———— S33 705— „E." 2. " P Pr 2 51B 3-2. 15 3— je 2. 1— * 2= * 57— * 7 F 10•2 5 SU2 28. 8: #.# D: * F SS 3 # 9 1 CDE 99 1911•9 28 88 S.2.8 8 8 I 533333B 485 5 55 S 83888SSSSSSSSSS8 Traf das letztere zu, dann trat er später den Hof namantlich zi1 s estentet aenge eischuister chfinden ader schlgrunde 1a. ueui uie: Aulteicoungen bie ersie, eheite Kaur, Peseche Stniche Pr aiper. PSechrik. Die haluntau, Lesterutr1e] Wie groß ist Wesfalen? Site, Fer ser heiset mune, Dier Seinandger iun Lrisdt aicht bant waren hier im Ueberfluß vorhanden. worten, da es ja nie eine x Züngling in die manndare Zeit, so Mea.ttsche, Landschaft Peat„### den Toatern des Landes eine ai; Vlaen„erocben bot S.####, der, wie es auf dem Hellweg geschab bie Liex Gründung der erg. Juchten sie ihm aus, um zu verhüten, vreutischen Provinz im 5 die Leve ihrer Sohne nicht auf Frauen fiele, Jchre 161.. Es gibt aber die entweder nicht reich oder nicht haushälterisch einen anderen, weit eher Paren. Wilenlos folgten die Söhne dem Rat der., das Besentliche deranführenden Weg, den Aus, pieser Ari der Erziehung kann man schon Uimigna Velsalens festsegen 2oß Ausschweifungen und grobe Laster dem( steiten der Name Vestmärkischen Landmanne unbekannte Dinge waren##en ist nun schon rund sein Fleiß, seine Arbeitsamkeit 4.00 Jahre bekannt; es dienten ihm als die kräftigsten Verwahrungsmittel gaven allo alle Jahr: gen. Ratürlich kamen auch Ausnahmen vor: hunderte den Namen verPasiangschergerneeie bestimmen nie einen Ge.u.— ud damit de .0 de Brente Vorstellung von einem so oder so begrenzten Gebiet verbunden. Die Denkschrift der Provinz, die vor einigen Wochen den Landtagsabgeordneten Rramen-— ar. die Ehrschteit, wie, se auch den Vermanen Pe- Regnine Leich enen ser i. Doungs un e losbanmnsten eanlbe ul. 17 herzig gegen die, die ihr Hab und Gut durchl gesen anderen neuen und Schwelgerei und Auschweifungen verpraßt hatte= eslweise überaschenden Zu den Provinziallastern muß man den Starrsinnl gulchd mlacden„Tatsachen 2 den Bauernstolz rechnen. Wie setzt, so wurde morzg a uan sich in den bekanntlich der märkische Landmann auch durch gerschiedenen Jahrhunund Abgaben, wenn auch nicht gerade ge n.. a. Taten begrenzt ####der doch im seinen natüirlichen Freiheiten Lachte. Zeichnet mon nun sehr beschränkt. Das hielt den Landmann in der! verschiedenen nongen Subordination. Konnte er aber irgendwo renzverlaufe auf eine ein Wörtchen anbringen, dann verteidigte er seine 9.4# Kattr, so“sn Veinung oder vielmehr seinen Eigensian mit einer sweierlei: Iuuächlt Dreistigkeit und mit einem Starrsinn, der beispiel= arttennt man seibsiver los war. Das war besonders der Fall bei Prediger: andlich wahlen und bei Veränderungen im äußeren soien„ Es ist eine Tatsache, daß keine ProProzesse um ihre Prediger geführt hat ###e Grasschaft. Mark,„Während im sonstigen Leben 9#e Frivatseindseligkeiten und Erbittebersen se det vasater de Asche schlummerten, erieten niche ue der a.enohlen bel allgem inwestfälischen Raum, der durch die Schraffierung angegeben ist.(Die Linie ist in . J e i J u n g d a h e r a u c h n i a s t z u f i n d e n.) D e n cen Jaum mir einer westlichen Ausdehnung n den Rh in von Köln bis Wesel heran versteht unter Westalen( u— euten die Linienführung bei H. A Erhe einen„Regestae historiae Westialiae“ von 1847 eisen.=Trachtenbuch„von. 1900 ur, der letzie selosider= ständlich die Unterschiede in der Auffassung Zusammenschrumpfen der dann aber gam. Zahrhundert zu Jahrhundert)— alle# alltg em Gebiet bei der Verbindung aller Karten heraus, das in allen Karten ###### tattigh angesehen worden ist. ist der auf der beigefügten Karte schrafwwichen Wahlen hell hervor und*# bezeichnete Raum. arteien nict nur in Prozessen, sondern auch in u—.206 er im Norden weit über die heutigen und"„„.“s Gelang es einer Partei, die 5##eren) Provinzgrenzen hinaus=— estlanlae von 104 „ders Iu. Telegen, se hohte die umterlegende Haur gegt de Karte einwansteiz sa de heuige seinem„Trachtonbtuack= Post oe!. 8o 1“““ Kartei selbstverständlich auch den Prediger und. 99 75, umfaßt geraoe die Hälfte der von allen Historiker Restal, 1901 und der letzte Gaurige an seinen Predigen nicht eidaut wrden Allerlutcgen., Setesiselen die welfalsg angetuag in ait usdiene Porte“t a, Sater Der Nauernsalz nur bei dem reichen Landmana Eheren Landschast, die im Vorden(die in diel seichnet die Naus v. Stesde ute den manchem nicht gebideten Sheimong Hehe, vog, Srenen) Sudoldenburg einbegreist Sammlung mutzueae, a““ ui eier soaoneg De. Sseglas u. Di michten und grsten“, ge Lioss einschicht Siegeland und sten angeschen baile duen de von uet Bauern maßten sich eine gewisse Art von Su Pitaenstein, die nassauisch sind und heute durch # zu. Tel se eden teicher waren und mehe die Wirlschaflichen Biadungen gunz iun Vetsalen Isichungen durch db a at T“ Aufwand treiben konnten. Als großte Gattung inübergewachsen sind, bleiben dagegen ausge das####### die Jahrhunderte ergibt sich doch von Bauern galten die Schulten. Ihre Trauz= schlossen.— Wie weit einige der benutzten Quessen gehen. von allen als westfälisch ange e as dem Helung Milersche(Gaeseisgtes ach Roidten die Greuze werschebert, eigen dies dicten Gebiela ertradt au. uuuu De duelle diesen Stolzes nunr wie dei demn ung. Luten der Karte, einnal fund segar de Vordioer. Wie; vi erstict sa ven Aünter al: bildeten Sdeimann Die Uabelamnschast mit derm, ulein dazugerechnet. Im öhrgen lohzut es sch. Korden mi: 108 wos wirtlich gut. schon und edel ig.