike du. Thlch preis sestgestelt mir nach welcher der Mittelesece een hohen Fruchtpreiser unr r ntwortich .Seu armen Leuten das tägliche Brot, im wörtberes der an e Sae, Versa.auserecit erschel. borunter eiten sol. Den Läcer und Paoslaun — 5 33 2 □ 9•• ∆— 815 9—— S UM 0-„OEC PEI =SBuES„SSSESAG NE a B0ü.„ Lren=reßUTS FSAGOSEE * 6I— PML 9 S SE S2 □ ∆ — „ 9•312 „• S OUENNSTTPUTE EÖULET OMREIGDSE 9 1—— □#E S 6 P OTTeen S CMSRÖLEM5 S### nach dem Herdecker Marktpreise ngend notwengig erscheint deshalb die Angabe Pe. Burch Juohder Mittelpreis bestimmt wird. wr burch die„richtige Bestimmung des Mitteloshiehur ud wergeneh, zur genan die Mle manche Frucht, und Teigvermischung verhütet, die mancher Bäcker bei „ cwähnter Mißverhältnis glaubt vornehmen Pmunv 16 Dresel zu Linburg, laut„Linburger um die Lächer zum Dacken salt aes Tesgrg., log, nicht wotwendig sein. Der tzgeber hat bei Fassung der Gesetze in Betreff Peitstaeces Kascerer albr und den Frodu andere aber nicht der Fall, oder wird die Taxe nicht sechge uch hierin wünschenswert. „wir schließen mit dem Wunsche, daß es den hetreffenden Behörden gefallen möge. die Markt ordnung und besonders die Feststellung der Marktpreise, woran in jetziger Zeit soviel gelegen, einer Revision zu unterwersen. Unna. Herdecker Marktpreise. Obwonl der Wohllöbliche Magistrat zu Herdecke die Norm angibt, nach welcher auf jedem Markttag die. Fxuchtgreise festgestellt werden, kann ich dor trotz der Erklärung des Wohllöblichen Magistrats fernere Aufsätze über diese Angelegenheit mit Stillschweigen zu übergehen, nicht umhin, noch einige Worte darüber zu sagen.— Es hat allgemein gefallen, daß endlich die gewünschte Norm amtlich mitgeteilt worden, daß dieselbe aber für unsere Zeit und Verhältnisse nicht mehr paßt, wird niemand bestreiten, und beweist dies auch die allgemeine UnMarktarse darüt r. Zur Zeit, als die dortige Marktort ung gegeven worden, waren die Fruchthange erhaltnisse ganz anders; damals wurde das meine, Korn von den Oekonomen selbst zum Markte cht. meistens nur gutes und reines Korn auf den Markt lieferten, jetzt sieht man nur meiszens mar Fruchthändler als Verkäufer auf demselben. Da durch die bisherige Norm kein richtiger Mittelz eis erzielt werden kann, so wäre es wünschenswert und zweckmäßig, daß die Markteronupe, siner Revision unterworfen würde. Ganz unmaßgeblich übergebe ich hiermit einige Bemerkuncgs und Pescher. s egenheit zur gefälligen 1. Muß der Marktmeister ein durchaus rechtlicher, keiner Bestechung zugänglicher Mann sein, der auch praktisch mit dem Geschäftsgange des Kornmarktes vertraut, und besonder: Kornkenner ist. Derselbe muß aber auch in peku##ter Hin#t.“ gestellt sein, daß seine Lage eine unabhängige und durchaus sorgenfreie ist Zu diesem Zwecke könne ihm das Marktmeisteramt über mehrere, nicht zu weit auseinanderliegende Fruchtmärkte anvertraut Päsen.(Zum Veispel Witen, Herdeche, 2. Darf nur Marktgängiges, d. h. rein, trocken gesund und geruchfreies Korn zugelassen were.„Fruchten, weiche diese Eigenschaft nicht besitzen, ware ein anderer Platz anzuweisen und dürften diese nur als Viehkorn im Markt# aufgeführt werden. 3. Muß auf jedem Markte eine Waage aufgestellt weischern Zie auon, densenigen Korr vom die Preise zum Marktzettel benutzt werden, ein Scheffel oder ein Sack gewogen weroen: aug, wie auf den Märkten d's Oberrheins gebräuchlich, nach jeder neuen Ernte guten Früchten, welche zum Markte gebracht, je ein Scheffel an drei verschiedenen Markttagen gewogen, und hiernach das Durchschnittsgewicht bestimmt werden Das Korn, we ches zum Mittelpreis benutzt Muß###rugsrens dies Gewicht haben. 