—4 die Ostaxenze anzusechen, sieben von neun Aufe Proviuz die Kaunts.2.. oteid dei der ese iens F ix aitier Sntergel sie in bonal de Hhorde De iun shsen dr Jrdiaidr ditr Aadanr Bestdinr 66 Seianiesen uld. Paie e Le saheae suen, einer chelen Aülen in Besen aucd Sidhellandlsdanr Giaferuite die aien Nedteriter Ainier, Ae sersen Sescil lenr i. engeusne Blcde Gus aiche Mg eehe bscs de egenlich ernan, V-sesechasten aue ag. 2, Iuteresert vatrich auch zu wisan, weiche) Ressalschen Hoinar de uud iu Veihent der schersenges sche und enbench, Vesas. Verl au. tenaner guanx auperacht huat u handait der Becharnite i Perseuur, g eiteret und Nerneld. Sich mit einem Baschen, i0 durchueg un folche, die don nieherbeusche Land aus betondest u vun butirien Standeut näher einzulasen, erschen dem Zungiag aiche sir lerr. eumten, Dah se sch bel hrer Vortelung— unehrenhaft, aber dann das Madchen sitzenzulassen, gan, oder weniger an die landläufigen Vor=! Oltlaulat amwis e. ie ue. sant, un uer uei eihier. Ahick aage uien Min, id ud gonar! Aleriei Wisenzvertes. Des asr Taeie Sitichers de Eie eumache, ie shen, dnur 3u ur vun dier Gernitendtur eun!—. 1 Ehebruch. Weil bei den märkischen sandiich haben, ist wohl selbstver= Suertel Wissenswertes. die Verlobung die Ede ausmachte, sol füihren 7.u, wir nun die Gewährenänner an!. 101 ele Beispiele, daß Hochzeit und Kind= zu verstehen in daß zin ar: daß die Karte sosenisteht aus der mit Wasserdampf gesättigten Lut enge Bochen, in ost nur wenige Tage siad sonpeit de Lod 2c. inten nur eingezeichnetl die de nach der Höhe der Tenperatir nacdr oder gethalten wurden. Zür den märtzi, salschen Vam“ zan.,=Lorasserten algemeinewest=venider Boserdamptenttalten bann Iitsie nun ae. ann traf die Bedeutung fur Hochzeil wirrend=n gini.st#.“ und daß die ver= stisgt“, d. h. kann sie nicht mehr Wasser aufnehmen tause nur wenige Wochen, sa 0 nacheinander gehalten wurden. Zur den märki. falischen Raum übers,uerten allgemein=west= weniger Wasserdampfenthalten kann. Ist sie nun geschen Smndmans huf die Bedeutlung fur Hachlell mitrerndge, gun überschreiten, und daß die ger- Kautor:, a.h, baun sie nicht mehr Balerautnebnen zu. boit es bohe Zeit worde, dat dos Par getraut al. 1sammiga s..: im Olten und im Bestenls Geidet sch bei Wotühung ans Vaoser Küsla wurde— ertum als zusammenfallend gedacht werden müssen aus, das setzt zuvel in der Ssiene ur mitlice Sandenan mun Seuern. ur. Dus uloe Cgu er und Nbeaz, Dut udlentet au Planen in dr Tm. In Sernur cdlichen Friedich lebte und felunge derselbe iml salen auch den iugichen 2. ur ueden unter Bes= bonn die Lutz an, vurnen Lagen woht viet Basser Hergrbtachten nichts anderte abteite er in dach 1Knalander Ma, Kasten Tell von Holand: derl euneimen. Iut Nanen, katen Rüitten Kiht 640 Wenn er auch nicht den Narichriitan du= 24-=222; en6“ ,nogr Bartdolomäus Anglicus, der dann der Erdboden und die über ihm lagernde Luft „Eell dann entsieht der Tau in kleinen Verten##. Planzen, Spinnläden usw. Wolken werdaher und es wie die Der I.:#- S#eoins um 1531 die Grenzen. A Tper zunder man bei Frostgefahr in I. Srtte, de, Holland einbegreist, ist der Ges sriulingenichten Holz, Stroh und dergleichen an n, weit er fur ain#cchlsschfeiper Hexmann Hameimann um 1760,]:, die jungen Pflanzen und Bluten vor Frost zu Er Asune keurns meigr enim ggtange sel fogg en eiten ven bun bei in aut en ben Sredigen Birchuns uiche Gurn uun gsaos nchet der brichmte Merian in dener Lleckumie en ariek kir 2at konne: Gache dalter Gaesdunas un. S. E. s u. Par der, Wridmiesten Sma= in auen us uete idt un er Wider= lung alter Stadteansichten, den Rhein als Grenze Verantwortich: Ernst Lorenzen in Hogen. e s. este e chce earnte, Sesteheesiane, Misch esinelschichn he in und mukte seine mn##a za###r spater den Hof namentlich, weil alte Aufzeichnungen## den ganzen Raum zwischen der holländischen Grenze #rigen Kaum Abischen der goilandiid und den Nordsee=Inseln zu Westfalen. Dagegen umfaßt die Abgrenzung in dem noch immer schönen K,# Freiltrath und Schücking(Das malerische und romantische Westfalen" bis auf zwei ganz belanglose Abweichungen genau den • 58.n *—— S35B5SESE 5 5 33 5 gener Heimakblätter Monatliche Beilage zur Hagener Zeitung Juni vom Stein in Wetter. Von Adolf Sellmann. beim Preuhzische Vergwerke= lieben gelernt dap ae g. Partzger schäben und und Hüttendepartement angestellt. Er war damals über sie. au ute. Später urteilt er ganz anders Laustahn, zu der hm alle Vorkenntnisse sehlen, nicht zu vu zze ege i seiner Einlautet Aber er hatte, wie er selbst sagt, den ernsten Vor Hauz.“2, schwvermiütigen Grübeleien zu kommen. satz, diese Kenntnisse schnell und gründlich zu er. Dasklür lorgte die viele Arbeit, die er aufgelegt langen. Deehalb machte er im Vegleitung des über Zie Kaataue; Zunächst hatte er die Ausch Ministers von Heiniz, durch dessen Vermittlung er aus au ronenberg erne an der Kuhr— 170 in diese Stellung gelangt war, Dienstreisen in die lische Kahrikcie u üder die metal. preußischen Gebiete, wo Vergwerksbetrieb war. der Nuhrschiftahr: Dann lag ihm die Förderung So ist er 1780 schon nach Ostfriesland, Holland, hatte er sich aus daues ob. Ferner Westfalen und in das Mansfeldische gekommen. kümmern. Schlieklich hatte ar n 11286“ Es ist wahrscheinlich, daß er so schon 1780 mit demi nu au date er sich mit dem RechAinister von Helnitz auch nach, Veiter gekommen Verus brachte do mit Kcr dus., eschäisioen Der ist, wo das Bergamt war. 1781 ist er durch Mast=: grachte es mit ua, das er viele Dienstreisen und Ostpreußen und dann auch über Warschau] Neitofert zur Mersts aunden für diesen Zweck dwei und. Frotau, ig Sosesen, gereist. Seine berg au selen au Versisung wie in seiner Velalung Stein Schiesten gereist. Seine bergmannischen Kenntnisse erweiterte und vertiefte er! Er mar hai sodann 1782 durch einen einjährigen Aufenthalt in unerwartet im Juni 178 den Austrag arhiel Freiberg und einen dreimonatigen 1783 in Claus=spreußischer Gesandter nach thal. Als er damals nach Verlin zurüchkebrte. und Darmnagr zu aus uod Matuz, Zweidrüchen wurde ihm die Direktion des Bergwesens und der Höfe aum a.; Vu Vegesegun, den Veitrit dieser Fabriken in Westsalen übertragen. Am 20. Nai Dieser ahr=urausden Gürstenbunde zu bewirhen. 1784 kommt er in Wetter an, um in dem! egrenvole Austag, den er von Friedrich Sie0g Fergamtshaule Wohnung zu nehmen. Sie dis 1203 hane, e.-Junggesellenwirtschaft“, die bis 1793 bestehen blieb. scherzt selbst über seine Jugngesellenwirt schaft in dem Bergamtshause, wo er seine Dienst wohnung bekam. Er zählt seiner Schwester Marianne sein Personal auf. Das männliche bestand aus einem Diener und einem Stallknechte; das weibliche aus einer Köchin, die zugleich Haushälterin war, und dann aus einer Hausmagd, r#eige von beiden“, wie er hinzufügt,„unter fünfzig Jahren". Aus den väterlichen Weinbergen der .#ur##mat läßt er ein gehöriges Quantum Wsin„für die ausgetrockneten Kehlen“ seiner west falischen Gäste kommen. Wie hat es nun dem Herrn Oberbergrat vom Wettr gefallen? Wir gewinnen darüber zunachst kei, eindeutiges Bild. An Schwierigkeiten und Mißverständnissen hat es zunächst nicht gefehlt einseitie Pdur“ Sten zu, daß er gunachst etwas sin## durchgegriffen und daher Mißvergnügen und Beschwerden veranlaßt habe. Die„Westfälingr. mit denen er zu tun hatte, machten vielfach Serschen m sehlten ihm Nenschen, mit denen er frei und angenehm verkehren konnte. So war es kein Wunder, daß er vielfach unter der Einsamkeit litt. Er suchte daher geistreichen Verkehr in Büchern. Wir wissen es daß Freiherr vom Stein in Wetter Bücher mannigfachster Art gelesen hat. So beschäftigte er sich; Großen erhielt, zeigt uns, welches hohe Anmit Leibniz, mit Rousseau und anderen führenden Freitzerr vom Stein bei der preußischen Geistern damaliger Zeit. Regierung hatte. Er befand sich im Mai 1785 auf Die Lerheit seiner Sele suchte er durch einen diesten dientrtse nach Binden und Hamm, ale er lebhasten Briefverkehr zu verdrängen. Er nennt aus all seiner Ardeit06 drei Vertraute, die er damals gehabt hat und mit neuen Mirkungastatt. einer denen er einen regeren Priefwechsel hatte. Dasl aau u ungsstätte mit Eiser begonnen hatte, war einmal seine Schwester Narianne. Zum aber schlieklis 8 g 3unächst ab, nahm andern war es Frau von Berg geb. Gräsin Wetter uun.... 8 Juli 1785 verließ er Haeseler in Berlin, eine Frau von hoher Begabung! Mainz geaag. a mancherlei in Frankfurt, und großer Herzenswärme; ste wurde späterhin immer gkaatenpurg usw. Da inm die Dirlomatte Freundin der Königin Louise, deren letzten Tages Pint— senr e. tron, dos er in sie in den„Erinnerungen“ festgehalten bat. Dao aurichbebren z; dennen Bosten mn Beiter wieder war drittens ein August Wilhelm Rehberg au= vurüchtehren konnte. hannoverscher Statsmann, mit dessen politischen Ordnung die au der Verobau am Herzen. Die Schriften er sich beschäftigte. In Wetter selbst Verabau aukund en lachlischen und barzischen hatte er zunächst keinen Menschen, für den er sichl faleu— gerunden hatte, wolte er auch in Best besonders interesserte. Im Sommer dot hm die lalen ennoren, Nancherlel Borsiaunan. u“ schöne Ruhrlandschaft mancherlei Freude und Erguichzung,„ Wie es, ihm damals in Wetter zumute gewesen ist, schreibt er in einem Brief vom Dezem1784:„Obwohl ich hier mehr Beschäftigung habe als zu Hause, fühle ich eine Leere, eine Langeschaft fosc# n ganzlichen Mangel an Gesellschaft solcher Personen herrührt, die mit mir in Verbindung ständen— ich habe nichts als Untergegene um mich, mir gezwungenem Lächeln, mit geschmeidigem Knie; nicht ein einziger, an dem ich guch nur, das Germaste hätte. Im Sommer, 100 die Reisen weniger unangenehm sind, das Land so weie Hilfsmittel und Genüsse gewährt, ist dieser Aufenthalt erträglich: over zu dieter Jehreszeit hat man Mühe, es auszuhalten“. Wir sehen aus solchen Aeußerungen, daß er nach mehrmonatigem falen einführen. Mancherlei Besserungen hat er bald durchgesetzt. Ihm liegt auch daran, die soziale Lage der Bergleute zu heben. Bisher die Knappschaftsältesten von der Behörde eingesetzt worden. Stein hält es indessen für angemessener, wenn die Bergleute sich diejenigen Mitauftliche sitr ze a.siei Interesse und die ch.„r ihre Arbeit anvertrauen. Hier in Petter, hat also Stein die erste Selbstverwaltung eingeführt; denn sein Chef, der Minister von Hei## oar mit den Steinschen Vorschlägen einver 1.. August 1786 starb Friedrich II. Sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. wandelte sofort andere Wege als sein großer Onkel. Einmal sollten die westlichen Provinzen mehr gepflegt und ge fördert werden. Donn sollten die gußenpolitiken Verhältnisse mit England gebeisert werden. Fr## 1708 2ang Seit, nachte infolgedessen im Novemder 1786 eine Reise nach England, durch die er seine mineralogischen und technologischen Kenntnisse bereichern wollte, sicherlich aber auch die Beziehuungen zwischen Preußen und England pflegen sollte. Im August 1787 kehrt Stein wiedern, von Englond seondeschafte rraen dan. nun eine Gesandtschaft nach dem Haag und dann nach Rußland an. Er lehnte aber ab. , bald darauf wurde er nun Kammerdirektor bei der Kriegs= und Domänenkammer zu Cleve und Hamm. Gleichzeitig wurde ihm die Leitung des Fabrikwesens des Wasserbaues und des Wegebaues übertragen #. ha.#, so.