4. Muß, es de Marktmeister zur strengsten „ licht gemacht werden, sich selbst davon zu überzeugen, zu welchen Preisen verkauft wird. Preise, welche mutmaßlich in der Absicht gegeben werden, einen höheren Mittelpreis zu erzielen, darf er nicht berücksichtigen. Ebenso muß während der Saatzeit der Preis des Saatkorns apart angegeben werden. eree eigennutzitz.#nsichten und nur im In teresse des Gemeinwohls habe ich in dieser Angelegenheit geschrieben; Dieselbe ist eine öffentliche ##id muß deshalb öffentlich besprochen werden Weitläufige Korrespondenzen bleiben zu eindeutig und führen selten zum Ziele; persönlich darum Reisen zu machen kann garnicht verlangt werden e 3. ½% zur um Interessen des Gemeinwohls ## so tur guch der Name nichts zur Sache unterzeichne deshalb wie früher mein 8. ir Soshe, ie has wrachl dem Heriecker Kornmarti Oertliches(Hagen) 1845. (Die Nachtruhe betreffend.) den Siehstät kurzem in unserer Stadt sich häufenu##e#enken die Aufmerksamkeit wieder auf die hir seit einigen Jahren eingerichtete Nachtwache und veranlassen Einsender, diese für die Ruhe und Sicherheit der der Stadt so wichtige Einrichtung öffentlich zur Sprache zu bringen. Von allen Seiten werden Klagen über die Pauchten Hsog Pac laut; die Pascherhozunt sag bald energische Maß. gaonze Institut, wenn nicht selben gekroten nd den Zur Reorganisation desHoszete gaec der Bagen zu sorgen und nicht zu. Sptise eger. eig gae er schimnen Ginen und Lauheit der Nache u.“ der Unregelmäßigkeit Hausbesitzer gar keine Wache mehr halten, weder se escher Blcse grnach der en bue 5 Keistet siehe uchd 7.9 zum Wachidienst Jolge shene Heshese Gesice ie herscheilschen elh er seie ue die Vestnate Bicder wie 25 an ergen. Jahre der Einführung der Fall war. zur Sicherheitswache zu erheben; jeder Bürger aber R e esce eceche Reshee e ees ce beni- Ceposer der Bade e wider von leute. Unter dem Wagen baumelte die Lüchte und gerister ue hing die Radhacke, um für alle Fälle gerustet zu sein, wenn das Fuhrwerk in der Fahr rinne eines Zufahrweges steckenblieb. Zu den und Stramateb b g; oder gaben bei Schnaps und Strangtabak Döne und Erzählungen 1#.# So waren aue Befürchtungen, die ängstliche Gemüter beim Bau der Straße beaten nicht eingetroffen. Sie waren von Durchmärschen und Einquartierung verschont geblieben und hatten nichts von ihrem Verdienst aus Vorspann. Hand##cke g.winn und Uebernachtung eingebüßt. Im Heisel mir ne uecgn Verdehr hatte den Geldbeutel nur noch runder gemacht. Gewicht und Preis des Brotes im Jahre 1846. uind Bac##kanntmachungen vom 9. September uo. dis,#roiie in Hagen und Umgebung wie folgt festgestellt: Ein 11pfündiges Schwarzbrot a Soh 5. P, dur 2 Sar. Weisbrot a) Weisbrot Seohaisen aest ie sei. Keste a. Tetarsgen S escs cchee ee ese eche esce Die Napoleonstraße. Von Wilhelm Lienenkämper, Herscheid. „ An zwei Stellen hat sie ihr Gesicht aus der Meinerzhagen und. Vildenkuhlen bis Sschige Tp di Buntekartggich..