#t. ein großes und umfangreiches Arbeitsfeld. Seinen Sitz behielt er aber ia all 5 agxen. zis zu seiner Verheiratung im Jahie 1793 in Wetter. In diesen 8 Jahren hat er Großes geleistet, nicht nur auf dem Gebiete des Bergbaues, sondern auch auf dem Gebiete des Wasserbaues. Ihm lag am Herzen, die Ruhr schiffbar zu machen, um den Absatz nach dem Herzogtum Cleve und Holland zu eröffnen. Um auch hier auf Grund von Anschauung und Erfahrung erfolgreich vorgehen zu können, reiste er 23.echaree hiet ind südliche Frankreich, wo nan schon Flüsse schiffbar gemacht hatte. Ferner war ihm der Wegebau sehr wichtig. Freiherr vom Stein ist es gewesen, der die ersten Chausseen durch die Grafschaft Mark damals gebaut Jaisut zuich hat er auch in die Akzise und Zollverhältnisse eingegriffen und hat durch seine sehr beachtenswerten Verbesserungen den Gegensatz zwischen Stadt und Land überwurden. Die Akzise eoeiguchteuer verwandelt er in eine feste Durch alle diese Arbeit und durch die vielen Dienstreisen, lernte Stein immer mehr Land und Leute kennen. Inmitten der Ueberbürdung von Arbeit wuroe ihm schließlich die Einsamkeit in Wetter nicht mehr eine Qual, sondern eine Erholung und Erquickung. Als ihn der Bischof Eylert später einmal fragte, wo es ihm am besten gefallen und wo er sich am wohlsten gefuhlt habe, nannte Gegend I Sesiar„gue ich in einer schönen Gegend die Seligkeit der Einsamkeit genossen. Ein Stachel der Sehnsucht dahin ist mir geblieben Ich hänge daran mit Liebe.“ So ist Wetter für den. Freiherrn v#m Stein ein Platz der wohltuenden Stille und der erquickenden Erholung geIn einem Bie, den er in Wetter am w. Dezember 1792 an seine Freundin Frau von ##9 geschrieben hat, sagt er.„Nach langem Hinreib, bin ich endlich in meiner Einsamkeit, aber nur auf wenige Tage zurückgekommen, um nach deren Ablauf wieder in das Gewirre von Geschäften und Menschen hereingeworfen zu werden.“ Die Langeweile und Einsamkeit, die er in Wetter ursprünglich verabscheute, ist ihm, dem Vielbeschäftigten und Umhergeworfenen, ein freundlicher und stiller Ort geworden, den er Zeit seines Lebens in dankbarer Erinnerung gehalten hat. Vor allem besselten ihn auch die landschaftlichen Reizee dieses Ortes. die Fühnend berggen=ei Sehr bald hat er auch die Menschen seiner Umgebung immer mehr schätzen und lieben gelernt Als Kammerdirektor mußte er mit den Landständen immer wieder verhandeln. Hier fand er ein Stück Selbstverwaltung, wie er es sich wünschie und er erkannte, daß diese westfälischen Menschen frei und selbständig genug für diese Selbstverwaltung waren. Wer für die Selbstverwaltung einiritt. muß Vertrauen zu der Vernunft und Einsicht der Menschen haben. Wenn Freiherr vom Stein als großer Staatspolitiker später so energisch für die Selbstverwaltung eingetreten ist. so hat er das Vertrauen zu den Menschen vor allem in Westfalen gewonnen. Gleichzeitig sammelte er viel reiche Erfahrungen. In Westfalen hatte man Selbstverwaltung auf kirchlichem Gebiet, dann in den Anerbentagen, schließlich auch in den clevisch= märkischen Ständen. zu denen er als Kimmerdirertor und Kammerpräsident in langjährige Beziehung trat. Und die clevisch märkischen ar vi. e. lchenskträft iaste ständische Organisation al, die der preußische Staat damals besaf gatischen Menschen schenkte, und durch alle Dienste die er seinem Amtsbezirk erwies, erwarb er sich gar bald die Liebe und Dankbarkeit der Markaner n Altena bestand eine Schützengesellschaft vornehmeren und besseren Charakters, die sich den Ramen Friedrich: Wilhelm=Gesellschaft beilegte. Diese suchte dadurch ihre Anerkennung und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, daß sle den Freiherrn vom Stein als Ehrenmitglied aufnahm. Am 11. Juli 1791 schreibt Stein in Wetter seinen Dankesbrief:„Ew. Wohl= und Hochedelgeborenen wollen die Versicherungen meiner Dankbarkeit gütigst annehmen für den mir durch Aufnahme in der Friedrich=Wilhelm=Gesellschaft gegebenen Beweis ihrer gütigen und freundschaftlichen Gesinnungen, und es wird beständig mein Bes. In sein, mich einer Gesellschaft, deren Zweck ist, Beförderung der Vaterlandsliebe, Sittlichkeit und gemeinnutzige Tätigkeit, würdig zu machen. Und ich habe die Ehre, mit deren Gesinnungen der ausgezeichneten Hochachtung zu sein Ew. Wohl= und Hochedelgeborenen, ganz ergebenster Diener vom Stein“ Dieses Originalschreiben befand sich unter Glas und Rahmen unter dem Bilde des Freiherrn vom Stein in der Sauerländischen Kunst= und Heimatausstellung(Nai bis Juni 1931, Villa Post, Hagen) Der Wettersche Kreis hat noch einmal W.„Jahre.1735 Veranlassung genommen, dem vom Stein all seinen Dank und Lieb zum Ausdruck zu bringen. Dieses Schreiben ist datiert: Hagen, den 29. September 1795 und unterschrieben von folgenden Deputierten des Kreises, der Stadt und der Fabriken: Johann Caspar Harkorts Witwe, Fabrikdeputierte Johann Caspar Harkort, Kreisdeputierter Johann Caspar Fischer, Kreis= u. Fabrikdeputierter Johann Henrich Elbers. Stadt= u. Fabrikdeputierter. Christian Moll, Stadtdeputierter. Srieg, 1708%: tü., das nach dem unglücklichen (1792—94) mit Frankreich geschrieben ist ist nicht durch irgendwelche hohe Behörde veranlaßt. ge ist auch charakteristisch, daß bei den Unter##ten sich kein einziger Adeliger befindet— ein welches Vertrauen diese bürgerlichen zu dem adeligen Reichsfreiherrn haben. ist aber dieses Schriftstück deshalb noch ##sonders wertvoll, weil wir hier mit klugem BeVerdienste aufgezähltx finden, die sich Sels##### vom Si., wayrend seines AufentWette erworben hat. Wenn auch Freioft wochen=, vielleicht sogar monatelang von Wetter entfernt war, immer wieder er von seinen Dienstritten und Dienstfahrten leine Einsamkeit nach Wetter zurück, und hier in Wetter konnte man doch am besten den Oberbergrat und Kammerdirektor, der später Kammerpräsident wurde, kennenlernen. Dieses so wichtige Schreiben hat folgenden Wortlaut: „„ H o c h g e b o r n e r R e i c h s= F r e i h e r r! Hochgebietender Herr Ober=Kammer=Präsident! Gres.. Wetterschen Kreises der Sratschaft Mark bringen dem Wohlthäter ihres Vaterlandes— bringen Eurer Hochgebornen am Preier gbschte# die Empfindungen reiner oser Verehrung und Dankbarkeit mit und durch uns dar. sonder: au phazeschichte redet, so lobt nicht sie, Die Natur gab unserm Boden in der nördlichen Spene e n unterirdischen Schatz von unendlichem Dor Winszar r###.pard der Bergbau unter uns a fe####er Unkunde, der Gewinnsucht überlassen.“ Nan dachte nur der Gegenwart und nicht der Nachkommen.— Da wurden für unsern Bergbou. Knordnungen gemacht und ausgeführt, deren der Wissenschaft bewundern, deren, Woylthatigkeit selbst die jetzt eingestehen, Sohrbunderie.... fir die kommenden gunderte dem jetzigen Zeitalter noch danken Eine der v. reichstn Heerstraßen Deutschlands gehet durch die Grafschaft Mark, unentbehrlich dem Velle ae, und dem inneren Verkehre. Hohlwege, ells. Gepirge, a), und Frost machten sie immer schwerlich und oft unbrauchbar. Da wurden Straßendämme mit königlichem Aufwande erbauet Gege d verschönert, durch sie Ackerbuu, unseren Fabriken, unserem Handel und dem gesellschaftlichen Leden zahllose Lezscthisten Schrraite,. Erbaut., nicht mit dem unbezahlten Schweiße des Landvolkes, sondern durch die Großmuth eines Monarchen, der auf die edelste .„ gundert Tausende seinem Lande schenken Das Accisesystem, schon im Mittelalter von ven hiesigen Städtebewohnern versucht, und von ihnen seiner Nachtheile wegen mit der Grundsteuer war in der ersten Hälfte des jetzigen Jahrhunderts unter uns wieder eingeführt worden Das hemmte durch seinen Zwang die hiesigen Gewerbe und verdarb den Volkscharakter, dessen Grundzug Ehrlichkeit war. Da wurde das Uebel mit seinen Folgen getilgt. Eine Besteuerung ward die dem Staate seine Bedürfnisse und lichen Freiheit gewährt Unsere Vorfahren vertheidigten ihr Geburtsand im Heerbanne. Die veränderte Kriegskunst hieß ihn eingehen. Nun ward die Jugend des Landes zum Kriegsdienst erlesen. Aus der Art wie dies häufig zu geschehen pflegte, war ein Protektions= und Clientelsystem entstanden, das den Gemeingeist, das die Vaterlandsliebe tödtete und unser Volk der Willkühr mächtiger Einzelner Freis gav,„Da ward die Regierung durch Menschlichkeit, Erfahrung und Gerechtigkeit auf einfachere und richtigere Grundsätze— in einer Sache wo gute unwandelbare Grundsätze zu finden so schwer hält— geleitet. Diese wurden zu Gesetzen gemacht, deren Befolgung Begünstigung und Bedrückung verbannt. os war eine Zeit, da der Bewohner der Westphälischen Marck(ob allein durch seine Schuld? wir wissen es nicht) in den Räthen der Königlichen Kammern nicht Rathgeber, Freunde und Beschützer sah, de Kälte, Zurückhaltung, Mißtrauen und Furcht die Herzen verschloß.— Da begann ein Wirckungskreis unter uns, dem hohe Rechtschaffenheit, reine Vaterlandsliebe, seltene Kenntnisse, nie ermüdende Thätigkeit allgemeine Bewunderung erwarben. Er theilte sein Herz und seinen Geist denen, die unter ihm arbeiteten, mit: diese rangen ihm nach; ein edler, schöner Gemeinsinn ward durch ein einziges großes Beispiel unter denen allen, die es gut mit unserem Geburtslande meinen, aufgeregt und brachte schon— und verspricht die herrlichsten Früchte. Offenheit, Liebe, Zutrauen verbinden immer enger unser Volk mit der vortrefflichen jetzigen Verwaltung. Ein beispielloser Krieg, geführt auf beispiellose urt zum Verderben aller Völker— ausgenommen England's, das gerade so ihn führen ließ— brachte die Hälfte der Bewohner der Grafschaft Marck— Süderlands Gebirge— an den Rand des Verderbens. Unsere Fabriken lagen darnieder, unser auswärtiger Handel war beinahe vernichtet, unsere Arbeiter waren verarmt, unsere nothwendigen Bedürfnisse, unsere Getraidepreise stiegen zu einer vorhin nie gekannten Höhe, unser Volk war nohe daran, zu verhungern.— Da ward unserem Könige, der ein Menschenfreund ist, das Elend ohne Gleichen, das sein Volk erduldete, bekannt: ihn rührten die unverschuldeten, zahllosen Leiden seiner unglücklichen Kinder. Er gab seinem Volke den Fi en. Er gab den Bewohnern der südländischen Berge Getraide zu Brod. Unser ganzes Volk kennt den Wohlthäter, dem es tes— und viel anderes Gute— verdankt, obgleich wir Seinen uns theueren Namen hier nicht nennen. Völker des Alterthums hätten ihm, dem Großen, Edlen, Unsterblichen, öffentliche Denkmale lichkeit gesetzt. Das können wir nicht! Und Er bedarf ihrer nicht! Sein Name strahlt in der Geschichte unseres Geburtslandes im unvergänglichen Kranze. Ihm lohnt sein Herz, das jedes Gute um des Guten willen thut. Ihn lohnt der Ewige! Graf Adolf von Altena zog mit den Rittern des Deutschen Ordens gegen Preußen, es ihnen erobern zu helfen. Da ward, sagt unsere Geschichte Im Lande eine betrübte Zeit. Adolf von Böhmen, des Grafen oberster Burgvoigt, nahm der Sache sich an. Seine Weisheit und Treue legte den Grund zur In dem an— wachsenden Größe des Hauses Altena und beglückte das Volk. Das ganze Mitelalter hindurch war Adolf's von Böhmen Namen hier in Jedermanns Munde, ihn pries der Volksgesang der folgenden Jahrhunderte; Fürsten wurden gewünscht, wie er war. Was dieser Edle in seinem Zeitalter hier in einem kleinen Kreise war, das und noch mehr— sind Sie— edler uns ewig theurer Herr OberKammer=Präsident unserem Lande und Volke in einem weit größeren! Höchste sittliche Größe ist's, wenn ein Mann den Geburts= und Glücksgüter zum unabhängigen Privatleben und zum Genuß seiner reinsten Freuden einloden und berechtigen, diese verläugnet und aus Pflichtgefühl ein mühevolles, öffentliches Leben zum Besten Anderer wählt, um den Beruf, ein En zu sehn, ganz zu erfüllen! Heil dem Volke dem solch' ein Mann zu Theil ward! Heil uns! ert en#####s von Ihnen Verehrungswuroigster! Ihre Vorsorge kam ja immer unsern Wünschen zuvor! Sie kennen besser, als wir das Ganze unserer gegenwärtigen immer noch traurigen Lage. Sorgen Sie für unser Volk, das so ganz auf Sie trauet! hann, ünd wir.. 8 der seon Euer Hochgebornen innigst Ergebne die Deputirte des Kreises der Stadt und der Fabriken (Unterschriften).