# Umwelt, die mit der Zeit geschritten in. negt sie zwischen diesen Orten führt siber Jur.hud Jahren aussah. Sie Vergrüchen faldae Höhsi= über den Kamm der Zergrücke„ so daß man sie weithin erblicken kann. Sopitz, derb d rat und holperig sieht sie aus. Die sceiteine stehen hartnäckia vor und sind noch lingst„icht abgeschliffen, links und rechts bilden wras, Moos und Knöterich einen grünen Rahmen, von dem sich nach der Mitte hie und da ein voritzigr Schopf auf den steinigen Untergrund wagt. den Rändern freuen sich Weißdorn, Schneeball und Heckenrose ihres Daseins, und die Ufer und Gräben sind das ganze Jahr hindurch mit Blumen geschmückt Die Romantik der Napoleonstraße ist dabin. Verkehr hat im Volmetal einen neuen Weg geRese esce ce eäce Freund der Fußwanderer. Und wahrlich. es gibt auch wenig Wanderstrecken, die sich mit ihr messen abse eo., Vorzüige besit sie. Von Büldennuhlen begleitet uns das laute Leben noch ein Stucz. 2c2, Wege., aber dann wird es bald still. Land und ehdlicht dele Verae und Tcher. Feider gaese und Fobrik, Heraus uue Ven buge segzt reete g##n, del Mittelpunkt der alten Rapoleone. Hier ist wieder alles flutendes Leben, und auch unser schlichter Geselle paßt sich dem an Kopfsteine und Rasenpolster sind versehoen Sratu machen einem neumodischen Aus##pes, Clatz., wir hinter dem Städtchen an der Logeirure wieder auf dem alten Gleise angekommen sind. Schallershaus liegt einsam am Wege, unten im Tale träumt verwunschen Schloß Badinghagen. Dahinter Schnüffel und ganz allein mitten im Walde Schwenke. Hier ist der Weg fast überall mit Rasen gepolstert, Ginsterbüsche säumen ihn ein darüber hohe, verhangene Tannen. Sie machen die alte Straße verschwiegen und geheimnisvoll. Wer hier geht, ist mutterseelenallein, er hört nur den leisen Schritt seines Fußes und den Schlag des Herzens. Zur linken Hand liegt der Halwe Galgen gegenüber ziehen Siepen und Täler zur Agger hinab. So muß wohl ein Wald aussehen, in dem Geister und Hexen wohnen, die den verspäteten „a derer längstigen. Bei Grünewald wird der Blick wieder frei, und hinter Bracht fällt Straße und trifft mit dem vornehmen Bruder. der Hagen und Olpe verbindet, zusammen. Hier liegt Pustelichte, die Grenze des Näirtischen SauerWoher der sonderbare Name? Er führt uns in die alte Zeit, in der die Täler der Heimat widerhallten vom lustigen Klopfen der Hammerwerke, in der märkischer Osemund den Namen der Heimat hinaus in alle Welt trug. War es eine gute Zeit? Auch sie hatte ihre Sorgen und Lasten. Bei der Industrie waren es die Verkehrsnöte. Die grundlosen Wege zu den Hämmern, die oft in sur si Gebirgsschluchten lagen, erschwerten den Gebrauch von Pferd und Karre sehr. Darum belud der Kohlentreiber seine Pferde mit 2 bis 3 Zentner chweren Kohlensäcken und trieb sie den entfernt liegenden Werken zu. Welche Verbesserung brachte da die Anlegung einer Kunststraße, welche längs des alten Handelsweges und unter seiner BeReigerhagen nach, Siegeg, Frantkfart gehaut und Hezeschmnet deur aar. 1138 1794 8e. Lazjahre und bezeichnet den Blan und seine Durchführung als ein Verdienst des ehemaligen BergBeim Abschiednehmen gilt mein Gruß nach spricht ein Gesiche Vestänge. Aus jedem Fenster Geschichte. In der 20 g sedem Ding hängt eine die Liebe un Ddesl Hause drei Menschen, die mir ten: Pate Mattee die e wr P#.chört man sprechen: Die Rapoleonstraße as. gusgspaur werden! Man rechnet dabei und #.# Eine halbe Stunde kann an Zeit herausgeholt gergen, wenn der Umweg durch das Volmetal erspart bleibt. Aber was ist eine halbe Stunde Zeit was die stille Nanoleonstraße den Menschen schenkt? Gilt nur der Mensch, der Zahlen und gilt meh:der Brust hat? Rein, wer ein Herz hat, * „I., Seele des Menschen entdeckt eine Seele in der Landschaft; eine neue Erdenverbundenheit des Daseins, ein neues Fühlen meldet sich.“ Oswald Spengler.