“ Dieses Dokument ist ein stolzes und erhabenes Denkmal, das Stein gesetzt hat. Man bedenke, daß dieses Schriftstück 1795, also lange vor der Zeit, als Stein die Geschicke Europas mit leitete von klugen Männern der Stadt Hagen und Umund, zo mutzte auch später innerhalb der Grenzen dieses Wetterschen Kreises das erhabenste äußere Denkmal aus Stein und Mörtel erstehen. Die Dankbarkeit blieb lebendig und vererbte sich von Kind 33, Kind. So entstand in den Jahren 1866 bis 1869 das Steindenkmal auf dem # ge. So ist es auch eine Selbstverständlichkeit, daß man gerade in Wetter, Herdecke und Hagen gelegentlich des 100jährigen Todestages dieses ehrenwerten und verdienstvollen großen Staatsmannes in besonders dankbarer Weise gedenkt. Freiherr vom Stein, der letzte Droste von Altena. Die uralte, in ihrer geschichtlichen Entwicklung begründeten Einteilung der ehemaligen Grafschaft Mark in zehn Aemter oder Drosten, die von Amtleuten oder Drosten aus dem einheimischen Adel verwaltet wurden, hat sich, trotzdem die einzelnen Amtsgebiete nach Umfang und Art sehr verschiedenartig waren, bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts behauptet. Was selbst dem verwaltungstechnischen Genie und der organisatorischen Befähigung eines Friedrich Wilhelm I. nicht gelungen war. hierin im Interesse einer geregelteren Verwaltung eine zweckmäßige Abänderung vorzu2. Friedrich der Große setzte es im Frühjahr 1753 durch, indem er die bisherigen zehn Aemter zu vier Kreisen zusammenfaßte, an deren Spitze ein Landrat gestellt wurde. Diese Einteilung ist— von der Bildung kreisfreier Städte und einer ein= oder mehrfachen Aufteilung und Um####pie nt, dr einzeinen Kreise und zugehörigen Gebiet abgesehen— in ihren Grundzügen und ihrem organisatorischen Aufbau: Gemeinde und se— Regierung(früher Kriegs= und Lomänenkammer genannt)— bis zum heutigen Tage in Kraft geblieben. Mit der Bildung der Kreise und der Anstellung von Landräten verschwand aber der ehemalige Amtmann oder— wie er im Volke meist genannt Bisheiag, ver Droste keingsmege völlig von der läche. Die zehn Amneute hatten an Gehalt und sonstigen Einkünften zusammen weit mehr bezogen, als den vier Landräten durch ihre Amtsbestallungen zugelegt wurde. Wenn nun auch die ehemaligen Drosten, solange sie lebten und nicht als Landräte übernommen wurden, einen Teil gen Bez. g. für die Zeit ihres Lebens #####et; so, mugoen diese Betrage doch mit ihrem 1. Friedrich der Große benutzte nun diese Ueberschüsse zu einem Ehrensold, den er mit dem eines Drosten solchen Männern zukammen lied, die zu den bert. Bezirken der Graf## besonderen Beziehungen standen und, sich um ne besonoere Verdienste erworben #Der###e Droste des Amtes Altena, Franz Bernhard Joseph von Neuhoff zu Pungelscheid, war am 4. Oktober1747 gestorben; da die Reorganisation der Verwaltung und die Umwandlung der Drosteien in Landratsämter bereits in Erwägung stand, wurde ein Nachfolger nicht mehr ernannt. So waren die Bezüge des Drosten bei der Bildung der landrätlichen Kreise im Jahre 1758 bereits jahrelang gespart worden; bei der Domänenkasse Ger So##„beträchtlicher Ueberschuß vor### sich, ein jahrlicher Zinsenüberschut von 500 Rtlr. 5 Groschen und 8 Pfennigen ergab Diese verwendet nun Friedrich der Große in der vorhin angegebenen Weise. Wen er nach der Bildung der Landratsämter zunächst mit dem Ehrentitel eines„Drosten von Altena und Iserlohn“ und den damit verbundenen erheblichen Be###n bedachte, inn nicht bekannt. Erst vom Jahre 1776 wissen wir Näheres über diese Gnadenakte des Konig Im Frühjahr des genannten Jahres war „die Amtshauptmanschaft zu Altena mit dem Tractament der 500 Tlr. 5 Gr. 8 Pfg. vacant". und der König verlieh sie„aus höchsteigener Bewegung“ dem Generalleutnant von Wolffersdorf in Hamm, dem Chef des in der märkischen Hauptstadt: untergebrachten Infanterieregimente, der wegen seinem in der Verteidigung der Festung Torgau vom 10. bis 14. August 1759 bewiesenen Heldenmute und seinem nach erfolgter Uebergabe der Festung dem Reichsgeneral Prinz Stolberg gegengeschlossenen Auftreten beim Alten Fritz in höchster Gunst stand. Welche Gründe Friedrich den Großen bewogen, gerade diesem alten Haudegen den Ehrentitel eines Drosten von Altena mit dem Ehrensold zu verleihen, erscheint nicht klar; man ist fast versucht, darin einen„Witz vom Alten 3., seh.., war es doch gerade der General „, Wolffersdor, der entgegen wiederholten Königlichen Befehlen sechs Jahre vorher mit Gewalt versucht hatte, in der werbefreien Stadt Altena Rekruten für sein Regiment auszuheben, wobei seine Soldaten von den Drahtziehern mit siedendem Wasser und glühenden Eisenstangen empfangen und ohne jeden Erfolg zum Abzuge genötigt wurden. Die Bestallung Wolffersdorfs vom 9. Juni nur ganz allgemein von dessen dem Könige bisher geleisteten treuen Dienste, bedeutet ** 1•— ab: 5 5 *5LS0 —88 = SDET HVOTTSR 85443 S 5SSS *• 85 * E E 0 WM1 53 Sein 3583 S S°6 9 1 Prg. E E2S 8## 5 E S 9.2 95. —„" E5—EEPSES 2 2 5 "•" CBELE T PE S= S S.—.e Jahre hatte der Generag diese e Konas zu genießen. Er starb am 6. Jai 1781, und am 11. deeselben Monats berichtete die Regierung dem König, daß„das Drostengehalt von Altena und Iserlohn ad 500 .## 5 Gr."(uhrlich bei hiesiger DomainenCasse vom 1. Juni a. c. vacant geworden ist" Doch verfügte Friedrich der Große nicht mehr darüber. Als nach dem Tode des Königs der Leutnant im Regiment von Budberg(dem alten B##ers dort scheg). zu. Hamm, Jacob Wilhelm von Neetzow,„als 30jährig gedienter und zweimal blessierter Officier, dem der König unterm 12. October Brod zu geben versprochen“ hatte, bis er eine Kompanie habe, sich am 6. November 1786 bei Friedrich Wilhelm II. um die bis dahin noch nicht besetzte Drosten=Stelle in Altena bewarb, erhielt er unterm 14. November einen abschlägigen Bescheid ohne nähere Begründung. Ein Jahr später aber legte der König„die vacante Drosten=Besoldung von Altena und Iserlohn“ dem Präsidenten der märkischen Kriegs= und Domänenkammer in Hamm, Christian Heinrich Ernst von Ledebur zu, der die Bezüge bis zu seinem Tode am 10. Januar 1794 genoß Ein Gesuch seiner Witwe, ihr zur Erziehung der dreizehn aus der ersten Ehe ihres Mannes stammenden Kinder die„Drossarts=Stelle" noch eine Zeitlang zu belassen, wurde nicht berücksichtigt diese Besoloung schon bei Lebzeiten ihres Mannes auf dessen Sterbefall disponiert worden“ sei, und schon am 21. Januar 1794 unterzeichnete Könia Friedrich Wilhelm II. eine Kaunn Vterichn Purchgwelche,„die Drostey Altena und Iserlohn dem Generalleutnant und Gouverneur zu Wesel von Woldeck übertragen“ wurde ader daraufhin zwei Tage später der Minister von Heinitz den König darauf aufmerksam, daß er bereits dem jetzigen Märkischen Kammer=Präsidenten vom Stein in seiner Bestallung vom 18. Februar 1793 die Anwartschaft auf die geerteilt habe, weil vom Stein aus Samgmerpräihene Kan„erpräsidenten von Luck auf dessen Lebenszeit jährlich noch 500 Rtll. angeven müsse, zog der und entschied, daß „die Anwartschaft des Präsidenten vom Stein in Erfüllung gehen solle". er elt in dem Reichsfreiherrn vom Stein ein Mann den Ehrentitel und Ehrensold eines„Droste von Altena und Iserlohn“, der sich Eigerscast al g.e en Jahre lang in seiner Eigenschaft als Leiter des Wetterschen Bergamts die größten Verdienste um den Kreis Altena, insfür dessen reiche gewerbliche Tätigkeit, und unter den Bewohnern die persönliche Wertschätzung erworben hatte. Sieben Jahre lang erfreute er sich dieser königlichen„Gunst. Durch Verfügung Friedrich Wilbelm, I. gom 2 Juli 1801 wurde die Amtohauptmannschaftsbesoldung vom Domainen=Kassen=Eiat damit hatten Ehrentitel und Ehrenher lagzte Prau.er V#chefreiherr vom Stein war der letzte„Droste von Altena und Iserlohn". aus der Stein=Literatur. Zusammengestellt aus Anlaß des 100. Todestages des Freiherrn vom Stein(29. Juni 1931). Von A. H. Blesken. d. J. sind 100 Jahre seit dem Ableben des Freiherrn vom Stein verflossen Für manchen wird das der Anlaß sein, sich Seurrgr####ingehender mit der Person und wern dieses großen deutschen Staatsmannes zu beschäft gen. uvei mochre ich den Lesern etmas sein, indem ich wichtige Stücke der Stein=Literatur aus alter und neuer Zeit hier zusammenstelle, und zwar soll das in der Weise geschehen, wie das bei Biblographien üblich ist. Wenn ich auch bei der kleinen Anzahl der aufgeführten Werke eine besondere Ordnung nicht für erforderso wird sie der Kundige doch entdecken. Taß... den meisten Büchern ein besonders „arakten sar Satz ihres Inhaltes angeführt ist, scheint mir nicht ganz überflüssig zu sein. Bücher mit angegebenen Preisen sind im Buchhandel noch vorrätig; alle aber sind in größeren Büchersammlungen vorhanden. Genannt sei hier Bit. Bucherei des Märkischen Ruseume in Und nun zur Aufstellung selbst. S## Pros. Dr. war Lehmann: Freiherr vom Neue Ausgabe in einem Bande. 5. bis 6 Tausend der Gesamtauflage. 7+628 Seiten. 1928. Mit einem Bildnis. Ganzleinenband. Preis 14 RM. Verlag von Bandenhoeck& Ruprecht in GötLiteratur.(Historisches Freiherr vom Stein. iuiiers 70. Joi. bich. 123 f 2a8 Sesten. Hernin, Verlag von G. Reime.. Halbleinendie umsänglichste Darstellung Mag sie in wissenschaftlicher Beziehung in man#en. Porgen überholt semn, so bringt sie une doch pirgende Tunden.— weche, spisten, Sein und Bock. Im Auftrage des Provinzialausschusses der Provinz Westfalen herausgegeben 1. Band aus der Reihe: Westfälische BriefFechsl, Verösentlichung der Historischen Kommi, und Volkekunde 1930. Keschemarh., Leinen. 35 t 171 Seiten. Preihandsstunster Wen. Aschendorfische Verlagsbuchzeigen so recht Eigenart und samen Wannert unsere Heimatprovinz so bedeut" 4. Die Briese des Freiherrn vom Stein an den Freiherrn von Gagern.(1815—1831) Seitn“ Erläuterungen. Oktur. Pappband. 877 #putt und Tübingen, in der I. G. Cottaschen Buchhandlung. 1833. . Diese Briefe sind das 4. Stück aus dem größeren Werk des Freiherrn von Gagern: Mein Anteil an der Politik. Er leitet sie mit dem Worte ein: Wer dem königlich=preußischen Staatsminister Freiherrn vom Stein nicht eine höchst bedeutende e einräumt, ihn nicht zu den merkwürdigsten und tüchtigsten deutschen Männern oder Charakteren zählt, der hat nicht nachdenken oder beobachten wollen; der hat unsere Zeit keineswegs begriffen und durchschaut. # Fr. g## Müsebeck, Direktor am Reichsarchiv in Potsdam. Freiherr vom Stein. . aus der von Erich Marcks und Alexander von Müller herausgegebenen Sammlung: Meister der Politik. Eine weltgeschichtliche Reihe von Bildnissen. Die Abhandlung über den Freiherrn vom stein— der Höhenlage des Gesamtwerkes entserechend a.z vorzüglich in der Darstellung— „lnde„.##g 3. Bande der genannten Sammlung auf den Seiten 121—178. der Oentscheu s. Perk ist in 3 Leinenbänden in der Deutschen Verlagsanstalt, Stuttgart 1924 erschienen und kostet neu 54 RM. Antiquarisch wird es zu etwa der Hälfte des Neupreises angeboten. In einer besonderen Ausgabe sind auch die Einzelapyandlungen zum Preise von 2 bis 3 RM. zu 6. Ricarda Huch: Stein. Mit einem Faksimile und 26 Abbildungen. Großoktav. Leinenband. 144 Seiten Kunstdruckpapier. unstWien—Leipzig. Verlag Karl König. he eupreis 6 RM. Antiquarisch billiger zu Buch ist Band 2 der Sammlung: Men„— Zeiten. Eine Kulturgeschichte in Einzeldarstellungen. Herausgegeben von Max Kemmerich. Charakteristin des märkischen Landmannes im 17. und 18. Jahrhundert. (Schluß). Eine andere Gattung der öffentlichen Zusammenkünfte waren die Kindtaufen. Nicht überall und bei jedem waren sie gleich. So schickten arme Leute ihr Kind zur Kirche, was auf dem Hellweg als sehr gewöhnlich aufgefaßt wurde. Im Sauerlande ließ man bei armen Landleuten den Prediger ins Dorf und bei reichen auf den Hof kommen. Der reichere Landmann lud außer seinen Verwandten und Taufzeugen auch Fremde zu den Kindtaufen ein. Es wurde dann wie üblich geschmaust. Die Taufgesellschaft erhielt des Mittags eine reiche Nahlzeit und wurde des Nachmittags mit Konfekt, Kaffee, Branntwein, Bier und Tabak bewirtet. Der Alkohol ließ die Gäste ziemlich lange sitzen, so daß auch noch eine Abendmahlzeit gegeben werden mußte. Danach wurde wieder tüchtig dem Alkohol zugesprochen, bis der helle Morgen die Gäste nach Hause gehen sah. Den Vater des Kindes nannte man„Kraamherr"; denn Kraam war ein Kinderbett. Ein solcher Kraamherr war bei der Kindtause das, was bei der Hochzeit der Bräutigam war, nämlich der Diener der Gäste. Wie bei den Hochzeiten Geschenke gegeben wurden, so guch n over aug a., eren Geschenben gemac wurde Gastmahle bei Hausheben wurden in de Absicht veranstaltet, daß der Bauherr wegen seine Sscher un ien busch eine freiwilige Gab „lschädigt weroe. Dieses Gelage wurde an der g.geben, wpo man das Haus oder ein anders Gebaude aufrichten(heben) ließ. Es ging dabe und ie erz. Hachzeiten der Stand dos Gebaudt die Sparrhölzer aufgerichtet, so brachten .. Mädchen der Nachbarschaft oder auch wohl des Hauses einen ranz, den ein Zimmergeselle in die hing und dabei eine Rede wien, worin das löbliche Handwerk gerühmt und mitunter auch manche Unanständigkeiten gesagt bekam ein Glas Wein odet Srauntweig, dos mit Brennesseln umwunden wat, a gug sich beim Austrinken die Nase verbrenne, Im Glase aver lag ein Geldstück für ihn als GeTus ausgeleerte Glas warf er dann hinunge###sche von den Anwesenden aufgesangen und als eine Seltenheit aufbewahrt wurde. Der beka. auch das im Kranze hängende Schnupftuch. Der Bauherr mußte den ersten Zapfen in das Loch schlagen, wozu ihm der Zimmermeister de. Hammer reichte. Das hostete dem Bauherrn wieder ein Geschenn. die ur gero süte Landn. nn genoß die Vorteile, twicktung eines festen Körpers gehören, Abwechslung der Luft und Vertrautheit mit det salte un eus gagen ihm einen Körper, dei Kälte und Wärme ausstehen und unter einem Kleide auf der bloßen Erde die süßeste Ruhe finden konnte. Er hatte nicht nötig, sich wie die anderen der Luft sorgfältig zu hüten, um tismus„m.„Katarry aus dem Wege zu Diese Vortenle waren niai zu erwerben, Mil man mußte dazu erzogen werden. Die Mütter, die ihre Kinder sehr lange selbst nährten nahmen ihre Säuglinge fast überall mit sich. Im gebirgigen Sauerland spielten die Kinder draußen #ferlichen Scholle im Schatten der Bäume, „ bgers, Eitg„das Land bearbeiteten. Kam 6 der Zöglug der Natur nach noch sehr zart war, so hing er im Korb an dem Ast eines Baumes. Dann schaukelten ihn die Geschwister „Peon gieiee rezndschaftlich um den Korb. um dem Kleinen die Zeit zu vertreiben. die Theinen#erren oder, fünften Jahre wurden die Kleinen schon gewöhnt, wenn im Dorfe eine Schu, war, zum Mester(Schulmeister) zu gehen. Nach drei bis vier weiteren Jahren mußten sie in den„Sommermo gten die Kühe hüten, was hauptsächlich im Sauerlande vorkam, da hier die saftigen Weiden des Hellwegs fehlten. Man sparte dadurch einen Hirten. Auch in den Wintermonaten hatte man für die Kinder Beschäftigung. Sie mußten spinnen, aber nicht Flachs, sondern Baumwolle, die aus der nächsten Stadt geholt wurde. Jeder Strang von 10 Gebinden, jedes zu 50 Fäden von 2. Elen, hri gte einen Verdienst von 6 Pfennige gger. 188 Stüher.. Diese Beschäftigung dauerte bis zum 12. Lebensjahre. Allerdings zeigten sich auch große Nachteile für die Kinder. Viele Kinder büßten ihre Gesundheit am Spinnrad ein und wurden sogar zum Krüppel. Ein anderer Nachteil für die Kinder war der, daß sie in den Sommermonaten die Schule überhaupt nicht be„cten. Der Lehrer war gezwungen, sich durch Handarbeiten in dieser Jahreszeit den Unterhalt zu verdienen, da er ja keine Schüler in seiner Schule hatte. Das in den Wintermonaten wenig Gelernte ward auch bald vergessen. Somit stand Allgemeinbildung der Bauernkinder sehr schlecht. Hatten die Kinder das zwölfte Lebensjahr erso wurden sie ernstlich dazu angehalten, die sonntäglichen Katechisationen des Predigers zu besuchen, damit sie mit dem 14. Jahre auch konfirmiert wurden. Es lag nämlich in der Hand des Pfarrers, die Kinder zu konfirmieren oder nicht. Einer. der sehr mangelhaft die sonntäglichen Katechisationen besuchte, wurde eben nicht für fähig erklärt, um konfirmiert zu werden. Auf dem Hellweg brauchten die Kinder die Kühe nicht zu hüten, dafür spielten sie aber bis zum 13. Lebensjahre Schweinehirten und führten den Namen Smeen!. Vom 14. Jahre an wurde der sauerländische Knabe zu allen Arbeiten angehalten, die die Johreszeit mit sich brachte. Auf dem Hellweg richteten sich die Arbeiten nach dem Lebensalter. Vom 13. bis 16. Jahre war der Knabe Pferdejunge, vom 17. bis 20. Jahre Kleinknecht und erst von seinem 22. Jahre an ward er Großknecht. Bewußt war diese Einteilung getroffen. Der künftige Landwirt sollte alle Beschäftigungen aus der eigenen Erfahrung kennenlernen, und man brauchte sich nur an eine Person zu halten, wenn ein Versehen vorSauerland waren solche Einteilungen überflüssig, da ja die meisten Bewohner Kötter waren. Zur Saatzeit holte man sich die Pferde sogar vom Hellweg und zahlte dem Hellweger da